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Verbände

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Produktübersicht

HUTSCHIENENSTROMVERSORGUNGEN

Zum Titelbild: Beckhoff Automation AG

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» Industrie-Server für max. Rechenleistung


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EDITORIAL

«Big Data» steht nicht nur für riesige Datenmengen und deren direkte Verarbeitung, sondern auch für die immense Zunahme an automatisierten Entscheidungen. Über Wissenschaft, Medizin, Finanzen, Produktion und Kommunikation bestimmen immer häufiger autonome selbstlernende Algorithmen. Je nach Anwendung ist dies unterschiedlich zu bewerten.

Entscheidet «Darth Data»? «Die helle Seite» Als kontrolliertes Werkzeug kann man «Big Data»-Anwendungen betrachten, wenn Datenquellen transparent sind, es höchste Sicherheitsstandards und nachvollziehbare Verantwortlichkeiten gibt. So werden im industriellen Umfeld die Entscheidungen des Roboters (S. 46) oder eines Autopiloten permanent überprüft. «Die dunkle Seite» Kontrolle fehlt dagegen bei den Unmengen an personenbezogenen Daten, die durch Smartphones, Social Media, Apps und Sensoren erzeugt werden. Niemand hat den Überblick, wer welche Daten von welchen Quellen für welchen Zweck sammelt, auswertet und weitergibt. Angewendet werden statistische Methoden, sodass Fehlentscheidungen im Einzelfall – mit teilweise fatalen Konsequenzen für den Einzelnen – akzeptiert und auch nicht verhandelbar sind. Denn die Algorithmen sind nicht das Ergebnis eines demokratischen Prozesses, sondern werden intransparent und autoritär implementiert. Hier hat «Big Data» Verselbstständigungsdynamiken und totalitäre Tendenzen (S. 64). «Big Data» ist nicht aufzuhalten. Daher bedarf es steter Wachsamkeit und klarer Regeln, um Datenhoheit, Entscheidungsautonomie und Kontrolle zu gewährleisten. Denn die Wenigsten wollen auf den Nutzen von «Big Data» verzichten. Aber auch nicht in einer Welt leben, in der Entscheidungen den Algorithmen überlassen werden.

Foto: Holger

Jacob

By the way: In «Star Wars» musste viel gekämpft werden, ehe Darth Vader auf die «helle Seite der Macht» wechselte.

Peter Jankovics, Dipl.-Math., Redaktionsleitung peter.jankovics@blverlag.ch

Programme für mehr Sicherheit. Pilz Industrieelektronik GmbH, 5506 Mägenwil, 062 889 79 30, www.pilz.ch AD_AktTechnik_2015_08_220x30_ang.indd 1

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INHALT

INHALT 08/15

AUGUST 2015

«DER KAMPF UM DIE FREIHEIT» Intelligente Algorithmen analysieren den Menschen mit dem Ziel, menschliches Verhalten zu prognostizieren und zielgerichtet zu steuern. Mehr dazu im Walk & Talk mit Yvonne Hofstetter, Geschäftsführerin der Teramark Technologies GmbH.

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FIXPUNKTE 01 Editorial 05 Top-Info zum Titelbild Industrie-Server C6670 und TwinCAT 3 1 für maximale Rechenleistung 06 Firmen Fakten Märkte 18 Agenda 86 Sudoku-Gewinnspiel 96 Inserenten

INTERDISZIPLINÄR 20

Messen 20 automation & electronics 22 Ineltec 30 Swiss Medtech Expo 32 Aus- und Weiterbildung 3 Schwerpunkt Verbände 38 AMZ Racing Ein starkes Team, Teil 1 0 Kinder fragen Experten Fahren Autos bald allein

ZIEMLICH BESTE FREUNDE

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38 FORMULA STUDENT

Sie sind aus ihren Käfigen entlassen: Ganz ohne Schutzzäune arbeiten Roboter in der Automobilproduktion – zusammen mit ihren Kollegen, den Menschen. Sie unterstützen, assistieren, übernehmen körperlich anstrengende Aufgaben.

Das AMZ-Racing-Team ist mit Entwicklung, Bau und Test ihres neuesten Boliden fertig. Nun gilt es, im Wettkampf andere Teams zu übertrumpfen und vielleicht den einen oder anderen Rekord aufzustellen.

IMPRESSUM 38. Jahrgang Herausgeberin B+L Verlags AG Steinwiesenstrasse 3 8952 Schlieren Tel. 044 733 39 99 / Fax 044 733 39 89 info@blverlag.ch www.aktuelletechnik.ch Verleger Peter Boll Geschäftsleitung Patrick Schmid (CEO) patrick.schmid@blverlag.ch Philipp Bitzer (COO) philipp.bitzer@blverlag.ch

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Redaktion Peter Jankovics, Dipl.-Math. peter.jankovics@blverlag.ch Marianne Kürsteiner marianne.kuersteiner@blverlag.ch Heike Henzmann, Dipl.-Ing. at@hhenzmann.ch Anzeigen Anneliese Ratajczak anneliese.ratajczak@blverlag.ch Anzeigendisposition Silvia Weiss, silvia.weiss@blverlag.ch Anzeigenerstellung Miro Peloso, miro.peloso@blverlag.ch

Fotos Tanya Hasler, Holger Jacob Korrektorat Ullrich Noelle Layout Lisa Wohlfahrt Telefonmarketing Angela Hemmi Druck AVD GOLDACH AG Sulzstrasse 10 – 12, 9403 Goldach www.avd.ch Abonnement 12 Ausgaben CHF 59.– (inkl. MwSt.) WEMF/SW-Beglaubigung 2014 Total verbreitete Auflage 11 391 Exemplare Davon verkauft 2638 Exemplare Alle Rechte vorbehalten.

Zertifiziert als Qualitäts-Publikation durch den Verband SCHWEIZER MEDIEN Der Nachdruck von Artikeln ist nur mit Zustimmung der Redaktion und mit genauer Quellenangabe gestattet. Die mit Verfassernamen beziehungsweise Initialen gezeichneten Veröffentlichungen geben die Auffassung der Autoren und nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unaufgefordert eingereichte Manuskripte und Bilder wird keine Verantwortung übernommen.

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AUTOMATION 42 44 46 50

«Industrie 4.0» und die Stromversorgung «Industrie 4.0» – Chance und Herausforderung Ziemlich beste Freunde electronic packaging news: 50 Nah an der Maschine 51 «Made in Switzerland» 52 Produkt-News

ANTRIEBSTECHNIK / FLUIDIK

Stromversorgungen für höchste Anlagenverfügbarkeit Funktionalität

58 Nanosatelliten forschen im Weltall 60 Produkt-News

INDUSTRIE-INFORMATIK 62 Gute Bilder – bessere Resultate, Teil 2 64 Walk and Talk: Der Kampf um die Freiheit oder Die «ultimative Maschine», Teil 1 68 Top-Info: Neue konvektionsgekühlte Compact-Rugged-Computer-Lösung 69 Produkt-News

KOMPONENTEN / HALBLEITER 70 Produktübersicht: Hutschienen-Stromversorgungen 76 Produkt-News

MESSTECHNIK / SENSORIK 80 STN Vision: 80 Optische Qualitätskontrolle auf Basis von CAD-Daten 82 LED-Beleuchtung mit integriertem Strobe-Controller 84 Leistung optimieren – Oszilloskop oder Leistungsanalysator? 85 Top-Info: Flexible industrielle Bildverarbeitung 86 Produkt-News

Leistung/Strom

INDUSTRIEBEDARF

Wählen Sie die optimale Lösung bedarfsgerecht nach Funktionalität und Leistung:

90 Marktübersicht: Kabel 92 Produkt-News

QUINT POWER mit höchster Funktionalität und wegweisenden Technologien: • SFB – wirtschaftlich und selektiv absichern • ACB – Lebensdauer redundanter Lösungen verdoppeln • IQ – intelligentes Batteriemanagement der USV

LAST MINUTE 94

Produkt-News

VORSCHAU AT 09/2015 Marktübersicht: Gehäuse Produktübersicht: IPC

Neue TRIO POWER mit Standardfunktionalität

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HUTSCHIENENSTROMVERSORGUNGEN

Zum Titelbild: Beckhoff Automation AG

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» Industrie-Server für max. Rechenleistung

UNO POWER mit Basisfunktionalität

Industrie-Server C6670 und TwinCAT 3.1 FÜR MAXIMALE RECHENLEISTUNG

Mehr Informationen unter Telefon 052 354 55 55 oder phoenixcontact.ch

Many-Core-Steuerungen werden zukünftig eine zentrale Rolle spielen. Denn um den steigenden Anforderungen an eine Smart Factory und an die entsprechend intelligenten Produktionsanlagen gerecht zu werden, sind Hochleistungssteuerungen wie der Industrie-Server C6670 erforderlich.

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SIEHE TOP-INFO SEITE 5 8 | 2015

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Steuern und Regeln mit höchster Präzision und Flexibilität

Kostensenkungen, Produktivitätssteigerungen und kürzere Entwicklungszeiten sind nur einige der Herausforderungen, denen sich Ingenieure aktuell stellen müssen. Das Konzept des Graphical System Design verbindet produktive Software und rekonfigurierbare I/O-Hardware (RIO), damit Sie diese Anforderungen erfüllen können. Diese Standardplattform kann für jede Steuer-, Regel- und Überwachungs-anwendung benutzerdefiniert angepasst werden, um komplexe industrielle Systeme schneller zu erstellen.

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Die grafische Entwicklungsumgebung NI LabVIEW bietet herausragende Flexibilität dank FPGAProgrammierung und ermöglicht es Ihnen, intuitiv zu programmieren.


ZUM TITELBILD TOP-INFO

Industrie-Server C6670 und TwinCAT 3.1 für maximale Rechenleistung

Many-Core-Steuerungen werden zukünftig eine zentrale Rolle im Maschinenbau sowie in «Industrie-4.0»Projekten spielen. Denn um den mit «Industrie 4.0» steigenden Anforderungen an eine Smart Factory und an die entsprechend intelligenten Maschinen und Produktionsanlagen gerecht zu werden, sind Hochleistungssteuerungen wie der Industrie-Server C6670 erforderlich. Grundvoraussetzung für die effektive Ausnutzung der immensen Rechenleistung ist aber eine konsequente Softwareunterstützung, wie sie TwinCAT 3.1 bietet. Der Industrie-Server C6670 mit der Automatisierungs-Software TwinCAT 3.1 bietet die optimale Plattform, um mit höchster Rechenleistung neben PLC, Motion, Robotik und CNC auch Condition Monitoring oder Energiemanagement in die Steuerungstechnik zu integrieren und so auch den Anforderungen von «Industrie 4.0» und Smart Factory gerecht zu werden.

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any-Core-Rechner unterscheiden sich von «normalen» Industrie-PCs durch ihre Architektur. Sie sind mit mehreren Prozessoren, den sogenannten Packages, ausgestattet, von denen jeder wiederum über mehrere Prozessorkerne verfügt. Unterschiede gibt es ausserdem hinsichtlich des Speichers: Die NUMA (Non-Uniform Memory Access) genannte Technik bietet für jeden Prozessor einen individuellen separaten Speicher. Beckhoff hat dies mit dem Industrie-Server C6670 umgesetzt: mit zwei Intel®-Xeon®-Packages – mit je 6, 12 oder 18 Kernen – und einem von 64 bis 2048 GByte reichenden Arbeitsspeicher. Effektiv nutzbar wird die Rechenleistung des C6670 allerdings erst durch die Ausschöpfung jedes einzelnen Prozessorkernes mit der Software TwinCAT 3.1. Mit ihr lassen sich die für eine Parallelisierung hervorragend geeigneten Maschinen- und Prozessabläufe optimal abbilden und als Funktionsmodule auf verschiedene Tasks verteilen.

Einfache Modularisierung und komfortable Diagnose In TwinCAT sind einzelne Automatisierungsaufgaben in Modulen realisierbar. Diese Maschinen-Module mit SPS- oder auch C++-Code werden einzelnen Tasks des TwinCAT-Systems 8 | 2015

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zugewiesen, die diese zyklisch mit einer vom Anwender definierten Abtastrate der Zykluszeit ausführen Die Tasks werden anschliessend einfach auf die vorhandenen Echtzeitkerne verteilt. Den einzelnen Task lassen sich Prioritäten zuordnen, um die Ablaufreihenfolge zu definieren Entscheidend für die Ausnutzung des gesamten Leistungspotenzials ist zudem die Diagnosefunktionalität von TwinCAT 3.1. Mit ihr kann die Last auf den einzelnen Kernen analysiert werden. Kerne können auch exklusiv für die TwinCAT-Runtime genutzt werden – diese werden dann isolierte Kerne genannt. Dann wird dort kein Microsoft-Betriebssystem parallel zum TwinCAT-Echtzeitsystem ausgeführt. Windows-Prozesse sind auf diese Weise ohne grossen Aufwand von den Echtzeitprozessen trennbar.

Unterstützt werden bis zu 256 Prozessorkerne TwinCAT 3.1 ist für maximal 256 Prozessorkerne ausgelegt und damit für die Zukunft gerüstet Es steht das komplette Spektrum aktueller Prozessoren für Automatisierungsanwendungen zur Verfügung. Je nach Bedarf an Rechenleistung wird die erforderliche Anzahl an Kernen gezielt für die Ausführung von Echtzeitanwendungen konfiguriert Beckhoff Automation AG, www.beckhoff.ch

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FIRMEN FAKTEN MÄRKTE

Strom tanken per Smartphone

Elektroautos können neu per Smartphone aufgetankt werden. Möglich macht das die neue Lösung Legic Connect. Diese macht den Zugang zur Ladestation und damit zur Elektromobilität nochmals einfacher. Erster Pilotkunde in der Schweiz sind die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ).

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ie Elektromobilität wird noch einen Schritt einfacher. Neue Möglichkeiten eröffnet die neue Technologie von LEGIC. Ein Elektromobilist, der vom sogenannten Park Charge profitieren m chte, bezahlt eine Jahrespauschale, in welcher der individuelle Stromverbrauch inbegriffen ist. Sobald er sein Smartphone an den Leser einer ElektroZapfsäule hält, kommunizieren die beiden Geräte via Near Field Communication miteinander, und der Mobilist wird kontaktlos erkannt. Über Kaba mobile access und LEGIC Connect werden die Berechtigungen verifiziert, worauf das Elektroauto aufgeladen werden kann.

Smartphone wird zum Schlüssel Elektromobilisten haben mit der Lösung von LEGIC Connect und Kaba mobile access diverse Vorteile. Sie erhalten ihre Berechtigung für die Park Charge-Abo-Laufzeit einfach und schnell auf ihr Smartphone und müssen nicht auf die Zustellung eines Schlüssels warten bzw diesen nach Kündigung des Vertrags wieder zurücksenden Die Identifikation mit dem Mobiltelefon an der Tanksäule verläuft sicher und schnell.

EKZ ist erster Pilotkunde Die EKZ versorgen über ihr Verteilnetz rund eine Million Menschen mit Strom und gehören damit zu den gr ssten Schweizer Energieversorgungsunternehmen. Sie testen die neuen Möglichkeiten mit Park & Charge an einer ihrer Elektrotankstellen auf dem Firmenareal in Dietikon Die EKZ haben rund 20 Elektroautos im Einsatz und über 1 00 Mitarbeitende.

Vorteile für die EKZ Für die EKZ vermindert sich mit dem Tanken via Smartphone der Administrationsaufwand. Alle Berechtigungen für den Strombezug werden per Mausklick vergeben. Verlängert ein Elektromobilist sein Abo, wird die Berechtigungsdauer einfach angepasst. Endet ein Abonnement, wird dem Elektromobilisten automatisch die Berechtigung zum Tanken entzogen Bei einem Handy-Verlust k nnen die Berechtigungen sofort gelöscht werden, sodass keine Unbefugten Strom beziehen k nnen Urs Wiederkehr, Leiter Projekte + Innovationen bei den EKZ, erklärt mit Blick auf das Pilotpro ekt Das System läuft bisher gut. Es ist einfach, sicher und damit zukunftsträchtig Legic Identsystems AG www.legic.com

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Kistler gewinnt Asco-Award 2015 Die Kistler Instrumente AG wurde am 23. Juni 2015 vom Branchenverband der Schweizer Managementberater ASCO mit dem begehrten ASCO-Award Gold für die beste und nachhaltigste Unternehmenstransformation der Schweiz ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung würdigt ASCO die erfolgreiche Einführung der LeanManagement-Philosophie durch Kistler und das Beratungsunternehmen Wertfabrik. Das prämierte LeanProjekt war aus einem übergeordneten Transformationsprojekt zur

Einführung eines neues Managementsystems, einer divisionalisierten Unternehmensstruktur und einer rollierenden Planung heraus entstanden. Ziel des Lean-Projekts ist die Sicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der Kistler Gruppe, gerade auch am Standort Schweiz. Deutliche Kostensenkungen und eine erhöhte Flexibilität belegen den Erfolg des Projekts. Kistler Instrumente AG www.kistler.com

Öko-Strom in Gas speichern Die Technische Universität Wien bietet etzt einen neuen Ansatz für die CO neutrale Ausbeute und bedarfsgerechte Speicherung von Alternativenergie, der

die von Sonne und Wind abhängige Fotovoltaik und Windkraft zur ökologischen Stromgewinnung zuverlässig und ideal ergänzt. Das Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften an der TU Wien entwickelte eine Methode, mit der sich umweltfreundlich und wirtschaftlich Energie speichern lässt. Mit dem neuen Energiespeicherkonzept lässt sich Ökostrom dafür nutzen, um aus Biomasse zusätzliches wertvolles Methan herzustellen. Man koppelt alter-

native Stromerzeugung mit Biogasanlagen und verwendet die überschüssige elektrische Energie in Zeiten von Produktionsspitzen dazu, um Wasserstoff zu erzeugen, der mit CO aus den Bioabfällen zum hochreinen und umweltfreundlichen Brennstoff Methan umgesetzt wird. Auf diese Weise lässt sich Energie nicht nur CO -neutral und mit hohem Wirkungsgrad speichern, sondern auch mit relativ geringen Investitionen für Infrastruktur in bereits bestehende Erdgasnetze einspeisen.

TU Wien www.tuwien.ac.at

Swiss Mechatronics Day 2015 Im TechnoPark Winterthur fand kürzlich der zweite Swiss Mechatronics Day statt, zum ersten Mal ausgerichtet von dem im September 2014 gegründeten Cluster Swiss Mechatronics. Der Cluster nutzte die Gelegenheit, um sich und seine Angebote vorzustellen. Gleichzeitig diente die Veranstaltung als Plattform für Mechatronikunternehmen, um sich untereinander zu vernetzen und die Erwartungen an die zukünftige Clusterarbeit zu formulieren. Den mehr als 50 Teilnehmern wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Zunächst begrüssten die Organisatoren, Prof. Dr. Hans Wernher van de Venn, Präsident des Clusters, sowie Kathrin Hopkins, Leiterin der Geschäftsstelle, die Teilnehmer. Dann erlaubte Valentin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands pointiert und kenntnis-

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reich einen Einblick hinter die Kulissen und Herausforderungen von Verbänden und Interessengemeinschaften in der Schweiz. Dem stellte Kathrin Hopkins das konkrete Angebot des Technologietransfers durch den Cluster Swiss Mechatronics gegenüber. Mitgliedsunternehmen können über den Cluster anonym Kooperationspartner suchen, die ihnen helfen, die Innovationshöhe ihres Angebots signifikant zu vergrössern.

ZHAW www.engineering.zhaw.ch

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FIRMEN FAKTEN MÄRKTE

Hilti unter Europas besten Arbeitgebern Nach einer Top-Ten-Platzierung unter Deutschlands besten Arbeitgebern im März konnte Hilti auch im europaweiten Vergleich punkten und zählt zu «Europas 25 besten multinationalen Arbeitgebern». Die Hilti Deutschland AG bildet zusammen mit Hilti Polen, Hilti Niederlande, Hilti Österreich und Hilti Schweiz die Marktregion Zentraleuropa Daher konnte sich Hilti auch für die multinationale Great Place to Work-Auszeichnung qualifizieren Voraussetzung ist eine Beschäftigtenzahl von mindestens 1000 Mitarbeitern in Europa, eine erfolgreiche Platzierung bei den Great Place to Work-Wettbewerben in mindestens drei europäischen Ländern sowie die Beschäftigung von mindestens 40 Prozent der Belegschaft ausserhalb des jeweiligen Stammlandes. Im europaweiten Vergleich der besten 25 Arbeitgeber belegte Hilti einen sehr guten 12. Platz. «Es freut mich ganz besonders, dass wir auch europaweit zu den besten Arbeitgebern zählen», sagt Armin Urabl, Personalleiter der Hilti Deutschland AG.

Qualified Partner B&R Industrie-Automation AG und die Penta-Electric AG in Münchenstein im Raum Basel bauen ihre bestehende Zusammenarbeit weiter aus Der neue ualified Partner» von B & R ist ein Spezialist für das Engineering von Automationsprojekten, insbesondere für die Automation von Prozessanlagen für die Branchen Chemie und Pharma Penta-Electric wird als ualified Partner von B & R regelmässig über neue Funktionen sowie Produktentwicklungen informiert und erhält umfangreicheren Zu-

griff auf unseren technischen Support», meint Paolo Salvagno, Geschäftsführer der B & R Industrie-Automation AG. «Die enge Zusammenarbeit und die ährliche Re ualifizierung garantieren, dass alle B R ualified Partner auf dem neuesten Stand sind und B & R-Produkte optimal einsetzen können. Mit Penta Electric AG steht unseren Kunden nun auch im Grossraum Basel ein kompetenter Partner zur Seite.» B & R Industrie-Automation AG www-br-automation.com

Hilti AG www.hilti.com

Ausgezeichnet Bartec wurde kürzlich auf dem Deutschen MittelstandsSummit in Essen erneut als eines der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand ausgezeichnet. Top100-Mentor Ranga Yogeshwar ehrte die global tätige Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Bad Mergentheim (D) mit dem seit über 20 Jahren verliehenen Top-100-Siegel. Zuvor hatte sich BARTEC einem zweistufigen wissenschaftlichen Analyseverfahren unterzogen. Das Unternehmen darf sich zum dritten Mal Top-Innovator nennen. Die Bartec-Gruppe sieht ihre Herausforderung darin, technologische Neuheiten, verbunden mit einem hohen Kundennutzen für den Weltmarkt, zu produzieren. Bei mehr als 1800 Mitarbeitern weltweit muss der Innovationsprozess in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Anregungen kommen zunächst einmal von den Kunden, von wissenschaftlichen Instituten und Universitäten sowie aus dem Kreis der Entwickler. Bartec Engineering www.bartec.ch

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Stärkere Präsenz in Benelux Seit Kurzem werden die Produkte und Dienstleistungen der Faulhaber Group in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden von der FAULHABER Benelux B. V. vertrieben. Die neu gegründete Vertriebsgesellschaft hat ihren Standort in Eindhoven. Bisher wurde Faulhaber in den drei Ländern von der Firma Minimotor Benelux vertreten, deren bisheriges Alleinvertriebsrecht für die Region endet. Aus diesem Grund wurde der Vertrieb unserer Produkte neu strukturiert. «Die Märkte in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg können wir jetzt direkt aus dem eigenen Unternehmen heraus betreuen» erklärt Marcus Remmel, Vertriebsleiter International und Geschäftsführer von Faulhaber Benelux. «Damit gewinnen wir grössere Nähe zu unseren Kunden und können uns intensiver mit ihnen austauschen, insbesondere auch über die gemeinsame Entwicklung kundenspezifischer Produkte Zudem stärken wir unsere strategische Präsenz in einem wichtigen Exportmarkt.» Faulhaber Minimotor AG www.faulhaber.com

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Besuchen Sie uns am Stand C102 in Halle 1.1

Grosses entsteht, wo Kleines perfekt zusammenspielt Mit der Gebäudemanagementplattform Desigo CC zeigen wir die intelligente Kombination der einzelnen Gewerke auf einer integralen Plattform – die perfekte Voraussetzung für «Smart Buildings». Im weiteren präsentieren wir Produkte und Lösungen aus den Bereichen Stromversorgung, Niederspannungs-Schalttechnik und -Energieversorgung sowie die Kleinsteuerung «LOGO! 8» mit Onboard-Ethernet-Schnittstelle im platzsparenden Design (4 TE).

Die Highlights auf einen Blick: «Planer-Lounge» mit Live-Demonstration der SIMARIS Planungstools Neuer Kompaktleistungsschalter 3VA und neues Schienensystem Sivacon 8PS Typ LI Neue Raumautomationsstation DXR2 – kompakt, flexibel und mit hoher Funktionalität Brandschutz mit EasyBus® von Schako/Siemens Neuer Bewegungs- und Präsenzmelder und Helligkeitssensor Mit Gamma KNX und neuen Glastastern sensitiv und intelligent Licht steuern

www.siemens.ch/ineltec


FIRMEN FAKTEN MÄRKTE

Kurz gemeldet Westermo stellt 50 neue Mitarbeiter ein Als Teil eines neuen Entwicklungsprogramms startet Westermo seine grosse Job-Initiative und stellt ab sofort weltweit 50 neue Mitarbeiter ein. Die Stellen werden in Forschung und Entwicklung, Verkauf und weiteren Bereichen der Organisation geschaffen. Dazu investiert Westermo in den kommenden drei Jahren 175 Millionen Schwedische Kronen, etwa 19 Millionen Euro. Mit diesem Investment soll nicht nur die Mitarbeiterzahl von etwa 200 auf rund 250 Personen erhöht, sondern auch das Produkt-Portfolio in den Bereichen «Unternehmenskritische Netzwerke im Feld» und «Westermo IP train» verstärkt werden.

ABB erhält Auftrag in Katar ABB hat einen Auftrag in Höhe von rund 85 Millionen US-Dollar für die Lieferung schlüsselfertiger Unterstationen erhalten. Mit diesen Anlagen soll die mit einer neuen unabhängigen Wasser- und Kraftwerkanlage (IWPP) erzeugte Elektrizität in das Stromnetz des Landes eingespeist werden. Das Kraftwerk nutzt die natürlichen Erdgasvorkommen von Katar zur Erzeugung von 2520 Megawatt (MW) Energie. Die tägliche Entsalzungskapazität liegt bei etwa 600 Millionen Litern.

Namensänderung Mitte Juli bezieht die IXXAT Automation GmbH ein neues Firmengebäude und verlegt damit auch den bisherigen Standort in Weingarten in das benachbarte Ravensburg. Damit verbunden ist auch die Änderung des Firmennamens in HMS Technology Center Ravensburg GmbH, um die zukünftige Funktion des Standorts mit seinen 80 Mitarbeitern innerhalb der HMS Industrial Networks Firmengruppe zum Ausdruck zu bringen. HMS Industrial Networks AB mit Stammsitz in Schweden gehört zu den Marktführern im Bereich der industriellen Datenkommunikation und vertreibt seine Produkte und Dienstleistungen weltweit unter den Marken Anybus, IXXAT und Netbiter. Seit mehr als zwei Jahren gehört die IXXAT Automation GmbH nunmehr zur schwedischen HMS Industrial Networks AB. Viele positive Synergien haben sich in dieser Zeit entwickelt. So konnte nicht nur der Umsatz mit IXXAT-Produkten durch die weltweite HMS-Vertriebsorganisation deutlich gesteigert, sondern auch neue innovative Produktentwicklungen durch die Kombination von IXXAT- und Anybus-Technologien gestartet werden. IXXAT Automation GmbH www.ixxat.de

Endress + Hauser stärkt Geschäft in Finnland In Zukunft wird Endress + Hauser Oy der einzige Anbieter auf dem finnischen Markt sein für Endress + Hauser-Feldgeräte sowie die entsprechenden Lösungen und Dienstleistungen. Die neue Firma startete am 1. Juli 2015 und übernimmt die Verantwortung für sämtliche Geschäfte, einschliesslich langjähriger Beziehungen zu Kunden in den verfahrenstechnischen Industrien.

Herzstück der grössten Solaranlage

Pressepreise an JUMO und Fraunhofer Alljährlich vergibt die SENSOR + TEST die Pressepreise für hervorragende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld der Messe sowie für einen aus Sicht der Presse besonders attraktiven Messeauftritt. Auch in diesem Jahr haben die anwesenden Fachjournalisten darüber abgestimmt, welche beiden der insgesamt 548 Aussteller von der Messeleitung ausgezeichnet werden sollten. Der Preis für die «Beste Pressearbeit» ging an die JUMO GmbH & Co. KG (Fulda). In der Kategorie «Beste Messepräsentation» wurde der Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft e. V. prämiert.

RS Components und TDK Corporation verstärken Zusammenarbeit RS hat eine weltweite Vereinbarung mit der in Japan ansässigen TDK Corporation geschlossen, um das Produktprogramm der passiven elektronischen Komponenten von TDK und EPCOS zu vertreiben. Die Vereinbarung stärkt die Beziehungen zwischen beiden Unternehmen und ermöglicht Kunden weltweit die Beschaffung der umfangreichen Produktpalette von TDK direkt von RS. Hunderte Ausführungen passiver Komponenten, die von TDK entwickelt wurden, werden bei RS im Lager geführt.

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Das Herzstück der grössten Schweizer Fotovoltaik-Anlage – Wechselrichter, Transformatoren und Mittelspannungsanlage – stammt von Schneider Electric und steckt in der sogenannten PV-Box. Weil die PV-Box dank der «Plug-and-play»Lösung sehr einfach zu installieren ist, sinken die Kosten für die Installation und die Inbetriebnahme. Die FotovoltaikAnlage «La Boverie» in Payerne ist derzeit im Bau und produziert ab September 2015 jährlich 6,6 Gigawattstunden Strom – für rund 1300 Haushalte. Weil die Installation der PV-Box dank der «Plug-and-play»Lösung sehr einfach ist, sinken die Kosten für Installation und Inbetriebnahme. «Die PV-Box leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, die Gestehungskosten von Schweizer Solarstrom weiter zu reduzieren», freut sich Simon Ryser, Sales Manager Partner & ITB bei Schneider Electric Schweiz. Schneider Electric www.schneider-electric.com

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Das einsatzbereite Smart Panel ermöglicht die Energieeinsparungen, nach denen Ihre Kunden suchen In nur 3 einfachen Schritten werden Sie der Spezialist für Energiemanagement W

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FIRMEN FAKTEN M ÄRKTE

SIAMS 2016 10 Monate vor der Eröffnung verzeichnet die SIAMS, die Messe der Produktionsmittel der Mikrotechnik, die vom 19. bis zum 22 April 2016 in Moutier stattfindet, einen bisher unerreichten Rekord an Mietgesuchen für ihre Stände. Die Organisatoren stellen etliche Neuheiten vor: Die Aufschaltung der neuen Website am 22. Juni, die vor allem auch der Online-Anmeldung dient, und das beratende Ausstellerkomitee, das am 29. Juni seine erste Sitzung hatte, um Ideen auszutauschen und die Durchführung der Messe zu verbessern.

Genügend Platz für alle? Die Ausstellungsfläche von beinahe 8000 m² kann nicht erweitert werden, und die Organisatoren werden wohl einzelne Interessenten abweisen müssen. CEO Pierre- ves Kohler erklärt Die begrenzte Grösse und rund 450 Aussteller können als Handicap betrachtet werden, sind aber auch eine der Stärken der SIAMS, denn so können wir den Besuchern Stände anbieten, die sich auf alle Beteiligten der Produktionskette der Mikrotechnik konzentrieren.» SIAMS, www.siams.ch

All about automation An der zweiten All about automation-Messe in Friedrichshafen intensivierten 109 Unternehmen (2014: 81) durch ihre Messeteilnahme ihre Kontakte in der internationalen Bodenseeregion. Zusätzlich waren 26 Fachverlage mit Magazinen vertreten. Die 1041 Besucher nutzten die zwei Messetage (2014: 1029 Besucher an drei Messetagen) um konkrete Automatisierungsaufgaben zu besprechen und sich in angenehmer Messeatmosphäre individuell beraten zu lassen Die nächste all about automation findet vom 23.bis zum 24. September 2015 in Leipzig statt. 2016 geht die Veranstaltungsreihe zunächst wieder nach NRW für die all about automation essen vom 16 bis zum 17 März 2016, bevor vom 7 bis zum 8 Juni 2016 wieder Friedrichshafen auf dem Programm steht. Weitere Informationen unter www.allaboutautomation.de. Untitled Exhibitions GmbH www untitledexhibitions com

Erfolgreiches Plugfest Mit grossem Erfolg ist das zweitägige Plugfest der PROFINET Community zu Ende gegangen. PI (PROFIBUS & PROFINET International) veranstaltet regelmässig solche Plugfeste, um in einer offenen und unkomplizierten Atmosphäre die verschiedenen Implementierungen von PROFINET-

Komponenten, diesmal vor allem rund um die Themen IRT/ Drives, Diagnose/Topologie und Netzlast, zu testen. Das Plugfest fand diesmal am Institut für Automation & Industrial IT (AIT) am Standort Gummersbach der Fachhochschule Köln statt. AIT ist seit vielen Jahren PI Competence Center und Prüflabor und bot damit die ideale Umgebung für alle Entwicklerfragen. Dabei gab es verschiedene Aufbauten in Kleingruppen bis hin zu einem grossen gemeinsamen Netzwerk. Besonders schätzten die Teilnehmer den offenen Erfahrungsaustausch zwischen Spezifikations-Experten, Geräteentwicklern und Zertifizierern Trotz ausführlicher Dokumentationen ist es immer besser, etwas selbst auszuprobieren und das Ergebnis mit Gleichgesinnten zu diskutieren», so Volker Goller, Innovasic. Profibus Schweiz www profibus ch

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ELEKTRONISCHE SYSTEME NACH ISO 13485 Hadimec ist ein One-Stop-Shop für die Herstellung elektronischer Geräte und Systeme mit einer hohen Mengendynamik und hohen Variantenvielfalt. Wir bieten umfassende Dienstleistungen, die Wettbewerbsvorteile schaffen. Unsere Kunden sind herausragende OEMs in der Medizintechnik, der Energieversorgung und im Bereich hochwertiger Systemelektronik. Profitieren auch Sie!

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FIRMEN FAKTEN MÄRKTE

Sicherheit

Vom 10 bis zum 13 November 2015 trifft sich die Schweizer Sicherheitsbranche in Zürich Die Vorbereitungen zur 20 Auflage der Fachmesse Sicherheit laufen bereits auf Hochtouren Ein erfolgreiches Gespann bildet die Messe mit dem SICHERHEITS-Fachkongress 2015, dessen detailliertes Programm soeben erschienen ist Bewährter und gefragter Fachkongress Der Sicherheits-Fachkongress ist mit seinen rund 1000 Teilnehmern ein zentraler und bewährter Bestandteil der SICHERHEIT Die Gliederung in Halbtagesmodule erlaubt den Besuch der Messe und des Kongresses am selben Tag Das macht den Fachkongress zu einer attraktiven Plattform für eine fachlich hochstehende Weiterbildung, für einen intensiven Erfahrungsaustausch und zur Netzwerkpflege Exhibit & More AG www sicherheit-messe ch

Neuer Verkaufsleiter In der Verkaufsabteilung der Studerus AG steht eine personelle nderung bevor Per Anfang Juli hat Luca Forcellini die Stelle als Head of Sales angetreten Er tritt dabei in die Fussstapfen von Rolf Borkowetz, der sechs Jahre lang als Verkaufsleiter bei der Studerus AG tätig war und die Firma nun auf Ende Juni verlässt Luca Forcellini ist seit zwei Jahren erfolgreich als Product Manager im Bereich Business-WLAN bei der Studerus AG engagiert Durch sein breites Produkte-Know-how kann die technische Komponente in der Verkaufsberatung gestärkt und somit längerfristig die Positionierung im Bereich von KMU-Pro ekten weiter ausgebaut werden Studerus AG www studerus ch

Partner of the year Die Talus Informatik AG wurde vom Vorlagenmanagement-Anbieter officeatwork als Partner of the ear ausgezeichnet Diese Auszeichnung erhält die Talus Informatik AG für ihre ausserordentliche und erfolgreiche Marktbearbeitung sowie die innovativen Projektumsetzungen mit officeatwork in der ffentlichen Verwaltung, Energieversorgungsunternehmen und KMU-Betrieben Auch bei der Integration in die Fachanwendungen NEST Gemeindel sung, IS-E Energieversorgungsl sung und ABACUS Digital ERP hat das Talus-Team Erfahrungen und Kompetenzen gesammelt Die bergabe der Auszeichnung erfolgte anlässlich der Swiss Public, der Fachmesse für ffentliche Betriebe und Verwaltungen in Bern

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Talus Informatik AG www talus ch

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(~ 59,44 CHF) (~ 45,74 CHF) (~ 45,74 CHF) (~ 42,62 CHF) (~ 29,28 CHF) (~ 27,40 CHF) (~ 42,53 CHF)

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Einweg-Lichtschranke, 2 m Kabel Bestellnummer

LLK 5050 000 19,58 € (~ 20,73 CHF) 15000 mm Transmitter LLK 5050 003 30,24 € (~ 32,02 CHF) 15000 mm antivalent,

unipolar, Gehäuse: SOT-89 Ausgang: 0,4 V / 20 mA

Bestellnummer

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Schaltabstand

LLK 5050 103 35,63 € (~ 37,73 CHF) MagneticRange (~ 1,25 CHF) (~ 2,36 CHF)

7,5 … 18,0 mT 23,5 … 39,0 mT

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Drucksensoren, UsV 4,75 - 5,25

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800 mm antivalent, PNP

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Sehr hohe Zuverlässigkeit sowie höhere Präzision gegenüber herkömmlichen Sensoren.

Bestellnummer Gehäuse: P-SSO-3-2 MagneticRange

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9,75 € 12,52 € 12,52 € 7,86 €

(~ 10,32 CHF) (~ 13,26 CHF) (~ 13,26 CHF) (~ 8,32 CHF)

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2 m cable 2 m cable 2 m cable 2 m cable M8 plug, 3-pin M8 plug, 3-pin M12 plug, 4-pin

1,0 mm 1,5 mm 1,5 mm 6,0 mm 2,0 mm 2,5 mm 10,0 mm

Feuchtesensor 0 ... 100% rF, TO 39

Gehäuse: SOT-89 Ausgang: 1,0 V / 1,5 mA Bestellnummer

Schaltabstand

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FIRMEN FAKTEN MÄRKTE

Umweltschutz Zwischen 2002 und 2014 hat 3M den Ausstoss von Treibhausgasen weltweit um knapp zwei Drittel reduziert. Das ist einer von zahlreichen Erfolgen, die 3M in seinem jüngst veröffentlichten Sustainability Report bekannt gibt. Der Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert die Fortschritte des Multi-Technologieunternehmens hinsichtlich seiner ökologischen und sozialen Verantwortung und weist gleichzeitig neue ambitionierte Ziele für die nächsten zehn Jahre aus. Die Nachhaltigkeitsstrategie von 3M deckt die Bereiche Rohstoffe, Was-

ser, Energie und Klima, Gesundheit, Sicherheit sowie Bildung und Entwicklung ab. «Mit unseren Zielen für 2015 wollen wir unseren Geschäftsbetrieb, unseren Planeten und unser Leben nachhaltig verbessern», so Gayle Schueller, 3M Vice President, Global Sustainability. «Wir glauben daran, dass wir noch grössere Fortschritte beim Abbau globaler Hindernisse machen können, wenn wir mit der Allgemeinheit eng zusammenarbeiten.» 3M (Schweiz) GmbH www.3m.ch/ch

Gehag Elektronik in Ruhestand Nach über 19 Jahren erfolgreicher Tätigkeit schliesst die GEHAG Elektronik AG per Ende August die Türen. Der Geschäftsführer und Mitinhaber Ulrich Gessler geht in Pension. Damit die langjährigen treuen Kunden weiterhin die ausgezeichneten Produkte weiterhin beziehen können, hat Ulrich Gessler verschiedene Firmen gefunden, die in der gleichen kundenfreundlichen Art die Produkte weiterhin in der Schweiz vertreiben. Darunter ist die Firma InduPart AG, welche die ganze Gehäusepalette mit den Produkten von Italtronic, DSE-Hibox und Elfin übernimmt. Daniel Hohl, langjähriger Mitarbeiter, wechselt zur Firma InduPart AG, wo er seine bisherigen Kundenbeziehungen weiterhin pflegen kann

Gehag Elektronik AG www.gehag.ch

Gleichberechtigung «UN Women» hat Schneider Electric ausgewählt, um in der Pilotgruppe «HeForShe IMPACT 10 × 10 × 10» teilzunehmen. Dieses Programm ist Teil der globalen «HeForShe»-

Bewegung zur Gleichberechtigung von Mann und Frau und im Januar 2015 am World Economic Forum in Davos lanciert worden. Innerhalb des Programms «IMPACT 10 × 10 × 10»

bilden zehn Regierungen, zehn Unternehmen und zehn Universitäten eine Pilotgruppe. Sie sollen die Ziele der Kampagne noch prominenter vertreten und andere Akteure motivieren, ihrem guten Beispiel zu folgen. Konkret hat sich Schneider Electric folgende Ziele bis Ende 2017 gesetzt: den Anteil an Mitarbeiterinnen zu erhöhen auf rund 40 Prozent aller neuen Manager und Techniker (aktuell 29 Prozent) und auf 35 Prozent in Schlüsselpositionen; weltweit Prozesse zu implementieren für Lohngleichheit – betrifft 85 Prozent der konzernweiten Belegschaft; das Management global einzubeziehen und ein griffiges Kontrollorgan einzusetzen Schneider Electric (Schweiz) AG www.schneider-electric.com

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AGENDA

2015

7. bis 18. September 2015

Schulungen bei Beckhoff

B & R-Schulungen

– TwinCAT – Basisschulung (3-tägig) – TwinCAT – Motion (2-tägig) – Inbetriebnahme, Instandhaltung und Service mit Twin-CAT (3-tägig) – EtherCAT-Training (1-tägig) – Industrie-PC, Embedded PC, Control Panels (1-tägig) – TwinSafe-Training (1-tägig)

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SEM Automation Studio or sho IEC 61131-3 textuelle Programmiersprache ST Termin 9 9 15 Ort Frauenfeld SEM Automation Studio raining Speicher- und Datenverwaltung Termin 10 9 11 9 15 Ort Frauenfeld

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SEM Automation Studio raining Integrierte Sicherheitstechnik (Safety) Termin 15 9 16 9 15 Ort Frauenfeld

2015

Spezialkurse von Sitrain icht alle Sitrain ehrg nge finden in den rainings entern on Siemens statt unden haben die M glich eit, urse dire t bei sich or rt und zugeschnitten auf ihre edürfnisse durchführen zu lassen Keine bernachtungs-, Reise- und Verpflegungskosten, dafür aber ein spezifisches Programm mit personalisierten M glichkeiten und Einbezug konkreter Pro ekte all dies bietet ein Vor-OrtTraining von Sitrain Das Ausbildungsteam von Sitrain kann hierzu einen Konferenzraum mit entsprechenden mobilen Arbeitsplätzen ausrüsten Nebst der M glichkeit, ein massgeschneidertes Training zu erhalten, bedeuten die Leistungen vor Ort auch einen beträchtlichen Zeitgewinn. Das Sitrain-Team unterrichtet auf Wunsch in Deutsch, Franz sisch, Englisch und Italienisch Nebst den Vor-Ort-Kursen bietet Sitrain auch massgeschneidertes Training in den Siemens-Training-Centern zur Planung eines individuellen Lernweges Die Themen sind hierbei speziell auf die Ansprüche und Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten Diese bestimmen auch die Inhalte bzw , ob Sie einen berblick erhalten oder tiefer in die Materie einsteigen m chten Siemens Schweiz AG,

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9. September 2015

Kostenfreie Hands-On n Automatisierte Messdatenerfassung in der Praxis Hands n atenmanagement und anal se mit IAdem Die Hands-On bieten einen effizienten Einblick in die Produktwelt von National Instruments Ein NI-Experte zeigt vor Ort, wie NIHard- und -Software dazu verwendet werden k nnen, individuelle Systeme für die Datenerfassung, Steuerung, Prüfstandsautomatisierung und mehr zu erstellen. Zielgruppe Die Hands-On richten sich an Ingenieure, Techniker und Wissenschafter, die Interesse am Einsatz von NI-Produkten haben.

SEM Automation Studio raining Integrierte sichere Antriebstechnik (Safe Motion) Termin 17 9 18 9 15 Ort Frauenfeld Automation Academ , H rauenfeld angfeldstrasse , rauenfeld Tel. 052 728 00 55, www.br-automation.com

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swissT.net Fachtagung ommunication onference Industrie 0 ist eine Vision, die nur durch allmähliche Evolution und nicht durch eine Revolution uasi über Nacht Wirklichkeit werden kann Der Begriff ist in aller Munde, aber was dahintersteckt, bleibt oft im Halbdunkeln Für die Mitglieder unserer Sektion ist die Erkenntnis wichtig, dass eines der wichtigsten Merkmale der sogenannten vierten industriellen Revolution die umfassende Kommunikationsvernetzung technischer Systeme und Anlagen ist, weil der Ort und die physische Anordnung der Steuer- und Regelsysteme ihre Bedeutung verlieren. Diese Cyber-Physical Systems werden in Industrie 0 nicht mehr physikalisch, sondern logisch entlang der Prozessketten, Materialflüsse und Regelkreise angeordnet und strukturiert Eine der grossen Herausforderungen für uns besteht darin, alle dafür notwendigen Informationen gezielt und sicher vom Sender zum richtigen Empfänger zu bringen Dies gilt auch für die zeitlichen Randbedingungen, die bei Automatisierungssystemen eine besondere Bedeutung haben.

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H chste Zeit also, Licht in das derzeitige Halbdunkel zu bringen und das Konzept Industrie 4.0 mitsamt seinen technischen Herausforderungen und Umsetzungen in Bezug auf unsere Sektion an der nächsten swissT.net Communication Conference näher zu erläutern. Termin 30 10 15 Ort FHNW Windisch Swiss echnolog etwor swiss net Industriestrasse a, ol etswil Tel. 044 947 50 90, www.swissT.net

Termin 9 9 2015 Ort Ennetbaden ational Instruments Switzerland, Sonnenbergstrasse Ennetbaden, www ni com switzerland

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escha.net 17. September 2015

Roadshow «Wireless Experience – Intelligente Vernetzung von Funkschaltgeräten» Der Steute-Geschäftsbereich «Wireless» lädt alle Interessierten zur Roadshow «Wireless Experience – Intelligente Vernetzung von Funkschaltgeräten» ein. Die eintägige Veranstaltung (von 09.30 Uhr bis 16.00 Uhr) hat das Ziel, ein umfassendes und herstellerübergreifendes Bild von Neuentwicklungen bei Funkschaltgeräten und Funktechnologien zu vermitteln. Im Mittelpunkt steht der Trend, dass die Schaltgeräte netzwerkfähig werden und sich in übergeordnete IT- und Kommunikationssysteme integrieren lassen. Als Referent konnte Prof. Dr. Jörg Wollert, Professor für Mechatronik und eingebettete Systeme an der FH Aachen, gewonnen werden. Er ist nicht nur anerkannter Experte für industrielle Funksysteme, sondern auch ein hervorragender Vermittler von Fachwissen. Termin: 17.9.15 / Ort: Frauenfeld Die Funkroadshow findet im September 2015 an fünf Orten statt 3. September: Walsrode 10. September: Würzburg 15. September: Stuttgart 17. September: Frauenfeld/CH 22 September München Carl Geisser AG, Hungerbüelstrasse 22, 8500 Frauenfeld Tel. 044 806 65 00, www.carlgeisser.ch

24. September 2015

Programming with MATLAB Themen: – Interactive Algorithm Development in MATLAB – Tools for Robust and Efficient Program Development – Object Oriented Programming in MATLAB – MATLAB Application as Executable or Shared Libraries – Automatic C Code Generation from MATLAB

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Smart Textiles and Lightweight Materials Als Vorreiter innovativer Messekonzepte hat die Messe Dornbirn die Erstveranstaltung der SALTE für 2016 terminiert Sie wurde im Konsens mit führenden Vertretern aus Industrie, Politik und Forschung entwickelt. Die SALTEX wird am 5. und 6 Oktober 2016 in den neuen Messehallen stattfinden Im Fokus der neuen Community-Plattform für Smart Textiles und Faserverbundstoffe sowie deren industrielle Automatisierung stehen der interdisziplinäre Wissenstransfer und die progressive Vernetzung beider Branchen.

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INTERDISZIPLINÄR MESSE

Branchenkompetenz in Zürich

Geballte

Die Premiere der «automation & electronics 2015», Zürich, für die Schweizer Automations- und Elektronikbranche, ist für Aussteller und Messeveranstalter Easyfairs sehr erfolgreich verlaufen. Aussteller äusserten sich sehr zufrieden über den regen Zulauf von Fachbesuchern und die hohe Qualität der Anfragen. Insgesamt fanden rund 2300 Fachbesucher den Weg zur neuen Fachmesse.

T

echnische Innovationen, WissensTransfer und zukunftsorientierte Highlights aus der Automation, der Robotik, Sensorik und der Elektronik bestimmten das Angebot auf dieser zentralen, fachspezifischen Plattform von über 150 Ausstellern, Hochschulen und Branchenverbänden. Ergänzt wurde die Fachausstellung durch ein hochkarätiges Rahmenprogramm wie dem Maschinenbauforum von Sigmatek, der «Powerlink-Convention», der «Robotic Competition Zone» oder der ITG-electrosuisse-Fachtagung. Hier einige Statements zu den zwei Tagen von Zürich. Peter Balimann, CEO Fanuc Switzerland GmbH: «Unsere Mitarbeiter am Stand waren über die getätigten Kundenkontakte positiv überrascht. Das Messekonzept besitzt einen guten Fokus auf die Automation und das komplette Zubehör zum gesamten Automations-Bereich, und das finde ich sehr gut

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Daher ist es auch eine interessante Messe für uns. Ein sehr grosses, aktuelles Thema sind Kollaborative Roboter, und diese Technologie wird in der Zukunft vermehrt eingesetzt. In der Schweiz sieht man den klaren Trend, dass der Automatisierungsmarkt sehr stark ist. Beim Maschinen- und Werkzeugmaschinenmarkt dagegen wird wegen des starken Schweizer Frankens relativ wenig investiert. Die Unternehmen überlegen regelmässig, wie man Kosten reduziert, und dazu ist die Automatisierung ein Schlüssel. Gerade das Entladen von Maschinen ist eine Strategie, aber wir diversifizieren uns auch in andere Bereiche, wo wir die entsprechenden Produktlösungen haben.» Kuka-Schweiz-CEO Francesco Bocale : «Wir sind hier an der automation & electronics Zürich überraschend gut gestartet, und unsere Besucherzahlen waren in der Quantität und der Qualität gut. Wir sind überrascht, weil

diese neue Form dieser Messe ja eine Premiere war. Das sieht man auch am Resultat: Es waren Besucher da, die nicht nur am Stand schauen wollten, sondern sehr gut vorbereitet und mit konkreten Projekten kamen und oftmals – verblüffenderweise – sogar mit Musterteilen auftauchten! Das war genial und hat sich für uns sehr gelohnt. «Industrie 4.0» beschäftigt gerade viele, und es ist das grosse Thema; hier sind wir mit unserem LBR-iiwa-(intelligent industrial work assistant-)Roboter voll und ganz mit dabei, denn das ist eine zukunftsweisende Richtung in der Robotik. Die Mensch-Maschine-Kooperation ohne umständliche Schutzumzäunung, die Handarbeitsplätze sehr einfach automatisieren kann, ist ein grosser Trend und genau die Richtung, in der wir uns als Kuka bewegen. Dazu haben wir auch an der «Robotic Competition Zone» den Nachwuchs-Ingenieur von morgen ansprechen wollen. Es war sehr erfreulich für uns zu sehen, wie die jungen Menschen Begeisterung entfalten konnten, sich mit den Automations- und Robotik-Themen auseinanderzusetzen. So konnten auch sprichwörtlich mehrere Fliegen auf einen Schlag erledigt werden, was einerseits den Technologietransfer anbelangt, aber auch die Berufswahl für die zukünftigen Berufsleute unterstützen konnte. Denn die Automations-Robotik ist sexy!» Für Christian Moser, Geschäftsführer National Instruments Schweiz stand fest, «dass das neue Format der automation & electronics sehr gut ist und bedeutend mehr Besucherfrequenzen generiert hat als das Format vor zwei Jahren. Die Synergie mit dem swissT. net-Verband und dem Messeveranstalter Easyfairs zu nutzen, ist meiner Meinung nach ein voller Erfolg. Ich war seit Anbeginn davon begeistert, dass man sich gefunden hat, und aktuelletechnik.ch

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ich habe mich sehr auf diese Messe gefreut. Umso schöner ist es für uns, dass die Resonanz bei den Besuchern entsprechend gut angekommen ist und ein guter Traffic generiert werden konnte. Für uns wurden die Erwartungen übertroffen, und wir sind zufrieden. Zu unserem Stand kamen auch viele neue Besucher, die unser Unternehmen noch nicht so genau kannten. Daher war das auch eine gute Gelegenheit, uns hier zu präsentieren. Die Mega-Themen wie ‹Industrie 4.0› oder Industrial Internet of Things sind eindeutig Themen, die auch zur Meinungsbildung beitragen, damit dies mehr in der Branche verankert werden kann. Die konkrete Umsetzung und Realisierung ist dann ein nächster Schritt, und wir sind hier auf einem guten Weg zusammen mit den unterstützenden BranchenVerbänden. Immer mehr Kunden kommen auf uns zu, um modulare, flexible und zukunftsträchtige Plattformlösungen zu erhalten statt einzelner, isolierter Problemlösungen. Das sind oft auch Kombinationen von Steuerung mit Antriebstechnik, Bildverarbeitung und Messtechnik. Es freut uns sehr, dass wir hier mit unserem plattformbasierten Ansatz

den Erfolg unserer Kunden entscheidend mit voranbringen!» Pietro Zanoni, Produktmanager Industriesteuerungen, Siemens Schweiz AG, und Messebeirat swissT.net: «Wir spüren, dass sich die Messe zwar noch in einer Konsolidierungsphase befindet, aber innerhalb der Branche eine bedeutende Stellung für Anwender und Programmierer erlangen kann. Wir wünschen uns genauso eine Messe, die Anwender und Entwickler anspricht und sich mit anderen Veranstaltungen optimal ergänzt. Daher leisten wir als Siemens Schweiz unseren Beitrag dazu. Alles steht und fällt mit den Besucherzahlen – und mit diesen waren wir hier in Zürich sehr zufrieden. Die Besucher waren am Stand besonders auf Neuigkeiten fokussiert, und dementsprechend waren wir auch aufgestellt. Mit «Simatic to go» – Automatisierungstechnik für unterwegs – haben wir beispielsweise Industrie-Apps präsentiert, die noch nicht so bekannt sind, aber von den Besuchern äusserst positiv aufgenommen worden sind. Dies ist ein weiterer Bereich, in dem wir umfassende «Industrie 4.0-Lösungen» bieten können. An unserem Marktstand konnten die Messebesucher zudem Produkte live testen, und das hat ihnen ebenfalls sehr gut gefallen.» Paolo Salvagno, Geschäftsführer B&R Schweiz und Messebeirat von swissT.net war zufrieden mit dem Sonderevent Powerlink Convention und auch erfreut über das Interesse der MesseFachbesucher aus beiden Welten der automation & electronics: «Das Feedback unserer Besucher ist fast einheitlich positiv, da das neue Format sehr übersichtlich ist und geschätzt wird. Die meisten Kundenbesuche kamen aus dem Bereich Automation», so Paolo Salvagno. «Meiner Meinung nach wäre es für die Zukunft optimal, den Übergang zwischen Automation und Elektronik noch mehr zu betonen, sodass der Elektronikbereich seitens Besucher stärker wahrgenommen werden kann. An der «Pow-

erlink-Convention» wurde deutlich aufgezeigt, dass Powerlink breit etabliert und sehr vielfältig in verschiedensten Branchen und Applikationen einsetzbar ist. Die interessanten Anwenderberichte wie zum Beispiel der von der Schweizer Post oder von der Firma Neratec Solutions zeigten auf, dass Powerlink sehr einfach zu implementieren ist.» Dass das Rezept vom Messeveranstalter Easyfairs und dem swissT.net aufging, die Automations- mit der Elektronikwelt zu verbinden, bestätigte auch Thomas Ehrat, Leiter Verkauf Baumer Electric AG: «Der erste Messetag war am Anfang etwas verhalten, aber insgesamt sind wir sehr zufrieden – auch von der Qualität der Besucher. Was wir gegenüber anderen Formaten auch positiv bemerkt haben, war, dass im Bereich der Bildung – also Hochschulen und Fachhochschulen – Studenten und Schulabgänger angezogen worden sind, was ein sehr interessantes Mischungsverhältnis mit den Fachbesuchern für diese Messe-Premiere ergab. Auch die Standorte hier in Zürich und andererseits in Lausanne waren gut, wenngleich das Einzugsgebiet hier in Zürich gegenüber dem früheren Standort in Winterthur für Ostschweizer Besucher weniger attraktiv ist. Dennoch konnten wir uns in Zürich über eine hohe Besucherzahl freuen und sind daher sehr zufrieden, wie die automation & electronics Zürich lief. Mir bleibt besonders in Erinnerung, dass man den Elektronikbereich in das Gesamtkonzept eingeschlossen hat und ich so zahlreiche Stände von Firmen sehen konnte, die man sonst in diesem Bereich nicht antrifft. Dies brachte uns auch Besucher an den Stand, die uns beispielsweise weniger gut oder noch gar nicht kannten, und führte zu guten Gesprächen und Neukontakten. Das ist besonders positiv und ein schöner Erfolg.» Easyfairs Switzerland GmbH www.easyfairs.com

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INTERDISZIPLINÄR MESSE

ineltec 2015:

Mehr Aussteller

trotz Frankenstärke

Von Dienstag, 8., bis Freitag, 11. September 2015, findet die ineltec in der Messe Basel statt. Trotz anhaltender Frankenstärke und eher verhaltenen Wirtschaftsprognosen haben sich rund 250 Aussteller entschieden, am wichtigsten Branchentreffpunkt für Elektrotechnik rund um das Gebäude teilzunehmen.

I Quelle: MCH Messe Schweiz (Basel) AG

n weniger als einem Monat wird die ineltec für Ingenieure, Planer, Techniker und Berufsfachleute der Elektrotechnik und Gebäudeautomation während vier Messetagen wieder zum wichtigsten Branchentreffpunkt der Schweiz. Armin Kirchhofer, Messeleiter der ineltec, zeigt sich hoch erfreut über den tollen Anmeldestand, der trotz den eher verhaltenen Wirtschaftsprognosen und der anhaltenden Frankenstärke über den Erwartungen liegt. Laut Armin Kirchhofer ist die Konzentration in der Positionierung auf die Elektrotechnik und Gebäudeautomation ebenso ausschlaggebend für den erfreulichen Anmeldestand wie es die vielen Anmeldungen von Stammkunden und rund 50 Neukunden sind. Obwohl die Branche auf die Frankenstärke reagieren und die Marketing-

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aktivitäten der aktuellen Situation anpassen musste, nimmt die Bearbeitung des Schweizer Marktes jetzt eine noch wichtigere Stellung ein. Der positive Anmeldestand und die Vielfalt des Angebotes dürfen sicherlich auch als klares Bekenntnis zum Standort Schweiz beurteilt werden. Den inhaltlichen Fokus legt die ineltec 2015 auf die Vernetzung von Lösungen für eine intelligente Energiezukunft. Damit spielt sie für die Aussteller erneut eine wichtige Rolle als Plattform für Innovationen und Neuheiten aus diesem Bereich. Die Besucher nutzen die Fachmesse, um sich eine aktuelle Marktübersicht zu verschaffen, vor allem aber auch als Inspirationsquelle und Kontaktplattform. Mit ihren 250 Ausstellern (2013: 235) sowie gegen 19 000 Fachbesuchern ist die ineltec die Schweizer Leitmesse für Elektrotechnik und Gebäudeautomation.

ineltec-Forum als Dialogplattform Mit dem ineltec-Forum wird der persönliche Dialog zwischen Entscheidungsträgern aus der Elektrotechnik rund um das Gebäude intensiviert. An Thementagen und Diskussionsveranstaltungen mit hochkarätigen Referenten werden die anstehenden Herausforderungen der Branche mit Fokus auf das Thema «Vernetzte Lösungen für eine intelligente Energiezukunft» präsentiert und diskutiert. Herzstück sind insgesamt vier Thementage, die Energie, Gebäudeautomation, Kommunikationsinfrastruktur und Beleuchtungstechnik im Kontext beziehungsweise aktuelle Fragen zur Energiestrategie 2050 thematisieren. Die Veranstaltungen werden von führenden Branchenverbänden und -organisationen geplant und in Zusammenarbeit mit der ineltec durchgeführt.

IT-INFRASTRUKTUR

Neuheiten und Referenzprodukte am New Technology Boulevard Eine Premiere werden die Fachbesucher im Ausstellungsbereich «New Technology Boulevard» erleben, an dem innovative Neuheiten und Referenzprodukte vorgestellt werden. Unternehmer präsentieren ihre Ideen und Produkte zusätzlich im Veranstaltungsformat «Marktplatz am Mittag» in fünf Minuten kompakt und auf den Punkt gebracht. Die Innovationen werden mit anerkannten Experten analysiert und zusammen mit dem Publikum diskutiert. Inhaltlich fokussieren die Vorträge dabei auf die Technologien und Marktchancen. Der «Marktplatz am Mittag» wird vom iHomeLab der Hochschule Luzern moderiert. iHomeLab erforscht, wie man dank intelligenten Gebäuden beispielsweise den Energieverbrauch senken oder älteren Menschen länger ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen kann. Die Resultate der Forschungsprojekte werden im iHomeLab inszeniert, präsentiert und auf verständliche Weise erklärt. Diese entstehen in enger Zusammenarbeit mit der Industrie.

tag, 8. September 2015, statt. EnergieSchweiz engagiert sich zusätzlich als Leading Partner des ineltec-Forums und trägt so massgeblich zum Dialog rund um die Energiestrategie 2050 bei.

Aktuell informiert via App und auf ineltec.ch Alle Anlässe der ineltec werden multimedial abgedeckt. Alle Informationen zu Ausstellern, Produkten und zum Begleitprogramm sind auf ineltec ch und in der ineltec App zu finden. Die App steht ab Anfang September im App Store oder im Google Play Store zum Download zur Verfügung. Auf ineltec.ch werden während der ineltec 2015 aktuelle Videoreportagen zur Verfügung stehen. MCH Messe Schweiz (Basel) AG www.ineltec.ch

ABB Schweiz und EnergieSchweiz als starke Partner Seit 50 Jahren begleitet und unterstützt die ineltec Fachleute, Lieferanten und Partner der Schweizer Elektrotechnikbranchen. Für die Messeausgabe 2015 wird ABB Schweiz AG als Presenting Partner auftreten und die ineltec aktiv unterstützen. Unter der Schirmherrschaft von EnergieSchweiz findet die offizielle Er ffnungsveranstaltung am Diens-

ineltec 2015 Dauer 8. bis 11. September 2015 Ort Messe Basel, Halle 1 Veranstalter MCH Messe Schweiz (Basel) AG Öffnungszeiten Dienstag bis Donnerstag, 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Freitag bis 16.00 Uhr Eintrittspreis Tageskarte CHF 25.– Tickets ineltec.ch/ticket Alle Aussteller und Produkte www.ineltec24.ch Alle Veranstaltungen auf einen Blick www.ineltec.ch/forum

SOFTWARE & SERVICE www.rittal.ch


Ausstellerliste Aussteller

Halle Stand

Aussteller

Halle Stand

E

A

Aussteller

Halle Stand

Hochschule Luzern – Technik & Architektur ....... 1.1

D29

Hochschule Luzern – Technik & Architektur ........ 1.1

F07

ABB Schweiz AG ..................................... 1.1

C72

e-in AG ................................................... 1.1

C118

Agro AG .................................................. 1.1

A161

e-intec gmbh .......................................... 1.1

A148

Alltron AG .............................................. 1.1

A113

Eaton Industries II GmbH ...................... 1.1

B162

Alpi International ................................... 1.1

B64

Eboplan GmbH ....................................... 1.1

B133

iBricks Solutions AG ............................... 1.1

Alpiq AG ................................................. 1.1

B66

eco2friendly ........................................... 1.1

F01

IDV GmbH .............................................. 1.0

D08

Arthur Flury AG ...................................... 1.1

C124

Edanis Elektronik AG ............................. 1.1

D150

IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..... 1.1

D113

Asera AG ................................................ 1.1

B109

Eelectron S.p.a. ...................................... 1.1

A153

InduPart AG ........................................... 1.1

D121

Asetronics AG ........................................ 1.1

D34

EFB Elektronik GmbH ............................ 1.1

A103

Inyx AG ................................................... 1.1

B166

asut ......................................................... 1.1

C30

ekey biometric systems Est. ................... 1.1

A150

Isatel Electronic AG ................................ 1.1

A105

audio-video g+m s.a. ............................. 1.1

B28

Elabo AG ................................................. 1.1

D137

AVNET EMG AG ..................................... 1.1

D150

Elbro AG ................................................. 1.1

B138

AZ Fachverlage AG ................................. 1.1

C73

Electrosuisse ........................................... 1.1

B132

B

Electrosuisse ........................................... 1.1

C30

Elektroplanet AG .................................... 1.1

D149

I B109

J Jalousie ................................................... 1.1

F10

Elvatec AG .............................................. 1.1

C146

Baden-Württemberg International ........ 1.1

F05

Emitec AG ............................................... 1.1

A111

Bals Elektrotechnik (Schweiz) AG ........... 1.1

A164

EnergieSchweiz ...................................... 1.1

C30

Kablan AG .............................................. 1.1

Batisec ..................................................... 1.1

B169

Ernst Hess AG ......................................... 1.1

A147

Kertész Kabel AG ................................... 1.1

A136

Belimo Automation AG ........................... 1.1

D146

esave AG ................................................. 1.0

D04

KNX Swiss .............................................. 1.1

C105

Benedict Swiss AG................................... 1.1

A134

Estec AG ................................................. 1.1

C46

Benning Power Electronics GmbH ......... 1.1

D31

Esylux Swiss AG ...................................... 1.1

A118

Bettermann AG ...................................... 1.1

A137

Bossard AG ............................................. 1.1

B30

Braso Computer AG ............................... 1.1

C112

Brelag Systems GmbH ............................ 1.1

C134

Feller AG ................................................. 1.1

Brumberg Leuchten GmbH & Co. KG .... 1.0

A28

Brunner Informatik AG ........................... 1.1

D137

F

A107

L Langmatz GmbH .................................... 1.1

D140

Lanz Oensingen AG ................................ 1.1

A45

C174

LD Didactic (Schweiz) GmbH ................ 1.1

D137

Feller AG ................................................. 1.1

C30

Lista AG .................................................. 1.1

D136

Ferratec AG ............................................ 1.1

B152

LonMark@Schweiz, Genossenschaft ..... 1.1

D150

Lumatec SA ............................................ 1.0

D07

Brytec AG ............................................... 1.1

C31

Finder (Schweiz) AG................................1.1

A112

Bugnard SA ............................................. 1.1

D132

Fineline Switzerland AG ......................... 1.1

A32

C

K

Firalux Design AG ................................... 1.0

D27

Firentis AG .............................................. 1.1

B130

M

Flextron AG ............................................ 1.1

C136

CA Nuance SA ........................................ 1.1

D32

M.Züblin AG .......................................... 1.1

Fluke (Switzerland) GmbH ..................... 1.1

C110

Cablequick AG ........................................ 1.1

D112

Mabalux AG ........................................... 1.0

C08

Fluora Leuchten AG ............................... 1.0

A08

CAMILLE BAUER METRAWATT AG ......1.1

C130

MARECHAL Gmbh ................................. 1.1

B129

FVB Fachverband Beleuchtungsindustrie ................... 1.1

C30

casacom ag ............................................. 1.1

F04

CeconetAG ............................................. 1.1

B166

Chauvin Arnoux AG ............................... 1.1

D137

Cimco-International GmbH ................... 1.1

D106

g+m elektronik AG ................................. 1.1

A132

G

Comat AG ...............................................1.1

A131

Gavazzi Carlo AG ................................... 1.1

A151

Conrad Electronic AG ............................. 1.1

C127

Gifas-Electric GmbH .............................. 1.1

D46

CTA Energy Systems AG ......................... 1.1

C48

Glomar AG .............................................. 1.1

C65

Gravograph AG ...................................... 1.1

C108

GreenTec Innovation AG ......................... 1.1

D24

Günther Spelsberg GmbH + Co. KG ....... 1.1

A146

D Delta Energy Systems (Switzerland) AG . 1.1

B165

Demelectric AG ...................................... 1.1

A146

H

Design Preis Schweiz .............................. 1.0

D02

Dewetron Schweiz AG ........................... 1.1

D137

Hans Baumann AG ................................. 1.1

A115

Diamond SA ........................................... 1.1

B110

Heiniger Kabel AG .................................. 1.1

A101

digitalSTROM ........................................ 1.1

F03

Hella KG Hueck & Co. ............................ 1.1

D30

Diversicum GmbH .................................. 1.0

D03

Hensel Gustav GmbH & Co. KG ............. 1.1

D108

Dätwyler Cabling Solutions AG ............. 1.1

A102

Hensel Gustav GmbH & Co. KG ............. 1.1

D108

Hightech Zentrum Aargau AG ............... 1.1

F09

Hightech Zentrum Aargau AG ............... 1.1

F09

B122

Max Hauri AG ........................................ 1.1

F02

MCH Messe Schweiz (Basel) AG ............ 1.1

C30

MCH Messe Schweiz (Basel) AG ............ 1.1

C30

MegaPlaner ............................................ 1.1

C30

Mesatec technische Produkte AG ......... 1.1

A130

Mesomatic Messtechnik AG .................. 1.1

A111

Messerli Informatik AG .......................... 1.1

D104

MIBAG AG .............................................. 1.1

B131

Mitech AG .............................................. 1.1

B62

MK Illumination AG ............................... 1.0

B06

MST Systemtechnik AG ......................... 1.1

C144

Multi-Contact AG ................................... 1.1

C32

Murrplastik AG ......................................1.1

D112

N Netztech Handels AG ............................. 1.1

A124

O Optec AG ................................................ 1.1

C113

Stand per 21.07.2015, Änderungen vorbehalten. Auflistung ohne Medienpartner, News Corner Teilnehmer.

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aktuelletechnik.ch

8 | 2015


Aussteller

ANZEIGE

2015 Halle Stand

Aussteller

Halle Stand

Osram AG ............................................... 1.0

C07

Sintrel Electronic AG .............................. 1.1

C110

Otto Fischer AG ..................................... 1.1

B144

Smart Building Services GmbH .............. 1.1

A114

P Paul Deppe & Co GmbH ........................ 1.1

D119

smarterion AG ........................................ 1.0

B27

Soltop ...................................................... 1.1

C107

Spälti Elektro AG ...................................1.1

B120

Späni Zentrale Haustechnik AG ............. 1.1

D145

pemsa Human Resources ....................... 1.1

A163

Swiss Point AG ....................................... 1.1

A33

Penta Control AG ................................... 1.1

D150

Swisscom (Schweiz) AG ......................... 1.1

B118

perdix gmbh ........................................... 1.1

D26

Swisscom (Schweiz) AG ......................... 1.1

F11

Pfiffner Messwandler AG ....................... 1.1

D45

Swisscom AG .......................................... 1.1

D22

Phoenix Contact AG ............................... 1.1

A65

SwissGEE ................................................ 1.1

C30

Plancal ..................................................... 1.1

D109

Swisslux AG ............................................ 1.0

A17

Plica AG .................................................. 1.1

C122

Symalit AG .............................................. 1.1

B46

Plumettaz SA .......................................... 1.1

B42

Systec Therm AG .................................... 1.1

D147

PM Plastic Materials S.r.l. ...................... 1.1

D118

Polymedia Meichtry SA ......................... 1.1

A26

Priva Building Intelligence GmbH .......... 1.1

C109

Proflight AG ............................................ 1.0

D17

Theben HTS AG ...................................... 1.1

C119

Puag AG .................................................. 1.1

A144

TinLine GmbH ........................................ 1.1

C116

PUK Schweiz AG .................................... 1.1

A110

TKL-Licht GmbH .................................... 1.0

D05

PurEco LED AG ....................................... 1.1

D36

Transmetra GmbH .................................. 1.1

C110

Q Quarz AG ................................................ 1.0

C02

Unser Wissen für Ihren Erfolg!

T

Trielec AG ............................................... 1.1

C46

TRILUX AG ............................................. 1.0

C28

Tritec AG Schweiz .................................. 1.1

B31

Tulux AG ................................................. 1.0

C27

U

R RAYTECH ............................................... 1.1

D114

Recom Electronic AG ............................. 1.1

C128

RED CAD Solutions AG .......................... 1.1

C114

Regent Beleuchtungskörper AG ............ 1.0

C19

Regent Beleuchtungskörper AG ............. 1.0

C19

Reichle & De-Massari AG ...................... 1.1

B102

Reichle Installation Technologies AG .... 1.1

B102

René Koch AG ........................................ 1.1

C152

Revox (Schweiz) AG ............................... 1.1

A152

Rittal AG .................................................1.1

B113

Runpotec GmbH .................................... 1.1

B116

S Saia-Burgess Controls AG ...................... 1.1

D143

Saphir Group Management AG ............. 1.1

F08

Satelco AG .............................................. 1.1

B112

SBS spa ................................................... 1.1

C103

Schneider Electric (Schweiz) AG ............ 1.1

C174

Schneikel Electronics GmbH .................. 1.1

A149

Schoch Informatik .................................. 1.1

B133

Schotec AG ............................................. 1.1

D137

Schweizerische Elektro .......................... 1.1

C167

Sensortec AG .......................................... 1.1

D146

SIA FGE, Fachverein Gebäudetechnik ... 1.1

C30

Siedle Electric AG ................................... 1.1

C121

Siemens Schweiz AG .............................. 1.1

C102

Siemens Schweiz AG .............................. 1.1

C30

8 | 2015

SYSTEMLÖSUNGEN FLUIDTECHNIK MECHATRONIK

aktuelletechnik.ch

Unex Dakota AG .................................... 1.0

C30

V Veko Lightsystems GmbH ...................... 1.0

A10

VSEI Verband Schweizerischer Elektroinstallationsfirmen ...1.1

B169

VSEI Verband Schweizerischer Elektroinstallationsfirmen ...1.1

C30

Vetter Plumett AG ................................. 1.1

B42

W Wago Contact SA ..................................1.1

C164

Wahli W. AG ........................................... 1.1

B114

Weidmüller Schweiz AG ......................... 1.1

133

Widap AG ............................................... 1.1

C46

Wieland Electric AG ..............................1.1

D110

WISAR Wyser + Anliker AG ................... 1.1

C43

WISAR Wyser + Anliker AG ................... 1.1

C43

WISI Wilhelm Sihn AG ........................... 1.1

A108

Woertz Handels AG ............................... 1.1

B136

Wolftek GmbH ....................................... 1.1

B27

Hochwertige Produkte und Dienstleistungen seit über 60 Jahren.

Z Z-Wave Europe GmbH ........................... 1.1

D138

Zeitler AG ............................................... 1.1

B128

ZidaTech AG ........................................... 1.1

A129

Zumtobel Licht AG ................................. 1.0

B18

www.bibus.ch Tel. +41 44 877 50 11 25


PROFITEST INTRO

SECUTEST PRO

PROFITEST INTRO Mit dem PROFITEST INTRO steht dem Elektrofachmann ein universelles, kompaktes und robustes Messwerkzeug auf höchstem technischen Niveau zur Verfügung Der Tester kann alle Prüfungen der Wirksamkeit von Schutzmassnahmen in elektrischen Anlagen durchführen, wie sie in der NIN NIV, der IEC 6036 -6 und anderen länderspezifischen Normen gefordert sowie in den einzelnen Abschnitten der DIN EN 61557 definiert werden Intuitive Bedienung Messfunktionen direkt anwählbar Hilfefunktion mit Anschlussbildern Internationale Bedienführung (12 Sprachen)

SECUTEST PRO Die SECUTEST-Prüfgeräte dienen zur Prüfung von elektrischen Geräten nach VDE 0701-0702, elektrisch medizinischen Geräten nach DIN EN 62353 und Lichtbogen-Schweisseinrichtungen nach DIN EN 6097 -

Der SECUTEST PRO bietet durch die Anschlussmöglichkeiten einer zweiten Prüfsonde und durch einen galvanisch getrennten Spannungsmesseingang erweiterte Mess- und Prüfmöglichkeiten wie die Prüfung der Schutzmassnahmen zwischen beliebigen Teilen fest installierter Geräte, eine optimierte Prüfung an SELV/PELV Stromkreisen, Schweissstromausgängen, Netzteilen oder Batterieladern

LONGLIFEPRODUKTTECHNOLOGIE Die Comat-Releco-Gruppe ist ein weltweit führender Anbieter hochwertiger Komponenten, Systeme und Dienstleistungen in der industriellen Automation, der Installationstechnik und im Bereich der Bahn- und Transporttechnologie. Unsere Produkte zeichnen sich durch einen sehr hohen Qualitätsstandard aus, der zu einer überdurchschnittlichen Anlagenverfügbarkeit führt. Erfolgreich kombinieren wir Elektronik und Elektromechanik. Im Fokus der Messe stehen die Leistungsrelais für Einschaltstr me bis 800 A der Baureihe CHI Das einphasige CHI1 und das dreiphasige CHI3 , beide mit einem DIN-Gehäuse von 17,5 m bzw. 35 mm. Als Ergänzung zeigen wir die CIM-Multifunktionsgeräte mit vielfältigen Zeitfunktionen und einem Zeitbereich von 50 ms – 60 h sowie integrierter Schrittschalt- und Treppenhausfunktion. Mit dem SMS Relay kombinieren wir lokale Funktionalität zur Anlageüberwachung mit SMSKommunikationstechnologie. Das bewährte SMS Relay erfährt mit dem neu entwickelten Web-Portal eine deutlich gesteigerte Funktionalität zugunsten der Anlagebetreiber. Die uneingeschränkte webbasierte Verwaltung von Anlagen und entsprechende Zugriffsmöglichkeiten aus der Ferne machen dieses Produkt zu einem absoluten Highrunner. Dank frei konfigurierbaren Meldungen und ausgeklügelten organisatorischen Massnahmen im Zusammenhang mit der Alarmierung im Störungsfall werden Ausfallkosten minimiert und wird die Anlagenverfügbarkeit erhöht.

Die weltgrösste Kabeldurchführung mit 1 x 2 m und 1760 Bohrungen. Die «KDP On Demand» kann online in wenigen Schritten unter www.mp4you.de konfiguriert werden

DIE WELTGRÖSSTE KABELDURCHFÜHRUNG. Das neue Kabeldurchführungssystem «KDP On Demand» der Murrplastik Systemtechnik ist das weltweit Erste seiner Art, das sich zu 100 % auf Mass fertigen lässt. Unter Beweis stellt dies Murrplastik mit einer 1 × 2 m grossen Kabeldurchführung, die sage und schreibe 1760 Bohrungen aufweist. Eindrücklicher kann man es wirklich nicht zeigen. Jedem Betrachter wird schnell klar, dass die Kabeldurchführung «KDP On Demand» ein Unikat ist. Hier kommt nichts von der Stange. Der Kunde hat die Wahl: Ganz egal, ob achteckig, rund, oval, ob 1 × 1 cm oder 1,5 × 3 m gross, ob für 1111 Kabeleinführungen oder für 666 Kabelverschraubungen, egal ob für Kabel mit oder ohne Stecker, egal ob für Flachbandkabel, Starkstromleitungen oder für Pneumatik-Schläuche: Alle Parameter der «KDP On Demand» wie Grösse, Form, Material, Lochdurchmesser und Lochbild können individuell konfiguriert werden Der Clou Die Konfiguration erfolgt online unter www.mp4you.de mit wenigen Schritten, alternativ mit einer eingereichten CAD-Zeichnung oder direkt mit dem Vertriebsmitarbeiter. Bereits nach 24 Stunden erhält der Kunde eine Konstruktionszeichnung plus Angebot. Wenige Tage später wird die «KDP On Demand» just in time ausgeliefert – und das bereits ab Losgrösse fünf. Wenn das alles nicht rekordverdächtig ist!

Camille Bauer Metrawatt AG

Comat AG

Murrplastik AG

www.gmc-instruments.ch

www.comat.ch

www.murrplastik.ch

Halle 1 1 C130

Halle 1.1 / A131

Halle 1.1 / D112

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aktuelletechnik.ch

8 | 2015


Serie 7E Elektronische Wirkstromzähler

SPÄLTI ELEKTRO AG Produzentin von Stromverteilern und Kleinsteuerungen wie auch Händlerin von diversen namhaften Herstellern. Die Spälti Elektro AG präsentiert sich an der Ineltec 2015 im neuen Kleid, die neu gegründete Firma, die aus der Spälti AG Elektro- und Automationsprodukte hervorgeht, ist nun von der Spälti AG komplett losgelöst.

KÜHLGERÄTE WELTNEUHEIT Rittal ist einer der weltweit führenden Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software und Service. Das Unternehmen gehört zur international erfolgreichen Friedhelm Loh Group. Rittal stellt als Highlight die neue Kühlgerätegeneration Blue e+ vor – ein Quantensprung in Sachen Wirtschaftlichkeit. Neben der deutlich h heren Energieeffizienz gegenüber bisherigen Kühllösungen punkten die Geräte auch bei Flexibilität, Sicherheit und Handling. Weitere Highlights sind: neue DIN-EN-61439-Norm für den Bau von Schaltund Steuerungsanlagen. Die Kombination von TS IT mit dem Liquid Cooling Package Direct Expansion (LCP DX) ergibt für kleine und mittlere Rechenzentren die ideale ITKlimatisierungslösung. Gerne beraten wir Sie am Stand. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Produktmässig stehen folgende Höhepunkte an: Das Fabrikationsprogramm der Firma Moser (Moser ist 2013 in die PCE-Gruppe integriert worden), die neu alle Varianten von Stromverteilsystemen für den Aussenbereich anbietet, dies sind nebst den bereits bestens bekannten Senkelektranten neu auch Klappdeckelsysteme und Poller mit abschliessbarer Tür. Mit GEWISS Italien präsentieren wir die universell einsetzbare SMART 4, die neue Massstäbe im Bereich der Hallen- und Arbeitsplatzleuchten setzt. Securlite, unser Lieferant mit den vandalensicheren Leuchten. Die Leuchten sind nun vollumfänglich in LED-Technik verfügbar. Die Möglichkeiten, die Spälti Elektro AG mit der eigenen Produktion hat und auch fördern will, wird mit diversen Mustern von Projekten vorgestellt.

Rittal AG

Spälti Elektro AG

www.rittal.ch

www.spälti.ch

Halle 1.1 / B113

Halle 1.1 / B120

8 | 2015

aktuelletechnik.ch

Typ 7E.46

Energie erfassen und überwachen! • 1-Phasen-Wechselstrom oder 3-Phasen-Drehsrom 3 x 65A (Direktanschluss) • Multifunktionale LCD-Anzeige • 1-und 2-Tarif Zähler • Über Wandleranschluss bis 1.500 A (3-Phasen-Drehstrom 3 x 6A) • Mit M-Bus, SO- oder Modbus-Schnittstellen • Optional als MID-Energiezähler (geeicht) erhältlich • Zubehör: Abdeck- und Plombierhaube

www.finder-relais.ch 27


gesis® FLE

WIELAND ELECTRIC AG – ERSTMALS AN DER INELTEC

INNOVATIONEN RUND UM DIE ZEIT FINDER beobachtet stets aufmerksam die Entwicklung neuer Technologien und die raschen Veränderungen in der Welt der Elektronik und stellt hiermit zwei neue Versionen der Zeitschaltuhr der Serie 12 vor Tages- und Wochenprogramm (Typ 12 51) oder astronomische Zeitsteuerung (Typ 12 81) Funktionsweise Diese neuen Versionen k nnen im Classic Modus mit dem Joy-Stick oder im Smart Modus mithilfe von Smartphones über NFCVernetzungstechnologie programmiert werden Sobald Sie die App FINDER Toolbox heruntergeladen und installiert haben, k nnen Sie ein bestehendes Programm lesen oder das Gerät mit maximaler Flexibilität programmieren, die kleinsten Details ändern und das Programm direkt auf dem Smartphone speichern Neue Funktionen der Schaltuhren Programmierung über Smart mit NFC oder Classic mit dem Joystick Sperrung mit einer vierstelligen PIN Umstellung zwischen Sommer- und Winterzeit für Europa, Brasilien und Australien Berechnung des Sonnenaufgangs und Sonnenuntergangs für alle Orte der Welt (Typ 12 81) Versorgungsspannung 110 bis 230 VAC Leistungsaufnahme im Stand-by-Betrieb 0,2 W 1 Wechselkontakt 16 A 250 VAC (AC 1) LCD-Anzeige mit Hintergrundbeleuchtung

COMPACT-VERBINDUNGKLEMME DER SERIE 221 Im Vergleich zum bewährten Vorgängermodell der Serie 222 ist die neue Generation der Verbindungsklemmen um 0 kleiner und zu 100 transparent Die Verbindungsklemmen stehen als 2-, 3-, und 5- Leiterklemmen zur Verfügung Damit k nnen Leiter uerschnitte von 0 1 bis mm2 feindrähtig und 0,2 bis mm2 ein- und mehrdrähtig sicher geklemmt werden Platzsparend, transparent und vielfältig einsetzbar Dank deutlich reduzierter Abmessungen ben tigt die Verbindungsklemme der Serie 221 weniger Platz, damit sind Verbindungen auch in kleinsten und schwer zugänglichen Installationsräumen m glich Da sich die Serie 221 für alle Leiterarten eignet, ergeben sich vielfältigste Einsatzm glichkeiten Gerade auch dort, wo verschiedene Leiterarten- und uerschnitte aufeinander treffen Typische Anwendungen in der Gebäudetechnik sind das Anschliessen von Leuchten und Jalousiemotoren. In der Industrie eignet sich die Verbindungsklemme unter anderem für die Verdrahtung von Motoren und Pumpen Besuchen Sie uns am Messestand und sichern Sie sich Ihr kostenloses Muster!

Wir freuen uns auf Sie.

Die Wieland Electric GmbH ist ein mittelständisches, in Familienbesitz befindliches Unternehmen der Elektro- und Elektronikindustrie mit Stammsitz in Bamberg (D). Die Firma Wieland zählt zu den Pionieren der elektrischen Verbindungstechnik. Das international ausgerichtete Unternehmen, Marktführer im Bereich steckbarer Installationstechnik für Zweckgebäude, unterhält weltweit Tochtergesellschaften sowie neben den Fertigungslinien in Bamberg auch Produktionseinheiten in Tschechien und China Die Wieland Holding, der seit 1998 auch die STOCKO Contact GmbH Co KG angeh rt, ist somit in über 70 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit etwa 2200 Mitarbeiter Seit Januar 201 ist die Gesellschaft auch in der Schweiz mit einer eigenen Tochtergesellschaft präsent Innert kurzer Zeit sind schon sieben Mitarbeiter -innen mit Beratung und Vertrieb der ualitativ hochstehenden Produktfamilien tätig Als Messe-Highlight sind viele neue Produkte im Fokus Besonders zu erwähnen ist sicherlich das neue Installationsssystem gesis® NRG (die flexible Stromschiene für die Gebäudeinstallation) sowie das Raumautomationssystem gesis® FLE Die auf dem KN -System basierende Raumautomationsserie gesis® FLE von Wieland Electric ist äusserst kompakt, modular und zu 100 steckbar Sie ist für eine schnelle, sichere und fehlerfreie Installation konzipiert und eignet sich durch die flache Bauweise ideal für die Montage in Doppelb den und abgehängten Decken Klarer Pluspunkt Das dezentrale System befindet sich immer dort, wo die Funktion gebraucht wird Teure und aufwendig zu verlegende Leitungen werden somit eingespart Jede Erweiterung der Installation ist schnell und einfach machbar

Finder (Schweiz) AG

WAGO Contact SA

Wieland Electric AG

www finder-relais ch

www wago ch

www wieland-electric ch

Halle 1 1 A112

Halle 1 1 C 16

Halle 1 1 D110

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aktuelletechnik.ch

8 | 2015


Jetzt bekomme ich noch mehr! biz-conrad.ch: über 500‘000 Artikel im Sortiment Grosse Produktpalette an Technologie für Gebäude und Infrastruktur.

Über 600 Brands bekannter Hersteller

Über 35‘000 Produkte im Bereich Gebäudeautomatisation, Beleuchtungstechnik, Steuerung und Netzwerktechnik

Innovative Eigenmarken wie VOLTCRAFT und TOOLCRAFT Und immer: die passenden B2B Services und Leistungen

Meet us at Ineltec 2015 September 8 – 11 // ineltec.ch Hall 1.1 / C127

Kann unser Frequenzumrichter eine teure Ming-Vase retten? Sicher. Man nehme die Rennfahrerin Vicki Butler-Henderson und gebe 3’500 Porzellanteile, einen sechs Tonnen schweren Elefanten und den ABB-Frequenzumrichter dazu. Diesem absolut kompromisslosen Produktivitätstest wurde der ACS880 mit seiner funktionalen Sicherheit unterzogen. Sehen Sie es selbst unter www.abb.ch/de/ACS880-challenge

ABB Schweiz AG, Industrieautomation Tel. +41 58 588 55 99 industrieautomation@ch.abb.com www.abb.ch/industrieautomation

8 | 2015

aktuelletechnik.ch

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INTERDISZIPLINÄR MESSE

Swiss Medtech Expo

Fachmesse mit klarem Fokus

Die Swiss Medtech Expo ist die wichtigste Plattform für Innovation in der Medtech-Branche. Die zwei Messetage am 15. und 16. September 2015 stehen ganz im Zeichen der Innovation und der additiven Fertigung. Nebst den 150 Ausstellern ist das «Innovation Symposium» das Herzstück der SMTE. Es vermittelt den aktuellen Stand der Forschung und die Techniktrends aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich. Swiss Medtech Expo mit «Innovation Symposium» Datum 15. und 16. September 2015 Ort Messe Luzern, Halle 2 Öffnungszeiten SMTE 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr / «Innovation Symposium» 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr Teilnahmegebühr Messeeintritt CHF 25.– / «Innovation Symposium» kostenlos (nur mit Messeeintritt) Internet www.medtech-exop.ch Programm www.medtech-expo.ch/ de/messeinfos/kalender Organisation Die Organisation der SMTE findet in enger Zusammenarbeit mit dem Hauptpartner Health Tech Cluster Switzerland (HTCS) statt. Der Medical Cluster, die Fachhochschule Nordwestschweiz und das FraunhoferInstitut sind die strategischen Partner.

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ie Swiss Medtech Expo (SMTE) ist die Fachmesse für den drittgrössten Medtech-Markt Europas. Auf dieser führenden Plattform präsentieren sich System- und Komponentenlieferanten, spezialisierte Dienstleister sowie Forschungs- und Bildungsinstitute den Entwicklern und Ingenieuren wichtiger Herstellerfirmen Die Swiss Medtech Expo fokussiert auf Innovation, Systemlieferanten und additive

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Fertigung. So wird an der SMTE die Rapid. Area, die mobile Messeplattform für additive Fertigung und 3D-Druck, zu sehen sein. 150 Aussteller, vorwiegend Zulieferer, Forschungs- und Bildungsinstitute sowie spezialisierte Dienstleister, werden ihre Kompetenzen an der SMTE präsentieren. Ein attraktives Rahmenprogramm, das in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IPA und der AO Foundation Davos entstand, widmet sich zukunftsweisenden Themen und Trends.

«Innovation Symposium» Das «Innovation Symposium» widmet sich am ersten Messetag, 15. September 2015, dem Thema «Mobilität schaffen – innere und äussere Behandlungsstrategien am Bewegungsapparat». Behandlungen am Bewegungsapparat sind einer der grössten Medizinmärkte der Welt. An der SMTE berichten hochkarätige Referenten aus der Sicht von Unternehmen oder der Forschung. aktuelletechnik.ch

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Legende

Ein Sportler

DIE ANWENDUNG BESTIMMT DIE ANTRIEBSTECHNOLOGIE

macht den Auftakt Der Beginn des «Innovation Symposium» am ersten Messetag macht der Schweizer Paralympics Christoph Kunz. Er spricht über seine wieder gewonnene Mobilität und schildert, was Mobilität für einen Querschnittgelähmten bedeutet und worauf es dabei ankommt. Christoph Kunz ist ein erfolgreicher Monoskifahrer, nahm bereits an drei Paralympics teil und gewann drei Medaillen.

Wissenstransfer mit praktischen Beispielen Am Nachmittag zählt das Referat von Dr. Franz Landauer von der Salzburger Universitätsklinik für Orthopädie zu den Highlights. Der Oberarzt für Orthopädie berichtet von Behandlungsmethoden an der Uniklinik und von ihrer Bedeutung. An praktischen Beispielen der Kinderorthopädie möchte er den Teilnehmenden den Zusammenhang der entscheidenden Faktoren Medizin, Technik und Behandlungszeitpunkt bewusst machen. Er zeigt auf, dass die technischen Möglichkeiten nur dann Erfolg versprechend eingesetzt werden können, wenn die richtige medizinische Diagnose zum richtigen Zeitpunkt gestellt werden kann.

Eine nutzbringende Vortragsreihe Am Dienstag, 15. September 2015, stehen insgesamt zehn spannende Referate von Expertinnen und Experten auf dem Programm. Die namhafte Vortragsreihe wird von Dr. Urs Schneider, Fraunhofer IPA, Stuttgart, und Dr. Claas Albers, AO Foundation Davos, organisiert. Fraunhofer IPA ist strategischer Partner der SMTE und massgeblich bei der Konzeption der Fachmesse beteiligt.

Messeschwerpunkt: Additive Fertigung Das «Innovation Symposium» am zweiten Messetag, 16. September, befasst sich mit dem Thema «Additive Fertigung in der Medizintechnik». In zahlreichen Referaten berichten klinische Anwender, Dienstleister und Forscher über aktuelle und zukunftsweisende Projekte.

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CAx-Technologien – Zukunftsorientierte Weiterbildung an der ABB-Technikerschule Im Zuge des im Herbst 2015 in Kraft tretenden neuen Ausbildungskonzeptes (NAK) an der ABB-Technikerschule wurde auch der Inhalt des Bildungsgangs «Konstruktionstechnik» (Maschinenbau) den zukunftsweisenden Anforderungen des Marktes angepasst.

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ereits heute wird der praxisnahe Unterricht im neuen Maschinenlabor auf die Schwerpunkte Windkanäle, Hydraulik, Antriebsprüftechnik, Statik, Dynamik und Werkstofftechnik ausgelegt. Um das Fachwissen weiter zu vertiefen, wird der Fokus nun unter anderem verstärkt auf Physik – in Richtung Strömungslehre und Mechanik – gesetzt. Die grösste Anpassung findet im Bereich der CAx-Technik statt während 30-Unterrichtseinheiten werden die Studierenden bereits im 3. Semester in den CAD-Grundlagen geschult

Prototyping, 3D-Drucken, Direct Tooling, Direct Manufacturing), Reverse Engineering (3D-Scanner), Animationsverfahren, CADVideo sowie CAD-Spezialprogramme für Rohrleitungen, Blech, Design und Parametrisierung. Bei dieser breiten Abdeckung ist es auch nicht verwunderlich, dass während der Ausbildung derart moderne Technologien wie zum Beispiel ein 3D-Scanner zum Einsatz kommen, die in manchem Unternehmen bisher nur in der Theorie ein Begriff sind Dies ver-

schafft den Studierenden den Vorteil, bereits während des Studiums aktiv mit den Werkzeugen der Zukunft arbeiten zu können. Die ABB-Technikerschule ist eine h here Fachschule und bietet technisch wie auch kaufmännisch ausgebildeten, ambitionierten Berufsfachleuten eidgen ssisch anerkannte Bildungsgänge sowie Weiterbildungen an ABB-Technikerschule www.abbts.ch

Auf dem Wissen der vorherigen Semester aufbauend wird im Frühling 2016 erstmals das Fach CAx-Technologien im eigens dafür errichteten CAx-Labor durchgeführt Der 50 Einheiten umfassende Unterrichtsblock bereitet die zukünftigen Konstruktionstechniker/-innen HF auf die stetig steigenden Anforderungen des Arbeitsmarktes vor und wappnet sie für die Technologien von morgen Basierend auf den Grundlagen CAD, werden unter anderem folgende CAx-Anwendungen behandelt Computer Aided Manufacturing (CAM), Finite Element Methode (FEM), Additive Generative Fertigungsverfahren (RapidANZEIGE

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INTERDISZIPLINÄR AUS- UND WEITERBILDUNG

70 Jahre IBZ Schulen

Erfolg dank Praxisnähe IBZ Schulen an acht Standorten in der Deutschschweiz präsent – hier in Aarau.

Vor 70 Jahren wurde die IBZ gegründet. Aus der Überzeugung und dem Einsatz eines Einzelnen ist eine erfolgreiche Schule geworden, die jährlich rund 2500 Menschen in ihrer beru ichen aufbahn weiterbringt praxisnah in familiärer Atmosphäre.

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eute ist die höhere Berufsbildung aus der Schweiz nicht mehr wegzudenken. Doch das war nicht immer so. Schlossermeister August Ruggli, Gründer der IBZ, war in den 1940er-Jahren einer der Ersten, der erkannte, dass zwischen Handwerkern und Ingenieuren eine Kaderstufe fehlte. Sein Weiterbildungsangebot stiess auf Interesse, und die Schule wuchs – von der eigenen Küche ging es in Untermiete bei Raebers Handelsschule und bald in eigene Räumlichkeiten in Zürich. Als eine der ersten Privatschulen im Bereich höhere Berufsbildung wurde die IBZ eidgenössisch anerkannt. Sie leistete einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Techniker-Ausbildung in der Schweiz.

Standorte in der ganzen Deutschschweiz Heute sind die IBZ Schulen an acht Standorten in der Deutschschweiz präsent – das Familiäre haben sie dabei bewahrt. Zahlreiche Lehrpersonen und Mitarbeitende arbeiten an verschiedenen Standorten und sorgen für eine einheitliche Atmosphäre. Viele Studierende bleiben den IBZ Schulen treu, auch wenn sie dafür an Standorte ausserhalb ihrer Region reisen müssen. «An der IBZ lernt man spannende Leute kennen. Das ist wichtig, 8 | 2015

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denn solche Kontakte sind oft weit über das Studium hinaus wertvoll», sagt Renato Cadisch, Direktor der IBZ Schulen.

Ein Netz von Ehemaligen Bereits in den 50er-Jahren wurde von ehemaligen Studierenden die IBZ-Verbindung gegründet mit dem Zweck, das entstehende Netzwerk zu pflegen Die Verbindung ist bis heute in mehreren Sektionen aktiv und Teil des ODEC, des Dachverbands der HF-Absolventen. Sie setzt sich ein für die höhere Berufsbildung im technischen Bereich und damit auch für eine konkurrenzfähige und erfolgreiche Schweizer Wirtschaft.

jeweils auch an den Diplomarbeitsausstellungen der Techniker/-innen HF: Da werden Jahr für Jahr handfeste und praktikable Lösungen für konkrete Probleme präsentiert. Die guten Kontakte zu KMUs, der hohe Praxisbezug der Aus- und Weiterbildungen sowie die eidgenössische Anerkennung der neu strukturierten HF-Lehrgänge sind gute Voraussetzungen dafür, dass sich auch in Zukunft ambitionierte Berufsleute für die IBZ Schulen entscheiden. IBZ Schulen www.ibz.ch 70 Jahre IBZ.

Ganz nah an der Praxis – verwurzelt in den Schweizer KMUs Die IBZ ist stark verankert in den Schweizer KMUs, den Motoren der Schweizer Wirtschaft. «Es sind oft Mitarbeitende von Klein- und Familienbetrieben, die sich an den IBZ Schulen weiterbilden», bestätigt Renato Cadisch. «Sie tragen aktuelles Wissen zurück in ihre Unternehmen, und diese bleiben dank der bestens ausgebildeten Berufsleute wettbewerbsfähig.» Die grosse Praxisnähe zeigt sich

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swissT.net wird politischer Am 10. Juni 2015 tagten die Mitglieder des Verbandes swissT.net anlässlich der jährlichen Generalversammlung und der Jahrestagung zum Thema «Schweizer Herausforderung 1,04» im Hotel Bocken in Horgen. Überraschender Tenor der Veranstaltung: swissT.net wird politischer, da aktuell die Interessen der industriellen Technologiebranche in Bern zu wenig vertreten werden. REDAKTION: HEIKE HENZMANN, BILDER: SWISST.NET

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as Schweizer Technologie-Netzwerk swissT.net ist die Dachorganisation von verschiedenen Industriezweigen der Technologiebranche der Schweiz und verfolgt das Ziel, ähnlich gelagerte Interessen zu verdichten und Kräfte zu bündeln. Nach aussen tritt es als geeinter Interessensverbund der Schweizer Technologiebranche auf.

Generalversammlung Zunächst begrüsste Präsident René Brugger die über 150 Teilnehmer zur 39. Generalversammlung von swissT.net. Im Anschluss liess er das vergangene Jahr Revue passieren. Den Entscheid der Schweizerischen Nationalbank am 15. Januar hob er besonders hervor mit dem Hinweis, dass die daraus resultierende Frankenstärke sich als existenzielle Herausfor-

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derung für die Branche erweise. Ausserdem berichtete er über die intensivierten Kontakte des swissT.net mit anderen Verbänden und mit der Politik. Anschliessend ging es weiter mit den statuarischen Geschäften. Aus dem Zentralvorstand traten Hansruedi Bernet, Eric Brütsch und Bernard Schneider zurück, neu gewählt wurde Zeno Stössel. Balz Märki, Markus Weber und René Brugger wurden in globo für drei Jahre wiedergewählt. Revisor ist neu Rami Aro für den zurückgetretenen Thomas Ramp.

Denk- und Handlungsfelder der Ressorts Zum Thema «Industrie 4.0» betonte Balz Märki, dass die Akzeptanz des Themas vorhanden und die Evolution spürbar aktuelletechnik.ch

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INTERDISZIPLINÄR SCHWERPUNKT VEREINE

Innovation Day 13. November 2015 8500 Frauenfeld

sei. Bezüglich des Handlungsfeldes Nachwuchsförderung hob Roland Steinemann hervor, dass diese nötiger sei denn je. Als Beispiele für Aktivitäten in diesem Bereich nannte er die tunSchweiz sowie den LED-Koffer, der Schulen zur Verfügung gestellt wird. Zum Thema Technologietransfer bekundete der frisch gewählte Zeno Stössel seine Absicht, sich künftig für eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Fachhochschulen einzusetzen. Markus Weber beabsichtigt eine verstärkte Einflussnahme bei der Normung, die intensivere Vernetzung über die Plattform «Industrie 2025» sowie eine enge Beziehung zu Messen in Form von Kommunikation durch Messekommissionen. Und René Brugger schliesslich betonte in seinem Vortrag nochmals, dass es mehr Gespräche mit der Politik geben müsse und gezieltes Lobbying. Für die systematische Arbeit, so Brugger, müssten konkrete Inputs aus der Basis kommen.

TRANSPARENZ AUF EINEN BLICK

Jahrestagung zum Thema 1,04 In der anschliessenden Jahrestagung war der Schwerpunkt der starke Franken. Ständerat Hannes Germann (SH, SVP) setzt sich ein für eine unabhängige Nationalbank, das Ausspielen der «Schweizer Assets» wie Bildung/Know-how, gegen etatistische Regulierung und authentische Gespräche der Wirtschaftsvertreter – mehr Unternehmer, weniger Verbände – mit der Politik. Claude Maurer (Senior Economist CS) beschrieb die Zukunft weniger schwarz als andere Konjunkturanalysten. Er rechne mit weiterem Wachstum im EU-Raum, sehe aber auch Gefahrenpotenzial durch steigende US-Zinsen aufgrund des starken Dollars Er empfiehlt, Einkäufe in Euro abzuwickeln Seine gute Nachricht: 2015 werde es keine Rezession geben, der Konsum bleibe stabil. Dennoch sieht er in dem anhaltend starken Franken die Gefahr einer Schwächung der Exportindustrie. Alexander von Jarzebowski (VR-Präsident / CEO Staufen AG Schweiz) sieht grosse Chancen im Lean Management und zeigte anhand von Beispielen (McDonald’s, Zara, Recaro), wie durch Transformationen, Flexibilisierung und Optimierung des Gesamtsystems aus Mensch, Technik, IT und Logistik grosse Potenziale realisiert werden können. Andreas Philipp (Strategic Business Development Maxon Motor AG) zeigte, wie Lean Management und Flexibilisierung der Auftragsabwicklung erstaunliche Resultate bringen können. In einem Produktbereich wurde durch Analyse und Neu-Design der Prozesse die Zeit zwischen Bestellungseingang und Produktionsstart von 92 auf 11 Tage gesenkt. Volker Kiel (Dozent Change Management IAP/ZHAW) sieht die Notwendigkeit des Lean Managements unter Einbezug der Menschen Change muss in guten Zeiten stattfinden, um für schlechtere gerüstet zu sein. Im Zentrum stünden die Kultur der Kundenorientierung, die Kultur des gegenseitigen Vertrauens, die Kultur, Bewährtes infrage zu stellen, und die Kultur des Umgangs mit Fehlern, die zu Verbesserungen führt. Die Überraschungsgäste Peter Hotz und Olga Motovilova zeigten die Fortschritte des Projekts «noonee» (the chairless chair) seit der letzten Jahrestagung: Es ist ein neuer Prototyp aus Titan entstanden, und gewisse Autofirmen zeigen sich sehr interessiert an diesem Konzept. Peter Hotz, Unternehmer und «nonee»-Förderer, empfahl, Start-ups zu unterstützen, um Wissen und Ideen bei uns im Land zu behalten.

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Zertifizieren für China mit Electrosuisse Der eiter ertifizierung rodukte der Electrosuisse, ürg ellstab, informierte auf dem ahresevent 2015 der G E act mit dem Themenschwerpunkt andel mit hina über ertifizierungsmassnahmen als Basis für den internationalen Marktzutritt. INTERVIEW: HEIKE HENZMANN, BILD: IG EXACT

Heike Henzmann (HH): Herr Rellstab, das Freihandelsabkommen mit China ist seit einem Jahr in Kraft. Erfüllt das Abkommen Ihre Erwartungen und die Bedürfnisse der Branche? Jürg Rellstab (JR): Wir waren bereits bei dem gesamten Prozess des Freihandelsabkommens Schweiz - Japan involviert und agieren als Zertifizierstelle für apanische Zulassungen Die CCC-Zertifizierungen für den chinesischen Markt in der Schweiz vorzunehmen, war auch unser Ziel für das Freihandelsabkommen Schweiz - China oder wenigstens Erleichterungen für die schweizerischen Hersteller zu erreichen. Dazu ist es leider nicht gekommen. Prioritäten hatten bei den Verhandlungen des Freihandelsabkommens die Bedürfnisse der Pharma- und Uhrenindustrie

HH: Sie dürfen also für den chinesischen Mar t nicht zertifizieren, sondern nur beraten? JR: Richtig. Aber wir haben in Klaus Ziegler von Bei ing uality Partnerships LLC einen Partner in China gefunden, der die Zertifizierungen für uns vornimmt Die Electrosuisse führt nun die Grundprüfung für die CB-Zertifizierung für einen internationalen Marktzutritt durch, Klaus Ziegler setzt diese Basis um in eine CCC-Zertifizierung HH ie sieht die ertifizierung im Detail aus? Unterscheiden sich die Zertifizierungs erfahren star on den E ertifizierungen? JR Ja, die Zertifizierung ist wirklich sehr anders. Selbstdeklarationen, wie dies teilweise bei der CE-Kennzeichnung möglich ist, gibt es bei der CCC-Zertifizierung nicht Für CCC müssen zwingend, obwohl schon eine inter-

Sicherheit durch Kompetenz

Zahlen und Fakten

Electrosuisse ist der führende Fachverband für Elektro-, Energie- und Informationstechnik in der Schweiz. Als akkreditierte und neutrale Stelle bietet Electrosuisse der gesamten Elektrobranche eine breite Palette an Dienstleistungen, bestehend aus Weiterbildung, Beratung, Prüfung und Zertifizierung Im Zentrum steht die F rderung der sicheren, wirtschaftlichen und umweltgerechten Erzeugung und Anwendung von Elektrizität. Zudem vertritt Electrosuisse die Schweizer Wirtschaft im Bereich der Elektrotechnik in den internationalen Normungs- und Zertifizierungsgremien und führt im Auftrag des Bundes das Eidgen ssische Starkstrominspektorat (ESTI)

Gegründet 1889

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Hauptsitz Fehraltorf Weitere Standorte Rossens, Bern, Münchenstein, Neuenhof, Zürich, Goldach Mitarbeitende 300 Umsatz 59 Mio CHF Mitglieder Über 4900 Fachleute und mehr als 2000 Firmen

nationales CB-Zertifikat vorliegt, Muster eingesendet werden, und es findet uasi eine doppelte Prüfung statt Die Time to Market wird dadurch schwer kalkulierbar Und es entstehen erhebliche Kosten pro Produkt. HH: Wie viele Unternehmen wagen sich an den Markt China mit dem aufwendigen ertifizierungs erfahren? JR Der Aufwand lohnt nur, wenn eine gr ssere Stückzahl eines Produktes geliefert wird. Es sind daher überwiegend grössere Unternehmen, die nach China exportieren HH: Macht der starke Franken den Mark China attraktiver? Gibt es seit dem 15. Januar vermehrt Anfragen bezüglich CCCertifizierung? JR: Das Freihandelsabkommen sichert den Schweizer Unternehmen einen gewissen Marktvorteil gegenüber europäischen Lieferanten Eine vermehrte Anfrage seit dem 15 Januar gab es edoch nicht HH: Was sind die kommenden Themen der Ele trosuisse rund um die ertifizierung für den Handel Schweiz - China? JR Ein Thema wird die Zulassung von elektrischen Geräten in explosiver Atmosphäre sein, wie sie gemäss der Atex-Richtlinie in der EU vorgenommen wird Dafür werden chinesische Zertifikate ben tigt Auch die Zertifizierung von Funkgeräten wird sicher ein Thema sein Diese beiden Themen k nnten Gegenstand von Nachverhandlungen des Freihandelsabkommens sein. HH: Vielen Dank für das Gespräch! Electrosuisse www.electrosuisse.ch

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SCHWERPUNKT VEREINE

Von Netzwerken, Wissenstransfer und Ovomaltine

Swiss Mechatronics Day Am 11.06.2015 fand im TechnoPark Winterthur zum zweiten Mal der Swiss Mechatronics Day statt, erstmalig ausgerichtet vom noch jungen Cluster Swiss Mechatronics. Der Cluster stellte unter anderem rund 50 Teilnehmern sein Konzept zur Unterstützung beim Technologietransfer vor. TEXT: KATHRIN HOPKINS, HEIKE HENZMANN, BILDER: CLUSTER SWISS MECHATRONICS

Die Organisatoren mit Teilnehmern: v.l.n.r. Prof. Dr. Michael Warden (ZHAW), Kathrin Hopkins (Geschäftsstellenleitung Swiss Mechatronics), Martin Kluge (SCHUNK Intec AG),Prof. Dr. Hans Wernher van de Venn (Präsident Swiss Mechatronics), Marcel Zeindler (Innovation & Technology Consultant)

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ie Organisatoren, Prof. Dr. Hans Wernher van de Venn, Präsident des Clusters, sowie Kathrin Hopkins, Leiterin der Geschäftsstelle, begrüssten die Teilnehmer, meist Geschäftsführer und leitende Angestellte, zum diesjährigen Swiss Mechatronics Day. Im Anschluss bot sich den Teilnehmern die Gelegenheit, sich während Fachvorträgen über neue Entwicklungen der Branche zu informieren und ihr Netzwerk auszubauen.

Die Rolle der Vereine Zunächst erlaubte Valentin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands pointiert und kenntnisreich einen Einblick hinter die Kulissen und Herausforderungen von Verbänden und Interessengemeinschaften in der Schweiz. Die Schweiz sei deshalb so wohlhabend, so Vogt, weil die Schweizer so viel arbeiteten. Ein hoher Beschäftigungsgrad in der Bevölkerung, hohe Arbeitspensen und wenig Ferien heisst also das Erfolgsrezept. «Das ist wie in der Ovomaltine-Werbung», sagte Vogt. «Wir Schweizer können zwar nicht besser, aber länger.» Es sei ein 8 | 2015

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Alleinstellungsmerkmal der Schweiz, dass das Land von unten nach oben funktioniere und nicht von oben nach unten, auch hinsichtlich der Bildung von Vereinen. «Die Schweiz ist ein leuchtendes Beispiel dafür», sagte Vogt, «dass sich Unternehmen zusammentun, die ein gemeinsames Interesse haben. Und wir haben auch eine rechtliche Struktur dafür, den Verein.» Kathrin Hopkins stellte im Weiteren das konkrete Angebot des Technologietransfers durch den Cluster Swiss Mechatronics vor. Mitgliedsunternehmen können über den Cluster anonym Kooperationspartner suchen, die ihnen helfen, die Innovationshöhe ihres Angebots signifikant zu vergr ssern

Die Diskussionsrunde In einer Diskussionsrunde arbeiteten die Teilnehmer in unterschiedlichen Gruppen rund um das Thema Technologietransfer und Ausbildung. Ergebnisse hierbei waren unter anderem, dass Unternehmen von ihren Auszubildenden eine technisch breite Ausbildung, Sozialkompetenz und Motivation erwarten. Sie wünschen sich vorrangig Generalisten,

die am besten drei bis vier Berufe beherrschen. Erst im zweiten Schritt sollen sie sich zu Spezialisten weiterentwickeln. Bezüglich Technologietransfer brachte die Diskussion zutage, dass Unternehmen geradezu von Projektanfragen durch Fachhochschulen überschwemmt würden. Um erfolgreich im Markt zu sein, müsse der Innovationsbedarf jedoch von den Unternehmen ausgehen. Eine weitere Gruppe arbeitete heraus, dass die Rolle des Clusters als vermittelnde Vertrauensstelle in der Projektbegleitung gesehen wird, die hilft, Hindernisse im Projektverlauf zu meistern, und die für alle Parteien als neutraler Ansprechpartner dient.

Der Bluetooth-Topf Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation einer gemeinsamen Entwicklung eines Schnellkochtopfs durch das ZHAWInstitut für Mechatronische Systeme und das Unternehmen Kuhn Rikon AG. Der Schnellkochtopf kommuniziert über Bluetooth mit einem Tablet und lotst den Bediener durch den gesamten Kochvorgang des gewählten Rezepts. Um solche Kooperationen wie in diesem Projekt durchführen und dann auch erfolgreich abschliessen zu können, benötigen die Partner die richtigen finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Über die KTI-Fördermöglichkeiten informierte KTIInnovationsmentor Dr. Jean-François Willemin. Den Abschluss bildete Christoph Fraefel von der Patentanwälte Schaad, Balass, Menzl & Partner AG. Er sprach nicht nur über den Schutz von geistigem Eigentum, sondern gewährte auch einen kurzen Einblick in die Besonderheiten bei Geheimhaltungs- und Kooperationsverträgen. Der Swiss Mechatronics Day 2016 wird ebenfalls wieder Mitte Juni stattfinden Swiss Mechatronics www.swiss-mechatronics.ch

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INTERDISZIPLINÄR INTERVIEW

Teil 1

Ein starkes Team Geschafft! Für seinen neuesten Boliden hat das AMZ Racing Team die Entwicklung, Konstruktion sowie die Testphase erfolgreich abgeschlossen und kann ins ennen gehen. Eine wesentliche omponente zur effizienten adung der Akkus stellte Computer Controls, durch die die Gesamtleistung erhöht werden konnte. Jonas Abeken (CEO) und Phillipp Föhn (CTO) lüften das Erfolgsgeheimnis des Akademischen Motorsportvereins Zürich. INTERVIEW: HEIKE HENZMANN, BILDER: AMZ RACING TEAM, PETER JANKOVICS

AMZ Racing Der Akademische Motorsportverein Zürich, kurz AMZ, wurde 2006 von Studierenden der ETH gegründet. Jedes Jahr entwickelt ein Team den Prototyp eines Rennwagens, mit dem das Team in verschiedenen «Formula Student»-Wettbewerben in Europa antritt. Seit 2010 baut der AMZ ausschliesslich elektrisch angetriebene Rennwagen Der Verein ist finanziell unabhängig und wird von zahlreichen Finanz-, Fertigungs- und Sachsponsoren sowie Instituten verschiedener Schweizer Hochschulen unterstützt. Der Verein bietet Studenten eine Plattform, um das in der Theorie erarbeitete Ingenieurwissen am Praxisbeispiel eines hoch komplexen Produkts anzuwenden. Dabei machen die Mitglieder wichtige Erfahrungen in den Bereichen Teamführung, Innovations- und Qualitätsmanagement, Kostenkontrolle, Projekt- und Produktdokumentation sowie Risikokontrolle. Quelle: www.amzracing.ch

Herr Abeken, können Sie uns einen kurzen Überblick über die Rennwagen der vergangenen Jahre und deren Entwicklung geben? Jonas Abeken (JA): Der Verein existiert seit 2006, und jedes Jahr wird der Prototyp eines Boliden entwickelt und gebaut. Die Fahrzeuge werden nach Schweizer Pässen benannt. Die ersten Boliden hiessen «albula», «maloja» und «simplon», es waren noch Verbrennungsfahrzeuge. 2010 wechselten wir auf Elektrofahrzeuge, «furka» war das Erste dieser Reihe. 2011 entstand «novena», das erste Fahrzeug mit eigenem Elektromotor. Dann ging es weiter mit «umbrail», dem ersten Fahrzeug mit einem Aerodynamik-Paket. Es folgten «julier» und «grimsel», die erstmalig über Allradantrieb verfügten. Unser diesjähriges Fahrzeug heisst flüela Wie gross ist das Team von Studierenden, das am Projekt arbeitet? Wie lässt sich die

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Teilnahme mit dem Studium vereinbaren? JA: Jedes Fahrzeug wird von einem Kernteam, bestehend aus 16 bis 20 Studierenden, neu entwickelt. Vier Teammitglieder studieren Elektrotechnik an der HSLU, der Rest studiert Maschinenbau an der ETH. Die Studierenden des Kernteams sind im letzten Semester und erhalten für das Projekt CreditPunkte. Doch natürlich ist der Aufwand für diese Punkte erheblich grösser als in anderen Fächern. Dafür lernt man extrem viel, insbesondere in den sogenannten Softskills: Sich selber zu organisieren im Team, klarzukommen mit Schnittstellen, dem Umgang mit externen Partnern, mit Sponsoren, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, das beiden Partnern etwas Positives zurückgibt. Bei der Entwicklung bauen Sie auf die Erkenntnisse aus der Entwicklung der vorhergehenden Fahrzeuge auf. Doch das Team

ändert sich jedes Jahr. Wie wird das Knowhow weitergegeben? JA: Das Team, das am Auto arbeitet, besteht zu 90 Prozent aus neuen Mitgliedern. Aber es gibt immer auch noch Studierende des Vorjahres, die Betreuungsfunktionen übernehmen. Ausserdem existieren Wissenssammlungen Wir pflegen ein eigenes Wiki, in dem jedes Teammitglied seine Arbeit dokumentiert. In einer Dropbox werden Dokumente für alle zugänglich abgelegt. Konstruktionen und Simulationen stehen auf einem Netzlaufwerk verfügbar. Alle Information ist also für alle abrufbar. Eine einheitliche Dateistruktur, die jedes Jahr gleich ist, erhöht die Auffindbarkeit von Informationen Wie beurteilen Sie den Lerneffekt des Projekts für Ihr kommendes Berufsleben? Was war für Sie besonders wichtig, vielleicht sogar zukunftsweisend?

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JA: Der Lerneffekt der Projektarbeit ist sehr hoch. Wir stellen fest, dass die Teilnahme am Projekt bei gewissen Arbeitgebern von Vorteil ist. Studierende, die beim AMZ-Projekt mitgewirkt haben, haben kein Problem, einen Praktikumsplatz oder eine Arbeitsstelle zu bekommen. Der Wettbewerbsvorteil besteht jedoch weniger im Wissen, das man sich im technischen Bereich angeeignet hat, sondern eben in den eingangs erwähnten Softskills. Für mich war das Wichtigste, den Umgang mit Menschen zu erlernen. Ich bin bereits im dritten Jahr im Team dabei, dieses Jahr zum ersten Mal als CEO. In dieser Funktion hat man auch Kontakte zu Sponsoren, wie beispielsweise Computer Controls. Und plötzlich verhandelt man über Sponsoring-Verträge mit Beträgen, die man als Student normalerweise nie in der Hand hält. Und diese Verhandlungen verlangen hin und wieder sehr viel diplomatisches Geschick. Mit solchen Themen hatte ich vorher keine Berührungspunkte. Grundsätzlich kann ich mir nach der positiven Erfahrung als CEO hier im Team im späteren Berufsleben eine Führungsposition vorstellen, doch mich interessiert auch das Technische nach wie vor sehr. Herr Föhn, wie ist das bei Ihnen? Philipp Föhn (PF): Der Umgang und die Erfahrungen, die man in einem Jahr AMZ bezüglich Teamarbeit macht, sind für mich das wertvollste Erlebnis, insbesondere was Schnittstellen angeht, die Kommunikation und den Austausch mit Teammitgliedern oder auch das Finden gemeinsamer Lösungen und Kompromisse. Was beurteilen Sie aus Ihrer Erfahrung als besonders wichtig für den Teamgeist, und wie fördert man ihn? PF: Der Zusammenhalt und eine strukturierte Organisation sind sehr wichtig fürs Team. Nur wenn ich weiss, für welche Verantwortung ich mich an wen wenden muss, ist effizientes Arbeiten und Probleml sen im Team möglich. Das Team wird mit einem Auswahlverfahren aus interessierten Bewerbern zusammengestellt, dafür gibt es be-

Das AMZ-Team 2015 feiert seinen Weltrekord im Skidpad. Quelle: Formula Student

Auftakt der «Formula Student»-Saison 2015 Vom 9. bis zum 12. Juli war es so weit flüela startete im ersten Rennen der «Formula Student»Saison in Silverstone. Auf einen reibungslosen Ablauf der technischen Kontrollen folgte ein starker Start in den dynamischen Disziplinen. Das AMZ Racing Team stellte mit seinem Boliden flüela einen neuen Weltrekord im Skidpad auf. Während des entscheidenden

stimmte Auswahlkriterien, die Bewerber erfüllen müssen. Bevor es dann richtig losgeht, trifft sich das Team einige Male, damit sich die Leute kennenlernen. Doch das, was das Team wirklich zusammenschweisst, ist die gemeinsame Arbeit auf ein Ziel hin, der Termin- und der Leistungsdruck. Gibt es auch die Situation, dass ein Teammitglied nicht in die Gruppe passt, den Teamgeist stört? PF: Klar, das gibt es immer und überall. Es gibt Fälle, in denen die betreffenden Teammitglieder selbst merken, dass es nicht passt und sich dann zurückziehen. Die offen sagen, dass es ihnen zu viel ist oder dass sie sich was anderes vorgestellt hatten Das finde ich nicht so schlimm. Damit können wir umgehen, entsprechende Massnahmen ergreifen und Arbeitspakete umverteilen. Schlimmer ist,

letzten Wettkampfs, dem Ausdauerrennen, brachte ein technischer Defekt im Sicherheitssystem der Hochspannungsversorgung das Auto jedoch zum Stehen. Das Team sieht's positiv: Es nimmt wertvolle Lektionen mit zurück nach Zürich, die bei den noch ausstehenden Wettkämpfen helfen werden, das beachtliche Potenzial des Autos voll auszuschöpfen.

wenn Teammitglieder ihre Arbeit zwar machen, aber nicht gut. JA: Wir versuchen, den am Projekt interessierten Studierenden so früh wie möglich zu vermitteln, dass das Projekt extrem wertvoll ist, aber dass man bereit sein muss, Lebenszeit für das Projekt zu opfern. Denn beim AMZ mitzuarbeiten bedeutet, sich nicht nur 100 Prozent für das Projekt einzusetzen, sondern 200 Prozent.

Lesen Sie die Fortsetzung der AMZ-Erfolgsgeschichte in der kommenden Ausgabe von «at – aktuelle technik».

Akademischer Motorsportverein Zürich www.amzracing.ch

Ein starker Partner «Computer Controls» Computer Controls AG verstärkt seit kurzem als Premium-Sponsor das AMZ Racing Team. Der renommierte Distributor für hochpräzise Messtechnik, elektronische Bauteile und Embedded-ComputingModule stellt nicht nur die Expertise seiner technischen Support-Ingenieure in den Dienst des Züricher Motorsportvereins sondern auch High-Tech vom Feinsten. So erhielt das AMZ-Team ein Keysight Hochleistung Power-Supply zur Ladung der Akkus, das mit einem Plus an Effizienz und Zeitoptimierung punktet. «Das System wurde zum Bau eines schnellen und mobilen Ladegeräts

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für das Fahrzeug verwendet, denn im Testalltag spart dies wertvolle Zeit. Die effiziente Nutzung der Zeit beim Testen wird zunehmend wichtiger» so Philipp Föhn. Aufgrund der bislang erfolgreichen und effizienten Zusammenarbeit sind beide Partner bestrebt, diese in Zukunft weiter zu intensivieren. Demnach ist geplant, dass Computer Controls dem AMZ-Team auch im kommenden Jahr entsprechende Technik und Know-How zur Verfügung stellt, um die Weiterentwicklung der innovativen Automotive- und Rennsport-Technologie gemeinsam voranzutreiben. Weitere Informationen unter: power.ccontrols.ch

Im Gespräch (v.l.): Jonas Abeken (AMZ), Heike Henzmann (at), Philipp Föhn (AMZ), Andrea Tinner (Computer Controls)

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INTERDISZIPLINÄR KINDER FRAGEN EXPERTEN

Fahren Autos bald allein? Wird man in Zukunft noch einen Führerschein brauchen, und wie kann man Abgase und zu viele Autos in den Städten vermeiden? Die Fragen der Kinder, rund ums Auto, beantwortet Dr. Thomas Sauter-Servaes.

Die «at»-Bande (v.l.): Liv, Maxi, Seon, Willi, Ben, Luz, Valerie, Julius, Christiaan.

Fahren Autos schon bald von ganz allein? Heutzutage benötigt jedes Auto einen Fahrer, der das Fahrzeug lenkt und mit den Füssen Gas- und Bremspedal bedient. Auf diese Weise beschleunigt und bremst das Auto. Damit bei vielen Tausenden Autofahrern im Stadtverkehr kein Chaos entsteht, gibt es feste Regeln. Die muss man in der Fahrschule lernen, bevor man ein Auto fahren darf. Zukünftig sollen Autos die Regeln selbst kennen und alle anderen Verkehrsteilnehmer wie Autos, Fussgänger oder Velofahrer selbstständig wahrnehmen, damit alle sicher unterwegs sind. Dafür werden am Auto Sensoren installiert, welche die Umgebung des Fahrzeugs nach möglichen Hindernissen absuchen. Das sind sozusagen die Augen und Ohren des selbst fahrenden Autos. Mithilfe eines Ortungssystems und sehr genauer Karten weiss das Auto zudem ederzeit, wo es sich befindet und wo es beispielsweise abbiegen muss, um sein Ziel zu erreichen. Inzwischen gibt es Testautos, die schon viele Kilometer selbstständig gefahren sind. Noch muss aber immer ein Fahrer dabei sein, der notfalls eingreifen kann, wenn das Auto einen Fehler macht. Doch schon heute können viele Fahrzeuge Dinge, die früher ein Fahrer selbst machen musste. Beispielsweise gibt es schon Autos, die selbstständig einparken können. Es gibt auch automatische Bremssysteme: Wenn das Auto merkt, dass der Fahrer am Steuer einschläft oder eine Kollision mit einem anderen Auto droht, bremst es von selbst. Die Autohersteller sprechen hierbei von Assistenzsystemen. Deren Anzahl nimmt ständig zu. In naher Zukunft, wenn Computer noch schneller rechnen können und bestimmte Sensoren noch billiger sind, werden Autos sicher ganz von alleine fahren. Warum? Weil sie weniger Fehler machen als wir Menschen: Sie werden nicht

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Der Experte: Dr. Thomas Sauter-Servaes, Mobilitätsforscher und Studiengangleiter Verkehrssysteme an der ZHAW School of Engineering

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müde, werden nicht wütend, vergessen nicht ihre Brille, sind nicht durch Mitfahrer abgelenkt und können schneller reagieren. Heute passieren die meisten Unfälle, weil Menschen im Strassenverkehr Fehler machen, nicht weil die Technik versagt. Die ersten Autos, bei denen kein Fahrer mehr lenken und Gas geben muss, werden wir auf den Autobahnen sehen. Hier sind nur Autos unterwegs, was für die technischen Augen und Ohren der Fahrzeuge einfacher zu verstehen ist als der Stadtverkehr, in dem es zusätzlich Fussgänger, Velofahrer, auf die Strasse rollende Bälle oder andere besondere Situationen gibt. In 30 Jahren wird aber niemand mehr einen Führerschein machen müssen. Dann werden selbst fahrende Autos der Normalfall sein. Wie funktioniert ein Elektroauto? Das Elektroauto gibt es schon sehr lange. Als vor über hundert Jahren das Auto erfunden wurde, fuhren die meisten Fahrzeuge dampfbetrieben – genauso wie man es von einer Dampflokomotive kennt oder hatten einen Elektromotor. Benzin war damals noch sehr teuer, und es gab kein Tankstellennetz wie heute. Inzwischen hat sich die Situation geändert. Noch nicht einmal eines von hundert Autos in Europa hat einen Elektromotor, und Dampffahrzeuge werden gar keine mehr hergestellt. Stattdessen werden unsere Fahrzeuge fast ausschliesslich mit Benzin und

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Was ist Carsharing? Heute besitzt fast jeder, der mit einem Auto fahren möchte, sein eigenes Auto. Innerhalb von Familien nutzt man Autos manchmal gemeinsam, dann ist mal die Mutter, mal der Vater, mal der grosse Bruder mit dem gleichen Auto unterwegs. Aber auch in Familien gibt es häufig schon mehr als ein Auto, zum Beispiel weil eine Person mit dem Auto zur Arbeit fährt und das Auto dann den ganzen Tag für keinen anderen zur Verfügung steht. Einige Familien verzichten allerdings bewusst auf ein eigenes Auto. Sie benutzen für die meisten Wege den Bus, das Tram oder das Velo. Wenn sie doch einmal ein Auto brauchen, zum Beispiel um einen grossen Einkauf zu tätigen, benutzen sie das Carsharing. Carsharing ist ein englischer Begriff: «car» ist die englische Bezeichnung für Auto, «sharing» steht für «teilen». Man könnte also auch «Autoteilen» sagen. Wie funktioniert das Carsharing? Statt dass man sich ein eigenes Auto kauft, wird man Mitglied in einem Klub. Dieser Klub kauft Autos, die von allen Klubmitgliedern genutzt werden dürfen. Die Autos sind auf Stationen in der ganzen Stadt verteilt, damit möglichst viele Nutzer nur einen kurzen Weg zur Station haben. Anstatt das Auto zu besitzen, nutzt man es immer dann, wenn man es tatsächlich braucht, und gibt es danach zurück, damit es ein anderer verwenden kann. Der Vorteil von Carsharing besteht darin, dass weniger Autos benötigt und mehr Wege mit umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. In Zürich ist jede dritte Autofahrt kürzer als drei Kilometer, wiederum jede Vierte davon kürzer als ein Kilometer. Eigentlich müsste man bei vielen dieser kurzen Fahrten gar nicht ins Auto steigen. Wer ein eigenes Auto besitzt, tut dies meist aus Gewohnheit. Dabei wäre es viel gesünder, diese Strecken zu laufen oder das Velo zu benutzen. Carsharing-Anbieter haben ausgerechnet, dass sich beim Carsharing rund neun Autofahrer ein Auto teilen. Wenn jeder ein eigenes Auto kaufen würde, bräuchte es viel mehr Raum auf der Strasse für Parkplätze. Andersherum wären plötzlich ganz viele Flächen in der Stadt frei, wenn mehr Menschen Carsharing nutzen würden. Das wäre ganz einfach möglich, denn die meisten Autofahrer nutzen ihr Auto schon heute nur eine Stunde am Tag. 23 Stunden steht das Auto ungenutzt herum – und braucht viel Platz in unseren engen Städten.

Diesel angetrieben. Diese Treibstoffe werden in ganz kleinen Tropfen im Motor durch Entzünden zur Explosion gebracht. Die dabei entstehende Kraft drückt einen Kolben nach unten. Diese Kolbenbewegung wird über zahlreiche Stationen auf die Räder übertragen, die sich dadurch vorwärts bewegen. Gibt der Fahrer Gas, heisst das, dass mehr Treibstoff in den Motor gepumpt und verbrannt wird, also mehr Bewegung erzeugt wird. Das Auto fährt schneller. Damit das Auto nicht nach kürzester Zeit stehen bleibt, muss es in einem Tank ausreichend Treibstoff haben. Aber wie funktioniert nun ein Elektroauto? Beim Elektroauto wird im Motor kein Treibstoff verbrannt. Stattdessen nutzt es Strom zur Fortbewegung. Eigentlich funktioniert das genauso wie bei einem Rührgerät, mit dem man einen Kuchenteig herstellt. In gleicher Weise wird aus elektrischer Energie eine Drehbewegung erzeugt, nur viel stärker. Diese wird dann wie beim Benzinauto auf die Räder übertragen. Anders als das Rührgerät in der Küche hat das Auto allerdings kein Kabel, mit dem es während des Betriebs an eine Steckdose angeschlossen wird. Das wäre sehr unpraktisch, müsste das Kabel doch sehr, sehr lang sein. Daher kommt der Strom für den Automotor aus Batterien, die anstatt des Benzintanks im Fahrzeug eingebaut werden. Genauso wie bei einer Taschenlampe, nur wiederum sehr viel grösser. Aber warum bauen wir nun wieder Elektroautos, nachdem wir Jahrzehnte lang nur Autos mit Benzin- und Dieselmotoren gefahren sind? Der grosse Vorteil des Elektromotors ist, dass bei seiner Benutzung keine gefährlichen Abgase entstehen wie beim Verbrennungsmotor. Zur Herstellung von Strom wird heute zwar ebenfalls noch viel Kohle verbrannt, aber zukünftig werden wir immer mehr Strom aus Wasser, Wind und Sonne gewinnen. Somit können Elektroautos einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Lange Zeit hatten Elektroautos den grossen Nachteil, dass die Batterien nur für wenige Kilometer gereicht haben. Dann musste das Elektroauto viele Stunden an eine Steckdose an ge schlossen werden, bevor die Fahrt weitergehen konnte. Ausserdem war die Herstellung der Batterien sehr teuer. Dank besserer und billigerer Batterien werden Elektroautos nun wieder zur Alternative – wie vor hundert Jahren.

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AUTOMATION INDUSTRIE

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flexible Produktionen bei gleichzeitiger Individualisierung nur schwer vorstellbar und möglich. Das neue volldigitale Schaltnetzteil entspricht dieser Forderung. Es hat den Vorteil, in seinem Verhalten «programmiert», also per Software beeinflusst zu werden

as kann ausgerechnet ein Schaltnetzteil zu dieser Zukunftsvision beitragen? Dieser Fra ge hat sich die Gebrüder Frei AG gestellt. Die Antwort ist ein aussergewöhnliches, volldigitales Schaltnetzteil mit 480 W für das Dreiphasen-Netz.

Versteckte Vorteile in der Anwendung

Eine dominierende Rolle bei der Vision spielt die Ressourceneffizienz ohne sie wären hoch

Die Einstellbarkeit der Ausgangskennlinie erlaubt die Abbildung verschiedenster Anwendungsfälle mit nur einem Produkt Ak-

tuell bietet das digitale Schaltnetzteil Konstantspannungs- oder Konstantstromausgang, bei Bedarf auch mit Powerboost Während eine Applikation laut Anforderung möglicherweise einen Hicc-up-Modus benötigt, um bei Überlast abzuschalten, benötigen Antriebe die Bereitstellung eines Powerboost, zusätzliche Leistung aus dem Netzteil, um das Anlaufverhalten des Antriebs zu unterstützen.

«Industrie 4.0» und die Stromversorgung FIRMENBEITRAG: Die Vierte Industrielle Revolution steht für die Interaktion von Daten, Geschäftspartnern und intelligenten Fertigungen durch das Internet der Dinge – logische, intelligente Einheiten, die uns schon heute merklich oder unbemerkt unterstützen.

die Neuheit der Gebrüder Frei AG gerecht: Das volldigitale Netzteil der Gebrüder Frei AG verfügt über einen konfigurierbaren potenzialfreien Ausgang. Somit k nnen mittels Parameter (durch den Anwender) oder durch Codierung über einund denselben Signal-Ausgang vielfältige Informationen nach aussen gegeben werden LEDs erm glichen zusätzlich die Visualisierung durch Leucht- und oder Blinkfre uenzen

Vollumfänglich werden edoch auch Anwendungen erfüllt, bei denen das Netzteil im Überlastfall stets einen konstanten Strom zu liefern hat, während die Ausgangsspannung einbricht. Man stelle sich vor: Konstantstromkennlinie, Hicc-up oder bis zu 100 Powerboost für 2 s alles in einem Netzteil Von aussen per Parameter einstellbar durch den Hersteller oder den Anwender. Das ist Fortschritt!

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Per Software-Code ist es darüber hinaus denkbar, sogar eine Verknüpfung des Ausgangsverhaltens mit zu realisieren: Nach 5 Zyklen bis maximal 100 Powerboost soll der Schaltregler die nachgelagerte Last durch Umschalten auf Hicc-up-Modus intelligent absichern.

Parametrierbare Signalisierung Die Integration durch Vernetzung im Sinne von Industrie 0 erfordert die Informationsübergabe. Auch diesem Anspruch wird

Die vielfältige Variabilität eines einzigen Signal-Ausgangs ermöglicht es dem Anwender, umgehend präventive Massnahmen einzuleiten: Abschalten einzelner nachgelagerter Lasten, sofern Überlast auftritt Einschalten eines Klimagerätes, sofern gewisse Temperaturen des Netzteils gemeldet werden Absetzen einer Warnung bei Phasenausfall, Spannungs-Dip usw. Ein weiterer Vorteil Die integrierte Phasenausfallerkennung erspart den Kauf weiterer Komponenten und reduziert dadurch die Anzahl der Bauteile und den Verdrahtungsaufwand im Schaltschrank. aktuelletechnik.ch

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Ausgangskennlinie Constant Current und Powerboost

Natürlich kann die integrierte PhasenausfallErkennung – wiederum durch Software – zu einem individuell angepasstenVerhalten der Spannungsversorgung führen: • Sofortiges Abschalten bei Phasenausfall • Sofortiges Abschalten bei Phasenausfall mit automatischem Anlauf bei wiederkehrender Phase • Fortführung des Betriebs bei Phasenausfall • Fortführung des Betriebs für eine gewisse Zeitspanne bei Phasenausfall

Der analytische Nutzen durch eine Schnittstelle Neben der flexibel einstellbaren Signalisierung kann per Schnittstelle die Auswertung von Betriebsdaten erfolgen, die im digitalen Netzteil automatisch vorliegen. Dabei können Temperaturen, Spannungen, Ströme, Stati und Ereignisse, die ohnehin im digitalen Schaltnetzteil vorhanden sind, extern ausgewertet oder gar archiviert werden. Das Interface bietet einen enormen Nutzen in der Nachvollziehbarkeit, in der Diagnose oder bei der unmittelbaren Vernetzung des Schaltreglers mit anderen logischen Einheiten. Derzeit ist die Schnittstelle per USB ausgeführt. Durch Einsatz eines universellen Sockels kann zum Beispiel auch Ethernet abgebildet werden.

Interaktion mit der Spannungsversorgung Durch eine grafische Oberfläche lässt sich per Mausklick oder direkter Eingabe die Einstellung zum Beispiel der Ausgangsspannung oder des Überstromverhaltens (Powerboost) vornehmen. Der maximale Powerboost muss nicht bei 20 A gewählt werden Sind nachgelagerte Verbraucher für geringere Strombelastung ausgelegt, stellt der Nutzer in Eigenregie die Überstrombegrenzung z. B. auf 16 A ein. Bei einer (zugegeben noch visionären) Integration im Rahmen von «Industrie 4.0» lassen sich über die Schnittstelle natürlich auch Vorgaben von aussen an das Netzteil machen. So ist es ohne Weiteres denkbar, je nach Anforderung und Situation die Spannung von extern kurzzeitig zu erh hen oder die Aus8 | 2015

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gangskennlinie umzustellen. Das bedeutet für den Nutzer, dass er das Schaltnetzteil exakt so beeinflussen kann, wie es seine speziellen Einsatzbedingungen gerade erfordern.

Dreiphasen-Eingang 3 × 200 – 440 VAC Zur Abrundung der vielfältigen Funktionen hat das Hutschienen-Netzteil einen sehr weiten Spannungseingangsbereich für ein Dreiphasen-Gerät (3 180 85 VAC) Es eignet sich somit für eine hohe weltweite Netzabdeckung, aber auch und gerade zum Einsatz in unsicheren Netzen. Spannungseinbrüche im Dreiphasen-Netz bis hinunter auf 200 VAC regelt das Schaltnetzteil komplett aus, ohne die Last am Ausgang zu beeinflussen

Spannstifte … auch mit Innengewinde

Das bedeutet: Eine etwaige USV-Lösung kann anders dimensioniert werden oder setzt deutlich später ein als bei ähnlichen Produkten Das erhöht die Maschinensicherheit. Nebenbei sei erwähnt, dass das Schaltnetzteil mit einer einstellbaren Ausgangsspannung bis zu 28 VDC auch zur Ladung von Blei-Akkus geeignet ist.

Fazit Das volldigitale Schaltnetzteil ist durch Konfiguration enorm flexibel und wandlungsfähig einsetzbar Es lässt sich mit seinem Eingangsbereich in unsicheren Dreiphasen-Netzen betreiben, reduziert die Teilevielfalt und erlaubt dem Anwender, «Industrie 4.0» schon jetzt aktiv in der System-Architektur vorzusehen. Was ist, wenn der Kunde das alles gar nicht selbst per Oberfläche einstellen m chte Für diesen Fall liefert die Gebrüder Frei AG die kundenspezifisch codierte und eingestellte Stromversorgung. Für kleine manuelle Anpassungen steht der Kurzhubtaster zur Verfügung, der in verschiedenen Ebenen einfache Einstellungen durch den Installateur zulässt Das Datenblatt mit technischen Details der Neuheit ist als Download unter http://digital.frei.de verfügbar.

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AUTOMATION INDUSTRIE

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INDUSTRIE 4.0

Chance und Herausforderung Zahlreiche Unternehmen in der Fertigungsbranche vollziehen ihre ersten Schritte in Richtung «Industrie 4.0». Unterstützung versprechen Navigationshilfen des DSAG-Arbeitskreises Fertigung. Von SAP werden geeignete Tools und Funktionalitäten erwartet. AUTORIN: SARAH MEIXNER, FREIE JOURNALISTIN

Industrie 2 0 angekommen sind Insbesondere der Mittelstand, dessen Management, Mitarbeiter und Prozesse sind noch nicht bereit dafür weder IT-seitig noch im Kopf Um Schnelligkeit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit wieder zu Top-Themen innerhalb Europas und der hier gefertigten Produkte zu machen, sollten Unternehmen laut Prof Dr Schocke Industrie 0 unbedingt ganz oben auf ihre Agenda setzen

Wer wartet, wer startet?

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ndustrie 4.0» ist Chance und Herausforderung zugleich. «Denn dafür müssen Unternehmen ihre IT fit machen, und zwar bis in die unterste Ebene der Prozesslandschaft , sagt Prof Dr Kai-Oliver Schocke, stellvertretender Arbeitskreissprecher Fertigung bei der DSAG Die Stückfertigung und die Automobilbranche sind mit Just-in-time-(JIT-) und Just-in-se uence-Fertigungen (JIS) bereits gut aufgestellt Viele andere Unternehmen sind aber noch lange nicht so weit , so der Professor für Produktionsmanagement und Logistik der Frankfurt University of Applied Sciences Er ist fest davon überzeugt, dass die meisten Unternehmen in der Fertigungsbranche, abgesehen von den Champions und den Early Adopters, gerade einmal bei

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Doch noch immer reagieren zahlreiche Unternehmen eher zurückhaltend auf Industrie 0 Dreh- und Angelpunkt der Diskussion ist neben dem geringen Kenntnisstand das tatsächliche Business-Potenzial Ohne Mehrwert wird kein Unternehmen den Industrie- 0-Aufwand betreiben , bestätigt Volker Stockrahm, Sprecher des Arbeitskreises Fertigung bei der DSAG Allerdings sieht er dahin gehend gr sstenteils die Unternehmen selbst in der Pflicht Erst einmal muss das Kerngeschäft fit gemacht werden, was viel Fingerspitzengefühl bei den Veränderungsprozessen und auch bei der Einführung zeitgemässer IT-L sungen erfordert Und diese sind heute noch nicht zwingend mit der notwendigen Marktreife vorhanden , bedauert Volker Stockrahm Nur wenn standortübergreifend harmonisierte Stamm- und Bewegungsdaten sowie vereinheitlichte bzw standardisierte Planungs-, Steuerungs-, Mess- und ualitätsmanagementdaten verfügbar sind, sind diese auswertbar und nutzbar Dann ist es m glich, dass das SAP-System von Standort A eigenständig mit dem SAP-System am Standort B spricht, und der Mensch die Maschine einzig und allein nur noch mit Daten füttert.» aktuelletechnik.ch

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Die Macht der Daten Die Macht der Daten schlägt überall durch Das ist der grosse Hebel, der einen neuen Zyklus beginnen lässt und der übergreifende, nachfragegetriebene Produktions- und Logistiknetzwerke zur Folge haben wird , ist der Arbeitskreissprecher überzeugt Nur so lässt sich in Zukunft der Kundenbedarf über die gesamte Lieferkette kommunizieren und betrachten Ist noch ausreichend Material am Lager Wo und warum entstehen Kapazitätsengpässe Wissen die Zulieferer Bescheid Welche realistischen Liefertermine k nnen Kunden zugesagt werden

Was bietet SAP? Als ausbaufähig bezeichnen beide Fertigungsexperten das aktuelle SAP-Angebot für Industrie 0 Im Supply Chain Management (SCM) stehen im Moment klassische und erprobte Planungsfunktionalitäten parat Inzwischen ist die verwendete Technologie den neuen Markt- und Kundenanforderungen aber nicht mehr in allen Fällen gewachsen Was wir brauchen, ist eine echte, dynamische Supply-Chain-Steuerung, die alle Daten zusammenbringt. Die hierfür notwendigen Technologien und Systeme stehen erst seit Kurzem zur Verfügung , so Volker Stockrahm Denn SAP Integrated Business Planning (SAP IBP), basierend auf modernen SAP-HANA- und Cloud-Technologien, erm glicht die übergreifende Planung und Steuerung komplexer Lieferketten nahezu in Echtzeit Die Kombination mit Industrie 0 lässt ihn hoffen Trotzdem ist noch etwas mehr Engagement vonn ten Im Moment sieht SAP Industrie 0 noch nicht richtig , erklärt Prof Schocke

Vor allem für die Planung wäre ein neues Tool wichtig. Allerdings gibt es anstelle einer schlüsselfertigen und innovativen Lösung gerade einmal eine einfachere und intuitiver bedienbare Oberfläche Flexibilität und Schnelligkeit verlangt der Fertigungs-Experte von der IT, sonst sieht es in Zukunft düster aus, auch in puncto ABC-Klassifizierung 80 Prozent der Aufträge laufen in der Fertigung meist automatisiert ab Für die 20 Prozent Spezialfälle brauchen wir aber modernere, flexiblere IT-Systeme andernfalls wird es schwierig mit einem der obersten Treppchen auf dem Industrie 0 -Thron

Vormachen statt Nachlegen Volker Stockrahm sieht für Europa eine grosse Chance, die aber auch Mut erfordert In drei bis fünf Jahren k nnen wir ein erstes Fazit ziehen Haben wir uns getraut, und machen wir Made in Europe wieder zur Top-Marke Oder lassen wir anderen den Vortritt Etwa den USA, die risikofreudiger agieren, vor allem im IT-Umfeld Potenziale aufzeigen, neue Funktionalitäten bereitstellen, aber nicht zu viele Szenarien vorgeben und damit Kunden begeistern So erreichen europäische Fertiger rechtzeitig und gut ausgestattet die neue Industrie 0 -Welt Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V. www.dsag.de

Prof Dr Kai-Oliver Schocke, Professor für Produktionsmanagement und Logistik der Frankfurt University of Applied Sciences Volker Stockrahm, Sprecher des Arbeitskreises Fertigung bei der DSAG

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Ziemlich beste Freunde Sie sind aus ihren äfigen entlassen Ganz ohne Schutzzäune arbeiten oboter in der Automobilproduktion zusammen mit ihren ollegen, den Menschen. Sie unterstützen, assistieren, übernehmen k rperlich anstrengende Aufgaben. Mensch und oboter konkurrieren nicht um Arbeit, sondern ergänzen sich mit ihren eweiligen Stärken. FOTOS: MANFRED JARISCH, STEFAN WARTER AUTORIN: STEPHANIE HUBER

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dams knubbeliger Arm gleitet durch die Luft. Seine Bewegung ist fliessend, und er klingt dabei, als würde er im Sekundentakt ausatmen. Dann stoppt seine Hand vor Emil Betz, und er reicht dem 5 -Jährigen einen hellgrauen Behälter Betz dreht sich zu seinem Kollegen um und nimmt mit einer kurzen Druckbewegung das Bauteil von Adams Hand.

Adam hat nur einen Finger – einen münzgrossen Saugnapf. Denn Adam ist ein Roboter Eine Kamera dient ihm als Auge, sein Arm ist ein 1, 0 m langes und mit orangefarbenem Schaumstoff ummanteltes Metallkonstrukt. Durch seinen K rper ziehen sich blaue, schwarze und grüne Adern Durch alle fliesst Strom Seit Januar dieses Jahres geh rt der neue Mitarbeiter fest zum Produktionsteam der Audi-A -Montage Den Adam haben wir gleich super aufgenommen , sagt Betz Der Kollege erleichtert mir meine Arbeit Adam übernimmt für Emil Betz das Bücken Mit seinem Saugnapf fischt der Roboter Kühlmittel-Ausgleichsbehälter aus einer tiefen Kiste und reicht sie dem 1,63 Meter grossen Mitarbeiter ust in dem Moment, in dem er das Teil ben tigt Und das auf einer H he, die für Betz angenehm und ergonomisch ist Für Betz ist das eine enorme Entlastung Weil ich nicht so gross bin, war für mich das Greifen der letzten Behälter immer besonders anstrengend Adams Arbeit ist vergleichsweise simpel, doch sie nimmt dem Mitarbeiter eine k rperlich anstrengende Aufgabe ab Unser Ziel ist es, eden Arbeitsplatz so ergonomisch wie m glich zu gestalten , sagt Johann Hegel, Leiter TechnologieEntwicklung Montage. Deshalb arbeitet Hegel mit einem Pro ektteam daran, künftig noch mehr Mitarbeiter mithilfe von Robotern zu entlasten In der Produktion ist diese Aufgabe am drängendsten, denn die k rperliche Anstrengung ist dort am h chsten Hinzukommt, dass die Demografie gegen uns läuft

Geduldiger Partner: Adam verharrt ruhig in seiner Endposition und wartet, bis Emil Betz ihm den Behälter abnimmt

Die Babyboomer die zwischen 1955 und 1969 Geborenen sind auch bei Audi prozentual gesehen am stärksten vertreten Für sie werden einige Arbeitsplätze und Abläufe in der Produktion noch ergonomischer und schonender. Adam leistet seinen Beitrag dazu. Doch bei Adam geht es nicht alleine um Ergonomie. Er ist einer der Protagonisten der Smart Factory des Audi-Wegs in die industrielle Zukunft Nach Dampfmaschine, Fliessband und Computertechnik steht eine umfassende Vernetzung für diesen Wandel an Es geht vor allem darum, riesige Datenflüsse zu organisieren, um Maschinen, Anlagen, Produkte und Menschen zu vernetzen und sie in Echtzeit kommunizieren zu lassen. Adam kommuniziert mit der Steuerungsanlage und mit dem Menschen, der den Kühlmittel-Ausgleichsbehälter verbaut Immer dann, wenn Emil Betz den Befüllschlauch vom Auto l st und hierfür einen kleinen roten Knopf drückt, bekommt auch Adam das Signal, den Ausgleichsbehälter anzureichen Der Roboter nutzt damit ein Signal, das es bereits gibt Adam integriert sich v llig unkompliziert in den Fertigungsprozess , sagt Pro ektleiter Thomas Schraml und ergänzt Adams grosser Pluspunkt ist, dass er sich dem Takt des Mitarbeiters anpasst Das ist der Unterschied zu seinen Kollegen, die hinter Absperrungen ihren Dienst alleine verrichten

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Unkomplizierter Partner Eine leichte Druckbewegung reicht aus, um den Behälter von Adams Saugnapf abzukapseln

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Zeichensprache: Die Kommunikation zwischen Mensch und Roboter funktioniert über Augmented Reality – eindeutige Symbole, die auf den Boden projiziert werden.

seinen Einsatz. Sobald Betz den Befüllschlauch abkoppelt, gleitet Adams Arm mit dem Bauteil durch die Luft und hält kurz vor Betz an.

Mister Präzise: Der Roboter platziert die Heckklappe millimetergenau. Der Mitarbeiter muss sie dann nur noch verschrauben.

Während die Roboter hinter den Zäunen meist namenlos sind, bestanden Betz und seine Kollegen darauf, ihrem neuen Helfer am Band einen Namen zu geben. «Wir haben lange gegrübelt und uns schliesslich für ‹Adam› entschieden. Wir fanden es sehr passend, weil er der Erste seiner Art ist», sagt Emil Betz. Langsam nähert sich Adam einer grossen grauen Kiste. Mit der am vorderen Ende des Arms verbauten Kamera überprüft der Roboter, wie die Bauteile in ihr liegen. Er setzt seinen Saugnapf auf einen der Behälter und hebt ihn heraus. Adam schwenkt seinen Arm im Halbkreis nach hinten und legt den Behälter auf einem kleinen Tisch ab. Dort wartet er auf

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«Voraussetzung für die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter ist die Vernetzung. Diese werden wir in Zukunft noch weiter vorantreiben. Denn sie ist einer der Garanten für unsere Effizienz , erläutert Hegel Auch wenn die Kundenwünsche immer individueller werden, kein Auto auf der Fertigungsstrasse mehr dem anderen gleicht und die Komplexität immer weiter steigt, darf die Effizienz nicht sinken Denn weniger Effizienz bedeutet weniger Wettbewerbsfähigkeit. Dazu gehört auch, Platz in der Produktion zu sparen: Knapp 5 m² gewinnen Hegel und sein Team, weil Adam keinen Schutzzaun benötigt. Im Gegensatz zu seinen grossen Brüdern, die Tonnen von deutlich schwereren Bauteilen wuchten, ist Adam zwar nicht hinter einem Gitternetz abgesperrt, aber er ist dennoch fest an seinem Arbeitsplatz montiert. An diesem einen Arbeitsplatz arbeitet Adam drei Schichten am Stück: Frühschicht, Spätschicht und Nachtschicht. Die Mitarbeiter aller Schichten konnten sich nach und nach an ihren neuen Kollegen gewöhnen. In speziellen Schulungen erlernten sie die Zusammenarbeit mit dem Roboter und konnten seine Sicherheit in jeder Situation testen. «Wir haben während der Schulungen die Mitarbeiter dazu animiert, Kollisionen mit dem Roboter zu provozieren, um zu zeigen, dass Adam absolut sicher ist und keine Gefahr darstellt», sagt Schraml.

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Denn Adam hat seine «Augen» überall. Seine kapazitativen Annäherungssensoren reagieren sehr sensibel auf Veränderungen in ihrem Messfeld. Da insgesamt sieben Annäherungssensoren und eine hohe Anzahl an Berührungssensoren in Adams weicher Schaumstoffhaut stecken, entgeht dem Roboter nichts. Nähert sich ihm ein Mensch, verändert sich das elektromagnetische Messfeld, und er bremst seinen Arm ab. Bei einem Zusammenstoss reagieren die Berührungssensoren in seiner weichen Schutzhaut, und er verharrt wie eingefroren in der Luft. Adams Sicherheit wurde von der Berufsgenossenschaft mit Zertifikat bestätigt Für eine weitere Roboteranwendung plant Audi gerade die Zertifizierung mit der Berufsgenossenschaft – für den Assistenzroboter in der Heckklappenmontage im Werk Neckarsulm. Er vermisst die Heckklappe mit Sensoren und gleicht die Daten mit denen der Karosserie ab. Dann positioniert er das Bauteil haargenau. Der Mitarbeiter muss dann die Heckklappe nur noch verschrauben. «Der Roboter darf den Menschen nicht gefährden – das ist unser oberstes Gebot. Daher sind die Sicherheitsbestimmungen bei allen Robotern gleich hoch», sagt Hegel. In der Heckklappenmontage sind die Herausforderungen an die Sicherheit aber noch grösser: Denn die Heckklappe ist gross und schwer, die Kanten sind scharf. Deshalb überwachen mehrere Laserscanner den Arbeitsraum. Projektionen auf den Boden unterstützen die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine. Wenn der Roboter sicher steht und der Mitarbeiter im gemeinsamen Bereich arbeiten darf, leuchtet am Boden ein grünes Häkchen auf. Zeigt die Projektion auf dem Boden hingegen ein Stopp-Symbol, sollte der Mitarbeiter den gemeinsamen Arbeitsbereich nicht betreten. Nähert er sich dem Roboter dennoch, bleibt dieser sofort stehen. Der Roboter in der Heckklappenmontage dient wie Adam als Assistent. Doch während etwa der Arbeitsforscher Eric Brynjolfsson von der MIT Sloan School of Management die neue Robotergeneration als «neuzeitliche Sklaven in einem

digitalen Athen» beschreibt, sieht Hegel die Situation positiv: «Ich bin der Meinung, dass Mensch und Roboter in der Montage zu ziemlich besten Freunden werden Diese Beziehung werde sich weiter festigen, wenn Roboter intelligenter werden, ist Hegel sicher. Sobald Daten in Echtzeit fliessen und Maschinen aus ihnen lernen, werden sich Roboter durch die Montage navigieren und dort helfen, wo sie gebraucht werden. Diese Roboter werden lernen können, und die Ingenieure müssen nicht mehr jede Eventualität vorprogrammieren. «Aber auch in diesem fernen Zukunftsszenario werden Roboter und Menschen jeweils das Beste aus ihrer Welt mitbringen», sagt Hegel. Roboter bestechen dadurch, dass sie besonders ermüdungsfrei und präzise sind. Menschen behalten den Überblick, entscheiden situativ und überwachen die Arbeitsschritte des Roboters. «Bei Audi wird es in Zukunft noch mehr Roboter geben, die Menschen direkt unterstützen», prognostiziert Hegel. Aber nicht nur in der Automobilindustrie nimmt die Zahl der Roboter zu, auch in der Chemie- und Elektronikindustrie. Allein in den vergangenen Jahren ist die Familie der Roboter über alle Branchen hinweg stark gewachsen. Nach Schätzungen des Robotikverbands IFR gab es 201 weltweit etwa 1,5 Millionen Industrieroboter, während es zehn Jahre zuvor noch 850000 waren Bis 2017 soll die Anzahl der Roboter in allen Unternehmen weltweit auf bis zu zwei Millionen wachsen. Mit 1,5 Millionen Robotern weltweit hatte Isaac Asimov im Jahr 196 nicht gerechnet Der Wissenschaftler und ScienceFiction-Autor schrieb damals in einem Artikel in der New ork Times Im Jahr 201 werden Roboter weder verbreitet noch gut sein.» Er hätte sich nicht stärker täuschen können. AUDI AG www.audi.de

Bewegungssensoren: Mehrere Laserscanner überwachen die Bewegungen von Mensch und Roboter und gewährleisten eine sichere Zusammenarbeit.

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INDUSTRIE-INFORMATIK AUTOMATION SWISST.NET XXX

electronic packaging news electronic packaging Offizielles Bulletin der swissT.net Sektion «electronic packaging»

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Ausgewählte Mitglieder der swissT.net-Sektion «electronic packaging»

Carl Geisser AG 8500 Frauenfeld carlgeisser.ch

Dietrich + Blum AG 8304 Wallisellen dietrichundblum.ch

Nah an der Maschine Wenn Steuerungs- und Automationsaufgaben maschinennah ausgeführt werden, rücken auch klassische Einschub- oder Panel-PCs näher an die Maschinen heran.

Elcase AG 8460 Marthalen elcase.ch

Elma Electronic AG 8620 Wetzikon elma.com

Hager AG 6020 Emmenbrücke hager.ch

Phoenix Mecano Komponenten AG 8260 Stein am Rhein phoenix-mecano.com

Trenew Electronic AG 8630 Rüti trenew.ch

Kommunikationsausschuss der swissT.net-Sektion 14 «electronic packaging» Präsident: Christian Schiess, Elma Electronic AG Vorstand: Bruno Senn, Carl Geisser AG

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ie Dezentralisierung von Steuerungseinheiten im modernen Anlagenbau schreitet weiter voran, der Trend geht hin zum Einsatz von Panel-PCs für anspruchsvolle Automatisierungsaufgaben», so Markus Nerge, MarketingLeiter beim Gehäusespezialisten Lohmeier. «Das erfordert eine passende Unterbringung der Automatisierungstechnik und Leistungselektronik. Gehäuse müssen Schutz vor rauen Umgebungsbedingungen sowie Ergonomie und Sicherheit bieten.» Für die industriegerechte Kapselung von HMI-Komponenten sind Bedien- und Steuergehäuse die beste Lösung. Die LohmeierProduktserien BAE und BAV sind ganz auf die Anforderungen der modernsten PanelPC- und Touchscreen-Generationen zugeschnitten: Die Bediengehäuse werden effektiv und ergonomisch mit einem Tragarm vor der Maschine montiert.

Auch Lohmeiers Industrial Workstations (WS) sind für den Einsatz in dezentralen Anlagen konzipiert. Mit stabilem Unterschrank und Steuergehäuse aus Stahlblech, kombinieren sie Bediengehäuse und Kleinschaltschrank, stehen zum Beispiel vor dem Schutzzaun und dienen zum Steuern oder Einstellen der Anlage. Oben aufgesetzt, mit dem PC im Unterschrank, ist das Bediengehäuse eine schlanke Visualisierungslösung. Steht oben ein Panel-PC, bietet der Unterschrank auf der Montageplatte Platz für Verdrahtungen, Absicherungen und Leistungselektronik oder für Mess-, Prüf- oder Betriebsmittel. Optisch lassen sich die Einheiten an das MaschinenDesign anpassen. Carl Geisser AG www.carlgeisser.ch

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electronic packaging

«Made in Switzerland» Hager Schweiz hat ihre führende Position im Kerngeschäft der elektrischen Energieverteilung und -steuerung weiter ausgebaut. Diese Bereiche werden auch in Zukunft im Zentrum unserer Aktivitäten stehen.

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ir bieten unseren Kunden schweizweit ein umfassendes Lösungsportfolio für den Wohn- und Gewerbebau, den Zweckbau sowie die Infrastruktur und die EVU. Dazu gehören Lösungen in den Bereichen Energieverteilung, Leitungsführung, Schalter und Steckdosen sowie Gebäudeautomatisierung (KNX). Zu Hager Schweiz gehören seit 2004 auch die Firmen Weber AG und Amacher AG, deren Integration im 2012 abgeschlossen wurde. Per 1. Januar 2014 wurden die beiden Firmen zur Hager Industrie AG fusioniert. Seitdem entwickeln und produzieren wir am Standort Emmenbrücke unsere Schaltschranksysteme und unser Schalter- und Steckdosensortiment, getreu unserem Motto «Made in Switzerland». Durch die gemeinsamen Synergien und die getätigten Investitionen konnten wir die bereits hohe Qualität und die Innovationskraft weiter steigern. Am Hauptsitz Emmenbrücke haben wir zwischen 2008 und 2014 grosse Investitionen vorgenommen und u.a. eine neue Wareneingangs- und Ausgangshalle, ein neues Logistikzentrum, eine neue Pulverbeschichtungsanlage sowie ein neues Stanz-Center in Betrieb genommen. Hager Schweiz zählt heute 350 Mitarbeitende und ist weiterhin auf Wachstumskurs. Mit der Eröffnung unseres neuen Kunden-Centers in Emmenbrücke im April 2014 haben wir einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft getan. Im Kunden-Center können Theorie und Praxis an einem Ort gelebt werden. Das komplette Hager-Sortiment, also auch sämtliche in der Schweiz entwickelten und produzierten Produkte und Lösungen werden hier ausgestellt. Für praxisorientierte Schulungen und Workshops stehen modern eingerichtete Schulungsräume mit Labortischen zur Verfügung.

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Modernste Produktionseinrichtungen Unser Stanz-Center ist eines der modernsten, das somit hohe Flexibilität, kurze Lieferzeiten und eine konstant hohe Qualität garantiert. Damit festigt die Firma ihre Position im Segment Zweckbau und Industrie. Dank 22 Tonnen Stanzkraft können Bleche bis zu einer Stärke von 8 mm verarbeitet werden. Den besten Schutz der Bleche gegen Korrosion, Kratzer und Stösse bietet die Pulverbeschichtung. Das Herzstück der hauseigenen Pulverbeschichtungsanlage ist die rund 40 m3 grosse Pulverkabine. Hier besprühen 12 vollautomatische Pistolen die Schrankkomponenten mit einer Pulverschicht, die anschliessend eingebrannt wird. Für maximale Flexibilität sorgen 15 mögliche Farbwechsel pro Tag sowie die gesamte RAL-Farbpalette, die zur Verfügung steht.

Showroom

Hager AG www.hager.ch Pulverbeschichtungsanlage

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AUTOMATION

openSAFETY macht Hartverdrahtung überflüssig Die neuen openSAFETY-Bediengeräte von B&R ermöglichen einen sicheren Datenaustausch über das Bussystem. Durch das integrierte openSAFETY-Interface entfällt die Hartverdrahtung von Not-Aus-, Betriebsarten- und Starttastern. Bisher mussten zahlreiche Kabel durch Tragarmsysteme gefädelt werden, wenn Bedienpanels mit mehreren hart verdrahteten Schaltern und Tastern ausgestattet waren. Die openSAFETY-Bediengeräte benötigen nur einen Busund einen Stromanschluss. Dadurch lassen sich die Bediengeräte genau dort platzieren, wo sie gebraucht werden, es muss keine Rücksicht auf dicke Kabelstränge genommen werden. Zudem gestalten sich Inbetriebnahme und Service bedeutend einfacher, wodurch Kosten gespart werden. Der Not-Aus funktioniert ebenso zuverlässig wie bei hart verdrahteten Varianten. B & R Industrie-Automation AG www.br-automation.com

All-in-OneSteuerung Der «Economy»-Panel-PC CP6606 ist optimal abgestimmt auf die Anforderungen des Maschinenbaus und von Herstellern in kostensensiblen Marktsegmenten. Die All-in-One-Kompaktsteuerung kombiniert ein TFT-Touch-Display (800 x 480 WVGA) im 7-ZollFormat mit einer leistungsfähigen 1-GHz-ARM-Cortex™-A8-CPU und 1-GB-DDR3-RAM-Speicher. Der für den Schaltschrankeinbau konzipierte, lüfterlose CP6606 eignet sich als kompaktes, kostengünstiges Bedienpanel. In Kombination mit der Automatisierungssoftware TwinCAT wird der Panel-PC zu einer flexiblen Kleinsteuerung für Maschinen, Produktionsanlagen oder Gebäude. Beckhoff Automation AG www.beckhoff.ch

Linearachsen für Reinraumeinsatz

Industrial Internet of Things

Die Phoenix Mecano Komponenten AG optimierte ihre ProfilLineareinheit RK Duoline für den Einsatz in Reinräumen und bietet jetzt spindel- und zahnriemengetriebene RK-DuolineClean-Lineareinheiten mit oder ohne Unterdruckanschluss in den gängigen Baugrössen 60 und 80 an. Insgesamt acht verschiedene Varianten wurden erfolgreich nach EN ISO 14644-1 getestet und erhielten die Zertifizierung für Reinräume der weltweit gültigen Klassen 1 (RK Duoline Clean 60 SU mit Unterdruckanschluss bei 0,5 m/s) bis 5 (RK Duoline Clean 80 Z ohne Unterdruckanschlussbei 0,5 m/s). Sämtliche dazu erforderlichen Tests zum Nachweis der Reinraumtauglichkeit wurden im Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart durchgeführt. Zu den Branchen, in denen die Reinraumproduktion ein wichtiger Bestandteil der Fertigungsprozesse ist, zählen unter anderem Halbleiterindustrie, Fotovoltaik, Mikroelektronik, Luft-und Raumfahrttechnik sowie Automobilindustrie. Dabei variieren die jeweils geforderten Reinraumklassen.

KUKA und TTTech werden gemeinsam in Echtzeittechnologie-Plattformen sowie in Start-up investieren, um «Industrie 4.0»-Lösungen noch schneller umzusetzen. Die erste gemeinsame Investition tätigen die beiden Unternehmen in ein Start-up im Silicon Valley mit Fokus auf EchtzeitCloud-Computing. «Die Kooperation mit TTTech unterstreicht unser strategisches Ziel, eine führende Rolle bei der Umsetzung von ‹Industrie 4.0› einzunehmen», sagt Dr. Till Reuter, CEO der KUKA AG. Kuka Roboter Schweiz AG www.kuka-roboter.ch

Phoenix Mecano Komponenten AG www.phoenix-mecano.ch

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EBV gibt es auch als App! TQ by EBV Ausgabe 16 | 2015

OF INDUSTRY 4.0

Ausgabe 14 | 2014

THE

THE QUINTESSENCE

QUINTESSENCE

OF CYBERSECURITY

QUINTESSENCE

Ein stück realität 42 expertendiskussion 78

die smarte Fabrik 16

IM GESPRÄCH MIT MARC ELSBERG | 8

Auf dem Radar der Hacker | 34

Angriffsziel M2M-Kommunikation

OF CLOUD TECHNOLOGY

THE

im gespräch mit Gesche Joost 8

Autor des Technik-Thrillers „Blackout“

Ausgabe 15 | 2014

IM GESPRÄCH MIT HUGO FIENNES | 8

Über die Faszination der vernetzten Welt

Elementarteilchen | 18

Die elektronischen Grundbausteine der Cloud

UPDATE FÜR DAS AUTO | 46

Immer online mit dem Tesla Model S

Experten-Gespräch | 68 Große Chance auch für Newcomer

Innovativer als die Produktpiraten | 54 Immer mehr Schäden durch Plagiate

EXPERTEN-GESPRÄCH | 74

Cybersecurity als Herausforderung und Chance

1/2015

2/2014

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2/2015

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Das Thema Automatisierung gehört seit Jahren zu den Kernthemen der Möbelindustrie. 2015 ist es – vor dem Hintergrund von «Industrie 4.0» – in den Fokus der Ligna als Weltleitmesse der Holz- und Möbelbranche gerückt: Unter dem Begriff «Smart Factory» bzw. «vernetzte Fertigung» stehen intelligente, vernetzte Fertigungssysteme im Rampenlicht, die innovative Lösungen für die komplette Wertschöpfungskette in der Möbelindustrie bieten. Mit PC-based Control liefert Beckhoff die BasisTechnologie für Produktionskonzepte gemäss «Industrie 4.0». Die Lösung ist eine vernetzte,

intelligente Produktion mit hohem Automatisierungsgrad, das heisst ein Steuerungskonzept, das die zunehmende Konvergenz von Informations- und Automatisierungstechnik nutzt und für durchgängige Kommunikation sorgt. Beckhoff Automation AG www.beckhoff.ch

Programmcode schnell entwickeln NI stellt heute LabVIEW 2015 vor, die neue Version der System-Design-Software LabVIEW. Diese überzeugt durch zahlreiche Verbesserungen der Ausführungsgeschwindigkeit (Compiler-Optimierung), neue Tastenkombinationen für schnelleren Zugriff auf Funktionen der Entwicklungsumgebung und erweiterte Funktionen zur Fehlersuche. LabVIEW 2015 setzt weiterhin den Standard, wie Anwender mit nahezu jeder Hardware im Bereich der Messtechnik interagieren können: Indem gleicher Programmcode und gleiche Entwicklungs-

prozesse über verschiedene Systeme hinweg wiederverwendet werden, können Zeit- und Kostenaufwand auch angesichts technologischer Fortschritte, wechselnder Anforderungen und kürzerer Entwicklungszyklen reduziert werden. LabVIEW 2015 steigert die Produktivität mit einer eindrucksvollen Sammlung von Funktionen, dank derer Entwickler ihren Programmcode schneller öffnen, schreiben und einsetzen sowie Fehler darin rascher beheben können. Ein nie da gewesener Zugriff auf Software- und Trainingsressourcen im Rahmen der anwendungsspezifischen Suites vervollständigt die Neuerungen. Dieser gewährt nun ein Jahr lang uneingeschränkte Vorteile im Bereich Training und Zertifizierung und verkürzt die Lernkurve des Softwaredefinierten Ansatzes in LabVIEW 2015 National Instruments Switzerland GmbH www.ni.com/switzerland

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«Industrie 4.0» mit PC-based Control


HochstromKlemmen

Mit der neuen Hochstromklemme Power-Turn bringt Phoenix Contact eine sehr schnelle und benutzerfreundliche Anschlussmöglichkeit für Leiter von 35 bis 150 mm² auf den Markt. Mit einem Standardschraubendreher und einer einzigen Hebelbewegung werden die Leiter einfach und sicher angeschlossen. Alternativ können Leiter bei geschlossenem Hebel auch durch die integrierte Push-in-Technik direkt gesteckt werden, zum Beispiel in beengten Einbaulagen. Spezielle Druckfedern und ein prismaförmiger Kupferklemmkörper sorgen für einen vibrationssicheren Leiterkontakt. Diese Klemmenbaureihe wird auf einer Tragschiene oder direkt als Flanschl sung auf der Montagefläche montiert Dabei reduzieren sich die Montage- und Logistikkosten durch die vormontierten Klemmenblöcke, die für unterschiedliche Funktionen zur Verfügung stehen. Für den Spannungsabgriff von bis zu 4 x 16 mm² pro Klemme gibt es beidseitig anrastbare vollisolierte Abgriffklemmen. Die einfache Potenzialverteilung erfolgt durch fest arretierbare isolierte Einlegebrücken. Alle Klemmen sind grossflächig beschriftbar und besitzen einen integrierten beidseitigen 2,3-mm-Prüfabgriff für Standard-Prüfstecker. Ineltec Halle 1.1, Stand A65

Phoenix Contact AG www.phoenixcontact.ch

Prozessleitsystem Simatic PCS 7 mit Sitop-Stromversorgung Siemens integriert seine unterbrechungsfreie Gleichstromversorgung (DC-USV) Sitop UPS1600 mit Ethernet Profinet-Schnittstelle in das Prozessleitsystem Simatic PCS 7. Die unterbrechungsfreien Gleichstromversorgungen mit 24 Volt Ausgangsspannung und Stromstärken von 10, 20 und 0 Ampere erm glichen mit ihren Energiespeichern bei Netzausfall Pufferzeiten bis in den Stundenbereich. Anwender können die UPS1600 über eine Ethernet/ Profinet-Schnittstelle direkt in das Leitsystem einbinden ber Software-Bausteine lassen sich dann Informationen zum Betriebszustand übertragen, auswerten und visualisieren. Zudem erzeugt die Software automatische Warnmeldungen. Anwender können so drohende Ausfälle frühzeitig erkennen, Gegenmassnahmen einleiten und die Anlagenverfügbarkeit erhöhen. Neue SitopUPS1600-Software-Bausteine in der Simatic-S7-Steuerung ermöglichen einen direkten Datentransfer (zum Beispiel von Betriebs- und Diagnosedaten) in das Meldesystem sowie UPS 1600-Faceplate des Prozessleitsystems.

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AUTOMATION

3,5 Zoll HMI zum direkten Anbau Das ETT 353 von Sigmatek arbeitet als Mensch-Maschine-Schnittstelle im Kleinformat. Es ist mit einem 3,5”-resistiven Touch-Display ausgestattet und in Verbindung mit einer CPU optimal für die Prozessüberwachung von Maschinen und Anlagen geeignet (Versorgungsspannung +24 V DC). Der Datenaustausch erfolgt über CAN-Bus Auf dem 3,5 -LC-Grafikdisplay wird die Anwendung dargestellt, Parameter sowie Prozessdaten lassen sich einfach eingeben und ändern. Das Bediengerät mit Abmessungen von 11 x 15,7 x 5,9 cm (B x H x T) kann direkt an der Maschine angebracht werden, da es IP54-geschützt ist (Kunststoffgehäuse). Mit LASAL steht ein durchgängiges und voll integriertes Engineering Tool für die Programmierung und Visualisierung der Funktionalitäten zur Verfügung. Sigmatek Schweiz AG www.sigmatek.ch

UniversalSteuerung Die neue Universalsteuerung der Styromat Swiss bietet entscheidende Vorteile im Wettbewerb. Seit Neustem können (Neu-)Kunden von einer innovativen Modularsteuerung profitieren, die individuell angepasst werden kann. Neben hoher Flexibilität bietet die Steuerung modernste Schnittstellen und beliebig ausbaubare Module. Für Kunden fallen aufgrund der bereits entwickelten und etablierten Module keine Hardware-Entwicklungskosten an. Die Styromat Swiss AG aus der Ostschweiz ist seit über 30 Jahren fest in der Elektronikbranche verankert und bietet kundenspezifische Elektronikprodukte auf hohem Niveau. Als einer der führenden Hersteller für industrielle Anwendungen zu typischen Schweizer Stückzahlen reagiert die Firma auf den ständig wechselnden Markt mit Investitionen in moderne Produktionstechnologien. Das Dienstleistungsspektrum reicht von Hard-/SoftwareEntwicklung über Elektronik-Herstellung bis zur Prüfung und einem Aftersales-Service. Styromat AG www.styromat.ch

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Nanosatelliten forschen im Weltall Das schottische Unternehmen Clyde Space erforscht neue Anwendungsmöglichkeiten für Nanosatelliten. Dabei setzt die Firma auf bürstenlose DC-Motoren von maxon motor.

© Clyde Space

AUTORIN: ANJA SCHÜTZ, REDAKTORIN MAXON MOTOR AG

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ANTRIEBSTECHNIK / FLUIDIK MOTOREN

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Nanosatelliten oder CubeSats sind miniaturisierte Satelliten, die in der Weltraumforschung eingesetzt werden. Ein einzelner CubeSat hat eine Grösse von gerade einmal 10 x 10 x 10 cm und wiegt weniger als ein Kilogramm. Die kostengünstigen und praxistauglichen Satelliten wurden für Forschungszwecke entwickelt. Damit eröffnen sich für die Nanosatelliten neue Anwendungsbereiche, beispielsweise die Beobachtung der Erde mit hoch aufl senden Kameras, die Übertragung von Daten mit hoher Bandbreite, weltraumwissenschaftliche und astronomische Anwendungen oder die genaue Prüfung neuer Technologien im Orbit. Um die Neigungsregelung für die kleinen CubeSats zu verbessern, arbeitet Clyde Space mit maxon motor zusammen.

Innovative Neigungsregelung entwickelt Clyde Space und maxon motor haben gemeinsam ein triaxiales Neigungsregelungssystem entwickelt. Es basiert auf einer Drehmomentpositionierung mittels eines

© Clyde Space

Kube-1 ist die erste britische CubeSat-Mission – und der erste schottische Satellit überhaupt. Seine Reise in den Weltraum fand mit einer russischen Sojus-2-Rakete im Juli 2014 statt. An Bord des Satelliten UKube-1 war ein GPSGerät zur Messung des Weltraumwetters in der Plasmasphäre sowie eine Kamera, die Aufnahmen von der Erde macht. Mithilfe eines neuartigen Bildsensors werden die Auswirkungen von Strahlung auf technische Geräte erfasst Ziel ist es herauszufinden, ob durch die Nutzung kosmischer Strahlung die Sicherheit von Kommunikationssatelliten erhöht werden kann.

Das Trägheitsrad von Clyde Space wird mit maxon-DC-Motoren angetrieben.

Trägheitsrades. Das Rad wird von einem bürstenlosen DC-Motor von maxon angetrieben. Bei Änderung der Drehzahl des Trägheitsrades entsteht ein Reaktionsmoment, das eine Drehung des CubeSat bewirkt. Eine Rotation mit gleich bleibender Drehzahl stabilisiert den Satelliten. Um eine vollständige Neigungsregelung in drei Achsen zu erzielen, werden mehrere Trägheitsräder eingesetzt. Clyde Space suchte nach einer kostengünstigen Lösung und entschied sich für einen bürstenlosen Standardmotor von maxon mit einem Durchmesser von 20 mm. maxon motor modifizierte diesen Antrieb entsprechend der Anwendungsumgebung, lieferte und installierte das Trägheitsrad und sorgte für den Dynamikabgleich der gesamten Baugruppe.

«Die Beteiligung von maxon motor am Projekt war ausschlaggebend für die Entwicklung des Trägheitsantriebs. Wir sind jetzt in der Lage, unseren Kunden eine komplette triaxiale Neigungsregelung auf Basis von Serienkomponenten anzufertigen», erklärt Craig Clark, CEO von Clyde Space. Bei der Wahl der Komponenten war ihm eine hohe Belastbarkeit wichtig: «Wir arbeiten bewusst mit maxon motor zusammen, um sicherzustellen, dass die bürstenlosen DC-Motoren die starken Vibrationen und Stösse beim Raketenstart und die hohe thermische Zyklusbelastung und Strahlung im Orbit überstehen.» maxon motor ag www.maxonmotor.com

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Vier Millimeter dicker Mikroantrieb setzt neue Massstäbe Mit dem bürstenlosen DC-Motor EC 4 bringt Maxon Motor einen ultrakompakten Antrieb auf den Markt. Der kleinste Mikromotor aus der Schweizer Fabrikation ist nur 4 mm dick und in zwei Längen und Leistungen (0,5 und 1 Watt) erhältlich. Ausgestattet mit der legendären eisenlosen Maxon-Wicklung besticht der EC 4 durch sein robustes Design, die hohe Leistungsdichte und seine Energieeffizienz, was ihn auch für den mobilen Einsatz interessant macht. In Kombination mit dem Planetengetriebe GP 4 erhalten Ingenieure einen kompakten Antrieb für Anwendungen in Mikropumpen, Analyse- und Diagnosegeräten oder Laborrobotern. Präzise und zuverlässig verstellt er Linsen, dosiert Flüssigkeiten oder positioniert Taster. Alle Einheiten entsprechen der Medizinnorm ISO 13485, womit dieser Maxon-Mikroantrieb perfekt für medizinische Antriebsbedürfnisse geeignet ist. Maxon Motor AG www.maxonmotor.com

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Moons hat eine neue Generation von bürstenlosen DC-Motoren in den Baugrössen 42 x 42 mm, 57 mm x 57 mm und 80 mm x 80 mm entwickelt, die neueste Erkenntnisse der Motorentechnologie berücksichtigt. Die Motoren sind erhältlich für Nennleistungen von 30, 60, 100, 120, 180, 200 und 300 W. Die Motoren zeichnen sich durch ein geringes Rastmoment, breiten Drehmomentverlauf, geringe Vibrationen, niedrige Geräuschpegel, hohen Wirkungsgrad sowie gute Dynamik und hohe Leistungsdichte aus. Standardmässig sind die Moons Motoren mit digitalen Hallsensoren ausgerüstet. Zur leistungsoptimierten Abrundung des kompletten Antriebssystems sind die Motoren mit Planetengetriebe und Encodern kombinierbar. Ferner sind passende Regel-Elektroniken erhältlich. Dietrich + Blum AG www.dietrichundblum.ch

+ komfortable GUI Entwicklungsumgebung + Echtzeit-Betriebssystem + Single Board-Lösung, Netzwerklösung oder dezentrale Eingabesysteme Iftest AG | Schwimmbadstrasse 43 | CH-5430 Wettingen Tel +41 56 437 37 37 | Fax +41 56 437 37 50 | www.iftest.ch | info@iftest.ch

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Seit rund 20 Jahren ist die Zub AG der verlässliche Partner an der Seite der Danfoss, wenn am Markt flexible und anspruchsvolle FU-Sonderlösungen gefragt sind. Zub bietet über ihre Dienstleistungen

in Automations-Fragen hinaus eine umfassende Beratung und einen Vertriebsservice rund um die Danfoss-Produkte an. Seit Januar unterstützt die Danfoss die Schweizer Wirtschaft mit einem Währungsrabatt auf Frequenzumrichter. «Diesen Währungsrabatt geben wir 1 : 1 an unsere Kunden weiter» so Josef Cupic, Maschineningenieur bei Zub.

Zub Machine Control AG www.zub.ch

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Wartungsarme Kraftübertragung Die robusten, standardisierten und kostengünstigen Antriebskomponenten eignen sich für eine breite Palette von Kraftübertragungs- und Positionieraufgaben im Maschinenbau sowie in der Automatisierungstechnik. Die Zahnräder, Zahnstangen und Kegelräder garantieren ein formschlüssiges und schlupffreies Zusammenspiel mit wechselnder Drehrichtung für unterschiedliche Achslagen. Sie wandeln Dreh- in Linearbewegungen um und gewährleisten unter anderem sicheres Heben und Senken schwerer Lasten. norelem bietet mit rund 00 Artikeln in dieser Produktgruppe ein breites Sortiment direkt ab Lager. Norelem Normelemente KG www.norelem.de

Online-Konfigurator für Ventile Durch immer kürzere Innovationszyklen im Maschinenbau ist der Wunsch nach einer Beschleunigung des Produktentstehungsprozesses zu einem ständigen Begleiter in den Entwicklungsabteilungen geworden. Mit der neu überarbeiteten

Version des Online-Konfigurators für M Load-Sensing-Ventile hilft Bosch Rexroth den Herstellern mobiler Arbeitsmaschinen in dieser Hinsicht gleich doppelt: Zum einen macht das einfach und intuitiv bedienbare Tool die enorme Vielfalt der flexiblen Ventilfamilie schnell und einfach beherrschbar und stellt benötigte Konstruktionsunterlagen umgehend zur Verfügung. Zum anderen wartet der M Configurator nun mit einem erweiterten Vorzugsprogramm und einer E-Shop-Anbindung auf, was den Beschaffungsprozess deutlich vereinfacht und verkürzt.

Bosch Rexroth Schweiz AG www.boschrexroth.ch

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FAULHABER Antriebssysteme beflügeln die Kabinentechnik Immer mehr Passagiere schätzen es, wenn sie Komfortmerkmale aus den Premiumklassen im Economybereich finden. Vom Sitz über das Entertainmentcenter bis hin zur Fensterverdunklung und mehr geht der Trend zur individuellen elektrischen Bedienung. Damit sich die zusätzliche Technik nicht in höherem Gewicht niederschlägt, sind Antriebslösungen gefragt, die Höchstleistung und absolute Zuverlässigkeit mit geringstem Gewicht und kompakter Bauweise verbinden. Aus diesen Gründen fliegen Fluggesellschaften weltweit auf das Know-how von FAULHABER.

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WE CREATE MOTION

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INDUSTRIE-INFORMATIK BILDVERARBEITUNG

Gute Bilder – bessere Resultate

Teil 2

Auch in der industriellen Bildverarbeitung, Computer Vision und Überwachung gilt, dass gute Bilder die Voraussetzung für erfolgreiche Resultate sind. Was aber sind gute Bilder, und wie entstehen sie? AUTOREN: PATRICK ROTH UND DR. JÜRG M. STETTBACHER, STETTBACHER SIGNAL PROCESSING AG

Abb. 1: Die hier behandelte Pipeline wurde für die O-3000-Kamera von Stettbacher Signal Processing (SSP) implementiert. Der SourceCode ist frei unter www.open-cam.ch erhältlich.

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er erste Teil des Artikels behandelte jene Stufen der Image Processing Pipeline, die für die Aufbereitung von Farbbildern nötig sind. Es wurde gezeigt, wie ein CMOS-Bildsensor eine Szene im BayerFarbraum abbildet und wie sich die RGB-Farbwerte rekonstruieren lassen. Zuletzt wurde ein Algorithmus für den lokalen Weissabgleich vorgestellt, der farbliche Verschiebungen korrigiert, die infolge der Farbtemperatur der Lichtquelle entstehen können. Die Linsen-Entzerrung, die Farbkalibration und die Gammakorrektur vervollständigen die Pipeline und sind im Folgenden beschrieben.

Farb-Kalibration Wenn unterschiedliche Kamerasysteme die gleiche farbige Oberfläche aufnehmen, dann resultieren verschiedene RGBWerte. Der Grund liegt auf der Hand: Die Kameras haben unterschiedliche elektrische wie auch optische Eigenschaften. Beispielsweise variiert die Belichtungszeit, es werden andere analoge Pixelverstärkungen verwendet, oder es handelt sich überhaupt um unterschiedlich aufgebaute Sensoren mit je eigenen elektrischen Eigenschaften. Ferner können sich Linsen und Blenden optisch unterscheiden. Weiter wird sich die farbig fotografierte Oberfläche von der menschlichen Wahrnehmung unterscheiden, da Bildsensoren nicht die

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gleiche spektrale Empfindlichkeit wie das menschliche Auge aufweisen. Um die Farben realitätsgetreu wiederzugeben, müssen die kameraspezifischen RGB-Werte korrigiert werden Dazu muss die Kamera mithilfe von Referenzfarben kalibriert werden. Oft verwendet man dafür eine sogenannte ColorChecker-Grafik, die verschiedene bekannte Farbflächen enthält Die Farbflächen entsprechen Punkten in einem bekannten Standard-Farbraum. Als Beispiel wird sRGB als Standard-Farbraum verwendet. Beim Kalibrationsprozess wird die Color-Checkergrafik fotografiert und mit den tatsächlichen Farbwerten verglichen. Daraus wird eine Transformationsgleichung abgeleitet. Für die Farbkalibration eignet sich eine 3 × 3-Korrekturmatrix M. Die Korrekturmatrix M bildet den kameraspezifischen Farbraum in den sRGB-Farbraum ab. Um M zu berechnen, muss ein überbestimmtes Gleichungssystem gelöst werden, da der Color-Checker insgesamt 2 Farbwerte definiert und die Matrix M nur 9 unbekannte Werte umfasst. Das Gleichungssystem löst man mit Vorteil nach dem Verfahren der kleinsten Quadrate. In der folgenden Bilderserie zeigen die ersten beiden Abbildungen den Zustand vor und nach der Farbkorrektur.

Linsen-Entzerrung Wäre ein Objektiv nur annähernd perfekt, dann würden Verzeichnungen nicht weiter ins Gewicht fallen und könnten vernachlässigt werden. Die Qualität des Linsensystems widerspiegelt sich in der Regel direkt im Kaufpreis. Speziell bei kostengünstigeren Objektiven, bei denen auf eine optische Kompensation verzichtet wird, sind Verzerrungen ausgeprägter. Glücklicherweise sind sie konstant und können korrigiert werden. Es gibt kissenförmige und tonnenförmige Verzeichnungen (siehe Abb. 3). aktuelletechnik.ch

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Abb.2


Beide Formen können auch überlagert auftreten und werden als radiale Verzeichnung bezeichnet. Ferner entsteht eine tangentiale Verzeichnung, wenn die Linse nicht exakt parallel zur Achse der Bildsensorfläche ausgerichtet ist. Die Summe der Verzerrungen lässt sich messen, indem ein definiertes geometrisches Muster aufgenommen wird. Als Referenz eignet sich ein Schachbrettmuster. Durch Vermessen des damit aufgenommenen Bildes entsteht ein geometrisches Modell der Verzeichnung bzw. der benötigten Korrektur. Mithilfe dieses Modells lässt sich die Verzerrung leicht rechnerisch kompensiert.

Abb. 3

Schärfe-Korrektur Ein Bild wirkt unscharf oder verschwommen, wenn harte Kanten weich gezeichnet werden. Das menschliche Auge erkennt eine Unschärfe sofort, da es auf Helligkeitsänderungen sehr empfindlich reagiert In der Bildverarbeitung gibt es verschiedene Ansätze, um die Schärfe eines Bildes zu erh hen Dabei nimmt übrigens die Information im Bild nicht zu. Es werden lediglich gewisse Aspekte der bestehenden Information für das menschliche Auge sichtbarer gemacht Ein Bild kann einfach geschärft werden, indem es hochpassgefiltert wird Oft ist das Resultat aber wenig erfreulich, weil das Hochpassfilter auch das Bildrauschen verstärkt, vor allem auch dort, wo gar keine Kanten sind (siehe Abb. 4 e). Das Verfahren lässt sich verbessern, indem nur dort gefiltert wird, wo es Kanten gibt Im Detail geht man beim sog lokalen Schärfealgorithmus so vor (vergleiche die Abbildungen in der folgenden Bildserie):

Abb. 4 a: Farb- und linsenkorrigiertes Bild. b: L-Kanal nach der LABTransformation. c: Schärfemaske, basierend auf einer Kantendetektion mit Tiefpassfilterung

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d: Lokal geschärftes Bild. In den Flächen wird Rauschen nicht verstärkt. e: Global geschärftes Bild. In den Flächen wir das Rauschen verstärkt.

• Zuerst wird das Bild (a) in den LAB-Farbraum transformiert In diesem Farbraum ist die Helligkeit allein im L-Kanal definiert (b), die reine Farbinformation in den zwei Farbkanälen A und B. • Um Farbverschiebungen an den Kanten zu vermeiden, wird im Folgenden allein der L-Kanal (b) geschärft. • Zuerst muss aus dem L-Kanal eine Maske gebildet werden, die alle lokalen Regionen markiert, die geschärft werden sollen. Dazu wird eine Kantendetektion durchgeführt, wobei nur Kanten mit einem minimalen Gradienten (Schwellwert oberhalb der Rauschamplitude) berücksichtigt werden. Die so gefundene Maske (c) wird anschliessend mit einem Gausschen Tiefpassfilter leicht geglättet Im L-Kanal werden nun genau die Regionen in der Maske durch einen Hochpassfilter geschärft Das resultierende Bild wird wieder in den RGBFarbraum zurücktransformiert (d).

Gamma-Korrektur Nicht selten gibt es in einem Bild Bereiche, die viel zu dunkel oder viel zu hell sind In diesen Bereichen sind praktisch keine Ob ekte erkennbar Betrachte als Beispiel in der Bildsequenz daneben das erste Bild Obwohl der Vordergrund an sich nicht zu dunkel ist, erkennt man oberhalb des dargestellten Gerätes nur ein fast schwarzes Feld. Darin verbergen sich aber noch viele Details. Die GammaKorrektur macht sie sichtbar. Ursprünglich wurde die Gamma-Korrektur entwickelt, um das nicht lineare Verhalten von Röhrenmonitoren zu kompensieren. Der Gammawert ist ein Mass für die Stärke einer nicht linearen Helligkeitstransformation. Damit werden entweder dunkle oder helle Bildbereiche für das menschliche Auge bezüglich der Helligkeit gestreckt. Dabei wird für die Abbildung eine einfache Potenzfunktion verwendet. Gammawerte, die kleiner als 1.0 sind, hellen dunkle Szenen auf, während sich die hellen Pixel nur wenig ändern. Das Gegenteil geschieht bei Gammawerten, die grösser als 1.0 sind. In Abb 5 wird nun der dunkle Hintergrund schrittweise mit immer kleineren Gammawerten aufgehellt. Dabei wird der Raum hinter dem Vordergrund deutlich sichtbar. Auch der Vordergrund wird leicht aufgehellt, aber viel weniger stark als der Hintergrund. Sollten gewisse Elemente des Bildes am Ende zu hell geworden sein, so kann dies über eine lineare Abdunkelung korrigiert werden, ohne dass der Hintergrund dabei wieder schwarz wird. Stettbacher Signal Processing AG www.stettbacher.ch www.open-cam.ch

Abb 5 Der dunkle Hintergrund wird schrittweise mit immer kleineren Gammawerten aufgehellt.


«Der Kampf um die Freiheit» oder

«Die ultimative Maschine» Teil 1

Ein zweiteiliger Walk & Talk mit Yvonne Hofstetter, Geschäftsführerin der Teramark Technologies GmbH, eines Unternehmens, das in der Forschung und Entwicklung rund um intelligente Algorithmen und Big Data tätig ist. In ihrem Buch «Sie wissen alles», das 2014 erschien, klärt Hofstetter darüber auf, wie intelligente Algorithmen auf Basis enormer Datenmengen, die heute über jedermann gesammelt werden, zunehmend den Menschen analysieren mit dem Ziel, menschliches Verhalten zu prognostizieren und zielgerichtet zu steuern. INTERVIEW: HEIKE HENZMANN, BILDER: HOLGER JACOB

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INDUSTRIE-INFORMATIK WALK AND TALK

befriedigen will Damit ich meine Likes Internet of Things wird zu Internet of ten mit Statisiken und treffen ihre EntscheiEverything und Internet of Customers. bekomme, verhalte ich mich konform zu den dungen mit einer inhärenten Unschärfe Diese Bei dieser Entwicklung geht es nicht mehr Geschmäckern und Wünschen anderer Weil Unschärfe interessiert einen Data Scientist ich gefallen will also für ein bestimmtes darum, «Dinge» kommunizieren zu lassen nicht, der den Algorithmus erstellt hat Ihn und zu überwachen, sondern zunehmend Verhalten belohnt werde , tue ich, was interessiert nur, dass die Statistik stimmt, und um Menschen. Zu welchem Zweck ge- anderen gefällt Aber wer legt die Regeln nicht eder Einzelfall der Konformität fest Etwa Arbeitgeber In schieht das? Yvonne Hofstetter: Das Problem dieser Grossbritannien verlangen einige Unterneh- Aber im Moment sind die Auswirkungen digitalen Revolution ist, dass wir den Men- men von ihren Mitarbeitern, dass sie ihr von nicht zweckgebundener Nutzung von schen reklassifizieren Unser derzeitiges Men- tägliches Verhalten von Gesundheits-Apps Daten wenig spürbar, oder? schenbild geht zurück auf Kant und die Auf- lückenlos überwachen lassen Wer sich konDoch, bereits heute sind die Auswirkungen form verhält, behält seinen Arbeitsplatz, wer in Einzelfällen spürbar, in denen Daten nicht klärung Das ist der Ursprung des Dualismus aber seine Freiheit in Anspruch nimmt, zu zwischen Rechtssub ekten, also Personen als gebunden an den ursprünglichen Zweck getun oder zu lassen, was ihm selbst gefällt, nutzt werden Ich kenne zwei konkrete FallTräger von Rechten und Pflichten, und den verliert den Job Ob ekten Alles ausser den Rechtssub ekten beispiele Ein Unternehmensberater zieht sind Ob ekte Diese Blume zum von Frankfurt nach Bonn Er Beispiel, die hat keine Rechte, kündigt seine Frankfurter Wohdie Strasse, das Auto auch nicht nung und seinen InternetanNur Menschen aufgrund ihrer schluss beim Provider Doch der speziellen Verfasstheit haben Provider will die Kündigung einen besonderen Stand Weil nicht anerkennen mit der Besie fähig sind, moralische Entgründung, dass im Facebook scheidungen zu treffen, sich für Account des Unternehmensbegut oder b se zu entscheiden raters kein Hinweis auf einen Das ist auch das christliche Menbevorstehenden Umzug zu finschenbild und somit bereits den und der Kündigungsgrund 2000 Jahre alt Nun redefinieren somit gelogen sei wir dieses Menschenbild Das zweite Fallbeispiel ist ein Aufgrund der neuen TechnoloKollege, der in den USA eine gie im Bereich Big Data und neue Arbeitsstelle angetreten künstliche Intelligenz wird der hat und sich nun dort bei einer Mensch neu betrachtet, und Krankenversicherung versichern zwar und das ist ein Zitat aus wollte Bei der KrankenversiSilikon Valley als die ultimacherung fragte man ihn nach tive Maschine Wir Menschen seinem Facebook Account Der vonne Hofstetter Wofür ist der Mensch noch gut Wofür sind diese werden zu einer neurobiocheKollege hat edoch kein FaceBlumen und Pflanzen hier um uns noch gut Kann man moralisches Handeln einbauen in intelligente Maschinen Nein, das kann man nicht mischen Maschine degradiert, book Daraus resultierte dann, zu einem Algorithmus, der sich dass er 15 Prozent h here Beidurch andere Algorithmen opträge zahlen musste, weil die timieren, steuern und beeinflussen lässt Das Ein zweiter, ganz wichtiger Aspekt ist, dass Krankenversicherung nicht feststellen konnte, Gefährliche daran ist edoch, dass diese Ge- ein Algorithmus darüber entscheidet, ob Sie wie risikobehaftet seine Freizeitgestaltung etwas zu verbergen haben oder nicht Ein fahr nicht erkennt, wer sich nicht mit dem ist Die Facebook-Einträge werden also nicht philosophischen Grundgerüst auskennt, auf Algorithmus erstellt eine Situationsanalyse zu dem Zweck genutzt, zu dem Sie glauben, dem unsere Gesellschaft beruht und aus dem Ihres Verhaltens in der Vergangenheit Ein dass sie genutzt werden Kommerzielle EinBeispiel Wenn Sie bei Facebook Desperate unsere Demokratie hervorgegangen ist richtungen haben ein grosses Interesse an Housewives und Britney Spears liken , zieht diesen Daten, und der Nutzer badet das aus ein Algorithmus den Schluss, dass Sie mit Nicht selten hört man Aussagen wie: Was stört es mich, ob Obama oder die NSA hoher Wahrscheinlichkeit homosexuell sind Ist das legal? Weil diese neue Information über Sie auf mithört. Was ich mache, interessiert doch In Deutschland und in Europa ist die Rechtsniemanden. Ist das so? Droht Otto Nor- Statistik beruht, kann diese Schlussfolgerung lage so, dass Daten erfassen, verarbeiten, vermalbürger, der sich nie etwas hat zuschul- aber falsch sein Sie denken zwar, Sie hätten kaufen und speichern verboten ist, ausser es ist nichts zu verbergen, aber eine Information den kommen lassen, keine Gefahr? erlaubt Die Juristen nennen das ein Verbot mit Das ist eine klassische Begründung der über Sie zieht ihre Kreise durch das Netz, die Erlaubnisvorbehalt Die Erlaubnis kann auf drei Sie lieber gel scht sähen weil sie schlicht- Arten erteilt werden Sorglosigkeit zum Thema Big Data, die Sie weg falsch ist Ein weiteres Beispiel Telefoanführen Ich hab a nichts zu verbergen 1 Durch das Gesetz, siehe Datennieren mit dem Smartphone In den USA oder Es kann a eder wissen, was ich tue vorratsspeicherung werden die Metadaten der Telefonate aufDas ist edoch eine Begründung, die sich auf 2 Durch richterlichen Beschluss gezeichnet, beispielsweise, wann telefoniert die Vergangenheit richtet Aber, der Kampf 3 Mit Einwilligung des Nutzers Also um die Freiheit, den wir hier führen, der wird Telefoniedaten werden zu einem andann, wenn man das berühmte Häkrichtet sich nicht auf die Vergangenheit, deren Zweck genutzt als nur für das Telefochen setzt Ich bin einverstanden nieren Nehmen wir an, eine unge Frau tesondern auf die Zukunft Es geht um die mit den AGBs Die meisten lesen Selbstbestimmtheit und Freiheit meines Han- lefoniert häufig mit ihrer Mutter, eden Tag, diese AGBs gar nicht erst durch Aber auch am Wochenende, manchmal sogar in delns in der Zukunft An der Hypervernetzung schauen Sie mal, was da alles drin der Nacht Dann läuft ein Algorithmus über durch Facebook, WhatsApp, Instagram und steht Dass die Daten beispielsweise die Daten, und der schliesst, dass die unge Co nehme ich teil, weil ich menschliche zur Strafverfolgung verwendet werden Grundbedürfnisse nach Liebe und Bestätigung Frau depressiv ist Solche Algorithmen arbeidürfen

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Ich erkaufe mir mit dem AGB-Häkchen Vorteile zu dem Preis, das ich die Nutzung meiner Daten zu anderen Zwecken erlaube? Ja, ich zahle eine Leistung mit meinen Daten. Wer sich der Abgabe von Daten enthält, wird in Zukunft Leistungen teurer bezahlen als heute. Beispiel Autoversicherung: Drei Klassen von Autofahrern wird es künftig geben: 1. Diejenigen, die ihr Fahrverhalten mit einer Telematikbox überwachen lassen und sich im Strassenverkehr stets konform verhalten, zum Beispiel nie die vorgeschriebene Geschwindigkeit übertreten. 2. Diejenigen, die sagen, ich will keine Überwachung, und die deshalb höhere Versicherungsprämien bezahlen müssen. 3. Und schlussendlich noch die, welche Telematic einbauen lassen, sich nicht konform verhalten und dann keine Versicherung mehr bekommen. Bei der Krankenversicherung ist das ähnlich. Gesellschaftlich hat dies die Auswirkung, dass durch die starke Individualisierung von Tarifen das Solidaritätsprinzip untergraben wird. Gleichzeitig werden Umsatz und Gewinn bei den Anbietern gesteigert. Sie erwähnten die Datenvorratshaltung. Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema? Das Verfassungsgericht schreibt nur Anforderungen an die behördliche Datenvorratshaltung vor. Aber privaten Unternehmen wird der Umfang der Speicherung und Analyse nicht vorgeschrieben. Dort wird völlig ungeregelt gespeichert, immer mit Berufung auf die Einwilligung des Nutzers. Ich halte noch

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mehr hoheitliche Datenspeicherung für falsch. Denken Sie an das Attentat auf «Charlie Hebdo». In Frankreich gab es zu diesem Zeitpunkt bereits die Datenvorratsspeicherung. Man kannte die Täter, man wusste, dass diese radikalisiert und an der Waffe ausgebildet sind. Dennoch konnte das Attentat nicht verhindert werden. Der Umgang mir Daten umfasst ja drei Schritte. 1. Das Datenerfassen. 2. Die Daten analysieren. 3. Die Konsequenzen aus der Datenanalyse ziehen – also eine Entscheidung treffen. Was mache ich denn mit meinen Erkenntnissen und neuen Einsichten? Hat der Staat einen Handlungsspielraum im Strafrecht, der ihm erlaubt, präventiv einzugreifen? Das sind die Fragen, die man sich hinsichtlich der Vorratsdatenspeicherung stellen muss. Nur noch mehr Daten führen nicht notwendigerweise zu anderen Erkenntnissen als den schon bekannten und deshalb auch nicht zu höherer innerer Sicherheit. Sie sind Juristin und arbeiten in der technischen Forschung. Gibt Ihnen dieser Spagat einen anderen Blickwinkel auf die Thematik? Ja, das ist so. Den meisten Techniker fehlt der rechtsphilosophische und anthropologische Hintergrund. Nicht selten bilden sich Techniker eher vertikal weiter. Viele machen leider nicht die Scheuklappen auf und überdenken, was ihre Entwicklung rechtlich oder gesellschaftlich bewirkt. Das wird selten hinterfragt und nicht als die eigene Aufgabe angesehen. Wir sollten wieder Generalisten

Der Ort: Unweit des Firmensitzes in Freising bei München im Staudensichtungsgarten

als Forscher haben, wie dies in der Aufklärung oder teilweise in der Renaissance der Fall war. Menschen, die mehr als nur eine Disziplin beherrschten, Astronomie, Theologie, Jurisprudenz. Wir bräuchten wieder Universalgenies wie Leibniz, die den Blick in alle Richtungen sehr offen halten. Wie muss man Menschen ausbilden, um mit der mit der Digitalisierung einhergehenden Veränderung der Gesellschaft und der Arbeitswelt klarzukommen? Je mehr wir in diese digitale Transformation hineinkommen, je mehr bewährte Strukturen zerstört werden, desto wichtiger wird die Charakterbildung in der Bildung unserer Kinder. Was sind meine Grundsätze, was ist meine Haltung? Auf welcher Grundlage stelle ich Sozialkohäsion her und entscheide, was richtig und was falsch ist für die Gesellschaft und mich. Kennen Sie «Die Maschine versagt» von Forster? Das ist eine Kurzgeschichte, in der die überwiegende Zahl der Menschen unterirdisch lebt. Jeder hat eine Zelle mit einem Sessel und einem Bett. Der Sessel bewegt die Menschen ein wenig, ansonsten kommunizieren sie untereinander über einen Bildschirm mit einer Spracheinrichtung, also Skype auf gut Deutsch. Die Geschichte wurde 1909 geschrieben. Diese Menschen entwickeln eine Angst vor dem Draussen. Sie wollen nicht raus, nicht dorthin, wo die Luft schlecht ist. Sie sind glücklich unter der Erde, wo die Maschine für alles sorgt. Eines Tages funktioniert die Maschine nicht mehr. Erst hat sie nur Aussetzer. Das Wasser kommt nicht mehr warm in die Wanne, das Bett schlägt sich zur Schlafenszeit nicht mehr auf. Die Maschine wird zunehmend defekt. Doch es ist niemand mehr da, der sie reparieren kann. Die Menschen kommen zu dem Schluss, dass sie an

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INDUSTRIE-INFORMATIK

die Oberfläche müssen Dorthin, wo die enigen leben, die sich der Diktatur der Maschine entzogen haben Und die, welche unter Verzicht auf Be uemlichkeit die Freiheit von der Maschine gewählt haben, müssen es dann rausreissen Kann man die Gefahr von Big Data und den Geschäftsmodellen, die sich daraus zunehmend entwickeln, mit der Entwicklung und den Folgen der Entwicklung der Atombombe vergleichen? Dürrenmatt hat diese Thematik in Die Physiker sehr sch n zum Ausdruck gebracht Drei Forscher lassen sich einweisen in eine Irrenanstalt, weil sie die Weltformel die Kernschmelze entdeckt haben Weil die militärische Verwendung zur Atombombe führen k nnte, dadurch gesellschaftlicher Schaden angerichtet wird, m chten sie ihre Entdeckung nicht der ffentlichkeit verfügbar machen Die drei Forscher sind mit ihrem Handeln über das hinausgegangen, was Forschung heute verlangt Sie haben sich selbst beschränkt Dafür gibt es auch real existierende Beispiele Le Szil rd zum Beispiel, der im Manhattan-Pro ekt, also bei der Konstruktion der ersten US-amerikanischen Atombombe, mitgearbeitet hat Le Szil rd war ein Schüler von Einstein Er und auch Einstein selber wurden zu den gr ssten Gegnern der Atombombe, nachdem sie sie entwickelt hatten Der Clou bei dem Dürrenmatt-Stück ist, dass die Weltformel den drei Forschern letztlich entrissen wird durch die Anstaltsleiterin Die will damit Geld machen und die Weltformel als Machtinstrument einsetzen Wir haben eine ähnliche Situaton heute Wir forschen in einem hoch sensiblen Bereich Die Forschung besteht darauf, frei zu sein Doch

Sie wissen alles Wie intelligente Maschinen in unser Leben eindringen und warum wir für unsere Freiheit kämpfen müssen Autor

vonne Hofstetter

Gebundene Ausgabe 352 Seiten Verlag C Bertelsmann-Verlag (15 September 201 ) Sprache Deutsch ISBN-10 3570102165 ISBN-13 978-3570102169 Preis CHF 28 90

Manager und Investoren disruptiver Geschäftsmodelle reissen die Ergebnisse an sich und setzen sie als Machtinstrument ein Mit der Nutzung ihrer Angebote und Services machen wir uns abhängig von deren Grundwerten Es stellt sich dann die Frage Haben die überhaupt Grundwerte Wenn a, welche Wie sehen die aus Was ist der Gau oder SuperGau von Big Data? Big Data hat a einen theoretischen Unterbau, den der Kybernetik, die Wissenschaft von Information und Kontrolle, wobei Kontrolle im Sinne von Steuerung und Regelung zu verstehen ist Kybernetik bedeutet, dass ein System eine Umwelt beobachtet und Daten über diese Umwelt sammelt Das ist der erste Schritt von Big Data Im zweiten Schritt macht das System eine Analyse, vergleicht dabei den Istzustand mit einem optimalen Sollzustand Im dritten Schritt gibt

das System an das beobachtete Ob ekt einen Stimulus, damit der Stimulus zu einem Response führt, der wieder in den Regelkreis führt In der Vergangenheit war die Kybernetik von hohem militärischen Wert Das Wettrüsten beispielsweise ist ein kybernetisches System Es gibt zwei Player, einer gibt einen Stimulus beispielsweise in Form von Pershing-Raketen und erzeugt einen Response in Form von SS20-Raketen Man geht heute davon aus, dass der Nato-Doppelbeschluss dazu geführt hat, dass die UdSSR zusammengebrochen ist Auf diesen Stimulus hatte die UdSSR aus wirtschaftlichen Gründen keinen Response mehr, und deshalb sei das System zusammengebrochen Mit Big Data läuft ein kybernetisches System zur H chstform auf Der Begründer der Kybernetik, Norbert Wiener (189 196 ) sagt, es ist egal, was gesteuert wird Eine Maschine, ein gesellschaftliches System oder ein Mensch Die rasante technische Entwicklung bei den Speichern und der Rechenkapazität sowie die Menge der gesammelten Daten machen nun das kybernetische System auf den Menschen anwendbar Ist das schlimm Ich finde a Denn wer implementiert den Regelkreis Wenn ich hinter Big Data schaue, dann sehe ich künstliche Intelligenzen Wann erreichen wir einen Punkt, wo diese Intelligenzen mit den Menschen gleichauf sind Wann kommt der Kipp-Punkt, an dem sie übermenschlich intelligent werden Auf eden Fall ist das der Zeitpunkt, an dem es nicht mehr lustig ist für uns Menschen Wir denken, dass so etwas Science-Fiction ist, aber es ist bereits teilweise Realität Aber es ist auch eine faszinierende Realität. Das ist so Ich bin eden Tag fasziniert davon, wie intelligente Systeme lernen

Fortsetzung (Teil 2) in der nächsten Ausgabe (09/2015) von «at – aktuelle Technik».

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INDUSTRIE-INFORMATIK TOP-INFO

Neue konvektionsgekühlte

Compact-ruggedComputer-Lösung

P

gen.

eiterun

CIe-Erw

rei mP IP mit d

PIP mit drei XMC/PMC-Erweiterungen.

MIL-PIP-Lösung mit fünf mPCIe-Erweiterungen.

D

iese einzigartige Lösung ermöglicht es, mehrere XMC-, PMC- sowie mPCIe-Karten in die verschiedenen Gehäuse-Lösungen (Industrial PIP-Gehäuse in verschiedenen Farben, 19"-Rack, Open Frame oder MIL-Gehäuse) zu integrieren. Die Systeme unterstützen auch den erweiterten Temperaturbereich (–40 °C bis +85 °C).

XMC- und PMC-Erweiterung Die neue XMC/PMC-Erweiterung (PIPXMC-1) erlaubt es, bis zu 3/6 XMC- oder PMC-Module zu integrieren. XMC- und PMC-Karten können auf der PIPXMC-Adapterkarte nach Bedarf gemischt werden. Alle auf dem Markt verfügbaren XMC- und PMC-Karten (ADC / DAC, FPGA, Avionics XMC / PMC, Grafik, Netzwerk u v m ) k nnen verwendet und einfach integriert werden. Die Integration kann durch MPL bei der Montage oder durch den Kunden selbst durchgeführt werden. Auch ein konduktives Kühlkonzept steht zur Verfügung. Die Grösse eines PIP-Gehäuses mit 8 Zusatzmodulen (XMC / PMC) misst nur 270 × 162 × 83 mm.

MPCIe-Erweiterung Der neue mPCIe-Adapter (FINE- 1S) erlaubt es, die PIP-Familie mit bis zu 4 zusätzlichen

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Die MPL AG lanciert neue XMC / PMC- sowie mPCIe-Erweiterungen für die PIP-Lösungen (Rugged Embedded Fanless Computer). Die Schnittstellen der Erweiterungen koppeln direkt an den internen on-board PCIe x16 bus. gebung, sei es Industriell, Railway, Avionic, Verteidigung oder aber andere spezielle Anwendungen Unabhängig ob für Datenerfassung, Messungen, Kommunikation oder Gateways. Die neuen Erweiterungsmöglichkeiten von MPL sind die perfekte Lösung, wenn eine kompakte, flexible und zuverlässige Lösung erforderlich ist.

mPCIe-Modulen zu erweitern. mPCIe-Module in voller oder halber Grösse können installiert werden Jeder FINE kommt mit einem zusätzlichen SIM-Steckplatz (optional können alle 4 Steckplätze mit einem SIM-KartenAnschluss ausgestattet werden) Die FINEErweiterung macht die PIP-Familie zu einem sehr flexiblen, kompakten und robusten Embedded Computer. Mit dieser Fähigkeit kann ein PIP mit bis zu 6 mPCIe-Modulen mit Funktionen wie GPS, LTE, 3 / 4G, Seriell, Feldbus (CAN, Profibus ) erweitert werden Avionics Module (ARINC, 1553 ), MVB für Railways ... können einfach eingelegt und von aussen über die erforderlichen Steckverbinder erreicht werden. Die Grösse eines PIPGehäuses beträgt nur 65 mm Höhe und ermöglicht es, bis zu 6 mPCIe zu installieren.

Die MPL-Produkte werden in der Schweiz entwickelt, basierend auf einer mehr als 30- ährigen Firmentradition und grossem Fachwissen in den Bereichen niedrigster Stromverbrauch und erweiterter Temperaturbereich. Analog dem Firmenlogo «MPL Hightech • Made in Switzerland» werden alle Produkte vollständig in der Schweiz von MPL AG produziert.

Diese beiden neuen Erweiterungen machen die robusten Embedded Computer von MPL noch flexibler für den Einsatz in eder Um-

MPL AG Elektronikunternehmen www.mpl.ch

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INDUSTRIE-INFORMATIK

Protokollkonverter für Fernwirktechnik Mit den neuen Protokollkonvertern der Produktfamilie Resygate können dezentrale Stationen jetzt wirtschaftlicher und einfacher überwacht werden. Resygate-Geräte übersetzen viele gängige Kommunikationsprotokolle, zum Beispiel aus der Wasserwirtschaft oder der Energieversorgung, in moderne, genormte Fernwirkprotokolle. Im Leitsystem können so Kosten für Schnittstellen gespart werden. Durch die Bildung von Subnetzen werden IP-Adressbereiche effektiver genutzt. Anwender können aus zwei Geräteklassen eine passgenaue Lösung für ihr Datenaufkommen auswählen. Zur Verfügung stehen die Konverter Resygate 1000 für bis zu 500 Prozessvariable und Resygate 3000 für bis zu 4000 Prozessvariable. Resygate verfügt zudem über eine vorinstallierte Software, mit der alle dezentralen Stationen an einer Stelle konfiguriert werden Phoenix Contact AG www.phoenixcontact.ch

Kommunikation am Meeresboden Öl und Gas aus den Tiefen des Meeres zu fördern, ist sehr anspruchsvoll und erfordert hoch entwickelte Technologien, um eine effiziente und vor allem sichere Produktion zu gewährleisten. FMC Technologies ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Energiebranche und bietet Unterwasser-Systeme für die Öl- und Gasförderung und -verarbeitung auf dem Meeresboden. FMCProdukte können in einer Tiefe bis zu 3000 m installiert werden. FMC Technologies kann mit seinen Unterwasser-Systemen jetzt schon eine KommunikationssystemBetriebszeit knapp unter 100% anbieten, versucht aber dennoch

ständig, seine Systeme weiterzuentwickeln, um Leistung und Zuverlässigkeit weiter zu erhöhen. Aktuell auf dem Markt verfügbare Kommunikationstechnologien bieten FMC die Gelegenheit, die eigene Zuverlässigkeit und Leistung zu verbessern. Zum Beispiel setzt FMC Technologies Industrial Ethernet Switches ein, um Datenreihen von Eruptionskreuzen zu kontrollieren. Diese Eruptionskreuze werden zur Überwachung und Steuerung von Unterwasserbohrungen eingesetzt und sind ein zentraler Teil des Produktionssystems. Westermo Data www.westermo.ch

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plastics for longer life

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KOMPONENTEN / HALBLEITER

PRODUKTÜBERSICHT

HutschienenANBIETER HOMEPAGE

Produktname Einbaumasse in mm Gewicht in kg Eingangsspannung VDC/VAC Anzahl Phasen (AC-Eingang) Ausgangsspannung Maximale Ausgangsleistung Vorhandene Leistungsklassen Wirkungsgrad Restwelligkeit (Spitze-Spitze-Wert) Betriebstemperaturbereich PFC (Power Factor Correction) Einschaltstrombegrenzung Überlastfest / Leerlauffest Parallelbetrieb Redundante Ausführung Überwachungsmöglichkeiten Schutzart Schutzklasse CE, UL, etc.

ABM Elektronik GmbH

ALTRAC AG

ALTRAC AG

ALTRAC AG

www.abme.ch

www.altrac.ch

www.altrac.ch

www.altrac.ch

SBP 200

COSEL KHEA/KHNA30/60/90F

COSEL KHEA/KHNA120/240/480F

DELTA CliQ II – 1BN Serie

80.0 × 120.0 × 112.0

22.5 × 75 × 90 / 32 × 90 × 90 / 50 × 90 × 90

37 / 50 / 75 × 124 × 117

121 × 32 / 50 / 85 / 144 × 118 –125

0.700

0.165 / 0.270 / 0.405

0.580 / 0.900 / 1.200

0.370 / 0.720 / 1.100 / 1.370

170 – 528 VAC

85 – 264 VAC

85 – 264 VAC

85 – 264 VAC / 120 – 375 VDC

1 oder 2

1

1

1

36 – 205 VDC

4.5–5.5 / 10.8–13.2 / 24.0–26.4 VDC

22.5 – 28.5 VDC / 24.0 – 26.4 VDC, 480 W

24 – 28 / 48 – 56 VDC

187 W

30/60/90 W

180 / 360 / 720 W

90 / 180 / 360 / 720 W

187 W

30/60/90 W

120 / 240 / 480 W

60 / 120 / 240 / 480 W

> 95 %

89 %

94 %

> 90 bis > 93 %

< 600 mVpp

< 150 / < 200 / < 200 mVss

< 120 mVss

< 50 / < 100 mVss

–20 bis +50 °C

–20 bis +70 °C

– 20 bis +70 °C

(– 40) – 20 bis +75 °C

Nein

Ja (90 W)

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Nein

Nein

Nein

Ja

Nein

Ja

Ja

Ja

Display, 3 Kontakte (progr.)

LED (DC o.k.)

LED (DC o.k.), LED (Alarm)

LED (DC o.k.)

IP20

IP20

IP20

IP20

II

I

I

I

CE, EMC (2004 / 108 / EC),

CE, EN, cULus, DEN-AN

CE, EN, cULus, ANSI / ISA, DEN-AN

CE, UL / cUL, CSA, ATEX

ALTRAC AG

ALTRAC AG

ALTRAC AG

amelec Electronic GmbH

www.altrac.ch

www.altrac.ch

www.altrac.ch

www.amelec.ch

DELTA CliQ II – 2BN Serie

DELTA CliQ II – 3BN Serie

DELTA CliQ II Puffermodul

ADC5000

124 × 40 / 60 × 117

121 × 50 / 70 / 140 / 255 × 117.3

121 × 70 × 120.1

75 × 175 × 122

0.620 / 0.810

0.660 / 0.890 / 1.350 / 2.600

0.760

1.300

180 – 305 VAC(1Ph) / 180 – 550 VAC (2Ph)

320 / 360 – 600 VAC / 450 – 800 VDC

22.8 – 28.8 (35) VDC

94 – 264 VAC

1/2

3/2

1

24 – 28 VDC

24 –28 VDC

24.0 VDC (Vi-abhängig)

12, 24 oder 48 VDC

144 / 288 W

90 / 180 / 360 / 720 / 1440 W

480 / 960 W

250 W

120 / 240 W

60 / 120 / 240 / 480 / 960 W

480 / 960 W

60, 125 oder 250 W

> 90 %

> 86 bis > 92 %

> 85 bis > 90 Prozent

< 150 mVss

< 50 / < 100 / < 240 mVss

< 200 mVss

< 10 –15 mV / ms

–30 bis +70 °C

–20 bis +75 °C

–20 bis +75 °C

–40 bis + 55 °C (Volle Leistung)

Ja

Ja

Nein

Nein

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja, mit Seriediode

LED + Relais-Kontakt (DC o.k.)

LED (DC o.k.)

LED (DC o.k.), Inhibit,

LED, Meldekontakte

IEC 60664-1, EN60950, EN50178

ANBIETER HOMEPAGE

Produktname Einbaumasse in mm Gewicht in kg Eingangsspannung VDC/VAC Anzahl Phasen (AC-Eingang) Ausgangsspannung Maximale Ausgangsleistung Vorhandene Leistungsklassen Wirkungsgrad Restwelligkeit (Spitze-Spitze-Wert) Betriebstemperaturbereich PFC (Power Factor Correction) Einschaltstrombegrenzung Überlastfest / Leerlauffest Parallelbetrieb Redundante Ausführung Überwachungsmöglichkeiten

Ready, Buffering

Schutzart Schutzklasse CE, UL, etc.

70

IP20

IP20

IP20

IP20

I

I

-

II

CE, EN, UL / cUL, CSA

CE, EN, UL / cUL, CSA, ATEX

CE, EN, UL / cUL, CSA, ATEX

CE, EN 60950-1, UL, CSA

aktuelletechnik.ch

8 | 2015


Stromversorgungen Baluff Sensortechnik AG

B&R Industrie-Automation AG

Camtec GmbH

Camtec GmbH

Conrad Electronic AG

www.balluff.com

www.br-automation.com

shop.rotronic.ch

www.schulz-electronic.ch

biz.conrad.ch

BAE Netzgeräte

Netzteile

HSEUreg10001 Labornetzteil

HSEUIreg10001

PULS DIMENSION CPS20.121

23 – 276 × 90 × 114

45 × 99 × 114,5 bis 139 × 130 × 190

200 × 155 × 128.5

200 × 156 × 114.5

65 × 124 × 127

0.150 – 3.200

3.300

2.900

1.000

100 – 500 VAC / 90 – 820 VDC

90 – 350 / 85 – 575

250 – 375 VDC; 184 – 265 VAC

90 – 132 / 184 – 265 VAC

100 – 240 V

1-3

1 und 3

1

1

1

12 – 48 VDC

22.5 – 29.5 V

0 – 240 V programmierbar

0 – 400 VDC regelbar

12 – 15V

18 – 960 W

960 V

1000 W

1000 W

450 W

18 – 960 W

48 / 96 / 60 / 100 / 120 / 480 / 960 V

ab 480 Watt

480 W / 720 W / 1000 W

450 W

bis 94 %

86 – > 95%

90 %

> 91 %

> 92.6 %

50 – 100 mV

50 mV – 400 mV je nach Ausführung

400 mVpp

< 100 mVss

–40 bis +70 °C

-25 bis +70 °C

–20 bis +70 °C

–20 bis +70 °C

-25 bis +70 °C

Nein

Ja

Nein

ja

Ja

Ja

Ja

Ja

ja

Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

ja / ja

Ja

Ja

Ja

Ja

ja

Nein

Ja

Nein

Ja

nein

LED, IO-link

Grüne LED(DC OK)

LED

Monitoring Signale, Relais

LED. Meldekontakte

Schwellenwert Uout=31.5V IP20

IP67, IP30

IP20

IP20

IP20

I

Sicherheitsklasse 1(A)

1 (A)

l

CE, UL / cUL, TÜV

EMV, C-UL-us,c_UR-us,

CE, UL, IEC, IECEE

CE

CE

CE, GOST-R, EN, UL

EHS Elektrotechnik AG

Fabrimex AG

HY-LINE AG

Ineltro AG

inventlab GmbH

www.ehs.ch

www.fabrimex.ch

www.hy-line.ch

www.ineltro.ch

www.20w-upsu.ch

PSM-Serie

DIN Rail Case für Fabrimex DC / DC

DRE240 Power Supply

Bicker BED-12024

20W UPSU

17.5 × 68 × 93 bis 103 × 68 × 93

114.5 × 99 × 22.5

125 × 64 × 117

50 × 121 × 123

55 (Breite) × 75 × 109.5

0.180 – 0.310

0.860

0.720

0.300

100 – 240 VAC

max 72 VDC

88 – 264 VAC / 120 – 375 VDC

100 – 240 VAC

5 – 36 VDC

1

1

1

12 bis 24 VDC

max 15 VDC

24 VDC

23 bis 28 VDC

5 bis 24 VDC

10 bis 120 W

max. 30 W

240 W

120 W

20 W

10 bis 120 W

120 / 240 W

120 W

20 W

80 bis 90 %

< 93 %

> 90 %

< 95 %

20 – 60 mVss

< 100 mVss

< 50 mVss

< 100 mVss

–10 bis +50 °C

– 40 bis +71 °C

–25 bis +75 °C

– 40 bis +65 °C

Nein

Ja

Passiv

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja

Ja

Nein

Ja

Nein

Ja

Nein

Ja

LED

LED

Ja

LED

RS-232, Klemme 15, Mainboard,

IP20

IP20

IP20

IP20

IP20

II

II

I

II

III

CE

CE, UL / cUL, TÜV, CCC

CE, EN60950-1, UL60950-1, UL 508,

CE, FCC

Power Button, LED

8 | 2015

aktuelletechnik.ch

71


HutschienenANBIETER HOMEPAGE

Produktname Einbaumasse in mm Gewicht in kg Eingangsspannung VDC/VAC Anzahl Phasen (AC-Eingang) Ausgangsspannung Maximale Ausgangsleistung Vorhandene Leistungsklassen Wirkungsgrad Restwelligkeit (Spitze-Spitze-Wert) Betriebstemperaturbereich PFC (Power Factor Correction) Einschaltstrombegrenzung Überlastfest / Leerlauffest Parallelbetrieb Redundante Ausführung Überwachungsmöglichkeiten Schutzart Schutzklasse CE, UL, etc.

ANBIETER HOMEPAGE

Produktname Einbaumasse in mm Gewicht in kg Eingangsspannung VDC/VAC Anzahl Phasen (AC-Eingang) Ausgangsspannung Maximale Ausgangsleistung Vorhandene Leistungsklassen Wirkungsgrad Restwelligkeit (Spitze-Spitze-Wert) Betriebstemperaturbereich PFC (Power Factor Correction) Einschaltstrombegrenzung Überlastfest / Leerlauffest Parallelbetrieb Redundante Ausführung Überwachungsmöglichkeiten Schutzart Schutzklasse CE, UL, etc.

72

Lütze AG

Lütze AG

Lütze AG

Lütze AG

www.luetze.ch

www.luetze.ch

www.luetze.ch

www.luetze.ch

722758

722996

722806

722814

63.5 × 142.0 × 116.0

54 × 130 × 115

276 × 125 × 118

233 × 158 × 102

0.920

0.650

3.200

2.800

115 / 230

200 bis 500

400 bis 500

400 bis 500

1

1/2/3

3

3

24 VDC

24 VDC

24 VDC

24 VDC

120 W

240 W

960 W

2400 W

120 W

240 W

960 W

2400 W

< 90 %

> 92 %

92 %

> 92 %

50 mV

< 100 mV

80 mV

< 200 mV

-25 bis 70 °C

-20 bis 60 °C

-25 bis 71 °C

-20 bis 60 °C

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja mit externer Entkopplungsdiode

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

IP 20

IP 20

IP 20

IP 20

I

I

I

I

CE, cUL

CE, cUL, IEC

CE, cUL

CE, cUL

Lütze AG

PEWATRON AG

Phoenix Contact AG

PULS Electronic GmbH

www.luetze.ch

www.pewatron.com

www.phoenixcontact.ch

www.puls-power.ch

722999 / Redundantmodul

Stromversorgung

TRIO-PS-2G / 1AC / 24C / 10

CP10 - Serie

40 × 110 × 115

22.5 × 90 × 100 bis 276 × 125 × 100

130 × 42 × 160

124 × 39 × 117

0.200

0.100 – 3.600

1.000

0.600

DC 12-85 V

90 – 550 VAC; 120 – 780 VDC

85 – 264 VAC; 99 – 275 VDC

85-264 VAC; 88-360 VDC

2

1/2/3

1

1

DC 12-85 V

4.5 – 55 VDC

24 – 28 VDC

Versionen: 12V; 24 und 48 VDC

50 A

960 W (Parallel bis 3840 W)

240 W / 360 W (5 s)

240 W

50 A

10 – 960 W

72 W, 120 W, 240 W, 480 W

192 – 259 W + 20 % Leistungsreserve

> 98 %

72 – 94.5 %

> 91 %

bis 95.5 %

80 – 250 mV

-20 bis 50 °C

– 40 bis +70 °C

–25 bis 70 °C

-25 bis 70 °C, Derating ab +60 °C

Ja

Ja

Aktive PFC

Ja

Ja

Aktive Einschaltstrombegrenzung

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Nein

Ja, mit Zusatzmodul

Ja

Ja

LED, Meldekontakte

LED, DC-OK Signal

IP 20

Ja

IP20

IP20

I / II

I

Schutzklasse I, SELV, PELV

CE, cUL

TÜV, CB, UL, cUL, CE, Semi F47, GL

UL Listed UL 508, UL / C-UL

CE; cUL508, cUL 60950-1, RohS, LVD,

Recognized UL 60950-1, EN 50121-4

IECx ATEX, GL Marine

50mVss

10 mVSS

aktuelletechnik.ch

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KOMPONENTEN / HALBLEITER

Stromversorgungen PULS Electronic GmbH

PULS Electronic GmbH

RECOM Electronic GmbH & Co. KG

RS Components

Simpex Electronic AG

www.puls-power.ch

www.puls-power.ch

www.recom-power.com

ch.rs-online.com

www.simpex.ch

PIANO - Economy Serie

DIMENSION

REDIN45

SDR-120

Mean Well DR-60-12

124 × 39 × 124 / 124 × 49 × 124

124 × 32 × 102 .. 124 × 125 × 127

45.1 × 92.0 × 101.2

125.2 × 40 × 113.5

78 × 93 × 56

0.350 oder 0.550

0.500 bis 1.900

0.300

0.670

0.300

90 – 264 VAC oder 180 – 264 VAC

1 × 85-246 oder 3 × 323-576 VAC

85 – 264

124 bis 370 VDC / 88 bis 264 VAC

88 – 264 VAC / 124 – 370 VDC

1

1 oder 2 – 3

1

1

1

24 VDC

12, 24, 30, 36 oder 48 VDC

12 oder 24 VDC

12 / 24 / 48 V

24 VDC

240 W

960 W + 50 % Leistungsreserve

60 W

120 W

54 W

120 und 240 W

80, 120, 240, 480 oder 960 W

45 W; 60 W

15 W / 30 W / 60 W / 100 W

bis 94.5 %

bis 95.5 %

> 85 %

89 %

84 %

100 mVss

50 – 100 mVss

< 60 mVss

< 150 mVss

-10 bis +70 °C oder -25 bis +70 °C

-10 oder -25 bis 70 °C

–20 bis +70 °C

-25 °C bis +70 °C

–20 bis +60 °C

Nein oder Ja aktive Variante

passiv oder aktiv

Nein

Nein

Passiv / NTC oder Aktiv / Relais

Ja

Ja

Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Nein

Ja

Nein

Nein

Ja, mit Zusatzmodul

Ja, mit Zusatzmodul

Nein

Nein

LED; DC-OK Signal

LED, DC-OK Meldekontakt

LED, Meldekontakte

LED

IP20

IP20

IP 20

UL508, EN60950-1

IP20

Schutzklasse I, SLEV, PELV

I, SELV, PELV

II

CE, RoHS, cUL 60950-1, cUL 508

CE, cUL508, cUL 60950-1, LVD, IECx

CE, EN, IEC, UL, CSA

CE

CE, CB, TÜV, CURU

ATEX, GL Marine, SEMI F47

Simpex Electronic AG

Simpex Electronic AG

Simpex Electronic AG

Simpex Electronic AG

Simpex Electronic AG

www.simpex.ch

www.simpex.ch

www.simpex.ch

www.simpex.ch

www.simpex.ch

Mean Well MDR-100-24

Mean Well NDR-240-24

Mean Well SDR-480-24

Mean Well TDR-960-24

Mean Well WDR-480-24

55 × 90 × 100

63 × 125.2 × 113.5

85.5 × 125.2 × 128.5

110 × 125.2 × 150

85.5 × 125.2 × 128.5

0.420

1.000

1.600

2.470

1.700

85 – 264 VAC / 120 – 370 VDC

90 – 264 VAC / 127 – 370 VDC

90 bis 264 VAC / 127 bis 370 VDC

340 bis 550 VAC / 480 – 780 VDC

180 – 550 VAC / 254 – 780 VDC

1

1

1

3

1

24 VDC

24 VDC

24 VDC

24 VDC

24 VDC

96 W

240 W

Peak 720 W

960 W

480 W

10 W / 20 W / 40 W / 60 W / 100 W

75 W / 120 W / 240 W / 480 W

75 W / 120 W / 240 W / 480 W / 960 W

960 W

120 W / 240 W / 480 W

86 %

88.5 %

94 %

94 %

93 %

< 150 mVss

< 150 mVss

< 100 mVss

< 180 mVss

< 100 mVss

–10 bis +60 °C

–20 bis +70 °C

–25 bis +70 °C

–30 bis +70 °C

–30 bis +70 °C

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Nein

Nein

Ja, bei SDR-480P-Serie

Ja

Nein

Nein

Nein

Ja, bei SDR-480P-Serie

Ja

Nein

LED, Meldekontakt

LED

LED, Meldekontakt

LED, Meldekontakt

LED, Meldekontakt

IP20

IP20

IP20

IP20

IP20

I

I

I

I

I

CE, TÜV, CULU, PFC

CE, CB, TÜV, CULU, PFC

CE, CB, TÜV, CULU, GL, SEMI F47

CE,CB, UL, PFC, Parallel

CE, CB, UL, PFC

8 | 2015

aktuelletechnik.ch

73


HutschienenANBIETER HOMEPAGE

TDK-Lambda

TRACO ELECTRONIC AG

TRACO ELECTRONIC AG

TRACO ELECTRONIC AG

www.tdk-lambda.ch

tracopower.com

tracopower.com

tracopower.com

Produktname Einbaumasse in mm Gewicht in kg Eingangsspannung VDC/VAC

DRF-Serie (120-480W)

TSP-3P; 3 Phasen Schaltnetzteil

TPC; Universal Schaltnetzteil

TCL Serie

36.5 × 123.4 × 115.4 (120 W)

54 × 110 × 110 bis 165 × 125 × 125

24 × 90 × 96.5 bis 70 × 90 × 110

27 × 75 × 100 bis 85 × 110 × 125

0.600 (120 W)

0.575 – 2.350

0.160 – 0.440

0.140 – 0.950

85 – 264 (withstand 30 VAC surge)

320 – 440 VAC / 400 – 550 VAC

85 – 264 VAC / 90 – 375 VDC

85 – 264 VAC, 85 – 375 VDC,

Anzahl Phasen (AC-Eingang) Ausgangsspannung Maximale Ausgangsleistung Vorhandene Leistungsklassen Wirkungsgrad Restwelligkeit (Spitze-Spitze-Wert Betriebstemperaturbereich PFC (Power Factor Correction) Einschaltstrombegrenzung Überlastfest / Leerlauffest Parallelbetrieb Redundante Ausführung Überwachungsmöglichkeiten Schutzart Schutzklasse CE, UL, etc.

1

3 Phasen

1

1

24 VDC

24 VDC

5,12, 24,48 VDC

5,12, 24,48 VDC

180 – 720 W (peak)

bis 960 W (peak 1900 W)

30 bis 120 W

bis 240 W

120 – 480 W

240 W (480); 480 W (960); 960 W (1920)

30, 55, 80, 120 W

25, 60, 120, 240 W

91 – 94 %

92 %

< 90 % (ERP)

90 %

< 240 mVss

150 mVpp

< 80 mVpp

< 50 mVpp

–25 bis +70 °C (60 °C bis 70 °C derat.)

-25 bis +70°C

-25 °C bis +70 °C

-10 / -25 °C bis +70 °C

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

NTC

NTC

NTC

Ja / Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

LED, DC-Ok Signal

LED, DC-Ok Signal

LED, DC-Ok Signal

IP20

IP20

IP20

IP20

I

I

I

I

IEC / EN/UL60950-1, CE, UL508,

CE, EN60950-1, EN50178, EN60204

CE, EN60950-1, EN50178, EN60204

CE, EN60950-1, EN50178, EN 60204

(ATEX / IECEx / Marine-GL (optional)

UL508, UL60950-1 EN60079-15, ATEX

UL508, UL60950-1, EN61558-2-8

UL508, UL60950-1, EN61558-2-8

TRACO ELECTRONIC AG

TRACO ELECTRONIC AG

TRACO ELECTRONIC AG

TRACO ELECTRONIC AG

tracopower.com

tracopower.com

tracopower.com

tracopower.com

TBL Serie

TSPC Serie

TSP; Industrie Schaltnetzteil

TSPC 240UPS; USV Schaltnetzteil

26.3 × 89.5 × 54.5 bis 175 × 89 × 54.5

40 × 110 × 110 bis 150 × 110 × 115

35 × 110 × 110 bis 165 × 125 × 125

120 × 100 × 110

0.100 – 0.625

0.400 – 1.950

0.500 – 2.800

1.400

85 – 264 VAC

115/230 VAC

85 -264 VAC/100-500 VAC

115 / 230 VAC

1

1

1/2

1

5,12,24 VDC

24 VDC

12,24,36,48 VDC

24 VDC

15 bis 150 W

bis 480 W

bis 600 W

240 W

15,30,60,90,150 W

80 / 120 / 240 / 480 W

70/90/140/180/360/600 W

240 W

85 %

92 %

<91 %

< 92 %

<100 mVpp

< 150 mVpp

150 mVpp

< 100 mVpp

-25 °C bis +70 °C

-25 bis +70°C

-25 bis +70°C

-25 bis +70 °C

Ja

Ja

Ja

Ja

NTC

NTC

NTC

NTC

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

LED, DC-OK Signal

LED, DC-Ok Signal

LED, DC-Ok Signal, ext. On/Off

AC-Ok, DC-Ok, Batterie Ok,

IP20

IP20

IP20

IP20

II

I

I

I

CE, EN60950-1,UL508, EN50178,EN60204

CE, EN60950-1, N50178, EN60204

CE, EN60950-1, EN50178, EN60204

CE, EN60950-1, EN50178, EN60204

CSA60950-1,UL1310, EN61558-2-8

UL508, UL60950-1 EN60079-15, ATEX

UL508, UL60950-1 EN60079-15, ATEX

UL508, UL60950-1 EN60079-15, ATEX

9.5 – 75 VDC

ANBIETER HOMEPAGE

Produktname Einbaumasse in mm Gewicht in kg Eingangsspannung VDC/VAC Anzahl Phasen (AC-Eingang) Ausgangsspannung Maximale Ausgangsleistung Vorhandene Leistungsklassen Wirkungsgrad Restwelligkeit (Spitze-Spitze-Wert) Betriebstemperaturbereich PFC (Power Factor Correction) Einschaltstrombegrenzung Überlastfest / Leerlauffest Parallelbetrieb Redundante Ausführung Überwachungsmöglichkeiten

Batterie On/Off

Schutzart Schutzklasse CE, UL, etc.

74

aktuelletechnik.ch

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KOMPONENTEN / HALBLEITER

Stromversorgungen Trenew Electronic AG

WAGO Contact SA

WAGO Contact SA

Weidmüller Schweiz AG

Wieland Electric AG

www.trenew.ch

www.wago.ch

www.wago.ch

www.weidmueller.ch

www.wieland-electric.ch

Delta CliQ und Chrome - Serie

EPSITRON® CLASSIC Power

EPSITRON® ECO Power

PRO MAX 240 W 24 V 10 A

Wipos PS1 24-5

Diverse

22.5 × 90 × 107.5 bis 95 × 127 × 170

50 × 92 × 136 bis 170 × 136 × 150

60 × 130 × 125

40 × 125 × 122.2

0.128 bis 1.600

0.596 bis 3.500

1.050

0.620

120 – 375+254 – 780 VAC

AC 85..264 VDC 120..372 V

AC 85(90)..264 VDC 130..373 V

85 – 277 VAC / 80 – 370 VDC

85 – 264 VAC, 90 – 350 VDC

1/2/3

1 Phasig, 2- PH verfügbar

1, 2-3

1

1

5, 11 – 14, 22 – 28 und 48 – 56

12, 24 & 48 V (-5 % +15 %)

Nenn 24 VDC, einstellbar 22..28 VDC

22.5 bis 29.5 V (einstellbar über P)

21.6 – 27.6 VDC

960 W

24 W bis 480 W

60 W bis 960 W

240 W

5 A, Powerboost 120 %

10/15/30/60/100/120/240/480/960 W

24 W bis 480 W

60 W bis 960 W

240 W

84 bis 93 %

82 % bis 93 %

82 % bis 90 %

91.5 %

89 %

< 50 m / < 100 m / < 240 mVss

20 mV bis 80 mV

< 100 mV

< 50 mVss @ UNenn, Full Load

–25° bis + 80 °C

-25 °C..+70 °C & Coldstart at -40 °C

-10 °C..+60 °C bis -25 °C..+70 °C

–25 bis 70 °C

Ja

Ja, passiv & aktiv

Ja, passiv & aktiv

Ja

–40 bis +70 °C

Ja

Ja, NTC

Ja, NTC

Ja, max. 15 A

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

Ja / Ja

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CE, CULUS, CULUSEX, cRUus, EAC

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IGBT-Ansteuerung Regenerative Umrichter in der Megawattklasse sind von zwei Trends getrieben Steigerung der Ausgangsleistung und Reduktion der Kosten SK PER Prime ist ein IGBT-Treiber für Semitrans 10 und Primepack-Module Der IGBT-Treiber bietet neben Ansteuer- und Schutzfunktionen galvanisch getrennte Spannungs- und Temperatursignale Der Wegfall externer Versorgungen, Isolationsstrecken oder Erfassungsplatinen spart bis 10 der Systemkosten Die Sensorsignale stehen als

PWM zur Verfügung und erlauben die direkte Verbindung mit dem Controller Genauigkeitsreduzierende A D-Wandlungen entfallen Dank der integrierten Übertemperatur- und Überstromabschaltung in Verbindung mit dem toleranzfreien Fehlermanagement kann das IGBT-Modul auch sicher an den Leistungsgrenzen schalten Semikron AG www semikron com

Leistungsdichte DC/DC-Konverter TMR 9 ist die weltweit erste DC DC-Konverter-Serie im SIP-8-Gehäuse, die eine isolierte und regulierte Spannung bei 9 Watt Ausgangsleistung bietet Dies entspricht einer 50 h heren Leistungsdichte gegenüber herk mmlichen SIP-Wandlern Die Wandler wurden mit einem speziell entwickelten grossflächigen Schalltransistor bestückt, der die Verlustwärme optimal über eine besonders Wärme

leitende Vergussmasse auf das Metallgehäuse und so an die Umgebung ableitet Die Wandler k nnen bis 60 C Umgebungstemperatur mit Volllast oder bis 85 C bei 50 Lastreduktion betrieben werden Mit 1500 VDC-Isolationsspannung, externem Ein Aus, Kurzschlusssicherheit und EMV nach EN55022 Class A decken sie einen weiten Anwendungsbereich ab Erhältlich mit Weitbereichseingang und den gängigen Ausgangsspannungen Traco Electronic AG www tracopower com

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Steckverbinder Fluid-Kontakte verbaut sind Die hohe Kontaktsicherheit, grosse Modulvielfalt, robuste Ausführung und vielfältige L sungsm glichkeiten bleiben natürlich wie gewohnt erhalten Die neuen Module sind dabei mit der bisherigen Variante zudem zu 100 Prozent steckkompatibel und eweils ein- bzw zweipolig als Druckluftmodul bzw zweipolig als Modul für Fluidkupplung erhältlich Der Kunde kann eweils zwischen einer absperrenden und einer nicht absperrenden Variante wählen Ineltro AG www ineltro ch

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Schwache Betätigungskraft für Druckanwendungen Eine grosse Anzahl von Prozesssteuerungs-Anwendungen basiert auf Druckwächter als bestimmendes Steuer-Element. Ein mechanischer Schalter im Inneren wird dazu verwendet , die physikalische Druckdifferenz in ein elektrisches Signal umzuwandeln. Microprecision Electronics SA in Vouvry, Schweiz, bietet nun eine Variation seines flüssigkeitsdichten MP500-Subminiatur-Mikroschalters mit angepassten Eigenschaften für diese Art von Anwendungen an. Im Vergleich zur Standardversion mit einer Betätigungskraft von max. 2,5 N hat der MP520 eine geringere Betätigungskraft von max. 1 N. Die Differenz-Kraft ist dabei nur gerade 0,2 N. Der

Neue Flash-Speicher Die neuen SD-Karten aus der 808-Serie von Cactus Technologies überzeugen mit klassischen Industrietugenden. Die Flash-Speicher sind langlebig, robust und über Jahre unverändert erhältlich Damit eignen sie sich überall dort, wo die Anforderungen an Speichermedien besonders hoch sind. Dank dem neu entwickelten FlashController und dank den verwendeten SLC-Flash-Bausteinen (Single Level Cell) geh ren die neuen SD-Karten zu den langlebigsten Flash-Speichern am Markt. Die Cactus Industriespeicher überzeugen zudem mit cleveren Sicherheits-Features, die in der Cactus-eigenen Firmware integriert sind. Dazu geh ren das Write Abort Handling, das die Datenstruktur bei Speisungsunterbrüchen schützt, oder der ECC (Error Correction Code), der Datenfehler automatisch erkennt und korrigiert. Systronics AG www.syslogic.ch

Differenzweg beträgt dabei weniger als 0,05 mm, dies bei einer Umschaltzeit von nur 5 ms. Die Serie MP500 ist UL61058- und EN61058zugelassen für eine Schaltleistung von 250 AC 5 A bei einer Betriebstemperatur von 0 C bis 105 C Der Schalter kommt mit PCB-Pins, L tanschlüssen oder Kabel. Um den Schalter an spezielle Anwendungen anzupassen, k nnen die Betätiger kundenspezifisch gestaltet werden Standardmässig wird der Schalter mit PVC-Kabel geliefert, andere Kabelvarianten sind auch m glich Microprécision Electronics SA www.microprecision.ch

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Kleiner Clock-Oszillator Neu bei Telcona sind Clock Oszillatoren mit Abmessungen von nur 1,6 × 1,2 × 0,7 mm, das heisst in der Bauform 1612. Der erhältliche Frequenzbereich liegt zwischen 1000 MHz und 80 000 MHz. Die Spannungsversorgung ist mit 1,6 bis 3,6 V sehr flexibel und wegen der niedrigen Stromaufnahme von nur 2 mA im Betrieb und 10 uA im Standby-Mode auch für batteriebetriebene Geräte geeignet. Das Ausgangsignal ist CMOS-kompatibel mit einer maximalen Spannung von VDD –0,4 V. Das Signal-Tast-Verhältnis ist mit 50% ± 5% sehr eng gehalten. Das Ausgangssignal weist eine Flankensteilheit von max. 4,5 nS aus. Die Frequenztoleranz ist von ±7 ppm bis ±50 ppm bei 25 °C entsprechend den Anforderungen wählbar, die Frequenzstabilität von ±10 ppm in einem Temperaturbereich von –20 bis +70 °C bis ±15 ppm von –40 bis +85 °C

stellt hohe Ansprüche an die eingesetzte Quarztechnologie. Der Oszillator wird angeliefert in Rollen zu 3000 Stück und ist RoHS-konform. Grössere Bauformen wie 2016 mit erweitertem Frequenzbereich bis 100 MHz sowie 2520 sind ebenfalls erhältlich. Telcona AG www.telcona.com

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Technische Informationen Vibratec AG www.vibratec.ch Industriestrasse 21 CH-5507 Mellingen Vibratec AG Tel. +41 (0)56 481 Industriestrasse 2177 77 Fax +41 (0)56 481 CH-5507 Mellingen77 70 info@vibratec.ch Tel. +41 (0)56 481 77 77 Fax +41 (0)56 481 77 70 info@vibratec.ch 78

Die Galaxy VM ist eine neue dreiphasige, unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) von Schneider Electric, die einen Wirkungsgrad von 99 Prozent erreicht. Sie ist äusserst kompakt und eignet sich nicht nur für den Einsatz im sauberen Datacenter, sondern auch im rauen Umfeld von Industrie und Infrastrukturanlagen. Die Galaxy VM ist ein wichtiger Bestandteil der umfassenden Energiemanagement-Lösungen, die Schneider Electric für Datacenter, Industrie- und Infrastrukturanwendungen anbietet. Sie erzielt dank des ECOnversion-Modus einen Wirkungsgrad von 99 Prozent und senkt dadurch die Energiekosten erheblich. ECOnversion korrigiert die Eingangsspannungen und kombiniert die Vorteile der Doppelwandler-Online- und ECO-Mode-Technologien. Bei der Galaxy VM ist das ElektroAnschlussfeld von den Elektromodulen abgetrennt. Das bedeutet, dass die Leistungselektronik-Module erst später

zugeschaltet werden können. Deshalb stellt Staub während der Installation kein Problem für die Galaxy VM dar. Ausserdem ist das USV-System erdbebensicher. Es ist nach OSHDP und IBC seismisch zertifiziert Schneider Electric (Schweiz) AG www.schneider-electric.ch

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MESSTECHNIK / SENSORIK

vision news

SWISST.NET

www.swisst.net

Offizielles Bulletin der swissT.net-Sektion «Vision Systeme»

Ausgewählte Mitglieder der swissT.net-Sektion 46 «Vision Systeme» Bachofen AG 8610 Uster bachofen.ch BARTEC Engineering + Services AG 6330 Cham bartec.ch

Baumer Electric AG 8501 Frauenfeld baumer.com Compar AG 8808 Pfäffikon compar.ch

Fabrimex Systems AG 8603 Schwerzenbach fabrimex-systems.ch FUJIFILM (Switzerland) AG 8157 Dielsdorf fujifilm.ch

Optische Qualitätskontrolle auf Basis von CAD-Daten Für die Qualitätssicherung wird die visuelle Inspektion von Oberflächen zunehmend auf computergestützte Verfahren zur Mustererkennung umgestellt. Hierbei bietet die direkte Erzeugung der Vergleichsmuster aus den CAD-Daten des zu prüfenden Objekts deutliche Vorteile gegenüber den häufig eingesetzten fotografischen Verfahren. AUTOR: KLAUS VOLLRATH Für die optische Prüfung von hoch präzisen Knochenschrauben wurde eine vollautomatisch arbeitende Komplettl sung aus Roboter-HandlingSystem, SchattenrissKamera-System, Auflicht-KameraSystem und Software entwickelt. (Foto: Klaus Vollrath)

ID-System AG 2557 Studen idsystems.ch

INSYS Industriesysteme AG 3110 Münsingen insys.ch

National Instruments 5408 Ennetbaden ni.com/switzerland OMRON Electronics AG 6343 Rotkreuz omron.ch

Pepperl+Fuchs AG 2557 Studen BE pepperl-fuchs.ch

QualiVision AG 8942 Oberrieden qualivision.ch

Sick AG 6370 Stans sick.ch

Stemmer Imaging AG 8808 Pfäffikon SZ stemmer-imaging.ch Supercomputing Systems AG 8005 Zürich scs.ch Kommunikationsausschuss der swissT.net-Sektion 46 «Vision Systeme» Präsident: Hans Grossmann, Compar AG Vorstand: Raphael B. Burkard, Omron Electronics AG, Reto Huber, Videal AG

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iele Inspektionsaufgaben in der Qualitätssicherung werden auch heute noch von Menschen erledigt. Die Gründe sind vielfältig und reichen von der Notwendigkeit, Teile bei der Inspektion unter ganz bestimmten Winkeln im Raum zu betrachten, bis zu Fällen, in denen der Aufwand für die fotografische Erzeugung der ben tigten Vergleichsbilder zu hohe Kosten verursachen würde. Letzteres kommt vor allem bei Produkten vor, die in eher kleineren Stückzahlen gefertigt werden. Deshalb gleichen in manchen QS-Abteilungen Mitarbeiter auch heute noch durch optische Projektion abgebildete Bauteilkonturen mithilfe von Filmschablonen ab oder beurteilen Oberflächendefekte anhand von Vergleichsbildern In solchen Fällen kann der Übergang zu IT-gestützten Verfahren der Bild-Analyse viele Vorteile bieten. aktuelletechnik.ch

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Links Schanzschrauben für die Fixierung von Knochenfragmenten werden in kleinen Stückzahlen hergestellt. Sie müssen sehr hohe Anforderungen an die Gewindequalität erfüllen (Foto Klaus Vollrath) Rechts Bei senkrechtem Betrachtungswinkel (oben) ist das Profil des Gewindes nicht erkennbar. Deshalb muss der Roboter die Schraube genau im «passenden» Winkel in den Strahlengang halten (Grafik Compar)

Optische Inspektion von Spezialgewinden Vor einiger Zeit erhielt die Compar AG in Pfäffikon die Anfrage eines Kunden, der sogenannte Schanzschrauben für die Behandlung von Knochenfrakturen herstellt Hierbei handelt es sich um lange Schrauben aus biokompatiblem Material mit einem anspruchsvoll gestalteten Gewinde am vorderen Ende. Bei komplizierten Trümmerfrakturen werden solche Schrauben mit ihrem Gewinde in den Knochen verankert Anschliessend werden die Enden der Schrauben in einem dreidimensionalen Gestell befestigt und halten die Knochen so während des Heilungsprozesses in der erforderlichen Position. Nachjustierungen sind auch nach der Operation durch Veränderung der Position der Schrauben möglich. Diese Schrauben und insbesondere ihre Gewindebereiche müssen sehr hohen Qualitätsansprüchen genügen. Daher muss die Geometrie sowohl des Schafts als auch des Gewindes sehr genau mit den Vorgaben übereinstimmen. Die entsprechenden Kontrollen wurden bisher manuell vorgenommen, wobei der Mitarbeiter die Schraube in einem definierten Winkel vor einen Projektor hielt und ihre Form mithilfe einer Schablone beurteilte. Diese Methode war jedoch zeitaufwendig und fehleranfällig. Dem Hersteller schwebte daher ein automatisiertes Inspektionsverfahren vor, das sich zudem flexibel den immer neuen Geometrievarianten anpassen lässt, die der rasche Fortschritt im Bereich der Humanmedizin ständig hervorbringt.

Mustervergleich mit Roboterhilfe Die Inspektionseinheit besteht aus einer Beleuchtungseinheit sowie einer Kamera mit parallelem («telezentrischem») Strahlengang, was eine verzerrungsfreie Projektion des Objekts auf den Bildsensor sicherstellt. Das Sensorbild wird per Software in einen scharfkantigen Schattenriss umgewandelt, dessen Konturen exakt vermessen und mit entsprechenden Sollvorgaben verglichen werden können. Dafür muss das Gewinde allerdings exakt in seinem Steigungswinkel in den Strahlengang gehalten werden, weshalb hierfür ein Roboter zum Einsatz kommt. Als Vorlage für den Mustervergleich dienten bisher meist Aufnahmen der Schattenrisse von Gutteilen. 8 | 2015

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Für die Analyse erzeugt die Software aus den Grenzen der jeweiligen Streubänder Min- Max-Hüllkurven (Grafik Compar)

Mithilfe der Auflichtkamera kann das System Lasermarkierungen auf dem Schaft lesen und so sicherstellen, dass der für das jeweilige Bauteil passende Prüf ob aufgerufen wird (Grafik Compar)

Dies erforderte einen erheblichen Aufwand bei der Erzeugung der entsprechenden Bilddaten. Um Verwechslungen zu vermeiden und eine korrekte Zuordnung von Vorlage und Prüfteil sicherzustellen, war ein recht hoher logistischer und personeller Aufwand erforderlich. Bei der Erzeugung des Vergleichsmusters musste unter anderem darauf geachtet werden, dass ein Teil aus der Mitte des Streubands gewählt wurde, um einen systematischen Fehler zu vermeiden. Ein gleichzeitiger Vergleich mit beiden Grenzen des zulässigen Streubands war nicht möglich.

beliebig definierbaren Winkelintervallen abtasten kann, um auf diese Weise kleinere lokale Fehler wie zum Beispiel Ausbrüche oder Deformationen des Gewindes aufzuspüren. Ergänzt wird die Anlage noch durch eine separate Auflichtkamera, mit deren Hilfe sich Oberflächenfehler wie Kratzer oder Beschichtungsfehler erkennen lassen Diese Kamera kann auch die Lasermarkierungen auf dem Schaft lesen und so sicherstellen, dass der für das jeweilige Bauteil passende Prüfjob aufgerufen wird. Das Prüfsystem wurde mittlerweile vom Kunden abgenommen

Mustererzeugung direkt aus CAD-Daten Die Übermittlung an das Prüfsystem erfolgt im DXF-Format. Aus diesen Daten generiert die Software alle benötigten Schattenrisse und Konturbilder und sorgt auch für die erforderliche Skalierung. Zu den Vorteilen dieses Vorgehens zählt auch, dass die Vorlagen exakt in der Mitte der gewünschten Streubänder liegen und es zudem möglich ist, auch die Grenzen der jeweiligen Streubänder in Form von Min- Max-Hüllkurven zu übermitteln. Für die Untersuchung wird der Prüfling vom Roboter am Schaft gegriffen und im erforderlichen Winkel in den Strahlengang der telezentrischen Optik gehalten. Die Software des Prüfsystems sorgt dafür, dass das Abbild mit den Solldaten der Geometrie zur Deckung gebracht und die Differenzen dann ausgewertet werden. Dies ermöglicht eine schnelle Einteilung in Gut- und Schlechtteile. Weiterer Vorteil der Verwendung von Prüfdaten, die direkt aus den CADDaten generiert werden, ist, dass man erforderlichenfalls den Umfang des Bauteils in

Weitere Einsatzgebiete Ein weites Anwendungsgebiet sind beispielsweise Druckverfahren wie der Tampon-Druck, mit dessen Hilfe die Oberfläche vieler hochwertiger Produkte wie beispielsweise Tagesringe von Uhren, Insulinspritzen, Maschinen, Geschirr oder Schraubverschlüsse veredelt wird. Da der zur Übertragung der Druckfarbe eingesetzte Tampon elastisch ist, können vielfältige Fehler wie partielles Fehlen von Farbe, Versatz, Verzerrungen usw. auftreten, die im Rahmen der Qualitätskontrolle erkannt werden müssen. Auch hier bewährt sich das bereits beschriebene Verfahren, die Vergleichsmuster für die automatisierte optische Qualitätskontrolle direkt aus den CAD-Daten zu generieren und als DXF-Datei in das QSSystem zu übertragen. Damit sowie mit der Vernetzung mit weiteren Datenbanken vollzieht man gleichzeitig einen wichtigen Schritt in Richtung «Industrie 4.0». Compar AG www.compar.ch

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MESSTECHNIK / SENSORIK

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vision news Offizielles Bulletin der swissT.net-Sektion «Vision Systeme»

LED-Beleuchtung mit integriertem

Strobe-Controller

Haben Sie auch schon gehofft, LED-Beleuchtungen einsetzen zu können, die eine automatische Synchronisation mit der Industrie-Kamera ohne zusätzlichen Controller sicherstellen? Möchten Sie LED-Beleuchtungen einfach verkabeln können, um den Aufwand zu minimieren und falsche Einstellungen dank automatischem Erkennen zwischen den Geräten ausschliessen? Die iBlue-Drive-Technologie wechselt automatisch zwischen den verschiedenen Betriebsmodi.

D Nur drei Adern im Kabel reichen aus, um alle Funktionen abzudecken, auch bei einer Installation mit mehreren Beleuchtungen.

ie iBlueDrive -Technologie ist ein revolutionäres Konzept, um LEDBeleuchtungen in Bildverarbeitungsanwendungen spielend einfach zu kontrollieren. Die LED-Beleuchtungen mit der iBlueDrive-Technologie haben alle Funktionen eines intelligenten Strobe-Controllers integriert, was die Kosten, aber auch den Platzbedarf auf ein Minimum reduziert.

Automatische Einstellung der LED-Beleuchtung dank iBlue Drive Die LED-Beleuchtungen mit iBlueDrive müssen normalerweise nicht programmiert werden, da diese ab Werk bereits in einem Bereich vorkonfiguriert sind, der für die meisten Anwendungen ideal passt. Falls notwendig, kann dieser Bereich einfach über eine Software Mit der iBlue-Drive-Box können Anpassungen der Einstellungen sogar online vorgenommen werden.

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via USB-Verbindung angepasst werden. Das Grossartige ist, dass sobald eine Kamera angeschlossen wird, das Eingangssignal automatisch erkannt wird und die iBlueDriveBeleuchtung sofort im gewünschten Modus funktioniert. Es können die Modi Continuous, Dimming, Powered oder Strobed benützt werden. Dabei werden gleichzeitig auch automatisch die Pulsbreite, die Triggerverzögerung und die maximale Lichtleistung aufgrund des gewählten Modus eingestellt.

Automatische Einstellung im Strobe-Modus für maximale Lichtleistung Oftmals wird heute bei BildverarbeitungsSystemen der Strobe-Modus nur deshalb gewählt, weil eine hohe Lichtleistung notwendig ist. Doch eigentlich gibt es mannigfaltige Vorteile des Strobe-Modus wie geringerer Stromverbrauch, weniger Wärmeentwicklung, längere Lebensdauer und natürlich eine zweibis zehnfach höhere Lichtleistung. Und genau hier im Strobe-Modus kommen die Vorteile der iBlueDrive-Beleuchtung voll zum Tragen, denn die Inbetriebnahme ist so simpel und einfach wie im normalen Continous-Modus, da eine vollautomatische Synchronisation erfolgt, wodurch der Nachteil der zeitaufwendigen Einstellungen entfällt. Darüber hinaus ist die Synchronisation mit iBlue Drive nicht nur einfacher und schneller bei der Installation erledigt, sondern auch verbunden mit einer geringeren Verzögerung und einer besseren Licht-Regulierung.

onen ausreichen. Die Verbindung erfolgt entweder direkt zur Kamera oder zum Trigger-Signal. Jegliche Kontrolle ist mit nur einem Multifunktions-Terminal sichergestellt, und zwar unabhängig davon ob es sich um eine monochrome, eine RGB oder eine Beleuchtung mit mehreren Sektoren handelt. Bei grösseren Installationen ist es sogar möglich bis zu 20-iBlue-Drive-Beleuchtungen miteinander zu verbinden in einer Bus-Konfiguration

Totale Kontrolle aller Parameter mit der iBlue-Drive-Box Obwohl die iBlueDrive-Beleuchtungen sofort ohne Konfiguration eingesetzt werden k nnen, gibt es noch die Möglichkeit, die Einstellungen individuell anzupassen, und zwar e nach Zubeh r offline oder sogar online in der Produktion. Ebenfalls können der Status und die Temperatur der Beleuchtung überwacht und sogar Firmware-Upgrades durchgeführt werden.

Einfache Verkabelung und Anpassungsfähigkeiten der Multi-Beleuchtungslösungen Auch die Verkabelung ist denkbar einfach, da nur drei Adern im Kabel für alle Funkti-

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Kompakte LED Beleuchtungen dank Temperaturkontrolle Die iBlueDrive-Technologie ermöglicht dank Temperaturkontrolle Beleuchtungen ohne Wärmeabführung herzustellen, wodurch die Produkte entsprechend kompakter und leichter gebaut werden können. Ebenfalls gibt es einen Schutz vor Kurzschlüssen, Umkehrspannungen und Überhitzung.

Fazit Dank der iBlueDrive-Technologie ist es möglich, ganze Bildverabeitungssysteme flexibel und einfach zu installieren, um auch allfälligen wechselnden Anforderungen sofort gerecht werden zu können. Speziell für die neuen, mit schnellen CMOS-Sensoren ausgestatteten Bildverarbeitungskameras sind die LED-Beleuchtungen mit iBlueDrive perfekt geeignet, da diese im Strobe-Modus genügend Lichtleistung erbringen und spielend einfach in Betrieb genommen werden können. u ifilm Switzerland AG www fu ifilm ch

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MESSTECHNIK / SENSORIK LEISTUNGSANAL SATOR

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m die Anforderungen an die Energieeffizienz eines neuen Hardware-Designs zu erfüllen, ben tigt der Entwicklungsingenieur entsprechende Messmittel Der gängigste Ansatz ist die Verwendung eines Leistungsanalysators zur Untersuchung der stationären Zustände und ein Oszilloskop, um transiente Phänomene zu prüfen und zu testen Dies bedingt neben der Verfügbarkeit dieser zwei Geräte auch das Hin- und Herwechseln zwischen zwei Messaufbauten, was wiederum Zeit kostet und sich negativ auf die Zuverlässigkeit der Messresultate auswirken kann

Zwei in einem Damit Mess- und Charakterisierungsaufgaben wie Energieverbrauch, Effizienz, harmonische

Verzerrungen oder Verhalten bei instabilen Netzverhältnissen an Umrichtern schneller, genauer und kostengünstiger durchgeführt werden k nnen, hat Keysight den PA2201A Power Analyzer entwickelt und in diesem Früh ahr auf den Markt gebracht Er ist das ideale Messwerkzeug für Entwicklungsingenieure, die schnell und intuitiv AC- und DCLeistungsverbrauch, Effizienz von Umrichtern, harmonische Verzerrungen und Komponenten sowie das Verhalten unter verschiedenen Netzverhältnissen bestimmen m chten Dabei bietet der PA2201A eine Messgenauigkeit von 0,05 und 16-bit vertikale Aufl sung Eine Samplerate von 5 Millionen Messpunkten pro Sekunde und einer Bandbreite von 2 MHz erlauben die Bestimmung der Leistungsaufnahme unter h chst dynamischen Bedingungen Das Gerät lässt sich einfach

mit Gestensteuerung über ein grosses TouchDisplay bedienen und stellt e nach Bedarf die Messungen wie ein Leistungsanalysator oder ein Oszilloskop dar

Wie ein Leistungsanalysator Alle relevanten Messparameter wie Leistung, Wirkleistung, Scheinleistung, Leistungsfaktor (power factor), Phasenbeziehung zwischen Strom und Spannung sowie Scheitelfaktoren werden in klassischer Weise als numerische Werte dargestellt

ie ein

zi

Der grosse Bildschirm und die von den Keysight-Oszilloskopen adaptierte Datenverarbeitung erm glicht die Darstellung der Messpunkte als Wellenformen Diese Darstellungsweise macht es dem Entwicklungs-

Oszilloskop oder Leistungsanalysator? Leistung optimieren

FIRMENBEITRAG: Mit dem IntegraVision PA2201A Power Analyzer von Keysight Technologies muss man sich diese Frage nicht mehr stellen. Die neuste Entwicklung aus der Messtechnikschmiede Keysight ist ein vollwertiger Leistungsanalysator, der Wellenformen wie ein Oszilloskop aufzeichnet und dementsprechend Analysemöglichkeiten zur Verfügung stellt.

ingenieur m glich, transiente Phänomene aufzuspüren und zu analysieren, so wie man es sich von einem Oszilloskop gew hnt ist, aber mit einer doppelt so grossen vertikalen Aufl sung

n e tieren in ner ieeffizienz Der PA2201A Power Analyzer von Keysight ist die ideale One-box-L sung für die Charakterisierung und Analyse von Leistungsumrichtern Dank der Kombination eines Leistungsanalysators mit einem Oszilloskop reduzieren Sie die Testzeit und erh hen gleichzeitig die Zuverlässigkeit Ihrer Messresultate Computer Controls steht Ihnen mit seinem Know-how und seiner Expertise gerne zur Seite Computer Controls AG www ccontrols ch

Kennwerte auf einen Blick 2 Kanäle, eder mit Strom, Spannung und Leistung Isolierte und erdfreie Eingänge bis 1000 V (CAT II) Misst AC, DC und AC DC Messgenauigkeit 0,05 5 MSa s bei 16-bit auf eder Wellenform 2 MHz Bandbreite für Strom und Spannung (interne Strom-Shunts 100 KHz) 29 vordefinierte Cursor-Messungen

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MESSTECHNIK / SENSORIK TOP-INFO

Flexible industrielle Bildverarbeitung

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ie O-3000-Kameras haben in der industriellen Bildverarbeitung dank der offengelegten Interface-Spezifikation und der barrierefreien Bedienung erfreulichen Anklang gefunden. Die neue O-3000-VisionBox ist die Antwort von Stettbacher Signal Processing auf den Ruf nach integrierten Vision-Lösungen, basierend auf der O-3000-Kameraserie. Getreu dem Motto von SSP ist die VisionBox jedoch keine Blackbox. Im Gegenteil, alles ist offengelegt, und alles ist zugänglich. Das Konzept ist einfach, aber bestechend: Die Kamera liefert die Bilder, die VisionBox macht die Bildverarbeitung. Ein einfaches Interface via Netzwerk dient als Schnittstelle zur übergeordneten Maschine.

Die VisionBox überzeugt durch das kompakte, lüfterlose und robuste Design. Die multi-Core-CPU wird auch mit anspruchsvollen Vision-Algorithmen fertig. Vorinstalliert sind der Treiber für die O-3000-Kamera, inkl. Image Processing Pipeline, OpenCV-Bildverarbeitungsbibliothek, und alle notwendigen Serverdienste für den externen Zugriff auf die VisionBox. Zudem sind die gesamten Entwicklungs-Tools, inkl. einer grafischer Entwicklungsumgebung, bereits vorhanden. Durch das Modularisie-

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Die neue O-3000 VisionBox bietet leistungsstarke Bildverarbeitung auf kleinem Raum. Sie erweitert das Angebot von Stettbacher Signal Processing (SSP) in den Bereichen Computer Vision, industrielle Messtechnik, Automation, etc. und ergänzt die erfolgreiche O-3000 Kameraserie zur Komplettlösung.

rungskonzept können neue Bildverarbeitungsalgorithmen auf der VisionBox einfach nachgerüstet und kundenspezifisch auf die Anforderungen zugeschnitten werden. Dies garantiert eine lange Einsatzdauer und umfangreiche Einsatzmöglichkeiten. Falls der Kunde bei einer Entwicklung selbst das Ruder in die Hand nehmen möchte, so bietet SSP spezifische Kurse als Einstieg für die Programmierung der VisionBox an. Weitere Kurse befassen sich mit dem Thema Bildverarbeitung. Sie vermitteln das Rüstzeug, um komplexe Bildverarbeitungsaufgaben selbst anzugehen und erfolgreich zu bewältigen.

Möchte der Kunde die VisionBox nicht selbst programmieren, so bietet SSP die betreffenden Dienstleistungen an. Auf Wunsch wird die VisionBox für die betreffende Anwendung konfiguriert und programmiert Der Kunde kann auf einen Partner mit langjähriger Erfahrung und Expertise in der Entwicklung von vielseitigen, kundenspezifischen Projekten vertrauen und eine massgeschneiderte Lösung erwarten. Wie weit diese Unterstützung geht, bestimmt der Kunde.

Stettbacher Signal Processing www.stettbacher.ch

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Taschenformatkamera Conrad Business Supplies hat zu formation mit einem 80 × seinem über 60 Produkte umfas- 60-Pixel-IR-Sensor. Ein breites senden Angebot von FLIR Systems, Sichtfeld (FOV; Field of View) einem führenden Anbieter von und eine hohe thermische EmpWärmebildtechnik, eine neue findlichkeit sorgen für professioWärmebildkamera im Taschenfor- nelle MSX-optimierte Wärmebilmat hinzugefügt. Die FLIR C2 ist der. Die Kamera arbeitet in einem eine voll ausgestattete radiome- Betriebstemperaturbereich von trische 9-Hz-Wärmebildkamera –10 °C bis +150 °C (14 °F bis in schlankem Gehäuse, die nur +302 °F). 130 g wiegt. Die FLIR C2 wurde speziell für die Gebäudetechnik Ineltec sowie für Wartung, Reparatur und Halle 1.1, Stand C 127 Betrieb (MRO; Maintenance, Repair and Operation) entwickelt. Conrad Electronic AG Die Kamera lokalisiert versteckte www.conrad.ch Wärmemuster, die auf Energieverschwendung, Konstruktionsmängel, Leitungsprobleme oder andere Undichtigkeiten und Ineffizienzen hinweisen Die Kamera bietet einen intuitiven 3-Zoll-Touchscreen mit automatischer Bildausrichtung, stellt Unzulänglichkeiten mit brillanter Schärfe dar und hilft somit, Reparaturen zuverlässig abzuschliessen. Die FLIR C2 erfasst die Bildin-

Weg- und Winkelmesssysteme Mit der Baureihe BML bietet Balluff robuste, sehr genau und schnell arbeitende absolute Weg- und Winkelmesssysteme, die sich ideal zum Anbau oder direkten Integration in Antriebs- und Positioniersysteme eignet. Die neuen magnetcodierten absoluten Weg- und Winkelmesssysteme in Permagnet®-Nonius-Technologie schliessen eine Lücke im Segment der kompakten, integrativen, absoluten Messsysteme im IP-67-Gehäuse zum externen Anbau und jetzt auch als offener Kit für rotative Anwendungen zur vollen Integration. Mit ihnen lassen sich zum Beispiel schnell und sicher die Formate, Hübe und Endlagen von Achsen automatisiert verstellen. Die neue Absolut-Encoder-Disk lässt sich als hoch genaue absolute Feedbacklösung einfach in Motoren und Aktoren integrieren. Balluff Sensortechnik AG www.balluff.com

GEWINNSPIEL & ANZEIGE

SUDOKU

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Die Teilnahme ist einfach: Lösen Sie das Sudoku und übertragen Sie die drei Lösungszahlen inkl.Anschrift in das vorbereitete Formular unter www.aktuelletechnik.ch/sudoku.

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Gewinnen Sie mit « – aktuelle technik» eine Flasche Champagne Lanson Black Label Brut.

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Teilnahmeschluss ist der 18. September 2015. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Preise sind nicht übertragbar. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt.

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MESSTECHNIK / SENSORIK

pH/rH-Regler mit Grafikdisplay Der sehr kompakte pH- und rH(mV)-Regler Typ M3020 wurde für Anwendungen zum automatischen Dosieren oder berwachen entwickelt Die hintergrundbeleuchtete Anzeige ist auch aus der Ferne gut ablesbar und erm glicht eine intuitive und unkomplizierte Anwendung Der Zweipunktregler besteht aus zwei potenzialfreien Grenzwertkontakten, die elektronisch über den ganzen Bereich einstellbar sind Mit den Grenzwertkontakten werden Alarmgeräte, Dosierventile, Dosierpumpen usw gesteuert Der aktuelle Messwert, die Temperatur sowie der Gerätestatus werden kontinuierlich angezeigt LEDs informieren über den Status der Grenzwerte, Temperatur und Alarm Das Gerät wird mit einem galvanisch getrennten Weitbereichsnetzteil von 20 bis 253 VAC DC versorgt und braucht als reines Messgerät nur noch eine Sonde, um funktionsbereit zu sein Die Temperaturkompensation erfolgt manuell oder mit einem externen Pt-100 Fühler Ein Defekt des Pt-100-Fühlers wird sofort angezeigt und l st Alarm aus Die Bedingungen für eine Alarmausl sung lassen sich definieren

4 ... 20 mA Ausgangssignal Für das Schwebek rper-Durchflussmessgerät VA 0 ist mit der neuen Option WIM ein elektrisches Ausgangssignal 20 mA verfügbar Wurde der Durchflusswert bei diesen Geräten mit Glaskonus bisher ausschliesslich lokal abgelesen, bietet die neue Ausführung zusätzlich die Option eines elektrischen 20 mA-Ausgangs zur bertragung des Messwertes für Regel- oder Auswertezwecke In der Ausführung VA 0 WIM wird die H henstellung des Schwebek rpers über eine Hall-Sensorkette in ein elektrisches Signal umgesetzt Dieses Signal kann zum Beispiel für die Steuerung einer SPS eingesetzt werden oder um das Messsignal für Auswertezwecke über einen längeren Zeitraum mit einem Datenlogger aufzuzeichnen Zu edem VA 0-WIM-Messgerät liefert Krohne die Kalibrierkurve mit, sodass der Kunde edem Stromwert den genauen Durchflusswert zuordnen kann Krohne AG www krohne ch

Mostec AG www mostec ch

Auf Nummer sicher Die Messgeräte von Camille Bauer Metrawatt AG überzeugen durch vielseitige Leistung, maximale Präzision und absolute Zuverlässigkeit. In der täglichen Praxis finden sie Anwendung in vielen Bereichen der Mess-, Prüf-, Steuerungs- und Regeltechnik.

Multimeter Analog- und Digital-Multimeter Kalibratoren Milliohmmeter

Gerätetester Prüfgeräte für Betriebsmittel Maschinentester EN 60204 / EN 60439 Prüfgeräte für Medizintechnik

Installationstester

Leistungsmessgeräte

NiV / NiN – Prüfgeräte Isolationsmessgeräte Erdungsmessgeräte

Energieanalysatoren Netzqualitätsanalysatoren Powermeters

Camille Bauer Metrawatt AG Verkauf Schweiz Glatttalstrasse 63 ■ CH-8052 Zürich Tel: +41 44 308 80 80 ■ Fax: +41 44 308 80 88 www.gmc-instruments.ch ■ info@gmc-instruments.ch 8 | 2015

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Magnetisch-induktive Durchflussmessung Der Promag D ist ein Zwischenflanschgerät für die magnetisch-induktive Durchflussmessung auf engstem Raum In Verbindung mit dem Messumformer Promag 10 für Basisanwendungen und direkter Integration erm glicht Promag 10D die hoch genaue Messung von Flüssigkeiten in verschiedensten Anwendungen Er ist die bevorzugte L sung für Kunden in der Wasserwirtschaft, die minimale Betriebskosten anstreben Hier profitiert der Promag 10D durch zahlreiche Eigenschaften Dank des mitgelieferten Einbausets erfolgt die Zwischenflanschmontage besonders schnell und einfach dabei lässt sich der Messaufnehmer leicht zentrieren Die magnetisch-induktive Durchflussmessung spart

Energie und reduziert Kosten, da sie ohne uerschnittsverengung arbeitet und deshalb keinen Druckverlust zur Folge hat Ohne bewegliche Teile ist der Sensor zudem wartungsfrei und erfüllt dennoch alle Industrieanforderungen von IEC EN und NAMUR Die hohe Nachfrage nach dem für Basis-Anwendungen optimierten Sensor reduziert die werkseitigen Kosten Die dadurch entstehenden Einsparungen in der Produktion gibt Endress Hauser etzt mit einem Preisnachlass von 20 Prozent an seine Kunden weiter

Endress + Hauser Metso AG www ch endress com

Positionssensor

ÜBERRAGENDE PRÄZISION MIT OPTOSENSOREN Für ein Höchstmaß an Flexibilität Unser Entwickler- und Hersteller-Know-how bietet Ihnen außergewöhnliche Präzisionssensoren. Modular wählbare Bauelemente mit konkurrenzlosen technischen Eigenschaften. Und mikrooptische Komponenten auf kleinsten Einbauraum optimiert. Realisieren Sie so Ihre Applikationen.

Der auf der Temposonics-Technologie basierende Sensor RT besitzt zwei unabhängige Sensorelemente in einem Sensorstab Der Sensorstab ist mit einer Messlänge von 50 mm bis 25 0 mm erhältlich Der vollständig redundante Positionssensor ist besonders geeignet für anspruchsvolle Anwendungen wie beispielsweise in der Stahlverarbeitung, in Sägewerken und in Energiegewinnungsanlagen Er verfügt über eine synchrone serielle Schnittstelle (SSI), sodass die Datenübertragung vom Sensor zur Steuerung auch bei elektromagnetischen St rungen problemlos m glich ist Zudem weist das Gehäuse die Schutzklasse IP68 auf und ist gegen das Eindringen von Wasser geschützt Die abgesetzte Elektronik des Sensors RT kann bis zu 600 mm

vor dem Sensorstab montiert und somit vor m glichen Gefahren uellen im Bereich der Messstelle entfernt werden Sowohl der Sensorstab als auch die Verbindungskabel zur abgesetzten Elektronik k nnen bei Betriebstemperaturen bis zu 100 C eingesetzt werden Omni Ray AG www omniray ch

Mikrothermische Massenflussmesser

Precision Optics at its Best − große Reichweiten − hervorragende Auflösungen − hochflexible elektrische Leitungen

Systeme und Dienstleistung | Industrial Networking und Connectivity | Industrial Identification | Objekterkennung | Weg- und Abstandsmessung | Zustandsüberwachung und Fluidsensorik | Zubehör

Tel. 043 322 32 40

www.balluff.com 88

Die mikrothermischen Gasflussmodule von Sensirion waren bisher für G1 6und G2 5-Gaszähler erhältlich Die neuen Module für G - und G6-Gaszähler überzeugen wie die anderen Versionen der SGM70xx-Serie durch hohe Zuverlässigkeit, Langzeitstabilität und Schmutzresistenz Des Weiteren verfü-

gen sie über einen Standardanschluss und eine I2C-Schnittstelle Das kompakte Design erm glicht eine einfache Integration in Gaszähler Die Massenflussmesser sind digital, temperaturkompensiert, druckkorrigiert und für Gas und Erdgas vollständig kalibriert Schliesslich besitzt der SGM70xx eine bewährte, durch das Gas- und Wärmeinstitut GWI geprüfte Software und Hardware zur Kompensation der unterschiedlichen Gasmischungen Bei Bedarf ist das Gaszählermodul mit der europäischen Teilzertifizierung NMI erhältlich Sensirion AG www sensirion com

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MESSTECHNIK / SENSORIK

Ferngesteuert für Pipeline-Inspektion Ausgestattet mit dem Laser-Scanner scanCONTROL von Micro-Epsilon prüft ein spezielles Fahrzeug die Innenseite von Pipelines auf Deformationen und Risse. Dieses mobile Gerät kann auch unter schwierigen Bedingungen und hohen Umgebungstemperaturen, zum Beispiel in Wüsten, eingesetzt werden. Es ist bestens für die automatische Vermessung und Protokollierung von Messdaten geeignet. Die Kontrolle des Pipeline-Inneren ist aus Sicherheitsgründen gesetzlich vorgeschrieben, da Deformationen zu Rissen und somit zum Ausfall oder im schlimmsten Fall zu Personenschäden führen können. Besonders die Schweissnähte stehen dabei im Fokus. DEKRA entwickelte dazu ein vollautomatisches Fahrzeug, das diese Aufgabe mit einer Kombination aus visueller Inspektion und einer geometrischen Kontrolle mit einem scanCONTROLLaserscanner von Micro-Epsilon löst. Micro-Epsilon (Swiss) AG www.micro-epsilon.ch

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Elektronischer Schutzschalter – Potenzialfreie Summenfehlermeldung – Einstellbarer Nennstrom pro Kanal – Schmale Bauform – Rot-Grün-LED pro Kanal – Push-in-Anschlusstechnik – On/Off/Reset-Taster

PG Transformatoren GmbH | 8153 Rümlang Telefon 044 817 31 51 | Fax 044 817 34 74 info@pgtrafo.ch | www.pgtrafo.ch Inserat_A3_90x63mm.pdf

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Preiswertes Kamerapaket mit 90-Grad-Optik Die Wärmebildkamera optris PI 640 wurde um zwei weitere Wechselobjektive ergänzt. Für die unterschiedlichen Messaufgaben und Ansprüche der Kunden stehen nun drei Objektive mit 33°, 60° und 90° zur Verfügung. «Wir bringen hiermit die erste VGA-Wärmebildkamera mit einer 90°-Optik für unter 7000 Euro auf den Markt», erklärte Torsten Czech, Produktmarketing-Manager der Optris GmbH. Der Preis beinhaltet sowohl die Kalibrierung als auch die lizenzfreie Software. Die optris PI 640 ist branchenübergreifend weltweit im industriellen Einsatz. «In vielen Anwendungen hat man nur einen geringen Abstand zwischen Messobjekt und Wärmebildkamera zur Verfügung, hier mussten wir unseren Kunden eine höhere Flexibilität anbieten», begründete Thomas Ullrich, Sales Director der Optris GmbH für Middle & Eastern Europe, die Weiterentwicklung. Die unternehmenseigene Software ermöglicht auch die Nutzung der Wärmebildkamera als Linescanner, wodurch sogar ein Scanwinkel (Field of view, FOV) von bis zu 120° erreicht werden kann. Optris GmbH www.optris.de

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Faszination Messtechnik Expertenforum mit 16 Referaten und 16 ausstellenden Unternehmen. Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenlos Detail-Programm und Anmeldung auf www.swisst.net/faszination-messtechnik.html

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INDUSTRIEBEDARF MARKTÜBERSICHT

Device Net

CAN für EFK

CAN

ASI-Sensor/Aktor

Sensor/Aktor für EFK

Sensor/Aktor

Temperaturbeständige

Eigensichere

Halogenfrei geschirmt für EFK

andere Materialien hoch exibel geschirmt für E

Halogenfrei für EFK

andere Materialien hoch exibel für E

Mit PU

Busleitungen

Mit PU

Mit PUR / andere Materialien geschirmt für EFK

Mit PU

Mit PUR / andere Materialien für EFK

andere Materialien hoch exibel

andere Materialien hoch exibel geschirmt

Mit PU

Mit PUR / andere Materialien geschirmt

Mit PUR / andere Materialien

hoch exibel geschirmt P

PVC geschirmt für EFK

hoch exibel P

PVC geschirmt

PVC

Kabel

PVC für Energieführungsketten (EFK)

Steuerleitungen

ABM Elektronik GmbH Alltron AG Bachofen AG Balluff Sensortechnik AG Compona AG

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Confecta AG Conrad Electronic AG Contrik AG

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EME AG Harting AG Heiniger Kabel AG Helukabel AG

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Hy-Line AG ifm electronic ag igus Schweiz GmbH Indu-Sol GmbH Kertész Kabel AG Lenze Bachofen AG Lütze AG Mibag AG

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MTS Messtechnik Phoenix ontact AG

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Reichle & De-Massari AG RS Components GmbH

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Siemens Schweiz AG

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Sim ex Electronic AG Telemeter Electronic GmbH Volland AG

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Wieland Electric AG Woertz Handels AG

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Kabelschutzsysteme

Vorverdrahtete Stecker

Kabelbedruckung

Konstruktion

Konfektionierung von EFK

Leistungsverkabelung

Konfektionierungswerkzeuge

Kabelkonfektionierung

Leistungskabel für hohe Temperaturen

Roboterkabel (Energie- und Steuerleitungen)

Roboterkabel

MAK Servokabel Energie- mit Steuerleitungen für EFK

MAK Energie- mit Steuerleitungen

Motoranschlusskabel geschirmt für EFK

Mess-, Ausgleichs- und Geberleitungen

Motoranschlusskabel für EFK

Motoranschlusskabel (MAK)

Geberleitungen für EFK

Geberleitungen hoch exibel

Geberleitungen

Ausgleichsleitungen mehrpaarig

Ausgleichsleitungen einpaarig

Spiralkabel

Lichtwellenleiter

Mess- und Datenleitungen

Glasfaser für EFK

Glasfaser

u lex P

u lex P

Sim lex P

Sim lex P

Andere Leitungen und Bussysteme

Leitungen für Sicherheitsbus

Energie- und Datenleitung im Cu-Kabel

Hybridleitung (Cu + LWL) mit PUR Aussenmantel / andere Materialien

Hybridleitung (Cu + LWL) mit PVC Aussenmantel

CC-Link für EFK

CC-Link

Profibus aussen und erd erlegbar

Profibus für E

Profibus PA

Profibus

Interbus aussen- und erdverlegbar

Interbus-Installationsfernbus für EFK

Interbus-Installationsfernbus

Interbus-Fernbus

Device Net für EFK

Busleitungen Serviceleistungen

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3D-Drucker liefert sichere Steuerung und präzise Ergebnisse Conrad Electronic ist nicht nur Technikhändler, sondern entwickelt in seinem Technologie Center (CTC) seit über 25 Jahren auch selbst. Eine der neuesten Eigenentwicklungen: Der 3D-Drucker RF 1000 unter der Marke renkforce. Die Markenzeichen: robuste Bauweise, sichere Steuerung und präzise Ergebnisse. Der 3D-Drucker RF 1000 kann schnell und unkompliziert präzise Prototypen, individuelle Musterexemplare oder auch Kunstobjekte fertigen – wahlweise mit den unterschiedlichsten Materialen. Vor allem der grosse Druckraum (T x B x H 230 mm x 245 mm x 200 mm) des renkforce-3D-Druckers bietet viele Freiheiten zur optimalen Umsetzung persönlicher 3D-Projekte. Durch die Verwendung von hochwertigen Aluminium-/Stahl- und CNC-Teilen sowie robusten Industrie-Profilschienenführungen und Kugelgewindegetrieben sind höchste Präzision und Standzeit gewährleistet.

Installationstechnik Der Automationsspezialist stellt den neuen Katalog «Cable + Connectivity Solutions 2015» mit zahlreichen Innovationen für die Maschinen- und Anlageninstallationstechnik vor. Auf 332 Seiten finden Anwender aus der industriellen Automatisierung eine intelligente Produktpalette rund um die Bereiche industrietaugliche Kabel und Leitungen, Kabelkonfektion, Installationszubehör, Aktor-Sensor-Interface sowie Entstörtechnik Hochflexible Leitungen für den industriellen Einsatz bilden einen Schwerpunkt des neuen Kataloges. Alle Katalog-Leitungen sind kurzfristig ab Lager lieferbar. Lütze AG www.luetze.com

Ineltec Halle 1.1, Stand C127 Conrad Electronic AG www.conrad.ch

Verbindungsklemme Im Vergleich zum bewährten Vorgängermodell der Serie 222 ist die neue Generation der Verbindungsklemmen um 40 Prozent kleiner und zu 100 Prozent transparent. Mit einem zulässigen Nennstrom von 32 A und einer Nennspannung von 450 V eignet sich die Serie 221 für den Einsatz in vielfältigen Applikationen. Die Verbindungsklemmen stehen als 2-, 3- und 5-Leiterklemmen zur Verfügung. Damit können Leiterquerschnitte von 0,14 bis 4 mm² feindrähtig und 0,2 bis 4 mm² ein- und mehrdrähtig sicher geklemmt werden. Dank deutlich reduzierter Abmessungen benötigt die Verbindungsklemme der Serie 221 weniger Platz, damit sind Verbindungen auch in kleinsten und schwer zugänglichen Installationsräumen möglich. Das transparente Gehäuse bietet die Möglichkeit, nicht weit genug eingesteckte sowie nicht in der richtigen Länge abisolierte Leiter zu erkennen. Zwei gut zugängliche Prüföffnungen, eine in Leiteranschlussrichtung sowie eine auf der gegenüberliegenden Seite, schaffen selbst im eingebauten Zustand komfortable Prüfbedingungen.

Teilbare Rundtischlager

Radial-Axial-Gleitlager werden bei den meisten Anwendungsfällen –komplett zusammengesetzt – axial auf eine Fläche aufgeschraubt, so üblicherweise auch bei den Polymer-Rundtischlagern (PRT) von igus. Aufgrund einer Kundenanfrage hat igus jetzt ein teilbares iglidur PRT entwickelt, damit die besondere Konstruktion des Kunden unkompliziert realisiert werden konnte. Dieses Beispiel zeigt, dass sich Produkte, die der motion-plastics-Spezialist igus entwickelt, an den besonderen Kundenwünschen orientieren. Die bekannten iglidur PRTs von igus sind Rundtischlager, die zwischen Innen- und Aussenring aus Aluminium eine schmierfreie Gleitfolie besitzen, welche die Reibung der beiden Ringe gegeneinander minimiert. Igus Schweiz GmbH, www.igus.ch

Wago Contact SA www.wago.com

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INDUSTRIEBEDARF

Energieeffiziente Kühlgeräte Unter dem Namen Blue e+ bringt Rittal eine komplett neue Kühlgerätegeneration auf den Markt – ein Quantensprung in Sachen Wirtschaftlichkeit. Neben der deutlich höheren Energieeffizienz gegenüber bisherigen Kühll sungen punkten die Geräte auch bei Flexibilität, Sicherheit und Handling. Der Systemanbieter für Schaltschranktechnik unterstreicht damit erneut seinen Anspruch als Technologieführer für Systemklimatisierung sind Schätzungen zufolge etwa 2 Millionen Schaltschrank-Klimageräte am Netz, die mit einer angenommenen Anschlussleistung von 2 Terrawatt ( 1 kW pro Gerät) ein gesamtwirtschaftlich relevantes Verbrauchspotenzial darstellen und für einen CO2-Ausstoss von etwa Millionen Tonnen pro Jahr verantwortlich sind Rittal, weltweit führender Systemanbieter für Schaltschrank-Klimatisierung, hat sich zum Ziel gesetzt, den Energiebedarf von Kühlgeräten so weit zu senken, dass ein signifikanter, positiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet und steigenden Energiepreisen begegnet werden kann

Gewindemuttern in verschiedenen Hochleistungskunststoffen Ob hoch belastbar, temperaturbeständig bis 150 Grad oder auch besonders kostengünstig – bei dem ausgebauten Vollsortiment an drylin-Gewindemuttern von igus ist für eden Anwendungsfall in der Werkzeugmaschinenbranche der richtige Werkstoff dabei Dies beinhaltet Muttern für Trapez- und Steilgewinde, in zylindrischer Bauform oder mit verschiedenen Flanschvarianten. Auch die passenden Spindeln, die Anwender sich in gewünschter Länge hinzukombinieren k nnen, bietet igus in Stahl, Edelstahl oder Aluminium passend dazu an Damit lassen sich Verstellungen aller Art einfach realisieren Für die Werkzeugmaschinenbranche besonders interessant sind dabei die Werkstoffe iglidur W300 und iglidur J350 und der besonders kostengünstige Werkstoff iglidur R. Wie alle Kunststoffe von igus verfügen die drylin-Gewindetriebe über inkorporierte Festschmierstoffe und ermöglichen somit einen lebenslangen Betrieb ohne externe Schmierung. igus Schweiz GmbH www igus ch

Ineltec Halle 1.1, Stand B 113 Rittal AG, www rittal ch

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Engineer to Order Kabelverbindungen mit Steckverbindern nach Mass

Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Kabelkonfektionen in höchster Qualität. Erfolgreich eingesetzt bei: Armee, Maschinenindustrie, Sicherheitsfirmen, Transportwesen auf Schiene und Strasse. Brugg Cables Industry AG, CH-5200 Brugg Tel. +41 (0)56 460 31 00, info.industry@brugg.com, www.bruggcables.com


Die Technologiemesse ANZEIGE

für Gebäude und Infrastruktur

8. bis 11. September 2015 Messe Basel | www.ineltec.ch

Seit 50 Jahren Partner der Schweizer Elektrotechnik-Branche

CHERRY KC 1068 – wasserdichte Tastatur IP68 Verschweisst in eine wasserdichte Schutzhülle ist diese Tastatur beständig gegen Staub, Schmutz und Flüssigkeit. Sie ist abwasch- und desinfizierbar und eignet sich für den Einsatz in Gesundheitswesen und Industrie. • Tastatur in verschweisster Schutzhülle für einfache Reinigung • IP68 geprüft – geschützt gegen Staub, Schmutz und Flüssigkeiten (bis 1 m Tiefe)

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Die Schweiz steht unter Strom.

DC-Motor für die harte Arbeit im OP Auf diesen bürstenlosen Elektromotor ist Verlass. Der EC-4pole 30 von maxon motor besitzt ein hohes Drehmoment (106 mNm) und ist sterilisierbar. Ein perfekter Antrieb für medizinische Handgeräte. Der Schweizer Antriebsspezialist maxon motor hat einen starken bürstenlosen DC-Motor für medizinische Handgeräte entwickelt: den EC-4pole 30. Dieser Gleichstrommotor mit zwei Polpaaren liefert ein Nenndrehmoment von 106 mNm bei einer Leistung von 150 W. Er besitzt einen hermetisch abgedichteten Rotor und übersteht dadurch mehr als 1000 Sterilisationszyklen im Autoklaven. Der EC-4pole 30 ist mit der speziellen eisenlosen maxonWicklung ausgestattet. Dadurch erhält er unter anderem einen hohen Wirkungsgrad. Drehmoment und Stromstärke verhalten sich zudem linear. Der Antrieb kann überlastet werden. Er ist mit und ohne Hall-Sensor erhältlich – optional auch mit einer Hohlwelle von bis zu 4,1 mm Durchmesser. Schleifen, bohren, sägen. Auch in Kochsalzlösungen. Ingenieure erhalten mit dem EC-4pole 30 einen erstklassigen Antrieb für chirurgische Handgeräte, die unter harten Bedingungen in Operationssälen einwandfrei funktionieren.

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In Zusammenarbeit mit den Partnerfirmen Festo, ASCO Numatics und Aventics hat B&R die nahtlose Integration von pneumatischen Lösungen in das B&R-Automatisierungssystem perfektioniert Kunden profitieren von einfacherem Handling, hoher Taktgenauigkeit im Systemverbund und grösstmöglicher Wahlfreiheit bei der eingesetzten Hardware. Die Ventilinselfamilien sind durch die Verwendung von Gerätebeschreibungsdateien leicht in die B&R-Engineering-Umgebung Automation Studio integrierbar. Bewährte Funktionen wie grafische Darstellung, simple Parametrierung von Komponenten, au-

tomatischer Firmware-Download und einfache Diagnosemöglichkeiten – stehen in gleicher und vom B&R-System bekannter Form für die Ventilinseln zur Verfügung. Dadurch wird die Inbetriebnahmezeit verkürzt, die Produktivität durch Erhöhung der Systemperformance maximiert, und die Stillstandszeiten werden auf ein absolutes Minimum reduziert. Das Kommunikationsprotokoll POWERLINK zeichnet sich unter anderem durch seine hohe Performance im Hinblick auf Zykluszeit und Taktgenauigkeit aus. Durch die Einbindung pneumatischer Lösungen in das B&R-Automatisierungssystem sind schnelle Reaktionszeiten auch bei pneumatischen Anwendungen möglich. Mechanische Abläufe in Maschinen können präziser aufeinander abgestimmt werden, wodurch neue Konzepte möglich werden.

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Pneumatische Systemlösungen

B&R Industrie-Automation AG www.br-automation.com

Rotronic feiert erste Erfolge mit Conteg Seit letztem Jahr sind Rotronic und Conteg gemeinsam unterwegs. Dabei konnten sie bereits erste Erfolge feiern. Vor allem die Schrankserie iSEVEN RI7 ist vom Markt gut aufgenommen worden. Die Schrankserie iSEVEN RI7 bietet ein unschlagbares Verhältnis von Preis, Nutzen und Qualität und ist ideal für Monteure und Endkunden, die Wert auf eine unkomplizierte Schrankbestellung legen. Für sie haben wir ein Produktprogramm mit den gängigsten Schrankgrössen für den universellen Einsatz zusammengestellt. Der Schrank iSEVEN RI7 ist ideal für Netzwerkgeräte, Telekom-Schränke und Computerräume ohne kritische Anforderungen an Traglast, Kabeleinführungen oder Tür-/Wandausführungen. Es sind zahlreiche Optionen zu einem attraktiven Preis und mit ausgezeichneter Verfügbarkeit erhältlich. Rotronic AG www.rotronic.ch

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INSERENTEN

Inserentenverzeichnis Aafag AG, Kleinandelfingen

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MCH Messe Schweiz (Basel) AG, Basel

94

ABB Schweiz AG, Baden

29

Messe Luzern AG, Luzern

59

Amelec Electronic GmbH, Dielsdorf

54

Minel AG, Buttikon

83

Antrimon Holding AG, Muri

31

Mostec AG, Liestal

89

Balluff Sensortechnik AG, Dietikon

88

MPI Distribution AG, Dättwil

41

Beckhoff Automation AG, Schaffhausen

National Instruments Switzerland GmbH, Ennetbaden

4

Bibus AG, Fehraltorf

25

PG Transformatoren GmbH, Rümlang

B & R Industrie-Automation AG, Frauenfeld

35

Phoenix Contact AG, Tagelswangen

Brugg Cables Industry AG, Brugg

93

Phoenix Mecano Komponenten AG, Stein

17

Camille Bauer Metrawatt AG, Zürich

87

Pilz Industrieelektronik GmbH, Mägenwil

1

Comat AG Worb

79

PowerParts AG, Mägenwil

95

PULS Electronic GmbH, Oberflachs

77 15

Computer Controls AG, Otelfingen

Beilage

89 3

CONNEX AG, Reiden

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reichelt elektronik GmbH + Co. KG, D-Sande

Conrad Electronic AG, Wollerau

29

Rittal AG, Neuenhof

Contrel AG, Hünenberg

32

Schaffner GmbH, Gelterkinden

75

Dietrich + Blum AG, Wallisellen

19

Schneider Electric (Schweiz) AG, Ittigen

11

EBV Elektronik GmbH + Co. KG, D-Poing

53

Schurter AG, Luzern

69

Elektromotorenwerk Brienz AG, Brienz

21

Siemens Schweiz AG, Zürich

E-Tec Systems AG, Wohlen

45

Spälti AG, Laupen

57

FAULHABER MINIMOTOR SA, Castelrotto

61

SSV Software Systems GmbH, D-Hannover

63

Finder (Schweiz) AG, Dielsdorf

27

SwissT.net, Volketswil

89

Frei AG, Jona

60

Traco Electronic AG, Baar

56

H2D electronic ag, Liestal

75

TURCK duotec S.A., Delémont

55

Hadimec AG, Mägenwil

13

Vibratec AG, Mellingen

78

Iftest AG, Wettingen

60

Wago Contact SA, Domdidier

igus Schweiz GmbH, Egerkingen

69

Weidmüller Schweiz AG, Neuhausen

maxon motor ag, Sachseln

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Titel

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at - Aktuelle Technik 08 2015  
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