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SCHWERPUNKT

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Aus- und Weiterbildung

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Marktübersicht

NETWORKING Zum Titelbild: Phoenix Contact AG

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» Umfassender Netzschutz für Gebäude


EDITORIAL

Um die Temperatur der Wohnung angenehm konstant zu halten, bedient man seine Heizung nach der Regel: «if (es ist kalt) then (Heizung aufdrehen)». Soll die Regelung der Heizung automatisiert werden, so sind sowohl die unscharfe Bedingung «kalt» als auch die heuristische Strategie «aufdrehen» angemessen zu interpretieren.

Alles unscharf Geht man dieses Problem nach der klassischen zweiwertigen Logik an, in der Aussagen nur wahr oder falsch sein können, dann ist beispielsweise 17,9° «kalt» und 18° «nicht kalt». Hier den optimalen Zeitpunkt für «aufdrehen» zu bestimmen, ist schwierig. Das Regelungssystem sollte ja nicht in einem Zustand von «ständig auf- und zudrehen» oszillieren. Einen anderen Ansatz bietet die Fuzzylogik. Sie kennt auch kontinuierliche Wahrheitswerte wie die menschliche Denkweise. In ihr können Angaben wie «ein bisschen kalt» oder «sehr kalt» in mathematischen Modellen erfasst werden. Die Fuzzylogik («unscharfe» Logik) wurde 1965 von Lofti Zadeh eingeführt, der nach einem Ingenieurstudium in Teheran 1944 in die USA auswanderte und dort Professor für Elektrotechnik wurde.

Foto: Holger Jacob

Die Idee der «Unschärfe» im Ingenieurbereich wurde (und wird) auch kritisch gesehen. Trotzdem kam die Fuzzylogik in den 1980er-Jahren vor allem in Japan zum Einsatz. Die erste Grossanwendung war die Regelung der voll automatisierten U-Bahn von Sendai. Mittlerweile wird sie in vielen Bereichen der Regelungstechnik genutzt: in Autofokuskameras, Waschmaschinen, Autogetrieben und Antiblockiersystemen, aber auch für Prognosen und Spracherkennung. See you!

Peter Jankovics, Dipl.-Math., Redaktionsleitung peter.jankovics@blverlag.ch

PSS 4000 – Simplify your Automation™ Bestechend einfach – einfach bestechend! Pilz Industrieelektronik GmbH, 5506 Mägenwil, 062 889 79 30, www.pilz.ch

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INHALT

INHALT 07/15

JULI 2015

3D-MIDTECHNOLOGIE Die 3D-MID-Technologie unterstützt den Modularisierungs- und Miniaturisierungstrend in der industriellen Elektronik.

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FIXPUNKTE 01 Editorial 05 Top-Info zum Titelbild: Umfassender Netzschutz für Gebäude 06 Firmen Fakten Märkte 13 Agenda 20 Sudoku-Gewinnspiel 64 Inserenten

INTERDISZIPLINÄR 14 Schwerpunkt: Aus- und Weiterbildung 22 Kinder fragen Experten: Was ist eigentlich Strom? 24 Marktübersicht: Networking

AUTOMATION 28 Top-Info: Flexible Befehlsgeräte 29 Produkt-News

DRUCKSENSOREN

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54 PRINZIP DER DEFLEKTOMETRIE

Seit Kurzem sind in der EU Reifendrucksensoren bei Neuwagen Pflicht. Die Fahrzeughersteller nutzen zwei unterschiedliche Systeme.

Im Gegensatz zu herkömmlichen optischen Ansätzen, bei denen die Oberfläche von einer Punktlichtquelle beleuchtet und das diffus reflektierte Licht von einer Kamera aufgenommen wird, verwendet die Deflektometrie eine Fläche als Lichtquelle, deren Direktreflexion ausgewertet wird.

IMPRESSUM 38. Jahrgang Herausgeberin B+L Verlags AG Steinwiesenstrasse 3 8952 Schlieren Tel. 044 733 39 99 / Fax 044 733 39 89 info@blverlag.ch www.aktuelletechnik.ch Verleger Peter Boll Geschäftsleitung Patrick Schmid (CEO) patrick.schmid@blverlag.ch Philipp Bitzer (COO) philipp.bitzer@blverlag.ch

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Redaktion Peter Jankovics, Dipl.-Math. peter.jankovics@blverlag.ch Marianne Kürsteiner marianne.kuersteiner@blverlag.ch Heike Henzmann, Dipl.-Ing. at@hhenzmann.ch Anzeigen Anneliese Ratajczak anneliese.ratajczak@blverlag.ch Anzeigendisposition Silvia Weiss, silvia.weiss@blverlag.ch Anzeigenerstellung Miro Peloso, miro.peloso@blverlag.ch

Fotos Tanya Hasler, Holger Jacob Korrektorat Ullrich Noelle Layout Lisa Wohlfahrt Telefonmarketing Angela Hemmi Druck AVD GOLDACH AG Sulzstrasse 10 – 12, 9403 Goldach www.avd.ch Abonnement 12 Ausgaben CHF 59.– (inkl. MwSt.) WEMF/SW-Beglaubigung 2014 Total verbreitete Auflage: 11 391 Exemplare Davon verkauft: 2638 Exemplare Alle Rechte vorbehalten.

Zertifiziert als Qualitäts-Publikation durch den Verband SCHWEIZER MEDIEN Der Nachdruck von Artikeln ist nur mit Zustimmung der Redaktion und mit genauer Quellenangabe gestattet. Die mit Verfassernamen beziehungsweise Initialen gezeichneten Veröffentlichungen geben die Auffassung der Autoren und nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unaufgefordert eingereichte Manuskripte und Bilder wird keine Verantwortung übernommen.

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ANTRIEBSTECHNIK / FLUIDIK 30 Mit Antrieb in die ukunft 31 Top-Info: ehäuseschlauchpumpen und Schlauchverbindungss steme 32 rodukt-News

INDUSTRIE-INFORMATIK 34 Aussen S S innen 36 ute Bilder bessere esultate Teil 1 38 rodukt-News

KOMPONENTEN / HALBLEITER 40 3D-MID unterstützt den Miniaturisierungstrend 42 Serie: Moderne eiterplatten-Entwicklung Folge 6 44 roduktübersicht: Sicherheitsschalter und Türzuhaltungen 48 Top-Info: Intelligentes Stromnetz 49 rodukt-News

MESSTECHNIK / SENSORIK 50 Druck unter Kontrolle 52 ptoelektronische Sensoren kontrollieren erpackung 54 STN-Sensoren: Automatische Inspektion von ackoberflächen 56 Top-Info: Signaltreue ein Muss 5 rodukt-News

INDUSTRIEBEDARF 60 Staplerunfälle vermeiden 62 rodukt-News

LAST MINUTE 63

rodukt-News

VORSCHAU AT 08/2015 roduktübersicht: utschienen-Stromversorgungen Marktübersicht: Kabel

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FÜR GEBÄUDE Um ein Gebäude und die darin bendlichen elektrischen erbraucher sicher zu betreiben ist ein wirkungsvoller Blitzstrom- und berspannungsschutz unentbehrlich

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FAULHABER Applikationen

Unglaublich leicht

FAULHABER Antriebssysteme beflügeln die Kabinentechnik Immer mehr Passagiere schätzen es, wenn sie Komfortmerkmale aus den Premiumklassen im Economybereich finden. Vom Sitz über das Entertainmentcenter bis hin zur Fensterverdunklung und mehr geht der Trend zur individuellen elektrischen Bedienung. Damit sich die zusätzliche Technik nicht in höherem Gewicht niederschlägt, sind Antriebslösungen gefragt, die Höchstleistung und absolute Zuverlässigkeit mit geringstem Gewicht und kompakter Bauweise verbinden. Aus diesen Gründen fliegen Flug gesellschaften weltweit auf das Knowhow von FAULHABER. WE CREATE MOTION

www.faulhaber.com


ZUM TITELBILD TOP-INFO

Umfassender Netzschutz für Gebäude Um ein Gebäude und die darin befindlichen elektrischen Verbraucher sicher zu betreiben, ist ein wirkungsvoller Blitzstromund Überspannungsschutz unentbehrlich. Die Produktfamilie «Safe Energy Control» von Phoenix Contact stellt mit einer neu entwickelten Funkenstrecken-Technologie den Blitzstrom- und Überspannungsschutz auf eine neue Stufe.

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benso wichtig wie im industriellen Umfeld ist der Schutz der Haupt- und Unterverteilung bei Zweckgebäuden und im privaten Wohnungsbau. Hier ist es erforderlich, den optimalen Schutz für das Gebäude und die darin be ndlichen elektronischen erbraucher direkt am Gebäudeeintritt der Hauptleitungen umzusetzen. Ohne ausreichend leistungsstarke Schutzgeräte an dieser Position kann es kein wirkungsvolles Schutzkonzept geben. Die wichtigste Frage, die sich hier bereits in der Planungsphase stellt, lautet: Handelt es sich um ein Gebäude mit oder ohne äusseren Blitzschutz?

Bei Gebäuden mit äusserem Blitzschutz können bei einem direkten Blitzeinschlag gewaltige Blitzenergien in das zu schützende Gebäude eingekoppelt werden. Hier ist laut DE- orschrift 1 ein Blitzstromableiter T p 1 flicht Als leistungsstärkste Technologie für Blitzstromableiter hat sich hier die Funkenstrecken-Technologie etabliert Die T p1-Ableiter aus dem SE - roduktprogramm SE steht für Safe Energ ontrol verfügen über ein Novum: ierbei handelt es sich um den ersten T p-1-Ableiter mit einer netzfolgestromfreien Funkenstrecken-Technologie. Der daraus resultierende verbesserte Schutz der Installation erhöht nun die erfügbarkeit der Anlage und reduziert ihre Stillstandszeiten.

Schutz der Endgeräte Auf der letzten Schutzstufe in einem durchgängigen Schutzkonzept kommen berspannungsableiter T p 3 zum Einsatz Diese auch als Feinschutz bezeichneten Schutzorgane werden unmittelbar vor dem zu schützenden Endgerät eingesetzt sie sollen besonders vor eingekoppelten Spannungsspitzen in den Leitungen schützen.

Fazit Um einen wirkungsvollen Netzschutz für Gebäude zu ermöglichen ist die richtige Auswahl der Blitzstrom- und berspannungsableiter der erste Schritt. Nur mit einem durchgängigen Schutzkonzept lassen sich Gebäude langfristig vor den Folgen von Überspannungen schützen. Mit dem neuen SE - roduktprogramm von hoenix ontact wird die richtige Auswahl und Installation passender Schutzgeräte einfacher Optimal aufeinander abgestimmte Schutzorgane sorgen für ein sicheres usammenspiel der einzelnen Ableitert pen Die neu entwickelte netzfolgestromfreie Funkenstrecke sowie der vorsicherungsfreie Einsatz für ede Applikation und Ableiterklasse stellt den Überspannungsschutz auf eine neue Stufe. Phoenix Contact AG www phoenixcontact ch

Schutz der Haupt- und Unterverteilungen Bei Gebäuden ohne äussere Blitzschutzanlage und geringerer Blitzgefährdung eignen sich auch Überspannungsableiter T p 2 am ebäudeeintritt der Stromleitungen In edem Fall werden diese Schutzgeräte aber als nachgelagerte Stufe zum T p 1 für den weiteren Schutz der Installation in der nterverteilung eingesetzt. So werden eingekoppelte Überspannungen sicher auf verträgliche Werte für nachfolgende Anlagen reduziert.

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Alle rodukte für den Blitzstrom- und Überspannungsschutz werden im Blomberger rüflabor von hoenix ontact getestet

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Solaranlage am Walensee Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) planen am Walensee die derzeit grösste Solaranlage der Schweiz. Um die erwarteten Stromerträge zu simulieren und daraus die Wirtschaftlichkeit zu berechnen, misst eine Testanlage seit Januar die Stromproduktion. Testanlage mit verschiedenen Solarmodulen.

Fotomontage: So könnte die zukünftige Anlage aussehen.

Am Walensee planen die EKZ und die SAK die derzeit grösste Solaranlage der Schweiz. Die Testanlage mit sechs Kilowatt Peak ist 17 breit und etwa 70 m² gross. Seit Januar zeichnen die EKZ die Stromerträge und Wetterverhältnisse vor Ort auf – dies für mindestens ein Jahr. Im Testbetrieb sind sieben unterschiedliche Solarmodule. Die südliche Ausrichtung des Quintener Steinbruchs verspricht vor allem im Frühjahr, Herbst und Winter überdurchschnittliche Erträge für die geplante 15-MegawattAnlage. Mit Spannung wird erwartet, wie stark sich die senkrechte Anordnung der Module sowie die ichtreflexion von See und Schnee auf die Stromproduktion auswirken. Anhand der Messergebnisse werden die beiden Energieversorger im Jahr 2016 eine Machbarkeitsstudie ausarbeiten. Mit einer allfälligen Baubewilligung rechnen sie frühestens Mitte 2018.

EKZ-Porträt Die EKZ setzen rund zehn Prozent der in der Schweiz benötigten elektrischen Energie ab. Damit gehören sie zu den grössten Schweizer Energieversorgungsunternehmen. Insgesamt pro tieren rund eine Million Menschen von einer sicheren, umweltgerechten Stromversorgung und der breiten Dienstleistungspalette des Unternehmens. Die EKZ engagieren sich mit zahlreichen

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Massnahmen für die Erhöhung der Energieefzienz und die F rderung erneuerbarer Energien Insgesamt beschäftigen sie über 1400 Mitarbeitende, darunter auch rund 170 Lernende.

SAK Porträt Die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) ist die führende regionale Dienstleisterin für Netze und Energie in den Kantonen St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Mit rund 310 Mitarbeitenden deckt die SAK die ganze Wertschöpfungskette ab: von der Energiebeschaffung über Planung, Bau, Betrieb sowie Instandhaltung von Netzen und Anlagen bis zu Vertrieb und Rechnungsstellung. Über ein leistungsstarkes Verteilnetz werden direkt und indirekt 440 000 Menschen sicher mit elektrischer Energie versorgt. Zur Strom- und Wärmegewinnung aus erneuerbarer Energie engagiert sich die SAK weitsichtig im Bau und Betrieb von Stromproduktions- und Wärmepumpenanlagen und beteiligt sich an entsprechenden Investitionen Mit SAKnet be ndet sich ein Glasfasernetz im Aufbau, das Privat- und Geschäftskunden die schnelle Datenübertragung ermöglicht. Mit SAK Internet, SAK TV und SAK Telefon ergänzt die SAK das Dienstangebot auf der Glasfaser.

Elektrizitätswerke des Kantons Zürich www.ekz.ch

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Erd-Magnetosphäre Das IIS, das Institut für Weltraumforschung (IWF) der ÖAW und der Geschäftsbereich Full Service Foundry der ams AG ermöglichen die präzise dreidimensionale Vermessung des Erd-Magnetfelds, bei der erstmals ein neuartiger IC zum Einsatz kommt. Vier identisch bestückte Satelliten, die im Zuge der NASA-Mission «Magnetospheric Multiscale» (MMS) Mitte März in den Weltraum geschickt wurden, führen dreidimensionale Messungen der magnetischen Schutzhülle der Erde durch. Ziel der Mission ist es, die Dynamik des Erd-

magnetfelds zu erforschen sowie kleinste Änderungen mit höchster Genauigkeit zu vermessen. Im Mittelpunkt der Untersuchungen des Grazer Instituts für Weltraumforschung steht die magnetische Rekonnexion, bei der magnetische Energie in Teilchenenergie umgewandelt und explosionsartig freigesetzt wird, wodurch auf der Erde magnetische Stürme und Phänomene wie das Nordlicht entstehen. Fraunhofer IIS www.iis.fraunhofer.de

Meteocontrol erwirbt Windplattform von iTerra Mit dem Kauf der Software-Lösung «DaWinci» für die technische Betriebsführung von Windanlagen forciert die Meteocontrol die Entwicklung einer einheitlichen Plattform für regenerative Energieanlagen. Die Kaufvertragsverhandlungen mit der iTerra GmbH sind abgeschlossen. In Zusammen-

arbeit mit den Software-Spezialisten aus Niebüll in Schleswig-Holstein wird Meteocontrol die Funktionen von «DaWinci» in ihr bestehendes Betriebsführer-Tool «Virtueller Leitstand» integrieren. Ziel ist es, Betriebsführern unterschiedlichster Energieanlagen eine effektive High-End-Gesamtlösung zu liefern. Mit der Entwicklung einer einheitlichen Plattform für die Überwachung und Steuerung von Fotovoltaik- und Windanlagen gehört meteocontrol zu den Vorreitern der Branche. Der Augsburger PV-Dienstleister bietet seit über 30 Jahren Hard- und Software-Lösungen für PV-Anlagen an. Meteocontrol GmbH www.meteocontrol.com

Kosten senken für Verunfallte Die meisten Menschen, die nach einem Unfall am Arbeitsplatz ausfallen, werden zu 100 Prozent arbeitsunfähig geschrieben. Dies, obwohl sie oft schon während der Genesung wenigstens teilweise wieder arbeiten könnten. Mit Teilarbeits- und Schonarbeitsplätzen könnten massiv Kosten gespart werden. Von 0 auf 100: Dies ist oft die Realität, wenn Menschen nach einem Unfall im Job ausfallen und dann wieder zu arbeiten beginnen. Zahlen der Suva zeigen, dass Ärzte vor allem bei leichten und mittelschweren Fällen etwa 95 Prozent der Verunfallten zu 100 Prozent arbeitsunfähig schreiben. Erst wenn sie wieder komplett t sind endet ihre Absenz am Arbeitsplatz. Eine Ausgangslage, die für die Wiedereingliederung von Verunfallten nicht ideal sei, sagt Wolfgang Czerwenka, Hausarzt und Geschäftsleitungsmitglied der Argomed

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Ärzte AG. «Es ist wichtig, dass Verunfallte ihr soziales Umfeld nicht verlieren, gebraucht werden und eine Struktur haben.» Denn: Je länger sie arbeitsunfähig bleiben, desto schwieriger ist eine Wiedereingliederung in den Alltag. Suva www.suva.ch


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Lütze übernimmt US-Kabelhersteller DGC Die Übernahme ist Teil des strategischen Ausbaus des LützeKabelgeschäfts und ermöglicht der Gruppe die Erweiterung der weltweiten Kabelproduktion. Lütze ist dadurch in der Lage, noch schneller auf die gestiegenen Anforderungen einer global produzierenden Industrie zu reagieren. «Neben der Ausweitung unserer Fertigungskapazitäten ist durch diesen Schritt die unmittelbare Lieferfähigkeit für unsere Kunden im Bereich Industrial Automation weltweit sichergestellt. Für uns ein entscheidender Schritt zum Ausbau der Marke «Leitungen – Made by Lütze», so Udo Lütze, Inhaber der Luetze International Group. Das Familienunternehmen DGC Inc. mit Sitz in Gardner, Massachusetts (USA), wurde 1983 gegründet und ist auf dem industriellen Automatisierungsmarkt tätig. Don Irving, Gründer und bisheriger Firmeninhaber, bleibt als CEO im Amt, Lütze US-Geschäftsführer Jürgen Seybold übernimmt zusätzlich die Geschäftsführung von DGC. Die Marke DGC wird unter dem Dach der Luetze International Group weitergeführt.

11 Millionen Smart meter Das spanische Energieunternehmen Iberdrola setzt beim Management seines Niederspannungsnetzes auf Schneider Electric. Bis 2019 entwickelt und implementiert Schneider Electric die entsprechende Plattform auf Basis seiner Titanium-Technologie. Sie erlaubt Iberdrola, in Echtzeit die täglichen Daten von rund 11 Millionen Smart meter kostenef zient zu nutzen und fernauszulesen Ausserdem dient die lattform dazu flexible Tarifmodelle einzuführen und frühzeitig auf besondere Vorkommnisse im Netz zu reagieren. Schneider Electric (Schweiz) AG www.schneider-electric.ch

Lütze AG www.luetze.com

Neue Vertretung Neu ist die Kyzen-Reinigungstechnologie für die Elektronik mit einer Vertretung in der Schweiz präsent. Kyzen ist einer der marktführenden Vorreiter in der Entwicklung umweltfreundlicher Reinigungstechnologien. Ob Leiterplatten oder Schablonenreinigung, es wird eine Vielfalt an wässrigen, halbwässrigen und auf Lösemittel basierenden Technologien auf höchstem Niveau angeboten. PG Transformatoren GmbH www.pgtrafo.ch

Sesselwechsel Claudio Masoch ist seit 1. Mai 2015 neuer Geschäftsführer der Tochtergesellschaft Sick AG Schweiz. Er folgt in dieser Funktion auf Hansruedi Bernet, der bisher sowohl die Geschäftsführung innehatte als auch mehrere Vertriebs- und Service-Tochtergesellschaften als Subsidiary-Board-Mitglied betreute. «Mit Claudio Masoch legen wir die ManagementVerantwortung für Sick Schweiz in die bewährten Hände eines langjährig erfolgreichen und in der Sensortechnik erfahrenen Vertriebsleiters», so Markus Vatter, Mitglied des Vorstands der Sick AG Waldkirch. Claudio Masoch begann seine Laufbahn bei der Firma 1996. Im Juli 2014 übernahm er kurzfristig die Interims-Geschäftsführung und leitet seither erfolgreich das Schweizer Tochterunternehmen. Sick AG Schweiz www.sick.ch

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EMC übernimmt Virtustream EMC gibt die endgültige Vereinbarung zum Kauf von Virtustream bekannt. Nach Abschluss der Transaktion wird Virtustream als selbstständiges Unternehmen für Managed Cloud Services innerhalb der EMC-Föderation, bestehend aus EMC Information Infrastructure, VCE, VMware, Pivotal und RSA, operieren. Mit Virtustream, einem der am schnellsten wachsenden Anbieter von CloudSoftware und -Services, komplettiert EMC das branchenweit umfassendste HybridCloud-Portfolio, das sämtliche Anwendungen, Arbeitslasten und Cloud-Modelle abdeckt. Virtustream-CEO Rodney Rogers wird an EMC-Vorstand und CEO Joe Tucci be-

richten. Als Kaufpreis wurden knapp 1,2 Milliarden US-Dollar vereinbart. EMC erwartet keine Auswirkungen auf die Geschäftsergebnisse 2015, aber zusätzliche Erlöse im Jahr 2016. Virtustream unterstützt vor allem grosse Unternehmen dabei, geschäftskritische Anwendungen in die Cloud zu migrieren und sie dort zu betreiben und zu verwalten. Zu den Kunden gehören The Coca-Cola Company, Domino Sugar, Heinz, Hess Corporation, Kawasaki und Lexmark. EMC Computer Systems AG www.emc2.com

Spannungsregler zur einfacheren Integration neuer Energien ABB hat kürzlich auf der International Conference and Exhibition on Electricity Distribution (CIRED) in Lyon, Frankreich of ziell ihre roduktfamilie von Längsspannungsreglern (Line Voltage Regulator – LVR) für Verteilnetze vorgestellt. Der Spannungsregler wird die Stabilität von Stromnetzen erhöhen, die zunehmend Elektrizität aus regenerativen Quellen erhalten. Der wachsende Anteil erneuerbarer Energien, insbesondere aus Wind und Sonne, führt zu einer dynamischeren und unregelmässigeren Einspeisung von Strom ins Netz. Das kann Instabilitäten und häu ge Spannungsschwankungen im Verteilnetz verursachen und letztlich ein Risiko für elektrische Geräte darstellen, wenn der von Regulierern

vorgegebene Höchstwert überschritten wird. Der Längsspannungsregler kann diese Schwankungen ausgleichen und die Spannung anpassen. ABB bietet Längsspannungsregler für Mittelspannungs- und Niederspannungsnetze an. Der Mittelspannungsregler ist für Leistungen bis 8 Megavoltampere (MVA) erhältlich, der Niederspannungsregler für Leistungen bis 250 Kilovoltampere (kVA). Beide Produkte regeln das Spannungsniveau in einem Bereich von +/– 10 Prozent, sind für eine einfache Installation ausgelegt und weisen geringe Energieverluste auf. ABB Schweiz AG www.abb.ch

Wir treiben Ihre Motoren an. Optimiert in wenigen Sekunden. Danfoss Frequenzumrichter steuern alle gängigen Motortypen* und optimieren deren Effizienz in Sekunden. So steigern Sie mit unseren VLT® Frequenzumrichtern die Produktivität, Energieeffizienz und Geschwindigkeit in Ihren Anwendungen. * Unterstützt Asynchron-, Permanentmagnetund Synchron-Reluktanzmotoren

Weitere Informationen finden Sie unter: www.danfoss.ch/vlt Danfoss AG · VLT Antriebstechnik Telefon: +41 61 906 11 11, E-Mail: vlt@danfoss.ch


FIRMEN FAKTEN MÄRKTE

Kurz gemeldet Innovatives Verfahren macht Beschichtung von Kunststoffen hoch effizient Im Projekt multiTask des Fraunhofer FEP, der Firma ISA und der VTD wurden nun die Grundlagen für ein innovatives modulares und äusserst flexibles erfahren zur akuumbeschichtung gelegt Die Innovation dieses Beschichtungsverfahrens liegt in seiner grossen Flexibilität erläutert Steffen Straach ro ektleiter im Bereich Flexible rodukte am Fraunhofer FE Neben Aluminium k nnen eine Menge anderer Materialien wie Kupfer Silber oder xide aufgebracht werden und das sogar auf beliebigen Folienbreiten

Siemens baut ersten E-Highway in Schweden Siemens realisiert in Schweden ein berleitungss stem mit brid- astwagen Auftraggeber ist die schwedische Transportbeh rde Tra kverket und der egierungsbezirk ävleborg u Demonstrationszwecken wird dazu ein zwei Kilometer langer Abschnitt der E16 n rdlich von Stockholm über ein berleitungss stem elektri ziert Die Testergebnisse sollen zwei ahre nach Beginn der Demonstrationsphase vorliegen und die Eignung des S stems für eine künftige kommerzielle Nutzung aufzeigen Schweden hat ehrgeizige Klimaziele ausgerufen: Bis zum ahr 2030 soll ein von fossilen Brennstoffen unabhängiger Transportsektor entstehen

Distributionsvereinbarung S hat eine weltweite Distributionsvereinbarung mit hauvin Arnoux einem Spezialisten für elektrische Test- und Messgeräte geschlossen ierdurch wird der mfang der artnerschaft auf alle Märkte in den egionen Asien- azi k und Europe Mittlerer sten und Afrika EMEA ausgeweitet Die von S omponents im ager geführte roduktpalette umfasst portable andmultimeter Installations- eräte- und Maschinen-Tester Anal satoren und szilloskope inzu kommen auch speziellere Messgeräte wie Wattmeter eistungsund Energierecorder sowie digitale Transducer um in Mittel- und Niederspannungsnetzen Schaltschränken industrieller Installation oder in der Energieverteilung Messungen rüfungen Datenaufzeichnungen und berwachungen durchzuführen

Festo baut in Lupfig Ab uli 2015 präsentiert sich der auptsitz der Festo A Schweiz in einem neuen Kleid in up g A Der moderne Neubau ist darauf ausgerichtet interne Abläufe ef zienter zu gestalten Der grosszügige Montagebereich erm glicht die schnelle und fl exible Bearbeitung der Kundenwünsche inzu kommen erweiterte autarke äumlichkeiten zur erfolgreichen Aus- und Weiterbildung der Kunden durch Festo Didactic

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Ganzheitliches Talent-Management Die ersonalabteilungen haben die strategische Bedeutung ganzheitlichen Talent-Managements erkannt und erarbeiten zurzeit konkrete Massnahmen um den erausforderungen des Fachkräftemangels zu begegnen Insbesondere von dem Einsatz spezialisierter Talent-Management-Software für die Bereiche ersonalentwicklung ecruiting und erformance Management versprechen sich die nternehmen einen ugewinn in der ersonalarbeit In der vom amburger Beratungs- und Marktforschungshaus SoftSelect in Kooperation mit dem Talent-Management-Software-Anbieter ornerstone nDemand durchgeführten Anwenderbefragung wurden 163 grosse und mittelständische nternehmen aus Deutschland sterreich und der Schweiz zum Thema Talent-Management befragt In der Befragung von 163 ersonalverantwortlichen aus mittelständischen und grossen nternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern zeigte sich dass Talent-Management als eine der wichtigsten Säulen der ersonalarbeit begriffen wird 92 rozent der Befragten gaben an, dass die Bedeutung des Talent-Managements im nternehmen sehr hoch oder hoch ist SoftSelect GmbH www softselect de

5-tägiger virtueller Kongress von NI National Instruments veranstaltet vom 6 bis zum 10 uli 2015 den ersten virtuellen ondition Monitoring redictive Maintenance Summit auf europäischer Ebene der sich mit steigenden Ausfallrisiken und -kosten im Energiesektor befasst Ausserdem werden ründe dafür erläutert weshalb immer mehr nternehmen auf eine ederzeit m gliche und vorbeugende nline-Wartung umstellen um eine bessere Anlagenverfügbarkeit zu erreichen und Wartungsarbeiten zu minimieren Bei diesem branchenübergreifenden Kongress stellen erfahrene Experten aus verschiedenen Bereichen ihre besten orgehensweisen vor von A E A aborelec der ondoner -Bahn- esellschaft und der olitecnico di Milano bis zur Schaeffler A und der Westb hmischen niversität in ilsen eder ortrag wird zweimal ausgestrahlt und die Teilnehmer k nnen sich online und in Echtzeit mit NI-Experten austauschen Fragen stellen und diskutieren Ausserdem werden die orträge nach der ive-Ausstrahlung eweils auch als n-Demand- ersion verfügbar sein

National Instruments Switzerland GmbH www ni com switzerland

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Sensoren für «Industrie 4.0»

Storage-System – passend für jede Firmengrösse Hitachi Data Systems (HDS), eine hundertprozentige Tochter der Hitachi Ltd. (TSE: 6501), erweitert seine Virtual Storage Platform (VSP) um vier neue Storage-Systeme. Die G200, G400, G600 und bald auch die G800 ergänzen das bisherige Modell G1000. Alle Systeme der VSP-Produktreihe verfügen über die gleichen Funktionen und unterscheiden sich lediglich in Kapazität, Leistung und Preis. Die Software-Basis der erweiterten Produktreihe ist das leistungsstarke Hitachi Storage Virtualization Operating System (SVOS). SVOS abstrahiert die Informationen von Speichersystemen, virtualisiert und poolt die verfügbaren Speicherressourcen und automatisiert wichtige Managementfunktionen. Damit ist Hitachi Data Systems jetzt der einzige IT-Anbieter, dessen primäre Storage-Produktreihe über sein gesamtes Portfolio hinweg — vom kleinsten System bis zum grössten — die gleichen Funktionen anbietet. Hitachi Data Systems AG www.hds.com/ch

Millionen Euro fördert die Fraunhofer-Gesellschaft die Kooperation in den kommenden Jahren. Baden-Württembergs Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid hat bei seinem heutigen Besuch am Fraunhofer IAF die Zusammenarbeit der beiden Institutionen begrüsst. «Das Vorhaben leistet einen wichtigen Beitrag zu dem angestrebten Ziel der Landesregierung, Baden-Württemberg zum Leitanbieter für ‹Industrie 4.0› zu machen», sagt Minister Dr. Nils Schmid. Gemeinsam werden das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF in Freiburg und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Lörrach Sensorsysteme für die Kon-

trolle, Sicherung und Steuerung von Produktionsstrecken entwickeln. Damit sollen vor allem kleine und mittlere Unternehmen aus der Region auf dem Weg in die «Industrie 4.0» unterstützt werden. Die DHBW Lörrach arbeitet eng mit der Industrie zusammen, da alle Studierenden gleichzeitig in Unternehmen beschäftigt sind. Legende: Im Reinraum des Fraunhofer IAF informieren sich Minister Dr. Nils Schmid und Prof. Reinhold R. Geilsdörfer, Präsident der DHBW, über Epitaxieverfahren für Radarsensorik. Fraunhofer IAF, www.iaf.fraunhofer.de

© Ron Haviv / VII

Zukünftig werden das Fraunhofer IAF in Freiburg und die DHBW Lörrach gemeinsam kostengünstige Sensorsysteme für die «Industrie 4.0» entwickeln. Mit insgesamt 1,2

ERSTE HILFE FÜR MENSCHEN MIT LETZTER HOFFNUNG WWW.MSF.CH PK 12-100-2

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FIRMEN FAKTEN MÄRKTE

SmartCity Innovation aus der Region Wädenswil. Am Freitag, 12. Juni 2015, hat Elektron AG an ihrem Hauptsitz in Au ZH ihr neues Business-Development-Kompetenzzentrum eröffnet. Als Auftakt fand im neu renovierten 6. Stock des Firmengebäudes ein Spitzengespräch mit der Regierungsrätin und Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh und dem Wädenswiler Stadtpräsidenten Philipp Kutter statt. Ebenfalls Teil der hochrangigen Delegation waren Bruno Aebischer, Generalsekretär der Zürcher Volkswirtschaftsdirektion, sowie Markus Assfalg, Leiter der kantonalen Standortförderung. Elektron hat in diesem Rahmen auch ihre erste Innovation vorgestellt: Eine SmartCity, die sich um die bereits vorhandene öffentliche Beleuchtung aufbauen lässt. «Um unseren Anspruchsgruppen die beste Lösung anbieten zu können, möchten wir künftig vermehrt im Netzwerkverbund arbeiten», begründet Enrico Baumann, CEO der Elektron AG, den Entscheid, ein eigenes Business-Development-Kompetenzzentrum einzurichten. Dieses biete auf über 230 m² genügend Platz, um künftig mit Spezialisten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Technik gemeinsam an Entwicklungen für die Zukunft zu arbeiten.

2. Swiss Food & BeverageAutomation-Forum Nach einem erfolgreichen Einstand im Vorjahr fand in Baden das 2. Swiss Food & Beverage-Automation-Forum statt. Bekannte Referenten aus Wirtschaft, Politik und Armee vermittelten neueste Trends zum Thema «Smart Factory, Internet der Dinge und ‹Industrie 4.0›» und diskutierten mit über 100 anwesenden Unternehmensvertretern aus der Schweizer Nahrungsmittelindustrie. Gastgeber Philippe Ramseier, CEO der Hauser Steuerungstechnik AG, stellte am Anlass gleichzeitig die neue Unternehmensgruppe mit dem Namen Autexis vor. Bei seiner zweiten Durchführung lockte das Swiss Food & Beverage-Automation-Forum bereits mehr als doppelt so viele Unternehmen nach Baden wie bei der erfolgreichen Premiere 2014. Das halbtägige Programm im Kongresszentrum Trafo bot den Anwesenden spannende Einblicke in Trends wie Internet der Dinge und «Industrie 4.0» auf dem Weg zur sogenannten «intelligenten Fabrik». Autexis Holding AG www.autexis.com

Elektron AG www.elektron.ch

Studerus feiert 25-Jahr-Jubiläum Vor 25 Jahren legte Frank Studerus, Managing Director der Studerus AG, in einer Garage in Meilen den Grundstein für die Studerus AG. Mit ZyXEL und weiteren internationalen Brands entwickelte sich die Studerus AG rasant zu einem führenden Netzwerkanbieter in der IT-Branche. Frank Studerus hätte sich selbst nie träumen lassen, mit seinen jugendlichen 18 Jahren bereits so schnell erfolgreich zu sein, doch nun weiss er, dass in der IT-Branche alles möglich ist und man sich unabhängig von Alter und Erfahrung gut positionieren kann. «Das Tolle in der IT-Branche ist, dass man nicht aufgrund von Vorurteilen, sondern aufgrund der Leistung beurteilt wird», erklärt Studerus. Ein wichtiger Eckpfeiler für den Erfolg des Unternehmens war alsbald die Investition in einen hochwertigen lokalen Support und in verschiedene Services, um Fachhändler und Endkunden auch nach dem Kauf zu unterstützen. Das 2010 von der Studerus AG lancierte Technology Forum zählt heute ausserdem zu den wichtigsten alljährlichen Schweizer ICT-Veranstaltungen. Studerus AG www.studerus.ch

Beleuchtete Pyramiden Der neue Hauptsitz der Proman AG im schweizerischen Wollerau hat schräg gestellte Fassaden. Diese Bauweise bewirkt, dass mehr Licht auf die Solarpaneele und durch die grossflächigen Fenster fällt Der Energieverbrauch der beiden Glasbauten liegt deshalb unter den Vorgaben des geltenden Minergie-Standards. Und wenn auf die Sonne mal kein Verlass ist, erhellen sparsame LED-Leuchten von Nimbus die Grossraumbüros. Pyramiden haben viel mit Licht zu tun. Eine Theorie besagt, dass ihre Form einem eher seltenen Himmelsphänomen nachempfunden ist: Offenbar liessen sich sowohl die alten Ägypter als auch die Indianer Lateinamerikas von Sonnenstrahlen inspirieren, die fächerförmig durch eine Lücke in der Wolkendecke fallen. Unregelmässig in die Fassade eingelassene Solarpaneele nehmen die Sonnenenergie auf. Der so produzierte Strom wird ins öffentliche Elektrizitätsnetz eingespeist. Die ebenfalls durch die Sonneneinstrahlung erwärmte Raumluft zwischen der Verglasung und der innen liegenden Beschattung wird an der Decke abgesaugt und zu einem Wärmetauscher geführt. Auf diese Weise werden die Büros im Winter beheizt. Nimbus Group GmbH www.nimbus-group.com

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AGENDA

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Schulungen bei Beckhoff – TwinCAT – Basisschulung (3-tägig) – TwinCAT – Motion (2-tägig) – Inbetriebnahme, Instandhaltung und Service mit Twin-CAT (3-tägig) – EtherCAT-Training (1-tägig) – Industrie-PC, Embedded PC, Control Panels (1-tägig) – TwinSafe-Training (1-tägig)

SEM210 – Automation Studio Training: Basics Termin: 9 8 9 15 rt: Frauenfeld SEM246 – Automation Studio Workshop: IEC 61131-3 textuelle Programmiersprache ST Termin: 9 9 15 rt: Frauenfeld

Beckhoff Automation AG, Rheinweg 9, 8200 Schaffhausen Tel. 052 633 40 40, www.beckhoff.ch

SEM250 – Automation Studio Training Speicherund Datenverwaltung Termin: 10 11 9 15 rt: Frauenfeld

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B&R Automation Academy, HQ Frauenfeld Langfeldstrasse 90, 8500 Frauenfeld Tel. 052 728 00 55, www.br-automation.com

Siemens-Kurse für durchgängiges Engineering

Vom 20. August 2015

Das Totally Integrated Automation Portal (TIA Portal) bildet die Arbeitsumgebung für ein durchgängiges Engineering mit Simatic STEP 7 und WinCC. Siemens bietet drei Kurse an, die vermitteln, wie man schnell und einfach maschinen und anlagenspezifische edien und Beobachtungsaufgaben projektiert sowie Prozesse, Fertigungsabläufe, Maschinen und Anlagen visualisiert und bedient. In den beiden Kursen Simatic WinCC maschinennah im TIA Portal TIA-WCCM und Simatic WinCC SCADA im TIA Portal TIA-WCCS lernen die Teilnehmer, Meldungen und Werte zu archivieren und die entsprechenden Archive zu konzipieren und zu realisieren. Der Kurs TIA-WCCM vermittelt die Kenntnisse zur Projektierung mit der Software Simatic WinCC auf Basis des TIA ortals usätzlich lernen die Teilnehmer ra kbilder zu designen und zu dynamisieren. Der Kurs TIA-WCCS behandelt die SCADA-Funktionalität von WinCC, die für das Visualisieren und Bedienen von Prozessen, Fertigungsabläufen, Maschinen und Anlagen konzipiert ist. Im Kurs wird gelernt, wie die Oberfläche erstellt und Archivierungskonzepte für Meldungen Alarme und Messwerte umgesetzt werden. Der Simatic-WinCC-Systemkurs (ST-BWINCCS) vermittelt in kompakter Form die Projektierung von Simatic WinCC in der Version 7.x. Nach dem Kurs beherrschen die Teilnehmer die Basis-Software und verstehen die Vorteile der Offenheit des Systems. Alle Kurse sind zu nden unter: www siemens ch sitrain Siemens Schweiz AG, Training Center Industry Freilagerstrasse 40, 8047 Zürich www.siemens.ch/sitrain

3. Berner Cleantech-Treff Unternehmen sparen bis zu 30 Prozent Energie, Wärme und Strom Termin: 20 8 15 rt: ostFinance Arena Minggerstrasse 12 3014 Bern Energie Cluster AG, Monbijoustrasse 35, 3100 Bern www.energie-cluster.ch

Vom 22. September bis 1. Oktober 2015

swissT.net Seminar: Mitarbeiterbeurteilung Mitarbeiterbeurteilung und Mitarbeitergespräche professionell führen Sie sind in der Lage, die unterschiedlichen Gesprächsabläufe zu steuern und auch bei hitzigen Gesprächen die Sachebene zu wahren. Sie kennen die Methoden der Kommunikation zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden. Sie können Mitarbeitende motivieren, damit sie über sich hinaus wachsen. Mit Dr. Daniela Haze Termin: 22 9 15 rt: olketswil Clevere Präsentationstechnik Ihre Auftritte werden lebendiger und professioneller. Sie lernen den professionellen Aufbau und die Gestaltung von begeisternden Präsentationen. Sie steigern Ihre Präsentationskompetenz und bleiben positiv in den Köpfen Ihrer Zuhörer. Mit Monika Domeisen

Vom 9. Juli bis 11. September 2015

B & R-Schulungen

Termin: 110 15 rt: olketswil

SEM441 – Automation Studio Workshop: Integrierte Antriebstechnik (Mehrachssysteme) Termin: 9 10 15 rt: Frauenfeld

Swiss Technology Network – swissT.net Industriestrasse 4a, 8604 Volketswil Tel. 044 947 50 90, www.swissT.net

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INTERDISZIPLINÄR AUS- UND WEITERBILDUNG

Für Quereinsteiger:

Passerelle Energieingenieur Gebäude

Gerade im Bereich Energietechnik werden in den kommenden Jahren zunehmend Fachkräfte benötigt. Die Hochschule Luzern bietet auch in diesem Jahr wieder ein MAS für Quereinsteiger an, die sich zum Energieingenieur Gebäude weiterbilden möchten. Im Interview dazu der Studiengangleiter der HSLU, Professor Dr. Heinrich Manz. INTERVIEW: HEIKE HENZMANN

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Das MAS Energieingenieur Gebäude wird dieses Jahr zum siebten Mal durchgeführt? Heinrich Manz: Ja, wir starten am 24. August 2015 mit der siebten Durchführung. Deutlich mehr als hundert Absolvierende der ersten fünf Durchführungen arbeiten bereits als Energie-Ingenieurinnen und -Ingenieure in der Praxis und setzen sich für mehr Energieef zienz und erneuerbare Energien in Gebäuden ein. Die Studierenden der sechsten Durchführung besuchen zurzeit noch den Unterricht an der Hochschule. Gibt es Innovationen gegenüber den vorhergehenden Durchgängen aufgrund neuer Technologien und neuer politischer Entwicklungen? Die Kursinhalte passen wir laufend neuen technischen Entwicklungen, aber insbesondere auch den Bedürfnissen der Studierenden an. Seit der vierten Durchführung haben wir zum Beispiel das Thema «Erneuerbare Energien» noch prominenter platziert. Gewinnt der Studiengang an Bedeutung durch die Energiepolitik des Bundes? Um die energiepolitischen Ziele des Bundes umzusetzen, benötigt der Bereich «Gebäude und Energie» mehr Ingenieurinnen und Ingenieure. Deshalb entwickelten das Bundesamt für Energie (BFE), der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) sowie die Fachvereine Swiss Engineering STV, Schweizerischer Verein der Gebäudetechnik-Ingenieure (SWKI) und Fachgesellschaft für Haustechnik und Energie (SIA FHE) gemeinsam mit der Hochschule Luzern, der Berner Fachhochschule und der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften das Programm «Master of Advanced Studies (MAS) Energieingenieur Gebäude». Wird es künftig weitere Ausbildungsangebote für «Energie»-Berufe, wie Energieberater, geben? In den letzten Jahren wurden in der Schweiz auf verschiedenen Stufen zahlreiche Ausbildungsangebote im Energiebereich aufgebaut. Hier sehe ich in den nächsten Jahren eher eine Festigung der bestehenden Angebote.

«Passerelle» steht für Quereinstieg. Welche Voraussetzungen müssen zukünftige Studierende erfüllen? Das Programm wendet sich an Personen mit einer HochschulErstausbildung in einem technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereich oder in Architektur und ermöglicht diesen, in einem Studium von knapp zwei Jahren Dauer im gesamten Gebiet «Gebäude und Energie» vertiefte Kenntnisse zu erwerben. Ist für die Ausbildung ein bestimmtes Arbeitsumfeld des Studierenden notwendig? Das Studium ist berufsbegleitend. Die praktische Arbeit wird an drei Tagen pro Woche in einem Betrieb der Branche (einem Ingenieur- oder Planungsbüro für Energie-, Gebäudeoder Fassadentechnik, einer kommunalen oder kantonalen Fachstelle usw geleistet Der nterricht ndet an zwei Tagen der Woche statt. Unterstützt die Hochschule die Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz? Die Suche nach einem Arbeitsplatz in einem Betrieb der Branche wird von einer hochschulexternen – jedoch im Programm integrierten – Stelle unterstützt. Diese Stelle steht im Kontakt mit zahlreichen Arbeitgebern und platziert die Studierenden aufgrund ihrer Vorbildung, ihrer Wünsche bezüglich Region des Arbeitsplatzes usw. möglichst optimal. Entsenden Arbeitgeber Mitarbeiter in die Fortbildung? Unser Programm wendet sich insbesondere an Quereinsteiger, das heisst Personen, die noch nicht im Bereich Gebäude und Energie tätig sind. Grundsätzlich ist jedoch auch ein internes Umsteigen denkbar, das heisst, eine Person kann innerhalb einer Firma neue Aufgaben im Energiebereich übernehmen. Gibt es einen Austausch zwischen Arbeitgeber und Hochschule? Ja, das ganze Programm ist sehr praxisnah. Zum Beispiel verfassen die Studierenden im Rahmen des Praxismoduls eine Projektarbeit zu einer Fragestellung des Betriebes, in

Das MAS «Energieingenieur Gebäude» an der HSLU auf einen Blick.

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INTERDISZIPLINÄR

dem sie arbeiten. Auch die Themen der Master-Arbeiten stammen fast ausschliesslich aus den Betrieben. Die Fachpersonen aus den Betrieben übernehmen jeweils die Rolle von Experten. Welche Schwerpunkte bzw. Unterrichtsinhalte hat die Ausbildung? Das Studienprogramm umfasst die Unterrichtsmodule Nachhaltiges Bauen, Gebäudehülle, Erneuerbare Energien, Gebäudetechnik und Gebäude als System. Sowohl fachspezi sches technisches Wissen als auch die rundlagen der integralen Planung werden vermittelt. Welche Kompetenzen erwerben Studierende im MAS? Die Absolvierenden besitzen breite Kenntnisse im Bereich «Energie und Gebäude» sowie Nachhaltigkeit. Damit – und mithilfe einer ganzheitlichen Denkweise – sind sie befähigt, in interdisziplinären Teams komplexe Bauaufgaben zu lösen. Welche Unterrichtsformen werden eingesetzt? Das Studium beginnt mit einer Blockwoche in einem Tagungszentrum mit Exkursionen, Referaten, Gruppenarbeiten usw. Diese Blockwoche wird von den Studierenden immer besonders geschätzt. Anschliessend folgt jedoch auch klassischer Frontalunterricht mit Übungen, Labor, Projektarbeiten usw. Im letzten Unterrichtsmodul werden in Gruppen von vier bis fünf Studierenden Energiekonzepte für ein konkretes Objekt, zum Beispiel ein Schulhaus oder ein Altersheim, entwickelt. Das Ganze ist als Wettbewerb konzipiert, wobei die Studierenden durch erfahrene Planer begleitet werden. Diese Planer bilden auch anlässlich der Schlusspräsentationen die Fachjury, die das «Siegerprojekt» auswählt.

Welche aktuellen Themen werden von Studierenden derzeit für Master-Arbeiten gewählt? Die Themen sind sehr breit gefächert und reichen von «100 Prozent energieautarkes Einfamilienhaus mit erneuerbaren Energien und suf zienter ebäudetechnik über üftungssysteme bei Sanierungsbauten» bis zu «Abwärmenutzung mittels Wärmepumpen in der Industrie». Wie sind im Anschluss an die Ausbildung die Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Und welche Arbeiten führen Absolvierende nach der Ausbildung typischerweise aus? Ingenieurinnen und Ingenieure sind in den Bereichen Gebäudetechnik und Energie seit Jahren sehr gefragt. Die Möglichkeiten für Absolvierende sind vielfältig. Sie sind insbesondere in der Lage, Energiekonzepte für Gebäude zu erarbeiten und die am Bauprozess beteiligten Personen bezüglich der ef zienten erwendung von Energie sowie des optimalen Einsatzes von erneuerbaren Energien zu beraten. In welchen Bereichen die Absolvierenden letztlich tätig werden, hängt nicht zuletzt auch von ihrem Ausgangsberuf sowie von ihren persönlichen Interessen ab. Mehrere Absolvierende gründeten bereits eigene Firmen. Hochschule Luzern www.hslu.ch

Die Ausbildung im Überblick Abschluss: Master of Advanced Studies (MAS) der Hochschule Luzern für «Energieingenieur Gebäude» Start: 24. August 2015 Dauer: 22 Monate Lektionen pro Woche: Etwa zwei Tage pro Woche

Wie viele Stunden müssen Studierende im Unterricht und zusätzlich zum Unterricht aufwenden? Das Programm wird mit 60 ECTS, European Credit Transfer System, gewichtet. Da ein Leistungspunkt 25 bis 30 Arbeitsstunden entspricht, kann mit einem totalen Aufwand von etwa 1500 bis 1800 Stunden gerechnet werden. Je nach Vorbildung usw. kann dies jedoch variieren.

Schulungs-Ort: Horw oder Luzern Kosten: CHF 11 000.– (effektiv zu bezahlender Betrag, das Programm wird stark durch das BFE unterstützt) Weitere Infos: www.passerelle-energieingenieur.ch

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Berufsbegleitend und praxisnah IBZ Schulen AG Höhere Fachschulen mit eidg. anerkannten Lehrgängen Tellistrasse 4, 5000 Aarau, Telefon 062 836 95 00, ibz@ibz.ch Aarau, Basel, Bern, Sargans, Sursee, Winterthur, Zug, Zürich

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INTERDISZIPLINÄR AUS- UND WEITERBILDUNG

« Einen Beitrag zur Innovationskraft der Schweiz leisten » Die Schweizer Fachhochschulen sind mehr als Ausbildungsinstitute. Ihr gesellschaftlicher Auftrag umfasst auch den Transfer von Technologie zwischen Hochschule und Industrie mit dem Ziel, die Wertschöpfung der Schweiz zu erhöhen. Im Gespräch hierzu Prof. Dr. Martina Hirayama, Direktorin der ZHAW School of Engineering in Winterthur. INTERVIEW: HEIKE HENZMANN BILDER: TANYA HASLER

Wissens- und Technologietransfer hat ja von jeher Tradition an den Hochschulen der Schweiz. Welche Formen des Technologietransfers werden an der ZHAW School of Engineering gelebt? Martina Hirayama: Bei Technologietransfer denkt man als Erstes an Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Diese Form des Technologietransfers ist für uns sehr wichtig. Wir arbeiten in Forschungs- und Entwicklungsprojekten eng mit Unternehmen zusammen. Ausserdem beschäftigen sich Studierende im Rahmen von Master- oder Bachelor-Arbeiten mit realen Fragestellungen der Industrie. Diese Arbeiten werden von Dozierenden unserer ochschule betreut und nden meistens in abors statt Das ist eine Form des Technologietransfers, in der die Lehre mit Forschung und Entwicklung verschmilzt. Darüber hinaus gibt es Spin-offs, also Firmengründungen, die sich aus Forschungsprojekten entwickeln. Patente und ihre Lizenzvergabe sind eine weitere Form. Eine weniger offensichtliche Variante von Technologietransfer ist der über Personen. Dieser Fall liegt vor, wenn ein Assistent aus einer Forschungsgruppe am Ende eines Projektes in ein Unternehmen wechselt. Dienstleistung als Technologietransfer spielt bei uns bewusst eine untergeordnete Rolle, da wir private Ingenieurbüros nicht konkurrenzieren wollen. Nicht zuletzt ndet ein erfolgreicher Technologietransfer auch statt indem wir die Bedürfnisse der Wirtschaft in die Lehre aufnehmen, so dass unsere Absolventinnen und Absolventen dann die entsprechenden Kompetenzen für ihre Tätigkeit im Unternehmen mitbringen. Insgesamt ist es wichtig, dass die meisten unserer Dozierenden Erfahrungen aus der Wirtschaft mitbringen, die Bedürfnisse und Fragestellungen der Industrie kennen und die gleiche Sprache sprechen wie unsere Projektpartner. Technologietransfer Hochschule – Industrie bezüglich Forschung und Entwicklungsprojekten: Wo steht die Schweiz im internationalen Vergleich? Es gibt verschiedene Innovationsindizes, die hierüber Auskunft geben, zum Beispiel das World Competitiveness Scoreboard, der Global Innovation Index, der WEF Global Competitiveness Report oder das Union Innovation Scoreboard. In diesen Rankings ist 7 | 2015

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INTERDISZIPLINÄR

die Schweiz seit Jahren ganz vorne mit dabei. Es ist wichtig, auch in Zukunft geeignete Rahmenbedingungen für Innovationen zu schaffen und sich keinesfalls auf dem Erreichten auszuruhen. Die Fachhochschulen leisten einen wichtigen Beitrag zur Innovationskraft der Schweiz, insbesondere durch den Technologietransfer zu den KMU. Wir sind aber auch in EU-Projekten engagiert und arbeiten in verschiedenen Projekten mit grossen internationalen Unternehmen zusammen. Wie sieht es mit der Konkurrenz der Hochschulen aus bezüglich der Akquisition von Forschungs- und Entwicklungsprojekten? Wir legen bei der Auswahl der Projekte sehr grossen Wert darauf, dass sich unsere Institute auf ihre strategischen Schwerpunkte fokussieren. Um das zu realisieren, ist es notwendig, dass sich kein zu hoher Akquisitionsdruck entwickelt. Was zählt, ist die Qualität. Das funktioniert gut, da in vielen Bereichen mehr Projektanfragen an uns herangetragen werden, als wir bearbeiten können. Welche Ziele verfolgt die ZHAW School of Engineering in Bezug auf den Technologietransfer? Wir sind schon jetzt sehr stark im Bereich Forschung und Entwicklung (F & E), welcher heute etwa 40 Prozent unserer Tätigkeit ausmacht. Die Institute und Zentren der School of Engineering sind in ihren strategischen Schwerpunkten sehr gut aufgestellt und arbeiten auch übergreifend zusammen. Die zukünftigen Herausforderungen erfordern aber eine noch stärkere interdisziplinäre Zusammenarbeit, die wir explizit fördern. Den Technologietransfer in Form von Spin-offs möchten wir im Umfang ebenfalls noch weiter ausbauen. Hochschulen haben einen gesellschaftlichen Auftrag, der lautet, Leistungen in Ausbildung, Forschung und Entwicklung zu erbringen, sowie – das gilt insbesondere für die Technik – zur Wertschöpfung in der Schweiz beizutragen.

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ie finden nternehmen für ein bestimmtes Projekt oder eine Fragestellung den passenden Hochschulpartner? Die meisten Kantone haben sogenannte Wissensund TechnologietransferAnlaufstellen sowie spezi sche Netzwerke. An die können sich Unternehmen bei der Suche nach einem Hochschulpartner für ein Projektanliegen wenden. Auf unserer Homepage findet Prof. Dr. Martina Hirayama: «Hochschulen haben den gesellschaftlichen man zu diesem Zweck im Auftrag, zur Wertschöpfung in der Schweiz einen Beitrag zu leisten.» Bereich F & E die Kontaktdarelativ gering. Die Projektpartner schreiben ten der zentralen Anlaufstelle für Wissens- und Technologietransfer. Diese vermittelt Inter- einen Antrag, in der Regel reichen 20 Seiten für eine Projektbeschreibung aus. Das Thema essenten weiter zum richtigen Institut und zur richtigen Ansprechperson innerhalb der Wertschöpfung in der Schweiz muss hierbei Hochschule, die mit einer realistischen Ein- vom Industriepartner aufgezeigt werden, da schätzung des Forschungsanliegens oder der kann die Hochschule nur beraten. Das innoVermittlung eines geeigneteren Ansprech- vative Konzept und die wissenschaftliche Arbeit sind die Hauptaufgaben der Hochschule. partners für das Projekt weiterhilft. Das Reporting während des Projekts wird ebenfalls kurz gehalten. Für EU-Projekte ist Lassen sich besondere Trends bei den der Aufwand für Antrag und Rapportierung Projektthemen an der ZHAW School of wesentlich höher. Engineering erkennen? Es gibt vier Themenbereiche, die von grosser Wichtigkeit für die gesellschaftlichen Wie sind die Rechte an den ForschungsHerausforderungen der Zukunft sind und für ergebnissen solcher Projekte geregelt? Die Nutzungsrechte werden bei jedem die wir als School of Engineering mit unseren 13 Instituten und Zentren einen Beitrag leis- Projekt zwischen Hochschule und Wirtschaftspartner ausgehandelt. Die Hochschulen dürten wollen: Energie, Mobilität, Information und Gesundheit. Innerhalb dieser übergrei- fen die Forschungsergebnisse uneingeschränkt fenden Themenbereiche gibt es viele span- für die Lehre verwenden. Die Unternehmen bekommen häu g die exklusiven Nutzungsnende Projekte und Fragestellungen. Beispiele hierfür sind Big Data auf dem Gebiet der rechte in ihrem Anwendungsbereich. Schwieriger ist es mit Publikationen. Wenn ein UnInformation, die Energieversorgung und die künftige Gestaltung der Netze in der Ener- ternehmen ein Patent anmeldet, dürfen wir nach einem halben Jahr Sperrfrist zu dem gieforschung. Im Gesundheitssektor befassen wir uns beispielsweise mit Testkonzepten für Projekt publizieren. Ein Patent ist aber teuer, und international tätige Unternehmen müssImplantate. ten das Patent in verschiedenen Ländern anmelden. Wird ein Patent verletzt, ist der Welche Rolle spielt die Kommission für Technologie und Innovation, kurz KTI, bei Aufwand für den Nachweis oft sehr hoch, sodass insbesondere KMU meist davon abder Zusammenarbeit von Industrie und Hochschule in Forschungs- und Entwick- sehen zu patentieren. Ihnen ist es lieber, wenn niemand weiss, was sie machen. Das macht lungsprojekten? Mit Unterstützung der KTI wird in Innova- es für den Hochschulpartner schwierig, da das Publizieren auch an Fachhochschulen tionsprojekten die Arbeit an der Hochschule zunehmend wichtiger wird. nanziert Die nternehmen müssen eine Eigenleistung von mindestens 50 Prozent in die Projekte einbringen. Gerade für risiko- Welche Erwartung hat die Industrie an reichere Vorhaben ist die KTI-Förderung daher die Ausbildung der Studierenden? Unsere Absolventinnen und Absolventen ein sehr gutes Instrument, um das Risiko für sollen berufsbefähigt sein. Dazu ist ein regelUnternehmen zu reduzieren und auch Projekte mässiger Austausch mit der Wirtschaft wichdurchzuführen, bei denen der Erfolg nicht garantiert ist. Die Projekte müssen wissen- tig. Wenn wir einen neuen Studiengang oder ein neues Studienangebot lancieren, binden schaftlich fundiert sein und zur Wertschöpfung wir Experten aus der Wirtschaft ein. Beispiele in der Schweiz beitragen. Damit leistet die hierfür sind das internationale ro l das wir KTI einen wichtigen Beitrag zur Innovation. vor zwei Jahren eingeführt haben, oder der Studiengang Energie- und Umwelttechnik, Wie hoch ist der administrative Aufwand der 2012 gestartet ist. Fach- und Methodeneines Technologietransferprojekts? kompetenzen zu vermitteln ist wichtig, aber Das kommt sehr auf den Projekttyp an. Bei nicht alles. Wenn wir mit Vertretern der InKTI-Projekten ist der administrative Aufwand aktuelletechnik.ch

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as ist hnen als ire torin der H School of ngineering wichtig Mir ist wichtig, dass wir die Studierenden fordern und fördern und ihnen damit gute Perspektiven für die Zukunft ermöglichen. Dass wir die Wirtschaft mit gut ausgebildeten Absolventinnen und Absolventen unterstützen und mit F & E-Projekten einen Beitrag zur Wertschöpfung in der Schweiz leisten. Das geht nur mit innovativen und motivierten Mitarbeitenden, sowie geeignete Rahmenbedingungen. Ausserdem sind mir eine gute Verankerung in Gesellschaft und Politik und unsere internationale Vernetzung wichtig.

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st der star e Fran en f r Sie hier an der School of ngineering sp rbar Der starke Franken ist in der Industrie ein grosses Thema. Wir spüren die Auswirkungen davon im Moment noch nicht. Weder bei den Studierendenzahlen noch bei den F & EProjekten. Wir haben aber die Erfahrung gemacht, dass gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten die Studierendenzahlen zunehmen. Viele unserer Studierenden haben eine Berufslehre absolviert, und einige studieren berufsbegleitend. Wenn Unternehmen dringend Arbeitskräfte brauchen, entscheiden sich Jugendliche seltener ein geplantes Studium tatsächlich aufzunehmen. Bei den Projekten ist es ähnlich. Boomt die Wirtschaft, fehlt oft die Zeit für F & E. Die Anzahl der Projektanfragen ist deshalb in nicht ganz so guten Zeiten eher höher. Wir gehen davon aus, dass sich ein grösseres und länger anhaltendes Konjunkturtief negativ auf F&E an Fachhochschulen auswirken würde.

BESCHLEUNIGE DEINE KARRIERE

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rfindungen und neue echnologien nnen auch isi en und ebenwir ungen f r die Gesellschaft haben st echnologiefolgenabsch tzung ein hema an der H Das Institut für nachhaltige Entwicklung der ZHAW School of Engineering beschäftigt sich intensiv mit Nachhaltigkeits- und Risikobewertungen von Technologien und Produkten. Sicherheitskritische Systeme sind ein Schwerpunkt des Instituts für Angewandte Mathematik und Physik. Dabei geht es darum, Risiken von an sich unproblematischen Technologien, die in sicherheitskritischen Systemen, wie beispielsweise in der Medizintechnik, eingesetzt werden sollen, zu bewerten. Ausserdem verstehen wir es als unseren Auftrag, die Studierenden in der Ausbildung für das Thema Technologiefolgenabschätzung zu sensibilisieren und ihnen entsprechende Kompetenzen zu vermitteln. Wir bieten ein Studium generale für alle Studiengänge an, in dem Technik in einen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kontext gestellt wird.

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dustrie sprechen, hören wir praktisch nie, dass die Absolvierenden zu wenig Fachwissen mitbringen, sondern dass sie Probleme haben mit der Team-Arbeit oder mit der Prioritätensetzung. Wir haben deshalb vor einigen Jahren das Programm Nontechnical Skills eingeführt und in die Bachelor-Ausbildung integriert. Dort nden Themen rund um Sozialverhalten und Selbstmanagement Platz.

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INTERDISZIPLINÄR AUS- UND WEITERBILDUNG

Theorie und Praxis unter einem Hut Unternehmen suchen Mitarbeiter, die sowohl Praxiserfahrung als auch eine fundierte Ausbildung mitbringen. Die IBZ-Schulen nehmen sich als Höhere Fachschulen für Technik, Informatik und Wirtschaft genau dieses Ziels an: Berufsleute so weiterzubilden, dass sie das Gelernte im Arbeitsalltag sofort nutzen können.

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ie meisten sind mit einer Lehre ins Berufsleben eingestiegen und stehen irgendwann vor der Notwendigkeit, sich weiterzubilden. Der Berufsalltag sollte jedoch im Idealfall nicht unter der Schule leiden sondern von ihr pro tieren Die IBZ-Schulen machen das möglich: Mit zu hundert Prozent berufsbegleitenden und praxisnahen Lehrgängen in den Bereichen Technik, Informatik und Wirtschaft: • Bautechnik • Betriebstechnik • Elektrotechnik und Informatik

• Gebäudetechnik • Maschinenbau und Kunststofftechnik • Qualitätsmanagement • Technisch-kaufmännische Ausbildung • Betriebswirtschaftslehre Die Studierenden bleiben in ihrem Berufsalltag. So wird neues Wissen sofort mit bestehendem verknüpft, und neue Fähigkeiten können geübt werden. In Lerngruppen und bei Team-Arbeiten nden sich Studierende aus verschiedenen Unternehmen und Branchen, was den Austausch vertieft und berei-

chert. Ebenso sind die Dozierenden selbst in den entsprechenden Berufsfeldern tätig, wodurch aktuelle Themen direkt eingebracht werden können. Die abschliessenden Diplomarbeiten werden meist anhand von Beispielen aus dem eigenen Betrieb geschrieben davon pro tieren nicht nur die Studierenden sondern auch ihre Arbeitgeber.

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GEWINNSPIEL

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Gewinnen Sie mit « – aktuelle technik» je eine Flasche Champagne Lanson Black Label Brut.

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Die Teilnahme ist einfach: Lösen Sie das Sudoku und übertragen Sie die drei Lösungszahlen inkl. Anschrift in das vorbereitete Formular unter www.aktuelletechnik.ch/sudoku. Alternativ schicken Sie die Lösungszahlen an: peter.jankovics@blverlag.ch In der Print-Ausgabe 06/15 war das Sudoku nicht lösbar. Wir entschuldigen den Fehler und ziehen diesmal zwei Gewinner.

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Teilnahmeschluss ist der 21. August 2015. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Preise sind nicht übertragbar. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt.

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Studenten der ABB-Technikerschule sichern den Weiterbetrieb von

Windenergieanlagen Damit zwei Windenergieanlagen im Entlebuch im Einklang mit Mensch und Natur weiter betrieben werden können, entwickelten 3 Studenten der ABB-Technikerschule im Rahmen einer Projektarbeit eine intelligente Anlagensteuerung.

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ank einer innovativen technischen Lösung erfüllen zwei Windenergieanlagen im luzernischen Entlebuch die verschärften Betriebsbedingungen. So werden die Anlagen nun abgeschaltet, wenn sich schützenswerte Fledermäuse in der Nähe benden Eine automatische Abschaltung erfolgt ebenfalls wenn die laufenden Rotoren einen Schatten auf die Nachbarhäuser werfen (Stroboskopeffekt).

Ein eigens nach dem Prinzip der Sonnenuhr entwickelter Sensor detektiert, ob bei aktuellem Sonnenstand und gegebenen Lichtverhältnissen ein Schatten auf die Nachbarhäuser geworfen wird. Die gemessenen Daten werden mit einer Zeitentabelle verglichen und können eine Abschaltung der Anlage auslösen. Durch meteorologische Messungen und de nierte eitfenster kann ermittelt werden, ob sich Fledermäuse in unmittelbarer Umgebung der Windenergieanlagen aufhalten könnten. Ist dies der Fall, wird der Betrieb der beiden Anlagen unterbrochen. Die Steuerung besteht aus verschiedenen Modulen und Sensoren, die über ein Netzwerk mit einem Industrie-PC kommunizieren. Dieser kann über ein Touch Panel bedient werden. Dabei stehen dem Bediener verschiedene Informationen zum Zustand der Steuerung sowie diverse Messwerte zur Verfügung. Der modulare Aufbau ermöglicht, dieses System bei jeder beliebigen Windenergieanlage zu installieren. ABB Technikerschule www.abbts.ch

Nach dem Prinzip der Sonnenuhr entwickelter Sensor.

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INTERDISZIPLINÄR KINDER FRAGEN EXPERTEN

Was ist

eigentlich

Strom?

Das Wort «Strom» hängt mit «strömen» zusammen, was so viel heisst wie fliessen. Einen grossen Fluss nennt man einen Strom. Aber was fliesst denn beim elektrischen Strom? Dr. Martin Winkler stillt diesmal den Wissensdurst der «at»-Bande. Die «at»-Bande (v.l.): Liv, Maxi, Seon, Willi, Ben, Luz, Valerie, Julius, Christiaan.

Was ist eigentlich Strom? Zwar kommt kein Wasser aus der Steckdose, jedoch hilft uns der Vergleich mit einem Fluss ein bisschen. Denn alles, was uns umgibt, ist aus ganz kleinen Teilchen aufgebaut: Die Luft, die du atmest, das Velo, auf dem du in die Schule fährst, oder auch das Znüni-Brot, das du isst, und zuletzt auch du selber. Diese winzig kleinen Teilchen nennt man Atome. Auch dein Körper besteht aus ganz vielen Atomen. Und aus was bestehen die Atome? Sie bestehen aus noch kleineren Teilchen: den Elektronen, Protonen und Neutronen (Abb. 1). Die halten aber so fest zusammen, dass man sie nicht so einfach auseinander bringt. Was für den Strom wichtig ist, sind die Elektronen. Sie tragen eine negative elektrische Ladung. Diese elektrische Ladung kannst du spüren, wenn du einen Weidezaun anfasst, oder wenn du mit der Zunge die Enden einer geladenen Blockbatterie berührst. Es gibt Stoffe, bei denen sind die Elektronen fest an das zugehörige Atom gebunden, und dann gibt es Stoffe, bei denen sind einige Elektronen nicht fest einem Atom zugeordnet. Sie können sich frei zwischen den Atomen bewegen. Dies ist bei den Metallen der Fall. Man kann also

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Der Experte: Dr. Martin Winkler ist Dozent und Leiter des Labors für polymere Beschichtungen an der ZHAW School of Engineering.

Abb. 1: Ein Atom besteht aus Elektronen (grün) sowie einem Atomkern aus Protonen und Neutronen (rot).

Elektronen in Metallen durch das Metall «hindurchdrücken», genauso wie man Wasser durch eine Wasserleitung drücken kann. Deshalb kann man sagen: Wenn Strom fliesst dann fliessen Elektronen Den Druck mit dem die Elektronen durch das Metall fliessen nennt man Spannung. Die Menge an Elektronen, die innerhalb einer bestimmten Zeit durch das Metall fliessen nennt man Stromstärke

Abb 2: Den Elektronenfluss kann man mit dem Wasserfluss vergleichen

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Abb. 3: In Metallen sind die Atome gestapelt wie Orangen auf dem Markt, und sie sind verschiebbar.

Wieso leitet Metall Strom 2 und Holz nicht? Bei den Metallen liegen die Atome alle eng nebeneinander. Man kann sich das vorstellen, wie wenn man Kugeln oder Orangen aufstapelt (Abb. 3). Die Elektronen im Metall können sich im Kugelstapel der Atome jedoch frei bewegen (Abb. 4). Man nennt diese frei beweglichen Elektronen auch «Elektronengas», weil sie wie Gas überall zwischen den Atomen herumschwirren können. Schliesst man nun an ein Metall eine «Elektronenpumpe» an, man nennt dies eine Strom- oder Spannungsquelle, dann werden die Elektronen durch das Metall gedrückt (Abb. 2, rechts). So lange man keinen Verbraucher, wie zum Beispiel einen Elektromotor oder eine Glühbirne anschliesst, passiert im Metall nichts, die Elektronen werden durch die Elektronenpumpe nur mit dem Druck der Pumpe zusammengedrückt. Schliesst man aber einen Verbraucher an und führt den Strom wieder zur Stromquelle zurück, dann können die Elektronen durch den Verbraucher wieder zur Stromquelle (der Elektronenpumpe) zurückfliessen Während sie durch den Motor oder eine lühbirne fliessen k nnen sie aufgrund ihres Drucks den Motor antreiben oder die lühbirne zum euchten bringen so ähnlich wie das Wasser in einer Wassermühle das Wasserrad antreibt

Abb 4: eitfähigkeit in Metallen Die Elektronen können sich zwischen den Atomkernen frei bewegen.

Abb. 5: In Molekülen wie hier in dem Kunststoff Polyethylen sind alle Elektronen an die einzelnen Atome gebunden.

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Bei Holz oder bei Kunststoffen sieht es ganz anders aus: Hier sind die Elektronen in den Atomen fest gebunden und halten die einzelnen Atome zusammen (Abb. 5). Teilchen, bei denen die Elektronen die Atome zusammenhalten, nennt man Moleküle. Kunststoffe sind zum Beispiel Riesenmoleküle. Schliesst man jetzt eine Elektronenpumpe an ein Stück Holz oder Kunststoff an, so wird der Strom nicht weitergeleitet. Wieso gibt es einen Stromschlag, wenn Strom mit Wasser in Berührung kommt? Ausser den Elektronen und Protonen gibt es noch andere Teilchen, die eine elektrische adung tragen Manche Stoffe wie Wasser bestehen aus Molekülen. Moleküle leiten den Strom nicht. Daneben gibt es aber auch Teilchen, die eine elektrische Ladung tragen. Solche Teilchen nennt man Ionen. Diese Ionen können positive Ladung oder negative Ladung besitzen Wenn es in den Atomen innerhalb eines Ions mehr Protonen als Elektronen hat, dann ist das Ion positiv geladen Wenn die Elektronen in der Überzahl sind, dann ist das Ion negativ geladen In Wasser hat es normalerweise nur wenige dieser Teilchen. Aber im Wasser aus der eitung zu ause sind gelöste Stoffe wie Salz oder Kalk enthalten. Wenn solche Stoffe in Wasser gel st sind dann haben sie immer eine positive oder negative adung Sie sind Ionen ält man nun ein Metall ins Wasser das an eine Stromquelle angeschlossen ist, dann werden die positiven Teilchen im Wasser von den vielen Elektronen im Metall angezogen. Dort nehmen sie, wenn der Elektronendruck hoch genug ist, die Elektronen auf. Auf der anderen Seite fliehen die negativ geladenen Ionen von der negativen Stromquelle. Sie entladen sich an einem positiv geladenen Ort. Das kann ein Kabel im F hn sein der ins Wasser fällt oder auch der Abfluss der aus Metall ist. Dort werden die Ionen ebenfalls entladen und die Elektronen können dann über komplizierte Wege wieder zur Strom uelle zurückfliessen Der Stromkreis ist wieder geschlossen. nser K rper besteht aus ganz viel Wasser und in unserem Körper gibt es ganz viele verschiedene geladene Teilchen, die in diesem Wasser gel st sind Kommt unser K rper nun mit Strom führendem Wasser in Berührung dann leitet er über diese vielen Ionen den Strom weiter. Problem dabei ist, dass unser Körper auch Strom verwendet, um zum Beispiel dem Herz zu sagen, dass es jetzt schlagen soll. Kommt jetzt viel Strom von aussen durch unseren Körper, können diese Stromsignale völlig gestört werden, und wir bekommen einen Stromschlag. Deshalb: Nie die Haare in der Badewanne föhnen oder mit Strom und Wasser gleichzeitig hantieren

3

Wie kommt der Strom in die Batterie? Eine Batterie besteht immer aus zwei Kammern, die voneinander getrennt sind (Abb. 6). In der einen Kammer be ndet sich ein Metall das in eine Flüssigkeit eintaucht. Dieses Metall ist so ausgewählt dass es lieber als positives Ion in der Flüssigkeit herumschwimmen und sich in der Flüssigkeit lösen möchte. Dazu muss es aber seine Elektronen abgeben. Löst sich das Metall in der Flüssigkeit, dann bleiben seine Elektronen im Restmetall zurück. Das Metall lädt sich negativ auf und ist der Minuspol der Batterie. In der anderen Kammer be ndet sich ein Metallstab in einer Lösung aus positiven Metall-Ionen die lieber wieder Metall wären Dazu müssen sie aber Elektronen aufnehmen. Sie versuchen nun, diese Elektronen vom Metall, das in die Lösung taucht, zu bekommen, was nicht geht, weil das Metall keine Elektronen zu viel hat. Dies ist der Pluspol der Batterie. Verbindet man nun die beiden Pole mit einem Draht, so können die Elektronen, die am Minuspol zu viel sind zum luspol fliessen Es fliesst ein Strom der zum Beispiel eine Lampe betreiben kann. Kommen die Elektronen am Pluspol an, dann lagern sich die gelösten Metall-Ionen aus der Lösung an das Metall an. Sie nehmen die Elektronen auf und werden so selber zu Metall. Das bedeutet: Während eine Batterie betrieben wird löst sich das eine Metall auf, am anderen lagert sich Metall an. Dies geht so lange, bis sich das eine Metall aufgelöst hat oder im anderen Raum kein Metallsalz mehr in der Flüssigkeit ist, das sich anlagern könnte. Dann ist die Batterie leer. Da in einer Batterie viele teilweise giftige oder auch wertvolle Metalle und Hilfsstoffe enthalten sind, darf man eine leere Batterie unter keinen mständen einfach wegwerfen, sondern muss sie extra sammeln und recyceln.

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Abb 6: Schema einer Batterie Am Minuspol geht Metall in Lösung, am Pluspol lagert es sich an.

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INTERDISZIPLINÄR MARKTÜBERSICHT

ABB Technikerschule, www.abbts.ch

Antrimon Holding AG, www.antrimonholding.com Assemtron AG, www.assemtron.ch Avnet EMG AG, www.avnet-memec.eu B & R Industrie-Automation AG, www.br-automation.com Balluff Sensortechnik AG, www.balluff.com Baumer Electric AG, www.baumer.com Beckhoff Automation AG, www.beckhoff.ch

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Bibus AG, www.bibus.ch Camille Bauer Metrawatt AG, www.gmc-instruments.ch

Compona AG, www.compona.com Computer Controls AG, www.ccontrols.ch Conrad Electronic AG, www.conrad.ch

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Dunkermotoren GmbH, www.dunkermotoren.de Eaton Industries II GmbH, www.eaton.ch

EHS Elektrotechnik AG, www.ehs.ch Elcase AG, www.elcase.ch Elma Electronic AG, www.elma.com

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ERTECH Elektronik AG, www.ertech.ch

Fabrimex AG, www.fabrimex.ch Festo AG, www.festo.ch Finder Schweiz F

L

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Switzerland G www fineline global com

gateweb GmbH, www.gateweb.net Glyn GmbH + Co. KG, www.glyn.de Harting AG, www.harting.ch Hermann Bantleon GmbH, www.bantleon.de Hilpert Electronics AG, www.hilpert-electronics.ch HMS Industrial Networks GmbH, www.anybus.de Höhere Fachschule für Technik, www.hftm.ch Hy-Line AG, www.hy-line.ch

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Loosli Labor- + Betriebseinrichtung AG, www.loosli-stammheim.ch Lütze AG, www.luetze.com

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AUTOMATION TOP-INFO

Flexible Befehlsgeräte

Schnelle, flexible und verkabelungsarme Bestückung von Bedien-Tableaus oder Maschinenanlagen ermöglicht das von Schlegel entwickelte modulare Bedienkonzept für Bus-Systeme. Das Bedienkonzept besteht aus einem Busspezifischen Basismodul, das mit bis zu 15 Bus-unabhängigen I/0-Er weiterungsmodulen erweitert werden kann. Jedes dieser Module ist mit acht beleuchtbaren Kontaktgebern bestückt. Insgesamt können somit bis zu 128 Befehlsstellen mit 128 Meldeleuchten kosteneffizient eingebunden werden.

S

chlegel greift für die Bestückung weitestgehend auf standardisierte Module zurück, was die Kosten zusätzlich senkt. Für die Umsetzung individueller Anforderungen können diese mit nach Kundenwünschen gefertigten Modulen ergänzt werden. Das modulare Bedienkonzept ist für die Bussysteme AS-Interface, CANopen, ro bus Ether AT ro net I und Ethernet IP erhältlich.

Mehrere Erweiterungsmodule Der grosse Vorteil des modularen Bedienkonzepts besteht in der erbindung mehrerer Erweiterungsmodule über ein Basismodul und der damit einhergehenden Kosteneinsparung. Lediglich das Basismodul verfügt über den Bus-t pischen Bus-Anschluss sowie

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den Bus-Knoten zur Kommunikation mit dem entsprechenden Bus-System. Damit ist das Basismodul das aufwendigste Modul der esamtl sung Die Erweiterungsmodule werden über eine Kabelverbindung mit dem Basismodul verbunden das dann mit allen angeschlossenen Befehlsstellen kommuniziert. Die sonst übliche erkabelung der Befehlsstellen entfällt was zum einen eit bei der Installation spart und zum anderen Verdrahtungsaufwand und latzbedarf reduziert

Hohe Flexibilität Kunden, die sich für das modulare Bedienkonzept entscheiden haben darüber hinaus langfristig hohe Flexibilität ndern sich die Anforderungen werden beispielsweise weitere Betätiger ben tigt kann das Bedien-

konzept ederzeit erweitert werden bis die maximale Anzahl an Erweiterungsmodulen erreicht ist. Auch der Wechsel auf ein anderes Bus-System kann schnell realisiert werden. Hierfür muss lediglich das Basismodul durch ein für das neue Bus-System Passendes ausgetauscht werden, die restliche Installation bleibt unberührt Dank seines Aufbaus eignet sich das modulare Bedienkonzept für alle Einsatzgebiete und erlaubt durch die Standardisierung kostenoptimierte sungen bereits ab 10 bis 20 Einheiten eine Tatsache die besonders für den Sondermaschinenbau mit kleinen Stückzahlen interessant ist. SPÄLTI AG www.spälti.ch

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AUTOMATION

Sensordaten dezentral im Feld sammeln und per IO-Link weiterleiten Mit den I - ink-BoxModulreihen in Schutzart I 6 lassen sich Sensoren über einfache und kostengünstige Sensorkabel dezentral im Feld anbinden und ihre Daten damit ohne grossen Aufwand an ein I - ink-Kommunikationss stem weitergeben Mit insgesamt 28 Modulvarianten im Kunststoff- oder inkdruckguss- ehäuse werden dabei vielfältige Applikationsanforderungen abgedeckt Die I - ink-Box-Module ergeben ein umfangreiches I -6 -Sortiment für den Aufbau kostengünstiger unkt-zu- unkt- erbindungen direkt im Feld Basis ist das nach IE 61131-9 standardisierte rotokoll I - ink eine Technologie zur Kommunikation mit Sensoren und Aktoren unterhalb der Feldbusebene I - ink kann als Kommunikationss stem orteile ergeben zum Beispiel wenn besonders komplexe Sensoren anzubinden sind Bis zu vier I - ink-Devices liessen sich auch bisher schon über einen I - ink-Master die Ether AT Box E 6224 I 6 oder die Ether AT-Klemme E 6624 bzw die Busklemme K 6624 beide I 20 einbinden

Montage- und Positionieraufgaben Die Roboter der Epson-Scara-Light-Familie stossen in Bereiche vor, in denen bislang eher Linearsysteme oder andere, weniger flexible Maschinen eingesetzt werden Sie sind schnell extrem flexibel besonders einfach zu programmieren und anzuwenden und zudem äusserst zuverlässig Als of zieller Distributor von Epson-Industrierobotern in der Schweiz bietet ompar das gesamte roduktprogramm des erstellers an von den zahlreichen Scara- arianten bis zu 6-Achs- obotern Die Scara- ight sind eine Erweiterung des bereits bestehenden Sortiments besonders kostengünstiger Scara- oboter von Epson Es gibt sie in zwei arianten mit Armlängen von 400 mm bzw 600 mm und einer maximalen Nutzlast von 3 kg bzw 6 kg Die Light-Scaras eignen sich insbesondere für Montage- und andlingaufgaben Dank ihres günstigen reises sind sie auch eine gute Alternative zu den am Markt verfügbaren inearachsenS stemen Compar AG www compar ch www industrial-robots ch

Beckhoff Automation AG, www beckhoff ch

Fernzugriff über Internet Mit den patentierten Tosibox- eräten lässt sich innert weniger Minuten ein sicherer Fernzugriff über das Internet aufbauen Diese ardware-basierende sung erm glicht es schnell und einfach ugang zu weltweit verteilten Anlagen zu erhalten Das S stem besteht aus einem Tosibox-Ke der über einen SB-2 0-Anschluss an einen echner angeschlossen wird und einen Tosibox- ock Für M2M- erbindungen von Anlagen und Maschinen k nnen auch ocks direkt miteinander verbunden werden Nachdem vorgängig die zu verbindenden eräte zusammen personalisiert wurden verbinden sich die eräte innert Kürze selbstständig über eine Internetverbindung Nach dem ersten erbindungsaufbau sind die eräte direkt miteinander verbunden und es werden keine Daten über externe loud-Server übermittelt Somit lässt sich das Tosibox-S stem auch für Anwendungen mit vertraulichen Daten verwenden

Mehrachssystem Das neue Multiachs-Servos stem A 8000 mit kompakter Baugr sse für die platzsparende Schaltschrankmontage erm glicht mit extrem kurzen egelz klen hoch präzise ositionier- und Bearbeitungsvorgänge inzu kommen eine schnelle Montage und Inbetriebnahme durch das einfache usammenstecken der gewünschten Achsmodule die ne able Technolog T sowie die direkte Integration von Safet und Netz lter Konzipiert ist A 8000 als Antriebssteuerung die sich auch bei hohen Anforderungen an egelgeschwindigkeit und -genauigkeit sowie optimierte aumausnutzung eignet Modular aufgebaut umfasst das Mehrachss stem verschiedene Einspeise- Ein- und Doppelachsmodule sowie ein Kondensatormodul Mit 223 mm he und 60 bzw 90 mm Breite bauen die einzelnen Module und damit auch das komplette Mehrachss stem äusserst kompakt was die platzsparende und dementsprechend kostenoptimierte Konstruktion von Schaltschränken und Anlagen unterstützt Für eine weitere Kostenreduktion sorgen die einfache schnelle Montage und Inbetriebnahme Beckhoff Automation AG www beckhoff ch

Omni Ray AG www omnira ch

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ANTRIEBSTECHNIK / FLUIDIK INTERVIEW

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Herr Graf, zwei Brands, ein neuer Marktauftritt. Was steckt dahinter?

Die zwei Brands – Leroy-Somer, stark im neusten Motorentechnologie-Produktbereich, sowie Control Techniques, stark im Automationsbereich sowie in der neusten Frequenzumrichter-/Servo-Technologie – haben nun einen gemeinsamen Marktauftritt auf die Beine gestellt, um ihre Kunden noch besser unterstützen zu können.

konkreten Vorteile ergeben sich für 2 Welche Ihre Kunden in Bezug auf Service oder Dienstleistungen? Der Service- und Dienstleistungsbereich ist ein besonderer Part, den wir in der Schweiz und auch in anderen Landesniederlassungen stark ausgebaut haben. Dadurch, dass wir so ein grosses Produktportfolio haben, können wir auch viel mehr Dienstleistungen für Endkunden erbringen und mehr

anspruchsvolle Inbetriebnahmen begleiten. Dazu ist ja konkret Energieef zienz ein grosses Thema Dort sind wir somit auch breiter aufgestellt, um unsere Endkunden zu beraten und konkrete Energieeinsparungen umzusetzen.

Sie haben drei branchenspezifizierte Vertriebs-Teams gebildet. Wie werden die Synergien effektiv genutzt?

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Für die breite Produktpalette haben wir drei Vertriebs-Teams gebildet: Nr. 1 ist das Manufacturing Automation Sales Team (MA), das klar für Maschinenbau, Automatisierungstechnik und Servol sungen spezi ziert ist also für einen technisch orientierten OEM-Verkauf. Das Team Nr. 2, das Process onversion Team ist für den rozessbereich spezi ziert Es ist vor allem im Bereich der herstellenden Industrie (wie beispielsweise Food), aber auch für das Endkundengeschäft wie Kältetechnik, Pumpen, Lüftungstechnik aktiv. Hier ist

Mit Antrieb in die Zukunft FIRMENBEITRAG: Die Antriebsspezialisten Control Techniques und LeroySomer haben sich unter Emerson Industrial Automation gemeinsam für die Zukunft aufgestellt. Das noch breitere Portfolio für Motor & Drives und jeweils ein Ansprechpartner in den branchenfokussierten Vertriebsdivisionen ermöglichen für die Schweizer Kunden mehr Auswahl und mehr Lösungskompetenz. Im Kurzinterview erklärt Andreas Graf, Sales Manager Industries Drives & Motors Technology, die Hintergründe der neuen, starken Marktpositionierung. das orgehen ganz anders da es meist ein produktspezi scher Verkauf für den Anlagenbau oder auch eine ganze Verkaufsorganisation sein kann. Das Team Nr. 3, das AufzugstechnikTeam (ELE) ist für die Aufzugstechnik tätig, für die wir in der Schweiz bereits mit dem Umrichtergeschäft fest verankert sind. Dank dem Brand Leroy-Somer können wir hier noch viel mehr Komplettlösungen für unsere Aufzugskunden anbieten, wie zum Beispiel Aufzugswinden- oder Frequenzumrichterlösungen.

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Andreas Graf, Sales Manager Industries Drives & Motors Technology: «Durch die neue Vertriebsstruktur mit dem Brand Leroy-Somer gibt es in jeder Zielbranche eine Ansprechperson für unsere Kunden – bei dem sie Lösungen vom Getriebe über den Motor und Umrichter bis zur kompletten Lösung erhalten.»

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Was wird somit neu für den Schweizer Markt?

Früher wurden die Kunden im elektromechanischen oder FU-Bereich jeweils durch einen Vertriebsmann betreut. Durch diese neue Vertriebsstruktur gibt es in jeder Zielbranche eine Ansprechperson für unsere Kunden – bei dem sie Lösungen vom Getriebe über den Motor und Umrichter bis zur kompletten Lösung erhalten. Emerson Industrial Automation www.emersonindustrial.com/automation

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ANTRIEBSTECHNIK / FLUIDIK TOP-INFO

Foto: Watson-Marlow Fluid Technology Group

Gehäuseschlauchpumpen und Schlauchverbindungssysteme

Die Watson-Marlow Ltd. präsentierte auf der «labotec» eine Reihe innovativer Systeme und Lösungen für Labor und Biotechnologie. Neben einer Auswahl vielseitiger, kompakter Gehäuseschlauchpumpen für anspruchsvolle Dosier- und Förderaufgaben der Serien 120 und 520 stellte Watson-Marlow erstmals auch Single-UseSchlauchverbindungssysteme des Geschäftsbereichs BioPure vor.

Das Produktportfolio Watson-Marlow Pumps: Schlauchpumpen für Pharma, Lebensmittel und industrielle Anwendungen Watson-Marlow Tubing: Präzisionsschläuche in vielen verschiedenen Materialien für die Verwendung in Schlauchpumpen und anderen Einsatzgebieten MasoSine: Produktschonende Verdrängerpumpen mit sinusförmigem Rotor für Lebensmittel, Pharma und Industrie Bredel: Hochdruckschlauchpumpen für grössere Volumenströme, speziell für industrielle Anwendungen und Lebensmittelindustrie

B

Alitea: Peristaltische Lösungen für den Einsatz im OEM-Geschäft Flexicon Liquid Filling: Aseptische Abfüll- und Verschliesssysteme

Foto: Watson-Marlow Fluid Technology Group

BioPure: Fortschrittliche Single-UseSchlauchverbindungssysteme

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ei der Entwicklung der Gehäuseschlauchpumpe der Serie 120 wurde besonderer Wert auf kompaktes Design, Leistung und Benutzerfreundlichkeit gelegt. Diese stapelbare Pumpe eignet sich insbesondere für Single-Use-Systeme und anspruchsvolle Anwendungen in Labor, Biopharmazeutik und Forschung, bei denen eine Kontamination inakzeptabel ist. Die Gehäuseschlauchpumpe 120 von Watson-Marlow ist mit fünf verschiedenen Pumpenköpfen erhältlich. Sie ermöglicht eine präzise Förderung von 0,0001 bis 170 Milliliter pro Minute (ml/min).

Für höhere Fördermengen stellt WatsonMarlow die vielseitige Gehäuseschlauchpumpe der Serie 520 vor. Je nach Modell deckt sie einen Förderbereich von 0,04 bis 3,50 ml/min bei einem Regelbereich von 2,20 : 1 und einem Druck von bis zu 7 bar ab.

Dabei bietet diese Gehäuseschlauchpumpe eine Genauigkeit von bis zu ± 0,5 Prozent. Erstmals auf der «labotec» zu sehen waren die Single-Use-Schlauchverbindungssysteme von BioPure, einem Geschäftsbereich der Watson-Marlow Fluid Technology Group. Durch die kürzlich erfolgte Integration von BioPure in die Watson-Marlow Fluid Technology Group konnte das Angebot auf dem Markt für biopharmazeutische Einwegprodukte nochmals zusätzlich ausgebaut werden. Die Single-Use-Schlauchverbindungssysteme von BioPure erleichtern eine Validierung bei absolut keimfreien Dosieranwendungen und sorgen für eine verbesserte Sterilität bei kritischen Einsatzgebieten.

Watson-Marlow Ltd. www.watson-marlow.com

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Massgeschneiderte Antriebslösungen Die Frequenzumrichter ATV660 und ATV680 für Asynchronund Synchronmotoren stehen als Schrankgerät neu bis 800 kW und auf Ende 2016 bis 1,5 MW zur Verfügung. Insbesondere ATV680 als Low Harmonics zeichnet sich durch eine neu entwickelte innovative 3-Level-Architektur aus. Beide neuen Frequenzumrichter sind dank intelligenter Vernetzung darauf ausgelegt, die Anlagenleistung zu optimieren. Die Konzepte der Schaltschrankausführungen ATV660 und ATV680 ermöglichen die Lieferung von anschlussfertigen Standardschaltschränken. Damit können die Antriebe schneller installiert und in Betrieb genommen werden. Zur optimalen Anpassung an die Applikation stehen bei der Auslegung des Altivar-Prozess-Drive-Systems zwei Überlast-

modelle (Normal Duty / Heavy Duty) zur Verfügung. Die Kühlung der Leistungsteilkomponenten erfolgt in einem separaten Kühlluftkanal, diejenige des Schrankinnenraums über Lüfter in der Schranktür. Die Altivar-Prozess-Produktfamilie ist mit Management-Funktionen versehen. Schneider Electric www.schneider-electric.com

Niederspannungsmotoren für flexiblen Einsatz Siemens komplettiert das Spektrum der Simotics-FD-Niederspannungsmotoren: Die neuen Motoren decken einen Leistungsbereich von 200 bis 1,600 Kilowatt und Achshöhen von 315 bis 450 Millimetern ab. Die Motoren sind für den Umrichterbetrieb optimiert und im Teillastbereich besonders energiesparend. In Kombination mit Sinamics-Niederspannungsumrichtern bilden sie ein integriertes Antriebssystem (IDS) und erreichen die Systemeffizienzklasse IES2.

Gegenüber dem Referenzsystem der Norm bedeutet das eine Reduzierung der Verluste um 35 Prozent. Durch den modularen Aufbau erhält der Kunde grösstmögliche Flexibilität; er kann beispielsweise zwischen Luft- bzw. Wasserkühlung oder Eigen- bzw. Fremdbelüftung wählen. Service-Konzepte wie das Condition Monitoring ermöglichen eine prädiktive Zustandsüberwachung. Siemens Schweiz AG, www.siemens.ch

Schrittmotoren

Schrittmotoren ermöglichen einen sehr einfachen und präzisen Positionierantrieb. Sie führen schrittweise Drehbewegungen aus, die von einem Schrittmotorverstärker vorgegeben werden. Somit kann nahezu jede beliebige Winkelposition eingenommen werden. Die 2- und 3-Phasen-Schrittmotoren von :Layout Moons 1 5.1.2012 11:46 Uhr zeichnen sich durch Robustheit, guten Wirkungsgrad und hohe Haltemomente aus.

Die Schrittmotoren sind in den Flanschmassen Nema 8, 11, 14, 17, 23, 24, 34 und 42 erhältlich. Nebst Katalog-Standard-Motoren bietet die Firma aber auch kundenspezi sche Motoren, speziell auf die Applikation optimiert, an.

Seite 3 Dietrich + Blum AG www.dietrichundblum.ch

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Antrieb ist Bewegung. Bewegung ist …


ANTRIEBSTECHNIK / FLUIDIK

Asynchronmotoren Seit 85 Jahren fertigt die Groschopp elektrische Antriebe. - Kompatibel mit allen Groschopp-Getrieben Mit der neuen Baureihe Ef cienc ine wurde ein - Kombinierbar mit Fremdgetriebe Motor entwickelt der die heutigen Anforderungen der - Optional sind Geber und Bremse Energieef zienzklassen einhält bzw übertrifft ieraus ergeben sich sehr kompakte und leistungsstarke konvek- Dietrich + Blum AG tionsgekühlte oder lüftungsgekühlte Drehstrommotoren www dietrichundblum ch im Bereich 10 40 W Auffällig bei allen Motorent pen sind die kompakte Bauform und die glatten berflächen Die Besonderheit liegt in der ehäusekonstruktion wo innenliegende uftkanäle für eine schnellere und somit verbesserte Wärmeabgabe sorgen ohne zusätzliche Kühlrippen Weitere Vorteile: - Deutlich mehr eistung aus geringerem Bauvolumen - Minimale erluste führen zu optimalem Wirkungsgrad - Energieeinsparung gegenüber Normmotoren - Schutzart I 65 Isolationsklasse F - Eingebauter Wärmewächter

Planetengetriebe Siemens erweitert sein ortfolio an lanetengetrieben In einem Drehmomentbereich zwischen 1 00 und 5450 kNm ist lanurex 3 in zehn Baugr ssen verfügbar Das h chste Drehmoment im Standard-Baukastens stem wurde dadurch von bisher 2600 auf 5450 kNm vergr ssert Die Baugr ssenstufung ist harmonisiert sodass sich die eistungssprünge zwischen den verschiedenen Baugr ssen verringern So stehen für nahezu ede Anwendung das passende Drehmoment und die passende Übersetzung zur erfügung Die etriebe weisen ausserdem den h chsten Wirkungsgrad ihrer Klasse auf. Grund dafür ist die Erh hung der Drehmomentdichte Nm kg um durchschnitt-

lich 1 2 rozent im ergleich zur orgängerserie rosse bersetzungen lassen sich durch ein kompaktes Design bauraumsparend realisieren Das verringerte ewicht sorgt zudem für eine geringere Belastung von etriebe und Anwendung lanurex 3 ist Teil eines Integrated Drive S stem IDS bei dem eine Komplettl sung aus Motor etriebe und Kupplung kombiniert mit einer Ölversorgungsanlage lieferbar ist Das integrierte Antriebss stem erm glicht einen wirtschaftlichen und ef zienten Anlagenbetrieb da die einzelnen Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind. Siemens Schweiz AG, www siemens cht

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INDUSTRIE-INFORMATIK EMBEDDED

P

C-basierte oder sogenannte Embedded Lösungen werden in zu neh mendem Masse die zukünftigen Entwicklungen und die Geschwindigkeit der Innovationen in der Automatisierungswelt mitbestimmen. Sie werden in Anwendungen ihren latz nden die schnelle komplexe Steuerungsaufgaben mit grossem Datenaufkommen beinhalten und eine ef ziente Datenkommunikation zwischen der Fertigung in der Fabrikebene und der IT-Welt beziehungsweise Verwaltung in der ManagementEbene erfordern. Schlüsselanwender hierfür sind die Automobil- und erpackungsindustrie dabei vor allem auch der Bereich ogistik. PC-basierte Automatisierung eröffnet speziell für Applikationen mit hohen Anforderungen an Performanz und Offenheit einen nicht von der Hand zu weisenden Nutzen: Durch die rasante Entwicklung im Halbleiterbereich bezüglich Taktfre uenz hip-

r sse Mehrkern-Technik im usammenhang mit ihrer passiven Kühlungsm glichkeit steigt die Verfügbarkeit von immer leistungsfähigeren rozessoren und gr sseren Speichern Dies gilt für alle Arten von Anwendungen bei gleichzeitig sehr flexiblen rogrammierm glichkeiten. PC-basierte Lösungen unterliegen keinen festen Aufbau- und Design-Vorschriften und können daher in annähernd beliebiger Bauform umgesetzt werden

Embedded Controller ideal zum Einsatz im Spezial- und Serienmaschinenbau Er sieht nicht nur wie eine konventionelle S S aus sondern wird genauso wie diese im Schaltschrank montiert und bei Steuerungsaufgaben über einen un Stop-Schalter bedient

it z r

d arer ard nd S t are stene fizienten s n

Ein grosser Vorteil des Embedded Controllers ist sein modularer Aufbau. Je nach Anforderung kann er erweitert oder skaliert werden. Embedded Controller Auf diese Weise lassen sich beispielsweise r b st nd h ch e ibe Mit dem modularen Embedded Controller Simatic-S7-300-Signal-Module (SM) oder Simatic S7-mEC bietet Siemens ein PC-ba- -Interface-Module (IM) zentral im Schaltschrank am ückwandbus des S -mE platsiertes S stem das auf dem Aufbaukonzept der erfolgreichen S7-300-Controller basiert. zieren um damit einen mehrzeiligen Aufbau zu erm glichen Das bietet nicht nur maximale Es spricht die enigen Anwender an die eine modular erweiterbare Standardsteuerungs- Flexibilität bezüglich I -Adressraum sondern schafft Automatisierungsl sungen die für l sung bevorzugen Mit dieser Kompatibilität unterschiedliche Aufgaben und Anforderunim Aufbau und der Anschlussmöglichkeit von gen situationsabhängig anwenderspezi sch Standard- eripherie eignet sich der modulare

Aussen SPS – innen PC FIRMENBEITRAG: Der Embedded Controller Simatic S7-mEC ist nicht nur für Automatisierungstechniker interessant, die bisher vor allem PC-basierte Lösungen eingesetzt haben. Er ist insbesondere prädestiniert, Standard-SPSAnwender zu ermutigen, komplexe, multidisziplinäre Applikationen auf Basis von modularen Standardbaugruppen zu implementieren.

Der modulare Embedded Controller Simatic S7-mEC kommt vorzugsweise zum Einsatz wenn der Anwender S S- und -Funktionalität ben tigt ohne einen dedizierten PC einsetzen zu wollen wie etwa im Tunnelbetrieb oder in Wasseraufbereitungsanlagen.

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Ein grosser Vorteil des PCbasierten Embedded Controllers Simatic S7-mEC liegt in seinem modularen Konzept. Es gibt zahlreiche Aufbaumöglichkeiten, in denen Erweiterungsmodule wie EM PC und EM PCI-104 sowie fehlersichere und Standard-IO-Signalmodule eingesetzt werden können, oder die fehlersichere Bestelloption EC31 RTX F.

angepasst und kosteneffizient umgesetzt werden können. Nicht zuletzt lässt sich der Controller mit den IOs, wie üblich mit Step kon gurieren programmieren in Betrieb nehmen und diagnostizieren. Das bedeutet, dass dafür kein Spezial-PC-Wissen erforderlich ist. Kontinuität und Vertrautheit standen bei der Entwicklung des Embedded-Controller-Systems im Fokus: Jeder, der sich mit konventionellen Simatic-Komponenten auskennt, wird schnell mit der Handhabung des Embedded Controllers zurechtkommen. Es ist seit langer Zeit üblich, dass Automatisierungs-Ingenieure die Maschinensteuerungen horizontal und vertikal in die Netzwerk-Architektur integrieren und dezentrale IO-Peripherie anbinden. Der PC-basierte Embedded Controller erfüllt diese Anforderung durch die Bereitstellung von integrierten Schnittstellen für Industrial Ethernet und ro net als 2-Port-Switch. Damit ist es nicht notwendig, einen zusätzlichen, separaten Kommunikationsprozessor einzusetzen ro net ermöglicht hoch leistungsfähige, takt synchronisierte Echtzeitkommunikation mit IRT (Isochrone Real Time) und gleichzeitig Standard-Ethernet- und TCP/IP-Kommunikation über verschiedene Automatisierungsebenen hinweg.

PC-based und dennoch fehlersicher Mit WinAC RTX F steht weltweit einmalig ein TÜV-geprüfter, fehlersicherer SoftwareController für sicherheitsgerichtete Anwendungen zur Verfügung. Zur Programmierung des F-Programms wird die Software Distributed Safety, eine Option zu Step 7, genutzt. Das ro safe- ro l erlaubt sichere Kommunikation über ro net I und ro bus D

Multifunktional durch Offenheit Wie in der PC-Welt üblich, ist die installierte Software auf dem Embedded Controller offen zugänglich und kann vom Anwender zum Beispiel durch Treiberinstallationen modular erweitert werden. Als Standardbetriebssystem kommt Windows Embedded Standard zum Einsatz, das durch Siemens gezielt auf die notwendigen Funktionen im Automatisierungsumfeld reduziert wurde. Dadurch benötigt der Anwender wesentlich weniger Speicherplatz als mit der Vollversion eines Windows-Betriebss stems Das T im ro7 | 2015

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duktnamen der Zentraleinheit steht für die einschaltfertige, ablauffähige Software-Steuerung Simatic WinAC RTX 2010, die in Verbindung mit dem Echtzeiterweiterungskernel auch äusserst zeitkritische, deterministische rozesse mit präzise de nierten kluszeiten kontrollieren kann. Hohe Robustheit und Modularität sind charakteristisch für SimaticProdukte. Auch der modulare Embedded Controller wird diesen Eigenschaften gerecht und ist ausgelegt für den langfristigen Betrieb und störungsfreien Einsatz im anspruchsvollen Industrieautomatisierungsumfeld.

Breites Applikationsspektrum mit hohem Datenaufkommen

Anwendungen mit komplexen, schnellen Steuerungsabläufen und hohem Datenaufkommen, wie hier im Logistikbereich, sind prädestiniert für den Einsatz von Embedded-PC-based-Lösungen.

nd mit dem stetig anwachsenden Bedarf an Informationen steigt die Anzahl der Applikationen, in denen ein immer grösser werdendes Maschinen- und Anlagendatenvolumen erfasst, aufgezeichnet, verarbeitet, visualisiert, archiviert und externen Systemen verfügbar gemacht werden muss. Das skizziert genau das Spezial- und Serienmaschinenumfeld, in dem S7-mEC vorzugsweise zum Einsatz kommt – vor allem, wenn der Anwender SPS- und PC-Funktionalität benötigt, ohne einen dedizierten PC einsetzen zu wollen. Das ist der Fall - in Gebäude- und Infrastrukturprojekten, wie etwa einer Tunnelsteuerung, bei der eine Vielzahl von Daten schnell und sicher für die sich ändernden arameter Belüftung Beleuchtung und Brandschutz verarbeitet werden müssen und die letztlich Leben schützt. - in der Schaffung eines schnellen und sicheren Plattformzugangs für Offshore-Anlagen. Hier nutzt die PID-Regelung zur Stabilisierung der Bühne unter Berücksichtigung des Wellengangs die hohe Regelgeschwindigkeit und die zentralen IOs. - in dezentral stark verteilten Wasseraufbereitungssystemen, wo die Vor-Ort-Steuerung erfolgt. Die Daten werden aufbereitet und an einen zentralen Server übermittelt, um Managementberichte und Visualisierungen erstellen zu können.

Siemens Schweiz AG www.siemens.ch

Der PC-basierte Embedded Controller bietet diverse M glichkeiten wie z B die Anbindung von dezentraler IO-Peripherie mittels integrierter ro net-Schnittstelle und den Anschluss von PC-Geräten wie Maus, Tastatur oder Speichermedien mittels eine SB-Schnittstelle

PC-basierter Embedded Controller: Vorzüge auf einen Blick • Sehr hohe Leistungsfähigkeit und maximale Offenheit dank PC-Technologie

• Höchste Robustheit ohne Lüfter und Festplatte

• Modularität und Skalierbarkeit über zentrale Erweiterungen mit S7-300-Peripherie und zusätzliche PC-Schnittstellen

• Inbetriebnahme wie bei S7-300 durch Automatisierungsfachpersonal

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INDUSTRIE-INFORMATIK BILDVERARBEITUNG

Gute Bilder – bessere Resultate Auch in der industriellen Bildverarbeitung, Computer Vision und Überwachung gilt, dass gute Bilder die Voraussetzung für erfolgreiche Resultate sind. Was aber sind gute Bilder, und wie entstehen sie? Auf diese Fragen geht der folgende Artikel ein. Er behandelt Aspekte der Belichtungszeit, des Weissabgleichs, der Farbkalibration und der Linsen-Entzerrung für industrielle Anwendungen. Die letzten beiden Punkte werden im Teil 2 in der nächsten Ausgabe behandelt.

Teil 1

AUTOREN: PATRICK ROTH UND DR. JÜRG M. STETTBACHER, STETTBACHER SIGNAL PROCESSING

Beispielprogramme offengelegt sind und frei verwendet werden dürfen. So lässt sich die Kamera ohne Probleme in jedes System und in jede Anwendung integrieren. Digitale Kameras (auch die O-3000) liefern nicht von sich aus gute Bilder. Nebst geeigneter Beleuchtung sind in der Regel ausgeklügelte Bildverarbeitungs-Algorithmen notwendig, um das Bild oder den Stream naturgetreu erscheinen zu lassen. Jedes Bild durchläuft nach der Aufnahme verschiedene Verarbeitungsstufen und wird schrittweise aufbereitet. Die einzelnen Pixel werden analysiert und beispielsweise farblich oder geometrisch korrigiert. Alle Stufen zusammen werden als «Image Processing Pipeline» bezeichnet.

A

m Anfang jeder Bildverarbeitung steht eine Kamera. Sie kann intelligent oder dumm sein, wobei beides nicht wertend gemeint ist. Intelligente Kameras übernehmen einen Teil der Bildaufbereitung, gewähren dem Anwender aber nur eine bedingte Kontrolle darüber. Bei dummen Kameras hat der Anwender alles in der Hand. Die im Folgenden beschriebene «Image Processing Pipeline» wurde für die O-3000-Kamera von Stettbacher Signal Processing implementiert und getestet. Der Code ist frei erhältlich. Die O-3000-Kamera ist halb intelligent. Sie bietet den orteil dass die Interface-Spezi kation sowie alle Treiber und

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Abb. 1: Jedes Bild durchläuft nach der Aufnahme verschiedene Verarbeitungsstufen.

Bildsensor und Objektiv Jede Kamera braucht ein Objektiv mit geeigneter Brennweite und Apertur. In industriellen Anwendungen werden oft Obektive mit xer Apertur eingesetzt Die Szene wird durch das Linsensystem des Objektivs auf den Bildsensor projiziert. Der Sensor besteht aus einem Arra von lichtemp ndlichen ixeln die je die Beleuchtungsstärke analog messen. Beim seriellen aktuelletechnik.ch

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Auslesen der ixel werden die Messwerte digitalisiert M S-Bildsensoren messen nicht direkt den Farbwert pro ixel Stattdessen trägt eder ixel einen Farb lter und misst daher die ichtstärke der betreffenden Farbe Benachbarte ixel tragen unterschiedliche Farb lter Ein gebräuchliches Filter-Arra ist das sogenannte Ba er- attern Abb 2

Abb 3: Die elligkeit des Bildes lässt sich mit einem istogramm anal sieren

für das nächste Bild die Belichtungszeit und die erstärkung anpasst Falls keine automatische elligkeitsregelung gewünscht ist k nnen die ixelverstärkung und die Belichtungszeit manuell eingestellt und xiert werden

Abb 2

Die -3000-Kamera nimmt b ektive des T pes S- - und S-Mount auf Sie ist auch ohne ptik erhältlich und lässt sich beispielsweise mit einem kundenspezi schen insens stem kombinieren Der Sensor hat eine Aufl sung von 1 2 Megapixel und liefert im Normalbetrieb Bilder mit 12 Bit pro ixel Im D -Modus igh D namic ange erzielt die Kamera eine D namik von über 115 dB was rund 20 Bit pro ixel entspricht Die Kamera verfügt über eine ighspeed- SBSchnittstelle und liefert Bilder im Ba er-Format

Rekonstruktion der Farbwerte Für die ekonstruktion der B-Farbwerte ot rün Blau pro ixel aus dem Ba erFormat gibt es verschiedene Algorithmen die sich im echenaufwand und in der erzielbaren ualität stark unterscheiden Man spricht auch vom Demosaicing- rozess Der sogenannte Nearest-Neighbor-Algorithmus wird hier als einfaches Beispiel erläutert Er errechnet für eden ixel anhand der benachbarten ixel den B-Farbwert durch eine Mittelwertbildung Dieses Interpolationsverfahren zählt zu den wenig rechenintensiven Algorithmen In Abb 4 ist angegeben wie der B-Wert für den zentralen im schwarzen uadrat gelegenen ixel 32 berechnet wird

Regelung der Belichtungszeit und Pixel-Verstärkung In einer t pischen Image rocessing ipeline wird noch vor der Ba er-zu- B-Transformation die richtige elligkeit des Bildes sichergestellt Dazu gibt es zwei Einflussm glichkeiten: die Belichtungszeit und die analoge oder digitale erstärkung der ixelwerte Beide Methoden bergen gewisse efahren bei dunklen Szenen denn eine lange Belichtungszeit führt bei bewegten b ekten zu nschärfe und eine hohe ixel- erstärkung zu Bildrauschen Beides ist ungewollt sodass ein Kompromiss gesucht werden muss Die elligkeit der aufgenommenen Szene lässt sich einfach mit einem istogramm anal sieren iegt die durchschnittlich gemessene elligkeit unterhalb des gewünschten Wertes dann erscheint das Bild zu dunkel Mit einer geeigneten Kombination aus Belichtungszeit und ixelverstärkung wird die elligkeit des Bildes optimiert Die -3000-Kamera hat bereits einen Algorithmus implementiert der die elligkeit des Bildes automatisch optimiert Der betreffende egelkreis anal siert dabei die elligkeit von edem Bild und vergleicht sie mit einem Sollwert Entsprechend werden 7 | 2015

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Abb 4: Berechnung des B-Wertes für den ixel 32 durch den Nearest-Neighbor-Algorithmus

Abb 5: Bild im Ba er-Format links und nach Demosaicing rechts

wird von der mgebung reflektiert und lässt das aufgenommene Bild in einem der Farbtemperatur der uelle entsprechenden Farbstich erscheinen Der Weissabgleich soll diesen Farbstich neutralisieren sodass das Bild natürlich erscheint Wäre die Farbtemperatur der icht uelle bekannt so liesse sich die As mmetrie der Farbe leicht herausrechnen In der raxis ist dies aber selten der Fall Bei vielen industriellen ision-Anwendungen reicht unter mständen schon der Austausch eines euchtmittels damit eine erfärbung des Bildes entsteht ier helfen Algorithmen für den automatischen Weissabgleich Davon gibt es zwei Kategorien: Der globale Weissabgleich verwendet alle ixel für die Schätzung der Farbtemperatur der Beleuchtung während ein lokaler Weissabgleich nur bestimmte ixel nach einer heuristischen egel berücksichtigt Der einfache ra -World-Algorithmus nimmt an dass der Farbmittelwert über alle ixel einem rauwert entspricht bzw entsprechen sollte Folglich müssten die roten grünen und blauen Farbanteile im Durchschnitt gleich gross sein Dominiert eine Farbe so ist sie zu reduzieren Diese Methode funktioniert edoch nicht wenn in der Szene gewisse Farben fehlen Dieser Algorithmus lässt eine grüne Wiese oder ein blaues Meer gräulich erscheinen m dieses roblem zu beheben wird der ra -World-Algorithmus erweitert indem annährend graue ixel aussortiert und im Weissabgleich nicht weiter berücksichtigt werden Bei der -3000-Kamera sind die roten grünen und blauen ixelverstärkungen individuell einstellbar So lässt sich eine dominierende Farbe leicht unterdrücken In der

Wie schon erwähnt liefert die -3000-Kamera Bilder im Ba er-Format an die Auswerteeinheit Embedded S stem Der Anwender kann den Demosaicing-Algorithmus frei wählen e nach Anforderung an die ualität des Bildes und der verfügbaren echenleistung

Weissabgleich nterschiedliche icht uellen haben verschiedenen Farbtemperaturen Der Begriff der Farbtemperatur stammt vom sogenannten schwarzen K rper der bei der betreffenden Temperatur mit der entsprechenden Farbe strahlt Eine durchschnittliche lühlampe erzeugt ein warm-weisses gelbliches icht Man sagt sie habe eine tiefe Farbtemperatur während eine euchtstofflampe mit h herer Farbtemperatur in einem kalt-weissen bläulichen Farbton abstrahlt Das icht der uelle

Abb 6: harakteristische Farbtemperaturen in Kelvin

Abb : Bild ohne und mit Weissabgleich

Fortsetzung dieses Artikels Ausgabe 8 15 werden die Farbkalibration und die insenEntzerrung behandelt Stettbacher Signal Processing www stettbacher ch

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INDUSTRIE-INFORMATIK

Marine-PC Der Automation PC 910 von B & R wurde von der Klassi kationsgesellschaft DN für die erwendung im Marinebereich zugelassen Der Industriewurde nach 2010 IA S E10 zerti ziert zudem bestätigte die DN die Erfüllung der Norm IE 60945 inklusive ertifizierung des Kompass-Schutzabstandes Damit kann der Automation PC 910 in vielen maritimen und ffshore-Applikationen eingesetzt werden Bei der erwendung des B -Industrie- s auf Schiffen und in rauen mgebungen kommen seine konstruktiven orteile zur eltung So sind die Automation s ohne interne Kabelverbindungen aufgebaut und

ben tigen auch keine weiteren Montagekits wie Dämpfereinheiten T pische Applikationen für den Automation 910 nden sich auf der Brücke wo er in hoch integrierten Brückens stemen E DIS Electronic hart Displa and Information S stem Schiffsinformationss stemen und Schiffsdatenschreibern eingesetzt wird udem wird er auch in verteilten S stemen auf dem Schiff und in berwachungs- und Steuerungss stemen im ffshore-Bereich eingesetzt B & R Industrie-Automation AG www br-automation com

Intelligentes Netzwerkkonfigurations-Tool spart Zeit Netzwerke werden laufend gr sser und komplexer Dadurch erh ht sich auch die Notwendigkeit einer einfachen schnellen und sicheren Kon guration Mit seiner neuesten ersion des Netzwerkkon gurations-Tools We on g hat Westermo zahlreiche Neuerungen ver ffentlicht die eine sonst aufwendige Kon guration zuverlässig in nur wenigen Minuten erlaubt Das pdate vereinfacht sowohl die Erstinstallation als auch die laufende Wartung grosser Datenkommunikationsnetzwerke und beschert dem Anwender signi kante eit- und Kosteneinsparungen Die wichtigsten Neuerungen sind die Kon guration allgemeiner Einstellungen wie SNM -

Settings Datum hrzeit ink-Alarm und Interface- arameter Ein ergleich von automatisch gesicherten Kon gurationen zeigt vorgenommene nderung an Eingriffe lassen sich so ederzeit nachvollziehen u den Neuerungen zählen ferner zahlreiche vorgefertigte Filter zur übersichtlichen Darstellung des Netzwerk-Status Dazu zählen Filter für ANs Alarme Firmware- ersionen ocation neu gefundene eräte erätefamilien erätet pen und vieles mehr Westermo Data www westermo ch

Full Gigabit Ethernet Switches Die neuen EDS- 205-1 T SF Switches von Moxa verfügen über 5 igabit-Ethernet- orts inklusive eines ombo- orts der ein SF -Modul für die optische bertragung aufnehmen kann Die eräte eignen sich für Anwendungen mit einem hohen Datendurchsatz flexiber W Anbindung geringem latzbedarf und trotzdem geringen Kosten m eine hohe erfügbarkeit des industriellen Netzwerkes zu erreichen lassen sich die EDS- 205-1 T SF Switches redundant über zwei 9 6- bis 60- D -Eingänge versorgen Damit m gliche nterbrüche an einem Spannungseingang oder ein erbindungsunterbruch an einem Ethernet ort schnell erkannt und angezeigt werden k nnen sind die eräte mit einem elais-Meldekontakt ausgestattet

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Omni Ray AG www omnira ch

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Industrie-SBCs Sichere Firewall für OPC Classic Die industriellen mGuard Security-Produkte von Phoenix Contact können ab Firmware 8.1 per Lizenz um die OPC-InspectorFunktion erweitert werden. Diese kostenpflichtige FirmwareErweiterung erlaubt eine zuverlässige OPC-Kommunikation auf hohem Sicherheitsniveau, da sie den OPC-Datenverkehr versteht, analysiert und entsprechend ermöglicht. Speziell für OPC Classic werden die Funktionen Deep Packet Inspection, Defence in Depth und Segmentierung durch NAT unterstützt. Das Kommunikationsprotokoll OPC Classic

ist in der Industrie weit verbreitet. Herkömmliche Firewalls sind nicht in der Lage, dieses Industrieprotokoll abzusichern, mit gravierenden Folgen: Dort wo OPC Classic eingesetzt wird, ist eine Reglementierung des Datenverkehrs mit einer Firewall nicht möglich. Dadurch entstehen kritische Sicherheitslücken.

Mit den Massen 125 × 19 × 120 mm kann man die vielfältigsten Lösungen realisieren. Ideal für Windows 7, Windows 10, WES7, WES8, Linux. Fabrimex System AG www.fabrimex-system.ch

Panel-PCs mit Multitouch Die nächste Generation Panel-PCsValueline bietet jetzt ein robustes Industrie-Design und projektiv-kapazitive Displays mit Multitouch. Sie sind daher eine widerstandsfähige Lösung für Bedien- und Beobachtungskonzepte direkt vor Ort. Die Panel-PCs sind lüfterlos aufgebaut. Alle wichtigen Komponenten sind wartungsfreundlich mit Zugängen versehen. Das Gerät kann durch einen PCI-/PCIe-Slot erweitert werden. Durch zwei Datenspeicher und RAIDUnterstützung wird die Datensicherheit erhöht. Der Prozessor kann passend zur Anforderung gewählt werden. Phoenix Contact AG www.phoenixcontact.ch

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Lange Verfügbarkeit, robust, kompakt, Intel ATOM D510, PC/104 & PC/104-Plus Z530, Pentium M, Vortex86 Lange Verfügbarkeit, robust, kompakt, Intel ATOM D510, Z530, Pentium EPIC, ReadyM, Vortex86

EPIC, Ready

Phoenix Contact AG www.phoenixcontact.ch

Mini-PC mit 3 X Gigabit Ethernet Der NCA-1010 ist einer der kleinsten PCs mit 3 X Gigabit Ethernet. Er wird angetrieben von einem Intel-Bay-Trail-E3815-Prozessor mit 1,46 GHz und verfügt über 3 unabhängige Intel-i211-Gigabitlan-Schnittstellen mit RJ-45-Anschlüssen. Durch den mSATA-Sockel kann man das System mit den schnellen SSD ohne jegliche Kabel bis 1 TB bestücken. In dem kleinen System stehen noch je ein USB 2.0 und 3.0 zur Verfügung und ein HDMI Port für moderne Monitore oder Beamer. Falls noch weitere Funktionen benötigt werden, gibt es noch einen freien Mini-PCIe Slot für WLAN, 3G, LTE usw.

Industrie-SBCs PC/104 & PC/104-Plus

Einfacher Einbau, hohe Funktionalität, Intel i7, Core 2 Duo, ATOM Dual Core D525, ATOM Z5xx, N270, AMD LX800

ETX, Q7, COM-Express

Einfacher Einbau, hohe Funktionalität, Intel i7, Core 2 Duo, ATOM Dual Core D525, PC-Module, ATOM Z5xx, N270, AMD LX800 kompakt, robust ETX, Q7, COM-Express Intel i7, Core 2 Duo, PC-Module, ATOM D525, kompakt, Z510PT, robust N270 Intel i7, Industrial Motherboards Core 2 Duo, ATOM D525, Z510PT, N270

Industrial Motherboards

Hohe Rechenleistung, kostengünstig, vielseitig einsetzbar, hohe CPU Leistung, Intel Core 2 Quad, i7, ATOM D525, N270 Hohe kostengünstig, Slot Rechenleistung, Boards vielseitig einsetzbar, hohe CPU Leistung, Intel Core 2 Quad, i7, ATOM D525, N270

Slot Boards Bus basierende Box- & 19“-Systeme: PICMG 1.3/1.0, PCISA, PICO, ISA Weitere Formfaktoren: ATX Motherboards, 3,5“ SBC, Bus Industrie basierende Box- & 19“-Systeme: Strong PICMGARM-Module 1.3/1.0, PCISA, PICO, ISA

CH-5405 Baden-Dättwil Weitere Formfaktoren: ATX Industrie 3,5“ SBC, Tel. 056 483Motherboards, 34 44 Strong ARM-Module info@mpi.ch, www.mpi.ch CH-5405 Baden-Dättwil Tel. 056 483 34 44 info@mpi.ch, www.mpi.ch

Distribution AG Distribution AG


KOMPONENTEN / HALBLEITER LEITERPLATTEN

3D-MID unterstützt den Miniaturisierungstrend Die 3D-MID-Technologie (Molded Interconnect Devices, spritzgegossene Schaltungsträger) unterstützt den Modularisierungs- und Miniaturisierungstrend in der industriellen Elektronik. Produktentwicklern wird ein Höchstmass an Gestaltungsfreiheiten in der Nutzung der dritten Dimension eröffnet. AUTOR: DR. ROLAND KÜPFER

Spritzgegossener Schaltungsträger

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D

ie Anwendungen von spritzgegossenen Schaltungsträgern erfreuen sich einer rasant zunehmenden Kundenschar; oder anders ausgedrückt, eine Innovation ist dann eine Innovation, wenn sie sich im Markt durchsetzt. Die 3D-MID-Technologie erweitert und verfeinert die Palette der herkömmlichen starren und flexiblen eiterplatten: der momentan aktuellste Höhepunkt in der Geschichte der Schaltungsträger. Die vergangenen Höhepunkte der eiterplattenentwicklung kurz erwähnt: 1925 erstes atent durch harles Ducas und etwas später durch M sar asolini in den 50er- ahren die ersten eiterplatten in einseitiger und doppelseitiger Bauweise mit Bestückung in den 60er- ahren erstes atent für mehrlagige eiterplatten im ahre 1982 Einführung der SMT Surface Mount Technologie und in den 90er ahren fanden Weiterentwicklungen bezüglich flexibler und starr-flexibler eiterplatten statt Der weltweite roduktionswert der eiterplattenbranche betrug 59 6 Milliarden Dollar im ahre 2014 mit einer Steigerung von 3 gegenüber dem or ahr 2013

Vorteile Die orteile spritzgegossener Schaltungsträger sind vielfältig Insbesondere der dreidimensionale Gestaltungsraum optimiert die erbindungstechnik von Modulen Komponenten usw auch über gerundete Kanten Dem Antennen-Design sind kaum Grenzen gesetzt Die Antennen basierend auf der 3D-MID-Technolog nden eine weltweite erbreitung in den Mobiltelefonen Abschirmungen können einfach realisiert werden. Die Platzierung von Komponenten wie u. a. EDs bzw deren räumliche Ausrichtung bewirken gewünschte Effekte die auf zweidimensionalen eiterplattenstrukturen schwierig zu realisieren sind. Das hochwertige Beschriften von eichen oder S mbolen ist eine weitere Anwendungsmöglichkeit.

Feinste Strukturen von eiterbahnen

rungen usw zu Kostensenkungen bei Die Funktionalität einer Anwendung wird optimiert und massiv vereinfacht Diese Einsparungen kompensieren den etwas teureren thermoplastischen Kunststoff mit dotierten laseraktivierbaren Metallverbindungen als Kunststoffadditive Der aserstrahl zersetzt oberflächlich die Kunststoffmatrix in flüchtige Spaltprodukte und setzt aus dem Additiv Metallkeime frei, die sehr fein in der mikrorauen berfläche liegen Eine geringfügige Abtragung des Kunststoffes an den laserbearbeiteten Stellen ndet statt Die so freigelegten Metallpartikel bilden die Keime für den nachfolgenden Metallisierungsschritt. In den folgenden stromlosen Bädern Kupfer, Nickel und Gold entstehen konturenscharfe eiterbahnschichten an den belaserten Teilflächen

Kunststoff trifft Elektronik Die weite erbreitung von 3D-MID-Antennen in den Mobiltelefonen wurde bereits erwähnt erschiedenste Anwendungen in der Automobilindustrie sowie in Industrien wie hren Medizintechnik Konsum- und erbrauchsgüter bestätigen die Marktdurchdringung

Die fünf Prozessschritte zum laserstrukturierten Schaltungsträger

Multiple Dimensions AG www.multipledim.com Antennen-Design

Prozessschritte Die fünf Prozessschritte zum spritzgegossenen Schaltungsträger 1 erstellung Spritzgusswerkzeug 2 Kunststoffspritzguss 3 aserstrukturierung 4 hemisches alvanisieren 5 Bestücken tragen zur Ef zienz und zu Kosteneinsparungen für die Herstellung von gewünschten Komponenten oder Modulen bei Insbesondere kann in vielen Anwendungen auf eiterplatten und auf ihre erbindungskabel verzichtet werden. In der Gesamtkostenanal se tragen eingesparte Arbeitsschritte Kabelkonfektionieren ten Montieren Schrauben usw sowie eingesparte Materialien Kabel Schrauben wischenstecker alte7 | 2015

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KOMPONENTEN / HALBLEITER SERIE

Moderne

Leiterplattenentwicklung Folge 6: Intelligente Ausgabeformate Bei der Entwicklung eines elektronischen Produkts von der Idee bis zur Realisierung sind Teams von Designern und Ingenieuren in den unterschiedlichsten Disziplinen involviert. Egal, ob lokal oder global erteilt m ssen sie e ient usammenarbeiten. Ausge en om Hauptaufgabengebiet der Leiterplattenentwicklung, umschreibt diese Arti elserie me rere erei e er inter is i lin ren ollaboration. AUTOR: ROBERT HUXEL, TECHNICAL MARKETING MANAGER – EMEA, ALTIUM EUROPE Ausgabemaske

F

ür eine Branche, die hinsichtlich ihrer Schnelllebigkeit bestrebt ist, technologisch immer auf dem neuesten Stand zu bleiben und dies auch bei der erstellung der fundamentalsten Komponente eines Elektroniksystems, der eiterplatte selbst ist sie bemerkenswert konservativ Der auptgrund für diese Feststellung begründet sich durch die Art der Bereitstellung von Fabrikationsdaten Die Datenformate zur erstellung von eiterplatten haben sich über die vergangenen ahrzehnte zwar weiterentwickelt aber ein wirklicher Standard zum mfang der Fertigungsinformationen hat sich nie etabliert

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erber 2

Es ist nach wie vor eine beträchtliche Menge an manuellen Eingriffen notwendig um die ichtigkeit der roduktionsdaten zu gewährleisten Dabei entwickelt sich zwischen Entwicklung und Fertigung ein konsistenter Workflow häug nur durch pers nliche Kontakte Ein Wechsel des Fertigungsunternehmens kann sich daher eher st rend auswirken In diesem usammenhang gibt es eine wachsende ahl von Stimmen die der Meinung sind dass die Branche einen neuen Standard ben tigt der eine fehlerfreie und unmissverständliche Datenübergabe zum eiterplattenfertiger erm glicht Wie so häu g in der Elektronik-Industrie gibt es aber eine philosophische Kluft zwischen denen die einen neuen Standard von rund auf neu aufbauen würden und den enigen die Bestehendes weiterentwickeln und von nzulänglichkeiten befreien m chten So sind in der ergangenheit mehrere konkurrierende Formate entstanden die den Anspruch eines Standards erheben drei um genau zu sein

Gerber X2 Die konse uente Weiterentwicklung des etablierten extended erber -Formats nennt sich erber 2 Das Schlüsselelement dieser Evolution ist die gewachsene ahl der in diesem Format enthaltenen Informationen in Form von Attributen die spezi zieren welche Daten aus der eiterplatte mit ausgegeben werden sollen So lässt sich zum Beispiel aktuelletechnik.ch

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Traditionelle Herstellungsdaten vs. IPC 2581/Gerber X2.

6-teilige Serie «Moderne Leiterplattenentwicklung» in «at – aktuelle technik» • Folge 1, Ausgabe 02/2015 B Design Ef ziente Produktentwicklung • Folge 2, Ausgabe 03/2015 E-CAD-Bibliotheken im Wandel • Folge 3, Ausgabe 04/2015 PCB-Kollaboration

bestimmen, ob die Netzliste oder der Lagenaufbau der Leiterplatte Bestandteil des Datensatzes ist. Ein weiterer Anspruch dieses Formats ist die Abwärtskompatibilität, die den angeborenen Konservatismus der Branche als eine weitverbreitete Haltung widerspiegelt; zusätzliche im Ausgabeformat enthaltenen Informationen werden beim Einlesen nicht verwertet. Das Format selbst ist heute in der Obhut von Ucamco. Im Gegensatz zum geometrischen Ansatz eines Gerber-Formats fahren die alternativen Formate einen datenzentrischen Ansatz, alle Informationen der Leiterplatte werden in einer einzigen Ausgabe erzeugt.

ODB++ Dieses Format hat eine ganz eigene Geschichte, und das Doppelplus dieses Formats lässt eine bereits durchlaufene Evolution erkennen. Es wurde ehemals von Valor, einem später von Mentor Graphics erworbenen Unternehmen entwickelt und wird auch ausschliesslich von diesem gepflegt

IPC-2581 Von der Elektronik-Industrie fast enthusiastisch begrüsst wird das Format IPC-2581, eine

auf XML (eXtended Markup Language) basierende Beschreibung aller möglichen Ausgaben zur Fertigung einer Leiterplatte. Wie in anderen Domänen, in denen XML Verwendung ndet wie zum Beispiel bei Bildinformationen oder CNC-Daten, dient es auch hier als Träger für die Wandlung von Daten. Es ist daher eine geeignete Grundlage, um einen neuen Standard für die PCB-CAD/ CAM-Schnittstelle zu werden. IPC-2581 ist in der Obhut eines dedizierten Konsortiums und wurde von Cadence Design Systems initiiert.

Die Herausforderung der Adoption Die Branche ist häu g misstrauisch gegenüber neuen Formaten, die als proprietär gelten, und hinterfragt deshalb die Rolle der EDA-Hersteller bei solchen Standards. Im Falle von ODB++ hat Mentor Graphics den Standard konsequent als «offen» und alle geforderten Aspekte berücksichtigend positioniert. Cadence unterstreicht seine Position als einer der führenden Treiber im unabhängigen IPC-Konsortium. Alle diese Ansätze sind so strukturiert, dass sie Parameter für die Fertigung von heutigen wie zukünftigen Designs umfassen.

• Folge 4, Ausgabe 05/2015 E-CAD-MCAD-Kollaboration • Folge 5, Ausgabe 06/2015 Design-to-Cost • Folge 6, Ausgabe 07/2015 Intelligente Ausgabeformate

Dies beinhaltet sowohl starr-flexible Sektionen auf einem B als auch die Identi zierung von Impedanz-angepassten Leitungen. Natürlich müssen sowohl Entwickler als auch die PCB-Hersteller die gleichen Standards unterstützen und die Kosten für den Erwerb der notwendigen Werkzeuge tragen. Auf dem Markt be ndliche rodukte sind aber so weit ausgereift, dass ein «plug and play» gewährleistet ist. Aus heutiger Sicht scheint es unwahrscheinlich, dass eines der konkurrierenden Formate völlig dominant wird. Es wird sicher ein Wettbewerb stattfinden, und die EDA-Hersteller müssen folglich mehrere Formate unterstützen. Altium bietet alle 3 Formate in Altium Designer für die Ausgabe von Herstellungsdaten einer Leiterplatte an.

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KOMPONENTEN / HALBLEITER PRODUKTÜBERSICHT

Sicherheitsschalter ANBIETER HOMEPAGE

Produktname Art der Schutztür bzw. der trennenden Schutzeinrichtung Schutzart Öffner-/Schliesser-Kont. Prüfungen/Zulassungen Schalterkonzept Zuhaltungsarten

AWAG Elektrotechnik AG

AWAG Elektrotechnik AG

AWAG Elektrotechnik AG

Bachofen AG

www.awag.ch

www.awag.ch

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http://www.bachofen.ch

SAFEMASTER STS

SAFEMASTER STS

SAFEMASTER STS

BANNER SI-HGZ63

Alle Arten von beweglichen,

Alle Arten von beweglichen,

Alle Arten von beweglichen,

Drehtür Tor Abdeckung von 0 bis

trennenden Schutzeinrichtungen

trennenden Schutzeinrichtungen

trennenden Schutzeinrichtungen

2 0

IP65

IP65

IP65

IP67

mehrere Varianten

mehrere Varianten

mehrere Varianten

2 NC / 1 NO

E Baumusterzerti kat gemäss Ma-

E Baumusterzerti kat gemäss Ma-

E Baumusterzerti kat gemäss Ma-

CE, CSA

schinenrichtlinie 2006/42/EG An.IV

schinenrichtlinie 2006/42/EG An.IV

schinenrichtlinie 2006/42/EG An.IV

Sicherheitsschalter Bauart 2 mit

Sicherheitsschalter Bauart 2 mit

Abschaltung elektromechanisch und

Schlüssel-Transfer-Funktionen

Schlüssel-Transfer-Funktionen

rein mechanisch ohne Verdrahtung

Erhältlich ohne Sperrvorrichtung oder

Fehlschliesssicherung,

Mechanische Zuhaltung mittels

mit kodiertem Schlüssel

uhestrom- und Arbeitsstromprinzip

adius

Elektromechanik mechanisch

Schlüsseltransferfunktion

Flucht-, Not- und Hilfsentriegelung

Sicherheitskennwerte

Sonstiges

PLe / Kat.4 nach EN ISO 13849-1,

PLe / Kat.4 nach EN ISO 13849-1,

PLe / Kat.4 nach EN ISO 13849-1,

Sicherheitskategorie 4

als System zu berechnen,

als System zu berechnen,

als System zu berechnen,

ISO 13849-1, IEC / EN 90497-5-1

Gebrauchsdauer 20 Jahre

Gebrauchsdauer 20 Jahre

Gebrauchsdauer max. 20 Jahre

ca. 1 Mio. Bewegungen

Hybride Schalter und modulares

Zuhaltungs- und Schlüsseltransfersys-

Schlüssel-Transfer-System,

M12 uick Disconnect cordset

Schlüsseltransfersystem,

tem

auptzugänge werden elekrisch und Wartungszugänge mechanisch

auptzugänge werden elektrisch

und Wartungszugänge mechanisch

ugänge werden mechanisch

Anschluss gerade oder gewinkelt

ohne Verdrahtung abgesichert

Anschluss an Sicherheitsrelais möglich,

ohne Verdrahtung abgesichert

inkdruckguss bis 120 kg günstiger als

ohne Verdrahtung abgesichert

ANBIETER HOMEPAGE

Produktname Art der Schutztür bzw. der trennenden Schutzeinrichtung Schutzart Öffner-/Schliesser-Kont. Prüfungen/Zulassungen Schalterkonzept Zuhaltungsarten

Eaton Industries II GmbH

EUCHNER AG

EUCHNER AG

www.biz-conrad.ch

www.eaton.ch

www.euchner.ch

www.euchner.ch

SI.-SCHALT. LS-S02-24DFT-ZBZ/X FE

Sicherheitspositionsschalter S

Berührungsloser Si-Schalter CET

Berührungsloser Si-Schalter CES

Drehtür Klapptür abnehmbare Teile

seitlich verschiebbare und / oder

Schiebe Schwenk

Schiebe Schwenk

drehbare Schutzeinrichtungen

abnehmbare Schutzeinrichtungen

IP 65

IP65

IP 67

I 6

max. 2 Ö / max. 2 S

2

2 × OSSD, sowie Meldeausgang

CE, UL, TÜV, SUVA CNA INSAI

UL, CSA, BG

UL, CSA, BG

Sicherheitsverriegelung,

Elektromech Sicherheitsschalter mit

RFID-Si-Schalter mit Zuhaltung und

Berührungsloser RFID Sicherheits-

Überwachung der Türstellung

getrenntem Betätiger

Zuhaltungsüberwachung

schalter

Überwachte Sicherheitsverriegelung,

Ferderkraft oder magnetzkraft

Mechanische oder elektrische uhal-

ohne Zuhaltung, Multi- und Unicode-

verriegelt

tung, 6500 N, Multi- oder Unicode für

ubtüren

ubtüren

abnehmbare Schutzeinrichtungen, Positionen

lung

Sonstiges

63

Conrad Electronic AG

ilfsentriegelung Federkraftverriege-

Sicherheitskennwerte

Edelstahl SI-

uhestromprinzip

IEC/EN 60497-5-1

Einsetzbar bis Kat. 4

SSD 2 Meldeausgänge

I 69k

odierung für h chsten Manipula-

h chsten Manipulationsschutz

tionssschutz

PLe/Kat. 4 nach EN ISO 13849-1,

PLe/Kat. 4 nach EN ISO 13849-1,

PFHd 3,1 × 10-9 /h,

PFHd 4,1 x 10-9 /h,

Gebrauchsdauer 20 Jahre

Gebrauchsdauer 20 Jahre

Betätigungskopf um e 90 rad

vielzahl unterschiedlicher Betätiger

Integrierte Auswerteeinheit,

Integrierte Auswerteeinheit,

drehbar

Zeitsteuerung der Entriegelung

4 Anfahrrichtungen, auch für

5 Anfahrrichtungen,

möglich mit ESR5-NV30-30

Serieschaltung erhältlich div ubeh r

auch für Serienschaltung erhältlich

Sperreinsatz Fluchtentriegelung etc

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und Türzuhaltungen ANBIETER HOMEPAGE

EUCHNER AG

EUCHNER AG

EUCHNER AG

EUCHNER AG

www.euchner.ch

www.euchner.ch

www.euchner.ch

www.euchner.ch

Berührungsloser Si-Schalter CMS

Sicherheitsschalter CTP

Sicherheitssystem MGB

Sicherheitsschalter SGP Typ 2

Schiebe,Schwenk,Hubtüren, abnehm-

Schiebe, Schwenk, Hubtüren,

Schiebe- oder Schwenktür

Schiebe, Schwenk, Hubtüren,

bare Schutzeinrichtungen

abnehmbare Schutzeinrichtungen

IP 67

IP 69k

IP 65

IP 65 / IP 67

2 bis 3S oder Ö/S-Kombinationen

2 × OSSD, sowie Meldeausgang

2 × OSSD , div. Meldeausgänge

2 ZÖ, 4 ZÖ; o.2ZÖ / 2 S, o.3ZÖ / 1S

UL, TÜV

UL, DGUV

UL, CSA, BG

UL,CSA,DGUV

Produktname Art der Schutztür bzw. der trennenden Schutzeinrichtung Schutzart Öffner-/Schliesser-Kont. Prüfungen/Zulassungen

Berührungsloser magnetischer

RFID-Si-Schalter mit Zuhaltung und

RFID-Si-System mit Zuhaltung und

Elektromechanischer Sicherheits-

Schalterkonzept

Sicherheitsschalter

Zuhaltungsüberwachung

sicherer Zuhaltungsüberwachung

schalter mit getrenntem Betätiger

ohne Zuhaltung

Mechanische oder elektrische Zuhal-

ohne Zuhaltung oder mit mecha-

ohne mechanische Zuhaltung

Zuhaltungsarten

tung, 2500 N, Multi- oder Unicode für

nischer oder elektrischer Zuhaltung

Sicherheitskennwerte

abnehmbare Schutzeinrichtungen

höchsten Manipulationsschutz

bis 2000 N

PLd/Kat. 4 nach EN ISO 13849-1,

PLe / Kat. 4 nach EN ISO 13849-1,

PLe/Kat. 4 nach EN ISO 13849-1,

bis Kategorie 3 / PLd

PFHd 4, 3E-08

EN ISO 14119, PFHd 4,1 x 10-9 /h,

PFHd 2,54 × 10-8 /h,

B10d 3,0E+06

Gebrauchsdauer 20 Jahre

Gebrauchsdauer 20 Jahre

Anschluss an entsprechende Auswer-

Integrierte Auswerteeinheit; 4 Anfahr-

Magnetansteuerung von PLC möglich,

Anschluss an Si-Relais oder Si-PLC

teeinheit, 3 Anfahrrichtungen

richtungen, auch für Serieschaltung

diverse versch. Bedienelemente

möglich; 5 Anfahrrichtungen,

erhältlich, div. Zubehör, Sperreinsatz,

möglich, diverses Zubehör z.B. Fluch-

auch in Voll-Alu erhältlich

Fluchtentriegelung, etc.

tentriegelung, Serieschaltung möglich,

Sonstiges

ro net Ausführung

ANBIETER HOMEPAGE

EUCHNER AG

ifm electronic ag

Leuze electronic AG

Mattle Industrie-Produkte AG

www.euchner.ch

www.ifm.com/ch

www.leuze.ch

www.mattle-ag.ch

Sicherheitsschalter STP Typ 2

Sicherheitssensor

L200

ABB-Jokab-Safety / EDEN-OSSD

Schiebe, Schwenk, Hubtüren,

Schiebetür,Klappe, Mannsloch,

Türen, Klappen, bewegliche Verdecke,

Positionsüberwachung, Drehtüre,

abnehmbare Schutzeinrichtungen

Hauben, Gitter usw.

mechanische Zutrittssicherungen

Schiebetüre, Klappen, Hauben,

IP 65 / IP 67

IP65 / IP67

IP 67

IP67 / IP69

2 ZÖ, 4 ZÖ; o.2ZÖ / 2S,o. o. 3ZÖ / 1S

Taktsignal

1 Ö + 2 S, 2 Ö

2 × OSSD

UL, CSA, DGUV

cRUur, cULus, UL

CE, IMQ, c UL US

UL, TÜF, CE

Produktname Art der Schutztür bzw. der trennenden Schutzeinrichtung Schutzart Öffner-/Schliesser-Kont. Prüfungen/Zulassungen

Elektromechanischer Sicherheits-

elektischer Sicherheitssensor

Verriegelungseinrichtung mit

2 × OSSD mit zusätzlichem

Schalterkonzept

getrenntem Betätiger

Infoausgang oder Reset

Mit Fehlschliesssicherung,

SensorTransponder

Zuhaltungsarten

Sicherheitskennwerte

Gitter etc.

schalter mit getrenntem Betätiger mit mechanischer oder elektro-

magnetischer Zuhaltung bis 2500 N

mit Feder/elektrom. entsperrt,

und Zuhalteüberwachung

elektromagn./Feder entsperrt

bis Kategorie 3 / PLd

EN ISO 13849-1

PLe / Kat. 4 nach EN ISO 13849,

PLe / Kat.4. nach EN ISO13849-1,

B10d 5, 0E+06

2008 Kategorie 4 PL e

SIL 3, Gebrauchsdauer 20 Jahre nach

EN ISO14119,

IEC 61508: SIL 3

ISO 13849-1

PFHd4.5 × 109/SIL3

Anschluss an Sicherheitsrelais möglich

Einschaltstromreduzierung einstellbar,

Anschluss an beliebige SafetySPS oder

Hilfsentriegelung verfügbar

Sicherheitsrelais

Magnetansteuerung über PLC, Anschluss an Si-Relais oder Si-PLC

Sonstiges

möglich, 5 Anfahrrichtungen, auch in Voll-Alu (3000 N) oder mit Fluchtentriegelung erhältlich

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Sicherheitsschalter ANBIETER HOMEPAGE

Produktname Art der Schutztür bzw. der trennenden Schutzeinrichtung Schutzart Öffner-/Schliesser-Kont. Prüfungen/Zulassungen Schalterkonzept

Mattle Industrie-Produkte AG

Mattle Industrie-Produkte AG

Mattle Industrie-Produkte AG

Mattle Industrie-Produkte AG

www.mattle-ag.ch

www.mattle-ag.ch

www.mattle-ag.ch

www.mattle-ag.ch

IDEM-Safety / LEILOCK-KL1-P

IDEM-Safety / LPC

IDEM-Safety / RAMZLOCK-KLTM-RFID

IDEM-Safety / SAMLOCK-KLM

Drehtüre, Schiebetüre, Klappen,

Drehtüre, Schiebetüre, Klappen,

Drehtüre, Schiebetüre, Klappen,

Drehtüre, Schiebetüre, Klappen,

Hauben, Gitter etc.

Hauben, Gitter etc.

Hauben, Gitter etc.

Hauben, Gitter etc.

IP67

IP67 / IP69

IP67

IP67

2NC; 1NO GuardOpen; 1NO GuardLock

2NC / 1NO

4NC; 1NO GuardOpen; 1NO GuradLock

4NC; 1NO GuardOpen; 1NO GuardLock

UL, TÜF, CE

UL, TÜF, CE

UL, TÜF, CE

UL, TÜF, CE

Elektromech. Sicherheitsschalter mit

Codierter MagnetSchalter

Elektromech. Sicherheitsschalter mit

Elektromech. Sicherheitsschalter mit

getrenntem Betätiger und RFID

getrenntem Betätiger

Mit Feder / elektrom. entsperrt, Betä-

Mit Feder / elektrom. entsperrt,

Betätigerkopf drehbar 4 Pos. und

tigerkopf 2 Pos. und 2000 N Zuhalte-

Betätigerkopf drehbar 4 Pos. und

1400 N Zuhaltekraft

kraft, Zungenbrucherkennung RFID

1800 N / 2000 N Zuhaltekraft PLe/Kat.4. nach EN ISO13849-1,

getrenntem Betätiger

Zuhaltungsarten

Sicherheitskennwerte

Sonstiges

Mit Feder / elektrom. entsperrt,

Magnetschalter

PLe/Kat.4. nach EN ISO13849-1,

PLe/Kat.4. nach EN ISO13849-1,

PLe / Kat.4. nach EN ISO13849-1,

PFHd 3.44 × 108 / SIL3 EN62061,

PFHd 2.52 × 108 / SIL3 EN62061,

PFHd 3.44 × 108 / SIL3 EN62061,

PFHd 3.44 × 108 / SIL3 EN62061,

Gebrauchsdauer 35 Jahre

Gebrauchsdauer 47 Jahre

Gebrauchsdauer 35 Jahre

Gebrauchsdauer 35 Jahre

Anschluss an SafetySPS oder Sicher-

Anschluss an SafetySPS oder Sicher-

Anschluss an SafetySPS oder Sicher-

Anschluss an SafetySPS oder Sicher-

heitsrelais. LED-Anzeige,

heitsrelais. Div. Ausführungsvarianten

heitsrelais. LED-Anzeige;

heitsrelais. LED-Anzeige;

div. Ausführungsvarianten Betätiger,

u.a. auch in EdelStahl-Ausführung

div. Ausführungsvarianten Betätiger,

div. Ausführungsvarianten Betätiger,

u.a. auch in EdelStahl-Ausführung

u.a. auch in EdelStahl-Ausführung.

u.a. auch in EdelStahl-Ausführung

ANBIETER HOMEPAGE

Produktname Art der Schutztür bzw. der trennenden Schutzeinrichtung Schutzart Öffner-/Schliesser-Kont. Prüfungen/Zulassungen Schalterkonzept Zuhaltungsarten

Microprecision Electronics SA

Pepperl+Fuchs AG

PILZ

RS Components

www.microprecision.ch

www.pepperl-fuchs.ch

www.pilz.ch

ch.rs-online.com

Serie MP700

Sicherheitsschalter

PSEN cs5.11

Schmersal Serie AZ16

Verschiedene bewegliche Teile,

Türen, Klappen, Gitter, Hauben

Drehtür, Schiebetür, Klappe,

Verriegelungsschalter

sowie NOT-AUS Funktion

abnehmbare bewegliche Verdeckung (Haube, Gitter)

IP67

IP67

IP67

IP67

1 Oeffner / 1 Schliesser

2 sicherheitsgerichtete Eingänge

2 OSSD-Ausgänge, 1 Meldeausgang

3 Öffner

UL / EN

EN 50295, IEC 62026-2

CE, TÜV, UL / cUL, FCC, IC, ECOLAB

BG, UL, CSA

Zwangsunterbrechender Kontakt

Sicherheitsschalter mit separatem

codierter, berührungslos wirkender

einfacher Maschinenschutz-Sicher-

Betätiger

Sicherheitsschalter

heitsschalter

Mit Fehlschliesssicherung

Optional mit Produkt PSENslock oder

Schleichschaltglied

Mechanisch verriegelt mit Dreh- oder Ziehentriegelung

Sicherheitskennwerte

Sonstiges

IEC-947-5-1

Bis 6 A / 250 VAC

PSENmech DIN EN 954-1, EN ISO 13849-1

PLe / SIL3

EN ISO 13849-1

(bis PLd)

Bauart 4 nach EN ISO 14119

Gebrauchsdauer 20 Jahre

AS-Interface Sicherheitsschalter

Integrierte Rastfunktion mit 30 N

Haltekraft zwischen Sensor und Betätiger

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KOMPONENTEN / HALBLEITER

und Türzuhaltungen Schmersal Schweiz AG

Schmersal Schweiz AG

Schmersal Schweiz AG

Schmersal Schweiz AG

www.schmersal.ch

www.schmersal.ch

www.schmersal.ch

www.schmersal.ch

AZM200 Sicherheits-Zuhaltung

A M300 Sicherheist- uhaltung

für Anbau an ro ls stemen

Drehtür Schiebtür auch für Anbau an

Drehtüren Schiebtüren I 6 gemä IE

ro ls stemen

EN 60529

I 66 I 6

I 6 K

SS260 Sicherheits-Sensor

ANBIETER HOMEPAGE

FID-Sicherheits-Sensor SS16

für Anbau an ro ls stemen

für Anbau an ro ls stemen

(Plexiglas) Dreh- und Schiebtüren

Dreh- und Schiebtüren

I 65 I 6 gemä IE

I 65 I 6 gemä IE

EN 60529

EN 60529

2 Sicherheits-Kontakte

2 Sicherheits-Kontakte

2 Si-Ausgänge SSD 1 Diagnoseausg

2 Si-Ausgänge SSD 1Diagnoseausg

EN IS 13849-1 IE 61508

EN IS 13849-1 IE 61508

EN IS 13849-1 IE 61508

EN IS 13849-1 IE 61508

IE 6094 -5-3 EN 62061

IE 6094 -5-3 IE 62061 c

IE 6094 -5-3 berührungslos codiertes elektronisches S stem Arbeitsstrom-

uhestromprinzip

Betätiger oder uhaltung überwacht e Kat 4 nach EN IS 13849-1

FID berührungslos

codiert erh hter Manipulationsschutz

codiert erh hter Manipulationsschutz

Arbeitsstrom-

uhestromprinzip

e Kat 4 nach EN IS 13849-1

Gebrauchsdauer 20 Jahre

Gebrauchsdauer 20 Jahre

selbstüberwachte eihenschaltung

3 verschiedene Betätigungsrichtungen

ilfsentriegelung

ger uhaltung v

ersatz Betäti-

- 5 mm m glich

3 ED zur ustandsanzeige

Schalterkonzept Zuhaltungsarten

Betätiger oder uhaltung überwacht

SI 3 F 5 2 10-10

nose

us T

FID berührungslos individuell

mit individueller odierung

bis SI 3 F 4 0 10-9

von 31 Sensoren intelligente Diag-

FID berührungslos individuell

Produktname Art der Schutztür bzw. der trennenden Schutzeinrichtung Schutzart Öffner-/Schliesser-Kont. Prüfungen/Zulassungen

eihenschaltung

e Kat 4 nach EN IS 13849-1 SI 3

uhestromprinzip uhaltungs- ber-

SI 3

Sicherheitskennwerte

F 6 3 10 -11 h

Gebrauchsdauer 20 Jahre hoher Schaltabstand

uerversatz bis

-18 mm kaskadierbar bis 31 Stk

ilfsentriegelung

wachung Diagnoseausgang

e Kat 4 nach EN IS 13849-1

ebrauchsdauer 20 ahre

Türanschlag mit Magnetrastung

Sonstiges

drei Betätigungsrichtungen

Diagnoseausgang elegantes Kunst-

Klemmenraum oder Stecker-

stoffgehäuse

Anschluss kaskadierbar bis 31 Stk

3 EDs zur Betriebszustandsanzeige

Diagnoseausgang

SICK AG

Siemens Schweiz AG

www.sick.ch

www.siemens.ch

Sicherheitsschalter T 4

3SE5322-1SD21-1A 4

berwachen von beweglichen

Standartbetätiger adius- und

trennenden Schutzeinrichtungen wie Dreh- Schiebetüren

niversalradiusbetätiger

auben Klappen

I 69K

I 69

2 SSD 2 N 1 ilfskont 1 N

2 ffner 1 Schliesser

SA

SA EA

Transponder-Sicherheitsschalter

FID

95211

Sicherheits- ositionsschalter mit

ANBIETER HOMEPAGE

Produktname Art der Schutztür bzw. der trennenden Schutzeinrichtung Schutzart Öffner-/Schliesser-Kont. Prüfungen/Zulassungen Schalterkonzept

getrennter Zuhaltung –

e EN IS 13849-1 SI 3 IE 61508

F d 1119 10-9

Mit Betätiger

Zuhaltungsarten

Kategorie 3 mit zusätzlichem Schalter

Sicherheitskennwerte

Kategoerie 4 nach EN IS 13849-1

ohe Kodierungsstufe EN IS 14119 • Sichere Sensorkaskadierung

Anschluss an Sicherheitssteuerung

• Uni- und Multicode-Ausführung

oder Sicherheitsrelais m glich

Sonstiges

uaderf rmige und z lindrische Ausführung Ausführung mit magnetischer altekraft

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KOMPONENTEN / HALBLEITER TOP-INFO

Intelligentes Stromnetz

Intelligent verkabelt – so gelingt die Einspeisung von erneuerbaren Energien problemlos.

Im Netz der Energie Thun AG sind schweizweit die ersten zwei regelbaren Transformatoren im Parallelbetrieb im Einsatz. Diese regeln die Ausgangsspannung auch bei stark variierender Einspeisung durch Fotovoltaik und weitere erneuerbare Energien automatisch. Premiere im Schweizer Stromnetz: Smart-Grid-Transformatoren von Schneider Electric.

D

ie Energie Thun AG zeigt Innovationsgeist: Sie hat die beiden ersten regelbaren Transformatoren – auch Smart-Grid-Trafos genannt – im Parallelbetrieb in der Schweiz in Betrieb genommen. Mit diesem Pilotprojekt, das mit der Firma Schneider Electric (Schweiz) AG aus Ittigen realisiert wurde, ist ein wichtiger Schritt in Richtung intelligentes Stromnetz in Thun getan, und die Energie Thun AG kann als erstes Schweizer Energieversorgungsunternehmen wertvolle Erfahrungen in diesem Bereich sammeln.

Regelbare Transformatoren sind in der Lage, auch bei einer erhöhten Einspeisung aus einer dezentralen Energieanlage den Ausgang auf der Niederspannungsseite automatisch zu stabilisieren und innerhalb des Spannungsbandes zu halten. Die beiden Thuner Transformatoren funktionieren sogar im Parallelbetrieb und sind in das Netzleitsystem der Energie Thun AG eingebunden. Die Smart-Grid-Trafos von Schneider Electric erfüllen die neuesten Standards (zum Beispiel EcoDesign) und überzeugen mit ihrem robusten Design sowie dem minimalen Unterhalt.

Einbindung von drei Fotovoltaik-Anlagen Die beiden regelbaren Transformatoren der Energie Thun AG binden im Moment eine Fotovoltaik-Anlage in einem Gewerbegebiet in Thun ins Netz ein, ab Oktober werden es zwei mit einer Gesamtleistung von über 1 Megawattpeak

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sein. Eine dritte Anlage ist bereits in Planung. Die Anlagen würden einen normalen Transformator mit ihrer Spitzenleistung überlasten. Dazu kommt, dass an einem Wochenende in einem reinen Gewerbegebiet wie diesem eine sehr tiefe Grundlast bezogen wird. Und wenn die Sonne scheint, entsteht zwischen der anfallenden Leistung und dem tatsächlichen Bezug eine riesige Differenz.

Ein grosser Schritt hin zum Smart Grid ange eit floss der Strom in unseren Netzen nur von den Erzeugern zu den Verbrauchern. Seit es dezentrale Rückeinspeisungen aus Solar- und Windanlagen gibt fliesst der Strom in beide Richtungen. Die Anforderungen an das Verteilnetz sind stark gestiegen und werden – aufgrund der Zunahme des Anteils erneuerbarer Energien – noch weiter steigen. Von einem intelligenten Einspeisemanagement oder dem Smart Grid liest und hört man viel. Bisher gab es jedoch in der Schweiz noch keine konkreten Umsetzungen. Mit den beiden regelbaren Transformatoren der Energie Thun AG wurde jetzt der Grundstein für ein Smart Grid in Thun gelegt. Energie Thun AG www.energiethun.ch Schneider Electric (Schweiz) AG www.schneider-electric.com

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KOMPONENTEN / HALBLEITER

Print-Transformer Die flachen rint-Transformatoren der Baureihe F weisen die Prüfzeichen UL, C-UL sowie ENEC10 (VDE) auf. Die minimale Baugr sse bei hoher eistung geringe Bauh he sowie ein Spulenkörper in 2-Kammer-Technik sind weitere Merkmale dieser Baureihe Sie k nnen als Trenn- und Sicherheitstransformator zur sicheren elektrischen Trennung der Ein- und Ausgangsseite eingesetzt werden. Es werden Leistungen von 2 bis 52 VA mit verschiedenen Sekundärspannungen angeboten. Je nach Modell können Umgebungstemperaturen bis +70 °C eingehalten werden. Kundenspezi sche sungen k nnen entwickelt und hergestellt werden. PG Transformatoren GmbH www.pgtrafo.ch

Zeit-Relais für den Servicewagen Das Zeit-Relais ZRM-103 vereint viele Vorteile. In einer Modulbreite (17,5 mm) verbergen sich 3 Wechselkontakte 8 A / 250 V AC. Alle wichtigen Zeitfunktionen: Einschalt- / Ausschalt- erz gerung und Wischfunktion Blinker Impuls und Pause beginnend, Doppelfunktion: Ein- und Ausschaltverzögerung, Impulsgenerator sowie ein Impuls-Relais ermöglichen den universellen Einsatz. Dank dem Multispannungsbereich können alle Spannungen von 12 V bis 240 V AC / DC angelegt werden. Mit dem Multizeitbereich von 0,1 s bis 10 Tage sowie Dauer-Ein und Dauer-Aus für den Serviceeinsatz lässt es keine Wünsche offen. Der Steuerkontakt ist parallel belastbar, das heisst, mit der Ansteuerung kann neben dem ZeitRelais auch ein weiteres Gerät, zum Beispiel eine Schützenspule angesteuert und so als Sofortkontakt genutzt werden. Funktions- und eiteinstellung erfolgen übersichtlich und komfortabel über Drehschalter All diese Features reduzieren die agerhaltung und uali zieren es als das Zeit-Relais für den Servicewagen. Relmatic AG www.relmatic.ch

Kompakter Einphasen-Filter

Regenerative Wechselrichter

Schurter erweitert das Sortiment der Einbau lter für Einphasen-S steme mit der neuen Serie FMAB NE Die einstu ge Filterreihe verfügt über ein kompaktes Design bei gleichzeitig hoher Performance. Durch den Einsatz grosser X-Kondensatoren wird eine hohe symmetrische Dämpfung erreicht. Ein kompaktes Design, verbunden mit hoher Performance, zeichnet die neue FMAB-NE -Filter-Serie aus Ausgerüstet sind alle arianten mit grossen X-Kondensatoren, die eine hohe s mmetrische Dämpfung im unteren Fre uenzbereich gewährleisten. Symmetrische Störungen entstehen beispielsweise durch Phasenanschnitt-Steuerungen oder Halbleiter-Relais. Das Schalten der Leistungshalbleiter bewirkt Störströme zwischen Pol-Leiter und NeutralLeiter.

Die MiniSKiiP-Poduktplattform für Leistungsmodule ist ausgelegt für die Spannungsklassen 600 V / 650 V, 1200 V und 1700 V mit einem Strombereich von 4 A bis 400 A und bietet ein breites Spektrum an Schaltungstopologien. Die SPRiNG-Technologie für die Leistungs- und Steueranschlüsse ermöglicht eine schnelle, kostengünstige und lötfreie Montage von Leiterplatte, Kühleinheit und Leistungsmodul. Das MiniSKiiP wird vor allem in industriellen Motorantrieben, Solarwechselrichtern und Stromversorgungen verwendet. Zur Erweiterung der Produktplattform sind jetzt auch höher integrierte MiniSKiiP-Twin-Leistungsmodule mit zwei unabhängigen 1200-V-6-Packs in einem Gehäuse verfügbar. Semikron AG www.semikron.com

Schurter AG www.schurter.ch

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MESSTECHNIK / SENSORIK DRUCKSENSOREN

Druck unter Kontrolle Seit Kurzem sind in der EU Reifendrucksensoren bei euwagen fli t. ie Fa r eug ersteller nutzen zwei unterschiedliche Systeme. AUTOR: MICHAEL VOGEL, JOURNALIST

Seit November 2014 müssen Neuwagen in der EU den Reifendruck kontrollieren können. Dafür kommen zwei verschiedene Systeme zum Einsatz.

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ie Überprüfung des Reifendrucks gehört zu den ungeliebten Tätigkeiten des Autofahrers. Meist muss man dazu nach dem Tanken an eine andere Service-Bucht fahren und holt sich dann beim Hantieren mit Ventilkappen und Reifendruckmessgerät auch noch schmutzige Finger. Bequem geht anders. Da verwundert es nicht, dass jeder vierte Autofahrer – so eine aktuelle Umfrage der Dekra – den Reifendruck nur einmal im Halbjahr kontrolliert. Dabei gehören Reifenschäden zu den drei häu gsten annenursachen wegen derer der ADAC ausrücken muss. Drei Viertel dieser Reifenpannen sind laut dem Automobilclub Folge eines schleichenden Druckabfalls. Dass die EU beim Reifendruck regulatorisch ein-

gegriffen hat, liegt aber primär am Ziel der Europäer, die CO₂-Emissionen zu senken. Denn 0,5 bar zu wenig Reifendruck bedeuten einen Mehrverbrauch von 0,4 l Kraftstoff pro 100 km – und damit einen höheren CO₂Ausstoss. Laut EU-Regelung müssen Neuwagen seit vergangenem November mit einem Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgerüstet sein, das einen Druckabfall erfassen kann. Konkret: Innerhalb von zehn Minuten muss das System eine Leckage eines warmen Reifens erkennen, innerhalb von 60 Minuten einen Druckverlust durch Diffusion. Abhängig von Fahrweise und Beladung erwärmt sich ein Reifen während der Fahrt um 20 bis 30 Kelvin; zehn Kelvin Erwärmung entsprechen einer Druckänderung von etwa 0,1 bar. Falls das RDKS nicht temperaturkompensiert arbeitet, misst es am warmen Reifen. Auf dem Markt gibt es direkt und indirekt messende RDKS. Welche Technologie zum Einsatz kommt, entscheidet der Automobilhersteller. Die hierzulande auf die Modellreihen bezogen weniger verbreiteten indirekt messenden RDKS schliessen aus den relativen Änderungen bei der Drehzahl der Räder auf einen Druckverlust. Da die Drehzahl beispielsweise für das Antiblockiersystem ohnehin gemessen wird, benötigen indirekte Systeme keine zusätzliche Hardware, sondern nur eine erweiterte Software in den Steuergeräten. Um aus der Drehzahländerung auf den Druck zu schliessen, bedient sich die Elektronik zweier Effekte. Sinkt der Druck in einem Reifen, verringert sich sein Umfang. Ein sinkender Umfang bedeutet aber eine höhere Drehzahl beim Abrollen, weil das betroffene Rad ja dieselbe Strecke wie alle anderen Räder zurücklegen muss. Die Elektronik vergleicht regelmässig die Drehzahl-

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unterschiede zwischen den vier Rädern. Steigt an einem Rad die Drehzahl gegenüber den anderen, interpretiert die Elektronik dies als Druckabfall und warnt den Fahrer. Ein gleichzeitiger Druckabfall bei allen vier Reifen lässt sich aufgrund der Relativmessung jedoch nicht erkennen. Daher kommt ein zweites Messverfahren zum Einsatz. Jedes Rad lässt sich während der Fahrt als schwingendes System aus Felge und Reifen auffassen, das beispielsweise aufgrund der Bodenunebenheiten auf und ab schwingt. Dieses System besitzt eine bestimmte Eigenfrequenz von rund 40 bis 50 Hertz. Verliert ein Reifen durch Diffusion Luft, ändert sich das Schwingungsverhalten des betroffenen Rades und damit dessen Eigenfrequenz. Die Elektronik muss laut Gesetzgeber so genau arbeiten, dass sie einen Abfall von 20 Prozent unter den Solldruck im warmen Reifen zuverlässig erkennt. In Absolutwerten entspricht das einer Änderung des Reifendrucks um 0,3 bis 0,4 bar bzw. einer Änderung der Eigenfrequenz um zwei bis drei Hertz. Vorteil eines indirekten RDKS: Weil die Räder keine für die Druckmessung spezi sche Elektronik enthalten, entstehen beim Wechsel der Räder keine zusätzlichen Kosten. Allerdings ist es erforderlich, die RDKS-Elektronik neu zu initialisieren, damit sie den Sollzustand kennt. Meist funktioniert dies mit einem einfachen Knopfdruck. Indirekt arbeitende Systeme benötigen oft etwas länger für die Messung als direkt arbeitende Systeme.

Direkt vermessen Direkte Reifendruck-Kontrollsysteme nutzen eine dedizierte Sensorik, die in das Rad integriert ist. Weit verbreitet ist die Variante, bei der die Sensorik auf der Innenseite des Ventils sozusagen auf der Felge sitzt. In jüngerer Zeit ist auch Sensorik auf den Markt gekommen, die auf die Innenseite der Reifenlauffläche geklebt wird ier zeigt sich bereits der Nachteil dieser Systeme: Sie müssen an Sommer- und Winterrädern sowie am Ersatzrad vorhanden sein, was die Anschaffung der Reifen sehr teuer macht. Bei beiden Varianten eines direkt messenden RDKS besteht die Sensor-Einheit aus einem Mikrocontroller mit integriertem Druck-, Temperatur- und Beschleunigungssensor. Druck- und Beschleunigungssensor arbeiten häu g kapazitiv Die Sensoreinheit be ndet sich zusammen mit einer Knopfzelle und einer Funkantenne und ihrer Steuerung auf einer kleinen Leiterplatte. Alles zusammen hat etwa die Grösse einer 1-Euro-Münze und steckt in einem Gehäuse, um die Elektronik vor mwelteinflüssen zu schützen Ein direkt messendes RDKS besitzt einen Temperatursensor und liefert daher bereits beim stehenden Fahrzeug und bei der Fahrt mit kalten

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Reifen zuverlässige Messwerte. Die absolute Genauigkeit der Messung beträgt beim Pkw in der Regel 0,1 bar. Ist die Drucksensorik an die Innenseite der eifenlauffläche geklebt lässt sie sich für zusätzliche Funktionen nutzen. Viele sind allerdings noch in der Entwicklung. Im einfachsten Fall ist es möglich, die Angaben zum Reifentyp im Sensor zu hinterlegen. Dann kann die Bordelektronik gleich überprüfen, ob die montierten Reifen für das Fahrzeug zugelassen sind oder ob bei einem Winterreifen eine Höchstgeschwindigkeit zu beachten ist. Künftig soll für die Bordelektronik anhand der Sensordaten auch die ro ltiefe des Reifens oder der Beladungszustand des Pkw erkennbar sein. Um etwa den Beladungszustand zu erkennen, detektiert der Beschleunigungssensor den jeweils vorderen und hinteren Bodenkontakt des Reifens beim Abrollen. Hieraus lässt sich der Bereich des Reifens ermitteln, der während der Fahrt Kontakt zur Strasse hat. Diese «Aufstandsfläche dient als Mass für die Beladung des Fahrzeugs. Bei korrektem Reifendruck verringert sich nicht nur der Sprit-Verbrauch, sondern auch der Bremsweg, weil die Kraftübertragung zwischen Reifen und Fahrbahn ideal ist: Reifen sind so konstruiert, dass die Aufstandsfläche nur beim richtigen Innendruck optimal belastet wird. Ist der Innendruck zu niedrig, ndet der Kraftschluss eher an den andbereichen der Reifen statt und nicht mehr in der Mitte So pro tiert der Fahrer gleich doppelt vom Reifendruck-Kontrollsystem – durch weniger Sprit-Kosten und mehr Sicherheit. Erstveröffentlichung: Physik Journal 14 (2015) Nr. 4

Die Sensoren der direkt messenden S steme sind häu g am Ventil angebracht. Die kapazitive Messung erfolgt mit einem Chip-basierten winzigen Hohlraum, dessen parallel stehende Membranen als Kondensatorplatten dienen. Ändert sich der Druck, verändert sich der Abstand der Membranen und damit die Spannung des Kondensators.

Sensoren direkt messender Systeme, die an der Innenseite der auffläche befestigt sind lassen sich auch nutzen, um den Beladungszustand des Fahrzeugs zu erkennen oder die Reifenspezi kation durch die Bordelektronik abrufbar zu machen.

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MESSTECHNIK / SENSORIK OPTOSENSORIK

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oderne Prozessanlagen sind hoch automatisiert und stützen sich auf eine Vielzahl von Sensoren, um ein geeignetes Mass an Kontrolle zu erzielen. Verpackungsvorgänge in der Lebensmittelbranche sind ein typisches Beispiel, wobei mehrere diskrete Prozessschritte je eine eigene Problemlösung brauchen. Die Vorgänge haben sich über die Jahre nicht viel verändert: Produkte werden durch Förderer transportiert und in die Verschliessung, die Umhüllung sekundäre Verpackung sowie die Etikettierung übergeben, bis sie den Versandbereich erreichen. Bei jedem Schritt sorgen Inline-Kontrollen dafür, dass jedes Objekt vorhanden und korrekt ausgerichtet ist

und dass die Verpackungen und Etiketten korrekt und sicher angebracht werden.

Serie C23 Optoelektronische Miniatursensoren in kubischer Bauform der Serie C23 von Contrinex sind für die Anforderungen eines breiten Spektrums von Branchen und Anwendungen entwickelt worden. Zur Auswahl stehen Lichttaster sowie Typen mit intergrundausblendung eflexions- ichtschranken und Einweg-Lichtschranken mit einstellbaren Erfassungsbereichen. Sensoren der Serie C23 mit Hintergrundausblendung verfügen über sogenannte Pinpoint-LEDs, die es erlauben, auch ohne Lasertechnik kleine Objekte präzise zu erfassen.

Optoelektronische Sensoren kontrollieren Verpackung FIRMENBEITRAG: Die optoelektronischen Sensoren der Serie C23 vom Schweizer Hersteller Contrinex spielen eine wichtige Rolle bei der Steuerung automatisierter Lebensmittel-Verpackungsvorgänge mit hohem Durchsatz. Mit diesen leistungsstarken Geräten verfügen Hersteller stets über ein geeignetes Mass an Kontrolle mehrerer diskreten Prozessstufen, um eine maximale Betriebszeit zu sichern. Die gesamte Serie steht mit Industrie-Standard-PNP- oder NPN-Ausgang in 3- oder 4-Draht-Ausführung zur Verfügung. Ohne Aufpreis besitzen alle PNP-Geräte das standardisierte Protokoll I/O-Link für die Punkt-zu-Punkt-Verbindung von Sensoren und Aktoren. Somit bieten sie die Vorteile der digitalen Kommunikation ohne jegliche spezielle Verkabelung. Die Präsenzerfassung und Ausrichtungsprüfung von Produkten auf sich schnell bewegenden Förderern sind RoutineAufgaben der Serie-C23-Lichttaster oder Sensoren mit Hintergrundausblendung, je nach Material und Farbe der zu erfassenden Objekte. Wie alle Geräte der Serie C23 besitzen diese Sensoren ein Industrie-Standard-Gehäuse aus ABS mit Abmessungen 20 × 30 × 10 mm und entweder einem integralen M8-Stecker oder einem hermetisch abgeschlossenen 2-m-PVC-ummantelten Kabel. Sobald die Produkte verpackt sind, werden sie etikettiert. Hier prüft der Contrinex-KTS-4155-Kontrastsensor die Eti-

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Die All-in-One-Lösung

kettenausrichtung und die Anwesenheit der darauf vorgegebenen Markierungen. Dank eines kleinen und extrem schmalen ichtflecks von 1 5 mm 3 5 mm ist die Erkennung kleinster Druckmarken möglich. Die verkaufsbereiten rodukte fahren dann in die Endverpackung u den bevorzugten erpackungsmaterialien zählen Schachteln mit Schrumpffolie oder Kartons mit mehreren ackungen die bereit zum ersand in das ertriebsnetz sind Eine letzte Aufgabe der Serie 23 ist das Erfassen und ählen der fertigen ackungen wie sie in den ersandbereich gefördert werden. Die N -schaltenden optoelektronischen Sensoren der Serie 23 verfügen dank ihrer I - ink-Schnittstelle über die Fähigkeit aus der Ferne mit der übergeordneten Steuerungsebene zu kommunizieren Bei einer t pisch flexiblen rozessanlage verarbeitet ede erpackungslinie mehrere roduktvarianten im aufe eines Tages Die I - ink-Sensoren sind auf einfache Integration ausgelegt und mit sämtlichen I - ink-Master- ersionen kompatibel Somit lassen sich der Set-up und die Diagnosefunktionen zentral durchführen Die Ferneinstellung der Emp ndlichkeit und Neukon guration der Ausgänge sind Standardfunktionen des I - inkProtokolls ebenso wie das Laden neuer Parameterwerte in beliebig viele Sensoren eines S stems Wo mehrere Einwegichtschranken in unmittelbarer Nähe betrieben werden zum Beispiel im Fall einer eihe von Erfassungspunkten ist die ED-Sendese uenz über I - ink auf ein von mehreren vorde nierten ulsmustern einstellbar um das bersprechen sowie unerwünschte Wechselwirkungen zu verhindern emäss S stemkon guration werden verschiedene Ereignisflags ausgel st Dazu geh ren der Erfassungszustand und dessen Stabilitätsalarme die ED- egelung sowie die renzwert- nterspannungs- bertemperatur- und Kurzschlussüberwachung udem übertragen die Sensoren aktuelle sowie maximale Temperaturdaten in Echtzeit

Fazit Die Serie 23 ist eine vielseitige kostengünstige und zuverlässige sung für ersteller in der ebensmittel- und etränkebranche ontrinex bietet technische und kommerzielle nterstützung über ein umfassendes internationales Netzwerk um sicherzustellen dass eder Kunde auf professionelle Produktkenntnisse und direkt relevante Anwendungskompetenz ugriff hat Die erfügbarkeit ohne Aufpreis des Industriestandard- rotokolls I - ink sichert die Kombination erstklassiger Leistung mit höchstem Bedienkomfort sogar unter den anspruchsvollsten Bedingungen Contrinex Schweiz AG www.contrinex.ch

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Durchflussmessung mit online Dichtekompensation? Jetzt möglich mit OPTISWIRL 4200 von KROHNE! Das neue OPTISWIRL 4200 Wirbelfrequenz-Durchflussmessgerät verfügt dank integrierter Druck- und Temperatursensoren über eine online Dichtekompensation für Dampf und alle Arten von Gasen. Dies ermöglicht eine präzise Messung auch bei schwankenden Betriebsbedingungen, reduziert die Installationskosten und macht das Gerät zur idealen Lösung für Hilfs- und Versorgungskreisläufe in verschiedenen Branchen. Entwickelt für die kontinuierliche VolumendurchflussMessung in sicherheitsgerichteten Applikationen, entspricht OPTISWIRL 4200 den SIL2 Anforderungen gemäss IEC 61508. Es kann ganz einfach ohne den Einsatz eines Service-Technikers vom Nicht-SIL-Modus in den SIL-Modus umgeschaltet werden. Das Gerät bietet redundante Datenspeicherung aller Kalibrier- und Programmierdaten im Display und in der Elektronik – falls notwendig, ist eine Übertragung der Daten auf ein Austauschmodul ganz einfach. Wenn Wirtschaftlichkeit und Flexibilität am wichtigsten sind, ist OPTISWIRL 4200 die richtige Wahl. KROHNE – Durchflussmessung ist unsere Welt. KROHNE AG Uferstrasse 90 4019 Basel Tel. 061 638 30 30 Fax. 061 638 30 40 info@krohne.ch


MESSTECHNIK / SENSORIK SWISST.NET

www.swisst.net

sensoren news Offizielles Bulletin der swissT.net-Sektion «Sensoren»

Ausgewählte Mitglieder der swissT.net-Sektion 10 «Sensoren» Bachofen AG 8610 Uster bachofen.ch Balluff Sensortechnik AG 8953 Dietikon balluff.com Baumer Electric AG 8501 Frauenfeld baumer.com Contrinex Schweiz 6314 Unterägeri contrinex.ch Euchner AG 7320 Sargans euchner.ch Hamamatsu Photonics 4500 Solothurn hamamatsu.ch

Automatische Inspektion von ac ber chen Jeder Autokauf ist eine höchst emotionale Angelegenheit. Hierbei spielt vor allem die Optik eine entscheidende Rolle, ist sie doch massgeblich für den ersten Eindruck verantwortlich, der später nur noch schwer beeinflusst werden kann.

Heidenhain (Schweiz) AG 8603 Schwerzenbach heidenhain.ch

ID-Systems AG 2557 Studen idsystems.ch

Das automatische Inspektionssystem reflect NT für ackoberflächen in der Automobilproduktion erhält den Innovationspreis Bayern 2014.

ifm electronic ag 4624 Härkingen ifm.com

Leuze electronic AG 8306 Brüttisellen leuze.ch

Micro-Epsilon (Swiss) AG 9300 Wittenbach micro-epsilon.ch OMRON Electronics AG 6343 Rotkreuz omron.ch Panasonic Electric Works Schweiz AG 6343 Rotkreuz panasonic-electric-works.ch

Pepperl + Fuchs AG 2557 Studen BE pepperl-fuchs.com Schmersal Schweiz AG 8905 Arni schmersal.ch

Sick AG 6370 Stans sick.ch SNT Sensortechnik AG 8180 Bülach sntag.ch

Kommunikationsausschuss der swissT.net-Sektion 10 «Sensoren» Präsident: Marc Waltisperger, Pepperl + Fuchs AG Vorstand: Claudio Masoch, Sick AG Vorstand: Willy Bauer, Panasonic AG Vorstand: Marcel Dousse, Balluff AG Vorstand: Hans Schwarz, Baumer Electric AG

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elbst ein relativ kleiner Fehler im ansonsten makellosen Lack wird zur Verunsicherung des Käufers führen mit teilweise drastischen Folgen: InternetForen belegen Fälle von Rabattverhandlungen, im Extremfall wird auch ganz vom Kauf zurückgetreten. Leider ist dies trotz der optimierten Lackierungstechniken von heute keine seltene Situation. Um derartige Szenarien zu vermeiden, treiben Fahrzeughersteller einen bedeutenden Aufwand für die berflächenüberprüfung Spezielle ichttunnel werden verwendet, um Belichtungsbedingungen zu schaffen, mit denen eine Defekterkennung bis in den Zehntelmillimeterbereich möglich wird. Trotz all der technischen Hilfsmittel sind visuelle Sichtkontrollen nie sehr zuverlässig. Bekanntlich variiert die Erkennungsrate mit der Tageszeit und wird sehr stark von menschlichen Eigenschaften wie Ermüdung oder Konzentrationsschwankungen beeinflusst. Der Sensorspezialist Micro-Epsilon löst dieses Problem mit dem Messsystem reflect NT Die manuelle Sichtkontrolle wird durch ein reproduzierbares vollautomatisches System ersetzt, das ähnlich wie ein Lichttunnel arbeitet. Basierend auf dem rinzip der Deflektometrie wird die berfläche des Fahrzeuges als Spiegel verwendet. Eine Lichtquelle erzeugt wechselnde helle und dunkle Streifen auf dem Fahrzeug. Lackdefekte verursachen Verzerrungen in den gespiegelten Bildern, die automatisch erfasst und klassi ziert werden Alternativ können die erkannten Defekte auch automatisch am Fahrzeug markiert werden, was die Nacharbeit deutlich erleichtert. Durch die zuverlässige Erkennung von Defekten direkt nach aktuelletechnik.ch

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Krater in der ackierung erkannt: Durchmesser 2 mm Tiefe 5 m

der ackierung reduziert reflect NT die Anzahl der Defekte die in die nachfolgenden roduktionsstufen übernommen werden auf ein Minimum Angesichts exponentiell steigender Kosten für die Beseitigung eines Defekts e später er im rozess entdeckt wird bietet reflect NT ein ährliches Einsparpotenzial in Millionenh he für eden Automobilhersteller

rinzip der e e t

etrie

Im egensatz zu herk mmlichen optischen Ansätzen bei denen die berfläche von einer unktlicht uelle beleuchtet und das diffus reflektierte icht von einer Kamera aufgenommen wird verwendet die Deflektometrie eine Fläche als icht uelle deren Direktreflexion ausgewertet wird rundsätzlich erlaubt dieser Ansatz erst die Inspektion von b ekten mit hochglänzenden berflächen wie zum Beispiel lackierte Teile eines Fahrzeuges wo alternative Ansätze mit der Auswertung von diffuser eflexion versagen udem reagiert das S stem extrem emp ndlich auf nderungen in der berflächenkrümmung was die präzise Fehlererkennung im Bereich weniger Mikrometer erst erm glicht Doch Deflektometrie ist nicht gleich Deflektometrie: Das erzstück der zuverlässigen Defekterkennung bildet die verwendete Multi-Image-Aufnahme Dazu erzeugt der Monitor ein sinusf rmiges Streifenmuster das in mehreren hasenschritten verschoben wird wobei die Kameras eweils eine Aufnahme der berfläche machen Anschliessend wird das Muster um 90 gedreht und der organg wiederholt Dieser aufwendige rozess der Datenaufnahme erm glicht eine perfekt gleichmässig hohe Aufl sung über die gesamte berfläche Dadurch wird eder Fehler unabhängig von der osition auf der berfläche und seiner Ausrichtung sicher erkannt Darüber hinaus werden unvermeidbare statistische Fehlereinflüsse der Bilder nicht als seudofehler eingestuft da sich diese bei der errechnung der Bilder selbstständig aufheben In erbindung mit komplexen Bildverarbeitungsalgorithmen erkennt reflect NT alle Defekte die t pischerweise auf der Fahrzeugkarosserie zu nden sind wie zum Beispiel Berührungen Einschlüsse W lbungen einlackierte Fussel aare Kleberückstände Sprenkelungen Krater ackabl sung acktropfen äufer Nadelstiche verspra ressfehler iefen ohbaufehler Schieberabzeichnungen Schleiffehler Schweissperlen Spucker Stippen Teil- Magerlackierung erschmutzungen und Wassertropfen

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Stunde gleicht einer Mammutaufgabe m dies bewältigen zu k nnen wird reflect NT in der inie an bis zu vier parallel arbeitenden obotern appliziert Alle S steme sind mit einem grossen Monitor und 4 Kameras ausgestattet ede Kamera nimmt 8 Bilder pro Messposition auf wobei ede rüfung weniger als 1 s dauert Bei üblichen obotergeschwindigkeiten k nnen somit etwa 30 ositionen innerhalb eines 60-Sekunden- eitfensters überprüft werden Mit dem Einsatz von 2-Megapixel-Kameras entstehen insgesamt etwa Milliarden rauwerte die für edes Fahrzeug aufgezeichnet und zeitnah verarbeitet werden müssen Dies kann nur durch optimierte Software in einem dezentralen S stem erledigt werden

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Das berflächeninspektionss stem reflect NT Automotive ist in mehreren inien im 3-Schicht-Betrieb zur ackfehlerkontrolle von 100 rozent der gefertigten Modelle im Einsatz Die Anlage läuft zur vollsten ufriedenheit des Kunden enerell kann die Technologie überall dort genutzt werden wo spiegelnde und glänzende berflächen auf Fehler überprüft werden müssen Weitere m gliche Einsatzbeispiele sind die berflächen ualitätskontrolle von Displa s oder von räzisionsoptiken die zum Beispiel in modernsten Weltraumteleskopen zum Einsatz kommen Micro-Epsilon (Swiss) AG www micro-epsilon ch Inspektion des Fahrzeughecks anhand der eflexionen

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Die Inspektion der gesamten Karosserie auf Defekte bis herunter zu 0 3 mm r sse und das bei einer t pischen roduktionsgeschwindigkeit von 40 bis 60 Fahrzeugen e 7 | 2015

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MESSTECHNIK / SENSORIK TOP-INFO

Signaltreue – ein Muss Einen Puls vermessen, Flanken analysieren oder High- und Low-Pegel eines seriellen Bitstroms genau bestimmen – alles Aufgaben, die mit einem Oszilloskop einfach und bequem gelöst werden können. Bilden jedoch die gemessenen Signale und Werte auch wirklich die Realität ab? Stabile Zeitbasis

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n vielen Fällen muss diese Frage mit Nein beantwortet werden, da viele Oszilloskope sowohl auf der Zeitachse als auch auf der Spannungsachse grosse Unsicherheiten mit sich bringen Mit den In niium-SSerie-Oszilloskopen von Keysight Technologies werden diese zwei Unsicherheitsfaktoren gezielt angegangen und gelöst. Dank einer hoch stabilen Zeitbasis und einer innovativen Akquisitions-Hardware können mit diesen Oszilloskopen Signale bis zu 8 GHz mit der industrieweit besten Signaltreue aufgezeichnet und analysiert werden. Ausgestattet mit einem 15-Zoll-kapazitiven Touch-Bildschirm und einer übersichtlichen Benutzeroberfläche k nnen Messaufgaben schnell und ef zient bewältigt werden.

Signaltreue Für präzise und aussagekräftige Messungen an einem Oszilloskop ist die Signaltreue das A und O. Für eine hohe Signaltreue müssen sowohl die Zeitachse als auch die Spannungsachse berücksichtigt werden. Eine hohe Signaltreue bringt die aufgezeichneten Wellenformen näher an die Realität und ermöglicht dadurch genauere Messungen an Pulsen, Flanken und Pegeln und ermöglicht dadurch zum Beispiel präzisere Augendiagramme.

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Starke Fluktuationen der Abstände zwi schen zwei SamplePunkten führen zu verzerrten Wellenformen. Um diese Fluktuationen möglichst gering zu halten, verfügen die Oszilloskope der SSerie über eine Zeitbasis, die mit einem Ofen stabilisiert und nachgeregelt wird. Mit dieser Technologie wird eine Genauigkeit der Zeitbasis von 12 ppb (parts per billion) erreicht, was im Vergleich zu ähnlichen Produkten um einen Faktor 50 oder mehr geringer ist.

Genaue Spannungswerte Die Signaltreue auf der Spannungsachse wird durch das Eigenrauschen, die Anzahl effektiver Bits, die der Akquisitions-Hardware zur Verfügung stehen, und der Frequenzantwort des Analog-Frontends beeinflusst Das geringe Eigenrauschen von 90 µV bei 1 GHz Bandbreite (bzw. 260 µV bei 8 GHz) wird dank eines überarbeiteten Analogteils, der von den 90 000er High-End-Oszilloskopen von Keysight übernommen wurde, erreicht. Ein geringes Eigenrauschen ermöglicht zum einen die Aufl sung kleinster Signalamplituden, die bei vergleichbaren Geräten schlicht im Rauschen untergehen. Zum anderen wird der Einfluss des geringen Eigenrauschens bei der Anzahl effektiver Bits sichtbar. Dank eines 10-bit-AD-Wandlers stehen bei 1 GHz Bandbreite immer noch 8 effektive Bits zur Verfügung, während vergleichbare Produkte bei gleicher Bandbreite auf etwa 6 effektive Bits kommen. Damit stehen dem Anwender viermal mehr Quantisierungsstufen zur Verfügung,

was einer viermal höheren Auflösung der Spannungswerte und somit der Genauigkeit entspricht. Schlussendlich korrigiert ein eingebauter FPGA die aufgezeichneten Spannungswerte in Bezug auf Phasengang und Amplitude. Da sich jedes analoge Frontend eines Oszilloskops wie ein Tiefpass verhält, werden Phasenlage und Amplitude korrigiert damit der Einfluss des szilloskops auf die Wellenformen möglichst gering ist.

Eine Investition mit Weitblick Nebst einer Investition in Messungen mit der industrieweit höchsten Signaltreue sind die Oszilloskope der S-Serie auch eine Investition in die Zukunft, welche die Unterhaltskosten planbar machen. Da alle Geräte mit der vollen Hardware ausgestattet sind, können Hardware-Upgrades jederzeit mit einem Lizenzschlüssel durchgeführt und somit der neuen Situation angepasst werden. Mit optionalen fünfjährigen Kalibrations- und Garantieverträgen sind die Unterhaltskosten bereits bei der Anschaffung bekannt. Brauchen Sie mehr Signaltreue? Dann nehmen Sie noch heute mit unseren Experten Kontakt auf. Computer Controls AG www.ccontrols.ch

Kennwerte auf einen Blick • 500 MHz, 1 GHz, 2 GHz, 2,5 GHz, 4 GHz, 6 GHz und 8 GHz Bandbreite • DSO(4 analog)- und MSO(4 analog, 16 digital)-Modelle • 20 GSa/s-Samplerate • 15-Zoll-kapazitiver Touch-Bildschirm • Industrieweit geringstes Rauschen und höchste Zeitstabilität

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Hochgenaue AWGs Ausgaberate von 625 Megasamples/Sekunde MS s bei 16 Bit ertikalaufl sung hat Mit dieser Kombination sind die neuen Generatorkarten ideal geeignet für die Erzeugung von hochfrequenten Signalen bis zu 200 MHz bei gleichzeitig bester Genauigkeit und Detailtreue. Der Frequenzbereich sowie die Leistungsdaten im Dynamikbereich machen diese AWGs interessant für Ingenieure und Wissenschafter, die in Bereichen wie Kommunikation, Radar, Halbleiter, Nano-Technologie, Automation, Ultraschall oder Biologiewissenschaften arbeiten.

Spectrum stellt drei neue Arbitrary-WaveformGeneratoren (AWGs) auf Basis der M4i-Serie vor, die neue Standards in Geschwindigkeit und Genauigkeit setzen. Die neuen Karten der M4i.66xx-Serie sind mit ein, zwei oder vier Kanälen verfügbar, wobei jeder Kanal eine

SENSORS SAFETY RFID

PHOTOELEKTRISCHE SENSOREN

SERIE C23 DIE ALLROUNDER

Spectrum GmbH www.spec.de

Weg und Position messen Das eddyNCDT 3005 ist ein neuartiges leistungsfähiges Wirbelstrom-Messsystem für schnelle und präzise Wegmessung. Aufgrund der druckresistenten, temperaturstabilen und kompakten Bauweise ist eddyNCDT 3005 bestens zur Integration in die Maschine geeignet. Die berührungslosen WirbelstromSensoren von Micro-Epsilon sind extrem präzise und messen Weg, Abstand, Verschiebung, Position, Schwingung, Vibration usw. mikrometergenau. Druck, Schmutz, Öl oder hohe Temperaturen hindern das eddyNCDT 3005 nicht daran, genaueste Messergebnisse zu liefern. Im Gegenteil: Gerade hier ist das Wirbelstrom-Mess-System besonders stark. Der Sensor und auch der abgesetzte Controller des eddyNCDT 3005 sind temperatur-

kompensiert. Dadurch wird die aussergewöhnliche Messgenauigkeit auch bei erhöhten Umgebungstemperaturen oder Temperaturschwankungen erreicht. Micro-Epsilon (Swiss) AG www.micro-epsilon.ch

Feuchte & TemperaturMessumformer Der neue EE150-Feuchte & TemperaturMessumformer wurde speziell für den Einsatz in der HLK- und Gebäudetechnik optimiert und überzeugt durch ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das durchdachte Gehäusekonzept, die kompakte Bauform und der 6-mm-Ø-Messfühler erleichtern

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die Montage des Messumformers und minimieren so die Installationskosten. Das IP65/NEMA4-Gehäuse des Kanalmessumformers sorgt für optimalen Schutz der Elektronik, und das kapazitive E+E-Feuchtesensor-Element garantiert langzeitstabile Messergebnisse. Der EE150 zeichnet sich durch ein besonders installationsfreundliches Design aus. Aufgrund der aussen liegenden Montagelöcher muss das Gehäuse während der Montage nicht geöffnet werden. Dadurch bleibt die Elektronik vor Baustellenschmutz geschützt. E+E Elektronik GmbH www.epluse.com

HAUPTVORTEILE  Erfassungsbereiche auf höchstem Niveau  Miniatur Gehäuse: 20 x 30 x 10 mm  Spezial Optik für hervorragende Hintergrundausblendung  Version mit Ausrichthilfe für die Einweg-Lichtschranke  IO-Link

Contrinex Schweiz AG Tel. 041 752 17 00 info@contrinex.ch www.contrinex.com


Induktiver Sensor für den Einsatz in rauen Umgebungen Der induktive Sensor IMB steht für Zuverlässigkeit in rauen Einsatzbedingungen – ob im Kontakt mit Kühlschmiermitteln oder im Ausseneinsatz. Die visuelle Einstellhilfe und die selbst sichernden Muttern sind nur zwei Vorteile der neuen Induktivsensoren. Der IMB ist nicht nur härter im Nehmen, sondern auch intelligenter im Geben. Chemisch und mechanisch beständig wie kein zweiter seiner Bauform trotzt er Schmierstoffen, Ölen und Kühlmitteln ebenso wie extremen Temperaturen und Witterungen. Das Vorurteil, dass harte Kerle nichts im Kopf haben, kontert der IMB souverän mit der Möglichkeit zur Kommunikation via IOLink. Egal wie anspruchsvoll der Einsatzort auch sein mag, am Ende ist die Entscheidung für den IMB ganz einfach. Die Produktfamilie IMB in den Bauformen M08 bis M30 vervollständigt das umfangreiche Sick-Induktiv-Portfolio um eine weitere intelligente Lösung. Sick AG www.sick.ch

Kompakte, präzise Sensoren Micro-Epsilon stellt neue konfokal-chromatische Sensoren für das Mess-System confocalDT vor. Die Serie IFS2406 zeichnet sich durch hohe Genauigkeit und kompakte Bauform aus. Neben der Abstandsmessung im Submikrometerbereich ist der Sensor für die einseitige Dickenmessung verschiedener Materialien geeignet. Konfokal-chromatische Sensoren von Micro-Epsilon sind berührungslos, verschleissfrei, langzeitstabil und daher auf hoch präzise Anwendungen zugeschnitten. Das confocalDT verfügt über den derzeit schnellsten Controller weltweit mit Messraten von 10 kHz mit LED bzw. 70 kHz mit XenonLichtquelle. Er erzielt hoch präzise Messergebnisse sowohl bei Weg- und Abstandsmessungen als auch bei der Dickenmessung von transparenten Objekten. Ein grosses Programm an Sensoren und verschiedene Schnittstellen wie Ethernet, EtherCAT, RS422 und Analog-Ausgang eröffnen vielfältige Anwendungsfelder. Mictro-Epsilon (Swiss) AG www.micro-epsilon.ch

Profi-Messgerät Das neue Profi-Messgerät der Generation V7 verfügt über 2 Messeingänge für alle digitalen ALMEMO D6- und D7-Fühler sowie für ALMEMO-Standardfühler mit Messbereich DIGI. Weitere Eigenschaften: • Bis zu 1000 Messungen/s mit ALMEMO-D7-Fühler • Bis zu 20 Messkanäle mit ALMEMO-D7-Fühler • 2 ALMEMO-Buchsen für alle Ausgangsmodule (Analog-, Daten-, Trigger-, Relaiskabel usw.) • Datenlogger mit externem Speicherstecker (Zubehör) Interstar AG www.interstar.ch

PhasenrauschMessungen Der neue Phasenrausch- und VCO-Messplatz von Rohde & Schwarz ermöglicht Phasenrauschmessungen mit extrem hoher Emp ndlichkeit und Messgeschwindigkeit Anwender vermessen mit dem R & S FSWP sehr einfach auch gepulste Quellen und additives Phasenrauschen von HF-Komponenten. Damit nicht genug lässt sich das Gerät sogar zum Signal- und Spektrumanalysator erweitern. Mit dem neuen Phasenrauschmessplatz können Anwender die spektrale Reinheit von Signalquellen wie Generatoren, Synthesizern oder spannungsgesteuerten Oszillatoren (Voltage-Controlled Oscillator, VCO) schneller als mit jeder anderen Lösung vermessen. Das Highend-Gerät deckt einen Frequenzbereich von bis zu 50 GHz ab und verfügt über einen erstklassigen Dynamikbereich. Roschi Rohde & Schwarz AG www.roschi-rohde-schwarz.ch

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Aktive Temperaturfühler Ab sofort sind die neuen Temperaturfühler von E+E Elektronik auch mit 0–10 V- oder 4–20 mA-Ausgang erhältlich. Mit den aktiven Messfühlern ergänzt der österreichische Sensorspezialist sein Portfolio für die HLK- und Gebäudetechnik. Das kompakte, innovative Gehäuse- und Montagekonzept mit Schutzklasse IP65 / NEMA 4 ermöglicht eine besonders einfache und schnelle Installation der Messfühler. Die E+E-Temperatursensor-Serie umfasst Kanal- bzw. Tauchfühler für die Temperaturmessung in Luft und Flüssigkeiten, Messfühler für die Wandmontage im Innen- und Aussenbereich, einen Anlegetemperaturfühler zur Montage an Kanälen und Rohren sowie eine Variante mit abgesetztem Kabelfühler. Die Messfühler überzeugen durch eine hohe Messgenauigkeit und einen weiten Temperatureinsatzbereich. Die Messwerte werden wahlweise über einen 0–10 V- oder 4–20 mA-Ausgang ausgegeben. Die Werkskalierung ist frei wählbar und kann mittels eines optionalen Kon gurations-Kit und kostenloser Kon gurationsSoftware jederzeit nachträglich durch den Anwender angepasst werden.

Kameras mit grossem Dynamikumfang Mit den Global-Shutter-Sensoren IMX174 und IMX249 der neuesten Sony-CMOS-Generation erweitert Baumer die VisiLineSerie um 6 neue Kameramodelle – jeweils in Mono und Color bei der VisiLine sowie für den IMX174 auch mit IP-65/67Schutzgehäuse Bei einer Aufl sung von 1920 x 1200 ixel und Bildraten bis 53 fps überzeugen sie im 2-Megapixel-Bereich mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Kameras bieten einen grossen D namikumfang von über 0 dB ein exzellentes Signal- ausch- erhältnis und eine hohe Emp ndlichkeit Sie eignen sich damit branchenübergreifend für Anwendungen, die für eine stabile Bildauswertung höchste Ansprüche an die Bildqualität auch bei schwierigen Lichtverhältnissen stellen. Mit den robusten VisiLine-IP 65/67-Kameravarianten kann zudem auf ein zusätzliches Schutzgehäuse für Kamera und Objektiv in rauen Industrie-Umgebungen verzichtet werden. Baumer Electric AG www.baumer.com

E+E Elektronik GmbH www.epluse.com

Füllstandskontrolle in neuer Dimension Dieser kapazitive Füllstandsensor ist für die Füllstandkontrolle von Schüttgütern und Flüssigkeiten konzipiert mit einer Dielektrizitätskonstante von er 2 bis 80. Er ist mediumoptimiert und voreingestellt, sodass er dieses umfassende DK-Spektrum abdecken kann. Eine Einstellung auf das zu erfassende Produkt ist nicht erforderlich. Der Anwender montiert den Sensor, schliesst ihn elektrisch an, und der Füllstandsensor ist für die Messung bereit. Der Smartpaddle hat keine bewegten Teile, ist somit wartungs- und verschleissfrei. Er ist ideal für Applikationen bei denen bis dato Drehflügelmelder Schwinggabeln oder mechanische Schalter eingesetzt wurden. Der Anwender pro tiert von einer einfachen Inbetriebnahme zuverlässiger Füllstandsmessung, und gleichzeitig sind die bekannten Hürden der mechanisch messenden Systeme vergessen. Keine Störungen mehr durch Materialstauungen und Festklemmungen zwischen den Schwinggabeln, sich freischaufelnde Drehflügelmelder. Und für Produkte, deren Dielektrizitätskonstante ausserhalb des voreingestellten Bereiches liegt, gibt es die Variante mit Rechners bewährtem EasyTeach by Wire. Omni Ray AG www.omniray.ch

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• Profi Messgerät, neueste Generation V7 • 2 Messeingänge für alle digitalen ALMEMO D6- und D7-Fühler, für ALMEMO Standardfühler mit Messbereich DIGI • Bis zu 1000 Messungen/s mit ALMEMO D7-Fühler • Bis zu 20 Messkanäle mit ALMEMO D7-Fühler • 2 ALMEMO Buchsen für alle Ausgangsmodule (Analog-, Daten-, Trigger-, Relaiskabel, etc.) • Datenlogger mit externem Speicherstecker (Zubehör) Interstar AG, Alte Steinhauserstr. 19, 6330 Cham Telefon 041 741 84 42, Fax 041 741 84 66 www.interstar.ch, info@interstar.ch

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INDUSTRIEBEDARF SICHERHEIT

Staplerunfälle vermeiden Nicht nur im Strassenverkehr müssen Regeln eingehalten werden. Auch bei Arbeiten mit dem Stapler sind diese unumgänglich. Die Suva stellt im Rahmen der «Vision 250 Leben» in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern die «Neun lebenswichtigen Regeln für das Arbeiten mit Staplern» kostenlos zur Verfügung. Wer die lebenswichtigen Regeln kennt und diese bei der täglichen Arbeit anwendet, senkt das Risiko von schweren oder gar tödlichen Unfällen.

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it ihrer «Vision 250 Leben» will die Suva zwischen 2010 und 2020 über alle Branchen hinweg die Zahl der Todesfälle halbieren und damit 250 Leben bewahren. Das Augenmerk gilt auch den Arbeiten mit Staplern, denn die Statistik spricht eine deutliche Sprache: In den letzten zehn Jahren verloren 30 Personen bei einem Staplerunfall ihr Leben. Zudem wurden 247 invalid. Dies muss nicht sein. Deshalb führt die Suva ein Aktionsprogramm mit lebenswichtigen Regeln durch und setzt auf eine proaktive Prävention. Bei Gefahr gilt für jeden Vorgesetzten und Mitarbeitenden: STOPP! Die Arbeit kann erst weitergeführt werden, wenn die Gefahr behoben ist.

Speziell für das Arbeiten mit Staplern Die Suva hat mit Unterstützung der Verbände aus der Transport- und Logistikbranche sowie der Staplerfahrschule die «Neun lebenswichtigen Regeln für das Arbeiten mit Staplern» erarbeitet. Diese sollen die Arbeitgeber dabei unterstützen,

Neun lebenswichtige Regeln für das Arbeiten mit Staplern 1. Nur mit Ausweis fahren. 2. Stapler vorschriftsgemäss bedienen. 3. Rücksichtsvoll fahren. 4. Sichere Verkehrswege benutzen. 5. Last sichern. 6. Last sicher lagern. 7. Stapler überprüfen. 8. Nicht improvisieren. 9. Schutzausrüstung tragen.

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Nordson EFDDosierventile ihre Aufgaben gemäss dem Unfallversicherungsgesetz (UVG) zu erfüllen. Denn unter dem Titel «Unfallverhütung» wird festgehalten dass der Arbeitgeber verpflichtet ist zur Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten alle Massnahmen zu treffen, die nach der Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik anwendbar und den gegebenen Verhältnissen angemessen sind (Art. 82 UVG). Stapler vorschriftsgemäss bedienen und nicht improvisieren, Lasten sichern sowie sichere Verkehrswege benutzen sind beispielsweise Regeln, die Leben retten können. Jede Regel für sich ist einfach zu erfüllen, aber man muss daran denken und sie verinnerlichen.

für höchste Ansprüche!

Neun lebenswichtige Regeln für das Arbeiten mit Staplern

Instruieren und beobachten

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Ergänzend zu den Regeln stehen für Vorgesetzte – seien es Standortleiter, Teamleiter oder Sicherheitsbeauftragte – Instruktionshilfen zur Verfügung. Zu jeder Sicherheitsregel gehört ein eigenes Instruktionsblatt. Auf der ückseite be nden sich Informationen für die Durchführung der Instruktion*. Die Bestellen Sie den Prospekt kostenlos unter www.suva.ch/waswo oder beim Suva emp ehlt dass die orgesetzten ihre Kundendienst der Suva, Tel. 041 419 58 51. Mitarbeiter direkt am Arbeitsplatz und mit Bezug auf die anstehenden Arbeiten ausbilden. Dabei soll jede Sicherheitsregel einzeln und regelmässig instruiert werden. «Die Instruktion einer *Hinweis: Die beschriebene Instruktion ist kein Ersatz für Regel dauert rund 10 Minuten. Damit die lebenswichtigen die notwendige StaplerfahrerRegeln auch eingehalten werden, sollen die Vorgesetzten Grundausbildung. Kontrollen regelmässig durchführen», sagt Hanspeter Röösli, Informationen dazu und das Verzeichnis der anerkannten Sicherheitsingenieur bei der Suva. Staplerfahrschulen nden Sie

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unter www.suva.ch/stapler.

Bereits über 1000 Mitglieder sagen Stopp! bei Gefahr Im Jahr 2013 verunfallten 181 500 Versicherte der Suva bei der Arbeit. Mit anderen Worten: 100 Unfallopfer pro Arbeitsstunde. Mit der Lancierung der SicherheitsCharta vor rund drei Jahren hat sich die Suva zusammen mit den Sozialpartnern zum Ziel gesetzt, diese Zahlen zu senken. Die SicherheitsCharta ist die Brücke zwischen der Kampagne «Vision 250 Leben» der Suva und den lebenswichtigen Regeln. Gleichzeitig ist die SicherheitsCharta ein öffentliches Bekenntnis aller Beteiligten dazu, dass die lebenswichtigen Regeln der Suva oder eigene Sicherheitsregeln konsequent eingehalten und durchgesetzt werden. Aus 20 Unterschriften wurden innerhalb von vier Jahren über 1000 öffentliche Bekenntnisse, für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz zu sorgen. Die stetig steigende Mitgliederzahl stimmt die Suva zuversichtlich, in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern das Kampagnenziel zu erreichen. Weitere Mitglieder, welche die SicherheitsCharta schon unterzeichnet haben, sind auf einer interaktiven Landkarte auf www.sicherheitscharta.ch zu nden Alle Betriebe die noch nicht Mitglied sind k nnen sich über diese Website kostenlos anmelden und auf diese Weise zu mehr Sicherheit am Arbeitsplatz beitragen. Suva www.suva.ch

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Leistungsfähige Schaltnetzteile Mit zwei neuen Schaltnetzteilen verdoppelt Finder den Leistungsbereich seiner bis dato 60 W reichenden Serie 78. Die 120 W-Ausführungen liefern bei 24 V DC einen Strom von 5 A, das Schaltnetzteil mit 130 W bei gleicher Spannung 5.4 A. Diese Variante kommt mit aktivem PFC-Filter auf den Markt. Die Leistungsfaktorkorrektur minimiert störende Oberschwingungen und sorgt für eine nahezu perfekte, sinusförmige Stromaufnahme. Dank des weiteren Eingangsspannungs-bereichs von 110 bis 250 V AC/DC (Typ 78.1D) und von 110 bis 250 V AC sowie 220 V DC (Typ 78.1C) empfehlen sich beide Neuentwicklungen für den weltweiten Einsatz. Der Ausgangsspannungsbereich der zwei Schaltnetzteile aus der Serie 78 von FINDER lässt sich zwischen 24 und 28 V DC applikationsbezogen einstellen. Integriert sind ein Thermoschutz mit LED-Anzeige, einen Kontakt als Störmelde-Anzeige sowie ein Schutz vor Überlast und Kurschluss an der Ausgangsseite. An der Eingangsseite be ndet sich eine Feinsicherung.

Stromversorgungen für den Maschinenbau Die neue Generation der Stromversorgungsfamilie Trio Power von Phoenix Contact ist speziell für den Einsatz im Maschinenbau ausgerichtet. Alle Funktionen und die platzsparende Bauform sind auf die hohen Anforderungen in diesem Bereich abgestimmt. Die elektrisch und mechanisch robusten Netzteile stellen die zuverlässige Versorgung aller Verbraucher auch unter widrigen Umgebungsbedingungen sicher. Für eine hohe Anlagenverfügbarkeit aller Maschinen und Anlagen bieten die sieben neuen Netzteile den dynamischen Power Boost, der mit 150 Prozent des Nennstroms für fünf Sekunden auch schwierige Lasten startet. Das robuste Design mit hoher Schock-, Vibrations - und Spannungsfestigkeit, die hohen MTBF-Werte (Mean Time Between Failure) von über 1 Million Stunden sowie die aktive Funktionsüberwachung mit DC-OK-LED und potentialfreiem Signalkontakt sorgen für eine sichere Versorgung aller angeschlossenen 24 V DC-Verbraucher. Phoenix Contact AG www.phoenixcontact.ch

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Temperaturfühler Mit einer neuen Messfühler-Serie für die passive Temperaturmessung erweitert E+E Elektronik seine Produktfamilie für die HLK- und Gebäudetechnik. Das kompakte, innovative Gehäusekonzept mit Schutzklasse IP65/NEMA 4 ermöglicht eine besonders einfache und schnelle Montage der Messfühler. Durch die aussen liegenden Befestigungslöcher kann die Montage mit geschlossenem Gehäuse erfolgen. Das Innenleben bleibt so vor Baustellenschmutz geschützt. Das Design der neuen Temperaturfühler orientiert sich an der erfolgreichen E+E Feuchte-, CO - und Strömungssensor-Serie. Das Ergebnis ist ein umfangreiches Gesamtpaket für höchste Ansprüche. E+E Elektronik GmbH www.epluse.com

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Absolute Feedback-Systeme Die Vorteile absoluter Mess-Systeme, wie sofortige Einsatzbereitschaft beim Einschalten, kein Positionsverlust bei ungeplanten Stopps, schnelles Anfahren auch bei komplizierten Mehrachsapplikationen sind seit Längerem bekannt. Beim Einsatz haperte es jedoch noch an integrationsfähigen, preisgünstigen und präzisen Systemen in kleinen Bauformen für schnelle Bewegungen. Mit den neuen Magnetcodierten absoluten Weg- und Winkelmess-Systemen in PermagnetNonius-Technologie schliesst Balluff die Lücke im Segment der kompakten, integrativen, absoluten Mess-Systeme im IP 67-Gehäuse zum externen Anbau und jetzt auch für rotative Anwendungen als Kit zur vollen Integration. Balluff Sensortechnik AG www.balluff.com

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Inserentenverzeichnis ABB Technikerschule, Baden Beckhoff Automation AG, Schaffhausen Chauvin Arnoux AG, Au Contrinex Schweiz AG, Unterägeri Danfoss Ges. m.b.H., A-Guntramsdorf Digi-Key Corporation, US-MN Elektromotorenwerk Brienz AG, Brienz FAULHABER MINIMOTOR SA, Castelrotto

19 3 4. US 57 9 2. US 33 4

M. Geyer Technische Produkte, Rümlang

19

Gloor Pumpenbau AG, Rubigen

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Höhere Fachschule für Technik, Grenchen

19

IBZ Schulen, Aarau

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igus Schweiz GmbH, Egerkingen

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Interstar AG, Cham

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Krohne AG, Basel

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MPI Distribution AG, Dättwil

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Nordson (Schweiz) AG, Vilters

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Phoenix Contact AG, Tagelswangen

Titel

Pilz Industrieelektronik GmbH, Mägenwil

1

PowerParts AG, Mägenwil

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Sibalco AG, Basel Traco Electronic AG, Baar

Beihefter 16/17 43

Zeit die Akkus aufzuladen.

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