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aktuelletechnik.ch 04 | 2015

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SCHWERPUNKT

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ROBOTER

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Messerscharfes Interview

MYTHOS UNTERM MYTHEN Zum Titelbild: Siemens Schweiz AG

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» Kompakter «All-in-one»-Controller


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EDITORIAL

Sie waschen, bügeln, putzen und servieren allabendlich ein perfektes Dinner. Solche «Traumfrauen» wünschen sich alle Männer. Deshalb bringt jeder seine Gattin um und ersetzt diese durch einen identisch aussehenden Roboter.

I, Robot Was im Filmklassiker «Die Frauen von Stepford» (USA, 1975) so drastisch auf die Spitze getrieben wurde, ist der alte «Traum» vom Maschinenmenschen, der alle Wünsche, ohne zu murren, erfüllt. Seitdem die Bilder laufen lernten, bevölkern Roboter die Leinwand. Oft sind sie dort intelligente und mitfühlende Begleiter mit eigenem Bewusstsein, aber meistens gipfelt die Geschichte im Aufstand der Androiden gegen ihre Schöpfer. Von «Metropolis» über «Blade Runner» und «I, Robot» bis zu «Real Humans» – das Motiv des Kontrollverlustes über das künstlich geschaffene Wesen zieht sich durch alle Film-Epochen. So wie Industrie- und Service-Roboter zu einem unverzichtbaren Teil des Produktions- und Dienstleistungssektors geworden sind, haben sich auch im Privatbereich immer mehr Roboter als geschätzte Helfer etabliert. Die Kontrolle über diese Automaten liegt ganz beim Menschen. Stutzig sollte man allerdings werden, wenn der Rasenmäher-Roboter nach getaner Arbeit zum Abschied sagt: «Hasta la vista, Baby!»

Peter Jankovics, Dipl.-Math., Redaktionsleitung peter.jankovics@blverlag.ch

Foto: Tanya Hasler

Pilz – in allen Branchen zu Hause. Automatisierung von morgen schon heute erleben. Pilz Industrieelektronik GmbH, 5506 Mägenwil, 062 889 79 30, www.pilz.ch

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INHALT

INHALT 04/15

APRIL 2015

KLEINER ROBOTER GANZ GROSS Ein mobiler Roboter, der als Open-Source-Plattform für wissenschaftliche Forschung und Lehre entwickelt wurde.

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FIXPUNKTE 01 Editorial 05 Top-Info zum Titelbild: Kompakt, leistungsstark und einzigartig 06 Firmen Fakten Märkte 10 Agenda 64 Sudoku-Gewinnspiel 64 Inserenten

INTERDISZIPLINÄR 12 Swiss Mechatronics Breakfast: Nationalbankentscheid 14 Messevorschau 16 Kinder fragen Experten: Können Roboter denken? 18 Interview: Mythos unterm Mythen Energieeffiziente Lüftungen in Mastgeflügelställen 37 Wie sparen Betriebe Energie und Kosten? F& E

ENERGIEEFFIZIENTE LÜFTUNGEN

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12 NATIONALBANKENTSCHEID BEIM SWISS MECHATRONICS BREAKFAST

Bedingt durch die staubige Luft werden die Stalllüftungen meistens ohne Wärmerückgewinnung realisiert. Die School of Engineering der ZHAW in Zusammenarbeit mit der Agroscope untersuchte eine Lüftungsanlage mit einer integrierten Wärmerückgewinnung.

Frühmorgens trafen sich rund 40 Teilnehmer der Mechatronic-Branche, um sich zum Thema «Nationalbankentscheid» zu informieren und sich bei einem reichhaltigen Frühstück untereinander zu vernetzen.

IMPRESSUM 38. Jahrgang Herausgeberin B+L Verlags AG Steinwiesenstrasse 3 8952 Schlieren Tel. 044 733 39 99 / Fax 044 733 39 89 info@blverlag.ch www.aktuelletechnik.ch Verleger Peter Boll Geschäftsleitung Patrick Schmid (CEO) patrick.schmid@blverlag.ch Philipp Bitzer (COO) philipp.bitzer@blverlag.ch

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Redaktion Peter Jankovics, Dipl.-Math. peter.jankovics@blverlag.ch Marianne ürsteiner marianne.kuersteiner@blverlag.ch Heike Henzmann, Dipl.-Ing. at@hhenzmann.ch Anzeigen Anneliese Ratajczak anneliese.ratajczak@blverlag.ch Anzeigendisposition Silvia Weiss, silvia.weiss@blverlag.ch Anzeigenerstellung Nadja Walther, nadja.walther@blverlag.ch

Fotos Tanya Hasler, Holger Jacob Korrektorat Ullrich Noelle Layout Lisa Wohlfahrt Telefonmarketing Angela Hemmi Druck AVD GOLDACH AG Sulzstrasse 10 – 12, 9403 Goldach www.avd.ch Abonnement 12 Ausgaben CHF 59.– (inkl. MwSt.) WEMF/SW-Beglaubigung 2014 Total verbreitete uflage Exemplare Davon verkauft: 2638 Exemplare Alle Rechte vorbehalten.

Zertifiziert als Qualitäts-Publikation durch den Verband SCHWEIZER MEDIEN Der Nachdruck von Artikeln ist nur mit Zustimmung der Redaktion und mit genauer Quellenangabe gestattet. Die mit Verfassernamen beziehungsweise Initialen gezeichneten Veröffentlichungen geben die Auffassung der Autoren und nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. ür unaufgefordert eingereichte Manuskripte und Bilder wird keine Verantwortung übernommen.

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AUTOMATION 24 26 28 29 30

Roboter sprechen die Sprache der Werkzeugmaschine Vertikale Integration von der Business- bis zur Feldebene Zweite Generation der kompakten Robotersteuerung Automation Update Produkt-News

ANTRIEBSTECHNIK / FLUIDIK 32 Kleiner Roboter ganz gross in Open Source 34 Marktübersicht: Fluidik 36 Produkt-News

WIR SORGEN DAFÜR, DASS IHNEN DER NACHSCHUB NIE AUSGEHT.

INDUSTRIE-INFORMATIK 38 Ready to run 40 Produkt-News

KOMPONENTEN / HALBLEITER Effiziente bdichtung gegen elektromagnetische Interferenzen 44 Serie: Moderne Leiterplatten-Entwicklung, Folge 2 46 Produkt-News

MESSTECHNIK / SENSORIK 48 50 52 55 58 59

3D-Bildverarbeitungssystem prüft Autositze STN Vision: Präzise Positionsbestimmung von Bauteilen Produktübersicht: Oszilloskope Grundlage für das Energiemanagement in älteren Anlagen Top-Info: Schneller und zuverlässiger Klarheit erlangen Produkt-News

INDUSTRIEBEDARF Einfach effizient sicher Produkt-News

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Dampfphasenlöten

LAST MINUTE 63

Produkt-News

VORSCHAU AT 05/2015 Marktübersicht: Sensoren

ZUM TITELBILD

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KOMPAKT UND LEISTUNGSSTARK

Es ist schon genügend hektisch, wenn alles läuft wie geplant. Können Sie sich dann nicht auf die planmässige Verfügbarkeit von Komponenten verlassen, wird es richtig ungemütlich. Unser Lager ist zwar sehr gut sortiert, mit Rahmenaufträgen können wir aber die Verfügbarkeit noch verbessern. Wir halten immer genügend an Lager, und bei einem Abruf erhalten Sie Ihre Produkte in 24 h. UNSERE VERKAUFSSPEZIALISTEN GEBEN IHNEN GERNE AUSKUNFT

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ROBOTER

Als erster Controller dieses Typs verbindet der Simatic ET 200SP Open Controller die Funktionen eines PC-basierten Software-Controllers mit Visualisierung, Windows-Anwendungen und zentralen I/Os in einem kompakten Gerät.

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Messerscharfes Interview

MYTHOS UNTERM MYTHEN Zum Titelbild: Siemens Schweiz AG

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» Kompakter «All in one»-Controller

SIEHE TOP-INFO SEITE 5 4 | 2015

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Kompakt, leistungsstark und einzigartig Als erster Controller dieses Typs verbindet der Simatic ET 200SP Open Controller die Funktionen eines PC-basierten SoftwareControllers mit Visualisierung, WindowsAnwendungen und zentralen I/O in einem kompakten Gerät.

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Vorteile in Kürze

er Open ontroller O ist flexibel mit den tandard ET P Modulen erweiterbar und optimiert für Maschinen mit verteilter rchitektur. ür die teuerung kommt der bereits installierte und vorkonfigurierte imatic oftware ontroller die P -basierte Variante der zum Einsatz. Dieser wird unabhängig von indows betrieben und sichert dadurch eine hohe stemverfügbarkeit. Das begünstigt den schnellen ochlauf der teuerung und ermöglicht indows- pdates und Reboot bei laufender teuerung. elbst ein usfall von indows hat keinen Einfluss auf die teuerung. Der imatic ET P Open ontroller verfügt über now-how- und ugriffsschutz sowie wichtige utomatisierungsfunktionen etwa zur Positionierung von chsen integrierte stemdiagnose oder chnittstellen zu Profinet.

«All-in-one» teuerung mit zentralen I O Visualisierung und

indows- nwendungen

P - chnittstellen für Monitor Maus und Tastatur Gigabit-Ethernet Hohe Systemverfügbarkeit oftware ontroller unabhängig von eustart von

indows

indows bei laufender teuerung möglich

Kompakt und modular leiner ootprint mfangreiches ngebot an I O-Modulen Einzeiliger usbau mit bis zu

Modulen

Robustheit Dauerbetrieb bis

mgebungstemperatur ohne Leistungsverlust

artungsfreiheit durch lüfterloses Design ohe EMV-Verträglichkeit nempfindlich gegen chwing- und chockbelastung Anwenderfreundliches Design Von aussen zugänglicher Massenspeicher geschützt gegen unberechtigten ugriff Integrierter Run top- chalter für die teuerung usätzliche peicherkapazität durch D- arte Profinet onboard wechselbarer Bus- dapter für flexible nbindung fi ientes ngineering i eine

indows-Einstellungen für den oftware ontroller nötig

iederverwendbarkeit von Plattformen 4 | 2015

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Der O ist flexibel mit den ET P Modulen erweiterbar und optimiert für den erienmaschinenbau sowie Maschinen mit verteilter rchitektur. Durch seine kompakte Bauform benötigt der ET P O nur sehr wenig Platz und lässt sich in kompakten chaltkästen direkt an der Maschine unterbringen. utomatisierungslösungen lassen sich mit diesem Gerät in einem besonders günstigen Preis-LeistungsVerhältnis realisieren. o genügt zur Visualisierung ein über die Grafikschnittstelle angeschlossener imatic Industrial lat Panel wahlweise auch mit Multitouch- unktionalität. ür die Inbetriebnahme können Maus und Tastatur direkt über B- chnittstellen angeschlossen werden. Gleichzeitig ermöglicht die GigabitEthernet- chnittstelle die leistungsfähige nbindung an übergelagerte etzwerke.

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FIRMEN FAKTEN MÄRKTE

25 Jahre Zusammenhalt

Am 27. März 1990 fand die erste Mitgliederversammlung der PROFIBUS Nutzerorganisation e. V. statt, auf der mit der Gründung von Arbeitskreisen begonnen wurde. Seitdem hat sich die PNO als weltweit agierende Gemeinschaft und als Treiber für die Kommunikation in der Automatisierung etabliert.

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ie vergangenen 25 Jahre in der Gemeinschaft waren ein Mix aus fachlichem Austausch, arbeitsreichen Stunden, durchaus kontroversen Diskussionen, aber immer kollegialem Umgang miteinander. Geeint hat alle Kollegen stets das Ziel, mit tragfähigen Kommunikationstechnologien alle industriellen Anwendungen erfolgreich zu automatisieren. «Allein die Tatsache, dass es inzwischen weltweit über 50 Millionen PROFIBUS- und 10 Millionen PROFINET-Knoten gibt, spricht für deren Marktstärke. Wer eine zuverlässige und zukunftsfähige Bustechnologie benötigt, kommt an PROFIBUS bzw. PROFINET nicht vorbei», so das Fazit von Karsten Schneider, Vorstandsvorsitzender der PNO und Chairman von PROFIBUS& PROFINET International (PI). Im Verlaufe der Entwicklung hat die PNO immer wieder wichtige Weichen gestellt. Hier hat zum Beispiel die Entwicklung von PROFIsafe eindrucksvoll gezeigt, warum der Weg mit applikationsspezifischen Profilen der Richtige ist. nwender schätzen aber auch die Einheitlichkeit und einfache Handhabung der Technologien. Unterstützende Funktionen wie Diagnose,

Plug-and-Play-Geräteintegration oder Energiemanagement erleichtern den Anwendern den Einsatz. Grösstes Pfand der PNO ist ihre Kontinuität und Verlässlichkeit. Alle Bausteine und Komponenten passen zueinander und werden intensiv geprüft. «Daher war nicht nur die Standardisierung, sondern auch die Entwicklung der ertifizierung von Produkten immer oberstes Gebot und ganz sicher eine Entscheidung, der bis heute die hohe Akzeptanz zu verdanken ist», nennt Schneider die wichtigsten Gründe für den Erfolg. Zuverlässige Anlagen dank verlässlicher Kommunikationsprodukte sind der Lohn. Treiber der Gründung der PNO war neben einer Reihe führender Unternehmen der ZVEI. Michael Ziesemer, Präsident des ZVEI und Chief Operation Officer bei Endress auser fasst die Mitwirkung in der PNO mit folgenden Worten zusammen: «25 Jahre Mitarbeit am Erfolg von PROFIBUS heisst für mich 25 Jahre an der Spitze des technischen Fortschritts mitzuarbeiten. PROFIBUS steht für die Öffnung der Systemwelt. Der standardisierte Bus ist Grundlage der Geschäftsmöglichkeit für jeden. Daraus können wir viel lernen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern: ‹INDUSTRIE 4.0› und die Digitalisierung der Wertschöpfung. PI PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. www.profibus.com

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Kurz gemeldet Smart Engineering and «Production 4.0» Durchgängig virtuelles Engineering ist Voraussetzung für «Industrie 4.0»: Eplan, Rittal und Phoenix Contact präsentieren zusammen auf der Hannover Messe 2015 die komplette vertikale Integration von Daten im Engineering- und Produktionsprozess. So erleben Messebesucher, wie Produktdaten entstehen, für die Erstellung von virtuellen Prototypen genutzt und über standardisierte Schnittstellen bis in die Fertigung weitergereicht werden.

Security-Anforderungen mit OPC UA Die pezifikationen OP nified rchitecture der OP oundation unterscheidet sich von seinen Vorgängern unter anderem durch die Fähigkeit, Maschinendaten wie Prozesswerte, Parameter, Messwerte und ähnliches, nicht nur zu transportieren, sondern auch maschinenlesbar semantisch zu beschreiben. Der ME D. . Verband empfiehlt daher OP als eine wichtige Basistechnologie, um den Datenaustausch zwischen Maschinen und nlagen sowie Manufacturing Execution Systems zu ermöglichen. Die chnittstellenlösung M M niversal Machine Connectivity for MES), die der Verband für den einfachen, standardisierten Zugriff auf Produktionsdaten definiert hat kann OP als einheitliche rchitektur für die optimale bidirektionale Kommunikation nutzen.

Schweizer Einkauf setzt auf langfristige Geschäftsbeziehungen und Qualität Die Einkäufer in chweizer nternehmen legen hohen Wert auf langfristige Lieferantenbeziehungen. 28,4 Prozent der Einkäufer gaben in einer mfrage an bei der uche nach Lieferanten eweils eine ausführliche uswahl vorzunehmen um eine lang ährige usammenarbeit mit den gewählten nbietern eingehen zu können. berraschend ist allerdings, dass 29,6 Prozent der Befragten angaben, gar keine Einkaufsstrategie zu haben.

oval vertritt

ni air K ltes ste e

oval G ein führendes nternehmen im Bereich Heiz- und Raumklimasysteme, und der Energiemanagementspezialist Schneider Electric sind per Ende 2014 eine Vertriebspartnerschaft für die chweiz eingegangen. iel ist es das Geschäft mit den flexiblen und umweltfreundlichen niflairKältetechniklösungen von Schneider Electric gemeinsam weiterzuentwickeln. Mit neun Standorten in der chweiz ist die oval G der ideale Partner für chneider Electric um die Geschäftsfelder von niflair voranzubringen. uch für oval bringt die Partnerschaft mit Schneider Electric chweiz klare Vorteile. Mit den niflair- ältes stemen sind wir neu in der Lage, innovative Komplettlösungen für missionskritische nlagen in einem breiten Einsatzbereich anzubieten», sagt Ivan Oberti Leiter Business nit limatechnik Industrie bei Hoval Schweiz.

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Wechsel in Chefetage um . anuar wechselte die Geschäftsleitung des ensorikpezialisten Micro-Epsilon Messtechnik Gmb o. G in Ortenburg. achdem arl isspeintner die Geschäftsführung an Prof. Dr.-Ing. Martin Sellen übergab, traten nun seine Söhne Dr. lexander isspeintner und Dr. Thomas isspeintner die achfolge von ohann alzberger an. Dr. lexander isspeintner übernimmt die Bereiche Informationstechnologie, Software-Entwicklung und Organisation Dr. Thomas isspeintner das Marketing den Vertrieb und den kaufmännischen Bereich. Prof. Dr.-Ing. Martin Sellen bleibt für die Entwicklung und Produktion verantwortlich. Micro-Epsilon Messtechnik www.micro-epsilon.com

Gemacht für die Ewigkeit Im uge einer kürzlich durchgeführten mfrage bei seinen unden hat der tromversorgungsspezialist chulz-Electronic Gmb das älteste noch im Einsatz befindliche tromversorgungsgerät ermittelt. ieger ist eine D - uelle von Delta Elektronika T p E - aus dem ahr . Das Gerät wurde nur ein ahr nach der Gründung von chulz-Electronic an die im baden-württembergischen Teningen ansässige Firma verkauft. Dass das Netzteil nach 38 Jahren noch immer einwandfrei funktioniert, ist ein Beleg dafür, wie robust und langlebig die Geräte von Delta Elektronika sind. Die niederländische Delta Elektronika gehört seit der ersten Stunde zu den Lieferanten von Schulz-Electronic. Die technischen Daten der Geräte setzen Massstäbe im Industrieumfeld. Netzteile von Delta Elektronika weisen eine durchschnittliche MTB von tunden auf was mehr als 57 Jahren entspricht. Im alle eines alles können die Geräte auch repariert werden. Delta Elektronika bevorratet dafür Ersatzteile in einem Temperatur-geführten Lager für viele Jahre. Schulz-Electronic GmbH www.schulz-electronic.de

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FIRMEN FAKTEN MÄRKTE

«automation & electronics 2015» : Synergieeffekt Die aktuelle Währungssituation ist für die exportierende Schweizer MEM-Industrie eine weitere grosse Herausforderung im hart umkämpften Markt. Lösungen von und für alle Marktteilnehmer sind daher sehr gefragt. Durch den Zusammenhalt der Branche kann sich die gemeinsame Präsenz der Leistungsfähigkeit als Synergieeffekt für die Stärkung des Schweizer Heimmarktes auswirken, da sind sich die Aussteller sicher. Das Messeteam ist mit seinen bereits 190 zugesagten Ausstellern und den Messevorbereitungen für den grössten Schweizer Branchenevent 2015 in Lausanne und in Zürich im Juni auf gutem Kurs, wie die aktuelle Kurzumfrage bestätigt.

Christian Rudin, Head of Swiss Event Unit, bestätigt: «Die letzten Wochen sind sehr gut gelaufen, und wir stellen trotz verschärfter Situation aufgrund der relativen Parität des Schweizerfrankens zum Euro keinen Abriss der Anmeldungen fest.» Die Schweizer Automationsindustrie steht also zu ihrem Wort und ihre Bereitschaft, die Branche und den nationalen Werkplatz Schweiz mit dem gross angelegten Branchenevent am 17./18. Juni in Lausanne und am 24./15. Juni in Zürich zu stärken.

Lieferanten des Jahres Ohne verlässliche und qualitätsbewusste Partner geht es nicht. Ob Schrauben, Werkzeuge, Kabelkonfektionen oder Isoliermaterial: Viele Zulieferer halten der Harting-Technologie-Gruppe seit vielen Jahren die Treue und tragen mit ihren Materialien und Dienstleistungen zum hohen Qualitätsstandard der Harting-Produkte bei. Acht Unternehmen wurden für ihre vorbildliche Zusammenarbeit jetzt als «Lieferanten des Jahres 2014» ausgezeichnet. Harting AG www.harting.ch

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eBike-Antrieb von maxon Vom Marsmobil ins Mountainbike. Der Schwei- lichen Steigung von 11Prozent meistert ein normal zer Antriebsspezialist Maxon Motor machte trainierter Fahrer in 30 Minuten. Und das mit Schlagzeilen mit seinen Mikromotoren für die deutlich weniger Energieverbrauch als bei anderen NASA. Nun steigt das Unternehmen ins eBike- eBike-Antrieben. Dahinter stecken die Obwaldner Geschäft ein – mit einem besonders leistungs- Antriebsspezialisten von Maxon Motor. Diese starken und kompakten Heckantrieb für Fahr- entwickeln sonst Motoren für Medizintechnik, räder. Unter dem Namen theBikedrive.ch sorgt Industrieautomation oder Luft- und Raumfahrt, im Internet schon seit Längerem ein neuer erst kürzlich für die Kometenlandung der ESA. Fahrradantrieb für Gesprächsstoff. Das Aggregat beschleunigt von 0 auf 30 km/h in nur 3 Sekun- Maxon Motor AG den. 1000 Höhenmeter mit einer durchschnitt- www.maxonmotor.com TRACO CH TEN-6N 100x210.2.korr.5.13:Layout 1 21.05.13 17:03 Seite 1 TRACO CH TEN-6N 100x210.2.korr.5.13:Layout 1 21.05.13 17:03 Seite 1

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Laser in Biophotonik und Medizintechnik Der Nobelpreis für den Göttinger Forscher Stefan Hell und seine STED-Mikroskopie war ein Meilenstein für die mikroskopische Erkundung der anowelt. Laser schaltbare fluoreszierende Marker und bildgebende Verfahren geben tiefe Einblicke in lebende ellen. Ohnehin sind Laser dabei die medizinische orschung Diagnostik und Therapie zu revolutionieren. Biophotonik und Medizintechnik werden auf der L ER orld of P OTO I vom . bis . uni auf dem Gelände der Messe München wieder im Fokus stehen. Gleich zwei frisch gekürte obelpreisträger referieren auf dem orld of Photonics ongress Die Vorträge der Professoren tefan ell Bild und Eric Betzig beschäftigen sich mit der uper-Resolved luorescence Microscop . Das innovative mikroskopische Verfahren gewährt orschern bisher unbekannte Einblicke in die Nanobausteine des Lebens. Mit schaltbaren fluoreszierenden Markern lassen sich Proben sukzessive in anometer-Schritten ausleuchten, dabei scannen und mit Software zu präzisen Bildern zusammensetzen. Biomediziner hoffen mithilfe der ano-Mikroskopie molekulare Eigenheiten von rankheiten wie rebs ids lzheimer und vielen weiteren zu entschlüsseln um ngriffspunkte für wirksamere Therapien zu identifizieren. Messe München GmbH www.messe-muenchen.de

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Fachmesse für Industrieautomation in Friedrichshafen

Vom . bis . uni findet zum zweiten Mal die all about automation friedrichshafen statt. Im Fokus stehen erfolgreiche Produkte, einsatzbereite Lösungen und leistungsfähige onzepte rund um die Themen ntriebstechnik teuerungstechnik, Industrieelektronik, Industrielle Kommunikation, Visualisierung und Sensorik sowie Komponenten, Dienstleistungen und Engineering für die utomation. onstrukteuren und Entwicklern aus der internationalen Bodenseeregion und den angrenzenden Regionen bietet die Messe ein onzept das auf ualität in der individuellen Beratung und Information setzt und dies mit den Vorteilen einer nah am Lebens- und rbeitsort stattfindenden Messe kombiniert. Die Messe in der alle der Messe riedrichshafen ist am . und . uni eweils von bis hr geöffnet. Rund ussteller präsentieren ihre Lösungen. Ein Tagesticket kostet Euro. Leser der at aktuelle technik erhalten durch Eingabe des odes Rg Em bei der Besucherregistrierung auf www. automation-friedrichshafen.com Eintritt Parkplatz Messekatalog sowie nacks Getränke in der Messehalle kostenfrei. Untitled Exhibitions GmbH www.untitledexhibition.com

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AGENDA

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raining: Diagnose und ervice für Endanwender Termin: 28.–29.4.15 / Ort: Frauenfeld

Schulungen bei Beckhoff – TwinCAT – Basisschulung (3-tägig) – TwinCAT – Motion (2-tägig) – Inbetriebnahme, Instandhaltung und Service mit Twin-CAT (3-tägig) – EtherCAT-Training (1-tägig) – Industrie-PC, Embedded PC, Control Panels (1-tägig) – TwinSafe-Training (1-tägig)

to ation t io raining: Integrierte Sicherheitstechnik (Safety) Termin: 5.–6.5.15 / Ort: Frauenfeld to ation t io raining: Integrierte sichere Antriebstechnik (Safe Motion) Termin: 7.–8.5.15 / Ort: Frauenfeld

Beckhoff Automation AG, Rheinweg 9, 8200 Schaffhausen

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2015

Energieeffizienz als Wettbewerbsfaktor

ril n

nergiee fi ien steigert ie ett e er s igkeit ro ieren er nterne en n s ont ie elt seine K n en a ei nterst t en ietet ie ens olgen e Sitrain-Kurse an: Im Kurs «Energiemanagement: Grundlagen und Normen» (LVEMBASIC) lernen die Teilnehmenden die Grundlagen des betrieblichen Energiemanagements kennen. Vermittelt werden die Anforderungen zur Realisierung von Energiedatenerfassungsund Auswertesystemen. Dies dient der besseren Transparenz der Energieflüsse in der Industrie und im weckbau. Der urs Energiemanagement mit imatic powerrate für in TEMPR richtet sich an nwender die ein Energiemanagementsystem aufbauen möchten. Nach dem Kurs können diese schnell und effizient ein solches aufbauen und installieren gewinnen so einen berblick über den Energieverbrauch ihrer nlage und können diesen optimieren. ie ens

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o l : esells a tsre t Vertragsre t Teil 1: Unternehmen und Marktpartner (Vertragsrecht) Teil 2: Unternehmen und Struktur (Gesellschaftsrecht) o l : ett e er s n aterialg terre t Teil nternehmen und ettbewerb ompliance Teil nternehmen und Innovation Immaterialgüterrecht Termin: 17.4.15 / Ort: Volketswil

Fit in Sales: Akquisitionsworkshop Antizyklisch in den Verkauf investieren mit dem Akquisitonsworkshop. Kurt Pletscher kennt unsere Branche aus eigener Tätigkeit und versteht es als erfahrener Trainer, sein umfangreiches issen praxisorientiert weiterzugeben. Termin: 5.5.15 / Ort: Volketswil iss e nolog et ork s iss net n striestrasse a Volkets il Tel. 044 947 50 90, www.swissT.net

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B & R-Schulungen to ation t io raining: asi s Termin: 13.–14.4.14 / Ort: Frauenfeld to ation t io orks o : IEC 61131-3 textuelle Programmiersprache ST Termin: 15.4.15 / Ort: Frauenfeld

to ation t io raining n Integrierte Visualisierung Termin: 21.–23.4.15 / Ort: Frauenfeld raining: Diagnose und ervice für Endanwender Termin: 23.–24.4.15 / Ort: Biel

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Fernwartung Workshop Thema: ufbau von ernwartung über Mobilfunk mit ernwartungsroutern Verbindungen zu ernwartung über unden-Intranet mit L Router loud ugang mit VP Monitoring und larming auf MoRo und EB . Termin: 22.4.15 / Ort: Burgdorf Termin: 23.4.15 / Ort: St. Gallen

to ation t io raining: Speicher- und Datenverwaltung Termin: 16.–17.4.15 / Ort: Frauenfeld

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swissT.net Seminar: Recht für Führungskräfte

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Thema: ufbau von ernwartung über Mobilfunk mit Fernwartungsroutern, Erklärungen zu Fernwartung über unden-Intranet loud- ugang mit VP Termin: 5.5.15 / Ort: Burgdorf Termin: 6.5.15 / Ort: St. Gallen gate e r a er Tel. 044 833 37 13, www.gateweb.net

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5. und 6. Mai 2015

Dezentrale I/O Workshop Thema: Dezentrale I O flexibel an Profi ET Profibus open Modbus T P Ethernet IP mit teuerungss stem TB Termin . . Ort Burgdorf Termin . . Ort t. Gallen gateweb GmbH, Im Chrüzacher 11, 8306 Brüttisellen Tel. 044 833 37 13, www.gateweb.net

5. Mai 2015

Scope & Power Day 2015 Motivation: uverlässig und energieeffizient nsprüche an zeitgemässe ardware-Designs. Termin . . Ort Otelfingen Das eminar ist kostenlos und wird in Deutsch stattfinden. o ter ontrols www.ccontrols.ch

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telfingen

8. Mai 2015

Lütze-Quadcopter-Challenge m . Mai startet die Lütze- uadcopter- hallenge-Tour am itz der irma in iebnen. Erfahren oder besser erfliegen ie das prickelnde Gefühl selbst einen professionellen uadrocopter durch einen Parcours zu steuern. Lütze AG, Oststrasse 2, 8854 Siebnen Tel. 055 45023 23, www.luetze.ch

Vom 9. Juni bis 10. Juni 2015

all about automation friedrichshafen um zweiten Mal findet die all about automation friedrichshafen statt. Im okus stehen erfolgreiche Produkte einsatzbereite Lösungen und leistungsfähige onzepte rund um die Themen ntriebstechnik teuerungstechnik Industrieelektronik Industrielle ommunikation Visualisierung und ensorik sowie omponenten Dienstleistungen und Engineering für die utomation. untitled exhibitions gmbh www.allaboutautomation.de, www.untitledexhibitions.com

17. Juni 2015

Energie-Effizienzmanagement chlüssige ntworten und Praxisbeispiele bietet der urs Energie-Effizienzmanagement im nternehmen von energie-cluster.ch. ufbau und Erstellung eines Energiemanagements stems Grossverbrauchermodelle für M Energieflüsse im nternehmen identifizieren kontrollieren und optimieren sind nur einige der ighlights. Termin . . Ort ürich energie-cluster.ch, Monbijoustrasse 35, 3011 Bern Tel. +41 31 381 24 80, www.energie-cluster.ch

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INTERDISZIPLINÄR VERANSTALTUNG

Swiss Mechatronics Breakfast zum Thema:

Nationalbankentscheid

Am 27.2.2015 fand im Hause der Antrimon Holding AG in Muri AG das erste Swiss Mechatronics Breakfast des jüngst auf der Sindex 2014 offiziell gegründeten Clusters statt. Frühmorgens trafen sich rund 40 Teilnehmer der Mechatronic-Branche, um sich zum Thema «Nationalbankentscheid» zu informieren und sich bei einem reichhaltigen Frühstück untereinander zu vernetzen. Geplant ist, das Swiss Mechatronics Breakfast viermal pro Jahr in verschiedenen Schweizer Unternehmen durchzuführen. Franken dürfte vorerst überbewertet bleiben EURCHF und USDCHF sowie jeweiliger Kaufkraftparitätskurs (PPP) EURCHF

USDCHF

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Interventionen

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Quelle: Reuters EcoWin, UBS CIO

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Bernd Aumann: «Der Franken dürfte vorerst überbewertet bleiben.»

astgeber und Vizepräsident des Clusters Stefan T. Schimon, CEO & President of the Executive Board der Antrimon Holding AG, begrüsste die Teilnehmer und informierte über das Konzept Gotthard 3 als Basis für Innovation und Konkurrenzfähigkeit. Stefan T. Schimon sieht in der Vernetzung das Erfolgsgeheimnis erfolgreicher Unternehmen in der Schweiz: «Um das vorhandene Innovationspotenzial in der Mechatronik auszuschöpfen, müssen kluge Köpfe kooperieren und zusammenarbeiten. Die Voraussetzungen sind in der Schweiz aufgrund der hohen Dichte an innovativen Firmen geradezu ausgezeichnet. Das Vernetzen von Kompetenzen innerhalb und ausserhalb der Firmen ist eine Meisterdisziplin er-

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Quelle: Antrimon Holding AG

folgreicher Unternehmer. Sie ist Schlüssel zu Erfolg, spart Ressourcen und verhindert Fehlinvestitionen.»

Mechatronischer Ansatz Stefan T. Schimon erklärte, dass der mechatronische Ansatz, also die Konzentration der Kernkompetenzen Mechanik, Elektronik und Informatik, zu gesamtheitlichen Lösungen innert kürzest möglicher Zeit führt. Das könne jedoch nur funktionieren, wenn die Kompetenzen räumlich nah beieinander angeordnet seien. Schnittstellen für den Kunden werden durch diesen Ansatz reduziert. Der Beschaffungsaufwand wird minimiert, sodass Kunden sich wieder mehr auf ihre Kernkompetenzen

konzentrieren könnten. Durch den ganzheitlichen mechatronischen Ansatz können somit Kosteneinsparungen generiert und nach wie vor wettbewerbsfähige Produkte in SwissPremium-Qualität hergestellt werden.

Wirtschaftsausblick Im Anschluss gab Bernd Aumann, Ökonom, UBS Chief Investment Office WM, einen Wirtschaftsausblick nach der Aufgabe des Euro-Mindestkurses. Der Franken wird nach Ansicht des UBS-Ökonomen demnach vorerst überbewertet bleiben und sich eventuell noch weiter aufwerten auf 1,05 Euro. Der realistische Kurs wird von den UBS-Ökonomen aktuelletechnik.ch

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Swiss Mechatronics Veranstaltungen 2015 • 24. April 2015: Swiss Mechatronics Breakfast bei TRIKON Solutions AG, Neuhausen am Rheinfall • 11. Juni 2015: Swiss Mechatronics Day (mit Generalversammlung), Winterthur • 24./25. Juni: Swiss Mechatronics auf der Messe automation & electronics, Zürich Gastgeber Stefan T. Schimon informierte über das Konzept Gotthard 3.

auf etwa 1.28 Franken gegenüber dem Euro geschätzt. Seit der Aufgabe des Mindestkurses hat die SNB verstärkt auf Negativzinsen gesetzt, was jedoch so gestaltet ist, dass die Schweizer Wirtschaft nicht weiter geschwächt wird und dennoch verhindert werden kann, dass ausländische Investoren grosse Geldmengen in der Schweiz parken. Niedrige Zinsen seien bekanntlich gut für den Immobiliensektor. Doch das gälte so nun nicht mehr. Die Hypothekarzinsen werden nicht mehr weiter sinken, zum Teil stiegen sie trotz Negativzins. Im Immobiliensektor, der bereits sehr hoch bewertet ist, könnten die Preise durch die Massnahme der Negativzinsen durchaus noch weiter zunehmen. Die UBS prognostiziert der Schweiz für 2015 ein Bruttoinlandprodukt von 0,5 Prozent, was bedeutet, dass es in der Schweiz zwar zu einer Wachstumsverlangsamung kommen wird, aber ein Abrutschen in eine tiefe Rezession nicht zu befürchten ist. Unternehmen täten gut daran, so der Wirtschaftsexperte, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität jetzt durch Investitionen zu verbessern.

Meinungen der Teilnehmer Kathrin Hopkins, Leiterin der Swiss-Mechatronics-Geschäftsstelle, stellte dem gesamtwirtschaftlichen Ausblick die Einschätzung der Breakfast-Teilnehmer gegenüber, welchen Einfluss die ufhebung des Mindestkurses auf das eigene Unternehmen haben wird. Ermittelt wurde das verhalten positive Stimmungsbild mithilfe eines Fragebogens im Vorfeld der Veranstaltung. Auffallende Resultate: Als erwartete Massnahmen für die Produktion ihres Unternehmens wählten über 20 Prozent der befragten Teilnehmer Investitionen. Massnahmen wie Verlegung der Produktion ins Ausland zogen nur etwa 5 Prozent der Befragten in Erwägung. Die übrigen Teilnehmer sehen keinen Einfluss auf die Produktion oder machten keine Angaben zu dieser Frage. Hinsichtlich erwarteter Massnahmen für die Mitarbeiter in den nächsten drei Jahren halten mehr als 30 Prozent der Befragten keine Massnahmen für notwendig, knapp 20 Prozent erwarten einen Einstellungsstopp, gut 10 Prozent eine Verlängerung der Arbeitszeit und rund 5 Prozent Kurzarbeit oder Lohnkürzungen. 4 | 2015

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• 04. Dezember: Swiss Mechatronics Breakfast bei Burckhardt Compression, Winterthur

Das Swiss Mechatronic Cluster Gegründet wurde das Cluster im September 2014 auf Initiative von mehreren namhaften Schweizer Unternehmen. Das Hauptaugenmerk des Clusters liegt auf der Vernetzung von Schweizer Unternehmen und Hochschulen, die im Bereich Mechatronik aktiv sind. Mitglieder sind grosse Unternehmen wie ABB, Schindler, Stadler Rail und Burckhardt Compression sowie KMU wie TRIKON Solutions AG und Engineering Partners. Zurzeit sind mit dem ZHAW-IMS Institut für Mechatronische Systeme noch die HSR Hochschule für Technik Rapperswil und die NTB – Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs als Hochschulen im Cluster vertreten. Swiss Mechatronics hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Innovationsstärke und Wertschöpfung seiner Mitglieder entlang der gesamten ertschöpfungskette signifikant zu erhöhen. Der Cluster bietet seinen Mitgliedern verschiedene Plattformen, um sich zu präsentieren und zu vernetzen. Neben der gerade gestarteten Breakfast-Reihe findet der wiss Mechatronics Day jedes Jahr im Juni statt. Diese Veranstaltung bietet neben Vorträgen zu einem bestimmten Thema B2B- und Expertengespräche an. Institutsbesuche an den Hochschulen und die Präsentation erfolgreich abgeschlossener Projekte, «Swiss Mechatronics Talks», sind in Planung. Swiss Mechatronics präsentiert sich ausserdem mit eigenem Stand auf der Messe automation & electronics am 24./25. Juni 2015 in Zürich. Ein weiteres Angebot des Clusters ist der prozessgeleitete Wissens- und Technologietransfer. Für Mitglieder ermittelt das Clustermanagement für individuelle Aufgabenstellungen zielgerichtet passende Kooperationspartner aus Wirtschaft und/oder Wissenschaft. Das Mitgliedsunternehmen kann hierbei wenn gewünscht bis zum ersten Treffen mit dem Partner anonym bleiben. Fragen zu Fördermitteln oder Kooperationsverträgen beantworten Spezialisten aus dem jeweiligen Feld für Mitglieder kostenlos. Geplant sind des Weiteren u.a. Arbeitskreise zu bestimmten Themen wie CE-Kennzeichnung und Gemeinschaftsstände für Mitglieder auf Messen.

Verein Swiss Mechatronics, www.swiss-mechatronics.ch Antrimon Holding AG, www.antrimonholding.com

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INTERDISZIPLINÄR MESSE

Automation im Tessin

Dreizehn namhafte Unternehmen laden ein Die Automation Expo Ticino – der Treffpunkt für utomation im Tessin findet dieses Jahr vom 5. bis 6. Mai 2015 in Cadempino statt.

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in weiteres Mal nutzen dreizehn namhafte Firmen die Gelegenheit, dem fachkundigen Publikum vor Ort ihre Neuheiten und Dienstleistungen zu präsentieren. Von der Sensorik über Pneumatik, Miniatur-Drives, Speisungen und Bussysteme bis zu Steuerungen wird den Fachbesuchern ein breiter Querschnitt aus der Automationsbranche geboten. Während dieser zwei Tage haben die Besucher die Möglichkeit, in einer angenehmen Atmosphäre, mit Speis und Trank, persönliche Gespräche mit den dreizehn Industriepartnern zu führen und sich über die Neuheiten in ihrer Branche zu informieren. Die kleine aber feine Messe findet heuer bereits zum siebten Mal statt. Automation Expo Ticino www.automationexpoticino.ch

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Für Entscheider und Querdenker

SCHÜTTGUT Basel 2015

Am 6. und 7. Mai 2015 ist Basel wieder Drehscheibe der Schweizer SchüttgutWelt. Mehr als 1000 Fachbesucher werden zur SCHÜTTGUT Basel 2015 in der Messe Basel erwartet. Die Fachmesse für Granulat-, Pulver- und Schüttgut-Technologien vermittelt einen umfassenden Überblick für Industrieanwender.

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chüttgüter sind in vielen Industrien anzutreffen – in der Lebensmittelindustrie, der Chemie- und Pharmabranche ebenso wie im Maschinenbau, im Hoch- und Tiefbau, im Bergbau und in der Abfall- & Recyclingwirtschaft. Die SchüttgutBranche kennzeichnet vielfältige Verarbeitungs- und Verfahrensschritte bei der Gewinnung und Nutzung grob- bis feinkörniger Materialien.

trierte Besucher ihren Messebesuch mit «My Easyfairs» gezielt vorausplanen. Geführte Besucher-Rundgänge (Guided Tours) an beiden Messetagen ermöglichen effizienten now-how-Transfer an den «Hotspots» der Messe. Ein Get-together mit Apéro für Aussteller und angemeldete Besucher am 1. Messetag ab 16 Uhr bietet exzellente Möglichkeiten zum Networking.

2015 wird die «Schüttgut Basel» zum 4. Mal veranstaltet. Erwartet werden für dieses Jahr rund 80 Aussteller aus der Schweiz und dem angrenzenden Ausland – darunter aus Deutschland, Tschechien und Belgien. Die Unternehmen präsentieren innovative und praxisnahe Lösungen für Industrieanwendungen – zum Beispiel Anlagen zum Abfüllen, Mischen oder Sieben von Schüttgütern, berührungslose Messung von Füllständen in pulverförmigen bis stückigen Schüttgütern, Anlagenüberwachung in Echtzeit, Steuerung pneumatischer Förder- und Dosiersysteme, Packmittel für Schüttgüter (Big Bags) und gienefilter für vielfältige nwendungsbereiche.

Top-Themen Explosionsschutz und Hygienic Design im «InnovationCenter»

Effizienter Know-how-Transfer für Fachbesucher Die Messebesucher profitieren von dem vielseitigen Messe- ngebot sie erhalten jede Menge Anregungen und können den Ausstellern gezielt ihre Fachfragen stellen oder aktuelle Problemstellungen besprechen», schildert «Schüttgut»-Marketing-Projekt-Managerin Ina Sinatsch die Vorteile eines Messebesuchs. Online können regis4 | 2015

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Für Verfahrenstechniker und Anlagenplaner stehen auf der «Schüttgut Basel» 2015 nicht nur aktuelle Trends in der Prozess- und Produktionsoptimierung im Fokus, sondern auch die Anlagensicherheit und der Explosionsschutz. Rund um effizienten Explosionsschutz dreht sich auf der «Schüttgut Basel» 2015 ein Intensiv-Workshop vom IND EX e. V. Des Weiteren stellen Branchen-Experten der EHEDG Switzerland aktuelle Projekte und Fallstudien aus dem Bereich Hygienic Design vor. Darüber hinaus wird es einen Vortragsblock zur Recycling-Technik / Urban Mining sowie zu Schüttgut-Techniken geben. Alle Vortragsthemen werden auf der Messe-Website publiziert und bis zum Messestart laufend aktualisiert. EasyFairs Switzerland GmbH Mit dem Code 3006 kostenlosen Messe-Eintritt sichern unter: www.easyfairs.com/schuettgutbasel

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INTERDISZIPLINÄR KINDER FRAGEN EXPERTEN

Können

Roboter denken?

Man kann ihn weder sehen noch hören, riechen oder schmecken, aber fühlen: den «elektrischen Strom». Ihn anschaulich zu machen, gehört zu den anspruchsvollsten didaktischen Aufgaben. Prof. Dr. Roland Büchi beantwortet dazu die Fragen der Kinder und erklärt, was man unter künstlicher Intelligenz versteht. Die «at»-Bande (v.l.): Liv, Maxi, Seon, Willi, Ben, Luz, Valerie, Julius, Christiaan.

Der Experte: Prof. Dr. Roland Büchi ist Dozent für Regelungstechnik und Leiter der Abteilung Informatik, Elektrotechnik und Mechatronik an der ZHAW School of Engineering.

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Warum funktionieren manche Dinge mit Strom? In unserem Alltag gibt es sehr viele Dinge, die mit Strom funktionieren. Beispiele sind der Spielzeugkran, der Staubsauger, das Radio oder das Licht. Manche anderen Dinge funktionieren wiederum ohne Strom, beispielsweise der Bobbycar, die Chügelibahn, das Würfelspiel oder auch das Spielzeugauto. So mag man sich gerne fragen, weshalb die einen Dinge Strom zum Funktionieren benötigen und weshalb die anderen nicht. Der Schlüssel zur Beantwortung dieser Frage heisst Energie. Immer wenn etwas nicht stillstehen, sondern bewegt werden soll, wird Energie benötigt. Diejenigen Dinge, die sich ohne Strom bewegen können, muss der Benutzer selbst bewegen. Der Knirps stösst seinen Bobbycar selbst den Weg hinauf, um anschliessend mit ihm wieder herunterzubrausen. Bei der Chügelibahn hebt man selbst die Kugel vom Boden auf und legt sie oben in die Bahn. Den Würfel hebt der Spieler selbst auf und lässt ihn auf den Tisch fallen, und den Federmotor eines Spielzeugautos zieht man selbst auf, sodass es danach für einige Zeit fahren kann. Bei allen Beispielen bringt der Benutzer die Energie für die Bewegung eben selbst auf. Sollen sich Dinge bewegen, ohne dass der Mensch selbst für die Bewegung sorgt, übernimmt der Strom die Energiezufuhr. Beim Spielzeugkran beispielsweise versorgt die Batterie den Motor mit Strom, sodass dieser Lasten anheben kann. Beim Staubsauger wird der Motor über das Kabel mit Strom versorgt. Dieser treibt dann einen Ventilator an, der den Staub einsaugt. Das Radio funktioniert ebenfalls mit Strom, der entweder von einer Batterie oder aus der Steckdose kommt. Auch hier gibt es eine Bewegung, der Lautsprecher muss nämlich vibrieren,

damit Töne erzeugt werden. Noch etwas spezieller ist es bei Licht. Auch hier benötigt die Glühbirne Strom, um zu leuchten, und auch hier bringt der Strom etwas in Bewegung. Es sind von Auge nicht sichtbare kleinste Teilchen, deren Schwingungen für die Beleuchtung sorgen. Wie funktioniert die Stromleitung? Die Stromleitung können wir am einfachsten mit einer Wasserleitung vergleichen. Als Gedankenexperiment möchten wir ein Wasserrädchen in Bewegung versetzen. Dazu wird Wasser benötigt, das von einem Reservoir stammt. Es fliesst durch die asserleitung aus dem Wasserhahn und schliesslich auf das Wasserrädchen. Dieses wollen wir mit einer Stromleitung vergleichen, über welche ein Elektromotor angetrieben wird. Doch halt: nur eine Stromleitung alleine genügt nicht, denn um einen Elektromotor anzutreiben, werden zwei Leitungen benötigt, von denen jede in einen eigenen Steckerpol mündet. Ein Stecker hat ja mindestens zwei Steckerpole. So entsteht eben ein Stromkreis mit den zwei Leitungen denn der trom fliesst dabei in der einen Leitung zum Elektromotor hin und in der anderen wieder von ihm weg. Wenden wir uns wieder dem Gedankenexperiment der Wasserleitung und dem Wasserrädchen aktuelletechnik.ch

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zu. Wenn wir annehmen, dass das Wasser nach dem Durchlauf durch das Wasserrädchen in einem Becken gesammelt wird und von dort über eine zweite Leitung wieder ins Reservoir zurückgepumpt wird, so stimmt der Vergleich wieder. Es gibt zwei Wasserleitungen, eine, um das Wasser zum Wasserrädchen hin-, und eines, um es wieder von diesem weg ins Reservoir zu führen. Der Wasserhahn sorgt dafür, dass das Wasser überhaupt fliessen kann und genau gleich sorgt der Stromschalter dafür, dass der Strom fliessen kann. Die asserpumpe sorgt dafür dass das Wasser wieder zum Reservoir, also am Ende im Kreis herum fliesst. Mit der Wasserpumpe ist das Strom- oder Elektrische Kraftwerk vergleichbar. Es sorgt dafür, dass der trom fliessen kann. Ist denn jetzt der Strom mit dem Beispiel mit Wasser vergleichbar? Nicht ganz, eigentlich sind in Stromleitungen nicht sichtbare bewegliche Teilchen mit dem Wasser vergleichbar, nämlich sogenannte Elektronen. Wie das Wasser in der Wasserleitung, so sind auch diese in jeder Stromleitung immer vorhanden. Das Wasserrad beziehungsweise der Elektromotor dreht sich erst dann, wenn sich das Wasser durch das Aufdrehen des Wasserhahns bewegt, beziehungsweise wenn sich die Elektronen durch das Einschalten des Schalters bewegen. nalog zum asserfluss entsteht so der Elektronenfluss oder umgangssprachlich eben der tromfluss. Wie kann die Klingel das Signal von unten nach oben leiten? Die Klingel ist oftmals über dem Klingelknopf montiert, und so fragt man sich, wie das denn funktionieren soll, dass der Strom sozusagen aufwärts fliesst. Dazu soll man zuerst den oberen Abschnitt über die Stromleitung lesen. Genau gleich wie dort fliesst der trom auch hier im Kreis. Physikalisch funktioniert das wieder mit den Elektronen, die zwar wie das Wasser schon in der Leitung vorhanden sind, aber erst durch das in der Ferne liegende Kraftwerk in der Leitung bewegt werden. Das Kraftwerk kann wieder mit der Pumpe verglichen werden, welches das Wasser im Kreis herum pumpt. Der Klingelknopf ist der Schalter, der wieder vergleichbar ist mit dem Wasserhahn. Der Schalter sorgt dafür, dass der Stromkreis geschlossen wird, dass also der trom fliessen kann. Der ganze tromkreis 4 | 2015

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besteht also aus den folgenden Elementen: aus dem Kraftwerk, der Stromleitung zum Haus, dem Klingelknopf als Schalter, der Stromleitung zur Klingel hin, der Stromleitung von der Klingel weg sowie der Stromleitung, die wieder zum Kraftwerk hinführt. Bei einer batteriebetriebenen Klingel ersetzt die Batterie das Kraftwerk. Ob sich jetzt die Klingel über, neben oder auch unter dem lingelknopf befindet hat gar keinen Einfluss auf die korrekte unktion da der trom a eben im reis herum fliesst. Bei der modernen lingel sorgt der trom dafür, dass der Lautsprecher in eine Vibration versetzt wird. Genau genommen ist es eine sogenannte runde Membrane, die vibriert. Diese versetzt die Luft selbst auch in eine Vibration. Diese Vibration breitet sich in der Luft aus, und unser Ohr kann sie hören. Diese Ausbreitung der Vibration in der Luft nennt man in der Fachsprache «Schallwelle». Bei den modernen Klingeln können auch ganz verschiedene Melodien eingestellt werden. Ein ganz kleiner Computer, der in der Klingel eingebaut ist, sorgt dann dafür, dass die Membrane in die für die Tonfolge nötigen Vibrationen versetzt wird. Können Roboter denken? Diese Frage wollen wir anhand eines heute weitverbreiteten Rasenmähroboters beantworten. Richtig denken kann ein solcher Roboter nicht, sondern er kann nur das ausführen, was ihm vorher von einem Informatiker einprogrammiert wurde. Wurde er beispielsweise so programmiert, dass er zu einer bestimmten Zeit mit mähen anfangen soll, so wird die einprogrammierte Uhrzeit immer wieder mit der Zeit einer eingebauten Uhr verglichen. Sobald die einprogrammierte Zeit mit der Uhrzeit übereinstimmt, startet der Fahr-Motor zum Vorwärtsfahren und der Mäh-Motor, der die Messer dreht. Die eingebaute Uhr läuft weiter und wird immer wieder mit der einprogrammierten Zeit für die Abschaltung verglichen. Solange diese Zeit noch nicht erreicht ist, fährt und mäht er weiter. Sobald der Rasenmähroboter auf ein Hindernis stösst, löst dieses einen Schalter aus. Dann führt der Roboter ein zuvor einprogrammiertes Prozedere aus. Er fährt dann beispielsweise für drei Sekunden rückwärts, dreht sich für drei Sekunden um die eigene Achse und führt dann die Vorwärtsfahrt wieder fort. Stösst er danach immer noch auf das Hindernis, führt er dieses Prozedere noch einmal aus, und zwar so lange, bis er eine Richtung eingeschlagen hat, in der das Hindernis nicht mehr auf seinem Weg liegt. Bei der Rasengrenze wird oftmals ein Kabel in den Boden gelegt. Mit einem speziellen Sensor kann der Rasenmähroboter dieses Kabel detektieren. So wird er dann wieder in das oben beschriebene Prozedere wechseln, und zwar so lange, bis er wieder vom Kabel und damit von der Rasengrenze wegfährt. Wir Menschen denken anders, wir können uns viel kompliziertere Dinge ausdenken. Auch wenn es von aussen den Anschein hat, dass der Rasenmähroboter tatsächlich denkt oder überlegt, welchen Weg er jetzt einschlagen soll, so merkt man bei genauerem Hinsehen, dass er nur ganz wenigen vorher einprogrammierten Mustern folgen kann. So klärt sich auch die Frage, ob denn ein Roboter je so gut denken kann, dass er den Menschen überlegen ist. Auch wenn es heute schon kompliziertere und mit viel mehr einprogrammierten Prozedere ausgestattete Roboter gibt, so können sie doch nie intelligenter werden als der Informatiker, der sie vorher programmiert hat. Dazu gibt es auch einen Fachausdruck, nämlich die sogenannte künstliche Intelligenz.

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INTERDISZIPLINÄR INTERVIEW

Mythos unterm Mythen Matterhorn, Edelweiss und das rote Swiss-Army-Taschenmesser von Victorinox – wer in der Welt kennt diese Insignien der Schweiz nicht? Direkt unterm grossen M then befindet sich das erk, in dem streng geheim die wohl berühmtesten Messer der Welt hergestellt werden. Im Gespräch Adrian Bingisser, Stellvertretender Abteilungsleiter Maschinenmontage bei Victorinox, und Walter Steinemann, Technischer Berater der Carl Geisser AG. INTERVIEW: HEIKE HENZMANN BILDER: TANYA HASLER

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Herr Bingisser, Victorinox ist als besonders arbeitnehmerfreundlicher Arbeitgeber mit geringer Fluktuation bekannt. Wie lange arbeiten Sie persönlich schon bei dem Unternehmen? Adrian Bingisser: Seit meiner Lehre als Elektromechaniker 1996 arbeite ich bei Victorinox. Victorinox ist ein toller Arbeitgeber mit vielen spannenden Arbeitsgebieten. Ich bin derzeit in der Lehrlingsausbildung, dem Maschinenbau, der Telefonie und bei der Beschaffung von Materialien für den Maschinenbau tätig. Durch diese Vielseitigkeit ist bei mir noch nie das Bedürfnis entstanden, mir extern eine andere Herausforderung suchen zu wollen. Neben meiner Tätigkeit bei Victorinox bin ich noch Berufsschullehrer für Automatiker. Das Berufsbild des Automatikers ist derzeit stark im Wandel. Was genau ändert sich? Bingisser: Aus dem Berufsbild des Elektromechanikers entstand vor einigen Jahren der utomatiker. Die Berufsbezeichnung finde ich persönlich ungünstig. Viele Schüler denken zunächst, dass Automatiker etwas mit Autos zu tun haben. Dieser Ausbildungsberuf ist ständig im Wandel. In den letzten Jahren verstärkt, da die Ausbildung immer weniger mechanische Inhalte hat, dafür wird zunehmend Wert auf Kenntnisse und Fertigkeiten in der Programmierung gelegt. Hat Victorinox Schwierigkeiten, die Automatiker-Lehrstellen zu besetzen? Oder hat man da als einer der berühmtesten Arbeitgeber der Schweiz keine derartigen Probleme? Bingisser: Auch Victorinox muss sich bemühen, seine Lehrstellen mit geeigneten Lehrlingen zu besetzen. Victorinox engagiert sich mit Schnuppertagen und neuerdings auch mit Ferienpass-Veranstaltungen dafür, junge Menschen für technische Betätigungsfelder zu begeistern. Wir werden in der Region oft von Schulen angefragt, um verschiedene technische Berufsfelder vorzustellen, und unser Lehrlingsbeauftragter nimmt diese Gelegenheiten sehr gerne wahr. Der Kontakt zu Lieferanten und die Beschaffung der Materialien für die Produktionsmaschinen ist ein Teil Ihres Arbeitsgebietes. Wie sieht Ihre Produktion aus? Hoch automatisiert? Oder ist vieles noch «handmade»? Bingisser: Wir könnten natürlich unsere Produktionsziele nicht erreichen, wenn wir nicht automatisieren würden. Aber zwischen den automatisierten «Produktionsinseln» ist vieles noch in Menschenhand. Wie viele Marken hat auch Victorinox mit Plagiaten auf dem Markt zu kämpfen. Wie geht das Unternehmen damit um? Bingisser: Wir haben Anwälte, die sich mit nichts anderem beschäftigen als mit solchen 4 | 2015

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Adrian Bingisser, Walter Steinemann und Heike Henzmann im Gespräch vor dem Victorinox-Gebäude.

Plagiatsfällen. Meist sind die Plagiate von eher schlechter Qualität. Die Klingen sind häufig nur gestanzt und nicht gehärtet. ber es muss ja auch gerechtfertigt sein, dass der Kunde den höheren Preis für ein Originalprodukt zahlt. Die Qualität steht bei Victorinox an erster Stelle. Wie verhält sich die Anzahl Plagiate zu Original-Victorinox-Messern, die derzeit auf dem Markt sind? Und wie kann ich mich davor schützen, dass ich ein Plagiat erwerbe? Bingisser: Im wichtigen US-Markt verkauft sich auf acht Plagiate aus China ein Original. Eine erste einfache Prüfung, ob es sich um ein Plagiat handelt, ist die Sichtung der Victorinox-Prägung, die man an der grossen Schneideklinge jedes ausgeklappten Originalmessers findet. Wie wirkt man bei Victorinox der Markenpiraterie entgegen? Bingisser: Eine weitere strategische Massnahme ist die Eröffnung von sogenannten Flagship Stores überall in der Welt, in denen nur Victorinox-Mitarbeiter arbeiten. In diesen

Stores darf man sicher sein, keinem Plagiat aufzusitzen. Wie schützt Victorinox das Know-how, damit die Qualität des Produktes einzigartig bleibt? Bingisser: Die Maschinen, die wir in unserer Produktion einsetzen, sind nur zu einem Drittel fertig gekauft, ein weiteres Drittel wird gekauft und an unsere Bedürfnisse angepasst oder mit Sonderwerkzeugen bestückt, und ein Drittel der Maschinen sind kompletter Eigenbau, zum Beispiel Maschinen fürs Schleifen oder auch Öfen für die Wärmebehandlung des Stahls. Wir unterhalten eine eigene Entwicklungsabteilung für diese Maschinen, rund 150 Mitarbeiter sind in diesem Unternehmensbereich tätig. Auf diese Weise ist unser Sondermaschinen-Know-how, das wir in den vergangenen 136 Jahren aufgebaut haben, nicht beim Maschinenhersteller, sondern im eigenen Hause und damit für die Konkurrenz nicht verfügbar. Ausserdem schützen wir uns vor Industriespionage dadurch, dass Besichtigungen der Produktion nur sehr begrenzt erlaubt werden und das Fotografieren dort strengstens verboten ist. Eine

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ärmerückgewinnungskreislauf eingespeist. Diese ärme wird beispielsweise bei der Beheizung des nternehmens und sogar von ohnblöcken einer firmennahen iedlung verwendet.

geringe luktuation der Mitarbeiter und damit das bwandern von now-how wird durch die guten rbeitsbedingungen bei Victorinox begünstigt. uch das trägt sicher dazu bei dass das now-how im nternehmen bleibt. Wenn Sie die Maschinen nur intern verwenden, nie veräussern, dann sind diese a ni t ertifi iert Bingisser Das ist so. ir haben einmal für eine Messe einen kleinen andmontageapparat ins usland transportieren wollen doch diese ist dann nicht durch den oll gekommen. Da unsere Maschinen nie die chweiz verlassen hatten wir an die E- ertifizierung schlicht nicht gedacht. ber natürlich sind unsere Maschinen sicher und entsprechen allen ormen und icherheitsstandards. Werden die Victorinox-Produkte für die ganze Welt in Ibach hergestellt? Bingisser Bei unseren Messern ist das so. Die hren werden von unserer Tochterfirma Victorinox wiss rm atch in Porrentru hergestellt. Bei den anderen Produkten wie Reisegepäck und Bekleidung ist das edoch nicht möglich diese werden im usland produziert. Herr Steinemann, Sie sind Technischer Berater der Carl Geisser AG, die sich zu den Lieferanten der Victorinox AG zählt. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit? alter teinemann Ich war zwar damals noch nicht bei der arl Geisser G weiss aber dass die usammenarbeit seit besteht und mit ilterlüftern von Pfannenberg begann. In vielen Bereichen der Produktion bei Victorinox ist die Luft verschmutzt zum Beispiel in der chleiferei. m die chaltschränke zu kühlen und vor den Verschmutzungen zu schützen setzt Victorinox diese ilterlüfter ein. o einfach ein ilterlüfter ist so wichtig ist die ufgabe die er zu erfüllen

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hat. Inzwischen werden Filter der vierten Generation bei Victorinox eingesetzt. Die haben den Vorteil, dass einerseits der Standardfilter ohne erkzeug einfach durch das erunterklappen der ilterabdeckung gewechselt werden und andererseits auch gegen einen altenfilter mit IP- chutz getauscht werden kann. Bingisser ir haben einige undert ilterlüfter im Einsatz einmal im Monat müssen die ilter gewechselt werden. rüher brauchte man dazu erkzeug und nicht selten wurde ein ilterlüfter beim echsel beschädigt. Mit den neuen ilterlüftern ist das echseln ohne erkzeug in wenig eit und ohne Beschädigungsrisiko möglich. Doch beim Einsatz der Filterlüfter blieb es nicht. Wie ging es weiter? teinemann Die Leistungsdichte in chaltschränken wird immer höher. Dort wo die ilterlüfter von der ühlleistung her nicht mehr ausreichten stieg man auf Luft- asserärmetauscher von Pfannenberg um. Die ärmetauscher werden auch dort eingesetzt wo man ussenkreislauf und Innenkühlkreislauf trennen muss damit kein chmutz in die chaltschränke kommt. Das ist insbesondere wichtig wenn die Luft in der Produktion so stark verschmutzt ist dass ilterlüfter nicht mehr eingesetzt werden sollten. Im chaltschrank gibt es einen eigenen Luftkreislauf der von der mgebungsluft getrennt ist und die interne mwälzung der Luft mit Ventilatoren bewerkstelligt wird. Die warme Luft im chaltschrank wird über einen ärmetauscher geführt der von ühlwasser gekühlt wird. o verhindert man Verschleiss und törungen der omponenten im chaltschrank. Bingisser Victorinox ist sehr um achhaltigkeit und Energieeffizienz bemüht. Die abgeführte ärme der chaltschränke oder auch einzelner Prozessschritte wird in einen

Gibt es noch andere Bemühungen bei Vi torino o e nergiee fi ien Bingisser Ein weiterer Beitrag zur Energieeffizienz ist der Einsatz von Thermostaten auch aus dem ause Pfannenberg die dafür sorgen dass die ilterlüfter und ühler nur dann laufen wenn es wirklich erforderlich ist. teinemann Energieeffizienz ist ein aktuelles und wichtiges Thema für die ukunft. Pfannenberg entwickelte unter dem Label ecool energiesparende Produkte. Mittlerweile gehören Pfannenbergprodukte zu den Geräten mit den besten Energieklasse- oeffizienten. o auch die bei Victorinox eingesetzten Luft- asser- ärmetauscher. Durch die sehr geringen Innenwiderstände im asserkreislauf muss kundenseitig weniger Energie zum optimalen Durchfliessen des ärmetauschers aufgewendet werden. Bingisser ir haben auch schon sehr früh von normalen Leuchtmitteln in unseren ebenfalls von Pfannenberg stammenden Mehrfachleuchten auf LED-Leuchten gewechselt. Ich habe damals zunächst gestaunt was eine solche Leuchte kostet. Doch für uns ist neben der Energieeffizienz die Langlebigkeit von omponenten besonders wichtig. ir bemühen uns unsere Maschinen so wartungsfrei wie möglich zu gestalten. Denn ede notwendige artungsmassnahme braucht Personalressourcen. uch das spielte bei dem Entscheid für die LED-Leuchten eine Rolle halten diese doch genauso lange wie die Maschinen selber. teinemann Der mstieg von normalen Leuchtmitteln auf LEDs bei den Mehrfachleuchten mit denen törungen und Betrieb

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INTERDISZIPLINÄR

einer Maschine oder Anlage angezeigt werden, lässt sich als Trend auch bei anderen Endverbrauchern beobachten. Bei OEMs ist das ansatzweise auch zu beobachten, denn nicht selten fordern inzwischen grosse Endkunden von den Maschinenherstellern energieoptimierte Maschinen. Sie setzen auch bei anderen Produkten auf Pfannenberg bzw. auf die Carl Geisser AG als Lieferant. Was sind Ihre Beweggründe hierfür? Bingisser: Wenn wir einmal einen zuverlässigen und guten Lieferanten gefunden haben, sind wir sehr an einer nachhaltigen und langfristigen Zusammenarbeit interessiert. Auch wenn immer wieder neue Lieferanten versuchen, uns über den Preis zu einem Wechsel zu bewegen, so haben wir doch die Erfahrung gemacht, dass das Vertrauensverhältnis in einer langfristigen Zusammenarbeit sehr wertvoll ist. Unsere Maschinen laufen bis zu mehreren Jahrzenten. Wenn sie alle zwei Jahre ihre Lieferanten wechseln, dann wird es irgendwann sehr schwierig mit der

Ersatzteilbeschaffung. Und schlussendlich sind dann die Kosten bei immer wechselnden Lieferanten um ein Vielfaches höher. Steinemann: Gerade wegen der langen Laufzeiten der Maschinen ist Rückwärtskompatibilität etwas sehr Wichtiges. Das versucht die Firma Pfannenberg möglichst lange Zeit zu gewährleisten.

Victorinox AG www.victorinox.com Carl Geisser AG www.carlgeisser.ch

Zu den Auswirkungen des Nationalbankentscheides für die Carl Geisser AG befragten wir den Geschäftsführer des Unternehmens, Herrn Bruno Senn. Bruno Senn, Geschäftsführer Carl Geisser AG: Die Auswirkungen sind massiv. Unsere exportorientierten Kunden müssen gezwungenermassen mit tieferen Verkaufspreisen rechnen – das bei gleichen Produktionskosten. Dies bedeutet, dass wir unsere Verkaufspreise dieser über Nacht geänderten Marktsituation ebenfalls anpassen müssen. Bei gleichem Bedarf gilt es einen massiven Umsatz- und Deckungsbeitragseinbruch zu verkraften. Um den Werkplatz Schweiz zu sichern, werden wir und unsere Kunden sehr gefordert, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Eine Wirtschaft zum Nutzen aller steht im Vordergrund, um uns und den zukünftigen Generationen ein qualitativ hochwertiges Umfeld sichern zu können. Wichtig ist aber zum aktuellen Zeitpunkt, zuerst einmal Ruhe und Besonnenheit zu bewahren. Es stehen noch weitere Entscheide bevor (Entscheid EZB, Abstimmung Griechenland welche die ährungskurse beeinflussen werden. Im Weiteren hoffen wir, dass es sich bei den aktuellen Kursen um Überreaktionen handelt und der Franken noch an Stärke verlieren wird.

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Energieeffiziente üftungen

in Mastgeflügelställen Um die Notwendigkeit von zukünftigen Richtlinien für energieeffiziente üftungen in Stallgeb uden auszuweisen, untersuchte die School of ngineering der in usammenarbeit mit der groscope in T nikon eine üftungsanlage mit einer integrierten rmerückgewinnung. AUTOREN: MARTIN KÖNIG, LORENZ BRENNER, MARTIN SCHNEIDER UND FRANK TILLENKAMP, INSTITUT FÜR ENERGIESYSTEME UND FLUID-ENGINEERING (IEFE) DER ZHAW SCHOOL OF ENGINEERING. MARKUS SAX, INSTITUT FÜR NACHHALTIGKEITSWISSENSCHAFTEN, AGROSCOPE TÄNIKON.

einer eizung erzeugt. Da die talltemperatur meistens höher ist als die mgebungstemperatur muss die uluft aufgeheizt werden. Ein moderner energieeffizienter Mastgeflügelstall ist dazu mit einem oder mehreren ärmetauschern ausgestattet welche die kalte uluft aus der mgebung anhand der warmen bluft erwärmen. In bb. ist ein solcher ärmetauscher dargestellt.

nalyse der

I

m Jahr 2014 erreichte das in der chweiz produzierte Geflügelfleisch mit t Verkaufsgewicht einen neuen Rekord . m die tiergerechten limaanforderungen während der gesamten Mast gewährleisten zu können weisen die tallgebäude einen hohen Energiebedarf für eizung und Lüftung auf. Bedingt durch die staubige Luft werden die talllüftungen meistens ohne ärmerückgewinnung RG realisiert. Dadurch entstehen hohe Verluste gemäss aenegem et al. macht dies Prozent der ärmeverluste aus . Obwohl es Technologien und ersteller gibt die Lüftungsanlagen mit RG für

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bb. RG einer untersuchten Lüftungsanlage

tallgebäude bereitstellen bestehen in der chweiz keine Richtlinien wie eine energieeffiziente und bedarfsgerechte Lüftung gemäss dem heutigen tand der Technik aussehen muss.

astge ügelstall mit m Geflügelfleisch zu produzieren werden frisch geschlüpfte üken für Tage in einem Mastgeflügelstall aufgezogen. ür das ohl und die Gesundheit der Tiere ist es wichtig dass ein ausreichendes wärmeres lima im tall bereitgestellt wird. Den grössten Teil der ärme produzieren die ühner anhand ihrer örperwärme selber und der Rest wird von

Das Institut für Energies steme und luidEngineering IE E hat in usammenarbeit mit dem entrum für ignalverarbeitung und achrichtentechnik ein Messkonzept zur energetischen Beurteilung von Lüftungsanlagen mit RG erstellt. Die Messeinrichtung wurde im erbst letzten ahres in einem Mastgeflügelstall im anton Thurgau getestet. Insgesamt wurden Temperatur- und euchtigkeitssensoren vier ensoren zur Erfassung von Volumenströmen drei ensoren zur Ermittlung der benötigten elektrischen Energie und drei Drucksensoren installiert.

Erste Ergebnisse Durch die installierte Messtechnik konnten die Luft- und ärmeströme der Lüftungsanlage im Mastgeflügelstall während einer Mast Tage ermittelt werden. In der Tabelle sind die wichtigsten Ergebnisse aus der Mast zusammengetragen. Durch die RG können rund Prozent der im tall produzierten ärme Tierwärme und eizenergie aus Gas aktuelletechnik.ch

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Energieform im Zeitraum einer Mast

Wärme in MWh

Abgegebene Tierwärme

76,6

Heizenergie (Gas)

8,3

Im Stall produzierte Wärme total

84,9

Davon rückgewonnen durch WRG

10,9 (= 12,8 %)

zur Erwärmung der Zuluft verwendet werden. Hätte man keine WRG installiert, müsste man die 10,9 MWh an rückgewonnener Wärme mit Gas bereitstellen. Dadurch würde der Gasverbrauch auf 19,2 MWh ansteigen. Man kann daher davon ausgehen, dass bei dieser Mast die WRG eine Gaseinsparung von rund 56,7 Prozent erbracht hat. Das Ergebnis zeigt klar, welches Potenzial die WRG haben kann. Um jedoch Aussagen über die Energieeinsparung über das gesamte Jahr machen zu können, sind noch weitere Untersuchungen nötig. Hier handelt es sich um erste Hinweise.

CFD-Analyse Um ein tiergerechtes Klima bereitzustellen, ist nicht nur die Temperatur ausschlaggebend, sondern auch die CO₂-Konzentration der Raumluft. Die Lüftung soll die Luft im Stall durchmischen und ersetzen können. Um dies zu beurteilen, wurde die Stallluftströmung mithilfe numerischer Strömungssimulationen (CFD) untersucht. Ziel war es, die Mach- und Anwendbarkeit einer solchen Berechnung zu bestimmen. In Zukunft sollten so Aussagen über die Strömungs- und Temperaturverhältnisse sowie die CO₂-Verteilung im Stall gemacht werden können.

Geometrie und Vernetzung In einem ersten Schritt wurde die Stallgeometrie für die Simulation entsprechend vorbereitet. Installationen und Geometrien, wie zum Beispiel die Futterkanäle, welche die Strömung geringfügig beeinflussen wurden nicht mitmodelliert. Diese Vereinfachungen waren zwingend notwendig, um die Berechnungszeit einer solchen Simulation zu minimieren. Anschliessend wurde für die Geometrie ein sogenanntes strukturiertes Hexa-Berechnungsgitter manuell generiert. Strukturierte Netze zeichnen sich durch eine geringere Elementanzahl bei automatisch generierten Gittern sowie gute numerische Konvergenz aus. Die Laufzeit der Simulation konnte so weiter reduziert werden.

Referenzsimulation und Validierung Um die Korrektheit der Strömungssimulation abzuschätzen, wurde eine Referenzsimulation aufgesetzt und diese anschliessend validiert. Um ein plausibles Resultat zu erlangen, müssen die Randbedingungen klar definiert werden. Für diese Simulation wurden Messwerte vom leeren Stall verwendet, womit eine isotherme Analyse möglich war. Dies hat den Vorteil, dass Unsicherheiten, wie zum Beispiel 4 | 2015

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Tabelle 1: Ergebnisse einer untersuchten Wärmerückgewinnung einer Mast im Herbst 2014.

die Wärmeabgabe der Hühner die Referenzsimulation nicht verfälschen können. Für die Validierung wurden dann gemessene Geschwindigkeiten aus dem Stall mit den Simulationswerten verglichen sowie mithilfe einer Rauchlanze die Strömung visualisiert. Ersteres stellte sich als nicht praktikabel heraus. Durch die tiefen Geschwindigkeiten im Stall und die relativ grosse Messtoleranz des verwendeten Anemometers gab es zu grosse Abweichungen zwischen den simulierten und gemessenen Werten. Für die Strömungsvisualisierung wurden Videoaufnahmen an verschiedenen Stellen im Stall bei laufender Lüftung durchgeführt. Die Strömung wurde mithilfe einer Rauchlanze sichtbar gemacht. Da die Strömung stark fluktuiert, wurden die Aufnahmen später nachbearbeitet und über die ganze Zeitdauer gemittelt. In einem letzten Schritt wurden zur Überprüfung der Simulation die Geschwindigkeitsvektoren aus der CFD-Analyse dem gemittelten Bild überlagert (siehe Abb. 2). Die verschiedenen gemittelten Videos stimmen mit den Vektorplots aus der CFD-Berechnung gut überein. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass die Simulation korrekt ist.

Komplettsimulation Nach erfolgreicher Validierung der CFD-Simulation wurde eine Komplettsimulation des gesamten Stalls durchgeführt. Das heisst, die Simulation wurde thermisch mit der Wärmeabgabe der Hühner simuliert. Die effektive Wärmeabgabe wurde mithilfe von empirischen Zusammenhängen, wie zum Beispiel Hühnergewicht und Alter, bestimmt [3]. Zusätzlich erweiterte man die Berechnung auf eine Zweikomponentenströmung um auch den Einfluss des CO₂-Ausstosses der Hühner zu erfassen. uch in diesem all wurden für die Definition der Randbedingungen der Simulation Messungen aus dem Stall verwendet. Schlussendlich konnte die CFD-Analyse nach bestimmten Kriterien, wie zum Beispiel der CO₂-Verteilung (siehe Abb. 3), ausgewertet werden. Die mittlere Abweichung der Simulation zu den Messungen aus dem Stall beträgt bei der CO₂Konzentration etwa 16 Prozent und bei der Temperaturverteilung etwa 2 °C. Trotz den empirischen Beziehungen wurden somit bereits sehr gute Resultate erzielt. Bei einer situationsspezifischen npassung der Randbedingungen können die Ergebnisse noch genauer ausfallen. Die CFD-Simulationen im Anwendungsbereich von Stallraumströmungen wurden somit durchaus praktikabel und ausreichend durchgeführt.

Abb. 2: Überlagerte Videoaufnahme mit dem passenden Vektorplot aus der CFD-Simulation (Skala in [m/s]).

Abb. 3: CO₂-Verteilung (Darstellung von Orten mit einer CO₂-Konzentration > 2000 ppm in der isometrischen Ansicht), Simulationszeitpunkt 120 s (Skala in [VCO /Vtot]).

Weitere Arbeiten Neben der Untersuchung der WRG und der CFD-Analyse hat das Institute of Materials and Process Engineering (IMPE) die verwendeten Materialien der WRG untersucht und mögliche verschmutzungsreduzierende Beschichtungen ermittelt. Auf die Ergebnisse dazu wird in diesem Artikel nicht eingegangen. Das IEFE und die Agroscope in Tänikon arbeiten zurzeit weiter am Projekt, um noch mehr Geflügelmasten vom selben of auf deren Energieverbrauch zu untersuchen. Ausserdem sollen noch weitere Höfe mit und ohne WRG analysiert werden. Das Ziel ist, eine fundierte Datengrundlage zur Erstellung von energetischen Richtlinien für Stalllüftungen zu erarbeiten. ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften School of Engineering www.engineering.zhaw.ch

Quellen [1] Agrarbericht 2014. Bundesamt für Landwirtschaft BLW. [2] Caenegem, L. v., Sax, M., Schick M., 2011, Wärmerückgewinnungsanlagen auch zum Kühlen. Eine theoretische Machbarkeitsstudie. Faktenblatt Juli 2011, Agroscope. [3] S. Pedersen. Climatization of Animal House. Research Centre Bygholm, Danish Institute of Agricultural Sciences, Horsen, Denmark, 2002.

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AUTOMATION ROBOTER

D

ie roboterbasierte Automatisierung wächst in allen Branchen. Das klassische Leitbild des «autonomen» Roboters wird durch den im Maschinenverbund integrierten Roboter ergänzt. Das bedingt ein sicheres Zusammenspiel von Steuerungen und Programmiersprachen. Hier setzt die kompakte und preiswerte Zellensteuerung von Kuka-Roboter an: Als Steuerungsmodule sind hier die ausgefeilte RobotControl, eine hervorragend integrierte SoftSPS, ein additives Motion Control System entsprechend PLCopen Part 4 und das gesamte Tableau marktüblicher Feldbusse zu nennen.

Mit dem Modul Kuka.CNC kommt eine voll integrierte NCSteuerung auf der Kuka- Steuerung KR C4 hinzu, die dem Ro-

boter die Betriebsart Werkzeugmaschine hinzufügt: Der Roboter versteht die CNC-Fachsprache G-Code gemäss DIN 66025. Eine durchdachte -Oberfläche auf der Robotersteuerung rundet das Gesamtprodukt ab. Die Offline-Programmierung kann durch geeignete, auf den Roboter abgestimmte vorgelagerte CAD/CAM-Software vereinfacht werden.

Kostenersparnis durch Roboter-Einsatz Wie dies in der Praxis der Metallbearbeitung aussehen kann, hat Kuka-Roboter durch die Bearbeitung eines Aluminiumblocks demonstriert: Ein mit einer 12 kW starken Motorspindel ausgestattete Roboter aus der KR-Quantec-Serie bediente sich dabei aus einem Werkzeugmagazin und stellte mit verschiedenen

Roboter sprechen die Sprache der Werkzeugmaschine FIRMENBEITRAG: Getreu dem Motto «We talk your language» baut Kuka die enge und vorteilhafte Verknüpfung von Roboter und Werkzeugmaschine weiter aus: mit den Software-Tools Kuka.CNC und mxAutomation eröffnen sich neue Anwendungsperspektiven für die Robotik, technische «Sprachbarrieren» in der Programmierung und Steuerung werden damit hinfällig.

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Fräsern aus dem massiven Aluminiumblock ein massstabsgetreues Modell eines Roboters vom Typ KR AGILUS her. Zwar kann die serielle inematik trotz der bekannten hohen teifigkeiten der Kuka-Roboter nicht ganz mit der Bearbeitungsgeschwindigkeit und Genauigkeit einer Werkzeugmaschine mithalten, jedoch entstehen pro Kubikzentimeter Arbeitsraum deutlich niedrigere Kosten. Ist also die Performance der Roboter ausreichend für die benötigte Bearbeitungsaufgabe, oder wird etwa die Bearbeitung mit Schruppen durch den Roboter und Schlichten mit einer präzisen Werkzeugmaschine aufgeteilt, lassen sich signifikante ostenvorteile realisieren. Auch das Nachbearbeiten von Bauteilen, wie zum Beispiel das Bürsten und Entgraten nach der Bearbeitung durch eine Werkzeugmaschine oder das Versäubern von Gussteilen sind potenzielle Einsatzgebiete für die Bearbeitungsroboter von Kuka. Die Programmierung und Bedienung der Roboter geschieht dabei über die Kuka.CNC Software. Der Roboter kann dabei direkt in G-Code bzw. DIN 66025 programmiert werden. Die Übersetzung in eine proprietäre Robotersprache ist nicht notwendig. Dadurch bleiben auch die -spezifischen Vorteile wie erkzeugradiuskorrektur, Schwesterwerkzeuge und viele andere Funktionen erhalten. Die Bahnplanung für den Roboter kann dabei über eine CAD/CAM-Kette erstellt werden. Für die auf der Messe EMO vorgestellte Bearbeitungsaufgabe wurde das Programm mit Robotmaster von Mastercam erstellt und getestet.

Bessere Integration in den Maschinenverbund mit mxAutomation Wenn der Roboter als Automatisierungstreiber in eine standardisierte Umgebung kommt, trifft er auf bewährte Steuerungswelten wie die von Siemens oder Rockwell. Hier schafft das Schnittstellen-Paket mxAutomation ein «natives» Interface für die nahtlose Integration: Nach seiner Installation stellt sich der Roboter aus der Sicht eines SPS-Programmierers (geübt an Simatic, Sinumerik, Rockwell, CODESYS usw.) wie jede andere Maschinenkomponente auch über seine Funktionsbausteine dar. Ohne besondere Roboterkenntnisse ist der Programmierer damit in der Lage, dem Roboter zum Beispiel das Be- und Entladen einer Produktionsmaschine beizubringen. Darauf aufbauend kann der Programmierer die ohnehin vorhandene Maschinenbedienung auf den Roboter erweitern. Ergebnis ist der Single Point of Operation: Es ist nur noch eine Bedien- und gegebenenfalls Programmiereinheit für Maschine und Roboter nötig.

Vereinheitlichung der Welten KRL, SPS und CNC Bei komplexen Roboteranwendungen, wie zum Beispiel Schutzgasschweissen ist der Roboter selbst «die zentrale Produktionsmaschine», und man verwendet die im Maschinenbau bewährte Kuka-KRL-Robotersprache. Die Roboter der Zukunft sprechen KRL und zudem SPS/CNC und werden so integraler Teil der Werkzeugmaschinen/Bearbeitungsmaschinenwelt – ein immenses Potenzial für Industrieroboter, die in der allgemeinen Industrie sowohl Aufgaben im Handling als auch in der Bearbeitung übernehmen können. Ein Zahlenvergleich verdeutlicht das: Rund 100 000 Knickarmroboter werden pro Jahr weltweit produziert. Das ist nur ein Bruchteil der weltweit vertriebenen CNC- und Spritzgiessmaschinen. Applikationen, die den Maschinenverbund durch Robotereinsatz effizienter produzieren lassen liegen absolut im Trend reduzieren Stillstandzeiten und Kosten und erhöhen die Produktqualität. KUKA Roboter Schweiz AG www.kuka-roboter.ch

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AUTOMATION INDUSTRIE 4.0

D

ie intelligente Verknüpfung der verschiedenen Teilsysteme, vom ERP-System (Enterprise Resource Planning) über die Bedien- und Steuerungsebene bis in die Feldebene, ist von entscheidender Bedeutung für die Gesamtfunktionalität. Momentan sieht die Realität in den allermeisten Fällen allerdings noch anders aus. Geschlossene Systeminseln, fehlende Schnittstellen und viele manuelle Datenübergaben, und damit potenzielle Fehlerquellen, prägen das Bild.

Vermittler zwischen den Welten Dabei gibt es bereits Lösungen, die entkoppelten Systeminseln elegant miteinander zu verbinden. So hat Endress + Hauser das BPI-Konzept (Business-Process Integration) zur Integration von Teilsystemen zu einem Gesamtsystem mit durchgängigem Datenfluss entwickelt. Die Middleware oder zu Deutsch Vermittlungssoftware arbeitet unterhalb der Teilsysteme und bildet eine gemeinsame Plattform für den Datenaustausch.

Das BPI-Konzept lässt sich anhand eines Kalibriervorgangs anschaulich erklären: Vom ERP-System, zum Beispiel SAP, wird ein alibrierauftrag erstellt. tatt diesen nur auszudrucken wird dieser uftrag an die BPI- oftware gesendet. ie erkennt diesen als Kalibrierauftrag, routet entsprechend auf das Kalibrationsmanagement-System CompuCal von Endress + Hauser, übersetzt und formatiert die Daten vom ERP in eine für das Zielsystem lesbare Form und versendet diesen Auftrag. ach Durchführung der alibrierung werden die alibrierdaten wieder an BPI zurückgesendet. Die Middleware erkennt diese Daten als Kalibrierdaten, routet auf die entsprechenden Zielsysteme, bereitet die Daten für jedes Zielsystem auf und sendet diese an das SAP-System zur Aktualisierung der Auftragsdaten an das Asset Management zum Eintrag des Ereignisses für den Audit Trail und an den Service-Server zum KPI Update (Key Performance Indicator). Und das alles ohne manuelle Eingriffe. Dadurch, dass Daten nicht mehr von einem stem ins andere konvertiert werden müssen entfallen entsprechende Kosten für die dafür benötigten Komponenten oder den zusätzlichen rbeitsaufwand durch Daten-Redundanzen oder Doppelarbeiten.

Vertikale Integration von der Business- bis zur Feldebene FIRMENBEITRAG: in durchg ngiger aten uss von der roduktionsplanung und arenwirtschaft bis zum einzelnen Feldger t und somit eine inheit aus roduktion und erwaltung bietet enorme orteile für das gesamte Unternehmen und ist die oraussetzung für eine zukünftige « ndustrie 4.0». Hand in Hand

iel von Industrie . transparente intelligent gesteuerte Geschäftsprozesse in allen Unternehmensbereichen – von der Business-Ebene bis zur Produktion.

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Damit eine Zusammenführung von Automatisierung und IT gelingt, müssen nicht nur ihre Komponenten dieselbe Sprache sprechen sondern auch ihre Entwickler. Das Problem Automatisierer und IT-Programmierer setzen sehr unterschiedliche Prioritäten. Steht in der IT Vertraulichkeit und Sicherheit von Daten an erster Stelle, ist für den Automatisierer das Thema Verfügbarkeit die Nummer 1. Die unterschiedlichen ichtweisen führen zu einer gewissen kepsis der Entwickler gegenüber der eweils anderen elt . ürden Automatisierer und IT-ler eine gemeinsame Sprache sprechen wären die nergieeffekte noch viel grösser. Bei Endress auser findet diese enge usammenarbeit zwischen Automatisierung und IT bereits heute statt. Eines von vielen Beispielen hierfür ist die Implementierung von Life-Cycleonzepten bereits während der Planung einer nlage ährend die Lebensdauerzyklen einer Produktionsanlage bei 20 bis ahren liegen sind die IT- klen mit etwa vier ahren wesentlich kürzer und so ist es dort üblich schon rechtzeitig pdate- und Migrationsstrategien zu entwickeln. Diese IT- trategien wurden etzt automatisch für die Produktionsanlagen und ihre Komponenten übernommen. Das Ergebnis: innovative Lösungen über die teuerungsebene hinaus wie das webbasierte sset-Management- stem M. aktuelletechnik.ch

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Fazit Die Vorteile einer vertikalen Integration vom ERP-System bis hinunter ins Feldgerät liegen auf der Hand. Mit intelligenten Systemen und Lösungen eröffnet Endress + Hauser seinen Kunden den Zugang zu allen relevanten Daten für den Anlagenbetrieb und bereitet damit den Weg für eine zukünftige «Industrie 4.0». Die Vernetzung von Geschäfts-, Produktionsund Automatisierungsprozessen bietet enormes Potenzial zur Effizienzsteigerung der Produktion. Es muss nur gehoben werden. Endress + Hauser Metso AG www.ch.endress.com

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AUTOMATION ROBOTERSTEUERUNG

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BB präsentiert mit der neuen IRC5 Compact die zweite Generation der kompakten Version seiner bewährten Robotersteuerung. Als ein vollwertiges Mitglied der IRC5-Familie ist die IRC5 Compact mit dem Grossteil der Funktionen und Vorteile ihres grösseren Pendants ausgestattet, allerdings in einer kleineren Ausführung (310 mm x 449 mm x 442 mm). Die zweite Generation der kompakten Robotersteuerung zeichnet sich durch folgende Punkte aus:

• Einfache Integration: Die IRC5 Compact benötigt 25 Prozent weniger Platz beim Einbau in 19-Zoll-Racks. • Noch benutzerfreundlicher: optimiertes Bedienfeld und leicht zugängliche Anschlüsse. • Produktivitätssteigerung: Mit den bekannten Leistungsmerkmalen der bewährten IRC5-Steuerung und neuen Funktionen wird eine Steigerung der Produktivität ermöglicht.

Zweite Generation der kompakten

Robotersteuerung FIRMENBEITRAG: Für ihre starke Leistung und Qualität bekannt, benötigt die neue IRC5 Compact von ABB jetzt 25 Prozent weniger Platz.

Die zweite Generation der kompakten Robotersteuerung IRC5 Compact benötigt jetzt 25 Prozent weniger Platz und verfügt trotz ihrer geringen Grösse über die leistungsfähige Bewegungssteuerung der grösseren Varianten.

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Die IRC5 Compact ist 87 Prozent kleiner als die grösseren Varianten. Sie ist einfach zu integrieren, spart wertvollen Platz und bietet den Kunden aussergewöhnliche Vielseitigkeit ohne Leistungseinbussen. Das Bedienfeld der IRC5 Compact wurde ebenfalls vereinfacht und die Kabelanschlüsse zur einfachen Handhabung verbessert. So ermöglichen Steckverbindungen für alle Signale sowie ein integriertes, erweiterbares E/A-System mit 16 Ein- und 16 Ausgängen eine besonders schnelle und einfache Installation. Trotz ihrer geringen Grösse verfügt die IRC5 Compact über die leistungsfähige Bewegungssteuerung der grösseren Varianten. Diese Technologie mit den Funktionen QuickMove und TrueMove ist von zentraler Bedeutung für die Leistungsmerkmale von ABB in Bezug auf Genauigkeit, Geschwindigkeit, Zykluszeit, Programmierbarkeit und Synchronisation mit externen Geräten. Ausserdem ermöglicht die IRC5 Compact die einfache und schnelle Integration zusätzlicher Hardware und Sensorik, wie etwa des ABB-Bildverarbeitungssystems Integrated Vision. ABB Schweiz AG www.abb.ch/robotics

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AUTOMATION VERANSTALTUNG

UpDate Automation «Innovationen für die vernetzte Zukunft: Neue Wege und Produkte für die zukunftsgerichtete Automatisierung» – unter diesem Motto präsentiert Beckhoff im Mai 2015 ihre Automation UpDate in den Städten Zürich, München, Balingen, Nürnberg und Frankfurt.

D

as Beckhoff Automation UpDate ist eine Vortrags- und Diskussionsreihe, die in regelmässigen Abständen zu unterschiedlichen Themen stattfindet.

In der Tagesveranstaltung informieren die Referenten über aktuelle Entwicklungen und Trends in der Automatisierungstechnik sowie Lösungswege mit Beckhoff-Technologie. Neben den Fachvorträgen bietet diese Veranstaltung ein Diskussionsforum auf dem spezifische Aufgabenstellungen in lockerer Atmosphäre mit Fachleuten erörtert und Erfahrungen mit anderen nwendern ausgetauscht werden können.

PROGRAMM 08:45 – 09:15

Registrierung

09:15 – 09:30

Begrüssung

09:30 – 10:00

Torsten Budde, Produktmanager I/O-Systeme Michael Jost, Produktmanager I/O-Systeme 10:00 – 10:45

I O-Produkt- pdate

Best Practise

EtherCAT als Basis für die modulare Maschine Michael Jost, Produktmanager I/O-Systeme Pascal Dresselhaus, Produktmanager TwinCAT 10:45 – 11:15

Fragen, Pause, Ausstellung

11:15 – 11:35

Beckhoff-Schaltschrank-Industrie-Server C6670: Ein IPC, zwei CPUs, 24 Cores, 52,8 GHz, 256 GB RAM, … und dann?

Für die Teilnahme ist eine Online-Reservierung auf www.beckhoff.com utomation pDate erforderlich.

Roland van Mark, Produkt- und Marketingmanager Industrie-PC Stefan Hoppe, Produktmanager TwinCAT 11:35 – 12:30

Beckhoff Automation AG www.beckhoff.ch

EtherCAT-Steckmodule Plug & Work – Busklemmen für die Leiterkarte

TwinCAT 3: Die skalierbare Automatisierungsplattform von ingle- ore bis Man - ore Effizientes Engineering und performante Module für cientific utomation Stefan Hoppe, Produktmanager TwinCAT

12:30 – 13:30

Lunch, Fragen, Ausstellung

13:30 – 14:00

XTS, die neue Antriebstechnologie verändert den Maschinenbau: Vorteile für den Endanwender, Anwendungsbeispiele und aktueller Entwicklungstand

Veranstaltungstermine

Uwe Prüssmeier, Produktmanager Feldbussysteme 04.05.2015 Zürich Swissôtel Zürich Schulstrasse 44 8050 Zürich 05.05.2015 München

06.05.2015 Balingen

Beckhoff-Niederlassung Oppelner Strasse 5 82194 Gröbenzell

Stadthalle Hirschbergstrasse 38 72336 Balingen

07.05.2015 Nürnberg

08.05.2015 Frankfurt

Congress Hotel Mercure Münchener Strasse 283 90471 Nürnberg

Burg Schwarzenstein Rosengasse 32 65366 Geisenheim

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14:00 – 14:40

Erweitertes Spektrum an Beckhoff-Industrie-PCs, Atom™Multi-Core-IPCs, Multitouch Feature Complete, BestPractice-Flash-basierte Speichermedien Roland van Mark, Produkt- und Marketingmanager Industrie-PC

14:40 – 15:00

Windows 7 + 1 = Windows 10 OS-Update, Security, Microsoft Internet of Things Stefan Hoppe, Produktmanager TwinCAT

15:00 – 15:30

Fragen, Pause, Ausstellung

15:30 – 16:00

Update Beckhoff «Drives and Motor Technology» AX5000, AM8000, OCT Andreas Golf, Produktmanager Antriebstechnik

16:00 – 16:30

AX8000: das modulare Mehrachssystem von Beckhoff Automation – neue Sicherheitsfunktionen, minimierter Bauraum und eine neue Stromregelung Andreas Golf, Produktmanager Antriebstechnik

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AUTOMATION

Überspannungs-Schutzgeräte Weidmüller bietet eine neue, überzeugend konstruierte Blitz- und Überspannungsschutzserie VPU und sorgt so für Planungssicherheit und Investitionsschutz. Mit der umfassend ausgelegten Produktpalette VPU gemäss Typ 1, 2 und 3 für Energienetze gibt die Firma Antworten auf die aktuellen und gültigen Vorschriften IEC 61643-11 und EN 61643-11:2013. Die 2013 eingeführte EN-Norm unterstreicht die hohe Relevanz eines rundum zuverlässigen Blitz- und Überspannungsschutzes. Basierend

auf einer kombinierten Varistor-GasableiterTechnologie erfüllt die zukunftsorientierte Produktserie VPU bereits heute das internationale Normenwerk und schützt dadurch Anlagen nachhaltig. Mit VPU sichern Anwender aber nicht nur ihre Anlagen ab, sondern auch ihren Planungsprozess.

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Die Anybus-CompactCom-40er-Serie ist eine Familie von Kommunikationsschnittstellen, mit der Hersteller eine Multi-Netzwerkschnittstelle in ihren Geräten realisieren können. Die 40erSerie ist auf industrielle High-EndApplikation mit hohen Anforderungen an die Performance zugeschnitten. Die Anybus CompactCom 40er-Serie für PROFINET ermöglicht eine sehr schnelle Kommunikation zwischen dem Automatisierungsgerät und PROFINET (Latenzzeit bei Prozessdaten ist beim Modul unter s . Die erSerie unterstützt die PROFINET-RTKlassen 1 und 3. Das Anybus-CompactCom-Modul hat einen im Prozessor integrierten PROFINET IRT Ethernet-Switch und unterstützt PROFINET-Funktionen wie MRP (Media Redundanc Protocol lock- nchronous Operation, Fast Start Up und PROFIenergy. HMS Industrial Networks GmbH www.anybus.de

Als führendes Handelsunternehmen der Steckverbindungstechnik beliefern wir die renommiertesten nationalen und internationalen Industrieunternehmen der Schweiz. Unser Vollsortiment umfasst die innovativsten und bedeutendsten Marken für die Wehr-, Bahn- und Medizintechnik, Industrieelektronik sowie Luft- und Raumfahrt. Für spezifische Problemstellungen entwickeln wir zusammen mit unseren Partnern auch individuelle Lösungen. Dank unserem Know-how profitieren Sie von garantiert besten Verbindungen.

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Mensch und Roboter Hand in Hand «Der Einsatz unserer SafeROBOTICS-Funktionen macht den icherheitskäfig um einen Roboter überflüssig Mensch und Maschine können Hand in Hand arbeiten», erklärt Enrico Paolucci, Global Account Manager Food & Beverage bei B&R. Während die Geschwindigkeit am Werkzeugarbeitspunkt (TCP) und an allen Gelenken eines Roboters bereits seit Längerem mit B&R-Technologie überwacht werden können, wurden die SafeROBOTICS-Funktionen nun auf den Arbeitsraum und die Orientierung des Werkzeugaufnahmeflansches ausgedehnt. Die im uge von Industrie 4.0 geforderte Flexibilität und Integration der Robotik in die Automatisierung ist somit noch leichter umzusetzen.» m Lösungen für die neuen erausforderungen zu finden setzen sich Unternehmen aus der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie zunehmend mit Automatisierungstechnik auseinander. «Daher stellen wir in diesem Jahr erstmals auf der Anuga FoodTec aus.» B&R Industrie-Automation AG www.br-automation.com

ePaper Displays Electronic Paper Displays (EPD) sind heutzutage im Bereich eBook sehr bekannt. Diese Technologie ist jedoch ebenfalls für industrielle Anwendungen verfügbar, als Grafik und egment-Displa s. Die auptvorteile von EPD sind vor allem «Superior visual experience». • Sehr geringer Stromverbrauch (bistable) • Lesbar im Tageslicht • Extrem breite Sichtwinkel – Full 180 ° • Sehr kompakt und optional «Flexibel» • Optional mit Touchpanel oder Front-Beleuchtung • Grey scale oder 3-farbig (R/B/W); Multicolor in Entwicklung Grössen im Bereich bis sind bei den GrafikEPD bereits verfügbar, dazu Ausführungen mit höheren uflösungen in Entwicklung bis DPI zum Beispiel mit Pixel mit Pixel usw. Ein rundes -EPD mit einer uflösung von Pixel wird nächstens auf den Markt kommen. Opto Logic Technology SA www.optologic.ch

Kompakte I/O-Module Mit der neuen Serie ER erweitert Beckhoff die Anwendungsmöglichkeiten der EtherCAT-Box-Module. Die extrem robusten I/O-Module im Zinkdruckguss-Gehäuse eignen sich für besonders raue Umgebungsbedingungen, beispielsweise in der Heavy-Duty-Industrie, im Automotive-Bereich und in der Robotik. Zusammen mit den Modul-Reihen EP und EQ deckt das dezentrale EtherCAT-I/O-System somit ein breites Signalspektrum für alle industriellen Einsatzfälle ab. Mit Zinkdruckguss als Gehäusematerial können die IP-67-I/O-Module der ER-Serie in extrem rauer Industrieund Prozessumgebung eingesetzt werden. Voll vergossen eignen sie sich ideal für alle Anwendungen, die erhöhte Belastbarkeit und Beständigkeit erfordern. Typische Bereiche sind die Heavy-Duty-Industrie, also beispielsweise Pressenanlagen und Metallgiessereien sowie das Zinkdruckguss gewohnte Automotive-Umfeld bzw. auf Schweissspritzerbeständigkeit angewiesene Robotik-Applikationen. Beckhoff Automation AG www.beckhoff.ch

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ANTRIEBSTECHNIK / FLUIDIK ROBOTER

Kleiner Roboter ganz gross in

Open Source

Der Kuka youBot ist ein kleiner mobiler Roboter, der als Open-Source-Plattform für wissenschaftliche Forschung und Lehre entwickelt wurde. Der Roboter besteht aus einer mobilen Plattform und einem Roboterarm. Für den Antrieb dieser Komponenten sorgen Antriebssysteme der maxon motor ag.

© Kuka

AUTORIN: ANJA SCHÜTZ, REDAKTORIN BEI MAXON MOTOR AG

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inem Roboter Schritt für Schritt etwas beizubringen und sich mit anderen über die eigens geschriebenen Programme auszutauschen, ist wohl für jeden Robotik-Studenten eine grossartige Herausforderung. Um gerade die wissenschaftliche Forschung und Lehre zu unterstützen, hat das deutsche Unternehmen Kuka in Augsburg den youBot-Roboter entwickelt. Der per Open-Source-Software gesteuerte mobile Manipulator mit omnidirektionaler Basis und einer Robotermechanik mit fünf Freiheitsgraden gilt knapp zwei Jahre nach Markteintritt als die Referenzplattform für die Forschung und Ausbildung im Bereich der mobilen Manipulation. Das bisher primär als Industrieroboterhersteller weltweit bekannte Unternehmen Kuka hat damit eine Open-Source-Referenz-Plattform für die Robotik-Forschung geschaffen, die es Forschern, Entwicklern und Robotik-

Die Steuer-Software des Roboters ist ein Linux-basiertes Open-SourceSystem, das über eine Reihe von offenen Schnittstellen verfügt.

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Die beiden bürstenlosen lachmotoren E flat und E flat kommen im uka ouBot zum Einsatz.

Studenten ermöglicht, ihre eigene Steuerungsund Applikations-Software zu schreiben, beispielsweise um Ikea-Tische zu montieren oder Kleinladungsträger und Bauteile in der «Fabrik der Zukunft» zu transportieren. Der Kuka youBot besteht aus einem omnidirektional verfahrbaren Chassis und einem oder zwei Roboterarmen, die auf dem Chassis montiert werden. In das Chassis sind ein Industrie-PC und ein Akku integriert. Der Industrie-PC kommuniziert in Echtzeit (1-msTakt via Ether T mit seinen insgesamt neun Antrieben, die in Strom-, Geschwindigkeitsund Positionsregelung betrieben werden können. Roboterplattform und -arm können auch unabhängig voneinander genutzt werden. Das ouBot- hassis ist nur cm lang cm breit und knapp cm hoch und bewegt sich auf vier Mecanum-Rädern fort. Das sind spezielle Räder, deren Lauffläche aus im 45° - Winkel über den Radumfang verteilten Rollen besteht, wodurch der youBot in jedem Moment translatorische und rotatorische Bewegungen beliebig überlagern kann. So werden omnidirektionale Bewegungen, einschliesslich Seitwärts- und Diagonalfahrten, möglich. Auf der Plattform ist ein rund 66 cm langer Arm montiert, an dessen Ende sich ein Greifer mit zwei ingern befindet mit denen der Roboter Gegenstände von einer Grösse bis zu 70 mm und einem Gewicht von bis zu 500 g bewegen kann. Der Roboterarm besteht aus fünf Gelenken, die alle von maxon-Antriebssystemen bewegt werden. Für diese Aufgabe kommen maxon-Getriebe-EncoderKombinationen von maxon motor zum Einsatz.

Speziell entwickelte Planetengetriebe für maximale Bewegungsfreiheit Da der vorhandene Platz im youBot begrenzt ist, aber dennoch im Arm und im Chassis mehrere Motoren und Planetengetriebe untergebracht werden müssen, sind diese Komponenten direkt in die Gelenke des Roboterarms integriert. Dazu entwickelten maxon und Kuka gemeinsam ein besonders leichtes, präzises und robustes Spezialgetriebe, bei dem sich das Gelenk um das Planetengetriebe herumdrehen kann. Für die Gelenke des Roboterarms werden insgesamt fünf bürstenlose maxon-Flachmotoren E flat E flat in ombination mit Sondergetrieben und Encodern verwendet. Für die Plattform kommen vier bürstenlose EC-45-Flachmotoren aus dem Hause maxon motor zum Einsatz. Der bürstenlose maxon-E flat zeichnet sich durch eine einfache Konstruktion mit hoher Drehmomentfestigkeit in kompakter Bauform aus. Die Flachmotoren haben eine Abgabeleistung von 15 bis 50 W, wiegen aber nur 46 g bis 110 g. Die Gelenke des Roboterarms sind mit maxon-Positionsgebern (Encoder verbunden um eine inkelmessung der Gelenke zu ermöglichen.

Maxon-EC-Flachmotor: 1 – Flansch tatorpaket 4 – Wicklung 5 – Permanentmagnet 6 – Welle 7 – Print mit Hall-Sensoren 8 – Vorgespannte Kugellager 9 – Vorspannung.

Der Kuka youBot im Detail: 1 – Basis Plattform rmgelenk rmgelenk 5 – Armgelenk 5 6 – Greifer 7 – Armgelenk 4 8 – Armgelenk 1

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ANTRIEBSTECHNIK / FLUIDIK

Sicherheit für Servoverstärker-Familie Mit dem afeMOTIO Release . ergänzt B R die icherheitsfunktionen der OPO multi- ervoverstärkerfamilie. eu sind die unktionen Remanent afe Position R P und afel Limited cceleration L . udem wurden Maschinenoptionen für afeMOTIO -Parameter eingeführt sowie Verfügbarkeit und Bedienerfreundlichkeit weiter gesteigert. Um eine sichere absolute Multiturn-Position zu erhalten, musste bisher nach jedem Neustart einer Achse neu referenziert werden. Gerade bei komplexen Mehrachss stemen ist damit teilweise ein erheblicher ufwand verbunden. Die unktion Remanent afe Position R P ermöglicht den Einsatz von afeROBOTI L LP und LO ohne neuerliche Referenzfahrt nach dem Power-on. Die unktion afel Limited cceleration L überwacht die Beschleunigung oder Verzögerung einer chse. ommt es zu einer Überschreitung der überwachten Grenze, wechselt das afeMOTIO -Modul in den uittierbaren ehlerzustand. B&R Industrie-Automation AG, www.br-automation.com

Austauschbare Komponenten Nordson stellt das neue PICO-xMOD-Dosierventil mit austauschbaren Komponenten vor. Es eignet sich sowohl für das kontaktlose Auftragen als auch für die Nadeldosierung von Montageflüssigkeiten. Bei der Ventils stem-Technologie PI O xMOD von Nordson EFD wird robuste, haltbare piezoelektrische Antriebstechnologie für den Dauerbetrieb bei Geschwindigkeiten von bis zu klen ekunde verwendet. Das PI O xMOD kann Dosiermengen von bis zu zwei Nanolitern produzieren, und dies bei hohen Fertigungsgeschwindigkeiten mit aussergewöhnlicher Genauigkeit und hervorragender Prozesssteuerung. Mit dem kontaktfreien Düsenventil wird es möglich, Flüssigkeit in schwer zugänglichen Bereichen oder auf unebenen oder empfindlichen ubstraten für nwendungen in den Bereichen Elektronik utomobilbau Biowissenschaften olartechnik und bei zahlreichen anderen Anwendungen aufzutragen. Nordson (Schweiz) AG www.nordson.efd.com de

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Der chweizer ntriebsspezialist maxon wartet mit verschiedenen Neuerungen auf. Unter anderem stossen im April neue DC-Motoren- und Getriebegrössen zu der erfolgreichen X-drive-Familie hinzu. Diese starken und effizienten Präzisionsantriebe können von den unden be uem online konfiguriert werden und sind nach nur elf Tagen produziert und lieferfertig. maxon motor präsentiert gleichzeitig einen besonders kleinen Mikroantrieb: Der EC 4, ein bürstenloser DC-Motor, ist mit einem Durchmesser von 4 mm besonders für Anwendungen in der Medizintechnik geeignet und kann mit einem passenden Getriebe kombiniert werden. Wer etwas mehr Drehmoment benötigt, erhält bei maxon bald den bürstenlosen Mikromotor E -i igh Tor ue in verschiedenen Leistungsklassen. maxon motor ag www.maxonmotor.ch

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INTERDISZIPLINÄR T GE

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Wie sparen Betriebe Energie und Kosten? FIRMENBEITRAG: Schlüssige Antworten und Praxisbeispiele bietet der Kurs « nergie- ffizienzmanagement im Unternehmen» von energie-cluster.ch. ufbau und rstellung eines nergiemanagements stems, Grossverbrauchermodelle für MU, nergie üsse im Unternehmen identifizieren, kontrollieren und optimieren, sind nur einige der ighlights.

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ie Veranstaltung findet am . uni in der ochschule für irtschaft ürich statt und richtet sich an Energieverantwortliche in Industrie und M in Dienstleistungsfirmen und der öffentlichen and an Infrastrukturverantwortliche Betriebsleiter Planer mweltbeauftragte Prozess- und ualitätsverantwortliche und acilit Manager. Mit dem issen aus dem Tageskurs werden sie in der Lage sein für ihren relevanten nwendungsfall unter Berücksichtigung der irtschaftlichkeit ein Energiemanagements stem zu erstellen. Transparenz bei den Energieflüssen ist die Basis um diese kontrollieren optimieren und senken zu können. usgewählte Praxisbeispiele zeigen Potenziale und msetzungspartner auf.

Erkennen und handeln Der aufgezeigte Lösungsweg zu mehr Energieeffizienz und weniger osten ist klar strukturiert und leitet die innerbetrieblichen oder externen Verantwortungsträger an. Im urs erfahren ie wie man mit geeigneten Methoden die relevanten Energie- und Medienflüsse ermittelt Verbrauchsdaten erfasst aufbereitet und anzeigt unter Berücksichtigung der bestehenden Infrastruktur und auch mit dem Beizug neuer Technologien. Dadurch entsteht die Datengrundlage zum Erreichen von Einsparzielen ielvereinbarungen Grossver4 | 2015

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brauchermodelle sowie für den achweis eines effizienten mgangs mit Energie. Die Methode ist eine wertvolle nterstützung für ertifizierungen und udits nach I O und I O .

Wertvoller Erfahrungsaustausch Die Referate von erfahrenen pezialisten vermitteln nicht nur die theoretischen Grundlagen der Methode sie machen die Teilnehmenden auch mit dem neuesten issen aus der Praxis bekannt. Experten aus der irtschaft stellen Produkte und Lösungen zur Energieeinsparung aus verschiedenen Bereichen vor. Eine Vertiefung der enntnisse ermöglicht die Tischmesse. ier stehen die ersteller und Lieferanten von Energieeffizienzprodukten und -lösungen Rede und ntwort. Die truktur des ursprogramms ermöglicht es dass offene ragen im Plenum oder auch im Einzelgespräch diskutiert werden könANMELDUNG UND AUSKUNFT nen. Die Veranstal tung verGeschäftsstelle energie-cluster.ch spricht eine abwechslungsreiche askia Göttschi Pro ektleiterin useinandersetzung zum Thema Energieeinsparung in Betrieben Monbi oustrasse Bern und nternehmen. Tel. energie-cluster.ch www.energie-cluster.ch

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INDUSTRIE-INFORMATIK RD

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ie Spectra-PowerTwin-Modelle zeichnen sich durch einen modularen Aufbau aus, der die individuelle Konfektionierung für unterschiedlichste Anwendungsszenarien im industriellen Umfeld unterstützt. Grundlage der hoch flexiblen npassungsfähigkeit ist das patentierte Architektur-Prinzip Convertible Display Systems. Anstelle des üblichen All-in-one-Ansatzes werden hier die beiden Hauptkomponenten eines Panel-PCs oder Monitors – die Anzeige (Display) und die Systemeinheit (PC- oder Monitormodul) – als unabhängige logische Einheiten ausgeführt. Dabei sind sämtliche Komponenten zueinander kompatibel und lassen sich über ein einheitliches Steck-Verbindungssystem kombinieren.

Anwender müssen nur noch die gewünschte Systemeinheit an das Displa in der gewählten Grösse stecken und ihr individuell konfektionierter Panel-PC ist «ready to run».

Upgrade und Anpassungen Ändern sich die Anforderungen, muss nur die entsprechende Komponente gewechselt werden, und der Panel-PC ist sofort wieder betriebsbereit. Ist beispielsweise der Panel-PC in einer chaltschranktür verbaut lässt sich das aufgesteckte PC-Modul problemlos gegen ein Neues tauschen, ohne den Bildschirm selbst ausbauen zu müssen. Ebenso lassen sich Programmierleistungen schützen, falls zur besseren Visualisierung eine neue Displa -Grösse installiert werden muss.

Ready to run FIRMENBEITRAG: Bedienerfreundlich, branchengerecht, ressourceneffizient, reparatur- und wartungsfreundlich die Spectra Gmb o. G in eutlingen bringt unter der Bezeichnung Spectra owerTwin eine neue anel- und Monitor-Serie auf den Markt.

usammenbau eines beliebigen Displa s mit ausgewähltem Monitor-Modul oder Panel-P -Modul.

Display und PC-Modul oder Monitor-Modul lassen sich flexibel und be uem per Plug-in kombinieren.

Die entsprechende P -Einheit mit allen nwendungen und Inhalten wird einfach und bequem umgesteckt. Im Falle des All-in-one-Ansatzes zieht dagegen jede Änderung in der Regel den Komplettaustausch des gesamten Systems nach sich. Roger Bärlocher ist überzeugt Im egment der PanelPCs bietet die Spectra-PowerTwin-Reihe den Unternehmen eine einzigartige Investitionssicherheit. Die modulare Bauweise garantiert ederzeit eine problemlose kosteneffiziente npassung. Gleichzeitig reduzieren sich Wartungs- und Reparaturaufwand.»

Display-Module Die Modelle der pectra-PowerTwin- erie sind für den Einsatz als Bedien- und Steuerungsplattform im industriellen Umfeld konzipiert und garantieren auch bei hohen mechanischen und thermischen mgebungseinflüssen ein verläss-

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Panel-PC-Modul mit vielen Schnittstellen.

liches Arbeiten. Die Bildschirme, die mit LED-BacklightTechnik arbeiten, werden im Format 4 : 3 und 16 : 9 angeboten und haben ein MTBF von 50 000 Stunden. Die Diagonalgrösse reicht von 8,4" bis 19". Es besteht die Wahlmöglichkeit zwischen Multi-Touch- und Single-Touch-Display. Mit seiner planen Bauweise erfüllt der Monitor frontseitig die Anforderungen der Schutzklasse IP65.

Panel-PC-Module Das PC-Modul der Spectra-PowerTwin-Reihe basiert auf dem Intel®-Atom™-E3845-Quad-Core-Prozessor mit 1,91-GHzTaktung und arbeitet lüfterlos. An Schnittstellen werden vier USB-Eingänge, zwei RS-232/422/485-Schnittstellen, ein VGA-Anschluss, ein DisplayPort, jeweils 4 digitale Ein- und Ausgänge sowie 2x GbE mit Wake-on-LAN-Funktion und PXE-Preboot Execution Environment für den netzwerkbasierten Startvorgang bereitgestellt. Das Modul unterstützt die Aufnahme einer SIM-Karte zur mobilen Kommunikation (3G/GSM). Ein Mini-PCIe-Slot steht für zusätzliche Erweiterungen zur Verfügung. Der Rechner arbeitet sowohl im AT- als auch ATX-Mode. Der Eingangsspannungsbereich umfasst 9 bis 48 Volt DC.

Einheitliches Steck-Verbindungssystem.

Spectra als Hersteller Die Spectra GmbH & Co. KG ist der Partner für Industrie-PCs, industrielle Kommunikation und Automation im deutschsprachigen Raum. Mit professioneller Beratung vertreibt das 1982 gegründete Unternehmen Komponenten für das Steuern, Messen und Kommunizieren und entwickelt und baut massgeschneiderte PC-Systeme für die Industrie. Ein Zentrallager mit über 45 000 Produkten am Stammsitz in Reutlingen (D) und langjährige enge Beziehungen zu den Herstellern in Asien garantieren eine schnelle Lieferung, hohe Ausfallsicherheit und die langlebige Verfügbarkeit der Komponenten. Die Spectra-Synergie aus Handels- und Entwicklungskompetenz sichert Einkäufern wie Konstrukteuren ein hohes Mass an Flexibilität und Innovation. Die pectra-PowerTwin- steme wurden in einer Tochterfirma in Taiwan nach europäischen Richtlinien entwickelt und werden als Barebone-Systeme dort gefertigt. Auf Kundenwunsch können diese PC-Systeme bei Stückzahlen auch mit einem eigenen Brand versehen werden. Im Headquarter in Reutlingen (D) in unserer «IPC-Factory» werden diese Barebone- steme kundenspezifisch ausgerüstet und nach dem Burn-in nochmals getestet und an unsere anspruchsvollen Kunden ausgeliefert.

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INDUSTRIE-INFORMATIK

Schaltschrank-PC im Buchformat Mit einem 2,7-GHz-Intel-Celeron-Dual-Core-Prozessor präsentiert sich der PC 400 von Sigmatek. Der Schaltschrank-PC im kompakten Buchformat ist mit HMI-Link ausgestattet. Neben Standard-Bedieneinheiten sind so auch abgesetzte Panel-Lösungen – bis zu 100 m Distanz zum PC – möglich. Zur weiteren Ausstattung zählen ein 4-GB-Arbeitsspeicher (DDR3-RAM) und eine Solid State Disk. Der leistungsstarke PC 400 ist für einen 24/7-Dauerbetrieb bei voller CPU-Auslastung konzipiert und unterstützt alle gängigen Betriebssysteme. Mit dem integrierten Intelaswell-Grafikchip punktet der P speziell bei komplexen Bedien- und Visualisierungsapplikationen. Zusätzlich zum HMI-Link verfügt der PC 400 über viele Schnittstellen: 2 × Gigabit-Ethernet, 6 × USB 2.0, 2 × USB 3.0, 2 × PS/2 für Tastatur bzw. Maus und je 1 Schnittstelle für RS232, Audio, DVI und Displayport. Der Schaltschrank-PC mit Massen von 80 × 224 ×193 mm (B × H × T) ist nicht nur kompakt, sondern auch servicefreundlich designt: Alle Anschlüsse und Steckplätze sind frontseitig angebracht.

Sigmatek GmbH www.sigmatek.at

Starker USB-Server Der Optris-USB-Server Gigabit ermöglicht die Anbindung der USB-Wärmebildkameras und Videopyrometer der Optris GmbH an Gigabit-Ethernet-Netzwerke. Hierdurch erreicht man Leitungslängen von bis zu 100 m bei einer Direktverbindung zwischen Temperaturmessgerät und PC. Die Versorgung der Messgeräte kann dabei bequem über PoE erfolgen. Der Server ermöglicht eine Übertragungsrate von bis zu 1000 Mbit s wodurch beispielsweise hoch auflösende radiometrische ärmebilder mit x Bildpunkten und z übertragen werden können. «Kunden haben nun die Möglichkeit auch unser VG -Modell mit x Pixeln oder die bispektrale Kamera PI 200 ohne Kompromisse zu nutzen», erklärt Torsten Czech, Product Marketing Manager, die Weiterentwicklung. Bei Neustart des Systems werden die Verbindungen zu den Industrie-Messgeräten automatisch wiederhergestellt.

Advanced Controller Mit zwei Controllern in besonders kompakter Bauform erweitert Siemens sein Portfolio der Advanced-Controller -S71500-Familie. Simatic S7-1511C und S7-1512C vereinen CPU samt Front-Display sowie Einund Ausgänge in einem Gehäuse. Durch den platzsparenden Aufbau ist Simatic S7-1511C mit 32 digitalen IOPorts nur 85 mm und Simatic S7-1512C mit 64 digitalen IOAnschlüssen lediglich 110 mm breit. Bei Bedarf lassen sich beide Modelle über Signalbaugruppen um zusätzliche Anschlüsse erweitern. Wichtige Technologie-Funktionen wie Zählen, Messen und Positionieren sind bereits in der Hardware integriert. Die neuen SiemensSteuerungen eignen sich vor

allem für kompakte Konstruktionen wie etwa im Serienmaschinenbau. Weitere Kundenvorteile sind die geringen Anschaffungskosten im Vergleich zu modular aufgebauten Steuerungen samt Baugruppen sowie die daraus resultierende vereinfachte Lagerhaltung. Siemens Schweiz AG www.siemens.ch

CERN und NI arbeiten an Lab-VIEW-Unterstützung für Linux-Systeme mit 64 bit National Instruments (Nasdaq: NATI) arbeitet mit CERN zusammen, einer zwischenstaatlichen Forschungsorganisation, die die grössten und anspruchsvollsten wissenschaftlichen Messgeräte der Welt baut und betreibt. Das Ziel der Zusammenarbeit ist, die Standardisierung aller Steuer- und Regelsysteme bei CERN hin zu Linux-Betriebss stemen mit bit voranzutreiben um die stemleistung zu steigern sowie kosteneffiziente verteilte Steuer- und Regelsysteme zu entwickeln. Durch diese Entwicklung und die damit verbundenen Vorteile ergeben sich ferner neue Möglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen mit Erfahrung in NI- und Open-Source-Technologien. National Instruments Switzerland Corp. www.ni.com/switzerland

Optris GmbH www.optris.de

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Sicher Qualität nachweisen Die zentrale Erfassung für Betriebs- und Prozessdaten von Maschinen und Anlagen mit dem B&R-Prozessleitsystem APROL wird deutlich erleichtert. Die neue Solution APROL PDA verfügt dazu über einen PDA-Browser, PDA-Bausteine und ein PDA-Visualisierungselement. APROL PDA kann als gebrauchsfertige Einzellösung oder integriert in ein bestehendes APROL-System verwendet werden. Die zentrale Datenerfassung ermöglicht eine übergreifende Online-Performancekontrolle und visuelle Übersichtsdarstellungen. Durch eine leistungsfähige und hoch verfügbare Langzeitarchivierung wird der Qualitätsnachweis des gesamten Herstellungsprozesses sichergestellt. Flexible Reports mit integrierten Analysefunktionen unterstützen die Optimierung der Produktion. Die kombinierte Darstellung von stetigen Daten, Alarmen und Ereignissen hilft Zusammenhänge von Ursache und Wirkung zu erkennen. B&R Industrie-Automation AG, www.br-automation.com

Managed Ethernet Switches Moxas neue Managed Ethernet Switches der EDS-405A-PTP Serie mit IEEE 1588v2 PTP (Precision Time Protocol) sorgen für die präzise Zeitsynchronisation in industriellen Netzwerken. Die beiden Redundanz-Technologien von Moxa, Turbo Ring und Turbo Chain garantieren zudem eine Wiederherstellungszeit unter 20 ms bei maximal 250 Switches. Darüber hinaus bieten die Switches auch IEEE 1588 Boundary Clock und Transparent Clock. Mit der Transparent-Clock-Betriebsart werden sowohl die End-to-End- als auch die Peer-to-PeerFunktion unterstützt. So lässt sich eine eitpräzision von unter s erzielen. Die Switches wurden speziell für «RealTime-Control»-(RCS-)Anwendungen entwickelt, unterstützen Modbus TCP, PROFINET RT und EtherNet/IP und ermöglichen eine einfache Geräteverwaltung und -Überwachung sowie eine verbesserte SCADA-Integration. Omni Ray AG www.omniray.ch

Robuste Lösung Die neue MAGBES-20-Familie kommt in verschiedenen Versionen, abgestimmt auf die Anforderungen Ihrer Anwendung. Die fünf Ports können mit RJ45-Steckern oder lockable Headers ausgestattet werden, wovon zwei auch als Glasfaser möglich sind. Für die Aktivitätsund die Geschwindigkeitsanzeige besitzen alle Ports Status LEDs. Auf die Anzeigesignale kann auch remote zugegriffen werden (inkl. Reset und Default-Einstellung). MPLs Gigabit-Ethernet-Switch-Familie wurde um die dritte Generation MAGBES-20-Produktlinie erweitert, immer noch mit der gleichen Grösse, Form & Funktion. Das zusätzliche Merkmal ist, dass die Kupfer-Ethernet-Ports auch als lockable Headers verfügbar sind. Um die Integration als Standaloneprodukt zu erleichtern, wurde der Eingangsspannungsbereich auf 5–36 V DC erweitert und benötigt unter allen Bedingungen weniger als 4 W. MPI Distribution AG www.mpi.ch

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SBC mit Intel E3800 Bay trail CPU Diamond Systems ist ein weltweit führender Anbieter von kompakten, robusten, mit vielen I/Os bestückten EmbeddedComputing-Lösungen. Der hoch integrierte ARIES-SBC im PC/104Plus-Standard mit der Intel-E3800-«Bay Trail»-Prozessor-Familie, zeichnet sich durch gute Performance und eine Vielzahl von Analog- und Digital-I/Os aus. Verfügbare CPUs sind der Intel Atom-E3845-1,91GHz-QuadCore-Prozessor und der E3826-1,46GHz-Dual-Core-Prozessor mit einer Auswahl von 2 GB oder 4 GB verlöteten DDR3-RAM mit 1,333 GHz. Zwei unabhängige Bildschirme werden unterstützt mit Anschlüssen für Dual Channel 24 Bit LVDS LCD, VGA, Display-Port und HDMI. Der Rechner verfügt über 3 USB-2.0-Anschlüsse (einer kann als USB 3.0 betrieben werden), 4 RS232/422/485-Ports programmierbar, zwei Gigabit-Ethernet und ein SATAPort, der sowohl On-Board-SATA-DOM und Off-Board-SATA-SSD unterstützt. MPI Distribution AG, www.mpi.ch

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KOMPONENTEN / HALBLEITER ELASTOMERE

Abdichtung

ente gegen ele t

agnet s

Interferenzen

e

Elektronik ist heute allgegenwärtig, und die verwendeten Bauteile werden immer kleiner. Damit steigen auch die Anforderungen an die Abschirmungstechnik, die sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt hat. können Automotive-Anwendungen Öl und Schmierstoffen sowie Temperaturen von – 55 bis +100 °C ausgesetzt sein. Anwendungen in der Lebensmittelindustrie können sogar mit noch mehr Substanzen bzw. Materialien in Kontakt treten, wie zum Beispiel Kaffee, Saucen und Getränke. EMIAbschirmmaterialien in Geräten, die in Innenräumen zum Einsatz kommen, werden aus umgebungstechnischer Sicht nur begrenzten Anforderungen ausgesetzt. Bei Aussenanwendungen hingegen treten grössere Temperaturschwankungen sowie mwelteinflüsse wie Regen korrosives Meerwasser Luftschadstoffe und hohe Feuchtigkeit auf.

Die EMI-Abschirmung früh im Entwicklungsprozess berücksichtigen

I

m Privat- wie im Arbeitsleben der industrialisierten Welt sind wir in einem Mass von Elektronik umgeben, wie wir es uns vor 20 oder 30 Jahren nicht vorstellen konnten. Zu diesen Bereichen zählen das Auto, die Medizintechnik, die Luft- und Raumfahrttechnik und die Kommunikationstechnik. Hier sorgt die Elektronik für weiteren Fortschritt in Form von mehr Funktionen, mehr Komfort und kleinerer Formfaktoren. Während sich die Digital- und Analogtechnik durch die Integration mehrerer Bauteile in ein einzelnes Gehäuse und mit immer höherer Leistungsfähigkeit durch kleinere Geometrien weiterentwickelt hat, steigen auch die Anforderungen an die Abschirmung immer dichter bestückter Schaltkreise, bei denen Leistungselektronik in nächster Nähe zu digitaler Logik angeordnet ist. Elastomere mit verschiedenen Füllmaterialien erhöhen hier die Leistungsfähigkeit. Entwicklern steht eine Auswahl an Materialien zur Verfügung, die eine doppelte Funktion erfüllen: als Dichtung zwischen zwei sich berührenden Oberflächen und als Abschirmung elektromagnetischer Interferenzen (EMI). Durch die Vielfalt an Anwendungen und Umgebungen, in denen elektronische Geräte zum Einsatz kommen, müssen EMI-Abschirmmaterialien sorgfältig ausgewählt werden. So

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Unabhängig von der Anwendung oder Umgebung, in der eine EMI-Abschirmung zum Einsatz kommt, muss eine solche Abschirmung Teil des Entwicklungsprozesses werden – am besten bereits von Beginn eines Designs an. Ein sorgfältiges Gehäuse-Design und die relative Positionierung bestimmter Bauteile können dabei den Aufwand für eine Abschirmung reduzieren. Das heutige moderne Produkt-Design mit seiner hohen Integration bedeutet aber, dass EMI-Aspekte wesentlich häufiger auftreten als in der Vergangenheit. Selbst bei einem sehr sorgfältigen Design können sich elektromagnetische Interferenzen erst dann bemerkbar machen, wenn sich ein fertiger in einem Gehäuse befindlicher Protot p in einem funktionierenden stem befindet. Dann müssen verschiedene Materialien für eine EMI-Eindämmung sorgen und so einen langfristigen, zuverlässigen Betrieb gewährleisten. In enger Zusammenarbeit mit EMI-Materialspezialisten können bereits sehr früh in der Entwicklungsphase mögliche Probleme erkannt werden. Die frühzeitige Erkennung und Berücksichtigung solcher Aspekte kann zu einem kosteneffizienteren und zuverlässigeren End-Design führen.

Welches Elastomer ... Die Basis eines Elastomers in extrudierten und gegossenen EMI-Abschirmmaterialien bilden Silikone, Fluorsilikone, aktuelletechnik.ch

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Fluorkohlenstoffe oder Ethylen-Propylen-DienMonomere (EPDM). Jedes Elastomer hat bestimmte Eigenschaften, die es für bestimmte Anwendungen tauglich oder nicht tauglich macht. Bezüglich der Kosten des fertigen leitfähigen Elastomer-Materials ist der Füllstoff (Filler) wesentlich teurer als das Basis-Elastomer. Silikon eignet sich sehr gut für Anwendungen, in denen sich hohe Temperaturunterschiede ergeben. Das Material ist für Aussenanwendungen tauglich und bietet eine hervorragende Witterungs-, Alterungs- und Ozonbeständigkeit. Silikon bietet auch gute dielektrische Eigenschaften. Fluorsilikon weist ähnliche Temperaturcharakteristika wie Silikon auf, ebenso eine hervorragende Witterungs-, Alterungsund Ozonbeständigkeit sowie dielektrische Eigenschaften. Durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Kraftstoffe, Öle, aliphatische Lösungsmittel, Wasser, verdünnte Basen und Säuren, ist Fluorsilikon für raue Umgebungsbedingungen in Innen- und Aussenanwendungen gut geeignet. Fluorkohlenstoff bietet hervorragende Kompressionseigenschaften und eignet sich für Anwendungen, die während ihrer Lebensdauer auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt werden. Das Material bietet eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen Öl, Kraftstoffe, aliphatische, aromatische und chlorierte Lösungsmittel und Säuren sowie eine sehr geringe Gasdurchlässigkeit. Auch die Temperaturbeständigkeit gegen hohe und niedrige Temperaturen ist sehr gut. EPDM bietet eine hervorragende Beständigkeit gegen Witterung, Ozon, verdünnte Basen und Säuren. Es kann auch in Bereichen mit hohem Wasser- und Dampfauftreten eingesetzt werden.

... und welche Füllstoffe für welchen Einsatz? Das Metall, das mit dem Basis-Elastomer vermischt wird, ist der Füllstoff (Filler) und sorgt für die Abschirmfunktion des fertig extrudierten oder gegossenen Materials. Die präzise, gleichförmige Verteilung innerhalb des Bindemittels bringt ein Material mit stabilen und gleichmässigen elektrischen und physikalischen Eigenschaften hervor. Die häufig verwendeten Materialien bieten verschiedene Eigenschaften für den jeweiligen Anwendungsfall: • Nickel/Kohlenstoff (Ni/C) bietet Low-End-Abschirmung und ESD-Schutz mit sehr begrenzter Korrosions- und Flüssigkeitsbeständigkeit. • Silber/Kupfer (Ag/Cu) widersteht selbst höchsten, durch elektromagnetische Impulse (EMP) induzierten Strömen. Die Materialien eignen sich für kommerzielle High-End-Anwendungen in nicht korrosiven (Innen-)Anwendungen. • Nickel/Aluminium (Ni/Al) ist der optimale Filler für hohe Abschirmleistung in anspruchsvollen Umgebungen. Er wird meist mit Silikon- oder Fluorsilikon-Elastomeren kombiniert. • Silber/Aluminium (Ag/Al) eignet sich in Kombination mit einem Fluorsilikon-Elastomer ideal für militärische Zwecke, wenn hohe Abschirmleistung und Korrosionsbeständigkeit gefordert sind. 4 | 2015

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• Silber (Ag) ist eine teure Option, bietet aber eine hohe Abschirmleistung durch hohe Leitfähigkeit. Dieses Füllmaterial eignet sich für nicht korrosive Umgebungen. In Kombination mit Silikon bietet es geringe Schliesskräfte und eine hohe Abschirmleistung. Der Nachteil ist eine niedrige Reissfestigkeit und begrenzte Beständigkeit gegen Flüssigkeiten.

Geformt oder extrudiert? Geformte Dichtungen können mit sehr engen Toleranzen für Präzisionsanwendungen gefertigt werden. Entwickler müssen jedoch die Kosten der Fertigungseinrichtungen miteinbeziehen, wenn sie sich für geformte anstelle extrudierter Lösungen entscheiden. Extrudierte Dichtungen weisen grössere Toleranzen auf und werden in einer Vielzahl von Querschnitten angeboten. Im Vergleich zu geformten Dichtungen erfordern sie längere Vorbereitungsund Sekundärprozesse, um die Dichtung auf die gewünschte Länge zu schneiden und anzupassen.

Fazit Nach dem hauptsächlichen Einsatz zur Abschirmung von militärischen und von Luft- und RaumfahrtElektroniksystemen werden extrudierte und gegossene Abschirmdichtungen nun auch in anderen Anwendungen im kommerziellen Bereich eingesetzt. Dies spiegelt die wachsende Komplexität aktueller Elektroniksysteme wider, die wir heute als selbstverständlich wahrnehmen. Leitfähige Elastomere von Materialspezialisten sind bei Gehäuseentwicklern verschiedener Produkte und Marktsegmente quer durch alle Branchen beliebt. CL-Electronics GmbH www.cl-electronics.com

FAKTEN FÜR KONSTRUKTEURE • Die möglichst frühzeitige Zusammenarbeit mit EMI-Abschirmspezialisten kann im Entwicklungsstadium dazu beitragen, die Komplexität für Lösungen zur Vermeidung von EMI-Problemen zu verringern. • Mit den richtigen Basiselastomeren und Füllstoffen lassen sich Lösungen für viele Problemstellungen finden.

ELEKTRONIK MADE AM BODENSEE Mit Sitz in Überlingen am Bodensee ist RAFI Eltec mit über 300 Mitarbeitern regionaler und bodenständiger Partner vieler schweizer Kunden. Unsere Kunden beziehen bei uns entweder die Entwicklung und die Produktion aus einer Hand oder entwickeln selbst und lassen Ihre elektronischen Baugruppen und Systeme von uns produzieren. Von der Materialbeschaffung, Prototypenfertigung, Testerstellung bis zur Serienproduktion und von Standardtechnologien bis zu Chip on Board und Verguss – RAFI Eltec bedient Sie flexibel und zuverlässig.

FAKTEN FÜR EINKÄUFER • Die frühzeitige Einbindung von EMI-Abschirmspezialisten senkt die Kosten.

FAKTEN FÜR QUALITÄTSMANAGER • Abschirmdichtungen werden immer mehr auch im kommerziellen Bereich eingesetzt, um eine hohe Produktqualität sicherzustellen.

www.rafi -eltec.de

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KOMPONENTEN / HALBLEITER SERIE

Moderne

LeiterplattenEntwicklung Folge 3: PCB-Kollaboration

Bei der Entwicklung eines elektronischen Produkts von der Idee bis zur Realisierung sind Teams von Designern und Ingenieuren in den unterschiedlichsten Disziplinen involviert. Egal ob lokal oder global verteilt, müssen sie effizient zusammenarbeiten. usgehend vom Hauptaufgabengebiet der Leiterplattenentwicklung umschreibt diese rtikelserie mehrere Bereiche der interdisziplin ren ollaboration. AUTOR: ROBERT HUXEL, TECHNICAL MARKETING MANAGER – EMEA, ALTIUM EUROPE

schmälern aber bei ineffizientem Einsatz die Rendite eines Endprodukts.

Kollaboration ist überall

Gleichzeitige Bearbeitung des Layouts benötigt weniger Zeit als das herkömmliche serielle Design.

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D

ie Herausforderung bei der Entwicklung von Elektroniksystemen kann als eine Mischung aus der Einhaltung von Zeit-, Kosten- und Qualitätsvorgaben zusammengefasst werden. Eine effiziente Entwicklung besteht dabei aus der Balance dieser drei Vorgaben. Die Verantwortung zur Einhaltung liegt üblicherweise in den Händen eines Entwicklungsteams. Dieses kann, je nach Ausrichtung und Grösse eines Unternehmens, aus einer Person, die für alles verantwortlich ist, bis zu global agierenden Gruppen von Mitarbeitern bestehen. Grosse Teams bieten hier den klaren Vorteil bei der Zusammenarbeit und dem Einsatz von Spezialisten für eine Design-Optimierung,

Unabhängig von der Grösse eines Entwicklungsteams bedingt eine Zusammenarbeit naturgemäss eine Datenübergabe von Person zu Person und von Werkzeug zu Werkzeug. Typische Beispiele hierfür sind die interdisziplinäre E-CAD/M-CAD- oder PCB/FPGAKollaboration. Auch wenn dafür eine stattliche Anzahl von sogenannten «Neutral»Formaten existiert und sich einige davon auch als Quasi-Standard etabliert haben, sind sie aufgrund eines gewissen Interpretationsspielraums zwischen Sender und Empfänger nicht perfekt für eine Kollaboration. Sie stellen zwar in vielen Fällen die beste Option dar, bieten aber mit wenigen Ausnahmen nicht mehr als eine serielle Abarbeitung von getrennten Disziplinen. Eine effiziente ollaboration wird meist nur dann erreicht, wenn innerhalb eines Tool-Flow aktuelletechnik.ch

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Leistungshalbleiter

Grosse Leistungen, Qualität und Zuverlässigkeit

Mögliche ollaborationsszenarien.

eine gemeinsame Design-Datenbasis benutzt wird. Ein bekanntes Beispiel dafür ist eine nahtlose Datenübergabe zwischen chaltplan und P B. ier ist der nsatz einer parallelen Bearbeitung der beiden Disziplinen vielfach schon im Einsatz ährend ein Mitarbeiter noch den chaltplan bearbeitet kann ein weiterer ollege bereits eine Platzierung von omponenten auf dem P B vornehmen.

Kollaboration innerhalb einer Disziplin erkzeuge für chaltplaneingabe und P BLa out sind aus der istorie heraus für einzelne utzer konzipiert. omit ist es kein under dass Multi- ser-Prozesse umständlich sind obwohl einige findige nwender ege gefunden haben durch Im- und Exportunktionalitäten dies zu umgehen. Dennoch mit modernen ED - erkzeugen kann ein Pro ekt auf der chaltplanebene hierarchisch partitioniert werden und somit können mehrere Designer an den einzelnen unktionsblöcken arbeiten. uch wenn bei dieser rbeitsweise nach wie vor eine gewisse ommunikation unter den nwendern notwendig ist beispielsweise Definition eines globalen ignalnamens ist eine ollaboration gewährleistet. irklich interessant ist der Gedanke einer gleichzeitigen Bearbeitung eines P B mit mehreren La outern. Durch diese rt der ollaboration lässt sich eine reelle Reduzierung des Design- klus im -stelligen Prozentbereich erreichen unabhängig davon ob das P B aus unterschiedlichen unktionsbereichen wie beispielsweise eine Mixtur aus nalog- erDes- DDRx- und R -Design oder aus nur einem unktionsbereich besteht. llerdings wird dieser nsatz in nternehmen selten verfolgt bedingt durch komplizierte und fehlerträchtige Mechanismen basierend auf Export Bearbeitung Import und nachträgliches usammenführen der einzelnen Partitionen. m einen solchen Prozess effizient zu gestalten müssen ED - erkzeuge bessere rchitekturen für eine ollaboration bereitstellen um in der Lage zu sein gleichzeitig ein P B zu bearbeiten und die Ergebnisse der oDesigner zu s nchronisieren. Eine Lösung hierfür ist die Einbeziehung eines Versionskontrolls stems. 4 | 2015

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Die Lösung in der Praxis Mithilfe dieses stems und der gebotenen heck-in- und heck-out- unktionalitäten erhält eder Designer eine lokale opie eines P B-Datensatzes zur Platzierung von Bauteilen und zum Verlegen von Leiterbahnen. Durch intelligente Vergleichsmechanismen kann eder La outer sobald eine nderung eines o-Designers vorliegt die rbeitsergebnisse der ollegen visuell in seine opie einblenden und einzelne Ob ekte bestimmte Bereiche oder alle nderungen in seine Pro ektkopie übernehmen um am Ende mit einem finalen heck-in alle Bearbeitungen wieder in ein Master-Design zusammenzuführen. Eine Partitionierung des Designs ist bei dieser Methode nicht notwendig allerdings kann das P B in Regionen aufgeteilt werden die aber keine festen ürden für die La outer darstellen. Das ufteilen in Regionen macht dann inn wenn es wegen funktionaler Grenzen erforderlich ist und diese durch spezialisierte La outer bearbeitet werden. ltium ist nicht der einzige nbieter der einen nsatz einer echten P B- ollaboration bietet aber im Vergleich ist diese Lösung voll integriert und zudem essenzieller Bestandteil von ltium Designer. uf Basis einer einzigen zentralen Design-Datenbasis haben alle involvierten Designer gleichzeitig ugang zum P B und machen eine Partitionierung Export und Import von Teilen des Designs überflüssig. Altium Europe GmbH www.altium.com

6-teilige Serie «Moderne Leiterplatten-Entwicklung» in «at – aktuelle technik» • Folge 1, Ausgabe 02/2015 P B Design Effiziente Produktentwicklung • Folge 2, Ausgabe 03/2015 E- D-Bibliotheken im andel • Folge 3, Ausgabe 04/2015 P B- ollaboration • Folge 4, Ausgabe 05/2015 E- D-M D- ollaboration • Folge 5, Ausgabe 06/2015 Design-to- ost

Leistungshalbleiter (IGBTs, Powermosfets, Dioden/SCR Module, Diskrete Power SMDs) von Crydom & Microsemi auch in SiC (MOSFET’s, Schottky-Dioden)

Halbleiterrelais & I/O Module von Crouzet, Crydom und Opto22

CH-5405 Baden-Dättwil Tel. 056 483 34 44 info@mpi.ch, www.mpi.ch

• Folge 6, Ausgabe 07/2015 Intelligente usgabeformate

Distribution AG 45


KOMPONENTEN / HALBLEITER

Flexible Steckverbinder Harting erweitert die Baureihe Han-Compact um ein Tüllengehäuse aus Kunststoff mit kombiniertem geradem und seitlichem Kabelabgang. Diese sind für die Verwendung mit Kabelvollverschraubungen der Grösse M20 konzipiert. Im Auslieferungszustand sind beide Kabelabgänge geschlossen. Durch einfaches Eindrehen einer Kabelverschraubung, optional gerade und/oder seitlich, wird der entsprechende Kabelabgang geöffnet. Damit ergeben sich für den Kunden Verbesserungen im logistischen Ablauf, da für mehrere Applikationsmöglichkeiten nur eine Artikelnummer vorgehalten werden muss und der konkrete Anwendungsfall flexibel gewählt werden kann. peziell in Kombination mit Han®-Q-Einsätzen mit

Quick- Lock-Anschluss-Technologie ist dieses Gehäuse somit optimal für die Feldkonfektionierung geeignet. Das Tüllengehäuse mit geradem und seitlichem Kabelabgang ist passend für alle Kontakteinsätze der Baureihe Han-Compact®. Es erfüllt im verriegelten ustand die chutzart IP gemäss DI E und die Brennbarkeitsklasse V gemäss L . Der Temperatureinsatzbereich liegt im Bereich und . Das Gehäuse hat die rtikelnummer und ist ab Lager verfügbar. Harting AG wwwharting.ch

Bleisäure-Akkus Die bei R im Lager geführte Produktpalette von iamm besteht aus Modellen unterschiedlicher Bauformen mit pannungen von V und V sowie apazitäten zwischen h bis h. Die kkus sind für ein Entladungsprofil von Minuten bis tunden optimiert und bieten Reserveenergie für otbeleuchtung ignaleinrichtungen icherheits- und larms steme oder Vs. eitere nwendungen in denen sich diese kkus gut bewähren sind kleine Transport- und Traktionss steme Marineanwendungen und die peicherung von Energie aus stemen für regenerative Energieerzeugung. Die hohe ualität macht die kkus zuverlässig und langlebig. ie sind preisgünstig in der Unterhaltung und verfügen bei Ladungserhaltung und temperaturgesteuerter Umgebungstemperatur über eine Betriebsdauer von bis zu fünf Jahren. Durch die AGM-Technologie bsorbent Glas Mat wird das Elektrol t in Glasfasermatten gebunden, und die geschlossene Bauart (VRLA – Valve Regulated Lead cid mit Prozent interner Gasrekombination stellt

den sicheren, wartungsfreien Betrieb ohne Flüssigkeitsnachfüllung sicher. Die Akkus sind auslaufsicher, ungefährlich beim Transport und zu Prozent rec celbar. RS Components GmbH www.rsonline.ch

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Notstrom aus der Handtasche für Smartphones und Tablets Länger telefonieren, mehr twittern, E-Mails schreiben und Musik hören. Schneider Electric macht’s möglich mit den APC Mobile Power Packs. Es heisst nie mehr «Akku leer» dank den leichten, externen Akkus für Smartphones, Tablets und weitere Mobilgeräte, die mit einem USB-Anschluss geladen werden können. Die kleine Version M5 ebenso wie die grössere Version M10 sind ab CHF 45 bzw. CHF 70 ab sofort im Handel erhältlich. Die Kälte setzt Smartphones beim Skifahren oder Snowboarden zu. Oft streikt das Gerät genau dann, wenn es für ein Foto oder Video am schönsten wäre. Das muss nicht sein. Zwei Typen von externen Akku-Packs von Schneider Electric schaffen Abhilfe. Die hochleistungsfähigen APC Mobile Power Packs wurden für das mobile Laden von Smartphones,

Tablets und weiteren Mobilgeräten entwickelt, die mit einem USB-Anschluss geladen werden können. Die externen Akkus sind leicht und können ohne nennenswerten Energieverlust über Wochen in der Handtasche oder im Rucksack aufbewahrt werden. «Ohne Smartphone oder Tablet läuft heute gar nichts mehr», sagt Francisco Alvarez, Vice President IT- und Power Consultation-Business Schweiz. «Doch die Akkus reichen bei intensiver Anwendung oft nicht sehr weit. Mit den APC Mobile Power Packs können die User sicher sein, dass sie von ihrem mobilen Lieblingsgerät nie mehr im Stich gelassen werden.» Schneider Electric www.schneider-electric.com

Teilbare Kabelverschraubung Die teilbare Kabelverschraubung KVT besteht aus zwei Halbschalen und - je nach metrischer Größe - einer, 2 oder 4 geschlitzten Kabeltüllen sowie einer Gegenmutter. Die geschlitzte Kabeltülle wird um das vorkonfektionierte Kabel montiert und danach in eine der beiden Halbschalen der Verschraubung eingeschoben. Anschliessend werden beide Halbschalen werkzeuglos zusammen gerastet. Der Stecker wird dann durch die Gehäusewand geführt und die KVT mittels der beigelegten Gegenmutter gekontert. Egal ob -polige B-D DVI- PatchB- oder Profibusstecker eingeführt und gemäß IP 54 abgedichtet werden sollen, die KVT ermöglicht hierfür die Durchführung in kürzester Zeit. Die KVT ist in allen metrischen Größen von M20 bis M63 lieferbar. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten werden durch alle wichtigen ertifikate wie UL94-V0, IP, UR, NEMA, GL, DIN EN 45545-2 ermöglicht. Icotek (Swiss) AG www.icotek.ch

Ihr Partner für Industrie-Elektronik

Seit 1971 ein zuverlässiger Partner für die Entwicklung und Herstellung von Elektronikbaugruppen (E2MS). Nutzen Sie unsere Dienstleistungen zu Ihrem Vorteil! ENGINEERING INDUSTRIALIZATION (NPI) SUPPLY CHAIN MANAGEMENT PRODUCTION AFTER SALES MINEL AG Kantonsstrasse 57 Postfach 65 CH-8863 Buttikon T +41 (0)55 464 35 20 F +41 (0)55 464 35 21 info@minel.ch www.minel.ch

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MESSTECHNIK / SENSORIK BILDVERARBEITUNG

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ie Entwicklung des Dakota-Systems begann im Jahr 2012 und ist inzwischen abgeschlossen. Seither hat es seinen Nutzen, seine Leistung und sein Weiterentwicklungspotenzial in verschiedenen Schaumstoff-Fertigungsanlagen für Autositze bewiesen.

Zum Einsatz kommt das System bei der Herstellung von Schaumstoffteilen aus Polyurethan, die im Spritzgussverfahren entstehen. Im Fall der Autositze werden vor dem Spritzvorgang bestimmte Einsatzteile von Hand in die Spritzgussformen eingelegt. Angesichts der hohen Produktionsgeschwindigkeit der Fertigungslinie kommt es bei diesem nicht automatisierbaren rbeitsgang häufig zu ehlern die zu unvollständigen Spritzgussteilen oder Produkten mit falsch positionierten Einsatzteilen führen.

Fehler vor dem Entstehen entdecken Das 3D-Prüfsystem Dakota schafft hier Abhilfe und entdeckt Fehler, noch bevor sie entstehen. Es kommt direkt vor dem Einspritzen der Spritzgiessmasse in die Form zum Einsatz und

sorgt auf diese Weise dafür, dass die Fertigung fehlerhafter Schaumstoffteile sowie Materialverschwendung in grossem Ausmass vermieden werden. Diese Vorgehensweise führt zu einer Reihe von Vorteilen: Zunächst einmal verringert sich der Ausschussanteil durch den Einsatz von Dakota deutlich. Zudem lässt sich so eine erhebliche Einsparung von Material realisieren, das bei fehlerhaften Teilen ja komplett verloren ist, da der einmal verfestigte Schaumstoff nicht erneut verwendet werden kann. Die per Hand eingelegten Einsatzteile haben nur geringen Wert, sind jedoch im Fehlerfall ebenfalls nicht mehr nutzbar. Dakota macht zudem eine visuelle Überprüfung des fertigen chaumstoffteils überflüssig und spart somit rbeitskräfte für diesen Prozessschritt ein. Ein weiterer Vorteil für die Anwender des Systems besteht in der Verringerung der Reklamationen aufgrund schlechter Qualität und anderer Rücksendungen von ausgelieferten Produkten. Insgesamt steigt also die Rendite und Produktionssicherheit für Kunden, die das Dakota-System in ihrer Fertigung einsetzen.

3D-Bildverarbeitungssystem

prüft Autositze FIRMENBEITRAG: Dakota heisst ein Bildverarbeitungssystem zur 3D-Inspektion von Schaumstoffblöcken, wie sie zum Beispiel in Autositzen verwendet werden. Eine höhere Rendite für DakotaAnwender sowie ein umweltfreundlicherer Rohstoffeinsatz sind zwei der wesentlichen Vorteile des Systems.

Die Einsatzteile, die vor der Einspritzung in die Spritzgussform eingelegt werden, haben vielfältige Formen.

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3D-Bildverarbeitung im Einsatz Grundlage der Prüfanlage ist ein 3D-Bildverarbeitungssystem auf Basis der LaserTriangulation. Die Spritzgussform wird dabei durch eine Laser-Beleuchtung des Freiburger Herstellers Z-Laser gescannt. Eine Hochleistungskamera von Automation Technology nimmt pro Sekunde bis zu 1000 der so entstehenden Laser-Profile mit einer Breite von 2000 Pixeln auf. Über den bekannten Winkel zwischen der Kamera- und der Laserebene können dank einer genauen an die onfiguration der Fertigungslinie und der Formen angepassten Kalibrierung die entsprechenden öhenangaben aus den Laser-Profilen ermittelt werden. So erzeugt das System ein 3D-Bild der Spritzgussform und der enthaltenen Einsatzteile mit ihrer genauen dreidimensionalen Position. Die Auswertung dieses 3D-Bildes ermöglicht im Anschluss eine sichere Beurteilung, ob alle Parameter den Anforderungen entsprechen und ob der Spritzgussvorgang eingeleitet werden kann. Träger für Träger prüft Dakota auf diese Weise die Bau- und Einsatzteile, die vor der Einspritzung eingesetzt und dann in das Schaumstoffteil eingegossen werden. Diese Einsatzteile können aus verschiedenen Materialien bestehen und weisen unterschiedliche Grössen, Stärken, Farben und Formen auf. Verwendet werden hier unter anderem Metalldrähte, Plastikclips oder Schaumblöcke, die für die spätere korrekte Funktion der Autositze wichtig sind.

Datenbank und GUI integriert ur Definition der Prüfpunkte sowie zur Parametrierung der entsprechenden Werkzeuge

Das Prinzip der Laser-Triangulation.

bietet Dakota den Benutzern eine speziell angepasste und anwenderfreundliche grafische Mensch-Maschine-Schnittstelle. Bis zu 999 verschiedene Formreferenzen können in einer Datenbank parametriert und an jeder Spritzgiessform können bis zu 999 Prüfpunkte kontrolliert werden.

Die Prüfanlage arbeitet mit einem 3D-Bildverarbeitungssystem auf Basis der Laser-Triangulation.

Rein mechanisch ist das stem dafür flexibel genug: Erst kürzlich wurde Dakota erfolgreich in eine Drehtisch-Fertigungslinie eingebaut, bei der die einzelnen Produktionsschritte über einen Kreisförderer miteinander verknüpft sind.

Als Team erfolgreich

Ausserdem lässt sich das System an Formen und Träger unterschiedlicher Grösse sowie an die variable Geschwindigkeit der Fertigungslinie anpassen.

Das beschriebene System entstand durch die enge Zusammenarbeit zwischen GIPS vision und STEMMER IMAGING in Frankreich.

Damit sind die Grenzen des Systems nach aber noch lange nicht erreicht. Zudem ist das Konzept keineswegs auf den Automobilbereich beschränkt. Das System eignet sich auch für andere Anwendungsbereiche.

STEMMER IMAGING AG www.stemmer-imaging.ch

Falls mal was dazwischen kommt.

AEG Protect 8 USV Anlagen: Für alle industriellen Anwendungen. Konzipiert für eine Lebensdauer von mehr als 20 Jahren ist die Protect 8 USV eine ideale Lösung für anspruchsvolle Anwendungsgebiete bei denen Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Wartungsfreundlichkeit erforderlich sind. Hier gewährleistet die Protect 8 Serie einen sicheren Betrieb Ihrer kritischen Lasten. www.rotronic.ch

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TECHNIK

FÜR

PROFIS

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MESSTECHNIK / SENSORIK SWISST.NET

www.swisst.net

Offizielles Bulletin der swissT.net-Sektion «Vision Systeme»

Ausgewählte Mitglieder der swissT.net-Sektion 46 «Vision Systeme» Bachofen AG 8610 Uster bachofen.ch BARTEC Engineering + Services AG 6330 Cham bartec.ch

Baumer Electric AG 8501 Frauenfeld baumer.com Compar AG 8808 Pfäffikon compar.ch

vision news

Fabrimex Systems AG 8603 Schwerzenbach fabrimex-systems.ch FUJIFILM (Switzerland) AG 8157 Dielsdorf fujifilm.ch

ID-System AG 2557 Studen idsystems.ch

INSYS Industriesysteme AG 3110 Münsingen insys.ch

National Instruments 5408 Ennetbaden ni.com/switzerland

Präzise Positionsbestimmung von Bauteilen Das automatisierte, robotergeführte Handling von Bauteilen bietet ein beträchtliches Potenzial zur Optimierung von Fertigungsprozessen und zur Kostensenkung. Das Bauteil-Handling beim Beladen von Maschinen erfordert eine zuverl ssige und exible sung, die sich an unterschiedliche Systemkonfigurationen und spezifische Applikationsanforderungen anpasst.

OMRON Electronics AG 6343 Rotkreuz omron.ch

Pepperl+Fuchs AG 2557 Studen BE pepperl-fuchs.ch

QualiVision AG 8942 Oberrieden qualivision.ch

Sick AG 6370 Stans sick.ch

Stemmer Imaging AG 8808 Pfäffikon SZ stemmer-imaging.ch Supercomputing Systems AG 8005 Zürich scs.ch Kommunikationsausschuss der swissT.net-Sektion 46 «Vision Systeme» Präsident: Hans Grossmann, Compar AG Vorstand: Raphael B. Burkard, Omron Electronics AG, Reto Huber, Videal AG

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as PLB-System von Sick besteht aus einer 3D-Kamera, einer Teilelokalisierungs-Software sowie weiteren Werkzeugen für eine einfache Roboterintegration und Kommunikation mit einer übergeordneten Steuerung. Die Kamera liefert genaue und zuverlässige 3D-Bilder und ist unempfindlich gegen künstliches mgebungslicht. Praxiserprobte Werkzeuge und Funktionen für den Abgleich des PLB-Systems mit dem Roboter-Koordinatensystem, die Kommunikation mit dem Roboter sowie für die kollisionsfreie Positionierung des Robotergreifers in Bezug auf das Teil ermöglichen eine mühelose Integration des Systems in die Produktion. Sowohl die Hardware- als auch die Softwarekomponenten sind für den sofortigen Einsatz vorbereitet, sodass Sie ohne zusätzliche Vorbereitungen schnell produktiv arbeiten können.

Roboterintegration benötigten Werkzeuge zur Verfügung und verfügt über eine für die Erkennung von Metalloberflächen optimierte 3D-Bilderfassung, wodurch sich die Erstellung kompletter Anwendungen sehr einfach gestaltet. Der Einsatz des Systems ermöglicht es, den Automatisierungsgrad für ausgewählte Anwendungen im Bauteil-Handling beträchtlich zu erhöhen. Das PLB- stem von I ist ein kosteneffizientes benutzerfreundliches System zur Anlagenoptimierung durch robotergestütztes Bauteil-Handling.

Applikationsbeispiele Das PLB-System von Sick wurde für die präzise Positionsbestimmung von Bauteilen in Behältern, Boxen und auf Paletten entwickelt. Das System kann für Anwendungen eingesetzt werden, bei denen Teile lokalisiert und vereinzelt dem Produktionsprozess zugeführt werden müssen. Abb. 1 bis 3 zeigen Beispiele.

Die Funktionalität konventioneller maschineller Bildverarbeitungssysteme ist oftmals für die Roboterführung nicht ausreichend. Die Systeme verfügen beispielsweise über keinerlei Funktionen zum Koordinatenabgleich mit dem Roboter oder zur Kollisionserkennung bei der Positionierung des Greifers im Behälter. Im Normalfall erfordern neue Anwendungen ein erhebliches Mass an Programmierung durch den Anwender, wodurch der Zeitaufwand und die Kosten für die Anwendungsentwicklung zu hoch würden. Das PLB-500 bietet eine optimale Alternative hierzu. Durch das flexible D-basierte Einlernen neuer Teile ohne jeglichen Programmieraufwand können neue Anwendungen innerhalb nur einer tunde konfiguriert werden. Das System stellt alle für die

Abb. 3 – Gestapelte Ware: Auf Paletten in mehreren Lagen gestapelte Teile, wie zum Beispiel Kolben, Achsen und Zylinderköpfe, werden depalettiert und vereinzelt.

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Abb. 1 – Rohlinge, Guss- und Schmiedeteile: Bei der Fertigung von Einzelteilen für Antriebsstrang und Fahrwerk werden die Rohteile zwischen den Fertigungsstationen, zum Beispiel Drehmaschine oder Beschickungssystem, aus Gründen der osteneffizienz in ammelbehältern transportiert.

Funktionsprinzip Das Messverfahren der 3D-Kamera basiert auf Lasertriangulation. Anstatt eines bewegten Objekts wird eine Laserlinie über ein stationäres Objekt geschwungen. Das Ergebnis dieser Messung ist eine kalibrierte 3DPunktewolke. Für jeden messbaren Punkt stehen die Ergebnisse in Millimeter in einem Koordinatensystem relativ zur Kamera zur Verfügung. Nach einem einmaligen einfachen Abgleichverfahren des Koordinatensystems der 3D-Kamera und dem des Roboters stehen diese Punkte auch im Koordinatensystem des Roboters zur Verfügung. Die Messpunkte der Kamera werden in Form von Rohdaten an einen P gesendet auf welchem eine oftware (das PLB-Studio) läuft und die Berechnungen macht. o sich die zu greifenden Bauteile befinden errechnet die Software mit einem 3D-Mustervergleich mit der zuvor eingelesenen D Daten des Bauteils und der gemessenen 3DPunktewolke. Falls sich die Bauteile in einer iste befinden kann mit den in der oftware definierten Greifpositionen der Bauteile und ihren D-Daten sowie den enigen des Greifers und der gemessenen 3D-Punktewolke berechnet werden, ob es beim Greifen Kollisionen mit der Kiste geben würde. Die Koordinaten und Winkel der gefundenen Teile werden nach den Berechnungen von der Software an den Roboter gesendet. Die Telegramme und Befehle, die zwischen der Software und der Robotersteuerung ausgetauscht werden sind flexibel aufgebaut und können in einer Vorlagedatei konfiguriert werden. Es werden ML- und V-basierte Formate unterstützt. SICK AG www.sick.ch

Abb. 2 – Komponenten im Montageprozess: Bei der Montage werden verschiedene Komponenten und Baugruppen zum Teil ungeordnet aus Materialkisten entnommen und zu einem Fertigprodukt zusammengefügt.

51


MESSTECHNIK / SENSORIK PROD

ANBIETER HOMEPAGE

Hersteller Produktname/Model Analogbandbreite Abtastrate (MSa/s digitale Geräte) Anzahl der Messkanäle (analog/digital) Signalerfassungsrate (waveform/sec) Zusätzlich integrierte Messfunktionen

T BER I

Oszilloskope

T

Computer Controls AG

Computer Controls AG

Computer Controls AG

CL-Electronics GmbH

www.ccontrols.ch

www.ccontrols.ch

www.ccontrols.ch

www.cl-electronics.com

Keysight Technologies

Pico Technology

Keysight Technologies

Infiniium - eries

Pico cope

InfiniiVision

500 MHz bis 8 GHz

20 MHz

G as

I-T

T - eries

TD

M z bis G z

M s

G as -

L

50 MHz 200

-

200 000

Logikanal zer re uenzzähler unktionsgenerator

erial bus decoding unktionsgenerator

in rbitar

M O

aveGen DVM

Trigger Modus

ounter Totalizer erial decode

lanke Pulsweite Video lope

Protokoll nal zer

Speichertiefe Vertikale ös ng il s ir grösse ös ng Eingangsimpedanz Schnittstellen Abmessungen Gewicht Sonstiges/Bemerkungen

800 MPts

MPts

bit oll capacitive multi-touch MOhm B .

Mpts tandard segmented memor

bit Ohm

P

bits

otebook

. inch capacitive touch

MOhm

Ethernet Displa port

MOhm oder

B . mm

kg

.

onen Trigger

Hersteller Produktname/Model Analogbandbreite Abtastrate (MSa/s digitale Geräte) Anzahl der Messkanäle (analog/digital) Signalerfassungsrate (waveform/sec) Zusätzlich integrierte Messfunktionen Speichertiefe Vertikale ös ng il s ir grösse ös ng

B . port

Mini

B mm

. kg

Touch Trigger

T industr s fastest

integriertes kkupack

waveform update

Conrad Elektronic AG

Emitec Messtechnik AG

Linktronix AG

nbn Elektronik AG

www.biz-conrad.ch

www.emitec.ch

www.linktronix.ch

www.nbn-elektronik.ch

Tektronix

Micsig

MEG I

TR ME T

MO

okogawa DLM

M z

MDO

M z bis

4000

.

Tablet Oscilloscope TO

M z

G s bis zu . G s

M z

Pulsbreite Logik verzögert Ereignis

max.

hannel

Bus- nal se

T Go oGo Leis-

tungsmessung 2 MPts

bis zu

8 bit

8 bit

.

oll T T VG MOhm

R -

p B

p

MOhm

. kg –

Digital

R

oder analog 200 000

Logik- Protokoll- pektrumanal zer

armonische nal se

MPoints

Logik- Busanal zer Transientenrecor-

G und DMM

der DMM unktionsgenerator

M pro anal

480 MPts

bit

bit ighRes

8 bit

VG

oll Touchscreen

G Ohm

MOhm

B Ethernet GPIB Ext. Trigger

mm

M z 5000

wfm s

bit igh resolution Mode

B DVI

G z

. G s nalog

B L

mm . kg Multitrigger Maus und Tastaturfähig Labview-Treiber DualBus

52

VG

. kg

dvanced digital triggers

. inch

Eingangsimpedanz Schnittstellen Abmessungen Gewicht Sonstiges/Bemerkungen

mm

kg

Powered from single

ANBIETER HOMEPAGE

. Inches arb T T

Ohm wählbar

B . GPIB L

mm

kpts

bits with averaging

Ohm

Ohm

opt. GPIB

MOhm i i

mm . kg ab

B . Mini

B .

mm kg

.- exkl. Mw t.

ndroid Multifunctional dail office internet remote assistance

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www.schmersal.ch

PCE Deutschland GmbH

Recom Electronic AG

www.pce.instruments.com

www.recom.ch

PCE Deutschland GmbH

GW Instek

PCE-SDS1052DL

GDS-2204E

50 MHz

200 MHz

1 GSa/s

1000

2/0

4/ –

120 000

NEU Kompakt. Zuverlässig. Vielseitig. Die Positionsschalter PS 116. Die Baureihe PS 116 setzt neue Maßstäbe in der Automatisierung:

FFT,

Digitalmultimeter, Frequenzzähler,

mathematische Funktionen

hochauflösende

n

Geringer Platzbedarf durch kompakte Bauform

n

Einfaches und schnelles Umsetzen der Betätigungselemente in 45° Schritten

T- nal se

32000 Punkte

10 MPts

8 bit

8 bit

7 Zoll (480 × 234 Pixel)

8 Zoll, WVGA (800 × 480)

1 MOhm ± 2 % || 17 pF ± 3 pF

1 MOhm

RS232

USB (Host/Device), LAN

305 × 133 × 154 mm

384 ×208 × 127 mm

2,3 kg

2,8 kg

direkter USB Anschluss

Triggerung und Dekodierung serieller

n

Anpassungsfähig an jede Applikation

n

Senkung der Montagezeit durch bereits konfektionierte Positionsschalter

n

Große Vielfalt an Betätigungselementen und Kontaktvarianten

Sicherheit vom Kompetenzführer.

Busse, VPO-Persistenzanzeige

Druckwasserautomaten:

2014-09-15_90x130_PS116_CH.indd 1

Rigol Technologies EU GmbH

Rohde & Schwarz

www.rigol.eu

www.scope-of-the-art.de

Rigol Technolgies Inc

Rohde & Schwarz

MSO4054

RTO Serie

500 MHz

600 MHz / 1 GHz / 2 GHz / 4 GHz

4000

10 GSa/s (20 GSa/s bei 4 GHz)

4/16

2 oder 4/16 digital

110 000

1 Mio

Frequenz, Vpp, Vrms, Vamp, Vmin,

Ser. Busse, Jitter, Compliance,

Vmax Rise - all Time Logic nal z

Maskentest, Histogram, Spektrum

2 * 140MPts

20 MPts pro Kanal / max 800 MPts

8 bit

8 bit / 16 bit HD Option

9 Zoll WVGA (800 × 480)

10,4 Zoll (1024 × 768) Touchscreen

1 MOhm, 50 Ohm

1 MOhm, 50 Ohm

USB, LAN (LXI), GPIB opt.

USB, Ethernet, GPIB

440 × 218 × 130 mm

427 × 249 × 204 mm

4.8k g

9,6 kg

1 mV/div in HW bis 4 GHz Bandbreite.

15.09.14 16:03

Stand der Technik – Drehzahlgesteuert, ökonomisch Zur Regelung der Pumpenleistung wird die Drehzahl des Antriebsmotors verändert. Mehrpumpen-Regelung. Vollautomatisch und bedarfsabhängig ohne jegliche Zusatzgeräte.

Drehzahlgeregelter Hydrovar Druckwasserautomat mit Edelstahl-Pumpe

Ihre Vorteile: • Wahlweise Förderleistung im Spektrum der Pumpe und des Motors • exakte Förderleistung nach Bedarf • Pumpenabschaltung bei Menge 0 • Energiekostensenkung bis zu 70% im Teillastbetrieb

ENOB >7 bit. I/Q Daten, HW CDR Gloor Pumpenbau AG, Thunstrasse 25a, 3113 Rubigen, Tel. 031 721 52 24, Fax 031 721 54 34 www.gloor-pumpen.ch

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MESSTECHNIK / SENSORIK

Oszilloskope ANBIETER HOMEPAGE

Hersteller Produktname/Model Analogbandbreite

Rohde & Schwarz

Rohde & Schwarz

Rohde & Schwarz

Rohde & Schwarz

www.scope-of-the-art.de

www.scope-of-the-art.de

www.scope-of-the-art.de

www.scope-of-the-art.de

Rohde & Schwarz

Rohde & Schwarz

Rohde & Schwarz

Rohde & Schwarz

RTE Serie

RTM Serie

HMO 3000 Serie

HMO Kompakt Serie

200/350/500/1000/

200, 350, 500 MHz, 1 GHz

300, 400, 500 MHz

70, 100, 150, 200 MHz

5 GSa/s pro Kanal

5 GSa/s

4 GSa/s

2 GSa/s

2 oder 4/16 digital

2 oder 4 Analog/16 Digital

2 od. 4 Analog/8 oder 16 Digital

2 od. 4 Analog/8 Digital

1 Mio

12 500/200 000 mit Seg. Speicher

5 000 / 200 000 mit Seg. Speicher

2 000

Ser. Busse, Langzeit, Leistung,

Serielle Busse, Automatic-Cursor-

I2C, SPI,UART/RS232, CAN/LIN,

I2C, SPI,UART/RS232, CAN/LIN,

Maskentest, Histogram, Spektrum

Quick Meas, Maskentest, Spektrum

Quick meas, Maskentest

Quick meas, Maskentest

50 MPts pro Kanal / max 200 MPts

20 MPts/460 MPts mit Seg.Speicher

8 MPts .

2 MPts .

8 bit / 16 bit HD Option

8 bit

8 bit

8 bit

10,4 Zoll (1024 × 768) Touchscreen

8,4 Zoll (1024 × 768)

6,5 Zoll (640 × 480)

6,5 Zoll (640 × 480)

1 MOhm, 50 Ohm

1 MOhm, 50 Ohm

1 MOhm, 50 Ohm

1 MOhm, 50 Ohm

USB, Ethernet, GPIB

USB, Ethernet, GPIB

USB, Ethernet, GPIB

USB, Ethernet, GPIB

427 × 249 × 204 mm

403 × 189 × 142 mm

285 × 175 × 220 mm

285 × 175 × 140 mm

8.8 kg

4,9 kg

3,6 kg

2,5 kg

500uV/div in HW bis

1 mV/div in HW bis 1 GHz Bandbreite.

Bandbreite aufrüstbar. Optimiert

Optimiert für

2 GHz Bandbreite, ENOB > 7 bit

Bootzeit 5 sek

für schnelle Knopfbedienung

schnelle Knopfbedienung

Rohde & Schwarz

RS Components

Transmetra GmbH

www.scope-of-the-art.de

de.rs-online.com

www.transmetra.ch

Ingenieurbüro Vogel Messtechnik www.vogel-messtechnik.ch

Rohde & Schwarz

ISO-TECH

FLUKE

TiePie engineering

HMO 1002

IDS-3504

ScopeMeter 190-504

Handyscope HS5

50/70/100 MHz

500 MHz

500 MHz

250 MHz

1 GSa/s

100 GS/s

5 000

500 MS/s

2 Analog/8 Digital

4/4

4

2, mehrere Geräte synchronisierbar

10 000

ca. 10

k.A.

I2C, SPI,UART/RS232, CAN/LIN,

Hüllkurventrigger, Multimeter,

Spectrumanalysator,

Rekorder, Replay-Funktion

Transientenrecorder,

1500/2000 MHz

Abtastrate (MSa/s digitale Geräte) Anzahl der Messkanäle (analog/digital) Signalerfassungsrate (waveform/sec) Zusätzlich integrierte Messfunktionen Speichertiefe Vertikale ös ng il s ir grösse ös ng Eingangsimpedanz Schnittstellen Abmessungen Gewicht Sonstiges/Bemerkungen

ANBIETER HOMEPAGE

Hersteller Produktname/Model Analogbandbreite Abtastrate (MSa/s digitale Geräte) Anzahl der Messkanäle (analog/digital) Signalerfassungsrate (waveform/sec) Zusätzlich integrierte Messfunktionen

Quick meas, Maskentest

serielle Datenanalyse

Speichertiefe Vertikale ös ng il s ir grösse ös ng Eingangsimpedanz Schnittstellen Abmessungen Gewicht Sonstiges/Bemerkungen

1 MPts

30 kPts

32 MPts pro Kanal

8 bit

8 bit

8 bit

12 bis 16 bit

6,5 Zoll (640 × 480)

8 Zoll-TFT-LCD-Anzeige, 800 × 600

5 Zoll (320 × 240)

je nach angeschlossenem Notebook

1 MOhm

1 MOhm, 70 MOhm, 50 MOhm

1 MOhm

1 MOhm, 25 pF

USB, Ethernet, GPIB

SPI, UART, USB

USB (galvanisch getrennt)

USB

285 × 175 × 140 mm

400 × 130 × 200 mm

265 × 190 × 70 mm

170 × 140 × 25 mm

2,5 kg

4 kg

2,2 kg

0.43 kg

Bandbreite aufrüstbar. Optimiert für

Akkubetrieb <7 h, alle Eingänge

Arbiträrgenerator 30MHz, Gummi-

EN61010 CAT IV 600 V/ CAT III 600 V

schutz, ShureConnect: Kontaktprüfung

schnelle Knopfbedienung

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MESSTECHNIK / SENSORIK TROMME

D

er effiziente Einsatz und das umfassende Management der benötigten Energie gewinnt für viele nternehmen zunehmend an Bedeutung. Dies vor dem intergrund die Energiekosten zu senken sowie die pitzenlast zu reduzieren und die nlagenauslastung zu optimieren. Möchten die nternehmen von den staatlichen ördermassnahmen für installierte Messs steme profitieren sind die unterschiedlichen Massnahmen seit an den ufbau respektive die erfolgreiche ertifizierung eines Energiemanagement- stems nach DI E I O geknüpft. Dar-

TEM

über hinaus kann das produzierende Gewerbe erhebliche teuererleichterungen geltend machen wenn es die Voraussetzungen für den pitzenausgleich erfüllt. Die fortlaufende Messung und ontrolle aller Energie- enngrössen stellt einen wichtigen spekt im Regelkreis eines Energiemanagement- stems dar Bild . u diesem weck muss insbesondere in älteren und über die ahre gewachsenen nlagen entsprechende trommesstechnik nachgerüstet werden. Die erausforderung bei ihrer Installation besteht darin den laufenden Betrieb möglichst aufrechtzuerhalten

Grundlage für das

Energiemanagement in älteren Anlagen FIRMENBEITRAG: Wesentlicher Bestandteil eines wirkungsvollen Energiemanagements ist die kontinuierliche Erfassung und Überwachung sämtlicher relevanter Kenngrössen. Mit dem Strommesssystem PACT RCP hat Phoenix Contact eine Lösung entwickelt, die sich einfach in vorhandenen Anlagen nachrüsten lässt. CHRISTIAN CASSERINI, MECHATRONIK-TECHNIKER HF, PRODUCT MANAGER INTERFACE & POWER SOLUTIONS, PHOENIX CONTACT AG

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MESSTECHNIK / SENSORIK

Bild Grundlage edes Energiemanagementstems ist die kontinuierliche Erfassung und Überwachung aller relevanten Kenngrössen.

bis zu und . nwender erhalten somit eine universelle und platzsparende lternative zu mbau- tromwandlern.

Schnelle Befestigung auf der Stromschiene Mit dem neuen Befestigungselement P T R P- L MP lassen sich Rogowski- pulen erstmals mit wenigen andgriffen sicher und schnell auf der Stromschiene befestigen (Bild . Im Inneren des Befestigungselements befindet sich dazu ein tahlwinkel der für den dauerhaft festen itz der pule sorgt selbst wenn die tromschiene hohe Temperaturen aufweist. Bei der Installation wird das Befestigungselement zunächst auf die Oberkante der Stromschiene gesetzt und mit dem Rändelrad handfest angezogen. nschliessend öffnet der Monteur den Ba onettverschluss oder nur kurzzeitig zu unterbrechen, damit keine teuren Stillstandzeiten auftreten. Deshalb hat Phoenix Contact mit dem neuen Retrofit- trommesss stem P T R P eine innovative Lösung geschaffen, die sich einfach und schnell im eld nachrüsten lässt. Traditionell werden für die Nachrüstung die sogenannten Umbau-Stromwandler verwendet, da sie sich im Vergleich zu den StandardStromwandlern mechanisch öffnen lassen. uf diese eise erhält der Monteur die Möglichkeit, den Strom führenden Leiter in die Schenkel des geöffneten Stromwandlers einzubauen, sodass die aufwendige Demontage von nlagenteilen und tromschienen entfällt. In der Vergangenheit resultierte die nachträgliche Installation der Strommesstechnik oftmals aus der Erweiterung der jeweiligen nlage. eute werden zusätzliche Messpunkte eingerichtet weil die Energieflüsse im Rahmen eines Energiemanagement- stems detailliert erfasst werden müssen.

Erhebliche Vorteile gegenüber Umbau-Stromwandlern Das Retrofit- trommesss stem P T R P setzt sich aus einer Rogowski- pule zur trommessung einem Messumformer mit tromausgang bis maximal zum nschluss an handelsübliche Energiemessgeräte sowie einer altevorrichtung zum nbringen auf der tromschiene zusammen Bild . Mit der Rogowski- pule werden echselströme aufgenommen. Sie umfasst einen Leiterdraht, der um einen festen örper gewickelt wird der aus einem nicht leitenden und nicht ferromagnetischen erkstoff besteht. Daher wird von einer Luftspule gesprochen. us diesem ufbau ergeben sich wesentliche technische Vorteile gegenüber einem UmbauStromwandler. o lassen sich beispielsweise schnelle tromimpulse erfassen und es kommt zu keiner magnetischen ättigung. Das onzept zeich-

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net sich ausserdem durch eine hohe Linearität selbst bei grossen Strömen aus. Ferner sind keine gefährlichen Offenspannungen vorhanden, und es kann ein breites Frequenzspektrum von bis z abgedeckt werden. Mit der Rogowski- pule die gegen elektromagnetische Interferenzen geschützt ist können sowohl Oberwellen als auch Transienten aufgenommen werden. Kurzschlussströme verursachen keine sterese-Effekte. icht zu vergessen dass sich die pulen ohne uftrennen des tromkreises also ohne Montagearbeiten, einfach einbauen lassen.

Bild Das trommesss stem P T R P umfasst eine Rogowski- pule den Messumformer sowie eine altevorrichtung zum nbringen auf der tromschiene.

Individuelle Auswahl zwischen acht Strommessbereichen Im trommesss stem P T R P erfasst die Rogowski- pule echselströme bis . Beim usgangssignal der pule handelt es sich um eine zum Eingangssignal phasentreue - pannung die linear zum Primärstrom ansteigt und mV e beträgt. Das pannungssignal wird an einen nachgeschalteten Messumformer weitergeleitet der es in einen trom von umwandelt. Dies ist ein t pischer tromwert den in der Regel auch Stromwandler sekundärseitig zur Verfügung stellen. Der Stromwert dient als Eingangsgrösse für nachfolgende Energiemessgeräte, damit diese die gewünschten elektrischen Daten berechnen können. Der Messumformer eröffnet einen erheblichen Vorteil im Vergleich zum traditionellen Umbau- tromwandler wenn es um die nzahl der verfügbaren Strommessbereiche geht Bild . nstatt eines einzigen stehen etzt acht trommessbereiche zur uswahl sodass sich ein wesentlich breiteres Einsatzspektrum im eld ergibt. e nach nforderung lässt sich der Messumformer durch das Betätigen der DIP- chalter innerhalb von ekunden flexibel für den eweiligen nwendungsbereich konfigurieren. Die trommessbereiche von P T R P reichen von über

Bild Der platzsparende Messumformer bietet acht Messbereiche bis

.

der Rogowski- pule und zieht die gelbe Messspule aus dem Gehäuse. uf diese eise lässt sich die Messspule um die tromschiene herumführen und durch das Einschieben in das Gehäuse wieder schliessen. Im nächsten chritt wird das pulengehäuse auf das Befestigungselement geschoben, wodurch die Rogowski- pule fest mit dem Befestigungselement fixiert ist. Damit sind die wenigen andgriffe der Installation abgeschlossen und es kommt nur zu kurzen Stillstandzeiten. Der Einbau gestaltet sich also komfortabel und schnell. Dies weil die andhabung aufgrund der flexiblen und leichten pulen die unabhängig von ihrer Länge lediglich g wiegen, anwenderfreundlich ausgelegt ist. Pro pule und Befestigungselement wird nur rund eine Minute für das nbringen benötigt. aktuelletechnik.ch

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Bild 4: Das Befestigungselement PACT RCP-CLAMP sorgt für einen dauerhaft festen Sitz auf der Stromschiene – und das auch bei hohen Temperaturen.

Da der Platzbedarf der Rogowski-Spulen gering ist, können sie auch an Orten montiert werden, in die sich Umbau-Stromwandler wegen ihrer Abmessungen nicht mehr integrieren lassen. Die kompakte Bauform von PACT RCP erweist sich insbesondere bei der Installation auf der mittleren Stromschiene als vorteilhaft.

Problemloser Einbau selbst auf der mittleren Stromschiene Das Befestigungselement PACT RCP-CLAMP zeichnet sich durch ein weiteres technisches Merkmal aus Die auf ihr fixierte Rogowski-Spule kann in 15-Grad-Schritten seitlich verdreht werden, um sie optimal auf der Stromschiene auszurichten (Bild 5). So ist es selbst bei geringen Abständen zwischen den

Füllstand zuverlässig messen.

Radarmesstechnik in einer neuen Dimension

Bild 5: Die Rogowski-Spule kann in 15-Grad-Schritten seitlich verdreht werden, um sie optimal auf der Stromschiene auszurichten.

Mit der Entwicklung der neuen freiabstrahlenden Radargeräte Micropilot nach SIL IEC61508 setzen wir neue Maßstäbe für die Sicherheit Ihrer Prozessanlagen. Neuartige Auswertealgorithmen mit Mehrfachechoverfolgung steigern bedeutend die Messwertzuverlässigkeit und gewährleisten eine hohe Anlagenverfügbarkeit.

einzelnen Stromschienen noch möglich, die Spule auf der mittleren Schiene anzubringen, wo eigentlich kein Platz mehr vorhanden wäre. Durch das Verdrehen der Rogowski-Spule berührt die gelbe Messspule zudem weder die Stromschiene, auf der sie befestigt ist, noch die benachbarte Stromschiene direkt. Diese einzigartige Funktion hat den praktischen Vorteil, dass die Rogowski-Spulen des PACT-RCP-Systems auch auf stark erwärmten Stromschienen betrieben werden können und nicht nur auf isolierten Stromleitungen. Aufgrund der unterschiedlichen Abmessungen der Stromschienen wird die Messspule zur optimalen Verlegung in drei verschiedenen Längen angeboten: Sie ist in 300 mm, 450 mm und 600 mm erhältlich. Die Rogowski-Spulen passen sich somit den Dimensionen der Stromschienen an, deren Masse zwischen 30 × 10 mm und 160 × 10 mm variieren, wobei jede Phase bis zu drei Stromschienen umfassen kann. Ferner lässt sich die Rogowski-Spule auf runden Stromkabeln mit einem Durchmesser bis 60 mm montieren. Das Anbringen gestaltet sich hier ebenfalls einfach: Ein Kabelbinder wird um die Strom führende Leitung sowie durch die beiden ussparungen des Gehäuseflansches der Rogowski-Spule geführt. Nach dem Festziehen des Kabelbinders ist die Installation abgeschlossen. PHOENIX CONTACT AG www.phoenixcontact.ch

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• Einsetzbar für SIL2 nach IEC61508, homogen redundant SIL3 • WHG-Zulassung • Prozesstemperaturen bis 450 °C in Flüssigkeiten und 400 °C in Schüttgütern • Gerätedatenmanagement durch Speicherbaustein „HistoROM“ im Gehäuse Bern, 16.–19.6.2015 Halle 3.2, Stand B10

Endress+Hauser Metso AG Kägenstrasse 2 4153 Reinach Schweiz info@ch.endress.com www.ch.endress.com

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MESSTECHNIK / SENSORIK TOP-INFO

Schneller und zuverlässiger Klarheit erlangen Extrem schnelle serielle Busse, breitbandige RF-Signale oder schnelle transiente Phänomene sind in Labors und Entwicklungsabteilungen keine Seltenheit mehr. Ihre Analyse verlangt eine realitätsgetreue Signalerfassung und -darstellung. Keysight Technologies hat sich diesen Herausforderungen mit den V-Serie-Oszilloskopen angenommen.

D

er Einsatz extrem schneller serieller Busse, das Aufkommen von immer breitbandigeren RF-Signalen sowie Messungen von kurzen transienten Phänomenen benötigt Messtechnik, die diese Signale realitätsgetreu aufzeichnet und darstellt. Um dieser Anforderung gerecht zu werden hat e sight die neuen Infiniium-VSerie-Oszilloskope mit Bandbreiten bis zu 33 GHz entwickelt. Die Oszilloskope bieten dank Indium-Phosphid-basierten ICs in der gesamten Akquisition-Hardware das kleinste verfügbare Eigenrauschen sowie die beste Zeitstabilität. Mit einem eigens für diese Oszilloskop-Familie entwickelten Probensystem können Signale extrem realitätsgetreu erfasst und analysiert werden. Mit dieser Kombination aus Oszilloskop und Probensystem können Signale schneller und zuverlässiger erfasst werden.

Serieller Hardware-Trigger Im Hinblick auf die aufkommenden seriellen Bussysteme wie USB 3.1 oder PCI Express Gen stellen die Oszilloskope der V- erie einen 12,5 Gb/s-seriellen-Hardware-Trigger mit einer 160-bit-langen Triggersequenz zur Verfügung. usätzlich ermöglicht der serielle Hardware Trigger auch 8b/10b-Triggerung auf bis zu 16 Symbole in «K»- und «D»-Codes. Da 8b/10b-Codes mit beiden Disparitäten übermittelt werden, um die Gleichspannungsfreiheit zu gewährleisten, ist der Trigger da-

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rauf ausgelegt, auf beide Disparitäten zu triggern. Damit wird sichergestellt, dass kein Ereignis verpasst wird.

im mit der V - Vector ignal nal sisSoftware direkt auf dem Oszilloskop analysiert werden.

30-GHz-Probenlösung

Mit Weitblick in die Zukunft

Ob schnelle serielle Busse, breitbandige RFSignale oder transiente Phänomene – korrektes Abgreifen der Signale ist stets eine erausforderung. Das Probens stem InfiniiMax III und III+ bietet für diese Aufgabe, zusammen mit den V- erie-Oszilloskopen eine anwenderfreundliche Lösung. Für jede Probe wird ihr Einfluss anhand von -Parametern durch das Oszilloskop aus den aufgezeichneten Wellenformen ausgerechnet. Dank dieser Möglichkeit bietet die Kombination eines V- erie-Oszilloskops und einer Probe InfiniiMax III III die von e sight gewohnte unschlagbare Messgenauigkeit.

Dank unschlagbarem Eigenrauschen und Bandbreiten bis G z ermöglichen die VSerie-Oszilloskope realitätsgetreue Signalaufzeichnungen und -analysen in verschiedensten Anwendungsbereichen. Wie üblich bei Keysight-Produkten lassen sich die Oszilloskope auch nachträglich aufrüsten, und auch die Standardgarantie von 3 Jahren kann auf 5 Jahre erweitert werden. Damit ist Ihre Investition für die Zukunft geschützt, und die Betriebskosten lassen sich planen. Computer Controls AG www.ccontrols.ch

Intuitives Bedienkonzept Der Multi-Touch-Bildschirm der V- erieOszilloskope, zusammen mit der auf TouchBedienung optimierten Benutzeroberfläche erlaubt eine einfache und intuitive Bedienung der Oszilloskope. Dank umfangreichen, in der Benutzeroberfläche integrierten pplikationen, können etwa Augendiagramme, Jitter-Analysen oder auch statistische Analysen vorgenommen werden. Parallel zur Darstellung der Signale im Zeitbereich können diese im Frequenzbereich angezeigt werden. Zusätzlich können breitbandige RF-Signale

Kennwerte auf einen Blick • Bandbreite bis 33 GHz • 80 GSa/s auf 2 Kanälen, 40 GSa/s auf 4 Kanälen • Speichertiefe bis 2 Gpts • 12,5 Gb/s-serieller-Hardware-Trigger mit 160-bits-Patternlänge -mVrms-Eigenrauschen bei G z und mV div • Mehr als 5,5 effektive Bits

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MESSTECHNIK / SENSORIK

Überwachung von Flüssigkeiten

Hochgenauer Differenzdrucktransmitter mit Doppelsensor

Ob kontinuierliche Füllstandmessung, Grenzstandmessung oder beides kombiniert – Sick bietet mit dem LFP ein breites Sortiment für die Überwachung verschiedenster Flüssigkeiten. Die LFP-Sensoren basieren auf der Technologie des geführten Radars. Dadurch lassen sich die Sensoren universell einsetzen – unabhängig von Einbausituation Behältergrösse und Messmedium. Das Verfahren bietet höchste uverlässigkeit und beste Messergebnisse. Mit der neuen abgesetzten Messelektronik kann der ensor platzsparend in beengten Einbauverhältnissen oder bei Medientemperaturen bis zu 180 °C eingesetzt werden. Der LFP Cubic und der LFP Inox bieten Lösungen für vielfältige Applikationen: Das Portfolio umfasst Füllstandsensoren für den Einsatz im Maschinenbau in der LebensmittelGetränke- und in der Pharmaindustrie. Durch unterschiedliche Sondenlängen, Sondenarten gibt es Lösungen für jede Anwendung. Das spart Platz und osten.

Der Differenzdrucktransmitter PRD-33 X besticht durch einen Doppelsensor für unabhängige Differenz- und Basisdruckmessung hochgenaue Messwerte und hohe Überlastfestigkeit. Die ombination dieser Vorzüge eröffnet neue Möglichkeiten wie die Messung der üllstände von lüssiggastanks. Der PRD-33 X verfügt über zwei unabhängige Sensoren und misst zusätzlich zum Differenzdruck den Basisdruck. Die besonders hohe Genauigkeit von bis zu Prozent erreicht der Transmitter durch die alibrierung über den gesamten Druck- und Temperaturbereich. Das damit berechnete mathematische Modell korrigiert alle reproduzierbaren Fehler. Somit ist die hohe Genauigkeit als Fehlerband innerhalb des gesamten kompensierten Bereichs garantiert. Der schwimmende Einbau der Sensoreinheit schützt diese ideal vor äusserer rafteinwirkung durch die Montage.

Sick AG www.sick.ch

Keller AG für Druckmesstechnik www.keller-druck.com

Erhöhte Sicherheit Die Temposonics-T-Serie ist besonders geeignet für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen und bei erhöhten Sicherheitsanforderungen. Anwender, die beispielsweise Treibstoffanlagen betreiben oder leicht entflammbare Chemikalien verarbeiten, benötigen ein Höchstmass an Sicherheit und Zuverlässigkeit. Für den Einsatz in diesen anspruchsvollen Anwendungen eignet sich die neue Temposonics-T-Serie hervorragend. Die linearen, magnetostriktiven Positionssensoren erfüllen die Anforderungen gemäss Sicherheitsintegrationslevel (SIL) 2. Ausserdem besitzen sie eine ATEX- sowie eine IECEx-Zertifizierung mit den ündschutzarten druckfeste apselung und erhöhte Sicherheit für den Einsatz in Zone 0/1, Zone 1, Zone 2, Zone 21 und Zone 22. Zusätzlich wird die Serie in ürze das ertifikat lass Division der ational Electric ode E erhalten. Verglichen mit anderen Messs stemen wie etwa LVDTs benötigen die neuen ensoren von MT ensors keine artung und arbeiten verschleissfrei. Dadurch sind die Sensoren sehr langlebig. Omni Ray AG www.omnira .ch

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DrehgeberProgrammierung eben mechanischen Erweiterungen präsentiert Baumer etzt auch eine neue Version der Encoder- oftware für die programmierbaren usführungen der Drehgeberfamilie OptoPulse EIL . Von den neuen Programmfunktionen profitieren besonders Antriebshersteller. Die inkrementalen Drehgeber der Reihe OptoPulse EIL P basieren auf einem ausgeklügelten stembaukasten, der permanent ergänzt wird. Die erweiterte Protokollfunktion verbessert die Produktrückverfolgbarkeit. Das Programm speichert automatisch onfigurationsdaten sowie Seriennummer aller programmierten Drehgeber. Jeder Datensatz kann mit individuellen erten wie T pbezeichnung oder eriennummer des Motors ergänzt werden. Die gespeicherten Daten können ausgelesen, exportiert oder über eine Schnitt stelle auch vom ERP- stem verarbeitet werden. Zur Programmierung sich wiederholender onfigurationen stellt die Software eine eigene Oberfläche mit chnellprogrammier-Buttons bereit. Baumer Electric AG www.baumer.com

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MESSTECHNIK / SENSORIK

Durchflussmessung Der Promass Bild ermöglicht etzt auch Durchflussmessung nach Coriolis-Messprinzip in Nennweiten bis zu 80 mm. Damit bedient Endress+Hauser mit seinem Zweileiterkonzept nun nahezu alle üblichen Rohrdurchmesser in Prozessen der Chemie. Die neue Funktion der Nassdampferkennung beim Prowirl 200 – mit Vortex-Messung – sichert zuverlässig gegen Dampfschläge und erhöht den Wirkungsgrad von Wärmetauschern. Der ISO-7027-konforme Trübungssensor Turbimax CUS52D ist CIP-fähig und besonders wartungsarm dank Selbstreinigung. Endress + Hauser Metso AG www.ch.endress.com

Kontaktloser Neigungssensor Der kontaktlose Neigungssensor KINAX N702-INOX HART von Camille Bauer Metrawatt AG mit HART-Schnittstelle eignet sich dank seiner hohen mechanischen Belastbarkeit und dem hermetisch abgeschlossenen Edelstahlgehäuse besonders für den Einsatz in rauer und widriger Umgebung. Über die 4…20 m-A2-Drahtleitung und handelsübliche HART Field Communicators oder HART-Modems lassen sich die Messdaten mit Standard Common Practice Commands sehr einfach parametrieren und auslesen. Das wasserund staubdichte Edelstahlgehäuse mit einer Schutzart von IP68 ist gegen aggressive Medien wie Seewasser, Chemikalien und Reinigungsmittel extrem beständig. Höchste Flexibilität bei der Installation wird durch die einfache Montageart und den konfektionierten 2-Draht-Kabelabgang gewährleistet. Camille Bauer Metrawatt AG www.gmc-instruments.ch

Digital-Multimeter Die neuen Truevolt-Digitalmultimeter (DMM)s helfen Ingenieuren, Messdaten auf vielfältige Weise zu visualisieren, schneller aussagekräftige Informationen zu erhalten und Messergebnisse einfacher zu dokumentieren. Die hoch entwickelten grafischen Visualisierungsfunktionen der Truevolt-Digitalmultimeter – darunter Trenddiagramme und Histogramme – liefern in kürzerer Zeit mehr Informationen. Beide Modelle bieten die Wahl zwischen drei Arten der Messwerterfassung: kontinuierlich für «ganz normale» Messungen, Datenlogger für vereinfachte Trendanalyse und Digitizer zur Erfassung von Transienten.

Test-Set-up für das Mobilfunknetz der Zukunft

Computer Controls AG www.ccontrols.ch

Können Fussgänger mit einem 5-G-Smartphone im Strassenverkehr geschützt werden? Lernen körperlich Behinderte mit Roboterhilfe laufen? Solche Szenarien könnten mit der nächsten Mobilfunkgeneration 2020 Wirklichkeit werden. Um die Entwickler dieser Mobilfunkgeneration zu unterstützen, bietet Rohde & Schwarz ein Test-Set-up für breitbandige Anwendungen im Millimeterwellenbereich. Die Testlösung besteht aus einem Vektorsignalgenerator R&S SMW200A und einem Signal- und Spektrumanalysator R&S FSW in Kombination mit dem Oszilloskop R&S RTO. Ausgerüstet mit der Option R&S FSW-B2000 verfügt der R&S FSW über eine Analysebandbreite von 2 GHz. Roschi Rohde & Schwarz AG www.roschi.rohde-schwarz.ch

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INDUSTRIEBEDARF LÖTTECHNIK

infach, effizient, sicher

ampfphasenl ten FIRMENBEITRAG: ampfphasenl ten ist das ideale erfahren für die moderne ttechnologie. lektronische Baugruppen k nnen in praktisch jeder usführung fehlerfrei gel tet werden. infach und exibel einstellbare Temperaturgradienten sichern für jedes rodukt das optimale, absolut reproduzierbare Temperaturprofil.

D

ampf als Energieübertragungsmedium ist eines der effektivsten Verfahren zur Erwärmung von Baugruppen. Der Wirkungsgrad ist um ein Vielfaches höher als etwa bei Erwärmung durch Konvektion. Durch die Verwendung der speziellen Flüssigkeit «Galden» wird eine sauerstofffreie Prozessatmosphäre geschaffen, in der der gesamte Vorwärm- und Lötprozess oxidationsfrei abläuft.

Während des Dampfphasen-Lötprozesses kondensiert Dampf auf der Baugruppe, die dadurch sofort vollständig von einem lüssigkeitsfilm umschlossen wird. Die Energieübertragung beginnt, und der Vorwärm- und Lötprozess startet. Durch die Steuerung der kondensierenden Dampfmenge ist edes Temperaturprofil Rampen- Linearprofil variabel einstellbar. Der Einsatz von D namic Profiling einem patentierten Verfahren zur aktiven Regelung von Temperaturprofilen unterstützt die einfache und schnelle Erstellung von Temperaturprofilen. Gleichzeitig gewährleistet D namic Profiling durch die kontinuierliche Temperaturmessung absolute Prozesssicherheit im Serienbetrieb. Hilpert electronics AG www.hilpert.ch

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Diese Grafik zeigt die Wiederholgenauigkeit von sieben aufeinanderfolgenden Lötzyklen.

Dampfphasenlöten bringt gegenüber dem Konvektionslöten signifikante Vorteile: • Keine Überhitzung oder Delaminierung, da der Siedepunkt des Prozessmediums die maximal erreichbare Prozesstemperatur bestimmt Temperaturunterschiede dT auf der Baugruppe von weniger als erreichbar auch bei extrem schwerem Lötgut Oxidationsfreier Lötprozess kein tickstoff nötig • Sehr geringer Energiebedarf aufgrund des hohen Wirkungsgrades bei der Energieübertragung • In Verbindung mit einem Vakuumprozess können vollkommen lunkerfreie Lötstellen erreicht werden.

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INDUSTRIEBEDARF

Gebogene Linerarführungen Zunehmend individuelle Gestaltungswünsche und optimale Bauraumnutzung erfordern neue Ideen im Bereich der Konstruktionselemente. Im Fall von Lineargleitlagern hat bisher die Geradlinigkeit der Schienenführung der Konstruktion bestimmte Grenzen gesetzt. Jetzt bietet der Kunststoffexperte igus auch gebogene drylin-Schienen an – beispielsweise in Kabinen von Bau- und Landwirtschaftsmaschinen. Auf der Basis der bewährten drylin-W-Lineargleitlager hat igus ein neues Angebot für Linearführungen entwickelt, das auch für kurvenförmige Verfahrwege eine funktionssichere

und kostengünstige Lösung bietet. Die gebogenen Führungsschienen bestehen aus Aluminium und einer äusserst widerstandsfähigen hartanodischen Beschichtung. Angepasste Führungsschlitten realisieren dabei Kurvenfahrten ohne Verkanten und Verklemmen. Geringer Montageaufwand und wartungsfreier Einsatz sind die Stärken des neuen Systems, das wie alle drylinSysteme niedrige Reibwerte mit schmutzunempfindlichem Trockenlauf verbindet. Igus Schweiz GmbH www.igus.ch

Vielseitig einsetzbar ÜBERRAGENDE PRÄZISION MIT OPTOSENSOREN Für ein Höchstmaß an Flexibilität Unser Entwickler- und Hersteller-Know-how bietet Ihnen außergewöhnliche Präzisionssensoren. Modular wählbare Bauelemente mit konkurrenzlosen technischen Eigenschaften. Und mikrooptische Komponenten auf kleinsten Einbauraum optimiert. Realisieren Sie so Ihre Applikationen.

FIMP-REG ist eine ReiheneinbaugeräteAusführung der industriegerechten Spleissboxen der FIMP-Familie (Fiber Industrial Mini Patch), die speziell für Schaltschränke und Elektroinstallationsverteiler gemäss DIN 43880 entwickelt worden ist. Insgesamt können bis zu zwölf Single- oder Multimodefasern angeschlossen werden. Da Spleisskamm, Spleissablage, Kupplungen, Pigtails, Zugentlastung und Kabelverschraubung bereits integriert sind, lässt sich die Spleissbox leicht installieren. Zu den weiteren Merkmalen gehören ein Temperaturbereich von bis Schutzart IP20, sowie Konformität mit DIN VDE 0603. Damit ergeben sich vielseitige Einsatzmöglichkeiten: von der Datenkom-

munikation im Umfeld von Produktionsanlagen über die Gebäudeautomatisierung bis hin zu intelligenten Stromnetzen (Smart Grids). Eks Engel GmbH & Co. KG www.eks-engel.de

Schmierfreie Förderrollen

Precision Optics at its Best − große Reichweiten − hervorragende Auflösungen − hochflexible elektrische Leitungen

Systeme und Dienstleistung | Industrial Networking und Connectivity | Industrial Identification | Objekterkennung | Weg- und Abstandsmessung | Zustandsüberwachung und Fluidsensorik | Zubehör

Tel. 043 322 32 40

www.balluff.com 62

Igus hat für Umlenk- und Transportrollen in der Etikettier-, Verpackungs- und Lebensmittelindustrie eine Systemlösung entwickelt, die mit wenigen licks online konfiguriert und bestellt werden kann: Diese Komponente besteht aus einem eloxierten Aluminiumrohr, das einbaufertig mit wartungsfreien Flanschkugellagern bestückt ist. Die Laufringe sind aus dem Hochleistungskunst-

stoff xirodur B180 gefertigt. Daher läuft die Systemlösung sehr leicht, verfügt über niedrige Reibwerte und ist zudem kostengünstig. Unter der Marke xiros fertigt igus wartungsfreie Polymerkugellager, darunter eine Systemlösung für bewegte Anwendungen in der Etikettier- und Fördertechnik sowie in der Verpackungs- und Lebensmittelindustrie. Die Komplettlösung setzt sich aus einem leichten, klar eloxierten Aluminiumrohr und zwei xirodur-B180Flanschkugellagern zusammen. Der Wälzkörper besteht aus hochwertigen Edelstahlkugeln. Igus Schweiz AG www.igus.ch

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LAST MINUTE

Kompaktes IP-65-Panel mit Multitouch und modernen Multicore-Prozessoren Mit der neuen Baureihe CP37xx steht Multitouch in Verbindung mit dem modernen Intel-Atom-Prozessor nun auch für den Einsatz direkt im Feld zur Verfügung. Die Tragarmgeräte sind rundum IP-65-geschützt und eignen sich – fein skalierbar hinsichtlich Displaygrösse und Anzahl der Prozessorkerne – für ein breites Spektrum an Automatisierungsaufgaben. Die Panel-PCs im robusten Aluminiumgehäuse sind mit den für ihre hohe Rechenleistung und gute Onboard-Grafik bei nur geringer Verlustleistung bekannten Intel-Atom-Prozessoren ausgestattet. Diese ermöglichen eine sehr kompakte Gerätebauweise und lassen sich als Varianten mit 1, 2 oder 4 Cores optimal an den jeweiligen Einsatzfall anpassen. Unterstützt wird dies durch das breite Display-Spektrum: Verfügbar sind sieben Multitouch-TFT-Displays von 12 bis 24 Zoll in den Formaten 4 : 3, 5 : 4 und 19 : 9 (Widescreen). Einsetzen lassen sich die CP37xx bei Umgebungstemperaturen bis zu 45 °C, gekühlt über äussere Kühlrippen sowie über Lüfter zur gleichmässigen Wärmeverteilung im Gehäuseinneren. Beckhoff Automation AG www.beckhoff.ch

Kompakter WirelessLinux-Computer Moxa hat mit dem UC-8100 einen kompakten Wireless-LinuxComputer auf den Markt gebracht. Dieser wurde speziell für die Systemüberwachung in der Energiewirtschaft und die dezentrale Industrieautomation entwickelt. Modbus-Unterstützung sorgt für die komfortable Installation von Sensoren, und es gibt ausreichend Raum für die Speichererweiterung per SD oder MiniSD-Karte. Der UC-8100 verfügt serienmässig über eine oder zwei serielle RS-232/422/485-Schnittstellen und zwei 10/100 Fast Ethernet LAN-Ports sowie einen Mini-PCIe-Anschluss für die Verwendung von verschiedenen Mobilfunkmodulen. Dank diesen vielseitigen Kommunikationsmöglichkeiten und seinen flexiblen Schnittstellenoptionen kann dieser kleine Embedded Computer als zuverlässiges und sicheres Gateway für die Datenerfassung wie auch effizient in einer Vielzahl von komplexen Kommunikationslösungen eingesetzt werden. Der UC-8100 basiert auf einem RISC-Prozessor vom Typ Cortex-A8. Programmierbare LEDs ermöglichen die Definition individueller Ereignisbenachrichtigungen, was die Fehlersuche und -behebung um ein Vielfaches vereinfacht.

Beleuchtungstechnik

Anwendern von Stemmer-Imaging-Bildverarbeitungs-Software Common Vision Blox (CVB) steht eine spezielle grafische Oberfläche zur Verfügung, um Kamera und Beleuchtung in ihre Anwendung zu integrieren, das TriggerTiming und die Bildaufnahme zu visualisieren und die Einstellungen in der Kamera und in der Steuerungseinheit zu speichern. Trinitis innovativer Ansatz für die Beleuchtungssteuerung bietet weniger erfahrenen Anwendern einen Zugang zu LED-Beleuchtungstechniken, wie sie sonst nur Bildverarbeitungsspezialisten für

die Entwicklung und Konfiguration ihrer Bildverarbeitungssysteme einsetzen. Der wesentliche Vorteil von Triniti besteht dabei darin, das Risiko von Beschädigungen der Beleuchtungskomponenten zu vermeiden. Mithilfe der CVBSchnittstelle für Sherlock ermöglicht Stemmer Imaging die Software-Einbindung der Triniti-Technologie bis auf die Anwendungsebene. Die dafür eingesetzte, vielseitige Softwareplattform Sherlock von Teledyne DALSA für die industrielle Bildverarbeitung bietet umfangreiche Bildverarbeitungswerkzeuge und hoch entwickelte Algorithmen, die in einer Vielzahl von automatisierten Inspektionsanwendungen eingesetzt werden können.

Stemmer Imaging AG www.stemmer-imaging.ch

Grosses Portfolio Balluff verfügt über das derzeit wohl grösste IO-Link-Portfolio. Der Einsatz von IO-Link kann die Installation einer Anlage vereinfachen, Kosten sparen und intelligente Diagnose- und Parametrierungskonzepte schnell und kostengünstig Realität werden lassen. IO-Link gilt als EnablingTechnologie für «Industrie 4.0». Mehr Effizienz und Transparenz mittels Mould ID bei der Werkzeughandhabung von Spritzgiessmaschinen ist ein weiterer Schwerpunkt der Firma. Hier zeigt Balluff eine universelle RFID-Komplettlösung zur Nachrüstung, die ohne Eingriffe in die Maschinensteuerung auskommt. Sie ist damit ein anschauliches Praxisbeispiel dafür, wie «Industrie 4.0» auf einfache Weise Einzug in die Produktion hält. Ein anderes Thema ist Sensor Precision mit Sensoren für die Bereiche Semicon und Life-Science. Hier präsentiert Balluff Bauformen, die nicht nur durch ihren Miniaturisierungsgrad, sondern auch durch aussergewöhnlich grosse Leistung auf allerkleinstem Raum punkten. Balluff Sensortechnik AG www.balluff.com

Omni Ray AG www.omniray.ch

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INSERENTEN

Inserentenverzeichnis Balluff Sensortechnik AG, Dietikon

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Phoenix Mecano Komponenten AG, Stein am Rhein

Beckhoff Automation AG, Schaffhausen

25

Pilz Industrieelektronik GmbH, Mägenwil

CL-Electronics GmbH, Buchs

13

Compona AG, Fehraltorf Danfoss A/S, Deutschland

2.US 1

PowerParts AG, Mägenwil

11

3

Precimation AG, Brügg

30

4

RAFI ELTEC GmbH, D-Überlingen

43

Elektromotorenwerk Brienz AG, Brienz

33

reichelt elektronik GmbH & Co. KG, D-Sande

21

Endress + Hauser Metso AG, Reinach

57

Relmatic AG, Brüttisellen

27

gateweb GmbH, Brüttisellen

31

Rotronic AG, Bassersdorf

49

Gloor Pumpenbau AG, Rubigen

53

Schmersal Schweiz AG, Arni

53

Höhere Fachschule für Technik Mittelland, Grenchen

27

Siemens Schweiz AG, Zürich

Titel

igus Schweiz GmbH, Egerkingen

36

Simpex Electronic AG, Wetzikon

Minel AG, Buttikon

47

Spälti AG, Laupen

45

SSV Software Systems GmbH, D-Hannover

MPI Distribution AG, Dättwil National Instruments Switzerland GmbH, Ennetbaden

4.US

Nordson EFD Schweiz, Vilters

46

Pepperl + Fuchs AG, Studen

39

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Traco Electronic AG, Baar

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Verit Electronic AG, Sarmenstorf

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SUDOKU

Gewinnspiel

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Gewinnen Sie mit « – aktuelle technik» eine Flasche Champagne Lanson Black Label Brut. Die Teilnahme ist einfach: Lösen Sie das Sudoku und übertragen Sie die drei Lösungszahlen inkl. Anschrift in das vorbereitete Formular unter www.aktuelletechnik.ch/sudoku. Alternativ schicken Sie die Lösungszahlen an: peter.jankovics@blverlag.ch

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Teilnahmeschluss ist der 8. Mai 2015 Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Preise sind nicht übertragbar. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt.

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Kostensenkungen, Produktivitätssteigerungen und kürzere Entwicklungszeiten sind nur einige der Herausforderungen, denen sich Ingenieure aktuell stellen müssen. Das Konzept des Graphical System Design verbindet produktive Software und rekonfigurierbare I/O-Hardware (RIO), damit Sie diese Anforderungen erfüllen können. Diese Standardplattform kann für jede Steuer-, Regel- und Überwachungsanwendung benutzerdefiniert angepasst werden, um komplexe industrielle Systeme schneller zu erstellen.

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