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Aktuelle Technik Die Schweizer Fachzeitschrift für Automatisierungstechnik

Industrielle Touch Display Computer

Aktuelle Technik 10/2016

Novitronic AG – Seite 5

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Niederspannung Risikobeurteilung für CE-Kennzeichnung Seite 30

Vernetzung Der Schlüssel zur smarten Fabrik Seite 40

Verkabelung Verdrahtungsphilosophie für Industrie 4.0 Seite 74


Editorial 1

In der smarten Fabrik wird der Roboter zum integralen Bestandteil gehören. Als Treiber der Wirtschaftlichkeit wird er in den kommen­ den Jahren unzählige neue Einsatzgebiete und Applikationen erschliessen und dabei auch die kleinen Unternehmen erobern. In der Medizintechnik übernimmt er viele Präzi­ sionsaufgaben. In der Alterspflege wird er in der nahen Zukunft einen Teil der Betreuung älterer Mitmenschen übernehmen, und sogar für die soziale Integration von Kindern mit Autismus ist ein Human-Roboter angedacht. Woran denkt man, wenn man das Wort Ro­boter hört? An die Bilder aus «Star Wars» ? Ganz kalt. Diese Montagemaschinen an Fliessbändern, die Kotflügel anbringen und Platinen bestücken, gehören heute zur Stan­ dardeinrichtung einer Montagelinie. Das ist die Roboter-Technik von gestern. Der Ur­ sprung des Wortes «Robot» liegt im tsche­ chischen Wort «robota» und bedeutet in der Übersetzung «Arbeit». Eingeführt hat es in den 1930er-Jahren der tschechische Schrift­ steller Josef Capek in seinem Theater­stück «Rossum's Universal Robots» (R.U.R.). Heute kommen Roboter viel weniger auf­ fällig daher. Eine Maschine, die ihre Umge­ bung erfasst und analysiert, sich darin lokalisiert und eigenständig ein selbst ent­ decktes Ziel erreicht, ist auch ein Roboter, obwohl es wie ein Auto aussieht. Vielleicht sind die eher negativen Roboter-Assozia­ tionen der Grund, warum auch die Hersteller von Transport-Robotern ihre Logistik-Sys­ teme lieber als «Autonomous Intelligent Vehicles» bezeichnen. Bis zu den automa­ tischen Transportdrohnen von Amazon ist der Weg nicht mehr weit. Darüber, was Mi­li­ tärdrohnen autonom tun können – und womöglich irgendwann auch dürfen –, mag man gar nicht nachdenken.

Die Euphorie der Robotik hat wohl auch eine Kehrseite. Was passiert bei zunehmender Automatisierung mit den Arbeitsplätzen? Welche Rolle wird der Mensch in der Fabrik der Zukunft spielen? Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir grundsätzlich umdenken – und uns von der Erwerbsbiogra­ fie verabschieden. Die derzeitige Finanzierung unseres Gemeinwesens beruht grösstenteils auf der Besteuerung von menschlicher Arbeit und menschlichem Konsum. Fällt nun die Besteuerung menschlicher Arbeit in immer weiteren Teilen aus, weil die gesamtge­ sellschaftliche Vollbeschäftigung immer unrea­listischer wird, kippt das gesamte Modell. Der erste naheliegende Schritt ist die Besteuerung nicht menschlicher Arbeit und der Rückfluss eines Teils des Gewinns in das Gemeinschaftswesen. Eine weitere Überlegung wäre die Ein­ führung eines bedingungslosen Grundein­ kommens. Ein solcher Ansatz würde eine sehr grundsätzliche und sehr sichtbare gesellschaftliche Revolution einleiten. An deren Ende stünde ein Gesellschaftsmodell, in dem die Erwerbstätigkeit nicht mehr den Mittelpunkt einer jeden Biographie-Ent­ wicklung darstellen würde. Wir können dieser Debatte nicht auswei­ chen – die Digitalisierung und die resultie­ rende Entwicklung zu immer intelligenteren, hoch vernetzten Systemen haben eine vierte industrielle Revolution eingeleitet, und wir stehen mittendrin. Trotzdem ist sie auch eine Chance, ganz neue Denkweisen und Wirtschaftsphilosophien und zugleich die bestehenden gesellschaftlichen Miss­ stände anzugehen. Mirek Spicar, Dipl.-Ing. ETH, Redaktor

Foto: Holger Jacob

Wie sieht die Gesellschaft von morgen aus?

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Inhalt Übersicht 2

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3D-Bildverarbeitung im Hoch Anwender sehen die 3D-Systeme zunehmend als Tausendsassas, denen viel zuzutrauen ist.

Wickeltechnik Das Buch «Wickeltechnik für hoch effiziente Spulen und Motoren» ist ein Beststeller.

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Schaffen Maschinen die Menschen ab? Prof. Philipp Theisohn im «Walk and Talk» über Gesellschaftsund Maschinen­ visionen. 30

CE-Kennzeichnung elektrischer Geräte Produkte, die der Nie­ der­spannungs­richt­l­inie unterliegen, brauchen definitiv eine Risiko­ beur­teilung.

Reihenklemmen In allen Phasen des Schaltschrankbaus einen Mehrwert erzielen.

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01 Editorial 02 Inhalt 05 Zum Titelbild: Novitronic AG Magazin 06 Walk and Talk: Menschen, Maschinen, Verhältnisse 12 Messe Prodex/Swisstech: 14 Messe Schüttgut Basel 15 Messe Electronica 18 Messe Sindex 20 Firmen Fakten Märkte 28 Agenda Automation 30 CE-Kennzeichnung elektrischer Geräte 32 Die fünf teuersten Einsparideen 34 Produkt-News 38 40 42 43 44

Antriebstechnik / Fluidik Swiss Technology Network: «Electronic Packaging News» – Made in Switzerland – Clevere Konstruktion mit hoher Design-Ästhetik Der Schlüssel zur smarten Fabrik Wirtschaftlich attraktive Rückspeisung Bestseller «Wickeltechnik» Produkt-News

Industrie-Informatik 46 Montagekosten in der Feldebene minimieren 47 Produkt-News 50 52 54 55 58 60

Komponenten / Halbleiter Der Weg zu besseren Trafos Produktübersicht: Industriesteckverbinder Unerwünschte EMV-Probleme lösen mit CFW PowerCable Reihenklemmen-Portfolio: mehr Produktivität im Schaltschrank Marktübersicht: Steckverbinder Produkt-News

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Messtechnik / Sensorik Messe Vision: technischer Tausendsassa 3D-Bildverarbeitung Prozessüberwachung leicht gemacht Swiss Technology Network: Sensoren-News – Die neue BCON-Schnittstelle – Effiziente Anwendung der Bilderkennung Neues PXI-Modul Produkt-News

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Industriebedarf Verkabelung als Basis für Industrie 4.0 Industrie 4.0 störungsfrei bewegen Produkt-News

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Sudoku Firmenverzeichnis Ein Blick zurück Impressum

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Das Geschäft von Unternehmen wird immer mehr von der Digitalisierung beeinflusst. Den Endkunden ist es zunehmend möglich, Herstellern direkt – über das Internet – genau zu sagen, was sie wollen und zu welchem Termin. Angesichts dieser Herausforderungen müssen Hersteller ihre Durchlaufzeiten deutlich verkürzen und gleichzeitig ihre Flexibilität massiv steigern, um eine individualisierte Massenproduktion mit reduziertem Energie- und Ressourcenverbrauch zu ermöglichen.

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Zum Titelbild 5

Novitronic AG

DLOGIC – industrielle Touch Display Computer Die Anzeigesysteme mit Schwerpunkt auf industriellen und medizinischen Anforderungen, hoher Langzeitverfügbarkeit und Robustheit in rauen Umgebungen

Die Computer beinhalten ein projektiv-kapazitives Touch Panel der neuesten Generation Dabei unterstützt der integrierte MultitouchSensor sogar die Bedienung mit Handschuhen und bietet zusätzlich Schutz vor Fehlauslösungen durch Wassertropfen. Weiterhin kann das Touch Panel optisch mit dem Display gebondet werden, um unter anderem die Sonnenablesbarkeit in Outdoor-Applikation zu verbessern. Für das optische Bonden wird die eigens entwickelte

Logic-Clearbond-Technologie angewendet. Des Weiteren stehen eine Vielzahl von chemisch gehärteten Schutzgläsern für jede Display-Grösse zur Verfügung. Ganz neu wurde ein 4-mm-Sicherheitsglas (UL751) mit einer Härte von 8H entwickelt, das für vandalensichere Applikationen eingesetzt werden kann. Um den unterschiedlichen Marktanforderungen gerecht zu werden, bietet die Standard-Produktpalette der Touch Display Computer eine Vielzahl an mechanischen Lösungen. Durch verschiedene Gehäusemate rialien, Abdichtungen und Montagerahmen können Anforderungen im Bereich Wasserdichtigkeit, Staubschutz und Vibrationen abgedeckt werden. Komplettlösungen für andere Umweltbedingungen wie beispielsweise in der Lebensmitteltechnik sind serienmässig oder auf Anfrage verfügbar. Auf allen Touch Display Computern ist das Betriebssystem Linux 3.x Debian installiert, das für seine hohe Stabilität bei Software-Designern bekannt ist. Zusätzlich ist die Grafik-Entwicklungsumgebung Qt Creator bereits vorinstalliert. Die zur Verfügung gestellte Qt-Bibliothek ermöglicht eine schnelle grafische Entwicklung einer modernen und zeitgemässen Benutzeroberfläche. Die besondere Kombination beider Software-Systeme erlaubt eine zuverlässige und effiziente Entwicklung ihrer Appli-

kation. Das gesamte Novitronic-Sortiment umfasst Displays für eine Vielzahl industrieller Anwendungen, von der Medizintechnik über die Heimautomation bis zum High-EndConsumer-Bereich. Aufgrund der grossen Produktpalette und dem umfassenden produktspezifischen Know-how der Mitarbeiter zählt Novitronic zu den führenden DisplaySpezialisten in der Schweiz. novitronic.ch Electronica Halle A5/124

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In den Panel-PCs sind ein Touch (kapazitiv oder resistiv), ein TFT-Display und ein ARM-basierender Computer mit Grafikverarbeitungseinheit integriert. Alle Komponenten sind in einem hochwertigen Aluminium-Gehäuse eingebaut, optional sind auch Gehäuse aus Edelstahl (S31600) verfügbar. Über die seitlich angebrachten Buchsen stehen eine Reihe von Standard-Schnittstellen zur Verfügung. Dabei können alle Display Computer mit 9 bis 38 VDC versorgt werden. Alle verwendeten Displays bieten einen äusserst weiten Betrachtungswinkel, um sowohl im Hoch- als auch im Querformat eingesetzt werden zu können. Besonders hervorzuheben sind die Touch Computer der Grössen 10.1" und 12.1": Hierbei werden als Besonderheit Displays mit IPS-Technologie verwendet.

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Titelbild: Novitronic


Magazin Walk and Talk 6

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Magazin Walk and Talk 7

Und weiter geht's mit Philipp Theisohn, Professor für neuere deutsche Literaturwissenschaften an der Uni­ver­sität Zürich, über die Langstrasse zum Neuseeland-Café und zur Frage, ob intelligente ­Maschinen irgendwann den Menschen abschaffen. Interview: Heike Henzmann Fotos: Holger Jacob

Menschen, Maschinen und Verhältnisse Heike Henzmann: Die Idee, dass eine künstliche Intelligenz ihren Schöpfer abschafft, war ja schon Gegenstand des Films «2001: Odyssee im Weltall». Philipp Theisohn: Das ist deshalb ein in­telli­genter Film, weil man feststellt, dass eine Differenz zwischen Mensch und Maschine nicht existiert. Man denkt zunächst nur, dass der intelligente Super­ computer Hal der Feind ist und seine eigenen Pläne verfolgt. Am Ende jedoch schafft er ein neues Leben im Kosmos, eine höhere Stufe unserer selbst. Stellen wir uns vor, wir gehen mit der Technik über uns hinaus und schaffen neue Wesen. Diese Hybride, Menschmaschinen, erhalten eine programmierte Emotionalität. Sie wissen aber gar nicht, dass sie pro­grammiert sind. Die machen sich sehr gut, dem Planeten ginge es mit ihnen viel besser, aber sie haben keinen biologischen Kontext. Könnten wir akzeptieren, dass solche Hybride unsere Nachfolger sind? In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, was uns eigentlich ausmacht. Wäre es schlimm, wenn wir herausfinden, dass Erinnerungen, die wir haben, nur einge­ pflanzte Erinnerungen sind? Würden wir

uns schwertun, Wesen zu erschaffen, die unser Erbe weiterverwalten können, die aber nicht mehr biologisch mit uns verkoppelt sind, sondern nur ideologisch? Das heisst, wir haben sie erschaffen, jetzt verselbstständigen sie sich, lernen, sind schneller, intelligenter. Wäre das schlimm? Ist es besser, wenn es Wesen gibt, die dümmer und langsamer sind, die Welt kaputtmachen, ich dafür aber sagen kann: Das ist mein Sohn? Oder der Enkel meiner Tochter? Was bindet uns eigentlich an diese biologische Deszendenz? Warum ist es so wichtig, die Gene weiterzugeben? Warum muss eine Weiterentwicklung über uns hinaus über Evolution erfolgen? Überholt die technische Entwicklung der künstlichen Intelligenz die ScienceFiction-Autoren? Bei der künstlichen Intelligenz spielt Selbstlernen eine grosse Rolle. Beim Selbstlernen reden wir über einen Prozess, den wir nur noch zum Teil beobachten können. Das macht ihn so spannend. Wo die technische Entwicklung bezüglich Selbstlernen schon weit ist, ist die Bilderkennung. Um herauszufinden, wie

Bilderkennungssysteme lernen, hat man sie vor ein weisses Rauschen gesetzt. Aufgrund von bekannten, abgespeicherten Bildern versuchen diese Systeme nun, in dem weissen Rauschen etwas zu erkennen. Die Bilder, die sie gefunden haben, die kann man sich anschauen, «Google DeepDream» macht das möglich. Das sind Bilder, wie auf einem LSD-Trip gemalt. Augen, Tiere, Landschaften, die ineinan­ derfliessen, das ist Wahnsinn. Setzt man diese Bilder einem Menschen vor, einem Kunstphilosophen, Ästhetiker, dann wird der versuchen, in diesen Bildern einen Sinn, eine Botschaft zu suchen. Das ist das, was wir den Maschinen bisher aberkennen: dass sie wirklich zu uns sprechen, eine eigene Botschaft für uns formulieren. Doch die Bilder, die sprechen zu uns und eröffnen einen hermeneutischen Zirkel. Aber wir Menschen haben die Maschine ja programmiert. Klar, hinter jedem Algorithmus steckt jemand, der ihn programmiert hat. Die Maschine kann damit aber auch Dinge anstellen, die wir nicht vorhersehen. Das ist das Interessante. Wir streuen unsere

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Magazin Walk and Talk 8

Gene oder unser Wissen hinein, aber wir –W  as passiert, wenn Menschen von Grun­ sehen nicht, was die damit machen, welche derlebnissen ausgeschlossen werden, wie Möglichkeiten sie sich damit erschliessen. zum Beispiel dem Tod? Wir sind ja genauso. Mit dem Wissen, das – Was passiert in einer Welt, in der klar ist, wir haben, den Bildern, die wir kennen, es geht nur noch zwanzig Jahre? schauen wir raus in die Welt und erkennen – Oder was passiert in einer Welt, in der Muster. Und wir sehen auch nicht alle Distanzen keine Rolle mehr spielen? In der dasselbe, sondern ab und an sehen wir ich mich unkontrolliert überallhin transfe­ auch etwas Neues, Ungeahntes. rieren kann? Was hat das für Folgen bezüglich Grenzsicherheit, Wirtschafts­ Um derartige Betrachtungen zu machen fragen, Kriminalität? Was können für und entsprechende literarische Werke zu Vorkehrungen getroffen werden, um verfassen, muss man sich ja in der Technik Gesellschaft weiterhin zu ermöglichen? sehr gut auskennen. Das ist wie bei einem Teppich: Wenn man den wegzieht, dann liegt der nicht nur Die Autoren, die sich am besten in den einen Meter weiter vorne im Raum, son­ technischen Details auskennen, sind oft die dern man sieht auch das, was da vorher Langweiligsten. Soll Science-Fiction alles drunter war. Literatur sein, die prognostisch präventiv ist? Soll sie Technologien wie Weltraumfor­ Findet ein Transfer von Autoren schung oder Nanotechnologie hundert Jahre zu Ethikkommissionen statt? weiterentwickeln und zeigen, was damit Absolut. Ich hatte vor zwei Jahren Kim passiert? Das ist meistens deswegen Stanley Robinson zu Besuch, den Autor langweilig, weil man einfach extrapoliert. Es geht bei Science-Fiction aber auch immer der «Marstrilogie». Robinson ist extrem engagiert in solchen Dingen. Gerade darum zu zeigen, wie wir jetzt gerade Autoren wie er mit naturwissenschaftlich existieren, man muss Science-Fiction in die technischem Hintergrund werden gerne Gegenwart zurückführen können. Dahinter zu Ethikfragen gehört. Wenn jemand wie stehen meist Fragen wie: Robinson einen Roman schreibt, dann macht er das mit einer Zweckintelligenz und schaut, wie was funktioniert. Aber der Text hat auch eine Aussage. Er simuliert nicht nur, wie eine Zivilisation auf dem Mars aufgebaut werden kann, sondern er zeigt damit, woran unsere Zivilisation heute krankt. Die irdische Zivilisation, die nicht in der Lage ist, so etwas wie Resilienz richtig zu denken und umzusetzen. So jemanden zu befragen lohnt sich auf jeden Fall. Natürlich trifft das nicht auf alle Autoren zu. Es gibt zwar eine Tendenz, Autoren zu allen möglichen ethischen Fragen zu konsultieren, aber nicht jeder Autor ist auch ein guter Ratgeber. Wie würde Dürrenmatt heute seine drei Physiker besetzen? Die drei Physiker hatten konkret die Waffe vor Augen. Die Gefahr ist aber nicht die Technik, es sind die Verhältnisse. Technik hat Zerstörungspotenzial und bringt Unge­ rechtigkeiten hervor. Aber es geht nicht um die Maschinen, sondern um die Verhält­ nisse, in denen die Maschinen eingesetzt werden. Wenn Maschinen benutzt werden, um Völker auszurotten, dann ist die Maschi­ne nicht schuld. Es sind die Verhält­ nisse. Wir können nicht sagen, ihr dürft das AktuelleTechnik –10/2016


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Mehr Tempo: ab Auf sofort dieist unser GesamtFormel CC sortiment online verfügbar: setzen und

voll in Fahrt kommen.

«Die Gefahr ist nicht die Technik, es sind die Verhältnisse, in denen Technik zum Einsatz kommt.»

volland.ch

nicht bauen. Wenn uns Verhältnisse stören, dann muss man die ändern. Wenn Digitali­ sierung, Chemikalien, bestimmte Maschi­ nen Dinge tun können, die wir schrecklich finden, dann liegt das daran, dass sie in Verhältnissen und Zusammenhängen eingesetzt werden, die ungerecht, ausbeu­ terisch, totalitär sind. Und das haben wir zu verantworten. Da muss man ran. Wer muss da ran? Menschen, die verstehen, dass Technolo­ gie nicht Gimmick-Produktion ist, die einfach das Leben im Postkapitalismus mit schnelleren Natels versorgt. Eine Gesell­ schaft, in der Maschinen nach und nach zentrale Arbeitsprozesse übernehmen, kann sich doch auch einmal darüber Gedanken machen, ob man Wirtschaft, Sozialstaat und Technik anders zusammen­ denken muss – und ob das für den Men­ schen nicht sogar das Beste wäre. Nick Land, einer der wildesten Technik­philo­ sophen zurzeit, hat das mal ganz richtig formuliert: Wenn die Arbeiter Maschinen sind, die keine Bedürfnisse haben, die sie stillen müssen – dann ist die ganze Geschichte mit dem Mehrwert, auf dem unser Wirtschaftssystem beruht, eigent­ lich perdu. Aber was kommt dann? Gesell­ schaftsvisionen und Maschinenvisionen müssen zusammengedacht werden.

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CABLES& CHAINS


Magazin Walk and Talk 10

«Die Ziel­vorgaben einer künstlichen Intelligenz müssen sehr genau definiert sein, sonst frisst sie uns.»

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«Conditio extraterrestris» heisst Ihr Hauptprojekt an der Universität Zürich. Was hat es damit auf sich? Bei «Conditio extraterrestris» geht es um Folgendes: Was passiert mit unserem Denken, unseren Wünschen, unserer Lite­ratur, unserem Bewusstsein in dem Moment, in dem wir wissen, dass der Raum, in dem wir leben, viel grösser ist, als wir ihn erleben? Wie gehe ich mit der Tatsache um, dass ich einem Universum ausgesetzt bin, das einerseits der Menschheit Alter­ nativen und auch Alternativen zur Mensch­ heit bieten könnte, das aber andererseits in seiner unendlichen Leere auch alle unsere Sinngebungen zerschmettern kann? Das beeinflusst uns ganz erheblich. Warum ist die Möglichkeit von alterna­tivem Leben im All für uns Menschen so bedeutsam? Aus dem realen Raum müssen wir einen Sinn kreieren. Wenn wir uns vorstellen, dass wir alleine im Universum sind und es keinen Plan gibt, dass es in ein paar Tau­ send Jahren vorbei ist, und, wie Nietzsche sagt, die klugen Tiere alle sterben müssen, dann lebt es sich viel schwerer. Man kann die eigene Existenz in dieser Welt dann nicht als Notwen­digkeit denken.

In Science-Fiction geht es ja auch immer wieder um Utopien und Dystopien. Was ist Ihre persönliche Utopie? Ich hätte gerne etwas Ruhe (lacht). Aber wie das mit Utopien ist, die will man ja nicht unbedingt haben, sondern man will auf dem Weg dorthin sein. Eigentlich ist alles in Ordnung, so wie es ist. Und die Dystopie? Die schlimmste aller Welten könnte man sich ausdenken, will man aber natürlich nicht. Das dystopische Potenzial, was sich in der politischen Landschaft Mitteleuro­ pas derzeit ausbreitet, findet seinen Ziel­ punkt jedoch in einer Gesellschaft, die Alterität nicht mehr ertragen will und wo sich stattdessen – wohlgemerkt: in einer saturierten, demokratisch organisierten Gemeinschaft – die irrationale Vorstellung eines in seiner Reinheit bedrohten Volks­ körpers wieder Bahn bricht. Eine Gesell­ schaft, in der man dem Prinzip der Caritas immer nur mit Misstrauen begegnet und in der kulturelle und ethnische Herkunft auf einmal wieder ganz grosse Rollen spielen sollen. Und da sind wir mittendrin. Vielen Dank für das Gespräch, Philipp Theisohn!


Zeitgleich mit PRODEX

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Magazin Messen 12

Prodex/Swisstech

Lösungen für den Werkplatz Schweiz

Vom 15. bis 18. November 2016 finden mit der «Prodex» und der «Swisstech» die beiden wichtigsten Schweizer Messen der MEM- und Zulieferindustrie statt. Das grosszügige Rahmenprogramm hat unter anderem mehrere Trends im Fokus.

Daten und Fakten Datum: 15. – 18. 11. 2016 Dienstag bis Freitag 9.00 – 17.00 Uhr Ort: Messe Basel, Halle 1.0, 1.1, 1.2 Für den Besuch der beiden Messen braucht es nur ein Ticket. Online-Tickets sind erhältlich auf der Homepage der beiden Messen. Fast 53 000 Fach­ leute mit hoher Entscheidungs­ kompetenz besuch­ ten das MesseDuo Prodex und Swisstech im Jahr 2014. Auch in diesem Jahr werden ähnlich viele Besu­ cher erwartet. Bild: Exhibit & More AG

«Prodex» und «Swisstech» warten auch dieses Jahr mit vielen Neuheiten und Trends auf interessierte Fach­b e­s ucher. «Prodex» zählt 320 Aussteller, und «Swisstech» hat einen Stand von rund 440 Ausstellern erreicht, womit das Messe-Duo erneut die Hallen 1.0, 1.1. und 1.2 der Messe Basel komplett belegt. Neben einem abwechs­lungsreichen Ausstellungsangebot sind während der vier Messe-Tage auch die Themen In­dustrie 4.0 und 3D-Printing ein Teil des attraktiven Rahmen­programms. Wie wendet man Industrie 4.0 an? Industrie 4.0 ist in aller Munde. Die Verschmelzung industrieller Prozesse mit Informationstechnologie wird in Zukunft die MEM-Industrie stark prägen. Neue Geschäftsmodelle, mehr Produktionseffizienz, weniger Kosten – Industrie 4.0 könnte dazu beitragen, dass der Werkplatz Schweiz wettbewerbsfähig bleibt. Doch wie wendet man Industrie 4.0 an? Wie funktioniert es? Unter dem Patronat der FHNW präsentieren Experten in Referaten Praxisbeispiele und -lösungen, die bereits in Anwendung sind oder noch realisiert werden. Der Verband Swissmem organisiert ergänzend zum Thema täglich geführte Messe-Rundgänge. Vorausschauende Einkaufsorganisationen haben die Chance, die Digi­ AktuelleTechnik –10/2016

talisierung aktiv mitzugestalten. Der Fachverband Procure.ch hat zusammen mit zwei Partnern einen Arbeitskreis gegründet, in dem Einkaufs­leiter ihre neue Rolle aufgrund der digitalen Transformation definieren. Am Donnerstag, 16. November, finden um 16 Uhr ein Referat und eine Podiumsdiskussion über die Digitalisierung und die Auswirkungen auf die gesamte Branche, auf Unternehmen und Einkauf statt: Forum Halle 1.1, Stand B50. Forum und Sonderschau 3D-Printing 3D-Printing ist ein Technologietrend, der in verschiedensten Bereichen fast unbegrenzte Möglichkeiten bietet. Exhibit & More AG und die Fachzeitschrift «Technische Rundschau» präsentieren ein Vortrags­pro­gramm und eine praxisorientierte Sonderschau zu den neusten Erkenntnissen sowie konkrete Anwendungen aus dem Bereich 3D-Printing. Während der vier Messe-Tage werden vormittags in Foren unterschiedliche Themen diskutiert: «Management und Dienstleistung», «Maschinen und Anlagen» sowie «Forschung und Innovation». Neu verleihen die «Technische Rundschau» und die 3D-Model AG am Freitag, 18. November, um 12.30 Uhr am Stand E50 den 3D-Printing-Award.


Magazin Messen 13

Schweizer Meisterin und Meister gesucht Am ersten Tag von «Prodex» und «Swisstech» findet auch dieses Jahr wieder der Nachwuchstag der MEM-­ Industrie statt. Den Jugendlichen aus Fachhochschulund Berufsklassen sowie Lehrlingsgruppen aus Indus­ triebetrieben werden am Dienstag, 15. November, vom Veranstalter ein kostenloser Messebesuch sowie ein Mittagessen offeriert. Wer reist an die Berufs-WM 2017 nach Abu Dhabi? Swissmechanic kürt dieses Jahr während der Messe-Tage die Schweizer Meisterin oder den Schweizer Meister der Polymechaniker in den Disziplinen Automation, CNC-Drehen und CNC-Fräsen. Zur gleichen Zeit richtet Swissmem die Schweizer Berufsmeisterschaft mit den je zwölf besten Berufsleuten der Berufe Automa­tiker/in EFZ, Elektroniker/in EFZ und Konstrukteur/in EFZ aus. Live stellen die jungen Berufsleute während dieser Zeit ihr Meisterstück her. Die Rangverkündigung findet am Freitag, 18. November, um 14 Uhr im Forum statt. Gemein­schaftsstände aus dem In- und Ausland Die Swisstech präsentiert sich wieder mit einer Vielzahl von Gemeinschaftsständen. Swissmechanic, der Schwei-

zerische Arbeitgeberverband für die mechanisch-technischen sowie elektrotechnischen Klein- und Mittel­ betriebe, aber auch internationale Gemeinschaftsstände aus Deutschland, Italien und Bulgarien stellen das gesamte Spektrum der Branche dar. Prodex Award 2016 Bereits zum fünften Mal wird der wichtigste Schweizer Technologiepreis für internationale Spitzenleistungen im Bereich Fertigung und Produktion in Zusammen­ arbeit des Messe-Veranstalters Exhibit & More AG und der Vogel Business Media AG verliehen. Aus allen Einsendungen wurden die zehn besten Produkte bzw. Verfahren von einer Experten-Jury mit Vertretern von Hochschulen und Verbänden sowie von SMM und MSM (Schweizer Maschinenmarkt) nominiert. Die drei Gewinner werden am Donnerstag, 17. November, um 17.00 Uhr im Forum in feierlichem Rahmen und mit einer Eröffnungsansprache von Hans Hess, Präsident Swissmem, bekannt gegeben.

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27. Internationale Fachmesse für Elektrische Automatisierung Systeme und Komponenten Nürnberg, 22. – 24.11.2016 sps-messe.de

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Magazin Messe 14

Messe Schüttgut Basel 2016

Für jeden Prozess die richtige Technik

Beim Schweizer Top-Event für Schüttgutund Verfahrenstechnik in Basel dreht sich alles rund um die Verarbeitung und Bearbei­ tung von Granulaten, Pulvern und Schüttgü­ tern jeglicher Art. «Schüttgüter sind in vielen Industriebranchen Bestandteil des Produktionsprozesses und stehen daher im Fokus einer effizienten und kosten­bewuss­ ten Strategie», sagt Easyfairs-Event-Direc­ tor Daniel Eisele. «Die Schüttgut Basel ist ein unverzichtbarer Marktplatz für den Standort Schweiz und zusätzlich eine grosse Wissensplattform.»

Ein intelligentes Handling von Gra­nu­la­ten, Pulvern und Stäuben kann viel Zeit und Kosten ersparen. Die Lösung jedes Anwenderfalls erfordert ein grosses Know-how des Anlagenbauers.

verschie­de­nen Industrien und bietet einen Mix aus Fachausstellung und Wissens­ transfer auf der InnovationCenter-Bühne.

Technik der Zukunft live erleben Für Pulver-, Schüttgut- und ProduktionsExper­ten zählen Sicherheit und Hygiene, energie- und ressourceneffizientere Pro­ duktion sowie Messen und Automatisieren zu den zentralen Themen. Hierzu finden Messe­besucher eine grosse Vielfalt an Pro­ dukten, Lösungen und Dienstleistungen. Kompetente Gesprächspartner geben auch Auskunft zu aktuellen Trends wie den neuar­ tigen 3D-Printing-Produktionsprozessen Innovationsstarke Aussteller oder zu spezifischen Lösungen für die Le­ zeigen Ideen für morgen Key Player der Branche sind wieder für die bensmittel-, Pharma-, Kunststoff- oder che­ «Schüttgut Basel 2016» angemeldet. Im mische In­dus­t rie ebenso wie für die Bran­ Fokus der Fachmesse stehen die vielfältigen chen Me­tall, Logistik, Landwirtschaft, Bau Verarbeitungs- und Verfahrensschritte vom und Bergbau. Die «Schüttgut Basel» hat Zerkleinern und Mahlen von grob- bis feinst­ sich als nationale Leitmesse für Innovatio­ körnigen Materialien über das Filtern und nen in der indus­triellen Verfahrenstechnik Trennen bis zum Mischen, Agglomerieren für Schüttgüter etabliert. Für die Teilnehmer und Formen. Gezeigt werden Maschinen sollte die Ausstellung als ein «Must have»und Verfahren für die Materialannahme, das Termin im Jahreskalender figurieren, wie dies Hand­ling und die Verarbeitung, innerbe­ auch einige der Aussteller kommentieren. triebliche Prozesse sowie das Lagern und der interne und externe Transport. Die Mes­ schuettgut-basel.ch se steht für Entscheider und Anwender aus easyfairs.com

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Magazin Messe 15

Electronica 2016

Embedded Systeme im Fokus

Die Electronica, die Weltleitmesse der Elek­ tronik-Industrie ist beliebt; die Nachfrage nach Standplätzen enorm. Deshalb findet sie mit einer zusätzlichen Halle statt und belegt nun 13 Hallen des Münchner Messegeländes. Angela Marten, Projektleiterin der Electro­ nica, freut sich: «Wir tragen den Anforderun­ gen der Branche nicht nur mit einer weiteren Halle Rechnung, sondern auch mit neuen Elementen wie dem Embedded Plattforms Village und der Electronica Start-up Plat­ form.» Am stärksten gewachsen sind die Bereiche Halbleiter, Stromversorgung sowie Leiterplatten, andere unbestückte Schal­ tungsträger und EMS, gefolgt von Embedded Systemen. Letztere werden einen der wich­ tigsten Schwerpunkte bilden. Neben dem Embedded-Ausstellungsbereich in Halle A6 ist mit dem Embedded Platforms Village ein weiteres Besucher-Highlight geschaffen worden, in dem Unternehmen ihr Know-how zeigen. Ihr Fachwissen vertiefen können die Besucher darüber hinaus im Rahmen des Konferenz- und Foren-Programms.

«Vernetzte Welten — aber sicher!» ist das Motto der Electronica. Mehr als 2800 internationale Aussteller präsen­ tieren dazu vom 8. bis zum 11. November Produkte zu den Themen IoT, In­dustrieElektronik und Automatisierung.

­­ logen Lösungen vorstellen. Am zweiten Tag der Konferenz wird über die Bereiche «Power und Sensor» sowie «Embedded Communication» diskutiert. «Wireless Charging — Cutting the last cord» ist das Thema des Vortrags von John Leonhard (Nordic Semiconductor ASA). Er wird ver­ schiedene neue Möglichkeiten vorstellen, Batterien mobiler Geräte wie Smartphones und Laptops kabellos aufzuladen. Laurent Dardé (NXP Semiconductors Germany) stellt in seiner Präsentation «Combining the power of NFC and BLE» einen spannenden Anwendungsfall für die Kombination der beiden Technologien vor: eine neue Genera­ tion von Hotel-Key-Cards.

Embedded Forum: Neue Entwicklungen für Embedded Systeme Von Chips und Bauteilen über Tools und Software bis zu Platinen und Modulen für verschiedene Anwendungen: Das Electro­ nica Embedded Forum präsentiert vielfältige Technologien, Trends und Produktinnovatio­ nen rund um aktuelle Themen und Heraus­ forderungen. Dabei werden in diesem Jahr vor allem die Schwerpunkte IoT, industrielle Elektronik und Automatisierung im Fokus stehen. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Konstrukteure, Fachspezialisten und das technische Management. electronica.de

Wie sichere Software-Architektur aussieht Die Embedded Platforms Conference ist dabei die Kommunikationsplattform rund um Komponenten, Tools und Software. Am 9. und 10. November findet sie parallel zur Messe im Pressezentrum Ost statt. In diesem Jahr können sich die Teilnehmer zu vier zentralen Themenschwerpunkten aus­ tauschen: Am ersten Konferenztag geht es um «IoT und Security» sowie um «Micro­ controllers und Peripherals». In seinem Vor­ trag «A Holistic Approach for Securing Embedded Devices» wird Andre Schmitz (Green Hills Software) an aktuellen Beispie­ len zeigen, wie eine sichere Software-Archi­ tektur aussehen kann. Alternativen zu DSP und Analog-Systemen Für den Bereich Embedded Control wird Keith Curtis (Microchip Technology) in der Präsentation «Core Independent Periphe­ rals Super-Charge 8-bit Microcontrollers» eine aktuelle Alternative zu DSPs und ­ana-

Electronica 2016 8. – 11. November Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag 9 – 18 Uhr Freitag 9 – 17 Uhr Ort: Messegelände 81823 München Bild: Messe München International

Aktuelle Technik –10/2016


Messevorschau electronica Altrac AG 16

Renato Cherella Projektleiter

Für ein zeitgemässes Displaydesign

HALLE A3 | STAND 415

Die Fortecgruppe - ein Technologiekonzern im Wachstum. Organisch wie auch durch die Integration der Data Display Group ist die Fortecgruppe im letzten Geschäftsjahr wieder deutlich gewachsen. Die resultierenden Synergien sind direkter Kundennutzen!

Was erwarten Sie von der Electronica 2016? Altrac, als Teil des internationalen Industriekonzerns Fortec, erwartet viele Kundenkontakte mit aktuellen Projekten, welche dann auch in Europa realisiert und umgesetzt werden. Die Kundenwünsche können aufgenommen werden und der Kunde soll wissen, dass wir Ihn und sein Bedürfnis ernst nehmen.

Welcher Branchentrend ist für Sie von besonderer Relevanz? Ein aktuelles, zeitgemässes Displaydesign sollte mit einem Wide-Format-Display realisiert werden. Wir sind umgeben von wide-formatigen Screens: Smartphone, Fernseher, etc. das traditionelle squareformat empfindet das Auge ein wenig «old fashion». Dieser Trend setzt sich auch bei den Touchanzeigen fort und dem sollte beim Design zwingend Beachtung geschenkt werden.

Warum sollte ein Besucher auf keinen Fall versäumen, bei Ihnen vorbeizuschauen? Die Displaywelt ist eine Welt des Sehens. Sehen ist glauben und wir können lange erzählen, wie viel besser das Sichterlebnis mit einem gel-bondig ist. Wir zeigen auf dem Stand ein Display, bei welchem die eine Hälfte gel-gebondet ist und die andere Hälfte nicht. Dies erlaubt den Effekt direkt zu vergleichen und Sie werden begeistert sein.

Altrac AG Bahnhofstr. 3 5436 Würenlos +41 44 744 61 11 +41 44 744 61 61 renato.cherella@altrac.ch altrac.ch AktuelleTechnik –10/2016

Welche Neuheiten zeigt die Fortecgroup auf der Electronica? An der Electronica werden wir Neuheiten von Wide-Displays in verschiedenen Formaten in «Full-HD»-Auflösungen zeigen, welche als Vertreter für ein ganzes Sortiment von bereits vorhandenen oder geplanten Grössen stehen. Die Hersteller sind bemüht, allfällige Lücken raschmöglichst zu schliessen, so dass in Zukunft in allen Abmessungen Designs mit Wide-Format-Displays ausgeführt werden können. Der Trend zu einerseits hochaufgelösten, WideFormat-Display wird fortgesetzt. Im Fortec-Konzern bieten wir heute ein Sortiment von 5" bis 70", welche im Wide-Format sind. Dies hat natürlich direkte Folgen auch für das Design von Kundengeräten: sei es auf die Aussenabmessung, sowie auf neue Schnittstellen, welche durch die hohen Auf lösungen gefordert sind. Zudem bieten unsere Hersteller für neue Display meist auch eine Variante mit und ohne Touchfunktion an und werden der erhöhten Nachfrage nach aktiven Displays gerecht. Die realisierte Touchfunktion im Display bietet für die Integration viele Vorteile und man baut

kompakter. Somit kommen wir zum nächsten Trend: eDisplayport! Der eDisplayport unterstützt optimal die FullHD-Displays (1920 × 1080) und steuert diese optimal an. Da auch die PC-Welt mit Boards, welche den eDisplayport-Ausgang schon besitzen, reagiert hat, kann hier eine optimale Bildqualität vorausgesetzt werden ohne irgendwelche Übertragungsverluste. Daraus folgt der nächste Schritt und das ist folgerichtig das Angebot von Lösungen oder zumindest Halbfabrikaten, die dem Enkunden das Leben deutlich erleichtern. Gerade die Integration des heute favorisierten «Projected Capacitive Touchscreens» kann in einem Metallgehäuse komplex und aufwendig sein. Eine mangelhafte Integration kann zu fehlerhaften Manipulationen führen, was je nach Anwendung verheerende Auswirkungen haben kann. Hier verfügen wir bei Altrac über langjähriges Know How, damit es keine unliebsamen Überraschungen gibt. An der Electronica bietet sich für uns die Gelegenheit, Anwendungen und Produkte zu zeigen, Ideen auch mitzuteilen und somit mitzuhelfen, das Design des Kunden für die Praxis absolut zuverlässig umzusetzen.


Messevorschau electronica maxon motor 17

Hoch präzise Komplettlösungen

HALLE B1 | STAND 500 Michael Nickl Vertriebsingenieur

maxon motor entwickelt und produziert hoch präzise Antriebe und Systeme. Ob ein einzelner DC-Motor oder eine komplexe Speziallösung — dieser Spezialist bietet beste Schweizer Qualität — weltweit. Was erwarten Sie von der Electronica 2016?

maxon motor ist bekannt für präzise Antriebssysteme. Die DC-Motoren mit eisenloser Wicklung gehören zu den Besten weltweit. Sie werden überall dort eingesetzt, wo die Anforderungen hoch sind und Ingenieure keine Kompromisse eingehen wollen: maxon-Motoren bewegen die NASA-Rover auf dem Mars. Zudem sind sie in Insulinpumpen, chirurgischen Handgeräten, humanoiden Robotern oder in präzisen Industrieanlagen eingebaut. Es werden aber nicht nur Motoren, Getriebe, Encoder und Steuerungen angeboten, sondern auch das firmeneigene Wissen. maxons Ingenieure sind seit 1961 echte Partner für kundenspezifische Lösungen. Egal, was verlangt wird: ob Prototypen, Spezialsysteme oder Grossserien. Mit einem weltweiten Vertriebsnetz, sechs Produktionsstandorten und über 2000 Mitarbeitenden werden individuelle Lösungen angeboten. Kompakte Power für Motion-Control-Anwendung Die EPOS-Produktreihe ist seit über 10 Jah ren sehr erfolgreich am Markt. Weltweit sind über 100 000 Einheiten im Einsatz. An diesen Erfolg will der An-

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triebsspezialist anknüpfen und lanciert deshalb mit EPOS4 die nächste Generation dieser Positioniersteuerung. EPOS ist eine modular aufgebaute, digitale Positioniersteuerung. Sie eignet sich für permanentmagneterregte Motoren mit Encoder im Bereich von 1 bis 750 Watt Dauerleistung. Eine Vielzahl von Betriebsmodi sowie unterschiedliche Schnittstellen zur Kommandierung ermöglichen den flexiblen Einsatz in verschiedensten Antriebssystemen in den Bereichen Automatisierungstechnik und Mechatronik. Superschnell und sterilisierbar Darüber hinaus lanciert maxon motor neue High-Speed-Motoren. Diese sind sehr laufruhig und erwärmen sich kaum. Die bürstenlosen Antriebe eignen sich besonders für medizinische Handgeräte und industrielle Spindeln. Die bürstenlose ECX-Speed-Motorreihe ist optimiert für hohe Drehzahlen (bis zu 120 000 min-1). Angepasst an die Anwendung der Kunden stehen unterschiedliche Leistungsklassen zur Verfügung: Standard, High Power, Sterilisierbar (bis zu 2000 Zyklen) oder mit Keramiklager für höchste Drehzahl.

Wir hoffen auf zahlreiche Besucher an unserem Messestand, denen wir unsere innovativen Produkte, Systemlösungen und unser Know-how präsentieren können.

Welcher Branchentrend ist für Sie von besonderer Relevanz? Die ganze Robotik wird an Bedeutung stark zulegen, besonders im Bereich der kollaborativen Roboter.

Warum sollte ein Besucher auf keinen Fall versäumen, bei Ihnen vorbeizuschauen? Bei uns erhalten Sie eine Gesamtpalette an Antriebslösungen. Wir verkaufen nicht nur Motoren, auch wenn wir maxon motor heissen, sondern Getriebe, Sensorik sowie Elektronik und Soft ware. All das bieten wir immer häufiger als ganzes System an. Gerne beraten wir Sie persönlich an unserem Stand.

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Aktuelle Technik –10/2016


Magazin Messen 18

Sindex

«Sindex stützt den Innovationsplatz Schweiz»

Die Sindex hat sich mit ihren drei Durchführungen zum Branchentreffpunkt entwickelt und konnte auch in diesem Jahr über 13 000 Besucherinnen und Besucher anlocken.

Die Wahl des Fokus-Themas Industrie 4.0 hat sich an der Sindex bewährt. Es wurde nicht nur im Rahmenprogramm, sondern auch von zahlreichen Ausstellern mitgetragen. Bild: Bernexpo

Vom 6. bis 8. September 2016 war Bern zum dritten Mal das Zentrum der Schweizer Technologiebranche. 404 Ausstellerinnen und Aussteller (2014: 430) aus den Bereichen Automation, Elektronik, Elektrotechnik, Robotik und Handhabung, Fluidtechnik und Produktionstechnik präsentierten an der bedeutendsten Technologiemesse der Schweiz Sindex ihre Neuheiten und demons­trierten die Innovationskraft der Schweizer Industrie. Erfolgreiches Rahmenprogramm mit ­einzigartigen Live-Schaltungen Besonderes Augenmerk wurde bei der diesjährigen Ausgabe auf das Rahmenprogramm gelegt: Mit täglich zwei Live-Schaltungen mittels Satellit in die Produktionshallen der Weidplas GmbH sowie der Migros-Betriebszentrale wurde der rote Faden für das Thema Industrie 4.0 gelegt, indem aufgezeigt wurde, wie heute in der Schweiz automatisiert wird und wie der Blick in die Zukunft ausschaut. Die Übertragungen boten den zahlreichen Anwesenden einen hautnahen Einblick sowie die Gelegenheit, live ihre Fragen zu stellen. Angereichert wurde das Programm mit ausgewählten Fachreferaten zum Thema. Die parallel stattfindende Veranstaltung «Impulse: MEM» von Switzerland Global Enter­prises war mit über 50 Teilnehmenden ebenfalls gut besucht. Wie schon im Jahr 2014 wurde an der Sindex im Rahmen des «Grand Prix Automatiker 2016» der beste Automatiker der Schweiz gesucht. Adrian Kamer (26), Senior Automation Engineer bei der Deleproject AG, Uetendorf, hat sich diesen Titel geschnappt. Er war bereits vor zwei Jahren in der Endausscheidung und belegte damals den zweiten Platz.

lerinnen und Ausstellern konnten wir für die dritte Durchführung einen starken, qualitativ hochwertigen Auftritt realisieren.» René Brugger, Präsident swissT.net, doppelt nach: «Die Sindex ist für die Branche massgebend, findet direkt vor der Haustüre statt und stützt damit den Innovationsplatz Schweiz. Die Wahl des Leuchtturmthemas Industrie 4.0 hat sich bewährt und wurde nicht nur im Rahmenprogramm, sondern erfreulicherweise auch von zahlreichen Ausstellern mitgetragen.» Diese boten diverse Highlights: Exponate, wie beispielsweise die Klemm­ bestückungsanlage der W. Althaus AG, die Smart Factory der Hochschule Konstanz, die Industrie 4.0 überall präsent «Die Sindex hat sich auch 2016 als Bran- bionischen Ameisen der Firma Festo, die chentreffpunkt behauptet. Gerade die Themen zur digitalen Fabrik von Siemens Westschweizer Besucher helfen dank der oder der Tischfussball-Roboter von Fanuc idealen Lage Berns als Tor zur Romandie waren nur einige davon. mit, die Sindex zur bedeutendsten SchweiAuch die Aussteller zeigten sich insgezer Messe für Automatisierung zu ma­chen», samt zufrieden. «Im Rahmen der Messe resümiert Messeleiter Douglas Krebs. Er konnten wir qualitativ gute Kontakte knüpzieht eine positive Bilanz: «Mit 404 Ausstel- fen. Wir haben die Sindex primär dafür

genutzt, bestehende Kunden zu treffen und uns mit ihnen in einem neutralen Rahmen auszutauschen», so Reto Fritsche von der W. Althaus AG. Mario Fürst von Siemens zeigt sich insgesamt ebenfalls zufrieden: «Wir sind mit der Qualität der Besucherinnen und Besucher sowie unserer Standauslastung zufrieden. Wir hätten uns lediglich noch etwas mehr Besucherinnen und Besucher gewünscht.» Auch Andreas Bachmann von der Bach­ ofen AG hätte sich noch etwas mehr Besucherinnen und Besucher ge­wünscht. Er zieht insgesamt eine positive Bilanz: «Speziell der Mittwoch war gut, und die Sindex hat uns eine optimale Plattform geboten, unseren neuen Markenauftritt zu lancieren.» Die nächste Sindex findet vom 28. bis zum 30. August 2018 statt.

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Magazin Firmen Fakten Märkte 20

FHNW gewinnt ersten «Swiss Industry 4.0» -Award Anlässlich der Swiss Industry 4.0 Conference wurde die Fachhoch­ schule Nordwestschweiz für ihre Initiativen und Ausbildungs­­ an­gebote im Bereich Industrie 4.0 und digitale Transformation ausgezeichnet.

AktuelleTechnik –10/2016

Die erste «Swiss Industry 4.0 Conference» im Kongresszentrum Trafo Baden war für Initiant Philippe Ramseier, Geschäftsführer der Firma Autexis, und für seine Veranstaltungspartner SAP, Siemens und Swisscom ein grosser Erfolg. Die Halle war beinahe ausgebucht bei diesem Anlass, an dem erstmals auch der «Swiss Industry 4.0»-Award verliehen wurde. Dieser Preis ging an die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). In seiner Laudatio nannte Nationalrat Thierry Burkart (FDP) die FHNW eine aussergewöhnliche Erfolgsgeschichte. Aus den neun zur FHNW gehörenden Hochschulen mit aktuell mehr als 11 000 Studierenden haben seit ihrer Gründung 2006 jedes Jahr durchschnittlich fast 2000 bestens aus­ gebildete Fachkräfte eine Stelle in einem schweizerischen Unternehmen angetreten.

Die meisten von ihnen auch mit profundem Wissen über die Entwicklung von Industrie 4.0 und der digitalen Transformation. FHNW motiviert die Studierenden, Hervorragendes zu leisten Thierry Burkart dankte nicht nur der Hochschule als Institution, sondern auch allen Dozierenden, Lehrkräften und Mitarbeitenden. Sie seien es letztlich, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern vor allem ihre Studentinnen und Studenten so motivieren, dass diese Hervorragendes und Ausserordentliches zu leisten vermögen. Digitaler Wandel in allen neun Hochschulbereichen Nachdem Philippe Ramseier (Autexis) als Vertreter der Kooperationspartner den Preis an Professorin Ursula Renold (Präsidentin


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des Fachhochschulrats) übergeben hatte, machte diese deutlich, dass Industrie 4.0 und der digitale Wandel zentrale Punkte sind, wenn über Vision und Mission der Fach­­hochschule diskutiert wird. Der digitale Wandel und die neuen digitalen Technologien ermöglichen auch neue Lehr- und Lernmethoden, die nicht nur für die Grundausbildung, sondern auch für die berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung genutzt werden müssen. Dies erfordert eine rasche Neuorientierung und wird für die Hochschulstrategie zentral werden. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass sich auch der Bund mit dem Thema «Strategie digitale Schweiz» beschäftigt.

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Grosses Bild v.l.: Philippe Ramseier, Vertreter der Koope­ra­ tionspartner und GF von Autexis überreichte der Präsidentin des Fachhochschulrats, Prof. Ursula Renold, den ersten «Swiss Industry 4.0»-Award. Nationalrat Thierry Burkart (FDP) hielt die Laudatio auf die FHNW. Bilder: Philip Bond

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Magazin Firmen Fakten Märkte 22

Digitalisierung: ja, aber wie? Diese Frage beschäftigt die Schweizer Wirtschaft

Die Schweiz verschenkt 12 Milliarden Franken – Studie Crisp Research und Citrix

Der Startschuss für einen proaktiven Umgang mit der Digitalisierung fiel am 30. August an der HSR-Konferenz «Digitalisierung in der Industrie». Rund 150 Unternehmer nutzten die Gelegenheit und informierten sich an der HSR über den Stand der Digitalisierung bei Pionier-Unternehmen. Vorführungen zum aktuellen Stand der Technik in den Bereichen Robotik, 3D-Druck und Integration von elektronischen Bauteilen mit Spritzguss rundeten das Programm ab. Die Digitalisierung kremple einen Betrieb nicht von Grund auf um, aber «Sie können das, was Sie machen, schneller, stabiler, kontrollierbarer und kostengünstiger erledigen», so Roman Hänggi, Professor für Produktionsmanagement an der Hochschule für Technik Rapperswil. Den Beweis dafür traten in der Folge mehrere Unternehmen an, die bereits Digitalisierungsprojekte und neue Geschäftsmodelle erfolgreich umgesetzt haben. Im digitalen Labor der HSR können Unternehmen auf das Know-how der HSR, der Universität St. Gallen und des IT-Dienstleisters Cognizant zugreifen, um Digitalisierungsprojekte zu planen und umzusetzen.

Durch die Umsetzung einer Digital-Workplace-Strategie könnte die Schweiz ein zusätzliches Leistungspotenzial von 12,27 Milliarden Franken haben und ihr Bruttoinlandprodukt um 1,9 Prozent steigern. Das ist das Ergebnis einer Studie von Crisp Research im Auftrag von Citrix in der Schweiz. Die Erhebung stützt sich auf Umfragewerte und aktuelle Wirtschaftskennzahlen, gibt eine Übersicht über die Potenziale des Digital Workplace und deckt auf, woran die Umsetzung scheitern kann. Allein durch die Umstellung vom stationären PC-Arbeitsplatz auf einen flexiblen Digital Workplace mit Smartphone und Laptop ergibt sich ein Einsparpotenzial von 915 Millionen Franken. Höhere Kosten für die Lizenzierung von notwendiger Software wie File-Sharing-Tools oder MessagingProgramme beim digitalen Arbeitsplatz werden durch deutlich geringere Raumkosten wettgemacht. Beim Thema Reisekosten können durch vermehrte Videokonferenzen ebenfalls Kosten gesenkt werden.

hsr.ch

citrix.ch crisp-research.com

MPI Distribution AG wurde von Aplex Technology ausgezeichnet

Neue Kooperation in der Region Ostschweiz

MPI Distribution AG verdient sich den Golden Medal Award als Excellent Partner 2016 im weltweiten Vertriebsnetzwerk von Aplex Technology Inc. Damit honoriert der Hersteller von industriellen Industrie-Computern den hochstehenden technischen Support und die erfolgreiche Etablierung von Aplex als führenden Anbieter von äussert robusten und formschönen Geräten im Vertriebsgebiet von MPI. «MPI ergänzt unsere Produkte seit 2009 durch kompetente Beratung sowie zuverlässige und flexible Individualisierung der Geräte (Assemblierung und Software-Installation) zu einer optimalen Lösung für unsere Endkunden», bestätigt Chad Lee, Gründer und General Manager von Aplex Technology Inc. den Award. «Wir sind natürlich äusserst stolz darauf, dass wir uns aus der kleinen Schweiz gegenüber all den weltweiten Repräsentanten von Aplex Technology Inc. hervortun konnten», freut sich Daniel Brugger, Geschäftsführer von MPI Distribution AG und PM für Aplex-Produkte.

Anlässlich der Sindex-Messe in Bern ist die Firma AEP Systec AG zum Sigmatek-Automation-Solution-Partner ernannt worden. Die Partnerschaft zwischen den beiden Firmen bildet einen weiteren bedeutenden Meilenstein in der strategischen Unternehmensausrichtung im Bereich Systemlösungen für den modernen Maschinen- und Anlagenbau. Dank dieser Kooperation kann in Zukunft noch optimaler auf die Kundenbedürfnisse in der Region Ostschweiz eingegangen werden, betont Beat Meili, Geschäftsführer bei Sigmatek Schweiz AG. Zielsetzung des Solution-PartnerNetzwerks ist, die Markt­stellung in der Schweiz zu festigen und weiter auszubauen. Dieses umfasst aktuell 10 bedeutende Partnerfirmen in der Deutschschweiz, die als Dienstleistungspaket vom Elektroschema über den Steuerungsbau, inkl. Programmierung und Dokumentation der Software-Applikation, bis zur Inbetriebnahme vor Ort alles kompetent anbieten können.

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sigmatek.ch

AktuelleTechnik –10/2016


Magazin Firmen Fakten Märkte 23

Sibalco AG hat das Produktfolio erweitert

Danielson Europe B. V. ändert seinen Namen in Schurter Electronics B. V.

Die Sibalco AG hat sämtliche Vertriebsaktivitäten des Bulgin Produktsortiments von der Compona AG übernommen. Im Zuge einer Fokussierung auf Ihre Kernkompetenzen tritt die Compona AG, ein führender Distributor von starken Handelsmarken im Bereich von Steckverbindern und Kabelkonfektion, den Vertrieb der Bulgin-Produkte an die Sibalco AG ab. Als Fachdistributor von elektromechanischen Komponenten für die industrielle Elektronik verstärkt die Sibalco AG damit ihre bereits bestehenden Aktivitäten mit den Bulgin- und Arcolectric-Produkten des Herstellers Elektron Technology und garantiert somit Kontinuität in der Beratung und im Service für dieses Sortiment.

Im Rahmen der weiteren Integration in die Schurter-Gruppe änderte Danielson Europe B. V. kürzlich seinen Namen in Schurter Electronics B. V. Die Firmenanschrift, der Unternehmenseintrag, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Bankkontonummer bleiben unverändert. Danielson wurde bereits 2014 von der Schurter-Gruppe übernommen. Seit dieser Zeit werden die DanielsonLösungen in die Schurter-Division-Eingabesysteme integriert. Als Teil von Schurter können die Kunden nun das volle Leistungsspektrum innerhalb der Schurter-Gruppe nutzen – von einzelnen Komponenten wie Schalter/Taster, Steckverbinder, Sicherungen und EMV-Filter bis zu kompletten Box-Build-Systemen und Elek­tronik.

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Magazin Firmen Fakten Märkte 24

Informatives Seminar zum Thema Oberschwingungen

Ausgezeichnete Platzierung an der RobotikWeltmeisterschaft in Leipzig

Über 20 Teilnehmer konnte die Staveb AG in den Räumlichkeiten der Interkantonalen Polizeischule IPH in Hitzkirch begrüssen. Ronald Grolimund – Geschäftsführer der Staveb AG – vermittelte zuerst die Grundlagen der Oberschwingungsthematik. So erläuterte er, was Oberschwingungen sind, aber auch, welche Einflüsse sie auf Strom und Spannung und somit die Netzqualität haben. Netzoberschwingungen können gravierende Folgen haben. Sie reduzieren die Systemeffizienz und verschwenden wertvolle Energie. Oberschwingungsströme überlasten und überhitzen zudem Elektroinstallationen, Transformatoren, Sicherungen, Leiter usw. und führen zu einer vorzeitigen Alterung des Systems. Oberschwingungen machen sich bemerkbar in Fehlfunktionen von elektronischen Steuerungen, Geräten, Messleitungen, IT-Abstürzen usw. und verursachen dem Betreiber enorme Kosten.

Die HFT Mittelland gratuliert ihrem Team «Solidus» zur Erlangung des zweiten Ranges in einem internationalen Umfeld. Rund 3500 Teil­nehmende aus über 45 Ländern und Regionen vereinten sich an dieser Weltmeisterschaft der Roboter und teilten wissenschaftliche Höchstleistungen und pure Begeisterung. Neueste Roboter und ihre Entwickler zeigten in 17 verschiedenen Disziplinen, was mittels Robotik heute möglich ist. Der RoboCup ist der führende und vielseitigste internationale Wettbewerb für intelligente Roboter sowie einer der bedeutendsten Technologie-Events der Forschung und Ausbildung in Robotik, künstliche Intelligenz, Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau. Das Robotik-Team «Solidus» der HFTM bietet ambitionierten Studierenden eine Plattform, ihr Wissen in den Bereichen Automation, Konstruktion und Programmierung zu vertiefen und sich an internationalen Wettbewerben mit Teams aus der ganzen Welt zu messen.

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Bundesarbeitsministerin Nahles zeichnet Harting aus

Weltweit angesehene Sicherheitsexpertin verstärkt Universal Robots

Die Tochtergesellschaft Harting Electric, die als Pilot-Unternehmen fungierte, bekam die entsprechende Urkunde überreicht. Das INQA-Audit «Zukunftsfähige Unternehmenskultur» ist ein Angebot der Initiative «Neue Qualität der Arbeit» und wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Als einziges Audit wird es von Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Kammern, Bund, Ländern und der Bundesagentur für Arbeit getragen. Es zeichnet Unternehmen und Verwaltungen aus, die sich nachweislich für eine mitarbeiterorientierte Arbeitskultur einsetzen, und befähigt Unternehmen dazu, Handlungsbedarf im eigenen Unternehmen zu erkennen und Probleme in Zusammenarbeit mit Beschäftigten, Betriebsräten und Führungsebene zu lösen. Um den Rahmen für ganzheitliche Entwicklungsprozesse zu schaffen, konzentriert sich das INQA-Audit auf die vier wesent­ lichen Handlungsbereiche für moderne Unternehmen: Personalführung, Chancengleichheit und Diversity, Gesundheit sowie Wissen und Kompetenz.

Roberta Nelson Shea ist neue Global-Technical-ComplianceBe­auf­­tragte bei Universal Robots. 23 Jahre lang hatte sie den Vorsitz des US-amerikanischen National Robot Safety Committee inne und verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung in der Fertigungsautomation. Ausserdem geniesst sie das Ansehen einer weltweiten Autorität im Bereich Roboter-Sicherheit – so hat sie erst kürzlich als Vorsitzende eines ISO-Komitees technische Spezifikationen mit Richtlinien für Sicherheitsbeurteilungen kollaborie­ren­der Roboter veröffentlicht. Wie es der Zufall wollte, bewarb sie sich selbst um die Stelle: «Ich hörte über mein Netzwerk von der offenen Position als Compliance-Beauftragte, und diese Gelegenheit schien perfekt auf meinen Lebenslauf zugeschnitten zu sein.» Mogens Saigal, Leiter der Abteilung Entwicklung bei Universal Robots, ist sehr zufrieden mit der neuen Rekrutierung: «Roberta Nelson Shea ist eine Berei­che­rung im Bereich der Roboter-Sicherheit.»

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AktuelleTechnik –10/2016


Connecting Global Competence

Planet e: Where the future begins. Embedded Solutions von morgen. Schon heute. Ausstellungsbereich Embedded: 8.–11. November 2016 electronica Embedded Forum: 8.–11. November 2016 Embedded Platforms Conference: 9.–10. November 2016 Alles zur electronica Embedded: electronica.de/embedded

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Weltleitmesse für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Elektronik Messe München I 8.–11. November 2016 I electronica.de Kontakt: BTO Solutions Schürch Tel. 044 350 3602 I info@bto-solutions.ch

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Magazin Firmen Fakten Märkte 26

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Neue Chancen für die Pneumatik «Um in der stark globalisierten und vernetzten Welt wettbewerbsfähig zu bleiben, muss die Automatisierung weiter vorangetrieben werden», ist Kurt Meili, Leiter Product Management bei der SMC Pneumatik AG, überzeugt. SMC entwickelt laufend neue pneumatische Komponenten mit integrierten Funktio­ nen und elektrischen Schnittstellen zur Einbindung in komplexe Maschinensteu­ erungen. Als Beispiele zählt er folgende Produkte auf: Luftsparventile für Zylin­ der sparen bis zu 40 Prozent Druckluft. Eine Drossel mit Ziffernanzeige erleich­ tert die Kontrolle für das Wartungs­ personal. Beim Standardventil der Serie SY hat SMC die Lebensdauer um 60 Pro­ zent gesteigert. Einzigartig auf dem Markt ist der Präzisionsdruckregler, der ganz ohne Eigenluftverbrauch aus­ kommt. Der neuste Vakuumerzeuger hat bereits Luftfilter, Schalldämpfer, Druck­ schalter und Drossel zur Feineinstellung inte­griert. Dank ausgeklügelter interner Steuerung spart er bis zu 90 Prozent Druckluft und passt mit seiner kompak­ ten Bauweise ideal auf bewegte Robo­ ter-Arme. Auch im Hinblick auf die zunehmende Robotik entwickelt SMC die neuste Generation pneumatischer Komponenten. Sie sind extrem kompakt im Vergleich zu herkömmlichen oder genormten Produkten, erreichen jedoch gleiche Leistungsdaten. smc.ch

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Auszeichnung für nachhaltige Qualität von Baumer Als erster Elektronik-Lieferant über­ haupt erhielt die Baumer Group die «Preferred Supplier»-Auszeichnung des Branchenprimus. Mit dazu geführt hat die einzigartige Tatsache, dass Baumer ununterbrochen über 4 Jahre hinweg den höchstmöglichen Level der Liefe­ rantenbeurteilung des Heidelberger Maschinenbauers erreicht hat. Eine hervorragende Leistung und Zeichen aussergewöhnlicher Kompetenz. In die Bewertung fliessen unterschiedliche Kennzahlen ein wie z. B. Null-FehlerRate der Produkt- und Prozessqualität, kontinuierliche Verbesserung, partner­ schaftliche Zusammenarbeit und Kom­ munikation sowie die zuverlässige logistische Leistung. Helmut Braun, Leiter der Qualitätssicherung Beschaf­ fung Elektrik, und Markus Vetter, Leiter des Elektronik-Einkaufs bei der Heidel­ berger Druckmaschinen AG, heben dabei vor allem die Durchgängigkeit der Qualitätserfahrung mit Baumer über alle Ebenen der Organisation hervor: «Qualität ist bei Baumer kein Schlag­ wort, sondern wirklich authentisch in der DNA des Unternehmens.» Ganzheitlich ist auch die Zusammen­ arbeit über den gesamten Produkt- und Lieferzyklus. Qualität ist also von der Entwicklung bis zum Verkauf ein Reflex bei Baumer. baumer.com

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AktuelleTechnik –10/2016


Magazin Firmen Fakten Märkte 27

Simulation im grossen Stil Als Hersteller in der Prozessautomatisierung gibt es viele Möglichkeiten, Messgeräte zu testen und zu validieren – selten jedoch bereits in einer frühen Entwicklungsphase unter echten Bedingungen im eigenen Werk. Rockwell Automation, Experte für Automatisierungslösungen in der industriellen Produktion, und Endress + Hauser, Profi für die industrielle Messtechnik, haben nun die erste gemeinsame Anlage für Test- und Validierungszwecke in Europa eingeweiht. Kernstück der Anlage im Werk von Endress + Hauser in Maulburg sind drei massive Tanks, die zwischen 2000 und 26 000 Liter Öl fassen. Auf den Tanks sind zwei Dutzend Mess­ geräte von Endress + Hauser mit un­ter­schiedlichen Messprinzipien installiert, die wiederum mit dem Plant-PAxLeitsystem von Rockwell Automation kommunizieren. So erhalten alle Personen im Testzentrum auf einen Blick konkrete Informationen und Diagnosen über das Verhalten der Tankinhalte. ch.endress.com

ABB ernennt Guido Jouret zum Chief Digital Officer ABB hat Guido Jouret, einen Pionier des Internets der Dinge, zum 1. Oktober 2016 zum Chief Digital Officer ernannt. Er wird direkt an Ulrich Spiesshofer, CEO von ABB, berichten. Jouret wird die Entwicklung und Bereitstellung von ABBs digitalen Lösungen für Kunden weltweit und in allen Geschäftsbereichen vorantreiben. Jouret ist belgischer und US-amerikanischer Staatsbürger und verfügt über langjährige Erfahrung im Silicon Valley. Nach seiner Promotion im Fachbereich Informatik war er 20 Jahre bei Cisco tätig. Zuletzt übernahm er dort als General Manager den Geschäftsbereich Internet der Dinge, dessen Aufgabe es ist, Milliarden von Geräten aus nahezu allen Industrien mit dem Internet zu verbinden. Davor war Jouret Chief Technology Officer und General Manager der Cisco Emerging Technologies Group, die für die Förderung innovativer Ideen (Business Incubation) verantwortlich zeichnete. Unter seiner Führung hat das Team neun Start-ups gegründet, unter anderem die Cisco-Geschäftsbereiche TelePresence und Internet of Things. abb.ch

Short Cuts

Schneider Electric fördert Silicon-Valley-Start-ups Schneider Electric lanciert sein neues Silicon-Valley-Innovationsprogramm. Es fördert Start-ups, die an der Schnittstelle zwischen Energieversorgung und dem Internet der Dinge (IoT) tätig sind. Damit ist der Grundstein für weitere weltweite Innovationen von Schneider Electric gelegt: «Das Internet der Dinge bietet in

Zeiten zunehmender Konvergenz von Urbanisierung, Elek­ trifizierung und Digitalisierung die grösste Möglichkeit für einen Wandel unserer Indus­ trie», erklärt Prith Banerjee, Chief Technology Officer bei Schneider Electric. «Mit dem IoT entwickelt sich eine neue Marktdynamik. Dadurch können wir Daten noch besser nutzen, um unseren Kun­den Mehrwert zu bieten. Gemeinsam mit inno­vati­ ven Start-ups erschliessen wir neue Geschäfts­modelle und

erarbeiten zukunftsweisende Lösungen für das Energie­ma­ na­gement.» Heiden Power vertreibt Produkte der Infratek Heiden power GmbH ver­treibt ab dem 1. November 2016 die Produkte und Interessen der Infratek AG in Deutschland sowie Österreich. Somit kann die gesamte Linie der Leistungs­analysatoren, Batterieprüfgeräte und Leistungsmesswandler in Pürgen bezogen werden.

Aktuelle Technik –10/2016


Magazin Agenda 28

Datierte Veranstaltungen

30. November 2016 CE-Seminar: Effiziente CE-Kennzeichnung von Maschinen und Anlagen Ziel dieser Seminare ist es, einen möglichst raschen Überblick darüber zu geben, in welcher Weise die Maschinenrichtlinie für ein Unternehmen wichtig ist und wie die Anforderungen der MRL möglichst rasch und effizient erfüllt werden können. Programm – 1. Tag: Beantwortung grundsätzlicher Fragen Programm – 2. Tag: Beispielhafte Konformitätsbewertung Kursort: Küsnacht Kosten: 1 Tag: CHF 693.—/2 Tage: CHF 1034.— IBF – Automatisierungs- und Sicherheitstechnik GmbH, Bahnhofstrasse 8, A-6682 Vils, Tel. +43 56 77 53 53-0 ibf.at/ce-kennzeichnung

November 2016 Die Automation Academy Schweiz bietet folgende Kurse an: > 15. – 16. November 2016, Kursdauer: 2 Tage, Kursort: Frauenfeld SPE611 – Automation Studio Training: Einführung mapp View > 27. – 28. November 2016, Kursdauer: 2 Tage, Kursort: Frauenfeld EM441 – Automation Studio Workshop: Antriebstechnik elek­tronische Getriebe und Kurvenscheiben Anmeldung und Info unter: training.ch@br-automation.com B & R Industrie Automation AG Langfeldstrasse 90, 8500 Frauenfeld, Tel. +41 52 728 00 55 br-automation.com

10. bis 25. November 2016 Kurse von Stettbacher > 10: Grundlagen für Ingenieure und Informatiker Algorithmen, Zahlensysteme und Digitaltechnik Datum: 10. – 11.11.16 > 20: Digitale Signalverarbeitung und Regelungstechnik Modul A: Grundlagen digitaler Filter und Regler Datum: 16. – 18.11.16 > 21: Digitale Signalverarbeitung und Regelungstechnik Trainings-Tag zu Modul A Datum: 25.11.16 Stettbacher Signal Processing AG, Neugutstrasse 54, 8600 Dübendorf, Tel. +41 43 299 57 23, www.stettbacher.ch

AktuelleTechnik –10/2016

16. — 17. November 2016 Schüttgut Basel 2016 Fachmesse für Granulat-, Pulver- und Schüttgut-Technologien Am 16. und 17. November 2016 treffen zum fünften Mal internationale und nationale Anbieter von Technologien der Schüttgut-Verarbeitung, des Handlings, der Lagerung, der Verpa­ckung und des Transports auf Schweizer Entscheidungsträger. Ort: Messe Basel Easyfairs Switzerland GmbH, St.-Jakobs-Strasse 170a, 4132 Muttenz easyfairs.com

16. November 2016 MINT-Leitmesse advanceING 2016 Virtual Reality, Smart Homes, Industrie 4.0: Die fortschreitende Digitalisierung in allen Bereichen unseres Wirtschaftslebens führt dazu, dass Informatiker als Recruiting-Zielgruppe immer gefragter werden. Der Fachkräftemangel hat die IT-Branche fest im Griff. Die advanceING, die Schweizer Karrieremesse für Fach- und Führungskräfte mit MINT-Hintergrund, setzt am 16. November 2016 genau hier an. Ort: Kongresshaus Zürich info@advanceing.ch

Laufende Veranstaltungen

2016 Schulungen bei Beckhoff – TwinCAT – Basisschulung (3 Tage) – TwinCAT – Motion (2-tägig) – Inbetriebnahme und Service mit Twin-CAT (3 Tage) – EtherCAT-Training (1 Tag) – Industrie-PC, Embedded PC, Control Panels (1 Tag) – TwinSafe-Training (1 Tag) Beckhoff Automation AG, Rheinweg 9, 8200 Schaffhausen beckhoff.ch

2016 Schmersal Seminarprogramm: tec.nicum academy Die tec.nicum academy bietet ein umfassendes Schulungs- und Seminarprogramm zum Thema Maschinen- und Anlagensicherheit. Schmersal Schweiz AG, Moosmattstrasse 3, 8905 Arni info-ch@schmersal.com


2016 Workshops bei Sigmatek – Workshop SPS & HMI (4 Tage) – Workshop Motion (½ Tag) – Workshop Safety (½ Tag) – Schnupperkurs Starterkit (1 Tag) Sigmatek Schweiz AG, Schmittestrasse 9, 8308 Illnau sigmatek-automation.ch

2016 Fit im Umgang mit WinCC Maschinennah im TIA-Portal — mit Gratis-Starterkit Der Kurs «Simatic WinCC maschinennah im TIA-Portal (TIAWCCM)» vermittelt den Teilnehmern Kenntnisse, um mit der Software auf Basis TIA-Portal schnell und einfach maschinenund anlagenspezifische Bedien- und Beobachtungsaufgaben zu projektieren. Die Teilnehmer lernen, Grafikbilder zu designen und zu dynamisieren, Meldungen und Werte zu archivieren und die entsprechenden Archive zu konzipieren und zu realisieren. Durch den erlernten sicheren Umgang mit dem System können Teilnehmer die Engineering-Phase effektiv nutzen. Ausserdem erhält jeder Kursbesucher ein Gratis-Starterkit. Neue Funktionalitäten und Projektierungsoberflächen Die kostenlose Halbtagesveranstaltung «WinCC (TIA-Portal) Einsteiger-Workshop (TIA-WINCC)» richtet sich an Einsteiger und Umsteiger und beschäftigt sich mit dem Kennenlernen der neuen Funktionalitäten und der erneuerten Projektierungsoberflächen bei WinCC im TIA-Portal. Ausserdem wird das Thema Migration von WinCC Flexible auf WinCC (TIA-Portal) behandelt, um den Umstieg von Basic- und Mobile-Panels der 1. Generation, die ab 1. 10. 2016 in Auslauf deklariert werden, auf die 2. Generation zu erleichtern. Der Workshop wird abwechslungsreich gehalten, indem das TIA-Portal live gezeigt wird und einige Beispiele in Form von Übungen von Teil­nehmern auf den vorhandenen Programmiergeräten aus­probiert werden. siemens.ch/sitrain Siemens Schweiz AG, industry.ch@siemens.com


Automation CE-Kennzeichnung 30

IBF Solutions AG

CE-Kennzeichnung elektrischer Geräte

Für eine CE-Kennzeichnung von Produkten, die der Niederspannungs­richtlinie 2014/35/EU unterliegen, muss seit Kurzem definitiv eine Risikobeurteilung durchgeführt werden. Eine Übersicht.

in der Praxis konkret durchgeführt und dokumentiert werden muss, sie muss lediglich «geeignet» sein. Im Wortlaut: «Der Hersteller erstellt die technischen Unterlagen. Anhand dieser Unterlagen muss es möglich sein, die Übereinstimmung eines elektrischen Betriebsmittels mit den betreffenden Anforderungen zu bewerten; sie müssen eine geeignete Risikoanalyse und -bewertung enthalten.»

Ing. Helmut Frick – Am 20. April 2016 ist die 2-jährige Übergangsfrist für die im Alignment Package im EU-Amtsblatt L 96 vom 29. März 2014 veröffentlichten EU-Richtlinien abgelaufen! Damit herrscht jetzt endgültig Klarheit: Auch für Produkte, die der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU unterliegen, muss eine Risikobeurteilung durchgeführt und dokumentiert werden! Erst dann darf die CE-Kennzeichnung erfolgen und die Konformitätserklärung rechtsverbindlich unterschrieben werden. Die betroffenen Produkte Welche Produkte sind davon betroffen? Neben Haushaltgeräten und einer Fülle anderer elektrischer Geräte wie Überspannungsschutzgeräte, Elektromotoren sowie Audio- und Videogeräte fallen vor allem für sich allein in den Verkehr gebrachte Schaltschränke in den Anwendungsbereich der Niederspannungsrichtlinie. Eine detaillierte Aufstellung ist auf der Liste der harmonisier­ ten Normen nach Niederspannungsrichtlinie im EU-Amtsblatt zu finden. Schaltschränke für Maschinen Im Maschinen- und Anlagenbau werden Schaltschränke häufig zugekauft. Dadurch AktuelleTechnik –10/2016

ergibt sich eine wichtige Schnittstelle zwischen dem Maschinenbau und den Herstellern der Schaltschränke. Wenn zum Beispiel in der Maschine für die Absicherung eines Gefährdungsbereichs eine steuerungstechnische Schutzeinrichtung zum Einsatz kommt, befinden sich die Posi­ tionswächter dafür direkt an der Maschine, die Auswertegeräte und die Aktoren jedoch im Schaltschrank. Der Schaltschrankbauer wird, sofern vertraglich nicht anders vereinbart, «seine» Risikobeurteilung auf die im Inneren des Schaltschranks liegenden elektrischen Gefährdungen beziehen. Mit dem Ausstellen der EG-Erklärung erklärt der Hersteller des Schaltschranks somit die Rechtskonformität des Schaltschranks für sich, aber natürlich nicht die Tauglichkeit des Schaltschranks im Zusammenspiel mit der Maschine! Dies zu prüfen liegt in der Verantwortung jenes Unternehmens, das die Maschine oder Anlage in den Verkehr bringt.

Verwirrung um Normen Die nach Maschinenrichtlinie harmonisierte Norm EN ISO 12100 (Sicherheit von Maschinen – Allgemeine Gestaltungsleitsätze – Risikobeurteilung und Risikominderung) ist im EU-Amtsblatt nach Niederspannungsrichtlinie nicht gelistet. Dies führt zur Frage, ob diese Norm dennoch für Risikobeurteilungen nach der Niederspannungsrichtlinie angewendet werden darf? Die Beantwortung dieser Frage unterstützt die Darstellung in Abb. 1. – EN ISO 12100 wurde auf Basis des übergeordneten ISO/IEC-Guide 51 (Safety aspects – Guidelines for their inclusion in standards) entwickelt. Darauf wird in der Einleitung der EN ISO 12100 hingewiesen: «Soweit dies bei der Abfassung der vorliegenden Internationalen Norm zweckdienlich war, wurde der ISO/IEC Guide 51 berücksichtigt.» Dieser Guide richtet sich aber nicht an Konstrukteure und Planer, sondern an Hersteller von Normen. Somit wäre zu erwarten gewesen, dass EN ISO 12100 entweder auch nach der Niederspannungsrichtlinie als harmonisierte Norm gelistet wird oder dass es parallel zur EN ISO 12100 eine Basisnorm für die Durchführung von Risikobeurteilungen nach Niederspannungsrichtlinie geben würde. Das ist aber nicht der Fall. Stattdessen wurde 2014 der CENELEC-Guide 32 (Guidelines for Safety Related Risk Assessment and Risk Reduction for Low Voltage Equipment) entwickelt.

Gesetzliche Forderung zur Risikobeurteilung Im Gegensatz zur Maschinenrichtlinie ent- CENELEC Guide 32 hält die Niederspannungsrichtlinie selbst Im Vorwort dieses Guide finden sich intereskeine Vorgaben, wie eine Risikobeurteilung sante Informationen zur Anwendbarkeit im


Automation CE-Kennzeichnung 31

Abb. 1: Risikobeurteilung nach Niederspannungs­ richtlinie: Zusammenhang zwischen ISO/ICEGuide 51, CENELEC-Guide 32 und EN ISO 12100. Bild: IBF Solutions AG

Zusammenhang mit der Niederspannungsrichtlinie: «The content of this Guide reflects the requirements in the Low Voltage Directive 2014/35/EU.» Ein Vergleich mit EN ISO 12100 zeigt, dass die Methoden im Grundsatz völlig identisch sind. Darüber hinaus existieren elektrotechnische Produktnormen, die auf dem ISO/ IEC-Guide 51 basieren und das Verfahren nach ISO 12100 auch für elektrotechnische Produkte als geeignet erklären. Ein Beispiel dafür ist in EN 61010-1:2010 im Anhang J (Risikobeurteilung) zu finden: «Im Folgenden ist ein Verfahren zur Beurteilung eines RISIKOS beschrieben, das auf dem ISO/IECGuide 51 (1999) basiert. Andere Verfahren sind in ISO 14971, SEMI S10, IEC 61508, ISO 14121-1 (Anm.: heute ISO 12100) und ANSI TR3 beschrieben. Andere eingeführte Verfahren zur Risikobeurteilung können ebenfalls genutzt werden.» Somit liegt man aus Sicht des Verfassers grundsätzlich nicht falsch, wenn auch für elektrische Geräte die nach der Maschinenrichtlinie harmonisierte Norm EN ISO

Massnahmen der Stufen eins und zwei 12100 anwendet wird. Viel wichtiger als sich in juristischen und normativen Details hinreichend gemindert werden konnte. zu verlieren, ist es, dafür zu sorgen, dass sich alle am Entwicklungsprozess beteiligBesonders wichtig: Die Sicherheit muss ten Personen an der Risikobeurteilung ent- im Konstruktionsprozess geplant werden! sprechend beteiligen. Leider kommt es in der Praxis viel zu häufig vor, dass Risikobeurteilungen erst durch­ geführt werden, wenn das Produkt bereits Risikobeurteilung in der Praxis Das pragmatische Vorgehen beschreibt am hergestellt oder sogar ausgeliefert ist. besten das Bild 1 der EN ISO 12100 (siehe Dieses Vorgehen ist mit hohen wirtschaft­ Ausgabe 06-2016, Seite 34, von «Aktuelle lichen Risiken verbunden, wie das aktuelle Technik»). Es stellt den dreistufigen itera­ Beispiel des Rückrufs des Samsung Galaxy tiven Prozess zur Risikominderung schema- Note 7 eindrucksvoll vor Augen führt! tisch dar. Diese Darstellung befindet sich in etwas einfacherer Form auch im ISO/IEC- Software-technische Unterstützung Guide 51 sowie im CENELEC-Guide 32. Die Ein TÜV-geprüftes System zur normen­ wichtigsten Schritte bei der normenkonfor- konformen Durchführung und Dokumen­ men Risikobeurteilung sind: tation von Risikobeurteilungen nach EN ISO 1. Festlegung der Grenzen des Produkts 12100 ist das von der Firma IBF entwickelte (bestimmungsgemässe Verwendung, vor- Software-Tool Safexpert. Besonders werthersehbare Fehlanwendung, …) voll sind die Statusauswertungen, die auf 2. Identifizieren aller Gefährdungen in allen Knopfdruck anzeigen, für welche identifiLebensphasen, wie z. B. im Normalbetrieb, zierten Gefährdungen das Risiko nicht hinbeim Reinigen, Umrüsten usw. Dazu dient reichend gemindert wurde. Die inte­grierte Normenverwaltung untereine beispielhafte Gefährdungsliste in Anhang B der EN ISO 12100 oder in An- stützt bei der Suche nach geeigneten Norhang A des CENELEC-Guide 32. men und ermöglicht den direkten Zugriff 3. Für alle identifizierten Gefährdungen auf die Volltexte harmonisierter europäimuss das Risiko eingeschätzt werden. scher Normen in deutscher und englischer Das muss nicht dieselbe Person für alle Sprache. Hilfreich ist auch die kontinuierliGefährdungen erledigen! che Prü­f ung, ob die aktuell gewählte Lö4. Dann muss im Rahmen der Risikobewer- sung noch dem aktuellen Stand der Nortung entschieden werden, ob das (Rest-) mung entspricht. Risiko akzeptabel ist oder ob es (weiter) Seit März ist das neue CE-Leitfaden-Moreduziert werden muss. dul nach Niederspannungsrichtlinie verfüg5. Wenn das Restrisiko nicht akzeptabel ist, bar. Kostenlose Downloads und weiterfühmuss eine geeignete Risikominderung rende Informationen: nach dem «Dreistufenverfahren» erfol- www.ibf.at/nieder­spannungsrichtlinie. gen: 1., inhärent sichere Konstruktion, 2., Schutz­massnahmen und 3., Benutzerin- ibf.at formationen, falls das Risiko nicht mit den ibf-solutions.ch

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Aktuelle Technik –10/2016


Automatisierung Instandhaltung 32

Bosch Rexroth Schweiz AG

Die fünf teuersten Einsparideen für die Instandhaltung

Wenn Maschinen oder Teile der Automatisierung ausfallen, dann wird es teuer, vor allem, wenn dadurch die ganze Produktionslinie zum Stillstand kommt. Instandhaltung lohnt sich also. Doch überall lauern Sparfallen.

Bei Neuanlagen steht bei einem Stillstand bevor er zu einem Ausfall führt. Bahnt sich noch der Hersteller in der Haftung, danach bei einer Komponente Verschleiss an, dann liegt die Verantwortung allein bei der Ins- erhält die Instandhaltung eine entspretandhaltung des Betreibers. Instandhalter chende Warnung. Sie kann dann den Ausmüssen aber ihre «unproduktiven» Kosten tausch für eine ohnehin produktionsfreie Zeit ständig rechtfertigen und versuchen des- einplanen, die Ersatzteile ohne Eilzuschlag halb, sie zu senken. Doch manche kurzfris- bestellen und in aller Ruhe austauschen. tige Einsparidee verursacht am Ende nichts als wesentlich höhere Gesamtkosten. Hier Für jede Technologie die fünf teuersten und leider nicht seltenen einen anderen Service-Anbieter Auf den ersten Blick ist das Sparpotenzial Fehler bei der Wartung von Anlagen. eindeutig: Für die Wartung der Steuerungstechnik hat Dienstleister A das beste AngeAuf Verschleiss warten Das ist der klassische Service-Ansatz, wie er bot, für die Hydraulik Dienstleister B, und für seit Beginn der maschinellen Fertigung mechanische Fragen bekommt C den umgesetzt wurde: Regelmässige Wartungs- Zuschlag. Kein Problem in Routinefällen – intervalle einhalten und wenn eine Kompo- aber sobald es komplexer wird, steigt der nente in der Zwischenzeit ausfällt, unter Koordinationsaufwand enorm an. Ist es hohem Zeitdruck austauschen. Diese Strate- wirklich ein Problem der Hydraulik oder doch gie nahm Maschinenstillstandzeiten und Eil- der Steuerung? Schnell wird der Schwarze zuschläge in Kauf, weil es lange Zeit keine Peter hin- und hergeschoben, und dann Alternative gab. Das gilt nicht mehr. Moderne ar­beiten verschiedene Dienstleister parallel Konzepte setzen Sensorik und Auswertungs- an der Maschine und verursachen erheb­ Software ein, um durch Veränderungen der liche Kosten. Hier hilft es, von Anfang an Betriebszustände Verschleiss zu erkennen, einen Dienstleister für die gesamte Antriebs-

AktuelleTechnik –10/2016

und Steuerungstechnik als Partner ins Boot zu holen. Denn dann muss dieser die Komplexität in den Griff bekommen. Austauschen statt reparieren Unter Zeitdruck sind die einfachen Lösungen oft die Beliebtesten, aber selten die Günstigsten. Komplexe Baugruppen wie Axialkolbenpumpen unterliegen einem natürlichen Verschleiss. Im Servicefall ist es am Einfachsten, eine neue Pumpe zu bestellen und einzubauen. Mit ein wenig Vorbereitung können Instandhaltungsabteilungen diese Kosten erheblich senken. Hersteller wie Bosch Rexroth bieten mit Austauschprogrammen eine Alternative zum Kauf neuer Komponenten und Baugruppen. Der Austausch einer verschlissenen durch eine fachmännisch überholte Pumpe spart Kosten und gibt dennoch Sicherheit, weil der Hersteller dafür eine Neuteilgarantie gibt. Besonders sinnvoll für Unternehmen, die viele solcher Komponenten einsetzen: Mit dem Hersteller eine Vereinbarung treffen, bei der eine defi­ nier­te Anzahl von überholten Baugruppen


Automatisierung Instandhaltung 33

X-gateway für Feldbus und Ethernet

auf Lager liegt. Entnimmt die Instandhal- Bei den Ersatzteilen sparen tung eine Pumpe, wird der Bestand automa- Sie wecken den Sparfuchs in uns: Sonderantisch wieder aufgefüllt. gebote für Ersatzteile, die teilweise nur einen Bruchteil dessen kosten, was der OriModernisierungen hinauszögern ginalhersteller verlangt. Ein paar Klicks, und Never change a winning team – diesen schnell sind enorme Summen gespart – Ansatz verfolgen manche Unternehmen scheinbar. Denn diese Billigangebote sind auch bei den elektronischen Bauteilen ihrer oft «Fakes». Sie ähneln nur äusserlich den eingesetzten Maschinen wie Steuerungen Originalteilen, sind aber in Leistung und und entsprechender Software. Wenn diese Lebensdauer oft deutlich unterlegen. Vernach langer Laufzeit dann doch einmal aus- meintliche Einsparungen gehen schnell verfallen, kann es für einen einfachen Aus- loren, weil solche Bauteile viel schneller tausch zu spät sein, denn die Lebenszeit verschleissen und damit häufiger zu elektronischer Bauteile ist in der Regel Maschinenstillstand führen. Die Verwenkürzer als die von mechanischen Kompo- dung von nachgebauten Ersatzteilen kann nenten. Wer sich also darauf verlässt, bei erhebliche Schäden und Produktionsausfall Bedarf eine Originalsteuerung der 1990er- nach sich ziehen. Kurzfristig gespart –langoder Anfang der 2000er-Jahre kaufen zu fristig extrem hohe Folgekosten. können, kann Pech haben. Seitdem haben die meisten Hersteller gleich mehrere Pro- boschrexroth.com duktgenerationen entwickelt, und die aktuellen Versionen sind mit denen von vor 10, 15 oder 20 Jahren nicht kompatibel. Der Umstieg erfordert oft einen hohen Programmieraufwand und Veränderungen an der elektrischen und automationstech­ nischen Ausrüstung. Die Lösung: elektronische Bauteile regelmässig modernisieren. Das steigert die Produktivität der Maschinen und sichert ihre Servicefähigkeit: Eine moderne und leistungsfähige Steuerungsplatine zu ersetzen dauert nur wenige Mi­ nuten, sie komplett neu zu programmieren kann Wochen in Anspruch nehmen.

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Automation Produkt-News 34

Modbus Seriell-Ethernet Gateways mit LWL-Anbindung

Flugzeug-Inspektionsroboter reduziert Wartungszeiten Um die Dauer von Liegezeiten zu reduzieren und die Sicherheit durch verbesserte Wartung weiter zu erhöhen, haben die Lufthansa Technik AG und das Institut für Flugzeug- und Produktionstechnik der Technischen Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit zwei Industriepartnern den mobilen Roboter «Morfi» zur automatischen Inspektion der Flugzeugaussenhaut entwickelt. Igus Lagertechnik hilft dabei, Gewicht einzusparen, und bietet zusätzlich neue konstruktive Möglichkeiten. «Morfi» führt thermografische Risskontrollen an der Aussenhaut von Verkehrsflugzeugen durch und soll das bisherige aufwendige Verfahren ersetzen. Die bisher manuell durchgeführten Inspektionen erfordern höchste Aufmerksamkeit der Mitarbeiter, sodass es zu zeit- und kosten­intensiven Liegezeiten des Flugzeugs kommt. Eine Lösung zur effizienten Durchführung solcher Inspektionen ist «Morfi», der sich selbstständig auf dem Flugzeugrumpf fortbewegt und dessen thermografischer Messsensor präzise in den gewünschten Bereichen positioniert werden kann. igus.ch

Moxa hat die Geräteserie der Modbus Gateways MGate MB3170 erweitert und bietet neu Geräte mit integrierten Modbus TCP-Fiberports an. Somit können die Gateways neben der Konvertierung von Modbus RTU/ASCII auf Modbus TCP auch die Anbindung an ein optisches Ethernet Netz realisieren. Allfällige zusätzliche optische Ethernet Konverter oder Switches werden nicht mehr benötigt. Die MGate MB3170 können mit der optischen 100Base-FXSchnittstelle in den Multimode-Aus­füh run­gen Distanzen bis 5 km und als Singlemode-Versionen bis 40 km übertragen. Die MGate MB3170/3270 sind Gateways, um eine Kommunikation zwischen Modbus-RTU/ASCII- und Mod­bus-TCP-Netzen zu ermöglichen. Die Geräte verfügen über 1–2 serielle Ports (Master/Slave) und über 2 elek­ trische bzw. einen optischen Fast Ethernet Port. Bei den Versionen mit 2 elektrischen Ports lassen sich die Geräte ohne zusätzliche Switches schlaufen. Konfiguration der MGate Gateways über den MGate Manager. omniray.ch

Embedded Box PC für Schienenfahrzeuge Der neue Railway Computer Compact 8 der Embedded-Spezialistin Syslogic erfüllt die Anforderungen der Bahnindustrie. Das Gerät wird an der diesjährigen InnoTrans, der weltgrössten Bahnmesse, erstmals dem Fachpublikum präsentiert. Es eignet sich als Datenlogger, FIS-Rechner (Fahrgastinformationssystem), Steuerungsrechner, Content Server, Kommunikationsrechner oder Network Video Recorder. Wichtiges Kriterium für Embedded Computer, die in Bahnapplikationen eingesetzt werden, ist die Erfüllung der Branchennormen. Der Railway Computer Compact 8 ist für einen Temperaturbereich von – 40 °C bis + 85 °C auf Bauteilebene zugelassen und erfüllt damit die Norm EN50155, Klasse TX. Weiter bietet der Railway Computer eine Netzausfallüberbrückung bis 10 Millisekunden nach EN50155, Klasse S2, sowie volle EN61373-Konformität in Hinblick auf Schocks und Vibrationen, EMV (elektromagnetische Verträglichkeit) und elektrische Isolationsanfor­ derungen. Ausserdem erfüllt das Gerät die Brandschutznorm für Schienenfahrzeuge nach EN45545. syslogic.com

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Automation Produkt-News 35

Kommunikationsprozessor für offene Datenübertragung

Klarsicht bei NetzteilNormensalat

Siemens erweitert seinen Controller Simatic S7-400 um den Kommunikationsprozessor CP 443-1 OPC UA (Unified Architecture). Über die standardisierte OPC UA-Schnittstelle ermöglicht der Prozessor einen direkten und schnellen Datenaustausch zwischen Automatisierungskomponenten verschiedener Hersteller. Anwender können den CP 443-1 OPC UA als Client und als Server einsetzen und damit beispielsweise die Simatic S7-400 an ERP-Systeme anbinden. Haupteinsatzgebiete liegen in Simatic S7-400-Applikationen, beispielsweise in der Automobil-, Ölund Gas- sowie der Nahrungsmittelindustrie. Ausserdem lässt sich der Prozessor in der Verkehrstechnik, beispielsweise der Tunnelautomatisierung, einsetzen. Mit dem Prozessor schafft Siemens eine wichtige Grundlage für die durchgängige offene Kommunikation in industriellen Netzwerken. Als OPC-UAServer stellt der neue Kommunikationsprozessor Daten der Simatic S7-400 zur Verfügung, auf die OPC UA-Clients wie HMI-, MES-, ERP- oder SCADA-System zugreifen können.

Mit der neuen Schaltnetzteil-Serie IM-PWXXX erhält der Anwender ein Netzteil, das mit dem Normensalat aufräumt und sowohl der industriellen Norm EN 60950-1 als auch der medizinischen Norm EN 60601-3 entspricht. E MV, CB und CE sind ebenfalls mit entsprechenden Zertifikaten belegt. Egal ob ITE oder medizintechnische Anwendungen: das Netzteil passt. Dies betrifft auch die Normen UL, CB, CE, TÜV, CSA, VDE, EN, IED und FCC. Die neue Serie besteht aus modernen Einbau-Schaltnetzteilen mit 65 W, 180 W und 280 W oder Desktop-Netzteilen mit 110 W oder 300 W Ausgangsleistung. Die verfügbaren Standard-Ausgangsspannungen sind je nach Modell 5 V, 12 V, 15 V, 19 V, 20 V, 24 V, 28 V, 48 V, 54 V und 56 V. Auf Wunsch können auch modifizierte Geräte oder komplette kundenspezifische Netzteile angeboten werden. Mustergeräte sind ab sofort ab Lager Oberrohrdorf lieferbar.

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Whitepaper zum Thema intelligente Verdrahtung Unter dem Titel «Ist eine konventionelle Verdrahtung noch zeitgemäss?» betrach­tet der Autor Heribert Einwag die Möglichkeiten, die dem Maschinenbauer hinsichtlich Verbindungs­ technologien heute zur Verfügung stehen. Anhand von Berechnungen zeigt das Dokument auf, wie Maschinenbauer aufwendige Kabelführungen vermeiden können. «Industrielle Feldbussysteme sind in allen modernen Anwendungen an die Stelle konventioneller Feldverdrahtung getreten, da sie enorme Vorteile bieten: Sie sparen Zeit und Geld, lassen sich einfacher entwerfen, bieten eine höhere Funktionsvielfalt und helfen bei der Diagnose und schnellen Lokalisierung von Störungen», so Autor Heribert Einwag, Produktmanager bei Eaton. Für eine solche Lösung kommen intelligente Module zum Einsatz, die auf Standardkomponenten aufgesteckt werden. Diese Module werden dann über standardisierte Gerätestecker über eine Flachleitung mit einem Gateway verbunden, das die Kommunikation mit allen gängigen Feldbussystemen ermöglicht.

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Automation Produkt-News 36

LXI Digitizer mit synchroner Vielkanal-Datenerfassung

Industrie-Notebook für effizientes Engineering

Spectrum hat seine populäre Serie von LXI-basierten digitizer-NETBOX-Geräten um acht neue vielkanalige DN6.49xInstrumente mit 24 bis 48 synchronen Kanälen erweitert. Die Geräte sind die ideale Wahl, wenn eine grosse Anzahl Signale mit hoher zeitlicher Auflösung und Präzision erfasst und analysiert werden soll. Mögliche Signalquellen sind z. B. Sensoren, Detektoren, Umrichter, Antennen oder andere elektronische Quellen. Jeder Kanal des DN6.49x Digi­ tizers ist mit einem eigenen hochgenauen 16-Bit-A/D-Wandler und einem universellen Vorverstärker mit sechs Eingangsbereichen von ±200 mV bis ±10 V, umschaltbarer Eingangsterminierung (50 Ω und 1 MΩ) sowie programmierbarem Offset ausgestattet. Der Käufer kann dabei zwischen Modellen mit 10 MS/s oder 60 MS/s Abtastrate sowie einem Speicherausbau von entweder 64 MSample (128 MB) oder 128 MSample (256 MB) pro Kanal wählen. Für die bestmögliche Anpassung können die Eingänge von single-ended zu differenziell umgeschaltet werden, sodass 12 bis 24 differenzielle Eingangspaare zur Verfügung stehen. Alle A/D-Wandler werden absolut synchron getaktet, sodass das exakte SignalTiming sowie die Phasenrelation zwischen den Kanälen genau aufgezeichnet werden können. Das flexible Front-End und die leistungsstarke Takterzeugung werden von einer fortschrittlichen Triggereinheit ergänzt, sodass eine Vielzahl von Anwendungen abgedeckt werden können.

Die neueste Generation der einschaltfertigen, robusten Industrie-Notebooks hat Siemens mit einer Vielzahl praxis­ naher Funktionen ausgestattet. Das Programmiergerät Simatic Field PG M5 ist mit vorinstallierter Simatic Engineering-Software TIA Portal für schnelle und effiziente Projektierung, Inbetriebnahme, Service und Wartung ausgelegt sowie für das Engineering im Technischen Büro geeignet. Das neue Notebook mit robuster Hardware für mobile Einsätze in Industrieanlagen gibt es in zwei Versionen: Die Comfort-Ausführung ist mit einem Intel-Core-i5-Prozessor ausgestattet, die Advanced-Variante mit dem leistungsfähigeren Intel-Corei7-Prozessor. Zudem lässt sich das Advanced-Gerät mit den Schnittstellen der vorherigen Controller-Generation Simatic S5 konfigurieren. Das neue Simatic Field PG M5 bietet onboard alle zum effizienten Engineering von Indus­ trieautomatisierungsanwendungen notwendigen Schnittstellen: zum Beispiel eine Profibus- und zwei Profinet-Schnittstellen zur Anbindung an den Automatisierungsprozess sowie vier USB-3.0-Schnittstellen. Per Simatic Card Reader-Schnittstelle lassen sich Simatic-Speicherkarten direkt auf dem Industrie-Notebook programmieren. Optimiert für das Engineering mit dem TIA-Portal, wird Simatic Field PG M5 einschaltfertig mit vorinstallierter Simatic-Engineering-Software ausgeliefert – für die aktuelle und die Vorgängergeneration an Simatic Controllern und HMI-Geräten.

spectrum-instrumentation.com

Durchgehende Sicherheitslösung für IoT-Systeme Microchip kündigt die branchenweit erste durchgehende Sicherheitslösung für IoT-Systeme (Internet der Dinge) an, die mit dem Amazon Web Services IoT (AWS IoT) verbunden werden. Microchip und AWS entwickelten zusammen diese integrierte Lösung, damit IoT-Einrichtungen einfach in das IoT-Sicherheits-Authentifizierungsmodell von AWS eingebunden werden können. Die Lösung erhöht die Sicherheit, vereinfacht die Versorgungskette und ist die schnellste Möglichkeit, eine Anbindung an die AWS Cloud zu schaffen. Derzeit müssen Drittanbieter von Microchip, die an den AWS-IoT-Service angeschlossen sind, spezielle Massnahmen ergreifen, um dem fortschrittlichen Sicherheitsmodell zu entsprechen. Zuerst müssen sie vorab ihre Sicherheitseinrichtung auf den AWS-Servern registrieren, um ein vertrauenswürdiges Modell zu erstellen. Dann muss für jedes IoT-System ein einzigartiger kryptografischer Schlüssel generiert werden, der mit der vorab registrierten Sicherheitseinrichtung mathematisch verknüpft ist. Diese Geräte­schlüssel müssen über die gesamte Lebensdauer des Geräts hinweg geheim bleiben. Während der Evaluierungsphase ermöglicht das AT88CKECC-Kit den Kunden, die Sicherheitsstandards des gegenseitigen Authentifizierungsmodells von AWS zu erfüllen und sich einfach mit der AWSIoT-Plattform zu verbinden. microchip.com

AktuelleTechnik –10/2016

siemens.ch


Automation Produkt-News 37

SYSTEMLÖSUNGEN

PNEUMATIK & PROZESSTECHNIK

Umfangreiche Systemdiagnose für Industrie-PCs Zum Testen von Industrie-PCs und Automation Panels hat B & R die Software HMI Service Center entwickelt. Damit werden Anwender zum Beispiel im Servicefall bestmöglich unterstützt, indem ihnen alle Informations- und Diagnosemöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Industrie-PCs von B & R sind seit vielen Jahren mit umfangreichen Möglichkeiten für die Systemdiagnose ausgestattet, die weit über den PC-Standard hinausgehen. So können nicht nur Informationen ausgelesen werden, sondern auch Statistikdaten wie Power-on-Zyklen. Diese Daten werden vom sogenannten Maintenance Controller verwaltet. Ziel ist die maximale Systemtransparenz für den Anwender. Der Automation PC oder Panel PC wird mit gestecktem USB-Stick hochgefahren. Der Boot-Vorgang erfolgt von einem Embedded Betriebssystem, das sich auf dem Stick befindet. Danach werden über eine struk­tu­rierte und übersichtliche Software-Oberfläche die benö­tigten Informationen ausgelesen und weitere Diagnoseschritte durch­geführt. br-automation.com

LINEAR & ROTATIONSTECHNIK DÄMPFUNGSTECHNIK ELEKTROTECHNIK ANTRIEBSTECHNIK

Bewegen und Fördern

Mehr Skalierbarkeit für Prozessanwendungen Moderne Batch-Lösung ermöglicht die erweiterte Steuerungsintegration für eine bessere Reaktionsfähigkeit und mehr Flexibilität in Prozesssteuerungsanwendungen. In einer modernen prozes­s­ orientierten Produktion müssen innovative Batch-Systeme der steigenden Nachfrage nach flexiblen, skalierbaren Lösungen, echter Steuerungsverteilung und hoher Reaktionsfähigkeit gerecht werden. Dazu stellt Rockwell Automation seine neue SequenceManager-Software vor. Sie liefert leistungsstarke und flexible Ablaufsteuerungsfunktionen des Batch-Prozesses auf Steuerungsebene und bietet mehr Funktionalität für Skids, nicht vernetzte Systeme und Einzelsteuerungen. Der SequenceManager ermöglicht Bedienern die Konfiguration, Darstellung und das Abrufen kritischer Daten zu Batch-Sequenzen, die in der Steuerung gespeichert sind. Hierfür kommt eine Logix-basierte Steuerungsplattform von Rockwell Automation zum Einsatz. rockwellautomation.com

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Automation Swiss Technology Network 38

Offizielles Bulletin der swissT.net-Sektion Electronic Packaging

Elektronic Packaging News

In der aktuellen Ausgabe der «Elektronic Packaging News» präsentieren die Firmen Hager Industrie und Elma Electronic AG ihre neusten Produkte.

zerland». Zwischen 2008 und 2014 haben wir grosse Investitionen vorgenommen und u. a. eine neue Wareneingangs- und Ausgangshalle, ein neues Logistikzentrum, eine neue Pulverbeschichtungsanlage sowie ein neues Stanz-Center in Betrieb genommen. Hager Schweiz zählt heute 350 Mitarbeitende und ist weiterhin auf Wachstumskurs. Mit der Eröffnung unseres neuen Kunden-Centers in Emmenbrücke im April 2014 haben wir einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft getan. Im Kunden-Center können Theorie und Praxis an einem Ort gelebt werden. Für praxisorientierte Schulungen stehen modern eingerichtete Schulungsräume zur Verfügung.

«Made in Switzerland» Hager Schweiz hat ihre führende Position im Kerngeschäft der elektrischen Energieverteilung und -steuerung weiter ausgebaut. Diese Bereiche werden auch in Zukunft im Zentrum unserer Aktivitäten stehen.

Wir bieten schweizweit ein umfassendes Lösungsportfolio für den Wohn- und Gewerbebau, den Zweckbau sowie die Infrastruktur und die EVU. Dazu gehören Lösungen in den Bereichen Energieverteilung, Leitungsführung, Schalter und Steckdosen sowie Gebäudeautomatisierung (KNX). Zu Hager Schweiz gehören seit 2004 die Firmen Weber AG und Amacher AG. Am Standort Emmenbrücke entwickeln und produzieren wir unsere Schaltschranksysteme und unser Schalter- und Steckdosensortiment getreu unserem Motto «Made in Swit-

Modernste Produktionseinrichtungen Unser Stanz-Center ist eines der modernsten, das somit hohe Flexibilität, kurze Lieferzeiten und eine konstant hohe Qualität garantiert. Dank 22 Tonnen Stanzkraft können Bleche bis zu einer Stärke von 8 mm verarbeitet werden. Den besten Schutz der Bleche gegen Korrosion, Kratzer und Stösse bietet die Pulverbeschichtung. Das Herzstück der hauseigenen Pulverbeschichtungsanlage ist die rund 40 m3 grosse Pulverkabine. hager.ch

Ausgewählte Mitglieder der swissT.net-Sektion Electronic Packaging Präsident: Christian Schiess, Elma Electronic AG

Carl Geisser AG 8500 Frauenfeld carlgeisser.ch

Vorstand: Bruno Senn, Carl Geisser AG

AktuelleTechnik –10/2016

Omni Ray 8600 Dübendorf omniray.ch

Elcase AG 8460 Marthalen elcase.ch


Die iD-Case 18 erweitert das erfolgreiche und preisgekrönte Design-Gehäuse-Sortiment von Elma Electronic AG. Das Gehäuse überzeugt mit hervorragendem Design, ergonomischer Bedienung und cleverer Konstruktion. Mit der iD-Case 18 schreibt Elma Electronic AG die Erfolgsgeschichte ihrer Gehäuse weiter. Nachdem sich die preisgekrönte iD-Box 16 erfolgreich auf dem Markt etabliert hat, ergänzt Elma das Sortiment mit einem weiteren Design-Gehäuse, das neue ästhetische Elemente und technische Vorteile beinhaltet. Die iD-Case 18 kombiniert eine äusserst funktionale Konstruktion und anspruchsvolles Design.

Clevere Konstruktion mit hoher Design-Ästhetik Mit der iD-Case 18 ist es der Elma Electronic AG erneut gelungen, ein Design-Gehäuse zu entwerfen, das Funktion und Ästhetik vereint.

Elma Electronic AG 8620 Wetzikon elma.com

Hager AG 6020 Emmenbrücke hager.ch

eine hohe Wertigkeit», betont Steinke. Besonders stilvoll wirkt der Rahmen, der das Gehäuse äusserst elegant umschliesst. Das Gehäuse hat eine klare ruhige Form, die viel Freiraum für die kundenspezifische Gestaltung bietet. Schlichte Eleganz mit dem edlen Äusseren der iD-Case 18 lässt die HighEnd-Elektronik im Inneren erahnen. Ergonomische Bedienung Das durchdachte Design der iD-Case 18 erlaubt dem Anwender eine benutzerfreundliche Bedienung. Durch die klappbaren Füsse lässt sich die Bedienposition des Gehäuses einfach verstellen. Die Front kann senkrecht oder 20° geneigt zur Aufstellfläche positioniert werden. «So kann der Nutzer das HMI-Interface sowohl sitzend, als auch stehend bequem bedienen», erklärt Steinke.

Clevere Konstruktion Dank einem einzigartigen Konstruktionskonzept ist das Innere des Gehäuses sehr einfach zugänglich. Die Kombination von magnetischen Verbindungen und unsicht- Individuelle Ausführung baren Schrauben ermöglicht das Öffnen des Mit den vier Standardgrössen der iD-Case Gehäuses mit nur wenigen Handgriffen. 18 sind gängige Gehäusemasse abgedeckt. Hendrik Steinke, Product Manager Enclosu- Ausserdem bestehen vielfältige Möglichkeires & Components, erläutert die Vorteile: ten dem Gehäuse einen individuellen Look «Durch den leicht demontierbaren Deckel zu verleihen und es so zu gestalten, damit ist eine noch einfachere Zugänglichkeit von es genau den Anforderungen und dem Coroben gewährleistet. Dies bedeutet für den porate Design des Kunden entspricht. Kunden weniger Aufwand bei der Montage Steinke ergänzt: «Die Bedienelemente, seiner Elektronik.» Touch-Screen-Displays sowie kundenspezifische Elektronik können auf Wunsch durch Elma integriert werden. Somit wird jede iDHohe Design-Ästhetik Das Design der iD-Case 18 überzeugt auf Case 18 so individuell wie unsere Kunden.» den ersten Blick. «Materialien, wie beispielsweise Aluminium, verleihen dem Gehäuse elma.ch

Phoenix Mecano Komponenten AG 8260 Stein am Rhein phoenix-mecano.ch

Trenew Electronic AG 8630 Rüti trenew.ch

Aktuelle Technik –10/2016


Antriebstechnik/Fluidik Prozesssteuerung 40

Schneider Electric

Der Schlüssel zur smarten Fabrik Die smarte Fabrik verspricht eine bedeutende Produkti­vi­täts­­stei­ge­ rung. Um dieses Potenzial voll­ ständig zu entfalten, braucht es einen durchgängigen Daten­fluss zwischen vernetzter Hard- und Software.

Die Digitalisierung eröffnet Schweizer Maschinenbauern neue Chancen. Das «Industrielle Internet der Dinge» (IIoT) ist dabei ein zentraler Treiber auf dem Weg zur komplett vernetzten Industrie 4.0. Unternehmen steuern ihre Produktionsprozesse noch effizienter mit smarten, übers Internet verknüpften Komponenten und Maschinen sowie der richtigen Software. Ausserdem senken sie damit ihre Kosten und reagieren rascher auf die Anforderungen ihrer Märkte. Schneider Electric zeigte an der Sindex, dass ein durchgängiger Datenfluss über alle Unternehmensebenen hinweg der Schlüssel zur smarten Fabrik ist: vom Sensor bis zum Produktionsleitsystem. Folgende Highlights hat das Unternehmen zahlreichen interessierten Besuchern unter anderem präsentiert: Altivar Machine ATV 320 Auf der Geräteebene erfüllt die neue Reihe von Frequenzumrichtern — Altivar Machine — die Bedür fnisse des Maschinenbaus. Altivar Machine ATV 320 regelt Dreiphasenasynchron- und Synchronmotoren von 0,18 bis 15 kW. Dadurch maximiert er die Leistung von Maschinen und reduziert ihre Installa­ tions- und Entwicklungszeiten. Altivar Machine ATV 320 zeichnet sich besonders durch

Einfachheit und Anwen­der­freundlichkeit aus. Deshalb bietet er eine Vielzahl von Kommunikationsschnittstellen und -protokollen wie Modbus Serial, CANopen, Profibus, Mod­ bus TCP, Ethernet IP, EtherCAT, ProfiNet, DeviceNet und Powerlink. Modicon M580: Controller für die smarte Fabrik Auf der Prozess-Leitsteuerungsebene ist Modicon M580 der weltweit erste ePAC (Programmable Automation Controller), der vollständig auf Ethernet-Kommunikation setzt. Industrieunternehmen profitieren deshalb von den Vorteilen eines offenen Netzwerks beim Entwickeln, Implementieren und Betreiben ihrer Produktionsprozesse. Das sorgt für eine höhere Sichtbarkeit aller wichtigen Daten und Automatisierungsprozesse, für transparentere und konsistentere Anlageninformationen sowie für einen erhöhten Durchsatz bei der Datenübertragung. Wonderware: durchgängiger Datenfluss in Echtzeit Nebst smarter, vernetzter Hardware spielt auch die richtige Software eine zentrale Rolle bei der digitalen Transformation von Indus­ triebetrieben. Schneider Electric vernetzt und digitalisiert mit der Technologieplattform

Am Stand der Schneider Electric an der Sindex zeigte sich, «dass die ursprüngliche Zurückhaltung gegenüber dem Industriellen Internet der Dinge und der smarten Fabrik spürbar abnimmt». Bild: Schneider Electric

AktuelleTechnik –10/2016


Antriebstechnik/Fluidik Prozesssteuerung 41

FAULHABER Motion Control Wonderware sämtliche Wertschöpfungsprozesse der Industrie: von der Beschaffung über die Produktion und Qualitätssicherung bis zu Auslieferung und Unterhalt. Ein durchgängiger Datenfluss in Echtzeit ist so gewährleistet: von der Anlage — wie einem Motor oder einem Ventil — bis zum obersten Management. Er schafft die Basis für bessere Geschäftsentscheide, weniger Stillstandzeiten, produktivere Mitarbeitende, optimierte Wartung und geringeren Ressourcenverbrauch; kurz: für die smarte Fabrik. Zurückhaltung gegenüber smarter Fabrik nimmt ab Das IIoT erlaubt eine bedeutende Produktivitätssteigerung. Wer diese Entwicklung verpasst, wird langfristig nicht zu den Gewinnern zählen. «Schweizer Unternehmen tun gut daran, in die Digitalisierung ihrer Anlagen und Prozesse zu investieren», bilanziert Guillaume Dubois, Vice President Industry Cluster Schweiz/Österreich. «Die Gespräche mit Kunden an der Sindex haben aber gezeigt, dass die ursprüngliche Zurückhaltung gegenüber dem Industriellen Internet der Dinge und der smarten Fabrik spürbar abnimmt.»

schneider-electric.ch

Über Schneider Electric: Schneider Electric ist ein weltweit tätiger Spezialist in Energiemanagement und Automation und hat 2015 einen Umsatz von 27 Milliarden Euro erwirtschaftet. Rund 160  000 ­Mitarbeitende unterstützen Kunden in über 100 Ländern dabei. Schneider Electric zählt mit der Zuge­­hö­rig­keit zum Dow ­Jones Sustainability Index World zu den nachhaltigsten Unternehmen der Welt und liegt auf Rang 12 der Global Top 100 Most Sustainable Companies. Zur Schneider Electric Gruppe in der Schweiz gehören die Unternehmen Schneider Electric (Schweiz) AG und Feller AG sowie die Technologie-Marken APC und Gutor Electronic. Schneider Electric Schweiz beschäftigt mehr als 1000 Mitarbeitende und wird von CEO und Country President Dr. Matthias Bölke geführt.

Der Controller Modicon M580 ist wie geschaffen für die smarte Fabrik: Nutzer profitieren von den Vorteilen des offenen Netzwerks beim Entwickeln, Implementieren und Betreiben ihrer Produktionsprozesse. Bild: Schneider Electric

Kein Trick. Reine Ingenieursleistung.

FAULHABER Motion Control Systems Serie MCS 3242 / 3268 ... BX4 ■ Intelligente Controllertechnologie und leistungsstarke Antriebstechnik in einem System kompakt vereint ■ Standardisiertes Stecker- und An schlussleitungskonzept, 3 Schnittstellenvarianten – RS232, CANopen, EtherCAT ■ Robuste Konstruktion gemäss Schutzart IP 54 für den industriellen Einsatz im direkten Automatisierungsfeld

www.faulhaber.com/mc

Einfache Inbetriebnahme mit dem neuen Motion Manager 6

NEU

WE CREATE MOTION Aktuelle Technik –10/2016


Antriebstechnik/Fluidik Energierückspeisung 42

Lenze Bachofen AG

Wirtschaftlich attraktive Netzrückspeisung

Lenze zeigte auf der Sindex, wie mit «Smart Energy Recovery Unit» die Energierückspeisung wirtschaftlich attraktiv, sinnvoll und vor allem einfach sein kann. Auch ein Nachrüsten ist mit der Rückspeiseeinheit problemlos möglich.

Die Rückspeisung der anfallenden Energie ins Netz wird durch die neue Lenze Smart Energy Recovery r700 eine echte Alternative. Bild: Lenze

Die Rückspeisung von Energie mit her­ kömmlichen Konzepten rechnet sich in vielen Fällen nicht, da die Geräte schwer einzubauen, zu kompliziert in der Hand­ habung und vor allem die Investitionskosten im Verhältnis zu der eingesparten Energie zu hoch sind. Mit der Smart Recovery Unit von Lenze ist die Netzrückspeisung jetzt auch in Anwendungen sinnvoll, in denen sich das bisher nicht rechnete. Die Rückspeiseeinheit von Lenze ist seit der vergangenen Hannover Messe in zwei Leistungsstufen mit 12/24 und 26/48 kW erhältlich. Das Besondere: Durch die Tren­ nung von Einspeise- und Rückspeisepfad können beide Zweige separat ausgelegt werden, was eine exakte Dimensionierung nach Bedarf der Anlage ermöglicht. Die Rückspeiseleistung wird durch Parallel­ schaltung mehrerer Module auf einfache Weise skaliert. Durch den sehr hohen Wir­ kungsgrad von 98 Prozent und den Ver­ AktuelleTechnik –10/2016

zicht auf externe Filter hat die Lenze Smart Energy Recovery Unit eine extrem kurze Amortisationszeit und besticht durch ihre kompakte Bauweise. Ohne Parametrierung direkt zum Einsatz Besonderer Vorteil: Die Rückspeiseschal­ tung wird direkt an einen beliebig grossen Zwischenkreis angeschlossen, die gene­ra­ torische Leistung über einen eigenen Netz­ stromrichter autark ins versorgende Netz eingespeist. Die Rückspeisefunktion ist so geregelt, dass nur dann ins Netz zurückge­ speist wird, wenn tatsächlich zu viel Energie im Zwischenkreis vorhanden ist. Durch diese Entkopplung von Einspeisung- und Netz­ rückspeisung kann der ungesteuerte Brü­ ckengleichrichter des Frequenzumrichters unverändert beste­h en bleiben, und die Rückspeiseschaltung sowie die erforderli­ chen EMV-Massnahmen brauchen nur auf die tatsächlich notwendige Rückspeise­

leistung ausgelegt zu werden. Die Rück­spei­ se­einheit ist mühelos zu handhaben: Der Nutzer muss nichts einstellen, die Geräte können ohne Parame­t rierung direkt zum Einsatz kommen. Eine Nachrüstung in beste­ hende Anlagen ist denkbar einfach. Je nach Menge der zu­rück­zuspeisenden Energie liegt die Amortisationszeit bei rund einem Jahr. Typische Einsatzgebiete sind Regal­ bediengeräte oder andere Hubwerke, bei denen während des Senkens der Last zeit­ weise relativ viel Energie anfällt, oder auch Prüfstände, bei denen prinzipbedingt dau­ erhaft die Energie des Prüflings abgeführt werden muss. Eine Umwandlung der Brem­ senergie in Wärme ist in solchen Anwen­ dungen ebenso unmöglich wie eine Spei­ cherung der Energie in der Anlage.

lenze.com/de-ch


Antriebstechnik/Fluidik Motoren 43

Bestseller Wickeltechnik

Aumann GmbH

Nikolaus Fecht, Fachjournalist – Es handelt sich um die enorme Fleissarbeit von Entwicklern der Aumann GmbH aus Espelkamp und Prof. Dr.-Ing. Jürgen Fleischer vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die erstmals alle wichtigen Aspekte der Wickeltechnik beleuchtet. «Wir beschreiben nicht nur die maschinellen Verfahren, sondern auch erstmals das händische Träufel­wickeln für den Elektromaschinenbau mit allen Arbeitsschritten», sagt Dipl.-Ing. Jürgen Hagedorn, Leiter für Prozessentwicklung bei Aumann. Alles in allem stecken daher in dem Buch sicherlich 70 Jahre Know-how. Aumann und KIT wollen mit dem Buch Wissenslücken in Sachen Wickeltechnik bei Firmen schliessen: Das Buch ist beispielsweise gedacht für Ingenieure, die in der Auslegung induktiver Produkt- und Produktionstechnik, in der Entwicklung und im Umfeld der Produktionstechnik von Motoren tätig sind. Aber auch Angestellte in der Beschaffung, Logistik für induktive Produktionstechnik und nicht zuletzt Anlagen­ bediener von Wickelmaschinen sollen von dem in diesem Handbuch zusammengefassten Wissen profitieren. «Alle Leser mit und ohne Wickeltechnik-Know-how profitieren von dem Buch vor allem bei der Einführung von neuen Produkten», ergänzt Hagedorn. «Im Idealfall steigert sich die Produktqualität, während gleichzeitig die Entwicklungszeit für die meist sehr komplexen elektroma-

Innerhalb von wenigen Wochen nach Erscheinen eroberte eine neue Publikation zur «Wickeltechnik für hocheffiziente Spulen und Motoren» bei den Fachbüchern für Ingenieure den Amazon-Bestseller-Rang 3. Das neue Hand­ buch der Wickel­ technik für hoch effiziente Spulen und Motoren beschreibt sogar das händische Träufelwickeln für den Elektro­ maschinenbau mit allen ­Arbeitsschritten. Bild: Aumann

gnetischen Baugruppen sinkt. Ausserdem ermöglicht der Inhalt des Buches die erfolgreiche Einführung des Industrialisierungsprozesses bei neuen Produkten.» Bei der Veranschaulichung der komplexen Inhalte des 309 Seiten umfassenden Werkes setzen die Autoren nicht nur auf eine Vielzahl von erklärenden Bildern, sondern auf integrierte QR-Codes, mit denen sich der Anwender auf seinem Smartphone oder Tablet erklärende Youtube-Videos zu einzelnen Prozessen holen kann.

Details zum Handbuch Handbuch der Wickeltechnik für hocheffiziente Spulen und Motoren: Ein Beitrag zur Energieeffizienz (Deutsch) Autoren: Jürgen Hagedorn, Florian Sell-Le Blanc, Jürgen Fleischer Verlag: Springer Vieweg Juli 2016 ISBN 978-3-662-49209-3 (Gebunden: ab 72 CHF) ISBN 978-3-662-49210-9 (eBook: ab 68 CHF)

aumann.de

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Aktuelle Technik –10/2016

19.05.16 10:51


Antriebstechnik/Fluidik Produkt-News 44

Sicherheit für kompakte Schrittmotoren Der kompakte Antrieb Acoposmicro-Stepper ist ab sofort mit Safe Torque Off (STO) verfügbar. Diese Sicherheitsfunktion wird sukzessive auf alle Acoposmicro-Verstärker ausgeweitet. Zum sicheren Stillsetzen und zur Vermeidung eines unerwarteten Anlaufs hat B & R eine sichere Impulssperre in den Acoposmicro-Stepper integriert. Je nach externer Beschaltung sind Sicher­heitseinstufungen bis SIL2/PLd/Kat. 3 erreichbar. Die sichere Impulssperre unterbricht die Energiezufuhr zum Antrieb. Da kein elektrisches Drehmoment mehr aufgebaut werden kann, trudelt der Antrieb aus. Die Anforderungen zur Vermeidung eines unerwarteten Anlaufs gemäss EN 1037 sowie die Anfor­derungen in Bezug auf die Stoppfunktionen der Kategorien 0 nach EN 60204-1 sind damit erfüllt, ebenso die Anforderungen bezüglich der Sicherheitsfunktion STO nach EN 61800-5-2.

Kapazitive Füllstandssonde Mit der kapazitiven Tauchsonde BCS… in zylindrischer Bauform mit Gewindeanschluss G ½ bietet Balluff einen kompakten und besonders vielseitigen Problemlöser in der bekannten und nun deutlich verbesserten SMARTLEVEL-Technologie. Das Multi­ talent, das sowohl in Metall- als auch Kunststofftanks nicht bündig eingebaut wird, erkennt nicht leitfähige Feststoffe, wie z. B. Kunststoffgranulate und Pulver, bis hochleitfähige Säuren oder Laugen. Störende Anhaftungen, Verschmutzungen, Flüssigkeitsfilme und Schaumbildungen werden zuverlässig ausgeblendet. Integriert in ein hochwertiges Edelstahlgehäuse aus VA 1.404 mit einer aktiven Fläche aus PEEK eignet sich die Sonde dank EHEDG-Zulassung (mit speziellen Adaptern) auch zum Einsatz in hygienisch sensiblen Bereichen, etwa der Lebensmittelindustrie. Die Sonde kann autoklaviert werden. Druckdicht bis 10 bar bietet sie die Schutzart IP68 und – mit entsprechender Anschlussleitung – IP69K am M12-Steckanschluss.

br-automation.com balluff.ch

Kostengünstiges EtherCAT-Servopaket

Frequenzumrichter für Hochgeschwindigkeits-Asynchronmotoren

Mit den Servodrives der L7-Serie setzt LSIS konsequent auf EtherCAT. EtherCAT setzt internationale Standards und überzeugt durch einfache Konfiguration und flexible Topologie. Mit wenigen Klicks ist der L7 als Slave in einen beliebigen bzw. bestehenden EtherCAT-Master integriert, ohne weitere Programmanpassungen. Und das lohnt sich gleich mehrfach! Kombiniert mit den F-Type-Servomotoren mit hoch auflösendem 19-bit-Multiturn-Encoder ergibt sich ein äusserst günstiges Antriebspaket mit STO, was die Maschinenkosten senkt. Dank elektronischem Typenschild und einer Top-Autotune-Funktion ist der Motorabgleich im Nu erledigt. Durch die Echtzeit-Vibrationsunterdrückung wird das Einschwingverhalten merklich optimiert. Die modernen und kompakten L7 Drives und F-Type-Servomotoren wurden für den europäischen Markt neu entwickelt. Die verschiedenen Baugrössen decken einen Leistungsbereich von 100 W bis 15 kW ab und sind in 230-Vwie auch 400-V-Technik erhältlich. Die Drehmomente der Servomotoren reichen von 0,2 bis 240 Nm.

Sieb & Meyer hat die Antriebsfunktion für den Betrieb von Hoch­ geschwindigkeits-Asynchronmotoren weiter verbessert. Mit den bewährten Antriebsverstärkern lassen sich nun auch Fräs-Spindeln mit kostengünstigen Encodern in einem weiten Drehzahl-­ bereich betreiben. Durch die Optimierung lassen sich auch mit kostengünstigen TTL-Encodern Regelbereiche von bis zu 1 : 10 000 realisieren. Im Fall einer Bearbeitungsspindel mit einer max. Drehzahl von 80 000/min lassen sich somit auch stabile Drehzahlen bei 80/min sicherstellen. Fräs-Spindeln mit sehr hohen Drehzahlen sind zum Beispiel in Werkzeugmaschinen unabdingbar, die zum Fräsen von Aluminium-Gehäuseteilen für Mobiltelefone und Tablet-Computer genutzt werden. Hier müssen die Betreiber bei möglichst hoher Produktivität sehr feine Bearbeitungsstrukturen gewährleisten. Wurden in der Vergangenheit noch Drehzahlen mit 30 000 bis 40 000/min genutzt, so kommen heute Bearbeitungsspindeln mit 80 000/min und höher zum Einsatz. sieb-meyer.de

parkem.ch

AktuelleTechnik –10/2016


Industrie-Informatik Entwicklungsboard 45

ARCA die neue Gehäuseserie von FIBOX

Microchip Technology Inc.

Für den einfachen Entwicklungsstart Microchip hat ein neues Entwick­ lungs­board für das Design mit 16- und 32-Bit-PIC-Mikrocontrollern. Es bietet verschiedene neue Funk­tionen, die aktuelle Anforde­ rungen bei der Entwicklung von Embedded Systemen abdecken.

Das flexible Explorer-16/32Entwicklungs­ board wird durch ein umfangreiches Ecosystem mit zahlreichen AnwendungsDaughter-Cards unterstützt. Bild: Microchip

Wesentliche Leistungsmerkmale • Integrierter Programmer/ Debugger; USB für Strom und Datenaustausch; neue Funktionen • Evaluierung von 16-BitPIC24, dsPIC33- und 32-Bit-PIC32-MCUs über Prozessor-Plug-in-Module für einfachen Austausch • Rückwärts kompatibel zu Explorer 16 für die Wiederverwendung von bestehendem Code, Bibliotheken, Prototypen und anderen Ressourcen

Das neue Explorer-16 / 32-Entwicklungsboard ist ein flexibles, bequemes Tool für einen einfachen Entwicklungsstart. Es dient als Plattform für Kunden, die 16-Bit-PIC24-, -dsPIC33- und 32-Bit-PIC32-Bausteine über Prozessor-Plug-in-Module (PIMs) evaluieren möchten. PIMs ermöglichen den einfachen Austausch der Bausteine. Das Board vereinfacht das Prototyping der Endanwendung für ein Proof of Concept, bevor auf das eigentliche Design übergegangen wird. Es bietet eine mikroBUSSchnitt­stelle, um neue Funktionen mithilfe von Click Boards von MikroElectronika schnell und einfach hinzuzufügen. Ausserdem bietet es einen USB-Anschluss zur Stromversorgung und Datenkommunikation, was ein externes Netzteil und Kommunikationszubehör erübrigt. Rückwärts kompatibel zum bewährten Explorer 16 Board Das neue Board ist rückwärts kompatibel zum bewährten Explorer 16 Board, womit Anwender den bestehenden Code, Bibliotheken, Prototypen, PIMs und PICtail Plus Daughter Cards über einen seitlichen PICtailPlus-Anschluss weiterverwenden können. Die PICtail Plus Daughter Cards am vertikalen Anschluss können über das zusätzliche PICtail Plus Expansion Board wiederverwendet werden. Das Explorer-16/32-Entwicklungskit (DM240001-3) enthält das Explorer-16/32Entwicklungsboard, ein PIC24FJ1024GB610Plug-in-Modul und zwei USB-Kabel. Das Plug-in-Modul ist mit einer 16-Bit-PIC24FJ1024GB610-MCU mit 1 MB Flash, Speicher und Funktionen für die stromsparende PIC24F-Serie ausgestattet. Das Kit mit PIM und Kabel kostet USD 109,99. Für Kunden, die bereits über ein Prozessor-PIM und USB-Kabel verfügen, kostet das Explorer-16/32-Entwicklungsboard (DM240001-2) nur USD 79,99. Ein optionales PICtail-Plus-Erweiterungsboard (AC240100) steht zur Verfügung, um das Explorer-16/32-Entwicklungsboard mit ver ­­ti­kalen PICtail- Plus-­ Anwendungs-Daughter- ­Cards, zu­­s ät z­l ichen mikro­BUS-Schnitt­stellen und einer kleinen Pro­to­­typing-Fläche auszustatten. Das PICtail-Plus-Erweiterungsboard kostet USD 39,99.

microchip.com/Explorer1632

Aktuelle Technik –10/2016

Die schwenkbare Tür von 120° ermöglicht einen einfachen, schnellen Zugang zu montierten Bauteilen.

22.-24. November 2016 Besuchen Sie uns ! www.fibox.com


Industrie-Informatik Kommunikation 46

Beckhoff Automation AG

Montagekosten in der Feldebene minimieren

Mit dem umfangreichen IP-67-I/O-Spektrum für EtherCAT P lassen sich bei minimiertem Verdrahtungsaufwand und hoch flexibel alle I/O-Signale einer Maschine beziehungs­ weise Anlage dezentral erfassen.

Drei Beispiele für das breite EtherCAT-P-I/OSpektrum in IP 67: EtherCAT-­Stern­ ver­teiler, Digi­t al-­ Eingangs-Box (8-Kanal) und Analog-EingangsBox ±10 V/0…20 mA (4-Kanal). Bild: Beckhoff

Mit EtherCAT P hat die Firma Beckhoff die ultraschnelle EtherCAT-Kommunikation und Power (2 × 24 V DC/3 A) auf einem 4-adrigen Standard-Ethernet-Kabel kombiniert. Dies ermöglicht die direkte Versorgung sowohl der EtherCAT-P-Slaves als auch der angeschlossenen Sensoren und Aktoren, sodass separate Leistungskabel entfallen und sich die Systemverkabelung deutlich vereinfacht. Damit erweist sich EtherCAT P als idealer Sensor-, Aktor- und Messtechnik- Bus, mit Vorteilen sowohl bei der Verbin­dung von abgesetzten kleineren I/O-Sta­tionen im Klemmenkasten als auch bei dezentralen I/O-Komponenten vor Ort im Prozess. EtherCAT-P-Box-Module für die gesamte Datenerfassung Für die 24-V-I/O-Ebene ist bereits ein komplettes Spektrum an System- und I/O-Komponenten in Schutzart IP 67 verfügbar. Zum Anschluss der Sensoren und Aktoren steht die ganze Vielfalt der bewährten EP-Box-

Module als EPP-Ausführung für EtherCAT P bereit. Hierzu zählen verschiedene 4-, 8- und 16-kanalige Digital-Eingangs-BoxModule bzw. 4-, 8-, 16- und 24-kanalige Digital-Ausgangs-Module, zahlreiche 4-, 8und 16-kanalige IP-67-I/Os mit kombi­ nierten Digital-Ein-/Ausgängen sowie se­ rielle Schnittstellen RS232 und RS422/ RS485. Dazu kommen EPP-Box-Module für ana­loge Ein- und Ausgangsgrössen, wie zum Bei­spiel ±10 V/0…20 mA, Differenz-/Absolutdruck so­wie Daten von Widerstandssensoren, Ther­m oelementen und Inkre­ mental-En­codern. Die von EtherCAT gewohnte freie und flexible Topologiewahl bleibt auch bei EtherCAT P erhalten. Dem Aufbau der gewünsch­ ten Netzwerkstruktur direkt im Feld dienen folgende IP-67-Infrastrukturkomponenten: –EtherCAT-P-Box EPP1111 mit ID-Switch, –EtherCAT-P-Sternverteiler mit Leistungseinspeisung (EPP1322), mit und ohne Leistungsauffrischung (EPP1332/EPP1342),

AktuelleTechnik –10/2016

–EtherCAT-P-/EtherCAT-Connector EPP9001 mit Spannungsweiterleitung, –EtherCAT-P-Box EPP9022 zur Diagnose von Us (System- und Sensorversorgung) und Up (Peripheriespannung für Aktoren). Mehr Freiheiten im Anlagen-Design Mit EtherCAT P– das von der EtherCAT Technology Group (ETG) vollumfänglich un­ terstützt wird – reduzieren sich für den Ma­schi­nenbau die Materialkosten, der Montage- bzw. Zeitaufwand sowie die Fehlerhäufigkeit bei der Installation. Zudem wird der benötigte Bauraum in Schleppketten, Kabeltrassen und Schaltschränken in der Maschine selbst minimiert. Die gesamte Automatisierung profitiert von kleineren Sensoren bzw. Aktoren, die durch die neue EtherCAT-P-Verkabelung möglich sind. Dies eröffnet dem Maschi­ nenbauer deutlich mehr Freiheiten im Anlagen-Design. beckhoff.ch


Industrie-Informatik Produkt-News 47

Modellierung und Simulation von Thermofluidsystemen MathWorks gibt die neuen Funktionen zur Modellierung von Thermofluidsystemen in der Simscape-Produktfamilie bekannt. Simscape Fluids wurde im Rahmen von Release 2016a eingeführt und bietet nun Komponenten-Bibliotheken für die Modellierung und Simulation von thermischen Flüssigkeitssystemen. Die neuen Biblio­ theken und Beispiele umfassen Wärme­ tauscher, Rohre, Ventile und andere Komponenten; damit können Ingenieure Fluidtechnik-, Heiz- und Kühl- sowie Flüssigkeits-Transportsysteme für Anwendungen wie Bagger-Aktuatoren, Motor­

kühl­sys­teme und Wasserversorgungsnetzwerke entwickeln. Mit Simscape Fluids haben Ingenieure die Möglichkeit, nicht kausale Modelle von Thermofluidsystemen zu erstellen, die direkt mit Blockdiagrammen in Simulink, Zustandsautomaten in Stateflow und MATLAB-Funktionen inte­ grierbar sind. Durch die Simulation des gesamten Systems in einer einzigen Umgebung werden Anwendungen wie das Entwerfen von Steuerungssystemen vereinfacht und wird die Leistung auf Syste­mebene optimiert.

mathworks.ch

Digitaler Test von Halbleiterbauelementen NI stellt das Digital Pattern Instrument NI PXIe-6570 mit Digital Pattern Editor vor. Das Modul bietet Herstellern von RFICs, PMICs, MEMS-Bauelementen und MixedSignal-ICs eine Alternative zu den geschlossenen Architekturen herkömmlicher automatisierter Halbleiterprüfsysteme. Die Prüfanforderungen neuester Halbleiterbauelemente übersteigen häufig die Fähigkeiten klassischer automatisierter Prüfsysteme. Aus diesem Grund hat NI das auf der offenen PXI-Plattform basierende Semiconductor Test System (STS) entwi-

ckelt und nun um einen leistungsstarken und benutzerfreundlichen Digital Pattern Editor und Debugger ergänzt, mit dem Anwender ihre Prüfkosten weiter senken und gleichzeitig den Prüfdurchsatz für RFICs und Analog-ICs steigern können. Das Modul ermöglicht die Ausführung von Testpatterns mit 100 MVektoren pro Sekunde und bietet unabhängige Sourceund Capture-Engines sowie parametrische Funktionen für Spannung und Strom auf bis zu 256 synchronisierten digitalen Pins in einem einzelnen Subsystem. ni.com/switzerland

LEHRGÄNGE ELEKTROTECHNIK UND INFORMATIK Elektro-Teamleitung VSEI Elektro-Sicherheitsberatung Elektro-Projektleitung Elektro-Installation (HFP) Dipl. Techniker/-in HF Elektrotechnik Praxisprüfung gemäss NIV Informatiklehre Dipl. Techniker/-in HF Informatik LEHRGANGSSTART APRIL UND OKTOBER WWW.IBZ.CH Aktuelle Technik –10/2016


Industrie-Informatik Produkt-News 48

Neue LabView-Version unterstützt Messgeräte

Visualisierungslösung und integriertes Schiffleitsystem

NI stellt das LabVIEW 2016 vor, die aktuelle Version seiner System-DesignSoftware, die eine vereinfachte An­­wen­ dungsentwicklung und effizientere Integration von Software aus dem NIÖkosystem ermöglicht. Die neueste Version von LabVIEW bietet jetzt neue Kanalverbindungen, mit denen sich der komplexe Datenaustausch zwischen parallelen Programmabschnitten vereinfachen lässt. Die Kanalverbindungen sind sowohl in der Desktop- als auch Real-Time-Version von LabVIEW enthalten und dienen dazu, die Lesbarkeit von Programmcodes zu verbessern und die Anwendungsentwicklung zu beschleunigen. «Die neuen Kanalverbindungen in LabVIEW 2016 sorgen für eine noch schnellere Anwendungsentwicklung, da sich die entworfenen Architekturen jetzt einfacher auf andere Bereiche übertragen lassen», so Christopher Relf, Chief Engineer bei VI Engineering. «Mithilfe der Kanalverbindungen können wir komplexe Software-Architekturmuster mit mehreren Quellen entwickeln, ohne dass wir dafür im Hintergrund zusätzliche benutzerdefinierte Software benö­tigen.» Ein wesentlicher Vorteil von LabVIEW liegt in der Offenheit des Produkts und des dazugehörigen Ökosystems. LabVIEW 2016 erweitert diese Offenheit durch eine verbesserte Interoperabilität mit Python- und Dritt­ an­­bieter­geräten. Dadurch wird die Verteilung von Programmcodes optimiert, was zusammen mit weiteren Verbesserungen zu einer höheren Produktivität führt.

B & R präsentiert die neue, vollständig auf Web-Technologie basierte Visualisierungslösung mapp View sowie das skalierbare Prozessleitsystem APROL. Der Automatisierungsspezialist unterstützt mit seinen Lösungen Maschinenund Anlagenbauer auf dem Weg zu intelligenten Schiffen, vernetzten Maschinen und effizienten Prozessen und damit auf dem Weg zu Maritim 4.0. Mit der Visualisierungslösung mapp View kann jeder Automatisierungstechniker webbasierte Visualisierungen selbst erstellen. Kenntnisse in HTML, CSS oder JavaScript sind nicht erforderlich. Integrierte Visualisierungsbausteine, die mapp View bereitstellt, decken alle Funktionen einer Maschinen-Benutzeroberfläche ab. Die Widgets werden per Drag-and-drop auf die gewünschte Stelle gezogen und dort einfach parametriert. Inhalt und Layout sind voneinander getrennt, somit kann das Design jederzeit angepasst werden. Darüber hinaus zeigt B & R, wie vollintegrierte Automatisierungssysteme für intelligente Schiffe auf Basis des Prozessleitsystems APROL einfach erstellt werden können. Der Anwender hat die Wahl zwischen einzelnen gebrauchsfertigen Lösungspaketen, zum Beispiel für Prozessdatenerfassung und Condition Monitoring. Bei Bedarf kann die Anwendung auch zu einem komplett integrierten Schiffsleitsystem ausgebaut werden. In der integrierten BusinessIntelligence-Suite können die Betriebsdaten des Schiffes gesammelt und analysiert werden.

ni.com/switzerland

Relaunch der Kunststoffverschraubung Die neue Hummel Kunststoffkabel­ verschraubung HSK-K-Ex-Active gibt es wahlweise in Schwarz oder mit einer blauen Überwurfmutter. Sie ist in allen gängigen Grössen erhältlich und deckt Klemmbereiche bis zu einem Kabeldurchmesser von 44 mm ab. Die HSK-K-Ex-Active wurde nach neuestem Normenstand zertifiziert und erfüllt auch alle Voraussetzungen für eine Zulassung nach der kommenden Novellierung. Davon profitieren auch Kunden, die Kunststoffverschraubungen mit Multi- und Flachkabeldichteinsätzen einsetzen. Auch die Hummel-Verschraubungen HSK-K-Multi-Ex-Active und HSK-K-FLAKA-Ex-Active erfüllen die neueste Richtlinie für den explosions­ geschützten Bereich. Die aktuelle Norm EN 60079-0:2012 legt besonders viel Wert auf die Schlagfestigkeit. Sie muss nun nach einem vierwöchigen thermischen Alterungsprozess unter Beweis gestellt werden. Die HSK-K-Ex-Active erfüllt diese verschärften Vorschriften ohne die Installation zusätzlicher mechanischer Schutzvorrichtungen. In Kombination mit den bekannten und bewährten Vorzügen der HSK-K-Ex-­ Serie ist diese Verschraubung ideal für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen. Für hervorragende Dichtigkeit sorgen die gekammert sitzende Formdichtung und der serienmässige O-Ring zum Gehäuse hin. Die not­ wendige Zugentlastung garantieren über­greifende Klemmlamellen. schmersal.ch

AktuelleTechnik –10/2016

br-automation.com


Industrie-Informatik Produkt-News 49

Erweitertes Bahnportfolio

Elektronikgehäuse für zeitsparende Installation

Syslogic stellt seine weiterentwickelten Railway-Computer vor, die sich als Datenlogger, FIS-Rechner (Fahrgastinformationssystem), Steuerungsrechner oder Network Video Recorder eignen. Zum einen ist das eine CMOS-Industriekamera, zum andern ein Timeof-Flight-Sensor zur Überwachung der Sitzplatzbelegung im öffentlichen Verkehr. Die Railway-Computer von Syslogic werden für den Rolling-Stock-Einsatz entwickelt. Um die hohen Anforderungen der Bahn zu erfüllen, weisen sie einen galvanisch getrenn­­ten Speisungseingang auf und verfügen über verschraubbare M12-Stecker. Die Railway-Computer lassen Speisespannungen von 16,8 bis 72 Volt Gleichspannung zu, optional auch 110 Volt. Zudem integriert Syslogic eine unterbrechungsfreie Stromversorgung S2 gemäss den Vorgaben der Bahnnorm EN50155. Sämtliche RailwayComputer sind lüfterlos, wartungsfrei und für den erweiterten Temperaturbereich von – 40 bis + 85 Grad Celsius zertifiziert.

FIBOX stellt Elektronikgehäuse aus Polycarbonat vor. Die Gehäusebaureihe ARCA IEC ist für Effizienz beim Handling, bei der Installation und über den gesamten Lebenszyklus konstruiert. Die Kunststoffgehäuse haben ein leichtes Gewicht, sind nicht anfällig für Korrosion und äusserst robust gegenüber mechanischen Belastungen (bis IK10) und Umwelteinflüssen (Schutzart IP66, hohe chemische Resistenz). Sie lassen sich leicht bearbeiten und bequem bestücken dank präparierten Befestigungspunkten und 120 ° weit öffnenden Türen. Ein von Fibox entwickelter Montagerahmen ermöglicht signifikante Zeitersparnisse bei der Serienfertigung von Elektronikgehäusen. Auf diesem Rahmen lassen sich Reihen­ein­ bau­­geräte ausserhalb des Schaltschranks montieren und verdrahten. Die komplette Installation wird anschliessend einfach in das Gehäuse geschoben und dort verschraubt. Die Gehäuse sind in 14 Grössen von 200 × 300 × 150 mm bis 800 × 600 × 300 mm verfügbar.

syslogic.com

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Komponenten/Halbleiter Forschung 50

Der Weg zu besseren Trafos Jan Berndorff — Transformatoren sind ein unverzichtbares Element unserer Stromversorgung. Bei der Umwandlung geht stets Energie verloren. Für die Gesamtstromversorgung sind die Verluste an den riesigen Transformatoren der Umspannwerke erheblich. Dort erhöhen sie die Spannung, sodass sich der Strom per Hochspannungsleitung und dadurch mit geringerem Verlust über weite Strecken transportieren lässt. Am anderen Ende der Hochspannungsleitungen setzen Trafos die Spannung wieder herab, sodass der Strom schliesslich mit 230 Volt aus der heimischen Steckdose kommt. Forschende am PSI haben die Gross­ transformatoren im Blick. Bei den modernen Trafos gibt es durchaus Optimierungspotenzial. Diesem Problem haben sich Christian Grünzweig, Neutronenforscher am Paul- Scherrer-Institut PSI, und seine Mitarbeiten­den in zwei neuen Studien gewidmet. Dabei haben sie eine hochmoderne

Forschende am Paul-ScherrerInstitut PSI haben eine Möglichkeit gefunden, in die Eisenkerne von Transformatoren hineinzuschauen.

Untersu­c hungs­m ethode erprobt und gezeigt, wie sich damit während des Trafo-Betriebs die winzigen magnetischen Strukturen in dessen Inneren abbilden lassen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen helfen beim Verständnis heutiger Trafos und bei der Entwicklung zukünftiger und aufgrund der steigenden Marktanforderungen noch effizienterer Varianten. Auf flexible Wände kommt es an «Der ringförmige magnetische Eisenkern im Trafo ist ein zentrales Element, das für die Erhöhung oder die Senkung der Spannung sorgt», erklärt Grünzweig. Eine wesentliche Rolle spielen hierbei die darin verborgenen winzigen magnetischen Domänen. Innerhalb jeder Domäne ist die magnetische Ausrichtung einheitlich. Die Grenzen zwischen den Domänen nennen Fachleute Domänenwände. Wird der Eisenkern magnetisiert, bedeutet dies auf mikroskopischer Ebene,

dass alle Domänen gleich ausgerichtet werden. Anders gesagt: Die Domänenwände verschwinden. «Der entscheidende Faktor für effiziente Trafos ist die Mobilität der Domänenwän­d e», sagt Benedikt Betz, Hauptautor der Studie und Doktorand in Grünzweigs Team. Denn durch unsere Stromleitungen fliesst Wechselstrom mit einer Frequenz von 50 Hertz. Das heisst, dass der Eisenkern des Trafos 100-mal pro Sekunde um­ magnetisiert wird – magnetischer Süd- wird zu Nordpol und umgekehrt. Die Domänen werden also hin und her geworfen. Je flexibler sie sind, desto besser. Mit PSI-Technologie lassen sich Trafos durchleuchten Wie sich die Domänenwände genau verhalten, liess sich mit den bisher etablierten Methoden nur indirekt beobachten. Die Neutronen-Gitter-Interferometrie, die Christian Benedikt Betz und Dr. Christian Grünzweig (rechts)

AktuelleTechnik –10/2016


Wir machen Ihre Maschine sicher. Grünzweig vor zehn Jahren im Rahmen seiner Doktorarbeit am PSI entwickelt hat, ermöglicht nun erstmals den direkten Blick auf die Domänenwände. «Die Domänen kann man sich vorstellen wie Grundstücke, die durch Zäune voneinander abgegrenzt sind», sagt Grünzweig. «Was wir nun mit der Neutronen-Gitter-Interferometrie sehen können, sind die Zäune, also die Domänenwände, nicht die Grund­stücke.» Auf den Bildern der Forschenden zeigen sich die Domänenwände als schwarze Striche. Nun hat Grünzweigs Team in einer Studie unter Federführung von Benedikt Betz untersucht, was passiert, wenn man an einen Trafo Gleichstrom anlegt und diesen einmal hoch- und dann wieder herunterfährt. Mit steigender Stromstärke verschwanden die schwarzen Striche; der Eisenkern wurde durchgehend magnetisiert. Erst in diesem Zustand überträgt der Eisenkern die Spannung effektiv. Reduzierten die Forschenden den Strom, erschienen auch die Striche und somit die Domänenwände wieder. So lieferte diese erste Studie die Grund­lagen für weitere Untersuchungen. Zielgerichtet zu effizienteren Trafos «Mit diesen Einblicken sorgen wir jetzt nicht unmittelbar für bessere Transformatoren», räumt Christian Grünzweig ein. «Aber wir bieten der Wissenschaft und der Industrie eine neue Methode an.» Und zwar zur rechten Zeit, denn seit vergangenem Jahr ist die Energie-Industrie angehalten, im Zuge der EU-Öko-Design-Richtlinie – die auch von der Schweiz übernommen wurde – ihre Transformatoren energetisch zu verbessern. Bislang funktioniert die Weiterentwicklung von Trafos eher nach der Devise Versuch und Irrtum: Warum ein neuer Trafo besser funktioniert als ein Alter ist im Detail gar nicht klar. Mit genauerer Kenntnis der magnetischen Vorgänge im Eisenkern können Her­ steller von Transformatoren ihre Produkte nun ziel­gerich­teter optimieren. Das Potenzial für Verbesserungen ist enorm, da die grossen Verteiler-Trafos laut Hochrechnungen EU-weit pro Jahr rund 38 Tera­wattstunden Energie verlieren – das ist mehr als die Hälfte der Menge, welche die Schweiz im Jahr produziert. Schon eine Effizienzsteigerung der Trafos um wenige Prozent könnte also die Produktionsmenge mehrerer Kraftwerke einsparen.

psi.ch

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Komponenten/Halbleiter Produktübersicht – Industriesteckverbinder 52

Anbieter Homepage Produktname Stecker-/Kupplungstyp Abmessungen in mm Verriegelungsart Anschlusstechniken Anzahl Kontakte Kontaktmaterial (Stift) Gehäusematerial Bemessungsstrom Bemessungsspannung Schirmung Schutzart Betriebstemperaturbereich Verschmutzungsgrad Technologie CE-Zeichen, UL-Zulassung usw.

ABM Elektronik GmbH abme.ch MicroCom/Mini MicroCom Rundsteckverbinder D = 5,4/7,5 Bajonett Löt/PCB Standard: 2, 3, 4, 7, 12 oder Custom Gold Messing vergoldet + PEEK Bis 5 A (CMRH-Serie) 400 V Ja, auch gefiltert IP 50 und IP 67 Bis 300 °C/500 °C (2 Minuten) – Koaxial Mil Std. 202 usw.

Compona AG compona.com Bajonett HEC Power Rundsteckverbinder Ø 36 × 94 Bajonett Crimp-Verbindung 8 oder 12 CuZn PA 3 A Signal, 25 A Power 5000 V Nein IP 68/IPX 9K — 40 bis + 100 °C Grad 3 Power, Signal VDE, UL

Conrad Electronic AG biz-conrad.ch Power-Steckverbinder, MSTB Rechtecksteckverbinder l × b × h 36 × 30 × 50,1 Push, Pull Federanschluss 5 Kupferlegiert Zink-Druckguss 16 24 DC Ja IP 68 — 40 bis + 70 °C Grad 2 Power-Steckverbinder UL, cUL

Distrelec Schweiz distrelec.ch Molex Easy-On™ FFC-Steckverbinder 10,1 × 4,3 × 2,0 Gleitverriegelung Löten 8 Gold PA 4,6 0,5 A 50 V AC/DC Nein – –40 bis +85 °C – FFC/FPC CSA, UL

Anbieter Homepage Produktname Stecker-/Kupplungstyp Abmessungen in mm Verriegelungsart Anschlusstechniken Anzahl Kontakte Kontaktmaterial (Stift) Gehäusematerial Bemessungsstrom Bemessungsspannung Schirmung Schutzart Betriebstemperaturbereich Verschmutzungsgrad Technologie CE-Zeichen, UL-Zulassung usw.

Elbro AG elbro.com RJ45-Stecker, feldkonfektionierbar RJ45, Cat. 6 A 61,7 × 13,8 × 27,5 Rastclip Crimp-Verbindung 8 Nickel vergoldet Zinkdruckguss Max. 1 A Max. 50 V DC Ja IP20 – 40 bis + 70 °C – Ethernet DIN EN 50173-3:2011-09, IEC 61918. ISO/IEC 24702, ISO/IEC 11801

Erni Electronics AG erni.com M8/M12 Steckverbinder Rundsteckverbinder Siehe Datenblätter Schraubverschluss SMD Wählbar Vergoldet LCP Siehe Datenblätter Siehe Datenblätter Mit und ohne IP 67 – 25 bis + 85 °C – Signalübertragung Industrie UL

Fineline Switzerland AG fineline-global.ch PCB für Spezial-Stecker Leiterplatten Kundenspezifische Kundenspezifische Kundenspezifische Kundenspezifische Gold, Zinn, Silber ... Polyamid oder Glas-Fasern Kundenspezifische Kundenspezifisch Möglich Kundenspezifische Kundenspezifische Kundenspezifische – –

Intercontec GmbH omniray.ch Signal- und Leistungsstecker Metallische Rundsteckverbinder Ø 15 bis 58 mm Schraubbar + speedtec® Crimp- und (Ein)-Lötkontakte 1 – 19 pol Messing vergoldet Messing vernickelt, Zinkdruckguss Bis 200 A Bis 630 VAC/850 VDC Ja IP 66/67 – 20 bis 130 °C Grad 3 Power/Signal/Bus CE, VDE, UL/CSA

AktuelleTechnik –10/2016


Komponenten/Halbleiter Produktübersicht – Industriesteckverbinder 53

M. Geyer Technische Produkte temperatur-shop.ch Thermo-Steckverbinder Thermoelement-Steckverbinder Verschiedene – Schraube 2/3/4 – – – – Nein IP00 – 80 bis + 900 °C – – DIN IEC 584

Phoenix Contact AG phoenixcontact.ch Heavycon complete Rechtecksteckverbinder Baureihe D7, D15-D50, B6-B48 Bügel- und Schraubverriegelung Push-In, Schraub, IDC, Löt, Crimp 3 bis 216 Gold, Silber Polyamid, Aluminium Druckguss 5 A bis 200 A 50 V bis 5000 V Ja IP 69K, IP 68, IP 66 –40 bis + 125 °C Grad 3 Power, Signal, Daten CSA, EAC, GL, UL, EN-45545-2, EN 50155 nach EN45545-2

Phoenix Contact AG phoenixcontact.ch Rundsteckverbinder M5-M58 Rundsteckverbinder Diverse Speedcon, Standardgewinde Löt, Crimp, Push-in, Schraub, IDC 3- bis 19-polig Gold, Silber Kunststoff und Metall 4 bis 150 A 30 V bis 630 V AC/DC Ja IP65 – IP68 –40 bis + 80 °C Grad 3 Power, Signal, Daten CSA, EAC, GL, UL, EN-45545-2, EN 50155

RS Components ch.rs-online.com Harting Han-ESDrucksteckverbinder 110,8 × 34 – Käfigklemme 24 Kupferlegierung Polyamid A AC V – – –40 bis + 125 °C – – –

Anbieter Homepage Produktname Stecker-/Kupplungstyp Abmessungen in mm Verriegelungsart Anschlusstechniken Anzahl Kontakte Kontaktmaterial (Stift) Gehäusematerial Bemessungsstrom Bemessungsspannung Schirmung Schutzart Betriebstemperaturbereich Verschmutzungsgrad Technologie CE-Zeichen, UL-Zulassung usw.

Simpex Electronic AG simpex.ch M12 Power Rundsteckverbinder 19,7 × 50 Schnell-/Schraubverschluss Crimpen/schrauben 4/5 Vergoldet Kupfer-Zink-Legierung 12/16 A 63/630 V AC Ja IP67/IP 69 K –40 bis + 125 °C Grad 3 High power transmission VDE/UL

Simpex Electronic AG simpex.ch M23 Hybrid Rundsteckverbinder 27,2 × 64,7 Schnell-/Schraubverschluss Crimpen/einlöten 4+4+3+PE Vergoldet Kupfer-Zink-Legierung 28 A 630 V AC Ja IP 67/IP 69 – 40 bis +125 °C Grad 3 Industrial ethernet VDE, UL

Weidmüller Schweiz AG weidmueller.ch SAI Rundsteckverbinder M8, M12, M16, M23, 7/8 Schraub, PushPull, Bajonett Crimp, Schraub, Federzug, Löt 3 – 21 Gold PA, Zink Druckguss, Edelstahl Bis 16 A Bis 630 V Möglich IP67, IP68, IP69K – 40 bis +125 °C – Leistung, Signale, Feldbusse CE, CSA, UL, ATEX

Wieland Electric AG wieland-electric.ch «revos» Industriesteckverbinder Schwere Steckverbinder Diverse (Polzahl-abhängig) Schnellverschluss Schraub-, Feder-, Crimp-Anschluss 3 – 64 Pole Au/Sn/Spezial Diverse Bis 82 Amp Bis 400 V Ja Alle (auch EX) – 40 bis +120 °C Diverse Alle (Leistung/Daten) Alle üblichen (auch ATEX, German Lloyd)

Anbieter Homepage Produktname Stecker-/Kupplungstyp Abmessungen in mm Verriegelungsart Anschlusstechniken Anzahl Kontakte Kontaktmaterial (Stift) Gehäusematerial Bemessungsstrom Bemessungsspannung Schirmung Schutzart Betriebstemperaturbereich Verschmutzungsgrad Technologie CE-Zeichen, UL-Zulassung usw.

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Aktuelle Technik –10/2016


Komponenten/Halbleiter Top-Info 54

CFW EMVConsulting AG

CFW PowerCable – jetzt auch für Frequenz-Umrichter

Das neu entwickelte Kabel löst uner­ wünschte EMV-Probleme bei ­drehzahlgesteuerten Elektromotoren

links: CFW PowerCable oben: Leiteranordnung

Die stufenlose Drehzahlsteuerung von Elektromotoren über Frequenz-Umrichter (FU) ist aus Sicht der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) immer noch eine grosse Herausforderung. Die Hersteller verweisen in diesem Zusammenhang höchstens auf die Verwendung von konzentrischen Kabeln, bei denen der Kabelschirm auch die Funktion des Schutzleiters übernehmen muss. CFW hat aufgrund dieser unbefriedigenden Situation jetzt auch das FU-Thema aufgegriffen und bietet mit dem CFW PowerCable, Typ CPF, eine weitere bahnbrechende Neuheit. Um den zentrisch geführten Schutzleiter sind jeweils zwei Leiter pro Phase, zueinander gespiegelt und verseilt, angeordnet. Die wahlweise vorhandene 100 %Kabelabschirmung besteht aus einem Cu-Geflecht sowie einer Alufolie. Dieser einzigartige Aufbau verleiht dem FU-Kabel herausragende EMV4-Eigenschaften: induktionsfrei gegenüber dem PE und parallel verlegten MSR-Leitungen, extrem niedrige EMF-Abstrahlung sowie ein nicht zu übertreffender Wirkungsgrad. Wegen der doppelt geführten Phasenleiter darf der aufsummierte Leiterquerschnitt gegenüber der Einleiter-Technik erst noch deutlich kleiner sein (beispielsweise ersetzen 2 × 95 mm 2 problemlos 1 × 240 mm2). Dies wiederum äussert sich positiv im geringeren Gewicht, einer noch besseren Flexibilität sowie einem vorteilhaften Preis. AktuelleTechnik –10/2016

Die bahnbrechende EMV4-Technologie EMV4, ein neuer Begriff in der Kabelwelt, steht für «vier EMV-Merkmale» –Z  entrisch geführter Schutzleiter PE – Zwei Leiter pro Phase, symmetrisch angeordnet –A  lle Aussenleiter um den PE verseilt – HF-Abschirmung 100 % Der zentrisch geführte Schutzleiter verhindert die Bildung von induzierten Schutzleiterspannungen durch die Aussenleiter. Die doppelt geführten, symmetrisch angeordneten Phasenleiter reduzieren die magnetische Feldabstrahlung des FU-Kabels um Potenzen. Durch das Verseilen aller Aussenleiter können keine Schlaufenströme in benachbarten Leitungen und/oder Metallkonstruktionen entstehen. Zu guter Letzt verhindert die HF-Abschirmung jegliche unerwünschte Abstrahlung von elektrischen und elektromagnetischen Wellen. Insgesamt bietet das beschriebene FU-Kabel völlig neue physikalische Eigenschaften. EMV-Probleme, verursacht durch FU-Kabel, sind jetzt endlich gelöst.

cfw.ch


Komponenten/Halbleiter Klemmtechnik 55

Weidmüller Schweiz AG

Reihenklemmen-Portfolio für mehr Produktivität im Schaltschrankbau

Schaltschränke mit Verbindungstechnik sind zentrale Elemente in zahlreichen Anwendungen. Sie leiten Signale, steuern Daten und verteilen Energie – teils unter widrigsten Bedingungen. Vibrationen, Staub, Kälte oder sehr grosse Hitze gehören zu ihrem Arbeitsalltag. Zudem müssen sie je nach Anforderung und Branche entspre­ chend individuell ausgelegt und gebaut werden. Dabei sind alle Prozessschritte rund um den Schaltschrankbau von Bedeu­ tung, um eine langfristige Effizienzstei­ gerung zu erzielen und Optimierungs­p o­ tenziale auszuschöpfen. Als Partner der Indus­trial Connectivity hat Weidmüller den gesamten Prozess von der Planung über die Installation bis zum Betrieb ganzheitlich betrachtet. Das Ergebnis: Produkte und Pro­ zess unterstützende Lösungen, die einen Mehrwert in allen Phasen bieten. Bestes

Die neuen Reihenklemmen von Weidmüller sind darauf ausgerichtet, in allen Phasen des Schaltschrankbaus einen Mehrwert zu erzielen – von der Planung über die Installation bis zum laufenden Betrieb.

Beispiel hierfür ist Klippon Connect, das Reihenklemmen-Programm. In der Planungsphase Planung und Design bilden die Basis für alle Schritte in der Prozesskette. In dieser Phase gilt es, die detaillierte Grundlage für den Aufbau zu schaffen. Ob Projektierung und Spezialisierung, Konstruktion, Dokumenta­ tion, Kostenkalkulation oder Bestellvor­ gang: Klippon Connect bietet alles, was für eine effiziente Gestaltung des Planungspro­ zesses benötigt wird – beispielsweise den Con­f igurator (WMC). Die webbasierte Soft­ wa­re-Lösung bietet eine schrittweise Unter­ stützung bei Auswahl und Zusammenstel­ lung von Reihenklemmenleisten und Zu­­­­be­hör. Mit ihr lassen sich bei der Konfigu­ ration von Tragschienenkomponenten bis zu 75 Prozent an Engineering-Zeit einsparen.

In der Installationsphase Die Phase des Installierens umfasst Arbeits­ vorbereitung, Komponenten-Montage, Ver­ drahtung und Prüfung. Hier zählt nicht nur Ihre fachliche Kompetenz. Ebenso wichtig ist es, dass der Herstellungsprozess so effizient wie möglich ist. Hierfür muss vor allem der Verdrahtungsaufwand minimiert werden. Genau hier setzt die «Push in»-Anschlus­s­ technologie an: Mit ihr lässt sich eine hohe Verdrahtungsdichte bei maximalem Bedien­ komfort erzielen sowie eine spürbar beschleunigte Installation. Das Druck­bügelAnschlusssystem der Durchgangsklemmen WDU 70/95 und WDU 120/150 er­möglicht es, dass sich Leiter grosser Quer­schnitte mit geringem Kraftaufwand von oben in die geöffnete Klemmstelle einlegen lassen. Das sind zwei Beispiele, die für eine möglichst einfache und schnelle Installation stehen.

Für häufig wiederkehrende Anwendungen wie Steuerstromverteilung oder Signalverdrah­-­ tung bietet das Klippon-ConnectApplikationsprogramm stets die optimalen Lösungen.

Aktuelle Technik –10/2016


Komponenten/Halbleiter Klemmtechnik 56

Oft lässt sich durch Standar­di­ sierung mit dem durchdachten, funktionsorien­ tiert ausgelegten Universal­ pro­gramm die pas­­­sende Lö­sung realisieren.

In der Betriebsphase Zur Betriebsphase gehören neben dem Transport des Schaltschranks, seiner Aufstellung, Inbetriebnahme und Wartung auch seine spätere Entsorgung. Eine wichtige Rolle in dieser Phase spielt auch das professionelle und normgerechte industrielle Markieren – eine Grundvoraussetzung für fehlerfreien Betrieb, rationellen Service und die sichere Wartung von Industrieanlagen. Mit einem Gesamtsystem aus Software, Markierern und Druckern bietet Weidmüller ein aufeinander abgestimmtes Programm, um die Abläufe in dieser Phase zu beschleunigen und gleichzeitig zu stabilisieren.

passende Lösung realisieren. Mit ihm setzt der Anwender auf praxisnahe Produkt­ vorteile, umfassenden Services und anwendungsnahe Beratung entlang des Kundenprozesses – und erzielt so eine hohe Produktivität in den verschiedenen Schaltschrank-Applikationen. Für häufig wiederkehrende Anwendungen wie Steuerstromverteilung oder Signalverdrahtung bietet Weidmüller mit dem Klippon-Connect-Applikationsprogramm die optimalen Lösungen. Durch gezielte Anordnung oder Auslassung von Produktfunktionen tragen diese massgeblich zur Steigerung von Produktivität, Effizienz und Sicherheit bei. Wenn Konfigurationen nach Mass gefragt sind, steht der kundenspezifische Assemblierungs-Service jederzeit zur Verfügung.

Anordnung und Funktionsintegration tragen die massgeschneiderten Applikationsprodukte messbar zur Steigerung der Produktivität, Effizienz und Sicherheit bei – in allen Phasen des Prozesses. Zu den identifizierten Applikationsfeldern gehören unter anderem die Energieeinspeisung, Energie-, Steuerstrom- und Messwandler-, Signalsowie Rangierverteilung, darüber hinaus das Thema Schirmen und Erden.

Freie Wahl bei der Anschlusstechnik Reihenklemmen müssen im Alltag einiges aushalten. Neben Robustheit und Zuverlässigkeit kommt es auch auf Übersichtlichkeit und eine einfache Bedienung an – nur so werden Fehlverdrahtungen vermieden und Unterschiedliche Programme zuverlässig sichere Verbindungen gewährje nach Anwendung Ob einfaches Handling, mehr Platz im leistet. Die Wahl der Anschlusstechnik ist Schaltschrank oder Zeitersparnis bei der Spezielle Lösungen dabei von der jeweiligen Anwendung abhänMontage: Klippon Connect sichert dem für wiederkehrende ­Anwendungsfelder gig. Dabei ist es egal, welche Anwendung es Anwender zahlreiche Vorteile in seinem Pro- Schaltschränke sind zwar individuell konfi- zu realisieren gilt – bei Klippon Connect hat zess zu. Dabei stehen im Rahmen des Spek- guriert – verschiedene wiederkehrende der Anwender die freie Wahl. Ob Schraubtrums an Reihenklemmen zwei Programme Anwendungsfelder innerhalb des Schalt- oder Federanschlusstechnik: Der Schraub­ zur Verfügung – ein Applikationsprogramm schranks sind jedoch fester Bestandteil in anschluss ist als Zugbügel- oder als Bolzenund ein Universalprogramm. Welches davon fast allen Einsatzgebieten. Diese Applikati- Anschluss ausgeführt, der Federanschluss die geeignete Wahl ist, entscheiden letztlich onsfelder hat Weidmüller identifiziert – und in «Push in»- oder Zugfeder-Technik. die jeweiligen Anforderungen. Oft lässt sich spezielle Lösungen dafür entwickelt. Denn Die Push-in-Anschlusstechnologie: Diese durch Standardisierung mit dem durch- mangels einfacher, vorgedachter Lösungen Technologie steht für sicheres Verdrahten und dachten, funktionsorientiert ausgelegten müssen Schaltschrankaufbauten häufig einfaches Handling. Das innovative AnschlussKlippon-Connect-Universalprogramm die aufwendig gestaltet werden. Durch gezielte system reduziert die Verdrahtungszeiten auf AktuelleTechnik –10/2016


Komponenten/Halbleiter Klemmtechnik 57

ein Minimum. Die Leiterauszugskräfte sind sogar höher als bei der Zugfedertechnik. Es lassen sich massive und feindrahtige Leiter mit und ohne Ader-Endhülsen mit den Bemessungsquerschnitten von 2,5 bis 16 mm2 sicher und zuverlässig anschliessen. Zugfederanschluss-Technologie: Die Edel­s tahl-Zugfeder ist das universelle, schraubenlose Anschlusssystem. Die Zeit­ ersparnis bei der Installation und die grosse Flexibilität durch vielfältige Möglichkeiten der Querverbindung machen die Weidmüller-Z-Reihe zur verlässlichen Anschluss­ alternative. Auch hier lassen sich massive sowie feindrahtige Leiter mit und ohne AderEndhülse in den Bemessungsquerschnitten von 0,05 mm2 bis 35 mm2 anschliessen. Schraubanschluss mit Zugbügel: Das milliardenfach bewährte Weidmüller-Zugbügel-System bietet Perfektion bis ins Detail und setzt den Standard für alle gängigen elektrischen Funktionen. Die einfache Handhabung sowie die Trennung von elektrischer und mechanischer Funktion machen den Zugbügel-Anschluss zur perfekten Verbin­ dungs­lösung. Massive sowie feindrahtige Leiter mit und ohne Ader-Endhülse lassen sich in den Querschnitten von 0,05 mm2 bis 300 mm2 problemlos anschliessen. Schraubanschluss mit Bolzen: Mit seinen Bolzenklemmen setzt Weidmüller auf hohe Sicherheit in allen Applikationen, bei denen Energie übertragen wird. Insbesondere un-

ter rauen Umgebungsbedingungen haben sich Bolzenklemmen als kostengünstige und zuverlässige Verbindungsmöglichkeit bewährt. Leiter mit vercrimpten Kabelschuhen lassen sich in den Bemessungsquerschnitten von 10 mm2 bis 300 mm2 anschliessen. Einfacher konfigurieren und bestellen mit dem WMC Intelligente und anwenderfreundliche Tools leisten einen massgeblichen Beitrag, um die komplexen Prozesse in der Planung effi­ zienter und einfacher zu gestalten. Mit dem webbasierten Weidmüller Configurator (WMC) steht eine zeitsparende SoftwareLösung zur Auswahl, Projektierung und Bestellung von Tragschienen und Tragschienenkomponenten bereit. Dadurch lassen sich Engineeringprozesse für die Weidmüller-Produkte um bis zu 75 Prozent beschleunigen und die Produktivität entsprechend erhöhen. Die einfache Bedienung durch die Assis­tenzfunktion, die übersichtliche gra­fische Gestaltung mit vielen Zusatz­funk­ tionen und die umfassende Produkt­da­­­ten­ bank mit voller Integration in allen Engi­nee­ ring-Systemen machen die Konfiguration von Tragschienen einfach, sicher und bequem. Der Configurator steht als Download bereit: www.weidmueller.de/configurator.

Die Reihenklemmen lassen sich besonders schnell mit Markierern im Streifenformat markieren. Bilder: Weidmüller

weidmueller.com

TMG Serie 7–50 Watt Voll vergossene AC/DC Module mit hoher Packungsdichte für Printmontage.

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AktuelleTechnik –10/2016

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Weidmüller Schweiz AG

TTI, Inc.

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Stolz Electronics AG

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Simpex Electronic AG

Rutronik Elektronische Bauelemente AG

RS Components GmbH

Reichle & De-Massari AG

Phoenix Contact AG

Pepperl + Fuchs AG

Omni Ray AG

Multiple Dimensions AG

Multi-Contact AG

Marechal GmbH

M. Geyer Technische Produkte

Lütze AG

Lemo Verkauf AG

Harting AG

GLYN Switzerland

Gateweb GmbH

ERNI Electronics AG

EME AG

Elbro AG

Distrelec Bereich d. Dätwyler Schweiz AG

Conrad Electronic AG

Compona AG

Börsig GmbH

Belden Electronics GmbH

Balluff AG

Arrow Central Europe GmbH

Amelec Electronic GmbH

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Sibalco AG

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Samtec Europe GmbH

Steckverbinder-Arten Rundsteckverbinder Rechtecksteckverbinder Flachsteckverbinder Flachkabel-Steckverbinder Folien-Steckverbinder Koaxial-Steckverbinder Schnittstellen-Verbinder Stift- und Buchsenleisten RJ45-Steckverbinder M8/M12-Steckverbinder D-Sub-Steckvebinder D-Steckverbinder DIL/DIP-Steckverbinder Ball-Grid-Array-Adapter Schraubensteckverbinder HF-Steckverbinder High-Density-Steckverbinder LWL-Steckverbinder Steckverbinder für Speicherkarten Schneid-/Klemmenverbinder Einpress-Steckverbinder Einlöt-Steckverbinder Crimp-Verbinder Leiterplatten-Steckverbinder DIN 41612 SMD Push Pull Hochstromsteckverbinder Sonstige Steckverbinder

ABM Elektronik GmbH

A+P Komponenten AG

Komponenten/Halbleiter Marktübersicht – Steckverbinder 58

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Zubehör Verriegelungselemente Übergangselemente

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Kabel

Rundkabel Flachbandkabel Koaxkabel LWL sonstige Kabelbäume Klemmen Anschlussverteiler Prüfklemmen Reihenklemmen Diodenklemmen Leiterplattenklemmen Durchführungsklemmen Messklemmen Trennklemmen Klemmleisten Steckklemmen sonstige Sockel IC-Sockel IC-Testclips BGA-Sockel sonstige Dienstleistungen Konfektionierung

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Aktuelle Technik –10/2016

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Weidmüller Schweiz AG

TTI, Inc.

Stolz Electronics AG

Simpex Electronic AG

Samtec Europe GmbH

Rutronik Elektronische Bauelemente AG

RS Components GmbH

Sibalco AG

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Reichle & De-Massari AG

Phoenix Contact AG

Pepperl + Fuchs AG

Omni Ray AG

Multiple Dimensions AG

Multi-Contact AG

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Marechal GmbH

M. Geyer Technische Produkte

Lütze AG

Lemo Verkauf AG

Harting AG

GLYN Switzerland

Gateweb GmbH

ERNI Electronics AG

EME AG

Elbro AG

Distrelec Bereich d. Dätwyler Schweiz AG

Conrad Electronic AG

Compona AG

Börsig GmbH

Belden Electronics GmbH

Balluff AG

Arrow Central Europe GmbH

Amelec Electronic GmbH

ABM Elektronik GmbH

A+P Komponenten AG

Komponenten/Halbleiter Marktübersicht – Steckverbinder 59

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Komponenten/Halbleiter Produkt-News 60

Breiteres Spektrum von Embedded Computern

Kompaktes Medizin-Netzteil für lüfterlosen Dauerbetrieb

Die MPL-Railway-Computer-Produkt­ palette wurde um 2 Rechner erweitert. Die CEC10-Familie (basierend auf dem Intel E3800-CPU) und die PIP39 (i7 Quad-Core-CPU) haben erfolgreich die EN50155-Norm (Bahnanwendungen – elektronische Einrichtungen auf Schienenfahrzeugen) erfüllt. Für die Temperaturtests wurde die Klasse Tx gewählt, das heisst – 40 °C bis + 70 °C und + 85 °C für die Dauer von 10 Minuten. Für Schock und Vibration ist die Klasse 2 (Bogie montiert) ausgewählt worden. Dies ist der zweitschwerste Vibrationstest- Standard in der Bahnindustrie. MPL-Pro­dukt­lösungen sind modular aufgebaut und können daher leicht erweitert und angepasst werden, um verschiedene Markt- und Kunden­ bedürfnisse zu erfüllen. Je nach Produkt­palette können bis zu fünf GbE- LAN-Anschlüsse M12 (D-kodiert oder X-kodiert) angeboten werden. Die Eingangs­leistung reicht von 9–36 VDC, 18–48 VDC oder 60–163 VDC. Die Geräte können auch mit redundantem Stromversorgungseingang ausgestattet werden. Zusätzliche Funktionen wie WLAN, PoE, GPS usw. können ebenfalls integriert werden. In Kombination mit den anderen zertifizierten Geräten für Bahnlösungen können wir Computer, basierend auf Intel-CPUs vom Atom bis i7-Quad-Core anbieten. Weitere Produkte vervollständigen unser ­Programm mit einem EN50155-zer­tifizierten Fire­ wall (GUARD-F12) und einer Switch-­ Lösung (MAXBES).

Das vorgestellte AC/DC-Schaltnetz­teil BEO-3000MC von Bicker Elektronik wurde für den platzsparenden und lüfterl­osen Einsatz in kompakten Medizingeräten und medizinischen Rechnersystemen konzipiert. Aufgrund der hohen Leistungsdichte liefert das Netzteil auf einer Grundfläche von nur 88 × 136 mm eine Dauerleistung von 300 Watt – lüfterlos! Gleichzeitig zeichnet sich das besonders energieeffiziente Netzgerät durch einen hohen Wirkungsgrad von bis zu 94 % und einen Standby-Stromverbrauch von weniger als 0,3 Watt aus. Das robust und hochwertig aufgebaute Netzteil für den 24/7-Dauer­ betrieb arbeitet zuverlässig im erweiterten Temperaturbereich von – 40 °C bis + 70 °C. Lieferbar ist das Medizin-Netzteil BEO-3000MC mit exakt geregelten Single-­DC-Ausgangsspannungen von + 12 V, + 24 V oder + 48 V jeweils mit einem Einstell­bereich von ± 5 % der Nennspannung und Remote-SenseFunktion zum Ausgleich von Spannungs­ abfällen an den Ausgangsleitungen zum Verbraucher. Generell ist keine Grundlast am Ausgang notwendig, sodass u. a. Single-Voltage-Mainboards mit speziellen Energiesparmodi auf Basis der Haswell/Skylake-Technologie problemlos versorgt werden können. Neben den zusätzlichen Ausgängen mit den Hilfs­ spannungen + 5 V-Standby und + 12 V-Fan stehen für den Betrieb von Mainboards in medizinischen Rechnersystemen ATX-kompatible PSON- und PG/PowerGood-Signalanschlüsse zur Verfügung.

mpi.ch

Erweitertes Stromversorgungs-Portfolio Das neue über RS lieferbare XP-Angebot besteht aus einer breiten Palette von AC/DC-Netzteil-Produkten von 5 Watt bis 3000 Watt, einschliesslich ITE und Medical Level VI, effizienten Lösungen für Tisch- oder Steckernetzgeräte für die externe Stromversorgung, OpenFrame- und Stromversorgungen in geschlossener Chassis-Montage sowie gekapselten oder Open-Frame-Leiterplatten-Stromversorgungen. Das Sortiment bietet auch DC/DC-Wandler von 0,25 Watt bis 60 Watt, einschliesslich Geräten mit einer Zulassung für medizinische Anwendungen, Lösungen für den Einsatz im Schienenverkehr sowie Schaltregler. Die Montagemöglichkeiten für das DC/DC-Wandler-Sortiment umfassen SMD, Durchsteck- und Chassismontage. Die Produkte erfüllen die Anforderungen einer breiten Palette von Branchen und Anwendungen, einschliesslich Gesundheitswesen, Indus­ trie, Technologie, Luftfahrt und Schienenverkehr. Mit Wirkungsgraden von bis zu 95 Prozent und vielen Produkten, die zu den «weltweit kleinsten» gezählt werden, bietet das XP-Programm Ingenieuren und Technikern die neuesten Technologien in den kleinstverfügbaren Verpackungs­ein­ heiten. XP-Produkte werden mit dem Anspruch höchster Qualität für die Arbeit in rauen Umgebungen entwickelt. rsonline.ch

AktuelleTechnik –10/2016

bicker.de


Messtechnik Messen 61

Vision 2016

3D-Bildverarbeitung als technischer Tausendsassa Auf der Vision zeigen einige Firmen den Wandel von der klassi­ schen Bildverarbeitung zur Pro­ duktionsoptimierung – und damit auch die aktuellen Trends wie jene nach immer weniger komplexen 3D-Systemen.

Anwender sehen die 3D-Systeme zunehmend als technische Tausendsassas, denen sie sehr viel zutrauen. Jana Bartels, Produktmanagerin für 3D / Time-of-Flight (ToF) bei der Basler AG in Ahrensburg: «Es gibt ein steigendes Interesse an 3D-Kameras, um beispielsweise Prozesse zu automatisieren und zu überwachen, RoboterSteuerungen einfacher umzusetzen und Mensch-Maschinen-Interface zu optimieren und sicherer zu gestalten.» Zu den Highlights zählt für die Produktmanagerin ein gemeinsames Forschungsprojekt von Jungheinrich AG und Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) mit der Basler AG, der Götting KG und dem Institut für Technische Informatik der Universität zu Lübeck (ITI). Hier entstand ein fahrerloser Schubmaststapler, der die menschliche Sprache versteht und dank 3D-Bildverarbeitung Gesten deutet. Dieses Projekt zeigt, wie Mensch und Maschine in Zukunft miteinander kommunizieren können. Eine Vielzahl an aktuellen Trends beobachtet die Expertin: Im Kommen sind wenig komplexe 3D-Systeme mit schnellen, höher

auflösenden Sensoren, die sich leichter bedienen lassen. Die Anwender schauen nicht mehr nur auf den reinen Einkaufspreis, sondern orientieren sich an den tatsächlichen Lebenszykluskosten (Stichwort: «Total Cost of Ownership»). Basler präsentiert dazu auf der Vision unter anderem Kameras mit LVDS-basierter BCON-Schnittstelle für Embedded-Vision-Systeme und die neue Time-of-Flight-Kamera. Bartels: «Es ist die erste industrielle VGA-Kamera im Mainstream-Preissegment, die nach dem ToF-­ Prinzip arbeitet.» Trends diskutieren, bevor sie sich etablieren Ritchie Logan, Vice President Business Development bei Odos Imaging limited in Edinburgh, sieht Industrie 4.0 als einen wichtigen treibenden Faktor für Innovationen in der Vision-Branche an: «Industrie 4.0 und die neue Technologie 3D-Time-ofFlight sorgen für eine grosse Brandbreite bei den Anfragen der Anwender. Das hilft uns, neue Lösungen für die Herausforderungen in Verbindung mit Industrie 4.0 und Logistik 4.0 zu entwickeln.»

Odos Imaging präsentiert unter anderem die hoch auflösende 3DToF-Kamera StarForm und die Event-RecordingKamera StarStop mit Freeze-Moti­ on-Funktion. Bild: Odos Imaging

Aktuelle Technik –10/2016


Messtechnik Messen 62

Die Vision-Messe Die Vision, Weltleitmesse der Bildverarbeitung, findet vom 8. – 10.11.2016 in Stuttgart statt. Die Messe präsentiert ein Produkt- und Dienst­ leistungsspektrum von unver­ gleichlicher Breite: vom Sensor bis zum Prozessor, vom Kabel bis zur Kamera, von der Software bis zum Beleuchtungssystem. Auch komplette Bildverarbei­ tungssysteme und konkrete Anwendungen für die unterschiedlichsten Branchen werden gezeigt. Ergänzt wird die Ausstellung mit speziellen Veranstaltungsmodulen wie der Integration Area oder dem Forum Industrial Vision Days.

Auf der Vision stellt die LMI ihre neueste CMOSTech­nologie vor, die nach Firmen­ angaben mit einer Auflösung von zwei beziehungsweise fünf Megapixeln die höchste Auf­ lösung der Branche bietet. Bild: LMI

Embedded Vision System: Dank der neuen BCONSchnittstelle lässt sich mit der DartBoardlevel-Kamera LVDS-­basierte Vision-Technologie verwirklichen. Bild: Basler

Die Vision ist für Odos Imaging als weltweit grösste Messe der Bildverarbeitung un­­ glaub­­lich wertvoll, weil «wir hier die Gele­ genheit erhalten, erstmals von neuen Trends zu hören und darüber mit Kunden und potenziellen Anwendern zu diskutieren, bevor sie sich etabliert haben». Ausserdem biete die Vision eine gute Chance zum Networking mit anderen Firmen der Branche. «Mit diesen Eindrücken und Informationen im Gepäck kehren wir dann heim, um als Hardware-Firma das zu tun, was wir am besten können: innovative, neue Lösungen für die aktuellen Herausfor­ derungen entwickeln.» Mit Blick auf den Vision Award 2014, den die Firma für «Machine Vision with Depth» (hoch auflösendes, auf dem gepulsten 3D-Time-of-Flight-Bildgebungsverfahren basierendes System) erhielt, präsentieren AktuelleTechnik –10/2016

Messungen, auch bei hohen Produk­t ions­ geschwindigkeiten. Arden: «Unsere Senso­ ren liefern eine hohe Auflösung, dank der sich wichtige Qualitätsmerkmale eines Bau­ teils sicher und präzise mit hoher Wiederhol­ genauigkeit erkennen und prüfen lassen.» Präzise messen auch bei hohen Ebenso wichtig sei die benutzerfreundliche ­Produktionsgeschwindigkeiten Auf drei wichtige Faktoren legen die Kunden Bedienung. Die Kunden erwarten unter der LMI Technologies GmbH in Berlin beson­ anderem ein einfaches Set-up, effektive deren Wert: Zuverlässigkeit, schnelle, präzise 3D-Visualisierung eines gescannten Teils Messungen und einfache Bedienbarkeit. und «Drag-and-Drop»-Messwerkzeuge. «Unsere Produkte kommen zur 100 Pro­ Um diese Herausforderungen zu stemmen, zent-Inline-Kontrolle zum Einsatz», erklärt setzt LMI in den Kameras CMOS-Chips und LMI-Geschäftsführer Terry Arden. «Die Embedded Technologie ein. Auf der Vision Kunden verwenden unsere Technik oft in präsentiert LMI ihre neueste CMOS-Technolo­ rauer Umgebung.» gie (Gocator 2410 smart 3D laser line profiler, Daher müssen die Geräte entsprechend Gocator 3506 smart 3D snap­shot sensor), die robust ausfallen, damit sie trotz Schwin­ nach Firmenangaben mit einer Auflösung von gungen oder Staub sehr gute Performance zwei beziehungsweise fünf Megapixeln die bieten. Gefragt seien ausserdem präzise höchste Auflösung der Branche bietet. die Schotten Weiterentwicklungen wie die hoch auflösende 3D-ToF-Kamera StarForm und die Event-Recording-Kamera StarStop mit Freeze-Motion-Funktion.


Messtechnik Messen 63

Online direkt mit CAD-Daten abgleichen Schnelle Gewinnung von 3D-Daten auch bei bewegten Objekten spielt für die Kunden der Matrix Vision GmbH in Oppenweiler eine wichtige Rolle: «Unsere Lösung mit 3D-Punktewolkengenerierung in Echtzeit und ausreichender Auflösung deckt diese Anforderungen ab», sagt der technische Geschäftsführer Uwe Furtner. Für die schnelle Erfassung von 3D-Daten spreche ausserdem, dass sie im Industrie-4.0-Umfeld eine wertvolle Ergänzung sei, weil sie sich in vernetzte Umgebungen her vorragend integrieren lasse. Der Anwender könne für eine Qualitätsprüfung die CAD-Daten direkt mit den Ergebnissen der ermittelten Punktewolken online abgleichen. Das Unternehmen zeigt auf der Vision 2016 mit mvBlueSirius keine reine 3D-Lösung, sondern eine 6D-Kamera, die neben den 3D-Punktewolken auch Bewegungsvektoren und RGB-Farbinformationen liefert. «Neben einer reinen Berechnung der Daten ist unsere Kamera auch in der Lage, Objekte zu erkennen, die sich mit Informationen zu Form, Farbe, Grösse und Geschwindigkeit beschreiben lassen», erklärt der Geschäftsführer. Das Besondere an dieser 6D-Erkennung: Sie erleichtere auch Personen die Anwendung, die keine Erfahrung mit algorithmischer Auswertung besitzen.

messe-stuttgart.de/vision

Jana Bartels, Produktmanagerin bei der Basler AG, Ahrensburg: «Der Trend zu Industrie 4.0 spielt in der 3D-Bild­ verarbeitung bereits eine Rolle, und er wird weiter zunehmen.» Bild: Basler

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Aktuelle Technik Die Schweizer ­Fachzeitschrift für Automatisierungstechnik

Aktuelle Technik –10/2016


Messtechnik/Sensorik Fluidik-Sensoren 64

Endress+Hauser (Schweiz) AG

Prozessüberwachung leicht gemacht Endress + Hauser hat neue Messumformer auf den Markt gebracht – sie sind eine Erweiterung der LiquilinePlattform.

CM44P mit UV-Fotometer OUSAF44, pH-Sonde CPS71D-TU und Leitfähigkeitssonde CLS82D

Endress + Hauser erweitert seine LiquilinePlattform. Der neue Messumformer Liquiline CM44P bietet Mehrkanal- und Multi­p a­r a­ meter-Funktionalität für Pro­zess­fotometer und Memosens-Sensoren. Schliesslich erfordern industrielle Prozesse wie Chromatografie, Fermentation, Filtration oder Phasentrennung die Überwachung mehrerer Parameter. Liquiline CM44P misst 16 verschiedene Parameter und ermöglicht den Anschluss von bis zu zwei Prozessfotometern und vier Memosens- Sensoren. Anlagenbetreiber können alle erforderlichen Qualitätsparameter mit nur einem Messumformer mes­sen. Dies verringert den Ins­talla­ tionsaufwand, reduziert die Inves­t i­t ions­ kosten und ermöglicht so höheren Profit.

Leitfähigkeit optimal de­te­k tie­ ren mit dem Vier-Elektroden-­ Leitfähig­keits­sen­ sor Memosens CLS82D

Volle Flexibilität und nahtlose Integration Liquiline CM44P bietet eine ganze Reihe von I/O-Optionen und Plug & Play für MemosensSensoren und lässt sich daher perfekt an eine Vielzahl von Applikationen anpassen. Dank seiner digitalen Feldbusse wie HART, PROFIBUS, Modbus und EtherNet/IP ermöglicht es ausserdem die nahtlose Integration in Prozessleitsysteme. Eine standardisierte Messumformer-Plattform wie Liquiline bietet den Vorteil, dass die Bedienung aller Geräte identisch ist und Bedienfehler praktisch ausgeschlossen sind. Der optionale Webserver erlaubt dabei den Fernzugriff auf den Mess­­ um­­former, sodass Messwerte oder Diagno­ se­mel­dungen über einen beliebigen Web­­ browser angezeigt werden können oder die Gerätekonfiguration angepasst werden kann.

AktuelleTechnik –10/2016

Kosteneffizient und sicher Prozessfotometer ermöglichen eine präzise und reproduzierbare Inline-Messung von Absorption und Trübung. Sie ersetzen die manuelle Probenahme und Messung im Labor und vermeiden so jegliche Kontamination des Produkts durch die Probenahme. Dank ihres optischen Messprinzips benötigen Prozessfotometer keine Reagenzien, und ihre schnellen Ansprechzeiten unterstützen jeweils die Anlagenbetreiber bei der Optimierung ihrer Prozesse. Für die Chromatografie und Fermentation ist massgebend: – Die Kombination des UV-Prozessfoto­me­ ters OUSAF44 mit pH- und Leitfähigkeitsmessung garantiert in der Chro­ma­­­to­­gra­fie die präzise Erkennung des Zielprodukts und stellt sicher, dass die Pufferqualität in der Kolonne stimmt, um eine optimale Produktausbeute zu erzielen. Ausserdem wird der Übergang von der Produkt- zur Reinigungsphase exakt erkannt, sodass die Reinigungs- und Spülzyklen der Kolonne optimiert werden können. – Die Kombination des OUSBT66-Pro­zess­ fotometers mit der Sauerstof f- und pH-Messung ermöglicht es, in der Fer­men­ ­t ation stets die optimalen Wachstums­ bedingungen für die Mikroorganismen herzustellen. Die Messung des Zellwachstums mit OUSBT66 zeigt ausserdem an, wann die Fermentation die richtige Prozess­ phase für eine optimale Produktausbeute erreicht hat.


Messtechnik/Sensorik Fluidik-Sensoren 65

Verlässlichkeit in Biotech-Prozessen Jeder Batch, jede Charge ist wertvoll. Erst recht, wenn es um teure Produkte im Bereich Life Sciences geht und wenn eine Produktionseinheit mehrere Tausend Liter umfasst. Der neue pH-Sensor Memosens CPS171D von Endress + Hauser ist langzeitstabil und präzise – und sorgt so für absolut verlässliche biotechnologische Produktionsprozesse. Mit ihm können Anwender ihre Anlagenverfügbarkeit und Produktivität optimieren. Die wichtigsten Parameter in Fermentationsprozessen müssen deshalb konsequent überwacht werden. Dazu zählt vor allem auch der pH-Wert. Denn eine maximale Ausbeute und Produkte in höchster Qualität lassen sich nur in einem sehr engen pH-Bereich erzielen. Das für die hohen Anforderungen in Biotechprozessen entwickelte Glas und Gel machen den pH-Sensor Memosens CPS171D besonders widerstandsfähig und langzeitstabil. Auch nach Cleaning in Place (CIP),

CPS171D für den zuverlässigen Einsatz in der Fermentation

Sterilization in Place (SIP) und Autoklavieren einem weiten Bereich gemessen werden. bei bis zu 140 °C liefert der Sensor zuverläs- Der neue Vier-Elektroden-Leitfähigkeitssige und exakte Messwerte. Der CPS171D sensor Memosens CLS82D bietet genau behält seine Präzision und sorgt für höchste diese Funktionalitäten. Sensoren mit vier Elektroden kompensieren Polarisations­ Reproduzierbarkeit. effekte, die bei hohen Leitfähigkeitswerten auftreten und zu verfälschten MessergebEin Sensor für alle Fälle Zuverlässige Messungen von niedrigen und nissen führen. Die Kompensation sorgt für hohen Leitfähigkeitswerten mit nur einem konstant zuverlässige Werte über den einzigen Sensor für Labor, Prozessentwick- gesamten Messbereich. lung und Prozess – vor allem in der LifeSciences-Industrie muss Leitfähigkeit in ch.endress.com

Vitamin C für Ihre Anwendung. Die leistungsstarke CX-Serie mit neuster CMOS-Sensortechnologie.

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Messtechnik/Sensorik Swiss Technology Network 66

Offizielles Bulletin der swissT.net-Sektion Vision Systems

Vision News

In der aktuellen Ausgabe der «Vision News» präsentiert Fujifilm (Switzerland) AG ihre neusten Produkte.

Die neue BCON – Schnittstelle Eine maximal optimierte Sensor-­ Frontend- und Bildverarbeitungs-Architektur für Embedded Anwendungen

LVDS (Low Voltage Differential Signaling) bezeichnet eine Standard-Schnittstelle für die Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung über Flachbandkabel, wobei diese die Bildübertragung aufgrund fehlender Standardisierung nicht im Detail definiert (der CSI2-Standard aus dem mobilen Konsum­ güter­markt ist nicht kompatibel mit einer GenICam-Schnittstelle). Um diese Lücke zu füllen, hat Basler BCON ein offen dokumentiertes, stabiles Vision-­ Protokoll entwickelt, das eine hohe Bandbreite für die zuverlässige Übertragung von Bilddaten sicherstellt. LVDS als physische Schicht und das neue Protokoll bilden zusammen die BCON-Schnittstelle. BCON stellt die zuverlässige, direkte Boardzu-Board-Übertragung von Bilddaten sicher und bietet gleichzeitig maximale Flexi­bilität. Als Embedded Processing Boards kommen entweder modernste FPGA-Platinen oder SoCs (System on Chip) infrage. Die Anwen-

Ausgewählte Mitglieder der swissT.net-Sektion Vision Systems

AktuelleTechnik –10/2016

 achofen AG B 8610 Uster bachofen.ch

BARTEC Engineering + Services AG 6330 Cham bartec.ch

Baumer Electric AG 8501 Frauenfeld baumer.com

OMRON Electronics AG 6343 Rotkreuz omron.ch

 epperl+Fuchs AG P 2557 Studen BE pepperl-fuchs.ch

QualiVision AG 8942 Oberrieden qualivision.ch


dung läuft direkt auf solchen Embedded Processing Boards, die über ein Flachbandkabel an die Kamera angeschlossen werden. Über dieses 28-Pin-Flachbandkabel erfolgt die Übertragung der Daten- und Trigger-Signale sowie der Stromversorgung. BCON definiert somit einerseits die Hardware-Schnittstelle, andererseits ein offen dokumentiertes Software-Protokoll, aber auch einen fixen Standard für alle Basler Kameras.

Projekt abgewogen werden, ob beispielsweise eine Kamera-Lösung mit der BCON-Schnittstelle und einer FPGA-Programmierung oder aber eine solche mit einem Linux-basierten Single Board Computer und USB-3-Vision-Schnittstelle die bessere Wahl ist. Einheitliche Kamera-Software pylon Die einheitliche Software pylon bietet dieselben Funktionen auf Windows und Linux, egal ob X86- oder ARM-Prozessoren zum Einsatz kommen, und bietet dieselbe API-Konfiguration für USB 3 Vision wie auch für BCON, sodass ein Wechsel jederzeit einfach möglich ist.

Der BCON-Standard im Detail Mit der neuen BCON-Schnittstelle können Entwickler von Embedded BildverarbeitungsSystemen selbst anspruchsvollste Anforderungen erfüllen. Bei der Entwicklung von Flexibilität bei der Kamerawahl BCON wurde grösstes Augenmerk auf Flexi- Den Kunden stehen Kameras mit unterbilität und mögliche Kosteneinsparungen für schied l ichen Auflösungen und Objektiveine schlanke Bildverarbeitung gelegt, womit anschlüssen zur Verfügung. Diese bestechen diese ideal für grossvolumige und kostensen- durch kleinste Abmessungen (2 mm × 27 mm), sitive Anwendungen geeignet sind. Die Ka- geringes Gewicht (15 g) sowie minimale Wärmera-Kontrolle über das 28-PinFlachband- me-Entwicklung und minimalen Stromverkabel erfolgt wie folgt: brauch (1,2 W). – LVDS 1–4 Lanes + Clock – LVDS Real Time General Purpose Trigger Embedded Vision Evaluation Kit – Standard-Schnittstelle I2C für GenICam-ba- Um eine solche Lösung ohne Programmiersierte Kamera-Konfiguration Aufwand testen zu können, ist ein komplet– Stromversorgung 5 V (Verbrauch je nach tes Evaluation-Kit erhältlich: Kamera, verbunKameramodell etwa 1,2 W) den mit einem Embedded Processing Board über 28-Pin-Flachbandkabel, StromversorWeitere Embedded Lösungen gung, Objektiv, Tischstativ und ein USB- und Zwischen den klassischen Bildverarbeitungs- Netzwerkkabel. Dank dem offenen Protokoll Lösungen, bei der eine Kamera zum Bei- können sich Entwickler so schnell ein Bild von spiel über eine GigE-Schnittstelle an einen einer möglichen Lösung machen. Windows- oder Linux-Computer angeschlossen wird, und einer Bildverarbeitungs-Lösung Fazit mit BCON gibt es auch interessante «Zwi- Durch das offen dokumentierte Protokoll schenlösungen», die auf bekannten Schnitt- und die Konfiguration über die API des SDK stellen, wie zum Beispiel USB-3-Vision, und können Kameras effizient eingebunden und bewährten, zum Beispiel Linux-basierten hervorragende Embedded-Vision-Lösungen Klein-Computern mit derselben Anwendung, realisiert werden. laufen können, jedoch um einiges kompakter und kostengünstiger sind. Es muss in jedem fujifilm.ch

Präsident: Hans Grossmann, Compar AG Compar AG 8808 Pfäffikon compar.ch

Fabrimex Systems AG 8603 Schwerzenbach fabrimex-systems.ch

FUJIFILM (Switzerland) AG 8157 Dielsdorf fujifilm.ch

Sick AG 6370 Stans sick.ch

Stemmer Imaging AG 8808 Pfäffikon SZ stemmer-imaging.ch

Supercomputing Systems AG 8005 Zürich scs.ch

ID-System AG 2557 Studen idsystems.ch

Aktuelle Technik –10/2016

Vorstand: Raphael B. Burkard, Omron Electronics AG Reto Huber, Videal AG


Messtechnik/Sensorik Swiss Technology Network 68

Offizielles Bulletin der swissT.net-Sektion Vision Systems

Vision News

In der aktuellen Ausgabe der «Vision News» präsentiert die Firma Compar AG ihre neusten Produkte.

Effizienter zur Machine Vision-Anwendung Eine intuitive und effiziente Entwicklungsumgebung zur Realisierung komplexer Bildverarbeitungslösungen wird zu einem entscheidenden Zeit- und Kostenfaktor. «Im Bereich der computergestützten Bild­­ erkennung hat die Bandbreite der Ver­­fahren und ihrer Verknüpfung mit dem gesamten Prozessumfeld in den letzten Jahren rasant zugenommen», weiss Dipl.-Ing. MBA Tobias Lüssi, Geschäftsführer der Compar AG in Pfäffikon SZ (Schweiz). Die Bedürfnisse nach Kameravarianten, Zusatzfunktionen und einfacher Handhabung verschiedener Schnittstellen sind stark gestiegen. Dem­ entsprechend stieg auch der Aufwand für die Anpassung der Software, z. B. bei einem Wechsel des Kamerasystems, bei der An­ bindung zusätzlicher Sensorik bzw. von Aktuatoren oder bei der Verknüpfung mit übergeordneten IT-Strukturen wie Daten­ banken. Die unzureichende Flexibilität und Effizienz der Software-Systeme, die für die Programmierung solcher Bilderkennungsund Verarbeitungsverfahren zum Einsatz kamen, wurden dadurch mehr und mehr zum Flaschenhals. Der benötigte Zeit- und Kostenaufwand war nicht mehr vertretbar.

Ausgewählte Mitglieder der swissT.net-Sektion Vision Systems

AktuelleTechnik –10/2016

 achofen AG B 8610 Uster bachofen.ch

BARTEC Engineering + Services AG 6330 Cham bartec.ch

Baumer Electric AG 8501 Frauenfeld baumer.com

OMRON Electronics AG 6343 Rotkreuz omron.ch

 epperl+Fuchs AG P 2557 Studen BE pepperl-fuchs.ch

QualiVision AG 8942 Oberrieden qualivision.ch


Ganz besonders gilt dies für Länder mit hohem Lohnniveau, wie z. B. im nördlichen Europa. Zudem wirkte sich der hohe Zeitaufwand nachteilig auf die Realisierungszeiten entsprechender Projekte aus.

verschiedener Prozessschritte ermöglicht wird», verrät T. Lüssi. Als Fallbeispiel könne man einen Beschriftungs-Laser für flache Bauteile heranziehen. Diesem werden unterschiedliche Teile in chaotischer Reihenfolge, Positionierung und Ausrichtung lose auf einem Band zugeführt. Ihre Ausrichtung wird mithilfe eines Kamerasystems ermittelt. Dabei können neue oder geänderte Geome trievorgaben mitsamt den Toleranzen online direkt aus den CAD-Darstellungen der Kons truktions abteilung übernommen und mit den IstWerten abgeglichen werden. Bei Gutteilen werden die Informationen an den Laser über geben, der bei der Beschriftung die Bauteillage berücksichtigt. Unmittelbar danach kann die Beschriftung eingelesen und ihre Qualität geprüft werden. Nicht-I/O-Teile – einschliesslich solcher, deren Geometrie nicht mit den Vorgaben übereinstimmt – werden mithilfe geeigneter Aktuatoren anschliessend sofort aussortiert, und die erforderlichen Qualitätsinformationen werden in die entsprechenden Datenbanken eingespeist. Dies ermöglicht den Leitungsebenen völlige Transparenz über das Geschehen auf Produktionsebene sowie die Fähigkeit zu unmittelbarer Reaktion auf Störungen oder Qualitätsabweichungen. Durch Anbindung an globale Netze und Datenbanken spielt der konkrete Standort der Produktionsstätte dabei keine Rolle mehr.

«smarter» Kamerasysteme für industrielle Anwendungen. Auch stehen dem Anwender weitere komplette Machine-Vision-Pakete zur Verfügung. Als Bibliotheken seien die gängigen Produkte von weiteren Marktteilnehmern einbindbar. Zudem ist das System um entsprechende Funktionalitäten erweiterbar. Diese jederzeit erweiterbaren Supportmöglichkeiten sollen dazu beitragen, dass die Anwender Bildverarbeitungslösungen nicht als komplexe «Geheimwissenschaft nur für Spezialisten» wahrnehmen, sondern als handhabbares Werkzeug für ihre eigene praktische Arbeit empfinden.

Von der Programmierung zur Konfiguration «Bei der neuen Version 5 unserer Software Visionexpert steht deshalb die schnelle, einfache Handhabung für den Anwender im Vordergrund», ergänzt T. Lüssi. Während in den Anfangszeiten bei der Entwicklung solcher Anwendungen noch klassischer Programmcode geschrieben wurde, ist dies bei der erprobten Software Visionexpert seit zehn Jahren weder erforderlich noch möglich. Eignung für die Medtech-Industrie Das neue System besteht nur noch aus «Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist die Eignung unserer Software für hoch Modulen und Bibliotheken. Neu ist die Erweiabgesicherte Anwendungen, z. B. in der terung von bisher zwei Ebenen – Vision-Teil Medizintechnik und der Pharmazie», erläuund Ablaufsteuerung – um ein leistungstert T. Lüssi. Deshalb entspricht die Softfähiges Graphical User Interface (GUI). Mit ware der FDA-Vorgabe 21 CFR, Part 11. Die dessen Hilfe klickt sich der Anwender die gewünschten Funktionen und VerknüpfunSoftware unterstützt ebenfalls das Projektgen einfach per Drag & Drop zusammen. vorgehen nach den Richtlinien der sogeDank dieser einfachen Bedienbarkeit lässt nannten Good Automated Manufacturing sich die jeweils gewünschte Konfiguration Practice- Direktiven (GAMP). schnell und zielgerichtet zusammenstellen. Hier spielt beispielsweise die lückenlose Dokumentation jeglicher Ein gaben und Dies ist nicht nur für die eigenen Entwickler, Änderungen, das sogenannte Parameter sondern auch für Systemintegratoren sowie Tracking und Traceability, eine wesentliche entsprechend erfahrene Anwender, wie z. B. Rolle, damit man Abweichungen und ihre OEMs, eine erhebliche Erleichterung. Zu Ursachen selbst nach Jahren noch zurückdiesen gehören ja beispielsweise auch Mitarbeiter von Universitäten und Forverfolgen kann. schungseinrichtungen mit ganz anderen Aus diesem Grund ist der Zugang zum Ausbildungsschwerpunkten wie Physik, Programm erst nach Eingabe eines individuellen Zugangscodes möglich, und jegliWerkstoffwissenschaften oder Medizin. Die Einbindung herstellerspezifischer che Eingaben werden in einem nicht mehr erforderliche Anpassung an die tatsächlich Bibliotheken verwendete Peripherie-Hardware erfolgt «Bei der Entwicklung von Visionexpert 5 ha- änderbaren Logfile gespeichert. durch Auswahl des Modells aus entspre- ben wir besonderen Wert auf Schnittstellen Die Software Visionexpert 5 unterstützt sowie die Integration von Datenbanken und auch das sogenannte Secure Track & Trace, chenden Bibliotheken. Funktionsbibliotheken externer Anbieter das beispielsweise in Europa ab 2017 vorgeMehrwert durch bessere Prozessintegration gelegt», sagt T. Lüssi. Hierzu gehöre natür- schrieben ist. «Ein wichtiger Aspekt ist hierbei der Mehr- lich die Computer Vision Library (CVL) von wert, der durch die erleichterte Integration Cognex, dem weltweit führenden Hersteller compar.ch

Präsident: Hans Grossmann, Compar AG Compar AG 8808 Pfäffikon compar.ch

Fabrimex Systems AG 8603 Schwerzenbach fabrimex-systems.ch

FUJIFILM (Switzerland) AG 8157 Dielsdorf fujifilm.ch

Sick AG 6370 Stans sick.ch

Stemmer Imaging AG 8808 Pfäffikon SZ stemmer-imaging.ch

Supercomputing Systems AG 8005 Zürich scs.ch

ID-System AG 2557 Studen idsystems.ch

Aktuelle Technik –10/2016

Vorstand: Raphael B. Burkard, Omron Electronics AG Reto Huber, Videal AG


Messtechnik/Sensorik Halbleiter-Prüftechnik 70

National Instruments Switzerland GmbH

Neues PXI-Modul

NI stellt das Digital Pattern Instrument NI PXIe-6570 mit Digital Pattern Editor vor.

Der Digital Pattern Editor und Debugger senkt die Prüf­ kosten und steigert den Prüfdurchsatz Bild: National Instruments

Die Prüfanforderungen neuester Halbleiterbauelemente übersteigen häufig die Fähigkeiten klassischer automatisierter Prüfsysteme. Aus diesem Grund hat NI das auf der offenen PXI-Plattform basierende Semiconductor Test System (STS) entwickelt und nun um einen leistungsstarken und benutzerfreundlichen Digital Pattern Editor und Debugger ergänzt, mit dem Anwender ihre Prüfkosten weiter senken und gleichzeitig den Prüfdurchsatz für RFICs und Analog-ICs steigern können.

einem einzelnen Subsystem. Dank der Offenheit von PXI-Plattform und von STS lässt sich eine beliebige Anzahl von Geräten für die jeweils benötigte Prüfkonfiguration hinzufügen. Der neue Digital Pattern Editor umfasst Bearbeitungsumgebungen, mit denen sich Pin-Zuordnungen, Spezifikationen und Pattern für Bauelemente konfigurieren lassen, sodass Testpläne schneller entwickelt werden können. Ausserdem bietet er inte­ grierte Funktionen zur Erweiterung auf Multi-Site- und Multi-Instrument-Tests für einen nahtlosen Übergang von der Entwicklung zur Produktion. Werkzeuge wie ShmooPlots und eine interaktive Pin-Ansicht ermög­lichen zudem die Optimierung von Prüfanwendungen sowie eine effizientere Fehlersuche und -behebung. Werden die Charakterisierungs- und Produktionsprüfungen mit der gleichen PXI-­ Hardware und TestStand durchgeführt, lässt sich mithilfe von LabVIEW und Digital Pattern Editor die Datenkorrelation vereinfachen, was eine schnellere Markteinführung begünstigt. Die PXI-Hardware kann in Charakterisierungslabors über eine Standardsteckdose betrieben werden und bietet einen kompakten Formfaktor, wodurch in Produktionsbereichen wertvoller Platz eingespart wird.

Erweiterte Testmöglichkeiten dank der PXI-Plattform «Das PXI Digital Pattern Instrument ist eine wichtige Erweiterung des STS, da es die digi­talen Testmöglichkeiten bietet, die normalerweise nur in High-End-Prüfplatt­for­ men zu finden sind», so Ron Wolfe, Vice President of Semiconductor Test bei NI. «Da diese Testmöglichkeiten jetzt auch für PXI verfügbar sind, lassen sich im Produktionsbereich die allerneuesten Geräte, aber auch andere Bereiche des Produktkatalogs kosteneffizient testen.» Das NI PXIe-6570 bietet die nötigen Funktionen, um die ICs für Wireless- und IoT-Anwendungen zu einem effizienten Preis-Leistungs-Verhältnis pro Pin zu testen. Das Modul ermöglicht die Ausführung von Testpatterns mit 100 MVektoren pro Se­ kun­de und bietet unabhängige Source- und Ein Weg zur Senkung der Prüfkosten Capture-Engines sowie parametrische «PXI hat sich als Hardware-Plattform mit Funktionen für Spannung und Strom auf bis erstklassigen Integrationsmöglichkeiten zu 256 synchronisierten digitalen Pins in sowohl für den Produktions- als auch ChaAktuelleTechnik –10/2016

rakterisierungsbereich erfolgreich bewährt», so Ron Wolfe weiter. «Das NI Digital Pattern Instrument und der Digital Pattern Editor sind wichtige Innovationen, mit denen Gerätehersteller und Prüfinstitute die Prüfkosten weiter senken und gleichzeitig die Entwicklung von Prüfanwendungen verbessern können.» Unternehmen im Halbleitersegment nutzen die NI-Plattform und das dazugehörige Ökosystem, um intelligentere Prüfsysteme zu erstellen. Die Plattform umfasst neben dem Semiconductor-Testsystem, dem Vektorsignal-Transceiver bis 1 GHz, Source Measure Units (SMUs) für fA-Signale und dem TestStand Semiconductor Module mehr als 600 PXI-Produkte – von DC bis zum mmWellen-Bereich –, die durchsatzstarke Daten­ü bertragungen über PCI-ExpressSchnitt­s tellen der 3. Generation unter­ stützen. Darüber hinaus ermöglichen sie Synchronisierungen im Sub-Nanosekunden­ bereich und bieten integrierte Timing- und Triggerfunktionen. Mithilfe der produktivitätssteigernden Funktionen der Entwicklungsumgebungen LabVIEW und TestStand in Kombination mit dem dynamischen Ökosystem aus Partnern, zusätzlichem IP und Applikationsingenieuren können Anwender ihre Prüfkosten zudem weiter senken, Markteinführungen beschleunigen und ihre Prüfsysteme schon jetzt auf die Prüfanforderungen zukünftiger RF- und Mixed-Signal-Anwendungen vorbereiten. ni.com/switzerland


Messtechnik/Sensorik Produkt-News 71

Füllstandsmessung von aggressiven Flüssigkeiten SNT Sensortechnik AG konnte in letzter Zeit mehrere namhafte Kunden aus dem Chemikalienbereich mit den neuen UPR-A-CP-Ultraschallsensoren ausrüsten. Die Sensoren sind speziell für den Einsatz in aggressiver Umgebung konzipiert. Die sehr hohe Beständigkeit entspricht der von PVDF bzw. PTFE. Eine mögliche Anwendung ist die Füllstandmessung von Säuren und Laugen in Behältern bis 1,5 m Höhe. Der Basis-Sensor ist ein Typ UPR-A 1500. Die dem Medium ausgesetzte Vorderseite

besteht aus PVDF. Das Herausragende an diesem Sensor ist die Tatsache, dass auch der Ultraschallwandler mit einer speziellen PTFE-Folie, welche die Ultraschallwellen durchlässt, vollständig eingeschlossen ist. Eine weitere Spezialität sind die internen Dichtungen aus dem superbeständigen Elastomer Kalrez. Der Sensor ist mit Analog- oder Schaltausgang erhältlich. Alle weiteren Einstellungen sind vom Kunden programmierbar, inklusive der Einstellung verschieden grosser Schallkeulen. omniray.ch

Innovative Peripheriegeräte für explosionsgefährdete Bereiche Ecom instruments, international führender Anbieter von mobilen explosionsgeschützten Endgeräten wie Smartphones und Tablets, erweitert sein umfassendes Mobile-Worker-Ökosystem um zwei neue, innovative Peripheriegeräte – den Handscanner Ident-Ex 01 und den BLE Beacon Loc-Ex 01 für ATEX/IECEx Zone 1. Die neuen Enterprise-Mobility-Lösungen helfen Unternehmen, die Sicherheit und das Asset- & Workflow-Management in explosionsgefährdeten Bereichen nachhaltig zu verbessern. Der Ident-Ex 01 ist ein leistungsstarkes, eigensicheres «All-inOne»-Barcode-Scan- und RFID-Lesegerät für den Ex-Bereich. Mit seinem einzigartigen modularen Aufbau kann der ultra­ robuste Ident-Ex 01 speziell auf indivi­du­elle Bedürfnisse und Anforderungen

konfiguriert sowie mit nur einer Hand bedient werden. Die unterschiedlichen Kopfmodule – RFID, 1D/2D Barcode – ermöglichen eine breite Palette von RFIDTags, 1D- und 2D-Barcode-Typen aus jedem Blickwinkel und unterschiedlichsten Abständen zwischen 15 cm und bis zu 15 m zu lesen. Dank feiner Justiermöglichkeiten stellen selbst Barcodes auf stark reflektierenden Oberflächen sowie in schlecht beleuchteten Bereichen oder auch bei sehr hellem Sonnenlicht kein Problem mehr dar. In Kombination mit GPS-fähigen, verbundenen Endgeräten wie dem explosions­ geschützten ecom Smartphone SmartEx 01 und dem Tablet Tab-Ex 01 können Betriebsmaterial und Anlagenteile einfach lokalisiert werden.

ecom-ex.com

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Messtechnik/Sensorik Produkt-News 72

Modularer InlineDurchflussmesser

Sicherheitsschalter mit hoher Codierung

Der neue kompakte EE741 Inline-Durchfluss­messer von E+E Elektronik ermöglicht die exakte Verbrauchsmessung von Druckluft und technischen Gasen. Durch das modulare Gerätekonzept kann ein und derselbe Messumformer für drei verschiedene Rohrdurchmesser (DN15, DN20, DN25) eingesetzt werden. Dazu wird der Messumformer einfach mit dem für den jeweiligen Rohrdurchmesser bestimmten Messblock kombiniert. Das eingesetzte thermische Heissfilm-Anemometer-Messprinzip gewährleistet eine hohe Langzeitstabilität und eine schnelle Ansprechzeit. Die einfache Installation sowie eine hohe Wartungs- und Bedienfreundlichkeit machen den modularen Durchflussmesser zum idealen Messgerät von Druckluft und technischen Gasen. Mit dem EE741 können Normvolumenstrom, Massenstrom, Normströmung, Temperatur und der Verbrauch der Medien exakt erfasst und überwacht werden. Für den Einsatz in unterschiedlichen Rohrdurchmessern wird die Messeinheit mit dem jeweils passenden Messblock für DN15, DN20 oder DN25 kombiniert.

Die elektromechanischen Sicherheitsschalter AZ 16 und AZ 17 sowie die elektromechanischen Sicherheitszuhaltungen AZM 161 und AZM 170 sind seit Jahrzehnten mil­li­onenfach bewährt. Mit den Typenbezeichnungen AZ 16i, AZ 17i, AZM 161i und AZM 170i sind diese Sicherheitsgeräte auch in individuell codierten Ausführungen mit über 1000 Codier­varianten erhältlich und erreichen die Codierstufe «hoch» gemäss ISO 14119. Hierzu wird der Schalter zusammen mit dem passenden Betätiger, der speziell auf den jeweiligen Schalter abgestimmt ist, ausgeliefert. Eine Manipulation durch einen «Ersatzbetätiger» ist somit nicht mehr möglich. Die Sicherheitsschalter mit getrenntem Betätiger kommen in allen Bereichen der Produktion an unterschiedlichsten Maschinen und Anlagen zum Einsatz. Die Bauart bietet insbesondere Vorteile, wenn ein häufiger Zugang zur Gefahrenstelle zum Zweck der Maschinenbetätigung, der Störungsbeseitigung erforderlich ist. Die Sicherheits­zuhaltungen stellen sicher, dass die Schutzeinrichtungen so lange nicht geöffnet werden können, bis Gefahr bringende Zustände beendet sind.

epluse.com

schmersal.ch

Flexible Laser-Sensoren mit neuen Messbereichen

Wegmess-System jetzt mit Drive-Cliq-Schnittstelle

Die neuen Laser-Triangulationssensoren optoNCDT 1320 und 1420 von Micro-Epsilon lassen sich ab sofort noch vielfältiger einsetzen. Die zusätzlichen Messbereiche von 100 bzw. 200 mm schaffen noch mehr Anwendungsmöglichkeiten in der Weg-, Abstands- und Positionsmessung. Die Laser-Triangulationssensoren optoNCDT 1320 und 1420 messen berührungslos und verschleissfrei Weg, Abstand und Position. Dank der zusätzlichen Messbereiche können sie für Messaufgaben eingesetzt werden, bei denen ein grosser Mess­bereich gefordert ist. Der optoNCDT 1320 ist ab sofort auch mit 100-mm-Messbereich erhältlich, der optoNCDT 1420 mit 100 und sogar 200 mm. Die optoNCDT-Sensoren liefern hoch präzise Ergebnisse bei kleiner Baugrösse. Sie bieten dabei eine grosse Performanz und eine breite Anwendungsvielfalt. Das innovative Design in Kombination mit der Funktionalität wurde mit dem Red Dot Award Industrial Design 2016 ausgezeichnet. Die Sensoren zeichnen sich ausserdem durch das innovative Webinterface und ihre einfache Bedienung aus.

Bosch Rexroth vereinfacht die Inbetriebnahme des neuen Messsystems IMS-A weiter mit der zusätzlichen Schnittstelle Drive-Cliq. Diese Ethernet-basierte Schnittstelle erkennt das elektronische Typenschild des hoch präzisen und robusten neuen AbsolutwertMesssystems. Die minutenschnelle Inbetriebnahme ist bereits seit Markteinführung in Verbindung mit Hiperface und den Rexroth-Antrieben IndraDrive möglich. Ergänzt mit der Schnittstelle SSI unterstützt IMS-A somit jetzt ganzheitlich den universellen Einsatz in Werkzeugmaschinen, für additive Fertigungsverfahren und andere Anwendungen mit hohen Präzisionsanforderungen. Die Kombination von Führen und Messen in einer Baugruppe verringert den mechanischen Montageaufwand in der Maschine erheblich. Die Drive-Cliq-Schnittstelle verkürzt jetzt zusätzlich die elektrische Inbetriebnahme beim Einsatz mit Antrieben und Steuerungen von Siemens. Bei dem Plug & Play-Gebersystem legt der Inbetriebnehmer lediglich den jeweiligen Nullpunkt der Maschine und die Mess-Strecke fest.

micro-epsilon.ch

boschrexroth.ch

AktuelleTechnik –10/2016


Goodbye transmitters!

Saubere Lösungen statt wildem Stückwerk Maximale Effizienz dank stringentem Lagermanagement

Effiziente Intralogistik für einen Markt im Wandel In der Uhrenindustrie herrscht ein grosser Wandel. Neue Technologien halten Einzug, die Produktlebensdauer wird kürzer und der internationale Druck höher. Um in diesem Wettbewerb erfolgreich zu sein, muss Ihr Unternehmen auf maximale Effizienz ausgerichtet sein. Gerade in der Intralogistik bieten sich grossartige Einsparund Rationalisierungsmöglichkeiten. Unsere Experten entwickeln und implementieren für Sie eine individuelle Lösung, die leistungsstarkes, bedarfsorientiertes und transparentes Lagermanagement garantiert. Gebündelte Logistikkompetenz für Ihren Wettbewerbsvorsprung.

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SMARTPAT – Die erste Serie von Analysesensoren, die Transmitter überflüssig macht SMARTPAT Sensoren tragen die gesamte Transmittertechnologie im Sensorkopf. Dies reduziert nicht nur Betriebskosten, vereinfacht Installation und Wartung,

Aktuelle Technik Die Schweizer Fach­zeitschrift für Auto­matisierungstechnik

sondern erlaubt auch eine bessere Anlagenausnutzung im Bereich der Wasseraufbereitung. SMARTPAT Sensoren können ganz einfach via PACTware™ FDT/DTM oder HART® DD konfiguriert und kalibriert werden. Die Möglichkeit der Offline-

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Industriebedarf Verdrahtung 74

Omni Ray AG

Verkabelung als Basis für Industrie 4.0

Dipl.-Wirt.-Ing. Thomas Korb, Leiter Produktmanagement bei der ESCHA Bauelemente GmbH in Halver – Während früher ein Schaltschrank das zentrale Element der Auto­m atisie­r ung war, wandert die Au­to­­­mati­sierungs­tech­nologie heutzutage zunehmend dezentral ins Feld. Das heisst, es gibt viele kleine Automatisierungsinseln, die über die gesamte Anlage verteilt sind. Dadurch wird die Verdrahtungsphilosophie entscheidend verändert: War es früher üblich, dass grosse Kabelbündel zentral vom Schaltschrank in die Anlage liefen, wird heute über die Bus-Technologie seriell verdrahtet. Die Vernetzung durch Bus-Technologien hat die Automatisierung nachhaltig beeinflusst und den Verdrahtungsaufwand optimiert. Lediglich die Energieversorgung war lange Zeit vom zentralen Verdrahtungsansatz geprägt. Neue Standards wie M12 × 1 Power erlauben es jedoch mittlerweile, dass auch die Energieversorgung

Industrie 4.0, IoT und BigData sind in aller Munde. Aber wie schaut es eigentlich mit der elementaren Basis für die Zukunftsvision – die Verdrahtungsphilosophie – aus?

der Netzwerkverdrahtung folgen kann. Diese strukturierte Netzwerkverkabelung für Power und Bus lässt sich hervorragend mit «Power follows Bus» umschreiben. Heimnetzwerk ist nicht gleich I­ ndustrienetzwerk Das Netzwerk bildet das Rückgrat der Automatisierung. Ohne intelligente Kommunikation sind die heutigen und zukünftigen Anforderungen und Technologien nicht umsetzbar. Steigende Datenvolumina und immer höhere Geschwindigkeiten in der Datenübertragung sind heute schon zu beobachten. Mainstream-Technologien aus dem Consumer-Bereich wie das Ethernet erobern immer grössere Bereiche der Automatisierung – wenngleich diese Technologien zunächst automatisierungstauglich gemacht werden müssen. Gerade in puncto Geschwindigkeit, Determinismus und Verfügbarkeit des Netzwerks kann die Consumer-Tech-

Power follows Bus: Mit M12 x 1-Power-­ Komponenten von ESCHA kann die Powerver­ kabelung erstmals der Bus-Struktur folgen.

AktuelleTechnik –10/2016

nologie nicht eins zu eins auf die Automatisierung übertragen werden. Doch nicht nur die Netzwerkverfügbarkeit, auch die Umweltbedingungen in der Automatisierungsindustrie unterscheiden sich grundlegend von denen im privaten Umfeld. Steckverbinder und Kabel kommt daher eine entscheidende Bedeutung zu. Während das Kabel öl- und chemikalienbeständig sein sowie Störeinflüsse verhindern und gleichzeitig flexibel bewegte Anwendungen meistern muss, ist es wichtig, dass der Steckverbinder robust ist und eine hohe Schutzart aufweisen kann. Mit den stetig steigenden Anforderungen an die Netzwerkperformance steigen daher auch die Qualitätsanforderungen an Steckverbinder und Kabel. Schwachpunkt Schnittstellen in den Griff bekommen Schnittstellen sind die potenziellen Schwach­p unkte in jedem Verdrahtungs-


Industriebedarf Verdrahtung 75

M12 × 1-PowerVerteiler v.l.n.r.: T-Verteiler, h-Verteiler, H-Verteiler

konzept. Erhöht sich die Anzahl der Schnittstellen, erhöht sich automatisch auch die Anzahl der potenziellen Schwachpunkte. Durch qualitativ hochwertige Steckverbinder lassen sich die Schwachpunkte deutlich reduzieren, während gleichzeitig Performance und Verfügbarkeit des Gesamtnetzwerkes erhöht werden. Innerhalb eines Steckverbinders haben die Schirmanbindung, die Schirmübergabe sowie die Litzen-Konfektionierung und die Aderführung jeweils eine grosse Auswirkung auf die Performance. ESCHA hat mit dem patentierten Zweischalenschirmkonzept (2SSK) eine ideale Technologie entwickelt, die gerade in Grenzbereichen ihre Stärken ausspielt. Der Schirm der Leitung wird dabei über einen Crimp-Ring direkt auf die Schirmhälften gecrimpt, ohne das Kabel zu deformieren. Die Adern werden somit in ihrer ursprünglichen Verseilung bis zum eigentlichen Anschlusspunkt an den Steckverbinder geführt. Bereits in der Entwicklungsphase wurden sowohl

Steckverbinder als auch Kontakt konstruktiv so ausgelegt, dass sie keine Asymmetrien im Gesamtsystem erzeugen. Während aktuelle industrielle Kommunikationsnetzwerke noch einigermassen fehlertolerant sind, werden sich Produktionsprozesse, wie sie in Industrie 4.0 angedacht sind, in Zukunft nur über eine sichere und zuverlässige Verkabelung umsetzen lassen. Es ist also ratsam, frühzeitig auf qualitativ hochwertige Steckverbinder zu setzen, um die Netzwerkstruktur schon jetzt auf die kommenden Anforderungen auszurichten. Strukturierte Power-Verteilung über M12 × 1 Der neue Standard namens «M12 × 1 Power» erlaubt es mittlerweile, die bewährte M12 × 1-Anschlusstechnik auch für die Leistungsverteilung im Feld zu nutzen. Die normative Grundlage IEC61076-2111 unter­scheidet dabei zwischen Gleichund Wechselspannungsanwendungen und Anzahl der Pole.

Aktuelle Technik –10/2016


Industriebedarf Verdrahtung 76

DC-Anwendungen T-Codierung 4-polig L-Codierung 5-polig (4+FE)

63V / 12A 63V / 16A

AC-Anwendungen S-Codierung 4-polig (3+PE) 630V / 12A K-Codierung 5-polig (4+PE) 630V / 12A Neben umspritzten Steckverbindern und feldkonfektionierbaren Versionen gibt es jetzt auch Verteilertechnik, die auf die speziellen Anforderungen für Power- Anwendungen ausgerichtet ist. Erst durch diese Verteilertechnik ist eine strukturierte Busverkabelung möglich geworden. Während T-Verteiler im Bereich der Sensorik schon lange im Einsatz sind, hat ESCHA für die typischen Power-Codierungen neben einem T-Verteiler auch einen H-Ver teiler (eine Einspeisung, drei Abgänge) und einen h-Verteiler (eine Einspeisung, zwei Abgänge) in den Markt eingeführt. Wesentliche Alleinstellungsmerkmale dieser M12 × 1-Power-Produkte von ESCHA sind anschliessbare Querschnitte von 1,5 mm² bis zu 2,5 mm². Diese Querschnit te sorgen insbesondere bei Gleichspannungsverteilung dafür, den Spannungsfall gering zu halten, und ermöglichen dadurch eine grosse Ausdehnung der Power-Verteilung.

M12 × 1-Power-­ Steckverbinder mit S-Codierung für 630 V/12 A-­Anwendungen als Kupplung und ­Stecker sowie in gerader und gewinkelter Ausführung.

Fazit Wer für die Zukunftstechnologien und Trends gewappnet sein will, findet bereits heute eine gute Basis für die Verdrahtungstechnik vor. Wer schon jetzt auf qualitative Unterschiede bei der Basis achtet, kann sich entspannt zurücklehnen. Denn die Infrastruktur ist auch in Grenzbereichen der zukünftigen Technologien noch leistungsfähig genug, um eine hohe Verfügbarkeit und Robustheit zu gewährleisten, ohne dass es zu Netzwerkausfällen oder Performance- Einbussen kommt. Power und Bus können mit den aktuell verfügbaren Komponenten in gleicher Struktur durch die Anlage laufen. All das bildet einen Aufbau, der Industrie 4.0 auf ein sicheres Fundament stellt.

M12 × 1-Power-­ Steckverbinder mit T-Codierung für 63 V/12 AAnwendungen als Kupplung und ­Stecker sowie in gerader und gewinkelter Ausführung.

omniray.ch

AktuelleTechnik –10/2016


Industrie-Informatik Smart Plastics 77

Igus Schweiz GmbH

Industrie 4.0 störungsfrei bewegen

Intelligente Hochleistungskunststoffe von Igus haben das Ziel, vorausschau­ende Wartung noch einfacher zu machen und damit Kosten in der Fabrik der Zukunft zu senken.

«smart plastics» elimieren ungeplante Ausfallzeiten von Anlagen: Intelligente drylin-Linear­ führung, intelligente Energiekette und intelligente Lei­­tung über­wachen sich permanent selbst und ermöglichen so eine vor­ ausschauende Planung von War ­tung und Austausch.

Sie sind heute weltweit im Einsatz, Hochleis­ tungskunststoffe für bewegte Anwendungen. Im Alltag in Küchenmaschinen, Fahrrädern oder Duschkabinen ebenso wie in industriel­ len Umgebungen wie Werkzeugmaschinen oder Kranlagen. Igus ist dank der umfang­ reichen Tests im 2750 m² grossen Testlabor in der Lage, genaue Aussagen über die Lebens­dauer dieser «motion plastics» zu treffen. Die Testergebnisse fliessen in die verfügbaren Online-Tools ein und sind auch mobil als App verfügbar. Seit diesem Jahr geht Igus einen Schritt weiter und bietet nun die «smart plastics» an, intelligente Kunst­ stofflösungen, die in der Fabrik der Zukunft zusätzliche Sicherheit gewährleisten. «smart plastics» erfassen Zustand im Realbetrieb Die vernetzten «smart plastics» erweitern die Möglichkeiten zu vorausschauender War­tung, der sogenannten Predictive Main­ tenance, und erhöhen so die Anlagenver­ fügbarkeit des Kunden. Die intelligente drylin-Linearführung wie auch die intelli­ gente Energiekette und die intelligente Lei­ tung überwachen sich permanent selbst und warnen rechtzeitig vor Ausfall. Das Angebot mit dem Namen «isense» besteht AktuelleTechnik –10/2016

aus unterschiedlichen Sensoren und Über­ wachungsmodulen. Durch die Vernetzung mit dem Igus Communication Modul (icom) erfolgt die direkte Integration in die Infra­ struktur des Kunden.

zuverlässig vorhersagen. Werden Mess­ werte überschritten, melden die intelligen­ ten Produkte frühzeitig die verbleibende Restlaufzeit, was die Planung von Wartung und Austausch ermöglicht. Optional lässt sich «isense» an das Igus-­ Datacenter anbinden, was die individuelle Automatisierte Wartung spart Zeit und Kosten Lebensdauerberechnung und Optimierung «isense» ist in der Lage, die Lebensdauer von Geschäfts­prozessen ermöglicht. Hierzu der eingesetzten Energiekette, Leitung oder gehören beispielsweise Wartungsbeauf­ Linearführung zu überwachen. Durch per­ tragung oder Ersatzteilbestellung. So werden manente Zustandsmessungen und das durch die elektronische Intelligenz Wartungs­ Gegenrechnen mit den Parametern der kosten noch weiter gesenkt und Anlagenver­ Anlage­sowie den Tausenden Versuchsda­ fügbarkeiten erhöht. ten aus dem Testlabor lässt sich auch im Realbetrieb das reibungslose Funktionieren igus.ch

Durch «isense» kommunizieren intelligente Ener­giekette, Leitung und Linear ­f ührung mit dem Kunden und informieren ihn über ihren Zu­stand und mögliche Instandhaltungstermine. Bilder: Igus GmbH


Sudoku 3

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Gewinnen Sie mit «at – Aktuelle Technik» eine Flasche Champagner «Lanson Black Label Brut» Die Teilnahme ist einfach: Lösen Sie das Sudoku und übertragen Sie die drei Lösungszahlen, inkl. Anschrift, in das vorbereitete Formular auf: aktuelletechnik.ch/sudoku Oder schicken Sie die Lösungszahlen an: eugen.albisser@blverlag.ch Teilnahmeschluss ist der 17. Oktober 2016. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Preise sind nicht übertragbar. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt.

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Gewinnspiel

Auf Nummer sicher Die Messgeräte von Camille Bauer Metrawatt AG überzeugen durch vielseitige Leistung, maximale Präzision und absolute Zuverlässigkeit. In der täglichen Praxis finden sie Anwendung in vielen Bereichen der Mess-, Prüf-, Steuerungs- und Regeltechnik.

Installationstester NiV / NiN – Prüfgeräte Isolationsmessgeräte Erdungsmessgeräte

Gerätetester PPrüfgeräte für Betriebsmittel Maschinentester EN 60204 / EN 60439 M PPrüfgeräte für Medizintechnik

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Leistungsmessgeräte

Analog- und Digital-Multimeter Kalibratoren Milliohmmeter

Energieanalysatoren Netzqualitätsanalysatoren Powermeters

Camille Bauer Metrawatt AG Verkauf Schweiz Aargauerstrasse 7 ■ CH-5610 Wohlen Tel: +41 44 308 80 80 ■ Fax: +41 44 308 80 88 www.gmc-instruments.ch ■ salesch@camillebauer.com


Industriebedarf Firmenverzeichnis 79

Re-Design mit zeitsparender Push-in-Technik Für die Steck- und Printrelais der Serien 40, 46 und 55 bietet Finder von jeher Relaisfassungen an, damit diese Bauteile auch für Hutschienen-Installationen einsetzbar sind. Die Spezialisten für Schalt-, Zeit- und Überwachungsrelais haben jetzt die Relais­ fassungen einem kompletten Re-Design unterzogen. Optimierte Gehäuseformen, neue Brückmöglichkeiten und die Anschluss­ technik mit Push-in-Klemmen sorgen in den neuen Serien 94, 95 und 97 dafür, dass sich die Relaissockel wesentlich komfortabler installieren lassen. Im Vergleich zu Schraubklemmen bringen Push-in-Klemmen echten Zeitgewinn beim Anschluss starrer oder mit Ader-End­hülsen versehener flexibler Leitungen. Darüber hinaus bietet die Push-in-Technik eine höhere Sicherheit bei Vibrationen. Zusätzlich ergänzt Finder die Anschlussklemmen mit Öffnungen für die Prüfspitzen von Messgeräten. Beim Design der Geometrie hat Finder viel getan. Die Relaisfassungen der Serien 94, 95 und 97 sind in Höhe und Tiefe gleich, unterscheiden sich lediglich – je nach Funktionsumfang – in der Breite. finder-relais.ch

Zusätzliche Spannkraft dank versetztem Wellenschlitz Connex-Spannbuchsen verfügen über einen versetzten Wellenschlitz – das Connex-Prinzip –, das eine zusätzliche Spannkraft erzeugt. Das heisst, beim Einpressen der Spannbuchsen und der damit verbundenen federnden Kompression im elastischen Bereich des gehärteten Werkstoffs entsteht – durch den versetzten Wellenschlitz – eine zusätzlich zur Federkraft wirkende radiale Tangentialkraft. Diese führt zu einer höheren Flächen­ pressung zwischen den Spannbuchsen und der Bohrung und damit zu einer erhöhten Sitzfestigkeit. Dank dem Connex-Wellenschlitz ist nebst der erhöhten Sitzfestigkeit auch eine gute Rundheit am Aussendurchmesser und eine annähernd geschlossene Lauffläche am Innendurchmesser gewährleistet. Ein einfacher und kostengünstiger Ein- und Ausbau – ohne Ver­ letzung der Einbaubohrung – ist durch die Federeigenschaften der Spannbuchsen möglich. Die meisten Connex-Produkte sind kunden­spezifisch entwickelte Spezialteile und entstehen im Dialog mit dem Kunden.

Inserenten und Partnerfirmen in dieser Ausgabe Altrac AG, Würenlos 16 Amelec Electronic GmbH, Dielsdorf 19 Bachofen AG, Uster 66, 68 Balluff AG, Bellmund 63 Bartec Engineering + Services AG, Cham 66, 68 Baumer Electric AG, Frauenfeld 65, 66, 68 Beckhoff Automation AG, Schaffhausen 19 Bibus AG, Fehraltorf 37 BTO Solutions Schürch, Winterthur 25 Camille Bauer Metrawatt AG, Wohlen 78 Carl Geisser AG, Frauenfeld 38 CL-Electronics GmbH, Buchs ZH 51 Compar AG, Pfäffikon SZ 69 Cornèr Bank AG, Lugano 3. US Digi-Key Electronics, US-MN 2. US easyFairs Switzerland GmbH, Muttenz 25 Elcase AG, Marthalen 38 Elektromotorenwerk Brienz AG, Brienz BE 14 Elma Electronic AG, Wetzikon 39 Exhibit & More AG, Fällanden 11 Fabrimex Systems AG, Schwerzenbach 69 FAULHABER MINIMOTOR SA, Castelrotto 41 Fibox (Schweiz) GmbH, Unterägeri 45 Fluke Switzerland GmbH, Bassersdorf 23 FUJIFILM (Switzerland) AG, Dielsdorf 69 Glyn GmbH + Co. KG, D-Idstein 75 Hager AG, Emmenbrücke 39 HMS Industrial Networks GmbH, D-Karlsruhe 33 IBZ Schulen, Aarau 47 ID-Systems AG, Studen 69 igus Schweiz GmbH, Egerkingen 43 Kardex Systems AG, Volketswil 73 Krohne AG, Basel 73 MathWorks, Bern 4. US maxon motor AG, Sachseln 17 Mesago Messe Frankfurt GmbH, D-Stuttgart 13 Micro-Epsilon (Swiss) AG, Wittenbach 3 Mostec AG, Liestal 71 MPI Distribution AG, Dättwil 29 Omni Ray AG, Dübendorf 21, 38 Omron Electronics AG, Zug 66, 68 Pepperl + Fuchs AG, Studen 66, 68 PG Transformatoren GmbH, Rümlang 31 Phoenix Mecano Komponenten AG, Stein am Rhein 39 Pilz Industrieelektronik GmbH, Mägenwil 1 PowerParts AG, Mägenwil 27 QualiVision AG, Oberrieden 66, 68 Schmersal Schweiz AG, Arni 51 Schurter AG, Luzern 19 Sick AG, Stans 69 Siemens Schweiz AG, Zürich 4 Spälti AG, Laupen 26 SSV Software Systems GmbH, D-Hannover 23 STEMMER IMAGING AG, Pfäffikon SZ 49, 69 Supercomputing Systems AG, Zürich 49, 69 Syslogic Datentechnik AG, Dättwil AG 49 Telcona AG, Oberglatt ZH 53 Teledyne LeCroy SA, Vernier 34 – 35 Telma AG, Seftigen 31 Traco Electronic AG, Baar 57 Trenew Electronic AG, Rüti ZH 39 Volland AG, Rümlang 9

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Aktuelle Technik –10/2016


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Ein Blick zurück

Aktuelle Technik Die Schweizer Fachzeitschrift für Automatisierungstechnik 39. Jahrgang Herausgeberin B + L Verlags AG Steinwiesenstrasse 3 8952 Schlieren Tel. 044 733 39 99 Fax 044 733 39 89 info@blverlag.ch aktuelletechnik.ch Verleger Peter Boll Verlagsleiter Philipp Bitzer Redaktion Eugen Albisser eugen.albisser@blverlag.ch Mirek Spicar, Dipl.-Ing. ETH mirek.spicar@blverlag.ch Marianne Kürsteiner marianne.kuersteiner@blverlag.ch Heike Henzmann, Dipl.-Ing. at@hhenzmann.ch Anzeigenverkauf Anneliese Ratajczak anneliese.ratajczak@blverlag.ch Anzeigendisposition Silvia Weiss, silvia.weiss@blverlag.ch Anzeigenerstellung Nataša Mirković Layout Gianina Sandoiu Fotos Tanya Hasler Holger Jacob Korrektorat Ullrich Noelle Telefonmarketing Angela Hemmi Druck AVD Goldach AG Sulzstrasse 10 – 12 9403 Goldach www.avd.ch Abonnement 12 Ausgaben CHF 59.— (inkl. MwSt.; Ausland zzgl. Porto) WEMF/SW-Beglaubigung 2015 Total verbreitete Auflage: 10 615 Exemplare Davon verkauft: 2697 Exemplare Alle Rechte vorbehalten. ISSN 2297-9425

Die Produktpalette an Ganz­ metall-Variationen ist fein ab­ gestuft und auf die praktischen Marktbedürfnisse ausgerichtet. Planetroll-Variatoren werden in Bereichen wie Werkzeug- und Maschinenbau, Verpackungs­ anlagen, chemische Industrie, Misch- und Dosiergerätebau,

Kunst­stoff-, Papier-, Textilindus­ gang-/Vorschubgetriebe, Rührtrie usw. eingesetzt. Als kraft- werkflansche, Kupplungs- und schlüssige Getriebe, konstruiert Bremskombinationen sowie nach dem Baukastenprinzip, auch diverse Verstellmöglichkönnen sie in Drehzahlberei- keiten und Rückmelde-Elechen von 0 bis 4500 U/min so- mente runden das Programm ab. wie einem Leistungsbereich bis 1,5 kW eingesetzt werden. Zu- Publiziert in «Aktuelle Technik», sätzliche Untersetzungs-, Eil- Ausgabe 01/1981

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