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Dialogabend

WORK

Il lavoro c’è. I lavoratori anche. UnternehmerInnen suchen Arbeitskräfte und Menschen auf der Flucht suchen Arbeit.

03.10.2018 Museion Passage // Bolzano www.blufink.com


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IMPULSGEBERiNNEN

TAVOLO 01 UNTERNEHMEN ERZÄHLEN

TAVOLO 02 PICCOLE IMPRESE RACCONTANO

TAVOLO 03 RECHTLICHE INFORMATIONEN

Martina Ricca, Markas Alessandro Cench, Markas Alexandra Pöder, ESF

Ana Agolli, Jona Hanno Mayr, Kleinsteiner Hof

Avv. Fulvio Fameli Marzia Bonetto, CGIL

TAVOLO 04 TESTIMONIANZA DI PARANG E MOUNIR

TAVOLO 05 FORMAZIONE E FINANZIAMENTI

SPECIAL GUESTS

Parang Baktiar Mounir Touré

Ursula Treibenreif Luca Storti, FSE

Diana Belloni, FSE Massimo Cazzolli, Markas

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TAVOLO 01

UNTERNEHMEN ERZÄHLEN Martina Ricca, Markas Alessandro Cench, Markas Alexandra Pöder, ESF Moderator Michael Schlauch In der ersten Runde haben Alessandro Cench und Martina Ricca von Markas ihre Erfahrungen mit der Aufnahme von Flüchtlingen als Mitarbeiter vorgestellt. Ursprünglich entstand das Projekt auf Anfrage von “Binario 1”. Der Kontakt zu verschiedenen Vereinen ist immer noch ein wichtiger Grundstein, da diese in der Lage sind, geeignete Personen zu empfehlen. Der Prozess beginnt mit Praktika, meistens im Rahmen von Weiterbildungen. Auf die Frage, warum nicht gleich eingestellt wird, wurde über die Wichtigkeit der Ausbildung diskutiert, wie sie z.B. vom ESF gefördert wird. Praktika sind als Austausch zu sehen, da die Firma auf der einen Seite Begleitung und eine wichtige Lernmöglichkeit zur Verfügung stellt. Anders als vielleicht erwartet, bekommen fast 90% der Praktikanten eine Festanstellung. In der zweiten Runde haben die Teilnehmenden aus verschiedenen interessierten Firmen über Herausforderungen geredet, die es noch zu bewältigen gilt. Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften ist generell hoch. So gibt es eine Reihe von Unternehmen mit einem technischeren Anforderungsprofil. Es könnten diesbezüglich spezielle Ausbildungswege eingerichtet werden. Die Kenntnis einer der Landessprachen hat einen hohen Stellenwert. Selbst in praktischeren Tätigkeiten ist sie grundlegend, um Abläufe gut zu verstehen und zu kommunizieren und außerdem auch um Konflikte/Missverständnisse zu vermeiden. Zu den Faktoren, die zum Erfolg führen, gehören außerdem eine starke Unternehmenskultur, die Wert auf gegenseitige Unterstützung legt. Anfängliche Skepsis von Kunden oder Kollegen kann oft schnell beseitigt werden.

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In der dritten Runde wurden einige Vorschläge für konkrete nächste Schritte in Südtirol gesammelt. Dazu gehört ein “Tavolo di Lavoro” an dem Unternehmen, Vereine und Fortbildungseinrichtungen gemeinsam die Bedarfslage und mögliche Ausbildungsprogramme erarbeiten. Auch könnten Veranstaltungen in Form eines “Placement day” (ähnlich wie an Universitäten) das sich Gegenseitig-Finden erleichtern. Ein “libretto delle formazioni” wäre eine Möglichkeit für Flüchtlinge Bildungserfahrungen (auch informelle oder kurze praktische Erfahrungen in Unternehmen) zu sammeln und sogleich auf einfache Weise zu präsentieren. Bezüglich der Sprachkurse sollte es die Möglichkeit für Intensivkurse “Full Immersion” geben, in denen in kurzer Zeit auf praktische Weise die Sprache angeeignet werden kann.


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TAVOLO 02 sità di conoscere la lingua nella relazione col cliente e tra il personale). Questo implica una attenzione extra da parte dei responsabili anche nel momento del lavoro. Particolare è la situazione dell’azienda agricola Kleinsteiner di Hanno Mayr. Durante il lavoro, i migranti soggiornano presso la sua azienda. Questo implica un’attenzione non solo all’aspetto lavorativo ma anche a quello della convivenza tra i lavoratori provenienti da paesi diversi e con un livello di esperienza differente. Le differenze si mostrano soprattutto nelle faccende quotidiane (es. livelli di pulizia degli spazi). Hanno affronta questi problemi moltiplicando la sua attenzione (“bisogna sempre starci dietro”) e fissando delle regole comuni.

PICCOLE IMPRESE RACCONTANO Ana Agolli, Jona Hanno Mayr, Kleinsteiner Hof Moderator Andrea Mei Esperienze positive Jona é una cooperativa che lavora nel campo della ristorazione, ha sempre lavorato con persone vulnerabili/svantaggiate (in passato anche tossicodipendenti). Adesso lavora con migranti/richiedenti asilo. Jona utilizza lo stage come porta di accesso al mondo del lavoro. Uno stage dove non solo si cerca di preparare le persone per acquisire le competenze specifiche della ristorazione, ma dove soprattutto si dà grande rilevanza all’aspetto di orientamento/accompagnamento che mira all’empowerment della persona. Accade che dopo lo stage solo pochi rimangano a lavorare da loro. Molti continuano il loro percorso di formazione attraverso un apprendistato nella formazione professionale per poi inserirsi nel mondo del lavoro. La sensibilità di Jona per il tema della migrazione (avendo avuto i soci della cooperativa esperienze di migrazione) e il fatto che loro stessi si occupino di formazione permette loro di assumersi un grosso rischio di impresa legato all’incertezza. Come gestire sfide ed opportunità Questa grande attenzione alla persona pone Jona davanti al rischio di confusione tra aspetto relazionale e imprenditoriale. Per questo hanno scelto di separare la responsabilità tra il lato “materno” (accoglienza) e quello aziendale. Non sempre funziona, ma è la strada che hanno scelto. Le persone che vengono segnalate e a cui viene offerto uno stage non sempre sono pronte a lavorare (il lavoro nella ristorazione richiede prontezza e urgenza e neces-

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Hanno, come imprenditore, tiene molto in considerazione l’affidabilità dei lavoratori. Per questo inizialmente assume un numero di lavoratori superiori a quello che poi terrà (in questo è anche agevolato dalla flessibilità dei contratti per i braccianti in agricoltura). Risposta alla domanda “ma come hai avuto il contatto con i lavoratori?” Tutto avviene dentro la rete degli operatori. Jona ha molte segnalazioni dagli street workers del forum prevenzione. Hanno attraverso contatti personali. Proposta di creare o rafforzare le figure professionali (mediatori/tutor) che facciano da ponte tra datore di lavoro e lavoratori. Idee, proposte, passi concreti Tre punti di sviluppo: 1. Formazione 2. Accompagnamento 3. Coordinamento Formazione + meno burocratica (anche rispetto a condizioni e requisiti di accesso) + specificamente rivolta al mondo dell’agricoltura (proposta da Hanno) in modo da qualificare i lavoratori agricoli Accompagnamento + Figure specifiche che permettano di seguire e supportare il lavoratore non solo in fase di formazione preparatoria al lavoro, ma anche durante e dopo l’esperienza professionale (per uno scambio valutativo dell’esperienza e conseguente orientamento futuro) + Accompagnamento anche come supporto specifico con figure come psicologi, counselor, coach Coordinamento Il mondo descritto appare molto frastagliato. E se si creassero forme di coordinamento? + Ente di coordinamento + Banca dati dei curriculum


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TISCH 03 RECHTLICHE INFORMATIONEN Avv. Fulvio Fameli Marzia Bonetto, CGIL Moderatorin Lea Mair Asylbewerber können 60 Tage nach der Formalisierung ihres Asylantrages über die ganze Dauer des Verfahrens arbeiten, egal ob sie im Besitz der klassischen Aufenthaltsgenehmigung (permesso di soggiorno) oder nur eine Bestätigung der Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung (cedolino) besitzen. Die Aufenthaltsgenehmigung wird jeweils über 6 Monate ausgestellt und dann verlängert, bis zum Ende des Verfahrens. Das Verfahren dauert derzeit mindestens 2 Jahre. Sollte die Kommission dem Asylantrag nicht stattgegeben, kann dagegen Rekurs eingereicht werden. Dieser Rekurs dauert derzeit weitere 1,5 Jahre. Für die Anstellung eines Asylbewerbers gibt es keine Einschränkungen. D.h. jede Art von Vertrag ist möglich. Auch ein Vertrag auf unbestimmte Zeit. Wie weiß ein Arbeitgeber, ob ein Asylbewerber einen negativen Bescheid erhalten hat? Zum einen hat ein Arbeitgeber das Recht seinem Arbeitnehmer, in diesem Fall den Asylbewerber zu fragen, wann er die Termine bei der Kommission oder vor dem Gericht hat. Weiters hat der Arbeitnehmer die Pflicht seinen Arbeitgeber darüber zu informieren. Sollte der Antrag auf Asyl endgültig abgelehnt werden und damit die Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung erlöschen, kann der Arbeitsvertrag aufgrund eines gerechtfertigten Grundes (giusta causa) aufgelöst bzw. vom Arbeitgeber gekündigt werden. Ausbildungspraktika (vom Amt für Weiterbildung und dem Arbeitsservice finanziert) Oft kommt es vor, dass die Arbeitgeber die Ausbildungspraktika für eine kostenlose Arbeitskraft verwenden und nicht wirklich mit dem Ziel dem Praktikanten später einen dauerhaften Vertrag anzubieten. Ein Vorteil der Ausbildungspraktika für den Asylbewerber ist auf jeden Fall

die gewonnene Erfahrung, denn eine Arbeitserfahrung, die in Italien gemacht wurde zählt um einiges mehr als eine Arbeitserfahrung im Ursprungsland. Anerkennung der Studientitel der Asylbewerber in Italien Hier gibt es keine eindeutigen Lösungen. Es wäre wünschenswert, wenn es zu diesem Thema eindeutige Richtlinien gebe. Förderungen Es gibt einige Möglichkeiten über Initiativen, welche u.a. vom europäischen Sozialfond (ESF) finanziert werden, doch finden sich die Informationen dazu sehr schwer, oder die Antragsstellung ist sehr kompliziert. Ein Lösungsvorschlag der am Tisch diskutiert wurde, wäre eine Datenbank zu errichten, wo diese verschiedenen Initiativen und Förderungen aufgelistet werden, und die Antragstellung muss auch für kleine Betriebe wie handwerkliche Betriebe möglich sein. Schwierigkeiten für Handwerksbetriebe Für Handwerksbetriebe ist es schwer Zugang zu den Informationen für Förderungen durch den ESF zu erhalten. Oft wird die Antragsstellung als zu schwierig und zu komplex angesehen. Handwerker haben außerdem von Intoleranz und Unverständnis von Seiten ihrer Kunden berichtet bzw. dass die Anwesenheit von nicht einheimischen Arbeitern als unangebracht wahrgenommen wird. Ideen, Vorschläge Bezogen auf die Ausbildungen, die Asylbewerbern angeboten werden, wäre es wichtig, nicht nur die Asylbewerber selbst zu involvieren, sondern auch die örtlichen Unternehmen. Was für ein Bedarf für welche Arbeitskräfte besteht auf dem Arbeitsmarkt? Welches Interesse besteht bei den Asylbewerbern diese Ausbildung zu machen? Ein weiterer Vorschlag wäre eine Datenbank zu erstellen, wo für potentielle Arbeitgeber alle rechtlichen Informationen aufliegen, die für eine Anstellung von Asylbewerbern relevant sind. Es sollte versucht werden die Asylbewerber, die bereits vor Ort sind, in die lokale Gesellschaft zu inkludieren. Ein weiterer Wunsch wäre die Türen für legale Arbeitsmigration zu öffnen. Arbeitnehmer werden in Südtirol benötigt und somit wäre es schön, wenn Menschen, die nach Europa bzw. nach Italien kommen möchten, um zu arbeiten, dies auf einem legalen Weg tun könnten. Zusätzlich wäre es wünschenswert, wenn sich die Zeiten für die Asylverfahren verkürzen würden, dies scheint in nächster Zeit nicht möglich zu sein. Ein weiterer Punkt wäre auch, dass nicht nur die Arbeitgeber über ihre Rechte und Pflichten informiert werden, sondern auch die Asylbewerber-Arbeitnehmer ausreichend über ihre Rechte und Pflichten informiert werden. Denn es kommt vor, dass sie z.B. Verträge über 2 h unterschreiben, aber dann 6-8 h arbeiten.

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TAVOLO 04 TESTIMONIANZA DI PARANG E MOUNIR Parang Baktiar Mounir Touré Moderatrice Gaia Palmisano Parang è una ragazza di origine Curde che vive in Italia da 18 anni e lavora nel centro di accoglienza Casa Einaudi, che adesso accoglie i nuclei famigliari e prima accoglieva molte donne nigeriane. Mounir è un sarto dal Togo, ha lavorato nella raccolta mele, ora lavora come operatore della Croce Rossa. La sua è una storia molto positiva della ricerca lavoro. Imparare l’italiano è stato una delle cose più importanti per lui. Ora fa il traduttore con i suoi amici, cercando di trasmettere loro l’idea dell’importanza di imparare la lingua locale. “Se ogni giorno impari 2 parole, alla fine del mese sono già 60 e alla fine dell’anno ancora di più. Quando una volta sei riuscito ad avere un tirocinio o lavoro, entri in un giro di conoscenze, dove poi hai delle referenze, quando ti chiedono che esperienze di lavoro hai, puoi rispondere, perché spesso con la domanda che esperienze di lavoro hai, si intendono esperienze in Italia e non nel paese di origine.” Le competenze richieste nel mondo di lavoro italiano/occidentale sono diverse rispetto ai paesi di origine. “Per esempio se si fa il sarto qui bisogna essere molto più precisi rispetto al suo paese d’origine.” Chi invece ha dei titoli di studio più strutturati ha difficoltà a farseli riconoscere in Italia. Qualcuno sosteneva che già il fatto di aver studiato da una marcia in più, dà una serie di competenze in più e rimangono un po’ più facilitati nella ricerca e nell’inserimento nel mondo del lavoro. È stato sottolineato l’importanza del volontariato di cittadini/e italiani/e che sono al fianco dei richiedenti d’asilo, che gli diano una mano nell’inserimento, nella ricerca del lavoro, che si prendano cura di queste persone e le accolgano. Sfide I conflitti presenti sono soprattutto riferiti a un mondo del lavoro che sfrutta a livello sproporzionato lo strumento degli stage, uno sfruttamento della forza di lavoro. Alcune aziende partono già con l’idea che non vogliono assumere, che vogliono solo utilizzare lo stage, e non ci sono neanche delle regolamentazioni che definiscono la lunghezza degli stage. p.e. se una persona ha fatto 100 ore di pulizie, avrà imparato a fare le pulizie, rispetto alla lunghezza standard delle 500 ore dello stage. La problematica per i richiedenti d’asilo è anche se non fai gli stage, non riesci neanche a farti dei contatti, entrare nel giro per poi trovare un lavoro. Contatti, mediazione, incontro, rapporti interpersonali, rapporti umani, comunicazione… queste sono state le parole chiave. La sfida rimane nel valorizzare le competenze, fare bilancio delle competenze e capire che queste persone possono essere una grande risorsa.

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TAVOLO 05 FORMAZIONE E FINANZIAMENTI Ursula Treibenreif Luca Storti, FSE Sonja Logiudice, Amt für Weiterbildung Moderatrice Monica Margoni Nel primo giro abbiamo conosciuto da vicino due percorsi formativi per i richiedenti asilo e le opportunità offerte dal Fondo sociale europeo. Il primo percorso formativo è stato il Lehrgang “Berufsbegleitende Maßnahmen” della Berufsschule für Industrie und Handwerk. Si può dire che si tratta di un progetto un po’ unico nel suo genere, perché offre un insieme di tematiche: dalla cultura generale, alla sicurezza sul lavoro, dalla conoscenza della lingua, all’individuazione delle proprie potenzialità, dalla dimensione uomo-donna, ai laboratori specializzati in falegnameria, edilizia e gastronomia. Le persone che hanno frequentato il corso sono state seguite da un tutor per quanto riguarda l’apprendimento della lingua tedesca, hanno potuto fare uno stage in azienda ed essere poi assunte. È stata riscontrata una motivazione molto alta, così come la puntualità e le giustificazioni da parte delle persone in caso di assenza. Lo stesso livello di partecipazione è stato notato nel percorso formativo “Blühende Sprache. Deutsch und Gartenpflege” dell’Amt für Weiterbildung, rivolto ai richiedenti asilo che desideravano approfondire la lingua tedesca e specializzarsi nel giardinaggio. Le presenze sono state del 96 % e anche qui la motivazione era molto alta. Inoltre alle persone è stato proposto un lavoro per due, tre mesi. Il Fondo Sociale Europeo, invece, che seleziona progetti attuati da enti formativi accreditati e punta al recupero formativo di persone “vulnerabili”, ha come obiettivo anche quello di potenziare le competenze sociali e civiche delle persone. Fino al 2023 sono a disposizione 28 milioni di euro per attività di formazione delle persone “vulnerabili”, ma poi è l’azienda che decide a quali destinatari rivolgere le attività di formazione, se migranti o altri.

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Punti critici Un nodo critico è rappresentato dalla scarsa o nulla conoscenza della lingua tedesca da parte delle persone richiedenti asilo, alle quali però è richiesto di essere spendibili nel mondo del lavoro, di avere anche una preparazione per quanto riguarda la sicurezza e tutto quello che attiene il mondo del lavoro dal punto di vista tecnico. Molti hanno una conoscenza solo orale, non scritta, della lingua tedesca. Le aziende, inoltre, dovrebbero fare pressione, nel senso che dovrebbero esplicitare il loro bisogno di personale con una certa formazione e con questo si intende cultura generale e specializzazione tecnica (la meccanica oggi è diventata meccatronica, quindi è tutto molto più complesso, per questo occorre personale qualificato). Altri nodi critici sono il carente coordinamento delle offerte formative, la mancanza di una vera partnership tra pubblico e privato, un servizio di coaching per persone che hanno subito un trauma o che si trovano in un momento di grande cambiamento o di ripetuti fallimenti a livello personale e lavorativo, una banca dati che riporti le referenze sul piano individuale, formativo e professionale. Proposte Possibili piste progettuali sono: organizzare corsi di apprendimento della lingua tedesca non fine a sé stessa, ma finalizzati ad uno scopo ben preciso che può essere appunto quello lavorativo. Questo contribuirebbe a ridurre i costi pubblici e ad accrescere la motivazione e la capacità di apprendimento. Anche la parte pratica dell’apprendimento è utile, quindi apprendere una lingua ma applicarla subito alla dimensione lavorativa. Si è visto che le persone di diverse lingue e culture, se frequentano un corso di lingua tedesca insieme, parlano tedesco tra di loro. Alla scuola Savoy, per esempio, vengono offerti corsi nel settore service, nel quale ci sono sia studenti che migranti. Occorre quindi un maggior coordinamento delle proposte formative rivolte ai migranti, in particolare ai richiedenti asilo. Per elaborare una guida che favorisca l’integrazione di queste persone era stato istituito un gruppo di lavoro, ma poi l’ipotesi è fallita. Si tratterebbe di riprendere il lavoro per redigere delle linee guida per i richiedenti asilo in Alto Adige, con spunti di orientamento a livello formativo e professionale.


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IMPRESSIONEN

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Nella pratica con colleghi e clienti i preconcetti sono facilmente superabili.

AHAs STATEMENTS SCHLAGWORTE

Es ist eine win-win-win Situation. Für die Menschen auf der Flucht, für die Unternehmen und für die Gesellschaft.

Unternehmen haben großes Interesse.

Necessitá di una formazione generale e tecnica.

Trovare nuovi linguaggi.

Le aziende e il pubblico dovrebbero parlarsi per capire i bisogni formativi.

Da circolo vizioso a circolo virtuoso.

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Die Menschen müssen fair bezahlt werden.

Unternehmen suchen Arbeitskräfte.

Arbeit bedeutet Würde. Durata del processo di richiesta asilo.

Sentire il punto di vista di chi sta cercando!

C´è bisogno di figure professionali che costruiscono ponti, come tutor e mediatori.

Empowerment in azienda. Anerkennung der Studientitel?

Imparare la lingua: Quanto sono 2 parole al giorno per 1 anno?

Rigidità del sistema di accoglienza.

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www.linienwerk.com

Text Maximilian Lösch Foto Henrik de Goffau Drawing Lisa Zellner Support Lea Luzzi Buffet Prem Prasad

Dankeschön & grazie allen Beteiligten.

Ein Projekt von blufink in Zusammenarbeit mit:

con il sostegno di:

SCHUTZHÜTTE B1 RIFUGIO

AUTONOME PROVINZ BOZEN - SÜDTIROL

PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO - ALTO ADIGE

Die Initiative wird vom Land Südtirol, Präsidium und Außenbeziehungen, Amt für Kabinettsangelegenheiten, Entwicklungszusammenarbeit unterstützt.

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Insights from the conflict kitchen WORK on the 03/10/2018@Museion Passage, Bolzano. WORK. Il lavoro c´è. I lavoratori anche. UnternehmerInn...

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