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2/2019

TRIBSCHEN HORN

Segelclub Tribschenhorn

C L U B N A C H RI C HT E N   •  S CT LUZ E R N


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Programm 2020

Inhalt

Testevent Virtual Regatta Donnerstag, 16. 01. 2020

Inhaltsverzeichnis / Programm 2020

3

Event Virtual Regatta Freitag, 07.02. 2020

Editorial

4

Kornati - Cup 2019

5

Erste Winterregatta

8

Neumitgliederorientierung Mittwoch,12.02.2020 Skitag SCT Sonntag, 08.03.2020

JUGA - Segelwoche

10

J/70 Schweizermeisterschaft Thun

12

J/70 Masters Cup Radolfszell

15

Finale Swiss Sailing League

16

Jahresrückblick J/70 + Swiss Sailing League

19

JUGA Gönnerverein

20

Shanty Crew Tribschenhorn

21

Absegeln

23

Regattaerfolge VC - Cup SCT Mitglieder

25

VC Cup 2020 / Einmalig Anders

26

Familienausflug Samstag, 05.09.2020

Schlüssel Info / Die „Alte Garde” trifft sich

27

Absegeln Sonntag, 17.10.2020

Clubhausputzete

28

Abriggen JUGA Samstag, 24.10.2020

Das Schiff richtig einwintern

29

Clubhausputzete Samstag, 07.11.2020

Supersportlicher Sekretär

30

In eigener Sache

31

GV Genossenschaft Montag, 09.03.2020 GV Segelclub Tribschenhorn Freitag, 13.03.2020 Aufriggen JUGA Samstag, 25.04.2020 Ansegeln Samstag, 25.04.2020 Sie + Er Regatta Freitag, 26.06.2020 Grillausflug Samstag, 11.07.2020 JUGA Segelwoche Mo, 20. - Fr, 24.07.2020

Samichlaus SCT Samstag, 05.12.2020

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Editorial Liebe SCT Familie Die Segelsaison 2019 ist zu Ende und hat uns wieder fantastische Tage auf dem Wasser und tolle Kameradschaft mit Freunden beschert. Bei der Swiss Sailing League ist es der SCT Crew gelungen, mit dem 6. Platz in der Challenge League, den Ligaerhalt zu schaffen und damit unser gesetztes Ziel zu erfüllen. Herzliche Gratulation an Marc Kaufmann und sein J70 Team.

sehr viel Spass gemacht, die letzten 12 Jahre den SCT im Vorstand begleiten zu dürfen und ich bin davon überzeugt, dass der aktuelle Vorstand diese Aufgabe auch ohne mich bravourös meistern wird.

Im Frühling wurden die restlichen Fenster im Clubhaus ersetzt und die Wetterseite neu gestrichen. Mit den neuen Fenstern erreichen wir nun deutlich höhere Temperaturen im Clubhaus.

Mast und Schotbruch!

Dies wird wohl mein letztes Editorial sein, denn ich werde ja, wie an der letzten GV bekannt gegeben, das Präsidium des SCT abgeben. Es hat mir

Ganz schön scharf.

Ich wünsche allen eine gemütliche Winterzeit, besinnliche Festtage und tolle Wintersporterlebnisse auf den Skipisten und natürlich viel Spass beim Lesen des Tribschenhorn.

Euer Präsident Elmar Barbana

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Kornati Cup 2019 <More than five> - SCT Crew auf dem Podest, Rang 2 Unter dem Namen «More than five, Lucerne» landete unsere fünfköpfige Crew von Skipper Peter Müller, Skipper II Thomas Fehlmann und Crew Hanspeter Schumacher, Alexander von Holzen und Ernst Reichlin am 26. April in Split, Kroatien. Alsbald befanden wir uns per Taxi und mit viel Gepäck in der Marina Kermik und suchten an besagtem Steg unser Boot. Nur ca. 48 Stunden vorher erhielten wir die Information, dass wir die bestellte More 55 nicht bekommen, da sie schlicht und einfach noch gar nicht fertig zusammengebaut war. Also lag da am Steg eine More 40 in dezentem Weiss aber mit einer bestechend schönen Linie. Nach anfänglicher Enttäuschung freundeten wir uns mit dieser eleganten Rennziege an und quartierten uns ein. Die More 40 ist ein nur sieben Tonnen schwerer, schneller, eleganter Renncruiser, der über beachtliches Wohnfeeling verfügt. Aber an das Platzangebot und den Elektrowinsch-Komfort der More 55 war im Cockpit nicht mehr zu denken. Kein Vergleich! Also mussten wir an die Säcke, was wir schon am andern Tag auf den ersten Probeschlägen Richtung Starthafen Murter zu spüren bekamen. Hoppla – offensichtlich sind wir nicht mehr dreissig Jahre alt!! Das Durchknallen der Tücher bei 3-4 Windstärken war schon echte Knochenarbeit. Aber das Boot entschädigte uns mit tollem Speed und die «Amore» wuchs uns zusehend ans Herz. Leider stellten wir fest, dass die Zusage, dass

wir ein nigelnagelneues und getestetes Boot bekämen nichts über die Montagequalitäten aussagte. Schon am ersten Tag zückten wir unsere mitgebrachten Werkzeuge und begannen Wasserschäden, Steuerspiel, Stagreiter, Blöcke, Klampen und dergleichen im Sinne des Konstrukteurs richtig zu montieren. Der kroatische Finish liess da deutlich zu wünschen übrig. Am Sonntag hatten wir Zeit uns einzusegeln und das Boot richtig kennen zu lernen. Auch mussten wir uns mit der Navigation in diesem anspruchsvollen Revier (viele Untiefen) befassen und natürlich auch das ganze Regattafeld und insbesonders unsere Gegner studieren. Der Kornati-Cup ist eine toll organisierte Regatta mit über 110 Yachten und Katamaranen am Start. Vierzehn Nationen mit über 700 Seglerinnen und Segler aus ganz Europa kämpfen um die begehrten Trophäen in den fünf Klassen. Wir starteten in der Klasse ORC ohne Spinnacker und glaubten dadurch eine gemütliche Tour zu haben. Irrtum …- der wunderbare Wind, der über die ganze Woche mit Stärken von 2-6 blies, liess uns alle Schattierungen des schnellen Segelns erleben. Einfach herrlich! Mit gutem Mut ging es am Montag in die ersten zwei Läufe. Erst einen up- and down Kurs und anschliessend einen Distanzlauf. Mit einem sechsten Platz in der Klasse waren wir mit diesem Erstresultat schon ganz zufrieden, strebten aber logischerweise nach mehr. In uns erwachte der Tribschenhorn 2/2019 Seite 5


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CLUBNACHRICHTEN  •  SCT LUZERN mit allen Zwischenresultaten, wunderschönen Aufnahmen und spannenden Interviews auf.

seglerische Ehrgeiz und wir wollten richtiges «BubeZüg» erleben. Also hiess das Motto…..more than five und voll ans Limit. Den Abend des ersten Regattatages genossen wir draussen in Piskera, einem traumhaften Inselhafen in den äusseren Kornaten. Am nächsten Morgen ging es frühzeitig an den Start, da eine Langstrecke angesagt war mit einem langen Schlag raumschots raus aufs Meer und wieder rein in die Inselwelt. Die Wahl der richtigen Strategie, eine ausgeklügelte Taktik und eine Portion Dussel sorgten den ganzen Tag für spannende Situationen und Kap-Umrundungen in Match-Race Manier. Auf einem schier endlos scheinenden Kreuzkurs nahmen wir unseren Mitbewerbern auf der Ziellinie noch den berühmten letzten Meter ab. Die Freude wurde nur geringfügig getrübt, als wir feststellten, dass der Konkurrent gar nicht in unserer Klasse war. Spass machte es allemal und mit einem achten Schlussrang waren wir immer noch bei den Top-10. Aufgrund der schwierigen Windverhältnisse und einiger Nachzügler fanden wir uns frühzeitig im Naturhafen von Luka Zut wieder. Eine traumhafte Bucht, feines Essen und eine tolle Stimmung auf allen Booten. Das mitfahrende Kornati-TV Team beglückte uns jeden Abend mit tollen Filmaufnahmen aus dem Regattageschehen und morgens lag eine frisch gedruckte Regatta-Zeitung

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Am dritten Regattatag, nach einem Leichtwindstart, wieder eine Langstreckenregatta nach Primosten. Die «Amore» legte einen tollen Start hin und schon bald rollten wir das Feld von hinten auf. Dies, weil unsere Klasse an fast allen Tagen als zweitletzte starten konnte. Also knipsten wir Yacht um Yacht ab, mit einem Grinsen im Gesicht und der unbändigen Freude, dass unsere More 40 jeden Tag schneller lief. Das Zusammenspiel der Crew verbesserte sich kontinuierlich und die Manövergeschwindigkeit war echt Klasse. Somit gelang uns ein weiterer Hattrick und wir liefen auf Platz vier ein. Unser Erzrivale, eine Bavaria 47, gesegelt von Fritz Renner und seiner Proficrew, diente uns als Messlatte. Anfänglich ohne Chance, näherten wir uns täglich seiner Erstplatzierung und hatten ganz klar zum Ziel, ihn mindestens in einem Lauf zu schlagen. Leider kam es im Gerangel um die Wendebojen auch hin und wieder zu Unfällen. Karambolagen grösseren oder kleineren Ausmasses waren an der Tagesordnung. So verzeichnete die Regatta Verletzungen wie Kieferbrücke, Arm- Beinbrüche, jede Menge von Quetschungen und Prellungen. Die mitgereiste Ärztin hatte jeden Tag alle Hände voll zu tun. Wir waren einfach froh darüber keinen Schaden am Schiff oder an der Crew zu haben. In Primosten erlebten wir dann im Schwimmstadion ein tolles Abendbankett mit Livemusik, Tanz und vorgängiger Stand-up Paddel Championship, die viel zum allgemeinen Gelächter und zu einer ausgelassenen Stimmung beitrug. Natürlich schauten wir jeden Abend die Ranglisten genau an und beobachteten, wo sich alle anderen Schweizer Teams und insbesonders die Crews von Erwin Schaller, Manuel Bürgi, Fredy Häfliger und Marco Stiz klassierten. Die Zentralschweizer Clubs repräsentierten die kleine Schweiz mit


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überragender Deutlichkeit. So waren wir ganz stolz auf unseren goldgefassten SCT-Wimpel unter der Saling, der die Regatta allerdings infolge Starkwind nicht überlebte. Am Finaltag ging es von Primosten zurück nach Murter in einer Kombination von up-and down mit anschliessendem langem Schlag auf den Zielhafen. Das Rennen war an Spannung nicht zu überbieten und wir hatten Glück mit der Taktik. So gelang es uns nicht nur unsere direkten Gegner auf den More 55 in Schach zu halten, sondern unseren Erzkonkurrenten Renner mit ein paar Bootslängen zu schlagen. Das alleine verursachte in uns ein Hochgefühl und so johlten wir nach der Ziellinie im Cockpit herum. Nach dem Einlaufen in Murter, erstmal klar Schiff, dann das Hafenbier, dann die obligate Dusche und in frische Kleider eingepackt, die gemütliche Tagessuppe (Gin-Tonic) im Cockpit. Dabei liessen wir den Tag Revue passieren, analysierten und diskutierten die Manöver. Wo hatten wir gewonnen und wo verloren. Den Abend stimmten wir dann in unserer Crew-

Bekleidung standesgerecht ein mit fetziger BluesJazz-Rock Unterhaltung im Open Air Bereich und genossen köstliche Sardinen auf dem Grill, dazu Brot und kühles Bier. Das anschliessende Bankett im grossen Festzelt mit einem traumhaften, mediteranen Buffet liessen wir uns schmecken. Und dann – der grosse Moment. Die Tagesresultate und die Gesamt-Rangverkündigung wurde von der wirklich erstklassigen Regattaleitung angekündigt. Unter der Gesamtleitung von «Blondi» dem versierten, aus Österreich stammenden Regattaleiter fand eine würdige Preisverleihung statt. Als wir dann als Zweitrangierte der Klasse auf die Bühne gerufen wurden konnten wir unsere Freude kaum im Zaum halten. Es fühlte sich schon gut an vor über 700 Seglerinnen und Segler als FünferCrew auf dem Podest zu stehen. Eben – more than five!!! Ich glaube, die Kornaten werden den einen oder andern von uns wiedersehen. Text und Bilder Thomas Fehlmann

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Erste SCT Winterregatta Swiss Sailing Promotion League Am zweiten Tag der Swiss Sailing Promotion League lag der Hafen des Yacht-Clubs Luzern (YCL) unter einer dicken Schneedecke. Bereits am Vortag und damit am ersten Regattatag wechselte das Wetter zwischen Schneefall, Regen und Sonne, jedoch stets bei eisigen Temperaturen. Die Regatta der Swiss Sailing League bot den Auftakt zur diesjährigen Rennsaison. Die Regatta wurde tatkräftig auch vom SCT unterstützt. Dies war auch notwendig, um den zahlreichen Winddrehern auf dem See Herr zu werden. Bei dem Event handelt es sich um die dritte Liga der Schweizer Segel National Liga. In Führung ging der Yacht-Club Luzern, gefolgt vom Cercle de la Voile d‘Estavayer. Dritter wurde der Basler Segel Club. Unsere traditionelle SIE und ER Clubregatta fand hingegen am 14. Juni 2019 bei traumhaft schönem Sonnenschein statt. Den ganzen Tag wehte eine angenehme Bise. Diese flaute kurz vor dem Skippermeeting ab. Dennoch konnten die 10 teilnehmenden Yachten und Jollen zwei Runden

um den bananenförmigen Lauf segeln. Dies war allerdings nicht ganz einfach, denn der Wind flaute weiter ab und pendelte hin und her von Nordwest bis Nordost. Aufgrund eines Winddrehers um 180 Grad mussten sich die Crews den Ziellauf hart verdienen. Eigentlich sollte noch ein zweiter, kürzerer Lauf starten. Aus diesem Grund wurde eine neue Luvtonne im Süden der Startlinie Richtung Schönbühl ausgelegt. Doch nachdem die Boje gesetzt war, beschloss der Wind Feierabend zu machen und so entschieden wir uns ebenfalls zum gemütlichen Teil überzugehen. Anny und Henry lichteten den Anker des Startbootes und wir fuhren in den Hafen zurück. Dort hatte Anita feine Salate zubereitet und Hansruedi grillierte uns die perfekten Würstchen und Steaks. Dazu gutes Luzerner Bier und spannende Diskussionen über Tribschenhorn 2/2019 Seite 8

das Clubleben, Regattieren und natürlich jede Menge Seemannsgarn bis zur Rangverkündung. Als Sieger gehen Nina und Elmar auf dem 420er hervor, gefolgt von Tom und Sandra auf einer Senorita und Dritter wurden Bruno und Dagmar auf der Salona 380. Gesegelt wurde nach Yardstick. Eigentlicher Gewinner wäre jedoch Herbert gewesen. Er segelte leider ausser Konkurrenz, da seine Dame sich entschieden hatte, am diesjährigen Frauenstreik teilzunehmen, der am selben Tag in der ganzen Schweiz stattfand Mit dem Absegeln am 20. Oktober 2019 ging die offizielle Segelsaison von diesem Jahr zu Ende. Dies bedeutet aber nicht, dass im Winter keinerlei Regatta stattfinden kann - keine Angst, ihr braucht hierfür weder euer Ölzeug noch Handschuhe. Alles was ihr braucht, ist ein PC, Tablet oder zu Not auch ein Smartphone. In diesem Winter werden wir unsere erste Virtuel Regatta austragen. Dabei handelt es sich um einen Online Segel Simulator, der in Echtzeit gespielt wird. Da diese Regatta auf den gängigsten Webbrowsern läuft, muss kein Programm auf eurem PC installiert werden. Die Einladung hierzu wird euch mit dem nächsten Postversand verschickt. Im kommenden Jahr planen wir die Juga stärker in die SIE und ER Regatta einzubinden. Ausserdem soll diese Regatta mit einem Thema unterlegt werden. Mit einer sogenannten „Themenregatta“ soll nochmals ein neuer Wow Effekt geschaffen werden. Ich freue mich auf die Segelsaison im kommenden Jahr und danke allen Helfern, die mich so tatkräftig in diesem Jahr unterstützt und damit unser Clubleben bereichert haben. Sebastian Döpel Regattaleiter


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JUGA - Segelwoche 22. - 27. Juli 2019

konnten die Manöver in aller Ruhe ohne Hektik lernen.

Bereits am Sonntagmorgen um 10:00 Uhr trafen sich die Hilfsleiter und Leiter zum Bereitstellen aller Boote, des Clubhauses und was sonst noch alles dazugehört. Mit Ausnahme einer Zmittagpause wurde hart gearbeitet. Nils und Leo erfuhren um die Vielseitigkeit eines Segels, dieses wurde dann zu einem Sonnenschutz für die Dachterrasse umgebaut. Am Abend waren alle Boote Einsatzbereit für den nächsten Tag.

Der Mittwoch war ein Tag voller Höhepunkte. Den ganzen Tag verbrachten die Kids auf den sechs Yachten. Es war ein schönes Bild, als man am Mittag die zusammengebundenen Schiffe sah und den Kids, Leiter und Skippers Glace brachte. Eine solch laute, gut aufgelegte Meute habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Am Abend dann ein weiterer Höhepunkt: Elternabend war angesagt. Nach einem guten Apéro und dem noch besseren Essen wurde noch gesellig zusammen gesessen.

Am Montagmorgen war es dann fertig mit der Ruhe. 22 Kindern im Alter von 9 bis 18 Jahren strömten ins Clubhaus und waren bereit endlich zu segeln. Zuerst folgte eine Theorie Einführung mit dem Ersten von fünf Knoten. In zwei Gruppen ging es dann mit Lasern und 420er aufs Wasser. Am Dienstagmittag wurden die Gruppen gewechselt, und alle konnten ein anderes Boot ausprobieren. Der Wind war angenehm für die Anfänger, sie

Der Donnerstag war wohl der heisseste Tag der Woche. Niemand konnte von sich behaupten, dass er trocken blieb. Sei es vom Wasser, oder auch von dem Schweiss. Die Kids hatten einen riesen Spass am Kentern, denn dies war eine erfrischende Abwechslung. Sonnencreme, Sonnenhut und Wasser wurden unsere beste Freunde gegen die Hitzewelle. Nachdem am Freitagmorgen die Teilnehmer

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CLUBNACHRICHTEN  •  SCT LUZERN ihr Programm selber zusammenstellen konnten, folgten die Punkte Regatten und am Mittag noch ein Schwimmrennen. Die Kinder hatten dann die Chance noch mehr Punkte zu ergattern beim Knotenparcours. Die letzte Chance Punkte zu holen war das Segelquiz am Schluss. Danach folgte die Preiskrönung und alle Kinder erhielten das 1. Abzeichen für das Gelernte der Segelwoche. Danach gingen alle Kids um 17:00 Uhr nach dem Kuchenschmaus glücklich und gesund nach Hause. Am Samstag ging es dann an das Aufräumen. Ich danke allen Leitern, Hilfsleitern und Sponsoren für die Unterstützung während der Segelwoche. Ein spezieller Dank geht an Valentin und Elias für das Kochen während der ganzen Woche, es war

phänomenal. Das ganze Leiterteam hat sich auch erfreut an unseren neuen Pullis, wir danken Luc für das neue Juga Design. Ich freue mich auf die Segelwoche im nächsten Jahr. FAZIT: - - - -

Alle hatten Spass auf den Segelbooten Tape ist unser bester Freund Petrus ist definitiv ein Segler Leiterpullis sind ein must-have

Text: Liza M. Widmer Fotos: Ruedi Bisch

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J/70 Schweizermeisterschaft Thun Die erste Schweizermeisterschaft war ein voller Erfolg! Perfekte Bedingungen, perfekte Organisation und 27 Boote auf der Startlinie Der Thunersee Yachtclub (TYC) veranstaltete die allererste Schweizermeisterschaft der J/70 Klasse. 27 Boote nahmen an dieser Meisterschaft teil, aus Luzern waren folgende Teams am Start: • Regattateam SCT: Jan van den Broek,Leo Felber, Andi Vogt, Thomas Stadelmann • Team Superbüsi: David Erismann, Roland Kunz, Mathias Bermejo, Markus Rindlisbacher • Team Seute Deern (YCL): Mathias Birrer, Michiel Fehr, Lukas Gehrig, Christine Szkiet.

am Donnerstagnachmittag gleich 4 Läufe gesegelt werden. Der Wind nahm dabei stetig von 10 Knoten auf ca. 22 Knoten zu. Das sind perfekte Segelbedingungen für die J/70 mit schnellen Gleitphasen unter Gennacker. Zwischen den Läufen musste auf dem Wasser der Boots- und Masttrimm stetig geändert werden, um die Bootsgeschwindigkeit an die neuen Wind- und Wellenbedingungen anzupassen. Das Regatta Team SCT startete verhalten in die Meisterschaft, leichte Mühe mit der Höhe am Wind sowie ein Frühstart bei schwarzer Flagge im 4. Lauf wirkten sich entsprechend auf das Resultat aus. Team Superbüsi konnte konstant und ohne zu hohes Risiko Läufe zwischen Rang 3 und Rang 8 ersegeln und startete sehr gut in die Serie. Am Abend hatte jeder Segler nach einem wunderbaren Segeltag – wenn auch ein bisschen müde - ein Lächeln im Gesicht, und die SM war nach 4 Läufen auch schon gültig.

Doch es waren auch einige sehr prominente Namen vom Schweizer Segelsport vertreten, so unter anderem: • Team TYC mit Chris Rast (professioneller Segler, Melges 24 Weltmeister), • Team Bordée de Tribord mit Lorenz Kausche (2. Rang Swiss Sailing League), • Team SNG Genève mit Nikolas Anklin (3. Rang Swiss Sailing League), • Team Bodensee mit Julian Flessati (4. Rang Swiss Sailing League), • Team Studer (mehrfacher CH-Meister Dolphin) • Team B. Seger (aktueller CH-Meister Star) • Viele weitere hochkarätige Segler Die Segler wurden in Thun mit grandiosen Bedingungen verwöhnt. Es konnten insgesamt 9 Läufe bei Winden zwischen 5 - 22 Knoten Wind gesegelt werden, doch jetzt der Reihe nach… Nachdem am Mittwoch und Donnerstag ohne grössere Probleme die Vermessung stattfand, konnten Tribschenhorn 2/2019 Seite 12

Der Freitag brachte einen Leichtwindlauf bei Oberwind (ca. 5 Knoten) sowie zwei schöne aber schwierige Läufe mit Thunersee - Thermik. Die Rangliste in den Top10 war sehr eng, jedes Team hatte mindestens einen Ausrutscher. Das Regatta Team SCT konnte sich nun deutlich steigern, und landete mit einem 7. Laufrang sogar ein Topergebnis im starken Feld. Team Superbüsi erlebte einen Black Friday, allerdings nicht den mit den schönen Sonderrabatten von 70%... Alle drei Läufe des Tages misslangen vollständig, eine Medaille schien nun bereits in weite Ferne gerückt zu sein.


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CLUBNACHRICHTEN  •  SCT LUZERN Am Abend konnten die Segler beim offerierten Nachtessen des TYC, Freibier und einer Tombola über die Ereignisse des Tages philosophieren und misslungene Läufe vergessen. Am Samstag konnte leider nicht gesegelt werden, die Segler wurden aber immerhin (erneut) kulinarisch durch den TYC und seine Küchencrew verwöhnt. Neben dem täglichen Freibier und Freimineral gab es ein Buffet mit Fleisch und Salat. Mit Livemusik konnten die Segler den Abend ausklingen lassen. Nach dem vollständigen Aufbrauchen des Freibiers lieferte sich Team Superbüsi gegen Team Studer noch ein mitternächtliches hochkarätiges und immer faires Optimistenrace im Hafenbecken – diesmal hatte Team Superbüsi die Nase vorn… Der Sonntag musste nun die Entscheidung um die Medaillen bringen. Um 9 Uhr konnten bei schönstem Oberwind um ca. 10 Knoten und Sonne 2 Läufe gesegelt werden. Team Superbüsi segelte stark und konnte einen 3. Rang sowie einen Laufsieg verbuchen. Kurz rechnen – und siehe da! Nur noch 3 Punkte auf Bronze und nur 5 Punkte auf Silber! Mit einem zusätzlichen Lauf hätte es einen zusätzlichen Streicher gegeben, was den Büsis zusätzlich entgegengekommen wäre, die Medaillen schienen wieder in Griffnähe zu sein…

Doch leider schlief der Wind ein, nach stundenlangem Warten wurde dann die Schweizermeisterschaft beendet und Team Superbüsi musste sich mit dem guten Rang 6 zufrieden geben. Das Regatta Team SCT konnte nochmals zwei gute Läufe verbuchen und konnte sich auf den 20. Gesamtrang steigern. Dass das Niveau an dieser SM sehr hoch war, zeigen auch die Veränderungen im Klassement am letzten Tag. So wurde das Podest in den letzten beiden Läufen nochmals kräftig durchgemischt. Die bisher führende SUI 1045 musste sich mit dem 4. Rang begnügen, nachdem sie sich zwei Ausrutscher leistete. Das Podest sieht wie folgt aus: Platz 1: Team TYC (Patrick Zaugg/Chris Rast) Platz 2: Team Bordée deTribord (Lorenz Kausche) Platz 3: Team Bodensee (Julian Flessati) Die Luzerner: Platz 6: Team Superbüsi Platz 17: Team Birrer Platz 20: Regatta Team SCT Vielen Dank dem TYC für die Organisation und allen Seglern. Mathias Bermejo

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CLUBNACHRICHTEN  •  SCT LUZERN J/70 Masters Cup (ü50) in Radolfzell Regattasieg der SCT Clubjacht Nach vier spannenden Läufen kann die SCT ü50 Crew den Siegerpokal in den Himmel stemmen.

12./13. Oktober 2019 Der Yachtclub Radolfzell lud zum J70 Masters Cup ein. Als einzige Schweizer Crew unter lauter deutscher Konkurrenz, wurden wir herzlich und überaus gastfreundlich empfangen. Auf dem überaus ansehnlichen Regattagelände, wurde aus dem Skoda- J70 Trailer Gespann, schnell eine segelfertige Regattajacht. Entspannt konnte die leider geschrumpfte SCT ü50 Crew mit Leo, Norbert und mir, auf der Restaurant Terrasse dem Skipper Meeting entgegensehen. Ü50 Vorschoter Andi musste schweren Herzens kurzfristig absagen, dank der Leichtwind- Vorhersage, beschlossen wir trotzdem und halt nur zu dritt, zu starten. Leo mit der ungewohnten Bürde der SegeltrimmVerantwortung betraut, fand auf der Hinfahrt noch schnell Zeit den J70 Tuning Guide zu pauken. Schon bald erlaubte eine leichte Thermik der Regattaleitung die zehn J70 zum Start zu bitten. Nach mässigem Start konnte dank Leo`s Trimm entsprechend gutem Grundspeed, an der Luv Tonne schon eine knappe Führung erkämpft werden. Nach harzigem Gennaker - Set mit anschliessender Katastrophen - Halse reihten wir uns an sechster Stelle wieder ein. Das in der neuen Crew Zusammensetzung mangelnde Training, und die zwei fehlenden Hände, machte sich deutlich bemerkbar. Dies sollten jedoch die letzten groben Ausrutscher sein und Lauf um Lauf harmonierte das Zusammenspiel zwischen J70 Rookie Norbert und TrimmTalent Leo immer besser. Die Manöver klappten

und das Selbstvertrauen stieg. In den Flauten - Pausen wurde weiter kräftig Gastfreundschaft zelebriert und die Crews mittels Schlauchboots, mit gekühltem Bier versorgt und so für entspannte gute Laune gesorgt. Nach einem zweiten Rang und auf dem fünften Zwischenrang liegend konnte dann am späten Nachmittag zum Einlauf- Apéro, angetreten werden. Das durchorganisierte Abendprogramm mit rustikalem Menu und Live Musik im clubanliegenden Restaurant, übertraf die schon bisher hoch geschürten Erwartungen. Mit einem dritten Rang und einem knappen Laufsieg am Sonntag reichte es dann knapp zum Sieg des J70 Masters. Mit dem Versprechen nächstes Jahr wieder zu kehren und in der Schweiz kräftig Werbung für die Masters 2020 zu machen, verabschiedeten wir uns, von unseren neuen Segelfreunden, aus Radolfzell am Untersee. Jan van den Broek

Auch bei ü50 wird um jeden Zentimeter gekämpft

Doch am Ende sieht die Konkurrenz nur noch unser Heck.

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Finale Swiss Sailing Challenge League Spiez 13.-15.09.2019

Das SCT-TEAM erreicht sein Saisonziel und segelt auch kommende Saison in der zweithöchsten Schweizer Segelliga! Mit einer sehr guten Ausgangslage (4. Zwischenrang in der Gesamtwertung) ging es an das Finale der Challenge League. Es galt im Gesamtklassement mindestens unter den ersten neun Clubs zu bleiben, damit der Ligaerhalt sichergestellt werden konnte. Dieses Ziel erschien realistisch, doch durfte die Aufgabe nicht unterschätzt werden, da der SCT dieses Mal doch mit einer bisher noch nicht wettkampfmässig erprobten Zusammensetzung an den Start ging. Für den SCT auf dem Boot waren Pascal Wolfer, Skipper Marc Kaufmann, sowie zum ersten Mal diese Saison Nina Barbana und Alfred Elmiger. Austragungsort war Spiez am Südufer des Thunersees mit seiner wunderschönen Bucht und dem ehrwürdigen/ prächtigen / beeindruckenden Schloss. Am Freitag mussten wir bereits um 8.00 Uhr für das Skippermeeting im Hafen sein. Wir wurden aber für das frühe Aufstehen belohnt, konnten wir doch kurz nach dem Meeting auslaufen und um 9.00 Uhr bei «Ober» (siehe 1) und vor der imposanten Kulisse mit Eiger, Mönch und Jungfrau zum ersten Lauf starten. Nach einem gelungenen Start konnten wir uns bis kurz vor dem Ziel auf dem 2. Rang halten, fielen dann aber auf den 3. Rang zurück, da ein Mitglied unserer Crew noch ein Frühbad im erfrischenden Thunersee nehmen wollte. Trotzdem war der Start in das Finale geglückt Tribschenhorn 2/2019 Seite 16

und das Selbstvertrauen für den weiteren Verlauf der Regatta gestärkt. Dank einer sehr guten Organisation und einem schnellen Schlauchboot konnten bis zum nächsten Lauf auch wieder trockene Kleider besorgt werden. Jeweils um die Mittagszeit verschob sich das Regattafeld in Richtung Thun da die Hoffnung bestand, dass der «Under» einsetzen würde. Bis der

Wind effektiv aufkam, konnten wir die Zeit bei der Schiffstation Oberhofen am Land geniessen und fühlten uns unter den Palmen wie im Süden. Bei wunderschönem Spätsommerwetter segelten wir über die 3 Tage verteilt insgesamt 26 Läufe, d.h. für jedes Team 13 Läufe mit jeweils 6 Booten pro Lauf.


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CLUBNACHRICHTEN  •  SCT LUZERN Schlussklassement Challenge League 2019 1. Zürcher Yacht Club ZYC* 2. Cercle de la Voile Vevey la Tour CVVT* 3. Seglervereinigung Thalwil SVT* 4. Cercle de la Voile de Neuchâtel CVN 5. Yacht-Club Spiez YCSp 6. Segelclub Tribschenhorn Luzern, SCT 7. Seglervereinigung Bottighofen SVB 8. Segelclub Murten SCM 9. Circolo Velico Lago di Lugano CVLL 10. Yacht Club Zug YCZ** 11. Segelclub Hallwil SCH** 12. Yacht-Club Kreuzlingen YCK** Dank einer guten Leistung vom SCT-Team in Spiez konnte am Sonntagabend der 6. Gesamtschlussrang und damit der Verbleib in der Challenge League gefeiert werden. Wir freuen uns schon auf die nächste Saison in der Challenge League. Dort sind für 2020 nun wieder vier Anlässe geplant, also einer mehr als in der vergangenen Saison. An dieser Stelle möchten wir uns beim Vorstand und dem ganzen SCT für die super Unterstützung herzlich bedanken.

* Aufsteiger in die Super League ** Absteiger in die Promotion League Marc Kaufmann 1) Der «Ober» ist einer der thermischen Winde auf dem Thunersee und bläst am Morgen und bei Föhn aus östlicher Richtung. Der zweite wichtige Wind ist der «Under», eine Thermik mit Stärke von 2-3 Bft aus West und bei Gewittern 3-5 Bft stark.

Ein Dankeschön an unsere Sponsoren

Luzern

In der heutigen Zeit ist es nicht ganz einfach Geldgeber für einen Club oder Verein zu gewinnen. Umso mehr ist es mir ein Anliegen unseren Sponsoren ein grosses Dankeschön auszusprechen. Sie helfen dem Club dabei Material für die Juniorenabteilung oder unsere Clubjacht zu beschaffen und deren Unterhalt zu gewährleisten. Die Redaktion und der Vorstand

Tribschenhorn 2/2019 Seite 17


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Stammtisch

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Jeden Freitag Abend Es wäre schön wenn wir uns jeweils treffen könnten zum: • • • • • • •

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chillen auf der Terrasse Geschichten erzählen Fachsimpeln ein Glas Wein / Bier geniessen es darf auch übertrieben werden vielleicht auch Chipps und Nüssli oder sogar ein kompletter Apéro

...bauen Sie mit! 

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An dieser Stelle möchten wir vom Segelclub Tribschenhorn einmal allen Inserenten danken für Ihre Treue und Mithilfe. Ohne Sie könnten wir unser schönes Heft nicht zwei Mal im Jahr herausbringen und finanzieren.

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CLUBNACHRICHTEN  •  SCT LUZERN Jahresrückblick J/70 und Swiss Sailing Legue Und wieder neigt sich ein sportlich erfolgreiches Jahr für den SCT dem Ende zu. Mit einem weinenden Auge stelle ich das Saisonende fest, andererseits ist es Zeit, die schönen Momente der Saison innerlich und mit einem Lächeln im Gesicht nochmals Revue passieren zu lassen. Die Saison 2019 war wieder geprägt von einem sehr starken Auftritt des SCT an der Swiss Sailing Challenge League. Mit drei gut gesegelten Events konnte sich der SCT in der ersten Hälfte der Liga behaupten und so den angestrebten Ligaerhalt souverän sichern. Ebenso konnten auf Stufe der Klassenregattas J/70 wieder viele gute Events gesegelt werden, in der Schweiz, Deutschland und Österreich, mit teilweise sehr guten Ergebnissen. Regatta Team SCT

Superbüsi

Total

Bodenseebattle

28

6

35

Kreuzlingen

Swiss Cup / Bodenseebattle

23

4

37

13./14. Juli

Bregenz

Bodenseebattle/Austrian open

--

6

24

15.-18. August

Thun

Schweizer Meisterschaft

20

6

27

14/15. September

Genf

Swiss Cup

5

2

7

21./22. September Friedrichshafen

Bodenseebattle

--

11

25

12./13. Oktober

Radolfzell

J/70 Masters Cup

1

--

10

2./3. November

Oberhofen

Lebkuchen

10

--

14

Datum

Ort

13./14. April

Lindau

15./16. Juni

Auf dem Wasser sind starke Neven gefragt, und trotzdem kommen bei Allen auch einmal die Emotionen hoch. Die Ergebnisse des SCT lassen für sich sprechen, ein Kompliment an die Regatteure!

Das Clubschiff wurde rege für Trainings als Vorbereitung für Klassenregattas sowie die Liga gebraucht, was mich sehr erfreut hat. Dabei kann ich beobachten, dass die Teams seglerisch sehr grosse Fortschritte machen, sei es auf der technischen Ebene (Manöver, Bootshandling), in der Bootsgeschwindigkeit (Mast- und Segeltrimm, Zusammenspiel der Crew) oder aber auch im taktischen und strategischen Segeln. Auf dem Wasser sind die Kämpfe um die Ränge im gesamten Feld sehr eng, um jeden Zentimeter und um jede Innenposition wird arg gekämpft. Tribschenhorn 2/2019 Seite 19


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Betreffend Clubyacht lässt sich nun feststellen, dass diese die wichtigen Kriterien, die ein Club zur Förderung des Segelsports leisten kann, sehr gut und absolut zufriedenstellen erfüllt. Die Regattatermine der Klasse J/70 für die Segelsaison sind noch nicht definiert, allerdings sind bereits Anpassungen für die Swiss Sailing Challenge League 2020 absehbar. Das provisorische Programm (muss noch an der GV der Swiss Sailing League Association genehmigt werden) sieht wie folgt aus: • 4 x Super League Events (2 x 2 days, 1 x 2.5 days, 1 x 3 days) • 4 x Challenge League Events (3 x 2 days, 1 x 3 days) • 3 x Promotion League Events (2 x 2 days, 1 x 3 days) • 1 x Youth Cup (3 days) • 1 x Women‘s Cup (3 days)

Das Regatta Team SCT wird somit nächstes Jahr einen Event mehr segeln dürfen. Im Weiteren möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass der Vorstand der Swiss Sailing League Association Ende 2018 und im 2019 eine sehr gute Arbeit geleistet hat, das Budget konnte eingehalten und die Finanzen wieder ins Lot gebracht werden. Die provisorische Bilanz zeigt wieder positives Eigenkapital. Eine tolle Saison, mit vielen guten Seglern, schönen Wettkämpfen und Erlebnissen, was für ein Rückblick… In diesem Sinne wünsche ich allen Seglern eine kurze Winterpause und hoffentlich bis bald auf dem Wasser.

Mathias Bermejo Sportchef

JUGA Gönnerverein 2014 wurde der JUGA Gönnerverein von drei ehemaligen SCT-Junioren gegründet. Die Gründer hatten das Ziel, die Juniorenabteilung des SCT‘s bei ausserordentlichen Anschaffungen und Projekten zu unterstützen, welche nicht durch die Mitgliederbeiträge des SCT oder Sponsoring gedeckt werden können. Dabei war es dem Gönnerverein wichtig, die Unterstützungsbeiträge für die nachhaltige Förderung der Juniorenabteilung einzusetzen. Darunter hat der Vorstand des Gönnerverein nicht nur die reine Materialbeschaffung verstanden, sondern auch die Unterstützung von teamfördernden Anlässen für die Leiter oder die Finanzierung von externen Trainer. Über die letzten fünf Jahre hinweg zählte der Gönnerverein ca. 40 Gönner, die insgesamt 6’140 Franken an die JUGA gespendet haben. Dieses Geld wurde für verschiedene Projekte verwendet, wie beispielsweise neue Regattasegel, ein Leiteressen im Obermättli oder auch einen Zustupf an den Leiter 470er. Zwischenzeitlich wurde es ruhig rund um den Gönnerverein. Einerseits hat der Vorstand mit dem Abgang von Aurel Vogel den Initiator und wichtigstes Zugpferd verloren und musste sich neu organisieren. Anderseits gab es je länger je mehr weniger Projekte, welche im Sinne der Tribschenhorn 2/2019 Seite 20

nachhaltigen Juniorenförderung durch den Gönnerverein hätten unterstützt werden müssen. So blieben die ausserordentlichen Ausgaben aus oder wurden direkt vom Segelclub Tribschenhorn übernommen. Uns wurde klar, dass der Gönnerverein die JUGA nicht mehr so unterstützen kann, wie dies ursprünglich beabsichtigt war. Dies hat uns veranlasst, den Gönnerverein per 9. November 2019 aufzulösen. Mit einer letzten Spende von 2‘800.- Franken an die JUGA können wir den Kauf einer Laserjolle unterstützen, was unserer Meinung nach auch im Sinne der Gönner ist. Wir möchten uns bem SCT, der JUGA und vor allem bei den Gönnern herzlich für die tolle Zusammenarbeit bedanken. Wir sind überzeugt,


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CLUBNACHRICHTEN  •  SCT LUZERN dass die JUGA eine Institution ist, die weiter gefördert werden soll. Gönner, welche den Gönnerverein vermissen, können mit einer Spende ins JUGA-Kässeli im Clubhaus oder an das

Vereinskonto des SCT auch in Zukunft die sinnvolle Arbeit der JUGA unterstützen. Samuel Rigert, Thomas Röösli, Flavio Bissig

Shanty Crew Tribschenhorn Das Festival mit „Herzblut“ Es ist sicher dem grossen Erfolg am Ostsee-Festival im Jahr 2017 zuzuschreiben, dass die Shanty Crew Tribschenhorn zum 25. Internationalen Shanty Festival nach Seeleze (D) eingeladen wurde. Auch in Seelze wurde die Vielfalt gross

Ein toller Auftritt beim Internationalen Shanty-Festival in Seelze (D)

geschrieben, waren doch Chöre aus Deutschland, Holland, Schweden und der Schweiz mit dabei. Hervorragend organisiert wurde das Festival vom jubilierenden Shanty-Chor Lohnde, der 1989 gegründet wurde. Lohnde ist ein attraktiver Stadtteil von Seelze in der Nähe von Hannover. Die vielen Auftritte der verschiedenen Chöre zeigten auf, wie vielseitig und originell das grosse Repertoire an Shanties interpretiert werden kann. Da wären die Chöre, die im klassischen Seemannsgewand ihr Shanty präsentieren, dann die Seeräuber und Klabautermänner, Auftritte mit vielen Gags und Choreografie. Melancholisch und zu Herzen gehend die „acapella“ Darbietungen, notabene in

Deutsch, Plattdeutsch, Holländisch und Englisch. Mit „Vieni Sulla Barchetta“ leistete die Shanty Crew sogar einen viel beklatschten Beitrag in italienischer Sprache. Gross die Gastfreundschaft und Sympathie, die wir erleben durften. Für uns war es einmal mehr ein grossartiges Erlebnis unter gleichgesinnten Freunden zu weilen, gemeinsam zu singen und zu feiern, Seemannsgarn zu spinnen, über die traditionellen Rahsegler und über die Weltmeere zu kalauern. Die Shanty Crew Tribschenhorn oft unterwegs Es war wieder Einiges los. Nebst der Teilnahme am Internationalen Shanty Festival in Deutschland, war die Crew auch anderweitig oft unterwegs, so unter anderem an den Anlässen des Segelclub Tribschenhorn, wie der Jubiläumsfeier und dem Tag der offenen Luke, einem romantischen Auftritt auf der Hafenmole. Den grossen Applaus auf den Whiskyschiffen haben wir für die gesungenen Shanties erhalten…und nicht fürs wohltuende Geniessen der mildsüssen bis rauchigen Whiskys. Über den imageträchtigen Auftritt an der LUGA durften wir schon in der letzten Ausgabe des Tribschenhorn berichten. Eine Geste der Verbundenheit, der gemeinsame Auftritt mit den Freunden des Shantychors der SGV am Torbogen beim Bahnhof Luzern. Am Konzert aktives Alter war auch Stadtrat Martin Merki anwesend. Viel Freude machen auch immer die Auftritte an Familienfesten, wie beispielsweise an den „runden“ Geburtstagen von Ehrenmitglied Sepp Brehm und Nadine Johann, der Tochter von Shantyman Marcel.

Oft war Warten auf den nächsten Auftritt angesagt

Tribschenhorn 2/2019 Seite 21


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Am Probewochenende war intensive Stimmschulung, lernen der Texte und auftrittsfähiges Singen angesagt. Unser Dirigent Peter Lindenmann hat uns wieder viele wertvolle Tipps vermittelt und professionell begleitet, währendem uns die Spitzenköche Beda Ricklin und Henry Müller kulinarisch verwöhnt haben. Eviva Espana an unserem traditionellen Schulreisli, vermittelt von den Paella-Spezialisten Ueli Ammeter und Bruno Stump, ein toller Abend. Am Auszug der Säumer anlässlich des Säumerfestes waren wir ebenfalls dabei. Welch faszinierendes Kontrast, der grossen Applaus fand, die Jodler und Ländlermusiken zu uns Shantymen mit den ganz speziellen Shanties. Auch mit traurigen Momenten sahen wir uns konfrontiert, so spendeten wir an einer Beerdigung

Ferdi Rigert, unser erstklassiger Akkordeonist

Die Shantymen Gustavo Suter, Markus Wyss, Edgar Nellen, Marcel Johann und Albert Lüthi auf Abwegen auf der Säumertour Valtellina von Klosters nach Tirano

Tribschenhorn 2/2019 Seite 22

den Trauernden mit unseren Shanties etwas Trost. Wir mussten leider auch von unserem Shantyman René Sigrist Abschied nehmen. Diese vielen und vor allem völlig unterschiedlichen Anlässe haben uns noch bewusster zu einem festen Kollegenkreis zusammengeschweisst, die mit viel Freude das Liedergut der Shanties pflegen. Die Shantycrew Tribschenhorn, ein Ort, wo man sich insbesondere auch aufeinander verlassen kann. Die Shantymen, der Vorstand und der Dirigent verdienen ein herzliches Dankeschön. Text: Marcel Johann Bilder: Hanspeter Bless, Marcel Johann, Tom Minder, Beda Ricklin, Markus Wyss

Gemeinsames Geniessen nach dem Auftritt beim SCT auf der Hafenmole

Unser Auftritt am Säumerfest beliebt und kontrastreich


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Absegeln Sonntag 13. Oktober 2019 Es ist eine Tradition, dass wir vom Segelclub Tribschenhorn Luzern unsere Segelsaison mit dem Absegeln beenden. So geschehen auch in diesem Jahr, wo sich am 13. Oktober 2019 rund zwanzig Personen um die Mittagszeit im Clubhaus einfanden. Nach einem kurzen Briefing stiegen wir um zwölf Uhr an Bord unserer Yachten um kurz darauf auszulaufen. Pünktlich um 12.30 Uhr erfolgte vor der Mole der Start zu unserer Plauschregatta, die uns zum Heiland beim Meggenhorn führen sollte. So tierisch ernst ging das bei dieser Plauschregatta nicht zu und her, war doch als Startzeit bloss „12.30 Uhr“ vorgegeben. Wessen Uhr aber das „richtige“ 12.30 zeigte wusste keiner, und so kam es, dass die einen Yachten ein paar Sekunden vor den anderen loszogen. Dicht geschotet bei schöner Luzerner Thermik hatten die schnelleren Yachten den Heiland schon bald erreicht. Bei uns auf der Bavaria 36 von Elmar und Anita ging das etwas gemütlicher vonstatten. Wir waren nicht die Schnellsten, hatten dafür aber umso mehr Zeit um den herrlichen Sonnenschein zu geniessen. Nach der Plauschregatta genossen einige Segler einen feinen Apéro vor Anker hinter der Insel Alt-

stad, andere nutzten die schöne Thermik für ein paar weitere Segelschläge. Und dann waren da noch jene Segler die in der Hafeneinfahrt auf Grund liefen und den schönen Nachmittag zum Freisegeln nutzten (Namen werden keine erwähnt). Um 16.00 Uhr trafen wir uns auf der Dachterrasse unseres Clubhauses wieder um, begleitet von den obligaten Salutschüssen, die Saison mit dem Bergen der Clubflaggen offiziell zu beenden. Bei einem Glas Wein feierten wir die vergangene schöne Segelsaison 2019. Derweil wurde in der Küche fleissig gewirkt. Flavio und Roland sorgten für unser leibliches Wohl und verwöhnten uns mit einem feinen Nachtessen. An dieser Stelle sei den beiden Köchen herzlich gedankt! Zusammengefasst war das Absegeln ein wunderschöner Segeltag: Perfektes Wetter, gutgelaunte Kolleginnen und Kollegen, gemütliche Stunden auf dem See und ein köstliches Nachtessen. Diejenigen, die nicht dabei waren, haben etwas verpasst - echt! Text: Pius Kunz Fotos: Teilnehmer / Hansruedi Tschudin Tribschenhorn 2/2019 Seite 23


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Impressionen Absegeln 2019

Tribschenhorn 2/2019 Seite 24


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CLUBNACHRICHTEN  •  SCT LUZERN Regattaerfolge VC Cup von SCT Mitgliedern VC-Cup Jahreswertung 2019 Saisonabschluss 2019 Bericht - Walter Rudin. Der Vierwaldstättersee-Cup 2019 im Segeln ist Geschichte. In allen Klassen der Jahreswertung gab es dieses Jahr souveräne Sieger. Über 70 Seglerinnen

Bürgenstock-Race waren für sie ein Highlight». Konstante Teilnehmerzahl Die Beteiligung konnte in allen Klassen gehalten werden. Bei den Cruisern gibt es einige Boote, die seit Jahren auf der Startliste figurieren, nun aber durch die jüngere Generation gesegelt werden. Das belebt die Szene. «Wir möchten die Tendenz und das Interesse der zahlreichen Cruiser-Segler wecken, deren Boote noch viel zu oft in den Häfen rund um den Vierwaldstättersee verbleiben. Aus diesem Grund werden wir an den Langstrecken festhalten und den Rennkalender nicht gross anpassen», blickt Martin Hess in die Zukunft. Sicher zeigte die grosse Teilnehmerschar am Jahresabschluss auch, dass das Interesse am Segelsport wieder zunimmt und vor allem gesellige wie auch sportliche Cruiser in den Vordergrund rücken. Höhepunkt beim Absenden ist jeweils die Preisverteilung und Ehrung der erfolgreichen Akteure. Es ist ein Novum, dass es dieses Jahr in allen vier Kategorien klare Sieger gab, die meist schon vor den letzten Regatten feststanden.

und Segler besuchten am vergangenen Samstagabend im Hotel Waldstätterhof in Brunnen das traditionelle Absenden des VierwaldstätterseeCups 2019. Vorstandspräsident Martin Hess liess die vergangene Saison noch einmal Revue passieren. «Der Cup 2019 war durch schwache Winde geprägt. Gerade bei Langstrecken Regatten gab es oft Momente, welche es mit Geduld und Unterhaltung zu überbrücken galt», meinte er und ergänzte, «genau dies ist allerdings die Stärke der Cruiser. Die 50-Meilen-Trophy, wie auch das

Den Preis für die schnellste Jacht nach gesegelter Zeit erhielt das Team von Andreas Zimmerli, die Racer Klasse 1 dominierte Thomas Hasler auf der Longtze mit vier Siegen. In der Racer Klasse 2 gewann Roger Schumacher auf einer Platu 25 und bei den Cruisern siegte Erwin Schaller auf der Dufour 34E.

Bericht: Walter Rudin

Resultate der SCT Mitglieder im VC-Cup 2019 Racer 1 Rang 4 Alfred Elmiger Racer 2 Rang 6 Jan van den Broek Rang 2 Herbert Hösli Cruiser Rang 7 Fredy Häfliger Rang 12 Renzo Orler Rang 9 Peter Seinet Schnellste Jacht Rang 14 Alfred Elmiger Rang 16 Jan van den Broek Rang 27 Marc Kaufmann

J/70 Platu 25 Inferno 29 Hanse 315 Siesta 32 Quant 30 J/70 Platu 25 Open 6.50 Tribschenhorn 2/2019 Seite 25


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VC - Cup 2020 provisorischer Regattakalender Sa So Sa Sa Sa Sa Sa Sa Sa

16. Mai 2020 17. Mai 2020 27. Juni 2020 04. - So 05. Juli 2020 01. August 2020 22. August 12. September 2020 im September 24. Oktober 2020

Training - Regatta Pilatus Cup 50 Meilen Trophy Uristier Cup Freundschaftsregatta - Fun Regatta Windweek Challenge Bürgenstock Race Blaues Band - Fun Regatta Absenden VC Cup

YCL, SCT YCL, SCT, YCRi SKS RVB SKE RVB, SKE SKE YCRi RVB

Luzern Luzern Stansstad Brunnen Beckenried Brunnen Ennetbürgen Greppen Brunnen

Einmalig Anders das Weihnachtsschiff.ch Öffnen Sie Ihre Herzen und geniessen Sie einmal als Gast mit Ihren Liebsten, Freunden oder Geschäftspartnern ein spezielles und unvergessliches Erlebnis auf dem See. Während der Fahrt mit dem Weihnachtsschiff gibt’s kulinarische Käse- oder Fleisch-Köstlichkeiten und den Verwöhn-Service der SNG-Crew. Im dekorierten Fenster zieht die schön beleuchtete Stadt Luzern vorbei und am Ufer des Vierwaldstättersees entlang säumen sich die wunderschönen Lichter der Weihnachtsdekorationen. Zurück in Luzern am Schwanenplatz verweilen Sie noch etwas an Bord und lassen den Abend bei einem «Schluck», bei adventlichen Leckereien und mit dem besten Blick auf die wunderschöne Stadtkulisse ausklingen. Tribschenhorn 2/2019 Seite 26

Das Weihnachtsschiff ist bereits zur 12ten Ausgabe - jeweils vom Freitag, 22. November bis 5. Januar - täglich auf dem Vierwaldstättersee unterwegs. Auch an Weihnachten, Silvester und am Neujahrsabend (dann sogar mit Feuerwerk) geniessen Sie die festliche Stimmung an Bord.

Mehr Informationen unter: www.weihnachtsschiff.ch


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CLUBNACHRICHTEN  •  SCT LUZERN Schlüssel Info Liebes Clubmitglied Ich habe in einzelnen Fällen festgestellt, dass Clubmitglieder den Clubhausschlüssel ihren Angehörigen zur Benützung überlassen. An dieser Stelle rufe ich in Erinnerung, dass der Clubhausschlüssel an Dich persönlich abgegeben wurde. Die Weitergabe an Dritte - auch wenn dies Familienangehörige sind - ist nicht gestattet. Dein Clubhausschlüssel darf nur von Dir zum Eintritt in das Clubhaus benützt werden. Ich bitte Dich diese Grundregel einzuhalten und danke Dir dafür herzlich. Falls Angehörige von Dir unser schönes Clubhaus nutzen möchten, freuen wir uns auf eine Anmeldung als Neumitglied. Interessenten wenden sich hierzu bitte an Jens Zimmermann, unseren Sekretär. Bei Fragen zu den Clubhausschlüsseln stehe ich gerne zur Verfügung. Pius Kunz Kassier Segelclub Tribschenhorn Luzern

Die „alte Garde“ traf sich Auf Einladung von Erich Bütler trafen Vorstandsmitglieder der ersten Stunde Segelclubs Tribschenhorn SCT.

sich des

Erich Bütler, erster Präsident des SCT und Mitinitiant des Segelbootshafens, wohnt seit Jahrzehnten auf den Philippinen. Auf einer seiner seltenen Besuche in Luzern hat er seine ehemaligen Vorstandsmitglieder zu einem Treffen eingeladen. Da gab es Einiges zu erzählen, wie gross der Kampf war, damit es überhaupt einen Segelboothafen

gab, wie viele Hindernisse überwunden werden mussten, bis das Clubhaus gebaut werden konnte, wie gross die unterschiedlichen Meinungen waren, in welche Richtung sich der SCT entwickeln sollte. Man war sich einig, da wurde echte Pionierarbeit geleistet und der Weg zum Erfolg war oft mit Kompetenzüberschreitungen gepflastert. Anpacken, realisieren und nicht lange Fragen, war eben oft die Devise. Man war echt ein bisschen stolz, ob dem Erreichten und genoss das Wiedersehen sehr. Text und Bild: Marcel Johann

(Von links) Henry Müller, Ehrenmitglied und Skipper der Shanty Crew Tribschenhorn, Marcel Johann Ehrenpräsident SCT und Nachfolger von Erich Bütler, Erich Bütler, erster Präsident des SCT, Elsbeth Meyer Ehrenmitglied, Stand Clark, Ehrenmitglied, Hansjörg Bühler, Ehrenmitglied. Auf dem Bild fehlt Hans T. Frei, ehemaliger Vizepräsident, Mitinitiant des Segelboothafens und Ehrenmitglied.

Tribschenhorn 2/2019 Seite 27


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Clubhausputzete Blitzblank bis in die hinterste Ecke

Eine erfreulich grosse Zahl und vor allem arbeitswillige Mitglieder liessen sich von perfekt organisierenden Maria Beck in die verschieden Arbeitsgebiete einteilen. Da ging es darum, die viel genutzte Küche wieder auf Vordermann bringen. Die Fenster mussten wieder absolute Durchsicht sicherstellen, Wände und Böden wurden vom Staub befreit und feucht abgewischt. Das gesamte Geschirr, das Besteck und Gläser wurde gewaschen und inventarisiert, die Terrasse vom Laub befreit. Die Vorräume und der Getränkeraum erhielten eine Auffrischung. Besonderes Augenmerk wurde der Umgebung und der Aussenfassade gegeben, galt es doch einen ersten guten Eindruck für den SCT zu gewinnen. Besonders erfreulich, mit welchem Elan Seglerinnen und Segler ihren Bereich reinigten, mit der Überzeugung, einen grossen Beitrag zum Erhalt unseres einzigartigen Clubhauses beigetragen zu haben. Dafür gehört ein ganz grosses Dankeschön. In diesen Dank einzuschliessen ist aber unbedingt auch Hansruedi Tschudin, der uns mit einen herrlich mundenden Fleischsuppe und der traditionellen Cremeschnitte so richtig verwöhnt hat. Text: Marcel Johann Bilder: Marcel Johann und Hansruedi Tschudin Tribschenhorn 2/2019 Seite 28


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CLUBNACHRICHTEN  •  SCT LUZERN Das Schiff richtig einwintern Wertvolle Tips vom Präsidenten Wenn die Nächte länger, die Tage kürzer werden und das Unterschreiten der Nullgradgrenze wahrscheinlicher wird, macht man sich Gedanken, ob das Schiff auf die Wintermonate gut vorbereitet ist. Elmar Barbana, unser Präsident hat es mit seinen profunden Kenntnissen  bestens verstanden uns über das sichere Einwintern zu informieren. Wie schütze ich den Motor vor dem Einfrieren. Sind die Tanks entleert, befinden sich in den Leitungen kein Wasser mehr, ist die Bilge trocken, und der Treibstofftank voll. Wie verhindere ich, dass sich auch in den Winterblachen keine Wassersäcke bilden? Auf all diese Fragen konnte Elmar Barbana kompetente Antworten geben. Auch empfahl er, schon im Spätherbst die Segel, die Takelage, das Tauwerk, den Motor (beispielsweise den Impeller, Treibriemen Filter usw.) Windschen usw. zu kontrollieren. So kann man rechtzeitig allfällige Aufträge an die Werfen vergeben und noch von oft attraktiven Winterrabatten profitieren. Seglerinnen und Segler des SCT folgen den interessanten Ausführungen des Präsidenten.

Text und Bild: Marcel Johann

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wissen wir, woher der Wind weht.

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Supersportlicher Sekretär zufällig gesehen Hast Du schon mal von der „Tortour“ gehört? Vielleicht am Radio oder im Fernsehen? Jenen die noch nie von der Tortour gehört haben, sei das hier kurz erklärt. Ja, Tortour klingt nach Abenteuer, Leiden und Schmerz. Die Tortour ist sozusagen das Pendant zur Bol d’Or der Segler, einfach für die Rennradfahrer. Ein Rennen über lange Distanzen, wobei Strecken mit 390, 530 oder 1000 Kilometer gewählt werden können. Absolviert werden diese alleine (solo), im 2er oder 3er-Team. Jens Zimmermann, unser Sekretär, ist ein derart begeisterter und verrückter Rennradler, dass er sich für das 530 Kilometer-Rennen eingeschrieben hatte. Notabene in der Solo-Kategorie, unbegleitet und ohne jegliche Betreuung! Am 16. August 2019 erfolgte der Startschuss in Schaffhausen um 1 Uhr in der Früh. Nun galt es für Jens zügig Kilometer zu strampeln, denn für die 530 Kilometer standen ihm bloss 24 Stunden zur Verfügung. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten können solche Rennen im Internet live verfolgt werden. Zufällig war Jens gerade von Hergiswil NW nach Kriens unterwegs als Simone und ich uns auf den Weg in die Stadt machten. Kurzentschlossen blieben wir ein paar Minuten am Straßenrand stehen um auf Jens zu warten und ihn lautstark anzufeuern. Innert Kürze kam Jens angeradelt und blieb kurz stehen um mit uns ein paar Worte zu wechseln. Kaum zu glauben: Als wir das Foto von Tribschenhorn 2/2019 Seite 30

Ein Ehepaar mit ihrem Kind fliegt in den Urlaub. Sie gehen am Strand spazieren. Da kommt Ihnen ein Mann entgegen und grüsst den Kleinen. Fragt ihn der Vater: „Woher kennst du den denn?“, „Der ist vom Umweltschutz!“„Vom Umweltschutz?“ „Ja, der fragt Mama immer, ob die Luft rein ist....“

Jens schossen, hatte er bereits gut 380 Kilometer und 5600 Höhenmeter (inkl. Klausen und Susten) in den Beinen und trotzdem sieht er noch ziemlich frisch aus! Er hatte noch gut 120 Kilometer vor sich um via Beromünster und Lenzburg in Schaffhausen die Ziellinie zu erreichen. Knapp innerhalb des Zeitlimits überfuhr Jens die Ziellinie und hat somit die Tortour mit Bravour gemeistert! Jens, wir gratulieren Dir herzlich zu diesem tollen Erfolg und wünschen Dir eine gute Erholung von den Rennstrapazen! Bild und Text: Pius Kunz


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In eigener Sache Die Redaktion Zum Schluss noch ein Bild von unserem Hafen, aufgenommen von der Terasse unseres Clubhauses nach dem Absegeln. Das Wetter stimmt, herbstliche Farben und ein guter Apéro mit Häppchen wartet auf uns. Nun zur vorliegenden und umfangreichen Ausgabe von doch 32 Seiten. Zuerst einmal möchte ich allen Danken, die in irgend einer Weise dazu beigetragen haben dieses Heft zu gestalten. Sei es mit einem oder mehreren Beiträgen und tollen Fotos. Vor allem aber sind diese wie von mir gewünscht zum definierten Redaktionsschluss eingetroffen. Das hilft auch mir die Zeitschrift rechtzeitig für den Druck fertig zu stellen. Gleichzeitig möchte ich die gute Zusammenarbeit mit der Druckerei Ebikon erwähnen, die uns immer unkompliziert und pünktlich die Drucksachen geliefert hat. Ich wünsche Euch viel Vernügen beim stöbern in dieser Ausgabe und wünsche Allen schöne und besinnliche Festtage und ein gutes neues Jahr. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Heft.

IMPRESSUM Herausgeber Segelclub Tribschenhorn, Luzern Erscheinungsweise 2 x im Jahr (Mai und Dezember) Auflage 400 Exemplare Redaktion / Inserate/Layout Hansruedi Tschudin 079 405 93 96 htschudin52@bluewin.ch info@htschudin.ch www.htschudin.ch Satz / Druck Druckerei Ebikon AG Luzernerstrasse 30 6030 Ebikon

Die Redaktion Hansruedi Tschudin Tribschenhorn 2/2019 Seite 31


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Tribschenhorn 2 / 2019  

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