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60 Jahre SK Altheim

60 Jahre König Fußball in Altheim Fußball ist ein anspruchsvolles Spiel, das Technik und Innovation, Ideen und Kampfkraft, Motivation und Einsatz erfordert. Ein Mannschaftssport, ein Kollektiv, das auch die Entfaltung des Individuums ermöglicht. Ein Spiel, in dem sich Spannung und Dramatik mitunter ins Unendliche steigern. Die Geschichte des Sports ist auch ein Stück Kulturgeschichte unseres Landes. Mit dem kulturellen Phänomen des Ballspiels kann auch Oberösterreich auf große Erfolge verweisen. Damit beschäftigt sich auch eine große Ausstellung im Linzer Schlossmuseum, mit dem die EURO 2008 begleitet wird. Großartige Erfolge im Spitzen- sowie im Breitensport zeigen, dass sich das Sportland Oberösterreich in den letzten Jahren äußerst erfolgreich entwickelt hat. Die Basis dafür bildet die bewährte und konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Landessportreferat, 54 Fachverbänden, 3 Dachverbänden und insgesamt 2.485 Sportvereinen in unserem Bundesland. Ein besonderer Dank gebührt dabei vor allem den über 50.000 ehrenamtlichen Funktionären, die sich unentgeltlich Tag für Tag für ein erfolgreiches Sportgeschehen einsetzen. Ich gratuliere dem Sportklub Altheim zu seinem 60-jährigen Vereinsjubiläum und wünsche auch weiterhin noch viele sportliche Erfolge. Ihr

Dr. Josef Pühringer Landeshauptmann

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60 Jahre SK Altheim

Liebe Fußballfreunde! Die U19 Europameisterschaft 2007 in Oberösterreich war ein toller Event mit vielen internationalen Begegnungen – auf dem Spielfeld, aber auch abseits der Stadien kam es zu multikulturellen Treffen. Die EURO 2008 in Österreich und der Schweiz wird diese Emotionen auf und um das Spielfeld noch wesentlich verstärken und zeigen, dass der Fußballsport mehr den je „lebt“. Der Fußballsport hat soziale und integrierende Aufgaben in der Gesellschaft, denen wir Woche für Woche gerecht werden müssen und der SK Altheim als einer der ältesten Vereine in Oberösterreich kommt seit 60 Jahren dieser Verpflichtung vorbildhaft nach und setzt neben den sportlichen Ambitionen im Erwachsenensport besondere Akzente im Nachwuchsbereich. Die SK Altheim geht in vielen Bereichen neue Wege, die den Verein als tragende Institution für Generationen übergreifend Sport etablieren. Für diesen Mut zum „Neuen“ sowie zum Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer zum Wohle des Fußballs möchte ich mich aufs Herzlichste bei allen Funktionären bedanken. Mit sportlichen Grüßen Dr. Leo Windtner Präsident OÖ Fußballverband

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60 Jahre SK Altheim

Sehr verehrte Damen und Herren, Ausgerechnet im Jahr der EURO 08 feiert der ASVOÖ Sportklub Altheim seinen 60er. Das große Turnier auf heimischen Boden wird aber bereits vorbei sein und der Sieger fest stehen, wenn die Altheimer ihr großes Jubiläumsfest anpfeifen. 60 Jahre SK Altheim sind mehr als eine imposante Jahreszahl: 60 Jahre SK Altheim bedeuten auch 60 Jahre oberösterreichische Sportgeschichte mit - verfolgt man die Vereinschronik - weit mehr Höhen als Tiefen. Der anlässlich der Jubiläumsfeiern fällige Rückpass auf sechs Jahrzehnte Altheimer Fußballgeschichte garantiert also neben nostalgischem auch jede Menge Spannung. Bemerkenswert: Im Gründungsjahr 1948 - die Kriegsjahre sind noch kaum verdaut - setzen vorausschauende Altheimer auf den Sport und initiieren damit eine Erfolgsgeschichte, die sich heute landesweit sehen lassen kann. Der Allgemeine Sportverband Oberösterreich wünscht dem Jubilar, den Funktionären, den Aktiven und den Fans alles Gute; mögen die nächsten 60 Jahre wenigstens genau so erfolgreich laufen, wie die Ersten. Alles Gute! ...mehr Sport! Ihr Dr. Christian ANGLEITNER Präsident des ASVÖ OÖ

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60 Jahre SK Altheim

Liebe Sportler, werte Freunde und Gönner des SK-Altheim! Das 60-jährige Gründungsfest ist sicher ein großer Anlass, um gebührend zu feiern. 60 Jahre Vereinsgeschichte des Sportklubs Altheim zeigt von Kameradschaft, Zusammengehörigkeit, Erfolg und Freude im Sportgeschehen. So sehe ich es als vornehme Aufgabe, im Namen der Stadtgemeinde, aber auch persönlich, Dank und Anerkennung für die Funktionäre, Spieler und Mitglieder auszusprechen. Gratulieren darf ich für große sportliche Erfolge, wie dem Landesmeistertitel im Jahr 1973, den oftmaligen Gewinnen des Innviertler-Fußball-Cups, sowie weitere Erfolge bei Meisterschaften und Turnieren. Bei dieser Gelegenheit weise ich im Besonderen auf die Nachwuchsarbeit des SK-Altheims hin. Gerade in einer Zeit wachsender negativer Einflüsse in verschiedensten Bereichen ist es notwendiger denn je, der Bevölkerung in unserer Gemeinde, vor allem der Jugend, eine gesunde, vielfältige und sinnvolle Freizeitgestaltung anzubieten. Heute ist Fußball wohl die populärste Sportart mit enormem Stellenwert und als solche auch in Altheim nicht mehr wegzudenken. Ganz im Gegenteil, die Stadtgemeinde Altheim errichtete in Zusammenarbeit mit dem Land Oberösterreich und dem SK-Altheim einen Jugendtrainingsplatz, welcher beim Jubiläumsfest Anfang Juli offfizell eröffnet wird; freuen wir uns darüber. Viel Idealismus und Zusammenhalt sind erforderlich um auch in der Gegenwart und Zukunft sportlich und wirtschaftlich zu bestehen, ich bitte darum. Euer Bürgermeister:

LAbg. Franz Weinberger

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60 Jahre SK Altheim

Liebe Fußballfreunde, Freunde und Mitglieder des SK-Altheim! Wenig Mittel, viel Einsatz, große Familie, SK-Altheim! Mit den Möglichkeiten eines Vereines in einer Stadtgemeinde mit rund 5.000 Einwohner kann man nur in der höchsten oberösterreichischen Amateurklasse spielen und über Jahre hinweg als Verein erfolgreich sein, wenn man mehr Idealismus und Freude an der Gemeinschaft einbringt, als üblich. Aber nicht nur das Bemühen um den Erfolg, auch die Jugendarbeit und das damit verbundene Gefühl der Zusammengehörigkeit und Einsatzbereitschaft ist beim Nachwuchs des SK-Altheim außergewöhnlich hoch. Als Präsident eines Vereins mit einer derart positiven Gegenwart aber auch einer bewegenden Vergangenheit kann man dazu nur Stolz empfinden und hoffen, dass es auch in den kommenden Jahren auf diesem hohen, erfreulichen Niveau mit familiärem Zusammenhalt weitergeht. Ich wünsche es jedenfalls der gesamten SK-Altheim-Familie und allen, die dazu gehören! Dr. Franz Mitterbauer Präsident SK Altheim

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Georg Rendl, Sonnenblumen vor Kornfeld, 1971


60 Jahre SK Altheim

Wir gedenken in tiefer Ehrfurcht und fester Treue der Toten aus unseren Reihen. Ohne ihre Verdienste st端nden wir nicht da wo wir stehen.

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60 Jahre SK Altheim

Ehrentafel des SK Altheim 1948—2008 Innviertlercup

Kampfmannschaft Meister Meister Meister Meister Vizemeister Vizemeister Meister Vizemeister Meister Vizemeister Meister Vizemeister Vizemeister Meister

2.Klasse West 2.Klasse West 2.Klasse West Bezirksliga West 1.Landesliga 1.Landesliga 1.Landesliga 2.Landesliga West 2.Landesliga West 2.Landesliga West 2.Landesliga West 2.Landesliga West 2.Landesliga West 2.Landesliga West

Sieger : Zweiter: Dritter: Vierter:

1963/64 1964/65 1990/91 2004/05

Bezirksliga West Bezirksliga West 1.Landesliga 2.Klasse West

Innviertler Hallencup

1949/50 1957/58 1961/62 1962/63 1965/66 1969/70 1970/71 1972/73 1978/79 1981/82

1.Klasse West 2.Klasse C 2.Klasse West Bezirksliga West Bezirksliga West 1.Landesliga 1.Landesliga 1.Landesliga 2.Leistungsklasse West 1.Leistungsklasse West

1951/52 1957/58 1961/62 1967/68 1970/71 1971/72 1972/73 1976/77 1977/78 1986/87 1988/89 1999/00 2001/02 2002/03

1959, 1965, 1967, 1991, 1993 2005 1979, 1981, 1987, 1997 2001

Landescup Sieger: Zweiter:

1993 1991

Hallenlandesliga Sieger: Zweiter:

1995, 1997 1990, 1996

Reserve / 1b-Mannschaft Meister Meister Meister Vizemeister

Sieger:

1993, 1997

Junioren Meister Meister Meister Meister Meister Meister Meister Meister Meister Meister

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60 Jahre SK Altheim

Der Vorstand des SK Altheim 2008

Stehend von links: Huber Fritz (SL-Stv.), Hager Karl (Sportl. Leiter), Berger Gertraud (Finanzen), Aigner Manfred (SL-Stv.), Ing. Schröckelsberger Reinhard (Schriftführer). Kniend von links: Stelzhammer Karl (Vizepräsident), Dr, Mitterbauer Franz (Präsident), Jakob Franz (Beirat).

Leitbild des Sportklub Altheim Der SK Altheim will sich dauerhaft in der höchsten Amateurklasse des OÖ Fußballs etablieren und attraktiven Fußball bieten. Alle Anstrengungen und Aktivitäten, die wir für unsere Fans, Sponsoren und Spieler unternehmen, sind auf dieses Ziel ausgerichtet. Die Langfristigkeit ist die wesentliche Strategie im sportlichen und finanziellen Bereich, ebenso wie im gesamten Umfeld des Vereines. Als traditioneller Sportklub mit dem Schwerpunkt Fußball in einer Stadt mit großer Fußball-Vergangenheit streben wir nachhaltige sportliche Erfolge an. Ein großes Anliegen ist uns die ernste und konsequente Nachwuchsarbeit mit hochqualifizierten Trainern in allen Nachwuchsmannschaften. Der Vorstand sieht seine Aufgabe darin, den Spielern und Trainern ein optimales Umfeld zu bieten, damit sich die Aktiven vor allem auf die sportlichen Ziele konzentrieren können. Eine seriöse wirtschaftliche Führung des Vereins ist dabei die wichtigste Voraussetzung. Die enge und auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen gegründete Partnerschaft mit der regionalen Wirtschaft und der Stadt Altheim ist das Rückgrat unserer Vereinsphilosophie. Für die Sponsoren des SK Altheim, die mit Ihrer Unterstützung die Umsetzung unserer Ziele erst ermöglichen, sind wir ein verlässlicher Partner in allen Bereichen unserer Zusammenarbeit und mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Seite 17


60 Jahre SK Altheim

Alle Funktionäre des SK Altheim (Sektion Fußball) Obmänner:

Laurenz Reinthaler (1948-51), Georg Mayr (1951-54), Alfred Mitter (1994-56), Arch. Rudolf Wiesner (1956-68), Georg Raschhofer (1968-70), Dr. Erich Wiesner (1971-81), Weinhäupl Karl (1982-83), Aichinger Günther (1984-89), Fischer Ludwig (1989-95), Bernhard Vorich (1995-2005), Dr. Franz Mitterbauer (seit 2005).

Obmann-Stv.:

Anton Schwack (1948-53), Georg Häuslmann (1948-55), Anton Maier (1954-66), Otto Eichhorn (1956-58), Walter Füreder (195868), Huber Friedrich (1966-73), Ernst Buchleitner (1968-76), Huber Josef (1974), Peterlechner Josef (1977), Karl Weinhäupl (197881,1984-86), Otto Reisinger (1982-84), Wilfried Navratil (1985-86), Wimmer Rudolf (1987-89), Karl Achleitner (1989-93), Georg Rabler (1989-91), Ernst Lang (1993-97), Josef Lepitschnik (1998-2005), Karl Hager (1993-2005), Karl Stelzhammer (seit 2005)

Kassier:

Alfred Führeder (1948-50), Rudolf Fellner (1950-53), Herbert Schreckeneder (1953/54), Georg Mayer (1954/55), Albert Baumgartner (1955/56), Herbert Spießberger (1956-58), Franz Krösslhuber (1958-69), Karl Hoheneder (1969-79), Josef Gadringer (1980-82), Josef Bankhammer (1983-85), Günter Greineder (1986-89), Georg Schröckelsberger (1989-94), Franz Reith (1994/95), Reinhard Schröckelsberger (1995-2000), Sonja Lepitschnik (2000-05), Gertraud Berger (seit 2005).

Kassier-Stv.:

Emil Trunkenpolz (1948-50), Hans Donnerbauer (1950-55, 1958-66), Buttinger Franz (1966-68), Johann Strasser (1968-82), Gabriele Lindlbauer (1986), Johann Hatzmann (1988/89), Franz Hörandtner (1989/90), Josef Bankhammer (1990-92), Gerhard Stöckl (1994-98).

Schriftführer:

Matthias Grasböck (1948-53), Albert Baumgartner (1953-56), Herbert Spießberger (1956-62), Karl Mandl (1962-64), Walter Burgstaller (1964/65), Karl Lehrer (1965-1968), Konrad Mittendorfer (1968-81), Karl Hofer (1982-83), Alois Linecker (1984-89), Georg Weinberger (1989-92), Reinhard Schröckelsberger (1992-95), Karl Hager (1995/96), Gertraud Berger (1996-2005), Gerald Berger (2005-07), Reinhard Schröckelsberger (seit 2008).

Schriftführer-Stv.:

Karl Hartlmaier (1948-50), Josef Schöppl (1950-53), Franz Altenbuchner (1953-55), Hans Donnerbauer (1995-58), Herbert Spiesberger (1962/63), Fritz Klingesberger (1963-65), Walter Burgstaller (1965/66), Karl Fischl (1966-68), Karl Weinhäupl (1968-77), Reinhold Klika (1979-81), Wilfried Bachmayer (1982-87), Dr. Michael Krösslhuber (1988-99), Sonja Lepitschnik (1999/00).

Sektionsleiter Fußball (ab 1992 Sportlicher Leiter): Georg Mayer (1948-50), Martin Scheiber (1950/51), Albert Baumgartner (1951-53), Alois Wagner (1953/54), Alois Grinz (1954/55), Franz Huber (1955/56), Josef Huber (1956-58), Johann Karrer (1958-1968), Ladislav Vorich (1968-75), Franz Jakob (1976-89), Johann Wöckl (1989-2002), Karl Hager (seit 2002). SL-Stv.:

Martin Scheiber (1948-50), Karl Hartlmaier (1950-53), Franz Huber (1953-55, 1956-58), Georg Mayer (1955/56), Josef Doringer (1959/60), Ludwig Ammerich (1960/61), Ladislav Vorich (1959-62), Karl Fischl (1961-63), Ludwig Mayerhuber (1962-65), Franz Jakob (1963/64), Georg Eiblmayer (1965/66), Karl Lehrer (1966-72), Josef Klingsberger (1973-74), Josef Steidl (1973-75), Paul Schwab (1978), Karl Rögl (1982-85), Ernst Grünbart (1986), Johann Wöckl (1987-89), Anton Rautner (1989-91), Franz Barth (1991-94), Manfred Radke (1995-2002), Manfred Aigner (seit 2005), Friedrich Huber (seit 2005).

Beiräte:

Rudolf Wimmer sen. (1948-53), Ludwig Felschmied (1948-53), Otto Eichhorn (1950-56, 58-61), Ferdinand Klingseisen (1950-53), Anton Schwack (1953-55), Johann Stranzinger (1953/54), Josef Schöppl (1953-58), Rudolf Schreckeneder (1954-63), Karl Fischl (1954-58), Ferdinand Lohberger (1958/59), Karl Herlbauer (1958-60), Hannes Pögl (1959/60), Karl Unfried (1960-68), Freidrich Offenhuber (1962-68), Mathias Katzlberger (1963-68), Alois Dipplinger (1968-1970), Josef Hueber (1968-1970), Rudolf Wimmer (1976-1986), Ernst Buchleitner (1977-1984), Johann Wöckl (1981), Gregor Mühringer (1982-83), Karl Fischl (1983-1989), Alois Linecker (1983), Erich Unfried (1984-89, 96-2000), Ernst Grünbart (1985), Helmut Gottstein (1986), Anton Rautner (1986-89), Georg Schröckelsberger (1988/89), Max Mayer (1988-93), Zaglmayr Johann (1989-92), Klaus Duschl (1989-92), Josef Bankhammer (1989/90, 92-94), Dr. Manfred Denkmayer (1989-97), Anton Edtmair (1989-93, seit 1996), Karl Stelzhammer (1989-91, 1996-2005), Walter Wimmer (1989/90), Reinhard Schröckelsberger (1990-92), Gerhard Stöckl (1991-94), Winfried Stockhammer (1991-96), Josef Albenberger (1995-99), Karl Achleitner (1996-2000), Georg Uttenthaler (1996/97), Josef Lepitschnik (1997/98), Johann Kreuzhuber (1997-99), Max Krapf (1997-2002), Friedrich Huber (1999/00), Josef Lindlbauer (1998-2005), Franz Zeilinger (19982006), Dr. Michael Krösslhuber (1999-2005), Dr. Franz Mitterbauer (2001-05), Erich Mühlegger (2001-05), Peter Strasser (2003-06), Bachinger Christian (seit 2000), Reinhold Schütz (seit 2001), Johann Ecker (seit 1998), Franz Jakob (seit 1998), Siegfried Deutschbauer (seit 2005), Friedrich Huemer (seit 2006). Seite 19


60 Jahre SK Altheim

Chronik des SK Altheim 1948 - 1968 Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges wurde in Altheim wiederum mit dem Fußballsport begonnen. Nach einem Beschluss des damaligen Gemeinderates wurden sämtliche in Altheim bestehenden Sportvereine aufgelöst und im Sommer zu einem einzigen unpolitischen Sportverein zusammengeschlossen. Damit begann die Ära des SK Altheim. In den ersten Jahren wurde mit wechselndem Erfolg in der 1. und 2. Klasse OÖ. gespielt, außerdem konnten die Junioren den Titel des OÖ. Landesmeisters erringen. Nach dem verheerenden Hochwasser im Jahre 1954 musste der Sportplatz durch freiwillige Helfer saniert werden, um darauf spielen zu können. Im Jahre 1958 übernahm Johann Karrer die Sektion Fußball und führte sie sehr erfolgreich ein

Jahrzehnt. So konnte auch schon im Jahre 1959 die neue Sportanlage eingeweiht werden. In der Zeit von Johann Karrer wurde dreimal der Innviertler Cup nach Altheim geholt.

1968 - 1978 Zum zwanzig Jährigen Bestandsjubiläum 1968 bereitete sich die Kampfmannschaft mit dem Aufstieg in die 1.OÖ. Landesliga selbst das größte Geschenk. Dieser großartige Erfolg, der mit dem damaligen Trainer Alfred Fischer errungen werden konnte, leitete eine noch heute andauernde Erfolgsphase des SK Atheim ein, musste doch seither nie wieder in der Bezirksliga gespielt werden. Nachdem 1968 Ladislav Vorich die Sektionsleiterstelle übernahm und in der Winterpause 1969 mit Hauptmann Günter Steinbock aus Ried ein neuer Trainer verpflichtet werden konnte, ging es nach anfänglichen Klassenerhaltungsschwierigkeiten ab dem Sommer 1970 steil bergauf. So konnte schon im Spieljahr 1970/71 und 1971/72 zweimal der Vizelandesmeister nach Altheim geholt werden. Im Jahr 1973 wurde

M;eistermannschaft 1958 Jahr

Liga

Pl. Sp. S U N

Tore

Diff. Pkt.

1945/46 Gruppe D

2. 12 8 0 4 58:27 +31

1946/47 2.Klasse E

3. 10 4 1 5 34:24 +10

9

1947/48 2.Klasse D

6. 18 7 1 10 37:42

15

-5

16

1948/49 1.Klasse West

6. 22 11 1 10 53:34 +19

23

1949/50 1.Klasse West

10. 22 8 3 11 42:51

-9

19

1950/51 1.Klasse West

11. 22 6 4 12 47:50

-3

16

1951/52 2.Klasse C

1. 22 18 2 2 82:19 +63

38

OÖ Landesmeister 1973

1952/53 1.Klasse West

9. 20 6 3 11 38:45

-7

15

1953/54 1.Klasse West

10. 22 6 5 11 37:66

-29

17

1954/55 1.Klasse West

8. 22 9 1 12 40:62

-22

19

1955/56 1.Klasse West

9. 20 7 1 12 35:61

-26

15

1956/57 1.Klasse West

9. 18 6 3 9 37:48

-11

15

1957/58 2.Klasse C

1. 18 18 0 0 100:26 +74

36

mit der Erringung des OÖ. Landesmeistertitels der bis dahin größte Erfolg des SK Altheim in seiner Vereinsgeschichte verzeichnet. Einen der bittersten Wege in der Vereinsgeschichte musste der SK Altheim 1976 gehen.

Jahr 1958/59 1959/60 1960/61 1961/62

Liga 1.Klasse West 1.Klasse West 2.Klasse C 2.Klasse West

Pl. Sp. S 7. 18 4 12. 24 6 3. 22 15 1. 22 17

U 5 4 2 0

N 9 14 7 5

Tore 44:56 51:102 109:54 105:49

Diff. Pkt. -12 13 -51 16 +55 32 +56 34

1962/63 1963/64 1964/65 1965/66 1966/67 1967/68 1968/69 1969/70 1970/71 1971/72 1972/73

Bezirksliga West Bezirksliga West Bezirksliga West Bezirksliga West Bezirksliga West Bezirksliga West Landesliga Landesliga Landesliga 1.Landesliga 1.Landesliga

5. 20 2. 24 4. 22 2. 22 2. 22 1. 22 6. 26 11. 28 2. 28 2. 26 1. 26

2 7 4 7 5 5 5 7 9 4 7

10 4 8 4 4 0 10 13 5 5 2

50:60 45:32 49:34 60:34 52:24 72:21 44:42 44:53 52:38 54:30 60:30

-10 +13 +15 +26 +28 +51 +2 -9 +14 +24 +30

22 25 28 29 31 39 27 23 37 38 41

1973/74 1.Landesliga

4. 28 12 9 7 52:40 +12

33

1974/75 1.Landesliga

4. 30 13 8 6 58:46 +12

34

1975/76 1.Landesliga

14. 28 8 6 14 26:49

-23

22

1976/77 2.Landesliga W

2. 26 13 11 2 44:24 +20

37

1977/78 2.Landesliga W

1. 26 20 2 4 62:30 +32

42

10 9 12 11 13 17 11 8 14 17 17

Nach einem Spielabbruch im letzten Spiel in Grieskirchen musste der SK Altheim nur wegen der um ein Tor schlechteren Tordifferenz gegenüber dem SV Antiesenhofen in die 2. Landesliga West absteigen. Franz Jakob löste Ladislav Vorich als Sektionsleiter ab. Im ersten Spieljahr 1976/77 musste mit dem neuen Trainer Josef Klugsberger eine neue junge Mannschaft aufgebaut werden. Umso überraschender war es für alle, dass dieses Team nur um einen Punkt den Meistertitel verpasste. Im Sommer 1977 wurde mit Max Krapf aus Simbach ein neuer Trainer und mit Otto Hagn ein bekannter Stürmer verpflichtet. Mit ihnen konnte der SK Altheim nach einem spannenden Kopf-an-Kopf Rennen mit dem SV Gmunden schon in der folgenden Saison den Wiederaufstieg in die höchste Liga in Oberösterreich feiern. Im 30-jährigen Vereinsjubiläum wurde auch die überdachte Sitzplatztribüne für 500 Besucher sowie die darin befindlichen Umkleideräume und ein Sportbüffet ihrer Bestimmung übergeben.

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60 Jahre SK Altheim

1978 - 1988

M;eistermannschaft 1978

Trainer Max Krapf hatte mit dem SK Altheim Großes vor. So wurden auch in den folgenden Jahren damals bekannte Spieler wie Radke, Zillner, Wakolbinger und die Brüder Haas geholt. In dieser Zeit wurde der SK Altheim wieder zu einer Bereicherung der 1. Landesliga. So wurde nur zweimal ganz knapp der Herbstmeistertitel verpasst und in der Saison 82/83 bis zum Schluss um den Meistertitel mitgespielt und mit dem 4. Platz abgeschlossen. Herauszustreichen wäre, dass der SK Altheim über zwei Jahre zu Hause in Punktespielen ungeschlagen blieb und in dieser Zeit der Besucherschnitt ca. 500 Besucher erreichte. Einen der größten Erfolge in der Vereinsgeschichte feierte man 1979 mit dem Erreichen der 3. Runde im österreichischen Cup, wo in der 2. Runde mit Flavia Solva ein Verein der 2.Division mit 2:1 durch 2 Tore von Kurt Wagner geschlagen die Heimreise antreten musste. In der 3. Runde wurden wir durch ein unglückliches 1:0 in Vöcklamarkt aus dem Bewerb geworfen.

ein kurzes Gastspiel des ungarischen U-21 Nationalspielers Attila Supka von Uypest Dozsa erfreuen. Doch die Erfolge stellten sich in dieser Saison nicht ein und so konnte nur dank der Hilfe des ehemaligen Altheimer Spielers Ferdinand Doblmann der Abstieg vermieden werden. Nach reiflicher Überlegung entschloss sich der Vorstand wieder Max Krapf aus Simbach zu holen. Der SK Altheim spielte darauf, nachdem einige Verstärkungen geholt wurden, wieder um die Meisterschaft mit, und erreichte im Spieljahr 1986/87 den Vizemeistertitel nur einen Punkt hinter Meister Grieskirchen. In der Saison 1987/88 nahm Trainer Max Krapf nach fünf Runden seinen Hut. Der Vorstand entschloss sich, mit Mag. Gerhard Feichtinger aus Gmunden einen der besten Trainer Oberösterreichs zu holen. Nach Ende der Herbstmeisterschaft rangiert der SK Altheim auf Rang 5 und konnte sich noch Hoffnung auf einen Spitzenplatz machen. Am Ende der Saison 1987/88 reichte es dennoch nur für den 3.Platz und der Aufstieg wurde wieder knapp verfehlt. Mit der Verpflichtung des ungarischen ExInternationalen Antal Biro wurden die Weichen für eine erfolgreiche Saison 88/89 gestellt. Mag. Gerhard Feichtinger verstand es großartig, die Spieler der Kampfmannschaft zu einer außergewöhnlichen Leistung anzuspornen, aber auch die Taktik spielte eine große Rolle. Nachdem der SKA hinter Lenzing vor dem letzten Spieltag um nur einen Punkt zurücklag, fieberten alle Fußballfans diesem Endspiel um den Meistertitel entgegen. 2300 Fußballfans kamen ins Waldstadion nach Lenzing und konnten den SK Altheim nach einem verdienten 1:3 Sieg als Meister der 2. Jahr

Nach der Saison 1983 verließ Max Krapf den Verein. Der damalige Kapitän Ernst Grünbart übernahm die Mannschaft. Doch konnte trotz größter Anstrengungen - durch Verletzungspech gehandicapt - der Klassenerhalt nicht geschafft werden und der SK Altheim stieg zum zweiten Mal innerhalb von 15 Jahren in die 2. Landesliga ab. Mit Trainer Manfred Wintersteiger wurde wieder ein neuer Trainer verpflichtet und man konnte sich auch über

1978/79 1979/80 1980/81 1981/82 1982/83 1983/84 1984/85 1985/86

Liga 1.Landesliga 1.Landesliga 1.Landesliga 1.Landesliga 1.Landesliga 1.Landesliga 2.Landesliga W 2.Landesliga W

1986/87 2.Landesliga W 1987/88 2.Landesliga W 1988/89 2.Landesliga W

Pl. Sp. S U N Tore 12. 26 5. 26 7. 26 10. 26 4. 26 13. 26 10. 26 9. 26

6 10 11 7 15 6 6 9

5 9 3 8 4 4 10 7

15 7 12 11 7 16 10 10

Diff. Pkt.

33:49 -16 42:41 +1 44:39 +5 32:44 -12 56:34 +22 30:57 -27 24:34 -10 34:37 -3

17 29 25 22 34 16 22 25

2. 26 11 10 5 41:27 +14 3. 26 12 8 6 42:26 +16 1. 26 16 8 2 42:48 -6

32 32 40

Meistermannschaft 1989

Landesliga West und damit auch als Aufsteiger in die 1.Landesliga feiern.

1989 - 1993 - 1.Landesliga Mit dem Wiederaufstieg 1989 legte Obmann Aichinger, der schon längere Zeit Rücktrittsabsichten hegte, sein Amt zurück. Auch Sektionsleiter Franz Jakob gab nach mehr als 13 Jahren seinen Rücktritt bekannt. Mit Ludwig Fischer wurde ein Mann gefunden, der das schwierige Amt des Obmannes übernahm. Die Position des Sektionsleiters übernahm Johann Wöckl, der Kapitän der Meistermannschaft 88/89. Da die Finanzen des SKA zu dieser Zeit zum ersten Mal in seiner langjährigen Geschichte ins Trudeln geraten waren, war es nicht leicht, neue Funktionäre für den SKA zu finden. Nach einer turbulenten Generalversammlung, konnten aber letztendlich die Mittel für eine erfolgreiche Zeit in der 1. Landesliga aufgestellt werden. Nach Abschluss des ersten Jahres in der 1.Landesliga konnte der SKA den guten 7.Platz und damit noch einen Cupplatz erreichen, was ein Verdienst von Hagn Otto war, der Doblmann Ferdinand, der dieses Amt von Gerhard Feichtinger in der 6. Runde übernahm, im Frühjahr 1990 folgte. Mit der Verpflichtung von Alois Fehrer im Dezember 1990 gelang dem SK Altheim ein Glücksgriff und damit auch viele Höhepunkte und Erfolge des SKA in den darauf folgenden Jahren. Aber auch Spieler wie Höfer, Haddadi, Vitzkotter, Pruckner, Osterkorn und der Stamm der eingesessenen Altheimer wie Weinhäupl, Weiss, Falkenstätter, Daskiewicz und Fuchs hatten großen Anteil an diesen Erfolgen. So konnte der SK Altheim im ÖFB Pokal einige Male für Furore sorgen. Im Sommer 1990 war der GAK zu Gast in Altheim und konnte vor fast 2000 Zuschauern im AchSeite 29


60 Jahre SK Altheim talstadion, das Spiel mit 4:3 ganz knapp für sich entscheiden. Weiters konnte der SK Altheim in der Saison 1990/91 unter dem Trainer Frisch Alfons zum ersten mal die U-23 Meisterschaft der 1.Landesliga gewinnen. Auch im Landescup konnte man in das Finale vordringen, wobei dieses in Altheim gegen St. Magdalena 0:2 verloren wurde. Für die Saison 1991/92 in der die Mannschaft den 8. Platz erreichte, wurde mit dem ExBayernspieler Sepp Weiss ein neuer Trainer bestellt. Dieser konnte mit dem Gewinn des Innviertlercups 1991, der somit nach 24 Jahren zum viertenmal nach Altheim wanderte, für den richtigen Einstand sorgen. Leider gab Sepp Weiss (Bild links) schon zu Ostern 1992 seinen Rücktritt als Trainer bekannt, wo der SKA noch um den Abstieg mitspielte. Doch 6 Runden vor Schluss setzte der SK Altheim mit dem 7:0 Heimsieg gegen

Traun ein Zeichen und verlor in den darauf folgenden Spielen keines mehr und errang noch den 7. Platz. Durch diesen fulminanten Endspurt war der Abschied von Sepp Weiss doppelt bitter für den SK Altheim. Nachdem zahlreiche Kandidaten absagten, wurde der Ungar Barnabas Liebhaber, früher Spieler beim LASK, zum Trainer bestellt. Doch die Zusammenarbeit wurde schon nach der 2. Runde der Herbstsaison, verbunden mit der 0:1 Derbyniederlage gegen SV Braunau, beendet. Obmann Fischer gelang es Ex-Trainer Gerhard Feichtinger, mit Grieskirchen gerade in die 1. Landesliga aufgestiegen, zum Comeback in Altheim zu überreden. Dieser feierte mit dem Erfolg gegen Eibiswald im ÖFB-Cup einen tollen Einstand und der SKA zog für die 3. Runde das große Los mit Rapid Wien. Vor mehr als 2000 Zuschauern gewann der Re-

Karl Weinhäupl mit Rapid Torman Michael Konsel

kordmeister aus Wien mit 3:0.

Innviertlercup Sieger 1991 Jahr 1989/90 1990/91 1991/92 1992/93 1993/94 1994/95 1995/96 1996/97 1997/98

Liga 1.Landesliga 1.Landesliga 1.Landesliga 1.Landesliga 1.Landesliga 1.Landesliga 1.Landesliga 1.Landesliga 1.Landesliga

Pl. Sp. S 7. 26 8 8. 26 8 7. 26 7 4. 26 15 10. 26 8 6. 26 8 9. 26 8 12. 26 7 16. 30 3

U 8 7 11 4 8 9 8 4 8

N 10 11 8 7 10 9 10 15 19

Tore Diff. Pkt. 39:39 0 24 37:35 +2 23 37:36 +1 25 45:30 +15 34 42:37 +5 24 28:32 -4 25 38:48 -10 32 39:59 -20 25 31:60 -29 17

Durch ein Trainingslager in Orlando / Florida motiviert, wurde der SK Altheim mit 20 Punkten beste Frühjahrsmannschaft und konnte mit nur 2 Punkten Rückstand auf Meister Braunau den hervorragenden 4. Platz in der Tabelle erreichen. Durch die angespannte Finanzlage bedingt, musste der SKA sein Aushängeschild Fehrer Alois zum Aufsteiger in die 2. Division SV Braunau ziehen lassen. Da mit SV Ried und SV Braunau zwei in der Bundesliga spielende Mannschaften in unmittelbarer Nähe vertreten waren, ließ auch das Zuschauerinteresse erheblich nach. Vorbei war es mit den Innviertlerderbies, die immer um die 1500 Fans ins Stadion nach Altheim lockten.

1994 - 1997 - 1.Landesliga Nach der Herbstsaison 1993 trennte man sich einvernehmlich von Trainer Gerhard Feichtinger, dem die sportliche Perspektiven für die Zukunft fehlten. Co-Trainer Rudolf Wakolbinger übernahm dessen Aufgabe. Der SK Altheim spielte in dieser Saison immer im Mittelfeld mit, war nie in Abstiegsgefahr und belegte am Ende den 10.Platz. Da Rudi Wakolbinger im Frühjahr gute Arbeit geleistet hatte, wurde er auch zum Trainer für die Saison 1994/95 bestellt. Mit Grünbart Bernhard, Gerstorfer Thomas und Zehr Johann konnten sehr erfahrene Spieler zum SKA geholt werden. Dadurch konnte der SK Altheim auch eine gute Figur in der 1. Landesliga abgeben und am Ende den hervorragenden 6. Platz erringen. Leider beendete mit Karl Weinhäupl einer unserer verlässlichsten Altheimer Spieler seine erfolgreiche Laufbahn. Den Höhepunkt hatte er bei der Erringung des oberösterreichischen Landescups, wo er im Elfmeterschießen gegen Rohrbach an seinem 27. Geburtstag 4 Elfmeter hielt und zum Spieler dieses Finales wurde. Durch die mittlerweile prekäre Finanzlage bedingt, kam gegen Präsident Fischer und sein Team große Kritik auf und der wurde bei der Generalversammlung durch die Mitglieder des SK Altheims abgewählt. Diese wählten im Anschluss, den früheren Obmann des Fanclubs Vorich Bernhard (Bild) zum neuen Präsidenten des SKA. Gleichzeitig verließen nicht weniger als 9 Spieler den SK Altheim, wodurch die Qualität des Kaders stark nachließ. Dadurch verlor auch Trainer Wakolbinger seinen Mut und er warf das Handtuch. Doch konnte mit Gerhard Filzmoser ein Verantwortlicher für die Kampfmannschaft gewonnen werden, der den Sparkurs des neuen Vorstandes voll unterstützte. Ihm war es zu verdanken, dass der SKA sein Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen, in der Saison 1995/96 erreichen konnte. Seite 33


60 Jahre SK Altheim Auch in der Saison 1996/97 wurde der Sparkurs fortgesetzt. Trainer Gerhard Filzmoser schaffte jedoch erneut mit einer jungen Mannschaft den Klassenerhalt. Trotzdem kamen die sportlichen Höhepunkte nicht zu kurz, was der Landesliga-Hallenmeistertitel, der erneute Gewinn des Innviertler Hallencups und der darauffolgende Vize-Hallenlandesmeister unterstreicht. Aber auch durch die aufopfernde Arbeit von Vizepräsident Hager Karl und seiner Lebensgefährtin Berger Gerti, die unermüdlich Geldmittel auftrieben, war es möglich die Finanzlage des SKA in diesen Jahren wieder stark zu verbessern. So konnte das geplante Budget jeweils eingehalten werden und durch verschiedene Veranstaltungen der Schuldenberg verringert werden. Im Frühjahr 1997 wurde nach jahrelanger Pause der Faschingszug wieder veranstaltet, welcher ein großartiger Erfolg wurde.

1997/1998 - 1.Landesliga Durch die etwas entspannte Finanzsituation wurde auch der Kader verstärkt und mit dem Ex-Laskspieler Andi Roth wurde ein neuer Spielertrainer verpflichtet. Optimistisch ging man mit dem Wunsch, in die Saison 1997/98, nicht mehr um den Abstieg spielen zu müssen. Doch es kam leider ganz anders und der SKA wurde zum Prügelknaben der Herbstsaison in der 1. Landesliga. 4 Punkte aus 11 Spielen ließ die Stimmung bei den Spielern und Funktionären auf den Nullpunkt sinken. Letzte Konsequenz war, dass Spielertrainer Andi Roth einvernehmlich mit dem Vorstand sein Amt zurücklegte. In den letzten 4 Runden versuchte Gerhard Feichtinger mit CoTrainer Josef Lindlbauer noch verlorenen Boden gutzumachen, doch mehr als ein Punkt sprang dabei nicht heraus und der SKA überwinterte mit der Roten Laterne. Um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen, wurde der Kader in der Winterpau-

se verstärkt. 2 Legionäre aus Prag und Hubert Möseneder (Bild) wurden verpflichtet. Mit dem nochmaligen Gewinn des Titels "OÖ Hallenlandesmeister" wurde auch gleich für Aufbruchstimmung gesorgt. Doch schon in den ersten Spielen der Frühjahrsrunde erkannte jeder Fan, dass es nicht leicht werden wird, den angepeilten Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Trotz vieler Torchancen vergab die Mannschaft immer wieder den Sieg und unzählige Punkte wurden leichtfertig verschenkt. Da mit Lenzing und den LASKAmateuren noch zwei weitere Vereine hinter den anderen Mannschaften zurückblieben, war fast bis zum Schluss die Chance gegeben, mit einer Siegesserie noch den rettenden Platz zu erreichen. Doch diesmal ließ das sonst dem SKA nie im Stich gelassene Frühjahrshoch auf sich warten. Mit nur 12 erreichten Punkten im Frühjahr und damit einer Gesamtpunktezahl von 17 Punkten, wurde der SKA letzter in der Landesliga und stieg zusammen mit Lenzing ab.

S

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Tore

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Pkt

6 7

4 6

71:24 +47 64:41 +23

66 58

15 9 6 15 7 8 15 7 8 13 6 11 11 10 9 11 10 9 12 4 14 10 9 11 11 4 15 9 7 14 7 11 12 6 7 17 7 4 19 3 8 19

50:27 +23 60:35 +25 55:33 +22 47:54 -7 41:40 +1 56:57 -1 50:59 -9 39:38 +1 47:53 -6 38:39 -1 40:49 -9 39:71 -32 32:80 -48 31:60 -29

54 52 52 45 43 43 40 39 37 34 32 25 25 17

1. ASKÖ Pasching 2. SK St.Magdalena

30 20 30 17

3. Donau Linz 4. FC Blau-Weiß Linz 5. Bad Schallerbach 6. ATSV Sattledt 7. U. Vöcklamarkt 8. U. Esternberg 9. SC Marchtrenk 10. SK Schärding 11. WSC Hertha Wels 12. SV Gmunden 13. SV Micheldorf 14. LASK Amateure 15. ATSV Lenzing 16. SK Altheim

30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30

Trotz der gedrückten Stimmung durch den Abstieg in der letzten Saison feierte der SK Altheim im Sommer 1998 sein 50-jähriges bestehen. Bereits in den Monaten zuvor wurde der Kabinentrakt und das Büffet generalsaniert und den Erfordernissen der heutigen Zeit angepasst. Bei einem großem Fest wurde in Anwesenheit höchster politischer Vertreter das neue Gebäude eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Sportlich wurde mit Gustav Kofler (Bild) für die 2.Landesliga ein Trainer verpflichtet mit dem Ziel den Wiederaufstieg so bald als möglich zu schaffen. Auch an den Legionären aus Tschechien hielt man weiterhin fest. Statt Jan Novak wurde im Sommer Jiri Jeslinek für die Abwehr verpflichtet und ab dem Winter wur2.Landesliga West 1998/99

1.Landesliga 1997/98 Sp.

1998/99 - 2.Landesliga West

Sp.

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Tore

Diff.

Pkt

7 8 6

4 5 7

66:28 81:47 68:36

38 34 32

64 59 57

16 7 7 13 11 6 13 4 13 11 6 13 10 9 11 11 6 13 11 6 13 12 3 15 10 5 15 10 5 15 9 3 18 7 4 19 5 8 17

63:49 65:32 63:55 49:40 40:44 45:52 62:77 44:68 50:55 49:66 44:81 42:68 25:58

14 33 8 9 -4 -7 -15 -24 -5 -17 -37 -26 -33

55 50 43 39 39 39 39 39 35 35 30 25 23

1. ATSV Ranshofen 2. U Pettenbach 3. SK Altheim

30 19 30 17 30 17

4. U Ostermiething 5. U Weißkirchen 6. SV Riedau 7. SC Schwanenstadt 8. FC Andorf 9. ATSV Mattighofen 10. SV Friedburg 11. ATSV Stadl-Paura 12. SV Ebensee 13. U Gurten 14. SV Neumarkt/H. 15. ASKÖ Vorchdorf 16. ATSV Lenzing

30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30

Seite 35


60 Jahre SK Altheim de statt Martin Lafek Frantisek Vesely verpflichtet, der sich in den folgenden Jahren noch als eine besonders starke Bereichung für die Mannschaft herausstellen sollte. Bereits in seinem ersten Halbjahr schoss er 11 Tore für den SKA. Weitere 25 Tore steuerte Sturmtank Pisi Mösenender bei. Ab dem Frühjahr verstärkte auch noch Stefan Hanner aus Deutschland den Sturm des SK Altheim. Mit 17 Siegen, 6 Unentschieden und 7 Niederlagen reichte es am Ende doch nur für den 3.Platz.

2.Landesliga West 1999/00 N

Tore

Diff.

Pkt

1..SC Schwanenstadt 2..SK Altheim 3..SV Riedau 4..U Esternberg 5..SV Friedburg 6..SV Wallern 7..SV Braunau Amat. 8..SV Pichl 9..ATSV Stadl-Paura 10..U Geretsberg 11..U Ostermiething 12..U Gurten 13..FC Andorf 14..SV Ebensee 15..ATSV Mattighofen

Sp. 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30

21 6 3 16 6 8 15 8 7 14 6 10 15 3 12 13 7 10 12 5 13 12 5 13 11 7 12 12 4 14 10 8 12 8 11 11 10 4 16 9 5 16 8 4 18

S

U

65:20 55:34 51:23 62:48 53:49 59:47 50:53 48:55 49:44 45:58 41:52 45:49 35:50 37:54 39:70

45 21 28 14 4 12 -3 -7 5 -13 -11 -4 -15 -17 -31

69 54 53 48 48 46 41 41 40 40 38 35 34 32 28

16..SK Schärding

30

7

35:63 -28

26

5

18

schaft stabilisierte sich die Mannschaft noch etwas und überwinterte auf dem 8. Tabellenplatz. In der Winterübertrittszeit reagierte man auf dieses schlechte abschneiden und schickte die ungarischen Legionäre nach Hause. Max Krapf wurde wieder Trainer in Altheim und Stefan Hanner kehrte auch wieder zurück. Doch auch damit stellte sich der Erfolg nicht so richtig ein. Niederlagen und Punktegewinne wechselten sich ab. Mit dem Abstieg hatte man zwar nicht direkt etwas zu tun aber am Ende reichte es nur für den 13. Platz, dem seit dem Aufstieg in die Landesliga 1968 schlechtesten Endrang.

1999/00 - 2.Landesliga West Nach dem sehr guten Abschneiden in der letzten Saison schenkte der Vorstand Gustav Kofler auch in der neuen Saison das Vertrauen. Als Ersatz für den nach Schwanenstadt gewechselten Mösenendeder wurde mit Alexander Aichner der Torschützenkönig der letzten Saison verpflichtet. Im Innviertlercup kam man bis in die 3.Hauptrunde. In dieser war aber gegen die Amateure des SV Ried mit einer 1:6 Niederlage Endstation und verpasste somit die Teilnahme am Finaltag. Nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten kam die Mannschaft mit Fortdauer der Meisterschaft immer besser in Schwung und konnte am letzten Spieltag noch die Vizemeisterschaft sichern. Auch abseits des Fußballfeldes konnte der SKA in den vergangenen Jahren wieder verstärkt auf sich aufmerksam machen. So wurde bereits 1997 der Altheimer Faschingszug nach langjähriger Pause wieder veranstaltet. Nach dem großen Erfolg wurde er im Jahre 2000 wiederholt. Auch die große Ballermann-Party am LKW-Parkplatz der Brauerei Wurmhöringer waren 1999 und 2000 ein großer gesellschaftlicher und auch finanzieller Erfolg. So konnte

2. Landesliga West 2000/01 Sp.

mit Ende der Saison 1999/00 der Schuldenstand auf unter € 50.000,- gesenkt werden.

2000/01 - 2.Landesliga West Nachdem Gustav Kofler zweimal knapp am Wiederaufstieg scheiterte, versuchte es der Vorstand des SK Altheim in der Saison 2000/01 mit einem neuen Trainer. So wurde ein alter Bekannter in Altheim verpflichtet. Attila Supka der bereits Ende der 80er Jahre in Altheim spielte übernahm das Traineramt. Als Leistungsträger wurden die beiden ungarischen Legionäre Andras Bodor und Attila Nagy verpflichtet. Doch im Gegensatz zu den beiden vorangegangenen sehr erfolgreichen Saisonen in der 2.Landesliga wollte sich der Erfolg diesmal nicht so richtig einstellen. Bereits nach sechs Runden befand man sich mit nur 4 Punkten auf Platz 14 der Tabelle nur einen Platz vor dem Abstiegsplatz in die Bezirksliga. Bis zum Ende der Herbstmeister-

1.FC Vöcklabruck 2.SV Friedburg 3.UFC Eferding 4.SV Wallern 5.SV Riedau 6.FC Andorf 7.SV Pichl 8.U Geretsberg 9.U Ostermiething 10.U Esternberg 11.ATSV Stadl-Paura 12.U Gurten 13.SK Altheim 14.U Natternbach 15.SV Ebensee 16.SV Braunau Amat.

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30 19 30 17 30 17

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5 9 7

6 4 6

88:43 55:31 62:29

45 24 33

62 60 58

30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30

5 9 6 8 8 9 6 5 8 9 8 7 7

10 9 11 10 11 12 14 15 13 13 15 16 17

61:40 62:47 41:52 48:55 39:46 40:56 50:67 46:45 45:49 48:56 28:58 47:65 39:60

21 15 -11 -7 -7 -16 -17 1 -4 -8 -30 -18 -21

50 45 45 44 41 36 36 35 35 33 29 28 25

15 12 13 12 11 9 10 10 9 8 7 7 6

Seite 37


60 Jahre SK Altheim 2.Landesliga West 2002/03

2001/02 - 2.Landesliga West Nach dem Beinahe-Abstieg in die Bezirksliga in der Vorsaison reagierte der Vorstand und verstärkte die Mannschaft für die neue Saison. Nachdem Jochen Messner nach 5 Jahren im Tor des SK Altheim den Verein verließ war man auch auf der Suche nach einem neuen Torhüter. Mit Markus Pichler konnte man schließlich diese wichtige Position besetzen. Weiters wurden als Verstärkungen Firset Hadzic (Bild) und Bernhard Straif von Riedau verpflichtet. Trainer blieb, nachdem er die Mannschaft in der Vorsaison noch vor dem Abstieg gerettet hatte, Max Krapf. Bereits im Innviertlercup 2001 konnte man mit diesen Verstärkungen bis in das kleine Finale vorstoßen, verlor dieses aber auf eigener Anlage mit 1:2 gegen Neukirchen/W. In der Herbstmeisterschaft lief es nach anfänglichen Startschwierigimmer besser. Die erste Partie gegen Riedau wurde zwar verloren doch die Mannschaft belegte am Ende der Herbstmeis2.Landesliga West 2001/02 Sp.

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Tore

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4 7

3 6

72:24 69:34

50 35

73 58

16 9 5 16 7 7 14 10 6 14 5 11 14 4 12 12 6 12 10 8 12 10 4 16 9 7 14 9 6 15 9 5 16 8 5 17 7 2 21 5 5 20

49:29 53:43 49:33 46:31 44:46 52:50 44:57 38:48 39:52 51:60 35:47 42:57 33:73 28:62

20 10 16 15 -2 2 -13 -10 -13 -9 -12 -15 -40 -34

57 55 52 47 46 42 38 34 34 33 32 29 23 20

1. SV Wallern 2. SK Altheim

30 23 30 17

3. ATSV Stadl-Paura 4. SK Schärding 5. UFC Eferding 6. SV Friedburg 7. U Gurten 8. U Esternberg 9. Hertha Wels 10. SV Pichl 11. U Mondsee 12. SV Riedau 13. U Ostermiething 14. FC Andorf 15. U Geretsberg 16. U Natternbach

30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30

1. SK Altheim 2. SV Riedau 3. FC Vöcklabruck 4. SV Friedburg 5. U Esternberg 6. ATSV Stadl-Paura 7. UFC Eferding 8. U Gurten 9. SV Pichl 10. SV Bad Ischl 11. SK Schärding 12. U Mondsee 13. WSC Hertha 14. U Gilgenberg

terschaft den 2. Platz mit zwei Punkten Rückstand auf Wallern. Im Winter verstärkte man sich mit Martin Eisner und Mario Weikenkas noch einmal, um das Ziel, den Wiederaufstieg doch noch zu schaffen. Doch trotz all dieser Bemühungen reichte es am Ende nicht für den Meistertitel und der SKA belegte wieder nur den 2.Platz.

2002/03 - 2.Landesliga West Nach dem Ausscheiden des Sportlichen Leiters Johann Wöckl, aus dem Vorstand übernahm Karl Hager diese Aufgabe. Es war nicht leicht die Mannschaft so zu verstärken, dass das Ziel, den Wiederaufstieg in die Landesligazu schaffen ist. Mit Christian Hartinger wurde ein erfahrener Trainer verpflichtet und die Mannschaft mit Stöckl Markus, Treiblmair Christian und dem Legionär Toni Tonev aus Bulgarien verstärkt. Trotz dieser Neuverpflichtungen lief es im Herbst nicht optimal und man erreichte bis zum Winter nur den 3.Platz mit drei Punkten Rückstand auf Vöcklabruck. Im Frühjahr gelang dem SKA jedoch eine hervorragende Rückrunde. Vor dem letzten Spiel befand man sich noch auf dem 2.Platz hinter Vöcklabruck. Der SK Altheim gewann sein letztes Spiel auswärts gegen Friedburg

Sp.

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26 26 26 26 26 26 26 26 26 26 26 26 26 26

17 16 17 14 11 11 11 10 9 8 8 7 7 3

4 6 3 3 7 5 4 5 3 6 5 7 6 2

5 4 6 9 8 10 11 11 14 12 13 12 13 21

Tore Diff. 65:22 52:17 57:25 44:38 48:36 35:37 38:45 35:37 30:39 37:52 27:49 29:43 23:41 17:56

43 35 32 6 12 -2 -7 -2 -9 -15 -22 -14 -18 -39

Pkt 55 54 54 45 40 38 37 35 30 30 29 28 20 11

knapp mit 1:0. Vöcklabruck dagegen verlor gegen Esternberg. So überholte man am letzten Spieltag doch noch den Konkurenten aus Vöcklabruck und konnte den Meistertitel der 2.Landesliga West und den Wiederaufstieg in die OÖ Liga feiern.

2003/04 - OÖ-Liga Mit Trainer Christian Hartinger begann das Vorhaben Oberösterreich-Liga. Zuvor kam die Mannschaft im Innviertlercup bis in die 2.Hauptrunde, wo man gegen SV Riedau mit einer 2:3 Niederlage den Einzug in die Finalrunde verpasste. Auch in der Meisterschaft lief es nicht viel besser. Nach dem Auftaktsieg gegen Pettenbach gab es durchwegs Niederlagen. Lediglich gegen Gmunden, Vöcklamarkt, Rohrbach/Berg und Bad Schallerbach konnte gepunktet werden. So fand man sich nach Ende der Herbstmeisterschaft auf dem 11. Tabellenrang mit nur 13 Punkten wieder. Das Abstiegsgespenst im Nacken hielt man im Winter Ausschau nach Verstärkungen. Diese fand man in Dimitrov Ivan aus Bulgarien mit Seite 39


60 Jahre SK Altheim Erstligaerfahrung bei Levski Sofia, Markus Augustin von Grieskirchen und Lazic Stojisa von Wallern. Auch einen neuen Trainer gab es im Achstadion. Mit Harry Höfer übernahm ein Mann das Traineramt, der schon in den 90´er Jahren für den SKA spielte. Mit diesen Veränderungen konnte man sich zu Beginn der Frühjahrsmeisterschaft etwas verbessern. Doch durch eine Niederlagenserie zum Ende der Meisterschaft geriet man wieder in die OÖ-Liga 2003/04 1. St.Magd./Pasching . 2. Donau Linz 3. ATSV Sattledt 4. SV Wallern 5. SV GW Micheldorf 6. ATSV Ranshofen 7. SV Grieskirchen 8. Bad Schallerbach 9. U Vöcklamarkt 10. SK Altheim 11. U Rohrbach-Berg 12. SV Gmunden 13. U Pettenbach 14. SV Sierning

Sp.

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26 26 26 26 26 26 26 26 26 26 26 26 26 26

18 15 13 12 12 11 9 9 8 8 8 6 7 5

3 5 7 6 5 7 9 4 6 4 4 9 4 9

5 6 6 8 9 8 8 13 12 14 14 11 15 12

58:22 60:35 39:32 47:41 49:39 43:37 45:43 45:50 42:51 28:43 36:57 30:47 33:48 33:43

36 25 7 6 10 6 2 -5 -9 -15 -21 -17 -15 -10

57 50 46 42 41 40 36 31 30 28 28 27 25 24

Abstiegszone. Doch durch Siege gegen Bad Schallerbach und im letzten Spiel gegen Donau konnte doch noch der Klassenerhalt und der 10. Endrang im ersten Jahr der OÖ-Liga Zugehörigkeit gesichert werden. Mit dem Aufstieg in die OÖ-Liga musste der Verein nun auch eine 2.Mannschaft stellen. Diese wurde in die 2.Klasse West eingeteilt. Unter Trainer Winfried Anetsberger erreichte die Mannschaft die großteils aus eigenen Nachwuchsspielern bestand auf Anhieb den 3.Platz.

2004/05 - OÖ-Liga

ihres Bestehens mit einem 2.Platz hinter Mehrnbach den Aufstieg in die 1.Klasse.

Auch im zweiten Jahr der OÖ-Liga wurden als Trainer Harry Höfer weiterverpflichtet. In einer Saison mit vielen Höhen und Tiefen bewegte man sich hauptsächlich in der unteren Tabellenhälfte. Direkt auf einem Abstiegsplatz war man aber selten. Nur nach der 7. Runde war man ganz am Tabellenende. Doch mit Siegen gegen Grieskirchen, LASK Amateure und Rohrbach/Berg konnte man sich bis zum Ende der Herbstmeisterschaft bis auf den 9. Platz vorkämpfen. Im Winter wurde als Verstärkung für die Abwehr der ehemalige Bundesligaspieler bei SV Ried Günter Steininger verpflichtet. Doch trotz dieser Verstärkung lief es am Beginn der Frühjahrsmeisterschaft überhaupt nicht nach Wunsch. Nachdem die ersten drei Spiele verloren wurden, stellte sich der Erfolg erst mit einem Remis gegen Vöcklamarkt und mit Siegen gegen Ranshofen, Wallern und Micheldorf ein. Zum Ende der Meisterschaft reichte es dann mit viel Mühe für den 12. Platz. Besser lief es dagegen für die 1bMannschaft unter Trainer Winfried Anetsberger. Diese schaffte bereits im zweiten Jahr

Zu Beginn der neuen Saison erreichte der SK Altheim zum bereits sechsten mal das Finale des Innviertler Fußballcups. Doch zum ersten mal ging der SKA in einem InnviertlercupFinale nicht als Sieger vom Platz. Im Endspiel musste man sich der Union Gurten mit 2:4 geschlagen geben. In der Meisterschaft wollte man einmal von Anfang an nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Dafür verpflichtete man die beiden

OÖ-Liga 2004/05

OÖ-Liga 2005/06

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.

FC Vöcklabruck Donau Linz ATSV Sattledt U Vöcklamarkt LASK Amat./Urfahr Bad Schallerbach SV GW Micheldorf SV Gallneukirchen ATSV Ranshofen

10. SV Wallern 11. SV Grieskirchen 12. SK Altheim 13. SV Gmunden 14. U Rohrbach-Berg

Sp.

S

U

V

26 26 26 26 26 26 26 26 26

15 13 11 12 10 11 9 9 10

6 4 8 3 8 4 9 8 5

5 9 7 11 8 11 8 9 11

26 26 26 26 26

7 7 8 9 5

10 9 10 9 6 12 3 14 8 13

Diff.

Pkt

26 6 7 2 6 -3 2 -3 -5

51 43 41 39 38 37 36 35 35

36:37 -1 37:41 -4 30:39 -9 30:40 -10 35:49 -14

31 31 30 30 23

54:28 42:36 38:31 38:36 37:31 51:54 40:38 36:39 37:42

2005/06 - OÖ-Liga

1. 2. 3. 4. 5. 6.

SV Grieskirchen SV Gmunden Bad Schallerbach U Vöcklamarkt ATSV Sattledt LASK Amateure

7. SV GW Micheldorf 8. SK Altheim 9. ATSV Ranshofen 10. FC Braunau 11. SV Wallern 12. SV Traun 13. Donau Linz 14. SV Gallneukirchen

Sp.

S

U

V

Diff.

Pkt

26 26 26 26 26 26

13 13 11 11 12 10

8 3 8 8 4 6

5 10 7 7 10 10

43:24 44:42 48:37 41:34 38:40 39:34

19 2 11 7 -2 5

47 42 41 41 40 36

26 10 5 11 26 9 8 9 26 6 16 4 26 9 6 11 26 8 8 10 26 7 10 9 26 6 10 10 26 6 2 18

45:38 29:33 30:29 34:41 27:37 29:37 36:38 24:43

7 -4 1 -7 -10 -8 -2 -19

35 35 34 33 32 31 28 20

Seite 41


60 Jahre SK Altheim tschechischen Spieler Jiri Nadrachal und Petr Havlicek und mit Gerhard Mittermayr einen erfahrenen Trainer. Doch auch im Herbst lief es nicht so wie gewünscht. Mit nur 14 Punkten belegte man nur den 11.Platz und war wie in den Jahren zuvor ständig in den Abstiegskampf verwickelt. Um dem endgültig zu entrinnen wurde im Winter noch einmal die Mannschaft mit Mario Gillhuber, Daniel Trauner und Martin Pillichshammer verstärkt. Trotz dieser Verstärkungen gelangen aus den ersten sieben Spielen der Frühjahrsrunde nur 6 Punkte und man befand sich immer noch im Abstiegskampf. Erst eine Serie von sechs Spielen in Folge ohne Niederlage rettete die Mannschaft vor dem Abstieg und man belegte am Ende den 8. Platz. Die 1b Mannschaft unter Trainer Winfried Anetsberger befand sich im ersten Jahr der Zugehörigkeit zur 1.Klasse während der gesamten Saison im Tabellenmittelfeld und erreichte am Ende den 6. Platz. Im Herbst 2005 legte der Präsident Bernhard Vorich nach 11 Jahren sein Amt zurück. Neuer Präsident wurde Dr. Franz Mitterbauer.

OÖ-Liga 2006/07 Sp.

N

Tore

Diff.

Pkt

26 26 26 26 26 26

16 6 4 13 6 7 14 1 11 12 6 8 11 5 10 9 11 6

53:29 53:40 63:45 44:29 42:38 33:32

24 13 18 15 4 1

54 45 43 42 38 38

7. SV GW Micheldorf

26

9

10

7

43:34

9

37

8. FC Braunau 9. Donau Linz 10. SV Traun

26 10 26 9 26 10

6 8 4

10 9 12

34:40 -6 36:34 2 29:39 -10

36 35 34

11. LASK Amateure 12. SV Wallern 13. SV Bad Ischl 14. ATSV Ranshofen

26 9 26 10 26 6 26 3

6 2 7 4

11 14 13 19

34:44 -10 37:52 -15 43:52 -9 17:53 -36

33 32 25 13

1. 2. 3. 4. 5. 6.

SV Gmunden Bad Schallerbach U Vöcklamarkt SK Altheim ATSV Sattledt U Rohrbach-Berg

S

U

2006/07 - OÖ-Liga Bedingt durch das gute Zusammenspiel der Mannschaft zum Ende der letzten Saison, gab es wenig Grund die Mannschaft mehr als notwendig zu verändern. Lediglich die Abgänge wurden durch Schneider Thomas von Ranshofen und Eisner Martin der nach einem zweijährigen Abstecher nach Ranshofen wieder zurückkehrte kompensiert. Auch bei den Trainern wurde keine Veränderung vorgenommen. Gerhard Mittermair blieb auch für die neue Saison Trainer bei den Roten Teufeln. Nach einem hervoragendem Start in die Herbstmeisterschaft, bei dem man die ersten zwei Runden sogar die Tabelle anführte, kam jedoch im Derby gegen FC Braunau die Wende. Mit diesem Spiel begann eine Niederlagenserie, die nur kurzzeitig mit einem Remis gegen den späteren Meister Gmunden unterbrochen wurde und man rutschte bis auf den 11.Rang ab. Mit fünf Punkten aus den letzten drei Herbstrunden konnte man noch etwas Boden gut machen und überwinterte auf dem 9. Tabellenrang. Das Frühjahr lief dann von Anfang an besser als in den Jahren zuvor. Mit

lediglich drei Niederlagen und einer Serie von vier Siegen zum Ende der Meisterschaft kletterte man in der Tabelle noch auf den 4. Endrang hinauf und dem besten Abschneiden in der OÖ-Liga seit dem Wiederaufstieg. Für die 1b-Mannschaft lief es in diesem Jahr nicht nach Wunsch. Die Mannschaft befand sich fast das ganze Jahr über auf einem Abstiegsplatz. Diesen konnte man auch trotz einer Siegesserie in den letzten vier Spielen nicht mehr verlassen und musste nach zwei Jahren Zugehörigkeit zur 1.Klasse wieder den Weg zurück in die 2.Klasse antreten.

2007/08 - OÖ-Liga Nach der hervorragenden Saison 2006/07 mit dem Erreichen des 4.Platzes in der OÖ-Liga vertraute man auch in der neuen Saison 2007/08 auf Gerhard Mittermayr als Trainer der Kampfmannschaft. Die 1b Mannschaft, die heuer erstmals nur mehr aus jungen Nachwuchsspielern bestand wurde von Wolfgang Reiter übernommen. Annetsberger Winfried, zuletzt Trainer der 1b-Mannschaft, konnte sich

somit voll als Co-Trainer auf die Kampfmannschaft konzentrieren. Im Sommer 2007 fand wieder der traditionelle Innviertler Fußballcup statt. Für den SKA als Redkordsieger eine Pflicht auch diesmal wieder teilzunehmen. In der Vorrunde konnte man sich knapp gegen Waldzell, AspachWildenau und Riegerting durchsetzten. In der ersten Hauptrunde gegen SV Antiesenhofen gewann man klar mit 4:0. In der 2.Hauptrunde gegen den SK Schärding musste sich die Mannschaft aber im Elfmeterschießen mit 4:6 aus dem Bewerb verabschieden. In der Mannschaft gab es zur Vorsaison kaum Veränderungen. Nur Christian Treiblmair verließ nach 5 Jahren den SKA in Richtung Ranshofen. Als Verstärkung im Angriff wurde Markus Krempler von Straßwalchen verpflichtet. Doch die Mannschaft konnte im Herbst nicht an die Erfolge der Vorsaison anschließen und belegt am Ende der Herbstsaison mit mageren 14 Punkten lediglich den 10.Platz. Für Schlagzeilen in der gesamten Liga sorgte das Spiel gegen Union Rohrbach/Berg, dass wegen eines Regelbruchs des Schiedsrichters wiederholt werden musste. Beide Spiele konnte der SKA aber mit 3:1 für sich entscheiden. Die besten Torschützen im Herbstdurchgang waren Ivan Dimitrov und Markus Krempler mit jeweils 6 Treffern, gefolgt von Martin Pillichshammer mit 4 Treffern, Jiri Nadrchal und Schneider Thomas mit 2 Treffern, sowie Gillhuber Mario mit einem Treffer. Auch wegen dieser dürftigen Vorstellung der Mannschaft im Herbst trennte man sich im Winter von Trainer Gerhard Mittermayr. Als neuer Trainer wurde Johann Hartinger aus Mehrnbach verpflichtet. Johann Hartinger war zuvor im BNZ-Ried tätig und trainierte dort unter anderem die U19 Mannschaft. Die 1B-Mannschaft des SK Altheim spielte nach dem Abstieg in der Vorsaison wieder in der 2.Klasse West. Die Mannschaft setzte sich nur mehr aus eigenen Nachwuchsspielern zusammen. Die von Trainer Wolfgang Reiter gut eingestellte Mannschaft konnte sich im Herbstdurchgang ständig im vorderen Tabellendrittel behaupten und lag nach Ende der Herbstmeisterschaft auf dem 4.Platz. (RSC) Seite 43


60 Jahre SK Altheim

Kampfmannschaft Frühjahr 2008

Stehend: Trainer Johann Hartinger, Gillhuber Mario, Buchleitner Marc, Pillichshammer Martin, Husic Enes, Trauner Daniel, Steininger Günter, Dimitrov Ivan, Cotrainer Anetsberger Winfried. Sitzend : Reiter Samuel, Krempler Markus, Schneider Thomas, Wittmann Norbert, Pichler Markus, Ellinger Jürgen, Nadrchal Jiri, Wittmann Michael, Duru Hazim

1b-Mannschaft Frühjahr 2008

Stehend: Mannschaftsbetreuer Huber Frtitz, Mühlbacher Bastian, Reiter Samuel, Huber Thomas, Sistek Elmedin, Zeilinger Johannes, Aigner Martin, Trainer Reiter Wolfgang. Sitzend : Fuchs Fabian., Huemer Benjamin, Aigner Thomas, Weinberger Hannes, Huemer Mathias, Huemer Johannes

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60 Jahre SK Altheim

Nachwuchsmannschaften Frühjahr 2008 U8

U10A

Stehend: Sporn Lukas, Schwaninger Simon, Priewasser Jakob, Burgstaller Günther, Trainer Endl Christian, Oertl Florian, Lohberger Felix, Neuhauser Jakob, Sistek Alem. Sitzend: Endl Rene, Sporn David, Fuchs Daniel, Riedlmaier Jan, Auer Vanessa, Lubarda Eldin, Berger Daniel, Lohberger Daniel.

Stehend: Rachbauer Marcel, Fischer Andreas, Schnallinger Tobias, Trainer Benedik Erich, Eichlberger Hans, Hatheyer Marco. Sitzend: Aigner Michael, Gerner Viktor, Aigner Johannes, Weinberger Thomas, Gadringer Lukas, Fischerlehner Sebastian.

U10B

U13

Stehend: Stempfer Sascha, Fuchs Roman, Husic Anes, Trainer Gollhammer Rudolf, Schreckensberger Lukas, Grabner Jürgen, Jasarevic Adel. Sitzend: Roitner Simon, Wimmer Felix, Gollhammer Michael, Mairhofer Michael, Rehatschek Raphael, Zweimüller Michael, Wagner Jakob.

Stehend: Zechmeister Dominik, Lindlbauer Raphael, Schütz Simon, Mehmedovic Emrah, Trainer Zechmeister Alex, Köchl Patrick, Lindlbauer Florian, Stonig Florian. Sitzend: Mayr Markus, Schinecker Patrick, Hofer Rene, Badegruber Philipp, Destinger Rainer, Birgmann Engelbert, Hubauer Bastian.

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60 Jahre SK Altheim

Nachwuchsmannschaften Frühjahr 2008 U15

U17

1.Reihe: Co-Trainer Gligoric Rajko, Lubarda Nevzad, Strasser Lukas, Karasu Hüseyin, Wurmsdobler Josef, Wittmann Dominik, Hartl Lucas, Trainer Stummer Horst. 2.R.: Stallinger Christian, Eichinger Benjamin, Knauseder Lorenz, Brumbauer Florian, Destinger Martin, Gligoric Vladimir, Fuchs Marcel, Stoiber Johannes, Mesic Sajim.

1.Reihe: Botonjic Amar, Miftari Bernhard, Mujic Edin, Hofbauer Hendrik, Weinberger Raphael, Santa Maria Martin, Klingseisen Jan, Heise Peter. 2.Reihe: Windsperger Dominik, Hörandtner Armin, Sistek Asmir, Auer Christian, Burgstaller Clemens, Stonig Daniel, Falterbauer David.

Mädchenmannschaft A

Mädchenmannschaft B

Stehend: Endl Sabrina, Wetzlmayer Alina, Schnallinger Selina, Hubauer Hannah, Daringer Lorena. Knieend: Weiss Lisa, Walch Ulrike, Cintosun Hatice, Wöckl Rafaela, Pontasch Naomi.

Stehend: Trainer Zeilinger Johannes, Schopp Daniela, Weiss Tina, Huber Stefanie, Stempfer Natalie, Hubauer Laura, Fuchs Lorena, Trainer Reiter Samuel. Knieend: Wimmer Viktoria, Reinthaler Jasmin, Jasarevic Selma, Wiesner Victoria, Huemer Maria, Priewasser Andrea.

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Impressum: Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Sportklub Altheim, Badstraße 10a, 4950 Altheim http://www.ska.at ~ info@ska.at Für den Inhalt verantwortlich: Ing. Reinhard Schröckelsberger, Aigner Manfred Gestaltung und Layout:: Ing. Reinhard Schröckelsberger Druckvermittlung: Handelsagentur Bachinger.


Festschrift 60 Jahre SK Altheim  

Festschrift anlässlich der 60-Jahr Feier des Sportklub Altheim.

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