Page 1

Wir fahren unter Strom

www.e-mobilitaet-magazin.at

Ausgabe Frühjahr/Sommer 2021

MAGAZIN FÜR E-MOBILITÄT

e mobilität

Wallbox

schnell, sicher, effizient

E-Mobilität in der Steiermark Zahlen, Daten, Fakten

ARTEN VON E-AUTOS BEV, PHEV, FCEV, ...

AKTUELLE NEUIGKEITEN Rund um die E-Mobilität

GESUNDE E-BIKES Keine Ausreden mehr


inhalt Christian Huemer

Autotests

aktuelle Autos im Test

editorial E-Mobilität ist in aller Munde - nicht erst seit Pandemiezeiten- und schon lange kein Trend mehr, sondern ein klares Bekenntnis zu den Klimazielen, zum Umweltschutz und in letzter Konsequenz zu unseren Kindern und Kindeskindern. Sei es als Elektroauto, E-Bike oder E-Roller, das Angebot ist beachtlich und lässt keine Wünsche offen. Einiges der spannenden Innovationspalette der E-Mobilität finden Sie in dieser Ausgabe: Sei es Wissenswertes über die unterschiedlichen Antriebsarten, den Ausbau des Ladestationen-Netzes, oder über die neuesten Modelle der großen Automobilherstellermarken und Neuigkeiten aus der Pedelecs-Branche.



12

Schwerpunkte & Entwicklungen

Interview mit Mag. Neuhold, Energie Graz

Arten von e-Autos BEV, HEV, PHEV, ...

28

Wallbox

Über das Laden zuhause

32

Das richtige E-Bike E-bikes für jedes Alter

Aktuelles

Alles rund um die E-Mobilität

26

37



40

E-Mobilität bietet für jeden Geschmack ein Angebot und dass, das E-Bike -Fahren als erfreulichen Nebeneffekt auch noch sehr positive Auswirkungen auf Ihre Gesundheit bietet und Sie so Ihrem biologischen Alter quasi ein Schnippchen schlagen können, sei nur nebenbei bemerkt. In diesem Sinne, wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen, informieren, schmökern! Bleiben Sie gesund und voller Strom voraus! Ihr Christian Huemer

IMPRESSUM Herausgeber: Christian Huemer, 8055 Graz, Puchstraße 133 huemer@hcmedia.at Redaktion: Christian Huemer, Silke Strasser, Esther Unterweger Lektorat: Silke Strasser Erscheinungsort: Graz Anzeigenleitung: Christian Huemer, 0664/1457580, huemer@hcmedia.at Grafik: bluepepper.at | Ing. Peter Jukel Druck: Gravizki zavhod Hrvatske d.o.o., Croatia, 1000 Zagreb

www.e-mobilitaet-magazin.at #3


Elektromobilität in Österreich ist weiterhin auf Erfolgskurs Die BEÖ (Bund Elektromobilität Österreich) zieht eine sehr positive Bilanz über die Entwicklung der Elektromobilität, sowohl was den Ausbau der Ladestationen betrifft, als auch in bezug auf die Neuzulassungen bei PKW. Ein klares Indiz dafür, dass der Umstieg auf Elektromobilität im Vormarsch ist und ein klares Zeichen hin zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit gesetzt wird.

Rund 8000 öffentliche Ladepunkte in Österreich

6.620

E-Autos Neuzulassungen bis März 2021

50.574

E-Autos Bestand März 2021

In Österreich gibt es rund 8.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte (Quelle: e-control, Stand März 2021). Dank E-Roaming können bis zu 5.000 öffentliche Ladepunkte im BEÖ-Netz genutzt werden. Abgerechnet wird die Zeit, in der ein E-Fahrzeug mit dem Ladepunkt verbunden ist. Auch Direktbezahlen mit Karte ist möglich. Auskünfte über die jeweiligen Tarifmodelle erhalten Sie direkt beim Energieunternehmen.

663

Bundesverband Elektromobilität (BEÖ) | Bestand E-Autos (BEV, keine Hybridfahzeuge) | Quelle: e-control.at, AustriaTech, 31.03.2021 © com_unit

Seite 4


6.393

Mit Ende 2020 gab es in Österreich 44.507 Elektroautos. Die meisten in Niederösterreich mit 9.369 vor Oberösterreich und der Steiermark. Daten: Statistik Austria

Bundesverband Elektromobilität (BEÖ) | Bestand E-Autos (BEV, keine Hybridfahzeuge) | Quelle: Statistik Austria, Stichtag 31.12.2020 © com_unit

Mit Ende März 2021 gibt es 50.574 rein elektrisch betriebene Pkw. Das sind 1,0 Prozent des gesamten Pkw-Bestands in Österreich. Daten: Statistik Austria

Bundesverband Elektromobilität (BEÖ) | Bestand E-Autos (BEV, keine Hybridfahzeuge) | Quelle: Statistik Austria © com_unit

Bis Ende März 2021 wurden 6.620 vollelektrische E-Autos in Österreich neu zugelassen. Das ist ein Plus von 172,7% gegenüber März 2020. Damit sind 10,4 Prozent aller Neuzulassungen E-PKW. Im vergangenen Jahr 2020 wurden insgesamt 15.972 E-PKW neu zugelassen. Daten: Statistik Austria

Bundesverband Elektromobilität (BEÖ) | Zahlen für E-PKW (BEV, keine Hybridfahzeuge) | Quelle: Statistik Austria © com_unit

Seite 5


TEXT & FOTOS: CHRISTIAN HUEMER

AU D I E -T R O N R S G T

Bereit für

die Jagd! Tesla kann sich warm anziehen. Das atemberaubende Elektroauto Audi E-tron RS GT ist auf der Jagd. Der E-Audi prescht frech nach vorne, sieht verdammt gut aus und kann mit überzeugender Leistung punkten. Was für ein Elektro-Auto. Es ist schon fast unheimlich, wie stark sich die Welt der Elektro-Autos in den letzten Jahren verändert hat. Jahr für Jahr kommen neue, noch bessere Modelle auf den Markt. Ein Highlight dieses Jahres ist ganz

Seite 6

sicher der Audi e-tron RS GT. Das Modell ist so perfekt gelungen, dass selbst der Mercedes EQS Tränen in den Scheinwerfern hat. Maximale E-Power wird hier geboten und mit entsprechender Nachhaltigkeit kombiniert. Optisch ähnelt der Audi dem Porsche Taycan. Wie der Porsche ist der E-Audi auch ein „Straßenrennauto“. Angetrieben wird der e-tron GT von je einem E-Motor an Vorder- und Hinterachse. Zusammen bringen es die Maschinen auf eine Dauerleistung von 350 kW (476 PS) und 630 Nm Drehmoment.

Zum Jäger wird der Audi e-tron RS GT dann, wenn man die volle Power ausnützt und im Overboost dann der Audi mit den vollen 530 PS (390 kW) beschleunigt. Das schießt das E-Auto wie katapultiert nach vorne und beschleunigt in 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das presst den Fahrer voll in den Sitz, es wird eng in der Brust und man muss mit voller Konzentration das Auto auf der Straße halten. Wenn man mit einem Auto wie dem Audi e-tron RS GT in voller Action fährt, dann ist man ganz schnell auf


⊳ Der E-Tron vereint Effizienz, Aero­dynamik und Reichweite Location: Reitsportzentrum Mühleck, Gössendorf

200 km/h angelangt und merkt das nicht mal so richtig. Bei 250 km/h ist Schluss, manchmal auch schon früher, wenn die Polizei-Blitzer am Werk sind. Wer so fährt, schafft natürlich die angegebene Reichweite von rund 400 Kilometern nicht. Diese Sprints muss man mögen, auch auf den hinteren Plätzen können die Passagiere, trotz gemütlicher Platzlage, schnell bleich im Gesicht werden. Menschen mit guten Nerven halten lange durch. Die Kraft, die in diesem E-Audi steckt, schätzt man übrigens auch bei Überholvorgängen. Die Hersteller haben dem Wagen auch ein cooles basslastiges Brummen verpasst, das die sportliche Linie auch akustisch zum Ausdruck bringt. Es soll der Sound eines Klappenauspuffs imitiert werden. Da kommt’s auf den eingestellten Modus an. Reicht vom Sportwagenbrummen bis zum fast lautlos Dahingleiten im Effizienz-Modus. Das Fahren mit dem Audi war eindrucksvoll, komfortabel, überzeugend. Man kann sich vorstellen, dass eines Tages die Formel 1 auf E-Rennwagen

Der cW-Wert von 0,24 ist beeindruckend. Ebenso wie die stylischen Felgen.

umstellen wird, wenngleich sich zur Zeit noch alles dagegen sträubt. Aber Autos wie eben der Audi e-tron RS GT weisen in ein neues Elektro-Zeitalter. Da kommt noch einiges auf die Autowelt zu. Der Audi e-tron RS GT gehört zur e-tron Baureihe. Vorgestellt wurde das Modell erstmals am 9. Februar 2021. Produziert wird das Fahrzeug übrigens zusammen mit dem Audi R8 4S in der Sportwagenmanufaktur Böllinger Höfe bei Audi Sport. FAZIT: Ein tolles Auto, hochwertig ausgestattet ist der Audi ein Komfort-Kraftpaket. Es gibt alle gängigen Technikfeatures, ein ausgeklügeltes Digital-Cockpit mit feinem MIB3-Infotainment. Der Audi e-tron ist mit Schnellladefunktion ausgestattet, hat eine allwissende Navigationsführung und viele andere Feinheiten. Audi ist mit dem e-tron RS GT ein Elektro-Meisterwerk gelungen. Schnäppchen ist der Audi allerdings keines. Wer so technisches Wunderwerk fahren möchte, ist erst ab knapp 100.000 Euro dabei.

ECKDATEN Antrieb: Je ein E-Motor an Vorderund Hinterachse Leistung: 350 kW 0-100km/h: 3,3 sec Spitze: 245 km/h Preis: ab ca. 100.000 € (Testfahrzeug 185.000€) Zur Verfügung gestellt von: Porsche Graz Kärntnerstrasse Kärntner Straße 20, 8020 Graz www.porschekaerntnerstr.at Seite 7


V E RY B R I T I S H

LEVC will Europa unter Strom setzen LEVC (London Electric Vehicle-Company) kommt nach Österreich und hat für seine charismatischen Nutzfahrzeuge mit Volvo-Technik, den ersten österreichischen Vertriebspartner gefunden. Die Grünzweig Automobil GmbH aus Wiener Neudorf wird dafür sorgen, dass die rein elektrischen Van VN5 den Österreichern schmackhaft gemacht werden. LEVC wer? LEVC baut in seiner hochmodernen Fabrik in Ansty, Coventry das weltweit einzige elektrische TX Taxi und TX Shuttle mit erweiterter Reichweite, die schon vom Entwurf her auf elektrische Fahrweise ausgelegt sind, sowie seinen neuen elektrischen Van VN5. Nachdem in Frankfurt bereits ein neues mitteleuropäisches Verkaufsbüro eingerichtet

Seite 8

wurde, um die Präsenz von LEVC in ganz Europa zu erhöhen, werden neue Märkte wie der Nahe Osten, Neuseeland und Australien die Exportbasis des Unternehmens weiter vergrößern. Gemäß dieser Strategie wird sich der Umsatz von LEVC von derzeit 90 % im Inland und 10 % im Ausland bis 2022 neu verteilen. Der Exportanteil wird dann 60 % betragen.


In einer Stellungnahme von Jörg Hofmann, dem CEO von LEVC, heißt es: „Die Ausweitung unserer Präsenz in Europa ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Exportstrategie von LEVC. Ich freue mich, mit der Ernennung der Grünzweig Automobil GmbH in Österreich einen weiteren wichtigen neuen Partner in unser Netzwerk aufzunehmen. In europäischen Städten besteht eine steigende Nachfrage nach TX-Shuttles und eine klare Verkaufschance für unseren neuen VN5-Elektro-Van. Bis Ende 2021 sollen europaweit mehr als 50 Händlerstandorte vorhanden sein.“ LEVC verzeichnet einen Anstieg der Nachfrage nach TX-Produkten in Europa, da Taxibetreiber und On-Demand-Shuttledienste auf umweltfreundlichere Mobilitätslösungen umsteigen. Der TX und der TX Shuttle

Viel Beinfreiheit und Stauraum ohne Ende

werden von der bewährten und innovativen eCity-Technologie von LEVC angetrieben. Sie können 101 km weit emissionsfrei betrieben werden, verfügen aber über eine flexible Reichweite von mehr als 510 km. Diese Modelle basieren auf dem legendären schwarzen Londoner Taxi und bieten eine geräumige Fahrgastumgebung mit Sitzen für sechs Fahrgäste, rollstuhlgerechtem Zugang und einer speziell angefertigten Trennwand, die den Fahrer von den Insassen trennt. Der neue elektrische Van von LEVC, VN5, ist in Großbritannien bereits erhältlich und wird ab Frühjahr 2021 auf dem europäischen Festland eingeführt. Der im Fahrzeugsegment mit einer Tonne Nutzlast angesiedelte VN5 übernimmt das kühne, markante Design und die leichte Aluminiumkonstruktion des TX, ebenso wie dessen innovative eCity-Elektroantriebstechnologie. Der VN5 erreicht eine rein elektrische Reichweite von mehr als 98 km und eine flexible Gesamtreichweite von mehr als 489 km*. Mit einer Ladekapazität von bis zu 5,5 m³ lassen sich zudem problemlos zwei Europaletten mit einer Nettozuladung von bis zu 735 kg im VN5 unterbringen. Zur Verfügung gestellt von: Autohaus Grünzweig IZ Nö-Süd, Gewerbestraße 17-19 2351 Wiener Neudorf gruenzweig-auto.at Seite 9


Energie Steiermark in puncto Elektro­mobilität mehr als top

„Die Energie Steiermark stellt mit über 100 Elektroautos die größte Flotte an E-Fahrzeugen im Land. Unser eigener Fuhrpark soll bis zum Jahr 2030 komplett auf Elektro- und Hybridfahrzeuge umgestellt werden. Wir haben mit unserem E-Carsharing-Lösung für Gemeinden ein attraktives und modernes Angebot für Steirerinnen und Steirer geschaffen. Dank unserer Flottenmanagementlösung für Unternehmen werden Fuhrparks elektrifiziert und effizient genutzt. Die Möglichkeiten im Bereich der E-Mobilität sind mannigfaltig. Wir setzen alles daran, die vorhandenen Potenziale weiter zu verwirklichen“ so Vorstandssprecher Dipl.-Ing. Christian Purrer. Ergänzend dazu meint Vorstandsdirektor DI (FH) Mag.(FH) Martin Graf, MBA „als steirisches Leitun-

Eine Karte, 15.000 Ladestellen Immer mit vollem Akku unterwegs. Auf Kurz­ strecken in der Steiermark, durch ganz Österreich und europaweit. Laderegion auswählen, monatliches Ladevolumen abschätzen, sofort los- oder weiterfahren – individuell und flexibel.

Seite 10

ternehmen sehen wir unsere Aufgabe im Mobilitätssektor darin, E-Fahrzeuge mit Energie zu versorgen – und das in jeder Hinsicht. Wir haben im Rahmen des Projekts Panther über 3,2 Mio Euro in das heimische Ladenetz investiert. Dank dieses konsequenten Ausbau ist heute steiermarkweit niemand weiter als 15km von der nächsten Ladestation entfernt. In den kommenden drei Jahren werden wir mit Investitionen von über 1,5 Mio Euro die Ladeinfrastruktur der Steiermark weiter verbessern und die steirische Wirtschaft ankurbeln. Parallel dazu investieren wir in die erforderlichen Erzeugungsprojekte im Bereich erneuerbarer Energie – denn nur mit grünem Strom ist die E-Mobilität auch tatsächlich umweltfreundlich“


Vorstandsdirektor DI (FH) Mag.(FH) Martin Graf, MBA und Vorstandssprecher Dipl.-Ing. Christian Purrer setzen alles daran, die vorhandenen Potenziale weiter zu verwirklichen.

Die Energie Steiermark leistete noch weit mehr in puncto Elektromobilität, denn zum Beispiel fahren die Krankentransporte des Roten Kreuzes in Bruck/Mur im Elektro-Bus, mit der Strom-Flatrate „boost“ wurde, in Kooperation mit vibe, für Auto-Abo Nutzer und Nutzerinnen ein in Österreich einzigartiges Mobilitätsangebot geschaffen und in Kooperation mit dem Hightech-Start-up Easelink wurde eine neue Ladetechnologie geschaffen, das „Matrix Charging“, welches das Potential hat, das klassische E-Ladestellen-Netz zu revolutionieren.

Als weiterer Service wurde mit der Seite emobility.e-steiermark.com ein neues Webportal geschaffen, auf dem alles Wissenswerte rund um das Thema E-Mobilität zu lesen ist. Um E-Mobilität noch kundenfreundlicher zu gestalten, beziehungsweise für den Kunden zu optimieren, wurde ein Pilotprojekt für gesteuertes Laden gestartet, bei dem es um die Optimierung für zukünftige Ladungen unter Ausnützung der maximalen Netz-und Leistungskapazitäten geht. Dass E-Mobilität eindeutig im Vormarsch ist, zeigt auch der Zuwachs von 52,3% Neuzulassungen im Vorjahr und das liegt nicht zuletzt am Engagement und den Investitionen der Energie Steiermark.

VOLL ELEKTRISCH

Der neue ŠKODA ENYAQ iV – ab jetzt bei uns! Symbolfoto. Stand 20.04.2021. Details bei Ihrem ŠKODA Berater.

Stromverbrauch: 15,7-18,1 kWh/100 km. CO2-Emissionen: 0 g/km.

Autohaus Gleisdorf 8200 Gleisdorf, Ziegelgasse 6 Tel. 03112/5566, www.autohaus-gleisdorf.at

Seite 11


MIT SCHLANKEM FUSSE Die traditionsreiche englische Automarke MG fährt jetzt unter der Flagge des chinesischen Konzerns SIAC. Uns flattert nach der EHS-Hybrid-Version nun auch mit der SUV-Variante ZS EV im Stromer-Wind. Mit kompakten Maßen und Ausstattung wird gleichzeitig ein schlanker Preis geboten.

M

an macht es ja ungern, aber im Falle des MG ZS EV und damit dem ersten Elektro-SUV der Chinesen unter dem großen britischen Namen muss man sich vom Klischee verabschieden. Denn der MG steht verdammt gut da, ist im Innenraum mit schmucken Holzimitaten sowie chromglänzenden Rahmen bestückt und reiht sich in der Außenoptik irgendwo zwischen Mazda und Mercedes ein. Der Touchscreen geizt nicht mit Fläche, ist zudem auch noch zackiger als manch europäisches Bediensystem und das Cockpit vermittelt allgemein einen übersichtlichen wie aufgeräumten Eindruck. Die frontale Systemleistung bedient sich aus einem Elektromotor mit

auch das Fahrwerk meistert den Spagat zwischen Komfort und Kurve perfekt, selbst schärfere Biegungen werden ohne viel Aufsehen gekonnt gefahren. Auf einer Länge von 4,31 Metern beweist der MG ZS EV eine gute Rundumsicht. Bei der Ausstattung zeigt sich der Neo-Hersteller mehr als bemüht und liefert schon serienmäßig in großem Umfang. So glänzt schon die Basisversion Keyless-Go, Klima, Navigation, DAB-Radio sowie Apple CarPlay, sechs Airbags und eine Armee von Assistenzsystemen. Dass das Autohaus Derler in Weiz noch dazu sieben Jahre Garantie auf das Fahrzeug sowie auf Batterie und Rostschutz auch sieben Jahre garantiert, fällt unter echte Serviceleistung. Aber die Kundschaft dankt es Wolfgang Derler, dem „Stromer-Pionier“ auch mit einer beachtlichen Stückzahl: Seit dem vorigen Jahr wurden bereits einige Autos ausgeliefert.

ECKDATEN - MG ZS EV LUXURY 105 kW, vulgo 143 PS mit 353 Newtonmeter Drehmoment. Die knapp 1.518 Kilo Eigengewicht haben es dann in 8,2 Sekunden auf die 100 km/h schon mal recht eilig bei rund 140 km/h Spitze ist dann das Finale erreicht. Der straffen Lenkung darf man ohne Weiteres bravouröse Eigenschaften attestieren und

Kraftstoffart: Leistung: Listenpreis: Preis nach Förderung: Bei weiteren Fragen:

Elektro 143 PS 33.640 € 28.240 € 0664-4442801 (Hr. Wolfgang Derler)

Zur Verfügung gestellt von: Autohaus DERLER GmbH Gleisdorfer Straße 146, 8160 Weiz Tel: 03172 5566, www.autohaus-derler.at


Foto: Autohaus Damisch

Robert Damisch und sein Team vom Autohaus 4.0 freuen sich auf Ihren Besuch

„Der Fiat 500e bringt viele Vorteile mit sich. Profitieren Sie jetzt von umfangreichen Förderungsmöglichkeiten in Höhe von € 5.400,-. Firmen profitieren zusätzlich vom Vorsteuerabzug und Investitionsförderungen von bis zu 14%. Wir haben eine große Auswahl an Fahrzeugen stets für Sie lagernd und zum Test bereit.“ 

Felicità mit

elettricità Kultige Mobilität gibt es jetzt – wenig überraschend – auch mit dem grünen Daumen am Lenkrad: Der Fiat 500, Kassenschlager aus dem Land des Dolce Vita wurde jetzt als Elektroauto komplett neu aufgesetzt. Schnellladesystem und bis zu 320 Kilometer Reichweite bringen auch den Lignano-Faktor ins Spiel. Die Außenwirkung ist die Selbige geblieben. Vernünftig von Fiat, weil die Optik des kultigen 500er umzukrempeln wäre fahrlässig gewesen. Lässig fahren lässt sich die komplett neu entwickelte Version aber trotzdem und mit viel ökologischer Weitsicht: weil elektrisch. Mit der Weitsicht in Richtung Umwelt und Klima ist auch das Produkt selbst gewachsen. Nämlich exakt um 6,1 Zentimeter in die Länge knappen sechs Zentimetern in die Breite und immerhin drei Zentimetern in die Höhe. Das Glück mit der Elektrizität im Falle des Fiat 500 ist schnell erklärt, weil er in seinem Segment den stärksten Akku und damit auch die beste Reichweite auf den Plan ruft. Der Hersteller prophezeit für seine Rennsemmel nämlich einen Radius von bis zu 320 Kilometern, was für das traditionelle urbane Käuferpublikum einer mongolischen Völkerwanderung gleichkommt. Brutal ist beim 500er aber einzig die Liebe zum Detail. Zeugnis davon legt etwa eine Begrüßungsmelodie beim Starten des Motors ebenso ab wie die elektronische Türöffnung via Knopfdruck. Ebenfalls per Knopf setzt sich der kleine Italiener dann vom sandigen Neapel bis zum mondänen Turin grazil in Bewegung und die neun Sekunden bis auf die 100 km/h zählt man im 500er nicht, weil hier die Fahrt an sich schon das Ziel ist. Die Entscheidung fällt in diesem Falle nicht ob der 118 PS, sondern aufgrund des Lebensgefühls. Den Süden inhalieren lautet die Devise und da können die 35 Minuten die es bedarf, um die Batte-

– Robert Damisch

rie auf 80 Prozent aufzuladen, nicht wirklich ins Gewicht fallen. Der Wink in Richtung tibetanische Hochebene sei unbedingt noch erwähnt: Insgesamt sind drei Fahrstufen wählbar, darunter Normal, Range und „Sherpa“. Das Synonym für Hochgebirgsträger steht im Italo-Stromer für maximales Stromsparen, wenn es nur mehr ums „Ankommen“ geht. Die Fahrt läuft dann mit maximal 80 km/h bei Deaktivierung von Klimaanlage und Sitzheizung. Autohaus Damisch - DAS AUTOHAUS 4.0 www.fiatauto.at & unter 0664/4274233

DER NEUE, VOLLELEKTRISCHE FIAT 500 BEREITS AB € 19.590,-* Stromverbrauch 13,0 –14,9 kWh/100 km, CO2 -Emission 0 g/km (WLTP kombiniert).

Symbolbilder. * Angebotspreis neuer Fiat 500 Action inkl. USt nach Förderungen für Privatkunden gültig bei Kaufvertragsabschluss bis 31.03.2021 (bzw. solange Bundesbudget 2021 verfügbar ist). Enthalten ist der E-Mobilitätsbonus gemäß der Förderrichtlinie „klimaaktiv mobil“ bestehend aus Importeursanteil € 2.400,- brutto und Bundesförderung € 3.000,- (genaue Informationen unter www.umweltfoerderung.at). Angebot freibleibend. Stand 01/2021. Details auf fiat.at.

AUTOHAUS DAMISCH GMBH Andritzer Reichsstrasse 89, 8046 Graz Seite 13 Tel. 0316/69 27 20, www.fiatauto.at A_210068_F02_Q1_210x297-coop-anz-500-bev-welcome-back-future1220-rz.indd 1

27.01.21 12:59


Text & Fotos: Christian Huemer

Naturverbunden Volkswagen macht die Welt nun wieder ein Stück besser. Mit dem neuen ID.4 Pro Performance 150kW 1st bringen die Wolfsburger nämlich das erste klimaneutrale Kompakt-SUV der Welt auf den Markt. Nicht einmal für die sportlichen Sitze musste ein Tier sein Leben lassen.

„Vom Wind geformt“, sei er, der neue ID.4, sagen die Designer von Volkswagen. Fest steht auf jeden Fall, dass der Elektro-SUV frischen Wind in die klima­ freundliche Autowelt bringt. Mehr noch: Der ID.4 darf sich als erster klimaneutraler Kompakt-SUV der Welt titulieren. Da eckt einer mal nicht an, sondern zeigt sich in der Optik rund, fließend, sauber und modern. Eigentlich vom Wind gestreichelt. Auch im Innenraum zeigt sich der ID.4 aufgeräumt und überSeite 14

sichtlich, gestartet wird seitlich an der Lenksäule, die Gänge werden mit einem Hebel hinter dem Lenkrad geschalten. Dadurch wird die Mittelkonsole zum komfortablen Stauraum für Becher und sonstige Fahrtenbegleiter. Mit ruhigem Gewissen drückt man sich in die wohligen Sitze, weil Volkswagen bei deren Produktion auf jegliche animalische Beteiligung verzichtet hat. Die Verbundenheit des ID.4 scheint nicht nur mit der Natur grenzenlos, sondern ist auch auf der Stra-


Überzeugt mit beeindruckendem Raumangebot und Komfort

ße spürbar. Mit 150 kW Leistung und 310 Nm Drehmoment stellt sich spätestens nach 8,5 Sekunden bei 100 km/h ein wohliges Dahingleiten ein. Auch bei gelassener und gedankenverlorener Zügigkeit verspricht die satt aufgeladene Batterie eine Reichweite von bis zu 330 Kilometern. Aber die Innovation von Volkswagen hat sich nicht nur mit weltlichen Fakten und Zahlen arrangiert, sondern blickt weiter. Auch gerne nach oben, durch die riesige Glasfläche, die fast über die gesamte Dachbreite des optional orderbaren Panoramadaches reicht. Die allumfassende Sprachbedienung im Cockpit redet auch hier gewichtig mit. Mit dem Befehl „Hallo ID., zeig mir die Sterne“, öffnet sich etwa die Sonnenrollo. So viel Verbundenheit mit der Umwelt hätte man einem Auto wirklich nicht zutrauen können. Zur Verfügung gestellt von: Autohaus Porsche Graz Kärntnerstrasse 234 porschekaerntnerstr.at

ECKDATEN VW ID.4 Kraftstoffart: Elektro Verbrauch: 17,2 kWh/100km Reichweite: bis zu 522 km Leistung: 150kW Listenpreis: ab 48.610 €

100 % SUV 100 % elektrisch

ID.4 Pro Performance 150 kW Bis zu 522 km Reichweite Bis zu 125 kW Ladeleistung DC Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 8,5 Sekunden

Jetzt Probe fahren Stromverbrauch (kombiniert): 17,2 – 18,5 kWh/100 km. CO2-Emission: 0 g/km. Symbolfoto. Stand 02/2021.

Kärntnerstraße 234 8054 Graz Telefon +43 316 2548 www.porschekaerntnerstr.at


Immenses Platzangebot und Top-Austattung im Mercedes GLC Plug-in Hybrid

Text & Fotos: Christian Huemer

Zweigleisiger Volltreffer Mit dem GLC 300 e 4MATIC und 300 de 4MATIC zaubert Mercedes ein Marken­ duo mit gehörig Antritt auf den Asphalt. Mit Plug-in Hybrid als Benziner sowie Diesel erhältlich werden neben Förderungen und geringer Steuer auch immenses Platzangebot eingefahren.

Seite 16

D

as neue Motorenduo der GLC Plug-in Hybrid-Reihe von Mercedes schiebt Dank des serienmäßigen Allradantriebes 4MATIC traditionell volle Kraft auf die Straße. Immerhin gilt der Stern aufgrund von Elektromotor und Akkus mit seinen zwei Tonnen nicht gerade als Leichtgewicht. Schwer wiegt beim SUV hingegen aber auf alle Fälle die Ausstattung und das immense Platzangebot. Die luxuriöse Luftfederung „Air Body Control“ lässt die Passagiere auf den komfortablen Multikontursitzen förmlich schweben. Der Elektro-


motor leistet 122 PS und führt zu einer finalen Gesamtleistung von 320 PS, wobei die imposanten 700 Newtonmeter gleichmäßig auf die vier Antriebe verteilt werden. Eben jener kräftige Drehmoment sorgt etwa auf Autobahn und Schnellstraße für zackiges Weiterkommen. In 5,7 Sekunden steht die Nadel bei 100 km/h, die Spitze ist bei 230 km/h erklommen. Ist der Akku bis zum Anschlag geladen, verspricht der Hersteller eine rein elektrische Reichweite von knapp über 50 Kilometern, bei der Diesel- wie auch Benziner-Variante. Auch bei Verarbeitung und Qualität fahren die Schwaben zweigleisig auf extrem hohem Level. Die Steuerung der Assistenten-Armada im Cockpit läuft über modernste Touchscreens und Sprachsteuerung. Schalter und Drehknöpfe dürften wohl endgültig als Relikt der Vergangenheit gelten. Die Befehle von Fahrer und Passagieren werden prompt befolgt. Wer

Die luxuriöse Luftfederung „Air Body Control“ lässt die Passagiere auf den komfortablen Multikontursitzen förmlich schweben.

mehrheitlich durch die Stadtschluchten kurvt, dem sei der Benziner empfohlen, für längere Strecken ist wohl die Dieselvariante mit Sicherheit die bessere Wahl. Zur Verfügung gestellt von: Autohaus Himler Grazer Strasse 23 8280 Fürstenfeld www.himler.at

Der JA-E-Bonus. Für alle, die JA zur Elektromobilität sagen. Bei Mercedes-Benz in über 20 Plug-in-Hybriden.

Mehr auf mercedes-benz.at und bei Ihrem Mercedes-Benz Partner.

Jetzt mit bis zu

€ 8.700,–

Ja-E-Bonus*

*JA-E-Bonus besteht aus folgenden Boni: Beispiel Mercedes-Benz C-Klasse (W205/S205): Sonderausstattungsbonus in Höhe von € 4.200. Der Bruttowert der Prämie erhöht sich mit steigendem NoVA-Wert. Der Bonus gilt nur für Sonderausstattungen. Als Sonderausstattung gelten auch die attraktiven Ausstattungspakete für Österreich. Mercedes-Benz Elektro-Mobilitätsbonus: Der Bonus setzt sich zusammen aus € 1.250 staatl. sowie € 1.250 Mercedes-Benz Elektro-Mobilitätsbonus. Der Umweltbonus endet mit Erschöpfung der bereitgestellten Fördermittel. Voraussetzung ist die Genehmigung des Förderantrags durch das BMK, solange die Förderung Bestand hat. Der Mercedes-Benz Bank Bonus in Höhe von € 2.000 für Privatkunden gilt für alle Mercedes-Benz PKW bei Finanzierung über die Mercedes-Benz Bank. Vorbeh. Bonitätsprüfung, Änderungen und Druckfehler. Angebot gültig bis 30.06.2021 bei allen teilnehmenden Mercedes-Benz Partnern. Tippfehler vorbehalten. Abbildung ist Symbolfoto. Mercedes-Benz GLC 300de 4MATIC, GLE 350de 4MATIC, GLA 250e: Kraftstoffverbrauch gewichtet kombiniert: 0,7–2,2 l/100 km; CO2-Emission gewichtet kombiniert: 18–57 g/km; Stromverbrauch gewichtet (kombiniert): 17,4–29,2 kWh/100 km. Ermittelt nach WLTP.

Horst Himler GmbH

Autorisierter Mercedes-Benz Servicepartner für Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge sowie Verkaufsagent für Personenkraftwagen und Transporter, Seite 17 8280 Fürstenfeld, Grazer Straße 23, Tel. 03382/54158-0, Fax 03382/54158-14, www.himler.at


Naturbursche Text & Fotos: Christian Huemer

Der neue Subaru e-Boxer wandelt auf elektrisch verstärkten Rädern in eine neue Autozeit. Vorerst gibt es den neuen Subaru nur als Mild-Hybrid, aber ein vollelektrischer wird folgen. Der Subaru e-Boxer boxt sich als Mild-Hybrid durch die Straßen. Als Mild-Hybrid versteht man eine leichte elektrische Unterstützung des Benzin-Motors. In unserem Fall hat der Subaru einen 2,0 Liter Vierzylinder mit Benzin-Motor und 150 PS unter der Haube. Dazu kommen die rund 17 PS E-Motor und dieser hat eine Energie mit der Subaru rein elektrische 1,6 Kilometer fahren könnte.

Seite 18

Das Mild-Hybrid System hilft dem Forester Sprit zu sparen. Genau, ich meine die Rekuperation, wo man durch Bremsen Energie zurückgewinnen kann. Allerdings weist der Normverbrauch, der mit 6,7 Liter auf 100 Kilometer angegeben ist, eher darauf hin, dass der Motor dennoch ein wenig durstig ist, aber immerhin ist der Normverbrauch um 0,7 Liter niedriger als beim herkömmlichen Forester-Boxer. „Unser bester SUV“ schwärmt Subaru auf seiner website. Es ist definitiv kein schlechtes Auto. Optisch unterscheidet er sich nicht wesentlich von seinen Vorgängern. Aus dem Cockpit gibts Neues zu berichten: Das Infotainmentsystem mit 8,0 Zoll Bildschirm und Smartphone-Anschluss ist neu. Ein wenig irritierend ist der kleine Monitor über dem Infotainment-System. Das Fahren mit dem Subaru e-Forester ist eine angenehme Angelegenheit. Der Subaru ist auf den Autobahnen genauso zu Hause wie im Gelände und, weil er ein verläßlicher Partner in Waldwegen und auf Forststraßen ist, schätzen den Subaru vor allem Jäger und Förster. Der Subaru Forester hat auch sein Allradsystem verbessert. Der Wagen liegt gut auf der Straße, fährt spursicher durch noch so enge Kurven. Mag sein, dass die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 11,8 Sekunden et-


was müde klingt, aber ein Rennauto brauchen Förster oder Waldarbeiter sowieso nicht. Im Innenraum gibt es genug Platz, auch auf den hinteren Sitzen und im Gepäckraum lässt sich noch einiges verstauen. Die Ausstattung ist auf dem neuesten Stand. Neu ist eine Fahrerüberwachung mit Kameras über dem kleinen Display in der Cockpitmitte. Da werden Anzeichen von Müdigkeit des Fahrers erkannt und dann piepst es. Woran die Subaru-Leute noch arbeiten müssen, ist bei der C02-Emmission, selbst der E-Motor kann da nicht verhindern, dass dieser Wert bei rund 125 Gramm pro Kilometer liegt. Das soll die Freude an diesem sympathischen „Förster“ (Forester) nicht mindern. Wer einen verlässlichen, kleineren SUV sucht, ist beim Forester auf alle Fälle gut bedient.

Zur Verfügung gestellt von: Autohaus Kastner Kärntner Straße 90, 8053 Graz www.autohaus-kastner.at

Der kleine Monitor über dem Infotainmentsystem zeigt Informationen wie Ladezustand, Temperatur, Zeit, etc.

Foto: Land Steiermark

⊳ LH Hermann Schützenhöfer, LH-Stv. Anton Lang und LR Hans Seitinger zeigten sich erfreut über den klimafreundlichen Zuwachs

Land Steiermark fährt künftig elektrisch Klimaschutz ist in der Steiermark Querschnittsmaterie. Unter der Koordination des Klimakabinetts wird über alle Ressorts hinweg daran gearbeitet, bestmöglich mit dem Klimawandel und seinen Folgen umzugehen. Eines der großen Ziele dabei: Die klimaneutrale Landesverwaltung. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist der Ausstieg aus fossilen Treibstoffen. Bis 2030 sollen 80 Prozent der Landesflotte elektrisch betrieben sein. Den Startpunkt dafür markierte dieser Tage die erste große Fahrzeuglieferung, die die Mitglieder des steirischen Klima-

kabinetts, LH Hermann Schützenhöfer, LH-Stv. Anton Lang, Klimaschutzlandesrätin Ursula Lackner und LR Hans Seitinger persönlich in Empfang genommen haben. Aus dem Klimafonds finanziert: Jedes Fahrzeug spart 2,8 Tonnen CO2 pro Jahr ein. In einer ersten Tranche wurden im Dezember 16 Fahrzeuge bestellt und durch den Klimafonds finanziert. Die ersten Autos wurden nun ausgeliefert. Im heurigen Jahr ist eine weitere Tranche geplant, um den Fuhrpark Schritt für Schritt umzustellen. Bei einer Laufleistung von durchschnittlich 20.000 Kilometer im Jahr werden so pro Fahrzeug jährlich rund 2,8 Tonnen schädliche CO2-Emissionen eingespart. Zum Einsatz kommen die neuen Fahrzeuge in Dienststellen im ganzen Land, beispielsweise bei den Bezirkshauptmannschaften Fürstenfeld und Murtal. LANDESHAUPTMANN HERMANN SCHÜTZENHÖFER: „Die Umstellung auf Elektro-Landesfahrzeuge ist ein weiterer Schritt in Richtung klimaneutrale Landesverwaltung.“ LANDESHAUPTMANN-STV. ANTON LANG: „Es freut mich sehr, dass wir uns im Klimakabinett gemeinsam zur Anschaffung der E-Autos entschlossen haben.“

Seite 19


Sicherheit, Komfort und höchste Effizienz. Das Volvogefühl vom Autohaus Seidnitzer Fr. Gerstenmayer freut sich über ihren neuen Volvo XC60 T6 Recharge Hybrid

F

ür den Familienbetrieb Seidnitzer stellen qualitativ hochwertige Leistung, perfekter Kunderservice und ein harmonisches Betriebsklima die Faktoren für den Erfolg dar. „Ich lasse mich im Autohaus Seidnitzer beraten, da habe ich vollstes Vertrauen“ ist Claudia Gerstenmayer überzeugt, die sich seit kurzem für den Volvo XC60 T6 Recharge Hybrid entschieden hat und ergänzt, dass das Auto einfach Sicherheit vermittelt und sie so auch ein besseres Gefühl der Umwelt gegenüber hat.

Foto: Volvo

Die Verbundenheit mit den Werten großer Marken, aber auch mit den Menschen sichern eine positive Zukunft ist man im Autohaus Seidnitzer überzeugt .

„Wann immer unsere Kund_Innen uns brauchen, sind wir für sie da“ kann die Philosophie des Unternehmens in Worte gefasst werden und die zahlreichen Stammkunden schwärmen von der Genauigkeit, der Freundlichkeit und, dass die Mitarbeiter_Innen sich immer Zeit nehmen und der Kunde mit Namen angesprochen wird. „Wenn ich zum Autohaus komme, dann höre ich „Grüß Gott, Herr Kulmer“ und das freut mich natürlich!“, erzählt Andreas Kulmer, der sich zuletzt für einen XC60 T8 Twin Engine entschieden hat und absolut

Die Freudlichkeit im Autohaus Seidnitzer und sein neuer Volvo XC80 T8 Twin Engine zaubern Hrn. Kulmer ein Lächeln auf die Lippen. Seite 20


zufrieden ist, denn abgesehen vom extrem angenehmen Fahrgefühl, ist das Auto für alle jagdlichen Gelände tauglich und der Plug In hybrid ist für ihn als großteils Kurzstreckenfahrer, einfach optimal, da er fast alle Strecken elektrisch fährt. Die Leidenschaft für Automobile ist spürbar und springt direkt auf den Kunden über „es ist Fahrspaß pur, das Fahren des V60 T8 Recharge Polestar zaubert dir ein Lächeln ins Gesicht.Volvo vereint da Eleganz mit Qualität und das Gefühl 420 PS „unter dem Hintern zu haben“ist einfach genial, sagt Ing. Markus Kaufmann, MSc und für ihn steht auch außer Frage, dass auch sein nächster Volvo vom Seidnitzer kommen wird, denn „die top Kundenberatung, die top Serviceleistungen und vor allem auch die Menschlichkeit sind nicht zu überbieten“.

Bezahlte Anzeige

Auf Fahrspaß pur im neuen V60 T8 Recharge Polestar freut sich Ing. Markus Kaufmann, MSc

Ihre Karriere als Partner einer

r g ie D ie E n e k s uc h t r a m r ie Ste le n t e . n e u e Ta

un te r w e rbe n J e tz t b e k .c o m /

r mar e - s t e ie ie r e k ar r

Xhesika F., Junior Account Managerin B2B Seite 21


Text & Fotos: Christian Huemer

DOPPEL GÄ N G E R Doppelgänger

Der neue Suzuki Swace ist eigentlich ein Toyota Corolla. Der Kompaktkombi mit Vollhybrid hat sich die besten Tugenden geschnappt. Dazu zählt auch die bewährte Optik mit stufenlosem Getriebe, 122 PS und Elektrounterstützung. Umfangreiche Serienausstattung wie Sitz- und Lenkradheizung, massige Infotainmentsysteme sowie induktive Ladeschale für Smartphones – alles an Bord. Der neue Suzuki Swace hat sich an seinem Doppelgänger, den bewährten Toyota Corolla gütlich gehalten. Weil er schon mal dabei war, hat der Kompaktkombi auch gleich die Technik dazu eingepackt: So findet sich im Doppelgänger neben dem 1,8-Liter-Benzinermotor mit Elektrounterstützung und 122 PS auch das stufenlose CVT-Getriebe wieder. Das harmonische Zusammenspiel bringt es in elf Sekunden auf 180 km/h. Dort wird dann abgeriegelt. Weil Toyota ja als Pionier in der Hybrid-Technik gilt, ist die Wahl hier zuzugreifen nicht die schlechteste und vor allem sehr flott. Denn der Kombi beschleunigt schneller, als man es sich von der Motorisierung erwarten würde. Über eine eigene Taste in der Mittelkonsole kann der Swace auch drei Kilometer rein elektrisch unterwegs sein. Für jene, die es rasanter möchten, hält sich der eigene Sport-Modus parat. Innenraum wie Cockpit sind gediegen, übersichtlich und aufgeräumt. Außerdem gibt der Swace in der Bedienung der Systeme keine Rätsel auf. Das ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich und muss man ihm hoch anrechnen. Seite 22

ECKDATEN SUZUKI SWACE Hybrid Kraftstoffart: Benzin/Elktro Verbrauch: 4,5 l/100km Leistung: 122PS/37kW CO2: 103 g/km Listenpreis: 29.690€

Zur Verfügung gestellt von: Autohaus Hirschmugl Gewerpark Nord 1, 8431 Gralla hirschmugl.co.at


Der ENYAK will auffallen Charakteristisch ist die abfallende Dachlinie

Digitales Cockpit & 13“ Display An den beiden Displays werden u.a. Geschwindigkeit, Navi, Fahrdaten, usw. angezeigt.

Bullige

Text & Fotos: Christian Huemer

N

un ist auch Skoda das Licht aufgegangen: Mit dem Enyag iV läuft das erste Elektroauto der Marke vom Band. Gewichtiges Design, riesige Felgen und der beleuchtete Grill machen nicht nur Eindruck, sondern sorgen auch für Wiedererkennungswert. Gleich einmal zum Höhepunkt der neuen Leuchtdiode made by Skoda: Der Grill. Eine Glasabdeckung gibt den Blick frei auf nicht weniger als 19 vertikale und eine Querstrebe, die von insgesamt 130 LED-Lichtern beleuchtet wird. Fakt ist aber auch, dass dieser „Leuchtturm“ nur in der „Founders Edition“

Leuchtdiode ECKDATEN SKODA ENYAK iV 60 Kraftstoffart: Elektro Verbrauch: 14,4kWh/100km Reichweite: 390km Leistung: 180PS Gesamtgewicht: 2.509kg Listenpreis: 51.450€ Zur Verfügung gestellt von: Autohaus Gleisdorf, Ziegelgasse 6 www.autohaus-gleisdorf.at

mitgeliefert wird und nicht unter Serienmäßiges fällt. Das Heck wird indessen von zweigeteilten Leuchten im 3D-Desing geprägt. Zum Start werden zwei Motorisierungen mit Hinterradantrieb geboten und den Einstieg macht auch gleich der Enyag 60 iV mit 180 PS mit einer Batterie für bis zu 390 Kilometern Reichweite. Darüber angesiedelt ist die Variante 80 iV mit 204 PS, Allrad und versehen mit Sprintqualitäten von 6,2 Sekunden bis 100 km/h. Die Reichweite soll hierbei etwa

bei 460 Kilometern liegen. Sprachlich gesteuert wird der Enyag über „Laura“ oder den zentralen Touchscreen im Cockpit. Das Infotainment ist permanent online, was dazu führt, dass das System immer auf dem neuesten Stand läuft. Neue Materialien, wie Schurwolle sowie Polyester aus recycelten PET-Flaschen verleihen dem Skoda eine nachhaltig grüne Note. Die erwähnte „Founders Edition“ ist im Übrigen auf 1.895 Stück limitiert und zelebriert gleichzeitig das Firmenjubiläum von Skoda. Auserwählte bekommen neben dem Leuchtgrill auch Felgen in 21-Zoll-Ausführung, spezielle Lackfarben mit schwarzen Akzenten und so richtig sportliche Schürzen.

Seite 23


NEUER TREND

MIETE DEIN WUNSCHAUTO Wir werden immer stärker geprägt von Megatrends, wie Neo-Ökologie, Nachhaltigkeit, Gesundheit oder auch Urbanisierung und insofern haben sich auch unsere Werte und Bedürfnisse, aber auch unsere Zielsetzungen stark verändert. War es früher klar, dass nach der bestandenen Führerscheinprüfung sofort ein Auto gekauft wird, so werden heute Kaufentscheidungen hinterfragt und wir möchten in unserem Tun und Handeln so flexibel wie möglich bleiben und uns auch von alten Konsumzwängen befreien. Genau hier setzt das Angebot mietedeinauto.at von Vogl&Co in Form der Kurzzeit- oder Langzeitmiete an. Die Vorteile dieses Angebotes liegen klar auf der Hand: Sie möchten ein Auto ganz nach Ihren Vorstellungen – thermisch, hybrid oder elektrisch – nutzen können, ohne es kaufen zu müssen? In den All-inklusive Angeboten sind alle Service-Wartungs- und Versicherungskosten enthalten, etwaige Reparaturen, Reifen- und Räderwechsel, sowie Serviceleistungen werden, wenn sie nötig sind, gemacht, ohne dass Ihnen zusätzliche Kosten entstehen. Durch die 6 monatige Bindung bei allen Langzeitmietpaketen können Sie in Ruhe ausprobieren, was am besten zu Ihnen und Ihrem Lebensstil passt – Fahrzeug, Farbe, Ausstattung, Schaltung, PS oder Antrieb und

Seite 24

sollten Sie sich doch in Ihr gemietetes Auto verlieben, so können Sie dieses leicht zum Kaufauto machen. Eine noch flexiblere Möglichkeit stellt die Kurzzeitmiete ab €60,-/Tag (für das Modell Fiat 500 Cabrio ) oder € 290,-/Woche dar, denn auch hier ist im Mietpreis alles inkludiert, auch die Autobahnvignette für Österreich. Exklusive ist natürlich der Treibstoff oder der Strom. Sie haben 1.000 Freikilometer (für zusätzliche Kilometer werden € 0,49 verrechnet), die Sie für alle Fahrten innerhalb fast aller EU-Länder nutzen können. Auch die Abwicklung der Miete ist rasch und unkompliziert gehalten: Alle Mietobjekte sind sowohl von Privatpersonen ( gültiger Führerschein und vollendetes 21.Lebensjahr) als auch von Unternehmen mietbar. Als Neukunde registriere ich mich einmalig auf Glide-Mobility und nach der Bonitätsüberprüfung der Kreditkarte kann das Wunschauto mittels der App „Glide-Mobility“ gebucht werden. Für maximal 30 Tage können Sie, ohne Sorgen, mit Ihrem Wunschmodell durch die Gegend brausen.

MEHR INFOS: mietedeinauto.at & auf www.vogl-auto.at Vogl&Co - 14x in der Steiermark


Ihr Partner für Elektromobilität Gerade in diesen Tagen achten wir ganz besonders auf unsere Gesundheit, nehmen Rücksicht auf unsere Mitmenschen und gehen bewusst mit Ressourcen um. Was das alles mit Elektromobilität zu tun hat? Einiges - denn damit sorgen wir für eine bessere Luftqualität, vermeiden Lärm und verwenden erneuerbare Energie. Eines der Ziele der Energie Graz ist es, Elektromobilität immer alltagstauglicher zu gestalten, um dadurch den Umstieg auf die umweltfreundlicheren e-Fahrzeuge zu erleichtern.

Laden Sie österreichweit zum Energie Graz-Tarif, ohne Zusatz- oder Roaminggebühren bei unseren Kooperationspartnern: • • • • •

Bundesverband Elektromobilität Österreich Smatrics da emobil ÖAMTC Wels Strom

Haben Sie noch keine Ladekarte? Unter www.energie-graz.at/elektromobilitaet können Sie diese ganz einfach bestellen.

Dies gelingt unter anderem durch den ständigen Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie die Entwicklung von passgenauen Angeboten für Elektromobilitätsnutzer und Geschäftspartner. Dabei übernimmt die Energie Graz Verantwortung für eine nachhaltige Energiewende in Graz und unterstützt die Klimaziele der EU, des Bundes, des Landes Steiermark sowie der Stadt Graz. Österreichweit laden mit nur einer Karte Mit der Energie Graz-Ladekarte laden Sie an rund 5.000 Ladepunkten in ganz Österreich. Das schafft maximale Flexibilität. Sie laden damit österreichweit im größten Ladenetz, CO2-neutral und bargeldlos. Innovative Forschungsprojekte Eines der aktuell vier Forschungsprojekte im Bereich e-Mobilität, bei denen die Energie Graz beteiligt ist, nennt sich „AC/ DC – Automatic Charging/Dynamic Charging“. Dabei wird über drei Jahre hinweg ein ganzheitliches Lade-, Last- und Fuhrparkmanagement in Verbindung mit automatisierten Laderobotern inkl. Buchungsplattform und Integration einer Photovoltaikanlage entwickelt. mobiles Graz Fahrerinnen und Fahrer von Elektrofahrzeugen haben es gut in der steirischen Landeshauptstadt, denn das Ladenetz wird ständig erweitert! Die Energie Graz betreibt bereits rund 120 Ladepunkte, für öffentliches Laden, (e-)Carsharing oder exklusiv für e-Taxis, und ist Partner von tim, der Mobilitätsinitiative der Stadt Graz und der Holding Graz. An all diesen Ladestationen laden Fahrerinnen und Fahrer von Elektrofahrzeugen 100 Prozent regional produzierten Naturstrom. WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN AUF: www.energie-graz.at/elektromobilitaet und in diesem Video am YouTube-Kanal der Energie Graz.

Seite 25


NTERVIE

Im Gespräch mit Herrn Mag. Josef Neuhold, Leiter E-Mobilität bei der Energie Graz. Welche Schwerpunkte setzt sich die Energie Graz im Bereich Elektromobilität? Die Energie Graz beschäftigt sich – schon außerordentlich früh - seit über zehn Jahren mit dem Thema Elektromobilität. Im Mittelpunkt unserer Tätigkeiten steht der Aufbau von (halb-)öffentlicher Ladeinfrastruktur im Raum Graz bzw. übergeordnet: in der Ermöglichung von „Laden für E-Fahrzeuge“. Um der Vorreiterrolle gerecht zu werden, wurde zugleich der eigene Fuhrpark zum Großteil bereits auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umgestellt. Darüber hinaus waren und sind wir einer der österreichweiten Pioniere bei der Elektrifizierung der Taxis. Wir errichten und betreiben die dafür notwendige Ladeinfrastruktur. Die Energie Graz leistet damit einen ganz wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung des Verkehrs, der Verbesserung der Lebensqualität in Graz und in weiterer Folge zur Erreichung der Klimaschutzziele. Welche nennenswerten Entwicklungen gab es dabei in den letzten Jahren? Mittlerweile sind auf Österreichs Straßen nahezu 50.000 Elektrofahrzeuge unterwegs. Im März 2021 war jedes zehnte, neu zugelassene, Fahrzeug ein Elektrofahrzeug. Es ist nun kein Trend mehr, sondern wir befinden uns mitten in der Transformation der Fahrzeugantriebe. Dies liegt vor allem daran, dass sich die Fahrzeuge in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt haben und die Auswahl stetig steigt. Die Auslöser dafür waren sicherlich die Pariser Klimaschutzabkommen und der damit einhergehende Umstieg volumenbasierter Fahrzeughersteller auf den E-Antrieb. Die Akkukapazität

Seite 26

hat sich zudem enorm verbessert und somit hat ein durchschnittliches Elektroauto mittlerweile eine Reichweite von echten 300 bis 400 Kilometer. Ein Pendler kann damit eine Woche – sicher und bequem - ohne Zwischenladen unterwegs sein. Auch die Ladeleistung ist gestiegen. Somit kann auf längeren Reisen in kürzerer Zeit geladen werden. Mit der Einführung der Energie Graz-Ladekarte und Lade-App steht unseren Kunden seit 2018 der Zugang zum größten Ladenetz Österreichs zur Verfügung. Wir arbeiten auch ständig daran es zu erweitern. Neu hinzugekommen sind kürzlich die Ladepunkte des ÖAMTC. Wir haben uns 2014

MAG. JOSEF NEUHOLD Leiter E-Mobilität Energie Graz mit weiteren Unternehmen aus der Energiewirtschaft zum Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ) zusammengeschlossen, gemeinsam haben wir viel bewegt. Um diese Zusammenarbeit weiter zu intensivieren wurde Anfang April die „E-VO eMobility“ gegründet. Deren Aufgaben bestehen vor allem darin, das Laden für Kunden zukünftig noch sicherer und bequemer zu gestalten. Wir sind überzeugt, dass es diesen unternehmensübergreifenden Ansatz braucht, um optimale Lösungen anbieten zu können.

Wie sehen Sie als Experte die Zukunft der Elektromobilität? Bezogen auf den Energieverbrauch gelten Elektrofahrzeuge im Vergleich zu herkömmlich betriebenen Fahrzeugen als deutlich effizienter. So benötigen konventionelle Fahrzeuge rd. viermal so viel Energie für das Zurücklegen derselben Wegstrecke. Elektromobilität liefert damit einen bedeutenden Beitrag zur Reduzierung unseres Energieverbrauchs und zur Erreichung der Klimaschutzziele. Ganz besonders trifft dies für den städtischen Bereich zu. Durch die Vorgaben der EU (Pariser Klimaschutzabkommen) steigt die Modellvielfalt der Autohersteller und Produktionszahlen, daher werden die Kosten (vor allem der Batterie) weiter sinken. Bereits heute müssen Elektrofahrzeuge den Kostenvergleich mit konventionellen Fahrzeugen nicht mehr scheuen. Durch den günstigeren Betrieb (rd. 4 EUR/100 km bei Heimladung) und geringere Wartungskosten ist der laufende Betrieb sogar günstiger. Elektromobilität wird somit für alle möglich sein. Was möchten Sie unseren Leserinnen und Lesern noch gerne zu diesem Thema sagen? Neben den Umwelteffekten und Kosteneinsparungen ist das Fahren eines Elektrofahrzeugs ein wirkliches, gesteigertes (Fahr-) Vergnügen. Einerseits gleitet man – nahezu still - durch den Verkehr und andererseits ist der Fahrspaß durch das sehr hohe Drehmoment und starke Beschleunigung immer wieder eine Freude. Viele Entwicklungen werden das Fahren und Laden zukünftig noch leichter und bequemer machen, und auch die Digitalisierung wird noch viel stärker in den Autos ankommen. In jeglicher Hinsicht wird sich die Mobilität sehr stark verändern.


ARTEN VON

E-FAHRZEUGEN Geht es Ihnen auch so, dass Sie sich leicht überfordert fühlen von den Fachausdrücken,der E-Mobilität den Antrieb betreffend? Ein BEV oder doch ein PHEV oder einfach ein REX/REEV -Wie bitte? Wir erklären Ihnen die unterschiedlichen Fachausdrücke, was damit gemeint ist und helfen Ihnen bei der Entscheidung, welches E-Fahrzeug für Ihre Bedürfnisse das passende sein könnte.

BEV (BATTERY ELECTRIC VEHICLE) E-Fahrzeuge, die ausschließlich durch Batterien angetrieben werden.

HEV (HYBRID) Der Elektro-Antrieb erhöht den Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors. Die Batterie wird ausschließlich mit rückgewonnener Bremsenergie geladen.

E-AUTO PHEV (PLUG-IN-HYBRID): Kann zusätzlich am Stromnetz geladen werden. Die höhere Akku-Kapazität ermöglicht bis zu 60 km rein elektrischen Antrieb, was zur Emissions-Entlastung in Ballungsgebieten führt.

REX / REEV (RANGE EXTENDER) Ein Verbrennungsmotor dient als „Reichweitenverlängerer“ und versorgt den Akku während der Fahrt über einen Generator mit Strom. Mit steigender Reichweite der Akkus verliert diese Brückentechnologie an Bedeutung.

FCEV (FUEL CELL ELECTRIC VEHICLE) Fahrzeuge mit Brennstoffzelle werden ebenfalls von einem E-Motor angetrieben, nutzen als Energiequelle jedoch Wasserstoff, der in der Brennstoffzelle mit Sauerstoff reagiert und dabei Strom erzeugt. Noch sind die Kosten recht hoch, das Marktangebot an Fahrzeugen bescheiden, und beim Wirkungsgrad ist noch Luft nach oben. Fünf Orte in Österreich verfügen derzeit über Wasserstofftankstellen. Seite 28


Rendiert sich die ­Invest­ition in E-Mobilität auch für Unternehmen?

zellenfahrzeuge werden mit € 4.000,-, Plug-In-Hybride und Fahrzeuge mit Range Extender (ausgenommen Hybride mit Dieselmotoren) mit € 2.000,- gefördert. Leichte elektro-Nutzfahrzeuge über 2,5t HzG mit € 12.500,-, E-busse mit weniger oder gleich 5t HzG mit € 52.000,und Transporträder mit oder ohne E-Antrieb mit über 80kg Ladegewicht mit € 1.000,Für alle Fragen zu Bundesförderungen steht das Serviceteam E-Mobilität der Kommunalkredit Public Consulting e-mobilitaet@kommunalkredit.at oder 01-31 6 31747 zur Verfügung.

Foto: Ford

Ja, durchaus, denn trotz des höheren Anschaffungspreises ist ein batteriebetriebener PKW oder Kleintransporter in fünf Jahren zumeist günstiger als konventionell betriebene Fahrzeuge und dank diverser Förderungen amortisieren sich die Mehrkosten bei der Anschaffung noch weitaus schneller. Allein durch den Wegfall der NoVA, erspart man sich einiges und bis zu einem Kaufpreis von 40.000 Euro brutto ist zur Gänze vorsteuerabzugsberechtigt. Elektrofahrzeuge sind von der motorbezogenen Versicherungssteuer befreit und für privat genutzte Firmenfahrzeuge fällt kein Sachbezug an, der die Lohnnebenkosten erhöht. Die Förderungen des Bundes für betriebliche Mobilität umfassen alle PKW,Lkw sowie zweispurige Fahrzeuge mit Batteriebetrieb oder Brennstoffzelle, eine Voraussetzung, um eine Förderung des Bundes zu erhalten ist der Nachweis, dass die Fahrzeuge mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden und der Brutto-Listen-Preis € 60.000,00 nicht überschreitet. Elektro-und Brennstoff-

AUFLADEN UND LOSFAHREN Der Ford Explorer Plug-in-Hybrid

Der neue Ford Explorer Plug-in-Hybrid vereinigt Fords leistungsstarken 3.0l Ecoboost-Benzinmotor mit modernster Elektrotechnologie. Diese Kombination sorgt für eine effiziente Leistung gepaart mit einer größeren Reichweite für lange Strecken. Die Batterie des neuen Ford Explorer Plug-in Hybrid lässt sich einfach über eine normale Haushaltssteckdose, eine Wallbox oder an einer öffentlichen Ladestation aufladen. Das Fahren im reinen Elektrobetrieb bietet maximale Laufruhe und Komfort auf der Straße. Sein elegantes und ansprechendes Design mit durchdachten Details sorgt für einen einzigartigen Auftritt, der geräumige Innenraum bietet Platz für bis zu 7 Personen und mit dem intelligenten Allradantrieb ist man praktisch für jedes Abenteuer gerüstet. Besuchen Sie uns im Autohaus Strauss St. Michael. Ford Verkaufsberater Armin Bauer und Daniel Pausch beraten gerne.

AUTOHAUS STRAUSS Güssinger Straße 240 7535 St. Michael Tel: 03327 2200 www.strauss-autohaus.at Seite 29


Foto: Holding Graz | Foto Fischer

v.l.: CEO Wolfgang Malik, Vorstandsdirektor (Mobilität & Freizeit) Mark Perz, Bürgermeister Siegfried Nagl

Holding Graz

Tatkräftige Beiträge zum Erreichen der Klimaziele Klimaschutz, Umweltbewusstsein und die Verbesserung der Luftgüte, all das sind große Herausforderungen, gerade im urbanen Raum. Die Holding Graz setzt hier bereits seit Jahren klare Zeichen: Mit dem europaweit einzigartigen Projekt „tim“, einem modernen, kundenfreundlichen und zukunftsweisenden Mobilitätsangebot wird seit 2016 Erfolgsgeschichte geschrieben – am 7. Mai wurde bereits der 11. Standort, am belebten Griesplatz, eröffnet, an dem 2 elektrisch betriebene tim-Carsharing-Autos inklusive Ladeinfrastruktur, zwei fossil betriebene Fahrzeuge, 1 Mietauto für längere Fahrten, Fahrradabstellplätze sowie 2 Stellplätze für öffentliche Ladesäulen für das Laden von privaten Autos, locken. Bürgermeister Nagl und Verkehrsstadträtin Kahr sind sich einig, dass „tim“ ein zukunftsweisendes und um-

Seite 30

weltfreundliches Mobiliätsangebot für den urbanen Raum ist, welches sehr gut angenommen und deshalb auch weiter ausgebaut werden wird“. Aktuell stehen den Kund_Innen 65 Car-Sharing-Autos inklusive Mietwagen zur Verfügung, ein weiterer Standort folgt im Herbst in Reininghaus. Mit dem Forschungsprojekt „Move2zero“ werden ab 2023 beim öffentlichen Verkehr 7 Batterie- und 7 Brennstoffbetriebene Busse starten, mit dem Ziel, den öffentlichen Verkehr Zug um Zug auf zero emission umzustellen. Ein weiteres Top-Angebot der Holding Graz betrifft die innovative Aktion der „Jahreskarte Graz“, mit deren Erwerb oder Verlängerung die Kund_Innen weitere Vorteile genießen, wie den Erhalt von € 20,- Graz-Gutscheinen, das Entfallen der „tim“- Gebühr und die einmalige Einschreibegebühr (im multimodalen Premium Paket), sowie die kostenlose Nutzung eines Carsharing-Autos für entweder 1x8 Stunden oder 2x4 Stunden. Mit „tim“ und den Angeboten im öffentlichen Verkehr werden nicht nur enorme Mengen an CO2 Emissionen eingespart, sondern die Stadt Graz um ein großes Stück umwelt- und lebensfreundlicher gestaltet.


ersten Abendstunden. Für E-AutofahrerInnen hätte das zusätzlich den Vorteil, daß sie günstiger laden könnten. Und für den Netzbetreiber führt dies zu einer Entlastung des Stromnetzes. „Es braucht smarte und nachhaltige Mobilitätskonzepte, um Elektromobilität in das Energiesystem von morgen zu integrieren“, erläutert EVN-Experte Wolfgang Vitovec.

Das E-Auto als Stromspeicher Damit das Stromnetz stabil bleibt, müssen die Erzeugung und der Verbrauch immer im Gleichgewicht sein. Gerade in Zeiten volatiler Stromerzeugung aus Wind und Sonne, gewinnt der Verbrauch immer mehr an Bedeutung. Hier kommt intelligente Elektromobilität ins Spiel. Forschungsprojekt Car2Flex Die Idee des Forschungsprojekts„Car2Flex“ ist es, das Laden eines E-Auto auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, an dem ausreichend Strom zur Verfügung steht. Also eher in der Nacht und nicht während der

Die E-Auto-Batterie als Speicher Etwas komplexer wird es, wenn man die E-Autobatterie als Speicher nutzen und bei Bedarf auch entladen möchte. „Auch wenn die Stecker und Batterien in den modernen E-Autos für diese Zwecke noch selten geeignet sind, werden wir dieses Szenario in unserem Projekt untersuchen“, berichtet Vitovec. Mehr Informationen über das EVN-Forschungsprojekt Car2Flex lesen Sie hier. Intelligentes Laden Um sich diesen Szenarien anzunähern, hat sich im Rahmen des Innovationslabors Green Energy Lab unter der Leitung der TU Wien, ein Konsortium aus mehreren Partnern gebildet: Technologieunternehmen, Energieversorger und Netzbetreiber, potenzielle Anwender und Forschungsinstitutionen.

IONIQ 5 ab Spätsommer 2021 bei Ihrem Hyundai-Partner!

E klar!

E-Mobilität, e klar – Hyundai.

Entdecken Sie E-Mobilität auf höchstem Niveau, denn Hyundai macht sie alltagstauglich, preislich attraktiv und sofort verfügbar. Lernen Sie die E-Modelle näher kennen und profitieren Sie jetzt zusätzlich von bis zu € 3.000,–* staatlichen Bonus für bereits attraktive Preise.

IONIQ Elektro ab € 29.990,–*

KONA Elektro ab € 33.080,–*

Gleich informieren und testen: hyundai.at/elektroautos

HÄNDLER LOGO

Hirschmugl Ges.m.b.H & Co. KG Gewerbepark Nord 1 8431 Gralla 03452 84438 / hirschmugl.hyundai.at / office@hirschmugl.eu

IONIQ Elektro: Stromverbrauch: 13,8 kWh / 100 km, Elektrische Reichweite nach WLTP: 311 km. KONA Elektro: 39,2 kWh Batterie: Stromverbrauch: 15,4 kWh / 100 km, elektrische Reichweite nach WLTP: bis zu 484 km (64 kWh Batterie). IONIQ Elektro: € 4.700,– Preisvorteil bereits berücksichtigt (bestehend aus € 2.400,– E-Mobilitätsprämie und € 2.300,– Hyundai Aktionsbonus). Hyundai Aktionsbonus nur gültig für IONIQ Elektro Level 3 [I1E30]. KONA Elektro: € 6.200,– Preisvorteil bereits berücksichtigt (bestehend aus € 2.400,– E-Mobilitätsprämie und € 3.800,– Hyundai Aktionsbonus). Hyundai Aktionsbonus nur gültig für KONA Elektro Smart Line 39,2 kWh / [K1ES1]. Nähere Details unter www.umweltfoerderung.at. * Preise/Aktion gültig solange der Vorrat reicht bzw. bis auf Widerruf bei allen teilnehmenden Hyundai-Partnern, inkl. Hersteller- und Händlerbeteiligung. E-Mobilitätsbonus gültig für E-PKW mit reinem Elektroantrieb (BEV). Nähere Infos bei Ihrem Hyundai Partner. Symbolabbildungen. Satz- und Druckfehler vorbehalten.


SCHNELL, SICHER UND EFFIZIENT

Foto: AdobeStock | petovarga

die Wallbox für zu Hause

Text: Esther Unterweger

Aktuell dominieren auf dem Markt 11kW und 22kW Wallboxen. Der größte Pluspunkt einer 22kW Box ist die kurze 90-minütige Ladezeit Ihres E-Fahrzeuges. Beachten Sie hierbei, dass eine Genehmigung Ihres Netzbetreibers (nicht Stromanbieters) vor der Installation Ihrer Wallbox einzuholen ist. Der Netzbetreiber ist gesetzlich dazu verpflichtet, sich innerhalb von 2 Monaten zu Ihrem Antrag zu äußern. Eine Ablehnung solch einer Genehmigung heißt nicht, dass eine Installation ausgeschlossen ist, sondern, dass ein Teil des Stromnetzes zu schwach für Ihre Anlage ist und verstärkt werden muss (Sicherungen, Leitungen, bauliche Veränderungen etc.). Etwaige Kosten trägt der Endverbraucher. Als Alternative bietet sich eine 11kW Wallbox an, die lediglich eine Meldung bei Ihrem Netzbetreiber erfordert, die Ladezeit Ihres E-Fahrzeuges dagegen auf ca. 3 Stunden erhöht. Seite 32

Foto: Peter Jukel

Der Kauf einer Wallbox zum Laden Ihres Elektro-Fahrzeuges oder für ihren Plug-In-Hybrid für zu Hause/ Arbeitsplatz hat mehrere Vorteile. Eine herkömmliche Haushaltssteckdose kann bei längerem Gebrauch leicht überlasten, und öffentliche Ladestationen können belegt sein – die Wallbox bietet hier schnelles und vor allem sicheres Laden. Die Wallbox ermöglicht Ihnen zudem völlige Kostenkontrolle. In Verbindung mit einer PV-Anlage können so auch Sie Teil der Mobilitäts- und Energiewende werden.

Schnelles und sicheres Laden mit der Wallbox


Vor dem Kauf einer ­Wallbox sind noch einige Punkte zu bedenken Die Angebotsbreite reicht von 3,7kW bis 22kW Wallboxen. Für alle Boxen, deren Leistung 12kW überschreitet, ist eine Genehmigung bei Ihrem Netzbetreiber vor der Installation einzuholen. Eine Meldepflicht besteht für alle Wallboxen mit niedrigerer Leistung. Beachten Sie zudem, dass die Ladeleistung zu Ihrem Elektrofahrzeug passen muss. Empfohlen sind Geräte von Herstellern, die von führenden Autoerzeugern gelistet sind - sparen Sie somit nicht an der falschen Stelle. Schutzeinrichtungen sollten im Kaufpreis inkludiert sein (z.B. Fehlerstromschutzschalter), da ein Nachrüsten kostenintensiv werden kann. Informieren Sie sich ob Ihnen ein kompetenter Kundendienst zur Seite steht, da Störungen und Notfälle immer auftreten können. Viele Wallboxen verfügen über ein fest montiertes Ladekabel. Dieses bietet zwar Komfort, achten Sie jedoch auf die Kompatibilität des integrierten Steckers mit Ihrem Fahrzeug. Der Typ-2 Stecker ist EU weit der am häufigsten verwendete. Denken Sie außerdem an mögliche Zusatzfunktionen, wie etwa ein Lastmanagementsystem (Laden mehrerer Fahrzeuge gleichzeitig), etwaige Zugangsberechtigungen oder das Laden mit PV-Strom. Wallboxen haben abhängig vom Hersteller unterschiedliche Preise, kalkulieren Sie daher Kaufpreis, Montage und Abnahme des Systems durch Fachpersonal mit in Ihre Kosten-Nutzen-Rechnung. Förderungen von Land und Bund können hierbei Ihre Kosten erheblich senken. Haben Sie sich für eine Wallbox entschieden, empfiehlt sich eine Installation an einem Wind und Wetter geschützten Ort, wie in der Garage oder dem Carport. Da beim Anschließen mit Starkstrom gearbeitet wird, sollten zu Ihrer Sicherheit Fachleute herangezogen werden. HINWEIS: Bitte beachen Sie, dass eine Wallbox unter Umständen eine Risikoerhöung in der Eigenheimversicherung nach §23 VersVG bedeutet. Melden Sie Ihre Wallbox sicherheitshalber Ihrem Versicherungsunternehmen.

Die Kälte kriegt meinen Strom nicht! Im Winter brauchen die Elektroautos schon mal mehr Strom. Aber mit ein paar praktischen Tipps kann der Energieverbrauch auch bei klirrender Kälte erheblich optimiert werden. Fakt ist, dass bei niedrigen Temperaturen und Kälte der Widerstand in den Batterien von Elektrofahrzeugen zunimmt und dadurch der Verbrauch steigt. Laut Statistiken kann sich die Reichweite von E-Autos bei winterlichen Bedingungen um bis zu 30 Prozent verringern. Aber das Elektro-Fahrzeug hat im Winter auch Vorteile. Da die Heizung nämlich elektrisch erfolgt und nicht über die Abwärme des Verbrennungsmotors kommt hier die Wärme ins Gebläse, ohne vorher eine Aufwärmphase durchlaufen zu müssen. Ebenfalls zeigen zahlreiche Testungen, dass bei einem E-Auto auch im Stau und eisigen Temperaturen die Heizung problemlos mehrere Stunden läuft. Für die Kombination von Stau und Kälte kann man sich aber mit ein paar praktischen Tipps gut rüsten: So empfiehlt es sich etwa, die Innenraumtemperatur etwas niedriger einzustellen und über die sparsamere Heizung zu profitieren. Ebenfalls sollte die Heizung auf Umluft gestellt werden, da das System weniger Energie benötigt. Unnötiger Verbrauch wie etwa Front- sowie Heckscheibenheizung, Scheibenwischer, Abblendlicht und Standbeleuchtung sollten deaktiviert werden. Oftmals kann durch die Hersteller-App auch ein Vorheizen des Autos bereits in der Garage vorgenommen werden. Ebenso bieten einige Produzenten optional Wärmepumpen an, die im Winter die Reichweite erheblich unterstützen können. Zudem findet sich bei manchen Modellen auch eine Sparfunktion in der Heizung mit an Bord, bei der in erster Linie der Fahrerplatz beheizt wird.

Seite 33


Foto: niu

E-MOBILITÄT

Die zukunftsfähige Art der Fortbewegung

Ein breit aufgestelltes Sortiment an E-Mopeds, E-Rollern und E-Scootern zum Testen, Mieten oder Kaufen bietet Weichberger und die Auswahl an Top-Marken kann sich sehen lassen: E-Roller und E-Mopeds der Marke NIU, E-Scooter der Marke Ninebot by Segway und dazu noch ein umfangreiches E-Bike Angebot der Marke KTM bike industries (in der Filiale Deutschlandsberg) lädt direkt dazu ein auf E-Mobilität umzusteigen oder die Stadt und das Umland mit einem der E-Roller-Modelle von NIU (U-Pro, M-Pro, N-Sport oder NGT) zu erkunden. TESTEN ODER MIETEN bevor ich mich zum Kauf entscheide, ist durchaus sehr beliebt und dazu noch sehr einfach in der Abwicklung: Anrufen, Termin vereinbaren, Personalausweis und Führerschein (für E-Roller) mitbringen, Modell

Egal ob E-Bike, Elektro-Scooter oder E-Roller - Weichberger bietet ein umfangreiches Angebot an Elektro-Mobilitäts-Produkten Seite 34


wählen und losfahren: ½ Tag für € 15,50, 1 Wochenende um € 60,80 oder gleich eine ganze Woche für € 163,80 e-mobil genießen. Gezahlt wird bei der Rückgabe. Alle Modelle sind mit GPS-Tracking-System (Technologie der Marke NIU) ausgestattet und es steht auch eine eigene APP zum Downloaden für das Handy zur Verfügung, wo alle technischen Details, wie Kilometer, Verbrauch, etc. überprüft werden kann. Dass E-Mobilität als Trend in der breiten Bevölkerung angekommen ist, spiegelt auch der Zuwachs an Nachfrage und Verkauf im vergangenen Jahr wider und das Interesse ist nach wie vor sehr hoch – das freut natürlich nicht zuletzt auch die Umwelt.

Experte Manfred Löwenstein mit den trendigen E-mopeds von NIU

Kontaktinfo: www.weichberger.at 8x in der Steiermark und 13 weitere Standorte in Niederösterreich, Oberösterreich und Wien

E-MOBILITÄT

22 x in Österreich . www.weichberger.at

Weichberger - Ihr Partner REIFEN . FELGEN . SERVICE . FAHRRAD . WORK.BIKE . E-MOBILITÄT

WORKBIKE. UND ALLES LÄUFT BESSER Seite 35


Schnittiger Flitzer Idealer Begleiter im urbanen Raum. Text: Silke Strasser Fotos: Christian Huemer

Der NIU MQi GT Elektroroller im Test Der 70 PS starke Elektroroller, eines der Top-Modelle der Marke NIU, hält, was er verspricht! Unterwegs in der City, beweist das 2020 meistverkaufte elektrische Leichtkraftrad seine sehr gute Alltagstauglichkeit und liefert insgesamt eine sehr gute Leistung ab, wie ADAC in seiner Bewertung schreibt. Mit seinem modernen, ergonomischen Design, der durchdachten Technik, der

Die Lithium-Ionen-Revolution Unglaublich leicht. Akku mit hoher Reichweite. Die NIU MQI GT oder MQI Serie verwendet die modernsten Lithium-Ionen-Akkus mit Panasonic-Zellen. Mit einem Gewicht von nur 10 kg kann das Akkupack auch leicht nach Hause oder ins Büro mitgenommen und dort geladen werden. Das 29 Ah-Akkupack wird in 6 Stunden komplett geladen und bietet eine Reichweite von bis zu 50-70 Kilometern, also die Strecke, die ein typischer Stadtfahrer in 4 Tagen zurücklegt. Seite 36

NIU ist mit der zur Zeit besten Fahrzeug-App, die es am Markt gibt, ausgestattet, zwei Akkus und einem guten Antrieb, überzeugt der Elektroroller im Test klar. Zusammen mit einer guten Reichweite und einem attraktiven Preis, ist der NIU MQi GT der perfekte Partner für den urbanen Raum. Also am besten gleich einmal zum Händler des Vertrauens gehen, testen, oder einen Tag mieten und selbst die Vorzüge der Elektromobilität genießen lernen! Mehr Informationen auf: ksr-group.com/de oder https://www.niu.com/at/product/mqi-gt


KEINE AUSREDEN MEHR

E-BIKES FÜR ALLE ALTERS­KLASSEN DER GESUNDHEIT ZU LIEBE

Wurden E-Bikes bislang augenzwinkernd der rüstigen Rentnergeneration zugerechnet, so entpuppen sie sich immer mehr und mehr als großartige Möglichkeit, die persönliche Fortbewegung ein wenig komfortabler zu machen und dennoch fit zu bleiben oder auch zu werden. Unglaublich, aber fast jedes dritte heute verkaufte Fahrrad ist mittlerweile ein E-Bike: Suchen heute Menscher aller Altersklassen einen Einstieg in die Fahrradmobilität, so greifen sie sehr gerne auf Pedelecs zurück und das freut sowohl die Fahrradbranche als auch Gesundheitspolitiker gleichermaßen. Gleichzeitig hat es auch noch positive Auswirkungen auf die Umwelt und nicht zuletzt vor allem auf den KFZ-Verkehr. Laut einer norwegischen Studie des Instituts für Transportökonomie sind E-Bike-Besitzer erheblich häufiger und auch doppelt so weit am Tag mit dem Rad unterwegs, dies bestätigen auch Studien des Instituts für Sportmedizin der Medizinischen Hochschule in Hannover. E-Bikes lassen die Benutzer ihre körperliche Leistungsfähigkeit auf angenehme Art und Weise steigern und der gesundheitsfördernde Effekt ist ebenso gut wie bei der Nutzung klassischer Fahrräder. Um die Zahl von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO zumindest wöchentlich 150 Minuten moderate sportliche Aktivität – nun, mit einem E-Bike kann diese Gesundheitsvorgabe bequem umgesetzt werden.

Es gibt noch weitere gute Argumente für die Anschaffung eines E-Bikes, denn Pedelecs-Nutzer senken ihr „biologisches Alter“ um durchschnittlich 15 Jahre, sie stärken ihr Immunsystem, verbessern die Funktion der Atemwege, fördern ihre Schlafqualität, reduzieren ihren Stress, verbrennen Kalorien, schützen ihre Gelenke und vieles mehr. Wichtig beim Radfahren ist jedoch auch, um etwaigen Beschwerden, wie Schulterschmerzen, Knieschmerzen oder einem Karpaltunnelsyndrom, welche durch eine falsche Einstellung der Kontaktpunkte hervorgerufen werden können, von Anfang an gut vorzubeugen, dass das gewählte E-Bike auch an den eigenen Körper durch einen Professionisten angepasst wird, denn kein Körper gleicht dem anderen und so ist es wichtig das Zusammenspiel der Kontaktpunkte Sattel, Lenker und Pedale individuell anzupassen. Der Fahrradhändler Ihres Vertrauens berät Sie sicher sehr gerne und wird mit Ihnen gemeinsam ein für Sie passendes E-Bike finden. Fazit: E-Bike kaufen (Tipp, es gibt auch Förderungen für die Anschaffung), auf den eigenen Körper individuell anpassen lassen und dann einfach losradeln, sich etwas Gutes tun, Spaß haben und sich an den positiven Effekten erfreuen!

Seite 37


Bauer`s E-Bike GmbH Der Spezialist in Sachen E-Bikes goes Franchising

TEXT & FOTOS: BAUER’S E-BIKE GMBH

Bauer‘s E-Bike - ein Familienunternehmen

Das größte E-Bike-Center Österreichs, mit den europäischen Top-Marken der Branche und der Eigenmarke BauerBikes, bietet als Familienunternehmen nicht nur Qualität, Zuverlässigkeit, ein top Preis-Leistungsverhältnis und ein großes Sortiment an E-Bikes, sondern bietet seinen Kunden auch ein erstklassiges Service, Zeit für ausführliche Beratung und legt großen Wert darauf, dass der Kunde sich wohlfühlt. Während die Branche über Lieferengpässe, bedingt durch Covid-19 klagt und Fahrradhändler vielerorts ausverkauft sind, findet der interessierte Kunde bei Gerhard Bauer Modelle der Marken Flyer, Husqvarna Bicycles, Raymon, Kettler, Corratec und natürlich die BauerBikes

in großer Menge und kann quasi „aus dem Vollen schöpfen“. Ein Highlight ist auf jeden Fall das brandneue Franchising-System: Unter dem Motto „Werden auch Sie Teil der E-Bike-Franchise-Community und starten Sie das BauerBikes Verkaufsund Servicecenter in Ihrer Region“ bietet das Unternehmen ein in seiner Art einzigartiges Franchising-System für Fahrradhändler, Auto-

Seite 38


renden Markenherstellern zentral beliefert. Ein weiteres Highlight, auf welches mit Spannung gewartet werden darf, ist die Präsentation des neuen Modells der „hauseigene Marke“ ­BauerBikes, welches im Juni sowie im September 2021 offiziell vorgestellt wird, jedoch darf bereits verraten werden, dass es sich dabei um eine Weltneuheit in Sachen E-Bike-Technologie handelt.

Bauer´s E-Bike GmbH Puntigamer Straße 124, 8055 Graz www.gb-elektrofahrrad.at mobilhäuser, Motorradhändler, aber auch für Neustarter oder als zweites Standbein für Unternehmer an: Ab € 998,- monatlich und einem Ersterrichtungsbonus von € 5.000,-(nur 2021), erhält der Franchisepartner 1 Baumodul inklusive Geschäftsausstattung (ca.100m2), Werkstätteneinrichtung, Schau- und Verkaufsraum, eine Infostelle, eine Cafè- und Imbissecke und wird von den füh-

,-

98

€9

at on oM ab pr

Werden Sie jetzt Teil der E-Bike-Franchisecommunity Starten Sie das Verkaufs- und Servicecenter in Ihrer Region.

Ideal für bestehende Fahrradhändler, Neustarter sowie für Unternehmen, welches sich ein zweites Standbein aufbauen wollen. Die Filiale als Baumodul bereits ab € 998,- monatlich, inkl. Geschäftsausstattung: u. A. eine komplette Werkstätteneinrichtung, Verkaufspult, Verkaufsregale, für Zubehör und Ersatzteile, Kassensysteme, digitale Bike-Infostelle, Cafeecke,… Gemeinden sowie Tourismusverbände erhalten sofern in ihrer Region eine Franchisepartnerfiliale entsteht, bis zu 10 E-Bikes für Werbezwecke kostenlos zur Verfügung gestellt. Melden Sie sich für genauere Informationen unter: info@BauerBikes.com Mobilität liegt im Trend. 457 000 Fahrräder werden jährlich in Österreich verkauft. Davon bereits über 150 000 E-Bikes.


AKTUELLES Brachial-Elektro

e-Gastro-Bike

Ein Comeback feiert der Hummer bald als Elektro-SUV. Als Protz-Geländemonster und dem Sprit-Suff verfallen, hat er nie besondere Sympathien genossen. Vor einem Jahrzehnt eingestellt, feiert er alsbald ein Comeback. Als Elektro-SUV GMC Hummer EV, Sub-Marke für Vollelektro-Autos unter dem Dach der Marke GMC. Neben dem Pickup hat man jetzt ein gewaltiges SUV aufgelegt.

Fotos: paul&ernst

von paul & ernst

Foto: Hummer

GMC Hummer EV Der GMC Hummer EV soll mit zwei oder drei Motoren und mit unterschiedlichen Batteriegrößen bestückt sein. Die Maximalleistung der Spitzenversion soll bei 842 PS/620 kW liegen. Das Drehmoment gibt GM etwas irreführend mit rund 15.600 Nm an. Allerdings am Rad gemessen. So berechnet schafft das in etwa ein Ford F-150 mit 3,3-Liter-V6-Motor auch. Mit der Ausführungs- abhängigen optionalen Allradlenkung kann der wuchtige Geländewagen notfalls im Krebsgang auch seitwärts manövrieren. Der Hummer EV kommt mit einer Ladung selbst nur maximal 480 Kilometer weit. Er ist aber dafür ausgelegt, als Ladestation für andere Elektroautos zu fungieren. Zum Gewicht des als Elektro-SUV sein Comeback feiernden Hummer macht GM keine Angaben. Die Produktion soll Anfang 2023 beginnen. Reservierungen nimmt GM schon jetzt entgegen.

Seite 40

Paul Kogelnig und Ernst Stockinger, das sind die Namen hinter dem Start-up paul&ernst. Die beiden Schulfreunde machten aus ihrer eigenen Vorliebe für Streetfood und Rädern ein Start-up, welches von Wattens in Tirol die ganze Welt erobert. Ursprünglich entstand die Idee zum rein elektrisch betriebenen Lastenrad speziell für die Gastronomie – das Gastro-Bike – bereits 2013. Kogelnig und Stockinger fiel auf, dass es hierzulande weder eine Streetfood-Kultur, so wie in Lateinamerika oder Indien, noch geeignete Verteilungsmöglichkeiten für Streetfood gibt und stießen so auf eine Marktlücke, die es zu füllen galt. Es dauerte nicht lange und sie hatten den ersten Prototypen entwickelt und, da beide vom Beruf Tischler sind, bauten sie ihn auch gleich selbst. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und da immer mehr und mehr Anfragen, aus aller Welt hereinkamen, entschlossen sie sich 2017 ihr eigenes Unternehmen zu gründen – die Geburtsstunde von paul&ernst. Zwei Jahre wurde in Wien produziert, danach fanden die Gründer in Wattens in den Werkstätten des Gründerzentrums geeignete Räumlichkeiten für die Gastro-Bike-Produktion.


Foto: Geely

Zeekr 001

China steigt groß in den Trend zur Elektromobilität ein Geely, der zweitgrößte chinesische Autoproduzent, hat in den letzten Jahren sein Know How in puncto Elektromobilität und Technologie enorm erweitert, das schwedische Unternehmen Volvo übernommen und präsentiert sein jüngstes Ergebnis all dieser Anstrengungen: Den Zeekr 001 Mit der Produktion dieses Modells soll der Welt klar gesagt werden, dass die Zeiten von fader Elektromobilität zu Ende sind. Das Porsche-Design stand Pate, entworfen wurde der erste elektrisch angetriebene Shooting Brake der Welt in Göteborg. Bei der Technologie setzte Geely auf sustainable Experience Architecture (SEA). Der 4,97m lange und mehr als 200 km/h schnelle Schooting Brake wird zur Zeit über Online-Kanäle verkauft, jedoch bis Jahresende sind die ersten Auslieferungen in den Rest der Welt geplant. Man darf also gespannt sein!

Für Akku und Ewig

Mit solch kleinen Akkus fährt ein e-Auto freilich nicht. Heutige Technologien versprechen eine Lebensdauer von 300.000km und mehr bei 500 - 1000 Ladezyklen.

Der Akku gilt in der E-Mobilität als Herzstück. Wenn der nicht mehr geht, dann fährt gar nix mehr. Außerdem sind Batterien in der Anschaffung extrem kostenintensiv. Deshalb sollte man sie hegen und pflegen und ihre Lebensdauer erhöhen. Grundsätzlich geben die Hersteller von E-Autos auch Garantien auf eine gewisse Lebensdauer der eingesetzten Akkus. Keine Garantie wird aber in der Regel vom Hersteller über die volle Speicherleistung gegeben, da diese im Laufe der Jahre sukzessive abnimmt. Im Moment gehen die Produzenten von einer durchschnittlichen Lebensdauer von bis zu zehn Jahren aus, die Hürde von acht Jahren sollte eigentlich jede Batterie bewerkstelligen können. Diese Annahme entspricht ungefähr zwischen 500 und 1.000 Ladezyklen, wobei wiederum von einer durchschnittlichen Reichweite von 100 Kilometern pro Ladevorgang ausgegangen wird. Aufgrund dieser Berechnung würde dann ein „Batterieleben“ einer Laufleistung

von zwischen 50.000 und 100.000 Kilometern ausgehen. Wobei unbedingt zu erwähnen ist, dass auch in diesem Segment der technische Fortschritt ungeheuer schnell nach vorne stromt. Ein moderner Lithium-Ionen-Akku verträgt schon mal bis zu 3.000 Ladezyklen und dementsprechend kann ein Top-Elektroflitzer es mit seinem Akku auf eine Leistung von über 300.000 Kilometer bringen. Am Anfang steht jedoch die Obacht auf eine ausreichende Garantie betreffen des Akkus. In manchen Fällen kann er auch geleast werden. Zudem ist es sinnvoll, eine Kaskoversicherung abzuschließen, denn im Normalfall ist ein Defekt am Akku darin mitversichert. Ein praktischer Tipp noch: Am besten ist es, den Akku nicht auf 100 Prozent, sondern immer nur auf bis zu 80 Prozent zu laden. Ebenso empfiehlt es sich, den Akkustand unter 20 Prozent sinken zu lassen. Ein konstanter Ladezustand von etwa 50 bis 70 Prozent haben die E-Autos am liebsten.

Seite 41


Neue Kooperation in Sachen Elektro-Mobilität

Roland Punzengruber, Geschäftsführer Hyundai Österreich, Gerhard Kraus, Wasserstofftaxi Wildon, LRin Ursula Lackner, LRin Barbara Eibinger-Miedl (v.l.) und Alexander Trattner, TU Graz – HyCentA Research GmbH (hinten) präsentierten gemeinsam das Wasserstoff-Taxi.

WASSERSTOFF-ANTRIEB EINE ZUKUNFTSPERSPEKTIVE FÜR DEN VERKEHR

Der Klimawandel ist in der Steiermark angekommen und stellt uns bereits heute vor große Herausforderungen. Um ihm entgegen zu wirken, ist das Einsparen von schädlichen Treibhausgasemissionen unerlässlich. Der Ausbau der Energiegewinnung aus erneuerbare Quellen wie Wind- und Sonnenkraft ist dabei eine wichtige Säule, aber auch im Fahrzeugsektor braucht es eine Wende. Diese ist bereits im Gange: Aktuell sind mehr als 6500 E-Fahrzeuge in der Steiermark zugelassen. Tendenz stark steigend - und im Alltag bereits ein gewohnter Anblick. Ursula Lackner, Landesrätin für Klimaschutz und Umwelt: „Wir müssen den Mobilitätssektor langfristig vollständig auf emissionsfreie Technologien umstellen, um die Steiermark auch in Zukunft lebenswert zu erhalten. Mit der Elektromobilität machen wir schon jetzt einen großen Schritt, und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge werden der nächste sein. Barbara Eibinger-Miedl, Wirtschafts- und Forschungslandesrätin: „Auf Wasserstoff basierende Technologien bieten zahlreiche vielversprechende Einsatzmöglichkeiten. Sie leisten nicht nur einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, sondern sorgen auch für zusätzliches Wirtschaftswachstum.

Ab sofort öffnet der Mobilitätsclub des ÖAMTC seine gesamte E-Ladeinfrastruktur für KundInnen der Energie Steiermark. Damit stehen Nutzern der Mobilitätskarte des Landesenergieunternehmens über 60 zusätzliche Ladepunkte bundesweit zur Betankung ihrer E-Autos zur Verfügung. „Es freut uns, dass wir über diese positive Partnerschaft mit dem ÖAMTC unser Angebot in Sachen E-Mobility innerhalb Österreichs erweitern können. Im Zusammenhang mit unseren Nachhaltigkeits-Zielen wollen wir alle Potentiale für emissionsfreie Fortbewegung nützen“, sagt Christian Purrer, Vorstandssprecher der Energie Steiermark. Vorstandsdirektor Martin Graf: „Über Kooperationen wie diese können wir - zusätzlich zu unserem intensiven Ausbauprogramm - die Attraktivität grüner Lade-Infrastruktur dies- und jenseits der Landesgrenzen deutlich steigern. Bis dato wurden durch die Energie Steiermark rund 1000 Ladepunkte in allen Regionen des Bundeslandes errichtet. Über die „E-Mobilitätskarte“ des Unternehmens wird aktuell der Zugang zu über 15.000 Ladestellen europaweit ermöglicht. „Es freut uns sehr, dass wir gemeinsam mit starken Partnern wie der Energie Steiermark die Ladeinfrastruktur binnen kürzester Zeit ausbauen konnten“, so Paul Fernbach, ÖAMTC-Landesdirektor Steiermark.

Foto: (v.l.n.r.): Energie Steiermark-Vorstände Christian Purrer und Martin Graf, ÖAMTC-Landesdirektor Steiermark Paul Fernbach und sein Stellvertreter Hans-Peter-Auer

Elektro SUV Foto: alle-autos-in.de

Cadillac schickt mit der Serienversion des Elektro-SUV-Lyriq den Vorboten ihrer Elektrifizierungsstrategie auf den Markt. Ab 2022 wird der 5m lange, 225 kw/340 PS starke Luxus-SUV in Amerika, später auch in Europa, bestellbar sein. Kostenpunkt für US-Kunden ca. 50.000,00€ Erhältlich in Amerika ab 2022. Europastart noch nicht entschieden. Seite 42

Foto: Energie Steiermark

Foto: Land Steiermark/Purgstaller

ÖAMTC öffnet 60 Strom-Ladestationen für Kunden der Energie Steiermark


täglich. intelligent. mobil.

jetzt neu! tim am Griesplatz

Weil’s flexibel macht. tim ist dein idealer Begleiter durch den Mobilitätsalltag. An tim-Mobilitätsknoten kannst du auf alternative Verkehrsmittel umsteigen, (e-)Carsharing nutzen, dir ein Mietauto nehmen, mit dem tim-e-Taxi fahren oder dein privates e-Auto laden. Wenn du dir Gedanken über deine zukünftige Mobilität machst, Wert darauf legst, dich sauber und günstig durch die Stadt zu bewegen und dich innovativ fortbewegen willst, dann ist tim wie geschaffen für dich. tim bietet dir den Luxus, kein eigenes Auto besitzen zu müssen, begleitet dich durch deinen mobilen Alltag und zeigt dir neue Wege für deine Fortbewegung auf. Ganz egal, ob du Kinder hast, Single bist oder in einer Partnerschaft lebst: tim macht dich mobiler.

achtzigzehn | Foto: Lupi Spuma | bezahlte Anzeige

tim in Graz Es gibt bereits elf tim-Mobilitätsknoten in Graz, an denen du (e-) Carsharing

nutzen, dir ein Mietauto nehmen oder dein privates e-Auto laden kannst: • Hasnerplatz • Jakominigürtel • Eggenberger Allee (Janzgasse) • Schillerplatz • Lendplatz • Wirtschaftskammer (Körblergasse) • Brauquartier (Puntigam) • Andreas-Hofer-Platz* • Mohsgasse (Hauptbahnhof)* • Am Eisernen Tor* • Griesplatz* Zusätzlich bieten wir dir am Geidorfplatz, in der Kernstockgasse, in der Stremayrgasse und am St.-Peter-Pfarr-

weg konventionelles Carsharing an. Mit dem tim-Lastenrad am Schillerplatz hast du die Möglichkeit, für Transporte alternativ ein Fahrrad zu nutzen.

Mehr Platz und weniger Autos An deinen tim-Standort gelangst du ganz einfach mit der Bim, dem Bus, deinem Fahrrad oder zu Fuß. Mit tim bist du ohne eigenes Auto kostengünstig und flexibel mobil.

Fragen zu tim? Alle Informationen zu den Angeboten von tim, zur Registrierung und zu den Kosten findest du unter: tim-oesterreich.at

*Das Projekt REGIOtim Graz-Implementierungsphase wird im Rahmen des Programms IWB/EFRE 2014–2020 (Investitionen in Wachstum und Beschäftigung) mit Mitteln der Europäischen Union und Mitteln des Regionalressorts des Landes Steiermark gefördert sowie durch Regionsmitteln im Rahmen des StLREG 2018 kofinanziert. Nähere Informationen zum Förderprogramm siehe auch https://www.efre.gv.at/ täglich. intelligent. mobil.


Der neue rein elektrische Audi RS e-tron GT.

Der RS e-tron GT ist das elektrifizierte Meisterstück von Audi. Als Gran Turismo mit vier Sitzen und zwei Gepäckräumen vereint er Komfort und Fahrdynamik in einem ikonischen Design.

Jetzt bei uns bestellbar.

Stromverbrauch kombiniert: 21,0 kWh/100km (WLTP); CO₂-Emissionen kombiniert in g/km: 0. Angaben zu den Stromverbräuchen und CO₂Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeugs. Stand 04/2021. Symbolfoto. Bitte beachten Sie, dass sich durch Sonderausstattungen und Zubehör relevante Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und sich dadurch abweichende Verbrauchswerte und CO₂-Emissionen ergeben können.

GRAZ KÄRNTNERSTRASSE

Kärntnerstraße 20 8020 Graz Telefon +43 316 713030 www.porschekaerntnerstr.at

Profile for bluepepper Mediendesign

e-Mobility 01-2021  

Advertisement

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded