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Grundschule Dammheim

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INHALT Seite 5

Vorwort Rektorin Petra Beek

Seite 6

Grußworte Bürgermeister/Ortsvorsteherin

Seite 9

Entstehung und Einweihung unserer Schule

Seite 10

50 Jahre Grundschule Dammheim/Bornheim

Seite 15

Grundschule im neuen Jahrtausend

Seite 19

Ökologische Schule

Seite 21

Schulpartnerschaft mit Ruanda

Seite 23

Unser musikalisches Konzept

Seite 25

Sportliche Aktivitäten

Seite 27

Betreuende Grundschule

Seite 28

Aus dem Schultagebuch von 1964 bis 2014 Berichte aus dem Schulalltag

Seite 33

Zusammenarbeit mit Eltern, Schulelternbeirat und Förderkreis

Seite 34

Unsere Klassen und das Kollegium im Schuljahr 2013/14

Seite 36

Kinder berichten aus dem Schulleben

Seite 38

Projekttage und Schulfeste von 2004 bis 2014

Impressum: Redaktion: Petra Beek Lektorat & Anzeigen: Karin Hechler Fotografie: Britta Hoff, private Archive, Archiv Petra Beek Produziert im Mai/Juni 2014 Wir danken allen, die bei der Erstellung dieser Broschüre mitgeholfen haben, sowie allen, die Bildmaterial aus ihren eigenen Archiven bereitgestellt haben.


50 Jahre Grundschule Dammheim-Bornheim ihrer Entstehung treffen sich hier Menschen, die gemeinsam arbeiten, lernen, sich entwickeln, Freundschaften knüpfen, Konflikte miteinander austragen, lachen, weinen, Entdeckungen machen, Projekte entwickeln und ein Stück gemeinsamen Lebens miteinander gehen. Dies sind in erster Linie Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Großeltern, aber auch die weiteren Mitarbeiter, die Kindertagesstätten, die Kirchen, Vereine, Nachbarschulen und viele mehr. Aus dem Wandel der Gesellschaft erwächst der Grundschule heute eine komplexe Aufgabenstellung. Sie ist der Vermittlung kultureller Traditionen verpflichtet, muss sich aber auch neuen Entwicklungen unserer Gesellschaft stellen. Stärker als bisher ist die Grundschule Stätte gemeinsamer Erfahrungen und sozialer Begegnung. Außerdem muss sie Zeit geben, für individuelles und kreatives Arbeiten. Die Festschrift möchte Ihnen einen Einblick geben, wie die Umsetzung dieser Forderungen neben den notwendigen Aufgaben des Erlernens von Lesen, Schreiben und Rechnen in unserer Schule Einzug gehalten haben. Es wird ein lebendiges Schulleben dokumentiert, in das stets Eltern und außerschulische Partner mit einbezogen werden und dieses aktiv und engagiert mitgestalten. Festschrift, Musicalaufführung und Schulfest sind das Ergebnis langer und intensiver Vorbereitung vieler Helferinnen und Helfer. Ihnen allen, im Besonderen dem Kollegium, Schulelternbeirat, Freundes- und Förderkreis sowie Karin Hechler und Britta Hoff für die Unterstützung bei der Erstellung dieser Festschrift sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt. Ich wünsche der Grundschule Dammheim Mut und Stärke, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und eine Schule für alle Kinder zu sein sowie auch in Zukunft Herausforderungen anzunehmen und notwendige Veränderungen aufzugreifen. Allen Leserinnen und Lesern viel Spaß bei der Lektüre.

Aus diesem Anlass möchte ich alle Kinder, Eltern, Ehemalige und Gäste ganz herzlich begrüßen und einladen, sich auf einen Streifzug durch unsere schulische Entwicklung von den Anfängen bis zur Gegenwart zu begeben. Diese Festschrift ist ein Brückenschlag zwischen Vergangenem und Heutigem. Sie soll sowohl das Interesse derjenigen wecken, die im Laufe dieser 50 Jahre einmal hier in der Schule waren, als auch derer, die sie heute mitgestalten. Vielleicht macht die Festschrift auch diejenigen neugierig, die die Schule bisher gar nicht kannten. Sie beginnt mit einem historischen Rückblick, gibt einen geschichtlichen Überblick über die letzten fünf Jahrzehnte und berichtet von der schulischen Arbeit in der heutigen Zeit. Bestimmt denken beim Lesen Ehemalige an ihre Schulzeit an der Dammheimer Grundschule zurück. Sie werden sich, ihre Freunde und Lehrkräfte auf Bildern wiedererkennen oder sich an Streiche, Anekdoten und Geschichten von früher erinnern. Schule – dieser Begriff meint viel mehr als nur ein Gebäude aus Stein. Seit 50 Jahren gehen nahezu täglich viele Menschen darin ein und aus. So steht die Grundschule Dammheim symbolisch für einen Ort der Begegnung. Seit

Petra Beek Rektorin

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Grußworte zum Jubiläum der Grundschule

Sehr geehrte Lehrkräfte, liebe Eltern und Kinder, sehr geehrte Damen und Herren, herzlichen Glückwunsch zum 50. Geburtstag unserer Grundschule in Dammheim. „Gute Schule“ zeichnet sich aus durch ein engagiertes Pädagogenteam, aktiv mitwirkende Eltern, ordentliche räumliche Bedingungen und eine unterstützende Grundhaltung des Schulträgers. Unter solchen Bedingungen können sich die der Schule anvertrauten Schülerinnen und Schüler ihren jeweiligen Begabungen und intellektuellen Fähigkeiten gemäß entwickeln. Für unsere Grundschule in Dammheim lässt sich auf den Punkt gebracht sagen: Sie ist eine gute Schule! Als Glücksfall lässt sich die Schulleiterin und die ihr zur Seite stehenden Pädagoginnen und Pädagogen bezeichnen. Frau Beek und ihr Team zeichnen sich aus durch grundsolide, was heißen soll, auf der Höhe der Zeit stehende pädagogische Arbeit. Lehrer im besten klassischen Sinne eben: Sie lehren ohne zu belehren. Sie nehmen die ihnen anvertrauten Kinder ernst, kennen ihre Stärken ebenso wie ihre Schwächen. Sie motivieren durch emotionale Wärme und können korrigierend einwirken, weil ihnen die Schülerinnen und Schüler vertrauen. Vor allem aber stehen sie für etwas, das in keinem Lehrplan steht - eine positive Grundhaltung zum Leben. Chapeau, Hut ab, Danke!

Die Eltern. Sie nehmen Anteil, wirken aktiv mit, wenn´s drauf ankommt und – das bleibt mir in dauerhafter Erinnerung – sie kämpfen auch für ihre Schule! Letztendlich hat der Prüftauftrag des Stadtrates zum weiteren Bestand der Schule im Jahr 2004 an mich als damaliger Bürgermeister und Schuldezernent ein sehr gutes Ende gefunden. Die Verbandsgemeinde Offenbach bekannte sich zu ihrer Mitverantwortung, die Grundschule Dammheim wurde grundlegend saniert und konnte auf Dauer gesichert werden. Also: Wir sind froh und dankbar, dass wir unsere Grundschule in Dammheim heute und in Zukunft haben. Deshalb danke ich allen, die in den 50 Jahren am Erfolg mitwirkten. Ausdrücklich einbinden in diesen Dank darf ich den Dammheimer Ortsbeirat und den Gemeinderat Bornheim. Ich wünsche noch vielen Grundschulkindergenerationen ihre vertraute Schule in Dammheim. Herzlichst! Ihr

Hans-Dieter Schlimmer


Liebe Schülerinnen und Schüler von damals bis heute, verehrtes Kollegium sowie Freunde und Gönner der Grundschule Dammheim, wir feiern ein wichtiges Stück Schulgeschichte. 50 Jahre sind vergangen seit der Einweihung unserer Grundschule. Mit Dankbarkeit und Stolz können wir zurückblicken auf das Erreichte. Auch ich war damals ein „Kind der ersten Stunde“. In diese Zeit fielen auch die „Kurzschuljahre“. Von 1964 bis 1970 besuchte ich die Klassenstufen zwei bis acht, ehe es dann in die 9. Klasse in die Hainbachschule nach Hochstadt ging. Es ist gut zu sehen, wie sich unsere Schule im Laufe dieser Zeit weiterentwickelt hat. Dass sie seit dem Jahre 2000 zum Netzwerk ökologischer Schulen gehört, ist nur ein Beispiel. Vor zehn Jahren sollte unsere Schule geschlossen werden, was aber durch heftigen Widerstand beider Gemeinden verhindert werden konnte. Dafür gebührt den damals Aktiven mein herzlichster Dank. Durch die Entstehung der Neubaugebiete und den Zuzug junger Familien ist die Erhaltung der Schule für die nächsten Jahre gesichert. Als Ortsvorsteherin von Dammheim habe ich mich immer für die Belange der Schule eingesetzt, während der Renovierungsphase im Sommer 2006 war ich stets zur Stelle. In der Zeit des Umbaus der Turnhalle war vorübergehend das Ortsvorsteherbüro in der heutigen Bibliothek der Schule untergebracht. Ich wünsche mir, dass auch die nachfolgenden Generationen unsere Schule noch besuchen dürfen. Den Feierlichkeiten zum Jubiläum mit Schulfest und eigens dafür einstudiertem Musical wünsche ich einen guten Verlauf.

Petra Bechtold Ortsvorsteherin

Sehr geehrte Mitarbeiter, Schüler und Freunde der Grundschule Dammheim, 50 Jahre gemeinsame Grundschule Dammheim/Bornheim – das ist ein Grund zum Feiern. Ökonomisch mögen große Schulen ein Vorteil sein. Für die Bildung unserer Kinder ist eine kleine, einzügige Grundschule wie unsere Schule in Dammheim jedoch unschlagbar. Denn hier kennt man sich und: Unsere Kinder haben noch eine persönliche, überschaubare Lernatmosphäre, wo die Lehrer noch auf jedes Kind einzeln eingehen können. Wir als Bornheimerinnen und Bornheimer sind daher dankbar, dass unsere Grundschule in Dammheim im Jahr 2005 vor der Schließung bewahrt werden konnte. Das große gemeindliche Engagement für den Erhalt unserer Schule hat sich gelohnt. „Leben und Lernen in unserer naturnahen Schule“, das ist das Motto der Grundschule Dammheim. Es ist eine Schule, die zu selbstständigem und sozialem Lernen erzieht. Die Schule ist Teil des Netzwerks ökologischer Schulen, wo Verantwortung für die Schöpfung und ein ganzheitliches Verständnis von Umwelt vermittelt wird. Eine starke Dorfgemeinschaft zu bilden, sich gegenseitig wertzuschätzen und zu unterstützen, eine intakte Umwelt zu erhalten bzw. zu entwickeln, das ist die gemeindliche Zielsetzung in Bornheim. Das, was die Grundschule Dammheim unseren Kindern hierzu mitgibt, ist ein wichtiger Baustein. Für die Kindesentwicklung ist es ein großer Vorteil, wenn man als Kind seinen Schulweg in Gesellschaft anderer Kinder noch zu Fuß oder mit Rad machen, so auf dem Weg Freundschaften schließen und sich vor dem Unterricht noch körperlich etwas verausgaben kann. Anderswo kommen die Kinder gestresst im Auto oder Bus an ihrer Schule an. Daher sind wir dankbar, dass unsere Kinder eine fußläufig gut erreichbare Schule haben. Gute Lernatmosphäre, gutes Klima, eine enge Zusammenarbeit der Schule mit den Eltern, praktisches Lernen direkt an und in der Natur – all das sind Rahmenbedingungen, die unsere Grundschule in Dammheim unseren Kindern bietet. Hierfür seitens der Bürgerinnen und Bürger sowie der Ortsgemeinde Bornheim ein herzliches Dankeschön an das Lehrerkollegium, die sonstigen Schulmitarbeiter, den Schulträger sowie alle Freunde und Förderer der Grundschule Dammheim. Ich wünsche, dass unsere Grundschule Dammheim auch in Zukunft Bestand haben wird. Prof. Dr. Karl Keilen Ortsbürgermeister


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Entstehung und Einweihung unserer Schule Viele ältere Dammheimer und Bornheimer Bürger werden sich noch daran erinnern, wie unsere Schule entstanden ist. Ihre Geschichte ist eng mit den beiden Dörfern, dem Stadtteil Dammheim und der Ortsgemeinde Bornheim, verknüpft. Einfach war der Weg nicht. In Dammheim existierte eine zweiklassige protestantische Konfessionsschule und in Bornheim gab es eine einklassige protestantische sowie eine einklassige katholische Konfessionsschule. Die Schulverhältnisse waren weder zeitgemäß noch entsprachen sie den hygienischen Anforderungen. Die Frage war, wo der Standort der neuen Schule sein sollte. In einer Gemeinderatssitzung am 28. Dezember 1960 stimmte der Bornheimer Gemeinderat mehrheitlich für eine gemeinsame Schule mit Dammheim. Doch drei Monate später stimmte der Bornheimer Gemeinderat einstimmig für eine Schule in Bornheim am Platz des heutigen Dorfgemeinschaftshauses. Dazu gab die Bezirksregierung im Mai 1961 zunächst ihre Zustimmung. Das Landratsamt in Landau forderte dagegen die beiden Gemeinden zum Bau einer Verbandsschule auf. Der Dammheimer Gemeinderat gab seine Zustimmung, in Bornheim wurde am 21. Juni 1961 geheim abgestimmt; das Ergebnis lautete 8 zu 2 für eine gemeinsame Schule. Nach weiteren Verhandlungen folgte am 14. September 1962 der 1. Spatenstich. Die neue Schule entstand auf Dammheimer Gemarkung, auf dem freien Feld vierhundert Meter vom jeweiligen Ortsrand der beiden Gemeinden entfernt. Das damalige Schulgesetz schrieb vor, dass in einem geheimen Antragsverfahren über die Umwandlung der drei Konfessionsschulen in eine Simultanschule von den Eltern der Schulkinder geheim abgestimmt werden müsse. Diese Abstimmung fand am 22. September 1963 in beiden Dörfern statt. Fast alle protestantischen Eltern von Dammheim und Bornheim sprachen sich für eine christliche Gemeinschaftsschule aus, 80 % der katholischen Eltern stimmten dafür. Damit war das Ende der Konfessionsschulen in beiden Dörfern gekommen. Am Samstag, den 4. April 1964, war es endlich soweit. Die Verbandsschule Dammheim-Bornheim wurde eine christliche Gemeinschaftsschule. Da Kultusminister Dr. Orth verhindert war, hielt Oskar Stübinger, Minister für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten die Festansprache. Schüler und Lehrer gestalteten die Feier mit. 152 Kinder, verteilt auf 4 Klassen und 8 Jahrgänge, zogen mit ihren Lehrkräften in das neue Schulhaus ein. Emma Elsner wurde als dienstälteste Lehrkraft zur kommissarischen Schulleiterin bestellt. Lehrer Karl-Heinz Seibel unterrichtete die Klassen 1 (28 Kinder) und 2 (20 Kinder), Lehrer Bernhard Frankmann die Klassen 3 (9 Kinder) und 4 (33 Kinder), Schulleiterin Emma Elsner die Klassen 5 (13 Kinder) und 6 (8 Kinder) und Lehrer Hans Dehling die Klassen 7 (22 Kinder) und 8 (9 Kinder). Am 7. April 1964 begann der Unterricht mit einem katholischen und evangelischen Gottesdienst in Bornheim. Petra Beek

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50 Jahre Grundschule Dammheim

Dammheimer Schüler Einschulung 1964: vorne v. links: Wolfgang Kraneis, Werner Kraus, n.n., Gabi Petatz, hinten v. links: Günter Herzog, Jürgen Buckel, Jürgen Schwarz, Klaus Leppla

1964 Klassenbild

1966 Klassenbild

Die Einweihung der Schule fand am 7. April 1964 statt. Im Schuljahr 1964/65 wurde das Fach Englisch in der 5. und 6. Klasse neu eingeführt. In jeder Jahrgangsstufe nehmen nur drei Kinder daran teil. Ende September 1965 wurde Schulleiterin Emma Elsner nach 40 Dienstjahren in den Ruhestand versetzt und am 10. November 1965 Hauptlehrer Hans Dehling zum Schulleiter bestellt. Bis 1966 begann das neue Schuljahr jeweils nach den Osterferien. Nach den beiden Kurzschuljahren vom 19. April bis 30. November 1966 und 5. Dezember 1966 bis 11. Juli 1967 verlegte man den Schuljahresbeginn wieder auf den Spätsommer. Im Schuljahr 1969/70 wurde die Unterrichtsstunde von 50 auf 45 Minuten verkürzt, das 9. Schuljahr eingeführt, die Sommerferien um drei Tage gekürzt und aus den Volksschulen Grund- und Hauptschulen gebildet. Dies bedeutete für die Dammheimer Schule, dass mit Beginn des Schuljahres 1971/72 die Schüler der Klassen 5 bis 9 die Hauptschule im Schulzentrum Ost in Landau besuchen mussten. Die Dammheimer Schule wurde zu einer einzügigen Grundschule mit 1. bis 4. Klasse. 1982 wurde Schulleiter Hans Dehling frühzeitig pensioniert und Hauptlehrer Karl-Heinz Seibel zum neuen Schulleiter ernannt. Das 20-jährige Bestehen der Schule feierte man im Schuljahr 1983/84. 86 Kinder besuchten die Schule. Neben Schulleiter Karl-Heinz Seibel unterrichteten die Lehrerinnen Hiltraud de Marées, Ilse Braun und Inge Geibert (Rollin). Fachunterricht erteilten Herr Diakon Hartwig Maas und Frau Angelika Drexler-Ferrari in katholischer Religion sowie Frau Freiermuth in Textilem Gestalten.

1970 1. Klasse Seibel

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler stieg in den nächsten Jahren kontinuierlich und so wurde immer wieder ein Schülerjahrgang zweizügig geführt. Zum Schuljahresende 1989/90 wurde Schulleiter Karl-Heinz


Seibel in den Ruhestand versetzt, Rudolf Wünstel zu seinem Nachfolger ernannt. Unter seiner Federführung fand im Schuljahr 1991/92 die Neugestaltung des Schulhofes mit Spielgeräten und einem Klettergerüst statt. In diesem Jahr kam auch Petra Beek an die Schule. Im Jahre 1992 wurde damit begonnen, die Wiese südlich des Schulgebäudes in ein Biotop mit Schulgarten umzuwandeln. Mit tatkräftiger Unterstützung der Eltern entstanden Nisthilfen für Insekten, ein Gartenteich, Gemüse-, Obst-, Kräuter- und Blumenbeet sowie eine Trockenmauer. Das Bienenhaus mit zwei Bienenvölkern kam im Jahr 1995 hinzu. Von 1999 bis Ende 2002 gab es einen Hühnerstall mit Hennen und einem Hahn. Im Januar 2000 wurde die Grundschule in das Netzwerk ökologisch profilierter Schulen aufgenommen.

1971 Klassenbild

Die 5-Tage-Woche galt ab Beginn des Schuljahres 1992/1993 auch in der 3. und 4. Klasse der Grundschule, der Samstag war nun unterrichtsfrei. Die neue Rechtschreibreform hielt zum Schuljahr 1995/1996 Einzug in die Schulen. Zum Schuljahresbeginn 1996/1997 kam Marcus Lutz neu an die Schule und übernahm ein erstes Schuljahr. Im Herbst 1998 begann im Rahmen der zahnmedizinischen Vorsorge der zahnärztliche Prophylaxeunterricht in den Klassenstufen 2, 3 und 4 sowie eine zahnärztliche Eingangsuntersuchung in der 1. Klasse. Mit Beginn des Schuljahres 1998/1999 wurde in RheinlandPfalz die „Volle Halbtagsschule“ eingeführt. Diese soll verbindliche Öffnungszeiten garantieren. Der Unterricht findet in Blöcken, unterbrochen von mehreren Spielpausen und einem betreuten Frühstück statt. Der Tag beginnt mit einem offenen Unterrichtsanfang von 7.50 Uhr bis 8.00 Uhr. Eine Unterrichtsstunde dauert 50 Minuten. Für die Kinder der 1. und 2. Klasse endet der Unterricht um 12 Uhr, für die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse um 13 Uhr. Die Kinder der 3. und 4. Klasse erhalten außerdem integrativen Englischunterricht, 50 Minuten pro Woche. Dieser Unterricht wird in die anderen Fächer eingebunden. Ein Sonderpädagoge fördert integriert in den Klassenstufen 1 und 2.

1977 1.Klasse

Ilse Braun wird zum Ende des Schuljahres in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet und Maria Christmann mit Beginn des neuen Schuljahres 1999/2000 von der Grundschule Edenkoben nach Dammheim versetzt. Im Jahr 2000 kam Eva-Maria Hellmann an die Schule.

1981 1. Klasse Frau Braun

Rektor Rudolf Wünstel wurde am 1. Oktober 2000 aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet. Von April 2000 bis August 2001 leitete Petra Beek bereits die Schule kommissarisch, danach wurde sie zur neuen Schulleiterin ernannt. 115 Kinder in fünf Klassen besuchten im Schuljahr 2001/2002 den Unterricht. In diesem Jahr erstellten Kollegium und Schulelternbeirat das Schulprofil. Im Juni trat der neue Rahmenplan für die Grundschule in Kraft. Im darauffolgenden Schuljahr erarbeiteten Lehrkräfte und Elternvertretung das verpflichtende Qualitätsprogramm der Schule, das seitdem fortgeschrieben wird. Erstmals gab es die Vergleichsarbeiten.

1991 1. Klasse

Zum Schuljahresende 2003 wurde Hiltraud de Marées nach

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32-jähriger Tätigkeit an der Dammheimer Schule pensioniert. Die dringende Schulsanierung, geplant für das Jahr 2004 wird wieder verschoben. Im Sommer feiert die Grundschule ihr 40-jähriges Jubiläum mit einem großen Schulfest. Zum Schuljahr 2004/2005 kam Christiane Degen neu an die Schule. Im Dezember 2004 schreckte eine Meldung aus der Tageszeitung „die Rheinpfalz“ auf. „Grundschulen in Arzheim und Dammheim droht das Aus. Schließung soll geprüft werden“. Der Schulelternbeirat der Grundschule rief die Bürger zur Demonstration in der Landauer Stadtratssitzung auf. Die drohende Schulschließung trieb Hunderte ins Rathaus. Der Rat der Verbandsgemeinde Offenbach verabschiedete einstimmig eine Resolution zum Erhalt der Schule. Am 27. Januar 2005 fand in der Dammheimer Turnhalle eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Lasst die Schule im Dorf“ statt, mit dem Ergebnis, dass die Dorfschulen in Dammheim und Arzheim erhalten bleiben sollen, da die Aufsichtsbehörde keinen Handlungsbedarf sah. Damit war der Prüfauftrag vom Tisch. Im Schuljahr 2005/2006 kam Rudolf Gramling an die Schule. Im Januar 2006 übernahm Petra Boos das Sekretariat der Schule. Die Sanierung der Schule erfolgte in den Sommerferien 2006. Die Renovierungsarbeiten begannen termingerecht im Juli. Kollegium und Schulelternbeirat räumten das gesamte Mobiliar und Unterrichtsmaterial in einen aufgestellten Container im Hof. Fachfirmen nahmen ihre Arbeit auf. In der vorletzten Ferienwoche glich die Schule noch einer Großbaustelle. Am letzten Ferientag und am Wochenende vor Beginn des neuen Schuljahres 2006/2007 wurde die Schule gereinigt und eingeräumt, montags begann der Unterricht, dienstags wurden Erstklässler eingeschult. Nach den Sommerferien waren die Arbeiten im Innenbereich weitgehend abgeschlossen, im Außenbereich dauerten sie bis nach den Herbstferien an. Danach feierte die Schule ein großes Fest, bei einem Festakt in der Turnhalle wurde die sanierte Schule übergeben, anschließend konnte die Bevölkerung die renovierte Schule bei einem Tag der offenen Tür besichtigen.

1987 4. Klasse Frau Rollin

Im Januar 2007 bekam unsere Schule beim Neujahrsempfang der Stadt Landau den Anerkennungspreis für das Konzept zur Umwelt- und Nachhaltigkeitserziehung verliehen. 2008 begann die Grundschule eine Schulpartnerschaft mit der Primary school of Mutima in Ruanda. Zum Schuljahr 2008/2009 gab es wieder genügend Anmeldungen für die Betreuende Grundschule, so dass eine Gruppe gebildet werden konnte. Rückwirkend zum Schuljahresbeginn trat die neue Grundschulordnung am 21.10.2008 in Kraft. Sie brachte viele Veränderungen in den Klassenstufen 2, 3 und 4 mit sich.

1999 Kollegium

Im Herbst 2008 wurde die Dammheimer Turnhalle renoviert. Zunächst fand der Sportunterricht im Freien statt. Da sich die Arbeiten bis nach Weihnachten hinzogen, konnte ein Teil des Sportunterrichts in die Bornheimer Sporthalle verlegt werden. Während dieser Zeit befand sich das Ortsvorsteherbüro in


unserer Bibliothek. Mit großem Elterneinsatz wurde 2009 der Schulgarten und das Biotop renoviert und ein Gartenhäuschen aufgebaut. Im Juni 2009 gingen wir mit der homepage www.grundschule-dammheim.de , erstellt von einem ehemaligen Schüler, online. Im Herbst besuchte eine Delegation aus dem Distrikt Ruhango unsere Schule. Nach über 30 Jahren Religionsunterrichtet begann für Diakon Hartwig Maas zum Schuljahr 2010/2011 die Freistellungsphase der Alterteilzeit. Erstmals fand am 8.Oktober 2010 ein gemeinsamer Elternabend aller Landauer Grundschulen für die Eltern der 4. Klassen zu dem Thema: „In welche Schule schicke ich mein Kind?“ statt. Am 1. Dezember 2010 besuchte die AQS (Agentur für Qualitätssicherung) die Schule. Im August 2011 kam Andrea Bruhn neu zu uns.

2006 Schulfest Übergabe renovierte Schule

Im Mai 2012 wurde die kleine Bibliothek, die durch großes Engagement und Finanzierung des Freundes- und Förderkreises zum Forscherraum umfunktioniert wurde, eingeweiht. Im Schuljahr 2012/2013 fand erstmals die unentgeltliche und entgeltliche Schulbuchausleihe statt, die mit einem hohen organisatorischen Aufwand verbunden ist. Unter großem Einsatz des Fördervereins wurde der Schulhof verschönert und mit bunten Spielfeldern ausgestaltet. Rückwirkend zum Schuljahresbeginn 2013/14 wurde im November 2013 die Grundschulordnung erneut geändert. Im Februar 2014 unterzeichnete Schulleiterin Petra Beek den Kooperationsvertrag zwischen der Grundschule und der Universität Koblenz-Landau. Darin vereinbaren die Partner ihre Zusammenarbeit im Rahmen des „Netzwerkes CampusSchule“.

2007 Anerkennungspreis Umweltarbeit

In diesem Schuljahr besuchen 90 Kinder die Dammheimer Schule. Maria Christmann ist Klassenlehrerin der 1. Klasse (23 Kinder), Eva-Maria Hellmann der 2. Klasse (20 Kinder), Petra Beek der 3. Klasse (16 Kinder), Andrea Bruhn der Klasse 4b (16 Kinder) und Marcus Lutz Klassenlehrer der Klasse 4a (16 Kinder). Weiterhin unterrichten die Lehrerinnen Christiane Degen und Barbara Rosenkranz sowie die Lehramtsanwärterin Kathrin Bach Fachunterricht, Rudolf Gramling fördert integriert an zwei Tagen in der Woche. Da Dammheim und Bornheim Neubaugebiete aufweisen, steigt die Schülerzahl weiter an. Die Prognose für die kommenden Jahre ist sehr gut. Petra Beek

2009 Umgestaltung Schulgarten, Aufbau Gartenhaus

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Die Grundschule im neuen Jahrtausend In den letzten 14 Jahren gab es in der Grundschularbeit tiefgreifende Veränderungen. Die wichtigsten Neuerungen sind in einem Abriss im Folgenden dargestellt: Rahmenpläne Im Juni 2002 trat der Rahmenplan für die Grundschule mit dem Teilrahmenplan Mathematik in Kraft und löste die bisher gültigen Lehrpläne ab. In den nächsten Jahren folgten Teilrahmenpläne für die Fächer Deutsch, Sachunterricht, Katholische und Evangelische Religionslehre, integrierte Fremdsprachenarbeit, Deutsch als Zweitsprache, Musik, Sport, Kunst, Herkunftssprachenunterricht und Ethik sowie Richtlinien zur Sexualerziehung, zum Verbraucherschutz und zur Medienbildung. Bildungstandards Im Jahr 2004 verabschiedete die Kultusministerkonferenz der Länder die verbindlichen Bildungsstandards, die in Deutsch und Mathematik bis Ende der 4. Klasse erreicht sein müssen. Mit Beginn des Schuljahres 2005/06 wurden sie in allen Bundesländern übernommen. Sie greifen die Grundprinzipien des jeweiligen Faches auf und beschreiben fachbezogene Kompetenzen, die die Kinder bis zum Ende der Grundschulzeit erreicht haben sollen. Die Bildungsstandards rücken systematisches und vernetztes Lernen in den Fokus und beschreiben erwartete Leistungen im Rahmen von Anforderungsbereichen. Sie weisen ein mittleres Anforderungsniveau aus und geben den Schulen Gestaltungsspielräume für ihre pädagogische Arbeit. Schulisches Qualitätsprogramm Im Schuljahr 2003/2004 musste erstmals jede Schule ihr schuleigenes Qualitätsprogramm erstellen. Darin werden Leitvorstellungen der Schule, Arbeitsschwerpunkte und Ziele für jeweils 2 Jahre festgelegt. Das Qualitätsprogramm ist ein verbindliches Arbeitsdokument, das evaluiert und fortgeschrieben wird. Auszüge aus unserem Qualitätsprogramm sind auf unserer Homepage und den Homepages von Dammheim und Bornheim zu lesen. Orientierungsrahmen Schulqualität Die gemeinsame Basis für die Qualitätsentwicklung der Schule bildet der Orientierungsrahmen Schulqualität. Er trat zum Schuljahr 2007/2008 mit dem Ziel in Kraft, Grundlage und Transparenz für die künftige Qualitätsentwicklung der Schule zu schaffen. Neue Grundschulordnung Zum Schuljahr 2008/2009 trat die neue Grundschulordnung in Kraft. Nochmals abgeändert wurde sie zu Beginn des Schuljahres 2013/2014. Die wichtigsten Änderungen sind: Die Zahl der schriftlichen Leistungsnachweise wird in den Fächern Deutsch und Mathematik reduziert. Ein verbindliches Lehrer – Eltern – Schülergespräch findet zum Halbjahr in den Klassenstufen 2, 3 und 4 statt. In diesem Gespräch geht es um die allgemeine Lern- und Leistungsentwicklung des Kindes. Dieses wird kurz protokolliert. Im 4. Schuljahr kommt das Empfehlungsgespräch hinzu. Die Kinder der 3. und 4. Klasse

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miteinander, Anstrengungsbereitschaft, Lernfreude, Leistungswille und Ausdauer, im Zusammenhang mit den fachlichen Aufgabenstellungen zu entwickeln. Es ist daher ein zentrales Anliegen, Kinder zu fördern und gute Voraussetzungen für ihren weiteren Bildungsweg zu schaffen. Die Kinder sollen sich angenommen fühlen und in ihren individuellen Fähigkeiten bestärkt werden.

Das Jahreszeugnis in Klassenstufe 3 und 4 besteht aus einer Kombination von Noten- und Verbalzeugnis bzw. Könnensprofilen (standardisierte Verbalbeurteilungen). Aufsteigen im Klassenverband gilt als Regelprinzip. Nach Abschluss der Schulstrukturreform zum Ende des Schuljahres 2012/2013 gibt es in Rheinland-Pfalz keine öffentlichen Haupt- oder Realschulen mehr.

Petra Beek

Die AQS (Agentur für Qualitätssicherung) Die AQS ist eine externe Einrichtung, die alle Schulen in Rheinland-Pfalz besucht. Dazu werden vor dem Unterrichtsbesuch Eltern, Kinder der 3.und 4. Jahrgangsstufe, Lehrkräfte und die Schulleitung per Fragebogen oder online befragt. Am Besuchstag selbst finden mehrere Einblicknahmen in den Unterricht statt, es werden Gespräche mit dem Schulelternbeirat, dem Kollegium und der Schulleitung geführt. Die Arbeitsgrundlage bildet der Orientierungsrahmen Schulqualität. Die externe Evaluation gibt den Schulen anhand empirisch gewonnener Daten eine Rückmeldung in Form eines schriftlichen Berichts. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die Zielvereinbarungen, die zwischen Schule und Schulaufsicht geschlossen werden. Für die Entwicklung konkreter Maßnahmen, ihre Umsetzung und Weiterentwicklung ist jede Schule selbst verantwortlich. Dieser Entwicklungsprozess wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben. Vergleichsarbeiten Die Vergleichsarbeiten VERA erfassen zentrale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im dritten Grundschuljahr in den Fächern Deutsch und Mathematik auf der Grundlage der bundesweit geltenden Bildungsstandards. Sie sind verbindlich, bewertungsfrei und werden gegen Ende der dritten Klasse geschrieben. Im aktuellen Jahrgang wurden in Deutsch die Leistungen im Bereich „Lesekompetenz“ erhoben, in Mathematik die Leistungen in den Bereichen „Raum und Form“ und „Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit“. Die Vergleichsarbeiten dienen der Überprüfung der Bildungsstandards in der Grundschule. Mit den Ergebnissen der Vergleichsarbeiten erhalten die Schulen Rückmeldungen über den Leistungsstand ihrer dritten Klassen in den getesteten Kompetenzbereichen des jeweiligen Faches. Die Eltern erhalten eine Rückmeldung. Schulobstprogramm Ziel des rheinland-pfälzischen Schulobstprogramms ist es, Kinder im Grundschulalter durch ein regelmäßiges und vielseitiges Angebot an Obst und Gemüse nachhaltig zu einem häufigeren Verzehr von Obst und Gemüse zu motivieren. Die Schülerinnen und Schüler sollen die verschiedenen Gemüseund Obstarten kennen und schätzen lernen. Schulen werden einmal pro Woche mit Obst oder Gemüse beliefert. Um den Umgang mit frischem Gemüse und Obst zu üben, breiten die Kinder das Obst teilweise selbst zu. Es wird während des gemeinsamen Klassenfrühstücks gegessen. Zudem setzen die Schulen pädagogische Begleitmaßnahmen um. Anfangsunterricht Der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Grundschule ist insbesondere im Anfangsunterricht darauf ausgerichtet, Werte wie Hilfsbereitschaft, Achtung und Toleranz, konfliktfreier Umgang

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Ökologische Schule Seit Januar 2000 gehört unsere Schule zum Netzwerk ökologischer Schulen. Die hier zusammengeschlossenen Schulen verpflichten sich in hohem Maße zur Umwelterziehung und zum Aufbau/zur Unterhaltung einer Schule mit ökologischem Profil. Auf Regionalkonferenzen bemühen sie sich um einen Erfahrungsaustausch mit anderen Schulen, auch streben sie eine Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern an. Im Sinne der angestrebten Nachhaltigkeit (Agenda 21) arbeiten wir an unserer Schule handlungsorientiert und fächerübergreifend in Projekten. Unsere Themen sind und waren z. B.: gesunde Ernährung, gesundes Frühstück, Herkunft unserer Lebensmittel, Zahngesundheit, angemessener Umgang mit Tieren, artgerechte Tierhaltung, Tierschutz, Verantwortung für die Schöpfung. · führen wir ökologische Maßnahmen mit praktischem Nutzen durch: - Obstverwertung aus eigenem Anbau (Schulapfelsaft), - jährlich einen Apfeltag mit vielfältigen Apfelgerichten, - Beobachtungen am Schulteich und im Schulgarten, - Bau und Pflege von Nisthilfen für Vögel und Insekten, - zwei Honigtage mit Honigfrühstück, - Teilnahme an den Tagen der Artenvielfalt, - Beobachtung eines Lebensraums (Wald) im Laufe eines Jahres, - Teilnahme an den Waldjugendspielen, - Teilnahme an der Aktion „Saubere Stadt“, - Mülltrennung, - Gewinnung erneuerbarer Energie durch eine Fotovoltaikanlage. · beschäftigen wir uns im Unterricht/Sachunterricht mit Themen aus dem Naturraum unserer Schule: - Ökotage mit einem Schwerpunktthema für alle Klassen, - Spaziergänge mit Beobachtungsaufgaben zu Pflanzen und Tieren in der näheren Umgebung oder zur Gestaltung der Gärten. - beziehen wir außerschulische Lernorte in unsere ökologische Zielsetzung mit ein: Storchenscheune und Storchenzentrum in Bornheim, NABU Mörzheim, Zoo Landau, Wild- und Wanderpark Silz. Seit etwa 20 Jahren unterhält unsere Schule eine eigene Imkerei. Dieses Projekt ist in seiner Zeitdauer und Beständigkeit wohl einmalig in Rheinland-Pfalz. 2007 bekamen wir dafür den Umweltpreis der Stadt Landau. In all den Jahren des Imkerns stand uns als Bienensachverständiger Herr Prof. Dr. Dr. hc Hermann Stever mit Rat und Tat zur Seite. Dafür wollen wir uns sehr bedanken. Zur Weiterentwicklung oder auch zur Veränderung unseres Konzeptes freuen wir uns über Anregungen und neue Ideen. Auch tatkräftige Unterstützung zur Bewältigung unserer Projekte nehmen wir gerne an. Maria Christmann

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17.12.2010

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gratuliert recht herzlich zum 50-jährigen Schuljubiläum!

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Schulpartnerschaft mit der Mutima Primary School in Ruanda Seit 1982 unterhält das Bundesland Rheinland-Pfalz eine Partnerschaft mit dem afrikanischen Land Ruanda. Ruanda ist etwa so groß wie Rheinland-Pfalz und das Saarland zusammen. Es liegt im zentralafrikanischen Hochland knapp südlich des Äquators. Man nennt es auch „Land der 1000 Hügel“, in Wirklichkeit sind es sogar 7000. Unzählige Gemeinden, Vereine und Institutionen beider Länder engagieren sich in dieser Partnerschaft, um die Idee der „Einen Welt“ mit Leben zu füllen und umzusetzen. Einen wichtigen Pfeiler der Partnerschaft stellen die Kontakte zwischen rheinland-pfälzischen und ruandischen Schulen dar. Schulpartnerschaften können dazu dienen - gegenseitige Kenntnisse von Lebens-, Schul- und Arbeitsbedingungen zu vermitteln, - das Bewusstsein der weltweiten Verbundenheit und Verantwortung zu fördern, - die Bereitschaft in unserer Gesellschaft zur Hilfe für andere Menschen, die in Not und Armut leben, zu wecken, - Fremdes und Andersartiges als reizvoll und einladend zu finden und - anderen Lebensformen mit Wertschätzung und Toleranz zu begegnen.

der Sendung „Hierzuland“ vorgestellt. Darauf waren wir sehr stolz! Die Schule besitzt einen Ruanda-Koffer, der mit vielen Gegenständen aus Ruanda gefüllt ist (z.B. Schuluniformen, Alltagsgegenstände, Spielsachen, Kunstwerke). Er kann jederzeit im Unterricht eingesetzt werden. Im Laufe der Jahre wurden viele Bilder gemalt, Fotos gemacht, Briefe geschrieben und nach Ruanda geschickt. Leider dauert es immer sehr lange, bis die Antwort darauf bei uns eintrifft. Als Zeichen unserer Freundschaft gestalteten wir 2010 ein großes Tuch, auf dem alle Schüler und Lehrer ihre Hände abgedruckt haben. Dieses Tuch hängt nun in unserer Partnerschule. Der Höhepunkt waren bisher unsere Projekttage im April 2013. Alle Schüler lernten im Unterricht viel über Afrika und das Land Ruanda. An einem Tag besuchte uns Frau Harbich, die im Ministerium die Schulpartnerschaften betreut. Sie zeigte uns Bilder, erzählte von Ruanda und beantwortete unsere Fragen. In allen Klassen bastelten wir Trommeln. Eine ruandische Trommelgruppe, die wir eingeladen hatten, brachte uns in kleinen Gruppen das Trommeln bei. Den Abschluss der Projekttage bildete ein großes Afrika-Fest. Es wurden verschiedene afrikanische Lieder und Tänze aufgeführt, die Trommelgruppe hatte einen umjubelten Auftritt und im gesamten Schulhaus konnte man „Ruanda entdecken“. Da der Ruanda-Basar so erfolgreich war, soll er zu einem festen Bestandteil unserer Schulfeste werden. Auch in diesem Schuljahr fand bereits ein Ruanda-Tag statt. Am 14. März hatten wir Gäste, die alle schon in Ruanda waren. Wir haben Kinyarwanda gesprochen und gesungen, wieder viele Bilder gesehen und durften ein typisch ruandisches Gericht essen (Bohnen mit Kartoffeln) – wie die Kinder in Ruanda mit den Fingern!

Mit diesen Grundgedanken als Basis, entschlossen sich das Lehrerkollegium und der Schulelternbeirat, eine Schulpartnerschaft zu übernehmen. Die Partnerschaft der Grundschule Dammheim mit der Mutima Primary School besteht seit 2008. Mutima liegt im „Ruhango District“, Ruhango ist die Partnerstadt von Landau. Diese Schulpartnerschaft kam auf Anregung von Frau Gerlinde Rahm zustande, der 1. Vorsitzenden des Freundeskreis Ruhango – Kigoma/ Landau e.V. Bei all unseren Aktivitäten werden wir tatkräftig von ihr unterstützt. Herzlichen Dank dafür! Wir haben immer versucht, die Schüler aktiv in die Korrespondenz mit ihren ruandischen Mitschülern mit einzubeziehen, um die Partnerschaft nicht zur Patenschaft verkümmern zu lassen. Der Partner soll nicht zum reinen Geldempfänger werden. Seit die ruandische Amtssprache Englisch ist, können auch die Grundschüler bereits kleine Briefe schreiben. Es fanden in regelmäßigen Abständen Ruanda-Tage und 2013 eine Projektwoche mit Schulfest zum Thema „Ruanda“ statt.

Wir freuen uns auf viele weitere Ruanda-Tage, Projekte oder sogar Schulfeste! MURABEHO! Christiane Degen

Gleich zu Beginn der Partnerschaft drehte eine Religionsgruppe einen Film über ihre Schule und Wohnorte. Damit stellten sie der Partnerschule ihre Heimat vor. Die Kinder entwickelten das „Drehbuch“ gemeinsam: Schulgebäude, Unterricht, Pausen, Sport, Schulfächer, gemeinsames Singen, besondere Schultage, Schulgarten/Bienen, Dammheim und Bornheim. Nachdem Frau Christiane Degen das Drehbuch ins Englische übersetzt hatte, konnte der Film gemeinsam gedreht werden. Er wurde dann sogar im SWR-Fernsehen in einem Beitrag

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Unser musikalisches Konzept Zu Beginn des Schuljahres 2006/2007 begannen wir mit der Erarbeitung unseres musikalischen Konzeptes. Kinder werden in ihrer Gesamtentwicklung durch musikalische Aktivitäten umfangreich und nachhaltig gefördert. Sie erwerben dabei wichtige Kompetenzen in den Bereichen Kreativität, kognitive Entwicklung, emotionales Lernen und soziales Handeln. Unsere Arbeit orientiert sich an dem Muki-Konzept (Musik für Grundschulen und Kindertagesstätten). Wir gehen davon aus, dass jedes Kind musikalisch ist und Musik den Schulalltag verschönert. Musik steht dabei nicht isoliert als Fach, sondern wird in kleinen Einheiten (Religion, Integrierte Fremdsprache, Deutsch, Sachunterricht) in den Schulalltag integriert. Im Mittelpunkt des didaktischen Konzeptes steht das musikalische Handeln. Dabei wird ein ganzkörperlicher aktiver Zugang zur Musik verfolgt. Das bedeutet: Sich zur Musik bewegen, singen, tanzen und auf verschiedenen Instrumenten (Orff-Instrumente, Boomwhackers, Flöten) musizieren. Dabei wird auch Musiktheorie vermittelt, jedoch nie losgelöst vom aktiven musikalischen Handeln. Begonnen haben wir mit einer wöchentlichen gemeinsamen Singstunde für alle Klassen. Die Kinder kennen sich untereinander und nehmen sich als gemeinsamen Chor wahr. Die Paten kümmern sich dabei um die Schulanfänger. Beim Singen werden Stimme, Atemtechnik und Rhythmusgefühl geschult. Die Singstunden verlaufen unterschiedlich, Keyboard, Gitarre oder Orff-Instrumente kommen zum Einsatz. Im Laufe der Zeit wurde ein jahreszeitlicher Liederkanon erarbeitet. Die musikalische Gestaltung aller Feste und die Lieder für die verschiedenen Gottesdienste werden gemeinsam vorbereitet und eingeübt. Besonders beliebt ist die Wunschkonzertstunde, bei der sich die Kinder Titel für das gemeinsame Singen wünschen können. Spaßlieder und Lieder, zu denen man spielen kann, werden besonders gerne gesungen. Alle Kinder der 3. und 4. Klasse erlernen das Blockflötenspiel. Dies ist die erste intensive Begegnung mit einem Musikinstrument, möglicherweise als Grundlage und Motivation für das Erlernen eines weiteren Instrumentes. 2012 reichten wir einen Beitrag beim Musikwettbewerb Musikus ein. Im Herbst 2013 fand unser erster Kleinkunsttag statt. Schülerinnen und Schüler aller Klassen hatten die Möglichkeit, eigene musikalische Beiträge der Schulgemeinschaft zu präsentieren. Kinder spielten Stücke auf dem Keyboard, der Flöte oder der Gitarre, es wurde gesungen und getanzt. Unser bisher größtes musikalisches Projekt begannen wir in diesem Frühling, die Aufführung eines Kindermusicals mit der ganzen Schule. Petra Beek

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Sportliche Aktivitäten

„Bewegung, Spiel und Sport leisten einen unaustauschbaren Beitrag zum ganzheitlichen Bildungsauftrag und zu einer erfüllten und gesunden Lebensführung.“ (Teilrahmenplan Sport, 2008). Im Lichte dieser Forderung ergänzen wir unseren stundenplanmäßigen Sport- und Sportförderunterricht mit einer Vielzahl weiterer sportlicher Aktivitäten. Neben den schul- bzw. klassenintern durchgeführten Bundesjugendspielen in Leichtathletik und Geräteturnen beteiligt sich unsere Schule regelmäßig an den jährlich stattfindenden Grundschulsportfesten. In jedem Schuljahr steht als erstes Anfang Oktober der „Minimarathon für Grundschulen“ im Herxheimer Waldstadion auf dem Programm. Die Schüler versuchen in einer vorgegebenen Laufzeit - meist 40 Minuten - so viele Kilometer wie möglich zu laufen. Die Mehrzahl der Kinder schafft in dieser Zeit vier oder fünf Kilometer, aber auch sechs oder sieben Kilometer werden immer wieder von einzelnen Schülern erreicht. Mit jedem gelaufenen Kilometer sammeln die Kinder zudem Sponsorengelder zugunsten unserer Partnerschulen in Ruanda. In der sportlichen Wertung (Gesamtzahl der gelaufenen Kilometer einer Schulmannschaft dividiert durch die Anzahl aller Schüler der 3. und 4. Klassen dieser Schule) sind wir immer wieder sehr erfolgreich, da durch diesen Bewertungsschlüssel hier – im Gegensatz zu anderen Wettbewerben – die Größe einer Schule keine Rolle spielt. Auch in diesem Schuljahr konnte unsere Schule den Marathon gewinnen. Im November findet dann jedes Jahr das Wasserrattenschwimmen der Stadt Landau im La Ola statt, bei dem in den einzelnen Geburtsjahrgängen die schnellsten Schwimmer der Stadt gesucht werden. Einen festen Platz im Sportjahr nimmt auch das immer im Februar terminierte Schwimmsportfest für Grundschulen in Bad Bergzabern ein. Hier müssen die Kinder z.B. nach Ringen tauchen, Freistil- oder Schwimmbrettstaffeln schwimmen oder beim Ausdauerschwimmen Tennisbälle transportieren. Die Schwimmbegeisterung unserer Teilnehmer leidet nicht unter der Tatsache, dass wir hier meistens nur durchschnittliche Ergebnisse erzielen. Gegen Ende jedes Schuljahres fahren wir schließlich ins Stadion nach Landau zum „Vielseitigkeitswettbewerb Leichtathletik“. Dabei messen wir uns mit anderen Schulen im Zonenweitsprung, Hochsprung, Flatterballweitwurf, in Sprintstaffeln und im 10-Minuten-Ausdauerlauf. Mit Hilfe dieser Aktivitäten versuchen wir, der eingangs zitierten Forderung des Rahmenplans für die Grundschulen genüge zu tun und unsere Schüler vor dem zu bewahren, was Friedrich Nietzsche bereits 1880 befürchtete: „Wer sich stets zu viel geschont hat, der kränkelt zuletzt an seiner vielen Schonung.“ Marcus Lutz

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Der Freundeskreis „Die Wachthäusler „ e. V.

gratuliert recht herzlich zum 50-jährigen Schuljubiläum!


Betreuende Grundschule

Zu Beginn des Schuljahres 2008/2009 wurde an unserer Schule wieder eine Betreuungsgruppe eingerichtet. Die Betreuungszeit ging zunächst bis 14 Uhr und wurde im Jahr darauf auf 15 Uhr ausgeweitet. An allen Unterrichtstagen werden die Kinder betreut. Im Gegensatz zu einer Ganztagsschule können die Eltern entscheiden, an welchen Tagen und wie lang die Kinder täglich in der Einrichtung bleiben. Dies kann von Woche zu Woche variieren. Frau Christine Tschirschwitz leitet die Gruppe. Zu den Lehrkräften besteht ein enger Kontakt. Die Kinder erledigen jeden Tag zuerst ihre Hausaufgaben, dann dürfen sie spielen, malen, basteln oder bauen. Manchmal helfen die Großen den Kleinen und üben mit ihnen. Jonas: Am liebsten spiele ich Fußball. Das macht viel Spaß oder ich baue mit Legos. Cleon: Wenn ich nach Hause komme, sind meine Hausaufgaben fertig. Ich spiele auch am liebsten Fußball. Paul: Hier sind meine Freunde. Prashanna: Ich freue mich, wenn Frau Tschirschwitz mit mir „Schwarzer Peter“ spielt. Amelie: Ich male sehr gern an der Tafel. Petra Beek

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Aus dem Schultagebuch (1964 – 2014) März 1965 Theaterabend der Verbandsschule in der Dammheimer Turnhalle. Es wurde aufgeführt: „Ein Fremder kam nach Buchara“ (5. + 6. Schuljahr) und „Überfall am Red River“ (7. + 8. Schuljahr). November 1966 Das 1. Kurzschuljahr endet mit einer Hausmusikstunde im Gang. September 1967 Es ist Kirchweihmontag in Bornheim. Alle Schüler haben schulfrei. Mai 1968 Die 5. und 6. Klasse besucht den Verkehrskindergarten in der Landauer Pestalozzischule. Mit Go-carts üben die Kinder und haben viel Spaß. August 1970 Schulreifetest für die Schulanfänger am 2. Schultag. November 1970 Auf einem Elternabend wird erläutert, dass Sexualerziehung künftig im Unterricht stattfindet. November 1971 Die Elternversammlung der Klasse 1 und 2 wurde über die Mengenlehre informiert. August 1973 Erstmals wird ein Sachkundearbeitsheft für alle Klassen eingeführt. August 1976 Die Radfahrausbildung auf dem Gelände der Horstringschule wird eingeführt. Juni 1984 Das 20 jährige Schuljubiläum wird gefeiert. Juni 1986 Ausflug der ganzen Schule ins Landauer Freibad September 1990 Die Elternaktion Pausentee läuft an. Die Kinder zahlen einen Unkostenbeitrag von 5 DM im Monat. Einige Jahre später übernimmt der Förderverein die Kosten, der Tee ist kostenlos. Oktober 1990 Bei einem Vereinigungsfest anlässlich der Deutschen Einheit singen die Kinder im Bornheimer Dorfgemeinschaftshaus Lieder und bekommen Brezeln und Saft. Dezember 1990 Die ganze Schule besucht im Badischen Staatstheater die Aufführung „Das Dschungelbuch“. November 1991 Die erste eigene Hausordnung tritt in Kraft. Januar 1992 Der Schulträger erneuert in zwei Sälen die Tafeln, zusätzlich bekommt die Schule einen neuen Außenanstrich. März 1992 Gesamtelternabend mit einem Referenten zu dem Thema: „Bedrohung durch Drogen. Sind wir auf dem Weg in die süchtige Gesellschaft?“ September 1992 Es werden Spielgeräte und ein Klettergerüst für den Schulhof angeschafft.


Oktober 1992 Ein Fachpraktikum Grundschulpädagogik der Universität Landau kommt einmal pro Woche an die Schule. Die Zusammenarbeit dauert 15 Jahre und endet erst mit der Änderung der Ausbildungsordnung. Juni 1993 Schulfest als Trimmfest - Trimmspiele für Eltern und Kinder finden in einem Rundparcours auf den Sportplätzen in Bornheim, Dammheim und der Dammheimer Turnhalle statt. Juli 1993 Teilnahme an den Landauer Schulkulturtagen in der Festhalle mit dem Singspiel „Helmut bei den Räubern“. Januar 1995 Rodelausflug mit der ganzen Schule nach Hofstätten. Juni 1996 Projekttage zum Thema Natur mit außerschulischen Partnern an außerschulischen Lernorten. Dezember 1996 Ein freiwilliger Bastelnachmittag in der Adventszeit spricht viele Kinder und Eltern an. Juni1997 Die Schule besucht die Edesheimer Schlossfestspiele und sieht das Stück „Der gestiefelte Kater“. November 1997 Das Adventsbasteln wird auf den Vormittag verlegt und findet in Verbindung mit der Nikolausfeier statt. November 1998 Die Schule ist Ausrichter eines Hallenfußballturniers der Landauer Grundschulen und belegt Platz 4. Januar 1999 Aus aktuellem Anlass berichtet die Polizei in Klassenstufe 3 und 4 zum Thema Gewalt und Zerstörung. Juni 1999 Es gibt das erste gemeinsame Honigfrühstück. Ab diesem Zeitpunkt gehört es zu unserem ökologischen Profil. November 1999 Wir bekommen eine Schulküche. November 2000 Autogenes Training wird am Nachmittag gegen einen Unkostenbeitrag angeboten. März 2001 Bei einer großen Gartenaktion muss der Teich im Schulgarten erneuert werden. Juni 2001 Zum Schuljahresende kommt ein Zauberer, organisiert vom Schulelternbeirat und Förderverein. August 2001 Familien können eine Hühnerpatenschaft für die Fütterung am Wochenende und in den Ferien übernehmen. November 2001 Die neue Währung, der Euro, kommt; bei uns gibt es einen Projekttag zum neuen Geld. Mai 2002 In den Klassenstufen 3 und 4 wird ein Anti-Gewalttraining durchgeführt.

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September 2002 Der erste Apfeltag steht kurz nach den Sommerferien auf dem Programm. Ab jetzt wird er zum festen Bestandteil unserer schulischen Arbeit. November 2002 Die Dammheimer Grundschule unterstützt die Grundschule in Prettin (Sachsen-Anhalt) mit einer finanziellen Spende. Durch das Jahrhunderthochwasser der Elbe wurde das Schulgebäude stark beschädigt, die Turnhalle unbenutzbar. Die Kinder verkaufen selbstgebastelte Dinge, Eltern und Lehrkräfte übernehmen die Bewirtung bei der Adventsausstellung der Bornheimer Landfrauen. April 2003 Workshop mit dem Schulelternbeirat: Komm mit dem Fahrrad zur Schule November 2003 Erstmals finden die Schulkinotage für Klassenstufe 3 und 4 statt. Die Kinder sehen den Film „Das fliegende Klassenzimmer“. Dezember 2003 Wir lesen in der Adventzeit aus den Adventskalendergeschichten der Bücherei vor und nehmen an einem Quiz teil. Januar 2004 Mach mit Alex den Büchereiführerschein. Den Kindern der 3. und 4. Klasse gefiel das Angebot der Offenbacher Bücherei. Februar 2004 Der Freundeskreis „Die Wachthäusler e.V.“ bietet ehrenamtlich an zwei Nachmittagen Hausaufgabenhilfe an. März 2004 Ökologieprojekttag – Die 1. und 2. Klasse unternehmen eine Ökorallye rund um die Schule. Die Klassen 3 und 4 bauen unter Anleitung von NABU- Mitarbeitern Nistkästen für den Schulgarten. April 2004 Erstmalige Teilnahme beim mathematischen Knobeln, dem Känguruwettbewerb, an dem wir nun jährlich teilnehmen. August 2004 Englischunterricht wird nun auch in der 1. und 2. Klasse verpflichtend. Daher findet nun in der 2. Klasse einmal wöchentlich Unterricht bis 13 Uhr statt. Dezember 2004 In der Landauer Festhalle sehen wir uns die Theateraufführung „Pinocchio“ an. April 2005 Ökoprojekttag zum Thema Müll – Müllvermeidung – Mülltrennung Mai 2005 „Bornheimer Storchennestkamera beflügelt die Schüler“, titelt die Rheinpfalz. Täglich betrachten die Kinder die Bilder im Internet, schreiben Geschichten, malen Bilder und stellen diese online. November 2006 Im Rahmen des Schulfestes zur Schulsanierung gibt es einen Luftballonweitflugwettbewerb. Ein Ballon flog über 300 km weit. Dezember 2006 Ein Puppenspieler spielt für uns in der Turnhalle das Stück „Der total verrückte Erwin“. April 2007 Der erste Vorlesetag findet statt und gehört ab jetzt zweimal im Jahr zu unserem Programm der Leseförderung.


April 2008 Dem Vorlesetag folgt im Jahr der Mathematik der Mathetag, der ebenfalls ab diesem Zeitpunkt zweimal jährlich stattfindet. Tag der offenen Tür im Storchenzentrum in Bornheim. Wir beteiligen uns mit einem musikalischen Beitrag. Eltern organisieren die Aktion „sicheres Fahrrad“ und übernehmen kleinere Reparaturen. November 2008 Wir besuchen erstmals mit allen Klassen die Schulkinotage. September 2009 Zum Weltkindertag „Schutz vor Diskriminierung“ nehmen wir bei der Aktion der Landauer Grundschulen auf dem Rathausplatz teil. Oktober 2009 Besuch aus Ruhango, der Gemeinde unserer Partnerschule. Wir übergeben eine Spende aus unserem Schulanfangsgottesdienst. Dezember 2009 Teilnahme am bunten Nachmittag in Dammheim zur Finanzierung der Tonanlage. März 2010 Sicheres Busfahren – die Busschule informiert die Kinder der 3 und 4. Klasse. April 2010 Zum ersten Mal gibt es einen Ruandatag. Mai 2010 Verschönerungsarbeiten mit Eltern im grünen Klassenzimmer August 2010 1050 Jahrfeier in Dammheim. Die Schule beteiligt sich am Umzug unter dem Motto „Schule früher“. November 2010 Aufgepasst mit Adacus; Verkehrserziehung für die Kinder der 1. und 2. Klasse in der Turnhalle Oktober 2011 Der SV Bornheim lädt uns zu einem gemeinsamen Sporttag in die Bornheimer Sporthalle ein. März 2012 Alle Kinder können in der Schule oder zu Hause mit dem Antolin Leseprogramm, einem Programm zur Leseförderung, arbeiten. Mai 2012 Mit Unterstützung der Eltern wird die kleine Bibliothek zum neuen Forscherraum umgestaltet und eingeweiht. November 2013 Beim ersten Kleinkunsttag können die Kinder musikalische Beiträge darbieten. Februar 2014 Drei Wochen lesen die Kinder der 3.und 4. Klasse täglich die Zeitung und arbeiten damit im Unterricht. April 2014 Skipping hearts - Seilspringen macht Schule, das Projekt der Herzstiftung findet in den beiden 4. Klassen statt. Es gibt eine kleine Präsentation für die ganze Schule. Petra Beek

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„Sparen für die coolen Dinge!“ Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei. Mit dem kostenlosen VR-MeinKonto lernen die Kinder verantwortungsvoll mit ihrem Geld umzugehen: bargeldlos zahlen, Geld abheben, die Prepaid-Card des Handys aufladen. Dabei bleibt stets alles unter Kontrolle. Überziehen ist zum Beispiel nicht möglich und für Guthaben bis 500 Euro gibt es 2 % Zinsen. Infos unter Telefon 06341 5560-0 oder www.vrbank-suedpfalz.de.

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Elternarbeit, Schulelternbeirat und Freundes- und Förderkreis Wichtiger Bestandteil einer guten pädagogischen Arbeit ist die Zusammenarbeit mit den Eltern. Unser Schulelternbeirat unterstützt Schulleitung und Kollegium in engem Zusammenspiel mit dem Freundes- und Förderkreis und arbeitet mit am Konzept einer offenen Schule. Die Zusammenarbeit zwischen Schulelternbeirat, Klassenelternsprechern und Lehrerkollegium ist gekennzeichnet durch einen offenen, vertrauensvollen Umgang miteinander. Es finden regelmäßig Schulelternbeiratssitzungen statt, zumeist unter Einbindung der Klassenelternsprecher/ -innen, bei denen die Schulleiterin über die aktuellen Entwicklungen in der Schule berichtet, die anliegenden gemeinsamen Veranstaltungen geplant werden und auch ein reger Gedankenaustausch untereinander stattfindet. Weiterhin besteht ein regelmäßiger, häufiger Gesprächskontakt zwischen der Schulleiterin sowie den Vorsitzenden von Schulelternbeirat und Förderverein, bei dem alle aktuellen Themen zeitnah besprochen werden.

Schulelternbeirat: v.l. Carmen Gieselmann, Judith Roos, Britta Hoff

Die Eltern beteiligen sich auf Klassen- und Schulebene an fast allen Aktivitäten der Schule, mit dem Ziel einer lebendigen Schulgemeinschaft. Sie bringen sich mit großen und kleinen Diensten in unserer Schule ein. Ob Apfeltag, Adventsbasteln, Schulfeste, Teeküche, Schulschwimmen oder Fahrdienste, unsere Eltern sind immer zur Stelle, wenn sie gebraucht werden. Für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Schulelternbeirat und für die tatkräftige Unterstützung der Eltern bedanke ich mich ganz herzlich. Was wäre eine Schule ohne einen Freundes- und Förderkreis in Zeiten knapper Kassen. Unsere Arbeit wird in vielfältiger Weise finanziell unterstützt. Am 30. Januar 1991 wurde der Freundes- und Förderkreis Grundschule Dammheim e.V. gegründet. Ziel des Vereins ist es, die Schule materiell in ihrer Erziehungs- und Unterrichtsarbeit zu unterstützen. Sie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Schulelternbeirat. Diese Unterstützung kam der Schule schon häufig zu Gute. So wurden mit Hilfe des Fördervereins neue Spielgeräte für die Pause, Experimentierkästen, Notebook und Multifunktionsgerät angeschafft, die Bibliothek zum Forscherraum umgestaltet, der Schulhof verschönert und Vieles mehr. Es gibt Zuschüsse zu Klassenfahrten, für die Klassenkasse, den Schulgarten und ökologische Projekte, kostenlosen Pausentee für alle Kinder, Unterstützung an Nikolaus und Fasching. All dies wäre ohne den Förderverein nicht möglich. Die Schule zu unterhalten und mit den für den Unterricht notwendigen Materialien auszustatten ist laut Gesetz Aufgabe des Schulträgers. Darüber hinausgehende, nicht zwingend notwendige Gegenstände können nur durch private Initiative angeschafft werden. So wird der Förderkreis auch in Zukunft eine besondere Bedeutung haben. Allen Mitgliedern und Helfern sei herzlich für ihr Engagement gedankt, besonders auch jenen, die keine Kinder in der Schule haben.

Freundes- und Förderkreis: v. l. Carmen Gieselmann, Petra Beek, Marcus Michel, Monika Kirchmer, Britta Hoff

Petra Beek

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Klassen und Kollegium 2014

Klasse 1

Klasse 2

Klasse 3

Klasse 4a

Klasse 4b


Gruppenbild der gesamten Schule von 2014 Lehrerkollegium Hintere Reihe: Barbara Rosenkranz, Kathrin Bach, Petra Beek, Eva- Maria Hellmann, Rudolf Gramling Vordere Reihe: Maria Christmann, Christiane Degen, Marcus Lutz, Andrea Bruhn

Gruppenbild der gesamten Schule von 1964

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Schülerinnen und Schüler berichten aus dem Schulleben

Apfeltag Jedes Jahr findet an der Grundschule Dammheim ein Apfeltag statt. Das ist etwas Besonderes, weil wir Äpfel aus dem Schulgarten haben. Die Äpfel wurden ein paar Tage vorher von einigen fleißigen Eltern, Lehrern und Kindern gepflückt. Am Apfeltag kocht die ganze Klasse ein Apfelgericht. Unsere Klasse hat Apfelpfannkuchen gemacht. Jedes Kind braucht von Zuhause ein Brett, ein Messer, eine Gabel und einen Löffel. Gemeinsam bereiten wir dann das Essen zu. Wir schälen und schneiden die Äpfel, machen einen Pfannkuchenteig und vermischen die Äpfel mit dem Teig. Dann werden die Pfannkuchen gebraten. Wenn jede Klasse das Apfelgericht fertig zubereitet hat, wird ein Buffet aufgestellt. Dann werden die Klassen einzeln aufgerufen. Jeder hat einen Riesenhunger und freut sich auf die Leckereien. Alles schmeckt sehr lecker. Nach dem Essen wird aufgeräumt und alles gespült. Laureen Burgard, Klasse 3

Der Minimarathon Einmal im Schuljahr fahren die dritten und vierten Klassen mit dem Bus nach Herxheim zum Minimarathon auf der Sandbahnrennanlage. Dieses Schuljahr fand der Minimarathon am 25.09.2013 statt. Als wir ankamen, haben wir uns umgezogen. Danach liefen wir zu unserer Startposition. Wir warteten gespannt auf den Startschuss. Als er ertönte, rannten wir so schnell wie wir konnten los. Wir liefen ungefähr 40 Minuten, die meisten hatten über fünf Runden geschafft. Manche mussten zum Schluss gehen, da sie fix und fertig waren. Wir zogen uns wieder um und fuhren mit dem Bus zurück zur Schule. Zwei Wochen später erfuhren wir, dass wir Erster wurden und den Wanderpokal überreicht bekommen. Darüber freuten wir uns riesig. Carlos Strunz und Manuel Kalkowski, Klasse 4b

Schulfeste In den letzten Jahren haben wir jedes Jahr ein Schulfest gefeiert. Die Schulfeste stehen meisten unter einem besonderen Motto und machen viel Spaß. Die Schüler üben mit ihren Lehrern etwas ein, das sie vorführen. Es werden auch gemeinsame Lieder gesungen. Fast jede Klasse stellt eine Ausstellung aus. Wir dürfen überall hin: in den Schulgarten, in den Hof, in die Klassen. Es gibt Kaffee und Kuchen und andere leckere Sachen, um die sich die Eltern kümmern. Die Kinder dürfen nach den Aufführungen spielen. Dieses Jahr feiern wir das 50-jährige Bestehen der Schule und führen ein Musical auf. Lucas Kurz, Klasse 4b


Schulveränderungen In dem 1. Schuljahr bekamen wir rote Ringe und ein Kletterseil für das Klettergerüst. Wir haben in dieser Zeit auch den Pokal für den 1. Platz im alljährigen Minimarathon gewonnen. Die Bibliothek wird im 2. Jahr zum Forscherraum umgebaut. Anatomiemodelle schmücken den Raum. Auch die alten Sitzgelegenheiten wurden durch bequeme Sitzkissen umgetauscht. Einen Forscherkasten gab es auch für den Forscherraum womit man Autos, Schiffe und vieles mehr zusammenbauen konnte. Es gab viele Veränderungen auf dem Schulhof im dritten Schuljahr. Eine bunte Schlange, Twisterfelder, 2 Völkerballplätze und vieles mehr zieren unseren Schulhof. Herr Schäfer baute noch Netze vor den Fahrräderstellplätzen ein, dass kein Ball ein Fahrrad umwirft. Frau Bach kam als Referendarin in unsere Klasse im 4. Jahr. Neue Türen und neue Fenster mussten wegen eines Einbruchs gewechselt werden. Wir hoffen, dass in der kurzen restlichen Zeit noch Vieles passiert. Anna-Lena Röhm und Felicitas Müller, Klasse 4a

Die Schulgottesdienste Immer zu Anfang und zum Ende des Schuljahres sowie zu Weihnachten findet ein Gottesdienst statt, abwechselnd in der Dammheimer und in der Bornheimer Kirche. Die Lieder für die Gottesdienste üben wir in den gemeinsamen Singstunden in der Schule. Am vorletzten Schultag vor den Weihnachtsferien haben die Klasse 4a und 4b in der Dammheimer Kirche ein Krippenspiel gezeigt. Jeder durfte mitspielen: Linda Marie war Maria und Cleon war Josef, der Sternsinger war Janosch. Madeleine und Mayuha hatten die Hauptrolle, Alexandra war Tannenbaumverkäuferin. Alle anderen Kinder haben Stern über Bethlehem auf der Flöte gespielt, sie standen dabei auf der Treppe zur Kanzel. Madeleine war auf der Suche nach Weihnachten. Mayuha zeigte ihr, was alles Weihnachten sein könnte: Der Weihnachtsmarkt, das Kaufhaus, der Tannenbaumverkauf. Doch Madeleine wollte sich damit nicht zufrieden geben. Schließlich zeigte der Sternsinger ihr den Weg zur Krippe. Alexandra Frei, Aaliyah Beinert, Klasse 4b, Tamara Cuntz, Klasse 4a

Fasching Jedes Jahr feiern wir Fasching in der Schule. Es ist immer witzig und toll. Das letzte Mal fand ich es besonders toll. Das war nämlich so: Jeder hat sich zu Hause sein Faschingskostüm angezogen und ist dann in die Schule gegangen. Es gab viele verschiedene schöne Kostüme und wir hatten alle viel Spaß. Wir haben in unserem Klassensaal eine Menge Spiele gespielt, zum Beispiel: Reise nach Jerusalem, Museum, Tennisballspiel, Theater mit Samuel und Stopptanzen. Alle Spiele waren lustig und spannend und es gab auch ein leckeres Essensbuffet. Danach haben sich alle Klassen auf dem Flur getroffen. Jede Klasse hat etwas aufgeführt: einen Tanz oder ein Lied. Im Anschluss haben einige Kinder noch einen Sketch oder einen Hip-Hop-Tanz aufgeführt. Das fand ich besonders cool. Nach einer Stunde gab es eine Pau-

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se. Jeder Schüler bekam, wie jedes Jahr, einen leckeren Berliner und dann ging es erst mal ab auf den Pausenhof. Die zweite Stunde auf dem Flur lief genauso ab und dann war dieser schöne Tag auch schon zu Ende. Frederike Laven, Kasse 3

Unsere Lesenacht in der zweiten Klasse Zum Ende der 2. Klasse haben wir eine Lesenacht gemacht. Um 17 Uhr trafen wir uns in der Schule. Wir liefen dann gemeinsam in die Bornheimer Bücherei, in der wir einiges über die Bücherei erfuhren und jeder sich drei Bücher ausleihen durfte. Wieder in der Schule haben wir eine Rallye gemacht. Danach gab es Abendessen. Das war lecker. Nachdem wir aufgeräumt, Schlafanzug angezogen und Zähne geputzt hatten, gingen wir gegen 20 Uhr in unsere „Betten“. Manche hatten sich Luftmatratzen aufgepustet, andere schliefen auf Turn- oder Isomatten. Der eine kuschelte sich in seinen Schlafsack oder hatte seine Lieblingsdecke von daheim mitgebracht. Frau Degen hat uns eine Geschichte vorgelesen, dann durfte jeder für sich noch lesen. Um 22 Uhr ging das Licht aus, so dass man dann nur noch mit Taschenlampe lesen durfte. Das war aber besonders spannend. Gegen Mitternacht waren dann auch die letzten eingeschlafen. Morgens brachten einige Eltern Frühstück, das war toll. Der ein oder andere war zwar noch etwas müde, aber nachdem wir aufgeräumt hatten, durften wir ja nach Hause. An dem Tag hatten wir keine Schule mehr! Zazie Hoff und Jolin Volkhardt, Klasse 4b

Der Eismann Jedes Jahr am letzten Schultag vor den Sommerferien kommt der Eismann zu uns in die Schule. Da sind alle Kinder ganz aufgeregt. Klassenweise stellen wir uns bei „Roberto“ an. Jeder darf sich zwei Bällchen Eis in der Waffel aussuchen. Der Förderverein spendiert uns das Eis. Die meisten Kinder der Klassen 4a und 4b lieben Schokoladeneis, am zweit beliebtesten ist Zitrone. Cleon Dominguez-Neumann, Darnell Klasse 4a und Meiko Mull, Klasse 4b

Himmighöfer,

Einbrecher Am Mittwoch, den 26.03.14, wurde bei uns in der Schule eingebrochen. Wir kamen wie normal zur Schule, doch ein Lehrer sagte: „In der Schule wurde eingebrochen“. Fast alle Jungs fanden es cool, die Mädchen waren erschrocken. Dann sind wir alle zur Turnhalle gelaufen. Dort angekommen haben wir viele Spiele gemacht, weil in der Schule solange die Spurensicherung der Polizei da war und Fingerabdrücke genommen hat. Um 9.25 Uhr sind wir zurück zur Schule gelaufen, wir hatten alle noch alltäglichen Unterricht. Unsere Schulleitung Frau Beek musste ihr ganzes Büro aufräumen, weil die Tür eingetreten wurde, es wurden nur 20,- € gestohlen, das andere waren Sachschäden, kaputte Fenster und Türen. Paula Smilla Burg und Mayuha Rassiah, Klasse 4a


Einschulungsfeiern Im Kindergarten war es schön, aber irgendwann wird es dann doch Zeit für die Schule. Also gingen wir am Dienstag mit unseren neuen Schultaschen und –tüten zur Schule und setzten uns dort auf Stühlchen, weil wir nun begrüßt wurden. Sie (die Schulkinder der 2., 3. und 4. Klasse) sangen Lieder und spielten ein bisschen Theater, aber zum Schluss wurden wir von den 4. Klässlern einzeln aufgerufen und unsere Paten wurden uns vorgestellt! Als wir in der 2. Klasse waren, war es schon etwas Besonderes, denn man fühlt sich einfach größer, wenn man selbst den neuen Erstklässlern etwas vorführt. In der 3. Klasse waren wir sehr gespannt, denn nicht nur weil die Erstklässler neu waren, nein, sondern auch, weil wir, trotz dass wir noch in der 3. Klasse waren uns auch schon ein bisschen wie Paten fühlten! In der 4. Klasse fühlten uns plötzlich nicht mehr so klein. Wir waren endlich Paten! Wir konnten es kaum glauben, aber es war ein Wunder, denn wir sind jetzt die Größten!!! Madeleine Cravo, Klasse 4a

Vorlesetag Der Vorlesetag der Grundschule Dammheim findet zweimal im Jahr statt. Das erste Mal vor Weihnachten, das zweite Mal Ende des Schuljahres. Morgens um 8.00 Uhr werden die Bücher vorgestellt. Jeder Lehrer stellt sein Buch vor. Jedes Kind darf sich drei verschiedene Bücher aussuchen. Von den Lehrern bekommt man die Eintrittskarten. Jedes Kind braucht die Eintrittskarten 1, 2, 3. Die Kinder müssen die Eintrittskarten gut aufbewahren, denn sie sind der Eintritt für eine Geschichte zu hören. Es sind immer drei schöne Geschichten. Samira Wind, Klasse 3

Unser Honigfrühstück In unserem Schulgarten stehen Kästen mit Bienenvölkern. Frau Christmann, eine Lehrerin kümmert sich um die Bienen. Sie verarbeitet den Honig, füllt ihn in Gläser und verkauft ihn in der Schule. Zweimal im Jahr haben wir Honigtag. Lehrer oder ein Imker erzählen uns etwas über Bienen. Anschließend gibt es für jedes Kind Butterbrote mit unserem leckeren Schulhonig. Ich finde das Honigfrühstück toll! Juliane Illy, Klasse 3 Zwei Berichte über en Landschulheimaufenthalt in Bad Dürkheim

Das Jugendhaus St. Christophorus Als wir ankamen wurden als erstes die Zimmer aufgeteilt. Die Jungs hatten einen Korridor und die Mädchen hatten einen Korridor. Jeder sollte sich nur auf seinem Korridor aufhalten, nur wenn die anderen wollten, dass er oder sie kommt, durfte man rüber. Bloß manche Jungs haben sich nicht daran gehalten und sind einfach in den Mädchengang gerannt. Nach dem Kofferausräumen gab

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es erst mal Nudeln, Gulasch, Salate und Eis, das war ein super leckeres Mittagessen und Herr Krauth hat uns ein neues Gebet beigebracht. Eigentlich war das Mittagessen immer super lecker. Nach dem Essen durften wir spielen gehen. Die Wiese war so groß, da hätten locker 10 Elefanten drauf gepasst. Es gab einen Berg, darauf konnte man klettern, aber es war sehr rutschig. Dafür war ein Seil da, wo man sich festhalten konnte. Wir haben einen Brombeerstrauch entdeckt und gleich davon genascht. Danach haben wir einen Ausflug gemacht. Als wir dann wieder in der Jugendherberge waren, haben die Jungs gesagt, sie schmeißen eine Party, aber daraus wurde nichts. Als die Schnitzeljagd zu Ende war und wir die Schnitzel nicht fangen konnten, also eher gesagt die erste Gruppe, sind wir alle zu Bett gegangen. Die, die beim Mädchenkorridor auf der rechten Seite geschlafen haben, die konnten die blinkenden Lichter der Stadt aus dem Fenster sehen, die aussahen wie Las Vegas. Als wir morgens aufwachten gab es um 8.30 Uhr Frühstück. Dann sind manche erst mal runter gegangen in den Aufenthaltsraum. Es gab am frühen Mittag ein Ping-PongTurnier und am Mittag ein Fußballspiel: Dammheim gegen Herxheim. Die 6. Klässler waren nämlich auch in der Jugendherberge. Es konnte doch wirklich nicht wahr sein, die haben alle zwei Minuten gefoult und wir haben trotzdem gewonnen. Tja, ansonsten gibt es nicht mehr so viel zu erzählten. Wir haben nur noch 2 – 3 Ausflüge gemacht. Anna-Lena Röhm, Klasse 4a

Pfalzmuseum für Naturkunde Im Museum haben wir eine Museumsrallye gemacht. Die Rallye war toll und spannend. Außerdem gab es dort viele Kristalle und einige davon konnte man sogar anfassen. Ganz oben war ein Gruselkabinett, wo verschiedene ausgestopfte Tiere und Krankheiten ausgestellt waren. Aber das Gruselkabinett war gar nicht so gruselig. Es gab auch einen großen Mammutknochen zum Anfassen und noch weitere große Knochen, bloß waren diese in Vitrinen. An der Kasse konnte man auch kleinere Kristalle kaufen. Es gab auch eine mumifizierte Katze und viele kleine Tiere, die in Alkohol eingelegt waren. Und am Eingang stand ein riesiger Eisbär. Darnell Himmighöfer und Niclas Kirchmer, Klasse 4a

Ruandatag Unsere Schule hat eine Partnerschule in Ruanda. Wir haben deshalb jedes Jahr einen Ruandatag. Dieses Jahr war er im März. Zuerst sahen wir einen Film über das Leben in Ruanda. Dann erzählten uns vier Schülerinnen aus Landau, wie ein Schultag in Ruanda abläuft. Sie waren schon dort. Die Kinder in Ruanda müssen morgens sehr früh aufstehen, da sie einen weiten Schulweg haben. Diesen Schulweg müssen sie jeden Tag zu Fuß laufen. Die Kinder tragen Schuluniformen. Da die Familien sehr arm sind, haben die Kinder nur einen Stift und einen Block für die Schule. Wir haben auch noch Wörter in Ruandisch gelernt. Zum Abschluss gab es ein ruandisches Bohnengericht zu essen. Felix Eckert, Klasse 3


Mathetag Zwei Mal im Jahr gibt es an unserer Schule den Mathetag. Alle Lehrerinnen und Lehrer machen uns verschiedene Angebote. Da gibt es dann ganz unterschiedliche Sachen. Wir können Mathespiele spielen, Muster weitermalen oder erfinden, am Geobrett mit Gummis Muster spannen, Klecksbilder mit der Spiegelachse herstellen, mit Spiegeln Versuche machen und noch vieles mehr. Der Mathetag dauert zwei Stunden. Ich suche mir immer die Angebote aus, die mir am meisten Spaß machen. Der Mathetag ist toll. Sirin Erkan, Klasse 3

Einschulungsfeier und Paten Für unsere Einschulungsfeier haben alle Klassen Lieder eingeübt und führen diese am Einschulungstag den neuen Grundschülern und ihren Eltern vor. Jedes Kind der 4. Klasse bekommt ein Patenkind zugeteilt, einen Erstklässler. Wenn die neuen Kinder Fragen haben, hilft das Patenkind aus der 4. Klasse und zeigt ihm alles. Nach der Aufführung bei der Einschulungsfeier gehen die Erstklässler eine Schulstunde in ihre neue Klasse und danach endet der erste Schultag mit einem Gottesdienst in der Dammheimer Kirche. Merle Wüst, Klasse 3

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Projekttage

2004: 40 Jahre Grundschule Dammheim Bei den Projekttagen „Schule früher - Schule heute“ lernten die Kinder, wie es früher in der Schule war, schrieben mit Feder, Griffel und in Sütterlinschrift, erfuhren etwas über die strengen Schulregeln früher, und spielten, wie es damals in der Schule zuging. Zum Schulfest gab es neben den Darbietungen der Kinder Spiele von früher, eine Jubiläumszeitung und Livemusik. 2005: Künstlerisches Gestalten Die Kinder lernten verschiedene Künstler, Kunstwerke und Kunstepochen sowie unterschiedliche künstlerische Techniken kennen. Dabei malten sie auf Leinwand, arbeiteten mit verschiedenen Materialien und gestalteten Plastiken. Auf dem Schulfest präsentierten die Kinder ihre Ergebnisse. 2006: Fußballweltmeisterschaft Die Auseinandersetzung mit dem Thema Fußball fand nicht nur im Sport, sondern in allen Fächern statt (Fußballsprache, Flaggen, Hymen, Fachbegriffe, Regeln, Fußballturnier). Der lebensgroße Kicker auf dem Schulhof beim Schulfest kam besonders gut an. Festakt zur Übergabe der renovierten Schule Ein weiteres Schulfest anlässlich der Sanierung der Schule gab es im Herbst. Es hatte das Thema: „Das zeichnet unsere Schule aus“. Neben einem Festakt in der Dammheimer Turnhalle rundeten Bilder, eine kleine Ausstellung und ein Luftballonweitflugwettbewerb das Fest ab. 2007: Spielfest Unter dem Motto „Sport, Spiel, Spaß und Geschicklichkeit“ war im Schulhof und im Garten ein Parcours mit vielen verschiedenen Lauf- und Geschicklichkeitsspielen aufgebaut, die Jung und Alt nutzen konnten. 2008: Lesekompetenz stärken mit dem Thema „Tierwelt“ Zuerst fand auf Einladung des Storchenzentrums eine Autorenlesung mit Uta Kneisel statt, die aus ihrer Buchreihe „Rosita und Storch Adebar“ vorlas. Hans-Joachim Schatz erzählte und las zu Bildern über bedrohte Tiere und Tierarten. Die Kinder lernten Wissenswertes über verschiedene Tiere, lasen eine Klassenlektüre, ebenso wurde gemalt, gebastelt und getöpfert. Zum Schulfest gab es tierische Lieder, und Gedichte sowie ein tierisches Theaterstück. 2009: Gesunde Ernährung Wer in der Schule fit sein will, muss sich gesund und ausgewogen ernähren. Simone Rapp-Scheider, Ernährungsberaterin informierte die Kinder über gesunde und schmackhafte Ernährung und stellte die Ernährungspyramide vor. In den einzelnen Projektgruppen kochten und backten sie viele leckere und gesunde Gerichte und lernten einzelne Lebensmittelgruppen näher kennen. 2010: Spielfest Auf dem ganzen Schulgelände gab es verschiedene Spielstationen. Im Schulhaus waren Angebote zum Malen, Basteln


und Experimentieren aufgebaut, eine Rallye durchs Gebäude rundete das Programm zum Schulfest ab. Teilname am Festumzug der Gemeinde Dammheim zum Jubiläum 1050 Jahre Dammheim mit dem Thema „Schule früher“ 2011: Leben im Mittelalter Wie lebten die Menschen in der mittelalterlichen Stadt und auf Burgen? Was haben sie gegessen, wie sich gekleidet? Welche Aufgabe hatten die Ritter? Wir besuchten mit allen Klassen die Mittelalterausstellung für Kinder im historischen Museum in Speyer. Projekttage und ein mittelalterliches Spektakel als Schulfest mit mittelalterlichen Spielen und Basteleien schlossen sich an. 2012: Leben im alten Ägypten „Ägyptens Schätze entdecken“, so lautete der Titel der Mitmachausstellung für Kinder im historischen Museum in Speyer, die alle Klassen besuchten. Bei den Projekttagen schrieben die Kinder auf Papyrus in Hyroglyphenschrift, lernten Götter, Pyramiden und die Bedeutung des Nils kennen und informierten sich über das Leben vor über 2000 Jahren. 2013: Ruanda, das Land unserer Partnerschule Wie leben die Menschen in Ruanda, wie sieht ein Schulalltag im Land unserer Partnerschule aus? Dies und vieles mehr erfuhren die Kinder während der Projekttage. Alle Kinder bauten eine Trommel, ruandische Studenten trommelten mit uns an einem Projektvormittag und auf dem Schulfest. Ein Basar zu Gunsten der Partnerschule wurde organisiert. 2014: 50 Jahre Grundschule Dammheim „Kleine Schule ganz groß“ Wir führen das Kindermusical „Tuishi pamoga – die Geschichte einer Freundschaft auf. Eine Bilderausstellung, Spiele von früher, ein Basar und verschiedene Aufführungen runden das Jubiläumsschulfest ab. Petra Beek


50 Jahre Grundschule Dammheim  

Festschrift der Grundschule Dammheim anlässlich des 50-jährigen Jubiläums