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Markt beobachtung Fonds

Zertifikate

Optionsscheine

Das Kundenmagazin von HSBC Trinkaus für Investoren und Trader

Januar 2008

Kapitalmarkt­ ausblick 2008 Defensive Ausrichtung mit selektiven Chancen

Top Brands

niT

ÄTs-raT in

aa

o

g

B

So können Anleger von den Markenriesen profitieren

fiTCH raTings

Sehr stark


20

Top Brands – So können Anleger von den Markenriesen profitieren

15 Kapitalmarktausblick 2008 – Defensive Ausrichtung mit selektiven Chancen

I N H A LT 01. 2 0 0 8 Aktuelles 04 Editorial 05 Shortlist 05 Fitch setzt Rating von HSBC Trinkaus auf AA herauf – Ausblick stabil 05

775 neue Aktienanleihen

06

Neue Partizipationsmöglichkeiten im Transport- und Logistiksektor

Märkte 07

Währungen

08

Aktien

10

Rohstoffe

Produkte 20 Zertifikate 20

Top Brands – So können Anleger von den Markenriesen profitieren

23

Multi Capped Bonus-Zertifikat auf Daimler, E.ON und Siemens

Produkte 24 25 26 27 29 31

Überblick

Ausgewählte Discountzertifikate Ausgewählte Bonus-Zertifikate Ausgewählte Aktien- und Indexanleihen Zertifikateportraits HSBC-Fonds im Überblick Fondsportraits

Analyse 11 Charttechnik: Jahresausblick zu DAX®, Euro-BUND-Future und EUR/USD 11 DAX® 12

Euro-BUND-Future

13

EUR/USD

14 animusX®-Sentiment

Glossar 35 Technische Analyse

Service 40 Rechtliche Hinweise 42 Kontakt 42 Impressum

Strategie 15 Kapitalmarktausblick 2008 – Defensive Ausrichtung mit selektiven Chancen

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Aktuelles

Märkte

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Strategie

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Glossar

Service

Editorial

Vorhang auf!

Sabrina Schmitz, Sabrina Schmitz, sabrina.schmitz@hsbctrinkaus.de

Ich begrüße Sie recht herzlich zu unserer ersten Marktbeobachtung im neuen Jahr. Die Januar-Ausgabe nutzen wir in jedem Jahr gerne dazu, um unseren Leserinnen und Lesern einen Ausblick über mögliche Kapitalmarktentwicklungen zu geben. Kaum werden wir uns an ein Jahr wie das vergangene erinnern, welches mit zahlreichen Spannungen, so wie der SubprimeKrise oder dem enormen Dollar-Verfall endete und gleich mit einem Rekordhoch des Ölpreises ins Neue überging. Trotz zahlreicher Fragezeichen, die allein die genannten Einflussfaktoren aufwerfen, wird es auch in diesem Jahr für Anleger wieder zahlreiche Anlagechancen geben. Lesen Sie ab S. 15, welche Szenarien an den einzelnen Märkten in 2008 denkbar sind. Einen Jahresausblick zu bedeutenden Basiswerten, wie dem DAX®, dem EuroBUND-Future und dem EUR/USD-Kurs geben wir Ihnen ab S. 11 auch aus charttechnischer Sicht an die Hand. Der Blick über die Schulter lässt uns insgesamt auf ein erfolgreiches Jahr am Zertifikatemarkt zurückschauen. Mehr und mehr Anleger schichten ihre Portfolios zugunsten von Anlage- und Hebelzertifikaten um. Jeder sechste Anleger hat inzwischen schon Zertifikate im Depot. Vermutlich wird sich dieser Trend auch in 2008 weiter fortsetzen. Aber worauf kommt es bei der Zusammenstellung an, besonders wenn bei Anlegern noch keine Erfahrungen mit derivativen Wertpapieren vorhanden sind? Wie Vermögensverwalter und Bankberater

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in einer exklusiven Studie von HSBC Trinkaus und der Berliner Steinbeis Hochschule bestätigen, ist den Anlegern vor allem das Chance-Risiko-Verhältnis sowie die Einfachheit des Zertifikates wichtig. Anleger sollten sich also fragen, wie viel Risiko sie maximal tragen möchten, um ein bestimmtes Gewinnziel zu erreichen. Gleichzeitig stellt sich die Frage der eigenen Markteinschätzung, denn der Erwerb eines Zertifikates drückt zumindest mittelbar die Marktmeinung eines Wertpapierkäufers aus. Anleger sollten sich also vor der Entscheidung zum Kauf zunächst eine fundierte Marktmeinung bilden. Unabhängig davon, wie diese ausfällt, hält der Markt ein entsprechendes Produkt bereit. Neue Anlagemöglichkeiten, die vielleicht auch zu Ihrer Marktmeinung passen, stellen wir Ihnen monatlich vor. Eine beispielsweise sehr einfache und interessante Produktvariante, die Anleger an der Entwicklung so genannter „Top Brands“ partizipieren lässt sowie wesentliche Hintergrundinformationen haben wir diesmal für Sie vorbereitet. Lesen Sie mehr dazu ab S. 20 in unserem Artikel über die Marktriesen. Ich wünsche Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2008!


Aktuelles

Märkte

Analyse

Strategie

Produkte

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Shortlist

Fitch setzt Rating von HSBCTrinkaus auf AA herauf – Ausblick stabil Die Rating-Agentur Fitch hat das LangfristRating der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG von AA- auf AA heraufgesetzt und den Ausblick entsprechend von positiv auf stabil angepasst. Das bisherige Individual-Rating von B/C, das Kurzfrist-Rating von F1+ sowie das Support Rating von 1 wurden dabei bestätigt. Mit diesem Rating gehört HSBCTrinkaus zu den am besten bewerteten Geschäftsbanken in Deutschland. „Diese Einschätzung bestätigt unsere Strategie, die individuelle Betreuung in der Tradition einer Privatbank mit der finanziellen Sicherheit einer der weltweit ertragsstärksten Banken, der HSBC-Gruppe, zu kombinieren“, so Vorstandssprecher Andreas Schmitz. Mit dem Langfrist- und Support-Rating zieht HSBC Trinkaus mit dem hohen Rating des

Mehrheitseigentümers HSBC Holdings gleich. HSBCTrinkaus nutzt zunehmend die Strukturen und Leistungen der HSBCGruppe, um auf diese Weise seinen Kunden umfassendere Leistungen und individuellere Produkte zu bieten. Das Individual-Rating von B/C reflektiert laut Fitch weiterhin die operationelle Profitabilität und Kapitalisierung, die gute Asset-Qualität sowie das konservative Risikomanagement mit niedrigen Kreditrisiken. HSBCTrinkaus verzeichnet seit Jahren steigende Ergebnisse. Nach deutlichen Ergebnissteigerungen im ersten Halbjahr 2007 hat sich die Bank auch im dritten Quartal trotz eines schwierigen Umfelds gut behauptet.

775 neue Aktienanleihen HSBC Trinkaus emittiert im Dezember 775 neue Aktienanleihen auf bekannte europäische Aktien. Um Übersichtlichkeit zu erhalten, stellen wir regelmäßig „Unsere Besten … Aktienanleihen“ anhand ausgewählter Kriterien für Sie zusammen.

Die Auswahllisten finden Sie in der Marktbeobachtung ab S. 24. Selbstverständlich können Sie diese Möglichkeit auch tagesaktuell auf der Internetseite www.hsbctip.de unter dem Menüpunkt „Unsere Besten“ nutzen und sich ausgewählte

Aktienanleihen anzeigen lassen. Bei Rückfragen zu unserem Produktangebot stehen Ihnen die Kollegen vom Team Marketing Retail Products jederzeit gerne zur Verfügung.

Die unvollständigen Verkaufsprospekte und die dazugehörigen Nachträge bzw. die Basisprospekte sowie die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen für alle in dieser Publikation besprochenen Wertpapiere erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-tip.de oder direkt bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Königsallee 21/23, 40212 Düsseldorf.

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Shortlist

Neue Partizipationsmöglichkeiten imTransportund Logistiksektor Das Endlos* Partizipationszertifikat auf den HSBC Trinkaus World Transport Strategie-Index Die Globalisierung und der boomende Welthandel bieten Anlegern einzigartige Chancen im Transport- und Logistiksektor. Egal ob zu Wasser, in der Luft, auf Straßen oder Gleisen – jeden Tag werden weltweit Massen an Waren transportiert. Seit 1950 ist der globale Warenexport um sagenhafte 2.650%** gestiegen. Der boomende Welthandel ist vor allem bedingt durch den steigenden Rohstoffbedarf der Schwellenländer sowie die Nachfrage der westlichen Industrienationen nach Produkten aus Fernost. Eine gut funktionierende Infrastruktur ist daher eine unabdingbare Voraussetzung, um das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften sicherzustellen. Gerade die Schwellenländer haben hier großen Nachholbedarf, da derzeit noch veraltete Transportmittel sowie die zum Teil maroden Straßen, Schienen- und Wasserwege das Wachstum bremsen. Die Zielsetzung vieler Länder ist es daher, diese Verkehrs-

wege auszubauen und Transportmittel zu modernisieren. Das könnte solchen Unternehmen einen Schub verleihen, die mit Luftfracht und Kurierdiensten, dem Hafenbetrieb und der Seefracht, dem Personenund Frachttransport, Logistikdienstleistungen sowie dem Schiff- und Flugzeugbau ihr Geld verdienen – und das rund um den Globus. Der HSBC Trinkaus World Transport Strategie-Index beinhaltet in- und ausländische Unternehmen, die im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit mindestens 50% des Umsatzes imTransport- und Logistik- oder Konstruktionssektor erzielen bzw. mindestens eine Marktkapitalisierung von 500 Mio. USD aufweisen. Neben den genannten Kriterien spielen die Dividendenerwartung der Unternehmen, die erwarteten Cashflows sowie weitere Substanzwertkennzahlen eine entscheidende Rolle für die Aufnahme in den Strategie-Index. Für Anleger, die an der Entwicklung des Index partizipieren möchten, kann eine Investition in das Endlos* Partizipationszertifikat auf den HSBC Trinkaus World Transport Strategie-Index interessant sein.

Daten & Fakten Emittentin:

HSBC Trinkaus & Burkhardt AG (Aktuelles Rating: Fitch IBCA: AA)

WKN:

TB0862

ISIN:

DE000TB08628

Basiswert:

Der HSBC Trinkaus World Transport Strategie-Index besteht derzeit aus 203 Unternehmen, die auf demTransport- und/oder Logistiksektor Dienstleistungen erbringen

Währung:

EUR

Erster Handelstag:

19. Dezember 2007

Überprüfung des Strategie-Index:

an jedem Bankarbeitstag (Anpassungstag)

Anpassungstage d. Strategie-Index:

an jedem Bankarbeitstag

Dividendenweitergabe:

100,00% der Nettodividende

Managementgebühr:

0,08% pro Monat

Währungsabsicherung:

Nein

Detaillierte Informationen entnehmen Sie der Produktbeschreibung, die auch unter www.hsbc-tip.de eingesehen werden oder unter der Telefonnummer 0211/910-4636 angefordert werden kann. * Die Emittentin ist gemäß den Emissionsbedingungen berechtigt, die Zertifikate insgesamt, aber nicht teilweise, erstmals zum 01. Juni 2008 unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von mindestens drei Monaten mit Wirkung zu einem Ausübungstag zu kündigen. Der Strategie-Index wurde am 06. Dezember 2007 von HSBC Trinkaus auf 1.000 Punkte festgesetzt und wird seitdem berechnet. ** Bundeszentrale für politische Bildung: Zahlen und Fakten Globalisierung, Juni 2007.

Die unvollständigen Verkaufsprospekte und die dazugehörigen Nachträge bzw. die Basisprospekte sowie die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen für alle in dieser Publikation besprochenen Wertpapiere erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-tip.de oder direkt bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Königsallee 21/23, 40212 Düsseldorf.

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Währungen

US-Dollar noch nicht über den Berg Zwar hat sich der US-Dollar in den letzten Handelstagen des Jahres zum Euro wieder etwas festigen können, eine generelle Trendwende zeichnet sich u.E. in den kommenden Wochen aber noch nicht ab. So dürfte die Krise am US-Immobilien- und Kreditmarkt noch einige Zeit andauern. Die damit verbundene Unsicherheit über die weitere konjunkturelle Entwicklung in den USA, eine Fortsetzung im Zinssenkungszyklus der US-Notenbank und die resultierende wachsende Zinsdifferenz zur Eurozone sprechen auf absehbare Zeit noch für schwache USD-Notierungen. Erst in der 2. Jahreshälfte 2008 dürfte die US-Wirtschaft wieder Fuß fassen. Zusammen mit einer anhaltenden Verbesserung der defizitären US-Handels- und Leistungsbilanz sollte sich dies zugunsten des US-Dollars auswirken und für eine Teilerholung zum Euro sorgen. Zum Jahresende 2008 sehen wir Kursnotierungen von 1,35 USD. Die jüngste Stabilisierung des US-Dollars hat sich auch gegenüber dem japanischen Yen bemerkbar gemacht. Im Wechselkursverhältnis EUR/JPY blieben größere Schwankungen dagegen in den letzten Wochen aus. Die jüngsten Konjunkturdaten aus Japan konnten nicht überzeugen, so dass eine schnelle Zinserhöhung der Bank of Japan derzeit wohl nicht zur Diskussion steht. Das für Carry Trades interessante niedrige Zinsniveau bleibt damit vorerst bestehen, was die Erholungschancen des Yen mindert. Eine erhöhte Risikopositionierung gegen den Yen halten wir im aktuellen Umfeld aber auch

für wenig wahrscheinlich. In den kommenden Monaten ist daher mit einer Seitwärtsbewegung des Yen zum Euro zu rechnen. Zum Euro sollte der Yen dabei zur Jahresmitte 2008 bei 158 JPY notieren. Das britische Pfund ist in den letzten Wochen spürbar unter Druck geraten. Vor dem Hintergrund der merklich eingetrübten konjunkturellen Perspektiven in Großbritannien dürfte das Pfund auch 2008 nicht zu den Gewinnern am Devisenmarkt zählen. Da die Finanzmärkte allerdings bereits ein deutlich schwächeres Wachstumsbild auf der Insel eingepreist haben, ist eine weitergehende Abwertung der britischen Valuta wohl nur in begrenztem Maße zu erwarten. Der Euro sollte im kommenden Jahr dennoch weiter zulegen können. Im Jahresverlauf rechnen wir mit EUR/GBP-Kursen von 0,74 GBP. Die vorgezogenen Parlamentswahlen vom 21. Oktober 2007 in Polen haben zu einer Verschiebung der Machtverhältnisse geführt. Die neue Regierung will sich vor allem für niedrigere Steuern, eine fortschreitende Privatisierung von Staatsbetrieben und eine Konsolidierung des Staatshaushalts einsetzen. Die gute wirtschaftliche Entwicklung, die Attraktivität des polnischen Marktes als Absatz- und Produktionsstandort und die neuen politischen Machtverhältnisse sollten vorerst aber für eine Fortsetzung der jüngsten Aufwertungsbewegung des Zloty sorgen. Zum Euro rechnen wir dabei im kommenden Jahr mit einer Bewegung in Richtung von 3,25 PLN.

Thomas Amend, Volkswirt bei HSBC Trinkaus EUR/USD 1.50 1.45 1.40 1.35 1.30 1.25 Jan

Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Aug Sep Okt

Nov Dez

Quelle: www.tradesignalonline.com, Stand: 28.12.2007

EUR/JPY 173 170 167 164 161 158 155 152 149 Jan

Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Aug Sep Okt

Nov Dez

Quelle: www.tradesignalonline.com, Stand: 28.12.2007

EUR/PLN 1.60 1.55 1.50 1.45 1.40 1.35 1.30 Jan

Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Aug Sep Okt

Nov Dez

Quelle: www.tradesignalonline.com, Stand: 28.12.2007 Die unvollständigen Verkaufsprospekte und die dazugehörigen Nachträge bzw. die Basisprospekte sowie die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen für alle in dieser Publikation besprochenen Wertpapiere erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-tip.de oder direkt bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Königsallee 21/23, 40212 Düsseldorf.

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Aktien

Alle Jahre wieder

Babak Kiani, Leiter Portfoliostrategie Aktien von HSBC Investments Deutschland

DAX® 8500 8000 7500 7000 6500 6000 Jan

Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Aug Sep Okt

Nov Dez

Quelle: www.tradesignalonline.com, Stand: 28.12.2007

MDAX® 11500 11000 10500 10000 9500 9000 8500 Jan

Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Aug Sep Okt

Nov Dez

Quelle: www.tradesignalonline.com, Stand: 28.12.2007

SDAX® 6800 6400 6000 5600 5200 4800 Jan

Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Aug Sep Okt

Die Weihnachtssaison ist an den Kapitalmärkten traditionell auch die Zeit der Rückblicke und der Prognosen für das bevorstehende neue Jahr. Ein Rückblick, der einen stichtagsbezogenen Indexvergleich für die Aktienmärkte anstellt, würde für 2007 bei den großen Industrienationen den Eindruck eines eher ereignisarmen Jahres erwecken. Veränderungsraten im einstelligen Prozentbereich sind hier eher die Regel als die Ausnahme. Und doch brachte uns das Jahr viel, für manch einen zu viel, Bewegung. Ein guter Jahresstart, problematische Wochen zum Frühjahrsbeginn gefolgt von einem guten April und Mai, große Verunsicherung im Sommer und ein schwankungsfreudiger Herbst. Wird das so weitergehen?

Nov Dez

Quelle: www.tradesignalonline.com, Stand: 28.12.2007

Das beherrschende Thema ist an den Aktienmärkten weiter die Frage nach den konjunkturellen Auswirkungen der angespannten Lage an den Kreditmärkten. Wird der US-Konsument durch knapper werdendes Fremdkapital und / oder anziehende Zinsen in seiner Ausgabefreude gezügelt? Gleitet die US-Konjunktur wegen rückläufiger Bautätigkeit in die Rezession ab? Wird es den übrigen Regionen gelingen, sich von einer schwächeren US-Entwicklung abzukoppeln? Können die stark

wachsenden Emerging Markets eine potenzielle US-Schwäche ausgleichen? Und die Inflation? Wie werden sich weiter anziehende Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise auf die Zinslandschaft auswirken und wie werden die Notenbanken sich in dieser Situation verhalten? Viele Fragen, zu denen es keine einfache Antwort geben kann. Ein Umfeld, in dem die Prognoseunsicherheit noch größer sein dürfte als sonst. Wenn auch einige konjunkturelle Frühindikatoren inzwischen auch auf globaler Ebene auf eine nachlassende Dynamik im kommenden Jahr hindeuten, muss darauf hingewiesen werden, dass von rezessiven Tendenzen keine Rede sein kann. Dies ist für sich genommen beruhigend. Das globale Wachstum wird weiter unser Wegbegleiter sein. Für Schreckensszenarien an den Aktienmärkten gibt es somit keine aktuelle Rechtfertigung. Allerdings geben die sich seit dem Sommer 2007 summierenden Frage- und Warnzeichen durchaus Anlass, das kommende Jahr mit einer Portion Skepsis zu begrüßen. Die Lösung der im Immobilienbereich begonnenen Probleme hat zwar beherzt be-

In der Zeit vom 27.12.2002 bis 27.12.2007 stieg der DAX® um 183,05%, der MDAX® um 228,33% und der SDAX® um 210,25%. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Quelle: HSBC Trinkaus

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Aktien

gonnen. Die großen Notenbanken stellen die benötigte Liquidität zur Verfügung, und die großen Investmenthäuser haben begonnen, durch die Überführung außerbilanzieller Engagements in die Bilanzen und die entsprechenden Wertberichtigungen die Basis für eine echte Lösung zu legen. Es ist jedoch kaum realistisch, anzunehmen, dass diese in wenigen Monaten abgearbeitet werden können. Vielmehr muss mit einer längeren Phase der Verdauung gerechnet werden. Das gilt zwar vor allem und augenscheinlich für die Banken und den Finanzsektor im Allgemeinen. Konjunkturelle Bremsspuren, ausgelöst durch selektivere Kreditvergaben und höhere Fremdkapitalkosten können aus heutiger Sicht jedoch nicht per se ausgeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund wird das kommende Jahr schwer prognostizierbar sein. Während die fundamentalen Konjunkturindikatoren also weiter auf – wenn auch mit etwas nachlassendem Momentum – Expansion stehen, ist es noch keineswegs ausgemachte Sache, dass die Aktienmärkte ein sonderlich starkes Jahr haben werden. Die derzeitigen Gewinnschätzungen rechtfertigen zwar Kursgewinne im

hohen einstelligen Prozentbereich. Stellen sich diese vor dem Hintergrund der genannten Risikofaktoren jedoch als zu hoch heraus oder kommt es zu weiteren negativen Ereignissen, so könnte 2008 nach fünf Jahren der Hausse das erste Jahr des enttäuschten Optimismus werden.

GEX® 2600 2500 2400 2300 2200 2100 2000 1900 1800 1700 Jan

Wir gehen aus den genannten Gründen davon aus, dass das Jahr 2008 erneut größere Volatilität mit sich bringen wird, während die rückläufige Risikobereitschaft zur anhaltenden Bevorzugung hoch kapitalisierter Werte gegenüber den kleineren und mittleren Werten führen dürfte. Ein nachhaltiges Überschreiten der im Jahresverlauf 2007 erreichten Höchststände kann es nach unserer Auffassung erst geben, wenn sich die Risikowolken vom Börsenhimmel verzogen haben. Insoweit wird der Börsenerfolg im Jahr 2008 mehr noch als sonst von geschickter Taktik abhängen dürfen als von Buy-and-Hold.

Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Aug Sep Okt

Nov Dez

Quelle: www.tradesignalonline.com, Stand: 28.12.2007

Nikkei 225 18500 18000 17500 17000 16500 16000 15500 15000 14500 Jan

Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Aug Sep Okt

Nov Dez

Quelle: www.tradesignalonline.com, Stand: 28.12.2007

S&P 500® 1600

In diesem Sinne wünschen wir unseren Lesern eine glückliche Hand und ein erfolgreiches Jahr 2008.

1550 1500 1450 1400 1350 Jan

Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Aug Sep Okt

Nov Dez

Quelle: www.tradesignalonline.com, Stand: 28.12.2007 In der Zeit vom 27.12.2002 bis 27.12.2007 stieg der GEX® um 292,59%, der Nikkei 225 um 78,62% und der S&P 500® um 68,65%. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Quelle: HSBC Trinkaus

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Rohstoffe

Ruhiger Ausklang eines positiven Rohstoff-Jahres

Rohöl (Brent) 100 95 90 85 80 75 70 65 60 55 50 Jan

Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Aug Sep Okt

Nov Dez

Quelle: www.tradesignalonline.com, Stand: 28.12.2007

Gold 850 800 750 700 650 600 Jan

Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Aug Sep Okt

Nov Dez

Quelle: www.tradesignalonline.com, Stand: 28.12.2007

Silber 16.0 15.5 15.0 14.5 14.0 13.5 13.0 12.5 12.0 11.5 Jan

Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Aug Sep Okt

Nov Dez

Quelle: www.tradesignalonline.com, Stand: 28.12.2007

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Relativ unspektakulär verlief der letzte Monat des Jahres 2007 an den sonst so schwankungsfreudigen Rohstoffmärkten. So konnte sich Rohöl der Marke Brent Crude mit Preisen von gut 90 USD je Barrel zwar auf hohem Niveau stabilisieren. Der von vielen Marktteilnehmern erwartete Sprung in den dreistelligen Bereich blieb aber aus. Dabei hatte die konzertierte Aktion einiger Zentralbanken, die zusätzliche Liquidität zur Bekämpfung der Finanzmarktkrise bereitstellten, kurzfristig für deutlich steigende Notierungen gesorgt. Diese Liquiditätsspritze stärkte das Vertrauen vieler Anleger in eine auch zukünftig positive Entwicklung der Weltkonjunktur. Zudem beflügelte der vom amerikanischen Energieministerium gemeldete Rückgang der Rohölbestände die Preise. Doch der Optimismus hielt nicht lange an und wich aufgrund entsprechender Konjunkturdaten schnell wieder den Sorgen über ein schwächeres US-Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahren. Sollte sich die Krise am Immobilienmarkt stärker als bislang erwartet auf andere Wirtschaftszweige ausweiten, fürchten Marktteilnehmer eine sinkende Energienachfrage aus den USA, was dann den Ölpreis belasten dürfte. Wie schon in der vergangenen Ausgabe angesprochen, scheint eine Rezession in den USA in den aktuellen Ölpreisnotierungen noch nicht eingepreist, so dass in einem solchen Szenario entsprechende Risiken lauern könnten. Viel dürfte dann davon abhängen, inwieweit der seit Jahren stetig wachsende Rohstoffhunger der aufstrebenden Länder wie China oder Indien eine mögliche

Nachfragedelle aus den USA kompensieren kann. Wichtig für den Ölpreis in 2008 dürfte zudem weiterhin die politische Lage im Nahen Osten bleiben, wo im Dezember eine erneute Verschärfung des Kurdenkonflikts im Nordirak für kurzzeitig steigende Notierungen sorgte. Der Goldpreis pendelte lange Zeit um die Marke von 800 USD je Feinunze, um gegen Ende Dezember dann noch einmal richtig durchzustarten. Zur Monatsmitte hatte die Leitzinssenkung der amerikanischen Notenbank einen Kursrutsch verursacht, weil sie mit 25 Basispunkten geringer als von einigen Marktteilnehmern erhofft ausgefallen war. Trotzdem bleibt Gold einer der großen Favoriten vieler RohstoffStrategen für das Jahr 2008. Zum einen wird dabei auf das unverändert positive fundamentale Umfeld hingewiesen (die Nachfrage steigt, während das Angebot tendenziell stagniert). Zum anderen werden die Sorgen vor einer aufkommenden Inflation aufgrund der expansiven Geldpolitik einiger großer Notenbanken zunehmend größer. Davon könnte der Goldpreis profitieren, weil viele Anleger das Edelmetall als Inflationsschutz ansehen. Diese Ansicht spiegelt sich allerdings immer noch in einem relativ hohen Bestand an spekulativen Netto-Longpositionen wider, deren kurzfristiger Abbau bereits in der Vergangenheit immer mal wieder zu kurzen, aber heftigen Korrekturen geführt hat. Beim Silberpreis hingegen belastet deutlich stärker als bei Gold die Angst vor einer konjunkturellen Abkühlung, die eine sinkende Nachfrage nach Silber nach sich ziehen könnte.


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Charttechnik

Jahresausblick zu DAX®, Euro-BUND-Future und EUR/USD DAX® XETRA DAX PF [.GDAXI LAST Monatlich] 2008/01/31 - O:8045.97 H:8100.64 L:8027.91C:8069.97 Moving Average Simple [Close, 38, Nein] 6081.89 {.GDAXI} 8151.57

EUR 8000,00

7040.20

7223.89 7000,00

XETRA DAX PF [.GDAXI LAST Täglich] 2007/10/25 - O:7862.61 H:7902.66 L:7861.39C:7895.37 Moving Average Simple [Close, 200, Nein] 7420.82 {.GDAXI} 8151.57

EUR 8185.55

8010.39

8000,00

6000,00 5000,00

7753.84

3000,00

MACD

7400,00

Basisaufwärtstrendkanal seit August 2004

7190.36

MACD [12, 26, 9]736.89 Trigger 718.60{.GDAXI}

Aufwärtstrend seit Juni 2006

7040.20 MACD [12, 26, 9]34.25 Trigger 62.80{.GDAXI}

0,00

RSI

Aroon[14, 25, 75]Aroon Up 28.57Aroon Down 78.57{.GDAXI}

ARO 50,00

50,00 2002

Jul

2003

Jul

2004

Jul

2005

Jul

2006

Jul

Barfuß oder Lackschuh … … der DAX® zwischen Konsolidierung und Topbildung. Damit lässt sich die Ausgangslage der deutschen Standardwerte für 2008 treffend auf den Punkt bringen. Gleichzeitig wollen wir hiermit ausdrücken, dass wir das Jahr 2008 als große „Schaltstelle“ zwischen einem Ende der Hausse und dem finalen Aufwärtsimpuls sehen. Vor dem Hintergrund der Ausbildung eines aufsteigenden Dreiecks ist u.E. von einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit für die positive Variante auszugehen. Eine solche Dreiecksformation hat im Regelfall Konsolidierungscharakter. Ein gutes Aktienjahr legen aber auch zyklische Argumente nahe. Gemäß dem Dekadenzyklus sind 8er-Jahre dadurch gekennzeichnet, dass das 1. Quartal typischerweise durchwachsen verläuft, in der Folge aber beständige Zugewinne zu verzeichnen sind. Gleichzeitig lässt der US-Präsidentschaftszyklus – 2008 ist ein Wahljahr – auf eine verhaltene 1. Jahreshälfte schließen, während danach der Börsenspruch „Wahljahre sind Börsenjahre“ im Rahmen einer „Wahlrally“ zum Tragen kommt. Fasst man beide Zyklen zusammen, dürfte der Jahresauftakt verhalten ausfallen. Insbesondere die 2. Jahreshälfte bietet dann aber positives Überraschungspotenzial.

2007

Jul

Jun

Jul

Trotz der Tatsache, dass die DAX®-Rally nach fünf Gewinnjahren in Folge in die Jahre kommt – eine Serie von sechs aufeinanderfolgenden positiven Aktienjahren gab es in der Rückrechnung des DAX® bis 1959 zurück nur einmal (1981–86) –, gehen wir von einem freundlichen Aktienjahr aus (siehe oben). Dennoch dürfte sich der bereits 2007 festzustellende Trend einer zunehmenden Volatilität und einer größeren Schwankungsbreite fortsetzen. 2007 bewegte sich die Jahresperformance der europäischen Standardaktienindizes zwischen +22% beim DAX und –26% am irischen Aktienmarkt (MSCI Europa: unv.). Positives Überraschungspotential sehen wir insbesondere, wenn sich die drohenden Topformationen – z.B. SchulterKopf-Schulter-Formationen beim DJ Stoxx50 und MSCI Europa – im Verlauf des Jahres lediglich als Konsolidierungsformationen ent-

Wertpapier

Typ

Laufzeit

Aug

Sep

Okt

puppen. Beim DAX® ist aufgrund des oben beschriebenen aufsteigenden Dreiecks ohnehin nur von einer Konsolidierung auszugehen.

Wenn aus Topformationen Konsolidierungen werden …

WKN

7200,00

MACD

0,00

Relative Strength Index [Close, 14, 30, 70, Nein] 76.20 {.GDAXI}

7800,00

7628.51 7600,00

4000,00

Basiskurs

Bei neuem Rekordstand geht die Post ab Neben zyklischen Argumenten sprechen vor allem die intakten langfristigen Aufwärtstrends für eine Fortsetzung der DAX®-Hausse. Insbesondere der Basishaussetrend seit 1982 (!) (auf Monatsbasis akt. bei 7.220 Punkten) ist dabei ins Feld zu führen. Auch der Aufwärtstrend seit März 2003 (auf Wochenbasis akt. bei 7.919 Punkten) konnte trotz des Novembertiefs letztlich verteidigt werden. In Verbindung mit den zuvor genannten Trends spricht die Ausbildung eines aufsteigenden Dreiecks, dessen Begrenzungen auf der Unterseite die steigende Trendlinie über die zyklischen Tiefpunkte bei 7.190 bzw. 7.445 Punkten und auf der Oberseite die Widerstandszone aus den Hochs bei 8.038/ 64/118/152 Punkten bilden, für eine Auflösung Schwellen- Bezugs- Referenz- Geldkurs Briefkurs Hebel kurs menge kurs in EUR in EUR

TB06VG Smart-Mini Future Zertifikat Long open end 7478,5878 7590,7666

0,01

8.023,21

5,45

5,47

TB074N Smart-Mini Future Zertifikat Short open end 7526,5271 7639,4250

0,01

8.025,20

4,99

5,01

14,67 16,02

TB0793

Mini Future Zertifikat

Long open end 7667,4338 7782,4453

0,01

8028,17

3,61

3,63

22,12

TB0MK4

Mini Future Zertifikat

Short open end 8440,0834 8313,4821

0,01

8027,67

4,12

4,14

19,39

In der Zeit vom 27.12.2002 bis 27.12.2007 stieg der DAX® um 183,05%. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Quelle: HSBC Trinkaus. Die unvollständigen Verkaufsprospekte und die dazugehörigen Nachträge bzw. die Basisprospekte sowie die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen für alle in dieser Publikation besprochenen Wertpapiere erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-tip.de oder direkt bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Königsallee 21/23, 40212 Düsseldorf.

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nach oben. Ein großes Kaufsignal entsteht demnach, wenn dem DAX® der Sprung auf ein neues Allzeithoch jenseits von 8.152 Punkten gelingt. Die Bedeutung dieser Marke wird zusätzlich durch den Quartals- bzw. P&F-Chart bestätigt. Aufgrund der kleinen Kerzenkörper und des viermaligen Tests dieses Niveaus würden im Erfolgsfall auch dort jeweils neue Kaufsignale entstehen.

Dynamische Rally Richtung 9.100 die Folge Aufschlussreich erscheint uns auch der Jahreschart. Wie schon in den Vorjahren gelang es

dem DAX® auch 2007, nahezu auf Jahreshoch aus dem Handel zu gehen. Damit spricht diese Zeitebene ebenfalls eher für die Fortsetzung als für ein Ende der seit 2003 laufenden Hausse. Bei einem Sprung über das bisherige Rekordhoch bei 8.152 Punkten dürfte der DAX® wieder Fahrt nach oben aufnehmen. Aus dem zuvor beschriebenen Dreieck lässt sich im Erfolgsfall ein kalkulatorisches Kursziel von rund 9.100 Punkten ableiten. Vorher ergeben sich im eigentlich widerstandsfreien Raum Zwischenziele in Form von Fibonacci-Projektionen der Korrektur vom Sommer 2007 bei 8.516 bzw. 8.746 Punkten. Den einzigen Wermutstropfen stellen derzeit

die quantitativen Indikatoren dar. So lässt auf Monatsbasis die Dynamik beim MACD nach, während der RSI den seit 2003 bestehenden Aufwärtstrend im Indikatorverlauf zuletzt nicht mehr verteidigen konnte. Unsere konstruktive Sichtweise des DAX® erhält erste Risse, wenn die 200-Tages-Linie (akt. bei 7.652 Punkten) bzw. die untere Dreiecksbegrenzung (akt. bei 7.520 Punkten) unterschritten wird; zu revidieren ist diese Einschätzung aber erst bei einem Abgleiten unter 7.190 Punkte (Augusttief), wodurch eine Topformation komplettiert wäre. 2. Januar 2008, Jörg Scherer

Euro-BUND-Future BUND FUT 6% MAR8 [FGBLc1 LAST Monatlich] 2008/01/31 - O:113.12 H:113.23 L:112.85 C:113.18 Moving Average Simple [Close, 38, Nein] 117.37 {FGBLc1} 100.00% - 124.60

EUR

117.05 EUR

BUND FUT 6% MAR8 [FGBLc1 LAST Täglich] 2008/01/02 - O:113.14 H:113.23 L:112.85 C:113.17 Moving Average Simple [Close, 200, Nein] 113.11 {FGBLc1}

122,50

115,00

120,00 61.80% - 118.89

116.89 114.55

116.90

38.20% - 115.37

109.66

114.55

117,50

113.99

115,00

113.36

112,50

112.89

107.14

111,00

107,50

110,00

105,00 MACD [12, 26, 9]-1.24 Trigger -1.14{FGBLc1}

MACD

113,00 112,00

110,00

0.00% - 109.66

114,00

MACD [12, 26, 9]-0.36 Trigger -0.27{FGBLc1}

MACD 0,00

0,00 Relative Strength Index [Close, 14, 30, 70, Nein] 43.21 {FGBLc1}

RSI

Aroon[14, 25, 75]Aroon Up 7.14Aroon Down 85.71{FGBLc1}

ARO

50,00

40,00 Jul

2003

Jul

2004

Jul

2005

Jul

2006

Jul

2008 wieder kein Spitzenjahrgang Das vergangene Jahr hielt sich exakt an den typischen saisonalen Verlauf des Euro-BUNDFuture: 1. Halbjahr pfui, 2. Halbjahr hui. Das ändert per saldo aber nichts daran, dass 2007 insgesamt ein schwieriges Rentenjahr war. Dabei fällt auf, dass eine nach unten aufgelöste Korrekturflagge innerhalb des dominierenden Abwärtstrends seit September 2005 (akt. bei 114,09) im Dezember 2006 der bestimmende Belastungsfaktor für 2007 war. Ein ähnliches Kursmuster droht derzeit wieder. Bereits den Fehlausbruch aus dem o.g. Baissetrend werten wir als deutliches Warnsignal. Zur Vorsicht mahnt aber auch die Erholung seit Juli 2007, die insgesamt als Pullback an die Nackenlinie (akt. bei 115,16) einer multiplen Topformation zu klassifi-

2007

Jul

2008

Jun

Jul

zieren ist. Dadurch wurde die obere Umkehrformation per saldo bestätigt. In diesem Kontext gilt es, ein Abgleiten unter den sekundären Aufwärtstrend seit Juli 2007 (akt. bei 112,97) bzw. die 38-Wochen-Linie (akt. bei 112,87) zu vermeiden. Ansonsten stünde die Entwicklung des Dezembers 2006 vor einer Wiederholung. Eine vervollständigte aufwärtsgerichtete Korrekturflagge ließe perspektivisch sogar auf Kurse unterhalb des Jahrestiefs 2007 bei 109,66 schließen.

WKN

Laufzeit

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

2008

Sekundärer Aufwärtstrend als Wegbereiter Einem potentiellen Bruch des sekundären Aufwärtstrends messen wir demnach eine Schlüsselrolle für unsere vorsichtige Einschätzung des Euro-BUND-Futures zu, da in diesem Fall auch der seit 1991 bestehende Aufwärtstrend endgültig Geschichte wäre. Als nächste Haltemarken dienen dann das Oktobertief und die Jahrestief-

Basiskurs

Bezugsmenge

Referenz- Geldkurs kurs in EUR

Briefkurs in EUR

Wertpapier

Typ

Hebel

TB04EQ

Turbo-Optionsschein

Call

04.03.2008 109,5000

1

112,78

3,3

3,32

33,97

TB04F1

Turbo-Optionsschein

Put

04.03.2008 117,5000

1

112,78

4,75

4,77

23,64

TB03GK

Endlos-Turbo-Optionsschein Call

open end

109,1310

100

112,77

3,71

3,73

30,23

TB0YM1

Endlos-Turbo-Optionsschein Put

open end

116,4132

100

112,77

3,73

3,75

30,07

In der Zeit vom 27.12.2002 bis 27.12.2007 sank der Euro-BUND-Future um 0,78%. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Quelle: HSBC Trinkaus. Die unvollständigen Verkaufsprospekte und die dazugehörigen Nachträge bzw. die Basisprospekte sowie die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen für alle in dieser Publikation besprochenen Wertpapiere erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-tip.de oder direkt bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Königsallee 21/23, 40212 Düsseldorf.

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stände 2007 bei 111,54 bzw. 109,75/66. Ein Rutsch unter die zuletzt genannten Marken käme sowohl aus Sicht des Halbjahres- als auch des P&F--Charts einem wichtigen Verkaufssignal gleich. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang der Blick auf das Spiegelbild des Euro-BUNDFutures: den Chart der 10-jährigen Rendite. Hier

konnte der Kumulationspunkt bei 4% verteidigt werden. Nach der Rückkehr in den Aufwärtstrend seit September 2005 wurde zudem ein bullisher Keil nach oben aufgelöst, der begleitet durch ein frisches MACD-Kaufsignal zunächst einen Test der Renditehochs von 2007 bei 4,70% erwarten lässt. Aus der langfristigen Bodenbildung im Ren-

ditechart lässt sich sogar ein langfristiges Kursziel von 5,25% ableiten. Unsere vorsichtige Rentenmarktprognose wäre erst zu revidieren, wenn der Kumulationspunkt bei 4% unterschritten wird bzw. der Euro-BUND-Future sich über dem Septemberhoch bei 114,98 festsetzt. 2. Januar 2008, Jörg Scherer

EUR/USD EUR=X [EUR=X BID Monatlich] 2008/01/31 - O:1.4585 H:1.4696 L:1.4570 C:1.4671 Moving Average Simple [Close, 12, Nein] 1.3930 {EUR=X}

USD 1,5000

0.00% - 1.4966 1.3667

1.3726

38.20% - 1.3695

1.2927

EUR=X [EUR=X BID Täglich] 2008/01/02 - O:1.4591 H:1.4699 L:1.4584 C:1.4671 Moving Average Simple [Close, 200, Nein] 1.3907 {EUR=X}

USD 1.4939

1,4000 1,3000

1,4400

1,2000 100.00% - 1.1638

1.4194

1,1000

1,3400

MACD [12, 26, 9]0.0563 Trigger 0.0451{EUR=X}

MACD

MACD [12, 26, 9]0.0002 Trigger -0.0020{EUR=X}

MACD 0,0100

0,0000 Aroon[14, 25, 75]Aroon Up 85.7143Aroon Down 14.2857{EUR=X}

ARO

0,0000 Aroon[10, 25, 75]Aroon Up 80.0000Aroon Down 10.0000{EUR=X}

ARO

50,0000

2003

Jul

2004

Jul

1,3800 1,3600

0,9000

Jul

1,4200 1,4000

1.3861

1,0000

2002

1,4800 1,4600

1.4519

2005

Jul

2006

Konsolidierung ja – Trendwende nein Viele Marktteilnehmer sehen die US-Valuta im Vergleich zum Euro 2008 vor einem Comeback. Um es vorwegzunehmen: So weit gehen wir aus technischer Sicht nicht. Dennoch gibt es einige Argumente, die zunächst für den Dollar sprechen. Derzeit lässt das Sentiment gegenüber dem Greenback auf eine zu einseitige Wahrnehmung des „Konsensus“ schließen. So haben just in dem Moment, in dem der Euro Ende November seinen bisherigen Rekordstand von 1,4966 USD verzeichnete, diverse Zeitungen den Dollarverfall auf ihren jeweiligen Titelseiten behandelt. Unter saisonalen Aspekten ist der Januar zudem traditionell eine gute Phase für die US-Valuta. Überhaupt ist die 1. Jahreshälfte volatil, während der Euro erst im 2. Halbjahr saisonal zur Stärke neigt. Aber auch handfeste charttechnische Faktoren – wie die zuletzt ausgeprägten kleinen Kerzenkörper im Monatschart – sprechen für eine temporäre DollarErholung. Zudem deuten insbesondere die längerfristigen P&F-Charts eine nachlassende Schwungkraft der Euro-Rally des 2. Halbjahres

Jul

2007

50,0000

Jul

Sep

Okt

2007 an. Als erste wichtige Haltemarke dient die steigende Trendlinie (akt. bei 1,4194 USD) über die Hochpunkte vom Mai 2006 und April 2007.

Fehlende Topbildung Für eine Konsolidierung des Euro sprechen auch die Monatsindikatoren. In diesem Zeitfenster sind RSI und Stochastik synchron in überkauftes Terrain vorgestoßen. In den vergangenen 20 Jahren war eine solche Konstellation jeweils der Ausgangspunkt für eine signifikante Dollar-Erholung. Eine wichtige Unterstützungszone bilden dabei die 200-Tages-Linie (akt. bei 1,3907 USD) und der Aufwärtstrend seit Februar 2006 (akt. bei 1,3865 USD). Danach stellt der Basishaussetrend seit Februar 2002 (akt. bei 1,3726 USD) in Verbindung mit der 38,2%-Korrektur des Anstieges von November 2005 bis Novem-

WKN

Wertpapier

Typ

Laufzeit

Nov

Dez

2008

ber 2007 (1,3695 USD) sowie diversen Hochpunkten auf diesem Niveau eine extrem wichtige Kumulationszone dar. Im 1. Halbjahr dürfte es zwar zum Test der o.g. Unterstützungen kommen. Im Anschluss sollte sich der Euro aufgrund der intakten Aufwärtstrends aber wieder in Richtung seines Rekordhochs bewegen. Rückenwind liefert dabei der Jahreschart. Hier kann die Entwicklung von 2004–2006 als Korrekturflagge interpretiert werden, die 2007 nach oben aufgelöst wurde. Von einer generellen Trendwende zugunsten des Greenback ist dagegen erst auszugehen, wenn es dem USDIndex gelingen sollte, die Schlüsselbarrieren bei 78/80 Punkten zurückzuerobern. Dann wäre aber wohl auch der o.g. Basisaufwärtstrend im EUR/USD-Verhältnis Geschichte. 2. Januar 2008, Jörg Scherer

Basis- Schwellen- Bezugs- Referenz- Geldkurs Briefkurs Hebel kurs kurs menge kurs in EUR in EUR

TB03H0 Endlos-Turbo-Optionsschein Call open end 1,3894

1,3894

100

1,47

5,6

5,66

17,67

TB05DV Endlos-Turbo-Optionsschein Put

open end 1,5311

1,5311

100

1,47

4,28

4,34

23,04

TB01ZW Smart-Mini Future Zertifikat Long open end 1,3641

1,3778

100

1,4703

7,22

7,28

13,74

TB069E

1,5648

100

1,4704

7,51

7,57

13,21

Smart-Mini Future Zertifikat Short open end 1,5807

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Sentiment

Fehlender Zündfunke von Sentiment-Experte Thomas Theuerzeit (www.animusx.de)

In unserem letzten Kommentar an dieser Stelle bei einem DAX®-stand um 7.500 gingen wir davon aus, dass die Zeit aus sentiment- aber auch charttechnischen Gründen günstig sei und der Deutsche Aktienindex vor einer Gegenbewegung stehen würde. Ein Restrisiko bezifferten wir bis 7.370 Punkte. Tatsächlich drehte der DAX® bereist ab 7.444 Punkten wieder gen Norden und überraschte wohl viel Anleger mit einer sagenhaften Rally in der Spitze von über 670 Punkten beziehungsweise 9%. Aktuell notiert der DAX® bei 8.000 Punkten und damit knapp unterhalb seines Altimehighs – was passiert, wenn er dieses überwindet? Fakt ist, das taktische Sentiment notiert zum gegenwärtigen Zeitpunkt bei rund 20% und damit im „Niemandsland“. Fakt ist auch, das Lager der unentschlossenen Investoren – also diejenigen, die an der Seitenlinie stehen und derzeit keine richtige Meinung haben – ist mit knapp 50% recht deutlich gefüllt. Und ein dritter Fakt ist, die befragten Investoren sind derzeit stark unterinvestiert. Gelingt dem DAX® also ein neues Hoch über 8.151 Punkten, trifft das auf deutlich unterinvestierte Investoren. Dieses könnte sodann der Zündfunke sein, den es braucht, um die unentschlossenen Investoren zu mobilisieren. Ein Aufspringen auf den dann „gestarteten“ Zug würde

Taktisches Sentiment vs. DAX® Punkte %

9000

100

8500

80

8000

60

7500

40

7000

20 0

6500

–20

6000

–40 5500

–60

5000 Aug

Sep

Taktisches Sentiment ®

DAX

Okt Nov Dez Jan Feb Mrz 2006

Apr

Mai Jun Jul 2007

Aug Sep Okt

Nov Dez

–80

Das taktische animusX®-Sentiment bewegt sich mit Werten um 20% eher im neutralen Bereich und hat genug Luft zur Nordseite. Quelle: Reuters. Stand: 28.12.2007

den Trend nicht nur stabilisieren, sondern gar dynamisieren. In diesem Fall sind aus charttechnischer Sicht Kurse von rund 8.400 Punkten zu erwarten. Das taktische Sentiment birgt für dieses Szenario jedenfalls noch genügend Raum zur Oberseite. Im Fazit bleibt festzuhalten, dass auf kurze Sicht die Sentimentwerte eher neutral einzustufen sind und sich das Gros der Investoren im Lager der Unentschlossenen befindet. Zudem sind diese stark unter-

investiert und würden im Falle eines weiter steigenden DAX® auf dem falschen Fuß erwischt. So genannte Sprunghandlungen dürften einen weiteren Impuls zur Oberseite unterstützen und dynamisieren. Die Aussichten sind also – nicht nur aufgrund der Anomalie des „Neujahrs“ – nicht schlecht.

In der Zeit vom 27.12.2002 bis 27.12.2007 stieg der DAX® um 183,05%. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Performanceänderung: Quelle: HSBC Trinkaus

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Kapitalmarktausblick 2008

Defensive Ausrichtung mit selektiven Chancen Wohl nur selten zuvor startet ein neues Jahr bereits mit so vielen Belastungsfaktoren wie 2008: Subprime-Krise, rapider Dollar-Verfall oder rasanter Anstieg der Ölpreise – normalerweise reicht bereits ein einziger dieser Trends für viele Sorgen aus. Alle drei Faktoren zusammen aber schaffen gleich einen Berg von Fragezeichen, zumal der Höhepunkt jedes einzelnen Trends vermutlich noch nicht erreicht ist. So fällt es auch uns schwer, bereits heute eindeutige Antworten auf die Auswirkungen dieser Krisenfaktoren zu geben. Einige fundamentale Rahmendaten für 2008 lassen sich aus unserer Sicht aber dennoch ableiten:


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Ausblick 2008

Entwicklung BIP(real) EU (25), USA und Japan 12 10 8 6 4 2 0 –2 –4 –6 –8

1998

1999 USA

2000 EU

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

Quelle: OECD/Eurostat

Japan

Entwicklung BIP(real) Deutschland 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 0,0 –0,5

1995

1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 Quelle: Statistisches Bundesamt

Deutschland

Die Weltwirtschaft steht im neuen Jahr vor der größten Herausforderung seit der letzten globalen Rezession Anfang der 80er Jahre. Eine weltweite Rezession ist 2008 gleichwohl (noch) nicht zu erwarten, die Unterschiede zwischen den Volkswirtschaften werden jedoch zunehmen. So droht den USA eine merkliche Abkühlung, mit Wachstumsraten zwischen ein bis zwei Prozent dürfte sich die Entwicklung für viele wachstumsverwöhnte Amerikaner zumindest zeitweise wie eine Rezession anfühlen. Auch in Europa wird das Wachstum 2008 spürbar zurückgehen, die vergleichsweise gute Verfassung des privaten Konsums sorgt jedoch für ein rezessionsfreies Wachstum von 1,5 bis zwei Prozent. Weiter deutlich aufwärts geht es hingegen in Asien und zahlreichen Ländern, die Rohstoffe exportieren. Die durch die Anbindung an den Dollar erfolgten Zinssenkungen in vielen Ländern haben die bereits hohe Dynamik nochmals künstlich beschleunigt. Vor allem Konsum und Bau dürften daher in Ländern wie China, Indien und Brasilien die Wachstumstreiber werden. Hier könnte es erst Ende 2008 im Zuge der dann deutlicheren Abkühlung in den USA und Europa zu Problemen kommen. Das neue Jahr wird dank der Stärke der Emerging Markets aber mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Weltrezession verschont bleiben.

Entwicklung BIP(real) in den BRIC-Staaten 12 10 8 6 4 2 0 –2 –4 –6 –8

1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 Brasilien

China

Indien

Russland

Quelle: OECD / Auswärtiges Amt

Die Inflation bleibt hartnäckig auf einem hohen Niveau, die bekannten Folgen der Globalisierung in Verbindung mit der Abkühlung in den USA und Europa verhindern aber eine deutliche Beschleunigung. Die hohen Rohstoff- und insbesondere Ölpreise weisen zwar kurzfristig spekulative Überhitzungserscheinungen auf, die anhaltend hohe Nachfrage aus den Emerging Markets in Verbindung mit der nur zögerlichen Ausweitung des Angebots sorgen jedoch auch weiterhin für eine gute Unterstützung der hohen Preise. Die Zweitrundeneffekte dürften selbst bei

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Ausblick 2008

Die internationalen Notenbanken befinden sich in einem Dilemma. Auf der einen Seite verbietet die relativ hohe Inflation monetäre Impulse, auf der anderen Seite erfordern die konjunkturelle Abkühlung und die Folgen der Subprime-Krise niedrigere Zinsen. Die Notenbanken dürften sich im Zweifel für eine Konjunkturstützung entscheiden, die Zinssenkungen werden aber nur behutsam erfolgen. Wir gehen daher davon aus, dass die FED ihren begon-nenen Zinssenkungszyklus konsequent bis in den Bereich drei bis 3,5 Prozent weiter verfolgt und dass auch die EZB spätestens im zweiten Halbjahr 2008 mit einem ersten Zinssenkungsschritt beginnt. Für die Kapitalmärkte ergibt sich daher auf den ersten Blick ein nicht ungünstiges Bild für 2008: moderates Wachstum der Weltwirtschaft, Inflation auf erhöhtem Niveau, aber keine Beschleunigung – und nicht zuletzt reichhaltige Liquiditätsversorgung durch die Notenbanken bei niedrigen Zinsen. Eine Tatsache darf jedoch nicht übersehen werden: Der Abstieg vom Konjunkturgipfel hat gerade erst begonnen. Niemand kann derzeit genau sagen, ob 2008 nur ein Übergangsjahr in ein deutlich schwierigeres 2009 wird. Für die Kapitalanleger ergeben sich daraus folgende Schlussfolgerungen:

Vergleich der Inflation USA und Eurozone 4,5 4,0 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 0

1997

1998 1999 2000 2001 2002 2003

USA

2004 2005 2006 11/2007

Eurozone Quelle: Statistisches Bundesamt / inflationdata.com

Ölpreis 100 80 USD/Barrel

stabilen Ölpreisen im gesamten Jahr 2008 bei der Inflationsentwicklung zu spüren sein. Auch bei dem zweiten Preistreiber, den Nahrungsmittelpreisen, ist noch keine Entspannung in Sicht. Auch hier trifft eine anziehende Nachfrage auf ein kurzfristig unflexibles Angebot. Die Globalisierung verhindert aber im Gegensatz zu den 70er und 80er Jahren die Entwicklung einer Lohn-Preis-Spirale insbesondere in den Industrieländern. Die Inflation bleibt daher zwar höher als in den letzten Jahren, aber weit von den Niveaus der letzten Ölpreiskrisen entfernt.

60 40 20 0 1999

2000

2001

2002

Ölpreis: Sorte Brent (USD/Barrel)

Die Risikoaversion bleibt angesichts der anhaltenden Unsicherheit hoch. Klare und transparente Anlagen bekommen den Vorzug vor intransparenten Konstruktionen. Die Risikoaufschläge für diese Anlagen, vor allem der Zuschlag für mangelnde Liquidität, dürften noch weiter ansteigen. Auf den Rentenmärkten werden die Zinsstrukturkurven wieder steiler, da die Zinssenkungen am kurzen Ende angesichts der latenten Inflationsgefahren am langen Ende nicht nachvollzogen werden. Insgesamt sehen wir im Zehnjahres-Segment für Staatsanleihen sowohl in den USA als

2003

2004

2005

2006

2007

Quelle: Reuters EcoWin

auch in Europa lediglich einen Tradingmarkt, der für das Gesamtjahr den laufenden Kupon von etwas über vier Prozent als Ertrag erwarten lässt. Die Aktienmärkte stehen vor allem im ersten Halbjahr 2008 vor einer Welle von Gewinnenttäuschungen. Der im Durchschnitt von den Analysten erwartete Gewinnanstieg für 2008 in den USA und in Europa passt nicht zu den Erwartungen einer volkswirtschaftlichen Abkühlung. Nicht nur bei den Banken, auch bei vielen zyklischen Sektoren drohen empfindliche Korrekturen. Wir erwarten, dass 2008 allenfalls eine

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schwarze Null bei der Gewinnentwicklung für die europäischen und amerikanischen Unternehmen übrig bleiben wird. Trotz drohender Gewinnenttäuschungen befinden sich die Aktienmärkte nicht in einem Negativszenario. Große Pluspunkte sind die monetäre Unterstützung der Notenbanken sowie die moderate Bewertung. Selbst bei einem unterstellten leichten Gewinnrückgang liegt die Bewertung an den meisten Aktienmärkten noch immer unter dem langfristigen historischen Durchschnitt, im Vergleich zu den langfristigen Renditen am Rentenmarkt sogar nahe der historischenTiefstände. Viele Aktien bieten zudem

eine hohe Liquidität und einen gewissen Inflationsschutz – dies sind einige wichtige Anlagekriterien für das neue Jahr. Wir halten daher an vielen Aktienmärkten ein Plus von fünf bis acht Prozent für erreichbar. Generell ist für 2008 eine defensive Anlagestrategie angezeigt. Bei den Aktienmärkten lautet daher zunächst die Devise: Große Werte sind Titeln mit kleiner und mittlerer Marktkapitalisierung vorzuziehen. Wachstumsstarke Emerging Markets bleiben ebenfalls erste Wahl: Dazu zählen Indien, Brasilien und das vom Boom in China profitierende Hongkong. Wenig attraktiv ist der amerikanische Aktienmarkt. Auch

Japan dürfte trotz der erwarteten Erholung des Yens nur wenig Potenzial aufweisen. Die relative Stabilität in der konjunkturellen Entwicklung macht Europa hingegen nach wie vor zu einer attraktiven Anlageregion für Aktien. Im Zinsbereich drängen sich angesichts der historisch keineswegs hohen Risikoaufschläge Engagements nur in wenigen Papieren auf, das High-YieldSegment sollte weiter untergewichtet werden. Die defensive Ausrichtung gilt auch für die Währungs- und Rohstoffpositionierung. Der Euroinvestor sollte nur selektiv aktiv Währungsengagements eingehen. Zwar

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Ausblick 2008

könnte der Dollar 2008 fundamental die Talsohle gegenüber dem Euro durchschreiten, der aktuelle Abwärtstrend kann bis dahin aber noch in die Region von 1,55 bis 1,60 führen. Auch Rohstoffe sind wenig attraktiv. Zwar rechnen wir angesichts der robusten Nachfrage noch nicht mit einem signifikanten Preisrückgang. Der hohe spekulative Anteil am jüngsten Preisanstieg sorgt jedoch für ein äußerst volatiles Umfeld, das eher zum Trading als zu langfristigen Engagements einlädt. Der Geheimtipp für 2008 könnten Anlagen in Emerging-Market-Bonds in lokaler Währung werden. Zahlreiche Währungen in den Emerging Markets gelten gegenüber dem Dollar und Euro als unterbewertet. Angesichts hoher Handelsbilanzüberschüsse und immer soliderer Haushaltslage dürfte sich der Aufwertungsdruck weiter verschärfen. Gleichzeitig ist das Zinsniveau nicht nur deutlich höher als im Euround Dollarraum, sondern dürfte bei der weltweit eingeläuteten Lockerungspolitik auch kaum spürbar anziehen. Viele Anleger aus den Industrieländern sind in dieser Anlageklasse zudem noch unterinvestiert.

Zinsentwicklung Euroland / USA 7,00

6,50

6,00 5,00

5,25

4,75

4,00 3,00 2,00

2,00

1,00

1,00 0,00 2000

2001

USA

2002

EZB

2003

2004

2005

2006

2007

2008

Quelle: EZB / FED

Alles in allem stehen wir daher vor einem schwierigen Anlagejahr 2008, aber keineswegs vor einem Jahr ohne Anlagechancen. Die Risiken sollten aber im nächsten Jahr nur dosiert dort eingegangen werden, wo ein entsprechender Ertrag bei überschaubaren Risiko wirkt: europäische Blue Chips, ausgewählte Emerging Markets und Emerging-Market-Bonds in lokaler Währung. Traditionelle Asset-Klassen, Qualität und defensive Ausrichtung stellen aber in jedem Fall die dominierenden Anlagethemen für die nächsten Jahre dar.

Die unvollständigen Verkaufsprospekte und die dazugehörigen Nachträge bzw. die Basisprospekte sowie die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen für alle in dieser Publikation besprochenen Wertpapiere erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-tip.de oder direkt bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Königsallee 21/23, 40212 Düsseldorf.

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Unternehmen mit den weltweit größten Markenwerten (Top Brands) reagieren bei fallenden Kursen des Gesamtmarktes oftmals mit geringeren Verlusten. Mit Teilschutz-Zertifikaten können Anleger aus dieser Eigenschaft Vorteile erzielen.

Top Brands – So können Anleger von den Markenriesen profitieren

Neues Jahr, neues Glück. So könnte der Slogan für das jüngst begonnene Jahr 2008 vieler Anleger lauten.Teilweise etwas gebeutelt vom ständigen Auf und Ab an den Finanzmärkten im vergangenen Jahr werden Investoren mit einer alljährlichen Situation konfrontiert: Wie soll das Depot kurz- bis mittelfristig strukturiert werden? Mit Hilfe zweier bekannter Anlagestrategien können Anleger ans Ziel gelangen. Es handelt sich dabei um die so genannten Growth- und Value-Ansätze. Beide Strategien zeichnen sich durch eine entsprechende Aktienauswahl aus, fußen jedoch auf unterschiedlichen Grundsätzen. Die Strategien. Growth-Ansätze stellen auf die Wachstumsdynamik einer bestimmten Branche ab. Potenzielle Investoren betrachten also spezielle Märkte und suchen sich den erfolgreichsten Zweig heraus. In der Folge wird dann zumeist in Unternehmen dieser Wachstumsbranchen investiert, die über eine erfolgversprechende Marktposition verfügen. Ziel des Value-Ansatzes ist es hingegen, auf werthaltige Aktien zu setzen. Der wohl erfolgreichste Vertreter dieser In-

vestmenttaktik ist Warren Buffet. Er blieb bis heute einem Grundsatz treu: „Investiere nur in Unternehmen, deren Geschäft du auch verstehst und deren langfristige Aussichten gut sind.“ Buffet entwickelte den Investmentansatz gezielt weiter und hat auf diese Weise mit seinem Unternehmen Berkshire Hathaway große Erfolge erzielt. Mit welchen Mitteln „Werthaltigkeit“ jedoch genau bestimmt wird, ist nicht abschließend beantwortet, was eine trennscharfe Definition zum Growth-Ansatz erschwert. Fest steht, dass werthaltige Aktien, die im Vergleich zu anderen Titeln in der Regel als unterbewertet gelten, in diesem Zusammenhang ein größeres Steigerungspotenzial besitzen. Themen wie Marktstellung, nachhaltige Gewinnentwicklung oder das Verhältnis vom Markt- zum Buchwert etc. liegen bei dieser Strategie im Fokus. In der Praxis gilt der Ansatz zudem als weniger spekulativ, da in die Substanz des Unternehmens investiert wird und nicht in deren künftige Gewinnchancen. Markenwerte – Top Brands. Charakteristisches Merkmal bekannter und sehr wert-

haltiger Marken ist, dass sie auf fallende Märkte oftmals mit geringeren negativen Kursrückschlägen reagieren. Das liegt zum einen daran, dass Anleger in Abschwungphasen eher große etablierte Unternehmen als Investitionsobjekt favorisieren. Die gesteigerte Nachfrage stützt den Kurs und vermindert Rückschläge. Zum anderen können solche Unternehmen allein durch ihre Größe und ihren Globalisierungsgrad volkswirtschaftliche Rückschläge ausgleichen. Fallen die Märkte jedoch so stark wie in den Jahren nach der Jahrtausendwende, können auch derart erfolgreiche Unternehmen dies nur sehr schwer kompensieren. Einen ungefähren Eindruck, inwiefern sich Unternehmen sehr werthaltiger Marken bei Kursverlusten an den internationalen Finanzmärkten zum jeweiligen Index schlagen, geben beispielhaft die folgenden zwei Grafiken. Die Charts zeigen, dass beide Aktienkurse im Vergleich zum jeweiligen Index besser verliefen. In den meisten Fällen stiegen sie in Aufwärtsbewegungen stärker und fielen in Abwärtsbewegungen nicht so tief wie der Gesamtmarkt. Wird der Be-

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Zwei der zehn besten Marken weltweit (Studie Interbrand 2007) im Vergleich zu ihrem Index %

Performance in Prozent DAX® vs Daimler seit November 2000

180 160 140 DAX®-Tief

120 100 80 60 50%-Verlustschwelle

40 20 0 27. Nov 00

29. Mrz. 03

28. Jul. 05

27. Nov 07

–– DAX® –– Daimler

%

Performance in Prozent Dow Jones vs Microsoft seit November 2000

180 Dow-Jones-Tief

160 140 120 100 80 60

50%-Verlustschwelle

40 20 0 27. Nov 00

29. Mrz. 03

28. Jul. 05

27. Nov 07

–– Dow Jones –– Microsoft

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Quelle: Bloomberg, HSBC Trinkaus, Stand: 27.11.2007

trachtungszeitraum jedoch weiter in die Vergangenheit gerückt, hätten Anleger mit diesen Aktien, ausgehend etwa von den Höchstständen im Jahr 2000, ähnlich zum

Gesamtmarkt deutliche Verluste realisiert. Eine hohe Werthaltigkeit der Marke schützt somit nicht vor Verlusten, kann diese jedoch unter Umständen deutlich mindern.

Die Produktidee. Falls sich Investoren von den ständigen Schwankungen an den Aktienmärkten zumindest teilweise abkoppeln möchten, können Teilschutz-Zertifikate eine Lösung bieten. Teilschutz bedeutet in diesem Fall, dass Anleger die Chance auf Zahlung des Bonusbetrages haben, solange der Kurs des Basiswertes den entsprechenden Schwellenkurs nicht berührt oder unterschritten hat. Eine beliebte Ausgestaltung von Produkten mit Teilschutz sind Zertifikate auf mehrere Basiswerte z. B. Multi Bonus- und easy EXPRESS Strukturen. Im Allgemeinen sind für die Höhe des Risikopuffers und der Zielrendite vier Haupteinflussfaktoren der unterliegenden Basiswerte ausschlaggebend. Korrelation, Anzahl der Basiswerte, Volatilität und die Dividendenrendite spielen hier eine große Rolle. Je nach Höhe der einzelnen Parameter können sich der Teilschutz und/ oder die Zielrendite verändern. Hohe Puffer schützen vor möglichen Kursverlusten, drücken aber im Gegenzug auch die avisierte Performance. Hilfreich ist hier eine individuelle Abwägung zwischen potenzieller Chance und eingegangenem Risiko. Anleger sollten aus diesem Grund die Höhe des Teilschutzes genau betrachten und wenn möglich mit Produkten anderer Anbieter vergleichen. Es darf bei einem Vergleich aber nicht vergessen werden, dass die Details der Ausgestaltung eines Zertifikates manchmal den ausschlaggebenden Unterschied darstellen. Das Zertifikat. In Anlehnung an das Motto von Warren Buffet, ist das neue easy EXPRESS Zertifikat (TB05V6) von HSBC Trinkaus mit den zehn besten Unternehmen bestückt, die den weltweit größten

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Markenwert besitzen (Quelle: „The Best Global Brands 2007“, Studie von Interbrand Zintzmeyer & Lux). Das Zertifikat kombiniert einen 50,00%* Teilschutz mit einer Bonus-Chance von 120,00 Euro. Aus Anlegersicht ist es jedoch sehr schwierig, die Wahrscheinlichkeit des Schwellenereignisses einzuschätzen, welche einen großen Einfluss auf die Anlageentscheidung hat. Das Schwellenereignis tritt ein, wenn am Feststellungstag, also i. d. R. fünf Bankarbeitstage vor Fälligkeit, der Schlusskurs mindestens eines der zehn Basiswerte den jeweiligen Schwellenkurs von 50,00%* berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass die Basiswerte durchaus während der Laufzeit um 50,00% oder mehr fallen können, aber noch die Chance besitzen, sich bis zum Feststellungstag wieder zu erholen. Nach dem Schwellenereignis ist die Höhe des Rückzahlungsbetrages des Zertifikates ausschließlich von der Entwicklung des schwächsten Basiswertes abhängig. Fällt beispielsweise der Schlusskurs des schwächsten Basiswertes am Feststellungstag auf 48,00% des Referenzkurses so erhält der Anleger bei Fälligkeit einen Betrag von 48,00 Euro ausgezahlt. Ein Rückblick. Ein Blick in die Vergangenheit verrät, dass (mit jeweils gleichen Bedingungen) die börsentägliche Emission des Zertifikates im Zeitraum von Anfang 2000 bis Anfang 2002 nicht optimal gewesen wäre. Bei Emissionen in diesem Zeitraum wäre es zu einigen Schwellenverletzungen gekommen, die aus den heftigen Kursrückgängen nach dem Platzen der Internetblase und den globalen Folgen der Terroranschläge resultierten. Grundlage hierfür ist eine Simulation von ca. 2000 Emissionen eines derartig ausgestatteten Zertifikates auf die zehn Aktien ab Novem-

Glossar Korrelation: Grad der Abhängigkeit der Kursentwicklung von zwei oder mehreren Basiswerten voneinander. Eine positive Korrelation zwischen einer Aktie und einem Index bedeutet, dass der Kurs der Aktie ebenfalls steigt, wenn der Wert des Index steigt. Volatilität: Die Volatilität ist das Maß für die relative Schwankungsbreite und damit für das Kursrisiko eines Wertpapiers innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Sie wird mit Hilfe statistischer Streuungsmaße wie Varianz oder Standardabweichung gemessen. Je höher die Volatilität, desto größere Schwankungen hat das Wertpapier in der Vergangenheit gezeigt – und desto riskanter ist eine Investition. Ein wenig problematisch ist dabei, dass man die Volatilität der Vergangenheit (historische Volatilität) nicht ohne weiteres in die Zukunft extrapolieren kann. Für die Zukunft ist man daher stets auf Schätzungen (implizite oder implizierte Volatilität) angewiesen. Dividendenrendite: Die Dividendenrendite spiegelt das Verhältnis von Dividende zu aktuellem Aktienkurs wider. Sie wird durch Division der Dividende durch den aktuellen Aktienkurs multipliziert mit 100 berechnet und dient als Kennzahl zur Bewertung einer Aktie. ber 1998 bis Juli 2006. Als Startdatum dient das Jahr 1998, da ab diesem Zeitpunkt zu allen zehn Aktien Kursdaten zur Verfügung stehen. Resultat der Rückschau ist auch, dass die Wahrscheinlichkeit des Schwellenereignisses mit finanzmarktpolitischen Umständen und dem Zeitpunkt der Emission zusammenhängen kann. Betrachtet man die simulierten Emissionen seit Januar 2001, sinkt die Häufigkeit des Schwellenereignisses signifikant um ca. 40,00%. Ab diesem Zeitpunkt wird das Zertifikat in rund neun von zehn Fällen (unter sonst gleichen Bedingungen) zu einem Betrag von 120,00 Euro zurückgezahlt; also zum vollen Bonus-Betrag. In dem durchgeführten Rückblick käme es ab dem März 2002 bis zum November 2007 zu keinem weiteren Schwellenereignis des Zertifikates.

wie nach dem Jahr 2000 mit Blick auf die nächsten eineinhalb Jahre für unwahrscheinlich hält, der sollte die Chance auf eine attraktive Bonus-Zahlung nutzen.

Fazit. Letztendlich entscheidet der Anleger, welche Anlageform zu ihm passt. Starke Kursrückgänge der Basiswerte können nie ausgeschlossen werden. Doch wer Rückschläge an den Aktienmärkten,

* Die für das Schwellenereignis feste maßgebliche prozentuale Kursschwelle wird zwischen 50,00–53,00% liegen und bezieht sich auf den Referenzkurs des jeweiligen Basiswertes. Sie wird am Ende der Zeichnungsfrist, am 21.01.2008, festgelegt und anschließend bekannt gemacht.

easy EXPRESS Zertifikat WKN:

TB05V6

ISIN:

DE000TB05V63

Zeichnungsende:

21.01.2008 (13 Uhr)

Laufzeit:

bis 22.06.2009

Bonus-Chance (Cap): EUR 120,00 je Zertifikat Teilschutz:

50,00%*

Basiswerte: The Coca-Cola Company, Daimler AG, General Electric Company, Intl. Business Machines Corp. („IBM“), Intel Corp., McDonalds Corp., Microsoft Corp., Nokia Corp., Toyota Motor Corp., The Walt Disney Co

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Multi Capped Bonus-Zertifikat auf Daimler, E.ON und Siemens Zeichnungsfrist noch bis zum 18. Januar 2008

Mögliche Szenarien bei Fälligkeit … … wenn kein Schwellenereignis eingetreten ist: Fallen die Kurse der Aktien während der Laufzeit nie um 50,00%1 oder mehr, erfolgt die Rückzahlung des Zertifikates am Fälligkeitstag durch Zahlung des Bonusbetrages von 116,00 Euro. … wenn ein Schwellenereignis eingetreten ist: Zu einem weniger wünschenswerten Szenario kommt es erst, wenn eine der drei Aktien, ausgehend von ihrem jeweiligen Startniveau, um 50,00%1 oder mehr gefallen ist (Schwellenereignis). Dann wird der Bonus-Mechanismus deaktiviert und die Rückzahlung ist vom Kurs der Aktie mit der relativ schwächsten Kursentwicklung am 19. Juni 2009 abhängig. Maximal erhalten

1

Die für das Schwellenereignis feste maßgebliche prozentuale Kursschwelle wird zwischen 50–53% liegen und bezieht sich auf den Referenzkurs der jeweiligen Aktie am 18.01.2008. Das Schwellenereignis gilt als eingetreten, wenn während der Beobachtungsperiode ein festgestellter Kurs mindestens einer Aktie dem jeweiligen Schwellenkurs entspricht oder diesen unterschreitet.

Anleger jedoch eine Rückzahlung in Höhe des Bonusbetrages von 116,00 Euro je Zertifikat.

Multi Capped Bonus-Zertifikat

Das sollten Anleger wissen: 116,00 Euro Bonus-Chance Multi Capped Bonus-Zertifikate ermöglichen die Zahlung eines höheren Bonusbetrages als klassische Capped BonusZertifikate auf einzelne Aktien

WKN:

TB07ED

ISIN :

DE000TB07ED4

Verbriefung:

Globalurkunde (Clearstream), keine effektiven Stücke

Kleinste handelbare Einheit:

1 Stück

Währung:

EUR

Aktien:

Daimler AG, ISIN: DE0007100000; E .ON AG, ISIN: DE0007614406; Siemens AG, ISIN: DE0007236101

Zeichnungsfrist:

13.12.2007 (10 Uhr) – 18.01.2008 (10 Uhr), vorbehaltlich vorzeitiger Schließung

Emissionspreis:

100,00 Euro (zzgl. Ausgabeaufschlag in Höhe von 1,00 Euro) je Zertifikat

50,00%1 Risikopuffer gegen mögliche Kursverluste der Aktien Die Wahrscheinlichkeit des Schwellenereignisses wird durch die relativ kurze Laufzeit reduziert Erst bei Eintritt des Schwellenereignisses kann der Kurs der relativ schwächsten Aktie am 19. Juni 2009 zu einer Rückzahlung führen, die unter dem Emissionspreis liegt

Börseneinführung: 22.01.2008

Erst wenn eines der drei Unternehmen insolvent und die Aktie wertlos wird, erleidet der Zertifikatsinhaber einen Verlust des eingesetzten Kapitals

Erste Valuta (Laufzeitbeginn):

24.01.2008

Feststellungstag:

19.06.2009

Fälligkeitstag:

26.06.2009

Nominalbetrag:

100,00 Euro

Bonusbetrag:

116,00 Euro (entspricht 116,00% des Nominalbetrages)

Startniveaus (Referenzkurse):

Schlusskurse der Aktien am 18.01.2008

Schwellenkurse:

zwischen 50–53% der Startniveaus (der endgültige Wert wird am 18.01.2008 festgelegt)

Berechnungskurse:

Entsprechen den jeweiligen Schlusskursen der Aktien am 19.06.2009

Beobachtungsperiode:

Vom 21.01.2008 (einschließlich) bis zum 19.06.2009 (einschließlich)

Auszahlungsszenario Rückzahlung des Zertifikates in Euro

Das neue Multi Capped Bonus-Zertifikat von HSBC Trinkaus kann Ihnen dabei helfen, von nahezu jeder Marktlage zu profitieren und vor allem bei stagnierenden, aber auch bei fallenden Märkten einen attraktiven Bonusbetrag zu erzielen. Sofern keine der drei Aktien während der Laufzeit des Zertifikates um 50,00%1 oder mehr fällt, erhalten Zertifikatsinhaber am 26. Juni 2009 den Bonusbetrag in Höhe von 116,00 Euro je Zertifikat.

140 120 100 80 60 40 40

60 80 100 120 Kurs des schwächsten Basiswertes in %

Multi Capped Bonus-Zertifikat ohne Schwellenereignis schwächster Basiswert

140

Multi Capped Bonus-Zertifikat mit Schwellenereignis Schwellenkurs

2

Die ausführliche Beschreibung aller Ausstattungsmerkmale, insbesondere bezüglich der Rückzahlung und des Schwellenereignisses, ist den Endgültigen Bedingungen zu entnehmen.

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Unsere Besten Die Suche nach geeigneten und attraktiven Anlagezertifikaten gestaltet sich für Anleger häufig aufwändig. Wir möchten Ihnen die Auswahl passender Anlagezertifikate mit der Rubrik

„Unsere Besten…“ erleichtern. Dazu listen wir ausgewählte Bonus- und Discountzertifikate auf Aktien und Indizes sowie Aktien- und Indexanleihen auf. Außerdem finden Sie zu allen Pro-

dukten eine Funktionsübersicht, welche mögliche Rückzahlungsszenarien der einzelnen Produkte bei Fälligkeit einfach darstellt.

Unsere Besten … Discountzertifikate auf Aktien und Indizes Die Auswahl der angezeigten Discountzertifikate findet nach folgenden Kriterien und in der gleichen Reihenfolge statt. Es werden nur Discountzertifikate angezeigt, ... … deren Restlaufzeit mindestens 13 Monate beträgt und … deren Discount mindestens 15 Prozent beträgt und … deren maximale Performance p.a. mindestens 8 Prozent beträgt. Die Discountzertifikate werden nach ihrer abnehmenden „Maximalen Performance pro Jahr“ aufgelistet. Die Kennziffer „Max. Performance p.a.“ bezeichnet den maximal möglichen Gewinn auf jährlicher Basis, beWKN TB0ZST TB05LP TB0ZSX TB0ZSS TB05MY TB05MP TB007R TB007T TB05ME TB008R TB05LR TB007X TB0091 TB0094 TB008Q TB0097 TB05MD TB05LQ TB05MR TB0C5R TB05LM TB0SFP TB0ZV3 TB0C6B

Basiswert MLP Conergy MLP MLP Vivacon Salzgitter Epcos Epcos Nordex Hypo Real Estate DEUTZ Epcos Arcandor Arcandor Hypo Real Estate Arcandor Nordex Comdirect Bank SGL Carbon AEGON Bilfinger Berger Commerzbank TUI ING

Festbetrag/ Basiskurs in EUR 15,0 28,0 16,0 13,0 15,0 120,0 14,0 15,0 36,0 42,0 8,0 16,0 19,0 20,0 40,0 22,0 32,0 8,5 38,0 18,0 54,0 30,0 21,0 32,5

zogen auf den aktuellen Briefkurs. Der genannte Gewinn bezieht sich ausschließlich auf die mögliche Wertentwicklung des Zertifikates und berücksichtigt nicht evtl. Kosten, die dem Anleger für den Kauf des Zertifikates entstehen, also z.B. Spesen und Provisionen, die durch die Hausbank erhoben werden.

Wie Discountzertifikate funktionieren: Die ein Discountzertifikat ausmachenden Charakteristika sind der Discount, der Festbetrag und der Basiskurs. Der Festbetrag definiert dabei den maximal erzielbaren Rückzahlungsbetrag eines Discountzertifikates. Der Basiskurs/Festbe-

FälligBezugs- Geldkurs keitstag menge in EUR 26.06.2009 1 8,84 27.03.2009 1 18,72 29.12.2009 1 8,57 26.06.2009 1 8,42 27.03.2009 1 10,52 27.03.2009 1 85,86 27.03.2009 1 10,08 30.06.2009 1 10,12 27.03.2009 1 26,06 27.03.2009 1 30,98 27.03.2009 1 5,75 29.12.2009 1 9,91 27.03.2009 1 14,30 30.06.2009 1 14,26 27.03.2009 1 30,36 29.12.2009 1 14,30 27.03.2009 1 24,52 27.03.2009 1 6,47 27.03.2009 1 29,26 29.12.2010 1 9,83 27.03.2009 1 42,14 26.06.2009 1 22,40 30.06.2009 1 15,71 29.12.2009 1 22,32

trag ist für die Art sowie die Höhe der Rückzahlung eines Discountzertifikates von Bedeutung. Tritt die gewünschte Kursbewegung ein und notiert der Kurs des Basiswertes am Feststellungstag auf oder über dem Basiskurs, erhalten Anleger bei Fälligkeit einen Rückzahlungsbetrag in Höhe des Festbetrages. Notiert der Kurs des Basiswertes am Feststellungstag unter dem Basiskurs, erfolgt die Tilgung eines Discountzertifikates in der Regel durch Lieferung der bei Emission festgelegten Anzahl an Aktien des Basiswertes. Bei Discountzertifikaten auf Indizes erfolgt häufig ein Barausgleich oder die Lieferung der entsprechenden Anzahl an Indexpartizipationszertifikaten.

Briefkurs Kurs des Basis- Discount in EUR wertes in EUR in % 8,94 10,52 15,02 19,12 24,94 23,34 8,67 10,52 17,59 8,52 10,52 19,01 10,72 13,04 17,79 86,06 102,86 16,33 10,18 12,10 15,87 10,22 12,10 15,54 26,26 32,35 18,83 31,06 37,28 16,68 5,95 7,04 15,48 10,01 12,10 17,27 14,40 17,39 17,19 14,36 17,39 17,42 30,44 37,28 18,35 14,40 17,40 17,24 24,72 32,35 23,59 6,57 8,46 22,34 29,46 37,00 20,38 9,88 12,10 18,35 42,34 52,45 19,28 22,44 26,50 15,32 15,81 18,95 16,57 22,37 26,63 16,00

Max. PerforMax. Performance in % mance in % p.a. 67,79 41,79 46,44 36,26 84,54 36,02 52,58 32,99 39,93 31,32 39,44 30,95 37,52 29,49 46,77 29,30 37,09 29,16 35,22 27,73 34,45 27,14 59,84 26,55 31,94 25,21 39,28 24,84 31,41 24,80 52,78 23,71 29,45 23,29 29,38 23,23 28,99 22,93 82,19 22,20 27,54 21,81 33,69 21,64 32,83 20,94 45,28 20,63

Seitwärtsperformance in % p.a. 11,61% 24,05% 10,20% 15,29% 17,22% 15,56% 15,04% 11,97% 18,43% 15,96% 14,62% 9,99% 16,54% 13,68% 17,87% 9,97% 23,29% 22,76% 20,30% 7,01% 18,97% 11,87% 12,90% 9,15%

Stand: 02.01.2008, Quelle: HSBC Trinkaus Die unvollständigen Verkaufsprospekte und die dazugehörigen Nachträge bzw. die Basisprospekte sowie die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen für alle in dieser Publikation besprochenen Wertpapiere erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-tip.de oder direkt bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Königsallee 21/23, 40212 Düsseldorf.

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Unsere Besten … Bonus-Zertifikate auf Aktien und Indizes

… deren Restlaufzeit mindestens 13 Monate beträgt und

des Bonus-/Festbetrages. Das setzt voraus, dass der Schwellenkurs nicht erreicht oder unterschritten wurde. Der genannte Gewinn bezieht sich ausschließlich auf die mögliche Wertentwicklung des Zertifikates und berücksichtigt nicht evtl. Kosten, die dem Anleger für den Kauf des Zertifikates entstehen, also z.B. Spesen und Provisionen, die durch die Hausbank erhoben werden.

… deren Risikopuffer mindestens 20 Prozent beträgt und

Wie Bonus-Zertifikate funktionieren:

Die Auswahl der angezeigten Bonus-Zertifikate findet nach folgenden Kriterien und in der gleichen Reihenfolge statt. Es werden nur Bonus-Zertifikate angezeigt, ... … deren Schwellenkurs noch nicht berührt oder unterschritten wurde und

… deren mögliche Performance p.a. mindestens 10 Prozent beträgt. Die ausgewählten Bonus-Zertifikate werden nach ihrer abnehmenden „Performance pro Jahr“ aufgelistet. Die Kennziffer „Performance p.a.“ bezeichnet den prozentualen jährlichen Gewinn des Anlegers auf Basis des aktuellen Briefkurses bei Rückzahlung WKN TB0UP3 TB0J5S TB0UP4 TB0Q6K TB0Q5B TB0J57 TB0J5T TB0J5E TB0Q6C TB0J5Y TB0UP5 TB0Q88 TB0XVV TB0UN0 TB0UNG TB0UML TB0UNH TB0ULN TB0QAC TB0Q87 TB0Q9H TB0UNX TB0Q9T TB0Q83 TB0UM0

Basiswert ING Deutsche Bank ING Deutsche Telekom Commerzbank Deutsche Telekom Deutsche Bank Deutsche Telekom Deutsche Post Deutsche Bank ING Münchener Rück Daimler Münchener Rück DJ EURO STOXX 50® RWE DJ EURO STOXX 50® Daimler DJ EURO STOXX 50® Münchener Rück ThyssenKrupp Deutsche Post TUI Metro ThyssenKrupp

Bonusbetrag/ Basiskurs in EUR 40,50 116,00 38,50 19,50 35,00 22,00 113,00 25,00 30,00 120,00 37,00 167,50 78,76 180,00 59,00 132,00 58,00 84,00 52,50 160,00 44,50 29,50 22,00 69,00 47,00

Am Beispiel einer Aktie als Basiswert: Sofern der Aktienkurs während der Laufzeit den Schwellenkurs des Bonus-Zertifikates nicht berührt oder unterschritten hat, erhalten Anleger bei Fälligkeit einen Rückzahlungsbetrag mindestens in Höhe des Bonusbetrages. Notiert der Aktienkurs am Feststellungstag über dem Basiskurs, er-

Schwellenkurs in EUR 21,00 70,00 19,00 11,50 20,00 10,75 68,00 10,50 18,00 68,00 17,00 105,00 50,93 105,00 3.500,00 70,00 3.400,00 52,00 3.450,00 100,00 29,00 18,00 15,00 44,00 30,00

FälligBezugs- Wähkeitstag menge rung 25.06.2010 1 EUR 26.06.2009 1 EUR 25.06.2010 1 EUR 26.06.2009 1 EUR 26.06.2009 1 EUR 26.06.2009 1 EUR 26.06.2009 1 EUR 25.06.2010 1 EUR 26.06.2009 1 EUR 25.06.2010 1 EUR 25.06.2010 1 EUR 26.06.2009 1 EUR 26.06.2009 1 EUR 25.06.2010 1 EUR 25.06.2010 0,01 EUR 25.06.2010 1 EUR 25.06.2010 0,01 EUR 25.06.2010 1 EUR 26.06.2009 0,01 EUR 26.06.2009 1 EUR 26.06.2009 1 EUR 25.06.2010 1 EUR 26.06.2009 1 EUR 26.06.2009 1 EUR 25.06.2010 1 EUR

Geldkurs in EUR 25,74 89,77 25,70 15,31 27,53 17,35 89,66 17,30 24,16 84,04 26,44 137,14 65,25 132,65 43,86 98,18 43,70 63,41 44,57 136,36 37,87 22,66 18,87 59,32 36,77

halten Anleger bei Fälligkeit den wirtschaftlichen Gegenwert des am Feststellungstag ermittelten Aktienkurses (unter Berücksichtigung der Bezugsmenge). Tritt die gewünschte Kursbewegung nicht ein und berührt oder unterschreitet die Aktie während der Laufzeit den Schwellenkurs, tritt das so genannte Schwellenereignis ein. In diesem Szenario wird der Bonus-Mechanismus außer Kraft gesetzt und der Anleger erhält den am Feststellungstag ermittelten wirtschaftlichen Gegenwert des Aktienkurses ausgezahlt (unter Berücksichtigung der Bezugsmenge). Demnach partizipieren Anleger auch hier unbegrenzt an der Kursentwicklung der Aktie. Denn der Aktienkurs kann z.B. nach Unterschreiten des Schwellenkurses wieder ansteigen und am Feststellungstag über dem Basiskurs notieren.

Briefkurs Kurs des Basis- Schwellenkurs Abstand zur Bonusperforin EUR wertes in EUR erreicht? Barriere in % mance in % p.a. 25,89 26,63 Nein 21,14 19,79 90,17 89,45 Nein 21,74 18,54 25,85 26,63 Nein 28,65 17,44 15,41 14,96 Nein 23,13 17,23 27,73 26,44 Nein 24,36 17,02 17,45 14,96 Nein 28,14 16,94 90,06 89,44 Nein 23,97 16,56 17,40 14,96 Nein 29,81 15,75 24,31 23,41 Nein 23,11 15,26 84,44 89,45 Nein 23,98 15,24 26,59 26,63 Nein 36,16 14,26 137,74 133,29 Nein 21,22 14,12 65,55 66,22 Nein 23,09 13,20 133,25 133,29 Nein 21,22 12,90 44,06 4.406,56 Nein 20,57 12,50 98,58 96,57 Nein 27,51 12,50 43,90 4.406,56 Nein 22,84 11,89 63,71 66,22 Nein 21,47 11,80 44,77 4.407,76 Nein 21,73 11,35 136,96 133,29 Nein 24,98 11,07 38,12 38,61 Nein 24,89 11,01 22,81 23,41 Nein 23,11 10,94 18,99 19,08 Nein 21,38 10,44 59,72 57,36 Nein 23,29 10,24 37,02 38,61 Nein 22,30 10,11 Stand: 02.01.2008, Quelle: HSBC Trinkaus

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Auswahllisten

Unsere Besten … Aktien- und Indexanleihen Die Auswahl der angezeigten Aktienanleihen findet nach folgenden Kriterien und in der gleichen Reihenfolge statt. Es werden nur Anleihen angezeigt, ... … deren Kupon p.a. mindestens 6 Prozent beträgt und … deren Abstand zur Verlustschwelle mindestens 15 Prozent beträgt und … deren mögliche maximale Performance p.a. mindestens 8 Prozent beträgt.

WKN TB07G2 TB07FF TB07FE TB07F0 TB07EW TB07GK TB07JV TB07P3 TB082V TB07EV TB0W5C TB081F TB081M TB07DQ TB082U TB07WP TB07SS TB0825 TB0W9V TB0W9N TB0Z6J TB0W2E TB0W22 TB0W27 TB0W1V

Basiswert K+S Hochtief Hochtief Dt. Postbank Dt. Börse Fortis Dt. Börse ThyssenKrupp SocGén Dt. Börse Hochtief AXA BNP Paribas Andritz SocGén Hannover Rück SocGén France Telecom TUI TUI Hypo Real Estate Dt. Postbank Hypo Real Estate Dt. Postbank Hypo Real Estate

Basiskurs in EUR 159,50 99,25 94,75 62,75 138,75 19,00 145,75 42,00 112,50 132,25 91,25 30,25 83,25 45,00 107,25 36,00 107,25 28,00 18,50 17,50 37,75 59,25 35,28 56,00 33,12

Wie Aktien- und Indexanleihen funktionieren: Aktienanleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, deren Verzinsung unabhängig von der Kursentwicklung des unterliegenden Basiswertes gezahlt wird. Die Rückzahlung der Anleihe erfolgt am Fälligkeitstag durch Zahlung des jeweiligen Nennbetrages oder durch Lieferung einer genannten Anzahl an Aktien des Basiswertes je Teilschuldverschreibung. Sofern der Basiswert am Ausübungstag oberhalb des rechnerischen Basiskurses Fälligkeitstag 29.12.2008 29.12.2008 29.12.2008 29.12.2008 29.12.2008 29.12.2008 27.03.2009 27.03.2009 26.06.2009 29.12.2008 26.09.2008 26.06.2009 26.06.2009 19.06.2009 26.06.2009 26.06.2009 27.03.2009 26.06.2009 26.09.2008 27.06.2008 29.12.2008 26.09.2008 26.09.2008 27.06.2008 27.06.2008

Währung EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR

Kupon in % p.a. 22,00 21,50 19,75 19,25 18,50 18,50 18,25 17,75 17,25 16,75 16,25 16,25 16,00 16,00 15,75 15,75 15,50 15,00 10,50 9,75 8,50 8,00 7,00 7,00 6,25

Geldkurs in % 102,98 98,93 99,17 99,43 98,60 99,77 98,68 98,61 96,23 98,65 96,04 97,43 97,13 97,61 96,11 96,59 96,52 95,83 94,52 95,80 88,50 91,73 90,03 94,18 92,79

notiert, erhalten Anleger bei Fälligkeit eine Rückzahlung in Höhe des Nennbetrages. Zuzüglich der eingenommenen Zinszahlung erzielen Anleger in diesem Fall den maximal möglichen Ertrag aus der Anleihe. Die Rückzahlung erfolgt durch Lieferung der festgelegten Anzahl an Aktien, wenn der Kurs des Basiswertes den Basiskurs am Ausübungstag unterschreitet. Bei Indexanleihen erfolgt die Rückzahlung in diesem Szenario durch Zahlung eines Rückzahlungsbetrages in Abhängigkeit vom Stand des Indexkurses am Feststellungstag.

Briefkurs in % 103,13 99,08 99,32 99,58 98,75 99,92 98,83 98,76 96,38 98,80 96,19 97,58 97,28 97,76 96,26 96,74 96,67 95,98 94,67 95,95 88,65 91,88 90,18 94,33 92,94

Kurs des Basiswertes in EUR 166,77 91,06 91,13 60,62 132,91 18,27 132,82 38,60 99,34 132,91 91,06 27,51 74,88 41,22 99,34 31,67 99,34 24,71 19,06 19,08 35,81 60,62 35,80 60,62 35,80

Anzahl Aktien 62.696 100.756 105.541 159.363 72.072 526.316 68.611 238.095 88.889 75.614 109.589 330.579 120.120 222.222 93.240 277.778 93.240 357.143 540.541 571.429 264.901 168.776 283.453 178.571 301.938

Nennbetrag in EUR 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000

Stand: 02.01.2008, Quelle: HSBC Trinkaus

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Zertifikateportraits

Zertifikateportraits Special Situations Deutschland-Zertifikat ERGO VERSICHERUNG 9,14%

MAN 8,12% MEDICLIN AG 4,41%

AMB Generali Holding AG 4,31% Premiere AG 9,03%

Vattenfall Europe AG 6,98%

Allianz LebensversicherungsAG 13,5%

TUI AG 9,76%

Dyckerhoff 10,81%

Oelmühle Hamburg AG 9,96% Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG 4,06%

Stada 9,92%

WKN ISIN Erster Handelstag Fälligkeitstag

TB0KZR DE000TB0KZR5 06.11.2006 open end

Managementgebühr Weitergabe von Dividenden Spread

0,810% 70% der Bruttodividenden ca. 1%

WKN ISIN Erster Handelstag Fälligkeitstag Dividendenweitergabe Managementgebühr Spread

TB0MD9 DE000TB0MD95 29.11.2006 open end 80% der Bruttodividenden ca. 0,96% p.a. ca. 1,00%

WKN ISIN Erster Handelstag: Fälligkeitstag: Managementgebühr: Weitergabe von Dividenden: Spread:

TB0QXZ DE000TB0QXZ0 06.03.2007 open end ca. 0,96% p.a. 100% der Nettodividenden ca. 1%

Quelle: HSBC Trinkaus. Stand: 02.01.2008

Wohnen-in-Deutschland-Zertifikat Francono RheinMain AG 3,62%

Bau-Verein zu Hamburg AG 4,63%

KAMPA-HAUS 3,64%

TAG Tegernsee Immobilienund BeteiligungsAktiengesellschaft 15,44%

Gagfah S.A. 24,22%

Deutsche Wohnen AG 18% Colonia Real Estate AG 6,47%

Vivacon AG 13,54%

PATRIZIA Immobilien AG 10,44%

Quelle: HSBC Trinkaus. Stand: 02.01.2008

Klimaschutz-Strategie-Zertifikat TransCanada Corp. 3,03%

Opti CanadaInc. 2,88%

Statoil Hydro Johnson ASA 7,71% Controls 8,01% Andarko Petroleum Corp. 12,02%

Fuel Systems Solutions Inc. 3,12% Sasol Ltd. 10,33% Ceres Power Gas Natural Holdings PLC SDG 10,69% 10,97% Capstone Turbine Denbury Resources Corp. 2,98% Headwaters Inc. 12,04% Emerson Electric Rentech Inc. 9,17% Inc. 3,18% Co. 3,87%

Quelle: HSBC Trinkaus. Stand: 02.01.2008

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Zertifikateportraits

Holz-Strategie-Zertifikat Weyerhaeuser Co. 13,77%

Samling Global 9,61% Gunns 8,42%

Plum Creek Timber Co. Inc. 9%

Great Southern Plantations 13,25%

Universal Forest Products Inc. 3,27%

Aracruz Celulose S.A. 2,75% Willmott Forests Ltd. 6,08%

Sino-Forest Corp. 25,64%

WKN ISIN Erster Handelstag Fälligkeitstag Managementgebühr Weitergabe von Dividenden Spread

TB0KWA DE000TB0KWA8 16.04.2007 open end 0,960% ja, 70% der Bruttodividende ca. 1%

WKN ISIN Erster Handelstag Fälligkeitstag Managementgebühr Weitergabe von Dividenden Spread

TB0RVA DE000TB0RVA5 29.03.2007 open end 0,960% 100% der Nettodividende ca. 1%

WKN ISIN Erster Handelstag Fälligkeitstag Managementgebühr Weitergabe von Dividenden Spread

TB0SM0 DE000TB0SM07 16.04.2007 open end 0,960% 100% der Nettodividende ca. 1%

Timbercorp. Ltd. 2,7% Holmen AB 5,51%

Quelle: HSBC Trinkaus. Stand: 02.01.2008

Wasser-Strategie-Zertifikat Pall Corp. 9% (Verbund) Österr. Elektrizitätswerke 5,9% Canadian Hydro Developers Inc. 2,19% Layne Christensen Co. 8,52%

Kurita Water Industries Ltd. 6,77%

IDEX Corp. 6,82% Lindsay Corp. 5,84%

Ameron Intern. Corp. 5,58%

PICO Holdings Inc. 6,33% Uponor Oyj 6,23%

Quelle: HSBC Trinkaus. Stand: 02.01.2008

Agrar-Strategie-Zertifikat Deere & Co. 8,85% Archer-Daniels-Midland 7,91% Cermaq 3,93% Marine Harvest 5,07% CNH Global 9,83% Komatsu 10,44%

Australian Agricultural Co. 5,66% ABB Grain 5,02% AWB 6,09% Grain Corp 4,36% Bunge 7,5% Potash Corporation of Saskatchewan 9,86%

Naturex SA 3,43% Vilmorin et Compagnie 6,37% Südzucker 5,68%

Quelle: HSBC Trinkaus. Stand: 02.01.2008

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Fondsübersicht

HSBC-Fonds im Überblick Bitte beachten Sie bei den folgenden Tabellen, dass die Wertentwicklung in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung ist. Soweit die Fondswährung nicht auf EUR lautet, kann die Rendite auch infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Aktienfonds

n-tv Teletext: Seite 373

Mit einem Mittelaufkommen von knapp 243 Milliarden Euro per 31. Oktoberber 2007 (Quelle: BVI e.V.) nehmen Aktienfonds die Spitzenposition unter den verschiedenen Fondskategorien ein. Dies dürfte vor allem an den langfristigen Ertragschancen liegen, die diese Anlageform bietet. Die Palette an Anla-

Fonds HSBC GIF Asia ex Japan Equity HSBC GIF Asia ex Japan Equity Smaller Companies HSBC GIF Asia Freestyle HSBC GIF Asia Pacific ex Japan Equity High Dividend HSBC GIF Brazil Equity HSBC GIF BRIC Freestyle M1 HSBC GIF BRIC Freestyle HSBC GIF BRIC Markets Equity HSBC GIF Chinese Equity HSBC GIF Emerging Europe Equity HSBC GIF Europe ex UK Equity HSBC GIF Euroland Equity HSBC GIF Euroland Value Creation HSBC GIF Global Emerging Markets Equity HSBC GIF Global Emerging Markets Equity Freestyle HSBC GIF Global Equity HSBC GIF Global ex Euroland Equity HSBC GIF Global Equity SRI HSBC GIF Hong Kong Equity HSBC GIF Indian Equity HSBC GIF Japanese Equity HSBC GIF Korean Equity HSBC GIF Latin American Freestyle HSBC GIF Euroland Equity Smaller Companies HSBC GIF European Equity HSBC GIF European Equity High Dividend HSBC GIF Singapore Equity HSBC GIF Thai Equity HSBC GIF UK Equity HSBC GIF UK Freestyle HSBC GIF US Equity HSBC GIF US Index HSBC GIF Turkish Convergence2 HSBC Trinkaus Aktien Europa Dynamik INKA HSBC Trinkaus Capital INKA HSBC Trinkaus Europa INKA HSBC Trinkaus Japan INKA HSBC Trinkaus Special INKA HSBC Trinkaus Top Europa INKA HSBC Trinkaus Asien Fonds 1

Dachfonds

WKN

ISIN

973762 988048 A0B5H6 A0DP5K A0DNSL A0DQUP A0D85S A0J3PA 972629 A0ER9B 987906 120205 A0EADC 986463 A0JD6Y 974462 120185 A0D8J3 260624 974873 255452 A0ER9K A0J3HS 120193 260621 A0DK49 260628 A0D8GB 813957 A0D9FK 260626 260631 A0D9FM 532434 848980 975695 975714 975682 975731 973009

LU0043850808 LU0082770016 LU0187030258 LU0197773673 LU0196696701 LU0205170342 LU0214875626 LU0254982241 LU0039217434 LU0223208314 LU0082769356 LU0165074740 LU0213956849 LU0054450605 LU0234596715 LU0039216626 LU0165071217 LU0196702442 LU0149721374 LU0066902890 LU0149724121 LU0223212779 LU0254986077 LU0165073775 LU0149719808 LU0196699713 LU0149724634 LU0210637038 LU0156331158 LU0210634878 LU0149725797 LU0151450219 LU0213961765 DE0005324347 DE0008489808 DE0009756957 DE0009757146 DE0009756825 DE0009757310 LU0048805013

HSBC Trinkaus Top Invest

Währung USD USD USD USD USD USD USD USD USD EUR EUR EUR EUR USD USD USD EUR USD USD USD JPY USD USD EUR EUR EUR USD USD GBP GBP USD USD EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR

gefasst. So gibt es Fonds, die in Standard- oder Nebenwerte eines bestimmten Aktienmarktes investieren, es gibt weltweit anlegende Fonds, solche, die sich auf Aktien aus Schwellenländern spezialisieren oder denen ein bestimmtes Thema bzw. eine einzelne Branche zugrunde liegt, und viele andere.

Auflage- Rücknahme- Wertzuwachs in % per 30.11.2007 datum preis 1 Jahr 5 Jahre seit Auflage 21.06.1974 54,44 41,60 244,77 10136,59 21.11.1997 34,87 46,72 249,53 270,28 01.04.2004 20,97 42,60 – 128,27 05.11.2004 16,18 38,00 – 79,57 31.08.2004 43,50 61,35 – 330,74 01.12.2004 31,43 49,40 – 202,30 01.12.2004 30,58 49,39 – 202,3 01.06.2006 19,84 62,10 – 106,10 25.06.1992 105,95 88,82 585,11 1109,75 01.07.2005 17,08 20,29 – 64,97 28.02.1990 21,61 5,50 75,02 464,21 31.07.1998 34,82 14,16 89,96 36,21 15.03.2005 15,08 13,00 – 52,40 11.11.1994 23,22 45,39 303,54 131,09 23.03.2006 15,67 45,40 303,50 – 03.12.1990 29,61 13,88 108,71 183,91 07.04.2003 20,39 -1,63 17,19 -11,49 04.01.2005 100,04 10,90 – 46,50 16.01.1987 134,97 61,36 277,78 1883,03 04.03.1996 251,55 61,76 798,00 2150,29 16.01.1987 1301,45 -1,50 60,46 -11,87 23.09.2005 21,13 50,26 – 117,23 06.07.2006 19,96 66,90 – 93,60 07.04.2003 43,14 7,18 – 195,55 12.11.1993 39,33 2,80 65,40 – 15.09.2004 15,45 4,30 – 58,63 16.01.1987 45,11 37,04 303,06 412,12 11.02.2005 11,88 17,52 271,99 20,15 28.02.1990 27,19 11,00 -6,70 – 01.02.2005 13,55 21,05 52,03 130,24 16.01.1987 27,52 10,26 59,27 189,71 05.01.2000 10,38 6,36 61,53 8,87 22.03.2005 14,98 28,15 – 69,83 04.05.2001 35,23 10,66 2,14 -28,44 11.07.1989 159,03 19,52 121,84 – 26.07.1996 93,49 1,19 – – 15.07.1997 35,39 -5,23 23,66 -29,14 01.02.1996 117,54 -0,82 125,57 192,10 02.03.1998 52,11 1,00 42,82 – 06.01.1994 62,09 23,84 106,13 –

Ausgabe- Managementaufschlag gebühr p.a. 5,54% 1,50% 5,54% 1,50% 5,54% 1,75% 5,54% 1,50% 5,54% 1,75% 5,54% 1,00% 5,54% 1,00%1 5,54% 1,50% 5,54% 1,50% 5,54% 1,75% 5,54% 1,50% 5,54% 1,50% 5,54% 1,25% 5,54% 1,50% 5,54% 1,00% 5,54% 1,50% 5,54% 1,50% 5,54% 1,50% 5,54% 1,50% 5,54% 1,50% 5,54% 1,50% 5,54% 1,50% 5,54% 1,00% 5,54% 1,50% 5,54% 1,50% 5,54% 1,50% 5,54% 1,50% 5,54% 1,50% 5,54% 1,50% 5,54% 1,00% 5,54% 1,50% 5,54% 0,75% 5,54% 1,35% 5,00% 1,25% 5,00% 1,00% 5,00% 0,80% 5,00% 1,00% 5,00% 1,50% 5,00% 0,80% 5,00% 1,00%

Zzgl. jährlicher erfolgsabhängiger Vergütung: 20% der positiven Wertentwicklung über 5% p.a.; 2 Mischfonds aus türkischen Aktien und Anleihen n-tv Teletext: Seite 373

Das Fondsmanagement eines Dachfonds analysiert sämtliche Zielfonds einer Kategorie, sucht sich die seiner Meinung nach besten heraus und investiert in sie. Dachfonds können

Fonds

gemöglichkeiten in Aktien ist breit – von Fonds, die in spekulative Märkte mit hohen Gewinnaussichten investieren, bis hin zu solchen, die schwerpunktmäßig auf Standardwerte setzen. Innerhalb dieses breit gefächerten Universums werden die einzelnen Fonds in der Regel in Kategorien zusammen-

ihren Schwerpunkt im Aktienbereich haben, am Rentenmarkt oder auch als Mischfonds auftreten. Die Performance der besten Zielfonds aus den einzelnen Kategorien können

Dachfonds aufgrund der breiten Streuung üblicherweise nicht schlagen, bieten aber ein hohes Maß an Diversifikation.

Wäh- Auflage- Rücknahme- Wertzuwachs in % per 30.11.2007 rung datum preis 1 Jahr 5 Jahre seit Auflage 940705 LU0117128438 EUR 09.08.2000 108,36 7,61 94,16 – WKN

ISIN

Ausgabe- Managementaufschlag gebühr p.a. 3,00% 1,30%

Die unvollständigen Verkaufsprospekte und die dazugehörigen Nachträge bzw. die Basisprospekte sowie die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen für alle in dieser Publikation besprochenen Wertpapiere erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-tip.de oder direkt bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Königsallee 21/23, 40212 Düsseldorf.

www.hsbc-tip.de

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Service

Fondsübersicht

Rentenfonds

n-tv Teletext: Seite 373

Anleihen oder Renten sind verzinsliche Wertpapiere mit einer festen Laufzeit, bei denen der Emittent, auch Schuldner genannt, dem Gläubiger eine feste jährliche Verzinsung auf das eingesetzte Kapital sowie am Ende der Laufzeit die Rückzahlung der Anleihe zum Nominalwert garantiert. Aufgrund der regelmäßigen Zinszahlungen werden Anleihen auch Renten genannt. Die wesentlichen Ausstattungs-

Fonds HSBC GIF Euro Strategic Credit Bond HSBC GIF Euro Core Credit Bond HSBC GIF Euro High Yield Bond HSBC GIF Global Emerging Markets Bond HSBC GIF Global Core Plus Bond HSBC GIF Euro Core Bond HSBC GIF European Government Bond HSBC Trinkaus Euro medium-term Bonds INKA HSBC Trinkaus Euro High-Yield HSBC Trinkaus Euro long-term Bonds INKA HSBC Trinkaus Corporate Bonds Europa INKA HSBC Trinkaus Genüsse International INKA INIK Fonds HSBC GIF US Dollar Core Plus Bond HSBC GIF Global High Yield Bond

merkmale sind das Nominalkapital, die Laufzeit, die Tilgung, die in der Regel zu 100% erfolgt, der Kupon (jährlicher Zins), die Währung, in der das Papier begeben wird, und der Rang des Anleihenbesitzers im Konkursfall des Emittenten. Im Gegensatz zu Aktionären, die mit dem Erwerb von Aktien wirtschaftlich gesehen Eigentümer des Vermögens einer Gesellschaft werden, sind Besitzer fest-

WKN

ISIN

A0D9EY 120454 120851 930419 974465 120859 120439 975684 974121 975685 515200 975656 A0BK9D 260630 A0H0QR

LU0213954471 LU0165124867 LU0165128421 LU0099919721 LU0039216972 LU0165129403 LU0165120873 DE0009756841 LU0056358707 DE0009756858 DE0005152003 DE0009756569 LU0182869809 LU0149734781 LU0229090450

Währung EUR EUR EUR USD USD EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR USD EUR

verzinslicher Wertpapiere Gläubiger des Emittenten. Als Emittenten treten in der Regel Staaten und sonstige öffentlich-rechtliche Körperschaften sowie Unternehmen auf. Anleihen werden wie Aktien an der Börse gehandelt. Der Kurs einer Anleihe, der in Prozent ausgedrückt wird, wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt.

Auflage- Rücknahme- Wertzuwachs in % per 30.11.2007 datum preis 1 Jahr 5 Jahre seit Auflage 01.04.2005 9,46 -2,20 – 1,20 07.04.2003 14,59 -2,10 18,30 k.A. 30.01.2001 17,88 -1,00 46,80 k.A 24.07.1998 17,04 5,43 85,06 173,00 01.08.1989 13,84 7,72 36,45 190,20 11.02.2002 15,80 0,00 17,80 k.A. 20.09.1996 12,88 -1,00 13,90 k.A. 08.03.1996 55,10 5,64 30,81 53,62 24.01.1995 49,40 -0,75 40,29 k.A. 08.03.1996 60,67 0,40 19,77 k.A. 22.03.2000 44,54 2,82 27,15 k.A. 07.01.1994 64,23 -7,42 10,59 k.A. – 55,41 0,18 – 10,96 24.02.1987 10,46 4,58 21,43 182,60 30.12.2005 11,11 5,20 – 10,30

Geldmarktfonds

n-tv Teletext: Seite 373

Geldmarktfonds stellen eine attraktive Alternative zur Festgeldanlage dar. Ein nach dem Investmentgesetz aufgelegter Investmentfonds darf nur dann als Geldmarktfonds bezeichnet werden, wenn mindestens 85% des Wertes des Investmentvermögens in Bankguthaben, Geldmarktinstrumenten

Fonds HSBC Trinkaus Euro Geldmarktfonds INKA HSBC GIF US Dollar Reserve HSBC Trinkaus Cash HSBC GIF Euro Reserve

oder Geldmarktfondsanteilen angelegt werden. Geldmarktfonds bieten Anlegern durch die optimale Nutzung sämtlicher verfügbarer Geldmarktinstrumente die Chance, eine bessere Verzinsung ihres Kapitals zu erzielen als mit Festgeld. Der Hauptvorteil dieser Fonds liegt in der deutlich

WKN

ISIN

975668 260633 A0ETK0 120866

DE0009756684 LU0159145308 LU0224471069 LU0165130591

Währung EUR USD EUR EUR

höheren Flexibilität. Während beim Festgeld die angelegten Mittel für einen bestimmten Zeitraum für den Anleger nicht verfügbar sind, können Anteile an Geldmarktfonds jederzeit bei Bedarf an die Fondsgesellschaft zurückgegeben werden.

Auflage- Rücknahme- Wertzuwachs in % per 30.11.2007 datum preis 1 Jahr 5 Jahre seit Auflage 20.12.1994 50,75 2,50 12,85 – 30.01.1987 8,08 4,79 14,35 96,96 08.08.2005 51,12 – – 3,92 29.12.1993 15,56 3,40 10,40 k.A.

Immobilienaktienfonds

HSBC Trinkaus European Property

setzlich zulässige Vermögenswerte, die insbesondere in Wertpapiere von Real Estate Investment Trusts („REITs“) investieren. Bei REITS handelt es sich um börsennotierte

Immobilien-Aktiengesellschaften, welche den Handel, die Verwaltung und Verwertung von Immobilien betreiben.

Wäh- Auflage- Rücknahme- Wertzuwachs in % per 30.11.2007 rung datum preis 1 Jahr 5 Jahre seit Auflage A0J3GT LU0259029550 EUR 10.07.2006 43,96 -23,44 – -9,28 WKN

ISIN

Strukturierte Fonds

HSBC Trinkaus Aktienstrukturen Europa HSBC Trinkaus Discountzertifikate INKA

Ausgabe- Managementaufschlag gebühr p.a. 5,00% 1,50%

n-tv Teletext: Seite 373

Unter den strukturierten Fonds sind besonders Discountfonds in Zeiten hoher Aktienmarkt-Volatilitäten populär geworden. Durch den konsequenten Einsatz und das aktive Management einer Vielzahl verschiedener Discountzertifikate können sie eine überzeugende Antwort auf die Frage nach stetiger Ge-

Fonds

Ausgabe- Managementaufschlag gebühr p.a. 0,00% 0,30% 5,54% 0,50% 1,00% 0,50% 5,54% 0,50%

n-tv Teletext: Seite 373

Immobilienaktienfonds investieren überwiegend in Vermögensgegenstände, die dem Immobiliensektor zuzuordnen sind. Hierbei handelt es sich um Aktien und sonstige ge-

Fonds

Ausgabe- Managementaufschlag gebühr p.a. 5,54% 1,00% 5,54% 1,00% 5,54% 1,20% 5,54% 1,00% 5,54% 0,75% 5,54% 0,75% 5,54% 0,75% 2,00% 0,50% 3,00% 1,00% 3,00% 0,50% 3,00% 0,70% 3,00% 0,70% 3,00% 1,25% 5,54% 0,75% 5,54% 1,20%

winnerwirtschaftung in Seitwärtsmärkten geben. Das Anlageziel der Fonds besteht darin, mit Discountzertifikaten mittel- bis langfristig attraktive Gewinne zu erwirtschaften und gleichzeitig das Anlagerisiko zu minimieren. Durch einen ausgefeilten Analyse- und Auswahlprozess gestaltet das Fonds-

Währung 724591 LU0154656895 EUR A0JDCK DE000A0JDCK8 EUR WKN

ISIN

Auflagedatum – –

management den Fonds so, dass optimalerweise auch bei stagnierenden oder sogar bei leicht fallenden Aktienkursen Erträge in Höhe durchschnittlicher Aktienmarktrenditen erzielt werden können.Das Investmentvermögen wird hauptsächlich in Derivate im Sinne von § 51 InvG investiert.

Rücknahme- Wertzuwachs in % per 30.11.2007 preis 1 Jahr 5 Jahre seit Auflage 67,03 3,05 – 32,46 53,64 4,03 – 7,40

Ausgabe- Managementaufschlag gebühr p.a. 5,00% 1,25% 5,00% 0,75%

Diese Informationen ersetzen nicht den Verkaufsprospekt, Jahres- und/oder Halbjahresbericht. Den allein maßgeblichen, vollständigen Verkaufsprospekt sowie alle zukünftigen Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Vertrieb Publikumsfonds, Königsallee 21/23, 40212 Düsseldorf sowie im Internet unter www.hsbc-fonds.de.

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Aktuelles

Märkte

Analyse

Strategie

Glossar

Produkte

Service

Fondsportraits

HSBC GIF Chinese Equity Währung: USD Erstauflage: 25.06.1992

Versorger 1,37% Technologie 2,32% Dienstleistungen 3,08%

WKN: 972629 | ISIN: LU0039217434

Verwaltungsgebühr p.a.: 1,50% Ausgabeaufschlag: 5,54%

Konsumgüter 0,52%

Fondsvolumen: 6,096 Mrd. USD Fondsmanager: Richard Wong

Rating: S&P Stars: 3 Sterne

12-Monatsperformance 220

Kasse 1,59%

200

Telekommunikation 13,16%

180

Finanzwerte 27,56%

160 140

Rohstoffe 13,84%

120 100 80

Industrieunternehmen 17,99%

Öl & Gas 18,56%

Jan 07 Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Stand: 30.11.2007

 HSBC GIF Chinese Equity

In China lösten Verzögerungen bei der Umsetzung der Regelungen für Einzelanlagen in Hongkong wie auch die Ängste hinsichtlich der Subprime-Krise in den USA Marktrückgänge aus. Die Verschiebung der Anlagenregelungen in der VRC führte zu Gewinnmitnahmen bei in Hongkong gelisteten chinesischen Aktien (z.B. H-Aktien und Red Chips). Der Energiesektor ragte heraus, während Banken diesen Monat unter dem Marktdurchschnitt lagen. Wegen Chinas starker Inlandswirtschaft bleibt der Fonds im Rohstoff- und Konsumsektor übergewichtet, während Banken untergewichtet sind. Die Übergewichtung bei Yanzhou Coal

Mining brachte diesen Monat eine kräftige Performancesteigerung. Unsere Untergewichtung bei Bank of China schlug für den Fonds positiv zu Buche. Die Korrektur im November bietet dem Fondsmanagement nach eine gute Gelegenheit, die Anlagen in China aufzustocken. Für 2008 rechnet das Fondsmanagement wegen der neuen Anlagenregelung mit starken Geldflüssen nach Hongkong, und die neuen QDII-Fonds werden H-Aktien und Red Chips zugutekommen. Der Fonds wird sich auf Unternehmen konzentrieren, die von Chinas steigendem Wirtschaftswachstum profitieren können.

 MSCI China

In der Zeit vom 20.12.2002 bis 20.12.2007 stieg der HSBC GIF Chinese Equity um 494,54%. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Bitte beachten Sie auch ein mögliches Wechselkursrisiko. Quelle: HSBC Trinkaus. Stand: 20.12.2007

HSBC GIF Indian Equity Währung: USD Erstauflage: 04.03.1996

Versorger 1,60% Telekommunikation 4,06%

WKN: 974873 | ISIN: LU0066902890

Verwaltungsgebühr p.a.: 1,50% Ausgabeaufschlag: 5,54%

Rating: S&P Stars: 5 Sterne Sauren: 3 Goldmedaillen

12-Monatsperformance

Andere 0,60%

Gesundheit 6,65%

Fondsvolumen: 8,151 Mrd. USD Fonds Adviser: Sanjiv Duggal

Kasse 1,17% Grundstoffe 21,81%

Verbrauchsgüter 8,63%

180 160 140 120

FinanzDienstleistungen 11,25% Öl & Gas 11,44%

Technologie 17,32% Industrieunternehmen 15,47%

100 Jan 07 Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Stand: 30.11.2007

 HSBC GIF Indian Equity

 S&P/IFC Investable India

Der indische Markt schloss im November mit einem Minus von 2,4 Prozent, nachdem er sich in der zweiten Monatshälfte etwas von den politischen Spannungen um den Nuklear-Deal zwischen Indien und den USA erholt hatte. Industrieunternehmen, Energie und Finanzdienstleistungen waren die stärksten Sektoren, während Telekommunikation und IT sich am schwächsten entwickelten. Die Ausrichtung des Fonds ist aufgrund der uneinheitlichen Bewertungen defensiv und wertorientiert. Die Wirtschaft verlangsamt sich, allerdings auf sehr hohem Niveau. Die deutliche Übergewichtung im Bereich Baustoffe wirkte sich positiv auf die Perfor-

mance aus, vor allem hinsichtlich der positiven Entwicklung von Jindal Steel & Power. Auch die Untergewichtung im Telekommunikationsbereich hatte positive Auswirkungen, da der Sektor durch die politischen Turbulenzen beeinflusst wurde. Das ökonomische Wachstum in Indien zeigt sich weiterhin attraktiv. Trotzdem ist aufgrund der strafferen Geldpolitik eine Verlangsamung zu erwarten. Kurskorrekturen können auftreten, falls die hochgesteckten Wirtschafts- und Unternehmenswachstumsraten nicht erreicht werden. Das Fondsmanagement stockt Technologiewerte aufgrund der attraktiven Bewertungen weiterhin auf.

In der Zeit vom 20.12.2002 bis 20.12.2007 stieg der HSBC GIF Indian Equity um 799,53%. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Bitte beachten Sie auch ein mögliches Wechselkursrisiko. Quelle: HSBC Trinkaus. Stand: 20.12.2007

Diese Informationen ersetzen nicht den Verkaufsprospekt, Jahres- und/oder Halbjahresbericht. Den allein maßgeblichen, vollständigen Verkaufsprospekt sowie alle zukünftigen Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Vertrieb Publikumsfonds, Königsallee 21/23, 40212 Düsseldorf sowie im Internet unter www.hsbc-fonds.de.

www.hsbc-tip.de

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Glossar

Produkte

Service

Fondsportraits

WKN: A0J3HS | ISIN: LU0254986077

HSBC GIF Latin American Freestyle Währung: USD Erstauflage: 06.07.2006

Verwaltungsgebühr p.a.: 1,00% Ausgabeaufschlag: 5,54%

Fondsvolumen: 277,10 Mio. USD Fonds Adviser: Luiz Ribeiro

12-Monatsperformance Kolumbien 3,97% Peru 4,67%

Kasse 5,66% 220 200

Kanada 4,74%

180 160

Chile 5,50%

Brasilien 63,12%

140 120 100 80

Jan 07 Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Mexiko 12,35% Stand: 30.11.2007

 HSBC GIF Latin American Freestyle

Die Subprime-Krise in den USA löste Ängste um das globale Wachstum aus, worunter die regionalen Aktienkurse litten. Das einzige Land, das zulegen konnte, war Kolumbien. Auch Brasilien lag über dem regionalen Durchschnitt. Die beste Sektorperformance gab es bei Zellstoff und Papier. Das Schlusslicht war der Minensektor. Die Auswirkungen der Turbulenzen betrafen vor allem die Small-Cap-Titel. Die Untergewichtung Chiles und Argentiniens war förderlich, während die Übergewichtung Brasiliens wegen der dortigen Small-Caps der Wertentwicklung schadete. Die Übergewichtung des Materialsektors war positiv. Die Untergewich-

tung bei Zellstoff und Papier schlug negativ zu Buche. Trotz der durch die unsicheren Konjunkturaussichten für die USA ausgelösten Volatilität dürften in Lateinamerika mittelfristig die Fundamentalwerte den Ausschlag geben. Einige Länder, z.B. Mexiko, korrelieren stärker mit dem USWachstum, während in anderen, etwa in Brasilien, lokale Faktoren eine wichtigere Rolle spielen. Der Fonds konzentriert sich weiterhin auf Themen im Inland und einmalige Wachstumschancen, so dass er weniger stark vom internationalen Umfeld abhängig ist.

 MSCI Latin America

Seit Auflegung stieg der HSBC GIF Latin American Freestyle um 86,18%. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Bitte beachten Sie auch ein mögliches Wechselkursrisiko. Quelle: HSBC Trinkaus. Stand: 20.12.2007

HSBC GIF Brazil Equity Währung: USD Erstauflage: 31.08.2004

Gesundheit 2,83% Telekommunikation 4,12% Verbrauchsgüter 10,80%

WKN: A0DNSL | ISIN: LU0196696701

Verwaltungsgebühr p.a.: 1,75% Ausgabeaufschlag: 5,54%

Fondsvolumen: 2,414 Mrd. USD Fond Adviser: Luiz Ribeiro

12-Monatsperformance

Versorger 1,68% Andere 0,29%

200

Kasse 3,18% Finanzwerte 24,59%

180 160 140 120

Verbraucherservice 10,94% Öl & Gas 11,23%

Grundstoffe 15,84% Industrieunternehmen 14,50%

Stand: 30.11.2007

In Brasilien waren die Aktienkurse im November rückläufig, aber dennoch über dem allgemeinen lateinamerikanischen Durchschnitt. Die Subprime-Krise in den USA ließ Befürchtungen hinsichtlich des globalen Wachstums aufkommen, die den Aktienkursen schadeten. Zellstoff und Papier sowie Ölaktien lagen über dem Schnitt, Minenwerte darunter. Das Portfolio ist weiterhin unverändert. Die Übergewichtung im Ölsektor war hilfreich, da Petrobras eine große Ölreserve entdeckte. Die Übergewichtung bei ALL schadete der Entwicklung des Portfolios. Die Untergewichtung im Telekomsektor war positiv, während die im Stahl-

100 Jan 07 Feb

Mrz

 HSBC GIF Brazil Equity

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

 MSCI Brazil

sektor negativ zu Buche schlug. Die Fundamentalwerte im Inland sind weiterhin gut: positive Leistungsbilanz, Inflation unter dem Zielwert, rückläufiges Nettoverschuldung/BIP-Verhältnis. Solange jedoch die Anleger Auswirkungen der Abkühlung in den USA auf die Weltwirtschaft befürchten, könnte die weltweite Volatilität anhalten. Inlandsthemen sollten weiter an Bedeutung gewinnen, wodurch das Portfolio weniger stark von Ereignissen im Ausland abhängig würde.

Seit Auflegung stieg der HSBC GIF Brazil Equity um 311,46%. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Bitte beachten Sie auch ein mögliches Wechselkursrisiko. Quelle: HSBC Trinkaus. Stand: 20.12.2007

Diese Informationen ersetzen nicht den Verkaufsprospekt, Jahres- und/oder Halbjahresbericht. Den allein maßgeblichen, vollständigen Verkaufsprospekt sowie alle zukünftigen Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Vertrieb Publikumsfonds, Königsallee 21/23, 40212 Düsseldorf sowie im Internet unter www.hsbc-fonds.de.

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WKN: A0ER9K | ISIN: LU0223212779

HSBC GIF Korean Equity Währung: USD Erstauflage: 23.09.2005

Verwaltungsgebühr p.a.: 1,50% Ausgabeaufschlag: 5,54%

Fondsvolumen: 572,75 Mrd. USD Fondsmanager: Mijung Kang

12-Monatsperformance Gesundheit 0,68% Verbrauchsgüter 8,60%

170

Kasse 1,20%

Verbraucherservice 8,71%

Industrieunternehmen 23,70%

Öl & Gas 10,35%

150 130 110

Technologie 13,08%

Grundstoffe 13,85%

Finanzdienstleistungen 19,84%

Stand: 30.11.2007

Der koreanische Markt notierte diesen Monat deutlich tiefer. Nur zwei andere Märkte der Region schnitten noch schlechter ab. Es waren die Besorgnis um die globalen Kreditmärkte, die Ölpreise und die Auflösung von Risk-Trades, die die Marktrückgänge auslösten. Industrie- und Materialsektor schnitten am schlechtesten ab, während der Telekomsektor diesen Monat der Spitzenreiter war. Das Portfolio ist weiterhin bei Verbraucher- und Energieaktien übergewichtet, bei Telekommunikation und Technologie dagegen untergewichtet. Telekom- und Technologiesektor ragten diesen Monat heraus. Die Untergewichtung dieser

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 HSBC GIF Korean Equity

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 MSCI Korea

Sektoren schadete der Entwicklung des Fonds. Betrachtet man jedoch das Gesamtjahr, so hat sich diese Strategie bewährt. Trotz des Inflationsdrucks durch die Öl- und Lebensmittelpreise bewegt sich die Inflation auf akzeptablem Niveau und eine baldige Zinsanhebung ist unwahrscheinlich. Der koreanische Markt wird im Vergleich zur Region mit einem Abschlag gehandelt. Die Erträge dürften weiterhin stabil bleiben, was Halt geben sollte. Politische Unsicherheit und sinkende Ertragserwartungen können sich ggf. negativ auswirken.

Seit Auflegung stieg der HSBC GIF Korean Equity um 101,61%. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Bitte beachten Sie auch ein mögliches Wechselkursrisiko. Quelle: HSBC Trinkaus. Stand: 20.12.2007

WKN: 724591 | ISIN: LU0154656895

HSBC Trinkaus Aktienstrukturen Europa Währung: EUR Erstauflage: 07.10.2002

Verwaltungsgebühr p.a.: 1,25% Ausgabeaufschlag: 5,00%

Fondsvolumen: 187,31 Mio. EUR Fonds Adviser: Harald Edele

12-Monatsperformance Kasse 0,04% 130

Einzelaktien 38,74%

120 110 100 90

Aktienindizes 61,22%

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Stand: 30.11.2007

 HSBC Trinkaus Aktienstrukturen Europa  DJ EURO STOXX 50®

 DAX®  RexP

Im Verlauf des Monats November erfuhren Europas Aktienmärkte zwischenzeitlich eine ausgeprägte Korrektur. Dementsprechend stieg das Volatilitätsniveau zeitweise deutlich an (VDAX von 17 auf 22). Der hohe Anteil an Indexpapieren (ca. 60%) stabilisierte den Fondspreis während des Marktrückgangs. Das Fondsmanagement wird die Strategie der hohen Gewichtung von Indexpapieren beibehalten. Die Restlaufzeit soll

weiterhin kurz bleiben, solange das Volatilitätsniveau nicht deutlich überdurchschnittlich wird. Die Chancen aus Zertifikaten auf Einzelwerte (z.B. auf TUI und Wacker Chemie) sollen wahrgenommen werden. Das Fondsmanagement wird überdurchschnittlichen Risikopuffer und niedriges Delta beibehalten. Zum Jahresende hin sollte sich die Wertentwicklung des Fonds verstärken, da die Optionszeitwerte sich abbauen.

Das Investmentvermögen wird hauptsächlich in Derivate im Sinne von § 51 InvG investiert. In der Zeit vom 20.12.2002 bis 20.12.2007 stieg der HSBC Trinkaus Aktienstrukturen Europa um 34,01%. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Quelle: HSBC Trinkaus. Stand: 20.12.2007 Diese Informationen ersetzen nicht den Verkaufsprospekt, Jahres- und/oder Halbjahresbericht. Den allein maßgeblichen, vollständigen Verkaufsprospekt sowie alle zukünftigen Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Vertrieb Publikumsfonds, Königsallee 21/23, 40212 Düsseldorf sowie im Internet unter www.hsbc-fonds.de.

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Fondsportraits

HSBC Trinkaus LAPLACE Euroland Equity INKA Währung: EUR Erstauflage: 27.12.2005

Verwaltungsgebühr p.a.: 1,50% Ausgabeaufschlag: 5,00%

WKN: A0HGMJ | ISIN: DE000A0HGMJ6 Fondsvolumen: 125,10 Mio. Euro

Fondsmanager: Laplace Finanzconsulting GmbH

12-Monatsperformance Grundstoffe 6,90% Finanzwerte 7,22% Zyklische Konsumgüter 7,64%

Diversifiziert 3,16

130

Industrie 25,77% 120 110

Kommunikation 15,96% Energie 7,98% Technologie 9,47%

Nicht-zyklische Konsumgüter 15,90%

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Stand: 30.11.2007

 HSBC Trinkaus LAPLACE Euroland Equity INKA

 DJ EURO STOXX 50®

Im November fielen die Aktienmärkte und der Euro Stoxx 50 verlor 1,35% an Wert. Der von einem quantitativen Modell gesteuerte Fonds verzeichnete dagegen einen Monatsverlust von 6%. Seit Jahresbeginn reduziert sich damit die Outperformance gegenüber dem Euro Stoxx 50 auf 4%. Im Monat November wurden fünf Titel im Portfolio ausgetauscht. Der durchschnittliche Umschichtungsbedarf des Portfolios 2006 betrug circa vier Titel pro Monat. Den größten positiven Beitrag zur

Wertentwicklung leistete mit 8% ein deutscher Energiewert. Das Modell ergab für den Monat November eine Reduzierung des Sektors Energie und eine Erhöhung des Sektors Telekommunikation. Die Ländergewichtung des Fonds gegenüber dem Euro Stoxx 50 zeigt eine weiterhin starke Länderdiversifikation mit Investitionen in acht Euroländern. Der Schwerpunkt des Portfolios liegt aktuell in Deutschland, Italien und Spanien.

Seit Auflegung stieg der HSBC Trinkaus LAPLACE Euroland Equity INKA um 60,30%. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Quelle: HSBC Trinkaus. Stand: 20.12.2007

WKN: A0JDCH | ISIN: DE000A0JDCH4

Keppler Lingohr Global Equity INKA Währung: EUR Erstauflage: 02.05.2006

Belgien 4,17% Niederlande 5,93%

Verwaltungsgebühr p.a.: 1,50% zzgl. Outperformance Fee

Ausgabeaufschlag: 5,00% Fondsvolumen: 297,27 Mio. EUR

Fondsmanager: Keppler Asset Management Inc. und Lingohr & Partner Asset Management GmbH

12-Monatsperformance

Luxemburg 1,03% USA 0,67%

115

Großbritannien 13,16% Südkorea 12,32% Frankreich 12,85%

110 105 100

Taiwan/ Thailand 12,37%

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Südkorea 12,77% Deutschland 12,55% Spanien 12,80% Stand: 30.11.2007

Der Keppler Linghor Global Equity INKA verlor im Monat November in einem sehr volatilen Marktumfeld 7,13 % an Wert. Die Benchmark wies im gleichen Zeitraum einen Verlust von 5,47% aus (MSCI World net Dividend). Wiederaufkeimende Ängste der Marktteilnehmer bezüglich des Übergreifens der Kreditkrise auf das Wirtschaftswachstum belasteten die Märkte. In der Spitze verlor der MSCI World 8,2%. Seit Jahresbeginn stieg der Fonds absolut um 4,36%, die Outperformance gegenüber dem Vergleichsindex seit Jahresanfang beträgt 5,13%. Im

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 Keppler Lingohr Global Equity INKA

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 MSCI World Net Dividends

November fand das halbjährliche Rebalancing des Fonds statt. Die bestehende Länderallokation wurde beibehalten. Folgende Werte wurden neu aufgenommen: SAP, Röhn Klinikum, Lafarage, Next und LG Electronics. Aufgrund größerer Mittelzuflüsse wurden Ende November zusätzlich Daimler, Korea Line, Inchcape, Indesit, Randstad und LG Chemical mit in das Portfolio aufgenommen. Die Titelauswahl ergibt sich aus der Bottom-up-Einzelwertanalyse.

Seit Auflegung stieg der Keppler Lingohr Global Equity INKA um 7,64%. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Quelle: HSBC Trinkaus. Stand: 20.12.2007

Diese Informationen ersetzen nicht den Verkaufsprospekt, Jahres- und/oder Halbjahresbericht. Den allein maßgeblichen, vollständigen Verkaufsprospekt sowie alle zukünftigen Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Vertrieb Publikumsfonds, Königsallee 21/23, 40212 Düsseldorf sowie im Internet unter www.hsbc-fonds.de.

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Technische Analyse Widerstand: Ein Widerstand bzw. eine Widerstandszone bezeichnet ein Kursniveau, welches nicht oder nur schwer zu überwinden ist. Hierbei stößt der Kurs beispielsweise eines Wertpapiers tendenziell mehrmals hintereinander an die obere Widerstandslinie und fällt anschließend wieder nach unten ab. Wird der Widerstand durchbrochen, wandelt sich dieser zur Unterstützung. Unterstützung: Als Unterstützung wird ein Kursniveau bezeichnet, welches während einer Abwärtsbewegung nicht mehr unterschritten wird. Durchbricht der Kurs die Unterstützungszone, wird diese zur Widerstandszone. Volumen (Umsätze): Das Volumen gibt an, wie hoch die Anzahl der gehandelten Wertpapiere z.B. eines laufenden Tages, einer Woche, eines Monats oder eines anders definierten Zeitraums ist. Das Volumen sollte sich derTrendrichtung anpassen. („The volume goes with the trend“) Aufwärtstrendlinie: Die Aufwärtstrendlinie ist eine gerade Linie, welche aufeinanderfolgende Tiefpunkte (Reaktionstiefs) im Kursverlauf (beispielsweise eines Wertpapiers) miteinander verbindet. Grundsätzlich gilt: Je länger die Aufwärtstrendlinie besteht und je öfter sie durch Kursrückschläge getestet wurde, desto bedeutsamer ist sie. Demnach ist einem Aufwärtstrend, der bereits seit sechs Monaten besteht, mehr Vertrauen entgegenzubringen als einer erst seit sechs Wochen andauernden Aufwärtsbewegung. Wird der Aufwärtstrend durchbrochen, so kann dies ein Zeichen für eineTrendumkehr sein. Kurs

genden Kursverlaufs zu einer geraden Linie. Sollte der Abwärtstrend durchbrochen werden, so kann dies ein Zeichen für das Ende des Abwärtstrends sein. Kurs

Abwärtstrendlinie

Zeit

Hausse/Baisse: Eine Hausse ist eine aus dem Französischen übernommene Bezeichnung für eine über längere Zeit andauernde Phase steigender Kurse an der Börse. Das Gegenteil der Hausse beschreibt die Baisse. Sie charakterisiert eine Phase mit Kursverlusten an der Börse. Chartarten: Charts sind Kursbilder der Vergangenheit, welche den Kursverlauf beispielsweise eines Wertpapiers während eines bestimmten Zeitraums darstellen. Hierbei wird in der Regel auf der x-Achse der Faktor Zeit und auf der y-Achse der Kurs abgetragen. Hinsichtlich der Darstellungstechnik lassen sich verschiedene Chartarten unterscheiden. Neben den aufgeführten existieren weitere Chartarten wie z.B. Point & Figure-Charts. Balkenchart (Bar Chart): Der Balkenchart ist eine der am häufigsten genutzten Chartarten. Die Namensgebung resultiert daher, dass die Schwankungsbreite des Kurses eines jeden Handelstages durch einen senkrechten Balken dargestellt wird. Verbunden werden hierbei jeweils der höchste und der tiefste Kurs eines Handelstages. Aus dem Balkenchart lassen sich neben Kurs

dem Höchst- und dem Tiefstkurs zwei weitere Kursmarken, der Eröffnungs- und der Schlusskurs, ablesen. Der waagerechte Strich links des Balkens gibt die Höhe des Eröffnungskurses an, während der waagerechte Strich nach rechts den Schlusskurs markiert. Balkencharts können für jede Zeitperiode, z.B. Tage, Wochen oder Monate, konstruiert werden. Kerzenchart (Candlestick-Chart): Kerzencharts stellen wie auch die Balkencharts den Eröffnungs- und Schlusskurs sowie den Höchst- und den Tiefstkurs dar. Der wesentliche Unterschied liegt in der graphischen Darstellung. Eine dünne Linie, die auch „Schatten“ genannt wird, zeichnet die tägliche Schwankungsbreite zwischen Höchst- undTiefstkurs. Die Verbindung zwischen dem Körper und dem Höchstkurs heißt dabei „oberer Schatten“. Eine zwischen dem Körper und dem Tiefstkurs liegende Verbindung wird „unterer Schatten“ genannt. Die Kursbewegung vom Eröffnungs- zum Schlusskurs eines Tages wird als Rechteck eingezeichnet und als „Körper“ der Kerze bezeichnet. Bei einem über dem Eröffnungskurs liegenden Schlusskurs trägt der Körper in der Regel die Farbe weiß. Im Fall eines umgekehrten Szenarios ist der Körper meist schwarz. Im Vergleich zu Balkencharts bieten Kerzencharts vielfältigere Analysemöglichkeiten. Kurs

Oberer Schatten (Docht) Körper Unterer Schatten (Lunte) Zeit

Hoch

Höchstkurs

Aufwärtstrendlinie Schluss Zeit

Eröffnung

Eröffnungskurs

Schlusskurs

Schlusskurs

Eröffnungskurs

Tief

Abwärtstrendlinie: Eine Abwärtstrendlinie ist das Gegenstück zur Aufwärtstrendlinie. Sie verbindet die Hochpunkte (Kursgipfel) eines abstei-

Zeit

Tiefstkurs

Diese Informationen ersetzen nicht den Verkaufsprospekt, Jahres- und/oder Halbjahresbericht. Den allein maßgeblichen, vollständigen Verkaufsprospekt sowie alle zukünftigen Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Vertrieb Publikumsfonds, Königsallee 21/23, 40212 Düsseldorf sowie im Internet unter www.hsbc-fonds.de.

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Technische Analyse Linienchart: Aufgrund ihrer einfachen Handhabbarkeit sind Liniencharts weit verbreitet. Anders als beim Balken- und Kerzenchart werden bei einem Linienchart nur die Schlusskurse eingezeichnet und zu einer durchgehenden Linie verbunden. Der Zeitraum für die Darstellung eines Liniencharts kann beliebig gewählt werden. Kursbewegungen innerhalb eines Handelstages können bei dieser Chartart zwar nicht betrachtet werden, dafür bietet der Linienchart eine übersichtliche Betrachtungsweise sehr langer Zeiträume.

der Zeit abnehmen. Sobald die Flagge oder der Wimpel nach oben aufgelöst werden, kann dies als Kaufsignal gedeutet werden. Diese Formationen kommen sowohl bei Auf- als auch bei Abwärtsbewegungen vor. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn der Ausbruch aus einer aufwärtsgerichteten Flagge nach unten erfolgt. Flaggen gehören zu den zuverlässigsten Formationen und führen selten zu einer Trendwende. Kurs

Das Handelsvolumen während der Kursanstiege sollte höher sein als das der Kursrückgänge, da es sonst auch zu einer Umkehr des Trends kommen kann. Ziehen die Umsätze während des Ausbruchs an, ist dies eine zusätzliche Bestätigung für ein nachhaltiges Ausbruchssignal. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass die Kursbewegung nach dem Ausbruch umso stärker ist, je länger die Kanalbildung angedauert hat. Kurs

Erwartetes Kursziel

Kurs

Kaufsignal

Zeit Zeit

Konsolidierung: Eine Konsolidierung bezeichnet das Nachgeben oder eine Seitwärtsbewegung eines Kurses nach einer vorangegangenen Trendbewegung bei gleichzeitig abnehmender Volatilität. Was sind Formationen? Formationen sind Kursmuster oder -bilder, die bei der Chartanalyse auftreten können und anhand deren man eine Voraussage der folgenden Kursentwicklung vornimmt. Man unterscheidet Trendbestätigungsund Trendumkehrformationen. Trendbestätigungsformationen: Diese Formationen deuten an, dass eine vorangegangene Konsolidierung nur eine Pause des vorherrschenden Trends darstellt. Nach einer solchen Konsolidierungsphase setzt sich die Kursentwicklung in Richtung des vorangegangenen Trends fort. Flagge und Wimpel: Flaggen und Wimpel entstehen, wenn Investoren nach einem sprunghaften Anstieg der Kurse (Mast) Gewinne mitnehmen. Das führt zu einer kurzzeitigen gegen den Trend verlaufenden Verschnaufpause. Bildet man nun einen Trendkanal für den Zeitraum der Unterbrechung, so entsteht die Form einer Flagge, falls die Kursausschläge ungefähr identisch sind, bzw. eines Wimpels, falls die Kursausschläge mit Kurs

Dreieck: Man unterscheidet drei Arten von Dreiecken: das aufsteigende, das absteigende und das symmetrische Dreieck. Das aufsteigende Dreieck besteht aus einer oberen Widerstandslinie und einer steigenden Trendlinie, die die vorangegangenen Korrekturtiefs verbindet. Wird die obere Begrenzung überschritten, ist dies ein Kaufsignal. Im Gegensatz dazu besitzt das absteigende Dreieck eine fallende Trendlinie als obere und eine horizontale Unterstützung als untere Begrenzung. Wird die horizontale Unterstützung durchbrochen, sind weitere Kursverluste zu erwarten. Das symmetrische Dreieck verhält sich ähnlich wie ein Wimpel, wird jedoch über einen längeren Zeitraum gebildet. Kurs

Verkaufssignal Erwartetes Kursziel

Kurs

Zeit

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Doppelhoch und Doppeltief (M- und W-Formation): Ein Doppelhoch besteht aus zwei markanten Kurshochs und einem dazwischen liegenden zyklischen Kurstief. Zeichnet man eine Nackenlinie in Höhe des Tiefs, wirkt diese wie eine Unterstützung. Durchbricht der Kurs nach dem zweiten Anstieg diese Nackenlinie, ist das Doppelhoch komplettiert und es ist mit weiteren Abschlägen zu rechnen. Die Umsätze liegen idealerweise beim zweiten Anstieg unter den Umsätzen des ersten Anstiegs. Im Gegensatz dazu besteht das Doppeltief aus zwei Kurstiefs, die ein Kurshoch umschließen und bei einem Bruch der Nackenlinie einen Anstieg der Kurse einleiten.

Nackenlinie Erwartetes Kursziel Zeit

Erwartetes Kursziel Kaufsignal

Zeit

Zeit

Umkehrformationen: Umkehrformationen sind Kursbilder, die ein Ende des bestehendenTrends einleiten.

Kurs

Erwartetes Kursziel

Masthöhe

Zeit

Rechteck: Als Rechteck wird ein horizontaler Kanal zwischen zwei parallelen Trendlinien bezeichnet, der durch oszillierende Kursschwankungen zwischen beiden Linien gebildet wird.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation: Die SchulterKopf-Schulter Formation besitzt eine hohe Zuverlässigkeit und leitet häufig nachhaltigeTrendwenden ein. Die Formation besteht aus drei Kurshochs, wobei zwei Hochpunkte auf ungefähr gleichem Niveau liegen und einen höheren umschließen. Bis zum zweiten Anstieg handelt es sich hierbei um einen gewöhnlichen Aufwärtstrend. Sinkt der Kurs jedoch auf die Höhe des vorhergehendenTiefs, deutet das auf eine Anomalie


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hin, da das vorangegangene Tief in einem normalen Aufwärtstrend nur selten erreicht wird. Die Verbindung der Tiefpunkte zwischen den Schultern ist die Nackenlinie. Erst wenn diese signifikant durchbrochen wird, gilt die Formation als vollendet. Dadurch wird die Trendwende eingeläutet und ein eindeutiges Handelssignal generiert. Ein weiteres Zeichen ist das Handelsvolumen. Sinkt es kontinuierlich von der linken zur rechten Schulter und zieht mit dem Bruch der Nackenlinie deutlich an, wird die Trendwende bestätigt. Kurs linke Schulter

Kopf

rechte Schulter

Nackenlinie Erwartetes Kursziel Zeit

Genau umgekehrt verhält sich die inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Diese besteht aus drei Kurstiefs und leitet bei einem Bruch der Nackenlinie einen Kursanstieg ein. Pullback: Im Anschluss an einen Trendbruch kommt es häufig zu einer Rückkehrbewegung an die ehemalige Trendlinie. Eine solche Rückkehrbewegung wird als Pullback bezeichnet und bestätigt den zuvor gesehenenTrendbruch. Manchmal kommt es bei Umkehrformationen wie Doppelhoch oder Schulter-Kopf-Schulter-Formation zu einem solchen Pullback an die Nackenlinie. Gap/Kurslücke: Das Gap ist ein Kursbereich im Chart, in dem kein Handel stattgefunden hat. Eine Kurslücke entsteht entweder, wenn der Höchstkurs der aktuellen Zeiteinheit (Tag, Woche, Monat etc.) niedriger ist als derTiefstkurs der vorangegangenen Zeiteinheit (Abwärtsgap) oder wenn derTiefstkurs der aktuellen Zeiteinheit über dem Höchstkurs der vorangegangenen Zeiteinheit liegt (Aufwärtsgap). Kurs

griff der Markttechnik zusammengefasst. Ein besonderer Vorteil derTechnischen Indikatoren liegt darin, dass es einfache und klare Regeln für ihre Interpretation gibt. Trendfolger: Trendfolgende Indikatoren sind darauf ausgelegt, die vorherrschende Trendrichtung einer Kursbewegung zu ermitteln. Sie eignen sich besonders für die Analyse von Trendmärkten. 200-Tages-Linie: Die 200-Tages-Linie berechnet sich als arithmetisches Mittel der Schlusskurse der letzten 200 Tage. Sie glättet den Kursverlauf und hilft so, den zugrunde liegenden Trend der Kursentwicklung zu verdeutlichen. Durchbricht der Kursverlauf die 200-Tages-Linie von unten nach oben, so deutet dies auf einen beginnenden Aufwärtstrend hin. Der Aufwärtstrend ist intakt, solange der Kurs über der ansteigenden 200-Tages-Linie verläuft. Befindet sich der Kurs unterhalb der fallenden Durchschnittslinie, wird ein Abwärtstrend signalisiert. Kurs 200-Tages-Linie

Zeit

MACD: Die Basis für die Berechnung des Moving Average Convergence/Divergence (MACD) bilden zwei gleitende Durchschnitte, die voneinander subtrahiert werden. Handelssignale werden mit Hilfe einer Signallinie (Trigger) erzeugt, die sich durch exponentielle Glättung der zuvor ermittelten Differenz ergibt. Ein Kaufsignal entsteht, wenn der MACD die Signallinie von unten nach oben kreuzt. Ein Schnitt in die entgegengesetzte Richtung generiert dagegen ein Verkaufssignal. Grundsätzlich steht ein steigender Wert des MACD für einen Aufwärtstrend und ein fallender für einen Abwärtstrend.

Tage, die seit dem letzten Hoch des Kurses vergangen sind, der Aroon-Down dagegen die Tage seit dem letzten Tief. Notiert der Aroon-Up über dem Aroon-Down und nimmt einen Wert im oberen Extrembereich (>80) an, so weist dies auf einen Aufwärtstrend hin und umgekehrt. Befinden sich beide Linien im neutralen Bereich (<80), so ist das ein Signal für eine Seitwärtsbewegung. Kreuzen sich die beiden Linien, so kann dies als ein erstes Anzeichen für einen bevorstehenden Trendwechsel gewertet werden. Kurs

Aroon-Up Aroon-Down

Zeit

Oszillatoren: Oszillatoren dienen dazu, Extremsituationen der Kursentwicklung zu identifizieren. Es handelt sich dabei entweder um überkaufte Phasen, in denen die Kurse zu schnell gestiegen sind, oder um überverkaufte Phasen, in denen die Kurse zu schnell gefallen sind. Oszillatoren eignen sich besonders für die Analyse von trendlosen Seitwärtsmärkten. RSI: Der Relative-Strength-Indicator (RSI) trägt die durchschnittlichen Aufwärtsbewegungen einer Kursperiode gegen die durchschnittlichen Abwärtsbewegungen ab und ermittelt so die „innere“ Stärke des Basistitels. Der Wert des RSI kann theoretisch zwischen den Extremwerten 0 und 100 pendeln. Ein Wert kleiner 30 weist auf einen überverkauften Markt hin, während ein Wert größer 70 auf einen überkauften Markt schließen lässt. Kurs Verkaufssignal überkauft

Neutraler Bereich Kurs Kaufsignal Aufwärtsgap

Zeit Zeit

Indikatoren: Unter technischen Indikatoren versteht man mathematische bzw. statistische Berechnungen auf der Basis von Kurs- oder Volumenzeitreihen. Sie werden auch unter dem Be-

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Aroon: Der Aroon wird zur Identifikation von Trend- oder Seitwärtsphasen eingesetzt. Er besteht aus zwei Linien: Der Aroon-Up misst die

überverkauft Zeit

Stochastik: Der Stochastik-Oszillator setzt die Spanne zwischen dem aktuellen Schlusskurs und dem Tiefstkurs der betrachteten Periode ins Verhältnis zur Spanne zwischen Höchst- und Tiefstkurs. Dem Indikator liegt die Überlegung zugrunde, dass der Schlusskurs während eines Aufwärtstrends in Richtung seines Höchstkurses

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Technische Analyse tendiert, wogegen er sich während eines Abwärtstrends in Richtung des Tiefstkurses bewegt. So sind Stochastik-Werte oberhalb von 70 ein Zeichen für einen überkauften Zustand, während Werte unterhalb von 30 auf einen überverkauften Markt deuten. Beide Extreme weisen auf eine bevorstehende Marktkorrektur hin. DSS: Der DSS (Double Smoothed Stochastics) stellt eine Weiterentwicklung des einfachen Stochastik-Oszillators dar. Im Wesentlichen handelt es sich um eine doppelt geglättete Version der Stochastik. Für seine Interpretation gilt, dass Indikatorwerte von über 80 auf einen überkauften Markt hinweisen. Werte unter 20 sind ein Indiz für einen überverkauften Markt. Bollinger-Band: Die Bollinger-Bänder sind zwei Kursbänder, die um den gleitenden Durchschnitt gelegt werden. Der Abstand hängt von der Schwankungsbreite der Kurse einer bestimmten Periode ab. Kursverläufe oberhalb des oberen Bollinger-Bandes signalisieren einen überkauften Markt, während Kursverläufe unterhalb des unteren Bollinger-Bandes ein Zeichen für eine überverkaufte Phase sind. Die Entfernung der Bänder voneinander lässt weitere Schlüsse zu: Eine große Entfernung der Bänder ist ein Indiz für einen zu Ende gehendenTrend, während eng zusammenliegende Bänder auf einen bald beginnenden neuen Trend hindeuten. Kurs

Oberes Bollinger-Band Gleitender Durchschnitt

Unteres Bollinger-Band Zeit

Trendintensitätsindikatoren: Da sich Oszillatoren besonders in trendlosen „Märkten“ bewähren, während Trendfolger am besten in Trendmärkten funktionieren, liegt der Schluss nahe, Indikatoren zu entwickeln, die zunächst signalisieren, ob ein Trend oder eine trendlose Phase vorliegt. Diese Aufgabe übernehmen Trendintensitätsindikatoren, indem sie Hintergrundinformationen über die Bewegungsdynamik liefern. ADX: Der Average Directional Movement Index (ADX) hat zwei Funktionen: Zum einen lässt sich mit ihm die Stärke beziehungsweise Geschwindigkeit eines Trends messen. Des Weiteren gibt der ADX darüber Auskunft, ob sich der Markt überhaupt in einer Trendphase befindet oder ob die Anleger sich auf eine Seitwärtsbewegung

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einstellen sollten. Ein Anstieg der ADX-Linie über das Niveau von 20 Punkten ist oft ein Zeichen für den Beginn eines neuen Trends. Eine fallende ADX-Linie kann dagegen auf eine Trading-Umgebung hindeuten, die für einen Trendfolgeansatz nicht geeignet ist.

Verlaufshochs, die in der Folge allerdings nicht verteidigt werden können. Neben einem ausgeprägten Docht ist für diese Formation ein kleiner Kerzenkörper charakteristisch. Kurs

Indikatortrendlinien: Wie bei Kursverläufen lassen sich auch in Indikatorverläufen durch das Verbinden von Hoch- und Tiefpunkten Trends markieren, die entsprechend interpretiert werden können. Trendbrüche im Indikatorverlauf sind häufig Vorboten eines bevorstehenden Trendbruchs im eigentlichen Chartverlauf. Indikatorformationen: Die gleichen Formationen wie im eigentlichen Chartverlauf können auch im Verlauf von Indikatoren auftreten und werden entsprechend interpretiert. Indikatorformationen bieten den Vorteil, dass sie im Vergleich zu den entsprechenden Formationen im eigentlichen Chartverlauf mit zeitlichem Vorlauf auftreten. Einperiodenmuster: Bei einem Hammer handelt es sich um ein Einperiodenumkehrmuster, das am Ende eines vorangegangenen Abwärtstrends einen positiven Stimmungswandel signalisiert. Im Idealfall setzt sich dieses Kursmuster aus einer ausgeprägten Lunte, einem kleinen Kerzenkörper und einem fehlenden bzw. nur minimal ausgebildeten Kerzendocht zusammen. Ob es sich dabei um eine weiße oder schwarze Kerze handelt, ist für die positive Interpretation der Formation nicht entscheidend. (Zur Erinnerung: Bei einem über dem Eröffnungskurs liegenden Schlusskurs ist der Kerzenkörper in der Regel weiß, während er im Falle eines umgekehrten Szenarios schwarz ist.) Die hinter dem Muster steckende Psychologie unterstreicht den „bullishen“ Charakter des „Hammers“: Im Anschluss an einen Abwärtstrend erreichen die Kurse zunächst neue Verlaufstiefs, ehe eine deutliche Erholung einsetzt, so dass sich die Kurse nachhaltig von ihren Tiefs lösen können. Kurs

Zeit

Im Doji spiegelt sich eine gewisse Pattsituation zwischen den „bullishen“ und „bearishen“ Marktkräften wider. Keinem der beiden Lager gelingt es, die Oberhand zu gewinnen. Charakteristisch für einen „Doji“ ist, dass Eröffnungsund Schlusskurs einer Handelsperiode eng beieinanderliegen oder im Idealfall sogar identisch sind. Aufgrund der zugrunde liegenden Pattsituation legen „Dojis“ eine prozyklische Positionierung nahe.

Schlusskurs = Eröffnungskurs

Zweiperiodenmuster: Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich hierbei um ein freundlich zu interpretierendes Kursmuster, das sich aus zwei Kerzen zusammensetzt. Dabei umschließt der Körper der aktuellen weißen Kerze den Kerzenkörper der vorangegangenen negativen Kerze. Ein solches Phänomen zeugt von einer soliden Nachfragesituation. Insbesondere am Ende dynamischer Abwärtstrends signalisiert ein „bullish engulfing“ eine Trendwende. Das „bearishe“ Pendant zu diesem positiven Umkehrmuster ist das so genannte „bearish engulfing“. Kurs

Zeit

Ein Shooting Star ist ein negativ zu interpretierendes Einperiodenmuster. Nach einer Aufwärtsphase erreichen die Kurse zunächst neue

Zeit


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Mehrperiodenmuster Ein Morning Star setzt sich aus drei verschiedenen Kerzen zusammen. Im Anschluss an einen Abwärtstrend kommt es zunächst nochmals zu einer schwachen Kerze. Danach folgt eine Kerze, die ein erstes Indiz für einen möglichen Stimmungswandel liefert. Diese Kerze weist nicht nur eine kleine Handelsspanne, sondern auch eine geringe Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs auf. Die anschließende positive Kerze komplettiert das Umkehrmuster. Wichtig ist dabei, dass die Körper der beiden äußeren Kerzen den Kerzenkörper der mittleren Kerze nicht berühren. Das spiegelbildliche Umkehrmuster auf der Oberseite ist der so genannte Evening Star. Beide Candlestickformationen zeichnen sich durch eine gute Prognosequalität aus.

Inside Day: Ein „inside day“ ist kein Phänomen, das allein Candlestickcharts vorbehalten ist. Ein „inside day“ oder auch „Innenstab“ zeichnet sich dadurch aus, dass die Kursspanne des Tages innerhalb der Schwankungsbreite des Vortages verbleibt. Am Ende ausgeprägter Trends signalisiert ein „inside day“ eine nachlassende Schwungkraft des vorangegangenen Bewegungsimpulses. Hoch

mittlung der Fibonacci-Retracements zunächst die vorangegangeneTrendbewegung gemessen. Das Ergebnis wird anschließend um 38,2% bzw. 50% bzw. 61,8% der zuvor ermittelten Länge korrigiert. Auf diese Weise ergeben sich die Werte für die entsprechenden Fibonacci-Retracements. Fallen solche Fibonacci-Levels mit anderen charttechnischen Unterstützungen zusammen, so erhöht dies deren Aussagekraft enorm. Kurs 100% 38,2% 50% 61,8% 0%

Zeit

Tief

Kurs

Zeit

Outside Day: Ein „outside day“ oder „Außenstab“ ist das Gegenstück zum vorher vorgestellten „inside day“. Die Schwankungsbreite des Tages ist also größer als am Vortag. Mit anderen Worten ist das Tageshoch höher und das Tagestief niedriger als die entsprechenden Pendants der Vorperiode. Hoch

Kurs

Fibonacci-Projektionen: Ähnlich wie FibonacciRetracements zur Ermittlung von möglichen Korrekturzielen auf der Unterseite herangezogen werden, dienen Fibonacci-Projektionen dazu, potenzielle Anlaufmarken auf der Oberseite herzuleiten. Die Vorgehensweise ist dabei analog, mit dem einzigen Unterschied, dass das Ausmaß vorangegangener Korrekturen mit den Fibonacci-Zahlen 1,382 bzw. 1,618 etc. multipliziert wird. Kurs 161,8% 150% 138,2%

Zeit

Tief

Fibonacci-Retracements: Grundlage der folgenden Erläuterungen stellt die im 13. Jahrhundert vom italienischen Mathematiker Leonardo da Pisa – genannt Fibonacci – entdeckte Zahlenreihe 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89,144, 233 u.s.w. dar. Die nächstfolgende Zahl der Reihe ergibt sich also durch Addition ihrer beiden Vorgänger. Das Besondere an dieser Zahlenreihe ist, dass – wenn man eine Zahl durch die folgende Zahl dividiert – sich ein Wert nahe 0,618 ergibt. Dividiert man eine Zahl durch die übernächste Zahl, erhält man ein Ergebnis von rund 0,382. Je höher die jeweiligen Zahlen dabei sind, desto näher liegen die Ergebnisse an den idealtypischen Werten von 0,382 bzw. 0,618. Weitere Fibonacci-Verhältnisse sind z.B. 0,236; 0,5; 0,764; 1,382; 1,618 etc. Im Rahmen der Technischen Analyse wird nun unterstellt, dass Korrekturen häufig an solchen Fibonacci-Marken enden. Kommt es nach einem Aufwärtsimpuls eines Wertpapiers zu einer Korrektur, so wird zur Er-

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wicklung in der Zukunft. Der Wert jedes In-

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ken als auch steigen, und Anleger erhalten

Unternehmens ist, unterliegt die Weiter-

möglicherweise nicht den investierten Ge-

Die Bezeichnungen „DAX®“, „TecDAX®“,

leitung an den Empfänger den zwischen dem

samtbetrag zurück. Dort, wo ein Investment

„MDAX®“, „VDAX®“, „SDAX®“, „DivDAX®“ und

Empfänger und dem verbundenen Unter-

in einer anderen Währung als der lokalen

„GEX®“ sind eingetragene Marken der Deut-

nehmen geltenden Geschäftsbedingungen.

Währung des Empfängers der Publikation de-

sche Börse AG („der Lizenzgeber“). Die auf

nominiert ist, könnten Veränderungen des

den Indizes basierenden Finanzinstrumente

Devisenkurses eine Negativwirkung auf

werden vom Lizenzgeber nicht gesponsert,

Wert, Kurs oder Gewinn dieses Investments

gefördert, verkauft oder auf eine andere Art

Mit dieser Publikation wird weder ein Angebot zum Verkauf, Kauf oder zur Zeichnung eines Wertpapiers oder Anlagetitels unterbreitet. Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen und Einschätzungen zu den Wertpapieren stellen keine Empfehlung dar, sich in den beschriebenen Wertpapieren zu engagieren. Die in dieser Publikation gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. HSBC Trinkaus & Burkhardt AG übernimmt keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen. Die in dieser Publikation vertretenen Meinungen stellen ausschließlich die Auffassungen des Autors und der Redakteure und Gesprächspartner von HSBC Trinkaus & Burkhardt AG dar und können sich je-

Lizenzhinweise

haben. Bei Investments, für die es keinen

und Weise unterstützt. Die Berechnung der

anerkannten Markt gibt, könnten die Inves-

Indizes stellt keine Empfehlung des Lizenz-

toren Schwierigkeiten haben, diese zu ver-

gebers zur Kapitalanlage dar oder beinhaltet

äußern oder zuverlässige Informationen über

in irgendeiner Weise eine Zusicherung des Li-

den Wert oder das Ausmaß des Risikos, dem

zenzgebers hinsichtlich einer Attraktivität

ein Investment unterliegt, zu erhalten.

einer Investition in entsprechende Produkte.

Dieser Newsletter richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Er ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und nicht für US-Staatsbürger bestimmt. Jegliche Weiterleitung dieses Newsletters, insbesondere an Empfänger, die ihren dauerhaften Wohnsitz nicht in Deutschland haben oder US-Staatsbürger sind, ist ausdrücklich untersagt.

Der Dow Jones EURO STOXX 50® und seine Marken sind geistiges Eigentum der Stoxx Limited, Zürich, Schweiz und/oder Dow Jones & Company, Inc., eine Gesellschaft unter dem Recht von Delaware, in New York, USA (die „Lizenzgeber“), welches unter Lizenz gebraucht wird. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von den Lizenzgebern gefördert, herausgegeben, verkauft oder beworben und

derzeit ändern; solche Meinungsänderungen

© 2007 Copyright. HSBC Trinkaus & Burk-

keiner der Lizenzgeber trägt diesbezüglich ir-

müssen nicht publiziert werden.

hardt AG 2007, ALLE RECHTE VORBEHAL-

gendwelche Haftung.

Die in der Publikation enthaltenen Informationen und Meinungen basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen und den zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gültigen Steuersätzen, die jedoch zeitweiligen Veränderungen unterliegen.

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TEN. Diese Publikation darf weder vollständig noch teilweise nachgedruckt oder in ein Informationssystem übertragen oder auf irgendeine Weise gespeichert werden, und zwar weder elektronisch, mechanisch, per Fotokopie noch auf andere Weise, außer im Falle der vorherigen schriftlichen Genehmi-

„Standard & Poor’s®“, „S&P®“, „Standard & Poor’s 500“, „S&P 500®“ und „500“ sind Warenzeichen von The McGraw-Hill Companies, Inc. und wurden an HSBC Trinkaus & Burkhardt AG zum Gebrauch lizenziert. Das Produkt wird nicht von Standard & Poor’s® ge-


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Glossar

Service Rechtliche Hinweise

sponsert, empfohlen oder unterstützt und

„KOSPI“ und „KOSPI 200“ sind Marken der

werden soll, wodurch Kapitalerträge jeder Art

Standard & Poor’s® macht keinerlei Darstel-

Koreanischen Wertpapierbörse (Korea Stock

unter Einschluss von Veräußerungsgewinnen

lungen im Hinblick auf die Ratsamkeit der An-

Exchange) und sind zur Verwendung im Zu-

und Gewinnen aus Termingeschäften mit

lage in das Produkt. „Nasdaq-100®“, „Nasdaq-100 Index®“ und „Nasdaq®“ sind Waren- oder Dienstleistungszeichen von The Nasdaq Stock Market, Inc. (zusammen mit den mit ihr verbundenen Gesellschaften die „Gesellschaften“) und für die Nutzung durch die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG an diese lizenziert. Die Gesell-

sammenhang mit strukturierten Produkten li-

einem einheitlichen Einkommensteuersatz

zenziert für HSBC Trinkaus & Burkhardt AG.

von 25% (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf.

Der „KOSPI“ und der „KOSPI 200“ sind geis-

Kirchensteuer) besteuert werden. Durch die-

tiges Eigentum der Koreanischen Wertpapier-

ses Gesetz wird die bislang für Veräuße-

börse (Korea Stock Exchange) (der „Index-

rungsgeschäfte geltende Haltefrist von einem

sponsor“). Der Indexsponsor behält sich alle

Jahr („Spekulationfrist“) wird aufgehoben.

Rechte, einschließlich des Copyrights, an

Die neuen Regeln gelten grundsätzlich für alle

dem Index vor.

Kapitalanlagen, die nach dem 31. Dezember

schaften machen keine Aussage über die

Hinweis auf die Wertpapier- bzw.Verkaufs-

Rechtmäßigkeit oder die Eignung der Wert-

prospekte

papiere für bestimmte Zwecke. Die Wertpapiere werden von den Gesellschaften weder begeben, empfohlen, verkauft oder beworben. Die Gesellschaften machen im Hinblick auf die Wertpapiere keinerlei Zusicherungen. Jegliche Haftung der Gesellschaften im Zusammenhang mit den Wertpapieren ist aus-

Die Wertpapier- bzw. Verkaufsprospekte für alle in dieser Publikation besprochenen Wertpapiere erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-tip.de oder direkt bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Königsallee 21/23, 40212 Düsseldorf.

2008 erworben werden. Abweichend hiervon sind bei Zertifikaten Gewinne aus der Veräußerung nach Abgeltungssteuergrundsätzen zu versteuern, wenn sie nach dem 14. März 2007 und vor dem 1. Januar 2009 erworben und nach dem 30. Juni 2009 veräußert werden. Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers ab und kann künf-

geschlossen.

Steuerliche Hinweise

tig Änderungen unterworfen sein.

Der Nikkei Stock Average („Index“) ist geis-

Soweit die Wertpapiere im Privatvermögen

Hinweis auf die Technischen Analysen

tiges Eigentum der Nihon Keizai Shimbun,

gehalten werden, behandelt die gegenwär-

Inc. (der „Indexsponsor“). „Nikkei“, „Nikkei

tige steuerliche Praxis Einnahmen aus der

Stock Average“ und „Nikkei 225“ sind Mar-

Veräußerung oder Einlösung der Wertpapiere

ken des Indexsponsor. Der Indexsponsor be-

und/oder Auszahlungen aus den Wertpapie-

hält sich alle Rechte, einschließlich des Copy-

ren als nicht steuerpflichtig, wenn die Wert-

rights, an dem Index vor. ®

Der SMI ist eine eingetragene Marke der SWX Swiss Exchange, deren Verwendung lizenzpflichtig ist. Die hierin dargestellten Wertpapiere werden von der SWX Swiss Exchange weder unterstützt, abgetreten, verkauft noch beworben. Jegliche Haftung ist ausgeschlossen.

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papiere vor diesen Einnahmen oder Auszahlungen länger als ein Jahr („Spekulationsfrist“) gehalten wurden. Endgültige Aussagen der Finanzverwaltung und/oder der Finanzgerichte zu einzelnen Zertifikaten oder Zertifikatsausgestaltungen fehlen jedoch gegenwärtig. Der Deutsche Bundestag hat nun beschlossen, dass mit Wirkung zum 1. Januar 2009 eine sog. Abgeltungssteuer eingeführt

Die Technischen Analysen in dieser Publikation geben ausschließlich die Meinung unserer Analysten wieder und ersetzen keine individuelle Anlageberatung.

HSBC Trinkaus & Burkhardt AG wird beaufsichtigt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. HSBCTrinkaus & Burkhardt AG unterhält eine Complianceorganisation zur Erkennung und Regelung möglicher Interessenkonflikte im Zusammenhang mit den Researchaktivitäten der Bank.

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Kontakt HSBCTrinkaus & Burkhardt AG Königsallee 21/23 40212 Düsseldorf Anleger-Hotline: +49(0)2 11/9 10-46 36 Hotline für Berater: +49(0)2 11/9 10-47 22 Telefax:

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Vorstand: A. Schmitz (Sprecher) P. Hagen Dr. O. Huth C. Gräfin von Schmettow Aufsichtsbehörde: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Graurheindorferstr. 108 53117 Bonn Druckerei: Service-Druck Kleinherne GmbH Bussardweg 5 41468 Neuss

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Das in dieser Publikation verwendete Papier ist zu 100% chlorfrei gebleicht, frei von Schwermetallen, recyclingfähig und biologisch abbaubar. Die verwendeten Farben bestehen aus organischen und anorganischen Pigmenten, Harzen und pflanzlichen Ölen. Sie wurden nach EU-Norm 91/155 hergestellt und enthalten keine gefährlichen Inhaltsstoffe. Druck: Service-Druck Kleinherne, Neuss; Layout: Volk Werbeagentur, München.

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Marktbeobachtung 2008