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Vol. 3 October 2016

Team Player The

blossom management

Austria SPECIAL SLEEPING BEAUTY RUDOLFSHÖHE BELLEVUE ALM DER GUTE HIRTE WIEN HOFIERT FASHION SPECIAL featuring ESTHER PERBANDT


BRIESE www.brieselichttechnik.de

Photographed with LIGHT EQUIPMENT Briese Focus 77 Heisslicht LOCATION Briese Studios, PHOTOGRAPHER Christian Walmroth www.walmroth.com MODEL Yannick Ramsel www.m4models.de POSTPRODUKTION www.elektronische-schoenheit.de APPARELED by www.herrvoneden.com


Austria SPECIAL

The Team Player Vol. 3 October 2016

INDEX Wo steht was?

Seite 4

FASHION After Show

VORWORT Austria Special

FASHION Hirschberg

Seite 8-9

FEATURE Sleeping Beauty

Seite 10-12

Seite 38-55 Seite 56-71

FASHION Modern Times

Seite 72-87

FEATURE Rudolfs Hรถhe

FASHION Ruby Blue

FEATURE Bellevue Alm

STILL Once upon a time

INTERVIEW Der gute Hirte

HERSTELLER Where to buy it

Seite 14-19 Seite 20-23 Seite 24-31

INDEX

Seite 32-34

IMPRINT Wer macht was?

Seite 7

4

KOLUMNE Hofiert in Wien

Seite 88-101 Seite 102-109

Seite 113+115


www.dasregina.com

Das

Hotel BadGastein

- Geo Saison ....one of the 100 best Hotels in Europe

- Monocle ....most urban place in the alps

- Die Zeit -

....a summery meeting place for artists


Austria SPECIAL Hair & Make-up & Styling – HAMBURG Blossom Management GmbH Hansastraße 13 20149 Hamburg T +49.40.4134420 F +49.40.41344222 hamburg@blossommanagement.de Hair & Make-up & Styling – BERLIN Blossom Management GmbH Greifswalder Straße 36/37 10405 Berlin T +49.30.61694950 F +49.30.616949596 berlin@blossommanagement.de Photography – BERLIN Blossom Management GmbH Greifswalder Straße 36/37 10405 Berlin T +49.30.616949520 F +49.30.616949596 photo@blossommanagement.de

EDITOR IN CHIEF Claudia Buschow HEAD OF PRODUCTION Kirsten Spreckels SOCIAL MEDIA MARKETING Jannis Holz MARKETING & ADVERTISING Linda Helmstedt PHOTO EDITOR Kirsten Spreckels COOPERATION & PRESS & ADVERTISING Lea Diemel - Rellecke PHOTOGRAPHER Charl Marais Christian Walmroth Karsten Wegener Sean Cook

Verantwortlich im Sinne des Presserechts für den redaktionellen Inhalt & Anzeigen: Claudia Buschow © für alle Beiträge bei Blossom Management GmbH

AUTHOR Romina Pleschko Frank Gerdes Christian Walmroth

Printed in Germany. Nachdruck, auch auszugsweise, nicht gestattet. Berlin HRB 64586, USt-ID DE190 50 69 92

LECTOR Christiane Topel CREATIVE DIRECTOR Claudia Buschow ART DIRECTOR Christian Walmroth MANUFACTURING & PRINT Territory Medienfabrik Gütersloh GmbH Eiserstraße 10, 33415 Verl www.territory.de FINANCES Oxana Scherer

IMPRINT

PUBLISHER Claudia Buschow (V.i.S.d.P.)

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Austria SPECIAL Für die dritte Ausgabe des TEAM PLAYERS haben wir uns von der Geschichte und der traumhaften Landschaft Österreichs inspirieren lassen. Ganz besonders in und um BAD GASTEIN, wo wir auf den Spuren der K&K Monarchie wandelten trafen wir viele nette Menschen, die uns bei unserem Projekt unterstützt haben. Zu unserer Überraschung trafen wir auch unseren ehemaligen Stylisten Jan wieder, der seit kurzer Zeit gemeinsam mit seinem Freund Stefan das Ausflugslokal RUDOLFSHÖHE am Fuße des Graukogel bewirtschaftet, ein absoluter Geheimtipp den wir an dieser Stelle gerne mit Euch teilen möchten. Die Berichte und Fotoproduktionen in diesem Heft spiegeln die vielfältigen Erlebnisse und Eindrücke wider, die wir auf unseren Produktionsreisen gesammelt haben. Wir ließen uns vom „HIRSCHFLÜSTERER“ verzaubern, besuchten die MUTTER ALLER BERGHÜTTEN und saßen über Stunden auf dem MOOSERBODEN in 2040 Meter Höhe in Regen und Hochnebel fest. Am Ende eines jeden Produktionstages gab es dann für alle Kasnocken, Kaiserschmarrn und andere Schweinereien satt...ach was sag ich, schon während des Tages. Die Daheimgebliebenen wurden mit „Carepaketen“ gepimpt. Punschkrapfen kann man nämlich hervorragend im Paket verschicken. „Passt scho“! Unseren besonderen Dank noch mal an alle, die uns auf österreichischer Seite so tatkräftig unterstützt haben. Servus, Mach‘s guat...Baba

VORWORT

CEO & Herausgeberin

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Fotos Christian Walmroth, Gemäde von Hubert Sattler, Wildbad Gastein um 1844

Ihr Lieben !


Kaiser Franz Joseph 1. von Österreich & Ungarn im Ischgler Jagd Outfit, Gemälde von Edmund Mahlknecht ca.1877 9


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FEATURE

Walmroth


Sleeping BEAUTY

Die Geschichte von Bad Gastein reicht weit zurück. Schon

im Mittelalter nahmen Fürsten und hohe Herren weite und beschwerliche Reisen zu den Thermalquellen in Bad Gastein auf sich. Das Thermalwasser wurde in offenen Holzrinnen von den Quellen zu den Gasthäusern geleitet, später in hölzernen Brunnenrohren bevor 1830 eine Thermalwasserleitung gebaut wurde. 1909 wurde in Anwesenheit von KAISER FRANZ JOSEPH I. von Österreich & Ungarn der Bahnanschluss von Bad Gastein an die Tauernbahn bis Spittal an der Drau eröffnet. Bei Besuchen in Bad Gastein logierte der Kaiser stets im Hotel Straubinger – heute gemeinsam mit dem Badeschloss und der alten Post dem Verfall preisgegeben – zu seiner Zeit das erste Haus am

by CHRISTIAN WALMROTH

Austria SPECIAL

Platz. In den 1960er und 70er Jahren traf sich der internationale Jet-Set auf den Pisten der Gasteiner Berge, bevor das glamouröse Leben Anfang der 80er Jahre zum Erliegen kam. Warum weiß niemand mehr, alles was man sagen kann ist – von nun an ging’s bergab. Der gesamte Ort wurde von Kassenpatienten, 60 +, auf der Suche nach heilenden Anwendungen in den Thermen und Stollen überlaufen. Gute 20 Jahre später versank das einstige „Venedig der Berge“ kulturell gesehen in einem Dornröschenschlaf. Trotz aller Bemühungen eines Wiener Investors, der sich die Prachtbauten der Belle-Époque und das Kongresszentrum im Ortskern einverleibte, und diese mit aller Gewalt im Schlafzustand hält, macht sich seit Jahren überall im Ort neues Leben bemerkbar. Neben Doris Höhenwarter vom Kur- & Tourismusverband Bad Gastein sind es jedoch meist die neu zu gereisten Gasteiner, die den Impuls für das Erwachen geben. Menschen wie Ike Ikrath, Architekt aus Wien, den es vor vielen Jahren nach Bad Gastein zog und der sich mit seinen Arbeiten, den Hotels HAUS HIRT & MIRAMONTE, den von ihm entworfenen und erbauten ALPENLOFTS, einer ART GALLERY / PAVILLON sehr für 11


den Ort einsetzt. Menschen wie Olaf Krohne, ErfolgsGastronom und Szenekenner aus Hamburg, der vor einigen Jahren das HOTEL REGINA aus dem Tiefschlaf holte und daraus einen Treffpunkt für urbane Nomaden, Kreative und Zeitgeistler aus aller Welt machte, die dort regen Austausch pflegen. Der in Bad Gastein geborene Jo Laggner, Wahlberliner und renommierter Gastronom mit zahlreichen Lokalen in Deutschland und Österreich ist ebenfalls um das Wohl seines Heimatorts bedacht. Neben der HOTEL VILLA SOLITUDE und dem Hauben-Restaurant LUTTER & WEGNER, die er im Ort betreibt, eröffnete er jüngst ein neues Café im Maschinenraum des Kraftwerks am Wasserfall. Dann wären da noch einige schwedische Investoren zu erwähnen, die ebenfalls seit Jahren in einen Teil des Ortes investieren, was dem so genannten SCHWEDENVIERTEL zu seinem Spitznamen verholfen hat. Viele, viele mehr wären noch zu nennen – inklusive meiner Wenigkeit, die sich auf ihrer Durchreise von Bad Gastein haben inspirieren lassen und neue Impulse hinterlassen haben. Auch Nadin Brendel hat kürzlich das Tätigkeitsfeld ihrer Kreativagentur SWEET TALK CREATIVE von Berlin nach Bad Gastein ausgeweitet – eigentlich kam sie, wie sie sagt „zum Entschleunigen“. Doch daraus wurde nichts. Jetzt organisiert Sie im Akkord Kunstausstellungen, Pop-Up-Events, Art Dinner, holt Kreative aus aller Welt nach Bad Gastein, arbeitet kooperativ für SOMMER FRISCHE KUNST, ein jährlich wiederkehrendes Kunstprojekt, das vom Kur- & Tourismusverband Bad Gastein gefördert wird und träumt von dem ruhigen Leben, das sie einst in Berlin hatte. Für Einstein, Schubert, Schopenhauer, Thomas Mann, Gustav Klimt, Daniel Kehlmann, Friedrich Liechtenstein, Wim Wenders und viele mehr war und ist Bad Gastein ein Quell neuer Inspiration. Es ist an der Zeit, dass wir dem Geist dieses ewigen Quells unseren Dank und unseren Respekt zollen. Auf nach Bad Gastein.

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FEATURE

Walmroth


Rudolfs HÖHE

Es ist die Aussicht, die einen lockt – aber es ist die freundliche, entspannte Atmosphäre, wegen der man bleibt: Oben auf der Rudolfshöhe in Bad Gastein ist die Welt scheinbar noch in Ordnung. Das Quellwasser plätschert, die Vögel zwitschern und die Betreiber sind nahezu überirdisch freundlich. Ach, und erst das Essen – unfassbar gut! Die Portionen riesig. Noch ist die Rudolfshöhe ein Geheimtipp, aber sicher nicht mehr lange – denn das, was man auf dem Berg findet, sucht man in vielen Tälern vergeblich. Es sind zwei Berliner, die dort ihren Traum von der eigenen Gaststätte verwirklichen. Müde vom Großstadttrubel haben Stefan Turowski und Jan Breus der Metropole den Rücken gekehrt. Kurzerhand haben sie ihre Koffer gepackt, den Möbelwagen

by FRANK GERDES

Austria SPECIAL

beladen und sich auf den Weg in Richtung Österreich gemacht. „Als wir das Lokal sahen, wussten wir sofort: Wenn nicht hier, wo dann?! Ganz fix haben wir uns mit dem Besitzer geeinigt, unsere Sachen zusammen gesucht und sind hergezogen. Wir mussten wirklich nicht lange überlegen“, erzählt Jan und lächelt. „Im Mai 2016 haben wir schließlich mit den Renovierungsarbeiten losgelegt und gleichzeitig schon Gäste auf der Terrasse bewirtet. Das hat an den Kräften gezehrt. Abends sind wir dafür um so glücklicher ins Bett gefallen.“ Die Mühe hat sich gelohnt! Die vier Gästezimmer sind äußerst geschmackvoll eingerichtet, der Schankraum wurde von beiden bereits aufs Feinste umgestaltet und die Terrasse von lästigen Werbebannern bereinigt. Kaum etwas erinnert noch an das alte, muffige Gasthaus. „Gerade bei den Zimmern war uns eine private, stilvolle Atmosphäre wichtig. Jedes Möbelstück stand vorher in unserem Haus, jedes Bild hing an unseren Wänden“, weiß Jan zu berichten. „Uns macht es nichts, dass die Möbel die eine oder andere Gebrauchsspur aufweisen. Unsere Gäste sollen doch das Gefühl haben, bei Freunden zu übernachten. Und bei Freunden werden die Möbel eben auch 15


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„Gerade bei den Zimmern war uns eine private, stilvolle Atmosphäre wichtig. Jedes Möbelstück stand vorher in unserem Haus, jedes Bild hing an unseren Wänden“, weiß Jan zu berichten. „Uns macht es nichts, dass die Möbel die eine oder andere Gebrauchsspur aufweisen. Unsere Gäste sollen doch das Gefühl haben, bei Freunden zu übernachten.Und bei Freunden werden die Möbel eben auch benutzt.“

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benutzt.“ Neuerdings können die Gästezimmer online gebucht werden. Eines zu bekommen fällt allerdings schwer: Das Konzept kommt gut an. Die Rudolfshöhe ist fast schon ganzjährig ausgebucht. Auch die Terrasse gefällt. Serviert werden dort lokale Speisen. Alles Bio. Auch die Frühstückseier oder das Bier. Die Karte ist klein, aber fein und bodenständig. Hirschwürstel, geschmorter Schweinenacken, Jausen-Platte und zum Nachtisch kann gewählt werden zwischen dem leckeren Waldbeerbecher oder der imposanten Pavlova-Torte. „Die Pavlova ist unsere Spezialität. Benannt nach der gleichnamigen Russischen Primaballerina, erfunden von einem deutschen Koch 1935 im Australischen Perth. Er ließ sich dabei vom Tutu der Balletttänzerin inspirieren. Davon wird eine ganze Familie satt“, erklärt Jan lachend. Die beiden sind längst nicht am Ziel, denn großartige Pläne warten noch auf ihre Realisierung. Schließlich soll die Rudolfshöhe zu jeder Jahreszeit einen Aufstieg wert sein. „Die Hütte vorm Haus wollen wir noch umbauen und modernisieren. Die Eingangstür muss versetzt und neue Panoramafenster sollen eingebaut werden. Da kannst Du dann im Winter sitzen und aufs verschneite Tal hinunterschauen. Das wird herrlich gemütlich“, verrät Stefan mit funkelnder Begeisterung in den Augen und fängt an zu schwärmen: „Es wäre wunderbar, wenn wir zu Garten- oder Terrassenkonzerten einladen könnten oder vielleicht zu einer Lesung unterm Sternenhimmel. Aber noch sind wir nicht so weit, noch ist zu viel zu tun“, erklärt Jan. Aber schließt man die Augen, kann man sich nur zu gut vorstellen, wie Chansonette Georgette Dee eines Tages auf der Terrasse zum Tanz aufs sinkende Schiff bittet, Schauspielerin Meret Becker nach langer Zeit wieder ihre singende Säge erklingen lässt oder Bühnenstar Tim Fischer von der verzweifelten Liebe seiner Rinnsteinprinzessin singt. Hier, auf der Rudolfshöhe wäre genau der richtige Platz dafür. So einen Abend wünscht man sich. So einen Abend würden wir niemals vergessen. Und wir würden für immer auf der Rudolfshöhe bleiben wollen…

www.rudolfshoehe.at mail@rudolfshoehe.at waldhaus rudolfshöhe 18


Auch die Terrasse gef채llt. Serviert werden dort lokale Speisen. Alles Bio. Die Karte ist klein, aber fein und bodenst채ndig. Hirschw체rstel, geschmorter Schweinenacken, Jausen-Platte und zum Nachtisch kann gew채hlt werden zwischen dem leckeren Waldbeerbecher oder der imposanten Pavlova-Torte.

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FEATURE

Mondi Holiday


Bellevue ALM

Sie liegt direkt an der Talabfahrt des Stubnerkogels und ist be-

quem mit dem Sessellift zu erreichen: Die legendäre „Bellevue Alm“ mit ihrem Traumblick über Bad Gastein begeistert jeden Besucher! Aber nicht nur die Aussicht lässt einen schwärmen. Es ist vor allem das Interieur des 600 Jahre alten Ausflugslokals, das den Gast verzaubert – uralte Baumstämme unter der Decke, Holzplanken auf dem Boden, Schnitzereien an den Wänden und mit Malereien verzierte Möbel wohin das Auge nur blickt. So gemütlich, so einmalig – eine Almhütte wie aus dem Bilderbuch. Die „Bellevue Alm“ ist eine der legendärsten Skihütten Österreichs. Hotspot des Jetsets, malerische Filmkulisse für Hollywood, legendäre Party-Location. Berühmt wurde sie in den 50er Jahren, als

by FRANK GERDES

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sie vom traditionsreichen Parkhotel „Wührers“ zu einer Ganzjahres-Attraktion ausgebaut wurde. „Urig, aber nur vom Feinsten“ lautete die Devise und wurde konsequent umgesetzt – bis hin zum Swimmingpool mit seinen prächtigen Skulpturen von lebensgroßen Hirschen. Kein Wunder, dass Prominenz aus aller Welt dieser Hütte schon einen Besuch abstattete: Auch König Ibn Saud, Schah Reza Pahlavi schnupperten hier schon Höhenluft, genauso wie der englische Filmstar Merle Oberon oder der Regisseur Billy Wilder. Und erst kürzlich schaute Filmbeau Hugh Grant vorbei. Kein Wunder, dass sie so beliebt ist. Schließlich ist diese Almhütte ein Platz zum Wohlfühlen. Ein Ort zum Träumen und Vergessen. Tagsüber wandert der Blick ziellos übers Tal hinweg, abends sitzt man am offenen Feuer, genießt einen schönen Rotwein oder schlürft eine heiße Schokolade und lernt unweigerlich seinen bis dahin unbekannten Nachbarn kennen. Man unterhält sich, flirtet, fällt sich vielleicht sogar in die Arme. Die Zeit verfliegt, das Herz wird wohlig gewärmt, die Seele hat sich längst vom anstrengenden Alltag erholt. In der Nacht tanzt, singt und feiert man schließlich ausgelassen. 21


Wo denn auch sonst, wenn nicht hier? Wer es mit der Rodel, auf einer der besten Rodelstrecken der österreichischen Alpen, nicht mehr rechtzeitig ins Tal schafft, der muss sich keine Sorgen machen. Er kann auf der Alm wohl gebettet durch die restliche Nacht schlummern. Immerhin laden im „Bellevue Alm Gästehaus“ 12 charmante Gästezimmer die Party-Müden zum Schlaf ein. Im Sommer springt man dann früh morgens einfach zur Erfrischung in das Naturschwimmbad direkt oberhalb des historischen Gebäudeensembles. Das kristallklare Quellwasser lässt in null Komma nichts die Spuren der Nacht verschwinden. Ist der Übernachtungsgast wieder fit für den Tag, muss noch der Hunger gestillt werden. Aber keine Sorge – für Leib und Seele wird dort oben ebenfalls hervorragend gesorgt. Es ist vor allem die traditionelle österreichische Küche, die den Besucher das eine oder andere „Ah“ und „Oh“

entlockt. Zu beliebten Klassikern avancieren bereits das „Ripperl“, ein Rinderfilet und natürlich das „Bellevue Alm Fondue“. Aber auch für den kleinen Hunger zwischendurch bietet die Küche ausgewählte Spezialitäten: Die Palette reicht von „Kasnock‘n“ bis zum hausgemachten „Topfen- oder Apfelstrudel“. Auf der Getränkekarte lassen sich Weine für jeden Geldbeutel finden, ebenso wie ein exzellenter Kaffee und eine große Auswahl an Spirituosen. Ein Muss ist aber der selbstgebrannte Zirbenschnaps. Er wird aus Zapfen der edlen Zirbelkiefer gewonnen. Nirgends schmeckt er besser. Sonst noch Fragen? Mondi Holiday www.bellevuealm.at info@bellevuealm.at T+43.6434.3881 F+43.6434.3881-26 bellevue alm - Mutter aller Hütten 22


Erleben Sie den Sonnenaufgang mit einem Traumpanorama auf 1.300 Metern Seehöhe. Im Gästehaus der Bellevue Alm stehen 12 gemütliche Doppelzimmer, alle mit Dusche/WC, SAT-TV, Wifi und teilweise mit Balkon ausgestattet zur Verfügung.

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INTERVIEW

Walmroth


Der gute HIRTE

Der Bad Gasteiner Hotelier Thomas Tscherne steigt auf den

Berg, um 150 Hirsche zu schützen. Seit 20 Jahren füttert er sie schon an jedem Wintertag und beobachtet seine Tiere dabei von einer kleinen Holzbank aus. Früher wanderte er zu Fuß hinauf auf den Bergkamm, dann flog er mit dem Helikopter. Seit einiger Zeit gibt es eine Straße, die er im Winter mit seiner Schneeraupe befahren kann. Wenn er von seinen Hirschen erzählt, glitzern seine Augen. Dann strahlt der Österreicher über das ganze Gesicht. Ein Gespräch mit einem Mann, der seine Passion fand.

by FRANK GERDES

Von vielen wirst Du der „Hirschflüsterer“ genannt. Wie kam es dazu? Seit klein auf habe ich eine ganz besondere Bezie-

hung zu diesen Wildtieren. Mir war außerdem schon immer klar, dass ich in irgendeiner Weise mit wilden Tieren und in der freien Natur arbeiten möchte. Vor über 20 Jahren hatte ich schon die Möglichkeit, den Talschluss im Angertal jagdlich bewirtschaften zu können. Da hat sich schon die Notwendigkeit herausgestellt, dass das seit den 50er Jahren schon gefütterte Rotwild über den Winter gebracht werden muss, ohne dass es aus menschlicher Sicht Schäden an der Umwelt verursacht.

Austria SPECIAL

Warum machst Du das? Aus Leidenschaft und aus Respekt vor den Tieren. Vor allem aber aus Verantwortungsbewusstsein, denn diese Tiere leben seit Millionen Jahren auf der Erde. Länger als der Mensch. Ich bin einfach der Meinung, dass man Kreaturen, die älter sind als 20 Millionen Jahre, aufgrund von wirtschaftlichen Überlegungen nicht an den Rand des Überlebens drängen darf. Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass meine Enkelkinder in einer Landschaft aufwachsen, die nur von industrieller 25


Forstwirtschaft geprägt ist und keinen Platz für Wildtiere lässt. Der Wald ist ein Teil des Ökosystems, ein Zusammenspiel von Tier und Mensch

Wie sah Deine erste Begegnung mit einem Hirschen aus? Da war ich vielleicht fünf oder sechs Jahre

alt. Diese Begegnung hat mich so tief beeindruckt, dass ich gewusst habe, ich muss mit diesen Tieren in Verbindung bleiben. Vielleicht ist es etwas archaisches, das damals mit mir passiert ist. Wir hatten eine Hütte auf dem Berg. Ich bin im Winter im Dunkeln hinuntergegangen, meine Eltern fuhren mit dem Auto. Es lag Schnee. Ich trug eine Stirnlampe. Als ich um die Kurve kam, stand im Schnee ein Reh und hat mich mit diesen blauen, glitzernden Lichtern angeschaut. Es hat vielleicht nur zehn Sekunden gedauert oder zehn Stunden, so genau kann das heute niemand mehr sagen.

Wie hast Du den Ort für die Fütterung Deiner Hirsche gefunden? Er liegt ja nicht gerade vor der Haustür… Ich habe immer versucht, mich in die Situ-

ation der Tiere zu versetzen. Und habe dann aus dem Blickwinkel der Tiere versucht das zu tun, was ich als Hirsch auch erwarten würde. So habe ich auch den Fütterungsstandort oben auf dem Kamm ausgewählt. Aus menschlicher Sicht wurde dieser Platz sehr masochistisch gewählt, denn es führte damals nicht einmal eine Straße dorthin. Und im Winter über mehrere 100 Höhenmeter dorthin zu laufen war sehr anstrengend. Die Futtermittel haben wir schließlich mit dem Hubschrauber hinauf geflogen. Das hat einiges abverlangt. Aber wenn ich ein Hirsch gewesen wäre, hätte ich dort auch den Winter verbringen wollen.

Und die Tiere haben es sofort angenommen? Ja,

ich habe den Nagel anscheinend auf den Kopf getroffen. Vielleicht auch deswegen mein Spitzname „Hirschflüsterer“. Ich habe anscheinend genügend Einfühlungsvermögen, um zu spüren, was den Tieren wichtig ist und auf was sie Wert legen oder was für sie ein großer Störfaktor ist. So habe ich begonnen, die Fütterung dort oben zu beschicken. Das ist sehr mühsam, denn man muss bedenken, dass jeden Winter hundert Tonnen Futter da hinauf müssen. Ein Hubschrauberflug bringt vielleicht 800 bis 1000 Kilo hinauf. Das muss dann unten in ein Netz gepackt werden, oben wird es dann wieder ausgepackt und das geht so im Minutentakt…

Da gab es einiges zu organisieren… Und ob! Der

Hubschrauber kommt alle paar Minuten zurück, mit 26


„Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass meine Enkelkinder in einer Landschaft aufwachsen, die nur von industrieller Forstwirtschaft geprägt ist und keinen Platz für Wildtiere lässt. Der Wald ist ein Teil des Ökosystems, ein Zusammenspiel von Tier und Mensch.“

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„Jedes einzelne Tier hat auch einen Namen. Sie heißen Moses oder Peter. der erste Hirsch, der immer rankommt, heißt „Klassensprecher“. Der Klassensprecher hat als erster mit mir kommuniziert. Schon als Kalb hat er mich immer angetrieben, dass ich schnell das Futter herausgebe“.

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neuem Futter. Ich habe 30 Leute zum Be- und Entladen benötigt, die auch ganze 10 Stunden richtig hart durcharbeiten mussten. Überhaupt: Die ganzen Futtermittel mussten überhaupt erst einmal geholt werden. Dann mussten die eine gute Qualität haben. Nirgends war genügend Platz dafür – weder am Be- noch am Entladeplatz. Am Beladeplatz für den Helikopter war ich immer sehr froh, wenn der Tag vorüber war.

und wieder runter kommst. Du musst einen sicheren Schuss anbringen können. Außerdem haben wir zu den Tieren eine ganz besondere Beziehung, ich würde sogar von einer emotionalen Verbundenheit sprechen. Das geht natürlich nur uns Menschen so. Die Tiere kennen das nicht.

Eine emotionale Verbundenheit? Wie nah kommen die Tiere Dir denn, wenn Du bei ihnen Das klingt sehr anstrengend. Ach, wenn es das bist? Im Sommer laufen sie auf 300 Meter weg, wenn

nur gewesen wäre. Wir hatten schließlich auch immer wieder das Problem mit dem Wetter oben auf dem Berg. In der Summe war das Hubschrauberfliegen aber günstiger als die Straße, die wir nach 12 Jahren hinauf gebaut haben. Die Konsequenz ist aber, dass ich mich jetzt mit den Staatsforsten streite, weil die mich nicht mehr hinauffahren lassen wollen.

sie mich oder einen anderen wittern. Im Winter kommen sie mir zur Fütterung ganz nah, dann kann ich mit ihnen verbal oder non-verbal kommunizieren. Jedes einzelne Tier hat auch einen eigenen Namen. Sie heißen Moses oder Peter. der erste Hirsch, der immer rankommt, heißt „Klassensprecher“. Der Klassensprecher hat als erster mit mir kommuniziert. Schon als Kalb hat er mich immer angetrieben, dass ich schnell Wie bitte? Ja, die Straße geht ein Stück über das das Futter herausgebe. Da hat er mich immer richtig Staatsforstgelände. Früher waren die damit einver- angestubst, auch wenn ich noch im Futterschuppen standen, heute haben die aber ein rigoroses Wirt- war und alles hergerichtet habe. schaftskonzept und würden das Rotwild am liebsten hier ausrotten. Das ist ja fast so, wie bei einem geliebten Haustier… Nein, ganz anders. Haustiere sind domestiWie viele Tiere gibt es denn dort oben? Kannst ziert. Das heißt, auf den Menschen geprägt. Aber die Du das sagen? Die Tiere versammeln sich dort oben Wildtiere lassen sich nur auf uns ein, wenn alles ihren aus einem Umfeld von 150 Quadratkilometern, jeden Vorstellungen entspricht. Das ist der Unterschied zwiWinter. Die Population soll in etwa immer die gleiche schen einem Vertrauens- und einem AbhängigkeitsverAnzahl haben. Darauf achten wir. Jährlich wird eine hältnis. Die Tiere da oben vertrauen uns, weil wir uns ganz genau festgelegte Anzahl an Tieren mindestens an bestimmte Rituale und Abläufe halten und so nicht erlegt. Es ist genau geregelt, wie alt sie sein dürfen in das Feindbild Mensch fallen. Ganz interessant: Wir oder müssen, welches Geschlecht sie haben sollen und haben über die Jahre auch die Hirschkühe kennendarüber hinaus hast du einen kleinen Spielraum bis gelernt. Im Mai bringen sie ihre Jungen zur Welt und zu der Zahl an Tieren, die du maximal erlegen darfst. bis zur ersten Fütterung im späten Herbst oder frühen Winter lehren sie ihrem Nachwuchs, wie vorsichtig Wie schwer fällt Dir das? Naja, jagen ist ja kein Akt sie bei uns Menschen sein müssen. Bring dich in Sider Überlegenheit, des Triumphes und des Sports. Man cherheit, lauf weg, weg, weg. Dann kommt die erste spürt keinen Siegesrausch dabei. Jagen ist ein Akt der Fütterung und die Mütter selbst machen plötzlich geDemut. Es ist ein Teil des natürlichen Kreislaufes. Es nau das Gegenteil: Sie gehen zum Menschen hin, statt ist nicht so, dass man beim Erlegen des Tieres eine Er- wegzulaufen. Dem trauen die Jungen noch nicht und regung spürt, die einen über die andere Kreatur stellt. laufen fort, bringen sich in vermeintliche Sicherheit. Man nimmt ganz bewusst ein Leben, das vielleicht Da sieht man, dass die Prägung sehr tief sitzt und erst genauso viel Recht hat am Leben zu bleiben, wie wir nach mehreren Wochen aufgebrochen wird und VerMenschen. trauen aufgebaut werden kann.

Lädst Du Gäste ein, an der Jagd teil zu neh- Um das zu schaffen, musst Du aber doch tagemen? Gäste, die dann auch dafür bezahlen? Das lang bei den Hirschen sein – oder? Ich mache das

machen wir nicht. Aus einer ganzen Anzahl von Grün- jetzt seit mehr als 20 Jahren. Drei Jahre lang sind die den. Wir sind ein Hochgebirgsrevier. Du brauchst eine Hirsche immer nur in der Nacht gekommen und wir gewisse körperliche Eignung, damit du sicher rauf haben tagsüber keinen einzigen gesehen. Wir haben 29


immer gesagt, wir füttern die Phantome. Im vierten Jahr haben wir dann endlich die Hirsche gesehen. Sie standen am Waldrand, versteckt hinter Bäumen. Auf 300 Meter Abstand haben sie uns dann bei der Futterbereitstellung beobachtet. Eine Dreiviertelstunde, nachdem ich das Futter hinaus gelegt habe, kamen sie dann. Natürlich habe ich mich da schon gefragt, wie ich sie dahin bekomme, dass sie meine körperliche Anwesenheit auch akzeptieren. So habe ich zum Beispiel Selbstgepräche geführt, um sie zu warnen, dass ich da bin. Meine Stimme haben sie angenommen und geduldet – neben meinem Geruch. Und sie haben mir zugesehen. im fünften Jahr habe ich mich mitten auf den Futterplatz gesetzt. An Tagen, an denen ich dachte sie seien entspannter. So konnten sie mich schon von weitem sehen. Eine oder zwei Stunden habe ich dort gesessen. Ich saß dort, wenn sie kamen und saß dort wenn sie wieder gingen, aber ich saß dort auch, wenn sie wieder zurückkamen. Ich bin so lange geblieben, bis es finster wurde. Nachts sind sie vertrauensseliger, weil sie wissen, dass unsere Sinne dann nicht so geschärft sind. So haben sie begriffen, dass der Mensch eben bleibt oder geht, wann er will. Dass sie mich nicht durch taktisches Umgehen vermeiden können. Sie lernten eine gewisse Duldung. Nach acht Jahren kamen sie dann auf 100 Meter ran, nach 12 Jahren konnte ich mich schließlich neben den Tieren am Futterplatz bewegen.

re. Es war auch in der Jägerschaft höchst umstritten, was ich hier gemacht habe, also die Fütterung der Hirsche. Dass man das überhaupt tut und dann auch noch zwischen den Hirschen sitzen bleibt. Mittlerweile wird das aber anerkannt und kopiert. Man muss eben seinem Instinkt folgen und mir hat die Erfahrung und die Zeit einfach Recht gegeben.

Mittlerweile ist ein Besuch zusammen mit Dir bei den Hirschen bestimmt eine tolle Erfahrung? Es war mir ganz wichtig, dass die Tiere nicht

nur auf mich geprägt werden. Es handelt sich dort oben um ein intensiv vom Menschen genutztes Gebiet. Nach etwa fünf Jahren haben mir die Hirsche vertraut. Kam ein anderer Mensch, haben sie sich ein oder zwei Tage nicht mehr sehen lassen. Die Routine wurde gebrochen, die Vertrautheit war weg. Ich habe mit Schneebällen nach ihnen geworfen, immer wieder laut gehustet oder mit einer Glocke geläutet. Das war die erste Stufe. Dann habe ich immer mehr fremde Menschen mit hinauf genommen. Jetzt sind es pro Winter zwischen 700 und 1000 Leute.

Du schießt die Tiere auch. Muss das sein? Es ist

so: Die Regulierung von Tier und Natur macht Sinn. Der Lebensraum für den Hirschen wird immer kleiner. Die Gegebenheiten, die das früher für uns erledigt haben gibt es so nicht mehr. Ein schwaches Tier hat früher eine Wanderschaft von 500 Kilometern kaum Du scheinst ein sehr geduldiger Mensch zu überlebt. Heute können die Hirsche gar nicht mehr sein… Ja, ich bin ja auch glücklich verheiratet. so weit wandern. Der Mensch ist im Weg. Sie müssen kaum noch Gefahren überwinden, keine reißenUnd was sagt Deine Frau zu dieser Vernarrt- den Flüsse oder verschneiten Bergkämme. Es gibt den heit? Wenn meine Frau nicht die gleiche Leidenschaft Wolf nicht mehr, kaum noch Bären, kaum Luchse. treiben würde, wäre die Frage ob wir noch verheiratet wären oder nicht. Du musst einfach einen Partner Aber durch Deine Fütterungen hälst Du die haben, der die gleichen Empfindungen, die gleiche Population doch aufrecht. Eine natürliche AusLeidenschaft hat. Und meine Frau hat nicht nur ein lese ist noch weniger möglich ? Nein, das stimmt Verständnis dafür, sondern sie teilt mit mir diese Lei- so nicht. Vielmehr halte ich die Hirsche von forstwirtdenschaft. schaftlich interessanten Flächen fern. Die Fütterung ist also nicht nur ein Akt der Humanität, sondern auch Ihr betreibt aber auch noch das Hotel Weismayr ein wirtschaftlicher. Wenn ich aber jetzt diesen Tieren in Bad Gastein. Wie bekommt ihr denn beides eine Alternative gebe, dann habe ich nicht nur deren unter einen Hut? Das Hotel ist so arbeitsintensiv, Überleben gesichert, sondern die Intoleranz des Mendass ich für meinen Hauptberuf, also für die Wildtiere schen gegenüber dem Pflanzenfresser umgeleitet. kaum Zeit habe. Und genau das mache ich.

Giltst Du in Bad Gastein als Naturschützer oder doch eher als Querulant? Das ist eine gute Fra-

ge. Ich habe mich mit allen hier angelegt. Über Jah30

Kontakt – Thomas Tscherne www.weismayer.com info@weismayr.com T +43.6434.2594 F +43.6434.2594-14


„Die Fütterung ist also nicht nur ein Akt der Humanität, sondern auch ein wirtschaftlicher. Wenn ich aber jetzt diesen Tieren eine Alternative gebe, dann habe ich nicht nur deren Überleben gesichert, sondern, die Intoleranz des Menschen gegen über des Pflanzenfressers umgeleitet. Und genau das mache ich“.

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Walmroth

KOLUMNE 32

„Restaurantbesuche sind auch keine Alternative, die Hofer wählenden Herren Ober verweigern konsequenterweise ja sogar den Gesinnungsgenossen eine zügige Bedienung“.


Wien HOFIERT

W

„ as Österreich und Deutschland trennt, ist die gemeinsame Sprache“ - dieses Zitat, angeblich von Karl Kraus, kann ich so nicht bestätigen. Es ist viel zu präzise und müsste auf „fast alles“ erweitert werden, würde dann aber wohl irgendwie an Witz verlieren. Bewusst wurde mir das, als ich nach knapp 10 Jahren vom und weltoffenen Hamburg wieder in die alte Heimat Wien übersiedelte. Gut, schön und weltoffen ist Wien durchaus auch – wenn man mal von den Wienern absieht. Die Wiener mögen nämlich keine Deutschen. Auch nicht, wenn sie eigentlich Österreicher sind. Wer „Tschüss“ sagt, hat schon verloren. Ich fühle mich zum ersten Mal in meinem Leben als Ausländer – Zuhause. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Norbert Hofer, verhinderter Bundespräsident der bräunlichen Herzen, mich hasst. Wäre ich in

by ROMINA PLESCHKO

Austria SPECIAL

Deutschland geblieben, dann würde er jetzt wohl tatsächlich in der Hofburg residieren. Denn was niemand weiß, niemand wissen darf, ist, dass die Wahl weitaus knapper ausging als von der Lügenpresse kolportiert. Meine Stimme war das Zünglein an der Waage. Und da behaupte nochmal jemand, dass es auf EINE Person nicht ankäme in der Demokratie. Leider muss ich jetzt mit meiner Familie in den Untergrund. Resistance und so, ich muss mich erstmal schlaugoogeln was man da so alles macht außer Flugblättern. Denn die Rache des mittlerweile gar nicht mehr so freundlich grinsenden Kornblumenschnupperers ist mir gewiss. Ich spüre sie täglich. Die Reintegration wird mir trotz aller Willigkeit wirklich schwer gemacht, die Behörden haben schon ein Auge auf mich geworfen. Das Erlangen einer Meldebestätigung glich einem Spießrutenlauf der vielfärbigen Formulare, immer wieder mutwillig verzögert durch die stunden-, nein, tagelangen bezahlten Mittagspausen Hofer wählender Beamter. Eine Krankenversicherung werde ich hoffentlich noch pünktlich zur Übernahme meiner Begräbniskosten (Zentralfriedhof, bitte ein Ehrengrab neben Falco mit der Inschrift „Nach langen 33


Jahren im Widerstand allmählich verblichen“) bekommen. Es sieht zumindest gut aus, der Antrag ist schon eingereicht. Selbst die Kindergärten der Stadt Wien arbeiten manipulativ, wenn auch sehr subtil. Zum Muttertag fabriziert mir Töchterlein eine satt braune Gesichtsmaske, angeblich aus Schokolade, ich komme jedoch nicht umhin, die politische Botschaft zu bemerken. Sowas kommt mir nicht auf meine zarte Haut! Nieder mit dem braunen Sumpf! Ich wette, in der Kantine dort servieren sie die Kinderschnitzel in Hakenkreuzform. Aber wehe, die „heute“-Show deckt das auf und spricht es an, dann ist die Aufregung natürlich groß. Ist ja nur, weil die Kinder das so besser schneiden können! Fördert die Selbstständigkeit! Immer diese Nazikeule (die gibt es übrigens jeden Dienstag, mit Linsengemüse und Kroketten)! Es nützt auch nichts, dass ich die Tochter präventiv in Dirndl und Bluse stecke, ihre dauernden Forderungen nach „Apfelschorrrrle!“ fallen unangenehm auf und rücken uns alle in ein schlechtes Licht.Trotz der weltberühmten und doch recht sättigenden österreichischen Hausmannskost bin ich schon regelrecht abgemagert, denn das Hofer-Imperium weiß sich auch diesbezüglich gegen Nestbeschmutzer zu wehren. In den Hofer-Discounter (weiter nördlich bekannt als Aldi) traue ich mich sowieso nicht mal rein, zu böse sind die Blicke der Hofer wählenden Kassiererinnen. Also bestelle ich online und hoffe inständig, dass der Lieferant auch erscheint. Wenn er das tut, und das ist nur jedes zweite Mal so, dann meist mit der Hofer-Wählern sehr eigenen miesen Laune und schütterem Sortiment („Hamma nimmer. Wos? Des is foisch? Kau passiern, net woa.“). Verzweifelt lutsche ich dann an tiefgefrorenen veganen Speckknödeln, die eigentlich ein gewisser Herr Schröcksnadl aus dem 7. Bezirk hätte bekommensollen. Das mag übertrieben erscheinen, ist aber die einzige Art, Nahrung aufnehmen zu können, wenn man bedenkt, dass mir der Hofer wählende Angestellte des Stromanbieters selbigen tagelang abgedreht hat. Ein Formular wäre nicht angekommen. Oder doch, aber nicht rechtzeitig und jetzt sei es schon zu spät. Den Strom anstellen könne man wahrscheinlich erst wieder nach dem langen Feiertagswochenende, schließlich sei jetzt ja frei zu Maria Erstkommunion und ob wir es dann bis zu Maria Einschulung schaffen würden sei fraglich. Uns vorziehen? Ha!!! Wo kämen wir denn da hin, wenn sich jeder vordrängen würde? Anarchie!!! Und wenn dem Hofer wählenden Angestellten etwas Angst macht, dann ist es wohl Anarchie. Ich zünde mir mein maßlos ankonsumiertes Kerzensortiment von Ikea - ein Hoch auf den Norden!- an und 34

versuche erfolglos, die veganen Speckknödel etwas anzurösten. Restaurantbesuche sind auch keine Alternative, die Hofer wählenden Herren Ober verweigern konsequenterweise ja sogar den Gesinnungsgenossen eine zügige Bedienung. Da nutzt es auch nichts, wenn man seine Melange im allerbesten Nestroy-Slang bestellt, um nicht als Ausländer entlarvt zu werden – „Gnädiger Herr, a Tropferl Kaffeetscherl hätt i gern, mit Verlaub. G´schamster Diener!“ Immerhin kann ich mir mittlerweile schon eine Pizza bestellen, fast ein halbes Jahr hat es gedauert, bis der vermutlich Hofer wählende Handyanbieter meine Nummer freigeschaltet hat. Sämtliche CIA-Finessen der österreichischen Personenüberprüfung wurden an meinem Exempel durchexerziert, und sowas dauert eben. Ist ja auch nicht unwahrscheinlich, sich mit mir einen gefährlichen Staatsfeind eingefangen zu haben, denn wer sonst würde das 15 Euro/1000 Freiminuten Minipaket beantragen, wenn er nicht jede Menge zu verbergen hätte? Jedenfalls bestelle ich jetzt mit leider rasant schwindender Freude Pizzen, die mir der sicherlich Hofer wählende Lieferant wie einen Frisbee auf die Dielenkommode schleudert. Kalter Belag vom Deckel gekratzt schmeckt nicht mal so schlimm wie es klingt. Auf alle Fälle besser als tiefgekühlte vegane Speckknödel. Ja, man hat es nicht leicht im Widerstand. Um ehrlich zu sein, ich hab die Nase gestrichen voll. So viel Selbstaufgabe kann man doch von einem jungen Menschen nicht erwarten, nur weil er politische Prinzipien vertritt. Deswegen habe ich die Gelegenheit genutzt und ein paar meiner Freiminuten mit dem Verfassungsgerichtshof vertelefoniert. Die Neuwahlen im Herbst mögen zwar peinlich für meine Nation, aber sehr nützlich für meine Person sein. Schließlich will ich unbehelligt weiterleben, die Zeit im Widerstand hat mich regelrecht erschöpft, mein österreichisches Naturell ist dafür ja wirklich nicht geschaffen. Am 2. Oktober werde ich mein Kreuzerl wohl an der richtigen Stelle machen, geht ja nicht anders. Dann kann ich wenigstens sechs Jahre lang genüsslich jammern. Eine zutiefst österreichische Lösung. Habe d´Ehre. Romina Pleschko, wieder zurückgewandertes österreichisches Landei, wird seit 2010 von Blossom Management vertreten. Neben der Schönmalerei in diversen Gesichtern ist sie auch noch als Schauspielerin ausgebildet und schreibt in ihrer Freizeit (am liebsten Pressetexte über sich selbst). Einige ihrer Kurzgeschichten wurden schon ausgezeichnet und in Anthologien verlegt (Luftschachtverlag 2011). Die 33jährige lebt und arbeitet mit Mann und Kindern in Wien.


SHAKE UP!

it

Der Hair Shake von JOICO ist das Lieblingsprodukt der US-Hairstylisten. Volumen und Griffigkeit für jeden Haartyp und jede Länge. Das Besondere an diesem Stylingprodukt ist seine Konsistenz. scheidet man sich ein paar Stunden später für ein UpDo, dann benötigt man noch nicht einmal viele Haarnadeln, denn das Haar ist bereits ultragriffig und lässt sich ganz leicht hochstecken. Funktioniert auch anders herum: Die Nadeln einfach aus dem Haar nehmen, das Haar durchwuscheln, in Form bringen und fertig. Lockiges & welliges Haar liebt den Hair Shake, weil es dadurch den beliebten Surfer- oder auch Strandlook erhält. Ein wenig zerzaust, wie ungewollt – und trotzdem stylisch. Feines Haar liebt den Hair Shake, weil es dadurch ein Vielfaches seiner ursprünglichen Fülle dazugewinnt. Es wird griffig, sieht voller aus und bleibt tagelang in Form. Es bekommt eine ungeahnte Struktur. Bei feinem Haar sollte das gesamte Haar mit dem Hair Shake bearbeitet werden. Auch dickes Haar liebt den Hair Shake, weil es dadurch Struktur bekommt, noch üppiger wird und in Nullkommanix in Form gestylt werden kann. Mein Tipp: Als Finish etwas K-Pak Color Therapy Dry Oil Spray drübergeben. Mehr Infos zum Hair Shake gibt`s unter www.joicogermany.de JOICO Promistylist Max Höhn

In der Flasche ist der Hair Shake flüssig. Schüttelt man ihn, so verwandelt sich der flüssige Inhalt beim Auftragen auf das Haar in einen ultrafeinen Puder. Der Effekt hält tagelang – oftmals bis zur nächsten Haarwäsche. Denn die Frisur kann beliebig oft umgestylt werden. Hair Shake hinterlässt keinerlei Rückstände auf der Kleidung. Er lässt sich dank der Sprayform ganz gezielt dosieren; auch einzelne Strähnen können mit dem Hair Shake gestylt werden. Sein Duft ist ganz sanft, leicht pudrig. Hat man Tressen im Haar, so halten diese ohne zusätzliche Fixierung. Max Höhn – Promistylist aus Berlin hat seine Liebe zum Hair Shake von JOICO entdeckt und gibt hier seine Stylingtipps preis: Soll das Haar insgesamt mehr Volumen erhalten, so teile ich es in Passés ab und sprühe Strähne für Strähne jeweils mit einem Sprühstoß ein. Auf den Ansatz kommen 2-3 Sprüher. Um einen Big Hair Effekt zu erzielen, sollte das Haar nach der Anwendung zunächst über Kopf heiß und anschließend kurz mit der kalten Taste geföhnt werden. Der Hair Shake wird durch Föhnwärme aktiviert. Anschließend kann das Haar dann ganz entspannt mit den Fingern in eine große Form gestylt werden. Geflochtenen Zöpfen einen coolen Look geben, geht problemlos mit dem JOICO Hair Shake: Einfach die Zöpfe ansprühen, warm anföhnen, auskühlen lassen und das Haar mit den Fingern etwas auseinanderzwirbeln. Sieht super rockig – einfach cool aus. Unter Zeitdruck und das Haar muss trotzdem sitzen? Kein Problem! Wenige Sprühstöße auf Ansatz und in die Längen geben und das Haar in Form stecken. Es genügt eine einzige Nadel! Umstylen funktioniert auch prima – ohne erneutes Einsprühen der Haare... Ent-

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After

SHOW PHOTOGRAPHER Charl Marais PHOTO ASSISTANT Lotti Brewer-Gmoser MAKE-UP Kerstin Jaeger using Make Up For Ever HAIR Tony Lundstrรถm using Redken HAIR & MAKE-UP Roberto Muroni using MAC Cosmetics & Redken STYLING Sabine Berlipp STYLING ASSITANT Sabrina Zehetbauer

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Sakko & Weste HERR VON EDEN, Maske AND_i, Hemd VAN LAACK, Fliege FRACK & CO. 39


Von links nach rechts. Adam trägt: Anzug HERR VON EDEN, Rollkragenpullover CINQUE, Pelzmantel VINTAGE, Schuhe VINTAGE. Demir trägt: Anzug HERR VON EDEN, Hemd VAN LAACK, Einstecktuch & Krawatte HERR VON EDEN, Sonnenbrille by LINDA FARROW, WIEN OPTIK, Schuhe VINTAGE. Joseph trägt: Hut STETSON, Fliege GOLETZ BOWTIES , Hemd SISSI GOETZE, Anzug CINQUE, Schuhe VINTAGE. Katharina trägt: Kleid OLVI‘S, Felljacke SAMSOE & SAMSOE, High Heels HUMANIC, Ohrringe, Armband, Ring & Kette KONPLOTT. Linda trägt: Kleid RITA LAGUNE, Poncho MIRANDA KONSTANTINIDOU, Ohrringe KONPLOTT, High Heels HUMANIC.

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Von links nach rechts Demir trägt: Pailletten Bomberjacke LAURENCE KAZAR Vintage, Hemd VAN LAACK, Hose LICONA, Schuhe VINTAGE. Katharina trägt: Kleid SESSÚN, High Heels BERSHKA, Armband KONPLOTT. Joseph trägt: Hose & Frack ZARA, Smokinghemd VAN LAACK, Fliege & Kummerbund FRACK & CO, Schuhe VINTAGE. 43


Rechte Seite. Kleid SESSÚN, Armband KONPLOTT. Seite 46-47. Von links nach rechts. Thomas Tscherne, Hotelier in Bad Gastein/Hotel Weismayr trägt: Trachten Outfit MODELS OWN. Adam trägt: Morgenmantel, Smokinghose & Fliege HERR VON EDEN, Maske VINTAGE. Linda trägt: Kleid UNIQUE, High Heels HUMANIC, Armreif & Ohrringe KONPLOTT. Olaf Krohne, Hotelier in Bad Gastein/Hotel Das Regina trägt: Smoking, Hemd & Fliege HERR VON EDEN, Schuhe VINTAGE. Rosina Tscherne, Hotelier in Bad Gastein/Hotel Weismayr trägt: Webpelz Cape REBECCA RÜTZ, Bluse CINQUE, Hose DAY, Schuhe MANILA GRACE, Clutch SWEET DELUXE, Perlenohrringe SENCE, Sonnenbrille by CÉLINE, WIEN OPTIK.

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Von links nach rechts. Adam tr채gt: Dinner Jacket FRACK & CO, Hemd VAN LAACK, Hose & Fliege HERR VON EDEN, Schuhe VINTAGE. Linda tr채gt: Cat Suit ASOS, Schuhe MAI PI횢 SENZA, Ohrringe KONPLOTT, Armreife SWEET DELUXE. Katharina tr채gt: Mantel DAY, Hose BARBARA SCHWARZER, Ring ANNA BLUM, High Heels BERSHKA.

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Linke Seite. Linda trägt: Kleid DAY, Ring KONPLOTT. Joseph trägt: Cardigan CIVIDINI, Hemd HAUPT, Fliege HERR VON EDEN, Hose CINQUE, Fuchs VINTAGE. Seite 52-53. Von links nach rechts. Adam trägt: Smoking & Fliege FRACK & CO, Hemd VAN LAACK, Melone BURGGASSE 24 Vintage, Schuhe VINTAGE. Katharina trägt: Kleid DAY, High Heels BERSHKA, Clutch SWEET DELUXE. Annastasia/ Wirtin der Bellevue Alm in Bad Gastein trägt: Dirndel MODELS OWN. Joseph trägt: Smoking & Fliege FRACK & CO, Hemd vVAN LAACK, Brille by CHANEL, WIEN OPTIK, Schuhe VINTAGE. Demir trägt: Smoking LICONA, Hemd VAN LAACK, Flieg FRACK & CO, Schuhe VINTAGE. Linda trägt: Kleid UNIQUE BLACK, High Heels BERSHKA, Armreife & Clutch SWEET DELUXE.

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LOCATION Bellevue Alm / Bad Gastein www.bellevuealm.at LIGHTS & EQUIPMENT Rent One www.rent-one.de PRODUCTION Kirsten Spreckels PRODUCTION ASSISTANT Lea Diemel - Rellecke MODEL Linda@flairmodelmanagement.com Katharina@flairmodelmanagement.com Adam@wienermodels.com Joseph@wienermodels.com Demir@stellamodels.com

Katharina trägt: Kleid TIBERIUS, Maske AND_i, High Heels HUMANIC. Demir trägt: Sakko MALO, Hemd SISSI GOETZE, Hose MALO, Fliege HERR VON EDEN, Schuhe VINTAGE, Brille by LINDA FARROW, WIEN OPTIK, Zylinder FRACK &CO. 54


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Hirsch BERG PHOTOGRAPHER Christian Walmroth www.walmroth.com HAIR & MAKE-UP Timo Pfaff using MAC Cosmetics & Kérastase STYLING Daniel Goletz 56


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Seite 58. Hut VINTAGE, Schal ASOS, Felljacke VINTAGE, Handstulpen SIBILLA PAVENSTEDT, Handschuhe VINTAGE, Hose TOPMAN, Fellstiefel VINTAGE. Seite 59. Hut FILIPPO CATARZI, Bluse ESPRIT, Pullover SCOTCH & SODA, Mantelcape DANIEL GOLETZ, Gürtel VINTAGE. Seite 61. Helen trägt: Pullover SCOTCH & SODA, Mantelcape DANIEL GOLETZ, Gürtel VINTAGE, Rock DANIEL GOLETZ, Schuhe SIXMIX. Thomas trägt: Felljacke VINTAGE, Schal ASOS, Handstulpen SIBILLA PAVENSTEDT, Handschuhe VINTAGE, Hose TOPMAN, Fellstiefel VINTAGE. Seite 62. Pelz VINTAGE. Seite 63. Thomas trägt: Hut FILIPPO CATARZI, Fell VINTAGE, Pullover DRYKORN, Jacket RIVER ISLAND, Handstulpen SIBILLA PAVENSTEDT, Handschuhe VINTAGE, Hose SISLEY, Stulpen SYTLISTS OWN, Schuhe VINTAGE. Helen trägt: Bluse STYLISTS OWN, Pullover ZARA, Mantel PAOLO GIORDANO, Gürtel DAS ATELIER HAMBURG, Rock DANIEL GOLETZ, Schürze VINTAGE, Schuhe SIXMIX.

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Seite 66. Fell VINTAGE, Pullover ADIDAS Y3, Cape DANIEL GOLETZ, Hose SISLEY, Stulpen STYLISTS OWN, Schuhe VINTAGE. Seite 67. Pullover DEBBIE BLISS, Jacket GIANNI FERAUD, Gürtel VINTAGE, Rock DANIEL GOLETZ, Pelz Vintage, Handstulpen SIBILLA PAVENSTEDT, Unterrock JOOP!, Schuhe SIXMIX. Seite 68-69. Thomas trägt: Hut FILIPPO CATARZI, Fell VINTAGE, Pullover DRYKORN, Jacket RIVER ISLAND. Helen trägt: Bluse STYLISTS OWN, Pullover ZARA, Mantel PAOLO GIORDANO, Gürtel DAS ATELIER HAMBURG. Seite 70. Schal DANIEL GOLETZ, Pullover DEBBIE BLISS, Rock DANIEL GOLETZ. Seite 71. Thomas trägt: Fell VINTAGE, Pullover ADIDAS Y3, Cape DANIEL GOLETZ, Hose SISLEY, Stulpen STYLISTS OWN, Schuhe VINTAGE. Helen trägt: Kopftuch DANIEL GOLETZ, Pullover DEBBIE BLISS, Pullover TOPMAN, Gürtel DAS ATELIER HAMBURG, Rock DANIEL GOLETZ, Schuhe SIXMIX.

MODEL Helen@dieermittlerinnen.de Thomas Tscherne PRODUCTION Kirsten Spreckels PRODUCTION ASSISTANT Lea Diemel - Rellecke CAMERA RENT 711 Rent www.711rent.com SPECIAL THANKS Hendrik Kossmann 69


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Modern

TIMES PHOTOGRAPHER Sean Cook PHOTO ASSISTANT Joe Murphy MAKE-UP Stephan Schmied using Max Factor HAIR Ilka Jänicke STYLING Remus Opris STYLING ASSISTANT Julia Steinmeyer MODEL Augusta Alexander@wienermodels.com Bato Tominaj@thespecial.com

featuring

ESTHER PERBANDT

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Outfits ESTHER PERBANDT, Kette STINE GOYA, Brille KOMONO, Sneakers VINTAGE, Lederstiefel MICHAELA GLAVAN 74


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Weste & Lederarmband ESTHER PERBANDT. 76


Outfits ESTHER PERBANDT, Sneakers ADIDAS

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Mantel & Weste ESTHER PERBANDT. 78


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Mantel & Hose ESTHER PERBANDT, Brille KOMONO, Lederstiefel MADE IN BERLIN:

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Shirt & Hose ESTHER PERBANDT. 81


Outfits ESTHER PERBANDT. 82


Mantel, Weste & Hose ESTHER PERBANDT, Stiefel VINTAGE.

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Outfit ESTHER PERBANDT, Kette STINE GOYA. 84


Weste, Shirt, Hose & Gürtel ESTHER PERBAND, Stiefel VINTAGE.

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PRODUCTION Kirsten Spreckels PRODUCTION ASSISTANT Lea Diemel - Rellecke LOCATION Werk 1, VERBUND Tourismus GmbH, Kaprun www.verbund.com/tourismus SPECIAL THANKS Thomas Wurzinger Alexander Loitfelder LIGHT EQUIPMENT Briese Lichttechnik www.brieselichttechnik.de

Ledergeschirr, Lederarmband & Hose ESTHER PERBANDT. 86


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Ruby

BLUE PHOTOGRAPHER Sean Cook PHOTO ASSISTANT Joe Murphy MAKE-UP Stephan Schmied using Max Factor HAIR Ilka Jänicke STYLING Remus Opris STYLING ASSISTANT Julia Steinmeyer MODEL Angelina Stolz@wienermodels.com

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Mantel TIGER OF SWEDEN, Bluse MADE IN BERLIN, Gürtel ESTHER PERBANDT, Strumpfhose FALKE, Schuhe MADE IN BERLIN, Kette FELIX DOLL.

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Linke Seite. Mantel DAY BIRGER ET MIKKELSEN WOMAN, Lederkragen mit Kette ESTHER PERBANDT, Bluse STINE GOYA, Ohrringe STINE GOYA. Diese Seite. Kleid ESTHER PERBANDT, Kimono MADE IN BERLIN, Strumpfhose FALKE, Stiefel MADE IN BERLIN, Kette BIJOU BRIGITTE. 93


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Jacke STINE GOYA, Bluse MADE IN BERLIN, Lederkragen ESTHER PERBANDT, Hose TIGER OF SWEDEN.

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Mantel STINE GOYA, Bluse MADE IN BERLIN, Kette FELIX DOLL, Hose MADE IN BERLIN, Strumpfhose FALKE, Schuhe CLARKS V&A.


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Linke Seite. Hut MADE IN BERLIN, Kleid ESTHER PERBANDT, Kimono MADE IN BERLIN. Diese Seite. Hut ESTHER PERBANDT, Mantel BOBBY KOLADE. 99


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Mantel DAY BIRGER ET MIKKELSEN WOMAN, Lederkragen mit Kette ESTHER PERBANDT, Bluse STINE GOYA, Ohrringe STINE GOYA, Hose TIGER OF SWEDEN, Schuhe MADE IN BERLIN.


Kleid TIBERIUS, Maske AND_i, High Heels HUMANIC, Sakko MALO, Hemd SISSI GOETZE, Hose MALO, Fliege HERR VON EDEN, Schuhe VINTAGE,Brille WIEN OPTIK by LINDA FARROW, Zylinder FRACK &CO.

PRODUCTION Kirsten Spreckels PRODUCTION ASSISTANT Lea Diemel - Rellecke LOCATION Mooserboden VERBUND Tourismus GmbH, Kaprun www.verbund.com/tourismus SPECIAL THANKS Thomas Wurzinger Alexander Loitfelder 101


Once upon a

TIME

PHOTOGRAPHER Karsten Wegener www.karstenwegener.com PROP & SET DESIGN Hendrikje Bernhoeft

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Plรถtzlich fing der Drache an, aus dem Wasser zu steigen.

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Er ging und ging und kam endlich an einen sehr hohen Berg, und da sieht er, dass der Berg weder aus Sand noch aus Stein ist, sondern aus reinem russischen Salz.

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So kommt er ins silberne Zarenreich und sieht, da steht ein Palast, der ist noch schรถner.

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„Guten Tag, lieber Frost; also hat Gott dich nach meiner sündigen Seele geschickt.“ Der Frost aber war nicht gekommen, um ihre Seele zu holen. Quellen: Russische Volksmärchen von Alexander N. Afanasjew, Insel Taschenbuch, Iwan Bilibin, Aurora Kunstverlag Leningrad. Ivan Bilibin wurde 1876 in der Nähe von St. Petersburg geboren. Neben Gemälden und Zeichnungen schuf er zahlreiche Bühnenbilder und Kostümentwürfe zu russischen Märchenopern. Er starb 1942.

REQUISITEN Axis Mundi www.axis-mundi.de

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Auf den Spuren des Mythos hoch hinaus KAPRUN HOCHGEBIRGSSTAUSEEN


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Verbund Tourismus GmbH T +43 (0)50313 - 23200 F +43 (0)50313 - 23209 www.verbund.com/tourismus Marketing –Thomas Wurzinger thomas.wurzinger@verbund.com

Mitten in den Hohen Tauern liegt die Geburtsstätte von VERBUND und eines der imposantesten Bauwerke der Nachkriegszeit. Die Kaprun Hochgebirgsstauseen mit ihren zwei Speicherseen, Wasserfall- und Mooserboden, auf rund 2.040 Meter Seehöhe.


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ROSINA & THOMAS TSCHERNE, Hotel Weismayr, www.weismayr.com, info@weismayr.com OLAF KROHNE, Hotel Regina, www.dasregina.com, info@dasregina.com NADINE BRENDEL, Sweet Talk Creativ, www.sweettalkcreativ.com, info@sweettalkcreative.com THOMAS WURZINGER, Verbund Tourismus GmbH Kaprun, www.verbund.com/tourismus, thomas.wurzinger@verbund.com ANASTASIA, NICK & BELLEVUE ALM TEAM, www.bellevuealm.at, info@bellevuealm.at SIMONE KEIL, Pension Sonnhof Kaprun, T +43.6547.7110 KLAUS PICHLER, Hotel zum Toni, www. hotelzumtoni.at, info@hotelzumtoni.at RENT ONE PHOTOSUPPORT BERLIN, www.rent-one.de, info@rent-one.de JUTTA BRIESE, Briese Lichttechnik, www.brieselichttechnik.com, info@brieselichttechnik.com ANDREAS WENDLER & MICHAEL KRAFT, 711 Rent, www.711rent.com, info@711rent.com OLE SCHEEL, Medias Reiseservice, www. medias-reiseservice.de, info@medias-reiseservice.de FRANK GERDES, www.frankskleinergarten.de, info@frankskleinergarten.de HENDRIK KOSSMANN, www.hendrikkossmann.de, info@hendrikkossmann.de

AFTER SHOW Seite 38-55

HERSTELLER

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