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Zeitgemäßes Lernen für die Praxis

Die BASICS-Buchreihe richtet sich an Auszubildende, Berufsquereinsteiger und alle floristisch Neugierigen. Das vorliegende

Karl-Michael Haake

Buch stellt Theorie und Gestaltung von

STRÄUSSE

neue Impulse.

über 120 zeitgemäße Straußideen

Gestaltungstheorie, anschaulich & verständlich

Handwerklichkeit, überlegt & wirtschaftlich

Techniken, erprobt & leicht zu lernen

Materiallistungen zu jedem Strauß

Hilfe zur Selbsteinschätzung durch Zeitangaben

Angaben zum Schwierigkeitsgrad

66 Fragen und Antworten zur Wissenskontrolle

ISBN 978-3-980901-09-3

Gesta ltung

holung, frischt Ver ges senes auf und gibt

Gestaltung

Technik

er fahrenen Floristen vermittelt sie Wieder-

Theorie

Theorie

als Lehr- und Anschauungsmaterial. Dem

STRÄUSSE

Lehrern und Ausbildern dient die Reihe

3. Auflage n Bildern und

ue teils mit ne itet h üb e r a r b e umfangreic r ac he her Fachsp c li it e h in e in n d d em entspreche

Karl-Michael Haake

Weise dar und macht Anfänger zu Könnern.

Tec hnik

Sträußen auf einfache und nachvollziehbare

exikon Floristik-L

Zeitgemäßes Lernen für die Praxis

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II DIE Han dA RBEIT

Tun wir’s

Nachdem man nun „theoretisch“ einen Strauß binden

eingesteckt und dabei natürlich die richtige Spiralen­

und gestalten kann, folgt die Praxis. Dabei beschränkt

richtung beachtet werden.

man sich zunächst auf wenige Blumen, um die Konzen­ tration ganz auf den technisch-handwerklichen Vorgang

Würde ein Querschnitt durch ein spiraliges Stielbündel

richten zu können. Dieser wird im Folgenden für Rechts­

an der Bindestelle gelegt, dann entstünde von oben

händer dargestellt, Linkshänder müssen alle Vorgänge

betrachtet das unten links gezeigte Bild: Alle Stiele legen

jeweils mit der anderen Hand und in umgekehrter Rich­

sich in idealer Weise mit minimalen Zwischenräumen

tung ausführen.

aneinander, geben sich gegenseitig Halt und spreizen sich gleichmäßig und locker in ihrem weiteren Verlauf auseinander. So entsteht eine feste Bindestelle.

Es geht rund 1. Das Binden spiralig angelegter Stiele: Radiale Anordnung

Das rechte Bild zeigt den Stielverlauf mit einem falsch

Das Binden spiralig angelegter Stiele ist sicher der

ausgefüllt), wodurch später Stiele verrutschen können.

angelegten, also in die Gegen­richtung kreuzenden Stiel. Dabei entsteht ein leerer Zwischen­ raum (schwarz

wichtigste handwerkliche Vorgang bei der Herstellung von Sträußen und der grundlegende für die Gestaltung eines rundgebundenen, lockeren und dennoch stand­ festen Straußes. Deshalb soll hier noch einmal die Bedeutung des gleichgerichtet-spiraligen Anlegens der Stiele verdeutlicht werden. Die geraden, absolut gleich­ mäßigen Stäbe zeigen sehr genau den idealen Verlauf von Blumenstielen

im

richtig

falsch

Be­ reich

stelle. Dieses so einer Binde­

Dadurch lockert sich die Bindestelle und es kann keine

exakt

Festigkeit entstehen. Darüber hinaus ergibt sich eine

mit

Blumenstielen dem

Kreuzung der Stiele (siehe Pfeil), an der die beteiligten

An­ fänger häufig schwer: Der

Stiele gequetscht werden oder knicken. Das gilt es also

vorne erkennbare Stiel verläuft

zu vermeiden.

hinzube­ kommen,

fällt

von rechts unten nach links oben, während ein Stiel auf der

Das Fassen und Binden in einzelnen Schritten:

ab­ gewandten Seite umgekehrt von links unten nach

[1a] Auf den Stiel der ersten Blume, der von Daumen und

rechts oben verläuft. So lange man einen Strauß bei

Zeigefinger der linken Hand gehalten wird, legt man

der Herstellung in der Hand dreht, um die jeweilige Seite

gekreuzt den zweiten Blumenstiel. Dieser Kreu­zungs­

zu gestalten, ist dies kein Problem, da man immer nur

punkt markiert bereits die spätere Bindestelle.

von vorne neue Stiele anlegt. Wird aber eine Technik

Bei weiterem Anlegen von Stielen besteht häufig die

gewählt, bei der der Strauß nicht gedreht wird, sondern

Gefahr, dass der ursprüngliche Kreuzungspunkt im

immer die ursprüngliche Position in der Hand behält,

Strauß immer weiter nach oben wandert, weil jede neu

müssen die hinteren Blumen in die fassende Hand

angelegte Blume ein klein wenig zu tief angesetzt wird.

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G r un d l a gen

H a n d a r be i t

II

Wenn man sich dessen jedoch bewusst ist, lässt sich dieser Fehler leicht vermeiden. [1b] Wenn Daumen und Zeigefinger zu flach aufeinander liegen, können bei der obigen Technik die ersten Stiele leicht ungewollt nahezu parallel nebeneinander rutschen, statt sich zu kreuzen. Alternativ kann man die ersten Stiele auch gut in einem Dreieck aus Daumen, Zeige- und Mittelfinger fassen, wie hier gezeigt. Später

(1a)

(1b)

(2a)

(2b)

(3)

(4)

(5)

(6)

greift der Mittelfinger dann aber wie die anderen Finger um den Strauß herum. [2a] Bei zunehmender Stiel­menge bilden Daumen und Zeigefinger einen Ring, in dem die Blumen gehalten werden. Die übrigen Finger werden locker um die Stiele unterhalb der Stelle gelegt, die alleine den Halt gibt und später Bindestelle wird. So können die Stiele sich noch spreizen und die Blüten stehen locker nebeneinander. Jede weitere Blume wird in der richtigen Richtung gekreuzt angelegt, je weiter außen, also je größer der Strauß, um so schräger wird angelegt. [2b] Die richtige Stiel­ rich­ tung merkt man sich leicht, wenn man die Blume so in die anlegende Hand nimmt, dass ihr Stiel eine gerade, nicht abgewinkelte Ver­ längerung des anlegenden Unterarms bildet. [3] Nun ist der Strauß so weit gestaltet, dass die bisherige Rückseite ausgearbeitet werden muss. Dazu kann der Strauß vorsichtig gedreht werden, indem man ihn mit einer 90°-Drehung in die rechte Hand gibt und dann [4] ebenfalls mit einer 90°-Drehung wieder in die linke Hand zurücknimmt. Da bei dieser Technik die Gefahr des Verrutschens von Stielen besteht, die dann wieder korrigierend gerichtet werden müssen, gibt es hierzu eine Alter­native, die später vorgestellt wird. [5] Nun kann die jetzt vorne befindliche Strauß­seite ausgestaltet werden. [6] Ist der Strauß fertig gestaltet, wird er dort, wo er gehalten wird, gebunden. Dazu benötigt man ein Stück Bast in der richtigen Länge. Ein Ende kann man mit dem kleinen Finger der linken Hand leicht fassen, ohne dabei die haltende Hand wesentlich lockern zu müssen.

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RUND GEBUNDENE STRÄUSSE

01

Achillea filipendulina, Astrantia major, Cotinus coggygria, Echinacea purpurea, Nigella damascena, Phlox paniculata, Rosa Cultivars, Rubus ’Thornfree Evergreen‘

  30 min

1

Es geht rund

Rund gebundene Sträuße 22 23

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01 Rund gebundene Sträuße

Es geht rund

Eigentlich sind alle Sträuße „rund gebunden“. Und

Die höchste Stelle des Straußes muss recht genau in

Eckiges passt ja auch nicht so recht zu einem Strauß.

der Kreismitte liegen. Die Betonung dieser wichtigen

Mindestens die Bindestelle ist rund. Was bedeutet dann

Stelle durch eine besonders schöne oder größere Blüte

diese Bezeichnung? Die Blumen und Blätter werden so

ist dabei günstig.

angeordnet, dass in jeder Hinsicht eine runde äußere

Form entsteht, die durch das Binden fixiert wird.

Die Verteilung der Werkstoffe um die Mitte herum muss gleichmäßig und ausgewogen zu allen Seiten erfolgen. Die Anordnung der einzelnen Blumen kann sowohl

In idealer Weise rund ist der Kreis. Aber auch Teile

gestreut als auch durch Bildung von Gruppen erfolgen.

davon, wie Halbkreis oder Kreisbögen, werden als rund

Die optische Ausgewogenheit muss dabei gewahrt

bezeichnet. Und genau diese Formen lassen sich in klassisch rund gebundenen Sträußen wiederfinden.

bleiben. ■

Bei dieser Verteilung darf keine Viereckform entstehen.

Wenn man Blumen mit Stielen gleicher Länge zuein­

Die 5er-Seite eines Würfels kann als Negativbeispiel

ander fügt, bilden sie fast „von selbst“ diese Form.

zum Verständnis dienen: Der mittlere Punkt ist die Mittelblüte. Wird um diese herum aus gleichen Blüten ein Quadrat geschaffen, widerspricht dies dem Runden. Wird dagegen die Mitte mit entweder drei oder fünf Blüten umlegt, wirkt dies „runder“.

Rund wirkende Verteilungssysteme für Sträuße im Gegensatz zur eckenbetonten Viereckform, die der Fünfpunktseite eines Würfels entspricht.

Ein idealer rund gebundener Strauß, der durch das Zusammenlegen von Blumen gleicher Länge entsteht.

Entscheidend ist also: ■

Es muss eine vollständige Kreisform entstehen. Starke Einkerbungen oder Ausbuchtungen dürfen nicht auf-

Insgesamt müssen sich alle Werkstoffe der Ge­samt­

treten und das Ergebnis sollte nicht eiförmig sein!

wirkung unterordnen, ihr Geltungsanspruch tritt zu-

Je dichter die Werkstoffe dabei stehen, umso klarer ist

rück. Blumen mit exklusiven, eigenwilligen Formen

die Umrisslinie. Aufgelockerte Sträuße mit Höhen und

passen hier natürlich weniger gut als kompakte, runde,

Tiefen, also leichten Staffelungen der Blüten, sind

lagernde Blüten. Ausschwingende und abfließende

auch möglich, solange ein gut erkennbarer, relativ

Bewegungsformen gehören in den Rand­bereich, Auf­

ge­schlossener Umriss erhalten bleibt.

stre­bendes wird zart überspielend eingesetzt.

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RUND GEBUNDENE STRÄUSSE

01

01 Fit für die Prüfung [1]

Wie heißt die Gestaltungsart, der die rund gebundenen Sträuße zuzuordnen sind, und durch welche Kriterien zeichnet sie sich aus?

[2]

Welche Ordnungsart ist für die gezeigten ­Sträuße typisch?

[3]

Versuchen Sie, zu fünf verschiedenen Bewegungsformen auf den folgenden Seiten je zwei Werkstoff-Beispiele zu finden.

[4]

Wie bezeichnen Sie die Farbharmonie bzw. den Farb­kontrast des Straußes auf Seite 29 unten?

[5]

Bei Sträußen findet man viele proportionale Verhältnisse. Nennen Sie fünf und suchen Sie

Dekorative Wirkung und symmetrische Ordnung sind hier so klar, dass die leicht unregelmäßige Verteilung der Einzelblüten nicht stört, sondern belebt.

dafür Beispiele im Buch.

[6]

Nennen Sie die botanischen Namen der Werk-

Das Gefäß muss natürlich auch passend zum Strauß

stoffe des Straußes auf Seite 31 ohne Zuhilfe-

gewählt werden. Zwei Wege sind möglich:

nahme der Bildbeschriftung.

Gestalterische Übereinstimmung durch Ähnlichkeiten in Form, Farbe, Textur und stilistischem Ausdruck: Es

[7]

Wie muss eine gute Bindestelle aussehen?

entsteht eine Konvergenz zwischen Gefäß und Strauß. ■

Entwicklung eines Kontrastes, z. B. indem rund-lagernde

(Lösungen Seite 156)

Sträuße aufstrebend-schlanke Gefäße erhalten oder farbstarke Sträuße zurückhaltende, z. B. weiße Gefäße.

Deutliche Übereinstimmung zwischen Sträußen und Vasen durch Farbwiederholungen, runde Formen und volumenbetonte, füllige Wirkung.

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BIEDERMEIERSTRÄUSSE Clematis vitalba, Gypsophila elegans, Tanacetum parthenium, Rosa Cultivar Papiermanschette, Bänder

02   10 min

1

Gar nicht bieder

Biedermeiersträuße 46 47

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15 min

1

  10 min

1

oben: Ammi majus, Dianthus barbatus, Origanum vul­gare, Ranunculus asiaticus, Viburnum opulus ’Roseum‘ Papiermanschette, Kordelkränzchen rechte Seite: Chrysanthemum x grandiflorum, Nigella da­mascena, Rosmarinus officinalis, Tanacetum parthenium, Xerophyllum asphodeloides Papiermanschette, Bänder

Unverkennbar Biedermeier! Nicht nur die Spitzenmanschetten aus Papier machen diese Sträuße dazu. Auch die Kopf-an-Kopf-Gestaltung der Blüten ist typisch für diese Verarbeitungsform. Jeder Werkstoff hat dennoch ausreichend Platz und lässt sich gut wahrnehmen, nichts wird gequetscht oder gedrückt. Lieblicher, romantischer Bandschmuck passt dazu hervorragend.

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BIEDERMEIERSTRÄUSSE

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02

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GERÜSTSTRÄUSSE

05

Bupleurum rotundifolium, Chame­laucium uncinatum, Gleichenia polyp­o­di­oides, Lysimachia vulgaris, Rosa Cultivars, Viburnum rhytidophyllum, diverse Trockenmaterialien, Zitrusfrüchte

  50 min

3

Gut gerüstet

Gerüststräuße 74 75

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GERÜSTSTRÄUSSE

Gerüste können aus floralem oder nicht-floralem Werk­ stoff bestehen, wie hier aus Weidenzweigen oder Draht­ wicklungen. Beide Male wirkt das Gerüst gestalterisch mit und gibt den verwendeten Blüten Halt bzw. eine schützende Umhüllung.

05

oben: Argyranthemum frutescens, Bupleurum rotundifolium, Salix matsu­dana ’Tortuosa‘ Draht, Holzkugeln, Schmuckperlen linke Seite: Achillea Cultivar, Ascle­pias tuberosa, Astrantia major, Calen­dula officinalis, Cosmos bi­pinnatus, Cotinus coggygria, Dahlia Cultivar, Daucus carota, Heuchera Cultivar, Hydrangea macrophylla, Hypericum inodorum, Lathyrus odoratus Wickeldraht

  20 min

2

  15 min

1

78 79

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BOGENSTRÄUSSE

06

Ammi majus, Anethum graveolens, Asparagus setaceus ’Plumosus‘, Carex, Genista tinctoria, Hedera helix, Jasminum officinale, Papaver orientale, Rosa Cultivar, Sandersonia aurantiaca, Waldrebenzweige

  40 min

3

Den Bogen haben wir raus

Bogensträuße 82 83

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BOGENSTRÄUSSE

Biegsame Zweige verhelfen den einzelnen Werkstoffen, den Schwung der seitlich abfließenden Bogen­ arme ­aufzunehmen. Band führt diese Bewegung weiter. Die Basis ist jeweils mit Moos gestaltet. Das ist einerseits preiswertes Füllmaterial, andererseits hilft es, die Blumen besser nach rechts und links führen zu können.

06

oben: Freesia refracta, Hedera helix, Muscari armeniacum, Ranunculus asiaticus, Viburnum opulus ’Roseum‘, Blumenzwiebeln, Moos, Zweige Band, Rebenbindegarn linke Seite: Jasminum polyanthum, Muscari armeniacum, Narcissus Cultivar, Narcissus tazetta, Ranunculus ­asiaticus, Viburnum opulus ’Roseum‘, Blumenzwiebeln, Moos, Zweige Seidenband, Wachteleier

  40 min

3

  30 min

2

88 89

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MANSCHETTENSTRÄUSSE

07

Cotinus coggygria, Dahlia Cultivar, Equisetum hyemale, Gloriosa rothschildiana, Rosa Cultivar, Tropaeolum majus

  30 min

2

Wichtige Randerscheinungen

Manschettensträuße 90 91

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07 Manschettensträuße

Wichtige Randerscheinungen

Manschetten wurden bereits bei den Biedermeier­ sträußen angesprochen, dort gehören sie dazu, sind aber dennoch nur die „Randerscheinung“. Jetzt werden sie zur Hauptsache und rücken ins Blickfeld unter dem ­Aspekt der Neuinterpretation und Wiederbelebung alter Formen. Sträuße mit Manschetten „wagen also Kragen“ der außergewöhnlichen Art. Mit zwei einfachen Tricks lässt sich eine neue Optik bei den Manschetten erreichen: 1. Es muss nicht immer die waagerecht stehende ­Kreis­ebene sein, in der sich eine Manschette entfaltet. Schräg abfallende Ebenen und die umfassende Zylinder­ form oder regelrechte Wulstformen sind e ­ benso möglich wie gänzliches Abweichen von der ur­ sprünglichen ­Kreisform.

Senkrechte Manschette, die aus Retama und umwickelter Flusen­ kordel geformt ist.

07 Fit für die Prüfung [1]

Nennen Sie zehn Materialien, die sich für die

Gestaltung von Manschetten eignen.

[2]

Welche Technik sollte passend zu diesen zehn

Materialien angewendet werden?

[3]

Suchen Sie übereinstimmende und kontrastie­ rende Elemente im Bild auf Seite 90/91.

Die als Zopf ausgebildete Manschette ist eine Neuinterpretation bzw. Variation dieses Gestaltungselements.

[4] 2. Auch Variationen des Werkstoffs bzw. des Materials,

Welcher Gestaltungsart ordnen Sie die gezeigten Sträuße zu?

aus dem die Umhüllungen gearbeitet sind, sind möglich. Mit etwas Fantasie zeigt sich eine große Vielfalt: Federn, Eierschalen, Folien, Papiere, Filz, Blüten, Kordeln,

[5]

Nennen Sie das Zahlenverhältnis des Goldenen Schnitts.

Stoffe, Blätter, Blüten, Drahtgeflechte, Zweiggeflechte, Fasern u.v.m.

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(Lösungen Seite 158)

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MANSCHETTENSTRÄUSSE

Grundsätzlich ist Folgendes zu beachten: ■

07

Die Proportionen zwischen Straußzentrum und Man­

Manschetten sind ursprünglich umfassende, umrah­

schette müssen ausgewogen sein. Häufig wird das mit

mende Abschlüsse, so wie die Manschetten eines

dem Goldenen Schnitt erreicht. Das Zentrum ist dabei

Ärmels am Hemd das Handgelenk umschließen. Diesen

der größere Teil. Folgt man einer Linie durch den

umschließenden Charakter sollen sie auch in der

Strauß, ergibt sich beim Durchmesserverhältnis

Straußgestaltung behalten. Dazu müssen die zentralen

Manschette – Strauß – Manschette die Zahlenreihe

Werkstoffe, die Blumen, kompakt angeordnet sein.

1 – 1,6 – 1.

Sollen beide Elemente, Blumen und Umrahmung, gut zur Geltung kommen, ist es günstig, jeweils eines ruhig und klar, das andere etwas lebhafter zu gestalten.

Die einsetzbaren Techniken sind so vielfältig wie die wählbaren Materialien: Von Kleben über Drahten bis Ver­flech­ten lassen sie sich kaum alle aufzählen. Allen muss aber eines gemeinsam sein: Eine saubere Aus­ führung, die im fertigen Strauß nicht zu sehen ist oder gar stört.

Blütenkuppel und Papiermanschette stehen in einem Verhältnis nach Goldenem Schnitt zueinander.

Gestaltung einer modernen Manschette mit einem beklebten Papp­ring. Dieser wird mit drei angeklebten Dräh­ ten versehen, anschließend kann der Strauß in diese Manschette hineingebunden werden.

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KLEINSTE STRÄUSSE

10

Ageratum houstonianum, Anemone coronaria, Bupleurum rotundifolium, Hydrangea macrophylla, Muscari armeniacum, Myosotis Cultivar, Ranunculus Cultivar, Zwiebeln Federn

  10 min

1

Maximal minimal

Kleinste Sträuße 124 125

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KLEINSTE STRÄUSSE

Typisch für reduzierte Kleinststräuße: Sie bestehen meist aus maximal drei unterschiedlichen Blütenarten. Hier sind es einige Bellis mit Schleierkrautblütchen. Mit solch einem Strauß lässt sich schnell und umkompliziert „Danke“ sagen oder, auf einem Geschenk platziert, eine blumige Freude bereiten.

oben: Bellis perennis, Gypsophila paniculata Band

10

  5 min

1

linke Seite: Bellis perennis, Gypsophila paniculata

  5 min

1

128 129

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ACCESSOIRESTRÄUSSE

12

Chamelaucium uncinatum, Galax u­ rceolata, Jasminum polyanthum, Ranunculus Cultivar, Rosa Cultivar, Salvia officinalis, Tulipa Cultivar, Viburnum opulus ’Roseum‘ Band, Zierdrahtherz, Perle

  15 min

2

Sonst noch was?

Accessoiresträuße 142 143

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ACCESSOIRESTRÄUSSE

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links: Craspedia globosa, Eucalyptus cinerea, Euphorbia polychroma, Limonium latifolium, Narcissus tazetta, Tulipa Cultivar Blütenband, Sisalfasern unten: Hedera helix, Hyacinthus orientalis, Limonium ferulaceum, Muscari botryoides, Myosotis Cultivar, Narcissus tazetta, Ranunculus Cultivar, Tulipa Cultivar, Viburnum opulus ’Roseum‘, Clematiskranz Federn, Sisalnest mit Ei linke Seite: Anemone coronaria, Argyranthemum frutescens, Hyacinthoides hispanica, Muscari armeniacum, Myosotis Cultivar, Narcissus tazetta, Ranunculus Cultivar, Viburnum opulus ’Roseum‘, Heukranz Perleier

  20 min

2

  20 min

2

  15 min

2

Frühling! Das bedeutet Leichtigkeit, das erste Ergrünen und Erblühen der Natur nach wintertrockener Zeit. Es bedeutet auch, dass das Osterfest naht. Diese Sträuße symbolisieren die Frühlingsstimmungen. Frische Frühlingsblüher durchdringen trockene Ranken und zeigen das Wiedererstarken alles Pflanz­ lichen. Kleine Eier, eingearbeitete Nester und Federn weisen auf Ostern hin und im Frühlingswind flatternde Bänder gehören einfach dazu. 146 147

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IV D i e antworten 01 (Fragen Seite 25)

02 (Fragen Seite 49)

[1] Die dekorative Gestaltungsart zeigt: eine üppige Fülle der Werkstoffe (Bewegungsformen werden  vielfältig verwendet) ■  eine relativ geschlossene Umrissform (Formbinderei entsteht durch eine feste Außenform) ■ eine meist symmetrische Ordnung, Asymmetrie ist aber möglich ■  eine Unterordnung der einzelnen Werkstoffe zugunsten der Gesamtwirkung (Geltungsansprüche werden kaum erfüllt) ■  die vorwiegende Verwendung bauchiger, rustikaler und klas­si­ scher Gefäße ■  häufig auch nicht-florale Gestaltungsmittel wie Bänder, Perlen, Kugeln.

[1] Die Epoche des Einrichtungs- und Modestils „Biedermeier“ datiert von 1815 bis 1848.

[2] Die Symmetrie ist typisch. [3] Beispielsweise: ■ aufstrebend-rund-endend: Rosa Cultivar, Anemone coronaria ■ lagernd: Früchte von Citrus limon, Rosa canina (Hagebutten) ■ ausschwingend: Setaria italica, Xerophyllum tenax ■ abfließend: Amaranthus caudatus, Muehlenbeckia complexa ■ a  ufstrebend-einseitig-entfaltend: Narcissus Cultivar, Freesia refracta [4] Einerseits zeigt der Strauß einen Bunt-Unbunt-Kontrast (WeißViolett), andererseits ist dadurch eine Hell-Dunkel-Wirkung gege­ ben. Bei solchen Kombi­nationen empfindet man darüber hinaus oft auch eine Leicht-Schwer-Kontrastierung. Innerhalb der ViolettTöne kann man von Gleichklang oder variierender Einfarbigkeit sprechen, wozu aber auch einige benachbarte Abweichungen tre­ ten, so dass der Begriff der verwandten Farben ebenfalls zutrifft. [5] Zum Beispiel: ■ Straußdurchmesser zur Straußhöhe wie 1:2 (S. 22) ■  Straußhöhe oberhalb zur Stiellänge unterhalb der Bindestelle wie 1:2 (S. 112) ■ Straußvolumen zum Vasenvolumen wie 1:2 (S. 27) ■ Breite der Manschette zum Durchmesser des mittleren Straußteils wie 1:2:1 (S. 94) ■  Straußgröße zur Schleifengröße, hier Straußdurchmesser zur Schleifen­länge wie 1:1 (S. 154) ■  Größe der verwendeten Blumen oder Blütengruppen zueinander (S. 36). Die Rosen sind hier 2 bis 3 mal so groß wie die anderen Werk­stoffe, die dafür in größerer Zahl verarbeitet sind.

[2] Als Manschettenmaterial wurden Papier, Früchte, Blätter, Gras, Wolle und Bast verwendet. [3] Hier einige Beispiele: Achillea filipendulina, Callistephus chinensis, Carthamus tinctorius, Chrysanthemum x grandiflorum (Pomponformen), Dahlia variabilis (Pom­pon­formen), Dianthus caryophyllus, Echinacea purpurea (gezupft), Rosa Cultivar, Tanacetum vulgare, Zinnia elegans [4] Wenn auf einer Fläche alle verwendeten Werkstoffe und/oder Materialien wie zufällig, aber dennoch in annähernd gleichmäßiger Dichte, verteilt sind, wirken sie „gestreut“. Hierbei ist sowohl auf Formen als auch auf die Farbverteilung zu achten. [5] Sie gehören zur Formbinderei, da sie eine geschlossene Umrissform zeigen. [6] Die wesentlichen Merkmale der Formbinderei sind geschlossene Umrisse und nahezu geometrisch-konstruiert wirkende Formen wie Kranzring, Straußkuppel, zylindrische Girlanden, Pyramiden etc. [7] Aufgrund der Enge und Dichte ergibt sich zum einen eine herab­ gesetzte Transpiration der einzelnen Werkstoffe, zum anderen geben sich diese gegenseitig Halt, so dass Sträuße dieser Form in der Regel besonders gut halten. [8] Die grundlegenden Bindungsarten heißen Lein­ wand- oder Taftbindung, Köperbindung, Atlas- oder Satinbindung.

03 (Fragen Seite 60) [1] Die Kugel steht für Vollkommenheit und für das Ideale. Auch eine in sich gekehrte Mittelpunktsbezogenheit stellt die Kugel dar; so symbolisiert sie eine Frucht mit dem Samen als Kern neuen Lebens. Sieht man in ihr das Allumfassende, kann sie ein Machtsymbol sein (Reichsapfel der Könige) sowie das Weltall, die Sonne oder Planeten versinnbildlichen.

[6] Anemone coronaria, Asparagus setacens ‘Plumosus’, Euphorbia polychroma, Freesia Cultivar, Fritillaria meleagris, Hyacinthus orientalis, Ranunculus Cultivar, Viburnum opulus ‘Roseum’

[2] Beispiele für nicht-florale Werkstoffe sind Zierdraht, Kordel, schmales Band, bunte Kunststofffäden, leichte, durchschimmernde Stoffe, Gimpe, Rebdraht, Papierstreifen.

[7] Eine gute Bindestelle muss so fest wie möglich sein, ohne etwas zu quetschen; sie soll so breit wie nötig und so schmal wie möglich sein. Im Bereich einer Bindestelle (und darunter) dürfen keine Blätter, sowie keine unnötigen Seitentriebe oder Dornen vorhanden sein. Bleibt die Bindestelle sichtbar, muss ein gestalterisch ansprechendes Material Verwendung finden.

[3] Beispiele für florale Werkstoffe sind Knöterich­ ranken, Muehlenbeckia, dünne Clematis-Ranken, Kokosfasern, schmale Blätter wie Ophiopogon, Aristea, Xerophyllum.

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[4] Formkontraste zur Kugel können linear sein (Bogenlinie, rade, abgewinkelte Linie) und flächig (Dreieck, Quadrat, Ge­ Rechteck). Kontrastierende Körper sind vor allem Würfel und Quader, aber auch schlanke Zylinder, Kegel und Pyramiden.

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A n tworte n zu de n F rage n

[5] Der Zierlauch zeigt eine Dolde, die Dahlie ein Körbchen und der Schneeball eine Trugdolde.

Auch Nelken, Wickenblüten, Gloxinienblüten und Tulpen mit ver­ schiedenen Farben lassen sich hier nennen.

04 (Fragen Seite 69)

05 (Fragen Seite 76)

[1] Die gängigsten Texturbezeichnungen in der Floristik heißen porzellanartig, gläsern, seidig, samtig, wollig, ledern, brokaten, hölzern. Auch metallisch, lackartig, filzig oder wächsern sind üblich.

[1] Pflanzliche Werkstoffe, die sich zur Herstellung von Gerüsten eignen, sind: Betula pendula, Clematis vitalba, Cornus alba, Equisetum palustre, Fallopia baldschuanica, Fargesia nitida, Malus Cultivar, Muehlen­ beckia axillaris, Salix matsudana ‘Tortuosa’, Vaccinium myrtillus

[2] Pflanzliche Texturbeispiele sind: porzellanartig: weiße Blüten von Lilium longiflorum gläsern: grüne Früchte von Vitis vinifera seidig: Blätter von Caladium bicolor samtig: dunkelviolette Blüten von Sinningia speciosa wollig: Fruchtstände von Clematis vitalba ledern: Blätter von Ficus elastica brokaten: Blätter von Plectranthus scutellarioides hölzern: Zapfen von Picea abies metallisch: Blätter von Agave americana (wie Aluminium) lackartig: rote Spatha von Anthurium andraeanum filzig: grauweiße Blätter von Senecio bicolor wächsern: Blüten von Stephanotis floribunda [3] Die Epidermiszellen der Blüten bilden sogenannte Papillen, winzige, zuckerhutförmige Ausstülpungen der Oberfläche. Sie bestimmen damit die Reflektions­ eigenschaften der Blüten und ergeben eine „samtige Tiefe“. [4] Als Ausbildungen der Epidermis tragen die Verbascum-Blätter ein dichtes Haarkleid, womit sie sich gegen starke Sonnen­ einstrahlung schützen und auf dem Blatt zwischen den Haaren ein Kleinklima schaffen; die Transpiration wird vermindert. Allerdings sind pflanzliche Haare im Grunde Zellen, die wie hier oft abgestor­ ben sind; dann sind sie leer und schimmern weißlich-silbrig. [5] Neben einer raueren, gewellten Form bestimmen Anteile metallisch wirkender Flächen, die silbrig, kupfern oder golden erscheinen, den Eindruck eines edlen Brokatstoffs. [6] Zum Beispiel: samtig – gläsern (dunkelrote Rose – Weinbeere) ■  metallisch-lackartig – hölzern-rau (rote Anthurien­ spatha – Blattscheidenmatte von Kokospalmen) ■ seidig – wollig (Mohnblüte – Clematis-Fruchtstand) ■ p  orzellanartig – brokaten (weiße Lilienblüte – Rex­begonien­blätter) ■  filzig – wächsern (Unterseite der Blätter des netzblättrigen Schneeballs – Cymbibienblüten)

IV

[2] Beispiele sind Raphia-Bast, Kordel, Hanfschnur, Perlgarn, Zier­­­ draht, farbige Kabelbinder, feste Gräser und Ranken, verschiedene Fasern wie Kokos und Sisal. [3] Das Gerüst darf keine anderen Werkstoffe quetschen oder anderweitig beschädigen, es muss ausreichend sichtbar sein und eine gestalterische Wirkung entfalten, es darf nicht zum techni­ schen Hilfsmittel degradiert werden, im Ganzen muss es fest und sauber gearbeitet sein. Proportional und farblich muss es sich harmonisch in das fertige Werkstück einfügen. [4] Die gezeigten Sträuße sind in ihrer Außenform alle der Symmetrie zuzuordnen. Allerdings ist die Werk­ stoffverteilung durch Gruppen- und Schwerpunktbildung bei den Sträußen der Seiten 78 bis 81 asymmetrisch; eine Zuweisung in diese Ordnungsart entsteht dadurch aber nicht. Sie bleiben in der Gesamterscheinung eher symmetrisch. [5] Alle Sträuße dieses Kapitels gehören zur dekorativen Gestaltungsart. Auf Seite 78 erkennt man allerdings in den Ranken ein linear-spielerisches Element während auf Seite 81 das Gitter stark grafisch wirkt. [6] Bei einer Ranke handelt es sich um eine Spross- oder eine ­Blatt-Meta­morphose, das heißt, eine Gestaltänderung als spezielle Anpassung der Pflanze an ihre Lebensbedingungen. Rankende Pflanzen erschließen sich kletternd einen besseren Zugang zum Licht und erweitern ihren Lebensraum.

[7] Gute Beispiele sind: ■ Anthurienspatha: rot (metallisch-lackartig), weiß (porzellanartig), grün (gläsern oder ledrig) ■ Rose: dunkelrot (samtig), weißgrün (gläsern), pudrig rosa (seidig) ■ Usambaraveilchenblüte: weiß (wächsern), dunkelviolett (samtig)

06 (Fragen Seite 85) [1] Relativ druckunempfindliche Werkstoffe sind Früchte wie Äpfel oder Zitronen, holzige Zapfen, harte Proteenarten, gezupfte Sonnenblumenböden und Echinacea-Köpfe, Kürbisse, Brunia albiflora, Distelköpfe wie Carthamus, Mohnkapseln, aber auch zu Bällen geformtes Moos. [2] Ausschwingende Bewegung zeigen Aspidistra elatior, Cytisus praecox, Danae racemosa, Euphorbia fulgens, Xerophyllum tenax. Abfließend sind Amaranthus caudatus, Asparagus asparagoides, Hedera helix, Tillandsia usneoides, lange Ranken von Asparagus setaceus ‘Plumosus’, Passiflora-Ranken.

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BASICS Lernbuch Sträuße Leseprobe  

Theorie, Gestaltung, Technik. Von Karl-Michael Haake, Auszug aus 160 Seiten, Format Din A4, Paperback. ISBN 978-3-9809-0109-3

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