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BLICKPUNKT Zwischen Donau, Altm端hl und Ilm

Ingolstadt ist gl端cklich ARD-Barometer


Betrunken geparkten PKW angefahren Am Dienstag gegen 22 Uhr wurde von einem Anwohner bei der Polizei mitgeteilt, dass in Niederstimm in der Rothenturmer Straße ein Pkw angefahren worden sei. Der Verursacher sei geflüchtet. Die eintreffende Streifenbesatzung stellte einen Pkw BMW fest, der ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand gestanden und offenbar von einem in Richtung Man-

ching fahrenden Fahrzeug im Heckbereich angefahren worden war. An der Unfallstelle konnte ein Kennzeichen aufgefunden werden, das wohl vom Verursacher stammte. Noch während die Beamten den Sachverhalt aufnahmen, kehrte der flüchtige Unfallfahrer, ein 62-jähriger Mann aus Ingolstadt, mit seinem Pkw Audi zur Unfallstelle zurück. Ob der 62-jährige sein

Kennzeichen holen wollte, ist nicht bekannt. Da bei dem Mann Alkoholgeruch festgestellt wurde, wurde ein Atemtest durchgeführt. Dieser ergab über 3,0 Promille. Daraufhin wurde der Mann zur Blutentnahme gebracht. Sein Führerschein wurde sichergestellt. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 9000 Euro. Verletzt wurde der Unfallverursacher nicht.

Radkappen entwendet Ein Unbekannter entwendete von zwei Fahrzeugen in der Auenstraße in Wolnzach, die auf einem frei zu-

gänglichen Firmengelände abgestellt waren, jeweils alle vier Radkappen. Es handelt sich um VW-Radkappen

aus Kunststoff im Werte von etwa 260 Euro. Die Polizei Geisenfeld bittet um sachdienliche Hinweise.


Fünf Millionen für Audi? 45 000 Fahrzeuge befahren täglich die Kreuzung Ettinger/Hindenburg-RichardWagner-Straße. Ein Straßentunnel unter der Ettinger Straße soll den Verkehrsknotenpunkt entlasten. Die erwünschte Projektgenehmigung für den Bau der Unterführung in der Ettinger Straße erteilte der Planungsausschuss nicht. Mit einem umfangreich begründeten Antrag war die Verwaltung, allen voran Baureferent Wolfgang Scherer, in den Ausschuss

für Stadtentwicklung, Ökologie und Wirtschaftsförderung gegangen. Die Projektgenehmigung für die Fahrbahnunterführung der Hindenburg- beziehungsweise Richard-WagnerStraße samt damit verbundenen Baukosten in Höhe von fünf Millionen Euro sollte erteilt werden. Doch nach einer etwas ins Grundsätzliche gehenden Debatte bat Manfred Schuhmann darum, die Angelegenheit nochmals in die Fraktionen zu überweisen. Dem

Antrag wurde, wie in diesen Fällen üblich, entsprochen. Mit einer Ablehnung ist deshalb nicht zu rechnen, auch wenn es sich um ein recht kostspieliges Vorhaben handelt. Wie sagte ein Ausschussmitglied am Rande der Sitzung: „Das sind fünf Millionen wegen des Verkehrs zu Audi. Aber wir müssen ehrlich sein: Die zahlen auch sehr viel Gewerbesteuer und da ist das gerechtfertigt.“ Mehr: stattzeitung.in


Zum Glück! (ml/stz) In Ingolstadt leben die glücklichsten Menschen. Das ergab nun das ARDGlücksbarometer. Den Meinungsforschern gelang nun wegen der großen Datenmenge eine genaue Differenzierung der einzelnen

Regionen Deutschlands. Ingolstadt gehört demnach zu den sechs glücklichsten Regionen Deutschlands. Und obwohl es immer heißt, dass man Glück nicht kaufen kann, kann man das nun offenbar doch. Denn glück-

lich, das macht vor allem auch eines: Geld. Denn je mehr der Mensch, und auch der Ingolstädter, hat, desto glücklicher ist er, so das Ergebnis des ARD-Glückbarometers. Um die Glücksverteilung im


Fotografik: Stadt Ingolstadt / Lerzer

Rahmen der ARD-Themenwoche „Glück“ ans Licht zu bringen, hat der Sender das Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap für eine Meinungsumfrage beauftragt. Mehr als 50 000 Menschen wurden in der Um-

frage gefragt (1000 gelten als repräsentativ), wie sie ihren „Glücklichkeits-Zustand“ bezeichnen würden. Dabei hatten alle die Möglichkeit eine Zahl zwischen 1 (nicht glücklich) und 10 (sehr glücklich) zu nennen.

Berücksichtigt wurden auch Schul- und Ausbildungsabschluss, Familienstand, Einkommen, Geschlecht, Alter und Beruf. Die höchsten Zufriedenheitswerte kamen mit 7,6 Punkten aus Bayern. Mehr: stattzeitung.in


Foto: Lerzer

Vorstellung der shopIN-Card (ml) ... beinahe ohne shopIN- weise war die kleine handlicard. che Gutscheinkarte bis zum Präsentationstermin schnell Sie sind praktisch, im nachgebracht, sodass die Scheckkarten-Format, klein Besucher, allen voran Presund handlich - und fast auch severtreter und Sponsoren, zu übersehen. Zumindest auch Anschauungsmaterial ging es Geschäftsführer zu sehen bekamen. Bernd Wölfl wohl so, der bei Im historischen Ambiente, der Präsentationsveranstal- dem Illuminatensaal, begintung der shopIN-card etwas gen IN-City-Chef Thomas ganz Wesentliches vergessen Deiser und IN-City-Gehatte - nämlich die shopIN- schäftsführer Bernd Wölfl, card selbst. Doch glücker- die Einführung des neuen

Gutschein-Systems für die Innenstadt. „Wir haben natürlich für die Einführung die Vorweihnachtszeit gewählt“, so Deiser. Denn bald ist Weihnachten - und mit der shopIN-card gebe es für jeden das richtige Geschenk. In über 80 Geschäften und Restaurants wird der Einkaufsgutschein, der in Form von 10- und 25-Euro-Karten zu erwerben ist, akzeptiert. Mehr: stattzeitung.in


Foto: oh

BRK-Mitglieder geehrt 14 Ehrenamtliche aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen erhielten das Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz. Landrat Weigert würdigt Engagement: „Ihre Leistung ist von fundamentaler Bedeutung für die Gesellschaft.“ Wie alle Vereine oder Verbände könnte das Bayerische Rote Kreuz (BRK) seine gemeinnüt-

zigen Aufgaben ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer nicht erfüllen. Landrat Roland Weigert verlieh ihnen bei einem Empfang im Landratsamt im Namen von Innenminister Joachim Herrmann das Ehrenzeichen am Bande. In seiner Rede bezeichnete Landrat Weigert das BRK als zentralen Knotenpunkt im dicht geknüpften sozialen Netz. Das Angebot

reiche von der stationären Versorgung Pflegebedürftiger, über ambulante Dienste und den Hausnotruf bis hin zur Wasserwacht und dem Rettungsdienst. Weigert hob auch die Rolle im Katastrophenschutz oder beim Notarzt-Förderverein „Menschen helfen – Leben retten“ hervor, wo das BRK dem Landkreis als verlässlicher Partner zur Seite stehe.


Foto: oh

Pfaffenhofener Winterbühne Die Pfaffenhofener Winterbühne geht in die zweite Runde. Die überaus erfolgreiche Gastspielreihe, zu der die Stadt Pfaffenhofen vor einem Jahr zum ersten Mal einlud, lockt nun abermals mit einem vielseitigen Programm. Auch in

diesem Winter bereichern sechs höchst unterschiedliche Veranstaltungen das ohnehin sehr vielseitige kulturelle Leben in Pfaffenhofen. Den Auftakt der Winterbühne 2013/14 bildet ein Schriftsteller aus der Nach-

barschaft: Am 18. Dezember liest Roland Scheerer aus seinem jüngst erschienen Debütroman „Die Welt ohne Bleiziffer“. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www. pfaffenhofen.de/winterbuehne.

IMPRESSUM Espresso Multimedia GmbH Wagnerwirtsgasse 8 85049 Ingolstadt HRB 1362 AG Ingolstadt Telefon: 0841 / 9 51 54-0 Telefax: 0841 / 9 51 54-120 info@espresso-magazin.de

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Foto: Bösl

2. BL - FC Ingolstadt 04 - DSC Arminia Bielefeld - 3:2 - Frank Dreves und Peter Jackwerth mit dem T-Shirt gegen Rassismus.

Ohne Audi gehen die Lichter aus (fk) So eng sind Krösus Fußball und die vier Ringe miteinander verbandelt. Ein Unternehmen, Konzern oder eine Privatperson, die maßgeblich die Geschicke eines Fußballvereins leitet, weil das Hauptkapital in dessen Händen liegt. Frei nach dem Sprichwort: Wer zahlt, schafft an. So etwas kennt der deutsche Fußballfan vor allem von englischen, spanischen und italienischen Clubs. Dass sich diese Praxis nicht in Deutschland breitmacht, dafür hat die DFL gesorgt. 50+1 nennt sich die goldene Regel. Sie besagt, dass

ein Fußballclub stets die Mehrheit in seinem eigenen Verein haben muss. Das Kapital darf dagegen ruhig jemand anderes - eine Privatperson, wie Hasan Ismaik bei 1860 München, oder ein Unternehmen – stellen. Kein Problem. Jetzt kam jedoch ein Stein ins Rollen. Ein Stein mit vier Ringen und einem roten Drachen darauf: Die Kooperation von der Audi AG und dem FC Ingolstadt 04 soll ganz schön grenzwertig sein. Das lies zumindest erst kürzlich eine renommierte Zeitung aus dem süddeutschen Raum

verlauten. Kein Regelverstoß: Und tatsächlich, so ganz koscher scheint die Verknüpfung vom Autokonzern und dem jungen Verein nicht zu sein. Der langjährige Vizepräsident und Mitbegründer des FC04 Robert Bechstädt äußert Bedenken: „Im Aufsichtsrat sitzen sechs Personen. Vier davon gehören oder gehörten zur Kapitalseite, also zu Audi, einer zur Stadt Ingolstadt – OB Alfred Lehmann - und einer zum FC04 – Peter Jackwerth.“ Mehr: stattzeitung.in


Altstadt

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mit den Bussen der INVG

20.11.2013  

Blickpunkt 10

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