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BLICKPUNKT Zwischen Donau, Altm체hl und Ilm

Schlangenalarm bei Audi Winterlounge auch im Sommer

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Altstadt

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mit den Bussen der INVG


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Mehr als 1780 Einsätze (sf) Mobilitätshelfer unterstützen ältere und behinderte Fahrgäste der INVG seit einem Jahr. Mobil sein trotz körperlicher Einschränkung : Seit nunmehr einem Jahr sind die zehn Mitarbeiter des Bürgerarbeitsprojektes nun in Ingolstadt zu Fuß und in den Bussen der INVG unterwegs. Mehr als 1780 mal wurde bis jetzt ihre Hilfe von körperlich eingeschränk-

ten Menschen angefordert- sei es beim Ein- und Aussteigen oder um einen sicheren Halt während der Fahrt selbst zu haben. Doch der Service ist nicht nur auf die Busfahrten selbst begrenzt, sondern beginnt bereits an der Haustüre. So holen die Busbegleiter die Bürger daheim ab und begleiten sie zum Einkaufen, zum Arzt oder zu kulturellen Veranstaltungenn und

wieder zurück. INVG-Geschäftsführer Robert Frank freut sich, dass das Projekt so gut angenommen wird und erklärte, dass die INVG viel in ihre Fahrzeuge investiert habe, um das Busfahren sicherer, einfacher und auch bequemer zu machen. So senken viele Busse sich automatisch beim Halten ab, sodass das Aussteigen erleichtert wird.


Nicht nur zur Winterzeit (stz) Die Dachterrasse war erstmal nur ein Experiment. Beim Bürgerfest war das Café in den Arkaden des Alten Rathauses

und auf dem Vordach ein mit den Torbögen wurde Renner. mit Tischen und Bändern geschmückt. Und plötz„Das kam super an bei den lich war das alte GemäuLeuten. Der lange Gang er nicht mehr trostlos,


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sondern wieder belebt. Warum soll das nur an einem Bürgerfestwochenende so sein?“ so Lösel im Oktober.

Zur Zeit boomt an gleicher Stelle die Winterlounge. Jetzt soll die Lounge permanent dort bleiben. Wir fragten Christian Lö-

sel, der das Projekt auf den Weg gebracht hat, über seine Pläne mit dem Ganzjahresbetrieb in einem Videointerview.


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Neue Saison, neue Ära (stz) Günni Dommel gibt das Mikro als Moderator des Maki-Poetry-Slams ab. Sein Nachfolger ist Stadtmeister. Brüllaffen-Boss Gunther „Günni“ Dommel geht nach sechs Jahren als Moderator des Poetry Slams im Maki von Bord und überlässt Kevin Reichelt (Foto) das Ruder. Doch auch unter dem aktuellen Stadtmeister Ingol-

stadts bleibt alles beim Alten: Unter dem Motto „Deine Sprache, Deine 7 Minuten!“ startet der Poetry Slam im Maki bereits in die siebte Saison. Herzerweichende Lyrik, aufbrausende Kurzgeschichten oder lachmuskelnzerrende Prosa – alles ist auf der Bühne erlaubt. Keine abgeschriebenen Texte, keine Requisiten und auch keine

reinen Gesangsstücke – den Ausschlag geben lediglich der Poet, sein selbst verfasster Text und seine Performance. Der Poetry Slam im Maki Ingolstadt, besser bekannt als „Brüllaffen-Slam“, startet am 11.12. in eine neue, aufregende Saison! Los geht es ab 20 Uhr im Maki-Club in der Jesuitenstraße 3.


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René Walter ist Weltmeister

Bei den fünften International Judo Federation World Veterans Judo Championships, den Senioren Weltmeisterschaften, in Abu Dhabi sicherte sich René Walter von der DJK Ingolstadt den Titel in der Klasse M1 bis 81kg. 696 Judoka aus 56 Nati-

onen gingen an den Start, so viele Länder wie nie zuvor. Die Konkurrenz in der jüngsten Altersklasse M1 der 30 bis 34-jährigen war wie immer groß und so ist der Erfolg des Ingolstädters unter 15 Judoka in seiner Kategorie entsprechend hoch einzustufen.

Im Finale wartete erneut ein russischer Judoka auf ihn, der sich seinerseits gut auf den Kampfstil von René Walter vorbereitet hatte. Trotzdem kam der DJK Judoka mit einem Überraschungswurf durch und setzte einen Haltegriff nach, der ihm den Weltmeistertitel sicherte.


Mit drei Promille am Steuer Wegen eines nicht angelegten Sicherheitsgurtes wurde ein 38-jähriger Mann aus Münchsmünster einer Verkehrskontrolle

in Münchsmünster unterzogen. Dabei wurde eine erhebliche Alkoholbeeinflussung drei Promille festgestellt.

Die Weiterfahrt wurde unterbunden und nach erfolgter Blutentnahme sein Führerschein sichergestellt.

Klassenzimmer verwüstet Vandalen machten sich übers Wochenende in einem Klassenzimmer der Grundschule Gaimersheim in der Martin-Ludwig-Straße zu schaffen. Der oder die bislang unbekannten

Täter stiegen über ein offenes Fenster, welches vermutlich vergessen worden war zu schließen, in das Klassenzimmer einer vierten Klasse ein. Im Klassenzimmer wurden dann

diverse Gegenstände des Schulinventars sowie zurückgelassene persönliche Gegenstände der Schüler beschädigt. Der Schaden derzeit auf rund 5000 Euro geschätzt.

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Keine Angst vor dem Cobra Double


Inga Kühn mit Zitronella und Janina Weigel (ma) Sie ist gelb und irgendwie sexy. Wenn man auf Schlangen steht. Zitronella ist eine Tigerpython, drei Jahr alt und wiegt 15 Kilo.

„Sie ist nur gefährlich, wenn man vorher ein Beutetier angefasst hat, etwa ein Kaninchen oder auch eine Katze,“ erklärte Holger T. Kirk im

Audi Forum. Er hatte Zitronella mitgebracht – als „Mitarbeiterin“ seiner Agentur. Der studierte Biologe leitet nämlich eine außergewöhn-


Auf Tuchf체hlung mit der Tigerpython

liche Firma, die FilmTier Zentrale Deutschland. Wenn beispielsweise in einer deutschen TV-Serie, auf einem Werbeplakat oder in einem

Spot ein Tier vorkommt, dann stammt das meist aus seiner Agentur. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Audi. torium plauderte er nun aus

dem N채hk채stchen. Zitronella hatte unterdessen in Florian Bayer (Leiter Tourismus Audi Forum) einen neuen, guten Freund gefunden. Ei-


Holger T. Kirk (rechts) mit Vogelspinne Spinni nen, den sich aber ausdrücklich nicht zum Fressen gern hatte, auch wenn sie sich zwischenzeitlich in seinem Hemd „verkeilt“ hatte: „Es wird nur gefährlich, wenn man vorher ein Beutetier wie ein Kaninchen oder auch eine Katze angefasst hat,“ meinte Kirk. Dann würde Zitronella an dem netten Florian durchaus Geschmack finden. Vor

drei Wochen hat sie das letzte Ma(h)l gefressen, in Kürze gäbe es wieder etwas zu beißen – Pardon – zu verdauen. In ihrer „Freizeit“ ist sie übrigens ganz Tier wie ihre Kollegen aus der Agentur. „Zitronella liegt da, wartet einen Monat, dann kommt ein Kaninchen vorbei, dann verdaut sie und wartet wieder,“ beschrieb der Experte

das sehr entspannte Dasein des Stars. „Mit einer satten Schlange kann man übrigens nicht arbeiten, die möchte verdauen.“Die vielen Menschen samt Fotoapparat und Smartphone konnten dem Reptil übrigens nichts anhaben, auch nicht die vielen Geräusche: „Zitronella hat gerade erst in einem Musikvideo mitgespielt. Das war


Vogelspinne Luisa war ein beliebtes Fotoobjekt

gar kein Problem, sie ist nämlich taub.“ Auch für etliche Fotoshootings und einen Einsatz im Tatort wurde für die Tigerpython schon gebucht. Unterforderte Hunde bekommen Depressionen Im Gespräch mit Janina Weigel (Audi Kommunikation) berichtete Holger T. Kirk von seinem Werdegang („Ich wollte eigentlich Spinnenforscher werden“), den TierCastings, der Vorliebe der Werbung für Hunde („sie sind häufig Sympatieträger“) und dem Training, das für einen Einsatz nötig ist. Rund 7500 Tiere – vom Floh bis zum Elefant – hat er in 25 Jahren schon ans Set gebracht. Da-

Stephan Öri (Leiter Audi Forum) mit Spinni


bei fiel auf: die Ähnlichkeiten zwischen menschlichen Models und den tierische Kollegen sind groß. Nicht jeder hat das Zeug zum Superstar: „Ein Mops ist gut geeignet für Fotoshootings, aber nicht geeignet für komplexe Filmeinsätze,“ so Kirk.

So ein Hund darf keine SetPhobie haben, keine Angst vor Blitzlicht, muss mal pfiffig und mal traurig gucken können und: „Wir casten ständig Hunde, weil wir immer new faces brauchen.“ Der Satz hätte ja nun wirklich auch aus Germany´s

next Topmodel stammen können. Und dass Hunde auch Starallüren haben können, wenn ihnen zu wenig Aufmerksamkeit zukommt und unterforderte Hunde gar an Depressionen leiden könne, ist ja auch irgendwie menschlich.„Manchmal sind


Thomas Tacke (li, Pressesprecher Audi Forum) und Florian Bayer (Leiter Tourismus Audi Forum) mit Zitronella

aber die Menschen schwieriger als die Tiere“, betonte der Biologe, der zuhause mit Graupapageien, einer Eule und einigen Sumpfschildkröten lebt. „Eine Kaninchenphobie ist schon relativ rätselhaft, Spinnenphobien sind wesentlich häufiger“,

erklärte Holger T. Kirk, der nicht nur Tiere vermittelt, sondern auch Kurse zur Bekämpfung von Tierphopien anbietet. Und so hatte er mit Luisa eine ausgewachsene Vogelspinne mit dabei (sie blieb im Glas): „Luisa hat gerade in Notruf Hafenkante

mit gespielt.“ Spinnen würden Urängste auslösen, die man aber bekämpfen könne. Und so durfte jeder, der wollte, nach dem Gespräch seine eigene Mini-Therapie starten und Luisas Kollegin „Spinni“ in die Hand nehmen.


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4.12.2013  

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