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Foto: Fotolia.de / lightpoet

F채hrst du schwarz? Ehrliche Fahrer in Ingolstadt


Über die A9 geschleudert (stz) 24-jähriger Pkw-Fahrer prallt auf der A9 bei Regen in die Mittelschutzplanke und schleudert anschließend quer über die Fahrbahn. Der 24-jährige Mann aus den Niederlanden befuhr in der Nacht die BAB A9 in Fahrtrichtung München auf dem rechten Fahrstreifen. Infolge nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der Mann nach der Anschlussstelle

Manching bei Regen die Kontrolle über seinen Pkw Rover und prallte frontal in die Mittelschutzplanke. Von dort wurde der Pkw abgewiesen und nach rechts quer über die drei Fahrstreifen der A9 geschleudert. Nach einem weiteren Anprall an der rechten Schutzplanke kam der Pkw schließlich auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Der Rover war nach

dem Verkehrsunfall nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Der 24-jährige Mann, der nicht verletzt wurde, musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 170 Euro einbezahlen. Neben dem Pkw wurden 10 Felder Schutzplanke beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 7000 Euro.

Sicherheitsgurt verhindert Schlimmeres (stz) Wegen des angelegten Sicherheitsgurtes nur leicht verletzt wurde bei einem Verkehrsunfall am gestrigen Nachmittag eine 50 jährige Ingolstädterin, die mit ihrem Opel aus der Ostermairstraße nach links in die

Münchener Straße abbiegen wollte. Hierbei übersah sie einen schwarzen BMW, der auf der Münchener Straße auf dem rechten Fahrstreifen stadtauswärts fuhr. Der Fahrer versuchte noch auszuweichen, konnte den Zu-

sammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Die Frau erlitt Prellungen an beiden Händen, beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden von mehr als 10.000 Euro.


Foto: Roelen

Bürgerversammlung in Etting (pr) Bei der Bürgerversammlung in Etting war Baureferent Wolfgang Scherer besonders gefragt.

gleichermaßen zufrieden. Sie bescherten Alfred Lehmann, für den es die letzte Bürgerversammlung als Oberbürgermeister war Das lag daran, dass auf der (siehe eigener Artikel), eiTagesordnung fast aus- nen ruhigen Abend. schließlich aktuelle Bauprojekte standen. So wurde Scherer legte mit der wieder einmal über die alt- Nordumgehung Gaimersbekannten Themen Nord- heim los. Der Baureferent umgehung Gaimersheim, berichtete, dass man nun Ortsumgehung Etting und fast allen Grund erworben Schneller Weg gesprochen. habe, um weiter planen zu Am Ende zeigten sich Bür- können. Der nächste Schritt ger und Verantwortliche sei es, archäologische Vor-

untersuchungen zu starten, so Scherer. „Wir haben vor, damit noch in diesem Jahr zu starten“, erklärte er. Voraussetzung dafür sei, dass man bis dahin auch die restlichen Grunderwerbe bekäme. Welche Themen noch auf dem Programm standen und was Oberbürgermeister Alfred Lehmann zu seiner wohl letzten Bürgerversammlung sagt, lesen Sie unter stattzeitung.in.


Bei Schwarzfahrern sieht die INVG (ml) Der Bus rattert los. Habe ich eigentlich eine Fahrkarte? Ach, die zwei Stationen...Ist das etwa ein Kontrolleur? Dann steige ich besser sofort aus. Schwarzfahrer drücken sich heimlich in einen Bus, alleine im Jahr 2012 sind in

ganz Deutschland mehrere Tausende erwischt worden. Laut einer aktuellen Studie sind in Ingolstadt überdurchschnittlich wenig Schwarzfahrer unterwegs. 258 Schwarzfahrer kommen auf 100 000 Einwohner. Das wären dem-

nach 59 Prozent unter dem Durchschnitt, der bei 583 Schwarzfahrern auf 100 000 Einwohner liegt. „Wir haben in Ingolstadt schon über die letzten Jahre einen gleichmäßig niedrigen Stand“, weiß INVG-Geschäftsstellenleiter


Foto: Archiv

G rot Hans-Jürgen Binner. Diese niedrigen Zahlen erklärt sich Binner vor allem durch den regelmäßigen Kontrollumfang: „Wir kontrollieren eigentlich täglich, wann, wie oft und wo – da geben wir natürlich keine Details heraus.“ Zu groß

wäre die Gefahr, dass sich die Leute die Zeiten merken würden und dann aufs Schwarzfahren umsteigen. Wer allerdings erwischt wird, muss eine Strafe von 40 Euro zahlen. „Dabei handelt es sich um ein einheitliches bundeswei-

tes Bußgeld“, so Binner. Stammkunden, die aber zum Beispiel nur ihre Monatskarte vergessen haben, erhalten ein Verwarnungsgeld von sieben Euro. Mehr: stattzeitung.in


Foto: Sabine Roelen

Allrounder an den Sticks (sr) Die Musiklehrerin an der Realschule Manching gab damals den entscheidenden Hinweis. Sie meinte, der 13-jährige Junge mit dem ausgeprägten Rhythmusgefühl müsse Schlagzeug lernen. Heute ist Ollie Kügel 29 Jahre alt - und renommierter Schlagzeuger. Am 20. Oktober wird der talentierte Drummer mit dem Jazzförderpreis der Stadt Ingolstadt ausgezeichnet. Im Juli 2013 hat Oliver Kü-

gel erfahren, dass er der diesjährige Jazzförderpreisträger ist: „Das war eine unglaubliche Nachricht. Ich war und bin überglücklich über diesen Preis, der für mich eine große Portion Motivation bedeutet. Und ich denke auch, dass er mir wichtige Türen öffnet. Denn ich kann bei den Ingolstädter Jazztagen interessante Musiker kennenlernen.“ Der junge Ingolstädter mit der Hip-Hop-Cap auf den dunklen kurzen Haaren lächelt.

Natürlich hat er längst beste Kontakte in der MusikerSzene. Immerhin war Kügel zusammen mit der Münchener World-Music-Formation Jobarteh Kunda bereits zwei Mal für den World Music Award nominiert. Und der Schlagzeuger kann Auftritte beim Montreux Jazz Festival (mit Ras DashaN, 2010) sowie im Kult-Jazz-Club „Diese Onze“ (solo, 2012) in Montreal vorweisen. Mehr: stattzeitung.in


Mayr und Donizetti (hk) Begeisterung für das Requiem grande g-Moll von Simon Mayr und Gaetano Donizetti. Schlange stehen war angesagt vor der Maria de Victoria, als am Donnerstag das Requiem grande g-Moll von Johann Simon Mayr und Gaetano Donizetti aufgeführt wurde. Franz Hauk, der künstlerische Leiter des Simon-MayrChores, hatte zusammen mit dem Verein „Freunde

der Musik am Münster“ und der Stadt Ingolstadt unter der Schirmherrschaft von Margarete Baronin de Bassus namhafte Solisten aufgeboten, um das Gemeinschaftswerk des Mendorfers Mayr und seines Schülers Donizetti aufzuführen: das Requiem grande g-Moll für Soli, Chor und Orchester. Da die Aufführung aufgezeichnet wurde - es soll im Herbst 2014 eine CD im Label NAXOX erscheinen

- waren technische Aufbauarbeiten erforderlich, die zu einer Verzögerung bei der Anspielprobe führten, so dass sich kurz vor Beginn eine lange Menschenschlange vor der Maria de Victoria bildete. Die Wartenden bereuten ihr Kommen nicht, denn das Gemeinschaftswerk von Mayr und Donizetti begeisterte das Publikum, das am Ende die Interpreten mit stehenden Ovationen feierte.


Foto: oh

Demo in der Anatomiestraße (sl) Am Samstag, 12. Oktober, wollen die Anlieger der Anatomiestraße vor ihren Haustüren demonstrieren, um auf die dortigen Verkehrsprobleme aufmerksam zu machen. Der Lärm sei „unerträglich“. Auf An-

regung von Petra Kleine (Grüne) wurde das Thema Verkehr in der Anatomiestraße bereits am Dienstag im Stadtentwicklungsausschuss diskutiert. In der Tempo 30 Zone der Straße werde vor allem Nachts viel

zu schnell gefahren, so die Stadträtin. Die Demo soll am Samstag um 14 Uhr in der Anatomiestraße 17 beginnen. Den Artikel dazu und weitere Infos finden Sie unter stattzeitung.in.

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Foto: Kajt Kastl Foto: Stefan Bösl

Holm vor Rückkehr (kri) Die deutschen Strafräume kennen ihn seit mehr als 20 Jahren nur zu gut und er kennt sie. Die Rede ist von Torsten Holm. Dem Angreifer, der seinen Durchbruch beim TSV Nattenberg schaffte. Kurze Zeit später wechselte er zum 1. FC Passau, wo er zwei Jahre kickte. Schließlich verschlug es den Stürmer nach Ingolstadt zum damals neu fusionierten FC Ingolstadt 04.

Inzwischen ist Holm 42 Jahre alt, doch noch immer schnürt er als Spielertrainer des Fußball-Landesligisten FC Gerolfing seine Fußballschuhe. Mit den Gerolfingern trifft Holm nun auf seinen ExVerein 1. FC Passau. Vor dem Duell verrät er im Interview mit Blickpunkt, dass er vor einigen Jahren auch ein Angebot des FC Bayern München vorliegen hatte.

Im Interview äußert er sich unter anderem, wie seine Herangehensweise an das Match Gerolfing gegen Passau lautet, wie besonders das Spiel für ihn ist und was er sonst so in Passau macht. Außerdem äußert er sich auch über Gerolfing und seine aktive Spielzeit. Das komplette Interview finden Sie unter sportzeitung.in.


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Bus(si) lohnt sich!


11.10.2013