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BLICKPUNKT Zwischen Donau, Altmühl und Ilm

Korisanski „Ich lebe die Kunst“ Süßes von Dora Hörmandinger

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Foto: Audi


Altstadt

Shoppen in der Altstadt

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mit den Bussen der INVG


Foto: Archiv

Wohlhabende Ingolstädter (stz) Ingolstadt belegt Platz 7 unter den wohlhabendsten deutschen Städten. Das Markforschungsunternehmen GfK legt jährlich im Dezember mit seiner Kaufkraftanalyse einen nach lückenlos gemessenen Fakten entstandenen Bericht darüber vor, wie viel sich im Geldbeutel der Bürger befindet. Unter den deutschen Städten liegen die Ingolstädter dabei auf dem 7. Platz.

Spitzenreiter sind der Kreis Starnberg, der Hochtaunuskreis und der Kreis München. Die Kaufkraft der rund 128.000 Ingolstädter – also die Summe der Nettoeinkünfte der Bewohner – umfasst 2014 im Schnitt 24.366 Euro. Der Index liegt bei 115,1. Der bundesweite Schnitt beträgt 21.179 Euro pro Kopf. Bereits im Vorjahr nahm Ingolstadt Platz 7 ein, dieses Jahr hat sich die Kaufkraft

pro Kopf allerdings um 750 Euro erhöht. Bundesweit werden nach GfK-Angaben die Deutschen pro Kopf nominal 586 Euro – rund 2,85 Prozent – mehr für Konsum, Miete oder andere Lebenshaltungskosten in der Tasche haben. Bei einer stabilen Inflationsrate dürfen sich die Bundesbürger, vor allem die Ingolstädter, also über einen realen Kaufkraftzuwachs freuen.


Süße Leidenschaft (sr) Dora Hörmandinger verkauft seit 40 Jahren gebrannte Mandeln, Bonbons und mehr auf dem Christkindlmarkt. Wenn sie süße Leckereien kaufen müsste, wäre

sie selbst ihr bester Kunde. Aber sie muss es nicht, denn Dora Hörmandinger steht seit vier Jahrzehnten auf der anderen Seite des Tresens. Derzeit verkauft die blonde Frau wieder täg-

lich in ihrem Ladengeschäft „Süßes Paradies“ auf dem Ingolstädter Christkindlmarkt. Ein Schlaraffenland für Schleckermäuler: Schokofrüchte, Kokoswürfel,


Foto: Sabine Roelen

Marzipankartoffeln, Rumkugeln, gebrannte Mandeln und Nüsse. Und Bonbons in allen Farben, Sorten und Geschmacksrichtungen. Es ist tatsächlich ein „Süßes Paradies“, in dem Dora Hör-

mandinger arbeitet. „Ich zur richtigen Zeit am richtihabe Glück gehabt, auch gen Ort gewesen“, sagt die wenn es in 40 Berufsjahren 61-Jährige. immer bergauf und bergab gegangen ist. In meinem Leben ist vieles einfach so gekommen. Ich bin immer


Foto:Kastl

Ehrung für Paul Lindemann (kk) Stadtrat Paul Lindemann wurde für 50-jährige CSU-Mitgliedschaft geehrt. Er sitzt für die Christsozialen insgesamt fast drei Jahrzehnte im Stadtparlament, war 24 Jahre lang Vorsitzender der CSU-Mitte, ist deren Ehrenvorsitzender und hält der Partei seit einem halben Jahrhundert die Treue: Paul Lindemann. Bei der Jah-

resabschlussfeier der „Mitte“ wurde er im Mooshäusl für seine 50-jährige Zugehörigkeit zur Partei geehrt. Die Auszeichnung nahm die Leiterin der Staatskanzlei und Staatsministerin für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben, Christine Haderthauer, vor. Als Geschenk erhielt Lindemann die CSU-Goldspange

mit Stein nebst Urkunde und einem Bierkrug. Links im Bild ist Ortsvorsitzender Stefan Wallrap. Als Stadtrat liegen ihm überwiegend die Themen Finanzen und Altstadt am Herzen. Er hatte sich unter anderem für die Sanierung von Kreuztor und Sebastianskirche eingesetzt. Mehr unter: stattzeitung.in


Foto: Stefan Bösl

Gekämpft - aber verloren

(stz) Es sah lange so gut aus - am Ende hat sich der FC 04 aber aus dem DFBPokal verabschiedet. Es war eine denkbar unglückliche Niederlage, die die Schanzer beim VfL Wolfsburg im DFB-Pokal-Achtelfinale hinnehmen mussten. Erst in der 89. Spielminute trafen die „Wölfe“ zur Führung. Am Ende verlor man mit 2

zu 1. Die beiden Jüngsten im FCI-Team, Philipp Hofmann und Danny da Costa, stellten sich dennoch nach dem Spiel den Fragen von fci.de. Hier ihre Statements: Philipp Hofmann: „Wir haben so gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten. Wir sind gut gestanden und haben auf Konter gelauert. Beim Tor hat das Umschalten auch

super funktioniert. Danach haben wir es weiter gut gespielt. Auch die Anfangsphase der zweiten Hälfte lief gut für uns. Die beiden Tore sind dann einfach nur unglücklich. Das ist bitter für Rambo und für uns, aber so etwas passiert einfach manchmal. Dennoch können wir zufrieden sein, weil wir hier ein wirklich gutes Spiel gemacht haben.“


Tragischer Verkehrsunfall Am Dienstagabend kam es gegen 20.00 Uhr zu einem tragischem Unfall, bei dem ein Fußgänger von zwei Autos erfasst und getötet wurde. Ein 61-jähriger Mann war mit seinem Hyundai auf der Staatstraße von Schweitenkirchen in Richtung Pfaffenhofen unterwegs. Hinter ihm fuhr ein 39-Jähriger mit einem Ford Fiesta. Ungefähr auf Höhe der Einmüdung zur Robert-Koch Straße bemerkte der 61-Jährige, dass

er plötzlich irgendetwas gestreift hat, deswegen sein linker Außenspiegel abgerissen wurde und hielt sofort an. Der hinter ihm befindliche Fahrer des Ford Fiesta sah, dass eine ältere, dunkel gekleidete Person auf der Fahrbahn war und von dem Hyundai erfasst wurde. Trotz eines Ausweichversuches kollidierte der Pkw des 39-Jährigen auch noch mit dem Fußgänger, wodurch dieser über den Pkw

geschleudert wurde und unmittelbar hinter dem Ford Fiesta liegen blieb. Durch die schweren Verletzungen verstarb der Fußgänger noch an der Unfallstelle. Bei dem Mann handelt es sich um einen 76-jährigen Rentner aus dem Landkreis Pfaffenhofen. Warum und wie es genau zu diesem tragischen Unfall kam sollen verschiedene Gutachten klären, die von der Staatsanwaltschaft Ingolstadt in Auftrag gegeben wurden.

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„Ich lebe die Kunst“


Stephan Korisanski bewohnt der Mauthstraße aus hat er seinen eigenen Kunst-Raum den perfekten – und inspirierenden - Überblick über Sechs Uhr morgens in In- Ingolstadt: „Es ist schön, golstadts Altstadt. Um diese wenn die Stadt erwacht.“ Uhrzeit ist Stephan Koris- Seine Wohnung ist zugleich anski in seinem Element: sein Atelier und da kann es „Ja ich bin Frühaufste- durchaus sein, dass er schon her“, bekennt der Künst- früh morgens eine Leinwand ler. Von seiner Wohnung in mit seiner ganz speziellen

Spachteltechnik bearbeitet. „Wenn man sich in seiner Umgebung wohl fühlt, dann entsteht Kreatives,“ meint Korisanski. Diese Wohnung ist für ihn deshalb ein absoluter Glücksfall, denn sie passt perfekt zu einer Lebens-Kunst. Ohne Auto, dafür mit unendlich vielen


Ideen. Ein Mensch ohne Schrank(en) Freiheit bedeutet dem Künstler sehr viel. Das spiegelt auch sein bewohnbarer Kunst-Raum wider. Er mag keine engen, abgeschlossenen Räume, sondern leibt

die freie Entfaltung. Deshalb gibt es genau zwei Türen in Stephan Korisanskis „Reich“, eine Wohnungstür und eine zum Bad. Er mag es auch nicht, sich be- oder einschränken zu müssen. Einen Schrank sucht man in seiner Wohnung deshalb vergeblich. Dafür sind die

Wände natürlich mit Bildern des Ingolstädters geschmückt und sogar der Couchtisch besteht aus seiner Kunst: „Wenn mir die aktuelle Farbkombination nicht mehr gefällt, kann ich die Tischplatte einfach umdrehen.“ Logisch, dass sich auch auf der Unterseite ein


eigenes Werk befindet. Seit rund drei Jahren widmet Stephan Korisanski sein Leben ganz der Kunst, nachdem er zuvor als Verkäufer gearbeitet hat und „alles verkauft hat, was man verkaufen kann – sogar schon

Krapfen am Strand von Griechenland.“ Begonnen hatte er zunächst mit kleinformatigen Kohlezeichnungen: „Nach einem halben Jahr hatte ich schon eine eigene Ausstellung.“ Und als dann auch noch der renom-

mierte Kunsthändler Rainer Masset einige seiner Werke kaufte, war das der „Ritterschlag“ für Stephan Korisanski. Und Motivation, weitere Werke zu erschaffen in seinem ganz persönlichen Kunst-Raum.


14,80€ Band I, ISBN: 9783981296464 Band II, ISBN: 9783981296495

29,90€ Dorfgeschichten Gerolfing ISBN: 9783981505115

10,00€ Der Reinerlös kommt dem UNICEF-Projekt Legmoin zugute. ISBN: 9783981505177

Weihnachtszeit ist Lesezeit! Erhältlich im Buchhandel oder im espresso Verlag.


05.12.2013