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BLICKPUNKT

KW 02, Freitag / Samstag, 10. / 11. Januar 2014, Auflage 92.500

www.b l die 7-T ickpunkt.in ages-Z eitung

Die Wochenzeitung für Ingolstadt und die Region

Christian Höbuschs schwerer Skiunfall erinnert in erschreckender Weise an Schumis Sturz.  Seite 3

Wolfgang Schopp aus Großmehring beschäftigt sich seit 30 Jahren mit Unterwasserfotografie.

Die Endrunde der Fußball-Hallenkreismeisterschaften hatte einige Überraschungen parat.





Seite 10

„Beschwerde unbegründet“ (bp/ml) Die Bürgergemeinschaft Ingolstadt legte eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Wahlleiter der Stadt Ingolstadt ein. Der Wahlleiter der Stadt Ingolstadt verstoße gegen seine Amtspflichten, da er die Eintragungsmöglichkeiten nicht korrekt zur Verfügung stelle, hieß es von Seiten der Bürgergemeinschaft. Unter anderem sei der Eintragungsraum nicht während der gesamten Eintragungszeit geöffnet, das Bürgeramt sei zudem nicht barrierefrei und nur nach Ziehen einer sogenannten Wartenummer erreichbar. Bei Nichterreichen der erforderlichen Unterstützungsunterschriften wollte es sich die Bürgergemeinschaft sogar vorbehalten, eine Wahlanfechtung vorzunehmen. (siehe Seite 3) Nun nahm die Stadt Ingolstadt dazu Stellung: „Die Dienstaufsichtsbeschwerde der Bürgergemeinschaft gegen den Wahlleiter der Stadt Ingolstadt ist unbegründet und sie enthält falsche Tatsachenbehauptungen“, heißt es von der Stadtverwaltung. Die Unterstützungslisten für die Wahlvorschläge lägen im Bürgeramt der Stadt Ingolstadt zur Eintragung aus. Diese Eintragung erfolgt dort gewöhnlich im vorderen Teil des Bürgeramtes, dem sogenannten Bürgerservice-Bereich (Theke im Eingang), so dass keine Wartezeiten anfallen. Falsch sei an den Behauptungen der Bürgergemeinschaft, dass eine Eintragung am Mittwochnachmittag nicht möglich sei. Falsch sei zudem, dass der Zugang zum rückwärtigen Teil des Bürgeramtes nicht barrierefrei sei. „Dies ist jederzeit durch Augenschein nachprüfbar“, heißt es in der Stellungnahme. Im Übrigen gehen die von der Stadt Ingolstadt angebotenen Eintragungszeiten weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. An - jedem - Samstag sind von 9 bis 12.30 Uhr Einträge möglich, obwohl der Gesetzgeber lediglich zwei Stunden an - einem - Samstag, Sonntag oder Feiertag während der gesamten Eintragungsfrist fordert.

Seite 14

Am Wochenende auf www.stattzeitung.in: • •

Der Audi Sport quattro laserlight concept: Mit neuen Scheinwerfern, die dank Laserdioden bis zu 500 Meter weit leuchten.

Ingolstädter Krönungsball Versteigerung von Weihnachtsgeschenken

Foto: Audi

Mobiles Morgen Audi in Las Vegas: auf dem Weg vom Auto zum „Smart-Car“ (can) Was haben Las Vegas und Ingolstadt gemeinsam? In beiden Städten dreht sich momentan alles um die Zukunft des Autos. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas werden die aktuellsten Trends rund um die mobile Fortbewegung präsentiert. Audi ist einer der großen Vorreiter - aber bei weitem nicht alleine. Audi hat sich zusammen mit

GM, Honda, Hyundai und Google zur Open Automotive Alliance verbündet. Auf die Smartphones könnten also bald die „SmartCars“ folgen. Die InfotainmentSysteme sollen in Zukunft auf Googles Betriebssystem Android basieren - extra zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Autofahrer. Läuft alles nach Plan, sollen die ersten Fahrzeuge mit integrier-

tem Android noch in diesem Jahr zu sehen sein. Ein eigenes Android-Tablet unter dem Namen Audi Smart Display hat Audi bereits vorgestellt. Besonders robust für den Einsatz im Auto soll es sogar bei Temperaturen zwischen minus 40 bis plus 80 Grad funktionsfähig sein. Vorbei sind die Zeiten, in denen das Auto der reinen Fort-

bewegung diente, und nur PS, Verbrauch und Design im Vordergrund standen. Die neue Welt ist digital und vernetzt. Und hier versucht die Automobilbranche aufzuschließen. Audi konzentrierte sich bei seiner Präsentation neben neuen Bedienelementen aber auch auf das fahrerlose Fahren und eine bessere Lichttechnologie.

„Ingolstädter Winterzauber“ Eislauf, Karussell und Budenzauber - große Pläne für die Innenstadt (hk) Eine positive Bilanz des Projektes „Winterzauber“ auf dem Paradeplatz zogen OB-Referent Christian Lösel, Stadtrat Klaus Mittermaier und IN-City-Chef Thomas Deiser (siehe auch Editorial Seite 2). Im kommenden Winter soll es noch eine Steigerung geben: Unter dem Begriff „Ingolstädter Winterzauber“ sollen mehrere Veranstaltungen zusammengefasst werden. Gestartet werden sollte nach den Überlegungen der „Macher“ Anfang November mit der traditionellen, von Klaus Mittermaier und Michael Klarner organisierten Charity Gala „Winterzauber“,

Erfolg beflügelt: Christian Lösel, Thomas Deiser und Klaus Mittermaier planen bereits den „Ingolstädter Winterzauber“ für Weihnachten.  Foto: Lerzer

Wenn ich in die Kita kom me, ist Ingolstadt schuldenfrei. ..

von der das Projekt auf dem Paradeplatz den Namen übernahm. Alle Angebote in der Innenstadt, die im Winter zur Weihnachtszeit laufen, könnten unter dem Sammelbegriff „Ingolstädter Winterzauber“ zusammengefasst werden: der bisherige Christkindlmarkt, genauso wie die Eislauffläche, die Winterlouge sowie weitere winterliche Attraktionen, die in Erwägung gezogen und mit den möglichen Partnern, insbesondere Geschäftsleuten, besprochen werden müssen. Einbezogen werden könnte der östliche Teil der Ludwigstraße; nicht nur Weihnachtsbeleuchtung in den Schaufenstern ist hier vorstellbar. Seite 7

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MEINUNG

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Blickpunkt KW 02/14

Bierdeckel mit Botschaft EDITORIAL

„Kein Bier für Nazis“ - eine Aktion, die Zeichen setzt

Paradebeispiel Von Hermann Käbisch „Der Paradeplatz ist tot“. So lautete die Einschätzung vieler Ingolstädter, nachdem mehrere Märkte und sonstige Veranstaltungen auf einem der schönsten Ingolstädter Plätze kläglich gescheitert waren. Doch es geht oft, was zunächst nicht für möglich gehalten wurde. Das bestätigen auch die „Happy Three“, also die „Glücklichen Drei“: Christian Lösel, Klaus Mittermaier und Thomas Deiser. Die strahlten diese Woche um die Wette, als sie nach Abschluss des „Winterzauber am Paradeplatz“ Bilanz zogen. Die Eislauffläche samt Erhards Skihütte und sonstiger „winterlicher Buden“ von Ronny Eckl war die winterliche Attraktion in der Innenstadt. Deiser, der das Projekt zunächst im Bezirksausschuss mit einer Kunst-

stoffeisfläche (aus Kostengründen) plante, denkt bereits über weitere Veranstaltungen im Sommer nach. Lösel war es, der Alarm schlug, als eine konkurrierende und damit innenstadtschädliche zweite Eislaufbahn auf der AudiPiazza drohte. Der CSU-Mann nahm mit dem Sozialdemokraten und Geschäftsführer des AudiBetriebsrates Klaus Mittermaier Kontakt auf und beiden gelang es, Audi ins Boot - genauer: auf den Paradeplatz - zu holen. Dem Automobilhersteller und der Stadt als Sponsoren und IN-City als Organisator und wirtschaftlichem Träger war es zu verdanken, dass Groß und Klein mit den Kufen über zwar teureres, aber echtes Eis gleiten konnten – ein Paradebeispiel für gute und überparteiliche Zusammenarbeit.

DER BÖSE BLOG Bierdeckel mit Botschaft: Die Untersetzer aus der FurchtBAR sind heiß begehrt.

Erster sein ist geil Von Melanie Arzenheimer Immer diese Rankings. Gibt´s auch eines für Deppen? So ein Ranking ist schon was Feines. Nicht nur, dass Ranking unheimlich cool und lässig klingt. Wenn man der Beste in so einem Ranking ist, dann darf man sich darüber freuen. Yipiejeah. Dabei sind diese Rankings oft kaum greifbar: Wirtschaftskraft, Innovationsfreude, Prosperität. Was? Man sollte diese Rankings konkretisieren, damit man sich darunter auch etwas vorstellen kann. Der Ort mit den meisten kostenlosen Parkplätzen wäre interessant. Oder der mit den niedrigsten Eintrittspreisen ins Museum. Oder den am besten eingeschenkten Getränken, den rücksichtsvollsten Radfahrern,

den schönsten öffentlichen Toiletten. Mich persönlich würde zum Beispiel auch noch interessieren, in welcher Stadt die meisten Deppen leben. Ganz konkret. Und nicht wieder auf die Durchschnittsdämlichkeit eingehen, um die gruselige Wahrheit zu verschleiern. Nicht jede Stadt würde hier gerne die Nummer eins sein, klar. Aber warum immer nur diese Jubel-Rankings? Gerade bei der Berücksichtigung unpopulärer Themen wie Unfreundlichkeit, Hässlichkeit, Überheblichkeit oder Alkoholgehalt ließen sich noch so einige erste Plätze ergattern. Ist doch egal, in welchem Ranking man ganz oben steht. Erster ist Erster. Und Erster sein ist schön.

(ma) Wer in der FurchtBAR in der Ingolstädter Altstadt einen Drink abstellt, der tut das auf einem ganz besonderen Bierdeckel. „Kein Bier für Nazis“ ist darauf geschrieben. Eine klare Botschaft, die vor zwei Jahren in der FurchtBAR zum ersten Mal „gesendet“ oder besser „aufgetischt“ wurde. Ein Konzert gegen Rechts (am 10.1. in der Buddha Eventlounge) ist nun sogar aus dieser Idee entstanden. FurchtBAR-Geschäftsführerin Petra Lauss über einen Bierdeckel mit erfreulichen Nebenwirkungen und ein „rechtes Problem“ in Ingolstadt:

Hardcore Fans aus der rechten Ecke angezogen haben. Dadurch sind uns sehr viele Gäste, die einfach nur einen lustigen Abend haben wollten, weg geblieben, weil sie nicht in „so einen Laden“ gehen wollten. Daher mussten wir dringend ein plakatives Zeichen setzen. Aber einfach jeden, der eine Glatze hat, nicht rein zu lassen war auch nicht der richtige Weg. Dann würden wir ja genauso Menschen wegen ihres Aussehens diskriminieren wie die! Ein Dilemma. Also haben wir uns dazu entschlossen, Bierdeckel drucken zu lassen, denen unmissverständlich zu entnehmen ist, dass wir keine Nazis mögen. Natürlich bekommt Wie kam es genau zur Idee mit jeder sein Bier, aber ob ihm das mit der Botschaft noch schmeckt, den Bierdeckeln? Zu der Idee kam es, weil wir ist dann seine Sache! Und siehe durch die Tatsache, dass wir in der da: Es gibt seitdem jede Menge FurchtBAR hauptsächlich Rock ausgelassene Partys und weder und Metal spielen, leider auch Schlägereien noch irgendwelche

Foto: Arzenheimer

Irre, die mit Nazi Parolen um sich werfen. Wer sich nicht benimmt, der fliegt! Wie waren die Reaktionen darauf? Als Reaktionen kamen von Kollegen Sprüche wie „Ihr traut´s Euch was!“ oder ähnliches und es gab ein paar beleidigte Nazis. Aber die restlichen Gäste waren total begeistert! Inzwischen ist der Frauenanteil um das Doppelte gestiegen und wir kommen mit dem Deckel nachbestellen nicht mehr hinterher, weil der Schwund so hoch ist. Experiment gelungen, oder?

Spendern, die auf der Rückseite der Bierdeckel zu sehen sind. Wie kam es nun dazu, auch noch ein Konzert gegen Rechts zu organisieren? Dass wir nun ein Konzert unter dem Motto veranstaltet haben ist nur eine logische Folge des ganzen „Deckel-Hypes“. Was liegt näher?

Welche weiteren „Nachwirkungen“ Ihrer Aktion würden Sie sich wünschen? Es wäre schön, wenn auch ein paar andere Wirte auf diese Art Farbe bekennen würden. Aber da ist die Angst, dass Gäste weg bleiben könnten, wohl zu groß. Wer unterstützt Sie bei diesem Daran kann man allerdings auch sehr gut erkennen, dass wir auch Projekt? Unterstützung bekommen hier im beschaulichen Ingolstadt wir vor allem von Lars Oeschey, ein rechtes Problem haben. Auch der das Layout des Bierdeckels wenn es nicht so offensichtlich ist gemacht hat und von den edlen wie anderswo.

FORUM DER PARTEIEN

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Spuren eines Phantoms Frankenstein in Ingolstadt

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Verpasste Chance

Fraktionsstärke erreichen

FDP Ingolstadt startet durch

Demokratische Vielfalt

Jetzt im Vorfeld der Wahl sind sich alle einig: Die Harderstraße soll aufgewertet werden, eine „Flaniermeile“ werden, Visionen werden skizziert, Ideenwettbewerbe ausgeschrieben. Mit der Neugestaltung der Fassade der Sparda-Bank bot sich jetzt die seltene Chance die einzige Bausünde in diesem ansonsten intakten Ensemble zu korrigieren. Wenn man nun, da die Gerüste an der Harderstraße abgebaut sind, anschaut, was dabei herausgekommen ist, kann man nur den Kopf schütteln. Anstelle einer heute als hässlich empfundenen Betonfassade, die aber immerhin Ausdruck von architektonischem Gestaltungswillen war, hat das Gebäude jetzt und in Zukunft eine 08/15-beliebige Gewerbegebiets-Anmutung und könnte gerade so gut in der Eriagstraße stehen. Wieso wurde das Projekt nicht im Gestaltungsbeirat besprochen? Wozu haben wir denn dann überhaupt ein solches Expertengremium, wenn man es bei wirklich sensiblen Bauprojekten nicht einmal anhört. Eine verpasste Chance, wieder einmal. Da helfen auch Top-Rankings bei Focus Money nichts. Ingolstadt ist mehr!  Michael Würflein

Im Ingolstädter Stadtrat verfügt die Linke mit Ulrike Hodek und Jürgen Siebicke über zwei Mandate. Beide haben in den letzten Jahren hervorragende Stadtratsarbeit unter schwierigsten Bedingungen geleistet und sich auch beim politischen Gegner Respekt auf Grund ihrer Kompetenz erworben. 2008 fehlte nicht viel und die Partei hätte ein drittes Mandat errungen, was für die Linke den Fraktionsstatus bedeutet hätte. Dies ist nun erklärtes Ziel bei den kommenden Kommunalwahlen in Ingolstadt. Dank den linken Stadträten wurde so manche Diskussion im Stadtrat geführt, die ohne sie nie stattgefunden hätte. Doch die eigentlichen Entscheidungen werden in den Ausschüssen getroffen, und dafür benötigt man den Fraktionsstatus. Für die anstehenden Wahlen ist es den Linken gelungen eine hervorragende quotierte Liste aufzustellen. Auf keiner anderen Liste sind beispielsweise so viele Einwanderer auf aussichtsreichen Plätzen. In Kürze werden wir Ihnen die verabschiedete Fassung unseres Kommunalwahlprogrammes 2014 vorstellen. Wir bedanken uns bei allen Bürgern, die uns mit vielen Ideen und politischen Inhalten bei der Erstellung dieses Programmes unterstützt haben.

„Ich bin kein Krawattentyp“, sagt der neue FDP Landeschef Albert Duin von sich selbst. Bekanntermaßen unkonventionell wird der Mann der klaren Worte auf dem Neujahrsempfang der FDP Ingolstadt seine Vision einer liberalen Politik aufzeigen, um gleich danach mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch zu kommen. Deshalb sind auch alle politisch interessierten Ingolstädter am 28. Januar um 19 Uhr in das Seehaus am Baggersee eingeladen, um frischen FDP-Wind in die Segel zu bekommen. Welchen konkreten Kurs wird die FDP mit ihrer Mannschaft für Ingolstadt einschlagen? Wofür steht das Motto „Gib mir 5“ und warum heißt es gerade 2014 „Volle Fahrt voraus?“ - auf all diese Fragen gibt es am 28. Januar prickelnde Antworten. Mit einem sehr guten Gefühl übergibt die sich verabschiedende Stadträtin Christel Ernst das Ingolstädter FDP-Ruder zukünftig an eine hochmotivierte Mannschaft, allen voran an den OB-Kandidaten Karl Ettinger. Für die FDP Ingolstadt heißt es: „Gib mir 5 – herzlich Willkommen zu einem „krawattenlosen“ Abend, der ganz unter dem Motto steht: wer zuletzt lacht, lacht am besten ...

385 Unterschriften hört sich nach nicht so viel an, wenn man es mit der Zahl von 127.000 Einwohnern in Ingolstadt vergleicht. Aber im Verhältnis zu den Stimmen, die wir bei der Landtagswahl bekommen haben, ist das gleichzusetzen mit einem Viertel aller Ingolstädter Piratenwähler, die mobil gemacht werden müssen. Deshalb bitten wir alle wahlberechtigten Bürger der Stadt Ingolstadt, uns durch ihre Unterschrift die Teilnahme an der Wahl zu ermöglichen und so die demokratische Parteienvielfalt zu stärken. Die Unterschrift muss direkt im Rathaus getätigt werden. Die Frist für die nötigen Unterschriften läuft seit Ende letzten Jahres und endet am 3. Februar 2014. Die Unterstützerunterschriften sind nur gültig, wenn die Unterschrift handschriftlich und persönlich geleistet wurde. Jeder Wahlberechtigte darf mit seiner Unterschrift nur eine Liste unterstützen. Die Öffnungszeiten des Rathauses finden sich auf der Webseite der Stadt bzw. auch auf unserer Webseite (www.inpiraten.de). Dort findet sich auch unser Kommunalwahlprogramm und unsere Kandidaten.  Florian Golchert


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THEMA DER WOCHE

Blickpunkt KW 02/14

„Ich bin dankbar für dieses zweite Leben“ Christian Höbuschs schwerer Skiunfall 2011 erinnert in erschreckende Weise an Schumis Sturz Heute wieder wohlauf: Christian Höbusch stürzte 2011 beim Skifahren schwer. Er erlitt ein Schädelhirntrauma und Blutungen im vorderen Gehirn und am Hirnstamm, doch er überlebte und kämpfte sich zurück ins Leben. Von Patrick Roelen Als er von Michael Schumachers Horror-Crash hörte, musste der Ingolstädter Rechtsanwalt Christian Höbusch sofort an den 31. Januar 2011 denken. Der Tag, der sein Leben veränderte. Ähnlich wie der RekordWeltmeister der Formel 1 stürzte Höbusch beim Skifahren schwer und erlitt Blutungen im hinteren Hirnstamm und ein Schädelhirntrauma. Doch der zweifache Familienvater hatte großes Glück. Christian Höbusch und sein Bruder haben sich schon lange nicht mehr gesehen. Denn Höbuschs Bruder lebt in Amerika. Doch Ende Januar 2011 klappt es endlich einmal wieder. Die beiden Brüder wollen vier Tage lang in Brixen (A) Skifahren. Alles läuft perfekt. Die Brüder stehen früh auf, um den ersten Skitag gleich voll auskosten zu können. Die Pistenverhältnisse am Wilden Kaiser sind an dem letzten Januar-Tag ideal, die Sonne scheint wie an einem schönen Frühlingstag. Die Höbusch-Brüder sind beide gute Skifahrer, tragen aber aus Sicherheitsgründen einen Helm. Der ausgiebige Skitag neigt sich bereits

dem Ende zu, als es passiert. Christian Höbusch verliert die Kontrolle über seine Skier. Er stürzt und knallt mit dem Kopf sofort auf die knallharte Piste. Höbusch verliert das Bewusstsein, kann sich nicht mit den Händen schützen. Er schlittert über die eisglatte Piste in einen tiefen Graben. Sein Glück: Dort sind keine spitzen Steine, sondern nur stumpfe Baumstämme. Sein Bruder, der hinter ihm gefahren ist, findet Höbusch mit schweren Verletzungen in dem Graben. Höbusch liegt im Schnee – regungslos. Der Kopf des heute 45-Jährigen ist von Schnee bedeckt. Er ist zunächst nicht ansprechbar. Sein Bruder alarmiert sofort den Notdienst. Der Rettungsdienst schickt einen Hubschrauber, der Höbusch aus dem Graben bergen soll. Beim Eintreffen des Rettungshubschraubers ist er zwar wieder bei Bewusstsein, doch der Rechtsanwalt ist orientierungslos und steht unter Schock. Angekommen im Schockraum des Krankenhauses in Kufstein wird Höbusch mit Beruhigungsmitteln behandelt. Die Ärzte diagnostizieren ein Schädelhirntrauma zweiten Grades. Einen Tag lang liegt er auf der Intensivstation in Kufstein, dann wird Höbusch per

Kommunalwahl 2014 Pressemitteilung der Bürgergemeinschaft Die Bürgergemeinschaft Ingolstadt legte eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Wahlleiter der Stadt Ingolstadt ein. Der Wahlleiter der Stadt Ingolstadt verstöße gegen seine Amtspflichten, da er die Eintragungsmöglichkeiten eintragungswilligen Bürgern der Stadt Ingolstadt nicht im bekanntgemachten Umfang zur Verfügung stellt. Hierüber beschwert sich die Bürgergemeinschaft Ingolstadt: Begründung: Die Bürgergemeinschaft wurde von eintragungswilligen Bürgern darauf aufmerksam gemacht, dass es bei der Eintragung in diese Unterstützungslisten zu unzumutbaren Verzögerungen und Erschwerungen kommt. Daraufhin hat sich die Bürgergemeinschaft selbst ein Bild vor Ort gemacht und haben einige Abweichungen zur amtlichen Bekanntmachung nach § 34 Abs. 4 GLKrWO vom 18.12.2013 vorgefunden. Hier nur wenige Beispiele: 1. Der Eintragungsraum ist

nicht während der gesamten Eintragungszeit der Bürgerservice im Eingangsbereich des Neuen Rathauses in Ingolstadt, sondern teilweise das dahinter liegende Bürgeramt. 2. Laut Auskunft einer Mitarbeiterin der Stadtverwaltung im Bürgerservice werden die Unterstützungslisten „jeden Nachmittag“ in das Bürgeramt gelegt und es ist eine Unterzeichnung nur dort möglich. 3. Das Bürgeramt ist nicht barrierefrei erreichbar. 4. Das Bürgeramt ist nur nach dem Ziehen einer sogenannten Wartenummer erreichbar. Wir behalten uns daher bei Nichterreichen der erforderlichen Anzahl von Unterstützungsunterschriften für unsere Wahlvorschläge zur Wahl des Stadtrats und der Wahl des Oberbürgermeisters der Stadt Ingolstadt am 16.03.2014 eine Wahlanfechtung ausdrücklich vor.

Anästhesie-Mobil in die Unfall-Klinik nach Murnau verlegt. Die Ärzte der Klinik sind spezialisiert auf schwere Unfälle. Sie stellen neben einer Risswunde am linken Augenlid und dem Schädelhirntrauma auch Blutungen im vorderen Gehirn und am Hirnstamm fest. Doch schnell steht fest: Die Blutungen breiten sich nicht weiter aus, weshalb keine Lebensgefahr besteht.

„Wenn ich keinen Helm getragen hätte, wäre ich wohl tot.“ Christian Höbusch

Höbusch wird in der Krankenakte von den Ärzten aber als desorientiert und bettflüchtig beschrieben. Tagsüber sei er „gut führbar“, doch nachts bestehe „WeglaufTendenz“, erklären die Ärzte. Zudem bereiten die Verletzungen am Auge den Spezialisten Sorgen. Die zuständige Ärztin kann zunächst nicht einschätzen, ob Höbusch jemals wieder auf dem linken Auge sehen wird. Erst zehn Tage nach dem schweren Unfall wird Höbusch als „kooperativ“ eingestuft.

Es geht bergauf. Sein Gesundheitszustand verbessert sich immer weiter und auch die Augenärztin gibt grünes Licht - sein Auge ist gerettet. Das alles weiß Christian Höbusch nur aus Erzählungen, aus den Berichten der Ärzte und aus der Recherche der österreichischen Polizei. Denn bis hierhin hat Höbusch keinerlei Erinnerungen. Erst am 15. Februar, als er mit dem Taxi von der Unfallklinik Murnau nach Kipfenberg in die neurologische Fachklinik gefahren wird, setzt sein Gedächtnis wieder ein. Höbusch hat keine Erinnerungen an den Unfall, an seine Rettung oder an die Zeit in Murnau. Sogar einige Stunden vor dem Sturz sind wie aus seinem Gedächtnis gelöscht. „Das letzte, an das ich mich erinnern kann, ist die Fahrt mit der Gondel nach oben“, erzählt Höbusch heute. Der Ingolstädter spricht von einer zweiwöchigen „völligen Amnesie“, unter der er seit dem schlimmen Unfall gelitten hatte. Weshalb er gestürzt ist, weiß Höbusch dank der Polizei Söll, die in dem Fall ermittelte, um ein Fremdverschulden ausschließen zu können. Höbusch weiß: „Wenn ich keinen Helm getragen hätte, wäre ich wohl tot.“ Doch dank des Helms tastete sich der Grünen-Politiker wieder an

und t d a t S e r e s n u r Fü für eine ehrliche g! n u ig il e t e b r e g r ü B Christian Lange OB-Kandidat der Bürgergemeinschaft

SCHENKEN SIE UNS IHRE UNTERSCHRIFT

sein altes Leben heran. Sein größtes Problem war es, sich zu konzentrieren. Doch im Laufe der Zeit fand Höbusch zu alter Stärke zurück. Am 1. Mai des gleichen Jahres begann Höbusch wieder zu arbeiten - zuerst eine, Stunde, dann zwei und im August schließlich wieder Vollzeit.

„Alpin-Ski fahre ich sicher nie wieder.“ Christian Höbusch

„Ich danke dem da oben“, sagt Höbusch und deutet dabei mit beiden Zeigefingern in Richtung Himmel. Gemeint ist Gott, dem er sich nun viel verbundener fühlt. „Ich bin gläubiger geworden“, stellt Höbusch fest. Darüber hinaus lebt der Jurist seit seinem „Schicksalstag“ mehr im Augenblick, versucht nicht mehr so viel zu planen, denn er weiß: „Es kann so machen (schnipst dabei mit den Fingern seiner rechten Hand), und es ist vorbei!“ Die Geste soll den Tod bedeuten, dem er nur so knapp entronnen ist. Die Beziehung zu seinen Kindern und vielen anderen Menschen habe sich seit dem

Foto: P. Roelen

Unfall noch einmal deutlich intensiviert und verbessert, versichert Höbusch. Die Erfahrungen haben ihn nicht nur emotionaler und verständnisvoller, sondern auch achtsamer werden lassen. Seit diesem 31. Januar stand Höbusch nicht mehr auf Skiern, und möchte das auch nicht mehr. „Alpin-Ski fahre ich sicher nie wieder“, stellt er klar. Eines Tages einmal, Langlauf zu fahren, kann sich Höbusch aber vorstellen. Da sei die Verletzungsgefahr auch nicht so hoch. Denn nie wieder möchte er mit seinem wertvollen Leben spielen. „Ich bin dankbar und demütig für dieses zweite Leben“, bringt Höbusch all das in einem Satz auf den Punkt, das ihn seit dem Unfall von Michael Schumacher wieder eingeholt hat. Dem ehemaligen Rennfahrer wünscht Höbusch, dass er sich – genauso wie er – wieder voll erholen kann. Denn heute geht es Höbusch gut wie nie. Was für ein Glück er hatte und, daran erinnert ihn ein Andenken, das neben seinem Bett hängt. Direkt neben seinem Bett steht ein Stuhl, an dessen Lehne ein Helm befestigt ist. Ein Helm, der ein Symbol für seine zweite Chance im Leben sein soll. Es ist der Ski-Helm, der Höbuschs Leben gerettet hat.

Gesprächsführung und Sprechwirksamkeit Referent:

Thomas Thöne

Sozialsekretär, Konfliktberater

am Samstag, den 25.01.2014 von 9:00 - 17:00 Uhr

Anmeldungen unter: 0841/910985, Unkostenbeitrag: 20 € incl. Mittagessen Weitere Infos unter: www.kda-ingolstadt.de

Tagesseminar

Für die Kommunalwahl 2O14 benötigen wir Unterstützungsunterschriften Unterstützungslisten liegen aus beim Bürgerservice im Rathaus (Erdgeschoß des Neuen Rathauses, Rathausplatz 4)

Eintragung möglich bis 3. Februar 2O14, 12:OO Uhr

365 TageN im Jahr Mehr AN Nachrichten und Meinungen FÜR Ingolstadt Meinung www.stattzeitung.in Für Die Euro pro Jahr Stadt

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Stadt & Region

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Blickpunkt KW 02/14

Wortwörtlich OB Lehmann über die Wirtschaftswoche Herr Oberbürgermeister, Sie sind Ende Januar in Berlin und sprechen über eine erfolgreiche Kommune. Was werden Sie denn den Teilnehmern des Kongresses erzählen? Ja, ich bin das erste Mal eingeladen. Die Wirtschaftswoche veranstaltet jährlich einen Kongress in Berlin, „Neustart Kommune“, wo erfolgreiche Kommunen Sachverhalte darlegen, die in ihrer Stadt besonders gelungen sind. Aufgrund des guten Rankings haben wir ja sowohl beim Niveau der Städte, als auch in der Dynamik der Städte, also der Veränderung, deutschlandweit Platz 2 belegt, hat mich jetzt die Wirtschaftswoche eingeladen, auf diesem Kongress zu sprechen. Ich werde über die Entwicklung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes in Ingolstadt reden, weil das wirklich eine Erfolgsgeschichte ist. Werden sie exemplarisch bestimmte Projekte erwähnen?

Mir geht es insbesondere darum darzulegen, wie die Situation sich auf den Arbeitsmärkten auswirkt. Wirtschaft ist ja kein Selbstzweck, es geht darum, über eine erfolgreiche Wirtschaft den einzelnen Menschen Lebensperspektiven zu eröffnen, indem sie eben Arbeit haben. Arbeit ist für mich ein ganz wesentliches Element des Lebens. Arbeit ist Existenzsicherung, ist aber auch Anerkennung, Kollegialität, Bestätigung, und deshalb ist mir dieses Thema in Ingolstadt so wichtig. Und wir sind ja die Großstadt in Deutschland mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit. Dafür gibt es viele Gründe, ich denke auch, das besondere Engagement der Stadt Ingolstadt, Stichwörter sind INArbeit oder das kommunale Jobcenter. Wir sind ja eine der wenigen Städte in Deutschland, die die Langzeitarbeitslosen selbst betreut und nicht durch die Bundesagentur für Arbeit betreuen lässt und insofern denke ich, wir haben an diesem Erfolg auch einen gewissen Anteil.

je 14,80 €

Neuer Bestwert: Audi hat im Jahr 2013 weltweit rund 1 575 500 Autos verkauft, ein Plus von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Foto: Audi

Weiter auf Rekordkurs Chinesen, Amis und Briten lieben die Autos aus Ingolstadt (bp) Neuer Bestwert für die Audi AG: 2013 hat das Unternehmen weltweit rund 1.575.500 Automobile verkauft, ein Plus von 8,3 Prozent gegenüber 2012. Damit legte der Absatz des Premiumherstellers das vierte Jahr in Folge um mehr als 100.000 Einheiten zu. Wichtige Wachstums-motoren waren im ver-

gangenen Jahr die drei größten Exportmärkte für Audi, die alle zweistellige Zuwächse verzeichneten: China plus 21,2 Prozent, USA plus 13,5 Prozent und Großbritannien mit plus 14,9 Prozent. In Europa und China führten die Vier Ringe 2013 das Premiumsegment erneut als verkaufsstärkste Marke an.

Zum Jahresabschluss stiegen im Dezember die weltweiten Auslieferungen für Audi um 18,4 Prozent auf rund 130.700 Autos und lagen dabei in allen Weltregionen über dem Niveau des Vorjahresmonats. „Wir haben für Audi im vergangenen Jahr eine wichtige Wegmarke gesetzt: Unser stra-

tegisches Etappenziel von 1,5 Millionen Auslieferungen haben wir zwei Jahre früher als geplant erreicht und sogar komfortabel übertroffen“, sagt Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der Audi AG: „Damit sind allein in den vergangenen vier Jahren mehr als 600.000 neue Kunden zu Audi gekommen.“

Bleibt der Pavillon?

Vom Bus zur Bahn

Mögliche Umgestaltung der Gastronomie

Deutsche Bahn und INVG

Band I, ISBN: 9783981296464 Band II, ISBN: 9783981296495

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Dorfgeschichten Gerolfing

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Winterzeit ist Lesezeit!

10 € Der Reinerlös kommt dem UNICEF-Projekt Legmoin zugute.

Erhältlich im Buchhandel oder im espresso Verlag.

ISBN: 9783981505177

an kommen Auf dem Weg zur Arbeit erst nochmal entspannt ausschlafen? Unser Jobticket machts möglich.

an ommen

Foto: Patrick Roelen

(ml) Denkmal oder störendes Bauwerk? Der Pavillon im Ingolstädter Freibad sorgte bereits im letzten Jahr für Diskussionen. In diesem Jahr möchte man nun eine Lösung für den Pavillon finden. Nun soll die Gastronomie mit dem markanten fünfeckigen Pavillon auf den Festungsmauern modernisiert werden. Der Pavillon soll

künftig nur noch als Freifläche zum Sitzen genutzt werden. Dazu werden die Glasflächen entfernt, aber die Untergliederung der Flächen durch Streben erhalten. „Ich denke, das ist ein guter Kompromiss“, erläuterte Stadtbaurätin Renate Presslein-Lehle. Darüber wird der Beirat der Stadtwerke am 11. Februar 2014 beraten.

Foto: Archiv

(bp) Wer künftig mit dem Zug nach Ingolstadt reist und anschließend mit dem Bus im Ingolstädter Stadtgebiet unterwegs sein möchte, kann das Busticket nun an den Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn in der Region Ingolstadt kaufen. In einer weiteren Ausbaustufe soll das Angebot auf Ziele im gesamten Verbundgebiet der

Ingolstädter Verkehrsgesellschaft ausgedehnt werden. An den Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn werden auch Haltestellen des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds MVV angeboten. Die Initiative gilt zunächst nur im Stadtgebiet Ingolstadt. Die INVG plant aber den Ausbau des Angebots auf ihr gesamtes Verbundgebiet.

Neue Gesichter

Ökostrom und Eisenbahn

Junge Union traf sich zu Neuwahlen

Grüne stellen Wahlprogramm vor

Foto: oh

(bp) Die Junge Union Süd-West traf sich zu außerordentlichen Neuwahlen im Feuerwehrhaus Hundszell. Gewählt wurden unter der Wahlleitung von JU-Vorsitzendem Markus Meyer (1.v.l.) der neue Ortsvorsitzende sowie seine Stellvertreter, ein Schatzmeister, ein Schriftführer und die Beisitzer, Kassenprüfer,

Delegierte und Ersatzdelegierte. Vorsitzender wurde Karl Grabendorfer (3.v.r.), seine Stellvertreter sind Michael Schmidl (2. Reihe 3.v.l.) und Alexander Sinzinger (2. Reihe 4.v.l.) zum Schatzmeister wurde Fabian Schmidl (2. Reihe 1.v.l) gewählt. Schrift und Geschäftsführer wurde Oliver Hammerl (nicht am Bild).

Foto: Federsel

(sf) Hundert Prozent erneuerbare Energie bis 2030 in Ingolstadt, ein besserer Ausbau des ÖPNV und mehr Transparenz: Das sind nur einige wenige Punkte, die die Ingolstädter Grünen in ihrem Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2014 fordern. Mit zwei neuen Referaten- einem

für Energie, Umwelt und Verkehr und einen weiteren für Bildung und Kultur- möchten sie den Herausforderungen der kommenden Jahre begegnen. OB-Kandidatin Barbara Leiniger hofft auf mindestens fünf Sitze im Stadtrat und somit einen Zugewinn von zwei weiteren Mandaten.


Stadt Ingolstadt

Blickpunkt KW 02/14

Anzeigen

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Was bringt das neue Jahr? Der Stadt Ingolstadt stehen mehrere Großprojekte bevor (sf) Das Jahr 2014 hat gerade erst begonnen und für die Stadt Ingolstadt stehen bereits jetzt zahlreiche neue Projekte an. Der Haushalt 2014, übrigens der achte in Folge ohne Neuverschuldung, wurde bereits im Dezember verabschiedet und beinhaltet erhebliche Investitionen in den Bereichen Bildung, Verkehr und Kultur. Nach einem gelungenen Jahr 2013 möchte die Stadt den Erfolgskurs auch im neuen Jahr beibehalten und sowohl in die Zukunft investieren als auch bestehende Schulden abbauen.

Entspannt sich der Wohnungsmarkt?

„Ich glaube, dass 2014 die Erfolgsgeschichte unserer Stadt fortgeschrieben wird, denn wir können hohe Investitionen tätigen, während wir gleichzeitig unsere letzten Schulden abbauen. Das geht nur, wenn man über viele Jahre erfolgreich und verantwortungsvoll wirtschaftet“, erklärt Oberbürgermeister Alfred Lehmann. Dass Ingolstadt im Vergleich mit anderen Städten einen Spitzenplatz im Bereich Lebensqualität und Wirtschaftskraft einnehme, habe nichts mit Investitionen für die Zukunft: Oberbürgermeister Alfred Lehmann bei der Einweihung der Kita Rappelkiste. Auch 2014 wird wieder viel in die Kinderbetreuung und Glück, sondern mit harter Arbeit in die Modernisierung der Schulen investiert.  Foto: Stadt Ingolstadt / Bernd Betz zu tun, so Lehmann weiter. beginnt 2014 im Stadttheater Erziehung nicht nur temporäre „Ich finde es durchaus beein- stadt“, sagt Lehmann. So konnte und im Klinikum die Generalsa- Förderungen, sondern Investi- druckend, dass wir innerhalb bereits 2013 allen Familien, die Großprojekte im Überblick nierung. Allein hierfür werden tionen in die Zukunft sind, soll der vergangenen zehn Jahre 229 dies wünschten, ein BetreuungsNeben vielen kleineren In- mehrere hundert Millionen Euro auch heuer hier nicht gespart Millionen Euro allein in Schulen platz für ihre unter dreijährigen vestitionen und Projekten, bei- ausgegeben. Auch die Projekte werden. Bereits in den vergan- und deren Ausstattungen inve- Kinder angeboten werden. Auch spielsweise im Straßenbau, ste- auf dem Gießereigelände wer- genen Jahren ist sehr viel in die- stiert haben. Auch der Ausbau für die Kindergartenkinder ist hen der Donaustadt auch einige den weiter vorangetrieben. Und sem Bereich getan worden, wie der Kinderbetreuung hat einen gesorgt: Seit mehreren Jahren „Mammutaufgaben“ bevor: So da Investitionen in Bildung und der Oberbürgermeister erklärt: sehr hohen Stellenwert in Ingol- gibt es für jedes Kind einen Platz.

Eine allmähliche Entspannung erwartet der Oberbürgermeister auf dem Wohnungsmarkt: „Ich gehe davon aus, dass sich die Situation in Ingolstadt in Zukunft entspannen wird und die Mieten nicht weiter steigen werden, weil wir seit zwei Jahren deutlich mehr Baugenehmigungen erteilen als Neubürger zuziehen. Spätestens ab Mitte 2014 wird sich die Situation normalisieren“, erklärt er. Gerade für einkommensschwächere Bürger werde viel getan: Bereits jetzt habe Ingolstadt mehr Sozialwohnungen als jede andere bayerische Großstadt und biete durch die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft rund 6600 Wohnungen an, bei denen die durchschnittliche Miete nur 4,50 Euro pro Quadratmeter betrage, sagt Lehmann. „Die GWG wird bis 2017 weitere 600 Wohnungen bauen“, erläutert er. Die Altstadt weiter stärken Zu guter Letzt noch ein in den vergangen Monaten oft diskutiertes Thema: die Belebung und Aufwertung der Altstadt. Um die vielen Ideen und Entwürfe zu sammeln und gemeinsam zu erörtern, wurde ein „Masterplan“ für die Altstadt erstellt. Viele Projekte, wie etwa neue Sitzbänke, der Strand an der Donaubühne oder ein Wasserspiel auf dem Paradeplatz, wurden umgesetzt. Doch auch 2014 soll sich wieder einiges tun, wie der Oberbürgermeister erklärt.

Warum kompliziert?

Fit für SEPA?

Comingolstadt bietet Lösung für schnelle Datenübertragung

Sparkasse hilft beim Umstellen auf neuen Zahlungsverkehr

Alles aus einer Hand: Comingolstadt bietet Telefonie, Internet und Fernsehen per Glasfaserübertragung. (bp/sf) Glasfaser gehört die Zukunft! Und damit auch Ihre Immobilie nicht den Anschluss an morgen verpasst, sollten Sie schon heute über einen modernen Glasfaseranschluss nachdenken. Die Anbindung an das Hochgeschwindigkeitsnetz ist denkbar unkompliziert, denn die comingolstadt installiert im gesamten Stadtgebiet die nötige Technik, damit Sie Fernsehen, Internet und Telefon in noch nie dagewesener Qualität genießen können.

dig. Denn das alte Kupfernetz, das viele Haushalte momentan noch nutzen, stößt bereits heute an seine Grenzen und wird bald mit den steigenden Ansprüchen der Nutzer überfordert sein. Ein Glasfaseranschluss jedoch hat enormes Potential, da die Daten optisch, also per Lichtsignal, übertragen werden. Dies ist wesentlich schneller als die herkömmliche Übertragung und garantiert dem Nutzer, dass er auch in Jahrzehnten noch auf dem neuesten Stand ist.

Warum brauche ich einen Glasfaseranschluss?

Alles aus einer Hand wenn gewünscht

Spielfilme aus dem Internet herunterladen oder Fotosammlungen mit Freunden teilen: Eine Studie des Branchenverbandes VATM zeigt, dass das Datenvolumen in Deutschland sich innerhalb von nur fünf Jahren mehr als vervierfacht hat - Tendenz weiter stark steigend. Und so steigt auch die Nachfrage nach Hochgeschwindigkeitsinternet und Fernsehen in HD-Qualität stän-

Als städtisches Tochterunternehmen stellt die comingolstadt nicht nur die Infrastruktur zur Verfügung, sondern bietet nach der Bereitstellung eine Fülle von Produkten an. So hat der Bewohner einer an das Glasfasernetz angeschlossenen Immobilie die Möglichkeit, modernste Dienste wie Internet, Telefon und HD-TV über die comingolstadt zu beziehen, wenn er dies möchte. Ein

Foto: fotolia

Blick auf die Homepage www. comingolstadt.de lohnt sich daher auf jeden Fall, denn sämtliche Tarife, egal ob Basis- oder Komforttarif, gibt es zum Festpreis - ohne Mindestvertragslaufzeit und Mehrkosten für den Kunden. Attraktive Angebote für Hausverwaltungen Aber nicht nur Eigenheimbesitzer profitieren von einem Glasfaseranschluss des Ingolstädter Telekommunikationsdienstleisters, auch für Hausverwaltungen ist die spezielle Fernsehübertragung per Signal eine echte Alternative zum Kabelanschluss oder zu Sat-Anlagen. Denn ist der Anschluss einmal installiert, kann jeder Mieter auch das umfangreiche Produktangebot der comingolstadt nutzen. Eine Bandbreite von bis zu hundert Megabits pro Sekunde ermöglicht den Zugang zu anspruchsvollen Anwendungen, die man durch die herkömmliche Datenübertragung so hätte nicht genießen können.

Sichere Lösung: Der einheitliche Zahlungsverkehr hat viele Vorteile. (bp) Europa wächst zusammen – auch, was den europäischen Zahlungsverkehr angeht. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg sind einheitliche Kontonummern. Diese gelten ab dem 1. Februar 2014. Es bleiben also nur noch wenige Wochen bis zur Umstellung auf die neuen Regeln. Wer keine böse Überraschung erleben will, sollte noch einmal überprüfen, ob er auch überall seine neuen Kontodaten angegeben hat. Sicher und schnell Umständlich, unsicher, ungünstig – das ist ab Anfang Februar 2014 Geschichte. Zumindest bei den Überweisungen ins europäische Ausland. Ab diesem Zeitpunkt gilt der einheitliche EuroZahlungsverkehrsraum SEPA (Single Euro Payments Area). Die SEPA-Überweisungen sind dann der einzige Weg, Geld vom Konto zu überweisen. Zeichen dafür sind die internationale Kontonummer IBAN und die internationale Bankkennung BIC: Sie ersetzen

Foto: fotolia

die alte Kontonummer und Bank- schäftspapiere mit eigener IBAN leitzahl. Überweisungen kom- und der BIC ergänzen. men dann nicht nur schneller an, Lohnende Umstellung Verbraucher sind zudem besser vor unberechtigten Belastungen Die Buchhaltung muss gleichzeigeschützt. tig IBAN und BIC der Kunden und Geschäftspartner erfassen. Werden „Schonfrist“ für Privatkunden Rechnungen per Lastschrift eingeDie bisherigen Kontonummern zogen, müssen schriftliche SEPAund Bankleitzahlen können von Lastschriftmandate statt der bishePrivatkunden jedoch noch bis 2016 rigen Einzugsermächtigungen von benutzt werden. Die kontoführen- den Kunden eingeholt werden. de Bank oder Sparkasse rechnet in Die Umstellung lohnt sich: Die einIBAN und BIC um. Anders ist das heitlichen Rahmenbedingungen bei Unternehmen. Für sie gibt es erleichtern die europaweiten Gekeine zeitliche Schonfrist. Wie schäfte und die eintägige Ausfühstark Unternehmen von der SEPA- rungsfrist erlaubt eine taggenaue Umstellung betroffen sind, hängt Liquiditätsplanung. Übrigens: Ab von Struktur und Größe ab. Kleine der Umstellung können UnterHandwerker müssen nur die eige- nehmen das SEPA-Zahlverfahren ne IBAN und BIC auf ihren Rech- sofort nutzen. Die Sparkassen unnungen hinzufügen und die neu- terstützen ihre Kunden durch umen Kontodaten ihrer Angestellten fangreichen Service, damit sie ihre erfassen. Größere Firmen müssen Zahlungen so bequem wie bisher ihre Zahlungsverkehrs-Software ausführen können. Durch persöndagegen frühzeitig erneuern, liche Beratung, Veranstaltungen sodass alle Überweisungen und und Angeboten zu ZahlungsverLastschriften vor dem 1. Februar kehrs-Software sind die Sparkassen 2014 auf die SEPA-Zahlverfahren der Partner für alle Fragen rund um umgestellt sind, und alle Ge- SEPA.


Stadt & Region

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What‘s up in the City

Der doppelte Alois und der TT Roadster

Babsi von Tiefenlohe betreibt als ewige Enddreißigerin im Donaumoos eine gut gehende und mindestens ebenso halbseidene Schönheitsfarm mit abgeschlossenem VIP-Bereich und gut gehüteten Geheimnissen. In ihren drei gescheiterten Ehen hat sie gelernt, worauf es ankommt, und zu kleinen Inkonsequenzen lässt sie sich allenfalls von Clemens Maria Wurzer hinreißen, einem undurchsichtigen Fotografen zweifelhaften Rufs, der mit sich nicht ins Reine kommen mag, aber für ausgezeichnete und brisante Bilder im richtigen Moment zeichnet. Ihre seltsame Freundschaft gleicht dem regen Kontakt über what‘ s app: innig, flüchtig und rasant…

Clemens Maria: Aufstand bei Facebook!

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Hei-ju-hu und helau! Prinzenpaare der Region stellen sich vor (sf) Bis zuletzt haben sie noch fleißig geprobt, am Showprogramm gefeilt, an die Kostüme wurde letzte Hand angelegt und die Zeitpläne optimiert. Zahlreiche Faschingsgesellschaften in der Region starten an diesem Wochenende in die närrische Ballsaison. Wir stellen Ihnen in dieser Ausgabe von BLICKPUNKT einige Prinzenpaare vor und haben den Regenten ein paar Fragen

zu ihrem „närrischen Dasein“ gestellt: 1. Wie lange sind Sie schon bei der Faschingsgesellschaft dabei? 2. Als was haben Sie sich am liebsten als Kind verkleidet? 3. Sind Sie auch privat ein Paar oder befreundet? 4. Wie alt sind Sie? 5. Welchen Beruf üben Sie aus? 6. Welche Hobbys haben Sie?

Babsi: Was ist passiert? C.M.: Alois Finkenzeller hat sich geoutet! B: Ingolstädter Hitzlsperger? C.M.: Quatsch. Der Altstadtindianer und Parkplatzjäger fährt nicht nur Fahrrad, sondern ist im Besitz eines Audi TT Roadster. Hat er jedenfalls bei Facebook gepostet. B: Ich dachte, er hat dich gesperrt und du kannst nicht mehr lesen, was er schreibt. C.M.: Ich führe nicht nur analog mehrere Leben. B: Bist du dann auch der Alois Pfaffenzeller, der mit der Faust im Gesicht, der Finkenzeller dauernd ärgert?

C.M.: Das ist mir die Arbeit nicht wert. Aber Finkenzeller sucht die Person, die dahinter steckt... er und seine Groupies hatten schon die espresso-Chefredakteurin Melanie Arzenheimer in Verdacht. Die ist es aber auch nicht. B: Muss mal meinen christlich-sozialen Saunagängerinnen auf den Zahn fühlen. C.M.: Werde mich jetzt mal auf die Lauer legen, ob ich den richtigen Alois erwische, wie er mit seinem TT in der Theresienstraße parkt. Für so ein Foto würde mir IN-CityChef Deiser, der Kämpfer für den ruhenden Verkehr, bestimmt einen vierstelligen Betrag rüberschieben.

Das Prinzenpaar der Narrwalla Ingolstadt Prinzessin Claudia III. (Schade)

Prinz Manuel I. (Pfaller):

1. Seit Oktober 2013 2. Cowgirl 3. Gut befreundet 4. 26 Jahre alt 5. Ich arbeite bei Audi 6. Fasching und Fußball

1. Seit Oktober 2013 2. Pirat 3. Gut befreundet 4. 21 Jahre alt 5. Arbeite bei Audi 6. Fußball, Feuerwehr, Fasching

Gerolfings Regenten Prinzessin Susanne I. (Meyer)

Prinz Ralf II. (Kruse)

1. Zum siebten Mal dabei, erste Faschingssaison 2007 2. Indianerin 3. Seit einigen Jahren befreundet 4. 23 Jahre 5. Studentin für Englisch und Wirtschaftswissenschaften 6. Tanzen, Sport, Fasching

1. Zum zweiten Mal dabei 2. Fußballer 3. Befreundet 4. 23 Jahre 5. Selbstständig 6. Fußball, etwas mit Freunden unternehmen, Fasching

B: Für ein Foto von Fritz Peters junior, dem Sohn von Veronika Peters, vor dem CSU-Logo könntest du auch gutes Geld bekommen. C.M.: Dass der Sohn von der SPD-Kandidatin stellvertretender Ortsverbandsvorsitzender bei der CSU in Oberhaunstadt und Kreisvorstandsmitglied ist, das ist doch kein Geheimnis. B: Aber dass ihr Sohn Franz laut eigener Aussage mit seiner Unterschrift die Zulassung der Bürgergemeinschaft untersützt. Die haben bekanntlich einen eigenen OB-Kandidaten. C.M.: Dafür verspricht die SPD-Kandidatin und Mutter Unterstützung für die Zulassung der Piraten... B: Die Piraten haben wohl auch bei der Einrichtung von Peters Wahlkampfzentrale - im eigenen Haus, nicht bei der SPD - mitgeholfen. Es lebe das „Ratschhaus“.

Köschings Tollitäten Winni Werthner für Robert Bechstädt Ich gebe drei meiner 50 Stimmen bei der Stadtratswahl am 16. März 2014 Robert Bechstädt, Listenplatz 218 (SPD), weil er sich seit Jahren nachhaltig für den Sport in Ingolstadt einsetzt und dabei über den Tellerrand des eigenen Vereins hinausschaut. Tun Sie das auch! Winni Werthner

Prinzessin Sandra II. (Meil)

Prinz Markus II. (Geitner)

1. Seit vier Jahren 2. Pippi Langstrumpf 3. Wir sind auch privat ein Paar 4. 20 Jahre 5. Bürokauffrau 6. Tanzen, lesen, backen  

1. Seit 18 Jahren 2. Pirat 3. Wir sind privat ein Paar 4. 28 Jahre 5. KFZ-Elektriker 6. Fußball, etwas mit Freunden unternehmen, Fasching

Die Hoheiten aus Baar Ebenhausen Prinzessin: Silvia III. (Raith)

Prinz: Oswald I. (Preß)

1. Das erste Jahr 2. Prinzessin, Clown 3. Befreundet 4. 24 Jahre 5. Sachbearbeiterin 6. Feuerwehr

1. 16 Jahre Vereinsmitglied, 10 Jahre in der Garde und nun Prinz 2. Cowboy, Astronaut 3. Befreundet 4. 37 Jahre 5. Elektromeister 6. Garde


Wer ist ein Bayer?

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Zu Treffers bayerischen Nobelpreisträgern zählt Thomas Mann (hk) Der Autor bereitet keine Probleme. Er ist ein echter Münchner, somit natürlich auch ein Bayer. Aber wen kann man mit dem Prädikat „Bayerischer Nobelpreisträger“ schmücken oder besser gesagt: Wen kann man als „bayerisch“ vereinnahmen, um möglichst viele Nobelpreisträger im Freistaat sein Eigen zu nennen? Für Gerd Treffer, der die mit dem Nobelpreis Geehrten genauer unter die Lupe genommen hat, ist bereits der erste Träger des Physiknobelpreises (1901), nämlich Conrad Röntgen, ein bayerischer. Nun ist Röntgen aber in Lennep bei Remscheid zur Welt gekommen, einem Ort, der selbst bei großzügigster Betrachtung nicht dem Land der Bayern zuzuordnen ist; aber er forschte und lehrte ab 1880 in Würzburg, wo er die nach ihm benannten Strahlen entdeckte beziehungsweise genauer untersuchte, und dafür den Nobelpreis erhielt. „Unter bayerisch verstehen wir hier nicht nur jene herausragenden Wissenschaftler, die in Bayern geboren wurden oder aufgewachsen sind, sondern auch jene, die zum Zeitpunkt, da ihnen diese höchste Ehre der intellektuellen Welt zuteil wurde, in Bayern lebten oder an den dortigen Hochschulen oder Akademien lehrten“, schreibt Treffer in dem jetzt im espresso-Verlag erschienenen und im Buchhandel (9,90 Euro; 121 Seiten) erhältlichen Band „Die bayerischen Nobelpreisträger“. Nach der Trefferschen Defi-

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Blickpunkt KW 02/14

Erfolgreiches Rückenprogramm der Universität Bayreuth startet Ende Januar 2014 wieder mit neuen Kursen !!! Ende Januar startet wieder das erfolgreiche Rückenprogramm der Uni Bayreuth im INJOYmed in Ingolstadt Das „Goodback-Alles-Gutefür- den-Rücken“-Programm wurde von Wissenschaftlern und Praxisexperten nach dem neuesten Forschungs- und Kenntnisstand entwickelt. Der Kurs wird von vielen Krankenkassen im Rahmen der Präventionsleistungen gefördert. Dieses Programm wird durch die Uni Bayreuth begleitet und ist einmalig in Ingolstadt. Die Kursdauer beträgt zwölf Wochen.

Fand viele bayerische Nobelpreisträger: Autor Gerd Treffer.  nition gehört auch der Friedensnobelpreisträger Henry Kissinger zum Kreis „Bayern“. Gar nicht zu unrecht, denn Kissinger wurde 1923 in Fürth geboren und lebte anschließend 15 Jahre in Deutschland, bevor seine Familie vor den Nazis flüchtete. Der vorerst letzte bayerische Nobelpreisträger ist Gerhard Ertl, der 2007 den Preis für Chemie erhielt. Der in Stuttgart geborene Wissenschaftler kam 1962 nach München, ging für kurze Zeit nach Hannover und wurde dann 1973 an der Isar Professor am Institut für Physikalische Che-

Foto: Käbisch

mie. Hier blieb er, abgesehen von Gastprofessuren, bis 1986. Den Nobelpreis erhielt er für seine in München getätigten Forschungen zu chemischen Prozessen auf Festkörperflächen, die unter anderem zum besseren Verständnis der Zerstörung der Ozonschicht beitrugen. Auch Thomas Mann, der Spross einer Lübecker Honoratiorenfamilie, wird von Treffer zu den bayerischen Nobelpreisträgern gezählt. Er erhielt den Literaturnobelpreis des Jahres 1929 für ein Werk, das er in München geschrieben hat: die Buddenbrooks.

Karussell und Eisenbahn „Ingolstädter Winterzauber“ als Markenzeichen

Ganz gleich, ob Sie jemals Sport betrieben haben, in welchem Lebensalter Sie sich befinden oder ob Sie gesundheitliche Probleme haben: Es wird jeder da abgeholt, wo er sich leistungsmäßig befindet. Die Teilnehmer erwartet ein speziell entwickelter Eingangs- und Vitalitäts-Check, eine Trainingsempfehlung nach neuesten

wissenschaftlichen Erkenntnissen und eine individuelle Trainingsplangestaltung durch Physiotherapeuten und Fachtrainer für Fitness, Gesundheit und Prävention IHK. Außerdem sind regelmäßige Termine zur Optimierung der Trainingsprogramme, Gruppen- und Ein-

zeltraining für Rückenstärkung und Kurse für Entspannung und Wohlbefinden vorgesehen. Auch Schichtarbeiter können problemlos an diesen Kursen teilnehmen, da auch ein Vormittagsprogramm angeboten wird.

Kosten für den zwölfwöchigen Gruppenkurs ¤159,(Krankenkassenbezuschussung möglich) Theodor-Heuss-Str. 42 85055 Ingolstadt Telefon: 08 41 / 5 57 47 info@injoymed-ingolstadt.de www.injoymed-ingolstadt.de

Start des Abendkurses ist Montag, 27. Januar 2014, um 19.30 Uhr. Der Vormittagskurs startet am Dienstag, 28. Januar 2014, um 10.00 Uhr. Info und Anmeldungen unter Tel. 0841-55747

Geburtenzahl gestiegen Klinikum fachlich und technisch für alle Geburten gewappnet.

Nicht nur für Kinder ein Vergnügen: Die Eislauffläche am Paradeplatz war gut besucht. (hk) Nach dem erfolgreichen Versuch, auf dem Paradeplatz eine Eislauffläche, Skihütte und „Budenzauber“ zu etablieren, denken die Macher über eine Erweiterung des Angebots nach. Lösel, Mittermaier und Deiser könnten sich im Umfeld des Paradeplatzes auch ein Karussell oder eine Kinder-Eisenbahn und natürlich weitere Stände, allerdings nicht in Konkurrenz zum Christkindlmarkt, sondern mit einem neuen, zusätzlichen Angebot vorstellen. Angedacht ist auch ein Kunsthandwerk-Markt im Schlossinnenhof, der an den Wochenenden geöffnet ist. Unter dem Begriff „Ingolstädter Winterzauber“ sollen dann die Attraktionen am Paradeplatz und in der östlichen Ludwigstraße, der Christkindlmarkt, die Winterlounge am Rathausplatz und weitere Angebote auch überregional beworben werden. Dann könnten noch mehr Besucher in die Innenstadt gelockt werden. Mit dem Besucherandrang war

Deiser in diesem Jahr sehr zufrieden: „Ganz exakte Zahlen gibt es zwar nicht, weil wir ja keine Eintrittskarten verkauft haben. Aber wenn wir jetzt eine Hochrechnung anhand der ausgehändigten Schlittschuhe, wir haben etwa an 40 Prozent der Eisläufer ausgeliehen, vornehmen, dann kommen wir auf ungefähr 20.000 Leute, die die Eisfläche genutzt haben. Stellt sich die Frage der Finanzierbarkeit. In diesem Winter waren Audi und die Stadt Sponsoren,der letztendlich von IN-City organisierten und wirtschaftlich getragenen Veranstaltung. Einige weitere Firmen hatten die sich bietenden Werbemöglichkeiten am Paradeplatz genutzt und dadurch für zusätzliche Einnahmen gesorgt. Auf weitere Sponsoren und Werbetreibende hofft IN-City in Zukunft. Hier hat IN-City-Geschäftsführer Bernd Wölfl in Sachen Akquisition schon Pionierarbeit geleistet und steht als Ansprechpartner für interessierte Firmen das ganze Jahr über zur Verfügung. Wichtig wäre natürlich, dass auch Audi bei der Stange bleibt. Das ist angesichts

Foto: Archiv

des bisherigen Erfolges zu hoffen, aber noch nicht endgültig abgeklärt. Immerhin hatte ein für den Stadtrat kandidierendes Mitglied des Aufsichtsrats (Arbeitnehmervertreter) des Autobauers bei Facebook die Audi-Beteiligung kritisiert. Einen Gewinn hat IN-City mit der Veranstaltung weder angestrebt noch erzielt: Dazu Deiser: „Also übrig geblieben ist sicher nichts, aber die Schlittschuhvermietung hat dazu beigetragen, das Projekt zu finanzieren.“ Die Ingolstädter Geschäftsinhaber stehen laut Deiser der Fortsetzung des „Winterzaubers“ positiv gegenüber: „Momentan sind wir gerade dabei, die Resonanz bei den Geschäften abzufragen und seit Anfang der Woche läuft eine Umfrage. Die ersten Auswertungen, die wir jetzt schon haben, zeigen eigentlich nur positive Resonanzen der Geschäftsleute hier; sie bezeugen eine erhöhte Frequenz, die ja im Grunde für jeden auffällig war; aber auch bei den Umsätzen zeigten sich positive Ansätze, da müssen wir aber auch noch bisschen was dazu tun.“

(bp/hk) Eine erfreuliche Entwicklung kann das Klinikum Ingolstadt im Bereich des MutterKindZentrums verzeichnen. Waren es 2012 noch 2.017 Babys, die im Gesundheitszentrum an der Krumenauerstraße auf die Welt kamen, konnte diese Zahl 2013 gesteigert werden. Insgesamt 2.174 Babys, und damit fast acht Prozent mehr als i m Vorjahr, wurden im Klinikum geboren. Andere Häuser weisen im Jahr 2013 einen Rückgang der Geburten aus. Dies zeigt, wie sicher und wohl sich Eltern und Babys im MutterKindZentrum des Klinikums Ingolstadt fühlen. Im Gespräch weist Prof. Dr. Babür Aydeniz, Direktor der Frauenklinik, darauf hin, dass das Klinikum ein Perinatalzentrum der Stufe 1, also der höchsten Klasse ist. Diese Einstufung hat das zuständige Ministerium vorgenommen, nachdem alle fachlichen, organisatorischen, technischen und räumlichen Voraussetzungen überprüft wurden. Diesen Status erreichen nur Universitätkliniken und sehr große Krankenhäuser.

Die

Freut sich über den Babyboom: Professor Dr. Babür Aydeniz, Direktor der Frauenklinik im Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt

Die im Klinikum arbeitenden Aufgrund dieser Gegegebenheiten ist das Klinikum für alle Ärzte, Hebammen, Pfleger und Geburten, also auch komplizierte Schwestern bieten ein hohes Maß an menschlichem EinfühlungsFälle, bestens gewappnet. vermögen und höchste Kompetenz auch im Falle notwendiger beliebtesten und ungewöhnlichsten Babynamen Intensivbetreuungen von Müttern und Kindern. Väter oder andere Vertrauenspersonen dürfen 1. Maximilian 1. Marie der Geburt auf Wunsch selbstver 2. Alexander 2. Sophie ständlich beiwohnen. 3. Paul 3. Anna Auch bei einer Risikoschwan 4. Johannes 4. Maria gerschaft können werdende El 5. Felix 5. Emma tern sich im Klinikum voll auf die medizinische Erfahrung des 1. Caleb 1. Jolijn Personals verlassen. Modernste 2. Janus 2. Liebas-Milana technische Verfahren begleiten 3. Kaare 3. Lila werdende Mütter durch die kom 4. Tamme 4. Melien plette Schwangerschaft bis hin 5. Lucius 5. Sadie Faye zur Entbindung.


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Blickpunkt KW 02 /14

Die Kandidaten haben das Wort Vierte Donauquerung? - Das meinen die OB-Kandidaten dazu Staustufe, durch eine Busverbindung ßber die Staustufe oder durch sonstige Vorschläge?

fĂźr das Amt des OberbĂźrgermeisters. In regelmäĂ&#x;igen Abständen werden wir die Politiker, die im März 2014 zum Stadtoberhaupt gewählt werden Diese Frage stellten wir den kĂśnnen, mit Fragen konfrontiebisher bekannten Kandidaten ren, die die Ă–ffentlichkeit inte-

(bp) Wie sollen Ihrer Auffassung nach der Nordwesten und SĂźdwesten miteinander verbunden werden? Entweder wie bisher, durch eine vierte StraĂ&#x;enquerung mit einem Tunnel oder einer BrĂźcke westlich der

Christian LĂśsel, CSU

Ingolstadt hat in den vergangenen Jahrzehnten einen fulminanten Wirtschaftsaufschwung erlebt. Unser Wohlstand ist kontinuierlich gestiegen. Diese wirtschaftliche Prosperität und der hohe Wohlstand fĂźhren jedoch gleichzeitig auch zu einem starken Anstieg des Verkehrs auf unseren StraĂ&#x;en. Die Entlastung unserer BĂźrgerinnen und BĂźrger vom zunehmenden Verkehr gehĂśrt zu den wichtigsten Aufgaben der städtischen Politik. Gerade was die verkehrliche Anbindung des Nordwestens an den SĂźdwesten

Ingolstadts betrifft, muss ßberlegt werden, wie man eine verkehrliche Verbindung zwischen den beiden Stadtgebieten schafft, ohne das Naherholungsgebiet Baggersee oder die Donauauen zu zerstÜren. Die CSU steht einer Prßfung einer vierten Donauquerung im Westen der Stadt grundsätzlich offen gegenßber. Hierbei sollte auch eine Trasse ßber die Ingolstädter Staustufe fßr den Üffentlichen Personennahverkehr und eine Optimierung der Radwegverbindungen in die Prßfung miteinbezogen werden.

Das Wachstum Ingolstadts wird sich auf den Nord- und Sßdwesten des Stadtgebiets konzentrieren. Um die damit entstehenden VerkehrsstrÜme bewältigen zu kÜnnen, ist eine vierte Donauquerung im Westen in Zukunft unabdingbar. Nur mit Verbesserung des ÖPNV wird man das Wachstum verkehrstechnisch nicht in den Griff bekommen, schon gar nicht mit einer Buslinie ßber die Staustufe. Die Querung soll Üstlich von Gerolfing und westlich von Hagau verlaufen. Sie soll als ca. 2,5 Kilometer langer Tunnel unter dem Auwald ausgefßhrt werden. Als Tunnel,

weil es sich beim Auwald um ein europäisches Schutzgebiet handelt. Es ist zu erwarten, dass weder eine StraĂ&#x;e durch noch eine BrĂźcke Ăźber den Auwald genehmigungsfähig wäre. Der Tunnel ist aus technischer und geologischer Sicht absolut realisierbar, und er ist bei einer vernĂźnftigen Finanzplanung finanzierbar, auch ohne andere Bereiche zu vernachlässigen. Mit dem Tunnel erĂśffnen sich Ingolstadt weitere Wachstums- und ZukunftsmĂśglichkeiten. Durch einen Tunnel gelangen Autofahrer in vier Minuten von Hagau nach Gerolfing.

Eine bessere verkehrstechnische VerknĂźpfung von SĂźdwest und Nordwest ist enorm wichtig, allerdings sind dabei besondere Schutzanforderungen unserer Erholungsräume im Westen zu beachten. Aus diesem Grund setzt die Ă–DP im Westen auf einen Radschnellweg - wie er zum Beispiel in den Niederlanden oder der Schweiz („Velobahn“) schon verbreitet zum Einsatz kommt. Dabei ist nicht nur auf die Donauquerung bei der Staustufe zu achten: Dieser Schnellweg soll im SĂźden wie Norden bequem erreichbar sein und vor allem im Norden bis zu Audi durchgefĂźhrt wer-

den. Radschnellwege haben sich mittlerweile in vielen GroĂ&#x;städten bewährt, ermĂśglichen ein zĂźgiges Vorankommen und entlasten spĂźrbar stauanfällige StraĂ&#x;en wie zum Beispiel im Bereich der GlacisbrĂźcke. Zusätzlich kann eine Verbesserung der Situation durch neue und beschleunigte Buslinien Ăźber die bestehenden BrĂźcken erreicht werden. Ferner schwebt uns eine Stadtbahn vor, die mit Haltepunkten in Zuchering und Unsernherrn im SĂźden auf bestehenden Trassen bis zu Audi und Gaimersheim fĂźhrt und von dort aus Friedrichshofen und das Klinikum anbinden soll.

Um den Nordwesten mit dem SĂźdwesten zu verbinden, sehe ich drei MĂśglichkeiten: Ăœber die GlacisbrĂźcke, Ăźber die Staustufe und vor allem Ăźber eine weiträumige UmgehungsstraĂ&#x;e mit einer weiteren DonaubrĂźcke im Westen Ingolstadts. Durch eine variable Nutzung des mittleren Fahrstreifens der Westlichen RingstraĂ&#x;e kann die Kapazität der GlacisbrĂźcke besser genutzt werden. Bei der Staustufe kann ich mir eine bevorzugte Nutzung durch Fahrzeuge mit Elektromotor gut vorstellen. Den grĂśĂ&#x;ten Effekt wird jedoch eine weiträumige Umfahrung In-

golstadts im Westen bringen: Als BundesstraĂ&#x;e, die bei der Gabel in Richtung SĂźden ansetzt, Ăśstlich an Gerolfing vorbeiläuft, dort Ăźber die Donau und bei Winden auf die B16 fĂźhrt. An dieser Stelle ist das Naturschutzgebiet besonders schmal und wenn man die StraĂ&#x;e auf Stelzen legt, unter der die Tiere ungehindert kreuzen kĂśnnen, bleiben die Auswirkungen fĂźr die Natur gering. Friedrichshofen und Unsernherrn wären vom Schwerlast- und von groĂ&#x;en Teilen des Audiverkehrs entlastet, der Ingolstädter SĂźdwesten kĂśnnte in 5 Minuten zur Audi und zum Westpark gelangen.

Peter Springl, FW

Raimund KĂśstler, Ă–DP

Karl Ettinger, FDP

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KW 17, Freitag/Sam

stag, 26./27.

April 2013,

Auflage 92.500

KW 19, Freitag/Sam

zeitung fĂźr

Die Wochen

Ingolstadt

Mai 2013, Auflage

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und die Reg

Woog ist ringer RĂźdiger her KrimiDer GroĂ&#x;meh Freizeit erfolgreic in seiner tor. und Romanau Seite 9

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stag, 10./11.

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Am Samstag Weg ins Ziel: er HalbAuf neuem der Ingolstädt findet wieder statt. marathon Seite 14 Reinhard der Drohnen: Ăźber Die Zukunft sich im Interview Brandl äuĂ&#x;ert . nde auf Manching Wochene Standort denAm ttzeitung.in: Seite 2

Die Wochen

Ingolstadt

ion und die Reg

BLICKPUNKT

KW 18, Freitag/Samstag,

3./4. Mai 2013, Auflage

in tlassung Traineren wegen Kuriose Otmar Nuber . Hofstetten: rtikel beurlaubt Zeitungsa Seite 14

SchÜne: Beatrix Traumjob Jahrzehnten 19 Jahre seit fast zwei eum. wald leitet ter Stadtmus das Ingolstäd Seite 6

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www.blickpunkt.in

nde auf Am Wochene .in: www.stattzeitung

Die Wochenzeitu

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und die Region

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Veronika Peters, fĂźr SPD, parteilos

Barbara Leininger, GrĂźne

JĂźrgen Siebicke, die Linke

Christian Lange, BĂźrgergemeinschaft

den Fraktionssitzungen am Montagabend, versenden und um eine sehr kurzfristige Beantwortung bitten. Auch in den angrenzenden Gemeinden, wie zum Beispiel Gaimersheim, KĂśsching, Man-

ching und anderen GebietskĂśrperschaften, werden wir die Kandidaten befragen. Wir bitten deshalb die designierten Kandidaten, sich bei uns zu melden: info@ blickpunkt-wochenende.de.

Wir mßssen uns dringend um das Verkehrsproblem kßmmern: Ingolstadt wächst von Jahr zu Jahr, aber trotzdem fahren heute genauso viele Menschen mit dem Bus wie schon vor zehn Jahren. Und ein teures Verkehrsgutachten liegt seit fßnf Jahren in der Schublade, ohne dass etwas passiert.                                                         Eine Buslinie ßber die Staustufe ist eine gute Idee. Meine Nachfrage bei e.on hat gezeigt: Das geht, die Staustufe ist breit genug. Allerdings muss dringend geklärt werden, wie die Busse zur Staustufe kommen. Im

SĂźden liegt das Betonwerk, im Norden der wertvolle Auwald. Eine neue, weitere Buslinie im Westen der Stadt, die mit der vorhandenen schmalen StraĂ&#x;e auskommt, ohne stinkende Abgase und Lärm, das ist ein schĂśner Gedanke. Ich bin mir sicher: Das geht. Aber nicht im Alleingang. Nur zusammen mit den Naturschutzverbänden kĂśnnen wir eine gute LĂśsung finden. Und aus der Staustufe darf auch nie eine vierte DonaubrĂźcke fĂźr Pkw werden.

Ein Tunnel oder eine BrĂźcke und die dadurch notwendigen StraĂ&#x;enanbindungen westlich der Staustufe wĂźrden die wertvolle Auenlandschaft mit ihrer besonders schĂźtzenswerten Flora und Fauna weitgehend zerstĂśren. Das wäre fĂźr uns GrĂźne ein unverhältnismäĂ&#x;iger Eingriff in die Natur. Stattdessen mĂźssen vielfältige, schnelle und attraktive LĂśsungen fĂźr die Verkehrsprobleme im Westen ohne ZerstĂśrung des Auwalds gefunden werden. Die Stadt braucht ein integriertes Verkehrskonzept, das alle Verkehrsteilnehmer einbindet und auf eine Verringerung des Individualverkehrs

mit dem Auto setzt: Ein starker regionaler Verkehrsverbund mit einer Stadt- und Umlandbahn, durchgängige saubere Radrouten und Rad-Schnellwege haben fßr uns Grßne Priorität. Z. B. muss die Radschnellstrecke ßber die Staustufe als Nord-Sßd Verbindung zßgig ausgebaut werden, komfortabel und ganzjährig benutzbar. Nur durch mehr Investitionen in den ÖPNV, nur mit kßrzeren Taktzeiten, neuen Tangential- und Expresslinien aus den einzelnen Stadtvierteln zu Audi wird das Verkehrsaufkommen wirksam reduziert und gleichzeitig die Lebensqualität fßr uns alle erhÜht.

Wir machen Schluss mit teurem Bus! Der PKW-Verkehr verursacht in Ingolstadt mindestens zweimal am Tag ein Verkehrschaos. Man gewinnt den Eindruck, dass der Individualverkehr gezielt gefĂśrdert wird, ohne an die langfristigen Folgen zu denken. Unser Verkehrskonzept ist im Vergleich zu anderen Städten ähnlicher GrĂśĂ&#x;enordnung erheblich unterentwickelt. Ein neues Verkehrskonzept ist dringend notwendig, welches vorwiegend auf Ă–PNV basiert. Eine Reduzierung des Autoverkehrs kann nur erfolgreich sein, wenn entsprechende Alternativen

bereitgestellt werden. Die Reduzierung des Individualverkehrs um ein Drittel wĂźrde auch mit erheblichen EinsparmĂśglichkeiten im StraĂ&#x;enbau und sonstiger Infrastruktur einhergehen. Wenn wir also den PKW -Verkehr um ein Drittel reduzieren wollen, mĂźssen wir gleichzeitig den Ă–PNV so attraktiv gestalten, dass die Menschen gerne ihr Auto zu Hause lassen. Das heiĂ&#x;t: Preise runter und Taktzeiten rauf. Eine Neuauslegung der Netzgestaltung, hin zu einem Spinnennetz, wäre hilfreich. Eine Stadtbahn wĂźrde erheblich zur Verkehrsentlastung beitragen und die Attraktivität steigern.

Es ist dringend erforderlich, alle Alternativen zur Verkehrsminimierung, insbesondere auf den belasteten HauptverkehrsstraĂ&#x;en, auf ihre Umsetzbarkeit zu prĂźfen. Bis eine geeignete LĂśsung gefunden und entwickelt wurde, ist in jedem Fall eine geeignete Trasse fĂźr eine vierte Querung der Donau im Westen der Stadt frei zu halten. Diese Trasse kann auch der Verlegung der BundesstraĂ&#x;e 13 aus dem Stadtgebiet dienen. Wir wollen eine spĂźrbare Attraktivitätssteigerung im Ă–PNV, insbesondere durch das von uns geplante Pilotprojekt des

kostenlosen Ă–PNV fĂźr ein Jahr ab August 2014. Sollte dies alles aber nicht zu einer deutlichen Reduzierung des Individualverkehrs im Westen fĂźhren, bin ich der Ansicht, dass wir eine vierte Donauquerung ab 2015 planen und dann auch verwirklichen mĂźssen. Diese Querung sollte ein Tunnel sein, der westlich der Staustufe verläuft. Der Tunnel ist im Norden an die B 13 bzw. die OchsenmĂźhlstraĂ&#x;e und im SĂźden mit einer mĂśglichst kurzen Anbindung an die B 16 anzuschlieĂ&#x;en.

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Lebenslinien

Blickpunkt KW 02/14

Wolfgang Schopp mit seiner Unterwasserkamera vor den Cayman Islands.

Foto: Privat

Unter dem Meeresspiegel Wolfgang Schopp aus Großmehring beschäftigt sich seit 30 Jahren mit Unterwasserfotografie Von Sabine Roelen Farbenfroh und exotisch oder unheimlich und gefährlich aber immer ein Hingucker: Die Unterwasser-Aufnahmen von Wolfgang Schopp. Vom imposanten Hai bis zum zierlichen Korallenwächter – seit drei Jahrzehnten hält der Großmehringer Impressionen aus tropischen Meeren fest. Viele Fotos wurden international ausgezeichnet und in Fachzeitschriften veröffentlicht. Wolfgang Schopp kennt sie alle, die Tauch-Hot-Spots dieser Welt: Malediven, Philippinen, Malaysia, Cayman Islands, Seychellen, Curacao und Belize. Zu seinen Highlights gehören Sipadan/Borneo und die Brother Islands im Roten Meer. „Ich geh‘ mit dem Boot auf Tauchsafari. Da siehst du Haie, fantastisch.“ Aber auch Napoleonfische, Krokodilfische, Mantas und Korallen fängt der 52-Jährige mit seiner Unterwasserkamera im Roten Meer ein. „Und natürlich die Bahamas. Dort sind viele meiner Hai- und Delfinaufnahmen entstanden.“ Schopps Leidenschaft für die Unterwasserfotografie beginnt Anfang der 90er-Jahre. Zunächst ganz banal mit einem Tauchkurs. „Ich hab erst mal beim Helmut in der Tauchbasis Schwerelos in Ingolstadt Tauchen gelernt. Dann ging’s gleich zum ersten Tauchurlaub nach Maayafushi/Malediven. Dort hab‘ ich den bekannten Unterwasserfotografen Herwarth Voigtmann kennengelernt“, so der Diplom-Physiker. Fasziniert von Voigtmanns Bildern kauft sich Schopp ein Jahr später eine einfache Unterwasser-Kamera. Zwei Jahre lang experimentiert er mit dem „gelben PlastikDing“, dann holt er sich die erste Spiegelreflexkamera. Die Nikon SLR bekommt ein Spezial-Gehäuse und ist so unterwassertauglich. Vor jedem Tauchgang legt

Norma Schopp mit einem Ammenhai vor den Seychellen.  Wolfgang Schopp einen neuen Diafilm ein. An die 30 Filme verknipst er während eines Urlaubs. „Damals musste man verschiedene Blenden und Belichtungszeiten ausprobieren. Erst zuhause hat man gesehen, ob das Foto gut geworden ist. Das war echtes Handwerk.“ Heute wird das Unterwasserfoto im Raw-Format aufgenommen und dann am PC nachbearbeitet. So entstehen leuchtende Farben, kräftige Kontraste. „Das ist Standard. Darüber hinaus musst du heute den Knaller bringen, um bei Foto-Wettbewerben vorne mit dabei zu sein. Also den Hai, der das Maul aufreißt, oder eine Taucherin, die den Delfin streichelt“, weiß Schopp. Der Spezialist verwendet für solche Knaller-Fotos mehrere Nikon-Kameras, jeweils mit Unterwassergehäuse, spezielle Unterwasserblitze sowie verschiedene Objektive. „Man arbeitet mit Makro, Fisheye oder Weitwinkel. Tele kannst du

unter Wasser vergessen. Denn man darf nicht zu weit weg sein vom Objekt, sonst wird das Bild flau“, weiß der Großmehringer, der jährlich zwei bis drei Wochen auf Tauchreise geht. Immer mit dabei: seine Alu-Box mit rund 30 kg Foto-Equipment. „Es ist schwierig, die Box durch die Sicherheitskontrollen am Flughafen zu bringen. Da gibt’s regelmäßig Stress.“ Wolfgang Schopp ist passionierter Sporttaucher – und doch auch wieder nicht. Denn er verfolgt unter Wasser mittlerweile andere Interessen: „Ich hänge oft zehn Minuten an einer Stelle für ein gutes Foto. Ein normaler Taucher will weiter, der würde es mit mir gar nicht aushalten.“ Wolfgang Schopps Schwester Norma dagegen schon. Sie begleitet den IT-Spezialisten häufig bei seiner Unterwasser-FotoPirsch - und dient auch immer wieder selbst als Fotomodell. „Ein gutes Bild von Norma mit Meeresschildkröte oder Delfin,

Foto: Wolfgang Schopp

das geht nur im eingespielten Team. Meine Schwester weiß, wie sie schwimmen und wo sie hinschauen muss.“ Mit riesigen Mantas und unberechenbaren Haien Seite an Seite – sicherlich nicht jedermanns Sache. Wolfgang Schopp sieht‘s gelassen: „Vor den Bahamas werden zwei Meter lange Riffhaie mit Fischfutter angelockt. Du kniest im Sand und 20 solcher Teile schwimmen um dich rum. Die stupsen dich auch an. Da geht einem schon der Herzschlag, aber normalerweise passiert nix. Gefährlicher sind Rotfeuerfische oder nesselnde Korallen.“ Oder wenn einem in 20 Metern Tiefe die Luft ausgeht. Auch das hat Wolfgang Schopp vor den Malediven schon erlebt. Glück im Unglück: Ein anderer Taucher kam ihm zu Hilfe. „Wenn ich etwas mache, dann treibe ich‘s bis zur Perfektion“, sagt Schopp. „Der Reiz bei der Unterwasserfotografie war zunächst, die Bilder immer besser

Hübsches Kerlchen: Anemonenfisch.

Foto: Wolfgang Schopp

zu machen. Heute weiß ich, das perfekte Foto gibt es nicht. Man kann immer etwas verbessern“, so der Technik-Freak. Auch die umfangreiche Schallplattenund CD-Sammlung des Physikers geht auf sein PerfektionsStreben zurück. In den 80erJahren war Wolfgang Schopp DJ im Ingolstädter „Cho“, später im „Why Not“ und „Amadeus“. „Ein musikalisches Profil erstellen, das war damals mein

Anspruch.“ Die Jahre gingen ins Land, der Musik-Fan entwickelte sich weiter. Heute ist Wolfgang Schopp stolzer Besitzer einer Heimkino-SurroundAnlage 7.1 mit einer 3 x 2 Meter großen Leinwand plus Full HD Beamer. Das Home Cinema mit riesiger Couch-Landschaft – ideal zum Abtauchen in spannende Movie-Welten. Auch und gerade für Perfektionisten wie Wolfgang Schopp.


Stadt & Region

Blickpunkt KW 02/14

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Der „Robin Hood von Hunsrück“ Die Schinderhannes-Ausstellung im Ingolstädter Stadtmuseum bietet eine spannend aufbereitete Geschichtslektion Von Sabine Roelen Die älteren Zeitgenossen kennen ihn: Den Schinderhannes. Neben Carl Zuckmayers gleichnamigem Schauspiel (1927) gibt es den erfolgreichen Film mit Curd Jürgens als Schinderhannes und Maria Schell als Julchen (1958). Wer aber war er wirklich, der romantisch verklärte Räuber, der „Robin Hood vom Hunsrück“? Dieser Frage geht derzeit das Stadtmuseum mit einer Ausstellung nach: „Schinderhannes - Schurke oder Held. Realität und Mythos eines Räubers aus dem Hunsrück und ein Beitrag zu den Schanzer Räubern“.

Johannes Bückler, 1778/79 in Miehlen im Taunus geboren, so heißt der Schinderhannes mit bürgerlichem Namen. Mindestens 211 Straftaten im Westerwald, Taunus, Spessart und im NordPfälzer Bergland konnten dem „Hunsrück-Räuber“ nachgewiesen werden. Bei seinen Delikten, meist Diebstähle, Raubüberfälle und Erpressungen, waren 94 Mittäter beteiligt. Das HunsrückMuseum in Simmern beherbergt eine Schinderhannes-Sammlung, die den Anti-Helden der deutschen Volksmythen auch unter historischen Gesichtspunkten beleuchtet. Im Rahmen des Museumsnetzwerkes „Räuberpfade“, dem auch das Stadtmuseum Ingolstadt angehört, wird diese vom Hunsrück-Museum konzipierte Ausstellung seit 22. Dezember auch auf der Schanz gezeigt. Die Schinderhannes-Wanderausstellung im Erdgeschoss des Stadtmuseums umfasst drei Räume. Der vierte Raum widmet sich den Schanzer Räubern, u.a. Gumpp und Gänswürger. Es geht aber auch um die Geschichte der Ingolstädter Gerichtsbarkeit. Die Schinderhannes-Ausstellung zeigt in Text- und BildFahnen sowie einigen Inszenierungen, wer Johannes Bückler tatsächlich war. Der Besucher erfährt, dass bereits Bücklers Vorfahren väterlicherseits Schinder oder sogenannte Abdecker und Wasenmeister waren. So nannte man damals Personen, die von der Beseitigung und Verwertung von Tierkadavern lebten. Auch der junge Bückler arbeitete bei einem Abdecker. Daher kam sein Rufname „Schinderhannes“. Die Ausstellung liefert zudem Fakten zum Zeitgeschehen und zu den Räuberbanden des 17. bis 19. Jahrhunderts. Sie zeigt Bücklers Geliebte Juliana Blasius, aus dem Schinderhannes-Film als Räuberbraut „Julchen“ bekannt. Und sie zeigt den Schinderhannes-Turm in Simmern. Hier wurde Bückler 1799 inhaftiert. Allerdings gelang dem Kriminellen die Flucht aus dem Gefängnisturm, der eigentlich als ausbruchsicher galt. Die Wanderausstellung aus Simmern stellt auch die Kumpanen des Schinderhannes vor: Christian Reinhard, Franz Bayer, Peter Hassinger, Johann Müller, Philipp Klein und Georg Friedrich Schulz. Alles gefürchtete und gesuchte Räuber Ende des 18. Jahrhunderts, deren Porträts öffentlich angeschlagen wurden. Interessantes liefert das Kapitel Gaunersprache und –zeichen. Rotwelsch („Rot“ für Landstreicher und „welsch“ für unverständlich, fremd) basiert auf deutschen, hebräischen und jiddischen Sprachelementen. Diese Sondersprache ermöglich-

Kennt sich aus mit Räubern und Scharfrichtern: Monika Schierl, freiberufliche Volkskundlerin am Stadtmuseum Ingolstadt.  te den Räubern eine Verständigung untereinander, ohne dass Außenstehende folgen konnten. Ergänzend dazu die sogenannten Zinken – eine Zeichensprache nur für Eingeweihte. Die Symbole, aufgebracht an (Wirts-)Häusern, Bahnhöfen, Kirchen und Klostermauern, informierten andere Gauner über aussichtsreiche Beute oder drohende Gefahren. Die Ausstellung gibt Einblick in spannende Details, die u.a. auch für den Mythos Schinderhannes verantwortlich sind. „Der Titel ‚Schurke oder Held‘ spielt auf die Räuberromantik des 19. Jahrhunderts an. Räuber wurden damals verklärt gesehen und zu Volkshelden stilisiert. Es war der Gedanke des Robin Hood, der für die Armen kämpft und sich für sie einsetzt. Das sprach eine breite Öffentlichkeit an. Wir blicken

besucher kann sich ein Bild über Schinderhannes‘ Verhör, seinen Prozess und das Todesurteil machen. Bücklers Hinrichtung am 21. November 1803 per Guillotine in Mainz geriet zum Volksspektakel. 30.000 Schaulustige verfolgten die Enthauptung von insgesamt 20 Räubern. Interessant auch die galvanischen und elektrischen Experimente zu den Körperreaktionen der Hingerichteten. Im krassen Kontrast zu diesem grausamen Kapitel Zeitgeschichte: Die Informationstafeln über Literatur und Filme zum SchinderhannesStoff. Wer wissen möchte, wie es Schanzer Räubern in den vergangenen Jahrhunderten erging, findet dazu im vierten Raum genügend Anschauungsmaterial. Hier geht es um die Kriminalgeschichte(n) von Ingol-

Johannes Bückler, genannt Schinderhannes, wurde 1803 in Mainz hingerichtet.  Foto: Hunsrück-Museum, Simmern mit dieser Ausstellung hinter den Mythos des Schinderhannes und fragen uns, was denn tatsächlich so ein Räuberleben ausgemacht hat. Es war mit Sicherheit kein glamouröses Leben, sondern eher ein Überlebenskampf“, so Monika Schierl, freiberufliche Volkskundlerin am Stadtmuseum Ingolstadt. Im dritten Raum der Ausstellung nimmt die vermeintliche Räuberromantik schließlich ein tragisches Ende. Der Museums-

stadt im 16. bis 19. Jahrhundert. „Wir hatten ja mit Gumpp und Gänswürger zwei sehr berühmte Räuber, die Ingolstadt und die Umgebung unsicher gemacht haben. Ingolstadt hatte ja die sogenannte Hochgerichtsbarkeit inne, d.h. hier wurden Straftäter durch einen Scharfrichter hingerichtet“, weiß Monika Schierl, die ihre Magisterarbeit über die Scharfrichter von Ingolstadt geschrieben hat. Die Ausstellung

„Schanzer Räuber“ zeigt z.B. das Schicksal der Appollonia Litzich, die von ihrem Mann finanziell kurz gehalten und vermutlich deshalb zur Diebin wurde. Und die Geschichte von Veit Karg, der seine Diebeskarriere in Ingolstadt begann und als Hexer mit 19 Jahren in Augsburg hingerich-

Foto: S. Roelen

tet wurde. Informationen gibt es auch zum Rat der Stadt und zu rechtsgeschichtlich interessanten Gebäuden in Ingolstadt, darunter der Taschenturm mit der Folterkammer, die Alte Anatomie als Sezierungsort von Hingerichteten sowie Striegelturm und Stockhaus als Gefängnisse. Spannende

Details also, die bestens dazu geeignet sind, trübe Tage kurzweilig zu gestalten. Aber, Achtung: Die Ausstellung „Der Schinderhannes – Schurke oder Held“ im Stadtmuseum Ingolstadt im Kavalier Hepp (noch bis zum 02.02.14) ist wegen realistischer Objekte und Darstellungen für Kinder nicht geeignet.

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12 12. - 19.01.2014

Blickpunkt KW 02/14

Puccini im Einkaufscenter GKO lädt an diesem Sonntag zur Plaza Klassik in den Westpark

KulturPlaner

für Ingolstadt und die Region AUSSTELLUNGEN Bis 02.02.2014

„Der Schinderhannes - Schurke oder Held“ - Realität und Mythos eines Räubers aus dem Hunsrück Stadtmuseum Ingolstadt

Bis 09.03.2014

„Neon - Vom Leuchten der Kunst“ Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt

Bis 31.03.2014

„Skulpturen aus Stahl seit 1960“ Lechner Museum Ingolstadt

VERANSTALTUNGEN 12.01.2014 // 11:00 Uhr Westpark Plaza Ingolstadt

Tipp

Konzert: Plaza Klassik - mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt, Motto: Italien 12.01.2014 // 19:00 Uhr Stadttheater Ingolstadt, Großes Haus

Theater: „Wie es euch gefällt“ Komödie in fünf Akten von William Shakespeare 12.01.2014 // 20:00 Uhr Bürgerhaus / Diagonal Ingolstadt

Theater: Fastfood-Improvisationstheater 14.01.2014 // 20:00 Uhr Stadttheater Neuburg

Tipp

Theater: „Möwe und Mozart“; auch 15.01.2014 14.01.2014 // 20:30 Uhr Neue Welt Ingolstadt

Kabarett: Die PrimaTonne - „Plan B“, mit Bettina von Haken und Edeltraud Rey 16.01.2014 // 20:00 Uhr Stadttheater Ingolstadt, Festsaal

Tipp

Musical: „Sissi - Liebe, Macht & Leidenschaft“ 16.01.2014 // 20:00 Uhr Audi Forum Ingolstadt

Konzert - Jazz im Audi Forum: Dutch Swing College Band 16.01.2014 // 20:00 Uhr Saturn Arena Ingolstadt

Tipp

Comedy: Kaya Yanar - „Around the World“

Theater: „Dylan. The Times They Are A-Changin’“ - Abend über Bob Dylan

17.01.2014 // 19:00 Uhr Altes Stadttheater Eichstätt

Konzert: Polizeiorchester Bayern - Neujahrskonzert zu Gunsten der Eichstätter Kulturtage 17.01.2014 // 20:30 Uhr Stockerhof Pfaffenhofen

Comedy: Matthias , „Matuschke“ Matuschik: „Heilige Scheiße!“ 17.01.2014 // 20:00 Uhr Stadttheater Ingolstadt, Festsaal

18.01.2014 // 21:00 Uhr Eventhalle Westpark Ingolstadt

Party: 70er Flower Power Party

19.01.2014 // 20:00 Uhr Rathaus Pfaffenhofen, Festsaal

3. Rathauskonzert: Guitarra Nueva Gitarrenquartett „Machado“ 19.01.2014 // 19:00 Uhr Altes Stadttheater Eichstätt

Kabarett: Han´s Klaffl - „40 Jahre Ferien“ Den ausführlichen KulturPlaner finden Sie unter

www.stattzeitung.in/veranstaltungen

Ein „Klassik-Erlebnis auf höchstem Niveau an einem außergewöhnlichen Ort“ verspricht das Sonderkonzert der Georgier am 12. Januar 2014. Bei der Plaza Klassik im Westpark spielt das Georgische Kammerorchester (GKO) ab 11 Uhr Vivaldi, Puccini und Gluck. Nach dem gelungenen Neujahrskonzert unter der Leitung des neuen Chefdirigenten Benjamin Shwartz überraschen die Georgier jetzt ihr Publikum mit einer italienischen Matinee. Dazu wird der Konzertsaal ins Einkaufscenter Westpark verlegt. Bereits 2012 und 2013 gab es auf der Westpark-Plaza Konzerte mit dem Ingolstädter Klangkörper. Gelobt wurden die ungezwungene Atmosphäre und die Akustik der Plaza Klassik. „Neben den Abo-Konzerten des GKO im Festsaal versucht das Orchester auch die zahlreichen weiteren Orte Ingolstadts zu nutzen und zu bespielen. 2012 kam es zur Zusammenarbeit mit dem Westpark Ingolstadt, da sich

die Westpark Plaza sehr gut für solche Kammermusik-Konzerte eignet. Auch die Akustik unter dieser hohen Glaskuppel ist sehr gut. Gerade weil es sich aber auch um einen für klassische Konzerte ungewöhnlichen Ort handelt, ist es sicherlich auch für das Publikum sehr reizvoll. Was zudem interessant ist, ist die dort verfügbare Multi-Mediawand, die das Orchester live überträgt. Somit ist jeder einzelne Musiker für das Publikum sichtbar“, erklärt Saskia Hankel, Orchestermanagerin des GKO. Auf dem Programm der italienischen Klangreise (Dauer ca. 70 Min.) stehen Antonio Vivaldis Sinfonia G-Dur, seine Concerti in A-Moll op. 3 und in F-Moll op. 8 sowie „L’ Inverno“ („Der Winter“) aus „Die vier Jahreszeiten“. Vivaldis ebenso bekannter wie beliebter Violinkonzert-Zyklus zeichnet sich durch tonmalerische Elemente und außergewöhnliche Harmonik aus. Ebenfalls bei der Plaza Klassik zu hören: Giacomo Puccinis „Crisantemi“. Das expressive Kammermusikwerk beschreibt düster-schwelgerisch die Bedeutung der Chrysantheme,

die in Italien als Totenblume gilt. Mit sieben Tänzen aus Christoph Willibald Glucks „Don Juan“ beschließt das Georgische Kammerorchester seine italienische Reise. Was C.W. Gluck mit dem Matinee-Motto „Italien“ zu tun hat, erschließt sich erst auf den zweiten Blick. „Hier geht es um den Titel. ‚Don Juan‘ heißt es im Spanischen und ‚Don Giovanni‘ im Italienischen. Dieser Stoff über ‚Don Giovanni‘ galt als Vorlage für viele Opern sowie für das Ballett ‚Don Juan“, zu dem Gluck die Musik schrieb“, erklärt Saskia Hankel. Die Georgier spielen die Plaza Klassik übrigens ohne einen Dirigenten. Ein „Notfall“ sei das jedoch nicht, erklärt Hankel. „Es gibt einige Programme, die ein Orchester selbstständig spielen kann. Zudem haben wir seit September 2013 einen neuen Konzertmeister, Irakli Tsadaia, der auch solistisch tätig ist. Er wird als Konzertmeister die Aufgaben des Dirigenten übernehmen.“ Das 1964 gegründete Georgische Kammerorchester feiert 2014 sein 50-jähriges Jubiläum. Mit seinem neuen Chefdirigenten Benjamin

Shwartz und dem neuen Konzertmeister Irakli Tsadaia ist der renommierte Klangkörper nach den imageschädigenden Auseinandersetzungen zwischen Orchester und Lavard Skou Larsen (GKO-Chefdirigent bis 2013) also wieder bestens aufgestellt. Einer Rückkehr zur Rolle des GKO als kultureller Botschafter der Stadt Ingolstadt in der Region sowie bei Festivals im In- und Ausland steht damit nichts im Wege.

Ticket-Verkauf Tickets für die Plaza Klassik am 12. Januar, 11 Uhr, Westpark-Plaza, Ingolstadt gibt es an folgenden Stellen: - Ticketservice im Westpark (Am Westpark 6, Ingolstadt, T. 08 41/4 93 21 30) DK-Ticketservice (Mauthstr. 9, Ingolstadt, T. 08 41/9 66 68 00, - Tourismusinformation am Hbf (Elisabethstr. 3, Ingolstadt, T. 08 41/305-30 05) - www.eventim.de, Tickethotline 01806/570070 - Weitere Infos: www.georgisches-kammerorchester.de

Feuerwerk der Georgier (hk) Mit Begeisterung wurde vom Publilkum das Neujahrskonzert des Georgischen Kammerorchesters im Festsaal in Ingolstadt aufgenommen. Auch die Musikkritiker lobten den ersten Auftritt von Benjamin Shwartz, dem neuen Leiter des Orchesters, und das an diesem Abend mit Bläsern verstärkte Kammerorchester. Augsburger Allgemeine Zeitung - Johannes Seifert: „Das Spitzenorchester unserer Region mit einem neuen, exzellenten Chefdirigenten und dazu ein Solist, der zu Recht zu den ge-

fragten Musikern seines Faches zählt: Besser kann ein Konzert nicht geplant werden.. . Einmal mehr führte Benjamin Shwartz sein äußerst williges und konzentriert agierendes Orchester, das durch eine in sich geschlossene und eindringliche Interpretation beeindrucken konnte. Fazit: Ein gelungener Auftakt für den neuen Chefdirigenten und das Orchester im 50. Jubiläumsjahr, mit einer auch für die Zukunft vielversprechenden Portion Frische, Leichtigkeit und Transparenz. Donaukurier - Jesko SchulzeReimpell: Auch im Donaukurier,

der dem Vorgänger von Benjamin Shwartz, also Lavard Skou Larsen breiten Raum für einen beleidigenden Rundumschlag gegen das Orchester („archaischasiatische, sowjetgewachsene Mentalität“ ) und das Kulturamt („Mafia ohne Ehrenkodex“) eingeräumt hatte, kam Jesko Schulze-Reimpell nach einigen

kritischen Ausführungen zu folgendem Schluss: „Sicher, an diesem Konzertabend vermisste man ein wenig Champagner-Prickeln und Walzerseligkeit, dafür aber – um im Bild zu bleiben – wurde man schließlich mit einem orchestralen Feuerwerk entschädigt. Begeisterter Beifall im Festsaal.“

Neujahrskonzert in Gerolfing

Nacht der Garden

Konzert: Die Cubaboarischen „Cuba bei uns dahoam“ Tournee 2014

Von Sabine Roelen

Benjamin Shwartz begeistert beim Neujahrskonzert

17.01.2014 // 19:30 Uhr Theater Ingolstadt, Großes Haus

19.01.2014 // 20:00 Uhr Stadttheater Ingolstadt, Festsaal

Die Georgier 2012 auf der Westpark-Plaza: Das GKO spielte unter der Leitung des damaligen Chefdirigenten Lavard Skou Larsen, am 12. Januar 2014 tritt das Ensemble ohne Dirigent auf.  Foto: GKO

Tipp

(bp) „Mit Musik ins Neue Jahr“, unter diesem Motto veranstalten die Kolpingia Blaskapelle und die Singgemeinschaft Gerolfing ihr Jahreskonzert. Es findet statt am Samstag, den 11. Januar 2014 in der Turnhalle der Volksschule Gerolfing an der Wolfsgartenstraße. Beginn ist 19.30 Uhr. Das abwechslungsreiche Programm bietet konzertante und traditionelle Blasmusik wie den „Gefangenenchor“ aus Verdis Nabucco; „Erinnerungen an Robert Stolz“, oder „Conquest of Paradise“, bekannt als Abschieds-melodie beim letzten Boxkampf von Henry Maske. Der Chor wird den Zuhörern

mit seinem ersten Lied viel Glück fürs Neue Jahr wünschen und dann mit dem „Kleinen Schneemann“ den Winter beschwören. Auf kräftige Unterstützung aus den Reihen des Publikums hoffen die Sänger bei „Rote Rosen“ und „Caprifischer“. Etwas Faschingsstimmung soll sich ausbreiten, wenn die Männerstimmen den Wunsch äußern „Ich wollt ich wär ein Huhn“. Durch das Programm führt auch diesmal Gerold Christmann. Der Eintritt ist frei, doch Spenden werden gerne entgegen genommen. Sie werden weitergereicht an den Ingolstädter Hospizverein.

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Auto & Technik / Bauen, Wohnen, Leben

Blickpunkt KW 02 /14

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Der Löwe reißt die Klappe auf So will Peugeot auch in der Kombi-Wertung punkten (tg) Ein ordentlicher Löwe muss auch mal das Maul aufreißen dürfen. Das weiß auch die Löwenmarke Peugeot und riskiert deshalb jetzt in der Kompaktklasse wieder eine große Klappe: Nicht einmal ein halbes Jahr nach dem Generationswechsel des 308 zeigen die Franzosen nun ihr wichtigstes Modell auch als Kombi. Zum ersten Mal zu sehen ist der ebenso elegant wie schnörkellos gezeichnete Lademeister im März auf dem Pariser Salon und kaufen kann man ihn schon kurz darauf - zunächst natürlich in Frankreich und bis zum Sommer auch im Rest von Europa. Mit der Premiere der zweiten 308-Variante riskieren die Franzosen aber nicht nur buchstäblich eine große Klappe, sondern auch im übertragenen Sinne. Denn sie wollen nicht weniger als eine Führungsrolle in der europäischen Kombi-Wertung. Diese Hoffnung ruht vor allem auf dem riesigen Platzangebot: Gegenüber dem Fünftürer um 33 Zentimeter auf 4,58 Meter gestreckt, bietet der 308 schon bei voller Bestuhlung 610 Liter Stauraum – 140 Liter mehr als beim Fünftürer und auch ein bisschen mehr Platz für Kind und Kegel als der VW Golf Variant. Dazu gibt es ein betont nobles und funktionales Ambiente: Die

unten aus dem Cockpit ragt, und darüber eine schmale Anzeige mit zwei klassischen, aber Rundinstrumenten und einem weiteren Bildschirm in der Mitte. Offizielle Angaben zum Antrieb gibt es zwar noch nicht. Doch wird sich da gegenüber dem Fünftürer kaum etwas tun. Deshalb reicht das Programm bei den Benzinern wohl zunächst vom 1,6-Liter-Turbo aus der Kooperation mit BMW, der hier auf 156 PS und muntere 240 Nm kommt, über einen ebenfalls 1,6 Liter großen Vierzylinder mit 125 PS bis zum neuen Dreizylinder, der aus 1,2 Litern Hubraum 82 PS holt. Außerdem gibt es zwei Diesel, die beide 1,6 Liter Hubraum haben und wahlweise 92 oder 115 PS leisten. Und weil der 308 SW dank einer neuen Plattform um bis zu 140 Kilo abspeckt, soll der sparsamste Kombi mit 3,2 Litern zufrieden sein – auch das eine Bestmarke im Segment. Was der neue Kombi einmal kos-ten soll, will Peugeot erst zur Premiere in Genf verraten. Aber Schnörkelloser Lademeister: Der Peugeot 308 kommt im März auf den Markt. Foto: oh auch da wird es kaum Überraschungen geben. Zumindest keine Rückbank lässt sich mit einem Flanken und eine aufwendig ge- maturenbrett, in dem man nur Taster für Parkpiepser und ESP unangenehmen. Denn nachdem noch ganz wenige Schalter sieht. und rechts die für Warnblinker, die Franzosen schon beim FünftüHandgriff auch vom Kofferraum führte Kofferraumabdeckung. Damit machen die Franzosen Statt sich im Krieg der Knöpfe zu Türverriegelung, Freie Sicht und rer um ein paar hundert Euro bilaus flachlegen, die Ladefläche ist topfeben und auf den ersten Fo- im Heck des Kombis einen ähn- verlieren, bauen die Franzosen das Anschalten des Radios – c’est liger geworden sind, sollten auch tos sieht man schmucke Chrom- lich radikalen Schnitt wie schon einen großen Touchscreen in die ca, mehr braucht es tatsächlich für den Kombi die Preise sinken. schienen mit variablen Zurrösen, beim Fünftürer mit ihrem so Mittelkonsole und entrümpeln nicht. Dazu gibt es ähnlich wie im Viel mehr als 17 500 Euro dürfte Gummibänder und Seitentaschen genannten iCockpit: Clean und das Armaturenbrett drum herum kleinen Bruder 208 ein vergleichs- der Lademeister in der Grundverfür die Kleinteillogistik, glatte klar präsentiert sich das neue Ar- sehr konsequent: Links ein paar weise kleines Lenkrad, das tief sion deshalb nicht kosten.

Bauen nach Maß Individuelle Wohnideen in Holzständerbauweise realisieren (bp) Beim Schlafen, Kochen oder Fernsehen: Einen wesentlichen Teil ihrer Lebenszeit verbringen Menschen in den eigenen vier Wänden. Umso wichtiger ist es, beim Neubau auf ökologisch einwandfreie Materialien zu achten, die keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffe abgeben. Davon profitieren die Umwelt und die eigene Gesundheit gleichermaßen.

Der eine wünscht sich eine private Wellnessoase, der andere benötigt ein Home Office, der Dritte träumt von einer offenen Wohnküche: Die Erwartungen an das Eigenheim sind sehr unterschiedlich. Dennoch müssen beim Kauf oder Neubau eines Hauses oftmals große Kompromisse eingegangen werden. Beim Mauerwerk fängt die Wohngesundheit an. Wer später umbauen oder

Haus im Grünen: Holzhäuser sind im Trend.

Veränderungen durchführen will, muss mit tiefen Löchern in der Haushaltskasse rechnen. Besser ist es, von vornherein eine Immobilie zu planen, die möglichst genau den eigenen Vorstellungen entspricht und sich bei Bedarf im Grundriss auch immer wieder verändern lässt. Vielfältige Möglichkeiten dazu bietet die traditionelle Holzständerbauweise. Jedes Haus ein Unikat

Mit den historischen Fachwerkhäusern, wie man sie aus manchem Stadtkern kennt, haben moderne Varianten außer dem Bauprinzip nicht mehr viel gemeinsam. Zeitgemäß niedrige Energiestandards sind ebenso selbstverständlich wie eine hochwertige Innenausstattung, weitläufige, auf Wunsch auch mehretagige Wohnbereiche sowie großzügige Glasfronten über die komplette Fassadenseite. Die Holzständerbauweise ermöglicht vollkommen individuelle Grundrisse. Da die gesamte Statik über die massiven Außenbalken sichergestellt ist, kann der Innenraum ganz nach Beliebten gestaltet und, wenn gewünscht, auch wieder verändert werden. Jedes Haus wird Foto: djd somit zum Unikat, das gemein-

sam von den Eigentümern und Eigenheim. Wenn die Abstimmung danach abgeschlossen ist dem Planer entwickelt wurde. und die Baupläne genehmigt wurden, wird die HolzkonstrukVirtueller Rundgang tion auf Maß in der Manufaktur Eine Computer-Animation in vorgefertigt und anschließend 3D-Optik ermöglicht vor dem vor Ort endmontiert. Damit ist Bau den letzten Feinschliff, in- diese Bauweise nicht nur wandklusive eines virtuellen Rund- lungsfähig, sondern auch besongangs durch das zukünftige ders schnell.

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Sport

Blickpunkt KW 02/14

Kösching überrascht alle Bei der Endrunde der Fußball-Hallenkreismeisterschaften scheiterten die Favoriten im Halbfinale

Sieg! Die Köschinger feiern den Sieg über Manching im Elfmeterschießen, durch den sie sich für die Oberbayerischen Hallenmeisterschaften qaulifiziert haben. Foto: Roelen

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Geschafft hatten das zwei Bezirksligisten (SV Manching, TSV Kösching), drei Kreisligisten (TSV Oberhaunstadt, TSV Gaimersheim, VfB Friedrichshofen), ein Kreisklassist (Türkisch SV Ingolstadt) und zwei Außenseiter aus der A-Klasse (BC Uttenhofen und TSV Paunzhausen). In der Vorrunde trat jedes Team einmal gegen die drei Mannschaften aus seiner Gruppe an. Uttenhofen bekam es in Gruppe 1 mit Gastgeber Manching, Oberhaunstadt und Gaimersheim zu tun. Paunzhausen probierte sich in Gruppe 2 gegen Kösching, Friedrichshofen und Türkisch. In Gruppe 1 wurde der SV Manching seiner klaren Favoritenrolle gerecht. Die Manchinger gewannen alle drei Vorrundenspiele mit einem beachtlichen Torverhältnis von 15:3. Während Oberhaunstadt auf ganzer Linie versagte (drei Niederlagen), lieferten sich Uttenhofen und Gaimersheim ein enges Rennen um den zweiten Platz, der zur Teilnahme am Halbfinale be-

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(pr) Mit Spannung war die Endrunde der Hallenkreismeis terschaften erwartet worden. Einen Parkplatz vor der Halle in Manching zu ergattern, war gar nicht so einfach. So groß war das Interesse an den acht Mannschaften des Kreises Donau/Isar, die sich in den Vorrunden für die Endrunde qualifiziert hatten.

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rechtigte. Am Ende entschied das Torverhältnis zugunsten von Gaimersheim. Uttenhofen war raus. Auch in der zweiten Gruppe setzte sich der Favorit durch. Zwar tritt der Türkisch SV in dieser Spiel-

zeit nur in der Kreisklasse an, in der Halle wussten sie bislang aber noch jedes Jahr zu überzeugen. Und so auch in diesem Jahr. Die Türken belegten nach der Vorrunde und drei Siegen Platz eins. Vor dem TSV Kösching, der sich im letzten Vorrundenspiel gegen Friedrichshofen (4:2) den zweiten Rang sicherte. Für Paunzhausen war das Abenteuer Endrunde schnell und schmerzhaft vorbei. Der A-Klassist fuhr ohne Punkt wieder nach Hause. So kam es im Halbfinale zu den Duellen zwischen den Bezirksligisten Manching und Kösching und zwischen Gaimersheim und Türkisch SV Ingolstadt. Im ersten Spiel setzte es gleich eine faustdicke Überraschung. Nach den zum Teil spektakulären Vorstellungen in der Vorrunde rechneten alle mit einem Sieg des Türkisch SV über Gaimersheim, doch schon nach wenigen Minuten mussten die Türken einem 0:3-Rückstand hinterherlaufen. Lukas Kupfer und Dennis Hüttinger brachten die Gaimersheimer schnell in Führung, ehe Sebastian Trebing gar zum 3:0 nachlegte. Türkisch zeigte im Anschluss Moral und versuchte noch einmal alles, Zeit genug wäre schließlich noch gewesen, doch der TSV stand hinten zu sicher und konterte immer wieder gefährlich. So gelang Trebing nach einer sehenswerten Hackenvorlage von Markus Bauer das fünfte Tor. Nach einem Fehler erzielte Hüttinger sogar seinen dritten Treffer und das 6:0. Eine echte Blamage für den Favoriten, der in den Schlussminuten noch zu zwei Ehrentreffen kam. Für Gaimersheim hingegen war es der verdiente Lohn für eine couragierte Leistung. Der zweite Platz und damit das Weiterkommen (Hallenkreismeisterschaften auf Bezirks-Ebene) waren sicher. Im zweiten Halbfinale sollte die zweite Überraschung folgen. Zwar spielen beide Vereine in derselben Liga. Doch während Manching um den Titel mitspielt, haben die Köschinger gerade einmal einen Dreier in der bisherigen BezirksligaSaison eingefahren. Auch der bisherige Turnierverlauf machte dem

Stolpergefahr: Titelverteidiger Manching scheiterte im Halbfinale. Foto: Marek Kowalski TSV wenig Hoffnung. Zu stark und souverän wirkten die Manchinger bislang. Zunächst deutete auch alles auf einen Favoritensieg hin. Die Manchinger gingen in einem schwachen Halbfinale in der fünften Minute durch einen Gewaltschuss von Kryspini Bielicz in Führung. Doch die Köschinger erholten sich gut und kamen durch ein Traumtor von Markus Braun in der achten Minute zurück. Braun erkannte die Situation und zog kurz vor dem Strafraum ab, tunnelte seinen Gegenspieler und traf zum 1:1. Kurz darauf egalisierte Daniel Kremer Brauns Treffer jedoch, indem er zur erneuten Führung traf. Es lief bereits die Schlussphase der Partie, als Peter Lelanz, durch einen Chip-Ball eingesetzt, aber alleine auf das Manchinger Tor zulaufen konnte. Der erfahrene Lelanz ließ sich die Chance nicht nehmen und schoss zum 2:2 ein. Kurz darauf war Schluss. Die Entscheidung musste im PenaltySchießen fallen. Sowohl auf Manchinger als auch auf Köschinger Seite verwandelten zunächst alle Spieler sicher ihre Strafstöße. Beim Stand von 6:6 scheiterte jedoch ausgerechnet der zuvor so starke Benjamin Anikin am gegnerischen Keeper. Die Chance für Kösching. Der junge Oblinger blieb eiskalt und traf zum 7:6-Endstand für Kösching, das somit ebenfalls im Finale und in der nächsten Runde der Hallenkreismeisterschaften stand. Das Finale war nur noch reine

Show und Spaß, da bereits im Vorfeld feststand, dass die beiden Erstplatzierten für die nächste Runde, die Oberbayrischen Meisterschaften (18.März in Manching), qualifiziert sind. Der designierte Bezirksliga-Absteiger Kösching krönte seine Leistung und bezwang die Gaimersheimer mit 3:1 – nun auch mit technisch anspruchsvollem Fußball und guten Einzelleistungen. Während des Turniers hatten die zahlreichen Zuschauer die Möglichkeit, den besten Feldspieler und den besten Torwart zu wählen. Franz Reinwald vom Zweiten TSV Gaimersheim wurde als bester Feldspieler ausgezeichnet, während der Keeper des BC Uttenhofen, Michael Kaindl,

die Auszeichnung für den besten Schlussmann erhielt. Torschützenkönig wurde ebenfalls ein Gaimersheimer. Dennis Hüttinger erzielte sieben Treffer, drei alleine im Halbfinale gegen Türkisch SV Ingolstadt.

Kantersieg: Gaimersheim gewann im Halbfinale gegen Türkisch mit 6:2. Foto: Kowalski


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