Page 16

ANZEIGE | Blickpunkt | KW10 2017

1000 Tage ohne Handy Schüler der Tilly-Realschule starten ein besonderes Mobiltelefon Projekt (lb) Gerade für junge Menschen ist ein Leben ohne Smartphones unvorstellbar. Die private Tilly-Realschule in Ingolstadt versucht den Schülern der fünften bis zehnten Jahrgangsstufe einen bewussteren Umgang mit ihren Handys zu vermitteln. Bei der Aktion „1000 Tage ohne“ sollen sie bis Ende März zusammen 1000 Tage auf ihr Handy verzichten. 700 Eltern wurde dafür ein Brief zugeschickt, in dem sie angeben konnten, ob sie bei der Aktion mitmachen und wie lange ihr Kind auf das Handy verzichtet - ein halber Tag, eineinhalb Tage? Die Eltern unterschreiben dann, dass die Zeit eingehalten wurde. Als Tipp wurde den Eltern vorgeschlagen, besonders während des Essens, bei den Hausaufgaben und beim Schlafengehen die Nutzung des Handys einzuschränken. Bei einem Ideenabend mit den Eltern wird daran auch weiter gearbeitet. Projektleiterin Elke Böcker findet es besonders wichtig, die Eltern bei dem Projekt mit ins Boot zu holen: „Viele von

ihnen nehmen das Handyverbot lediglich als Bestrafung her, sie greifen selten in den Alltag ein“. Schon in der ersten Woche waren Kinder dabei, die ihr Handy gleich am Morgen abgegeben haben. Den Computer können sie aber immer noch nutzen. „Das wäre sonst alles zu kompliziert“, sagt Kinder- und Jugendpädagogin Julia Langmeir. Die Idee stammt von einer früheren Aktion: Schon vor zwei Jahren wollte die Schule mit dem Projekt „Handyfrei“ die Schüler auffordern, eine Woche auf ihr Handy zu verzichten. Dabei hätten viele Schüler „betrogen“, ein Zweithandy benutzt, oder es kam von den Eltern der Einwand, dass die Schüler ihr Handy doch brauchen, wenn sie aus dem Haus gehen und sie sie erreichen wollen. Deswegen nun die verkürzte Version. Wer es am längsten ohne Handy aushält, hat die Chance auf eine eigene Fotostrecke, für die laut Projektleiterin Elke Böcker „auch mal eine sechste Stunde geschwänzt werden darf“. Das Wichtigste, so Julia Langmeir, sei es einfach, den Kindern zu zeigen: Es geht auch ohne.

Ausbildungen in der Pflege und Betreuung Ein zukunftssicheres Berufsfeld mit vielen beruflichen Perspektiven Einer der wenigen Arbeitsmarktbereiche, die mit Wachstum rechnen können ist der Gesundheits- und Pflegebereich. Die staatlich anerkannten Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste – DAA – mbH (GGSD) in Ingolstadt besitzen mehr als 30 Jahre Erfahrung in der qualifizierten Ausbildung von Pflegekräften und haben ein spannendes und persönlich bereicherndes Ausbildungskonzept entwickelt. Die Berufsfachschule für Sozialpflege im Marienheim ergänzt dieses Angebot um eine weitere Ausbildungsmöglichkeit. Ausbildung zur/zum Pflegefachhelfer/in (Altenpflege) Die Ausbildung zur/zum Pflegefachhelfer/in (Altenpflege) dauert ein Jahr und verteilt sich auf 800 Stunden Unterricht sowie 650 Stunden Praktikum in einer Einrichtung der Altenhilfe. Nach erfolgreichem Abschluss können Pflegefachhelfer/innen als Begleiter/in und Helfer/in für Senioren zum Beispiel in Pflegeheimen, Seniorenwohneinrichtungen oder Tagespflegeeinrichtungen arbeiten.

Ausbildung zur/zum Sozialbetreuer/in und Pflegefachhelfer/in Ausgebildete Sozialbetreuer/innen und Pflegefachhelfer/innen unterstützen ebenfalls Fachkräfte in der Altenund Krankenpflege sind jedoch zusätzlich auch in der Behindertenarbeit tätig. Die inhaltliche Gestaltung des Alltags und die individuelle Betreuung von Menschen in verschiedenen Lebensphasen sind dabei ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Ausbildung zur/zum Altenpfleger/in Altenpfleger/innen arbeiten in ambulanten Pflegediensten, Alten und Pflegeheimen, geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen, ambulant betreuten Wohngemeinschaften oder Tagespflegeeinrichtungen. Sie übernehmen umfassende Aufgaben in der Pflege sowie deren Planung.m Informationen zu den Ausbildung an den Berufsfachschulen für Altenpflege, Altenpflegehilfe und Sozialpflege der GGSD erhalten Sie unter 0841 / 88 54 660, per Mail an biz.ingolstadt@ggsd.de oder unter www.ggsd.de/ingolstadt.

Blickpunkt KW 10 2017  

Zeitung für Ingolostadt und die Region

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you