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BAUEN 13

Blickpunkt | KW10 2017

Türsteher und Energiesparer in einem Wie intelligente Haustüren das Leben vereinfachen kann. Doch die moderne Haustür kann noch viel mehr: Eine sogenannte Energiespartür sorgt außerdem für niedrige Heizkosten. Denn gerade die Haustür, die ständig geöffnet und geschlossen wird, ist anfällig für einen hohen Energieverlust. Der Experte Umkehrer weiß, was man dagegen tun kann: „Bei der Auswahl einer neuen Haustür kommt es vor allem darauf an, dass die AbdichFoto: fotolia

(bp) Einen eigenen Türsteher zu Hause, der gleichzeitig noch Energie spart – klingt erst mal sehr kostspielig, ist es aber nicht. Denn moderne Haustüren leisten bereits beides. Für die Haustür 4.0 benötigen die Bewohner kaum mehr einen Schlüssel: Von elektrischen Türschlössern, die mit dem Smartphone bedient werden können, über Fingerabdrucköffner bis hin zum elektrischen Zahlenschloss gibt es zig Varianten, um die eigene Haustür zu öffnen und zu schließen. Vor allem der Fingerabdrucköffner wird immer beliebter: „Das Schließsystem speichert die Fingerabdrücke der Bewohner und öffnet die Türe nur, wenn ein registrierter Abdruck am Scanner erkannt wird“, erklärt Umkehrer, Experte in Sachen Haustüren bei der BayWa Baustoffe. „So ist sichergestellt, dass niemand unerwünscht ins Haus kommt, weil man beispielsweise seinen Schlüssel verloren hat. Denn diesen benötigen die Bewohner gar nicht mehr.“ Auch ein Zahlenschloss ist sehr effektiv in puncto Sicherheit: „Bei einem Zahlenschloss können bis zu 20 individuelle Codes vergeben werden. Die Hausbesitzer entscheiden, wer dauerhaft oder auch nur temporär einen Code bekommt, und können dies jederzeit wieder neu einstellen“, so Umkehrer weiter. Zusätzlich zum Fingerabdruckscanner oder zum Zahlenschloss kann außerdem ein automatischer Tür-

öffner in die Haustür integriert werden: Gibt man mit dem Fingerabdruck oder dem Zahlenschloss den Befehl, die Haustüre zu öffnen, tut sie dies automatisch, ohne dass man sie händisch aufziehen muss. Das ist vor allem von Vorteil, wenn man viel zu tragen hat und nicht alles vor der Tür abstellen möchte. Auch für Menschen mit einer Gehhilfe ist der automatische Türöffner ideal. Der größte Vorteil bei elektrischen Schlössern ist natürlich, dass die Bewohner eines nicht mehr benötigen: den Haustürschlüssel. „Man braucht sich also keine Sorgen mehr zu machen, dass man sich aussperrt, der Schlüssel verloren geht oder abbricht und man den Schlüsselnotdienst rufen muss“, erklärt Umkehrer. Einen Nachteil haben elektrische Türöffner trotzdem: Sie funktionieren nur, wenn Strom fließt. Bei Stromausfall hingegen können die elektrischen Helferlein nicht verwendet werden. „Deshalb empfiehlt es sich, eine Kombination aus elektrischem Türöffner und mechanischem Schließzylinder einbauen zu lassen“, rät Umkehrer. „So kann man im Falle eines Stromausfalls immer noch auf die herkömmliche Weise mit einem Schlüssel ins eigene Haus kommen.“ Mit Fingerabdrucköffner & Co hat man also seinen ganz persönlichen Türsteher, der je nach Wunsch der Bewohner entscheidet, wer die Haustür öffnen

tung Wärmebrücken vermeidet und mindestens die Anforderungen der Energieeinsparverordnung erfüllt sind.“ Das bedeutet: Der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) darf maximal 1,8 W/m²K betragen. Die U-Werte müssen von den Herstellern angegeben werden. „Besonders gut gedämmte Türen können U-Werte von unter 0,5 W/m²K erreichen“, so Umkehrer weiter.

Blickpunkt KW 10 2017  

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