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BLICKPUNKT

KW 07, Freitag / Samstag, 14. / 15. Februar 2014, Auflage 92.500

Die Wochenzeitung für Ingolstadt und die Region

Stadtsilhouette und Donauauen - OB-Kandidat der Bürgergemeinschaft Christian Lange im Interview

Rick Kavanian, der mit „Egostrip“ am 19. Februar im Festsaal Ingolstadt gastiert, im Interview.

Mitglieder des SC Delphin treten aus dem Verein aus - doch was ist der Grund dafür?

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Ärger bei Halle 9

Hüttengaudi und Apres Ski

(hk) Grünen-Fraktionschefin Petra Kleine fragte im IFG-Verwaltungsrat nach, warum es bei Halle 8, auch als zweiter Bauabschnitt von Halle 9 bezeichnet, nicht weiter ginge. Die Antwort von Oberbürgermeister Alfred Lehmann war kein Ruhmesblatt für den von der IFG beauftragten Architekten Chris Neuburger: Die Kosten seien beim ersten Bauabschnitt, den der Architekt zu verantworten habe, derartig aus dem Ruder geleufen, dass Lehmann den Rechnungsprüfungsausschuss beauftragt hat, die Kalkulation für den zweiten Bauabschnitt nochmals zu hinterfragen. „Wir habe in die Kostenschätzung des Architekten kein Vertrauen mehr", erläuterte der Oberbürgermeister. Da seien Dinge passiert, die man so nicht gewöhnt sei, fuhr Lehmann fort. Bei dem Riesenprojekt "Halle T" liege man unter den veranschlagten Kosten und bei dem kleinen Bauvorhaben der Halle 9 eklatant über den veranschlagten Beträgen. Dies bedeute nicht, dass das Projekt nicht realisiert werde. Aber die Kosten sollten vom Rechnungsprüfungsamt kalku- Party, Schlager, Apres Ski: So wie hier auf dem Paradeplatz wird DJ Gandi auch beim Schanzer Schneeballfestival in der Theresienstraße am 21. und 22. Februar Seite 3 Archivfoto: Kajt Kastl liert werden. Er werde sich dazu für Stimmung sorgen. in Kürze äußern, erklärte der Architekt gegenüber Blickpunkt.

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SPD und Linke fordern einen Mietspiegel, die CSU ist dagegen

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(hk) München hat die höchsten Mieten in Deutschland – und einen Mietspiegel. In Bremen hat die SPD einen Mietspiegel verhindert, in Frankfurt fordern Mieterorganisationen die Abschaffung des Tabellenwerks. Er sei in Wahrheit ein „Vermieterspiegel“ und diene in erster Linie der Durchsetzung von Mietpreiserhöhungen. „SPD: Mietspiegel ist ein Preistreiber...Treibt der Mietspiegel die Kosten fürs Wohnen in die Höhe? Der Vorstand der Münchner SPD meint ja.“ So titelte die Online-Ausgabe des Münchner Merkur am 11. November 2010, als es wieder einmal darum ging, ob der Mietspiegel in München fortgeführt werden soll. In Ingolstadt sieht das anders aus. Da forderten die parteilose SPD-OB-Kandidatin Veronika Peters und Jürgen Siebicke, Stadtrat der Linken und gleichfalls OB-Kandidat, bei einer Veranstaltung mehrerer Erwachsenenbildungseinrichtungen in der Volkshochschule vehement die Einführung eines Mietspiegels in Ingolstadt. Christian Lösel, Kandidat der CSU für das höchste politische Amt in Ingolstadt, hielt dagegen und argumentierte wie SPD, Linke und Mietervereine anderenortes. Der Mietspiegel führe zu Mieterhöhungen; er sei nicht nur für Mietpreiserhöhungen geschaffen worden, sondern gebe die Mietpreissituation vor Ort unzutreffend wieder. Tatsache ist: Nach dem Gesetz dürfen bei der Erstellung des Mietspiegels nur Neumietverträge und Mieterhöhungen der letzten vier Jahre zugrundegelegt werden. Das bedeutet: Ältere Verträge, bei denen die Miete über Jahre hinweg nicht erhöht wurde und die

Mietspiegel: Veronika Peters (links) will ihn, Christian Lösel ist dagegen. Foto: Roelen deshalb niedrige Mieten beinhalten, werden nicht berücksichtigt. Im Ergebnis führt dies dazu, dass höherpreisige Vermietungen der jüngsten Vergangenheit die Grundlage bieten und so ein Mietzins dokumentiert wird, der am Markt im Durchschnitt gar nicht existiert. Dagegen wettert seit Jahren auch der Deutsche Mieterbund, der auf telefonische Anfrage bestätigt hat, dass er diese Regelung für mieterschädlich hält. Die Vereinigung der Mieter fordert – was Lösel gleichfalls als sinnvoll erachtet – dass die Verträge der letzten zehn Jahre zugrundegelegt werden. So würden auch langsfristige mieterfreundliche Verträge einbezogen, was niedrigere Mietpreisangaben im Mietspiegel zur Folge hätte. Die Linke in Berlin kritisiert gleichfalls die jetzige Form des Mietspiegels und will sogar alle alten Verträge, nicht nur die der letz-

ten zehn Jahre, einbeziehen: „In die Erstellung des Mietspiegels müssen alle Bestandsmieten einfließen“, war bereits am 30. April 2013 bei der Linken in Berlin online zu lesen. In Frankfurt gingen die Mieter gegen den Mietspiegel sogar auf die Straße, wie die Frankfurter Rundschau am 5. September 2013 berichtete: „Das Netzwerk Wem gehört die Stadt ruft am 28. September zu einer Demo in Frankfurt auf. Die Initiativen kämpfen für bezahlbaren Wohnraum und wollen den neuen Mietspiegel verhindern. Durch ihn befürchten sie eine Welle von Mieterhöhungen.“ In Ingolstadt könnte die Einführung des Mietspiegels zu einer weiteren Explosion der Mieten führen: Wie der Immobilienspezialist „immoscout24.de“ im Dezember 2013 berichtete, liegt Ingolstadt bei den Mietpreissteigerungen der letzten fünf Jahre (31,5 Prozent!) bundesweit nach

Wolfsburg an zweiter Stelle. Um Missverständnisse zu vermeiden: Bei den Durchschnittsmieten, also nicht bei den Steigerungen, lag Ingolstadt nach einer Veröffentlichung (Münchner Abendzeitung vom 7. März 2013) unter allen Großstädten noch auf Platz 10. Würde nun in Ingolstadt der Mietspiegel eingeführt, der nur die letzten vier Jahre in die Berechnung einbezieht, würden nur die Verträge berücksichtigt, die in der Zeit der Mietzinsexplosion in Ingolstadt abgeschlossen wurden. Die günstigeren Altverträge blieben außer Acht. Die Folge: Die Vermieter, die eine Miete – auch bei alten Verträgen – erhöhen wollen, könnten auf diese Zahlen aus der Zeit der extremen Steigerung zurückgreifen und mittels Mietspiegel, der laut Gesetz die Grundlage für Mieterhöhungen darstellt, problemlos höhere Mieten durchsetzen. Jedenfalls in Ingolstadt kann man unter diesen Voraussetzungen keine Stabilisierung der Mieten durch einen Mietspiegel erwarten. Kritisch sehen es auch die Bremer Sozialdemokraten, die laut Weserkurier vom 19. Juli 2013 einen Mietspiegel verhinderten: „Es gibt keine Garantie dafür, dass ein Mietspiegel ein geeignetes Instrument ist, um die Mietsteigerungen zu bremsen“, erklärt der baupolitische Sprecher der Fraktion, Jürgen Pohlmann. Erfahrungen in anderen Städten hätten gezeigt, dass sogar das Gegenteil der Fall sein könne – weil Vermieter mit kleinen Wohnungsbeständen, die jetzt oft auf eine Erhöhung verzichteten, die Miete dann erhöhten.“ Einen Blick über den Tellerand sollte auch die Ingolstädter Linke wagen, der Mieter wegen.

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Blickpunkt KW 07/14

Nein zum Kongresszentrum

EDITORIAL

Stadtsilhouette und Donauauen - Christian Lange im Interview

Der Kandidat Von Hermann Käbisch In den Redaktionen der Ingolstädter Medien war in dieser Woche eine schwere Entscheidung zu treffen: Soll der Name eines Beschuldigten genannt werden, dem vorgeworfen wird, er habe eine Straftat begangen, über die sonst nicht berichtet würde, wenn der Betroffene nicht für den Stadtrat kandidieren würde? Der Donaukurier hat sich entschieden, pauschal von einer Straftat eines CSU-Stadtratskandidaten zu berichten, ohne ihn zu nennen. Online-Medien wie www.stattzeitung.in (zu unserer Verlagsgruppe gehörend) und Ingolstadt-today. de haben den Namen des Beschuldigten genannt. Mit der Nennung wurde der Beschuldigte ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt, die er allerdings mit seiner Wahlwerbung auch selbst gesucht hat. Worum geht es eigentlich? Um nicht bei einer Pflichtveranstaltung einer Hochschule antreten

zu müssen, soll der Beschuldigte sich selbst die Ladung zu einem erfundenen, angeblich zeitgleich stattfindenden Gerichtstermin, wo er als Zeuge aussagen müsse, geschickt haben. Das ist eine Urkundenfälschung, weil er dabei den Briefkopf einer Justizbehörde verwendet hat. Nachdem in manchen Medien nicht dargelegt wurde, um welche Art von Straftat es sich handelt und zumindest teilweise kein Name genannt wurde, erhielten andere CSU-Kandidaten Anrufe, ob sie beschuldigt würden. Auch Gerüchte von Vermögensdelikten und Steuerhinterziehung von CSU-Geschäftsleuten auf der Liste begannen zu kursieren. Daher noch zur Klarstellung und zum Schutz der anderen Kandidaten: Es geht um Listenplatz 23. Die CSU kann den Kandidaten nicht mehr eliminieren, weil die Wahlunterlagen schon gedruckt sind.

DER BÖSE BLOG

Relative Mehrheit(en) Von Melanie Arzenheimer Die Mehrheit sind immer wir. Und wenn wir´s nicht sind, ist die Mehrheit doof. Rein mathematisch gibt es nur eine einzige Mehrheit. Weil es zum Beispiel mehr Erbsen, Rüben oder Äpfel sind als Birnen oder Bohnen. In der Politik ist das anders. Da gibt es gleich mehrere Mehrheiten. Menschen sind ja auch keine Erbsen, sondern seltsame Wesen, die eine schwammige Masse - die sogenannte Bevölkerung - ergeben. Nun sehen sich politische Parteien oder Gruppierungen gerne als Vertreter dieser Bevölkerung, im Idealfall handeln sie sogar im Interesse der Bevölkerungsmehrheit. Allerdings kann es vorkommen, dass bei ein und dem selben Problem zwar unterschiedliche Interessen vertreten werden, die-

se aber immer mit Unterstützung der Bevölkerungsmehrheit. Was mathematisch nicht möglich ist, ist politisch machbar. Mehrheiten sind relativ. Und vor allem praktisch. Es ist doch etwas ganz anderes, zu behaupten, die Mehrheit stünde hinter einem, als zuzugeben, nicht die Meinung der Mehrheit zu vertreten. Letzteres wäre zwar ehrlich, durchaus tapfer und auch mutig, aber eben nicht mehrheitsfähig und schon gar nicht förderlich, wenn man sich um einen wichtigen Posten bemüht. Bleibt nur ein Ausweg: die Mehrheit für doof zu erklären. Sie hat ja in der Vergangenheit auch schon bewiesen, dass sie es sein kann. Aber sie ist auch in diesem Fall halt immer noch die Mehrheit. Rein mathematisch.

(hk) Der OB-Kandidat der Bürgergemeinschaft, Christian Lange, kämpft für die Stadtsilhouette, würde aber notfalls die Donauauen der vierten Donauquerung opfern? Wir fragten ihn.

sich die Situation hat erklären lassen. Im Nachgang dazu wurde ein Beschluss des Landesdenkmalrates, ich glaube im Oktober 2012, gefasst.

Herr Lange, wollen Sie wirklich das Kongresshotel noch verhindern? Christian Lange: Ja, wir wollen nicht nur das Kongresshotel verhindern, sondern wir wollen sogar das Kongresszentrum verhindern und ich muss dazu sagen: an diesem Standort, das ist eine ganz wichtige Ergänzung. Haben Sie politische Verbündete? Wenn die Bürgergemeinschaft es schaffen sollte, Stadtratssitze zu erobern, wird sie wahrscheinlich nicht die Mehrheit haben. Lange: Also zumindest weiß ich, dass die Grünen dieselbe Position beziehen wie wir und dass auch die nach Alternativstandorten fragen. Ich gehe davon aus, dass auch die anderen Fraktionen und Gruppierungen im Stadtrat, die dagegen gestimmt haben, gegen diese Entwicklung weiterhin vorgehen werden. Die SPD hat im IFG-Verwaltungsrat - entgegen der Meinung der eigenen OB-Kandidatin - dafür gestimmt. Die SPD hat ja bisher schon immer dafür gestimmt. Und wer stimmt noch dagegen? Lange: Ich gehe davon aus, dass die ÖDP dagegen ist, wie bisher auch, und ich gehe auch davon aus, dass die Linken weiterhin dagegen sein werden. Sie haben auch bereits juris-tische Schritte in die Wege geleitet. Gibt es jetzt eine eingereichte Klage oder ist die noch in der Vorbereitung? Lange: Die ist in der Vorbereitung, die ist jetzt sozusagen beim juristischen Feinschliff, denn wir wollen relativ gut begründet in diese Verhandlung mit dem Bay-

Gegen Kongresszentrum, aber für Donauquerung: Christian Lange Foto: Archiv rischen Verfassungsgerichtshof dann werden wir diese auf jeden gehen und deswegen geben wir Fall auch beantragen. uns da besonders viel Mühe. Die Entscheidung des DenkmalWenn Sie das Projekt wirklich rates, können Sie die kurz erläunoch verhindern wollen, muss tern? Lange: Ja, der Landesdenkmalman ja bei der üblichen Verfahrensdauer eine einstweilige An- rat hat ganz klipp und klar gesagt, ordnung beantragen, sonst steht dass er gegen die beabsichtigte das Hotel, bis der Verfassungs- Bebauung des Gießereigeländes, gerichtshof entscheidet. Ist das in der von der Stadt im Bebauungsplan vorgesehenen Form, ist. beabsichtigt? Lange: Das prüfen wir derzeit auch, ich kann Ihnen noch nicht In welchem Zusammenhang hat sagen, ob das wirklich Aussicht er das gesagt? Im Anhörungsverauf Erfolg hat, denn es ist ja doch fahren oder später nochmal? Lange: Es war später, es war schon eine gewisse Zeit her. Aber wenn wir aufgrund der nun neu nach dem Bebauungsplan, nach vorliegenden Informationen, dem Satzungsbeschluss sozusazum Beispiel die Entscheidung gen, im Herbst 2012, als der Landes Landesdenkmalrates, dort ei- desdenkmalrat unter Vorsitz des ne Chance haben, eine einstwei- Staatsministers a.D. Thomas Goplige Anordnung zu bekommen, pel, hier in Ingolstadt war und

Nun wollen Sie die Silhouette der Altstadt schützen, aber möglicherweise die Donauauen nicht, denn es gibt Stimmen in Ihrer Gruppierung, die sagen, wir wollen eine Donauquerung. Lange: Wir wollen auf jeden Fall, dass wir uns darauf vorbereiten. Wenn wir eine Donauquerung brauchen, irgendwann in Zukunft, wollen wir nicht, dass diese Trassen, die dafür nötig sind, schon wieder zugebaut sind. Das ist die wichtige Aussage. Natürlich wollen wir den Verkehr minimieren und wollen so schnell wie möglich die Bürger, die an den Straßen, wie z.B. der Friedrichshofener Straße, wohnen und dort belastet sind, die wollen wir entlasten. Aber wenn es in zehn, fünfzehn Jahren, so lange dauert ja ein Verfahren mit einem Tunnelbau zum Beispiel, wenn das Verfahren also in zehn bis fünfzehn Jahren soweit ist, dass wir feststellen, wir brauchen die Donauquerung, weil wir den Verkehr haben, dann werden wir auch für eine Donauquerung sein. Aber wir brauchen jetzt schnelle Maßnahmen und das ist mir viel wichtiger, als die Donauquerung jetzt schon intensiv zu erörtern. Was wären denn diese Sofortmaßnahmen? Lange: Es geht zum Beispiel darum, dass wir prüfen, in wie weit wir eine 30er Zone auf der B13 einrichten können. Es geht zweitens darum, dass wir die B13 aus der Friedrichshofener Straße heraus verlagern können. Wir haben ja jetzt ein relativ neues Straßensystem im Westen der Stadt; und Gaimersheim denkt auch darüber nach, was man machen kann, da kann man dann die B13 verlegen. Es gibt die Umgehung in Unsernherrn, die im Gespräch ist, das sind die Dinge, die schnellstmöglich passieren sollen.

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Donauquerung notwendig

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…gehen schnell ganz schön ins Geld: Beim Freibad-Pavillon waren wir Stadträte doch etwas geschockt, als voraussichtliche Gesamtkosten von 1,15 Mio. Euro für die Entkernung und Sanierung samt neuer Innenausstattung genannt wurden. Dies relativierte sich jedoch ein wenig, nachdem die Architekten darauf verwiesen, dass eine komplette Bodensanierung zum Schutz der Festungsbauten ohnehin notwendig geworden wäre. Doch schon die nächste Baumaßnahme, die Verlängerung des Tunnels unter dem Hauptbahnhof nach Ringsee mit 14 Mio. Euro beeindruckt erneut enorm: Für 125 Meter Tunnel in 8 Metern Breite und 2,5 Metern Höhe – und ganz abgesehen von einer langen Planungsphase nun einer Bauzeit bis Ende 2016. Man will ja nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, aber dass dann eine Donau-Untertunnelung im Westen in 30 Metern Tiefe mitsamt darauf ausgerichteten Zufahrtsstraßen noch eine ganz andere Dimension ergeben würde, das lässt sich anhand dieser Zahlen erahnen – ganz abgesehen von möglichen Risiken für unsere Trinkwasserversorgung und der berechtigten Frage nach dem Sinn einer Verbindung so weit im Westen. Franz Hofmaier

„Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung“ steht in der Bayerischen Verfassung Art. 106 (1). In Ingolstadt herrscht jedoch Wohnungsnot! DIE LINKE vertritt den Standpunkt, dass Wohnungsmangel in Ingolstadt kein Thema mehr sein sollte. Die Stadt muss ihrer Verantwortung dem Bevölkerungswachstum gegenüber nachkommen und entsprechend dem realen Wachstum bezahlbaren Wohnraum schaffen. Wir wollen, dass auch in Ingolstadt Wohnen nicht als Ware, sondern als grundlegender Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge verstanden wird. Voraussetzung sind Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Daher werden wir einen qualifizierten ökologischen Mietspiegel einführen. Wohnungssuchende dürfen nicht allein gelassen werden: Das Wohnungsamt soll wieder kompetenter Partner für Wohnungssuchende werden. Ingolstadt braucht mehr Sozialwohnungen in jedem Stadtteil. Wir wollen eine Quote für mietpreisgebundene Wohnungen in jedem Baugebiet, damit Wohnungen nicht Handelsware von Maklern und Miethaien bleiben, sondern Teil der allgemeinen Daseinsvorsorge werden.

Die Situation, so wie sie jetzt ist, mit stundenlangem Stau, Stop-and Go auf der westlichen Ringstraße, Donaubrücke und Neuburgerstraße führt zu einer wesentlichen höheren Umweltbelastung, gerade im Glacis und im angrenzenden Auwald! Von der Lärmbelästigung der Anwohner und dem Stress der Autofahrer mal ganz abgesehen! Selbst vorsichtige Gutachten gehen für die Zukunft von einer Frequenz von ca. 35.000 (!) PKW pro Tag auf der Westlichen Ringstraße aus, bei gleichzeitiger Verbesserung des ÖPNV. Das kann niemand ernsthaft wollen! Wem es also nicht um plakative Ideologien, sondern um realitätsnahe Lösungen für die Verkehrssituation geht, kommt nicht umhin zuzugeben, dass eine vierte Querung eine echte Erleichterung für die Bürger darstellt und gleichzeitig Entlastung der Umwelt plus Erhöhung der Lebensqualität der altstadtnahen Grünzonen und Wohngebiete bringt! Ganz unabhängig davon ist die Ingolstädter FDP ganz klar für eine Optimierung des ÖPNV (da ist Kreativität gefragt: Stadtbahn, schienengestützte Systeme HBF - Audi und Klinikum - FOC etc.) - nur wir brauchen eindeutig beides! Anton Brandl

Bürgernähe und Transparenz sind gelebtes Miteinander. Ingolstadt braucht mehr Transparenz und Öffentlichkeit in der Kommunalpolitik und daraus leiten wir folgende Forderungen ab: Wir fordern einen Ombudsmann der Stadt Ingolstadt, der die Interessen der Bürger gegenüber der Verwaltung vertritt. Er soll Anlaufstelle für alle Bürger sein. Seine Aufgabe ist es, die an ihn herangetragenen Ideen, Beschwerden und Vorschläge bei allen Ämtern offensiv im Interesse der Bürgerschaft zu vertreten. Er ist also mehr als ein bloßer Beschwerdemanager. Als Vorbild dafür soll das Züricher Modell gelten, das älteste kommunalpolitische Ombudsmann-Modell in Europa. Wir fordern die Durchführung von anonymen Bürgerbefragungen bei wichtigen Themen für unsere Stadt. Wir fordern die Erarbeitung eines Leitfadens zur Bürgerbeteiligung, so wie es beispielsweise die Stadt Regensburg in ihrer Leitlinie „Leitfaden zur Durchführung von Bürgerinformationsveranstaltungen und Bürgerbeteiligungsverfahren“ bereits getan hat. Außerdem fordern wir einmal jährlich eine Bürgerversammlung für die gesamte Stadt. Christian Lange


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THEMA DER WOCHE

Blickpunkt KW 07/14

Faschingsmusik, Gardedamen und wummernde DJ-Bässe: Beim Schanzer Schneeballfestival kommen „Rodscha & Tom“, viele Faschingsgarden und DJ Gandi in die Theresienstraße.

Foto: Hubert Lankes / Kajt Kastl

Hüttengaudi und Faschingsfreuden Schanzer Schneeballfestival lädt am 21. und 22. Februar zu einem bunten Programm in der Theresienstraße in Ingolstadt Von Melanie Lerzer Hüttengaudi, wummernde DJBässe und buntes Faschingstreiben mitten in der Innenstadt - INCity führt erstmalig zusammen mit den Ingolstädter Wirten und der Faschingsgesellschaft Narrwalla das „Schanzer Schneeballfestival“ in der Theresienstraße durch. Am 21. und 22. Februar wird es deshalb bunt in der Fußgängerzone - ein umfangreiches Programm lädt zum Zuschauen und Mitmachen ein. Es begann alles mit dem Hüttenzauber am Paradeplatz... „Da kam einer der Ingolstädter Wirte, Sandro Montuori, auf die Idee, auch mal in der Theresienstraße ein Fest zu veranstalten“, erinnert sich IN-City-Geschäftsführer Bernd Wölfl. „Es fehlt in der In-

nenstadt auch einfach eine richtige Faschingsveranstaltung“, meinte Wölfl und ein großartiges Vorhaben konnte quasi starten: Zusammen mit den Ingolstädter Wirten und der Faschingsgesellschaft Narrwalla veranstaltet INCity am 21. und 22. Februar nun das sogenannte „Schanzer Schneeballfestival“. „Ich freue mich besonders darüber, dass wir so viele Wirte mit ins Boot holen konnten“, erzählt Wölfl. Und natürlich sind auch die zahlreich geplanten Aktionen für Wölfl mehr als ein Grund zur Freude: Verschiedene Hütten, Mitmach-Musik von „Rodscha & Tom“ und „Eric D. Hamster“, Auftritte von Kindergarden und der Narrwalla, Aprés-Ski-Hits mit DJ Gandi, eine Eisstockbahn und weitere Aktionen für Familien und Kinder garantieren ein buntes Programm. Gestartet wird am 21.

Februar um 17 Uhr, unter anderem mit einem Auftritt der Showgruppe der Narrwalla, die auch an beiden Tagen die Moderation übernimmt. Im Anschluss sorgt DJ Gandi für ausgelassene Stimmung und unterhält mit Aprés-Ski-Hits und Schlagermusik. Ab 22 Uhrklingt der Abend dann mit ruhiger Musik aus. Das „Schanzer Schneeballfestival“ garantiert Spaß für die ganze Familie. Das ist Bernd Wölfl besonders wichtig: „Ich finde es toll, dass es am Vormittag ein Familienprogramm gibt und man abends dann zur Apres-Ski-Party kann.“ Kinder können sich auf der Spielarea austoben, dürfen sich schminken lassen, bekommen Faschingsmasken geschenkt und können kostenfrei mit ihren Eltern die Eisstockbahn vor Ort testen. Ein SnowboardSimulator und viele weitere Akti-

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onen sorgen zudem für Spaß und Abwechslung. Alle Besucher können sich auf spezielle Gaumenfreuden freuen, denn an beiden Veranstaltungstagen verwöhnen die teilnehmenden Ingolstädter Wirte und Schausteller mit diversen Grillund Speiseangeboten, Süßwaren, Cocktails und Getränken die Gäste. Am Samstag, 22. Februar, präsentieren sich von 11 Uhr bis 20 Uhr verschiedene regionale Kindergarden sowie die Faschingsgesellschaft Narrwalla auf der Eventbühne. Live auf der Bühne stehen zudem die weit über die Region hinaus bekannten Musiker „Rodscha & Tom“ sowie der Kinderliedermacher Eric D. Hamster. Abends sorgen dann DJ Gandi & Friends für gute Aprés-Ski-Stimmung und Partylaune in der The-

resienstraße. Auch hier klingt das Musikprogramm gegen 22 Uhr aus und wird von ruhigeren Klängen abgelöst. An beiden Tagen werden Ausschank und Verkauf um 23.30 Uhr beendet, Veranstaltungsende ist jeweils um 24 Uhr. Die espresso Mediengruppe gibt einen aus

Das Programm Freitag, 21. Februar 2014 17 Uhr 18 Uhr ab 19 Uhr ab 22 Uhr

Übrigens ist auch die espresso Mediengruppe, Sponsor des Festivals, vor Ort und hält eine spritzige und gekühlte Überraschung bereit: Auf jeden, der in Sandros Hütte (Theresienstraße 24) kommt, wartet ein Glas Prosecco. Legen Sie dort einfach den abgedruckten Gutschein auf Seite 1 vor. (Jeweils nur ein Prosecco pro Person, gilt nur während des Veranstaltungszeitraums, einzulösen ab 18 Jahren.)

Showgruppe Auftritt Narrwalla DJ Gandi, Apres Ski Hits und Schlager stimmungsvolle Musik

Samstag, 22. Februar 2014 ab 11 Uhr Garden 14 Uhr Eric Damster 14.45 Uhr Narrwalla 15.45 Uhr Rodscha und Tom ab 16.45 Uhr Garden 20 Uhr Narrwalla ab 20 Uhr DJ, Apres Ski Hits, Schlager ab 22 Uhr stimmungvolle Musik

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Stadt & Region

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Blickpunkt KW 07/14

Wortwörtlich OB Lehmann über Kongresshotel Herr Oberbürgermeister, das Kongresshotel war Thema im Verwaltungsrat der IFG. Gab es den entscheidenden Durchbruch? Lehmann: Es gab eine Vorlage des Geschäftsführers, der berichtet hat, wie die Situation im Moment ist. Es ist so, dass wir eine Reihe von Investoren als auch von Hotelbetreibern haben, die großes Interesse haben, den Standort Ingolstadt zu realisieren. Wir wollen in ein BetaVerfahren gehen, damit die einzelnen Angebote an uns gerichtet werden und wir dann aus diesen Angeboten auswählen und die prüfen können, mit denen wir in die Realisierung gehen.

de im Zusammenhang mit dem Kongresszentrum, vorstellen.

Es scheint jetzt so zu sein, dass die Anzahl der Zimmer bei gleicher Baumaße etwas erhöht werden kann durch Umstrukturierungen im Gebäude. Lehmann: Ja, es ist so, dass gewisse Flächen in den Keller gelegt worden sind, etwa ein Fitnessraum. Man hat gewisse Technikräume verlegt und man hat auch an den Zimmeranordnungen etwas hin und her geplant, deshalb hat das auch ein bisschen Zeit gebraucht. Alpina hatte eine Planung seinerzeit vorgelegt, die genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmt war. Wenn Sie jetzt mit Es wurde beschlossen, dass aus- anderen Hotelbetreibern reden, geschrieben wird. War das eine dann sagen die Ihnen wieder, wir hätten dies oder jenes gerne anklare Sache? Lehmann: Die Diskussion war ders. Jetzt haben wir die Sachen meines Erachtens ziemlich ein- verschiedenartig durchgeplant, deutig im IFG-Verwaltungsrat. um zu sehen, was geht und eine Die CSU, SPD, FW und FDP, die gewisse Spannbreite ermöglicht. dort vertreten sind, haben sich alle sehr klar und positiv zu diesem Es wird dann, nach Ende der AusVorgehen geäußert, ausgenom- schreibung, Anfang April wohl, men die Vertreterin der Grünen. eine vorläufige Entscheidung geSie hat dagegen gestimmt, aber ben, wie es weitergeht. Lehmann: Ich gehe davon aus, ich denke, sie ist ja grundsätzlich dass wir dann konkrete Angebote gegen das Hotel. haben, die wir bewerten werden Und nun werden sich Investoren, in der IFG-Verwaltungsratssitzung die das Hotel bauen möchten, be- Anfang April. Entweder wird dann das Grundstück sofort verkauft werben? Lehmann: Ja, es wird jetzt ein oder es muss noch nachverhandelt Mieterverfahren für das Grund- werden, das kann ich im Moment stück geben und wir werden dann noch nicht sagen. Aber ich hoffe sehen, welche Investoren ein An- doch, dass wir dann einen ganz, gebot abgeben. Es geht nicht nur ganz großen Schritt weiter sind. um den Preis, sie müssen auch ein Finanzierungskonzept vorle- Also Bauherr des Hotels wird gen und insbesondere auch ein dann nicht die IFG sein, sondern Marketingkonzept, wie sie sich der Investor? Lehmann: So ist es. die Führung dieses Hotels, gera-

Ausverkaufte Arena: 6000 Leute kamen zum größten Indoor-Festival Süddeutschlands in die Saturn Arena.

Foto: Lerzer

Internationale Partymetropole Winterbeats war mit 6000 Feierwütigen aus Deutschland und Umland ausverkauft (ml) Sie kommen aus aller Welt: „Wir haben Busse aus Polen, Tschechien, Holland,...eigentlich von überall her“, meinte Winterbeats-Veranstalter Daniel Melegi begeistert. Und nicht nur das Publikum war international. Auch unter den DJs reihten sich namhafte Größen wie Showtek, ATB oder Westbam, die auch mal Auftritte in Philadelphia oder New York hinlegen. Doch wenn die „größte Party des Jahres“ in Ingolstadt steigt, lässt sich das natürlich keiner entgehen. Und so waren auch in die-

sem Jahr, bereits zum fünften Mal, über 6000 Feierwütige und über 40 DJs in die Saturn-Arena zu den Winterbeats gekommen. Um 23 Uhr war großes Opening in der Main-Area. Westbam heizte den Gästen ordentlich ein. LaserGitarristen, eine Geigenspielerin, ein LED-Robot-Man, viele Seifenblasen und Riesenbälle sorgten zusätzlich für beste Stimmung beim Publikum. „Einfach Bombe!“, meinte DJ Westbam dazu - in diesem Jahr übrigens nicht zum ersten Mal auf einer Ingolstädter Bühne: „Ein, zweimal bin ich

schon hier, manchmal auch in kleineren Clubs“, meint der DJ. „Ich habe mich besonders auf ATB gefreut“, erzählt Melegi. „Aber natürlich auch auf Showtek und Ozcan, die machen eine grandiose Show eigentlich auf alle. Ich habe ja auch speziell die gebucht, die auch mir gefallen.“ Und Grund, sich auf die DJs zu freuen, gab es genug: Über 40 DJs lud der Veranstalter auf die Bühnen der einzelnen Bereiche. Mit der Party zeigte sich der Veranstalter sehr zufrieden. „Der Vorverkauf lief grandios, die Gäste haben Spaß - was will man

mehr?!“ 300 Gäste wurden noch über die Abendkasse reingelassen. Die restlichen Tickets waren bereits ausverkauft. Die Musik war so gemischt wie Mehr unter- für Jung und Alt das Publikum war gleichermaßen etwas dabei www.stattzeitung.in - Techno in der Antarktis-Wave, Black-Charts, Party Classics, Reggae, Charts und vieles mehr. In Mehr unter Ingolstadt lässt es sich eben feiern www.sportzeitung.in - bis in die frühen Morgenstunden.

Mehr unter www.stattzeitung.in

Freunde im Wahlkampf Wien, Wien, nur du allein Schutter-Flashmob bei der Schleifmühle

Wiener Ballnacht im Festsaal

ERC Ingolstadt

Derby-Time 18.02.2014 gegen Straubing Tigers Foto: Lerzer

Foto: Kastl

(ml) Die Schutter soll wieder zurück in die Altstadt. SPD, Grüne, Ödp, Linke und FDP organisierten deshalb einen Flashmob bei der Schleifmühle. „Wir wollen wieder mehr Flair in der Stadt“, meint Petra Kleine von den Grünen. Veronika Peters war natürlich auch mit von der Partie: „Ich nehme gleich

mal ein erstes Bad“, scherzte sie und setzte sich auf eine blaue Plastikplane, die ein „Schuttergefühl“ erwecken sollte (und war anschließend krank). Und wie ging es der OB-Kandidatin der Grünen? „Alles im Fluss!“, schmunzelte Barbara Leininger (zweite von rechts). Mehr unter www.stattzeitung.in.

(kk) Tanzen wie in Wien war von Anfang an die Intention des Symphonischen Salonorchesters Ingolstadt, das zur Wiener Ballnacht geladen hatte. Auf der Beliebtheitsskala der Ingolstädter Schwarz-Weiß-Bälle rangiert er ganz oben und war auch diesmal ausverkauft. Über 850 Besucher

waren gekommen, um die Ballnacht im Stil der Wiener Bälle auf der Schanz zu erleben. Wie in Wien üblich, so begann auch im Festsaal die Ballnacht erst um 21 Uhr. Wer bis in die frühen Morgenstunden nach Herzenslust tanzen wollte, war hier an der richtigen Adresse. Mehr unter www.stattzeitung.in.

Kinosaal für Elias

Hurra, hurra, Olympia!

Gewinnspiel von AOK und Cinestar

Faschingsauftakt in Gerolfing Foto: Kastl

365 TageN im Jahr Mehr AN Nachrichten und Meinungen FÜR Ingolstadt Meinung www.stattzeitung.in Für Die Euro pro Jahr Stadt

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Foto: AOK

(bp) Für Elias Pest (Mitte vorne) ging der Traum vom „Kinosaal allein für sich und seine Freunde“ in Erfüllung. Im Rahmen eines AOKGewinnspiels zog er das „große Los“ und gewann eine private Kinovorstellung im Cinestar Ingolstadt für sich und seine Freunde. Er brachte seine Familie und eine Freundesschar von etwa 55 Kin-

dern, teilweise mit Eltern, mit. „Gewinne einen Kinosaal für Dich und Deine Freunde“ ist eine langjährige Kooperation zwischen der AOKDirektion Ingolstadt und dem Cinestar Ingolstadt als Sponsor und Veranstalter. Theaterleiter Cinestar Ingolstadt Stefan Götz (links vorne) und AOK-Marketingleiter Rainer Stegmayr überreichten den Preis.

(kk) Hoch her ging es wieder im Schützenheim von Gerolfing. Dort fand wie jedes Jahr der Startschuss in die Fünfte Jahreszeit statt und es wurden viele Ortsansässige gehörig auf die Schippe genommen. Auch einiges an Politprominenz war in dem rappelvollen Schützenheim vertreten. Der Veranstalter, die

Vereinigte Faschingsgesellschaft Gerolfing (VFG) nahm die Olympischen Winterspiele in Sotschi zum Anlass, um die diesjährige närrische Zeit unter das Motto „Hurra, Hurra, Olympia“ zu stellen. Die Gerolfinger Faschingsgesellschaft bot ein bunt gemischtes Programm. Mehr Bilder finden Sie unter www.stattzeitung.in.


Stadt Ingolstadt

Blickpunkt KW 07/14

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Moderne Technik und Ganztagesbetreuung Stadt Ingolstadt investiert große Summen in die Schulen (bp) „Wenn ich mir ansehe, was hier entstanden ist, dann kann ich voller Überzeugung feststellen: Jeder investierte Euro hat sich gelohnt!“, erklärte Oberbürgermeister Alfred Lehmann begeistert bei der feierlichen Einweihung der Gebrüder-Asam-Mittelschule und der Ludwig-Fronhofer-Realschule vergangene Woche. Für knapp 32 Millionen Euro sind am Schulzentrum Südwest zwei moderne und freundlich gestaltete Schulen entstanden, die beispielhaft sind für die hohen Investitionen, die die Stadt Ingolstadt in jüngster Zeit in die Bildung getätigt hat. So wurden allein im Zeitraum von 2002 bis 2013 insgesamt fast 230 Millionen für den Neubau und die Sanierung von Ingolstädter Schulen ausgegeben. Und es soll auch in den nächsten Jahren so weitergehen: Bis 2016 werden noch einmal 110 Millionen in Bildung investiert.

Zufrieden mit dem Ergebnis: Oberbürgermeister Alfred Lehmann bei der feierlichen Einweihung der Gebrüder-Asam-Mittelschule und der Fronhofer-Realschule.

bauten haben sich in den letzten Jahren doch stark verändert. Je „Die Stadt Ingolstadt sieht nach Unterrichts- und Betreuin der Bildung einen der wich- ungsangebot, z.B. an Grundtigsten Investitionsschwer- schulen – also Ganztagesklassen, punkte“, sagt Gabriel Engert, Mittagsbetreuung, Hort – ergeReferent für Kultur, Schule und ben sich über den allgemeinen Jugend. Betrachte man vergleich- Unterrichtsbetrieb hinaus noch bare bayerische Städte, wie etwa zusätzliche Anforderungen, wie Regensburg, Würzburg, Erlan- Speise- und Aufenthaltsräume gen oder Fürth, könne man er- sowie Spiel- und Ruheräume. kennen, dass keine von ihnen So müssten an einigen Schulen derart viel in den Schulbereich noch die erforderlichen Rauminvestiere wie Ingolstadt, erläu- ressourcen geschaffen werden. tert er. Moderne Technik Das räumliche Umfeld trägt viel zur Lernatmosphäre bei und Doch was wären frisch sanierte die Anforderungen an SchulNeue Anforderungen an Schulbauten

oder neugebaute Schulen ohne die passende Ausstattung? Für die individuelle Förderung aller Begabungen von Schülerinnen und Schülern ist eine innovative und zeitgemäße Sachausstattung notwendig, schließlich wird von den Schülern zunehmend projektorientiertes, selbstständiges Lernen und Arbeiten unter Verwendung unterschiedlicher Techniken gefordert. „Neben modernen Fachräumen, die wir in einzelnen Schulen gebaut haben, haben viele Schulen interaktive Tafeln, so genannte Whiteboards, bekommen“, erklärt Engert. „Ende vergangenen

Foto: Stadt Ingolstadt / Bernd Betz

dieses Angebot erweitert: „Bereits vor einigen Jahren haben wir im Stadtrat beschlossen, dass wir jedem Grundschulkind, das eine Ganztagesbetreuung benötigt, auch eine solche anbieten möchten“, sagt Engert. Inzwischen seien es gut 41 Prozent der Kinder, die dieses Angebot annehmen, rechne man die Mittagsbetreuung dazu, liege der AnSozialarbeit wird weiter ausgebaut teil sogar bei rund 50 Prozent. Da aber manche Schulen hierbei an Ein Teil der Summe entfällt ihre räumlichen Grenzen stoßen, Ausbau des Ganztagesangebots darüber hinaus auch auf den möchte die Stadt weitere GebäuAusbau der Jugendsozialarbeit. Und da tatsächlich immer de errichten, erklärt Engert. Dies Deren Angebot wurde in der Vergangenheit an Grund- und mehr Eltern eine Ganztagesbe- sei beispielsweise in Etting oder Mittelschulen enorm erweitert, treuung wünschen, wird auch an der Stollstraße möglich. Jahres waren bereits über 220 Klassenzimmer im Stadtgebiet damit ausgestattet. In den neuen Gebäuden der Mittel- und Realschule am Schulzentrum Südwest wurden über 70 solcher interaktiver Tafeln angebracht. Eine einzelne kostet bereits 5000 Euro.“

in Zukunft möchte man noch enger mit den Schulen kooperieren, erläutert Engert. „Wir tun das, weil wir der Meinung sind, dass man die Kinder und Jugendlichen dort aufsuchen muss, wo sie sich aufhalten. Und bei der aktuellen Entwicklung, bei der verstärkt auf den Ganztagesbetrieb gesetzt wird, ist das inzwischen eben überwiegend die Schule“, sagt der Kulturreferent.

Ausgezeichneter „IdeeFix“

Mehr Nähe, mehr Service

Verbesserungsvorschlag im Klinikum mit 8000 Euro prämiert

Comingolstadt baut Glasfaseranschlüsse im Stadtgebiet aus

Geschäftsführer Heribert Fastenmeier (links) gratulierte Alfred Mack (4.v.l.) zu seiner Auszeichnung. (bp/sf) Wenn Firmen besser werden wollen, holen sie häufig Expertenmeinungen von außerhalb ein. Oftmals liegt das größte Innovationspotenzial jedoch im Unternehmen selbst, denn wer könnte die Abläufe besser beurteilen und Verbesserungsvorschläge einreichen als die eigenen Mitarbeiter? So sieht man das auch im Klinikum Ingolstadt und hat dafür das IdeenmanagementProgramm „IdeeFix“ ins Leben gerufen. Eine besonders gute Idee für eine Verbesserung hatte Alfred Mack. Sein Vorschlag für ein verbessertes arterielles Blutdrucksystem könnte sogar Schule machen und flächendeckend in deutschen Kliniken zum Einsatz kommen.

die in großen Bereichen der Notaufnahme oder im OP-Bereich eingesetzt werden. Er sprach mit Priv.-Doz. Dr. Dr. Stefan Borgmann, dem Leitenden Arzt für klinische Infektiologie und Hygiene im Klinikum und anderen Kollegen und stellte seine Vorstellungen schließlich einem Vertreter einer Medizintechnikfirma vor. Aus der ersten Idee entstand ein Prototyp für ein neues System, das den Blutdruck in den Arterien kontrolliert. Schnell war klar, dass das neue System ein echter Gewinn an Hygiene und Sicherheit ist und viele Vorteile für Patienten, Mitarbeiter und auch das Klinikum mit sich bringt. Deshalb könnte das verbesserte Blutdrucksystem schon bald in Kliniken in ganz Deutschland im Einsatz sein.

Foto: Klinikum

„IdeeFix“ gesammelt. Geleitet wird das Projekt von Christina Lehmann, die die eingereichten Ideen sammelt, prüft und die Umsetzung begleitet. Rund 100 Stück gingen zuletzt pro Jahr bei ihr ein – eine beachtliche Zahl, doch Geschäftsführer Heribert Fastenmeier hofft, dass sich bald noch mehr Mitarbeiter beteiligen. „In den Ideen steckt oft sehr viel Potenzial für Einsparungen, zur Verbesserung von Arbeitsabläufen oder auch für die Erhöhung der Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter“, erklärt Fastenmeier. Motivation für neue Ideen

Für seine innovative Idee hat Mack übrigens eine Prämie in Höhe von 8000 Euro erhalten. Einen Teil der Summe möchte er auch an seine Kollegen weiterIngolstädter Idee bald in ganz geben. Obwohl sich nicht immer Deutschland im Einsatz? jeder Vorschlag umsetzen lasse, Viel Potenzial in Vorschlägen hofft Fastenmeier auf viele neue Schon lange hatte Mack, der in Verbesserungsvorschläge wie Ideen der Mitarbeiter „Die Belohleitender Funktion in der Pflege im Klinikum tätig ist, gedacht, der von Alfred Mack werden nungen für gute Ideen unserer dass man die arteriellen Blut- seit einiger Zeit im Klinikum In- Mitarbeiter zahlen wir jedenfalls drucksysteme verbessern könne, golstadt unter dem Schlagwort lieber als alles andere“, sagt er.

Beratung vor Ort: Im Kundencenter an der Mauthstraße einen Glasfaseranschluss beantragen. Foto: Comingolstadt  (bp/sf) Blitzschnelles Internet, Unternehmen der Stadt Ingol- auch in Ingolstadt zu unlauFernsehen in brillanter Auflö- stadt die Zufriedenheit der Kun- teren Methoden. Während die sung und Telefon über einen den wichtig. „Wir haben hier die comingolstadt mit einer größtAnschluss: Das Ingolstädter Chance, Kundenwünsche und möglichen Transparenz, wie Unternehmen comingolstadt Meinungen regional zu betrach- zum Beispiel keinen versteckbietet dies bereits jetzt für viele ten und darauf auch kurzfristig ten Kosten oder keiner VerNutzer an. Durch den Ausbau einzugehen“, erklärt Marketing- tragslaufzeit, wirbt, ist derzeit in Ingolstadt eine so genannte des Glasfasernetzes ist man leiter Patrick Zellner. Drückerkolonne unterwegs. bestens gerüstet für die Zukunft, denn das alte Kupfer- Glasfaser ist nicht gleich Glasfaser! Die Mitglieder dieser Gruppe geben sich als Mitarbeiter der netz, über das heute noch ein Viele Anbieter preisen eine ho- Deutschen Telekom aus und Großteil der Datenübertragung erfolgt, ist bereits heute mit vie- he Geschwindigkeit bei der Da- behaupten, dass die Telekom len Anforderungen überfordert. tenübertragung mit Glasfaser an, eine Kooperation mit der comDie Erschließung ist für die erwähnen dabei aber oft nicht, ingolstadt eingegangen wäre. Hauseigentümer, im Vergleich dass ein Teil der Datenübertra- Wenn die Bürger nun bei der zu vielen anderen Städten, in gung weiterhin über das alte Telekom unterzeichnen würKupfernetz erfolgt. Bei dieser Me- den, käme das auch dem IngolIngolstadt kostenfrei. thode geht viel Leistung verloren. städter Unternehmen zugute. Die comingolstadt hingegen legt „Solche und ähnliche Aussagen Beratung vor Ort den Glasfaseranschluss komplett bekommen wir derzeit verstärDas Ingolstädter Telekommu- bis in die Wohnung der Kunden kt durch unsere Kunden mitgenikationsunternehmen macht und garantiert so, dass alle Diens- teilt“, berichtete Zellner. „Diese sich den regionalen Bezug zu te mit maximaler Geschwindig- Kooperation gibt es nicht, denn wir vertreiben die GlasfaserproNutze und bietet den Bürgern ei- keit genutzt werden können. dukte ausschließlich über eigene persönliche Beratung vor Ort. ne Mitarbeiter." Falls auch Sie Achtung, dubiose Anbieter Hierbei werden alle Informatiobetroffen sind, bittet die comunterwegs! nen zum Anschluss und dessen ingolstadt an den Fall unter der Möglichkeiten erklärt. Mit dem Der hart umkämpfte Tele- kostenlosen Rufnummer 0800 Motto „Wir machen Ingolstadt ein bisschen glücklicher“ ist dem kommunikationsmarkt führt 841 1000 mitzuteilen.


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Neues Wohnen im Alter: Die OB-Kandidaten hatten höchst unterschiedlichen Antworten parat.

Foto: Roelen

Wohnen im Alter Veronika Peters und Christian Lösel gehen das Problem unterschiedlich an (hk) „Neues Wohnen im Alter“ lautet der Name einer Initiative, deren Sprecherin Ulrike Hodek bei einer Diskussionsrunde zum Thema „Wohnen“ die OB-Kandidaten fragte, wie sie dies unterstützen würden. Die Kandidaten der größten Parteien, Christian Lösel (CSU) und Veronika Peters (SPD) zeigten ihre Lösungsansätze und demonstrierten dabei, wie unterschiedlich sie sich Fragen nähern. Hier der genaue, ungekürzte Wortlaut der Antworten:

schaffen viele“, dass der Inhaber und der Nutzer die gleiche Person ist. Das ist einfach ein neues Modell und ich denke, da könnte die Stadt zum Beispiel einfach mit einsteigen in eine Genossenschaft. In Pfaffenhofen macht man das auch so, zwar auf anderer Ebene, auch im energetischen Sektor und ganz neu sind jetzt, ich habe mich nämlich gerade damit beschäftigt, Sozialgenossenschaften, und ich denke, da muss man einfach neu drüber nachdenken. Vielleicht könnte man da helfen. Und die ganzen anderen Peters: Ich glaube, es war ei- Ideen sowieso, generationsüberne ganz konkrete Frage, wie wir greifendes Wohnen ist natürlich da helfen können. Ich weiß jetzt interessant, aber das muss geförnicht, wie das organisiert ist, aber dert und entsprechend gemacht ich denke, zum Beispiel ein Ge- und barrierefrei gebaut werden. nossenschaftsmodell wäre ganz Da gibt es ganz viele Themen, die interessant. Bei dem Genossen- damit zusammenhängen. Aber schaftsmodell heißt es einfach, ich glaube, dass das jetzt nicht ge„was einer nicht schafft, das meint ist. Geht es ums Geld? (Ja)

Lösel: „Es geht ums Geld“ ist das Stichwort gewesen. Die GWG hat 30 Prozent ihrer Wohnungen inzwischen alten- und behindertengerecht. Der Schnitt liegt in Deutschland nur bei etwa einem Prozent; das liegt daran, dass die GWG schon vor Jahren umgesteuert hat. Und dann gibt es Förderprogramme. Diese Förderprogramme sind zum Beispiel bei der Regierung von Oberbayern abzurufen. Nun kann ich jetzt entweder als GWG oder als Privatmann abrufen, wenn ich eine Wohnung habe und möchte sie alten- und behindertengerecht machen. Wenn ich ein Privatmann bin, gehe ich zum Wohnungsamt der Stadt Ingolstadt, es wird dort beraten und gezeigt, wohin man sich wenden kann, um diesen Antrag zu stellen. Die GWG selber baut Wohnungen, in denen Menschen wohnen, dann

Drei von 50 Stimmen bei der Stadtratswahl am 16. März 2014 Robert (Jimmy) Bechstädt, Listenplatz 218 (SPD), weil mit ihm Schafkopf spielen einfach seit Jahren für mich ein Highlight ist. Nein, im Ernst: Weil ich keinen Menschen kenne, der mit soviel Engagement und Herz für seine politischen Ziele kämpft. Er ist einfach eine Bereicherung für die Stadt Ingolstadt. Deshalb drei Stimmen für Jimmy Bechstädt.

Tun Sie das auch!

Dr. Dorothea Haberer

den, sondern ich brauche auch die Jungen, die dann sagen „Ich ziehe mit den Alten in eine entsprechende Wohnung.“ Da ist die Situation die, dass wenn Sie eine Wohnung haben, können Sie einen solchen Antrag ebenfalls stellen und können aus dem bestehenden Wohnraum eben einen altengerechten Wohnraum machen. Die GWG hat darüber hinaus auch Wohnungen, wo es Gemeinschaftsräume gibt, also wo man genau so etwas verwirklichen kann. Ein zentraler Gemeinschaftsraum, dann hat man auf der einen Seite eine Wohnung für die Älteren und auf der anderen Seite vielleicht für die Jüngeren. Es ist in vielfältiger Weise etwas in Bewegung. Ich möchte aber auch sagen, vor ein paar Jahren war das Stadtplanungsamt mit einigen Interessenten unterwegs und hat geschaut,

was es in anderen Städten so gab, da ist aber die Nachfrage damals relativ gering gewesen. Man kann so etwas wiederholen, das wäre kein Problem.

Wenig Wohnungen?

Neue Richter

GWG begehrter Vermieter

Das Landgericht ist gut aufgestellt

(bp) Wenn man die Zahl des Gesamtwohnungsbestandes von rund 6600 Mietwohnungen bei der Gemeinnützigen Wohnungsbau-Gesellschaft Ingolstadt GmbH ansieht, wundert es einige, dass trotz dieses großen Bestandes lediglich eine verhältnismäßig geringe Anzahl von freien Wohnungen auf dem Mietmarkt angeboten wird. Bei dieser Fülle müsste es doch immer wieder einen regen Wechsel durch Kündigungen und Wohnveränderungen geben. Dem ist jedoch nicht so. Seit Jahren hat die GWG eine sehr geringe Fluktuation, was bedeutet, dass nur sehr wenige der bestehenden Mietverträge gekündigt werden. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 350 Mietverträge gekündigt, also im Durchschnitt lediglich 30 Verträge pro Monat. Dies entspricht einer Fluktuationsquote von rund 5 Prozent – der bundesweite Durchschnitt hierfür zählt mit etwa zehn Prozent fast doppelt so viel, in Bayern spricht man von

Dr. Dorothea Haberer, (Dermatologin), für Robert Bechstädt

um, wenn die Mieter sagen „Ich bräuchte eine altengerechte Wohnung“ und die GWG übernimmt dann das gesamte Antragsverfahren. Ein Beispiel: Nehmen wir an, wir müssten ein Bad altengerecht umbauen, für 15.000 Euro. Dann kann man bei der Regierung von Oberbayern einen Antrag stellen, bekommt 10.000 Euro von der Regierung Oberbayern bezuschusst, 2.557 Euro übernimmt bei der Pflegestufe 1 die Pflegekasse und je nach dem, wie lang das Mietverhältnis bei der GWG ist, übernimmt die GWG den Rest; das heißt, es ist sogar so, dass es bei GWG-Bewohnern in der Regel weitgehend kostenfrei ist. Das dient dazu, vorhandenen Wohnraum altengerecht zu machen. Was generationsübergreifendes Wohnen betrifft, brauche ich ja nicht nur sozusagen die Alten, die das gerne machen wür-

einer Quote von knapp sieben Prozent. Die Gesellschaft sieht diese Entwicklung natürlich in erster Linie positiv, denn dies bestätigt die Richtigkeit ihres Handelns und zeigt, dass sich die Mieter bei der „Gemeinnützigen“ sehr wohl fühlen. Eine sehr geringe Anzahl von Kündigungen bedeutet jedoch auch, dass vorgemerkte Wohnungsinteressenten manchmal länger darauf warten müssen, bis ihre gewünschte Wohnung frei wird. Leider hat sich aus diesen Gründen im Laufe der Zeit eine Warteliste für die Mietobjekte entwickelt. Um die Wartezeit auf eine Wohnung jedoch zu verkürzen, hat die Gemeinnützige Wohnungsbau-Gesellschaft ein sehr umfangreiches Neubauprogramm für zusätzlichen Wohnraum gestartet. Damit soll deutlich zur Entspannung am Mietwohnungsmarkt beigetragen werden. So soll der Bestand in den nächsten vier Jahren um etwa acht Prozent erhöht werden.

Präsidentin des Landgerichts, Sibylle Dworazik und Landgerichtssprecher Gerhard Reicherl. Foto: Käbisch (hk) „Schnelles Recht ist gutes Recht“ soll die frühere Justizministerin Mathilde Berghofer-Weichner einmal gesagt haben. Das Landgericht Ingolstadt beherzigt diesen Grundsatz. Durchschnittlich sechs Monate dauert hier ein Zivilrechtsstreit - ein guter Wert. 2115 Zivilverfahren wurden 2013 erledigt. Dies und andere Fakten präsentierten die Präsidentin des Landgerichts, Sibylle Dworazik und Landgerichtssprecher Gerhard Reicherl bei einer Pressekonferenz in dieser Woche. Auch zwei wichtige Richterwechsel wurden bekannt gegeben: Paul Weingartner, der langjährige Vizepräsident des Landgerichts Ingolstadt und Vorsitzender der Großen Strafkammer des Schwurgerichts geht in den wohlverdienten Ruhestand. Sein Nachfolger wird Jochen Bösl, der nicht nur das Amt des Vi-

zepräsidenten, sondern auch den Vorsitz der Kammer übernimmt. Bösl begann 1991 seine Tätigkeit in der bayerischen Justiz, war Richter und Staatsanwalt und ist seit 2011 Vorsitzender des Erwachsenenschöffengerichts am Amtsgericht Ingolstadt, mithin ein gerade in Strafsachen sehr erfahrener Richter. Georg Sitka, Vorsitzender der Berufungskammer in Strafsachen, geht am 1. Mai in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Thomas Denz. Im Mai (19. bis 23. 5. 2014) findet auch die „Woche der Justiz“ statt. Sie richtet sich in erster Linie an die Schulen. Doch die Informationsveranstaltung zum Berteuungsrecht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung (21. 5. 2014) dürfte sich auch diesmal großer Nachfrage erfreuen. Den Schülern sollen insbesondere die Berufsbilder der Justiz nahe gebracht werden.


FAKTEN & VISIONEN

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Bestens betreut! In Ingolstadt sind zahlreiche neue Kitas entstanden - eine von ihnen ist die Kita „KinderWelt“ (sf) Seit dem 1. August 2013 hat jedes Kind in Deutschland Anspruch auf einen Platz in einer Kindertageseinrichtung. Im gesamten Bundesgebiet wird daher kräftig in den Kita-Ausbau investiert. Auch in Ingolstadt sind zahlreiche Betreuungseinrichtungen entstanden oder werden demnächst errichtet. Eine von ihnen ist die Kita „KinderWelt“, die vergangenen Juli mit einem großen Fest im Konradviertel eingeweiht wurde. In der ehemaligen Viehmarkthalle, die in den vergangenen Jahren als Jugendtreff genutzt wurde, ist nach aufwendigen Umbaumaßnahmen ein Paradies für Kinder entstanden. Eine große Tellerschaukel im Garten, eine Bobbycar-Rennbahn und eine gemütliche Leseecke: Die neugestaltete Kita „KinderWelt“ am Viehmarktplatz bietet derzeit knapp 70 Plätze für die kleinsten Ingolstädter an. Mit ihrem umfassenden Betreuungsangebot ist die Einrichtung im Ingolstädter Konradviertel eine von vielen Kitas, die es berufstätigen Eltern ermöglichen, Job und Familie unter einen Hut zu bringen. Denn während

Deniz Türedi, Stadtratskandidatin.

Dass die neue Kindertagesstätte auch für Familien aus ihrem Stadtteil ein Gewinn ist, freut die Mailinger Stadtratskandidatin Brigitte Mader besonders: „ Die Nähe zu der neuen Kita Viehmarkthalle bietet auch Eltern aus MailingFeldkirchen die Möglichkeit einer bestmöglichen Betreuung ihrer Kinder und ist auch für unseren Ortsteil ein Gewinn“. Ein Platz für jedes Kind Die Stadt Ingolstadt geht im Moment davon aus, dass spätestens im Sommer für jedes Kind, dessen Eltern eine Betreuung in einer Kita wünschen, auch ein Platz zur Verfügung stehen wird. Eine wichtige Entwicklung, findet auch Andreas Gegg, CSUOrtssprecher von Irgertsheim: „Jeder Familie und jeder alleinDie „KinderWelt“ am Viehmarktplatz: Hier können Kinder spielen, toben und sind bestens betreut. Fotos: Kastl erziehenden Mutter beziehungsweise jedem alleinerziehenden Vater muss es ermöglicht werden, die Eltern arbeiten, sind die Kleins- Errichtung der neuen Kita: „Das sen immer häufiger miteinander sende Angebot an Kitas in den Familie und Beruf zu vereinbaren. ten bestens in den Kitas versorgt. Konradviertel hat die letzten Jahre in Einklang gebracht werden, des- jeweiligen Ortsteilen: „Es ist wirk- Dank der zahlreichen Kitas köneine sehr positive Entwicklung ge- halb sind wohnortnahe Betreu- lich erfreulich, dass es nun ein flä- nen Eltern nun nicht nur außernommen und ein neuer Baustein ungsangebote besonders wich- chendeckendes Angebot gibt und halb der Familie zur Arbeit gehen, Familie und Beruf vereinbaren dazu ist sicher die Errichtung der tig“, erklärt sie. Auch ihre Kollegin die Menschen in den Stadtteilen sondern es ihren Kindern auch erStadtratskandidatin Theresia neuen Kindertagesstätte. Berufs- Eva-Christine Wittmann-Ott freut wohnortnah versorgt sind“, sagt möglichen, frühzeitig soziale Kontakte zu knüpfen“, erläutert er. Geier zeigt sich erfreut über die leben und Familienaufgaben müs- sich über das immer weiter wach- sie. Und auch Stadtratskandidatin Deniz Türedi hält den Kita-Ausbau für enorm wichtig. Als berufstätige Mutter ist sie dankbar für das Betreuungsangebot, wünscht sich jedoch flexiblere Öffnungszeiten: „Es ist wichtig, dass berufstätige Mütter unterstützt werden. Die Öffnungszeiten der Kitas sollten jedoch viel individueller gestaltet werden und beispielsweise auf die Arbeitszeiten von Schichtarbeitern oder Einzelhandelskaufleuten abgestimmt werden.“ Brigitte Mader, Stadtratskandidatin. Andreas Gegg, Ortssprecher Irgertsheim Eva-Christine Wittmann Ott, Theresia Geier, Stadtratskandidatin Stadtratskandidatin

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STADT & REGION

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Blickpunkt KW 07 /14

Großmehringer Narren sind los Fasching in Hundszell

Am Sonntag lädt die Gemeinde zu einem großen Faschingsumzug

(bp) Am Samstag, 22. Februar, spielt die Band „Espresso“ im Hundszeller Jugendheim. Die Band wird für zünftige Faschingsmusik sorgen und den Gästen einen stimmungsvollen Abend bereiten. Eine Cocktailbar lädt zum Verweilen ein, Auftritte des Frauen- und Männerballetts und viele weitere Aktionen runden den Abend ab. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt beträgt sieben Euro. Die KAB Hundszell lädt herzlich ein und freut sich auch auf verkleidete Gäste.

Großmehringer Helau: Am Sonntag werden wieder zahlreiche Wägen und Fußgruppen durch den Großmehringer Ortskern ziehen. (ml) Goaßlschnoiza, bunte Faschingswagen und gut gelaunte Fußgruppen - am Sonntag, 16. Februar, geht es wieder lustig einher beim Großmehringer Faschingsumzug. Nach einem Jahr

Pause veranstaltet der Faschingsverein Großmehring e.V. wieder einen Umzug mitten durch den Ortskern. Aufstellung ist bereits um 13 Uhr beim Parkplatz an der Nibelungenhalle. Ab 14 Uhr

ziehen Wagen und Fußgruppen dann über den Doggersbuckel, zur Nibelungenstraße und weiter zur Ingolstädter Straße. Über den Marienplatz geht es weiter zur Regensburger und Köschinger

Straße. Von der Sudetenstraße aus geht es dann wieder zurück zum Ortszentrum. Hier findet im Anschluss an den etwa eineinhalbstündigen Umzug am Marienplatz ein großes Faschingstrei-

Foto: oh

ben statt. Mit dabei sind, wie auch in den vergangenen Umzügen, viele Großmehringer Vereine, aber auch aus den umliegenden Gemeinden werden Wagen vertreten sein.

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Die Gemeinde Großmehring wünscht allen Teilnehmern viel Vergnügen beim Faschingsumzug 2014.

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Gemeinde Großmehring • Marienplatz 7 • 85098 Großmehring Telefon 08407/9294-0 • Fax 08407/9294-10 poststelle@grossmehring.de • www.grossmehring.de

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Aufteilbarkeit der Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer? künften aus der Vermietung der Mehrfamilienhäuser geltend. Das Finanzamt hat die Kosten nicht zum Abzug zugelassen, da sog. gemischte Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nach der gesetzlichen Regelung in § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b des Einkommensteuergesetzes (EStG) nicht abgezogen werden dürften.

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Können Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nur steuerlich geltend gemacht werden, wenn der jeweilige Raum für betriebliche/berufliche Zwecke genutzt wird und können diese Aufwendungen entsprechend der jeweiligen Nutzung aufgeteilt werden? Der Kläger des Ausgangsverfahrens bewohnt ein Einfamilienhaus, in dem sich auch ein - mit einem Schreibtisch, Büroschränken, Regalen sowie einem Computer ausgestattetes - sog. „häusliches“ Arbeitszimmer befindet. Von seinem Arbeitszimmer aus verwaltet der Kläger zwei in seinem Eigentum stehende vermietete Mehrfamilienhäuser. Die Kosten für das Arbeitszimmer machte der Kläger bei seinen Ein-

MEHR MEINUNG FÜR DIE STADT

Nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) hat der Kläger nachweislich das Arbeitszimmer zu 60 Prozent zur Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung genutzt. Das FG hat daher entschieden, dass der Kläger 60 Prozent des von ihm geltend gemachten Aufwands als Werbungskosten geltend machen kann. Es wendet damit die Rechtsprechung des Großen Senats aus dem Jahr 2009, wonach für Aufwendungen, die sowohl beruflich/betriebliche als auch privat veranlasste Teile enthalten (gemischte Aufwendungen), kein allgemeines Aufteilungs- und Ab-

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zugsverbot normiert ist, auch auf das häusliche Arbeitszimmer an. Der vorlegende IX. Senat folgt dem. Er geht davon aus, dass Aufwendungen für abgeschlossene häusliche Arbeitszimmer, die (in zeitlicher Hinsicht) nur teilweise beruflich bzw. betrieblich genutzt werden, aufzuteilen sind. Der danach (anteilig) steuerlich zu berücksichtigende Aufwand ist nach Maßgabe der Regelung des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 b EStG abzugsfähig. Zur endgültigen Klärung dieser Rechtsfrage hat der IX. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) nun mit Beschluss vom 21. November 2013 IX R 23/12 diese Rechtsfragen dem Großen Senat des BFH zur Entscheidung vorgelegt. Bis zur Entscheidung sollte bei anhängigen Verfahren unter Angabe des o.g. Aktenzeichens die Verfahrensruhe beantragt werden.

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Billig bauen in Irgertsheim Knapperes Geld und Grundstücke dominierten die Diskussion im Finanz- und Personalausschuss (hk) Die Sitzung des Finanzund Personalausschusses am Donnerstag verlief nicht ohne Überraschungen: Einstimmig und ohne Debatte ermächtigte der Auschuss die Verwaltung, mit dem Gewinner des Auswahlverfahrens für den Betrieb der Rathaus-Lounge über einen Pachtvertrag mit siebenjähriger Laufzeit zzgl. einer Option auf weitere drei Jahre (vorbehaltlich der Projektgenehmigung durch die zuständigen Ausschüsse) zu verhandeln. Noch vor Kurzem hatte die Grüne Petra Kleine Christian Lösel, der das Projekt als Referent des Oberbürgermeisters vorantreibt, deshalb kritisiert. Sie

Noch günstiges Bauland in Irgertsheim: Ortssprecher Andreas Gegg bestätigt die Aussage von Albert Wittmann. Foto: Archiv fühlte sich unzureichend unterrrichtet und bemängelte das Vorpreschen des Referenten. Diesmal nun stimmten auch die Grünen ohne Debatte dafür, dass mit dem Gewinner des Auswahlverfahrens verhandelt wird. Damit kommt das Café auf und unter den Arkaden des Alten Rathauses weiter voran. Heftig debattiert wurde darüber, ob die Stadt in manchen

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heilkundlich stellen Schmerzen eine Behinderung des Fließgleichgewichts dar und sind immer als frühzeitiges Warnsignal zu verstehen. Folgt der Warnung aber keine Veränderung des Grundzustands, so kommt es unweigerlich zu Schädigungen im Gewebe. Daher verlangen Schmerzsyndrome im Rahmen einer naturheilkundlichen Behandlung immer eine grundlegende Mitbehandlung des ursächlichen Störfaktors. Eine Wolfgang Grayer, Heilpraktiker und bloße Betäubung durch MedikaDozent für Naturheilverfahren mente kommt letztlich nur einem Schmerzen sind in der Praxis ein Ausschalten einer Alarmsirene sehr häufiges Beschwerdebild, gleich. Alle Betroffenen und Indas von Kopf-, über Rücken- bis teressierten darf ich herzlich zum hin zu Gelenk-, Nerven- und Mus- kommenden Vortrag einladen! kelschmerzen reicht. Erfahrungsgemäß werden Schmerzen schul- “Naturheilkundliche Wege medizinisch mit Medikamenten aus dem Schmerz” behandelt, die den Schmerz nur Referent: Wolfgang Grayer betäuben und häufig mittel- bis Do., 20.02.2014, um 19.30 langfristig deutliche Nebenwir- Uhr, ELISA Esplanade 15, IN kungen nach sich ziehen. Natur- Der Eintritt ist frei.

Baugebieten einzelne Parzellen meistbietend versteigern soll oder nicht. Achim Werner (SPD) wollte dies unterbinden, da auf diese Art und Weise die Grundstückspreise in die Höhe getrieben würden. Bürgermeister Albert Wittmann entgegnete, dass beispielsweise in Irgertsheim Bauland für junge Familien zum Preis von 150 Euro pro Quadratmeter (zuzüglich Erschließung) angeboten werde

und das Angebot die Nachfrage übersteige. Es seien noch 15 Parzellen zu haben. Es fehle daher nicht an preisgünstigem Bauland. Das bestätigt auch der Irgertsheimer Ortssprecher Andreas Gegg. „Die jungen Familien haben das Angebot gern angenommen; es gibt aber noch Grundstücke.“ Letztendlich beschloss der Ausschuss mit vier Gegenstimmen, dass in begrenztem Umfang

Grundstücke meistbietend veräußert werden dürfen. Für Albert Wittmann gibt es ohnehin an anderer Stelle größere Sorgen: Zwar erhält die Stadt im Jahre 2014 als Nachholung aus dem Jahre 2011 eine Nachzahlung bei der Gewerbesteuer in Höhe von 85 Millionen. Doch es ist jetzt vorerst vorbei mit der Herrlichkeit kräftig sprudelnder Steuereinnahmen. Die Finanzbehörden haben der Stadt mitgeteilt, dass die Vorauszahlungen in den nächsten Jahren erheblich geringer ausfallen werden als in der Vergangenheit. Die Prognosen der Stadt in der mittelfristigen Finanzplanung werden laut Wittmann bei weitem nicht erreicht. Im Jahre 2017 wird die Stadt sogar eine Schlüsselzuweisung vom Freistaat Bayern erhalten - ein Zeichen verminderter Finanzkraft. In der Summe wird es bis 2017 ein Minus von 31 Millionen Euro geben. Doch Wittmann gibt auch Entwarnung: Die geplanten Investitionen können aus gebildeten Rücklagen (260 Millionen) ohne Kreditaufnahme finanziert werden. Problematisch wird der Verwaltungshaushalt, aus dem, wie vom Gesetz an sich gefordert, keine Zuführung mehr an den Vermögenshaushalt möglich sein wird.

Leserbrief: Harderstraße (bp) Der Vorspann Ihres Harderstraßenartikels (Anmerkung: „Boulevard oder Schandfleck“)erweckt den Eindruck, ich hätte (im Gegensatz zu Herrn Hausfelders „Boulevard“) die ganze Harderstraße als Schandfleck bezeichnet. Diesem Eindruck möchte ich widersprechen: Ich halte die Harderstraße für die zweitschönste Hauptstraße der Altstadt, nach der Theresienstraße, weil das Ensemble – mit Ausnahme der Sparda-Bank – noch in etwa erhalten ist. Den derzeitigen Zustand des ehemaligen eleganten Cafe Westermeier empfinde ich als „Schandfleck“. Aber ein Boulevard war die wohl breite Straße meiner Meinung nach nicht, weil ich meine, dass zu einem „Boulevard" das Flanieren, Auslagen Betrachten und vor diesem oder jenem Cafe Sitzen gehört. Eva Birner


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Lebenslinien

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„In einer geraden Linie nach oben“ Franz Mayr, Chef des Ingolstädter Modehauses Xaver Mayr, feiert am Sonntag seinen 60. Geburtstag

Tradition trifft Moderne: Franz Mayr vor einer historischen Aufnahme des Geschäftshauses in der Ludwigstraße 4. So sah das Gebäude zwischen 1949 und 1965 aus. 

Von Sabine Roelen Sein Geschäft ist in Ingolstadt eine Institution, er selbst auch: Franz Mayr, echter Schanzer, erfolgreicher Unternehmer und bekennender Familienmensch. Am 16. Februar hat der Inhaber des Modehauses Xaver Mayr allen Grund, auf seinen runden Geburtstag anzustoßen. „Mein Lebensweg ist nicht zickzack verlaufen, sondern in einer geraden Linie nach oben. Ich habe in meinem Beruf, in meiner Familie und in meinen Ehrenämtern viel Positives erlebt – all das ergibt eine runde Sache. 60 Jahre, für mich eine ausgefüllte Zeit. Ich bin rundherum zufrieden mit meinem Leben“, so Franz Mayr, der in der sechsten Generation das Modehaus Xaver Mayr in der Ludwigstraße führt. Bereits seine Vorfahren waren Ingolstädter Tuchmacher und -händler. 1794 gründet Matthias Mayr in der Theresienstraße 11 den ersten Tuchmacher-Laden. 1930 kauft Xaver Mayr, Großvater von Franz Mayr, das Haus an der Ludwigstraße 4. 1965 wird das Gebäude komplett umgebaut. Es erhält den

markanten Waschbetonkubus, der noch heute das Modehaus mit seinen 50 Mitarbeitern prägt. Für Franz Mayr ist die Ludwigstraße 4 Arbeitsplatz und Wohnsitz zugleich. „Das war schon immer so.“ Im „alten Giebelhaus“ wächst der kleine Franz mit Eltern und zwei jüngeren Schwestern auf. Vater und Mutter kümmern sich um das Geschäft, der Sohn besucht das Scheiner-Gymnasium und erhält erste Einblicke in das Modehaus. Das sieht in den 60er-Jahren allerdings anders aus als heute. „Wir hatten damals im Erdgeschoss keine Mode, sondern nur Stoffe und Kurzwaren - zu dieser Zeit ein wichtiger Geschäftsbereich.“ Nach Abitur und Bundeswehr schlägt Franz Mayr den berufsintegrierten Bildungsweg für Abiturienten im Handel ein. 1977 schließt er die dreijährige Ausbildung mit dem Handelsfachwirt ab und tritt seine erste Stelle bei Horten an. Nach den konzerninternen Stationen Neuss und Düsseldorf wird Mayr bei Horten in Stuttgart für die Abteilungen Haustextilien, Kurzwaren und Stoffe eingearbeitet. Auch bei Horten in Erlangen leitet er ab 1979 diese Abteilung. „Ende

der 70er-, Anfang der 80er-Jahre war die Nachfrage nach Stoffen und Kurzwaren riesig“, erzählt der Modehaus-Chef. 1982 steigt Franz Mayr als Juniorchef in den elterlichen Betrieb ein. „Ich musste meine Position neben meinem Vater, dem Seniorchef, und unserem Geschäftsführer finden. Das war nicht leicht.“ Mayr junior pflegt einen modernen, teamorientierten Führungsstil, Alleingänge sind ihm fremd. Auch in Ingolstadt kümmert er sich um die Bereiche Stoffe, Haustextilien und Strümpfe. Dazu kommen Einkauf, Werbung und der Bereich Ausbildung – hausintern, aber auch für die IHK. 1984 wird Mayr Mitglied des Prüfungsausschusses der IHK für Kaufmann/-frau im Einzelhandel und Verkäufer/-in. Der Vater steht im Modegeschäft nach und nach nicht mehr an vorderster Front, Franz Mayr rückt nach. „Ich musste als Chef präsent sein, auch im Verkauf. Das war und ist unser Pluspunkt: Wir sind kein anonymer Konzern, sondern ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen mit persönlichem Ansprechpartner vor Ort.“

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Anfang der 90er-Jahre erfährt die Modebranche einen Umbruch. Selbst geschneiderte Kleidung verliert an Bedeutung, Markenkleidung wird bei den Verbrauchern immer beliebter. „Wir mussten uns anders aufstellen, die Mode gleich beim Eingang im Erdgeschoss präsentieren. Also wurden die Rolltreppen entfernt, ein Glasaufzug eingebaut und die Stoffe und Kurzwaren wanderten in den dritten Stock. Das gab einen Aufschrei bei unseren Kunden. Aber wir wussten, dass es auf Dauer richtig ist“, so Mayr. Das Modehaus Xaver Mayr passt sich nicht nur dem neuen Verbraucher-Trend an. Auch der Konkurrenz in der Fußgängerzone zeigt Franz Mayr, der 1994 die Firma von seinem Vater übernimmt, wo es jetzt lang geht. Heute ist das traditionsreiche Modehaus Xaver Mayr breit aufgestellt: Mode für Damen, Herren, Kinder und Teens, dazu Wäsche, Strümpfe, Kurzwaren und Accessoires. Und dennoch weiß Mayr: „Es ist heute schwieriger ein Geschäft zu führen als noch vor 20 Jahren.“ Zum Jahrtausendwechsel dann der persönliche Umbruch für den Modehaus-Inhaber: Franz Mayr

heiratet, bekommt zwischen 1999 und 2003 drei Töchter - und seine Frau Elke steigt mit ins Geschäft ein. Auch die Ehrenämter wachsen: Mayr ist Kreisvorsitzender des Handelsverbands Bayern (HBE), Mitglied der IHK-Vollversammlung München und des IHK-Gremiums Ingolstadt sowie IN-City-Vorsitzender (2004 bis 2010, heute im IN-City-Vorstand). Er ist außerdem Bezirksvorstand des Einzelhandelsverbands Oberbayern, sitzt im AOK-Beirat, ist ehrenamtlicher Richter am Landesarbeitsgericht München sowie Vorsitzender des Alpenvereins, Sektion Ingolstadt. Die Palette der Aufgaben ist breiter, die Zeit dadurch knapper geworden. Mayr lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Auf gemeinsame Mahlzeiten mit seiner Familie legt er Wert, ebenso wie auf das tägliche „Gassi gehen“ mit seinem Hund Jacko. „Die Familie ist das Wichtigste in meinem Leben, die kommt vor Karriere und Hobby.“ Sie bietet Mayr Rückhalt und Rückzugsort zugleich, auch in schwierigen Zeiten. Seine Sorge gilt der Innenstadt: „Die Attraktivität der Stadtmitte nimmt ab, die Verkaufs-

Foto: Sabine Roelen

flächen werden weniger. Das tut weh. Wir unternehmen alle möglichen Anstrengungen, aber es gibt kein Allheilmittel, kein Patentrezept. Wir können nur viele kleinere Maßnahmen anstoßen, so wie die Eislauffläche plus Gastronomie am Paradeplatz. Das hat viel gebracht.“ Obwohl auch die Bedingungen in der Modebranche heute rauer sind, ist Franz Mayr von der Vielfältigkeit seines Berufs noch immer fasziniert. Trotz Internet-Einkaufsboom und Discounter-Ware setzt der Ingolstädter Modehaus-Chef unverändert auf Qualität, Beratung und Service. Zahlreiche Stammkunden danken es ihm. Auch das ist ein Grund zum Feiern – und das wird Franz Mayr am 16. Februar ausgiebig tun. Zahlreiche Gäste wollen mit ihm auf sechs gelungene Lebensjahrzehnte anstoßen. „Beständigkeit, Freundschaft und Vertrauen sind mir wichtig. Zahlreiche Freunde begleiten mich seit vielen Jahrzehnten – und das bleibt hoffentlich so“, wünscht sich Mayr, der im Fasching geboren ist. In diesem Sinne: Prost, helau und herzlichen Glückwunsch, Franz Mayr!

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Blickpunkt KW 07/14 Von Thomas Geiger Skifahren bei Temperaturen über 30 Grad und glitzernde Wasserspiele mitten in der Wüste – schon ohne Aladin und seine Wunderlampe kann die Realität in Dubai manchmal irreal sein. Genau deshalb ist die schillernde Metropole am Golf auch die richtige Kulisse für die Jungfernfahrt des neuen Jaguar C-X17. Denn so, wie das Emirat die Vorstellung vieler Touristen sprengt, so wirbelt diese Designstudie seit ihrer Weltpremiere auf der IAA in Frankfurt das Koordinatensystem der Autofans durcheinander: Denn während vor allem der Range Rover immer dynamischer wird, fährt Jaguar plötzlich neben der Spur und liebäugelt zum ersten Mal mit einem eigenen SUV. Zwar dürften die Briten damit so manche Traditionalisten auf die Palme bringen, doch der Schritt ist durchdacht: Kein anderes Segment hat so rosige Wachstumsprognosen wie das der ebenso sportlichen und luxuriösen Geländewagen, so dass neben Range Rover & Co. auch noch Platz für eine Wildkatze im Wüstentrimm bleiben sollte. Zu-

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rade mit Land Rover zusammen entwickelte Plattform bietet: 1,8 Milliarden Euro teurer und komplett aus Aluminium gefertigt soll sie in Zukunft die Modellplatte tragen und riesige Schritte bei Gewicht, Dynamik und Effizienz ermöglichen. Bis zu 300 Kilo wollen die Engländer pro Baureihe einsparen und eine kompakte Limousine, mit der die Offensive im nächsten Herbst losgeht, wird zusammen mit den neuen Vierzylinder-Motoren entweder auf einen CO2-Ausstoß von 99 g/km oder ein Spitzentempo von über 300 km/h kommen. „Radstand, Spurweite, Sitzposition – alles in diesem Baukasten ist so variabel, dass wir damit künftig nicht nur unsere komplette Modellpalette abdecken können, sondern Die Wildkatze unter den Automobilen: der neue Jaguar C-X17. Foto: oh dass auch Erweiterungen wie so ein CrossOver denkbar werden“, mal bei Jaguar ohnehin niemand Wuchtbrumme, die Cayenne & Co und die Endrohre direkt auf die ver wie auf dem Feldherrenhügel sagt Projektleiter Graham Wilikins: von einem Geländewagen spricht: mit ihrem flachen, muskulösen De- Kniescheiben zielen, hat man fast wähnt, sitzt man im C-X17 mitten „Schließlich haben wir in Zukunft im Geschehen, will die Sache buch- noch viel vor.“ Dass zu dieser Zu„Nicht Offroad, sondern Allroad sign locker die Schau stiehlt: Mitt- schon wieder vergessen. Auch innen ist er einem Sport- stäblich selbst in die Hand nehmen kunft ab Ende 2015/Anfang 2016 lautet die Devise“, sagt Designchef lerweile silbern lackiert rollt er wie Ian Callum, der die ersten Skizzen eine Fata Morgana durch den Wüs- wagen näher als einem Range und wartet auf das erlösende Kom- auch ein Geländewagen zählt, für den C-X17 vor zwei Jahren ge- tensand und wirkt aus der rich- Rover. Klar, die weißen Sitze aus mando: „Gentlemen, start your en- wäre keine große Überraschung, bestätigt wird es nicht. Man muss tigen Perspektive fast wie ein F- Sattelleder sind ebenso eine Spie- gines!“ macht hat. Das wird aber noch ein wenig in Dubai nur einmal kurz über den Das Ergebnis seiner Arbeit sollte Type auf Stelzen. Dass er natürlich lerei wie die fast hypnotisierenden die Kritiker gnädig stimmen: Der mehr Bodenfreiheit hat als jeder Ja- Instrumente und die Mittelkonso- dauern, offiziell soll der C-X17 nur C-X17 hinweg zur Skyline schauen C-X17 ist schließlich kein gro- guar vor ihm, einem der mächtige le Marke „Raumschiff Enterprise“: die weitreichenden Möglichkeiten um zu sehen, wie schnell Visionen ber Klotz, sondern eine drahtige Kühlergrill fast bis zur Hüfte geht Doch wo man sich im Range Ro- aufzeigen, die die von Jaguar ge- wahr werden können.

Neben der Spur

Mit dieser Wuchtbrumme will Jaguar Cayenne & Co. an's Leder

Übertrittzeugnis: Und nun? Je nach Notendurchschnitt können Viertklässler in eine weiterführende Schule wechseln (cs) Knapp 120 000 bayerische Viertklässler werden am 3. Mai 2014 ihr Übertrittzeugnis in Empfang nehmen. Je nachdem, wie die Durchschnittsnote aus den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht ausfallen wird, stehen den Schülern und ihren Eltern verschiedene Möglichkeiten für weiterführende Schulen zur Verfügung.

die Mittelschule anmelden. Für den Übertritt auf das Gymnasium wird eine Durchschnittsnote von mindestens 2,33 benötigt. Um auf die Realschule zu gehen, ist ein Schnitt von wenigstens 2,66 notwendig. Ist aufgrund dieser Grenzen der Übertritt an die gewünschte Schule nicht möglich, gibt es den sogenannten Probeunterricht, bei dem die Schüler an der gewünschten weiterführenden Basierend auf dem Noten- Schule teilnehmen können. Der durchschnitt der drei oben ge- von dem jeweiligen Gymnasium nannten Übertrittsfächer kön- oder der jeweiligen Realschunen Eltern ihre Kinder für das le organisierte Test besteht aus Gymnasium, die Realschule oder Proben der drei Übertrittsfächer.

Wurde in einem der beiden Fächer Deutsch und Mathematik mindestens die Note 4 (und im anderen der beiden Fächer mindestens die Note 3) erreicht und im dritten Fach ebenfalls mindestens die 3, hat die Schülerin oder der Schüler den Probeunterricht bestanden und kann auf die gewünschte weiterführende Schule gehen. Liegt der Fall vor, dass in beiden Fächern, Deutsch und Mathematik, die Note 4 und in HSU mindestens die Note 3 erreicht wurde, können die Eltern darüber entscheiden, ob ihr Kind die höhere Schule besuchen soll oder nicht.

Ausgezeichnet und geehrt

Vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) kam kürzlich die Kritik an dem Zeitpunkt für das Übertrittverfahren, der von diesem als zu früh angesehen wird. Es würde nur der Stoff abgearbeitet, der für die Proben und den Übertritt relevant ist. Auf den Viertklässlern laste ein extremer Druck, in den Proben fürs Übertrittszeugnis gut abzuschneiden. Der BLLV ist der Auffassung, dass es vernünftiger und gesünder für die Kinder wäre, wenn sie länger gemeinsam lernen würden, wie es in anderen Bundesländern auch geregelt ist.

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Geschäftsführer Max Pollin (jeweils links) gratulierte bei der großen Firmenfeier von Pollin Electronic den Mitarbeitern, die erfolgreich eine Fortbildung absolviert hatten (links). Im Audi Sportpark wurden ebenfalls langjährige Mitarbeiter für ihre Treue, Engagement und Fleiß geehrt. Foto: Pollin

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Weltstar mit Schlapphut

16. bis 23.02.2014

Marla Glen ist am 15. März zu Gast in der eventhalle Westpark

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(bp) Ihre Markenzeichen: Anzug, Krawatte und tief ins Gesicht gezogener Schlapphut - große Stimme und Persönlichkeit! Nach Platin- und Goldauszeichnungen in den Neunzigern, vergeben für höchst erfolgreiche Alben, wie „This is Marla Glen“ 1993 oder „Love and Respect“ 1995, und dem unvergesslichen Top-10-Hit „Believer“, ist Marla Glen endlich wieder da. 2013 veröffentlichte sie ihre aktuelle CD „tricks & tracks“. Am 15. März ist sie in der eventhalle Westpark zu hören. Ihre zahlreichen Fans dürfen gespannt sein auf mitreißende Songs in der gewohnten „Tiefton-Akrobatik“, die einfach unter die Haut geht. Weitere Alben sind in Planung, darunter etwas ganz Neues, ein Album mit ausschließlich house music. Ein Unplugged sowie ein Liveal-

für Ingolstadt und die Region AUSSTELLUNGEN Bis 09.03.2014

„Neon - Vom Leuchten der Kunst“ Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt

Bis 31.03.2014

„Skulpturen aus Stahl seit 1960“ Lechner Museum Ingolstadt

Bis 09.03.2014

Norbert Stockhus - Realistische Malerei Museum im Pflegeschloss Schrobenhausen

VERANSTALTUNGEN 16.02.2014 // 10:00 Uhr Saturn Arena Ingolstadt

Mittelbayerische Handwerksmesse

Diskussion der CSU

19.02.2014 // 19:30 Uhr Stadttheater Ingolstadt, Großes Haus

Theater: „Wie im Himmel“ Stück von Kay Pollak; auch 21.02.2014 19.02.2014 // 20:00 Uhr Stadttheater Ingolstadt, Festsaal

Tipp

20.02.2014 // 20:00 Uhr Stadttheater Ingolstadt, Festsaal

Tipp

30. Ingolstädter Kabaretttage: Rick Kavanian - „Egostrip“

Konzert: „Duett für Dampfnudel und Rahmstrudel“ Georgisches Kammerorchester Ingolstadt 20.02.2014 // 20:30 Uhr Neue Welt Ingolstadt

30. Ingolstädter Kabaretttage: Arnulf Rating „Ganz im Glück“ 21.02.2014 // 19:00 Uhr Stadttheater Ingolstadt, Festsaal

Tipp

Lesung: Die Turmschreiber 21.02.2014 // 20:00 Uhr Altes Stadttheater Eichstätt

Kabarett: Günter Grünwald 21.02.2014 // 22:00 Uhr Eventhalle Westpark Ingolstadt

Party: Bad Taste Party mit DJ Jorka F. & DJ Fr3ddy

22.02.2014 // 14:00 Uhr Treffpunkt: Altes Rathaus Ingolstadt

Weltgästeführertag 2014: „Sonnenfeuer - Astronomie an der bayer. Landesuniversität Ingolstadt“ 22.02.2014 // 19:30 Uhr Stadttheater Ingolstadt, Großes Haus

Theater: „Wie es euch gefällt“ - Komödie in fünf Akten von William Shakespeare; auch 23.02.2014 22.02.2014 // 19:30 Uhr Eventhalle Westpark Ingolstadt

Konzert: Gil Ofarim & Acht „Seid Ihr dabei Tour 2014“ + Naked Feen 22.02.2014 // 20:00 Uhr Stadttheater Ingolstadt, Festsaal

Tipp

30. Ingolstädter Kabaretttage: Frank-Markus Barwasser - „Pelzig stellt sich“ 22.02.2014 // 20:30 Uhr Birdland Jazz Club Neuburg

Konzert: The Toughest Tenors 23.02.2014 // 20:00 Uhr Bürgerhaus / Diagonal Ingolstadt

Konzert: Tram des Balkans 23.02.2014 // 20:00 Uhr Rathaus Pfaffenhofen, Festsaal

Konzert - 3. Winterbühne: „Concert Phantastique“ von Les Papillons Den ausführlichen KulturPlaner finden Sie unter

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Blickpunkt KW 07/14

(bp) Ingolstadt hat sich in den letzten Jahren wirtschaftlich stark entwickelt. Während es noch vor wenigen Jahrzehnten zu den strukturschwachen Gebieten in Bayern zählte, hat Ingolstadt heute die niedrigste Arbeitslosenquote aller Großstädte. Das Arbeitskräfteangebot ist knapp geworden. Die Mittelstandsunion der CSU möchte daher diskutieren, wie auch zukünftig ausreichend Fach- und Führungskräfte für unsere Region gewonnen werden können und was die Stadt Ingolstadt hierfür tun kann. Es diskutieren auf dem Podium: Prof. h. c. Thomas Sigi, Vorstand Personal- und Sozialwesen der Audi AG, Leopold Stiefel, Mitbegründer Media Markt, Prof. Walter Schober, Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt, Michael Oblinger, Vertreter der Firma Oblinger Recycling und Dr. Christian Lösel, Oberbürgermeisterkandidat der CSU Ingolstadt. Die Veranstaltung findet am Montag, 17. Februar 2014, um 19 Uhr im Orbansaal, Bergbräustraße 1, in Ingolstadt statt. Soweit möglich wird um Anmeldung gebeten per E-Mail an csu@csu-ingolstadt.de.

Filmabend

Marla Glen gastiert am 15. März in der eventhalle. 

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bum soll es ebenfalls noch geben. Das Besondere dabei, alle Alben werden über ihr eigenes Label Marla Glen Records und ihren eigenen Musikverlag Marla Glen Publishing Company produziert und verwaltet. Nach über 20 Jahren im Musikbusiness hat sie es endlich geschafft, mit einem Team unabhängig zu werden und selbst zu bestimmen. Auf ihrer „tricks & tracks“ Tournee darf man sich von Marlas Auftritten wieder live Gänsehaut verschaffen lassen und gespannt sein, was der Weltstar noch so alles von sich hören lässt. Am 15. März gastiert Marla Glen in der eventhalle Westpark. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass um 19 Uhr. Die Tickets kosten 30 Euro, an der Abendkasse 35 Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.eventhalle-westpark.de.

Piraten-Party Blickpunkt verlost 5 x 2 Karten für die Veranstaltung (ml) Feiern wie ein Pirat kann man am 28. Februar in der Paarhalle Reichertshofen. Einlass ist um 20 Uhr, der Eintritt beträgt acht Euro. DJ monolob und die REB-Faschingsgesellschaft sorgen für Tanzmusik und Stimmung. Einlass ist ab 18 Jahren. In dieser Ausgabe können Sie gewinnen:

5 x 2 Eintrittskarten für den Piratenball Um am Gewinnspiel teilzunehmen, senden Sie uns bitte eine Postkarte, E-Mail oder ein Fax mit dem Stichwort „Piratenball“ an Blickpunkt, Wagnerwirtsgasse 8, 85049 Ingolstadt, E-Mail: loesung@blickpunktwochenende.de, Fax: 0841 / 9 51 54 - 120 Einsendeschluss: 21.02.2014. Bitte geben Sie dazu Ihre Adresse und Telefonnummer an.

Tag des offenen Tores

KammermusikWettbewerb

(bp) Die CSU-Ortsverbände Münchener Str. und Süd-West veranstalten mit dem OB-Kandidaten Dr. Christian Lösel und dem Filmautor Gerd Maier am Sonntag, 23. Februar, um 15 Uhr einen Filmnachmittag über Usbekistan und Mauritius beim Peterwirt Unsernherrn. Als besonderes „Schmankerl“ werden die Besucher von den Stadtratskandidaten aus den beiden Ortsverbänden zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Der Eintritt ist frei.

(bp) Bereits zum 32. Mal findet in diesem Jahr der Lions JugendKammermusik-Wettbewerb statt. Junge Musiker können bei diesem gemeinsamen Engagement der Lions Clubs der Regionen DonauAltmühl-Ilm ihr Talent unter Beweis stellen. Das Vorspiel findet am Samstag, den 15. März, statt. Anmeldeschluss ist der 28. Februar. Eine hochkarätige Jury von Experten aus den Bereichen Musik, Kultur und Presse wählt im Vorentscheid am 15. März die besten Ensembles für das Abschlusskonzert aus. Mehr unter www.kammermu(bp) An den vergangenen golstädter an diesem Baudenkbeiden Wochenenden war das mal und der Idee einer mög- sik-wettbewerb.de (bp) Der Sportverein Ingolstadt- Feldkirchner Tor pro Tag je ei- lichen Öffnung riesig ist. Das Haunwöhr e. V. feiert sein 85-jäh- ne Stunde für die Öffentlichkeit Bayerische Armeemuseum hat riges Bestehen. Aus diesem Grund geöffnet. In diesen vier Stunden sich deshalb entschlossen, auch lädt der Sportverein zu einem Hal- waren über 600 Besucher am äl- an diesem Samstag und Sonntag im Klinikum Ingolstadt lenturnier. Über 43 Teams in der testen Stadttor Ingolstadts. Das wieder zwischen 14 und 15 Uhr Altersgruppe U7 bis U15 werden zeigt, dass das Interesse der In- das Tor zugänglich zu machen. Die Melone und erwartet. andere Köstlichkeiten Am Samstag, 15. Februar, spieDienstag, 18.2.2014 len von 9.30 bis 13 Uhr Gruppen aus der F2-Jugend, von 14 bis 18 Beginn: 18.15 Uhr im Café-Restaurant „Level 21“ Uhr die F1-Jugend. Am Sonntag, (bp) Am 15. März findet von 9 kinder und Kinder. Auch Spielim ÄrzteHaus am Klinikum Ingolstadt 16. Februar, spielen von 9.30 Uhr bis 11 Uhr ein Kinderflohmarkt und Sportsachen werden angeEintritt frei bis 13 Uhr Gruppen aus der E2- der Mutter-Kind-Gruppen im boten. Jugend, von 14 bis 18 Uhr die C- Sportheim in Gerolfing, WolfsEine Tischreservierung ist unJugend. ter der Mail maria.albrecht69@ gartenstraße 6, statt. KLINIKUM INGOLSTADT GmbH Spielort ist die Ballsporthalle der Zum Verkauf stehen unter web.de möglich. Die Tischgebühr Krumenauerstraße 25 • 85049 Ingolstadt Grundschule Haunwöhr, Habs- anderem Frühjahrs- und Som- beträgt fünf Euro, die Tische werTel.: (08 41) 8 80-0 • info@klinikum-ingolstadt.de www.klinikum-ingolstadt.de burgerstraße 15. merbekleidung für Babys, Klein- den zur Verfügung gestellt.

85. Jubiläum

Soiree

Kinderflohmarkt


Stadt & Region

Blickpunkt KW 07 /14

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„Mehr Herzblut geht nicht“ Rick Kavanian, der mit „Egostrip“ am kommenden Mittwoch im Festsaal Ingolstadt gastiert, im Interview tisch den Rickschen Show-Modus an. Das heißt: mehr Herzblut geht nicht. Was das Kabarett betrifft, möchte ich die Begrifflichkeit gerne auf Unterhaltung ausweiten. Ich denke, der starre Begriff des damaligen Wisserbesser-Scheisserklug-Kabaretts hat schon seit einiger Zeit ausgedient. Ich persönlich möchte glaubhaft unterhalten bzw. unterhalten werden.

Von Sabine Roelen Man kennt ihn aus dem Kinoerfolg „Der Schuh des Manitu“, aus der Sketch-Show „Bully & Rick“ und aus der TV-GeburtstagsParty für Til Schweiger: Rick Kavanian. Der Schauspieler, Comedian, Synchronsprecher und Moderator gilt als Multitalent mit außergewöhnlicher Wandlungsfähigkeit. Im Rahmen der Ingolstädter Kabaretttage 2014 präsentiert Rick Kavanian am 19. Februar sein aktuelles Programm „Egostrip“ im Festsaal Ingolstadt.

Rick Kavanian, „Egostrip“ verspricht einen „Ein-Mann-Kinofilm auf der Bühne“. Bedeutet konkret? Rick Kavanian: Ich stehe zivil, in Jeans, Polohemd und Turnschuhen, auf der Bühne und spiele meine eigene Verhandlung. Ich wechsle zwischen Rick, Richter, Staatsanwalt, Vitali & Wladimir, Klinsmann, Mama, Papa, Dimi und Jens Maul hin und her, aber ohne dabei Masken und Kostüme zu wechseln. Mir wird vorgeworfen, ich hätte meine Parkscheibe um 15 Minuten manipuliert, aber ich weiß natürlich nix davon und vermute eine Verschwörung...

Haben Sie mit 43 Jahren alles erreicht, was Sie beruflich erreichen wollten? Oder geht noch mehr? Wenn ja, was? Kavanian: Gelassenheit und Gegenwärtigkeit.

Steht auf fliegenden Rollenwechsel: Rick Kavanian.  len und Stimmen. Klingt nach Stress… oder ist das für Sie ein riesiger Bühnenspaß? Kavanian: Ich liebe diese fliegenden Rollenwechsel - das bin ich nun mal. Und wenn der Vitali dem Rick mal die Pointe wegnimmt oder Jens Maul statt Dimitri antwortet, sind wir mitten in der Improvisation und das Publikum ist dabei immer mit von der Partie.

Sie haben Politikwissenschaften, Nordamerikanische Kulturgeschichte und Psychologie studiert. Wie landet man mit dieser Sie übernehmen also in Perso- Fächerkombination im Show nalunion zig verschiedene Rol- Business?

Aus „Keinohrhasen“ bis hin zu „Otto’s Eleven“ kennt man Sie als Schauspieler. In „Lissi und der wilde Kaiser“, in „Ritter Rost“ und weiteren bekannten Filmen kommt Ihre Stimme zum Einsatz. „Daneben“ arbeiten Sie als Von der Radio-Show „Bullys Late Autor, Moderator, Kabarettist. Light Show“ bis zum TV-Format Was machen Sie am liebsten? Kavanian: Wenn ich es mir “Bullyparade” – Sie haben gemeinsam mit Michael Bully Her- langfristig aussuchen dürfte, big viel auf die Beine gestellt. Was wäre es der Wechsel zwischen Bühne, Kino, Synchron und Raverbindet Sie mit Bully? Kavanian: Er hat mich, wie ge- dio. sagt, sehr ermutigt, meinem jetzigen Beruf nachzugehen und er Woher kommt die Gabe, unhat mich ganz ohne Zweifel sehr glaublich viele verschiedene dabei unterstützt. Bully ist für Stimmen und Dialekte nachzumachen? mich Familie. Kavanian: Indem Bully Herbig mir nach neun Semestern Studium, das war 1994, glaubhaft versicherte, dass ich doch endlich mal was Bodenständiges machen sollte: COMEDY. Das ist kein Witz!

Kabarettisten sagt man oft nach, dass Sie privat eher zurückhaltend, verschlossen seien und zum Lachen in den Keller gehen würden. Wie ist das bei Ihnen? Kavanian: Also, wenn Sie mir glaubhaft versichern können, dass es bei Ihnen im Keller ein paar echt gute Pointen zu holen Foto: © mediaPool/Astrid Eckstein Management gibt, komme ich gerne mit. Ansonsten lache ich saugerne auch über Tage. Kavanian: Dadurch, dass bei uns in der Familie ein sprachliches Was steht unbedingt noch auf Babylon herrschte - Armenisch, Ru- Ihrer To-Do-Liste – beruflich und mänisch, Französisch, Englisch und privat? Kavanian: Gelassenheit und Bayrisch auf dem zweiten Bildungsweg - wurde mir das quasi in die Gegenwärtigkeit. Wenn sich das Wiege gelegt. Aber trotzdem muss mal einstellt, werden sich Dinge auftun, von denen ich jetzt noch auch ich regelmäßig trainieren. keine Ahnung habe. Sie machen Kabarett live, TV-Satire-Formate wie „Die Klugscheisser“ sowie Radio-Comedy-Sen- Rick Kavanian „Egostrip“ dungen wie „Radio Hellas!“. Wo funktioniert Ihrer Meinung nach Mi., 19.02.14, 20.00 Uhr Kabarett am besten? Wo sind Sie Festsaal Ingolstadt mit der größten Portion Herzblut dabei? Weitere Infos: Kavanian: Wenn ich zu einem www.kabaretttageingolstadt.de Projekt ja sage, schalte ich automa-

Zwischen Feuer, Erde, Wasser und Luft Kinderkrippe „Vier Elemente“ feierlich eingeweiht (sf) „Kindheit mit allen Sinnen begreifen“: Unter diesem Leitspruch bietet die Kindertagesstätte „Vier Elemente“ in der Erni-Singerl-Straße auf dem ehemaligen Pioniergelände ein umfassendes Betreuungsangebot für Kleinkinder an. 48 Krippenplätze sind seit dem 28. Oktober vorhanden, wobei die Hälfte für Mitarbeiter von Media-Saturn reserviert ist. Das Ingolstädter Unternehmen war neben der Stadt Ingolstadt, dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft und dem eigentlichen Träger der Kita, der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi), mit an der Realisierung beteiligt. Nun wurde die Einrichtung im Rahmen einer Feierstunde Freuen sich über die neue Kita: Herbert Loewe (Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft), Thomas Wünnenberg (Media-Saturn), Michael Kick (GFI) und Oberbürgermeister Alfred Lehmann.Fotos: Federsel mit rund 60 geladenen Gästen beispielsweise für den Intellekt, Kleinkinder von einem zehn- Herbert Loebe, Hauptgeschäfts- der Eltern geändert werden einen anbieten könne. In den eingeweiht. vergangen Jahren habe sich viel das Element Wasser für Emoti- köpfigen Team rund um Leite- führer des Bildungswerks der können. Oberbürgermeister Alfred im Kita-Ausbau getan. Feuer, Erde, Wasser, Luft: onen. Mit Feuer verbindet man rin Isabelle Obeth individuell Bayerischen Wirtschaft. Die KiAm 21. Februar kann die Kinta zeichnet sich unter anderem Lehmann freute sich, dass man schon in der Antike brachte man Kraft und Energie, Erde wiede- und kompetent gefördert. „Wir wollen Eltern unterstüt- dadurch aus, dass auf Schließ- in Ingolstadt mittlerweile für derkrippe von 14.30 bis 17.30 die vier Elemente in Verbindung rum symbolisiert Beständigkeit mit dem Charakter eines Men- und steht für die Umwelt. In all zen, Familie und Beruf unter ei- tage verzichtet wird und die jedes Kind, das einen Kinder- Uhr beim Tag der offenen Tür schen. So steht das Element Luft diesen Bereichen werden die nen Hut zu bekommen“, erklärt Öffnungszeiten je nach Bedarf krippenplatz benötige, auch besichtigt werden.

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Viele Schwimmer trainieren hart beim SC Delphin, doch aufgrund der Schließung des Hallenbades Südwest haben viele mit dem Sport aufgehört.

Foto: Stefan Bösl

„Wir wissen von dem Problem“ Viele Mitglieder des Ingolstädter Schwimmvereins SC Delphin sind im letzten Jahr ausgetreten Von Cristina Somcutean Mitglieder des SC Delphin treten aus dem Schwimmverein aus. Grund dafür soll die Schließung des Hallenbades Südwest sein. Oder handelt es sich hierbei um einen „anhaltenden Trend“? Seit der Schließung des Hallenbades Südwest in Ingolstadt scheinen viele Mitglieder aus dem SC Delphin ausgestiegen zu sein: Der beliebte Schwimmverein hat fast 300 Mitglieder verloren. „Wir wissen von dem Problem“, sagt Sportamtslei-

ter Martin Diepold. Allerdings meint er, dass der Ausstieg der Mitglieder ein anhaltender Trend seit 2010 sei und nichts mit der Schließung des Hallenbades Südwest zu tun habe. Der SC Delphin sei ein „hervorragender Verein“, dessen Erfolge über die Jahre hinweg diese Aussage widerspiegeln. „Es kann tausend Beweggründe geben, warum man aus einem Verein austritt“, fügt Diepold außerdem hinzu: Zeitmangel, bei jugendlichen Mitgliedern die Ganztagsschule und das G8. „Beim Schwimmen muss man sich quälen und viel trainieren.“ Laut Diepold soll es

also vielen einfach nicht möglich sein, genügend Zeit für das Schwimmtraining einzuplanen. Anderer Meinung ist Christina Czermin-Knoll, Geschäftsführerin des Arbeitskreises „Sport in Schule und Verein“ Laut ihren Angaben sind im letzten Jahr doppelt so viele Mitglieder aus dem Verein ausgetreten wie in den Vorjahren. Dass es immer ungefähr 100-150 Sportler gebe, die dem Vereinsleben nicht mehr nachgehen könnten oder möchten, sei eine Tatsache. In diesem Jahr gebe es aber mit der Schließung des Hallenbades beim Schulzen-

trum Südwest einen ganz anderen Grund, vor allem für die Breitensportler, aus dem Verein auszusteigen. „Sie möchten im Südwesten schwimmen“, erklärt die Schwimmtrainerin. Denn die meisten Ausgetretenen trainierten im Hallenbad Süd-west. Dies möchte Czermin-Knoll mit einem Beispiel beweisen. In ihrer Schwimmgruppe im Hallenbad Südwest schwammen 20 Jugendliche. Nun weicht die Gruppe in das Schwimmbad in der Pestalozzi-Schule im NordOsten Ingolstadts aus, um weiterhin trainieren zu können. Nur zehn von 20 Kindern hätten das

Hauptsponsor setzt Zeichen Audi und der FC Ingolstadt 04 gehen auch in Zukunft einen gemeinsamen Weg

Zusammenarbeit verlängert: Bis zum Ende der Spielzeit 2017/2018 hat Audi sein Engagement mit dem FC 04 Ingolstadt verlängert. (bp) Es ist keine Überraschung: Die Audi AG hat ihrEngagement beim Zweitligisten FC Ingolstadt 04 bis zum Ende der Spielzeit 2017/2018 verlängert. Ein Schwerpunkt liegt auch künftig auf der Jugend- und Nachwuchsförderung des Fußballzweitligisten, der in diesem Jahr den zehnten Geburtstag feiert. Geschäftsführer Sport Harald Gärtner meint über die erneuerte Partnerschaft zwischen Audi und den Schanzer Sportlern: „Jeder Verein ist glücklich über einen so starken Partner an sei-

ner Seite. Die vorzeitige Verlängerung bestätigt uns in der bisherigen Arbeit und spornt uns an, die sportliche und infrastrukturelle Entwicklung gemeinsam weiter voranzutreiben.“ Das „Bekenntnis“ zum FCI freut auch den Geschäftsführer Finanzen Franz Spitzauer: „Wir sind sehr glücklich über die kontinuierliche Partnerschaft mit Audi und freuen uns, diese langfristig fortzusetzen. Auch in den kommenden Jahren können wir somit auf einem soliden Fundament aufbauen und den FCI weiterentwickeln.“

Foto: Bösl

Spielern, Trainern, Geschäftsstelle und Betreuerstab des Fußballklubs stellt das Unternehmen zudem eine Audi-Flotte zur Verfügung. Darüber hinaus ist der Autobauer mit Bandenwerbung vertreten, sponsert den Teambus und organisiert Stadion- und Mitarbeiteraktionen. Auch der Austragungsort der Heimspiele steht mit dem „Audi Sportpark“ ganz im Zeichen der vier Ringe. Am Freitag, 14.02. um 18.30 Uhr gastiert der TSV 1860 München zum bayerischen Derby im Audi-Sportpark in Ingolstadt.

Training fortgesetzt. Die Hälfte sei also nicht bereit, so weit zum Schwimmen zufahren. Ob sich die Lage des Vereins im Herbst nach der Wiedereröffnung des Schwimmbads Süd-west bessern wird, ist ungewiss: Natürlich werde es einige Wieder- oder Neueinsteiger geben; allerdings, betont CzerminKnoll, dürfte es sicherlich drei bis vier Jahre dauern, bis hier ein Gegentrend beim SC Delphin zu vermehrten Eintritten führen werde. Denn viele der Sportler hätten beispielsweise zur Leichtathletik oder zu einem anderen Freizeitsport gewechselt; damit

habe man sie als Mitglieder verloren. Um die Situation des SC Delphin trotzdem frühzeitig zu verbessern, wird eine umfassende Zusammenarbeit mit Schulen geplant. Der Silberstreif am Horizont ist das neue Sportbad, das an der Stelle des alten Eisstadions errichtet wird Doch der Bau kann nicht von heute auf morgen realisiert werden. „Es ist schwierig, wenn man keine neuen Schwimmflächen hat“, so Czermin-Knoll. Die Lage beim Ingolstädter Schwimmverein bleibt also zumindest für die nächste Zeit angespannt.

ERC-Schüler schaffen Historisches

Den Aufstieg in die Bundesliga hat der ERC Ingolstadt bereits geschafft. (pr) Die restlichen drei Spiele in der Bayernliga sind für die U16 des ERCI reines Schaulaufen, denn die kommenden Partien sind für den Aufstieg nicht mehr entscheidend. Der ERC Ingolstadt hat den Aufstieg in die Bundesliga bereits vorzeitig unter Dach und Fach gebracht. Nach einem souveränen 11:3-Sieg gegen den TSV Erding gab es für die ERC-Schüler kein Halten mehr, der Aufstieg war perfekt. In 19 Partien verloren die Panther nur zweimal, gegen den Spitzenreiter Starbulls Rosenheim, die alle Spiele für sich

Foto: Bösl

entscheiden konnten und bei gerade einmal 199 eigenen Toren nur zehn Gegentreffer kassierten. Aber auch die Schanzer haben eine beachtliche Statistik aufzuweisen. Schon 171 Tore nach 19 Spielen, das sind neun Treffer pro Partie! Dabei landete der Puck nur 29 Mal im Tor der Ingolstädter. Es ist das erste Mal überhaupt, dass ein Nachwuchs-Team des ERC Ingolstadt in die höchste deutsche Spielklasse aufsteigt – und das in 50 Jahren Vereinsgeschichte. Da kann man nur eines: gratulieren!


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BLICKPUNKT KW07 2014  
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