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www.blickamabend.ch Mittwoch, 26. Januar 2011 St. Gallen, Nr. 18

Juhui, ein Bub! Penélope Cruz ist niedergekommen. Papa Javier war dabei.

 PEOPLE 16/17

HEUTE ABEND

0° MORGEN

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«Kinder frieren nicht!» «Pizzas sind zu teuer!» «Fendant ist gefährlich!»

Fotos: AP/Virginia Mayo, Getty,iStockphoto, SFR

Kennt nach so vielen Jahren alle DavosGeheimnisse. Im Gegensatz zu seinen Gästen WEF-Gründer Klaus Schwab macht im neuen Kongresshaus von Davos ein Spässchen mit dem Fotografen.

Was WEF-Teilnehmer in Davos beobachten

D

ie «Davos-Men», die Weltführer und Wirtschaftskapitäne, begeben sich jedes Jahr auch auf einen ethnologischen Trip in die Bündner Berge. Sie beobachten Dinge, die sie aus den Grossstädten Amerikas, den

Nadal out – Weg frei für Roger Federer.  SPORT 20/21

Regierungspalästen des Nahen Ostens nicht kennen. So tauschen sie sich in dieser fremden Welt auf 1560 Metern über Meer über merkwürdige Eingeborene aus. Geben Tipps und Tricks und ihre Gedanken schon vor dem Jahrestreffen

Andauernd Sex am Strand In einer Umfrage geben 37 Prozent der Schweizerinnen an, in den Ferien viel mehr Lust zu haben.

 WIRTSCHAFT 7

weiter. Wie den Kindern begegnen? Dem Militär? Wie mit der Kälte umgehen? Auf all diese Fragen kennen sie Antworten. – Heute um 18.30 Uhr hält Russlands Präsident Medwedew die Eröffnungsrede.  NEWS 2/3

Friede sei mit uns «Reporter»: Helfer im Krieg der Nachbarn. Nicht-Jurist Willy Winkler war der Friedensrichter von Ebikon LU.  SF 1 22.20

Heute Ab e n d im TV


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NEWS

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Beschnuppern Rudelbildung heute in Davos.

→ SMALLTALK mit Samih Sawiris (53), ägyptischer Milliardär, Erneuerer von Andermatt

«Bernhard sagt, ich fahre mit zu viel Risiko» Herr Sawiris, Sie interessieren sich für den FC Luzern? Alles, was in Luzern passiert, finde ich spannend. Weil das eine Verbindung zu unserem Projekt in Andermatt schafft. Nach dem Lucerne Festival und dem KKL kommt gleich der Fussball.

Als Wahl-Urner müsste Ihnen die Schweizer Skinati am Herzen liegen. Schauen Sie Skirennen? Ich kenne die Resultate. Aber lassen Sie uns nochmals vom Fussball reden. Ich war wirklich traurig, als die Schweiz bei der WM ausschied. Nur das Spanien-Spiel war sehenswert. Ich finde, die Schweiz hatte viel Pech. Sie spielte doch guten Fussball! Im Skifahren haben wir einen Weltmeister. Sie sind jeweils mit ihm auf der Piste. Bernhard Russi ist ein sehr, sehr guter Skilehrer. Und so ein netter Kerl. Seine hohe Bekanntheit hat ihn nicht verdorben. Und machen Sie Fortschritte beim Skifahren? Ja, ich habe die Angst abgelegt. Jetzt macht es richtig Spass. Bernhard sagt zwar immer, ich würde mit zu viel Risiko fahren. Wie läu der Verkauf der Wohnungen und Villen in Andermatt? Ich bin mehr als froh. Bis Ende Jahr habe ich gezittert, weil wir die angestrebten 100 Millionen noch nicht im Trockenen hatten. Ich wäre massakriert worden. Aber nun ist alles gut. Reserviert, notariell beglaubigt oder verkauft. Den letzten Käufer, einen Engländer, habe ich noch selbst am 30. Dezember in New York überzeugen können. Wir liegen im Plan. rö Fährt auch Ski Wüstensohn und Fussballfan Sawiris.

Fotos: Keystone, Martin Arn, EPA, Reuters, AP, ZVG

Der FC Luzern trainierte in Ihrem Ressort El Gouna und spielte gegen Ihren Klub 1:1. Sie haben sicher nicht dem FCL die Daumen gedrückt. Ganz ehrlich, ich war mit dem Resultat sehr glücklich. Ist ja doch etwas unfair, wenn man FCL-Präsident Stierli auf der Jacht zu Gast hat und abends seine Mannschaft schlägt. Es ist wie bei meinen Kindern: Spielen sie Schach, ergreife ich auch keine Partei.

«Lächelt Schweizer Soldaten an!» TIPPS → Was man als WEF-Gast

sie, was ziemlich witzig ist.»  «Trinkt nicht zu schnell! Die Tage sind lang.» ger Joseph Stiglitz, Anya  «Bringt eine wasserSchiffrin, sagt, was Frauen feste Tasche mit für die ans WEF mitnehmen soll- Schuhe.» ten:  «Eignet euch eine  Sonnenschutz, «Faktor hohe Verträglichkeit für 45», Flanell-Pijamas, Fendant Bratwurst und Schlaftabletten, wegen des Spätzli an!» Jetlags und Die eine Taschen- Schwab ru Schweizer Külampe, um che ist sowieso ein grosses den Weg zu- zur Bescheirück ins Hotel denheit auf. Thema der zu finden. Gäste. Arianna Huffington freut sich über Auch Business-Blogger den herrlich präsentierten Henry Blodget hat Tipps für Käse im Hotel: «Die wissen, wies geht!». Andere haben Frauen:  «Lächelt die Schwei- Mühe mit den Preisen. Jourzer Soldaten an, die werden nalist Peter Thal Larsen: überall sein. Das verwirrt «Wenn die Pizza für 28 Fran-

in Davos alles erlebt. Und wie man sich verhalten sollte – laut Gästen. roman.neumann @ringier.ch

D

iese Tipps und Anekdoten publizieren WEF-Gäste vor dem Grossanlass:  «Die Schulkinder stapfen nur in Turnschuhen und Pullovern in die Schule!» Michael Fertik, CEO diverser Internet-Firmen ist bass erstaunt über das Verhalten der «Eingeborenen».  «Es ist kalt hier – nur die Schweizer scheinen das nicht zu spüren.»  «Tragt Schichten, draussen werdet ihr erfrieren, drinnen kochen.» Die Frau von Nobelpreisträ-

→ HEUTE MITTWOCH 0.58 Uhr, Sunnyvale Während Konkurrent Google kräftig ausbaut, hat Yahoo erneut rund 140 Stellen gestrichen. 1.32 Uhr, London Über die Kooperation mit 60 Medien will Wikileaks das Tempo der Veröffentli-

Zeiten in MEZ.

chung von Geheimdokumenten beschleunigen. 2.18 Uhr, Kairo  Die ägyptische Polizei ging in der Nacht mit Schlagstöcken und Tränengas gegen mehrere Tausend Demonstranten in der Innenstadt vor.


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Mittwoch, 26. Januar 2011

Wen sie am WEF treffen BUNDESRAT → Ein dicht befrachtetes Programm erwartet die vier Mitglieder der Regierung. Das Weltwirtschaftsforum dient ihnen nämlich vor allem auch zum Networken. So unterhält sich Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey mit dem Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon und dem österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann. Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann redet mit seiner französischen Kollegin Christine Lagarde und Energieministerin Doris Leuthard trifft den deutschen Wirtschaftsminister Rainer Brüderle. Auch Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf ist in ihrer Heimat und trifft mehrere Wirtschaftsvertreter. Viele der Treffen werden ad hoc organisiert, sodass Programmänderungen in letzter Minute möglich sind. Nur zum Truppenbesuch reist Verteidigungsminister Ueli Maurer nach Davos. Er hat aber eine wichtige Funktion. Er kann den Befehl zum Abschuss eines Terroristen-Flugzeuges geben.

Micheline Calmy-Rey Die Bundespräsidentin trifft sich mit dem griechischen Premierminister Giorgos Papandreou und wird sich über die Hilfsgelder an Griechenland unterhalten.

ken irgendetwas darstellt, dann einen Richtwert für die steigenden Lebensmittelpreise in der Welt.» Um Geld dreht sich auch die Diskussion über das Salär von WEF-Gründer Klaus Schwab. Was er kassiert, bleibt aber sein Geheimnis. Er richte sich nach Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand – 833 000 Franken Lohn – sagte Schwab der «Bilanz». Just heute publiziert das «Handelsblatt» einen Beitrag von Schwab, in dem er zu einer «Zeit der Bescheidenheit» aufruft. Dies sei nach den vergangenen zwei Jahren angebracht. «In dieser neuen Realität werden von uns kollektive Opfer verlangt, um die Zukunft zu sichern.» 

8.18 Uhr, Zürich Heute fand im Fraumünster die Abdankungsfeier für Stephanie Glaser statt. 10.43 Uhr, Othmarsingen Wieder Unfall auf dem Fussgängerstreifen. Wieder Aargau. Eine Autofahrerin verletzte ein 12-jähriges Mädchen am Bein – und fuhr weiter. Die Polizei sucht

Neues aus Absurdistan Flügel sucht Pianist. Muss abgeholt werden! An einem Strand bei Miami wartet ein Konzertflügel auf einen Besitzer: Das 300 Kilogramm schwere Instrument wurde auf einer Sandbank in der Biscayne Bay entdeckt, 200 Meter von einer Wohnanlage entfernt. Platziert wurde es so, dass es auch bei Flut nicht unter Wassermusik? Die US-Küstenwache Wasser steht. Wo der lässt den Konzertflügel, wo er ist. Flügel herkommt, ist den Behörden ein Rätsel. Klar ist dagegen, dass sie das ungewöhnliche Strandgut nicht entfernen. Für so etwas sei die «Florida Fish & Wildlife Conservation Commission» nicht zuständig, sagte ein Sprecher dem «Miami Herald». Solange der Flügel keine Gefahr darstelle, werde sich auch die US-Küstenwache nicht darum kümmern. Und was, wenn der Flügel flügge wird? nce

Heute Mittag im Internet:

WEF-Anschlag auf falsche HSG «Pünktlich zur Eröffnung des WEF in Davos haben wir mit einer ‹Rackete› die Kaderschmiede des Kapitals in St. Gallen angegriffen», schreiben linksradikale WEF-Gegner. Laut «20min.ch» befestigten sie am Gebäude ein verkabeltes Paket – allerdings am falschen. Die Aktivisten hielten ein Haus der Helvetia-Versicherung für die HSG.

Johann Schneider-Ammann Der Wirtschaftsminister lanciert mit dem chinesischen Handelsminister Chen Deming die Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen mit China.

Robert de Niro sagt ab Schlechte Nachrichten für Promijäger: Robert de Niro hat laut der BBC aus «persönlichen Gründen» seine Teilnahme am WEF abgesagt. Kommen werden dafür andere hochkarätige Namen. Zum ersten Mal dabei: Opernsänger José Carreras. Google-CEO Eric Schmidt wird morgen in Davos ankommen, Bill Gates wird erwartet – und natürlich Bono, Sänger von U2. Bereits in einer Hotel-Lobby gesichtet wurde Pilot Chesley Sullenberger, der in New York einen Airbus auf dem Hudson-River notlandete.

nach einer Blondine (40) mit langen Haaren. 11.47 Uhr, Köln  Wegen einer möglicherweise undichten Benzinleitung bieten Toyota und Lexus weltweit 1,35 Millionen Kunden zum Werkstattsbesuch auf. Betroffen sind unter anderem die Modelle Noah und Avensis.

→ TWEET DES TAGES Daniel Locher @danloc_sg über den «HSG»-Anschlag (s. oben):

WEF-Gegner wollten eine Rackete zünden. Anstatt der HSG erwischten sie das Helvetia-Gebäude. Leidet orthografisch und ort-o-grafisch falsch. Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend

Top 3 Sieger der letzten 24 Stunden: 1. Ashley Madison Seitensprung-Agentur 2. Sonisphere 2011 Metalfestival, 24. Juni, Basel 3. WEF CEO-Stelldichein in Davos


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SCHWEIZ

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Wer nicht bezahlt, sieht den Arzt nur im Notfall HEIKEL → Luzern führt säumige

Zahler neu auf einer schwarzen Liste. Andere Kantone sind dagegen. andrea.schmits @ringier.ch

W

er die Krankenkassen-Prämie nicht bezahlt, wird in Luzern künftig auch nicht mehr automatisch ärztlich versorgt. Nur im Notfall können die säumigen Zahler noch medizinische Leistungen beanspruchen. Das hat gestern der Luzerner Kantonsrat entschieden. 3,5 Millionen Franken im Jahr verliert der Kanton Luzern jedes Jahr durch nicht bezahlte Prämien. Darum wird der Luzerner Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf ab Mitte 2012 eine schwarze Liste von

Personen führen. Diese ist dem Kanton, den Gemeinden sowie Spitälern und Ärzten zugänglich, wie die «Neue Luzerner Zeitung» heute berichtet. FDP-Kantonsrätin Romy Odoni, deren Motion das Parlament gestern gutgeheissen hat, betont: «Es wird niemand an den Pranger gestellt.» Auch der Kanton Thurgau führt bereits eine schwarze Liste. Rund 6000 von insgesamt 240 000 Einwohnern stehen drauf. Doch nicht alle Kantone sind von der Idee angetan. Trotz jährlichem Verlust von 22 Millionen Franken ist eine schwarze Liste für

säumige Prämienzahler in lichen VolkswirtschaftsZürich «absolut kein The- und Gesundheitsdirektion. ma», so Urs Rüegg von der «Der administrative AufGesundheitsdirektion des wand wäre zu hoch. AuKantons Zürich zu Blick am sserdem stellt sich die FraAbend. «Der hohe Aufwand, ge, ob eine solche Liste daum die Liste aktuell zu hal- tenschutzrechtlich nicht ten, würde sich nicht loh- problematisch wäre.» In nen. Ausserdem könnte es Baselland werden jährlich einige Wochen dauern, bis etwa 4000 Versicherte weein Versicherter nach dem gen nicht bezahlter KranZahlen der Prämie wieder kenkassenprämien betrievon der Liste ben. verschwinAuch Bern Probleme det», erklärt will keine Rüegg. «Wenn mit dem schwarze Liser in der Zwi- Datenschutz. te einführen. schenzeit zum Die Konferenz Arzt muss, gibt das Proble- der kantonalen Gesundme.» heitsdirektoren (GDK) hält Die Kantone Basel- ebenfalls wenig von der LuStadt und Basel-Landschaft zerner Neuerung. Die Grünhaben ähnlich entschieden. de: Probleme beim Daten«Wir wollen keine schwar- schutz und eine Aushöhze Liste», so Lothar Niggli lung des Versicherungsvon der basellandschaft- schutzes. 

Arztbesuch Für Prämienpreller nicht mehr selbstverständlich.

Brutalo-Schläger ausgescha E

r beschimpfte den Rentner als «ScheissSchweizer», dann prügelte der Türke Heinz P.* halb tot. Auch ein Kollege des Schweizers wurde verdroschen. Und dies alles nur, weil der Rentner von ihm verlangte, das Rauchverbot zu respektieren und eine Zigarette auszulöschen, die sich der 32-Jährige im Zug angesteckt hatte. Der Vorfall passierte im Januar 2008 am Bahnhof

Gefängnis Bostadel Vom Knast direkt in den Flieger.

Basel. Jetzt wurde der Prügler nach Verbüssung einer dreijährigen Gefängnisstrafe in die Türkei ausgeschafft. Die Polizei holte ihn heute in der Basler Strafanstalt Bostadel ab und brachte ihn zum Flughafen Zürich. Dort setzten ihn die Beamten in ein Flugzeug. Destination: Istanbul. Der Schläger, der als Vierjähriger in die Schweiz gekommen war, wehrte sich vergeblich mit allen Mitteln gegen den Entzug seiner Niederlassungsbewilligung. In letzter Instanz bestätigte dann auch das Bundesverwaltungsgericht den entsprechenden Entscheid der Basler Behörden. Das Einreiseverbot für den Türken gilt auf unbestimmte Zeit. noo * Name der Redaktion bekannt

Fotos: iStockphoto, Schweizer Luftwaffe, RDB/Karl-Heinz Hug

RÜCKSICHTSLOS → Der Türke (32) schlug am Bahnhof Basel einen 76-jährigen Schweizer nieder.

Im Hangar Die kaputte Beechcraft wird untersucht.

Millionen-Reparatur nach F/A-18-Unfall TEURER SCHADEN → Das Flugzeug des Typs Beechcraft Super King Air hat teure Instrumente im Innenraum. Denn es wird vom Bund vor allem für Luftaufnahmen bei der Landesvermessung verwendet. Trotzdem kommt es im letzten Oktober bei einem riskanten Manöver mit F/A-18Maschinen zum Einsatz. Man will das Abfangen des Flugzeuges durch zwei Kampfjets üben. Dabei kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall: Die Beechcraft

gerät in den Abgasstrahl einer F/A-18Maschine, worauf die Piloten des MessFlugzeugs kurz die Kontrolle verlieren und die Flügel ihrer Maschine beschädigt werden. Verletzt wird niemand. Wie der «Zürcher Oberländer» heute berichtet, wird die Reparatur der Beechcraft eine extrem kostspielige Angelegenheit. Die Instandsetzung der Flügel kostet etwas unter einer Million Franken. Muss ein neuer Flügel her, sind 4 Millionen fällig. noo


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Mittwoch, 26. Januar 2011

Stress macht Frauen dement STUDIE → Liebe Schweizerinnen,

lassen Sie sich vom Leben nicht kaputt machen – es zahlt sich aus.

P

sychischer Stress wirkt sich bei Frauen ab 35 Jahren negativ im Alter aus. Sie sind häufiger von Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen bedroht als nicht oder wenig gestresste Frauen. Das haben Forscher der Uni Göteborg in einer Langzeitstudie herausgefunden. Sie befragten 1462 Frauen im Alter zwischen 38 und 60 Jahren über einen Zeitraum von 35 Jahren in regelmässigen Abständen und verfolgten ihre gesundheitliche Entwicklung. Es zeigte sich, dass von den Befragten im Alter 161 Frauen eine Demenz entwickelten, davon 105 Alzheimer, der Rest andere Demenzarten.

Bei der Analyse der erhobenen Daten wurde der Grund dafür ersichtlich: Viele der Erkrankten hatten im mittleren Alter häufig Stress erlebt. Die schwedischen Wissenschafter errechneten ein um 60 Prozent erhöhtes Demenzrisiko für stressgeplagte Frauen ab 35 Jahren. Als besonders gefährdet erwiesen sich die Frauen, die an den drei Untersuchungszeitpunkten von 1968, 1974 und 1980 eine starke psychische Belastung erlebt hatten. Ihr Demenzrisiko war mehr als verdoppelt. Die Studie wurde in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift «Brain» publiziert. SDA/bö

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Tamilen sollen heim ASYLANTEN → Laut dem Bund hat sich

die Sicherheitslage in Sri Lanka entspannt.

S

eit den 80er-Jahren kamen Tausende tamilische Flüchtlinge in die Schweiz. Jetzt sollen sie wieder zurückkehren. Laut dem Bundesamt für Migration (BFM) habe sich die Sicherheitslage in Sri Lanka «deutlich entspannt» – auch im lange umkämpften Nordosten. Im Inselstaat bilden die Singhalesen die Mehrheit (73%). Die Tamilen sind eine Minderheit (12–17%). Ab Juni nun will das BFM den Status von vorläufig aufgenommenen Personen aus Sri Lanka überprüfen. Betroffen sind rund 4500 Personen. Davon ausgenom-

men sind jene Vertriebenen, die aus dem ehemals von den Tamil-Tigers kontrollierten Vanni-Gebiet stammen und über kein Beziehungsnetz ausserhalb der Region verfügen. Zudem kommt auf das BFM wegen des Flüchtlingsansturms auf Griechenland und der daraus resultierenden Überforderung des Staates Mehrarbeit zu. Die Schweiz prüft Asylgesuche, für die nach dem Dublin-Abkommen Griechenland zuständig wäre, vorläufig selbst. Schuld sei die «anhaltend unbefriedigende Situation im Asylbereich in Griechenland.» SDA/bö

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Events von Art on Ice bis 2 Grad

SBB Cargo fährt auf leisen Sohlen Seit 2005 hat die SBB bei Cargo rund 5 500 und bei Infrastruktur rund 780 Wagen umgebaut und nur noch lärmarme Wagen zugekauft. Mit diesem lärmsanierten Wagenpark ist die SBB Spitzenreiterin in Europa.

Tickets für Konzerte, Musicals, Partys, Sport- und andere Anlässe gibt es bei den rund 200 Event-Vorverkaufsstellen an den SBB Bahnhöfen. Hier finden sich alle Veranstaltungen von Ticketcorner, Starticket, Ticketportal sowie viele weitere Events. SBB RailAway offeriert häufig ermässigte Kombi-Tickets.

www.sbbcargo.com/umwelt

Gepäck aufgeben – Skiwoche gewinnen Wer sein Gepäck bei der SBB aufgibt und so noch bequemer in die Winterferien reist, kann jetzt eine Woche Skiferien für 2 Personen in Scuol im Engadin gewinnen. Alle Infos zum Gepäcktransport und zur Verlosung unter

www.sbb.ch/wintersport

ZAHL DER WOCHE

185 000 So viele zusätzliche Sitzplätze bietet die SBB in total 292 Extrazügen an, um Wintersportfans bequem ins Bündnerland und ins Wallis fahren. Die Extrazüge verkehren jeweils an den Wochenenden bis Ende März.

www.sbb.ch/wintersport

infORmAtiOnEn. Informationen zu den aktuellen SBB Angeboten gibt es an allen Bahnhöfen und telefonisch beim Rail Service unter 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz). Und per Mausklick www.sbb.ch

www.sbb.ch/events

Eben noch Stift, bald schon selber Chef: Gleisbauer­Lehrling bei der SBB.

Gute Aussichten für Gleisbauer-Lehrlinge Wer Gleisbauer wird, erlernt einen Beruf mit Zukunft im wachsenden Bahn­ markt. Die Lehre bietet spannende Aufstiegschancen. Das Schienennetz in der Schweiz misst 5 000 Kilometer und ist das meist befahrene der Welt. Und es wächst weiter. Angehende Gleisbau-

erinnen und -bauer haben deshalb beste Zukunftsaussichten. Denn sie sorgen dafür, dass das Bahnnetz stets in tadellosem Zustand bleibt. Mit Messgeräten stellen sie fest, wo Gleise und Weichenausgebessert werden müssen. Anschliessend geht es mit grossen Maschinen und Millimetergespür daran, Defekte zu reparieren oder Gleise zu ersetzen. Für diesen Sommer gibt es beim Ausbildungsverbund

login noch freie Lehrstellen. Und nach der dreijährigen Basisausbildung sind die Gleisbauer gefragte Berufsleute bei den über 50 Mitgliedsfirmen von login in der ganzen Schweiz, allen voran bei der SBB. Schliesslich gibt es danach spannende Weiterbildungen wie etwa zum Vorarbeiter, Baupolier, Bauleiter oder Bauführer. Alle Infos rund um den Beruf Gleisbauer/in EFZ gibt es unter www.login.org

MobileTicket knackt die Millionengrenze Die SBB Apps sind ein Renner: Diesen Monat hat die SBB das millionste MobileTicket verkauft. Bald folgt eine Version für Handys mit Android. Im Februar 2009 hat die SBB das Mobile Ticket eingeführt. Seither nutzen immer mehr Bahnkundinnen und -kunden die bequeme Möglichkeit, ihr Billett direkt mit dem Handy zu kaufen statt am Automaten oder am Schalter. Vor wenigen Tagen wurde

das millionste MobileTicket bezogen. Die SBB Apps für Handys und Smartphones – quasi Billettautomaten und Fahrpläne für unterwegs – gehören zu den beliebtesten überhaupt: Allein die SBB iPhone-App wurde bisher über 800 000 mal heruntergeladen. Auch die Applikationen für Mobilgeräte mit Windows Mobile 7 und Java sind sehr beliebt. Ende Februar kommt nun auch eine SBB App für Mobiltelefone mit Android auf den Markt.

www.sbb.ch/mobileworld

Heisse Eis­Show in Zürich

Aktuelle Top-Events Art on Ice 3. bis 6. Februar, Hallenstadion Zürich Space Dream – Das Original Bis 22. Mai, City Halle Winterthur Die Schweizermacher Bis 27. März, Maag Halle Zürich Ewigi Liebi Bis 26. Juni, WankdorfCity Bern 2 Grad – Das Wetter, der Mensch und sein Klima Bis 20. Februar, Kunstfreilager Dreispitz, Basel Lust und Laster – Die 7 Todsünden von Dürer bis Nauman Bis 20. Februar, Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee, Bern Elfenbeine aus Ceylon Bis 13. März, Museum Rietberg Zürich Muba – ein Schweizer Volltreffer 4. bis 13. Februar, Messe Basel SuisseNautic 12. bis 20. Februar, Bern

Praktisch und beliebt: das SBB MobileTicket.

www.sbb.ch/railaway


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WIRTSCHAFT

Mittwoch, 26. Januar 2011

Fotos: iStockphoto, ZVG

Schweizer lassen Tabus zu Hause

Pannenserie bei Qantas

Liebe am Strand ... oder im Meer: Jeder vierte Schweizer Ferienreisende kennts.

SEX-FERIEN → Laut einer Studie

von Kuoni kennen Schweizer in den Ferien kaum Zurückhaltung. thomas.ungricht @ringier.ch

M

ehr Sex, mehr Alkohol und mehr Geld verprassen. Schweizerinnen und Schweizer lassen es in ihren Ferien so richtig krachen. Der Reisekonzern Kuoni liess in einer repräsentativen Studie über 1000 Personen zu ihrem Ferienverhalten befragen und kam zu diesem Studienergebnis: «In den Ferien sind Herr und Frau Schweizer andere Menschen.» Insbesondere das Sexualleben scheint

deutlich aktiver zu sein als zu Hause. 37 Prozent tun es in den Ferien öfters. Eltern mit Kindern sogar noch häufiger. Eine flotte Nummer im Meer ist für einen Viertel von ihnen offenbar kein Tabu. Vermutlich sind dann die Kinder gerade im Kinderclub oder völlig in den Bau der Sandburg vertieft. Überhaupt scheinen Schweizer in ihren Ferien offen für Sex an ungewöhnlichen Orten zu sein. Rund ein Drittel gibt an, sich schon am Strand ver-

gnügt zu haben. Bei vier Bei der Heimreise kommen Prozent geht das heisse vielleicht auch ein paar Kilo Treiben schon im Flieger mehr ins Gepäck. Die meisten Schweizer Touristen gelos. Im Widerspruch zur ei- hen lieber in ein lokales Regenen sexuellen Aktivität staurant als zur Morgensteht die Akzeptanz gegen- gymnastik an den Pool. Beüber «Oben-ohne»-Schön- sonders die Frauen schlagen heiten. Fast die Hälfte der in den Ferien über die StränSchweizerinnen finden das ge. Zu Hause beginnt dann inakzeptabel. jede Fünfte Männer, wen Eltern nutzen mit einer Diät, überraschts, um die übermögen das Gelegenheiten flüssigen Pfunmehrheitlich. ausgiebig. de wieder losEinhellig zuwerden. ist allerdings die Meinung Auch der Alkohol fliesst beim öffentlich weggewor- reichlich. Jeder Vierte fenen Abfall. Daran stören trinkt deutlich mehr als sich 86 Prozent. Ihre Ma- zu Hause. Die Walliser, benieren nehmen Herr und kannt für ihre TrinkfestigFrau Schweizer mit in die keit, sogar noch mehr als Ferien. alle anderen Schweizer. 

ES KRISELT → Was ist los mit der «sichersten Airline der Welt»? Zwei Pannen in zwei Tagen – und das ist nur die Fortsetzung einer langanhaltenden Serie. Vor zwei Tagen brach in einer Qantas-Boeing 737-400 Panik aus, weil das Flugzeug plötzlich zum Sturzflug ansetzte und 8000 Meter in die Tiefe sackte. Die Klimaanlage war ausgefallen, daraufhin kam es zu einem Druckabfall im Flugzeug. Und schon gestern Abend musste die Airline die nächste Panne vermelden. Auf dem Weg von Bangkok nach Sydney dreht der Pilot einer Boeing 747 plötzlich um. Diesmal wegen Triebwerkproblemen. Ungewöhnlich schneller Kerosinverbrauch war die Begründung. Bereits Ende letzten Jahres musste ein A380 wegen Triebwerkproblemen notlanden. Trotz der Pannenserie gilt Qantas laut JACDEC-Analyse noch immer als «sicherste Airline der Welt.» gtq

80%

→ SCHNÄPPCHEN DES TAGES

«Writer»-App «Writer» des Schweizers Oliver Reichenstein ist die beste und schlichteste Schreib-App fürs iPad. Und weil Reichenstein heute Geburtstag hat, kostet sie nur 1.10 Fr. statt 5.50 Fr. Aber nur heute.

Die Problemlöser sind das Problem Geld und mehr von Wirtschafts-Experte

Werner Vontobel

Jahr für Jahr kommen sie zusammen, um die Probleme der Welt zu lösen.» To shape the global agenda and catalyse solutions», wie es das offizielle Programm geschwollen formuliert. Doch das Problem ist das World Economic Forum selbst oder vielmehr die Tatsache, dass ein Bergdorf genügt, um 95 Prozent aller wirklich wichtigen Unternehmen dieser Welt zusammenzubringen. Die Davos-Männer und ihre Unter-

nehmen haben nach tausenden Fusionen eine Marktmacht erreicht, die ihnen (gemäss der Finanzdatenbank MSCI) einen Mittelüberschuss nach Investitionen und Steuern von 6 Umsatzprozent ermöglicht. Diese jährlich gut 3000 Milliarden Dollar fliessen als Kredite zu den Konsumenten zurück. Bis 2007 waren es vor allem Hypokredite, inzwischen schliessen Staatsschulden die von den Monopolen verursachte Nach-

fragelücke. Ohne Staatsdefizite würde das globale BIP jährlich um 6 Prozent schrumpfen. Gegen diesen Teufelskreis helfen nur harte Kartellgesetze: Die Monopole der Davos-Männer müssen verboten werden. In Davos werden nach aller Erfahrung neue Monopole geschmiedet. Und die anwesenden über 30 Regierungschefs und Landesoberhäupter geben ihren Segen dazu. werner.vontobel@ringier.ch


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AUSLAND

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«Gorch Fock» war der Schrecken der Meere ERKLÄRUNGSNOT → Kadetten

mussten in Erbrochenem baden. Nun muss Guttenberg klären. natascha.eichholz @ringier.ch

V

om stolzen Flaggschiff der deutschen Bundesmarine zum Saustall! Auf der «Gorch Fock» ist der Teufel los. Jetzt tauchten Bilder der sogenannten «Äquatortaufe» auf, einem ekelerregenden Ritual für alle diejenigen an Bord, die zum ersten Mal den Äquator übersegeln. Die Fotos, die «Bild» veröffentlichte, zeigen Kadetten, denen in einem Schlauchboot braune Pampe aus Essensresten in den Mund gestopft wird. Weil sich einige Täuflinge übergeben mussten, ver-

mischte sich deren Erbrochenes mit der Brühe. Andere Offiziersanwärter wurden an einen Pranger gestellt und mit Flüssigkeit überkippt. Ein hoher Offizier sieht zu. Die menschenunwürdige Tortur soll zwar freiwillig gewesen sein. «Aber es besteht ein unheimlicher Gruppendruck, daran teilzunehmen. Wer nicht mitmacht, grenzt sich aus», berichtet ein Offiziersanwärter gegenüber «Bild». Die Marine selbst schreibt in ihren Bestimmungen: «Der Verlauf des Taufrituals muss gewährleisten, dass die Teilnehmer in ihrem

persönlichen Ansehen nicht ren. Auch von Alkoholherabgewürdigt und in ih- Exzessen, Schikanen bei der rer Selbstachtung nicht be- Ausbildung und sexueller einträchtigt werden.» Nötigung ist die Rede. HeuHerabwürdigend war te steht Guttenberg vor die Taufe für den mittler- dem Verteidigungsausweile rausgeworfenen Kom- schuss. Guttenbergs Reakmandanten der «Gorch tion, den Kommandanten Fock», Kapitän Norbert Schatz zu suspendieren, Schatz, nicht. Wie Kadetten wird teils massiv kritisiert. berichten, Obwohl laut liess er sich Liess sich der «Leipziger als Neptuns Volkszeitung» Tochter The- Kapitän die Schatz untertis verkleidet Füsse küssen? dessen gestanden habe, die von seinen Auszubildenden die nack- Kadetten als «minderwertiten, in Pampe getauchten ges Menschenmaterial» beFüsse küssen. Für die Offi- schimpft zu haben. ziersanwärter eine ErniedDie Zustände an Bord rigung. des Segelschul-Schiffes Wie es auf dem Vorzei- wurden publik, weil die geschiff so weit kommen Crew der «Gorch Fock» konnte, muss jetzt Verteidi- nach dem Tod einer Kamegungsminister Karl-Theodor radin durch einen Sturz aus zu Guttenberg (CSU) klä- der Takelage rebellierte. 

Schikane auf der «Gorch Fock» Das Schulungsschiff der Bundesmarine wird zu Deutschlands Gruselkahn. Das schreibt die heutige «Bild».

Obamas Seelenmassage für die Amerikaner THRONREDE → Wie der Präsident

die Lage der Nation einschätzt. Und wie es seine Vorgänger taten.

E

Antiamerikanische Hymne beim US-Staatsdinner Was für ein Fauxpas! Der chinesische Starpianist Lang Lang (Bild) spielte bei Obamas Staatsdinner in Washington zu Ehren des chinesischen Präsidenten Hu Jintao ausgerechnet ein anti-amerikanisches Propagandalied. Das Stück «Mein Vaterland» stammt aus dem Film «Schlacht um die Shangganling-Berge» aus dem Jahr 1956 und beschreibt den Kampf zwischen chinesischen und amerikanischen Soldaten im Koreakrieg. Lang Lang behauptet, den Hintergrund nicht gekannt zu haben. Im Internet schimpfen nun US-Bürger über die Beleidigung der «teuflischen Gäste», während Chinesen über die Ahnungslosigkeit der «kulturlosen Banausen» in den USA spotten.

s ist die grosse Show der US-Präsidenten: «Die State of the Union»Rede soll Volk und Parlament auf seinen Kurs einschwören, ihnen Mut einflössen. Jetzt war Obama an der Reihe, am TV die «Lage der Nation» zu erklären. Nur bei der «Oscar»Verleihung schauen mehr Amerikaner zu. Der 44. Präsident forderte heute Nacht die Amerikaner auf, die Ärmel hochzukrempeln. Die USA sollen wieder «grosse Werke» vollbringen, ohne im Voraus auf Preis und Rendite zu schauen. Obama hofft auf einen neuen «Sputnik-Moment». Angesprochen war damit der heilsame Schock, der die USA zu Höchstleistungen aufrüttelte, nachdem die Sowjetunion 1957 mit ihrem Satelliten «Sputnik» das Weltall als Erste eroberten. Trotz aller Ermahnung zu Inno-

vation und Einsatz. Obama schloss seine Rede mit dem üblichen Selbstlob: «Die Lage der Nation ist gut.» Seine Vorgänger hielten sich nicht immer an diese traditionelle Formulierung: Die Varianten reichten vom superpositiven «Die Lage ist so gut wie nie zuvor» (Bill Clinton im Jahr 2000) über das relativierende «besser als vor einem Jahr» (Ronald Reagan, 1986) bis zum pessimistischen «Die Lage ist nicht gut» beziehungsweise «besser, aber noch nicht gut genug» (Gerald Ford 1975 und 1976). Es gab aber auch USPräsidenten, die ganz auf die Beschwörungsworte verzichteten. Weil ihnen anderes wichtiger war, wie Richard Nixon 1974 nach dem Ende des VietnamKrieges: «Zum ersten Mal seit zwölf Jahren sind wir im Frieden mit allen Nationen dieser Welt.» bih

Fotos: Ausriss «Bild», Michael Kappeler/dapd/Keystone, Pablo Martinez Monsivais/AP, ZVG

Barack Obamas Auftritt Vize Biden (l.) und Speaker Boehner.


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Mittwoch, 26. Januar 2011 Wo gehts lang hier? Sarkozy blind auf einer Fotomontage.

Carla führt «blinden» Sarko DA LANG → Ein Bild mit Symbolcharakter: Die französische Präsidenten-Gattin Carla Bruni Sarkozy führt ihren erblindeten Mann am Arm. Was eigentlich eine Kampagne für die Rechte von Behinderten ist, hat für einige Franzosen einen zweiten Sinn. Denn die Beliebtheit von Bruni Sarkozy ist ungebrochen hoch, während beim Präidenten das Gegenteil der Fall ist. Immerhin sagen 51 Prozent, die Gattin habe einen positiven Einfluss auf Sarko. Gut also, dass sie sagt, wo es langgeht. noo Anzeige

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ST. GALLEN

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Der bescheidene Vater des NHL-Millionärs BESCHEIDEN →Jonas Hiller ist in den USA ein Star.

Zu Hause in Urnäsch merkt man wenig davon. daniel.steiner @ringier.ch

D

as alte Holzhaus liegt direkt an der Hauptstrasse in Urnäsch AR. Nichts deutet darauf hin, dass hier der Vater des Eishockey-Goalies Jonas Hiller (28) wohnt. «Ich hänge das auch nicht an die grosse Glocke», sagt Vater Gerhard Hiller ganz bescheiden. Im Dorf wissen nur die Wenigsten von seinem weltberühmten Sohn. «Doch ab und zu werde ich schon auf Jonas angesprochen», so Hiller. Die Karriere seines Sohnes erlebt er hauptsächlich aus der Ferne. «Als ich letzte Nacht erwachte, habe ich kurz den Spielstand angeschaut.» Dabei konnte er le-

sen, wie sein Sohn wieder ler in der besten Eishockeyeine Glanzleistung zeigte. liga der Welt mehrere MilliMit 35 Paraden führte der onen Dollar im Jahr verAppenzeller seine Anaheim dient. Die Wohnung ist einDucks zum 3:2-Sieg gegen fach eingerichtet. In der die Columbus Blue Jackets. Stube steht eine GlasvitriAm nächsten Wochenende ne. Darin vier Goalie-Masist der Goalie sogar für das ken und ein paar MedailAllstar-Game der nordame- len. Vater Hiller posiert für rikanischen National Ho- das Foto. Und er verhält ckey League (NHL) nomi- sich dabei wie schon beim Interview: niert. «Seine Karriere Stolz, aber be«Für mich macht mich scheiden. änderte sich unglaublich «Wir haben alles so stolz, aber nicht viel.» deswegen ängenommen, dert sich in meinem Leben wie es gekommen ist», sagt nicht viel», sagt Vater Ger- Vater Hiller und spricht hard. über Goalie-Trainer Marcel Von Reichtum oder Lu- Kull (heute bei Davos). «Ich xus ist zu Hause in Urnäsch habe ihn damals zum SC denn auch nichts zu sehen. Herisau geholt. Das war die Und das, obwohl Jonas Hil- beste Entscheidung in mei-

Sitz verteidigen Brigitte Häberli-Koller kandidiert für Philipp Stähelin.

Star in der Ferne Jonas Hiller spielt in der NHL.

nem Leben.» Das Sommertraining absolviert Hiller nach wie vor beim GoalieAusbildner in Davos. Dann bleibt jeweils auch Zeit für einen Abstecher nach Urnäsch. Zur nächsten Begegnung zwischen Vater und Sohn kommt es schon am 10. März. Dann fliegt Vater Gerhard für ein paar Tage nach Amerika.  Mehr zu Jonas Hiller, Sport: Seite 21.

Schönes Souvenir Vater Gerhard mit einem Helm seines Sohnes Jonas Hiller.

«Wir haben schöne Jungs» MEHR ALS NUR ÄPFEL → Thurgau Tourismus ist

stolz auf seine beiden Mister-Schweiz-Kandidaten.

Z

CVP nominiert Häberli WAHLEN → Nationalrätin Brigitte Häberli-Koller soll Nachfolgerin des abtretenden Thurgauer Ständerates Philipp Stähelin werden. Die CVP Thurgau hat die 52-Jährige am Dienstagabend einstimmig als Ständeratskandidatin nominiert. «Ich bin bereit, den Sitz der Thurgauer CVP im Ständerat zu verteidigen», sagte Häberli. Philipp Stähelin habe sie immer wieder ermuntert, in seine Fussstapfen zu treten. Dies sei eine grosse Herausforderung, die sie mit Freude und Respekt antrete, so Häberli. Brigitte Häberli-Koller sitzt seit 2003 für die CVP Thurgau im Nationalrat. dst

wölf Kandidaten kämpfen im kommenden April um die Krone des Mister Schweiz 2011. Die Ostschweiz schickt mit Fabian Introvigne (20) aus Warth und Luca Ruch (21) aus Frauenfeld zwei Thurgauer ins Rennen. Bei Thurgau Tourismus ist man nicht überrascht von diesem Erfolg: «Wir haben schon immer gewusst, dass wir attraktive Männer haben», sagt Monika Grünenfelder, Geschäftsführerin von Thurgau Tourismus. Man sei stolz darauf, dass es die beiden ins Final geschafft haben. Und man kennt auch die Gründe:

«Unsere Äpfel und die gesunde Landluft tun jedem gut», sagt Grünenfelder. Beide Kandidaten haben braune Haare und braune Augen. Luca Ruch ist Wirtschaftsstudent, Fa-

bian Introvigne hat eine Lehre als Elektroniker abgeschlossen. Der Nachfolger von Jan Bühlmann wird übrigens im Thurgau gewählt – in der BodenseeArena in Kreuzlingen. dst

Unter den Schönsten der Schweiz Luca Ruch (21, links) aus Frauenfeld und Fabian Introvigne (20) aus Warth TG.

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KONSUM- 11 T I PP S

Mittwoch, 26. Januar 2011

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Fotos: Romina Hungerbühler, Keystone (2), Thomas Buchwalder/Mister Schweiz Organisation (2), ZVG

Ihr Restauran Vintage-Laden, tm oder eine Sp it Trüffelwoche ezialbehand lung in Ihrem Spa: Schi uns, was Sie cken Sie haben und wissen.

→ 10 Jahre DJ Max Power

Samstag, 21 Uhr, Krawerk Krummenau Wenn Max Power sein 10-jähriges Bestehen hinter den Plattentellern feiert, dann wird es besonders wild. Der Toggenburger (mit Wohnsitz in St. Gallen) lässt es in seinem Stamm-Klub krachen. Am besten gleich heute noch eine Mitfahrgelegenheit suchen.

→ Techno-Punk

mit Saalschutz

→ It’s Simple im Thurgau

Freitag, 21 Uhr, Kulturladen Konstanz Saalschutz, das sind die Herren DJ Flumroc und M.T. Dancefloor. Sie stehen für ziemlich dreckig-minimalen Elektronik-Sound. Einige reden dabei auch von Techno-Punk. Der Party steht sicher nix im Weg.

Samstag,22 Uhr, Provisorium Bürglen Das Wiler Partylabel Simple begibt sich auf neue Wege. Getanzt wird im Provisorium in Bürglen. Höchste Zeit, diesen neuen Laden abzuchecken. Miguel spielt noch und Mirco Mendosta hat Geburtstag.

→ Adrian Stern

auf Herz-Tour

Samstag, 20.30 Uhr, Kulturtreff Rotfarb Uznach Er gehört zu den beliebtesten Mundartmusikern der Schweiz: Adrian Stern. Nun ist der Barde mit seiner neuen CD auf Tournee. «Herz» heisst die Scheibe, auf der er sich in zwölf Songs der Liebe widmet.

Aufstand Häggenschwil demonstrierte letztes Jahr mit Piratensujets gegen die Schulschliessung.

→ DAS GEHT IN ST. GALLEN Mittwoch, 26. 1.

Keine Gnade für die Piraten ERZIEHUNGSRAT → Oberstufe der Schulgemeinde

Häggenschwil muss Ende Schuljahr schliessen.

H

eute sprach sich der St. Galler Erziehungsrat gegen einen Schulversuch mit einem Modell aus, das auf einen kleinen Schülerbestand ausgerichtet ist. Der Erziehungsrat unter SVP-Bildungsdirektor Stefan Kölliker sieht für das «Piratendorf» Häggenschwil zwei Lösungen ab dem Schuljahr 2012/2013:

Zum einen einen Schulbesuchsvertrag mit der Oberstufenschulgemeinde Wittenbach oder mit der Einheitsgemeinde WaldkirchBernhardzell, zum anderen einen Beitritt zur Oberstufenschulgemeinde Wittenbach. Der Erziehungsrat zieht laut Communiqué den Beitritt zur Oberstufenschul-

gemeinde Wittenbach– Berg–Muolen vor. Bei dieser Lösung könnte das Oberstufen-Schulhaus in Häggenschwil möglicherweise als Filiale weitergeführt werden. Darüber befände dann die Behörde der neuen Oberstufenschulgemeinde Wittenbach–Berg–Muolen–Häggenschwil. SDA/bö

Benda Bilili! Musik-Dokumentarfilm, 18.30 Uhr, Kinok, Cinema in der Lokremise, Grünbergstrasse 7 Sekretärinnen Theatralischer Liederabend 20 Uhr, Kellerbühne, St. Georgenstrasse 3 Trigger Concert Big Band Jazz, 20.30 Uhr, Alte Fabrik, Klaus-GebertStrasse 5, Rapperswil

Donnerstag, 27. 1. Fundgegenstände unter dem Hammer* Auktion & Show, 21 Uhr, Gare de Lion, Silostr. 10 FHS in the Mix Vol. 7 Semesterend DJs Teyst, Max Power, Electro, Hip-Hop, 22 Uhr, Trischli Club, Brühlgasse 15 Hallenbeiz Ping-Pong und Sound, 20.30 Uhr, Grabenhalle, Unterer Graben 17 Boogie Nights DJ Mr. Klegazz, 20.30 Uhr, Krempel, Wiedenstr. 48

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WISSEN

Mittwoch, 26. Januar 2011 Langsamer fliegen, aber effizienter Der gute alte Propeller, hier eine Szene aus dem Film «Aviator», kann helfen, die gesteckten Umweltziele zu erreichen.

Fotos: ZVG

Der Propeller

kehrt zurück

CO2 → Flugzeugbauer wollen Kerosin sparen –

zukunsweisend ist dabei der gute alte Propeller.

G

egen das Jahr 2030 werden doppelt so viele Flugzeuge wie heute unterwegs sein. Die weltweite Flugzeugflotte wird laut Schätzungen des Flugzeugherstellers Boeing jährlich um 3,2 Prozent wachsen, die Zahl der Passagiere um 4 Prozent. Das muss jedoch nicht doppelt so viel Abgase bedeuten. Experten vom Advisory Council for Aeronautics Research in Europe (Acare) sind überzeugt, dass Fliegen erheblich umweltfreundlicher werden kann. In Leitlinien, die sie für die europäische Luftfahrtindustrie erarbeitet haben, fordern sie bis 2020 eine Halbierung der Kohlendioxid- und Lärmemissionen gegenüber 2000; der Ausstoss von Stickoxiden soll gar um 80 Prozent reduziert werden. Nur: Wie kann die Fliegerei umweltfreundlicher werden? Laut Jürg Wildi von der Ruag Aviation zu

einem guten Teil durch könnten. Solche gelten laut technische Massnahmen: Experten als Schlüssel zur «Beim Flugzeug geht es Treibstoffeinsparung. im Wesentlichen darum, «Bezüglich Effizienz den Luftwiderstand zu schneidet der Propeller sehr reduzieren, leichter zu gut ab. Leider liegt der optiwerden und mit effizien- male Betriebspunkt von Proteren Triebwerken zu pellern und offenen Rotoren fliegen.» Um diese Um- jedoch bei etwas kleineren Fluggeschwinweltziele zu erreichen, digkeiten als jeFliegen wird stehen im ner von herlangsamer, aber kömmlichen Rahmen des europä- ökologischer. Strahltriebwerischen Proken», so Wildi. jekts Clean Sky 1,6 Milliar- «Es ist deshalb zu erwarten, den Euro für Forschung zur dass künftige Flugzeuge, Verfügung. insbesondere Kurz- und MitBeteiligt sind alle nam- telstreckenflugzeuge, etwa haften Organisationen der 100 Kilometer pro Stunde Branche wie Airbus oder langsamer fliegen werden Rolls Royce und For- als heutige Jets.» Im Windschungsinstitute wie die kanal testet Ruag Aviation mit Boeing und Rolls Royce Fraunhofer-Gesellschaft. Auch die Schweizer Ruag in einem «Open Fan»-ProAviation forscht mit. Für jekt (siehe Box) das TriebClean Sky entwickelt das werk der Zukunft: Ein MoUnternehmen aerodyna- dell mit präzise nachgebilmische Konzepte für deten Propellern simuliert Rumpfhinterteile, die auch den Antrieb und seinen Einmit neuartigen Triebwer- fluss auf die Aerodynamik. ken ausgerüstet werden Manuel Martin

→ GUT ZU WISSEN

Zwei Rotoren sind besser Im Gegensatz zu herkömmlichen Propellerantrieben, arbeiten «Open-Fan»-Antriebe mit zwei oder mehreren gegenläufigen Rotoren. Im Windkanal der Ruag Aviation in Emmen testet man solche Antriebe und greift dabei auch auf £ Erfahrungen mit dem Airbus A400M, dem Transportflugzeug mit vier Turboprop-Triebwerken, zurück (Bild unten). Im Ruag Windkanal Tests am modifizierten A400M-Modell.

Gegenläufige Rotoren Vielversprechende Technologie.


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 St. Petersburg, Russland Kann man dem Schnee die Schuld zuschieben? Ein Mensch kam zu Tode und neun wurden verletzt, als das Dach eines Supermarktes einstürzte. Der starke Schneefall sei schuld.

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 Kairo, Ägypten Ist das ein Anfang? 90 000 Menschen besammeln sich, um gegen Folter, Korruption und Arbeitslosigkeit zu demonstrieren. «Erst Tunesien, jetzt Ägypten»: Der Slogan ist Programm. Vor allem die ägyptische Mittelklasse hofft, dass die Demonstrationen in Kairo und anderen Städten zum Sturz von Hosni Mubaraks Regime führen.


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Mittwoch, 26. Januar 2011

Bilder des Tages

Fotos: AP (2), Reuters, EPA

 Monaco Erkennen Sie den Mann rechts? Links nimmt der US-Clown Bello Nock am Zirkusfestival von MonteCarlo den Clown-Award entgegen. Überreicht wird er (rechts) ... vom sonst barhäuptigen Albert. Spassfürst.

 Seoul, Südkorea Kann sich Marilyn Monroe im Grab umdrehen? Wenn ja, dann tut sie’s wohl, angesichts der unhübschen Kombination ihres Körpers mit dem Kopf von Nordkoreas Kim Jong-il. Ob hier ein Monroe-Fan mit Schere zur Enthauptung des Kunstwerkes schreitet?


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PEOPLE

Penélope Cruz: Das Baby ist da!

→ HEUTE FEIERN Ellen DeGeneres, 

US-Komikerin und Moderatorin, wird 53 … Rick Kavanian, deutscher Komiker, wird 40 … Eddie Van Halen, holländischer Gitarrist (Jump), wird 56 … Scott Glenn, US-amerikanischer Schauspieler (Backdra), wird 70 …

FIESTA → Die Spanierin hat Javier Bardem zum

Papa gemacht – und er ist für den Oscar nominiert.

W

… Sonya Kraus (37) TV-Moderatorin

«Knutschenden Frauen kann keiner widerstehen» In Ihrem neuen Buch «Wenn das Leben dir eine Zitrone gibt, frag nach Salz und Tequila» geben Sie Tipps zum Glücklichsein. Was berechtigt Sie dazu? Als ich sechs Jahre alt war, starb mein kleiner Bruder. Und als ich elf war, brachte sich mein Vater um. Ich weiss, wie es sich anfühlt, wenn man ganz unten ist. Später entschied ich mich bewusst dazu, dem Leben positiv gegenüberzustehen und jeden Tag glücklich zu sein. Diese These will ich weitergeben. Wer denkt, ich sei nur blond und blöd, hat sich geschnitten. Ist es unangenehm, eine grossbusige und langbeinige Blondine zu sein? Eigentlich nicht, aber zurzeit sogar sehr. Meine Brüste sind so riesig, dass sie fast platzen. Ich wünsche mir meine Handvoll zurück. Aber solange ich noch stille, bleiben die Dinger wohl überdimensioniert. Das Leben als Mama ist wohl kein Zuckerschlecken. Mein kleiner Terrorist ist sechs Mo-

nate alt. Wenn er mich fünf Stunden am Stück schlafen lässt, schenkt er mir Luxus. Sie haben recht, der Mama-Job ist hart. Wenig Schlaf, riesige Brüste. Aber ich möchte meinen Kleinen trotzdem nicht mehr hergeben. Haben Sie schon mal eine Frau geküsst? Ja klar. Beim ersten Mal war ich ungefähr 15 Jahre alt. Es war toll. Später knutschte ich mit mehreren Frauen. Damit bezirzten wir unsere Herzbuben. Dieser Plan ging übrigens immer auf. Knutschenden Frauen kann kein Mann widerstehen. Haben Sie noch andere Verführungs-Tipps? Im Zweifel einfach den alten Porno-Pelzmantel von Mama über die nackte Haut. Und was, wenn man Liebeskummer hat? Bei Kummer wegen eines Mannes hilft ein anderer am besten. Sie verstehen schon ... Sonya Kraus: «Wenn das Leben dir eine Zitrone gibt, frag nach Salz und Tequila».

Möchte wieder eine Handvoll Sonya Kraus.

enn das kein Grund zum Feiern ist. Pünktlich zu seiner OscarNominierung ist Javier Bardem (41) Papa geworden. Seine Frau Penélope Cruz (36) hat im Cedars Sinai Spital in Beverly Hills ihr erstes Kind geboren. Noch hat das Schauspiel-Paar die Babynews nicht bestätigt. Auch das Geschlecht des Wonneproppens behalten Cruz und Bardem für sich. Aber die spanische Zeitschrift «Hola» schreibt: Es ist ein Junge. Das Klatschblatt hat auch erfahren, dass Bardem seiner Frau die ganze Geburt über beigestanden habe. Ausserdem mit im Spital: Penélopes Mutter, ihre Schwester Mónica und Bruder Eduardo. Die Spanier hatten gehofft, dass Penélope ihr Baby im eigenen Land zur Welt bringt. Doch kurz vor Weihnachten flog sie zurück in die kalifornische Wahl-Heimat. Erklärung: Penélope und Javier wollten, dass ihr Kind die doppelte Staatsbürgerschaft erhält. Daheim ist der Jubel trotzdem riesig. Vor al-

Paris liebt Julia Saner TRES CHIC → Weiterer Erfolg für das Schweizer Top-Model Julia Saner (18): Die Gewinnerin des Elite Model Look 2009 lief diese Woche an der Haute Couture Fashion Week in Paris für die Moderiesen Chanel und Dior über den Laufsteg. Die Bernerin zeigte sich beeindruckt von der extravaganten Dior-Show von Designer John Galliano (50): «Etwas vom Tollsten, was ich je erlebt habe. Alles ist ein bisschen übertrieben: die Haare, das Make-up und auch die Posen der Models», so Saner zu Blick am Abend.

lem, weil es ja gleich noch einen Anlass zur Freude gibt: Zum ersten Sohn könnte sich ein Goldjunge, der Oscar, gesellen. Gestern wurden in Los Angeles die Nominierten für den begehrtesten Filmpreis der Welt vorgestellt. Javier Bardem geht als «Bester Hauptdarsteller» ins Oscar-Rennen. 2008 sahnte er als Nebendarsteller in «No Country For Old Men» ab. Dieses Jahr, am 27. Februar, könnte er mit seiner Rolle in «Biutiful» nachlegen. Auch Penélope hat einen Oscar: 2009 holte sie sich den Academy Award für «Vicky Cristina Barcelona» ab. Für den Film, in dem aus Javier und Cruz erst vor, dann hinter der Kamera ein Paar wurde. Aus ihrem Glück machten sie lange ein Geheimnis. Beim Filmfestival in Cannes 2010 dann die erste offizielle Liebeserklärung: «Ich teile diesen Preis mit meiner Freundin, meiner Gefährtin, meiner Liebe: Penélope», so der ausgezeichnete Bardem auf der Bühne. Im Juli letzten Jahres läuteten die Hochzeitslocken. Jetzt krönt das Baby die Liebe. 

Goldjunge Javier Bardem küsst 2008 seinen ersten Oscar. Kugelrund und glücklich: Die schwangere Cruz.

Haute Couture Top-Model Julia Saner trägt Dior.

Fotos: Sabine Wunderlin, AP, Dukas, Keystone, Reuters, ZVG

anna.blume @ringier.ch

Smalltalk mit …

maja.zivadinovic @ringier.ch

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Mittwoch, 26. Januar 2011

→ PEOPLE

NEWS

Tickets für Alain Clark!

Endlich Eltern Penélope Cruz und Javier Bardem.

BERN → Der holländische Sänger Alain Clark (31) ist die neue SoulHoffnung Europas. Seine Single «Father and Friend» – ein wunderschönes Duett mit seinem Vater – machte ihn auch in der Schweiz zum Star. Am Mittwoch, 9. Februar, kommt Alain Clark nun zur Energy Live Session ins Berner Bierhübeli und spielt Songs aus seinem neuen Album «Colorblind» (ab 11. Februar im Handel). Konzertbeginn ist 20.30 Uhr. Blick am Abend verlost 50 x 2 Tickets für das exklusive Konzert. So einfach können Sie gewinnen: Senden Sie ein SMS mit Betreff ALAIN CLARK sowie Ihrem Namen und E-Mail-Adresse an 920 (Fr. 1.50/SMS) oder Tel. 0901 591 969 (Fr. 1.50/ Anruf vom Festnetz). Oder per Wap: m.vpch. ch/BAA51468 (kostenlos über das Handynetz). Teilnahmeschluss ist heute, 24 Uhr. Lassen Sie sich diese einmalige Energy Live Session nicht entgehen!

Mike Tyson zum achten Mal Papa geworden AUFGABE → Der ehemalige Box-

Weltmeister im Schwergewicht freut sich über einen Jungen.

Juchu Mike Tyson liefert wieder gute Nachrichten.

J

ubel bei Mike Tyson (44): Seine dritte Ehefrau Lahika Spicer (32) hat gestern in einem Spital in Las Vegas einem Sohn das Leben geschenkt. «Mike und Lakiha sind sehr glücklich, allen gehts gut», zitiert «Popeater» einen Insider. Es ist das zweite gemeinsame Kind. Und das achte Mal, dass Tyson Vater wird. Endlich wieder gute Nachrichten. Denn in den letzten Jahren hat der ExBoxer viel durchgemacht. Vor eineinhalb Jahren war seine vierjährige Toch-

ter Exodus beim Spielen gestorben. Die Kleine verhedderte sich mit dem Kopf im Kabel eines Laufbands und erstickte. «Jeder hat einen Plan, bis er einen Schlag ins Gesicht bekommt», hat Mike Tyson (44) einmal gesagt. Von solchen hat Tyson im Boxring und im richtigen Leben einige abgekriegt. Seit Jahren schon soll er unter schweren Depressionen leiden, nur mit Anti-Depressiva den Alltag bestreiten können. Und auch finanziell steht es schlecht um ihn.

Dies enthüllte er kürzlich in «The View»: «Ich bin total verarmt und pleite. Ich habe kein Geld.» Als er gefragt wurde, wie dies bei seinem Erfolg möglich sei, sagte Tyson: «Ich hatte eine Menge Spass.» Doch Tyson, der 1997 nach einem Biss ins Ohr von Evander Holyfield in aller Munde war, hat daraus gelernt: «Ich hatte immer Verantwortung, ich habe sie nur nicht wahrgenommen. Damit umzugehen ist schwieriger, als Weltmeister im Schwergewicht zu werden.» mfc


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PEOPLE

Mittwoch, 26. Januar 2011

Wer ist eigentlich Sarah Knappik? CAMP → Kaum jemand konnte

sich vorher an die Blondine erinnern. Jetzt ist sie in aller Munde. ern sechs Mal zur Dschungelprüfung geschickt wursozial und gefährlich» de und für so viel Ärger im sei sie, meinte ihr Kon- Dschungelcamp sorgte wie kurrent Mathieu Carrière noch niemand vor ihr? (60). Mittlerweile hat das Die Bochumerin wurde blonde Gift die Flucht aus 2008 Achte bei «Germany’s dem Dschungelcamp ange- Next Topmodel», es kam treten. Doch was Sarah zur öffentlichen BusenKnappik (24) hinterliess, freundschaft und anschlieskönnte für die Teilnehmer sender Feindschaft mit gefährlicher sein als ihre Gina-Lisa Lohfink – die ihr Anwesenheit. Mit dem Rü- auch jetzt prompt wieder in cken zur Wand warf das den Rücken fiel. Als Sarah im Camp den Model in die Runde, dass Im Dschungel Krokodilpenis die Liebesbeverweigerte («Ich bin Veziehung zwi- gilt: Sarah K., getarierin»), schen Jay Superstar! posaunte Khan (28) und Indira Weis (31) bloss Gina-Lisa: «Meine Mutter inszeniert sei – einerseits hat schon Spaghetti Bologfür die Quote, andererseits, nese für die gekocht!» Ein Jahr später lieferdamit das Image des «in der Medienwelt als homosexu- te sich Sarah in der «Moell gesehenen» Jay Khan del-WG» eine Bratpfannenschlacht mit Mitbekorrigiert werde. Es war ein Abgang mit wohnerin Tessa – beide einem Knall, auch wenn erstatteten Anzeige weSarah sich noch artig ver- gen Körperverletzung. abschiedete und sich für Sarah Knappik tingelte dadie Erfahrungen bedank- raufhin durch TV-Shows, te. Mit ihrem verfrühten Ab- ass im «Perfekten Promigang verzichtet das Model Dinner» Fleisch, trug in ungefähr auf einen Drittel «Taff» einen Fat-Suit. Aber seiner Gage. Ein stolzer Be- wo sie auftauchte, gab es trag, auch wenn sie mit Zoff. Ausserdem versucht 30 000 Euro zu den Kleinver- sie sich erfolglos als Rapperin. Zumindest im Dschundienern im Camp gehörte. Aber wer ist die junge gelcamp gilt: Sarah K., Frau, die von den Zuschau- Superstar!  fabian.zuercher @ringier.ch

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Zofft sich gerne Sarah «Dingens» Knappik.

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SPORT

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NEWS

Sulander und ZSC verlängern EISHOCKEY → KultGoalie Ari Sulander (42) und Stürmer Mark Bastl (30) verlängerten ihre Verträge bei den ZSC Lions um eine Saison beziehungsweise um zwei Jahre. Der frühere finnische Nationalkeeper Sulander wird im kommenden Herbst seine 14. NLASaison bestreiten. Sulander erhält demnächst den Schweizer Pass.

Miller/Ligety nicht am Start SKI ALPIN → Bode Miller und Ted Ligety verzichten auf einen Start beim Weltcup am Wochenende im französischen Chamonix. Die US-Stars bereiten sich stattdessen in ihrer Heimat auf die WM in Garmisch-Partenkirchen (7. bis 20. Februar) vor.

Das Aus – Nadals Körper streikt

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Mittwoch, 26. Januar 2011

AUSTRALIAN OPEN → Rafael

Satz drei Mal den Service ab – 6:2. Egal was Nadal auch versucht, es läuft nicht. Der 24-Jährige lässt sich pflegen, lässt sein RaDann nimmt die Tragödie cket neu bespannen und ihren Lauf. Kopfschüttelnd passt seine Spielweise an. begibt sich Nadal in die Ka- Aber gegen Ferrer in dieser takomben, nimmt ein «Me- Form ist auch für einen Nadical Time-Out». dal, wenn er nicht zu hunSind die Grippe-Symp- dert Prozent fit ist, Endstatome zurückgekehrt oder tion. macht dem Mallorquiner Im Platz-Interview nach sein Knie wieder einmal zu dem Match ist Ferrer nicht schaffen? Die ganz glückAntwort gibt Weg zum Titel lich über den es, als Nadal Sieg: «Als ist für Roger auf den Platz Rafa verletzt jetzt frei. zurückkehrt. war, war es nicht mehr Der linke Oberschenkel macht ihm ein normales Spiel. Das Mühe, immer wieder war ein Sieg, wie ich ihn dehnt er den lädierten nicht haben wollte. Ich habe immer wieder zu Muskel. Aber es ist offensicht- Rafa hinüber geschaut.» lich: Auf dem Platz steht In seinem ersten GSnicht der Nadal, den alle Halbfinal trifft Ferrer am kennen. Mehr oder weniger Freitagmorgen auf den Brimühelos holt sich Ferrer, ten und Vorjahresfinalisten der noch immer starkes Andy Murray. Jubel bei den Tennis zeigt, den ersten Schweizer Fans: Nach NaSatz mit 6:4. Dauerläufer dals Aus ist der Weg zum TiFerrer nutzt Nadals Tief aus tel für Roger Federer jetzt und nimmt ihm im zweiten frei geworden. 

Nadal scheidet gegen David Ferrer im Viertelfinal in drei Sätzen aus. Von Marc Ribolla und Stefan Meier

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Vorbei Nadal ärgert sich über die Niederlage gegen Ferrer.

xakt 12.19 Uhr ist es, als Rafael Nadals Traum vom «Rafa Slam» – dem Gewinn der vier Grand-Slam-Titel in Serie – heute abrupt zu Ende geht. Im Viertelfinal der Australian Open in Melbourne nützt sein Kontrahent David Ferrer den ersten Matchball und siegt nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden mit 6:4, 6:2 und 6:3. Die Weltnummer eins Nadal muss nach 26 Siegen in Serie an den Major-Turnieren einen bitteren Rückschlag hinnehmen. Wieder einmal macht ihm sein Körper einen Strich durch die Rechnung. Was ist passiert? Ferrer (ATP 7) legt zu Beginn des Spiels los wie die Feuerwehr und packt sein bestes Tennis aus. Sofort holt er sich das Break, geht 2:0 in Führung.

EishockeyLegende Wayne Gretzky.

Hiller fühlt sich jetzt in Kalifornien noch wohler. Das hil sportlich.

Fotos: AP, Keystone MCT/Landov/Chris Ware, ZVG

J

EISHOCKEY → «Ein guter Spieler ist da, wo der Puck ist. Ein grossartiger Spieler ist da, wo der Puck hinkommt», hatte Wayne Gretzky während seiner aktiven Zeit (1978– 1999) oft gesagt. Diese Philosophie nahm sich der Kanadier zu Herzen. Vier Stanley-Cup-Triumphe mit Edmonton, 61 NHL-Rekorde, 1487 Matches mit 894 Toren und 1963 Assists. Zahlen, die für sich sprechen. Zu seinem heutigen 50. Geburtstag bringen die kanadischen Zeitungen Sonderseiten, das TV Sondersendungen und die Website «nhl.com» widmet sich in einem Special dem Superstar. Seine legendäre Nr. 99 ist für immer gesperrt. rib

Bereits am Donnerstagmorgen um 9.30 Uhr Schweizer Zeit (im LiveTicker auf «Blick.ch») spielt Roger Federer (29) seinen Australian-OpenHalbfinal gegen Novak Djokovic (Ser). Gegen die Nummer 3 der Welt spielte Federer schon im Halbfinal der US Open 2010 und schied damals trotz zweier Matchbälle aus. Obwohl Djokovic erst 23 Jahre alt ist, wird er bereits zum siebten Mal an einem Grand-SlamTurnier auf Federer treffen. Nur gegen Lleyton Hewitt, Rafael Nadal und Andy Roddick (je acht Matches) hat Federer mehr Duelle an einem Major gespielt. Körperlich dürfte es für beide Seiten ausgeglichen sein. Während Roger dieses Jahr in Melbourne in den fünf bisherigen Matches 10:34 Stunden auf dem Platz stand, spielte Djokovic 9:48 Stunden.

Hiller kau Haus am Strand – gleich neben der Eishalle ANAHEIM-STAR → Goalie Jonas

«The Great One» wird 50

Federers Duell mit Djokovic

onas Hiller läuft es diese Saison in der NHL fabelhaft. Spiel für Spiel ist der 28-jährige Goalie der Anaheim Ducks der grosse Rückhalt für sein Team. Auch letzte Nacht wieder beim 3:2-Sieg auswärts bei den Columbus Blue Jackets. Mit 35 Paraden sorgte Hiller für die Entscheidung. In der Western Division sind die Ducks als Fünfte auf Playoff-Kurs. Nächsten Sonntag wird Jonas Hiller als erster Schweizer Goalie sogar im NHL-All-StarGame auflaufen können. Seit 2007 spielt der Appenzeller bereits bei Anaheim, sein Millionen-Vertrag läuft noch bis Ende der Saison 2013/14. Auf «Blick.ch» verrät Hiller jetzt, was ihn nebst dem harten Training sonst noch beflügelt. «Vor Weihnachten habe ich endlich

ein eigenes Haus kaufen können. Es ist direkt am Strand. Da fühlt man sich natürlich noch einmal mehr daheim. Und wenn ich mich neben dem Eis noch wohler fühle, hat das sicher auch positiven Einfluss auf die Leistung auf dem Eis», sagt Hiller. Das Haus liegt nur rund 20 Minuten von der Eishalle entfernt – zur grossen Freude des Schweizer StarGoalie. «Das lohnt sich. Vor allem, wenn ich am Abend heimkomme. Man hört das Meer und riecht die Meeresluft», sagt Hiller begeistert. Auf das NHL-All-StarGame freut sich Hiller wie ein kleines Kind. «Es ist eine riesige Ehre. Ich habe keine Ahnung, was mich dort erwartet. Es sind die besten Spieler der Liga da. Ein Wochenende mit ihnen ver-

bringen zu dürfen, ist riesig.» Im Team der Ducks ist mit Verteidiger Luca Sbisa (20) noch ein zweiter Schweizer, der in den letzten Wochen regelmässig zum Zug kommt. Hiller über Sbisa: «Er hat definitiv das Vertrauen der Trainer bekommen. Das ist wichtig, weil er noch jung ist und noch nicht so viel Erfahrung hat. Aber er spielt sehr konstant.» rib Das komplette Video-Interview mit Jonas Hiller gibt es auf «blick.ch».

Als Strand-Wächter Jonas Hiller in Kalifornien.


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Mittwoch, 26. Januar 2011

→ FORSCHER FORSCHT

Life

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Hunde beissen bekanntlich den Letzten – bei Menschen mit Vorliebe Männer. Eine Studie aus Irland zeigt, dass Männer ein zwölf Mal höheres Risiko haben, Opfer einer Beissattacke zu werden, als Frauen. Bei zwei Dritteln der Opfer war laut der Studie das Gesicht betroffen – besonders Ohren finden Hunde zum Anbeissen.

Spass statt Stress 1

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Etwas Humor muss sein, vor allem im Büro. Wir zeigen, wie Sie ihren Arbeitsplatz mit wenig Aufwand aufpeppen. rabea.mueller @ringier.ch

Fotos: Getty Images, ZVG

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hne Job funktioniert das Leben nicht. Und trotzdem ist er oft mehr Pflicht als Spass. Der Chef und Kollegen können gehörig nerven, da ist alles gefragt, was gute Laune macht. Deshalb raten wir: Peppen Sie als Erstes Ihren Arbeitsplatz auf. Blumen sind in vielen Betrieben verboten. Als Alternative helfen witzige und bunte Gadgets, die auch nützlich sind. So ist die rosa Tastatur «Für Blondinen» mit witzigen Tastenerklärungen versehen. So steht auf der CTRL-Taste «total unbrauchbar». Das sorgt im Büro für lockeren Gesprächsstoff. Um Aggressionen abzubauen, empfiehlt sich der tote Fred, ein Bleistifthalter. Auch persönliche Gegenstände wie Fotos helfen der Seele. Am gepimpten Schreibtisch lässt es sich dann gleich viel frischer arbeiten. 

Computertastatur «Für Blondinen»: Überzeugt durch Farben und Beschriftung. Bei enjoymedia.ch, 59.90 Fr.

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Ordneretiketten «Lesebrille»: Verbreitet Ferienlaune. Bei weltbild.ch, 7.95 Fr.

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Stifthalter «Dead Fred»: So lassen sich Aggressionen spielerisch abbauen. Bei geschenkidee.ch, 14.90 Fr.

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Bleistiftspitzer «Katzenhintern»: Miaut im Einsatz – wir verstehens. Bei enjoymedia.ch, 19.95 Fr.

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Klebbandabroller «Elvis» von Koziol: Sorgt für Schwung und Stil am Arbeitsplatz. Bei geschenkidee.ch, 29.90 Fr.

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Was im Büro auch hilft Ein bezauberndes Lächeln.


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KINO

www.blickamabend.ch

Noch lachen sie Jennifer Connelly, Vince Vaughn (r.).

Die Klischee-Klemme DILEMMA → Die Komödie wir die Frage

auf, was Treue heisst – hat aber keine Antwort. lukas.ruettimann @ringier.ch

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ur Ignoranten meinen, man könne aus Hollywood-Streifen nichts fürs Leben lernen. Schliesslich wächst die Erkenntnis mit den Jahren, dass das Leben ein einziges Klischee ist. Warum sich also nicht dort orientieren, wo man damit Milliarden macht? Von «The Dilemma» kann man beispielsweise lernen, dass Ehrlichkeit alle Probleme löst. Oder dass bei Pärchenfreundschaften immer alle mal was miteinander hatten. Oder dass dicke Menschen keinen Sex, tätowierte Rocker dafür eine sensible Seite haben.

Auch eine Lehre ist, dass Familienmensch Howard vielleicht nicht die allerbeste Wahl für das Thema Untreue ist. Doch genug der Häme. «The Dilemma» hat auch gute Seiten. Für die Ausrede, wenn man von euphorisierten Menschen mal wieder auf eine Tanzfläche gezerrt wird («Ich tanze innerlich») werde ich Vince Vaughn ewig dankbar sein. Die finale Erkenntnis ist vielleicht, dass man sich in Hollywood mit dem Thema Untreue ähnlich schwer tut wie 99 Prozent der übrigen Menschheit. Das allerdings wusste ich schon vorher.

ER SAGT

Bewertung:



SI E SAGT

Im Kino Redaktoren Lukas Rüttimann und Ana Maria Haldimann.

ana.maria.haldimann @ringier.ch

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as für ein Dilemma! Damit meine ich nicht das Storyboard des Films, in der Ronny (Vince Vaughn) die Frau seines Freundes beim Fremdknutschen erwischt, sondern die Aneinanderreihung von typisch amerikanischen Klischees. Das erste Klischee wäre in diesem Fall die Ehrlichkeit um jeden Preis. Das zweite das Eingreifen in das Leben anderer. Natürlich nur, wenn die Absichten auch legitim sind. So ein Quatsch! Ich hätte diesen sogenannten Freund auf den Mond geschossen.

Wie wäre es, wenn jeder zuerst mal seinen eigenen Mist aufräumt, bevor er sich als Märtyrer für die Probleme anderer aufopfert. Das dritte Klischee ist natürlich das absehbare Happy End. Schade, wenn man bedenkt, dass Ron Howard schon beim KultFilm wie «A Beautiful Mind» Regie geführt hat. Wie er sich zu dieser Story hat hinreissen lassen, ist mir ein Rätsel. Einzig und allein die Dodges und Mustangs, die Ronny und sein Freund Nick (Kevin James) umbauen wollen – die sind absolut sehenswert! Bewertung:



Kurz

gefragt Wie hat Ihnen der Film gefallen?

So fanden die Kino-Besucher den Film «Black Swan»

Olivia (26) Übersetzerin aus Hombrechtikon ZH Der Film war sehr gut und interessant, obwohl ich Ballett nicht mag. Fürs Kino war er aber etwas zu intensiv und verwirrend. Im Fernsehn würde ich ihn noch mal ansehen.

Marlis (22) Fachangestellte Gesundheit aus Linden BE Ich fand den Film sehr gut. Wie es inszeniert wurde, fand ich etwas erschreckend und schockierend. Aber Natalie Portman hat die zwei Rollen perfekt gespielt. Respekt!

Oliver (25) Student aus Zürich Das war ein super Film. Besonders beeindruckt haben mich das schauspielerische Talent von Natalie Portman und die tolle Kameraführung. Ich werde den Film sicher noch mal im Kino sehen.

Sabine (39) Ex-Tänzerin aus Zürich Der Film ist sehr gut, weil er realistisch ist. Er zeigt alle Etappen einer Tänzerkarriere, wie Disziplin und Rivalität. Die Frau kann nur eine Symbiose mit der Rolle eingehen, wenn sie es selbst erlebt hat.


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Mittwoch, 26. Januar 2011

Ein Film wie bio-digitaler Jazz

→ SHORTCUTS

KINOTRIP → «Tron: Legacy» bie-

tet atemberaubende Bilder, coole Sounds – und eine irrsinnige Story. lukas.ruettimann @ringier.ch

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«The Dilemma» Abstract: Schon seit dem College sind Ronny und Nick beste Freunde. Gerade stehen sie kurz davor, ihr Traumprojekt an Land zu ziehen. Doch Ronnys Welt wird vollkommen auf den Kopf gestellt, als er zufällig Nicks Frau Geneva in den Armen eines anderen Mannes sieht. Bevor er Nick die Augen über den Zustand seiner Ehe öffnen will, unternimmt er ein paar private Nachforschungen, um der Sache auf den Grund zu gehen – und muss entdecken, dass auch Nick das eine oder andere Geheimnis hat.

it dem Wort Kult soll man haushälterisch umgehen. Im Fall von «Tron» darf man es jedoch guten Gewissens bemühen. Nicht nur, weil die «Tron»Filme einzigartig und ambitioniert sind. Nein, auch weil sie so hirnverbrannt, unlogisch und letztlich auch unerfolgreich waren. Zumindest das Original von 1982. Ein mutiger Film, mit dem Disney der Entwicklung vorausgreift und einen Virtual-RealityThriller schafft, der am Ende an seiner Story und den technischen Möglichkeiten scheitert. Dass nun, 28 Jahre später, ein Sequel ins Kino kommt, passt zu dieser schrägen Franchise. Dabei ist die Story immer noch ähnlich bescheuert. Doch diesmal helfen

3D-Technik und CGI-Effekte darüber hinweg: Nachdem im Original Jeff Bridges in der Computerwelt verschwindet, ist es nun sein Sohn (Garrett Hedlund), der den Vater aus «Tron» befreien soll. Dass man dabei als virtuelle Einheit Dinge tut wie Partys feiern, ist nur eine von vielen Ungereimtheiten, die man besser ausblenden sollte. Nicht denken – hinsehen! So lautet die Devise bei «Tron: Legacy». Denn optisch ist der Film ein Genuss, der durch die abgefahrenen Beats von Daft Punk auch den passenden Sound vorweisen kann. «It’s bio-digital jazz, man!», ruft Bridges einmal seinem überforderten Sohn zu. So ähnlich muss das bei der Produktion von «Tron: Legacy» die ganze Zeit zugegangen sein. 

«Songs of Love and Hate» Adoleszenz-Drama aus der Schweiz: Lili (Sarah Horvath, Bild) verliert ihre kindliche Unschuld – und plötzlich ist alles anders. Regisseurin Katalin Gödrös wirft in «Songs of Love and Hate» einen Blick auf den Prozess des Erwachsenwerdens: Schamgefühle entwickeln sich, harmlose Berührungen werden anders wahrgenommen, das Chaos beginnt. – Ein stark gespielter, mutiger Schweizer Film. Bewertung: 

Blaue Pille? Olivia Wilde und Garrett Hedlund in «Tron».

«Rubber» Der Geheimtipp des Filmfestivals Locarno: Ein Autoreifen erwacht im amerikanischen Niemandsland zum Leben – und beginnt, alles zu töten, was sich ihm in den Weg stellt. Eine abgefahrene Idee, mit der Regisseur Quentin Dupieux («Mister Oizo») zwischen Horror-Komödie und Kunstfilm pendelt. Ein Experiment, das nicht immer aufgeht, für seine Radikalität aber Bewunderung verdient. Bewertung: 

Länge: 111 min. Land: USA

Fotos: ZVG

Besetzung: Vince Vaughn, Kevin James, Jennifer Connelly, Winona Ryder, Channing Tatum, Queen Latifah. Regie: Ron Howard

Kino Charts

Adman (22) Student aus Zürich Ich fand den Film «Black Swan» sehr toll. Besonders Natalie Portmann hat mir gefallen in ihren zwei Rollen. Sie hat das Thema Besessenheit im Film unwahrscheinlich gut vermittelt.

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«Black Swan» Amerikanisches Psychodrama von Darren Aronofsky. Mit Natalie Portman, Vincent Cassel, Mila Kunis und Barbara Hershey. «The Green Hornet (3D)» Amerikanische ComicVerfilmung von Michel Gondry. Mit Seth Rogen, Jay Chou, Cameron Diaz und Christoph Waltz. «Love and other Drugs» Amerikanische LiebesSatire von Edward Zwick. Mit Anne Hathaway, Jake Gyllenhaal, Oliver Platt und Gabriel Macht. «Burlesque» Amerikanisches Musical-Drama von Steve Antin. Mit Christina Aguilera, Cher, Stanley Tucci, Cam Gigandet und Alan Cumming. «Tangled – Rapunzel: Neu verföhnt» Amerikanischer Animationsfilm von Disney. Mit den Stimmen von Mandy Moore und David Schwimmer.

«Hereaer» Drei Menschen werden mit ihrer Sterblichkeit konfrontiert: George (Matt Damon, Bild) entwickelt eine Verbindung zum Jenseits. Eine Journalistin wird durch ein Nahtoderlebnis traumatisiert. Und ein Schuljunge droht wegen eines Todesfalls zu verzweifeln. – Clint Eastwoods neuer Film bietet gewohnt grossartiges Handwerk, bleibt inhaltlich aber zwischen Kitsch und Anspruch stecken. Bewertung: 


→ SF 1

→ SF 2

→ ARD

16.55 Lena O 17.40 Telesguard O 18.00 Tagesschau 18.15 5 gegen 5 18.40 Glanz & Gloria 19.00 Schweiz aktuell O 19.25 Börse O 19.30 Tagesschau O

16.15 Kinderprogramme 17.35 Hannah Montana 17.55 MyZambo 18.05 Dance Academy 18.35 Die Simpsons O U 19.05 Mein cooler Onkel Charlie O U 19.30 Tagesschau

16.10 Verrückt nach Meer 17.00 Tagesschau O 17.15 Brisant O 18.00 Verbotene Liebe 18.25 Marienhof 18.50 Das Duell 19.45 Wissen vor 8 O 19.55 Börse

20.05 Traders O 20.50 Rundschau O U.a.: Kampf um Atomkraft – Mühleberg-Abstimmung mit nationaler Strahlkraft 21.40 Lotto 21.50 10 vor 10 / Meteo O 22.20 Reporter: Die Fälle des Friedensrichters Willy Walker 22.55 Kulturplatz U.a.: Kunstmesse für Couch Potatoes 23.40 Tagesschau Nacht 0.00 No More Smoke Signals

20.00 Eiskunstlauf-EM O Eistanzen Kurzprogramm / Paarlauf. Kurzprogramm. Live aus Bern 22.20 Sport aktuell 22.45 (22.50) CSI: Miami O U Frucht der Demütigung 23.35 (23.45) Fringe O U Milo 0.25 13 (Tzameti) W Thriller (Georgien/F 2005) Mit George Babluani, Pascal Bongard, Aurélien Recoing 1.50 The Closer O U Angeschwärzt

20.00 Tagesschau O 20.15 Fussball O DFB-Pokal. Viertelfinal. Alemannia Aachen – FC Bayern München. Live ca. 22.35 Fussball O Berichte von den Spielen. Energie Cottbus – 1899 Hoffenheim. MSV Duisburg – Sieger Koblenz / Kaiserslautern 23.15 Angriff aus dem Internet Wie Online-Täter uns bedrohen 0.00 Nachtmagazin

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

17.00 Heute – Wetter O 17.15 Hallo Deutschland 17.45 Leute heute O 18.00 Soko Wismar. Auf Messers Schneide 18.50 Lotto 19.00 Heute O 19.25 Küstenwache. Der Neue

17.05 Die Simpsons O D 17.50 ZiB Flash 18.00 (17.55) Hand aufs Herz 18.30 (18.25) Anna und die Liebe 18.55 Scrubs 19.20 Mein cooler Onkel Charlie O 19.45 Chili

17.00 ZiB O 17.05 Heute in Österreich O 17.40 Winterzeit O 18.30 Konkret O 18.48 Lotto 19.00 Bundesland heute 19.30 ZiB O 19.49 Wetter O 19.55 Sport

20.15 Vorzimmer zur Hölle O TV-Komödie (D 2009) 21.45 Heute-Journal O 22.15 Abenteuer Wissen Mission Lithium – Die Macht des neuen Mega-Rohstoffs 22.45 Auslandsjournal U.a.: Moskau nach dem Anschlag 23.15 Markus Lanz 0.20 Heute Nacht 0.35 Die zwei Leben des Jack Terry 1.20 Heirate mich, Gauner! Drama (USA 1965)

20.00 ZiB 20 / Wetter 20.15 10 000 B.C. O D Abenteuerfilm (USA 2008) Mit Steven Strait, Camille Belle, Cliff Curtis 21.50 ZiB Flash 21.55 The Punisher O D Actionfilm (USA 2004) 23.50 Mein cooler Onkel Charlie O (W) 0.10 ZiB 24 0.30 (0.29) In the Line of Fire – Die zweite Chance O Thriller (USA 1993) Mit Clint Eastwood

20.05 Seitenblicke 20.15 Vorzimmer zur Hölle O TV-Komödie (D 2009) Mit Henriette Richter-Röhl 21.50 Seitenblicke Spezial Gourmet 22.00 ZiB 2 22.30 Weltjournal O Israel – Gottes Krieger 23.00 Club 2 0.20 Kommissar Maigret sieht rot O Kriminalfilm (F/I 1963) Mit Jean Gabin, Francoise Fabian, Roland Armontel

→ Sat 1

→ RTL

→ Pro 7

16.00 Richter Alexander Hold 17.00 Niedrig und Kuhnt 17.30 Das Magazin 18.00 Hand aufs Herz 18.30 Anna und die Liebe 19.00 K 11 – Kommissare im Einsatz

16.00 Familien im Brennpunkt 17.00 Betrugsfälle 17.30 Unter uns 18.00 Explosiv 18.30 Exclusiv 18.45 Aktuell 19.05 Alles was zählt 19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

17.00 Taff. Der Beauty-Salon Leipzig 18.00 Newstime 18.10 Die Simpsons. Tingeltangel-Bobs Rache / Das schwarze Schaf 19.05 Galileo. U.a.: Vorurteilscheck Stewardess

20.00 Nachrichten 20.15 Last Impact – Der Einschlag TV-Katastrophenfilm (D 09) Mit Natasha Henstridge, David James Elliott 23.55 24 Stunden Spezial: Impact – Wie viel Zeit bleibt? 0.25 Mensch Markus 0.50 Forbidden-TV 2.05 Was guckst du?! 2.45 Zwei bei Kallwass (W) 3.30 Richterin Barbara Salesch (W)

20.15 Deutschland sucht den Superstar Die Castings 21.15 Doctor’s Diary Oh je! Dein Ex auf Wein, das lass sein! 22.15 Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! 23.15 Stern-TV U.a.: Tod auf der «Gorch Fock»: Wie starben Sarah Seele und Jenny Böken? 0.00 Nachtjournal / Wetter 0.30 Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! (W)

20.00 Funky Kitchen 20.15 Desperate Housewives D Die Handtasche einer Frau 21.15 How I Met Your Mother D Der Durchhänger / Der Sporttaucher / Klapsgiving 2 – Die Rache der Ohrfeige / Das Fenster 23.10 TV Total Gäste: Jason Paul, Wolke Hegenbarth 0.05 Moonlight (W) 0.55 Funky Kitchen (W) 1.10 Desperate Housewives 1.50 Night-Loft

→ 3+ 16.00 Immer wieder Jim (W) 16.30 Scrubs (W) 17.00 Scrubs 17.25 Immer wieder Jim. Gemischtes Einzel 17.50 CSI: New York. Tod am Altar / Heisse Ware 19.25 Ghost Whisperer – Stimmen aus dem Jenseits. Die Veteranen 20.15 Criminal Minds. Der illustrierte Mann / Unsere kleine Stadt 22.00 Criminal Minds. Alter Ego 22.55 Criminal Minds. Kinder der Dunkelheit 23.50 Criminal Minds (W) 2.05 CSI: New York (W)

→ Kabel 1 16.25 What’s up, Dad? 16.50 News 17.00 Two and a Half Men. Weiche von mir, Mary Poppins / Ist das meine Hose? 17.55 Abenteuer Leben – täglich Wissen 18.50 Die Super-Heimwerker 19.20 Achtung Kontrolle! 20.15 Die Geistervilla O. Komödie (USA 03). Mit Eddie Murphy 22.00 13 Geister. Horrorfilm (USA 01). Mit Tony Shalhoub 23.45 Die Geistervilla O (W). Komödie (USA 203) 1.25 Blockbuster-TV – Making of

→ Vox

→ Arte

16.00 Law & Order. Club der trauernden Witwen 16.55 Menschen, Tiere & Doktoren 18.00 Mieten, kaufen, wohnen 19.00 Das perfekte Dinner 20.00 Prominent! 20.15 Law & Order: Special Victims Unit. Blackout 21.10 Lie to Me D. Wahlkampf 22.10 Crossing Jordan – Pathologin mit Profil. Blut und Tränen 23.05 Crossing Jordan – Pathologin mit Profil. Im Kreuzfeuer 0.00 Law & Order: Special Victims Unit (W)

19.00 Journal 19.30 Der Rhein – Von der Quelle bis zur Mündung (3/4). Der Majestätische (Forts.: morgen) 20.15 Zeugnis geben über Auschwitz. Doku 21.30 Verschollene Filmschätze. 1944. General de Gaulle im befreiten Paris 22.00 Still Life. Drama (CN/HK 2006). Mit Han Sanming, Zhao Tao, Lan Zhou. Regie: Jia Zhang-Ke 23.50 Into Eternity. Doku 1.05 Global 1.30 Mit offenen Karten (W) 1.45 Die Vier O (7/8) (W) 2.35 Die Vier O (8/8) (W)

→ 3sat

→ SWR

16.30 Die Mongolen O (1+2/2) 18.00 Bilder aus Deutschland 18.30 Nano 19.00 Heute O 19.20 Kulturzeit 20.00 Tagesschau O 20.15 Wissen aktuell. Das Tier in dir 22.00 ZiB 2 22.25 Im Bett. Drama (RCH 2005). Mit Blanca Lewin, Gonzalo Valenzuela. Regie: Matías Bize 23.45 (21.50) 10 vor 10 0.15 Chronik eines verordneten Todes. Die Vernichtung einer deutschen Familie 1.05 Entschädigt. Doku 2.25 Aufschub W. Doku

17.05 (16.05) Kaffee oder Tee? 18.00 Aktuell 18.09 Börse 18.15 KochKunst 18.45 Landesschau 19.45 Aktuell O 20.00 Tagesschau O 20.15 Betrifft. Spätzle auf spanisch 21.00 Lust auf Amsterdam 21.45 Aktuell 22.00 Schlaglicht. Auf Schnäppchenjagd in Griechenland 22.30 Aufgemöbelt 23.00 So ist Paris O. Liebesfilm (F 08). Mit Juliette Binoche, Romain Duris 1.00 Leben live. Lindenstrasse auf Griechisch

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→ TV-TIPPS DES ABENDS

TOP

Nicht verpassen

→ Reporter: Inmitten des Streits 22.20 Uhr auf SF 1 Offene Handwerkerforderungen oder Nachbarskrieg: Der Friedensrichter soll es schlichten. «Reporter» durfte dem Friedensrichter Willy Walker über die Schultern schauen und ergründen, wie Vergleiche zwischen Streitparteien zustande kommen.

→ Zeugnis geben über Auschwitz 20.15 Uhr auf Arte Das Konzentrationslager Auschwitz gilt als Synonym für den Holocaust. Einige Überlebende haben ihre Erlebnisse schriftlich festgehalten. Diese Zeugnisse bilden die Grundlage der Doku von Emil Weiss.

→ Still Life 22.00 Uhr auf Arte Sanming und Shen Hong reisen in die Stadt Fengjie am Fusse des Drei-SchluchtenStaudamms, um ihre früheren Lebenspartner wiederzufinden. Die Suche gestaltet sich als schwierig. – In beeindruckenden Bildern erzähltes Drama von Jia Zhang Ke.

Impressum

Auflage: 329 418 (WEMF/SW-beglaubigt 2010) Leser: 495 000 (MACH 2010-2, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Stv. Chefredaktor: Michael Perricone Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Jürg Lehmann Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Roland Grüter Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: Tony Merlotti Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

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TV AB 16 UHR

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AUTO

Mittwoch, 26. Januar 2011

Volkswagen für Reiche LUXUS-LOUNGE → Der Fein-

schliff am VW Phaeton verspricht Sicherheit und ganz viel Komfort. mathias.wohlfeld @ringier.ch

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ichtigster Absatzmarkt des Phaeton ist China – und dort sind auffallend grosse Limousinen mit klassischer Linienführung heiss begehrt. Deswegen haben die VW-Ingenieure in der Modellpflege ihres Luxusmodells Nerven und Design behalten. Lediglich Front und Heck wurden dezent geliftet. Der Phaeton reiht sich zwar ins neue VW-Design

ein. Mit gewöhnlichen Volkswagen hat der LuxusVW aber nach wie vor wenig am Hut. Neu gestaltete, abgedunkelte Scheinwerfer und Rücklichter betonen sein hochwertiges Exterieur. Die jetzt deutlich breiter wirkende Front schärft das Überholprestige. Das Motorenangebot für den Luxusliner reicht vom Dreiliter-V6-Diesel bis zum Sechsliter-Zwölfzylinder-Benziner.

In der Schweiz empfiehlt sich der Griff zur drehmomentstarken und genügsamen Basismotorisierung. Stimmig zum Äusseren präsentiert sich der Innenraum der Premium-Karosse: Dieser ist aufgeräumt und übersichtlich, dabei üppig und prächtig wie ein Konzertsaal. Es ist alles da, was automobilen Luxus ausmacht. Leder und Holzfurniere sind bestechend schön inszeniert und tadellos verarbeitet. Das Angebot an Extras – Audio, Klima, Fahrassistenten – garantiert zusätzlichen Luxus und Sicherheit. Ebenso

überzeugt die Geräuschdämmung: Selbst bei 200 km/h auf der Teststrecke bleibt der Lärm beim Phaeton draussen. So kann denn auch kaum Kritik am 95 900 Franken teuren Phaeton laut werden. Neben ergonomisch optimierbaren Schaltern für die Fensterheber an der Fahrertür wäre ein weniger nervös reagierendes Keyless-to-go-System aber schön. 

Facts zum

VW Phaeton 3.0 TDI Motor: 3,0 Liter, 6-Zylinder-Diesel Leistung: 240 PS 0 bis 100 km/h: 8,3 s Spitze: 237 km/h Verbrauch: 8,5 l/100 km CO2-Ausstoss: 224 g/km Energieeffizienz: D Preis: Ab 95 900 Fr.

VW Phaeton Bietet innen wie aussen viel Luxus – und wenig Gründe für Kritik.

→ ZWEIRAD

Fotos: Mathias Wohlfeld, Patrick Keller, ZVG

Biest auf zwei Rädern Es sieht aus wie eins und heisst auch so – das «M55 The Beast» ist ein Offroad-E-Bike mit extremer Optik: eine dicke Telegabel und ellenlange Federwege, gebündelt um einen The Beast Eigentlich ganz harmlos. skulpturhaften Rahmen aus edlen Materialien. Auch technisch trumpft es auf. Es hat einen sehr starken Elektromotor und funktioniert nach Hybrid-Prinzip. Dank Sensortechnik merkt es, wie viel Unterstützung der Velofahrer braucht. Je nach Bedarf hilft der E-Motor nach. Mit 1300 Watt leistet der über fünfmal mehr als der eines herkömmlichen Pedelec.

Seitenblick Fahrlehrer Willi kennt den Strassendschungel

Was tun vor ZebraStreifen? Bei Stau in die eine Richtung und freier Fahrt in die andere kommt es vor Fussgängerstreifen o zu gefährlichen Situationen. Querende Passanten tauchen plötzlich zwischen stehenden Autos auf – wie aus dem Nichts. Lassen sich solche Situationen vermeiden? M. Burkhart, per E-Mail Nein. Daher ist von Autofahrern bei solchen Umständen höchste Aufmerksamkeit und Bremsbereitschaft gefordert. Fussgängerstreifen müssen Lenkern immer auffallen und diese dazu ermahnen, sie achtsam zu kreuzen. Besonders gefährlich: Wenn vermeintliche Langweiler überholt werden, die aber Fussgänger über die Strasse lassen. Fragen zu Verkehrsregeln? Schreiben Sie an: auto@blick.ch

Traumfahrzeug

Von Pepe Lienhard, Musiker und Big-Band-Leader

Ein Aston Martin … … wäre mein Auto, dürfte ich mir eines herbeiwünschen. Vielleicht ein neuer V12 Vantage? Der drückt für mich perfekt männliche Sportlichkeit aus. Die alten Klassiker von Aston Martin finde ich natürlich auch schön, aber auch ein Traumauto sollte praktisch und alltagstauglich sein. Denn: Wer möchte schon wochenlang im Internet nach Ersatzteilen für seinen Oldtimer suchen? Ich nicht.

Aston Martin V12 Vantage Sportlich, elegant, männlich.


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RÄTSEL

→ KREUZWORTRÄTSEL

www.blickamabend.ch

Wert: 1000 Franken

Wochenpreis: 1 x ein Gutschein für eine Übernachtung für 2 Personen im Hotel Courtyard by Marriott Basel im Wert von 1000 Franken! Gewinnen Sie eine Übernachtung in einer Suite im Hotel Courtyard by Marriott in Basel. Im Preis inbegriffen: Welcome Drink, All American Breakfast Buffet und zwei Eintritte in das aquabasilea, die vielseitigste Wasserwelt der Schweiz auf 13 000 m2. Der Gutschein kann nur auf Anfrage und Verfügbarkeit eingelöst werden. www.marriott.com

Tagespreis: Ein Reisegutschein vom Türkeispezialisten im Wert von 100 Franken!

Teilnehmen SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF 1.50/SMS): BAA1, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 921 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51231

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 27. Januar 2011, 24.00 Uhr Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Lösungswort vom 24. Januar: ABSAGE Die Gewinner der Kw 3 werden schriftlich benachrichtigt.

→ BIMARU leicht Conceptis Puzzles

08010002442

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So gehts:

→ KAKURO leicht

Die Nummer bei jeder Spalte od. Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

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Conceptis Puzzles

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So gehts: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

11 23 15 12

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17

3

4 Conceptis Puzzles

Wochenpreis: 1 × sieben Nächte für 2 Pers. im 4�Sterne-Hotel Titan Select in Alanya offeriert von Bentour Swiss im Wert von 1850 Franken!

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Illustration: Alain Scherer

Mittwoch, 26. Januar 2011

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UNTERHALTUNG

Das 24 Stunden Horoskop

Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Ein Schuss Pioniergeist reisst Sie heute aus Ihrem Alltagstrott. Sie stecken voller kreativer Ideen und Tatendrang. Flop: Formulieren Sie einen Kritikpunkt am besten so sachlich wie möglich. Dann kann der andere ihn besser akzeptieren.

ZWILLINGE 21.5. – 21.6. Top: Ihr Engagement lohnt sich und wird sich auszahlen, auch wenn jetzt noch keine konkreten Erfolge in Sicht sind. Flop: Setzen Sie nicht durch Nörgeln die Harmonie mit Ihrem Schatz aufs Spiel. Sehen Sie über störende Kleinigkeiten hinweg.

WAAGE 24.9. – 23.10. Top: Eine Veränderung zeichnet sich an Ihrem Arbeitsplatz ab, die langfristig zu Ihrem Vorteil sein könnte. Flop: Ihre Erwartungen setzen Ihren Partner unter Druck. Dabei wünschen Sie sich doch eigentlich ein entspanntes Miteinander.

SCHÜTZE 23.11. – 21.12. Top: Verhandlungen sind zurzeit Ihre grosse Stärke – dabei können Sie ruhig alle Möglichkeiten ausschöpfen, die Ihnen zur Verfügung stehen. Flop: Ihre Lust, Geld auszugeben, ist gross. Bleiben Sie lieber auf dem Teppich.

FISCHE 20.2. – 20.3. Top: Noch Winter, und bei Ihnen melden sich schon Frühlingsgefühle! Singles flirten munter drauflos, Paare haben sich viel zu erzählen und verstehen sich bestens. Flop: Es kann nicht schaden, sich mit viel Vitamin C zu stärken.

KREBS 22.6. – 22.7. Top: Sie sind heute besonders sensibel. Ihre Wahrnehmung für das, was unausgesprochen in der Luft liegt ist geschärft. Flop: Ihre Beziehungskiste ist etwas reparaturbedürftig? Sie haben das Werkzeug, um sie wieder in Ordnung zu bringen.

SKORPION 24.10. – 22.11. Top: Der Mond in Ihrem Zeichen macht Sie besonders gefühlvoll. Ihr Schatz findet das sehr anziehend, freuen Sie sich auf einen schönen Abend! Flop: Gehen Sie eine neue Aufgabe nicht so verkrampft an. Ihnen wird schon das Richtige einfallen.

STEINBOCK 22.12. – 20.1. Top: Mit Ihrem Power können Sie sich leicht durchsetzen, ein hohes Arbeitspensum bewältigen oder gute sportliche Leistungen vollbringen. Flop: Nutzen Sie die Gelegenheit, ein paar nervige Reibungspunkte zu klären.

WIDDER 21.3. – 20.4. Top: Dank Mars verfügen Sie jetzt über die richtige Mischung aus Kreativität und Fleiss. Damit können Sie viel erreichen. Flop: Etwas verstimmt? Das könnte daran liegen, dass Sie sich etwas zu viel aufgeladen haben.

LÖWE 23.7. – 23.8. Top: Sie besitzen alles, was es für erfolgreiche Gespräche und Verhandlungen braucht: Kompetenz, Charme und Kompromissbereitschaft. Flop: Sie stehen unter Druck? Dann haben Sie sich zu viel vorgenommen.

STIER 21.4. – 20.5. Top: Ihre Worte haben mehr Gewicht, als Sie vielleicht denken. Andere hören Ihnen sehr aufmerksam zu. Flop: Versuchen Sie nicht, ein Problem auszusitzen. Es lässt Sie ja innerlich doch nicht los und raubt Ihnen Energie.

JUNGFRAU 24.8. – 23.9. Top: Sie haben ein gutes Gespür für Menschen und können klar unterscheiden, wer Ihnen guttut und wer nicht. Flop: Mars macht Sie heute ganz schön leidenschaftlich – allerdings auch beim Streiten. Achten Sie auf Ihre Worte.

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS Der Lehrer: «Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Mond bewohnt ist. Aber warum lachst du denn Fritzchen?» – «Ich stelle mir das Gedränge vor, wenn Halbmond ist!» Zwei Jäger gehen durch den Wald. Einer bricht zusammen. Der andere ruft den Notarzt an: «Mein Freund ist tot. Was soll ich machen?» Der Notarzt: «Vergewissern Sie sich zuerst, dass er wirklich tot ist.» Daraufhin ertönt ein Schuss. «O.k.», sagt der Jäger zum Notarzt, «und jetzt?»


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COMMUNITY

Die Singles des Tages Daniela sucht ...

«Ich stehe auf gutgebaute Männer mit Dreitagebart» Alter: 20 Jahre Wohnort: Frauenfeld Grösse: 1,63 m Beruf: Malerin Sternzeichen: Schütze Mein schlimmstes Date: Erlebte ich mit einer Internet-Bekanntschaft.

Mein Lieblingsgetränk: Malibu Ananas. So verführt man mich: Mit Überraschungen. So verführe ich: Mit einer Öl-Massage bei Kerzenschein.

Hey min grosse Has. I love you, vum Ostä bis i Westä u vom Südä bis i Nordä. Frög mi nit, wo was ish, drum eifach nur vu mir zu dir. Di kli Angsthas Hey Tigrli, es hed zwar lang brucht, aber endlech hemmer üs gfunde. Ech lieb dech über alles und ech freu mech ez scho, de Weg mit dir id Zuekonft zgo. Kuss din Puh Bär

Das will ich mal erlebt haben: Shoppen, ohne aufs Geld zu achten. Kontakt: 2601_daniela@bsingle.ch

Marco sucht ...

«Ich stehe auf Partygirls» Alter: 20 Jahre Wohnort: Meiringen BE Grösse: 1,71 m Beruf: Maurer Sternzeichen: Zwilling Mein schlimmstes Date: Mein zweites Date mit meiner Ex im Kino in Luzern. Mein Lieblingsgetränk: Bacardi Cola. Ich verliebe mich, wenn: Sie alles kann. So verführe ich: Am Ohr knabbern. Mein Hobby: Fussball. Mein bester Anmachspruch: Interessiert? Törnt ab: Brille. Ich kann nicht: Tanzen. Wenn ich traurig bin: Mache ich Sport. Kontakt: 2601_marco@bsingle.ch

Gibts was schöneres als die schönste Frau der Welt als Nachbarin zu haben? Nein. Ich ... dich so sehr Majne Kojshikja. We belong together! Alles Liebe, dein Engel.

Anita mis grosse Schwesterli, han welä danke säge für alles. Bin so froh, dass ich dich han. Dini klini Schwösterli Jessi

Nadin Baby. Lieb dich über alles uf dere Welt wil i sLebe lang nur mit dir zemme sie will. Bisch mirs Wichtigste uf de Welt. Din Schatz

Es wird Zit, dass de grössti Schatz au is Schatzchästli chunt! Am Beste grad a ihren Geburi. Alles gueti Sweetheart!

Ist sexy: Südländer am Strand.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Hey min Faltägokkel. Nid lache, chönt Faltä gäh. Hey Schatz, i lieb di imr no u mäh u mäh mit jederä Faltä mäh. Dis Schöfli dänk.

Mein Lieblingsclub: Q Club in Zürich.

www.blickamabend.ch

. I liebe Mi Blooggeischtli . Du di eifach über alles he is ac sL r m h isc zauber nid r ga r m Gsicht wen h mr dernoch isch. Bisc z ut M uwichtig,

Hey min Schatz. Ich hoff es wird alles wieder guet! Dut mer verdammt leid! Du hesch mer zeigt was Liebi heisst! 24.12.10. Ich lieb dich unendlich fest!

ascht din Hoi Marc! Bischt überr tli zläse? sch chä atz Sch Name im i di über I woscht da sägä, dass alles liebä! xxx lady

Hey Täme! So, ez stohsch au im Schatzichästli. Knuddäl vo mir us em Spotdienst

365 Täg und es dörfed no vili meh werde. Bisher schönschte Jahr i mim Läbe. Danke Baby, du machschmi zu dem, woni bin. Ich lieb di, dini Cooh! A dä Zahntechniker us Thun: Es isch jedes Mau schön we du bi üs zur Tür i chunnsch u mi astrahlisch.Mini Sunne, es isch schön, dass es di git!

Baby, ich lieb dich so fest jede sölls wüsse, du bish min Mah. Bisch und bliebsch min Amu Bubu! 11.11.2010, nur du!

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

Der Schnügel des Tages Moonlight hat gehört, dass Yoga sehr gesund sein soll und praktiziert sogleich eine eigene Übung: «Liegender Hund mit zur Seite geneigtem Kopf». Ein Bild von Heinz Vollenweider aus Hausen am Albis ZH. Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@ blickamabend.ch. Facebook-Schnügel: Laden Sie das Foto auf unsere Page: www.facebook. com/blickamabend (erscheint freitags).


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Mittwoch, 26. Januar 2011

Streetspy

von Tina Weiss, www.youarebestdressed.blogspot.com

Dekoratives an den Händen

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Handschuhe haben den ähnlichen Effekt wie Regenschirme. Wenn man nicht aufpasst wie ein Häftlimacher, vergisst man sie im Bus oder sonstwo. Natürlich darf das nicht passieren, wenn man sich dann endlich mal ein Paar richtig teure und hübsche Handschuhe leistet, etwa aus Leder oder mit sonstigen netten Dekorationen. Ein adretter Handschuh wertet jedes Outfit optisch auf und hinterlässt einen eleganten Eindruck. Es lohnt sich also, in tolle Handschuhe zu investieren. Einfach den Blick zurück nicht vergessen, wenn Sie irgendwo aufstehen.

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Jana, Barfrau aus Zürich

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Anna, Sachbearbeiterin aus Basel

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Oscar, Verkaufsberater aus Zürich

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Janine, Polygrafin aus Brugg

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M��nnerblick Lucas lästert über Frauen – immer männlich, immer frech

Männer klären das Wichtigste «Alte, bisch guet heimcho geschter?» – «Ja.» – «Ällei?» – «Nei.» – «O.k., alles klar, schöne Tag no!» Eine normale, männliche Unterhaltung, zehn Uhr morgens, nach einem durchzechten Abend. Dabei wird höchstens noch der Cash-Flow besprochen («Alte, wie viel isch dr Itritt gsi?15 oder 20 Stutz?») oder Gedächtnislücken gestopft («Wieso han ich zwoi Büüle und chan mis Bei chum bewege???»). Es geht darum, die wichtigsten Fragen zu klären, über den Rest wird geschwiegen: ein Gentlemen’sAgreement. Bei Frauen sieht das anders aus: Jedes einzelne Detail wird durchgekaut: «Hesch die mit em rote Chleid und de hässliche Bei gseh? Weisch die mit dr LouisVuitton-Täsche, wo a dr Bar en Gin Tonic trunke het.» Die Freundin bejaht natürlich, obwohl sie sich nicht erinnert. Aber sie will ja nicht unhöflich sein. Frauen brauchen dieses Geschwätz, sie haben wieder mal nichts Spannendes erlebt. Deshalb wird über die anderen gelästert. In diesem Sinne: Prost, liebe Männer, zum Glück haben wir noch ein Leben! lucas.tschan@ringier.ch

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: ZVG, Rene Kälin

Wann verlieren Sie die Geduld? Olivia (16) Schülerin aus Weiningen ZH Das ewige Warten an der Kasse treibt mich in den Wahnsinn. Vor allem, wenn die Schlange vor mir riesig ist und jeder in aller Ruhe sein Münz zusammenkratzt.

Chris (16) Lehrling aus Stäfa ZH Keine Geduld habe ich für Menschen, die mich ewig warten lassen oder Geldschulden bei mir haben.

Robin (17) Schüler aus Rümlang ZH In der Schule kaufe ich mir für die Pause einen Snack, was immer viel zu lange dauert, weil sich die Erstklässler nicht benehmen können. Ich versuche deshalb, vor ihnen da zu sein.

Jonathan (26) Koch aus Zürich Ich bin von Natur aus ein sehr geduldiger Mensch. Als Koch gebe ich meinen Mitarbeitern Aufträge, und wenn ich diese genug oft wiederhole, klappt es schliesslich auch.


Morgen im Fr. 2.– am Kiosk

Das Wetter MORGEN

−2°

Traurige Charlene Warum die Braut von Fürst Albert seit Wochen nicht mehr lacht.

 WEF�Start Novartis-Lenker Vasella im Interview.  Was Calmy-Rey, Medwedew und De Niro sagten.

Freitag

Samstag

−3° St. Gallen Temperatur: Regenrisiko: Sonne:

Sonntag

−1° 10% 1�3 h

Heute vor einem Jahr:

Schnee, –1°

−3°

Alle Kinder haben ein Recht auf gesundes Leben Bill Gates und Prinz Mohammed bin Zayed (kl. Bild) spenden deshalb für Impfungen.

Glogger mailt … … Urs Brülisauer «Mister Schweiz»-Wahlleiter

100-Millionen-Spende GROSSZÜGIG → Bill Gates und ein Scheich legen Geld für kranke Kinder zusammen.

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icrosoft-Chef Bill Gates und der Kronprinz von Abu Dhabi, Mohammed bin Zayed Al Nahyan, machen je 50 Mio. Dollar locker für die Impfung von Kindern

in Afghanistan und Pakistan. «Wie alle Kinder haben auch die Kinder in Afghanistan und Pakistan ein Recht auf ein gesundes Leben», sagt bin Zayed. Gates glaubt, die Partnerschaft sei «ein gutes Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit einer weltweiten Gemeinschaft dazu beitragen kann, gesündere, stabilere Verhältnisse für die Zukunft der af-

ghanischen und pakistanischen Kinder, ihrer Familien und ihrer Umgebung zu schaffen.» In islamischen Ländern sind Impfungen teilweise heftig umstritten. Viele Muslime wittern hinter den Impfprogrammen ein falsches Spiel des Westens, mit dem Mädchen unfruchtbar gemacht werden sollen, um das Bevölkerungswachstum zu stoppen. noo

Lieber Urs Brülisauer Muss nach gefühlten sechs Monaten schon wieder ein «Mister Schweiz» gewählt werden? Wieder ein Milchbubi? Mit rasierter Brust? Wer war doch gleich der letzte? Nicht der Bio-Bauer, dessen Kuh wie seine Frau heisst. War es André Reithebuch? Der kein Buch lesen will? Zucchero kann es nicht gewesen sein. Der trat nur auf. Wie VerlegerJürg Marquard, der Chef aller Misters. Genau. Jan Bühlmann war der letzte Mister. Wohnt dessen Mama noch auf der Alp? Befingert er noch das Piano? Bei der Mister- und Missen-Inflation verliere ich den Überblick. Nur gut, dass überall Sven Epiney und Christa Rigozzi dabei sind. Helmut-Maria Glogger

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AB MORGEN IM KINO

Fotos: AFP, Philip Cheung / Crown Prince Court - Abu Dhabi

Von: glh@ringier.ch An: bruelisauer@misterschweiz. ch Betreff: Nicht schon wieder!


26.01.2011_SG