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StöhnÄrger

www.blickamabend.ch Mittwoch, 25. Januar 2012 Luzern / Zug, Nr. 17

Zuschauer haben genug: Sie äffen 100-DezibelScharapowa und ihre Kolleginnen nach.  SPORT 20/21

HEUTE ABEND

1° MORGEN

Nicht die beste Phase ihres Lebens Schauspielerin Demi Moore (49).

Jetzt kommen die Reichen dran Obama forderte diese Nacht vor 50 Millionen Fernsehzuschauern mehr wirtschaftliche Gerechtigkeit.  NEWS 2/3

«Mein Mann ist kein Monster!» Fabiola Russo verteidigt Katastrophen-Kapitän Schettino und spricht von Hetze.  AUSLAND 8/9

Fotos: AFP Photo, EPA, AP, ZVG

Demi Moore in Klinik eingeliefert

Überdosis D

emi Moore, die rundumoperierte Schauspielschönheit, leidet grauenhaft am Leben, am Trennungsschmerz. Sie vermisst den untreuen Ashton Kut-

cher, sie vermisst ihre Jugend. In den nächsten Wochen wird sie die erlaubten und unerlaubten Substanzen, die sie zum Notfall machten, vermissen. Muss Ex-Mann Bru-

ce Willis eingreifen, «Die Hard 5»? Nein. Eine Psychologin erklärt, wie man eine Beziehung ohne Schaden beendet.  PEOPLE 16/17  HINTERGRUND 13

Mama muss es richten

Heute Ab e n d im TV

«Arrangierte Liebe»: Dok über die Suche nach der guten Partie im modernen Indien.  SF 1 22.55


2

NEWS

www.blickamabend.ch

Obama-Rede Liefert reichlich Zündstoff.

Kleiner Scherz Demokraten machen sich über Mitt Romney lustig.

Steueroptimierer Romney verstehen WAHLEN → Er verdient 20 Mio.,

gibt aber nur 15 Prozent ab. Der richtige Mann in der Krise?

B

arack Obama mein- schädlich» sein. Was ist te seinen Konkur- mit dem Image unserer renten Mitt Romney, als Banken los? er diese Nacht wirt- Kann Romney nach schaftliche Gerechtig- dieser Steueraffäre keit forderte. Der Repu- US-Präsident werden? blikaner Romney gehört Seine Chance auf eine zu den 0,006 Prozent Nomination durch seine Superreichen im Land, Partei hat nicht stark gezahlt aber weniger Steu- litten. Schliesslich könern als der Durchschnitts- nen die Republikaner keinen bestrafen, der amerikaner. Wie er das macht: Sei- von der Finanzpolitik ne 20 Millionen Einkom- profitiert, die die Partei men generiert er aus Ka- als die Beste für das pitalgewinnen, vor al- Land vorschlägt. lem aus Dividenden. Die Wieso kam die Steuerwerden in den USA mit affäre gerade jetzt ans Licht? 15 Prozent besteuert. Was ist mit dem Weil es AusserRomney dem spen- Image unserer gerade so det er steu- Banken los? gut lief. eroptimieSeine Mitrende 7 Millionen pro bewerber Gingrich, SanJahr, vier davon an die torum und Paul hatte er Mormonen. zuletzt abgehängt. Da Was es für die Schweiz hilft nur der ganz grosse bedeutet: Romney wird Hammer. Newt Gingrich vorgehalten, dass er bis kommentierte: «Ich 2010 ein UBS-Konto un- habe letztes Jahr 31 Proterhielt. Berater mein- zent Steuern bezahlt. So ten, ein Schweizer Bank- wie das jeder ehrliche konto könnte «politisch Mann tut.» rö

→ HEUTE MITTWOCH 7.46 Uhr, Basel Novartis hat im Geschäftsjahr 2011 Federn lassen müssen. Der Reingewinn ging gegenüber Vorjahr um auf 9,25 Mrd. Dollar zurück (-7%). Siehe Kommentar Seite 7). 9.16 Uhr, Washington Der starke Sonnensturm,

Zeiten in MEZ.

der seit gestern die Erde mit Solar-Teilchen beschiesst, hat nach ersten Erkenntnissen kaum Schäden verursacht. 10.05 Uhr, Weinfelden  SVP-Mann Hermann Lei tritt aus der Justizkommission des Thurgauer Grossen

«Bei uns soll jeder

eine Chance WASHINGTON → Barack Obama

Ausland zu verlagern, sollten geschlossen werden. «Es ist an der Zeit, die gleichen Regeln von oben bis unten anzuwenden: Zahl von Amerikanern keine Rettungsaktionen, kaum über die Runden keine Almosen und keine kommt», sagte Obama. faulen Ausreden», sagte «Oder wir können eine Obama. Jeder müsse seiWirtschaft wiederher- nen gerechten Steueranteil stellen, in der jeder eine bezahlen. faire Chance bekommt, Der US-Präsident sprach jeder seinen Teil beiträgt, sich für höhere Steuern für und jeder sich an diesel- Grossverdiener aus. Wer eine Million ben Regeln Dollar oder hält.» Millionäre Im Zentmehr im Jahr verdiene, solrum der Rede sollen mehr stand die For- Steuern zahlen. le einen Mindeststeuerderung nach einer umfassenden Steu- satz von 30 Prozent enterreform. Reiche sollten richten. mehr Abgaben leisten und Mit Blick auf die AusSchlupflöcher, die es für senpolitik erklärte der PräUnternehmen attraktiv sident, der Ruf der USA in machten, Arbeitsplätze ins der Welt habe sich zuletzt

will eine zweite Amtszeit. Und lanciert einen gewagten Wahlkampf.

U

S-Präsident Barack Obama hat in seiner Rede zur Lage der Nation wirtschaftliche Ungerechtigkeiten angeprangert. Jeder Amerikaner müsse wieder eine faire Chance erhalten, sagte er vor dem Kongress in Washington. Gerechtigkeit und Chancengleichheit seien keine rein demokratischen oder republikanischen Werte, sondern amerikanische Werte, sagte der Präsident. «Wir können uns entweder für ein Land entscheiden, in dem es einer sinkenden Zahl von Menschen richtig gut geht, während eine wachsende

Rats zurück. Lei übergab in der Affäre um Philipp Hildebrand Daten an Christoph Blocher. Gegen den Rechtsanwalt Lei läuft eine Strafuntersuchung. 10.36 Uhr, Neu-Delhi Ein indischer Busfahrer hat bei einer Amokfahrt mit einem Bus durch die Millionenstadt Pune mindestens

neun Menschen getötet. Mehr als zwei Dutzend Menschen seien verletzt worden. 10.50 Uhr, Kairo Ägypten feiert heute den Beginn der Revolution, die nach 30 Jahren die Herrschaft von Staatschef Husni Mubarak beendete. Der regierende Militärrat erklärte


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Mittwoch, 25. Januar 2012

Neues aus Absurdistan

Gruppenbild mit Michelle Obama Steve Jobs Witwe Laurene (oben rechts) war ebenfalls vor Ort.

TV-Moderatorin macht Jagd auf Liebespaare

→NACHGEFRAGT Martin Naville Vorsitzender der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer

Mit einer Schar von Müttern rennt die TV-Moderatorin Maya Khan durch Parkanlagen in Pakistans Hafenmetropole Karatschi– auf der Suche nach Liebenden. Eine wahre Hetzjagd. «Da laufen sie, da laufen sie!», schreit sie. «Sie haben etwas zu verbergen, sie haben Angst.» Die Mütter sind mit grosser Begeisterung dabei. In ihrer Show «Früh am Morgen mit Maya» kümmere sich Khan Liebenden auf der Spur um Probleme ihrer Zuschau- TV-Moderatorin Maya Khan. er, wie «Spiegel.de» berichtet. In diesem Fall um Mütter, die sich über die Park-Rendezvous ihrer Töchter beklagen. Die Konsequenz in einer Gesellschaft, in der sich Paare vor der Ehe nur unter Aufsicht treffen dürfen. Die «Krawallantin Maya Khan» mit ihren «mittelalterlichen Moralvorstellungen» wird im Internet als eine Gefahr für die Freiheit der Menschen in Pakistan kritisiert. gtq

«Er zielt auf Wähler der Mitte» Herr Naville, hat Sie Obamas Rede überzeugt? Inhaltlich war da nicht viel Neues. Aber er hat eine Championship Performance hingelegt, ist frisch und dynamisch aufgetreten.

verbessert. Obama betonte die «erneuerte» Führungsrolle der USA in der Welt. «Amerika ist wieder da», sagte er. Bewegender Moment kurz vor der Rede: Die ehemalige Abgeordnete Gabrielle Giffords war im Kongress anwesend. Politiker beider Parteien empfingen sie mit Jubel

und Applaus. Auch Obama selbst machte auf seinem Weg zum Rednerpult bei seiner Parteifreundin Halt, um sie zu umarmen und auf die Wangen zu küssen. Giffords, die einen roten Anzug trug, lächelte. Giffords war am 8. Januar 2011 in Tucson im US-Bundesstaat Arizona in den Kopf geschossen worden. SDA

Lagerfeld-Fummel für 19 Euro Karl Lagerfeld, bekannt für seine Haute-Couture-Kreationen, kanns auch günstig. Heute präsentiert er seine neue Modelinie «KARL», die von seinen Fans schon sehnsüchtig erwartet wird. Kaufen kann man die über 70 Teile über das Online-Modeportal Net-a-Porter. Und dort gibts echte Schnäppchen: Das günstigste Stück kostet 19 Euro.

Also kein Angriff auf die Republikaner? Klar, mit der Besteuerung von Reichen hat er auch zu einem Seitenhieb auf den schwerreichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney angesetzt, dessen Steuersatz nur 13,9 Prozent beträgt. Mit dem Thema will Obama Amerikas Mitte abholen. Warum ? Die «Swing Votes», die Stimmen der Mitte, entscheiden die Wahlen. Und die Steuergerechtigkeit ist bei diesen Wählern derzeit ein zentrales Thema. rrt

Bewegend Umarmung von Attentatsopfer Giffords.

Heute Mittag im Internet:

den 25. Januar zum Feiertag, der mit Militärparaden und Feuerwerk begangen wird.

perswil eingereicht. Gegen zwei Tierärzte wurde bereits eine Untersuchung eröffnet.

 11.42 Uhr, Lipperswil Wegen des Antibiotika-Tods zweier Delfine hat das Walund Delfinschutz-Forum (WDSF) eine Anzeige gegen die verantwortlichen Mitarbeiter des Freizeitparks Connyland im thurgauischen Lip-

11.57 Uhr, Rom Ein Erdbeben mit Stärke 4,9 auf der Richterskala in Norditalien ist um 9.06 Uhr auch im Tessin, in der Zentralschweiz und in Graubünden spürbar gewesen. Das Epizentrum lag bei Parma.

Fotos: AP (3), Toini Lindroos, ZVG

haben»

War das nun bereits Wahlkampf? Die Rede mag pointierter als üblich gewesen sein. Doch die Forderung nach höheren Steuern für Reiche, einer stärkeren Regulierung von Banken oder sein Plädoyer für faire Handelspraktiken entsprechen seinen Überzeugungen.

→ TWEET DES TAGES Roger Levy @kulturtv über hohe Ansprüche:

Schon unglaublich. Da macht #novartis 9,25 (- 7%) Milliarden Dollar Gewinn und die (Finanz)Welt spricht von #Gewinneinbruch. Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend

Top 3 Sieger der letzten 24 Stunden: 1. Pfandleihhaus Schweiz Wenn das Geld knapp wird... 2. Stefano Gross Italienischer Slalom-Zweiter 3. Manuel Reich Vater des toten Alex im «Club»


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SCHWEIZ

www.blickamabend.ch

Swissness WillkommensBuffet am WEF.

Abgesagt Mick Jagger fühlt sich als Spielball.

Noch nie war m

Schweiz-Fan Mashable-Gründer Pete Cashmore.

so nah am W TEUER → Das WEF hat begonnen.

Weniger gute Werbung für Davos ist das leidige Thema der Übernachtung: «Hier ist mein 200-Europro-Nacht-Zimmer», twitdran wie 2012. Eco-Mode- tert ein irischer Journalist rator Reto Lipp twittert, unter das Bild eines Kämdass ein Viertel der 2600 merleins mit dem Charme einer Gefängniszelle. Teilnehmer twittert. Doch den Teilnehmern «Arrived in Switzerland. Beautiful country!», bleibt keine andere Wahl, als zu bezahschreibt der Mashablelen. Schliess«Vermieten Gründer Pete wollen Bodenfläche in lich Cashmore auf sie dabei Facebook und Hotelzimmer.» sein. Verlädt die Rhätiständlich, sche Bahn auf sein Profil. dass auch die Davoser von Gute Werbung für die Bünd- diesem Ausnahmezustand ner. Der Amerikaner hat profitieren wollen. Manche über 250 000 Abonnenten. bieten ihre Privatwohnun-

jessica.francis @ringier.ch

H

eute beginnt das WEF. «Woher ich das weiss?», twittert die Einheimische Finja. «Dank ununterbrochenem Hubschrauberlärm über dem Haus. Haus.» Für viele sind es die dicken Limousinen und Männer in Anzügen, die das Treffen prägen. So oder so. Noch nie war man so nah am Weltwirtschaftsforum

«Beautiful» Cashmores Bild der RhB.

Kein Alk mehr von 22 bis 6 Uhr DEBATTE → Morgen informiert der Bundesrat über Massnahmen, um dem exzessiven Alkoholkonsum von Jugendlichen in der Nacht Grenzen zu setzen. Deshalb soll der Verkauf von Alkohol im Detailhandel von 22 bis 6 Uhr verboten werden. Der Bund hofft, Gewalt, Vandalismus und Unfälle zu bekämpfen. Die Neuregelung soll ab 2014 in Kraft treten. kmu

Liegenscha brennt zum dritten Mal VERDACHT → Wieder brannte

eine Liegenscha in Wohlen. Die Polizei glaubt nicht an Zufall.

E

s passiert an der Friedhofstrasse in Wohlen AG gestern Abend. Kurz vor 21 Uhr bricht in einer alten Liegenschaft ein Brand aus. Schon wieder. Der Brand verwüstet den Dachstock des Hauses. Verletzt wird niemand. Die Wohnungen oben standen leer, im Parterre wurde noch ein Blumenladen betrieben.

«Im Vordergrund der Ermittlungen steht, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden ist», meldet die Aargauer Kantonspolizei. Es ist bereits das dritte Mal, dass diese Liegenschaft brennt. Schon am 22. November und am 26. Dezember 2011 musste die Feuerwehr ausrücken. snx

Dicker Qualm Warum brannte es schon wieder?

Fotos: swiss-image.ch/Michael Wuertenberg, Reuters, AFP, Keystone, Adrian Bretscher, newspictures.ch, ZVG

Teilnehmer und Journalisten twittern fleissig, was sie erleben.


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Mittwoch, 25. Januar 2012

F/A-18-Kampfjet platzt der Pneu ARMEE → Ausgerechnet beim

WEF-Training: Der Reifen einer F/A-18 hält dem Druck nicht stand. Untervertreten Frauenquote liegt erst bei 17 Prozent.

an

EF

Gratis abhängen Google spendiert im Steigenberger bis morgens um 2 Uhr die Drinks.

gen zu Wucherpreisen an: «Das wirft ein schlechtes Image auf Davos», warnte der Präsident des Hotelierverbands. Wenn die Davoser nicht absahnen, tun es andere. WEF-Teilnehmerin Chelsea Rustrum hat sich ein Hotelzimmer im Hotel Europe ergattert. «Wir vermieten Bodenfläche, falls heute jemand einen Schlafplatz braucht», twittert sie. Stones-Legende Mick Jagger braucht ihn nicht: Er hat heute überraschend abgesagt: ««Ich habe das Gefühl, als politischer Fussball benutzt zu werden.» 

E

in Leserreporter im WK ist mit seiner Kompanie in Sion stationiert. Dort beobachtet er ein feuriges Szenario. Eine F/A-18, die im Rahmen eines WEF-Trainings im Einsatz ist, setzt zur Landung an. Zuerst scheint diese sanft zu sein, doch plötzlich knallt es. «Beim Kampfflieger platzte ein Reifen», sagt der Leserreporter. «Dabei sollte dieser Typ Flugzeug doch besonders stabil sein.» Den Vorfall bestätigt Jürg Nussbaum, Chef Kommunikation Luftwaffe: «Pneu-Platzer kommen relativ selten vor.» Letztes Jahr wäre allerdings auch bei einem Tiger ein Reifen geplatzt. «Wir haben damit

also eine gewisse Erfahrung», sagt er zu Blick am Abend. Dafür gäbe es verschiedene Gründe: unter anderem ein Gegenstand auf der Piste, die Pneuqualität oder falscher Luftdruck, sagt Nussbaum. «Nach einem solchen Vorfall wird das Flugzeug akribisch überprüft.» Wenn nötig komme es in die Reparatur, sagt er. Nussbaum: «Unproblematisch ist das Platzen eines Pneus nicht, aber die Piloten sind auf solche Situationen vorbereitet.» kko

Das Video Der Film unseres Leserreporters jetzt auf:

www.blick.ch SION

Charme einer Gefängniszelle Hotelzimmer für 240 Franken pro Nacht.

Kampfjet F/A-18 Unsanfte Landung in Sion. Caesare miscere cappa tuso bellis. cappa tuso bellis.

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WIRTSCHAFT

Mittwoch, 25. Januar 2012

Geld und mehr Seine Ernte Der neue AppleChef Tim Cook.

Seine Saat Apple-Gründer Steve Jobs.

Apple präsentiert

Rekordgewinn KAUFRAUSCH →iPhone und iPad

sind gefragt wie nie. Auch nach Steve Jobs Tod läu das Geschä. claudia.stahel @ringier.ch

A

pple ist so erfolgreich wie noch nie: Der USTechnologiekonzern verkaufte im Weihnachtsquartal 37 Millionen iPhoneHandys und überbot damit locker den bisherigen Rekord von 20,3 Millionen. «Wir könnten nicht zufriedener sein», sagte der neue Konzernchef Tim Cook in einer Telefonkon-

ferenz. Viele Kunden hätten gewartet, bis das neue iPhone 4s im Oktober herausgekommen sei, begründete Cook den Nachfrageboom. Auch bei den iPad-Tabletcomputern sprengte Apple mit 15,4 Millionen verkauften Exemplaren alle Rekorde. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Während beim iPhone mittlerweile

iPhone Apple verkaufte 37 Mio. Handys.

die Android-Smartphones Mit dem Rekordergebnis eine ernsthafte Konkur- übertraf Apple alle Erwarrenz sind («Es ist ein Kopf- tungen. Es war das erste an-Kopf-Rennen»), sieht volle Quartal unter der Cook das iPad nahezu kon- Führung von Tim Cook. Der Applekurrenzlos. Die enor- Die neue iPadGründer und langjährige me Nachfrage schlägt sich in Version kommt CEO Steve Jobs ist am den Quartals- im Februar. zahlen nie5.Oktober an der. Das Unternehmen Krebs gestorben. steigerte im Vergleich Für das laufende Quarzum Vorjahresquartal tal dürfte Apple auch sehr den Umsatz um 73 Pro- gute Zahlen vorlegen. Laut zent auf rund 46 Milliar- verschiedenen US-Blogs den Dollar. Der Gewinn könnte die neue Version verdoppelte sich auf 13,1 des iPad im Februar erMilliarden Dollar. scheinen.  Mac-Computer Über den Ladentisch gingen 4,2 Mio.

iPad 17 Mio. verkaufte Tabletcomputer.

Swiss will die neue «.swiss»-Domain SINKFLUG → Switch verzeichnet

Rückgang bei «.ch»-Adressen.

Fotos: Reuters, AP, ZVG

D

ie Schweizer Airline Swiss prüft laut eigenen Angaben eine Bewerbung für die Internetendung «.swiss». Seit dem 12. Januar können beliebige Begriffe als Adressendung beantragt werden. Die Schweizer Domainregistrierungsstelle Switch klagt derweil über eine sinkende Nachfrage. Im vergangenen Quartal

wurden 22 982 Domain-Namen mit «.ch»-Endung gelöst. Weniger Adressen in einem Quartal wurden zuletzt vor sechs Jahren registriert. Die Gründe für den Rückgang sind laut Roland Eugster von Switch unklar. Es könnte «ein Trend oder Zufall» sein. Ende 2011 waren in der Schweiz total 1 649 194 Domain-Namen unter «.ch» registriert. cst

Neue Adresse Die Airline unter «www.swiss.swiss» erreichbar.

von Wirtschafts-Experte

Werner Vontobel

Wie Novartis gewinnt Der Pharmakonzern Novartis gab heute seine Zahlen bekannt: 9,2 Milliarden Dollar Reingewinn bei 58,6 Milliarden Umsatz. Kann man sich darüber freuen? Ja, vorausgesetzt, man hat erstens Novartis-Aktien und zweitens kein Gedächtnis. Sonst müsste man sich nämlich daran erinnern, auf wessen Kosten der Pharmariese diese Gewinne erzielt. Wir haben eben ein kleines Müsterchen miterlebt. Novartis drohte, am Produktionsstandort Prangins VD 320 Stellen zu streichen und liess sich die Weiterführung des Betriebs wie folgt honorieren: 2,5 Stunden Gratis-Mehrarbeit pro Woche und Lohnabstriche im Gesamtwert von 7 Lohnprozent. Umwandlung von 21 000 Quadratmeter Industrie- in Bauland. Mehrwert für Novartis: Mindestens 20 Millionen Franken. Zehn Jahre lang Ermässigung der kantonalen und kommunalen Steuer. Wie viel bleibt ein Geheimnis. Kanton, Gemeinde und Angestellte haben dem Druck nachgegeben, weil sie dringend auf Arbeitsplätze angewiesen sind. Alle andern Novartis-Standorte weltweit brauchen die Jobs noch dringender. Novartis weiss und nutzt das. Die Aktionäre sind dennoch nicht zufrieden. Sie hatten mehr Gewinn erwartet. Novartis-Chef Jo Jimenez weiss, was er zu tun hat. werner.vontobel@ringier.ch


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AUSLAND Steht zu ihrem Mann Fabiola Russo.

www.blickamabend.ch

Auto-Revoluzzerin IKONE → Manal al-Sharif kämpe für

das Recht der Saudi-Frauen aufs Autofahren. Nun ist sie verunglückt.

O

b Manal al-Sharif, die Ikone der saudischen Frauenkampagne «Woman 2 Drive», tot ist, geht aus den vorliegenden Presseberichten nicht klar hervor. Möglicherweise handelt es sich bei der Unfalltoten um ihre Kollegin. Polizeisprecher Abdulaziz alZunaidi sagte nur: «Eine Frau wurde auf der Stelle getötet und die Fahrerin wurde mit vielen Ver-

letzungen ins Krankenhaus eingeliefert.» Die 32-jährige Saudi-Frau Manal al-Sharif wurde 2011 weltweit bekannt, weil sie sich allen Verboten ihres Landes widersetzte und Auto fuhr. Das dürfen Frauen in Saudi-Arabien nicht. Die IT-Beraterin brach ein Tabu. Es war im Mai 2011. In ihrer Kampagne «Woman 2 Drive» forderte sie das Recht ein,

Schettinos Frau: «Er ist kein

Monster»

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HAVARIE → Der «Concordia»-Kapitän kann auf

Dein Bonus

seine Frau zählen. Dafür krachts mit der Reederei. Beginn an versuchte die Reederei, die alleinige abiola Russo (48) ist Schuld an der Havarie die grosse Stütze auf ihren Kapitän abzudes Unglückskapitäns wälzen. Francesco Schettino Schettino befeuert (52). Trotz aller Vorwür- nun aber das Gerücht, fe, ihr Mann habe sich die Reederei habe die unprofessionell und un- riskanten «Verneigunwürdig verhalten. Trotz gen» gewünscht: Gesder Gerüchte, zwischen tern veröffentlichte «La dem Kapitän und der Repubblica» Protokolle blonden Versuchung von abgehörten TelefoDomnica Cemortan (25) naten, die der Kapitän habe es zumindest ge- auf einem Polizeiposten in Orbetello führte. knistert. In der italienischen In einem Gespräch Zeitschrift «Oggi» ver- sagt Kapitän Schettino, teidigt Fabiola Russo ih- die «Verneigung» vor ren Gatten: der Insel Giglio sei «Das ist Schiffscoiffeur eine HetzBefehl ging als Letzter ein jagd. Man von oben sucht ei- von Bord. gewesen: nen SchulEin nicht beschriebener digen, einen Sünden- näher bock. Aber mein Mann «Manager» sei ihm «auf ist kein Monster.» den Sack gegangen». Er Harmonie also zwi- solle unbedingt nahe an schen den Ehegatten. die Insel fahren. Er sei Dafür ist das Tuch zwi- nur der Bitte dieses Maschen Schettino und sei- nagers gefolgt. Auch der ermittelnnem Arbeitgeber, der Reederei «Costa Crocie- de Staatsanwalt, Bniare», zerschnitten. Von mino Deidda, nimmt zusidonia.kuepfer @ringier.ch

F

nehmend die Reederei ins Visier: «Die einfachsten Sicherheitsvorkehrungen im Fall eines Notstands an Bord sind nicht berücksichtigt worden.» Und: «Wer sucht denn den Kapitän aus? Der Arbeitgeber ist der Garant und Verantwortliche, wir sollten den Blick auf die Entscheidungen richten, die die Reederei getroffen hat.» In den abgehörten Telefonaten gestand Schettino aber auch, dass er die «Costa Concordia» früh verlassen hat: «Als das Schiff kenterte, bin ich gegangen», sagte er zu einem gewissen «Albert». Nun wurde publik, wer das Schiff als Letzter verliess: Bord-Coiffeur Giovanni Di Mauro sagt dem «Messaggero»: «Ich war dort, um zu helfen. Aber ab einem gewissen Punkt dachte ich, ich werde das nicht überleben.» Ob der Coiffeur weiss, dass er der wahre Held der Tragödie ist? 

bis zu

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Kim Dotcom Muss vor Gericht antraben.


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Mittwoch, 25. Januar 2012

baut tödlichen Unfall auch als Frau in Saudi-Arabien Auto fahren zu dürfen. Nachdem sie sich am Steuer eines Autos filmen liess und das Video im Internet veröffentlichte, wurde sie von Sicherheitsbehörden nachts wegen «Aufwiegelns der öffentlichen Meinung gegen den Staat» verhaftet. Amnesty International forderte ihre Freilassung. Nach zehn Tagen kam sie frei. Im Internet erhielt Manal alSharif danach breite Unterstützung für ihre Spritztour. Und ihr Tun wurde zum Vorbild. Viele mutige Frauen stiegen nach ihr ins

Auto. Das Regime von Saudi-König Abdullah aber blieb hart: Eine der mutigen Lenkerinnen wurde letztes Jahr zu zehn Peitschenhieben verurteilt. Der Unfall geschah Polizeiangaben zufolge mit einem AllradFahrzeug in der Provinz Hael. Der Wagen soll sich beim Unfall überschlagen haben. Die Polizei ortet bei den fahrenden Frauen ein Sicherheitsproblem. Im November hatte eine Saudi-Lenkerin einen Unfall verursacht, der zehn Todesopfer forderte. rig

Frau am Steuer Manal al-Sharif stellte dieses Foto von sich auf ihre Facebook-Seite.

«Mein Ende vor Augen»

uf e.

KARRIERE-AUS → Nicolas Sarkozy zweifelt an

seinem Sieg bei den Präsidentschaswahlen.

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«Vergesst das Kokain nicht!» SCHRÄG → Der verhaftete Megaupload-Gründer Kim Dotcom (38) mag ein Hochstapler und fürchterlicher Angeber sein – aber Humor hat der Mann, das muss man ihm lassen. Beweis dafür ist ein Mail, das er kurz nach seinem Einzug in die Villa in Auckland seinen Nachbarn schrieb. Diese meldeten Bedenken wegen seiner kriminellen Vergangenheit an. Laut dem «Guardian» antwortete er: «Einen kriminellen Nachbarn zu haben, hat viele Vorteile.» Er witzelt: «Unsere neu eröffnete Geldwäsche-Fabrik kann euch bei der Steuerhinterziehung helfen. Zwischendurch wird Kim Dotcom doch noch ernst. «Meine Frau, meine beiden Kinder und ich lieben Neuseeland und ‹wir kommen in Frieden›». Zum Schluss kann er das Witzeln nicht sein lassen: «Wenn euch danach ist, kommt auf einen Kaffee vorbei. Aber vergesst nicht, das num Kokain mitzubringen (Witz). Alles Gute, Kim.»

eue Töne des sonst so selbstbewussten und stolzen Präsidenten der Grande Nation. Gegenüber ausgewählten Journalisten räumte Nicolas Sarkozy erstmals ein, dass eine Niederlage bei der Präsidentenwahl im Mai nicht ausgeschlossen sei. Der Vorsprung seines sozialistischen Herausforderers François Hollande in den Meinungsumfragen deute darauf hin, dass seine Tage an der Macht gezählt seien, zitiert die Zeitung «Le Monde» den Noch-Präsidenten. «Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich das Ende meiner Karriere vor Augen», soll er gesagt haben. Seit Monaten liegt er in den Umfragen schon hinter Hollande. Und auch die Rechtsextremistin Marine Le Pen und der Zentrist François Bayrou sind ihm dicht auf den Fersen. Sollte er die Wahl verlieren, kündigte Sarkozy an, seine politische Karriere zu beenden. Er würde sein Leben komplett ändern. «Sie würden nichts mehr von mir hören, wenn ich verlieren sollte», kündigte er an. Geschlagen geben wolle er sich aber trotzdem noch nicht.

Ein Grund für die schlechten Umfragewerte könnte die Herabstufung der französischen Spitzenbonitätsnote durch die Ratingagentur Standard & Poor’s sein. Umweltministerin Nathalie KosciuskoMorizet versuchte, Sarkozys Äusserungen herunterzuspielen. Die Medien gäben seinen Worten eine falsche Richtung. Ein langjähriger Berater von Sarkozy bezeichnete dessen Äusserungen am Dienstag hingegen als «ehrlich». Sarkozy hoffe zwar auf einen Wahlsieg, wisse Nicolas Sarkozy Erstmals zweifelte der Präsident an seinem Sieg.

aber, dass er verlieren könne. «Stellen Sie sich vor, er hätte sich als unschlagbar hingestellt. Die Schlagzeile hätte gelautet ‹Der Kerl ist verrückt›», sagt der Vertraute. nej


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LUZERN/ZUG

www.blickamabend.ch

Das Inseli kriegt zweite Bar und mehr Licht OUTDOOR → Der Stadtrat hält an

den Sommerbars fest. Vor allem das Inseli soll aufgewertet werden. Trotzdem will der Stadtrat nicht alles beim Alten beoch stecken wir mitten lassen: Während die Buvetim Winter. Doch te beim Inseli und die UfFreunde lauer Sommer- schötti-Strandbar an ihren nächte dürfen sich bereits Standorten bleiben, gibts jetzt auf die warme Jahres- am Bahnhof keine Sommerzeit freuen. Wie der Stadt- bar mehr. Der Standort sei rat heute mitteilt, hat er «hektisch» und lade «wenig zum Verden drei Sommerbars Teile des Inseli weilen» ein. Ziel war zudie Bewilligung bis ins sind eine dem, dass der Jahr 2017 er- No-Go-Area. von Jugendliteilt. Grund: chen und «Dank den Bars konnten die Randständigen geprägte Sicherheit und Sauberkeit Platz besser durchmischt erhöht werden. Zusätzlich wird. Das sei «nur teilweifanden die Sommerbars bei se» gelungen. der Bevölkerung sehr grosStattdessen wird die Bar sen Anklang.» zur ehemaligen Volière ins stefan.daehler @ringier.ch

N

Inseli verschoben. Dort kommt es gemäss SIP und Polizei vergleichsweise häufig zu Gewalttaten. Um den Platz weiter aufzuwerten, investiert die Stadt zudem 60 000 Franken in eine neue Beleuchtung. Ab nächsten Sommer gibts also zwei OutdoorBars im Inseli. Verschärft das die Konkurrenz? «Ich sehe das als Ergänzung», sagt Konrad Weber, Betreiber der Buvette. Auch er habe sich eine zweite Bar

gewünscht, denn so werde sich die andere Hälfte des Inseli positiv verändern. «Zudem ist jetzt auch das Uni-Gebäude in der Nähe, es kommen sicher auch Studenten zum Inseli.» Eine Kröte müssen die Barbetreiber aber schlucken: Es gibt kein Geld mehr von der Stadt. Laut Weber nicht so schlimm: «Die Sommerbars sind inzwischen selbsttragend. Die Anschubhilfe ist darum nicht mehr nötig.» 

Bars sollen Orte beruhigen Um kritische Plätze aufzuwerten, hat die Stadt Luzern mit privaten Partnern im Jahr 2008 das Projekt «Sommerbars» ins Leben gerufen. Auf dem Bahnhofplatz, dem Inseli und auf der Ufschötti standen deshalb während der Sommermonate temporäre Barbetriebe, die von der Stadt finanziell unterstützt worden sind. Das Projekt war zunächst bis 2011 befristet. Die finanzielle Unterstützung fällt wegen dem Sparpaket in Zukunft aber weg.

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Mittwoch, 25. Januar 2012 Bald nicht mehr allein Buvette beim Inseli.

Goldene Zukun für Bürgenstock

STUDIE → Das neue Resort wird

gut belegt sein und die ganze regionale Wirtscha ankurbeln.

D

ie Zahlen sind gewaltig: Ende 2014 werden auf dem Bürgenstock rund 800 Hotelbetten angeboten. Ebenso viele Arbeitsplätze bietet das Resort im Vollbetrieb. Besteht bei der aktuellen Wirtschaftslage nicht die Gefahr eines gigantischen Flops? «Ein Überangebot als Folge des Neu- und Umbauprojekts ist kaum zu befürchten», sagt Urs Müller, Direktor und Chefökonom der BAK Basel Economics. Das Forschungsinstitut hat im Auftrag des Kantons Nidwalden die Auswirkungen des Resorts auf die regionale Tourismuswirtschaft untersucht. Und es kommt zum Schluss: «Mit dem neuen Resort ist in der

Zentralschweiz bis zum Jahr 2020 ein Wertschöpfungseffekt von insgesamt rund 1,2 Milliarden Franken verbunden.» Einerseits schafft es Arbeitsplätze, generiert höhere Steuereinnahmen und löst riesige Investitionen aus. Andererseits lockt das Resort mehr Gäste aus Wachstumsmärkten wie China, Indien, den Golfstaaten oder Russland in die Zentralschweiz. Denn derzeit gebe es in der Region eher zu wenig Erstklassoder Luxushotels. Auf dem Bürgenstock entstehen drei neue Hotels. Das Geld kommt aus Katar. Bis 2015 werden rund 485 Millionen Franken in das Resort investiert. dhs Mit Bahnstation Geplantes Hotel auf dem Bürgenstock.

Tod im Paradies RÄTSELHAFT → Drama auf der philippinischen Insel Boracay: Bankerin Martina E. (27) aus Baar verbringt dort ihre Ferien zusammen mit ihrem Verlobten. Vorgestern Nachmittag gehen sie tauchen. Doch sie klagt bald über stechende Bauchschmerzen. Sie sind so schlimm, dass ihr Verlobter Martina ins Spital bringt. Aber ihr Zustand verschlechtert sich rasant. Im Spital hört ihr Herz auf zu schlagen. Der Verlobte verlangt jetzt laut eines Lokalradios eine Autopsie. dhs

Albtraum am Traumstrand Martina E. aus Baar starb in den Ferien.

→ NEW IN TOWN

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Fotos: Stefan Dähler, Atlas Photography, ZVG

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Workshopkonzerte Jazz, 20.30 Uhr, Jazzkantine, Grabenstrasse 8

Kill It Kid Almaza Kings, Blues, Pop, 21 Uhr, Schüür, Tribschenstrasse 1

I Love Rock DJ Hyper, Rock, Indie, Grunge, 21 Uhr, The Bruch Brothers, Baselstrasse 7

Scream (USA) Face the Front, Hardcore, Punk, 21 Uhr, Musikzentrum Sedel, Sedelstrasse

Hangover DJ Nibio, House, Electro, Hip-Hop, 21 Uhr, Opera, Hallwilerweg 14

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HINTERGRUND

Mittwoch, 25. Januar 2012

13 Vergangenheit Seal und Heidi zeigten ihre Liebe gern in aller Öffentlichkeit.

Lernen bei Seal und Klum HERZSCHMERZ → Streit und

Schuldzuweisungen nach dem Liebes-Aus müssen nicht sein. karin.mueller @ringier.ch

D

as Traumpaar Heidi Klum und Soulsänger Seal lassen sich scheiden. Die Beziehung der beiden Superstars schien unerschütterlich. Doch das perfekte Glück war nach sieben Jahren verblasst. Wie also trennt man sich in Würde? Seal und Heidi wissen: Eine Trennung kann schnell zur Schlammschlacht ausarten. Und dies nicht nur, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Seal verspricht: «Das wird

es bei uns nicht geben.» Auch für Normalos ist eine Trennung, bei der die Fetzen fliegen, unerträglich. Jeder, der verlassen wird oder verlässt, wünscht sich ein würdevolles Ende der Beziehung, trotz aller Trauer und Schmerz. Beziehungscoach Gabriela Friedrich hat einen Ratgeber über den respektvollen Umgang miteinander verfasst. Was versteht sie unter würdevoller Trennung? «Eine ohne hasserfüllte Schuldzuweisungen.» Wichtig sei das Be-

→ GUT ZU WISSEN

So vergien Sie jede Beziehung  Den Partner nicht loben, bewundern und wertschätzen.  Keine Komplimente machen.  Regelmässig kritisieren, nörgeln, zicken.  Endlos und humorlos über ein Problem schwallen und

Fotos: Reuters, ZVG

schwadronieren.

 Dem Partner alte «Sünden» immer wieder vorhalten.  Im Streit gewinnen wollen, rechthaberisch sein, statt

nach Lösungen zu suchen.

 Nähe abblocken durch Streiten oder Schweigen.  Dem Partner die Verantwortung für das eigene Glück

übertragen.

wusstsein, dass man selbst durch den Partner kennenauch Anteil habe am Bezie- gelernt hat und für alles, hungsende. «Wichtig ist was man über sich selbst ausserdem, die guten Sei- gelernt hat. Eine bewusste ten des Partners und der Wahrnehmung des Guten Beziehung im Blick zu be- macht es einem später halten. Man hat im Mitein- leichter, eine neue Bezieander viel gelernt und sich hung einzugehen. Auch weiterentwickelt – das hat hier macht Seal es offenbar seinen Wert.» richtig: «Heidi ist für mich Als ersten wichtigen die wundervollste Frau der Schritt erachtet der Bezie- Welt», sagt er gestern. Dritter Schritt: Offene hungscoach, sich gegenseitig um EntFragen und schuldigung MissverDie guten ständnisse zu bitten für Seiten des klären, damit das, was man selbst in der Partners sehen. man nicht nach der Beziehung falsch gemacht hat. «Jeder Trennung in Grübeleien macht Fehler. Das ist nor- hängen bleibt. mal.» Dieser Schritt lässt Um eine Trennung zu erkennen, wo man sich kommunizieren, gibt es keiselbst noch entwickeln nen idealen Zeitpunkt. Wer kann. «Ausserdem bewirkt die Trennung einleiten will, er eine Atmosphäre, in der sollte dazu aber innerlich die Besprechung der Tren- reif sein. Gabriela Friednungsmodalitäten (Kinder, rich: «Solange man unBesitz) viel leichter fällt.» schlüssig ist oder hofft, Anschauungsunterricht mit der Androhung einer dazu bietet Seal, der sehr Trennung Verhaltensänrespektvoll von Heidi Klum derungen beim Partner spricht und versucht, er- zu bewirken, ist es zu wachsen mit dem Thema früh.» umzugehen. Wer sich ernsthaft Schritt 2: Einander trennt, sollte darauf achdanken für die vielen ten, dass der Partner geraschönen Momente, für al- de nicht gestresst, aggressiv les Bereichernde, was man oder alkoholisiert ist. «Im

Coach für Beziehungen Gabriela Friedrich rät zur inneren Distanz.

Gespräch hilft es, wenn der, der sich trennt, seine Traurigkeit über den Schritt darstellt», so Friedrich. Sonst fühlt sich der andere wie ein lästiges Insekt abgeschüttelt. Und wie spricht man das Thema mit einem Partner an, der sich bei Beziehungsfragen wie eine Auster verschliesst? Primär geht es ja darum, für sich selbst wichtige Erkenntnisse aus der Partnerschaft zu ziehen und den Fokus auf das Positive zu richten, damit man nicht innerlich verhärtet und verbittert. Ergo kann man die gewünschte Wirkung auch erzielen, indem man sich nur vorstellt, sich bei dem anderen zu entschuldigen, dessen Vergebung zu erhalten und ihm für die bereichernden Aspekte zu danken.  «Ändere nicht deinen Partner, ändere dich selbst», mvg-verlag, Fr. 21.90.


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www.blickamabend.ch

rLeseentar m kom

Berlin, Deutschland Junger Fasnächtler will Merkel verführen. René Rindlisbacher kann nicht hinsehen.

Bildunterschrift von Raffaele Luca, via www.facebook.com/blickamabend

 Yamanouchi, Japan Die wilden Affen geniessen das Bad in den heissen Openair-Thermalquellen unweit des bekannten Skiortes Shigakogen in der Provinz Nagano.


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Mittwoch, 25. Januar 2012

Bilder des Tages

Fotos: AFP (2), Dukas, Reuters

 Pyöngyang, Nordkorea Der Herrscherclan Kim Jong zeigt einfach gerne auf Dinge. Die schöne Tradition führt auch Jungdiktator Un unbeirrt fort. Auf diesem Bild philosophiert er über die Beschaffenheit des Mondrian-ähnlichen Turnhallenbodens der Mangyongdae Revolutionsschule.

 Bern, Schweiz Spitzenkletterer Magnus Mitboe (23) aus Norwegen hängt an vielen Dingen. Gerne auch am Auslegerarm eines Krans, wenn ihn die sympathische Schweizer Bergsportausrüstungsfirma Mammut darum bittet.


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PEOPLE

www.blickamabend.ch

Gezeichnet Demi Moore.

→ HEUTE FEIERN Clara Morgane 

Französische Sängerin, wird 31 … Michelle McCool, US-Wrestlerin, wird 31 … Pauli Jaks, ehemaliger Schweizer EishockeyGoalie, wird 40 … Chris Chelios, US-EishockeyLegende, wird 50 …

… Muriel Rhyner (25) «The Delilahs»

«Als Band haben wir sogar Schulden» martina.abaecherli @ringier.ch

Delilahs waren lange eine Frauenband. Neu spielen bei euch zwei Männer mit. Hattet ihr Zickenterror? Wenn drei Frauen in einer Band sind, ist immer eine das dritte Rad. Das ist ein Naturgesetz. Aber wir hatten nie Zoff. Als sich Michaela neuen Zielen widmen wollte und die Band verliess, suchten wir explizit nach Männern. Jetzt, wo Gitarrist Philipp und der Schlagzeuger Dani bei uns sind, haben wir endlich die perfekte Band. Sie sind unsere Ruhepole. Gibt es schon erste Liebeskonstellationen in der Band? (lacht). Philipp ist mein älterer Bruder und der ExFreund von Gitarristin Isabella. Sie war seine erste Freundin zu Kantizeiten. Die beiden verstehen sich heute noch blendend, auch wenn sie kein Paar mehr sind. Und Dani hat ausserhalb der Band eine Freundin. Haben die beiden Jungs keine Probleme, als Männer in einer Frauenband zu spielen? Im Gegenteil: Es stinkt nicht im Tourbus, es wird immer ge-

schaut, dass etwas zu trinken und zu essen da ist. Sie werden von uns umsorgt und gehätschelt. Beklagt haben sie sich noch nie bei uns. Ist euer Sound aufgrund der Männer maskuliner geworden? Die beiden Jungs haben uns bereichert. Zum ersten Mal in unserer Geschichte haben wir einen echten Bandsound. Davor habe ich immer alles selber komponiert. Es war mehr eine One-Woman-Show. Könnt ihr von der Musik schon leben? Leider nicht, wir arbeiten alle Teilzeit. Als Band haben wir sogar Schulden. Für jedes unserer Alben müssen wir Geld in die Hand nehmen, dass wir dann Auftritt um Auftritt zurückzahlen. Für unser letztes Album haben wir bis vor vier Monaten noch abbezahlt. Nun haben wir unser neues Album, damit beginnt der Kreislauf von vorn. Schon hart, wenn man als Band kein Geld hat und privat sowieso nicht.

Frontfrau Muriel Rhyner.

«The Delilahs», Album «Greetings from Gardentown» im Handel

Fotos: AFP Photo (2), AP, Philippe Rossier, SRF/Merly Knörle

Smalltalk mit …

Demi Moore

am Abgrund Das Gähnen vor Mitternacht DEPRO-STIMMUNG → Die neue Chefin Karin Frei

hat den «Club» zum Psycho-Talk umfunktioniert.

A

m Dienstagabend hat beim Schweizer Fernsehen die Schwermut Einzug gehalten: Seit Karin Frei (42) den «Club» übernommen hat, setzt der SFTalk auf Minderheits-Betroffenheitsthemen. Letzte Woche berichtete der «Blick», dass News-Mitarbeiter am Leutschenbach den Kopf schüttelten, weil der «Club» an der Aktualität vorbeisendet. Während die Sendung «Treffpunkt» von Radio DRS 1 das Unglück der «Costa Concordia» hervorragend aufarbeitete, ignorierte der «Club» das Drama um das Kreuzfahrtschiff «Costa Concordia» komplett. Stattdessen diskutierte letzte Woche Mona Vetsch (36) bei ihrer Premiere mit Gästen über das Thema «Mama hört Stimmen, Papa trinkt». «Natürlich ist es leichter, ein Thema aus der Mottenkiste der Dargebotenen Hand zu nehmen, als aktuell zu Schiffskatastro-

phen oder Rücktritten von Skihelden Leute aufzubieten», ärgerte sich Kolumnist Peter Rothenbühler in der «SonntagsZeitung». Beim «Club» herrsche nur noch «Andacht und Gschpürschmi-Stimmung». Tatsächlich palaverten schon anfangs Jahr Freunde des Übersinnlichen im SF-Talk auf seltsame Weise miteinander. Und gestern gabs unter dem Titel «Wenn Menschen spurlos verschwinden» schon wieder

Unter Beschuss Die neue «Club»-Chefin Karin Frei hat die Zügel nicht in der Hand.

schwere Kost. Sicherlich ist es bewegend, wenn Manuel Reich, Vater des vermissten und getöteten Alex Reich, seine Suche nach seinem Sohn schilderte. Aber Debatten-Themen weicht der «Club» bewusst aus. Das liegt vor allem an Karin Frei, die ihre Gäste lange reden lässt und gleichzeitig unsicher wirkt. Rothenbühler nimmt sie ins Visier: «Vor zwei Wochen haben Sie selbst das brandheisse Thema Hildebrand zu einem oberlangweiligen LeutschenbachGeplätscher niedermoderiert», schreibt er ihr. Die Frage ist: Wie lange schaut TV-Direktor Ruedi Matter (58) noch zu? Schneller reagiert hat der SRG-Publikumsrat. «Wir haben den ‹Club› unter Beobachtung gestellt», sagt Präsident Manfred Pfiffner (48) zu Blick am Abend. Nach der Sitzung im März werde man die Kritikpunkte öffentlich machen. pdp


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Mittwoch, 25. Januar 2012

NOTFALL → Demi Moore ist am Ende. Die Schau-

→ PEOPLE

spielerin musste nach einer Überdosis ins Spital. katharina.rilling @ringier.ch

D

ie Scheidung und der Betrug durch ihren dritten Ehemann Ashton Kutcher (33) hat Demi Moore (49) den Boden unter den Füssen weggezogen. Am späten Montagabend um 22.45 Uhr wurde der Notarzt in ihre Villa in Los Angeles gerufen, die

Scheidung im November Ashton Kutcher und Demi Moore.

Schauspielerin musste in Absturz mit Ansage. Dünn, blass, wirr – Demi Moore die Notaufnahme. Wegen «Erschöpfung», (49) wirkte schon länger so die offizielle Begrün- unglücklich. Seit der Trendung ihres Sprechers. Doch nung von Asthon Kutcher Demis Probleme gehen (33) hadert sie mit ihrem tiefer. US-Medien berich- Leben, fragt sich, ob sie ten von einer Überdosis. Ob überhaupt noch liebenses sich dabei um Drogen wert ist und fühlt sich nicht oder Medikamente han- mehr attraktiv. Vor kurzem gab sie sogar delt, ist nicht klar. Aber Demi Moore zu: «Ich weiss, Demi Moore er ist nicht hat sich be- kann nicht mehr schön» und meinte reits selbst in mehr. damit ihren eine Entzugsklinik einweisen lassen. ausgemergelten Körper. «Die Belastungen in ihNur scheint die Magerrem Leben haben Demi pro- sucht nicht ihr einziges Professionelle Hilfe suchen las- blem zu sein. Offenbar sen, um ihre Erschöpfung wollte die dreifache Mutzu behandeln und ihren all- ter den Trennungsgemeinen Gesundheitszu- schmerz mit Drogen bestand zu verbessern», heisst täuben. In der Reha-Klinik es im Statement aus dem versucht Demi Moore wieLager des «Striptease»- der Tritt zu finden, sie Stars. «Sie freut sich auf braucht Ruhe. Und Abstand Besserung und ist dankbar von Hollywood. Ihre Rolle für die Unterstützung ihrer als Frauenrechtlerin Gloria Familie und Freunde.» Steinem in «Lovelace» hat Demi Moores Notfall, ein sie gekündigt.

NEWS

Schlauer scheiden LOS ANGELES → Heidi Klum (38) trickst Seal (48) aus. Laut «TMZ» klappert das Model seit zwei Wochen heimlich die besten Scheidungsanwälte ab. Das Problem für Seal: Er kann selbst keinen der Top-Juristen, mit denen Klum gesprochen hatte, anheuern. Weil diese von Heidi vertrauliche Informationen erhalten hatten und somit einen Interessenskonflikt hätten.

Tod bei den Hausfrauen LOS ANGELES → Eine oder einer muss sterben. Die «Desperate Housewives» werden im März im US-TV einen Verlust beklagen, so «Entertainmentwise». Offenbar soll einer der Ehemänner den Serientod sterben.

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PEOPLE

Mittwoch, 25. Januar 2012

PIKANT → Im Netz ist ein Sexfilm

mit Radost Bokel aufgetaucht. Die Polizei ermittelt gegen Momos Ex. verkehr zeigt, entwendet.» Der Sexfilm soll vor vier estern war Endstation Jahren entstanden sein, für Radost Bokel (36). noch vor Radosts Hochzeit Die Zuschauer wählten die mit Tyler Woods (2008). Schauspielerin aus dem Hat der Ex Momo mit dem RTL-Dschungelcamp. Doch Filmmaterial unter Druck draussen warten heikle gesetzt? Am Lagerfeuer in Neuigkeiten auf sie: Ein der australischen Wildnis Sexfilmchen war ins Inter- erzählte sie Brigitte Nielsen net gelangt. Momos Mutter (48): «Ich habe immer die alarmierte die falschen MänPolizei. Momos Mutter ner gehabt. habe eiWie «Bild» hat die Polizei Ich nen Freund erfahren hat, gehabt, der durchsuchten alarmiert. am Samstag hat mich erfünf Beamte die Wohnung presst.» Im Dschungelcamp, abvon Radosts Ex-Freund in Frankfurt. Er wird verdäch- geschottet von der Aussentigt, die pikanten Aufnah- welt, bekam Radost nicht men geklaut und verkauft mit, dass sich daheim in Hessen die Ereignisse überzu haben. Für 9.99 Euro tauchte schlugen. Jetzt wird sie mit der private Schmuddel- der unangenehmen Wahrfilm auf einer Porno-Seite heit konfrontiert. Schwere auf. Deren Betreiber, Ex- Kost – genau wie das Menü, Mann von Dolly Buster das sie an ihrem letzten Tag (42), musste das Video auf im Busch noch verspeisen Geheiss der Polizei sperren musste. lassen. Eine WeiterverbreiRadost trat mit Kim tung ist untersagt. Debkowski (19) zum EkelHenry Faltin, Presse- Imbiss an. Auf dem Speisesprecher der Polizei Offen- plan? Vagina vom Buschbach, erklärt: «Bei uns ging schwein, Hotdog mit am Freitag eine Anzeige Hirsch-Penis, Kakerlakenvon Frau Bokel ein. Danach Frikadelle, Mäuseschwänhat ein unbekannter Täter ze, Lammhirn und Kotzein privates Video, das ihre frucht. Das muss sie jetzt alTochter beim Geschlechts- les erstmal verdauen. 

Ruf beschmutzt Radost Bokel war beim Sex zu sehen.

anna.blume @ringier.ch

Fotos: Klaus Andorfer, ZVG

G

Nach dem Dschungel der

Pornosumpf

Vincent Ravens Raben ist es vögeliwohl Familie Vincent Raven mit Corax, Asael und Odin.

POST → Erleichterung beim

Schweizer Magier: Sein Rabensitter meldet, den Vögeln gehe es gut.

B

einahe wäre Vincent Raven (45) aus dem Dschungelcamp geflogen. Momo oder der Mentalist hiess es gestern, am Schluss wurde Radost Bokel von den Zuschauern gerupft. Schon zuvor flatterten dem Berner Zauberer freudige Nachrichten ins Camp.Ein Brief aus der Heimat von einem Freund erreichte unseren Mann im australischen Busch. «Hoi Vincent», beginnt das Schreiben aus der fernen Heimat, «deinen Raben Corax, Asael und Odin geht es gut.» Das freut den Rabenvater natürlich. «Das ist das

Wichtigste», so der Mentalist erleichtert. Wobei die Nachricht keine Überraschung für Vincent sein kann. «Ich habe ständigen mentalen Kontakt mit den Raben, zum Beispiel in Träumen», hatte er vor dem Einzug ins Camp erklärt. Und die Vögel haben sich offenbar gemeinsam mit Vincent beruhigt, hatten sie ihm vor ein paar Tagen doch noch geraten: «Hau jetzt ab!» Sowieso geht das jetzt gar nicht mehr. Das Dschungelcamp ist nach den heftigen Regenfällen von der Aussenwelt abgeschnitten. zeb


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SPORT

www.blickamabend.ch

Fans stöhnen auf der Tribüne mit OHRENSCHMERZEN → Die Zuschauer in Down

Under machen sich über das laute Gestöhne der Tennispielerinnen lustig. Sogar während des Spiels.

W

Foto-Montage Shaqiri trägt schon einen Schnauz.

können am Montag die neue Nummer 1 werden. 

Melbourne Resultate Viertelfinals Männer Murray – Nishikori 6:3, 6:3, 6:1. Djokovic – Ferrer 6:4, 7:6, 6:1. Halbfinal-Tableau Federer – Nadal (Do. 09.30 Uhr) Djokovic – Murray Viertelfinals Frauen Kvitova – Errani 6:4, 6:4. Scharapowa – Makarowa 6:2, 6:3 Halbfinal-Tableau Clijsters – Azarenka Scharapowa – Kvitova

Das Stöhn-Video Hören Sie, wie die Tennis-Queens stöhnen, jetzt auf:

www.blick.ch

Stöhn-Queen Scharapowa schreit am lautesten.

TENNIS

«Werden Sie Xamax-Präsi?» SPORT-TALK → Auf dem Trottoir spricht Gilbert

Gress (70) über Xamax, seine beerdigte alte Liebe.

S

eit gestern ist bei Xamax der Trainingsbetrieb eingestellt. «Ihr könnt alle gehen», sagte Boss Bulat Tschagajew zu den Spielern. Der Klub ist am Ende und der ehemalige Meistertrainer (1987 und 1988) Gilbert Gress dadurch ein gefragter Mann. Weil er in Zürich einen Vortrag über Fussball

hielt, plauderte der 70-Jährige mit Blick am Abend kurzum auf der Strasse. Bei der Frage, ob er sich vorstellen könne, Xamax zu retten und Präsident zu werden, winkte Gress lachend ab: «Nein, danke. Ich bin seit 13 Jahren weg von Xamax. Und seither hat mich niemand vom Verein

kontaktiert. Ich kann mich mit dem Klub nicht mehr identifizieren.» Als Coach kann sich der Mann mit dem Silberscheitel eine Rückkehr ins Fussballgeschäft vorstellen, jedoch eher nicht bei Xamax. Gress: «Die Frage erübrigt sich für den Moment.» ds Jetzt auf blick.ch: Talk mit Gress

Wirbel um Süper-Shaqürü ISTANBUL → Seit Wochen rätseln die türkischen Medien: Wann wechselt Basels Zauberzwerg Xherdan Shaqiri (20) zu Süper-Lig-Leader Galatasaray Istanbul? «Alles klar mit Shaqiri», titelt die Sportzeitung «Fanatik». Der Transfer sei nur noch Formsache. 13 Mio. Euro soll «Gala» dem Schweizer Meister in einer neuen Offerte geboten haben. FCB-Präsident Bernhard Heusler: «Ich hatte ein positives Gespräch mit dem Präsidenten von Galatasaray. Es gab aber keine neue Offerte. Wir reden erst wieder, wenn es ein Angebot gibt, welches überhaupt eine Verhandlungsbasis für den FCB darstellt.» ost

Improvisiert Moderatorin Nina Wohlgemuth im Gespräch mit Gilbert Gress.

Fotos: AP (4), Benjamin Soland/Fotomontage BLICK, ZVG

Kollegin. Die gemessenen 100 Dezibel der Russin sind enn sich Victoria Rekord und entsprechen Azarenka (22/WTA dem Geräusch einer Kreis3) an den Australian Open säge. Das gilt als gesundin den Halbfinal kämpft, heitsschädigend für das halten sich die Ohr. Tennis-Fans Die ZuScharapowa auf der Tribüschauer in ne die Ohren stöhnt so laut Melbourne zu. Das ewige wie Kreissäge. äffen die Gestöhne der weltbesten Weissrussin ist kaum aus- Tennisspielerinnen in den zuhalten – und 92 Dezibel Match-Unterbrüchen und laut. «Es ist unnötig, so laut bei den Platz-Interviews zu schreien und es stört mittlerweile nach. Kurios, dass Azarenka mich», beklagte sich ihre Viertelfinalgegnerin Agnes- privat als äusserst geräuschza Radwanksa. empfindlich gilt. Sie halte Mit Maria Scharapowa es nicht mal aus, wenn je(24/WTA 4) hat Azarenka mand zu Hause pfeife. Azaeine prominente Kreisch- renka und Scharapowa micha.zbinden @ringier.ch


21

Mittwoch, 25. Januar 2012

Schreihals Victoria Azarenka.

Spassvogel Djokovic im Halbfinal Novak Djokovic (24) schreckt nicht mal vor Spässen auf Kosten seiner bildhübschen Freundin Jelena Ristic zurück. Auf seinem Handy entdeckt die Weltnummer 1 eine App, mit der er Personen auf Fotos dicker machen kann. Das verzerrte Foto mit der prallen Jelena stellt Djokovic auf Facebook und kommentiert: «So sah sie vor der glutenfreien Diät aus.» Auf dem Platz machte der «Djoker» heute im Viertelfinal gegen David Ferrer ernst und siegte 6:4, 7:6, 6:1. Im Halbfinal wartet Andy Murray. mh In echt Jelena auf der Tribüne.

Neue Nummer 1 für die Schweiz RÜCKKEHR → Romina Oprandi,

die Schiavone-Bezwingerin, spielt künig wieder für die Schweiz.

I

n Melbourne schaffte Romina Oprandi (25) eine Sensation, indem sie Francesca Schiavone (WTA 11) aus dem Turnier warf. Und jetzt wechselt die Bernerin vom Italienischen Verband zurück zu «Swiss Tennis» – und wird die neue Nummer 1 der Schweiz.

Oprandi, ab Montag Platz 63 in der WTA-Rangliste, soll schon bald für das Fedcup-Team spielen. Auch Olympia 2012 ist ein Thema. Sie wechselte vor acht Jahren zum italienischen Verband, weil sie sich in der Schweiz zu wenig gut gefördert fühlte. zbi

Oprandi kommt Verstärkung für das FedcupTeam. Verzerrt Die aufgedunsene Jelena.

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23

Mittwoch, 25. Januar 2012

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Life Sicherer Wert Katy Perry kombiniert Gold mit Gold. Da kann nichts schiefgehen.

Mit diesem magnetischen Doppel-Klebeband können Sie Fotos etc. an Ihrem Kühlschrank aufhängen, ganz ohne hässliche Klebestreifen. Das Band hält auf allen metallischen Oberflächen. Von geschenkidee.ch für 9.90 Franken.

Reif und Ring genau Ihr Ding In Sachen Schmuck liegt der Frühling in der Lu. Wir sorgen für passende Paare. corina.marquard @ringier.ch

Fotos: Getty Images, ZVG

F

rauen und Schmuck – eine Liebe, die schon über 100 000 Jahre dauert. Während sich unsere Vorfahrinnen noch mit hübschen Muscheln und Schneckenhäuschen behängten, haben wir heute die Qual der Wahl: Von Gold über Leder bis hin zum glänzenden Strass ist alles möglich. Dabei ist Schmuck mehr als ein Accessoire, das einen Look perfektioniert.

+

→ Girlie-Girl

Pink ist ihr Schwarz. Ring von Claires für 5.95 Franken und Armbänder von New Yorker für 5.90 Franken.

→ Mystikerin Ein

+

goldenes Duo mit ägyptischem Flair. Armreif von H&M für 7.90 Franken und Ring des Labels Isharya über net-a-porter.com für 85 Franken.

+

→ Hippie Sie träumt vom Sommer, der

nie endet und trägt am liebsten die Farben des Meeres. Das Armband von Aurélie Bidermann gibts für 336 Franken bei mytheresa.com, den passenden Ring bei Townhouse in Zürich für 128 Franken.

Schmucke Kombinationen verleihen der Trägerin auch eine individuelle Note. So greifen Hippie-Girls auch im Winter zu Türkis während Romantikerinnen in Swarovski-Pastell schwelgen. Wie im echten Leben gilt auch für Schmuck-Paare: Gegensätze ziehen sich vielleicht an – doch zwei, die zueinander passen, habens leichter. Hier deshalb die schönsten Armreife und Ring-Doppel. 

+

→ Prinzessin Bis der Traumprinz mit dem Verlo-

bungsring angaloppiert kommt, setzt sie auf das Bangle «Rosette» von Swarovski für 225 Franken und den Ring mit Stein von Mango für 16.95 Franken.

+

→ Globetrotterin Die Welt ist ihr Zuhause und der Landkarten-Ring ihr Schmuck. Von dawanda.com für 14.50 Franken. Dazu kombiniert sie ein geflochtenes Armband von Frye Company für 13.50 Fr.


24

KINO

www.blickamabend.ch

Mine statt Worte Jean Dujardin (l.) und Bérénice Bejo.

Sprachloses Statem OHNE WORTE → Der schwarz-weiss gedrehte

Stummfilm «The Artist» gilt als Oscar-Favorit. Weil er viel mehr als nur ein hübsches Gimmick ist. lukas.ruettimann @ringier.ch

B

ei gewissen Ideen fragt man sich, warum man nicht selber darauf gekommen ist: Einen Stummfilm mit heutigen Möglichkeiten zu realisieren, das ist schon verdammt clever. Zumal auch in der Filmwelt der Vinyl-Effekt grassiert: Je rasanter die digitale Entwicklung, desto stärker das Bedürfnis nach der Authenzität vergangener Tage. Doch «The Artist» ist mehr als nur ein nettes Retro-Gimmick. Ohne gute Story wäre der Film kaum Oscar-Favorit. Prompt ist der technisch grossartige Film auch inhaltlich nicht

von gestern: Die Geschichte eines stolzen Mannes, der über seine Arroganz stolpert, tief fällt und von einer Konkurrentin nicht nur überflügelt, sondern auch gerettet wird, ist nicht nur global gültig – sondern auch höchst aktuell. Ein sprachloses Statement für Emanzipation – mit klassisch verteilten Rollen: Tänzerin Peppy ist zwar stark, darf aber auch sexy sein; Stummfilmstar George lässt sich zwar helfen, nicht aber verbiegen. Und das alles gänzlich ohne Gerede. Wenn man darauf bloss selber gekommen wäre.

SI E SAGT

ER SAGT

Bewertung:



Im Kino: Redaktoren Annette Frommer, Lukas Rüttimann.

annette.frommer @ringier.ch

W

ie prägend die Mimik eines Schauspielers für den Film ist, und wie selbstverständlich, aber auch laut, das Klirren eines Glases sein kann, merken wir erst dann, wenn man sich darauf konzentrieren muss. Regisseur Hazanavicius lernt uns, neu Kino zu schauen, und bringt ein Stück Zeitgeschichte auf die Leinwand. Sein Film ist eine Hommage an die goldenen 20er-Jahre und das Hollywood von damals. Die Musik ist der Ersatz für Worte. Die wenigen zur Verständlichkeit des Films

aufgeführten Sätze erscheinen als Schlagzeilen von Zeitungen, die grosszügigen Schwarz-Weiss-Bilder heben die drei Hauptrollen hervor. Die Geschichte des erfolgsverwöhnten Stummfilm-Stars George Valentin (Jean Dujardin) ist zwar etwas voraussehbar, aber dennoch sehr berührend – und zeitlos schön. Auch weil seine Rolle zeigt, was mit Menschen passiert, die mit Veränderungen nicht klarkommen. Wie schmal der Grat zwischen Euphorie und Depression ist und wie lebensrettend es sein kann, Freunde zu haben. Bewertung:



Kurz

gefragt Wie hat Ihnen «J. Edgar» gefallen?

«Leonardo diCaprio hat hervorragend gespielt!»

Barbara (62) Rentnerin aus Zürich ZH Obwohl sehr differenziert, fand ich den Film zu objektiv. Ich hätte mir eine wertendere Haltung gewünscht. DiCaprio ist, trotz seines jungen Alters, der anspruchsvollen Rolle mehr als gewachsen.

Yiannis (65) Geschäsmann aus Thalwil ZH Ich erinnere mich noch an J. Edgar Hoover, als ich ein Kind war. Daher war ich neugierig auf den Film. Zum Glück habe ich ihn mir angeschaut, den er ist wirklich sehr gut.

Anthony (64) Rentner aus Zürich ZH Ich habe den Film gerne geschaut, die Schauspieler spielen alle klasse. Historisch ist die Geschichte gut recherchiert. Der Film hat viele Aspekte Amerikas in der damaligen Zeit eingefangen.

Hans (71) Pensionierter aus Zürich Leonardo diCaprio hat hervorragend gespielt. Man hat ihm wirklich abgenommen, dass er ein alter Mann ist. Zudem bin ich ein grosser Fan von Clint Eastwood. Seine Filme sind einfach immer gut.


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Mittwoch, 25. Januar 2012

«Das Paradies kann mich mal»

→ SHORTCUTS

US-DRAMA → George Clooney

hat in «The Descendants» keine Augen für Hawaii-Schönheiten.

A

ent

«The Artist» Abstract: George Valentin ist der Star seiner Zeit: Als Stummfilm-Darsteller entzückt er die Massen, lebt in Saus und Braus. Bei einem Dreh lernt er die junge Tänzerin Peppy Miller kennen; die beiden verlieben sich, verlieren sich aber aus den Augen. Als der Tonfilm aufkommt, tut der überhebliche Valentin die Neuerung als Scherz ab, setzt sein gesamtes Vermögen für einen neuen Stummfilm ein. Ein Flop. Gebrochen und am Ende trifft er wieder auf Peppy, die als Tonfilmstar seinen Platz in der Industrie übernommen hat. Die Vorzeichen ihrer Liebe haben sich nun verändert.

lexander Payne ist Hollywoods Fachmann für Männer in Übergangssituationen. «About Schmidt» zeigte Jack Nicholson als einsamen Rentner, «Sideways» Paul Giamatti und Thomas Hayden Church als Kumpels in der Midlifecrisis. In «The Descendants» ist es nun Superstar George Clooney, der in der Krise steckt. Obwohl er einen wunderbaren Landsitz seiner weit verzweigten Familie auf Hawaii verwalten kann, hat er keine Augen für die Schönheiten der Insel. «Das Paradies kann mich mal», sagt er. Und das nicht ohne Grund: Seine Frau liegt nach einem Unfall im Koma, und während sich der Teilzeitvater um seine zwei rebellierenden

Teenietöchter kümmern muss, erfährt er, dass ihm seine Gattin untreu war. Dumm nur, dass der Entscheid über ihr Leben letztlich in seinen Händen liegt. «The Descendants» ist trotz Starbesetzung kein Hollywood-Spektakel. Es ist leises Kino der intelligenten Art. Als überforderter Zögerer spielt Clooney so ziemlich das Gegenteil von sich selbst, bleibt aber so glaubwürdig wie der ganze Film. Denn «The Descendants», das ist das verfilmte Leben. So authentisch, dass es wehtut. Ein ultra-realer Film vor einer surreal schönen Landschaft. Ein Paradies, das zur Hölle werden kann. rtl Bewertung: 

«Man On A Ledge» Ex-Cop Nick (Sam Worthington) sitzt im Knast. Bei einer Beerdigung flüchtet er und klettert im 22. Stock eines New Yorker Luxushotels auf den Sims. Während er mit Polizistin Lydia (Elizabeth Banks) verhandelt, will er seine Unschuld beweisen. – Die Story ist durchschaubar, doch «Man On A Ledge» verfügt über rar gewordene Qualitäten: Ein spannender und höchst unterhaltsamer Thriller. Bewertung: 

«Jack and Jill» Männer in Frauenrollen sind heikel. Wenn sich auch noch Anti-Komödiant Adam Sandler ans Werk macht, läuten die Alarmglocken. Zu Recht: «Jack and Jill» dürfte einer der unlustigsten Filme des Jahres sein, Sandler als seine eigene Zwillingsschwester das wohl missratenste Filmkonzept aller Zeiten. In den Schatten gestellt nur vom Fremdschämfaktor für den tief gefallenen Al Pacino. Bewertung: 

Länge: 100 Min. Land: Frankreich

Regie: Michael Hazanavicius

Aloha Clooney mit Filmfamilie.

Fotos: ZVG

Besetzung: Jean Dujardin, Bérénice Bejo, John Goodman, James Cromwell, Penelope Ann Miller

Kino Charts

Douglas (22) Student aus Lausanne Der Film gefällt mir generell sehr gut. Die Performance von Leonardo diCaprio ist jedoch nicht gerade die Beste. Er wirkt zu gekünstelt und scheint sich zu sehr um einen Oscar zu bemühen.

1 2 3 4 5

«Intouchables – Ziemlich beste Freunde» Knastbruder freundet sich mit einem Behinderten an. Köstlicher Überraschungshit aus Frankreich. «Verblendung – The Girl with the Dragon Tattoo» Hollywood, übernehmen Sie: David Fincher zeigt, was man aus Larssons Buch machen kann. «Drive » Düsterer, stylistisch perfekt inszenierter Rache-Thriller von Nicolas Winding Refn; mit Ryan Gosling als schweigsamen Stuntfahrer. «Sherlock Holmes 2: A Game of Shadows – Spiel im Schatten» Guy Ritchie lässt Jude Law und Robert Downey Jr. zu Höchstform auflaufen. «J. Edgar» Regisseur Clint Eastwood beweist eine gute Nase bei der Wahl von Leonardo DiCaprio als Darsteller des berühmten FBI-Chefs Hoover.

«Fünf Freunde» Die fünf Freunde George, Julian, Dick, Anne und Hund Timmy verbringen zum ersten Mal ihre Ferien zusammen. Dabei machen sie bei einem Ausflug an den Strand eine brisante Entdeckung in einer alten Schmugglerhöhle. Doch niemand will den Kindern Glauben schenken. – Solid gemachter deutscher Kinderfilm nach Enid Blyton; der Charme der Buchvorlage bleibt jedoch unerreicht. Bewertung: 


TV AB 16 UHR

→ SF 1

→ SF 2

→ ARD

16:10 Lüthi und Blanc 17:40 Telesguard 18:00 Tagesschau 18:15 5 gegen 5 18:40 Glanz & Gloria 19:00 Schweiz aktuell 19:25 Börse 19:30 Tagesschau 19:55 Meteo

16:45 Die Zauberer vom Waverly Place 17:10 Zambooster 17:20 Hannah Montana 17:45 myZambo 18:05 Hannah Montana 18:35 Die Simpsons 19:30 Rules of Engagement

16:10 Das Waisenhaus für wilde Tiere 17:00 Tagesschau 17:15 Brisant 17:50 Verbotene Liebe 18:30 Heiter bis tödlich 19:20 Gottschalk Live 19:50 Wetter 19:55 Börse

20:05 Traders 20:50 Rundschau Das aktuelle Polit- und Wirtschaftsmagazin 21:40 Zahlenlotto 21:50 10 vor 10 22:15 Meteo 22:20 Kulturplatz Mit Eva Wannenmacher 22:55 Arrangierte Liebe Von der Partnersuche im modernen Indien 23:55 Tagesschau Nacht 00:15 Fragile B (CH 2005) Drama

20:00 Duplicity – Gemeinsame Geheimsache E (USA 2009) Thriller mit Clive Owen, Julia Roberts 22:00 Creature Comforts America B Tierischer Magnetismus 22:20 Sportaktuell 22:45 Stay E (USA 2005) Thriller von Marc Foster mit Ewan McGregor, Ryan Gosling 00:25 Duplicity – Gemeinsame Geheimsache E (W) (USA/D 2009) Thriller

20:00 Tagesschau B 20:15 Alleingang B (D 2011) Krimi mit Armin Rohde, Alexander Held, Maria Schrader 21:45 Plusminus Leiharbeit statt Dauerjob u.a. 22:15 Tagesthemen 22:45 Anne Will B Fehlen uns die preussischen Tugenden des Alten Fritz? 00:00 Nachtmagazin 00:20 Mr. Klein (W) (F/I 1976) Drama mit Alain Delon, Jeanne Moreau

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

16:00 Handball-EM, Polen – Deutschland, Hauptrunde live aus Belgrad (SRB) 18:00 SOKO Wismar 19:00 Heute 19:20 Wetter 19:25 Küstenwache – In mörderischer Absicht

16:50 Die Simpsons 17:35 How I Met Your Mother 17:55 ZIB Flash 18:00 How I Met Your Mother 18:30 Anna und die Liebe 18:55 Scrubs 19:20 Mein cooler Onkel Charlie 19:45 Chili

16:00 Die Barbara Karlich Show 17:00 ZIB 17:05 Heute in Österreich 17:40 Winterzeit 18:30 Konkret 18:48 Lotto 19:00 Heute 19:30 ZIB 19:49 Wetter 19:55 Sport

20:15 Die Quizshow Mit Jörg Pilawa 22:00 Heute-Journal 22:30 Auslandsjournal Indien – Massensterilisierung gegen Bevölkerungswachstum/USA – Vom Wahlzum Klassenkampf u.a. 23:00 Tödliche Keime aus der Massentierhaltung 23:30 Markus Lanz Gast: Tier- und Naturfilmer Dirk Steffens 00:45 Heute Nacht 01:00 Geheimes Deutschland

20:00 ZIB 20 20:15 Der Staatsfeind Nr. 1 C (USA 1998) Thriller von Tony Scott mit Will Smith, Gene Hackman, John Voight 22:15 ZIB Flash 22:25 CSI – Den Tätern auf der Spur B Der pelzige Rivale 23:10 Cold Case B Ballkönigin 23:55 ZIB 24 00:15 Sterben für Anfänger B (GB 2007) Komödie mit Matthew Macfadyen

20:05 Seitenblicke 20:15 Schwarzwaldliebe B (D 2009) Komödie mit Claudine Wilde, Timothy Peach, Siegfried Rauch 21:50 Lebens(t)räume Wohnen mit allen Sinnen 22:00 ZIB 2 22:30 Weltjournal B Gier nach Gold 23:00 Club 2 00:20 Die Augen der Laura Mars B (USA 1978) Thriller mit Faye Dunaway, Tommy Lee Jones

→ SAT 1

→ RTL

→ PRO 7

16:00 Richter Alexander Hold 17:00 Ich suche Dich 17:30 Plan G 18:00 Das Magazin 18:30 Anna und die Liebe 19:00 K11 – Kommissare im Einsatz – Tödliche Eifersucht u.a.

16:00 Familien im Brennpunkt 17:00 Betrugsfälle 17:30 Unter uns 18:00 Explosiv 18:30 Exclusiv 18:45 Aktuell 19:05 Alles was zählt 19:40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

16:00 How I Met Your Mother – Massgeschneidert/Leben unter Gorillas u.a. 17:00 Taff 18:00 Newstime 18:10 Die Simpsons – Furcht und Grauen ohne Ende u.a. 19:05 Galileo

20:00 Nachrichten 20:15 Der Staatsfeind Nr. 1 C (USA 1998) Thriller von Tony Scott mit Will Smith, Gene Hackman, John Voight 23:00 Die Harald Schmidt Show Gast: Startenor Klaus Florian Vogt 00:00 Der Staatsfeind Nr. 1 (W) (USA 1998) Thriller von Tony Scott mit Will Smith, Gene Hackman, John Voight 02:10 Richter Alexander Hold (W) 03:00 Richterin Barbara Salesch (W)

20:15 Deutschland sucht den Superstar Die Castings, Jury: Dieter Bohlen, Natalie Horler, Bruce Darnell 21:15 Der Bachelor Reality-Show 22:15 Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! 23:15 Stern TV Frauen in der Nazi-Szene 00:00 Nachtjournal 00:27 Wetter 00:30 Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! (W)

20:00 Funky Kitchen Club Mit René Schudel 20:15 Desperate Housewives Sex erlaubt 21:15 New Girl Nackt 21:45 How I Met Your Mother Die Entchenkrawatte/ Woooo!/Nackter Mann 23:15 TV total Gäste: Helene Fischer, Ingo Appelt, Oliver Welke 00:10 Bully & Rick Waschsalon/Kommissar Sigi 01:00 Funky Kitchen Club (W)

TOP

Nicht verpassen

→ SWR

→ ARTE

16:05 Kaffee oder Tee 17:00 Aktuell 17:05 Kaffee oder Tee 18:00 Aktuell 18:09 Börse 18:15 Koch-Kunst mit Vincent Klink 18:45 Landesschau 19:45 Aktuell 20:00 Tagesschau 20:15 Betrifft 21:00 Mit dem Fahrrad über die Anden 21:45 Aktuell 22:00 Schlaglicht 22:30 Heirate mich, Deutschland 23:00 OSS 117 – Der Spion, der sich liebte (F 2006) Action mit Jean Dujardin, Bérénice Bejo, Aure Atika 00:30 Leben live

16:35 Die Stimmen von El-Sayed 17:30 Nächster Halt: Johannesburg 17:55 X:enius 18:25 Belle France 19:10 Journal 19:30 Belle France 20:15 Persepolis (F 2007) Animation von Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud 21:50 Waltz with Bashir (ISR 2008) Animation von Ari Folman 23:10 Comics ziehen in den Krieg 00:20 28 Minuten 00:50 X:enius 01:20 Der Domino-Effekt 02:50 Gesprächsrunde/Symposium

→ 3SAT

→ VOX

→ 3+

16:15 Oman – Abenteuer in Arabien 18:30 Nano 19:00 Heute 19:20 Kulturzeit 20:00 Tagesschau 20:15 Der Winter der Eismacher 21:05 Diese Griechen – Werner van Gent erklärt die Krise 21:30 Bauerfeind 22:00 ZIB 2 22:25 25 Grad im Winter (BE/F 2004) Komödie mit Carmen Maura, Jacques Gamblin, Ingeborga Dapkunaite 23:55 33. Max-Ophüls-Festival 2012 00:25 10 vor 10 00:55 37°: Neustart – Befreit von aller Schuld

16:00 Menschen, Tiere & Doktoren 18:00 Mieten, kaufen, wohnen 19:00 Das perfekte Dinner im Schlafrock 20:00 Prominent! 20:15 Law & Order – Star 21:10 Lie to me – Killer App 22:15 Crossing Jordan – Familienbande u.a. 00:00 Law & Order (W) 01:00 Nachrichten 01:15 Lie to me

16:00 Meine wilden Töchter – Dads letzter Artikel/Nichts ist normal u.a. 17:40 How I Met Your Mother – Zum Affen gemacht/Heimvorteil u.a. 20:15 Criminal Minds – Der BabysitterMörder u.a. 21:55 Criminal Minds: Team Red 22:45 Criminal Minds – Masken u.a. 02:00 Criminal Intent

© 2012

20:15 Uhr auf Arte Marjane Satrapi erzählt in «Persepolis» von ihrer Kindheit in Teheran, ihren Jugendjahren in Wien und ihrer Rückkehr in den Iran. Die Islamische Revolution und der Krieg mit dem Irak haben sie genauso geprägt wie die Probleme ihrer Adoleszenz. Der Film beruht auf ihrer gleichnamigen Comic-Autobiographie.

→ Arrangierte Liebe 22:50 Uhr auf SF 1 Moderne, junge und gebildete Inderinnen tun sich oft schwer mit der Partnersuche. Arrangierte Ehen sind immer noch üblich, doch setzt sich langsam ein neuer Trend durch: Die Suche im Internet. Der Dok begleitet zwei Frauen auf der Suche nach dem richtigen Mann.

→ Femme Fatal 22:45 Uhr auf Kabel 1 Rebecca Romijn verdreht als wunderschöne und teuflische Manipulatorin nicht nur Antonio Banderas den Kopf: Doch durch ihr gefährliches Spiel wird sie zur Gejagten ihrer ehemaligen Komplizen. Ein spannender Noir-Thriller von Brian de Palma mit Zitaten aus «Frau ohne Gewissen».

Impressum

Auflage: 321 095 (WEMF/SW-beglaubigt 2011) Leser: 635 000 (MACH 2011-2, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Vakant Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Janine Urech Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: Tobias Gysi Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

Anzeigen-Service: Telefon: +41 44 259 60 50, Telefax: +41 44 259 68 94 Email: blickanz@ringier.ch Internet: www.go4media.ch Geschäftsführerin: Caroline Thoma Leiter Werbemarkt: Beni Esposito Leiterin Marketing: Corina Schneider Leiter Digital Media: Chris Öhlund Leiter Sales-Service: Bernt Littmann Druck: Tamedia AG Druckzentrum, Zürich, Büchler Grafino AG, Bern, Ringier Print, 6043 Adligenswil Herausgeber: Ringier AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen Beteiligungen: Addictive Productions AG, Betty Bossi Verlag AG, Energy Bern AG, Energy Schweiz Holding AG, Energy Zürich AG, ER Publishing SA, Eventim CH AG, Geschenkidee.ch GmbH, Good News Productions AG, GRUNDY Schweiz AG, Investhaus AG, JRP Ringier Kunstverlag AG, 2R MEDIA SA, Mediamat AG, media swiss ag, Original S.A., Pool Position Switzerland AG, Previon AG, Presse TV AG, Qualipet Digital AG, Rincovision AG, Rose d’Or AG, Sat.1 (Schweiz) AG, SMD Schweizer Mediendatenbank AG, SMI Schule für Medienintegration AG, Teleclub AG, The Classical Company AG, Ringier Axel Springer Media AG, Ringier France SA, Ringier Publishing GmbH, Juno Kunstverlag GmbH, Ringier (Nederland) B.V., Ringier Kiadó Kft., Népszabadság Zrt., Ringier Pacific Limited, Ringier Print (HK) Ltd., Ringier China, Ringier Vietnam Company Limited, Get Sold Corporation

c 1999 v1.1 eps

→ KABEL 1

C Dolby E Zweikanalton

→ TV�TIPPS DES ABENDS

→ Persepolis

16:15 Two and a Half Men 16:45 News 16:55 Two and a Half Men – Mutterfigur/Das Wunschkind 17:50 Abenteuer Leben 19:15 Achtung Kontrolle! 20:15 Die Legende des Zorro (USA 2005) Abenteuer mit Antonio Banderas, Catherine Zeta-Jones 22:45 Femme Fatale (USA 2002) Thriller von Brian De Palma mit Antonio Banderas, Rebecca Romijn 00:40 Sliver (USA 1993) Thriller mit Sharon Stone, William Baldwin, Tom Berrenger

A S/W B Untertitel

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AUTO

Mittwoch, 25. Januar 2012

Britischer Muskel-Kater XKR-S meistert die Rennstrecke so souverän wie den Stadtverkehr. rahel.ueding @ringier.ch

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s ist der schnellste und stärkste je gebaute Grossserien-Jaguar. Der XKR-S verfügt über 550 PS, bietet ein maximales Drehmoment von 680 Nm und eine elektronisch begrenzte Spitzengeschwindigkeit von 300 km/h. Seine Leistungswerte (0–100 km/h in 4,4 s) verschaffen ihm auch einen Podestplatz im Olymp der motorisierten Luxus-Spitzensportler, wo er gegen

Maserati GT oder Aston Martin DB9 antritt. Der elegante Hecktriebler macht bereits vor dem Start des Kompressor-V8 keinen Hehl aus seinen Ambitionen: Aggressive Front, lange und zerklüftete Motorhaube, dazu seitliche Lufteinlässe, 20-ZollRäder und am Heck vier Endrohre, ein unübersehbarer Spoiler sowie ein Karbondiffusor. Jeder Zentimeter der Karosserie scheint austrainiert und zielgerichtet.

Doch so imponierend die Fahrleistungen des Jaguar XKR-S auch sind, er ist nicht nur ein überzüchtetes Gerät für die Rennstrecke. Auch auf Landstrassen oder im Feierabend-Verkehr benimmt sich der Hochleistungs-Sportler gut – ist weder zu laut noch unkomfortabel. Im Gegenteil: Gerade bei langsamerer Gangart können bis zu vier Passagiere das Luxusinterieur des 2+2-Coupés geniessen: Bequeme Sportsitze und (zumindest vorne) angenehm viel Platz. Lederlenkrad mit Kontrastnähten, Dachhimmel in Leder, Abdeckungen in dunklem Alu – alles er-

scheint in markentypisch tadelloser Verarbeitung. Und beim Dahingleiten hält sich gar der Verbrauch mit durchschnittlich 12,3 Litern auf 100 km in Grenzen. Einen Haken gibts: Er kostet 178 000 Franken. 

Eine Suzuki für Tourenfahrer Länger, höher, leichter: Die neue Suzuki V-Strom 650 ABS will die Herzen der Touren-Motorradfans erobern. Neben frischer Optik Schlank Suzukis neues dank modernem Cockpit und Adventure-Bike V-Strom 650. schicker LCD-Technik ist der neue Suzuki-Tourer mit 214 kg Leergewicht auch leichter als zuvor. Zudem verfügt er nun über ein neues Bremssystem mit Bosch-ABS. Der Motor stammt aus der SV650, allerdings mit gesteigerter Leistung im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Die 2012er-Version soll sparsamer sein, verspricht Suzuki. Gut so, denn der Tank ist kleiner als bei der Vorgängerin.

Mit TCS-Experte

Peter Grübler durch den Strassendschungel

Kinder korrekt angurten

Facts

zumJaguar XKR-S Motor: 5-Liter-V8-Kompressor-Benziner, 550 PS, 6-Gang-Automatik

Wir besitzen ein älteres Fahrzeug, das auf den Rücksitzen nur mit Beckengurten ausgerüstet ist. Wie gurten wir unsere Kinder korrekt an?

CO2-Ausstoss: 292 g/km 0 bis 100 km/h: 4,4 s Spitze: 300 km/h Verbrauch: 12,3 l/100 km Preis: ab 178 000 Franken

Sanftes Kraftpaket Im XKR-S fährt es sich übrigens auch im Feierabendverkehr ganz angenehm.

→ ZWEIRAD

Seitenblick

Ilija Staub, per Mail

Für Beckengurte (2-Punkt-Sicherheitsgurte) müssen Kindersitze speziell konstruiert sein. Der TCS führt im Ratgeber «Auto-Kindersitze 2011» eine entsprechende Liste. Grundsätzlich sollten Kinder bis 12 Jahre auf einem Sitzplatz mit 3-Punkt-Sicherheitsgurten im Kindersitz gesichert werden. Gemäss Gesetz gilt jedoch: «Auf Sitzplätzen, welche lediglich mit einem Beckengurt ausgerüstet sind, muss für Kinder ab 7 Jahren keine Kinderrückhaltevorrichtung verwendet werden.» Fotos: ZVG

BALANCEAKT → Der Jaguar

Fragen? Schreiben Sie an: auto@blick.ch

Das Traumauto von Marianne Cathomen Eine Legende

Der Mercedes 190 SL.

«Ich träume von einem schicken Cabrio, zum Beispiel einem alten Mercedes 190 SL. Dieses Auto finde ich unglaublich elegant. In glänzendem ‹Off-White› würde es bestimmt sehr gut zu mir passen. Bald

Sängerin & Cabriofan Marianne Cathomen.

sind die Kids aus dem Haus, dann muss es nicht mehr unbedingt ein 4-Plätzer sein. Und unsere Golfbags werden bestimmt noch reinpassen, ebenfalls unsere Hündin ‹Chica›.»


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RÄTSEL

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Teilnehmen SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF 1.50/SMS): BAA1, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 921 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51231

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 26. Januar 2012, 24.00 Uhr

Lösungswort vom 23. Januar: GEBIET Gewinnerin der Kw 3 (ein Aqua Dynamic-Wasserbett): G. Eberhard, Zollikerberg

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08010007392

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So gehts:

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Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

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Wochenpreis: 10 × ein Urban Ears Plattan Design Kop�örer im Wert von je 99 Franken! Der bequeme Kopfhörer aus Stockholm überzeugt durch kompromissloses Design und tollen Sound. www.k55.ch

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Teilnehmen

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Tagespreis: 1 × 2 Benissimo-Lose!

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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Gesamtwert: 990 Franken

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So gehts:

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→ SUDOKU → SUDOKU mittel schwierig

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Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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Mittwoch, 25. Januar 2012

Das 24 Stunden Horoskop

Illustration: Alain Scherer

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UNTERHALTUNG Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Achten Sie auf eine gute Balance von Arbeit und Freizeit. Wenn Sie beruflich stark gefordert sind – nehmen Sie den Feierabend ruhig wörtlich! Flop: Im Job schwingen bei Ihrer Argumentation persönliche Bedürfnisse mit. Bleiben Sie sachlich!

ZWILLINGE 21.5.– 21.6. Top: Verschönern Sie doch mal Ihren Arbeitsbereich. Sie haben einige gute Ideen, die sich leicht umsetzen lassen. Flop: Ihre Stimmung schwankt hin und her. In einem Moment fühlen Sie sich glücklich, im nächsten melancholisch.

WAAGE 24.9.– 23.10. Top: Sie haben zurzeit einen Sinn für Ordnung und können gut organisieren – günstig für Ihren Job oder um Ihre Wohnung mal wieder zu entrümpeln. Flop: Sie wünschen sich mehr Zeit für sich? Gestehen Sie sich dieses Bedürfnis zu.

SCHÜTZE 23.11.– 21.12. Top: Wie wäre es mal wieder mit einem gemütlichen Heimabend? Das Zusammensein mit der Familie gibt Ihnen noch mehr Schwung und Lebensenergie. Flop: Die heutige Mondstellung macht Sie recht empfindsam.

FISCHE 20.2.– 20.3. Top: Wenn Sie Ihre Partnerschaft auffrischen möchten, dann ist heute der richtige Tag dafür. Ihr Liebling zeigt sich aufgeschlossen und freut sich. Flop: Zunehmender Mond – da verzeiht der Körper kleine Kaloriensünden nicht so schnell.

KREBS 22.6.– 22.7. Top: Sie sind entgegenkommend. Ihre Bereitschaft, Brücken zu schlagen und auf andere einzugehen, ist gross. Flop: Ihre Erwartungen an das Glück sind recht hoch. Specken Sie Ihre Anforderungsliste etwas ab und geniessen Sie das, was da ist.

SKORPION 24.10.– 22.11. Top: Singles sollten auf die Jagd nach ihrem Traumpartner gehen. Ein positiver Venuseinfluss erleichtert die Suche. Flop: Zerbrechen Sie sich heute nicht den Kopf darüber, was morgen sein könnte. Bleiben Sie lieber ganz im Hier und Heute.

STEINBOCK 22.12.– 20.1. Top: Der Mond läuft heute durch das sensible Zeichen Fische. Das tut Ihnen gut, denn dadurch kommen Sie mehr mit Ihren sanften Gefühlen in Kontakt. Flop: Lassen Sie sich nicht von den unterschiedlichen Meinungen anderer irritieren.

WIDDER 21.3.– 20.4. Top: Sie haben heute viel Spass daran, die Dinge anders zu machen als andere. Warum nicht – solange Sie nicht zu sehr aus der Reihe tanzen. Flop: Ganz schön anstrengend, wenn man so viel Verantwortung trägt wie Sie.

LÖWE 23.7.– 23.8. Top: In Ihrem Arbeitsbereich tun sich interessante Perspektiven auf. Greifen Sie zu, wenn Sie noch Kapazitäten frei haben. Flop: Manchmal verhalten sich andere nicht so, wie wir es gern hätten. Ärgern Sie sich nicht, umgekehrt ist es vielleicht genauso.

STIER 21.4.– 20.5. Top: Kommunikationsplanet Merkur ist Ihnen diese Woche noch wohlgesinnt. Nutzen Sie das für Bewerbungen oder Gespräche mit dem Chef. Flop: Es ist günstig, ein paar Veränderungen vorzunehmen. Aber gehen Sie es massvoll an.

JUNGFRAU 24.8.– 23.9. Top: Beteiligen Sie sich mal wieder an Preisrätseln oder anderen Gewinnspielen. Sie haben dafür jetzt ein glückliches Händchen. Flop: Sie sind aufgeschlossen und kommunizieren heute sehr gerne. Aber stellen Sie nicht zu viele neugierige Fragen!

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS Treffen sich ein Thunfisch und ein Walfisch im Meer. Fragt der Walfisch den Thunfisch: «Was sollen wir tun, Fisch?» Darauf meint der Thunfisch: «Du hast die Wal, Fisch ...» Ein Mann kommt spät abends aus seiner Stammbeiz nach Hause. Durch den Lärm wacht seine Frau auf und fragt, was er für einen Lärm mache. Er: «Die Schuhe sind umgefallen.» Sie: «Das macht doch nicht so einen Krach.» Er: «Ich stand noch drin.»


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COMMUNITY

Die Singles des Tages Aliina sucht ...

«... einen grossen Mann mit dunklen Haaren» Alter: 19 Jahre Wohnort: Finnland Grösse: 1,63 m Beruf: Studentin Sternzeichen: Zwilling Ein Star, der mich beeindruckt: Schauspielerin Jessica Alba.

Mein Hobby: Baseball. Man verführt mich: Mit tiefen Blicken. Meine Macke: Süssigkeiten.

A die liebe Buebe us Örlike, wo mir geschter ghulfe hend mini Häsli izfange: Ich danke eu vo ganzem Herze! Ihr sind riese Schätz!!! Liebi Grüessli C. Hello Moni, es sind schwierige Momente zur Zeit für dich, aber wir stehen dir bei. Kopf hoch, es wird auch besser. Wir lieben dich. Kastilia und Roland.

Törnt ab: Mundgeruch. Törnt an: Schöne Rückenmuskeln. Ich kann nicht: Putzen und kochen. Kontakt: 2501_aliina@bsingle.ch

Thomas sucht ...

«... eine sympathische, treue und aufgestellte Frau» Alter: 24 Jahre Wohnort: Oberägeri ZG Grösse: 1,72 m Beruf: Lüftungsanlagenbauer Sternzeichen: Steinbock

Bastian _XX), du hesch mis ganze Läbe veränderet. I weiss ned, was i ohni dich wör mache. Du bisch s’Bescht womer je passiert esch. I lieb di über alles. Dis Maki<3.

Schatz, es duet mir so ungloublech leid was ig dir adue han! I bi verlore ohni di!! Gib mir bitte no e Chance! Di Portugies.

Hey Gaby us Wange bi Olte, igmöcht mi viumaus entschuldige für aues. Chöi mer nid mau am Brezelstand z’Olte abmache? Lg Murmeli.

Hey Bounty-Maus ;), danke fûrs Bounty. Wer gern nachli hocke blibe. Mer gsend ois hoffentlich wieder mal im Zug ;)...

Ist sexy: Wenn ein Mann tanzen kann.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Srce moje, du bisch mis ein und alles! Lieb dich mega und vermisse dich. Endlich gsehnd mer eus am Fritig wieder. Din J.

Mein Drink: Ville Vallaton (Birnenwodka mit Milch).

www.blickamabend.ch

Mir si Mi süess Schatz. I lieb di jetzt 1 Jahr zäme. h mini sc bi du , er m für im is m tt wo , grossi Liebi ge. rin rb ve r di it m Läbe 3. h< tsc un m e, Dini Bohn

Danke a min Rettigs-Engel, wo für mich de Bus mit vollem Körperiisatz ufghalte het! Viellicht nächscht Wuche wieder? ;)

r hei mer Hey du, vor baud 39 Jah gola, Fra t, jetz u e, ang Schtifti agf Müsli. Lg bisch du scho äs graus Murmeli.

Sary min Spads, du bisch eifach nur wundervoll <3. Eifach di Best! Ryan

Post Oerlikon ca.17.00 Uhr am Montag. Du grauer Rollkragen, schwarze Leggings, sch/w Portemonnaie. Du hast so süss gelächelt. Bitte melde dich: 0792342442. Min Traummaa. Sit über einehalb Jahr bisch du mis ein und alles! Ich lieb dich jede einzelni Tag meh, egal was alles scho gsi isch und no chunt! Dini Bella.

Danka Bubu, dass üs nomol a Chance ge hesch. Darum will i di uf dem Weg froga, ob mi hürota wetsch? Dini Bibi 14.11. I liaba di<3.

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

Schnügel des Tages

Mein Club: Alpenrock House, Zürich. Meine Hobbys: GB-Racing (Motorradrennen) und Eishockey. Meinen ersten Kuss: Bekam ich mit 14 in der Badi. Ist sexy: Ein schöner Po. Törnt ab: «Bitchiges» Getue. Törnt an: Sexy Kleidung, schöne Beine und ein Knackarsch. Das will ich mal erlebt haben: Die Schweizermeisterschaft im GB-Racing bestreiten. Kontakt: 2501_thomas@bsingle.ch

Da haben sich zwei gefunden: Frühlingsgefühle bei den Zwerghasen Nando (rechts) und Snoopy (links). Ein Bild von Claudia Döös aus Luzern. Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@blickamabend.ch. Oder machen Sie mit beim Facebook-Schnügel (erscheint jeden Freitag): Laden Sie das Foto Ihres Schnügels auf unsere Seite: www.facebook.com/blickamabend.


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Mittwoch, 25. Januar 2012

Fragen Sie Franca Die Soziologin hil in allen Lebenslagen

Modeblick

«Warum kann mich mein Chef so schnell beleidigen? Ich (22) bin gelernte Verkäuferin und arbeite in einem Schuhgeschä. Die meisten Kundinnen sind zufrieden mit meiner Beratung. Leider gibt es auch solche, die einfach ihren Frust an mir auslassen und motzen. Das gehört zu meinem Berufsalltag und eigentlich lässt mich diese Kritik kalt – besonders die von zickigen Kundinnen. Aber sobald mich mein Chef anmotzt, dann bin ich am Boden zerstört und könnte losheulen. Warum kann mich mein Chef so schnell beleidigen? Und was kann ich dagegen tun? Alexandra

Kritisiert dich dein Chef, erinnerst du dich an deine Kindheit. Damals hast du von deinen Eltern gelernt, dass Schimpfen Ablehnung bedeutet, während Loben mit Belohnen und Lieben zusammenhängt. Dein Selbstvertrauen hat sich mit dem Lob der Eltern und später auch mit dem Lob deiner Lehrer entwickelt. Nun bist du erwachsen und dein Denkmuster stammt immer noch aus deiner frühen Kindheit. Das bedeutet, dass dein Selbstvertrauen nicht mehr vom Beifall der Mutter, sondern von dem des Chefs abhängig ist. Damit du dein Selbstvertrauen stärken kannst, musst du dich zuerst fragen: Wann kann der Boss meine Gefühle besonders stark verletzen? Sobald du weisst, wann das

Barbara weiss, wem was steht

grösste Kränkungspotenzial vorhanden ist, schreibst du dir wie ein Film-Regisseur ein kurzes Drehbuch, wie du dich in Zukunft in solchen Situationen verhalten willst. Dein Film heisst «Mich kann der Boss nicht beleidigen!» Erkläre ihm bei der nächsten Kritik höflich, dass du deine Arbeit besonders gut ausführen möchtest, damit er zufrieden ist mit deiner Leistung. Übe das Gespräch vor dem Spiegel. Achtung – gebückte Körperhaltung signalisiert die Opferrolle. Kopf hoch und Rücken gerade halten. Und beim Sprechen müsstest du den Chef mit offenem Blick anschauen. Liebe Alexandra, du bist nicht wehrlos und hast zwei Ziele: Du willst gute Arbeit leisten und dich nicht beleidigen lassen. Die einfache Formel jedes Führungsratgebers «je mehr der Chef lobt, umso besser arbeiten die Mitarbeiter» gilt schliesslich auch umgekehrt «je mehr die Mitarbeiter den Chef loben, umso …». Unser WG-Kühlschrank ist in einem desolaten Zustand, denn alle drücken sich immer mit Erfolg darum, das Ding zu reinigen und auszumisten. Deshalb haben meine beiden Mitbewohner und ich jetzt einen Putzplan aufgestellt. Nächsten Samstag bin ich an der Reihe. Wie kann ich den Kühlschrank schnell und

Das Kreuz mit den Fransen gut putzen, damit der eklige Gestank weg ist und sich kein Schimmel mehr ansetzt? Reto

Zeig mir deinen Kühlschrank und ich weiss, wer du bist. In den meisten WGs ein leidiges Thema. Aus hygienischen Gründen ist mindestens alle zwei Monate eine Putzete angebracht: Zuerst Kühlschrank abstellen und ausmisten, etwa angetrockneter Weichkäse, saure Milch und fauler Salat. Zur Reinigung braucht es keine teuren Putzmittel: nur lauwarmes Wasser mit wenig Essig. Wichtig sind saubere und saugfähige Lappen. Essigwasser häufig wechseln. Der Essig beseitigt nicht nur Gerüche, sondern desinfiziert auch. Tablare und Fächer, die sich abmontieren lassen, sollten im Spülbecken abgespült werden. Zuletzt alles trocken reiben, damit nichts mehr schimmelt. Nimm dir mindestens eine Stunde Zeit und lass dich dabei nicht ablenken – auch keine SMS – Augen zu und durch – das bisschen Haushalt schaffst du bestimmt, lieber Reto. Schicken Sie Ihre Fragen per E-Mail an: franca.siegfried@ringier.ch oder per Post: Franca Siegfried, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich

Für den Fransenponcho spricht, dass er warm ist. Praktisch auch, dass man ihn drinnen tragen kann, statt fünf Lagen Oberteile anziehen zu müssen – wie ich, wenn es ein bisschen kälter ist als zehn Grad. Dabei ist so ein Poncho durchaus geräumig. Darunter wäre genug Platz für T-Shirts, Hemden und Pullover. Trotzdem komme ich mir verkleidet vor. Ein anderes Kleidungsstück mit Fransen wäre auch keine Lösung, denn ob Stiefel mit Fransen oder – Erbarmen! – Lederhose mit Fransen: In allem könnte ich mich um eine Nebenrolle in «Vier Fäuste für ein Halleluja» bewerben. Nach längerem Überlegen komme ich zu dem Schluss: Es liegt nicht an mir. Immer, wenn sich die Mode einbildet, «rustikal» zu sein, sieht der Träger aus, als sei er kostümiert. Okay, ist ja vielleicht nur mein Eindruck. Also eine kleine Umfrage unter Freundinnen, wo sie einen Poncho tragen würden. Ergebnis: auf dem Wochenmarkt. Oder nach einem Hurrikan im Katastrophen-Schutzzelt. Eben! Was aber immer geht: Eine Handtasche mit Fransen! barbara.kallenberg@ringier.ch

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: ZVG, René Kälin

Was stört Sie an unserer Gesellscha? Oliver (20) Student aus Zürich Wir leben in einer Überflussund Konsumgesellschaft, in der jeder nur an sich selbst denkt! Die Medien spielen hier wohl eine grosse Rolle, aber auch, dass der Einzelne immer mehr Geld hat.

Shary (20) Restaurationsfachfrau aus Zürich Mich nervt, dass jeder nur noch an sich denkt. Wir leben leider in einer sehr oberflächlichen und äusserst egoistischen Gesellschaft.

Mathias (20) Student aus Zürich An der Schweiz nervt mich bisher nichts. Aber in Brasilien, wo ich ursprünglich herkomme, nervt mich einiges. Vor allem stört mich die Respektlosigkeit der Leute. Jeder denkt nur noch an sich.

Verena (17) Studentin aus Zürich Mich nervt die Kluft zwischen der älteren und jüngeren Generation. Alte Leute sind meist noch sehr konservativ eingestellt und verstehen uns Jungen nicht. Dies führt zu Konflikten.


Morgen im Fr. 2.– am Kiosk

 25 000 Fr Gewinnen Sie im grossen Säuli-Spiel  WEF-Auakt Alles über den Politgipfel in Davos.

Das Wetter

2.04 Meter, 85 Kilo

Freitag

MORGEN

4° Samstag

Schweizer erzählt, wie er am Dienstag den Monster-Wels fing Exklusiv

Luzern/Zug Temperatur: Regenrisiko: Sonne:

Sonntag

5° 0% 6h

Schneehöhen Engelberg Titlis 55/480 –/120 Klewenalp Melchsee-Frutt 270/270

«Legalize it!» Die «BBC» zeigt Ruth Dreifuss und Sir Richard Branson im britischen Unterhaus.

Glogger mailt …

G O OD

NEWS !

… Maria Scharapova Tennismaschine

Unsere Ruth in England DROGEN → Warum Ruth Dreifuss

und Sir Richard Branson das neue Traumpaar der Kifferszene sind.

A

ls Vertreter der «Global Comission on Drug Policy» setzt sich die ExBundespräsidentin zurzeit gemeinsam mit Multimilli-

→ DAS LETZTE

onär Richard Branson weltweit für die Entkriminalisierung von Drogen ein. Gestern hielten die beiden vor einem Ausschuss des

britischen Unterhauses einen flammenden Appell. «50 Prozent meiner Generation und 75 Prozent in der meiner Kinder haben schon mal Gras geraucht», so Branson. Diese zu kriminalisieren sei der falsche Ansatz. «Eine Behandlung ist günstiger als

das Gefängnis.» Dreifuss berichtete von den positiven Erfahrungen mit dem Heroin-Abgabe-Programm in der Schweiz. «Kaum ein führender Politiker hat sich wie Ruth erfolgreich für eine vernünftige Drogenpolitik eingesetzt», schwärmte Branson. rrt

Mars-Rover läu und läu und läu

Opportunity Das Gefährt erkundet seit acht Jahren den Mars.

Eigentlich sollte der Rover «Opportunity» nur 92 Tage auf der Oberfläche des Mars herumfahren und wichtige Daten sammeln. Nun steuern die Wissenschaftler der Nasa den kleinen Roboter allerdings schon acht Jahre von Krater zu Krater und machen dabei wertvolle Entdeckungen. «Opportunity» lieferte zum Beispiel Bilder von Gesteinsschichten, die darauf hindeuten, dass das Klima auf dem Mars früher weit wärmer und feuchter war. Trotz eines kaputten Rads hat der Rover bereits 34,4 Kilometer zurückgelegt. Und auch der Roboterarm ist nach den vielen Jahren nicht mehr voll funktionsfähig. Trotzdem sei jeder weitere Tag, an dem das Gefährt Daten zur Erde übermittelt, ein Geschenk, schwärmen die Wissenschaftler. Erst im Dezember hatte der Rover eine weitere Entdeckung gemacht: Eine Mineralader könnte ein Beweis dafür sein, dass einmal Wasser auf dem Mars geflossen ist. nej

Fotos: ZVG

Von: glh@ringier.ch An: feedback@mariasharapova.com Betreff: Knall statt Kunst Maria Scharapova Sie schreien, stöhnen, ächzen, zeigen vor jedem Aufschlag der Gegnerin ihren – zugegeben – schönen Rücken, dreschen dann auf die Filzkugel ein, als sei sie ihr natürlicher Feind. Dabei kleben sie an der Grundlinie, als hätten Sie Pattex an den langen Beinen. Nur: So wie Sie spielen heute fast alle Tennisspielerinnen im Weltzirkus: ohne Spielkultur, ohne Filigran-Technik, ohne technische Überraschungen. Einfach draufhauen und warten, ob was zurückkommt. Seit Damen aus dem ehemaligen Ostblock den Ball führen, gerät jeder Match zur Schlacht, nicht zum Festival von Spielkunst. Beidhändig wird die Waffe geschwungen – das Netz in weiter Ferne, als Fremdkörper des Spiels. Unverständlich, dass eine Hobbyspielerin wie die belgische Mutter Kim Clijsters kurz mal nach Australien kommt, die Open in Melbourne gewann (letztes Jahr) und jetzt wieder alle aufmischt. Im Männertennis unvorstellbar. In jeder anderen Sportart auch. Bei Tennisfrauen gehts. Helmut-Maria Glogger


25.01.2012_LU