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«Blöde Komödie»

Mittwoch, 21. März 2012 Bern, Nr. 57

Richard Gere hasst seine Rolle im Kultfilm «Pretty Woman».  PEOPLE 17

HEUTE ABEND

13° 12° MORGEN

18°

Lommel gedenkt seiner Toten Wartet auf den Einsatz Elite-Polizist nahe der Wohnung des Mörders in Toulouse.

Fotos: EPA, AFP, iStockphoto, ZVG

Polizei umstellt Haus von Toulouse-Killer und wartet ...

Weshalb diese Geduld?

S

eit drei Uhr morgens belagern 200 Elite-Polizisten die Wohnung des mutmasslichen Toulouse-Killers Mohammed Merah (24). Sie sind ihm wegen

seines Motorrollers auf die Spur gekommen. Er hat in fünf Tagen sieben Menschen getötet. Beim ersten Zugriffsversuch schoss der Mörder drei Polizisten an und verletzte

sie. Die französische Polizei, nicht eben für ihre Zimperlichkeit bekannt, verhandelt nun seit Stunden. Bis Redaktionsschluss war der Ausgang offen.  NEWS 2/3

Belgiens König und unsere Präsidentin nehmen Abschied von den Carunfall-Opfern.  AUSLAND 9

Überraschende Orgasmen Manche Frauen ereilt beim Training der Bauchmuskeln nicht nur ein sportlicher Höhepunkt. Die Umfrage.  SPORT 20/21

Flausen im Kopf

Heute Ab e n d im TV

«Geliebte Jane»: KostümLiebesfilm von 2007 mit Anne Hathaway.

 ARTE 20.15


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NEWS

→ SMALL TALK

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200 Polizisten Der Massenmörder von Toulouse sitzt fest.

«Familie wurde TVsüchtig» Pierre Kohler, Sie haben als Stadtpräsident von Delémont die Einwohner zu einer Woche ohne TV aufgerufen. Selbstverständlich gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Was haben Sie gestern Abend gemacht? Ich habe mit meinem Sohn ein Buch über Vögel gelesen. Der TV-Streik hat am Sonntag begonnen. Haben Sie noch keine Entzugserscheinungen? Nein, aber den Kindern fehlt das Fernsehen schon. Wenn sie unbedingt möchten, können sie von mir aus trotzdem schauen. Aber das haben sie bis jetzt nicht getan. Sie lebten 20 Jahre ohne TV. Warum haben Sie nun trotzdem einen Fernseher gekau? Weshalb der Streik? Die Kinder haben sich TV gewünscht. Obwohl sie sich die Sendungen gut aussuchen, musste ich feststellen, dass meine Familie regelrecht süchtig nach Fernsehen wurde. noo

Kann auch ohne Stapi Pierre Kohler hat ganz Delémont zu einem TV-Streik aufgerufen.

Mohammed Merah hält die Stadt

als Geisel

DRAMA → Seit drei Uhr morgens

belagern Polizisten die Wohnung des Massenmörder von Toulouse. jessica.francis @ringier.ch

L

etzte Nacht gelang der französischen Polizei der Durchbruch im Fall des Massenmörders von Toulouse. 03.00 Uhr: Elite-Polizisten umstellen die Wohnung eines 24-Jährigen an der 7 Rue du Sergent Vigne in Toulouse. Er steht unter Verdacht, drei Soldaten, einen Lehrer und drei Kinder erschossen zu haben. 03.02 Uhr: Als die Polizisten den Mann festnehmen wollen, kommt es zu einem Schusswechsel. Aus dem Erdgeschoss verletzt der

→ HEUTE MITTWOCH 3.53 Uhr, Chicago Mit einem klaren Erfolg bei den Vorwahlen im US-Bundesstaat Illinois hat Mitt Romney seine Aussicht auf die republikanische Präsidentschaftskandidatur verbessert. Romney sprach selbst von einem «aussergewöhnlichen Sieg».

Zeiten in MEZ.

6.55 Uhr, Cupertino Apple wehrt sich gegen Kritik, sein neues iPad werde zu heiss. Die Temperatur liege im Rahmen der Vorgaben, betonte eine AppleSprecherin. 7.19 Uhr, Zürich  Die Credit Suisse schlägt an

Verdächtige drei Polizisten, einen davon schwer. Der 24-Jährige verschanzt sich in seiner Wohnung. 05.00 Uhr: Ermittler sagen, dass sich der Mann zum Terror-Netzwerk AlKaida bekennt. 5.30 Uhr: Das Gebiet um die Wohnung des verdächtigten Toulouse-Killers ist weitgehend abgesperrt. Die Nachbarn sind aber noch im Haus. 06.45 Uhr: Polizisten bringen die Mutter des Täters an den Einsatzort und wollen sie für die Ermittlungen einsetzen. Sie lehnt ab.

07.13 Uhr: Es wird klar, dass der Täter keine Geiseln hält. 08.24 Uhr: Der Mann spricht durch eine geschlossene Tür mit den Polizisten. Er gesteht die sieben Morde in den letzten fünf Tagen. 09.30 Uhr: Reporter vor Ort berichten von Schüssen aus dem Wohnblock. 200 Polizisten sind im Einsatz. 09.34 Uhr: Mohammed Merah heisst der Mann. Er ist algerischer Herkunft und Karosserie-Arbeiter. Er steht den islamistischen «Fortane Alizza» nah. 09.40 Uhr: Die Polizei nimmt beide Schwestern, beide Brüder und die Mutter des 24-Jährigen fest. 10.00 Uhr: Mohammed Merah kündigt an, dass er

der Generalversammlung vom 27. April 2012 die beiden Schweizer Iris Bohnet (Bild) und Jean-Daniel Gerber zur Wahl in den Verwaltungsrat für eine Amtsdauer von drei Jahren vor. Bohnet ist Professorin für öffentliches Recht an der Harvard Kennedy School, Gerber war bis 2011 Direktor des Seco.

sich am frühen Nachmittag stellen will. 10.34 Uhr: Der verschanzte Mann wirft eine seiner Waffen aus dem Fenster. Er hat aber weitere Waffen und Sprengstoff. 11.02 Uhr: Er bricht den Kontakt zur Polizei ab. 11.32 Uhr: Die Anwohner werden über das Dach in Sicherheit gebracht. 12.10 Uhr: Die Polizei befürchtet, dass er sich in die Luft sprengen will. Die Gasleitung im Quartier wurde stillgelegt. 12.23 Uhr: Laut Al Arabiya sass Mohammed Merah in Afghanistan im Gefängnis, weil er in Kandahar Bomben gelegt hatte. Wie der Gefängnisdirektor bestätigt, türmte er. 

8.47 Uhr, Kloten ZH Die Flughafen AG hat 2011 gut gewirtschaftet: Der Gewinn stieg auf 170,9 Mio. Fr. (+23%). Das gute Resultat sei auf das Passagierwachstum und auf das strikte Kostenmanagement zurückzuführen. 10.33 Uhr, New York  Die Burger-Kette «Wendy’s» (Umsatz 8,5 Milliarden Dol-


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Mittwoch, 21. März 2012

Rätseln um das Motiv des Killers

Neues aus Absurdistan

drei Soldaten bleibt mysteriös.

Crazy Frog geht unter die Haut

WAHLLOS → Die Ermordung der

Abgesperrtes Viertel An dieser Strasse wohnt er.

Handyfabrikant Nokia liess diesen Monat in den USA ein Patent registrieren. Dieses betrifft eine Folie, die unter die Haut tätowiert, bzw. implantiert werden kann, und fähig ist, auf Funksignale hin zu vibrieren. Anhand der Vibration kann deren Träger feststellen, dass ihn jemand auf sein Handy anruft. Die Folie ist auch in der Lage, bei SMS, Anrufen oder ChatbenachrichtigunWas nervt gen jeweils charakteristisch mehr als Crazy Frog? zu reagieren. Ebenso vibNokia hat die Antwort. riert sie bei Terminbenachrichtigungen, bei Facebook-Statusmeldungen der Freunde, bei Warnungen über den Ladezustand der Batterie, bei Benachrichtigungen über verfügbare Updates von Apps, bei eingehenden MMS und Tweets von Menschen, denen man folgt. Es wird damit immer schwieriger, ausgeprägten Tremor dem Alkoholentzug oder der Parkinsonkrankheit zuzuordnen. rig

Die drei Opfer Sie stammten ausNordafrika und der Karibik.

D

Sie wollen ihn lebend Sondereinsatzkräfte der Polizei.

rei Namen, von links nach rechts: Imad Ibn Ziaten (30), Adel Chennouf (26) und Mohamed Legouad (24). Und drei Fragezeichen: Warum mussten sie sterben? Am vergangenen Donnerstag standen sie in Montauban vor einem Geldautomaten, als sie am hellichten Tag auf ihren Mörder trafen. Mohammed Merah (24), Franzose algerischer Abstammung, knallte sie eiskalt ab.

Alle drei waren Soldaten, Fallschirmspringer. Ziaten war Teamchef für Befreiungsaktionen aus der Luft. Er leistete Einsätze im Tschad und in der Elfenbeinküste. Alle drei stammen aus Nordafrika. Wie französische Medien melden, leisteten alle drei ihren Dienst vor allem auf französischem Territorium. Das Mordmotiv von Mohamed M., selbsternannter Jihadist, bleibt vorerst im Dunkeln. snx

Heute Mittag in Luzern:

Schweizer (41) verhaet Ein unbekannter Irrer hat die süssen Auslagen der Confiserie Bachmann in Luzern mit blutigen Schweineköpfen beworfen. Jetzt konnte die Polizei den mutmasslichen Täter in Kriens LU festnehmen. Es handelt sich um einen 41-jährigen Schweizer. Die Motive der Tat bleiben unklar.

Trauerfeier für drei Opfer in Israel Arieh (6) starben im Kugelhagel, ebenso die siebenjährige Myriam Monsonego. «Der Schmerz ist unermesslich», sagte Innenminister Eli Yishai. Die Familie war erst im Juli nach Frankreich gekommen. Mit ihrer zweijährigen Tochter kehrt die Witwe jetzt heim; sie ist wieder schwanger. snx Fotos: AFP (4), Reuters (2), Keystone, Leserfoto, ZVG

JERUSALEM → Eine riesige Menschenmenge hat sich heute Vormittag auf dem Friedhof HaMenuchot in Jerusalem versammelt. Am Morgen waren die Särge mit drei Opfern der Schiesserei in der jüdischen Schule Ozar Hatorah vom Montag eingetroffen. Rabbi Jonathan Sandler und seine beiden Söhne Gabriel (3) und

Trauriger Empfang Sarg eines Opfers am Flughafen von Tel Aviv.

lar) hat Burger King (8,4 Mrd.) als Nummer zwei im US-Fast-Food-Markt abgelöst. Unangefochtene Nummer eins ist und bleibt McDonald’s (34,2 Mrd.). 11.14 Uhr, Zürich Von allen Berufen geniessen Feuerwehrleute das grösste Vertrauen. Gefolgt von Krankenschwestern, Piloten und

Ärzten. Das ergab eine Umfrage von Reader’s Digest. 13.09 Uhr, Glattbrugg ZH Das kleine Mädchen aus Glattbrugg ist gestern Abend gestorben. Die Dreijährige war am Montag mit ihrem Vater im Hallenbad. Plötzlich entdeckte er sie im rund ein Meter tiefen Wasser. Seither lag die Kleine im Spital.

→ TWEET DES TAGES Multi-Milliardär @RichardBranson macht einen «Twettbewerb»:

Skiing in Switzerland. For fun, 1st person to say hello on the slopes & ‘I Love Virgin Atlantic’ gets free return ticket London to New York. – Am Skifahren in der Schweiz. Der Erste, der mir auf der Piste Hallo & «Ich liebe Virgin Atlantic» sagt kriegt Flugticket London–New York retour. Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/ blickamabend


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SCHWEIZ

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Die Lawine begrub Ärzte und Banker IDENTIFIZIERT → Vier Opfer

ter Freund, in der «Tribune de Genève». «Er war ein grosser Sportler. Als Abenteurer haben wir zusammen alles erreicht, was war ein Mann der Tat, ver- möglich ist. Wir waren geliebt in die Berge. Ich selber meinsam auf dem Kilimawäre gerne mitgereist. Aber ndscharo, auf dem Mont es war kein Platz mehr auf Blanc und haben die Insel dem Schiff, das sie gebucht La Réunion durchquert.» Patrick lebte im Genfer hatten.» Alain, Kadermitarbeiter Vorort Veyrier. Ebenso wie der Genfer PriUlrich, Arzt vatbank Lomam Genfer bard Odier, «Sie gingen Kantonsspihinterlässt tal. Auch er nie unnötige eine Frau und war verheiraRisiken ein.» drei Kinder. tet und war Bei der gleimit seiner chen Bank arbeitete auch der Frau nach Norwegen geInformatiker Patrick. Auch er reist. Seine eigene Frau war verheiratet, hatte zwei musste mitansehen, wie Kinder. die Monsterlawine Ulrich «Patrick träumte verschluckte. schon lange von dieser Die Frau gehörte zur Reise», sagt Marco, ein gu- zweiten Gruppe, die am

der Monsterlawine in Norwegen kommen aus der Romandie. adrian.schulthess @ringier.ch

S

ie liebten die Berge. Und sie waren erfahrene Tourengänger. Das sagen Freunde und Bekannte über die vier Schweizer Touristen, die am Montag in Norwegen von einer kilometerbreiten Lawine verschüttet wurden. Alain, Patrick, Ulrich und Pierre starben unter rund sechs Meter dicken Schneedecken, dicht wie Beton. «Alain hat sich so auf die Skiwoche in Norwegen gefreut», sagt GuyOlivier im «Le Matin» über seinen guten Freund. «Er

Seine Villa Dort fand die Hausdurchsuchung statt.

Montag die Abfahrt vom Berg Sorbmegaisa bei Kaafjord wagte. In der ersten Gruppe gingen die sechs erfahreren Alpinisten voran. Und lösten die Lawine selber aus, die fünf Leben kostete. Auch jenes von Pierre, einem Arzt und dreifachen Vater aus Nyon VD. Und jenes von Jerôme, dem französischen Bergführer der Gruppe. Alle vier verstorbenen Schweizer waren Mitglieder des Genfer Alpinistenclubs Allobrogia. «Wir alle können das Unglück nicht begreifen», sagt AllobrogiaTourenleiter Matthias Laemmel in der «Tribune». «Sie waren keine Hitzköpfe, gingen nie unnötige Risiken ein», sagt Laemmel. «Und die beiden Bergführer hatten viel Erfahrung.» 

Kuoni dick drin dank Visa-Service GUTE IDEE → Der Reisekonzern

etabliert sich als Visa-Beschaffer. Nicht begeistert Nationalrat Christoph Blocher.

«Sie filzten sogar Bibeln»

KRIMI → Der SVP-Stratege erzählt heute auf «Tele

Blocher», wie die Razzia in Haus und Büro ablief.

B

ei der Staatsanwaltschaft Zürich war gestern Blocher-Tag. Staatsanwälte und Polizei klingelten um 14.30 Uhr gleichzeitig in Blochers Büro in Männedorf ZH und in seiner Villa in Herrliberg. Insgesamt standen drei Staatsanwälte und sechs Polizisten im Einsatz für die Razzia rund in der Affäre Hildebrand. Es ging ab wie in einem Krimi. Silvia Blocher öffnete in der Villa die Tür. Die Polizisten durchsuchten

das ganze Haus und nahmen alle Schriftstücke mit, auf denen Ex-Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand erwähnt war, plus Handy, Computer und Festplatten. Nach Dokumenten durchsucht wurden aber auch zwei mehrere Hundert Jahre alte Bibeln – Seite für Seite. Das ganze Spektakel dauerte rund zwei Stunden. Dies erzählt er heute auf seinem Sender «Tele Blocher». Die Beweismittel wurden auf Antrag von Blo-

chers Anwalt versiegelt. Christoph Blocher fühlt sich als Bauernopfer. Er beharrt auf seiner Immunität als Parlamentarier. Ob das Strafverfahren weitergeführt werden kann, müssen somit die Immunitätskommissionen beider Räte entscheiden. Als erstes müsste sich die Nationalratskommission damit befassen. Bisher sei noch kein Gesuch eingegangen, sagte Kommissionspräsident Heinz Brand (SVP/GR). kmu/per

uoni schwimmt auf der Welle des Erfolgs: 28 Prozent mehr Umsatz, 44 Prozent mehr Gewinn: Diese Rekordzahlen für das vergangene Jahr meldete Kuoni gestern. Dazu beigetragen hat eine Idee, die vor rund 10 Jahren in Indien begann. Kuoni-CEO Peter Rothwell heute auf Radio DRS: «Die Inder brauchten fast für jedes Reiseland ein Visum. Kuoni übernahm den Dienst und

ist heute Marktführer im Visa-Service.» Daraus entstand ein Riesen-Business. Heute bearbeiten 2500 Mitarbeiter in über 500 Kuoni-Filialen rund um den Erdball Visa-Gesuche. Unterdessen prüft Kuoni im Auftrag von über 37 Regierungen Visa-Anträge. Satte 180 Millionen Franken Umsatz erzielte der Reiseveranstalter 2011 mit diesem Dienst. 30 Prozent mehr als im Vorjahr. kmu

Kuoni weltweit Absperr-Wagen beim Gate of India in Mumbai.

Fotos: Geri Holdener, Philippe Rossier, Peter Röthlisberger, EQ Images, ZVG, Ausriss: Le Matin

K


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Mittwoch, 21. März 2012

«Ich wollte sie wecken» TRAGÖDIE → Sandra G. versuchte

ihre Töchter in der Feuerhölle zu retten. Sie hatten keine Chance.

Ist am Boden zerstört Mutter Sandra G.

D

«Alain liebte die Berge» So berichtet «Le Matin» über das Drama. Anzeige

ie Flammen haben ihr zwei der drei Kinder geraubt. Es ist das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann. Sandra G.* (40) aus Steinerberg (SZ) erzählt heute im «Blick» von der schrecklichsten Nacht ihres Lebens. Sie brachte ihre Töchter Livia (†9) und Aurelia (†4) zu Bett, gab ihnen einen Gutenachtkuss. Nachdem Sand-

ra G. und ihr Mann Josef F. (49) die Holzheizung einfeuerten, gingen sie um Mitternacht auch zu Bett. «Um 2.30 Uhr wurden wir aus dem Schlaf gerissen, alles war voller Rauch.» Sie eilt zu ihren Töchtern. «Ich wollte sie wecken, sie aus dem Zimmer holen. Aber die Flammen schlugen mir schon entgegen. Ich schrie ins Zimmer:

‹Kommt raus! Kommt raus! Springt aus dem Fenster!› Doch sie gaben keine Antwort.» Mit letzter Kraft können sich die Eltern in Sicherheit bringen. Auch Sohn Matthias (10) gelingt die Flucht aus der Flammenhölle. Er ist jetzt das Wichtigste für Sandra. Er liegt mit Verbrennungen im Uni-Spital Zürich. ins/kov * Namen der Redaktion bekannt


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WIRTSCHAFT

Mittwoch, 21. März 2012

Novartis hat es auf Frauen abgesehen

Apple ist Nr. 1 in der Schweiz

Keine Berührungsängste mehr Novartis-Chef Jimenez mit russischen Politikerinnen in St. Petersburg.

GENDER → Bis vor zwei Jahren

diskriminierte der Pharmamulti die Frauen. Jetzt fördert er sie. philipp.albrecht @ringier.ch

E

s gibt selten schlechtere Nachrichten für ein Grossunternehmen – zumindest aus ethischer Sicht: Im Jahr 2010 musste Novartis in den USA 6000 ehemalige und aktuelle Mitarbeiterinnen wegen sexueller Diskriminierung mit

250 Millionen Dollar entschädigen. Der Schweizer Pharmamulti hatte nicht nur Schwangere benachteiligt, sondern bei Beförderungen Frauen konsequent diskriminiert. Inzwischen erhält Novartis für seinen Umgang mit Frauen Lob von Experten. Was ist passiert?

Der Konzern unter der Füh- Hälfte der Teilnehmerinrung von Joseph Jimenez nen wurden seither beförhat ein neuartiges Frauen- dert. «Es gab viel Selbstförderungsprogramm ent- betrachtung und Selbstwickelt. Während eines erkenntnis», sagt eine TeilJahres wurden 30 auser- nehmerin zur «Financial wählten MitTimes». arbeiterinnen Experten loben Ein zweiter Kurs mit in intensiven Kursen Füh- das Projekt von weiteren 30 Frauen geht rungsqualitä- Novartis. ten nähergenächsten Mobracht. Teilweise wurden nat zu Ende. Dann erst will sie direkt vom Manage- Novartis entscheiden, ob ment, darunter auch Jime- das Projekt definitiv weiternez, begleitet. Mehr als die geführt wird. 

WEISSBUCH → Der Boom bei den iPads treibt den Schweizer Computermarkt in die Höhe. «Der Absatz von mobilen und Tischcomputern kletterte im vergangenen Jahr um 19,3 Prozent auf 2,523 Mio. Stück», sagte PC-Guru Robert Weiss heute. Ohne die Tablet-Computer sähe die Lage anders aus: Dann hätte der Computerabsatz lediglich um 3,3 Prozent auf 2,071 Mio. verkaufte Geräte zugenommen. Die meisten Tablet-Computer sind iPads von Apple (84 Prozent). Der boomende iPadVerkauf machte Apple erstmals zum Marktführer in der Schweiz. Mit einem Marktanteil von 27,3 Prozent konnten die Kalifornier Konkurrent HP überholen (26,8 %). SDA/bö

Geeks sei Dank Erste Schweizer iPad-Käufer letzten Freitag.

US-Cash-Kühe und ihre Kälber

Fotos: AFP, Toini Lindroos

Geld und mehr von Wirtschafts-Experte

Werner Vontobel

Diese Zahl hat Schlagzeilen gemacht: 1244 Milliarden Dollar. Über so viele flüssige Mittel verfügen die US-Unternehmen. Dies, obwohl sie so viel Dividenden ausschütten wie noch nie. Allein in den vergangenen 5 Jahren waren es rund 4000 Milliarden Dollar. Dennoch wissen die US-Unternehmen offenbar nicht, wohin mit diesem Geld. Sie verdrängen auch, woher das Geld kommt, nämlich von den Löhnen

und Steuern, welche die US-Unternehmen nicht mehr zahlen. Gemessen an ihrem Anteil am BIP bzw. am Gewinn von vor zehn Jahren haben die US-Unternehmen ihre jährlichen Lohnkosten um 700 und die Steuern um 300 Milliarden Dollar gesenkt. Das schwächt den Konsum und reisst Löcher in die Staatsfinanzen.Doch solche Überlegungen interessieren die Finanzgemeinde nicht. Sie stellen vielmehr die rhetorische

Frage, warum die US-Unternehmen mehr als die Hälfte ihrer Cash-Bestände im Ausland halten. Na klar: Weil die Steuern in den USA zu hoch sind. Folglich gibt es jetzt eine Diskussion darüber, ob die Gewinnsteuer weiter gesenkt werden soll, oder ob man das viele Geld auch mit einer Steueramnestie zurücklocken kann. Tiefere Löhne fordert noch niemand, die sinken nämlich ohnehin. werner.vontobel@ringier.ch

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AUSLAND

Mittwoch, 21. März 2012

Trauerfeier Für die Opfer des Busunglücks.

Belgien nimmt

Abschied TRAGÖDIE → Es ist der traurigste

Tag für Belgien. Heute findet die Gedenkfeier für die Car-Opfer statt. kathrin.kocher @ringier.ch

N

ur Klaviermusik ist zu hören, sonst ist es still in der Sovereign-Arena. Acht Tage nach dem tragischen Busunglück im Wallis sind in der belgischen Stadt Lommel Familien, Mitschüler und Tausende weiterer Trauergäste zusammengekommen, um Abschied zu

nehmen. Kurz vor 10.30 Uhr fährt der Konvoi mit den Leichenwagen von 15 der 17 Todesopfer aus der Kleinstadt vor der Arena vor. Eine Begleiterin der Gruppe war bereits gestern beerdigt worden, eine Familie wollte nicht an der Zeremonie teilnehmen. Weisse Bändel zieren die Bäume entlang der Strasse. Die

Fahnen im ganzen Land ste- mit grossen Kronleuchtern, hen auf Halbmast. weissen Rosen und Bildern Sarg ums Sarg wird aus mit bunten Handabdrücken den Wagen geholt und von geschmückt ist. Soldaten der belgischen ArIn der Arena selbst finmee in die Arena getragen. den 5000 Menschen Platz, Vor jedem wovon die geht ein Sol- Alles ist still, Hälfte für die dat mit einem Trauergäste Foto des je- nur Klaviermu- reserviert ist, weiligen Kin- sik ist zu hören. die anderen des, dessen sind für «norFamilienangehörige eben- male» Gäste. Rund 10 000 falls mitlaufen. In Form ei- Menschen verfolgen die nes Fächers werden die Zeremonie auf Grossbildweissen Särge in dem gros- schirmen vor der Halle. sen Saal aufgebahrt, der Die offiziellen Gäste, dar-

unter Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf, Belgiens Premier Elio Di Rupo und das niederländische Kronprinzenpaar Willem-Alexander und Maxima, betreten die Arena. Zuletzt folgen der belgische König Albert II. und seine Frau Paola. Ein flämischer Chor eröffnet die Feier. Am 13. März starben bei dem tragischen Busunglück in Siders VS 28 Menschen, darunter 22 Kinder. 

Schluss mit Magermodels

Kult-Architektur Die Battersea Power Station in London.

GESETZ → Israel will Essstörungen bekämpfen und

verbannt unterernährte Models aus der Werbung.

I

Fotos: AP (3), AFP, ZVG

Wer kau diese Ikone? ANGEBOT → Das berühmteste Kohlekraftwerk der Welt steht zum Verkauf. Seit rund 30 Jahren steht die Battersea Power Station in London ungenutzt und kann sich nicht recht entscheiden, was es sein will. Das grösste Backsteingebäude der Welt mit den vier 100 Meter hohen Schloten hat zahlreiche Filmemacher und Musiker inspiriert. Den prominentesten Auftritt hatte die Architektur-Ikone 1977 auf dem Cover des Pink-Floyd-Albums «Animals». Wer eine Zukunft für das 85-jährige Gebäude sieht, muss rund 290 Millionen Franken hinblättern. alp

Zerdrückt In diesem Car starben 28 Menschen.

n Zukunft lächeln keine Klappergestelle mehr von den israelischen Plakatwänden. Models müssen mit einem medizinischen Bericht nachweisen können, dass sie gemäss Uno-Standards nicht unterernährt sind. Der Staat hat am Montag ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Massstab ist der sogenannte Body Mass Index (BMI), der Untergewicht über das Verhältnis von Körpergewicht und Körpergrösse ermittelt. Ausserdem muss die Werbe-Industrie neu ange-

ben, ob die Models auf den Fotos digital dünner gemacht wurden. Israel versucht, gegen die Schönheitsideale der Mode-Industrie vorzugeZu gefährlich Werbung in Tel Aviv.

hen. Der Staat will so Essstörungen bei jungen Mädchen bekämpfen. Ob das Gesetz die gewünschte Wirkung zeigt, bleibt abzuwarten. kab


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BERN

Schule bleibt im Dorf

AUSNAHME → Kindergärtler bis 3.-Klässler

in derselben Klasse – wenn dafür das Schulhaus nicht geschlossen wird.

I

n kleinen bernischen Landgemeinden können Kindergärtler und Erst- bis Drittklässler ausnahmsweise in die gleiche Klasse gehen, wenn sie dank dieser Massnahme die Schule im Dorf behalten können. Das hat der Grosse Rat heute Morgen mit 115 zu 33 Stimmen beschlossen. Befürworter, vor allem aus dem bürgerlichen Lager, sahen darin eine pragmatische Lösung für kleine Gemeinden, Gegner vorab aus den

Kindergärtler Bald zusammen mit Drittklässlern.

Reihen der SP lehnten sie als Verwässerung der Basisstufe ab. Der Grosse Rat hatte im vergangen November beschlossen, den Gemeinden die Einführung der Basisstufe zu ermöglichen. So soll ein fliessender Übergang vom Kindergarten in die Schule möglich sein. Kindergärtler können zusammen mit den Erst- und Zweitklässlern unterrichtet werden. Ausnahmsweise sollen sie auch im selben Schulzimmer mit älteren Primarschülern sitzen können. Nicht aus pädagogischen, sondern aus praktischen Überlegungen. Schliesslich könnte so die eine oder andere Dorfschule am Leben erhalten werden, wenn es im Dorf geburtenschwache Jahrgänge geben sollte. SDA/pp

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Mittwoch, 21. März 2012

KAMPAGNE → Mit der zweiten

geht an rlos vorbei

Eröffnet den «Güsche» Noel Gallagher.

Aktionswoche gegen Rassismus setzt die Stadt Bern ein Zeichen. auch unsere Berner Miss Schweiz Alina Buchschalle sind gegen Rassis- cher: «Wer Rassismus ermus – trotzdem ist er fährt, fühlt sich allein. Darallgegenwärtig. Alle sind um braucht es die Aktionsfür mehr Respekt – trotz- woche. Sie macht klar: Wir dem vermissen wir ihn fast sind viele und wir können täglich in irgend einer Form. und müssen uns wehren.» Dafür begleiOder YB-Goatet uns in den «Rassismus lie Marco Wölfli: «Wie nächsten Tadu geboren gen auf Schritt hat in Bern bist, kannst und Tritt eine keinen Platz.» Plakatkampadu nicht ängne, die zu denken gibt. dern. Wie du lebst aber «Rassismus geht an nieman- schon.» dem spurlos vorbei.» Bis zum 28. März fühStadtpräsident Alex- ren mehr als 20 Organisaander Tschäppät (SP) er- tionen in der ganzen Stadt öffnete heute Mittag die Veranstaltungen zum Thezweite Aktionswoche der ma durch. Zum Beispiel eiStadt Bern gegen Rassis- nen Workshop über die Bemus. Er sagt: «Rassismus gegnung mit Musliminnen hat in Bern keinen Platz. und Muslimen. Dazu viele Nicht offen auf der Strasse, Konzerte, Diskussionen, aber auch nicht versteckt Theater und Events für bei der Lehrstellensuche.» Kinder. Das detaillierte Zum Unterstützungskomi- Programm unter www. tee gehören unter anderen bern.ch.  peter.pflugshaupt @ringier.ch

A

Gurten mit Gallagher und Delay OPEN AIR → Nach dem Aus von Oasis hat Noel Gallagher mit seinem SoloDebüt-Album bewiesen, dass er zu den besten Songwritern unserer Zeit gehört. Gerade recht, um am Donnerstag, 12. Juli das Gurtenfestival zu eröffnen. Seit heute ist auch bekannt dass der deutsche Funky-Meister Jan Delay am Sonntag das Gurtenfestival offiziell beendet. Mit einer hoffentlich grossen «Disco-ooo». pp

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→ HIER STEHT WAS GEHT → Habemus Kreisel Sa, ab 11 Uhr, Wankdorfkreisel-Eröffnung, Bern Voraussichtlich Mitte Mai fahren beim Wankdorfplatz die ersten Autos durch den unterirdischen Kreisel. Doch erst Ende Jahr werden die provisorischen Ampeln beim Kreisel abmontiert. Schon am Samstag wird das Bauwerk feierlich eröffnet. Gleichzeitig feiert das kantonale Tiefbauamt das 100-jährige Bestehen. Um 12 Uhr eröffnet Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer den Kreisel. Infos zum Programm: «wankdorfplatz.ch».

Fotos: Keystone, ZVG

→ Special Olympics Ab Donnerstag an der Lenk Special Olympics ist die weltweit grösste Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung. An den National Winter Games vom 22. bis 25. März treten 420 Athleten in den Disziplinen Ski alpin, Langlauf, Snowboard und Unihockey gegeneinander an. Das Unterhaltungsprogramm gibts auf «lenk-simmental.ch».

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HINTERGRUND

Mittwoch, 21. März 2012

«Wir sehen uns in der Hölle wieder» PROFIL → Frauen drohen fieser.

kleines Weilchen Zeit. Bis zu der Unendlichkeit. Bin Dein Schatten, Dein Phantom. Deiner Seele Melanom. Künde Dir vom baldigen gab es nur vier im ganzen Ende, laufe fort von hier, beUnternehmen.» hende.» Drommel schätzt, Übrigens: Erpresserdass alleine im deutsch- briefe mit ausgeschnittesprachigen Raum jährlich nen Zeitungsbuchstaben rund 30 000 Drohbriefe gibts nur noch in Krimis. verfasst werden. 70 Pro- Wer heute drohen oder erzent von Frauen. Und Frau- pressen will, machts moen scheinen einen ganz ei- dern, per Mail oder SMS. genen Stil zu haben, um an- Auch Briefe per Post sind deren zu dronoch immer hen. «Frauen Männer haben hoch im schreiben Kurs. keine solche ausführlicher Das Fachund besser. Hartnäckigkeit. wissen der Männer sind Kriminalistik ziel- und sachorientiert.» und Sprachwissenschaft maErpressungsschreiben chen sich Personalstellen immit einem eher nüchter- mer öfter zu eigen, sagt Rainen Stil seien fast immer mund Drommel: «Es hat von Männern verfasst. Bei sich gezeigt, dass MitarFrauen stehe oft ein Bezie- beiter, deren Charakter hungsaspekt im Vorder- und Fähigkeiten nicht so grund. Daraus schliesst der gut zum Jobprofil passen, Sprachdetektiv: «Wenn je- ein Risiko für ein Untermand über einen längeren nehmen werden könnten.» Zeitraum Drohbriefe erhält, Diese Leute entwickeln evenist der Absender immer eine tuell Aggressionen, die in Frau.» Männer verfügen of- Mobbing, Geheimnisverrat fenbar nicht über die not- oder Erpressung münden wendige Hartnäckigkeit. könnten.  Auffallend ist auch, dass Frauen oft in Versform dro- Raimund Drommel ist Autor von hen. Ein Ausriss: «Nur ein «Der Code des Bösen», Heyne-Verlag.

Sie reimen, setzen nach, sind kreativ. Und verraten sich genau dadurch. karin.mueller @ringier.ch

R

aimund Drommel ist einer der anerkanntesten Sprach-Profiler im deutschsprachigen Raum. Er erstellt anhand von Schriftdokumenten Täterprofile. «Meine Kunden sind Konzerne, Sicherheitsfirmen, Anwaltskanzleien und Gerichte», erklärt er Blick am Abend. Oft gehe es um Erpressung, Drohungen aller Art, Mobbing oder üble Nachrede. Drommel: «Wenn zum Beispiel in einem grossen Unternehmen eine Morddrohung mit DNA-Spuren eingeht und der Urheber intern vermutet wird, können nicht Tausende von Mitarbeitern zum DNA-Test vorgeladen werden.» Da sei die Sprachprofiling-Methode effizienter. Dank dieser gelang es im obigen Fall, den Täterkreis rasch einzugrenzen. «Ich war mir sicher, dass der Verfasser der Morddrohung eine Frau mit französischer Muttersprache war. Davon

Schablonenstil Aussterbende Gattung.

Drohung reimt sich Frauen ticken anders.

Von Hand Schreibstil und Inhalt des Schmähbriefs geben dem Sprachdetektiv viele Informationen zum Verfasser.


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 Takoma Park, Maryland Moshe Moshi ist eine vier Jahre alte, haarlose, cremefarbene Siamkatze. Besitzerin Carol Meir kauft dem hässlichen Ding Medikamente für 250 Dollar im Jahr und bezahlt 750 Dollar für den Tierarzt. Moshe frisst wegen seiner Allergien nur Hirsch und Schwein.

www.blickamabend.ch

 Monte Carlo, Monaco Nicht ungesichert wie der Nock, aber auch sehr geschickt. Mich Kemeter (23) balanciert vor der schönen Kulisse des Fürstentums in 60 Metern Höhe über das Seil.


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Mittwoch, 21. März 2012

Bilder des Tages

Hieribt e schrer d r Lese

Fotos: Reuters, AP (2), Dukas

 Ludorvai, Russland Noch immer staunt Europa, dass das Versace-Lifting-Pomp&Protz-Russland von einer Gruppe volkstümlicher Trachtenfrauen am Eurovision Song Contest vertreten werden soll. Aber kochen können die «Buranovskiye Babushki»! Heute gibt es Ravioli.

Leon, Mexico «Wenn der mich nur nicht segnet!»

Bildunterschrift von Pierre Meier zum Teufel, der vor Benedikt XVI. flüchtet. Der Papst besucht Mexico am 23. März zum ersten Mal; via www.facebook.com/blickamabend


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PEOPLE

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→ HEUTE FEIERN

Zwei Jahre Knast für «H

Mandy Capristo 

URTEIL → Jamie Waylett büsst für

Sängerin (Ex-Monrose) und Model, wird 23 … Dirk von Lowtzow, deutscher Musiker (Tocotronic), wird 41 … Timothy Dalton, zweifacher James Bond, wird 66 … Gary Oldman, US-Schauspieler («Dracula»), wird 54 …

Teilnahme an Jugend-Krawallen.

B

ei «Harry Potter» spielt er Bösewicht Vincent Crabbe. Schauspieler Jamie Waylett (22) hat aber auch im echten Leben einiges auf dem Kerbholz. Ein Gericht verdonnerte ihn gestern zu zwei Jahren Haft. Er habe in der Nacht vom 8. August zu Chaos und Gewalt beigetragen. Waylett hatte bei den Londoner Krawallen einen La-

Smalltalk mit … … Ralph Simon (65) CEO Mobile-Strategie Madonna

den geplündert und Champagner geklaut. Vom Vorwurf, er habe einen Molotowcocktail werfen wollen, wurde er freigesprochen. Das Gericht stellte in Aussicht, bei guter Führung könne er nach einem Jahr entlassen werden. Waylett war schon mal mit dem Gesetz in Konflikt geraten, er hatte Marihuana angebaut. aau

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«Madonna-Songs in Mandarin oder Hindi wären möglich» Was machen Sie den ganzen Tag? Ich arbeite mit kreativen Leuten zusammen, um zum Beispiel coole Apps zu (er)finden. Woher kommen die Ideen? Aus der ganzen Welt. Wir haben überall Fachleute. Ich suche nach Trends in Ländern, wo man es nie erwarten würde. Die Idee, sein Handy als Kreditkarte zu benutzen, kommt aus Kenia. Und jetzt geht das um die Welt. Und welches App planen Sie gerade für Madonna? Im Moment wird ein App fertiggestellt, das den direkten Zugriff auf ihr Album ermöglicht. Es geht darum, ihr Album auf Platz 1 zu hieven. Dafür braucht man solche Dinge. Es gab auch

Ralph Simon will Internet für alle.

Anfragen von Fans, ob sie Madonna nicht in ihrer Sprache hören könnten. Darüber wird gerade nachgedacht. Songs in Mandarin oder Hindi wären möglich. Ist es für Künstler wichtig, digitale Kampagnen zu starten? Es ist absolut essentiell. Als Künstler muss man das Publikum ernst nehmen. Das ist nun mal transglobal und transkulturell.

Schne

Besuchen Sie einige von Madonnas Konzerten? Ja, in Zürich zum Beispiel. Ich habe dort schon mit einigen Musikern gearbeitet und kenne die Stadt. Ich habe mal in der «Kronenhalle» gegessen. Vielleicht ein bisschen ein Ort für alte Leute? Nein, dort ist es toll ... Kennen Sie Madonna persönlich? Ich habe sie einmal in London getroffen. Sie würde sich nie an mich erinnern. Es war erfrischend, wie professionell sie ist! Sie hat die Gabe, immer den Zeitgeist zu treffen. Sie ist immer hip und today. Wie macht sie das nur? Sie arbeiten für Madonna. Welche Träume haben Sie jetzt noch? Bis Ende 2012 will ich 100 Länder besucht haben. Bis jetzt war ich erst in 72. Und ich wäre gerne berühmt für eine Erfindung: Mobiles Internet für alle Menschen, auch für die in Bananenblättern ohne Elektrizität. Ralph Simon ist Keynote-Sprecher am m4music, dieses Wochenende im Schiffbau Zürich. Madonna tritt am 18. August im Zürcher Letzigrund auf.

Chip

Das Fernsehen anhalten mit Live Pause. Men in Black läuft am 22.04. um 20:15 Uhr.

Witz und Liebe zum Jubiläum Fotos: AFP, AP (2), RTL/Stefan Gregorowius, ZVG

katharina.rilling @ringier.ch

QUEEN → 85 Jahre alt, 60 Jahre im Dienst – und noch kein bisschen amtsmüde. Das bekräftigte Elizabeth II. in ihrer Jubiläumsrede von gestern in der Westminster Hall in London. Dabei schlichen sich sogar eine Liebeserklärung und ein Witzchen ein: Sie habe bereits mit zwölf Premiers «das Vergnügen» gehabt und mehr als dreieinhalbtausend Gesetze unterzeichnet, witzelte Elizabeth etwa. Damit erntete sie einige Lacher im Saal. Unter den Gästen waren Premierminister David Cameron, Oppositionsführer Ed Miliband und die Ex-Premiers Tony Blair und Gordon Brown. In Bezug auf ihren Gatten gelang der Queen eine nüchterne Liebeserklärung: «Prinz Philip ist, glaube ich, bekannt dafür, keine Komplimente anzunehmen. Aber durch all die Zeit war er eine konstante Kraftquelle und ein Ratgeber.» rlk


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Mittwoch, 21. März 2012

arry Potter»-Bösewicht

Geht auf Distanz Richard Gere, Julia Roberts in «Pretty Woman».

© 1997 Columbia Pictures Industries, Inc. All Rights Reserved.

Strafe Jamie Waylett mischte bei Krawallen mit.

«Blöde Komödie

Pretty Woman»

ps holen.

BÖSE → Richard Gere verliert wüste Worte

über «Pretty Woman», bezeichnet den Kultfilm als «blöde Komödie». Das gibt Ärger. lionen Dollar ein. Auch heute, über zwanzig Jahre später, ist «Pretty Woer Film hat seiner Hollywood- man» der Inbegriff der romantischen Karriere Flügel verliehen. Doch Komödie. jetzt rammt Schauspieler Richard Gere Im Nachhinein empfindet der (62) «Pretty Woman» in Grund und überzeugte Buddhist die Botschaft Boden. des Films jedoch als geschmacklos, Im Interview mit dem australi- hält seinen Charakter für furchtbar. schen «Woman’s Day Magazine» Das wiederum nehmen ihm amerikazieht der Hauptdarsteller über die nische Medien furchtbar übel. Ein Sturm der Ent«blöde romantische Komödie» vom Leder. Der Streifen rüstung entlädt sich über Es sei einer seiner Werke, Gere. Der Tenor von «LA die ihm «weniger gut ge- glorifiziert Times» bis «New York fallen». Er habe den Film Finanzhaie. Daily News»: Was erso gut wie vergessen. laubt er sich, ausgerechOder verdrängt. Denn der Streifen aus net «Pretty Woman» schlecht zu redem Jahr 1990 würde rücksichtslose den? Banker der Wall Street glorifizieren. Geres Sprecher Alan Nierob «Der Film hat diese Männer glanzvoll muss Schadensbegrenzung betreiaussehen lassen, was falsch ist», findet ben. Nierob geht in die Offensive, beRichard Gere. «Gottseidank sind wir hauptet am Dienstag, Gere habe «nie heute diesen Leuten gegenüber skepti- mit dieser australischen Publikation gesprochen», das sei «alles Blödsinn». scher.» In «Pretty Woman» stellt Gere den «Woman’s Day» hält dagegen: «Wir Finanzhai Edward Lewis dar, der sich stehen zu unserer Story. Unser Reporauf einer Geschäftsreise in die Prosti- ter Henry Meller hat mit Mr. Gere auf tuierte Vivian Ward (Julia Roberts) dem Sundance Film Festival gesproverliebt. Der Streifen spielte 463,4 Mil- chen.» 

anna.blume @ringier.ch

Dank Live Pause verpasst du nichts mehr. Auch wenn sich schon die nächste Pointe anbahnt, kannst du die laufende Sendung jederzeit anhalten und später an gleicher Stelle wieder starten. sunrise.ch/TV

Thronjubiläum Elizabeth II. war bei guter Laune.

D


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PEOPLE

Mittwoch, 21. März 2012

Das letzte Talent im Land AUS → «DGST»-Siegerin Eliane

Müller ist wohl die letzte ihrer Art. nügend Personen mit herausragenden Fähigkeiten ach nur zwei Staffeln für ‹Die grössten Schweizer von «DGST» gehen der Talente› zu finden.» Ein weiteres Argument: Schweiz die Talente aus. Die Luzernerin Eliane Müller Die Show ist teuer, «sehr aufwendig (21), die am produziert», Samstag tri- Die Schweiz gab Unterhalumphierte, tungschef und ihre Vor- ist bereits Christoph Gegängerin Maya leergecastet. bel (52) letzWirz (50) bleiben die einzigen «grössten tes Jahr zu bedenken. Schweizer Talente». Das SF setzt mit der Zumindest vorerst: «Ob Show einen der grössten Erdas SF wieder einmal eine folge der letzten Jahre ab: Staffel von ‹DGST› ausstrah- Über eine Million sahen len wird, steht noch nicht Maya Wirz jubeln, bei Eliafest. Aber 2013 oder 2014 ne Müller waren es noch wird dies sicher nicht der 716 000 – am hart umFall sein», so SF-Sprecher kämpften Samstagabend, Martin Reichlin (42). vor einem durchschnittlich Der Grund: Das Land ist rund zehn Jahre jüngeren leergecastet. Reichlin: «Die Publikum, als SF dann norSchweiz ist klein. Da ist es malerweise hat. «The Voice» schwierig, an drei aufein- soll nun nächstes Jahr die anderfolgenden Jahren ge- entstandene Lücke füllen.  fabian.zuercher @ringier.ch

«Wahnsinn» Anika Scheibe.

Eliane Müller Nachfolge ungewiss.

So sieht das perfekte Model aus ANIKA → Ein knabenhafter Körper, markante Züge, kurze Haare und die Masse 77-61-88 verteilt auf eine Körpergrösse von 1,77 Metern. Anika Scheibe (23) hat die Casting-Show «Das perfekte Model» mit den Jurorinnen Eva Padberg (32) und Karolina Kurkova (27) gewonnen: Ihr Kommentar: «Wahnsinn, ich kann es nicht fassen!» jut

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SPORT

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Bei Sit-Ups wird es Frauen wohlig

→ SPORT

NEWS

ORGASMUS → Eine neue US-Studie lüet das

Geheimnis, bei welchen Sportarten Frauen zum sexuellen Höhepunkt kommen können.

S

FUSSBALL → Die Lizenzadministration der Swiss Football League hat bei ihrer Disziplinarkommission Anzeige gegen Servette eingereicht. Trotz Fristerstreckung haben die Genfer die verlangten Dokumente über bezahlte Löhne und Sozialversicherungen nicht eingereicht. Mögliche Sanktionen – wie bei Xamax – wären Bussen und Punkteabzug.

Fotos: iStockphoto (4), Lukas Gorys, Keystone, AP, freshfocus

EISHOCKEY → Mark Streit (Bild) hat in der NHL beim 5:2-Auswärtserfolg der New York Islanders gegen die Toronto Maple Leafs zwei Assists verbucht. Der Berner Verteidiger durfte sich seine Skorerpunkte Nummer 41 und 42 gutschreiben lassen. Die Islanders feierten im vierten Saison-Duell mit Toronto ihren ersten Sieg.

Servette droht Punktabzug

den 1950-Jahren aufgestellt worden sind. exuelle Stimulation Besonders auffallend: und Sport gehören im Rund die Hälfte der Frauen Normalfall nicht unter ei- erklärte, dass sie während nen Hut. Doch manchmal des Trainierens der Bauchlassen sich die beiden nicht muskeln – also sogenanntrennen. Im Magazin «Se- ten Sit-Ups, zum Höhexual and Relationship The- punkt gekommen seien. rapy» haben die beiden US- Das Fitness-Training muss Forscher Debby Herbenick also eine besondere Wirund Dennis Fortenberry kung haben. Weshalb das eine Studie zu diesem The- so ist, ist allerdings unklar. ma veröffentlicht. Dort re- Die Forscher vermuten, portieren knapp 400 Frau- dass das Anspannen der en zwischen 18 und 63 Jah- Bauch- und Beckenbore, die in einer Online-Be- denmuskulatur im Körfragung mitperinnern eigemacht ha- «Das Tempo nen Druck ben, über ihre auf die Klitogibt mir Erfahrungen ris ausübt. von sexueller den Kick.» Die FrauErregung bei en gaben auch der Ausübung von Sport. an, dass sie während des Gleich 124 Frauen oder Fitnesstrainings keine über ein Drittel gaben zu «schmutzigen Gedanken» muskelbepackte Protokoll, dass sie schon oder einmal beim Sport – be- männliche Trainingspartwusst oder unbewusst – ner gehabt hätten und der einen Orgasmus erlebt Orgasmus nur wegen des haben und 246 erzählen Sports gekommen sei. davon, dass sie immerhin «Dieser Zusammenhang angenehm erregt worden ist interessant, weil er zeigt, seien. Die Studie bestätigt dass ein Orgasmus nicht nun Thesen, die schon seit notwendigerweise ein marc.ribolla @ringier.ch

«Big Night» für Mark Streit

sexuelles Erlebnis ist. Wir können daraus viel Neues über die körperlichen Mechanismen des weiblichen Höhepunkts erfahren», sagt Forscherin Herbenick von der Indiana University in der «Berliner Zeitung». Nebst Fitness gibts noch andere Sportarten, die einen Orgasmus hervorrufen können. Die Frauen gaben auch an, dass sie beim Reiten, Radfahren, Tennisspielen, Joggen oder Aerobic gekommen sind. Wie sich Sport und ein Orgasmus anfühlt, hat letztes Jahr auch eine prominente Sportlerin erzählt, die Kanutin Birgit Fischer (50). Die 27-fache Weltmeisterin und achtfache Olympiasiegerin aus Deutschland berichtete über ihre Rückkehr in ein Rennkajak. «Es ist ein bisschen wie ein Höhepunkt, vielleicht kann man es am besten mit einem Orgasmus vergleichen. Die Geschwindigkeit gibt den Kick», beschrieb Birgit Fischer, was sie im Rennkajak spürt. 

Bauchtraining Innerer Druck auf die Klitoris.

Auf dem Bike Sind die Vibrationen schuld?

Zug schäumt vor Wut wegen des Schiedsrichters PLAYOFFS → EVZ-Shedden glaubt: «Ref Rochette

hat sich ein Autogramm bei ZSC-Hartley geholt.»

D

er EVZ ist nach der erneuten Niederlage (1:2) im zweiten Spiel der Playoff-Halbfinals gegen die ZSC Lions mächtig angefressen. Der Qualisieger und insbesondere sein Trainer Doug Shedden (50) hadern mit den Unparteiischen, schäumen vor Wut. Der EVZ-Coach ärgert sich masslos über einen Entscheid des Schiedsrichter-Duos Rochette/Kämpfer in der sechsten Minute: Da wurde Zugs Esa Pirnes (34) nach einer Charge gegen Domenico Pittis (37) unter die Dusche geschickt.

Shedden wettert im «Blick»: «Wir haben hervorragend gespielt. Aber in dieser Serie machen offenbar nicht die Leistungen der beiden Teams den Unterschied aus.» Der kanadische Vulkan sieht seine Theorie bestätigt durch einen angeblichen Zwischenfall vor dem Match. «Ich glaube, dass Rochette sich vor dem Spiel ein Autogramm bei ZSCCoach Hartley geholt hat», wittert Shedden eine Verschwörung. EVZ-Hitzkopf Thomas Rüfenacht (27) poltert : «Es

ist traurig, wenn ein Spiel so entschieden wird.» Der finnische «Täter» Pirnes stuft seine Aktion als regelkonform ein: «Aus meiner Sicht war es ein klassischer Hüft-Check.» Stéphane Rochette (43) verteidigt seinen Entscheid in der «NLZ». «Es bestand akute Verletzungsgefahr, der Ausschluss war korrekt», erklärt der Ref. Pittis, der in der elften Minute das 1:0 für den ZSC erzielt hatte, musste noch vor der ersten Pause – wohl wegen einer Beinverletzung – Forfait geben. sr/yap

Erzürnter Vulkan Zug-Coach Doug Shedden.


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Mittwoch, 21. März 2012

«Sorry, ihr Mann ist jetzt bei uns» BRIEF → Die Formel 1 ist eine

männliche Welt. Peter Sauber entschuldigt sich bei den Frauen.

S

eit letzten Sonntag rasen die Formel-1-Teams wieder um WM-Punkte. Schlag auf Schlag gehts weiter, am Sonntag bereits in Malaysia. 20 Wochenenden werden die F1-Fans vor dem TV verbringen – vornehmlich Männer. Zum Leidwesen der Ehefrauen, Freundinnen und Kinder. Teamchef Peter Sauber hat die Gunst der Stunde genutzt und sich in einem persönlichen Brief in der Formel-1-Beilage des

Auf dem Court Tennis sorgt für heisse Gefühle.

234 Tore – Messi bricht Barça-Rekord FUSSBALL → Beim gestrigen 5:3-Sieg von Barcelona gegen Granada avanciert BarçaSuperstar Lionel Messi dank seinen drei Toren zum erfolgreichsten «Goleador» in der Geschichte des Vereins. 234 Tore hat der Zauberfloh in Pflichtspielen für die Katalanen nun erzielt – mit erst 24 Jahren. Der Argentinier überholt Barcelona-Legende Cesar Rodriguez, der zwischen 1942 und 1954 232-mal ins Netz getroffen hatte. Messis fabelhafte Tor-Bilanz: Primera Division (153), Cup (19), spanischer Supercup (8), Champions League (49), europäische Supercup (1) und Klub-WM (4). Sein erstes Tor als BarçaProfi schoss Lionel Messi am 1. Mai 2005 in der Partie von Barcelona gegen Albacete. Im Alter von 17 Jahren, zehn Monaten und sieben Tagen wurde er damals auch zum jüngsten Barcelona-Torschützen aller Zeiten. Trainer Pep Guardiola vergleicht nach dem Rekord: «Messi ist vielleicht der Michael Jordan des Fussballs.» rib

Im Sattel Reiten beansprucht die Oberschenkel.

Goal-Jubel Lionel Messi trifft gegen Granada dreimal.

Männer-Welt Peter Sauber mit seinem Piloten Sergio Pérez.

«Blick» bei der Frauen-Welt entschuldigt. «Ich bitte um Entschuldigung dafür, dass die Zeit wieder gekommen ist: der Frühling. Es ist die Zeit, in der Ihr Mann etwas weniger für Sie da sein wird. Zweifelsohne werden Sie aber wissen, dass Ihr Mann jetzt wieder vor dem Fernseher sitzt und Autorennen schaut. Dass er bei uns und mit uns sein wird. Ich danke für Ihr Verständnis», schreibt Sauber. rib


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Mittwoch, 21. März 2012

→ RUBIK’S CUBE DES TAGES

Life mlich zu Uni abbrach, zog sie hei Bye bye Als Miranda dieach sie auf eine Kassette und bat spr Hause aus. Ihre Beichtediese den Eltern im Auto abzuspielen. ihren Bruder,

Knobeln für Digital-Fans! Statt langweiligen Farben ordnet man App-Symbole. Ausserdem kann man den Rubik’s Cube überall mitnehmen, falls es unterwegs mal langweilig wird. Von geschenkidee.ch für 24.90 Fr.

Die Welt von

Miranda Eigenwillig, schräg und komisch. Miranda July mischt in der Kunst- und Kulturszene kräig mit.

desiree.petek @ringier.ch

K

Prämiert Ihr erster Film gewann 2005 die Caméra d’Or in Cannes. Sie führte Regie und spielte die Hauptrolle.

Aktuell Ihr neues Buch «Es findet dich» verrät ebensoviel über die Autorin wie die porträtierten Personen.

Ehemann Regisseur Mike Mills («Beginners») lernte sie am Sundance Filmfestival kennen.

Perfektionistin Miranda July will ihr Bild in der Öffentlichkeit mitbestimmen und achtet daher sehr auf ihre Erscheinung auf Fotos oder Interviews.

Fotos: Getty Images, AFP, ZVG

Schräg Miranda kauft gerne Kleider bei Wohnungsauflösungen von Verstorbenen und steht auf Vintage.

ürzlich erschien ihr zweites Buch «Es findet Dich». Zehn zufällige Begegnungen, erzählt in Interviewform. Doch nicht nur damit macht Miranda July, die eigentlich Grossinger heisst, auf ihre vielseitige Arbeit aufmerksam. 1974 in Vermont, USA, geboren, brach sie ihr Filmstudium nach knapp zwei Jahren ab. Es gefiel ihr nicht, etwas erklärt zu bekommen. Sie zog nach Portland und widmete sich der Performance-Kunst – ihre Projekte wurden unter anderem im Moma in New York ausgestellt – sang in einer Band und drehte Kurzfilme. Nachdem ihr erster Film «Me and You and Everyone We Know» mehrfach ausgezeichnet wurde, hagelte es Angebote. Miranda lehnte alle ab – sie lasse von sich hören, wenn sie wieder einen Film machen wolle. Das war letztes Jahr mit «The Future» der Fall. Sie will sich nicht auf nur etwas beschränken, sieht sich deshalb auch nicht als Regisseurin. Den Titel überlässt sie ihrem Mann, mit dem sie in L.A. lebt. 


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KINO

www.blickamabend.ch

Tod und Spiele SURVIVAL → Brutaler, direkter, spannender –

«The Hunger Games» ist nicht das neue «Twilight». lukas.ruettimann @ringier.ch

D

as ist sie nun also, die neue Teenie-Sensation, die Jungs und Mädchen in Ekstase versetzen soll. Ist ja auch alles drin – hübsche junge Menschen, tolle Kostüme, etwas Fantasy und ganz ganz viel Drama. Doch das hier ist nicht «Twilight»: Hier gehts zur Sache, der Tod ist keine Eventualität. Wenn Katniss mit Pfeil und Bogen durch die Wälder in der Natur-Arena stapft, ist sie dabei nicht nur sexy, sie ist vor allem tödlich. So ist «The Hunger Game» anfangs ein erstaunlich hartes SurvivalMovie, das sich hinter Fil-

men wie «Running Man» oder «Hard Target» nicht verstecken muss: Blutig, konsequent, toll gemacht. Daneben zielt der Film aber mit seiner Romantik: Die Liebesszenen wirken hölzern, die Chemie zwischen Lawrence und Hutcherson kommt nie an J-Pat und K-Stew heran. Dennoch: Der Film wird seine Fans finden, Lawrence respektive Katniss hat das Zeug zum Teenie-Idol. Bleibt bloss zu hoffen, dass die Jungs künftig nicht per Blattschuss kaltgemacht werden, sollte ein Girl mal ein Kompliment in den falschen Hals gekriegt haben.

ER SAGT

Bewertung:



SI E SAGT

Im Kino: Redaktoren Lukas Rüttimann, Barbara Lienhard.

barbara.lienhard @ringier.ch

I

n der Not frisst der Teufel Fliegen. Oder Hollywood dreht Filme über junge starke Frauen. Kurz vor der totalen Einfallslosigkeit – bald sind alle Marvel-Comics verfilmt und die alten Schinken in 3D aufgefrischt – ist nun die Zeit also reif für die Teenagerheldin. Halleluja. Die Hauptdarstellerin dieses Teenie-Streifens kämpft sich nicht mehr durch den Ausverkauf, sondern mit Pfeil und Bogen durch den Wald. Ihr gutes Aussehen ist nicht ihre stärkste Waffe, sondern nebensächlich. Den golde-

nen Lidstrich trägt Lenny Kravitz, der eine kleine Rolle als Stylist hat. Schwach sind in «The Hunger Games» sowieso höchstens die Männer. Liebeskrank auch. Katniss ist die Amazone, die alle plattmacht. Und dabei stopft sie der Aristokratie das Maul mit einem Apfelschuss, wie ihn Wilhelm Tell nicht besser gekonnt hätte. Jennifer Lawrence ist die perfekte Katniss. Schon im Sozialdrama «Winter’s Bone» spielte sie die unerschrockene Kämpferin oscarwürdig. Also Mädels, geht ins Kino, schaut und lernt! Bewertung:



Kurz

gefragt Wie hat Ihnen «Contraband» gefallen?

«Es war solide Action, nicht mehr und nicht weniger.»

Daniel (27) Kaufmann aus Ebikon LU Ich fand den Film so mittelmässig. Er bietet gute Unterhaltung während knapp zwei Stunden, viel mehr aber leider nicht. Insbesondere die Spannung lässt zu wünschen übrig.

John (52) Geschäsführer aus Islisberg AG Mir gefiel besonders der überraschende Schluss. Ansonsten war der Film spannend, hat aber Durchhänger. Ich würde ihn als durchschnittlich gut bezeichnen.

Svenja (16) Schülerin aus UitikonWaldegg ZH Der Film gefiel mir. Das Beste war definitiv die spannende Schlussszene und Mark Wahlbergs Leistung. Ein zweites Mal würde ich mir den Streifen jedoch nicht anschauen.

Pascal (36) Zoologe aus Zürich Der Film entsprach im Grossen und Ganzen meinen Erwartungen. Es war solide Action, nicht mehr und nicht weniger. Ribisi hat eine gute Präsenz während Wahlberg keine Glanzleistung zeigt.


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Mittwoch, 21. März 2012 Lieben und leben Jennifer Lawrence, Liam Hemsworth.

«Die Ess-Spiele wären mir lieber»

→ SHORTCUTS

LIAM HEMSWORTH → Miley

Cyrus’ Freund über seine Rolle in «The Hunger Games». Herr Hemsworth, in «The Hunger Games» sehen Sie irgendwie anders aus ...

Ich musste mir die Haare braun färben und ziemlich abspecken; ich habe erfahren, was es bedeutet, zu hungern. Eigentlich hätte ich lieber bei den Ess-Spielen mitgemacht. (lacht) Sie sollen ein ziemlich guter Koch sein.

«The Hunger Games» Inhalt: Amerika ist von Naturkatastrophen zerstört. Aus den Trümmern hat sich der Staat Panem erhoben, dessen Einwohner hungern und von einem brutalen Regime regiert werden. Als Warnung an die Rebellion hat diese die Hunger-Spiele ausgerufen. Dabei muss aus jedem Distrikt ein Junge und ein Mädchen in einer Arena kämpfen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod. Dieses Jahr wird Prim, die kleine Schwester der 16-jährigen Katniss ausgewählt. Doch Katniss will Prim schützen und meldet sich freiwillig. Mit ihr tritt Peeta an, der Katniss ausgerechnet vor dem Kampf seine Liebe gesteht.

Kochen ist ein Hobby von mir, das ist

richtig. Es gibt Zeiten, da koche ich fast jeden Abend ein Menü, dann aber auch wieder solche, in denen ich monatelang kaum koche. Momentan bin ich in einer Nichtkoch-Phase.

«Take Shelter»

Kochen Sie denn auch für Miley?

Der gefeierte Indie-Hit endlich auch bei uns im Kino: Familienvater Curtis (beeindruckend: Michael Shanon) wird von albtraumhaften Visionen der Zerstörung geplagt. Deshalb beginnt er, in seinem Garten einen unterirdischen Bunker zu bauen. Sein Umfeld reagiert bestürzt, denn sein Leben geht mehr und mehr bachab. – Ein zäher Filmgenuss, der den Zuschauer jedoch reich belohnt. Bewertung: 

Selbstverständlich. Ich koche für alle. Am liebsten einfache Pasta-Gerichte. Im Film spielt die Natur eine zentrale Rolle. Sind Sie ein Naturmensch?

Ich bin in der Nähe eines Strandes aufgewachsen, in einer eher ländlichen Gegend. Deshalb habe ich einen starken Bezug zur Natur. Ich habe sogar als Parkwächter gearbeitet und musste da den Leuten sagen, wo sie picknicken dürfen und wo nicht.

Naturbursche Der Australier Liam Hemsworth.

«Dhobi Ghat»

«Hunger Games» handelt von Überlebensstrategien. Wie überleben Sie im Film-Business?

Die junge Fotografin Shai will Bombay erkunden. Sie trifft auf den Künstler Arun und verbringt eine Nacht mit ihm. Ihre Wege trennen sich, Shai freundet sich entgegen aller Konventionen mit dem Wäscher Munna an. Er führt sie durch die pulsierende Metropole, verliebt sich und beginnt vom Unmöglichen zu träumen. – Packendes indisches Sozio-Drama über das Meistern von Hindernissen. Bewertung: 

Meine Freunde und meine Familie sorgen dafür, dass ich am Boden bleibe. Man braucht Menschen, die einem ins Gesicht sagen, wenn man sich wie ein Idiot aufführt. rtl

Länge: 142 min. Besetzung: Jennifer Lawrence, Liam Hemsworth, Josh Hutcherson, Lenny Kravitz, Elizabeth Banks Regie: Gary Ross

Kino Charts Zuschauer diese Woche: 24 746. Total 658 155.

«This Means War» Hält sich besser als erwartet: die knallige Action-Komödie aus Hollywood. Zuschauer diese Woche: 11 582. Total 54 228.

«John Carter» Sci-Fi hats in der Schweiz meist nicht leicht: ein achtbarer Erfolg für John Carter.

«Et maintenant on va où?»

Zuschauer diese Woche: 8466. Total 25 520.

Irgendwo im Libanon liegt ein Dorf, welches von einem Minenfeld umgeben ist. Der Bürgerkrieg zwischen Christen und Moslems droht auf die kleine Gemeinschaft im Dorf überzugreifen. Doch die Frauen des Dorfes sind entschlossen, dies zu verhindern. Deshalb hecken sie einen Plan aus, wie sie ihre Männer ablenken können. – Starkes arabisches Polit-Drama mit viel Situationskomik. Bewertung: 

«Contraband» Altmodischer Action-Hit mit Mark Wahlberg und leider etwas verhaltenem Start. Zuschauer diese Woche: 8436. Total 9025.

«The Best Exotic Marigold Hotel» Charmante Alterskomödie mit vielen Stars und subtilem Witz. Zuschauer diese Woche: 7293. Total: 12 330.

Fotos: ZVG, Reuters

Tamara (17) Schülerin aus Wädenswil ZH Ich mag Actionfilme. Bei «Contraband» finde ich den Ausgleich zwischen der spannenden Geschichte und den Actionszenen super. Ich würde den Film auf jeden Fall weiterempfehlen.

1 2 3 4 5

«Ziemlich beste Freunde» Wenig Presse, viele Zuschauer: die Erfolgs-Komödie aus Frankreich.


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TV AB 16 UHR

Mittwoch, 21. März 2012

→ SF 1

→ SF 2

→ ARD

17.30 Guetnachtgschichtli 17.40 Telesguard 18.00 Tagesschau 18.10 Meteo 18.15 5 gegen 5 18.40 Glanz & Gloria 19.00 Aktuell 19.25 Börse 19.30 Tagesschau 19.55 Meteo

16.05 Gilmore Girls. Chaos der Gefühle 16.50 The Guardian. Solidarität 17.40 Chuck. Chuck gegen alle Vernunft 18.30 Pawn Stars 19.00 Box Office 19.30 Technikwelten

16.10 Leopard, Seebär & Co. 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 17.50 Verbotene Liebe 18.30 Heiter bis tödlich. Wilde Verhältnisse 19.20 Gottschalk Live 19.50 Wetter 19.55 Börse

20.05 Traders 20.50 Rundschau Schwarzgeld in Schweizer Liegenschaften / Lehrermord von Sankt Gallen u.a. 21.40 Zahlenlotto 21.50 10 vor 10 22.20 Kulturplatz Schrumpfkur für Kulturinstitutionen? 22.55 Ägypten – Kinder der Revolution 23.55 Tagesschau Nacht 0.10 Die Angst hat 1000 Augen

20.00 Antarctica – Gefangen im Eis D Abenteuer (USA 2006) mit Paul Walker, Bruce Greenwood, Moon Bloodgood 22.00 Yuri Lennons Landung auf Planet Alpha 46 B Kurzfilm (D/CH 2010) 22.20 Sport Aktuell 22.45 Come Fly with Me D 23.20 Two and a Half Men D 23.45 24 Stunden Angst D Thriller (USA 2002) mit Charlize Theron, Kevin Bacon 1.25 Two and a Half Men (W)

20.00 Tagesschau 20.15 DFB-Pokal-Halbfinale C Borussia Mönchengladbach – FC Bayern München, live aus dem Stadion im Borussia-Park 22.45 Anne Will Geld oder Leidenschaft – wer regiert die Fussballwelt? 0.00 Nachtmagazin 0.20 Wenn die Gondeln Trauer tragen Horror (GB/I 1973) mit Julie Christie, Donald Sutherland, Hilary Mason 2.05 Tagesschau

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

16.10 Die Rettungsflieger (W) 17.00 Heute 17.10 Hallo Deutschland 17.45 Leute heute 18.00 Soko Wismar 18.50 Lotto 19.00 Heute 19.20 Wetter 19.25 Küstenwache. Auge um Auge

16.45 Die Simpsons 17.35 How I Met Your Mother 17.55 ZiB Flash 18.00 How I Met Your Mother 18.25 Anna und die Liebe 18.50 Scrubs 19.15 Mein cooler Onkel Charlie 19.45 Chili

17.00 ZiB 17.05 Heute in Österreich 17.40 Frühlingszeit 18.30 Konkret 18.47 Infos und Tipps 18.48 Lotto 19.00 Bundesland heute 19.30 Zeit im Bild 19.49 Wetter 19.55 Sport

20.15 Entführt Thriller (D 2009) von Matti Geschonneck mit Heino Ferch, Nina Kunzendorf, Friedrich von Thun 23.15 Heute-Journal 23.45 Markus Lanz Gäste: Sarah Kuttner, Walter Riester u.a. 0.55 Heute Nacht 1.10 Verleihung Deutscher Kleinkunstpreis 2012 Aus dem Mainzer Unterhaus 2.25 Soko Wismar (W)

20.00 ZiB 20 20.15 Fussball Arena live C Puntigamer Sturm – Wacker Innsbruck, Kommentar: Boris Kastner-Jirka 21.15 ZiB Flash 22.50 Fussball Arena 23.25 Flashpoint – Das Spezialkommando B Der letzte Tanz 0.05 ZiB 24 0.25 Unzertrennlich B Komödie (USA 2003) mit Matt Damon, Greg Kinnear, Eva Mendes

20.05 Seitenblicke 20.15 Das Traumhotel – Malediven B Romanze (D/A 2011) mit Helmut Zierl, Susanne Uhlen, Francis Fulton-Smith 21.50 Lebens(t)räume 22.00 ZiB 2 22.30 Weltjournal B Syrien – Im Inneren des Aufstandes 23.00 Club 2 0.15 Das China Syndrom B Thriller (USA 1979) mit Jane Fonda, Jack Lemmon

→ SAT 1

→ RTL

→ PRO 7

15.00 Richterin Barbara Salesch 16.00 Richter Alexander Hold – Spezial 17.00 Niedrig und Kuhnt 17.30 Pures Leben 18.00 Schicksale 18.30 Lenssen 19.00 Homerun 19.30 K11

16.00 Familien im Brennpunkt 17.00 Betrugsfälle 17.30 Unter uns 18.00 Explosiv 18.30 Exclusiv 18.45 Aktuell 19.05 Alles was zählt 19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

15.35 How I Met Your Mother. Swarley / Atlantic City u.a. 17.00 Taff 18.00 Newstime 18.10 Die Simpsons. Auf der Flucht / Der Tortenmann schlägt zurück 19.05 Galileo

20.00 Nachrichten 20.15 Asterix bei den Olympischen Spielen Komödie (F 2008) mit Clovis Cornillac, Gérard Depardieu, Benoît Poelvoorde 22.45 Die dreisten Drei – Die Comedy WG 23.15 Die Harald Schmidt Show Gäste: Die Ärzte 0.15 Shark Attack – The Killer is back Horror (USA 2000) von David Worth mit Thorsten Kaye, Nikita Ager

20.15 Let's Dance Tanz-Show mit Patrick Lindner, Marc Terenzi, Stefanie Hertel u.a. 22.30 Stern TV Experiment: Fleisch gegen Gemüse / Tochter eines Neonazi-Opfers wählt Bundespräsidenten u.a. 0.00 Nachtjournal 0.30 Undercover Boss (W) Firma: Deutsche Fertighaus Holding AG 1.25 Let's Dance (W) Tanz-Show

20.15 Desperate Housewives Das soll also Liebe sein? 21.15 New Girl Der Vermieter 21.45 How I Met Your Mother Plan B / Der Absprung / Zuckerbrot und Peitsche 23.10 TV total Gäste: Elton & Simon, Stefanie Heinzmann, Oliver Plöger 0.10 Tramitz and friends Comedy 1.05 How I Met Your Mother (W) 2.25 New Girl (W)

→ KABEL 1

→ SWR

→ ARTE

16.05 Kaffee oder Tee 17.00 Aktuell 17.05 Kaffee oder Tee 18.00 Aktuell 18.09 Börse 18.15 Kochkunst mit Vincent Klink 18.45 Landesschau 19.45 Aktuell 20.00 Tagesschau 20.15 Betrifft 21.00 Weitweitweg. Ayurveda in Sri Lanka 21.45 Aktuell 22.00 Schlaglicht 22.30 Neues vom König aus Burladingen 23.00 Yorkshire Killer 1980 (2/3). Thriller (GB 2009) mit Andrew Garfield, Paddy Considine 0.30 Leben live

16.35 Gold 16.45 Paul Merton in Europa (3/5) 17.30 Was Du nicht siehst (13/40) 17.55 X:enius (W) 18.25 Sonne, Siesta und Saudade (3/10) (W) 19.10 Journal 19.30 Sonne, Siesta und Saudade (8/10) 20.15 Geliebte Jane. Liebesfilm (GB 2007) von Julian Jarrold mit Anne Hathaway, James McAvoy, Julie Walters 22.10 Ariane Mnouchkine mit Leib und Seele. Dok 23.25 Die Ehrenmedaille Drama (D 2009) 1.10 28 Minuten

→ 3SAT

→ VOX

→ 3+

16.15 Troja ist überall – Der Siegeszug der Archäologie (W) 17.00 Kreuzfahrt mit Odysseus (W) 18.30 Nano 19.00 Heute 19.20 Kulturzeit 20.00 Tagesschau 20.15 Aufgewachsen mit Jehova (W) 21.05 Rock, Wunder und der Heilige Geist (W) 22.00 ZiB 2 22.25 Fateless – Roman eines Schicksallosen. Drama (HU/D/GB 2005) von Lajos Koltai mit Marcell Nagy, János Bán, György Gazsó 0.35 Eco 1.05 10 vor 10

16.00 Menschen, Tiere & Doktoren 18.00 Mieten, kaufen, wohnen 19.00 Das perfekte Dinner 20.00 Prominent! 20.15 Rizzoli & Isles. Der Würger von Boston 21.15 The Closer. Tödlicher Streich 22.05 Crossing Jordan. Eiskalt / Entführt 23.55 Rizzoli & Isles (W) 0.55 Nachrichten

16.00 Meine wilden Töchter (W). Duschen mit den Jungs u.a. 17.40 How I Met Your Mother 20.15 Criminal Minds. In die Wälder / Das Rudel 22.00 Hawaii Five-0. Ausgeschlossen / Ein Sicherheitsrisiko 23.45 Criminal Minds (W) 1.15 Hawaii Five-0 (W) 2.45 Bauer, ledig, sucht...

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TOP

Nicht verpassen

→ Geliebte Jane

15.50 Two and a Half Men (W) 16.45 News 16.55 Two and a Half Men 17.50 Abenteuer Leben – täglich Wissen 19.00 Achtung Kontrolle! Einsatz für die Ordnungshüter 20.15 The Village – Das Dorf. Horror (USA 2004) mit Joaquin Phoenix, Bryce Dallas Howard, William Hurt 22.15 Scary Movie. Komödie (USA 2000) mit Carmen Electra, Anna Faris, Jon Abrahams 23.45 The Village – Das Dorf (W). Horror (USA 2004)

A S/W B Untertitel

→ TV-TIPPS DES ABENDS

© 2012

20.15 auf Arte Wie wurde aus Jane Austen eine der grössten Schriftstellerinnen Englands? Der preisgekrönte Liebesfilm enthüllt die lodernde Liebesgeschichte zwischen Jane Austen (Anne Hathaway) und Tom Lefroy (James McAvoy) und erzählt, weshalb sie so gut über die Liebe zu schreiben wusste.

→ Ägypten – Kinder der Revolution 22.55 auf SF1 Anfang 2011 stürzten Ägyptens Jugendliche aus ganz unterschiedlichen Beweggründen den Diktator Hosni Mubarak. Die Filmemacherin May Abdalla hat drei von ihnen durch das turbulente letzte Jahr begleitet.

→ Wenn die Gondeln Trauer tragen 00.20 auf ARD Ein britischer Restaurator (Donald Sutherland) und seine Frau (Julie Christie) reisen nach dem Unfalltod ihrer kleinen Tochter nach Venedig. Dort verstört eine unheimliche Begegnung das Paar aufs Neue – Poetischer Okkult-Thriller.

Impressum

Auflage: 321 095 (WEMF/SW-beglaubigt 2011) Leser: 629 000 (MACH 2012-1, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Vakant Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Janine Urech Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: Tobias Gysi Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

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Zurich goes fast!

ostershopping in Ihrer railCity Schon bald hoppelt der Osterhase durch unsere Gärten und beschenkt uns reich mit farbenfrohen Eiern und allerlei Leckereien.

Am 22. April 2012 findet der Zü­ rich Marathon bereits zum 10. Mal statt. Zum Geburtstag gibt’s gleich noch eine Pre­ miere: den 10km cityrun, eine attraktive Laufstrecke durch Zürichs Innenstadt. Für alle, die Marathon­Luft schnuppern wollen. Als Partner erstmals mit dabei ist auch die SBB. Mitten in Zürich, direkt beim HB, entsteht bis 2020 ein neuer Stadtteil: die Europaallee. Realisiert wird das Immobilienprojekt der SBB in acht Etappen. Bereits im Herbst 2012 wird die erste Etappe fertig sein und die Pädagogische Hochschule Zürich mit rund 1800 Studierenden einziehen. Zudem öffnet am 22. und 23. Sept-

ember 2012 die Europaallee Passage ihre Tore – ein Mekka für Outdoor und Sport mit Transa, Ochnser Sport, doodah, Tom Bergstein und anderen. Was liegt also näher, schon jetzt exakt fünf Monate vorher, beim Lauf durch die schnellste Stadt der Schweiz auf die Europaallee aufmerksam zu machen. Die SBB verlost 20 Startplätze für den 10km cityrun – ein einmaliges Lauf-Erlebnis für Marathon-Einsteigerinnen und -Einsteiger. Machen Sie mit! www.sbb.ch/10kmcityrun.

Auch in Ihrer RailCity hat der Osterhase Halt gemacht: Entdecken Sie die vielen Inspirationen für die bevorstehenden Osterfeiertage. Lassen Sie sich von den vielen Shoppingangeboten überraschen – es hat bestimmt etwas Passendes für Sie dabei. Von bunten Frühlingsblumen über feine Schokolade bis zu herzhaft bemalten Eiern finden Sie in Ihrer RailCity alles, was es für ein erstklassiges Osterfest braucht. Runden Sie Ihr Einkaufserlebnis bei einem Apéro, Snack oder schmackhaftem Menu ab und geniessen Sie die kulinarische Vielfalt in Ihrem Bahnhof. Wir haben dieses Jahr sogar 366 Tage im Jahr von früh bis spät für Sie geöffnet. Weitere Informationen zum Angebot in Ihrer RailCity in Bern, Basel, Genf, Lausanne, Luzern, St. Gallen, Winterthur, Zug und Zürich finden Sie unter www.sbb.ch/shopping.

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

EvEnts & ProjEktE Der spezialitäten-Markt mitten in Zürich

Der Spezialitäten-Markt verwandelt die ShopVille-RailCity Zürich seit 14 Jahren in ein Schlaraffenland für jeden kulinarischen Gaumen. Am Spezialitäten-Markt finden Sie Köstlichkeiten aus der ganzen Schweiz und aus aller Welt. Über 50 Aussteller befriedigen GourmetWünsche und Pendler-Bedürfnisse. Lassen Sie sich von der Vielfalt des SpezialitätenMarktes überzeugen – wir freuen uns auf Ihren Besuch! Der Spezialitäten-Markt findet fast jeden Mittwoch statt und ist von 10.00–20.00 Uhr geöffnet. Der nächste Spezialitäten-Markt findet am Mittwoch, 28. März statt. Mehr Infos erhalten Sie unter www.sbb.ch/zurich-events.

Ihr Speisewagen im Bahnhof.

366 Tage im Jahr geöffnet. www.sbb.ch/railcity

SBB RailCity – Von früh bis spät immer das passende Angebot.


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AUTO

Mittwoch, 21. März 2012

Viel Lärm um zehn PS AUFGEMOTZT → Maserati

verpasst seinem GranCabrio zehn zusätzliche PS und nennt es Sport. rahel.ueding @ringier.ch

W

enn es einen nennenswerten Unterschied zum Vorgänger Maserati GranCabrio gibt, dann ist es die Geräuschkulisse des neuen GranCabrio Sport.

Facts

zum Maserati GranCabrio Sport Motor: 4,7-Liter-8-ZylinderBenziner, 450 PS

Zwei Schallklappen im neuen Abgassystem modulieren den Sound, oder besser: Sie variieren den Motorenklang, den der italienische Sportwagen erzeugt. Und da dieser bei offenem Verdeck noch besser zur Geltung kommt, lohnt sich auch bei den momentan noch frischen Temperaturen eine Fahrt oben ohne. Selbst die zehn zusätzlichen PS (nun 450) oder die 20 draufgelegten Newtonmeter Drehmoment (510)

machen nicht annähernd einen so nachhaltigen Eindruck wie die imponierende Soundkulisse. Einzig nicht mehr ganz zeitgemäss erscheint uns das Interieur: Die Schalter, Knöpfe und insbesondere das Navi wirken für ein über 220 000 Franken teures Fahrzeug ziemlich antiquiert. Überzeugen konnte uns im Test dagegen die flink schaltende 6-Gang-Automatik, welche die Kraft souverän an die Hinterräder weitergibt. Bis zu 285 km/h schnell wird der 4,8-Meter-Schlitten, dem die Beschleunigung auf langen Geraden

besonders liegt. Doch auch kurvenreiche Passstrassen erstürmt das GranCabrio wie auf Schienen, sofern die Kehren nicht allzu eng sind. An der Tankstelle fordert der V8 bei sportlicher Fahrweise seinen Zoll. Reduzierte Reibwerte im Motor sollen zwar dafür sorgen, dass der Motor sechs Prozent sparsamer ist. Tatsächlich lagen wir beim Test mit 14,1 l/100 km auch leicht unter der offiziellen Werksvorgabe von 14,5 l/100 km. Allerdings gibt es mittlerweile Konkurrenten, die genügsamer sind. 

CO2-Ausstoss: 122 g/km 0 bis 100 km/h: 5,2 s Spitze: 285 km/h Verbrauch: 14,5 l/100 km Preis: ab 220 148 Franken

Fotos: Lorenz Keller/Bärtschi Media, Stefan Lüscher/Bärtschi Media, ZVG

Ab Sommer gilt Helmpflicht

Mit TCS-Experte

Peter Grübler durch den Strassendschungel

LeasingVertrag vorzeitig künden Mein neues Leasingauto entspricht wider Erwarten nicht meinen Bedürfnissen. Gibt es eine Möglichkeit, aus dem Vertrag auszusteigen? D. Julmy, per Mail

Brachiales Brüllen Der Maserati Sport hat zwei spezielle Schallklappen beim Auspuff.

→ ZWEIRAD

Seitenblick

Sicheres Fahren Ab 1. Juli gilt für E-Bikes Helmpflicht.

Laut dem Bundesamt für Strassen (Astra) tritt dieses Jahr eine überarbeitete Helmpflicht für Fahrerinnen und Fahrer schneller E-Bikes in Kraft: Betroffen sind sogenannte Motorfahrräder mit einer Leistung zwischen 500 und 1000 Watt. Ab 1. Juli müssen E-Bike-Besitzer eines Fahrzeugs mit Tretunterstützung, die auch bei Tempi von 25 bis 45 km/h noch wirkt, neu einen geprüften Velohelm tragen. Zudem gilt weiterhin Mofa-Helm-Pflicht bei E-Bikes mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 20 bis 30 km/h.

Prinzipiell haben Sie gemäss Konsumkreditgesetz KKG das Recht zur Kündigung Ihres Leasingvertrages. Aber nur gemäss Vertrag, in dem die Bestimmungen zu Form und Fristen der Kündigung geregelt sind. Prinzipiell empfiehlt es sich aber nicht, einen Leasingvertrag vor Ablauf eines Jahres aufzulösen. Eine vorzeitige Vertragsauflösung kann nämlich Mehrkosten verursachen. Die günstigste Lösung zum Ausstieg wäre, einen Nachfolger für den Leasingvertrag zu finden. Fragen? Schreiben Sie an: auto@blick.ch

Ferrari F12 Berlinetta ist der Supercar fürs Publikum Der Ferrari F12 Berlinetta war am diesjährigen Genfer Automobilsalon der Publikumsmagnet schlechthin. Der schöne Sportler mit kurzem Radstand und aggressiver Linienführung ist der schnellste SerienFerrari aller Zeiten: Der 6,3-l-V12-Motor leistet 740 PS. Das ergibt 118 PS pro Liter Hubraum. In 3,1 Sekunden beschleunigt der Sportler auf Tempo 100 und erreicht 340 km/h.

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Spitzengeschwindigkeit von 340 km/h.


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Teilnahmeschluss: 22. März 2012, 24.00 Uhr

Lösungswort vom 19. März: LIMETTE Die Gewinner der Kw 11 (2 Übernachtungen im Hotel Kristall) werden schriftlich benachrichtigt.

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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Teilnahmeschluss: 22. März 2012, 15.00 Uhr 06010014192

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Mittwoch, 21. März 2012

Das 24 Stunden Horoskop

Illustration: Alain Scherer

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UNTERHALTUNG Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Sie sind geistig offen und anderen Ansichten gegenüber tolerant. Das kommt im Job und im Privatleben sehr gut an! Flop: Konzentrieren Sie Ihre Energien auf ein klar definiertes Ziel. Mit vielen unterschiedlichen Aktivitäten verzetteln Sie sich.

ZWILLINGE 21.5.– 21.6. Top: Ein günstiger Tag für Behördengänge oder Gespräche mit Vorgesetzten. Sie können Ihre Anliegen schnell und problemlos durchbringen. Flop: Im Job erzielen Sie Erfolge und setzen sich voll ein. Leider kommt dabei Ihre Beziehung etwas zu kurz.

WAAGE 24.9.– 23.10. Top: In der Liebe stehen Ihnen heute viele Türen offen. Sie brauchen sich nur noch die richtige auszusuchen und einzutreten. Flop: Lassen Sie sich im Job nicht so sehr von Kollegen ablenken. Konzentriertes Arbeiten erspart Ihnen Zeit und Umwege.

SCHÜTZE 23.11.– 21.12. Top: Im Job dürfen Sie sich jetzt verstärkt um die Entwicklung neuer Ideen kümmern. Routineaufgaben können Sie getrost verschieben. Flop: Die heutige Mondstellung macht Sie etwas launisch. Wie können Sie sich innerlich wieder ausbalancieren?

FISCHE 20.2.– 20.3. Top: Sie und Ihr Schatz sind in bester Stimmung. Geniessen Sie das unkomplizierte, lockere Miteinander und unternehmen Sie etwas Besonderes! Flop: Halten Sie im Job Abstand von neuen Projekten und konzentrieren Sie sich auf Ihre aktuellen Aufgaben.

KREBS 22.6.– 22.7. Top: Geniessen Sie jede Stunde des heutigen Tages. Erfreuen Sie sich an netten Alltagssituationen und inte-ressanten Kontakten. Flop: Zurzeit sollten Sie Ihren Chef lieber mit Samthandschuhen anfassen und keine Streitgespräche provozieren.

SKORPION 24.10.– 22.11. Top: Seien Sie ruhig sich selbst gegenüber mal wieder grosszügig und gönnen Sie sich etwas Schönes. Flop: Sie haben das Gefühl, dass Sie anderen oft viel geben, aber wenig zurückbekommen? Dann hören Sie auf damit. Heute!

STEINBOCK 22.12.– 20.1. Top: Viel Nähe brauchen Sie heute nicht, lieber würden Sie den Abend mal ohne Partner verbringen. Für Ihren Schatz kein Problem. Flop: Sie regen sich etwas zu schnell über Dinge auf, über die Sie morgen schon lachen würden.

WIDDER 21.3.– 20.4. Top: Die heutigen Planeteneinflüsse begünstigen die Finanzen. Sie finden lukrative Anlagemöglichkeiten oder Schnäppchen. Flop: Merkur ist rückläufig, das macht die Kommunikation manchmal schwierig. Nicht jeder versteht, was Sie meinen.

LÖWE 23.7.– 23.8. Top: Sie zeigen in Gesprächen viel Einfühlungsvermögen und Interesse. Ihre Gesprächspartner sind begeistert. Flop: Heute ist wirklich kein Tag der Superlative, aber immerhin guter Durchschnitt. Das ist doch auch nicht schlecht.

STIER 21.4.– 20.5. Top: Sie sind heute geistig wach und rege. Gut für anspruchsvolle Denkarbeit, um Neues zu lernen oder für schwierige Gespräche. Flop: Auch wenn der Frühling da ist, seien Sie vor lauter Freude nicht leichtsinnig. Ziehen Sie sich warm genug an!

JUNGFRAU 24.8.– 23.9. Top: Die Sonne verbandelt sich heute mit Merkur. Das bringt Ihnen gute Ideen und poliert Ihr Selbstbewusstsein ordentlich auf. Flop: Sprechen Sie grössere Ausgaben vorher mit Ihrem Partner ab. Sonst könnte es Knatsch geben.

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS Zwei Blondinen treffen sich. «Warum hast du dir die Haare noch weisser färben lassen?» – «Morgen habe ich die Aufnahmeprüfung an der Uni. Und ich weiss: Da werden nur die hellsten Köpfe zugelassen.» Eine Blondine spaziert am Flussufer entlang. Am anderen Ufer entdeckt sie eine zweite Blondine. Fragt die eine die andere: «Weisst du, wie ich auf die andere Seite komme?» Antwortet die zweite verwirrt: «Du bist doch bereits auf der anderen Seite!»


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COMMUNITY

Die Singles des Tages Martina sucht ...

«... einen Mann, der mich zum Lachen bringt» Alter: 26 Jahre Wohnort: Basel Grösse: 1,68 m Beruf: Change Managerin Sternzeichen: Fische Ein Star, der mich beeindruckt: Schauspieler Will Smith.

Mein Sound: House und Elektro. Ich verführe: Mit sexy Dessous und High Heels. Meine Macke: Ich bin ungeduldig.

So fiu Jahr, so fiu zäme erläbt, gschafft, so fiu schöni Momänte - aues Guete zu dim 18. Geburtstag Schatz! I liebe di sitem 1. Tag über, über, über aues. <3 Habe dich (m) gestern in Bremgarten bei der Holzbrücke gesehen. Haben uns angeschaut, eifach wow! :-) Kommst du wieder einmal? D’Lady mit der wisse Jacke.

Hey Schatz. Bin so froh, dass ich dich han. Ich gib dich nie meh her. Du bisch mis Ein und Alles, wot alt werde mit dir. Dini Sabi

Du (m) vo Bern. Ich (w) im Leopard-Outfit am Sa im Q. Hesch mi ufgmunteret. Find di ned uf Fb. Meld dich : Q_suche@ hotmail.com

Milla und Nadine, ihr sind die gröschte Schatzispätz, wo mer sich wünsche chan. Danke, dasi eu derf kenne! :) Lieb eu! L. <3

Törnt ab: Machos. Törnt an: Ein Sixpack und blaue oder grüne Augen. Das will ich mal erlebt haben: Auf die Malediven reisen und im Haifischkäfig tauchen. Kontakt: 2103_martina@bsingle.ch

Philipp sucht ...

«... eine abenteuerlustige Frau mit einer guten Figur» Alter: 18 Wohnort: Waltenschwil AG Grösse: 1,83 m Beruf: Lastwagenmechaniker Sternzeichen: Steinbock

I love you all

Schatzchäschtli ...

Gseh dich nöd viel, aber de Mäntig Abig han di wieder i de S8 gseh. Bisch Coiffeuse, viel jünger wie ich, aber find dich toll! :)

Mein Drink: Strawberry Colada.

www.blickamabend.ch

Herr introvertierte Füürwehrkommandant! Bitte lösch echli mis Füür für di - es tuet so weh! ;-( Derbi bini z’Beschte, wo dir cha passiere! :-* x-Katastrophestift!

hani Schatz, mengmol enig s’Gfühl, i cha dir z’w ir m du iel ev wi , zeige ... I würkli bedütisch e mit nd ku Se i jed s üs gn <3 a ss ne dir! Dini Va

Hey Nicä. Im Summer sis 14 Jahr, womer nis kenne. Hoffe, mir verlüre der Kontakt nie. (Trotz allne Töifine...) ;-) Bisch super! Glg, Wutang. <3

me weue Cosi Baby. :D I ha der nu dasi di bi, h fro ga me i sege, das ch eiha dörfe kenne lehre. Bis ima. <3 Fat bi, Lie In sti. Be fach di

Liebi Jenny, liebi Céline, dir sit eifach u lässigi, jungi Froue. Mir hei öich mega gärn! Muntsch, Mami u Tinu.

Aleks Brate. Jetzt hesch dini Lehrstell, jetzt chas berguf gah! :D Du weisch, bin immr für dich da! Has der doch gseit! Bin so glücklich, als het ich d’Lehr becho! Dini Miki :-* <3 Hey Adi min Schatz. Zeige dir en Ort, wo immer Sonne isch. Nimme dich a der Hand ond zeige dir mis Schlaraffeland! Freu mi mega of eusi Ferie! Din Schatz Iren.

Silvio vo Rhäzüns. Sit ich dich kenne, het mis Herz kei Minute ufghört, dich z’liebe! Danke für alles min Schatz ! Dini Chicca Latina <3

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

Schnügel des Tages

Mein Getränk: Bier. Ich verliebe mich, wenn: Alles stimmt. Man verführt mich: Mit heissen Dessous. Ich verführe: Mit einer netten Überraschung. Ist sexy: Ein grosser Ausschnitt. Törnt ab: Ungepflegte Frauen. Törnt an: Sexy Frauen auf heissen Motorrädern. Wenn ich traurig bin: Dann will ich alleine sein. Kontakt: 2103_philipp@bsingle.ch

Das neugeborene Hochlandrind Gawain steht noch auf wackligen Beinen und schaut neugierig in die Welt. Ein Bild von Esther Müller Bloch aus Ramiswil SO. Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@blickamabend.ch. Oder machen Sie mit beim Facebook-Schnügel (erscheint jeden Freitag): Laden Sie das Foto Ihres Schnügels auf unsere Seite: www.facebook.com/blickamabend.


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Mittwoch, 21. März 2012

Fragen Sie Franca Die Soziologin hil in allen Lebenslagen

Singleblick

«Er hat mir versprochen, sich scheiden zu lassen» Vor drei Jahren habe ich (33) mich verliebt. Der Mann ist zehn Jahre älter und verheiratet. Aus Rücksicht auf seine Frau und auf seine berufliche Position treffen wir uns nur heimlich. Ich darf auch nicht mit Freundinnen darüber sprechen. Er hat mir versprochen, sich scheiden zu lassen – aber er erfindet immer wieder neue Ausreden. Darum mache ich ihm Szenen und bin eifersüchtig auf seine Frau. Was ist los mit mir? Selina

Liebe Selina, als Schattenfrau schenkst du deinem Geliebten eine Insel zum Träumen. Eine heimliche Liebesbeziehung erfordert viel Verständnis und eine gewisse Abgeklärtheit. Aber sobald sich ein Partner mehr als nur eine heimliche Affäre erhofft, wird es schwierig. In deinem Fall ist er der Gewinner und du die Verliererin. Die Eifersucht auf seine Frau ist falsch, denn auch sie ist eine Verliererin, weil sie einen Mann hat, der den Weg des geringsten Widerstandes geht. Er drückt sich vor Beziehungsarbeit mit ihr und scheint bei dir das zu finden, was ihm in der Ehe fehlt. Aber die Ehefrau hat in den meisten Fällen bessere Argumente als die Geliebte: gemeinsames Leben, Kinder, gesellschaftliche Verflechtung und ein kuscheliges Daheim. Gemäss Statistik trennt sich nur einer von zehn Männern

Nicole auf der Suche nach Mister Right

von der Familie für seine Geliebte. Ich kann dir nur raten, löse dich von diesem Mann. Verbaue dir nicht die Chance für eine neue Liebe. Der Frühling ist ein idealer Zeitpunkt für ein neues Leben: Falls er deine Wohnung kennt, ist auch eine Ortsveränderung wichtig. Beim Zügeln lassen sich Erinnerungsstücke besonders gut entsorgen. Und tu dir Gutes: Leiste dir eine Frühlingsgarderobe mit leuchtenden Farben und flirte mit anderen Männern; damit überspielst du den ersten Trennungsschmerz: Du wirst schon bald merken, dass du gut ohne ihn leben kannst. Wir wohnen in einem 6-Familienhaus mit einer Waschküche. Die Verwaltung hat uns einen wöchentlichen Waschtag zugeteilt. Eine neue Mieterin will den Turnus zu ihren Gunsten verändern, weil sie den Schmutzberg von ihren Enkeln wäscht und quasi einen Waschsalon eröffnet. Und wir können nur noch alle zwei Wochen waschen. Müssen wir uns das gefallen lassen? Corinne

Die Schikanen der Waschküche mit rigiden Waschplänen, willkürlichen Vorschriften – etwa welches Waschpulver zulässig ist, wie die Maschine zu putzen ist oder warum das Fenster alle vier

Wo einsam glücklich macht Wochen im Turnus geputzt werden muss – und und und. Jeder Mieter macht so seine Erfahrungen: In der Waschküche wird gewaschen und öfters auch die Stimmung unter Nachbarn vergiftet. Darum gehören Waschpläne in die Hände der Verwaltung, damit Mieter beispielsweise nicht einen Waschsalon im Haus eröffnen. Die gemeinsame Waschmaschine ist nur für die persönlichen Bedürfnisse der Hausbewohner da. In deinem Fall will die Mieterin ihren Enkeln helfen, was ja rührend ist, sofern sich Grosi nicht für ihre Dienste bezahlen lässt. Aber den Waschturnus eigenmächtig zu verändern ist rechtlich nicht haltbar, da solche Bedingungen zum Mietverhältnis gehören. Sobald Mieter nicht mehr gleich häufig waschen können ist das eine Angelegenheit, die mit der Verwaltung besprochen werden muss. Liebe Corinne, informiere die Verwaltung, damit es im Haus friedlich bleibt. Oder die Enkel schenken ihrem Grosi zu Ostern eine eigene Waschmaschine. Schicken Sie Ihre Fragen per E-Mail an: franca.siegfried@ringier.ch oder per Post: Franca Siegfried, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich

Ferien in Finnland. Auf der Suche nach Ruhe und Frieden in einem faszinierenden Land: Süsse Rentiere, schneebedeckte Landschaften – und die wohl höchste Dichte an blonden, blauäugigen Hünen weltweit! Nach Tagen völliger Ruhe habe ich mich auf eine Farm zum Schlittenfahren gewagt. Dort wurde ich nicht nur von 80 bellenden Hunden, sondern auch von einem attraktiven Herrn begrüsst. Kokett versuchte ich mehrmals, eine Haarsträhne aus dem Gesicht zu streichen, als mir bewusst wurde, dass das der Zwirn meiner Fellkappe war. Als wäre das nicht peinlich genug, stach mir mein Spiegelbild ins Auge: Lange Unterhosen, Strumpfhosen, Skihose, drei langärmlige Unterleibchen, Skipulli, Daunenjacke, Schal, Mütze, Handschuhe – nein, selbst Jessica Alba hätte darin nicht sexy ausgesehen. Die Einladung auf ein After-Schlittenfahrt-Glögg konnte ich mir wohl aus dem Kopf schlagen. Doch was folgte, war viel besser: Eine Stunde nur ich, die Hunde und die unberührte wunderschöne Landschaft. Wer braucht da einen Finnen? nicole.buerki@ringier.ch

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: ZVG, René Kälin

Was tun Sie gegen schlechte Laune?

Helena (16) Schülerin aus Männedorf ZH Schlechte Laune bekämpfe ich, indem ich mich mit Freunden treffe, wir zusammen rausgehen und was unternehmen. Man muss sich einfach ablenken.

David (16) Lehrling aus Zürich Ich bin lieber alleine, wenn ich schlechte Laune habe. Sonst steck ich noch andere mit der miesen Stimmung an. Musik hören hilft, oder tanzen gehen. Am liebsten Breakdance.

Caroline (16) Schülerin aus Zürich Raus an die frische Luft, spazieren gehen und dabei seine Lieblingssongs hören. Das hilft immer. Ausserdem versuche ich herauszufinden, weshalb ich so schlecht gelaunt bin.

Nicolas (16) Lehrling aus Rifferswil ZH Das Beste ist einfach Chillen und sich von niemandem nerven lassen. Wenn ich schlechte Laune habe, gehe ich raus, treffe mich mit Freunden und wir machen zusammen einen drauf.


Morgen im

Das Wetter MORGEN

Fr. 2.– am Kiosk

 Toulouse-Terror Wer den Killer wirklich steuerte.

 Arthur Cohn

Die grosse Premiere seines neusten Films

Freitag

17° Samstag

Totraser Nekti

17°

Warum darf so einer schon wieder Auto fahren? Die empörende Erklärung!

Bern Temperatur: Regenrisiko: Sonne:

Sonntag

18° 10% 11 h

Schneehöhen Adelboden Grindelwald Gstaad

40/150 39/218 175/355

14°

Alles für die Freiheit REKORD → Shin

H A P PY

Dong-hyuk (29) flieht als Erster aus einem Straflager in Nordkorea.

50 km

Glogger mailt … … Ueli Maurer Kampfjet-Käufer

Von: glh@ringier.ch An: ueli.maurer@gs-vbs.admin.ch Betreff: Imagegewinn

Camp14 Japanisches Meer

Pjöngjang

NORDKOREA Seoul

SÜDKOREA

Shin Dong-hyuk in Sicherheit Doch die Narben bleiben.

Fotos: AFP, Ringier Infographics

C

amp 14 ist die Hölle auf ErCHINA den. Es ist ein nordkoreanisches Konzentrationslager für politische Gefangene in der Gelbes Meer Nähe von Pjöngjang. Shin Donghyuk wird darin als Sohn von zwei Häftlingen geboren. Hunger, Folter und Hinrichtungen sind hier alltäglich und machen auch vor Shins Familie nicht Halt. Seine Mutter und sein Bruder werden vor seinen Augen hingerichtet, weil sie einen Fluchtversuch wagen. Shin wird gefoltert, er wird am Bein verletzt, ihm wird ein Finger abgehackt. Er ist erst 14 Jahre alt – die Narben sieht man heute noch. Im Alter von 23 Jahren ergreift Shin seine Chance und flieht aus dem Arbeitslager. Shin kriecht unter einem elektrischen Stacheldrahtzaun hindurch. Er schafft es bis nach Südkorea, wo er endlich sicher ist vor den Gräueltaten aus Camp 14. Heute lebt Shin in den USA und engagiert sich als Menschenrechts-Aktivist. kab

E ND !

Lieber Ueli Maurer Wenn Sie mal Ihren gesunden Menschenverstand einschalten und ganz ehrlich sind: Dann wissen auch Sie, dass wir diese Kampfjets nicht brauchen. Nun sprach ich zufällig mit einem hohen Militär. Und der sagte: Den grössten Imagegewinn für das Schweizer Militär würden Sie erringen, wenn Sie sich hinstellten und sagten: Die Schweiz hat andere Probleme als milliardenschwere Kampfflugzeuge. Schulden, AHV, IV, Bildung, Migration, Spitäler ohne Geld, nicht mal mehr Musikunterricht für Kids – alles zusammengespart. Dafür Spielzeuge für Piloten. Ich wette: Die Armee hätte Zustimmung wie schon lange nicht mehr. Helmut-Maria Glogger

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