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www.blickamabend.ch Montag, 21. Februar 2011 Bern, Nr. 36

Ex-Miss kämp gegen Aids Linda im SchwulenParadies.

 PEOPLE 16/17

Libyen brennt

MORGEN

Politiker loben ihre Peiniger «Giacobbo/Müller» steht in der Kritik. Wegen Pointen-Armut. Ausgerechnet die Opfer lieben die Sendung.  SCHWEIZ 4/5

In Flammen Das Regierungsgebäude von Al-Bayda, der drittgrössten Stadt Libyens.

Rede an die Nation Saif Gaddafi droht und bittet.

Fotos: AQP, Reuters, Ex-Press/Christian Dietrich, SRF, ORF

HEUTE ABEND

Gaddafi-Sohn will löschen +++ Stammesfürsten drohen Diktatorenfamilie +++ Aufständische erobern Macht in Bengasi +++libysche Diplomaten nehmen Reissaus +++Ausländer verlassen Libyen in Scharen  NEWS 2/3

Wie Carlos Slim (71) die Welt retten will Der reichste Mann der Welt fordert ein höheres Rentenalter. Ihn betri es nicht.  WIRTSCHAFT 6/7

Was für ein Leben

Heute Ab e n d im TV

«WikiLeaks – der Film». Wie Julian Assange seine Jugend als Hacker verbracht hat.  SF 1 22.55


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NEWS

www.blickamabend.ch

Gaddafi bald ohne G

→ SMALLTALK mit Paul Accola (44), ehemaliger Gesamtweltcupsieger und Bagger-Profi

«Ich liess mich damals auch fertigmachen» Herr Accola, wo erwische ich Sie? Auf dem Flüela. Ich bin am Schneepflügen. Aber der Pass ist doch geschlossen? Ich präpariere einen Platz für das BMW-Fahrtraining. Wie haben Sie die Ski-WM in GarmischPartenkirchen erlebt? Ich war nicht da. Aber Sie haben Fernsehen geschaut? Am Tag nicht. Es gibt noch Löli, die schaffen müssen. Die Resultate kennen Sie also. Waren Sie enttäuscht oder sauer über die Leistung der Schweizer? Weder noch. Ich war überrascht. An der WM vor zwei Jahren in Val d’Isère waren unsere Fahrer super. An Olympia auch. Was war diesmal anders? Die übliche Ernüchterung ist eingekehrt. Cuche ist verletzt. Janka ist krank. Ich weiss, was er hat, aber ich sage es nicht. So zerreisst man keine grossen Stricke. Haben Sie eine Idee, was man ändern müsste? So trainieren wie vor 15 Jahren. So wie Sie damals? Nein. Ich habe auch Mist gebaut. Ich liess mich damals auch fertigmachen und in ein Schema pressen. Wie lautet also das Rezept? Gas geben! Aus dem Bauch heraus fahren. Wieso braucht Janka einen Manager? Wo ist der Iceman geblieben? Je erfolgreicher man wird, desto mehr lässt man sich vom Umfeld beeinflussen. So züchtet man Weicheier! Wie würden Sie trainieren lassen? Sicher nicht am Meer und auf dem Gletscher den ganzen Sommer lang. Richtig gut Ski fahren lernt man auf der Buckelpiste. Die Kondition holt man sich im Wald. Wie viel hat es eigentlich geschneit auf dem Flüela? rö 15 Zentimeter. Endlich!

Weiss, wies geht Paul Accola, Ski- und Bagger-Legende.

→ HEUTE MONTAG

Zeiten in MEZ.

1.05 Uhr, Kairo Der erste Oppositionspolitiker erhält Ministerposten. Munir Abdel Nur von der Wafd-Partei wurde zum Tourismusminister ernannt.

schenrechtsorganisation «Reprieve» drei Menschen unter qualvollen Bedingungen hingerichtet worden, weil das verwendete Narkosemittel unzureichend war.

2.43 Uhr, London In den USA sind nach Angaben der britischen Men-

3.49 Uhr, Manila  Auf den Philippinen ist der Vulkan Bulusan nach drei

Der Anfang vom Ende? Nur noch wenige (bezahlte) Libyer halten Gaddafi die Treue.

REVOLTE →

Chaos in Libyen. Jetzt laufen Gaddafi die Verbündeten davon. Auch das Militär beginnt zu meutern. Botschaft, drohe ein langjähriger Bürgerkrieg, der ag fünf der schweren das Land in ein Chaos stürUnruhen in Libyen. zen würde. Gestern hat sich spätabends Experten interpretierGaddafi-Sohn Saif al-Islam ten die Rede als Ausdruck im nationalen TV an das der Nervosität des RegiVolk gewandt. Er warnt mes. Gaddafi hat den Draht vor einem Bürgerkrieg – zur Bevölkerung verloren. und droht mit Waffenge- Seine Verschwörungstheowalt. Doch das Regime rien laufen ins Leere. Kurz nach der Ausbröckelt bestrahlung reits. Gaddafis Söh«Wir werkam es in Tripolis zu den bis zur ne schiessen letzten Minu- aufeinander. schweren te und bis zur Kämpfen zwiletzten Kugel kämpfen», schen Sicherheitskräften meinte der 39-Jährige und Demonstranten. Die grimmig. Hinter dem Auf- Innenstadt sei verwüstet, stand stecke der Westen ein Parlamentsgebäude und Israel. Zugleich kün- stehe in Flammen, berichdigte Saif Reformen an. ten Augenzeugen heute. Ohne das Regime, so seine In Bengasi im Norden des thomas.roethlisberger @ringier.ch

T

Landes soll sich das Militär mit den Aufständischen verbündet haben. Jetzt künden auch einflussreiche Stammesfürsten Gaddafi die Treue. Sie drohen: Wenn die Gewalt gegen das eigene Volk nicht innerhalb der nächsten 24 Stunden aufhöre, werde der Öl-Export in den Westen gestoppt. Vor laufender Kamera hat sich auch Abdel Moneim al-Honi, der Vertreter Libyens in der Arabischen Liga, von Gaddafi abgewandt. «Ich schliesse mich der Revolution an», sagte al-Honi zu «Al Jazeera». Von Gaddafi angeheuerte Söldnertrupps hatten zuvor in mehreren Städten ein Blutbad angerichtet.

Monaten Ruhe erneut aktiv geworden. Er schleuderte eine 3000 Meter hohe Aschefontäne in die Luft.

8.50 Uhr, Neu Delhi Ein indisches Gericht bestätigt Todesurteil gegen den Mumbai-Attentäter.

5.20 Uhr, Berlin In Deutschland hat sich die Politik auf die Hartz-IV-Reform geeinigt. Hartz-IV-Bezüger erhalten rückwirkend für 2011 fünf Euro mehr Unterstützung pro Monat.

9.05 Uhr, Bern  Die Schweizer Biskuit-Bäcker haben 2010 zugelegt. Pro Kopf wurden 6,9 Kilogramm haltbare Backwaren konsumiert. Das ist eine Zunahme von 200 Gramm.


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Montag, 21. Februar 2011

efolgscha? Revolution Aufständische haben in Bengasi die Macht übernommen.

Die Kinder des Diktators

Neues aus Absurdistan Bub (2) allergisch auf Pizzageruch Der zweijährige Christopher Merrett aus dem britischen Colchester hat so schwere Nahrungsmittelallergien, dass selbst der Geruch von Pizza Krämpfe bei ihm auslöst. Das bemerkte seine Mutter Michelle beim Besuch eines Armes Kind Christopher hat Allergien. «Pizza Hut», als der Kleine plötzlich zu husten begann. Sie erzählt der «Daily Mail»: «Damals war mir das noch nicht klar, jetzt weiss ich: Das war seine Allergie.» Zu Hause sei Pizza nun ein Tabu. Christopher trägt sogar ein rotes Warn-Armband mit der Aufschrift: «Vorsicht, allergisch!» Manchmal nützt aber alle Vorsicht nichts. Als Christopher in einem Einkaufswagen sass und plötzlich blau anlief, war klar: Am Kindersitz müssen sich winzige Spuren von Milch befunden haben. Die Folge: Drei Wochen Spital für den Kleinen. num

Saif al-Islam (39) Gilt – im Gegensatz zu seinem Vater – als gemässigt und diplomatisch. Wird daher oft als künftiger Herrscher Libyens gehandelt.

Al-Saadi (37) Leitet den libyschen Fussballverband und spielte erfolglos in der italienischen Liga. Nun soll er nach Bengasi ziehen und dort für Ruhe sorgen.

Heute Mittag am TV:

Gaddafi lässt mit scharfer Munition auf Demonstranten schiessen. Landesweit sollen Schätzungen zufolge bei den Unruhen bis zu 250 Menschen ums Leben gekommen sein. Aber alleine in Bengasi sprechen Ärzte

von über 200 Toten. Nach 41 Jahren an der Macht wird die Luft dünn für Gaddafi. Sein Clan droht auseinanderzufallen. Es herrscht Panik. Ranghohe Diplomaten berichten gar von einer Schiesserei unter seinen Söhnen. 

Hannibal (34) Das «enfant terrible». Sorgt mit gewalttätigen Zwischenfällen oft für Aufsehen. So auch 2008 in Genf, als er die Krise zwischen Libyen und der Schweiz auslöste.

Gaddafis Diplomaten meutern Nebst Libyens Vertreter in der Arabischen Liga schliessen sich auch weitere ranghohe Politiker der Revolution an. Vor laufender Kamera gab heute Hussein Sadiq el Musrati seinen Rücktritt bekannt. Libyens Diplomat in China forderte zudem das ganze diplomatische Korps Libyens zum geschlossenen Rücktritt auf. Wenig später kündigte laut BBC auch der libysche Botschafter in Indien, Ali al-Essawi, seinen Rücktritt an. Mohammed Bayou, noch bis vor einem Monat Sprecher Gaddafis, übte ebenfalls öffentlich Kritik. Das blutige Vorgehen des Regimes gegen das eigene Volk sei falsch. In Tripolis sollen in der Nacht auf heute Heckenschützen von Dächern auf die rrt Demonstranten geschossen haben.

10.42 Uhr, Zürich Laut ihrem Chef Harry Hohmeister will die Swiss dieses Jahr 250 Stellen schaffen. 11.15 Uhr, Lampedusa Nach einwöchiger Pause sind auf Lampedusa wieder Flüchtlinge eingetroffen. Mehr als 150 Migranten aus Nordafrika erreichten seit Sonntag die kleine Insel.

Aischa (35) Die einzige Tochter Gaddafis ist Anwältin. Sie gehörte unter anderem dem Verteidigerteam von Saddam Hussein an.

Fotos: AP (4), EPA, Keystone (2), Reuters, WEF, Benjamin Soland, ZVG

Texas will Studenten bewaffnen Im US-Staat Texas wird ein neues Gesetz beraten, das Universitäts-Studenten und ihren Lehrern das Recht gibt, auf dem Schulgelände verdeckt Waffen zu tragen. Mehr als die Hälfte der Senatoren haben die Vorlage unterzeichnet – die Chancen stehen also gut. Gouverneur Rick Perry (Republikaner, im Bild) unterstützt das neue Gesetz. Senator Jeff Wentworth (ebenfalls Republikaner) hat den Entwurf ausgearbeitet. «Es ist eine reine Frage der Selbstverteidigung», sagt Wentworth und verweist dabei auf das Massaker an der Virginia Tech im Jahre 2007. Perry will ein gutes Vorbild sein und trägt seine Waffe sogar beim Joggen. Texas ist für seine Waffen-Liebe bekannt: Mehr als 450 000 abü besitzen eine.

→ TWEET DES TAGES User @Camel25Jan über das brennende Parlament in Tripolis:

Funny what does a regime like #Gadaffi need a parliament for? – Komisch, für was braucht das Gaddafi-Regime überhaupt ein Parlament?

11.31 Uhr, Bern Die SVP kämpft für die Bauern und kündigt Widerstand gegen Bilaterale III an. Der Agrarfreihandel soll nicht Teil des Paketes werden.

Top 3

12.23 Uhr, Zürich Nach der Migros stellt auch Volg seine Verkaufswagen auf dem Land ein. Das Projekt sei nicht rentabel.

Sieger der letzten 24 Stunden: 1. Radio Gelb Schwarz Radio von und für YB-Fans. 2. Bernhard Luginbühl Verstorberner CH-Künstler 3. Susanne Hochuli Grüne Gästin bei Giacobbo/Müller.

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SCHWEIZ

www.blickamabend.ch

Satire darf alles – auch Poli Kurz

gefragt

Preisfrage

Wie finden sie die Sendung?

Preisüberwacher

Stefan Meierhans kämp für Konsumenten

Teure AuslandsPresse Warum sind ausländische Zeitschriften in der Schweiz so viel teurer als im Produktionsland oder im angrenzenden Ausland? E.S. aus R.

Preis-Fragen? Schreiben Sie an

briefkasten@pue.admin.ch Der Preisüberwacher wird ausgewählte Fragen beantworten.

Christophe Darbellay (39) Nationalrat CVP/VS Eine super Sendung. Die machen das mit Humor, es ist nie beleidigend. Ich lache auch gern über mich selbst.

Anita Fetz (53) Ständerätin SP/BS Schaue die Sendung ab und zu. Ich finde sie meistens lustig. Am meisten gefallen mir die Sketches. Die sind echt stark.

Ursula Wyss (38) Nationalrätin SP/BE Eine gelungene Verknüpfung von Politik und Satire. Musste auch schon lachen, als ich selbst parodiert wurde.

Ulrich Giezendanner (57) Nationalrat SVP/AG «Giacobbo/Müller» finde ich total lustig. Eine der besten SF-Sendungen. Sie sollte nur früher ausgestrahlt werden.

Bastien Girod (30) Nationalrat Grüne ZH Grundsätzlich eine Hammer-Sendung. Es ist die einzige im Schweizer Fernsehen, die ich regelmässig schaue.

VERDÄCHTIG →

«Giacobbo/Müller» schwächelt. Nur die Politiker findens immer noch lustig. Frank Baumann (53) Komiker und Moderator Das sind zwei grossartige Satiriker. Allerdings sehe ich die Sendung selten, da ich um diese Zeit mit meiner Frau im Bett bin.

Hans-Jürg Fehr (62) Nationalrat SP SH Im Grossen und Ganzen finde ich «Giacobbo/Müller» lustig. Die eingespielten Filmchen sind die Stärke des Formats.

Christoph Mörgeli (50) Nationalrat SVP ZH Ich finde die beiden Moderatoren bünzlig. Ich habe aber kein Problem damit, wenn sie mich parodieren.

peter.roethlisberger @ringier.ch

M

uss man als Politiker mutig sein, um eine Satire-Sendung zu kritisieren, in die man noch eingeladen werden könnte? Wahrscheinlich schon. Die von Blick am

Sagogner Tresor im Wald gefunden PANZERKNACKER → Ein Mann findet im Wald einen «Schatz». Es ist

der Gemeindetresor von Sagogn GR. Zum Glück war er nicht ganz leer.

E Fotos: SRF (2), parlament.ch (6), RDB, Kapo Graubünden (2), ZVG

Die Leser des Blick am Abend sind mit diesem Problem glücklicherweise nicht konfrontiert – diese Zeitung wird ja gratis verteilt. Das Problem der Preise ausländischer Presseerzeugnisse hingegen ist mir gut bekannt. Wir haben die Unterschiede schon einmal untersucht: Bereits 2002 betrug die durchschnittliche Preisdifferenz z.B. bei den wichtigsten deutschen Zeitschriften 37 Prozent. Wegen der Euro-Schwäche ist die Differenz jetzt noch grösser geworden. Deswegen habe ich mit der Valora – sie beliefert die meisten Kioske in der Schweiz – Kontakt aufgenommen. Ich habe sie gebeten, die Verleger im Ausland über meine Einschätzung der aktuellen Preissituation zu orientieren und umgehend mit ihnen das Gespräch zu suchen. Ziel muss sein, die Preisdifferenzen wieder auf ein erträgliches Mass zurückzubringen. Die Reaktion der Verleger steht noch aus. Ich erwarte, dass sich hier etwas bewegt – und zwar bald.

Natalie Rickli (34) Nationalrätin SVP/ZH «Giacobbo/Müller» gehört zu meinem Sonntagabend-Programm. Formkurve: Von sehr lustig bis null Lacher.

Geknackt Sagogner Tresor im Oberländer Wald.

nde Januar brechen Unbekannte in das Gemeindehaus von Sagogn ein. Sie stehlen den Tresor – 400 Kilogramm schwer. Damit machen sie sich spurlos aus dem Staub. Gestern Nachmittag findet ein Spaziergänger bei Schlans im Bündner Oberland einen Tresor im Wald, rund 20 Kilometer vom Tatort entfernt. Die Polizei birgt den Panzerschrank mit einem Kran. Die Untersuchung ergibt: Es ist der gestohlene Safe von Sagogn. Die Diebe hatten den Tresor geknackt und das

Bargeld geklaut. «Bei dem Geld handelt es sich um einen Betrag von mehreren Tausend Franken», sagt Augustin Beeli (50), Gemeindeschreiber von Sagogn. An den Dokumenten, die in dem Safe lagen, zeigten die Täter kein Interesse. Zum Glück. «Wir sind sehr froh, dass die Dokumente wieder aufgetaucht sind», sagt Augustin Beeli. «In dem Safe waren 350 Heimatscheine sowie ein handgeschriebenes Protokollbuch mit Aufzeichnungen der letzten 15 Jahre.» bb3


Montag, 21. Februar 2011

tikern gefallen?

Preissturz.

Von ihren Opfern geliebt Mike Müller und Viktor Giacobbo..

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Abend Befragten finden die Sonntagabend-Kiste aus dem Zürcher Kaufleuten mit den beiden Satirikern Viktor Giacobbo und Mike Müller nämlich noch immer zum Schenkelklopfen (siehe links). Christoph Blocher hatte die Qualitätsdebatte vergangene Woche auf seinem Internet-Fernsehen lanciert. Er kritisierte «Giacobbo/ Müller» als «nicht gerade geistreich». Sind die beiden Satiriker tatsächlich im Formtief? Auch gestern Abend sassen die Pointen nicht locker, die Lacher aus dem

Publikum waren für die Zuschauer zu Hause kaum vernehmbar. Trotz unbestreitbar grossem Parodie-Talent der beiden SF-Aushängeschilder. Was für ein Kontrast zum ZDF-Satiremagazin «heuteshow», wo jede Pointe sitzt, wo Politiker gnadenlos auf die Schippe genommen werden! Dürfen Politiker eine SatireSendung loben, deren Spott und Witzeleien eigentlich ihnen gelten müssten? «Das ist kein Problem für mich», sagt Giacobbo. «Politiker sind ja nicht unsere Feinde.» 

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Ungemütlich Unfall im Bündner Kurort Scuol.

Hier ist es zu eng für zwei UPS → Die Via da Manaröl in Scuol GR ist nicht besonders breit. Das sah auch der Autofahrer, als ihm ein Postauto entgegenkam. Deshalb wollte er sein Auto abbremsen. Dummerweise verwechselte er das Brems- mit dem Gaspedal und fuhr in die zu enge Stelle zwischen dem Postauto und der Mauer. Dabei wurde das Auto eingeklemmt. Der Fahrer verletzte sich leicht und kam nicht mehr aus seinem Fahrzeug raus. Der Unglücksrabe musste mit Hilfe des Abschleppdienstes sowie der Feuerwehr befreit werden. Das Auto erlitt Totalschaden – auch das Postauto wurde erheblich beschädigt. 

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WIRTSCHAFT

www.blickamabend.ch MILLIARDEN →

Spektakuläres Museum Hier will Carlos Slim schon bald seine gigantische Kunstsammlung ausstellen.

Der Mexikaner weiss, woran die Welt krankt – und wo er mit seinem Reichtum hin will

Reichster Mann der Welt

Der Kunstfreund Carlos Slim (71) 53 Milliarden Dollar schwer und noch keine Spur von Ruhestand.

Nespresso: Prozess verloren, Weko alarmiert Handelsgericht. Nun bildet sich eine neue Front.

N

espresso hat im Kampf gegen Hersteller von Konkurrenzkapseln eine Niederlage erlitten. Das Zürcher Handelsgericht hat laut «Blick» eine Klage wegen Patentverletzung gegen Denner abgewiesen. Vom St. Galler Handelsgericht, das Denner vorläufig ein Verkaufsverbot verpasste, wird der Entscheid noch diese Woche erwartet.

Doch jetzt schlägt mit Ethical Coffee der erste Hersteller von alternativen Kapseln für Nespresso-Maschinen zurück. Ethical Coffee hat sich in einem Schreiben an die Wettbewerbskommission (Weko) gewandt. Seit letztem Jahr bietet die Firma in Frankreich Konkurrenzkapseln für Nespresso-Maschinen an. Im Herbst will man mit dem

Verkauf auch in der Schweiz starten. Bei der Weko bestätigt man den Eingang des Schreibens von Ethical Coffee. «Wir haben den Verfasser nun aufgefordert, uns Unterlagen einzureichen, die den Vorwurf dokumentieren», sagt Weko-Vize Patrik Ducrey. Danach wird entschieden, ob die Wettbewerbshüter weitere Schritte unternehmen werden. map

Mr. Nespresso George Clooneys Auftraggeber spürt Druck von allen Seiten.

Fotos: Keystone (2), Reuters, ZVG

KAPSELKRIEG → Nespresso verliert vor

Dieser Lamborghini kann schwimmen

1650 PS Ein schneller Traum aus Kohlefaser und Kevlar.

SUPERJACHT → Eckige Kanten – und verdammt schnell. Das markante Lamborghini-Design gibts jetzt auch fürs Wasser. Der italienische Autodesigner Mauro Lecchi hat eine Superjacht für den Autohersteller entworfen. Momentan liegt sie in der Werft auf Kiel und soll noch dieses Jahr vom Stapel gelassen werden. Laut Lecchi standen drei berühmte Lambo-Modelle Modell: der Ur-Keil Countach (gebaut 1974–1990), der aktuelle Gallardo sowie der Reventón. Von Letzterem übernahm der Designer laut «bild.de» die verwinkelte Optik der Hülle aus leichtem Karbon. «Eigentlich wollten wir eine 15-Meter-Jacht bauen. Kunden forderten aber 26 Meter.» Angetrieben wird die Jacht von einem V12-Benziner mit 1650 PS Leistung. bö


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Montag, 21. Februar 2011 daniel.meier @ringier.ch

D

er Mann gibt fast nie Interviews. Jetzt hat sich Carlos Slim (71) wieder einmal geäussert – zu seiner Liebe zur Kunst, seinem neuen Museum in Mexiko, das er sich 34 Millionen Dollar kosten lässt. Nichts gegen den Wert der Kunstsammlung, die er ausstellen will: auf 700 Millionen Dollar schätzen Experten die Werke, die ihm gehören, darunter 380 Skulpturen von Rodin. Der reichste Mann der Welt spricht in der englischen Zeitung «Telegraph» aber auch über die Ursachen der kriselnden Weltwirtschaft.«Das ist keine zufällige Krise. Schon 2001 haben wir über die hohen Staatsschulden diskutiert», erklärt Slim. Sein nüchternes Urteil: «Das ist ein chronisches Problem.» Dann wird er konkret. Slim sagt geradeheraus: «In den Industrienationen ist das Pensionierungsalter zu tief.»

Wie bitte? Carlos Slim hat schaft. Und Männer und in Mexiko ein Imperium Frauen setzen sich gerade aus Telekom, Strassenbau dann zur Ruhe, wenn sie und Restaurants aufgebaut. am meisten Erfahrung Der Mann gilt mit einem haben und am nützlichsVermögen von über 53 Mil- ten wären. Dann würde sie liarden Dollar als reichster die Gesellschaft am meisMensch der Welt – und aus- ten brauchen.» gerechnet er fordert, dass Daneben sieht Slim wir alle länger arbeiten beim Gesundheitswesen Dort müssen. Denn die Indust- Handlungsbedarf. riestaaten seien durch den müsse man Kosten senken. technologischen Fortschritt Das sei aber ähnlich schwiezu einer Dienstleistungsge- rig umzusetzen wie ein hösellschaft geworden. Aber: heres Rentenalter. «In manchen Ländern oriDer Mexikaner zweifelt entiert sich das Rentenalter denn auch daran, dass die Regierungen immer noch an der Le- 380 Statuen die «politische Kraft» benserwartung vor 50 von Rodin sind haben, einen Jahren.» Frü- sein eigen. Ausweg zu her habe man finden. «Bis mehr körperliche Arbeit jetzt hat man noch nicht leisten müssen. Deshalb sei einmal erkannt, wo die Proes richtig gewesen, die Leu- bleme liegen, geschweige te früher in den Ruhestand denn eine Lösung gefunzu schicken. Heute gelte den. Die Politik ist nicht fädas nicht mehr, findet Slim. hig, diese Reformen durchMan pensioniere die Men- zusetzen, vor allem weil schen, lange bevor sie man es nicht koordiniert noch einen Beitrag leis- macht. Und weil man dem ten könnten. «Heute ha- Volk die Gründe für die Verben wir eine Wissensgesell- änderung nicht erklärt.» 

Bier Die einheimischen Trinker mögen ausländische Marken.

Weniger Schweizer Bier PROST → Feldschlösschen verkaufte letztes Jahr als grösste Schweizer Brauerei 0,7 Prozent weniger Bier. Der Schweizer Biermarkt wuchs hingegen um ein Prozent. Grund ist die Lust an ausländischem Bier. 2010 wurden SDA fast sieben Prozent mehr Import-Bier getrunken.

→ SCHNÄPPCHEN DES TAGES

Beeurger Coop verkauft diese Woche Bell NaturaBeefburger. Fleischherkunft: Schweiz. Vier Stück à 125 Gramm kosten 6.80 statt 11.40 Franken.

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Geld und mehr


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AUSLAND

www.blickamabend.ch

Hat Guttenberg auch Beamte für sich schuen lassen? EITEL → Ein Mann im Kreuzfeuer:

fragten waren gegen einen Rücktritt Guttenbergs, nur 27 Prozent waren dafür. Das zeigt sich auch auf Facebook. Die Gruppe: hatte. Nur: Der spätere Mi- «Gegen die Jagd auf Dr. nister fügte die Arbeit in Karl-Theodor zu Guttenseine Dissertation nahezu berg» hat mittlerweile vollständig ein. Doch Ab- über 110 000 Mitglieder geordnete dürfen die Wis- – stündlich werden es senschaftlichen Dienste mehr. Zum Vergleich: Seine nur im Rahpersönliche Facebookmen ihrer Die meisten Fanpage mandatsbekommt ledigzogenen Tä- Deutschen tigkeit nut- halten zu ihm. lich auf 78 500 zen. Mitglieder. Obwohl Guttenberg Der Minister ist unterderzeit Negativ-Schlag- dessen wortkarg geworzeilen in Deutschland den, Interviews gibts keimacht – das Volk steht ne, nur drei Fragen von hinter ihm. In einer Um- «Focus» lässt er zu, eine frage des Emnid-Instituts davon zu seinem möglisprachen sich gut zwei chen Rücktritt. Seine AntDrittel der Deutschen wort: «Unsinn!» Guttenberg sprach jefür seinen Verbleib im Amt aus, berichtet die doch mit seinen Parteikol«Zeit». 68 Prozent der Be- legen über die Vorwürfe.

Schummler Guttenberg soll auch sein Amt missbraucht haben. roman.neumann @ringier.ch

A

kribisch überprüfen Plagiatsucher im Internet die Doktorarbeit von Guttenberg und stellen ihre Ergebnisse ins Netz – 68 Prozent der Arbeit sollen kopiert sein. Doch nun geht es nicht mehr nur um SchummelVorwürfe bei der Doktorarbeit, sondern gar um Amtsmissbrauch. So soll gemäss «Spiegel» sogar der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags für ihn gearbeitet haben. Ein Ministerialrat verfasste für Guttenberg – damals noch CSU-Abgeordneter – ein zehnseitiges Papier. Was alles seine Ordnung

Papua-Neuguinea

Borneo

Milingimbi Arnhem Land AUSTRALIEN Krokodilinsel Milingimbi 500 Meter vor Arnhem Land.

CSU-Chef Horst Seehofer zur «Süddeutschen Zeitung»: «Ich habe ihm geraten, durchzuhalten.» Der Selbstverteidigungsminister wird Durchhaltewillen brauchen. Die Plagiatssucher im Internet haben für heute eine Zwischenbilanz angekündigt. Alles deutet darauf hin, dass sie nicht allzu positiv ausfallen wird.

Ausserdem wird er wohl dem Bundestag Red und Antwort stehen müssen. Die Fraktionen von SPD und Grünen wollen die Affäre noch diese Woche zum Thema im Bundestag machen. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, rechnet gar mit einem Rücktritt: «Die Beweise sind erdrückend.» 

Er frisierte sogar seinen CV Ein bisschen beschönigen, ein bisschen nachhelfen – Karl-Theodor zu Guttenberg nahms offenbar auch beim Lebenslauf nicht allzu genau. Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» hat seinen Lebenslauf auf seiner Website auseinander gepflückt und weist ihm nach, diesen ein bisschen aufgeblasen zu haben. Aus mehrwöchigen Praktika als Student machte Guttenberg «berufliche Stationen in Frankfurt und New York», aus einem mehrwöchigen Praktikum bei der Zeitung «Die Welt» eine Tätigkeit als «freier Journalist». Das sah so aus: Er war im Sommer 2001 als Praktikant auf der Redaktion und schrieb in dieser Zeit insgesamt acht kleinere Beiträge – num nur vier davon alleine.

Krokodil verschleppt 14-jährigen Buben BADE-DRAMA → Die Chancen, den kleinen Jungen lebend zu finden, schwinden. Ein 14-Jähriger war mit seinen Brüdern in einem Fluss auf der australischen Insel Milingimbi schwimmen. Gemäss Zeugen wurde der Teenager kurz nach 11.30 Uhr lokaler Zeit vom Krokodil attackiert und verschleppt. «Wir haben in der ganzen Umgebung nach dem Jungen gesucht, aber bis jetzt gibt es keine Spur», sagte die Polizei gestern. Und auch heute tappt sie weiter im Dunkeln. «Die Hoffnung, ihn lebend zu finden, bleibt, aber ich halte es für sehr unwahrscheinlich», sagt

Helen Braam von der Polizei der Nachrichtenagentur AAP. Mit einem Boot wollen sie den Fluss absuchen. Aber sie müssten auf einen höheren Wasserstand warten, erklärt Braam. Milingimbi ist eine Insel rund 500 Meter vom Arnhem Land auf dem Festland entfernt. Sie gehört zu der Gruppe der Krokodilinseln, die bereits im 17. Jahrhundert von den niederländischen Entdeckern so benannt worden waren. Auf den Inseln leben überwiegend Ureinwohner. In Australien werden jedes Jahr im Durchschnitt zwei Menschen von Salzwasser-Krokodilen gefressen. gtq

Philippinischer General begeht Selbstmord KORRUPT → Angelo Reyes kassierte Millionen. Als

das aufflog, konnte er mit der Schande nicht leben.

D

ie Karriere von Angelo Reyes verlief makellos. Der 65-jährige General gehörte zu den grossen Figuren im philippinischen Militär und war sogar persönlicher Berater der ExPräsidentin Gloria Arroyo. Davon profitierte auch das Portemonnaie von Reyes: Er kassierte Millionen an Abfindungen, Sonder-

zahlungen und Bestechungsgeldern. Zudem soll die Armee ShoppingTouren seiner Frau finanziert haben. Doch 2010 kommt der junge Präsident Benigno Aquino an die Macht und sagt dem korrupten System den Kampf an. Auch Reyes muss sich vor dem Parlament verantworten. Die

Vorwürfe gegen ihn werden öffentlich gemacht, wie der «Spiegel» schreibt. Schliesslich erträgt er es nicht mehr. Bei einem Besuch des Familiengrabs erschiesst sich der General – um den Namen seiner Familie reinzuwaschen. Mit letzter Kraft bittet er seine herbeigeeilten Söhne um Verzeihung. dhs

Angelo Reyes Der General wurde 65 Jahre alt.


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Montag, 21. Februar 2011

Selbstverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist angezählt.

«Der Engel mit Eisaugen» schockt heute die USA BRISANT → Heute wird in den

USA Amanda Knox’ Story ausgestrahlt. Der Film ist umstritten.

Fotos: Reuters, Keystone (2), ZVG

D

er US-Sender Lifetime wird sich über TopEinschaltquoten freuen. Denn gezeigt wird ein Film, dessen Inhalt weltweit für Schlagzeilen sorgt: die Geschichte von Amanda Knox (23), die in Italien im Gefängnis sitzt. Für 26 Jahre, da sie mit ihren Studienkollegen Raffaele Sollecito (26) und Rudy Guede (22) ihre Mitbewohnerin Meredith Kercher (†21) umgebracht haben soll. Weil diese bei einer Sexorgie nicht mitmachen wollte. Amanda Knox legte gegen das Urteil Berufung ein. Den Part des «Engels mit den Eisaugen» spielt Wladimir Klitschkos Freundin Hayden Panettiere. Regie führte Robert Dornheim. Der österreichische Filmemacher wollte für die Verfilmung weder mit den Angehörigen der

Täterin noch mit der Familie des Opfers sprechen. Beide Seiten hätten ihm zwar ein Treffen vorgeschlagen, sagte der 63-Jährige zur «Süddeutschen Zeitung». «Doch das war mir nicht geheuer. Ich wollte mich auf keine Seite schlagen. » «Amanda Knox: Murder on Trial in Italy» hinterliess bei der Opferfamilie Entsetzen. «Das sind die Bilder aus meinen Albträumen. Die Filmszenen sind entsetzlich und schmerzlich», sagte Merediths Vater John Kercher, nachdem er den Film vor der TV-Premiere gesehen hatte. John Kercher will seine Tochter nicht sterben sehen. Und genau das wird im Film ausführlich gezeigt. Obwohl es zuvor geheissen hatte, der Mord selbst werde nicht verfilmt.

Murder on Trial Der Film schockte die Familie.

Ebenso geschockt ist Merediths Mutter Arline. «Ich frage mich schon lange, wieso der Film Amanda Knox im Titel trägt, wo es doch um meine Tochter geht. Sie ist das Opfer.» Amanda selbst brach in ihrer Gefängniszelle fast zusammen, als sie den Trailer sah. Ihre An-

wälte versuchten, die Ausstrahlung des Films zu verhindern. Einzig Hauptdarstellerin Hayden Panettiere versteht die Aufregung nicht. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Familie sich darüber aufregt», sagte sie, nachdem sie das Drehbuch gelesen hatte. spj

Engel mit Eisaugen Amanda Knox muss 26 Jahre sitzen.


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BERN

Montag, 21. Februar 2011

«Ich lese auch

am Himalaya» Fotos: Peter Pflugshaupt, Reuters

Heute in der KornhausBibliothek Extremkletterer Ueli Steck.

BIBLIOTHEK → Fünf Prominente

sollen auch Berner Berufsschüler zum Lesen animieren. peter.pflugshaupt @ringier.ch

D

as Projekt «Berufsschule besucht Bibliothek» hat zum Ziel, Lese-, Sprach-, Medien- und Informationskompetenz der Jugendlichen zu fördern. Die Zusammenarbeit der Bildungspartner Berufsschule und Bibliothek soll zur nachhaltigen Verbesserung dieser

Kompetenzen führen. 600 Schülerinnen und Schülern der Gewerblich-industriellen Berufsschule Bern profitieren von der fünftägigen Leseaktion. Christine Eggenberg, Direktorin der Kornhausbibliothek: «Die Bibliothek soll als Ort des Wissens, der Inspiration, aber auch als Treffpunkt und ‹guter Ort›

wahrgenommen werden.» hausbibliothek zu. ImmerDer Spass soll dabei eindeu- hin konnten die Organisatotig im Vordergrund stehen. ren Altrocker Polo Hofer, Als Motivationshilfe durf- Bergsteigerin Evelyne Binten die Berufsschüler Pro- sack, Mister Schweiz Jan mis auswählen, deren Le- Bühlmann und Moderatorin segewohnheiMona Vetsch ten sie gerne Extremkletterer gewinnen, die bei einer perim Lauf der sönlichen Be- Ueli Steck kam Woche je eigegnung ken- mit dem Li. nen halben nenlernen Tag mit den wollten. Zuoberst auf der Jugendlichen in der BiblioWunschliste stand Roger Fe- thek verbringen werden. derer. Der Terminkalender Den Auftakt machte des Tennisstars liess aber heute Extremkletterer keinen Besuch in der Korn- Ueli Steck. Und obwohl

er die Eiger Nordwand in 2 Stunden 47 Minuten bezwingen konnte, kam er heute Morgen mit dem Lift in den zweiten Stock der Kornhausbibliothek, wo die Bäcker, Coiffeusen, Köche, Bodenleger und Landschaftsgärtner in Ausbildung gespannt warteten. Steck verriet, dass er auf seine Himalaya-Touren jeweils mehrere Bücher mitnimmt, «um wetterbedingte Wartezeiten zu überbrücken und in eine andere Welt einzutauchen». 

Kanton will keine Timeout-Klassen

Fussball? Der Acker von Thun gestern Sonntag.

SCHULE → Störenfriede sollen wei-

ter ausgeschlossen werden können.

D

Kuhweide mit Tribüne ACKER → Die Schlammschlacht zwischen Thun und YB gestern im LachenStadion hatte mit Fussball nicht viel zu tun. Ein trotz glücklichem Punktgewinn leicht übelgelaunter YB-Trainer Petkovic

wollte das Spiel erst gar nicht analysieren: «Ich habe kein Fussballspiel gesehen.» Und Marco Schneuwly meinte auf Radio Energy: «Auf so einem schlechten Platz habe ich noch gar nie gespielt.» pp

ie Kantonsregierung möchte keine speziellen Klassen für Schüler, die vom Unterricht ausgeschlossen wurden. Kinder und Jugendliche können maximal zwölf Wochen pro Jahr ganz oder teilweise vom Unterricht suspendiert werden. Daniel Steiner-Brütsch (EVP) und Monika GygaxBöninger (BDP) verlangen in ihrem Vorstoss, dass der Kanton spezielle Klassen für die betroffenen Schüler in einem Pilotprojekt testet.

Denn oft sei es schwierig, die Ausgeschlossenen sinnvoll zu beschäftigen. Der Regierungsrat antwortete heute, der befristete Ausschluss sei eine Besinnungsphase und eine blosse Versetzung in eine Spezialklasse keine Lösung. Die Bündelung von Kindern und Jugendlichen mit sozialen Auffälligkeiten in solchen Klassen könnte eine negative Gruppendynamik auslösen und sei teuer. Die Regierung empfiehlt dem Parlament, den Vorstoss abzulehnen. SDA/pp


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Der Blick der Schweiz.


13

WISSEN

Montag, 21. Februar 2011

Feinfühlige Helferlein Supergespür Bereits Dreijährige machen ihre Hilfe vom Urteil über Gut und Böse abhängig.

DREIKÄSEHOCH → Kleinkinder teilen und helfen –

aber nur, wenn es das Gegenüber verdient.

→ GUT ZU WISSEN

K

Kurze Kindheit der Neandertaler

leinkinder besitzen weit mehr Urteilskraft als viele Erwachsene denken. Laut einer Studie von deutschen Forschern richten bereits Dreijährige ihr Handeln nach dem Verhalten und den Absichten ihrer Mitmenschen aus. Sie helfen nicht jedem. Kleinkinder sind demnach weniger hilfsbereit, wenn sie beobachten, dass die Person, der sie helfen sollen, einem anderen Menschen ohne erkennbaren Grund etwas zuleide getan hat. Ablehnend reagierten die Dreijährigen aber auch

→ SCHLAU IN

Foto: iStockphoto

60 SEKUNDEN

Warum Väter ihre Kinder nicht vor den TV setzen sollten und die Kleinen nicht gähnen.

auf Menschen, die ihnen sha Vaish. «Unsere Untersuvorgaukelten, dass sie ei- chungen belegen, dass Kinnem Mitmenschen schaden der nicht nur auf das Wertewollen, es dann aber doch verhalten anderer feinfühlig nicht taten. reagieren, sondern auch auf Für die Studie beobach- die Absichten, die dahinter teten die Forscher des Max- stecken.» Die Autoren der Planck-InstiStudie wituts für evolu- Kinder lernen dersprechen tionäre Anthdamit der ropologie fast zu teilen, helfen Annahme, 100 Dreijähri- und urteilen. dass Kleinge aus Familikinder jeen der Mittelschicht in dem blind helfen. Deutschland. Die Tests hätIm dritten Lebensjahr ten gezeigt, «dass Kinder entwickeln sich die Komziemlich feinsinnige und munikationsmöglichkeiten urteilsfähige Helfer» sind, und die sozialen Fähigkeischreibt Studienleiter Amri- ten des Kindes massgeblich

Kleinkinder gähnen nicht mit Wenn jemand in der Nähe gähnt, muss rund die Hälfte aller Erwachsenen mitgähnen. Biologen halten dies für einen Ausdruck der Empathie, der Fähigkeit, sich in eine andere Person hineinzuversetzen. Diese Kompetenz scheint sich erst bei Kindern ab vier Jahren zu entwickeln. 20 Sek.

Der Neandertaler hatte eine kürzere Kindheit als der moderne Mensch. Nach Ansicht von Forschern könnte dies verantwortlich dafür sein, dass sich der Homo sapiens evolutionär gegen den Neandertaler durchsetzen konnte. Denn die verlängerte Reifezeit habe die Entwicklung umfassender kognitiver Fähigkeiten gefördert. Die Neandertaler starben aus noch immer unbekannten Gründen vor rund 30 000 Jahren aus.

weiter. So erlernt es auch vertie, mit jemandem zu teilen. Während sich Kleinkinder vorher häufig nur mit sich selbst beschäftigen, spielen sie nun miteinander – häufig in Rollenspielen. Sie setzen sich dabei hauptsächlich mit rea-

len Vorbildern wie Vater und Mutter auseinander. Auch Emotionen prägen das dritte Lebensjahr: Die Kinder kennen nun Gefühle der Extreme; schwanken zwischen Lachen und Weinen, unterscheiden Gut und Böse. ges/SDA

Fair streiten durch Väter

Teletubbies & Co. schaden erst später

Kinder, die in einer Familie mit einem engagierten Vater aufwachsen, sind selbstbewusster, weniger aggressiv und können fairer streiten. Weshalb? Darüber rätseln die Autoren der Studie noch. 15 Sek.

Jede Stunde, die ein Kleinkind vor dem Fernseher verbringt, zieht psychische und kognitive Beeinträchtigungen im Schulalter nach sich. Das zeigt nun eine kanadische Studie an mehr als 1000 Kindern. Kinder mit erhöhtem TV-Konsum im Alter von zwei bis vier Jahren zeigten schlechtere Schulleistungen, waren passiver und neigten zu ungesunderem Lebensstil. 25 Sek.


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 Elbrus, Russland Kein Sturm und kein technischer Defekt hat diese Gondel auf den Boden gezwungen. Terroristen waren das. Sie haben im Nordkaukasus drei Bomben gezündet. Zum Glück kämpfen unsere Bahnbetreiber nur mit Schneemangel.

www.blickamabend.ch

 Bogotá, Kolumbien Jeder weiss um die Macht der Bilder. Die Abschaffung des Stierkampfes wird weltweit diskutiert. Kein Zufall, dass plötzlich Fotos auftauchen, auf denen ein getöteter Stier aus der Arena geschleift wird, so wie hier.


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Montag, 21. Februar 2011

Bilder des Tages

Fotos: Zuma/Dukas, Carl de Souza/AFP, John Vizcaino/Reuters, Yevgeny Kayudin/Reuters

 Lexington, Kentucky, USA Ein ganz schlaues Eichhörnchen haben wir hier. Holte sich zuerst ein Pomme frite aus dem Abfallkübel, kehrte zurück und fand auch noch einen ganzen Fish-Burger. Ein McHörnchen.

 London, England Sie sind schon mutig, die Models an der London Fashion Week. Aber auch etwas willfährig. Jeden Mist machen sie mit, den sich Designer wie Charlie Le Mindu ausdenken. So sieht es also aus, wenn unserem guten Geschmack Gewalt angetan wird.


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PEOPLE

www.blickamabend.ch Im Höhenflug Linda Fäh und die Mister-Gay-Kandidaten.

→ HEUTE FEIERN Ashley Greene 

US-Schauspielerin («Twilight»), wird 24 … Hans Erni, Schweizer Maler und Bildhauer, wird 102 … Ellen Page, kanadische Schauspielerin («Juno»), wird 24 … Jennifer Love Hewitt, USSchauspielerin, wird 32 …

Liebesbrief an…

Liebe Britney

Du bist kein unbeschriebenes Blatt. Hast lieber Alkohol getrunken, statt dich um deine Buben zu kümmern. Hast auf Drogen statt Erziehungs-Ratgeber gesetzt. Vor drei Jahren dann der grosse Fall. Nach einer Hausdurchsuchung wurdest du im Januar 2008 in die Entzugsklinik Cedars Sinai Medical Center in Los Angeles eingewiesen. Deinem Papa Jamie wurde gerichtlich die Vormundschaft über dich zugesprochen. Jetzt bist du wieder zurück. Und der Name deines neuen Albums «Femme Fatale» beschreibt, was du noch immer bist: eine Frau, die auf die «Sex sells»-Schiene setzt. Letzten November hattest du eine Gastrolle in der US-Serie «Glee». Daraufhin schimpften dich deine Landsleute «obszön» und «extrem unangebracht». Eine Aussage, die dein Ex-Bodyguard Fernando Flores sofort unterschreiben würde. Im September 2010 haute er dich nämlich in die Pfanne. «Britney hat vor mir masturbiert», klagte er an. Für mich bist du trotzdem eine Heldin. Dein erster Hit «Baby, One More Time» lief bei mir hoch und runter. Damals brach mir ein Idiot das Herz. Nichts tröstete mich so sehr wie deine Schnulzen. Heute, elf Jahre später, bin ich immer noch dein Fan. So sehr, dass ich deinem Ex-Bodyguard wüst sagen will. Der Idiot klagt ernsthaft über deine Masturbations-Exzesse? Kindchen, mach dir keinen Kopf. Für eine Live-Show deinerseits würden die Jungs in meinem Umfeld über Leichen gehen. Einer würde sogar auf seine heiss geliebte Playstation verzichten. Kannst du deinem Ex-Bodyguard, dem Ober-Löli, gerne ausrichten.

Deine Maja Z.

Ist nicht immer ein VorzeigeMädchen Britney Spears.

Adiletten-Linda im Schwulen-Paradies «Wir haben es verbockt» KAMPF → Wett-Kandidat Koch in seinem ersten

Interview über Depressionen und Überlebenswillen.

S

eit dem Unglück am 4. Dezember ist nichts mehr, wie es war. Samuel Koch (23) liegt seit seinem schweren Sturz in «Wetten, dass ..?» im ParaplegikerZentrum Nottwil. Der junge Mann ist von den Schultern an abwärts gelähmt. Dennoch glaubt er fest daran, bald wieder laufen zu können. Das hat er in seinem ersten Interview verraten. «Ich weiss definitiv, dass ich hier auf meinen eigenen zwei Beinen rausgehen werde», sagt Koch in «Bild am Sonntag». «Ich will wieder voll zurück ins Leben. Ich werde wieder glücklich sein, ich werde Spass am Leben haben, das war immer so.» Aber es gibt auch dunkle Phasen. «Ich hatte auch schon Momente, in denen ich lieber im Himmel gewesen wäre, als hier im Bett zu liegen. Im Himmel stelle ich es mir dann schöner vor als in meiner misslichen Lage.»

Glaubt an Genesung Samuel Koch ist gelähmt, will aber wieder «voll zurück ins Leben».

Stück für Stück versucht er, sich aus seiner Lage zu befreien. Der grösste Erfolg? Letzte Woche konnte er zum ersten Mal für kurze Zeit in den Rollstuhl gesetzt werden. Koch beschreibt das als seinen schönsten Moment seit dem Unfall. «Meine Mobilisierung in den Rollstuhl, also von der horizontalen in die vertikale Lage, das ist nach elf Wochen ein massgebli-

cher Fortschritt», freut er sich. Der Schauspielschüler lässt sich gegen die Langeweile in Englisch und Französisch unterrichten. Ausserdem hält ihn seine Familie bei Laune. Das helfe ihm durch schwierige Phasen. Koch spricht von einem «unbändigen Überlebenswillen». Ausserdem sehe er das Leben «grundsätzlich als Geschenk». Er macht sich immer wieder klar: «Es gibt sehr viele Leute, denen es um einiges schlechter geht als mir. Und es wäre doof, wenn ich das Geschenk des Lebens nicht annehme.» Koch war in der Show von Thomas Gottschalk (60) beim Versuch gestürzt, mit Sprungfedern an den Füssen über fahrende Autos zu springen. Sein Vater steuerte den Unglückswagen. Koch dazu: «Zwischen Papa und mir ist die Schuldfrage geklärt. Wir haben es zusammen verbockt.» aau

Fotos: Toini Lindroos, AP, DPA, ZVG

… Britney Spears (29) Sängerin


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Montag, 21. Februar 2011

HAPPY SINGLE → Seit neun Monaten ist Linda Fäh

auf Solo-Kurs und geniesst ihr Leben mehr denn je. maja.zivadinovic @ringier.ch

E

x-Miss-Schweiz Linda Fäh (23) lässt sich gerne auf Händen tragen. Doch ein Mann ist der Blondine nicht genug. «Ich lerne zurzeit viele Männer kennen», offenbart die 23-Jährige Blick am Abend. Vor neun Monaten zerbrach ihre Liebe zu Dejan (24). Die beiden waren sechs Jahre zusammen. «Wir haben heute noch hie und da Kontakt», erzählt Linda. Sie schätze es, dass sie nicht zerstritten sind. «Schliesslich haben wir uns früher sehr geliebt.» Doch die Geschichte ist gegessen. Linda geniesst ihr Single-Leben in vollen Zügen. «Ich gehe mit verschiedenen Männern aus.» Seit sie Single sei, gehe sie viel

offener auf Männer zu. «Et- Die Arbeit mit den Schwuwas Ernstes ist bis jetzt aber len empfindet Linda als nicht dabei gewesen. Ich «äusserst angenehm». «Ich liebe es, solo zu sein», kann mich locker beweschwärmt die Blondine. gen, muss nicht fürchten, Nicht nur wegen der Män- dass sie mich mit anzüglinerbekanntschaften. «Ich chen Blicken mustern», kann mich voll und ganz freut sie sich. auf meine Karriere konzenUnd auch die Mistertrieren.» Und diese läuft Gay-Kandidaten sind beauch nach geistert. «Lindem Missen- «Ich gehe mit da ist super», schwärmt MiJahr wie geverschiedenen chael Grey schmiert. Für die Männern aus.» (24). Als ExMister-Ostdiesjährige «Artist Charity Night» po- schweiz-Kandidat kennt er siert Linda an der Seite der Linda schon länger. Er zehn Mister-Gay-Kandida- glaubt, das Geheimnis ihres ten 2011. Die Gala hat es Erfolges bestens zu kennen. sich zur Aufgabe gemacht, «Linda ist das liebe Mädauf das Thema HIV und chen vom Land, darauf Schweizer», Aids aufmerksam zu ma- stehen chen. schwärmt Michael. Linda habe keine SeSo richtig bodenständig kunde überlegt, als sie an- halt. Da passt es ganz gut gefragt wurde. «Wenn ich ins Bild, dass die schöne als Aushängeschild nur eine St. Galler Blondine wähHIV-Ansteckung verhin- rend des Shootings in gumdern kann, habe ich schon migen Adiletten-Latschen viel erreicht», sagt sie. herumwatschelt. 

→ PEOPLE

NEWS

Sarah Connor ist schwanger BERLIN → Popsängerin Sarah Connor und ihr Manager und Lebensgefährte Florian Fischer erwarten ihr erstes gemeinsames Kind. Connor ist im vierten Monat. Mit ihrem Ex-Mann Marc Terenzi (32) hat die Sängerin bereits Sohn Tyler (7) und Tochter Summer (4).

Wainwright ist Vater NEW YORK → Songwriter Rufus Wainwright freut sich über Tochter Viva Katherine, zusammen mit dem Lebenspartner und «stellvertretenden Vater Jörn Weisbrodt und Mutter Lorca Cohen.» Lorca ist die Tochter von Musiklegende Leonard Cohen. «Der kleine Engel ist gesund, vermutlich glücklich und natürlich wunderschön.»

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PEOPLE

Montag, 21. Februar 2011

Schosshund für William & Kate? GESCHENK → Ein deutscher Züchter

will einen seiner Welpen im Buckingham-Palast unterbringen. Jacques Chiracs Verwandte haben ein Tier bei ihm geate Middleton (29) kauft, bei Barack Obama und Prinz William hätte es fast geklappt. Wil(28) haben Wichtigeres zu liam wäre die beste Wertun, als Gassi zu gehen. Die bung für Strohbachs WelHochzeit (29.4.) rückt nä- penzucht. Doch der Royal her. Gerade hat das Paar ziert sich. Dabei würde Einladungen an 1900 Gäs- Strohbach persönlich liete verschickt. fern und hat dem Prinzen Mitten im Der Kontakt geschrieben: Heiratstrubel will ein säch- zu Königen ist Die Hunde sischer Züch- schwierig. haaren kaum, ter den Royals beissen nicht, ein Tier aufschwatzen. bellen leise, benehmen sich Burkhard Strohbach königlich. Antwort? Willi(57) hat laut «Spiegel» Er- am und Kate seien wirklich fahrung mit der Vermitt- wahnsinnig beschäftigt. lung von Rassehunden an Eventuell käme man später Schöne und Reiche: auf das Angebot zurück.  anna.blume @ringier.ch

Fotos: Dukas/Rex, ZVG

K

Kein Hund Kate und William haben zu viel zu tun.

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SPORT

Webber: «Das ist eine Tragödie»

→ SPORT

NEWS

Saisonende für Paterlini EISHOCKEY → Für Thierry Paterlini von den ZSC Lions sind die Playoffs schon vor deren Beginn beendet. Der 35-jährige Stürmer zog sich beim Spiel am Samstag in Langnau (4:3-Sieg n.P.) einen Kieferbruch zu.

Bahrain soll mittlerweile beschlossen sein. Auch Stars wie Webber oder Heidfeld befürworten dies. marc.ribolla @ringier.ch

D

ie Entscheidung, ob die Formel-1-Boliden am 13. März in Bahrain zum Saisonauftakt an den Start rollen, soll offenbar gefallen sein. Wie die lokale Zeitung «Gulf News» am Montag berichtet, soll das Rennen in den November verlegt werden. Eine offizielle Bestätigung aus Bahrain oder von F1-Boss Bernie Ecclestone gibt es bis zum Mittag jedoch nicht. Die anhaltenden politischen Unruhen im Königreich am Golf beeinflussen die Formel 1. Die Stars im Cockpit hätten für eine Verschiebung des Rennens vollstes Verständnis, ja würden es sogar befürworten. RedBull-Pilot Mark Webber sagte am Rande der Testfahrten in Barcelona: «Wenn man hört, dass Menschen ihr Leben verlieren, ist das eine Tragödie. Es gibt Wichtigeres als die Formel 1.» Auch Renault-Fahrer Nick Heidfeld sieht es

BASKETBALL → Die Auswahl der Western Conference gewann die 60. Auflage des AllstarGames der NBA gegen die besten Spieler des Ostens in Los Angeles 148:143. Zum besten Spieler wurde zum vierten Mal in seiner Karriere Kobe Bryant gewählt, der mit 37 Punkten gleichzeitig auch erfolgreichster Werfer des Abends war.

Roddick siegt zum 30. Mal TENNIS → Andy Roddick entschied den Final am ATP-Turnier in Memphis gegen den Kanadier Raonic mit 7:6, 6:7 und 7:5 für sich und feierte den 30. Turniersieg seiner Karriere. Von den aktiven Profis haben nur Federer (67) und Nadal (43) mehr Turniere gewonnen.

Brasil-Genfer Futsal-Champ

so. «Die Bilder aus Bahrain ten ist das Wichtigste.» Ein sind schon erschreckend. Problem könnte auch das Wenn es nicht sicher ist, Material sein. Ist das Equipwill ich da nicht fahren.» ment vor Ort, könnte es bei Von Seiten des Top- einem Aufflammen der UnTeams Mc Laren gibt es üb- ruhen eventuell blockiert rigens keine offiziellen sein und so die Austragung Statements. Das Team hat der weiteren GP in Australiden Fahrern Jenson Button en oder sogar Malaysia geund Lewis Hamilton verbo- fährden. ten, sich zum Die EntBahrain-GP scheidung Heidfeld: «Die über die Auszu äussern. Bilder sind Hintergrund tragung des ist – so speku- erschreckend.» Bahrain-GP lieren die Meüberlässt Ecdien: 42 Prozent des Renn- clestone den Veranstaltern. stalls gehören einer Hol- Damit bringt sich der ding, hinter der die bah- 80-Jährige in eine gute Ausrainische Königsfamilie gangslage. Im Falle einer Absage müsste Bahrain das steckt. Sollte der GP allen Um- Startgeld in Höhe von 35 ständen zum Trotz nicht ab- Millionen Dollar – von degesagt werden, könnten nen die Hälfte an die Teams einzelne Teams streiken. geht – dennoch bezahlen. Von einem Rennstall, offen- Eine Alternative könnte ein bar Ferrari, wird berichtet, Rennen im November werdass sich die Teammitglie- den. Der GP Bahrain würder weigern könnten, nach de so vor dem SaisonfinaBahrain zu fliegen. Merce- le in Brasilien ausgetrades-Boss Norbert Haug gen. Weil Mitte November glaubt nicht, dass sich die der Formel-1-Tross in Abu Lage rasch bessert: «Die Si- Dhabi gastiert, wäre dies locherheit unserer Angestell- gistisch einfach zu lösen. 

Federer ist hungrig

FUSSBALL → Das brasilianische Team von Geneva Komball hat den Futsal-NLA-Final in Bern gegen Futsal Minerva klar mit 5:0 gewonnen.

Interessiert Roger Federer beim Medientermin in Dubai.

AXPO SUPER LEAGUE

21 44:28 41

2. Zürich

21 41:30 37

3. Luzern

21 44:29 36

4. YB

21 34:29 32

5. Sion

21 30:20 30

6. Thun

21 27:25 25

7. Xamax

21 29:40 22

8. Bellinzona 21 28:42 22 21 23:32 20

10. St. Gallen 21 20:45 17

Fotos: Reuters (3), AP (2), Sven Thomann, Keystone

1. Basel

9. GC

Unter freiem Himmel Montreals Pouliot (r.) mit Calgarys Backlund.

1:0 1:1 2:0

Rangliste

Proteste Die Menschen demonstrieren in Bahrain gegen ihre Regierung.

FORMEL 1 → Die Absage des Saisonstarts in

NBA-WestStars siegen

21. Runde Sonntag, 21. Februar Basel – Sion Thun – YB Bellinzona – Luzern

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Outdoor-Pleite für Weber EISHOCKEY → Es ist das zweite NHL-Spiel der Saison, das unter freiem Himmel ausgetragen wird. Über 41 000 Zuschauer lassen sich das Spektakel bei minus elf Grad zwischen Calgary und Montreal im McMahon Stadium nicht entgehen. Calgarys Goalie Kiprusoff avanciert beim 4:0-Sieg zum Matchwinner. Die Canadiens, bei denen der Schweizer Yannick Weber während 18 Minuten zum Einsatz kommt, verlassen zum sechsten Mal in den wst vergangenen sieben Spielen das Eis als Verlierer.


21

Montag, 21. Februar 2011

Schiri sagt Yakin, was er zu tun hat PFEIFE → Hakan Yakin muss sich

nach dem Spiel Schelte anhören. Und das vom Schiedsrichter. Wortgefecht Jérôme Laperrière und Hakan Yakin.

RedBull-Pilot Mark Webber am Sonntag bei den Barcelona-Tests.

auf seine Tour-Rückkehr PLANUNG → Vor dem Turnier in der zweiten Hei-

V

om Meistertitel spricht derzeit in Luzern keiner mehr. Und mit der 0:2-Schlappe in Bellinzona geht der Absturz des Wintermeisters weiter. Auch Luzern-Regisseur Hakan Yakin (wird morgen 34) kann die Pleite nicht verhindern, sorgt zwar für viele gute Szenen, vergibt aber auch einige gute Chancen. Genervt legt sich Haki während der 0:2-Schlappe in Bellinzona immer wieder mit Schiedsrichter Jérôme Laperrière (41) an, was nach Spielschluss in einem hitzigen Wortgefecht zwischen den

beiden gipfelt. Schiri Laperrière soll Yakin mit einer Bemerkung ranzig gemacht haben. FCL-Trainer Rolf Fringer (54) verrät in der «NLZ»: «Yakin war verärgert, weil ihm der Schiedsrichter gesagt hat, er solle lieber Tore schiessen, statt zu reden. Solche Bemerkungen sind einfach überflüssig, da muss ich Hakan in Schutz nehmen.» Und es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass Schiri Laperrière im Brennpunkt steht. Alle weiteren Vorfälle finden Sie auf Blick.ch. wst

Autsch Der 20 Zentimeter lange Splitter steckt in Awangs Wade.

mat Dubai spricht Federer über seine Zukun und blickt als bald 30-Jähriger auf seine Anfänge zurück.

E

r könnte nicht glücklicher sein. Zum ersten Mal nach drei Jahren kann Roger Federer diese Woche wieder beim ATP-Turnier in Dubai antreten. Die letzten beiden Austragungen verpasste Roger wegen einer Verletzung und wegen einer Lungeninfektion. In Dubai, seiner zweiten Heimat, siegte Federer schon viermal. Der Auftritt am Arabischen Golf ist sein erster seit dem Australian-Open-Halbfinal-Out vor dreieinhalb

Wochen. In der Zwischenzeit verbrachte Roger zwei Wochen Ferien auf den Malediven und trainierte eine Woche in Dubai. Vor dem Auftakt des Turniers stand Federer den Medien Red und Antwort. Die Nummer zwei der Welt ist topfit. «Gegen Ende der Ferien wurde ich hungrig aufs Comeback auf der Tour», sagt Roger und kündigt an, dass noch lange nicht Schluss ist. «Ich plane immer 18 Monate im Voraus und denke bereits

an die Olympischen Spiele 2012 und darüber hinaus.» Dass er im August 30 Jahre alt wird, beschäftigt Federer nicht. «Die Herausforderung über die Jahre war, gesund zu bleiben. Das ist mir gelungen.» Menschlich habe er sich trotz des grossen Ruhms seit dem ersten Grand-Slam-Sieg 2003 nicht verändert. «Am Anfang fühlte ich mich auf dem roten Teppich oder im Anzug unwohl. Aber das lernt man schnell.» rib

Mit Splitter im Bein Bronze RAD → Azizulhasni Awang (23) ist ein harter Hund. Dem Malaysier bohrt sich im Keirin-Rennen bei einem Sturz auf der Bahn beim Weltcup-Finale in Manchester ein Holzsplitter ins Bein. Trotzdem gibt er nicht auf, fährt als Dritter aufs Podest. Statt bei der Siegerehrung dabei zu sein, geht es direkt ins Spital. Mittlerweile ist der Splitter weg. Awang twittert: «Operation geschafft. Splitter sauber entrib fernt. Danke für die Gebete und die Unterstützung.»


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23

Montag, 21. Februar 2011

→ FORSCHER FORSCHT

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Die Menschheit hat noch nie so viel Fisch gegessen. Pro Person und Jahr werden 17,2 Kilogramm verzehrt, wie der neuste Fischerei-Report der Uno zeigt. Das sind im Durchschnitt 50 Gramm pro Tag. Trotz vieler Fischfarmen stammt der Grossteil noch immer aus den Meeren, die wie nie zuvor ausgebeutet werden.

Life 2

Happy Birthday!

Die Umweltorganisation WWF wird 50 Jahre alt. Höchste Zeit, den symbolkräigsten Bären der Welt zu feiern – den Panda. nathalie.bravaccini @ringier.ch

W

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1

Heutige Verbreitung Verbreitung im 18 Jahrhundert Verbreitung vor 3 Mio Jahren

6

Fotos: Getty Images, ZVG

5 4

Seine Familie Der grosse Panda ist ein Einzelgänger. Junge verlassen die Mutter schon mit 18 Monaten.

1

Sein Lieblingsessen Pandas ernähren sich hauptsächlich von Bambus. Da Bambus aber nährstoffarm ist, müssen sie 10 bis 20 Kilogramm davon fressen.

2

Sein Vater Dank Julian Sorell Huxleys Zeitungsartikel wurde die Gesellschaft auf die Bedrohung der Tiere aufmerksam, und die Idee zur Gründung des WWF entstand.

3

Das legendäre Logo Der grosse Panda gehörte schon 1961 zu den seltensten Säugetierarten der Welt.

4

Sein Revier Es umfasst eine gebirgige Gegend auf den Territorien der chinesischen Provinzen Sichuan, Gansu und Shanxi.

5

Seine Ausstellung Von April bis September wird im Landesmusem Zürich eine Ausstellung zum Jubiläum gezeigt: «WWF. Eine Biografie».

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as Che Guevara für den Widerstand war, ist der Panda für den Naturschutz: Symbol und Hoffnungsträger. Seit 50 Jahren rüttelt der knuffige Bär an unserem Gewissen und steht für die Umweltorganisation WWF. Zu verdanken ist das Sir Julian Sorell Huxley. Der britische Biologe war der erste Generaldirektor der Unesco und machte schon früh auf die Lebensraumzerstörung von Wildtieren in Afrika aufmerksam. Seine Texte waren 1961 der Auslöser für die Gründung des World Wildlife Funds, kurz WWF, die übrigens ins der Schweiz stattfand. Natürlich brauchte die neue Organisation ein Ausshängeschild und da passte der Panda, der schon seit 1939 unter Artenschutz stand, perfekt. Modell für das WWF-Logo sass die Pandabärin Chi Chi, die damals im Londoner Zoo lebte. Heute kann der WWF grosse Erfolge verbuchen. Ihm ist zu verdanken, dass die Jagd auf Eisbären eingeschränkt wurde. Ihre Zahl erholte sich von rund 5000 auf heute 22 000 Tiere. Ausserdem wurde der WWF als erste internationale Naturschutzorganisation nach China eingeladen. Heute setzten sie sich gemeinsam für den Schutz der Pandas ein. Wir hoffen auf mehr bärenstarke Happyends. 


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WOHNEN

Nun treibens die Möbel bunt

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FARBE → Klar, weiss ist elegant,

zeitlos – und langweilig. Bringen Sie etwas Leben in Ihre Wohnung. ramona.schweizer @ringier.ch

F

arben sind im Trend. In der Mode leuchtet das Spektrum von Korall bis Türkis, und die Lust auf Buntes macht auch vor unseren Wohnzimmern nicht halt. Damit die Wohnung aber nicht zur Villa Kunterbunt wird, gilt es einfache Regeln zu beachten.

Aqua-Blau, Orange und Zinkgelb beispielsweise. Es sind weniger die Knallfarben, die den Raum füllen sollten, als vielmehr Abstufungen der Farben. Starke Farben sind nicht verboten, sollten aber sparsam verwendet werden.

Farbig Farbtupfer geben dem Raum Charakter.

Wie setze ich die Farbe ein? Am einfachsten ist es, eine Zimmerwand in einem Wie mixe ich die Farben? knalligen Farbton zu streiEinen Grundton als Basis chen. Das lässt sich bei Bewählen. Da kann man gut darf schnell rückgängig auf konservatives Beige machen. Bei einem teuren oder Weiss setzen. Dazu Sofa, das länger im Einsatz lassen sich bis maximal ist, rät Architekt Andrin drei verschieden bunte Schweizer von zu viel Farbe Möbelstücke kombinie- ab: «Lieber austauschbaren. Mehr Farbe überfor- re Stücke wie Kissen in dert das Auge. starken Farben kaufen, Profi Thomas Wüst vom als nach einem Jahr unEinrichtungshaus Teo Ja- glücklich auf einer intenkob empfiehlt, die Hände siv gelben Couch sitzen von typischen Farbkombi- zu müssen.» Das graue nationen zu Sofa lässt sich lassen. Rot Accessoires auch mit eiund Gelb beinem günstivertragen spielsweise gen violetten liegen zu knallige Farben. Couchtisch nahe beieinoder einer ander, sind nicht besonders gelben Lampe aufmuntern. raffiniert und wirken Accessoires wie Vasen oder schnell langweilig. Span- Plaids bieten viel Farbe für nendere Zusammenspiele wenig Geld. Produkte für entstehen bei Variationen gute Laune, nicht für die von Farbklassikern: einem Ewigkeit. 

→ SO MÖCHTEN WIR WOHNEN Tropisches Grün mitten im Februar? Kein Problem – vorausgesetzt, man wohnt auf der richtigen Seite der Erde. Im indonesischen Bali beispielsweise. Die Residenz Begawan Giri (links) ist perfekt in die üppige Vegetation eingebettet, der Pool so konzipiert, dass er mit der Umgebung verschmilzt. Die Bilder stammen aus dem Bildband «Häuser zum Verlieben» von Massimo Listri, Christian Brandstätter Verlag (53 Fr.). Natur ins Haus holt auch die «Villa Goldstein» (Bild rechts, Location des Films «The Big Lebowski») in Beverly Hills. Sie wurde von einem Schüler Frank Lloyd Wrights erbaut und steht inmitten von Ingwerbäumen.

Wo Architektur und Natur verschmelzen


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Montag, 21. Februar 2011

→ WOHN-NEWS

Schräg Dieses originelle Gestell in Rot zieht alle Blicke auf sich. Regal «Inferno» von fly.ch ist für 699 Franken erhältlich.

Kissen BUNT → Mit seiner neuen Kollektion zeigt Hersteller Hokohoko, dass Kissen nicht nur quadratisch und uni sein müssen. Die Kollektion ist vielfältig und bunt. Sogar kalte Füsse können gewärmt werden durch einen eingenähten Fusswww.hokohoko.com sack.

Verformt Was grünt so grün? Ein ungewöhnliches Sofa, das nicht nur farblich, sondern auch formal überzeugt. Erhältlich bei interio.ch für 1299 Franken.

Erhellend Diese gelbe Leuchte im Seventies-Stil bringt Licht ins Dunkel und Farbe ins Leben. Stehlampe «Fever» von fly.ch ist für 169 Franken erhältlich.

Messe EIGENHEIM → Vom 24.2. bis 27.2. findet in Solothurn zum fünften Mal die Messe rund um Wohneigentum statt. Mit einem guten Branchenmix richtet sie sich an Immobilienkäufer und potenzielle Bauherren.

Oval Violett, wie nett. Ein idealer Partner für alle grauen Mäuse. Clubtisch «Gigi» von fly.ch ist für 59 Franken erhältlich.

Drehbar Die Farbe der 70er-Jahre ist diese Saison wieder angesagt. Glaubt man der Farbenlehre, verbreitet Orange Optimismus und Gemütlichkeit. Der drehbare Armlehnstuhl «Alster» ist bei Lignet Roset ab 1407 Franken erhältlich.

Fotos: Jahreszeiten Verlag, Christian Brandstätter Verlag, ZVG

www.eigenheimmesse-solothurn.ch

Gestreift Mit diesem raffinierten Möbelstück brauchen Sie keine zusätzlichen Farbakzente mehr. Kommode «Romantic Bariole» von kare-design.com ist für 1159 Franken erhältlich.

SodaStream SPRUDELND → Fertig Flaschen geschleppt. Den Trinkwassersprudler SodaStream gibts neu mit einem «Fizz Chip». Damit lässt sich der Kohlensäuregehalt im Wasser besser dosieren. Ab März ist der Sprudler in den Farben Rot, Blau, Grün, Weiss und Anthrazit für 189 Franken erhältlich. www.sodastream.ch

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→ SF 2

→ ARD

16.05 Serien 17.40 Telesguard O 18.00 Tagesschau 18.15 5 gegen 5 18.40 Glanz & Gloria 19.00 Schweiz aktuell O 19.25 Börse O 19.30 Tagesschau O 19.55 Meteo O

16.15 Kinderprogramme 17.35 Hannah Montana 17.55 MyZambo 18.05 Best Friends 18.35 Die Simpsons O U 19.05 Mein cooler Onkel Charlie O U 19.30 Tagesschau

16.00 Tagesschau O 16.10 Verrückt nach Meer 17.00 Tagesschau O 17.15 Brisant O 18.00 Verbotene Liebe 18.25 Marienhof 18.50 Grossstadtrevier 19.50 Wetter / Börse

20.05 1 gegen 100 O 21.05 Puls O Mit radioaktiven «Trojanern» Tumore zerstören / Juckreiz / Seltene Krankheiten 21.50 10 vor 10 / Meteo O 22.20 Eco U.a.: Diktatorengelder auf Schweizer Konten 22.55 WikiLeaks O Rebellen im Netz 23.50 Tagesschau Nacht 0.05 Nachtwach Meine Nachbarn 1.00 1 gegen 100 O (W)

20.00 Desperate Housewives O U Dankbarkeit 20.50 (20.45) Glee O U Spielverderberspiele 21.35 (21.30) Life O U 22.25 Sportlounge U.a. Irina Skworzowa – schwer verunfallte Bobfahrerin zurück im Leben 23.05 Half Nelson U Drama (USA 2006) Mit Ryan Gosling, Jeff Lima 0.50 Desperate Housewives O U (W)

20.00 Tagesschau O 20.15 Wider den tierischen Ernst 2011 22.00 Report München O Magazin 22.30 Tagesthemen / Wetter 23.00 Beckmann Empört Euch! Wie Bürgerwut die Welt verändert 0.15 Nachtmagazin 0.35 Alfons und Gäste 1.05 Dinner für Spinner O D Komödie (F 1997) Mit Thierry Lhermitte 2.20 Tagesschau

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

16.00 Heute 16.15 Lena O 17.00 Heute O 17.15 Hallo Deutschland 17.45 Leute heute O 18.00 Soko 5113 19.00 Heute O 19.25 Wiso. Wiso-Tipp: Energieberatung

16.15 ZiB Flash 16.20 Malcolm mittendrin D 17.05 Die Simpsons O D 17.50 ZiB Flash 17.55 Hand aufs Herz 18.25 Anna und die Liebe 18.55 Serien 19.45 Chili

16.50 (12.55) Seitenblicke 17.00 ZiB 17.05 Heute O 17.40 Winterzeit O 18.30 Konkret O 18.51 Infos und Tipps 19.00 Bundesland heute 19.30 ZiB O / Wetter O / Sport

20.15 Mörderisches Wespennest O TV-Krimi (D 2010) Mit Hinnerk Schönemann, Anna Schudt 21.45 Heute-Journal / Wetter O 22.15 The Contract – Auftrag Mord O D Thriller (USA/D 2006) Mit John Cusack 23.40 Heute Nacht 23.55 Schultze Gets the Blues O D Komödie (D 2003) Mit Horst Krause 1.45 Heute

20.00 ZiB 20 / Wetter 20.15 CSI: NY O Das Fenster zum Hof 21.05 Desperate Housewives O U Dankbarkeit 21.45 ZiB Flash 21.55 (21.54) The Mentalist O Die Feinde der Wahrheit 22.40 (21.55) Nurse Jackie O U Und Gott schimpfte ... 23.10 Dexter O U Schmetterlingseffekt 0.05 ZiB 24 0.25 (0.24) Life O

20.05 Seitenblicke 20.15 Die Promi-Millionenshow für Licht ins Dunkel O 22.45 (22.40) ZiB 2 23.15 (23.10) Kulturmontag 0.05 Geliebte Jane D Liebesfilm (GB/USA 2007) Mit Anne Hathaway, James McAvoy, Julie Walters, Maggie Smith. Regie: Julian Jarrold 2.00 (2.20) Kulturmontag (W) 2.50 (3.50) Seitenblicke (W) 2.55 (3.55) Wege zum Glück O (W)

→ Sat 1

→ RTL

→ Pro 7

16.00 Richter Alexander Hold 17.00 Niedrig und Kuhnt 17.30 Das Magazin 18.00 Hand aufs Herz 18.30 Anna und die Liebe 19.00 K 11 – Kommissare im Einsatz

16.00 Familien im Brennpunkt 17.00 Betrugsfälle 17.30 Unter uns 18.00 Explosiv 18.30 Exclusiv 18.45 Aktuell 19.05 Alles was zählt 19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

17.00 Taff 18.00 Newstime 18.10 Die Simpsons. Und nun alle singen und tanzen! 18.40 Die Simpsons 19.10 Galileo. Schnäppchenhändler Danilo Herrmann

20.00 Nachrichten 20.15 Sweet Home Alabama – Liebe auf Umwegen D Liebeskomödie (USA 2002) Mit Reese Witherspoon 22.20 Stars & Stories 23.00 Spiegel-TV Reportage Infomagazin 23.30 Der Wendler-Clan 0.20 Forbidden-TV 2.25 Zwei bei Kallwass (W) 3.10 Richterin Barbara Salesch (W) 3.55 Richter Alexander Hold (W)

20.15 Wer wird Millionär? 21.15 Rach, der Restauranttester Hexenhäuschen in Lengerich 22.15 Extra Tod nach Plan / «Ich war im Bett mit Berlusconi» 23.30 30 Minuten Deutschland Schicksalsschlag Lottogewinn – Wenn zuviel Geld unglücklich macht 0.00 Nachtjournal / Wetter 0.30 10 vor 11

20.15 Fringe – Grenzfälle des FBI D Bernstein 31422 21.15 Vampire Diaries D Der Fluch 22.15 Supernatural Das Monster am Ende des Buches 23.10 TV Total 0.05 Fringe – Grenzfälle des FBI D (W) 1.00 Supernatural (W) 1.45 Vampire Diaries D (W) 2.30 Night-Loft 3.30 Spätnachrichten

→ 3+

→ Vox

→ Arte

16.00 Die Chaosfamilie. Opas neue Kleider 16.55 Menschen, Tiere & Doktoren 18.00 Mieten, kaufen, wohnen 19.00 Das perfekte Dinner. Sunny aus Kapstadt 20.00 Prominent! 20.15 CSI: NY. Das Fenster zum Hof 21.15 Criminal Intent – Verbrechen im Visier. Verbissen 22.10 Burn Notice. Explosiv 22.55 Boston Legal. Sündhaft teuer 23.45 Nachrichten 0.05 Criminal Intent – Verbrechen im Visier (W)

19.00 Journal 19.30 Mit dem Zug durch ... (1/5) Indiens Blaue Berge (Forts.: morgen) 20.15 Frau zu verschenken U. Erotikkomödie (F 76). Mit Gérard Depardieu, Carole Laure. Regie: Bertrand Blier 22.00 Eine Dirigentin zwischen Paris und Algier. Doku 22.55 Gärten erobern die Stadt 23.50 (23.45) Der Sohn des Hundemörders. Kurzfilm (F 2010). Mit Marie Caillois 0.40 Global 1.05 Cabaret (W). Musikfilm (USA 1972)

→ 3sat

→ SWR

16.15 Tiger hautnah! O (1–3/3) 18.30 Nano spezial. Depression 19.00 Heute O 19.20 Kulturzeit 20.00 Tagesschau O 20.15 Lachgeschichten Kurt Krömer 21.00 (20.59) Entweder Broder (4/5) (Forts.: Mo, 28.02) 21.30 Hitec. Bolivien im Lithium-Rausch 22.00 Schatzsuche – Piraten unter Wasser 22.25 Peter Voss fragt Joachim Gauck 23.10 Bauer sucht Kultur 23.55 In Treatment 0.20 (21.50) 10 vor 10

16.00 Aktuell 16.05 Kaffee oder Tee? 17.00 Aktuell 17.05 (16.05) Kaffee oder Tee? 18.00 Aktuell 18.15 Kollegen auf vier Pfoten 18.45 Landesschau 19.45 Aktuell O 20.00 Tagesschau O 20.15 Zimmer mit Tante O. Komödie (D 10) 21.45 Aktuell 22.00 Sag die Wahrheit 22.30 Wer zeigt’s wem? 23.00 Meenzer Konfetti (1/3) (Forts.: Mo, 28.02) 23.30 Gefangen im Dschungel – Die Entführung der Ingrid Betancourt 1.05 (1.35) Betrifft

16.00 King of Queens (W) 16.30 Scrubs (W) 16.55 Scrubs. Meine Vorbilder 17.20 King of Queens. Die Klette 17.45 CSI: New York. Mord im Hotel / Blau vor Neid 19.25 Ghost Whisperer – Stimmen aus dem Jenseits. Der Avatar 20.15 CSI: New York. Morgengrauen 21.00 Navy CIS. Das Boot 21.55 Criminal Minds. Der Fürst der Dunkelheit / Kein Gold der Welt / Spiegelzwillinge 0.20 Criminal Minds (W) 1.00 Navy CIS (W)

→ Kabel 1 16.20 What’s Up, Dad? 16.55 News 17.05 Two and a Half Men. Selbsterniedrigung ist ein visuelles Medium / Liebe ist geisteskrank 18.00 Abenteuer Leben 19.00 Die SuperHeimwerker. Dieses Zimmer ist ein Hit 19.30 Achtung Kontrolle! 20.15 Metro. Actionkomödie (USA 1996). Mit Eddie Murphy 22.15 D-Tox – Im Auge der Angst. Thriller (USA 2000). Mit Sylvester Stallone 0.10 Metro (W). Actionkomödie (USA 1996)

→ TV�TIPPS DES ABENDS

TOP

Nicht verpassen

→ WikiLeaks – Rebellen im Netz 22.55 Uhr auf SF 1 Der Gründer von WikiLeaks, Julian Assange, gewährte einem schwedischen TVTeam zwei Jahre lang Zugang zu seiner umstrittenen Organisation. Eine Dokumentation über die Strategien und die persönliche Geschichte des umstrittenen Medienpioniers.

→ Mit dem Zug durch ... (1/5) 19.30 Uhr auf Arte Im Südwesten des indischen Subkontinents befinden sich die «Blauen Berge». Hier leben noch wilde Elefanten. «Mit dem Zug durch ...» führt durch diese wildromantische Landschaft. Der zweite Teil folgt morgen. Messstreifen zur Überprüfung der Druckqualität v. 290 1.2 quality&more

→ SF 1

www.blickamabend.ch

→ Metro 20.15 Uhr auf Kabel 1 Mit seinen unorthodoxen Methoden ist Scott Roper die Nummer eins unter den Verhandlungsspezialisten. Doch als Ropers Freund Sam von dem Killer Korda getötet wird, nimmt er die Verfolgung auf ... – Eddie Murphy beweist einmal mehr sein schauspielerisches Talent.

Impressum

Auflage: 329 418 (WEMF/SW-beglaubigt 2010) Leser: 495 000 (MACH 2010-2, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Stv. Chefredaktor: Michael Perricone Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Jürg Lehmann Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Roland Grüter Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: Tony Merlotti Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

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c 1999 v1.1 eps

TV AB 16 UHR

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DVD / GAMES

Montag, 21. Februar 2011

→ SHORT-

CUTS

Viel Sex Mehr als zwei Jahre nach dem Kinostart soll «Männer sind Schweine» («My Best Friend’s Girl») die Wohnzimmer erobern. Doch das Remake des Klassikers «Pretty In Pink» ist billig und die Geschichte des vulgären Ladykillers, der Frauen gegen Geld in die Arme ihrer Verflossenen treibt, Männer sind weder lustig Schweine Ascot noch Entertainment interessant. Group. Bewertung: 

Kein Freund der Menschheit Superdieb Gru braucht viele gelbe kleine Männchen für sein finsteres Vorhaben.

Der grosse

Mond-Klau

Viel Geld

BISSIG → Mit ihrem Animationsdebüt landeten die

«Ich – einfach unverbesserlich» Universal Pictures.

Universal Studios einen herrlich bösen Volltreffer. ronny.nenniger @ringier.ch

B

ereits nach wenigen Minuten ist klar: «Ich – einfach unverbesserlich» ist anders als viele Animationsfilme. Böse, modern und bissig präsentiert sich das erste Animationswerk aus dem Hause Universal. Produzent Chris Meledandri («Ice Age»), den man mitsamt seiner Firma Illumination an Bord holte, schuf einen Zeichentrickfilm, der überdrehter nicht sein könnte.

→ TOP 3 GAMES

1

Den Beweis liefert die Einstiegsszene des Streifens, als die Cheops-Pyramide in sich zusammenfällt wie ein riesiges Zirkuszelt. Wo einst ein Jahrhundert altes Monument stand, findet sich neu eine luftige Attrappe, die den grössten Diebstahl der Geschichte verkündet. Für den Ganoven Gru bricht eine Welt zusammen, als er vom Raub des Weltwunders erfährt. Bisher war er nämlich der Superschurke des Planeten. Um seinem Mitstreiter,

Fotos: ZVG

die entweder ganz kleinen Zuschauern vorbehalten sind oder nur der Erwachsenenwelt, schafft «Ich – einfach unverbesserlich» einen grossen Spagat; er ist für alle Altersgruppen. Mit einer Mischung aus Action, Slapstick, Situationskomik und viel Gefühl präsentieren die Macher ein herrliches Filmvergnügen und entführen den Zuschauer in eine animierte Hightech-Welt, in der die Zeit schneller vorbeigeht, als einem lieb ist. 

Stadt färben, Königreich retten und Sprüche basteln

In «De Blob 2» muss der Spieler mit der titelgebenden Wabbelmasse die Farbe ins graue Prisma City zurückbringen. Zu diesem Zweck gilt es durch die Stadt zu hüpfen, Farbkübel aufzusammeln und entsprechend markierte De Blob 2 Objekte einzufärben. für DS, PS3, Wii, X360, Dazwischen muss der ab 25.2., ab Held aber auch 3 Jahren, ab Missionen erfüllen. 49 Franken

martin.steiner@ringier.ch

dem Ganoven Vector, den Rang abzulaufen, setzt Gru sich zum Ziel, den Mond zu stehlen. Hierfür braucht er die Hilfe eines alten Wissenschaftlers, gelber kleiner Männchen (Minions) und dreier Waisenmädchen. Bald merkt der bekennende Menschenfeind jedoch, dass die Adoption der Waisen ein grösseres Chaos nach sich zieht als der bevorstehende Klau des Mondes. Im Gegensatz zu namhaften Zeichentrickfilmen,

Mit dem Motto «Gier ist gut» wirbelte Michael Douglas 1987 die Börsenwelt auf und sicherte sich mit «Wall Street» einen Platz in der Filmgeschichte. Nun ist er als selbstherrlicher Finanzhai Gordon Gekko zurück. «Wall Street – Geld schläft nicht» ist ein gescheiterter Wall Street – Geld schlä Versuch, dem Original nicht Twentieth gerecht zu Century Fox. werden. Bewertung: 

2

Ein junger Zauberer, eine VampirAssassine und ein erfahrener Krieger sind die Helden des Action-Rollenspiels «Trinity – Souls of Zill O’ll». Das Trio muss die Welt von Vyashion retten, wo ein böser König seiner Bestimmung entTrinity – gehen will. Während der Souls of Zill O’ll Kämpfe lösen die für PS3, ab Helden gemeinsam 16 Jahren, mächtige Angriffe aus. 75 Franken

3

Im Action-Adventure «Magicka», können sich bis zu vier Spieler durch eine von der nordischen Mythologie inspirierte Welt zaubern. Speziell das Magiesystem: Aus zehn Elementen wie Feuer, Wasser, Blitz oder Erde suchen sich Magicka die Helden die richtigen für PC, ab 16 Jahren, aus, um so ihre ganz 29 Franken eigenen Zaubersprüche zusammenzustellen.


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RÄTSEL

→ KREUZWORTRÄTSEL

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Wert: 1550 Franken

Wochenpreis: 1 × ein Bürostuhl «HÅG Capisco Fame» von Me-First.ch im Wert von 1550 Franken! Der Sattelstuhl Capisco von HÅG fördert gesundes, dynamisches Sitzen und beugt so Rückenbeschwerden vor. Ideal auch in Kombination mit Sitz-Stehtischen. Weitere Informationen zu diesem besonderen Stuhl finden Sie online unter: www.me-first.ch/capisco-testen

Tagespreis: Ein Reisegutschein vom Türkeispezialisten im Wert von 100 Franken!

Teilnehmen SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF 1.50/SMS): BAA1, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 921 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51231

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 22. Februar 2011, 24.00 Uhr Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Lösungswort vom 17. Februar: HIRSCH Die Gewinner der Kw 6 werden schriftlich benachrichtigt.

→ BIMARU leicht Conceptis Puzzles

08010002460

3

So gehts:

→ KAKURO leicht

3 Die Zahl bei jeder 5 2 0 1 1 3 0

Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

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1 2 5 8 1 6 8

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So gehts: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

9 13

14 3 19 32 Conceptis Puzzles

Ein neues, samtweiches Hautgefühl in nur einem Zug – mit dem weltweit ersten Dual Epilierer von Braun. www.braun.com

Tagespreis: 1 × 2 Benissimo-Lose!

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2 7 3 8 9 2 7 6 4 3 4 5 Conceptis Puzzles

24 20

Gesamtwert: 1024 Franken

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1

→ SUDOKU → SUDOKU schwierig schwierig

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Teilnehmen SMS: Senden Sie SUDOKU, Ihre drei Lösungsziffern (von links nach rechts) und Ihre Adresse an 920 (CHF 1.50/SMS): SUDOKU 583, Name, Adresse Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA52491 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: 22. Februar 2011, 15.00 Uhr

07010002524

→ SUDOKU mittel

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2 9 7 1 3

3 7 2 9 4

7 4 3 1

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Conceptis Puzzles

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Montag, 21. Februar 2011

Das 24 Stunden Horoskop

Illustration: Alain Scherer

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UNTERHALTUNG Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Toll: Ihr Einfühlungsvermögen ist hoch, Ihr Auftritt souverän. So setzen Sie auf angenehme Art durch, was Ihnen am Herzen liegt. Flop: Sie denken etwas kompliziert, dabei ist die Lösung für ein Problem ganz einfach.

ZWILLINGE 21.5. – 21.6. Top: Ein guter Tag, um einem gemeinsamen Ziel einen Schritt näher zu kommen. Planen Sie eine Reise oder schauen Sie sich eine neue Wohnung an. Flop: Sie sind in Rechtsstreitigkeiten verwickelt? Nervig, aber es wird sich alles gut entwickeln.

WAAGE 24.9. – 23.10. Top: Ein günstiger Tag, um mal die Beziehungsroutine zu durchbrechen und Neues zu auszuprobieren. Sie können dabei einiges gewinnen. Flop: Nähern Sie sich Ihrem Ziel lieber in kleinen Schritten. Dann werden Ihnen keine Fehler unterlaufen.

SCHÜTZE 23.11. – 21.12. Top: Sie wissen zurzeit ganz genau, was Sie wollen, und kämpfen dafür. Jupiter schickt Ihnen dafür jede Menge Kraft, Saturn genügend Ausdauer. Flop: Sie neigen jetzt dazu, viel an die Vergangenheit zu denken. Das bringt nichts.

FISCHE 20.2. – 20.3. Top: Jetzt werden die Karten neu gemischt. Der Kommunikationsplanet Merkur betritt Ihr Zeichen und lässt Sie in allen Gesprächen und Verhandlungen brillieren. Flop: Geben Sie nicht zu viel aus Ihrem Privatleben preis.

KREBS 22.6. – 22.7. Top: Sie strahlen heute so viel Lebenslust und Zuversicht aus, dass sich selbst notorische Nörgler und Pessimisten davon gerne anstecken lassen. Flop: Einige berufliche Herausforderungen liegen vor Ihnen. Nutzen Sie Ihre Freizeit, um Kraft zu tanken!

SKORPION 24.10. – 22.11. Top: Ihr Kopf arbeitet schnell und konzentriert, Sie können auch schwierige Aufgaben im Handumdrehen lösen. Das beeindruckt an der richtigen Stelle. Flop: Bevor Sie ein neues Projekt beginnen, sollten Sie das alte gründlich abschliessen.

STEINBOCK 22.12. – 20.1. Top: Der Liebesplanet Venus sonnt sich noch ein paar Tage in Ihrem Zeichen und versorgt Sie mit Sinnlichkeit und Charme. Flop: Sie werden in dieser Woche ziemlich gefordert. Aber Mars versorgt Sie mit der nötigen Energie.

WIDDER 21.3. – 20.4. Top: Geistige Kreativität ist zurzeit Ihre grösste Stärke. Sie haben tolle Ideen, und für jede Schwierigkeit fällt Ihnen sofort eine passende Lösung ein. Flop: Ihre Toleranz wird auf die Probe gestellt. Lassen Sie sich nicht provozieren.

LÖWE 23.7. – 23.8. Top: Sie sind momentan der Motor in Ihrer Partnerschaft, haben gute Ideen für gemeinsame Unternehmungen und bringen Schwung in den Beziehungsalltag. Flop: Es ist völlig okay, hohe Ansprüche an sich selbst und andere zu haben.

STIER 21.4. – 20.5. Top: Liebesplanet Venus weckt in Ihnen die Lust zum Flirten, und Sie erhalten gleich nette Rückmeldungen. Das versüsst den Wochenbeginn! Flop: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Lassen Sie sich nicht von einem tollen Angebot blenden!

JUNGFRAU 24.8. – 23.9. Top: Sie haben einen guten Überblick über Ihren Aufgabenbereich und könnten durchaus schon mal etwas weiter in die Zukunft planen. Flop: Ein unerwartetes Ereignis bringt Ihre Pläne durcheinander. Besinnen Sie sich auf Ihre Flexibilität!

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS Wie bringen in Österreich die Eltern ihren Babys am schnellsten das Sprechen bei? Sie baden die Kinder im Wörthersee. Der kleine Franz fragt während der Geografiestunde die Lehrerin: «Darf ich auf die Toilette gehen?» Darauf die Lehrerin: «Nein, die Stunde ist fast vorbei. Geh nachher.» Kurz darauf fragt die Lehrerin: «Wo befindet sich der grösste See, Franz?» Daraufhin antwortet Franz: «Unter meinem Tisch.»


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COMMUNITY

Die Singles des Tages Danielle sucht ...

«Ich möchte einen ehrlichen und spontanen Mann» Alter: 19 Jahre Wohnort: Niederrohrdorf AG Grösse: 1,71 m Beruf: Detailhandelsfachfrau Sternzeichen: Jungfrau

Mein Lieblingsclub: Halli Galli, Brugg AG. Mein Lieblingsgetränk: Wodka mit Red Bull. Mein Hobby: Reiten.

Mis Herz, mit Liedeschaft hämer sRettigsschiff dur mängi Tüfi glotset! Beröis bis hüt nöd, mi i di verliebt zha! Love you! Dini Sternfründin Auch meine Gedanken sind bei dir, die Magie zwischen uns ist wunderbar und unbegreiflich, lässt meine Welt ins wanken geraten. Ich liebe dich.

Ist sexy: Breite Schultern.

Päd? Alls klar? I wird di sicher niä vergässe. I lieb die übr aus u das für ganz lang. Da weisch. Vergässe? Niä. Di Babäly.

R. Schatz. Will dich nie verlühre , liebe dich zu fest. Han dich so gern! Bisch mis Ein und Alles! I love you so much, kiss dini Gioia

Rosi Rosi alli sölle das wüsse, ich lieb dich öber alles, dänk so viel an dich und du fehlsch mer! Thomi

Ich verliebe mich, wenn: Alles passt.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Täbi, ich vermisse dich und dini Chli so unendlich fest. Du bisch mini allergröscht Liebi! Ich warte uf dich. Kuss din Martin

Ein Star, der mich beeindruckt: Orlando Bloom.

www.blickamabend.ch

di, i Hey Schatz, i lieb a di. U vertrau dir, i glaub h a sc ag m m nü al wän m nn. Ja mi glaubä, ja wa dä mi. di a r fü i ub gla , nn dä Tschulia.

Hey mis Chilliwürschtli. Ich han dir nur mau wieder wöue säge das ich dich liebe und das zwar für immer. Dis Chäswürschtli Kuss

GeburtsHey Joli, alles gute zum s Gute, alle dir he nsc tag. Ich wü sehr. Anwirklich, vermisse dich gelo

Liebe ist der Boogie Woogie der Hormone. Rory Krüppel, hehe. Gruess, Schmatzer, Schnuggi. Silena! Kuss

Törnt ab: Machos. Das will ich mal erlebt haben: Eine Weltreise. Wenn ich traurig bin: Höre ich Musik. Kontakt: 2102_danielle@bsingle.ch

Roman sucht ...

«Meine Traumfrau akzeptiert mich so wie ich bin» Alter: 22 Jahre Wohnort: Dietikon ZH Grösse: 1,88 m Beruf: Logistiker Sternzeichen: Waage Ein Star, der mich beeindruckt: Stefan Raab. Mein Lieblingssound: Alles, was Stimmung macht. So verführt man mich: Mit einem Mass Bier und schönen Augen. So verführe ich: Mit Spontanität. Meine Macke: Ich bin Perfektionist. Ist sexy: Stiefel. Törnt ab: Künstliche Frauen. Ich kann nicht: Ohne den Grasshopper-Club. Kontakt: 2102_roman@bsingle.ch

Hey min Hübschä. Ich lieb di, wills mer nie egal isch, was machsch. Ich lieb di u wänn i mir nüm vertrau, dänn sicher dir. I love you u i vertrau sogar mir. Liebe Gruess L.

Hey my süss Chrüsi. Ich bruch di, au wänns numä isch, damit ich mini Träum immer cha läbä. Ich liebe dich, sit i di kennä. Love, dy Huschulwuschul. Hello my Heart! Löse: mini Gedanke sind bide magische Melodie Prokofjews, Schritt für Schritt bi dir! I miss and love you! Wer bini? Starfriend

Hoi mis Mistchäferli bin sehr froh, dass es di git. Han no die gliche Gfühl, wie am anfang. Hoffe das blibt so! Grüess din Traumma

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

Schnügel des Tages Endlich ist auch das Engadin wieder winterlich kalt. Shadow mag warme Ohren und Mode aus der russischen Tundra. Ein Bild von Carolin Engelhorn aus Surlej GR. Schicken Sie ein Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: redaktion@ blickamabend.ch.


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Montag, 21. Februar 2011

Streetspy

von Tina Weiss, www.youarebestdressed.blogspot.com

Der Klassiker

1

Louis Vuitton – eine der bekanntesten und meistkopierten Marken der Welt. Das LV-Logo steht für Luxus und Prestige und wird von den reichen Ladys wie auch von Rappern wie Kanye West bevorzugt. Dieser bat sogar um einen Praktikumsplatz, doch stattdessen durfte er einen Turnschuh mitkreieren. Angefangen hatte Louis Vuitton als Lehrling bei einem französischen Gepäckhersteller. 1854 eröffnete er sein erstes Geschäft. Vuitton erkannte die Zeichen der Zeit und fabrizierte als einer der Ersten flache Koffer, die sich gut stapeln liessen und für Bahnfahrten besser geeignet waren als die alten, gewölbten Modelle aus der Kutschen-Ära. Heute hat Louis Vuitton einen Wert von rund 20 Milliarden Dollar und ist damit die wertvollste Luxus-Marke weltweit.

2

Fotos: ZVG, Rene Kälin

→ CITYKISS

3

1

Simon, Betriebswirtschafter aus Bern

3

Britta, Direktionsassistentin aus Zürich

2

Anita, Detailhandelsfachfrau aus Basel

4

Dominic, Verkäufer aus Zürich

4

Abgefahren! im Zug mit

Katja Walder

Auch nur Menschen Wisst ihr noch, wie das jeweils war? Wenn im Klassenlager in der Kellerdisco auch der Lehrer mittanzte? Oder wenn man beim Einkaufen per Zufall den Arzt sah – Hand in Hand mit seiner Freundin? Oder im Sommer den Lehrmeister in der Badehose? Es war einem dann etwas peinlich. Man mochte nur mit einem Auge hinschauen, wenn überhaupt, weils zu intim war, zu persönlich. Weil aus der Autoritätsperson plötzlich ein Mensch wurde. Und weil diese Privatheit so gar nicht passen wollte zur Rolle, in der man den Lehrer/Arzt/Lehrmeister bisher wahrgenommen hatte. Genau das geschah neulich: Ich hatte meine Lebensmittel bezahlt und war mit vollen Taschen unterwegs zur Rolltreppe, als ich ihn sah. 50, pummelig, schwarzer Kapuzenpulli, , Turnschuhe – er trank ein Comella und studierte die Kleininserate am Aushang. Der macht ziemlich auf jugendlich, dachte ich mir zuerst. Und dann: Den kenn ich doch. Erst als ich weg war, machte es klick, und es befiel mich dieses altbekannte peinliche Gefühl des Autoritätsverlusts: Es war einer meiner täglichen Zugbegleiter. In Zivil. katja.walder@ringier.ch

Der grosse Flirttest: Mein Treffen mit «meisias»

Spass am Flirt Blick am AbendPraktikantin Ramona (22).

NEUGIERIG → Seit zwei Wochen bin ich bei «citykiss», knapp 100 Personen haben sich mein Profil auf der Flirtplattform angeschaut. User «meisias» ergreift die Initiative, schickt mir einen citykiss und stellt so den Erstkontakt her. Ich schlage ihm ein Treffen in der Altstadt vor und bekomme eine Nachricht zurück: «Akzeptiert.» Mein erstes Date steht! Ein bisschen nervös begebe ich mich am Freitag zum vereinbarten Treffpunkt. Nun wirds ernst: Pünktlich betrete ich das Café und suche meinen Flirtpartner. Plötzlich überfällt mich eine

Welle von Panik, und ich frage mich, warum ich mich auf so was eingelassen habe. Doch jetzt gibts kein Zurück mehr. Mein Date sitzt in einer Ecke und erkennt mich auf Anhieb. Ich bin positiv überrascht von ihm, denn meine Vorurteile gegenüber Internetbekanntschaften sind gross. Er erzählt und wirkt sehr sympathisch. Auch der Kontrollanruf meiner Kollegin – man kann ja nie wissen, mit wem man sich da trifft – stellt sich als überflüssig heraus. Ich bin gespannt, wer mir heute Küsse schickt. Lesen Sie es morgen an dieser Stelle. 


Morgen im Fr. 2.– am Kiosk

 22-Mio-Jackpot BLICK verlost 50 Lottoscheine.  Hans Jucker Wer erbt das Vermögen des TV-Stars?

www.blickamabend.ch Mittwoch

Das Wetter MORGEN

Marianne Cathomen Nach 2 Jahren Pause kehrt der Schlagerstar mit Pop zurück Interview

Donnerstag

5° Bern Temperatur: Regenrisiko: Sonne:

Freitag

4° 20% 2�4 h

Heute vor einem Jahr:

Sonnig, 7°

Schweizer retten Orca-Baby ges Ehepaar hätte der gefangene Orca keine Chance gehabt.

D

as Seil hat sich um seine Flosse geschlungen. Das Orca-Baby ist gefangen – in einem Netz der Fischer. «Er hat sich nicht von der Stelle bewegt», berichtet der Schweizer Ivo Jetter (40) aus Neuseeland. Mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar

ist der Ostschweizer raus aufs Meer gefahren, um nach Delfinen Ausschau zu halten. Sie entdecken eine Gruppe von Killerwalen. Unweit davon das Orca-Baby. «Wir wussten, da stimmt etwas nicht», sagt Jetter. Er

ruft seinen Schweizer Freund Walter Kunz an, der wie er zusammen mit seiner Frau nach Neuseeland ausgewandert ist. Er bittet ihn um Hilfe. «Ich habe von Land aus die Rettungsaktion eingeleitet», berichtet Kunz. Jetter bewegt sich währenddessen nicht vom Fleck und lässt den Wal nicht aus den Augen. Acht grosse Orcas schwimmen um das kleine Boot herum. Die Tiere greifen

nicht an. «Die Wale müssen gespürt haben, dass Hilfe kommt», sagt Kunz. Jetter erzählt: «Als die Retter dann da waren, ist der kleine Wal mit dem Kopf untergetaucht und hat seine Schwanzflosse aus dem Wasser gestreckt.» Er habe bei der Rettung geholfen. Die grossen Orcas seien anschliessend noch einmal aufgetaucht und dann davongeschwommen. «Sie haben sich bedankt.» gtq

Rettungsaktion Das Seil um die Flosse muss weg.

H A P PY

E ND !

Wieder frei Das Orca-Baby bei der Mutter.

Treu Die Herde weicht während der Rettung nicht von der Seite des Babys.

Ivo und Rosemarie Jetter Sie retten dem kleinen Orca das Leben.

Glogger mailt … … Herr zu Guttenberg Verteidigungsminister

Von: glh@ringier.ch An: kt@zuguttenberg.de Betreff: Abgekupfert Herr zu Guttenberg Sie sollen Ihre Doktorarbeit abgekupfert haben – na und? Es interessiert ausser der elend lahmen deutschen Opposition mit ihren dicken SPD-Möpsen Beck und Gabriel keinen. Ausser natürlich den grünen Krakeler Trittin und den linken Adabei Gysi. Den deutschen Wählern ist es wurst. Die wissen eh, dass heute die meisten Doktorarbeiten fremdgeschrieben werden. Ab 100 000 Franken bekommt man eine wissenschaftliche Arbeit, verfasst von 250 Top-Wissenschaftlern. Zu buchen bei einem in Kloten ansässigen Unternehmen. Oder glaubt noch irgendeiner, dass all die ehrenwerten Doctores alles selbst verfasst haben? Ausser in ihre Portemonnaies haben viele nirgends hingefasst. Und einen Adelstitel? Mit 500 000 Franken werden sie sofort von einem klammen Hochadeligen adoptiert. Egal, ob sie Metzger, Zuhälter oder Finanzjongleur sind. Zu einer total verlogenen Gesellschaft gehören eben auch gelogene Doktorarbeiten – wenn man die Mittel hat. Helmut-Maria Glogger

Fotos: Ivo Jetter

HELDENHAFT → Ohne ein muti-

21.02.2011_BE  

Linda im Schwulen- Paradies. Der reichste Mann der Welt fordert ein höheres Rentenalter. Ihn betrii es nicht. Politiker loben ihre Peiniger...

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