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«Ihre Absicht war klar»

Mittwoch, 18. April 2012 St. Gallen, Nr. 75

Supermodel Refaeli fühlte sich am Flughafen sexuell belästigt.

HEUTE ABEND

6° MORGEN

 PEOPLE 16/17

10°

Fotos: Toto Marti, Reuters, Agua Bendita, ZVG

Fiebern mit Roger Federer, sein Trainer Severin Lüthi mit Freundin Claudia.

Eishockeyfinal SC Bern – ZSC

Hier leidet ein Fan

S

o emotional erleben wir Roger Federer selten. Kontrolliert auf dem Tennisplatz, ein Heisssporn auf der Zuschauertribüne der Postfinance-Arena. Der Basler Tennisstar ist seit Jahren ein grosser Fan des SC Bern. Er ging

Volle Breitseite Deutsche Journalistin schimp über Zürich.  NEWS 2/3

gestern Abend gemeinsam mit den anderen Fans unter. Mitgehangen, mitgefangen. Das Sieger-Gen, bis anhin in der DNA vom SC Bern und von Roger Federer, verbindet die beiden nicht mehr. Die Berner haben den Final der Meister-

Ikea fertigt jetzt auch TVs Die praktischen Schweden bauen eigene Geräte und räumen mit dem Kabelsalat auf.

 SCHWEIZ 4/5

schaft in letzter Sekunde verspielt, der ZSC kehrte als grosser Sieger nach Zürich zurück. Roger Federer sollte trotzdem nicht vom SC Bern abfallen. Das Glück ist ein flüchtiger Vogel, der immer wieder zurückfindet.  SPORT 22

Sans Papiers «Europas verlorene Kinder»: Dok über illegale Einwanderer auf der Suche nach Heute dem Paradies. Ab e n d  SF 1 22.55 im TV

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NEWS

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Gekommen um

zu motzen

«Das Leben ist schön teuer» Artikel auf «tagesspiegel.de».

Von kathia. baltisberger @ringier.ch

Deutsche in Zürich Während der WM 2010 im 9er-Tram.

Kurz

gefragt

Ist das Leben in Zürich zu teuer?

Andreas Wegschö (35) Sozialpädagoge, Uitikon ZH Mit einer guten Ausbildung und einem Job funktioniert das Leben in Zürich gut. Wer unzufrieden ist, soll seine Lebensumstände anpassen.

Christina Boller (63) Bibliothekarin, Zürich Ich finde es doof, wenn man sich so beschwert. Wir haben auch die höchsten Löhne. Man kann nicht mit deutschen Preisen vergleichen.

→ HEUTE MITTWOCH

Zeiten in MEZ

03.49 Uhr, Port-au-Prince Der 51-jährige Präsident von Haiti wird im US-Bundesstaat Florida wegen einer Lungenembolie behandelt. Es geht Michel Martelly gut.

zei in Handschellen abgeführt worden. Sie hatte in der Schule einen Wutanfall bekommen. Die Familie erwägt nun, rechtliche Schritte einzuleiten.

06.15 Uhr, Washington Ein sechsjähriges Mädchen ist in den USA von der Poli-

08.46 Uhr, Martinique Ein junger Pottwal ist an einem Strand auf der karibi-

Sabine Oostra (42) Ethnologin, Volketswil ZH Die soll doch einfach in Deutschland bleiben. In der Schweiz hat es sowieso zu viele Deutsche. Die verstehen unsere Mentalität nicht.

Armend Mustafa (16) Küniger KV-Sti, Aarau In Zürich ist alles zu teuer. Wenn ich die Lehre anfange, will ich mir ein geiles Auto kaufen. Dann habe ich kein Geld mehr für den Ausgang.

schen Insel Martinique angespült worden. Anwohner und Experten konnten das sechs Meter lange Tier zurück ins Wasser bringen. 09.17 Uhr, Gümligen BE Die Tourismus-Region Interlaken veranstaltet im Mai das erste Internationale Feuerwehr-Fest. Es soll künftig jedes Jahr stattfin-

Christian Königsdorfer (41), Ingenieur, Zürich Die Mieten sind zu teuer. Aber das Leben in Zürich kostet nicht mehr als in anderen Städten. Wem es nicht passt, kann wieder gehen.

den und die sonst zurückhaltende Feuerwehr ins Zentrum rücken. 10.33 Uhr, Mexiko-Stadt Weil der Vulkan Popocatépetl in Mexiko Gase und Asche ausspuckt, hat die mexikanische Regierung die zweithöchste Alarmstufe ausgerufen. Die Bevölkerung soll wachsam sein.


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Mittwoch, 18. April 2012

REPLIK → Die deutsche Journalistin Verena Mayer

Neues aus Absurdistan

lebt in Zürich und kritisiert im deutschen «Tagesspiegel» das teure Leben – wir relativieren. thomas.benkö @ringier.ch

A

uszug: «Wer mal vom Flughafen Kloten mit dem Taxi das kurze Stück in die Innenstadt gefahren ist (60 Franken), hat es bereits geahnt: Teurer gehts nicht.»  Liebe Frau Meyer, wer fährt mit dem Taxi durch den Stau, wenn der Zug direkt ins Zentrum fährt? Kosten: läppische 3.20 Fr. (Halbtax).

Verena Diener (Grünliberale) im Ständeratswahlkampf 2011 auf Radio DRS bemängelt.

«

folgerung sollte es im billigen Deutschland keine «Geiz-istgeil-Mentalität» geben. Das Umgekehrte ist der Fall.

Ich bin in einem der vielen ‹BroOft taucht die ckenhäuser›, so heiFrage auf, warssen in der Schweiz Autorin um die Preise in ZüVerena Mayer. die Second-Handrich so explodiert Läden. Es gibt alles im ‹Bro- sind. Für das Kilo Weissbrot cki›, von der Couch bis zum aus dem Supermarkt etwa, Hochzeitskleid, und alle das die ‹Economist›-Leute Das Zuwenig an Geld kaufen im Brockenhaus ein, für ihren Preisvergleich hebemerkt man, sobald der WG-Bewohner genauso rangezogen haben. In Züman es in Zürich ausgibt. wie die Oberärztin. Hinter rich kostet es umgerechnet Wobei das Wort ‹ausgeben› vorgehaltener Hand raunt 6.15 Dollar.» viel zu aktiv klingt, eigent- man sich in Zürich zu, (...)  Klingt krass, stimmt aber lich stürzt das Geld eher un- wann die Chancen am nicht. Das Kilo Brot kostet im kontrolliert aus einem her- grössten sind, eine Eames- Migros Fr. 2.30. Sind umgeaus. (...) Vorspeise im Res- Liege zu ergattern.» rechnet 2.50 Dollar. taurant (34 Franken). Gut,  Ja klar, viele gehen ins Brodas war in der cki. Aber nicht Übrigens: Nicht alle legendären unbedingt aus Schweizer enervieren sich «Rabatte erhalKronenhalle. Geldmangel – über Mayers Text. Userin Am Nachbar- ten ist in Zürich sondern weil «Linda50» kommentiert auf tisch liess sich Volkssport.» man coole Sa- «tagesspiegel.de»: «Als ein Paar die chen findet. Schweizerin gehe ich davon Rechnung kommen. Sie be- Ausserdem: Auch in Berlin aus, dass Ihr Artikel nun abtrug 3489 Franken.» kostet eine neue Eames-Liege schreckend wirkt auf mögNormalverdiener 4317 Euro (Dopo- liche Ausreisewillige ;)»   Kein geht in die Kronenhalle. Domani Onlineshop).

Wer Frauen ignoriert, muss ihr Shopping finanzieren Strapaziert Ihre Frau das Konto und shoppt nur in den exklusivsten Geschäften? Dann sollten Sie ihr wahrscheinlich mehr Aufmerksamkeit schenken. US-Forscher entdeckten: Frauen, die sich von ihrem sozialen Umfeld zu wenig beachtet oder gar ignoriert fühlen, orientieren sich beim Shoppen offenbar öfter an Luxusmarken. Im Schrank hänge dann etwa Armani und Dior – H&M suche man vergebens. Wenn Frau ihr Bedürfnis nach «Kontrolle und Lebenssinn» als bedroht empfinde, Luxusmarken Teurer Trost, suche sie nach einem Weg, wenn Frau sich sich der Gesellschaft wieder ignoriert fühlt. zugehörig zu fühlen, erklären die Forscher. Nach einem Experiment kauften Frauen, die von den Forschern zuvor absichtlich ignoriert wurden, hauptsächlich Markenartikel – je auffälliger, desto besser, schreibt «DailyMail». Die Forscher: «Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit ist universell.» kko

«

«

Wenn Berliner Freunde fragen, wie das Leben in Zürich ist, sage ich nur: Miete 2700 Franken. ‹Im Monat?›, fragen dann die entgeisterten Berliner.»  Ja! Miete ist teuer. Grund: Wohnungsnot. Ausgelöst auch durch den Zuzug der Deutschen. Dann schreiben Sie: «Und in den Augen der Schweizer Rechtspopulisten sind wieder mal an allem die Deutschen schuld: die zugezogenen Ärzte und Ingenieure, die angeblich jede Miete bezahlen können und damit die Preise in die Höhe treiben.»  Nein, das sagt nicht nur die SVP. Das ist Common sense und wurde auch von

«

Gehälter und Preise sind in Zürich ein Gesprächsthema wie anderswo das Wetter. »  Nein. Löhne sind bei uns DAS Tabu-Thema.

«

Die Preise sind nicht nur für Zugezogene ein Problem. Auch die Zürcher finden Zürich unverschämt teuer. Nur wissen sich die Zürcher zu helfen. Rabatte und Ermässigungen zu erhalten, ist in Zürich ein Volkssport. (...) Es gibt ein eigenes Wort für Leute, die das tun: «Märkli-Sammler».»  Erstens heisst es, wenn schon, «Schnäppli-Jäger» – und zweitens stimmt es so nicht. Gemäss dieser Schluss-

 12.01 Uhr, Zürich Gestern wurde in der Hildebrand-Affäre Datendieb Reto T. verhaftet, weil er einen SVPExponenten schwer bedroht habe. Jetzt ist klar: Dabei handelte es sich nicht um Christoph Blocher – sondern um Anwalt Hermann Lei (Bild). 12.28 Uhr, Basel Die Tessiner Kapo fahndet

31 124 Deutsche in Zürich Die Bevölkerungsstatistik vom März 2012 zeigte: Die Bevölkerung der Stadt Zürich wuchs Ende 2011 auf 390 082 Personen an (+1,2 %). Ursache war vor allem der «Zuwanderungsüberschuss von 5000 Personen» aus dem Ausland. In der Mitteilung der Stadt Zürich heisst es: «Wie schon in den letzten Jahren ist die Zahl der Deutschen am stärksten gestiegen (+1247 Personen). Ende 2011 wohnten 31 124 Menschen mit deutschem Pass in Zürich.» Das entspricht etwa der Bevölkerung von Chur. bö

nach Schmuckdieben. Diese haben neun Senioren ausgetrickst und auf deren Toiletten Schmuck geklaut. 11.28 Uhr, Basel Bei Swisslos warten fast vier Millionen Franken auf ihren Besitzer. Der Gewinnschein wurde am 17. November 2011 gespielt. Er ist noch bis 19. Mai gültig. Dann verfällt er.

Fotos: Keystone, Getty Images, Thinkstock, Kathia Baltisberger, Toini Lindroos, ZVG, Ausriss: DER TAGESSPIEGEL

«

Heute Mittag im Internet:

«Fuck you», ihr Raser! Wenig zimperlich geht man im französischen Eaucourtsur-Somme mit Temposündern um: Eine Woche lang zeigte dort ein Radar jedem, der das Tempolimit übertrat, die Worte «Fuck you», berichtet die «Tribune de Genève». Schuld ist ein listiger Operateur: Er wollte seinem Chef zeigen, dass die Schrift der Anzeige zu klein sei.

→ TWEET DES TAGES User @helmi über Apples Verspätung auf dem TV-Markt (S. 4/5):

Da kommt der iTV – also der IKEA-TV. Heisst eigentlich Uppleva und ist keine schlechte Idee. Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend

Top 3 Sieger der letzten 24 Stunden: 1. ZSC Lions Last-second-Gewinner 2. Franz Bauer ledig sucht Starb im März an Krebs 3. Trasse Steckborn Restaurant-Laden


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SCHWEIZ

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Ikea

Ausserirdisch Nachrichten aus dem All von Erich von Däniken, Ufo-Forscher und Erfolgsautor

räumt auf

Der Planet, der steht Vor 450 Jahren machte der bekannte Astronom Johannes Kepler (1571 –1630) eine seltsame Beobachtung. Im Fernrohr sah er «einen hellen und klaren Stern, der mit seiner Grösse alle anderen Planeten übertraf.» Kepler war im höchsten Masse verblüfft, denn bis auf den winzigen Pluto waren ihm die Bahnen aller Planeten bekannt. Doch der neu aufgetauchte Stern passte nicht in unser Sonnensystem. «An Wichtigkeit ist dieses Wunderwerk Gottes weit vorzuziehen», schrieb er. Cypziani von Leowitz, ein Zeitgenosse Keplers, berichtete: «Ein neuer, sehr grosser, heller und glänzender Stern ist aufgetaucht und lange an einem Ort stillgestanden.» Seltsam. Planeten würden nie stillstehen. Über die Jahrtausende bis in die Gegenwart scheinen wir sporadisch von unbekannten Dingern aufgesucht zu werden. Etwa so, wie unsere Satelliten die Oberflächen anderer Planeten abtasten. Vor Jahren sagte mir der berühmte Harvard-Professor John Mack: «Wir werden beobachtet, und das passt mir überhaupt nicht.» Heute ist die Gerüchteküche voll von einer Wiederkunft irgendwelcher Götter. Die noble Wissenschaft hat sich nie um das Thema gekümmert. Immer bemüht, für alles eine «natürliche Erklärung» zu finden, haben wir unseren Verstand vergewaltigt. Bis in die Gegenwart. ausserirdisch @blickamabend.ch

Kein Kabelsalat Für rund 1000 Franken zu haben.

Energie aus Pumpkrawerken ATOMDEBATTE → Der Bundesrat sieht ein grosses Potenzial für die Pumpspeicherkraftwerke in der Schweiz. Durch den Zubau von einem Gigawatt Pumpspeicherleistung könnten zusätzlich vier bis fünf Gigawatt Leistung aus Wind- und Sonnenenergie ins System integriert werden, heisst es im Bericht von heute. Die Energiekommission des Nationalrats hatte vom Bundesrat umfassende Informationen zur Stromversorgung mit erneuerbaren Energien im europäischen Kontext gewünscht. SDA/kmu

Stauwerke Damit will der Bundesrat die Zukunft sichern.

FDP-Frau ärgert die Polizei MACHTSPIEL → An der Genfer Staatsrätin Isabel

Rochat (FDP) beisst sich die Polizei die Zähne aus.

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ie führt hart und unerbittlich. Mit ihrem «Projekt Maghreb» Anfang April wurde sie in der ganzen Schweiz bekannt. Polizeidirektorin Isabel Rochat (56) bietet kriminellen Ausländern 4000 Franken, wenn sie freiwillig ausreisen. Das sei billiger für die Schweiz, als sie im Gefängnis unterzubringen. Nun treibt die FDP-Politikerin laut «Tages-Anzeiger» mit einem neuen Polizeigesetz die Entmachtung des Genfer Polizei-Corps an. Seit ihrem Amtsantritt 2010 tobt ein Machtkampf zwischen der Polizei und ihrer Vorsteherin. Die Gewerkschaft der Strassenpolizei hatte offenbar eher zufällig von diesem neuen Polizeigesetz erfahren. Damit zog sie sich den Zorn der Stadtpolizei zu. Rochat hingegen will Hierarchien abschaffen. Zudem sollen die drei Genfer Polizeigewerkschaften künftig nicht mehr direkt mit

dem Regierungsrat verhandeln können. Dies wäre ein Einschnitt in eine langjährige Tradition. Ein klares Zeichen des Widerstands gegen die Polizeidirektorin formierte sich bereits im Januar, als Rochat ihren Jahresbericht präsentieren wollte. Damals weigerten sich 840 Strassenpolizisten, den Saal zu betreten. Zudem

traten sie für einen Monat in einen Bussenstreik. Das Genfer Sicherheitsdepartement gilt als problemintensiv und politisch als Herausforderung. Isabel Rochat mit diesem anspruchsvollen Departement zu betrauen, wurde von bürgerlicher Seite als Fehler erachtet. Doch Rücktrittsforderungen liessen die streitlustige Polizeidirektorin bisher kalt. kmu Kämpferische Madame Staatsrätin und Polizeidirektorin Isabel Rochat.


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Mittwoch, 18. April 2012

AUFGERÄUMT → Ikea ho, dass

vor allem Frauen auf die neuen Multmedia-Möbel ansprechen.

Kampühe vor dem Aus

WALLIS → Die berühmten Eringer Kampühe

Keller hofft, vor allem bei Frauen mit den Multimeie Überraschung ist dia-Möbeln punkten zu gelungen: Ikea will können. Studien hätten künftig Möbel mit einge- klar gezeigt, dass für sie das bauten Fernsehern und Mu- Optische wichtiger sei als sikgeräten anbieten. Kos- die Technik. Weniger vertenpunkt: Ab umgerechnet spricht sich Keller von 1080 Franken soll es eine Couch-Potatoes, die auf die Kombination mit einem neusten technischen Errun32-Zoll-TV samt Soundan- genschaften Wert legen. lage geben. Die verbaute UnterhalDie neue Serie soll im tungselektronik stammt Juni zuerst in fünf europäi- vom chinesischen Herstelschen Städten ler TCL Multimedia. Der ist in den Verkauf Elektronik ist sonst in Eurokommen. In pa vor allem der Schweiz von Hersteller müssen sich aus China. für seine Ferndie Kunden seher unter noch ein wenig gedulden, den Marken TCL und Thomwie es auf Anfrage heisst. son bekannt. Laut dem Schweizer IkeaDie Kooperation ist Verkaufsleiter Michel Keller nicht der erste Schritt soll es im Frühling 2013 so über die Möbelbranche weit sein. «Ich bin jetzt hinaus: Seit Jahren verschon gespannt, wie die kauft Ikea Hausgeräte, die Kunden darauf reagieren mit Whirlpool und Electrolux entwickelt werden.  werden», so Keller. matthias.pfander @ringier.ch

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drohen zu verschwinden. Wegen Bundesbern.

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ie sind das fleischgewordene Symbol des Wallis, wehrhaft, stur und kampfeslustig. Die Walliser nennen die Eringerkühe hochachtungsvoll «Königinnen». Unterländer kennen sie von den berühmten Kuhkämpfen.

Doch nun ist die einheimische Rasse in Gefahr. Nach den Plänen des Bundes sollen ab 2014 nur noch Personen die Kühe halten dürfen, die eine landwirtschaftliche Lehre abgeschlossen haben. Das Problem: Im Wallis ist die

Eringerkühe Die Kämpfe sind hart, aber unblutig.

Haltung der Eringerkühe ein Hobby, 90 Prozent der Halter sind keine Bauern und dürfen nach dem Willen von Bundesbern keine Eringerkühe mehr halten. «Wir sind sehr beunruhigt. Käme das durch, wäre es der Tod der Rasse», sagt Martial Aymon, Präsident des Eringerviehzuchtverbands. «Die Kühe sind dem Menschen sehr nahe, für manche sind sie wie Hunde», sagt Aymon. Sorgen macht sich auch Gérald Dayer, Chef des Amts für Landwirtschaft. «Die Kämpfe sind ein Teil unseres Brauchtums und eine touristische Attraktion.» Das ganze Wallis hofft nun auf die Einsicht des Nationalrats. Dieser berät die Agrarpolitik in der Juni-Session. sas/agu

Fotos: Keystone (4), Getty Images, ZVG

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«Es ist einfach nur gruusig!» HUDELWETTER → Peach Weber bringts auf den Punkt: «Nach em Räge, da schiffets, nach em Schiffe, da seichts.» Der Song passt zum April 2012. Die Sonne glänzt mit Abwesenheit, der Regenschirm wird zu unserem treuen Begleiter. «Der April ist tatsächlich etwas zu kühl und einfach nur gruusig», sagt Wetterfrosch Peter Wick. «Doch es könnte auch durchaus nochmals schneien.» Also ist das Wetter gar nicht so schlimm? Wir sind einfach nur verwöhnt von den frühlingshaften MärzTemperaturen. Ein kleiner Trost: In den nächsten Tagen soll es etwas milder werden, strahlender Sonnenschein bleibt uns aber verwehrt. «Es bleibt wechselhaft. Neben Regengüssen gibt es auch Aufhellungen, halt typisches Aprilwetter. Das Wetter ist dann einfach eine Stufe weniger schlecht», sagt Peter Wick. Dem Sommer blickt Wick optimistisch entgegen: «Es wird sicher wärmer als jetzt.» kab

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WIRTSCHAFT

Mittwoch, 18. April 2012

TOP 10 falscher Online-Diagnosen

«Ich bin krank» Darin täuschen sich viele Frauen.

1. Brustkrebs 2. Andere Krebsformen

5. Asthma

Geld und mehr

6. Arthritis

von Wirtschafts-Experte

3. Hautausschläge 4. Bluthochdruck

Werner Vontobel

7. Depression

Das Regime der Märkte

8. Diabetes 9. Geschlechtskrankheit 10. Schilddrüsenproblem

Dr. Google krankt an

Fehldiagnosen NEBENWIRKUNG → Jede vierte

Frau liegt mit Selbstdiagnosen per Internet falsch. Mit Folgen.

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as Phänomen ist bekannt, erschreckend sind die Folgen: Wer ein Zwicken spürt, macht sich schnell via Google schlau, was es bedeuten könnte. Eine britische Studie zeigt jetzt, wohin das führt. Eine von vier britischen Frauen verpasst sich näm-

Ringier mit solidem Gewinn ERGEBNIS → Das Medien-

unternehmen Ringier, zu dem auch Blick am Abend gehört, präsentierte heute Vormittag in Zürich seine Jahreszahlen. 2011 konnte trotz anspruchsvollem Markt ein Betriebsergebnis von 64 Millionen Franken erzielt werden. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 115 Millionen Franken. Der Konzernumsatz blieb mit 1,147 Milliarden Franken leicht hinter Vorjahr zurück, bewegte sich aber – bereinigt um Sondereffekte wie starker Franken oder Rückgang im Druckgeschäft – auf Vorjahresniveau.

lich via Internet eine Fehldiagnose. 25 Prozent also. Weitaus am häufigsten stellen sie Brustkrebs fest (siehe Tabelle oben). Hinzu kommt: Ist die Diagnose per Internet einmal gestellt, schrecken die Patientinnen auch nicht davor zurück, auf der Suche nach Heilung in eine Apotheke zu gehen. Und rund

Warren Buffett hat Krebs SCHOCK → Die US-Investorenlegende leidet an

Prostatakrebs. Seine Nachfolge ist geregelt.

D

ie Diagnose teilte der 81-Jährige den Aktionären seines Unternehmens gleich selber mit. Die Krankheit sei jedoch nicht lebensgefährlich. Der Krebs befinde sich in einem frühen Stadium und werde ihn nach Angaben seiner Ärzte «nicht sonderlich schwächen». Wie Buffett weiter mitteilte, hat die Krankheit bislang keine Auswirkungen auf andere Organe. Er sollte ab Mitte Juli zwei Monate lang tägliche Bestrahlungen erhalten. Diese würden ihn zwar vom

Reisen abhalten, sein tägliches Leben aber nicht merklich verändern, erklärte der Milliardär. «Ich fühle mich sehr gut, als ob mein Gesundheitszustand ausge-

zeichnet wäre», fügte er hinzu. Zur Sicherheit hat Buffett seine Nachfolge bereits geregelt. Der Name bleibt aber noch geheim. abp Muss zur Bestrahlung Warren Buffett (81).

Fotos: Thinkstock, Reuters

matthias.pfander @ringier.ch

die Hälfte der Frauen in der Frühere Studien zum Thebritischen Studie kaufte da- ma zeigen, dass besonders rauf ohne weitere Abklä- junge Menschen schnell zur rungen Pharmazeutika. Als Selbstdiagnose per Internet Konsequenz davon hatten greifen. Die Informations10 Prozent mit Nebenwir- flut im Web kann unerkungen zu wünschte Nebenwirkunkämpfen. Drei Im Extremfall gen haben: Je Viertel der wird man zum mehr man Studienteilnehmer ga- Cyberchonder. über Symptoben zudem me und die an, sie hätten gesundheitli- damit in Verbindung steche Anliegen, die sie lieber henden Erkrankungen liest, nicht mit Freunden und Fa- desto kränker fühlt man milienangehörigen bespre- sich. Man spricht vom Cychen würden. berchonder. 

Der globale Kapitalmarkt war da. Er liess massenhaft leere Wohnungen, Staatsschulden und ein neues Regime zurück: Spanien wird jetzt von den «Märkten» regiert. Das geht so: Vor Ostern verpetzt Italiens Mario Monti die Spanier: Die sind noch schlimmer als wir. Prompt steigen die Zinsen für Spaniens Staatsschulden gefährlich an. Die Medien haben nur noch ein Thema: Was kann Regierungschef Rajoy tun, um die Märkte noch vor Dienstag zu besänftigen? Die Regierung rotiert, findet nicht einmal Zeit für eine Pressekonferenz. Ein dürres Communiqué, das aber überall Schlagzeilen macht: «Rajoy bietet Märkten 10 Milliarden Kürzungen bei Gesundheit und Bildung», meldet «ABC» am Dienstag. Die Regierungspartei PP wolle das Paket ohne Diskussion durchwinken. Jedes Zeichen von Uneinigkeit würde die Märkte bloss verunsichern. Am Abend fällt das Verdikt: Börse runter, Zinsen hoch. Der Markt verlangt weitere Opfer. Und bekommt sie. Am Mittwoch wird das neue Stabilitätsgesetz verabschiedet: Budgetdefizite sind künftig verboten. Am Donnerstag treffen Finanzkontrolleure aus Brüssel in Madrid ein. Das einst stolze Spanien unterwirft sich schon fast im Stundentakt – und versinkt immer weiter in der Misere. werner.vontobel@ringier.ch


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AUSLAND

BLUTBAD → Ein Mädchen inmitten Toter

in Afghanistan. Dieses Foto holt begehrten Preis. Hilfe! Hilfe! Foto von Massoud Hossaini (r.).

E

in Selbstmordattentat in Afghanistan. Am Boden liegen tote Mütter und Kinder. Inmitten des Blutbades steht die 12-jährige Tarana Akbari

und schreit um Hilfe. Am 7. Dezember 2011 erschien das Bild erstmals auf den Titelseiten amerikanischer Medien, darunter der «New York Times».

Gestern wurde es in New York mit dem Pulitzer-Preis geehrt, quasi der Oscar des Journalismus. Abgedrückt hat Massoud Hossaini. Er sollte für die Nachrichtenagentur AFP über eine schiitischreligiöse Zeremonie in Kabul berichten, als die Bombe die Menschenmenge zerriss, schreibt «DailyMail». 63 Menschen kamen dabei ums Leben. «Frauen riefen ‹Hilfe, Hilfe, Hilfe›», sagt Hossaini. «Ich konnte nicht helfen. Ich zeichnete alles auf und machte Fotos.» kko

Obama rüffe

Secret Sex Service

Fotos: Reuters (2), AP, ZVG

Pulitzerpreis für Schrei

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«Ich erwarte, dass die höchsten Standards eingehalten werden» Obamas Schelte an Sicherheitschef Mark Sullivan.

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7. JULI 2012

Stade de SUISSe NatIoNaLStadIoN, BeRN


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Mittwoch, 18. April 2012

lt den

SKANDAL → «Auf gehts, Ringe ab»: Das Kommando

der Agenten für ihre Rotlicht-Eskapaden. roman.neumann @ringier.ch

N

acht der Engel» ist mit schwarzer Farbe an die Wand des «Pley Club» in Cartagena, Kolumbien, gesprüht, dem Bordell, in dem sich die Agenten des Secret Service zu einer wilden Sause getroffen haben. Die Nacht der Engel wurde zur Nacht der Bengel: Die Beschützer von Barack Obama bestellten sich schliesslich 20 Frauen aufs Hotelzimmer – der Skandal kam ans Tageslicht. Brisant: Die Agenten des Secret Service hatten –

Der Pley Club Hier liessen es die Agenten krachen.

natürlich – auch Kopien on einige der Agenten beim der minutengenauen Secret Service angestellt Agenda von Barack Oba- waren: Es sind zwei Vorgema auf ihren Zimmern. Ein setzte, zwei Mitglieder des mögliches Sicherheitsrisiko «Counter Assault Teams» für Obama, sollten diese (CAT), die Attacken auf den Termine in falsche Hände Präsidenten-Konvoi abwehgeraten. ren sollen und zwei Scharfschützen. Die Es dürfte Angehörigen nicht das ers- Obamas te Mal sein, der US-Armee dass die Män- Agende lag waren Bomner des Secret frei herum. benentschärfer und HunService über die Stränge schlagen. Wie deführer. Das Pentagon leidie «Washington Post» tete eine Untersuchung geschreibt, nehmen die Agen- gen alle ein. ten bereits im Flugzeug Trotzdem hält Barack zum Einsatzort die Eherin- Obama weiter zu seinen ge ab. Begleitet vom Kom- Leuten. Er sprach dem Chef mando: «Wheels up, des Secret Service, Mark rings off» (in etwa: Auf Sullivan, sein Vertrauen aus. Aber sauer ist er: gehts, Ringe ab). Der US-Geheimdienst «Wenn wir in ein anderes Secret Service hat elf Mit- Land reisen, repräsentieren arbeiter und fünf Ange- wir die USA. Ich erwarte, hörige der US-Armee we- dass die höchsten Stangen des Vorfalls in Ko- dards eingehalten werden. lumbien suspendiert. Und was jetzt berichtet Jetzt ist auch genauer be- wird, stimmt damit nicht kannt, in welcher Funkti- überein.» 

Schlau ist anders Mohammad Ashan lieferte sich selbst ans Messer.

Talibanchef wollte sein Kopfgeld FÜR 100 DOLLAR → Dieser Taliban-Chef legte sich selbst das Handwerk: Mohammad Ashan meldete sich bei der afghanischen Polizei mit seinem Fahndungsplakat in der Hand und fragte: «Kann ich meine Belohnung haben?» 100 Dollar waren für seine Ergreifung ausgesetzt. Die Polizei verhaftete ihn. Ein US-Militär sagte der «Washington Post»: «Dieser Typ ist das Pendant zu den Einbrechern von ‹Kevin allein zu Hause›». sik

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ST. GALLEN

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«Es wurden Fehler gemacht» VORWURF → Man hätte Raphael

H. (31) das Sturmgewehr wegnehmen sollen, sagen SVP und CVP. daniel.steiner @ringier.ch

W

arum hatte der Arbeitslose Raphael H.*(31) immer noch ein Sturmgewehr zu Hause? Hätte man ihm die Waffe nicht schon früher entziehen sollen? Nach der Tragödie in Altstätten SG flammt bei den St. Galler Parteien die Diskussion auf. Die SVP fordert nach dem Vorfall raschere Massnahmen. «Diese Schiesserei hätte nie passieren dürfen. Der Tatverdächtige hätte die Waffe bereits vor Jahren abgeben sollen», sagt Michael Götte (SVP). Die Behörden waren alarmiert, dass von diesem Mann eine Gefahr ausgehen könnte. «In solchen Fällen muss die Waffe unverzüglich eingezogen

werden, ganz egal von wem», fordert Götte. In die gleiche Kerbe schlägt Jakob Büchler (CVP). «Es wurden Fehler gemacht. Bei diesem Mann hätte nie eine Armeewaffe lagern dürfen», sagt das Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates. «Die Polizei

«Härtere Massnahmen» Michael Götte (SVP).

war über die geladene Mili- wäre der sicherste Schutz», tärwaffe informiert und sagt Dario Sulzer (SP). hätte sie sofort einziehen Der 31-jährige Raphael müssen», sagt Büchler. H. hat am Donnerstagabend Die SP lässt nach dem in seiner Wohnung in AltDrama den politischen stätten einen 24-jährigen Mann angeStreit um die Armeewaffen Polizei wusste schossen. Das neu aufkomOpfer wurde men. «Wir vom illegalen schwer verwollen keine Sturmgewehr. letzt. InzwiSchuldzuweischen ist sein sungen machen. Aus unse- Zustand stabil. Die Polizei rer Sicht sollten alle Ar- wusste, dass der Tatvermeewaffen aus den Haus- dächtige ein illegales Sturmhalten verschwinden. Das gewehr besass. 

«Waffe sofort einziehen» Jakob Büchler (CVP).

«Weg mit den Armeewaffen» Dario Sulzer (SP).

Tragödie in Altstätten SG In diesem Haus lauerte Raphael H. mit seinem Sturmgewehr.

Neue Kanalisation kostet Rappi 40 Millionen Abwasserkanal Rapperswil-Jona muss investieren.

DAS STINKT → Marode Kanalisation in Rapperswil

muss in den nächsten Jahren saniert werden.

B

auunternehmer machten eine böse Entdeckung: Die Abwasser-Leitungen in Rapperswil-Jona sind teilweise marode und müssen erneuert werden. Wie die Zeitung «Südostschweiz» schreibt, kostet die Sanierung in den nächsten 15 bis 20 Jahren rund 40 Millionen Franken.

Dieser Betrag müsste eingesetzt werden, um Schäden kurz- und mittelfristig zu beheben, heisst es. Im Sommer soll ein genereller Entwässerungsplan auf dem Tisch liegen. Dann werde auch klar sein, ob die Bewohner von Rapperswil-Jona in Zukunft höhere Wassergebühren be-

zahlen müssen. Zurzeit kostet der Kubikmeter Abwasser (1000 Liter) 1.50 Franken. Damit gehöre der Abwasserpreis von Rapperswil-Jona zu den tiefsten in der Schweiz. Diese Gebühren sollen nun eventuell erhöht werden, um die Entwässerungsplanung zu finanzieren. dst

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Bald Seilbahn-Boss Josef Keller folgt auf Bruno Glaus.

SESSELRÜCKEN → Der Verwaltungsrat der Pizolbahnen AG will den ehemaligen St. Galler Regierungsrat Josef Keller (64) im Herbst zum neuen Präsidenten ernennen. Keller gilt als Kenner des Seilbahn- und Tourismusgeschäfts. Die Pizolbahnen verzeichneten im vergangenen Geschäftsjahr (Mai 2011 bis April 2012) ihr bisher bestes Jahresergebnis. Der Verkehrsertrag lag erstmals über sieben Millionen Franken. Dazu habe ein gutes Sommerergebnis beigetragen, hiess es. SDA/dst

Fotos: Toini Lindroos, Stadt Wil (2), Keystone (4), ZVG

Josef Keller soll Präsident der Pizolbahnen werden


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Mittwoch, 18. April 2012

«Wir verurteilen diese Tat» VANDALEN → Unbekannte Täter haben am Sams-

tagabend in Wil SG eine Feuerstelle abgefackelt.

I

n der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in Wil SG die Feuerstelle Burgstall in Brand gesteckt. Ersten Abklärungen zufolge handelt es sich um Brandstiftung. Unbekannte haben den Holzverschlag mit darin gelagertem Brennholz angezündet und dadurch vollständig zerstört. «Wir verurteilen diese Tat», schreibt der Stadt-

rat heute.Die meisten Besucher würden die Feuerstelle nach der Benützung wieder in einem aufgeräumten, einwandfreien Zustand hinterlassen. Nicht so in diesem Fall. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Der Stadtrat hat bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt eingereicht, heisst es in einer Mitteilung. Rund

So sah es vor der Tat aus Dieser Verschlag fiel Brandstiftern zum Opfer.

um Wil gibt es verschiedene Grillstellen und Feuerplätze – im Bergwald und beim Burgstall auf dem Hofberg, beim Känzeli und beim Springbrunnen am Nieselberg sowie bei der Klausenhütte und beim Silberseeli. Diese Plätze, welche regelmässig gereinigt und unterhalten werden, werden rege genutzt. dst

Komplett zerstört Vom Häuschen ist nicht mehr viel übrig.

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Am 10. Mai 2012 ist Home Office Day Mitmachen und profitieren

Am 10. Mai 2012 findet der dritte nationale Home Office Day statt. Der Anlass ist ein Aufruf, an diesem Tag und darüber hinaus öfter von zu Hause aus zu arbeiten. Wer regelmässig im Home Office arbeitet, profitiert von einer besseren Lebensqualität, einer höheren Produktivität und schont gleichzeitig aufgrund der wegfallenden Pendlerkilometer die Umwelt.

«Wir unterstützen den Home Office Day, weil Home Office die Freiheit bietet, Arbeit, soziale Kontakte und familiäre Aufgaben dann anzupacken, wenn es am besten passt, und – kombiniert mit dem ‹Unterwegs-Office› – dann zu reisen, wenn es mehr Platz hat.»

Andreas Meyer, CEO SBB AG

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Träger Home Office Day 2012:

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Alle Informationen und Anmeldung unter www.homeofficeday.ch


Mittwoch, 18. April 2012

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HINTERGRUND

«Manchmal aber setzt sie sich hin

und liest ein Buch»

Fotos: Solent News & Photo Agency, ZVG

Schlauer als die andern Heidi Hankins gilt als Genie.

Bücher und hat fast denselben IQ wie Einstein. andrea.trueb @ringier.ch

M

it zwei Jahren konnte Heidi Hankins aus Winchester (GB) bis 40 zählen. Eine normale Zweijährige spielt mit Bauklötzen, klettert auf Stühle und steckt mitten in der Trotzphase. Inzwischen ist das blonde Mädchen vier Jahre alt, schreibt in ganzen Sätzen, kann addieren und subtrahieren und erreichte bei einem IQ-Test den Wert von 159. Damit liegt Heidi nur einen Punkt unter dem Wert, der für die Physiker Albert Einstein und Stephen Hawking angenommen wird. Sie gilt als Genie. Bei der Angabe von IQWerten muss allerdings beachtet werden, welche Skala verwendet wird. So ist etwa in den USA und England die Catell-Skala üblich, während die Schweiz und Deutschland mit der Wechsler-Skala arbeiten. Ein IQ-Wert von 196 auf der Catell-Skala entspricht einem IQ-Wert von 160 nach

Wechsler. Da die kleine Hei- beachtlichen Wortschatz di in England lebt und Eng- verfügt. land die Catell-Skala verDie Kindergärtnerin wendet, könnte es sein, habe sich bei ihnen gemeldass ihr det und geWechsler-IQ sagt, dass das «Sie liebt Lego «nur» 137 ist. Team nicht Dennoch: und ihre mehr in der Dass ein Mäd- Barbiepuppen.» Lage sei, Heichen mit zwei di genügend Jahren schon Bücher lesen zu fördern, sagt Metthew kann, ist mit Sicherheit aus- Hankins. Daraufhin hätsergewöhnlich. Kein Wun- ten sie sich entschieden, der also, dass die Vierjähri- ihre Tochter testen zu lasge von der britischen Verei- sen. nigung hyperintelligenter Aktuell sind die Eltern Menschen (Mensa) gerne auf der Suche nach einer aufgenommen wurde – als Schule für ihre Tochter. Sie hoffen, dass die Vierjährige jüngstes Mitglied. «Wir haben schon im- eine Stufe überspringen mer gewusst, dass Heidi kann, um sicher zu sein, ziemlich clever ist, weil sie dass sie nicht unterfordert schon so früh lesen konn- ist vom Unterricht und sich te», erinnert sich Vater langweilt. Matthew Hankins, der als «Heidi ist nicht frühWissenschaftler an der reif», sagt Matthew Hankis, Universität von South- «sie ist ein ganz normales hampton arbeitet. Sie habe kleines Mädchen, dass ihre von Geburt an versucht, Barbiepuppen liebt und buchstäblich zu spre- gerne mit Lego spielt. Aber chen», sagte der 46-Jähri- manchmal setzt sie sich ge dem «Hampshire Chro- irgendwohin und liest ein nicle». Bereits mit einem Buch. Wir sind sehr stolz Jahr habe sie über einen auf sie.» 

Mensa Schweiz: Von 8 bis 84 Mensa (lateinisch für Tisch) ist ein weltweites Netzwerk von intelligenten Menschen. Die Vereinigung wurde 1946 in Oxford gegründet und hat heute über 110 000 Mitglieder auf allen Kontinenten. Mensa ist politisch und weltanschaulich neutral. Eintreten kann, wer bei einem anerkannten, von einem Psychologen/Psychiater überwachten IQ-Test ein besseres Ergebnis erreicht, als es 98 Prozent der Bevölkerung erzielen würden. In der Schweiz werden regelmässig Eintrittstests für Personen ab 18 Jahren durchgeführt. Gelegentlich werden spezielle Tests für 15- bis 17-Jährige angeboten. Grundsätzlich nimmt Mensa Schweiz auch Kinder auf, sofern diese bei einem Psychologen einen anerkannten IQ-Test absolviert haben und innerhalb der besten 2 Prozent sind. Das älteste Mitglied von Mensa Schweiz ist 84 Jahre, das jüngste 8 Jahre alt. Weitere Informationen unter www.mensa.ch

→ GUT ZU WISSEN

Ab IQ 131 dabei Der IQ-Wert ist für eine Aufnahme bei Mensa nicht entscheidend, da dieser je nach Land und verwendeter Skala variiert. Entscheidend ist vielmehr, ob man zu den schlausten zwei Prozent gehört. Die Schwelle für einen Beitritt in die Mensa Schweiz liegt zurzeit bei einem IQ von 131 auf der WechslerSkala. Laut Mensa besitzt ein Sechstel der Schweizer Bevölkerung einen IQ unter 85, ein Drittel hat zwischen 85 und 100, ein weiteres Drittel zwischen 100 und 115, und das oberste Sechstel besitzt einen IQ von über 115. Lösung: Der graue Fünfer.

GENIAL → Heidi Hankins (4) las mit zwei die ersten


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www.blickamabend.ch

Hieribt e schrer d r Lese

Marlow, Deutschland «Neuverfilmung von Hitchcocks Vögel. Diesmal sind aber nicht mehr die Vögel das gruselige Element.»

Bildunterschrift von @vbzpics zum Besuch von Angela Merkel im Papageienpark, via www.twitter.com/blickamabend

 Los Angeles, Kalifornien Justin Bieber spielt lieber mit dem kleinen Kind als mit seiner Freundin Selena Gomez. Die schaut währenddessen das Basketballspiel San Antonio Spurs gegen die Los Angeles Lakers. Interessiert sie sich für etwas Grösseres?


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Mittwoch, 18. April 2012

Bilder des Tages

Fotos: AP (2), AFP (2)

 Köln, Deutschland Der Künstler Barna Peli stellt seine lebensgrosse Personengruppe an der Kunstmesse aus. Eine Besucherin flaniert vorbei und denkt sich ihre Sache.

 Washington D. C., USA Ein Bild für die Ewigkeit. Bevor der Space Shuttle ins Museum gesperrt wird, fotografieren Tausende von Amerikanern die abgehalfterte Discovery. Das staatliche Amerika konzentriert sich in Zukunft auf die Langstrecken-Allflüge. Der Mars ist das Ziel.


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PEOPLE

www.blickamabend.ch Glatt Alina beim Super10 Kampf.

→ HEUTE FEIERN Melissa Joan Hart  US-Schauspielerin («Sabrina total verhext»), wird 36 … Maria Bello, US-Schauspielerin («A History of Violence»), wird 45 … Esther Schweins, deutsche Schauspielerin, wird 42.

Wacklig Miss Schweiz on Wheels.

Smalltalk mit …

Jöö Fee und Reh.

… Nana Mouskouri (77) Sängerin

«Die erste weisse Rose kam von Alain Delon» Wie viele weisse Rosen haben Sie in Ihrem Leben erhalten? Das waren so viele! Praktisch nach jedem Konzert regnete es weisse Rosen. Plötzlich sind sie meine Blumen geworden. Welches waren die speziellsten Rosen? Ich erinnere mich noch sehr gut an die ersten. Das war 1963. Sie kamen von Alain Delon, er schickte sie mir zum Geburtstag. Ich hatte ihn kurz vorher kennengelernt. Er ist ein guter Freund geblieben, ich verehre ihn sehr. Wir haben auch im Duett gesungen. Wie o haben Sie Ihren Hit «Weisse Rosen aus Athen» gesungen? Ich habe es nie gezählt. Das waren bestimmt viele Tausend Mal, in verschiedenen Sprachen. Ich habe dem Song viel zu verdanken!

Und Sie haben immer noch nicht genug ... Sie gehen anlässlich des 50-Jahre-Jubiläums des Hits vier Jahre nach Ihrer Abschiedstournee nochmals auf Tour. War Ihnen langweilig? Ich habe die Bühne schon etwas vermisst. Sie war die Hälfte meines Lebens, nebst der Familie. Das Publikum hat mir immer viel gegeben, Sicherheit und Energie. Und dann hatte ich das plötzlich nicht mehr. Sie sind Oma geworden. Ja, und die beiden Enkel sind ein Geschenk. Sie sind 1,5 und 4,5 Jahre alt, leben bei meinem Sohn Nicolas in Kanada. Bald kommen sie zu mir in die Ferien. Für mich das Schönste! Wie sieht ein Tag im Leben von Rentnerin Nana Mouskouri aus? Ich schreibe viel, notiere mir Erinnerungen und Erlebnisse. Oft treffe ich Freunde und reise deshalb nach wie vor viel. Ihr Markenzeichen ist die schwarze Brille. Hatten Sie nie Lust auf einen Stilwechsel? Ich sah dieses Brillenmodell 1962 in einem Laden und fand, dass sie gut zu meinem Gesicht passt. Zuerst mochte ich die Brille zwar nicht so, aber dann haben wir uns gefunden. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass sie mir Glück bringt!

Abergläubisch Nana Mouskouri.

Nana Mouskouri live, 22. April, 20 Uhr, Kongresshaus Zürich

AUFATMEN → Alina Buchscha-

cher wird nächstes Jahr von der Last des Krönchens befreit. von André Häfliger und Fabian Zürcher

Fotos: Marcel Sauder, Keystone, Reuters, David Biedert/tilllate.com, Joseph Khakshouri, Screenshot SF, Facebook/Rihanna, Agua Bendita

tom.wyss @ringier.ch

E

s gibt eine Miss Schweiz nach Alina Buchschacher (20). «Die nächste Wahl findet im Januar 2013» statt, verspricht Organisator Christoph Locher (59) im «Blick». Am Wochenende wurde bekannt, dass die Krönung der schönsten Schweizerin

im November ins Wasser fällt – aus Geldmangel. Und dass Alina Buchschacher auf unbestimmte Zeit Miss Schweiz bleibe. Sind die fehlenden 300 000 Franken für die Show nun plötzlich aufgetaucht? Das nicht, aber Locher ist zuversichtlich: «Bis im Januar sind unsere finanziellen Probleme ge-

Bar Refaeli am Flughafen befummelt UNSITTLICH → Hat da eine lesbische Angestellte die Gelegenheit beim SicherheitsCheck ausgenutzt? Bar Refaeli (26) fühlt sich zumindest sexuell belästigt: Am Londoner Flughafen soll sie eine Security-Frau unsittlich angefasst haben. Darüber beschwerte sich die Ex von Leonardo DiCaprio per Twitter: «Ich bekam eine Sicherheitskontrolle durch eine Frau am Flughafen, die mir sehr unangenehm war und keine Zweifel über ihre sexuelle Neigung offenliess.» Weiter ins Detail geht sie nicht. Das Supermodel hatte das Wochenende in der englischen Hauptstadt verbracht, um sich Touristenattraktionen anzuschauen und Nachtclubs zu besuchen. Nicht nur Bar fühlt sich vom Flughafen-Personal belästigt. Vor kurzem beschwerte sich auch Tänzerin Cheryl Burke (27) über eine amerikanische Flughafenkontrolleurin. rlk

löst», sagt er. «Somit wird die Wahl einfach um drei Monate verschoben.» Es wäre nicht das erste Mal, dass eine Miss-Wahl aufgeschoben wird: Auch Lolita Morena (51), Renate Walter (48) und Christa Rigozzi (28) waren länger als zwölf Monate im Amt. Grund dafür war indes nicht Geldmangel. Locher glaubt, dass die Miss-Wahl künftig «auf einem privaten Sender» stattfindet – wohl auf 3+, wie die Mister-Wahl. Deren


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Mittwoch, 18. April 2012 So siehts aus Alina gibt die Krone im Januar weiter.

Promi-Bonus für Rihannas Nippel?

→ PEOPLE

NEWS

AUF FACEBOOK → Mit diesem

Schnappschuss überlistet Rihanna das soziale Netzwerk.

B

Alina wird

erlöst

Chef Jürg Marquard (66) tergeben, wenn die Wahl im zeigte am Montag Interes- Januar stattfindet. se. «Wir führen seit längeUnd auch wenn Alina rem Gespräche», bestätigt das Amt Spass macht: irLocher. «Konkrete Über- gendwann hat jede Miss Schweiz genahmeangebote liegen Irgendwann nügend wackaber nicht Sponsokommt die Zeit, lige vor.» renauftritte hinter sich geDie Ber- abzutreten. nerin Alina bracht und darf also noch eine Ehren- von Themenpark über runde drehen. Im letzten Shopping-Center alles MögSeptember wurde sie in Lu- liche eröffnet. Dann kommt gano zur Miss Schweiz ge- die Zeit, abzutreten. Und wählt, nach 16 Monaten diese Dinge als Ex-Miss zu wird sie das Krönchen wei- machen. 

Angefasst Bar Refaeli vermutet Hintergedanken.

ikini-Träger runter, Sonnencreme drauf und ab unter die Sonne Hawaiis. Sängerin Rihanna (24) liess es sich im wohlverdienten Urlaub im Januar so richtig gut gehen – wie sie jetzt mit 169 Schnappschüssen auf ihrer Facebook-Seite unter Beweis stellt, darunter jenes, das wir hier zeigen. Ob mit einem kühlen Bier in der Hand, beim Surfen mit Freundinnen im Pazifischen Ozean oder beim Testen der Spannkraft ihres knappen weissen Zweiteilers – die R’n’B-Diva ist mit

der Welt und ihrem knackigen Body anscheinend absolut im Reinen und dabei gewohnt exhibitionistisch veranlagt. Denn bei genauerem Hinsehen ist unter Rihannas Fotos dieser Schnappschuss zu entdecken. Eigentlich ein No-Go für die Sittenwächter des sozialen Netzwerkes. Für Promi-Lady Rihanna allerdings kein Problem. Bisher. Vielleicht merken es Zuckerbergs Zensoren noch. jut

Demi fordert Vorschläge LOS ANGELES → Demi Moore (49) twittert wieder. Aber sie will nicht mehr «@MrsKutcher» heissen. Die Schauspielerin, die sich im November von Ashton Kutcher (34) getrennt hatte, fordert ihre Fans auf, einen neuen Namen für sie zu suchen. «Zeit für einen Wechsel, einen Namenswechsel auf Twitter. Irgendwelche Vorschläge?», schreibt sie.

Anna Paquin wird Mama LOS ANGELES → Ein Baby für Anna Paquin (29) und Stephen Moyer (42). Das Paar, das sich in der Vampir-Serie «True Blood» und im echten Leben liebt, erwartet Nachwuchs. Ein Sprecher der Oscargewinnerin bestätigt auf «People», dass das Kind im Herbst zur Welt kommt. Paquin und Moyer sind seit 2010 verheiratet. Der Schauspieler hat aus einer früheren Beziehung zwei Kinder, Lilac (10) und Billy (12).

Schnappschuss RiRis Nippel will an die Sonne.

Steffi Buchlis fieseste Finalissima FLACH GELEGEN → Sie war der

namhaeste Ausfall im Spiel sieben zwischen SCB und ZSC Lions.

Krank Steffi Buchli.

D

ie taffe Blondine vom Leutschenbach verpasste ausgerechnet das entscheidende Spiel. Steffi Buchli musste zu Hause tatenlos zusehen, wie ihre Kollegen über den FinalFight zwischen Mutzen und Löwen berichteten. In den ganzen Playoffs, der ganzen Finalserie zwischen Zürich und Bern, war sie für das Schweizer Fernsehen in den Stadien. Aber als es wirklich zählte, kriegte Steffi Buchli plötzlich das grosse Zittern. Auf Facebook schrieb sie: «Hallihallo. Wie fies ist das denn?

Über gefühlte 200 Spiele berichtet ... und jetzt, bei der Finalissima – hockt die Buchli krank in der Stube.» Genauere Angaben zur Art der gesundheitlichen Probleme machte die TVFrau nicht – machen die Eishockey-Cracks in der heissen Phase der Saison ja auch nicht. Aber sie fand es «gar nicht lustig, das hat mich richtig ‹möge›. Aber natürlich schaue ich jetzt von zu Hause den Gspönlis beim Arbeiten zu. Viel Spass beim Spiel!» Den hatten dann vor allem die Zürcher. zeb


Mittwoch, 18. April 2012

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PEOPLE

Die Royals fackeln Olympia an HELLO → William, Harry und Kate nehmen die

Fotos: Reuters

Olympische Fackel im Palast in Empfang.

Feuer & Flamme William, Kate und Harry bilden ein Team.

auf Schloss Balmoral und einen Tag vorher hat Elizin unschlagbares Team. abeth II. (85) auf Schloss William (29), Kate (30) Windsor einen «lichten Mound Harry (27) spannen für ment». die Olympischen Spiele zuDie Royals sind hellauf sammen. Sportsgeist weht begeistert vom Sportdurch den Buckingham Event. Harry hat als Erster Palast. Dort nimmt das Trio Feuer gefangen. Der Rotdas Olympischopf trat auf Jamaika sche Feuer in Die Fackel legt gegen OlymEmpfang. vier königliche piasieger Vorher tourt die Fa- Stopps ein. Usain Bolt ckel 70 Tage (25) an – und durch Grossbritannien, legt hängte den Weltklasse-Läu13 000 Kilometer zurück. fer im Spassduell ab. Sicher läuft auch alles Das Beste kommt zum Schluss: Am 26. Juli begrüs- glatt, wenn Harry mit Willisen die Prinzen und Wil- am und Kate den Olympialiams Frau die Fackel in Job übernimmt. Bis zum London. Dann wird sie Wettbewerb sind sie ein durchs Palastgelände getra- eingespieltes Team. Harry gen. Am 27. Juli eröffnet ist gerade in den Kensingdie Queen die Spiele. ton Palast, Williams LondoAuf dem Weg ins Stadi- ner Wohnsitz, gezogen. Er on gibts noch mehr königli- haust nun Tür an Tür mit che Stopps: Am 4. Juli lo- dem Paar. Dann können dert die Flamme auf Schloss sich die drei schon mal Sandringham, am 11. Juli warm machen.  anna.blume @ringier.ch

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SPORT

www.blickamabend.ch

Leiden mit dem SCB Roger Federer (l.) neben Trainer Severin Lüthi.

→ KOMMENTAR von Peter Röthlisberger Chefredaktor

Bern, du hast es schlechter

Frust bei Federer –

Partylaune beim ZSC ZÜRCHER MEISTERNACHT →

Blick am Abend war bei der Feier der ZSC Lions dabei. stephan.gutknecht @ringier.ch

A

ufgeregt und wild gestikulierend – Tennisstar und SCB-Fan Roger Federer (30) fieberte während der Playoff-Finalissima zwischen dem SCB und den ZSC Lions emotional auf der Tribüne mit. Wie brutal musste sich da für

Roger der Hammerschlag von ZSC-Schütze McCarthy anfühlen, als dieser die Zürcher 2,5 Sekunden vor Schluss zum Titel schoss! In der Garderobe der Lions knallten kurz darauf die Korken, und zur selben Zeit gabs auch in der Halle 9 in Zürich-Oerlikon kein Halten mehr. Dort

hatten sich rund 2000 auf den letzten Platz geZSC-Fans zum Public füllt. Die Fans stimmten das Viewing eingefunden und ZSC-Lied an. Später gabs warteten auf die Rück- sogar noch Schlager auf die Ohren. kehr der Helden. Um 1.45 Nach der Uhr wars so Um 1.45 Uhr Verabschiedung von den weit. Die ZSCFans gings für Stars betraten betraten die durch den Lions die Halle. so manchen HintereinMeister-Helgang die Bühne, stemmten den ab 3.45 Uhr noch weiden Pokal in die Höhe. Un- ter ins Cheyenne in Oerliter tosendem Applaus wur- kon, wo die Party bis in die de jeder Meister-Held gefei- frühen Morgenstunden ert, die Halle war jetzt bis weiterging. 

Bisher war der SC Bern immer die Ausnahme. Er war nicht behäbig, hatte nicht dieses Tranige, beging keine Realitätsflucht mit der Superausrede, dass Mitmachen wichtiger sei als Siegen. Der Mehrfachschweizermeister widersetzte sich dem Klischee, welches wir in der Restschweiz von den Bundesstädtern haben. Der SC Bern war nie wie die Fussballer der Young Boys. Von denen sind wir uns seit 25 Jahren gewohnt, dass sie an jedem Titel routiniert vorbeisegeln. 1987 hatten sie den Cupfinal gewonnen. Seither glauben die Fans mit bewundernswerter Hartnäckigkeit, dass die Bemühungen der jeweils neuen Klubleitung mehr bringen als bittere Tränen am Ende der Saison. Nun hat es auch den SCB erwischt. Das Sieger-Gen hat sich verflüchtigt. Der SC Bern hat sich veryoungboyisiert.

Na dann Prost Bärtschi, Seger und Kenins (v.l.) langen im Car auf der Reise nach Zürich zu.

Wo ist der Playoff-Bart? Trainer Hartley herzt Goalie Flüeler im ZSC-Car.

Meister-Kuss Daniel Schnyder mit Fans im Cheyenne.

Videos und Bilder Exklusiv: Die wilde Meisterparty der Löwen jetzt auf

www.blick.ch ZSC

Hier ist der Pott ZSC-Legende Sulander und Seger mit dem Schirmständer in der Garderobe.

Fotos: Toto Marti (4), Kathi Bettels (2)

Wartende Fans Monnet und Flüeler geniessen das Bad in der Menge in der Halle 9 in Oerlikon.


Wir gratulieren dem Meister zum Sieg!

Über 800 Spielerinnen und Spieler trainieren bei den ZSC Lions und den GCK Lions. Vom Bambini bis zum Profi. cash unterstützt sie alle. Denn um Spitzenleistungen zu erbringen, ist gezielte Aufbauarbeit gefordert. Im Eishockey genauso wie im Finanzmarkt. cash – das Finanzzentrum für Individualisten – ist offizieller Club Sponsor der ZSC Lions in der Saison 2011/2012. www.cash.ch


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SPORT

www.blickamabend.ch

Knall in Luzern – Stierli tritt zurück ABGANG → FCL-Präsident Walter Stierli (64) gibt

michel.wettstein @ringier.ch

D

er FC Luzern kündigte für heute Vormittag kurzfristig eine ausserordentliche Pressekonferenz an. Gerüchte um einen möglichen Rücktritt von Präsident Walter Stierli machten im Vorfeld die Runde. Um 11.30 Uhr liess Stierli die Katze dann aus dem Sack. Der 64-jährige Stierli tritt am Ende dieser Saison zurück, obwohl er noch bis 2013 gewählt gewesen wäre. «Wenn man so aufhört, will man, dass alles in geordneten Bahnen übergeben wird. Es fehlten noch ein paar Mosaik-

steinchen in der Personal- das Präsidentenamt von Pepolitik, die wir unter ande- dro Pfister übernommen. rem mit der Verpflichtung Bei seiner Abschieds-PK von Sportchef Heinz Her- war Stierli gerührt und vermann gelöst haben», sagt goss auch einige Tränen, als Stierli heute. ein Rückblick-Film über seiDer scheidende Stierli ne Amtszeit abgespielt wurwird den Innerschweizern de. aber noch bis Ende Saison Stierlis Nachfolger ist Mike Hauser. zur Verfügung stehen. Er Mike Hauser Der 40-jährimöchte am ge Hotelier ist liebsten mit soll Nachfolger seit zehn Jaheinem Sieg werden. ren Verwalam 16. Mai tungsrat und gegen Basel seine Ära mit wird bei der FC Luzern-Indem Cup-Titel krönen. nerschweiz AG und der Stierli: «Ich bin stolz, dass Swissporarena AG als neues mir gelungen ist, eine er Verwaltungsratspräsifunktionierende Organi- dent vorgeschlagen. Er sation aufzubauen.» Stier- muss allerdings zuerst noch li hatte im Oktober 2005 gewählt werden. 

Fotos: Keystone, Reuters, Toto Marti, ZVG

sein Amt Ende Saison überraschend ab. Er möchte seine Ära mit dem Cupsieg über Basel beenden.

Verabschiedet sich FCL-Boss Walter Stierli.

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Mittwoch, 18. April 2012

Scharapowa hat die Fans geleimt

Schwanger vom FussballGott?

FRISUR →Tennis-Beauty hat ihre

langen blonden Haare gar nicht geschnitten. Alle fielen darauf rein.

S

o Jungs, was denkt ihr? Ich liebe es», fragte Maria Scharapowa auf Facebook. Die 24-jährige Russin meinte ihren neuen pfiffigen Kurzhaar-Look und

Täuschung Scharapowa mit Kurzhaarschnitt und Langhaarmähne.

zeigte dazu zwei Bilder der neuen Frisur (Blick am Abend von gestern). Doch mit den Bildern hat sie alle an der Nase rumgeführt – auch wir fielen darauf rein. Denn die langen blonden Haare hat Scharapowa gar nicht geschnitten! Heute korrigiert sie: «Ich hatte keine Ahnung, dass alle so verrücktspielen. Um meine Mail-Box zu entlasten: Mein Haar ist immer noch lang und blond! Wir machten ein Fotoshooting, und ich probierte ein paar Hairstyles aus.» Die Fans dürfte die Korrektur enttäuschen, 70 Prozent der Blick.ch-Leser gefiel in einer Umfrage Marias neuer Look. rib

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Gene bitte weitergeben Lionel Messi und seine Jugendliebe Antonella.

FUSSBALL → Befindet sich Barcelona-Star Lionel Messi (24) wegen baldiger Vaterfreuden in Topform? Seine Freundin Antonella Roccuzzo (22) sei schwanger, berichten Medien in seiner Heimat. Messi hält sich bedeckt. Gerüchte besagen, dass er die Nachricht bald selbst bekannt gebe. Macht er heute im CL-Hit gegen Chelsea (20.45 Uhr) den Baby-Jubel? rib


h c i m e i S n e k “Schic in Rente.”

Jonathan Steiner ist gelernter Automechaniker. Er wurde Polizist, weil ihn Menschen mehr interessieren als Motoren. Heute ist er Offiziersstellvertreter bei der Flughafenpolizei. Leider wird er in einigen Jahren pensioniert. Deshalb suchen wir schon heute Leute, die in seine Fussstapfen treten könnten. Mehr über diese spannende und anspruchsvolle Perspektive auf www.kapo.zh.ch/jobs

RINTELEN & PEYER DC

Jonathan Steiner, *1949 Offiziersstellvertreter Flughafenpolizei Bei der Kantonspolizei Zürich seit 1.10.1980


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Mittwoch, 18. April 2012

→ LÖFFEL DES TAGES

Life

Obama hat die Air Force One, Ihr Kind vielleicht schon bald eine Air-Fork-One. Denn Essen, das in den Mund geflogen kommt, schmeckt einfach viel besser. Das weiss jedes Kind. Geschenkidee.ch für 24.90 Franken

Tinte für die Ewigkeit

Blättern Sie nicht auch hin und wieder in Ihren alten Tagebüchern und schwelgen in Erinnerungen? Eben. Redaktion: Corina Marquard und Désirée Petek

E

ine Schachtel mit Tagebüchern und Briefen bewahren die meisten Menschen auf. Ob Liebeserklärungen an heimliche Verehrer, pubertäre Hasstiraden gegen die Eltern oder die Postkarte der besten Freundin aus den Ferien – die persönlichen Botschaften schaut man sich gerne wieder an. Im Zeitalter von E-Mails und Smartphones gehen solche kostbaren Schät-

Fotos: Getty Images, Inge Jurt, ZVG

Schatztruhe Das Notizbuch behält Geheimnisse für sich – und widerspricht auch nie.

ze verloren. Denn wer bewahrt heute schon im Handy abgespeicherte Notizen oder Geburtstagsgrüsse per Kurzmitteilung auf? Lassen Sie Handgeschriebenes nicht in Vergessenheit geraten. Auf Reisen, verliebt oder dem Sonntagsblues verfallen: Schreiben und kribbeln Sie Ihre Gedanken und Einfälle nieder. Natürlich mit einem Stift und einem Notizbuch, das zu Ihnen passt. 

Für Asia-Fans Notizheft (Set von zwei) von Moleskine.ch für 22 Franken. Stift von Papeterie Zumstein für 9 Franken.

Für Puristen Notizbuch von Bookbinders für 37 Franken. Stift von Faber Castell bei Loeb.ch für 70 Franken.

Für Romantiker Notizbuch für 27.80 Franken von Orell Füssli. Stift von Tiffany & Co. für 140 Franken.

Für Musikfans Notizheft von Weltbild für 36.90 Franken. Kugelschreiber von schaefer-shop.ch für 2 Fr. Für Squaws Notizbuch Ric Rac von Iota bei amazon.ch für 11 Franken. Stift von Coop für 13.80 Franken.

Für Weltenbummler Notizbuch von Globus für 19.90 Franken. Stift von Caran d’Ache von Papeterie Zumstein für 19.50 Franken.


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KINO

www.blickamabend.ch

Superman mit

Scheisslaune US-HIT → «Chronicle»

zeigt, dass Superhelden auch nur Menschen – genauer: Männer – sind.

lukas.ruettimann @ringier.ch

W

er sich schon immer genervt hat, dass Superman, Spidey und Co. mit ihren Kräften meist nur langweiliges Zeugs wie Weltretten oder Nazisjagen anzufangen wissen, darf sich freuen: In «Chronicle» benehmen sich die Superhelden endlich so, wie sich junge Männer mit Superkräften benehmen würden – sie spielen Streiche, verprügeln Idioten und fliegen in der Gegend rum. Paul Verhoeven hatte damals bei «Hollow Man» noch eine Idee, wie man damit zu Sex kommt, aber das wird hier nur marginal be-

ER SAGT

handelt. Andrew kriegt zwar Girls ab, trotzdem hat er schlechte Laune: Der Vater trinkt, Mutter ist krank. Superman im Stimmungstief? Klar, dass das nicht gut kommt. Max (Sohn von John) Landis schrieb daraus einen wunderbar kurzweiligen Fake-Dok-Film, der sich mehr ums Wie als ums Warum dreht. Am Ende gibts eine schöne Hommage an Brian De Palmas «The Fury» – und man verlässt das Kino im guten Gefühl, dass es für einen Hit keine Stars braucht. Bloss Superhelden, die fast so dämlich sind wie man selbst. Bewertung:



annette.frommer @ringier.ch

W

ie regieren Menschen, wenn sie Macht bekommen? Was passiert, wenn sich einer plötzlich wehren kann, der zuvor täglich unterdrückt wird? Was, wenn aus Spass Ernst wird? Diese Fragen sind nicht neu, und Filme dazu ebenso wenig. Auch sonst greift «Chronicle» gängige Klischees auf. Drei HighschoolBoys, drei Charaktere, ein prägendes Ereignis, das sie zusammenschweisst. Dazu kommen ein Vater-SohnKonflikt und Probleme mit der ersten Liebe.

SI E SAGT

Im Kino: Redaktoren Lukas Rüttimann, Annette Frommer.

Und doch macht der Film Spass. Das liegt auch daran, dass ein Protagonist seinen Alltag mit einer Handkamera filmt. In einem Felsloch kommen die drei in Berührung mit einem Objekt, das ihnen magische Kräfte verleiht. Erst bringen sie nur Gegenstände zum Fliegen, später fliegen sie selbst durch die Luft. Doch bald gerät der Umgang mit den Fähigkeiten ausser Kontrolle. Zwar ahnt man, was dann folgt, und auch, dass es kein gutes Ende nehmen könnte. Ab hier macht der Film nicht mehr so viel Spass. Aber er bleibt gut. Bewertung:



Kurz

gefragt Wie hat Ihnen «Battleship» gefallen?

«Typisch Hollywood – übertrieben und unrealistisch»

Samira (17) Schülerin im 10. Schuljahr aus Zürich Ein Film für wahre ActionFans! Rihanna überzeugt auch als Schauspielerin. Die Rolle der taffen Navy-Soldatin mit Kurzhaarschnitt und Tattoos passt perfekt zu ihr.

Matthias (22) Student aus Dübendorf ZH Die Story von «Battleship» ist zwar relativ anspruchslos, dafür sind die Action-Szenen eine wahre Freude. Rihanna als Schauspielerin? Sie hat zwar mehr geballert als gesprochen, aber das tat sie gut.

Arianna (17) Schülerin aus Affoltern ZH Im Grossen und Ganzen war der Film gut. Aber es gibt viele Wiederholungen, irgendwann ist es dann langweilig, wenn das Monster wieder aus dem Wasser kommt. Das nimmt leider die Spannung.

Alex (52) Informatiker aus Unterengstringen ZH Ein typischer HollywoodStreifen, übertrieben und absolut unrealistisch. Auf einer Skala von eins bis zehn würde ich «Battleship» höchstens fünf Punkte geben.


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Mittwoch, 18. April 2012

«DiCaprio hat mir Mut gemacht»

→ SHORTCUTS

INTERVIEW → Dane DeHaan (24)

über die Rolle in «Chronicle» und die Ähnlichkeit mit Leo DiCaprio. Schrottautos zercrunchen Andrew (Dane DeHaan) spürt seine Kräfte.

«Chronicle» Story: Andrew, Steve und Matt sind drei Freunde, die gemeinsam auf die Highschool gehen. Auf einem einsamen Feld machen sie eine Entdeckung, die ihr Leben verändert. Unter der Erde entdecken sie ein mysteriöses Objekt. Auf einmal verfügen sie über spezielle Kräfte, die sie zu Superhelden macht. Zunächst experimentieren die drei mit ihren neuen Kräften herum und entdecken immer neue Möglichkeiten, Spass zu haben. Doch nicht alles ist so harmlos, wie es scheint. Die neuen Superkräfte lassen in den drei Freunden auch die dunkle Seite zum Vorschein kommen. Besonders Andrew verändert sich nicht nur zum Guten.

Herr DeHaan, welche Art von Superpower führen Sie in «Chronicle» vor?

Ich denke, es ist eine Art Telekinese. Damit können wir herumfliegen – und all die anderen schönen und weniger schönen Dinge tun, die im Film zu sehen sind.

ich wurde zum Glück nicht fertiggemacht. Weil Sie aussehen wie der junge Leonardo DiCaprio?

Oh, das höre ich sehr oft. Ich habe ihn sogar mal an einer Party getroffen, und wir haben zusammen ein bisschen gequatscht.

Und woher stammt diese geheime Kra?

Über Ihre Ähnlichkeit?

Sie spielen einen geplagten Teenager – können Sie sich damit identifizieren?

Empfinden Sie die Vergleiche mit DiCaprio eher als Fluch oder als Segen?

Keine Ahnung. Der Film lässt das ja ziemlich offen. Es geht in «Chronicle» auch mehr darum, was wir mit dieser Power anstellen.

Jeder Teenie geht durch eine Phase, in der er keine Ahnung hat, wer er ist und was das alles soll. Aber ich hatte eine gute Schulzeit,

«One for the Money» Quo vadis, Katherine Heigl? Einst als aufgehender Stern am Comedy-Himmel von Jude Apatow zum Star gemacht, überraschte sie zuletzt mit einer eindrucksvollen Reihe an deftigen Flops. Auch «One for the Money», in dem die Blondine eine Kopfgeldjägerin aus Geldnot spielt (hallo, Jennifer Aniston), passt in diese Serie: Die Komödie ist platt, uninspiriert und schlicht nicht lustig. Bewertung: 

Nein (lacht). Mehr über unsere Arbeit als Schauspieler. Er hat mir Mut gemacht und mir geraten, meinen Weg so weiterzugehen.

Sagen wir es so: Wenn ich mit einem aktuellen Schauspieler verglichen werden möchte, dann mit Leonardo DiCaprio. rtl

«Albert Nobbs» Der Bedienstete Albert Nobbs ist eigentlich eine Frau. Um im Irland des 19. Jahrhunderts arbeiten zu können, hat sie jedoch eine männliche Identität angenommen. Doch dann wird ihr Entscheid, mit dem sie 30 Jahre lang gelebt hat, auf eine harte Probe gestellt. – Schöne Ausstattung und eine grossartige Glenn Close in der Titelrolle machen diesen etwas anderen Bodyswitch-Streifen sehenswert. Bewertung: 

Länge: 87 Min. Besetzung: Dane DeHaan, Michael B. Jordan, Alex Russell, Michael Kelly Regie: Josh Trank

Hat ein gutes Händchen Schauspieler Dane DeHaan.

Fotos: ZVG

Land: USA/England

Kino Charts

Danny (29) Student aus Zürich «Battleship» kommt wie ein Werbefilm für die US Navy daher. Die Effekte sind gut und nach drei Flaschen Bier ist der Film unterhaltsam. Weiterempfehlen werde ich den Streifen aber nicht.

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«Battleship» Mit Pauken und Trompeten auf Rang eins. Zuschauer diese Woche: 24 024. Total: 26 007

«Intouchables – Ziemlich beste Freunde» Die Franzosenkomödie wird durchgereicht. Zuschauer diese Woche: 18 904. Total: 763 273

«Titanic» (in 3D) Die Wiederveröffentlichung hält sich über Wasser.

«The Black Power Mixtape»

Zuschauer diese Woche: 15 214. Total: 47 788

Diese Dokumentation zeigt jahrzehntelang verschollenes 16-mm-Filmmaterial von schwedischen Journalisten, die Anfang der 70er-Jahre in die USA reisten, um nach den Hintergründen der schwarzen Bürgerrechtsbewegung zu forschen. 30 Jahre später wurden die Filmrollen in den Kellern des schwedischen Fernsehens wieder entdeckt. – Ein spannendes, intimes und wichtiges Zeitdokument. Bewertung: 

«The Hunger Games: Die Tribute von Panem» In Europa nicht der ganz grosse Erfolg. Zuschauer diese Woche: 12 719. Total: 106 497

«The Pirates! In Adventure with Scientists» Hugh Grant und Co. geben nicht klein bei. Zuschauer diese Woche: 11 361. Total: 42 852


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AUTO

Mittwoch, 18. April 2012

Weniger Luxus ist mehr OBERKLASSE → Unterstützt von

Audi-Technik, spurtet Bentley elegant ins Downsizing-Zeitalter. rahel.ueding @ringier.ch

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ier Zylinder weniger als bisher hat der Bentley Continental nun unter seiner edlen Haube. Vier von den übrigen acht schalten sich zwischen 1000 und 2500 Umdrehungen unbemerkt ab, immer wenn nicht die volle Leistung benötigt wird. Das Resultat sind nicht etwa markante Einbussen bei Leistung oder Sound. Im Gegenteil. Mit einem maxi-

malen Drehmoment von 660 Newtonmeter sind die 507 PS des VierliterV8-Biturbos so prompt und dynamisch zur Stelle, dass gar keine Zeit für nostalgische Rückbesinnung auf den altehrwürdigen Sechsliter-W12 bleibt. Dieser bleibt aber eingefleischten Fans der grossvolumigen Bentley-Motoren weiterhin als Option erhalten. Ziel der Übung, die zu einer engen Zusammenarbeit mit Konzernschwes-

ter Audi führte, war die 2008 von Bentley angekündigte Emissionsreduktion um bis zu 40 Prozent. Der Verbrauchswert für den Continental GT V8 wird denn auch mit 10,6 l/100 km angegeben. Damit die umweltbewussten Luxusklasse-Fahrer auch erkannt werden, ist der neue V8 mit stilvollen Details gekennzeichnet: glänzend schwarzer Matrix-Kühlergrill mit Chromrahmen und Mittelstrebe, dreigeteilte untere Frontschürze mit schwarzen Matrix-Einlässen und markante Trennstreben in Wagenfarbe.

Am Heck fallen die Auspuffendrohre in Form einer liegenden Acht auf. Auf dem Kofferraumdeckel und im Zentrum der Felgen des Zwei-Tonnen-GrandTurismo ist das rote Emblem des Bentley’schen «B» zu sehen. Und das alles gibt es ab 229 130 Franken – also über 30 000 Franken günstiger als die W12-Variante. 

Facts

zum Bentley Continental GT V8 Motor: 4-Liter-V8-Biturbo, 507 PS, Allradantrieb CO2-Ausstoss: 265 g/km 0 bis 100 km/h: 4,8 s Spitze: 303 km/h Verbrauch: 10,6 l/ 100 km Preis: ab 229 130 Franken

Downsizing in der Luxusklasse Der Bentley Continental mit neuem 4-Liter-V8-Motor.

→ ZWEIRAD

Fotos: ZVG

Aus zwei mach eins

Der Honda Integra ist ein Zweiradzwitter. Er sieht aus wie ein Roller, doch das Fahrwerk und der Motor stammen von den grossen Töffs. Wie bei den Schwester-Modellen NC700S und NC700X sorgt ein 52 PS starker, sparsamer Parallel-Twin mit 670 ccm Hubraum für Vortrieb und ermöglicht eine Spitzengeschwindigkeit von 170 km/h. Weder kuppeln noch schalten ist nötig. Die Doppelkupplung arbeitet tadellos und passt sich dank Lernfunktion sogar dem Fahrstil an. Zu haben ist diese interessante Mischung aus Japan ab 10 320 Franken. Kein Kuppeln Honda Integra.

Seitenblick Mit TCS-Experte

Peter Grübler durch den Strassendschungel

Rücktritt vom Kaufvertrag? Die Auslieferung meines Neuwagens verspätet sich. Da beim alten Wagen eine Kilometerbegrenzung abgemacht war, will der Händler mir die Mehr-Kilometer berechnen. Kann ich nun vom Kaufvertrag zurücktreten? Markus Trachsel, per Mail

Der Händler hat kein direktes Verschulden an der Verspätung Ihres Neuwagens. Nur wenn der Vertrag als «Fixgeschäft» mit Lieferdatum definiert ist, können Sie unter gewissen Bedingungen vom Vertrag zurückgetreten. Falls kein Preis für Mehr-Kilometer vertraglich festgelegt wurde, ist mit dem Garagisten zu verhandeln, da eine Occasion mit Mehr-Kilometern auch eine Wertverminderung erleidet. Fragen? Schreiben Sie an: auto@blick.ch

«Die Viper ist ein Supercar» car» meint Lorenz Keller «Zwei Jahre nach dem Produktionsstopp feiert die Dodge Viper nun ihr Comeback – mit 8,4Liter-V10 und 640 PS. Endlich! Denn die Schöne mit aggressiver Optik ist eine amerikanische Legende. Sie beschleunigt unter 3,0 Sekunden auf 100 km/h und spielt damit locker in einer Liga mit Ferrari, Lamborghini und Co. Wichtiger ist aber, dass die Viper in jeder Lebenslage Charakter zeigt.»

Legende Viper Comeback mit noch mehr Biss.

«Blick»-Autoredaktor Lorenz Keller (33)


BASTIAN BAKER MIA. TOVE STYRKE Fashion, Lifestyle und Musik: Die dritte Energy Fashion Night im Hallenstadion Zürich. Tickets gibt es nur zu gewinnen. Jetzt Energy in Basel, Bern oder Zürich einschalten und exklusive Tickets gewinnen. Oder sende FASHION an 9099 (80 Rp.). Infos und weitere Gewinnmöglichkeiten unter energy.ch


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TV AB 16 UHR

Mittwoch, 18. April 2012

→ SF 1

→ SF 2

→ ARD

16.55 Best Friends 17.30 Guetnachtgschichtli 17.40 Telesguard 18.00 Tagesschau 18.15 5 gegen 5 18.40 Glanz & Gloria 19.00 Aktuell 19.25 Börse 19.30 Tagesschau 19.55 Meteo

16.10 Gilmore Girls. Vatertag 16.55 The Guardian. Unheimliche Bedrohung 17.45 Chuck. Chuck gegen den Colonel 18.30 Pawn Stars 19.00 Box Office 19.30 Technikwelten

16.10 Leopard, Seebär & Co. 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 17.50 Verbotene Liebe 18.30 Heiter bis tödlich. Wachtmeister Abdul 19.20 Gottschalk Live 19.50 Wetter 19.55 Börse

20.05 Traders Mit Roman Kilchsperger 20.50 Rundschau Polit- und Wirtschaftsmagazin mit Urs Leuthard, Sonja Hasler 21.40 Zahlenlotto 21.50 10 vor 10 22.15 Meteo 22.20 Kulturplatz Stanser Musiktage 22.55 Europas verlorene Kinder 23.55 Tagesschau Nacht 0.10 Schweizer Kurzfilme

20.00 Fussball: Uefa Champions League, HalbfinalHinspiel FC Chelsea – FC Barcelona, live aus dem Stamford Bridge-Stadion in London, Kommentator: Bernard Thurnheer 23.15 Two and a Half Men D Die Standuhr 23.45 Die Geistervilla D Abenteuer (USA 2003) von Minkoff Rob mit Eddie Murphy, Terence Stamp u. a. 1.10 Two and a Half Men (W)

20.00 Tagesschau 20.15 Der Wettbewerb Komödie (A/D 2012) mit Harald Krassnitzer, Cornelius Obonya 21.45 Plusminus Krise in Spanien u. a. 22.15 Tagesthemen/ Wetter 22.45 Legenden 23.30 Axel Springer – Ein deutscher Verleger 0.15 Nachtmagazin 0.35 Schwule Mütter ohne Nerven C Komödie (ES 2005)

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

17.00 Heute 17.10 Hallo Deutschland 17.45 Leute heute 18.00 Soko Wismar. Die Gräfin 18.50 Lotto 19.00 Heute 19.20 Wetter 19.25 Küstenwache. Verhängnis

16.20 Malcolm mittendrin 16.45 Scrubs 17.10 Die Simpsons 17.55 ZiB Flash 18.00 How I Met Your Mother 18.50 The Big Bang Theory 19.15 Mein cooler Onkel Charlie 19.45 Chili

16.00 Barbara Karlich 17.00 ZiB 17.05 Heute in Österreich 17.40 Frühlingszeit 18.30 Konkret 18.48 Lotto 19.00 Heute 19.30 ZiB 19.49 Wetter 19.55 Sport 19.55 Sport

20.15 Die Quizshow Mit Jörg Pilawa 22.15 Heute-Journal 22.42 Wetter 22.45 Auslandsjournal Joseph Kony und die Macht des Netzes 23.15 Am Ende arm Wenn im Alter das Geld nicht reicht 23.45 Markus Lanz Gäster: Oliver Geissen, Ingrid Steeger, Ralf Schmitz, Martin Wehrle 0.50 Heute Nacht

20.00 ZiB 20/ Wetter 20.15 Poseidon B C Action (USA 2006) mit Josh Lucas, Kurt Russell 21.40 ZiB Flash 21.50 CSI – Den Tätern auf der Spur B 22.35 Flashpoint B 23.20 Fussball: Uefa Champions League Halbfinal-Hinspiel, Highlights 23.55 ZiB 24 0.15 The Dead Will Tell Thriller (USA 2004)

20.05 Seitenblicke 20.15 Garmischer Bergspitzen B Drama (D 2010) von Dietmar Klein mit Valerie Niehaus, Timothy Peach, Franz Buchrieser 21.50 Seitenblicke Spezial 22.00 ZiB 2 22.30 Weltjournal B Brennpunkt Marseille 23.00 Club 2 0.15 Funny Girl Komödie (USA 1968) von William Wyler

→ SAT 1

→ RTL

→ PRO 7

16.00 Alexander Hold 17.00 Niedrig und Kuhnt. Blossgestellt 17.30 Niedrig und Kuhnt. Privatunterricht 18.00 Pures Leben 18.30 Lenssen 19.00 Homerun 19.30 K11

16.00 Familien im Brennpunkt 17.00 Betrugsfälle 17.30 Unter uns 18.00 Explosiv 18.30 Exclusiv 18.45 Aktuell 19.05 Alles was zählt 19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

15.35 How I Met Your Mother. Die Murtaugh-Liste/Mosbius Designs u. a. 17.00 Taff 18.00 Energy Fashion Night EA 18.10 Die Simpsons. Kunst am Stiel/Beste Freunde 19.05 Galileo

20.00 Nachrichten 20.15 FC Venus – 11 Pärchen müsst ihr sein Komödie (D 2006) mit Christian Ulmen, Nora Tschirner, Florian Lukas 22.20 Die dreisten Drei – Die Comedy WG 23.15 Die Harald Schmidt Show Gäste: Judith Richter, Rebekka Bakken 0.15 Crocodile Thriller (USA 2000) mit Mark McLachlan, Caitlin Martin, Chris Solari

20.15 Let's Dance Promi-Tanz-Show. In der sechsten Show tanzen Magdalena Brzeska, Mandy Capristo, Patrick Lindner, Rebecca Mir, Stefanie Hertel, Joana Zimmer und Lars Riedel zu ihren «Magic Moments». 22.15 Stern TV Mit Steffen Hallaschka 0.00 Nachtjournal 0.27 Wetter 0.30 Rachs Restaurantschule (W)

20.00 Funky Kitchen Club 20.15 Grey's Anatomy Was macht Männer aus? 21.15 Private Practice Erinnerung 22.15 How I Met Your Mother Anzug aus!/Jenkins 23.10 TV total Gäste: Sonya Kraus, Eva Padberg, Roman Lob 0.10 Tramtiz and Friends 0.55 Funky Kitchen Club 1.05 How I met your mother (W) 2.00 Grey's Anatomy (W) 2.45 Private Practice (W)

→ KABEL 1

→ SWR

→ ARTE

16.05 Kaffee oder Tee 17.00 Aktuell 17.05 Kaffee oder Tee 18.00 Aktuell 18.09 Börse 18.15 Lust auf Backen 18.45 Landesschau 19.45 Aktuell 20.00 Tagesschau 20.15 Betrifft: Mythos Aspirin 21.00 Auf den Spuren der Titanic – Weitweitweg 21.45 Aktuell 22.00 Schlaglicht 22.30 Die Freiwilligen – Ein Jahr für die Welt 23.00 In der Hitze der Nacht. Thriller (USA 1967) mit Sidney Poitier u. a. 0.45 Leben live 1.45 Report Mainz

16.20 Die Sammlung 16.30 Die Sammlung (W) 16.40 Mare TV (3/5) 17.30 Was Du nicht siehst (33/40) 17.55 X:enius (W) 18.25 Frankreich – wild und schön (3/10) (W) 19.10 Journal 19.30 Frankreich – wild und schön (8/10) 20.15 Das geheime Leben der Worte. Drama (ES 2005) 22.05 Die Freimaurer und die Musik 23.00 Das Schiff des Torjägers 0.30 28 Minuten 1.00 Heidschi Bum Beidschi (W)

→ 3SAT

→ VOX

→ 3+

15.30 Trolle, Fjorde und ein Postschiff (W) 17.00 Traumstädte: Stockholm (W) 17.45 Mare TV – Reportage: Die Südküste Englands (W) 18.30 Nano 19.00 Heute 19.20 Kulturzeit 20.00 Tagesschau 20.15 Plastic Planet 21.50 Notizen aus dem Ausland 22.00 ZiB 2 22.25 Fahrenheit 451. Sci-Fi (GB 1966) mit Oskar Werner, Julie Christie, Cyril Cusack 0.15 Eco 0.40 10 vor 10 1.10 Geschichten vom Essen

16.05 Menschen, Tiere & Doktoren 18.00 Mieten, Kaufen, Wohnen 19.00 Das perfekte Dinner im Schlafrock 20.00 Prominent! 20.15 Rizzoli & Isles. Tödliche Dosis 21.10 The Closer. Sparwut 22.10 Crossing Jordan. Rattengift/Tod in den Fluten 0.00 Rizzoli & Isles (W) 0.55 Nachrichten

16.50 Meine wilden Töchter. Mein jungfräulicher Freund u. a. 18.05 How I Met Your Mother. Bitte lächeln! u. a. 20.15 Criminal Minds. Bis dass der Tod .../Der Fuchs 22.05 Hawaii Five-0. Der Mann im Bunker u. a. 23.55 Criminal Minds (W) 1.30 Hawaii Five-0 (W)

C Dolby D Zweikanalton

TOP

Nicht verpassen

→ FC Venus – 11 Pärchen müsst ihr sein

15.45 Cold Case 16.45 News 16.55 Two and a Half Men 17.50 Abenteuer Leben – täglich Wissen 19.00 Achtung Kontrolle! Einsatz für die Ordnungshüter 20.15 Zivilprozess. Drama (USA 1998) mit John Travolta, Robert Duvall, Stephen Fry 22.20 Hellboy (W). Action (USA 2004) 0.40 Zivilprozess (W). Drama (USA 1998) mit John Travolta 2.30 Blockbuster TV – Making Of: My Week with Marilyn 2.41 Late News

A S/W B Untertitel

→ TV-TIPPS DES ABENDS

© 2012

20.15 Uhr auf Sat.1 Als Paul einem Hilferuf seiner ehemaligen Fussballmannschaft folgt und in sein Heimatdorf zurückzieht, fordert ihn seine fussballhassende Freundin mit einer Frauenmannschaft heraus. Muntere Geschlechterkampf-Komödie mit Christian Ulmen und Nora Tschirner.

→ Fussball: Uefa Champions League Halbfinal 20.00 Uhr auf SF2 FC Chelsea gegen den FC Barcelona im Stamford Bridge-Stadion. Die Neuauflage des Halbfinales von 2009 verspricht wieder Hochspannung. Es kommentiert Bernard Thurnheer.

→ In der Hitze der Nacht 23.00 Uhr auf SWR Krimiklassiker mit Sidney Poitier und Rod Steiger im rassistischen SüdstaatenKlima: Der reiche Industrielle Philip Colbert wird tot aufgefunden. Bald ist ein Verdächtiger gefunden. Es ist der farbige Polizist Virgil Tibbs.

Impressum

Auflage: 321 095 (WEMF/SW-beglaubigt 2011) Leser: 629 000 (MACH 2012-1, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Vakant Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Janine Urech Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: Tobias Gysi Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

Anzeigen-Service: Telefon: +41 44 259 60 50, Telefax: +41 44 259 68 94 Email: blickanz@ringier.ch Internet: www.go4media.ch Geschäftsführerin: Caroline Thoma Leiter Werbemarkt: Beni Esposito Leiterin Marketing: Corina Schneider Leiter Digital Media: Chris Öhlund Leiter Sales-Service: Bernt Littmann Druck: Tamedia AG Druckzentrum, Zürich, Büchler Grafino AG, Bern, Ringier Print, 6043 Adligenswil Herausgeber: Ringier AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen Beteiligungen: Addictive Productions AG, Betty Bossi Verlag AG, Energy Bern AG, Energy Schweiz Holding AG, Energy Zürich AG, ER Publishing SA, Eventim CH AG, Geschenkidee.ch GmbH, Good News Productions AG, GRUNDY Schweiz AG, Investhaus AG, JRP Ringier Kunstverlag AG, 2R MEDIA SA, Mediamat AG, media swiss ag, Original S.A., Pool Position Switzerland AG, Previon AG, Presse TV AG, Qualipet Digital AG, Rincovision AG, Rose d’Or AG, Sat.1 (Schweiz) AG, SMD Schweizer Mediendatenbank AG, SMI Schule für Medienintegration AG, Teleclub AG, The Classical Company AG, Ringier Axel Springer Media AG, Ringier France SA, Ringier Publishing GmbH, Juno Kunstverlag GmbH, Ringier (Nederland) B.V., Ringier Kiadó Kft., Népszabadság Zrt., Ringier Pacific Limited, Ringier Print (HK) Ltd., Ringier China, Ringier Vietnam Company Limited, Get Sold Corporation

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RÄTSEL

Mittwoch, 18. April 2012

→ KREUZWORTRÄTSEL

Wert: 2030 Franken

Wochenpreis: 1 × ein Aqua Dynamic-Wasserbett im Wert von 2030 Franken! Aqua Dynamic Schweizer Qualitäts-Wasserbetten, die Nummer 1 seit 1982, zeichnen sich aus durch ideales Bettklima sowie unübertroffene Körperanpassung ohne Druckstellen. Es ist erwiesen, dass man sich in diesen Komfort-Wasserbetten bis zu ⅔ weniger dreht und wendet und somit morgens erholter aufsteht. www.wasserbett.ch

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Teilnehmen SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF 1.50/SMS): BAA1, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 921 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51231

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 19. April 2012, 24.00 Uhr

Lösungswort vom 16. April: DROSSEL Die Gewinner der Kw 15 (eine Nacht im Claridge Hotel Zurich) werden schriftlich benachrichtigt.

→ BIMARU leicht Conceptis Puzzles

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So gehts:

→ KAKURO leicht

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

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Wochenpreis: 1 × 3 Nächte im Hotel****S Parco San Marco Beach Resort, Golf & SPA im Wert von 1000 Franken! 3 Nächte in einer Lake View Suite, inkl. Frühstücksbuffet, 4-Gang-Menü und Zugang ins SPA. www.parco-san-marco.com

Teilnehmen

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Tagespreis: 1 × 2 Benissimo-Lose!

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→ SUDOKU → SUDOKU mittel schwierig

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Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

SMS: Senden Sie SUDOKU, Ihre drei Lösungsziffern (von links nach rechts) und Ihre Adresse an 920 (CHF 1.50/SMS): SUDOKU 583, Name, Adresse Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA52491 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: 19. April 2012, 15.00 Uhr

So gehts: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

07010002814

→ SUDOKU schwierig

3

8 5 4 1 9

8 2 6 7 4 9 1

4 3 2 6 9 8

Conceptis Puzzles

8 3 1 7 5 4 06010002531


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Mittwoch, 26. September 2012,19.30 Hallenstadion Zürich Aktuelles Album «Born this Way» im Handel erhältlich.

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Mittwoch, 18. April 2012

Das 24 Stunden Horoskop

Illustration: Alain Scherer

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UNTERHALTUNG Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Sie haben ein gutes Gespür für die Menschen in Ihrer Umgebung. Wenn es jemandem nicht gut geht, sind Sie zur Stelle, um ihn aufzubauen. Flop: Leistungssport muss es heute nicht gerade sein, aber etwas Bewegung ist unerlässlich.

ZWILLINGE 21.5.– 21.6. Top: Sie haben einige interessante Ideen, die andere als völlig abwegig ansehen. Trotzdem sollten Sie daran festhalten. Flop: Venus schenkt viel Harmonie. Aber bei zu viel Gleichklang könnten Sie auch etwas vermissen. Sorgen Sie für Abwechslung!

WAAGE 24.9.– 23.10. Top: Sie gehen mit viel Leichtigkeit durch den Tag und auf Ihre Ziele zu. Was nicht klappt, wird schnell abgehakt. Aber davon gibt es nicht viel! Flop: Überraschen Sie Ihren Partner doch mal mit einem Geschenk oder einer Einladung.

SCHÜTZE 23.11.– 21.12. Top: In Ihrer Partnerschaft braucht es nicht viele Worte. Sie wissen genau, was Ihr Schatz denkt und will – umgekehrt ist es genauso. Flop: Mit einer schwierigen Entscheidung sollten Sie sich nicht lange allein herumquälen. Wozu hat man Freunde?

FISCHE 20.2.– 20.3. Top: Ein Tag mit tollen Flirt- und Verführungschancen! Sie bezirzen Ihr Gegenüber mit erotischer Ausstrahlung und sprachlicher Gewandtheit. Flop: Nicht viel zu tun im Job? Nutzen Sie die Zeit, um geschäftliche Kontakte zu pflegen.

KREBS 22.6.– 22.7. Top: Jetzt sollten Sie Ihr nächstes Karriereziel anvisieren. Sie haben die besten Trümpfe in der Hand und sind auf dem richtigen Weg. Flop: Sie drücken sich zwar klar aus, trotzdem können Missverständnisse auftreten.

SKORPION 24.10.– 22.11. Top: Die kleine Karriereflaute hat langsam ein Ende. Dank Merkur in Ihrem Arbeitshaus können Sie wieder mit mehr Rückenwind rechnen. Flop: Lassen Sie sich nicht zu unüberlegten Worten hinreissen, die Sie morgen bedauern.

STEINBOCK 22.12.– 20.1. Top: Der heutige Tag ist günstig zum Abnehmen. Lassen Sie alle kleinen und grossen Dickmacher weg, und trinken Sie viel Wasser. Flop: Die partnerschaftliche Harmonie hängt am seidenen Faden. Bleiben Sie heute mal sachlich!

WIDDER 21.3.– 20.4. Top: Noch ist die Sonne in Ihrem Zeichen und versorgt Sie mit viel Energie und Widerstandskraft. Flop: Es gibt grünes Licht für kleine Ausgaben. Kostspielige Anschaffungen sollten Sie zumindest eine Nacht überschlafen!

LÖWE 23.7.– 23.8. Top: Sie sind gut drauf und schenken jedem, der Ihnen begegnet ein charmantes Lächeln. So heben Sie ohne jede Anstrengung die Stimmung in Ihrem Umfeld. Flop: Sehen Sie eine Schwierigkeit im Job nicht als Störung, sondern als Chance.

STIER 21.4.– 20.5. Top: Die Nähe zu Ihrem Partner ist Ihnen wichtig, Sie möchten mit dem anderen verschmelzen – seelisch und körperlich. Wie schön: Ihrem Schatz geht es genau so! Flop: Bei einer Diskussion im Job sollten Sie sich heute lieber vornehm zurückhalten.

JUNGFRAU 24.8.– 23.9. Top: Sie haben einige Erfolge vorzuweisen und dadurch beim Chef einen dicken Stein im Brett. Tragen Sie ihm jetzt Ihr Anliegen vor. Flop: Gestehen Sie Ihrem Partner ruhig ein paar Freiräume zu. Eifersucht ist Gift für die Beziehung!

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS Was ist blau und steht am Strassenrand? Eine Frostituierte. Der Mafiaboss zum ersten Mafiosi: «Was gibt 2x6?» Erster Mafiosi: «Natürlich gibt das 3!» Boss: «Leider falsch!» Zum zweiten Mafiosi: «Was gibt 2x6?» Zweiter Mafiosi: «Hmm, 14?» Boss: «Falsch!» Zum dritten Mafiosi: «Weisst du, was 2x6 gibt?» Dritter Mafiosi: «Ja, das gibt 12.» Ohne zu zögern erschiesst er den dritten Mafiosi. Erster Mafiosi: «Warum hast du ihn erschossen?» Mafiaboss: «Er hat zu viel gewusst!»


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COMMUNITY

Die Singles des Tages Miriam sucht ...

«... einen grossen Mann, der gut küssen kann» Alter: 25 Jahre Wohnort: Aarau Grösse: 1,65 m Beruf: Reisekauffrau Sternzeichen: Skorpion Mein Drink: Weisswein.

Verzeihen kann ich: Wenn er zu spät kommt.

Rachel, wou du mis Läbä bisch! Wöu mis Läbä dir kört! Wöu i di eifach numä liäbä, für di da wot si! U dis Glück mir z’wärtvoustä isch! <3 <3 Michi Du halb TG/Italiener im Herzä Engländer vom Rorschacherberg! Häsch mi süess Appezellerin in Waaghaus SG clever umworbä und zum Bier igladä! Meld di doch uf FB!

Ist sexy: Erfolgreiche Männer. Törnt ab: Ein Bierbauch.

Für meinen Liebsten würde ich: Fast alles machen. Meinen ersten Kuss: Bekam ich auf dem Schulhof. Kontakt: 1804_miriam@bsingle.ch

Joel sucht ...

«... eine offene und ehrliche Frau» Alter: 18 Jahre Wohnort: Meilen ZH Grösse: 1,73 m Beruf: Fotofachmann Sternzeichen: Löwe Meine Hobbys: Beatboxen und Schlagzeug. Mein bester Anmachspruch: «Gib mer dini Nummere, ich han mini verlore.» Mein schlimmstes Date: Im Kino – mit Harry Potter. Das würde ich an mir ändern: Mein Gewicht. Man verführt mich: Mit einer schönen Ausstrahlung. Meinen ersten Kuss: Bekam ich in Meilen am See. Ein Star, der mich beeindruckt: Der deutsche Rapper Cro. Kontakt: 1804_joel@bsingle.ch

Hey Spatz.<3 Ich lieb dich so fest ! :) Ich wösst nömme, was ich ohni dich da uf dere Erde sett mache. *_* Besmir, du besch min Engel ..<3 I love you! <3 Lg, Tara

Teya du bisch de beschti Mensch wo ich kenn. Du bisch mir auch sehr wichtig gworde. Dini Gianelly <3

Samira <3 Mir hei geili Ziite in Ibiza erläbt und i weiss, dass mer die schwierige Ziite hie au schaffe werde! Bi immer für di do! Muahhh

Dou, i freue mi sehr, sehr ufs Wuchenend. Amore, i liebe di für immer u ewig! <3 Dis Spätzli Hertzli

Wenn ich traurig bin: Dann rufe ich meine beste Freundin an.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Oi Laurinha, da ich weiss, dass du das jedä Tag liesisch - ändli en riese grossä Kuss und Gruess für dich!

Mein bester Anmachspruch: «Hey, ich schaffe bi de Luftwaffe, chan ich bi dir lande?»

www.blickamabend.ch

eisch Hey min Schatz! W lle, wieso Gott het we dich dass es so Lüt wie mit uf de Welt git? De a! ch mer vo eu träume Tim n di , Lieb dich

Püppi :) 20.2.2012 ish eifach oise Tag. Bisch eifach de bescht Maa wommer sich wünsche chan. Ich lieb dich vo ganzem Herze. Honey

e glernt. Vor 6 Mönet kenne u lieb agfanZ VB dr bi ob J d’ t Geschter Kuss u u Mia ge, wa wott i meh? ny. Jen e miner

My great duchess, my lovely tiger. :) It never gets easier, it just gets better... Your rabbit

Hej du us Rüti, heissisch Onur. Danke, dass mir und minere Tochter am Wuchenend ghulfe hesch, eifach unglaublich! Villicht gsehtmer sich ja wiedermal. Danke! Du (w) blond häsch mir usem Zug zueglächlet und gwunke in Buchs/ Dällikon. Würd dich gern wida gseh... Wer hammer, würsch dich melde: 076 430 62

Das gaht a mim Brüeder Özgür vo Uster. Egal was alles uf eus zuechunt, es macht dich und mich stärker. Dini chli Schwöster Laura <3 !

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

Schnügel des Tages Katze Kenny und Ratte Luna scheren sich nicht um Vorurteile, die behaupten, sie seien Feinde. Sie haben sich einfach zum Fressen gern! Ein Bild von Nadja Stricker aus Rorschach SG. Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@blickamabend.ch. Oder machen Sie mit beim FacebookSchnügel (erscheint jeden Freitag): Laden Sie das Foto Ihres Schnügels auf unsere Seite: www.facebook.com/blickamabend.


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Mittwoch, 18. April 2012

Fragen Sie Franca Die Soziologin hil in allen Lebenslagen

«Gibt es eigentlich keinen Zug-Knigge?» Mein Mann (45) hat ein neues Auto gekau. Die wöchentlichen Exkursionen in Garagen sind beendet. Vorbei sind auch alle Beratungsgespräche mit engagierten Autoverkäufern. Und jetzt? Er erträgt es nicht mehr, sich mit dem neuen Auto überholen zu lassen. Er ist aggressiv am Steuer und drückt fluchend aufs Gas, sobald sich ein Auto uns nähert. Was ist los mit ihm? Marianne

Dein Mann reagiert wie viele Autofahrer – sich überholen zu lassen, ist für ihn eine Blamage. Er denkt nicht, mein Wagen ist von einem anderen Auto überholt worden, sondern der andere hat mich überholt. Dein Mann reagiert aggressiv, weil er sich unterlegen fühlt, und du sitzt neben ihm und beobachtest diese Schmach. Psychologen würden sein Verhalten als eine Neurose bezeichnen, was etwas überspitzt ist. Aber mit Fluchen, Beleidigungen, verdrängter Wut und zornig aufs Gaspedal drücken lassen sich tatsächlich Minderwertigkeitsgefühle kompensieren. Die Leistung seines Wagens verwechselt der Autofahrer mit persönlicher Leistung. Menschen beim Autofahren zu beobachten, sagt viel über deren Persönlichkeit aus – zeig mir, wie du fährst, und ich sag dir, wer du bist. Das gilt aber auch für Frauen, die sich wie Männer den Strassenverkehr als Kompensationsfeld ausgesucht haben. Idealer und auch weniger gefährlich wäre es, das

Singleblick Nicole auf der Suche nach Mister Right

innere Gleichgewicht etwa durch Sport zu suchen – das macht fit und schont auch noch die Beziehung. Liebe Marianne, ich würde über sein Fahrverhalten mit ihm bei einem gemütlichen Essen sprechen. Ihm versichern, dass er ein guter Autofahrer sei, du aber ernsthafte Angst vor einem Unfall hättest und du sein schönes, neues Auto so nicht geniessen könntest. Beim Gespräch braucht es Fingerspitzengefühl, denn über die Schwachstelle einer Persönlichkeit zu sprechen, ist heikel. Du könntest ihm auch etwas für sein neues Gefährt schenken – etwa das After Shave oder das Cap der Automarke. Ich pendle von Basel nach Zürich. Während den 53 Minuten Fahrzeit arbeite ich mit meinem Notebook. Manchmal ärgere ich mich über einige Fahrgäste. Zehn Minuten vor Ankun in Zürich beginnt das Gedränge: Pressante Schlaumeier marschieren durch den ganzen Zug, damit sie im vordersten Wagen aussteigen können. Das bedeutet, dass meine Arbeitszeit im Zug früher beendet ist, da es unmöglich ist, im hektischen Umsteigechaos zu arbeiten. Gibt es eigentlich keinen Zug-Knigge? Marco

Gibt es einen Zug-Knigge? Das war meine Frage an die Medienstelle der SBB. Tut mir leid, lieber Marco, es gibt nur eine Benutzerordnung der SBB. Bestimmt hätte Freiherr Adolph Franz Friedrich

Physikstudenten im Visier Knigge (1752–1796) eine Anleitung geschrieben, aber damals gab es noch keine Eisenbahn. In der Benutzerordnung regelt die SBB alles über gültige Fahrausweise, Musikhören, Lärm und Betteln, keine Schuhe auf den Sitz legen, Rauchverbot und über Beschädigung des Zugs. Aber das Umsteigechaos ist kein Thema. Pendeln geht vielen Menschen an die Nerven, weil sie dabei täglich ein schönes Stück Freizeit abgeben müssen. Und nicht alle sind so effizient wie du und arbeiten im Zug. Also stürmen die Ungeduldigen in den vordersten Wagen, was in Zürich nun wirklich sinnlos ist, seit die Passage Sihlquai offen ist. Was kann ich dir raten? Suche dir einen Platz im Wagen an der Zugspitze. Oft ist es ein Wagen der 1. Klasse – aber nicht immer. Fahrgäste mit einem Billett der 2. Klasse dürfen nicht beim Ausgang der 1. Klasse stehen und die Fahrgäste beim Aussteigen behindern. Das hat mir der freundliche Mediensprecher von der SBB erklärt. Lieber Marco, auch ich habe wieder etwas gelernt. Danke dir für deine Frage. Schicken Sie Ihre Fragen per E-Mail an: franca.siegfried@ringier.ch oder per Post: Franca Siegfried, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich

Ich suche dringend nach einem Studienplatz in Physik. Nachdem mir letztens dank eines ausführlichen Zeitschriftenartikels klargeworden ist, dass Zeitreisen rein theoretisch nicht auszuschliessen sind, schöpfe ich neue Hoffnung, was meinen Traummann angeht. Doch gerade als ich mir ausgemalt hatte, wie es würde, einen intelligenten römischen Philosophen in seiner Bibliothek zu treffen oder zu Jane Austens Zeiten mit einem englischen Gentleman Tee zu trinken, wird meine Hoffnung jäh zerstört: Zeitreisen in die Vergangenheit wären um ein Vielfaches schwerer zu realisieren, als die in die Zukunft. Na, dann fliege ich eben als Physikerin mit Lichtgeschwindigkeit durchs Weltall, finde ein Wurmloch, schlüpfe hindurch und treffe im Jahr 2512 einen genmanipuliert hingezüchteten 2-Meter-Mann mit dem Channing Tatums Körper und dem IQ von Einstein. Mir solls recht sein. Und wenn es damit wider Erwarten doch nicht klappt, gibt es ja vielleicht einen tollen Mitstudenten – obwohl: Da suche ich mir doch besser ein anderes Studienfach. nicole.buerki@ringier.ch

→ DIE FRAGE

Fotos: ZVG, René Kälin

DES TAGES

Was würden Sie machen, wenn Sie wüssten, dass Sie nur noch einen Tag zu leben haben?

Joel (19) Maler aus Fällanden ZH Alles, was ich machen würde, würde ich mit meiner Freundin gemeinsam machen. Und ich würde mit meinen besten Freunden noch einmal richtig feiern gehen.

Tendol (17) Fachangestellte Gesundheit aus Horgen ZH Meinen letzten Tag würde ich auf jeden Fall mit meiner Familie und meinen engsten Freunden verbringen und ihnen allen sagen, wie sehr ich sie liebe.

Sara (18) Kaufmännische Angestellte aus Schlieren ZH Da ich ein absoluter Familienmensch bin, würde ich meinen letzten Tag mit meiner ganzen Familie und meinen besten Freunden verbringen.

Alessandro (18) Tänzer aus Regensdorf ZH Ich würde mich bei jenen Menschen, die mir viel bedeuten, für alles bedanken, was sie für mich getan haben. Und ich würde einen Bungee Jump von den Niagarafällen machen.


Morgen im Fr. 2.– am Kiosk

Alle Gewinne verdoppelt!

Im Smiley-Spiel gingen schon rund 50 000 Franken raus! Und morgen verdoppeln wir gleich alle Preise! Wer den richtigen Smiley erwischt, kassiert auf einen Schlag 50 000 Franken!

Das Wetter MORGEN

9° Samstag

8° St. Gallen Temperatur: Regenrisiko: Sonne:

Sonntag

10° 80% 4h

Heute vor einem Jahr:

sonnig, 15°

Nackt im Paradies E ND !

… Rolf Sachs Erbe eines grossen Namens Von: glh@ringier.ch An: office@rolfsachs.com Betreff: Erbe verscherbeln

Rentner Masafumi Nagasaki lebt auf einer einsamen Insel. Nackt.

I

ns Altersheim wollte Masafumi Nagasaki nie. Nach einem Berufsleben als Fotograf und in der Unterhaltungsindustrie ist er deshalb auf die tropische Insel

Sotobanari zwischen Tokio und Taiwan gereist. Dort lebt er seit 20 Jahren in einem Zelt, rasiert sich mit Regenwasser und trägt nichts anderes als ein schüt-

→ HIN UND HER

(20) Auto fahren könnte, würde sie den Zug nach Zürich nehmen.

«Das Billett ist etwas teuer» Anja Bähler.

Lieber Rolf Sachs Ihren Vater, Gunter Sachs, traf ich in München, St. Tropez, Sylt, London, Moskau, Rom, New York und Palm Springs. Ihr Vater war ein Mann der Lebenskunst. Ihr Vater wollte nicht an Alzheimer erkranken, und nahm sich in Gstaad das Leben. Und jetzt? Wenige Monate nach dem Tod von Gunter Sachs kommen bereits Einzelteile seiner einmaligen Kunstsammlung unter den Hammer. Werden von Sotheby’s durch die Welt kutschiert. Ich weiss nicht, warum Sie Teile des Erbes jetzt schon verscherbeln müssen. Ich weiss nur eins: Es ist schäbig. Helmut-Maria Glogger

«Das Pendeln stört mich gar nicht»

LESER → Auch wenn Anja Bähler

«

natürlichen Welt. Man kann die Natur nicht besiegen, also muss man ihr gehorchen», sagt er. Die Kraft der Natur hat er zu spüren bekommen, als ein Tsunami sein Zelt wegfegte. Kurz fand er die Insel unmöglich. Doch bald war ihm wieder klar, dass er hier sterben will. jes

Fotos: Reuters, Sabine Wunderlin

Sein Altersheim Nagasaki will auf Sotobanari sterben.

zendes Tuch auf dem Kopf. Kleider braucht er nicht. «Hier auf der Insel fühlt es sich nackt gut an. Es ist wie eine Uniform.» Seine Haut ist ganz dunkel und vergerbt. Nur zum Einkaufen zieht er sich an und fährt im Boot eine Stunde zu einer Siedlung. «Ich folge den Regeln der

10°

Glogger mailt …

H A P PY

EXOTISCH → Der japanische

Freitag

Seit viereinhalb Jahren pendle ich jeden Tag von Affoltern am Albis zum Stadelhofen in Zürich, wo ich zur Schule gehe. Die Fahrt dauert rund 35 Minuten. Nächstes Jahr gehe ich

an die Uni. Auch dann will ich noch pendeln, das stört mich überhaupt nicht. Ich will Gesundheitswissenschaften studieren. Meistens sitze ich im Zug mit zwei Freundinnen,

mit ihnen rede ich eigentlich immer. Sonst höre ich Musik oder lese Zeitung, natürlich auch den Blick am Abend. Da ich das Autobillett noch nicht habe, muss ich den Zug nehmen. Aber ich will sowieso nicht mit dem Auto pendeln. Am Morgen hat es Stau und die Parkplatzsuche ist mühsam.

Mit den SBB bin ich eigentlich zufrieden. Obwohl meine Eltern das Billett zahlen, finde ich es etwas zu teuer. Früher hatte mein Zug am Freitag öfters Verspätung, aber seit einiger Zeit ist er immer pünktlich. Einmal fiel die Klimaanlage aus, dann war es sehr stickig und heiss im Abteil.» Notiert von Melanie Kägi

18.04.2012_SG  

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