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www.blickamabend.ch

Kristen schlä nicht mit Rob

Mittwoch, 17. Oktober 2012 Luzern / Zug, Nr. 201

Bettbefehl für die «Twilight»Stars  PEOPLE 17

HEUTE ABEND

9° MORGEN

18°

Ferientragödie am Toscana-Strand

Fotos: PIERO BIENTINESI LA NAZIONE, Dukas, Toto Marti, outnow.ch

Schweizer rettet seine drei Kinder – und stirbt

Die Sanitäter hatten keine Chance Samuel R. stirbt am Strand bei Rimigliano.

E

s ist einfach nur unfassbar traurig. Wie Tausende andere Schweizer verbringt der Zürcher Landwirt Samuel R. (†42) mit seiner Frau und seinen fünf Kindern die Herbstferien in der Toscana. Das Wetter ist

Obama siegt nach Punkten Nachdem er die erste Debatte vermasselt hatte, liefs in der Nacht gegen Mitt Romney besser.

 NEWS 2/3

schön, das Mittelmeer noch warm. Gestern Nachmittag gegen 15 Uhr ging die Familie an einem menschenleeren Strand beim Ort Rimigliano schwimmen. Das Meer ist rau. Trotzdem gehen die älteren Kinder (9, 11 und 14

Gesperrter Benaglio «Es gibt Schlimmeres», sagt unser NatiGoalie.  SPORT 18/19

Jahre) ins Wasser. Plötzlich merkt der Vater, dass die Kinder von der Strömung abgetrieben werden. Er springt ihnen nach und rettet eins nach dem anderen. Dann bricht er vor Erschöpfung zusammen.  SCHWEIZ 4/5

Auf der Alp gibts viel Sünd «Sennentuntschi» – wir zeigen auf Seite 3, was SF heute zensiert.  SF 2 20.00

Auch au f blick.tv


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NEWS

www.blickamabend.ch Gaben sich Saures Herausforderer Romney und Präsident Obama.

→POLITVIELFALT

Kein Platz für die Grünen

Aussenseiterin GrünenPräsidentin Jill Stein.

Obama

schlägt zurück FIGHT → Ein wiedererwachter

Barack Obama heizt Mitt Romney ein. Der wehrt sich tapfer. sascha.schmid @ringier.ch

D

arauf haben die Demokraten sehnlichst gewartet. Ein Barack Obama, der endlich aus seinem Dämmerschlaf erwacht. Sie wurden letzte Nacht nicht enttäuscht. In der zweiten Debatte in der Stadt Hempstead im Staat New York war der US-Präsident im Vergleich zum ersten Duell nicht wiederzuerkennen. «Er zeigte den Kampfgeist, den er in der ersten Debatte nicht gezeigt hat», kommentierte die «New York Times».

→ HEUTE MITTWOCH Unterstützung für Teens BERN – Der Bundesrat verstärkt die Kinder- und Jugendförderung. Dafür stockt die Regierung die Fördermittel von 7 auf 8,4 Millionen Franken auf. Ein entsprechendes Gesetz tritt Anfang des nächsten Jahres in Kraft.

Besonders aggressiv war Obama. Er stand unter Strom, brillierte mit viel Fachkenntnis und liess keine Gelegenheit aus, um Damit stieg der Unterhal- Romney zu kontern. tungswert des Duells deut«Was Gouverneur Romlich. Obama und Romney ney sagt, ist einfach nicht lieferten sich von Anfang wahr», sagte Obama schon an einen rasanten Schlag- nach wenigen Minuten und abtausch. Statt steif hinter wiederholte es später noch siebenmal, ihren Pulten zu stehen, lie- «Was Romney wie «Spiegel fen sie auf der Online» nachBühne herum sagt, ist einfach gezählt hat. und standen nicht wahr.» Der amsich immer tierende Präwieder face-to-face gegen- sident ging in die Offensiüber. Die beiden Kontra- ve: «Gouverneur Romney henten schenkten sich sagt, er habe einen Fünfnichts, machten ihre Positi- Punkte-Plan. Doch er hat onen klar, deckten sich mit keinen Fünf-Punkte-Plan. Vorwürfen ein, fielen sich Er hat einen Ein-Punktins Wort. Plan. Und dieser Plan soll

Schonfrist für Fahrer PARIS – Wer in Frankreich Auto fährt und keinen Alkoholtest im Auto hat, wird erst ab dem 1. März 2013 gebüsst (13 Franken). Ursprünglich war die neue Verordnung auf den 1. November geplant. Seit dem 1. Juli muss jeder Autofahrer

in Frankreich ein Röhrchen im Fahrzeug haben.  Rettung dank Flieger SYDNEY – Die Insassen eines Passagierflugzeugs haben geholfen, eine in Seenot geratene Jacht ausfindig zu machen. Der Segler hatte vor Sydney ein Notsignal abgegeben. Weil er sich aber zu weit weg vom Fest-

sicherstellen, dass Leute an der Spitze ihre eigenen Spielregeln befolgen.» Romney wehrte sich: «Ich strebe keine Steuersenkungen für reiche Leute an.» Doch er verteidigte nicht nur, er teilte auch aus. Obama führe die USA wegen der Staatsverschuldung «auf die Strasse nach Griechenland». Obama sei schuld, dass die amerikanische Wirtschaft schwach sei. Die Mittelschicht habe in den letzten Jahren unter der Präsidentschaft Obamas gelitten. Das zweite TV-Duell war laut Beobachtern die bisher beste Debatte. Doch es war vor allem Obama, der mit seinem beherzten

land befand, bat die australische Behörde zwei Passagierflieger um Hilfe. Wer hat David M. getötet? GRÄNICHEN AG – Im Tötungsdelikt von Gränichen ist eine vierte Person verhaftet worden. Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich um einen Bosnier. Er soll am Tötungsdelikt betei-

Fotos: AP, AFP (2), EPA, www.gawker.com, Google Street View, ZVG

Die Parteienlandschaft in den USA ist übersichtlich. Es gibt zwei Seiten. Die Demokraten und die Republikaner. Sie teilen sich seit je die Herrschaft über das Land auf. Doch es gibt auch andere Parteien. Zum Beispiel die Grünen. In Europa sind die wohlbekannt und nehmen auch schon mal an der Regierung teil. In den USA fristen die Grünen ein MauerblümchenDasein. Nichtsdestotrotz haben auch die Grünen eine Präsidentschaftskandidatin. Sie heisst Jill Stein und würde auch gerne mal an einem TV-Duell teilnehmen. Doch sie und ihre VizeKandidatin Cheri Honkala erhielten keine Einladung. Darum versuchten sie auf eigene Faust, auf das Gelände der Hofstra University zu gelangen. Dorthin, wo die Debatte gestern stattfand. Doch die Polizei stoppte die zwei Frauen. Ihnen wird Ruhestörung vorgeworfen. Die beiden Politikerinnen hielten darauf eine improvisierte Pressekonferenz ab. Dort bezeichnete Stein die TVDebatte als «Verhöhnung der Demokratie». sas/SDA


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Mittwoch, 17. Oktober 2012

Romneys Ordner voller Frauen FETTNAPF → Mitt Romney wollte

zeigen, welch ein Frauenfreund er ist. Der Schuss ging nach hinten los.

Auftritt mehr Punkte sammelte. «Mitt Romney hat ein grossartiges Duell geliefert, aber Barack Obama war fantastisch», sagte ein noch unentschlossenen Wähler zu CNN. Die Blitzumfragen nach der Debatte geben ihm recht. In einer Umfrage von CNN sahen 46 Prozent der Befragten Obama als Sieger, 39 Prozent Romney. In einer Umfrage von CBS News hatte Obama mit 37 zu 30 Prozent die Oberhand. Obama hat den Sieg dringend nötig. In der letzten nationalen Umfrage fiel er hinter Romney zurück (49 zu 45 Prozent). Wer am 6. November gewinnt, das ist so ungewiss wie nie. 

eim Versuch, bei weiblichen Wählern zu punkten, erzählte Mitt Romney gestern während der Debatte mit Barack Obama eine Anekdote aus seiner Zeit als Gouverneur von Massachusetts. Er war daran, sein Kabinett zusammenzustellen. Bei den Bewerbungen, die seine Helfer zusammengestellt hatten, bemerkte er,

B

O-Ton Romney: «Ordner voller Frauen.» Der Ausdruck «binders full of women» verbreitete sich sofort rasend durchs Internet und liess

dass «alles Männer» waren. «Können wir nicht ein paar Frauen finden, die auch qualifiziert sind?», fragte Romney darauf seine Mitarbeiter und machte sich auf die Suche. «Ich ging zu Frauenorganisationen und fragte nach qualifizierten Frauen.» Und was erhielt er?

Twitter heisslaufen. Kreative Witzbolde stellten sogleich anschauliche Bilder von Romneys Ordner voller Frauen ins Netz. sas

→ TWEETS ZUR DEBATTE Arthur Honegger @tvArthur gibt Tipps

«Lektion aus den ersten beiden Präsidentenduellen: Wenn du Fernseh-Debatten gewinnen willst, hilft es, wenn du sie auch geniesst.» Elon James White @elonjames weiss offenbar mehr

«Es sieht so aus, als hätte Obamas Team ihm eine Adrenalinspritze in die Brust gerammt wie in Pulp Ficiton. Der Typ ist WACH.» Patton Oswalt @pattonoswalt zynisch

«Das ist nicht schlecht für Romney. Er kann das locker gewinnen ohne allein erziehende Mütter, Immigranten, die Mittelklasse oder alle Frauen.»

ligt gewesen sein. Zwei Männer wurden unterdessen aus der U-Haft entlassen.  Reisebüro-Bschiss BIBERIST SO – Gegen das Reisebüro Biber Travel sind bereits 200 Anzeigen eingegangen, berichtet das «Regionaljournal» von Radio DRS. Das Reisebüro zog mit Schnäppchen Kunden über den Tisch.

Hilfe für Krisengebiet PARIS – Die syrische Bevölkerung kann wieder hoffen. In Paris loten Vertreter von Geberländern zusammen mit den Revolutionsräten Hilfsmöglichkeiten für das Land aus. Zum Auftakt der Pariser Konferenz verurteilte der französische Aussenminister Laurent Fabius die Gewalt in Syrien.

Neues aus Absurdistan Alanis führt bei Schwulen zu häuslicher Gewalt Drama in Jacksonville im USBundesstaat Florida: Todd Fletcher (33) hört den ganzen Tag nichts anderes als Songs von Alanis Morissette (38, «Ironic»). Unerträglich Casey hielt die Musik von Die Musik lasse die 90er-Jah- Alanis Morissette nicht mehr aus. re so richtig aufleben, findet er. Seinen Freund Allen Casey (24) nervt die Stimme der Sängerin allerdings so sehr, dass er es nicht mehr aushält. Es kommt zu Gewaltszenen, Casey schlägt seinen Geliebten mit einem Teller mitten ins Gesicht. Eine Zeugin sagt später der Polizei, sie hätte die zwei streiten hören. Fletcher hat eine riesige Schnittwunde im Gesicht. Casey läuft davon, doch ein Polizist findet den 24-Jährigen kurz nach dem Angriff in einem Park. Casey gibt alles zu. Frei nach Alanis Morissette: «Hand in my Pocket, Fist in your Face!»

Heute Abend nicht am TV:

Carlos Leals Schnäbi Michael Steiners «Sennentuntschi» ist dem SF in der Kinofassung zu deftig. Heute Abend um 20 Uhr zeigt SF2 den Film in einer zensierten Version. Der Schere zum Opfer gefallen ist auch die Grossaufnahme von Carlos Leals Penis. «Spielfilme auf diesem Sendeplatz müssen ab 14 Jahren freigegeben sein», so Urs Fitze (55), Bereichsleiter Fiktion SRF. Die OriginalVersion ist ab 16.

→ TWEET DES TAGES Jetzt twittert sogar noch SF-Sport-Moderator @MattHueppi:

Aus Benaglio wird San Diego. Barnetta und Gavranovic treffen im Laugardalsvöllur – ein herrlicher Name! Nur Maracana tönt noch besser! Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend

Top 3 Sieger der letzten 24 Stunden: 1. Frédéric Maire Chef Cinémathèque suisse 2. Einwohner Island 318 236 Personen 3. Suisse Islande Deux zéro


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SCHWEIZ Weit gereist Coop-Eigentum in Hurgada.

www.blickamabend.ch

Die Heldentat kostet TRAGÖDIE → Mit letzter Kra rettet Samuel R. seine drei Kinder aus

dem Meer. Dann bricht er am Strand in der Toscana tot zusammen.

D

Coop-Wägeli in Ägypten KURIOS → Das Bild an und für sich ist nicht aussergewöhnlich. Es zeigt einen Einkaufswagen von Coop. Aussergewöhnlich ist der Ort, wo es aufgenommen wurde: im ägyptischen Ferienort Hurgada. Fotografiert hat es ein Blick am Abend-Leser. Er fragte sich, wie der Wagen nach Ägypten kam. Coop-Sprecher Urs Meier hat darauf keine Antwort: «Wir können uns das nicht erklären.» Von einem Wägeli-Schmugglerring sei jedenfalls nichts bekannt. Auffällig: Der Kindersitz ist gelb statt rot. Es könne deshalb sein, dass nur der Griff von einem Wagen geklaut wurde. sas

er Zürcher Landwirt liche Anstrengung offenbar Samuel R. (42) und zu gross. Nach der dritten seine Frau (37) sind ges- Rettung bricht er in Ufertern Nachmittag mit ihren nähe zusammen. Seine fünf Buben am Strand in Frau und ein Passant zieRimigliano in der Toscana. hen ihn aus dem Wasser. Sie sind die Die Sanität ist einzigen weit Der Leichnam schnell vor und breit. Ort und setzt wird heute Dann gehen einen Defibdrei der Kin- freigegeben. rillator ein. der im Alter Doch alle von 9, 11 und 14 Jahren Wiederbelebungsversutrotz der rauen See ins Was- che scheitern. Der fünffache Vater Samuel R. stirbt ser. Plötzlich merkt der noch am Strand. Der Alarm war bei der Vater, dass seine drei ältesten Söhne es nicht mehr Polizei um 14.42 Uhr einzurück ans Ufer schaffen. gegangen. Ein Sprecher Sie drohen von der Strö- der Carabinieri sagt gegenmung ins offene Meer hin- über Blick am Abend: «Das aus gezogen zu werden. Meer war gestern sehr, Der mutige Mann springt sehr unruhig.» Die Famiins Wasser und zieht alle lie habe sich an einem öfdrei Kinder an Land. fentlichen Strand aufgeSie überleben. Doch für halten, der relativ einsam Samuel R. war die körper- und nicht überwacht sei.

Die Ehefrau und Mutter sei völlig geschockt gewesen und wurde bis spät am Abend von Fachpersonen betreut. Auf eine Obduktion werde verzichtet. Der Leichnam des Schweizers wird heute Mittag freigegeben. Die Familie hatte ihre Herbstferien in einem Ferienhaus rund 25 Kilometer vom Strand entfernt verbracht. Mit einem tragischen Ende. Sie müssen ihren toten Vater mit dem Leichenwagen in die Schweiz zurückbringen. sas

Erschütternd Die Familie nimmt Abschied.

HERZ-CRACK → Prof. Michael Hübler ist der neue

Herzchirurg am Zürcher Kinderspital. Und er führt das Mini-Kunstherz für Babys ein. karin.mueller @ringier.ch

S

eit 100 Tagen ist er in Zürich im Amt. Michael Hübler (50) ist einer der rund 15 Herzchirurgen Europas, der sich auf Präzisionseingriffe an Säuglingsherzen spezialisiert hat. Er trat das Erbe von René Prêtre an, der 2009 zum Schweizer des Jahres gewählt wurde. Einen Namen machte sich der smarte Süddeutsche mit den sogenannten Aortic Translocations, dem Anschliessen der falsch platzierten Hauptschlagader am richtigen Platz im Herzen von Babys. Diese Methode führt Hübler jetzt auch in der Schweiz ein. Sofort erzählt er von einem aktuellen Akuteingriff, und da blitzt die

ganze Leidenschaft für seine Lebensaufgabe durch seine Augen: «Ein 8-jähriges Mädchen kam zu uns mit einem Knochentumor. Die Chemotherapie gegen den Tumor hatte ihr Herz angegriffen. Alle dachten, das Kind überlebt nicht.» Das sind Fälle, die den erfahrenen Herzchirurgen und sein Team am Kispi stark fordern. Geholfen hat dem todkranken Kind eine Neuheit aus Deutschland: das sogenannte Berlin Heart. «Wir haben ihr zu ihrem eigenen Herzen hinzu dieses Kunstherz eingesetzt.» Prof. Hübler: «Sie wird sicher einige Zeit mit dieser Überbrückung leben können. Dennoch wird die Kleine in ein paar Jahren nicht um eine Transplanta-

tion herumkommen.» Zwischen 300 und 350 Kinder werden jährlich am Kispi wegen Herzfehler oder Missbildungen am Herzen behandelt. Rund fünf Prozent der kleinen Herzpatienten kommen aus dem Ausland. Erst kürzlich wurde ein Mädchen aus der Mongolei eingeflogen. Sein Job bedeute sehr viel Verantwortung, erzählt Hübler. Und viel Druck – auch während der Operationen. Umso befriedigender sei es, wenn die Operation gut verlaufen ist. Trotz der hohen Verantwortung käme für ihn keine andere Fachrichtung in Frage. «Kinderherzen ticken anders als die Herzen von Erwachsenen. Jedes Kinderherz ist ein Juwel.» Die Herausforderung in der

Kinderherzchirurgie liegt an der feinen Handarbeit. Meist operiert er Neugeborene. Da ist höchste Präzisionsarbeit gefragt. Erfolg bedeute für ihn, wenn er in die glücklichen Gesichter der kleinen Patienten schaue. «Operierte Neugeborene sind wie ausgetauscht. Sie haben plötz-

Der Nachfolger von René Prêtre Prof. Michel Hübler, Kinderherzchirurg am Kispi.

lich wieder eine rosige Gesichtsfarbe, lächeln und strampeln wieder.» Besonders freut es ihn, wenn Eltern noch nach Jahren Bilder der Kinder schicken, von ihren Einschulungen oder sportlichen Leistungen, wozu der Kinderherzchirurg mit beigetragen hat. 

Fotos: PIERO BIENTINESI LA NAZIONE (3), Key, Leserfoto 8989, armasuisse, AP, www.check-your-lovelife.ch

«Jedes Kinderherz ist ein Juwel»


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Mittwoch, 17. Oktober 2012

e ihn das Leben Livorno

Traurige Arbeit Helfer bringen den Leichnam weg.

Ligurisches Meer

LOVELIFE → Der Warndienst des

Bundes wurde zu o missbraucht.

San Vincenzo

Rimigliano Elba

Fiese Scherze mit Syphilis-SMS

Grosseto 20 km

Aufgelöst Die Familie von Samuel R.

D

as Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab Leuten mit einer Geschlechtskrankheit die Chance, den Sexualpartner per SMS darüber zu informieren – auf Wunsch sogar anonym (Blick am Abend berichtete). «Hallo. Bei mir wurde Syphilis diagnostiziert. Das ist sexuell übertragbar. Lass dich bei Teststelle oder Hausarzt untersuchen, auch wenn du keine Symptome hast», lautete die Nachricht, Absender war das BAG. Eine Einla-

dung für Scherzkekse. Mona Neidhart, Sprecherin des BAG, zu «Le Matin»: «Die SMS-Funktion wurde wegen Missbrauchs für unbestimmte Zeit deaktiviert.» Nachdem der Dienst zuerst komplett weg war, ist die Textvorlage wieder aufgeschaltet. Das SMS muss man selbst schreiben. Weiterhin möglich bei «check-your-lovelife.ch»: die anonyme Benachrichtigung per Brief oder Mail. Oder man sagt es dem Partner persönlich. whk

Aids und Co. Das BAG hilft, darüber zu sprechen.

Sorry an Bundesrätinnen

Gripen vor dem Matterhorn Er fliegt Felix Baumgartner davon.

KRIECHGANG → Für seine verbale Entgleisung

entschuldigte sich Jungpolitiker Sebastian Betschart.

P

lötzlich ging bei den Bundesrätinnen Simonetta Sommaruga und Eveline Widmer-Schlumpf eine Nachricht via Facebook ein. Absender: Sebastian Betschart (21), Präsident der Zentralschweizer Rechtspartei DPS. In seiner Nachricht entschuldigt er sich für seine Beschimpfungen. Bundespräsidentin Eveline WidmerSchlumpf schreibt Betschart zurück. «Es freut mich, dass Sie eingesehen haben, dass es keine gute

Idee ist, andere auf Facebook zu beschimpfen.» Für sie sei die Angelegenheit nun erledigt. So schreibt es der «Bote der Urschweiz» heute. «Wenn Sie einmal konkret etwas beanstanden oder über ein Thema diskutieren möchten, bin ich gern zu einem Gespräch bereit», erklärte die Bundespräsidentin abschliessend in ihrer Facebook-Nachricht. Sebastian Betschart hatte am 29. September die Bundesrätinnen Widmer-

Schlumpf und Sommaruga attackiert und äusserst primitiv als «dräcks F****» beschimpft. Die Einträge sind inzwischen gelöscht. kmu

Der Gripen ist schneller

Fehler gemacht DPS-Mitglied Sebastian Betschart.

MACH 2 → «Baumgartner fast so schnell wie der Gripen», schrieb Blick am Abend am Montag. Der Überschallmann sauste mit Mach 1,24 Richtung Erde – der Kampfjet erreichte bei Tests Mach 1,35. Nun meldete sich die Rüstungsbehörde Armasuisse. Man lege Wert darauf, dass der Gripen «in der Endversion» Mach 2 erreiche. Da sind wir froh. bö

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WIRTSCHAFT

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Spaghetti Bolo Ein Drittel Fleisch sollte es sein.

Geld und mehr von Wirtschafts-Experte

Fotos: Getty Images, Reuters, ddp images/dapd, ZVG

Werner Vontobel

Nobelpreis: Tief einsinken lassen

Quatsch

mit Sauce? KNAUSERIG → Viele Hersteller

geizen mit dem Fleisch in ihren Bolognese-Fertigsaucen. claudia.stahel @ringier.ch

E

ine echte Bolognese besteht zu einem Drittel aus Rindfleisch. Genau diese Zutat ist in vielen Fertigsaucen Mangelware, wie ein Test von «K-Tipp» zeigt. Die Konsumentenzeitschrift nahm die 14 meistverkauften Bolognese-Fertigsaucen unter die Lupe.

Foxconn-Werk Arbeiter in China.

Den geringsten Fleischanteil hat die Sauce von Bertolli mit acht und jene von Spar mit neun Prozent. Der grösste Bschiss: Auf der Packung deklariert Spar einen Fleischanteil von 18 Prozent. Am besten schneiden die Saucen Coop Naturaplan, Migros Salsa all’italiana sowie Via Emilia

Test-Verlierer Bertolli geizt mit acht Prozent Fleisch.

und La Dispensa Amerigo senen von Globus ab. Hier beträgt Fleischder Fleischanteil mehr als gehalt ein Drittel. Bei den restli- «umgehend chen acht untersuchten Qualitätskontrollen durchSaucen liegt der Fleischan- zuführen und mit dem Herteil zwischen steller Kon16 und 28 Am besten sind takt aufzuProzent. nehmen». Laut «K- Migros, Globus Dieses ErTipp» verzich- und Coop. gebnis dürfteten die meiste die Konsuten Hersteller auf eine Stel- menten aber freuen: Alle lungnahme. Einzig Spar Saucen sind hygienisch versprach, wegen der Dis- einwandfrei. Das Labor krepanz zwischen dem de- fand keine gesundheitsgeklarierten und dem gemes- fährdenden Bakterien. 

Steuer-CDs lohnen sich BILANZ → Bayern verdiente eine halbe Milliarde

Euro mit den Bankdaten von Steuerhinterziehern.

D

14-Jährige bei Foxconn KINDERARBEIT → Foxconn hat die Beschäftigung von 14-Jährigen zugegeben. Eine NGO hatten zuvor dem grössten AppleZulieferer vorgeworfen, Schülerpraktikanten als billige Arbeitskräfte zu missbrauchen. Im betroffenen Werk in Yantai würde aber laut Foxconn nichts für Apple hergestellt. SDA

ieses Geschäft zahlte sich für Bayern aus. Das deutsche Bundesland beteiligte sich mit einer Million Euro am Ankauf von Steuer-CDs – und erhielt das Zigfache zurück. Die Informationen auf den Datenträgern und die Selbstanzeigen aufgeschreckter Steuersünder spülten Bayern seit 2010 Zusatzeinnahmen von mehr als einer halben Milliarde Euro in die Kasse. Diese Rechnung präsentiert der bayerische Finanzminister Markus Söder in der «Süddeutschen Zei-

tung». Trotz Geldsegen sieht Söder den Ankauf von weiteren Daten-CDs kritisch. Die Quelle habe sich «erschöpft». In den vergangenen Wochen sei die

Markus Söder Bayerns Finanzchef nennt Zahlen.

Zahl der Selbstanzeigen rückläufig. «Wir kommen jetzt zu dem Ergebnis, dass der weitere Ankauf der falsche Weg ist.» cst

Hallo, alle mal herhören: Falls ihr einen Markt für Nierenspenden organisieren wollt, kommt es darauf an, ob die Niere den Empfänger wählen kann oder umgekehrt. Und zudem empfiehlt es sich, den Austausch über eine Zentrale zu organisieren. Diese Erkenntnis verdanken wir den neuen Nobelpreisträgern für Ökonomie, Alvin Roth und Lloyd Shapley. Na und? Haben wir keine anderen Probleme? Ist in Europa nicht jeder dritte Jugendliche ohne Arbeit? Steht nicht der Euro vor dem Zusammenbruch? Entweder gibt es keine Ökonomen, die zu diesem Thema etwas zu sagen haben. Oder das Nobelkomitee lebt in einem Elfenbeinturm fernab der Probleme, mit denen wir Normalsterblichen uns herumschlagen müssen. Dennoch haben uns die zwei etwas zu sagen, was uns an die Nieren geht. Sie haben zwei ganze Forscherleben lang darüber nachgedacht, unter welchen Bedingungen Märkte rational funktionieren – ob es etwa eine zentrale Koordinationsstelle braucht, welche Koalitionen unter den Marktteilnehmern möglich sind, wer zuerst eine Offerte machen kann. Offenbar gehen sie nicht davon aus, dass Märkte rational funktionieren. Das müssten einige vieles erst einmal tief einsinken lassen. werner.vontobel@ringier.ch


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AUSLAND

www.blickamabend.ch

Hingerichtet? Der libysche Diktator Muammar Gaddafi.

Gourmande Carla Bruni.

HUNGRIG → Sie sind zwar nicht mehr das französische Präsidentenpaar, trotzdem lassen es sich Nicolas Sarkozy und Carla Bruni auch als Frührentner richtig gut gehen. In New York posteten sie in einer Nobelpizzeria für 1100 Dollar Esswaren – «über d Gass»! Mit ihrer Entourage verschwanden die beiden dann im Privatjet, der sie nach Paris zurückbringen sollte. Über den Wolken speiste das Glamourpaar dann wie Gott in Frankreich. bih

Fotos: Minella/Graffiti-ROPI-REA/laif, Getty Images, Dukas, AP

1100 Dollar für Pizzen!

Die Wahrheit

über Gaddafis Tod

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Lebte er hier noch? Gaddafi in den Händen der Rebellen.


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Mittwoch, 17. Oktober 2012

BLUTBAD → Ein neuer Bericht enthüllt, wie Diktator

Gaddafi und sein Konvoi ausgelöscht wurden. roland.gamp @ringier.ch

E

in Jahr ist es her, seit die verwackelten Handybilder um die Welt gingen: Muammar Gaddafi, blutüberströmt in den Händen der Rebellen. Dort sei er bereits tot gewesen, verstorben nach einem heftigen Schusswechsel, so die offizielle Version der libyschen Regierung. Ein heute veröffentlichter Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch zeichnet ein völlig anderes Bild: Die Aufständischen haben Gaddafi, seinen Sohn Mutassim und insgesamt 66 Gefolgsleute gefangen genommen und dann gezielt exekutiert. Der 50-seitige Artikel stützt sich auf Zeugenaussagen sowie Untersuchungen vor Ort und Handyvideos. Diese zeigen: Der Diktator war noch am Leben, als ihn die Aufständi-

schen greifen. Sie schlagen teilung Krisenregionen bei ihn heftig, stechen ihn mit Human Rights Watch. Die Getreuen des Diktaeinem Bajonett und verletzen ihn so zusätzlich. tors wurden gefangen geErst später «erscheint er reg- nommen, entwaffnet und los», heisst es im Bericht. dann brutal verprügelt – Auch Sohn Mutassim «auch als sie sich bereits sei nicht bei den Gefechten unter Kontrolle befannahe Sirte gestorben. «Aus den». Anschliessend töteden gesammelten Belegen ten die Aufständischen ihre ergibt sich, dass Mutassim Gefangenen im nahe geleGaddafi ebenfalls lebend genen Hotel Mahari. Sollten gefangen genommen wur- Mindestens 66 sich diese de», schreiZahlen bestäben die Ver- aus Gaddafis tigen, handelt fasser. Er sei Konvoi getötet. es sich um die in ein Hotel grösste Hingebracht und dort hinge- richtung durch Rebellen richtet worden. im gesamten LibyenkonNeben der Exekution flikt. Human Rights Watch von Herrscher und Sohn verlangt nun eine lückenenthüllen die Menschen- lose Aufklärung der Gerechtler einen weiteren schehnisse vom 20. OktoSkandal: «Die Beweislage ber 2011: «Die libyschen deutet darauf hin, dass Behörden sind verpflichtet, Oppositionelle mindes- gegen die Verantwortlichen tens 66 Mitglieder von von Kriegsverbrechen zu Gaddafis Konvoi hinge- ermitteln.» Ansonsten werde richtet haben», so Peter der Internationale StrafgeBouckaert, Direktor der Ab- richtshof eingeschaltet. 

Schweizer finden neuen Planeten NACHBAR → Um Alpha Centauri

kreist eine «geschmolzene Erde».

A

stronomen der Universität Genf haben einen neuen Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems entdeckt, wie das Fachblatt «Nature» berichtet. Er hat ungefähr die Masse die Erde und umkreist einen der Sonne am nächsten gelegenen Sterne: Alpha Centauri B (4,3 Lichtjahre entfernt). Ein erden-

ähnlicher Planet, der sich um eine zweite Sonne dreht – klar, dass das Fantasien zu Aliens weckt. Stéphane Udry, Direktor des Observatoriums, winkt ab: «Dieses Objekt kreist in nur drei Tagen um seine Sonne. Es ist sehr nahe an ihr dran. Deshalb gleicht der Planet wohl eher einer geschmolzenen Erde.» SDA

Zwilling Neuer Planet kreist um Alpha Centauri B.

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LUZERN / ZUG

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Hunde-Nanny dank Facebook und Co. PRAKTISCH → Halbtags arbeiten

und wohin mit dem Hund? Social Dogsitting ist die Lösung. bemerkten jedoch schnell, dass bei Hundehaltern im andra Albisser ist seit Raum Luzern ein grosses ihrem zehnten Lebens- Bedürfnis nach Hundesitjahr Hundefan, wollte im- tern vorhanden ist.» Desmer selbst eihalb zogen nen haben. Vermittlung die beiden die Idee professiDoch aus zeitonell auf und lichen Grün- der Hundesitstampften inden ging das ter ist gratis. bisher nie. nert zweier Jetzt hat die 34-Jährige Wochen ‹Social Dogsitting› zusammen mit Thomas aus dem Boden. Niederberger (35) die Platt«Wir vermitteln die Hunform «Social Dogsitting» desitter. So müssen unsere ins Leben gerufen. Die Site Member nicht mühsam geht heute online. «Dieses selbst suchen», sagt Albisser. Projekt ist eine Herzens- Social-Media-Plattformen angelegenheit von uns», wie Facebook, Twitter, Yousagt Albisser. «Zuerst waren tube und Pinterest werden wir nur auf Facebook. Wir für die kostenlose Vermittkathia.baltisberger @ringier.ch

S

www.socialdogsitting.ch Geht heute online.

lung von Dogsitting und Dogplaying genutzt. «Die Plattform eignet sich auch sehr, wenn man kurzfristig einen Hundesitter braucht.» Die Vermittlung ist gratis. Die Hundesitter legen ihre Preise selbst fest. «Unerfahrene Sitter verlangen oft nichts. Wer einen Sitter mit Zertifikat will, bezahlt etwa 45 Franken pro Tag. Das kann man selbst wählen.»

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Mittwoch, 17. Oktober 2012

Kein Geld für neue Kameras OHNE ERFOLG → Die Videoüberwachung auf dem

Hundefans «Iasgo» hat Albisser und Niederberger zu «Social Dogsitting» inspiriert.

Bahnhofplatz ist ein Flop und wird abgescha.

Fotos: Keystone, Emmi

D

ie Videokameras auf dem Bahnhofplatz haben versagt. Jetzt legt der Stadtrat einen Bericht mit den Ergebnissen der externen Evaluation vor. Die Studie zeigt, dass sich die Situation auf dem Bahnhofplatz nach der Installation der Überwachungskameras nicht verbessert hat. Im Gegenteil: Nach der Installation wurden gar mehr Delikte registriert. Die Kameras sollten eine abschreckende Wirkung zur Verhinderung von Straftaten haben. Dieses Ziel sei nicht erreicht worden, lässt die Stadt in einem Communiqué verlauten. Auf dem Bahnhofplatz haben vor allem die Fälle von Drogenkonsum und -handel sowie Eigentumsdelikte zugenommen. Die Videoüberwachung ist auch der Polizei keine

Hilfe. «Bei den eher grossflächigen Aufnahmen mit entsprechend schlechter Aufnahmequalität sind Straftaten visuell schwer zu erkennen», schreibt die Luzerner Polizei in einer Stellungnahme. Digitale Kameras mit einer besseren Auflösung wären eine Option. Doch auf-

grund der schlechten finanziellen Lage der Stadt hat der Stadtrat beschlossen, auf die Kameras zu verzichten. So können Kosten von jährlich rund 30 000 Franken eingespart werden. Um die Sicherheit zu gewährleisten, will die Luzerner Polizei mit mehr Personal direkt vor Ort sein. kab

«Tor zur Stadt» Bahhofplatz ist weniger sicher.

Jetzt bei Emmi Schlosskäse der Gläsernen Molkerei.

Emmi stärkt Bio-Bereich KÄSE → Jetzt wirds kompliziert: die Molkerei Biedermann in Bischofszell TG, eine Tochtergesellschaft der Emmi, beteiligt sich mit 24 Prozent am deutschen Betrieb «Gläserne Molkerei». Unter diesem Namen verbirgt sich einer der führenden Biomilch-Verarbeiter. Emmi will so ihre Position in Deutschland stärken und vom Bio-Boom profitieren. «Die Gläserne Molkerei ist ein vorbildliches und führendes Unternehmen in der Herstellung von Bio-Produkten. Das passt ausgezeichnet zu Emmi», sagt Urs Riedener, CEO von Emmi. kab

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HINTERGRUND

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Vorteil Depression

Die Leere bietet Schutz Depressionen erscheinen in einem neuen Licht.

→ GUT ZU WISSEN

Fotos: plainpicture/Samira Schulz, Keystone

Glück für Verwandte Auch bei anderen psychischen Krankheiten wie Schizophrenie oder bipolarer Störung vermuten Experten einen evolutionären Nutzen. Vor allem Verwandte ersten Grades sind offenbar überproportional häufig kreativ. Prominentes Beispiel ist Albert Einstein: Während er selbst aussergewöhnlich kreativ war, litt sein Sohn Eduard an Schizophrenie.

13

PSYCHOLOGIE → Depressionen

sind eine grosse Belastung. Warum wurden sie nicht ausselektiert? sind demnach von Vorteil. Andrews: «Das endlose und as sich nicht bewährt scheinbar zwecklose Nachbeziehungsweise sinnen und Analysieren nicht optimal angepasst ist, kann helfen, eine schwiewird im Sinne von Darwins rige Lebensphase zu beEvolutionstheorie «Survi- wältigen und sich neue val of the fittest» ausgemus- Ziele zu stecken.» tert. Depressionen müssten Auch der kanadische demnach längst ausselek- Psychologe Carsten Wrosch tiert worden sein. Sind sie hat in der Depression Vorbekanntlich nicht. Viel- teile entdeckt. Seine Studie mehr tritt diese psychische von 2008 mit pubertierenErkrankung seit Menschen- den Mädchen deckte auf, gedenken in allen Kultur- dass die Heranwachsenkreisen auf. Und wird auch den, die zur Depression nicht bald aussterben. neigten, besser in der Lage Wieso? Traurige, apa- waren, sich von unerreichthische Menschen, die nicht baren Zielen zu trennen. in der Lage sind, ihren All- Und das vorübergehende tag zu meistern und sich Stimmungstief schützte sie schlimmstenfalls umbrin- über einen Zeitraum von gen, wirken auf den ersten mehr als eineinhalb Jahren Blick nicht gerade wie ein vor weiteren psychischen Erfolgsmodell. Abstürzen. MöglicherweiAber: Offenbar bergen se, so Wrosch, biete es Depressionen Vorteile. auch im späteren Leben Dieser Meinung sind zumin- noch Schutz. dest immer mehr PsycholoSo viel Euphorie ruft gen. So hat eine neue Studie Kritiker auf den Plan. So ist ergeben, dass Depressive beispielsweise der Psychiabessere Entscheidungen ter Martin Brüne von der treffen als unbeschwerte Ruhr-Universität Bochum Zeitgenossen, schreibt «Bild überzeugt, dass die Vorteile lediglich auf leichte Forder Wissenschaft». Die Psychologin Bettina men der Depression zutrefvon Helversen von der Uni fen: «Bei klinisch relevanBasel hat für diese Unter- ten Depressionen ist das suchung 54 Probanden in Verhalten der Betroffenen drei Gruppen eingeteilt: nicht hilfreich.» Laut Brüne psychisch Gewenden sich die Mitmensunde, Schutz vor schen bei schwer Depressive und weiteren einer schweAbstürzen. Depressive ren Depressiauf dem Weg on häufig ab, zur Besserung. Die Proban- anstatt den Leidenden zu den mussten in einem Com- unterstützen. Und auch puterspiel einen Job verge- Psychologin Bettina von ben an fiktive Bewerber. Helversen sieht die depresDas Ergebnis: Die Depressi- sive Erkrankung nicht als ven begutachteten beson- Selektionsvorteil. Beide ders viele Bewerber und Kritiker unterstützen zwar wählten dann die am bes- die Theorie, wonach Deten Geeigneten aus. Die Ge- pressionen eine evolutiosunden und Genesenden näre Wurzel haben. Doch hingegen gingen nicht so sie schätzen die genetigründlich vor. schen Anlagen anders ein. Paul Andrews von der So würden bestimmte University of Virginia ist Gene unter schlechten Beüberzeugt, dass Depressio- dingungen wie etwa eine nen den Betroffenen einen Kindheit in schwierigen Überlebensvorteil verschaf- Verhältnissen Depressiofen. Der Evolutionspsycho- nen begünstigen, während loge schränkt den Nutzen sie unter guten Bedingunallerdings ein: Lediglich gen sogar Vorteile brächDepressionen mit erkenn- ten. Demnach hat die barem äusseren Anlass wie Krankheit Vorteile – aber eine Scheidung oder der eben nur unter ganz beVerlust des Arbeitsplatzes stimmten Umständen.  andrea.trueb @ringier.ch

W


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www.blickamabend.ch

Brüssel, Belgien «Tattoo und Branding war gestern, neuer Trend: Rupfing.»

Hieribt e c s hrer d r Lese

Bildunterschrift von Tom Tölke über diesen tapferen Schotten. Belgien gewann trotzdem. Via www.facebook.com/blickamabend

 Rio de Janeiro, Brasilien In Jacarezinho und anderen Favelas greift die Polizei härter gegen Drogenhandel und Gewalt durch – bis zur Fussball-WM 2014 soll Rio clean wirken.


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Mittwoch, 17. Oktober 2012

Bilder des Tages

Fotos: AFP, EPA, AP (2)

 Loferer Alp, Österreich Auch bei unseren östlichen Nachbarn ist den Bergen schon Winter. Den Chihuahua freuts.

 Ilfracombe, England Über 20 Meter hoch ist die Statue «Verity» von Damien Hirst – des kommerziell erfolgreichsten lebenden englischen Künstlers. Noch grösser war nur die Aufregung im Städtchen. Schliesslich entblösst die nackte Schwangere ihre Brust.


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PEOPLE

TV-Touristinnen für

→ HEUTE FEIERN Eminem 

KUPPELSHOW → 21 Frauen wol-

US-Hip-Hopper, wird 40 … Wyclef Jean, haitianischer Musiker, wird 40 … Tarkan, türkischer Sänger, wird 39 … Kimi Räikkönen, finnischer Rennfahrer, wird 33 …

len Lorenzo Leutenegger erobern. Manche Gesichter kennt man. eineiigen Zwillinge Delilah und Raphaela (26) Bolzern ie sind schön, jung und aus Luzern. 2009 nahmen Single. 21 Ladys buhlen sie am Casting zur Missum den «Bachelor» Lorenzo Schweiz-Wahl teil, scheiterLeutenegger (28), den be- ten aber, da sie einen halgehrtesten Junggesellen ben Zentimeter zu klein wader Schweiz. In der Kuppel- ren. Das Duo ist hinter der Show von 3+sucht er ab Kamera umso erfolgreidem 30. Oktober seine cher. DJ Antoines letztes Traumfrau. Leutenegger ist CD-Cover haben sie fotokein Unbekannter. Der grafiert. Den September Sohn von FDP-Politiker Fil- verbrachten sie nun mit den ippo Leutenegger (59) woll- «Bachelor»-Konkurrentinte 2007 Misnen auf Koh ter Schweiz Das Moneygirl Samui. Wie werden, doch sind die kam ihm «ganz sehr Twins bei Lodie Krone ging an Tim Wie- schön nahe». renzo auf landt (38). Tuchfühlung Auch ein paar der gegangen? «Hm, nicht sehr «Bachelor»-Kandidatinweit. Wir brauchen viel nen hat man schon mal Zeit, um jemanden an uns gesehen. Allen voran Dési- ran zu lassen», sagt Delirée Schermesser (26). Sie lah. tingelte durch so manche Eine gab mehr Gas: TV-Show. 2008 nahm sie Kilchspergers Ex-Moneygirl am Moderationscasting für Corinne Müller (25), die «SwissDate» teil, 2009 woll- sich nun Cam nennt. «Wir te sie in der Sat.1-Show kamen uns ganz schön «Gräfin gesucht» reich hei- nahe», sagt sie lachend zu raten, dieses Jahr von Prinz Blick am Abend. Frédéric von Anhalt (67) Doch die Konkurrenz ist adoptiert werden, und für stark: Eine Polizistin, ein den «Playboy» wollte sie Erotikmodel und eine sich auch ausziehen. Aus all Schwimm-Meisterin woldem wurde nichts. Vertrau- len ebenfalls bei Leutenegte Gesichter sind auch die ger landen.  flavia.schlittler @ringier.ch

S

Smalltalk mit … … William White (40) Reggae-Musiker

«Papi kann nicht zeigen, wie Skifahren geht» Wie fühlt sich jemand aus der Karibik bei den momentanen Temperaturen? Mir ist schon etwas kalt. Vor allem vermisse ich den Strand und das Meer. Auch bezogen auf die Kinder. Papi kann ihnen nicht zeigen, wie Skifahren geht, da kenne ich mich nicht aus. Da merkst du, wo deine Wurzeln sind. In Ihrer Musik hört man Ihre Herkun auch. Was möchten Sie mit ihr ausdrücken? Wenn man die Welt heute so anschaut, kann man schnell vergessen, wie schön das Leben eigentlich ist. Das gute Lebensgefühl möchte ich zurückgeben. Ich möchte Hoffnung vermitteln. Und natürlich Sonnenschein. Warum sind Sie aus der Karibik in die Schweiz gekommen? Schon als Elfjähriger war mir klar, dass ich die Welt se-

Zwischen zwei Welten William White.

hen möchte. Da meine Mutter Schweizerin ist, beschloss ich, in die Schweiz auszuwandern. Ich wollte ihre Kultur kennenlernen. Sobald ich meine schulischen Pflichten erfüllt hatte, bin ich abgehauen. Wie erfahren Sie das Leben als Musiker hier? Hier werde ich als Künstler respektiert, und es gibt auch einen Markt, der sich für meine Musik interessiert. In der Karibik erwarten die Leute, dass du Musik für die Charts machst. Da muss man abliefern. Ist Ihrer Familie bewusst, dass Sie in der Schweiz bekannt sind? Ein wenig. Wenn ich ihnen erzähle, was bei mir im Leben alles läuft, dann staunen sie schon. Aber letztlich bleibe ich ihr kleiner Junge. Hauptsache, ich bin glücklich. Wo möchten Sie mit Ihrer Familie in Zukun leben? Im Moment haben wir ziemliches Fernweh. Wir wissen aber nicht genau, wo es uns hinzieht. Es muss nicht unbedingt die Karibik sein. In Zukunft wollen wir einfach an einem schönen Ort leben, an dem wir uns mit unseren Kindern Noa (10) und Lou (5) wohlfühlen. William White spielt heute Abend im Rahmen der SEAT Music Session im X-tra in Zürich.

Zwillinge am Start Delilah Bolzern tritt mit ihrer eineiigen Zwillingsschwester (r.) an.

Rosenkavalier «Bachelor» Lorenzo Leutenegger.

Ein Zwerg regiert die Herzen Fotos: 3+ (5), Dukas (2), www.kungahuset.se/Kate Gabor, SI/Fabienne Bühler

benedikt.lachenmeier @ringier.ch

www.blickamabend.ch

Herzig Estelle mit Victoria und Daniel in der Natur.

SPIELEN → Ein Sonnenschein im Herbstlaub. Mini-Prinzessin Estelle (8 Monate) tollt mit ihren Eltern Victoria (35) und Daniel (39) im Park von Schloss Haga, trägt ein weisses Strickjäckchen und erkundet mit Kulleraugen die Welt. Der Hof hat die neusten Bilder der glücklichen Familie veröffentlicht und angekündigt: Estelle kriegt ihre eigene Ausstellung. Im Stockholmer Schloss werden Filme, Bilder und das königliche Taufkleid gezeigt. Die Kleinste im Königshaus ist schon ein grosser Star. aau


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Mittwoch, 17. Oktober 2012

den Bachelor

Doppelt schön Raphaela Bolzern und ihre Schwester wollten schon Miss Schweiz werden.

Titeljagd Désirée Schermesser stach schon bei «SwissDate» und «Gräfin gesucht» ins Auge.

Auf Distanz Robert Pattinson und Kristen Stewart.

Geld ist wichtiger als Liebe BETTBEFEHL →

Ex-Moneygirl Corinne Müller nennt sich nun Cam.

Rob und Kristen sind wieder ein Paar. Aber schlafen getrennt.

A

uf das erste gemeinsame Bild von Robert Pattinson (26) und Kristen Stewart (22) haben Millionen Fans nach dem Fremdgeh-Skandal der «Twilight»Darstellerin gewartet. Am Montag zeigten sich die bei-

den zusammen beim Lunch mit Freunden. Alles wieder in Butter? Fast. Denn die «Twilight»Produktionsfirma Summit Entertainment scheint nicht allzu viel auf die Wiedervereinigung der beiden zu geben. Konsequenz: Für die Promo-Tour zu «Twilight: Breaking Dawn – Teil 2» bucht sie für Pattinson und Stewart getrennte Hotelzimmer. So ist alles für den Fall, dass die Liebe zerbricht,

vorbereitet. «Auch wenn sie wieder zusammen sind, kann sich die Produktionsfirma keine Ausfälle erlauben. Alles muss nach Plan laufen», so ein Insider. Stewart ist in einigen Städten sogar in einem anderen Hotel untergebracht als der Rest der Crew. «Beide waren immer professionell, aber sie hat ihn nun mal betrogen. ‹Twilight› soll ein Kassenknüller werden, da darf niemand aus der Reihe tanzen.» jut

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SPORT

Zweimal Note 6 – aber nur

→ PRESSESCHAU

«Lasst uns schon mal packen!»

BENISSIMO → Die Schweiz feiert

Goalie Diego Benaglio. Der lief in Island heiss wie ein Vulkan.

«BLICK»: «Brasilien, wir kommen! Lasst uns schon mal packen! ‹Drei Punkte in Island, Weltmeister in Brasilien› steht auf Plakat der Schweizer Fans.»

Rangliste 1. Schweiz

4

7:1

10

2. Norwegen 4

6:5

7

3. Albanien

4

5:5

6

4. Island

4

4:4

6

5. Slowenien 4

3:6

3

6. Zypern

4:8

3

4

Fotos: freshfocus (2), AP (2), Sven Thomann, Toto Marti

«Basler Zeitung»: «So gut wie seit 20 Jahren nicht. Die Schweiz darf sich mindestens 157 Tage Tabellenführer nennen.»

0:2 1:3 1:0

te geben müssen.» Hitzfeld nimmt «Big Ben» in Schutz: ie Schweiz jubelt über «Der Schiedsrichter hat leiden tollen Start in die der überschnell reagiert, WM-Qualifikation. Zehn denn ich habe keine grosse Punkte aus vier Spielen und Verzögerung gesehen. Es 7:1 Tore. Diego Benaglio war ja auch eine Auswechszeigt eine starke Leistung. lung angezeigt an der Sei«Blick» belohnt den 29-Jäh- tenlinie. Das ist ärgerlich.» rigen mit der Bestnote 6. Das Video zeigt: Genau 22 Begründung: «Der beste Sekunden verstreichen zwiSchweizer. Hielt gegen schen dem Schuss von Sigurdsson (14.) und gegen Steinsson, der neben das Finnbogason (42./77.) die Tor geht und dem Abkick Null.» Nati-Coach Ottmar von Benaglio. Die Gelbe Hitzfeld (63) lobt: «Diego Karte ist vertretbar, zumal hat Weltklasse-Format.» der Balljunge hinter dem Umso bitterer, dass Benag- Tor schnell handelt. Benaglio lio im nächsten Qualispiel «Ich habe die nimmts loam 23. März cker: «Es gibt auf Zypern Gelbe nicht Schlimmeprovoziert.» gesperrt ist. res, als gegen Zypern Da führt die Schweiz 2:0 gegen Is- gesperrt zu sein, besser so land, und der so besonnene als in einem der letzten Benaglio holt sich in der Qualispiele.» Und Hitzfeld 81. Minute eine Gelbe Kar- ist beruhigt: «Mit Wölfli te ab, die eine Sperre nach und Sommer haben wir sich zieht. Was ist da schief- zwei starke Goalies in der gelaufen? War die Aktion Hinterhand.» Im Heimspiel gar geplant? Diego Benag- gegen die Kicker von der lio am Flughafen in Reykja- Mittelmeerinsel am 8. Juni vik zu Blick am Abend: «Ich 2013 ist Benaglio dann wiehabe die Gelbe sicher nicht der dabei. Zunächst stehen absichtlich provoziert und die Tests in Tunesien habe nicht so lange verzö- (14.11.) und Griechenland gert, dass es eine Gelbe hät- (6.2.2013) an. 

D

«Berner Zeitung»: «Abgeklärt und cool in der Kälte Reykjaviks. Die Schweizer nähern sich der WM in Brasilien an.»

WM-QUALI GRUPPE E

Matchwinner Benaglio und Torschütze Barnetta.

dominik.steinmann @ringier.ch

«Tages-Anzeiger»: «Mit dem Glück der Wettkämpfer. Schweiz überzeugt nicht und gewinnt. Das ist wertvolle Qualität.»

4. Runde Dienstag, 16. Oktober Island – Schweiz Zypern – Norwegen Albanien – Slowenien

www.blickamabend.ch

Gastspiel der NHLStars bald vorbei? EISHOCKEY → Zaubern die LockoutStars aus Übersee bald nicht mehr in der Schweiz? Im NHL-Arbeitskampf zwischen Liga und Spielergewerkschaft scheint es vorwärtszugehen: Nach tagelangen Verhandlungen scheint der Durchbruch nah. Die Eigentümer haben NHL-Präsident Bettman damit beauftragt, mit der Spielergewerkschaft einen 50:50-Deal auszuhandeln. Ursprünglich wollte die Liga den Anteil der Spieler von 57 Prozent auf 43 Prozent senken. Bei den Verhandlungen war zuletzt nicht mehr der wahre Knackpunkt (Verteilung der Einnahmen) das Thema, sondern Lappalien wie Eisqualität oder die Form der Ausrüstung. Greift Bettmans Vorschlag, könnte die NHL-Saison schon am 2. November beginnen. Mit 72 statt 82 Runden. Damit wäre auch das Schweizer Gastspiel der Stars wie Thornton, Nash, Tavares oder Zetterberg beendet. dk

Traf gestern bei seinem Zug-Debüt Henrik Zetterberg.

«Ich war nicht viel sc TALENT → Belinda Bencic (15)

über ihr Tour-Debüt gegen Venus.

S

ie ist unsere grösste Tennis-Hoffnung. In Luxemburg gab Belinda Bencic (15, WTA 618) gegen Venus Williams (32, WTA 41) ihr Debüt und schaffte bei der 3:6,1:6-Pleite sogar ein Break. Belinda Bencic, wie war es, gegen einen Star wie Venus Williams zu spielen?

Unglaublich, einfach schön. Ich habe Venus oft am Fernsehen bewundert, sie war eines meiner Vorbilder. Gab es einen Niveau-Unterschied?

Ich habe gut mitgespielt. So viel schlechter als sie

war ich nicht, aber im zweiten Satz drehte sie auf. Waren Sie nervös?

Als ich aufwachte und als ich auf den Platz lief, war ich schon ein bisschen nervös. Aber es war zum Glück nicht so schlimm. Sie sind seit diesem Sommer Profi. Wie fühlt sich das an?

Ich trainiere jetzt jeden Tag. Es ist cool, Tennis als Beruf ausüben zu können. Wie geht es jetzt weiter?

Ich werde versuchen, an kleineren Turnieren mein Ranking weiter zu verbessern. pb


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Mittwoch, 17. Oktober 2012

Benaglio kann sich freuen Manuel Neuer Der deutsche Goalie kassierte vier Eier.

ELEND →Die Deutschen müssen

«Mensch, war das dämlich!»

Selbstredend, dass die Reaktionen auf den Match is zur 62. Minute lag vielfältig sind. Ski-Crack Deutschland gestern Maria Höfl-Riesch twitterte im WM-Quali-Spiel in Berlin zuerst: «Ich glaub, mich mit 4:0 gegen Schweden in tritt ein Elch!» und nach Führung. Alles in Butter. dem Schlusspfiff meinte Doch dann kehrten die sie: «Wär ich nur vorher Nordeuropäer zum Erstau- schlafen gegangen. Jetzt nen der Fussball-Welt den hab ich sicher AlbträuMatch noch um – 4:4 hiess me!» Tennis-Legende Boris es am Ende. Noch nie in Becker weilte in Aserbaid868 Spielen vergeigten schan und schrieb: «Spiedie dreifachen Weltmeis- len wir ohne Abwehr ... 4 ter einen Vier-Tore-Vor- Gegentore in einem Spiel ist fast Negativ-Rekord?!?» sprung. Wie unglaublich das Bobele hat dabei offenbar Spiel war, zeigt die Tat- das 3:5 gegen die Schweiz sache, dass diesen Mai Schweden ex- Goalie Neuer vergessen ... akt vier Mal Komiker Oliver Pocher aufs Tor schoss hielt keinen und jedes Mal Ball aufs Tor. hat bereits das traf. Goalie richtige ReManuel Neuer (Bayern) zept auf Lager. «Das Spiel hielt keinen einzigen Ball – ‹4 gewinnt› ist ab sofort in ein schwarzer Abend für die Deutschland verboten!», gesamte deutsche Abwehr. twittert er. Auch Franz BeEntsprechend kassiert ckenbauer schüttelt auf Sky Neuer von der «Bild» heu- den Kopf. «Man kann nur te die Note 6. Wie die darüber schmunzeln, dass Schweizer Nati führt auch so etwas im heutigen FussDeutschland nun in seiner ball noch möglich ist», sagte Quali-Gruppe mit zehn Beckenbauer. «Ich glaube, Punkten aus vier Spielen. dass die Spieler immer noch Aber anders als in der nicht wissen, was sie da Schweiz führt dies in eigentlich angestellt haDeutschland zu Frust. ben», so der «Kaiser». 

«Bild.de»: «SchwedenKrimi – Mensch Jogi, war das dämlich! Unsere Nationalelf stellte einen BlödRekord auf.»

nach dem 4:4 gegen Schweden Häme über sich ergehen lassen. marc.ribolla @ringier.ch

B

hlechter»

→ PRESSESCHAU

«Spiegel.de»: «Deutschland vergeigt sensationell 4:0-Führung. Löw und Spieler fassungslos.» «Die Süddeutsche»: «Grotesk verschenkter Sieg. 60 Minuten zaubern Löws Männer in Berlin – doch dann bricht alles zusammen. Es bleibt der Frust.» «Hamburger Morgenpost»: «Fussball wie im Rausch. Aber dann wurde es ein Drama, das mit einem Schock endete.»

WM-QUALI GRUPPE C 4. Runde Dienstag, 16. Oktober Färöer – Irland Österreich – Kasachstan Deutschland – Schweden Rangliste 1. Deutschland

4 15:6 10

2. Schweden

3

8:5

7

3. Irland

3

7:8

6

4. Österreich

3

5:2

4

5. Kasachstan 6. Färöer

4 3

1:8 2:9

1 0

R- Signiertes Original-NapoliA T S UIZ Trikot von Nati-Star Inler! Q Von welchem Verein stiess Gökhan Inler 2011 zu Napoli? A: Udinese B: Inter Mailand C: FC Zürich

Auf dem Sprung Belinda Bencic zeigt ihr Talent.

1:4 4:0 4:4

SMS mit SPORT A B oder C und, Adresse an die 920 (1.50 Fr./ SMS)

Gökhan Inler ist sportlich im absoluten Hoch. Der 28-jährige Schweizer Fussballer steht mit seinem Verein Napoli in der italienischen Serie A auf Platz 2, und als NatiCaptain ist er auf gutem Weg, mit dem Team an die WM 2014 zu fahren. Im Starquiz gibt es diese Woche ein signiertes Napoli-Trikot von Gökhan Inler zu gewinnen. So kommen Sie an den Preis: Schicken Sie die Antwort mit dem Keyword SPORT und der Lösung (z. B. SPORT A) mit Ihrer Adresse per SMS an 920 (1.50 Fr./SMS). Die Einnahmen spenden wir Ende Jahr für einen guten Zweck. Teilnahme bis Sonntag, 21. Oktober, 24 Uhr. Teilnahme gratis und chancengleich per WAP: http://m. Stark drauf vpch.ch/ BAA52613 (gratis übers Handynetz). Gökhan Inler bei Napoli.

Gewinner des Vonarburg-Trikots: Jessica Spielmann, Herbligen BE


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Mittwoch, 17. Oktober 2012

→ BLOCK DES TAGES Sehr elegant und dennoch praktisch. Diese stylischen Notizblöcke haben die Form eines Einstecktuchs und sind immer griffbereit. So geht keine Idee, kein Meeting und keine Nummer vergessen.

Life

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Technik

die anzieht

Mit der Weste auf Facebook chatten oder mit Manschettenknöpfen Daten übertragen. Was futuristisch klingt, soll bald Alltag sein. Funktionale Kleidung wird in Zukun vieles vereinfachen. denise.moura@ringier.ch @ringier.ch

Mit Bewegung Für die Amerikanerin Jennifer Darmour sind Kleider mehr als nur Anziehsachen. Die Gründerin von Electricfoxy verbindet Fashion mit Mikrotechnologie. So entstand auch Ping, eine gelbweisse Kapuzenweste mit integriertem Social-Network. Im Voraus müssen auf Facebook Nachrichten eingegeben und Befehle festgelegt werden. So kann beispielsweise eine Nachricht gesendet werden, indem man die Kapuze aufsetzt. Oder man wird, beim Empfangen einer Nachricht, an der Schulter durch einen Sensor angetippt. Electricfoxy.com, noch nicht erhältlich

Fotos: Thinkstock, ZVG

Guter Zuhörer Wer kennt es nicht, das Kopfhörer-Kabel-Knoten-Problem? Dafür gibt es eine ganz einfache Lösung: den Sweater von Hoodie Buddie. Ein tolles Kleidungsstück, das mit KopfhörerKordel versehen ist. In der Tasche vorne befindet sich der iPod-Anschluss. So ist lästiges Kabelentwirren endlich passé! Auf Hoodiebuddie.com für ca. 78 Fr.

Ohne Kabel Business-Männer sollten sich diese Manschettenknöpfe merken. Auf die silbernen Alltagshelfer mit integriertem 2-GB-USB-Stick können mit einer drahtlosen InternetVerbindung problemlos Daten übertragen werden. Möglich macht dies eine kleine WiFiAntenne, die im Halter des Knopfes integriert ist. Auf Cufflinks.com für 233 Fr.

Smarte Hose Die DELTA Jeans 415 von Alphyn Industries integriert auf ihrem rechten Hosenbein eine eigens angefertigte Tasche für das Smartphone. Reissverschluss auf, und schon kann man durch die Kunststofffolie direkt auf dem Handy arbeiten. Kein lästiges Wühlen mehr oder unbequemes Kneifen beim Sitzen. Auf Alphynind.com für ca. 154 Fr.


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KINO

www.blickamabend.ch

Gnaden gefühl

Darf nicht zurückschauen Marion Cotillard als Stéph.

INTENSIV →

«De rouille et d’os» ist so voller Inhalt, dass es einem etwas zu viel werden kann.

lukas.ruettimann @ringier.ch

E

s müssen ja nicht immer alle der gleichen Meinung sein. Als Jacques Audiard mit «Un prophet» als Scorsese meets Coppola gepriesen wurde, konnte ich in den Lobegsang nicht recht einstimmen: überladen, lang, zu viel von allem – so empfand ich den Film. Vielleicht war ich nicht in der richtigen Stimmung. Deshalb nahm ich mir vor, den ähnlich hochgelobten «De rouille et d’os» guten Mutes anzugehen. Dumm nur, dass der Overkill diesmal noch gnadenloser ist.

ER SAGT

Als ob das tolle Liebesdrama zwischen Cotillard und Schoenaerts samt Tabus wie dem explizit gezeigten Amputiertensex nicht brisant genug wäre, packt Audiard munter mehr rein: Bespitzelung beim Job, Armut, illegale Boxkämpfe – ein Wunder wird der Welthunger nicht erwähnt. Wie gesagt: Jedem das Seine – es müssen nicht alle dasselbe gut finden. Und ich wette darauf, dass der Film jene Fraktion begeistern wird, die «Looper» einen völligen Quark fand. Bewertung:

claudia.mueller @ringier.ch

S

Im Kino Redaktoren Lukas Rüttimann, Claudia Müller.

ie träumen etwas unglaublich Schönes, bis sie jemand ohrfeigt, um sie brutal aus dem Schlaf zu holen. Das ist ungefähr das Gefühl, welches mich im neuen Film «De rouille et d’os» von Jacques Audiard immer wieder ergreift. Da sind diese wunderbaren Unterwasseraufnahmen, die zum Träumen einladen. Schnitt. Dann ein schrecklicher Unfall, ein Spitalzimmer, Stéphanie (Marion Cotillard) im Elend. Schönheit und Grau-

SI E SAGT



samkeit sind nahe beieinander, wechseln sich ab und führen uns vor: Das Leben ist kein Ponyhof. Da brechen Knochen, fliessen Tränen und Blut – in den überbelichteten, poetisch anmutenden Aufnahmen ist allerdings Hoffnung. Beinahe erbarmungslos zeigt der französische Regisseur ein stark konzentriertes Stück Leben, in dem rohe Gewalt genauso viel Raum einnimmt wie eine zarte, aufkeimende Liebe. Wer die Ohrfeigen erträgt, darf zusammen mit Marion Cotillard träumen. Bewertung:



gefragt Wie hat Ihnen «Arbitrage» gefallen?

«Die beiden Hauptdarsteller sind ein Traum!»

Chris (57) Dentalhygienikerin aus Zürich Das waren zwei sehr spannende Stunden. Die Produzenten haben mit Richard Gere in der Hauptrolle eine sehr gute Wahl getroffen.

Enver (22) Pfleger aus Zürich Meiner Meinung nach war die Geschichte spannungslos und uninteressant. Die Schauspieler hingegen waren wahnsinnig gut und retteten den Film.

Erni (63) Musicalproduzent aus Mexiko Die beiden Hauptdarsteller sind ein Traum. Ein tolles Highlight war die Szene, die dem Film den Namen verlieh. Wirklich sehr gut!

Joseph (75) Pensionär aus Zürich Ein toller Film. Er war spannend vom Anfang bis zum Schluss. Meine Erwartungen wurden absolut erfüllt – ja sogar übertroffen.

Fotos: WireImage, Paramount Pictures, Artpixfilm, Sony Pictures

Kurz


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Mittwoch, 17. Oktober 2012

los voll

«Russen wollen immer Drama» VISIONÄR →Timur Bekmam-

betov über Abraham Lincoln und den Kulturschock in Hollywood. Timur, Sie sind Russe . . .

(unterbricht) . . . ich bin nicht nur Russe, ich bin auch Kasache. (lacht) . . . zeigt sich das in Ihren Filmen?

Auf jeden Fall. Wir Kasachen glauben – wie die Russen – an das Schicksal. Alle meine Filme handeln davon. Es gibt etwas, das grösser ist als du selbst, es bestimmt deine Handlungen.

«De rouille et d’os» Abstract: Ali und sein kleiner Sohn Sam sind obdachlos. Zuflucht finden die beiden bei Alis Schwester in Antibes. Dort wohnen sie in der Garage des Hauses. Eines Nachts läuft der Türsteher der schönen Stéphanie in die Arme. Ihre beiden Schicksale verwickeln sich ineinander: Als Stéphanie, eine Killerwaltrainerin, einen Unfall erleidet, der sie an den Rollstuhl fesselt, wendet sie sich wieder an Ali. Der bullige Boxer hilft der jungen Frau, mit ihrer Behinderung umzugehen – und vermittelt ihr ein neues Körpergefühl, indem er mit ihr Sex hat.

→ SHORTCUTS

Wie gross ist der Kulturschock für Sie in Hollywood?

Ziemlich gross. Wir Russen brau-

chen das Drama, wir wollen immer die grosse Tragödie. Wenn du in Russland jemanden zum Freund haben willst, erzählst du ihm, wie mies es dir geht. Hier in Hollywood ist immer alles grossartig. Wie kommen Sie damit klar?

Ich schaue, dass es mir immer gut geht (lacht). Im Ernst: Um die USA besser zu verstehen, habe ich diesen Film über Abraham Lincoln gemacht. Ich lebe seit sieben Jahren hier in Hollywood und fühle mich immer noch wie ein Fremder.

Nachdem Noomi «Salander» Rapace zuletzt vor allem in grossen Hollywoodkisten («Prometheus», «Sherlock Holmes») für Aufsehen sorgte, kann man sie hier mal wieder in einer kleineren europäischen Produktion sehen. In «Babycall» beginnt für sie ein gnadenloser Horrortrip, als sie mit ihrem Babyphone mehr hört als nur das Schnaufen ihres Kindes. – Ein intensives Schaulaufen für Rapace. Bewertung: 

Hat es funktioniert?

Ja, auf gewisse Weise schon. Wenn du Abraham Lincoln verstehst, verstehst du die USA. Haben Sie eine solche Figur in der Schweiz? Kaum. Vielleicht Wilhelm Tell.

Länge: 122 Min. Land: Belgien, Frankreich Besetzung: Marion Cotillard, Matthias Schoenaerts, Céline Sallette, Bouli Lanners, Corinne Masiero Regie: Jacques Audiard

«Babycall»

Top-Regisseur Der Russe Timur Bekmambetov.

Das sagt mir nichts. In Russland gibt es auch keine, und das ist ein Problem für uns. Lincoln gab den USA diese Vision von Freiheit und Gleichheit. Für die Identität ist das etwas Unbezahlbares. rtl

«Im Aurag Ihrer Majestät» Schon die Trickfilme von «Asterix & Obelix» sind Geschmackssache. Noch heikler sind die Live-Action-Verfilmungen der Comics, in denen Gérard Depardieu und Edouard Baer die Titelfiguren spielen. Diesmal in einem Film, der die Bände «Bei den Briten» und «Die Normannen» verwebt. Das ist zwar toll produziert, aber sonst nicht gerade in einen Topf voller Zaubertrank gefallen. Bewertung: 

Kino Charts

Monika (64) Pensioniert aus Zürich Sehr gut. Selten ist ein Film durchgehend spannend. Auch mit den Schauspielern haben sie die beste Besetzung gewählt. Diese haben mich sehr überzeugt!

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«Madagascar 3: Europe’s Most Wanted» (in 3D) Bald eine Viertelmillion Zuschauer für den 3D-Hit. Zuschauer diese Woche: 41 678. Total: 234 251

«Taken 2» Nicht ganz so erfolgreich wie der erste Teil. Zuschauer diese Woche: 15 076. Total: 15 752

«Looper» Zu Recht selbst vom Feuilleton weltweit gefeiert. Zuschauer diese Woche: 12 657. Total: 42 214

«Savages» Sex, Drogen, Gewalt und Oliver Stone – ein Must. Zuschauer diese Woche: 10 820. Total: 11 254

«Arbitrage» Smarter Film um Moral an und neben der Börse. Zuschauer diese Woche: 8574. Total: 9803

«Paranormal Activity 4» Im Gegensatz zu anderen Horrorfilmreihen war «Paranormal Activity» eine Franchise, die nicht mit jeder Folge schlechter, sondern sogar besser wurde. Bis jetzt. Wenn der Spuk für Katie (Katie Featherston) beginnt, stellt sich erstmals Langweile ein. Für Fans bietet der Film aber dennoch solide Schockmomente. Und wenn mit «PA» jetzt Schluss ist, ist es wenigstens nie peinlich geworden. Bewertung: 


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TV AB 16 UHR

Mittwoch, 17. Oktober 2012

→ SF 1

→ SF 2

→ ARD

17.30 Guetnachtgschichtli 17.40 Telesguard 18.00 Tagesschau 18.15 Schwiizer Chuchi 18.40 Glanz & Gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.25 Börse 19.30 Tagesschau/Meteo

16.15 Emergency Room 17.10 Chuck 18.00 Smash Lab – Explodieren geht über Studieren 18.50 Helden des Internets 18.55 Box Office 19.30 Factory Made – So wird’s gebaut

16.10 Verrückt nach Meer 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 18.00 Verbotene Liebe 18.50 Heiter bis tödlich 19.45 Wissen vor 8 – Werkstatt 19.50 Wetter 19.55 Börse

20.05 Top Secret Mit Roman Kilchsperger 20.50 Rundschau Abflauender Protest/ Harte Gegenwehr u. a. 21.40 Zahlenlotto 21.50 10 vor 10 22.15 Meteo 22.20 Kulturplatz Mehr als Bärte und Burkas: Das iranische Kino u. a. 22.55 Muammar Gadhafi Untergang eines Tyrannen 23.55 Tagesschau Nacht 0.10 Flying Home

20.00 Sennentuntschi Thriller (CH 2010) von Michael Steiner mit Roxane Mesquida, Carlos Leal, Joel Basman 22.00 Am Galgen 22.20 Sportaktuell 22.45 Rules of Engagement D Der Flirt-Weltmeister 23.15 Two and a Half Men D 23.45 Headhunter D Thriller (DK 2009) mit Lars Mikkelsen, Charlotte Munck 1.30 Two and a Half Men (W) D 1.50 Rules of Engagement (W)

20.00 Tagesschau 20.15 Auslandseinsatz Kriegsfilm (D 2012) mit Max Riemelt, Hanno Koffler, Omar El-Saeidi, Devid Striesow 21.45 Anne Will 23.00 Tagesthemen/Wetter 23.30 Mankells Wallander: Dunkle Geheimnisse C Krimi (S/D 2006) mit Krister Henriksson, Johanna Sällström, Ola Rapace 1.00 Nachtmagazin 1.20 Auslandseinsatz (W) Kriegsfilm (D 2012)

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

16.00 Heute – in Europa 16.10 Die Rettungsflieger 17.00 Heute 17.10 Hallo Deutschland 17.40 Leute heute 18.00 Soko Wismar 18.50 Lotto 19.00 Heute 19.25 Die Garmisch-Cops

16.20 ZiB Flash 16.25 Scrubs 17.10 Die Simpsons 17.55 ZiB Flash 18.00 How I Met Your Mother 18.50 The Big Bang Theory 19.15 Mein cooler Onkel Charlie 19.45 Chili

16.00 Barbara Karlich 17.00 ZiB 17.05 Heute Österreich 17.30 Heute leben 18.30 Heute konkret 18.47 Heute Infos & Tipps 18.48 Lotto 19.00 Heute 19.30 ZiB 19.55 Sport

20.15 Die Quizshow Mit Jörg Pilawa 22.15 Heute-Journal 22.42 Wetter 22.45 Auslandsjournal Leere Mägen, volle Taschen – Die Zukunft der Welternährung 23.15 Die Wegwerfer Auf der Spur der Lebensmittel-Verschwender 23.45 Markus Lanz Ulrich Wickert/Bastian Pastewka u. a. 0.50 Heute Nacht

20.00 ZiB 20/ Wetter 20.15 Soko Donau B Ganz unten 21.05 Hast du Nerven? B 21.50 ZiB Flash 22.00 Das Einser Team B 22.50 Mein Leben – Die Reportage mit Mari Lang 23.20 Rookie Blue Der Geruch frischer Farbe 0.00 ZiB 24 0.20 Tennis: Erste Bank Open 2012 Highlights 1.45 Life B

20.05 Seitenblicke 20.15 Die Wüstenärztin B Romanze (D/A 2012) mit Esther Schweins, Hannes Jaenicke, Mido Hamada 21.50 Seitenblicke Gourmet 22.00 ZiB 2 B 22.30 Weltjournal B Das Mädchen und die Taliban 23.00 Club 2 0.15 Die zwölf Geschworenen Drama (USA 1957) von Sidney Lumet mit Martin Balsam, John Fiedler, Lee J. Cobb

→ SAT 1

→ RTL

→ PRO 7

16.00 Familien-Fälle 17.00 Pures Leben 17.30 Schicksale – und plötzlich ist alles anders 18.00 Nachbar gegen Nachbar 18.30 K11 – Kommissare im Einsatz 19.30 Push

16.00 Familien im Brennpunkt 17.00 Die Schulermittler 17.30 Unter uns 18.00 Explosiv 18.30 Exclusiv 18.45 Wetter 19.05 Alles was zählt 19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

16.00 How I Met Your Mother 17.00 Taff 18.00 Newstime 18.10 Die Simpsons. Schau heimwärts, Flanders/ Der Vater, der Sohn und der heilige Gaststar 19.05 Galileo

20.00 Nachrichten 20.15 Die Säulen der Erde (2/4) Drama (D 2010) von Sergio Mimica-Gezzan mit Ian McShane, Rufus Sewell, Matthew Macfadyen 22.25 The Mentalist Hypnose 23.20 The Mentalist Ein Dutzend Rosen 0.10 Die Säulen der Erde (W) Drama (D 2010) 2.00 Music Special: Chris de Burgh – Home 2.20 The Mentalist (W)

20.15 Christopher Posch – Ich kämpfe für Ihr Recht! Das Fan-Café auf Mallorca 21.15 Raus aus den Schulden – Immobilienspezial 22.15 Stern TV Mit Steffen Hallaschka 0.00 Nachtjournal/ Wetter 0.30 Christopher Posch – Ich kämpfe für Ihr Recht! (W) 1.30 Raus aus den Schulden – Immobilienspezial (W) 2.25 CSI: Miami Dieser Augenblick am Ende 3.15 Nachtjournal (W)

20.00 Funky Kitchen Club Mit René Schudel 20.15 Grey’s Anatomy Was wäre wenn 21.15 New Girl Der Trennungskaktus 21.45 How I Met Your Mother Gutes neues Jahr 22.15 Pocket Soul 23.15 TV Total Gäste: Rea Garvey, Tim Mälzer, Eko Fresh 0.15 New Girl (W) 0.30 Funky Kitchen Club (W) 0.45 How I Met Your Mother (W)

→ KABEL 1

→ VOX

→ ARTE

15.50 Cold Case 16.45 Navy CIS 17.40 News 17.50 Abenteuer Leben – täglich neu entdecken 19.00 Toto & Harry – Die Zwei vom Polizeirevier 19.30 Achtung Kontrolle – Die Topstories der Ordnungshüter 20.15 Und täglich grüsst das Murmeltier. Komödie (USA 1993) mit Bill Murray 22.15 Switchback – Gnadenlose Flucht. Thriller (USA 1997) mit Dennis Quaid 0.40 Und täglich grüsst das Murmeltier (W). Komödie (USA 1993)

16.00 Menschen, Tiere & Doktoren 17.00 Mieten, Kaufen, Wohnen 19.00 Das perfekte Dinner 20.00 Prominent! 20.15 Rizzoli & Isles. Tödliche Fracht 21.10 King. Neue Schuhe 22.05 Crossing Jordan. Der Henker/Quarantäne 23.45 Rizzoli & Isles (W). Tödliche Fracht 0.40 Nachrichten 1.00 King (W). Neue Schuhe 1.45 Crossing Jordan (W). Der Henker/Quarantäne 3.10 The Closer. Versteckspiel

17.00 Der Mönch und der Fisch. Kurzfilm (F 1994) 17.10 Ein Moped auf Reisen 17.35 Kampf um Amazonien 18.20 Silex and The City 18.25 Neuseeland von oben (W) 19.10 Journal 19.30 Das Glück liegt auf dem Teller 20.15 Willkommen in Amerika. Drama (USA 2009) 21.45 Philip Roth, ohne Beschwerden 22.40 Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt (W) 23.55 28 Minuten 0.35 Transfer (W). Thriller (D 2010)

Nicht verpassen

20.00 Uhr auf SF 2 Erst der Absinth bringt die freudlosen Seelen der einsamen Männer auf der Alp zum Kochen. Drei Männer basteln sich eine Puppe, das Sennentuntschi, und hauchen ihr im Suff Leben ein. Doch die Geschändete kehrt den Spiess um und macht Mannsbilder zu Puppen. – Harscher Alpenthriller von Michael Steiner.

→ Philip Roth, ohne Beschwerden 21.45 Uhr auf Arte Philip Roth gilt als wortkarg und medienscheu. Der Dokumentarfilm gibt Einblicke in sein Archiv und versucht mit Fotos und Manuskripten ein authentisches und intimes Porträt des amerikanischen Schriftstellers zu zeichnen.

→ Henry Dunant 22.25 Uhr auf 3sat 1848 reist Henry Dunant (Thomas Jouannet) nach Norditalien. Bei Napoléon will er die Bewilligung eines Staudamms in Algerien einholen. Doch unvermittelt wird er mit dem Schicksal Tausender Soldaten im Krieg gegen Österreich konfrontiert. Fortan kämpft er für die Verletzten.

Impressum

→ 3SAT

→ 3+

→ 4+

16.05 Meine wilden Töchter (W) 16.35 Meine wilden Töchter 17.35 How I Met Your Mother (W) 18.55 How I Met Your Mother 20.15 Criminal Minds. Die grösste Busse/Ich liebe dich, Tommy Brown/Valhalla/Lauren Reynolds ist tot 23.55 Criminal Minds (W) 2.55 Bauer, ledig, sucht ...

16.30 CSI – New York (W) 17.15 CSI – Las Vegas (W) 18.00 CSI – New York 19.30 CSI – Las Vegas 20.15 Rush Hour. Komödie (USA 1998) mit Jackie Chan 21.55 Rush Hour 2. Komödie (USA 2001) mit Jackie Chan 23.35 Rush Hour (W). Komödie (USA 1998) 1.05 Rush Hour 2 (W). Komödie (USA 2001)

C Dolby D Zweikanalton

TOP

→ Sennentuntschi

16.55 Fahrt ins Risiko 17.45 Myanmar – Flussfahrt mit Buddhas Segen 18.30 Nano 19.00 Heute 19.20 Kulturzeit 20.00 Tagesschau 20.15 Im fliegenden Sarg 22.00 ZiB 2 22.25 Henry Dunant. Drama (DZ/A 2006) von Dominique Othenin-Girard mit Thomas Jouannet, Noémie Kocher Émilie Dequenne 0.05 Eco 0.35 10 vor 10 1.00 Roche & Böhmermann 2.00 Ferne Nachbarn: Äthiopien 2.30 Ferne Nachbarn: Mosambik

A S/W B Untertitel

→ TV-TIPPS DES ABENDS

© 2012

Auflage: 321 095 (WEMF/SW-beglaubigt 2011) Leser: 633 000 (MACH Basic 2012-2, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Fabian Zürcher Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Jürg Auf der Maur Leitung Wirtschaft: Vakant Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Janine Urech Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: Tobias Gysi Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 88, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

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Erleben Sie heisse Momente in der kalten Jahreszeit. Wussten Sie eigentlich, dass es am SBB Schalter Tickets für sämtliche Events von Ticketcorner, Starticket und Ticketportal gibt? An rund 200 SBB Bahnhöfen erhalten Sie Eventtickets für Konzerte, Musicals, Zirkusvorstellungen und viele weitere faszinierende Veranstaltungen. Erleben Sie einen heissen Winter. Viel Vergnügen.

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Das Originalmusical von Queen und Ben Elton rockt, bis sich die Balken biegen. Rebellisch, befreiend und selbstverständlich auch etwas (Radio) Ga Ga. Hände in die Höhe, mitklatschen, mitrocken! 1.12.2012 bis 24.3.2013, Musical Theater, Basel

Auch bei der Ausgabe 2013 trifft sich im Hallenstadion wieder das Who is Who der internationalen Eiskunstlaufszene. Erleben Sie das Pirouetten-Genie Stéphane Lambiel hautnah, staunen Sie ab den leichtfüssigen Sprüngen von Olympiasieger Jewgeni Pluschenko, und geniessen Sie, wie die Eisprinzessin Sarah Meier übers Eis schwebt. 31.1. bis 3.2.2013, Hallenstadion, Zürich


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AUTO

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Bayerischer Gentleman GEDIEGEN → Das 6er Gran Coupé

von BMW ist eine echte Luxuskarosse, hat aber auch Sportlergene. rahel.ueding @ringier.ch

M

it dem 6er Gran Coupé hat BMW diesen Sommer eine formschöne und alltagstaugliche Oberklasselimousine auf die Strasse geschickt. Und dort tritt sie an gegen Audi A7 und Mercedes CLS. Unter dem edlen Kleid des viertürigen Coupés, das 11 cm länger als der Zweitürer ist, steckt viel Technik aus dem 5er-BMW. Aber nicht nur. Die eindrucksvol-

le Palette an Helfern wie Parkassistent, Surround View, Auffahrwarnung mit Anbremsfunktion, aktive Geschwindigkeitsregelung, Head-up-Display oder Internet im Auto kennen wir aus dem 7er. Auch beim Motor wird im wohlproportionierten 4-Plätzer geklotzt statt gekleckert. Ein 6-ZylinderBenziner mit 320 PS, ein 8-Zylinder-Aggregat mit 450 PS und ein 6-ZylinderDiesel mit 313 PS stehen zur

Wahl. Jeweils in Verbindung mit dem 8-Gang-Sportautomatik-Getriebe sorgen sie für dynamischen Vortrieb und unterstreichen mit ihrer vorbildlichen Laufruhe den selbstbewussten Auftritt des Coupés. Bescheiden, aber sehr bestimmt verwandeln sie die beeindruckenden 5 Meter Länge und die 1,8 Tonnen zu Statisten ohne spürbaren Einfluss auf das Fahrgefühl. Einzig in schmalen Gassen macht sich die Breite des Testautos bemerkbar. In grosszügiger Umgebung hingegen kann sich der 6er umso eindrucksvoller entfalten: Der Standardsprint gelingt

Seitenblick mit TCS-Experte Bernhard Schwab

Bei Blaulicht über Rot fahren? Darf ich bei Rot über eine Kreuzung fahren, um der Polizei mit Blaulicht Platz zu machen?

Facts

zum BMW 6er Gran Coupé

Ronnie Simeon, Rhäzüns GR

Motor: 3-l-Benziner, 6 Zylinder, 320 PS, 8-Gang-Automatik, Hinterradantrieb 0 bis 100 km/h: 5,4 s Spitze: 250 km/h Verbrauch: 7,9 l/100 km CO2-Ausstoss: 183 g/km Preis: ab 106 500 Fr.

Fotos: Lorenz Keller, ZVG

Das BMW 6er Gran Coupé Schick und grosszügig.

schon mit dem Basisbenziner in 5,4 Sekunden. Wie sportlich es im Grand Coupé weitergehen soll, kann dann mit Hilfe des Fahrerlebnisschalters feinjustiert werden. Zwischen der verbrauchsoptimierenden «Eco Pro»-Einstellung und dem Fahrspass orientierten «Sport Plus»Modus liegen «Sport», «Comfort» und «Comfort Plus». Und das scheint uns fast des Guten zu viel. 

→ ZWEIRAD

Der heilige Feuerstuhl Es kann kein Aprilscherz sein, schliesslich ist Oktober: Trotzdem liess es sich Papst Benedikt XVI. nicht nehmen, in Rom zwei Töfftanks von Harley-Davidson zu segnen. Anlass: Der Countdown zur Jubiläumsparty «110 Jahre Harley Davidson» läuft. Eines der grössten Harley-Treffen soll im Juni 2013 in Rom stattfinden. Die heiligen Tanks sind für zwei Maschinen vorgesehen: Eine davon wird für einen guten Mal was Zweck versteianderes: gert, die andere Der Papst kommt ins segnet Töfftanks Museum.

Es darf in keinem Fall eine Verkehrsregel verletzt werden, um einem Fahrzeug mit Blaulicht Platz zu machen. Dadurch würden andere Verkehrsteilnehmer massiv gefährdet. Gemäss Verkehrsregelverordnung (VRV Art. 16) müssen alle Strassenbenützer den Fahrzeugen der Feuerwehr, Sanität, Polizei und des Zolls, die sich durch Blaulicht und Wechselklanghorn ankündigen, den Vortritt lassen. Wenn es zur sofortigen Freigabe der Fahrbahn nötig ist, muss mit der gebotenen Vorsicht auf das Trottoir ausgewichen werden. Fragen? Schreiben Sie an: auto@blick.ch

Der Hummer ist ein Supercar, meint ... Er fotografierte für Pirelli, warb für VW und liess sich einen 7er-BMW massschneidern. Doch dann fühlte sich Karl O. Lagerfeld zu Grösserem berufen. Ausgerechnet das SUV-Monster Hummer von GM hat es ihm angetan. Drei Stück besitzt er, damit es den Chauffeuren in Paris und Monaco nicht langweilig wird. «Ich will nicht auf derselben Höhe wie die anderen fahren», so Karl der Grosse.

Modezar Karl Lagerfeld

Mag es gross Karl Lagerfeld und seine Lieblings-Luxuskarosse.


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RÄTSEL

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Aqua Dynamic Schweizer QualitätsWasserbetten, die Nummer 1 seit 1982, zeichnen sich aus durch ideales Bettklima sowie unübertroffene Körperanpassung ohne Druckstellen. Es ist erwiesen, dass man sich in diesen KomfortWasserbetten bis zu ⅔ weniger dreht und wendet und somit morgens erholter aufsteht. www.wasserbett.ch

Tagespreis: Ein Reisegutschein vom Türkeispezialisten im Wert von 100 Franken! Nicht übertragbar, 1 Jahr gültig, keine Barauszahlung.

Teilnehmen

SMS: Sende Sie folgenden Inhalt an die 920

(CHF 1.50/SMS): BAA1, Lösungswort, Name, Adresse.

Telefon: Wählen Sie die 0901 591 921

(CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz)

Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51231 (gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 18. Oktober 2012, 24.00 Uhr Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Lösungswort vom 15. Oktober: HAMMEL Die Gewinner der Kw 41 (Gutschein von Fielmann) werden schriftlich benachrichtigt.

→ BRÜCKEN

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So gehts:

Conceptis Puzzles

Jede Insel ist durch mind. eine Brücke mit einer anderen Insel verbunden. Die Zahl in der Insel zeigt, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind horizontal oder vertikal – nie diagonal. Inseln haben einfache oder doppelte Brücken. Am Schluss sind alle Inseln miteinander verbunden. Brücken kreuzen nicht. www.raetsel.ch/bruecken

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Beispiel:

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Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

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Illustration: Alain Scherer

Mittwoch, 17. Oktober 2012

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UNTERHALTUNG

Das 24 Stunden Horoskop

Heute von Pascale Portmann, dipl. psych. Astrologin FIA/SAB.

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Es bereitet Ihnen eine geradezu närrische Freude, Ihre Gedanken in unkonventionelle Bahnen zu lenken. Flop: Zum Glück haben Sie die passenden Mittel, um gegen Langeweile anzukämpfen, denn die aktuelle Routine ist Gift für Sie.

ZWILLINGE 21.5.– 21.6. Top: So kennt man Sie ja gar nicht! Klar und deutlich beziehen Sie in einer bestimmten Angelegenheit Stellung und werden auch gehört und ernst genommen. Flop: Stellen Sie groben Umgangsformen unmittelbar Ihre luftige Kultiviertheit entgegen.

WAAGE 24.9.– 23.10. Top: Losgelöst von Ihrer Umgebung, düsen Sie durch Ihr eigenes Universum. Solange Sie Bodenkontakt halten, dürfen Sie den Flug ruhig geniessen. Flop: Es kostet Sie mehr Kraft, Themen zu verdrängen, als der Realität in die Augen zu schauen!

SCHÜTZE 23.11.– 21.12. Top: Nicht alle haben so viel überschüssige Energie zur Verfügung wie Sie gerade. Das ideale Ventil: Sie werden zur kraftspendenden Tankstelle für Ihre Liebsten. Flop: Es gibt keinen Sündenbock, auch wenn Sie das gerne hätten. Löffeln Sie Ihre Suppe selber aus.

FISCHE 20.2.– 20.3. Top: Mit Merkur an Ihrer Seite gelingt es Ihnen, ausnahmsweise einmal deutliche Worte zu finden. Flop: Ausweichen gilt nicht! Wäre aber auch schade, denn Sie würden womöglich die Chance zur Lösung eines Problems verpassen.

KREBS 22.6.– 22.7. Top: Unter der Anleitung von Mond und Merkur stellen Sie die Dinge richtig. Sie wissen, was Sie können und was Sie leisten. Flop: Gehen Sie Ihre eigenen Wege. Sie brauchen genügend Zeit, um Ihren Gedanken nachhängen und diese ordnen zu können.

SKORPION 24.10.– 22.11. Top: Machtspiele sind Ihnen vertraut. Nun haben Sie die Gelegenheit, einmal andere mit demselben Verhalten zu beobachten. Spannende Selbsterkenntnis garantiert! Flop: Fixe Vorstellungen verhindern einen konstruktiven Dialog. .

STEINBOCK 22.12.– 20.1. Top: Aus Ihrem Innern steigt das Bedürfnis hoch, etwas für Sie Grosses zu vollbringen. Alles, was Sie dazu brauchen, ist in Ihrem Leben bereits vorhanden. Flop: Unterbrechen Sie Ihren Schaffensdrang nicht mit wertenden Gedanken. Gut ist, was Ihnen gefällt.

WIDDER 21.3.– 20.4. Top: Wenn die Lunte brennt, lässt sie sich nicht mehr löschen. Es macht Ihnen Spass, mit treffenden Argumenten die Aufgabe des Sprengmeisters zu übernehmen. Flop: Suchen Sie in einer Konfliktsituation bewusst die Konfrontation und sorgen Sie für Klärung.

LÖWE 23.7.– 23.8. Top: Unvorhergesehene Situationen animieren Sie zu unkonventionellen Handlungen. Sie avancieren zum Lebenskünstler. Flop: Grübeln Sie nicht im stillen Kämmerlein, ob sich eine gewisse Freundschaft noch lohnt. Verabreden Sie ein Treffen.

STIER 21.4.– 20.5. Top: Für einmal liegen Sie goldrichtig, wenn Sie keinen Zentimeter von Ihrem Standpunkt abweichen! Schliesslich haben Sie sich Ihre Position hart erarbeitet. Flop: Nur nicht aus der Ruhe bringen lassen! Lassen Sie die anderen toben und trotzen.

JUNGFRAU 24.8.– 23.9. Top: Die Lust auf sinnliche Stunden zu zweit erwacht. Lassen Sie sich etwas einfallen, auf welche raffinierte Art Sie Ihren Schatz verführen könnten. Flop: Nutzen Sie die Gunst von Mond und Merkur und formulieren Sie Ihr Anliegen deutlich.

Die diplomierte Astrologin Pascale Portmann lebt und arbeitet in Zürich. Nebst ihrer publizistischen Arbeit ist sie als ganzheitlich orientierte psychologisch-astrologische Beraterin und Seminarleiterin in eigener Praxis tätig: www.astro-resource.ch

W I TZ E DE S A B E N DS Erzählt Bauer Hans seinem Freund Alfred: «Stell dir vor, letzten Donnerstag bin ich mit meinem Traktor in eine Radarfalle gefahren.» «Und, hat es geblitzt?», fragt sein Freund gespannt. «Nein, gescheppert.» «Sie müssen früher eigentlich ein Wunderkind gewesen sein», meint der Chef zu seinem Mitarbeiter. «Meinen Sie?», fragt der neue Broker stolz. «Ja, Sie haben mit sechs Jahren bestimmt schon genauso viel gewusst wie heute.»


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COMMUNITY

Die Singles des Tages Pamela sucht ...

«... einen grossen und feurigen Latino» Alter: 22 Jahre Wohnort: Spiez BE Grösse: 1,60 m Beruf: Volontärin Sternzeichen: Krebs Mein Club: Roodhouse LU.

Meine Hobbys: Lesen, Tanzen. Ich verliebe mich, wenn: Er romantisch und freundlich ist. Mein erster Kuss: Im Kino mit 18 Jahren.

Dario M. vo de Langstr., bisch de schönst Aff vom ganze DjZirkus! Weg dinre brazilian Junglemusig woti amigs gad a de Liane schwinge <3J&L Honey <3 gli ischs es Jahr sit mir zeme si und es chönnt nid schöner si!! <3 <3 i lieb di für immer u freue mi uf di nechschte 90 Jahr mit dir!! ;P <3 <3 Di Bubuu :D <3 <3

Ist sexy: Ein schönes Gesicht. Das will ich mal erlebt haben: Den Gipfel eines Berges erklimmen. Kontakt: 1710_pamela@bsingle.ch

Roger sucht ...

«... eine kleine und schlanke Frau» Alter: 26 Jahre Wohnort: Esslingen ZH Grösse: 1,67 m Beruf: Automechaniker Sternzeichen: Fisch Bester Anmachspruch: «Oh, isch das geil!» Verzeihen kann ich: Nichts. Das würde ich an mir ändern: Nichts. Ich bin so, wie ich bin. Für meine Liebste würde ich: Sterben. Törnt an: Schlanke Frauen. Mein Club: Beach Club ZH Mein Sound: Minimal und Electro. Ich kann nicht: Widerstehen. Kontakt: 1710_roger@bsingle.ch

A mis Häxli, 11.08.12 isch euses Datum gsi wo mir eus känne glernt händ, sit det isches wie uf de Achterbahn, es chriblet im Buuch. Ich lieb di! Dis Tintefischli

Askim wott der danke säge! Ich chönt di schweri Zit ohni dich ned überstah. Gisch mer Kraft!! Dini Shushu, lieb dich!

K`<3 Shazz ich lieb dich über alles danke für alles wo du für mich gmacht hesch.. 23.06.2012 du und ich forever S`<3

Nicola S. <3 Scusi Amore fr all de unnötig Stress. Egal was isch ih liebe di für immer! Ti amo per sempre dini Muriel

So verführe ich: Mit meinen Blicken.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Kate min Engel mer sind nonig ganz 3Mt zeme aber doch hemer scho viel erlebt! Ich lieb dich Schatz! Gib dich nieme her! Din Robin

Mein Getränk: Piña Colada.

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liebe di Flavio mi Schatz scht. D so ungloublech fe si r di it m s nd Weeke . Wett geng dr Hammer üessli di nie verlüre<3 Gr :-) rn Bä ne usem schö

Hei min Engel, sit em 16.6.12 machsch du mich zum glücklichste Mensch uf Erde! Au wenn mer ab und zue stritet du weisch ich lieb dich <3 Kuss :*

dich git Baby <3 Danke, dass es st und be de ch und für alles. Biis LIEB h! blic rie sch be un ch eifa DICH! Diini Viv WICHTIG: Itz göh mär scho 4 Wuche zämä id Schueu. Chönnt nüm ohni euch! Kussi a m1p

Du (w), längeri schwarzi Haare, schwarzi Jagge, bisch jede Morge früeh im 520er vo Embrach an Flughafe, freu mi jede Tag dich z’gse :* Marie ich liebe dich und tu alles dafür dass es so bleibt! Gibt für mich nichts Schöneres auf der Welt, als mit dir zusammen zu sein! Ich liebe dich! Dein Schatz!

Hei min Schatz, möcht dir für die wunderschöne Ferie danke! Will nüm ohni dich! Lieb dich so fest mi Baby <3R&M 9.3.12

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

Schnügel des Tages Mampf. Knobel, knobel. Ich liebe es, Nüsse zu knacken. Ein Bild von Monika Schlatter-Moeckli aus Schlieren ZH Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@blickamabend.ch. Oder machen Sie mit beim FacebookSchnügel (erscheint jeden Freitag): Laden Sie das Foto Ihres Schnügels auf unsere Seite: www.facebook.com/blickamabend.


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Mittwoch, 17. Oktober 2012

Abendvisite Mit Dr. med. Kathrin Zimmermann (38)

«Was tun bei einer ausgeweiteten Scheide?» ger Lust empfindet, ist die operative Straffung der Vagina eine weitere Möglichkeit. Der Eingriff wird von der Krankenkasse aber nicht bezahlt, da es sich um eine Art Schönheitsoperation handelt. Eine solche Operation bringt natürlich immer Risiken mit sich wie Infektionen, Blutungen oder auch störende Narben. Deshalb überlegt euch gut, ob ihr nicht andere Methoden findet, wie ihr beide befriedigenden Sex haben könnt.

Wenn ich mit meiner Freundin in die Ferien gehe, bin ich danach sicher zwei Kilo schwerer, und sie nimmt kein Gramm zu. Was mach ich falsch? Manu (28)

Oft vermeiden Dünne viele Fettnäpfchen, die richtig dick machen. Meist bewegen sie sich regelmässig, haben dadurch mehr Muskelmasse und verbrennen so auch in Ruhe stärker als Unsportliche. Oft essen Dünne zwar viel am Tisch, verfallen zwischendurch aber nicht kalorienreichen Naschereien. Weitere Fehler sind zu viel Süsses, allzu Fettiges, dies vor allem zusammen mit Alkohol. Auch Diäten lassen den Grundumsatz sinken. Treibe besser mehr Sport und beobachte etwas kritischer dein Essverhalten. Du solltest dich auch nicht mit anderen am Tisch vergleichen, da jeder seinen persönlichen Kalorienbedarf hat.

Ich kaue viel an meinen Fingernägeln. Es ist zu einem Tick geworden. Wie kann ich damit auören? Yvonne (19)

Meine Frau und ich hatten immer guten Sex. Seit der Geburt der Kinder ist ihre Scheide aber so weit, dass ich nicht mehr viel spüre. Gibt es eine Creme, die dagegen hil? Massimo (44)

Normalerweise bildet sich das gedehnte Gewebe nach der Geburt wieder zurück, was bis zu zwei Jahre dauern kann. Danach helfen leider auch keine Salben mehr. Deine Frau kann versuchen, die Muskulatur des Beckenbodens zu trainieren. Wenn sie diese beim Sex anspannt, entsteht so ein etwas intensiverer Kontakt zwischen Penis und Scheidenwand. Diese Muskelübungen helfen aber auch nur in geringem Mass. Falls deine Frau auch unter der weiten Scheide leidet und weni-

Das war die letzte Abendvisite mit Dr. med. Kathrin Zimmermann, ab nächster Woche berät Sie Blick-Beziehungsexpertin Caroline Fux. Schicken Sie Ihre Fragen zu Partnerschaft und Sex per E-Mail an: caroline@blick.ch.

Du musst etwas finden, womit du dir das Fingernägelkauen bewusst machen kannst. Manchmal genügt schon, wenn du etwas auf die Nägel streichst, was einen ekligen Geschmack hat. Das können spezielle Lacks aus der Apotheke sein, eine Handcreme oder Gelnägel. Baumwollhandschuhe zum Tragen vor dem Fernseher halten ebenfalls vom Knabbern ab. Beschäftige deine Hände und knete besser auf einem Stressball herum. Wichtig ist die sorgfältige Pflege, damit du nicht in Versuchung kommst, störende Nagelteile unterwegs abzubeissen. Oft hat sich das Fingernägelkauen aber über Jahre eingespielt, sodass Rückfällen häufig sind und du anfangs viel Selbstdisziplin benötigst. Überlege dir auch neue Bewältigungsstrategien für auslösende Situationen.

Singleblick Nicole auf der Suche nach Mister Right

Ein wenig vergeben bin ich schon Zuerst dachte ich ja, ich wäre verliebt. In den Postboten, den Friseur, den Kioskverkäufer, den langjährigen Kollegen, den Bibliotheksbenutzer, Woody Allen und alle Schauspieler in seinem neusten Film. Die Symptome: Ganze Schmetterlingsfarmen tummeln sich in meinem Bauch, der Gehsteig verwandelt sich in Watte, und das Dauergrinsen tut langsam auf den Stockzähnen weh. Nach ein paar Tagen wurde mir jedoch bewusst, dass ich mich nie Hals über Kopf verliebe; geschweige denn in ein männliches Wesen, das mir über den Weg läuft. Plötzlich wusste ich, was los ist: Es wird bald schneien! Von Bern aus kann man schon die weissen Gipfel der Oberländer Alpen bewundern, der kuschelige Schal muss nicht länger in der Schublade sein einsames Dasein fristen, und die Luft ist geschwängert mit dem unwiderstehlichen Duft von gerösteten Marroni. In nächster Zeit werde ich ein schlechtes Gewissen haben, über das Singleleben zu schreiben, denn irgendwie bin ich schon ein wenig vergeben: an den Winter, den ich über (fast) alles liebe! nicole.buerki@ringier.ch

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: ZVG, René Kälin

Freuen Sie sich auf den Winter? Yuya (18) Student aus Japan Ich kann die Winterferien kaum erwarten, weil ich dann nach Hause fliegen werde. Ausserdem feiere ich im Winter meinen 19. Geburtstag, darauf freue ich mich ganz besonders.

Niklas (19) Student aus Australien Ja sehr! Ich hoffe auf weisse Weihnachten. In meiner Heimat Australien hatten wir das nie. Deshalb finde ich es immer besonders toll, wenn ich das in der Schweiz erleben darf.

Sarah (23) Modedesignerin aus Tann ZH Mir gefallen die Winterlandschaften unheimlich gut. Es ist so schön, wenn alles weiss ist. Deshalb freue ich mich sehr auf den ersten Schnee.

Xenia (24) Studentin aus Deutschland Ich mag den Winter sehr. Besonders die Kombination Kuscheldecke, Sofa und ein gutes Buch geniesse ich extrem. Ich finds schön, wenns draussen so ruhig ist und die Welt wie stillsteht.


Morgen im Fr. 2.– am Kiosk

 Strand-Drama Exklusiv-Bilder aus der Toscana.  Neue Erde Sensationsfund von Genfer Forschern.

www.blickamabend.ch Freitag

Das Wetter

Deutsche müssen

MORGEN

raus

Samstag

Robert und Elke B. haben weder Job noch Geld. Trotzdem wollen sie in der Schweiz bleiben.

19° Luzern/Zug Temperatur: Regenrisiko: Sonne:

Roy ist heimgekehrt KUNST → Ein Bild von Pop-Art-

Ikone Roy Lichtenstein ist wieder bei seiner rechtmässigen Besitzerin. und 42 Jahre lang war «Electric Cord» (Elektrokabel) von Pop-ArtKünstler Roy Lichtenstein verschwunden. Jetzt konnte das Werk aus dem Jahr 1961 seiner rechtmässigen Besitzerin zurückgegeben werden. Barbara Castelli, Witwe des New Yorker Kunsthändlers Leo Castelli, durfte «Electric Cord» in Empfang nehmen. Ihr Mann hatte das Gemälde in den 60er-Jahren für 750 Dollar gekauft, mittlerweile wird es auf über vier Millionen geschätzt. Leo Castelli hatte das Bild des US-Malers 1971 dem Restaurator Daniel Goldreyer übergeben. Ein Mitarbeiter verstaute es in seinem Spind. Als der Restaurator 2009 starb, trat der Mitarbeiter auf Witwe Sally Goldreyer zu und fragte, ob sie den Lichtenstein verkaufen könne. Nichtsahnend bot Goldreyer «Electric Cord» einer

→ DAS LETZTE

Sonntag

18° 0% 8h

Heute vor einem Jahr:

Nebelfelder, 12°

NEWS !

Ist vier Millionen Dollar wert «Electric Cord».

Glogger mailt …

Kunstgalerie in Bogota, Kolumbien, an. Diese wollte das Werk, das in einem New Yorker Lagerhaus war, von der Roy Lichtenstein Foundation verifizieren lassen. Worauf die Stiftung Castelli kontaktierte. Diese schaltete das FBI ein, kurz darauf hielt sie «Electric Cord» in ihren Händen. «Es ist schön, wenn Dinge zurückkehren», freute sich Barbara Castelli. SDA

… Jogi Löw Fussballnationaltrainer

Von: glh@ringier.ch An: info@dfb.de Betreff: Herz statt Hirn

Pop-Art-Ikone Roy Lichtenstein († 73).

Fiese Herde mobbt gepunktetes Zebra

Von der Herde verstossen Das Zebra ist ein Einzelgänger.

18°

G O OD

Fotos: DUKAS, AP

R

19°

Von wegen alle Zebras sehen gleich aus: Statt schwarz-weisser Streifen hat dieses Exemplar auf dem Rücken Punkte. Fotograf Paul Goldstein hat das aussergewöhnliche Tier in Kenias Nationalpark Masai Mara entdeckt. «Jedes Zebra ist ein wenig anders gemustert als die anderen. Aber ein solches habe ich in 25 Jahren noch nie gesehen», sagt er. Nachdem der Fotograf «Flecki» über Jahre begleitet hat, kommt er zu einem traurigen Schluss: Das Zebra ist ein vereinsamter Einzelgänger. «Es scheint keine Kollegen zu haben. Anders als die meisten Zebras ist er noch nie in einer Herde herumgereist», erzählt Goldstein. Offenbar wird das Spezialzebra wegen seinem gepunkteten Look von den Artgenossen ausgestossen – Mobbing unter Tieren. Allerdings scheint das Punkte-Zebra selbst kein einfacher Zeitgenosse zu sein. Entdecker Paul Goldstein: «Es ist sehr gereizt und meist schlecht gelaunt.» gpr

Lieber Jogi Löw Das gestrige FussballSpiel Deutschland gegen Schweden war 60 Minuten Himmel, 30 Minuten Hölle. Ein Lehrstück, wie 22 Filigran-Beinchen eine 4:0 Führung zu einem 4:4 vergeigen können. Nur: Es geht um mehr. Die deutsche Mannschaft ist ein Abbild der Gesellschaft. Das Gesülze («Nur das Team zählt»), die Gutmenschen-Blähung («Wir sind alle Freunde») und die Hochjazzerei («Sind mit den Besten auf Augenhöhe») wurde gestern entlarvt: als politisch-gesellschaftlicher Rohrkrepierer. Smarties knickten vor einem 1,95-Meter-Zlatan ein! Warum? Die Deutschen haben keine «cojones», keinen Mut, keine Kühnheit mehr! Alles verwurstelt zwischen KaschmirPullovern. Mit zu viel Lahm statt Macho, zu viel Denken statt Kämpfen. Fussball wurde verwissenschaftlicht! Mit Maturanden statt Blutgrätschern, Akademikern statt Foulisten. Lieber ein Katsche, ein Loddar, ein «dickes Müller» als eine Garde aus dem Internat für höhere Söhne. Helmut-Maria Glogger


17.10.2012_LU