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Star für einen Tag

Freitag, 14. Januar 2011 Bern, Nr. 10

Seien Sie freizügig. Melden Sie sich für ein ProfiShooting an.

 BERN 11

HEUTE ABEND

6° MORGEN

Fotos: Tim Wimborne/Reuters, Claude Stahel, Leserfoto 8989, ZVG

Acht Freunde sollt ihr sein Das Klavier gehört Andrew Taylor (2.v.r.). Seine Wohnung in einem Vorort von Brisbane ist unbewohnbar.

So ist er, der Aussie

Aufräumen S

ie krempeln die Ärmel hoch und räumen auf. So sind die Australier. Gelassenheit als Tugend. Und im grössten Unglück für einen Spass zu haben (siehe oben). In Brisbane, Queensland, zieht sich das Wasser nach und

3 Mrd. Fr. zu viel Was Politiker mit dem Geld tun wollen.  NEWS 2/3

nach der Flut

nach zurück. Die Menschen dürfen wieder in ihre Häuser und würden ab dem, was sie sehen, verzweifeln, wären sie nicht so wie sie sind. Nichts steht mehr am selben Ort, alles ist verschlampt, unbrauchbar. Es stinkt. Aber alle

Air Canada fällt in Luloch Auf dem Flug nach Zürich werden zwölf Passagiere und zwei Crewmitglieder verletzt.  SCHWEIZ 4

Nachbarn helfen bei der Drecksarbeit, beim Neustart. Und schon warnen Meteorologen vor einer neuen Serie Zyklone, die sich vom Meer her nähern. Die Queensländer werden auch damit fertig werden.  AUSLAND 8/9

Furioses Spektakel «Mission Impossible 3» mit je einem berühmten (Cruise) und einem guten Heute (Hoffman) Ab e n d Schauspieler. im TV


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NEWS

www.blickamabend.ch

Gewinn statt Defizit Finanzminister sind keine Hellseher. WidmerSchlumpf (aktuell) und Merz (abgetreten).

→ SMALLTALK Mit Adriano Aguzzi (50), Neuropathologe an der Universität Zürich

Guten Tag, Herr Aguzzi. Sie berichten von einer «beunruhigenden Entdeckung», dass sich nämlich die hirnschädigende CreutzfeldtJakobs-Krankheit über die Lu überträgt. Ich bereue schon, dass ich «beunruhigend» sagte! Nur Menschen, die in klinisch-diagnostischen Labors arbeiten, sind einer Gefahr ausgesetzt. Also kann ich mich nicht im Tram mit C-J anstecken? Nein! Wir haben zwar herausgefunden, dass sich die Krankheit leicht über Aerosole verbreitet, wie man sie beim Niessen ausstösst. Aber darin befinden sich keine C-Jinfizierten Prionen. Aber Aerosole können C-J übertragen, fanden Sie heraus. Ja, aber nur, wenn sie direkt mit infizierten Prionem angereichert sind. Solche Aerosole treten nur beim offenen Gewebe auf, also zum Beispiel bei einer Labormip untersuchung.

Fotos: Yoshiko Kusano/EQ Images, Keystone (3), RDB (2), AP (2), Reuters, Sabine Wunderlin

Entwarnung!

Aguzzi Mehrfach ausgezeichneter Forscher.

Kein Sackgeld für das Volk

ÜBERSCHUSS → Um 5 Mrd. Fr. hat

7.30, Zürich Die Schweizer Börse büsst die UBS mit 100 000 Franken. Die Bank informierte

Der Berner SP-Nationalrat André Daguet fährt vor allem der bürgerlichen Finanzpolitik an den Karren: «Man geht von sehr schlechten Prognosen aus, bringt die Sparprogramme durch und ist nachher erstaunt darüber, dass es Überschüsse gibt». Stähelin, Mitglied der ständerätlichen Finanzkommission, räumt ein, dass die guten Zahlen auch für die Kommission sehr überraschend gewesen seien. Die Abweichungen seien schon sehr gross. SVP-Nationalrat Stahl schlägt vor, es den Unternehmen gleichzutun und das Budget rollend zu planen. 

Unter anderem dürfen Futterfette nur noch in Anlagen hergestellt werden, die keine Industriefette produzieren.

9.31 Uhr, Buenos Aires Diebe haben die Reisekasse von Präsidentin Cristina Kirchner geraubt. Die 68 000 Dollar und 17 000 Euro waren für Staatsbesuche nach Kuwait, Katar und in die Türkei vorgesehen.

sich das Finanzdepartement verschätzt. Was tun mit diesem Geld? irene.harnischberg @ringier.ch

D

ie frohe Botschaft von Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf, dass der Bund im 2010 drei Milliarden Franken Gewinn statt der budgetierten zwei Milliarden Defizit machte, freut auch die Politiker. Die Idee, das Geld als nette Geste unters Volk zu verteilen, findet aber keinen Anklang. Die bürgerlichen Politiker sind sich vielmehr einig darin, dass mit dem Geld der Schuldenberg, der im-

→ HEUTE FREITAG 2.49 Uhr, Tokio Das gesamte japanische Kabinett ist vor einer Umbildung durch Regierungschef Naoto Kan zurückgetreten.

warnt der Aargauer FDPNationalrat Philipp Müller. Wie seine bürgerlichen Kollegen ist Nationalrat Jürg Stahl (SVP/ZH) überzeugt merhin 110 Milliarden davon, dass der SchulFranken beträgt, dringend denabbau nun Priorität hat. abgebaut werden muss. Dies komme dann auch «Verteilen ist schön und künftigen Generationen zugut», sagt der Thurgauer gut. Grundsätzlich sei er CVP-Ständerat Philipp Stä- aber sehr glücklich darüber, dass anhelin. Aber ders als in anverteilen kön- «Wir müssen ne man nur deren europädann, wenn den Schuldenischen Länes auch ein berg abbauen.» dern ein GeGuthaben winn erzielt gebe. Der Bund kämpfe worden sei. Als das Budget aber mit einem giganti- gemacht worden sei, habe schen Schuldenberg. «Auch man noch nicht wissen könwenn jetzt die Sonne nen, dass sich die Wirtscheint, müssen wir an die schaft trotz der Krise so gut dunklen Wolken denken», entwickle.

Zeiten in MEZ.

die Anleger im Sommer ’07 zu spät über die zu erwartenden Subprime-Verluste. 9.02 Uhr, Berlin  Als Reaktion auf den DioxinSkandal will die deutsche Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) die Sicherheit von Futtermitteln erhöhen.

9.13 Uhr, Winterthur Ein bewaffneter Mann hat gestern Abend in Winterthur-Töss eine Geldwechselstube überfallen und dabei mehrere Tausend Franken Bargeld erbeutet.

10.29 Uhr, Loreley  Ein Schlepper bringt ein Bergungsschiff zum geken-


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Freitag, 14. Januar 2011

→ WAS TUN?

→NACHGEFRAGT Reiner Eichenberger Professor für Finanzwissenschaft

«Man muss schlau sein!» Philipp Stähelin CVP/TG «Wir müssen mit dem Geld jetzt die Schulden abbauen, das ist prioritär.»

André Daguet SP/BE «Das Geld muss zum Beispiel in die Bildung investiert werden.»

Jürg Stahl SVP/ZH «Der Abbau der Schulden von 110 Mrd. Franken hat jetzt Priorität.»

Herr Eichenberger, viele Politiker möchten den Rechnungsüberschuss von drei Milliarden Franken zum Schuldenabbau gebrauchen. Gute Idee? Wenn es eine einmalige Sache ist, es in den nächsten Jahren also nicht auch zu Mehreinnahmen kommt, dann ist das sicher richtig. Und wenn der Staat regelmässig mehr Geld einnehmen sollte? Das soll er eben gar nicht. Stattdessen sollte er die Mehrwertsteuer oder die Einkommenssteuer senken. Oder die Krankenkassenprämien senken oder gleich jedem Haushalt einen Check schicken. Nein! Eben nicht. So hätte man einfach mehr Geld im Sack, zugegeben. Aber einerseits gibt man es vielleicht nicht aus und andererseits setzt so zurückgegebenes Geld keinen Doppeleffekt. Doppeleffekt? Senkt man die Mehrwert- oder die Einkommenssteuer, hat man jeweils einen doppelten Effekt: Bei der Mehrwertsteuer hat jeder mehr Geld im Sack und gleichzeitig wird alles billiger; das kurbelt die Wirtschaft doppelt an. Weniger Einkommenssteuer bedeutet neben mehr Geld im Sack auch mehr Anreiz, um mehr zu arbeiten, weil man ja mehr davon hat. Sie sehen: Man kann das Geld auf schlaue oder auf plumpe Art den mip Bürgern zukommen lassen.

Wofür wir 2011 mehr Geld brauchen

Philipp Müller FDP/AG «Wir müssen jetzt unbedingt die Schulden runterbringen.»

Die Mehrwertsteuer stieg um 0,4 Prozent. Die Krankenkassen wurden im Schnitt 6,5 Prozent teurer. Hohe Rohstoffpreise für Baumwolle und höhere Löhne in China verteuern auch Kleider oder Elektronikartikel. Auch für den ÖV zahlen wir mehr. Allein das Halbtax-Abo ist 25 Fr. teurer. Der anziehende Ölpreis verteuert auch das Tanken an der Zapfsäule. Die Lohnabzüge für die Arbeitslosenversicherung stiegen um 0,1 Prozent.

terten SchwefelsäureTanker. Dieser liegt seit gestern seitwärts im Rhein. 12.31 Uhr, Bern Laut dem Kino-Verband ist «Burlesque» der meistbesuchte Film dieser Woche in der Deutschschweiz. «Little Fockers» liegt auf Platz zwei und «Rapunzel» auf Platz drei.

Neues aus Absurdistan Ist Kunst, wenn Petra pinkelt? Diese Polizistin entzweit die Deutschen. Wie sie da in voller Kampfmontur am Boden hockt und pinkelt. Einen richtigen kleinen See. Und wer hinguckt, sieht alles. Das heisst die Vagina. Die ganz echt aussieht. Kein Wunder: Der deutsche Künstler Marcel Walldorf hat sie seiner Freundin abgeguckt. Für seine Skulptur «Pinkelnde Petra» hat Walldorf jetzt den Dresdner Kunstpreis erhalten. Und 1000 Euro. Das soll Kunst sein? Niemals!, sagt die Obrigkeit. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (46): «Dieses Ding ist eine Beleidigung der Polizistinnen.» Ein Ausstellungs-Besucher findet allerdings: «Kunst ist Kunst.» Und einer wundert sich, dass praktisch alle Leserbriefe von Männern stammen. Wen wunderts. snx Hingucker Polizistin Petra.

→ TWEET DES TAGES Userin @girlclumsy über den Appell der queensländischen Premierministerin:

Anna Bligh askes Brisbane residents to please STOP bringing donations of clothes etc to evacuation centres. They’re too full. Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend

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Freitag, 14. Januar 2011

chwester ermordet» UNRUHEN → Fatma aus der Waadt starb bei den

Protesten in Tunesien. Ihr Bruder schwört Rache. andrea.schmits @ringier.ch

H

eute hätte Fatma M.* (66) heimkehren sollen. Zu ihrem Mann, mit dem sie seit 25 Jahren verheiratet ist, nach Mauborget im Kanton Waadt. Doch Fatma ist tot. Am Mittwochabend wurde sie erschossen, als sie gemeinsam mit anderen Frauen von einer Dachterrasse in der tunesischen Stadt Dar Chaabane die Unruhen verfolgte. «Plötzlich wurde sie von einem Polizisten ins Visier genommen. Er schoss ihr in die Kehle. Wenige Minuten später war sie tot», sagt ihr Bruder Raouf heute im «Le Matin». Raouf erreichte den Tatort erst zehn Minuten später. «Meine Schwester lag auf dem Boden. Aus ihrer Kehle floss Blut. Sie hat doch gar nichts gemacht – nur einer Demonstration zugeschaut.» Eine Ambu-

lanz oder die Rettungskräf- ich dorthin gehe. Meine te kamen nicht. Ihr Bruder Schwester wurde ermusste Fatmas Leiche mit schossen wie ein Hase. einem Pick-up ins Spital Sie wurde ermordet», sagt fahren. Salah. «Wieso erschiesst die Heute Mittag wurde Polizei unschuldige MenFatma beerdigt. Ihr Ehe- schen?» mann Eric ist gestern nach Dann bricht Salah in Tunesien gereist. Tränen aus: «Fatma hatte In einer Woche wird er die Energie einer 20-Jährimit der 14-jährigen Tochter gen. Ihr ganzes Leben arheimkehren. «Das wird ein beitete sie als KrankenSchock für sie», sagt er. «Sie schwester, sie hat immer ging in Tunesianderen geen zur Schule. «Ich werde den holfen. Wenn Fatma lebte die Regierung dort mit unse- Schuldigen den Schuldirer Tochter. finden.» gen nicht finIch reiste redet, tue ich es. gelmässig hin und zurück.» Auch wenn ich dann 20 Salah (59), ein weiterer Jahre ins Gefängnis muss.» Bruder Fatmas, der im WalIn Tunesien weiten sich lis lebt, hat Eric gestern seit rund einem Monat gezum Flughafen gefahren. gen das Regime gerichtete «Er war wie ein Kind, völlig soziale Unruhen aus. Nach verloren», erzählt er. Selbst Zählungen von Menschenmöchte er nicht nach Tune- rechtsorganisationen kasien. «Ich bin mir nicht si- men bereits 66 Menschen cher, dass ich meine Wut im ums Leben.  Zaum halten kann, wenn *Name der Redaktion bekannt

Ben Ali gibt indirekt unangemessene Gewalt zu Die Proteste richten sich immer stärker gegen den tunesischen Präsidenten Zine al-Abidine Ben Ali (74). Er regiert das Land seit 23 Jahren totalitär. Gestern Abend zeigte er sich erstmals zu Kompromissen bereit. Er deutete an, dass er bei den nächsten Präsidentschaftswahlen auf eine Kandi-

datur verzichten könnte. Ben Ali verkündete weiter, dass die Preise für Grundnahrungsmittel gesenkt und die Internetzensur gelockert würde. Indirekt räumte er ein, mit unangemessener Gewalt gegen Demonstranten vorgegangen zu sein. as

→ TATORT

Gelbe Acrylfarbe an seinen Händen Der Richter fragt: «Könnten Sie Ihr Chäppli abziehen? Hätten Sie ein Problem damit?» Der junge Mann hebt seine Kappe. Hervor kommt eine Glatze und ein langer Irokesenzopf. Der Angeklagte Tobias V. (24) ist gepierct an Nase und Unterlippe,vorbestraft wegen Sachbeschädigung, wohnt in einer WG, zu zehnt. Er büezt für 2100 Franken im Monat bei einem Getränkehändler, stottert Schulden über 5000 Franken ab. Ist glücklich liiert. Die Tat geschah im Dezember 2008: Da streifte eine Gruppe von zehn Jugendlichen durch Winterthur. Sie trugen schwarze Kapuzen, und einer von ihnen hatte einen Kübel Farbe dabei. In dieser Winternacht wurden Autos zerkratzt. Und auf einen zerkratzten Mercedes wurde in gelber Acrylfarbe «Container» geschrieben. Die Polizei rückte aus und fand bald eine Gruppe von Linksautonomen; das sind die mit den schwarzen Kapuzen. Es ging unfreundlich zu und her, und die Polizei griff durch. Der Angeklagte landete in Haft. An seinen Händen fand man dieselbe gelbe Acrylfarbe wie auf dem Mercedes, an seinem Handy auch. Auf der Polizeiwache beschallte man ihn mit Marschmusik, erzählt der Verteidiger. Und man verhörte Tobias V.. Er sagte nicht ein Wort, das sei eine Art Ehrenkodex unter den Linksautonomen, erfährt der Richter. Auch vor Gericht schweigt Tobias V., sagt nur: «Ich bin unschuldig». Das sah das Bezirksgericht Winterthur anders. Ein Schuldspruch erging im Juli 2010. Und jetzt, beim Rekurs vor Obergericht, argumentiert der Verteidiger: «Die Farbe könnte ja auch von einem Handschlag kommen.» Es gilt: Im Zweifel für den Angeklagten. Die Frage ist nicht: Könnte er es gewesen sein? Die Frage lautet: Kann es sein, dass er es nicht war? Ja. Das kann. «Wir sind nicht naiv», sagt der Richter: «Ein Handschlag mit beiden Händen?» Er lächelt, schüttelt den Kopf und sagt: «Wir sprechen Sie frei.» rig

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WIRTSCHAFT

Freitag, 14. Januar 2011

Wässriger Schinken aus der EU BILANZ → Seit 6 Monaten können Lebensmittel aus

der EU vereinfacht eingeführt werden – mit Folgen. thomas.ungricht @ringier.ch

Weniger Fett Enthält jetzt fünf Prozent weniger Vollrahm.

Künstlich Nur noch 10 statt 30 Prozent Fruchtsaftanteil.

Mozarella mit Stärke Damits nicht klumpt, darf jetzt auch Mais oder Reis rein.

D

er Sirup der Migros hat neu 10 statt 30 Prozent Fruchtsaftanteil. Oder der Rahm von Denner nur noch 30 statt 35 Prozent Fett. Möglich macht das das Cassis-de-DijonAbkommen. Seit sechs Monaten können dadurch Lebensmitteln vereinfacht eingeführt werden, die in der EU zum Verkauf zugelassen sind. Und das hat Folgen: Im Beutel mit geriebenem Mozzarella darf jetzt Stärke aus Mais oder Reis sein – damit nichts verklumpt. Ein Lieferant von Aldi hat dafür beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Bewilligung eingeholt und erhalten. Dies bestätigte Aldi gegenüber «Blick». Bisher galt für den Mozzarella: 100 Pro-

zent Käse. Diese vom BAG wurden 21 bewilligt, 14 aberteilte Bewilligung gilt gelehnt. In vielen Fällen nun auch für alle anderen entspricht das zugelassene Anbieter, die den Mozzarel- Produkt nicht den hohen la in dieser Zusammenset- Qualitätsnormen der zung herstellen oder impor- Schweiz. tieren wollen. Gegen sechs Entscheide Mit dem Abkommen des BAG wurde beim Bunwerden EU-Normen in der desverwaltungsgericht BeSchweiz übernommen. Das schwerde eingereicht. sorgt für WiEtwa gegen derstand. wässrigen Im Mozzarella ImportBeim Cidre ist jetzt auch Schinken. «Somersby» von Feld- Reis drin. Erste Entscheide werschlösschen reicht der Schweizer Obst- den in den nächsten Woverband Beschwerde ein. chen erwartet. Die Hauptkriterien der Der aus Dänemark importierte Apfelwein muss nur Zulassung sind die Sicher15 Prozent Fruchtsaft ent- heit der Lebensmittel und halten. Bisher galt in der der Täuschungsschutz. Ist Schweiz 70 Prozent. die Gesundheit nicht geNach sechs Monaten mit fährdet und die Anfordedem Cassis-de-Dijon-Prin- rungen an die Produkteinzip sind 69 Gesuche beim formation erfüllt, wird eine BAG eingegangen. Davon Bewilligung erteilt. 

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Das ist der neue Super-Blackberry

Fotos: Sabine Wunderlin (2), Adrian Bretscher, ZVG

SMARTPHONES → Da freut sich die Chefetage: Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) bringt 2011 mindestens drei neue coole Geräte heraus, wie der Blog «bgr.com» berichtet. Das Flaggschiff ist das Modell «Dakota» (Bild). Der Form nach stammt es aus der «Bold»-Familie und verfügt über eine Tastatur und einen Touchscreen. Wie im iPhone sind Kompass sowie Beschleunigungsund Annäherungssensoren eingebaut. Zudem kann er auch als W-Lan-Hotspot fungieren. Mit dem «Torch 2» kommt eine verbesserte Version des Slider-Blackberrys heraus. Hier wurde mit einem schnelleren Prozessor (1,2 GHz) vor allem an der Geschwindigkeit geschraubt. Und als Dritter im Bunde gibt es mit dem «Apollo» ein Update für die Curve-Familie. Preise und Lieferdaten sind noch nicht bekannt. bö

→ SCHNÄPPCHEN DES TAGES

Wildlachs Coop verkauft heute den Pazifik-Wildlachs in Filetportionen, tiefgekühlt, 50 Prozent günstiger. 2x 250 Gramm kosten 8.90 statt 17.80 Franken.

8.90

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AUSLAND

Australier gehen an Drecksarbeit

www.blickamabend.ch Sauerei im Hinterhof Alice Richter-Ward putzt heute in Brisbane Schlamm von der Treppe.

AUFRÄUMEN → Das Wasser ist fast weg. Der

stinkende Schlamm da – und alle helfen mit. sidonia.kuepfer @ringier.ch

E

s geht aufwärts. Das Wasser zieht sich im australischen Überschwemmungsgebiet vielerorts zurück. Heute Morgen konnten die Bewohner in mehreren Vierteln von Brisbane in ihre Häuser zurückkehren. Ihnen zeigt sich das ganze Ausmass der Verwüstung. Und sie treffen vor allem auf eines: Stinkenden Schlamm, der die überfluteten Gebiete bedeckt. Aber die Australier stehen in diesen schweren Stunden zusammen. Ein Reporter von «ABC» fragt einen Shopbesitzer in Brisbane, ob er einen der vielen Freiwilligen kenne, die ihm beim Aufräumen helfen. «Ich kenne keinen von ihnen», sagt der Mann lachend. «Es ist wunderbar. Ich kam um sechs Uhr morgens her und es waren schon Leute da», sagt er weiter. Abfallwagen fahren durch die schlammigen

Strassen. Darin können die wurde von Freiwilligen, die Bewohner ihre unbrauchbar helfen wollten. Es habe gewordenen Möbel entsor- mehr Freiwillige als Jobs gen. gehabt. Eines der Flutopfer ist «Es ist ein grosser Schmerz für die Leute, wenn Craig Yeoman aus Brisbane. sie das erste Mal ihr Haus Als er heute früh in sein und ihre Strasse wiederse- Haus zurück konnte, habe hen», sagte die Regierungs- er einen Riesendrang gechefin des Bundesstaats habt, sofort allen Dreck aufQueensland, Anna Bligh. zuräumen, berichtete die Rund 33 000 Agentur AAP. Wohn- und «Es ist ein gros- «Wir wollen Geschäftsden Schlamm wegbekomhäuser wur- ser Schmerz men bevor er den bei den für die Leute.» schlimmsten trocknet», erÜberschwemmungen seit klärte Yeoman, «Wir werden 1974 beschädigt. Die Be- zuerst unseren Dreck beseitroffenen wissen: Jetzt tigen, dann gehen wir hinügeht es an die Drecksar- ber, um den Nachbarn zu beit. Viele Flutopfer zeigen helfen.» Es ist dieser Spirit, den sich hemdsärmlig. Beherzt packen sie zum Besen und auch die Regierungsmachen sich an das grosse chefin Anna Bligh in ihrer Aufräumen. Und nicht sel- emotionalen Ansprache ten ist die Stimmung dabei beschwor: «Wir sind aufgeräumt: Es gibt Stände Queensländer. Wir sind das mit gratis Kaffee für die Hel- zähe Völkchen im Norden. fer. Man schlägt uns nieder, In Queensland berichte- aber wir stehen wieder auf. te eine Freiwilligenorgani- Zusammen können wir das sation, dass sie überflutet durchziehen.» 

Kein Geld mehr, um Nachfolger für Space Shuttles zu bauen RAUMFAHRT → Einst galten die USA unangefochten als Raumfahrt-Führer. Jetzt macht ihnen ihr Loch im Portemonnaie einen Strich durch die Rechnung. Mit dem Geld, das der US-Raumfahrtbehörde Nasa derzeit zur Verfügung steht, kann sie keinen Nachfolger für die

Space Shuttles entwickeln. Eigentlich war für 2016 der Start einer neuen Trägerrakete angesetzt. Jetzt wird es damit erst einmal nichts: Die neuen Modelle seien «angesichts der derzeitigen Haushaltslage nicht bezahlbar». Das, obwohl US-Präsident Barack Obama der Nasa

elf Milliarden Franken für die Planung neuer Raketen für die nächsten drei Jahre zusagte. Nachdem also die letzte alte Raumfähre ins All gestartet ist, müssen US-Astronauten anderweitig in den Weltraum gelangen. Sie können zum Beispiel bei den Russen mitfliegen. nce

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Freitag, 14. Januar 2011

«Er zerbrach an der Trennung» PRIVAT → Jetzt redet Kelsey

Hawkes, die Ex-Freundin des Amokläufers von Tucson.

N

Die Flut ist weg, der Abfall bleibt Liz Marsden vor ihrem überschwemmten TeppichGeschäft in Ipswitch. Noch steht an manchen Orten das Wasser meterhoch Truck-Parkplatz Rocklea, einem Vorort von Brisbane.

icht eine wirre Weltanschauung oder politische Spinnerei waren Auslöser für das Attentat von Arizona am Samstag. Sondern ein gebrochenes Herz. So stellt es zumindest die Jugendliebe des mutmasslichen Amokläufers von Tucson dar. Kelsey Hawkes erinnert sich im US-TV-Sender «CBS»: «Als ich mit ihm in der Highschool Schluss machte, zerbrach er daran.»

War sein «Highschool Sweetheart» Kelsey Hawkes (21).

«Er» ist Jared Lee Loughner (22) und sei eigentlich ein ganz normaler Typ gewesen, sagt die 21-Jährige, die ein Jahr lang Loughners «High School Sweetheart» war. Das liegt fünf Jahre zurück. Loughner hatte nach ihr keine neue Freundin. Hawkes wundert das nicht: Loughner sei nach der Trennung ein anderer Mensch geworden. Er begann zu trinken, Drogen zu nehmen, distanzierte sich von seinen Freunden, lebte in einer anderen Welt. Aus dem «netten und fürsorglichen Jared», an den sich Kelsey erinnert, wurde ein Einzelgänger, der Böses ausbrütete. Jetzt – nach seinem blutigen Attentat in Tucson mit sechs Toten und 14 Verletzten – sitzt er in Haft und muss sich wegen Mordversuchs, Tötung und versuchter Tötung verantworten. David Gonzales, oberster Polizeibeamter von Arizona: «Er sitzt in seiner Zelle und tut nichts – ausser fies grinsen.» noo

Piraten wollten auch aufs ZDF-«Traumschiff» ANGRIFF → Das schnelle Handeln des Kapitäns

Fotos: AFP, Reuters, EPA, Splash News,ZVG

verhinderte einen Horror-Trip für 300 Passagiere.

P

iraten wissen, wo es schön ist. Deshalb versuchten sie am Mittwoch im Indischen Ozean zwischen Madagaskar und Sansibar das frühere ZDF-Traumschiff «MS Berlin» zu entern. Eine Sprecherin der britischen Reederei «Saga» bestätigte gestern den Angriff. Zum Zeit-

punkt der Attacke befanden sich rund 300 Gäste an Bord des Schiffs, das inzwischen unter dem Namen «Spirit of Adventure» fährt. Als die Piraten sich mit einem Schnellboot näherten, brachte die Besatzung die Passagiere, die gerade beim Abendessen waren, ins Schiffsinnere. Das be-

richtet der deutsche Radiosender «NDR 90,3». Der Kapitän gab unterdessen Vollgas und hängte so die Piraten ab. Verletzt wurde bei dem vereitelten Angriff niemand. Wie in der TV-Serie gab es für die Traumschiff-Crew und -Passagiere also auch in der Realität ein Happy End. nce

Fast zum Höllenschiff geworden Piraten versuchten die «Spirit of Adventure» zu kapern.

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NEIN

Entmündigung der Schweiz? zur Entwaffnungsinitiative am 13. Februar www.waffeninitiative-nein.ch www.protell.ch

Caesare miscere cappa tuso bellis. cappa tuso bellis.


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BERN

www.blickamabend.ch

«Wir haben sehr viel Lebensqualität verloren» LÄRM → Quietschende Trams

werden zum Politikum. Der RBS erho sich baldige Besserung. markus.ehinger @ringier.ch

E

s quietscht und ächzt im Mattenhof-Quartier. Seit dem Fahrplanwechsel im letzten Dezember ärgern sich die Bewohner im Fischermätteli über die lauten Trams der Linie 6. «Wir haben sehr viel Lebensqualität verloren», sagt Stadtrat Manuel C. Widmer (GFL). «Das Tram bringt uns um den Schlaf und ich will gar nicht daran denken, wie das dann im Sommer mit offenen Fenstern sein wird.» Noch nie hätten sich so viele Leute aus dem Quartier bei ihm gemeldet. «Alle sagen, man müsse auf

politischem Weg etwas gegen die Lärm-Plage unternehmen.» Widmer hat reagiert und gestern im Parlament eine kleine Anfrage eingereicht. Er will damit rasche Antworten vom Gemeinderat, wie die Regierung das Lärm-Problem in den Griff bekommen will. Gleichzeitig hat er mit Stadträtin Aline Trede (GB) eine dringliche Motion eingereicht. Sie hat zum Ziel, dass auf der Linie 6 in den empfindlichen Nacht- und Morgenstunden zwischen 22 und 8 Uhr sowie am Wochenende nur noch die leiseren Combino-Trams ein-

Schönes Wetter Blick auf den Hundschopf heute Morgen früh.

gesetzt werden dürfen. Bes- unterwegs», sagt Sprecheserung ist nicht in Sicht. rin Fabienne Thommen geStadtrat Widmer: «Laut genüber Radio Energy. DieBernmobil haben die blau- ses Tram werde danach roten Tramfahrzeuge des rund vier Wochen getestet. RBS noch eine Lebensdau- «Dann schauen wir, ob die er von rund 12 Jahren und neuen Räder das Quietschsind noch nicht abgeschrie- Problem lösen.» Bei einem ben. Ein frühzeitiger Ersatz positiven Ergebnis bestelle der RBS Ende sei aus wirtschaftlichen Neue Räder für Februar neue und ökologiRäder für schen Grün- die 6er-Trams sämtliche den nicht gibts 2012. neun Trams, möglich.» die auf der LiWidmer ärgert sich: «12 nie 6 verkehren. «Leider haweitere lärmige Jahre kann ben die Hersteller lange man den Bewohnern nicht Lieferfristen. Wir könnten zumuten.» frühestens im Herbst mit Der RBS hofft, die Lö- der Montage beginnen.» sung gefunden zu haben. Das Ziel: Umrüstung al«An einem Tram montie- ler Trams bis spätestens im ren wir derzeit neue Rä- Februar 2012. Die Kosten der, die auch schon Bern- für die neuen Räder belaumobil verwendet. Dieses fen sich auf eine Million Tram ist ab nächster Woche Franken. 

Lärmgeplagt Stadtrat Manuel C. Widmer ärgert sich über die rot-blauen Trams.

2500 Postfächer zügeln POST → Die Schanzenpost schliesst für drei Jahre.

Das Provisorium eröffnet am Sonntag beim City-West.

B

Sonniges Skifest in Wengen LAUBERHORN → Zu Tausenden strömten die Ski-Fans bereits heute ans Lauberhorn. Die Veranstalter erwarten während des Wochenendes rund 60 000 Leute. Das OK geht heuer härter gegen Saufereien vor. Vor allem bei Halbwüchsigen. «Wir führen strengere Kontrollen durch», sagt Lauberhorn-Sprecher Josef Zenhäusern. Die Ski-Fans dürfen sich auf schönes Wetter freuen. Meteorologe Philippe Gyarmati von Meteotest: «Am Samstagmorgen erwarten wir im Zielraum 1 Grad und Wolken. Im Verlauf des Tages wirds sonniger und bis zu 5 Grad.» Mehr zum Lauberhorn im Sport auf den Seiten 20/21. ehi

is heute klaffte im Eingangsbereich des PostProvisoriums an der Effingerstrasse 16 ein Loch in der Wand. In dieses montierten Arbeiter heute den Postomaten. In den Räumen der ehemaligen Möbel-Pfister-Filiale eröffnet am Sonntag um 16 Uhr das Schanzenpost-Provisorium. In den nächsten drei Jahren entsteht am alten Standort der neue PostParc mit Dienstleistungsbetrieben und Einkaufsmöglichkeiten. «Die Poststelle Bern 1 Schanzenpost ist morgen Samstag noch von 8 bis 16 Uhr am heutigen Standort offen», sagt Post-Sprecherin Yvonne Raudzus zu Blick am Abend. Die rund 2500 Postfächer werden morgen letztmals am heutigen Standort bedient und dann in Blöcken an die Effingerstrasse transportiert. «Ab Montag früh werden sie am neuen Standort bedient und gefüllt.»

Provisorium Die neue Schanzenpost an der Effingerstrasse 16.

Während Post-Provisorien in der Regel in Holzbarracken untergebracht sind, erhalten die Berner mit der vorübergehenden Schanzenpost beim City-West eine vollwertige Filiale. «Wir suchten einen Standort, der möglichst nahe bei der Schanzenpost liegt und wollten den Kunden eine praktisch gleichwertige Atmosphäre bieten. «Mit der Post-

stelle an der Effingerstrasse haben wir die bestmögliche Lösung gefunden.» Wegen Einsprachen war der Neubau der Schanzenpost lange blockiert. Im März 2010 erteilte das Regierungsstatthalteramt die generelle Baubewilligung für den Um- und Neubau. Die Kosten belaufen sich auf 200 bis 300 Millionen Franken. ehi


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Freitag, 14. Januar 2011

Junge SVP kämp für 1. August

→ DAS GEHT IN BERN

verpasse n

SPAREN → Mit einem Paukenschlag eröffnete die frischgewählte Stadtratspräsidentin Vania Kohli (BDP) gestern ihre Antrittsrede. Die Direktion von Stapi Alex Tschäppät (SP) und die Stadtkanzlei hätten entschieden, die traditionelle 20 000 Franken teure 1.-August-Feier auf dem Münsterplatz dieses Jahr ersatzlos zu streichen – aus Spargründen. Dagegen wehrt sich die SVP: «Die Organisation eines Rednerpultes sowie das Aufstellen von Verpflegungsständen kostet wenig und kann nicht mit Sparmassnahmen begründet werden», sagen die Grossräte Erich Hess und Thomas Fuchs. Sie fordern den Gemeinderat auf, zusammen mit Procap und BERNcity eine schlichte Feier durchzuführen. «Andernfalls organisieren wir selbst ein Rednerpult.» ehi

→ The Faranas Samstag, 21.30 Uhr, Dachstock, Neubrückstr. 8 The Faranas entspringen dem Funk, Jazz und Elektro. Das Berner Kollektiv mischt diese Einflüsse mit afrikanischem Gesang und englischem Soul. Das Ergebnis: kraftvolle Grooves und verspielte Rhythmen. Im Dachstock taufen sie ihr neustes Werk.

Werden Sie «Star des Tages» SEXY → Liebe Bernerinnen, «Blick» sucht Sie

→ Tausendmal

berührt

→ Berner GalerieWochenende

Freitag, 22 Uhr, Bierhübeli, Neubrückstr. 43 Auch wenn es niemand so recht zugeben will, Schlager hören ist hipper denn je. Egal ob von Heino, Guildo Horn oder Roy Black – Schnulze und Schnultze bringen die schmalzigsten Songs auf die Plattenteller.

Sa–So, 11–17 Uhr, diverse Galerien 15 Berner Kunstorte öffnen ihre Türen und bieten Kunstinteressierten ein abwechslungsreiches Programm. Eine Liste mit allen teilnehmenden Galerien gibt es unter «vereinbernergalerien.ch».

für ein professionelles Foto-Shooting. as Promi-Shooting von «Blick» geht in eine neue Runde. Seit über einem Jahr zeigt «Blick» auf der Titelseite seinen «Star des Tages». Ganz normale Frauen beweisen, wie umwerfend schön Schweizerinnen sind. In einem Profi-Shooting werden Sie zum Star umgestylt. Wir suchen Frauen zwischen 18 und 40 Jahren. Nach dem Shooting ziert eines der Bilder die War diese Woche im «Blick» Evianne (20) aus Basel.

«Blick»-Titelseite. Natürlich gibts dafür nebst einem spannenden Tag auch Geschenke: Sie erhalten eine Auswahl der Fotos auf CD – und 300 Franken Sackgeld. Damit nicht genug: Falls Sie die «Blick»-Leser im Online-Voting zum «Star des Monats» wählen, gewinnen Sie zusätzlich 500 Franken. Und Ende Jahr bietet sich den Monats-Königinnen die Chance, «Star des Jahres»

→ Alaska Freitag, 22 Uhr, Kufa, Werdstrasse 17, Lyss Mit karibischem Feuer in den Beinen und haufenweise Soul in der Brust spielte die Zürcher Truppe Alaska den jamaikanischen Ska und Rocksteady mit enormer Spielfreude. Als Support dabei: Stan or Itchy.

zu werden. Hier winkt ein Auto im Wert von 40000 Franken als Hauptpreis. höl

So melden Sie sich an Schicken Sie ein Ganzkörperfoto mit Angaben zu Ihrer Person (Name, Alter, Wohnort, Beruf) an star@blick.ch oder ein MMS mit dem Keyword STAR an die Nummer 8989 (70 Rp./MMS).

Freitag, 14. 1. An Lar Irish Folk, 21 Uhr, Mahogany Hall, Klösterlistutz 18 Fotos: Markus Ehinger, Nina Wohlgemuth, Claude Stahel, ZVG

D

TOP Nicht

Bonnie & Clyde DJs Carol Fernandez, Cut Supreme, House, R’n’B, 23 Uhr, Le Ciel, Bollwerk 31 Steady Rollin’ Bog Margolin Jazz, 19.30 Uhr, Marian’s Jazzroom, Engestrasse 54 Mattentanz DJs Jon Donson, Jutzi, Techno, Tech House, Minimal, 23 Uhr, WasserwerkClub, Wasserwerkgasse 5

Samstag, 15. 1. The Lick Mickey D., Matrama, HipHop, R’n’B, Soul, 22.30 Uhr, Du Théatre, Hotelgasse 10 Propurban DJs Dave-it, 1 Way, Mash Up, 22 Uhr, Propeller-Bar, Aarbergergasse 30 Dabu Fantastic* Hip-Hop, 21 Uhr, Sous Soul, Junkerngasse 1 Audiotheque DJs Anthony Collins (F), Huazee, Sirion, Bird, Electro, 23 Uhr, Formbar, Sandrainstrasse 10

Veranstaltungen mit * wurden mit Einträge auf www.eventbooster.ch © Cinergy.ch

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WISSEN

Freitag, 14. Januar 2011

Berufseinstieg für

→ GUT ZU

WISSEN

Neulinge

Hilfe zur Selbsthilfe «Nach Lehre oder Studium sind viele junge Menschen damit überfordert, plötzlich eigenständig in den Arbeitsmarkt einsteigen zu müssen. Wenn sie dann eine Absage nach der anderen kassieren, geht die Motivation flöten», sagt Manuela Röthlisberger (Bild). Sie ist Projekt-Verantwortliche in Zürich. Ziel von CT2 sei es deshalb auch, das Selbstbewusstsein junger Berufseinsteiger zu fördern.

Im falschen Job Trotz Ausbildung finden viele Junge keinen passenden Job.

ARBEITSLOS → Pro Jahr wird 600

22-Jährige ist gelernte Gärtnerin, stand nach der Lehre aber auf der Strasse. «Viele Jobs verlangen Berufserfahrung, doch wie Beruf verhelfen. Es heisst soll man die bekommen, CT2 («Coaching Trans- wenn man nicht angestellt Fair2») und richtet sich an wird?», beklagt sich MonLehrabgänger, Uni- und teiro. In dieser Situation Fachhochbleibt vielen schulabsolnichts andeDie CS und ein venten. Die übrig, als linkes Hilfswerk res Schützlinge auf Überwerden bera- – wie geht das? gangsjobs auszuweiten, besuchen Einzel- und Gruppencoa- chen. Hauptsache, man hat chings, lernen, wie man was. Für Monteiro selbst lief sich bewirbt. Eine der erfolgreichen es besser. «Nur vier Wochen CT2-Teilnehmerinnen ist nach dem ersten Besuch im Melanie Monteiro. Die SAH hatte ich einen richti-

ausgebildeten Jungen ohne Job geholfen. Mit Geld der Credit Suisse. natascha.eichholz @ringier.ch

D

ie Situation für ausgebildete Junge ist prekär: Im November waren laut Seco 22 000 Menschen zwischen 15 und 24 Jahren in der Schweiz ohne Arbeit: Selbst eine abgeschlossene Ausbildung garantiert keinen Arbeitsplatz mehr. Ein Projekt des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks (SAH) soll jungen Menschen zu einer Festanstellung in ihrem erlernten

→ SCHLAU IN

Fotos: ZVG

60 SEKUNDEN

Universität, Fachhochschule oder Lehre – das Angebot ist gross. Die Hürden auch.

Ohne Praxis keine Fachhochschule Für ein Fachhochschul-Studium ist eine Berufsmaturität oder gymnasiale Maturität plus ein Jahr Praxis-Erfahrung nötig. 2009 studierten an einer FH 48% mit Berufsmaturität und 22% mit gymnasialer Maturität. Hinzu kommen jene mit ausländischer Bildung oder Aufnahmeprüfung. 20 Sek.

gen Job», sagt die Zürcherin. Sechs Millionen Franken kostet das Ganze. Geld, das das SHA alleine nie aufbringen könnte. Aber es hat einen Partner gefunden: die Credit Suisse. Wie passt zusammen, dass die CS mit einem linken Hilfswerk Hand in Hand geht? «Mit Sicherheit geht es für die Credit Suisse auch um Imageförderung», sagt Hans Fröhlich vom Verein SAH Zürich zu Blick am Abend: «Wir haben das Engagement der CS vorab kontrovers diskutiert.» Yves Ecoeur, nationaler Sekretär der regionalen

SAH-Vereine: «Die CS macht uns kein Geschenk mit dem Geld. Es ist eine Dienstleistung der Bank an die Gesellschaft und wir sind froh, dass die CS in die Jugend investiert.» Die Bank selbst betont, CT2 sei nur eines von vielen Programmen, die sie im Rahmen der Initiative «Gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit» unterstütze. Vor allem kaufmännische und gewerbliche Lehrabgänger nutzen CT2. «Es läuft sehr gut», sagt Ecoeur. «Bis Ende Jahr betreuten wir 200 Teilnehmer. Von ihnen haben bereits mehr als 30 einen Job.» 

Wohin nach der Lehre?

Mehr Lehrstellen stehen zur Verfügung

Ein knappes Jahr nach ihrem Abschluss sind gut 41 Prozent der ehemaligen Lehrlinge weiter im Lehrbetrieb angestellt. Das geht aus dem BerufseinsteigerBarometer 2010 der Universität Zürich hervor. 15 Sek.

Die Zahl der angebotenen Lehrstellen hat sich positiv entwickelt. Die «Warteschlange» der Jugendlichen, die für das Jahr 2011 eine Lehrstelle suchen, ist im Vergleich zum Vorjahr von 14 auf 13 Prozent gesunken. Hochgerechnet sind dies 20 500 Jugendliche. Die Abnahme gelang laut Seco durch die Intensivierung von Lehrstellenförderung, Coachings und Mentoring sowie 25 Sek. Berufsbildungs-Fall-Management.


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 London, England Sagt doch gar niemand, dass ältere Models nicht attraktiv sind. Die Aktion dieser 40plus-Schönheiten im Auftrag einer Shopping-Website soll etwas beweisen, was wir gar nicht bestreiten. Uns stört das aber nicht.

www.blickamabend.ch

 Tucson, Arizona Viele Menschen und ein Engel säumen die Strasse, als der Sarg der 9-jährigen Christina in die St.-Elizabeth-Ann-Seton-Kirche gefahren wird. Sie war das jüngste Opfer des Blutbades vom Samstag.


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Freitag, 14. Januar 2011

Bilder des Tages

Fotos: Felipe Dana/AP, Morry Gash/AP, Leon Neal/AFP, Reuters

 Teresopolis, Brasilien Zum Glück steht auf dem Zettel, wem er gehört, falls er mit seinem Dreirad eine zu grosse Runde im Stadion fährt, in dem viele untergebracht sind, deren Häuser von den Erdrutschen mitgerissen worden waren. 500 Menschen starben dabei, hunderte sind noch vermisst.

 Madonna di Campiglio, Italien Schlechten Grip hat Ferrari-Formel-1-Fahrer Fernando Alonso. Der Spanier, der die Beton- der Schneepiste vorzieht, macht den Löli für die Medien am «Wrooom, F1 and MotoGP Press Ski Meeting».


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PEOPLE

www.blickamabend.ch

Ich war ein Star, las

→ HEUTE FEIERN Faye Dunaway 

AFFIG? → Eine Million Kakerlaken warten auf 11 abgehalf

US-amerikanische Schauspielerin, wird 70 … LL Cool J, US-amerikanischer Rapper, wird 43 … Dave Grohl, USamerikanischer Musiker (Foo Fighters), wird 42 … Sven Epiney, SFModerator, wird 39 …

Smalltalk mit … … LaVive: Sarah (22), Meike (24), Katrin (20) und Julia (17)

maja.zivadinovic @ringier.ch

Was ist geil daran, eine gecastete Band zu sein? Sarah: Wir erleben in Kürze, wofür andere jahrelang arbeiten. Während der Sendung «Popstars» gabs Zickereien. Seid ihr jetzt beste Freundinnen? Julia: Am Anfang waren wir das nicht. Hätte man mir vor Wochen gesagt, dass wir vier die Band sein würden, wäre ich nicht begeistert gewesen. Meike: Mich hat man lange gar nicht wahrgenommen. Jetzt aber haben mich alle lieb und ich finde auch alle Mädchen toll. Klartext: Was nervt euch aneinander? Katrin: Julia ist ein Morgenmuffel. Sarah: Katrin guckt immer böse. . Meike: Katrin ist ein grässlicher Trampel. Sie rempelt mich ständig an und entschuldigt sich nie. Was macht die Liebe so? Julia: Ich habe zurzeit keinen Typen. Zum Glück. Katrin: Ich auch nicht. Ich will auch keinen. Sarah: Jakob und ich sind

Zicken manchmal LaVive.

seit 3,5 Jahren zusammen. Meike: Seit Februar bin ich mit Quirin zusammen. Am 13.9. hat er mir beim X-Box-spielen einen Antrag gemacht. Klingt unromantisch. Überhaupt nicht. Es war wunderschön. Mit wem würdet ihr gerne mal eine Nacht verbringen? Katrin: Scheisse, da gibts viele. Brad Pitt und David Beckham stehen auf meiner Liste ganz weit oben. Julia: Fred Durst und Joel Madden würde ich nicht von der Bettkante stossen. Sarah: Ich finde Vin Diesel sexy. Kriegt ihr Liebesbriefe? Katrin: Oh ja, ich habe sogar einen handgeschriebenen bekommen. Sarah: Ich habe nette Bewerbungen um meine Gunst bekommen. Julia: Nachdem D! erwähnte, dass ich Single bin, brach mein FacebookAccount fast zusammen. Das schmeichelt. Meike: Ich habe nur einen bekommen. Der war süss. Der Typ posierte vor seiner fetten Karre. Das Album «No Sleep» ist überall erhältlich.

Aufgewärmt Indira Weis.

fabian.zuercher @ringier.ch

H

eute geht es wieder los: Elf Prominente kämpfen 17 Tage lang im Dschungelcamp um die Urwald-Krone. RTL strahlt die Show jeweils um 22.15 Uhr aus. Und beim Blick auf die mehr oder weniger illustre Gästeliste scheint der späte Sendetermin durchaus gerechtfertigt: Die als «Jahrhundert-Playmate» angepriesene Gitta Saxx (45), Ex-Topmodel-Kandidatin Sarah Knappik und die ehemalige Bro’Sis-Sängerin Indira Weis (31) ver-

Topmodel Sarah Knappik.

sprechen ein nicht ganz jugendfreies Programm. Letztere schälte sich prophylaktisch schon mal für die aktuelle «Playboy»Ausgabe aus den Kleidern. Genau wie Katy Karrenbauer (48) alias Knast-Lesbe «Walter» aus «Hinter Gittern», die sich zu einem erotischen Shooting hinreissen liess. Für die weiblichen Zuschauer werden der gestählte Ex-Schwimmer Thomas Rupprath (33), der ehemalige «GZSZ»-Star Peer Kusmagk (35) und «US5»-Sänger Jay Khan

(28) nach Australien verfrachtet. «Jacob Sister» Eva (67), TV-Hochzeitsplaner Frank Matthée (42), Schauspieler und «Let’s Dance»-Kandidat Mathieu Carrière (60) sowie AltHippie Rainer Langhans (70, siehe auch Seite 23) runden die Dschungelcamp-Belegschaft ab. Doch freie Liebe à la Langhans war einmal, heute gibt es nichts mehr umsonst. Rund 70 000 Franken erhalten die Sternchen für die Urwald-Tortur in Down Under. Auf dem (Speise-)Plan stehen wie

Lohan aufgespritzt VOLL → Vor über einer Woche durfte HollywoodSternchen Lindsay Lohan (24) die Reha verlassen, geniesst das Leben wieder in vollen Zügen – mit volleren Lippen. Eine der ersten Stationen nach dem Entzug war für die Schauspielerin die Beauty-Klinik, um sich das Mundwerk auffrischen zu lassen. Der letzte Besuch ist auch schon eine Weile her. Ende Juli erschien sie zu ihrem Prozess mit aufgespritzten Lippen. Jetzt war die Zeit offenbar reif für neue Pneus. Dafür sollte Schluss mit Vollgas sein. zeb

Schmollmund Lindsay Lohan.

Fotos: RTL, AP, Dukas, Sipa, Getty, ZVG

«Katrin ist ein grässlicher Trampel»


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Freitag, 14. Januar 2011

st mich hier bitte rein!

→ PEOPLE

NEWS

terte Promis. Die Mischung im Dschungelcamp funktioniert.

Betäubung für Jackos Sohn

Wieder gecastet Jay Khan.

gewohnt Känguru-Hoden, Kakerlaken und Würmer. Als Dessert werden die Kandidaten dann vom bewährten Moderations-Duo Sonja Zietlow (42) und Comedy-Kugel Dirk Bach (49) durch den Dreck gezogen. Doch zur wahren Schlammschlacht kommt es jeweils ohnehin unter den Teilnehmern selbst. Darauf wurde bei der Besetzungsliste sorgfältig geachtet. Rainer Langhans und Indira Weis geraten sich schon mal medienwirksam in die langen Haare, Sarah Knappik fiel schon

JahrhundertPlaymate Gitta Saxx.

Mein Gott Walter Katy Karrenbauer.

bei «Germany’s Next Top- Stars vor laufenden Kamemodel» als Zicke auf und ras zur Schnecke machten. dürfte sich generationen- Dabei war das Dschungelübergreifend mit Gitta Saxx camp nach der zweiten Auszoffen. Wo es von Skorpi- gabe im Jahr 2004 abgeonen und Schlangen wim- setzt worden. Erst mit der melt, ist genügend Gift dritten Staffel 2008 wurde das Format zum Erfolg. vorhanden. Den Zuschauern gefällt Der Gegensatz zwider Mix: Bis zu 6,5 Millio- schen Showbiz-Welt und nen deutsche urigem UrTV-Zuschauwald-Leben, Für die Tortur er schalteten die Lust am – nach 22 Uhr gibts 70 000 Voyeurismus – bei der letz- Franken. und die geten Staffel ein fühlte Macht und sorgten bei RTL für der Zuschauer, täglich über Marktanteile von 35 Pro- das Schicksal der Dschunzent, wenn sich gefallenene gelcamp-Bewohner zu ent-

Model-Mätresse der Royals

scheiden, machte die Show zum Hit. Denn trotz Klischees und Drehbuch bleibt das Dschungelcamp überraschend. Was auch die Liste der bisherigen DschungelKönige zeigt: Schlagersänger Costa Cordalis (65), Kabarett-Zicke Désirée Nick (54), der sanfte Ross Antony (36) und Totschlägerin bzw. Schauspielerin Ingrid van Bergen (79) durften sich krönen lassen. Wer dieses Jahr Tarzan oder Jane wird, steht in den Sternen, die es für jede Prüfung zu gewinnen gibt. 

Begeistert Fürst Albert war vom Model angetan.

Charles und Fürst Albert packt aus. r war mit Camilla (63) zusammen. Trotzdem hat Prinz Charles (62) Tasha de Vasconcelos (42) hemmungslos angebaggert. Das behauptet das Model in seinem Enthüllungsbuch «Schönheit als Waffe». Das Mannequin hatte einst eine Affäre mit Monacos Fürst Albert (52). Später lernte sie auf einer Party den britischen Thronfolger kennen. Es knistert. Der

Prinz fragt: «Würden Sie eine private LaufstegShow für mich machen?» Tasha würde gerne, denn sie findet ihn «elegant und verführerisch». Mehrere Male trifft sie Charles. Doch dann ist der wilde Flirt fertig. Warum das Model aufgibt? Sie habe gewusst, dass Camilla seine grosse Liebe ist. Und die sei richtig sauer gewesen über die Verbindung, so die Autorin. aau

Justin Bieber im Spital LOS ANGELES → Kleiner Schock für Fans von Justin Bieber (16): Der Teenie-Star landete in der Notaufnahme des «St. Joseph’s Hospital» bei Los Angeles. Der Sänger hat eine Gastrolle bei «CSI», klagte bei den Dreharbeiten über Atembeschwerden. Eine «allergische Reaktion», so die Diagnose derÄrzte. Eine Spritze behob das Problem. Nach 30 Minuten durfte Bieber gehen.

Begehrt Tasha de Vasconcelos war bei Charles daheim.

BUCH → Eine Ex-Affäre von Prinz

E

LOS ANGELES → Michael Jackson († 50) war abhängig von Narkosemitteln, starb an einer Überdosis Propofol. Wie US-Medien berichten, hat er auch seinen Sohn betäuben lassen. 2008 musste der damals sechsjährige Blanket zum Zahnarzt. Der King of Pop habe darauf bestanden, dass sein Jüngster eine Vollnarkose bekommt – obwohl der Arzt dagegen war.

Brisant Prinz Charles flirtet vor Camillas Augen.


PEOPLE

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Rennfahrer will Villa loswerden PRACHTSTÜCK → Schumacher

verkau sein Schweizer Anwesen. Für fast 17 Millionen Franken. anna.blume @ringier.ch

ls Formel-1-Legende lebt es sich wie ein Fürst. Michael Schumacher (42) besitzt ein Schmuckstück bei Lausanne. 750 Quadratmeter Wohnfläche, elf Zimmer, Hallenbad, Heli-Landeplatz, Tennisplatz. Schumi möchte die Luxusvilla aber loswerden. Laut «Bild» bietet er die Immobilie für 16,8 Millionen Franken an. Grund? Der Rennfahrer hat wohnungstechnisch Gas gegeben, ist in einen Neubau bei Gland gezügelt. Die aktuelle Villa – ein Mix aus Rokokoschloss und Chalet – hat gegenüber dem alten Anwesen einen Vorteil: einen Pferdestall. Den braucht Ehefrau und Reiterin Corinna (41) für ihre Vollblüter. Weitere Annehmlichkeiten: Pool, Park,

Gezügelt Michael und Corinna Schumacher bauten neu.

Zu haben Schumis Ex-Heim bei Lausanne.

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A

Seeanstoss und eine Garage für zwei Dutzend Autos. 45 Mio. Franken soll das Objekt verschlungen haben. Einen Teil der Kosten könnte Schumi nun reinholen. Schon 2009 wollte er die alte Villa abstossen. Weil sich kein Käufer fand, bot er sie zur Miete an: für 29000 Franken im Monat. 

Pure taste.


20 → SPORT

NEWS

Roger startet gegen Lacko TENNIS → Roger Federer trifft in der 1. Runde des Australian Open in Melbourne auf den Slowaken Lukas Lacko (ATP 99). Federer und Lacko treffen erstmals aufeinander. Vor einer Woche in Doha nahm Lacko in Runde zwei Rafael Nadal einen Satz zu null ab, verlor aber 6:7, 6:0, 3:6.

Li-Triumph gegen Clijsters TENNIS → Die Chinesin Li Na hat in Sydney gegen Kim Clijsters ihre gute Form eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die 28-Jährige Li schlug die als Nummer 3 gesetzte Belgierin heute im Final von Sydney 7:6, 6:3 und gewann ihren vierten Titel auf der WTA-Tour. In Satz eins verspielte Clijsters eine 5:0-Führung.

SPORT

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Super-Kombi verkommt WENGEN → Albrecht scheidet beim Abfahrts-Come-

back aus. Cuche provoziert seine Disqualifikation. Spezialabfahrt am Lauberhorn bestreitet, entscheidet aniel Albrecht gebührt sich heute Abend. Die Suein grosses Lob. Ob- per-Kombination haben wohl der Fiescher bei sei- auch zahlreiche andere nem Abfahrts-Comeback Fahrer wie die Österreicher nach dem bösen Sturz in Kröll und Streitberger nur Kitzbühel vor zwei Jahren als Testfahrt genutzt. Und nach ansprechenden Zwi- auch Didier Cuche. Der Neuenburger beschenzeiten beim Seilersboden ein Tor verpasst. Den streitet die Abfahrt als Hundschopf hat Albrecht drittes Training und stellt aber gut gemeistert und die viertbeste Laufzeit Tempi von über 140 km/h auf. Obwohl Cuche die Aberreicht. fahrt korrekt Der Su- Cuche: «Ich bin meistert, wird per-Kombier disqualifiabsichtlich zu Weltmeister ziert, weil er von 2007 spät gestartet.» zu spät startete. Cuche bedürfte mit dem ersten Härte-Test zu- gründet sein Manöver im frieden sein. Albrecht hatte «SF»: «Ich will keinem Fahsowieso nicht vor, im Kom- rer einen Slalom-Platz wegbi-Slalom heute Nachmit- nehmen.» Und erntet damit tag zu starten. Ob er am Lob von Ski-Experte BernSamstag (12.30 Uhr) die hard Russi. Denn wäre Cudominik.steinmann @ringier.ch

D

ches Start korrekt gewesen und hätte er dennoch auf den Slalom-Start verzichtet, wäre kein Fahrer in den Slalom-Lauf nachgerutscht. «Die FIS muss die Regeln überdenken», sagt Cuche. FIS-Renndirektor Günter Hujara will keine Testfahrten mehr in der SuperKombi: «Wer nach der Abfahrt aussteigt und den Slalom nicht mehr fährt, soll, wenn am selben Ort danach eine Spezialabfahrt stattfindet, dort nicht starten dürfen.» Damit will Hujara wohl die Teilnehmerzahl in der Kombi erhöhen. Einen tollen Eindruck hinterliess Carlo Janka (2.). Der Bündner verliert nur 0,10 Sekunden auf Christof Innerhofer. Beat Feuz (3.) rundet das gute Schweizer Resultat ab. 

Daniel Albrecht Der Walliser strahlt nach der heutigen SuperKombi-Abfahrt.

VfB-Degen verdient mehr als Bayern-Star Müller

BUNDESLIGA → Ab heute rollt der Ball in Deutsch-

M

it dem Knüller Bayer Leverkusen gegen Borussia Dortmund (20.30 Uhr ARD live) startet die Bundesliga in die Rückrunde. Leverkusen liegt mit zehn Punkten Rückstand hinter Leader Dortmund auf Rang 3. Damit bietet sich dem Pillen-Klub mit den beiden Schweizern Tranquillo Barnetta und

Eren Derdiyok die Chance, das Rennen um die Meisterschale etwas spannender zu machen. Allerdings deutet vieles darauf hin, dass beide NatiSpieler auf der Ersatzbank Platz nehmen müssen. Denn Coach Jupp Heynckes setzt im Sturm auf das deutsche Duo Helmes/Kiessling und im linPhilipp Degen Spielt eher selten, verdient aber viel.

ken Mittelfeld auf Shooting-Star Sidney Sam. Ob Philipp Degen unter dem neuen Coach Bruno Labbadia am Samstag gegen Mainz zum sechsten Saison-Einsatz in der Meisterschaft kommt, wird sich zeigen. Nach überstandenem Pfeifferschem Drüsenfieber im Herbst spielte Degen regelmässig. Sein Lohn lässt sich jedenfalls sehen. Gemäss dem Fussball-Magazin «zwölf» beläuft sich sein Salär auf 3,5 Millionen Euro. Damit verdiene der Aussenverteidiger mehr als Bayern-Stürmer und WM-Entdeckung Thomas Müller. Topverdiener der Liga ist Franck Ribéry mit einem Monatslohn von 833 000 Euro. Die Bayern – mit 14 Punkten Rückstand auf Dortmund auf Platz 5 klassiert – treten übrigens morgen bei Diego Benaglios Wolfsburg an. ds

Taktisches Spiel Jeder TöggeliTisch ist anders.

Töggeli-Nati stark an WM TRICKREICH → Zum fünften Mal wird die «Multi-Table»WM im Tischfussball ausgetragen. 450 Spieler aus 32 Nationen kicken in diversen Kategorien um die WM-Titel. Auch die Schweiz ist mit 18 Athleten in Nantes (F) dabei. Und im Teamwettbewerb spielt unsere Herren-Nati ein starkes Turnier, fegt in der Vorrunde Brasilien mit 9:1 vom Töggeli-Tisch. Erst im Viertelfinal gegen die alten und neuen Weltmeister aus den USA muss sich unsere Herren-Nati mit 0:3 geschlagen geben. Was nicht verwundert: Während die Amis Vollprofis sind, gehen die Schweizer Töggeler einem «normalen» Job nach. raf

Fotos: EQ Images, Keystone, Reuters

land wieder. Der Rubel oder Euro rollt kräig mit.


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zum Test-Festival Sion-Boss Constantin Muss Trainings-Ersatzort suchen.

Sion nicht nach Tunis

Didier Cuche Der Neuenburger heute auf der LauberhornKombi-Abfahrt.

FUSSBALL → Der FC Sion verzichtet wegen der politischen Unruhen auf sein ab nächsten Dienstag geplantes Trainingslager in Tunesien. Der Entscheid fiel heute. Sion-CEO Massimo zu «lematin.ch»: «Die Lage hat sich seit Mittwoch stark verschlimmert.» Ein Ersatzort wird in Portugal, Spanien oder der Türkei gesucht. Der FCZ bleibt vorläufig noch in Tunesien. rib

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Migros von YB zu Thun ADIEU → Für einmal sorgt der Klubwech-

sel eines Trikotsponsors für Schlagzeilen.

F

ür die Saison 2011/12 müssen sich die Young Boys einen neuen Trikotsponsor suchen. Die Migros Aare, die mit den Marken «SportXX», OBI und Westside auf den Leibchen der Berner präsent war, steigt nach fünf erfolgreichen Jahren aus. Damit gehen dem VizeMeister geschätzte 2 Millionen Franken pro Jahr flöten. Dass in den Berner Medien der Rückzug der Migros mit der Absetzung von Stefan Niedermaier verknüpft wird, lässt den neuen YBCEO Ilja Kaenzig kalt: «Wir müssen damit leben, dass immer wieder versucht wird, aus YB einen BSC Niedermaier zu machen.» Und dass die Young Boys nun Mühe haben werden, einen Sponsor zu finden, kommentiert Kaenzig gegenüber Blick am Abend so: «Das wird der Marke YB nicht gerecht.» Es sei ein ganz normaler Vorgang, dass ein Sponsor sein Engagement beende. Etwa so, wie wenn Spieler den Klub wechseln. Freude über den Entscheid herrscht im Berner Oberland. Denn die Migros investiert ausgerechnet beim FC Thun. Der Kantonsrivale

zieht im Sommer ins neue Stadion. Das Einkaufs-Center PanoramaCenter, das von der Migros betrieben wird, steht unmittelbar daneben. Welche Marke der Migros den Schriftzug des Baukonzerns Frutiger auf den Thun-Trikots ablöst, ist noch unklar. Sicher ist: Sowohl die YB-Fans als auch die Thun-Fans können sich auf ein brandneues Leibchen freuen. ds

AB AUF DIE PISTE WENGEN STEHT VOR DER TÜR NUTZE DEN HEIMVORTEIL! Das vierte Rennen ist gestartet, die Schneeverhältnisse sind perfekt. Wengen ist bereit für Deine Abfahrt. Gratis-Download des Spiels unter www.skichallenge.ch Auch als Mac-Version erhältlich! Ein Angebot von

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→ FORSCHER FORSCHT

Life

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plus die Fusslänge in Zentimetern geteilt durch zwei ergibt eine für Frauen wichtige Zahl: Die Länge seines erigierten Penis. Die Formel haben Mathematiker aus Russland berechnet. Bei 10 Prozent der Männer stimmt das Resultat allerdings nicht mit der Wirklichkeit überein. Zu schnell urteilen gilt also nicht.

Die Welt von

Rainer Langhans Der letzte Hippie geht heute ins DschungelCamp: Rainer Langhans. Wer ist der wagemutige Lockenkopf?

Back to the roots Das Camp habe viel vom Leben in der Kommune, meint Langhans.

Berühmt Unter dem Motto «Das Private ist politisch» entstand dieses Foto der Kommune 1.

joelle.weil @ringier.ch

Fotos: Thomas & Thomas, iStockphoto, Brauer Photos, RTL, Süddeutsche Zeitung, ZVG

E

soterik hat noch keinem Geld gebracht. Auch Alt-Hippie Rainer Langhans (70) nicht. Gut, dass RTL ihn fürs diesjährige Dschungelcamp angefragt hat. 63000 Franken kriegt er für seine Teilnahme. Langhans war Anhänger der 68er-Bewegung, lebte in der von ihm 1967 gegründeten Kommune 1, eine Studenten-WG, die sich der Leidenschaft hingeben wollte und sich als Gegenmodell zur bürgerlichen Kleinfamilie sah. Hippiegerecht wurden Sex, Drogen und Musik zelebriert. Von fleischlichen Genüssen hält er nicht mehr viel, obwohl Langhans immer noch vier Freundinnen hat. Im Vergleich zu manch anderen Männern wissen die vier voneinander. Sein «Harem» – wie er seine Freundinnen gern bezeichnet – lebt in seiner nahen Umgebung in München. Sie alle sind seit 37 Jahren ein... nun ja... Paar. Besser: Zusammen. Seit 37 Jahren leben alle streng vegan. Gruppensex? «Ich bin zwar mit vier Frauen zusammen, aber Sex ist kein Thema. Ich habe schon 1973 radikal den geistigen Weg eingeschlagen, verzichte seitdem auf Drogen und Sex.»  «Ich bin ein Star – holt mich hier raus!». Freitag, 22.15 Uhr auf RTL.

Harem Die Freundinnen: Christa Ritter, Gisela Getty, Jutta Winkelmann, Brigitte Streubel (v.l.).

Enthaltsam Trotz vier Freundinnen behauptet Langhans, seit 37 Jahren keinen Sex mehr zu haben.

Verzicht Langhans lebt vegan und isst fast nur Gemüse. Ab und zu gibts ein bisschen Getreide.

Werbefigur Er wollte den Schuhversand zalando.de wegen seines Doubles verklagen.


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WOHNEN

www.blickamabend.ch

Kabinett des grossen Grauens DESIGN → Was ist schlechter

Geschmack, was ein böses Ding? Eine Ausstellung in Winterthur zeigt es. Regal «Carlton» von Ettore Sottsass, 1981. Das Objekt entstand als Protest gegen die Trends der 80er. Gleichzeitig leitete es die Postmoderne ein. Böse ist es wegen der schrillen und unfunktionalen Form.

USB-Stick in Form eines Fingers, aus China, 2009. Der Stick ist aktueller Kitsch und symbolisch für die Zeit. Ob er gefällt, ist Ansichtssache, aber die Form ist nutzlos, also böse.

Aschenbecher, von 2009. Der Gegenstand stellt einen nackten weiblichen Unterkörper dar. Das ist frauenverachtend und gilt deshalb als ein unmoralisches und böses Ding.

Teil eines Tafelaufsatzes, ist von 1900. Das Stück hat viel zu viele Verzierungen, die überflüssig sind. Deshalb hat es seinen Platz bei den bösen Dingen.

Zitronenpresse «Juicy Salif», von Philippe Starck, von 1990. Die Spinne ist nicht funktionsfähig. Oben ist sie zu schwer, die Zitrone lässt sich nur schwer auspressen. Ein Konstruktionsfehler.

→ SO MÖCHTEN WIR WOHNEN Das Designhotel «Maison Moschino» im Herzen Mailands bietet 65 Zimmer und 16 verschiedene Märchenthemen, jedes Design von Moschino entworfen. So haben die Kissen im Zimmer «Sweet Room» (süsser Raum, Bild rechts) die Form von Kuchen und Gebäck. Das Bett im «Sleeping in a Ballgown» (Schlafen in einem Ballkleid, ganz links) hat die Form eines Ballkleides. In «The Forest» (im Wald, Bild Mitte) hat man das Gefühl, im Wald zu wohnen. In diesem Hotel hat das Übernachten einen individuellen Charakter und wird so zu einem Erlebnis. Dank Bar und Spa fehlen dem Vier-SterneHotel auch sonst keine Annehmlichkeiten. Mehr unter www.maisonmoschino.com.

Wie im Designhotel «Maison Moschino» in Ma


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Freitag, 14. Januar 2011

Claudia Cattaneo, Sie zeigen im Gewerbemuseum Winterthur eine Ausstellung über «Böse Dinge». Welches Ausstellungsstück mögen Sie am wenigsten?

Eines ist die Stehleuchte für 2480 Franken. Der Lampenschirm ist orange, der Leuchtenständer eine vergoldete Kalaschnikow. Als wäre das nicht seltsam genug, der Designer kommentiert sein Werk wie folgt: dass Fröhlichkeit eine heisse Waffe ist und das Leben eine Kugel wert. Was stört Sie daran?

Ich finde die Idee schlicht. geschmackslos. Das Objekt ist selbstredend. Sie zeigen in der Schau über 500 Objekte. Was macht guten und schlechten Geschmack aus?

Die Form ist bei LifestyleProdukten ein wichtiger Verkaufsmotor. Dem einen gefällt das, dem andern jenes. Geschmack ist ausgesprochen individuell. In unserer Ausstellung reden wir deshalb nicht von Geschmack – sondern von der Bösartigkeit von Dingen.

haftigkeit von Objekten bestimmt. Funktionalität und Qualität sind zwei der Kriterien. Wenn sich ein Schirm im strömenden Regen nicht öffnet, dann, wird er zu einem bösen Ding. Das gleiche gilt für die Bettkante, wenn wir im Halbschlaf daran anstossen. Im Design gehts nicht nur um schön oder hässlich. Wichtiger ist beispielsweise: Werden die Menschen wertgeschätzt, die ein Produkt herstellen.

Farbenfroh MÖBELPEPP → Ihr Ikea-Sofa ist noch in Ordnung, aber Sie wünschen sich einen neuen Überzug? «Bemz.com» bietet Designer-Überzüge (z.B. von Designers Guild) für die Sitzmöbel von Ikea.

Frisch

Interview: Rabea Müller

DUFTWASSER → Seit Mittwoch gibt es neu im Tchibo-Sortiment einen Aroma-Duschkopf. Dabei kann man nicht nur zwischen drei Strahlarten wählen, sondern auch zwischen den Duftnoten Mango oder Grüntee. Ideal für den Home-Spa.

→ GUT ZU

WISSEN

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Claudia Cattaneo Ko-Leiterin des Gewerbemuseums Winterthur.

Vom 16. Januar bis 31. Juli findet im Gewerbemuseum Winterthur die Ausstellung «Böse Dinge. Position des (Un)geschmacks» statt. Diese stellt schlechte Objekte im Wandel der Zeit vor. Ausgangsbasis ist der Negativkatalog von Pazaurek (s.rechts). Ausgefallenes Highlight ist der «Visitor’s Corner». Besucher können eigene böse Dinge mitbringen und deren Schicksal bestimmen. Zur Auswahl stehen: Verbessern, Verschlechtern, Neutralisieren, Zerstören und Adoption. Bei letzerer werden sie am 19. Juni an der Ver-Ding-Markt-Auktion versteigert.

Plätzchen gesucht Chinesischer Leopard auf dem Sprung Kitsch soll im neuen Jahr Hochkonjunktur feiern – das behaupten zumindest Trendforscher. Wir hören es gern. Denn heute haben wir ein Fundstück abzugeben, das zugegebenermassen jenseits des guten Geschmacks Jagd auf Liebhaber macht – einen etwas dicklichen, chinesischen Leoparden. In freier Natur leben nur mehr 2500 dieser Raubkatzen, die Art gilt als höchst gefährdet. Weit verbreiteter sind China-Leos aus Keramik. Unser Exemplar

GARTENTISCH → Embru lässt einen Schweizer Klassiker wiederaufleben: Ab März/April ist der Haefeli-Tisch in Rot, Grün oder Anthrazit wieder da. Neben rund und quadratisch ist neu auch ein rechteckiger in Planung. Der beschichtete Blechtisch eignet sich ideal für in den Garten.

Wir zeigen einen Cashmere-ähnlichen Schal für 40 000 Franken, der am Zoll beschlagnahmt wurde. Er besteht aus Haaren einer tibetischen Antilope. Dafür müssen vier bis fünf der artgeschützen Tiere sterben. Ich finde das grausam. Wie gesagt: Die Herkunft eines Objekts ist auch wichtig, ob es gut oder böse ist.

Böse Dinge in Winterthur

iland

Frühlingsha

Sie heissen auch einen Schal als böse: weshalb?

Böse Dinge?

Genau. Wir haben eine anerkannte Liste von Kriterien genommen, welche die Bos-

→ WOHN-NEWS

Fotos: Lorenz Cugini, Armin Herrmann Getty Images, Massmimo Listri, ZVG

Ungeschmack Auch ausgestopfte Tiere gehören dazu.

ist gerade deshalb liebenswert, weil es etwas unförmig daherkommt. No Body is Perfect! Falls Sie das Haustier gratis haben wollen: Schicken Sie uns ein BewerbungsMail an magazin@blickamabend.ch.

Gustav E. Pazaurek 1909 veröffentlichte der Kunsthistoriker Pazaurek seine «Abteilung der Geschmacksverirrungen». Er zeigte «schlechte» Gegenstände auf und teilte sie in Kategorien wie Geschmacksdiktatur, Plagiat und Form-Chaos ein. Ziel war, die Gesellschaft zu einem besseren Geschmack zu erziehen und sie dadurch auch moralisch zu verbessern. Seine Kriterien bestehen bis heute und wurden der Zeit immer wieder angepasst.


→ SF 2

→ ARD

16.05 Der Fürst und das Mädchen O 16.55 Lena O 17.40 Telesguard O 18.00 Tagesschau 18.15 5 gegen 5 18.40 Glanz & Gloria 19.00 Schweiz aktuell / Börse O 19.30 Tagesschau

16.15 Kinderprogramme 18.05 Dance Academy 18.35 Die Simpsons O U 19.00 Ski alpin. Superkombination Herren. Siegerehrung. Live aus Wengen 19.30 Tagesschau

ca. 16.15 Freestyle. Skicross. Zus. 17.00 Tagesschau O 17.15 Brisant O 18.00 Handball-WM O. Deutschland – Ägypten. Live aus Kristianstad 19.55 Börse

20.05 SF bi de Lüt O Familiensache 21.00 Auf und davon O Der Neuanfang 21.50 10 vor 10 O / Meteo O 22.20 Arena O Wahlen 2011: Kampf ums Stöckli 23.45 Tagesschau Nacht 0.05 Lemming O U Thriller (F 2005) Mit Laurent Lucas, Charlotte Gainsbourg, Charlotte Rampling 2.10 SF bi de Lüt O

20.00 Mission: Impossible 3 O U Actionfilm (USA/D 06) Mit Tom Cruise, Philip Seymour Hoffman 22.00 Creature Comforts America 22.20 Sport aktuell 23.10 Kill Bill – Volume 1 O U Actionthriller (USA 2003) Mit Uma Thurman, David Carradine, Daryl Hannah 1.05 Girlfight – Auf eigene Faust Actionthriller (USA 2000) Mit Michelle Rodriguez

20.00 Tagesschau O 20.15 Fussball O Bundesliga. Bayer 04 Leverkusen – Borussia Dortmund. Live dazw. 21.20 Tagesthemen O 22.30 Tatort O D In eigener Sache 0.00 Nachtmagazin 0.20 Semper Fi – Treu bis in den Tod O D Drama (USA 2001) Mit Scott Bairstow, Steve Burton 1.45 Tagesschau

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

16.00 Heute – in Europa 16.15 Lena O 17.00 Heute – Wetter O 17.15 Hallo Deutschland 17.45 Leute heute O 18.00 Soko Wien O 19.00 Heute O 19.25 Der Landarzt O

16.20 Malcolm mittendrin 17.05 Die Simpsons O D 17.50 ZiB Flash 18.00 (17.55) Hand aufs Herz 18.30 (18.25) Anna und die Liebe 18.55 Serien 19.45 Chili

16.00 Die Barbara-Karlich-Show O 17.00 ZiB O 17.05 Heute in Österreich O 17.40 Winterzeit O 18.30 Konkret O 19.00 Bundesland heute 19.30 ZiB O 19.55 Sport

20.15 Ein Fall für zwei O Dunkle Schatten 21.15 Soko Leipzig O Gefangen 22.40 Heute-Journal / Wetter O 23.10 Aspekte U.a.: Die Kochkunst des Dänen René Redzepi / Der Kinofilm «Black Swan» 23.40 Lanz kocht Winterzauber 0.45 Heute Nacht 1.00 Miami Vice Traumtrip / Blutrache 2.25 Heute

20.00 ZiB 20 / Wetter 20.15 Helden von Morgen 21.45 Helden von Morgen Die Entscheidung 22.00 ZiB Flash 22.10 Was gibt es Neues? 22.55 (22.54) Die liebe Familie – Next Generation Der Geburtstag 23.35 MA 2412 O 0.00 ZiB 24 0.20 Euromillionen 0.25 Sport mit Eishockey 0.40 Frankenfish D Horrorfilm (USA 2004)

20.05 Seitenblicke 20.15 Ein Fall für zwei O Dunkle Schatten 21.15 Schauplatz Gericht O 22.00 ZiB 2 22.30 Inspector Barnaby – Das Tier in dir Kriminalfilm (GB 2009) Mit John Nettles, Jason Hughes, Jane Wymark 0.00 Euromillionen 0.05 Die Neue – Eine Frau mit Kaliber O Nur der Tod ist umsonst 0.55 Seitenblicke (W)

→ Sat 1

→ RTL

→ Pro 7

16.00 Richter Alexander Hold 17.00 Niedrig und Kuhnt. Lieb mich 17.30 Das Magazin 18.00 Hand aufs Herz 18.30 Anna und die Liebe 19.00 K 11 – Kommissare im Einsatz

16.00 Familien im Brennpunkt 17.00 Betrugsfälle 17.30 Unter uns 18.00 Explosiv 18.30 Exclusiv 8.45 Aktuell 19.05 Alles was zählt 19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

17.00 Taff. Hot or Not 18.00 Newstime 18.10 Die Simpsons. Homer, der Auserwählte 18.40 Die Simpsons. Und Maggie macht drei 19.10 Galileo

20.00 Nachrichten 20.15 Bruce allmächtig D Komödie (USA 2002) Mit Jim Carrey, Jennifer Aniston, Morgan Freeman. Regie: Tom Shadyac 22.15 Schillerstrasse Die neuen Zähne 23.15 Ich bin’s Nuhr 0.15 Forbidden-TV 1.05 Sechserpack (W) 1.50 Sechserpack Gesundheit 2.15 Hausmeister Krause – Ordnung muss sein (W)

20.15 Wer wird Millionär? 22.15 Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Die Kult-Show, über die jeder spricht, ist zurück. Mit neuen Stars, neuen spektakulären Prüfungen, jede Menge Überraschungen und ganz viel Urwald-Spass 0.00 Nachtjournal / Wetter 0.30 Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! (W) 2.15 Betrugsfälle 2.45 Nachtjournal / Wetter (W) 3.15 Das Strafgericht

20.15 Mission: Impossible 2 O D Actionfilm (D/USA 1999) Mit Tom Cruise, Anthony Hopkins, Dougray Scott. Regie: John Woo 22.30 Das Ende – Assault on Precinct 13 D Actionfilm (USA 2005) Mit Ethan Hawke, Laurence Fishburne, Gabriel Byrne 0.30 Mission: Impossible 2 D (W) Actionfilm (D/USA 1999) 2.30 Blockbuster-TV – Making of: Vorstadtkrokodile 3

→ 3+ 16.00 Immer wieder Jim (W) 16.30 Scrubs (W) 17.25 Immer wieder Jim. Der Gladiator 17.50 CSI: New York. Relikt 18.35 CSI: New York. Schuld und Sühne 19.25 Scrubs. Mein alter Herr / Mein Freund, der Chirurg 20.15 Lie to Me. Ferienjob 21.10 Criminal Minds. Das Rudel 22.00 CSI: Las Vegas. Bräute, Blut und Banden 22.55 CSI: New York. Die Axt 23.50 Lie to Me (W) 0.35 CSI: New York (W) 2.45 CSI: Las Vegas (W)

→ Kabel 1 16.25 What’s Up, Dad? 16.50 News 17.00 Two and a Half Men 17.55 Abenteuer Leben 18.50 Die SuperHeimwerker. Besser Eck-Schrank als Weg-Schrank! 19.20 Achtung Kontrolle! 20.15 Castle 21.10 Cold Case. Acht Jahre später / Tod im Fluchttunnel / Woodstock 0.05 Without a Trace. Der Spieler / Zum Wohl des Kindes 1.49 Late News 1.55 Nothing in Common – Sie haben nichts gemeinsam. Komödie (USA 1986)

→ Vox

→ Arte

16.00 Law & Order 16.55 Menschen, Tiere & Doktoren 18.00 Mieten, kaufen, wohnen 19.00 Das perfekte Dinner 19.50 Prominent! 20.15 CSI: NY. Fette Beute 21.10 The Closer. Hinterhalt 22.05 Law & Order: Special Victims Unit. Gier 22.55 Law & Order: Special Victims Unit. Verleugnet 23.40 Nachrichten 0.00 CSI: NY. Fette Beute 0.55 The Closer (W) 1.35 Law & Order: Special Victims Unit (W)

19.00 Journal 19.30 Strandspaziergänge (5/5). Der Golf von Neapel. Liebe und Tod, Gegenwart und Geschichte, Mythos und Wirklichkeit liegen nah beieinander in der süditalienischen Metropole Neapel. 20.15 Das Fremde in mir 21.45 Traurig nach der Geburt. Tabu Wochenbettdepression 22.40 Space Tourists. Doku 0.20 KurzSchluss 1.15 (1.10) Global 1.40 Die Bartholomäusnacht (W). Biografie (F/D/I 1994). Mit Isabelle Adjani

→ 3sat

→ SWR

17.15 Kunst & Krempel 17.40 (17.45) ZDF-History. Deserteur! – Soldaten auf der Flucht vorm Krieg 18.30 Nano 19.00 Heute O 19.20 Kulturzeit 20.00 Tagesschau O 20.15 Castro – Das Ende einer Ära 21.00 Auslandsjournal extra. U.a.: Kuba: Die Folgen des Embargos für die Bevölkerung 21.30 Kuba – Mythos ohne Masterplan 22.00 ZiB 2 22.25 Bevor es Nacht wird O. Drama (USA 00) 0.35 Alpha 0.7 (2/6)

16.00 Aktuell 16.05 Kaffee oder Tee? 17.00 Aktuell 17.05 (16.05) Kaffee oder Tee? 18.00 Aktuell 18.09 Börse Mensch Leute: 18.15 (18.14) Idealist im Mist – Winter auf dem Schwalbenhof 18.45 Landesschau 19.45 Aktuell O 20.00 Tagesschau O 20.15 Musikalische Reise 21.45 Aktuell 22.00 Nachtcafé. Medizin ohne Grenzen – Fluch oder Segen für Patienten? 23.30 Spätschicht – Die Comedy Bühne 0.15 Latenight

→ TV-TIPPS DES ABENDS

TOP

Nicht verpassen

→ Mission: Impossible 3 20.00 Uhr auf SF 2 Der Ruhestand von Agent Ethan Hunt wird jäh gestört, als sein Zögling in die Gewalt von Waffenhändler Davian gerät. Hunts Team entführt den Schurken mittels raffinierter Tricks. – Rasantes Actionspektakel mit Tom Cruise und Philip Seymour Hoffman.

→ Bruce allmächtig 20.15 Uhr auf Sat 1 Als sich wieder einmal alles gegen Bruce verschworen hat, gibt er Gott für alles die Schuld. Gott überträgt Bruce seine göttliche Allmacht, die der natürlich mit Begeisterung auszunutzen weiss ... – Mit TopKomödiant Jim Carrey.

Messstreifen zur Überprüfung der Druckqualität v. 290 1.2 quality&more

→ SF 1

www.blickamabend.ch

→ Traurig nach der Geburt 21.45 Uhr auf Arte Rund 20 Prozent aller Frauen in Deutschland und in Frankreich leiden an einer postpartalen Depression. Die Dokumentation begleitet drei Frauen, deren Leben durch diese Krankheit völlig aus den Fugen geriet.

Impressum

Auflage: 329 418 (WEMF/SW-beglaubigt 2010) Leser: 495 000 (MACH 2010-2, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Stv. Chefredaktor: Michael Perricone Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Jürg Lehmann Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Roland Grüter Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: Tony Merlotti Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

Anzeigen-Service: Telefon: +41 44 259 60 50, Telefax: +41 44 259 68 94 Email: blickanz@ringier.ch Internet: www.go4media.ch Geschäftsführerin: Caroline Thoma Leiter Werbemarkt: Beni Esposito Leiterin Lesermarkt: Corina Schneider Leiter Digital Media: Chris Öhlund Druck: Tamedia AG Druckzentrum, Zürich, Büchler Grafino AG, Bern, Ringier Print Adligenswil AG, Adligenswil Herausgeber: Ringier AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen Beteiligungen: Addictive Productions AG, Betty Bossi Verlag AG, Bolero Zeitschriftenverlag AG, ER Publishing SA, Geschenkidee.ch GmbH, Good News Productions AG, GRUNDY Schweiz AG, Investhaus AG, JRP Ringier Kunstverlag AG, 2R Media SA, Mediamat AG, media swiss ag, Original SA, Previon AG, Presse TV AG, Radig AG, Radio Z AG, Rincovision AG, Sat.1 (Schweiz) AG, SMD Schweizer Mediendatenbank AG, SMI Schule für Medienintegration AG, Teleclub AG, Zana Media AG, Ringier France SA, Ringier Publishing GmbH, Juno Kunstverlag GmbH, Ringier (Nederland) B.V., Ringier CR a.s., Ringier Kiadó Kft., Europress Kft., Euromedia Bt. Népszabadság Zrt., Ringier Slovakia a.s. Ringier Pacific Ltd., Ringier Print (HK) Ltd., Beijing Ringier International Advertising Co. Ltd., Ringier Vietnam Company Ltd.

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TV AB 16 UHR

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ESSEN

Freitag, 14. Januar 2011

BASEL In der Altstadt Das beste Cordon bleu gibts im Grossbasel.

Top Cordon bleu Adressen ST. GALLEN

Spisegg

St. Gallerstr. 128, Abtwil Bekannt für seine riesigen Wiener-Schnitzel, bietet das Lokal auch tolle Cordon bleus. Auch mit dem Ambiente trumpft die Spisegg: Essen wie bei Grosi zuhaus.

Die Walliser

ZÜRICH

Gertrudhof

Notlösung

Gertrudstrasse 26

Restaurant «Gihüttli»

CORDON BLEU → Von giigen Wirten in Basel und

ausgezeichneten Köchinnen aus dem Wallis. thomas.roethlisberger @ringier.ch

V

or 120 Jahren schenkten die traditionellen Basler Beizen nur Wein aus. Bier gabs lediglich in Wirtshäusern mit einer Hausbrauerei. Als der Wirt des Gasthauses «Zum Ritter St. Georg» es wagte, trotzdem Bier auszuschenken, wars ein Skandal. «Bier, das nicht direkt beim Bierbrauer getrunken werde, ist Gift», empörte sich die «Basler Nachrichten». Der renitente Wirt, Innocenz Weiss mit Namen, taufte darauf sein Lokal kurzerhand in «Gifthüttli» um. Ein Jahrhundert später besuchen wir besagtes Lokal. Nicht des Bieres wegen, uns lockt das Cordon bleu. Wen in Basel die Lust auf

ein paniertes Plätzli, gefüllt wie auch die Gemüsemit Käse und Schinken, creme-Suppe zur Vorspeipackt, den zieht es in das se, ausgezeichnet. Nach der Lokal an der Schneidergas- Panna cotta mit Waldbeese in der Altstadt. Vorbei an ren zum Dessert gibts im Gedenken an der währschaften Beiz Erfunden hats den renitenim Erdgeten Wirt von schoss, stei- offenbar eine vor hundert gen wir in das Walliser Wirtin. Jahren dann etwas elegandoch noch ein tere Speiselokal «Stuube» Bier. Ein Warteck, versteht im ersten Stock. sich in Basel. Zwölf verschiedene Apropos ausgezeichCordon bleus stehen zur net: Der Legende nach Auswahl. Fünf vom Kalb soll einst eine Walliser und sieben vom Schwein. Köchin ein Stück Fleisch «Florentiner Art» solls mit Schinken und Käse heute für uns geben: Kalb- gestreckt haben, um den fleisch, gefüllt mit Spinat, grossen Anstrum hungriVorderschinken und italie- ger Gäste bewirten zu könnischem Käse. Das Ganze nen. Sie waren begeistert. nicht paniert, dafür belegt Das Wallis gehörte damals mit einem Spiegelei. Dazu noch zu Frankreich und gibts Spätzli. Es schmeckt – die Franzosen pflegten

→ PIMP IT UP

Schneidergasse 11 4051 Basel Tel. 061 261 16 56

Vorspeisen: Gemüsecreme-Suppe mit frischem Brot, 8.50 Fr. Hauptgang: KalbsCordon bleu «Florentiner Art», dazu Spätzli, 34 Fr. Dessert: Panna cotta mit Waldbeeren, 12 Fr. Ein Glas Epesse Rouge: 7 Fr. Wir haben bezahlt: 61.50 Fr. Essen: Ambiente: Service: Gäste:

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ausgezeichnete Bürger mit einem blauen Band auszuzeichnen. So sprach man fortan vom Plätzli «à la Cordon bleu» – einem ausgezeichneten Stück Fleisch. 

Tieühl-Hamburger

 Hamburger über Nacht auftauen lassen.  Tags darauf Hamburgerbrot aufschneiden und toasten.  Salat fein schneiden. 1 Ei hart kochen und abkühlen

lassen.

Fotos: iStockphoto, ZVG

 Hamburger in einer teflonbeschichteten Pfanne in

wenig Olivenöl auf beiden Seiten 6 Minuten braten.  Toastscheiben mit Ketchup einstreichen, mit geschnittenem Blattsalat, marinierten und gesalzenen Auberginenscheiben, geschnittenen Cornichons und aufgeschnittenen gekochten Eiern belegen. anschliessend den warmen Hamburger hineinlegen und geniessen. Wie pimpen Sie Fertigprodukte auf? Schreiben Sie an: magazin@blickamabend.ch

Im Kultspunten ist fast alles wie früher: Das Cordon bleu riesig und die Panada perfekt. Neben dem Klassiker gibts auch Variationen, z. B. mit Speck, Käse & Pflaumen.

BERN

Sassafarz

Aarbergergasse 57 Cordon bleu mit Beinschinken, Landrauchschinken & LimburgerKäse, Brie, Knoblauch, Pepperoncini oder Mascarpone. Hier hat der Gast die Qual der Wahl.

LUZERN

Zur Schmiede Pilatusstr. 47

Wer das beste Cordon bleu der Zentralschweiz essen will, muss sich beeilen. Das gibts in der Schmiede. Und die wird bereits im März wegen Baufälligkeit abgerissen.

Kochtalent Micha Schaerer.


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RÄTSEL

→ KREUZWORTRÄTSEL

www.blickamabend.ch

Gesamtwert: 2000 Franken

Wochenpreis: 2 x zwei Nächte für 2 Personen im Verwöhnhotel Kristall im Wert von je 1000 Franken! Am sonnigsten Platz von Pertisau, in einer der schönsten Regionen Österreichs, im Naturparadies rund um den Achensee und mit herrlichem Blick auf Rofan- und Karwendelgebirge liegt dieses familiär geführte Verwöhnhotel. Im Preis inkl. sind Frühstück, Znüni, ein 5-Gang-Dinner und ein Romeo & Julia-Privat Spa Package. Infos unter: www.kristall-pertisau.at

Tagespreis: Ein Reisegutschein vom Türkeispezialisten im Wert von 100 Franken!

Teilnehmen SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF 1.50/SMS): BAA1, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 921 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51231

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 16. Januar 2011, 24.00 Uhr Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Lösungswort vom 12. Januar: STROPHE Gewinner der Kw 1 (Bett «Paris» von Beliani): Fritz Tschan, Hünenberg

→ BIMARU leicht Conceptis Puzzles

08010002434

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So gehts:

→ KAKURO leicht

Die Nummer bei jeder Spalte od. Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

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→ SUDOKU → SUDOKU schwierig schwierig

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So gehts: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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Wochenpreis: 1 × sieben Nächte für 2 Pers. im 4�Sterne-Hotel Jardin Tropical in Teneriffa offeriert von Bentour Swiss im Wert von 2500 Franken!

Gültig für Aufenthalte vom 09.05. – 30.06.2011 und 22.08. – 30.09.2011.

07010001948

→ SUDOKU mittel

Wert: 2500 Franken

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Tagespreis: 1 × 2 Benissimo-Lose!

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Teilnehmen SMS: Senden Sie SUDOKU, Ihre drei Lösungsziffern (von links nach rechts) und Ihre Adresse an 920 (CHF 1.50/SMS): SUDOKU 583, Name, Adresse Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA52491 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: 17. Januar 2011, 15.00 Uhr

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Illustration: Alain Scherer

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UNTERHALTUNG

Das 24 Stunden Horoskop

Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Für ein paar Stunden können Sie in der Natur oder bei Musik herrlich entspannen und alles andere vergessen. Flop: Ihr Liebesleben liegt im Winterschlaf? Wecken Sie es auf, am besten mit einem Wohlfühlwochenende zu zweit.

ZWILLINGE 21.5. – 21.6. Top: Mit Ihrer Überzeugungskraft können Sie viel erreichen. Überlegen Sie deshalb genau, was momentan das Wichtigste für Sie ist. Flop: Konzentrieren Sie sich nicht nur auf Ihre Partnerschaft, Ihre Freunde fühlen sich sonst zu Recht vernachlässigt.

WAAGE 24.9. – 23.10. Top: Der Liebesplanet Venus schenkt Ihnen eine hohe erotische Anziehungskraft. Nutzen Sie Ihre Chance, gehen Sie raus ins Nachtleben! Flop: Auch wenn das sonst nicht Ihre Art ist – heute neigen Sie zu Übertreibungen.

SCHÜTZE 23.11. – 21.12. Top: Ein unerwartetes Erfolgserlebnis lässt Ihr Stimmungsbarometer rasant in die Höhe schnellen und hebt auch Ihr Energieniveau an. Flop: Sie regen sich ziemlich schnell auf. Wie wäre es mit einer Runde Joggen oder Walken zum Abreagieren?

FISCHE 20.2. – 20.3. Top: Ihnen ist momentan kein Berg zu hoch und kein Weg zu weit. Ihr Energieniveau ist hoch, sorgen Sie dafür, dass es so bleibt. Flop: Nicht alle Ihre Ansichten werden geteilt. Hören Sie sich die Meinungen der anderen trotzdem unvoreingenommen an.

KREBS 22.6. – 22.7. Top: Sie erleben jetzt Partnerschaft von der schönsten Seite: Harmonie und Schmetterlingsgefühle wechseln sich ab. Flop: Ihre Hilfsbereitschaft ist hoch und übersteigt oft Ihre eigenen Kräfte. Der Stiermond hilft Ihnen heute, sich abzugrenzen.

SKORPION 24.10. – 22.11. Top: Was immer Sie heute anpacken, es wird ein Erfolg. Ihr feines Gespür für das Machbare lässt Sie immer den richtigen Weg wählen. Flop: Treten Sie in Ihrer Partnerschaft nicht zu dominant auf. Ihr Schatz verträgt das heute gar nicht.

STEINBOCK 22.12. – 20.1. Top: Eine positive Mondstellung beflügelt nicht nur Ihren Geist, sondern versetzt Sie auch noch in allerbeste Stimmung. Flop: Ihr Chef lobt Sie in den Himmel, ein Kollege reagiert neidisch. Sehen Sie einfach darüber hinweg.

WIDDER 21.3. – 20.4. Top: Im Beruf kommt eine Veränderung auf Sie zu, die durchaus Vorteile für Sie hat. Halten Sie beiden Augen offen. Flop: Sie wissen ganz genau, was Sie wollen. Schön wäre es, wenn Sie auch Ihre Lieben an Ihren Plänen teilhaben lassen.

LÖWE 23.7. – 23.8. Top: Sie haben heute beste Flirtchancen! Sie bezirzen Ihr Gegenüber mit viel Ausstrahlung und sprachlicher Gewandtheit. Flop: Mit den Kollegen läuft es momentan nicht rund. Beharren Sie nicht auf Ihrer Meinung, versuchen Sie es mit Toleranz.

STIER 21.4. – 20.5. Top: Der Mond in Ihrem Zeichen sorgt für gute Stimmung. Nehmen Sie sich unbedingt für heute Abend etwas Nettes vor. Flop: Streit ist normalerweise nicht Ihr Ding. Aber wehren sollten Sie sich schon, wenn Sie sich von jemandem angegriffen fühlen.

JUNGFRAU 24.8. – 23.9. Top: Sie sind der Glückspilz des Tages und dürfen gern die himmlischen Mächte etwas herausfordern. Flirten und spielen Sie! Flop: Konzentration und Disziplin gehören dafür heute nicht zu Ihren Stärken. Lassen Sie solche Aufgaben einfach liegen.

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS Der Chef erzählt einen Witz, alle Angestellten biegen sich vor Lachen – nur eine Sekretärin nicht. «Haben Sie keinen Sinn für Humor?», fragt ein Kollege neben ihr. «Doch, schon», antwortet sie, «aber ich habe bereits gekündigt.» Der Richter meint: «Frau Zeugin, Sie haben uns ja ein falsches Alter angegeben.» Die Zeugin antwortet: «Falsch nicht, Herr Richter, nur ein Alter von früher.»


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COMMUNITY

Die Singles des Tages Fabienne sucht ...

«Vertrauen, Ehrlichkeit und Treue sind mir wichtig» Alter: 21 Jahre Wohnort: Baden AG Grösse: 1,63 m Beruf: Fachfrau Gesundheit Sternzeichen: Löwe

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Hoi min Teddybärli, han der wele säge wie glücklich ich bin dich a minere Site dörfe zha, i guete und i schlächte Zite. Danke. Hug din Marshmallow He min blauäugiger, wiese Drache. I mim Härz bish versieglät. U du weish der Millenniumsstab leuchtet sieben. Ich lieb dich anderst fesht mis Yugioh Hoi liebs Mami, mir händ dich uhh mega fest lieb. Bisch euses ein und alles und no meh. Vieli liebi Grüessli die chline Babene

Meinen ersten Kuss: Erlebte ich mit zehn Jahren unter Wasser. Ein Star, der mich beeindruckt: Roger Federer. Mein Lieblingsclub: FCZ. Mein Lieblingssound: Hip-Hop, House und Schlager.

Meine Macke: Fingernägel kauen. Ich kann nicht: Nein sagen. Törnt ab: Socken im Bett. Kontakt: 1401_fabienne@bsingle.ch

Pedro sucht ...

«Ich lasse mich mit einem sexy Blick verführen» Alter: 23 Jahre Wohnort: Nürensdorf ZH Grösse: 1,84 m Beruf: Eismeister Sternzeichen: Löwe Meinen ersten Kuss: Bekam ich in der Oberstufe mit 14 Jahren.

Hoi min liebe Schnuggel. I liebe die über alles. Danke vill mal, dass es die git. Bisch de best Maa, wos git. I liebe di so sehr

Hey Blaubärbaby. Han ich dir mal gseit was du mir bedütisch? Eifach alls. Ah ja, ich lieb di. D Füess ue und lies nu einsh. Söll gälte, für immär

An blondi Ängel wo täglich mitem Bus zude ALSO fahrt: Du versüessisch mir jede Morge de Tag.

Mein Hobby: Fussball spielen.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Schatz du fehlst mir! Es ist alles sehr schwierig, aber meine Liebe zu dir und meine Hoffnung sind so stark! Überstehen wir die Krise? Ich liebe dich! Uss

ei Baby mir sind zw passiert, Frücht. Egal was du genauso wie ich ir es sm wüssed eifach da d! sin er m im r fü Team s Love alway

Hey mini Amslä. Dich lieb i, dich wott i, dich bruch i, imr. Alls klar, oder? Has ja gwüsst, dass mi voll verstash. Dis Rotkelchli

e you Hey mis Stinkstifeli. I lov e you a bizli. I love you vill. I lov aus. ubr you e lov I d un vill z gan Dini Grittä.

Am Mendig sinds zwei Jahr und i bereu ke Sekund! Du hesch mir zeigt, was Liebi bedütet! Kevin, i lieb di

Jö Schatz, min Dank gilt nur dir. Ich lieb dich und du weisch, das meini so, wie immer u för immer. U ohni di nimmer. I love you min Couchpatato Hey Jäny, i love you. Ich lieb di wäg allem und wäg nüt und überhaupt und sowieso, bliebsch eifach dä Best. En warme, näbligä Kuss, dis Bisht.

Hallo min grosse Tiger, ha di au nach bald acht Johr immer no mega fescht lieb! Grosse Kuss vo dim chline Schmusechätzli

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

-Schnügel des Tages

Ein Star, der mich beeindruckt: Bligg. Mein Lieblingsclub: Alpenrock House. Mein Lieblingsgetränk: Bier. Mein Hobby: Unihockey. So verführe ich: Mit einem guten Essen bei Kerzenschein. Meine Macke: Ich bin unpünktlich. Verzeihen kann ich: Fast alles. Kontakt: 1401_pedro@bsingle.ch

Der kleine Hamster Leo ist immer noch rundlich, dabei spielt er doch so oft beim Federball mit. Ein Bild von Nadja Kätzchn aus Steinhausen ZG. Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@blickamabend.ch. Facebook-Schnügel: Laden Sie das Foto auf unsere Page: www.facebook.com/blickamabend (erscheint freitags).


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Freitag, 14. Januar 2011

Streetspy

von Tina Weiss, www.youarebestdressed.blogspot.com

Zurück zur Schule

Das GeschichtenReservoir der Alten

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Young Kücken Joëlle Weil

Bei diesen Taschen könnte man richtig nostalgisch werden. Sie erinnern an die Zeit, als unsere Eltern oder Grosseltern zur Schule gingen. Retro-Schultaschen sind cool und besonders oft an den Schultern von Kunst-und Architekturstudenten zu sehen. Sie sind gross genug, um Pläne, Zeichnungen und Schreibwaren praktisch darin verstauen zu können. Die Taschen sind meist aus feinem Leder gemacht und müssen in Vintageläden oder Flohmärkten aufgestöbert werden. Oder sie fragen beim nächsten Besuch mal den Vater, ob er noch eine im Keller hat.

we6@ringier.ch

Lieber Herr Ramspeck Mit 16 arbeitete ich in einem Kaffee. Ich erfreute mich besonders der älteren Kundschaft. Die hatten Zeit zu verweilen. Doch hielten sie mich stets von der Arbeit ab. Es reichte ein Stichwort, um mit dem Erzählen der eigenen Lebensgeschichte zu beginnen. Dieses masslose Mitteilungsbedürfnis fand ich süss, aber unverständlich. Eine Dame erzählte mir wöchentlich von ihren Ex-Männern. Ein Herr von seinen Affären in den 70ern. Woher kommt dieses notorische Bedürfnis, allen ungefiltert Anekdoten des eigenen Lebens zu erzählen? Elder Statesman Jürg Ramspeck

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2

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→ GENERATION-CLASH

Lea Architekturstudentin aus Zürich.

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Luzia, Studentin aus Zürich.

rmj@ringier.ch

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Piero, Student aus Chur.

Liebe Joëlle Du läufst Gefahr, von mir in aller Ausführlichkeit über meinen Auftrag unterrichtet zu werden, als WK-Soldat in Muottas Muragl die Mütze des evangelischen Feldpredigers zu suchen. Ich weiss, WK-Geschichten sind Härtefälle. Aber ich bin gewarnt und werde mich bemühen, dich aus dem Empfängerkreis meiner Anekdoten auszuschliessen. Hingegen kann ich dir nicht versprechen, dich von meinem Einsatz auf der ersten «Blick»-Redaktion, im November 1959, zu verschonen. Wie ich daran scheiterte, die Hintergründe eines Fenstersturzes an der Zürcher Tellstrasse aufzuklären. Da nehme ich deine noch taufrische Berufserfahrung quasi in Geiselhaft. Schau, wir Langgedienten sind darauf angewiesen, von unseren Erinnerungen Gebrauch zu machen. Wir erleben nicht mehr so viel und müssen auf unsere Reserven zurückgreifen. Indem wir unsere Vergangenheit hervorkramen, gestalten wir unsere Gegenwart. Die Dame, die sich über ihre Ex-Männer verbreitet, frisiert ihr Dasein auf. Der Mann wehrt sich mit der Auslassung über seine Affären gegen die Wahrscheinlichkeit, dass ihm deren Versiegen bevorsteht. Unser «massloses Mitteilungsbedürfnis», das du «süss, aber unverständlich» findest, ist unsere Waffe gegen den Verlust an einschneidenden Ereignissen. Wir leben organisiert, eingeschränkt. Und sind dir deshalb dankbar, wenn du uns etwas Gehör schenkst. Und merken in unserem Glück, unsere Sensationen loszuwerden, nicht, wenn du uns bloss dein halbes Ohr widmest.

→ DIE FRAGE

Fotos: ZVG, Rene Kälin

DES TAGES

Was war der schlechteste Film, den Sie in letzter Zeit gesehen haben?

Zeljka (26) Studentin aus Zürich «Prince of Persia» war richtig furchtbar. Die Schauspieler sind die ganze Zeit durch die Gegend geflogen, was für meinen Geschmack zu unrealistisch und kitschig war.

Gina (16) Schülerin aus Zürich Ich möchte mir nie mehr den deutschen Film «Mädchen, Mädchen» ansehen. Der ist schlecht, langweilig und es geht pausenlos nur um Streit.

Isabelle (16) Schülerin aus Zürich Im Sommer habe ich mir «Freche Mädchen 2» im Kino angeschaut. Meinen Erwartungen nach hätte der Film ziemlich lustig sein müssen, das Gegenteil war der Fall.

Bujar (19) Elektroinstallateur aus Zürich Mich enttäuschen die neuen Bond-Filme, sie kommen nicht an die alten heran. Vielleicht liegts an Daniel Craig, besonders in «Quantum of Solace».


Morgen im 32

www.blickamabend.ch Sonntag

Das Wetter MORGEN

Fr. 2.– am Kiosk

6° Montag

Fasnacht abgesägt

 Geld-Regen BLICK stop� Ihr Januarloch!  Busse für UBS

Promis empört über den SFEntscheid.

Bern Temperatur: Regenrisiko:

Kommen Ex-Bosse jetzt doch noch dran?

Sonne:

Dienstag

7° 10% 3�5 h

Heute vor einem Jahr:

Hochnebel, 1°

10 Jahre Wikipedia ENZYKLOPÄDIE → Dank

Jimmy Wales sind wir Menschen klüger geworden.

G O OD

NEWS !

I

ch weiss nicht, gibts nicht!» Wer war der Astronom Johannes Kepler, von wo kommt LanglaufCrack Dario Cologna, was ist politisch im Südsudan los? Während wir früher zig Nachschlagewerke durchwälzen mussten, wissen wir dank Jimmy Wales (44) nun nach ein paar Klicks die Antwort. Vor 10 Jahren, am 15. Januar 2001, stellte der Ex-Börsianer mit Wikipedia eine Mitmach-Enzyklopädie ins Netz, bei der User selber Artikel verfassen konnten. Am Anfang lachte man darüber. Heute ist Wikipedia die grösste werbefreie Zone im Internet. Allein in Englisch sind 3,5 Millionen Artikel erfasst – auf Deutsch 1,2 Mio. Klar, es gab auch spektakuläre Pannen: «David Beckham ist ein chinesischer Goalie aus dem 18. Jahrhundert ...». Doch meistens stimmt die Qualität – oder wann haben Sie das letzte Mal den Brockhaus aus dem Regal genommen? bö

Glogger mailt … … Karl «Kari» Lüönd Biograf Schweizer Firmen

Wird auch von der Schweiz geehrt Am 26. Januar erhält Jimmy Wales den GottliebDuttweiler- Preis 2011.

Werter Karl Lüönd Erstaunlich, wie Sie als journalistischer Haudegen, als ehemaliger Boulevard-Gurgel, als bekennender Jäger es schaffen, Firmen ganz unterschiedlichster Prominenz zu entkleiden. Um sie lesbar, in eine neue, andere Form zu giessen – als Ghostwriter, als Biograf. Über den Politiker Blocher ist alles gesagt. Die Geschichte seines «unmöglichen Unternehmens Ems-Chemie» stellten Sie heute vor. Erzählen von einem «Spinner», der am denkbar ungünstigen Standort Domat/ Ems ein Chemiewerk führte. Wohltuend, wie Sie Blocher nicht als SVP-Leithammel vorführen, sondern seinen unbekannten Hintergrund ausleuchten. Helmut-Maria Glogger

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Foto: ZVG

Von: glh@ringier.ch An: karl.luond@tolhusen.ch Betreff: Blochers Ems-Chemie


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