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www.blickamabend.ch Dienstag, 13. März 2012 Zürich, Nr. 51

So heiraten next Topmodels

HEUTE ABEND

Das Hochzeitskleid von Raquel Alvarez.

11°

 PEOPLE 16

MORGEN

16°

Ur-Zürcher Selbst FCZ-Legende Köbi Kuhn drückt den Bebbis die Daumen.

Bayern gegen FCB – Endspiel in München

Xenia «Sie sollen für die Schweiz gewinnen.»

Fotos:visage.ch,Keystone (5),foto-net/Teamfoto,Fotomontage Blick am Abend

Heinz Karrer «Der FCB hat so viel Energie.»

Lara Gut «Klar drücke ich Basel die Daumen.»

Herbert Bolliger «Bayern siegt 2:1, Basel ist weiter.»

H

«Heute sind wir alle

Basler»

eute ist für alle Schweizer Fussballfans ein Finalspiel. Um 20.45 Uhr tritt der FC Basel gegen Bayern München an. Zum ersten Mal in der Fussball-

geschichte hat ein Schweizer Team realistische Chancen, den Viertelfinal der Champions League zu erreichen. Das Hinspiel gewannen die Bebbis zu Hause 1:0 und entzückten

damit das ganze Land. So begeistert sich die Fans sonst hinter ihre Klubs stellen – heute Abend nehmen sie eine Auszeit. Zugunsten des grossen FC Basel.  SPORT 18/19

Sie mögen und sie würgen sich Verhandlungen über die Schuldenkrise bringen merkwürdige Männerrituale hervor.  NEWS 2/3

Tiger ohne Ohr, Bär mit Hautkrebs Indonesische Tierschützer protestieren gegen den schlimmsten Zoo der Welt.  AUSLAND 8

Eastwood, der Strolch

Heute Ab e n d im TV

«Betrogen»: Eifersucht im Mädcheninternat zur Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs.  ARD 00.20


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NEWS

→PROTEST!

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Wie ein Fussballteam nac

Verschwörung gegen Bündner!

Böse Absicht Titel im heutigen «20 Minuten».

Für jeden ist offensichtlich, dass die neidgetriebenen Unterländer heute komplett über die Stränge geschlagen haben. Behaupten, Bündner hätten am meisten Mühe mit Schreiben. Eine plumpe Gegenreaktion auf die Tausenden Umfragen, in denen der Bündner Dialekt immer am besten abschneidet. Weil er am attraktivsten tönt, charmant und nach Ferien. Die Story ist auch fies. Engadiner, Oberhalbsteiner und Oberländer («rhätisch Kongo») sprechen nämlich romanisch, nicht deutsch. Puschlaver italienisch. Eine Attacke gegen die vielsprachige Schweiz! Spott über Anderssprechende. Am entlarvendsten aber: In der Aufschlüsselung der Rechtschreibekompetenz nach Kantonen schliesst in der GoogleErhebung nicht Graubünden am schlechtesten ab, sondern der Thurgau. Weshalb werden trotzdem die Bündner als grösste Schreibtrottel bezeichnet? Wie gesagt: Neid. Die Retourkutsche musste irgendwann kommen. Umso wichtiger, dass an dieser Stelle unparteiisch über diese Fehlleistung berichtet wird. Peter Röthlisberger, Chur GR

Freundschaftliches Würgen Spaniens Wirtschaftsminister de Guindos hat Eurogruppenchef Juncker am Hals.

HERZ UND SEELE → Sie umarmen

verstärkt unter Druck, sein Haushaltsdefizit zu verringern. Madrid muss Einsparungen in Höhe von 0,5 Prozent des Bruttosoverantwortungsvollen Posi- zialprodukts vornehmen. tionen dann körperlich, Weniger im Fokus ist wenn die Erschöpfung Griechenland. Erkennbar besonders gross ist, die am zarten Backenkuss mit Sorgen sie zu erdrücken Finanzminister Evangelos drohen. Venizelos. Dessen ProbleTatsächme wurden in lich ist seit Neu ganz oben die Zukunft gestern ein verschoben. neues Land in auf der PanikMit der pessiBrüssel ganz liste ist Spanien. mistischen oben auf der Aussicht, dass Panik-Liste: Spanien. Des- der Schuldenstand bis 2020 halb auch die symbolisch wieder auf 145 Prozent angemeinte Würgeszene zwi- steigen könnte und Grieschen Juncker und dem chenlands Wirtschaftskraft spanischen Finanzminister dann schwächer wäre als Luis de Guindos. Die Euro- die des EntwicklungsZone setzt Spanien nämlich lands Bangladesch.

und küssen sich, dabei verhandeln sie ihre Milliardenschulden. peter.roethlisberger @ringier.ch

S

ehen wir hier die grosse europäische Versöhnung? Eine Kumpelrunde, die sich zum Fussballschauen verabredet hat? Oberumarmer ist das Nordlicht Jean-Claude Juncker, der Eurogruppenchef aus Luxemburg. Opfer seiner Zärtlichkeitsattacken waren die Finanzchefs aus dem Süden, die mit ihren Schuldenbergen den Nordeuropäern Sorgen bereiten. Laut Paartherapeut Klaus Heer («Nachgefragt») werden gesetzte Herren in

→ HEUTE DIENSTAG

Zeiten in MEZ.

8.07 Uhr, Guatemala-City Für seine Teilnahme an einem Massaker mit 201 Toten im Jahr 1982 ist ein ehemaliger guatemaltekischer Elitesoldat zu 6060 Jahren Haft verurteilt worden.

extremen Front National, Marine Le Pen, kann bei der französischen Präsidentenwahl antreten. Sie hat die nötigen 500 Unterschriften gewählter Volksvertreter beisammen.

8.37 Uhr, Paris Die Vorsitzende des rechts-

9.02 Uhr, Aarau Der Brand in einer Einstell-

halle in Aarau hat am Montag grossen Sachschaden verursacht. Die starke Rauchentwicklung beschädigte rund 50 parkierte Fahrzeuge. Ein ElektroRoller dürfte den Brand verursacht haben.  10.51 Uhr, Bern 2011 wurden in der Schweiz 351 800 neue Velos ver-

Problem verschoben Küsschen für Griechenlands Finanzchef Venizelos.

kauft, leicht mehr als im Vorjahr. Mountainbikes sind am beliebtesten (35 Prozent), verlieren aber an Bedeutung. Im Aufwärtstrend sind Rennvelos, KinderMountainbikes und E-Bikes. 10.35 Uhr, Zürich Die Kantonspolizeien Zürich und Aargau haben einer 22-köpfigen Drogenbande


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Dienstag, 13. März 2012

h dem Goal

Neues aus Absurdistan Knasti schleicht sich in Frauentrakt – für Sex

→NACHGEFRAGT Klaus Heer (68) Psychologe

«Brüderküsse sind unvergesslich» Händchen halten Hilft Juncker wie Venizelos.

Wie kommt es, dass hohe Politiker sich so nahe kommen? Es fällt auf, dass stressige internationale Verhandlungen wie diese meistens in der Nacht geführt werden. Im Morgengrauen treten die Minister vor die Presse – ermüdet und erleichtert. Gut möglich, dass sie sich dann nicht mehr so protokollarisch im Griff haben wie gewöhnlich.

Etwas Halt für Spanien Luis de Guindos mit Euro-Juncker.

Handel von rund 20 Kilogramm nachgewiesen. Dabei machte die kriminelle Organisation rund 500 000 Franken Gewinn. Die Mitglieder stammen hauptsächlich aus Serbien.  11.19 Uhr, Bern Letztes Jahr sind in den Schweizer Alpen und im Jura 2644 Personen in eine Not-

Sind innige Berührungen auch Verhandlungsinstrumente? Heute weiss man, dass Menschen einander generell das Leben leichter machen können, wenn sie sich berühren. Und zwar ohne eine bestimmte Absicht, ohne einen zieldienlichen Hintergedanken. Das gilt genauso in der hohen Politik wie in der trauten Zweisamkeit.

lage geraten und mussten von der Bergrettung geborgen werden. Das waren knapp 9 Prozent mehr als im Vorjahr. 115 Menschen verunglückten tödlich (+22%). 13.17 Uhr, Glarus Pankraz Freitag verzichtet auf eine Kandidatur als FDPPräsident. Einziger Kandidat ist nun: Philipp Müller.

Peinlich, peinlich. Das Cumberland County Jail im US-Staat Maine muss erklären, wie es ihr Insasse Arien L’Italien geschafft hat, alle Sicherheitssysteme zu übertölpeln. Der 23-Jährige, der wegen schwerer Körperverletzung einsitzt, verabredet sich Freitagnacht mit Insassin Karla Wilson (25) aus dem Frauen-Trakt. Sie kommunizieren per Lüftungsschacht, kennen sich von früher. Beide manipulieren die Schlösser an ihren Zellentüren so, dass es die Wärter nicht merken. L’Italien schleicht sich aus seiner Zelle, überwindet zwei Sicherheitstüren und gelangt unbemerkt zu Karla Wilson. Eine Stunde lang bleibt er bei ihr. Nach getanem Vergnügen schleicht sich L’Italien zurück. Dann erwischen ihn die Wärter. Laut Sheriff habe mangelnde Wachsamkeit des Wachpersonals das Schäferstündchen ermöglicht. Nur gut, dass sich die beiden Insassen nicht zum Ausbruch verabredet hatten. SDA/num

Heute Mittag am TV:

Mammut soll auferstehen Fotos: Reuters (3), AP (2), Getty Images, ZVG, Ausriss: 20 Minuten

Augen zu und durch Trost für Italiens Premier Mario Monti.

Wie sind diese Berührungen zu deuten? Innige Bruderküsse und Umschlingungen sind unvergesslich: Die alten und kalten Sowjetbosse wie Leonid Breschnew haben ihre Vasallen wie Erich Honecker und Fidel Castro immer besonders kraftvoll in ihre übermächtigen Arme geschlossen. Heute ist das alles viel lockerer.

Schäferstündchen im Gefängnis Arien L’Italien (23) und Karla Wilson (25) sitzen beide im Cumberland County Jail.

Vor 4000 Jahren starb in Sibirien das letzte Mammut. Diese natürliche Selektion wollen Forscher aus Russland und Südkorea nun rückgängig machen und ein Mammut klonen. Dazu haben sie vor, Mammut-Gewebe in Eizellen eines indischen Elefanten einzusetzen. Experten schätzen die Chance auf ein Mammut-Klon aber als gering ein.

→ TWEET DES TAGES Das Bebbi-Blatt @bazonline entlockt Fussball-Ikone Günter Netzer:

«Ich traue Basel die Sensation zu!» Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend


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SCHWEIZ

Befehlsausgabe von André Blattmann, Chef der Armee

Friedlich und sicher

Diese Zahlen geben zu denken: 20 Kriege und 18 Konflikte wurden zwischen Dezember 2010 und Dezember 2011 weltweit geführt, wie der Konfliktbarometer des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung (HIIK) festhält. Dies ist laut HIIK die grösste jemals gemessene Zahl von Kriegen seit 1945. Diese Zahlen zeigen, dass die Welt nicht so friedlich und sicher ist, wie viele glauben. Und sie zeigen, wie gross der Wert der Sicherheit ist! Trotzdem wird momentan heftig über die Armee als Ursache für vermeintlich notwendige Sparprogramme auf Stufe Bund diskutiert. Richtig ist: Wegen der Armee musste in den vergangenen Jahren niemand sparen. In Europa werden die Armeebestände abgebaut, und auch die Vereinigten Staaten reduzieren ihre militärische Präsenz. Ein Vakuum entsteht. Wahrscheinlich ist, dass ein Vakuum wieder gefüllt wird – und das nicht immer so, wie wir das wünschen. Wenn wirklich etwas passiert, ist die Armee die einzige Sicherheitsreserve im Land. Diese Reserve wurde bereits massiv reduziert. Machen wir sie nicht zum Spielball kurzfristiger Interessen – die Armee ist eine langfristige Investition in die Sicherheit unseres Landes, keine Kostenstelle! Schreiben Sie dem Chef der Armee: befehlsausgabe @blickamabend.ch

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Ueli Steck: «Cedric ist ein Kämpfer» HIMALAYA → Der Schweizer

Bergsteiger Cedric Hählen ist verschollen. Ueli Steck kennt ihn gut. roman.neumann @ringier.ch

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rgendwo am Gasherbrum I (8080 m ü. M) stecken drei Extrembergsteiger seit fünf Tagen fest: der Aargauer Cedric Hählen (30), der Österreicher Gerfried Göschl (39) und der Pakistani Nisar Hussain. Das Wetter ist denkbar schlecht, ihre Kommunikationsgeräte sind ausgefallen. Extrembergsteiger Ueli Steck (35) hat mit Cedric Hählen bereits 2006 den Gasherbrum II (8035 m ü. M) bezwungen. Die Bergsteiger seien am Wochenende etwas zu spät unterwegs gewesen, sagt Steck

zu Blick am Abend. «Ihnen fehlte genau ein halber Tag, deshalb kamen sie in schlechtes Wetter.» Die beiden Polen, die kurz vorher unterwegs waren, hätten das Schönwetterfenster optimal genutzt. Sie hätten es gut auf den Gipfel geschafft. Sind Hählen und seine Mitstreiter zu viel Risiko eingegangen? Steck: «Das kann man von hier aus nicht beantworten. Jeder muss selber entscheiden, was er riskieren will.» Er rechnet nicht mit dem Schlimmsten. «Es kann gut sein, dass die drei bald gesund wieder runterkommen.» Zuletzt

wurden Hählen und sein gewöhnt, ständig in KonTeam rund 200 Meter unter takt miteinander zu sein. dem Gipfel gesehen. Steck Früher war es völlig norbeschreibt ein mögliches mal, ein paar Tage nichts Szenario: «Vielleicht ha- von den Leuten am Berg zu ben sie den Gipfel er- hören.» Steck bleibt optireicht, sind dann aber mistisch: «Man muss jetzt weiter runter, sitzen jetzt einfach an ein gutes Ende irgendwo bei 7500 Meter glauben.» Bisher waren und warten auf besseres Suchflüge per Heli nicht Wetter.» möglich. Heli-Pilot In dieser Helis können Höhe könne Gerold Biner man problem- derzeit nicht von Air Zerlos zwei bis in die Lu. matt steht in drei Wochen Kontakt mit überleben, so der Extrem- dem Rettungsleiter in Pakibergsteiger. «Sie werden stan. Dieser habe ihm geihr Zelt aufgestellt haben sagt, dass im Basislager auf und in ihren Schlafsäcken 6200 Metern zwar gute liegen. Das ist zwar etwas Sicht zum Gipfel herrsche, mühsam, aber Hählen ist aber weiter unten alles zu ein Kämpfer.» Steck gibt sei. «Hoffen wir, dass bald noch zu bedenken: «Heute ein Flug stattfinden kann, ist man durch die moder- um sie wenigstens zu lokanen Kommunikationsmittel lisieren.» 

Er will sich selber vom Thron stossen RASANT → Eric Barone hält den

Rekord: 222 km/h mit dem Velo auf Schnee. Jetzt will er ihn brechen.

G

anze zehn Jahre dauerte es, bis sich der französische Velofahrer Eric Barone wieder auf ein Velo wagte, um seinen Weltrekord zu brechen: 222 Stundenkilometer mit dem Mountainbike – und das auf Schnee. Dieses Kunststück gelang ihm 2000 im Skigebiet Les Arcs in Savoyen. Der Rekord blieb seither ungebrochen. Warum traut sich der Schnee-Biker erst jetzt wieder aufs Velo? Zwei Jahre nach seinem Rekord verunfallte Barone schwer. Bei einer über 170 km/h-Fahrt auf einem Vulkanhang in Nicaragua brach plötzlich die Gabel seines Velos. Neben unzähligen Knochenbrüchen erlitt Barone damals auch einen Schock. «Ich war schon immer ein Draufgänger, aber dieser Unfall brach mein Vertrauen», sagt der ehemalige Stuntman. Ansporn für sei-

nen erneuten Versuch seien sein Schützling und andere talentierte Fahrer. «2011 trainierte ich Markus Stöckl,

der versuchte, mich vom Thron zu stossen – ohne Erfolg», sagt Barone im «Le Matin». So hätte er wieder Lust bekommen, auch mit 50 noch den Nervenkitzel zu spüren, sagt der Vater zweier Töchter. Bevor er Mitte April startet, muss er Draufgänger Eric Barone Er bereitet sich im Windkanal seriös auf den Rekordversuch vor.

900 Stunden im HightechWindkanal der Fachhochschule Westschweiz trainieren. Ein fünfzehnköpfiges Team bereitet sich monatelang auf die sekundenschnelle Abfahrt vor. Barone: «Das unglaubliche Gefühl ist es wert.» kko


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Dienstag, 13. März 2012 Gipfelstürmer Cédric Hählen auf dem 3901 Meter hohen Aiguilled’Argentière.

Ständerat gegen Raucherinitiative PASSIVRAUCH → Jetzt stimmt das

Volk über eine Verschärfung ab.

D

as Parlament ist gegen die eidgenössische Volksinitiative zum Schutz vor dem Passivrauchen. Beide Räte wollen auch keinen Gegenvorschlag. Die Initiative will in Gaststätten nur noch unbediente Fumoirs erlauben und verlangt strengere Regeln am Arbeitsplatz. Der Schutz vor Passivrauchen wurde bereits vor zwei Jahren nach langem Hin und Her verschärft. Verboten ist seither das Rauchen in geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind oder wo mehrere Personen arbeiten. Die Kantone können aber ausnahmsweise kleinflächige Raucherlokale und gut belüftete Fumoirs bewilligen. Der Schweizer Gewerkschafts-

Ist optimistisch Extrembergsteiger Ueli Steck.

Steckt seit fünf Tagen fest Cedric Hählen.

bund (SGB) ist zufrieden. «Die neue Regelung ist eine ausreichende, bundesweite und verhältnismässige Lösung.» SP-Ständerat Hans Stöckli hingegen sprach von einem «Flickenteppich» mit Kantonsregelungen. Das Stimmvolk hat nun das letzte Wort. kmu

Müssen draussen bleiben Raucher an der frischen Luft

Frust für die Hotelbesitzer NIEDERLAGEN → Zwei schlechte Nachrichten in

drei Tagen: Bundesbern zeigt kein Herz für Hoteliers.

Z

Connyland Darf vielleicht bald keine Delfine mehr halten.

Fotos: Keystone (3), RDB, swiss-image.ch, ZVG

Nationalrat für Delfinverbot SCHUTZ → Der Nationalrat will, dass in der Schweiz keine Delfine und keine Wale mehr gehalten werden dürfen. Bei der Beratung des Tierschutzgesetzes heute früh hiess der Rat einen entsprechenden Einzelantrag gut. Für das Connyland bedeutet dies das Ende, falls der Ständerat auch für ein Verbot stimmt. SP-Nationalrätin und Biologin Jacqueline Badran jubelt. Zu Blick am Abend sagt sie: «Ich bin überglücklich über den Entscheid. Es gibt bis heute keine Forschung, die beweist, dass Delfine in Gefangenschaft glücklich gehalten werden können.» Die Betreiber des Connylands sind überrascht von der «Unüberlegtheit der Politiker». Sprecher Erich Brandenberger: «Beginnt man mit einem Halteverbot für Delfine, ist ein ebensolches für Eisbären, Löwen, Tiger, Affen, Elefanten, Giraffen die logische Konsequenz.» Das Connyland hofft nun auf Gegensteuer im Ständerat. kmu/gtq

uerst das Ja zur Zweitwohnungsinitiative. Jetzt das Nein zur Mehrwertsteuerbefreiung: Die Hotellerie-Lobby kassiert Niederlage um Niederlage. Die Notwendigkeit einer Sofortmassnahme werde durch die sinkenden Gästezahlen in aller Deutlichkeit belegt, argumentierte Hotelleriesuisse. Vergeblich. Die auf ein Jahr befristete Mehrwertsteuerbefreiung hätte dem Bund Steuerausfälle von rund 150 Millionen Franken beschert. «Ich bitte Sie, einen Lichtblick für die Hotellerie auszusenden», forderte der vom Zweitwohnungs-Entscheid enttäuschte Bündner Ständerat Stefan Engler (CVP). «Richtige Unternehmer rufen nicht beim ersten Gegenwind gleich nach dem Staat», konterte Thomas Minder (parteilos/SH). Sowieso: Über die Auswirkung des Entscheids vom Sonntag herrscht keines-

wegs Einigkeit. Gar eine Chance für die Hotellerie sieht darin die Credit Suisse (CS): Durch die Beschränkung der Zweitwohnungen steige die Nachfrage nach Übernachtungsmöglichkeiten. Zudem erwartet die Grossbank sinkende Bodenpreise. Den Gemeindepräsidenten von Lenk BE, Christian von Känel, überzeugt diese Argumentation der CS nicht: «Es braucht jetzt Subventionen für die Hotel-

Hotellobby Weniger Gäste als auch schon.

lerie. Wie im Südtirol.» Viele Hoteliers profitierten vom Verkauf von Zweitwohnungen. «Der Wegfall der Möglichkeit, einen Hotelbetrieb dank Zweitwohnungen rentabel weiterzuführen, hat eine erhebliche Reduktion des Marktwerts der Liegenschaft und schlimmstenfalls eine Schliessung zur Folge», warnt Hotelleriesuisse. Der Branchenverband fordert das Parlament auf, rasch zu handeln. per


auf das ganze Sortiment.* Nur heute und nur bei melectronics. Dieses Angebot gilt am 14. M채rz 2012. * Von dieser Aktion ausgeschlossen sind: Geschenkkarten, Voucher, iTunes/App-Karten, Smartbox, eLoading, Fotofinishing/Fotokiosk MGB

Irrt체mer und Druckfehler vorbehalten.


WIRTSCHAFT

Dienstag, 13. März 2012

Schneller surfen nur für «Reiche»

Neues iPad Wer viel zahlt surft schneller.

Ungesundes rotes Fleisch STUDIE → Nach einer neuen Langzeituntersuchung

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iPAD → Swisscom schaltet nur

bei teuren Premium-Abos die schnellste Geschwindigkeit auf.

Swisscom-Abo hat, surft mit dem neuen iPad nur so och ein Dämpfer für schnell, wie mit dem alten. Käufer des neuen «Das ist eine FrechiPads. Erst machte Blick am heit», wettert ComparisAbend publik, dass der Experte Ralf Beyeler. «Bis schnelle Datenstandard jetzt wurde nach DatenLTE in der Schweiz nicht menge abgerechnet. Das ist fairer.» unterstützt wird. Jetz wird klar: Nur wer Anders läuft es bei mehr fürs Abo zahlt, surft Orange und Sunrise. Hier auch schnelsteht allen ler. «Das neue Bei Orange und Kunden das gleiche TemiPad unterstützt Surfge- Sunrise gibts po zur Verfüschwindigkei- Speed für alle. gung. Bei ten bis zu 42 Orange ist es MBit/s», sagt Swisscom- wie im Swisscom-Netz 42 Sprecher Carsten Roetz. MBit/s. Bei Sunrise ists mit «Diesen Speed erhalten 21 MBit/s halb so schnell. aber nur ‹Natel data Sollen Swisscom-Kunpremium›-Kunden.» Preis den nun wechseln? Compapro Monat: 85 Franken. ris-Beyeler rät: «Kaufen Kunden der beiden Sie eine Prepaid-SIM-Karte günstigeren Abos «Start» und testen Sie, mit welund «Plus» (19 bzw. 49 chem Anbieter Sie an ihren Franken) surfen weiterhin bevorzugten Orten den besnur mit 7,2 MBit/s – also ten Empfang haben». sechs mal langsamer. Auf Das neue iPad wird ab Deutsch: Wer ein günstiges dem 16. März verkauft.  thomas.benkö @ringier.ch

N

Feuerstühle Ducati weckt Begehrlichkeiten.

kommen alarmierende Ergebnisse auf den Tisch.

K

rasse Worte: «Regelmässiger Fleischkonsum trägt erheblich zum vorzeitigen Ableben bei», sagt der Ernährungsexperte Frank Hu von der Harvard Medical School. Er hat zusammen mit weiteren Wissenschaftlern Daten von mehr als 37 000 Männern und 83 000 Frauen ausgewertet. Die Daten reichen bis ins Jahr 1980 zurück und zeigen ein eindeutiges Resultat: Wer täglich

verarbeitetes Fleisch wie etwa Wurst, Aufschnitt oder Hamburger isst, erhöht seine Sterblichkeit um 20 Prozent. Dass zu hoher Fleischkonsum nicht gesund ist, belegen bereits diverse frühere Studien. Neu ist bei der Harvard-Studie aber das Ausmass. Nur schon täglich eine Hauptmahlzeit mit rotem Fleisch lässt die Sterblichkeit um 13 Prozent steigen.

Schlaganfall, Infarkt, Bluthochdruck und Arterienverkalkung sind Folgen des Fleischkonsums. Der Ausweg: Statt Fleisch gelegentlich Fisch, Geflügel, Nüsse, Gemüse oder Getreide zu sich nehmen. Wäre der Fleischkonsums so halbiert worden, hätten sich 9,3 Prozent der Todesfälle bei Männern und 7,6 Prozent bei Frauen hinauszögern oder verhindern lassen. map

Fotos: Getty Images, RDB, ZVG

Fleisch und Wurstwaren Noch ungesünder als befürchtet.

Audi will Ducati schnappen ITALIANITÀ → Audi frönt seiner Leidenschaft für italienische Ingenieurskunst. Jetzt will der deutsche Autokonzern (Vorsprung durch Technik) den Töffhersteller Ducati schnappen. 850 Millionen Euro, rund 1 Milliarde Franken, will Audi für die Traditionsmarke zahlen. Das schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Bezug auf firmennahe Quellen. Motorräder fehlen bis jetzt im Angebot. Im VW-Konzern, zu dem Audi gehört, träumt man offenbar schon länger von Ducati. Italienische DNA hat man sich bereits mit der Übernahme von Lamborghini einverleibt. Ducati scheint begehrt zu sein. Denn Audi ist nicht der einzige Interessent. Der indische Motorradhersteller Hero MotoCorp hat bereits einmal seinen Appetit kundgetan. BMW hingegen hat Spekulationen über ein Interesse an Ducati zurückgewiesen. map


8 HORROR → Im

schlimmsten Zoo der Welt sind seit 2010 mehr als 500 Tiere qualvoll verendet.

AUSLAND

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Der Albtraum-Zoo von Indonesien

gita.topiwala @ringier.ch

D

em Bengalischen Tiger fehlt ein Ohr. Er leidet an Rückenproblemen, ist völlig abgemagert. Ein Bär hat Hautkrebs, muss in der Quarantäne in einem kleinen Gitterkäfig sitzen. In einer Voliere sind 180 Pelikane eingepfercht. Besucher werfen Plastikverpackungen und Essensreste rein, der ganze Zoo ist voller Abfall. Die Tiere essen den Müll und verenden daran. Der Surabaya Zoo in Indonesien ist kein guter Ort. Über 500 der Schützlinge sind seit 2010 schon verendet. Sie litten laut australischen Medien an Durchfall, Lungenentzündungen oder Unterernährung. Neue Bilder machen die Qual der Zootiere in ihrer ganzen Grausamkeit deutlich: Sie sind krank und abgemagert, leiden wegen der engen, schmutzigen Käfige an Depressionen. Früher war der Surabaya Zoo für seine eindrückliche Vielfalt an gefährde-

Hautkrebs Asiatischer Schwarzbär leidet an Tumoren.

Das Ohr ist weg Tiger vegetiert vor sich hin.

ten Tieren und für seine gute Tierhaltung bekannt. Der Reiseführer «Lonely Planet» empfahl ihn wegen der Komodo-Warane, der Riesenechsen, die sonst nur auf der gleichnamigen Insel zu sehen sind. Doch dann begann ein Streit um den Zoo, die Regierung übernahm die Leitung. Seither werden Tiere und Infrastruktur immer mehr vernachlässigt: Mehrere Warane sind gestorben, drei sind

Abfall-Fresser Giraffe starb an PlastikVergiftung.

verschwunden. Mitarbeiter Der letzte Skandal erschütwerden verdächtigt, die terte den Surabaya Zoo vor wertvollen Echsen gestoh- einer Woche: Der 30-jährilen und auf dem Schwarz- ge Giraffen-Bulle Kliwon markt verkauft zu haben. starb, weil er jahrelang Laut der «Los Plastikabfall Angeles gegessen Die Tiere sind hatte. Bei der Times» sind Autopsie kam die Angestell- krank und ten schlecht abgemagert. ein 20 Kilo bezahlt und schwerer korrupt. Einige wurden er- Klumpen zum Vorschein. wischt, als sie Fleisch stahDas Schicksal von len, das als Futter für die Kliwon rührt die indonesiTiere gedacht war. sche Bevölkerung: Eine

Gruppe Aktivisten protestierte vor dem Gelände gegen Plastik und verteilte Stoffsäcke an die Zoobesucher. Auch die Artenschutzgruppe Ost Javas ist empört über die Zustände im Surabaya Zoo. Indra Harsaputra, der Leiter der Gruppe, verlangt in der «Jakarta Post», dass sich alle Parteien um eine Lösung des Streits bemühen. «Für das Wohlergehen der Tiere.» 

Lebendige WiFi-Hotspots ONLINE → Obdachlose in Texas werden zu mobilen

4G-WiFi-Sendern. Die Reaktionen sind gemischt. ch bin Clarence, ein 4GHotspot», steht auf dem T-Shirt des Obdachlosen in Austin, Texas. «SMS mit HH Clarence an 25827 für Zugang». Was auf den ersten Blick wie ein Witz tönt, ist Realität. Clarence Jones aus New Orleans ist ein Teilnehmer des Projekts «Homeless Hotspots», das Obdachlose in der Nähe des Convention Centers in Austin mobile BreitbandHotspots verwandelte. Die Aktion soll auch auf die Problematik der Homeless in den USA aufmerksam machen. Gleichzeitig ist schnelles Internet

in der Nähe des Messezentrums ein rares Gut, das messeeigene WiFi ist oft überlastet. Der Zugang

Menschlicher Hotspot Clarence (52) findets okay.

läuft nach dem Prinzip «Bezahle, was du willst», empfohlen werden zwei Dollar pro 15 Minuten. Das Projekt ist eine Mischung aus PR-Gag und echter Sozialarbeit. Die Reaktionen fallen denn auch gemischt aus. «Ausbeuterisch» und «problematisch» sei das von einer Marketingfirma initiierte Projekt, sagen Kritiker. Wie aus einem «düster-satirischen Science-Fiction-Film». Clarence Jones selbst findet den Job cool: «Ich liebe es, mit den Menschen zu reden. Und es ist ehrlich verdientes Geld.» ab

Studentenproteste Afghanen heute beim Verbrennen einer Obama-Puppe in Jalalabad.

Todesstrafe für US-Soldat EMPÖRUNG → Die Wut der Afghanen nach dem Amoklauf eines US-Soldaten am Sonntag mit 16 Toten, darunter neun Kinder, wächst täglich. Heute wurde eine hochrangige afghanische Regierungsdelegation vom wütenden Mob beschossen. Das afghanische Parlament fordert indes, dass dem US-Sergeant ein öffentlicher Prozess in Afghanistan gemacht wird. Das werden die USA aber nie zulassen, obwohl auch sie ihn hart bestrafen wollen. Verteidigungsminister Leon Panetta sagte, er könne sich die Todesstrafe für den Amok-Soldaten vorstellen. snx

Fotos: AP (3), Reuters, ZVG

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Zürcher Teens gucken lieber Erotik als Porno TEENIES → 91 Prozent der Buben und 44 Prozent

der Mädchen schauen Sexfilme am Bildschirm.

D

aufgezeigt werden, wie Fragen rund um das Thema behandelt werden können. «Die Eltern sollen ihre Haltung zu Pornografie auch benennen und den Kindern die rechtliche Situation erklären», sagt Geiser. «Die Jugendlichen müssen wissen, dass beispielsweise der Konsum von harter Pornografie strafbar ist», so der Mitarbeiter an der Zürcher Fachstelle «Lust und Frust». Unter harter Pornografie wird die Darstellung von sexuellen Handlungen mit Kindern, Tieren, menschlichen Ausscheidungen oder Gewalttätigkeiten verstanden. Die befragten Jugendlichen zeigen einen differenzierten Umgang mit Porno-

«Das Gespräch suchen» Sexualpädagoge Lukas Geiser.

grafie. Dass Pornofilme die Wirklichkeit spiegeln, das glauben zwei von drei Jugendlichen nicht. Und sie wollen für sich selbst auch nicht eine Beziehung, in der sich alles – wie in den meisten Pornos – um die Wünsche des Mannes dreht.  Für die Studie wurden 943 Zürcher Kinder befragt.

Fotos: Teutopress, Keystone, ZVG

schauen? Sexualpädagoge Lukas Geiser zu Blick am ie Buben gucken dop- Abend: «Auf dem Computer pelt so häufig Pornofil- kann man gewisse Schutzme wie die Mädchen. Wie massnahmen einrichten. eine Umfrage der Zürcher Aber für die Eltern ist es Fachstelle für Sexualpäda- entscheidend, mit den gogik zeigt, haben 91 Pro- Kindern das wohlwollenzent der männlichen Ju- de Gespräch zu suchen, gendlichen schon einmal damit Fragen zum Thema einen Porno geschaut oder Pornografie nicht tabuisiert zumindest werden.» pornografiDer Zu«Pornografie sche Bilder gegang zu Pornografie wird sehen. Bei den darf nicht durch die moMädchen sind tabu sein.» dernen Infores 44 Prozent. Die Kids konsumieren mations- und Kommunikatiaber lieber Erotikfilme – onstechnologien zum Kinharten Porno finden die derspiel. Dank der Umfrage meisten abstossend. unter Zürcher Schülerinnen Was sollen Eltern tun, und Schülern im Alter von wenn ihre Kinder Sexfilme 13 bis 16 Jahren sollen Wege georg.nopper @ringier.ch

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Dienstag, 13. März 2012

Bundesrat zieht den Schwanz ein

Er liegt im Trend Bub vor Porno im Netz.

FLUGLÄRM → Die Schweiz müsse

Zugeständnisse machen – und die Flüge über Deutschland reduzieren.

D

er Bundesrat ist der Meinung, dass die Schweiz Deutschland gegenüber in Sachen Fluglärmstreit Zugeständnisse machen muss. Andernfalls werde Deutschland wohl kaum zögern, erneut eine einseitige Verordnung zu erlassen. Ende 2011 habe es Anzeichen gegeben, dass in Deutschland auch auf Bundesebene Vorbereitungen für eine einseitige Massnahme getroffen würden, schreibt der Bundesrat in einer Antwort auf eine Anfrage im Nationalrat. Mit der Absichtserklärung von Davos sei es gelungen, die deut-

Frau (23) stürzt aus fahrendem Auto IN KURVE → Eine Frau ist gestern Abend in Oetwil am See aus einem fahrenden Auto gefallen. Dies teilt die Kantonspolizei Zürich heute mit. Die 23-Jährige war als Beifahrerin im Auto eines 24-Jährigen auf der Meilenerstrasse Richtung Uetikon am See unterwegs. Aus noch nicht bekannten Gründen öffnete sich in einer starken Rechtskurve die Tür und die Frau fiel aus

sche Seite zurück an den Verhandlungstisch zu holen. Die Schweizer Delegation werde sich in den Verhandlungen weiterhin dafür einsetzen, dass möglichst wenig Leute in der Schweiz stärker belärmt werden, hält der Bundesrat fest. Um eine Lösung zu erlangen, werde es jedoch kaum zu vermeiden sein, die Anzahl der Anflüge über Deutschland zu reduzieren. Die Verteilung der zusätzlichen Flüge über Schweizer Boden solle so erfolgen, dass die Sicherheit des Betriebes am Flughafen Zürich nicht beeinträchtigt werde. SDA/noo

Tönt laut Airbus im Landeanflug.

dem fahrenden Auto. Beim Aufprall auf die Strasse erlitt die Frau schwere Kopf- und Rückenverletzungen. Sie musste mit einem Rega-Heli ins Spital geflogen werden. Die Polizei ordnete sowohl beim Fahrer als auch bei der Verunfallten Blut- und Urinproben an. Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei zu melden. SDA/noo

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Schne


HINTERGRUND

Dienstag, 13. März 2012

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Fotos: Keystone, ZVG

Letzte Reise Der Transport (hier per Laster) bedeutet für die Tiere immer Stress.

Sauglücklich bis zum

bitteren Ende FLEISCH → Bio-Tiere leben

den Kosten. Somit wird sich an der heutigen Situation mit wenigen zentralen Gross-Schlachtereien so bald nichts ändern. Und das derheit der Tiere wird «zu wiederum heisst: Die Tiere Hause» auf dem Hof getötet. müssen – bio oder nicht – Denn: Das Töten einer Kuh transportiert werden. zum Beispiel ist kompli«Das bedeutet für die ziert. Das Tier muss richtig Tiere mehr oder weniger betäubt und anschliessend viel Stress», sagt Sciarra: aufgehängt und entblutet «Kein Stress geht nicht.» werden. Wobei sich «rich- Problematisch sind kurventig» sowohl auf Hygiene- reiche Strassen, zu lange als auch auf Tierschutzvor- Transportzeiten, Hitze soschriften bezieht. wie Aufladen, Umladen Auch die Vorstellung, und Abladen. Nicht zuletzt kleine regionale Schlacht- viele Zwischenhalte bedeubetriebe könnten die ten für die Tiere Stress. Lösung sein, entpuppt sich So würden beispielsweise als Illusion. Laut Cesare Schweine bei Stopps häufig Sciarra, Leiter Kontroll- Kämpfe um Rang und besdienst beim Schweizer Tier- sere Plätze im engen Transschutz STS, sind Anforde- porter austragen. Einer grossen Berungen an sind Planung, InfIm Transporter lastung die Tiere rastruktur, Hygiene und gibts o Kämpfe nicht zuletzt Tierschutz um gute Plätze. auf Viehso gross, märkten ausdass sich der Betrieb gesetzt, wo viele Tiere öfkaum rentabel führen fentlich gehandelt werden. lässt. Der Versuch eines Der Bauer oder Händler Stör-Metzgers, der mit ei- bringt die Tiere auf den nem speziell ausgerüsteten Markt, dort werden sie abBus, einer Art mobilen geladen, herumgetrieben, Metzgerei, die Bauernhöfe oft unter mittelmässigen aufsucht, scheiterte auch an bis schlechten Bedingun-

artgerecht. Aber: Transport und Schlachtung bedeuten Stress. andrea trueb @ringier.ch

W

er Tiere mag und gleichzeitig gerne Fleisch isst, steckt knöcheltief im Dilemma. Wie damit umgehen? Für konsequente Selbstversorgung fehlen Zeit und Platz und für die langfristige Verdrängung überzeugende Argumente. Ist der Kauf von Bio-Fleisch die Lösung? Ein Blick auf Haltungs- und Fütterungsvorschriften inklusive vorgesehener Kontrollen und Besuche vor Ort zeigen: Jawohl, Bio-Tiere werden anders gehalten und gefüttert als konventionelle Tiere. Bio-Tiere leben so, wie man sich das Leben von Nutztieren gerne vorstellt. Es wird gegackert und gemuht und munter herumgaloppiert. Krankheiten werden auskuriert und auf Antibiotika bestmöglich verzichtet. Ausserhalb vom Gatter wirds dann aber kompliziert – konkret bei der Schlachtung. Nur eine Min-

gen während mehrerer Stunden untergebracht, beurteilt, neu gruppiert, ins Fahrzeug des Käufers geladen und weitertransportiert. Kontrollen sind im Übrigen schwierig. Dies nicht zuletzt, weil in jedem Kanton andere Kontrollinstanzen zuständig sind. Wie viel Stress das Tier kurz vor dem Tod erwartet, hängt davon ab, in welchem Schlachthof es landet. Laut Sciarra sind sowohl die Tierannahmen, als auch die Wartebereiche und Betäubungs- und Tötungseinrichtungen in jedem Betrieb anders: «Oft entscheiden Details darüber, wie gut oder nicht

gut die Schlachtung verläuft.» Grosse Hoffnungen setzt der Tierschützer auf die bundesrätliche Verordnung «über den Tierschutz beim Schlachten» von Ende 2010 – beziehungsweise darauf, dass diese auch wirklich umgesetzt wird. Das Fazit: Auch bio kann das Leiden der Tiere nicht vollends verhindern. Das Label sorgt aber dafür, dass Schwein (das beliebteste Fleisch) und Rind (Rang zwei) den grössten Teil ihres Lebens artgerecht verbringen können. Wer auch den Stress am Ende des Tierlebens nicht unterstützen will, kauft Fleisch direkt ab Hof. 

→ GUT ZU WISSEN

1,03 Kilo Fleisch pro Woche In der Schweiz werden jährlich mehr als 400 000 Tonnen Fleisch verzehrt. Eine Person isst im Schnitt pro Woche 1,03 Kilogramm Fleisch. Der Anteil an Bio-Fleisch steigt zwar stetig, ist aber noch immer verschwindend klein: Von der gesamten Fleischmenge, die der Detailhandel 2011 verkaufte, waren 2,9 Prozent bio. ant


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 Birmingham, Alabama Soll mal einer sagen, die Ultrakonservativen seien nicht zu öffentlichen, feurigen Liebesbekundungen fähig. Aber die sieben Kinder von Karen und Rick Santorum müssen ja auch irgendwoher kommen.

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Peking, China «Warum muss er immer gleich losheulen, wenn ich seine Frisur erwähne ...»

Hieribt e schrer d r Lese

Bildunterschrift von Michael Daphinoff zum Bild der beiden Funktionäre am Nationalen Volkskongress, via www.facebook.com/blickamabend


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Dienstag, 13. März 2012

Bilder des Tages

Fotos: AP (2), Reuters, AFP

 Toronto, Kanada Modeschau mit Sau. Ein Model zeigt die Kreation des Designteams Korhani Home an der Fashion Week. Machte die Sau miau, wärs eine Katze und passte besser auf den Catwalk.

 Gelsenkirchen, Deutschland Das Pavian-Kind ist erst wenige Tage alt und friert schon wie ein Grosser. Immerhin weiss es, was schmeckt. Auf Mütter ist zum Glück Verlass, die teilen immer.


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PEOPLE

→ HEUTE FEIERN

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In der Öffentlichkeit Carla Bruni kommt mit Tochter Giulia vom Arzt.

William H. Macy  US-Schauspieler («Fargo»), wird 62 … Greg Norton, US-Bassist (Hüsker Dü) und Koch, wird 53 … Common, US-Rapper, wird 40 … Al Jaffee, US-Cartoonist («Mad»), wird 91 …

Smalltalk mit … … Steve Sparrow (25) Morning Parade

«Wildfremde Mädchen fragen uns nach Sex» Ihr seid gerade am Durchstarten. Hand aufs Herz: Wie unmoralisch werden da die FanAngebote? Wir kriegen zwar keine Heiratsanträge, aber Angebote für One-NightStands sind dabei. Kann man da standha bleiben? Nur so viel: Wir geniessen und schweigen. Aber es ist schon verrückt, wenn dich plötzlich jemand Wildfremdes nach Sex fragt. Und damit die Angebote nicht nachlassen, stehen Sie und Ihre Kollegen jeden Morgen vor dem Spiegel? Eigentlich nicht, bis auf unseren Gitarristen Chad. Wenn wir einen Spiegel mit in den Proberaum nehmen könnten, würde er es tun. Er zeigt uns sehr gerne neue Posen und fragt, wie er damit aussieht. Chad kümmert sich nur zu gerne um sich. Gibt es bei Morning Parade einen Chef? Ja, ich bin der Boss. Scherz! Jeder von uns erfüllt

eine andere Rolle. Andrew trinkt beispielsweise nicht viel. Er passt auf uns auf. Partys ja, Drogen nein? Wir nehmen keine Drogen, es wäre allerdings einfach, an sie ranzukommen. Eine Tour ist anstrengend, und man muss auf seinen Körper achten. Wir trinken manchmal was, aber es ruiniert die Stimmen – also sind wir artig. Was sagen die Freundinnen dazu? Als Musiker ist es schwierig mit der Liebe. Wenn man 18 ist und erzählt, dass man in einer Band spielt, ist es cool. Wenn man 25 ist, wird es kompliziert. Wir sind nie zu Hause, haben viele Fans. Aber dafür füllt sich das Bankkonto ... Ja, wir haben nette Momente, wenn wir unseren Kontostand sehen. Es ist cool, für das bezahlt zu werden, was man gerne macht.

Artig Steve Sparrow.

Auf was könnten Sie nicht mehr verzichten? Aufs Handy. Würde ich es verlieren, würde ich eine Panikattacke bekommen. «Morning Parade», im Handel erhältlich.

Bruni zeigt ihr

Wahlkampf-Ba Raquel zeigt ihr Hochzeitskleid EXKLUSIV → Vor sieben Monaten gab Ex «Germany’s Next Topmodel»-Kandidatin Raquel Deborah Alvarez Raposo do Amaral (26) im Standesamt in Rio de Janeiro ihrem Luiz Filipe (36) das Ja-Wort. Am 14. April folgt nun das grosse Hochzeitsfest mit Freunden, Familie und einem Traum in Weiss. «Ich habe mein Hochzeitskleid selbst designt», verrät die Braut Blick am Abend. Und das im Rekordtempo. «Fünf Minuten, um es zu zeichnen, anderthalb Stunden, um das Schnittmuster zu entwerfen, und 30 Minuten, um den Stoff zu kaufen», so die Designerin. Und das Ergebnis aus «Crêpe de Chine»-Seide kann sich sehen lassen. «Bei Hochzeitskleidern muss man an den Körper der Braut denken und einen Schnitt wählen, der Vorzüge hervorstreicht», weiss Raquel. jut

Selbst entworfen Raquel in ihrem Hochzeitskleid.

Ausriss: Bild Zeitung, Fotos: Reuters (2), AFP, ZVG, Screenshot: NBC

esther.juers @ringier.ch


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Dienstag, 13. März 2012

VOILÀ → Carla Bruni geht mit Baby Giulia auf Stimmenfang

→ PEOPLE

für Gatte Nicolas Sarkozy. Entgegen allen Versprechungen.

P

by

Rote Ruth nur Trost?

ZWEIFEL → Jude und Ruth – was für ein

NEWS

Guck mal, wer da schwanger sitzt

Minigolfen mit Kiss LAS VEGAS → Die USGlamrocker von Kiss eröffnen ihren ersten «Kiss by Monster Minigolf»Platz am Harmon Square in Las Vegas. Und nach dem Spiel wirds ernst: In der «Kiss Hotter Than Hell Wedding Chapel» kann dann auch gleich noch Rock-like geheiratet werden.

Mama in spe Jessica Simpson.

Sie ist gefühlt im 16. Monat, im Frühling soll es dann endlich so weit sein mit der Geburt des Töchterchens. Bis dahin präsentiert Jessica Simpson (31) weiter stolz ihren Babybauch, so wie gestern Nacht bei Late-Night-Talker Jay Leno (61). Wo der Sessel aufhört und wo Jessica Simpson anfängt, ist nicht genau ersichtlich. Denn die bloss 1,60 Meter grosse Sängerin transformiert langsam, aber sicher zur Kugel, daran ändert auch das hungrige Leoparden-Outfit nichts. Jessica Simpson ist einfach ungemein schwanger.

Schrowange stützt Lanz BERLIN → Markus Lanz (42) ist der neue Moderator von «Wetten, dass ..?», seine alte Liebe Birgit Schrowange (53) traut ihm das zu: «Ich habe ihm immer gesagt, Qualität setzt sich durch. Sei geduldig, deine Chance kommt noch», sagt sie laut «Bild». Sie sei überzeugt, dass er die Herausforderung meistert.

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Sohn aus erster Ehe, Aurelien (10), in Jordanien dem remiere für das Premi- Blitzlichtgewitter der Fotoer Bébé. Mama Carla grafen ausgesetzt. Das beBruni (44) geht mit ihrer zeichnete sie im Nachhinkleinen Tochter im sonni- ein als «grossen Fehler». Ein gen Paris spazieren. Zum Fehler, den sie nicht wieersten Mal sieht man das derholen wollte. Jetzt tut Gesicht der fünf Monate sie es doch. Sollen Carla alten Giulia. Zarter Flaum und Giulia Papa Nicolas auf dem Kopf, grüner Nug- Sarkozy (57) im Wahlgi im Mund, kampf helwacher Blick. Carla Bruni hat fen? Ein Bild, das Der kann es eigentlich Angst, dass ihr familiäre Unnicht geben Mann stirbt. terstützung dürfte. gut gebrauKeine Fotos, auch nicht chen. Der Präsident bangt zu Wahlkampfzwecken – um seine Wiederwahl. Kondas hatte Bruni im letzten kurrentin Marine Le Pen Interview vor der Geburt (43) vom rechtsextremen verkündet. «Ich werde al- Front National ist laut Reules tun, um mein Kind zu ters zur Wahl am 22. April schützen, und ich werde zugelassen. Hätte sie nicht es mit grosser Entschie- antreten dürfen, wäre ein denheit tun», so das Ex- Grossteil ihrer Stimmen Model zu France 5. Nicolas Sarkozy zugefallen. 2008 hatte Carla ihren Daraus wird nun nichts. Und gemäss einer neuen Umfrage würde sich Herausforderer François Hollande (57) in einer Stichwahl gegen Sarkozy durchsetzen. Der Präsident arbeitet wie verrückt, um aufzuschliessen. Er schufte 20 Stunden pro Tag, jammert Frankreichs First Lady im Interview mit France 5. Sie fürchte um seine Gesundheit. Er mache vor lauter Pflichtbewusstsein niemals Pause. «Mein Mann gibt alles», so Bruni, «ich habe Angst, dass er sterben könnZitterpartie Nicolas Sarkozy te, ganz plötzlich.»  bangt um seine Wiederwahl. anna.blume @ringier.ch

schönes Paar. Doch ist es wirklich Liebe?

S

Von blond zu rot Kann Ruth Sienna ersetzen?

ie wäre die erste ernsthafte Freundin von Frauenschwarm Jude Law (39) seit seiner Trennung von Sienna Miller (30): Ruth Wilson (30). Doch ist es tatsächlich Liebe oder ist die rote Ruth nur ein Trostpflaster? Jude konnte seine Ex nie richtig vergessen – und jetzt erwartet Sienna auch noch ihr erstes Kind – von ihrem jetzigen Freund Tom Sturridge (26). Kennengelernt haben sich Jude und Ruth im vergangenen Jahr, als sie für das Stück «Anna Christie» in London zusammen auf der Bühne standen. Jetzt wurden sie beim Küssen beobachtet. rlk

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SPORT

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Dieser FCB kann es heute schaffen

→ SPORT

NEWS

SPIEL DES JAHRES → Schweizer Sport-Promis

trauen Basel im Champions-League-Achtelfinal gegen die Bayern den nächsten grossen Coup zu. König Karl Meli gestorben

anz-Arena. Ein gutes Omen? Der zukünftige Bayit dem Einzug in den ern-Spieler Xherdan ShaqiHalbfinal des Meis- ri weiss jedenfalls schon, tercups gegen Liverpool wo in München die Partys schrieben Köbi Kuhn und steigen. Im Check mit der der FCZ 1977 Geschichte. «Bild»-Zeitung beantwortet Heute ist der ehemalige der 20-Jährige die Frage Nati-Trainer und Zürcher «Wie heisst die bekannaber in erster Linie Schwei- teste Nobel-Disco Münzer. Stellvertretend für zahl- chens?» korrekt mit «P1». reiche Sportgrössen (siehe Bevor die nächste Sause rechts) sagt er: «Für dieses steigen kann, gilt es aber, Spiel bin ich Basler.» Sogar den Bayern die Lederhosen in Australien ist Bayern – auszuziehen. Klar ist: Dem Basel ein heisFCB reicht ses Thema. Shaqiri weiss, nach dem 1:0Weltmeister Sieg im Hinwo man in Sebastian Vetspiel jedes Retel zu Blick am München feiert. mis, jede NieAbend: «Bayderlage mit ern muss der Favorit sein. einem Tor Unterschied ab Aber wenn es Basel 2:1 aufwärts, zum Einzug schafft weiterzukommen, in die CL-Viertelfinals. Haben sich die Bayern ist das eine Sensation!» Die ganze Schweiz fie- mit dem 7:1 gegen Hoffenbert bei prächtigem Früh- heim in Form gespielt oder lingswetter dem Anpfiff um haben sie das Pulver schon 20.45 Uhr (im Live-Ticker verschossen? Bayern-Spielauf Blick.ch) entgegen. macher Toni Kroos: «Ich bin Derweil ist der Himmel Optimist. Deshalb glaube über München bedeckt. ich auch daran, dass wir geLeichter Nieselregen fällt gen Basel weiterkommen.» auf den Rasen in der Alli- Die Bayern-Stars haben die Von der Sportredaktion

M

SCHWINGEN → Der Schwingsport verliert eine seiner prägendsten Figuren. Der legendäre Karl Meli (Bild) ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Er war einer der erfolgreichsten und populärsten Schwinger aller Zeiten. 1961 in Zug und 1964 in Aarau wurde Meli Schwingerkönig. Als Einziger gewann er zwei Mal den Kilchberger Schwinget, die Marke von neun eidgenössischen Kränzen wird wohl ein Rekord für die Ewigkeit bleiben.

Petkovic zum FC Zürich? FUSSBALL → Nach der Entlassung von FCZCoach Urs Fischer läuft die Suche nach dem Nachfolger. Gemäss «Blick» ist Vladimir Petkovic (48) ein heisser Kandidat. Der frühere YB-Trainer ist im Januar bei Samsunspor in der Türkei entlassen worden. Auch Uli Forte und Rolf Fringer sind im Gespräch.

EISHOCKEY → Gleich drei Schweizer NHL-Spieler standen ihren Teams wegen Verletzungen nicht zur Verfügung. Sbisa fehlte bei der Niederlage der Anaheim Ducks in Colorado (2:3) wegen Rückenkrämpfen. Der Grund für Roman Josis Abwesenheit bei Nashville ist eine nicht genauer genannte Oberkörperverletzung, die er am Samstag beim 3:2 gegen Detroit erlitten hatte. Mit einem Punkt mussten sich die Montreal Canadiens und Yannick Weber zufriedengeben. Das Team verlor in Buffalo 2:3 n.V. Rafael Diaz fehlte wegen einer «Verletzung im unteren Körperbereich» abermals.

Köbi Kuhn «Für dieses Spiel gegen die Bayern bin ich ein Basler!»

Bernhard Russi «Ich bin kein Basler, aber heute ist die ganze Schweiz Basel.»

«Mit diesem Schiri kann es ein Spektakel werden» Fotos: freshfocus,SF/Heinz Stucki,Keystone (3),Toto Marti (2),André Häfliger (2),Sven Thomann,ZVG

Gleich 3 NHLSchweizer out

Nacht in Unterschleissheim im Hotel mit dem süssen Namen «Dolce» verbracht. Die FCB-Stars wollen in die Suppe spucken und den Traum vom ChampionsLeague-Final am 19. Mai im eigenen Stadion vermiesen. Bis Anpfiff dürfte auch klar sein, ob Hoffnungsträger Bastian Schweinsteiger für die Bayern auflaufen kann. Geregelt ist bereits die Trikot-Frage. Captain Marco Streller: «Ich werde mit Mario Gomez das Leibchen tauschen.» Mit dem BayernSkorer spielte «Strelli» einst bei Stuttgart zusammen. Alex Frei nimmts locker: «Wir werden sehen, ob es jemanden gibt, der mein Trikot will. Ich habe die für mich wichtigsten Exemplare von Bayern schon zu Hause. Wenn ich wählen könnte, würde ich aber mit Goalie Manuel Neuer tauschen.» Heute ist der 13. März. Bringt er Alex Frei Glück? Er trägt übrigens die Rückennummer 13. 

Ehemaliger Spitzen-Ref Urs Meier erwartet ein Spektakel.

Was für ein Zufall: Mark Clattenburg, der Schiedsrichter der heutigen Partie zwischen Bayern und Basel, feiert ausgerechnet heute seinen 37. Geburtstag. «Clattenburg zeigt im Schnitt nur drei Gelbe Karten in einem Spiel», verrät der ehemalige Schweizer Spitzen-Ref Urs Meier (53) im «Blick-Sporttalk». Das sei im heutigen Fussball sehr wenig. Meier: «Der Engländer wird heute sicher sehr viel laufen lassen. Bayern und Basel gelten beide als faire Teams. Die Leitplanken sind für den Schiri sehr weit offen. Das Spiel kann zum Spektakel werden.» Clattenburg wird für seinen heutigen Einsatz mit knapp 4000 Euro entschädigt werden. Das passt Meier ganz und gar nicht. «Noch immer verdienen die Spitzen-Schiedsrichter viel zu wenig. Die Differenz zu den Spielern ist viel zu gross.» zbi

Peter Sauber «2:1 für Bayern. Bei wichtigen Spielen werde ich zum FCB-Fan.»

Beat Feuz «Basel kommt weiter, weil Bayern nur mit 2:1 gewinnt.»


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Dienstag, 13. März 2012

R- Originaler Matchball A ST UIZ von Bayern – Basel Q zu gewinnen! Wie geht das Fanlied? Zieht den Bayern die ... aus! A: Fussballtrikots B: Lederhosen C: Dirndl Sebastian Vettel «Bayern muss der Favorit sein. Aber wenn es Basel schafft weiterzukommen, ist das eine Sensation!»

Ein bisschen Glück mit einem SMS – und schon gehört ein originaler Adidas-Matchball aus dem ChampionsLeague-Achtelfinale Ihnen! Blick am Abend verlost in Zusammenarbeit mit Adidas einen Spielball aus dem heutigen Knüller zwischen Bayern München und dem FC Basel in München. Und so gewinnen Sie die heiss begehrte Kugel: Schicken Sie die Antwort auf die Frage mit dem Keyword SPORT und dem Lösungsbuchstaben (z. B. SPORT B) mit Ihrer Adresse per SMS an die Nummer 920 (Fr. 1.50/ SMS).

Roger Federer «Ich werde versuchen, das Spiel entweder am TV oder im Internet zu schauen. Ich glaube an Basel und hoffe auf einen historischen Sieg.»

SMS mit SPORT A, B oder C und Adress an die 920 e (1.50 Fr./ SMS).

Objekt der Begierde Gehört dieser offizelle Matchball schon bald Ihnen?

Alle Einnahmen spenden wir Ende Jahr für einen guten Zweck. Teilnahmeschluss ist Sonntag, 18. März, um 24 Uhr. Eine Teilnahme ist auch kostenlos per WAP möglich: http://m.vpch.ch/BAA52613.

FCB-Präsident Heusler hat schlecht geschlafen CHEFSORGEN → Blick am Abend fühlt

in den Stunden vor dem Spiel den Puls bei FCB-Präsident Bernhard Heusler.

Simon Ammann «Basel ist bis jetzt an jeder Aufgabe gewachsen – 1:1.»

S Kilian Wenger «Klar drücke ich Basel die Daumen. Leider siegt Bayern 3:1.»

Aufstellung Bayern – Basel Neuer Lahm

Boateng

Badstuber

Schweinsteiger Robben

Alaba

Kroos

Müller

Ribéry

Gomez A. Frei Stocker Fabian Cancellara «Ich glaube an die Bebbi. Die Basler werden 1:0 gewinnen.»

Xhaka

Streller Huggel

Shaqiri

Steinhöfer Abraham Dragovic Degen Sommer

den Tagesablauf der eit Anfang Jahr ist Bernhard Mannschaft ist er bestens informiert. Heusler, der schon in den Monaten davor Heusler: «Nach dem die Fäden beim MeisFrühstück stand ein Footing auf dem Proter führte, offiziell Präsident des FC Bagramm, nach dem sel. Sein Verein reiht Mittagessen gibts Erfolg an Erfolg. In Bettruhe. Um etwa der Super League ist 17 Uhr gibts Kaffee man auf Meisterkurs und Kuchen. Die Zeit FCB-Boss und Coach Heiko Vo- Angespannt wird ab 16 Uhr etwas Bernhard Heusler vor dem gel musste seit Amts- Hotel Mandarin Oriental. langsam vorbeigeantritt im Oktober hen, bis der Match nur eine Niederlage (0:2 gegen beginnt.» Vor dem Hotel haben einige Benfica) hinnehmen. Dennoch hat der 48-Jährige keine ruhige Nacht FCB-Spieler heute Mittag noch Zeit im Team-Hotel «Mandarin Orien- für Autogramm-Jäger. Alleine tal» in München verbracht. wird Heusler nicht mitfiebern, Zu Blick am Abend sagt Heusler: wenn kurz vor 20.45 Uhr die «Ich selber habe nicht sehr gut Hymne erklingt. Bis zu 10 000 geschlafen. Es ist schon eine ge- Basler Fans werden in der Weisswisse Anspannung, Aufregung bier-Metropole erwartet. Bis und Vorfreude vorhanden. Da dann lenkt sich Heusler mit einigen wacht man am Morgen früh auf Sitzungen und Medienterminen und beginnt zu denken.» Die Stim- ab. Wer weiss: Vielleicht rollt die mung beim Team sei aber gut. Er Kugel mit dem FCB-Los an der Ausspüre keinen Unterschied zu ande- losung am Freitag in Nyon dem ren Spielen. Heusler: «Die Spieler nächsten (scheinbar) übermächtisind ruhig und konzentriert.» Über gen Gegner entgegen. ds


Dienstag, 13. März 2012

WELTCUPFINAL → Der Schweizer

«Hirscher ist nervös!»

Erfolgsduo Osi Inglin (l.) und Beat Feuz.

Trainer Osi Inglin beobachtet das Nerven-Flattern beim Feuz-Gegner.

N

Feuz-Verfolger Marcel Hirscher.

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Timo schrieb Todesanzeige selbst

Fotos: Reuters, Sven Thomann, ZVG

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SPORT

SEIN LETZTER WUNSCH!!→ Seit bald 49 Jahren war Timo Konietzka unsterblich. Am 24. August 1963 schoss er im Dress von Borussia Dortmund das erste Tor der neu gegründeten Bundesliga. Später wurde er in der Schweiz als Trainer vierfacher Meister mit dem FCZ (1974/ 75/ 76) und mit GC (1982). Gestern nun entschied sich Timo Konietzka (73) mit UnterSein persönlicher Abschied Die selbst verfasste stützung der Todesanzeige von Timo Konietzka. Sterbehilfeorganisation Exit für den Tod. Er wollte nicht mehr länger gegen den Krebs kämpfen, der beim eingebürgerten Schweizer letzten Februar entdeckt wurde. In der selbst verfassten Todesanzeige sendet Konietzka eine letzte Botschaft an seine Freunde: «Ich bin erlöst von meinen Qualen. Macht alle das Beste aus Eurem Leben! Meines war lang und doch so kurz.» mk/abö

och vier Rennen beim Abfahrt (9.30 Uhr) auf der Ski-Weltcupfinal in WM-Piste von 2013 stattfinSchladming, und die Ent- den können. Während die Schweizer scheidung im Gesamtweltcup ist gefallen. Noch liegt vor allem vor Petrus zittern, Beat Feuz 55 Punkte vor hat Feuz-Rivale Marcel Hirdem Österreicher Marcel scher offenbar mit Druck zu Hirscher. Der Schweizer kämpfen. ORF-Moderator muss vor allem in den bei- Rainer Pariasek meint: den Speed-Disziplinen «Der Marcel ist seit KranjAbfahrt und Super-G noch ska Gora längst nicht mehr weiter vorlegen. so befreit wie vorher.» Der Das Regenwetter in Schweizer Coach Osi Inglin Schladming lässt aber die setzt noch einen drauf: «Ich habe Hirscher Piste weich werden. Et- Cuche fährt im am Sonntag beim Einfahwas, das Beat ren gesehen. Feuz gar nicht Training heute Da sah man, liebt. Immer- die Bestzeit. hin konnte dass er extrem heute das einzige Ab- nervös ist.» Der vierfache fahrtstraining auf verkürz- Gesamtweltcupsieger Pirter Strecke durchgepaukt min Zurbriggen prophezeiwerden. Schnellster war te, dass es für Hirscher beim Didier Cuche, Beat Feuz ver- Weltcupfinale noch schlimlor als 20. knapp 3 Sekun- mer werde: «Dort wird den. «Es ist nicht optimal Marcel wegen des Heimrenhier», sagt Feuz. Mit dem nens noch viel mehr Druck Training sollte die morgige spüren.» mwp/rib


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→ DEKO DES TAGES

Life

Wäre Cupido Indianer und kein kleiner, dicker Italiener, würden wir ihm unsere Herzen als Zielscheibe gerne zur Verfügung stellen. Seine handgemachten Pfeile sehen auch als Deko in einer Vase toll aus. Für 10 Franken pro Paar von «Brittanybass» auf etsy.com

Kampf der Gattinnen Diese fünf Frauen wollen mit ihren Männern ins Weisse Haus. Doch wer hat das Zeug zur First Lady? barbara.lienhard@ringier.ch

Ann Romney

Carol Paul

Die Hamptons-Mom

Die Granny

Ihr Mann Mitt ist Obamas schärfster Konkurrent. Doch der schwerreiche Republikaner wirkt unnahbar, Ann (62) soll seine menschliche Seite unterstreichen. Das macht die Mutter von fünf Söhnen geschickt. Sie setzt auf den Hamptons-Look: Blusen, helle Farben und dezentes Make-up. Immer chic, aber nie unpraktisch. Platz 2

Die «Vogue» gehört nicht zu Carol Pauls Standardlektüre. Mit ihren 76 Jahren nimmt sie sich die Freiheit, sich nicht mehr für Mode interessieren zu müssen. Ihr privates Recht, doch als First Lady müsste sie die USA repräsentieren. Und mit ihrem Miss-Marple-Look könnte sie vielleicht im Rentnerstaat Florida punkten, im Rest der USA wohl nicht. Platz 4

Michelle Obama Die StyleQueen

Callista Gingrich Fotos: Reuters (2), AP (3), ZVG

Die Stepford-Wife Die jüngste aller Kandidaten-Gattinnen (45) ist furchteinflössend adrett. Mit Kostümen und Schulterpolstern bewaffnet, bestreitet sie den Wahlkampf ihres Mannes Newt. An ihrem Hals wird eine Perlenkette zum Patronengürtel, und ihre platinblonde Helmfrisur trotzt jedem Tornado. Ist Washington bereit für einen Roboter? Platz 5

Die amtierende First Lady setzt die Messlatte hoch für alle Republikaner-Gattinnen. Michelle (48) hat begriffen, dass Mode nonverbale Kommunikation ist und spricht ihre Sprache perfekt. Sie wirkt stets selbstbewusst und elegant. Ihr Mix aus Designerkleidern und Massenware ist revolutionär. Platz 1

Karen Santorum Die graue Maus Die ultrakonservative und religiöse Karen (53) mag Glamour an einen Kirchenbasar bringen, aber nicht ins Weisse Haus. Wie SP-Politikerinnen hierzulande versucht die siebenfache Mutter erfolglos, ihre biedere Garderobe mit bunten Foulards zu retten. Platz 3


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DIGITAL

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Künig Twittern Sie auch beim Fahren BITS STATT PS → In Genf buhlen

die neusten Autos um die Gunst der Käufer. Uns interessiert heute aber nicht der Motor, sondern die elektronischen Innereien. Online-System» die Möglichkeit, neben den Fahras Fahrzeug soll nicht zeugeinstellungen den prinur reagieren, son- vaten Internetzugang zu dern seinen Fahrer proaktiv nutzen: Apps für Facebook unterstützen», sagt Daim- und Twitter, die Google-Naler-Chef Dieter Zetsche. vigation, Street View und Sein erklärtes Ziel ist es, die Panoramio-App, bei der dass Autos man eigenen autonom in die «Das Auto darf Fotos fahren. Kein Navigation einbauen Wunder, ist keine Spielkann. Zudem die Daimler- hölle werden.» sind die SuchMarke Mercedes führend, was eingebau- funktion von Google und der te Technik im Auto betrifft. Zugriff auf Wetterinfos mit Bereits heute bietet die an Bord. Doch vor allem deutsche Firma mit dem die Autozukunft lässt Bord-Computer «Command Technikfreaks jubeln. mirko.hofmann @ringier.ch

D

→ VERNETZT

Daten in der Wolke Das Multimedia-System «Command Online» von Mercedes stellt den Zugang zum Internet via Mobiltelefon durch Bluetooth her. Die Daten werden in einer Wolke gespeichert. Interessant: Entwickelt wurde das System im Silicon Valley. Wer es in seinem SLK, der C- oder M-Klasse haben möchte, muss dafür 2600 Franken aufbringen.

→ STECKBRIEF

Im Sichtfeld Auch SMS werden auf der Frontscheibe angezeigt.

Etwa bei der Cockpitstudie Dice. Die gesamte Armaturentafel ist ein Touchscreen, die Windschutzscheibe fungiert als Projektionsfläche für Daten. Mission impossible lässt grüssen. Auch die Sprach- und Gestensteuerung dürfte bei den Autoherstellern im Cockpit immer mehr zum Einsatz kommen. Technikfirmen wie Apple sind an einer Integra-

→ VISUELL

tion in den Fahrzeugen interessiert. Google arbeitet seit längerem am «Self Driving Car». Sowohl Apple wie auch Google sind jüngst Partnerschaften mit Automarken wie Mercedes und Ford eingegangen. Doch trotz spannenden Techniktrends denkt Zetsche auch an die Sicherheit: «Das Auto darf keine Spielhölle werden.» 

3D im Cockpit

Nicht nur im Kino, auch im Auto-Cockpit hält die 3D-Technik Einzug. Die Firma Johnson Controls hat eine Armatur entwickelt, die dem Lenker alle Fahrerinformationen dynamisch anzeigen kann. Je nach Situation bewegen sich wichtige Anzeigen nach vorne, andere rücken in den Hintergrund. Noch gibts das Multilayer Instrument Cluster aber in keinem Cockpit.

Leider erst ein Prototyp Die Cockpit-Studie Dice von Mercedes macht aus der Windschutzscheibe eine Projektionsfläche.

→ VISION

Auto ode

«Fun Vii» heisst diese Studie von T net. Mit dem Smartphone lässt sich

«Ich träume von einem Schnitzeldrucker»

Heute mit Gabriel Vetter. Der Schaffhauser Schriftsteller und Kabarettist ist der jüngste Preisträger des Salzburger Stiers. So viele Freunde habe ich auf Facebook: Jetzt gerade 696. Meine Lieblingsseite im Internet: Abstimmung hin oder her: www.ja-zum-buch.ch. Weil es nicht sein darf, dass absurde Jekami-Ramschläden wie die Post oder Ex Libris Bücher zu Dumpingpreisen anbieten können, nur weil sie sie mit dem Verkauf von bescheuerten Diddl-Mäusen und iPhone-Hüllen querfinanzieren.

Das Dümmste, das im Internet über mich zu lesen war: Das habe ich wahrscheinlich selber geschrieben.

Meine grössten digitalen Footprints hinterlasse ich mit: Digitale Footprints? Scheisswort!

Betwittern lasse ich mich von: Hans Sarpei, Cédric Wermuth, Lisa Lampanelli.

Von diesem Gadget träume ich: Als Kind träumte ich immer von einem Schnitzeldrucker – einem Ding zwischen Faxgerät und Kaugummiautomat, nur halt mit Schnitzel statt Kaugummi. Ein iSchnitzel.

In diesem elektronischen Gadget sind meine Geheimnisse gespeichert: In meinem Kühlschrank. Mit diesem Gadget telefoniere ich: Daheim ganz herkömmlich mit einem angeleinten Festnetz-Knochen. Ich bin halt ein analoger Bub.

Auf diesem Gadget ist meine Musik gespeichert: Auf dem Bücherregal, wo meine CDs stehen. Und in den Kassetten für meinen Recorder. Mein Fisher Price bringt eure iPhones zum Weinen!

Ausgezeichneter Slampoet Gabriel Vetter.


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→ VERKEHRS-

ZEICHEN

Sven (16) beantwortet Leserfragen: sven@ blickamabend.ch

Sven erklärts Richtig entfollowen leicht gemacht Kein Schild übersehen

Altgediente TwitterUser kennen das Problem: Über die Jahre ist die Liste der Leute, denen man folgt, ins Uferlose gewachsen. Ich erkläre euch hier, wie man auf einfache Art viele Leute loswird.

Da gehört der Ärger über ein verpasstes Verkehrsschild oder eine übersehene Geschwindigkeitsanzeige der Vergangenheit an. Die Technologie zur Verkehrszeichenerkennung kann zwei verschiedene Zeichen auf der Instrumententafel anzeigen. Wenn Sie zu schnell fahren, wird es sogar blinken. Die Neuheit gibt es bereits in den Modellen von Ford und Opel.

→ VERWIRKLICHT

oyota. Sie steht für Fun Vehicle Interactive Interdie Karosserie beliebig ändern, etwa zum Anzeigen von Nachrichten, Fotos, Apps oder Werbung. Auch der Innenraum kann der Stimmung der Passagiere angepasst werden. Zudem ist der «Navigations Concierge» eine virtuelle Person, die vor Verkehrsgefahren warnt, mit dem Fahrer interagiert und diesem Routenvorschläge macht.

→ DER TESTER

Das Auto wird zum WiFi-Hotspot

Mit MyFord Touch und Sync kommt das Internet vollends in Ford-Modelle. Musikfans dürfen sich über das Internet-Radio Pandora freuen, und Informationsfreaks werden von Twitter mit News versorgt. Wer will, kann sein Auto zu einem WiFi-Hotspot machen: Mitfahrer surfen dann mit einem Laptop drahtlos während der Fahrt durchs Internet. Interessant ist dabei, dass der Fahrer mit über 1000 Sprachbefehlen durchs Menü navigieren kann.

Stricken leicht gemacht

Eine rechts, eine links – soweit ich mich erinnern kann, ist Stricken keine Hexerei. Neuere Studien belegen sogar, dass Stricken entspannen soll. Nur Wolle und Nadeln besitze ich noch keine. Da kommt das Angebot im Netz wie gerufen: Bei pret-a-faire.ch kann ich Strickmuster und Farbe wählen – schon ist die Strickbox inklusive Wollknäuel, Stricknadeln, Häkelnadel, Nähnadel und Anleitung für das Dreieckstuch auf dem Weg zu mir. Nun gehts ans Umsetzen: Wolle doppelt nehmen, versteh ich noch. Doch was ist eine Randmasche und was bedeutet ein Umschlag? Leider fehlt die Erklärung dazu. Scheitert jetzt mein Strickprojekt? Dank

Youtube.com zum Glück nicht. Hier zeigen mir Strickprofis, wie man Masche und Umschlag macht, ohne zu verzweifeln. So weit so gut, doch aus dem entspannten Nadelnklappern wird trotzdem nichts. Das Strickmuster ist komplizierter, als ich dachte. Abwechselnd kommen mal vier, mal zwei Maschen pro Reihe dazu. Doch längst weiss ich: Ohne Fleiss keinen Preis! Die Strickerei hat meinen Ehrgeiz geweckt, das Dreieck kann nicht genug schnell wachsen. Zirka 10 Stunden später bin ich stolze Besitzerin eines kobaltblauen Dreiecktuchs. Jetzt nur noch das Bord umhäkeln, und dann wirds getragen. Für 95 Fr. bei pret-a-faire.ch

Fotos: Christoph Köstlin, Paul Seewer, ZVG

r überdimensionales iPhone?

Selbst gestrickter Schal Lifestyle-Redaktorin Ana Maria Haldimann

Ich komme gleich auf den Punkt: Das beste Tool bzw. die beste Seite heisst «manageflitter. com». Man muss nichts runterladen. Alles funktioniert im Browser. «Manageflitter» ist gratis und sortiert Leute, denen man folgt, nach Häufigkeit des Twitterns, danach, ob man schon ein Profilbild gemacht hat – und nach Inaktivität. Die Punkte zwei und drei sind am besten. Leute, die immer noch das Standard-Ei als Profilbild haben oder seit 30 Tagen nix geschrieben haben, kann man getrost entfollowen. Sie haben wohl nichts Interessantes zu sagen. PS: Danke an Twitter-User @hofrat für den Tipp.


TV AB 16 UHR

→ SF 1

→ SF 2

→ ARD

17.30 Guetnachtgschichtli 17.40 Telesguard 18.00 Tagesschau 18.10 Meteo 18.15 5 gegen 5 18.40 Glanz & Gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.25 Börse 19.30 Tagesschau 19.55 Meteo

16.05 Gilmore Girls D. Vergeben und vergessen 16.50 The Guardian D. Versöhnung 17.40 Chuck D 18.30 Pawn Stars 19.00 Winter-Challenge 19.30 Technikwelten

16.00 Tagesschau 16.10 Leopard, Seebär & Co. 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 17.50 Verbotene Liebe 18.30 Heiter bis tödlich 19.20 Gottschalk Live 19.50 Wetter 19.55 Börse

20.05 Die Chefin Lügen 21.05 Kassensturz Glutenfreie Produkte / Smartphone-Falle u.a. 21.50 10 vor 10 22.15 Meteo 22.20 Club Messies – Sammelwütige Chaoten 23.45 Tagesschau Nacht 0.05 Nachtwach Endlich glücklich! 1.05 Kassensturz (W) 1.35 Club (W)

20.00 Fussball: UEFA Champions League Achtelfinal-Rückspiel 23.15 Two and a Half Men D Brustfrust 23.40 Haus über Kopf D Komödie (USA 2002) von Adam Shankman mit Steve Martin, Queen Latifah, Eugene Levy 1.20 Two and a Half Men (W) D Brustfrust 1.45 Technikwelten (W) 2.05 Winter-Challenge (W) 2.35 Chuck D (W)

20.00 Tagesschau 20.15 Um Himmels Willen Peter Pan 21.00 In aller Freundschaft Schlüsselmomente 21.45 Report München 22.15 Tagesthemen / Wetter 22.45 Menschen bei Maischberger Ob Billigsex oder Edelpuff: Schafft Prostitution ab! 0.00 Nachtmagazin 0.20 Betrogen Drama (USA 1970) mit Clint Eastwood, Geraldine Page

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

16.10 Die Rettungsflieger (W) 17.00 Heute 17.10 Hallo Deutschland 17.45 Leute heute 18.00 Soko Köln (W). Entführt 19.00 Heute 19.20 Wetter 19.25 Die Rosenheim-Cops

16.45 Die Simpsons 17.35 How I Met Your Mother 17.55 ZiB Flash 18.00 How I Met Your Mother 18.25 Anna und die Liebe 18.50 Scrubs 19.15 Mein cooler Onkel Charlie 19.45 Chili

16.00 Barbara Karlich 17.00 ZiB 17.05 Heute in Österreich 17.40 Frühlingszeit 18.30 Konkret 18.51 Infos und Tipps 19.00 Heute 19.30 ZiB 19.49 Wetter 19.55 Sport

20.15 Die Unbesiegbaren 21.00 Frontal 21 Lebensmittelindustrie ködert Kinder / KarstadtRetter Berggruen u.a. 21.45 Heute-Journal 22.12 Wetter 22.15 Gekaufte Kinder Auf den Spuren des Kinderhandels 22.45 Pelzig hält sich 23.45 Markus Lanz Talk-Show 0.50 Heute Nacht 1.05 Neu im Kino

20.00 ZiB 20 / Wetter 20.15 Schnell ermittelt B Werner Demscher 21.05 Vier Frauen und ein Todesfall B 21.50 ZiB Flash 22.00 Der letzte Bulle B 22.50 Direkt – Das Magazin 23.30 Fussball: UEFA Champions League B Highlights 0.15 ZiB 24 0.35 Silent Hill B Thriller (CA/F 2006) mit Radha Mitchell, Sean Bean

20.05 Seitenblicke 20.15 Universum B C Unbekanntes China – Jenseits der großen Mauer 21.05 Report B Mit Gabi Waldner 22.00 ZiB 2 22.25 Euromillionen 22.30 Kreuz und quer B Güß Gott und Heil Hitler – Kirche unter dem Hakenkreuz u.a. 0.45 Speer und Er (1) B 2.20 Soko Kitzbühel (W) B Wahre Feindschaft

→ SAT 1

→ RTL

→ PRO 7

15.00 Barbara Salesch 16.00 Richter Alexander Hold 17.00 Niedrig und Kuhnt 17.30 Die Holiday-Checker 18.00 Schicksale 18.30 Lenssen 19.00 K 11 – Kommissare im Einsatz

16.00 Familien im Brennpunkt 17.00 Betrugsfälle 17.30 Unter uns 18.00 Explosiv 18.30 Exclusiv 18.45 Aktuell 19.05 Alles was zählt 19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

15.10 Scrubs. Meine scharfe KomaBraut 15.35 How I Met Your Mother. Der Ananas-Vorfall u.a. 17.00 Taff 18.00 Newstime 18.10 Die Simpsons. König der Berge u.a. 19.05 Galileo

20.00 Nachrichten 20.15 Tierisch verknallt Romanze (D 2011) mit Oliver Mommsen, Jasmin Gerat, Max Boekhoff 22.20 Akte 20.12 Existenznot wegen Benzinpreis-Explosion u.a. 23.15 Die Harald Schmidt Show Gäste: Boy, Sarah Kuttner 0.15 Forbidden TV Erotik-Clips 1.10 Akte 20.12 (W) 1.55 Richter Alexander Hold (W) 2.40 Barbara Salesch (W)

20.15 CSI: Miami Dieser Augenblick am Ende 21.15 Dr. House Der neue Stand der Dinge 22.15 Royal Pains Bitte den Mund öffnen und still sein! 23.10 Monk C Mr. Monk und der ganz andere Bruder 0.00 Nachtjournal 0.27 Wetter 0.30 CSI: Miami (W) 1.25 Dr. House (W) 2.20 Royal Pains (W)

20.15 Die Simpsons 500 Schlüssel / Homer Mobil 21.10 Two and a Half Men Die Lückenbüsserin / Ich hätte einen Affen nehmen sollen 22.05 The Big Bang Theory Der Schlampen-Reflex / Planet Bollywood 23.00 TV total Gäste: Joko & Klaas, Tommy Krappweis u.a. 23.55 Two and a Half Men (W) 0.50 The Big Bang Theory (W) 1.45 Comedystreet (W)

→ ARTE

16.00 Aktuell 16.05 Kaffee oder Tee 17.00 Aktuell 17.05 Kaffee oder Tee 18.00 Aktuell 18.09 Börse 18.15 Grünzeug 18.45 Landesschau 19.45 Aktuell 20.00 Tagesschau 20.15 Tatort: Bienzle und der Todesschrei. Krimi (D 2002) 21.45 Aktuell 22.00 Fahr mal hin 22.30 Der letzte Patriarch. Drama (D 2012) mit Mario Adorf, Hannelore Elsner, Max Urlacher 0.00 Nachtcafé 1.30 Nachtkultur 2.00 Fahr mal hin (W)

15.00 Frankreich – Wild und schön (W) 16.25 Akbulak – Der Weisse Frühling (W). Drama (GB 2011 ) 16.45 Ketchup 17.25 Was Du nicht siehst (7/40) 17.55 X:enius (W) 18.25 Seen auf dem Dach der Welt (2/5) (W) 19.10 Journal 19.30 Sonne, Siesta und Saudade (2/10) 20.15 Unsere algerische Geschichte 21.45 Alptraum Atommüll 23.25 Mit offenen Karten 23.35 François Mitterrand und die Wiedervereinigung 0.50 Yourope (W)

→ 3SAT

→ VOX

→ 3+

17.15 Türkisch und getauft (W) 18.00 Tauziehen um den Tempelberg (W) 18.30 Nano spezial: Nachtflugverbot 19.00 Heute 19.20 Kulturzeit 20.00 Tagesschau 20.15 Im falschen Leben. Drama (D 2011) mit Sonsee Neu, Anna Maria Mühe 21.45 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (W) 22.00 ZiB 2 22.25 Vom Leben dazwischen 23.30 Erik(a) – der Mann, der Weltmeisterin wurde 0.50 37 Grad

16.00 Menschen, Tiere & Doktoren 18.00 Mieten, Kaufen, Wohnen 19.00 Das perfekte Dinner 20.00 Prominent! 20.15 Daniela Katzenberger 21.15 Das perfekte Model 23.00 Prominent! 23.40 Nachrichten 0.00 CSI: NY (W). Ihr letzter Chat 0.55 Criminal Intent (W)

16.50 Meine wilden Töchter. Aspirin aus Kanada u.a. 17.40 How I Met Your Mother (W) 18.55 How I Met Your Mother. Garbage Island u.a. 20.15 Navy CIS. Der Vorhof der Hölle u.a. 22.00 Hawaii Five-0. Heilung 22.50 Navy CIS. Herzenssachen 23.45 Navy CIS (W) 2.00 Hawaii Five-0 (W)

C Dolby

TOP

Nicht verpassen

© 2012

20.00 Uhr auf SF 2 Im Rückspiel des Achtelfinals gilt es für den FC Basel die beeindruckende Leistung des Hinspiels gegen den FC Bayern München auch in der Allianz-Arena zu wiederholen. Anstoss ist um 20.45 Uhr. Das Spiel kommentiert Dani Kern, als Experten im Studio sind Gilbert Gress und Raphael Wicky

→ Die Unbesiegbaren 20.15 Uhr auf ZDF HIV, Tuberkulose, EHEC – Viren und Bakterien verbreiten sich rasend schnell in der Bevölkerung und halten Ärzteteams in Atem. Der Dok zeigt den Stand der aktuellen Forschung und die staatlichen Massnahmen, die im Falle von tödlichen Erregern in Kraft treten.

→ Silent Hill 0.35 Uhr auf ORF 1 Auf der Suche nach Heilung für ihr todkrankes Kind gerät Rose in den seltsamen Ort Silent Hill. Nach einem verheerenden Brand ist die Stadt ausgestorben. Rose wandert durch die Geisterstadt und stösst am Ende auf einen furchtbaren Fluch, der auf Silent Hill lastet.

Impressum

Auflage: 321 095 (WEMF/SW-beglaubigt 2011) Leser: 635 000 (MACH 2011-2, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Vakant Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Janine Urech Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: Tobias Gysi Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

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c 1999 v1.1 eps

→ SWR

15.50 Two and a Half Men (W). Ich kann im Dunkeln pinkeln u.a. 16.45 News 16.55 Two and a Half Men. Wollmäuse und Kuhpuppen u.a. 17.50 Abenteuer Leben – täglich Wissen 19.00 Achtung Kontrolle! Einsatz für die Ordnungshüter 20.15 Raus aus dem Messie-Chaos – Rein ins Leben 22.10 K1 Magazin 23.15 Abenteuer Leben 1.10 Mission Schwertransport 2.01 Late News 2.05 Mission Schwertransport

D Zweikanalton

→ TV-TIPPS DES ABENDS

→ Fussball: UEFA Champions League

→ KABEL 1

A S/W B Untertitel

www.blickamabend.ch

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BÜCHER

Dienstag, 13. März 2012

Himmelsdiebe Peter Prange 504 Seiten Pendo Verlag 28.90 Fr.

Das wohl berühmteste Gangsterpaar Bonnie and Clyde (1967).

Als wir Gangster waren Oliver Storz 192 Seiten Graf Verlag 24.90 Fr.

Auf der anderen Seite des Gesetzes GANOVEN → Für ein Stück vom

Glück riskieren die Haupttfiguren dieser drei Bücher alles. rüya.tastan @ringier.ch

Über die Liebe Als Laura Paddington Harry Winter das erste Mal begegnet, glaubt sie, dem «grossen Zauberer» gegenüberzustehen – jenem Mann, von dem sie seit Kindertagen träumt, dass er sie in eine andere Welt entführt. Es ist der Beginn einer grossen Leidenschaft zwischen der kaum 20-jährigen Malerin und dem

grossen Aussenseiter der Kunst. Gegen den Willen ihrer Eltern folgt Laura Harry ins Paris der 1930erJahre. Als sich auch dort die Welt gegen die beiden verschwört, fliehen sie nach Sainte-Odile. Ein Paradies, aus dem sie jedoch wieder vertrieben werden. So muss sich in einer Odyssee, die sie quer durch Europa führt, zeigen, was stärker ist: Wirklichkeit oder Fantasie, Barbarei oder Liebe?

Bestseller

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Fotos: ZVG

Bücher zu «Klitschko»

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Unser Fitnessbuch. In 12 Runden mehr Power, schöne Muskeln, attraktiver aussehen Vitali Klitschko und Wladimir Klitschko, Gräfe und Unzer Verlag, Taschenbuch, erschienen 1. Juli 2002 Die Klitschko-Brüder: Erfolg im Doppelpack Yvonne Tomansek FastBook Publishing Taschenbuch, erschienen 24. März 2011 Unter Brüdern Vitali Klitschko, Wladimir Klitschko und Fred Sellin Random House Entertainment Gebunden, erschienen 2004 Die neue Schlagfertigkeit: Schnell, überraschend und sympathisch. Valentin Nowotny, Businessvillage, Broschiert, 14. Oktober 2009 Schwer gezeichnet. Geschichten vom Boxen Bertram Job und Julia Alice Treptow Die Werkstatt Gebunden, erschienen 18. September 2006

Wiegenlied für kleine Ganoven Heather O’Neill 416 Seiten btb 14.90 Fr.

che, Kirche und Partei galÜber Tapferkeit Als 16-Jähriger hat er ten nichts mehr. Zuhälterei die Abgebrühtheit seines und Schmuggeln gehörten Freundes Elmar bewun- zum Tagesgeschäft. dert. Doch eines Tages, im Sechzig Jahre später Sommer nach dem Krieg, kehrt Oliver Storz zurück sieht er ihn in ins schwäbiheller Panik Was wird sche S., dem über den Hof Ort seiner siegen, Liebe rennen. Ein Jugend. Dort holen ihn die Schuss fällt – oder Barbarei? Stimmen der Elmar bleibt liegen. Was war dem voran- Vergangenheit ein. gegangen? In poetischem Stil schildert Oliver Storz Über die Jugend eine Freundschaft in ei- Für die zwölfjährige Baby ner Ausnahmezeit: Die Vä- steht die Welt kopf: Die ter waren abwesend oder Mutter ist tot, der Vater – hatten an Autorität verlo- ein liebenswerter Chaot – ren, Schule war Nebensa- kümmert sich stärker um

seine Heroinsucht als um seine Tochter. Das Mädchen besitzt die Gabe, ihre ganz eigenen Geschichten zu erfinden und entwirft sich eine Welt, in die sie sich zurückzieht. Doch so sehr sie sich eine unbeschwerte Jugend erträumt, so sehr schwebt sie in Gefahr. Denn auf den Strassen von Montreal locken riskante Abenteuer und trügerische Verheissungen von Geborgenheit und Liebe. Baby muss erst lernen, dass sie ihr Schicksal in die Hand nehmen muss, um ein Stück vom Glück zu bekommen. 

Warum es Weltliteratur ist Stolz und Vorurteil

Jane Austen Britische Schriftstellerin (1775–1812).

Von Jane Austen

Stolz und Vorurteil (im Original «Pride and Prejudice») aus dem Jahr 1813 gehört neben «Sense and Sensibility» und «Emma» zu den bekanntesten Werken von Jane Austen. Die Thematik des Romans – eine Liebesgeschichte mit vielen Krisen und hohem Unterhaltungswert – gilt auch nach 200 Jahren noch als zeitgemäss. So wurde die Handlung um Elizabeth Bennet und Fitzwilliam Darcy mehrmals für Filme wie etwa «Bridget Jones» oder «Liebe lieber indisch» adaptiert, Austens Roman wurde zuletzt 2005 mit Keira Knightley und Matthew Macfadyen verfilmt. «Stolz und Vorurteil» war auch die Grundlage der Parodie «Pride and Prejudice and Zombies», die klassische Austen-Themen mit Zombiegeschichten vermischt und in England und in den USA erfolgreich war. Stolz und Vorurteil Dtv, 464 Seiten, 14.90 Franken.


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RÄTSEL

→ KREUZWORTRÄTSEL

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Gesamtwert: 1500 Franken

Wochenpreis: 2 × zwei Nächte für 2 Personen im Verwöhnhotel Kristall im Wert von je 750 Franken! Das familiär geführte Verwöhnhotel liegt am sonnigsten Platz von Pertisau mit Panoramablick auf Rofan und Karwendel. In einer der schönsten Regionen Österreichs, im Naturparadies Achensee, sorgt Familie Rieser für perfekten Urlaub mit Herzlichkeit, Verwöhnküche und wunderbaren, neuen 1000 m2 Spa und Wellness. Weitere Infos unter: www.kristall-pertisau.at

Tagespreis: Ein Reisegutschein vom Türkeispezialisten im Wert von 100 Franken!

Teilnehmen SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF 1.50/SMS): BAA2, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 922 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51232

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 14. März 2012, 24.00 Uhr

Lösungswort vom 9. März: BEHAGEN Die Gewinner der Kw 10 («Beauty Highlights»-Set von ARTDECO) werden schriftlich benachrichtigt.

→ BIMARU leicht Conceptis Puzzles

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So gehts: Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

→ KAKURO leicht 29 33

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So gehts: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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Conceptis Puzzles

Gesamtwert: 1050 Franken

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→ SUDOKU → SUDOKU mittel schwierig

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Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Wochenpreis: 7 × ein smart cabrio Weekend, offeriert vom smart Center Zürich, im Wert von je 150 Franken!

7006040

→ SUDOKU schwierig

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Ein Weekend umfasst: Freitag, 12 Uhr, bis Montag, 9 Uhr, inkl. 300 km und Tankfüllung. Mietbedingungen gemäss www.smartvermietung.ch. www.smartcenter.ch

Tagespreis: 1 × 2 Benissimo-Lose!

Teilnehmen SMS: Senden Sie SUDOKU, Ihre drei Lösungsziffern (von links nach rechts) und Ihre Adresse an 920 (CHF 1.50/SMS): SUDOKU 583, Name, Adresse Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA52491 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: 14. März 2012, 15.00 Uhr

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Dienstag, 13. März 2012

Das 24 Stunden Horoskop

Illustration: Alain Scherer

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UNTERHALTUNG Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Motivation und Engagement sind klasse, und Ihre Arbeitsergebnisse können sich sehen lassen. Toll! Flop: Um Sie herum sind alle kompliziert und widerspenstig? Schon möglich, aber vielleicht fordern Sie diese Reaktionen auch heraus.

ZWILLINGE 21.5.– 21.6. Top: Dank Ihrer Motivation und guten Organisation sind alle Aufgaben im Handumdrehen erledigt. Ihr Chef strahlt! Flop: Selbst wenn Sie sich im Recht fühlen – zeigen Sie bei einem Konflikt mit Ihrem Schatz, dass Sie auch nachgeben können.

WAAGE 24.9.– 23.10. Top: Jupiter unterstützt Ihr Glück in finanziellen Angelegenheiten. Vielleicht erhalten Sie einen Bonus, oder eine lang ersehnte Zahlung trifft ein. Flop: Ihre Fürsorge gegenüber anderen ist gross. Bemuttern Sie sie aber nicht, das wäre zu viel des Guten.

SCHÜTZE 23.11.– 21.12. Top: Ein günstiger Tag, um gemeinsamen Zielen näher zu kommen. Planen Sie mit Ihrem Schatz eine Reise oder einen Umzug. Flop: Wegen eines kleinen Formtiefs besteht kein Grund zur Sorge. Es fehlt Ihnen einfach etwas Sonne und Sauerstoff.

FISCHE 20.2.– 20.3. Top: Sie kommen mit allen Aufgaben zügig voran, das meiste klappt viel einfacher als erwartet. Ein früher Feierabend ist in Sicht! Flop: Ihr Partner könnte heute etwas unberechenbar sein. Da wäre flexibles Reagieren durchaus von Vorteil.

KREBS 22.6.– 22.7. Top: Halten Sie im Job Augen und Ohren offen! Jetzt könnten Angebote eintreffen, die genau zu Ihren Vorstellungen und Begabungen passen. Flop: Hoffen Sie nicht darauf, dass Ihr Körper immer einwandfrei funktioniert, wenn Sie nur wenig für ihn tun!

SKORPION 24.10.– 22.11. Top: Sie merken, dass Sie sich auf andere gut verlassen können und Ihnen auch mal Dinge abgeben können. Eine gute Erfahrung! Flop: Klären Sie eine private Unstimmigkeit. Dann ist Ihr Kopf frei, und Sie haben auch gleich mehr Energie für Ihren Job.

STEINBOCK 22.12.– 20.1. Top: Sie sind heute besonders fürsorglich und warmherzig und können sich gut auf andere einstellen. Flop: Angst vor Veränderungen? Völlig unnötig – dadurch eröffnen sich Ihnen sogar interessante neue Möglichkeiten!

WIDDER 21.3.– 20.4. Top: Ihr Kopf arbeitet auf Hochtouren, und Sie argumentieren geschickt. Setzen Sie sich heute für eine Idee ein, die Ihnen am Herzen liegt. Flop: Sprechen Sie nicht alles aus, was Ihnen in den Sinn kommt. Kritische Gedanken sollten Sie für sich behalten.

LÖWE 23.7.– 23.8. Top: Ihre soziale Ader ist stark ausgeprägt. Sie haben ein offenes Ohr und bieten jedem, der es braucht, eine Schulter zum Anlehnen. Flop: Mars erweist sich in mancher Hinsicht als Glücksbremse für Sie, denn er verleitet Sie zu übereilten Handlungen.

STIER 21.4.– 20.5. Top: Nehmen Sie sich ruhig viel vor – Sonne und Mars schicken Ihnen jede Menge Energie, und Jupiter sorgt dafür, dass alles gut klappt. Flop: Sie brauchen in einer Konfliktsituation nicht aufzugeben. Sie dürfen ruhig mal Ihre Stier-Hörnchen einsetzen.

JUNGFRAU 24.8.– 23.9. Top: Heute hören Sie jede Menge Komplimente. Zu Recht, denn Ihre Ausstrahlung ist einfach umwerfend. Geniessen Sie es! Flop: Der Mond im feurigen Schützen belebt Sie, bringt Sie andererseits aber auch etwas aus Ihrem Gleichgewicht.

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS «So, mein Junge, du gehst jetzt ins Bett! Es wird Zeit!» – «Nein, Mami, ich will noch aufbleiben.» – «Sieh mal, Junge, die Damen im Fernsehen haben sich auch schon ausgezogen!» Tim kommt morgens niedergeschlagen ins Geschäft. «Was hast du denn?», fragt ihn sein Freund. «Meine Freundin unterstellt mir, dass ich neugierig bin.» – «Wie kommt sie denn darauf?» – «Das weiss ich auch nicht. Aber ich habe es schwarz auf weiss in ihrem Tagebuch gelesen!»


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COMMUNITY

Die Singles des Tages Nastasja sucht ...

«... einen grossen, sexy Mann mit schönen Augen» Alter: 25 Jahre Wohnort: Dietikon ZH Grösse: 1,57 m Beruf: Angestellte Sternzeichen: Jungfrau Mein Club: Kaufleuten, Zürich.

Mein Drink: Wodka-Red Bull. Meine Hobbys: Reiten, ins Kino und in den Ausgang gehen. Ich verliebe mich, wenn: Er sexy und schön ist.

Du (w), schwarz gekleidet, Kopfhörer, bisch am Sunntig am Bahnhof Schmerike gsi. Ha Schmetterling im Buch. Luscht eis go trinke? 0763854052 Schatz, jetzt de sind 2 Jahre und ich be so froh, dass ich dich han Schatz. Du besch die Allerschönsti und die Best. 15.05.10 <3 Din Flori, wo dich über allles liebt! <3

Verzeihen kann ich: Wenn man sich etwas einfallen lässt. So verführt man mich: Das gilt es herauszufinden! Kontakt: 1303_nastasja@bsingle.ch

Fabian sucht ...

«... eine humorvolle, herzliche, actiongeladene Frau» Alter: 22 Jahre Wohnort: Zürich Grösse: 1,93 m Beruf: Zahntechniker Sternzeichen: Schütze Meine Hobbys: Biken und Fitness.

Du (w) am Samstig im Queens. Bisch nebet eusere Lounge gsi, han mit dir gredet gha. Bisch e Bosnierin. :) Meld dich: schoeni_ bosnierin@ hotmail.com

Schätzi, ich liebe dich über alles. Danke für alles Livia , du bist mein Engel! Love you, din Hugeli (Hugo) :-*

Bern-Solothurn, 13.3, 19:35: Es riese Merci a die Frou, wo mi so härzlich grüesst u verabschidet het (isch z’Fraubrunne use). Het mer guet ta!

Liebe Schätze Bätze. Ich liebe dich vo Herze und bi so stolz uf dich. Dinos händ Hunger gha. Knuddel di, Mami.

Meinen ersten Kuss: Hatte ich am See.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Lexu mi Schatz. :) Itz si mir scho zwöi Mönet zäme, si die schönschte gsi i mim Läbe! I liebe di über aues mi Schatz! Dis Ängeli. :P

Mein Sound: «Hangover» von Taio Cruz.

www.blickamabend.ch

t. Min geliebte Fidge , Hüt sinds 3 Mönet es! Freu viele Dank für all fest uf h lic mich unheim Ich r! di it m na elo rc Ba l! ge En n di lieb dich,

Klassezimmer vbm-11-2c, ich, bekannt usemene dütsche Schlager, möcht, dass di endli zu mir bekennsch. Liebi Grüess vo dim Bunny us St. Gallä. <3

h Dir viel Gabi aus Hinwil, wünsc Apresski d un e ard bo Spass bim essli, Grü bs im Montafon. :-) Lie d. Rolan

Kim mis Brüederherzli. <3 Han der mal welle danke sege, dass du immer för mich da bisch! <3 Dini Alena.

Hei du, es duet mer Leid, was i gmacht han. E has ned so gmeint. Du hesch mi eifach ufregt. E hoffe, mer chöne üs weder versöhne. Besch di Beschti! <3 Kiss, dis Müsli. Sueche die schöni Blondine, wo am Samschtig Abig im Red z’Uster gsi isch. Häsch bruni Stiefel und e graui Jacke agha. Mäld di doch mal! :) red-uster@gmx.ch

Severine, vor eim Monet han i di zum erschte Mal troffe - und bisch immerno perfekt! :) Gnüsse jedi Sekunde mit dir! Love you, Meik.

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

Schnügel des Tages

Ich verliebe mich, wenn: Die Harmonie stimmt. Meinen ersten Kuss: Hatte ich im Klassenlager. Verzeihen kann ich: Vieles, ausser Fremdgehen. Das würde ich an mir ändern: Eine Spur ordentlicher sein. Man verführt mich: Mit Natürlichkeit. Ich verführe: Mit Spontanität und Humor. Meine Macke: Ich bin eigentlich für alles zu haben. Kontakt: 1303_fabian@bsingle.ch

Ganz schön frech, diese Gina, streckt sie uns doch einfach so die Zunge raus! Aber wenn man so süss ist, darf man das. Ein Bild von Josefina Josipovic aus Urdorf ZH. Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@blickamabend.ch. Oder machen Sie mit beim Facebook-Schnügel (erscheint jeden Freitag): Laden Sie das Foto Ihres Schnügels auf unsere Seite: www.facebook.com/blickamabend.


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Dienstag, 13. März 2012

Streetspy

von Laura Anahi & Rita Peter

Für harte Kerle

1

Wetterfest, robust und unglaublich männlich – längst sind Biker- oder Pilotenjacken nicht mehr nur zum Töfffahren da. Die harten Jungs, ob alt oder jung, wollen sich gar nicht mehr von ihrem Lieblingsstück trennen und führen dieses auch zu Fuss und ausserhalb des Cockpits aus. Eine Lederjacke passt schliesslich auch zu jedem Look – zu Jeans mit Boots genauso wie zu Turnschuhen und Tweedhosen. Nur eines ist wichtig: Die Jacke darf auf keinen Fall neu aussehen. Das Leder muss verlebt wirken. Ganz so, als ob der Träger darin geboren wurde.

2

1

3

Jussi, Projektleiter aus Zürich

2

Manuel, Software-Ingenieur aus Nänikon ZH

3

Raphael, Kellner aus Basel

TV-Kritik Jürg Ramspeck schaut genau hin

Lady Gaga und Andy Warhol Um eine klaffende Wissenslücke zu stopfen, machte ich mich am Sonntag auf SF 1 über Stefani J. A. Germanotta kundig. Ihr war ein Film gewidmet, in dem sich zahlreiche Zeitzeugen bemühten, ein Phänomen zu erklären, das seit knapp fünf Jahren Lady Gaga heisst. Das Phänomen selbst war in der Doku nur sekundenweise sichtbar, und dann weitgehend von einer Sonnebrille bedeckt. So viel ich den Ausführungen der befragten Experten entnehmen konnte, besingt Lady Gaga CDs und tritt in Stadien vor jubelnden Zuschauermassen auf. Aber das ist es nicht, was sie grundsätzlich von Grönemeyer oder Madonna unterscheidet. Wesentlich an ihr ist, dass die Erregung von Aufmerksamkeit den eigentlichen Inhalt ihrer Selbstdarbietung bildet. Ich wurde angewiesen, vor einer Person für die Tatsache in die Knie zu gehen, dass sie es geschafft hat, selbst mir ein Begriff zu sein. Das «Recht auf 15 Minuten Ruhm», das Andy Warhol für jedermann reklamierte, nachthaltig zu überdehnen. Man lernt einfach nie aus. juerg.ramspeck@ringier.ch

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: ZVG, René Kälin

Wem würden Sie gerne mal die Meinung sagen?

Alex (18) Automechaniker aus Neuenkirch LU Der Leitung der Berufsschule Luzern: In den Abschlussklassen wurden die Sportstunden gestrichen, die wir aber als wichtigen Ausgleich zum Unterricht brauchen.

Vanessa (20) Lehrling aus Hombrechtikon ZH Christoph Blocher: Hören Sie endlich mit ihrer Kampagne gegen Ausländer auf! Sie sind der Grund, warum sich viele Ausländer in der Schweiz nicht wohlfühlen.

Philipp (17) Automechaniker aus Ennetbürgen NW Dem SBB-Chef: Senken Sie die Billettpreise, denn die sind in letzter Zeit unverschämt gestiegen. Der ÖV soll aber für alle sein, nicht nur für die Reichen.

Dana (17) Schülerin aus Näfels GL Meinen Lehrern: Bitte sprecht euch besser untereinander ab! Wir haben alle Prüfungen und Vorträge gleichzeitig, das ist unglaublich stressig. So haben wir kaum mehr Freizeit.


Morgen im Fr. 2.– am Kiosk

www.blickamabend.ch Donnerstag

Das Wetter

Vollmond-

MORGEN

19° Freitag

Mord

 Osterspiel Gewinnen Sie heute 25 000 Fr!

Zwei Brüder aus Langenthal verhaet. Das dunkle Geheimnis von Claudia B. (†44).

 Zweitwohnungen BLICK berichtet von den Brennpunkten.

20° Zürich Temperatur: Regenrisiko: Sonne:

Samstag

16° 0% 10 h

Schneehöhen Braunwald 100/200 Flumserberg 150/210 Hoch-Ybrig 40/180

19°

Wolf frisst lieber Wild GENUSS → Wer

Ruf wiederhergestellt Der Wolf reisst am liebsten Rehe.

muss sich vor dem bösen Wolf fürchten? Schafe kaum.

B

ei Rotkäppchen ass der Wolf die Grossmutter, bei uns frisst er die Schafe. Dieser böse Wolf. Doch er ist gar kein so böses Tier, wie immer alle denken. Von den zwei bis drei Kilo Fleisch, die der Wolf täglich auf dem Speisezettel hat, stammt nur ein Prozent von Nutztieren wie zum Beispiel Schafen. Das haben jetzt deutsche Wissenschaftler herausgefunden. Die Frankfurter SenckenbergGesellschaft für Naturforschung hat minutiös 3000 WolfskotProben untersucht. Fazit: Isegrimm mag vor allem Rehe, Hirsche, Wildschweine sowie Hasen. In dieser Reihenfolge. Schafe gibts also kaum zum Wolfs-Zmittag. Der Grund: Elektrozäune und Herdenhunde. Wölfe fürchten sich davor, sagt der Zoologe Hermann Ansorge zu «Spiegel. de». Nur wenn wenig Wild da ist, greifen die Wölfe auf die Nutztiere zurück. Also liebe Schäfer, solange genug Rehe und Hasen herumrennen, werden Wölfe kaum eure Schafe reissen. kgq

→ HIN UND HER

Foto: istockphoto.com

NEWS !

Von: glh@ringier.ch An: info@DasErste.de Betr: Falscher Prophet Lieber Günther Jauch Ich weiss: Sie sind in Deutschland eine heilige Kuh! Und doch erlaube ich mir die Frage: Wie viel verdienen Sie? Als Gesichtsvermieter für Shows, Talks, Galas, Werbung, Produzent und Weingutbesitzer? Es sind Millionen! Und doch lästern, motzen Sie über andere, die angeblich zu viel verdienen! Tatsächlich gehören Sie zu den TV-Abzockern. Sind der bestbezahlte TV-Star. Roger Schawinski erhält schäbige 3000 Franken für seinen Montag-Talk! Dafür nehmen Sie nicht mal ein Mikrofon in die Hand! Sie gehören genau zu den Abzockern, die Sie brandmarken! Helmut-Maria Glogger

«Zurück in die USA will ich nicht»

wohnt seit zweieinhalb Jahren in der Schweiz, und ihr gefällt es hier.

Ist gern in der Schweiz Natascha Jeleoudev.

… Günther Jauch TV-Millionär

G O OD

LESER → Natascha Jeleoudev (18)

«

Glogger mailt …

Vor zweieinhalb Jahren bin ich zusammen mit meinen Eltern nach Birmenstorf im Aargau gezogen. Vorher habe ich in den USA gewohnt. Dahin zurück will ich aber

nicht. Ich besuche ein englisches Gymnasium in Zürich. Daher pendle ich jeden Tag. Pro Weg dauert das etwa eine Stunde. Das Pendeln ist mir eigentlich egal. Es ist nicht so schlimm.

Während der Zugfahrt kann ich Musik hören, Zeitung lesen oder auch meine Hausaufgaben machen. Ich finde es noch gut, dass ich nicht in Zürich selbst wohne. In Birmenstorf ist es ruhig und angenehm, – besser zum Schlafen. Momentan wohne ich noch bei meinen Eltern. Aber in einem Jahr will ich

in eine WG in Zürich ziehen. Denn ich will auch in Zürich studieren. Es ist einfacher, wenn ich auch gleich dort wohne. Ich möchte gerne an der ETH studieren, aber auch die Uni Zürich fände ich gut. Auf jeden Fall muss es irgendetwas im Biotechnologie-Bereich sein.» Notiert von Melanie Kägi

13.03.2012_ZH  

Sie mögen und sie würgen sich Das Hochzeitskleid Eastwood, der Strolch www.blickamabend.ch MORGEN 16° Verhandlungen über die Schuldenkrise b...

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