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www.blickamabend.ch Dienstag, 12. April 2011 Bern, Nr. 72

Kein Dr. ist mehr sicher FDP-Politikerin Koch-Mehrin soll auch abgeschrieben haben.  AUSLAND 8

HEUTE ABEND

8° MORGEN

11°

Also doch ein SuperGAU Die AKW-Betreiber in Fukushima sind Meister im Schönreden. Andere, die das auch gut können:  NEWS 2/3

Zehntausende Pendler verspätet

Fotos: Bodo Schackow/action press/Dukas, AFP, Keystone

Bahn-Chaos im Mittelland, weil ein Postzug heute Nacht bei Bern die Fahrleitung herunterriss.  SCHWEIZ 4/5

Schöne Michelle: Sekten- und Sexbeichte

«Ich war leichte Beute»

O

h strahlendes Mädchen aus dem Bernbiet, was müssen wir vernehmen? Mit 23 Jahren ist der Sonnenschein in die Fänge einer perfiden Sekte geraten.

Die «Krieger des Lichts» haben Michelle Hunziker in einem Lebensabschnitt manipuliert, in dem für sie alles dunkel war. Sektenchefin Giulia Berghella hat sie ver-

führt. Mit deren Sohn Marco Sconsienza hatte sie Sex. Mit Giulias ExMann ebenso, beichtet Michelle im Interview. Immerhin: Am Schluss kam alles gut.  PEOPLE 16/17

Noch ein Matchball

Heute Ab e n d im TV

Playoff-Final: Kloten empfängt die Davoser in der 6. Runde. Die Bündner führen 3:2.  SF 2 20.00


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NEWS

→ RARITÄT DES TAGES

Feuer im Reaktor 4 Heute Morgen entdeckten Arbeiter einen Brand im Havarie-AKW von Fukushima 1. Mit ferngesteuerten Baggern säubern Arbeiter über Monitore das Gelände.

Ausbruch mit Ricardo

Gefängniskünstler Ausbrecherkönig Stürms Zeichnung wird verhökert.

Die

gefährliche Info-Politik der Japaner VERSCHLEIERUNG → Jetzt ist die

Atom-Katastrophe plötzlich doch so schlimm wie Tschernobyl. georg.nopper @ringier.ch

P

anikmache kann man der japanischen Regierung nicht vorwerfen. Doch bei den häppchenweise verabreichten Informationen wird man das Gefühl nicht los, dass die Verantwortlichen der Weltöffentlichkeit nicht die ganze Wahrheit zutrauen. Riskieren deshalb Tausende Menschen in der Umgebung des havarierten Atomkraftwerks Fukushi-

→ HEUTE DIENSTAG 01.13 Uhr, Washington Der Republikaner Mitt Romney (64) bereitet seine Bewerbung um die US-Präsidentschaftskandidatur vor. Er war Chef der Olympiade Salt Lake City 2002. 04.00 Uhr, New York Apple-Chef Steve Jobs wirkt

Zeiten in MEZ.

erstmals an einer Biografie mit. Sie soll Anfang 2012 unter dem Titel «iSteve: The Book of Jobs» erscheinen. 06.59 Uhr, Seoul Die südkoreanische Polizei entdeckt rund 9,2 Millionen Franken in einem entlegenen Knoblauchfeld. Das

ma 1 ihre Gesundheit? Wie die japanische Atomsicherheitsbehörde jetzt verkündet, muss man die Reaktorkatastrophe nach dem verheerenden Tsunami vor vier Wochen wohl doch mit Tschernobyl auf eine Stufe stellen. Messungen der freigesetzten Radioaktivität legten nahe, dass diese der Stufe 7 entspreche, so die Atom-Wächter. Was bedeutet das? Laut offizieller Sprachregelung ist in diesem Fall mit

Ein Beben der Stärke 6,3 hat heute die Katastrophenregion Fukushima erschüttert. Es liess die Häuser bis in die Hauptstadt Tokio wackeln. Es war bereits das zweite starke Beben innerhalb weniger Stunden.

den Zeitpunkt des Ausbruchs der Katastrophe. Bisher war das AKWUnglück in Tschernobyl von 1986 als einziger Unfall mit der höchsten Stufe 7 auf der internationalen Bewertungsskala klassifiziert worden. Wer glaubt den japanischen Behörden noch? Sie beschwichtigen auch jetzt wieder: Die Menge an Radioaktivität, die aus den Reaktoren des AKW Fukushima freigesetzt worden sei, entspreche nur etwa 10 Prozent der freigesetzten Radioaktivität aus dem havarierten Atomkraftwerk Tschernobyl. 

Geld stammt aus einer illegalen Internet-Wettaktion.

bert von Karajan und Vertretern von Philips und Sony.

07.05 Uhr, Zürich Tamedia will ihre Radio- und TV-Anteile (Radio 24, Tele Züri, Tele Bärn) verkaufen.

09.58 Uhr, Lausanne Die Hausärzte fragen zu wenig nach dem Sexleben. Das zeigt eine Studie in Lausanne. 90 Prozent der Befragten würden gerne über Sex reden, doch nur 61 Prozent werden vom Arzt darauf angesprochen.

«schwersten Folgen für Menschen und Umwelt» zu rechnen. Doch die Klassifizierung des Unglücks sei vorläufig, sagt die Atomsicherheitsbehörde. Zudem trete sie rückwirkend in Kraft und beziehe sich auf

Und die Erde bebt weiter

 08.31 Uhr, Salzburg Vor 30 Jahren wurde die erste CD präsentiert. In Salzburg von Stardirigent Her-

Fotos: Reuters (2), AP, RDB, Keystone, ZVG

Walter Stürm war in den 80er-Jahren der bekannteste Häftling der Schweiz. Wenn er da war. Achtmal ist der St. Galler aus Gefängnissen ausgebrochen. Auf sein Strafkonto gingen Einbrüche, Raub, Diebstahl. Sein ewiges Balancieren am Abgrund beeindruckte die Jugendbewegung. Er wurde zum Idol. Wie würde es ihn schmerzen, sähe er, dass im Internet-Auktionshaus Ricardo eine seiner Zeichnungen mit dem Schlagwort «TopRarität» zum Kauf angeboten wird. 2500 Franken will der Verkäufer für ein Werk des Antikapitalisten, das Arbeiter beim Zumauern eines Versteckes in der Zelle 7 des Untersuchungsgefängnisses Brig VS gefunden hatten. Stürms Popularität sank mit dem Ende der Jugendbewegung rapide. Er selbst nahm sich 1999 das Leben. Entsprechend mager ist die Nachfrage nach seinen Darstellungen des Gefängnislebens. Die Aktion ist heute Vormittag abgelaufen. Das Höchstangebot ging nicht über 300 Franken hinaus. rö

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Dienstag, 12. April 2011

→NACHGEFRAGT Marcus Knill Kommunikationsberater

«Japaner müssten die Wahrheit sagen» Wie beurteilen Sie die Krisenkommunikation der japanischen Regierung? Die Japaner haben einen schlechten Job gemacht. Jetzt erhöhen sie die Schwere des Unglücks auf der internationalen Skala für atomare Vorfälle rückwirkend auf die Stufe 7. Erst nach Wochen. Damit ist das Vertrauen natürlich weg. Was müssten die Verantwortlichen beachten, damit man ihnen Glauben schenkt? Erstens müssten sie immer die Wahrheit sagen. Zweitens müssten sie laufend informieren. Drittens müssten sie Lösungen präsentieren und offen sagen, was geplant ist.

Und wenn sie gar keine Informationen haben? Dann muss die Regierung den Medien sagen, warum nicht informiert werden kann. Auch dieser Aspekt lief falsch in Japan: Am Anfang der Katastrophe zeigte sich, dass die Werke Kontrollen als erledigt bestätigt hatten, die eigentlich gar nicht gemacht worden sind. Sie haben es wenigstens zugegeben ... Es wurde zu lange geschwiegen. Und Sachverhalte wurden beschönigt. Die Japaner müssten ein Interesse dran haben, dass es unabhängige Informationen gibt. Leider ist das nicht der Fall. Die Atomsicherheitsbehörde ist mit der Regierung verbandelt.

Auch hier wurde alles schöngeredet Fall Nef Der damalige VBS-Chef Samuel Schmid schwafelte wochenlang von «Vertrauen» und vertuschte eigene Fehler – bis er Armeechef Roland Nef am 21. August 2008 doch fallen liess.

Swissair Der neue Chef Mario Corti startete an der Generalversammlung im April 2001

mit einer Super-Show, sprach von einem angeblichen Milliarden-Kredit der Banken. Das Geld floss nie, ein halbes Jahr später war die Airline pleite – und die Aussenstehenden erkannten, wie schlecht es seit längerer Zeit um sie gestanden haben muss. Affäre Lewinsky «Zwar waren meine Antworten juristisch korrekt, ich habe aber dennoch nicht alles gesagt.» Keiner hat sein Schwindeln so offen zugegeben wie USPräsident Bill Clinton. Es ging um die Affäre mit Monica Lewinsky («Ich

10.41 Uhr, Zürich Mövenpick steigerte letztes Jahr den Umsatz um 6 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken. Gut liefen die Hotels und die Marchés. Der WeinBereich stagnierte.  10.58 Uhr, New York Für die Forscher ist der Apfel eine wahre «Wunderfrucht». Laut einer US-Studie sank

hatte nie eine sexuelle Beziehung mit dieser Frau.»).

Neues aus Absurdistan In Seattle gibts FrühlingsKugeln anstatt Ostereier Politisch korrekt zu sein, ist schön und gut. Doch man kann es auch übertreiben, wie zum Beispiel eine Primarschule in Seattle. Kurz vor Ostern macht Gymnasiastin Jessica (16) einen Sozialeinsatz. Sie möchte in einer 3. Klasse ein kleines Oster-Projekt durchführen. Die Idee: kleiLächerlich Nur Frühlingskugel ne Plastik-Eier mit ist politisch korrekt. Gummibärchen und anderen Süssigkeiten füllen. Die Kinder sollen die Eier dann verstecken und suchen. Die zuständige Lehrerin erlaubt Jessicas Vorhaben, verlangt aber: Die Eier müssen Frühlingskugeln genannt werden. Sie Ostereier zu nennen, sei politisch nicht korrekt. Nicht nur diese Schule, viele staatliche Organisationen scheinen ein Problem mit Ostern zu haben und ersetzen es mit Frühling. kko

Heute Mittag am TV:

Überirdisches Flötenduett Kosmonaut Juri Gagarin erhielt zum 50. Jahrestag seines historischen Weltraumflugs ein ganz besonderes Ständchen. US-Astronautin Cady Coleman und Jethro-TullRocker Ian Anderson musizierten zusammen. Er auf der Erde, sie ein bisschen weiter weg: an Bord der ISS, rund 350 Kilometer hoch über der Erde.

Cisalpino Der vermeintliche SuperZug verursachte nicht nur Übelkeit, sondern auch viele Pannen. Diese wurden als Kinderkrankheiten schöngeredet – über 10 Jahre lang. Irak-Krieg Saddams Info-Minister Saeed al-Sahaf («Comical Ali») sprach davon, die Amerikaner vernichtend geschlagen zu haben, als hinter ihm deren Panzer in Bagdad einfuhren.

der Cholesterinwert bei Frauen, die getrocknete Äpfel assen, innert eines Jahres um fast ein Viertel. 12.00 Uhr, Bern Meinungsfreiheit! Die SBB müssen auf Geheiss des Bundesverwaltungsgerichts im Zürcher HB ein israelkritisches Plakat der Aktion Palästina-Solidarität aufhängen.

→ TWEET DES TAGES Daniel Notthoff @thefraggle platzt gleich der Schädel:

«Schon lustig: Der Böögg sagt einen perfekten Sommer voraus und der liebe Gott sagt «F... you» und kontert mit Nieselregen ...» Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend

Top 3 Sieger der letzten 24 Stunden: 1. Böögg Zürcher Kantonsheiliger 2. Rock oz’arènes 2011 Avenches VD im August 3. Oscar Tosato Lausanner Stadtrat


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SCHWEIZ

«Ich wollte doch nur Vögel verscheuchen»

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Endlich da! Pendler verlassen den Bahnhof in Ostermundigen BE und steigen auf den Bus um.

RABIAT → Heinrich Haupt

schiesst in die Lu – denkt er. 200 Meter entfernt tri er eine Frau. oppelsen im Zürcher Unterland, Sonntagnachmittag. Obstbauer Heinrich Haupt (65) arbeitet in seiner Obstplantage. Auf 160 Aaren stehen Apfel-, Birn-, Zwetschgen- und Kirschbäume in voller Blüte. Nur etwas trübt die Idylle. Heiri regt sich über die vielen Vögel auf. Mit seinem Flobert-Gewehr will er sie verscheuchen. «Ich schoss einmal in die Luft», sagte er heute im «Blick». Was der Landwirt nicht weiss: 200 Meter entfernt spielt sich Dramatisches ab.

Hat grosse Schmerzen Opfer Irma Dahinden (74).

Der Schuss aus dem Gewehr trifft Irma Dahinden (74), die mit ihrem Hund am Spazieren ist. «Es chlöpfte plötzlich, dann spürte ich irre Schmerzen im Fuss. Ich wusste sofort, dass es ein Schuss war. Ich ging zu Boden», erzählt Dahinden. Sie schreit laut um Hilfe. Nachbarn alarmieren die Polizei. Die Sondereinheit Diamant riegelt das Gebiet ab und stellt die Tatwaffe sicher. Haupt: «Mir tut es sehr leid. Ich wollte so etwas nicht. Ich schiesse doch nicht auf Leute.» Irma Dahinden liegt im Spital. Noch am Sonntag entfernen die Ärzte in einer Notoperation die Kugel aus ihrem Fuss. Weil das Gewebe verletzt ist, wurde sie heute nochmals operiert. Das Opfer ist wütend auf den Schützen: «Als ich den wahnsinnigen Schmerz spürte, dachte ich: Du huere Tubel.» Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich hat eine Untersuchung eingeleitet. btg/ehi

Nichts ging m Morg mehr am ÖV → Früh aufstehen und trotz-

dem zu spät zur Arbeit. Eine SBB-Störung verursachte Chaos. markus.ehinger @ringier.ch

G Der Täter Obstbauer Heiri Haupt (65).

rosser Frust für Tausende Pendler im Grossraum Bern. Wegen einer Fahrleitungsstörung beim Bahnhof Bern-Wankdorf ging in den frühen Morgenstunden nichts mehr. Die Züge hatten Verspätungen von bis zu 20 Minuten. «Weil ich zu spät zur Arbeit kam, warteten meine Patienten im Regen. Ein unglücklicher Zufall», sagt eine Leserin zu Blick am

Abend. In der Nacht hatte ein Postzug eine Fahrleitung beschädigt. Nach der Reparatur und dem Einschalten des Fahrstroms in den Morgenstunden traten mehrere Kurzschlüsse auf. Betroffen waren die Strecken Bern–Olten–Zürich, Bern–Biel und Bern–Thun. Fernverkehrszüge wurden teilweise umgeleitet oder vorzeitig in Zollikofen oder Ostermundigen gewendet. Einige Züge konnten teilweise

vorübergehend gar nicht fahren. Betroffen von der Störung war auch der S-BahnVerkehr. Die Züge, etwa aus Biel, wurden in Zollikofen angehalten und gewendet. Alle Pendler mussten umsteigen. «Dadurch warteten bis zu 2000 Passagiere auf den Perrons in Zollikofen», sagt RBS-Sprecherin Fabienne Thommen. Dank des eingeübten Störungskonzepts zwischen SBB, BLS und RBS seien die Verspätungen aber nicht so gross gewesen. «Wir haben alle verfügbaren Reservezüge eingesetzt.» Unangenehm war der

Fotos: Keystone (2), Leserfoto, Toini Lindroos (2), RDB

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«Eine Mauer zwischen dem Tessin und Italien»

ERFOLG → Knast, rassistische Sprüche und Provoka-

tionen. Trotzdem siegt Bignascas Lega im Tessin.

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iuliano Bignasca ist in Feierlaune. Mit seiner Lega dei Ticinesi hat er einen zweiten Sitz in der Regierung errungen. Jetzt haut Bignasca auf den Putz. Eines seiner zentralen Anliegen ist der Kampf gegen die illegale Einwanderung. Am liebsten würde er eine Mauer bauen. «Eine Mauer an der Grenze zwischen dem Tessin und Italien würde nur 15 Millionen Franken kosten», sagte Bignasca heute auf «Tagesanzeiger.ch». Es ist nicht das erste Mal, dass Bignasca negativ auffällt. Hier eine nicht vollständige Liste seiner Eskapaden:  1991 provozierte er auf der A2 einen 120 Kilometer langen Stau. Bignasca protestierte damit gegen Tempolimiten.  Bignasca ist vorbestraft: Drogendelikte, Verleumdung, Verletzung der Anti-Rassismus-Norm, Betrug und Urkundenfälschung. 1994 sass er 24

Auffällig und oft ausfällig Giuliano Bignasca feierte 2007 mit Freudenschüssen.

Tage im Knast.

 1999 karikierte der Lega-

Boss die damalige Bundespräsidentin Ruth Dreifuss als üppige Sexbombe.  2006 fordert er die Tessiner auf, fixe Radarkästen abzumontieren.  2007 feierte Bignasca einen Wahlsieg mit Schüs-

sen aus dem Sturmgewehr. Busse: 50 Franken.  2007 schreibt Bignasca in der Parteizeitung «Il Mattino della domenica» unter dem Titel «Zu viele Schwarze in der Nationalmannscha» einen Artikel über zu viele Dunkelhäutige in der Nati. ehi

Fast 2000 Pendler Die Passagiere strandeten in Zollikofen BE. Transparenz Initiative von Lukas Reimann SVP.

en in Bern Weg der gestrandeten Pend- um Unterstützung. «Wir ler zur Arbeit trotzdem. Die setzten auf der Linie 10 ankommenden Züge waren sechs zusätzliche Busse schon voll, und viele Pend- ein. Da die Busse am Morler fanden in den Ersatzzü- gen auch sonst schon im gen keinen Platz mehr. Das Drei-Minuten-Takt fahren, Ein- und Aussteigen dauer- wurde es zwischen Osterte länger als sonst. Dadurch mundigen und dem Bahnverspäteten hof Bern zeitsich die Züge. 2000 Pendler weise etwas eng», sagt Nebst Zollikofen war auf dem Perron Bernmobilauch Schön- in Zollikofen. Sprecherin Annegret bühl ein weiterer Knotenpunkt. Hier Hewlett. mussten Pendler aus der ReDank Arbeit unter gion Burgdorf umsteigen. Hochdruck waren die GeAuswirkungen hatte leise kurz vor 7 Uhr wieder die Störung auch auf den vollständig befahrbar, wie öffentlichen Nahverkehr. SBB-Sprecher Christian Die SBB baten Bernmobil Ginsig mitteilte. 

Nationalrat gegen mehr Transparenz BERN → Die Parlamentarier wollen ihre Löhne nicht offenlegen. Zwei Vorstösse mit diesem Ziel sind heute im Nationalrat hochkant verworfen worden. Hauptargument der bürgerlichen Gegner dieses Anliegens: Es ist ein zu grosser Eingriff in die Privatsphäre der Parlamentsmitglieder. Die Offenlegung der Löhne befriedige zwar die Neugierde, sie habe aber keinen Einfluss auf die Parlamentstätigkeit. Für die Befürworter von Transparenz war

aber klar, dass jeder Bürger das Recht hat, diese Zahlen zu kennen. Es gebe nämlich sehr wohl einen Unterschied, ob sich ein Parlamentarier freiwillig für eine Sache einsetze oder ob er dafür einen fünfstelligen Beitrag erhalte. In der Pipeline ist aber noch die Transparenz-Initiative des St. Galler SVP-Nationalrats Lukas Reimann. Ihr Ziel: Die Parlamentarier sollen künftig sämtliche Haupt- und Nebeneinkünfte offenlegen. hcq


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Zuckerberg gewinnt gegen Ruder-Zwillinge STREIT → Die Gebrüder Winkle-

voss klagten gegen Facebook. 65 Mio. war ihnen aber nicht genug. thomas.ungricht @ringier.ch

M

it einer Idee Milliarden verdienen. Dieser Traum für die Gebrüder Winklevoss ist vorerst ausgeträumt. Die durch den Kinofilm «The Social Network» berühmt gewordenen Zwillinge Cameron und Tyler Winklevoss sind vor einem kalifornischen Gericht gescheitert, noch mehr Geld von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg einzuklagen. Sie beanspruchten die Idee zu dem milliardenschweren

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WIRTSCHAFT

Dienstag, 12. April 2011

Online-Netzwerk für sich. Das Gericht erklärte, Tyler und Cameron Winklevoss seien «nicht die ersten von einem Wettbewerber ausgestochenen Parteien, die

auf dem Rechtsweg das zu erlangen versuchen, was sie im Markt nicht erreichen konnten». Der Moment, an dem der Rechtsstreit beendet werden müsse, sei nun gekommen. Die Winklevoss-Zwillinge werfen Facebook-Gründer Mark Zuckerberg vor, während der gemeinsa-

WinklevossZwillinge Wollten von FacebookGründer Zuckerberg mehr als 65 Mio. Dollar.

men Studienzeit an der Elite-Uni Harvard im Jahr 2003 ihre Idee zum sozialen Online-Netzwerk ConnectU gestohlen zu haben. Facebook weist diese Darstellung zurück. Die Brüder hatten mit Facebook vor zwei Jahren einen Vergleich in der Höhe von rund 65 Millionen Dollar geschlossen, zogen aber erneut vor Gericht, um den Vergleich rückgängig zu machen. Sie führten an, die Gegenseite habe sie über den wahren Wert von Facebook getäuscht, und sie hätten deshalb eine viel zu kleine Abfindung erhalten. Facebook wird gegenwärtig auf 50 Milliarden Dollar geschätzt. 

Ökostrom ist gefragt wie nie STROM → Die Atom-Katastrophe von Fukushima hat bei den Stromlieferanten einen wahren Ansturm auf grünen Strom ausgelöst. Laut einer «Blick»Umfrage unter neun Schweizer-Grossstädten ist die Nachfrage nach Ökostrom seit dem SuperGAU 25-mal so hoch wie üblich. Die Kunden wollen weg von Produkten mit Atomstrom hin zu Energie, die von Wasser- oder Solarkraftwerken kommt. In Luzern wechselten im letzten Monat 160 Kunden. In einem gewöhnlichen Monat sind es rund 5 Anfragen. «Fukushima hat die Leute stark sensibilisiert. Nun wollen sie mit dem Umstieg auf Ökostrom ein Zeichen setzen», sagt ein Sprecher der Industriellen Werke Basel. In einzelnen Städten wie Schaffhausen führt die grosse Nachfrage nach Ökostrom bereits zu Engpässen. tun

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iPad-Magazin «the collection» am Start IPAD → «the collec-

tion» verbindet hochstehenden Journalismus und Multimedia.

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eit heute gibts im App Store «the collection», ein monatlich erscheinendes iPad-Magazin des Medienhauses Ringier für alle, die journalistisch hochstehende Inhalte auf eine neue, spielerische Art erleben möchten. Jede Ausgabe behandelt ein aktuelles Thema. Die

erste ist Prinz William gewidmet, der am 29. April Kate Middleton das Jawort geben wird. Ringier-Teams in Zürich, HoChi-Minh-Stadt und Lausanne erarbeiten zusammen Geschichten, die weltweit interessieren, aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Sport. Dabei werden verschiedene multimediale Formate verwendet. Klassische Reportagen, Essays, Fotos, Videos, interaktive Grafiken – alles findet seinen Platz. Das iPad-Magazin erscheint auf Deutsch, Englisch und Chinesisch. Eine Ausgabe von «the collection» kostet 5.50 Franken.

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«the collection» Widmet sich in der ersten Ausgabe Prinz William.


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AUSLAND

www.blickamabend.ch

Ausserirdisch Nachrichten aus dem All von Erich von Däniken, Ufo-Forscher und Erfolgsautor

Gräber der Götter

ausserirdisch @blickamabend.ch

Titel-Betrug? Silvana Koch-Mehrin soll genauso abgeschrieben haben wie der deutsche Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.

Schon wieder Bschiss bei Doktorarbeit? ABSCHREIBER → Aufgepasst:

berichtet «Spiegel.de». Im Jahr 2000 reichte KochMehrin an der Uni Heidelberg ihre Dissertation «Historische Währungsunion Und jetzt dies. Nun ist die zwischen Wirtschaft und FDP-Politikerin Silvana Politik» ein. Auf der InterKoch-Mehrin ins Visier ge- netplattform Vroni Plag raten. Die Frau ist nicht ir- Wiki sind jetzt Textpassagendwer. Sie ist immerhin gen erschienen, die belegen Vizepräsidentin des Euro- sollen, dass nicht alle 227 päischen Seiten der Parlaments. Die Uni will die Doktorarbeit auf dem Mist Niemand anders als FDP- Vorwürfe sehr der ehrgeizigen PolitikeChef Guido rasch klären. rin gewachWesterwelle hatte ihr geholfen, diese Po- sen sind. Sie soll sich bei anderen Autoren bedient hasition zu ergattern. Plagiatoren-Jäger, die ben. Ohne dass sie das klar es sich zum Ziel machen, gekennzeichnet habe. Grosse Mühe, die Spuunerkannte Abschreiber zur Strecke zu bringen, haben ren zu verwischen, hat ein neues Opfer gefunden, sich Spitzenpolitikerin aber

Doktorarbeiten abschreiben wird für Politiker immer gefährlicher. michael.scharenberg @ringier.ch

I

st Abschreiben ansteckend? Offenbar ja. Nicht nur unter Studenten. Sondern wohl auch besonders bei Politikern. Jedenfalls in Deutschland. Eben erst gabs den Skandal um den verblassten Star der Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nach massiven Vorwürfen, er habe seine Doktorarbeit in grossen Teilen abgeschrieben, trat KarlTheodor zu Guttenberg (CSU) als Verteidigungsminister zurück.

nicht gemacht. So hat sie die Formulierung «im Bewusstsein» umgeschrieben zu «angesichts», und aus «kann» wurde «konnte». Oder sie hat einzelne Wörter ausgelassen. Spekulierte sie darauf, dass die Professoren nicht genau hinschauen würden? Der Uni hat ihre Arbeit damals jedenfalls gefallen. Bewertet wurde sie mit einem «cum laude» («mit Lob»). Das war einmal. Die Uni Heidelberg werde die Vorwürfe jetzt mit «grossem Druck» klären, sagte Mediensprecherin Marietta Fuhrmann-Koch. Silvana Koch-Mehrin selbst presst derweil die Lippen fest aufeinander und sagt gar nichts. 

Fotos: Keystone, AFP, AP (2)

Rund 40 Kilometer von Mexiko-City entfernt liegt die grandiose Ruinenstätte von Teotihuacan. Vor 450 Jahren notierte der Mönch Bernardino de Sahagun (1499–1590): «Die Azteken nannten den Ort so, weil er der Begräbnisplatz der Götter sei.» Von Norden nach Süden verläuft die 40 Meter breite und drei Kilometer lange Prunkstrasse, Camino de los muertes (Strasse der Toten) genannt. Beidseitig Pyramidenstümpfe und am Ende der Strecke die gewaltige Mondpyramide. Links davon das nächste monumentale Wunder: die Sonnenpyramide. Inzwischen entpuppte sich Teotihuacan als Modell unseres Sonnensystems. Alle Planeten stehen an der richtigen Stelle. Wer waren die Planer? Kürzlich wurden unter dem Ruinenkomplex Schächte angepeilt. Dies mit dem sogenannten Bodenradar. Ein fahrbarer Roboter entdeckte einen über 140 Meter langen Korridor und lokalisierte drei Kammern, die mit schweren Monolithen verschlossen sind. Dann kam vom zuständigen Minister die Anweisung zum abrupten Stopp der Arbeiten. Der Grabungsleiter wurde entlassen. Weshalb? Sollte der Franziskanermönch Bernardino de Sahagun recht gehabt haben, und wir finden die Gräber von Göttern?


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Dienstag, 12. April 2011

Alassane Outtara Der gewählte Präsident der Elfenbeinküste ist am Ziel.

Steckt Regierung hinter dem Metro-Anschlag? TERROR → Bombenterror in Weissrussland reisst

mindestens zwölf Menschen in den Tod.

R

«Albtraum ist vorüber» NEUANFANG → Monatelang hatte sich der abgewählte Präsident der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo, geweigert, dem demokratisch gewählten Alassane Ouattara den Weg frei zu machen. Jetzt kam sein Ende. «Er sass in seinem Bunker», sagte ein Ouattara-Kämpfer. «Seine Wange war geschwollen von einer Ohrfeige, die ihm ein Soldat verpasst hatte.» «Der Albtraum für die Bevölkerung ist vorüber», sagte der Uno-Botschafter Ouattaras, Youssoufou Bamba. Ouatarras Anhänger trauen ihrem Sieg aber noch nicht. Viele Ivorer glauben an Zauberei. Als bei der Hauptstadt ein Stein entdeckt wurde, der von Gbagbo errichtet worden sein soll, zerstörten sie ihn mit Hämmern. Denn: mit dem Stein habe Gbagbo die Menschen verhext und zu blindem Gehorsam verführt. snx

ennende Menschen, die sich Tücher vor den Mund halten, panische Schreie, Verletzte, die wie betäubt am Boden sitzen: Ein Amateurvideo zeigt die Horrorszenen gestern kurz nach dem Bombenanschlag. Mindestens 12 Menschen haben in einer Metro-Station der weissrussischen Hauptstadt Minsk ihr Leben verloren. Einen Tag danach wollen die Behörden erste Hinweise auf zwei Täter haben. «Die Suche nach ihnen läuft», liess Innenminister Anatoli Kuleschow heute ausrichten. Weitere Angaben machte er nicht. Präsident Alexander Lukaschenko befahl dem Geheimdienst sofort, das Land auf der Jagd nach

den Tätern «auf den Kopf zu stellen». Nach dem Attentat mehren sich allerdings Stimmen, die eine Beteiligung der Regierung für möglich halten: «Der Anschlag nützt denen, die einen

Ausnahmezustand wollen», sagte der oppositionelle Ex-Präsidentschaftskandidat Alexander Milinkewitsch. Diktator Lukaschenko herrscht mit eiserner Hand und unterdrückt jede Opposition. snx

Angst und Schrecken Der Anschlag forderte über 150 Verletzte.

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BLS aktuell

Nr. 9/2011

Mit der BLS auf Entdeckungstour. Die beliebte BLS Ausflugsbroschüre präsentiert auch in diesem Jahr viele spannende Ausflugsziele, die mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar sind.

STREIFZUG – AUSGABE FRÜHLING 11 Ein Wander-(Früh-)Jahr steht vor der Tür. Nach 2010 steht auch das Jahr 2011 ganz im Zeichen des Wanderns. Dabei sollen das Erlebnis und der Genuss – landschaftlich, kulturell und kulinarisch – im Vordergrund stehen. Dies sind auch, neben den vielen anderen Themen, die Schwerpunkte dieser Ausgabe des BLS-Kundenmagazins «Streifzug». Kundenmagazin der BLS

1 I Frühling 2011

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Jürg Schmid, Direktor Schweiz Tourismus: «Wandern hat etwas Therapeutisches.» ab Seite 8

Frühling am Wasser: Zweiteilige Emmenwanderung mit der BLS ab Seite 20

DOSTO: Angenehmer pendeln im Doppelstock-Triebzug ab Seite 34

AKTUELL IM BLS REISEZENTRUM City Night Line – Wir zum Preis von Ich. Zu zweit mit dem City Night Line durch Europa fahren und sparen. Amsterdam, Hamburg, Kopenhagen oder doch lieber Prag? 2 Tickets, 1 Preis. Eine Fahrt für zwei Personen mit City Night Line gibt es schon ab CHF 126.–. Preis pro Strecke im Liegewagen 6er-Abteil. Solange der Vorrat reicht. Diese Aktion und die Preise für weitere Abteilkategorien erhalten Sie bei uns im Reisezentrum. Einfach bis zum 2. Mai 2011 buchen und bis zum 31. Mai 2011 reisen. Gerne beraten wir Sie im BLS Reisezentrum in Ihrer Nähe: www.bls.ch/reisezentren

Schiff ahoi.

LÖTSCHBERGER SÜDRAMPE

Ab Karfreitag, 22. April 2011, fahren die Schiffe auf dem Thuner- und dem Brienzersee wieder.

Der Klassiker der Höhenwege ist wieder geöffnet. Erleben Sie die einmalige Wanderroute auf der Sonnenseite des Rhonetals von Hohtenn bis nach Lalden. Dieser klassische Höhenweg fasziniert Wanderer jeder Altersgruppe. Der als «Lötschberger Südrampe» gekennzeichnete Wanderweg ist nach der Winterpause ab sofort wieder begehbar. Weitere Infos finden Sie in unserem Flyer «Wandern entlang der Lötschberg-Bergstrecke». Erhältlich in allen BLS Reisezentren, unter Telefon 058 327 60 30 oder auf www.bls.ch/broschueren

VERANSTALTUNGSKALENDER Ablegen. Aufleben. – und den Frühling in vollen Zügen geniessen. Bereits am Osterwochenende wird auf beiden Seen viel geboten. Für Kinder heisst es basteln auf den Kinder-Osterschiffen mit Käpt’n Sharky und Märlitante Barbara Burren. Kulinarisch kann man sich ebenfalls verwöhnen lassen, zum Beispiel bei einem köstlichen Mittagessen mit einem feinen Tropfen Wein und herrlicher Aussicht auf das Bergpanorama.

Auf dem Thunersee wird am Karfreitag, an Ostern und am Ostermontag wieder der beliebte Thunerseebrunch angeboten mit einer reichhaltigen Auswahl an regionalen Produkten. Könnte man besser in einen Sonntagmorgen starten?

April 2011 bis Juni 29.4.–8.5. 29.4.–8.5.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bls.ch/schiff oder per Telefon: 058 327 48 11

NÄCHSTE AUSGABE ERSCHEINT AM

Musical «Ewigi Liebi» LUGA Erlebnismesse BEA/Pferd

Bern Luzern Bern

Den vollständigen Veranstaltungskalender finden Sie unter www.bls.ch/events

Dienstag, 26. April 2011 Freitag, 29. April 2011

Blick am Abend 20 Minuten


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BERN

Dienstag, 12. April 2011

«Abschalten!» Rapper Greis (Jahrgang 1978) kämpft vor der BKW gegen Mühleberg (Baujahr 1972).

Solar Aus dieser Anlage kommt der Strom für den Greis-Gig.

Rapper Greis gegen den betagten Reaktor ANTI-AKW → Protest-Picknick zum

Vierten. Rapper Greis kämp mit Worten gegen den Schrottreaktor. peter.pflugsshaupt @ringier.ch

D

ie Protestcamper vor dem BKW-Hauptsitz trotzen auch dem Regen. Kurzerhand wurde gestern ein kleines Zirkuszelt aufgestellt, so konnte heute auch das vierte ProtestPicknick gegen Mühleberg im Trockenen stattfinden. Das Motto zwischen Sand-

wich und Gemüse-Dipp: «Der Reaktor im AKW Mühleberg ist ein Greis, schalten wir ihn aus, bevor er es selber tut.» Musikalisch passend und selbstverständlich mit Solarstrom untermalt von Rapper Greis. Der Wort-Virtuose warnt: «Mühleberg ist vom gleichen Bautyp wie Fukushima und eines der ältes-

Reto Nause

ERFOLG → Die Loeb-Gruppe schliesst das Geschäftsjahr 2010 mit einem Gewinn von 4,8 Millionen Franken ab. Während die Filialen Biel und Thun umgebaut wurden, erzielte das vor drei Jahren komplett erneuerte Warenhaus in Bern sowohl im Textilals auch im Hartwarenbereich mehr Umsatz. Der Erfolg wird auch auf das positive Weihnachtsgeschäft zurückgeführt. pp

49 F0r.Fr. statt 10

ten AKW in Europa, und es Platz für noch mehr Zelte hat Risse im Mantel. Es gibt wird langsam knapp. nur eines: Mühleberg muss Die Protestcamper forabgeschaltet werden.» dern von der Stadt eine zeitDas Protest-Camp am lich unbeschränkte BewilliViktoriaplatz wird immer gung für die Aktion, analog grösser. Das zur unbefrisfreut auch «Das AKW teten BetriebsGreis: «Wir bewilligung kommen im- Mühleberg ist für das AKW mer wieder ein Greis.» Mühleberg. und werden Sicherheitsimmer mehr», sagt der Rap- direktor Reto Nause kann per zu Blick am Abend. In- und will keine solche Bewilzwischen stehen schon ligung geben. Die Stadt will 25 Kleinzelte auf dem in den nächsten Tagen das Areal vor der BKW – der Vorgehen besprechen. 

David Bowie

Loeb steigert Gewinn um 33 Prozent

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Das Moratorium ist aufgehoben WASSERKRAFT → Der Kanton

kann wieder neue Projekte prüfen.

Fotos: Peter Pflugshaupt (2), AP, Keystone

D

Der Gemeinderat und der Popkünstler DOUBLE → Kritik von rechts und links, von braven Fussballfans und Raubtieren, von AKW-Gegnern und Zeitungskommentatoren – Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause hat es im Moment nicht einfach. Tipp: Zurücklehnen und den Song «Starman» aus David Bowies 1972er-Album «Ziggy Stardust» geniessen. Das relativiert vieles. Und: Wer kann schon von sich behaupten, einem der grössten Musiker aller Zeiten zu gleichen? pp

er Kanton Bern hebt das Moratorium für Wasserkraftwerke nach zwei Jahren wieder auf. Das Amt für Wasser und Abfall kann damit wieder auf Konzessionsgesuche für neue Projekte eintreten, wie die Bau-, Verkehrsund Energiedirektion (BVE) heute Morgen mitteilte. Die BVE hatte das Moratorium im Frühjahr 2009 erlassen. Grund war das Inkrafttreten der kostendeckenden Einspeisevergütung des Bundes. Der Kan-

ton erwartete damals eine Vielzahl von Gesuchen, die behandelt werden mussten. Dafür fehlte ihm das nötige Instrumentarium. In der März-Session hat der Grosse Rat nun die kantonale Wasserstrategie zur Kenntnis genommen. Damit ist die darin enthaltene Gewässerkarte «Nutzungskategorien Wasserkraft» in Kraft gesetzt. Sie erlaubt dem Kanton eine «sorgfältige Abwägung zwischen Nutzen und Schutz der Gewässer». SDA/pp


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Dienstag, 12. April 2011

HINTERGRUND

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Feuerteufel im Dienst des Papstes

Fotos: Landesarchiv Kanton Glarus, Sabine Wunderlin

Bild der Zerstörung 1861 zerstörte ein Brand einen grossen Teil von Glarus.

NEUE FAKTEN → Der verheerende Brand

von Glarus wurde gelegt. Das weist Autor Walter Hauser nach 150 Jahren nach.

D

er Brand von Glarus im Jahr 1861 war eine der grössten Katastrophen der Schweiz im 19. Jahrhundert. Bis heute war die Ursache des Brandes ungeklärt. Stets hiess es, der Föhn sei dafür verantwortlich gewesen. Doch es war ganz anders, wie Walter Hauser in seinem jetzt erschienenen Buch «Stadt in Flammen» zum 150-JahrGedenken an den Brand beweist. Hauser überrascht mit neuen Akten und Fakten. Diese fand er bei seinen umfangreichen Recherchen im Bundesarchiv in Bern und im Archivio di Stato di Roma. Zwei jugendliche Vandalen haben die Stadt in Brand gesteckt und sind danach nach Italien geflüchtet, wo sie als Söldner in den Dienst des Papstes eintraten. Doch dort wurden sie verhaftet. Der eine der beiden, Augusto Engler, gestand die Tat. Er sagte, er habe zusammen mit einem Ulrich Göldi aus Blödsinn auf dem

Landsgemeindeplatz eine auf die Galeere, wo sie nieScheune angezündet. Der mandem von ihrer Tat erBundesrat beantragte ihre zählen konnten. Die Affäre Auslieferung an die um die Brandstifter von Schweiz. Glarus wurde Doch in der Die Brandstier als strenges Zeit heftiger mussten auf die Geheimnis Religionsgehütet. Das Galeere. konflikte ist auch der Grund, weswollte der Vatikan kein Risiko eingehen. halb die Akten zu diesem Der Fall sollte auf keinen Fall bisher unbekannt waFall publik werden. Man ren. Die streng vertraulimuss sich die öffentlichen chen Schreiben zwischen Reaktionen vorstellen, Bern und Rom verwenn ans Tageslicht ge- schwanden in den Archikommen wäre: Womöglich ven. steckten Anhänger des erzErst der Glarner «Sonnkonservativen Papstes Pius tagsBlick»-Journalist und IX. hinter der Tat. Erzkatho- Autor Walter Hauser hat sie liken hätten das protestan- nach rund 150 Jahren wieder entdeckt und stellt sie tische Glarus angezündet. Die beiden Söldner sas- in seinem Buch über den sen in Rom in der Falle. Die Brand von Glarus vor. jungen Schweizer mussten Gemäss Akten unternahm das schweizerische GeschichtsGeneralkonsulat in Rom krimi umfangreiche AbklärunWalter Hauser, gen und überprüfte das «Stadt in Geständnis des vatikaniFlammen», schen Söldners. SchliessLimmat Verlag, lich schrieben die SchweiZürich, zer Konsuln nach Bern, der 34 Franken. Verdacht gegen Engler und

Nachricht aus Rom In einem geheimen Schreiben informierten die Schweizer Konsuln den Bundesrat 1867 über die Brandstifter.

Göldi habe sich bestätigt. Sie seien die Urheber des schrecklichen Brandes. Hausers Buch räumt mit dem Mythos des Föhns als Brandstifter endgültig auf. Nicht der Wind, sondern Engler und Göldi haben den Kantonshauptort Glarus in Brand gesteckt. Pikant ist, dass der eine der

Brandstifter Göldi heisst und aus Sennwald im St. Galler Rheintal kommt. Anna Göldi, die «letzte Hexe», stammte auch aus Sennwald. Und sie wurde 1782 in Glarus hingerichtet. Dort, wo Ulrich Göldi im Jahr 1861 den Brand gelegt hat. Eine Parallele, die zumindest erstaunt. ges


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 Kamaishi, Japan Was die Japaner gut können: sich auf engstem Raum diszipliniert organisieren. Diese Menschen leben auch einen Monat nach der Erdbebenkatastrophe noch in Einzimmerboxen in der Turnhalle. Bis sie endlich nach Hause zurückkehren können.

www.blickamabend.ch

 Barranquilla, Kolumbien Sieht ein wenig aus wie Angelina Jolie, übernimmt Aufgaben wie Jolie, ist aber Shakira. Das globalisierte Showbusiness plus Hilfestellung verwirrt zusehends. Aber Hauptsache, die Armen der Welt haben etwas davon.


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Dienstag, 12. April 2011

Bilder des Tages

Fotos: AFP (2), Reuters, AP

 Frankfurt, Deutschland Wegen solcher Bilder wurde die Romantik als literarische Gattung in Deutschland erfunden. Kirschblüten lassen uns dichten. Der Velokurier kann unser Werk dann sofort zum Verlag fahren.

 Fargo, North Dakota Hochwasser flutet das Häuschen-Viertel von Fargo. Fargo? Seit dem gleichnamigen Film der Coen-Brüder ist das Kaff weltberühmt. Kenner des Werks sind schon froh, wenn sie Wasser sehen statt Eis und Schnee.


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PEOPLE

www.blickamabend.ch Einsam Michelle Hunziker war hilflos und allein.

→ HEUTE FEIERN Shannen Doherty 

US-Schauspielerin («Beverly Hills 90210»), wird 40 … Blerim Dzemaili, Schweizer Nati-Kicker, wird 25 … Herbert Grönemeyer, deutscher Sänger, wird 55 … Andy Garcia, USSchauspieler, wird 55 …

Affäre Hunziker entflammte kurz für den Hexen-Ex Salvatore Passero.

Smalltalk mit …

Clan-Anführerin Giulia Berghella hatte lange das Sagen über Michelle.

Beziehung Michelle und Giulias Sohn Marco Sconsienza.

… Dave Grohl (42) Foo Fighters

«Ich habe auch schon Männer geküsst» Sie haben eine Doku über 17 Jahre Foo Fighters gedreht – werden Sie aufs Alter nostalgisch? Ich fand einfach, es war an der Zeit. Aber eigentlich interessiert mich die Vergangenheit nicht. Wieso macht auf der neuen CD dann Ihr Nirvana-Kumpel Krist Novoselic mit? Wir haben uns sehr lange nicht gesehen und dachten, wir könnten eine lustige Zeit zusammen verbringen. Heraus kam dann ein Song über jemanden, mit dem es böse endet – wie bei Kurt Cobain. Es geht darin nicht einfach um Kurt Cobain, das wäre mir zu billig. Ich habe leider viele Freunde durch Selbstmord verloren, ich verarbeite in diesem Song viel Persönliches. Und ich hatte das Lied schon ewig im Kopf – aber erst jetzt war die Zeit reif dafür. Was möchten Sie sonst noch unbedingt erledigen? Der Titel unseres Albums heisst ja «Wasting Light» – also Licht beziehungs-

«Ic

weise Zeit verschwenden. Genau das möchte ich vermeiden. Das Leben hat mir so viele Möglichkeiten geschenkt, die möchte ich wahrnehmen. Ist das der Grund, weshalb Sie schon in 30 verschiedenen Bands gespielt haben? Wenn ich mit Michael Jackson oder Killing Joke spielen kann, sage ich sicher nicht Nein. Kosten Ihre Gastauritte eigentlich? Ich habe bisher nur von einem Geld verlangt: Lenny Kravitz – aber der kann es sich leisten. Was ich schon immer fragen wollte: Wieso verkleiden Sie sich in Videos so o als Frau? Weil ich schwul bin ... Nein, im Ernst: Ich bin sehr entspannt, was den Umgang mit den verschiedenen Geschlechtern angeht, habe auch schon Männer geküsst. Aber der wahre Grund ist ein anderer. Ich finde es schlicht und einfach witzig, wenn sich ein hässlicher Kerl wie ich so aufdonnert. Das Foo-FightersAlbum «Wasting Light» gibts ab sofort im Handel.

Liess sich von Lenny bezahlen Dave Grohl.

leichte Beu Auf eigene(n) Füsse stehen GELÜFTET → Mister Schweiz mag Füsse. Doch die

seiner Freundin passen nicht in sein Beuteschema.

S

eit etwas über einer Woche geht Luca Ruch (21) als Mister Schweiz durchs Leben. Schon am Tag nach der Wahl enthüllte er, worauf er bei Frauen ganz allgemein und bei seiner Freundin Daniela Niederer (20) im Speziellen steht, nämlich Füsse. Der Frauenfelder erläuterte: «Am liebsten mag ich es, wenn sie einen hohen Rist haben, klein und unlackiert sind.» Jetzt enthüllt die «Schweizer Illustrierte», wie das Teilzeit-Model Daniela untenherum nackt aussieht. Das Überraschende dabei: Die Füsse der Psychologie-Studentin passen eigentlich gar nicht in Lucas Beuteschema. Mit Grösse 38 sind sie weder gross noch klein, sondern liegen im Durchschnitt, zudem ist die Form des Rists eher flach. Und Danielas Zehennägel sind lackiert. Luca Ruch steht trotzdem zu seiner Freundin, um die er lange kämpfen

musste und deren Herz er schliesslich mit unzähligen SMS eroberte. Die beiden Ostschweizer sind mittlerweile seit über zwei Jahren verliebt. Misstöne gibt es höchstens, wenn sie zu Hause Karaoke singen.

Harmonieren Luca Ruch und Daniela Niederer.

Und dass Daniela Niederer mit lackierten Zehennägeln fürs Foto posiert, dürfte ihr Luca Ruch nachsehen. Denn ins Fettnäpfchen tritt der Mister Schweiz: mit weissen Sportsocken. zeb Fotos: dpa, CMK, Twin Pics, Reflex, Getty, Adrian Bretscher, Ausriss «Schweizer Illustrierte», ZVG

fabian.zuercher @ringier.ch


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Dienstag, 12. April 2011

BEICHTE → Michelle Hunziker erklärt, wie sie in die

Fänge einer Wunderhexe geriet. Und von ihr loskam. anna.blume @ringier.ch

W

ch war

ute»

enn sie auftritt, geht die Sonne auf. Michelle Hunziker (33) ist die Strahlefrau im deutschen und italienischen Fernsehen. Doch jetzt spricht die Moderatorin über ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit. Von 2000 bis 2006 stand sie unter dem Einfluss einer Sekte. Wie konnte es dazu kommen? «Ich war 23, hatte gerade meinen Vater verloren», so der «Wetten, dass ..?»Star im Interview mit TVJournalistin Simona Ventura (46). «Man fühlt sich Idol der Sekte «Krieger des allein, ist Lichts» ist sehr Autor Paulo schwach. Coelho (55).

Diese Leute tauchen im Mann Eros Ramazzotti Moment der grössten (47). Verletzlichkeit auf.» Sich von der Gruppe Diese Leute – das ist der loszusagen – unmöglich. Clan um Wunderhexe Michelle: «Wer in eine solGiulia Berghella (55). Sie che Situation gerät, dem wickelte Michelle damals geht es wie einem Drogenum den Finger. «Sie sind abhängigen. Davon loszusehr gut geschult. Es fällt kommen, ist sehr, sehr ihnen leicht, dir einzure- schwierig.» den, dass sie es gut mit dir Trotzdem gelingt ihr meinen», so Michelle. Man 2006 der Absprung. Ihrem habe ihr eintoten Papa sei getrichtert, Dank. «Mein Michelle: «Sie dass sie vollVater erkommen al- haben mich schien mir im leine sei. Dar- sehr verletzt.» Traum und sagte, dass um verschrieb sich Hunziker vollkommen es Zeit sei, aufzuwachen.» der Glaubensbewegung, Das brachte die Wende. die sich «Krieger des Lichts» Auch die grosse Liebe zu ihnennt, hatte sogar eine Af- rer Tochter Aurora habe färe mit Giulias Ex-Mann ihr dabei geholfen, so die Salvatore Passero und eine Schweizerin. Beziehung mit deren Sohn Freunde und Familie Marco Sconsienza. empfingen Michelle danach Der Kontakt zur eige- mit offenen Armen. Sie ernen Familie blieb plötzlich innert sich: «Als ich aufgeauf der Strecke. Michelle wacht bin, waren alle für überwarf sich mit ihrer mich da. Eine wundervolle Mutter, stritt sich mit Ex- Überraschung.» 

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SPORT

→ SPORT

NEWS

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Schiri Busacca Muss viel Kritik einstecken.

Luzern holt Proschwitz FUSSBALL → Der FC Luzern reagiert auf die Krise im Sturm. Der Wintermeister, der 2011 in neun Spielen magere acht Tore erzielte und ebenso viele Punkte holte, verpflichtet auf kommende Saison hin Nick Proschwitz (24). Der deutsche Stürmer vom FC Thun (8 Saisontore) unterschreibt einen Vertrag über drei Jahre.

Maradonas Erben in Zürich

Busacca: «Geh mir nicht

auf die Eier!»

FUSSBALL → Am 1./2. Juni steigt in Zürich Altstetten der Youth Cup. Unter anderen kämpfen die Nachwuchsabteilungen von Diego Maradonas Ex-Vereinen SSC Napoli und Boca Juniors um den begehrten Pokal. Die Schweiz vertreten unter anderem der FCB, der FCZ und GC.

Beide out Sykora und Santala im Flammen-Dress.

Ciri Sforza Der GC-Trainer wurde von Busacca beleidigt.

Wayne Rooney verliert Job «FUCK YOURSELF» → Sein Schandmaul kommt

ManU-Star Wayne Rooney sehr teuer zu stehen.

F

uck yourself! What do you want?», brüllte Wayne Rooney (25) nach einem Hattrick beim 4:2Sieg von Manchester United gegen West Ham in die TV-Kameras. Und die Botschaft des englischen StarStürmers kam bei der Nation an. Trotz öffentlicher Entschuldigungen kommt er gleich mehrfach an die

TOPSKORER → Petr Sykora (32, HCD) und Tommi Santala (31, Kloten) tragen die Flammen als Topskorer auf Helm und Shirt. Spiel 6 der Final-Serie zwischen Davos und den Flyers (Stand 3:2) muss aber ohne die beiden Feuer-Männer auskommen. Der Tscheche Sykora fehlt heute in Kloten wegen einer lädierten Schulter. Santala verletzte sich in der Overtime von Spiel 5 bei einer Kollision mit Dino Wieser am Knie. Der finnische Fighter, der in der Final-Serie schon einen Fingerbruch wegsteckte, kurvte im Training bereits wieder übers Eis. «Aber es geht nicht», sagt Coach Anders Eldebrink. Wirklich? Bei Kloten steht DuPont als zweitbester Skorer bereit, beim HCD ist es Bednar. sme Verfolgen Sie das Spiel ab 20.15 Uhr im Live-Ticker auf Blick.ch.

senfussballer Englands. Nach dem verbalen Aussetzer wird der Sender auf eine zweite Staffel verzichten. Sponsor der Sendung: Coke Zero. Rooney reagiert auf seine Weise. Der ManU-Star wurde mit einem Getränk von der Konkurrenz abgelichtet. Rache ist bekanntlich süss. sme

Schandmaul Wayne Rooney kommt an die Kasse. Fotos: Sven Thomann, Reuters, EQ Images, Keystone

Pokerspiel um Santala

Kasse. In der Premier League gab es zwei Spielsperren, und Sponsor CocaCola will nichts mehr mit Rooney zu tun haben. Der Getränke-Riese kappt den Millionen-Deal. Nun macht auch der britische Bezahl-TV-Sender Sky einen Rückzieher. In «Street Striker» suchte Rooney den besten Stras-


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Dienstag, 12. April 2011

BELEIDIGUNGEN → GC-Trainer Ciriaco Sforza

sagt, wie Schiri Busacca auf dem Platz austeilt. Kubi kennt die Gründe für das Star-Gehabe des Refs. Von Micha Zbinden und Stefan Meier

M

arco Wölfli griff Massimo Busacca (42) nach dem Spiel YB – FCB (3:3) an. In der Super League markiere Busacca den Star. Er müsse nicht meinen, er könne den Spielern auf dem Platz alles ins Gesicht sagen. Was genau der YB-Goalie damit meinte, wird nun klarer. GC-Trainer Ciriaco Sforza plaudert im «Blick» nämlich aus dem Nähkästchen. «Geh mir nicht auf die Eier», sagte Busacca im November 2010 zu Sforza, nachdem dieser nach einem Ent-

scheid interveniert hatte. Maestri Comacini 13a in Unzimperlich geht Busacca Bellinzona, ist anderer Meiauch mit den eigenen Assis- nung. «Irgendwann betenten um, wie der Dok- gann Massimo, sich über Film «Les arbitres – Schieds- die Spieler zu erheben», richter im Visier» zeigt. so Kubi in seiner «Blick»Vom Assi auf einen Wetter- Kolumne. Und weiter: «Er umschwung hingewiesen, denkt, dass er mit diesem staucht ihn Busacca zusam- Star-Gehabe eines Tages men: «Nicht mein Prob- eher einen Job bei der Uefa lem, halt die Klappe!» oder der Fifa bekommt.» Alles halb so wild, finNoch 2009 wurde Budet der Tessiner selber. Bu- sacca zum Weltschiedsrichsacca: «Die schwierigen ter gewählt, pfiff im SomSpiele in der Liga pfeife mer den Championsmeistens ich, League-Final. und in diesen «Nicht mein Wenige Monate später passiert nun geriet er in mal viel. Bei Problem, halt die Klappe!» unpopulären der Provinz in Entscheidundie Negativgen muss man Präsenz mar- Spirale. In der ersten Cupkieren. Man ist dann in den Runde in Baden verlor er Augen vieler der Star, aber nach Provokationen die das bezwecke ich nie.» Nerven, zeigte dem GästeSein Jugendfreund Ku- sektor den Stinkefinger. Zubilay Türkyilmaz, die bei- fall oder nicht, dass sein den wohnten als Kinder im schlimmer Finger die YBgleichen Haus an der Via Fans traf? 

R- Turnstunde mit A ST UIZ Bella Ariella zu Q gewinnen! Wie heisst der Spitzname von Kaeslin? A: Bella B: Ari C: Käsli

Auf eine Blick am AbendLeserin oder einen -Leser wartet in dieser Woche ein ganz spezieller Preis: TurnStar Ariella Kaeslin (23) erwartet Sie zu einer Trainingslektion in der Turnhalle! Sie haben exklusiv die Möglichkeit, unserer Turn-Queen, EM-Medaillengewinnerin von Berlin und dreifachen Sportlerin des Jahres (2008, 2009, 2010), bei ihren Übungen zuzuschauen. Und so gewinnen Sie dieses einmalige Erlebnis: Schicken Sie ein SMS mit dem Keyword SPORT und der richtigen Antwort (z. B. SPORT A) sowie Ihrer Adresse an die Zielnummer 920 (1.50 Fr./SMS). Die Einnahmen aus dem Star-Quiz gehen an die Schweizer Sporthilfe. Teilnahmeschluss ist Sonntag, Ariella Kaeslin Gewann in 17. April (24 Uhr). Wir wünBerlin EM-Bronze. schen Ihnen viel Glück! Eine Teilnahme ist auch mobil per WAP auf http://wapteilnahme-online.vpch.ch/BAA52613 möglich.

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Eine kleine Menge Puder in deine Handflächen geben und gut verreiben, bis das Puder unsichtbar wird. Verteile es schliesslich im trockenen Haar, vor allem am Haaransatz – für sofortiges Volumen. Für den ultimativen Volumen-Boost das Puder direkt auf deinen Haaransatz streuen und mit den Fingerspitzen einmassieren.

Für Gents: Trendiger Matt-Effekt Männer aufgewacht! So werden aus müden Jungs coole Typen mit zerzaustem Out-of-bed-Look. got2b POWDER’ful mattifying Styling Powder macht das Styling mit seiner innovativen Applikationsform unschlagbar einfach – auch wenn du noch etwas verschlafen bist. Das leichte Puder wird einfach grossflächig im trockenen Haar verteilt. Anschliessend wird das Haar wie gewünscht zerzaust. Schon ist er perfekt, der coole Chaos-Look mit Matt-Finish, der den ganzen Tag modellierbar bleibt, bis du wieder ins Bett fällst.

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Eine kleine Menge Puder in die Hand geben und verreiben, bis das Puder unsichtbar ist. Im trockenen Haar verteilen und wie gewünscht stylen. Oder das Powder direkt ins Haar streuen, mit den Fingerspitzen verteilen und wie gewünscht stylen. Nachdem dein Styling vollendet ist, befeuchte deine Fingerspitzen und forme einzelne Haarsträhnen. So bekommt dein Look noch extra Halt.

POWDER‘ful mattifying Texture Powder, von got2b, 11.50 Franken

www.got2b.ch, www.lookofmusic.ch


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Dienstag, 12. April 2011

→ FORSCHER FORSCHT

Life

1,2

«Die lustige Welt der Tiere» ist einer der berühmtesten Dokumentarfilme – vor allem weil sich darin Tiere mit gärenden Früchten berauschen. Bereits reife Früchte enthalten Alkohol: In Fruchtsäften sind es 0,3 Prozent, in einer zwei Wochen alten Banane bis zu 1,2 Prozent. Verglichen mit Alkoholgetränken ist das aber wenig.

Tutti Frutti

Nicht nur Sonne bringt uns in Ferienstimmung, auch farbenfrohe Kleidung. Ob Chriesi, Banane oder Orange, auf Stoff schmeckt uns dieser Trend ebenfalls. Redaktion: alice.massen@ringier.ch

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Banana-Blues

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Sie war eine der ersten, die Früchte zur Mode machte: Josephine Baker (1906–1975), der Star der 30er-Jahre. Unsterblich machte sich die amerikanische Tänzerin mit ihren Auftritten Ende der 20erJahre im «Folies Bergère» in Paris. Dabei trug sie nichts weiter als ein Bananen-Röckli und löste damit einen Skandal aus.

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Kette Zur auffälligen Bananen-Kette am besten keinen anderen Schmuck tragen. Von Accessorize für 9 Fr.

Kleid Viva la diva! Mit Hut und hohen Schuhen. Von Miu Miu bei «mytheresa.com» für 1166 Fr.

Top Für den Sommerlook: Beige Chinos zum Oberteil und Sandalen. Von «topshop.com» für 35 Fr.

Sonnenbrille Die hätte auch Tell gefallen. Brille in Apfelform. Von «asos.com» für 18 Fr.

Jumpsuit Perfekt begleitet von Wedges in einer knalligen Farbe. Von «topshop.com» für 42 Fr.

Leggings Karibik-Feeling erleben Sie mit diesen Leggings. Oben tragen Sie am besten ein unifarbenes Oberteil. Von «topshop.com» für 30 Fr.

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Fotos: GettyImages, ZVG

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Juicy Catwalk Sommerkollektion von Stella McCartney.

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Clutch Bitte auffallen: Frische Tasche mit OrangenScheiben. Von Stella McCartney, bei «net-a-porter.com» für ca. 700 Fr.

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Schuhe Mit diesem Modell ist immer gut Kirschen essen. Auf «dolcegabbana.com» für ca. 460 Fr.

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DIGITAL

www.blickamabend.ch

Welches Notebook darfs denn sein? NOTEBOOK →

Gamen, Videos schauen oder grafisch arbeiten? Für jeden gibts den passenden Laptop.

Das Arbeitstier Elitebook 8740w Das Elitebook 8740w von HP ist ein Notebook für Grafikprofis. Es unterscheidet sich von anderen Highend-Notebooks primär durch die Grafikkarte: Hier kommt Nvidias Quadro- oder der FirePro-Chip von ATI zum Einsatz; zertifiziert für Anwendungen wie CAD, 3D-Visualisierung usw. Dazu verbaut HP 17-Zoll-Displays mit einer Auflösung von bis zu 1920 x 1200 Pixeln. Preise: 2370 bis 6000 Franken, je nach Wahl der Komponenten.

christian.weishaupt @ringier.ch

A

b und an ist es Zeit für einen neuen Rechner. Inzwischen kosten auch gute Geräte nicht mehr die Welt – wer aber das Beste der Computertechnologie in seinem Laptop haben will, muss immer noch tiefer in die Tasche greifen. Wir haben fünf Modelle für Sie ausgesucht. 

Der Allrounder Aspire 5742G Wenn man nicht gerade Tausende Franken für einen Laptop ausgeben, aber trotzdem viel Leistung ins Haus holen will, bietet sich der Acer Aspire 5742G an. An Bord sind Intels i5-Prozessor 480M, 15,6-Zoll-Display, 750-GB-Festplatte und eine Grafik der oberen Mittelklasse (Geforce 540M). Damit laufen auch aktuelle Games ruckelfrei, wenn man ein bisschen an den Grafikeinstellungen schraubt. Ab rund 850 Fr.

Das mobile Macbook Air Setzt man Preis, Gewicht, Leistung und Akkulaufzeit in Relation, kann dem Macbook Air punkto Mobilität kaum ein Gerät das Wasser reichen. Anders als bei vielen anderen Mini-Notebooks ist kein schwachbrüstiger Atom-Prozessor an Bord, sondern ein Core 2 Duo. Und auch bei der Grafik ist man mit der Nvidia Geforce 320M bei den Leuten, wenn man nicht gerade aktuelle Top-Games spielen will. Trotzdem gibt Apple eine respektable Batterielaufzeit von fünf Stunden an. Mit einem Gewicht von 1,06 kg und einer Stärke von 1,7 cm ist das 11-Zoll-Macbook-Air der perfekte Reisebegleiter. Ab 1160 Fr.

→ GEFRAGT

Der digitale Steckbrief von Linda Fäh

So viele Freunde habe ich auf Facebook Keine Ahnung, ich bin nicht auf Facebook. Zumindest nicht persönlich. Ich glaube es gibt ein paar Fanpages.

freie Zeit ist in meinem Leben Mangelware. Das bisschen, das ich habe, verbringe ich lieber persönlich mit Menschen, die ich mag.

Meine Lieblingsseite im Internet Youtube, weil ich dort immer alle meine Lieblingssongs hören kann.

Mit diesem Telefon telefoniere ich iPhone natürlich, da bin ich für einmal total auf dem Laufenden.

Hier kaufe ich online ein Ich stehe mehr auf Shopping in einer coolen Stadt als im Netz. Aber von Abercrombie & Fitch habe ich auch schon was übers Internet bestellt.

Diese Person habe ich in meiner Kurzwahl Ich telefoniere zwar viel mit meinen beiden besten Freundinnen, in der Kurzwahl habe ich sie aber nicht.

Betwittern lasse ich mich von Niemandem. Ich bin kein Digitalfreak, und

Auf diesem Gadget ist meine Musik gespeichert iPhone, what else?

Das ist der meistgespielte Song auf meinem MP3-Player Seit ich das iPhone habe, besitze ich keinen MP3Player mehr. Ich weiss nicht, wo man nachsehen kann, welcher Song am meisten gespielt wurde. Aber im Moment ist es bestimmt Bruno Mars mit «Just The Way You Are» oder «Grenade». In dieser Alltagssituation brauche ich meinen MP3-Player am meisten Beim Autofahren läuft immer Musik. Das gilt auch fürs Fitnessstudio: Mit einem Beat im Ohr schwitzt sichs gleich viel leichter. wzl

Miss Schweiz 2010 liebt Youtube Linda Fäh moderiert jetzt auf StarTV diePolitik-Sendung «Polimag».


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Dienstag, 12. April 2011

Der Einsteiger Samsung Q530 Das Samsung Q530 ist ein 15-Zoll-Notebook mit gutem PreisLeistungs-Verhältnis. An Bord ist Intels Prozessor i3, 4 GB RAM, eine 500-GB-HD sowie eine Geforce310M-Grafikkarte. Damit lässt es sich gut arbeiten, surfen oder Videos schauen. Aktuelle Games laufen aber nicht immer flüssig. Das 2,36 Kilo schwere Notebook ist ab ca. 600 Franken zu haben.

Die Schweiz sur am schnellsten BREITBAND → Beim Internet-

Tempo macht die Schweiz den USA und Deutschland was vor. christian.weishaupt @ringier.ch

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8 Prozent der Schweizer Haushalte haben Internetanschlüsse, die schneller sind als 8 MBit/s. Keines der anderen acht vom Marktforscher Nielsen analysierten Länder ist schneller unterwegs. Es folgen: USA (29 Prozent) und Deutschland (27). In Italien und Frankreich verfügen nur 14 Prozent der Haushalte über 8-MBit/s-Leitungen, in Italien sind es gar nur

7 Prozent. Was Nielsen auch herausfand: Nur rund 10 Prozent der Schweizer surfen noch mit einer Datenrate von unter 2 Mbit/s, in den USA sind es 29 Prozent. Ebenfalls untersucht wurde Brasilien, dort sind erst rund 20 Prozent der Haushalte mit über 2 MBit/s angeschlossen. Traditionelle Breitbandländer wie Japan, Korea oder die skandinavischen Länder wurden allerdings nicht berücksichtigt. 

1.

Schweiz Hierzulande surfen 38 Prozent schnell.

2. Das Spielmonster XMG P800 Weit wird man den XMG P800 von Schenker nicht schleppen wollen: Das Monster mit 18,4-Zoll-Bildschirm bringt nämlich 5,6 Kilo auf die Waage. Dafür findet sich im Innern alles, was das Gamer-Herz begehrt: schneller i7-Prozessor, zwei Hochleistungsgrafikkarten Geforce GTX 460M und Platz für bis zu drei Festplatten. Preis: 2200 bis 3000 Franken – je nachdem, welche Komponenten verbaut werden sollen. Bei www.mysn.de.

USA 29 Prozent der Amis sind mit 8 MBit/s unterwegs.

3.

Wie man als Erster den neuen Google «+1»-Button verwenden kann Sali Sven, ich habe bei euch und im Internet gelesen, dass Google Facebook nachmacht. Statt des «Like»-Buttons kommt ja «+1». Nur: Wo und wie kann ich das gebrauchen? Lukas Schacher, Schwyz Hoi Lukas, stimmt. «+1» oder ausgesprochen «plusone» ist der neuste Versuch von Google, bei Social Media nach «Wave» und «Buzz» mal etwas richtig zu machen. Und ich finde, es könnte klappen. Weil der neue «+1»-Knopf, der künftig bei Suchresultaten erscheint, direkt was mit Googles Kern-

Die BLICKApp für Android ist da APPS → Für iPhone-Nutzer gibt es die BLICK-App schon lange, jetzt kommen auch Android-Nutzer in den Genuss: Sie können die BLICK-App für 4 Franken im Android Market abholen! Die App (für Geräte mit Android ab der Version 2.1) bringt Ihnen immer und überall alle News, Affären, Skandale und Sport-Events brandaktuell aufs Smartphone – garniert mit Videos und Audio-Slideshows. Daneben zeigt Ihnen die App das Wetter daheim oder am Ferienziel sowie Panoramabilder und Multimedia-Inhalte mit Vorher-/Nachher-Effekten, Lupen- und Scan-Funktion. Natürlich ist auch das «Blick»-Girl interaktiv mit an Bord. Last but not least: der aktuelle «Blick» als PDF. Nach dem Download der App für 4 Franken im Android Market können Sie diese 30 Tage lang vollumfänglich nutzen. Attraktive Abo-Modelle folgen.

→ SPARTIPP Deutschland 27 Prozent der Haushalte surfen hier schnell.

Sven erklärts Fotos: Keystone, Swiss-Image, Anton J. Geisser / RDB, ZVG

BLICK-App Multimedia grossgeschrieben.

kompetenz (wie Manager sagen) zu Sven (15) beantwortet tun hat, nämlich Leserfragen: sven@ blickamabend.ch der Suche. Leider wird diese Funktion erst nach und nach freigeschaltet. Und zuerst in den USA. Als Schweizer kann man sich aber ein wenig darauf vorbereiten. Eröffne zuerst mal ein «Google-Profil», ein normales Google-Konto reicht nicht (http://profiles.google.com/). Danach kannst du «+1» hier freischalten: «www.google.com/experimental».

Rest-Datenguthaben Wer mit seinem Handy ins Internet geht, muss aufpassen: Wenn die im Abo bzw. in der Surf-Option enthaltene Datenmenge aufgebraucht ist, wird es teuer. Man kann aber prüfen, welche Datenmenge noch zur Verfügung steht. Swisscom-Kunden senden ein SMS mit «STATUS» an die Nummer 444. Bei Sunrise ruft man dafür auf die Nummer *133# an. Bei allen anderen Anbietern erhält man die Information auch im Internet und über die Hotline. Telekom-Experte Ralf Beyeler von Comparis gibt Rat.


TV AB 16 UHR

→ SF 1

→ SF 2

→ ARD

16:00 Lena 16:50 Herzflimmern 17:40 Telesguard 18:00 Tagesschau 18:15 5 gegen 5 18:40 glanz & gloria 19:00 Schweiz aktuell 19:25 Börse 19:30 Tagesschau 19:55 Meteo

16:45 Zamborium 16:55 Die Zauberer vom Waverly Place 17:20 Zambooster 17:30 Hannah Montana 17:55 myZambo 18:05 Best Friends 18:35 Mein cooler Onkel Charlie 19:05 Simpsons

16:10 Giraffe, Erdmännchen & Co. 17:00 Tagesschau 17:15 Brisant 18:00 Verbotene Liebe 18:25 Marienhof 18:50 Das Duell 19:45 Wissen vor 8 19:50 Wetter 19:55 Börse

20:05 Der Alte Zivilcourage 21:05 Kassensturz Abzocke in der Warteschleife/ Energie aus dem Weltall u.a. 21:50 10vor10 22:15 Meteo 22:20 Club Leben – ohne zu leben? 23:45 Tagesschau Nacht 00:10 Ein Franken sind 14 Peseten B (ES 2006) Komödie mit Carlos Iglesias 01:50 Kassensturz (W)

20:00 Eishockey: Playoff Final 6. Spieltag, live aus Kloten, Kloten Flyers–HC Davos, Moderation: Stefan Bürer 22:45 Fussball: UEFA Champions League Viertelfinal Zusammenfassungen 23:05 In letzter Sekunde (D 2008) Krimi mit Sesede Terziyan, Peter Lohmeyer 00:50 Rachels Hochzeit E (W) (USA 2008) Drama mit Anne Hathaway, Bill Irwin, Rosemarie DeWitt

20:00 Tagesschau B 20:15 Um Himmels Willen B Romeo und Romeo 21:05 In aller Freundschaft B Trügerischer Friede 21:50 Plusminus Zinswetten/Energie-Butler u.a. 22:15 Tagesthemen 22:43 Wetter 22:45 Menschen bei Maischberger B Deutsche Arbeitnehmer: Verwöhnt oder versklavt? 00:00 Nachtmagazin 00:20 Elisa

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

16:00 heute – in Europa 16:15 Herzflimmern 17:00 heute – Wetter 17:15 hallo deutschland 17:45 Leute heute 18:00 Soko Köln 19:00 heute 19:20 Wetter 19:25 Die Rosenheim-Cops

16:45 How I Met Your Mother 17:05 Simpsons 17:50 ZIB Flash 17:55 Hand aufs Herz 18:25 Anna und die Liebe 18:55 Scrubs 19:20 Mein cooler Onkel Charlie 19:45 Chili

16:00 Barbara Karlich 17:00 ZIB 17:05 Heute in Österreich 17:40 Frühlingszeit 18:30 Konkret 18:51 Infos und Tipps 19:00 Bundesland heute 19:30 ZIB 19:49 Wetter 19:55 Sport

20:15 Dracula lebt – Das Vermächtnis des Grafen 21:00 Frontal 21 Rückkehr der Inflation u.a. 21:45 heute-journal 22:15 Die Heimlichtuer Arbeitslose und ihr Doppelleben 22:45 Pelzig hält sich Gast: Judith Holofernes u.a. 23:45 heute nacht 00:00 Neu im Kino 00:05 Black Friday (USA '07) Thriller mit Amy Carlson, Judd Nelson

20:00 ZIB 20 20:15 Soko Kitzbühel B Ein Junge namens Nono 21:05 Single mit Kind sucht B 21:45 ZIB Flash 21:55 direkt – das magazin PC-Notdienste u.a. 22:35 Contra – Der Talk 23:20 UEFA Champions League Highlights 00:00 ZIB 24 00:20 Fussball 1. Liga 00:40 Elizabethtown C B (USA 2005) Komödie mit Kirsten Dunst, Orlando Bloom

20:05 Seitenblicke 20:15 Universum B Radioaktive Wölfe 21:05 Report B Landärzte gesucht u.a. 22:00 ZIB 2 22:30 kreuz und quer B Das Priesterkind 23:00 kreuz und quer B Designerbabies 23:55 Return to Sender B (USA '04) Thriller mit Aidan Quinn, Kelly Preston 01:40 Seitenblicke (W) 01:45 Wege zum Glück (W)

→ SAT 1

→ RTL

→ PRO 7

16:00 Richter Alexander Hold 17:00 Niedrig und Kuhnt 17:30 Das Sat.1-Magazin 18:00 Hand aufs Herz 18:30 Anna und die Liebe 19:00 K 11 – Kommissare im Einsatz

16:00 Familien im Brennpunkt 17:00 Betrugsfälle 17:30 Unter uns 18:00 Explosiv 18:30 Exclusiv 18:45 RTL Aktuell 19:05 Alles was zählt 19:40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

15:40 Scrubs – Die Anfänger 16:05 Ghost Whisperer – Stimmen aus dem Jenseits 17:00 taff 18:00 Newstime 18:10 Die Simpsons 18:40 Die Simpsons 19:10 Galileo

20:00 Nachrichten 20:15 Liebe in anderen Umständen (D 2009) TV-Komödie mit Ulrike Folkerts, Christoph M. Ohrt, Katharina Abt 22:20 Akte 20.11 Urkunden-Schummler/ No-Name-Lebensmittel/ Paketstation-Phishing u.a. 23:20 Akte Spezial 20.11 Krank! Das sind Ihre Rechte! 00:15 Forbidden TV 01:10 Akte 20.11 (W)

20:15 CSI: Miami Frucht der Demütigung 21:15 Dr. House Die Liebe in der Ellenbogengesellschaft 22:15 Psych Wer früher mordet, ist schneller reich 23:10 Law & Order Psychopath im Schafspelz 00:00 Nachtjournal 00:30 Dr. House (W) 01:25 Psych (W) 02:15 Familien im Brennpunkt (W)

20:15 Die Simpsons Walverwandschaft/ Krieg der Welten 21:10 Two and a Half Men Superdad/Entweihnacht 22:05 The Big Bang Theory Der Gitarrist auf der Couch/ Das Suppentattoo 22:55 The Big Bang Theory Die Racheformel/ Das Gorilla-Projekt 23:45 Two and a Half Men (W) 00:10 Two and a Half Men (W) 00:35 The Big Bang Theory (W) 01:00 The Big Bang Theory (W)

TOP

Nicht verpassen

→ SWR

→ ARTE

16:00 aktuell 16:05 Kaffee oder Tee? 17:00 aktuell 17:05 Kaffee oder Tee? 18:00 aktuell 18:09 Stuttgarter Börse 18:12 Wetter 18:15 Grünzeug 18:45 Landesschau 19:45 aktuell 19:58 Wetter 20:00 Tagesschau 20:15 Tatort: Bittere Trauben (D '09) TV-Krimi 21:45 aktuell 21:58 Wetter 22:00 Fahr mal hin 22:30 Räuber Kneissl (D 2008) Drama mit Brigitte Hobmeier 00:20 Nachtcafé 01:50 Nachtkultur (W)

16:55 Fahrt ins Risiko (2/5) 17:40 X:enius 18:10 Mit Schirm, Charme und Melone 19:00 Journal 19:30 Himalaya – Reich des Windpferds (2/3) 20:15 Die Opium-Route 21:40 Gesprächsrunde – Der Opiumkrieg 22:05 Alles Bakschisch 22:55 Alles Bakschisch 23:45 Global 00:15 Alle anderen (W) (D '09) Drama von Maren Ade mit Birgit Minichmayr, Lars Eidinger, Hans-Jochen Wagner 02:15 Remix One Shot Not (W)

→ 3SAT

→ VOX

→ 3+

16:35 Decazeville – eine Stadt wird entsorgt 17:45 Wie die Kohle aus dem Ruhrgebiet verschwand 18:30 nano 19:00 heute 19:20 Kulturzeit 20:00 Tagesschau 20:15 Wir sind so verhasst (F '07) Drama mit Sarah Biasini, Pavel Delag 22:15 Kinotipp 22:25 Foyer – Das Theatermagazin 23:00 Suche Kind, zahle bar 23:45 Der Turmbau zu Brüssel 00:15 10 vor 10 00:45 Der Fall Goldfinger 01:35 Wir sind so verhasst (W) (F '07) Drama

16:05 Menschen, Tiere & Doktoren 18:00 mieten, kaufen, wohnen 19:00 Das perfekte Dinner 20:00 Prominent! 20:15 Daniela Katzenberger 21:15 Auswanderer sucht Frau 22:15 Goodbye Deutschland! 23:15 stern TV-Reportage 00:15 nachrichten 00:35 CSI:NY

16:00 How I Met Your Mother 16:50 How I Met Your Mother 17:40 CSI – New York 19:20 Ghost Whisperer – Stimmen aus dem Jenseits 20:15 Navy CIS 21:10 Navy CIS 22:00 Navy CIS 22:55 Navy CIS 23:50 Navy CIS (W) 00:35 Navy CIS (W) 01:20 Navy CIS (W)

© 2011

00:40 Uhr auf ORF 1 Der Schuhdesigner Drew Baylor (O. Bloom) muss seine Selbstmordpläne auf später verschieben und sofort nach Elizabethtown fliegen, um seinen Vater zu begraben. – Regisseur Cameron Crowe gelingt eine sentimentale Mischung aus Herzbrecher und Freundentränen, Pathos und Katzenjammer.

→ Die Opium-Route 20:15 Uhr auf arte Trotz Kontrollen der Behörden blüht in Afghanistan der Opium-Schmuggel. Der Film geht der Frage nach, ob die Legalisierung der richtige Weg ist. Denn Drogenbarone und Dealer verdienen nur, solange Handel und Konsum weiterhin illegal sind.

→ Titel hh:mm Uhr auf SENDER

Impressum

Auflage: 329 418 (WEMF/SW-beglaubigt 2010) Leser: 604 000 (MACH 2011-1, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Michael Perricone Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Roland Grüter Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: a. i. Alain Lavanchy Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

Anzeigen-Service: Telefon: +41 44 259 60 50, Telefax: +41 44 259 68 94 Email: blickanz@ringier.ch Internet: www.go4media.ch Geschäftsführerin: Caroline Thoma Leiter Werbemarkt: Beni Esposito Leiterin Marketing: Corina Schneider Leiter Digital Media: Chris Öhlund Leiter Sales-Service: Bernt Littmann Druck: Tamedia AG Druckzentrum, Zürich, Büchler Grafino AG, Bern, Ringier Print, 6043 Adligenswil Herausgeber: Ringier AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen Beteiligungen: Addictive Productions AG, Betty Bossi Verlag AG, Energy Bern AG, Energy Schweiz Holding AG, Energy Zürich AG, ER Publishing SA, Eventim CH AG, Geschenkidee.ch GmbH, Good News Productions AG, GRUNDY Schweiz AG, Investhaus AG, JRP Ringier Kunstverlag AG, 2R MEDIA SA, Mediamat AG, media swiss ag, Original S.A., Pool Position Switzerland AG, Previon AG, Presse TV AG, Qualipet Digital AG, Rincovision AG, Rose d’Or AG, Sat.1 (Schweiz) AG, SMD Schweizer Mediendatenbank AG, SMI Schule für Medienintegration AG, Teleclub AG, The Classical Company AG, Ringier Axel Springer Media AG, Ringier France SA, Ringier Publishing GmbH, Juno Kunstverlag GmbH, Ringier (Nederland) B.V., Ringier Kiadó Kft., Népszabadság Zrt., Ringier Pacific Limited, Ringier Print (HK) Ltd., Ringier China, Ringier Vietnam Company Limited, Get Sold Corporation

c 1999 v1.1 eps

→ KABEL 1

C Dolby E Zweikanalton

→ TV�TIPPS DES ABENDS

→ Elizabethtown

15:55 What's up, Dad? 16:25 What's up, Dad? 16:50 news 17:00 Two and a Half Men 17:30 Two and a Half Men 17:55 Abenteuer Leben – täglich Wissen 18:45 Kochen mit Knall 19:15 Achtung Kontrolle! Einsatz für die Ordnungshüter 20:15 The Biggest Loser – Abspecken im Doppelpack 22:05 K1 Magazin 23:00 K1 Reportage 00:00 Achtung Kontrolle! Einsatz für die Ordnungshüter 01:13 late news 01:15 nightquiz

A S/W B Untertitel

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BÜCHER

Dienstag, 12. April 2011

Ein Fall für die Familie

Cagot Tom Knox. 448 Seiten, Hoffmann und Campe, 31.90 Fr.

Ein Akt der Gewalt Ryan David Jahn, 272 Seiten, Heyne, 30.90 Fr.

Ermittlung Bilderdieb. Christa Holtei, 143 Seiten, Droste Verlag, 19.90 Fr.

Für Gross und Klein Spannung in Buchformat

LESEN → Drei Krimis, die bei

Mama, Papa und auch den Kleinen für Nervenkitzel sorgen. rüya.tastan @ringier.com

Für Papa Einer mysteriösen Mordserie auf der Spur. Der Journalist Simon Quinn wittert die ganz grosse Story, als er von grausam zugerichteten Leichen hört, die allesamt dem gleichen Muster entsprechen: Die Opfer sind sehr alt, sehr vermögend und baskischer Herkunft. Bei seinen Nachforschun-

gen stösst er auf eine weitere Gemeinsamkeit, die alle Opfer verbindet. Sie gehören zum Volk der Cagots, das seit Jahrhunderten in den Pyrenäen angesiedelt ist und ebenso lange verfolgt, misshandelt und ausgegrenzt wird. Simon Quinn gerät immer tiefer in den Strudel dunkler Machenschaften von Ritualmördern. «Cagot» ist ein hervorragender Krimi, der ein Mix aus Geschichte,

→ WC-LEKTÜRE

Fotos: Getty Images, ZVG

Jedem seine Facebook-Gruppe Wir müssen zugeben: Facebook hat unser aller Leben verändert. Zumindest gesellschaftlich. Die Social-NetworkSeite ist eine Plattform für jegliche Bedürfnisse. Revolutionen anzetteln, Flirten, Fotos hochladen und vor allem Gruppen bilden und ihnen beitreten. Autor Nilz Bokelberg und Autorin Silke Bolms haben sich intensiv mit Facebook-Gruppen beschäftigt. Jenen, die komplett bescheuert oder total lustig sind. Zum Beispiel: «Ich schmeiss alles hin und werde Prinzessin». Diese Gruppe gibt nicht nur dem Buch seinen Namen, sie ist auch mit Abstand die bestbesuchte Seite. Es zeigt die heimliche Sehnsucht nach einem Ich schmeiss alles hin ruhigen, sorgenfreien Leben. Dem und werd Prinzessin einer Hausfrau? Weit gefehlt. Die Nilz Bokelberg, Silke Facebook-Generation hat andere Bolms, Langenscheidt, Träume: Geld, Villa und Auto. 14.90 Fr.

sogar einen Blick aus dem Fenster, und dennoch leistet keiner der knapp 40 Augenzeugen Hilfe. «Ein Akt der Gewalt» basiert auf der Für Mama Wegsehen, anstatt zu hel- wahren Geschichte von Kitfen. Um vier Uhr morgens ty Genovese, die 1964 ermacht sich Katrina Marino mordet wurde und weltauf den Heimweit für weg. Kurz vor Alle sahen Schlagzeilen ihrer Haustür sorgte. Nach bemerkt sie weg, anstatt zu dieser Tat aus dem Au- helfen. gaben sozialgenwinkel psychologieine Gestalt. Sekunden spä- sche Forscher dem Unterter sticht der Täter bereits lassen jeglicher Hilfeleismit einem rostigen Küchen- tung der Zeugen den messer auf die wehrlose Namen «Zuschauereffekt» – junge Frau ein. Nachbarn der auch als das Genovesehören ihre Schreie, werfen Syndrom bekannt ist. Religion, Genforschung und unheimlichem Nervenkitzel zu bieten hat.

Herzblatt

Für die Kleinen Die Zwillinge Marie und Luise sowie ihr Cousin Julian sind tüchtig sauer. Die Eltern mussten jobbedingt die Badeferien ins Wasser fallen lassen. Aber die drei enttäuschten Kids haben nicht mit Oma gerechnet. Die hat auf dem Estrich ein Tagebuch von 1955 gefunden, in dem es um einen ungeklärten Bilderdiebstahl geht. Ein Fall für die Hobbydetektive! Aber können die drei überhaupt den Fall nach so langer Zeit noch lösen? Ein amüsanter Leseund Ratespass für die ganze Familie. 

Das Lieblingsbuch von Marcel Zulauf stv. Chefredaktor «Blick.ch»

Der einzig wahre Punkrock-Krimi Das Buch hat alles, was ein gutes Buch ausmacht: Sex, Drogen, Rock’n’Roll. Es ist kein Krimi, liest sich aber genauso spannend. Denn in «Please Kill Me» erzählen Iggy Pop, Dee Dee Ramone, Debby Harry und viele mehr gleich selbst ihre Geschichte von den Anfängen des Punkrock. Sie blicken zurück auf die USA der 1970er-Jahre. Die «No Future»Stimmung beherrschte die Jugend. Die Wirtschaftskrise machte ihnen zu schaffen. Sie hatten wenig Perspektiven. Daraus entstand Punk. Es war die Möglichkeit des Ausbruchs. Ein Ausweg, den man aus eigener Kraft schafft: «Do it yourself» war das Motto. Machs selber, machs besser. «Please Kill Me» beschreibt den Weg dorthin und zeigt, dass man sich nicht anpassen oder unterordnen muss, um Erfolg zu haben. Man muss einfach dran glauben und das tun, was für einen selbst stimmt. Punk ist eben keine Mode, sondern eine Lebenshaltung.

«Please Kill Me» Legs McNeil, Gillian McCain, Little, Brown Book Group, 24.90 Fr. bei «buch.ch».


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RÄTSEL

→ KREUZWORTRÄTSEL

www.blickamabend.ch

Gesamtwert: 1500 Franken

Wochenpreis: 2 × 1 Nacht für 2 Personen inkl. Dinner im Hotel Ascot**** in Zürich im Wert von je 750 Franken! Nach einer kompletten Renovation präsentiert sich das Hotel modern, edel und dennoch mit dem gewohnt klassischbritischen Touch. Übernachten Sie in einer Junior Suite im neuen Design, inklusive Champagner-Frühstück. Ihr Dinner geniessen Sie entweder im Restaurant Ascot oder im Restaurant Fujiya. Einlösbar am Wochenende, nach vorheriger Reservierung. www.ascot.ch

Tagespreis: Ein Reisegutschein vom Türkeispezialisten im Wert von 100 Franken!

Teilnehmen SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF 1.50/SMS): BAA2, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 922 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51232

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 13. April 2011, 24.00 Uhr Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Lösungswort vom 8. April: SAEULE Die Gewinner der Kw 14 werden schriftlich benachrichtigt.

→ BIMARU leicht Conceptis Puzzles

08010002496

1 2 1 2 2 0 5 3 3

So gehts:

→ KAKURO leicht

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

20

3

2

1

3

1

0

5

0

23

13

29 15

1 6 9 2 7

8

4

16

3 1

4

7

2

Conceptis Puzzles

5

8 6 5 9 4

06010000677

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

17 4

8

20

3

6

26 4

18

12 6

4 Conceptis Puzzles

Wochenpreis: 2 × 1 Candlelight Dinner in der Pfingstegg Gondel im Wert von je 499 Franken! In der romantisch eingerichteten Gondel in Grindelwald geniessen Sie zu zweit schwebend einen unvergesslichen Abend. www.dasperfektedate.com

Tagespreis: 1 × 2 Benissimo-Lose!

Teilnehmen SMS: Senden Sie SUDOKU, Ihre drei Lösungsziffern (von links nach rechts) und Ihre Adresse an 920 (CHF 1.50/SMS): SUDOKU 583, Name, Adresse Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA52491 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: 13. April 2011, 15.00 Uhr

So gehts:

24

24 19

Gesamtwert: 998 Franken

3

8

5 6

9

7 3

35

17

3

→ SUDOKU → SUDOKU schwierig schwierig

16

4

1 2

7

7008410

→ SUDOKU mittel

6 9 2

2

9

7

7

5 3

8

5

9

2 6 1 8

4

5

8

2 6

Conceptis Puzzles

1

6 6

5

9 3 1 06010013556


Dienstag, 12. April 2011

Das 24 Stunden Horoskop

Illustration: Alain Scherer

29

UNTERHALTUNG Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Mit fünf Planeten als Unterstützung an Ihrer Seite sind Sie allen Anforderungen gut gewachsen und reagieren in jeder Situation goldrichtig. Flop: Sie sind recht feinfühlig und spüren schnell alle Unstimmigkeiten um Sie herum.

ZWILLINGE 21.5. – 21.6. Top: Etwas, das Sie schon eine Weile beschäftigt, findet heute eine überraschende Lösung. Nicht lange staunen, gleich umsetzen! Flop: Jetzt geht es nicht darum, eigene Ziele zu verfolgen, sondern mit anderen an einem Strang zu ziehen.

WAAGE 24.9. – 23.10. Top: Ein günstiger Tag für ein kleines Beziehungsgespräch. Jetzt ist die Gelegenheit da, Ihre Wünsche anzumelden und Unstimmigkeiten zu bereinigen. Flop: Machen Sie sich nichts daraus, wenn Ihnen im Job mal etwas danebengeht.

SCHÜTZE 23.11. – 21.12. Top: Langeweile – was war das eigentlich noch? Ihr Leben ist momentan das völlige Gegenteil: sehr bunt und abwechslungsreich. Flop: Treten Sie nicht zu forsch auf. Selbst wenn Sie sich im Recht glauben – ein Kompromiss ist günstiger für Sie.

FISCHE 20.2. – 20.3. Top: Ihre Konzentration ist gut, und Sie arbeiten sehr genau. Sorgen Sie für mehr Ordnung. Flop: Ihr Schatz wirkt unzufrieden? Suchen Sie die Ursache nicht gleich bei sich. Da können auch noch andere Gründe im Spiel sein.

KREBS 22.6. – 22.7. Top: Nehmen Sie sich Dinge vor, deren Bearbeitung Disziplin und Geduld erfordern. Davon haben Sie heute nämlich reichlich. Flop: Verteidigen Sie sich, wenn Sie angegriffen werden. Zu viel Nachsicht wird Ihnen schnell als Schwäche ausgelegt.

SKORPION 24.10. – 22.11. Top: Wenn Sie gut auf Ihren Körper hören, verfügen Sie über viel Energie und Widerstandskraft. Flop: Sie haben klare Vorstellungen davon, wie die Dinge zu laufen haben. Nur, was tun Sie, wenn sich andere nicht danach richten?

STEINBOCK 22.12. – 20.1. Top: Ehrgeiz und Kreativität ergänzen sich bei Ihnen jetzt optimal. Damit können Sie viel erreichen. Flop: Eine Auseinandersetzung mit Ihrem Partner ist zwar nicht angenehm, könnte aber einiges zwischen Ihnen klären.

WIDDER 21.3. – 20.4. Top: Ihnen steht viel Energie zur Verfügung. Bewegung ist jetzt besonders wichtig, damit sie sich nicht anstaut. Flop: Sie können sich bestens durchsetzen. Aber ob Sie das am Ende auch zufrieden macht, steht auf einem anderen Blatt.

LÖWE 23.7. – 23.8. Top: Sie sind geistig sehr offen und flexibel. Vieles weckt Ihr Interesse. Eine Fortbildung wäre ideal. Flop: Mit dem Mond in Ihrem Zeichen treten Sie etwas dominant und fordernd auf. Wahrscheinlich bemerken Sie das aber gar nicht.

STIER 21.4. – 20.5. Top: Glückwunsch: Sie sind zurzeit sehr geschickt darin, Ihre eigenen Bedürfnisse mit denen Ihres Umfeldes in Übereinstimmung zu bringen. Flop: Gestalten Sie den Feierabend so erholsam wie möglich und gehen Sie früh ins Bett.

JUNGFRAU 24.8. – 23.9. Top: Singles, die nicht länger allein bleiben möchten, brauchen nichts zu forcieren. Geben Sie lieber dem Zufall eine Chance! Flop: Sollten Sie sich gerade eine Erkältung eingefangen haben, sind Sie sie schnell wieder los.

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS Beim Hausarzt: «Herr Doktor, muss ich immer noch aufs Rauchen und auf den Alkohol verzichten?» – «Aber ja doch! Das habe ich Ihnen doch schon vor vier Wochen gesagt!» – «Ja, schon! Ich dachte nur, die Wissenschaft hätte inzwischen Fortschritte gemacht!» Was ist der Unterschied zwischen Kolumbien und der Schweiz? – In der Schweiz wird der Schnee in Metern gemessen, in Kolumbien in Kilogramm.


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COMMUNITY

Die Singles des Tages Barbara sucht ...

«Vom Partner erwarte ich Treue und Ehrlichkeit» Alter: 20 Jahre Wohnort: Alpnach-Dorf OW Grösse: 1,64 m Beruf: Verkäuferin Sternzeichen: Widder

Mein Lieblingsclub: Mad Wallstreet. Mein Lieblingsgetränk: Amaretto mit Ananassaft. Meine Hobbys: Freunde und Ausgang. So verführt man mich: Mit Küssen auf meinen Nacken.

Hey mini liebe Fräänds. Zizers het andärscht grockt mit üch! Ha üch ali u lieb. Danke für das geile Wuchenend! Hoff uf witeri Partys mit üch! BooM Hallo du Verrückte. Amela i gse gad so en Fusel und dä isch ja riesig, haha! Gratulation du hesches gschafft, eze gömo voll go cruse. Volim te. Liebi Grüess Fina

Törnt an: Schöne Augen. Törnt ab: Mundgeruch, Besserwisser und blöde Anmachsprüche. Kontakt: 1204_barbara@bsingle.ch

Eddy sucht ...

«Meine Traumfrau muss spontan sein» Alter: 19 Jahre Wohnort: Stansstad NW Grösse: 1,90 m Beruf: Maurer Sternzeichen: Jungfrau Das will ich mal erlebt haben: Auswandern.

Lieber Dominik K., du bist das Wichtigste in meinem Leben, 8 Jahre kennen und 2 jahre lieben wir uns schon, wollen wir bald heiraten? Ich liebe dich sehr, Kuss deine Sushi.

A.K. tuet mer so leid, dass ich so viel Fähler gmacht han, ich lieb di immer no. Ich hoff es wird wieder so wie früener.

TschumperliNr2 ich wünsch mir, dass mich der Frühling packt, du weisst warum. Chräbbele hinger de Öhrli für TschumperliNr1

Mausi am 01.07.06 sind mehr zähme cho und ih 39 Täg isch euse gröschti Tag! Freu mi und lieb di über alles und immer!

Meine Macke: Ich bin sehr schüchtern.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Ciccio. Du bringsch mi zwar zum hüle, zum usraschte. I wird nie gah, will du de bisch womi glücklich macht. Sorry! Din krümel

Ein Star, der mich beeindruckt: Whitney Houston.

www.blickamabend.ch

0 bini Schatz. Sitm 7.12.1 au die glücklichst Fr ch uf Erdä. Ich lieb di mer. endlos fest für im Schatz Solo tu. Kuss, din d Carmen

Dora du bist das Beste, was mir je passiert ist! Ich liebe dich ohne Ende und möchte mit dir alt werden! Dicke Kuss dein Pensi

Schatz, Olivia min albanischer , i lieb dich itet str r mi l vie egal wie b dich Lie . bis ah min Tod ane Kuhsy

Liebe Andy mis Schäggliböleli. Han dich so lieb mis chline Rinozeros. Kuss

Ich will so gerne den Frieden zwischen uns. Und die Tage der Leere mit dir erneut erfüllen. Dini Liebi isch mis Verlange. Liebe Gruess din J. My Traummaa vor 10 Johr wo mir uns kenneglernt händ, hesch mir scho gfalle. Syt am 2 März 2011 sind mir zämme und i lieb di vo Tag zu Tag immer meh. Di Schatz

Hei mis Fröschli. Ech liebe dech eifach öber alles. Du besch sBeschte! Danke för die wonderschön Ziit mir dir. Dis müüsli

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

Schnügel des Tages

Ich kann nicht: Lügen. Mein Lieblingsgetränk: Captain Morgan. Meine Hobbys: Skateboarden und Surfen. So verführt man mich: Mit einem Bier. Ist sexy: Frauen, die Bier trinken. Törnt ab: Frauen in Uniform und naive Frauen. Das würde ich an mir ändern: Nichts. Mein bester Anmachspruch: Hallo? Kontakt: 1204_eddy@bsingle.ch

«Hätte ich vielleicht doch nicht so lange an der Katzenminze schnuppern sollen? Oder weshalb fliegen diese Christbaum-Kugeln durch die Luft?», wundert sich Second. Ein Bild von Ryan Wunderlin aus Pfeffikon LU. Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@blickamabend.ch. Facebook-Schnügel: Laden Sie das Foto auf unsere Page: www.facebook.com/blickamabend (erscheint freitags).


31

Dienstag, 12. April 2011

Streetspy

von Tina Weiss, www.youarebestdressed.blogspot.com

Die Sterne vom Himmel geholt

1

Da werden wir zu kleinen Sternfängern. Leider – oder zum Glück – können wir die Sterne vom Firmament nicht greifen. Auf Kleidern sind sie aber nicht minder hübsch. Am liebsten leuchten Sterne auf Blusen, Shirts oder auf Halstüchern und Foulards. Egal, ob eher süss auf rosa Grund oder eher punkig aufgenäht auf der Tasche, sie passen praktisch zu allem – auch zu anderen Mustern. So wird jeder für einen Augenblick zum Star.

2

1

Charissa, Modejournalistin aus Amsterdam

2

Laure, Designerin aus Genf

3

3

Annick, Studentin aus Luxemburg

Cornelia & Chiara, Mutter/Hausfrau und Studentin aus Zürich

4

4

TV-Kritik Jürg Ramspeck schaut genau hin

Giacobbo/ Müller zum Mitreden Von meinem Programmheft «TV Star» alarmiert, freute ich mich auf die 100. Ausgabe von «Giacobbo/Müller», weil ich schon lange auf eine Gelegenheit wartete, mich zu einem interessanten Nebeneffekt dieser wöchentlichen Darbietung zu äussern. Ich würde das Ereignis der runden Zahl zum Anlass nehmen, darauf hinzuweisen, dass «G/M» nicht nur viel Freude in unsere Haushalte liefert, sondern auch eine hervorragende Informationssendung ist. Denn neben der ebenso selbstverständlichen wie schonungslosen Wahrnehmung laufender Haupt- und Staatsaktionen richten G und M ihren Adlerblick auch auf jenes Unwesentliche, in dem sie aber die vulkanischen Bewegungen im gesellschaftlichen Bodensatz früherkennen – wozu ich auch die Zitate aus den Enzyklika des FussballVorsitzenden Blatter rechne. Man ist nach 40 Minuten über alles im Bilde, was das Heidiland umtreibt und kann wieder überall mitreden. Laut SF Online war es am Sonntag allerdings die 101. Sendung. Ich halte trotzdem an meiner Ausführung fest. juerg.ramspeck@ringier.ch

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: ZVG, René Kälin

Wie sieht ein perfekter Sonntag für Sie aus?

Andrew (25) Freelancer aus Zürich Wenn ich am Morgen direkt mit Freunden raus in die Natur kann und keine andere Verpflichtung habe, als den Wald zu geniessen und eine Grillparty zu organisieren.

Meret (34) Musikerin aus Zürich Ich sitze am See, und die Morgensonne scheint mir ins Gesicht. Dann treffe ich meine Band und habe den ganzen Tag Zeit zum Musizieren.

Patrick (22) Student aus Zürich Ein Sonntag ohne Autos! Dann könnte ich mich endlich mit dem Velo frei bewegen und die frische Luft geniessen.

Angelique (16) Schülerin aus Wetzikon ZH Bei Freunden im Garten in einer Hängematte und mit einem Glacé, das nie zu Ende geht. Das wäre der perfekte Entspannungstag.


Morgen im

www.blickamabend.ch Donnerstag

Das Wetter MORGEN

Fr. 2.– am Kiosk

12° Freitag

 Flüchtlinge Kommen sie? Und ist die Schweiz bereit?

19, 9 Millionen

Der Jackpot bei Swisslotto ist prallvoll. BLICK verschenkt 50 Superscheine!

13° 14° Bern Zürich Temperatur:

11° Regenrisiko: 20% 10% Sonne: 9�11 7�9 h

Kate bringt Kohle KOSMETIK → Eine

Schweizer Firma macht super Umsätze – dank Kate.

Samstag Heute vor einem Jahr:

Wolken, 9° 8°

G O OD

NEWS !

Ungeahnte Hilfe Kate steigert den Umsatz der Schweizer Crème.

Glogger mailt … … Loriot Alter Mann ganz jung

D

ie Zeitungen berichten eifrig über die Auswirkungen der Hochzeit von Kate und William auf Grossbritannien. Dabei betrifft die Hochzeit des Jahres auch die Schweiz. Wie die Kosmetikfirma Karin Herzog aus der Romandie. Um 20 Prozent ist der Umsatz seit Anfang des Jahres gestiegen, wie «Le Matin» berichtet. Wie ist das nur möglich? Noëlle und Donato Palmisano, Leiter des Unternehmens in Lutry VD, sagen: «Das Wunder heisst Kate Middleton.» Kurz nach der Verlobung des Traumpaars schrieb die britische Zeitung «Daily Mail» in einem Artikel, dass Kate auf die Produkte des Familienbetriebs schwöre. Der Hochzeitsstress mache sie süchtig nach den sauerstoaltigen Anti-Aging-Cremes von Karin Herzog. Da gab es für die vielen RoyalFans kein Halten mehr. Alle wollten dasselbe im Gesicht wie Kate Middleton. Und die «Vogue» titelte: «Kate liebt Karin.» kko

→ DAS LETZTE

Von: glh@ringier.ch An: rg@diogenes.ch Betreff: Liebeserklärung

Einbrecher klauen Grosis Goldgebiss

Skrupellose Diebe gibt es seit Jahr und Tag. Auf der Suche nach Schmuck, Bargeld, Uhren und allem was glänzt, lassen sich die Schurken so manches einfallen. Auch von merkwürdiger Beute hört man immer wieder. Da verschwindet schon mal ein Geschirrspüler, eine Baustelle wird leer geräumt oder der Opferstock der Kirche muss dran glauben. Doch dieses Mal waren die Gauner besonders frech. Eine 86-Jährige geht am Freitag früh zu Bett. Friedlich schlummernd merkt sie nicht, wie Einbrecher in ihre Wohnung eindringen.

14° 17°

Sowohl die alte Dame als auch ihre Nachbarn müssen einen tiefen Schlaf haben. Im Mehrfamilienhaus wacht niemand auf, als die Kriminellen zwischen 22 und 23 Uhr die Wohnungstür mit Gewalt aufbrechen, wie die Polizei Nordrhein-Westfalen mitteilt. Leise durchsuchen sie die Zimmer nach Wertsachen, finden dabei aber weder Geld noch wertvolle Uhren. Doch die Diebe geben nicht auf – und stossen auf die Zahnprothese, die die Seniorin vor dem Schlafengehen abgelegt hat. Was andere eklig finden, gefällt den Dieben — die Frau trägt

ihre dritten Zähne nämlich goldig. Aber mit ein paar Goldzähnen geben sich die Gauner nicht zufrieden. Sie stöbern geduldig weiter und werden tatsächlich nochmals fündig. Ganz nach dem Motto «klein, aber fein» weckt der goldene Ehering der Schlafenden ihr Interesse. Ohne Gewissensbisse lassen die Täter zur Zahnprothese auch den Ehering in ihre Taschen gleiten. Ein böses Erwachen für die alte Dame. Sie muss sich von ihrem liebsten Goldstück verabschieden — und dies völlig zahnlos der Polizei melden. kko

Lieber Loriot Eigentlich heissen Sie ja Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow und feiern mit Ihrer Romy diamantene Hochzeit! Liebe seit dem Faschingsball in Hamburg. Sie sind die höchste Begabung deutschmundigen Humors. Wohnten anfangs Genie-fördernd zwischen Irrenhaus, Zuchthaus und Friedhof. Viel haben wir Ihnen zu verdanken: Das Jodeldiplom («Holleri du dödl di, diri diri dudl dö»), die Steinlaus, den Kosakenzipfel, Sätze wie «Früher war mehr Lametta!», «Ein Klavier, ein Klavier!» oder das lakonische «Ach (was)!». Bei Ihnen führten Hunde die Menschen an der Leine, ein Leben ohne Möpse ist möglich, aber sinnlos. Ihre Filme «Ödipussi» und «Pappa ante portas» gehören in jede DVD-Sammlung. Ihr erster Verleger LedigRowohlt lehnt sie ab: «Junger Mann, aber kein Buch.» Zum Glück war der Zürcher Verleger Daniel Keel anderer Meinung. Heute sind sie leider alt und krank. Egal. Sie leben weiter. Zum Beispiel in Ihrer Figur der Angela Merkel. Helmut-Maria Glogger

Fotos: AP, ZVG

 Stimmt Ihr Lohn? BLICK bringt noch mehr Tabellen.

12.04.2011_BE  

Noch ein Matchball Noch ein FDPPolitikerin Koch-Mehrin soll auch abgeschrieben haben. AUSLAND 8 Die AKWBetreiber in Fukushima sind Meister...