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www.blickamabend.ch Freitag, 9. September 2011 Basel, Nr. 175

Kein Moussaka mehr Warum Miss Griechenland so dünn ist.

HEUTE ABEND

21°

 WIRTSCHAFT 6

MORGEN

28°

11. September 2001 United-Airlines-Flug 175 fliegt in den zweiten Turm des World Trade Centers.

USA veröffentlichen Funksprüche von 9/11

Dem Schneehuhn wird es zu warm

«Wo ist er gelandet?»

Fotos: Reuters (2), Eugène Hüttenmoser, ZVG

«Er ist nicht gelandet»

Die Vogelwarte Sempach sorgt sich wegen der Klimaerwärmung um den Erhalt rarer Vögel in der Schweiz.  SCHWEIZ 4

Lidl und Denner greifen an Es rumpelt wieder im Detailhandel. Lidl plant neue Filialen, und Denner hat ein neues Konzept.  WIRTSCHAFT 7

Heute Ab e n d im TV

A

m Sonntag jährt sich der Schrecken zum zehnten Mal. Gestern machte die 9/11-Kommission in den USA 114 Funksprüche öffentlich. Sie doku-

mentieren die Flüge der vier gekaperten Passagiermaschinen, die zu Massenvernichtungswaffen wurden, auf grauenhaft nüchterne Art, etwa so: «Ist... ist das reale Welt

oder Übung?» Antwort: «Nein, keine Übung, kein Test.» New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg warnt derweil vor neuer Terrorgefahr.  AUSLAND 8

Das Pathos zum Jahrestag

Oliver Stones Film «World Trade Center» schildert 9/11 überzeugend und berührend.  PRO 7 20.15


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NEWS

→ PR

CharmeOffensive Seit zwei Jahren gibts in der Schweiz Google Streetview. Seit zwei Jahren sind die öffentlich zugänglichen Fotos von Privathäusern umstritten. Jetzt startet Google eine grosse Charme-Offensive und lässt Schweizer in TV-Spots und Inseraten erzählen, wie und warum sie Streetview nutzen. «Es sind wirklich echte Menschen», betont Google-Schweiz-Sprecher Matthias Meyer. Da ist etwa Biker Werni Dirren, der per PC Parkplätze fürs Bike-Büssli sucht. Der Behinderte Urban Kägi, der Orte auf Rollstuhlgängigkeit abcheckt. Oder Mutter Cathryn, die mit der kleinen Paula den Schulweg virtuell erkundet. Läuft die Kampagne eventuell zufällig jetzt an, weil der Datenschützer Google vors Bundesgericht gezerrt hat? «Nein überhaupt nicht», sagt Matthias Meyer. «Wir wollen den Schweizern nur zeigen, wie sie Streetview im Alltag nutzen können.» Aha. bö

Er findet dank Streetview Parkplätze Freerider Werni Dirren auf dem Google-Inserat.

Forscher warnen vor versexter Musik

POP UND POPPEN → Moralapostel kriegen Support aus der Wissenscha: Musik verderbe die Jugend.

Für seine Studie untersuchte das Team um Cougar atten wir das nicht Hall die Songs der US-Hitschon mal? Moralisten liste Billboard Top 100 aus nehmen die zwei schönsten dem letzten Jahr jedes JahrNebensachen der Welt ins zehnts. Dabei fanden sie eiVisier: Musik und Sex. Der nen «enormen Unterwerde dort immer mehr schied» zwischen Texten zur Hauptsache, warnen von Ray Charles oder Elsie. Wie eine Studie der ame- vis und Lady Gaga oder rikanischen Brigham Young Britney Spears, so die WisUniversity zeigt, nahmen die senschaftler. Es sei ausserexplizit sexuellen Botschaf- dem deutlich geworden, ten in Musiktexten in den 50 dass solche Lieder mit sexuJahren von 1959 bis 2009 ellen Anspielungen in der deutlich zu. Insbesondere in Regel von Männern geden letzten zehn Jahren. schrieben werden. Ironischerweise, nachdem Hall und sein Team fanden auch herMitte der Achtzigerjahre ein Frauen machen aus, dass bei afroamerikaWarnhinweis nischen oder für CDs und sich zu Sex-Objekten. Latino-KünstSchallplatten mit anzüglilern dreimal chem Inhalt eingeführt wor- mehr sexuelle Botschaften den war. «Parental Advisory in Liedtexten zu finden sind – Explicit Lyrics» (elterliche als bei ihren weissen KolleBeratung – eindeutige Lied- gen. Nicht alle Sex-Texte texte) heisst es seither auf seien jedoch gleich zu besolchen Tonträgern. werten, sagen die Forscher. Man muss wissen: Die Problematisch seien vor alBrigham Young University, lem jene, die dies auf erdie da den Warnfinger hebt, niedrigende Weise tun. «Bei ist eine fundamentalistische, Mädchen können solche christliche Anstalt. Ihre Stu- Texte das Gefühl hinterlasdie fand aber weltweit Be- sen, ihr Wert bestehe bloss achtung. Das Fazit der prü- darin, anderen sexuelles den Forscher: «Jugendliche Vergnügen zu bereiten.» neigen aufgrund sexualisierHall stösst sich insbeter Texte dazu, die sexuelle sondere an Frauen, die Aktivität Gleichaltriger zu selbstbewusst mit ihrer Seüberschätzen. Buben wer- xualität umgehen: Neben den aggressiver, und Mäd- Männern, die Frauen als chen müssen mehr um ih- Objekte sehen würden, seren Selbstwert ringen.» xualisierten sich einige Dies schreiben sie im Maga- Frauen gar selbst. zin «Sexuality & Culture». So schlimm!  georg.nopper @ringier.ch

H

→ HEUTE FREITAG 0.57 Uhr, La Paz Beim Absturz eines bolivianischen Passagierflugzeugs im Amazonas-Urwald sind alle neun Insassen ums Leben gekommen. Die Reste der vor zwei Tagen verschollenen Maschine wurden nun von Militärhelikopter-Piloten entdeckt.

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Zeiten in MEZ.

4.55 Uhr, Cleveland Der legendäre Diamant «Golden Eye» mit 43,51 Karat ist für 2,8 Millionen Dollar versteigert worden. 7.28 Uhr, Zürich  Der vierte Gast in Roger Schawinskis SF-Talksendung am Montag ist SP-Politiker

Er verdarb unsere Eltern Jim Morrison sang «Come on baby, light my fire».

Er verdarb unseren Onkel Die Two Live Crew rappte: «Me so horny».

Sie verdirbt unsere Jugend Lady Gaga zieht sich sogar aus.

und Blick am Abend-VideoKolumnist Cédric Wermuth. Wie Konrad Hummler hatte er ihn bereits in seinem «Radio 1»-Talk als Gast. 9.20 Uhr, Canberra Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Schaffung eines eigenständigen Palästinenserstaats als «längst überfällig» bezeichnet.

10.13 Uhr, Pjöngjang Zum 63. Jahrestag der Gründung Nordkoreas hat Machthaber Kim Jong Il einen seiner höchst seltenen Auftritte in der Öffentlichkeit absolviert. Er nahm an der Seite seines jüngsten Sohnes und wahrscheinlichen Nachfolgers, Kim Jong Un, auf der Tribüne eine Militärparade ab.


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Freitag, 9. September 2011

Am Anfang allen Übels stand er Seit Elvis Presley in den 50ern zum ersten Mal die Hüfte schwang, wittern Moralisten im Pop den Teufel.

Neues aus Absurdistan Dieser Russe grapscht 1000 Busen für Putin

→NACHGEFRAGT Ronny Nenniger Musikchef Radio Energy

Der russische Komiker Sam Nickel grapscht für sein neustes Video 1000 Frauen an die Brüste. Und das nicht zum Vergnügen, sondern als Wahlkampfhilfe für Regierungschef Wladimir Putin. Nickels Plan: Zuerst ganz viele Brüste anfassen und dann die positive Busen-Energie mit einem Händedruck direkt an Putin weiterleiten. Die Aktion in Moskau dauerte mehrere Tage. Die leichteste HürTraumjob? Sam Nickel de war dann tatsächlich der sammelt Busen-Energie. abschliessende Händedruck mit Putin. Denn bis Nickel seine 1000 Busen angefasst hatte, kassierte er 7000 Körbe und ein paar Ohrfeigen. Das irre Grapscher-Video ist auf Youtube der Renner. In nur zwei Tagen verzeichnet es über drei Millionen Klicks. Ob Putin von der Busen-Energie profitieren wird, ist offen. Der Sieger der Aktion ist Nickel, der mit dem Video weit über die Grenzen Russlands bekannt wurde. spj

«Es gibt keinen Grund zur Sorge» Versexter Pop soll die Jugend verderben. Ihre Meinung? Die Studie kommt aus den USA, dort tickt die Forschung manchmal so, aber klar: In der modernen Popkultur ist Sex ein Instrument und es funktioniert. Kommt dazu: Musik transportiert Gefühle, da passiert was in uns. Aber ist es wirklich schlimmer als früher? Elvis war schmutzig, die Beatles frech. Aber man kann schon sagen: Vor allem Rap machte den Sex im kommerziellen Bereich salonfähig und die Frau zum Objekt.

Sie verdarben uns alle Britney Spear und Madonna, zwei ganz versexte Stars.

 11.20 Uhr, Zürich Nach Coop und Co. gibt nun auch Apple die Währungsgewinne im Apple-Store weiter. Das iPhone 4 mit 16 Gigabyte Speicher kostet 649 Franken (minus 120 Franken) – der Mac Pro kostet mit 2499 gar 400 Franken weniger. 12.36 Uhr, Bern Preisüberwacher Stefan Mei-

Darf man entwarnen? Besorgniserregend ist sicher nichts. Unsere Grosseltern warnten unsere Eltern vor den Rolling Stones. Das Thema kennen wir seit Elvis das erste Mal die Hüfte schwang. rig

erhans hat günstigere Preise im ÖV erreicht – allerdings nur bei der Marzili-Drahtseilbahn. Mit Mehrfahrtenkarte kostet eine Fahrt neu 90 Rp. 13.05 Uhr, Bern Die staatspolitische Kommission des Nationalrats will keine befristeten Einreisebewilligungen für ausgeschaffte Ausländer.

9/11: «Blick» mit iPad Extra

Fotos: Keystone (2), WENN, AP, Sabine Wunderlin, ZVG

Der versexteste Song? Definitiv jene von der Two Live Crew, etwa «Me So Horny» oder «Pop that Pussy». Und Serge Gainsbourg und Jane Birkins «Je t’aime». Das wird immer noch überall gespielt, wo es intim wird. Schlagermusik ist übrigens genauso versext, nur eben chiffriert, romantisch verpackt.

Am Sonntag im App Store: Am Sonntag erscheint die «Blick» HD iPad-App mit einer Extra-Ausgabe zum zehnten Jahrestag von 9/11. Die Ausgabe bietet ein einzigartiges Multimedia-Erlebnis: Weltexklusive Panoramabilder vom neuen World Trade Center, ein bewegender Animationsfilm zu den erschütternden Ereignissen von 9/11, interaktive Infografiken und vieles mehr. Wer die App zum ersten Mal herunterlädt, kann die Spezialausgabe und weitere 5 Tagesausgaben gratis ansehen und lesen. Für Abonnenten von «Blick» HD ist das 9/11 Spezial auch kostenlos.

→ TWEET DES TAGES User @medienwoche_ch über Talker Schawinskis Recycling-Gast:

@cedricwermuth ob #Schawinski diesmal die Fassung behält und nicht mit «Stuss», «Blabla», «Blödsinn» um sich wirft? #doppelpunkt Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend

Top 3 Sieger der letzten 24 Stunden: 1. Jungfrau Marathon Heute und morgen in Interlaken 2. Weltklasse Zürich War gestern 3. Knabenschiessen In Zürich ab Samstag


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SCHWEIZ

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Fliegen uns die Vögel davon?

ALARM → Die Klimaerwärmung vertreibt die Alpen-

vögel, sagen Forscher der Vogelwarte Sempach LU.

D

ie Klimaerwärmung könnte die Alpenvögel veranlassen, ihren Lebensraum in höhere Gebiete zu verlegen. «Sind die Gipfel erreicht, laufen sie Gefahr, für immer zu verschwinden», sagten heute Forscher der Schweizerischen Vogelwarte Sempach LU. Die Vogel-Experten appellieren jetzt an Bund und Kantone, die Resultate der Forschung. Lukas Jenni, Wissenschaftlicher Leiter der Vogelwarte: «Es ist unerlässlich, in den Hochlagen der Alpen störungsfreie Rückzugsgebiete zu schaffen, wenn wir unsere Alpenvögel langfristig erhalten wollen.»

Schuld ist offenbar das Wet- ten nach oben ausweichen. ter. Die generelle Erwär- «Ist der Gipfel erreicht, mung und Änderungen dann laufen sie ebenfalls beim Niederschlag führ- Gefahr, für immer zu verten dazu, dass Pflanzen schwinden.» und Tiere neue Orte beBesonders schlecht sind siedeln und angestammte die Prognosen für das AlPlätze verlaspenschneesen müssen. Besonders behuhn. «Im Schaffen sie schlimmsten Fall findet es es nicht, sich droht ist das bis Ende des den neuen Schneehuhn. Verhältnissen 21. Jahrhunanzupassen, drohen sie derts in der Schweiz keine auszusterben. geeigneten Lebensräume Im dreijährigen For- mehr», sagt Ramona Magschungsprojekt fand die gini, die das Projekt ClimVogelwarte heraus, dass Bird leitet. So sei der Bestand des insbesondere Alpenvögel künftig mit den Verände- Alpenschneehuhns in den rungen des Klimas zu letzten 20 Jahren um rund kämpfen haben. Die hitze- ein Drittel zurückgeganempfindlichen Arten müss- gen. SDA

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Politikerinnen treiben Puls hoch ANPFIFF → «Mehr Frauen ins Parlament», forderten heute die Frauenverbände. Diejenigen Politikerinnen, die den Sprung in National- und Ständerat bereits geschafft haben, sorgen nun mit diversen Sportgruppen dafür, ihre körperliche Fitness zu halten. Am 20. September trifft man sich zum gemeinsamen Polit-Jogging. Und am 28. September ruft die Grünen-Nationalrätin Maya Graf zum Korbball. Nur für Frauen. kmu

Der Alte Ex-Fernsehdirektor

Peter Schellenberg sagt, wo Gott hockt

Sa, 15.10.2011, 14.30 Uhr, St. Jakobshalle Basel Sa, 15.10.2011, 20 Uhr, St. Jakobshalle Basel So, 16.10.2011, 19 Uhr, Theater National Bern Sa, 10.12.2011, 15 Uhr, Olma-Halle 9.1 St.Gallen Sa, 10.12.2011, 20 Uhr, Olma-Halle 9.1 St.Gallen So, 11.12.2011, 14.30 Uhr, Hallenstadion Zürich So, 11.12.2011, 20 Uhr, Hallenstadion Zürich Vorverkauf: Alle Ticketcorner-Stellen, Die Post, Coop City, Manor und SBB-Billettschalter, Tickethotline 0900 800 800 (CHF 1.19/Min. Festnetztarif)

Weitere Veranstaltungen und Tickets: www.dominoevent.ch

Medienpartner

Am 22. September soll er gewählt werden, der neue SRGPräsident. Und niemanden kümmerts, ausser Parteien sowie zwei, drei Zeitungen. Niemand befasst sich mit den Aufgaben und Kompetenzen des sogenannten Verwaltungsrats. Gibt es überhaupt solche, die über die Kompetenzen eines Vereinsvorstands (was er in Wirklichkeit auch ist) hinausgehen: Budget, Rechnung und Wahlen des obersten Kaders? Doch, seit neuem können «Prüfungsaufträge zur Qualität und zum Service public» angefordert werden. Soll jetzt die Erfüllung des Programmauftrags durch die SRG von einem abhängigen, von der

SRG finanzierten Gremium beurteilt werden? Die «Trägerschaft», regionale Vereine, die in Radiospots ungeniert als «Fan-Club» bezeichnet werden, sollen die Gebührenzahler, besser, die Vereinsmitglieder repräsentieren. Klar ist, der nationale Präsident ist eine Art Vorsteher des diplomatischen Corps der SRG. Er soll in der Politik für gutes Wetter sorgen. Die SRG hat in der Vergangenheit überlobbyiert, was weit herum für Ärger sorgte. Vielleicht wird sich hier, wenigstens am Stil, etwas ändern. Kritik an der SRG ist und bleibt wohl Verrat am Service public. deralte@blickamabend.ch

Fotos: Eugène Hüttenmoser, ZVG

Gutwetter-Präsident der SRG


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Freitag, 9. September 2011 Bedroht Immer weniger Schneehühner.

Die Grünen nehmen es gemütlich

F IT FÜ

R B E R N!

Jogging Franziska Teuscher BE.

Sportmuffe In loser Folge l oder Fanatiker? Parlamentarie zeigen wir, wie sich Wahlkampf 20 r fit machen für den 11. CVP sind käm Die FDP, SVP und pf EVP wirds ge erisch. Mit der mütlich. Die Grünen sind eh er intellektuell.

Tandem Marlies Bänziger (ZH) und Kollege.

BODYCHECK → Bei den Grünen

braucht vor allem der Geist Durchlüung.

W

ie baut eine eher intellektuelle Partei Stress ab? Die Nachfrage zeigt: eher gemütlich irgendwo in der Natur, als durch anspruchsvolle Sportprogramme. Als Biologin schätzt Nationalrätin Franziska Teuscher die Ruhe in den Wäldern besonders. «Ich finds einfach toll, wenn ich laufe oder jogge und plötzlich ein

Reh sehe oder die Vögel zwitschern höre. Das entspannt mich ungemein.» Das Kontrastprogramm zeigt Antonio Hodgers, Genfer Nationalrat und Fraktionspräsident. Neben Fussball schwingt er sich öfters aufs Pferd und reitet aus. Ebenfalls naturverbunden zeigen sich die Nationalrätinnen Anita Lachenmeier (BS) und Marlies

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Reiten Antonio Hodgers aus Genf.

Bänziger (ZH). Sie verbringen jede freie Minute in ihren Blumengärten oder auf dem Velo. Bastien Girod und Aline Trede teilen

sich die Vorliebe fürs Segeln. Nationalrätin Maya Graf (BL) entspannt sich beim Fuss- oder Korbball am besten. kmu


WIRTSCHAFT

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Warum Miss Griechenland so mager ist KRISE → Kein Moussaka, kein Retsina.

Die Griechen müssen sich kaputtsparen.

N

ichts auf den Ripzwei Jahre reichen ofpen. Fast nichts fenbar nicht. auf der Haut. Ein trüber Dass so auch die Blick in die Zukunft. Staatsfinanzen zerrütDas gilt nicht nur für tet werden, ist logisch: die aktuelle Miss kein Umsatz, keine Griechenland, Mehrwertsteuer, wenisondern für ihr ger Beschäftigung, ganzes Land. Die mehr Arbeitslosengelneusten Detailhan- von Wirtschafts-Experte der. Bis Ende Juli hat sich so ein Defizit von delszahlen zeich- Werner Vontobel nen ein erschre15,6 Milliarden geckendes Bild. Ein Drittel weni- häuft. Geht es so weiter, werden ger Ausgaben für Essen, Trin- daraus 27 Milliarden oder fast 12 ken und Kleider als 2007, BIP-Prozent. Das Defizit im Aussennur noch halb so viel für handel nimmt zwar ab, doch ÜberWohnungsbau, Bücher und schüsse, die das Land zur SchuldenGesundheit. tilgung dringend bräuchte, scheinen Entsprechend unmöglich: Der dramatische Rückschrumpft gang der Investitionen auch das ganze Noch die Häle höhlt auch die Exportindustrie aus. Bruttoinlandprodukt: minus für Wohnungen Vor zwei Jahren 10 Prozent bis und Spitäler. gab es noch Mitgefühl Ende 2010. Noch und warnende Stimeinmal 7,3 Prozent weniger im men: Das harte Sparprogramm könersten Halbjahr 2011. Zum ne Griechenland in eine tiefe DeVergleich: Zwischen 1930 und pression stürzen. Jetzt, wo genau 1932 sank das deutsche BIP um dies geschehen ist, gibt es nur 15 Prozent, stieg dann aber bis noch Hohn und Hatz. So etwa in 1935 wieder auf das alte Niveau. der «NZZ»: «Aus Thessaloniki wurde In Griechenland ist eine der gemeldet, dass zwei Journalisten, grossen Depressionen nicht in zwei Techniker und ein VerwalSicht. Im Gegenteil: EU und Welt- tungsangestellter jährliche Bezüge währungsfonds werfen Griechen- zwischen 51 899 und 74 215 Euro land «mangelnden Reformeifer» eingesackt hätten. Sie seien inzwivor und haben in diesen Tagen das schen entlassen worden, hiess es.» Immerhin. Spardiktat noch verschärft. Weitere 40 000 Beamte sollen entlasUnd wenn Miss Greece demsen, Häfen und Landeslotterie pri- nächst vollends verhungert, wervatisiert werden. Die Unterneh- den die Kapitalmärkte dies als Zeimen dürfen die Löhne jetzt in jedem chen des hellenischen ReformBetrieb einzeln aushandeln: Die 18 und Sparwillens zu würdigen wisProzent Lohnsenkung der letzten sen. 

Geld und mehr

Griechenland spart sich kaputt Realer Rückgang seit der Krise (2007).

- 50%

Bücher

- 48%

Möbel

- 33%

Kleider

Ein trüber Blick in die Zukunft Miss Griechenland Iliana Papageorgiou bei den Proben zur Miss-Universe-Wahl.

Essen und Trinken

- 31%

Medikamente/Gesundheitsausgaben

- 30%

0%

10 %

20 %

30 %

40 %

50 %

60 %

70 %

80 %

90 %

100 %

Fotos: Keystone

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Freitag, 9. September 2011

Discounter Lidl setzt seine Expansion fort EXKLUSIV → Lidl investiert wieder

Wieder auf Kurs Lidl will nun weiter expandieren..

in der Schweiz – und Denner prü ein neues Mini-Laden-Konzept.

S

eit Juni liegt die Expansion von Lidl in der Schweiz auf Eis. Zudem stehen seit über einem Jahr fertige Discount-Gebäude leer herum, etwa in Romanshorn, Schänis, Rapperswil-Jona oder Pfäffikon ZH. Das Mutterhaus in Deutschland soll den Unterbruch verordnet haben. Doch allen Gerüchten zum Trotz hält Lidl am weiteren Ausbau des Netzes von derzeit 72 Filialen in der Schweiz fest. Nach Informationen von Blick am Abend macht in wenigen Wochen in Reconvilier BE wieder ein neuer Lidl-Supermarkt auf. «Die Expansion geht im Oktober weiter», bestätigt Andreas Pohl, Geschäftsleiter von Lidl-Schweiz, Recherchen am Rande einer Dis-

count-Tagung in Horgen. Bereits im Juni machte «Blick» eine interne Liste zu bevorstehenden Neueröffnungen publik. Nach Reconvilier folgen 12 weitere Standorte: Aigle VD, Bulle FR, Noville VD, Payerne VD, Genf, Grenchen SO, Luterbach SO, Lausanne, Marly FR, Matten BE, Sitten und Schänis SG. Details zu den leer stehenden Filialen und dem Geschäftsverlauf waren Pohl jedoch nicht zu entlocken. Der verschwiegene Discount-Chef sagte lediglich, dass die Zahlen, die er sehe, ihn mittelfristig positiv stimmen würden. Blick am Abend schätzt: Zusammen mit Aldi wird Lidl bereits rund zwei Milliarden Franken Umsatz machen im laufenden Jahr.

Denner allein kommt auf ca. 3 Milliarden Franken Umsatz. Gegenwärtig gehört Lidl 2,5 Prozent des Schweizer Markts, bei Aldi sind es 4,7 Prozent und bei Denner 8,7 Prozent, sagt Ex-Aldi-Zentraleinkäufer Rolf Roniger des Beratungsunternehmens Roniger & Partner. Für den Detailhandelsexperten ist klar: «Mittelfristig werden die beiden deutschen Harddiscounter Denner beim Umsatz ein-

holen.» Denner ist sich dem bewusst. Die Migros-Discount-Tochter plant denn auch neue Formate. Wie der «Tages-Anzeiger» heute schreibt, testet Denner kleinflächige Läden mit verlängerten Öffnungszeiten. Pilot-Laden sei eine Denner-Filiale in ZürichHöngg, die demnächst umgebaut werden soll. Es sollen unter dem Logo «Denner Express» ConvenienceProdukte und Wein bis in

Alte kaufen billiger ein Über 65-Jährige kaufen überdurchschnittlich bei den Discountern ein. Junge Schweizer Konsumenten sind dagegen untervertreten, sagt eine Studie von Fuhrer&Hotz.

die Nacht hinein verkauft werden. Allerdings: Der Bundesrat will gerade nächtliche Alkoholverkäufe im Detailhandel verbieten. Ob da für Denner die «Express-Strategie» aufgeht? «‹Denner Express› wird nicht bis 22 Uhr offen haben», erklärt Sprecherin Grazia Grassi auf Anfrage. Für den Konkurrenten Lidl kommen Kleinstläden nicht in Frage. Pohl sieht sich dennoch in einer vorteilhaften Lage: «Bei den Preisen macht uns keiner im Lebensmitteldetailhandel was vor.» Nun muss er den Worten Taten folgen lassen. uro

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AUSLAND

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«Er ist nicht gelandet» – «Er ist

GRAUEN → Gestern wurden 114

es Verwirrung. ID Tech: «Habt ihr über Unirstaunen, Schock, Un- ted 93 Informationen?» gläubigkeit: So reagier- Washington: «Ja, er ist unten Piloten, Bodenkontrolle ten.» und Militärbehörden am ID Tech: «Er ist unten?» 11. September 2001 auf die Washington: «Ja.» Terroranschläge, die sich ID Tech: «Wann ist er gelanmit den Flugzeugentfüh- det?» rungen ankündigten. Erst- Washington: «Er ist nicht mals sind die kompletten gelandet.» Funksprüche der Behörden ID Tech: «Er ist unten ... unten?!» veröffentlicht worden. Washington: Der Funk«Irgendwo verkehr wird «Macht keine nordöstlich trotz des entvon Camp Dasetzlichen In- dummen vid.» halts zum Teil Bewegungen.» Die Terronüchtern geführt, zwischendurch wird risten selbst sind ebenfalls der Schock jedoch deutlich: zu hören. Mohammed Atta NY Center: «Könnt ihr se- ist in zwei – wohl von ihm hen, was für eine Maschine unbeabsichtigten – Funkes ist?» sprüchen hörbar: «NieNY Tracon: «Keine Ahnung, mand bewegt sich. Alles ich sehe es bald. Ein ande- wird gut. Wer sich rührt, res Flugzeug ist gerade in wird sich und das Flugzeug in Gefahr bringen. Bleibt den Turm gerast.» Center: «Wow.» einfach ruhig.» In einem Tracon: «Oh mein Gott.» zweiten Funkspruch verAuch, als der Verbleib von sucht er, die Passagiere zu Flug 93 noch unklar ist, gibt täuschen und einzuschüchroman.neumann @ringier.ch

E

Terrorpiloten Atta, Jarrah «Niemand bewegt sich, alles wird gut.»

tern. «Niemand bewegt sich, bitte. Wir kehren zum Flughafen zurück. Macht keine falschen und dummen Bewegungen.» Auch sein Komplize Ziad Jarrah auf Flug 93 ist zu hören: «Bitte setzen Sie sich und bleiben Sie dort. Wir haben eine Bombe an Bord.» Erschütternd: Auf einer Aufnahme von Flug 93 sind Schreie zu hören, offenbar als die Passagiere versuchten, das Flugzeug zurück in ihre Gewalt zu kriegen. Der Tower in Cleveland hört die Schreie, zwischendurch ruft jemand «Mayday!». Dann bricht der Funkspruch ab. Nachdem realisiert wurde, dass es

sich um einen Terrorangriff handelt, gibt es von höchster Stelle das Ok: «Wir haben vom Vizepräsidenten die Abschussfreigabe.» Besonders in Erinnerung bleibt Sergeant Powell, der ungläubig nachfragen muss: Cooper: «Hi, Boston Center, T.M.U. (Verkehrsleitzentrale), wir haben ein Problem, wir haben ein entführtes Flugzeug, welches Richtung New York geht, und wir brauchen euch Jungs, äh, wir brauchen jemanden, der uns mit ein paar F-16 weiterhilft.» Powell: «Ist ... ist das die reale Welt oder eine Übung?» Es handelte sich nicht um eine Übung. 

Beweglich Diese Schwangere macht den Spagat.

Amüsiert Im Bikini posieren die zukünftigen Mamis.

Zeigt her eure Bäuche RUND → An Paraden treten schlanke Frauen auf. So ist man sich das gewohnt: Nicht in Houston, Texas. Diese Schwangeren haben bewiesen, dass nicht alle Schwangeren zu Hause bleiben müssen. Tanzend, lachend und zeigten einige sogar einen Spagat. Die Parade wurde von einem Radiosender organisiert. Im Wettbewerb übten sich die Schwangeren im Windelnwechseln und -werfen. kgq Hauptpreis: 800 Dollar und ein tolles Gefühl.

Erinnerungsfoto Der stolze Partner hatte die Kamera dabei.

Kurvig Zu gewinnen gabs 800 Dollar.

Kurz vor dem zehnten Jahrestag der Anschläge von 9/11 gehen die USBehörden ernsten Terrorwarnungen nach. Das US-Ministerium für innere Sicherheit erklärt, dass die Drohungen gegen die USA «spezifisch und glaubwürdig seien, aber nicht bestätigt». Präsident Barack Obama ist über die Gefahr eines möglichen Anschlags in New York oder Washington informiert, berichtet der Nachrichten-Sender Fox News. Ein ranghoher Beamter der amerikanischen Sicherheitsbehörde sagt weiter: «Wir haben eine Pflicht zu warnen.» Laut Informationen gibt es Hinweise auf eine mögliche Verbindung zum Terrornetzwerk Al Kaida. Die Sicherheitsbehörden denken darüber nach, die Terrorwarnstufe anzuheben. Es gibt noch keine Hinweise auf eine unmittelbare Bedrohung, teilt die US-Regierung mit. Für den Jahrestag seien sie «wachkgq sam wie immer».

Google frisst so viel Strom wie Genf SERVER → Google hat eines seiner am besten gehüteten Geheimnisse gelüftet: den Stromverbrauch seiner gigantischen Rechenzentren, über welche die Suchanfragen laufen. 2010 zeigten die Stromzähler 2,26 Milliarden Kilowattstunden an, wie Google der örtlichen Zeitung «Mercury News» verriet. Das entspricht einer Stadt wie Genf mit knapp 200 000 Einwohnern oder 3,7 Prozent Stromverbauchs der Schweiz. Allerdings betonte der schweiz-stämmige Google-Manager Urs Hoelzle im Firmenblog, dass der Konzern massiv in erneuerbare Energien investiere und die Rechenzentren zudem nur die Hälfte dessen verbrauchten, was üblich sei. SDA

Fotos: AP (3), Reuters, ZVG

Warnung vor neuem Terror

Funksprüche vom 11. September 2001 erstmals öffentlich.


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Freitag, 9. September 2011

unten... unten!?» 11. September 2001 «Ein weiteres Flugzeug ist gerade in den Turm gerast.»

So will Obama neue Jobs schaffen ARBEITSMARKT → Mit 447

Millliarden Dollar will Obama die Wirtscha der USA ankurbeln.

H

Gaddafi verkau Staatsgold SORGEN → Ein Fünel der libyschen Goldreserven

wurde verscherbelt – Waffen sind verschwunden. Vorliebe für Gold Reich geschmückter Gaddafi.

L

ibyens Ex-Machthaber Muammar Gaddafi hat in den letzten Tagen vor seiner Vertreibung aus der Hauptsstadt Tripolis offenbar riesige Goldmengen verkauft. 29 Tonnen im Gegenwert von mehr als einer Milliarde Dollar. Der neue Zentralbank-Gouverneur Kassem Assos sagte,

dies seien über 20 Prozent der libyschen Goldreserven. Gaddafi habe damit in der Endphase des Konflikts Gehälter bezahlen wollen, vermutet Assos. Das Gold ist höchstwahrscheinlich ausser Landes geschafft worden. Noch mehr Sorgen bereiten aber die verschwun-

denen Waffen aus Gaddafis Arsenalen. Es sind grosse Mengen an tragbaren Luftabwehrraketen verschwunden. Die Angst sei gross, dass die Waffen in die Hände der Terrororganisation Al Kaida gefallen sind, berichtet die «New York Times» in ihrer heutigen Ausgabe. Gaddafi dementierte gestern Berichte über seine angebliche Flucht ins Nachbarland Niger. Weil der Widerstand in der Wüstenstadt Bani Walid noch am grössten ist – es wurden mehrere Raketen abgefeuert –, vermuten Beobachter, dass sich Gaddafi mit zwei seiner Söhne dort versteckt. Jetzt soll sich auch Interpol bei der Suche des Ex-Diktators beteiligen. pp

eute Nacht wandte sich Barack Obama an die Abgeordneten des Repräsentantenhauses: «Es ist an der Zeit, das zu tun, was gut für unsere Zukunft ist», so der US-Präsident. Amerikas Arbeitslosigkeit liegt bei 9,1 Prozent – es sei eine Schande, dass Brücken und Strassen langsam verfielen, während Millionen Bauarbeiter ohne Job seien. Baufirmen im ganzen Land warteten nur darauf, mit der Arbeit zu beginnen, sagte Obama. Obamas Konjunkturpaket zur Belebung des Arbeitsmarkts hat einen Umfang von 447 Milliarden Dollar. Er appelliert an die Einigkeit der Parteien: Um die Wirtschaft der USA wieder anzukurbeln und den Arbeitsmarkt zu beleben, müssten Demokraten und Republikaner zusammenarbeiten. «Sie sollten dieses Gesetz sofort billigen», sagte Obama. Das Gesetz, das in der kommenden Woche dem Kongress vorgelegt werden soll, sieht zudem einen Zuschuss von 35 Milliarden Dollar für US-Staaten und Gemeinden vor. Damit sollen Entlassungen von Lehrern und Rettungskräften abgewendet werden.

Besonders wichtig seien Investitionen ins Bildungssystem. Es sei nicht fair gegenüber den Kindern, in den USA Lehrer zu entlassen, während Länder wie Südkorea immer mehr Lehrkräfte einstellten. In seiner lang erwarteten Rede zur Arbeitsmarktpolitik schlug Obama eine Halbierung der Lohnsteuer für Arbeiter vor. Zudem sollen Unternehmen entlastet werden, die Arbeitsplätze schaffen oder die Löhne ihrer Arbeitnehmer erhöhen. 105 Milliarden Dollar sollen in öffentliche Konjunkturprogramme fliessen. Investitionen in Infrastrukturprojekte würden nicht nur zahlreiche Menschen wieder zu Lohn und Brot bringen, sondern sich auch für den Wirtschaftsstandort USA auszahlen, sagte Obama. Fast 50 Milliarden Dollar aus dem Konjunkturpaket sollen in Sozialhilfeleistungen für fast sechs Millionen Menschen fliessen, deren Arbeitslosenversicherung ausläuft. «Ich werde nicht zulassen, dass die Sicherheiten abgeschafft werden, auf die Amerikaner seit Jahrzehnten vertrauen konnten», sagte Obama. jes Klare Worte Barack Obama will Amerika retten.


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BASEL

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«Wir wollen das Chinatown der Schweiz sein» WERBUNG → Basels Marketing-

Strategen wünschen sich eine grössere chinesische Community. thomas.roethlisberger @ringier.ch

A

m kommenden Montag steigt das chinesische Mondfest. Mit Drachenbooten auf dem Rhein, Tanz, Theater und Teezeremonien oben beim Münster. Bereits seit dieser Woche zeigt das Museum der Kulturen Ausstellungen über die Kunst der Pekingoper sowie Chinatowns rund um den Globus – geht es nach der Stadt, soll jetzt auch Basel eine «Chinesenstadt» werden. «Es arbeiten bereits 1000 Chinesen in unserer Region, und Basel hat das

Potenzial für eine noch grössere chinesische Community», sagte Sabine Horvath, Leiterin Aussenbeziehungen und Standortmarketing bei der Stadt, in einem Interview mit «China Daily». Entdeckt wurde das Interview mit Chinas grösster englischsprachiger Tageszeitung von den Basler «infamy»-Bloggern. Seit 2007 besteht zwischen Shanghai und Basel eine Städtefreundschaft. Wie Horvath im «China Daily» ausführt, soll diese Beziehung auf kultureller, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Ebene ste-

Das Basel der Zukunft? Chinatown San Francisco.

tig ausgebaut werden. Als rigens nicht etwa in Peking Beispiel nennt sie im Inter- – sondern in Moskau. view etwa Direktflüge nach «Denn auch hier wollen Shanghai, die dereinst vom wir Basel als WirtschaftsEuroairport starten wer- und Wissensstandort besden, oder chinesische Kul- ser vermarkten», sagt sie turzentren in am Handy. Gestern under Stadt. Von In der Region den hier leterzeichnearbeiten rund benden Chiten Guy Monesen erhofft 1000 Chinesen. rin, und Mossich Horvath, kaus Vizedass sie zu Hause dann Bürgermeister, Vladimir tüchtig die Werbetrommel Iosifovich Resin, Verträge für Basel rühren. über eine partnerschaftli«Sie sollen ihren che Zusammenarbeit der Freunden zu Hause be- beiden Städte. richten, dass Basel das Beim Mondfest «Baselona» Chinatown der Schweiz am Montag will Nebst chinesischem und bald wohl ist. Denn das ist unser sich Horvath auch russischem Flair hat Basel Ziel.» Basel wolle aktiv dann aber wie- scheinbar auch katalonischen CharakMenschen aus China anlo- der ganz der ter. Wie kürzlich im «Mobil», dem Macken, um hier zu leben und chinesischen gazin der Deutschen Bahn zu lesen zu arbeiten. Momentan Community war, trägt die Rheinstadt nämlich auch den Spitznamen «Baselona». Olé! befindet sich Horvath üb- widmen. 

Ein «Journal de Bâle» ohne geheime Financiers MEDIEN → Jetzt erhält Basel ein Englisch-Deutsches

Magazin mit französischem Titel.

N

Und wieder eine Nullnummer Das «Journal de Bâle» erscheint am 15. September.

ach der «TagesWoche» schickt sich jetzt ein weiteres Medium an, der «BaZ» Konkurrenz zu bieten. Nächsten Donnerstag erscheint erstmals das «Journal de Bâle». Das Magazin erscheint alle zwei Monate und ist zweisprachig: Englisch und Deutsch. Es will sich damit explizit auch an die Expat-Community in der

Stadt richten. Braucht es das? «Klar», sagt Philipp Probst, Initiant und Chefredaktor des Magazins, «wir wollen aber kein RatgeberHeftli für Expats sein, sondern Themen bearbeiten die nebst Baslern eben auch internationale Angestellte bei Roche, Novartis und Co. interessieren.» Die erste Nummer, die am 15. September erscheint, werde

beispielsweise eine grosse Verkehrsstory enthalten und auch viele kulturelle Themen behandeln. «Klassischer Journalismus ohne kommerzielle oder politische Kompromisse», verspricht Probst. So würden im Hintergrund auch keine anonymen Financiers oder Mäzene die Strippen ziehen. Der Verleger streckt auch das Geld vor. rrt

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Freitag, 9. September 2011

Jetzt sprechen die Kidnapper SOPHIE → «Alles nur ein Jux!»,

sagen die Echsen-Entführerinnen im Gespräch mit Blick am Abend.

S

Zu viel Musik in den Strassen?

ie wolle anonym bleiben und eines klarstellen, sagt die freundliche Dame am Telefon: «Diese Skulptur wiegt nie und nimmer 500 Kilo. Wir haben sie zu zweit locker auf ein Leiterwägeli gelupft.» Gemeinsam mit ihrer besten Freundin hatte sie im Februar die Eisenskulptur «Sophie» vom Hotel Reinacherhof in Reinach entführt. Und dabei seien sie beide über 40 «und keine 100-Kilo-Frauen». Hotelbesitzer Hannes Portmann hatte bei «Schweiz aktuell» gesagt, das müssten fünf starke Männer gewesen sein. «Das war auch keine Nacht- und Nebelaktion, sondern geschah an einem frühen Abend.» Es sei ein

Jux gewesen, mehr nicht. Den Medienrummel, der jetzt deswegen entstanden ist, hätten sie nicht gewollt. «Wir sind ja keine Schwerverbrecherinnen.» Sie hätten sich dann ja auch selbst bei der Polizei gestellt. Bei Portmann, der Strafanzeige gegen unbekannt eingereicht hatte, haben sie sich mittlerweile entschuldigt. Sie hätten ihm auch angeboten, «Sophie» eigenhändig wieder an ihren alten Ort zurückzubringen. «Auch um zu zeigen, dass wir das Ding wirklich alleine weggeschleppt haben.» Doch die Staatsanwaltschaft hat Sophie mittlerweile sichergestellt. Solange das Verfahren noch läuft, darf die Eisenechse nicht nach Hause. rrt

REVISION → Die Sicherheitsdirektion der Stadt for-

dert wieder härtere Regeln für Strassenmusikanten.

2

010 wurde die Basler Regelung zur Strassenmusik einer Totalrevision unterzogen: Die Beschränkungen auf die Innenstadt wurden aufgehoben und Spielzeiten ausgedehnt. Wie das Sicherheitsdepartement nun mitteilt, hat

sich diese Regelung jedoch nicht bewährt. Reklamierten 2008 und 2009 noch 47 respektive 75 Personen bei der Polizei wegen Strassenmusik, waren es 2010 schon 85. Sprunghaft angestiegen sei die Zahl im laufenden Jahr

→ DAS GEHT IN BASEL

TOP Nicht

Fotos: RDB, Screenshot SRF, Gee-Jay.com, ZVG

verpasse n

mit 128 Reklamationen. Weil Sofortmassnahmen wie verstärkte Kontrollen oder vermehrte Wegweisungen nichts gebracht hätten, fordert Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass jetzt eine erneute Revision der Regelung. rrt

→ Bliss –

Big Opening Freitag, 23 Uhr, Das Schiff, Westquaistr. 19 «Glück ist kein Privileg, sondern ein Recht» meinen die Bliss-Labelmacher und versprechen Glückseligkeit in Form von toller Atmosphäre und ungezwungenen Electrobeats.

→ Sunday! Sunday!

Festival

→ Anna Rossinelli

Freitag, 21 Uhr, Querfeld-Halle, Dornacherstr. 192 Mit dem Titel «In Love For A While» sang sich die ehemalige Strassenmusikerin am Eurovision Song Contest in die Herzen ihrer Fans. Nun darf man die hübsche Baslerin wieder auf lokalen Bühnen erleben.

So, 19 Uhr, Sommercasino, Münchensteinerstr. 1 Punk am Tag des Herrn? Das Sunday! Sunday! Festival machts möglich. Flatliners, Failsafe, Astpai und The Shell Corporation live!

Im Februar entführt Eisenechse «Sophie» vom Hotel Reinacherhof.

Freitag, 9.9.

Samstag, 10.9.

Justin Sane (USA) Support: Hello Piedpiper (D), 18 Uhr, Sommercasino, Münchensteinerstrasse 1

Six Freaks Under * Puppentheater von Rozzio Bianca, 22.30 Uhr, Theaterplatz

Refresh the Mag Bewegungsmelder Magazin Re-Release Party, Live: Pamela Méndez, 21 Uhr, Sud, Burgweg 7

Artyou Party Presents * DJs Gerd Janson, Thomas Hammann, Kejeblos, Neevo, House, 23 Uhr, Hinterhof, Münchensteinerstrasse 81

MedizinerInnen Staatsfest * DJs Larry King, Bermuda Jones, Electro, 22 Uhr, Annex, Binningerstrasse 14 Sternstunde DJs Oliver K, Christian Tamborrini, Techno, 23 Uhr, Nordstern, Voltastrasse 30

I Love my Pony DJs Die Prototypen, Dead Poets, Electronic, 22 Uhr, Kuppel, Binningerstrasse 14 Timeless by Kopfsalat DJs Silvio, Jeff MK, Electro, House, 23 Uhr, Isola Vulcanelli, Erlenmattstrasse 23

Veranstaltungen mit * wurden mit Einträge auf www.eventbooster.ch © Cinergy.ch

gebucht.


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 London, England Das ist nicht Boris Becker, sondern Boris Johnson, Bürgermeister von London. Der konservative Politiker ist immer für einen Lacher gut. Gestern trat er zum Spass an einem Tennisturnier anlässlich des Paralympic-Tages auf.

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 Neu-Delhi, Indien Der Monsun-Regen wurde zwar erwartet. Aber nicht in dieser Heftigkeit. Die Mädchen amüsierts. Sie geniessen die Abkühlung in vollen Zügen und waten etwas langsamer nach Hause.


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Freitag, 9. September 2011

Bilder des Tages

Fotos: AP (3), AFP

 Calabasas, Kalifornien Ungeplantes Candlelight-Dinner im sonnigen Kalifornien. Aufgrund eines länger dauernden Stromausfalls mussten fünf Millionen Amerikaner auf Kerzenlicht zurückgreifen.

 Beverly Hills, Kalifornien Das Bild beweist: In Kalifornien ist alles etwas anders. Darum wird auch der Mischling namens Miss Coco Puff mit einem lässigen Outfit ausgerüstet, bevor der Hund mit seinem Besitzer auf dem mondänen Rodeo Drive auf andere Modefreaks anlässlich der Modenacht trifft.


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Weitere Gewinner: 100 Franken (Lucky Number 609582) - Lydia Hunkeler, Luzern Teilnahmebedingungen Jeder Teilnehmer kann maximal 500 Lucky Numbers pro Kalendermonat beziehen. Es gibt insgesamt 1 Million Lucky Numbers. 207 davon sind Gewinner. Sie teilen sich in folgende Frankenbeträge auf: 2 x 50 000.–, 5 x 10 000.–, 10 x 5000.–, 20 x 2000.–, 30 x 1000.–, 40 x 500.– und 100 x 100.– . Die Gesamtgewinnsumme beträgt 300 000 Franken. Sind alle Lucky Numbers vor Spielende (16. Oktober) vergeben, endet das Spiel. Sind am 16. Oktober nicht alle Gewinne ausgespielt, verfallen sie. Die Gewinner werden direkt kontaktiert. Jede Nummer wird nur einmal vergeben. Mit der Teilnahme erklären Sie sich dazu bereit, bei einem Gewinn mit Foto, Name und Wohnort publiziert zu werden. Ringier-Mitarbeiter sind nicht teilnahmeberechtigt. Rechtsweg und Korrespondenz sind ausgeschlossen. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Dieses Spiel wird im Blick, SonntagsBlick, Blick am Abend und Blick.ch ausgeschrieben.


HINTERGRUND

Freitag, 9. September 2011

Jung-Pilot Carlo Schmid Träumte vom Fliegen, bevor er gehen konnte.

→NACHGEFRAGT Carlo Schmid (21) Banker und Pilot

«Meine Mutter wäre sehr happy!»

In 100 Stunden

allein um die Welt AMBITIÖS → Als Kind schaute

Carlo Schmid Flugzeugen zu. Nun ist er Banker – und Abenteurer. andrea.trueb @ringier.ch

C

arlo Schmid wird allein die Welt umrunden. Als jüngster Pilot der Geschichte fliegt der 21-Jährige in einem Kleinmotoren-Flugzeug 24 Länder in vier Kontinenten an und legt dabei eine Strecke von mehr als 41 000 Kilometern zurück.

Los geht’s im April 2012. Bei seinem Projekt geht es Schmid nicht nur um den persönlichen Erfolg. Zusammen mit Unicef wollen der Jung-Pilot und sein Team möglichst viel Geld sammeln für Kinderhilfsprojekte von Unicef. Ein Song dazu («Zäme um d’Wält») wird Ende Jahr veröffentlicht.

→ «100 STUTZ»

Fotos: Adrian Bretscher

Name reist mit Für 100 Franken reist Dein Name um die Welt und Du hilfst WeltrekordAnwärter Carlo Schmid und seinem Team möglichst viel Geld für Kinderhilfsprojekte der Unicef zu sammeln (www.rtw2012.com). Im Dezember wird die Chessna für die Weltumrundung bemalt. Bis dahin möchte das RTW-Team weitere Schweizer Firmen als Sponsoren gewinnen. Das Mindestbudget für den Flug ist gesichert. ant

«Ich träumte vom Flie- Nach dem Verlust habe er gen, da konnte ich noch sich bewusst Zeit genomnicht einmal gehen», sagt men und über sein künftiSchmid, der direkt neben ges Leben und seine Pläne dem Flughafen in Kloten nachgedacht. Am Ende aufgewachsen ist. Er sei als der Überlegungen stand Kind am Zaun gestanden als Ziel die Weltumrunund habe die alten, lauten dung fest. Der Weltrekord Linienflieger wird Schmid bewundert, Nach ihrem Tod seiner Muterinnert er ter widmen. sich: «Bei fasst er den Auch wenn stürmischem Entschluss. Wetter fuhSchmidüber ren mein Vater und ich zur 100 Flugstunden allein Anflugschneise und beob- in der «Cessna 210 Turbiachteten, wie die Piloten es ne» sitzen wird – für Weltschafften bei dem Wind zu rekord und Kinderhilfslanden.» Mit elf Jahren sass projekt steht ein sechsköpSchmid zum ersten Mal als figes Team am Start. Als Passagier in einem Segel- «jung und dynamisch» beflugzeug. Vier Jahre später zeichnen sich die Männer hatte er das Ruder selber in (Durchschnittsalter 23 der Hand. Jahre) und wollen mit ihDer Krebstod seiner rem Abenteuer dann Mutter im Sommer 2010 auch ein Zeichen setzen stand am Anfang des Pro- für die Jugend und die jekts «RTW 2012 – round Schweiz. the world for children». «Sie «Unser Sportgeist und motivierte und begeisterte Ehrgeiz treiben uns an, mich mit ihrem Willen und diese Pionierleistung zu Durchhaltevermögen», sagt realisieren», sagt TeamSchmid. «Ihr Charakter war Mitglied Simon Schneieinzigartig.» der. 

Wie bereiten Sie sich auf die fliegerische Top-Leistung vor? Ich werde von einem grossartigen Instruktor betreut, der über 18000 Flugstunden Erfahrung hat. Wir gehen Schritt für Schritt vor. Allein die Funksprüche mit aller Welt sind eine Herausforderung, hinzu kommt das Wetter – das Wetter in der Schweiz ist ja harmlos, im Vergleich zu dem, was auf mich zukommt – wir üben auch, wie ich reagieren muss, wenn ein Instrument ausfällt .... Haben Sie keine Angst? (lacht) Sagen wir es so: Ich bin mir mehr und mehr bewusst, was im Detail auf mich zukommt. Ein Zurück ist nicht mehr möglich? Den «Point of no return» haben wir schon lange überschritten. Das RTWTeam und ich denken seit Jahren über diese Weltumrundung nach. Sie widmen den Flug Ihrer verstorbenen Mutter. Was hätte sie zum Projekt gesagt? Sie würde sich freuen über das, was wir schon erreicht haben und über das Team. Sie wäre sehr happy.

Kein Botox In einem Bericht über die Verwendungsmöglichkeiten von Botox haben wir auf dieser Seite am 31. August zur Illustration ein Agenturbild von Ärzten am Kantonsspital Olten verwendet. Die abgebildeten Personen haben mit dem Thema nichts zu tun. Fair Wir entschuln beiess digen uns für den entstandenen Eindruck.


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PEOPLE

Cook lässt die Familie einfliegen

→ HEUTE FEIERN Hackl Schorsch 

deutsche Rodel-Legende, wird 45 … Rachel Hunter, neuseeländisches Model, wird 42 … Hugh Grant, britischer Schauspieler, wird 51 … Michelle Williams, USSchauspielerin, wird 31 …

UNTERSTÜTZUNG → Wenn die

Miss Schweiz ihren grossen Auftritt hat, fiebern ihre Liebsten mit.

E

… Jorge Gonzalez (42) Catwalk-Coach

«Sex – das ist mein Beauty-Geheimnis!»

Mit verwuschelten Haaren und im Schlafanzug? Ja. Aber selbst bei diesem Look lege ich Wert auf Stil. Würden wir Sie denn auch mal im Fast-FoodLaden erwischen? Ich würde niemals nie sagen, aber ich bin ein sehr disziplinierter Mensch und versuche, Fast Food zu widerstehen. Aus Angst vor zusätzlichen Kilos? Ich halte keine Diät. Ich ernähre mich ausgewogen und treibe viel Sport. Gibt es denn etwas, auf das Sie nicht verzichten könnten? Auf meinen morgendlichen Shake aus frischem Obst und einen Espresso.

RuckZuck.

Versteckt sich da Ihr Beauty-Geheimnis? Das liegt woanders – im Lachen, Wasser-Trinken und Sex. Sex? Ja, es ist doch etwas Schönes. Kommen wir mal vom Sex auf die Nuklearökologie ... Die ich überhaupt nicht vermisse. Wie kommts? Schliesslich haben Sie das Studium abgeschlossen. Stimmt, aber ich habe nie in diesem Job gearbeitet. Und das, obwohl ich darin sogar meinen Doktor in New York hätte machen können. Waren Ihre Eltern in Kuba nicht enttäuscht, dass Sie Catwalk-Trainer statt Nuklearökologe geworden sind? Im Gegenteil. Meine Familie ist sehr stolz und unterstützt mich.

Power-Kerl aus Kuba Jorge Gonzales.

Bei allem? Ja, auch als ich ihnen verraten habe, dass ich homosexuell bin. Gerade versucht Jorge mit seiner «Chicas Walk»-Kollektion durchzustarten.

Fotos: Miss Universe Organization (4), Ausriss SI, SRF, Reuters, Goran Basic, Screenshot Youtube

Jorge, wir kennen Sie aus «Germany’s Next Topmodel» als StyleExperte. Ziehen Sie die High Heels im Bett aus? Sicher doch! Sie werden es nicht glauben, aber man trifft mich auch in Sneakers an. Zu Hause würden Sie mich sogar im Schlabber-Outfit sehen.

wenn sie damit unter ihrer Vorgängerin Linda Fäh mit ndlich ein Lichtblick für 480 000 Franken liegt, Kerstin Cook (22). Nach meint sie: «Für mich ist drei Wochen Strapazen, Zi- das sehr viel Geld.» ckenkrieg und Grippewelle Kerstin Cook kommt aus einfachen VerhältnisAnzeige sen, ihre Eltern Derek und Karen mussten jeden Franken zweimal umdrehen, um die fünfköpfige Familie über die Runden zu bringen. Er arbeitet als Maschinenmechaniker, sie verdiente als Putzfrau Geld dazu. im Miss-Universe-Camp «Aber trotz Dosenravioli kriegt die Miss Schweiz Be- und billigen Kleidern hat es such von ihrer Familie. uns nie an etwas gefehlt», Wenn die Luzernerin am so die Miss Schweiz mit den Montag in São Paulo mit 88 englischen Wurzeln. Kandidatinnen um den EinNun spendiert sie dem zug in die Top 16 und damit Cook-Clan die erste grosse ins Final kämpft, drücken Auslandsreise. Sie selbst im Publikum gönnte sich ihre Eltern und diese mit eiBrüder die Sie spendiert nem ThaiDaumen. land-Trip. Mit dem Cook-Clan Freund Silvan «Am die Reise. Sonntag Büchli (21) kommen sie flog sie über endlich an», sagt die Silvester dorthin. Der FCLschönste Schweizerin zu Kicker kann aus ZeitgrünBlick am Abend. «Die Flüge den mit seiner Kerstin allerhabe ich bezahlt.» Kerstin dings nicht vor Ort mit- Anzeige kann es sich leisten: Sie hat fiebern, muss ihr mit in ihrem Amtsjahr 340 000 Liebes-SMS Glück Franken verdient. Auch wünschen.  fabian.zuercher @ringier.ch

Smalltalk mit …

esther.juers @ringier.ch

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HopplaHopp.

Mick Jagger und die Psyche

Blickt nach vorne Mick Jagger.

ANGST → Rocklegende Mick Jagger (68) will sich nicht mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen. Anders als sein Bandkollege Keith Richards plant der Rolling-Stones-Sänger keine Biografie. «Auf die eigene Vergangenheit zurückzuschauen, ist schlecht für die Psyche.» Wer ein schweres Leben gehabt habe, für den sei es hart, Dinge wieder hervorzuholen. zeb


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Freitag, 9. September 2011

Weshalb der neue «Tatort» noch kein «Tatort» ist

Kerstins Konkurrenz Auch diese Damen kriegen die Cooks zu sehen.

LADEHEMMUNG → Es ist ein verzwickter Fall. Auch

nach dem ersten Schweizer «Tatort» lösen sich die Probleme um die Krimireihe nicht, im Gegenteil. peter.padrutt @ringier.ch

Roter Schlumpf Miss Nigeria Sophie Gemal.

N

achdem mit erheblicher Verzögerung Mitte August die erste Schweizer «Tatort»-Folge seit zehn Jahren ausgestrahlt wurde, wird noch bis zum 30. September in Luzern an der bereits dritten Krimifolge «Hanglage Anzeige

ZackZack. Die Axt im Wa(h)lde Miss Botswana Larona Motlatsi Kgabo.

Die Cooks James, Karen, Richard, Kerstin und Vater Derek, Ausriss «Schweizer Illustrierte.

Ay ay ay ay ay Puerto Rico schickt Viviana Ortiz ins Rennen.

mit Aussicht» gedreht. So jedenfalls hatten es bisher alle im Kopf: Das Schweizer Fernsehen darf beim Krimiverbund mit ARD und ORF seit Anfang Jahr wieder mitmischen und steuert dafür jährlich zwei eigene «Tatort»-Episoden bei. Stimmt nicht ganz. «Wir wurden angewiesen, noch nicht von einem ‹Tatort› zu sprechen», sagt ein Crew-Mitglied in Luzern bei den Dreharbeiten. Warum ist der neue «Tatort» noch kein «Tatort»? «Jeder Film, der für die Krimireihe gedreht wird, ist erst dann ein ‹Tatort›, wenn die ARD ihn abgenommen hat», erklärt SF-Pressesprecher Marco Meroni. «Ein Gremi-

um schaut sich den fertigen Film an und entscheidet, ob er den Ansprüchen genügt.» Das sei bei der ARD ein normales Vorgehen. Nur: Nach dem Wirbel rund um den ersten Schweizer «Tatort» sorgen die harten Bedingungen der Deutschen für zusätzliche Spannungen in der SF-Redaktion. Fraglich ist, wer sich bei der ARD für eine gute Platzierung des Schweizer Krimis starkmacht. Denn wie «Blick» heute berichtet, wurde der Schweizer «Tatort»-Chef Peter Studhalter (50) inzwischen gefeuert. Er pflegte ein gutes Verhältnis zu den Deutschen. Geplant war, dass der bereits abgedrehte zweite Krimi «Skalpell» dieses Jahr noch ausgestrahlt wird. Aber die ARD hat

ihn noch nicht für gut befunden. Es sei gut möglich, dass er erst im Frühling gezeigt werden könne, heisst es jetzt. Hoffentlich unter dem Label «Tatort». Notfalls will man die drei fertigen Folgen als normale Krimis am Sonntagabend ausstrahlen – nur auf SF 1.  Offiziell noch keine «Tatort»Kommmissare Stefan Gubser und Delia Mayer.

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Lady Gaga verliebt in Blutsauger? Total happy Lady Gaga und Taylor Kinney.

GLÜCK → «Vampire Diaries»-Star

Kinney hats der Gaga angetan

W

ilde Outfits, schrilles Make-up – das ist Lady Gaga (25). Doch statt Glamour gab es in letzter Zeit immer öfter Natur pur. Jetzt wissen wir auch warum. Die Sängerin ist frisch verliebt – in «Vampire Diaries»-Star Taylor Kinney (30). Und der steht so gar nicht auf schrill. «Taylor mag natürliche Frauen»,

verrät ein Bekannter. Gefunkt haben soll es während des Videodrehs zu «Yoü and I». Die zwei waren sich sofort sympathisch, heisst es. Am Wochenende trafen sich die Turteltauben zum gemeinsamen Dinner. «Sie waren unzertrennlich, sie knuddelten und küssten sich», erzählt ein Beobachter. jut

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PEOPLE

Freitag, 9. September 2011

OFFEN → Canalis spricht über die

Nach dem Auseinandergehen Clooneys Ex Elisabetta Canalis hat Liebeskummer.

Trennung von George Clooney. «Eine bittere Pille», sagt sie.

immer eine bittere Pille, und das Einzige, was hilft, en charmanten Prin- ist ein bisschen Arbeit.» Die hat Elisabetta nach zen, der dich rettet, gibt es nicht.» Zu dieser ihrem Umzug nach Los Antraurigen Erkenntnis ist Eli- geles gefunden. In der USsabetta Canalis (32) zwei- Tanzshow «Dancing With einhalb Monate nach der The Stars» tanzt sich die Trennung von Frauen- feurige Italienerin den schwarm George Clooney Schmerz von der Seele – (50) gekommen. und die Kurven vom KörWährend der Holly- per. Aktuelle Bilder zeigen wood-Star in Wrestlerin Elisabetta so dünn wie nie. Stacey Keibler (31) Ersatz Sie gibt zu: «Es ist schwiegefunden hat, leidet Elisa- rig, neu zu beginnen, eine betta unter der Trennung. neue Person in dein Leben «Ich glaube zu lassen.» Sie nicht, dass «Es ist suche nach eiman jemals nem Mann, bereit ist für schwierig, neu der ihr Sicherdas Ende ei- zu beginnen.» heit geben könne. «Ich ner Beziehung. Es ist nicht schön, habe mich schon immer zu wenn man sich verab- kühlen, kontrollierten Mänschieden muss, egal wer nern hingezogen gefühlt.» die Entscheidung zur Denn: «Im Grunde bin ich Trennung getroffen hat», eine zerbrechliche Person, sagt Elisabetta gegenüber auch wenn ich nicht so «Chi» und fügt an: «Es ist wirke.» christina.morf @ringier.ch

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«Ich bin eine

zerbrechliche Person»

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SPORT

Rogers grandiose

Arthur Ashe Stadion Federer fegt Tsonga weg.

→ SPORT

NEWS

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Revanche

Sion-Protest bei der Uefa FUSSBALL → Sion hat bei der Uefa offiziell Einspruch gegen den Ausschluss aus der Europa League eingelegt. Der Fall wird am Dienstag verhandelt, teilte die Uefa heute mit. Nur zwei Tage später beginnt die Saison der Europa League. Sollte Sions Protest keinen Erfolg haben, wird Celtic Glasgow gegen Atletico Madrid, Udinese und Rennes antreten.

Im Frauen-Halbfinal Angelique Kerber (D).

FORMEL 1 → McLaren gab im 1. Training für den GP Italien den Ton an. Hamilton fuhr in Monza die beste Zeit, 0,921 Sekunden vor Teamkollege Button. Sauber-Pérez wurde Neunter, Kobayashi erreichte Rang 14. Buemi landete auf Platz 17.

Fotos: Reuters, AP, Keystone, Leserfoto

Hamilton in Monza top

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Mit Ford und Blick zur UEFA Champions League!

LOK JAROSLAWL → Der Hockeystar hat als

einziger Spieler den Absturz überlebt. Über seinen Zustand herrscht aber Verwirrung.

Gewinne mit Ford, offizieller Sponsor der UEFA Champions League und Blick eine Teilnahme für das UEFA Champions League Spiel FC Basel 1893 gegen den FC Otelul Galati! Gesucht werden 11 fussballbegeisterte Jugendliche, die beim Spiel am 14. September 2011 zur Center Circle Ceremony einlaufen. Alle Infos zur grossen Verlosung! - Zugelassen sind Jugendliche im Alter von 14 – 16 Jahren - Jeder Gewinner erhält zusätzlich ein weiteres Ticket für eine Begleitperson - Die Gewinner werden bis zum 10. September persönlich informiert Zusätzlich Tickets gewinnen: - Unter allen Teilnehmern verlosen wir zudem 2x2 Tickets Und so nehmen Sie an der Verlosung teil: - Per SMS an 530 (CHF 1.50/SMS): FCB + Name und Adresse - Per Internet: www.blick-sporterlebnis.ch

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So lachte Galimow vor drei Wochen im Wallis

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H

eute Morgen hat in der russischen Stadt Jaroslawl die offizielle, dreitägige Trauerzeit begonnen. Die Fahnen wehen auf Halbmast, jegliche Freizeitveranstaltungen und TV-Unterhaltungsshows sind abgesagt. Die Stadt trauert um ihr Eishockey-Team Lok Jaroslawl, das beim Flugzeugabsturz am Mittwoch mit 43 Toten an Bord fast komplett getötet wurde. Als einziger Spieler hat Alexander Galimow (26) das Drama bislang überleben können. Mit starken Verbrennungen liegt er im Koma im Spital. Kursierende Meldungen über seinen Tod sind nicht bestätigt worden. Gemäss der Nachrichtenagentur AP soll sein Zustand am Freitagmorgen stabil gewesen sein. Geschockt vom Drama ist auch die Walliser Familie Bauer mit Klaus und Angela, in deren Hotel Lok Jaroslawl im August während ihrer Testspiele in der Schweiz wohnte. Tochter Vivienne Bauer (19) sagt im «Blick»: «Meine Eltern

sind geschockt und niedergeschlagen. Die Spieler waren immer sehr liebe und einfache Gäste.» Der englische Fussballklub ManU, der 1958 ebenfalls von einem Absturz betroffen war, hat indessen mit einem offiziellen Kondolenzschreiben an Lok seine Anteilnahme ausgedrückt. rib/nv

In Leukerbad Lok-Spieler Galimow und Hotel-Besitzerin Angela Bauer.


21

Freitag, 9. September 2011

US OPEN → Federer bezwingt im Viertelfinal den

Franzosen Jo-Wilfried Tsonga mit 6:4, 6:3 und 6:3. Von Marcel Hauck aus New York

Z

weimal hatte Roger Federer in diesem Sommer schon gegen Jo-Wilfried Tsonga (ATP 11) verloren. Im Wimbledon-Viertelfinal und in den Achtelfinals von Montréal. An den US Open ist es wieder ein Viertelfinal, doch diesmal läuft alles anders. Federer übernimmt sofort das Kommando, holt sich früh das Break zum 2:1. Kurz darauf wird der 30-jährige Schweizer aber vom Regen gestoppt und schon nach rund 20 Minuten wieder vom Platz gezwungen. Erst um 3.35 Uhr Schweizer Zeit gehts weiter. Federer fühlt sich in der New Yorker Nacht ausgesprochen wohl. 21 Mal hat er nun in Night Sessions gewonnen und vor allem nie verloren. Mit einem RückhandPassierball holt er sich das Game zum 5:4 – und ser-

viert dann zu null zum Ge- mit der Weltnummer 1, Nowinn des ersten Satzes. Fe- vak Djokovic. In Paris war derer zeigt wieder mal eine Federer der Einzige, der brillante Vorstellung. Im dieses Jahr regulär gegen zweiten Satz geht er mit den Überflieger gewann Doppel-Break 4:1 in Füh- (die zweite Niederlage kasrung, muss Tsonga noch sierte Djokovic in Cincinnamal auf 4:3 herankommen ti gegen Murray durch Auflassen. Mehr lässt er nicht gabe). Der Final findet dann zu. Insgesamt erarbeitet – wie in den letzten drei sich der Baselbieter 13 Jahren – nach den vielen Regenpausen Break-Mögerst am Monlichkeiten. Er Halbfinalistin tagabend kann zwar nur statt. sechs davon Kerber steht auf Federer. verwerten, Im Fraudoch das geen-Turnier nügt. hat sich mit der DeutFederer bleibt unbeein- schen Angelique Kerber druckt. Nach 1:53 Stunden die Nummer 92 der Welt verwertet er den Matchball sensationell in den Halbfimit einem Servicewinner nal gespielt. Dort trifft sie zum souveränen 6:4, 6:3, auf Samantha Stosur (Aus). 6:3. «Ob ich in drei oder Die 23-jährige Kerber, die fünf Sätzen gewinne, ist polnische Wurzeln hat, mir egal», sagte der 16-fa- steht auf Roger Federer. Er che Grand-Slam-Champi- sei der männliche Tennison. «Hauptsache, ich bin spieler, der ihr am besten weiter und hatte Spass auf gefalle. «Ich bewundere, dem Platz.» Nun kommts wie er sich auf und neben morgen zum Gipfeltreffen dem Platz gibt.» 

Axpo Super League 8. Runde Samstag, 10. September Luzern – Zürich TC 17.45 Servette – Basel TC 19.45

Sporttip-Quoten Tipp 1 Tipp X Tipp 2 2.25 2.80 2.35 2.80 2.80 1.90

Sonntag, 11. September Lausanne – YB TC 16.00 Xamax – GC TC 16.00 Thun – Sion TC 16.00

3.50 2.30 2.10

3.00 2.80 2.80

1.60 2.30 2.50

Rangliste 1. Luzern

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2. Thun

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3. Servette

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4. Sion

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5. Zürich

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0

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6. YB

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7. Basel

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8. GC

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10. Lausanne

Jetzt wetten, mitfiebern und gewinnen am Kiosk oder auf www.sporttip.ch

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→ AUS DEM FAMILIENALBUM

Nie mehr das Wichtigste verpassen! 1992 Luganos John Fritsche (l.) verschiesst vor ZSC-Goalie Rolf Simmen.

Lugano – ZSC: Klassiker zum Start Duelle zwischen den ZSC Lions und Lugano gehören im Schweizer Eishockey zu den spektakulärsten Begegnungen. Legendär sind der Playoff-Viertelfinal 1992, als der ZSC als Siebter den Qualisieger Lugano mit 3:1 rauswarf, oder die beiden ZSC-Finalsiege gegen die Tessiner 2000 und 2001. Heute Abend kommts in der Rese-

ga gleich zu Beginn der neuen Saison zum Aufeinandertreffen. Für die Lions die Chance, den gestrigen Fehlstart gegen Zug auszuwetzen. An der Bande stehen sich als Trainer die ehemaligen NHLStarcoaches Barry Smith (Lugano) und Bob Hartley (ZSC) gegenüber. Beide gewannen in ihrer Karriere schon den Stanley Cup.

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Hockey-News Für SMS: Senden Sie Eisho Start an 164 (50 Rp./SMS). Fürs Telefon: Wählen Sie 164 (50 Rp./Anruf und Min.). Fürs iPhone: Senden Sie SMS mit Stichwort iPhone an 164. Für alle übrigen Handys: Senden Sie Stichwort Sport an 164. Mehr Infos unter: www.sport164.ch


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www.blickamabend.ch

Ältester NLAFeldspieler Martin Steinegger.

«Stoney» knackt den 1000er-Klub 22. SAISON → Martin Steinegger (39) könnte

Vater einiger seiner Biel-Teamkollegen sein. marc.ribolla @ringier.ch

night of hunters tour PLUS SPECIAL GUEST:

Montag 24.Oktober 2011,19.30 Konzertsaal KKL Luzern www.toriamos.com www.goodnews.ch 0900 800 800 CHF 1.19/min., Festnetztarif

ls Verteidiger Martin Steinegger 1990 mit Biel in der Nationalliga A debütierte, waren Gaëtan Haas (19) oder Anthony Huguenin (19) noch gar nicht geboren. Heute Abend spielen die beiden Youngsters mit Biel beim Saisonstart gegen Ambri – mit Martin Steinegger (39) im Team. In der Garderobe ist die grosse Altersdifferenz kein Thema. «Der Umgang ist ganz normal. Ich profitiere von den Jungen, und sie profitieren von mir. Der Respekt ist sicher da. Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass sie sich im Team wohlfühlen», sagt der 219-fache Natispieler Steinegger. «Stoney», ältester Feldspieler der Liga, steigt in seine 22. Saison in der NLA – «höchstwahrscheinlich meine letzEISHOCKEY NLA 1./2. Runde Donnerstag, 8. September ZSC Lions – Zug n.V. 5:6 Freitag, 9. September Biel – Ambri Davos – SCL Tigers Lugano – ZSC Lions Lakers – Bern Zug – Fribourg

19.45 19.45 19.45 19.45 19.45

Samstag, 10. September Ambri – Lakers 19.45 Bern – Biel 19.45 Fribourg – Lugano 19.45 Kloten – Davos 19.45 SCL Tigers – Genf 19.45

→ GUT ZU WISSEN

Rückennummer für Ref In der neuen Saison wartet die Eishockey-Meisterschaft mit zwei Neuerungen auf. Die Schiedsrichter tragen neu wie in der NHL fixe Rückennummern. Diese Praxis soll die Anonymität der Refs aufheben. Die Nummern der ProfiSchiris: 9 Rochette, 15 Reiber, 22 Massy, 66 Kurmann, 91 Stricker. Zudem werden die Matchuhren neu – wie auf internationaler Ebene – rückwärts laufen. Die Partien der Qualifikation beginnen jeweils um 19.45 Uhr oder 15.45 Uhr (Sonntag).

Foto: Manuel Geisser

A

te», wie er sagt. Sein Vertrag bei Biel läuft nächsten Frühling aus. Schon bald, wohl am 24. September wenn er verletzungsfrei bleibt, knackt Steinegger aber noch die magische Grenze von 1000 NLA-Spielen. Motivation und Ziele findet er trotz seines Alters noch genug. Das x-te Sommertraining war keine andere Qual als sonst. «Trainiert hab ich auch mit 25 nicht lieber», lacht Steinegger. «Ich will mich noch immer von Jahr zu Jahr verbessern und meinen Beitrag leisten.» Ziel ist die erstmalige Bieler Playoff-Quali. Bei seiner Rückkehr aus Bern vor drei Jahren wählte er übrigens die Rückennummer 40, so alt wird Steinegger nächsten Februar. Ein besonderes Omen zum Rücktritt? «Nein, das ist reiner Zufall. Aber es geht jetzt natürlich in diese Richtung», sagt der Bieler. 


Das heisse Sommerspiel!

Herzliche

Gratulation an alle unsere Gewinnerinnen und Gewinner! 3

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Die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner! Frau Frieda und Christian Gerber, 6. Herr Hansruedi Vogt, Gewinnerin Mazda MX5, Belwag AG, Bern

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2. Frau Anita Leu-Strub,

7.

3. Herr Reto Pfister,

8. Frau Sonja Honegger,

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Frau Rosmarie Wolf, VW Golf Cabriolet, AMAG Retail Utoquai, Zürich

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11. Frau Martha Grossenbacher,

Reisegutschein, TUI ReiseCenter, Herzogenbuchsee

12. Herr Thomas Benz,

Hyundai Veloster, Garage Kästli AG, Erlenbach

13. Herr Valentino Sardella, Einkaufsgutschein, Fust, Aarau

4. Frau Verena Gilgen, Hyundai Veloster, 9. Herr Rolf Sprecher,

14. Frau Käthi Hochstrasser,

5. Frau Rosemarie Gloor,

15. Frau Vreny Moser,

Garage am Graben, Burgdorf

Reisegutschein, TUI ReiseCenter, Bern

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10. Frau Lisbeth Moor,

Mazda MX5, Wyser Seon AG, Seon

Wir bedanken uns recht herzlich bei unseren Partner:

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Freitag, 9. September 2011

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Life

Die stylischen Lautsprecher geben jedem Arbeitsplatz den gewissen «girlie touch» und eignen sich für Reisen oder auch als Mitbringsel für den nächsten Mädelabend. Bei meinpaket.de für ca. 30 Franken

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MODE/BEAUTY

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Das trägt Mann im TOP 5 DER TRENDS → Diese Saison ist für jeden

Typ etwas dabei: Knallfarben für Optimisten, Lammfell und Karo für Naturburschen, Klassiker für Dandys. Und für mutige Businessmänner gibts Arbeiter-Klamotten, inspiriert von Japan. 1. Lammfell Models im Schafspelz liefen bei Burberry Prorsum über den Laufsteg. Das kuschelige Material wird gerne mit Leder und Wolle kombiniert. Idealerweise trägt Mann die Lammfell-Jacke zur Anzug- oder Karohose. Dazu ein derber Schuh – nur so sieht dieser Look perfekt aus. Wer auf seine Jeans nicht verzichten möchte, greift zum schwarzen oder grauen Modell. Finger weg von blauen, verwaschenen, oder zu engen Jeans. Das ist nicht cool, sondern sieht billig aus!

Für Abenteurer Felljacke von «Hellers Cafe» bei VMC für 1800 Fr.

2. Knallfarben

Lammfell Warme Sache: Burberry Prorsum hüllt den Mann in robuste Jacken mit Lammfellfutter.

Armani und Bottega Veneta habens vorgemacht: Nach dem sommerlichen Colour Blocking bleiben die Knallfarben auch bei tieferen Temperaturen erhalten. Neu ist dabei die Kombination. Das leuchtende Kleidungsstück ist der einzige Hingucker und wird mit Schwarz getragen. Ein roter Pullover wird beispielsweise zu schwarzer Hose und Sakko assortiert. Klar, etwas Mut und Farbe im Gesicht sind bei diesem Look Voraussetzung.

Für Optimisten Baumwoll-Pullover von Herren Globus für 69.90 Fr.


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Freitag, 9. September 2011

Herbst

→ BEAUTYNEWS

Für den Jeans-Typ BANG → Der neue Duft von Marc Jacobs mit dem klingenden Namen «Bang Bang» hinterlässt ein kühles, frisches Gefühl auf der Haut. Der jeansblaue Flacon wurde von Harry Allen designt.

3. Karo

Bang Bang Eau de Toilette von Marc Jacobs, 100 ml für 122 Fr.

Für NaturBurschen Karo-Jacke von woolrich.com für 729 Fr.

Für den Dandy NOSTALGISCH → Inspiriert von der Vergangenheit, kommt der neue Duft aus dem Hause Desquared2 im Retro-Design daher. Rote Minze, Thymian, Zimt und Moschus machen «Potion for Man» zu einem starken und sinnlichen Duft.

Potion for Man von Desquared2, 100 ml für 118 Fr., ab Oktober im Handel

Für impulsive Männer KLASSIKER → Auch Calvin Klein One startet mit einem neuen Duft in den Herbst. Schwarzer Pfeffer, Kardamom und Tobacco machen das Eau de Toilette zu einem provokanten und impulsiven Geruchserlebnis, das gleichzeitig frisch daherkommt. Shock For Him von CK One, 100 ml für 74 Fr.

Auf dem Laufsteg bei Issey Miyake entdeckt:: Karoprint. Holzfällerhemden stehen jedem Mann. Kein Wunder, ziert das WürfelMuster nun auch Jacken, Mäntel und Taschen. Weiterer Vorteil des Prints: Er lässt sich leicht kombinieren zu Jeans, Militärund Wollhosen. Hauptsache, die passenden Schuhe haben eine dicke Sohle. Besser nicht andere Muster, Manchester oder Samt mit diesem Look tragen.

Zeig mal her Kuschelig warm Ein Pulli für die kalten Tage.

4. Arbeiter-Bekleidung Trend aus Japan: Der Arbeiterlook erreicht die Schweiz. Der noch etwas ungewohnte Stil schwappt von Asien nach Europa über und erinnert an alte Overalls von Bahnschaffnern oder an die Arbeitskleidung von Metzgern und Köchen. Kombiniert werden sie zu unifarbenen Teilen und groben Schuhen. Zu viel Schnickschnack wäre fehl am Platz.

Karo Der WürfelPrint wandert vom Hemd auf die Jacke. Modell von Issey Miyake.

5. Dandy

Für Gentlemen Schnürschuh von «Tricker’s» bei kahoona.ch für 598 Fr.

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Fotos: Getty Images, Paul Seewer, ZVG

Für Handwerker Overall von «Redux» bei kahoona. ch für 498 Fr.

Alexander McQueen zeigt die geschnürten Schuhe zu Leder- oder Anzughosen. Im Alltag lassen sich die ehemaligen Gentlemen-Schuhe auch zu Jeans und grobgestricktem Cardigan kombinieren. Wer will, trägt sie zu Hemd und Gilet. Modemutige greifen zu Kniesocken und Bermudas. Aber eben nur Männer, die auffallen wollen!

Michal (16) hat eingekau … … einen Strickpulli. Eigentlich wollte ich mir heute ein Paar Schuhe kaufen, doch stattdessen habe ich mich in diesen kuscheligen Pulli von Pur verliebt. Ich habe ihn an der Schaufensterpuppe im BIG erspäht und musste ihn einfach haben! Für die kälteren Herbsttage ist er genau richtig. Zum Glück hatte ich noch einen 15%-Rabatt-Gutschein, so habe ich erst noch etwas Geld gespart.


FILIPPOS

POLITARENA MITTWOCHS 22:15


Freitag, 9. September 2011

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ESSEN

Italianità: Keine Pizza, viel Pasta! BASEL

LUZERN An den Wänden Impressionen aus Venedig Blick ins Restaurant La Gondola.

Restaurant Picobello Blumenrain 12

Eine grosse Pasta-Auswahl, diverse Antipasti und sonstige italienische Spezialitäten, dazu eine herrliche Terrasse mit Blick auf den Rhein.

BERN

Gut für Gaumen

und Geldbörse BUON APPETITO → Im La Gondola geniesst man

Venedig, ohne zu tief ins Portemonnaie zu greifen. stefan.daehler @ringier.ch

D

as La Gondola ist keines dieser Restaurants, in denen man im Flüsterton miteinander spricht. Hier wird geredet und gelacht. Das hat vielleicht etwas mit der Geschichte des Hauses zu tun, denn einst befand sich hier das Trinkund Zunfthaus zur Metzgern. Der Legende nach sprach in der Metzgern im Jahr 1333 ein kleiner Junge zum Kachelofen und warnte so die Eidgenossen in der Stadt Luzern vor einem Angriff der Österreicher. Davon merkt der Besucher im La Gondola aber nichts. Wer eintritt, sieht weder Kachelöfen noch Ös-

terreicher, sondern vor al- ersten Blick sieht der Teller lem ein Abbild Venedigs. zwar etwas gewöhnungsbeDie Wände sind mit dürftig aus, was auch an Szenen aus der Lagunen- den speziellen Salatarten stadt bemalt. Das mag et- wie Chinakohl liegt. Doch was kitschig und nicht je- die Sauce ist derart gut, dermanns Sache sein, soll dass ich sie – mit Hilfe von aber den Besuch im Restau- Brotstücken – bis auf den rant nicht trületzten Tropben. Denn Viele Pastafen vertilge. das Essen Als Sorten sind Hauptgang schmeckt und lohnt sich ein ist trotz der hausgemacht. TeigwarenLage mitten in der Altstadt nicht teuer. Gericht, da viele Pasta-SorUmso besser, wenn man ten im La Gondola hausgeauf so charmante Weise macht sind. Und die Portibedient wird. onen fallen nicht zu knapp Als Appetizer kriegt der aus. So ist im Magen nur Gast Bruschetta und Oliven noch Platz für ein halbes offeriert. Beim Salat ent- Dessert – leider. Denn vom scheiden wir uns ausnahms- feinen cremigen Tiramisù weise für italienisches Dres- hätte ich gerne noch mehr sing – zum Glück. Auf den verputzt. 

→ PIMP IT UP

Restaurant La Gondola

Weinmarkt 3 6004 Luzern Tel. 041 410 61 15

Vorspeisen: Grüner Salat für 7.50 Fr.; Gemischter Salat für 9.50 Fr. Hauptgang: Hausgemachte Tagliatelle mit verschiedenen Pilzen für 21.50 Fr.; Spaghetti mit Hummer und Cognac für 34.50 Fr. Dessert: Hausgemachtes Tiramisù für 8.50 Fr.; 2 Grappa Amarone, je 7.50 Fr. Wein: 5 dl Salice Salento für 29 Fr. Wir haben bezahlt: 125.50 Fr. Essen: Ambiente: Service: Gäste:

      

Scheibenstrasse 25 Wer einen Edelitaliener sucht, hat die Qual der Wahl. Wollen wir nicht. Darum gehen wir ins Dolce Vita im Breitsch. Gut. Freundlich. Günstig. Echt.

ZÜRICH

Ristorante Italia

Zeughausstrasse 61 Ein grosser Tresen mit Antipasti, Käse und Salami, eine feine Auswahl Pasta und Gnocchi und zum Dessert eine Torta della casa. Che buono!

ST. GALLEN

Restaurant Acquarello Davidstrasse 38

Frutti di Mare Mediterrane Köstlichkeiten.

Der neue Edelitaliener trumpft mit elegantem Ambiente und traditioneller Küche auf. Wer Italien mag, der fühlt sich hier auf Anhieb wohl.

Gefrorene Beerenmischung

 Über Nacht die Beerenmischung in einer Schüssel Fotos: Flurin Bertschinger/Ex-Press, Getty Images

Restaurant Dolce Vita

antauen lassen.  Saft vom Auftauen in eine Pfanne abgiessen und mit ein

wenig Puderzucker auf dem Herd etwas einreduzieren lassen.  Beerenmischung fein schneiden und mit gehackter Minze, Quark und Naturejoghurt mischen.  Sirup dem Beerenquark beigeben und in Schalen abfüllen.  Im Kühlschrank gut durchkühlen lassen und mit frischen Beeren als Süssspeise servieren. Wie pimpen Sie Fertigprodukte auf? Schreiben Sie an: magazin@blickamabend.ch

KochProfi am Werk Micha Schärer gibt Tipps.


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RÄTSEL

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Wochenpreis: 1 × ein Rattan Gartenmöbelset, ITALY, von Beliani® im Wert von 1498 Franken*! * UVP: 2990 Franken Das Set besteht aus einem Tisch (160 cm) und 6 Stühlen inkl. Sitzkissen und Glasplatte. Die Versandkosten von 299 Franken sind im Preis inbegriffen. www.beliani.ch

Tagespreis: Ein Reisegutschein vom Türkeispezialisten im Wert von 100 Franken!

Teilnehmen SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF 1.50/SMS): BAA1, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 921 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51231

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 11. September 2011, 24.00 Uhr Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Lösungswort vom 7. September: PADDEL Die Gewinner der Kw 35 (Hotelübernachtungen) werden schriftlich benachrichtigt.

→ BIMARU leicht Conceptis Puzzles

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So gehts:

→ KAKURO leicht

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

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→ SUDOKU → SUDOKU mittel schwierig

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Gesamtwert: 1065 Franken

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So gehts:

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→ SUDOKU schwierig

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Bad Zurzach steht für Gesundheit, Entspannung sowie Wellness und bietet Genuss für alle Sinne. www.thermalbad.ch

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Teilnehmen SMS: Senden Sie SUDOKU, Ihre drei Lösungsziffern (von links nach rechts) und Ihre Adresse an 920 (CHF 1.50/SMS): SUDOKU 583, Name, Adresse Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA52491 (gratis übers Handynetz)

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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Wochenpreis: 3 × einen Beautytag im Thermalbad Zurzach im Wert von je 355 Franken!

Teilnahmeschluss: 12. September 2011, 15.00 Uhr Conceptis Puzzles

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Freitag, 9. September 2011

Das 24 Stunden Horoskop

Illustration: Alain Scherer

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UNTERHALTUNG Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Durch den Mond in Ihrem Zeichen löst sich ein Knoten, und in eine ziemlich festgefahrene Situation kommt endlich Bewegung hinein. Flop: Verlassen Sie sich nicht auf Venus. Nehmen Sie die Gestaltung Ihres Liebeslebens selbst in die Hand!

ZWILLINGE 21.5.– 21.6. Top: Sie sind offen für neue Begegnungen und interessante Bekanntschaften. Merkur steht günstig – da dürfte die Resonanz ganz nach Ihrem Geschmack ausfallen. Flop: Achten Sie gut auf sich. Die Grenzen Ihrer Belastbarkeit sind jetzt schnell erreicht.

WAAGE 24.9.– 23.10. Top: Ein günstiger Tag für grössere Anschaffungen – Sie finden das richtige Angebot. Investieren Sie doch mal wieder ein paar Franken in Ihre Wohnung. Flop: Wenn Ihnen etwas über den Kopf wächst, lehnen Sie sich bei Ihrem Partner an.

SCHÜTZE 23.11.– 21.12. Top: Sie haben einen Energieüberschuss. Kein Problem – solange Sie nicht nur sitzen. Für den Feierabend ist insofern Sport angesagt. Flop: Routineaufgaben reizen Sie zurzeit nicht. Im Gegenteil – Sie würden gerne mal wieder etwas verändern.

FISCHE 20.2.– 20.3. Top: Sie sind heute total entspannt und schaffen es insofern locker, über die kleinen Schwächen Ihres Herzblatts grosszügig hinwegsehen. Flop: Ihr Portemonnaie scheint ja wohl ein Loch zu haben. Machen Sie doch mal einen schriftlichen Kassensturz.

KREBS 22.6.– 22.7. Top: Ein interessantes Gespräch inspiriert Sie. Belassen Sie es nicht dabei, sondern greifen Sie die Impulse auf – es könnte sich lohnen! Flop: Allen gerecht werden zu wollen, ist ein schwieriges Vorhaben. Setzen Sie sich heute mal an die erste Stelle.

SKORPION 24.10.– 22.11. Top: Wenn Sie sich etwas in den Kopf gesetzt haben, ziehen Sie das auch durch. Lassen Sie sich nicht durch andere Meinungen beirren! Flop: Innerlich sind Sie etwas angespannt. Machen Sie einen langen Spaziergang in schöner Natur. Das lockert auf.

STEINBOCK 22.12.– 20.1. Top: Sonne und Venus wecken intensive Gefühle. Die sollten Sie natürlich auch zum Ausdruck bringen. Ihr Schatz freut sich darüber. Flop: Haben Sie keine Angst vor Veränderungen. Öffnen Sie sich lieber dafür, damit geben Sie dem Glück eine Chance.

WIDDER 21.3.– 20.4. Top: Versuchen Sie, etwas Urlaubsflair in den Alltag hinüber zu retten. Kaufen Sie sich bunte Blumen oder kochen Sie etwas Exotisches.Flop: Venus steht ungünstig. Das heisst aber nicht, dass Sie nicht selber für etwas Schwung sorgen könnten.

LÖWE 23.7.– 23.8. Top: Gönnen Sie sich heute ruhig mal etwas Aussergewöhnliches. Die Venus in Ihrem Geldhaus sorgt für schnellen Nachschub. Flop: Keine Panik, wenn es heute zu kleinen Differenzen kommen sollte. Ihre Beziehung kann das locker aushalten.

STIER 21.4.– 20.5. Top: Bei allen finanziellen Angelegenheiten haben Sie ein glückliches Händchen! Kaufen Sie sich mal wieder ein Los! Flop: Sie sind heute nicht leicht zufrieden zu stellen. Versuchen Sie etwas geduldiger mit sich und ihren Mitmenschen zu sein.

JUNGFRAU 24.8.– 23.9. Top: Mond und Mars sorgen für reichlichen Aktivitätsdrang. Das passt ganz gut, denn Sie haben vor dem Wochenende ja noch einiges zu erledigen. Flop: Wenn Ihr Partner nicht gut drauf ist, ziehen Sie sich nicht zurück. Gehen Sie auf ihn zu!

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS Der Wirt fragt den Gast zuvorkommend: «Ihr Glas ist leer – möchten Sie gerne noch eins?» Verwirrt antwortet ihm der Gast: «Nein, was soll ich denn mit zwei leeren Gläsern?» Ein Mann fragt den Hundeverkäufer: «Mag dieser Schäferhund denn kleine Kinder?» Darauf meint der Verkäufer: «Ja, auf jeden Fall. Aber es ist bestimmt einfacher, wenn Sie ihm Hundekuchen zu fressen geben.»


Mitspielen und gewinnen! Heute versteckt:

Das Pflege-Set von ARTDECO beinhaltet: Caviar Base, Caviar Essential Eye Lift, Golden Caviar Cream, Golden Caviar Line Filler und Decolleté Crème. www.dekora.ch

Gewinner vom 1. September: P. Brunner, Ebikon

Ein Pflege-Set von ARTDECO im Wert von 492 Franken! TOR ZUM GLÜCK → Hinter einem der sechs Tore ist der ausgeschriebene Preis versteckt. Raten Sie, hinter welcher Nummer das begehrte Gadget liegt. Haben Sie aufs richtige Türchen getippt, erfahren Sie das sofort und nehmen damit automatisch an der Verlosung teil. Viel Glück!

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→ SO MACHEN SIE MIT: SMS: Schicken Sie ein SMS mit TOR und Ihrer Lösungszahl und Ihrer Adresse an 920 (CHF 1.50/SMS). Bsp: TOR 2, Hans Muster, Beispielstrasse 5, 8000 Musterhausen Telefon: Wählen Sie die Nummer 0901 500 085 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) und folgen Sie den Anweisungen.

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Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA52621 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: 12. September 2011, 15.00 Uhr Teilnahmebedingungen: Ringier-Mitarbeiter sind nicht teilnahmeberechtigt. Rechtsweg und Korrespondenz sind ausgeschlossen. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Pro Tag darf max. 200-mal teilgenommen werden.


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TV AB 16 UHR

Freitag, 9. September 2011

→ SF 1

→ SF 2

→ ARD

16:50 Herzflimmern 17:40 Telesguard 18:00 Tagesschau 18:10 Meteo 18:15 5 gegen 5 18:40 Glanz & Gloria 19:00 Aktuell 19:25 SF Börse 19:30 Tagesschau 19:55 Meteo

16:15 Garfield 16:45 Die Zauberer vom Waverly Place 17:10 Zambooster 17:20 Hannah Montana 17:45 MyZambo 18:05 Best Friends 18:35 Die Simpsons 19:30 Rules of Engagement

16:10 Panda, Gorilla & Co. 17:00 Tagesschau 17:15 Brisant 18:00 Verbotene Liebe 18:50 Das Duell im Ersten 19:45 Wissen vor 8 19:50 Das Wetter 19:55 Börse

20:05 SF bi de Lüt Die Jungbauern 21:00 Zürich Langstrasse Gauner, Zauber und Paläste 21:50 10vor10 22:15 Meteo 22:35 Arena Micheline Calmy-Rey – der Rücktritt, Moderation: Urs Wiedmer 00:00 Tagesschau Nacht 00:15 Das China Syndrom E (USA 1978) Thriller von James Bridges mit Jane Fonda, Jack Lemmon

20:00 After the Sunset E (USA 2004) Action mit Pierce Brosnan, Salma Hayek, Woody Harrelson 21:40 Box Office Extra (W) Filmfestival Venedig 2011 22:20 Sportaktuell 22:55 Crimson Tide – In tiefster Gefahr E (USA 1995) Thriller mit Gene Hackman, Denzel Washington 01:00 Flashpoint – Das Spezialkommando E Das verlorene Paradies

20:00 Tagesschau B 20:15 Salto Vitale C B (D 2010) Romanze mit Jutta Speidel, Uwe Kockisch, Luciano Casini 21:45 Tatort: Schleichendes Gift B (D 2007) Krimi mit Dominic Raacke, Boris Aljinovic 23:15 Tagesthemen 23:30 Agathe kann's nicht lassen Mord im Kloster 01:00 Nachtmagazin 01:20 Der Mörder in Dir C (USA 2004) Thriller

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

16:00 Heute 16:15 Herzflimmern 17:00 Wetter 17:15 Hallo Deutschland 17:45 Leute Heute 18:05 Soko Wien 19:00 Heute 19:20 Wetter 19:25 Die Rettungsflieger

16:20 ZIB Flash 16:25 Malcolm mittendrin 16:50 Die Simpsons 17:35 How I Met Your Mother 18:25 Anna und die Liebe 18:55 Scrubs 19:20 Mein cooler Onkel Charlie 19:45 Chili

16:00 Die Barbara Karlich Show 17:00 ZIB 17:05 Heute in Österreich 17:40 Herbstzeit 18:30 Konkret 18:51 Infos und Tipps 19:00 Heute 19:30 Zeit im Bild 19:55 Sport

20:15 Der Alte Schleichendes Gift 21:15 Soko Leipzig Happy End 22:00 Heute-Journal Mit Marietta Slomka 22:30 Der letzte Zeuge Botschaft des Mörders 23:15 Aspekte Art Spiegelman – Ein Comic über den 11. September u.a. 23:45 Lanz kocht «Auf die Sosse kommt es an» 00:50 Heute Nacht 01:05 Open Air 2011

20:00 ZIB 20 20:15 Die grosse Chance Das Casting, Juroren: Karina Sarkissova, Sido, Zabine, Bernhard Paul 21:55 ZIB Flash 22:05 Erste Sendung nach Sommerpause: Was gibt es Neues? 22:50 Arme Millionäre B Zurück auf Anfang (1/12) 23:40 Novotny und Maroudi B Eifersüchteleien 00:05 ZIB 24 00:25 Fussball Arena 1. Liga

20:05 Seitenblicke 20:15 Der Alte B Schleichendes Gift 21:20 Am Schauplatz B Mit eigenen Händen 22:00 ZIB 2 22:25 Euromillionen 22:30 Inspector Barnaby – Erben oder sterben? (GB 2004) Krimi mit John Nettles, John Hopkins 00:05 Stockinger Grau'n an der Traun 00:50 Seitenblicke (W) 00:55 Wege zum Glück B (W)

→ SAT 1

→ RTL

→ PRO 7

16:00 Richter Alexander Hold 17:00 Niedrig und Kuhnt – Kommissare ermitteln 18:00 Das Sat.1-Magazin 18:30 Anna und die Liebe 19:00 K 11 – Kommissare im Einsatz 19:30 Ich suche dich

16:00 Familien im Brennpunkt 17:00 Die Schulermittler 17:30 Unter uns 18:00 Explosiv 18:30 Exclusiv 18:45 RTL Aktuell 19:05 Alles was zählt 19:40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

15:30 Scrubs – Die Anfänger 16:00 Das Model und der Freak – Falling in Love 17:00 Taff 18:00 Newstime 18:10 Die Simpsons – Sicherheitsdienst Springfield u.a. 19:10 Galileo

20:00 Sat.1 Nachrichten 20:15 Hui Buh, das Schlossgespenst Fantasy mit Michael Bully Herbig, Christoph Maria Herbst, Heike Makatsch 22:15 Genial daneben – Die Comedy Arena Mit Hugo Egon Balder und Gästen: Dieter Nuhr, Helge Schneider, Guido Cantz u.a. 23:15 Die Dreisten Drei Die Comedy WG 00:20 Sechserpack (W) Das erste Mal

20:15 Wer wird Millionär? Spielshow mit Günther Jauch 22:15 Cindy aus Marzahn & Die jungen Wilden Comedy-Show (1/4), Gäste: Michael Mittermeier u.a. 23:15 H wie Hartwich Comedy-Gameshow mit Daniel Hartwich 00:00 RTL Nachtjournal 00:27 Das Wetter 00:30 Cindy aus Marzahn & Die jungen Wilden (W) 01:30 Familien im Brennpunkt

20:15 World Trade Center (USA 2006) Drama von Oliver Stone mit Nicolas Cage, Michael Pena, Jay Hernandez 22:40 Galileo Spezial Die Geheimakte Osama Bin Laden: Amerikas Jagd auf Staatsfeind Nummer 1 23:40 World Trade Center (W) (USA 2006) Drama von Oliver Stone mit Nicolas Cage, Michael Pena 02:05 Blockbuster TV Making of: Colombiana

→ KABEL 1

→ SWR

→ ARTE

16:00 Aktuell 16:05 Kaffee oder Tee 17:00 Aktuell 17:05 Kaffee oder Tee 18:00 Aktuell 18:09 Börse 18:15 Mensch Leute – Ulmer Bundeswehrärzte im zivilen Einsatz 18:45 Landesschau 19:45 Aktuell 20:00 Tagesschau 20:15 SWR auf Tour – Zu Gast auf dem SWR4 Sommerfest Koblenz 21:45 Aktuell 22:00 Nachtcafé 23:30 Studio Richling 00:00 Otto Waalkes 00:45 Nie wieder achtzig! – Dieter Hildebrandt

16:30 Flüsse der Welt 17:00 Simon Templar 17:45 X:enius 18:15 Leben über den Wolken 19:00 Arte Journal 19:30 Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in Österreich 20:15 Mein eigen Fleisch und Blut (D 2011) Drama von Vivian Naefe mit Veronica Ferres 21:45 Neustart im Kopf 22:35 Der Kollaborateur und seine Familie 00:05 Kurzschluss – Das Magazin 00:55 Global 01:25 Die Sendung mit der Katze

→ 3SAT

→ VOX

→ 3+

15:45 Ein Stück vom Himmel (D 1957) Drama 17:15 Kunst & Krempel 17:45 ZDF-History 18:30 Nano Spezial: 10 Jahre 9/11 19:00 Heute 19:20 Kulturzeit 20:00 Tagesschau 20:15 Tatort Familie 21:00 Auslandsjournal extra 21:30 Makro: Berge aus Gold – Chinas Umweltprobleme 22:00 ZIB 2 22:25 Ein Mann für geheime Stunden (USA 2001) Romanze mit Andy Garcia, Mick Jagger, James Coburn 00:00 Extra 3 00:30 10 vor 10

15:55 Menschen, Tiere & Doktoren 18:00 Mieten, kaufen, wohnen 19:00 Das perfekte Dinner 20:00 Prominent! 20:15 CSI: Miami – Absturz/Eine explosive Mischung 22:10 CSI – Den Tätern auf der Spur – Ein starkes Team/Hoher Einsatz 00:05 Nachrichten 00:25 CSI: Miami (W)

16:00 Meine wilden Töchter – Sein Name ist Bruno 17:40 How I Met Your Mother – Mosbius Designs/Die Dreitageregel u.a. 20:15 The Mentalist – Der Geschmack des Todes/Der beste Freund/Mittel und Wege/ Code Red u.a. 00:30 The Mentalist (W) 01:15 The Mentalist (W)

C Dolby E Zweikanalton

TOP

Nicht verpassen

→ A�er the Sunset

15:50 What's up, Dad? – Immer zu spät 16:15 What's up, Dad? – Auf nach Boston 16:45 News 16:55 Two and a Half Men – Meine Zunge ist aus Fleisch/Was ist ein Quickie? 17:50 Abenteuer Leben – täglich Wissen 19:15 Achtung Kontrolle! Einsatz für die Ordnungshüter 20:15 Castle – Johanna Beckett 21:15 Castle – Todsicheres Glück 22:10 Castle – Geforenes Blut 23:10 Castle – Voodoo 00:05 Castle (W)

A S/W B Untertitel

→ TV�TIPPS DES ABENDS

© 2011

20:00 Uhr auf SF 2 Max (Pierce Brosnan) und Lola (Salma Hayek) haben sich einen netten Notgroschen ergaunert, und fröhnen ihrem Ruhestand auf einer tropischen Insel. Doch Max ist bald gelangweilt, und als ihn auch noch sein Erzfeind Stan (Woody Harrelson) mit einer Diamantenausstellung reizt, ist's mit der Ruhe vorbei.

→ Tatort Familie 20:15 Uhr auf 3 Sat Eine repräsentative Studie belegt, dass etwa 40 % der in Deutschland lebenden Frauen irgendwann in ihrem Leben körperliche und sexuelle Gewalt innerhalb von Familienund Paarbeziehungen erleiden. – «Tatort Familie» widmet sich den Ursachen und Folgen häuslicher Gewalt.

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COMMUNITY

Die Singles des Tages Jelena sucht ...

« ... einen charmanten Mann» Alter: 18 Jahre Wohnort: Kaltbrunn SG Grösse: 1,77 m Beruf: Dentalassistentin Sternzeichen: Waage Ein Star, der mich beeindruckt: Vin Diesel.

Mein Club: Q. Das würde ich an mir ändern: Gar nichts.

Du m. bisch am Stadelhofe gsi ca. 18:15. Händ Blickkontakt ka (ich im zug & du dusse ) Hesch schwarz wissi Nikeschueh ahkah! ausgelacht@hotmail.com Hey liebi Lüt!i Bi Daniela, 19 u sueche öper vor Umgäbig Bärn, wo froh wär we ig sis ross zuesätzlech würd bewege. Mäud di uf ds E-mail: ddane91@gmail.com

HEY ZÅME WET GÄRN A FROU KENNE LEHRÄ BIS 28 GI. BI SCHLANK U HA BLAUI OUGE. 0793815271

Törnt ab: Machos. So verführe ich: Mit meinem Blick. Wenn ich traurig bin: Höre ich Farid Bang. Kontakt: 0909_jelena@bsingle.ch

Nicolas sucht ...

« ... eine Frau mit langen braunen Haaren» Alter: 22 Jahre Wohnort: Thundorf TG Grösse: 1,86 m Beruf: Baumaschinenmechaniker Mein Getränk: Bier.

Yasmiine, du bisch sbeschte was mer je pasiert isch! Bisch die beschti Kollegin wo mer sich cha wünsche! Liebe di mis chline Gagi! 4-ever BFF`S!

Hei mini Schätzlis: Vani, Särih, Anä, Thömu, Ka, Mishi. Sit so hammer! Froi mi jede Mittwuch mit öich Zug zfahre! Ööörniiis

Markus honey! I crazy for you! Ich kann nicht mehr ohne dich. ICH LIEBE DICH! I LOVE YOU! Melde dich, bitte! Dini Torteli M.

Meine Macke: Ich bin ungeduldig. Finde ich sexy: Grosse, muskulöse Männer mit blauen Augen.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Hey Marta *_* <3 Du bisch mer mega wichtig!!! Du bisch mini Nr.1!!! For ever!!! Liebe dy Schads <3

Mein Sound: Rap und Hip-Hop.

www.blickamabend.ch

hrer im A de sweet Busfa ufäud 11er Bus Richtig Ne ar fle wi rz ve d Ni . Nr. 15 vorem rote Ample churz hle läc Ziel, eifach zrugg ;-)Lg di Fahrgast

Hey Schätzu-Böhndli. Ig möcht dir eifach sägä wi viu du mir bedütisch! Fröiä mi uf jedi Sekundä mit dir! Knutschi dis Zucker-Kugeli!

l,... ich lieHey Yannik min Lömme ssgehei i Din s! be dich über alle <3 mu Mu ti lieb

Steffi es gad ned mit und ned ohni dich. Aber du muesch wüße, ich liebe dich! <3 Lars

Hey mis Beali. Sit genau 2 Jahr kenne mir üs. Es isch e super Zit gsi. Mersi für Aues! Bi froh, hani di no, o wenns ni immer eifach isch für di. Ldüa! Heiii!!! <3 Ich bin de mit em Elefante-Shirt vo de S8. Du bisch mir au ufgfale und du gsech super us!!!! Ich wür di gern wider mal gse!!! 0799329241

Hey min Schlomo!!! Ech bes..., dis Hatzi ;-) Ech werde sicher niemeh üsi Nacht am Bergsee vergesse....<3

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

-Schnügel des Tages

Meine Hobbys: Töfffahren, Schiessen. Das würde ich an mir ändern: Ich bin so, wie ich bin. Meine Macke: Autos. Törnt an: Schöne Augen. Törnt ab: Stämmige Beine. Für meine Liebste würde ich: Alles tun. Ich kann nicht: Nachtragend sein. Das will ich mal erlebt haben: Eine Reise durch die USA.

Dem Tigerli Sluttsky Putsky Mutsky passt es gar nicht, dass Frauchen in die Ferien fahren will. So lässt es sie erst gar nicht den Koffer packen.

Kontakt: 0909_nicolas@bsingle.ch

Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: redaktion@blickamabend.ch. Facebook-Schnügel: Laden Sie das Foto auf unsere Page: www.facebook.com/blickamabend (erscheint freitags).

Ein Bild von Sharon Gotsman.


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Freitag, 9. September 2011

Streetspy

von Tina Weiss, www.youarebestdressed.blogspot.com

Edel gesohlt

«Zahlt ihr eigentlich gerne unsere Pension?»

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Elder Statesman Jürg Ramspeck

Die High Heels von Christian Louboutin zeichnen sich nicht durch die schwindelerregenden Absätze aus – nein, Markenzeichen sind die roten Sohlen. Dadurch sind die Luxusschuhe schon von weitem zu erkennen. Und das ist durchaus in seinem Sinn. Bei der Kleidung erkennt man nämlich das Label oft auf den ersten Blick. Nicht so bei den Schuhen. Mit den Heels des Franzosen Louboutin kann eine Frau von Welt bzw. mit Geld zeigen, was sie hat.

rmj@ringier.ch

Liebe Joëlle, die Pensionskassen erwägen, uns Rentnern die Bezüge zu kürzen. So müsstet ihr Jungen, weil den Pensionskassen allmählich das Geld ausgeht, höhere Beiträge einzahlen. Ich könnte mir vorstellen, dass bei euch die Begeisterung, für uns Senioren vermehrt aufzukommen, begrenzt ist. Dass ihr uns für Schmarotzer haltet, die wir uns auf eure Kosten ein angenehmes Nichtstun leisten. Dass ihr nicht daran denkt, dass es nach «Generationenvertrag» wiederum eure Nachkommen sind, die einmal eure Altersrenten sicherstellen. Oder irre ich mich? Young Küken Joëlle Weil

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→ GENERATION-CLASH

Kate Lanphear, Redaktorin aus New York

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Tanja Dziahileva, Model aus San Francisco

we6@ringier.ch

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Yvonne, Stylistin aus Zürich

Lieber Herr Ramspeck Sie machen es sich ganz schön leicht, uns Jungen als unvoraussichtlich darzustellen. Zu Ihrer Zeit absolvierte man seine Lehre oder Studium und arbeitete schliesslich bis zur Pensionierung auf seinem Beruf. Für eine Wohnung brauchten Sie nicht viel zu bezahlen. Sie erlebten die goldenen Achtziger, wo man schnell einen Job fand und schnell viel Geld machen konnte. Sie reklamieren, weil Ihnen Geld gestrichen wird? Meine Generation kommt schon kaum mehr zu welchem! Wir beenden nicht einfach die Berufsausbildung und arbeiten dann bis zum Ergrauen acht Stunden täglich. Nach der Ausbildung ist vor der Ausbildung. Wir müssen ständig irgendwelche überteuerten Schulen besuchen, damit wir einen guten Job kriegen. Und uns ständig weiterbilden. Oder «auf dem Laufenden bleiben», wie man so gern sagt. Vom Arbeitspensum wollen wir erst gar nicht sprechen. Und wir schleppen uns gezwungenermassen von einem unterbezahlten Praktikum zum nächsten. Heisst also: Bis Mitte/ Ende zwanzig hat praktisch noch niemand meiner Generation richtig verdient, dafür aber eine Menge ausgegeben. Und vor allem haben wir nicht genug verdient, um uns mit unserem bescheidenen Vermögen noch um Drittpersonen kümmern zu können, geschweige denn zu wollen. Es ist nicht so, dass Sie uns lästig oder egal sind. Ich finde es eigentlich erschreckend, dass Sie so über uns denken. Doch hatten Sie Ihren Wohlstand bereits. Wir werden unseren vielleicht nie erleben.

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: ZVG, René Kälin

DVD-Abend oder lieber ins Kino gehen? Doris (17) Detailhandelsfachfrau aus Adliswil ZH Bei einem DVD-Abend ist man unter sich und muss nicht auf Fremde Rücksicht nehmen. Und man kann sich einfach nach Lust und Laune einen Film aussuchen.

Raphael (16) Schüler aus HermetschwilStaffeln AG Ein Kino-Abend macht definitiv mehr Spass! Man ist nicht nur zu Hause am Faulenzen, sondern mischt sich unter die Leute und kann anschliessend in den Ausgang.

Laisa (14) Schülerin aus Gisikon LU Der DVD-Abend ist billiger und gemütlicher. Man stört niemanden, wenn man miteinander redet. Ausserdem kann man unabhängig von den aktuellen Kinocharts jeden Film anschauen.

Jan (18) Fahrzeugschlosser aus Oberbipp BE Definitiv Kino-Abend! Einen Film im Kino zu schauen, ist einfach ein besseres Feeling. Vor allem wegen der grossen Leinwand und der guten Tonqualität.


Morgen im

Das Wetter

Sonntag

MORGEN

Fr. 2.– am Kiosk

26°

Das Urteil

Montag

Alles zum Richterspruch im Fall Hirschmann. Fakten, Meinungen, Analysen

 Büsi-Odyssee Die rührende Story von Kater «Felix».  Hammerspiel

Mitmachen und bis 300 000 Fr kassieren.

22° Basel Temperatur: Regenrisiko: Sonne:

Dienstag

28° 10% 11 h

Wassertemperaturen Rhein Doubs Aare

20° 14° 19°

25°

Note 5,3 für Spitäler STUDIE → 38 000

G O OD

Patienten stellen unseren Aktuspitälern ein gutes Zeugnis aus.

NEWS !

… Bella Italia Ein Land am Abgrund

J

→ HIN UND HER

Von: glh@ringier.ch An: info@italia.it Betreff: Geldgier Bella Italia Das gab es mal: das Land, wo Wein und Honig floss, Kunst und Können regierten – und keine Bande gelifteter und Haar-transplantierter Greise. Geldsäcken wie Berlusconi. Jeder weiss, dass keiner die 41 Milliarden einsparen will. Um die Schulden in den Griff zu bekommen. Der Staat ist zum Selbstbedienungsladen verkommen. Den niemand ernst nimmt. Wie auch? Wenn alte Lüstler sich an die Macht gewöhnen und niemand diese elende Bande davonjagt! Nur eine lacht über alle: die Sonne! Bisher jedenfalls. Helmut-Maria Glogger

Glücklich Patientin dankt den Ärzten.

«Häsch mer e Zigi» als Anmache PENDLER → Désirée Koch (21) braucht zwei

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Stunden für einen Weg – und tri wirre Gestalten.

Mit den SBB zufrieden Désirée Koch aus Luchsingen GL.

Berufsbedingt muss ich jeden Morgen den Zug von Luchsingen GL nach Zug nehmen. Das sind gut zwei Stunden Fahrt, die ich mit Musikhören oder Gesprächen verbringe. Wenn ich den Zug verpasse, schliesse ich häufig

neue Bekanntschaften. Während des Wartens kommt man oft ins Gespräch. Manchmal werde ich nach einer Zigarette gefragt – die klassische Anmache. Am Abend trifft man auch seltsame Gestalten an, die wirres Zeug reden,

wie: «Koks isch mis Highlight.» Diese Leute versuche ich zu ignorieren, was nicht immer gelingt. Generell bin ich mit der Bahn sehr zufrieden. Man steckt nicht im Stau, kann mit dem GA überall hin. Ausserdem ist Zugfahren

billiger als ein Auto. Es gibt auch Schattenseiten. Wenn es zu Störungen kommt, muss ich warten und verpasse hin und wieder den Anschlusszug. Meistens nehme ich dann ein Taxi, um rechtzeitig zur Arbeit zu kommen. Das Gute ist: Die SBB bezahlen.

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Die Porträts von Deniz Sartekin erscheinen in loser Folge.

Fotos: Istockphoto, ZVG

ährlich werden in der Schweiz mehr als eine Million Menschen stationär in Spitälern aufgenommen. Und ständig erreichen uns Hiobsbotschaften über teurere Prämien oder Arztschlampereien. Nun plötzlich die Positivnachricht: Patienten sind zufrieden mit der Qualität unserer Krankenhäuser. Befragt wurden über 70 000 Patienten, 38 000 sandten den Fragebogen zurück. Beurteilt wurden die ärztliche Versorgung, die pflegerische Leistung und die Organisation in den medizinischen und chirurgischen Abteilungen. Den besten Notendurchschnitt verzeichnen die Chirurgen: 5,43. Dicht gefolgt von den Medizinern und Pflegemitarbeitern. Grosse Spitäler schnitten punkto Betreuung grundsätzlich schlechter ab als kleine Krankenhäuser. Die nationale Patientenbefragung wird mit einem Standardfragebogen in 70 Akutspitälern durchgeführt. Die aktuellsten Ergebnisse veröffentlichte heute die Spitalvereinigung «H+». kmu

Glogger mailt …


09.09.2011_BS