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Drama um Lily Allen

Dienstag, 8. März 2011 St. Gallen, Nr. 47

Die Sängerin erzählt von der harten Zeit nach der Fehlgeburt.

HEUTE ABEND

5° MORGEN

 PEOPLE 17

10°

Fotos: Dukas/Eliot Press, EPA, AP, ZVG

Durch seine Adern fliesst angeblich Tigerblut Charlie Sheen mit seiner «Göttin» Natalie Kenly in der Nacht auf heute auf einem Dach in Los Angeles.

So feiert Charlie Sheen seinen Rauswurf aus «Two and a Half Men»

«Endlich bin ich frei» J

etzt aber wirklich. Nachdem kürzlich «nur» die aktuelle Staffel von «Two and a Half Men» eingestellt wurde, ist Charlie Sheen (45) jetzt definitiv weg. Die Bosse des Senders CBS haben ihn gefeuert – weil er an

Es wird hart

Schweiz muss CO2-Ausstoss im Inland senken.  SCHWEIZ 4/5

seinen Hauspartys Kokain verteilt hat. Doch der coole Onkel bleibt cool: «Endlich bin ich frei», verkündete er nach dem Rauswurf dem Blog «TMZ». «Jetzt muss ich wenigstens nicht mehr diese peinlichen Shirts anziehen.» Dann folgte

«Warum sollen wir ihm trauen?» Libysche Rebellen schlagen Gaddafis Rücktrittsangebot aus.  AUSLAND 8/9

wieder ein bizarrer Auftritt. Mit einer Machete und einer Flasche Tigerblut posierte er auf dem Gebäude des Konzertveranstalters Live Nation – und zog dann doch den Schwanz ein. Er hielt die Flasche mit dem Daumen zu.  NEWS 2/3

Barça vs. Arsenal Im CL-Achtelfinal ist mit Schiri Busacca auch die Schweiz dabei.  HD SUISSE & SF INFO 20.40

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NEWS

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→ SMALLTALK Mit Daniel Lampart (43), Chefökonom des Gewerkschaftsbundes

«Ich setze mich täglich für Lohngleichheit ein» Herr Lampart, heute ist der Kampagnenstart für den Frauenstreiktag am 14. Juni. Was bringt das? Wir zeigen, dass Frauen immer noch diskriminiert werden. Bei den Löhnen, in den Berufen. Das darf nicht sein. Was tun eigentlich Sie bei den Gewerkschaen für die Frauen? Gewerkschasarbeit ist doch Männersache. Wir betreiben systematisch Frauenförderung. Wir haben Frauenquoten, das heisst, wir schauen dafür, dass Frauen in den Gremien richtig vertreten sind. Warum kennt niemand Gewerkschaerinnen? Wir haben sehr gute und bekannte Frauen. Zum Beispiel Katharina Prelicz-Huber, VPOD-Präsidentin und GrünenNationalrätin, oder unsere Vizepräsidentin Vania Alleva. Wir setzen uns dafür ein, dass die Frauen auch in der Öffentlichkeit bekannt sind. Was machen Sie heute, am Tag der Frau? Ich setze mich für Lohngleichheit ein. Was muss sich eigentlich bei den Männern ändern? Ändern muss sich vor allem etwas bei den Arbeitgebern. Auch bei gleicher Arbeit verdienen Frauen immer noch weniger als Männer, obwohl diese Lohndiskriminierung verboten ist.

«Diskriminierung darf nicht sein» Daniel Lampart.

Charlie Sheen ist endgültig weg Obs mit Jon Cryer (r.) und Angus T. Jones weitergeht, ist unklar.

Schweiz o.k., Ruanda super FRAUENANTEIL → Weltweit sind Parlamentarierinnen auf dem Vormarsch. Jedes fünfte Parlaments-Mitglied ist weiblich. Die Schweiz liegt punkto Nationalrätinnen auf Rang 27. Sie musste sich zuletzt von unerwarteter Seite übertrumpfen lassen: An der Spitze des Rankings steht Ruanda. Der afrikanische Staat hat durch eine Quotenregelung einen Frauenanteil von 56,3 Prozent in der grossen Kammer und übertrumpft auch Gleichberechtigungsvorreiter Schweden (45 Prozent). Nur 43 Staaten weltweit erreichen den Uno-Zielsatz von 30 Prozent Frauenanteil in den Parlamenten, so die Studie. sik/SDA

→ HEUTE DIENSTAG 1.49 Uhr, Washington Barack Obama will Handelsminister Locke zum Botschafter in China machen 2.41 Uhr, Brüssel Serbien und Kosovo führen erstmals seit 2008 direkte Gespräche. Thema: Wirtschaft in Fahrt bringen.

Zeiten in MEZ.

6.10 Uhr, Zürich  Der krebskranke Kurt Felix spricht in der «Schweizer Illustrierten» über den Tod: «Ich habe eine Patientenverfügung. Paola und ich haben das intensiv besprochen. Wichtig ist, den Nachlass sauber zu regeln: Mein Testament ist gemacht.»

7.43 Uhr, Bern Die Arbeitslosenquote in der Schweiz ist im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 17,2 Prozent auf 3,6 Prozent gesunken. Damit waren gegenüber dem Februar 2010 29 674 Personen weniger arbeitslos gemeldet. Die Jugendarbeitslosigkeit sank sogar um 26,3 Prozent.

8.46 Uhr, Atlanta Wegen des hohen Ölpreises wird Fliegen bei US-Airlines teurer. Delta verlangt für Flüge in die Karibik 45 Dollar pro Weg mehr. 9.04 Uhr, Olten Der Stromkonzern Alpiq will die Produktion bis 2020 verdoppeln. Nötige Investitionen: 10 Mrd. Franken.


3 Sheen braucht Twitter-Hilfe Nur eine Woche nach Einrichten seines Kontos beim Kurznachrichtendienst Twitter hat Charlie Sheen über zwei Millionen «Follower» gesammelt. Jetzt ist er mit dem Unterhalt seines Profils überfordert und fragt nach Hilfe: Er sucht jemanden, der ihm bei einer Social-MediaStrategie hilft. Unter http://cs.internships.com/charliesheen-internship/ können sich Interessierte bewerben. Ausserdem hat er mit «Sheen’ Korner» neu seine eigene Internet-Show – und damit bereits über 600 000 Zuschauer. Sie sahen, wie ein ziemlich kaputter und fluchender Charlie Sheen «Torpedos der Wahrheit» abfeuerte, wirre Dinge, wie «ich fühle keinen Schmerz, weil Schmerz ein Scheiss-Mythos ist», äusserte. Allerdings stiess der tief gefallene Sheen auch Drohungen aus.

Nur noch «One and a Half Men» DUMMER ONKEL → Charlie Sheens

Bosse haben genug von den Eskapaden – sie feuerten ihn. christina.morf @ringier.ch

C

harlie Sheen (45) wird nie wieder in der Erfolgsserie «Mein cooler Onkel Charlie» zu sehen sein. Die Produktionsfirma Warner Bros. hat aus Sheens wirrem Verhalten die Konsequenzen gezogen und ihn fristlos entlassen. Eine Ethik-Klausel im Vertrag von Sheen gibt den Studio-Bossen das Recht, den Hauptdarsteller aufgrund dieser zu kündigen. Charlie Sheen hatte sich wiederholt damit gebrüstet, bei «Hauspartys» mit Pornostars Unmengen von Kokain verteilt zu haben. «Der Fakt, dass er als Teil seines zerstörerischen Lebensstils andere mit Kokain versorgt hat, ist

eine moralische Schande», um gefeuert zu werden.» schreiben die Warner-Bros.Es geht um ziemlich viel Bosse. Geld. Charlie Sheen war zuZudem behaupten sie letzt der bestbezahlte TV– entgegen früheren Aus- Schauspieler der Welt. 1,8 sagen von Sheen – dass Millionen Dollar erhielt er dieser «nicht mehr in der pro Folge von «Mein cooler Lage war, Onkel Charlie». seinen Job Allerdings ist Warner Bros. zur ZufrieSheens Lifedenheit al- findet Sheen style auch ziemler auszu- eine Schande. lich aufwendig. führen». Prostituierte, Auch habe Kokain, Trips Sheen mit Schimpftiraden nach Las Vegas sowie drei gegen den «Mein cooler On- Ex-Frauen und insgesamt kel Charlie»-Macher Chuck vier Kinder gehen gehörig Lorre die Produktion sabo- ins Geld. Jedoch könnte die Enttiert. Sheen allerdings sieht lassung auch andere teuer das anders. Er klagt und zu stehen zu kommen. will Geld: Sein Anwalt: Denn ob die Erfolgsshow «Charlie muss gehen, weil ohne Charlie Sheen weiterer Chuck beleidigt hat. geführt wird, steht noch Doch das ist kein Grund, nicht fest. 

 10.11 Uhr, Ingolstadt (D) Audi erzielt das beste Ergebnis der Firmengeschichte. 1 092 411 Autos ausgeliefert. 35,4 Mrd. Euro Umsatz. 3,34 Mrd. Euro Gewinn. 11.13 Uhr, Sydney Ein 15-jähriger Australier hat den Staat verklagt, weil er trotz des Besuchs einer staatlichen Schule nach

eigenen Angaben weder lesen, schreiben noch rechnen kann. 12.13 Uhr, Zürich Laut einer Studie der Credit Suisse steigen die Schweizer Immobilienpreise ungebremst. Die sich öffnende Schere zwischen Haushaltseinkommen und Immobilienpreisen werde bedrohlich.

Fotos: Splash (4), Keystone, RDB/Christian Lanz, EPA, AP, ZVG

Dienstag, 8. März 2011

Neues aus Absurdistan Behaartestes Mädchen im Guinness-Buch In der Schule wurde Supatra Sasuphan (11) gehänselt. «Wolfskind» und «Affengesicht» haben ihr die Kameraden nachgerufen. Das Mädchen aus Thailand ist mit Hypertrichosis zur Welt gekommen, einer seltenen Krankheit, die extremen Haarwuchs verursacht. Doch Supatra hat sich nicht unterkriegen lassen: Jetzt hat sie es als behaartestes Mädchen der Welt ins GuinIst stolz auf ihren Titel ness-Buch der Rekorde ge- Supatra Sasuphan (11). schafft. Und das ausgerechnet am Tag der Frau. «Ich bin sehr froh, dass ich im Guinness-Buch der Rekorde stehe. Viele Leute mussten sehr viel leisten, um es zu schaffen. Ich musste lediglich ein paar Fragen beantworten. Ausserdem ist die Schande meiner Krankheit dadurch verschwunden», sagt die Rekordhalterin zu «Daily Mail». Laut der Zeitung ist sie nun das beliebteste Mädchen der Schule. abü

Heute Mittag am TV:

Tapferste Polizistin entlassen Marisol Valles Garcia galt als die mutigste Polizistin in Mexiko. Die 20-Jährige wollte den Kampf mit der Drogenmafia aufnehmen. Jetzt wurde sie entlassen, weil sie am Montag nicht zum Dienst erschienen war. Die junge Frau hatte Morddrohungen einer kriminellen Gruppe erhalten und deshalb Asyl in den USA beantragt.

→ TWEET DES TAGES User @twitterwhale über den destruktiven Onkle Charlie Sheen:

How much coke did Charlie Sheen take? – Enough to kill two and half men. Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend

Top 3 Sieger der letzten 24 Stunden: 1. Fasnacht Ausserzürcherisches Phänomen 2. Globalance Bank Kam gestern in SF’s «eco» 3. Tag der Frau Für echte Männer das ganze Jahr


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Befehlsausgabe von André Blattmann, Chef der Armee

Lob der Soldatin Vor kurzem bin ich am Jahresrapport des Rotkreuzdienstes 150 Frauen in Uniform gegenübergestanden – auch für mich ein ungewöhnliches und feines Erlebnis. Wussten Sie, dass gerade die im RKD erbrachten Leistungen ein wunderbares Beispiel für Freiwilligenarbeit sind, und das schon seit über 100 Jahren? Seit 1903 nämlich bringen Angehörige des RKD ihr medizinisches Knowhow zugunsten des Sanitätsdienstes der Armee und des koordinierten Sanitätsdienstes unseres Landes mit ein. Ich freue mich und bin dankbar, dass sich auch heute noch zahlreiche hoch qualifizierte und motivierte, junge Frauen für diese Dienstleistung entscheiden. Freiwillig! Der RKD ist also ein Paradebeispiel dafür, wie sich Schweizerinnen sinnvoll für die Allgemeinheit einsetzen. Es freut mich, dass für diese Frauen Werte wie Verantwortungsbewusstsein und Loyalität wichtig sind. Diese Werte vertreten auch die Frauen, welche freiwillig Dienst in unserer Milizarmee leisten. Auch über diese Soldatinnen freue ich mich: Sie tun der Leistungsbereitschaft der Männer spürbar gut. Die Soldaten strengen sich immer besonders an, wenn sie mit Frauen Dienst leisten, und auch der Umgangston ist hörbar anders. Schreiben Sie dem Chef der Armee: befehlsausgabe @blickamabend.ch

SCHWEIZ

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Schweiz muss ihren CO2-Ausstoss zu Hause senken STÄNDERAT → 20 Prozent weniger bis 2020,

Zertifikat-Handel mit dem Ausland ist künig verboten, dafür soll die CO2-Abgabe kommen. irene.harnischberg @ringier.ch

D

ie Schweiz muss ihren CO2-Ausstoss senken, und zwar mit Massnahmen im Inland. Das beschloss heute der Ständerat. «Wer A sagt, muss auch B sagen», stellte die Zürcher Ständerätin Verena Diener (GLP) fest. Auch Umweltministerin Doris Leuthard, die sich gegen eine vollständige Reduktion im Inland gewehrt hatte, forderte die Ständerätinnen und Ständeräte dazu auf, nun konsequent zu sein und eine CO2-Abgabe auf Treibstoffen zuzulassen. «Sie müssen auch Unpopuläres beschliessen», sagte Leuthard. Das war dann auch so. Der Ständerat hiess eine CO2-Abgabe gut. Gegen den Widerstand der Bürgerlichen. Der Zu-

ger FDP-Ständerat Rolf Einfluss auf das globale KliSchweiger warnte eindring- ma sei ohnehin praktisch lich davor, dass der Benzin- bedeutungslos, sagte der preis um 28 Rappen pro Li- Bündner SVP-Ständerat ter steigen werde. Vergeb- Christoffel Brändli. Strenge lich. Nun warten harte Zei- Massnahmen im Inland ten auf die Autofahrer. würden bloss die Wirtschaft Bei der Höhe der CO2- schwächen. Abgabe auf Heizöl und anLeuthard bezeichnete deren Brennstoffen war der die Reduktion von 20 ProStänderat zent als «ziemdann aller- «Wer A sagt, lich ambitiös». Die Bedings zurückschlüsse des haltender. Be- muss auch B sagen.» schlossen Parlaments wurde eine zum CO2-AusAbgabesatz von 36 Franken stoss sollen als indirekter und ein Höchstsatz von 120 Gegenvorschlag zur VolksFranken. Der Ständerat initiative «für ein gesundes hiess zudem die Rege- Klima» dienen. Die 2008 lung gut, wonach der CO2- eingereichte und von 34 Ausstoss bis ins Jahr 2020 Organisationen unterstützum 20 Prozent gesenkt te Initiative fordert eine Rewerden muss. Das sei un- duktion des CO2-Ausstosses realistisch, kritisierten die um 30 Prozent gegenüber Bürgerlichen scharf. Der dem Stand von 1990. 

Im Inland sparen Dafür setzt sich die Zürcher Ständerätin Verena Diener ein.

Vom Auto zum Schrott: Das ging aber schnell! LICHTERLOH → Heute Morgen 6.20 Uhr auf der A4 bei Knonau ZH: Ein 60-jähriger Fahrer merkt, dass sein Auto auf einmal immer langsamer wird. Er schafft es gerade noch auf den Pannenstreifen, da gehts los: Das Fahrzeug fängt Feuer und brennt in kurzer Zeit lichter-

loh. Die Feuerwehr kam zwar rasch. Doch das Auto ist nur noch heisser Schrott. Es kommt zum Stau im Morgenverkehr, Personen werden aber nicht verletzt. Wie kams zu diesem Brand? Die Polizei vermutet einen technischen Defekt am Auto. snx


5 Fotos: RDB, Keystone/Zuger Polizei (2), Getty Images, Keystone

Dienstag, 8. März 2011

Ein Hoch auf unseren Stil CHIC, CHIC → Die Schweiz fällt auf. «Daumen hoch» – für unseren Klamottenstil. Im Ländervergleich sind wir auf Platz 3 unter den bestgekleideten Touristen. Das zeigt eine Studie auf «Bild.de». Wir wissen uns eben auch im Ausland zu präsentieren. Knapp vor uns liegen nur die Spanier, Italiener und Dänen auf Platz 2. Platz 1 haben die Schweden eingenommen. Weniger gut schneiden die Deutschen ab. Und schämen sollten sich laut Studie die Engländer. Ein Tipp von uns: Vielleicht die Adiletten mal zu Hause lassen und das Bier in der Hand gegen ein anderes Accessoire eintauschen.

Schlecht angezogen Englische Touristen.

Das wird teuer Der Preis pro Liter könnte um 28 Rappen steigen.

Frauenstreiktag erlebt Revival GLEICHSTELLUNG → Die Ge-

werkschaen machen Druck.

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0 Jahre ist es her, seit die Frauen gestreikt haben. Jetzt will der Schweizerische Gewerkschaftsbund neue Bewegung in das Thema Gleichstellung bringen. Das Motto heisst: «Achtung. Fertig. Frauen los!» Geplant sind Streikpausen in den Betrieben, Protestversammlungen und Kundgebungen in Städten. Gekämpft wird für Lohngleichheit, bessere Mindestlöhne, ausreichend KitaPlätze, Umverteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit sowie Vaterschaftsund Elternzeit. «Warum sollen Frauen mit gleicher Ausbildung, gleicher Funktion, gleicher hierar-

chischer Position und gleicher beruflicher Erfahrung im Durchschnitt um 9,4 Prozent geprellt werden?», fragt Unia-Sekretärin Corinne Schärer. Die Zunahme des nicht erklärbaren Anteils der Lohnunterschiede in den letzten Jahren belege, «dass die Frauen beim Lohn systematisch aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert werden». Das darf nicht sein, sagt der SGB. Eines seiner Mittel gegen Tiefstlöhne, von denen viele Frauen betroffen sind, ist die Mindestlohn-Initiative. «Ein Mindestlohn ist ein grosser Schritt in Richtung Gleichstellung,» sagt Schärer. hcq

«Achtung. Fertig. Frauen los!» Auf dem Bundesplatz wollen die Frauen wieder streiken.


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WIRTSCHAFT

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Sandwich frisst den Big Mac auf FAST-FOOD → McDonald’s ist den Titel der grössten

Restaurantkette los – überholt von Subway.

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32 737

Gewinnt anhand der Verkaufsstellen Die Fast-FoodSandwich-Kette Subway.

In der Schweiz noch immer obenauf McDonald’s.

Android überholt auch Blackberry

Cruz macht Vögele wieder fit MODEHAUS → Die Werbeoffensive von Charles Vögele mit drei Promi-Botschaftern scheint Wirkung zu zeigen. Das Modehaus Charles Vögele schreibt wieder schwarze Zahlen. Im letzten Jahr betrug der Gewinn 18 Millionen Franken. Noch 2009 schrieb die Kette einen Verlust von 13,7 Millionen. Im vergangenen Jahr engagierte das Modehaus die Schwestern Penélope und Monica Cruz sowie Till Schweiger. Ihr Glamour soll aufs Modehaus ausstrahlen. Der Umsatz ging dennoch um 8,6 Prozent auf 1,2 Milliarden Franken zurück. Rund 74 Millionen Franken gingen Charles Vögele wegen des starken Frankens verloren, das Unternehmen erzielt zwei Drittel des Nettoumsatzes in Euro. 2011 erwartet das Unternehmen aber die Trendwende. unh

33 749

in vier Jahren soll sich diese Zahl fast verdreifacht haben. McDonald’s nimmt die Wachablösung nach aussen hin gelassen. «Wir wollen besser, nicht einfach nur grösser werden», liess das Unternehmen ausrichten. In Bezug auf Umsatz ist die Hamburger-Kette immer noch der klare Primus. 

Fotos: AP, ZVG

Jahr sollen fünf weitere dazukommen. Zum Vergleich: etzt ist es offiziell: Die McDonald’s nennt 151 ResSandwich-Kette Subway taurants sein eigen und beist die grösste Fast-Food-Ket- schäftigt alleine in der te der Welt – nimmt man die Schweiz 7000 Mitarbeiter. Anzahl Verkaufspunkte. DaDas erstaunliche Wachsmit überholt sie McDonald’s, tum von Subway ist vor aldie bisherige Nr. 1. Ende letz- lem auf die Expansion in ten Jahres Asien zurückzählte Subway In der Schweiz zuführen. weltweit In den USA 33 749 Res- ist Subway hat Subway taurants. Bei noch ein Zwerg. den Fast-FoodMcDonald’s Pionier waren es 32 737. McDonald’s schon vor neun In der Schweiz aber ist Jahren überholt. Die Sanddie Sandwich-Kette noch ein wich-Kette erwartet, dass Zwerg. Erst seit gut drei China schon bald zu seinem Jahren gibts Subway in der grössten Markt wird. Noch haben die AmeriSchweiz, und das Unternehmen hat in dieser Zeit acht kaner erst 199 Shops im Filialen eröffnet. Bis Ende Reich der Mitte. Doch schon thomas.ungricht @ringier.ch

SMARTPHONES → Nach der

Websuche ist Google jetzt auch auf den Handys die Nummer 1.

D

Umsatz dank CruzSchwestern Penélope und Monica bringen Vögele Glamour und eine eigene Modekollektion. Neuer Modebotschafter Der deutsche Schauspieler Till Schweiger.

er Internetriese Google hat mit seinem Handy-Betriebssystem Android in den USA nun auch den Hersteller der E-MailHandys Blackberry übertrumpft. Die Telefone der kanadischen Firma Research in Motion (RIM), die vor allem bei Geschäftsleuten beliebt sind, machen mittlerweile 30,4 Prozent des Smartphone-Markts aus, wie das Marktforschungsunternehmen ComScore in der Nacht auf heute mitteilte. AndroidTelefone machen derweil 31,2 Prozent aus. Bereits vor längerer Zeit hatte Google den USComputerund Handybauer Apple

überholt, der mit seinem iPhone erst den Erfolg von Smartphones begründet hatte. Das Apple-System iOS läuft laut ComScore derzeit auf 24,7 Prozent der Smartphones und belegt damit den dritten Platz. Weit abgeschlagen auf Rang vier folgt Microsoft mit 8,0 Prozent. Platz fünf belegt das WebOS des Handheld-Pioniers Palm, den inzwischen der Computerriese HP übernommen hat. SDA

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AUSLAND

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«Warum sollten wir ihm trauen?» LIBYEN-KRISE → Gaddafi bot seinen Rücktritt an,

sidonia.kuepfer @ringier.ch

L

iegt die Absetzung von Muammar al-Gaddafi in Griffnähe? Der Diktator wollte in der Rebellenhochburg Bengasi offenbar einen Deal über seinen Rücktritt aushandeln lassen. Dies erklärte Mustafa Gheriani, ein Sprecher des Nationalen Libyschen Rats, zu Agentur Reuters. Die Aufständischen wollten von dem Angebot nichts wissen: «Wir haben das abgelehnt. Wir verhandeln nicht mit jemandem, der libysches Blut vergossen hat und es noch immer tut. Wieso sollten wir dem Typen heute trauen?», so Gheriani.

Der Gaddafi-Unterhändler rücktreten sollte – die Variwollte über einen sicheren ante «Rücktritt» ist also Rückzug für Gaddafi und auch im inneren Gaddafiseine Familie verhandeln, Kreis nicht mehr völlig abso Gheriani. Ausserdem wegig. Die kriegerische Aushabe er Straffreiheit für den einandersetzung ging inGaddafi-Clan gefordert. Dies bot die Führung des weiter: Am Morgen des Nationabombardierlen Rats im Straffreiheit, ten Gaddafis Truppen erLauf des Morneut die Ölgens Gaddafi wenn Gaddafi dann doch an zurücktritt? stadt Ras La– falls er zunuf. rücktritt, sagte ein SpreAuf politischer Ebene cher zu AFP. erhielt die Idee einer FlugGaddafi liess das Rück- verbotszone neuen Auftrittsangebot dementieren, trieb. Die Islamische Konfedas sei «Müll». Sein Sohn renz, die 56 islamische Saadi warnte in einem In- Staaten vertritt, schloss terview mit dem TV-Sender sich der Uno-Forderung Al Arabiya vor einem Bür- einer möglichen Flugvergerkrieg, falls sein Vater zu- botszone an. 

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Fotos: AP (2), EPA

die Rebellen wollen aber nicht mit ihm verhandeln.

Straffreiheit für den Clan Zu diesem Zugeständnis ringen sich die Rebellen durch, falls Gaddafi geht.


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Dienstag, 8. März 2011

Festhalten ohne Anklage

GUANTANAMO → Jetzt wird Terroristen wieder der

Prozess gemacht. Das hat Barack Obama entschieden.

B

Denkt er doch an Rücktritt? Muammar al-Gaddafi soll über seine sichere Ausreise verhandeln.

ei seinem Amtsantritt 2009 kündigte US-Präsident Barack Obama an, das Guantanamo-Lager auf Kuba zu schliessen. Bisher ist das nicht passiert. Im Gegenteil: In der Nacht auf heute kündigte Obama die Wiederaufnahme der umstrittenen Militärprozesse an. Obamas Direktive ermöglicht es, Gefangene weiterhin ohne Anklage oder Urteil in Guantanamo festzuhalten, wenn sie als Gefahr für die Sicherheit der USA eingestuft

werden. Derzeit sind das 170 Häftlinge. Immerhin: Laut einem hohen Regierungsbeamten sei der Präsident «weiterhin ent-

schlossen, Guantanamo zu schliessen». Allerdings dürfte das nicht vor der nächsten Präsidentschaftswahl 2012 geschehen. ehi

Mutmassliche Terroristen Derzeit sind auf Guantanamo 170 Leute in Haft.

Sarah Palins Eltern schlafen bewaffnet WACHPHASE → Sally und Chuck Heath haben Angst. Angst um ihre umstrittene, weil ultrakonservative Tochter Sarah Palin, die Ex-Gouverneurin von Alaska und Möchtegern-Präsidentin der USA. Und Angst um die «gesamte Familie», wie die Eltern gestern der BBC sagten. «Ein

Typ aus Pennsylvania hat uns und anderen Leuten Bilder einer Waffe geschickt und Belege für die Rechnung und ein Ticket nach Anchorage», so Chuck Heath. Als der Typ wirklich in Alaska auftauchte, schickte ihn das FBI wieder heim. «Aber jetzt gehen wir mit Waffen ins Bett.» dip

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ST. GALLEN

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«St.Gallen gehört in die Super League»

Kennt den Abstiegskampf Jeff Saibene (42).

COACH → Jeff Saibene schwärmt

von seinem neuen Arbeitgeber – und glaubt an den Klassenerhalt. thomas.roethlisberger @ringier.ch

F

ünf Niederlagen in Serie – Jeff Saibene übernimmt beim FCSG ein veritables Himmelfahrtskommando. Im «Blick» verriet er heute, warum er sich trotzdem auf den Job freut. Der 42-jährige Luxemburger spricht von einer «grossen Chance und einer riesigen Herausforderung». Von der schlechten Tabellenlage will er sich jedoch nicht einschüchtern lassen.

«Klar, die Mannschaft hat in den letzten acht Spielen nur einen einzigen Punkt geholt. Sie befindet sich in einer Negativspirale. Aber das Potenzial in diesem Team ist viel grösser.» Und Saibene weiss auch schon, wie er dieses Potenzial abrufen will. «Ich werde in den nächsten Tagen viele Einzelgespräche führen», sagt Saibene, «wir müssen die Blockade lösen.» Es gehe jetzt darum, die Tabellensituation aus den Köpfen zu brin-

gen. Mit Oscar Scarione, bevor, die Vorgabe sei klar: Kristian Nushi und Marco «Wir haben jetzt zwei HeimHämmerli kennt er auch spiele gegen YB und gegen schon einige Spieler von Bellinzona. Wenn wir da früheren Thun- oder Aarau- unten rauskommen wollen, Zeiten her. müssen wir schon in diesen Auch der Abstiegskampf Spielen punkten.» in der Super League ist Zuversichtlich stimmt dem neuen Mann beim Saibene dabei auch der FCSG nicht grün-weisse fremd. 2007 «Wir werden Anhang. «Ich rettete er den habe beim 0:2 FC Thun vor das Unmögliin Sion gesedem Gang in che schaffen!» hen, wie viele die Challenge Fans des FC League. «Auch damals St. Gallen auch in dieser kam ich 13 Spiele vor Sai- schwierigen Zeit ins Wallis sonende, und wir haben gefahren sind. Das zeigt die uns noch von Platz 9 auf Bedeutung dieses Klubs für Platz 7 verbessert», sagt die ganze Ostschweiz.» Auf Saibene. Dem FCSG stün- sein neues Arbeitsumfeld den nun «13 Cupspiele» angesprochen, kommt Sai-

Daniel Frutig folgt auf Edgar Oehler WECHSEL → Schwarze Zahlen und ein neuer Chef für die AFG.

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ie Thurgauer Industriegruppe AFG Arbonia Forster gab heute den Namen des neuen Unternehmenschefs bekannt: Daniel Frutig. Er folgt damit auf den abtretenden Firmenchef Edgar Oehler. Der neue Konzernchef werde seine Tätigkeit am 1. Juni aufnehmen, wie der Küchenbauspezialist und Bauzulieferer mitteilte. Der bisherige Firmenchef Edgar Oehler, der als umstrittene Unternehmerfigur und Grossaktionär in die AFG-Geschichte eingegangen ist, bleibt derweil

Verwaltungsratspräsident. Der 49-jährige Daniel Frutig leitet seit 2005 beim britischen Nahrungsmittelunternehmen Compass Group eine Geschäftseinheit. Der Manager hat laut AFG langjährige Erfahrung mit den Märkten in Osteuropa, Indien und China und mit der Neuausrichtung bestehender Unternehmen. Die AFG hat zudem mitgeteilt, dass im vergangenen Jahr wieder schwarze Zahlen geschrieben wurden. Unter dem Strich verdiente die Gruppe 14,2 Mio. Franken, nach einem

An der Spitze Daniel Frutig.

Verlust von 22,5 Mio. Franken im Vorjahr. Deutlich geringere Abschreiber als 2009 hoben das Betriebsresultat trotz gestiegener Rohstoffpreise von 7,7 Mio. auf 47,5 Mio. Franken. Nachdem die Gruppe im Vorjahr keine Gewinnbeteiligung ausgeschüttet hat, erhalten die Aktionäre nun wieder eine Dividende von 0.50 Franken pro Aktie. Diese stamme aus der Reserve aus Kapitalanlagen, weswegen keine Verrechnungssteuer anfalle, wie das Unternehmen heute weiter mitteilt. SDA

Vertrag bis 2012 Jeff Saibene unterzeichnete in St. Gallen einen Vertrag über anderthalb Jahre, der auch im Abstiegsfall gültig bleibt. Wer Assistent des Luxemburgers wird, ist offen. Saibene: «Ich führe derzeit Gespräche mit einigen Kandidaten.» Zuletzt war Saibene beim luxemburgischen Verband als Technischer Direktor und U21-Trainer tätig. Am Freitag kündigte der 42-Jährige seinen bis 2012 laufenden Vertrag, was die Verbandsverantwortlichen jedoch ablehnten. Die Verhandlungen zwischen dem Verband und dem FC St. Gallen laufen noch. rae

bene denn auch ins Schwärmen: «Wenn ich das mit meinem letzten Klub Aarau vergleiche, sind das natürlich Welten. Das ist ein Kulturschock. Das tolle Stadion, die perfekte Infrastruktur und das professionelle Umfeld. Dieser Verein gehört einfach in die Super League.» Dass dies auch so bleiben wird, daran will der ehemalige luxemburgische Natispieler nicht zweifeln. «Ich bin überzeugt, dass wir das Unmögliche schaffen und uns den Ligaerhalt sichern», gibt sich Saibene kämpferisch, «sonst hätte ich den Job gar nicht antreten müssen.» 

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WISSEN

Dienstag, 8. März 2011

Fotos: Keystone, Reuters

Benzin aus Zuckerrohr Brasilien produziert weltweit am meisten Bioethanol.

E10 -Benzin – weder Bio noch super

BIOETHANOL → Warum in

Deutschland 10 Prozent Alkohol die Gemüter erhitzen. gerhard.schriebl @ringier.ch

S

uper E10. Nein, tanke!» So titelt heute «Bild». Die «Süddeutsche» bezeichnet den «Sprit, der nicht Bio ist», als «Ersatzdroge für Autohersteller und Autofahrer», und die «Frankfurter Allgemeine» analysiert auf ihrer Titelseite mit «Schnell vom Acker» den Schwund der Biosprit-Freunde in Deutschland. Fakt ist, dass an den Tankstellen kaum ein Autofahrer zum Anfang März grossflächig eingeführten «Super E10» greift. Und niemand will schuld sein am Biosprit-Debakel. Der Schwarze Peter wird hin und her geschoben: Umweltminister Norbert Röttgen wirft der Ölindustrie vor, das Produkt schlecht zu bewerben. Sie müssten die Konsumenten besser infor-

digen oder zu Korrosion von Aluminiumteilen führen. Autofahrer sind unsicher, ob ihr Fahrzeug das schlucken kann. Super E10 erhöht zudem den Durchschnittsverbrauch – der sogenannte Biosprit ist stark umstritten bezüglich seines ökologischen Nutzens.

mieren. Die Ölmultis ihrerseits entgegnen, ihnen sei von der Regierung ein Produkt aufgezwungen worden, das auf dem Markt schlicht nicht gefragt sei. Heute nun treffen sich Warum ist nicht alles Bio? Politiker, Öl- und Ethanol- Der von der EU geförderte industrie sowie Umwelt-, Super E10 ist ein Gemisch Bauern- und aus 90 Prozent Benzin Verbraucher- Wo Bio draufund 10 Proverbände zu einem Krisen- steht, ist nicht zent Bioethagipfel. Das immer Bio drin. nol. Der Ethanolanteil soll sind die brennendsten Fragen: die CO2-Bilanz von Fahrzeugen verbessern. Zwar stossen Autos mit E10 nicht Warum kaufen Deutsche weniger CO2 aus als mit herden Biosprit nicht? Hauptgrund ist vermutlich kömmlichem Benzin, doch Verunsicherung bei den da das Ethanol aus Pflanzen Konsumenten. Rund 7 Pro- gewonnen wird, gilt dieser zent der Autos in Deutsch- Teil als CO2-neutral. Die Loland (drei Millionen Fahr- gik: Bei der Verbrennung des zeuge) vertragen Super E10 Biosprits wird nur jenes klinur mässig – das enthaltene maschädliche Kohlendioxid Ethanol (Alkohol) kann frei, das Pflanzen aus der Gummidichtungen beschä- Luft aufgenommen haben.

Da greift kaum einer zu E10-Zapfsäule in Deutschland.

Doch für einen Liter Ethanol benötigt man beispielsweise drei Kilogramm Getreide. Um die deutsche E10-Quote zu erfüllen, bräuchte es 4,5 Millionen Tonnen Getreide, rechnet «Bild» vor. Damit kann man 5 Millionen Menschen ein Jahr lang ernähren. Eine Studie des Instituts für Europäische Umweltpolitik (IEEP) kommt zum Schluss: Würde man in Deutschland 10 Prozent der Treibstoffe durch Biosprit ersetzen, würden dafür 27 Prozent der deutschen Ackerfläche benötigt. In Brasilien, dem grössten Bioethanol-Produzenten der Welt, hat die Nachfrage zu einer Zuckerrohr-Anbauschlacht geführt ��� teils auf Kosten des Regenwalds.

Gibt es auch in der Schweiz Biosprit?

Ja. In der Schweiz werden seit 2007 zwei Sorten von Biosprit verkauft: E5 (95% Benzin; 5% Ethanol) und E85 (85% Ethanol; 15% Benzin). E5 kann problemlos für jedes Benzin-Auto verwendet werden. E85 schlucken nur spezielle Flexi-Fuel-Fahrzeuge. Laut Alcosuisse, dem Profitzentrum der Eidgenössischen Alkoholverwaltung, werden in der Schweiz jährlich etwa 4 Millionen Liter Bioethanol verkauft – das entspricht gerade mal 1 Promille des Benzinabsatzes. Das beigemischte Bioethanol stammt aus Skandinavien und soll ausschliesslich aus Holzabfällen hergestellt sein. 


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 Zilina, Slowakei Wie hätte Darwin wohl das Phänomen dieser Sporn-Schildkröte erklärt? Sie hat zwei Köpfe und fünf Beine. Magda (linker Kopf) und Lenka sind erst sieben Wochen alt und werden ein hoffentlich langes Leben miteinander verbringen.

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 Düsseldorf, Deutschland Mit dem traditionellen Rosenmontagsumzug erreicht die «Fünfte Jahreszeit» ihren Höhepunkt. Auf dem Tiefpunkt dafür das Fasnachtsmotiv – der Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.


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Dienstag, 8. März 2011

Bilder des Tages

Fotos: AP (2), Reuters (2)

 Ras Ajdir, Tunesien Diese Männer aus Bangladesch flohen einst aus ihrer Heimat nach Libyen, um dort ihr Glück zu versuchen. Nun flüchteten sie schon wieder und warten in einem Lager in Tunesien auf Essen.

 Manila, Philippinen Zum 100. Internationalen Frauentag gehen auch die Fillipinas auf die Strasse. Sie demonstrieren gegen die steigenden Preise für Nahrungsmittel und für ihre Rechte in der Gesellschaft. Auf den Philippinen werden Mädchen oft schon im Kindesalter gegenüber Jungen benachteiligt.


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PEOPLE

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→ HEUTE FEIERN Freddie Prinze Jr. 

US-Schauspieler («Scooby-Doo»), wird 35 … Sasha Waltz, deutsche Choreografin und Tänzerin, wird 48 … Marie-Theres Nadig, ehemalige Schweizer Skifahrerin, wird 57 … Johann Vogel, Ex-NatiCaptain, wird 34 …

Will noch nicht aufhören Phil Collins.

Smalltalk mit … … John Cummings (33) Gitarrist von Mogwai

«Schotten mögen keine eingebildeten Leute» Am Freitag kommt ihr wieder nach Zürich. Worauf freust du dich besonders? Ich freue mich vor allem auf euren feinen Käse, den mit den Löchern. Heisst er Emmentaler? Ja, genau. Auf eurer Homepage gibt es sogar Rezepte zum Nachkochen. Ja, wir alle lieben gute Küche, zum Beispiel indisches Curry oder amerikanische Steaks. Es ist ungewöhnlich, Rezepte auf die BandHomepage zu stellen ... Das stimmt, aber wir mögen das Ungewöhnliche. Das, was andere nicht tun. Wie findet ihr Titel für eure Songs, wenn die keinen Text haben? Wir nehmen Wörter aus irgendeinem Kontext, zum Beispiel aus Zeitungen, Magazinen oder Gesprächen. Wie müssen wir das uns vorstellen? Wir schauen die Zeitung durch und sagen: «Schau, das wäre doch noch ein guter Titel.» Es ist interessant, etwas aus einem Kontext zu nehmen und in

einen neuen zu stellen. Wir haben eine Liste von über 150 möglichen Song-Titeln.

Collins hört gar nicht auf

Ihr habt Zinédine Zidanes letzten Fussballmatch für einen Film musikalisch untermalt Wie war das? Es war speziell, weil man ja niemals Fussball schaut und dabei Musik hört. Dazu kommt, dass wir alle Fussball lieben, ganz im Gegensatz zu Tennis. Dabei kommt ein grossartiger Tennisspieler aus Schottland. Ja, Andy Murray. Er scheint eine hohe Meinung von sich zu haben. Schotten mögen keine eingebildeten Leute.

Greis rappt für Wasser

Was magst du nicht? Vieles. Zum Beispiel die neue Single von Liam Gallagher von Oasis.

Will helfen Greis live in Mosambik.

Wann fühlst du dich wohl? Wenn ich hin und wieder duschen kann. Mogwai live am 11. März in der Roten Fabrik in Zürich. Das neue Album «Hardcore Will Never Die, But You Will» ist im Handel erhältlich.

Liebt Käse John Cummings.

Fotos: Keystone, RDB/Ex-Press, AFP, ZVG

christina.morf @ringier.ch

HILFE → Rapper Greis stellt sich in den Dienst einer guten Sache. Als Botschafter von «Viva con Agua» ist er im ostafrikanischen Mosambik unterwegs. Der Berner rappt für Trinkwasserprojekte des Hilfswerks Helvetas. Vor Tausenden begeisterter Menschen trat er am Samstag mit dem einheimischen Rapper Azagaia auf. «Obwohl die Menschen hier unter ärmlichen Bedingungen leben müssen, haben die jungen Rapper dieselben Träume wie wir», so Greis. Die Reise ist ein eindrückliches Erlebnis für den Hip-Hopper. Er schwärmt über die Massen: «Ich glaube, ich bleibe hier.» zeb


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Dienstag, 8. März 2011

RÜCKZUG → Der Abgesang auf

Phil Collins kam zu früh. Der Musiker macht nicht Schluss.

D

er britische Musiker völlig zurückzuziehen.» Phil Collins zieht sich Und weiter: «Es fühlt sich offenbar doch nicht aus wie der richtige Moment dem Musikgeschäft zurück. an, für eine lange Weile aufSein Sprecher dementierte zuhören.» Aus der «Weile» Aussagen von Collins. «Er wurde dann der endgültige hat nicht vor, sich zurück- Rücktritt. zuziehen», zitiert das Seine musikalischen Eramerikanische «People»- folge hatten Collins sieben Magazin Collins’ Spre- Grammys, zahlreiche cher. Nummer-1-Hits und sogar Details wurden aller- einen Oscar für den besdings nicht bekannt. Auch ten Originalsong im Disder Widerspruch zu frühe- ney-Film «Tarzan» beren Äusserungen, die Col- schert. Dennoch machten lins gemacht hat, wurde sich Medien und Musiker nicht ganz während seiaufgeklärt. ner Karriere Phil Collins Der britioftmals lustig sche Sänger trat schon über ihn und und Schlag- einmal zurück. zweifelten an zeuger hatte seinem musiin einem Interview mit dem kalischen Talent. Der 60-jährige Musiker Männermagazin «FHM» angekündigt, er wolle sich hatte in den letzten Jahren aus dem Musikleben zu- gesundheitliche Probleme, rückziehen. Jahrelanges unter anderem zog er sich Spielen und Sitzen vor sei- einen Gehörschaden und nem Schlagzeug sowie Verrenkungen der Wirbelständige Kritik seiner Musi- säule zu. Vom stetigen kerkollegen hätten ihm das Schlagzeug spielen verurLeben in den letzten Jahren sachten ihm Nervenschänicht leicht gemacht. Er den in seinen Händen zuhatte sich im Interview so- nehmend Schmerzen. Phil Collins hatte 2009 gar für seine Erfolge entschuldigt. das Ende seiner (Live-) Das Wort Rücktritt hat- Karriere angekündigt. Aber te Collins im Interview al- auch damit war nach einem lerdings nicht in den Mund Jahr Schluss, dann trat er genommen. Der Brite sagte wieder auf. – Dann also, bis lediglich: «Ich bin viel zum nächsten Abschied, glücklicher damit, mich Phil. SDA

Allens Fehlgeburt veränderte alles

→ PEOPLE

NEWS

TRAGISCH → Letztes Jahr verlor

Sängerin Lily Allen ihr Baby. Jetzt erzählt sie, wie sie danach litt.

I

m November 2010 muss Lily Allen (25) mit Bauchschmerzen ins Spital. Was sich harmlos anhört, endet tragisch: Die Sängerin erleidet eine Fehlgeburt. Es ist bereits ihre zweite. Allen geht danach auf Tauchstation, verarbeitet ihren Schmerz in aller Stille. Doch jetzt bricht sie ihr Schweigen. In einer Doku fürs britische TV öffnet die Musikerin ihr Herz, erzählt, was sie damals durchgemacht hat. «Es war wirklich ein langer Kampf», so Allen laut «Sun». «Und ich denke, so eine Sache verändert einen Menschen.» Lily spricht auch erstmals über ihre

Essstörungen im Jahr 2009. «Ich habe mich nach den Mahlzeiten übergeben. Das ist nichts, worauf ich stolz bin.» Die Britin erklärt, es habe sich einfach so gut angefühlt, endlich Komplimente für die Figur zu bekommen, sodass sie immer mehr davon wollte. Mittlerweile hat Lily das im Griff – und weiss, dass das Showbiz auf Dauer nichts für sie ist. «Ich will nicht wie Madonna enden. Sie ist übergeschnappt.» Allen weiss, wie ihre Zukunft aussehen soll: «Ich will heiraten und Kinder kriegen.» aau

Traurig Lily Allen über ihr Babydrama und Essstörungen.

Jette Joop ist gegen Klum BERLIN → Designerin Jette Joop (42) teilt gegen Heidi Klums «Germany’s Next Topmodel» aus. «Die Juroren demütigen die Teilnehmer, die Teilnehmer agieren gegen das Team, und je schriller und egoistischer sie sind, desto besser für die Quote. Das hat mit menschenwürdigem Leben wenig gemein», kritisiert Joop in «Bild der Frau». Sie würde ihre Tochter nie in eine Casting-Show lassen.

Al Pacino hat Schuldenberg NEW YORK → Al Pacino steht laut «TMZ» beim Finanzamt mit 188 000 Dollar in der Kreide. Sein Sprecher betont, den Schauspieler treffe keine Schuld, er sei von seinem früheren Finanzberater betrogen worden. Der Mann sitzt in Haft, Pacino will die Steuerschuld zügig begleichen.

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SPORT

Dienstag, 8. März 2011

RA ST UIZ Q

Roger nur Nummer 7

Tigers-Stock mit PlayoffErfahrung zu gewinnen SMS mit SPORT A, B oder C und Adress an die 920 e (1.50 Fr./ SMS).

Schiri Busacca Der Schweizer mit Barcelona-Spielern im CL-Viertelfinal-Spiel gegen Arsenal im März 2010.

Für das Starquiz stellt SCLTigers-Stürmer Simon Moser einen seiner Stöcke zur Verfügung, mit denen er in den Playoffs gegen Bern spielte. Der Stock ist signiert. Zudem gibt es ein vom ganzen SCB-Team unterschriebenes Einlaufdress von Bern-Verteidiger Martin Stettler zu gewinnen! Und so kommen Sie an die Stücke: Schicken Sie die Antwort mit dem Keyword SPORT und dem Lösungsbuchstaben (z.B. SPORT A) sowie Ihre Adresse per SMS an die Zielnummer 920 (Fr. 1.50/ SMS). Eine Teilnahme ist auch mobil per WAP auf http://wapteilnahme-online.vpch.ch/BAA52613 möglich. Der Scheck geht an die Schweizer Sporthilfe. Teilnahmeschluss ist Sonntag, 13. März, 24 Uhr.

Fotos: AP

Wie viele Male qualifizierten sich die SCL Tigers für die Playoffs? A: einmal B: zweimal C: dreimal

Pfei Busacca, verliert Spanien nie KNÜLLER → Beim CL-Rückspiel Barcelona – Arsenal

spielt Schiri Massimo Busacca eine Hauptrolle. Von Dominik Steinmann und Benny Epstein

B

arça gegen Arsenal. Die beiden spielstärksten Teams der Gegenwart spielen heute um den Einzug in die CL-Viertelfinals (20.45 Uhr). Können die Katalanen das 1:2 aus dem Hinspiel wettmachen? Geht es nach der Statistik, ist ein Weiterkommen von Barça sehr wahrscheinlich. Denn: Massimo Busacca (41) leitet die Partie. Der Schweizer hat seit 1999 29 Spiele in internationalen Wettbewerben mit spanischer Beteiligung gepfiffen. Aus spanischer Sicht resultierten dabei 22

Siege und 7 Unentschieden. Die Spanier verlieren also nie, wenn Busacca auf dem Platz steht. Der Tessiner ist ein Glücksbringer für spanische Mannschaften. Blick am Abend erreicht Busacca am Tag vor dem Spiel in Barcelona. «Solche Spiele erlebt man in seiner Karriere nicht oft. Ich will jede Sekunde geniessen», schwärmt er. Hat die Uefa Busacca angewiesen, Weltfussballer Lionel Messi besonders zu schützen? Da gibt sich Busacca zugeknüpft. «Reden wir lieber nicht darüber», weicht der Tessiner aus und gibt eher Auskunft zu seiner persönli-

chen Match-Vorbereitung. Der Besitzer von drei Tessiner Cafeterias wird vor dem Spiel mindestens einen Espresso trinken, um für den Knüller hellwach zu sein. Und er verrät ein weiteres Detail. Nach wichtigen Spielen könne er jeweils nicht schlafen, sagt Busacca. Bei einer guten Leistung heute dürfte es ihm da leichter fallen. 

TENNIS → Wer ist der beste Spieler aller Zeiten? Mit einer «mathematisch fundierten Studie» heizt Physiker Filippo Radicchi (USA) die Diskussion neu an. Und sein Ergebnis erstaunt. Nicht Federer (Platz 7), Sampras (8) oder Nadal (24) führen seine Weltrangliste an. Der beste Tennisspieler aller Zeiten soll Jimmy Connors sein. Radicchi sagt: «In dieser Rangliste zählt ein Sieg gegen sehr gute Spieler mehr als viele Siege gegen weniger gute Spieler.» Ab wann jemand als «sehr guter Gegner» zählt, hat der Autor der Studie selber festgelegt. Ein Blick in die ATP-Statistik sagt aber: Federer hat fast 70 Prozent seiner Matches gegen Top-Ten-Spieler gewonnen. Nur Björn Borg kommt auf bessere Werte. Fazit: Connors wird belohnt, dass er so lange gespielt hat, 16 Jahre in den Top Ten war und sagenhafte 109 Titel holte. sh

CHAMPIONS LEAGUE Achtelfinals, Rückspiele Dienstag, 8. März Barcelona – Arsenal (1:2) 20.45 Donezk – Roma (3:2) 20.45

Ist er der Beste? Roger Federer.

Mittwoch, 9. März Schalke – Valencia (1:1) 20.45 Tottenham – Milan (1:0) 20.45

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Dienstag, 8. März 2011

→ FORSCHER FORSCHT

Life

1971

Gerne hebt die Schweiz hervor, dass sie eine der ältesten Demokratien ist, doch die Frauen schloss man auf Bundesebene bis 1971 aus. Noch später führten das Frauenstimmrecht etwa Angola (1975) Liechtenstein (1984), Kasachstan (1994), Oman (2003) und Kuwait (2006) ein.

Das starke

Geschlecht

Heute feiert der internationale Frauentag sein 100. Jubiläum Hier fünf Damen, auf die wir stolz sind.

Fotos: AP, Dukas, WireImage, ZVG

Sängerin Schrill, Provokativ und kurvig. US-Sängerin Beth Ditto tanzt aus der Reihe – und ist genau deshalb erfolgreich. Sie zeigt den Frauen, dass Konventionen etwas für die anderen sind.

Allround-Talent Barbie ist der blonde Beweis dafür, dass frau alles erreichen kann: In ihren 51 Jahren war sie schon Reporterin, Ärztin, Astronautin – und übte noch 123 weitere Berufe aus.

Unternehmerin Anstatt sich auf den Milliarden ihres Vaters Donald auszuruhen, studierte Ivanka Trump Wirtschaft, schloss mit «magna cum laude» ab und verdient heute ihr eigenes Geld. Paris Hilton, es geht auch anders!

nathalie.bravaccini @ringier.ch

S

Surfmeisterin Bethany Hamilton ist mutiger als jeder Kerl. Mit 13 Jahren verlor die Amerikanerin bei einem Haiangriff ihren Arm. Die heute 21-Jährige gab nicht auf, stand nur drei Wochen danach wieder auf dem Brett.

Initiantin Die Italienerin Ambra Medda spricht fünf Sprachen, studierte Sinologie und gründete mit nur 23 Jahren die Messe Design Miami/ Basel.

ie schwankt, sie zögert, mit einem Worte: Sie ist eine Frau.» Ach, Dichter Jean Racine, wie hast du dich doch getäuscht! Heute feiern wir den 100. Internationalen Tag der Frauen und den Triumph über Irrlichter wie dich. Die Idee für einen Tag der Frau kam aus den USA. Die sozialistische Partei Amerikas hatte 1908 ein nationales Frauenkomitee gegründet, das für ihr Stimmrecht kämpfte. Als die Damenwelt im März 1911 zum ersten Mal ihren Tag feierte, war die Schweiz zwar mit von der Partie. Doch bis die Frauen hierzulande an die Urne durften, sollten noch einmal sechzig Jahre vergehen. Heute regiert zum ersten Mal eine Frauenmehrheit unser Land. Und auf der ganzen Welt zeigen Unternehmerinnen, Sportlerinnen, Künstlerinnen etc., was in ihnen steckt. Fünf beeindruckende Persönlichkeiten stellen wir vor. Und wir können nur sagen: Männer, zieht euch warm an! 


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DIGITAL

www.blickamabend.ch

Die Maus für jede Leb GADGETS → Für jeden Zweck gibt es eine Maus, sei es zum Gamen,

zum Reisen, für die Badewanne oder schlicht zum Angeben.

Redaktion: christian.weishaupt@ringier.ch christian.weishaupt

Mouse Attack Mit der richtigen Maus macht der Compi noch mehr Spass.

Bade-Maus Die Silikon-Maus von USBGeek kommt sogar mit in die Badewanne. Was man dort mit ihr anstellt, sei jedem selbst überlassen. Doch auch auf dem Schreibtisch kann eine wasserdichte Maus nützlich sein, zum Beispiel wenn wieder mal die Cola ausgekippt ist. Gesehen bei www.usbgeek. com für rund 20 Fr.

Spiel-Maus «Cyborg Rat 9» kommt so martialisch daher wie die Games, durch die man sich damit metzelt – und dank dieser Maus vielleicht seltener stirbt. Denn Form und Gewicht lassen sich den eigenen Spielbedürfnissen anpassen. Gesehen bei www. microspot.ch für 113 Fr.

→ GEFRAGT

Der digitale Steckbrief von Musiker Adrian Stern

So viele Freunde habe ich auf Facebook: 5000 Freunde und 9274 Fans. Meine Lieblingsseite im Internet: www.facebook.com/AdrianSternMusic. Hier kaufe ich online ein: Ebay für internationale und Ricardo für nationale Einkäufe. Betwittern lasse ich mich von: Von den beiden Musikern John Mayer und Ben Folds. Das Dümmste, das im Internet über mich zu lesen war: Dass ich meiner Freundin jeden Morgen ein Lied vorsinge. Mit diesem Gadget telefoniere ich: iPhone 4.

Diese Person habe ich in meiner Kurzwahl: Stefan, der für mich und meine Band Konzerte bucht. So hoch war meine Handyrechnung letzten Monat: ca. 140 Fr. Auf diesem elektronischen Gadget sind meine Geheimnisse gespeichert: Auf der zentralen Wolke von me.com Meine grössten digitalen Footprints hinterlasse ich: Bei Google, weil das die Startseite meines Browsers ist. Von diesem Gadget träume ich: Zurzeit bin ich wunschlos glücklich, doch das könnte

sich beim Erscheinen des iPhone 5 wieder ändern. Auf diesem Gadget ist meine Musik gespeichert: iPhone. Das ist der meistgespielte Song auf meinem MP3: «Belief» von John Mayer. In dieser Alltagssituation brauche ich meinen MP3 am meisten: Ganz klar beim Auto fahren. Dieser MP3 kann: Telefonieren, surfen, mailen, fotografieren, aufnehmen, spielen, tumblern, twittern, whatsappen, smslen, und fast ein bisschen süchtig machen ...


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enslage

→ DIGI-NEWS Samsung Galaxy Ace Was die grossen können, kann es schon lange.

Reise-Maus

Sie sieht nicht nur elegant aus – Microsofts «Arc Touch»-Maus ist auch praktisch. Sie lässt sich nämlich mit einem Handgriff in eine flache Transportstellung bringen. Dabei schaltet sie sich automatisch aus. Biegt man die Maus wieder auf, geht sie an. Gesehen bei www.digitec.ch für 59 Fr.

IE 6 Ade MICROSOFT → Der löchrige Uralt-Browser Internet Explorer 6 soll endlich weg. Auf der Site www.ie6countdown.com zeigt Microsoft die globale Verbreitung. Ganz vorne: China mit 34,5 Prozent IE6-Verbreitung.

Ein Smartphone für kleines Geld

Löschen aus der Ferne

GALAXY ACE → Für alle, die keine

Die «Diamond Flower»-Maus ist zwar nicht sehr ergonomisch und mit einer Abtastrate von 1200 DPI auch ziemlich low-tech. Dafür hat sie äussere Werte: Oberschale und Tasten bestehen aus 18 Karat Weissgold, die 59 Brillanten besitzen ein Gesamtgewicht von 2 Karat. Gesehen bei www. shop.pat-says-now.com für 23 778 Fr.

Tron-Fan-Maus Die «Razer Tron» wendet sich auch an nichtspielbegeisterte Fans des 3D-Films «Tron: Legacy». Die in TronTürkis gehaltenen LEDs erfreuen beim Hoch- und Herunterfahren des PCs mit Leuchteffekten. Gesehen bei www.pchc.ch für 127.50 Fr.

christian.weishaupt @ringier.ch

S

amsung will den Markt von unten aufrollen: Das Galaxy Ace kann fast alles, was die grossen Brüder Galaxy S und Galaxy S II oder das iPhone 4 können, ist mit 320 Franken aber deutlich günstiger. Bei diesem Smartphone kann man also auch zugreifen, wenn man keinen Abo-Vertrag abschliessen, sondern auf Prepaid setzen will. Im Blick am Abend-Test Abend machte das Galaxy Ace einen guten Eindruck: Die Verarbeitung ist wertig, die Bedienung der Apps und das Browsen im Web gehen flott von der Hand – wenn auch nicht ganz so flott wie mit 1-GHz- oder gar Dual-Core-Boliden.

Abstriche muss es im Vergleich zum iPhone 4 bei der Bildschirmqualität machen. Schuld daran: die relativ geringe Auflösung von 480 x 320 Pixeln. Der interne Speicher ist mit 150 Megabyte zwar klein, man kann es aber via MicroSD-Slot auf bis zu 32 Gigabyte erweitern. Technologisch ist das Ace auf dem aktuellen Stand, es hat alles an Bord, und die Batterielaufzeit ist ebenfalls gut. Zudem liegt das neue Standard-Ladegerät bei, das auch künftige Handys mit Strom versorgen kann. Fazit: Samsungs Galaxy Ace ist ein Einsteiger-Smartphone; da muss man Abstriche machen. Am Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es aber nichts zu meckern.

Sven erklärts Was LTE bedeutet und warum wir Schweizer noch lange warten müssen Lieber Sven. In amerikanischen Handyblogs lese ich in letzter Zeit öers von 4G und LTE. Wann kommt diese Technologie denn zu uns? Tim, Bern Sali Tim, da musst du noch ein wenig warten. Aber zuerst will ich deine Abkürzungen mal erklären. Also: 4G steht für vierte Generation im Mobilfunk. Die erste war das normale GSM-Netz. Die zweite EDGE, wo man schon schneller Daten mobil übermitteln konnte. Momentan stecken wir bei der dritten bzw. dreieinhalbten Ge-

neration. Damit ist UMTS und HSPA Sven (15) beantwortet gemeint. Die vierLeserfragen: sven@ blickamabend.ch te Generation heisst LTE («Long Term Evolution»). Bei den Amis ist das gerade ein Hype, weil dort die Netzabdeckung im Vergleich eh mies ist. Bei uns gibts UMTS sogar in den Bergen. Darum ist der Druck, auf 4G zu wechseln, kleiner. Die Swisscom hat 2010 erste Tests gemacht und will es dieses Jahr einführen –, aber erst fürs Surfen mit dem Laptop.

GOOGLE → Am 2. März hat Google 21 bösartige Android-Apps entdeckt und diese umgehend aus dem Android Market gelöscht. Nun wurde bekannt, dass Google die Apps auch aus der Ferne auf betroffenen Smartphones deinstalliert.

Cyber-Attacke HACKER → Frankreich hat inzwischen zugegeben, dass während des G20-Gipfels in Cannes letztes Jahr eine CyberAttacke auf das Finanzministerium stattgefunden hat. Noch ist unklar, wer dahinter steckte. Fotos: Getty Images, ZVG

Bling-Maus

800 Franken ausgeben, aber trotzdem ein Smartphone wollen.

→ SPARTIPP

5000 KBit/s reichen Neu bietet Cablecom Internet mit 5000 KBit/s für 35 Franken im Monat an. Wer keine Filme oder grosse Dateien herunterlädt, kommt mit diesem Tempo durchaus zurecht. Die allermeisten CablecomKunden dürften heute mit 20 000 KBit/s im Internet surfen und brauchen diesen Speed gar nicht. Ein Wechsel auf das neue Angebot würde sich lohnen. Der Wechsel ist spesenfrei möglich und man kann immerhin 15 Franken im Monat sparen. Telekom-Experte Ralf Beyeler von Comparis gibt Rat.


TV AB 16 UHR → SF 2

→ ARD

16.05 Der Bergdoktor O 16.55 Lena O 17.40 Telesguard O 18.00 Tagesschau 18.15 5 gegen 5 18.40 Glanz & Gloria 19.00 Schweiz aktuell O 19.25 Börse O 19.30 Tagesschau O

16.15 Kinderprogramme 17.20 Zambooster 17.30 Hannah Montana 17.55 MyZambo 18.05 Best Friends 18.35 Mein cooler Onkel Charlie O U 19.05 Die Simpsons O

16.00 Tagesschau O 16.10 Giraffe, Erdmännchen & Co. 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant O 18.00 Serien 18.50 Das Duell 19.45 Wissen vor 8 O 19.50 Wetter 19.55 Börse

20.05 Der Kriminalist O Tod eines Begleiters 21.05 Kassensturz O U.a.: Lohnkürzung wegen Euro / Teure Entkalker / Baupfusch bei Fertighaus 21.50 10 vor 10 / Meteo O 22.20 Club Job statt Rente – die IV auf hartem Sparkurs. Gäste u.a.: Stefan Ritler, Nadine Gembler 23.45 Tagesschau Nacht 0.05 (0.10) Hunger auf Leben TV-Drama (D 2004)

20.00 (19.59) Eishockey O Playoff Viertelfinal. 5. Tag. Kloten – ZSC Lions. Live aus Kloten 22.45 Fussball Uefa Champions League. Zus. 23.10 (23.15) Stander – Cop, Gangster, Legende U Kriminalfilm (CDN/D/ZA/GB 2003) Mit Thomas Jane 1.15 (1.20) Mountain Patrol U (W) Drama (CN/HK 2004) Mit Buji Duo, Lei Zhang

20.00 Tagesschau O 20.15 Um Himmels Willen O Reife Leistung 21.05 In aller Freundschaft O Rückkehr 21.50 Plusminus U.a.: Aufruhr in Arabien – Wie sicher sind die Investitionen der Scheichs? 22.15 Tagesthemen / Wetter 22.45 Menschen bei Maischberger O Trieb statt Hirn: Warum hat Sexualität solche Macht? 0.00 Nachtmagazin

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

16.00 Heute – in Europa 16.15 Lena O 17.00 Heute – Wetter O 17.15 Hallo Deutschland 17.45 Leute heute O 18.00 Soko Köln 19.00 Heute O 19.25 Die Rosenheim-Cops

16.20 Serien 17.05 Die Simpsons O D 17.50 ZiB Flash 17.55 Hand aufs Herz 18.25 Anna und die Liebe 18.55 Scrubs 19.20 Mein cooler Onkel Charlie O 19.45 Chili

16.00 Die Barbara-Karlich-Show O 17.00 ZiB O 17.05 Heute in Österreich O 17.40 Frühlingszeit O 18.30 Konkret O / Infos und Tipps 19.00 Bundesland heute 19.30 ZiB / Sport

20.15 Der Wettlauf zum Südpol: Deutschland gegen Österreich O (1/5) Aufbruch zum Duell (Forts.: So, 13.3., 23.35) 21.00 Frontal 21 U.a.: 100 Jahre Weltfrauentag / Im Ernstfall hilflos – Mängel beim Brandschutz 21.45 Heute-Journal /Wetter O 22.15 Ist mein Kind noch normal? O 22.45 Markus Lanz 0.00 Heute Nacht 0.15 Neu im Kino

20.00 ZiB 20 / Wetter 20.15 Schnell ermittelt O Karl Esch 21.05 Soko Kitzbühel O Intensivstation 21.50 ZiB Flash 22.00 Der Laden läuft 22.45 (23.10) Fussball O Uefa Champions League. Highlights 0.00 ZiB 24 0.20 (0.19) Elektra O D Actionfilm (USA 2005) Mit Jennifer Garner, Goran Visnjic

20.05 Seitenblicke 20.15 Villacher Fasching O Höhepunkte des Programms 22.20 ZiB 2 22.50 Stella di Mare O TV-Komödie (A/D 1998) Mit Erwin Steinhauer, Ulrike Beimpold, Veronica Csarmann. Regie: Xaver Schwarzenberger 0.20 Strajk – Die Heldin von Danzig O Drama (D/PL 2006) Mit Katharina Thalbach

→ Sat 1

→ RTL

→ Pro 7

16.00 Richter Alexander Hold 17.00 Niedrig und Kuhnt. Der Duft des Todes 17.30 Das Magazin 18.00 Hand aufs Herz 18.30 Anna und die Liebe 19.00 K 11 – Kommissare im Einsatz

16.00 Familien im Brennpunkt 17.00 Betrugsfälle 17.30 Unter uns 18.00 Explosiv 18.30 Exclusiv 18.45 Aktuell 19.05 Alles was zählt 19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

16.00 We are Family! 17.00 Taff. U.a.: Mut gegen Wut 18.00 Newstime 18.10 Die Simpsons 18.40 Die Simpsons 19.10 Galileo. Umweltschützer / FC Motorradtrickser

20.00 Nachrichten 20.15 Stadtgeflüster – Sex nach Fünf TV-Liebeskomödie (D 2011) Mit Sophie Schütt, Ulrike Folkerts 22.20 Akte 20.11 U.a.: Das Geschäft mit der Liebe: Wenn die Partnersuche im Schuldenchaos endet / Wie Online-Shops ihre Kunden austricksen 23.20 Akte Spezial 20.11 Dick! So nehmen Sie ab! 0.15 Forbidden-TV

20.15 CSI: Miami D Im Wind liegt die Wahrheit 21.15 Dr. House D Glückszahl 13? 22.15 Psych Wofür braucht ein Toter auch zwei Füsse? 23.10 Law & Order D Die unschöne Welt der Widersprüche 0.00 Nachtjournal / Wetter 0.30 Dr. House D (W) 1.25 Psych (W) 2.15 Familien im Brennpunkt 3.05 Nachtjournal (W)

20.15 Die Simpsons D Grand Theft U-Bahn / Lebewohl, Mona 21.10 Two and a Half Men D Der Familien-Rottweiler 21.40 Two and a Half Men Ödipus 22.05 Scrubs Unser Babymoon / Unser Spickzettel 23.05 TV Total Gäste: Joy Denalane, Armin Maiwald, Christoph Biemann, Ralph Caspers 0.00 Two and a Half Men D (W)

→ 3+ 16.00 King of Queens (W) 16.50 King of Queens. Auf Wiedersehen, Arthur / Auf Eis gelegt 17.40 CSI: New York. Stirb an einem anderen Tag 18.30 CSI: New York. Die Venusfalle 19.20 Ghost Whisperer. Der kleine Prinz 20.15 Navy CIS. Feld der Alpträume 21.05 Navy CIS. Schlimme Tage 21.55 Navy CIS. Anruf von einem Toten 22.45 Navy CIS. Lebendig begraben 23.35 Navy CIS (W) 2.30 CSI: New York (W)

→ Kabel 1 16.20 What’s Up, Dad? 16.50 News 17.00 Two and a Half Men 17.55 Abenteuer Leben – täglich Wissen 19.00 Die Super-Heimwerker 19.30 Achtung Kontrolle! 20.15 Fort Boyard 21.10 The Biggest Loser – Abspecken im Doppelpack: Der Countdown 22.05 K1-Magazin. Bitte einmal pusten – Alkoholtestgeräte im PraxisCheck 23.05 K1-Reportage. 560 Kilo! Neues vom dicksten Mann der Welt 0.05 Achtung Kontrolle! (W)

→ Vox

→ Arte

16.00 Die Chaosfamilie 16.55 Menschen, Tiere & Doktoren 18.00 Mieten, kaufen, wohnen 19.00 Das perfekte Dinner 20.00 Prominent! 20.15 Goodbye Deutschland! Die Auswanderer 22.15 Unser erstes Restaurant 23.10 Unser erstes Restaurant 0.05 Nachrichten 0.25 CSI: NY (W) 1.15 The Closer (W) 2.00 Close to Home (W) 2.40 Medical Detectives. Freund oder Feind 3.25 Boston Public. Auge um Auge

19.00 Journal 19.30 Mit Arved Fuchs durch den Nordatlantik (2/5). Auf nach Nova Scotia (forts.: morgen) 20.15 Dr. Hope. Eine Frau gibt nicht auf (1/2). TV-Biografie (D 2009). Mit Heike Makatsch, Justus von Dohnányi. Regie: Martin Enlen 21.45 Dr. Hope. Eine Frau gibt nicht auf (2/2). TV-Biografie (D 2009) 23.10 Arte Lounge 0.15 Global 0.45 Psycho (W). Psychothriller (USA 1960) 2.30 Die Sünden meines Vaters (W). Doku

→ 3sat

→ SWR

16.15 Die Legende lebt 17.00 Die letzte Fahrt der Columbus (1+2/2) 18.30 Nano spezial. 100 Jahre Internationaler Frauentag 19.00 Heute O 19.20 Kulturzeit 20.00 Tagesschau O 20.15 Die Liebe ein Traum O. Komödie (A/D 2007) 21.45 Schätze der Welt 22.00 Lachhaft! 22.30 Vier Frauen und ein Todesfall O. Naturtrüb / Vatermord 0.05 (21.50) 10 vor 10 0.30 Die Liebe ein Traum O (W). Komödie (A/D 2007)

16.00 Aktuell 16.05 Kaffee oder Tee? 17.00 Aktuell 17.05 (16.05) Kaffee oder Tee? 18.00 Aktuell 18.09 Börse 18.15 Grünzeug. Barocke Gärten – königliches Flair im eigenen Garten 18.45 Landesschau 19.45 Aktuell O 20.00 Tagesschau O 20.15 Närrischer Kehraus 23.00 Aktuell 23.14 Wetter 23.15 Tach, Herr Dokter! – Der Heinz Becker Film. Komödie (D 1999). Mit Gerd Dudenhöffer 0.40 (0.39) Närrischer Kehraus

→ TV�TIPPS DES ABENDS

TOP

Nicht verpassen

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→ SF 1

www.blickamabend.ch

→ Fussball: Uefa Champions League 22.45 Uhr auf SF 2 In Barcelona trifft Arsenal London im Achtelfinal-Rückspiel auf den FC Barcelona. Die ab 20.40 Uhr auf SF Info übertragene Partie kommentiert Dani Wyler (Bild). Das Spiel analysiert Rainer Maria Salzgeber zusammen mit Johann Vogel. Ab 22.45 Uhr zeigt SF 2 einen Überblick des Spiels.

→ Schätze der Welt 21.45 Uhr auf 3sat Die australische Insel Fraser Island ist die grösste Sandinsel der Welt. Ihre Dünen sind mit einer vielseitigen Vegetation bewachsen. Eine Dokumentation über die Geschichte des Weltnaturerbes Fraser Island.

→ Stander – Cop, Gangster, Legende 23.15 Uhr auf SF 2 Der junge Cop André Stander erschiesst im Südafrika des Jahres 1977 einen Schwarzen. Er verliert den Glauben an das System und wird zum Gentleman-Gangster. – Auf Tatsachen beruhende RobinHood-Variante.

Impressum

Auflage: 329 418 (WEMF/SW-beglaubigt 2010) Leser: 495 000 (MACH 2010-2, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Stv. Chefredaktor: Michael Perricone Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Jürg Lehmann Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Roland Grüter Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: Tony Merlotti Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

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BÜCHER

Dienstag, 8. März 2011

Frauenpower Die Heldinnen aus «Die Herbstzeitlosen» beweisen, dass Frauen auch in hohem Alter die Welt bewegen können.

Nelly Sachs Werke – Band III – Szenische Dichtungen. 648 Seiten. Suhrkamp Verlag, 99 Fr.

Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug Stefan Bollmann. 160 Seiten. Elisabeth Sandmann Verlag. 33.90 Fr.

Alles über die

Frauen verstehen in 60 Minuten Angela Troni. 112 Seiten. Thiele Verlag. 13.90 Fr.

kluge Frau LESEN → Am Tag der Frau

stellen wir gute Lektüre für kluge Frauen und ratlose Männer vor. rueya.tastan @ringier.ch

1. Lyrik Obwohl Nelly Sachs (1891 – 1970) zu den bedeutendsten Dichterinnen des 20. Jahrhunderts zählt, wurde ihr bislang nur wenig Aufmerksamkeit zuteil. Nach der Flucht aus Berlin 1940 verbrachte Nelly dreissig Jahren im schwedischen Exil. Hier begann ihre lyrische Blütezeit: Ge-

prägt vom Schrecken des Holocaust erfand sie einen eigensinnigen und ungewöhnlich lakonischen Stil der szenischen Dichtung, der Schriftsteller wie Paul Celan oder Ingeborg Bachmann beeinflusste. Nun ist «Band III» mit Nelly Sachs’ sämtlichen veröffentlichten und auch unveröffentlichten szenischen Dichtungen erschienen. Übrigens: Für ihre «hervorragenden lyrischen und

→ WC-LEKTÜRE

Fotos: DDP, ZVG

Von Supermamis und Übermüttern Mütter möchten beim Lesen dieses Buches am liebsten gleich mitdiskutieren: Constanze, Hausfrau und Mutter ohne Ausbildung, wird von ihrem Mann aus der Wohnung geschmissen. Sie darf mit ihren Kindern ins Haus der verstorbenen Schwiegereltern einziehen. Sofort lernt sie die «Mütter-Society» kennen, als Alleinerziehende mitten in der bildungs- und förderungswahnsinnigen Mütter-Gesellschaft. Nach einem erfolglosen Bewerbungsgespräch beschliesst sie, eine eigene Gruppe zu gründen: die Mütter-Mafia. Mit viel Wortwitz erzählt Kerstin Gier die Tücken verschiedener Mütter. In verschiedenen Kurzgeschichten präsentieren sich SuperMamis, verzweifelte Alleinerziehende und andere Muttertiere. Zwischen Die Mütter-Mafia Windelwechseln und Hausarbeit Kerstin Gier, Bastei etwas Humor fürs stille Örtchen. Lübbe, 13.90 Fr.

dramatischen Werke, die das Schicksal Israels mit ergreifender Stärke interpretieren», erhielt Nelly Sachs 1966 den Nobelpreis für Literatur.

mann die Geschichte des «weiblichen Lesens» vergangener Zeiten. Sein historischer Bildband veranschaulicht mit stimmungsvollen Bildern bekannter Maler wie De2. Bildband Frauenlektüre, gas oder VeFrauen, die lasquez, wie bei der die die Wirkung lesen, galten und soziale über Jahr- Frauen lernen. hunderte als Rolle «der legefährlich – weil der Zu- senden Frau» in der Gesellgang zu verbotenen und schaft betrachtet wurde. unerreichbaren Büchern die Leserin klüger und selb- 3. Ratgeber ständiger machte. Unter- Männer sind arme Gehaltsam und sehr lehr- schöpfe. Sie werden aus reich erzählt der deut- Frauen oft nicht schlau und sche Autor Stefan Bull- fragen sich: Warum bloss

Herzblatt

sind Frauen manchmal urplötzlich zickig, grundlos wütend oder ändern ihre Meinung von einer Sekunde auf die andere? «Frauen verstehen in 60 Minuten», gibt dem ratlosen Geschlecht die besten Antworten zu allen Fragen, die sich ihnen zum Mysterium Frau stellen. Amüsant und anschaulich beschreibt der Ratgeber die weibliche Kommunikation und erklärt, wie Mann sie am besten deutet. Er bietet auch eine erheiternde Lektüre für die Frau – sie lernt darin einiges über sich selber. 

Melinda Por Praktikantin Lifestyle

Märchenha und doch so real Nach «Die Dame in Blau» begleitet der Leser die Hauptfigur Marthe weiter durch ihren Alltag als Witwe, als alte, elegante Dame. Nachdem Marthe fast 50 Jahre mit Edmond verheiratet war, ist der Gedanke an eine neue Liebe nicht das Naheliegendste in diesem Lebensabschnitt. Und doch geschieht es, dass die Hauptfigur ihre grosse Liebe des Lebens kennenlernt. Jeder Schritt, jede Gefühlsregung dieser jungen Liebe zwischen zwei alten Menschen könnte nicht zärtlicher und natürlicher beschrieben werden: «Auch wenn die Haut faltig ist, der Gang beschwerlich, für die Liebe spielt es keine Rolle.» Die Autorin Noëlle Châtelet wählt die Worte liebevoll und lässt uns mit ihrem Blick fürs Detail gänzlich in die Geschichte eintauchen. Dieses Buch öffnet die Augen für die Realität und ist genau die richtige Lektüre für die heutige Zeit, die dem Jugendwahn verfallen ist.

Die Klatschmohnfrau Noëlle Châtelet, KiWi-Verlag, 14.60 Fr.


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RÄTSEL

→ KREUZWORTRÄTSEL

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Gesamtwert: 1500 Franken

Wochenpreis: 15 × ein Pure & Natural Set von NIVEA im Wert von je 100 Franken! NATÜRLICH NIVEA! Die neue Pure & Natural Linie von NIVEA ist da. Im Set enthalten sind: 1 Body Lotion, 1 Handcreme, 1 feuchtigkeitsspendende Tagescreme, 1 Deodorant, 1 Foundation Sand, 1 Powder Sand, 1 Eye Shadow Foggy Grey und 1 Necessaire. www.NIVEA.ch

Tagespreis: Ein Reisegutschein vom Türkeispezialisten im Wert von 100 Franken!

Teilnehmen SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF 1.50/SMS): BAA2, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 922 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51232

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 9. März 2011, 24.00 Uhr Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Lösungswort vom 4. März: ALASKA Gewinnerin der Kw 9 (2 Nächte im Verwöhnhotel Kristall): Heidi Seiler, Horgen ZH

→ BIMARU leicht Conceptis Puzzles

08010002471

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So gehts:

→ KAKURO leicht

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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Tagespreis: 1 × 2 Benissimo-Lose!

Teilnehmen SMS: Senden Sie SUDOKU, Ihre drei Lösungsziffern (von links nach rechts) und Ihre Adresse an 920 (CHF 1.50/SMS): SUDOKU 583, Name, Adresse Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA52491 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: 9. März 2011, 15.00 Uhr

06010000652

So gehts:

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07010002535

→ SUDOKU mittel

Wochenpreis: 6 × ein Bike-Rucksack «AMP 25L» von DAKINE im Wert von je 169 Franken! www.dakine.ch

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Gesamtwert: 1014 Franken

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Dienstag, 8. März 2011

Das 24 Stunden Horoskop

Illustration: Alain Scherer

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UNTERHALTUNG Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Bleiben Sie cool, wenn Ihnen ein tolles Jobangebot unterbreitet wird. So wirken Sie professionell und Ihre Verhandlungsbasis wird besser! Flop: Schön, dass Sie Ihre Körpersignale deutlich wahrnehmen. Aber Sie sollten auch danach handeln!

ZWILLINGE 21.5. – 21.6. Top: Eine neue Aufgabe wird Ihnen angeboten – greifen Sie zu! Auch wenn sie Ihnen nicht ganz liegt, könnte sie sich als Sprungbrett erweisen. Flop: Nicht gerade einfach, aber lohnend: Nehmen Sie Kritik im Job ernst und versuchen Sie, sie umzusetzen.

WAAGE 24.9. – 23.10. Top: Nur Mut! Sie dürfen heute gern mal über das Gewohnte hinausgehen und Neuland betreten. Das gilt beruflich und privat! Flop: Ein Flirt im Job versüsst Ihnen die Arbeit. Aber checken Sie alle Risiken ab, und denken Sie auch an Ihren guten Ruf!

SCHÜTZE 23.11. – 21.12. Top: Genau richtig: Sie nehmen kleine Schwierigkeiten ganz gelassen. Dadurch lösen sie sich im Handumdrehen auf. Flop: In Ihrer Familie hängt der Haussegen schief. Mit Ihren diplomatischen Fähigkeiten können Sie ihn aber wieder gerade rücken.

FISCHE 20.2. – 20.3. Top: Glückwunsch: Die Planeten Sonne und Mars befinden sich in Ihrem Zeichen und versorgen Sie mit Energie und Abwehrkräften. Flop: Morgens sind Sie noch mit Ihren Dingen beschäftigt, am Nachmittag wächst das Bedürfnis nach Austausch.

KREBS 22.6. – 22.7. Top: Mars strahlt harmonisch in Ihr Zeichen und macht Ihnen Lust auf Sport. Denken Sie doch mal über ein Fitnessabo nach. Flop: Überlegen Sie am Arbeitsplatz genau, was Sie sagen – Ihre Ansichten werden ernster genommen als Sie denken!

SKORPION 24.10. – 22.11. Top: Ihr Kopf ist klar, die Stimmung klasse, und selbst im grössten Trubel bewahren Sie Gelassenheit. Ihr Chef ist begeistert! Flop: Nehmen Sie es nicht so ernst, wenn es zu kleinen Differenzen kommt. Die Beziehung kann das locker aushalten.

STEINBOCK 22.12. – 20.1. Top: Dank Mars fühlen Sie sich gut gerüstet für Herausforderungen. Egal, ob im Beruf oder Privat: Sie meistern alles mit Bravour. Flop: Wenn eine Entscheidung gefallen ist, sollten Sie sie nicht mehr hinterfragen. Konzentrieren Sie sich auf das Aktuelle.

WIDDER 21.3. – 20.4. Top: Ihre Liebesampel steht auf Grün: Singles schliessen eine Bekanntschaft, die von Dauer sein könnte, Pärchen bringen Schwung in die Beziehung. Flop: Romantik und Fantasie zieht Sie heute besonders an. Lassen Sie die Realität nicht ausser Acht.

LÖWE 23.7. – 23.8. Top: Sie gehen Ihre Aufgaben im Job mit viel Schwung, aber auch Fingerspitzengefühl an. So können Sie einen Erfolg einheimsen. Flop: Rache ist süss – aber nur in Gedanken. Auch wenn Sie sich schlecht behandelt fühlen, bleiben Sie ruhig!

STIER 21.4. – 20.5. Top: Der Mond wandert nachmittags in Ihr Zeichen. Das beflügelt nicht nur den Geist, sondern versetzt Sie auch in beste Stimmung. Flop: Bitten Sie ruhig die Kollegen um Unterstützung, wenn Ihnen die Arbeit über den Kopf zu wachsen scheint.

JUNGFRAU 24.8. – 23.9. Top: Sie sind geistig fit und flexibel. So ist es kein Problem für Sie, mehrere Dinge auf einmal zu erledigen. Ihr Chef ist beeindruckt. Flop: In Herzensangelegenheiten dürfen Sie aber gern mal Ihren Kopf ausschalten. Hören Sie mehr auf Ihr Gefühl.

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS Treffen sich zwei Rosinen. Sagt die eine: «Warum hast du denn einen Helm auf?» – «Na, weil ich noch in den Stollen muss!» Treffen sich zwei Hellseher. Fragt der eine: «Kommst du mit»? Sagt der andere: «Ne, da war ich schon.» Zwei Feministinnen beim Frühstück. Fragt die eine: «Kannst du mir bitte die Salzstreuerin reichen?» Erwidert die andere: «Nein, ich hab ’ne Muskelkatze.»


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COMMUNITY

Die Singles des Tages Céline sucht ...

«Grosse und braungebrannte Männer finde ich anziehend» Alter: 20 Jahre Wohnort: Thun BE Grösse: 1,60 m Sternzeichen: Fisch Das will ich mal erlebt haben: Eine Affäre in der Karibik.

Mein Hobbys: Reiten und Tanzen. Das würde ich an mir ändern: Ich wäre gerne spontaner. So verführt man mich: Mit einem heissen Flirt oder mit guten Tanzkünsten.

I love you all

Schatzchäschtli ... Gabi min Engel. Han di dörfä i dä Flumsi kennelerne. Du bisch ä wundrvolli Person. Bisch mir mega as Herz gwachse. Danke für alles. Ti amo. Dini Lari. Liebi Yasi, han der nur welle sege, dass ich dich ganz fescht lieb han und dass du di bescht Schwöschter bisch. Ganz en liebe Gruess, dini Cynthia Mein Schatz auch wenn du mich manchmal stresst mit deinen Witzen, ich liebe dich trotzdem Mohammed. Deine Ronell

Mein Lieblingsgetränk: Mojito.

www.blickamabend.ch

Mein Stern! Vor einer Woche hatten wir den ersten Kuss und heute möchte ich nie mehr auf dich verzichten! Prinzessin

Min süässe Maa. Danke för die 27 schöne Mönet met dir! Ech weiss, dass mir alles schaffed. I liebe dich eso wied besch! Dis Enteli

Hey my Dear! Du besch mir mega wichtig! Bitte verzeih mir, dassi en Holzkopf bin! Your Dear! Love u

ch där Hey Schatz, i wüns Du . aft ganz viu Bäräkr di, lob lie I s. da h schafsc r wa Nu . di gisch vermiss e my lov I si. uä m , uä si m Plätze. Tädybär. Auf die

Liebe Ma! De 16.3. isch de Superknall vo eusem Glück! Kei Chance, i ha mi hoffnigslos i di verliebt! Nur no schlaflosi Nächt! Mega Kuss

r zäme Meli mir sind jetz eis Jah wie no r me im h dic und ich lieb ss din Miam erste Tag. Grosse Ku chi

Schatz bin so froh, dass du immer für mich da bisch, denn ohni dich würd ich das ned überstah. Danke.

Törnt an: Sixpack. Törnt ab: Bierbauch. Wenn ich traurig bin: Rufe ich eine Freundin an. Kontakt: 0803_celine@bsingle.ch

Robert sucht ...

«Meine Traumfrau muss schlank sein» Alter: 22 Jahre Wohnort: Ziegelbrücke GL Grösse: 1,70 m Sternzeichen: Widder Das will ich mal erlebt haben: Eine Weltreise.

Hey min Chnopf. Vu mir us lieber hüt, statt morn. Nur wer gaht adä Fasnacht scho is Kino. Verspich mer eis, nie me i dem Kaff is Kino. Bis gli Boy. Ich lieb dich.

Es hät no gar nöd richtig agfange, gisch de Muet scho uf! Jedefalls glaubi immer no a eus, I liebe di ganz fest! Mir söted entli rede! Dodo Hey Hübschä. Thank you. Nu öps andärs, öps ganz persönlichs. Wotschs wüssä hä? I love you, meh und meh, und grad hellwach? Demfall guetä Abig Fibi.

Wünsche em HausmannTeam e schöni Wuche. Ihr Fraueli sind eifach lustigi Kolleginne! Gsehnd eus bim Schaffe. Ha eu gern. Nina

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

Schnügel des Tages

Ein Star, der mich beeindruckt: Charlie Sheen. Mein Lieblingsgetränk: Wodka mit Red Bull. Mein Lieblingssound: House. Meine Hobbys: Tauchen und Snowboarden. Meine Macke: Rauchen. Wenn ich traurig bin: Ziehe ich mich zurück. Törnt ab: Schlechte Laune. Für meine Liebste würde ich: Alles tun. Kontakt: 0803_robert@bsingle.ch

Das nennet man Geschwisterliebe! Die beiden Lagotto-Welpen aus einem 10er-Wurf haben noch keine Namen. Dafür gibts ein Küsschen. Ein Bild von Xenia und Celine aus Niederhasli ZH. Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@blickamabend.ch.


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Dienstag, 8. März 2011

Streetspy

von Tina Weiss, www.youarebestdressed.blogspot.com

Sexy Nerds

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Ein paar Jahre ist es schon her, als erste Trendsetter in unserem Land plötzlich mit einer grossen, dicken Hornbrille auftauchten und aussahen, als wären sie Steve Urkel aus der 90er-Jahre-Serie «Alle unter einem Dach». Unterdessen haben sich die grossen Brillengestelle etabliert, und nur noch wenige Beamte halten ihren kleinen, unauffälligen Modellen die Treue. Aber hier gilt: Wenn schon Brille, dann soll man sie auch sehen. Unterdessen gibt es auch coole Varianten zwischen übergross und klein. Auf Männer haben Frauen mit sexy Brille sowieso Signalwirkung. Optimal kombiniert man sie mit hochgesteckten Haaren und rotem Lippenstift.

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1

Claudia, PR-Fachfrau aus Zürich

3

Mary, Designerin aus Oslo

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Aline, Journalistin aus Brasilien

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Wang, Student aus China

4

TV-Kritik Jürg Ramspeck schaut genau hin

Eisiges Dschungelcamp Heute Abend beginnen im ZDF (20.15 Uhr) zwei PromiTeams ihren «Wettlauf zum Südpol», womit wir jetzt das Dschungelcamp ohne Würmer, dafür mit abgefrorenen Zehen haben. Das heisst letztere, wie vor 100 Jahren beim Wettlauf zwischen Scott (GB) und Amundsen (NOR), wird es diesmal lediglich als theoretische Abschreckung geben: Deutschland (unter TV-Koch M. Lanz) startet gegen Österreich (unter Ski-Ass H. Maier) mit Arktis-erprobter Begleitung und Kameraleuten, die gegen Gefrierschäden versichert sind. Auch gelangten beide Polarsturmgruppen unbeschädigt ans Ziel, denn das Ganze fand vor Monaten statt und wurde inzwischen am Schneidetisch sechsteilig ausgewertet. Offen ist nur noch, wer gewonnen hat. Diese Ungewissheit wird uns in Atem halten, wenn im Reality-TV wieder einmal «Menschen an ihre Grenzen gehen»(Lanz), gemeinsam frieren respektive alles tun, um im Fernsehen vorzukommen. Sogar vom Südpol «träumen». Oder wenigstens von den Helikoptern, die sie von dort wieder zurückschaffen. juerg.ramspeck@ringier.ch

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: ZVG, Rene Kälin

Was war das tollste Geschenk Ihres Lebens?

Lea (22) Dentalassistentin aus Winterthur Ein Gutschein für eine Panzerfahrt, einem T55, von meinem Ex-Freund. Ich freue mich sehr darauf, da ich ihn dieses Jahr einlösen kann.

Jessica (18) Dentalassistentin aus Zürich Da ich schon immer ein Tattoo wollte, habe ich mich sehr gefreut, als eine Arbeitskollegin einen Teil daran bezahlt hat. Man wird wirklich süchtig danach.

David (23) Student aus Weinfelden Das schönste Geschenk ist das Leben. Und das verdanke ich meinen Eltern. Ohne könnte man gar keine materiellen Geschenke kriegen und sich daran freuen.

Amra (16) Schülerin aus Baden Meine Freundin Adriana hat mir einen WellnessGutschein für einen HamamBesuch geschenkt. Ich freue mich sehr darauf, da ich ihn bisher noch nicht einlösen konnte.


Morgen im

Das Wetter

Donnerstag

MORGEN

Fr. 2.– am Kiosk

11° Freitag

 WC-Kamera Das sagen die heimlich gefilmten Studenten.  Benis Besoffener

10°

Die indiskrete Umfrage Mit welchen Promis Schweizer gerne fremdgingen. Exklusiv

Das ist er!

St. Gallen Temperatur:

10° Regenrisiko: 0% Sonne: 8�10 h

Samstag Heute vor einem Jahr:

Sonnig, -3°

10°

Kate zeigt Kinderfotos Familienalbum zeigt: Sie war schon als Kind eine Prinzessin.

G O OD

NEWS !

Familienglück Kate (l.) mit Vater Michael und Schwester Pippa in Jordanien.

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Glogger mailt … … Micheline Calmy-Rey Weltjustiz-Strategin

napp zwei Monate dauert es noch bis zur Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton. Nun veröffentlicht die Braut auf ihrer Homepage private Kinderfotos. Sie zeigen etwa Kate als Dreijährige. Kate ganz knuddelig – und schon als Kind eine kleine Prinzessin! abü

Von: glh@ringier.ch An: info@eda.admin Betreff: Polit-Gebrabbel Werte Bundespräsidentin Sie sagen: Gaddafi gehört vor Gericht. Und ich stelle mir vor: Ein Zürcher Vollzugsbeamter reist zu Gaddafi ins Beduinenzelt, übergibt den Haftbefehl. Natürlich folgt Gaddafi sofort der Aufforderung, mitzukommen. In Zürich steht er dann erst vor dem Bezirksgericht, dann dem Obergericht, schliesslich kommt das Bundesgericht. Das dauert – sagen wir mal – acht Jahre. Dann bekommt er vier Jahre unbedingt, in Thorberg. Wird nach zwei Jahren wegen guter Führung entlassen. Beantragt Sozialhilfe! Werte Bundespräsidentin – auch für Sie gilt der Satz: Erst nachdenken – und dann reden. Sonst wirds leicht stussig. Helmut-Maria Glogger

Arm in Arm William und Kate 2005 an der Universität in St. Andrews.

Erst drei Jahre alt Die zucker süsse Kate will schon früh hoch hinaus.

Schelmisches Lächeln Kate mit fünf. Anzeige

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Fotos: Reuters

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08.03.2011_SG