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www.blickamabend.ch Dienstag, 8. Februar 2011 Luzern/Zug, Nr. 27

Ich bin ein Zürcher

Eine gute Wahl!

HEUTE ABEND

Ricky Martin will in die Schweiz. Mit den Zwillingen.  PEOPLE 16

Anfängerfehler Super-G-Fahrerin Dominique Gisin, peinlich berührt im Zielraum, nachdem sie ein einfaches Tor verpasst hat.

4° MORGEN

Rettung auf Knopfdruck Passiert ein Unfall, kommt der Rega-Heli. Falls man die App vorher heruntergeladen hat.

 SCHWEIZ 4/5

Ossi Grübel löst sein Versprechen ein

Fotos: Matthias Schrader / AP, AFP, Keystone (2)

Ski-Frauen verpatzen WM-Auakt

Was war das denn?

W

as für ein Super-G-Flop. Mitfavoritin Dominique Gisin verpasst mit toller Zwischenzeit das zweitletzte Tor. Wo es nur noch flach ist. Ihre Erklä-

rung: «Ich habe das Tor einfach nicht gesehen. Es ist mir peinlich. Es ging ja nur noch geradeaus. Ist himmeltraurig. Irgendwie wollte es nicht. Hoffen wir, dass es Lara noch

machen kann.» Aber Lara Gut gelang die Zauberfahrt auch nicht. Die Schweiz verliert zum WM-Auftakt in Garmisch-Partenkirchen eine Medaille.  NEWS 2/3

Zum ersten Mal seit 2006 meldet die UBS wieder einen Gewinn: 7,2 Milliarden.  WIRTSCHAFT 6/7

Schweiz vs. Ausland

Heute Ab e n d im TV

Eishockey-Testländerspiel in Bern gegen die besten ausländischen Spieler der Nationalliga A.  SF 2 20.00


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NEWS

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Dominique Gisin Fuhr am zweitletzten Tor vorbei.

→ FEIERABEND Auf ein alkoholfreies Säftchen mit DJ Bobo (43), Juror

Wer hats erfunden? Würde ich heute Abend im Bahnhofbuffet Baden auf Sie warten, würde ich mich wohl fragen: Kommt er als Pharao, als Dracula, als Emmi-Botschafter? Sie kommen ganz normal, durchschnittlich, das liege Ihnen am besten, sagen Sie. Schliesslich seien Sie nichts anderes. «Und Emmi-Mann bin ich auch nicht mehr.» Chihuahua. «Sie haben Mut, Herr Bobo», sage ich und meine nicht ihre skurrile Maskerade auf der Bühne (welche Kiss schon in den 70er-Jahren besser darboten). «Sie stellten sich gegen die Tränen einer 10-Jährigen», schaue ich zurück auf den letzten Samstag. In der TV-Show «Die grössten Schweizer Talente» beschieden Sie der Stepptänzerin Anthea knallhart: Sie sei keines. «Rigozzi sagte nur ‹herzig›», antworten Sie. «Das herzige Mädchen umarmte noch ihren bald toten Papi, das bricht doch jedes Herz», meine ich. Aber da sind Sie ganz Profi, hart arbeitender Showman und jetzt eben auch Juror. «Das Showbizz ist kein Streichelzoo», erklären Sie grimmig, «und mir fiel auch nichts in den Schoss.» Also alles talentfrei selber erarbeitet. Durch harten Einsatz was erreicht. So gehts im Showbusiness. Das Showbusiness muss eine urschweizerische Erfindung sein. DJ Bobo Michael Perricone

Star mit Grundsätzen.

Doppeltes Blackout der Schweizerinnen KEIN DURCHBLICK → Gisin verpasst ein Tor und

Steppte für den Vater Anthea am Samstag in «Die grössten Schweizer Talente».

Lara Gut hat während des Laufs ein Blackout. marc.ribolla @ringier.ch

D

ie Hoffnungen auf einen tollen WM-Start der Schweizer in Garmisch erleben heute Mittag einen Dämpfer. Im Super-G der Frauen klappt es nicht mit einem Podestplatz. Als tragische Figur entpuppt sich die Engelbergerin Dominique Gisin. Sie zeigt eine gute Fahrt, hat mit der eisigen und schwierigen Piste keine Probleme. Bei den Zwischenzeiten ist sie vorne mit dabei. Dann passierte das Missgeschick beim zweitletzten Tor, wo es praktisch nur noch geradeaus ins Ziel

→ HEUTE DIENSTAG 4.16 Uhr, Bogotá Die kolumbianischen Farc-Rebellen haben der Regierung Gespräche zur Beendigung ihres 45-jährigen Kampfes angeboten. 5.12 Uhr, Manila Bei einem Grossbrand in einem Armenviertel in der

Zeiten in MEZ.

philippinischen Hauptstadt Manila sind mindestens 25 000 Menschen obdachlos geworden. 5.14 Uhr, Moskau  Der tschetschenische Rebellenchef Doku Umarow hat sich zum Selbstmordanschlag auf den Moskauer

geht. Gisin fährt es völlig falsch an, scheidet aus. Unerklärlich. Im Ziel sagt sie kleinlaut: «Ich habe für einen Moment nichts gesehen, ein Blackout. Das soll keine Ausrede sein und ist mega peinlich, himmeltraurig. Irgendwie will es einfach nicht passen.» Grossanlässe und Gisin, das geht nicht zusammen. Bereits bei der WM 2009 schied sie in der Abfahrt aus, und letztes Jahr stürzte die 25-Jährige in der Olympia-Abfahrt schwer. Nach dem Aus von Gisin lastet der Druck auf Lara Gut. Aber auch die

Nerven der Tessinerin versagen. Sie steht zwar gut auf dem Ski, macht keinen ersichtlichen Fehler. Nur der obere Teil gelingt nicht voll nach Wunsch. Entsprechend frustriert ist Lara nach ihrer Zieldurchfahrt über den Rückstand. Sie hat andere Ansprüche und sagt nach dem Rennen trotzig: «Ich hatte ein Blackout. Die Piste war leichter, als ich erwartete.» Als Weltmeisterin lässt sich die Österreicherin Elisabeth Görgl feiern. Silber holt US-Girl Julia Mancuso vor Maria Riesch. Top-Favoritin Lindsey Vonn wird lediglich Siebte. 

Flughafen Domodedowo vom 24. Januar bekannt.

«Bluthund», fertig gebaut sein.

7.48 Uhr, Bern Die Arbeitslosenquote ist im Januar auf 3,8 Prozent verharrt. Total waren 148 784 Leute arbeitslos.

10.06 Uhr, Bern 2010 mussten knapp 79 000 Autofahrer ihren Führerausweis abgeben. Das sind 5,4 Prozent mehr als 2009.

10.03 Uhr, London Ende 2011 soll das schnellste Auto der Welt, genannt

10.56 Uhr, Rom Ein italienischer Öltanker ist


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Dienstag, 8. Februar 2011

Preisgeld, Kasper Neues aus und Haitis Debüt Absurdistan INSIDE → Was die Stars verdienen,

Das Märchen von der kleinen, süssen Dirne

weshalb die WM nicht 2012 ist und warum ein Pariser mitfährt.

Gut ist anders Lara Gut kommt ins Ziel. Aber mit 44 Hundersteln Rückstand.

Resultate WM-Super-G 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15.

Görgl (A) 1:23,82 Mancuso (USA) +0,05 Riesch (D) +0,21 Gut (CH) +0,44 Fenninger (A) +0,82 Curtoni (I) +0,83 Vonn (USA) +0,84 Suter (CH) +0,93 Merighetti (I) +1,09 Pärson (S) +1,17 Maze (SLO) +1,24 Hosp (A) +1,43 Kamer (CH) +1,54 Lindell-V. (S) +1,58 Janyk (CAN) +1,60 Ausgeschieden u. a.: Gisin (CH), Fischbacher (A)

FIS-Präsident Gian-Franco Kasper patzte am Montag bei der Eröffnungsfeier in Garmisch auf der Bühne mit einem Versprecher: «Die Weltmeisterschaften 2012 sind eröffnet ...». Zum Glück verwechselte Kasper die Jahreszahl nur in der französischen Version seiner Ansprache.  Debütant: Erstmals wird der Karibik-Staat Haiti an einer Ski-WM teilnehmen. Starter Jean-Pierre Roy (47) arbeitet als IT-Spezialist in der Nähe von Paris und gründete selbst den Ski-Verband Haitis.  Rekordzahlen: Insgesamt 69 Nationen mit total 525 Fahrerinnen und Fahrer stehen bis zum 20. Februar im Einsatz. So viele Athleten waren es noch nie bei einer WM.  Preisgeld-Premiere: Erstmals wird Preisgeld an einer WM ausgeschüttet. Es

gibt pro Rennen 100 000 Franken zu verdienen. Der Weltmeister kassiert 40 000 Franken, Silber gibt 25 000 Franken und Bronze noch 15 000. Geld erhalten die ersten sechs der Rangliste. Die  Hobbysängerin: neue Super-G-Weltmeisterin Elisabeth Görgl greift gern zum Mikrofon. Bei der Eröffnungsfeier sang die Österreicherin den WMSong. «Singen macht mir Spass», sagt Görgl und lässt offen, ob noch weitere Auftritte neben der Skipiste folgen werden.  Cuche-Fan-Invasion: Die Fans von Didier Cuche machen sich auf an die WM. 52 davon quartieren sich fürs Wochenende in der Mittenwalder Jugi ein und belegen die Hälfte der Zimmer. «Für die Kuhglocken gibt es bei uns einen Extra-Raum», sagt Klaus Rosenberger von der Jugi-Leitung zur drohenden Lärmbelästigung.

Fest in Garmisch WM-Eröffnungsfeier.

im Indischen Ozean von fünf Piraten gekapert worden.  11.07 Uhr, Crissier McDonald’s verkauft seit genau 35 Jahren Big Macs in der Schweiz. Seit 1976 waren es 160 Millionen Big Macs. 11.23 Uhr, Los Angeles Der Prozess gegen Michael Jacksons Leibarzt darf im

Fernsehen übertragen werden. Der Richter gab grünes Licht dafür. 11.30 Uhr, Lausanne Am Schweizer Zoll wurden noch nie so viele gefälschte Handtaschen und Uhren beschlagnahmt wie 2010. Auf der Hitliste der geschmuggelten Medikamente stand Viagra zuoberst.

Gestern Abend las ich meinem Sohn (4) «Rotkäppchen» der Gebrüder Grimm vor. Doch schon bei der ersten Zeile kam ich ins Stocken. Da steht: «Es war einmal eine kleine, süsse Dirne, die hatte jedermann lieb.» Hä? So verrucht hatte ich das Märchen gar nicht in Erinnerung. Und wie ging es weiter? So? «Und die Dirne wanderte mit ihrem Körbchen ans Zürcher Sihlquai, wo sie den Prinzen in den Kutschen ihren Rotwein feilbot», wie eine Kollegin auf Facebook anmerkte? Nein. Ganz normal. «Dirne» ist schlicht die veraltete Bezeichnung für Mädchen. bö

«Das grosse bunte Märchenbuch» Loewe-Verlag.

Heute Mittag am TV: Fotos: AFP, GEPA / EQ Images, Keystone, Patrick Seeger / RDB, Reuters (3), SRF, Thomas Benkö / BAA, ZVG

 Aufreger: Der Schweizer

Nackte Köchin lockt Männer an

Der Kochshow-Boom nimmt neue Dimensionen an. In Hongkong steht jetzt ein nacktes Model am Herd. Flora Cheung möchte mit ihrer Show die Männer an den Herd locken. Nachdem sie auf dem Markt frische Zutaten gekauft hat, zieht sie sich dann im Studio aus. Sie trägt nur eine durchsichtige Schürze und ein Höschen. gtq

→ TWEET DES TAGES «NZZ»-Redaktor Markus Felber (60) @fel_ch lernt das Altern:

Sehe ich so alt aus? Eben hat mir eine ca. Zwanzigjährige in der Metro ihren Sitzplatz angeboten. Aber bequem ist es ... Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend

Top 3 Sieger der letzten 24 Stunden: 1. Frauenstimmrecht 40 Jahre Mitbestimmung 2. Gary Moore tot Ex-«Thin Lizzy»-Gitarrist 3. Thierry Carrel Herzchirurg bei Giacobbo/Müller


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SCHWEIZ

www.blickamabend.ch

Mit zwei Klicks

Befehlsausgabe von André Blattmann, Chef der Armee

Nicht wie in Ägypten Arbeitslosigkeit, Altersvorsorge und Gesundheitswesen bereiten uns am meisten Sorgen. Zu diesem Schluss kommt das jüngste Sorgenbarometer der CS. Zunehmend kritisch beurteilen wir die Probleme der sozialen und persönlichen Sicherheit. Anderswo haben Menschen in diesen Tagen andere existenzielle Sorgen. In Ägypten und insbesondere in Kairo müssen sie erfahren, was es bedeutet, wenn die öffentliche Ordnung innert Tagen zusammenbricht. Haben Sie am Fernsehen auch miterlebt, wie es jenem Vater geht, der seit einer Woche kein Bargeld mehr bekommt und darum das Nötigste für seine Familie nicht kaufen kann? Das Beispiel Nordafrika zeigt einmal mehr, dass niemand vorhersagen kann, was geschieht. Oder kennen Sie jemanden, der Anfang 2011 davon gesprochen hatte? Auch wir in der Schweiz könnten einmal von einer bösen Überraschung betroffen sein. Es geht also darum, bereit zu sein, auf Unvorhergesehenes rasch und richtig reagieren zu können. Die Armee ist dafür ausgerüstet und ausgebildet, den courant normal zu gewährleisten. Diese Fähigkeit schafft Sicherheit und entspricht damit einem Grundbedürfnis unserer Bevölkerung. Schreiben Sie dem Chef der Armee: befehlsausgabe @blickamabend.ch

raus aus der Lawine

Rettung naht Augusta-Heli der Rega bei Arosa.

NOTFALL-APP → Mit «iRega» kann man das Handy

des Verletzten orten – und ihn so schneller retten. jessica.francis @ringier.ch

S

ie ist seit wenigen Tagen verfügbar – und hat bereits Leben gerettet. Zwei Schneeschuhwanderer waren vergangenen Samstag in der Furka-Region unterwegs. Einer der beiden verletzte sich – sein Kollege löste mit seinem iPhone via «iRega»-App Alarm aus. «Die Netzabdeckung war im betreffenden Gebiet nur sehr schwach. Eine Alarmierung und Ortung alleine über telefonischen Kontakt wäre schwierig gewesen», sagt Rega-Sprecher Sascha Hardegger. Heute nun hat die Rega ihre App offiziell vorgestellt. Sie funktioniert bei Notfäl-

len in der Schweiz und im sagt Sascha Hardegger. Ausland. Mit zwei Klicks Auch ohne mediale Werlöst der Verletzte den Alarm bung ist die Gratisaus. Per GPS-System ortet App bei Apple auf die Rega die Koordinaten der Download-Liste des Geräts und sieht die Per- fast an der Spitze. «iRega» sonalien des Anwenders. belegt bereits Platz zwei. Diese hatte der Telefon- 15 000 Leute haben sie insbesitzer zuvor in der Appli- talliert. «Besonders wenn kation gespeider Verletzte chert. So finnicht weiss, det die Ret- «iRega» hat wo er ist, hilft tungstruppe sie uns bereits zwei enorm», sagt den VerletzLeute gerettet. Hardegger. ten schneller. Sogar den Um sich Batteriezustand des Tele- von Fehlalarmen durch allfons des Hilfesuchenden zu probierfreudige User zu können die Rega-Helfer mit schützen, bietet «iRega» eider App abrufen. nen Testalarm an. Hier kann «Durch das neue Ins- jeder vor der Bergtour eine trument verlieren wir kei- Handyrettung durchspiene Zeit mit der Suche», len. 

Schwere Aufgabe für Calmy-Rey

Keine öffentliche Fahndung Anwalt Mestichelli ist entsetzt.

BILATERALE → Die Bundesrätin

tri heute in Brüssel die EU-Spitze.

Wartete Schweizer Polizei zu lange? ENTFÜHRT → Vier Tage vergingen

ohne Suche nach den Zwillingen.

A

m Sonntag vor einer Woche entführt Matthias Schepp (44) seine Zwillinge Livia und Alessia (6). In der Nacht auf Freitag wirft er sich in Süditalien vor den Zug. Von den Zwillingen fehlt jede Spur. Vier Tage hatte die Polizei also Zeit, Matthias Schepp lebend zu finden. Aber die Waadtländer Ermittler verzichteten darauf, öffentlich nach dem Vater und seinen Töchtern zu fahnden. Sie verzichtete auf die Hilfe von Zeugen, die die drei gesehen hatten. «Es gab keine Hinweise darauf, dass

die Mädchen in Gefahr sind», sagt Kapo-Sprecher Jean-Christophe Sauterel. Roberto Mestichelli, Anwalt und Cousin von Ehefrau Irina Schnepp, hat dafür kein Verständnis: «Man hätte gleich Alarm schlagen sollen. Es wäre so wichtig gewesen, Matthias lebend zu finden. Die Kinder jetzt ohne Spur zu finden, ist doch fast unmöglich.» Auch musste die Polizei bekannt geben, dass sich ihre bisher heisseste Spur relativiert hat: Die Mädchen waren nie auf der Fähre von Marseille nach Korsika. abü

B

undespräsidentin Micheline Calmy-Rey macht heute ihre Tour in Brüssel und trifft die Präsidenten von EU-Kommission, -Rat und -Parlament. Sie hat kein leichtes Spiel, muss sie doch zum Beispiel CalmyRey Muss der EU die Bilateralen III erklären.

dem EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso erklären, was der Bundesrat genau unter den Bilateralen III versteht. Ziel ihres Besuches ist es eigentlich, einen Fahrplan für eine effizientere Zusammenarbeit nach Hause zu nehmen. Themen, die zuoberst auf der Traktandenliste mit der EU stehen, sind zum Beispiel die kantonalen Steuerprivilegien für Holdinggesellschaften oder der Zugang zum Strommarkt. Die Europäische Union erwartet von der Schweiz vor allem Bewegung in institutionellen Fragen. Die 27 EU-Mitgliedstaaten verlangen nämlich von der Schweiz eine Anpassung der bilateralen Abkommen an das künftige EU-Recht. Die Schweiz will bis heute nichts von einem Automatismus wissen. hcq


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Dienstag, 8. Februar 2011

→NACHGEFRAGT Sascha Hardegger (35) Leiter Kommunikation Rega Schweiz

«Im Funkloch Nummer 112 probieren»

Fotos: Keystone (2), ZVG (6)

Herr Hardegger, wie viel höher ist die Überlebenschance eines Verletzten, wenn er die Notfall-App benützt? Die Wahrscheinlichkeit, dass wir einen Verletzten retten, ändert sich nicht. Aber mit der Notfall-App können wir ihn schneller finden und verlieren keine Zeit durch die Suche. Manchmal sind diese Minuten entscheidend.

App sei Dank Rettung aus In- und Ausland mit «iRega».

Warum hat die Rega die App entwickelt? Die Anwendung erleichtert die Alarmierung, da wir den Standort der alarmierenden Person erkennen. Und die App kann auch dann noch ein SMS mit den Koordinaten senden, wenn die Netzstärke

nicht mehr für einen Telefonanruf reicht. Die App liegt bereits nach einer Woche auf Platz zwei. Soll jeder Schweizer eine downloaden? Bisher haben sie 15 000 Leute heruntergeladen. Wir haben uns kein Ziel gesetzt. Wer will, soll sie testen und nutzen. Funktioniert die App überall? In einem Funkloch funktioniert die App natürlich nicht, da sie vom Mobilfunk-Empfang abhängig ist. Sitzt jemand in einem Funkloch, empfehlen wir, den Standort zu wechseln – oder die Nummer 112 zu probieren. jes

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WIRTSCHAFT

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Ist Grübel mit der UBS etwa schon am Ziel? Grübel hat die Bank wieder flottgemacht. Doch er kann sich noch nicht zurücklehnen. matthias.pfander @ringier.ch

K

napp zwei Jahre ist er im Amt und einen grossen Schritt weiter. UBSChef Oswald Grübel konnte heute Morgen einen Gewinn von 7,16 Milliarden Franken ausweisen. Zum ersten Mal seit 2006 schreibt die Grossbank wieder schwarze Jahreszahlen. Ist Grübel am Ziel? Seit seinem Amtsantritt Ende Februar 2009 hat er gehalten, was er versprach. Er hat aufgeräumt. Aber er selbst sagte heute Morgen: «Es gibt noch viel zu tun.»

Kosten runter: Die erste Zeit mit Grübel an der Spitze war für die UBS-Angestellten brutal. Von Anfang an drückte der neue Chef auf die Kosten. Er strich zuerst Goodies wie GratisParkplätze, Fitness-Beiträge und Vergünstigungen beim Leasing. Kaum zwei Monate im Amt dann der Hammer: Im April 2009 gab die Bank den Abbau von 8700 Stellen bekannt, 2500 davon in der Schweiz. Heute weist die UBS 64 617 Vollzeitstellen aus. Gewinn her: Als Grübel übernahm, musste die Bank

gerade einen Jahresverlust den. Für das ganze Jahr von 21 Milliarden Franken 2010 ergibt sich trotzdem wegstecken. Und dem neuen noch ein Abfluss von 14,3 UBS-Chef stand zuerst eine Milliarden Franken. Durststrecke bevor. Wäh- Vertrauen zurück: Bis jetzt rend drei Quartalen wies die hat es Grübel geschafft, Zug Bank noch Verluste aus. Im- um Zug das Vertrauen in die mer weniger zwar, doch erst UBS zu stärken. Eine riesige im vierten Quartal des Jah- Leistung, wenn man beres 2009 kam die Wende. denkt, wie angeknackst die Seither hat die UBS einen Bank zuvor dastand. Doch Quartalsgewinn an den er weiss, dass er hier noch nicht am Ziel ist. Das braunächsten gehängt. che länger als Geldabfluss stoppen: Hier Die Aktionäre zwei Jahre, brauchte Ossagte er heute wald Grübel der UBS müssen Morgen. Genoch mehr sich gedulden. duld brauchen Geduld als auch die Aktibeim Gewinn. Erst im vier- onäre. Denn die müssen ten Quartal 2010 flossen vorläufig auf eine Divibei der Bank erstmal wie- dende verzichten. Die Bank der mehr Kundengelder braucht das Geld, um ihre rein als raus. Im letzten Kapitalpolster aufzubauen. Quartal des vergangenen Wie lange noch, wollte GrüJahres waren es 7,1 Milliar- bel nicht prophezeien. 

Zügelt Nokia in die USA?

Fiat-Hauptsitz bald in Detroit?

NÄKEMIIN SUOMI* → Der finnische Handyriese

will im Silicon Valley den Anschluss wieder finden.

D

ie Worte des neuen Nokia-Chefs Stephen Elop tönen dramatisch. «Wir stehen auf einer brennenden Plattform», schrieb er diese Woche laut dem Blog «Techcrunch» in einem internen Memo. Gemeint ist die Handyplattform Symbian. Nokia ist zwar immer noch der gröss-

te Handyhersteller der Welt. Bei den Smartphones hat man aber den Anschluss an iPhone, Android und Blackberry verloren. Jetzt greift Elop durch. Er will die halbe Konzernspitze rauswerfen – vor allem Vertraute seines Vorgängers Jorma Ollila. Und er denkt laut Insidern über

das Undenkbare nach: die Verlegung des Hauptsitzes von Helsinki ins Silicon Valley. Dort sollen kreative Köpfe den Riesen wieder auf Kurs bringen. Zudem überlege sich der ehemalige Microsoft-Mann Elop, NokiaGeräte mit Windows Phone 7 auszurüsten. bö

UBS-Chef Oswald Grübel hat bis jetzt gehalten, was er versprochen hat.

Fotos: Keystone (2), RDB, ZVG

GELDSEGEN → UBS-Chef Oswald

Noch sind sie da NokiaHauptsitz bei Helsinki.

Von Ministerpräsident Silvio Berlusconi bis zu den Gewerkschaften, ganz Italien ist alarmiert. Schuld ist eine Aussage des Italo-Kanadiers Sergio Marchionne (ExUBS). Der Delegierte des Fiat-Verwaltungsrats spielte mit dem Gedanken, nach der Fusion mit Chrysler den Fiat-Hauptsitz in die USA nach Detroit zu verlegen. bö

* Auf Wiedersehen Finnland

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Dienstag, 8. Februar 2011

Swatch feiert zwei Rekorde Dass es 2010 mit einem Umsatz von 6,44 Milliarden einen neuen Rekord geben wird, verkündete Swatch bereits im Januar. Heute Morgen setzte der Uhrenkonzern noch einen obendrauf: Der Gewinn hat mit 1,08 Milliarden Franken ebenfalls einen Rekordwert erreicht. Er liegt mehr als 41 Prozent über dem Vorjahr. Vor allem die Geschäfte mit Luxusuhren und die Verkäufe in Asien sorgten bei Swatch für Schub. Kein Wunder strotzt Konzernchef Nick Hayek nur so von Selbstvertrauen und fasst bereits den nächsten Rekord ins Auge. Er will beim Umsatz die Marke von 10 Milliarden knacken. map Tickt richtig Swatch schreibt Rekorde.

Heimliche NespressoPläne?

Nespresso-Kapseln Kopierschutz per Chip?

VEVEY → Am Donnerstag will Nespresso in Zürich eine «Weltneuheit» vorstellen. Noch bevor sie enthüllt wird, werden bereits Gerüchte zu geheimen Details herumgeboten. Im Umfeld der Firma wird erwartet, dass Nespresso mit einer neuen Maschine zum Schlag gegen die Nachahmer der Kaffeekapseln ausholen wird. Die Rede ist von einem Chip-System, mit dem Konkurrenzkapseln ausgesperrt werden sollen. Denn die kopierten Kapseln bedrohen die Nespresso-Umsätze. 

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AUSLAND

Dienstag, 8. Februar 2011

Fahnen hoch! Die Bevölkerung feierte gestern in der südsudanesischen Hauptstadt Juba.

Südsudan

der jüngste Staat der Welt UNABHÄNGIGKEIT → Fast 100

Prozent der Wähler befürworten eine Abspaltung vom Nordsudan. georg.nopper @ringier.ch

D

Fotos: Pete Muller / AP, Stadtpolizei Zürich, PD

er christlich geprägte Süden des Sudans will sein Schicksal in die eigenen Hände nehmen. Bei

dem Referendum über die Unabhängigkeit stimmte eine überwältigende Mehrheit von 98,8 Prozent für die Abspaltung vom muslimischen Norden. Dies geht

Erfolgreich getestet Die neue Tarnkappen-Drohne der Amis.

jetzt aus dem offiziellen Ergebnis der historischen Volksabstimmung vom Januar hervor. Trotz seines Ölreichtums ist der Südsudan eine der am wenigsten entwickelten Regionen der Erde. Nach Uno-Angaben ist es wahrscheinlicher, dass dort ein heute 15 Jahre altes Mädchen während einer

Kindsgeburt stirbt, als dass Land der 193. Staat der es einen Schulabschluss Welt. Wie es heissen wird, macht. ist noch unklar. Der südSchweizer sudanesische Wie das Land AussenminisPräsident Salterin Micheline Calmy-Rey va Kiir hat heissen wird, angekündigt, ist noch unklar. begrüsste den der Südsudan «relativ ruhiwerde sich am 9. Juli für un- gen, friedlichen und geordabhängig erklären. Läuft neten Verlauf» des Referenalles nach Plan, wird das dums. 

Blinder Passagier reiste mit dem FCZ-Bus in die Schweiz KURIOS → Ein junger Tunesier zwängte sich in den

Radkasten des FCZ-Cars und floh in die Schweiz.

D

as Reinigungspersonal staunte am frühen Samstagmorgen um 2.45 Uhr nicht schlecht, als es den FCZ-Bus putzte und plötzlich ein junger Mann unter dem Gefährt hervorgekrochen kam und sich davon machte. Kurze Zeit später konnte die alarmierte Polizei die gesuchte Person anhalten. «Die Beschreibung passte genau», sagt Poli-

Stealth-Drohne hebt ab UNSICHTBAR → Neues Prachtstück für die US-Armee:

Der Tarnkappenflieger X-47B hat seinen Erstflug (29 Minuten) absolviert. Anders als die älteren Modelle «Predator» und «Reaper» ist die X-47B dank Stealth-Technologie auf dem feindlichen Radarschirm gänzlich unsichtbar. Ausserdem kann die Drohne bei schlechtem Wetter von Flugzeugträgern abheben. Die Kampfdrohne soll die US-Truppen ab 2013 in Afghanistan mit voller Feuerkraft unterstützen – zum Leidwesen der Taliban. smi

zeisprecher Marco Cortesi zu «Blick.ch». Es handelt sich um einen 21-jährigen Tunesier, der sich während der 30-stündigen Reise von Sousse nach Zürich im Radkasten versteckte. Im engen Hohlraum lag er offenbar auf einem Blech und hielt sich an Kabeln fest. Der Tunesier, der auf seiner wagemutigen Flucht unverletzt blieb, wurde mittlerweile der Staatsanwalt-

schaft zugeführt. «Er hat uns erzählt, dass er in Rom zugestiegen sei», sagt Cortesi. Doch der Bus fuhr gar nie durch Rom. Chauffeur René Senn fuhr von Sousse nach Tunis, von dort mit der Fähre nach Genua und schliesslich ohne Halt über Mailand nach Zürich. Senn, der den Bus wegen der politischen Unruhen erst verspätet zurückholte, hat von dem blinden Passagier nichts mitbekommen. weg Der FCZ-Car In diesem Hohlraum fuhr ein Tunesier im Bus illegal nach Zürich.


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LUZERN/ZUG

Dienstag, 8. Februar 2011

Weniger Tote in Zug

2 Franken Depot Jetzt gelten neue Regeln.

Fotos: Urs Flueeler/Keystone, Gaetan Bally/Keystone, Kapo Schwyz

GUT → Der Verkehr im Kanton Zug hat 2010 deutlich weniger Todesopfer und Schwerverletzte gefordert als 2009. Die Polizei erwischte fast doppelt so viele Personen, die unter Betäubungsmitteloder Medikamenteneinfluss am Steuer waren. SDA

Fr. 192 00 Fr. statt 12

Jetzt droht das

Depot-Chaos RÜÜDIG → Am 3. März geht die

Fasnacht los. Neu lohnt es sich, mehr Geld dabei zu haben. michael.graber @ringier.ch

F

ür viele Fasnächtler mag es wie ein komischer Scherz klingen, doch bereits ab diesem Jahr ist es in der Stadt Luzern so weit: Neu wird an den närrischen Tagen ein flächendeckendes Depotsystem eingeführt. «Wir wollen damit die Abfallmenge weiter re-

duzieren», sagt Stadträtin Ursula Stämmer. Wer künftig das Kafi Schnaps oder das Holdrio an einem Getränkestand in der Altstadt kauft, zahlt zwei Franken Depot. Gleiches gilt auch für das Essgeschirr. Diese Änderung kommt zusammen mit einem grossen Ausbau des Food- und Getränkeange-

Bald Ständerat? FDP-Nationalrat Georges Theiler.

bots. Neu stellt die Stadt öf- mit rechnen, dass er im fentliche Plätze zur Verfü- nächsten Jahr keine Begung, an denen offizielle willigung mehr für seiStände zu stehen kommen. nen Stand erhält. Diese sind rund um die Angst, dass gerade an Altstadt platziert. «In der der chaotischen Fasnacht Innenstadt ein Depotsysgibt es schon Das Holdrio tem scheitert, genügend Anhaben die Vergebote von gibts nur noch antwortligegen Pfand. Privaten», chen nicht: sagt Stämmer. «Die Fasnacht Auch diese müssen aber De- ist wie jeder andere Anlass. Einfach ein bisschen wilpot verlangen. Wer dagegen verstösst, der», so Saemi Honegger, muss laut Rico De Bona, der das offizielle Angebot Leiter Veranstaltungen, da- der Stadt koordiniert. 

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Ich bin dafür!

Eine ganze Wiese brennt ILLEGAL → Ein unbewilligtes Feuer hielt die

Schwyzer Feuerwehr ganz schön auf Trab.

S

Theiler will ins Stöckli WAHLEN → Nationalrat Georges Theiler ist von der FDP des Kantons Luzern für den Ständerat nominiert worden. Der Stadtluzerner soll für seine Partei im Herbst den Sitz von Helen Leumann verteidigen. Die 67-jährige Leumann tritt nach 16 Jahren aus dem Ständerat zurück. Gleich lang ist der 61-jährige Theiler bereits als Nationalrat im Amt. Die Delegierten der FDP setzen damit auf einen Mann, der sich im Bundeshaus bereits auskennt. SDA

o gefährlich kann ein normales Feuer sein: In der Gemeinde Unteriberg SZ ist eine Wiese in Brand geraten. Die Flammen dehnten sich dabei am Montagnachmittag bis zu 200 Meter weit aus. Die Feuerwehr musste gar mit einem Helikopter ausrücken. Dieser konnte das Feuer schliesslich löschen. Ursache des Brandes ist das illegale Verbrennen von geschlagenem Holz. Laut Communiqué der Schwyzer Polizei von heute ereignete sich der Flächen-

brand im Gebiet Unter Stock. Dort war zuvor geschlagenes Holz verbrannt worden. Dabei geriet das Feuer aber ausser Kontrolle. Schwierige Löscharbeiten Das Feuer breitete sich rasch aus.

Weil für das Abbrennen des Schlagabraums keine Bewilligung vorlag, werden die Verantwortlichen laut Angaben der Polizei verzeigt. SDA


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WISSEN

Dienstag, 8. Februar 2011 Unser grösstes Organ Trockene Winterluft setzt der Haut besonders zu.

Der Winter tut der Haut nicht gut INTERVIEW → Mario Graf erklärt, weshalb man die

Haut besonders im Winter gut pflegen sollte. gerhard.schriebl @ringier.ch

Herr Graf, was passiert mit der Haut im Winter?

Im Winter verliert die Haut durch die kalte Witterung und das damit verbundene Absinken der relativen Luftfeuchtigkeit vermehrt Feuchtigkeit. Gleiches geschieht in stark beheizten Räumen, wenn die Luftfeuchtigkeit sinkt. Bei Kälte nimmt zudem die Aktivität der hauteigenen Talg- und Schweissdrüsen ab. Die Haut wird trocken, spröde und verliert an Geschmeidigkeit. Zudem neigt sie zu Rötungen und Juckreiz.

Fotos: istockphoto, ZVG

Welche Fehler werden bei der Hautpflege begangen?

Ein häufig begangener Fehler ist, dass in der kälteren Jahreszeit eher wärmer und länger geduscht wird. Nicht nur warmes und heisses, sondern auch langes Duschen laugt die Haut aus und führt zu einer Zerstörung des sie schützenden Hydrolipidfilms. Im Winter sollte man deshalb eher

kurz, lauwarm und mit ge- Hautpflegeprodukte besser eigneten, hautfreundlichen aufnehmen als nasse oder Waschlösungen duschen. sehr trockene Haut. Langes Lüften oder das nächtliche Offenlassen der Sind teurere Produkte besFenster können auch zu ser als günstige? einem verstärkten Aus- Meiner Meinung wird die trocknen der Haut beitra- Wirkung teurer Luxus-Pflegeprodukte gen. Im Winüberschätzt. ter sollte da- «Luxuscremes Oftmals sind her nur kurz und intensiv werden nicht die in gelüftet wer- überschätzt.» der Werbung den. Luftbespeziell angefeuchter können einen zu- priesenen Zusatzstoffe für sätzlichen Nutzen bringen. die Wirkung von Pflegeprodukten hauptverantwortWie sollte man die Haut lich, sondern die Zusammensetzung – etwa das Veridealerweise pflegen? Allgemein gilt: Je tiefer die hältnis von Wasser zu Öl. Aussentemperaturen, desto Die Preise für gewisse Lureichhaltiger sollten Pflege- xuscremes, sind mehr durch produkte sein. Bewährt ha- den «Snob appeal»-Effekt, ben sich W/O-Emulsionen als durch äusserst wertvolle (Wasser in Öl), denen Inhaltsstoffe erklärbar. Feuchthaltefaktoren (wie Harnstoff oder sog. Hyalu- Auf welche Inhaltsstoffe ronate) beigemengt sind. sollte man achten? Idealerweise cremt man Wichtig ist, dass die Grundlaaber nicht unmittelbar nach ge zum Hauttyp passt. Ältere dem Duschen, sondern Haut benötigt beispielsweise leicht zeitversetzt (5 bis 10 eher fettreichere, junge Haut Minuten später). Leicht an- fettärmere Pflegeprodukte. getrocknete Haut kann Zusatzstoffe wie Feuchthal-

Der Experte Dermatologe Mario R. Graf.

temittel, Vitamine und Antioxidantien können die Gesunderhaltung der Haut durchaus begünstigen. Man sollte sich jedoch immer bewusst sein: Eine ausgewogene und gute Hautpflege kann hautschädigendes Fehlverhalten, wie intensive Sonnenbäder, Alkohol oder Rauchen, nicht kompensieren. Welche Nahrungsmittel helfen der Haut?

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie in Pflanzenölen oder fettreichem Fisch vorkommen, haben mitunter eine entzündungshemmende und regenerierende Wirkung auf die Haut.

Pflegetipps Vitamin A (Milchprodukte, Rüebli, Spinat, Fisch): Wichtig für Aufbau und Wachstum der Haut, beugt DNA-Schäden vor. Vitamin C (Zitrusfrüchte, Brokkoli, Rosenkohl): Antioxidative Eigenschaften. Vitamin E (Getreide, Nüsse): verbessert Hautdurchblutung und Feuchtigkeitshaushalt. Es hält die Haut glatt und geschmeidig. Phytoöstrogene (Soja, Leinsamen, Hülsenfrüchte): Wirken Faltenbildung und Trockenheit entgegen; erhöhen die Hautdichte. www.info.mariograf.ch


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 Kairo, Ägypten Sie versorgen die Welt mit Informationen und Bildern der Demonstranten vom Tahrir-Platz. Als das mobile Netz gesperrt wurde, auch mal mit Satellitentelefon. Der kleine Laden, auf dem sie stehen, heisst «Tahrir Star Leder». Sie sind also vor Ort.

www.blickamabend.ch

 Tokio, Japan So tanken junge Wirtschaftsstudenten Moral, bevor sie auf Jobsuche gehen. 1500 von ihnen beobachten die Künste der Cheerleader. Da darf sogar für einmal der Gesichtsschutz fallen.


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Dienstag, 8. Februar 2011

Bilder des Tages

 Bangkok, Thailand Die Besitzerin einer Zoohandlung füttert ein kleines Eichhörnchen. Herzig.

Fotos: Reuters (2), AP, AFP

 Musa Qala, Afghanistan Eitelkeit ist eine der sieben Todsünden. Für einen Soldaten in Afghanistan aber bestimmt nicht die schlimmste. Ein US-Marine lässt sich die Haare schön machen, ein zweiter wartet schon. Hoffentlich fällt die Zigarettenasche nicht auf seinen Kopf. Ein Flächenbrand im Land genügt.


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PEOPLE

www.blickamabend.ch Männerbande Ricky Martin mit Matteo (l.) und Valentino.

→ HEUTE FEIERN Seth Green 

US-Schauspieler, wird 37 … Joshua Kadison, US-Sänger, wird 48 … Nick Nolte, US-Schauspieler wird 70 … Mary Steenburgen, US-Schauspielerin wird 58 …

Smalltalk mit … … Christian Wicky (38) Sänger von Favez

maja.zivadinovic @ringier.ch

Ich sage, Indie-Rock ist tot. Du sagst ...? Der hat schon immer nur für wahre Musikkenner gelebt. Das liegt daran, dass sich Indie-Rock von billigem Mainstream abhebt und kein SchrottPop ist. Deutliche Worte. Lass es mich erklären. Alles was heute im Radio hoch- und runtergespielt wird, ist in zehn Jahren vergessen. Falls tatsächlich etwas in die musikalische Geschichte eingeht, dann höchstens zwei, drei Songs von Lady Gaga. Gibt es trotzdem einen Popsong, der dich hüpfen lässt? Natürlich. Ich stehe total auf Abba. «The Winner Takes It All» finde ich sogar ein sehr geiles Lied. Da geht es um tiefe Gefühle und Herzschmerz. Wie gehts deinem Herzen zurzeit? Bestens. Ich bin immer noch mit meiner Freundin Heidi Happy zusammen. Sie, die Deutschschweizerin und ich der Welsche. Spielst du auf den Röschtigraben an? Überhaupt nicht. Und wenn, dann so, dass ich zugeben muss, die Deutschschweizer einiges cooler zu finden als die Welschen. Ihr seid offener und zugänglicher.

Dennoch ist dein Französisch viel charmanter als meine Züri-Schnurre. Findest du? Ich mag Schwiizerdütsch. Aber Englisch ist auch super. Schliesslich machen wir Musik auf Englisch. Wieso eigentlich? Weil wir unsere Gefühle am besten auf Englisch transportieren können. Das neue Album «En Garde!» verspricht nicht nur emotional vieles. So ist es. Schliesslich wurde es von Andrew Sheps produziert. Der hat schon mit Grössen wie U2 und Johnny Cash zusammengearbeitet. Das Krasse ist: Andrew kam auf uns zu. Wir hatten nur wenig Geld, das wir ihm geben konnten, und trotzdem wollte er unbedingt mit uns ins Studio. Davon sind wir immer noch sehr geflasht. Das Album «En Garde!» von Favez ist ab dem 18. Februar erhältlich. www.favez.com

Ist mit Heidi happy Christian Wicky.

Ricky bringt die Kinder mit PAPA AUF TOUR → Popstar und

alleinerziehender Vater – Ricky Martin hat logistische Probleme. fabian.zuercher @ringier.ch

V

or zweieinhalb Jahren schenkte ihm eine Leihmutter die Zwillinge Matteo und Valentino. Jetzt ist die Babypause für Ricky Martin vorbei. Das neue Album ist draussen, bald startet die Tournee. Voraussichtlich Ende Februar kommt der Latino-Superstar in die Schweiz. Mit den Kindern. «Ich war in meinem Leben noch nie län-

ger als 24 Stunden von meinen kleinen Tornados getrennt», sagt Ricky Martin zu Blick am Abend. «Natürlich nehme ich die beiden Süssen mit.» Und wer passt auf die Kleinen auf, wenn Ricky auf der Bühne steht? «Meine Mutter Nereida, sie vergöttert Matteo und Valentino.» Und es ist gut möglich, dass man Mama Martin mit Kinderwagen am Ufer des

Zürchsees spazieren sieht. Ricky kann sich vorstellen, seine Zelte während der Europa-Tournee in der Schweiz aufzuschlagen, wie er gegenüber «Le Matin» sagt. Die Kinder hat Ricky Martin dabei – sein Freund, mit dem er seit drei Jahren zusammenlebt, bleibt zu Hause in Miami. Hat er Grund zur Eifersucht? «Natürlich hatte ich in meinem Leben einige Affären. Aber aus der Schweiz war nie jemand dabei. Und hey: Ich bin so glücklich wie noch nie. Das setze ich nicht aufs Spiel.» 

Eva und der kleine Cruz GETURTEL → Nur weil Housewife Eva Longoria (35) frisch geschieden ist, ist sie noch lange nicht «desperate». Eine Woche nach der Scheidung von Basketball-Star Tony Parker (28) schmiegt sich die Schauspielerin auf einer Yacht in Miami an die Brust eines Jünglings. Der 25-Jährige heisst Eduardo Cruz und ist Penélopes kleiner Bruder. zvr

Heisser Flirt Eva Longoria und Eduardo Cruz.

Fotos: Getty Images, Splash News, Reuters, ZVG

«Ich bin immer noch in Heidi Happy verliebt»


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PEOPLE

Dienstag, 8. Februar 2011 Pierce Brosnan Zeigt sich mit einem Bäuchlein.

Madonna Die Zeit hinterlässt ihre Spuren.

→ PEOPLE

NEWS

Shakira und Barça-Star?

Wenn Stars schlecht altern ALTERN VERPÖNT → Strahlend

jugendliches Aussehen ist in der Traumfabrik das Mass aller Dinge. christina.morf @ringier.ch

D

er Druck, frisch und jugendlich auszusehen, ist im Showbusiness enorm hoch. Wer mit über 40 Jahren noch Rollen erhalten will, muss entweder schön altern, einen guten Chirurgen haben – oder verschiedene Rollen spielen können. Wie der ehemalige «007» Pierce Brosnan (57), der 2008 mit «Mamma Mia»

sein komödiantisches Talent unter Beweis stellte. Als James Bond noch mit gestähltem Körper, zeigt sich Pierce Brosnan heute mit einem Wohlstandsbäuchlein und ein paar Falten im Gesicht. Über das Älterwerden sagt der «Sexiest Man Alive» von 2001: «Ich schaue mich im Spiegel an und sehe, dass ich mich verändert habe, aber das muss ich akzeptieren. Man muss

Mickey Rourke Er war einmal ein Frauenschwarm.

das Alter feiern.» Das kann nicht zurückdrehen. NeuPopsängerin Madonna ere Bilder zeigen eine abgenicht. Sie ist einem regel- kämpft wirkende Frau – mit rechten Jugendwahn ver- schrumpligen Händen und fallen. Zu ihrem 50. Ge- einem zu stark zurechtburtstag liess gezurrten Gesie sich für Nicht jeder sicht. Völlig verrund 170 000 Franken gene- kann das Alter zerrt wirkt ralüberholen, feiern. auch Schauspieler MiSpritzen für straffere Hände inklusive. ckey Rourke (58). UnzähliDazu kommt täglich ein ge Schönheitsoperatiovierstündiges Fitnesstrai- nen und Alkoholproblening, das die Queen of Pop me lassen den einstigen jung halten soll. Frauenschwarm aufgeSo gut trainiert ihr dunsen und als Schatten Körper und so Baby-Po- seiner selbst aussehen. Manchmal ist weniger po-glatt ihr Gesicht, auch Madonna kann die Zeit halt eben doch mehr. 

BARCELONA → Der Fussballer Gerard Piqué vom FC Barcelona hat die Gerüchte um eine angebliche Romanze mit der Sängerin Shakira angeheizt. Der spanische Nationalspieler veröffentlichte am Montag ein Foto, das ihn und die Musikerin auf einer gemeinsamen Geburtstagsparty zeigt. Piqué war am vorigen Donnerstag 24 Jahre alt geworden, Shakira 34. «Hier habt ihr das Foto von unserem Geburtstagsfest», schrieb der Katalane auf seiner Facebook-Seite.

Mileys Neuer ist Amys Ex LOS ANGELES → Wenn das mal gut geht. TeenieStar Miley Cyrus turtelt neuerdings mit Josh Bowman. Ein neue Rolle für den «So Undercover»Schauspieler. 2009 hatte Bowman noch etwas mit Soul-Diva Amy Winehouse am Laufen. Und das waren bekanntlich nicht die besten Zeiten der britischen Sängerin. Aber Mileys süsseste Jahre sind ja auch schon vorbei.

Fotos: X17/Dukas, Rex/Dukas, RDB/Ex-Press, Toto Marti, Keystone

Star-Trainer Timo Konietzka plant seinen Tod ENDE → Timo Konietzka will selbst über sein Leben

bestimmen können – bis zum Schluss.

V

or sechs Wochen passierte es: Timo Konietzka (72) machte am Morgen nach einem geselligen Essen mit Wein, Bier und Schnäpsen Tempoläufe, erlitt eine Herzattacke. Doch der vierfache Meistertrainer mit GC und dem FCZ sagt im «Blick»: «Im Nachhinein bin ich heilfroh, dass es passiert ist.» Sollte er schwer er-

kranken, will er nicht künstlich am Leben gehalten werden. «Ich habe schriftlich hinterlegt, wie ich aus dem Leben scheiden will. Mit einem Cocktail oder einer Spritze.» Der ehemalige Borussia-Dortmund-Stürmer Konietzka musste erleben, wie ihn seine Mutter nicht mehr erkannte, verlor seine Schwester und seinen Bru-

der an Krebs, beide mussten lange leiden. Für ihn ist klar, dass er nicht so sterben möchte. Auch seine Beerdigung hat er schon geplant: «Eine kleine Feier im Familienkreis. Da soll der Schacher Seppli dann noch so eine schöne Ländlermusik ablassen.» Und das wars dann. An ein Leben nach dem Tod glaubt Konietzka nicht. bon

Zu Ende gedacht Timo Konietzka.


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SPORT

www.blickamabend.ch

→ SPORT

NEWS

Clip-Szenen Constantin als Schiri mit den heissen Girls.

Rekord-Pleite für Cavaliers BASKETBALL → Die Cleveland Cavaliers (Bild: Jamario Moon) stellten in der Nacht auf heute einen neuen NBA-Rekord auf. Allerdings dürften sie sich darüber nicht sonderlich freuen. Die «Cavs» verloren bei den Dallas Mavericks 96:99 und kassierten damit bereits die 25. Niederlage (!) in Folge. Damit übertrafen sie den eigenen Negativrekord aus dem Jahr 1982. Den letzten Sieg feierte Cleveland vor fast zwei Monaten, am 18. Dezember gegen die New York Knicks.

CC lässt Girls nach seiner HEISSER CLIP → Sion-Präsident

Constantin zeigt, wie einfach es ist, ein Fussballspiel zu pfeifen. dominik.steinmann @ringier.ch

E

s geschieht beim Galadinner von Sion-Boss Christian Constantin am vergangenen Samstag in

Martigny. CC führt den anwesenden Gästen ein verrücktes Eröffnungsvideo vor. In der Hauptrolle? Natürlich CC selber. Der wohl schärfste Schiri-Kritiker

schlüpft für einmal in die Rolle des Feindes. Seine Botschaft an die Unparteiischen ist klar: «Jungs, seht einmal her, wie einfach es ist, ein Fussballspiel zu pfeifen!» Zu Beginn des Clips sehen wir Bilder aus dem Trainingscamp der SL-Schiris auf Gran Canaria, das

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CC im Januar höchstpersönlich besuchte, um ihnen Beine zu machen. Dann begeben sich halbnackte Schönheiten in weissen und schwarzen Höschen auf ein schlammiges Terrain und liefern sich eine heisse Rutschpartie. CC entgleitet das Spiel in keinem Mo-


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Dienstag, 8. Februar 2011

R- Gewinnen Sie A ST UIZ die OriginalQ Brille von Gisin! Wie viele Weltcuprennen hat Dominique Gisin schon gewonnen? A: 3 B: 12 C: 23

Schiri-Pfeife tanzen ment. Mit Augenrollen, Augenzwinkern und klaren Gesten leitet er das Gekicke, das vor allem von der Optik lebt. Wer sich mit Schiri CC anlegt, hat schnell ausgespielt: Constantin bleibt knallhart und verweist eine Akteurin des Ackers. Wer weiss: Vielleicht wird das Meisterwerk

ja noch für den Oscar als bester Kurzfilm nominiert. Mit dieser Aktion beweist CC jedenfalls Humor. Nicht ganz so viel Freude an CC hat SFSportmoderator und Walliser Rainer Maria Salzgeber. «Wie er sich teilweise aufführt, finde ich eine Katastrophe für den Fuss-

ball», wetterte Salzgeber diese Woche auf «Aktuell. tv». Dieses Verhalten färbe ja auch zurück auf das Wallis, dann hätten die Leute das Gefühl, dass sich hier alle so benähmen. «Er hat sehr viel für den Verein gemacht, aber er macht ab und zu auch zu viel.» 

SMS mit SPORT A, B oder C und Adresse an die 920 (Fr. 1.50/ SMS)

Für die neuste Runde im Starquiz von Blick am Abend stellt Skistar Dominique Gisin (25) eine ihrer Original-Skibrillen zur Verfügung, persönlich von ihr signiert. Und so kommen Sie an den einmaligen Preis: Schicken Sie die richtige Antwort zur Frage mit dem Keyword SPORT und dem entsprechenden Lösungsbuchstaben (z.B. SPORT A) sowie Ihrer Adresse per SMS an die Zielnummer 920 (Fr. 1.50/SMS). Eine Teilnahme ist auch mobil per WAP auf http://wapteilnahme-online.vpch. ch/ BAA52613 möglich. Und natürlich brauchts Glück, um zu gewinnen! Die Einnahmen fliessen alle zurück in den Sport. Der Scheck geht an die Schweizer Sporthilfe. Teilnahmeschluss: Sonntag, 13. Februar, 24 Uhr.

Das heisse CC-Video gibts auf blick.ch

Skistar Dominique Gisin in Action.

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Hitzfeld packt Haki aus NATI-TEST → Ottmar Hitzfeld setzt gegen

Malta wohl auf das Sturmduo Frei/Yakin.

A

m Mittwoch bestreitet die Nati den wichtigen Test gegen Malta (20.30 Uhr). Heute sprach Ottmar Hitzfeld (62) bereits über die Aufstellung. «Benaglio, Grichting und von Bergen werden spielen. Und wir werden wohl mit Alex Frei und Hakan Yakin beginnen,

wie gegen die Ukraine», verrät Hitzfeld. Ein wenig pokert der Lörracher: «Die komplette Aufstellung möchte ich nicht bekannt geben.» Übrigens: Wer gegen Malta von Beginn weg spielt, darf auch auf einen Startplatz in der EM-Quali gegen Bulgarien hoffen. ab

Fotos: AP, GEPA / EQ Images, ZVG (6)

Gratis Clubeintritte Der Einblender Schweiz gegen Holland!

Eishockey-Nati gegen Holland? PANNE → Die Schweizer Eishockey-Nati testet heute in Bern gegen eine Auswahl der besten NLA-Ausländer (20.10 Uhr, SF 2, live). Wenn es nach dem Schweizer Fernsehen ginge, würde die Schweiz aber gegen Holland (Weltnummer 25) antreten. In «Garmisch aktuell» wurde die Partie gestern jedenfalls so angekündigt. Eine ärgerliche Panne. Moderator Paddy Kälin reagierte souverän und ging nicht darauf ein. fiq

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Dienstag, 8. Februar 2011

→ FORSCHER FORSCHT

Life

53

In der Schweiz werden pro Kopf im Jahr rund 53 Liter Bier getrunken. Das klingt nach viel, doch im Vergleich zu Österreich (109 Liter) und Deutschland (108 Liter) sind wir moderate Biertrinker. Ungeschlagen auf Platz eins rangiert in Europa Tschechien – dort werden 155 Liter Bier pro Kopf weggekippt.

Ferien@Home Ferien@ Stars wie Cindy Crawford oder Denise Richards sonnen sich in Mexiko oder Hawaii und lassen es sich gut gehen. Wer nicht so weit fliegen kann, verwöhnt sich zu Hause mit diesen sechs Produkten.

Marokko Augen zu und den Duft von frischen Orangenblüten geniessen. Duschgel Le petit Marseillais (4.95 Fr.).

ana.maria.haldimann @ringier.ch

St. Barth Der Lisse Minute Autobronzant von Clarins (39 Fr.) schenkt der Haut eine frische Bräune, als wären Sie gerade erst aus der Karibik zurück.

A

Hawaii Ein fruchtiger Cocktail in der Hand, die Füsse hochgelagert, fehlt nur noch die passende Musik: Mit «Over the Rainbow» von Israel Kamakawiwo (12.90 Fr.) fühlen Sie sich sofort wie am Strand von Maui.

Fotos: Getty Images, ZVG

Buenos Aires Perfekt zu der ChimichurriSauce von Fine Food (5.90 Fr.) passt ein argentinisches Steak. Diese Kräutersauce verschärft Wintertage garantiert.

Bora Bora Body Butter von Winston Cosmetic (19.90 Fr.) mit Aloe Vera bekämpft nicht nur die ersten Anzeichen der Hautalterung, sondern verleiht auch ein seidiges Hautgefühl. Fast so, als hätten Sie einen Tag am Strand auf Bora Bora verbracht.

Marbella Tapas und Tortillas: Wer will, lässt sich von Jamie Olivers Rezepten inspirieren und verwandelt seine Küche in ein spanisches Restaurant.

ruba, Jamaica oh I wanna take ya, Bermuda, Bahama come on pretty mama»: Spätestens nach diesen Songzeilen der Beach Boys sieht jeder den karibischen Strand vor seinem geistigen Auge. Ihr Welthit «Kokomo» wurde in den 60ern auf der Insel Saint Thomas geschrieben und zwanzig Jahre später durch den Film «Cocktail» (Drehort: Karibik) mit Tom Cruise weltbekannt. Das Lied versetzt jeden in Ferienlaune. Doch auch Kochbücher mit Rezepten aus aller Welt, Bodylotions und Duschgels, die nach Mango und Kokosnuss riechen, entführen an die Wärme. All diese Stimmungsmacher sind jetzt heiss begehrt und helfen durch den Restwinter, bis endlich die ersten Krokusse wieder spriessen und die Vögel uns morgens mit einem Zwitscherkonzert wecken. Die vielen Hochglanzmagazine mit braunen Promi-Körpern an weissen Sandstränden drin schaut man besser gar nicht an. Sie lassen uns nur von Neid erblassen. Lieber das Badezimmer mit Sand auffüllen, den Hit «Over the Rainbow» des Hawaiianers Israel Kamakawiwo abspielen, sich mit Selbstbräuner eincremen und Ananas-Saft trinken. Das macht happy. 


24

DIGITAL

www.blickamabend.ch

Nicht zahlen, aber konsumieren So ist er, der Internet-User von heute.

«‹Kino.to› ist das

virtuelle Heimki Internet-Jurist Anwalt David Rosenthal.

STREAMING → Ein Internetexperte gibt

die Erlaubnis zum gratis Filmegucken. Sehr zum Leidwesen der Filmindustrie. thomas.benkö @ringier.ch

O

b «Black Swan», «Tron: Legacy» oder «Scrubs» – auf der Internetseite «Kino. to» findet man fast jeden Kinofilm oder jede TV-Serie. Die Seite ist ein grosses Thema bei den Blick am Abend-Lesern. Selten gab es so viele Reaktionen (siehe

→ GEFRAGT

Umfrage rechts). Doch die Meinungen sind gespalten. Während User wie LoveKummer «kino.to» als «das virtuelle Heimkino» bezeichnen, empfindet User wie Netzhuffle das kostenlose Saugen von Filmen als «nicht fair». Sicher ist: «Kino.to» ist ein grösseres Problem für die Filmindu-

strie als früher die Tauschbörsen. Denn während man sich bei der Nutzung von Peer-to-peer-Seiten wie Limewire schnell strafbar machte, da man Filme selbst wieder anderen Usern zur Verfügung stellte, sind Streaming-Seiten wie «Kino.to» eine Spur legaler. Hier läuft der Datenverkehr nur in eine

Richtung: vom Server zum weitergeben oder VorfühUser. Und das ist hierzulan- rungen für andere machen de erlaubt. «In der Schweiz darf man aber nicht. Dazu ist es legal, bereits angelau- gehören auch Arbeitskollefene Filme über solche reine gen.» Etwas anders sieht es Streamingnatürlich die und Down- «Kunst entsteht Rechteverwertungsload-Seiten gesellschaft für einen nicht in einem Suisa: «Kunst selbst herun- Vakuum.» entsteht nicht terzuladen und sie zum Beispiel in der in einem Vakuum», sagt Familie oder mit guten Sprecher Martin Wüthrich. Freunden anzuschauen», er- «Ob ein kleiner Indepenklärt der Internet-Jurist Da- dent-Film oder eine Grossvid Rosenthal. «Sie anderen produktion: Die Menschen,

Der digitale Steckbrief von Dominic Hunziker

So viele Freunde habe ich auf Facebook: Etwas über 1000, mehr als ich persönlich kenne. Meine Lieblingsseite im Internet: www.klatschheftli.ch. Ich mag sarkastischen Journalismus. Hier kaufe ich online ein: iTunes. Betwittern lasse ich mich von: Vögeln und realen Menschen. Das Dümmste, das im Internet über mich zu lesen war: Ich hätte Zoff mit Jan Bühlmann, dabei kenne ich ihn nicht mal.

Mit diesem Gadget telefoniere ich: Samsung GT-S5230. Diese Person habe ich in meiner Kurzwahl: Die Kurzwahl brauche ich nicht, meinen Freund hab ich dafür unter AAA gespeichert.

Von diesem Gadget träume ich: Einem Beamer, der mich von A nach B bringt. Als Pendler verbringe ich einfach zu viel Zeit im Auto. Auf diesem Gadget ist meine Musik gespeichert: iPod.

So hoch war meine Handyrechnung letzten Monat: Etwa 60 Franken.

Das ist der meistgespielte Song auf meinem MP3: «Scharlachrot» von Patent Ochsner.

Meine grössten digitalen Footprints hinterlasse ich mit: Facebook, weil ich darüber meine Freunde erreiche, die nicht gerade um die Ecke wohnen.

In dieser Alltagssituation brauche ich meinen MP3 am meisten: Beim Sport und wenn ich im Grossraumatelier in der Hochschule arbeite, so habe ich meine Ruhe.

Mr. Gay Dominic Hunziker singt gerne und ist eine Runde weiter bei «Die grössten Schweizer Talente».


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Dienstag, 8. Februar 2011

→ TWITTER-

UMRAGE

Nutzen Sie «kino.to» mit gutem oder schlechtem Gewissen? @FabiWaeber: kino.to ist etwas vom besten im Web, auch wenn es nicht gerade legal ist. @tocaya: Kenne viele, die es nutzen. Bin darüber mal in eine Abzockfalle geraten (externe Seite zum DivX Download). @netzhuffle: Für einen guten Film sollen die Filmemacher auch gerne ihr Geld bekommen.

no» die diese Filme mit ihrer kreativen Arbeit schaffen, sind auf einen fairen Lohn angewiesen.» Darin liege laut Wüthrich der Fehler der Verfechter der Gratis-Logik. «Denn ohne Geld entsteht nicht Neues mehr.» Neben Kinos und DVDs gebe es zunehmend mehr lizenzierte Video-on-demand-Angebote via TV. «In bester Bildqualität – und virenfrei.» Am Ende muss jeder selber entscheiden, ob alles was legal auch rechtens ist. 

Zoom Q3 HD: Cam mit Top-Sound DIGI-CAM → Der Ton macht nicht

nur die Musik, sondern auch den Film – wie Zoom Q3 HD beweist.

W

er Zoom kennt, weiss: Die japanische Firma ist eine SoundSpezialistin. Da erstaunt es kaum, dass die Digitalkamera Zoom Q3 HD dort brilliert: Im Test hat die Tonqualität, selbst komprimiert, restlos überzeugt. Die Kamera eignet sich also ausgezeichnet zur

@sangallerli: regelmässig zum «Appetit» holen @Dede_73: Ich bin bereit für eine Leistung zu bezahlen. Deshalb NEIN zu kino.to. Viele Viren! @Zireal: Schlechtes Gewissen? Nur bei genialen Filmen. Da sollte man ins Kino. @DirrtyTim21: Wieso sollte ich ein schlechtes Gewissen haben? Hollywood bezahlt Millionengagen also... xd @LoveKummer: kino.to ist das virtuelle Heimkino! Warum also nicht?

Aufnahme von Konzerten oder anderen Events, wo es auf den Ton ankommt. Möglich machen dies zwei einzeln angeordnete Mikrofone, die Sound im PCM-Format in 24 bit bei 96 kHz aufnehmen können. Ebenfalls möglich ist AAC mit 48 bis 320 Kbit/s, etwa wenn man Platz auf der Speicherkarte sparen will. Die mitgelieferte SDKarte ist nämlich nur 2 GB gross. Wer mehr braucht, muss separat zukaufen. Die Bilder der Zoom Q3 HD sind nicht ganz so spektakulär wie der Ton – passabel allemal. Dank 5-Megapixel-Kamera sind die Bilder auch dann scharf, wenn man den 4-fachen Digitalzoom voll ausnutzt. Fazit: Die Kamera bietet ein gutes Preisleistungs-Verhältnis. Auch die Bedienung über den 2,4-Zoll-Screen geht intuitiv von der Hand. Preis: 299 Fr., zum Beispiel bei Digitec.ch. whc

Aufgeklappt CANON → Canon bringt die neue digitale Spiegelreflex-Kamera EOS 600D: eine 18-MegapixelKamera mit dreh- und schwenkbarem Display. Zu haben ab April im Bundle mit dem Objektiv EF-S für ca. 1150 Franken.

Nokia-Handys mit Windows? NOKIA → Es hat die Nokia-Aktie beflügelt: Seit kurzem kursiert das Gerücht, die Finnen wollten ihre Smartphones mit Microsofts Windows Phone 7 ausstatten. Symbian aber auch MeeGo gingen dann wohl über Bord.

Adressen im Überfluss MICROSOFT → Gemäss Microsoft können Nutzer des E-Mail-Dienstes Hotmail ab sofort bis zu 5 Alias-E-Mail-Adressen erstellen und sie mit dem Haupt-Account verbinden. Diesen kann man so einfacher sauber halten.

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@swissphoenix_li: wieso sollte man als schweizer ein schlechtes gewissen haben? ich zahle ja gebühren auf jeden leeren datenträger. @Neifen: ich lade filme auf «cineon.ws». da hat man bessere qualität.

→ DIGI-NEWS

Ihr habt meine Stimme!

→ SPARTIPP

Natelnummer geheim halten

Gutes Preisleistungs-Verhältnis Die Digitalkamera Zoom Q3 HD.

Sven erklärts Gigabyte war gestern – wieso wir bald Wörter wie Yottabyte lernen müssen Lieber Sven, letzthin habe ich im Laden eine externe Festplatte mit einem Terabyte Speicher gesehen. Bisher habe ich nur Mega- und Gigabyte gekannt. Wie sagt man eigentlich, wenn in Zukun die Speichergrösse noch Karl Wegener, Interlaken mehr steigt? Ja lieber Karl, die Entwicklung geht extrem schnell voran. Ein Kollege meiner Mutter hat mir mal erzählt, dass früher eine Festplatte für den Amiga500 rund 300 Franken kostete – und nur 512 Kilo-

byte Speicher hatte. Das ist etwa ein Sven (15) beantwortet Drittel einer FlopLeserfragen: sven@ blickamabend.ch py-Disk, die es mittlerweile ebenfalls nicht mehr gibt. Aber zurück zu deiner Frage. Ja! Es gibt Begriffe jenseits von Kilo-, Mega-, Giga- und Terabytes. So gehts weiter: Peta-, Exa-, Zetta und Yottabyte. Wobei letzteres für 1024 Bytes steht. Das bedeutet, dass man unglaublich viel MP3s speichern könnte – und der Suisa unglaublich viel Leerträgerabgabe zahlen müsste.

Fotos: Nicole Bengiveno/The NewYorkTimes/Redux/laif, ZVG

«Youtube für Kino Filme» «Black Swan» auf «kino.to».

Im Internet gibt es häufig Tests, bei denen man die Handy-Nummer angeben soll. Dies ist keine gute Idee; denn häufig wird man dann mit SMS zugespammt. Ausserdem kosten solche SMS. Man muss sie sogar bezahlen, wenn man sie gar nicht liest. Deshalb sofort ein SMS mit «STOP» an die Nummer senden, von der man die SMS erhalten hat. Zusätzlich sollte man beim Handy-Anbieter reklamieren und in Zukunft aufpassen, wem man die eigene Handy-Nummer gibt. Telekom-Experte Ralf Beyeler von Comparis gibt Rat.


→ ARD

16.05 Der Fürst und das Mädchen O 16.55 Lena O 17.40 Telesguard O 18.00 Tagesschau 18.15 5 gegen 5 18.40 Glanz & Gloria 19.00 Schweiz aktuell / Börse 19.30 Tagesschau O

16.15 Kinderprogramme 18.10 Alpine Ski-WM. Siegerehrung. Live 18.35 Die Simpsons O U 19.05 Mein cooler Onkel Charlie O U 19.30 Tagesschau

16.00 Tagesschau O 16.10 Verrückt nach Meer 17.00 Tagesschau O 17.15 Brisant O 18.00 Serien 18.50 Das Duell 19.45 Wissen vor 8 O 19.50 Wetter 19.55 Börse

20.05 Der Staatsanwalt O Tod eines Schülers 21.05 Kassensturz O Erdöl im Essen / Migros gefährdet Kinder / Pfeffermühlen im Test / Angeklagt wegen Sackmesser 21.50 10 vor 10 / Meteo O 22.20 Club O Sexueller Missbrauch im Behindertenheim 23.45 Tagesschau Nacht 0.05 Kinsey – Die Wahrheit über Sex Biografie (USA 2004)

20.00 Eishockey O Test-Länderspiel. Schweiz – NL Selection. Live aus Bern. 22.20 Alpine Ski-WM Garmisch aktuell. Live aus Garmisch-Partenkirchen 22.50 Man About Town – Die dreckige Wahrheit Komödie (USA 2006) Mit Ben Affleck, Rebecca Romijn-Stamos 0.40 Immer nie am Meer (W) Komödie (A 2007) Mit Christoph Grissemann

20.00 Tagesschau O 20.15 Familie Dr. Kleist O Endlich vereint 21.05 In aller Freundschaft O 21.50 Plusminus O U.a.: Internet – Abmahnwahn 22.15 Tagesthemen / Wetter 22.45 Menschen bei Maischberger O Geld ist geil: Ist Reichtum eine Schande? 0.00 Nachtmagazin 0.20 Nach eigenen Regeln O D Thriller (USA 1996)

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

16.00 Heute – in Europa 16.15 Lena O 17.00 Heute – Wetter O 17.15 Hallo Deutschland 17.45 Leute heute O 18.00 Soko Köln 19.00 Heute O 19.25 Die Rosenheim-Cops

17.10 Serien 18.00 ZiB Flash 18.05 Alpine Ski-WM O. Analyse / Siegerehrung (18.30) / Studio – Die Stars (19.00). Live 19.20 Mein cooler Onkel Charlie O 19.45 Chili

16.00 Die Barbara-Karlich-Show O 17.00 ZiB O 17.05 Heute in Österreich O 17.40 Winterzeit O 18.30 Konkret O 19.00 Bundesland heute 19.30 ZiB O 19.55 Sport

20.15 Reise ins Vergessen O Leben mit Alzheimer 21.00 Frontal 21 U.a.: Geldwäsche auf Russisch – Schwarzgeld für deutsche Immobilien 21.45 Heute-Journal / Wetter O 22.15 Sitzenbleiber O Wenn Kinder in der Schule scheitern 22.45 Markus Lanz 0.00 Heute Nacht 0.15 Neu im Kino 0.20 (0.15) Terra X Die Starken / Die Cleveren

20.00 ZiB 20 / Wetter 20.15 Schnell ermittelt O Georg Vitter 21.05 Soko Kitzbühel O Mordkomplott 21.50 ZiB Flash 22.00 Der Laden läuft 22.40 Der Bulle von Tölz – Malen mit Vincent O 0.15 ZiB 24 0.35 Weiblich, ledig, jung sucht 2 D Thriller (USA 2005) Mit Kristen Miller, Allison Lange, Todd Babcock

20.05 Seitenblicke 20.15 Universum O Aug in Aug mit den Eisbären (1/2) 21.05 Report O 22.00 ZiB 2 22.30 (22.29) Kreuz und quer O Gebetsteppich und Dancefloor – Türkische Jugendkultur in Wien 23.05 (22.30) Kreuz und quer O Gesichter des Islam 23.50 Reine Geschmacksache Komödie (D 2006) Mit Edgar Seldge

→ Sat 1

→ RTL

→ Pro 7

16.00 Richter Alexander Hold 17.00 Niedrig und Kuhnt 17.30 Das Magazin 18.00 Hand aufs Herz 18.30 Anna und die Liebe 19.00 K 11 – Kommissare im Einsatz

16.00 Familien im Brennpunkt 17.00 Betrugsfälle 17.30 Unter uns 18.00 Explosiv 18.30 Exclusiv 18.45 Aktuell 19.05 Alles was zählt 19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

16.00 Besser Essen – leben leicht gemacht 17.00 Taff. U.a.: Vaterschaftstest 18.00 Newstime 18.10 Die Simpsons 18.40 Die Simpsons 19.10 Galileo. U.a.: Krokodilleder

20.00 Nachrichten 20.15 Bollywood lässt Alpen glühen TV-Komödie (A 2010) Mit Alexandra Neldel 22.20 Akte 20.11 Schockdiagnose für Deutschlands dickste Frau: Mit 310 Kilo auf die Intensivstation! 23.20 Die Sat 1 Doku Das Geheimnis, schlank zu bleiben 0.15 Forbidden-TV 1.10 Akte 20.11 (W)

20.15 CSI: Miami D Leo & Sienna 21.15 Dr. House D Sterben verändert alles 22.15 Psych Als Gus eine Bank betritt ... 23.10 Law & Order D Stereotypen schlagen zu 0.00 Nachtjournal 0.27 Wetter 0.30 Dr. House D (W) 1.25 Psych (W) 2.15 Familien im Brennpunkt 3.05 Nachtjournal (W) 3.32 Wetter (W)

20.15 Die Simpsons Die wilden 90er / Die Liebe in Springfield 21.10 Two and a Half Men Eine Leiche zur Hochzeit / Allein, inkontinent und ungeliebt 22.05 Scrubs – Die Anfänger Unsere Vorbilder / Unsere letzten Geschichten 23.05 TV Total Gäste: Petra Spatz, Daniel Brühl 0.00 Two and a Half Men (W) 0.55 Scrubs – Die Anfänger (W)

→ 3+

→ Vox

→ Arte

16.00 Law & Order. Auswärts genascht 16.55 Menschen, Tiere & Doktoren 18.00 Mieten, kaufen, wohnen 19.00 Das perfekte Dinner. Tag 2: Dirk aus Mallorca 20.00 Prominent! 20.15 Goodbye Deutschland! Die Auswanderer 22.15 Unser erstes Restaurant 23.15 Stern-TV Reportage. Will mich denn keiner? – Mit 30 noch Jungfrau 0.10 Nachrichten 0.30 CSI: NY (W) 1.20 Law & Order (W) 2.45 Medical Detectives

19.00 Journal 19.30 Die Türkei. Vom Schwarzen Meer zum Ararat Themenabend: Jung, aktiv und kampfbereit 20.15 Rebellen im Namen der Erde 21.10 (21.05) Tokyo Freeters. Japans junge Aussteiger 22.00 Die Vier 22.50 Die Vier O 23.40 Cut Up. Sex 0.25 Global. Mit Philippe Lallemant 1.00 (0.55) Kommissar Wallander (W). Kriminalfilm (GB 2010) 2.30 (2.25) Am Morgen danach (W). Liebesfilm (F 1996)

16.00 Immer wieder Jim (W) 16.30 Scrubs – Die Anfänger. Mein Coach / Meine scharfe Koma-Braut 17.25 Immer wieder Jim. Autos und Frauen 17.50 CSI: New York (W) 18.35 CSI: New York. Tod im Rampenlicht 19.25 Ghost Whisperer – Stimmen aus dem Jenseits. Todesengel 20.15 Navy CIS. Grüne Zone / Mann ohne Gesicht / Air Force One / Sprung in den Tod 23.50 Navy CIS (W) 0.35 Navy CIS (W) 2.50 CSI: New York (W)

→ Kabel 1 16.20 What’s up, Dad? 16.50 News 17.00 Two and a Half Men 17.55 Abenteuer Leben 18.50 Die SuperHeimwerker 19.20 Achtung Kontrolle! 20.15 Fort Boyard 21.15 Schluss mit Hotel Mama – Die WG 22.15 K1Magazin. Bürgerkrieg im Ferienparadies – wo man dieses Jahr sicher Urlaub machen kann 23.10 K1 Reportage. Abgehoben! Das Miniaturwunderland kriegt einen Flughafen 0.10 Achtung Kontrolle! 1.23 Late News

→ 3sat

→ SWR

16.30 Wettlauf mit dem Eis (2/2) 17.15 Eis, Zeit und Wind 18.00 Gefangen im Eis 18.30 Nano. U.a.: Bio für Afrika 19.00 Heute O 19.20 Kulturzeit. Wen die Götter lieben – zum 80. Geburtstag von James Dean 20.00 Tagesschau O 20.15 Toter Mann O. Kriminalfilm (D 02) 21.45 Kinotipp 22.00 ZiB 2 22.25 Berg und Geist 22.55 Die Stunde des Wolfs W. Drama (S 1966). Mit Liv Ullmann 0.20 (21.50) 10 vor 10

16.00 Aktuell 16.05 Kaffee oder Tee? 17.00 Aktuell 17.05 (16.05) Kaffee oder Tee? 18.00 Aktuell 18.09 Börse 18.15 Grünzeug. Geheimnisvolle Gärten 18.45 Landesschau 19.45 Aktuell O 20.00 Tagesschau O 20.15 Tatort O D. Roter Tod 21.45 Aktuell 22.00 Fahr mal hin. Karlsruhe – mit Schirm, Charme und Majolika 22.30 Maria an Callas. Liebesdrama (D 04). Mit Götz George, Claudia Michelsen 0.00 Nachtcafé (W) 1.30 Nachtkultur (W)

→ TV�TIPPS DES ABENDS

TOP

Nicht verpassen

→ Der Staatsanwalt 20.05 Uhr auf SF 1 Der Tod eines Gymnasiasten konfrontiert Staatsanwalt Bernd Reuther mit Mobbing an einer Schule. Unter Tatverdacht geraten der Vater eines gedemütigten Schülers und ein Lehrer, der vom Opfer verunglimpft wurde. Krimiserie aus Deutschland.

→ Universum 20.15 Uhr auf ORF 2 Eisbären gehören zu den grössten Bären, ihre Heimat sind die Schneelandschaften und Eiswüsten der Arktis. Dieser zweiteilige Film zeigt die mächtigen Tiere, wie man sie noch nie gesehen hat: Getarnte und ferngesteuerte Spezialkameras rücken dem weissen Meister Petz auf den zotteligen Pelz (Fortsetzung nächsten Dienstag). Messstreifen zur Überprüfung der Druckqualität v. 290 1.2 quality&more

→ SF 2

→ Sitzenbleiber 22.15 Uhr auf ZDF Ein halbes Jahr lang begleitet «37°» drei Schüler, die sitzengeblieben sind, durch ein Schuljahr und zeigt, wie sehr es sie belastet, es trotz aller Bemühungen womöglich nicht zu schaffen. Drei Beispiele, in denen deutlich wird, dass Sitzenbleiben oft nutzlos ist.

Impressum

Auflage: 329 418 (WEMF/SW-beglaubigt 2010) Leser: 495 000 (MACH 2010-2, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Stv. Chefredaktor: Michael Perricone Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Jürg Lehmann Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Roland Grüter Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: Tony Merlotti Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

Anzeigen-Service: Telefon: +41 44 259 60 50, Telefax: +41 44 259 68 94 Email: blickanz@ringier.ch Internet: www.go4media.ch Geschäftsführerin: Caroline Thoma Leiter Werbemarkt: Beni Esposito Leiterin Lesermarkt: Corina Schneider Leiter Digital Media: Chris Öhlund Druck: Tamedia AG Druckzentrum, Zürich, Büchler Grafino AG, Bern, Ringier Print, 6043 Adligenswil Herausgeber: Ringier AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen Beteiligungen: Addictive Productions AG, Betty Bossi Verlag AG, Energy Bern AG, Energy Schweiz Holding AG, Energy Zürich AG, ER Publishing SA, Eventim CH AG, Geschenkidee.ch GmbH, Good News Productions AG, GRUNDY Schweiz AG, Investhaus AG, JRP Ringier Kunstverlag AG, 2R MEDIA SA, Mediamat AG, media swiss ag, Original S.A., Pool Position Switzerland AG, Previon AG, Presse TV AG, Qualipet Digital AG, Rincovision AG, Rose d’Or AG, Sat.1 (Schweiz) AG, SMD Schweizer Mediendatenbank AG, SMI Schule für Medienintegration AG, Teleclub AG, The Classical Company AG, Ringier Axel Springer Media AG, Ringier France SA, Ringier Publishing GmbH, Juno Kunstverlag GmbH, Ringier (Nederland) B.V., Ringier Kiadó Kft., Népszabadság Zrt., Ringier Pacific Limited, Ringier Print (HK) Ltd., Ringier China, Ringier Vietnam Company Limited, Get Sold Corporation

Fotos: XX

→ SF 1

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BÜCHER

Dienstag, 8. Februar 2011

Schlaf...

Einschlafbuch für Hochbegabte Dietmar Bittrich, dtv Verlag, 128 Seiten, 9.90 Fr.

los!

SchlafloseNächteBuch Daniel Kampa, Diogenes, 400 Seiten, 17.90 Fr.

Schäfchen zählen ist auch keine gute Idee Einschlafen liegt nicht allen gleich.

Sleepers Naomi Leshem, Benteli, 112 Seiten, 58 Fr.

IM BETT → Wer nicht schlafen

kann, hat endlich Zeit zum Lesen. Drei Lektüren, besser als Baldrian, gut für jedes Bett. rueya.tastan @ringier.ch

1. Die Einschlaipps

Leiden Sie an Schlafstörungen? Können vor lauter Gedanken nicht einschlafen? Nun ja, das ist nun mal das harte Los der Genies. Den möglichen Grund für Ihr nächtliches Wachliegen erklärt das «Einschlafbuch für Hochbegabte»: Schlafforscher haben eine Verbindung zwi-

schen IQ und Schlafschwierigkeiten ermittelt. «Dumme schlafen gut», giftelte schon der Preussenkönig Friedrich II. Aber tatsächlich: Auffallend häufig haben Genies mit Schlafproblemen zu kämpfen. Oft greifen sie dabei auch zu ungewöhnlichen Einschlafhilfen: nie ohne Teddy (Einstein), stundenlanges Bartkämmen (Karl Marx) oder jon-

→ WC-LEKTÜRE

Fotos: ZVG

Die Sexualität der Frau ist unerklärlich Wenn Sie komische Blicke von anderen vermeiden möchten, dann lesen Sie dieses Buch nur auf dem WC. Dort können Sie es auch gleich runterspülen. Mit Prüderie hat das nichts zu tun. «Die Sexualität der Frau» erklärt wissenschaftlich Sex. Wie bitte? Als würde Albert Einstein mit Formeln weibliche Gefühle untersuchen. Und jeder Mann, der schon mal Sex mit einer Frau gehabt hat, weiss: Wissenschaft hilft dabei ganz sicher nicht. Besser wirds auch nicht, wenn man ein Buch darüber liest. Zum Orgasmus: «Während des Orgasmus zuckt das äussere Drittel der Vagina rhythmisch zwischen durchschnittlich 3 bis 12 Mal, je nach Intensität des Orgasmus.» Man könnte auch einSexualität der Frau, fach sagen, im Körper der Frau findet Die Elia Bragagna, gerade eine Explosion statt. An alle Rainer Prohaska, Jungfrauen dieser Welt: Nicht lesen! Ueberreuter, 33.90 Fr.

glieren (Charlie Chaplin). Autor Dietmar Bittrich hat die amüsantesten Schlafmarotten und lehrreichsten Einschlaftricks der Hochbegabten zusammengefasst. Eine spannende Lektüre, die für Schlummerlaune sorgt.

2. Kurzgeschichten

Das «Schlaflose-NächteBuch» liest sich mit einem Glas warmer Honig-Milch am gemütlichsten. Kurzgeschichten von Autoren wie Arthur Schnitzler, Oscar Wilde und Martin Suter erzählen Spannendes und Entspannendes über

Herzblatt

die Unzulänglichkeiten von mern festgehalten. Diverse Gespenstern, die befreien- Autoren wie Urs Faes, Daden Erkenntnisse nach vid Albahari und Eshkol einem Traum und über das Nevo haben sich GeschichFehlen eigeten zu den ner Träume. Häufig leiden träumenden Mit dieser Jugendlichen ausgeSammlung auf Genies an dem Nacht- Schlaflosigkeit. dacht, sintisch schlägt nierten über man jeder schlaflosen Nacht die Unschuld eines glückliein Schnippchen. chen Schlafenden, philosophieren über die Unmög3. Der Bildband lichkeit, die Seele eines Die israelisch-schweizeri- Träumenden zu erkennen, sche Fotografin Naomi und erzählen über die WeiLeshem hat den Tiefschlaf gerung einer liebenden von 32 Teenagern aus ver- Mutter, ihren Sohn aufzuschiedenen Nationen in ih- wecken, um ihn zu schütren eigenen Schlafzim- zen. 

Das Lieblingsbuch von Matthias Pfander, Wirtschaftsredaktor

Mindestens so zauberha wie Potter Was dieses Buch unter allen gelesenen heraushebt: Es war das erste, das mich als Jugendlicher so richtig reingezogen hatte. Mehr als der zehnte Fall, den die drei Fragezeichen lösen mussten. Und bis heute mag ich mich an das Gefühl erinnern, wie ich Seite um Seite von «Krabat» verschlang. Wie ich immer tiefer in die Geschichte des Waisenknaben Krabat eintauchte, der als Lehrling in einer gespenstischen Mühle schwarze Magie lernt und einen hohen Preis dafür zahlt. Geschrieben ein Vierteljahrhundert vor Harry Potter. Und mindestens so zauberhaft. Es zerriss mich fast, Krabat wenn ich das Buch aus den Händen legen Ottfried Preussler, musste, weil es schon wieder spät geworden dtv Verlag, war. Wie zeitlos gehaltvoll das Buch ist, zeigt 13.90 Franken, bei buch.ch sich auch daran, dass die Geschichte 37 Jahre nach ihrer Niederschrift verfilmt wurde. An «Krabat» mussten sich alle Bücher messen, die ich seither las. Nicht viele schnitten besser ab.


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Wochenpreis: 9 × ein Poacher Pack von DAKINE im Wert von je 179 Franken! Der funktionale und technisch durchdachte Poacher Pack von Dakine ist die ideale Lösung für längere Skiund Snowboard-Touren. Der Rucksack verfügt über ein Gesamtvolumen von 45 Litern. Skis und Snowboard können dank speziellen Halterungssystemen praktisch auf den Rucksack geschnallt werden. www.dakine.ch

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Teilnehmen SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF 1.50/SMS): BAA2, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 922 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51232

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 9. Februar 2011, 24.00 Uhr Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Lösungswort vom 4. Februar: AUTOBUS Die Gewinner der Kw 5 werden schriftlich benachrichtigt.

→ BIMARU leicht Conceptis Puzzles

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So gehts:

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0 Die Nummer bei 3 1 2 1 1 5 3

jeder Spalte od. Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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So gehts:

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Dienstag, 8. Februar 2011

Das 24 Stunden Horoskop

Illustration: Alain Scherer

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UNTERHALTUNG Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Mit Merkur in Ihrem Zeichen gelingt es Ihnen jetzt besonders gut, ein Problem anzupacken. Flop: Sind Sie gestresst, treffen Sie nicht ganz den richtigen Ton. Aber nach einer Entschuldigung ist alles schnell vergessen.

ZWILLINGE 21.5. – 21.6. Top: Ein harmonischer Mond-Aspekt stimmt Sie sehr optimistisch. Ihr Augenmerk liegt mehr auf den Möglichkeiten als auf den Schwierigkeiten. Flop: Zu viel Nähe könnte Sie heute überfordern. Zeigen Sie Ihrem Schatz Ihre Grenzen auf.

WAAGE 24.9. – 23.10. Top: Sie wissen, dass Sie gute Arbeit leisten. Komplimente oder gar Schmeicheleien von anderen brauchen Sie nicht. Flop: Die aktuelle Mondstellung macht Sie besonders offen und gutmütig. Lassen Sie sich aber nicht ausnutzen!

SCHÜTZE 23.11. – 21.12. Top: Sie sind momentan ein wahres Powerpaket. Testen Sie Ihre Kondition und spüren Sie, wo Ihre Grenzen sind. Zum Beispiel beim Joggen oder Skilanglauf. Flop: Treten Sie im Job so selbstbewusst und entschlossen wie möglich auf.

FISCHE 20.2. – 20.3. Top: Sinnlichkeit ist momentan Ihr Markenzeichen. Geniale Flirtbedingungen für Singles. Paare sollten sich viel Zeit füreinander nehmen. Flop: Sie haben viel vor. Nehmen Sie sich aber erst einmal genügend Zeit für die Planung.

KREBS 22.6. – 22.7. Top: Durch Ihre tolle Laune gehen Ihnen alle Aufgaben leicht von der Hand. Auch für die Kollegen haben Sie immer ein nettes Wort. Flop: Geben Sie einen Fehler gleich unumwunden zu. Damit zeigen Sie Grösse!

SKORPION 24.10. – 22.11. Top: Sie wissen, wo es lang geht. Ein günstiger Zeitpunkt, um die nächsten Karriereschritte einzuleiten! Flop: Respektieren Sie die kleinen Eigenarten Ihres Partners. Sie möchten doch auch mit all Ihren Ecken und Kanten geliebt werden.

STEINBOCK 22.12. – 20.1. Top: Ohne viel Kraftaufwand können Sie eine wichtige Angelegenheit unter Dach und Fach bringen. Man kommt Ihnen sogar entgegen! Flop: Den Feierabend sollten Sie zur Entspannung nutzen, Ihre Akkus müssen dringend aufgeladen werden.

WIDDER 21.3. – 20.4. Top: Ihre Arbeitshaltung ist klasse, Ihr Einsatz unermüdlich. Und gute Einfälle haben Sie zwischendrin auch noch. Ihr Chef kann sich freuen! Flop: Halten Sie sich etwas zurück, auch wenn Ihnen die Galle überläuft. Es sind alle etwas gereizt.

LÖWE 23.7. – 23.8. Top: Es fällt Ihnen leicht, andere für Ihre Vorschläge zu gewinnen. Ihre Argumente sind überzeugend und dazu auch noch nett verpackt. Flop: Beruf und Partnerschaft fordern Sie beide ziemlich stark. Wo bleiben Ihre persönlichen Bedürfnisse?

STIER 21.4. – 20.5. Top: Sie haben momentan viel frischen Schwung und können einiges anpacken. Wie wäre es zum Beispiel mit einem neuen Fitnessprogramm? Flop: Unstimmigkeiten im Job? Den Kopf in den Sand zu stecken ist keine gute Taktik.

JUNGFRAU 24.8. – 23.9. Top: Sie sind aufgeschlossen und haben viel Lust, unter die Leute zu gehen. Kein Wunder – Kontaktplanet Venus steht für Sie günstig! Flop: Machen Sie aus einem kleinen Misserfolg kein grosses Drama. Beim nächsten Mal wissen Sie es eben besser.

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS «Ich will nicht in die Schule!» – «Du musst aber!» – «Es ist einfach furchtbar. Die Lehrer lehnen mich ab, die Schüler lachen alle über mich, selbst der Hausmeister kann mich nicht leiden!» – «Jeden Morgen dasselbe Theater! Du bist nun mal der Direktor, also musst du auch hingehen.» Der Ehemann kommt in die Küche und meint zu seiner Frau: «Aber Schatz, an deinem Geburtstag brauchst du doch nicht abzuwaschen. Mach es morgen!»


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COMMUNITY

Die Singles des Tages Sonja sucht ...

«Männer mit AugenbrauenPiercing finde ich sexy» Alter: 20 Jahre Wohnort: Siebnen SZ Grösse: 1,50 m Beruf: Pferdepflegerin Sternzeichen: Waage Lieblingssound: Alles von Eminem. Meine Macke: Ich bin immer gut drauf. Törnt ab: Mundgeruch. Ich kann nicht: Lügen, streiten und schlechte Laune verbreiten.

Hey DJ Neox min Schatz! Danke viel mol! Bi so froh di kenne glernt zha! Hoff mir werdes witterhin so lustig ha hinterem Mischpult! Gruess Polake Paul. So Schatz, min Goldspinner, ez stahsch au mol im Spinnchästli. Früer het där gseit, i spinn uf di. Hüt säg där i liebe di. Din Traumfäger odr dis Spinnägwäb.

Das will ich mal erlebt haben: Eine Weltreise. Törnt an: Dunkelhaarige Männer. Meinen Traummann: Muss ich noch finden. Kontakt: 0802_bianca@bsingle.ch

Philip sucht ...

«Ich möchte eine gepflegte Frau an meiner Seite» Alter: 19 Jahre Wohnort: Thundorf TG Grösse: 1,85 m Beruf: Polymechaniker Sternzeichen: Widder Meinen ersten Kuss: Hatte ich am 1. April auf dem Klettergerüst.

Baby, jedi Sekonde met der esch wie imne Troum! Was mer scho aues zäme erläbt händ – wow! I lieb di vo Tag zu Tag meh ond geb di niemeh här! Grosse Kuss dini Diva.

Hoi min liebe Schatz, ich lieb dich über alles und würd dich nüme häre gä. Liebe Gruess, din liebe Schoggitiger.

Hey mis Herzass, sichr schaffet mer da, wär ja glacht. Nuchli witer bättä, nuchli lüter fluächä u früher als du denkst, gsemer eus.

Philippe I. von Kanton SZ, ich sende dir einen Kuss und hoffe, dass du mein SMS siehst. Von deine Ex-Amor in der Armee.

Verzeihen kann ich: Fast immer.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Hallo Unblacks. Isch es cools Snowweekend gsi. Freue mi scho uf nächst Jahr. It was legend – wait for it – dary. Liebe Gruess UBK.

Mein Hobby: Reiten.

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t. Mit Hey Herzallerliebs schön. dir isch afach als . Na ja, Isch halt afach so h. sc bi ä um amäl wänd kei r ga nt kö i , di b I lie Kledä bruchä.

He min Knopf. Wem sini Meinig mer wichtig isch weisch ja. I hoff, üsi Familiä ka das Theater bald vergässä. Min Dank gilt inä. Säg därs glich, i lieb di tüf.

h so min Meli Schatz, ich liebe dic was gt zei r me ch hes Schatz. Du r för alles. Liebi isch. Ich danke de Besch mis Härz.

Hey min Held, i freu mi wahnsinnig uf üsi ersti gmeinsam Wohnig. Dis Strengeli.

My Darling, i ha der uf dem Wäg eifach mol welle säge, wievell du mehr bedütisch. Du besch min Traum, wo i Erföllig gange esch. 11.07.10 for ever. Kiss lieb di so. Hey Süessä, sorry, dass där nur s Papier vor Schoggi glo ha. Sgit so Täg. Trozdäm u logisch bisch glich no x-mol süsser als jedi Schoggi. Vanilhas liebt Schokihas.

Hey Läx, i dinä Armä wott i stärbä, i dinä Armä läbä, das sowieso. Möglichst lang. I lieb di min Tschämp u vermiss di so extrem.

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

Der Schnügel des Tages

Ein Star, der mich beeindruckt: Paris Hilton. Mein Lieblingsgetränk: Flying Hirsch. Ich verliebe mich, wenn: Ich die Richtige finde. Das würd ich an mir ändern: Nichts. Törnt ab: Dicker Bauch. Törnt an: Sexy Hintern und sportliche Frauen. Wenn ich traurig bin: Heule ich. Kontakt: 0802_philip@bsingle.ch

Die vier Monate alte Hündin Joya wird gerade von Herrchen und Frauchen beim Stibizen alter Stoffresten ertappt. Pfui! Ein Bild von Regula Burger und Fabiano Fotsch aus Urdorf Zürich. Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@ blickamabend.ch. Facebook-Schnügel: Laden Sie das Foto auf unsere Page: www.facebook. com/blickamabend (erscheint freitags).


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Dienstag, 8. Februar 2011

Streetspy

von Tina Weiss, www.youarebestdressed.blogspot.com

Politik macht Mode

1

Der Palästinenserschal kann als politisches Statement betrachtet werden – das war er zumindest für Palästinenserführer Arafat, der ohne sein schwarzweisses Tuch nie das Haus verliess. Ursprünglich diente es arabischen Männern als Sonnenschutz. Seinen Namen «Kufiya» erhielt es von der Stadt Kufa im Irak. In den letzten Jahren wurde der Schal zum Trend, und zahlreiche Teenies schlangen ihn sich aus modischen Gründen um den Hals. Man sah ihn so oft und in allen möglichen Farben, dass man ihn fast nicht mehr sehen konnte. Dabei ist das Muster wunderschön, und da der Schal ein Kultobjekt ist, kann er – mit dem nötigen Hintergrundwissen – wieder aus dem Schrank genommen werden.

2

3

1

Michi, Coiffeur aus Zürich

3

Daniele, Autolackierer aus Zürich

2

Michal, Studentin aus Basel

4

Tobi, Künstler aus Zürich

4

TV-Kritik Jürg Ramspeck schaut genau hin

Machen wir’s wie die Ägypter Der Aufstand der Ägypter, der uns aufrüttelndste TV-Bilder liefert, weckt Erinnerungen an unsere eigene Geschichte. Haben nicht auch wir einst die Freiheit auf der Strasse, mit voller Konsequenz in der Hohlen Gasse bei Küssnacht ertrotzt? Sollte jahrhundertelange Gewöhnung an einigermassen erträgliche Zustände unsere basisdemokratische Reaktionsfähigkeit etwas eingeschläfert haben, dann ist das, was jetzt am Nil geschieht, eine Ermutigung. Die schon Früchte trägt. Gerätebesitzer sollten, von der SVP angefeuert, die Erstattung der Radio- und TV-Gebühren einstellen, wenn SF 1 ihnen die politische Bevormundung durch Roger Schawinski zumutet. Motto: Zum letzten Mittel, wenn kein anderes will verfangen, ist uns die Zahlungsverweigerung gegeben (Friedrich Schiller, wenn auch mit strapaziertem Jambus). Wer weiss, ob nicht bald (siehe «SonntagsZeitung») die CS den Kamelen zeigt, die Opfer verachtend in ihre ungebundenen Geschäftsusanzen hineinreiten, die drohende Faust und den Haupt-Steuersitz ins Ausland verlegt. juerg.ramspeck@ringier.ch

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: René Kälin, ZVG

Wem würden Sie helfen, wenn Sie die Chance dazu hätten?

Sophia (16) Schülerin aus Zürich Behinderten Kindern würde ich helfen. Sie sollen genauso in einem normalen Umfeld aufwachsen und zur Schule gehen können wie alle Kinder.

Tamara (17) Lehrling aus Zürich Ich würde versuchen, etwas gegen Missstände in den Entwicklungsländern zu tun und Kindern eine Perspektive für die Zukunft zu geben.

Nicolas (17) Schüler aus Frauenfeld In den Drittweltländern müsste man die Wirtschaft ankurbeln, damit alle armen Menschen genügend zu Essen haben, Arbeit finden und selber für ihr Leben sorgen können.

Sangi (16) Schüler aus Zürich Meinem Schulkollegen würde ich jederzeit unter die Arme greifen. Er ist ein sehr hilfsbereiter Mensch, der es verdient hat, dass ich ihm Unterstützung gebe, wenn er sie braucht.


Morgen im

www.blickamabend.ch Donnerstag

Das Wetter MORGEN

Fr. 2.– am Kiosk

7° Freitag

 Pellet-Drama Junge Mutter stirbt im Heizungskeller.  Baby-Alarm im SF Welche TV-Frau bald Nachwuchs hat.

Mega-Mittwoch! BLICK vervierfacht die Gewinne im Säulispiel! Holen Sie sich morgen die 44 000 Franken?

8° Luzern/Zug Temperatur: Regenrisiko: Sonne:

Samstag

7° 0% 5�7 h

Heute vor einem Jahr:

bewölkt, 1°

Hoffnung für Eisschild STUDIE → Das Eis der Arktis erholt sich schneller als angenommen.

eit langem warnen Klimaforscher vor einem sogenannten Kipp-Punkt. Wenn dieser überschritten werde, könne sich das Arktis-Eis nicht mehr erholen. Einige Forscher haben sogar befürchtet, dass dieser KippPunkt heute bereits erreicht ist.

Doch jetzt zeigt eine Studie des Max-Planck-Instituts in Hamburg, dass sich das Eis innerhalb von nur drei Jahren von einem Wärmeschock erholen kann. Der Grund: Das Meerwasser kühlt schneller ab, als die Wissenschaftler bisher angenommen haben.

Es besteht also noch Hoffnung für die Arktis. Aber nur, wenn sich das Klima nicht weiter erwärmt, wie es in einem Artikel auf «Spiegel Online» heisst. Setzt sich der Klimawandel wie erwartet fort, werde «die Arktis in einigen Jahrzehnten im Sommer eisfrei sein», so der Klimaforscher Jochem Marotzke. dhs

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Lesen Sie die Packungsbeilagen.

Glogger mailt … … Roger Schawinski Pionier, Erfinder, Ego-Turbo

Von: glh@ringier.ch An: roger.schawinski@radio1.ch Betreff: Ich & Ich & Ich Lieber Roger Schawinski Sie wissen: Ich schätze Sie, als Journalist, Radiomacher, blitzgescheiten Zeitgenossen mit hohem Adrenalinausstoss. Dass Sie ein Turbo-Ego besitzen – mich störts nicht. Dass Sie – wie ich gestern aus Ihrer Radio-1-Sendung «Roger gegen Christoph Mörgeli» erfahren habe – neben dem Rad, dem Radio, dem Fernsehen auch Mörgeli und «Weltwoche»-Chef Roger Köppel erfunden haben? War zumindest mir neu. Ja, ich freue mich auf Ihre SRG-Talkshow. Möchte Ihnen aber einen Tipp geben – unter Freunden: Versuchen Sie doch mal, Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, Ich, Ich zu meiden. Umso mehr schätzen wir Sie. Helmut-Maria Glogger

Foto: Keystone

S


08.02.2011_LU  

www.blickamabend.ch Zum ersten Mal seit 2006 meldet die UBS wieder einen Gewinn: 7,2 Milliarden. Ricky Martin will in die Schweiz. Mit den Z...

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