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Busenfans trauern

Montag, 7. Februar 2011 Bern, Nr. 26

Kultfigur Tura Satana ist tot. Sie war Elvis’ Verlobte.  PEOPLE 16

Emmentaler verliert Super Bowl

HEUTE ABEND

4° MORGEN

Ryanair lässt 120 Passagiere stehen Weil ein junger Belgier das Übergewicht seines Gepäcks nicht bezahlen wollte.  WIRTSCHAFT 8

Sieben Medaillen für die Schweiz

Da hilft kein Stossgebet Quarterback Ben Roethlisberger (28) geht mit seinen Pittsburgh Steelers unter.

Vreni Schneider und Marco Büchel beurteilen die Chancen der Ski-Nati an der WM in  SPORT 20/21 Garmisch (D).

Fotos: AFP, foto-net, ZVG

Big Ben Roethlisberger

im Elend

L

eider spielte unser Emmenei taler einen Riesenkäse zusammen. Und verlor im wichtigsten US-Sportereignis des Jahres den Final gegen die Footballer der

Green Bay Packers aus Wisconsin mit 25 zu 31. Die Super Bowl ist ein gesellschaftliches Grossereignis, das auch der US-Präsident ausreichend beachten muss. Die Schwei-

zer liesse der Football-Final einigermassen kalt, hätte nicht schon zweimal ein ausgewanderter Emmentaler die Finals der Vorjahre entschieden.  NEWS 2/3

Achtet das Original

Heute Ab e n d im TV

«Meet the Parents» war der gelungene Start der «Fockers»-Serie. Danach gings abwärts.  SAT1 20.15


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NEWS

→ FEIERABEND Auf ein Glas Milch ab Kuh mit Toni Brunner (36), Präsident SVP

Kuh-Star

Packers stürzen «Big Ben» Umgestürzt Die Packers nehmen Roethlisberger in die Zange.

«Hmmm ...», würde ich heute Abend summen, wenn ich das Glas frische Milch bei Ihnen im Stall tränke. «Tolli Sach, odr?», würden Sie schallend feststellen und zur Sache kommen: «Mit dem Boykott der SRG-Gebühren könnten wir ein Zeichen setzen!» Ich überlege mir, wofür. Landfrauen reloaded? «Blööödsinn!», rufen Sie und wischen sich lachend den Milchschnauz weg. «Gegen die Ignoranz der SRG-Journalisten!» Ich rufe mir in Erinnerung, woher ich Mörgeli, Amstutz, Baader oder auch Mutter Hutter kenne: aus dem Schweizer Fernsehen. «Aber Sie werden doch gar nicht ignoriert», sage ich und beuge mich Richtung Kuheuter. «Natüüürli!», rufen Sie, «Unternehmer geben auch hier den Rahmen vor!» – «Tele Blocher?» – «Tele Toni!», rufen Sie und kippen fast vom Melkstuhl, «mit meiner besten Kuh im Stall!» Ich frage nach der Relevanz. Sie schauen sich auf den Stiefel und sagen: «Mist.»

SUPER BOWL → Der «Schweizer»

Von Marc Ribolla und Stefan Meier

M

«Big Ben» zieht geschlagen von dannen.

→ HEUTE MONTAG 5.49 Uhr, Seoul 31 Nordkoreaner sind in einem kleinen Fischerboot in Südkorea eingetroffen. 7.53 Uhr, Peking In China wurden 2010 fast zwei Millionen Ehen geschieden und 1,2 Millionen Ehen geschlossen.

«Big Ben» leistet sich einen Ballverlust, der zum zweiten Touchdown führt. Es kommt noch schlimmer: Kurz vor Ende Ausgerechnet bei diesem des ersten Viertels rutscht wichtigen Spiel kam Ben Roethlisberger in seinem nicht auf Touren. Am Ende dritten Super Bowl (zwei des ersten Viertels gelingen Siege) aus, verdreht sich den Green das linke Knie. Bay Packers Bens entschei«Big Ben» ist zwei Touchgefallen, aber downs inklu- dender Pass noch nicht gesive Field Goal geht daneben. stürzt. – innert 24 Bis zum Sekunden steht es 0:14. Ende des dritten Viertels Die tragische Figur dabei: kommen die Steelers wieder heran, mit 17:21 geht Roehtlisberger.

Big Ben Roethlisberger wurde diese Nacht zur tragischen Figur.

Michael Perricone

Toni Brunner Überlegt sich einen Boykott der SRG-Gebühren.

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Zeiten in MEZ.

10.00 Uhr, Bern  Die Gewerkschaften um Paul Rechsteiner (Bild) wollen ein Referendum, sollte die Schweiz dem EU-Recht bei der Personenfreizügigkeit automatisch folgen. 10.29 Uhr, Zürich Sunrise legt Beschwerde

it Ben Roethlisberger (28) war auch die Schweiz am grössten Einzelsport-Ereignis vertreten. Der Star-Quarterback der Pittsburgh Steelers hat seine Wurzeln im Emmental. Sein Ur-Urgrossvater emigrierte 1873 in die USA. Leider wurde die Super Bowl kein «Schweizer Abend».

gegen die Mitte Dezember verfügten Preise auf der letzten Meile ein. 10.34 Uhr, Neuenburg In der Schweiz erkranken jährlich mehr als 35 000 Menschen an Krebs, über 16 000 sterben daran. Krebs ist nach Herz-KreislaufKrankheiten zweithäufigste Todesursache. Bei Frauen

hat Lungenkrebs am deutlichsten zugenommen. 10.57 Uhr, Amsterdam Der niederländische Islamgegner Geert Wilders steht erneut wegen mutmasslicher Anstachelung zum Hass auf Muslime vor Gericht. Wilders werden Diskriminierung und Beleidigung vorgeworfen.


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Montag, 7. Februar 2011

» Roethlisberger

Neues aus Absurdistan

Aguileras Hymnen-Gate

Hooligans bekommen neue politische Heimat

OHA → Misstöne von Christina Aguilera beim von

A

merikanischer als der Super Bowl geht nicht. Richtig blöd ist es, wenn man beim Singen der Nationalhymne danebenliegt. Heute Nacht ist das Christina Aguilera passiert. Die Wasserstoff blondine liess eine Zeile weg, improvisierte und wiederholte eine andere Strophe – allerdings falsch («What so proudly we watched at the twilight’s last reaming»). Nach dem missglückten Auftritt rechtfertigte sich Christina Aguilera: Sie sei vom Moment überwältigt gewesen, die Gefühle einfach zu gross. «Ich kann nur hoffen, dass jeder meine Liebe für dieses Land fühlen kann und der wahre Geist der Nationalhymne rübergekommen ist.» Aguilera ist nicht die erste Sängerin, die an einer Hymne scheitert. Macy

Gray wurde beim Super Bowl 2000 sogar ausgebuht. Aber auch wenn sich Aguilera bis auf die Knochen blamierte – immerhin blieb der NFL ein zweiter Nackt-Aufreger wie Janet Jacksons «Nipplegate» im 2004 erspart. Andere Stars verbrachten einen angenehmeren Abend: Jennifer Lopez und Ehemann Marc Anthony sahen sich das Football-Spiel im Weissen Haus mit Präsident Barack Obama an – bei Bier und Bratwürsten. Essen gabs auch im Stadion. Hollywood-Beauty Cameron Diaz fütterte liebevoll ihren Lover, Baseball-Star Alex Rodriguez. Eher fad war dafür die HalbzeitShow der Black Eyed Peas. Trotz 2000 als Glühwürmchen verkleideten CollegeStudenten, die im Stadion von Dallas tanzten. zeb

es in die Schlussphase. Greg Jennings baut den Vorsprung für Green Bay aus. Zwölf Minuten vor dem Ende siehts für die Packers

gut aus. Jetzt schlägt die Stunde des «Big Ben» Roethlisberger. Mit einem 25-Yard-Traumwurf lanciert er Wide Receiver Mike

Sexgerüchte und Extra-Burger Unser Emmentaler Export Ben Roethlisberger (28) machte ganz viel Käse: Er hatte 2008 Sex mit einer 31-Jährigen im Hotel und letztes Jahr Sex auf einer Toilette mit einer 20-jährigen Studentin. Er sagt, beide seien einverstanden gewesen. Die Frauen zeigten ihn aber wegen Vergewaltigung und Nötigung an. Der Football-Verband sperrte den Zwei-Meter-Mann für vier Spiele. Der «Man of Steel» kämpft seither um seinen guten Ruf und ImbissbudenInhaber Jeff Trebac aus Pittsburgh um seinen Umsatz. Der hat einen «Roethlisburger» im Angebot, ein RiesenSandwich aus Fleisch, Rühreiern, Zwiebeln und Käse. rö

11.19 Uhr, Bern Jugendliche, die mehr als zwei Stunden täglich im Internet surfen, haben ein deutlich erhöhtes Depressionsrisiko.  11.28 Uhr, Tunis Bei Ausschreitungen im Nordwesten Tunesiens sind mehr als 40 Menschen verletzt worden.

Verpatzt Christina Aguilera sieht nach der Hymne Sterne.

Wallace – Touchdown! Der Super Bowl ist wieder offen. Am Schluss bleiben 49 Sekunden, als Roethlisberger zum entscheidenden Pass ansetzt – der Wurf misslingt. Green Bay siegt 31:25, die Träume der Steelers sind begraben, «Big Ben» ist definitiv umgestürzt. So heisst der Star des Abends nicht Roethlisberger, sondern Aaron Rodgers (27). Der PackersQuarterback wird zu Recht zum wertvollsten Spieler gewählt. 

11.36 Uhr, München Zwei Wochen nach dem Tod des Filmemachers Bernd Eichinger begann in München die Trauerfeier. 12.30 Uhr, Loreley Weil der Tank zu bersten droht, wird die Schwefelsäure des havarierten Tankers nun «kontrolliert» in den Rhein abgelassen.

Fotos: Reuters (4), EQ Images, Ex-Press, ZVG

patriotischem Pathos geschwängerten Super Bowl.

Die SP will weg vom Image der Lehrer- und Beamtenpartei. Sie wird jetzt zur Bier-, Hooligan- und Militaristentruppe. Wir waren ja auch erstaunt, als wir heute Morgen das «Manifest der sozialdemokratischen Männer der Schweiz» auf «spmaenner.ch» entdeckten. Darin schreiben die umtriebigen Cédric Wermuth, Nicolas Galladé und einige Kollegen: «Wir trinken gerne Bier, wir schauen viel FussSP-Mitglied Biertrinker, ball, und wir rasieren uns Fussballfan. Sicher unrasiert. nicht häufiger als unbedingt nötig. Kurz: Wir stehen zu unserer Männlichkeit.» Und dann das Bekenntnis zur Landesverteidigung: «Viele von uns haben in der Armee unserem Land gedient.» MachoPartei SP? Wie erklären sie nur feinsinnigen Naturen wie Moritz Leuenberger, dass für sie kein Platz mehr in der Partei ist? rö

Heute Mittag am TV:

Mit Darth Vader die USA erobern VW will den amerikanischen Markt überrollen. Dafür liess der Autohersteller in der Werbepause des Super Bowls einen Werbespot ausstrahlen. Darin spielt ein kleiner Darth Vader die Hauptrolle. Die rund einminütige Werbezeit dürfte etwa sechs Millionen Dollar gekostet haben.

→ TWEET DES TAGES Jeannette Vayloyan @vayloyan dankt den «alten» Frauen:

#frauenstimmrecht CH, heute vor 40 Jahren: Grosser Dank an alle Frauen, die sich dafür eingesetzt haben, Ihr habt mir viele Türen geöffnet! Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend

Top 3 Sieger der letzten 24 Stunden: 1. Thierry Carrel Herzchirurg. War zu Gast bei Giacobbo. 2. American Football Regeln Super Bowl 3. Gary Moore tot Verstorbener Ex-«Thin Lizzy»-Gitarrist


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SCHWEIZ

Warf der V Töchter in

Preisfrage Preisüberwacher

Stefan Meierhans

ENTFÜHRT → Die Spur der vermissten

kämp für Konsumenten

Zwillinge Livia und Alessia verliert sich auf der Fähre nach Korsika.

Ich bleibe dran!

alexandra.buerli @ringier.ch

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erzweifelte Suche nach den süssen Zwillingen Alessia und Livia. Die 6-jährigen Mädchen aus dem Waadtländer Dorf St-Sulpice wurden am Sonntag vor einer Woche von ihrem Vater Matthias Schepp (44) entführt. In der Nacht auf Frei-

Ich verstehe nicht, dass Generika-Firmen, die von der Forschung von anderen Firmen profitieren, so hohe Preise verlangen können – für mich geht das nicht auf. I.A. aus E.

Liebe I.A. Medikamente sind in der Schweiz sehr teuer, verglichen mit dem Ausland. Das gilt sowohl für Originalmedikamente als auch für Generika. Glücklicherweise konnten die Preise für Originale, die von der Krankenkasse vergütet werden, in den vergangenen Jahren gesenkt werden. Einerseits dank Druck von uns. Aber auch dank der Generika, die den Markt «aufgebrochen» haben. Das muss man den Generika trotz allem anrechnen! Ich bin überzeugt, dass sowohl bei den Originalen als auch beim Verkauf der Medikamente – der sogenannten Handelsmarge – weiteres Sparpotenzial besteht. Dasselbe gilt für die Generikapreise. Sie sind durchschnittlich 46 Prozent höher als in ausgewählten Vergleichsländern. Wir brauchen endlich ein neues System der Preisbildung bei Generika. Damit die Prämienzahlenden nachhaltig entlastet werden. Leider braucht das bei uns sehr viel Zeit. Andere Länder, etwa Holland, aber auch Deutschland, sind da viel konsequenter. Ich bleibe dran! Preisfragen? Schreiben Sie an briefkasten@pue.admin.ch.

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Verzweifelt gesucht Ein Grenzwächter in Italien mit dem Suchplakat der Zwillinge Alessia und Livia.

tag warf sich der Ingenieur in Süditalien vor den Zug – seither wird nach den Kinder gesucht. Der schreckliche Verdacht: Matthias Schlepp buchte für sich und seine kleinen Töchter Plätze auf einer Nacht-Fähre nach Korsika. Hat der verzweifelte Vater die Zwillinge über Bord, ins Mittelmeer, geworfen? «Wir wissen, dass der Vater und die beiden Mädchen in einem Audi A6 auf das Schiff gefahren sind», sagt Eric Arella, Chef der Kriminalpolizei von Korsika, dem «Blick». «Der Vater ist dann auch in Propriano angekommen. Ob die Kinder da noch im Auto waren, wissen wir nicht.» Auch der leitende italienische Ermittler Alfredo Fabrocchini sagt, er habe keinen Hinweis darauf, dass die Mädchen je in Italien angekommen sind.

Das Schweizer Fernsehen ist inselreif PODCASTS →

Neues Sendegebiet? SF sendet in der Südsee-Sprache Chamorro.

O

b «Kassensturz», «Dok» oder «GiacobboMüller». Wer SFSendungen verpasst hat, kann diese im Nachhinein bequem als Podcast auf den Computer herunterladen. Allerdings wird man die kaum verstehen. Denn die Sendungen werden in Chamorro ausgestrahlt. So steht es jeden-

Ob man hier bald auch Billag zahlt? In der Südsee versteht man den «Kassensturz» in Chamorro.

falls im Internet (siehe Bild). Chamorro? So heisst eine Sprache, die im Südpazifik gesprochen wird. Weitet der neue SRG-Boss Ro-

ger de Weck etwa sein Einflussgebiet aus? Nein, die Erklärung ist simpler: «Offenbar wurde die Eingabe für Sprache ‹ch-de› auf der Plattform von iTunes falsch interpretiert (als Chamorro)», sagt SF-Spre-

cherin Roswitha Gassmann. «Der Fehler wird natürlich schnellstmöglich behoben.» Das ist natürlich ärgerlich für SF-USA-Korrespondent Arthur Honegger. Er hat sich schon gefreut, einmal in der Südsee zum Einsatz zu kommen, wie er per Twitter augenzwinkernd mitteilte. bö


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Montag, 7. Februar 2011

ater seine s Meer?

Spurlos verschwunden Das letzte Mal sah man Livia und Alessia auf einer Fähre mit ihrem Vater.

Hat ihr eigener Vater sie etwa getötet? Oder leben Livia und Alessia noch? Auf Korsika bleibt der Vater jedenfalls nicht lange. Danach wird er noch zweimal lebend gesehen. Einmal in einem Restaurant in der italienischen Hafenstadt Genua. Und einmal in der Pizzeria «Angolo drei Sapori» in Vietri sul Mare an der Amalfiküste – allein, kurz vor seinem Tod. «Er hatte grossen Appetit. Er lächelte, war ruhig und gesellig. Ein angenehmer Gast», sagt Ferdinando Trotta, der Chef des Restaurants, zu «Le Matin». Er habe

lich so ging, wie er im Restaurant wirkte, bleibt offen. Kurz vor der Entführung seiner Töchter schrieb er seiner Ehefrau Irina, die die Scheidung wollte, eine SMS: «Ich ertrage es nicht, ohne dich zu leben. Das ist das Ende.» Seit letzten September lebt Irina von ihrem Mann sich für sein Mittagessen getrennt. Obwohl die Hoffletzten Freitag viel Zeit ge- nung bei der 44-Jährigen nommen und habe alles an- mit jedem Tag schwindet, dere als gestresst gewirkt. glaubt sie nicht, dass ihr Ferdinando Trotta ruft Mann die Töchter getötet noch am selben Abend die hat. «Er kann ihnen nicht wehtun. Sie waren sein Polizei, seine Gäste haben Matthias Schepp Leben. Er wird sie sicher jemandem übergeben haben», sagt sie «Er lächelte , zu «Blick».. Die franwar ruhig und zösische Polizei gesellig.» will heute die Aufnahmen der Bediente erkannt. Trotta: Videoüberwaden Vater chung im An«Man muss jetzt Kellner die Mädchen finkunftshafen Ferdinando Trotta. den!» Ob es dem auf Korsika Selbstmörder und auswerten. Entführer wirkins/mcb

Sie spüren den Frühling Bio-Säue in Meggen LU.

So ein Wetterschwein

WARM → Sonnige neun bis elf Grad zeigt das Thermometter diese Woche. Das lässt Frühlingsgefühle aufkommen, nicht nur bei diesen drei Säue in Meggen LU. Doch was bedeutet es für die Skigebiete? «In hohen Lagen schmilzt der Schnee nicht so sehr, weil die Wärme trocken ist, aber in den mittleren Lagen geht es dem Schnee an den Kragen», sagt Meteorologe Eugen Müller von Meteoschweiz. Der Schnee, der bleibt, ist sulzig – nicht ungefährlich, meint Albert Wettstein, Stadtarzt von Zürich: «Mehr Unfälle gibt es deswegen nicht zwingend. Doch weil die Leute im Schnee steckenbleiben, sind die Unfälle oft schwerer.» abü

Politiker sollen endlich ihre Einküne offenlegen INITIATIVE →

Fotos: Keystone (5), Béatrice Devènes, ZVG

SVP-Nationalrat Lukas Reimann will Transparenz.

SVP-Nationalrat Reimann erhält für sein Anliegen Unterstützung der Juso.

J

eder National- und Ständerat soll transparent machen, woher seine Einkommen stammen und wie viel er in seinem Job verdient. Das verlangt der St. Galler SVP-Nationalrat Reimann mit seiner Volksinitiative «für die Offenlegung der Politiker-Einkünfte». Für Juso-Präsident Cédric Wermuth geht die For-

derung in die richtige Richtung. «Ich unterstütze das Anliegen aber mit wenig Begeisterung, denn die tatsächlich heissen Eisen wie die Parteienfinanzierung werden nicht angefasst», sagt Wermuth zu Blick am Abend. Deshalb werde die Juso auch nicht mithelfen, Unterschriften zu sammeln. Dieselbe Haltung vertritt auch Wermuths Mutterpartei, die SP. Wenig Begeisterung findet die Initiative bei FDP und CVP. Für FDPFraktionspräsidentin Gabi Huber ist klar, dass jeder Politiker ein Recht auf Privatsphäre hat. Sie kann sich höchstens vorstellen, dass

ein Parlamentarier eine Gesamtsumme seiner Einkünfte veröffentlicht. Gar nichts von der Initiative hält CVP-Sprecherin Marianne Binder: «Es gibt einen riesigen bürokratischen Aufwand für einen relativ geringen Nutzen.» Die heutige Regelung genüge, wonach die Parlamentarier nur ihre Interessenbindungen auflisten müssten. Reimanns Initiative verlangt, dass alle Gewählten bei Amtsbeginn und später immer zum Jahresanfang deklarieren, was sie verdienen. Wer kneift, würde bis Ende Legislatur aus den Kommissionen ausgeschlossen. hcq


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AUSLAND

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Vom Tahrir-Platz an den Tisch und zurück HOFFNUNG → Der Kampf gegen

das ägyptische Regime hat zu ersten Gesprächen geführt. raphael.diethelm @ringier.ch

A

m Sonntag bekam die stockende Metropole Kairo neuen Schwung. Zum muslimischen Wochenbeginn kehrte eine Ahnung von Alltag zurück, dahin, wo die Proteste gegen Hosni Mubaraks (82) Regime seit der «Revolution vom 25. Januar» andauern. Vor 152 Kairoer Banken, die nach einer Woche wieder öffneten, bildeten sich Schlangen. Das Volk wollte Geld – die Regierung gab maximal 8000 Franken pro Kopf frei. Auch in Läden lief das schmerzlich vermisste Geschäft wieder an.

Wurde entfernt Der Wegweiser nach Braunau.

Während Demonstranten zwischen den ihnen längst vertrauten Panzern auf dem Tahrir-Platz die Stellung hielten, begannen Verhandlungen über die Zukunft Ägyptens. Vizepräsident Omar Suleiman (74) traf erstmals Vertreter der Opposition. Mit dabei: die Muslimbrüder. Diese lobten den guten Willen, vermissten aber substanzielle Fortschritte. In der Tat einigte man sich vor allem auf weitere Gespräche. Und auf ein Komitee, das Änderungen an der Verfassung erörtern soll. Suleiman versprach aber auch. die Internet- und

Mobilfunkdienste nicht hat die Restaurierung von mehr zu stören. Über Face- 70 beschädigten Exponaten book, Twitter & Co organi- begonnen. Das Erbe der sieren sich die Demonstran- Ägypter wird zu einem ten. Weiteres Thema war Symbol der Hoffnung. die Aufhebung des seit Nur: Ihr Präsident bleibt 1981 geltenden Ausnahme- vorläufig im Amt, will die zustandes – wenn es die Si- Reformen selbst umsetzen. cherheitslage erlaubt. Die Opposition hält an ihrer Die Nacht auf Montag Rücktrittsforderung fest – verlief denn auch ruhig, ab- und setzt die Proteste gegesehen von ein paar Sal- gen Mubarak fort. ven, die SolEs braucht Zeit. Auch der daten in die «geordnete Luft feuerten. Die Nacht war ÜbergangsEin Missver- ruhig, bis auf ständnis, prozess», von einige Schüsse. dem die deutheisst es. Der Tahrir-Platz sche Kanzlerin bleibt der Ort des Wider- Merkel, der britische Premistands – und des Wieder- er Cameron oder US-Präsiaufbaus: Im Ägyptischen dent Obama sprachen. LetzMuseum, wo Chaoten dem terer ist zuversichtlich, dass Schatz von Tutanchamun auch die künftige Regierung gefährlich nahe kamen Ägyptens ein guter Partner (Blick am Abend berichtete), der USA sein werde. 

In diesem deutschen Kaff haben Neo-Nazis das Sagen ERSCHRECKEND → Das Ehepaar Lohnmeyer

kämp im Dorf Jamel einen einsamen Kampf.

N

ach aussen sieht das Mecklenburger Dorf Jamel ganz normal aus. Das war nicht immer so. Bis vor kurzem stand im Dorf ein Wegweiser nach Braunau, dem Geburtsort von Hitler. Seit der Wegweiser und weitere Nazi-Symbole durch das Ordnungsamt entfernt wurden, ist in Jamel die Normalität eingekehrt – aber nur optisch. Denn das Nest ist nach

wie vor eine NeonaziHochburg. Das Ehepaar Lohnmeyer kriegt dies immer wieder zu spüren. Vor sechs Jahren sind sie von Hamburg in das kleine ostdeutsche Dorf gezogen – weil sie ihre Ruhe haben wollten. Doch ländliche Idylle konnten sie in Jamel nicht finden. Denn im Kaff leben viele Neo-Nazis. Und sie benehmen sich, als ob «das

Einsamer Kampf Birgit und Horst Lohnmeyer sind unbeliebt.

Dorf ihnen gehört», sagt Birgit Lohnmeyer. Die NeoNazis veranstalten laut der «Süddeutschen Zeitung» regelmässig Schiessübungen im Wald. Auf dem Dorfplatz grölen sie abends Nazi-Lieder am Lagerfeuer. Die Männer laufen kahlrasiert herum und tragen Hooligan-Kleider. Die Opfer ihrer Schikanen schweigen aus Angst. 2007 wagten die Lohnmeyers dann erstmals den Schritt an die Öffentlichkeit. Das brachte ihnen ausserhalb von Jamel viel Sympathie ein. Im Dorf selbst sind die beiden jedoch gar nicht beliebt. Aber: «Die Leute haben Angst, sich mit uns zu solidarisieren», so Birgit Lohnmeyer. Trotz allem wollen sie bleiben. «Wir werden hier gebraucht», sagt Birgit Lohnmeyer. Im Widerstand gegen das Nazi-Leben im Dorf. dhs


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Montag, 7. Februar 2011

Das FBI ermittelt gegen Scientology VERDACHT → Die Sekte gerät in

den USA unter Beschuss. Es geht um Menschenhandel und Sklaverei.

U

Facebook und Twitter sind wieder möglich Obs diese beiden Ägypter mitgekriegt haben?

ngemach zieht auf – zumindest für den obersten Sektenführer der Scientologen, David Miscavige. Das FBI hat eine Task Force eingesetzt, die sich speziell nur um Scientology kümmert. Die Vorwürfe an die weltweit tätige Sekte: Menschenhandel, Sklaverei und Nötigung. Das Magazin «New Yorker» befasst sich in einem 28-seitigen Artikel mit der dunklen Seite der Sekte. Darin wird beschrieben, wie das FBI das engste Umfeld des Scientology-Führers Miscavige ins Visier genommen hat. Ehemalige Mitglieder des religiösen Ordens der Sekte berichten, wie sie zu Schwangerschaftsabbrü-

chen gezwungen wurden. Es geht um Menschenhandel im Zusammenhang mit Sklaverei – Anzeichen dafür sind laut US-Recht Folter, Zwangsprostitution, Nötigung und psychologischer Missbrauch. Laut dem Bericht im «New Yorker» hat das FBI mit Dutzenden Ex-Mitgliedern der umstrittenen Sekte Gespräche geführt. Die Ermittlungen laufen seit Dezember 2009 – und dauern noch immer an. Einziges Manko: Bisher hat das FBI noch niemanden verhaftet. Miscavigne flog erst kürzlich unbehelligt nach Australien. Die Beweise des FBI scheinen nicht allzu hieb- und stichfest zu sein. Bisher. gta

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Fotos: Keystone

Noch ein Unheil in Australien DESASTER → ÜberschwemLöscharbeiten mungen im Osten – TrockenDer Wind verstärkt das Feuer. heit im Westen: In der Nähe der australischen Küstenstadt Perth ist ein Waldbrand ausser Kontrolle geraten. Bis heute Morgen sind laut Behörden bereits bis zu 60 Häuser in Flammen aufgegangen. Dutzende weitere Häuser mussten evakuiert werden. Das passt nicht allen: Einige Hausbesitzer, die sich der Evakuierung widersetzen wollten, wurden festgenommen. Und: Der Wind ficht die Flammen in dem trockenen Gelände immer wieder an und erschwert die Löscharbeiten. «Ich hoffe, es wird nicht noch schlimmer», sagt ein Sprecher der Feuerwehr. dhs

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Feuer bei Perth Bereits 40 Häuser sind abgebrannt,


WIRTSCHAFT

www.blickamabend.ch Fliegen als Glückssache Wer eincheckt, wird nicht immer mitgenommenn.

Passagiere

fliegen aus Flieger

ZWIST → Nach einem Streit hat

der Billigflieger Ryanair 120 Personen aus dem Flugzeug geworfen.

Ü

bergepäck liess diese Situation am Flughafen auf der Insel Lanzarote eskalieren. Wie Ryanair auf seiner Homepage mitteilte, hatten einige Mitglieder der Gruppe nicht für Übergewicht beim Gepäck zahlen wollen. Daraufhin gab es einen heftigen Wortwechsel zwischen einem jungen Mann und der Stewardess. Der Kapitän liess kurz darauf mit Hilfe der

spanischen Polizei die Maschine räumen. Zur Gruppe des jungen Mannes gehörten 120 weitere Studenten aus Belgien. Der Flug startete mit drei Stunden Verspätung und lediglich 66 Fluggästen an Bord zum belgischen Flughafen Charleroi. Die belgische Reisegruppe blieb zurück. Erst nachdem sich das belgische Aussenministerium einschaltete, war Ryan-

air bereit, die Jugendlichen zogen». Nicht zum ersten am Sonntag in kleinen Mal fällt Ryanair mit Gruppen nach Belgien zu- dieser «Art von Service» rückzuholen. auf. Letzten November weiEin Sprecher des Aussenministeriums sagte, man gerten sich die Passagiere habe der Billigfluggesell- mit einem vierstündigen schaft «Druck Flugstreik, am machen müs- Die Aktion war «falschen Flughafen» sen». Erst vollkommen auszusteigen. nach einigen Statt in ParisDiskussionen überzogen. Beauvais lanhabe Ryanair eingelenkt, die gestrande- dete der Flieger wetterbeten Passagiere auf andere dingt im belgischen LütFlüge zu verteilen. tich. Schliesslich ging die Augenzeugen an Bord Besatzung von Bord, schalnannten die Aktion des Ka- tete das Licht aus und verpitäns «vollkommen über- riegelte die Toiletten. tun

Desaster-Tony soll Ölimperium gründen ÖL → Beim Ex-

BP-Chef läus wieder wie geschmiert.

D

ie Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hatte ein Gesicht: Das von Tony Hayward. Der damalige BPChef manövrierte sich mit seiner ungeschickten Kommunikationspolitik zur Hassperson in der Öffentlichkeit. In der Öl-Branche erlitt sein Image allerdings keinen Schaden.

Hayward habe eine Anfrage von Verantwortlichen des Staatsfonds aus Abu Dhabi erhalten, berichtet die «Sunday Times». Der Fonds wolle mehrere Milliarden Dollar bereitstellen, um einen weltweit agierenden Öl- und Gaskonzern zu schmieden. Die Verhandlungen seien noch in einem frühen Stadium, hiess es. Eine weiteres Angebot liegt für Desaster-Tony vom Schweizer Rohstoff-Giganten Glencore vor. Er wird als neuer Verwaltungsrat gehandelt. Eine Anfrage

aus Abu Dhabi hätte Gewicht: Der Staatsfonds des Emirats ist einer der grössten Kapitalgeber der Welt. Er wird auf bis zu 800 Milliarden Dollar geschätzt. Seine Haupteinnahmequelle sind Überschüsse aus Ölexporten. Der Fonds hält auch Anteile an Ferrari und internationalen Häfen . tun

Neues Geld aus Ägypten bei uns ZÜRICH → Reiche Ägypter verschieben ihr Geld auf Schweizer Bankkonten. Eine beliebte Adresse, um das ausser Landes gebrachte Geld in Sicherheit zu bringen, ist offenbar die Niederlassung der Arab Bank in Zürich, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Ein Bank-Vertreter sagt, zwei bis drei Kunden wollten Summen zwischen 10 und 15 Millionen Dollar aus Ägypten in die Schweiz transferieren. Vor allem vermögende Familien aus dem Umfeld von Hosni Mubarak befürchten, ihr Geld bei einem Machtwechsel zu verlieren. Um einen Bankensturm zu verhindern, blieben die ägyptischen Finanzinstitute während den Unruhen tagelang geschlossen. Gestern öffneten sie erstmals wieder. 

Arab Bank Switzerland Hier landet ägyptisches Geld.

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→ SCHNÄPPCHEN DES TAGES

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Wieder gefragt Ex-BP-Chef Tony Hayward.

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BERN

Montag, 7. Februar 2011

→NACHGEFRAGT Manuel C. Widmer (43) Stadtrat (GfL)

«Eine halbe Stunde Ruhe reicht nicht»

Eine halbe Stunde

länger schlafen LINIE 6 → Bernmobil präsentierte

heute morgen die Sofortmassnahmen gegen das Quietschtram. peter.pflugshaupt @ringier.ch

A

b kommenden Montag, 14. Februar ist es so weit. Wenigstens am Abend wird es im Fischermätteli wieder ruhiger. Die blau-roten Quietschtrams

fahren ab 21 Uhr nur noch bis zum Casino (Blick am Abend berichtete). Es verkehren Ersatzbusse. Auch am Morgen früh gibt es ein halbes Stündchen mehr Schlaf. Die ersten drei Kurse verkehren

Berner Nati-Stars im Westside EISHOCKEY → Heute Abend

gibts Autogramme und Tickets.

H

eute ab 18 Uhr rühren die lokale Nati-Cracks im Westside die Werbetrommel für das morgige Länderspiel in der Postfinance-Arena gegen eine Ausländerauswahl der National League. Für Autogramme stehen vom SCB Martin Plüss, Ryan Gardner, Ivo Rüthemann und Philippe Furrer, von den SCL Tigers Simon Moser sowie die GottéronSpieler Julien Sprunger und Sandy Jeannin zur Ver-

fügung. Neben Unterschriften der Nati-Stars gibts auch Tickets für das Spiel von Dienstag zu gewinnen. Die Schweizer Nati spielt erstmals gegen eine Auswahl der Ausländer aus der National League. Mit dabei auch: Brendan Bell und Rico Fata (Biel) Charlie Cook und Brendan Brooks (SCL Tigers), Travis Roche und Jean-Pierre Vigier (SC Bern) sowie Shawn Heins und Mark Mowers (Gottéron). Nicht verpassen! pp

Bernmobil bietet Hand Sofortmassnahmen gegen das Quietschtram.

dann mit den leisen Combino-Tramzügen. Und sonntags ist so etwas wie ausschlafen möglich. Das erste Quietschtram kommt jeweils erst um 9 Uhr. Gleichzeitig testet der RBS weiter an leiseren Rädern. In rund zwei Wochen sollen erste konkrete Resultate vorliegen. Bis Ende Monat wird über den Austausch der Räder entschieden. «Ers-

Ring Diese spezielle Aussichtsplattform ist am Stock geplant.

Am Morgen ein halbe Stunde länger Ruhe. Reicht Ihnen das? Nein. Das reicht noch nicht. Für Leute, die direkt an der Strecke wohnen, ist das nach wie vor eine Zumutung. Eine weitere Stunde länger Ruhe am Morgen ist das absolute Minimum. Die Lösung am Morgen ist der grosse Schwachpunkt dieses Massnahmenpakets.

Was ist positiv? Die Lösung am Abend ist ein erster Schritt. Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Bernmobil ist gut. Aber jene, die an der Linie 6 auch tagsüber Ruhe brauchen wie Ärzte, Büros oder zum Beispiel das «Adrianos», profitieren zu wenig. Welche Massnahmen fordern Sie konkret? Bis das Problem gelöst ist und das blaue Bähnli nicht mehr quietscht, soll es nur bis zum Casino fahren. Eine Idee ist das Zusammenhängen der Linien Weissenbühl und Fischermätteli am Bahnhof. Das gäbe auch eine Entlastung in der Innenstadt. pp

te Tests stimmen uns vor- feuchtigkeit und Temperatusichtig optimistisch», sagte ren. Vielleicht können die Bernmobil-Direktor René Quartierbewohner im FiSchmied. Und: schermätteli «Wir arbeiten Quietschtram: im Sommer sogar einmal weiter an dauerhaften Neuer Fahrplan bei offenem Lösungen für ab 14. Februar. Fenster schlaeine Lärmrefen. Weiter duktion» Schmied verwies tritt aufgrund der Verspäweiter auf die günstige Ent- tungen auf der Linie 6 ab wicklung der Lärm-Emissio- 14. Februar ein vollständig nen bei steigender Luft- neuer Fahrplan in Kraft. 

Stockhorn: Gutachten entscheidet PIERCING → Ob am Stockhorn eine ringförmige Aussichtsplattform gebaut werden kann, wird wohl durch ein Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission entschieden. Der Regierungsstatthalter von Thun wird die Kommission bitten, ein solches zu erstellen. Die Begutachtung der Aussichtsplattform sei für das Bauvorhaben nicht vorgeschrieben. Die Stockhornbahn AG habe aber diese Idee im Rahmen der Einspracheverhandlungen selber vorgebracht, teilte der Thuner Regierungsstatthalter Marc Fritschi heute Morgen mit. sda/pp

Fotos: Peter Pflugshaupt, ZVG

Was sagen Sie zu den Sofort-Massnahmen von Bernmobil? Ich danke Bernmobil, dass sie so schnell aktiv geworden sind. Im Gegensatz zum Kanton hat Bernmobil die Anliegen der Leute ernst genommen.


Live Session

Alain Clark –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– LIVE & EXKLUSIV: DIE ENERGY LIVE SESSION MIT ALAIN CLARK. TICKETS AUF RADIO ENERGY, ENERGY.CH UND ORANGE.CH/LIVEEVENTS. ODER SENDE LIVE (80 RP.) AN 9099. –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 9. FEBRUAR 2011 IM BIERHÜBELI BERN. TÜRÖFFNUNG 19.00 H, BEGINN 20.30 H (45 MIN). «COLORBLIND», DAS NEUE ALBUM, AB 11. FEBRUAR 2011 BEI ORANGE CITYDISC. ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––


Montag, 7. Februar 2011

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WISSEN

Jetzt in Position «Stereo»-Satelliten auf beiden Seiten der Sonne.

Sonne

in Stereo

SPACE-BUCHELI → Zwei neue Satelliten erlauben

bessere Prognose des Weltraumwetters.

Fotos: NASA

E

rstmals in der Geschichte kann die Menschheit die gesamte Sonne beobachten. Möglich wird dies durch die beiden «Stereo»-Sonnensatelliten der US-Raumfahrtbehörde Nasa, die jetzt auch die komplette Rückseite unseres Heimatsterns im Blick haben. Die 2006 gestarteten Zwillingssonden haben mittlerweile einander exakt gegenüberliegende Seiten der Sonne erreicht, wie die Nasa in der Nacht auf heute berichtete. Das 360-Grad-Panorama der kompletten Sonnen oberfläche und -atmosphäre soll unter anderem die Vorhersage des Weltraumwetters verbessern, das Flugverkehr,

Stromnetze, Kommunikati- der führenden Sonnenforon und Satellitennavigation scher. «So wie man nicht erstören kann. Einer der «Stereo»-Zwil- warten würde, die Funktilinge fliegt der Erde auf ih- on unseres Hirns zu versterer Bahn um die Sonne vor- hen, wenn man nur einen aus, der ankleinen Teil dere hinter- Sonnenwind davon unterher. Ergänzt sucht, ist eine werden die beeinflusst die globale Erforschung unseBeobachtun- Elektronik. res Sterns als gen vom Sonnensatelliten «SDO» (Solar Ganzes nötig, um zu versteDynamics Observatory), hen wie er funktioniert.» sodass alle drei Sonden geVon der Sonne erreicht meinsam auch künftig ein die Erde ein beständiger ständiges Rundum-Panora- Strom elektrisch geladema der kompletten Sonne ner Teilchen, der Sonnenliefern werden. wind. Heftige Böen in die«Die Sonne ist ein wahr- sem Sonnenwind, sogelich komplexes Objekt, nannte Sonnenstürme, das viele Aspekte unseres können etwa Satelliten Lebens beeinflusst», sag- und Funkverkehr stören, te Richard Harrison, einer die Strahlungsbelastung

→ GUT ZU WISSEN

Seit fünf Jahren auf der Reise Die Sonne ist rund 150 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Das Licht braucht bloss acht Minuten, um diese Distanz zu überbrücken. Etwas länger waren die beiden Stereo-Sonnensatelliten A und B unterwegs. Sie starten im Oktober 2006 gemeinsam ihren Flug zu unserem Stern. Im Lauf der Reise trennten sie sich. Der 6. Februar war der Tag, an dem sie ihre genau 180 Grad entgegengesetzte Position erreichten. Mehr Infos: www.nasa.gov/stereo

für Flugpersonal erhöhen, Kurzschlüsse in Überlandleitungen auslösen und Polarlichter noch weit im Süden aufflammen lassen. Häufigkeit und Intensität

der Sonnenstürme schwanken mit dem Aktivitätszyklus der Sonne. Momentan nimmt die Aktivität zu, das Weltraumwetter wird rauer. SDA


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 Simi Valley, Kalifornien Hätten Sie sie noch erkannt? Die ehemalige First Lady Nancy Reagan ist bei der Kranzniederlegung für ihren Mann dabei. Ronald Reagan wäre gestern 100 Jahre alt geworden.

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 Gaissach, Bayern Schade, keine Auflösung. Dabei interessiert doch vor allem eines: Wie war die Landung? Die beiden mutigen Kerle ziehen mit ihrem Schlitten am «Schnablerrennen» himmelwärts wie der Weihnachtsmann mit seinen Rentieren. Aber irgendwann siegt die Schwerkraft.


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Montag, 7. Februar 2011

Bilder des Tages

Fotos: AFP, Reuters (2), Keystone

 London, England Sie haben den traurigsten Job der Welt. Müssen andere zum Lachen bringen. Für sie selbst bleibt danach kein Humor mehr übrig. Und wenn einer von ihnen geht, suhlen sie sich noch 174 Jahre danach im Elend. 1837 starb der berühmte Joseph Grimaldi.

 Quebec, Kanada Zum zehnten Mal in Folge gewinnt Skip Jean Anderson mit seinem Team das Eis-Kanu-Rennen am «Quebec’s Winter Carnival». Vielleicht macht sonst gar niemand mit?


PEOPLE

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Alte Pfanne Stephan Bitterlin.

Böser, HART → Wo

DJ Bobo bei «Die grössten Schweizer Talente» bewertet, wächst kein Gras mehr. fabian.zuercher @ringier.ch

V

YogaLehrer Bitterlin ist biegsam.

Mit 41 Jahren im Mister-Gay-Finale

OLDIE → Der Stadtzürcher Stephan

Bitterlin will mit Reife statt jugendlicher Schönheit punkten.

E

r wolle ein Vorbild sein. «Vor allem für junge Schwule aus ländlichen Gegenden ist ein Coming-out schwierig», sagt Stephan Bitterlin zu Blick am Abend. Mit 41 Jahren ist der Pflegefachmann und Pilates/Yoga-Lehrer der älteste Teilnehmer der diesjährigen MisterGay-Wahl. «Schliesslich lernt man auf alten Pfannen kochen», so Bitterlin. Sollte er gewinnen,

will er sich für die Gesundheitsprävention einsetzen. «Dabei geht es nicht nur um HIV. Ich will über verschiedene Geschlechtskrankeiten aufklären und dazu aufrufen, dass man sich regelmässig testen lässt.» Die Mister-Gay-Wahl findet am 12. März im La Fourmi Theâtre in Luzern statt. Den Anlass moderieren Ex-Miss-Schweiz Melanie Winiger (32) und Kolumnist Alf Heller (35). zvr

on wegen «There’s a Party»! Wer bei DJ Bobo antanzen muss, hat nichts mehr zu feiern. Denn der Zuckerbäcker aus dem Aargau ist bei «Die grössten Schweizer Talente» bitterböse. Männer, Frauen oder Kinder – niemand ist vor dem Buzzer des Schweizer Dance-Königs sicher. DJ Bobo meint zu seinen flinken Fingern: «Dabei nehme ich mich noch zusammen. Eigentlich will ich den Leuten eine Chance geben, wenn ich drücke.» Das schreit nach einer Erklärung: Bobo: «Entweder geben sie nochmals Vollgas – oder sie brechen zusammen.» Show-Profi DJ Bobo kennt kein Pardon, er setzt auf Werte wie Fleiss und harte Arbeit: «Mein Talent ist, dass ich viele mittelmässige Dinge gut bündle. Komponieren, tanzen, texten – mir fällt nichts in den Schoss.» Aber auch wenn DJ Bobo prophylaktisch allen eins auf den Deckel gibt, ist er überzeugt: «In der

Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu. Fumer nuit gravement à votre santé et à celle de votre entourage. Il fumo danneggia gravemente te e chi ti sta intorno.

HERZVERSAGEN → Busen-Fans trauern: «Varla» aus dem RussMeyer-Streifen «Faster, Pussycat! Kill! Kill!» ist tot. Die Amerikanerin mit japanischen Wurzeln starb an Herzversagen. Turas Leben war turbulent: Als 13-Jährige wurde sie von ihren Eltern verheiratet, kam dann mit gefälschten Papieren nach Los Angeles. Dort arbeitete Tura als Nacktmodel und Tänzerin. Elvis Presley machte ihr einen Heiratsantrag, Tura lehnte ab. Den Ring aber hat Tura Satana stets aufbewahrt. Jetzt starb das Busenwunder im Alter von 72 Jahren. mfc

Tura Satana als «Varla» in Russ Meyers «Faster, Pussycat! Kill! Kill!» Sie war Elvis’ Freundin und Quentin Tarantinos Muse.

Fotos: Philippe Rossier, RTL, Sven Thomann, ZVG

Tura Satana ist jetzt im Himmel


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Montag, 7. Februar 2011

unerbittlicher Bobo

→ HEUTE FEIERN Dieter Bohlen 

Schnulzenmusiker, wird 57 … Stephanie Swi, US-Pornodarstellerin, wird 39 … Chris Rock, US-Komiker, wird 46 …

Liebesbrief an… … Didier Cuche (36) Skirennfahrer

Lieber Didier Zack der Buzzer DJ Bobo.

Schweiz gibt es Tausende Talente. Es bei uns auf die Bühne zu schaffen, ist einfach. Länger in der Sendung zu bleiben, ist schon schwieriger.» Dafür brauche es in erster Linie Ausstrahlung, dann natürlich das Talent und der Durchhaltewille, nach einem Ma-

genbox wieder aufzustehen. Für diese Lektion sorgt er gleich selbst unerbittlich mit seinem Buzzer. Und zwar nur er. Für seinen Jury-Kollegen Roman Kilchsperger geht das auch in Ordnung, schliesslich sei DJ Bobo die Kompetenz-

zentrale in der Show. «Charmezentrale» Christa Rigozzi hingegen findet es «nicht so toll, dass er immer so schnell auf den Buzzer drückt». Aber DJ Bobo ist auf einer Mission. Er sucht Talente. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Ach Didier, die Sexyness hast du zwar nicht erfunden, trotzdem finde ich dich «en sauglatte Cheib». Du brillierst eben nicht nur auf der Piste, du bist auch sonst ganz «en verruckte Choge». Als du noch Haare hattest, warst du mal ganz schön «usgflippt», hast dir diese grün gefärbt. Du Schlimmfinger, du! Und nach jeder Abfahrt führst du dein «Trickli» mit dem Ski vor. «Bindung lösen, hoch der Ski und – schwupp – fangen.» Das macht dir so schnell keiner nach, lieber Didier. Jetzt willst du bei der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen Abfahrtskönig werden. Möge dir das Glück hold sein. Für mich aber bist du schon lange König. Schliesslich ist keiner so urchig wie du. Lange vor deiner Karriere hast du eine Lehre zum Metzger absolviert. Alleine deswegen hätte ich gerne ein Date mit dir. Du, ich, «ä rächti Bratwurscht mit eme Büürli», Kafi Schnaps und Après-Ski-Schlager. Didi, es wäre «es cheibe Fäscht». Hinter der Alphütte könntest du mir das Geheimnis deines Ski-Tricklis verraten. Wir wären eins. Was ich auch «supi» finde: Du bist Ovi-Werbeträger. Junge, das macht dich zum Vorzeige-Eidgenossen. So verzeihe ich dir sogar deine Glatze. Denn wer braucht schon so «än süesse Bolle» wie Janka, wenn man sich an deiner breiten und maskuliner Schulter anlehnen kann? Weisst du, Didi, das ist, woraus wahre Mädchenträume sind. Zum Schluss will ich dir jetzt alles Gute wünschen. Dir versichern, dass ich daumendrückend vor dem Fernsehen mitfiebere und deine gestählten Oberschenkel im hautengen Skidress bewundern werde.

Deine Maja Z.

Editas Schlüssel zum Erfolg? CLIP → Nach einer Pause meldet sich die Bümplizer

«X Factor»-Gewinnerin Edita Abdieski (25) zurück.

S

exy räkelt sich Edita am Strand von Teneriffa. Zwei Tage dauerte der Dreh für ihr neues Video «The Key», das am Mittwoch erscheint. Geschrieben hat den Track Starproduzent Jörgen Elofsson, der schon Britney Spears oder Paloma Faith Hits auf den Leib schrieb. Diese Woche trifft Edita mit Ricky Martin die nächste Musikgrösse. zeb

Strandclip Edita Abdieski.

Will in GarmischPartenkirchen Gold holen Schweizer Skirennfahrer Didier Cuche.


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SPORT

Montag, 7. Februar 2011

Endet hier Kubicas Karriere? RALLYE-CRASH → Die Formel-1-

Der Crash Aus diesem Wrack musste Kubica befreit werden.

Welt hält weiter den Atem an – und bangt um Robert Kubica. stefan.meier @ringier.ch

H

offen um Formel-1Star Robert Kubica (26). Der Lotus-Renault-Pilot befindet sich bei Redaktionsschluss noch immer im künstlichen Tiefschlaf. Möglich, dass der 26-Jährige, der 2008 in Montreal den ersten Sieg für Sauber einfuhr, noch im Lauf des heutigen Tages geweckt wird. Die Formel-1-Szene ist aufgewühlt. «Wenn einer für uns vier Jahre gefahren ist, verbindet das schon. Das Team ist niedergeschlagen», sagt ein trauriger Peter Sauber. Der Schweizer Toro-Rosso-Pilot Sébastien Buemi twittert: «Ich denk an dich, mein Freund!» Was ist passiert? Es ist

Sonntag, 9.00 Uhr, als Kubica (26) bei nasser Witterung von der Strecke gerät. Der Pole ist nicht etwa in einem Formel-1-Boliden unterwegs, sondern als Gastfahrer bei der Rallye «Ronde di Andora» in Italien. Mit rund 100 km/h rast Kubica gegen die Leitplanken und kracht in eine Kirchenmauer. Rund 55 Minuten dauert es, bis die Feuerwehr ihn aus dem Auto befreien kann. Im Spital kämpfen sieben Ärzte um Kubicas sportliche Zukunft. Zu diesem Zeitpunkt besteht keine Lebensgefahr mehr, doch Kubicas rechte Hand bereitet noch immer Sorgen. Nach einer siebenstündigen Operation die erste gute Nachricht: Die Spe-

Nie mehr Formel 1? Kubicas Zukunft ist ungewiss.

zialisten konnten eine Amputation der Hand verhindern. «Robert Kubicas Unterarm war an zwei Stellen aufgerissen, Knochen und Sehnen waren erheblich zerstört», erklärt

Mario Igor Rossello, Chefarzt des Spitals Santa Corona. Am Schluss sei die Hand aber warm und durchblutet gewesen. Ein gutes Zeichen. Wann (und ob) Kubica seine Hand wieder komplett einsetzen kann, steht

in den Sternen. Rossello rechnet damit, dass der Heilungsprozess ein Jahr dauert. Zunächst ist aber fünf bis sieben Tage abwarten angesagt. Erst dann steht fest, ob die Hand erhalten bleiben kann. 

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Verbot für «Sissi»-Schals HALSWÄRMER → Die Fifa will den Fuss-

ballern den Nacken-Schutz verbieten.

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Fotos: Keystone, Reuters, Hans-Juergen Siegert

nser Super-Talent Xherdan Shaqiri (19) trägt ihn. NatiKeeper Diego Benaglio (27) wickelt seinen Hals ebenfalls darin ein. Superstars wie Carlos Tevez oder Samir Nasri sind auch grosse Fans der

Mit Schal FCB-Star Xherdan Shaqiri wärmt seinen Nacken.

Halswärmer. Doch jetzt geht es diesen Spielern an den Kragen. Das International Football Association Board (IFAB) – zuständig für die international geltenden Fifa-Regeln – erklärt den modisch zweifelhaften Halswärmern den Krieg. Ein FifaSprecher erklärt: «Wir wollen darüber diskutieren, ob diese Dinger gefährlich sein können.» Denn: «Es wirft natürlich eine Sicherheitsfrage auf. Wenn zum Beispiel ein Spieler alleine aufs Tor zieht und ihn sein Gegner plötzlich an diesem Schal packt, kann dies eine potenzielle Gefahr für seinen Hals sein.» Leise haben sich die stoffigen Hals-Schläuche im Fussball eingeschlichen, um den Kickern an kalten Spieltagen einen warmen Nacken zu garantieren. Damit soll jetzt Schluss sein. Am 5. März fällt bei der IFAB-Tagung die Entscheidung. Manchester-United-Trainer Sir Alex Ferguson (68) hat den «Sissi»Schals bereits im letzten Dezember den Kampf angesagt und seinem Team ein Verbot ausgesprochen: «Wahre Männer tragen keine solche Dinger. Zieht sie aus.» wst

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SPORT

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Für das Schweizer WM-Team SKI-WM → Marco Büchel und

Vreni Schneider beurteilen die Chancen der Schweizer Athleten. marc.ribolla @ringier.ch

D

as Taktieren und Schonen der Ski-Stars hat ein Ende. Ab morgen müssen die Karten auf den Tisch gelegt werden. Mit dem Super-G der Frauen findet in Garmisch (D) die

erste von elf Entscheidungen der Ski-WM statt. Für die Schweiz nehmen 18 Fahrerinnen und Fahrer teil. Zu verteidigen gibt es sechs Medaillen aus 2009. Die

Blick am Abend-Experten Marco Büchel (39) und Vreni Schneider (46) trauen unseren Cracks eine ähnliche Bilanz zu. Allen voran in Didier Cuche und Lara Gut setzen die beiden grosse Hoffnungen.

Die Blick am Abend Abend-Experten -Experten

Die Frauen-Einschätzung macht Vreni Schneider. Die 46-Jährige gewann u.a. je dreimal Olympia- und WM-Gold sowie 55 Weltcuprennen und Vreni Schneider führt heute eine SkiMarco Büchel schule. Bei den Männern Gewann 55 Renn-Analyst Weltcuprennen. beim ZDF. juriert Marco Büchel (39). Der Liechtensteiner gewann 1999 WM-Silber im Riesenslalom, total vier Weltcup-Rennen und analysiert heute die Rennen fürs ZDF.

Dominique Gisin (25) «Dominique traue ich sehr viel zu. Sie gewinnt sicher in der Abfahrt eine Medaille. Ich hoffe auf Gold. Nach ihrem SturzPech in der OlympiaAbfahrt 2010 wäre das die Gerechtigkeit. Auch für den Super-G ist sie ernst zu nehmen.»

Nadja Kamer (24) «Bei ihr fasziniert mich das Gefühl für den Ski. Ich bin aber nicht sicher, ob ihre Formkurve stimmt. Für mich ist sie in der Abfahrt heiss, wenn sie einen Top-Tag erwischt. Eine WM hat ihre eigenen Gesetze.»

Lara Gut (19) «Lara ist für mich aus Schweizer Sicht der totale Favorit. Sie kommt mit dem Gefühl nach Garmisch, schon zwei WM-Medaillen gewonnen zu haben. Das bringt enorm viel im Kopf. Es ist stark, wie sie sich nach der schweren Hüftverletzung zurückgemeldet hat. Im richtigen Moment ist sie bereit. Lara traue ich im Super-G Gold zu. Schafft sie das, ist sie für den Rest der WM in allen Disziplinen ausser dem Slalom brandheiss. Kann sie den Schwung ausnützen, ist für sie alles möglich.»

Denise Feierabend (21) «Sie ist jung, und es ist ihre erste WM. Sie muss jetzt Erfahrungen sammeln. Weil sie nur im Slalom fährt, muss sie bis zum zweitletzten Tag warten. Da ist es nicht einfach, die Spannung zu halten und am Tag X bereit zu sein.»

«Für sie gilt das Gleiche wie für Denise. Erfahrungen sammeln ist wichtig. Der Schwung aus der erfolgreichen Junioren-WM kann sie mitnehmen. Sie wird aber sehen, das die «grosse» WM nochmals ein anderes Paar Schuhe ist. Wendy wird uns aber noch viel Freude bereiten.»

Fabienne Suter (26) «Im Super-G sehe ich sie durchaus auf Bronze. Hat sie einen bombastischen Tag, kann sie alle Stricke zerreissen. Wenn sie fährt, bekomme ich immer Hühnerhaut. Ihr Fahrgefühl ist traumhaft.»

Das Programm der Ski-WM Montag, 7. Feb. 18.00 Uhr Eröffnungsfeier Dienstag, 8. Feb. 11.00 Uhr Super-G Frauen Mittwoch, 9.Feb. 11.00 Uhr Super-G Männer Freitag, 11. Feb. 10.00/14.00 Uhr Super-Kombi Frauen Samstag, 12. Feb. 11.00 Uhr Abfahrt Männer Sonntag, 13. Feb. 11.00 Uhr Abfahrt Frauen Montag, 14. Feb. 10.00/14.00 Uhr Super-Kombi Männer Mittwoch, 16. Feb. 11.00/12.00 Uhr Team-Event Donnerstag, 17. Feb. 10.00/13.30 Uhr Riesenslalom Frauen Freitag, 18. Feb. 10.00/13.30 Uhr Riesenslalom Männer Samstag, 19. Feb. 10.00/13.30 Uhr Slalom Frauen Sonntag, 20. Feb. 10.00/13.30 Uhr Slalom Männer

Fotos: EQ Images, foto-net, Manzoni/NordicFocus, Anton Geisser, RDB

Wendy Holdener (17)


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Montag, 7. Februar 2011

liegen sieben Medaillen drin Sandro Viletta (24) «Sandro hat Potenzial im Riesenslalom. Im Dezember war er gut drauf mit Platz acht in Val d’Isère, im Januar bisher nicht. Ihm traue ich deshalb an der WM keine Medaille zu.»

Marc Gini (26) «Der Kampf um eine Slalom-Medaille wird sehr schwierig. Er ist zudem von seinem Fahrstil her anfällig für Ausfälle. Ein solider Top-Ten-Platz wäre für ihn schon ein gutes Ergebnis.»

Carlo Janka (24) «Er ist für mich die grosse Wundertüte. Carlo hat diese Saison gezeigt, dass er schnell sein kann. Seine Form ist schwierig einzuschätzen. Im Riesenslalom sehe ich ihn auf Bronze. Er ist immerhin amtierender Weltmeister und Olympiasieger in dieser Disziplin.»

Silvan Zurbriggen «Silvan ist nicht mehr in der guten Form, wie er noch im Dezember war. Ihm traue ich aber Silber in der Super-Kombination zu. Hat er in der Abfahrt einen guten Tag, sehe ich dort auch Chancen auf einen Spitzenplatz.»

Didier Cuche (36)

«

Cuche ist für mich der grosse Favorit in der Abfahrt und im Super-G. Er kann sich eigentlich nur selber schlagen. Deshalb setze ich für Didier zweimal Gold. Im Riesenslalom siehts ein wenig anders aus. Dort hat er zwar auch Chancen, muss aber einen guten Tag erwischen, um eine Medaille zu gewinnen.»

Ambrosi Hoffmann (33) «Ambrosi muss in der Abfahrt durch die Quali. Schafft er es ins Team, ist es für ihn persönlich schon ein gutes Resultat. Ein Top-15-Rang im Rennen wäre dann das Ziel.»

Marc Berthod (27) «Bört erlebt eine schwierige Saison. Schon seine zweite hintereinander. Für mich ist er allenfalls ein Überraschungskandidat für den Riesenslalom.»

Patrick Küng (27) «Patrick hat absolut was drauf. Wenn er sich weiter gut von seinem Sturz Anfang Januar erholt, sehe ich ihn in der Abfahrt realistisch vorn dabei. Deshalb gebe ich ihm eine halbe Bronzemedaille. Der Hang in Garmisch liegt ihm, das hat er beim Weltcup-Finale 2010 mit Platz drei bewiesen.»

Tobias Grünenfelder (33) «Bei einem wirklich grandiosen

Tag – wenn alles stimmt – ist er ein heisser Kandidat im Super-G. Hat er diesen Tag nicht, dürfte ein Platz in den ersten zehn das Optimum sein.»

Beat Feuz (23)

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Er ist der Joker der Schweizer. Beat hat ein grosses Potenzial. Seine Formkurve zeigt rechtzeitig nach oben. Wenn er keinen ‹Blödsinn› macht, ist er auf der Abfahrt gut dabei und kann für sor eine Überraschung sorgen.»

Markus Vogel (27)

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Vogel hat seinen Platz an der WM mit zwei Top-15-WeltcupRängen im Slalom verdient. Das muss auch sein Ziel in Garmisch sein, um so Punkte für die FISStartliste zu gewinnen. Mehr liegt nicht drin.»

Justin Murisier (19) «Der Junge hat nichts zu verlieren. Für ihn zählt es, im Slalom für die FIS-Rangliste zu punkten, also auch unter die ersten 15 zu fahren. Das ist die grosse Chance für ihn, die er packen sollte.»


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Montag, 7. Februar 2011

→ FORSCHER FORSCHT

Life

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2050

Trotz Wirtschaftswachstums und steigender Bevölkerungszahlen könnte der Energiebedarf der Menschheit laut einer neuen Studie von «WWF» bis zum Jahr 2050 aus erneuerbaren und sicheren Energiequellen gedeckt werden.

Die Welt von

David Deen Durchtrainierter Körper, verführerischer Blick: Das ist David Deen, unsere neue Schweizer Model-Hoffnung. lara.weitzel @ringier.ch

W

ow! Was für ein Typ. David Deen ist der Mann der Stunde und hat einen Bilderbuch-Start ins Modelbusiness hinter sich. 2010 wurde er auf der Strasse in Wien von seinem heutigen Agenten entdeckt. Nach einem Testshooting ging alles sehr schnell. Und nur ein Jahr später hat er schon in Südafrika, China, Malaysia und Mailand gearbeitet, stand für Calvin Klein und die Marie Claire vor der Linse. Ausserdem lief David Schäfer, wie er mit bürgerlichem Namen heisst, an der Paris Hilton Fragrance Show und zierte das Cover der Dezemberausgabe vom «Men’s Health Magazin» Malaysia. Der 25-jährige Basler erlebte einen KarriereStart, von dem viele nur träumen. Hoffentlich geht es so weiter, wir behalten dich im Auge, Mr. Deen. 

Telefon «Mein iPhone 4 darf nicht fehlen, wenn ich unterwegs bin. Sonst werde ich ganz nervös.»

Lieblingsstück Seine Le Mans von Maurice de Mauriac Zurich trägt David immer und zu allem. Style Privat kleidet sich der Basler auch gerne mal ganz schlicht mit Jeans, Pulli und einem Paar Converse. «Mein Styling passe ich meiner Stimmung und dem Anlass an.»

Fotos: ZVG

Singen Vor dem Modeln war David Mitglied einer Pop-Gruppe aus Deutschland und als Vocal Coach tätig. «Ich singe leidenschaftlich gerne, am liebsten alte SoulSongs.»

Reisen David braucht seinen Strohhut oft, denn er ist viel auf Reisen. Sein Lieblingsland ist Südafrika.

Modeltraum David Deen eroberte den asiatischen Modemarkt. Gut möglich, dass er auch in Europa bald mit seinem Richard Gere-Look verzaubert.


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WOHNEN

www.blickamabend.ch

Wellnessprogramm f KREATIV → Badezimmer sind o

der stilistische Tiefpunkt der Wohnung. Das lässt sich ändern. ramona.schweizer @ringier.ch

I

n den Schweizer Badezimmern herrschen noch die 70er Jahre. An den Wänden hängen Plättli in Bahama-Beige, Altrosa oder Orange-Rot. In allen andern Räumen werden Teppiche ersetzt, Wände gestrichen, doch in den Badezimmern hält sich die Vergangenheit hartnäckig. Um Plättli zu überstreichen oder das Bad sanft zu renovieren, braucht es die Erlaubnis des Vermieters und diese haben an zu kreativen Mietern selten Freude, schliesslich soll die Wohnung beim Auszug gleich aussehen wie beim Einzug. Doch das ist noch lange kein Grund, sich mit der Badezimmer-Tristesse abzufinden. Gegen hässliche Plättli

gibt es spezielle Aufkleber in verschiedenen Farben und Mustern, die sich leicht anbringen und bei Bedarf wieder entfernen lassen. Man kann den Plättli auch mit spezieller Farbe auf die Pelle rücken, doch diese hält ewig und braucht, wie gesagt, das Okay der Verwaltung. Der Boden lässt sich mit Teppichen, Matten oder einem Holzrost aufhübschen. Mittlerweile gibts auch schöne PVC-Beläge, die man zuschneiden kann. Viel Flair zaubern auch Accessoires: Etwa ausgefallene WC-Deckel, individuelle Kleiderhaken oder hübsche Zahnbürstenbehälter. Sagen Sie 0815-Plastik adieu und setzten Sie auf spezielle Stücke. So wird aus Ihrem psychedelischen 70er-Trip ein kleiner Wellnesstempel. 

Praktisch Holzvorleger «China» ist die schönere Variante des Badezimmerteppichs. Erhältlich bei badlux.de für ca. 65 Franken.

→ SO MÖCHTEN WIR WOHNEN Wer rund um die Welt reist, kehrt heim mit dem Kopf voller Inspiration. Vielleicht sogar mit einem Schwertfisch im Gepäck. Den hängt man dann ganz im amerikanischen Stil, an den Kaminsims. Nach der Safari in Afrika, siehts etwas anders aus: Da hängt man eine Nashorn-Trophäe aus Kunststoff in sein modernes Ambiente und schwelgt mit gutem Gewissen in seinen Erinnerungen. Wer will, kann auch ein Zebrafell (gibts auch als bedrucktes Kuhfell) ins Wohnzimmer legen. Dazu sehen Beistelltische mit Klappgestell am schönsten aus. Mehr Ideen zum internationalen Wohnflair findet man im Bilderband «Global Style» von Simone Knauss, Callwey Verlag, 88 Franken.

Die Welt ist ihr Zuhause, ihre Wohnung voller


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Montag, 7. Februar 2011

ürs Badezimmer

→ WOHN-NEWS

Wäschekorb

Raffiniert Die Plättliaufkleber sind in diversen Grössen zu haben. Im 6er Set erhältlich bei dawanda. com für ca. 14.50 Franken. Hingucker Der WC-Deckel im Toilettenhäusschenstil mit Herz bringt Charme ins Badezimmer. Erhältlich bei pfiffig-wohnen.de für ca. 52 Fr.

Platzsparend Das Regal «Rönnskär» passt in jede Ecke. Erhältch bei Ikea für 59.95 Franken.

Exotik

www. fratelliguzzini.com

Messe ANKÜNDIGUNG → Gute Neuigkeiten für Berner Hedonisten. Das Zentrum Paul Klee veranstaltet die 1. Messe für rares und schönes Vintage-Design des 20. Jahrhunderts. 5. März und 6. März. www.zpk.org

→ GUT ZU

WISSEN

Schön verstopft Originaliät bis ins kleinste Detail. Waschbeckenstopfer «Blume», erhältlich bei discovery-24.ch für 24.90 Franken.

Plätzchen gesucht Alter Knacker aus den 1950er-Jahren Die 1950er-Jahre! Zwischen Biederkeit und Aufbruchstimmung enstanden damals Möbel, die unvergessen sind. Aus heutiger Sicht haben viele davon einen Jööh-Faktor. Dazu gehört auch dieser Original-Sessel aus geflochtenem Bambus. Oma und Opa setzten (sich) darauf, um ihre Weltoffenheit zu demonstrieren – exotische Hölzer galten in den Fifties als sehr schick. Unser Oldie ist gut erhalten, hat einzig kleine Blessuren. Wer ihn haben will, geht mit ihm auf (Zeit) Redaktion abReise: Der Sessel muss in der Blick am Abend-Redaktion geholt werden. Interesse am Gratis-Stück? Dann schicken Sie uns ein Bewerbungs-Mail: magazin@blickamabend.ch

Fotos: Keystone, istockphoto, ZVG

Ausgefallen Für das gewisse Etwas im Bad. «Redecker» WC-BürsteKanne aus verzinktem Metal. Erhältlich bei badlux.de für ca. 28 Franken. Mehr Pfiff im Badezimmer Accessoires machen schon ganz viel aus.

ALLES WEISS → Das italienische Designerlabel Guzzini sorgt für Stil bis ins Badezimmer. Der «Ninfea» Wäschekorb ist ganz in Weiss gehalten und überzeugt nebst seiner schwungvollen Form auch mit praktischen Vorzügen. Rund 60 Liter fasst der luftdurchlässige Acrylkorb.

Bakterien im Bad Das Badezimmer sollte der Ort der Hygiene sein, doch genau dort tummeln sich gefährliche Bakterien. Die kleinen Krankheitserreger mögen warme und feuchte Räume. Besonders wohl fühlen sie sich im Innern des Duschkopfes. Deshalb besser eine Brause aus Metall statt Plastik benützen und das Bad nicht mit Chlormitteln putzen. Damit züchtet man sich eine Bakterienkultur heran. Der Gebrauch von Bleichmitteln erhöht die Zahl der Keime um das Dreifache.


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www.blickamabend.ch → ARD

16.05 Serien 17.40 Telesguard O 18.00 Tagesschau 18.15 5 gegen 5 18.40 Glanz & Gloria 19.00 Schweiz aktuell O 19.25 Börse O 19.30 Tagesschau O 19.55 Meteo O

16.15 Kinderprogramme 17.35 Hannah Montana 17.55 MyZambo 18.05 Dance Academy 18.35 Die Simpsons O U 19.05 Mein cooler Onkel Charlie O U 19.30 Tagesschau

16.10 Verrückt nach Meer 17.00 Tagesschau O 17.15 Brisant O 17.50 Alpine Ski-WM O. Eröffnungsfeier. Live 18.50 Grossstadtrevier 19.50 Wetter 19.55 Börse

20.05 1 gegen 100 O 21.05 Puls O U.a.: Schlüsselbeinbruch – ein Nagel hilft schnell und nachhaltig 21.50 10 vor 10 O / Meteo O 22.20 Eco U.a.: Ägypten: Die Wurzeln des Aufstands 22.50 Gefangen im Inferno O Feuerhölle Australien 23.50 Tagesschau Nacht 0.05 Nachtwach Nahtod-Erfahrungen 1.00 1 gegen 100 O (W)

20.00 Desperate Housewives O U Schreckgespenster 20.50 (20.45) Glee O U April, April 21.40 (21.30) Life O U (W) 22.20 Alpine Ski-WM Garmisch aktuell. Das WM-Magazin 23.05 Immer nie am Meer Komödie (A 2007) Mit Christoph Grissemann 0.35 Desperate Housewives O U (W) 1.15 Glee O U (W)

20.00 Tagesschau O 20.15 Erlebnis Erde O Das Wunder Leben 21.00 Duelle O 21.45 Fakt Magazin 22.15 Tagesthemen / Wetter 22.45 Beckmann Gäste: Walter Kohl, Joachim und Christian Gauck 0.00 Nachtmagazin 0.20 Die Komiker D 0.50 Was diese Frau so alles treibt Komödie (USA 1962)

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

16.00 Heute 16.15 Lena O 17.00 Heute O 17.15 Hallo Deutschland 17.45 Leute heute O 18.00 Soko 5113 19.00 Heute O 19.25 Wiso. Ärger mit Handwerkerrechnungen

16.15 ZiB Flash 16.20 Serien 17.35 ZiB Flash 17.40 Alpine Ski-WM O. Countdown / Eröffnung (17.55). Live 19.10 Echt fett 19.20 Mein cooler Onkel Charlie O 19.45 Chili

16.00 Die Barbara-Karlich-Show O 17.00 ZiB O 17.05 Heute O 17.40 Winterzeit O 18.30 Konkret O 18.51 Infos und Tipps 19.00 Bundesland heute 19.30 ZiB O / Wetter O / Sport

20.15 Tod in der Eifel O TV-Krimi (D 2008) Mit Maria Simon, Christian Redl, Jacob Matschenz 21.45 Heute-Journal O / Wetter 22.15 Seraphim Falls – Gnadenlose Jagd O D Western (USA 2006) Mit Pierce Brosnan, Liam Neeson, Anjelica Huston 23.55 Heute Nacht 0.10 Gucha O Drama (D/SCG/BG/A 2006) Mit Marko Markovic 1.40 Heute

20.00 ZiB 20 20.07 (20.00) Wetter 20.15 Doctor’s Diary O Endlich! Ein Kind von Marc! 21.05 Desperate Housewives O U Schreckgespenster 21.50 ZiB Flash 22.00 (21.59) The Mentalist O Die Diamantenfalle 22.45 (22.00) Nurse Jackie O Von Mann zu Mann 23.15 Dexter O U 0.05 ZiB 24 0.25 (0.24) Life

20.05 Seitenblicke 20.15 Hindenburg (2/2) O D Drama (D 2011) Mit Maximilian Simonischek 21.50 Seitenblicke Spezial Gourmet 22.00 ZiB 2 22.30 Kulturmontag 23.25 Das war Thomas Bernhard 0.00 Thomas Bernhard – Siegfried Unseld: Der Briefwechsel 1.00 (2.25) Hindenburg (2/2) (W) Drama (D 2011)

→ Sat 1

→ RTL

→ Pro 7

16.00 Richter Alexander Hold 17.00 Niedrig und Kuhnt 17.30 Das Magazin 18.00 Hand aufs Herz 18.30 Anna und die Liebe 19.00 K 11. Alles für die Katz / Schulfrei

16.00 Familien im Brennpunkt 17.00 Betrugsfälle 17.30 Unter uns 18.00 Explosiv 18.30 Exclusiv 18.45 Aktuell 19.05 Alles was zählt 19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

16.00 Besser Essen – leben leicht gemacht 17.00 Taff. U.a.: Arme reiche Mädchen 18.00 Newstime 18.10 Die Simpsons 19.10 Galileo. Recycling-Möbel

20.00 Nachrichten 20.15 Meine Braut, ihr Vater und ich D Komödie (USA 2000) Mit Robert De Niro, Ben Stiller, Teri Polo 22.30 Stars & Stories 23.00 Spiegel-TV – Reportage 23.30 Stars & Stories Spezial – Laureus World Sports Award 0.20 Forbidden-TV 2.55 Richterin Barbara Salesch (W)

20.15 Hindenburg (2/2) D Drama (D 2011) Mit Maximilian Simonischek, Lauren Lee Smith 22.10 Extra – Das Magazin 23.30 30 Minuten Deutschland Schwarzgeld- und Käseschmuggler – Die Schnüffler vom Zoll 0.00 Nachtjournal 0.27 Wetter 0.30 10 vor 11 0.55 Hindenburg (2/2) D (W) Drama (D 2011)

20.15 Unser Song für Deutschland 22.15 TV Total Gäste: Anke Engelke, Joy Denalane, Palina Rojinski 23.15 Supernatural Die üblichen Verdächtigen 0.15 Supernatural Kreuzung zur Hölle 1.05 Supernatural Croatoan 1.55 Night-Loft 2.55 Spätnachrichten 3.00 Supernatural (W) 3.40 TV Total (W)

→ 3+

→ Vox

→ Arte

16.00 Law & Order. Ausgerastet 16.55 Menschen, Tiere & Doktoren 18.00 Mieten, kaufen, wohnen 19.00 Das perfekte Dinner. Tag 1: Nadja aus Mallorca 20.00 Prominent! 20.15 CSI: NY. Gladiator 21.10 Criminal Intent – Verbrechen im Visier. Teufelspakt 22.05 Burn Notice. Tödlicher Stoff 22.50 Boston Legal. Schocktherapie 23.45 Nachrichten 0.05 Criminal Intent – Verbrechen im Visier (W) 1.00 Burn Notice (W)

19.00 Journal 19.30 Die Türkei. Vom Bosporus zum Mittelmeer 20.15 Am Morgen danach. Post Coitum Animal Triste. Liebesfilm (F 96) 21.50 (21.40) Diana Damrau – Diva divina. Neun Monate mit dem Opernstar 22.45 (22.35) Thomas Bernhard. Die Kunstnaturkatastrophe 23.35 (23.30) Torpedo. Kurzfilm (D 2008) 0.20 (0.10) Global 0.50 (0.40) Das Appartement (W). Komödie (USA 1960) 2.50 (2.40) Shirley MacLaine (W)

→ 3sat

→ SWR

16.00 Die Tierärzte vom Kilimanjaro (2–3/3) 17.30 Kreuzfahrt zweiter Klasse 18.00 Königin auf Kurs 18.30 Nano. U.a.: Trittsicher durchs Minenfeld 19.00 Heute O 19.20 Kulturzeit. Schlingensiefs Traum 20.00 Tagesschau O 20.15 Volker Pispers: «... bis neulich 2010» D 21.00 (20.59) Entweder Broder (2/5) (Forts.: montags) 21.30 (21.29) 3sat extra 22.00 ZiB 2 22.25 Spur der Bären 0.00 (21.50) 10 vor 10

16.00 Aktuell 16.05 Kaffee oder Tee? 17.00 Aktuell 17.05 (16.05) Kaffee oder Tee? 18.00 Aktuell 18.15 Steil nach oben. Erfolgreiche Griechen in Hohenlohe 18.45 Landesschau 19.45 Aktuell O 20.00 Tagesschau O 20.15 Suchkind 312 O. Melodrama (D 07). Mit Christine Neubauer, Oliver Stritzel 21.45 Aktuell 22.00 Sag die Wahrheit 22.30 Wer zeigt’s wem? 23.00 2+Leif 23.30 Lolita D. Drama (USA 1997) 1.40 Betrifft

16.00 Immer wieder Jim (W) 16.30 Scrubs – Die Anfänger. Mein Karma / Mein Coach 17.25 Immer wieder Jim. Wichtig oder unwichtig 17.50 CSI: New York. Das letzte Spiel / Puppenmord 19.25 Ghost Whisperer – Stimmen aus dem Jenseits. Die Verehrerin 20.15 Navy CIS. Der Joker 21.10 Navy CIS. Wie ein Vater 22.00 Criminal Minds. Alaska / Teuflisches Glück / Penelope 0.35 Criminal Minds (W) 2.05 Navy CIS (W)

→ Kabel 1 16.20 What’s up, Dad? 16.50 News 17.00 Two and a Half Men 17.55 Abenteuer Leben – täglich Wissen 18.50 Die Super-Heimwerker. Im Saustall gibt’s bald Party 19.20 Achtung Kontrolle! 20.15 Nix zu verlieren. Komödie (USA 1997). Mit Martin Lawrence 22.00 The Detonator – Brennender Stahl. Actionfilm (USA/ RO 2006). Mit Wesley Snipes 23.55 Nix zu verlieren (W). Komödie (USA 1997) 1.33 Late News 1.35 Nightquiz

→ TV�TIPPS DES ABENDS

TOP

Nicht verpassen

→ Immer nie am Meer 23.05 Uhr auf SF 2 Nach einem Unfall verkeilt sich die Panzerlimousine dreier Männer zwischen Bäumen in einem einsamen Wald. Im engen Innenraum warten sie auf Rettung, Prosecco und Heringsalat müssen bis dahin reichen. – Schwarze Komödie aus Österreich.

→ Volker Pispers: «… bis neulich» 20.15 Uhr auf 3sat Während uns der Medienzirkus vorgaukelt, es passiere ständig etwas, tut sich bei den grundlegenden Problemen so gut wie nichts. Volker Pispers kennt den Zustand der Politik. Unverblümt pendelt der Kabarettist zwischen bitterböse und charmant-witzig, wenn er die Absurditäten des Alltags zu Ende denkt.

→ Seraphim Falls 22.15 Uhr auf ZDF Ein ehemaliger Captain der Nordstaaten wird von fünf Männern gnadenlos durch die amerikanische Wildnis gehetzt. Angetrieben wird der Anführer seiner Verfolger von blinder Rache. – Ein brillanter, rauer Western für Erwachsene.

Impressum

Auflage: 329 418 (WEMF/SW-beglaubigt 2010) Leser: 495 000 (MACH 2010-2, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Stv. Chefredaktor: Michael Perricone Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Jürg Lehmann Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Roland Grüter Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: Tony Merlotti Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

Anzeigen-Service: Telefon: +41 44 259 60 50, Telefax: +41 44 259 68 94 Email: blickanz@ringier.ch Internet: www.go4media.ch Geschäftsführerin: Caroline Thoma Leiter Werbemarkt: Beni Esposito Leiterin Lesermarkt: Corina Schneider Leiter Digital Media: Chris Öhlund Druck: Tamedia AG Druckzentrum, Zürich, Büchler Grafino AG, Bern, Ringier Print, 6043 Adligenswil Herausgeber: Ringier AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen Beteiligungen: Addictive Productions AG, Betty Bossi Verlag AG, Energy Bern AG, Energy Schweiz Holding AG, Energy Zürich AG, ER Publishing SA, Eventim CH AG, Geschenkidee.ch GmbH, Good News Productions AG, GRUNDY Schweiz AG, Investhaus AG, JRP Ringier Kunstverlag AG, 2R MEDIA SA, Mediamat AG, media swiss ag, Original S.A., Pool Position Switzerland AG, Previon AG, Presse TV AG, Qualipet Digital AG, Rincovision AG, Rose d’Or AG, Sat.1 (Schweiz) AG, SMD Schweizer Mediendatenbank AG, SMI Schule für Medienintegration AG, Teleclub AG, The Classical Company AG, Ringier Axel Springer Media AG, Ringier France SA, Ringier Publishing GmbH, Juno Kunstverlag GmbH, Ringier (Nederland) B.V., Ringier Kiadó Kft., Népszabadság Zrt., Ringier Pacific Limited, Ringier Print (HK) Ltd., Ringier China, Ringier Vietnam Company Limited, Get Sold Corporation

c 1999 v1.1 eps

→ SF 2

c 1999 v1.1 eps

→ SF 1


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DVD / GAMES

Montag, 7. Februar 2011 Frauen an der Leine Hauptdarsteller Ray Drecker hat einen grossen Vorteil – und ein paar Probleme .

→ SHORT-

CUTS

Sexy Hausfrauen Für alle, die nicht immer eine Woche auf die nächste Folge am TV warten wollen, gibts die neue Staffel auf DVD. Die «Wisteria Lane» gehört zu den bekanntesten Strassen der Fernsehlandschaft und ist Brutstätte vieler Intrigen. Amüsant Desperate und frech. Houswives – Achtung, Staffel 6 Suchtpoten- Amüsiert und schockiert. zial! Bewertung: 

Gut bestückt Hung – um Längen besser Warner Home Video.

«HUNG» → In der US-Serie liegt das Glück im Schoss

des Hauptdarstellers, und zwar wortwörtlich.

ronny.nenniger @ringier.ch

F

rauenprobleme, nackte Haut, rohe Gewalt – wenn es darum geht, die Welt so zu zeigen, wie sie ist, steht HBO an erster Stelle. Der US-Fernsehsender produzierte Gassenhauer wie «The Sopranos», «Sex and the City» oder «Six Feet Under» und liefert ab, was Frau und Mann mag. Mit «Hung» gelang dem TVNetzwerk ein weiterer Streich. HBO fährt darin grosses Geschütz auf: Die-

→ TOP 3 GAMES

1

ses befindet sich in der Hose des Hauptdarstellers Ray Drecker (Thomas Jane). Sein übergrosser Penis lässt zwar manches Mannsbild vor Neid erblassen, dennoch hat der erfolglose Basketball-Coach das Glück nicht gepachtet – seine ExFrau und seine beiden Kinder halten ihn für einen Looser, ausserdem brennt sein kleines Holzhaus ab. Erst ein flüchtiges Abenteuer mit einer neurotischen Philosophie-Aushilfe bringt dem gutaussehen-

Fotos: ZVG

amüsieren, die freizügige Bildsprache überrascht und bringt sogar hartgesottene «Sex and the City»-Fans zeitweilig ins Schwitzen. Warum man «Hung» noch mehr lieben soll? Die von HBO produzierte Serie ist unvorhersehbar. Jede Episode endet anders als erwartet. Szenen, die mit einer derart komischen Leichtigkeit überraschen, wie es manchmal nur im echten Leben der Fall ist.  Bewertung:



Das Rezept von «Grey’s Anatomy» ist simpel: Liebe und Tragik. Mit einer Laufzeit von über fünf Jahren und Millionen von Anhängern ist die TV-Serie eine der erfolgreichsten überhaupt. In der sechsten Staffel bewältigt die verschworene Ärztegemeinschaft Grey’s aus Seattle Anatomy – erneut zahlStaffel 6 reiche DraMit Gefühl men und OPs. und Witz. Bewertung: 

Monster metzeln, Brücken bauen und Rätsel lösen

Satte acht Jahre nach der PC-Version erscheint der Fantasy-Schnetzler «Enclave» auf der Wii. Dafür haben die Entwickler den Namen um «Shadows of Twilight» erweitert und auch die Steuerung überarbeitet. So kann der Spieler mit Enclave – dem Controller die Shadows of Twilight Schwertstreiche der für Wii, ab zwölf spielbaren 16 Jahren, Charaktere nachahmen. 59 Franken.

martin.steiner@ringier.ch

den Mitvierziger die Wende. Das quirlige Nervenbündel legt ihm – mit Blick auf seinen Mehrwert – die Idee des Callboys nahe. Ein Berufsfeld, das ihm völlig fremd ist. «Hung» ist eine echte Perle in der grossen weiten DVD-Welt. Die Serie verbindet echtes Leben mit einer überzuckerten Dosis Alltagsprobleme. Die vielschichtigen Charaktere sind lieb, böse, traurig, witzig und vor allem authentisch. Die schnörkellosen Dialoge

Umtriebige Ärzte

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In «Mario vs. Donkey Kong – Aufruhr im Miniland» weist der Spieler den Aufziehfiguren des Klempners den richtigen Weg. Damit die stur vor sich herlaufenden Spielzeuge den Weg zum Levelausgang finden, muss man ihnen Mario vs. Brücken bauen oder Donkey Kong Leitern aufstellen. Gute für DS, ab Planung ist der 3 Jahren, Schlüssel zum Erfolg. 65 Franken.

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Im Abschluss der «Black Mirror»-Trilogie muss sich Protagonist Adrian Gordon wieder mit einer mysteriösen Mordserie herumschlagen. Sein Problem: Er könnte wegen eines Fluchs die Verbrechen ohne sein Wissen selbst begangen Black haben. Um seine Mirror 3 für PC, Unschuld zu beweisen ab 16 gilt es, im Adventure Jahren, knifflige Rätsel zu lösen. 55 Franken.


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RÄTSEL

→ KREUZWORTRÄTSEL

www.blickamabend.ch

Gesamtwert: 1611 Franken

Wochenpreis: 9 × ein Poacher Pack von DAKINE im Wert von je 179 Franken! Der funktionale und technisch durchdachte Poacher Pack von Dakine ist die ideale Lösung für längere Skiund Snowboard-Touren. Der Rucksack verfügt über ein Gesamtvolumen von 45 Litern. Skis und Snowboard können dank speziellen Halterungssystemen praktisch auf den Rucksack geschnallt werden. www.dakine.ch

Tagespreis: Ein Reisegutschein vom Türkeispezialisten im Wert von 100 Franken!

Teilnehmen SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF 1.50/SMS): BAA1, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 921 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51231

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 8. Februar 2011, 24.00 Uhr

Lösungswort vom 3. Februar: IRRTUM Gewinnerin der Kw 4 (1 Nacht im Hotel Courtyard by Marriott Basel): Rosemarie Schmidt, Zürich

→ BIMARU leicht Conceptis Puzzles

08010002450

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So gehts:

→ KAKURO leicht

4 Die Nummer bei 1 6 1 1 0 1 1

jeder Spalte od. Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

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→ SUDOKU → SUDOKU schwierig schwierig

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Tagespreis: 1 × 2 Benissimo-Lose!

Teilnehmen SMS: Senden Sie SUDOKU, Ihre drei Lösungsziffern (von links nach rechts) und Ihre Adresse an 920 (CHF 1.50/SMS): SUDOKU 583, Name, Adresse Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA52491 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: 8. Februar 2011, 15.00 Uhr

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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Stoos… nicht nur für Skifahrer, Winterwanderer, Schneeschuhläufer, Schlittler und Airboarder, sondern auch für alle anderen! www.stoos.ch

06010000631

So gehts:

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Wochenpreis: 10 × 2 Tageskarten für die Sportbahnen Stoos SZ im Wert von je 100 Franken!

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Conceptis Puzzles

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Gesamtwert: 1000 Franken

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Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

07010002514

→ SUDOKU mittel

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Montag, 7. Februar 2011

Das 24 Stunden Horoskop

Illustration: Alain Scherer

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UNTERHALTUNG Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Dieser Tag eignet sich ausgezeichnet, um weitreichende Pläne zu schmieden – beruflich und privat. Flop: Sie sind kämpferisch gestimmt und möchten sich durchsetzen. Provozieren Sie aber keine Machtspielchen mit Ihrem Chef.

ZWILLINGE 21.5. – 21.6. Top: Der Start in die neue Woche gelingt Ihnen gut. Ein positiver Marseinfluss verleiht Ihnen viel Tatendrang, Humor und Zuversicht. Flop: Seien Sie mutig und bemühen Sie sich um neue Aufgaben. Es ist an der Zeit, mal wieder den Horizont zu erweitern.

WAAGE 24.9. – 23.10. Top: Paare verstehen sich heute wunderbar und haben sich viel zu erzählen. Unter den Singles bricht das Flirtfieber aus. Flop: Einerseits sind Sie recht dynamisch, andererseits ermüden Sie schnell. Dann sollten Sie sich nicht antreiben.

SCHÜTZE 23.11. – 21.12. Top: Schwungvoll und voller Selbstvertrauen gehen Sie die neue Woche an. Man sieht Ihnen förmlich an, wie gut Sie sich fühlen. Flop: Nicht nötig, eine kleine Schwäche zu verstecken. Vielleicht werden Sie ja gerade dafür geliebt.

FISCHE 20.2. – 20.3. Top: Sie verstehen es, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. So müssen Sie sich kein Bein ausreissen, und das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen. Flop: Missverständnisse können Ihr Beziehungsleben trüben.

KREBS 22.6. – 22.7. Top: Ein günstiger Tag, um im finanziellen Bereich etwas zu verändern. Vielleicht möchten Sie Geld anlegen oder die Bank wechseln? Flop: Sie gehen sehr motiviert ans Werk. Aber nicht geknickt sein, wenn nicht alles wie im Bilderbuch läuft!

SKORPION 24.10. – 22.11. Top: Ihr Energiereservoir ist gut aufgefüllt. Heute dürfen Sie sich beim Sport oder anderen Aktivitäten ruhig etwas verausgaben. Flop: Handeln Sie nicht zu schnell, lassen Sie sich Zeit. Ein toller Einfall könnte sich nämlich sonst als Trugschluss erweisen.

STEINBOCK 22.12. – 20.1. Top: Ihr Partner lässt Sie heute deutlich spüren, wie besonders Sie für ihn sind. Ein wunderbares Gefühl – geniessen Sie es! Flop: Der Mond im Widder macht Sie etwas nervös und unausgeglichen. Versuchen Sie, sich geistig und körperlich zu entspannen.

WIDDER 21.3. – 20.4. Top: Teamwork ist angesagt. Sie sind kompromissfähig und kontaktfreudig. Wenn Sie die Führung übernehmen wollen, hat keiner etwas dagegen. Flop: Eingefahrene Wege können auch in der besten Beziehung Langeweile aufkommen lassen.

LÖWE 23.7. – 23.8. Top: Das ist ja ein toller Wochenanfang: Überschäumende Gefühle und eine unbändige Lebenslust heben Ihre Partnerschaft auf Wolke Sieben. Flop: Bewegung ist zurzeit unerlässlich. Egal, ob Sie joggen, radeln oder schwimmen.

STIER 21.4. – 20.5. Top: Die Liebe hat Hochkonjunktur bei den Stieren: Alte Gefühle beleben sich neu, junge Verliebtheiten entwickeln sich weiter. Flop: Sie haben grosse Pläne, aber die Zeit ist noch nicht reif für ihre Umsetzung. Warten Sie noch ein paar Tage.

JUNGFRAU 24.8. – 23.9. Top: Setzen Sie ruhig auch Ihren Charme ein, um Ihre persönlichen Interessen durchzusetzen. Flop: Ihr Beruf verlangt viel Aufmerksamkeit. Dem müssen Sie nachkommen, sollten aber auch Ihre Familie nicht vernachlässigen.

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS Sagt der Doktor zum Patienten: «Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie. Welche wollen Sie zuerst hören?» – «Die Gute!» – «Also Sie haben noch zwei Tage zu leben.» Schluck! «Und die schlechte?» – «Ich versuche Sie schon seit vorgestern zu erreichen!» Es gibt ein altes Sprichwort: Hunde, die bellen, beissen nicht. Was Briefträger so unglaublich schlimm an diesem Sprichwort finden? Dass es kaum ein Hund kennt!


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COMMUNITY

Die Singles des Tages Laura sucht ...

«Ich liebeTätowierungen bei Männern» Alter: 20 Jahre Wohnort: Vitznau LU Grösse: 1,54 m Beruf: Köchin Sternzeichen: Steinbock Ich verliebe mich, wenn: Jemand direkt auf mich zukommt.

Mein schlimmstes Date: Als mein Freund mit einer anderen geflirtet hat. Das will ich mal erlebt haben: Eine Weltreise.

Hüt vor vierzg Jahr scheints ist so, Frauestimmrächt, ahoijo. Mini Stimm häsch hütä no, du wondrbarstä Ma vor Wäut. I love you dini heiserigi Tshu. Hey Mann, i freu mi au uf meh Rueh. I freu mi au uf me Zyt. I schänk där dänn ä Agenda wos tusig Täg im Jahr git. I weiss. Kuss und i di au, dini Frau

Hey mini süessi Säm han dir nur welle säge, dass eh unglaublichi frau bish, du bish eifach genial! Lieb di so. Dini Paula

Bubu 1, bisch die wichtigscht Person i mim Läbe! Ich bin überglücklich dass es dich git! Lieb dich vo ganzem Herze. Din Bubu

Mein Engel. Seit Tagen sind wir getrennt. Die Sehnsucht plagt mich,mein Herz schmerzt und ich vermiße dich. Kleine Blume

Ein Star, der mich beeindruckt: Donato de Santis (Spitzenkoch). Meine Hobbys: Kochen und Fotografieren. Mein erster Kuss: Bekam ich mit zwölf Jahren auf einer Party. Kontakt: 0702_laura@bsingle.ch

Stefan sucht ...

«Meine Traumfrau ist ehrlich, treu und hübsch» Alter: 28 Wohnort: Menznau LU Grösse: 1,85 m Beruf: Bauarbeiter Sternzeichen: Stier Ich verliebe mich, wenn: Ich Schmetterlinge im Bauch habe.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Colin Fabio, 2.2.2011, Claudia. Ihr sind mein Glück und mein Leben wie zwei Sterne. Äs Küssli wie Zucker papi

Mein Lieblingsclub: Opera, Luzern.

www.blickamabend.ch

Dear Mamoi hab di so lieb,bish min grösste Schatz. Bish eifach verdammt hübsh und geil. Du gehörsh nur mir. Love you ma Mamoi. From your wife Anahas.

u quer Herzchäfer! Krüz findi durs Schatzkästli vo dir, t or tw An bi lie oft e hafSc tz! ha mim Goldsc r emal de wi s eu s, er m fed s zgsee? Dis Herzas

Hey min Loco. Sit em 28.8.10 machsch du mich zum glücklechschte Mönsch. Du waisch ich lieb dech öber alles. Dini klini Zwetschga

Kollegin Hey Yassin als dini besti e, dass säg nke Da ue hani dr wö Had ch. bis du immer für mi da ky Luc . lieb ga dich me

Du (m) bisch am Samstig mit dine foif Kollege/inne im Aubry gsi. Lust uf es wiedersehe? Wür mi freue

Fröschli han dir nur wölle säge, dass ich dich ganz fescht vermiss und dass es u schön isch, wenn du amel nach Käsbachien chunsch. Ich lieb dich. K.K. Muli Schatz, du hesch e Bewis wölle u jitz steitz ir Zitig also lis gnau. I liebe di über alles u wirde di nüm häre gä. Bisch alles für mich. Dis Baby

Blueberry. Du bisch di Bescht womer chan ha. Mir hend scho so vieles zeme erläbt, tolls und au ned so tolls. Dis Pinkmuffin

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

Der Schnügel des Tages

So verführe ich: Mit einem guten Nachtessen. Törnt mich ab: Unhygienische Frauen. Ich kann nicht: Nein sagen. Meine Hobbys: Sport. Lieblingssound: House. Verzeihen kann ich: Alles ausser Lügen. Das will ich mal erlebt haben: Eine USA-Reise. Kontakt: 0702_stefan@bsingle.ch

Rattendame Laska hängt an kalten Wintertagen am liebsten in ihrem warmen Kuschelnest rum. Ach, wie gut wir das verstehen können. Ein Bild von Manuela Weber aus Flawil St. Gallen. Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@blickamabend.ch. Facebook-Schnügel: Laden Sie das Foto auf unsere Page: www.facebook.com/blickamabend (erscheint freitags).


31

Montag, 7. Februar 2011

Streetspy

von Tina Weiss, www.youarebestdressed.blogspot.com

Warme Jungs

1

Modemutige Männer braucht das Land. Vier haben wir aufgetrieben, sie tragen ihre auffälligen Trappermützen mit Stolz und Stil. Schon die Originale wurden von echten Kerlen getragen: Jäger in den Wäldern Nordamerikas. Häufig baumelte hinten an der Mütze noch ein Fuchs- oder Waschbärschwanz. Die einfacheren Ausgaben sind aus Stoff und dafür innen mit Fell oder Kunstpelz gefüttert. Ob mit runtergeklappten Ohrenschonern oder nicht: Stylische Köpfe mützen sich.

2

3

1

Florian, Student aus Zürich.

3

Kevin, Hochbauzeichner aus Zürich.

2

Gabriel, Restaurationsfachmann, St. Gallen.

4

Roman, Schreiner aus Wädenswil.

4

Abgefahren! im Zug mit

Katja Walder

Rajiv sucht eine Wohnung Gehts euch auch so? Egal wo ich in letzter Zeit bin, kommen irgendwann – nach Wetter-Small-Talk, «Wasmachsch-dänn-du-so» und «kännsch-dä-und-dä» – unweigerlich Zuggeschichten aufs Tapet. Sie fangen an mit «Ou, letschti…» und gehen weiter mit a) «bini mit eim gfahre, wo…», b) «isch eini im Zug xii, die…» oder c) «hani uf de Zug gwartet und plötzlich…» Da waren zum Beispiel die beiden blonden Schwestern, die sich am Geburtstagsfest eines gemeinsamen Freundes kringelten vor Lachen: Wegen eines Inders auf Wohnungssuche. «Das glaubeder imfall nöd», sagte die eine Schwester. «De hätt eis Telefon nach em andere gmacht!» Zugfüllend und mit lustigem indischen Akzent erkundigte er sich nach Zimmergrösse, Küchenausstattung und Haustierhaltung, als wäre er eine Figur aus Giacobbo / Müller. TV-Kameras waren nicht zu sehen. Dafür gedeihte bei den beiden blonden Schwestern nach 20 Minuten Zugreise der inständige Wunsch, einer dieser Vermieter möge doch bitte ein Herz für wohnungssuchende Inder haben. katja.walder@ringier.ch

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: ZVG, Rene Kälin

Was gönnen Sie sich nach einem strengen Tag?

Carlo (17) Schüler aus Zürich Wenn ich erledigt bin, lege ich mich sofort schlafen, ansonsten treffe ich Freunde in der Stadt, und wir gehen noch in eine Bar etwas trinken.

Vania (17) Schüler aus Männedorf ZH Ich lasse mich mit einem feinen Essen bekochen, schaue fern und höre gute Musik. Für mehr reicht meine Energie jeweils nicht mehr.

Michael (17) Lehrling aus Wettingen AG Nach der Arbeit schalte ich auf Konsum: Ich lege mich aufs Sofa und schaue mir ein paar Serien wie «Two and a half Man» oder «The Simpsons» an und gehe dann zu Bett.

Fabienne (18) Lehrling aus Dielsdorf ZH Am liebsten hätte ich nach einem stressigen Tag eine entspannende Massage, aber das bleibt wohl ein Wunschtraum. Deshalb gehe ich früh schlafen.


Morgen im

Das Wetter

Mittwoch

MORGEN

Fr. 2.– am Kiosk

8° Donnerstag

 Lohndumping So wehren sich die Gewerkscha�en gegen die EU! Eichinger-Abschied Alle Promis, alle Bilder!

Alessia & Livia Neue Spuren von der Fähre beunruhigen die Fahnder! Exklusiv

7° Bern Temperatur: Regenrisiko: Sonne:

Freitag

8° 0% 7�9 h

Heute vor einem Jahr:

bewölkt, 3°

Mein Grosi war dagegen CHEFIN → Vor exakt 40 Jahren

kam das Frauenstimmrecht. Mein Grosi war die grösste Gegnerin.

Glogger mailt …

ana-maria.haldimann @ringier.ch

→ DAS LETZTE

… Dagobert Duck Manager-Vorbild

Enkelin Ana Maria Haldimann Mode und Beautyredaktorin.

mag mich auch nicht daran erinnern, dass sie mich zum anlehnungsbedürftigen Schnuggi miterzogen hätte, im Gegenteil, das Debattieren mit ihr machte Spass. Sie sagte: «Das Frauenstimmrecht vermännlicht die Frau und verweiblicht den Mann.» Dabei war Grosi der Chef im Haus. Also winde ich meinem Grossvater ein Kränzchen. Weil er seine Frau respektierte und bei ihren politischen Ambitionen unterstützte, hatte mein Grosi wohl auch kein Bedürfnis nach Mitsprache. Was liebes Grosi dein grosses Privileg war, aber nicht jedermanns, äh fraus. 

Von: glh@ringier.ch An: praesidente@donald. org Betreff: Gier & wir

H A P PY

E ND ! Getrud Haldimann in den 1960ern mit Ehemann Carl am Tanzen.

Ihr Kind lacht jetzt dank Elektro-Schock

Electro Smile Bügel aufsetzen, und das Kind scheint glücklich.

Es tönt wie eines jener Dutzenden Internetmärchen – scheint aber erschreckenderweise wahr. Ein japanischer Forscher hat «Electro Smile» entwickelt. Es funktioniert wie jene ominösen Bauchmuskeltrainierer, die spätabends im Home-ShoppingTV beworben werden. Dort legt man Pads auf den Bauch, die dank Strom aus einer Batterie die Bauchmuskeln aktivieren. Ähnlich funktioniert nun «Electro Smile». Vor allem Kinder sollen das Gerät wie eine Brille mit Bügeln über den Ohren tragen. Zwei Kontakte auf der Wange geben dann laufend elektrische Stösse ab, die die Lachmuskeln aktivieren. Laut der Internetseite «newsweird.com» kann man den Kindern das Ding beispielsweise anziehen, bevor ungebetene Gäste kommen. Denn auch nach dem Ablegen hält der Lacheffekt an – und die ungeliebte Tante meint, das Kind freue sich wirklich über ihren Besuch. bö

Lieber Dagobert Duck Sie, der Griesgram, der Geizhals, der ComicRentner sollen also den Geldgier-Spekulanten von heute als Vorbild dienen. Wie es der ExBundesfinanzminister Peer Steinbrück fordert – ja, der, die Schweiz mit seiner Kavallerie bedrohte. Dagobert Duck wirtschaftet konservativ, sagte der Krawallist. Schon sehe ich vor mir pralle Geldbunker – mit der Panzerknackerbande davor. Die man heute getrost «Europas Finanzminister» nennen darf. Und wir? Wir sind und bleiben alle Donald Ducks. Wir bleiben ewige, aber herzensgute Versager. Als Alleinerziehende von besserwisserischen Neffen; auch privat sind wir keine Glücksenten – unsere Liebe zu unseren Daisys bleibt unerfüllt, weil ein Gigolo wie Gustav Gans dazwischenfunkt. Und wenn wir 65 werden, wie Donald? Dann bleibt uns nur eine Teilpension – also müssen wir wie der Erpel im Matrosenanzug weiterarbeiten. Um uns klaglos von den Dagoberts dieser Welt weiter ausbeuten zu lassen. Helmut-Maria Glogger

Fotos: NewsWeird.com, ZVG

M

ich weckt morgens immer das Radio. Meist döse ich noch etwas und warte auf die News. Aber diesmal höre ich Grosis Stimme und bin hellwach. Es ist ein Beitrag zum Frauenstimmrecht. Und meine Grossmutter ist dagegen! Getrud Haldimann (1907 bis 2001) war Mitbegründerin des Frauenkomitees gegen die Einführung des Frauenstimmrechts, erfahre ich erst jetzt von meinem Vater am Telefon und bin sprachlos. Sie war es doch, die als eine der ersten Frauen Pharmazie studierte, mit ihrem Onkel nach Ägypten reisen konnte und einen achtköpfigen Familienhaushalt managte. Für mich alles Freiheiten der modernen Frau und nicht der Lebenslauf einer Frauenstimmrechts-Gegnerin. Ich

07.02.2011_BE  

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