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Jawort in der Karibik

Montag, 3. Januar 2011 Basel, Nr. 1

Wahlschweizerin Shania Twain heiratet ihren Frédéric.  PEOPLE 19

Arnold Schwarzenegger (63) tritt heute als Gouverneur von Kalifornien zurück. Zum Abschied zeigt er nochmals Herz.

HEUTE ABEND

−2° MORGEN

−3°

EU-Juncker unter Druck Trotz Blochers Hitler-Vergleich wird der luxemburgische Premier von seinen Landsleuten nicht gestützt.  NEWS 2/3

Cologna fährt allen um die Ohren Er verteidigt die Langlaufführung auch nach der Verfolgung von heute Mittag.

Fotos: EPA/Photoshot, Keystone, AFP, ZVG

 SPORT 21

Hasta la vista,

Oldie!

A

lt ist er geworden, der Held unserer Jugendjahre. Der Terminator hat die buschigen Augenbrauen grau, das Haupthaar kastanienbraun gefärbt. Seine

Mission ist beendet, wenn auch nicht abgeschlossen. Um saubere Autos und das grosse Haushaltdefizit müssen sich andere kümmern. Zum Abschied hat er immerhin

noch eine Frau glücklich gemacht. Aber was wird aus ihm? Wir würden ihn gerne nochmals in einem Blockbuster sein Austria-Inglisch sprechen hören.  AUSLAND 10

Schlitzohr im Busch

Heute Ab e n d im TV

«Crocodile Dundee» zeigt, dass Australien nicht immer Down unter ist.

 KABEL 1 20.15


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NEWS

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→ FEIERABEND Auf eine Buchstabensuppe mit Thomas Schwetje, Marketing Services Coop.

Für blöd? Oder für Coop? Die ganze Schweiz ist zugedeckt mit dem Preissturz bei Coop. Respektive der Werbung dazu: «Für dauerhaft günstig». Für dauerhaft günstig? Zu einer Buchstabensuppe würde ich heute Abend gerne Thomas Schwetje treffen, den zuständigen Mann bei Coop. «‹Für dauerhaft günstig› – da fehlt doch ein Subjekt», sage ich dem flinken Werber. «Coop passt sich damit dem mangelnden Bildungsstand an», würde dieser vielleicht entgegnen. «Für blöd?», antworte ich. «Nein, für alle», meint Schwetje, dem aktuellen Pisa-Test widersprechend: Viele im Land können Deutsch. Für alle kann «Für dauerhaft günstig» also kaum sein. «Aber ‹Für dauerhaft günstige Preise› klingt langweilig», täte Schwetje wohl anmerken. «Und dank dem unfertigen Slogan schreiben Sie hier über den Preissturz bei Coop!» Da denke ich beim letzten Löffel: «Coop. Für Schlaumeier.» Michael Perricone

Coop-Werbung Was sagt sie uns?

«Ein Unding», sagt Juncker. Die Schweiz, ein weisser Fleck auf der EU-Landkarte.

Schlagabtausch

mit der verbalen Keule VERGLEICH → Eine Aussage pro-

voziert, eine andere sorgt für den Eklat: Blocher nimmts in Kauf. Michael Perricone und Rolf Cavalli

K

ein Jahr ohne Christoph Blocher. Auch 2011 nicht. Und gleich zu Beginn sorgt der Volkstribun für einen Eklat: Er vergleicht Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker mit Hitler. Genauer: Ein Zitat von Juncker. Dieser sagte zur deutschen Zeitung «Die Zeit»: «Es bleibt ein geostrategisches Unding, dass wir diesen weissen Fleck auf der europäischen Landkarte haben.» Mit geostrategischem Unding und dem

→ HEUTE MONTAG 05.24 Uhr, Chile Nach einem Erdbeben der Stärke 7,1 südwestlich der chilenischen Hauptstadt Santiago herrscht TsunamiPanik: Zehntausende Küstenbewohner flüchten in höhere Gebiete. Doch die Riesenwelle bleibt zum Glück aus.

Zeiten in MEZ.

07.38 Uhr, Mexiko-City Das Drogenkartell «La Familia» hat einen einmonatigen Waffenstillstand ausgerufen. Man wolle so beweisen, dass man nichts mit den vielen Toten zu tun habe. 08.13 Uhr, Norfolk, USA  Schwulen-Witze, Onanie-

weissen Fleck meinte Juncker die Schweiz und ihre Weigerung, der EU beizutreten. Schweiz – EU, ein explosives Thema. Das weiss niemand besser als Christoph Blocher, der das unschöne Bild Junckers dankbar aufnimmt und gleich weiterspinnt: «Das sind ja Töne (...) die ich seit 70 Jahren nicht mehr gehört habe», sagt Blocher auf «Teleblocher». Und: «So hat der Hitler geredet! Die Schweiz, das freche Stachelschwein, und solches Zeugs.»

Blocher nimmt mit seiner Junckers wie Blochers AusÄusserung auf unhöfliche sagen lösten nicht nur in der Art den Angstreflex eines Schweiz harsche Reaktiokleinen Landes vor einem nen aus. Auch in Junckers sehr viel grösseren Gebilde Heimat sorgt der Schlagabauf. Denn Juncker äusserte tausch für Schlagzeilen. sich nicht einfach als Ver- «Schwäizer Rietspopulist treter Luxemburgs, sondern mécht Hitler-Verglach», tiauch als EU-Politiker: Im telt RTL Luxemburg. besagten Interview Die Luxemburger Leser wünscht er explizit den schlagen sich aber nicht reBeitritt der flexartig auf Schweiz zur «So hat Hitler die Seite ihres EU. Die vorLandsmanns. geredet», ist nehme ZuIm Gegenteil: Blocher empört. Die Feedrückhaltung bezüglich der backs auf der Beitrittsfrage, die EU-Ver- RTL-Homepage heute Mortreter sonst an den Tag le- gen sind mehrheitlich krigen, legte Juncker ab: Der tisch gegen Juncker und die Beitritt wäre wünschens- EU: «Der Ton macht die Muwert, «auch wenn ich weiss, sik. Bei einer so unqualifidass er dem Volkssouverän zierten und provokativen immer noch widerstrebt.» Aussage bekommt man die

Gesten, lesbische DuschSzenen: Skandal-Videos von einem Flugzeugträger erschüttern die US-Navy. Hauptdarsteller: Owen Honors (Bild), der Noch-Kapitän der «USS Enterprise». 08.44 Uhr, Windisch AG Die Unfall-Serie auf Zebrastreifen reisst nicht ab: Ein Autofahrer (45) rammt auf

übersichtlicher Strecke einen jungen Fussgänger (21) und verletzt ihn mittelschwer. 10.37 Uhr, Ecublens VD Der Online-Supermarkt der Migros gibt Rekord-Zahlen bekannt: LeShop.ch hat 2010 Lebensmittel für 151 Mio. Franken verkauft, 15 Prozent mehr als im Vorjahr.


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Montag, 3. Januar 2011

Nazi-Vergleich: Empörung sicher

Neues aus Absurdistan

Berlusconi vs. Schulz Der deutsche EU-Abgeordnete Martin Schulz kritisiert 2003 Silvio Berlusconis Innenpolitik. Dieser antwortet im EU-Rat, Schulz wäre für die Rolle eines KZ-Aufsehers geeignet. Europa ist empört.

Müller vs. Steinbrück Thomas Müller, wenig bekannter CVP-Nationalrat, schaffte es 2009 in die deutschen Medien, weil ihn Peer Steinbrück an Deutsche mit Armbinden erinnere, wie er sagte. Alle sind empört. Provoziert Christoph Blocher verglich Junckers Worte mit jenen von Hitler.

Retourkutsche», schreibt Leser Den Ed. «Der Premier soll sich endlich mal um sein Land kümmern, statt sich in anderer Dinge einzumischen», meint Bohr Rom. «Endlich mal einer, der Juncker die Meinung sagt, hier im Land traut sich ja keiner», so Leser Miki. Oder wie Deen Censter es sagt, hier in luxemburgischer Sprache, auch ohne Übersetzung deutlich: «D’Schwaiz heut de Prvilieg, nach, zu maache wat se well a steet net ennert der Fuchtel vun der EU.» Beim Thema EU und Einmischung sind also auch die Bürger des Kleinstaates Luxemburg empfindlich. Aber die Erwähnung Adolf Hitlers im Zusammenhang

mit der aktuellen Politiklandschaft sorgt für Empörung, auch wenn Blocher «nur» Junckers Äusserung und nicht den Mann selber mit Hitler verglich. Zudem: Blochers Verbalattacke trifft ausgerechnet jenen EUMann, der in der Vergangenheit – zum Beispiel in Steuerfragen und bei der Finanzplatzpolitik – zur Schweiz stand und mit den luxemburgischen auch die hiesigen Interessen vertrat. Am 12. Januar treffen sich Blocher und Juncker zu einem öffentlichen Podium – wenn der Luxemburger jetzt noch Lust dazu hat. Eine Stellungnahme Junckers zu Blochers Aussage war bis Redaktionsschluss nicht erhältlich. 

11.40 Uhr, Frankfurt Der Lufthansa-Konzern, zu dem auch die Swiss gehört, will dieses Jahr 4000 neue Jobs schaffen.  12.17 Uhr, Zürich Der Arzt Beat Villiger stösst zum Team der «Gesundheit Sprechstunde» von PresseTV. Der ehemalige OlympiaArzt ist noch bis Februar

Rapunzel, lass deine Säge herunter

→NACHGEFRAGT Christoph Mörgeli SVP-Nationalrat (ZH) und Historiker

Als Eltern hat man es heutzutage nicht leicht. Da will man der Gewalt am TV durch einen Kinobesuch entrinnen – und kommt vom Regen in die Traufe. So Kein Märchen Im Kino lief «Saw 3D» statt «Rapunzel». geschehen über Neujahr im deutschen Hürth. Dort wollten Eltern mit ihren Kids im Kino den herzallerliebsten Disney-Zeichentrickfilm «Rapunzel – neu verföhnt» gucken gehen. Stattdessen bekamen sie den Horrorschocker «Saw 3D» vorgeführt. «Schon als Werbung für Filme wie ‹Jack the Ripper› lief, wurden wir misstrauisch», sagt Augenzeugin Ida Sommersberg zu «Bild». Danach wurden zehn Minuten lang Menschen verstümmelt und ermordet, bis der Operateur den Fehler bemerkte und den Film stoppte. «Die Kinder wirkten danach verstört», sagt Sommersberg. Als «Wiedergutmachung» gewährte der Kinobetreiber einen Snackgutschein. bö

«Doch, das darf man» Herr Mörgeli, Pascal Couchepin hatte Sie einmal mit Mengele «verwechselt»; Sie waren empört. Sind Sie jetzt wieder empört? Obacht! Christoph Blocher hat nicht Herrn Juncker mit Hitler verglichen, sondern das Gedankengut. Auch das ist mehr als weit her geholt: Das Dritte Reich überrollte Nachbarländer und hatte Angriffspläne gegen die Schweiz in der Tasche. Juncker wohl kaum ... Es ist ein Vorgang im Kopf. Deshalb funktioniert der Vergleich. Die EU will mit einem Federstreich die Schweiz als weissen Fleck von der EU-Landkarte tilgen. Ich finde diese Aussage Junckers schlimm. Wir müssten den EU-Botschafter zitieren und klarstellen lassen, wie das gemeint ist. Trotzdem: Sie verteidigen Blocher, dabei waren Sie beim «Mengele»-Vergleich sehr erbost. Man kann nicht Personen mit dem Nazi-Regime gleich setzen, das ist absurd. Anders ist es für mich, wenn man Vorgänge vergleicht. Die SVP wird übrigens auch immer wieder mit der Faschismuskeule geschlagen, da empört mip sich niemand.

Chef des Paraplegiker-Zentrums in Nottwil. 13.10 Uhr, Brüssel Die EU-Kommission hat die nach ihrem Eindruck reibungslose Einführung des Euro in Estland gelobt. «Es gab keine grösseren Probleme», sagte die Sprecherin von Kommissions- Vizepräsident Joaquín Almunia heute.

Heute Mittag im Internet:

Eisiger Rekord mit hitzigem Sieger Chen Kecai (l.) und Jin Songhao nehmen auf dem Tianmen-Berg in China an einem besonderen Wettbewerb teil: Wer es in den Eisbehältern am längsten aushält, der gewinnt. Der Sieger heisst Jin, mit 120 Minuten im Eis. Sein Konkurrent steigt zwei Minuten vorher aus. Trotzdem kommen beide ins Guinnessbuch der Rekorde.

Fotos: AFP, Keystone, Reuters, RDB, ZVG

Couchepin vs. Mörgeli An einer Kommissionssitzung 2008 soll der damalige Bundesrat Couchepin den SVPNationalrat Christoph Mörgeli absichtlich als «Mengele» bezeichnet haben. Couchepin windet sich und sagt später, er habe wohl «Mörgele» gesagt. Politiker sind empört.

→ TWEET DES TAGES Siegfried Hornecker @Lovuschka über Blocher:

Blocher (CH) vergleicht Junker (LUX) mit Hitler. Dann darf ich auch weiterhin Putin mit Stalin vergleichen, danke. #Nazivergleich Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend

Top 3 Sieger der letzten 24 Stunden: 1. Feiertage 2011 Der 26. Dezember ist ein Montag 2. SCL Tigers 3:2 gegen Ambri-Piotta 3. Weckdienst Alternativen zum iPhone gesucht


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SCHWEIZ

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Deutsche Steuersünder zahlen 2 Milliarden Euro der umstrittenen Steuer-CD hat sich für Deutschland gelohnt. daniel.meier @ringier.ch

K

napp 26 400. So viele deutsche Steuersünder haben kalte Füsse bekommen, sich selber angezeigt und Steuern nachgezahlt. Das ist gemäss dem deutschen «Handelsblatt» die Erfolgsbilanz der Steuerfahnder des letzten Jahres. Gemäss der Zeitung schätzt das Bundesfinanzministerium, dass Bund, Länder und Gemeinden fast 2 Milliarden Euro eingenommen haben. Der Geldstrom aus den Bundesländern fiel sehr unterschiedlich aus. Am meisten Selbstanzeigen gab es in Baden-Württemberg mit über 7000 sowie in Nordrhein-Westfalen mit über 5000. Weniger als 100 Selbstanzeigen waren dagegen in den neuen Bun-

desländern im Osten. «Wir sind beim Kampf gegen die Steuerhinterziehung wichtige Schritte vorangekommen», zitiert das «Handelsblatt» den parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Hartmut Koschyk. Für Deutschland ist die Rechnung voll aufgegangen. Verschiedene Bundesländer haben in den letzten Jahren Daten-CDs aufgekauft. Darauf sollen sich die Namen von deutschen Bürgern befinden, die unversteuertes Geld in der Schweiz versteckt haben. Zwar hat man nie Genaueres über den Inhalt der Datenträger erfahren. Von welchen Schweizer Banken stammten sie? Wie viele Namen enthielten sie? Solche Fragen blieben in der Regel unbeantwortet.

Guter Ertrag Geklaute Daten bringen dem Fiskus Geld.

Herzmass

Ab in die Alpen

144 → Bei einem

Herzinfarkt wissen Experten am Telefon, wie auch Sie Leben retten können.

FINSTER → Morgen ab

8 Uhr verdunkelt sich über der Nebel-Suppe die Sonne. In der Schweiz werden zwischen 9:09 und 9:14 Uhr gut zwei Drittel der Sonne verfinstert sein. Kurz vor 11 Uhr ist der Spuk dann wieder vorbei. Der Halbschatten des Mondes überstreift die Schweiz von Genf her, in Zürich sollten um 9.13 Uhr rund 67 Prozent der Sonne verdeckt sein. AstronomieFans müssen allerdings in die Alpen. Dort dürfte das Himmels-Spektakel am besten zu beobachten sein. Apropos: Eine Sonnenfinsternis-Brille gibts in der Drogerie oder Apotheke. Wer ohne Schutz nach oben guckt, riskiert sein Augenlicht. Bis zur nächsten totalen Verdunkelung müssen wir in der Schweiz übrigens noch lange warten: bis zum bih 3. September 2081.

Denn gerade durch die Un- Sie behielten die Nerven gewissheit wurden die Steu- und warten nun zunächst ersünder zusätzlich verun- die Abgeltungssteuer ab. sichert – und zur Selbstan- Darauf haben sich Deutschzeige getrieben. land und die Schweiz kürzInsgesamt gaben die lich im Grundsatz geeinigt. deutschen Fahnder für die Nun laufen die Verhandlundiversen Daten-CDs nur ei- gen über die Details. Und nige wenige Millionen Euro insbesondere über die Konaus. Gut investiertes Geld – ditionen. Konkret geht es gemessen an den 2 Milliar- vor allem um die Frage, mit den, die nun an Steuern welchem Steuersatz die alnachgezahlt ten Schwarzwurden. geld-Vermö2 Milliarden – gen besteuert Andererseits: Ange- das ist gerade werden solsichts der rie- mal 1 Prozent. len. Die Rede sigen Summe, ist von rund die deutsche Bürger über 30 Prozent. Das würde bedie letzten Jahrzehnte in deuten: Von den mutmassder Schweiz versteckt ha- lich 193 Milliarden würde ben, sind 2 Milliarden we- fast ein Drittel an den deutnig. Laut einer Berechnung schen Fiskus gehen – rund der Firma Helvea aus Genf 58 Milliarden. Trotzdem könnte dielagen 2007 rund 193 Milliarden Franken an Schwarz- ser Weg in die Legalität geld aus Deutschland auf für die Steuersünder anSchweizer Konten. genehmer sein als die Offenbar konnten viele Selbstanzeige. Denn: Bei Tausend Steuersünder doch der geplanten Abgeltungsmit der Angst leben, wegen steuer sollen sie anonym der Daten-CD aufzufliegen. bleiben dürfen. 

Fotos: Keystone, RDB, ZVG

SELBSTANZEIGEN → Der Ankauf

W

Sonnenfinsternis Über dem Mittelland liegt morgen früh Nebel. Fans reisen am besten ins Churer Rheintal.

er einen Herzstillstand erleidet, hat nur eine geringe Überlebenschance: fünf Prozent. Mit einer Herzmassage steigt die Chance zu überleben auf 25 Prozent. Deswegen gibt es die 144. Hier weisen Experten die Anrufer seit über zwei Jahren an, wie sie korrekt eine Herzmassage durchzuführen haben. In den 264 Fällen, in denen zu einer Herzmassage geraten wurde, erklärten sich 163 Anrufer zu den lebensrettenden Massnahmen bereit. In rund 100 Fällen waren die Anrufer


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Montag, 3. Januar 2011

Die SP fordert Tagesschule BILDUNG → Die Sozialdemokraten wollen so Kinder

aus «bildungsfernen Familien» besser fördern.

D

ie SP Schweiz lanciert eine Kampagne für die Einführung der Tagesschule als Standardmodell. Damit sollen insbesondere die Aussichten von Kinder aus «bildungsfernen Familien» verbessert werden. Das bestehende Schulsystem vermöge ungünstige Voraussetzungen zu wenig auszugleichen. Die öffentliche Schule soll demnach in ein Modell mit integrierter ausserschulischer Betreuung umgewandelt werden, die auch musische, sportliche und handwerkliche Aktivitäten umfassen. Die Forderung nach Tagesschulen ist nur einer der zentralen Punkte, den die Sozialdemokraten im Konzeptpapier «Sozialpolitik mit Zukunft» aufführen. Parteipräsident Christian Levrat stellte das Papier heute Nachmittag zusammen mit den Vizepräsidentinnnen Pascale Bruderer

age übers Telefon

Fordert gute Bildung für alle SP-Vize Pascale Bruderer.

möglichkeiten erleichtern – besonders für schlecht Qualifizierte. Lebenslanges Lernen sei in Zeiten häufiger Stellenwechsel wichtiger denn je. Nach dem Willen der SP sollen deshalb sämtliche Angestellten zwischen 40 und 50 ein Recht auf eine regelmässige berufliche Standortbestimmung haben. Handlungsbedarf sieht die Linke zudem dort, wo die Bedarfsleistungen falsche Anreize setzen. Die sogenannten Schwelleneffekte, die dazu führen, dass schlecht verdienende Personen bei mehr Lohn weniger Geld im Portemonnaie haben, sollen abgebaut werden. Dieses Ziel kann nach Ansicht der Partei erreicht werden, indem Bund, Kantone und Gemeinde in der Sozialpolitik vermehrt kooperieren. SDA

Ping Pong Cédric Wermuth (SP)

im Chat-Duell mit Lukas

Herzmassage Mit 144, Kondition und starken Nerven.

selbst zu schwach, um eine Herzmassage durchzuführen. Durchgeführt wurden schliesslich 134 Herzmassagen. «Eine Herzmassage zu geben ist körperlich enorm anstrengend», sagt der Experte Fabrice Dami. Tatsächlich war eine unzureichende körperliche Verfas-

und Jacqueline Fehr sowie Vizepräsident Stéphane Rossini den Medien vor. Die SP will ausserdem den Zugang zu Weiterbildungs-

Reimann (SVP)

Ausländer – das heisse Thema 2011?

sung der häufigste Grund, weshalb Anrufer die Massage nicht durchführten. Dazu kommt die enorme Stresssituation: «Der Tod direkt am Telefon – das ist schwierig, nicht nur für die Anrufer, sondern auch für die Experten am anderen Ende der Leitung», so Experte Dami. gux

Reimann: Einwanderung, Ausländerkriminalität, Islamisierung, Asylpolitik: Diese Themen müssen wir angehen. Wermuth: Euer Programm ist immer gleich: Steuerkriminelle und Abzocker hätscheln, die Kleinen mit den Füssen treten. R: Das Volk will härtere Massnahmen gegen Integrationsverweigerer und Kriminelle. W: Ihr wollt Migranten für alles verantwortlich machen und sorgen dafür, dass Superreiche immer mehr kriegen. R: Gegen integrierte Ausländer hat niemand et-

was. Aber ihr schützt Sozialmissbraucher und Kriminelle. Dafür bezahlen die Kleinen tatsächlich immer mehr. W: Euch geht es einzig ums Portemonnaie der Superreichen. R: Die von euch gewollte Personenfreizügigkeit trifft die Kleinen, nicht Superreiche. Warum kein Einwanderungs-Punktesystem wie in Australien oder Kanada? W: Wir brauchen einen Mindestlohn. Aber da bist du ja sicher dagegen. R: Wir müssen aus- und weiterbilden statt unbegrenzt Billigarbeiter ins

Land zu holen. W: In Bildung investieren? Habt ihr nicht gerade in Zürich das Budget der Universität gekürzt? R: Du blendest das Ausländerthema gerne aus. W: Wir haben im Aargau eine Initiative für mehr Polizei unterstützt. Wir blenden es also nicht aus. Aber wir sollten mehr in die Entwicklungshilfe investieren. R: Die schleichende Einwanderung ins Sozialwesen ist schon teuer genug, das bezahlen wir alle zusammen. W: Einverstanden. Ich schlage also vor, wir beginnen beim Mindestlohn.


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WIRTSCHAFT

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Facebook ist 50 Mrd. wert

iPhoneWecker blieb auch heute stumm VERSCHLAFEN → Zu spät auf der

Skipiste, in der Schule, im Büro – das Über-Handy klingelte nicht. Und auch Apple schweigt. thomas.benkö @ringier.ch

S

o wie Blick am AbendLeser Mitchel Tate ging es auch heute Tausenden von iPhone-Besitzern: «Wegen des iPhone-Weckers bin ich zu spät zur Schule gekommen», schreibt er heute auf Twitter. Andere sagens noch direkter: «Woke up late because my fucking alarm on my fucking iPhone didn’t go off. Fuck fuck fuck!», schreibt User «oh_fudge». Präzis an Neujahr legte eine bislang unbekannte

Panne den iPhone-Wecker lahm. Trotz strahlend schönem Skiwetter ob dem Hochnebel blieben viele User am Samstag unfreiwillig im Bett liegen: «Ich wollte Ski fahren und habe 2 Stunden verpennt!», schreibt uns Christoph Odermatt aus Schmerikon. Der Fehler trat bei allen auf, die einen einmaligen Alarm einstellten. Regelmässige Weckrufe waren nicht betroffen. Übers Wochenende informierte dann Apple in einem dürren Communiqué,

dass das Problem «nur» am den erfolgsverwöhnten Kon1. und 2. Januar auftrete – zern aus Kalifornien: Man und das Gerät am 3. wieder sagt nur, was in die PRfunktionieren würde. Strategie passt. SchliessLeider war das nicht bei lich ist es nicht das erste allen Usern der Fall, wie vie- Mal, dass der iPhone-Wele Meldungen im Internet cker versagte. Das Problem beweisen. Bei unserer Nach- trat schon im letzten Herbst frage bei Apple Schweiz ver- bei der Umstellung auf Winwies man uns terzeit auf. in die briti- «Vertrauen in Nur die Götter wissche Zentrale. sen, ob der Doch auch Steve Jobs ist dort wollte angeschlagen.» «Bed-Bug» oder konnte auch morgen Sprecherin Bethan Lloyd Dienstag noch auftaucht. nicht zu den heute erneut Sicher ist jedoch das auftretenden Problemen angeschlagene Vertrauen: Stellung nehmen. «Ich habe aber zur SicherEbenso fehlt ein ent- heit auch noch einen analosprechender Hinweis auf gen Wecker gestellt. Verder Internetseite von Apple. trauen in Steve ist angeDiese Art der Nicht-Kom- schlagen», schreibt Sandro munikation ist typisch für Pigoni auf Twitter. 

NEW YORK → Wie viel ist Facebook wert? So genau lässt sich das nicht sagen, weil die Aktien des Unternehmens nicht an der Börse gehandelt werden. Doch nun hat die bekannte US-Investmentbank Goldman Sachs offenbar 500 Millionen Dollar für einen kleinen Firmenanteil bezahlt. Und daraus lässt sich für Facebook ein Gesamtwert von 50 Milliarden Dollar ableiten. Das berichtet die «New York Times» unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen. Damit ist das von Mark Zuckerberg mitbegründete Unternehmen nun definitiv wertvoller als Ebay, Yahoo oder Time Warner. Zudem hat Facebook Google auf der Hitliste der meistbesuchtesten US-Internetseite im Jahr 2010 den ersten Rang abgelaufen.

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Down Unter

Überschwemmt Die Flut hat die Hälfte der Weizenernte vernichtet.

Der Pegel steigt Trauriger Start ins neue Jahr.

KRAWALLE → Nach den blutigen Anschlägen auf

eine Kirche kommt Alexandria nicht zur Ruhe.

E

in Christ zündet in der St.-Markus-und-PetriKirche in Alexandria eine Kerze an. Ein Licht, das der 21 Toten gedenken soll, die in der Neujahrsnacht in der ägyptischen Stadt sterben mussten, ihren Tod fanden beim Bombenanschlag auf die Kirche. 97 Menschen wurden verletzt. Die Opfer sind allesamt koptische Christen. Der Gouverneur von Alexandria zögerte nicht lange, Al Kaida für den Anschlag verantwortlich zu machen. Das Misstrauen zwischen den Muslimen und den koptischen Christen, die rund zehn Prozent der 80 Millionen Ägypter ausmachen, scheint tief. Doch von Konfessionsstreit darf in Ägypten nicht gesprochen werden. Bereits vor einem Jahr waren sieben Christen beim Verlassen der Kirche in Nag Hammadi getötet worden. Offiziell galt dies als Einzeltat. Darauf folgende Aus-

schreitungen wurden im Keim erstickt. So auch jetzt: Gestern kam es erneut zu Zusammenstössen zwischen der Polizei und Kopten. Diese verlangen nach dem Anschlag einen besseren Schutz für Christen in Ägypten. Die Polizei antwortete mit Tränengas. Nicht nur in Alexandria

kam es zu Krawallen – auch in Assiut, 400 Kilometer südlich von Kairo, haben laut «Daily News Egypt» 2000 Kopten demonstriert. Auch dort antwortete die Polizei mit Tränengas. Ägyptens Präsident Mubarak hat geschworen, «dem Terrorismus den Arm abzuhacken». spj

Wütende Kopten Der Besuch eines Imams am Ort des Anschlags sorgte gestern für Aufruhr.

Samih Sawiris Der ägyptische Milliardär ist Kopte.

«Diese Probleme sind die Ausnahme» FURCHTLOS → Samih Sawiris, der Mann, der Andermatt zum Mega-Tourismus-Projekt umgestalten will, ist Kopte. Der 53-jährige Ägypter entstammt einer reichen koptischen Familie, Sawiri besuchte die Deutsche Evangelische Oberschule in Kairo. Auch er ist sich der Übergriffe von Moslems auf Christen in Ägypten bewusst. «Es gibt diese Probleme, aber sie sind die Ausnahme», sagte Sawiris in einem Interview mit der «Handelszeitung». Solange das politische System die Kopten nicht kategorisch in eine Ecke dränge und sie frei wirtschaften dürften, könne die Situation nicht so dramatisch sein, erklärte der Unternehmer damals. Die Kopten seien sowieso weniger an Politik interessiert. «Die wollen in erster Linie Geschäfte machen.» Dass der Terrorismus den Tourismus in Ägypten negativ beeinflusst, glaubt Sawiris nicht. «Das Risiko ist überschaubar.» Wie gross die Gefahr jetzt ist – darüber sprach der Unternehmer nicht. Der Unternehmer wollte zur aktuellen Situation keine Stellung nehmen. spj

Fotos: AP, EPA, Keystone, Reuters

Die Kopten sind in Gefahr


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Montag, 3. Januar 2011

KRISE → Australien kämp mit

der Flut. Und diese könnte die Welt teuer zu stehen kommen. mussten ihre Häuser verlassen. ie Situation in Down Sie haben nicht nur Under wird immer be- Angst zu ertrinken. Gefährdrohlicher. Der Wasserpe- liche Tiere, wie giftige gel steigt kontinuierlich an Schlangen und Krokodile, und der Wetterdienst kün- werden mit den Fluten andigt weitere Gewitter und geschwemmt. «Besonders Regenfälle an. Drei Men- in Häusern, die teilweise schen sind seit Samstag trocken geblieben sind, dürfte sich ums Leben geeiniges Gekommen. Ins- Die Preise für tier tumgesamt sind seit Beginn der Weizen und meln», sagte tropischen Re- Kohle steigen. Greg Goegengüsse im bel, Chef des November schon zehn Men- Roten Kreuzes, im Radio. Zudem droht der Hunschen den Wassermassen zum Opfer gefallen. gertod. Die Versorgung Von den Überschwem- wird immer schwieriger. mungen betroffen sind groAktuell ist insbesondere sse Teile des Outbacks. Ins- die Stadt Rockhampton dagesamt ist eine Fläche, so von betroffen. Hier musste gross wie Deutschland und der Flughafen geschlossen Frankreich zusammen, werden. Ein Militärflugüberschwemmt. Einige zeug mit Nahrungsmitteln Städte mussten komplett und Medikamenten wurde evakuiert werden. Mehre- in einen nördlich von Rockre Zehntausend Menschen hampton gelegenen Ort gemelanie.gath @ringier.ch

D

Auf der Flucht Hunderttausende haben alles zurückgelassen.

schickt, wie Verteidigungsminister Warren Snowdon erklärte. Von dort sollten die Hilfsgüter jetzt mit Lastwagen in die Küstenstadt gebracht werden. Ministerpräsidentin Julia Gillard hat die Nothilfen verlängert. Sie sagte: «Das ist eine grosse Naturkatastrophe, die Erholung wird viel Zeit brauchen.» Die Schäden könnten sich am Ende auf mehrere Hundert Millionen Dollar belaufen. Es ist eine Tragödie beispiellosen Ausmasses, deren Auswirkungen schon bald auch bei uns ankommen werden. Australien ist ein wichtiger Wei-

zenlieferant. Doch die Hälfte der Weizenernte hat unter den Regenfällen gelitten, wie die Zeitung «The Guardian» berichtet. Zudem wurde der grösste Kohle-Exporthafen Australiens geschlossen. Und ein wichtiger Hafen für Zuckerexporte wurde ebenfalls stillgelegt. Das heisst, es könnte teuer für uns werden. Wir müssen mit einer Erhöhung der Weizen- und Kohlepreise rechnen. Und zudem muss auch mit Engpässen in der Stahlversorgung gerechnet werden. Die Situation weitet sich aus – zu einer weltweiten Krise. 

36 Verletzte nach Kinoeinsturz Neben den starken Regenfällen und Überschwemmungen zog jetzt auch noch ein heftiger Sturm über Teile Australiens. Dieser hat das Metro Cinema in der Stadt Bathurst, rund 175 Kilometer westlich von Sydney, zum Einsturz gebracht. 36 Menschen wurden dabei verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Fernsehsender ABC hatte zuvor berichtet, dass vermutlich 16 Menschen eingeschlossen seien. Doch die Polizei konnte Entwarnung geben und versichern, dass keine weiteren Personen im Kino waren. Polizei und Feuerwehr waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.

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AUSLAND

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Arnie über seine Fehler

Brachial Zu den Budgetverhandlungen erschien Arnie mit dem Schwert aus «Conan» – es nützte nichts.

SELBSTKRITIK → Zum Abschied übt sich Arnold Schwarzenegger auch in Selbstkritik: «Ich habe Fehler gemacht», sagt der gebürtige Österreicher im Interview mit «Oe24.at». Versäumnisse gibt Arnie in der Budget-Misere zu: «Ich scheiterte beim Versprechen, das irre Geldrauswerfen zu beenden.» Er habe die Finanzprobleme zu zögerlich in Angriff genommen: «Das Budgetproblem hätte viel früher angegangen werden müssen – mit den starken politischen Muskeln, die ich im ersten Jahr meines Gouverneuramtes noch zur Verfügung hatte.» Auch bei seinem Plan, Korruption in der kalifornischen Regierung zu bekämpfen, habe er Fehler gemacht: «Ich bereue diesen Vorstoss. Schon die Rede, mit der ich das Projekt ankündigte, war zu aggressiv. Tief in mir bemerkte ich den falschen Ton, aber ich tat nichts, um das zu korrigieren.» kup

Schwarzenegger gibt die Macht ab HASTA LA VISTA → Heute tritt Arnold Schwarzen-

egger ab – und begnadigt eine Mörderin. sidonia.kuepfer @ringier.ch

I

n einer seiner letzten Amtshandlungen zeigte sich Arnold Schwarzenegger (63) von der gütigen Seite: Der heute abtretende Gouverneur von Kalifornien begnadigte die Mörderin Sara Kruzan (32). Die Frau hatte als 16-Jährige ihren Zuhälter getötet und erhielt lebenslänglich, ohne Chance, je wieder freizukommen. Nun reduzierte Arnie die Strafe auf mindestens 25 Jahre Haft mit der Möglichkeit zur Bewährung. Kruzan hatte in ihrem Gnadengesuch erklärt, sie sei jahrelang missbraucht wor-

den und leide psychisch an Die Rezession traf Kaliforden Folgen dieser Gewalt. nien besonders stark: Hier Zum Schluss seiner gab es am meisten ZwangsAmtszeit zeigte der «Gou- versteigerungen von Häuvernator» also Herz. Dabei sern und mit 12 Prozent war er 2003 angetreten, um die höchste Arbeitslosenin Kalifornien als harter Ac- quote. Anfang Dezember rief tion-Held die Dinge zum Besseren zu wenden. Nach Schwarzenegger den fisieben Amtsnanziellen Notstand aus jahren fällt sei- Nur der Schulne Bilanz mehr und schlug denberg ist als durchzovor allem im gen aus: Ar- gewachsen. Sozial- und nies ZustimGesundheitsmung in der Bevölkerung bereich drastische Kürzunhalbierte sich seit seinem gen vor. Bei seinem Antritt Start und beträgt noch rund tönte es noch anders. Da 25 Prozent. Dafür verdop- verkündete der frühere pelte sich Kaliforniens «Mister Universum»: «MögSchuldenberg auf fast 20 lich ist alles.» Nun fällt einMilliarden. zig die Bilanz in Umwelt-

Gestern begnadigt Sara Kruzan ermordete als 16-Jährige ihren Zuhälter.

fragen positiv aus: Mit strikten Öko-Gesetzen machte er Kalifornien zum Klimavorreiter. Über seine Zukunft schweigt der gebürtige Österreicher: «Ich habe keinen Plan.» Die schwache Polit-Bilanz habe sein «Superhelden-Image» angekratzt, sagen PR-Profis. Das macht eine Rückkehr ins Action-Metier schwierig. 

Fotos: AP, Keystone, ZVG

10

Da stand er noch im Saft Arnie 2003 nach der Wahl zum Gouverneur.

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BASEL

Montag, 3. Januar 2011

Benebelt ins neue Jahr

Fotos: Keystone (2), ZVG

Jahreswechsel in Basel Die Silvesternacht mit Feuerwerk bescherte Polizei und Sanität viel Arbeit.

IM RAUSCH → Basler rutschten

feucht ins 2011. Polizei und Sanität bekamen das zu spüren. ronny.wittenwiler @ringier.ch

Z

u Silvester liessen es die Basler krachen. Doch nicht nur das Feuerwerk auf dem Rhein, verfolgt von mehreren Zehntausend Personen, sorgte für Zündstoff, sondern auch der Alkohol. Klaus Mannhart von der Polizei Basel-Stadt: «Der Jahreswechsel be-

Hier sehen Sie eine Sau GLÜCKSBRINGER → Eines der bekanntesten Symbole für Glück ist das Schwein. Auch der Zoo Basel weiss einen ganzen Reigen an Sauen in seinen Reihen – passend zum neuen Jahr sollen sie den Besuchern Glück bringen. Dass es aber nicht immer das konventionelle Hausschwein sein muss, zeigt dieses Bild: Wir sehen hier ein Tier, das doch tatsächlich als «Meersau» bezeichnet wird. Ein bizarr geformter Fisch. Die Fachwelt nennt ihn auch Drachenkopf. Und mit etwas Glück zeigt sich dieses schwimmende Schwein auch den Besuchern im rw neuen Jahr.

scherte Kantonspolizei, Berufsfeuerwehr und Sanität einen Haufen Arbeit.» Die Bilanz: Während der Neujahrsnacht gingen in der Einsatzzentrale der Polizei im Spiegelhof 161 Notrufe ein, die eine sofortige Intervention notwendig machten. Oft sei zu viel Alkohol im Spiel gewesen, sagt Mannhart. «Es

Mehr Fisch als Sau Meersau im Basler Zoo.

kam zu Schlägereien und ging. In zwölf anderen FälStreitigkeiten, die ge- len hatten die Betroffeschlichtet werden mussten, nen viel zu viel Alkohol inzu Zechprellereien und tus. Lärmbelästigungen und Während der Alkohol auch zu Unfällen.» einigen Baslern die Sinne trübte, sorgte Die Bedichter Nebel rufsfeuerDie Sanität wehr ihrerfür düstere seits hatte rückte 41 Aussichten fünf Einsätze Mal aus. während des zu bewältigen Feuerwerks. und auch die Sanität war Dieses konnten die Zupausenlos unterwegs mit schauer nicht in voller 41 Einsätzen, wovon es elf- Pracht geniessen. Zu wolmal in lebensbedrohlichen kenverhangen war leider Situationen um Sekunden der Himmel. 

Behinderte Frau bestohlen GAUNER → Unverfrorener geht es nun wirklich nicht: Gestern kurz vor 17 Uhr überfiel am Basler Bahnhof SBB ein unbekannter, zirka 40-jähriger Mann eine gehbehinderte Frau. Zuerst half der Täter seinem Opfer aus dem Zug und nahm ihr den Rollator ab. Als die Frau schliesslich auf dem Perron stand, entriss ihr der Gauner unvermittelt die Handtasche mit rund 100 Franken Bargeld und persönlichen Gegenständen. Über die Passerelle rannte der Mann in Richtung Gundeldingerquartier und verschwand. Eine sofort eingeleitete Fahndungsaktion der Polizei Basel-Stadt blieb bisher ohne Erfolg.

Tatort Fieser Diebstahl am Basler Bahnhof SBB.

Bewaffnet auf Spaziergang IRRE → Die Polizei in Weil nahm

am Sonntag einen Waffennarr fest.

G

estern musste die Polizei im badischen Weil am Rhein ausrücken – wegen eines 46-Jährigen, der bewaffnet einen Spaziergang machte. Sie nahm ihn gegen 19 Uhr in seiner Wohnung fest. Passanten sahen den als «Waffensammler» bekannten Mann zuvor mit einer Schusswaffe auf offener Strasse herumlaufen. Bereits vor einem Jahr sorgte die gleiche Person für Aufregung. Damals konfiszierten Polizisten ein

ganzes Arsenal an Waffen und Munition bei ihm zu Hause. Bei der erneuten Wohnungsdurchsuchung gestern Abend wurden ein 9-Millimeter-Revolver sowie eine Pistole zum Abfeuern von Leuchtmunition gefunden. Auch mehrere Granatenteile lagerte der Mann bei sich zu Hause. Die Polizei stellte die Schusswaffen sicher und der Mann wurde wegen Verstosses gegen das Waffengesetz angezeigt – genau wie schon vor einem Jahr. rw


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Montag, 3. Januar 2011

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HINTERGRUND Gegenspieler Fidel Castro, John F. Kennedy.

50 Jahre

Kalter Krieg in der Karibik GESIEGT → «Wir werden siegen!»,

war der Schlachtruf von Fidel Castro (84), Kubas Revolutionsführer. michael.scharenberg @ringier.ch

Z

usammen mit seinem Freund, dem ständig edle Havanna-Zigarren rauchenden Ernesto Che Guevara (erschossen 1967), jagte Castro 1959 Kubas Diktator Fulgencio Batista y Zaldivar zum Teufel: «Sozialismus oder Tod!» Das alles beobachtete der damalige US-Präsident Dwight D. Eisenhower mit Argusaugen. Ein linkes Regime vor der Haustüre, nein

→ SCHLAU IN

Fotos: AP

60 SEKUNDEN

Das Embargo war ein Kampf David gegen Goliath – löste aber fast den dritten Weltkrieg aus.

danke! Dann brachte Castro das Fass zum Überlaufen. Er enteignete den gesamten amerikanischen Besitz auf Kuba. Zur Strafe kappten die USA, auf den Tag genau heute vor 50 Jahren, an einem karibisch-milden 3. Januar, die diplomatischen Beziehungen mit Kuba. Und verhängten wenige Tage später ihr Wirtschaftsembargo. Der neue Präsident John F. Kennedy, der nur wenige Tage später sein

Amt antrat, bestätigte das. Die Sanktionen dauern bis heute an. Die Folgen für die Kubaner sind verheerend: Knappheit an Nahrungsmitteln, es fehlt an Seife und sauberem Wasser, Medikamente und medizinische Geräte sind Mangelware. Kein Wunder, leiden die Menschen unter Infektionskrankheiten. Erblindung und psychische Leiden sind weit verbreitet. Hilfe fand Kuba vor allem bei der damaligen Sowjetunion. Jetzt, unter Präsident Barack Obama, wird das Embargo schrittweise ab-

Obama lockert das Embargo Am 11. März 2009, sieben Wochen nach Amtsantritt von Präsident Barack Obama, verabschiedet der US-Kongress einige Erleichterungen des Embargos. So dürfen Kubano-Amerikaner nun wieder jährlich ihre Angehörigen auf der Insel besuchen und mehr Geld dorthin überweisen. 20 Sek.

Kuba stellt derzeit zwigeschafft. Damit dürfte auch die Einfuhr der be- schen 130 und 150 Milliogehrten Zigarren in die USA nen Zigarren im Jahr her. Der grösste Teil geht nach wieder erlaubt werden. «Die Zigarre ist die Bot- Europa. Hier befürchten schafterin Kubas in der die Zigarrenliebhaber jetzt, Welt», sagte Fidel Castro dass die Amerikaner die Preise nach einst. Und oben treiben diese Dame «Die Zigarre dürfte in werden. den USA ist Kubas Dabei hatmit offenen Botschaerin.» te Präsident John F. KenArmen empfangen werden. Die kuba- nedy seinerzeit vorgenische Regierung hat denn macht, wie man vorsorgt, auch schon Tabaklager an- Embargo hin oder her. Kurz gelegt und zusätzliche An- vor dessen Inkrafttreten bauflächen bestimmt, um liess er für sich selber 1200 die zu erwartete Nachfra- Stück seiner geliebten «Pege-Explosion auffangen zu tit H. Upmann» beiseite können. schaffen. 

Hilfe durch die Sowjets Retter in der Not war die Sowjetunion, die Kuba praktisch den gesamten Rohrzucker abkaufte. Als die Sowjets aber Raketen auf Kuba stationieren wollten, kam es 1962 fast zum Atomkrieg mit den USA. 15 Sek.

Die Demokratie kam nie Das Embargo heisst in den USA «Gesetz der kubanischen Demokratie». Offizielles Ziel: dem kubanischen Volk die amerikanische Demokratie zu vermitteln. Der kubanische Aussenminister Pérez Roque nannte das Embargo dagegen einen «Akt des Völkermordes». US-Senator Richard Lugar erklärte vor einem Jahr die Sanktionen für gescheitert. Das Ziel, Demokratie nach Kuba zu bringen, sei verfehlt worden. Das kubanische Regime benutze das Embargo nur, um vom 25 Sek. verarmten Volk weitere Opfer zu fordern.


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 Cordoba, Argentinien Ein einheimischer Badender grüsst KTM-Fahrer Emanuel Sulem aus Frankreich. Der rasende Reisende will die Dakar-Rallye gewinnen, die zum dritten Mal in Südamerika stattfindet.

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 Yokohama, Japan Anfang Jahr schreiben die Japaner ihre Wünsche auf Papier. Seelöwe Leo (8) pinselt hier «Chüngel» aufs Blatt. Der schlaue Kerl will aber keinen essen, er macht nur darauf aufmerksam, dass im Februar das Jahr des Hasen beginnt.


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Montag, 3. Januar 2011

Bilder des Tages

Fotos: Reuters (3), AFP

 Nonsan, Südkorea Das ist sicher nicht die beste Armee der Welt. Den Gewehrlauf voll Schnee, was bei einer Schussabgabe gefährlich ist. Das Gesicht geschwärzt, obwohl die Rekruten im Schnee robben. Ueli Maurer hat noch alle Chancen.

 Manila, Philippinen Kein Weihrauch vernebelt die untrennbare Verbindung von Geld und Geist. So viel Offenheit steht der katholischen Kirche gut an. Heute Morgen segnete dieser Priester am ersten Handelstag des neuen Jahres die philippinischen Börsianer und ihre Geschäfte.


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PEOPLE

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Im neuen Jahr sind sie die Stars

→ HEUTE FEIERN Mel Gibson 

US-Schauspieler und Regisseur, wird 55 ... Leonard, Schweizer Schlagersänger, wird 47 … John Paul Jones, britischer Musiker (Led Zeppelin), wird 65 … Michael Schumacher, deutscher F1-Fahrer, wird 42 …

Liebesbrief an…

Lieber Dieter

Nur noch fünf Mal schlafen, bis ich Sie am Samstag bei Kerzenschein in meinem Wohnzimmer daten darf. Der Gedanke daran, dass das lange Warten auf DSDS endlich ein Ende hat, lässt mein kleines Herz höher schlagen. Nicht etwa, weil ein neues Casting-Sternchen geboren wird. Denn Hand aufs Herz, lieber Dieter Bohlen, dieses ist sowieso dem Untergang geweiht. Es ist auch nicht Ihre solariumgebräunte Lederhaut, die die Schmetterlinge in meinem Bauch tanzen lassen. Es sind Ihre Sprüche. Denn die sind seit Jahren gross. Als Juror lassen Sie sich den Mund nicht verbieten, bringen Teenie-Träume zum Platzen und schrecken nicht davor zurück, junge Menschen vor einem Millionen-Publikum blosszustellen. Herr Bohlen, Sie sind ein Bad Boy der alten Schule. Und ich mags dreckig. Ihnen verzeihe ich sogar Ihren überaus geschmacklosen Kleidungsstil. Viel mehr will ich Sie dafür loben, dass Sie ein Sklave Ihres Testosterons sind. So lassen Sie dünne Stimmchen weiterkommen – sofern diese dicke Dinger haben. Musikalisch befinden Sie sich im Herbst Ihres Lebens. Vorbei sind die Zeiten der «Cheri Cheri Lady» und damit auch die Zeit Ihrer Modern Talking-Föhnfrisur. Das stimmt mich stets etwas melancholisch. Aber solange Sie weiterhin Sieger-Perlen wie «Don’t believe», «Now Or Never» oder «Take Me Tonight» schreiben, werde ich Ihnen erliegen. Eigens dafür will ich Sie kommenden Samstag mit rotem Kussmund im Negligée von meiner Couch aus anhimmeln und Ihnen mindestens 10 000 feuchte Luftküsse senden.

Jhre Maja Z.

Sitzt seit der ersten Staffel in der «DSDS»Jury. PopTitan Dieter Bohlen.

Andrea Jansen sucht « Die grössten Schweizer Talente».

Zurück am Unglücksort NÄHE → Steve Lees Witwe reiste an die Unfallstelle

in den USA, um ihre Trauer besser zu verarbeiten.

D

ie Wunden sind noch nicht verheilt. Drei Monate ist es erst her, seit Steve Lee († 47) beim Verkehrsunfall in den USA auf der Interstate 15 North ums Leben kam. An Weihnachten ist seine Witwe Brigitte BalzariniVoss nun an den Ort des Schreckens zurückgekehrt. «Hier bin ich Steve nahe», schildert sie der «Schweizer Illustrierten» ihre Emotionen. Und erklärt, warum sie die schwere Reise auf sich nimmt. Die Vorstellung, die Feiertage ohne ihren Liebsten verbringen zu müssen, war ihr unerträglich. In den USA fühlt sie den Verstorbenen intensiver. Brigitte Balzarini-Voss ist überzeugt, dass Steve sie nach wie vor durchs Leben begleitet, immer noch bei ihr ist. Mal als sanftes Streicheln auf der Hand. Mal als «angenehme Wärme auf meinem Haar».

An der Unfallstelle in der Wüste von Nevada steht ein schlichtes Holzkreuz. Balzarini-Voss bindet ein Herz aus Ästen und ein gemeinsames Foto darum. Sie erinnert sich an den 5. Oktober: «Der Aufprall hat sich schrecklich angehört. Steve flog wie ein Vogel über mich.» Bei aller Trauer sei sie aber froh, dass er an einem solch fried-

lichen Ort sterben durfte. Die Tränen kullern ihr über die Wangen. Dabei weint sie sonst nie. «Ich habe gelernt, zu unterdrücken und mich zu motivieren.» Zu Hause in der Schweiz hat sie alles so gelassen wie es war, nichts weggeräumt. Manchmal schlüpft sie in Steves Shirt. «Dann bin ich noch in seinem Leben und er in meinem.» aau

Trauer Brigitte Balzarini-Voss an der Unfallstelle.

Fotos: Heike Grasser/Ex-Press, Keystone, tilllate.com, Reuters, ZVG

… Dieter Bohlen (56) «DSDS»-Juror


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Montag, 3. Januar 2011

AUSBLICK → Sie sind keine unbeschriebenen

Blätter. Doch 2011 starten sie erst richtig durch. christina.morf @ringier.ch

Andrew Garfield spielt «Spiderman».

Joel Basman goes Hollywood.

Britney Spears ist zurück.

S

chweiz, Deutschland, Hollywood? Schauspieler Joel Basman (19) macht sich auf, die Traumfabrik zu erobern: In diesem Jahr ist er an der Seite von OscarPreisträgerin Cate Blanchett (41) und «Hulk»-Star Eric Bana (42) im Thriller «Hanna» zu sehen. Vor der Kamera überzeugt auch Elle Fanning (12). Die kleine Schwester von «Twilight»-Star Dakota hat geschafft, wovon viele arrivierte Schauspielerinnen ein Leben lang träumen: Sie hat an der Seite von Brad Pitt (46) gespielt. Und das gleich zwei Mal: 2006 in «Babel» und 2008 in «Der seltsame Fall des Benjamin Button». Jetzt hat auch RegieLegende Francis Ford Coppola (71) ihr Talent erkannt und die junge Elle für seinen neuen Film

«Twixt Now And Sunrise» «Brit» ist besser als je zuengagiert. vor. Aufwärts gehts auch Besser als je läuft es mit der Schweizer Sängerin auch für «SF unterwegs»Tinkabelle (29). Kein Ge- Moderatorin Andrea Janringerer als Schmusesänger sen (30). Sie ist endlich Seal (47) hat sie engagiert. wieder in einer Show zu seEr sang im Herbst 2010 ein hen, sucht «Die grössten Duett mit ihr. Sie gilt als ei- Schweizer Talente». Eines der grössten Tanes der vielversprechendsten Talente am lente Hollywoods ist AnSchweizer drew GarMusikBritney Spears field (27). himmel, Für seine Rolbrachte das ist besser le in «The Soals je zuvor. Publikum cial Network» beim «Energy ist er für eiStars For Free» zum Toben. nen Golden Globe nomiJetzt startet die Aargauerin niert, im neuen Jahr gehen durch: Am 21. Januar ihm die Zuschauer als neukommt Tinkabelles erstes em «Spiderman» ins Netz. Auch für Lindsay Lohan Album «Highway» in die Läfängt 2011 gut an. An Neuden. Noch etwas früher – am jahr twitterte sie: «Heute 7. Januar – erscheint Brit- ist der erste Tag vom Rest ney Spears’ neue Single meines Lebens». Nach «Hold It Against Me». Nach- dem Drogenentzug will dem sie zwei Jahre von der «LiLo» einen Neuanfang. Bildfläche verschwunden Heute soll sie aus der Rehawar, sind Insider überzeugt: Klinik entlassen werden. 

→ PEOPLE

NEWS

Zsa Zsa droht Amputation LOS ANGELES → Schauspielerin Zsa Zsa Gabor (93) ist wieder im Spital. Sie hat ein Blutgerinnsel, die Ärzte werden ihr wohl ein Bein abnehmen müssen. Das hat ihr Mann, Frederic Prinz von Anhalt, «Tmz» erzählt.

Arquette in Reha-Klinik NEW YORK → David Arquette (39) hat sich laut «People» selbst in die Reha eingewiesen, will Alkoholsucht und Depressionen bekämpfen.

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Montag, 3. Januar 2011

19

PEOPLE

Twain und Thiébaud trauten sich HOCHZEIT → Die erste Promi-

Vermählung 2011 war zauberha, der Bräutigam ein Schweizer.

Z

wei Seitensprünge ha- dem Shania ihre Verloben am Neujahrstag zu bung bekanntgegeben einem perfekten Happy End hatte. Mit einem dreikarägeführt. Die kanadische tigen Diamantring (Wert: Sängerin Shania Twain (45, knapp 100 000 Franken) «That Don’t Impress Me hat Thiébaud um ihre Hand Much») heiratete an einem angehalten. Strand auf Puerto Rico ihDabei war es der Herzren Schweizer Verlobten, schmerz, den die beiden den Nestlé-Manager vor zwei Jahren vereinte. Thiébauds Ehefrau AnneFrédéric Thiébaud (40). Gerade mal 40 Familien- Marie war mit Twains daangehörige und Freunde maligem Gatten Robert waren dabei, als sich das «Mutt» Lange fremdgeganPaar bei Sonnenuntergang gen. Sie hatte zuerst als Sein der Ortschaft Rincón kretärin, später als Manaewige Treue schwor. Die gerin des bekannten MusikBraut und der produzenten Bräutigam (62, AC/DC, trugen Weiss, Alle sangen Bryan Adams) er dazu ein «All You Need gearbeitet. schwarzes Und sie war Hemd. Hand is Love». auch die beste in Hand spaFreundin von zierten sie den Strand ent- Shania Twain. Als Lange sie lang. Frédéric trug seiner nach 14 Jahren Ehe im Mai Shania galant die Schuhe. 2008 in ihrem Haus am Nach der Zeremonie san- Genfersee sitzenliess, war gen alle herzhaft «All You Twain am Boden zerstört. Need Is Love» von den BeaIm Scheidungsverfahtles und staunten über das ren stützten sich die beiden prächtige Feuerwerk. gegenseitig. Aus der Die Hochzeit folgte Freundschaft der Leidensnur zwei Wochen, nach- genossen wurde Liebe. hgo

Glücklich Shania Twain und Frédéric Thiebaud.

Carla Bruni plant ein Kind

Babyärger für Ronaldo

WUNSCH → 2011 will Carla Bruni ihrem Ehemann

Nicolas Sarkozy Nachwuchs schenken.

Fotos: Dukas (2), RDB/Toto Marti

P

Bald Eltern? Nicolas Sarkozy und Carla Bruni.

ünktlich zum neuen Jahr stehen im ElyséePalast grosse Dinge an. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy (55) rüstet sich für den Wahlkampf 2012. Und seine Frau Carla Bruni-Sarkozy (43) plant laut «Gala» Nachwuchs. «Sie will ihm ein Kind schenken», heisst es dort. Das Ex-Model ist bereits Mama von Sohn Aurélien (9). Ihr Mann hat aus zwei früheren Ehen schon drei Söhne. zvr

Wird von einer Leihmutter bedrängt Cristiano Ronaldo.

REUE → Eine Leihmutter hat Cristiano Ronaldo (25) letzten Sommer zum Papa gemacht. Der Kicker hat ihr angeblich 14 Millionen Franken dafür bezahlt. Doch jetzt steht dem Fussballer Ärger ins Haus. Denn die britische Studentin fordert ihr Baby zurück. Laut «Daily Mirror» bereut sie ihre Entscheidung, will Ronaldo das Geld erstatten und ihr Kind wieder haben. Die 20-Jährige soll den Portugiesen regelmässig anrufen. Am Telefon bricht sie in Tränen aus, fleht ihn an, das Kind aau sehen zu dürfen.


20 → SPORT

NEWS

SPORT

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An der Arbeit Herren-Chefcoach Martin Rufener präparierte letzte Woche die Piste von Adelboden fürs Training.

U20 an WM ohne Chance EISHOCKEY → Die Schweizer Junioren sind an der U20-WM in Buffalo (USA) im Viertelfinal ausgeschieden. Sie unterlagen Kanada mit 1:4. Die Schweizer zeigten grosse Leidenschaft und verteidigten diszipliniert. Zudem war Goalie Benjamin Conz (Bild) mit 46 Paraden einmal mehr ein sicherer Rückhalt. Morgen gehts im Spiel um Rang fünf gegen Finnland.

FOOTBALL → Die Calanda Broncos haben einen der grössten Transfer-Coups in der Geschichte des Schweizer American Footballs gelandet. Der Meister aus Graubünden verpflichtet auf die kommende Saison Passfänger Tripp Chandler (24), der zuletzt im NFL-Team der San Diego Chargers zum erweiterten Kader gehörte.

Hiller stahl allen die Show EISHOCKEY → Jonas

Hiller befindet sich weiterhin in Topform. Der Schweizer Goalie führte die Anaheim Ducks zu einem 2:1-Heimsieg gegen den NHL-Champion Chicago Blackhawks. Hiller gelangen 39 Paraden.

Dzeko-Deal mit City fix? FUSSBALL → Laut übereinstimmender englischer Medienberichte hat sich Manchester City definitiv die Dienste von Wolfsburgs Top-Stürmer Edin Dzeko (24) gesichert. Der Bosnier soll gut 40 Millionen Franken in die Vereinskasse der Niedersachsen bringen. Er werde Ende Woche in England erwartet.

«Rufener entschied sich fürs Geld» KNATSCH → Swiss-Ski-Direktor

Wenger wir Chef-Trainer Martin Rufener indirekt Geldgier vor. tene Skiverband «dreht den Spiess um», wie es SwissSki-Direktor Andreas Wenänner-Cheftrainer Martin Rufener hört ger nennt. Nicht der Veram Ende dieser Weltcup- band, sondern Rufener Saison auf und wechselt in selber sei nämlich der studie Privatwirtschaft zum re Bock, findet er und starHeli-Unternehmen Swiss- tet einen Frontalangriff auf Jet. Mit seinem angekün- den Erfolgstrainer: «Martin digten Abgang sorgte der Rufener hat sich fürs Geld 52-jährige Berner Oberlän- und gegen das Herz entder – seit 2004 Cheftrainer schieden», sagte Wenger – für einen weiteren Knall auf Radio DRS. beim SchweiIndirekt wirft der Boss zer Verband Swiss Ski. damit RufePeter Müller Gemäss ner Geldgier findet es ein Rufener gavor. Der Mänben die ver- Kasperlitheater. ner-Cheftrainer verdiente kürzte Kündigungsfrist von sechs geschätzte 250 000 Franauf drei Monate und eini- ken im Jahr. Mit dem ge weitere Details den Nachtreten gegen Trainer Ausschlag dafür, dass er Rufener versucht Wenger, nicht mehr weitermachen seinen angeschlagenen Präwill. Der uneingeschränkte sidenten Urs Lehmann aus Vertrauensbeweis habe am der Schusslinie zu nehmen. Ende gefehlt. Der nach dem Dieser musste in den letzEklat bös in die Kritik gera- ten Tagen besonders einsteVon Marc Ribolla und Rolf Cavalli

M

cken, weil er den erfolgreichen Trainer nicht halten konnte. Lehmann ist jetzt gefordert, einen Nachfolger für Rufener zu finden. Einfach wirds nicht. Kandidaten wie der Berner Tom Stauffer, aktuell Coach der deutschen Frauen, sind nicht für wenig Geld zu bekommen. In einer Umfrage auf «blick.ch» geben 77 Prozent oder knapp 4700 Leser

die Schuld am Schlamassel Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann. Support erhält dieser aber von Ex-Skistar Peter Müller (53). In der «Basler Zeitung» meint er heute: «So what? Dann soll er halt Helikopter fliegen gehen! Für mich ist das ein Kasperlitheater. Rufener hat mit Abstand den besten Lohn aller Trainer. Irgendwann gibt es Grenzen.» 

Swiss-Ski-Bosse Präsident Urs Lehmann (l.) bei der Vorstellung des neuen Direktors Andreas Wenger im Oktober 2010.

Fotos: EQ Images (2), Reuters, Keystone,

NFL-Star in die Schweiz


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Montag, 3. Januar 2011

Sion grei als erstes Team an SUPER LEAGUE → Die Walliser nahmen heute das

Training wieder auf. Die Topclubs folgen morgen.

D

rei Wochen dauerte für die Schweizer Fussballprofis die Zeit der Erholung nach der Vorrunde. Jetzt gilts wieder ernst. Die Vorbereitung auf die Rückrunde der Super League – erste Spiele am 5. Februar – hat begonnen. Als Erster bat heute Morgen um neun Uhr SionCoach Bernard Challandes zum Training. Die SL-Vierten bereiten ihren Angriff auf die Tabellenspitze diese Woche in Leukerbad vor, bevors ins Trainingslager nach Tunesien geht. Ausser Rodrigo und Dominguez waren alle Spieler für die Fitnesstests anwesend. Die Spieler der Spitzenclubs Luzern, Basel und Zürich treffen sich morgen Dienstag dann zum ersten Warmlaufen im neuen Jahr. Am längsten Ferien geniessen die Cracks

von YB. Sie müssen erst am nächsten Freitag wieder auf der Matte stehen. Im Tabellenkeller sorgt die Auswahl der Trainingslagerorte für Brisanz. Die beiden Letzten, St. Gallen und GC, werden in der

Südtürkei bei Side und Belek nur gerade vierzig Kilometer voneinander entfernt logieren und ihre Testspiele austragen. Im ersten Meisterschaftsspiel müssen sie gleich gegeneinander antreten. rib Topläufer Dario Cologna in Oberstdorf.

Cologna weiter souverän

Fehlte Sion-Spieler Alvaro Dominguez (l.), hier im Duell mit GC-Menezes im Dezember.

SKI NORDISCH → Dario Cologna hat seine Leaderposition bei der Tour de Ski der Langläufer heute Mittag verteidigt und sogar weiter ausbauen können. Der 24-Jährige liegt jetzt 40,9 Sekunden vor dem Kanadier Devon Kershaw in Führung. In der zweiteiligen 20-KilometerVerfolgung (klassisch/freie Technik) in Oberstdorf (D) lief der Schweizer mit Platz zwei aufs Podest. Cologna zeigte auf der anspruchsvollen Rundstrecke einmal eine starke Leistung. Der Bündner kontrollierte das Geschehen von der Spitze aus, erlief sich dutzende Bonus-Sekunden bei den Zwischensprints und hatte seine ärgsten Rivalen im Kampf um den Gesamtsieg stets im Auge. Morgen geniessen die Athleten einen Ruhetag und ziehen weiter nach Toblach (I). Dort gehts am Mittwoch mit rib einem Sprint in die nächste Etappe der Tour de Ski.

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Montag, 3. Januar 2011

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Grad minus war es, als Lianne Parkin von der Uni Otago in Neuseeland etwas Merkwürdiges entdeckte: Wenn man seine Socken um den Schuh herum statt im Schuh trägt, rutscht man weniger auf dem Eis aus. Sind Socken die Lösung gegen den Streusalzmangel? Parkin erhielt auf jeden Fall den satirischen Ig-Nobelpreis.

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Gemäss einer Studie des Bundesamts für Gesundheit aus dem Jahr 2009 ist jeder dritte Schweizer übergewichtig. Vor allem Männer bringen zu viel auf die Waage: 2007 waren rund 47 Prozent der Männer zu dick. Bei den Frauen lag die Quote bei rund 28 Prozent. Als übergewichtig gilt, wer einen Bodymassindex zwischen 25 und 30 Punkten hat.

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Mit Farbe Lieber grün tragen als Salat essen: «Colour Me Slimmer» in Englisch bei Amazon.de, 19.90 Fr.

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Mit einem Fitnessgürtel Ein Traum wird wahr II.: Pfunde verlieren mit Elektroschocks, Ab Maxx Pro bei Trendmail.ch, ab 98 Franken.

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Fotos: istockphoto, ZVG

Kuchen oder Apfel? Sie entscheiden darüber, was die Waage beim nächsten Mal anzeigt.

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WOHNEN

www.blickamabend.ch

Grüner

leben

Mehr als einfach nur Strom sparen Grün wohnen.

HEIMELIG → Wer umweltgerecht

leben will, hat bei der Auswahl der Möbel viele Möglichkeiten. rabea.mueller @ringier.ch

N

achhaltig leben geht über Wasser sparen hinaus. Mit der richtigen Möbelwahl kann viel bewegt werden. Nachfolgend drei einfache Wege, um der Natur zu helfen.

Recycling: Es gibt viele kreative Ideen, wie alte Materialien neu verwendet werden können. Die Ergebnisse sind ausgefallene Produkte mit individuellem Charakter. Wichtig ist, dass die Wiederverwertung auf dem gleichen Qualitätsniveau ist wie

→ SO MÖCHTEN WIR WOHNEN Weiss ist keine richtige Farbe, sondern eine Abstufung von Helligkeit – und wenn es ums Einrichten geht, eine Lebenseinstellung. Weiss passt immer, ist elegant und strahlt Ruhe aus. Drei tolle Beispiele zeigt das Buch «Interiors Now!» vom Taschen Verlag. In der «Casa Orlandi» (Bild l.) bei Florenz fügt sich eine schneeweisse Saarinen-Garnitur zu Fresken aus dem 18 Jahrhundert und einem Boden aus den 30er Jahren. Weiss und kurvig – nach diesem Motto hat ein belgisches Designer-Paar ihre Maisonette-Wohnung in Ghent (Bild m.) eingerichtet. Und das Wochenendhaus der Shannons in Marfa, Texas, (Bild r.) dient der Ruhe und der Entspannung – da passt nichts besser als Weiss.

das Ursprungsprodukt. Sonst macht das Möbelstück keine Freude. Massivholz: Es stammt meistens aus heimischen Wäldern. Dies stärkt die regionale Holzwirtschaft und verschont den Regenwald. Das Besondere: Massivholz atmet weiter und sorgt für gute Luft. Für individuelle Lösungen kann man zum Schreiner gehen. Der Preis von Massivholzmöbeln ist

zwar hoch, darf aber nicht verbreitete internationale abschrecken. Sie haben we- Zertifikate. Das bekanntesgen ihrer hohen Qualität te ist FSC, «Forest Stewardein langes Leben. Ausser- ship Council». Es garandem sind sie tiert, dass das nachhaltig, Holz aus eiMassivholz weil ihre Herner naturgestellung weni- frischt rechten und ger Energie die Lu auf. sozialen benötigt als Forstwirtbei anderen Möbeln. schaft stammt. So ist sicher, Zertifizierung: Die Schweiz dass weder Regenwald verfügt über kein eigenes noch Menschen ausgebeuLabel. Dafür gibt es viele tet werden.

Hauptsache weiss – in Italien, Belgien oder den


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Montag, 3. Januar 2011

Recycling-Möbel

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→ WOHN-NEWS

Der Hocker «Tin Tuffet» ist aus alten OlivenölKanistern, handgemacht und einzigartig. Er ist stabil genug für Erwachsene. Bei www.rafinesse-tristesse.com Der Korpus von «Clubtisch II» ist aus einer alten Waschmaschinentrommel. Die Farbe kann frei gewählt werden. Bei www.kiwidesign.ch, 790 Fr. Der «Comet Coffee Table» besteht aus Decks von Skateboards. Preisliste anfragen bei www.skatestudyhouse.com.

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Stilhimmel ONLINE → Freunde fernöstlicher Einrichtungen haben eine neue Anlaufstelle. Im OnlineShop «Style Heaven» gibt es von der Kommode bis zum Teelicht alles, was das Herz begehrt. Die Kostbarkeiten gibt es auf www.style-heaven.com

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Sitzwürfel BRITISCH → Der Online-Laden DekoWebShop hat einen neuen Hocker im Angebot. Zusammengenäht ist der bequeme Sitzwürfel aus Jeansstoff – natürlich im Muster des Union-Jack. Erhältlich bei www.dekowebshop.ch

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Zertifikats-Möbel Der massive Holztisch «Fabio» hat die FSCZertifizierung. Sein Holz stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Bei Interio, 399 Fr. Die Kommode «Lena» hat ebenfalls das FSC-Label und hilft so dem Regenwald. Bei Micasa, 479 Fr. Dem Bürostuhl «AC4» wurde der blaue Engel verliehen. Das deutsche Label steht für eine nachhaltige Herstellung. Bei Neumarkt 17, 1559.90 Fr.

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Sweet Home PLANHILFE → Ab Dezember gibt es im Handel die PC-Software «Sweet Home 3D». Vom Grundriss der Zimmer bis zu den Möbeln kann alles digital nachgestellt werden. So lassen sich Einrichtungen kinderleicht planen.

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→ GUT ZU

WISSEN

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Tisch «Quadrino» aus Nussholz enthält eine Eisenkonstruktion in den Beinen. Dank dieser wackelt er nicht. Bei Hasler Möbel, Tisch 7350 Fr. «Spira» kann sowohl als Hocker als auch als Beistelltisch verwendet werden. Bei tossa.ch, 1200 Fr. Die Beistelltische «Oak Table Module» aus Eichen-Massivholz können individuell zu Regalen kombiniert werden. Bei teo jacob, Preis variabel.

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Plätzchen gesucht Der coole Schein der 1990er-Jahre Ein richtiges Juwel, das wir da auf dem Flohmi für Sie aufgetrieben haben. Denn die Leuchte «Metropoli» stammt aus erfahrener Designerhand: Alberto Meda und Paolo Rizzatto haben sie für das ItaloLabel Luceplan gestaltet. Und das Bullauge sieht genau so aus, wie man es von Zeitzeugen der 90er-Jahre erwartet: nüchtern und cool. Das Original scheint voll funktionsfähig, es kann an die Decke oder Wand geschraubt werden. Hier handelt es

sich übrigens um den kleinsten Spross der Metropoli-Familie, der Durchmesser von 18 cm verweist darauf. Falls Sie ihn ergattern möchten, bewerben Sie sich mit einem Mail: magazin@blickamabend. ch

Fotos: Getty Images, ZVG

Massivholz-Möbel

Slow Design Die Slow-Bewegung geht über den Bereich Essen hinaus. Der Begriff «Slow Design» steht für ökologisches, soziales und regionales Design. Damit wird mehr Wert auf individuelle Produkte aus der Region gelegt. Materialien müssen nachhaltig, und die Herstellung muss umweltfreundlich sein. Aber auch die Ästhetik darf nicht zu kurz kommen: Schickes und aussergewöhnliches Design ist Pflicht. So entsteht eine Balance zwischen Aussehen, Nützlichkeit und Nachhaltigkeit.


→ SF 1

→ SF 2

→ ARD

16.55 Lena O 17.40 Telesguard O 18.00 Tagesschau 18.15 5 gegen 5 18.40 Glanz & Gloria 19.00 Schweiz aktuell O 19.25 Börse O 19.30 Tagesschau O 19.55 Meteo O

16.15 Kinderprogramme 17.35 Hannah Montana 17.55 MyZambo 18.05 Dance Academy 18.35 Die Simpsons O U 19.05 Mein cooler Onkel Charlie O U 19.30 Tagesschau

ca. 16.45 Handball. Länderspiel. Deutschland – Schweden. Live aus Hamburg 18.45 Tagesschau O 18.50 Grossstadtrevier. Herzenssachen 19.50 Wetter 19.55 Börse

20.05 1 gegen 100 O 21.05 Puls O Topärzte: reif für die Praxis? 21.50 10 vor 10 O 22.20 Eco-Spezial Geld, Gier und Gewissen 22.50 Liebesglück in Odessa O Von der Suche nach der Traumfrau 23.55 Tagesschau Nacht 0.10 Nachtwach Telefon-Talk mit Barbara Bürer 1.00 1 gegen 100 O (W) 1.50 (1.55) Eco-Spezial (W)

20.00 Doctor’s Diary O Frauen auf dem Ärzteball 20.50 (20.45) Doctor’s Diary O Nonnen sind auch nur Frauen 21.40 (21.30) Doctor’s Diary O Brauche dringend ein Happyend 22.30 (22.20) Sport aktuell 22.55 Frozen River – Auf dünnem Eis U Kriminalfilm (USA 2008) Mit Melissa Leo 0.30 Doctor’s Diary O (W) 1.15 Doctor’s Diary O (W)

20.00 Tagesschau O 20.15 Der kalte Himmel O D (1/2) Drama (D 2011) (Forts.: morgen) 21.45 Die Route des Bären O (1/2) (Forts.: morgen) 22.30 Tagesthemen 23.00 Zurück im Sommer O Drama (USA 2007) 0.35 Nachtmagazin 0.55 Vierzig Wagen westwärts O Western (USA 1964)

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

16.15 Lena O 17.00 Wetter O 17.15 Hallo Deutschland 17.45 Leute heute O 18.00 Soko 5113. Zimmer 105 19.00 Heute O 19.25 Wiso. Das iPad und andere Tablet-PCs

16.15 ZiB Flash 16.20 Serien 17.50 ZiB Flash 17.55 (18.25) Anna und die Liebe 18.25 Anna und die Liebe 18.55 Scrubs 19.20 Mein cooler Onkel Charlie O 19.45 Chili

16.00 Die Barbara-Karlich-Show O 17.00 ZiB 17.05 Heute 17.40 Winterzeit 18.30 Konkret 18.51 Infos und Tipps 19.00 Bundesland heute 19.30 ZiB 19.49 Wetter 19.55 Sport

20.15 Rottmann schlägt zurück O TV-Thriller (D 2010) Mit Heino Ferch, Heikko Deutschmann 21.45 Heute-Journal O 22.15 Armageddon – Das jüngste Gericht O D Sci-Fi-Film (USA 1998) Mit Bruce Willis, Ben Affleck, Liv Tyler. Regie: Michael Bay 0.35 Heute Nacht 0.50 Armageddon – Der Einschlag O 2.15 Heute

20.00 ZiB 20 / Wetter 20.15 (20.14) 27 Dresses O D Liebesfilm (USA 2008) Mit Katherine Heigl, James Marsden, Malin Akerman 21.55 (21.35) ZiB Flash 22.05 (21.45) The Mentalist O Der Frauenflüsterer 22.50 (22.30) Life O Russendisko 23.35 (23.15) Dexter O U Ein neuer Kodex 0.30 (0.10) ZiB 24 0.40 (0.30) Las Vegas Im Jahr des Tigers

20.05 Seitenblicke 20.15 Der kalte Himmel (1/2) Drama (D 2011) (Forts.: morgen) 21.50 Reisezeit – Kurztrip Das Languedoc 22.00 ZiB 2 22.25 Die Queen O D Drama (GB/F/I 2006) Mit Helen Mirren, Michael Sheen, James Cromwell 0.00 (23.59) Elizabeth – Das goldene Königreich O 1.45 (1.50) Seitenblicke (W) 1.50 (1.55) Wege zum Glück (W)

→ Sat 1

→ RTL

→ Pro 7

16.00 Richter Alexander Hold 17.00 Niedrig und Kuhnt 17.30 Das Magazin 18.00 Hand aufs Herz 18.30 Anna und die Liebe 19.00 K 11 – Kommissare im Einsatz

16.00 Familien im Brennpunkt 17.00 Betrugsfälle 17.30 Unter uns 18.00 Explosiv 18.30 Exclusiv 18.45 Aktuell 19.05 Alles was zählt 19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

17.00 Taff. James Garfunkel in Kitzbühel 18.00 Newstime 18.10 Die Simpsons. Vom Teufel besessen / Die Springfield-Bürgerwehr 19.10 Galileo. Weg des Rosenwassers

20.00 Nachrichten 20.15 Madagascar D Animationsfilm (USA 2005) 22.00 Stars & Stories U.a.: Star des Jahres 2011: Der unvergleichliche Johnny Depp / Event des Jahres 2011: die Hochzeit von Kate und William 23.00 Spiegel-TV – Reportage Vom Schutzmann zum Hassobjekt – Polizistenalltag 23.30 Akte Schicksal 0.30 Forbidden-TV 2.00 Zwei bei Kallwass (W)

20.15 Wer wird Millionär? 21.15 Rachs Restaurantschule 22.15 Extra Spezial: Woran erkennt man ein gutes Restaurant? 23.30 Future Trend Reportage Kleine Patienten, grosse Sorgen – Kindernotärzte im Einsatz 0.00 Nachtjournal 0.30 10 vor 11 Delightful Horror / Über die Unschärfe von «gut» und «böse» in der modernen Literatur

20.15 Prestige – Meister der Magie D Thriller (USA 2006) Mit Hugh Jackman, Christian Bale, Michael Caine. Regie: Chris Nolan 22.35 Die Tudors – Die letzten Tage des Königs 0.40 Wild Things 3: Diamonds in the Rough D TV-Thriller (USA 2005) Mit Sarah Laine, Sandra McCoy, Linden Ashby. Regie: Jay Lowi 2.10 Die Tudors (W)

→ 3+

→ Vox

→ Arte

16.00 Law & Order. Das falsche Kreuz 16.55 Menschen, Tiere & Doktoren 18.00 Mieten, kaufen, wohnen 19.00 Das perfekte Dinner. Tag 1: Stephanie aus München 19.50 Prominent! 20.15 CSI: NY. Taxi in den Tod 21.05 Criminal Intent – Verbrechen im Visier. Eisige Liebe 21.50 Burn Notice. Irisches Blut 22.30 Boston Legal. Schutzlos 23.20 Nachrichten 23.40 Criminal Intent (W) 0.40 Burn Notice (W)

19.00 Journal 19.30 Die Marco PoloFährte (1/5). Von Venedig in die Türkei (Forts.: morgen) 20.15 Königin für tausend Tage. Historienfilm (GB 69) 22.35 Paris, Wien, Berlin – Eine kleine Geschichte der Operette (2/2). Das 20. Jahrhundert: Vom Geld und den Frauen 23.30 Die geheime Sammlung des Salvador Dalí. Doku 0.40 Der Geburtstag. Doku 1.20 (1.25) Zu Tisch auf ... La Palma 1.45 Notfall Herzinfarkt (W)

16.00 How I Met Your Mother. Der Anständige / Eine nette Nutte / Das Super-Date / Letzter Versuch 17.50 CSI: New York. Entpuppt 18.35 CSI: New York. Im Untergrund 19.25 Scrubs – Die Anfänger. Mein erster Tag / Mein Mentor 20.15 Navy CIS. Schatten der Vergangenheit / Der verschwundene Ring 22.00 Criminal Minds. Strassenkrieger / Golconda / Das Zeichen 0.35 Criminal Minds (W) 1.20 Criminal Minds (W)

→ Kabel 1 16.00 Two and a Half Men. Schuld und Sühne / Der Herr im Haus / Alles einsteigen / Pinocchios Mund 17.55 Abenteuer Leben 18.50 Die SuperHeimwerker 19.20 Achtung Kontrolle! Einsatz für die Ordnungshüter 20.15 Crocodile Dundee – Ein Krokodil zum Küssen. Komödie (AUS 1986) 22.10 Alarmstufe: Rot. Actionfilm (USA/F 1992) 0.05 Crocodile Dundee – Ein Krokodil zum Küssen (W). Komödie (AUS 1986) 1.47 Late News

→ 3sat

→ SWR

16.15 Die schnelle Gerdi und die Hauptstadt O (3+4/6) (Forts.: morgen) 17.45 Reisen in ferne Welten. Jamaika 18.30 Nano 19.00 Heute O 19.20 Kulturzeit. Kulturhauptstadt Tallinn – was ist nach der Krise noch drin? 20.00 Tagesschau O 20.15 Fluss ohne Grenzen 21.00 Vanessa Backes: Klassentreffen 22.00 ZiB 2 22.25 Der Raketenmann O 23.55 (21.50) 10 vor 10 0.25 Am grossen Strom O (W) 1.05 Seitenblicke

16.00 Aktuell 16.05 Kaffee oder Tee? 17.00 Aktuell 17.05 (16.05) Kaffee oder Tee? 18.00 Aktuell 18.15 Zwischen Schiffen und echten Kerlen 18.45 Landesschau 19.45 Aktuell O 20.00 Tagesschau O 20.15 Wie ernährt sich Deutschland? O 22.00 Aktuell 22.15 Sag die Wahrheit D 22.45 Wer zeigt’s wem? 23.15 Gangster in Key Largo W. Kriminalfilm (USA 1948) 0.50 Zwischen den Jahren – Die Meers-«Burger» im Winter

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→ TV�TIPPS DES ABENDS

TOP

Nicht verpassen

→ Eco-Spezial 22.20 Uhr auf SF 1 Ohne Geld geht nichts. Es ist das Schmiermittel der modernen Wirtschaft. Geld ist ein Versprechen in die Zukunft, materialisiertes Vertrauen. Wie kam es zu diesem Aufstieg des Geldes? Die «Eco»-Sondersendung bietet überraschende Antworten (Bild: Moderator Reto Lipp).

→ Madagascar 20.15 Uhr auf Sat 1 Marty, das Zebra, ist traurig, denn an seinem Geburtstag wird ihm klar, dass es nie etwas anderes gesehen hat als den Zoo von New York. Also büxt es, verfolgt von einigen unfreiwilligen Begleitern, nach Madagascar aus. Dort entpuppt sich die ersehnte Wildnis jedoch als furchtbar unbequem. – Der toll animierte Film sorgt für etliche Lacher.

→ Dok: Liebesglück in Odessa 22.50 Uhr auf SF 1 Die Frau fürs Leben zu finden ist alles andere als einfach. Darum reisen 15 Männer aus dem Westen in einem Bus nach Odessa in der Ukraine, um dort ihr Glück zu finden. Es wird eine Reise voller Hoffnung.

Impressum

Auflage: 329 418 (WEMF/SW-beglaubigt 2010) Leser: 495 000 (MACH 2010-2, D-CH) Verbreitung: Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Luzern + Agglomerationen Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich Chefredaktor: Peter Röthlisberger Stv. Chefredaktor: Michael Perricone Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Jürg Lehmann Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Roland Grüter Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: Tony Merlotti Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Hauptredaktion Zürich: 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Redaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Redaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Redaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Redaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

Anzeigen-Service: Telefon: +41 44 259 60 50, Telefax: +41 44 259 68 94 Email: blickanz@ringier.ch Internet: www.go4media.ch Geschäftsführerin: Caroline Thoma Leiter Werbemarkt: Beni Esposito Leiterin Lesermarkt: Corina Schneider Leiter Digital Media: Chris Öhlund Druck: Tamedia AG Druckzentrum, Zürich, Büchler Grafino AG, Bern, Ringier Print Adligenswil AG, Adligenswil Herausgeber: Ringier AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen Beteiligungen: Addictive Productions AG, Betty Bossi Verlag AG, Bolero Zeitschriftenverlag AG, ER Publishing SA, Geschenkidee.ch GmbH, Good News Productions AG, GRUNDY Schweiz AG, Investhaus AG, JRP Ringier Kunstverlag AG, 2R Media SA, Mediamat AG, media swiss ag, Original SA, Previon AG, Presse TV AG, Radig AG, Radio Z AG, Rincovision AG, Sat.1 (Schweiz) AG, SMD Schweizer Mediendatenbank AG, SMI Schule für Medienintegration AG, Teleclub AG, Zana Media AG, Ringier France SA, Ringier Publishing GmbH, Juno Kunstverlag GmbH, Ringier (Nederland) B.V., Ringier CR a.s., Ringier Kiadó Kft., Europress Kft., Euromedia Bt. Népszabadság Zrt., Ringier Slovakia a.s. Ringier Pacific Ltd., Ringier Print (HK) Ltd., Beijing Ringier International Advertising Co. Ltd., Ringier Vietnam Company Ltd.

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TV AB 16 UHR

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DVD / GAMES

Montag, 3. Januar 2011

Spiel ohne Grenzen

Little Big Planet 2 ab 19. 1., für PS3, ab 7 Jahren.

ihre ganz eigenen Spielideen umsetzen. it «Little Big Planet» erschien 2009 mehr als ein niedliches Jump’n’ Run. Mit einem mächtigen Editor konnten die Spieler ihre eigenen Levels entwerfen und diese dann übers Internet auf die Welt loslassen. Am 19. Januar erscheint der Nachfolger, den wir bereits ausgiebig testen konnten. Die Helden des Spiels sind wieder die süssen Sackboys. Die Stoffpuppen

→ TOP 3 GAMES

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lassen sich mit Kleidern und Materialien ausrüsten, die im Spiel gesammelt werden. Im neuen Game müssen sie den Negativitron und seine Roboterarmee bekämpfen, die den Bewohnern der herzigen Welt ihre Lebenslust nehmen. Die über 40 abwechslungsreichen Level lassen sich alleine spielen. Vergnüglicher ist es aber, wenn bis zu vier Spieler Hüpfpassagen bestehen oder sich mit Greifhaken über Ab-

Fotos: ZVG

gründe schwingen. In runden Blasen finden die Sackboys Gegenstände und Designs, mit denen man im Editor eigene Levels kreiert. Dabei lassen sich nicht mehr nur Hüpfspiele, sondern auch simple Autorennspiele, Strategiegames oder gar Shooter erstellen. Zusätzlich können kreative Köpfe eigene Soundeffekte einbinden oder die Regie über selbstgedrehte Zwischensequenzen übernehmen. In knapp 50 Lektionen werden dem Spieler die

verschiedenen Werkzeuge Schritt für Schritt erklärt. «Little Big Planet 2» macht vieles besser als der bereits exzellente erste Teil. Besonders die Bedienbarkeit des Editors hat massive Fortschritte gemacht. Wer nur das Spiel geniessen will, bekommt eine abwechslungsreiche Kampagne vorgesetzt. Und darf sich natürlich bald an einem riesigen Fundus von Levels bedienen, die andere Spieler erstellt haben. 

Im Offroad-Racer «Nail’d» treten die Spieler auf Motocross-Maschinen oder Quad-Bikes gegen die Konkurrenz an. Während der absurd weiten Sprünge gilt es, verschiedenen Hindernissen wie Luftballons oder Helikoptern auszuweichen. Wer Rennen gewinnt, kann sein Gefährt weiter aufmotzen. Online treten bis Nail’d PC, PS3 zu 12 Spieler für und Xbox gegeneinan- 360, ab 12 Jahren. der an.

Blutsauger, Special Effects & mysteriöse Ereignisse

Beilight: Biss zum Abendbrot Es war eine Frage der Zeit, bis die Macher von «Scary Movie» auch die «Twilight»-Saga durch den Dreck ziehen würden. Nun ist sie da, die Blutsauger-Parodie. Der Zuschauer merkt jedoch schnell, Beilight: dass das Remake eine Biss zum Abendbrot schwache Veralberung Fox Home statt eine witzige ParoEntertaindie ist. Schade. ment.

ronny.nenninger@ringier.ch

Mehr Prügel

Mehr Dreck

KREATIV → In «Little Big Planet 2» können Gamer

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CUTS

Mit einer Auswahl von 15 Kämpfern besitzt das Prügelspiel «Blazblue – Continuum Shift» nicht die umfangreichste Charakterwahl. Doch jeder Fighter spielt sich ganz anders und benötigt eine eigene Technik. Das macht das in einer gelungenen Anime-Grafik gehaltene Spiel anspruchsvoll, Blazblue – die umfangreichen Tuto- Continuum Shift, für PS3 rials helfen & Xbox 360, beim Einstieg. ab 12 Jahren.

Spiel mit mir! Die Stoffpuppen schlagen wieder zu.

martin.steiner @ringier.ch

→ SHORT-

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Duell der Magier Das Disney-Abenteuer spülte nur mässig Geld in die Kinokassen. Als DVD dürfte der Film funktionieren. Selbst wenn die Story des Zaubermeisters (Nicolas Cage) im Kampf gegen die dunklen Mächte nicht Duell der sehr innovativ ist. Hier Magier Disney zählen Bilder und SpeHome cial Effects. Ein FamilienEntertainplausch par excellence. ment.

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The New Daughter Hierzulande erscheint die Low-Budget-Produktion direkt auf DVD. Im Film spielt Kevin Costner einen Vater, der mit seinen Kindern aufs Land zieht. Als sich die pubertierende Tochter auf mysThe New teriöse Weise verändert, Daughter Ascot Elite beginnt der Vater zu Entertainforschen. Fade Story, ment schwacher Costner. Group.


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RÄTSEL

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Wert: 1289 Franken

Wochenpreis: 1 x ein Bett «Paris» von Beliani® im Wert von 1289 Franken*! Das Bett «Paris» ist hochwertig verarbeitet und überzeugt mit Qualität und perfektem Design. Auch der Lattenrost in der Grösse von 180 cm x 200 cm ist im Gewinn inbegriffen. www.beliani.ch

* UVP: 3590 Franken

Tagespreis: Ein Reisegutschein vom Türkeispezialisten im Wert von 100 Franken!

Teilnehmen SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF 1.50/SMS): BAA1, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 921 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51231

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 4. Januar 2011, 24.00 Uhr

Lösungswort vom 22. Dezember: BEFEHL Die Gewinner der Kw 51 werden schriftlich benachrichtigt.

→ BIMARU leicht Conceptis Puzzles

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So gehts: Die Nummer bei jeder Spalte od. Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

→ KAKURO leicht 3

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So gehts: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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Wochenpreis: 15 × eine All-in-One-Sicherheitslösung von Norman im Wert von je 105 Franken!

Teilnehmen SMS: Senden Sie SUDOKU, Ihre drei Lösungsziffern (von links nach rechts) und Ihre Adresse an 920 (CHF 1.50/SMS): SUDOKU 583, Name, Adresse Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA52491 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: 4. Januar 2011, 15.00 Uhr 06010000606

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Tagespreis: 1 × 2 Benissimo-Lose!

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→ SUDOKU → SUDOKU schwierig schwierig

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Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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Illustration: Alain Scherer

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UNTERHALTUNG

Das 24 Stunden Horoskop

Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Sie dürfen sich auch mal auf Ihren Lorbeeren ausruhen. Ihre engagierte Arbeit der letzten Zeit hat Ihnen einen Vorsprung gesichert. Flop: Halten Sie wichtige Dinge lieber schriftlich fest, verlassen Sie sich nicht allein auf mündliche Zusagen.

ZWILLINGE 21.5. – 21.6. Top: Zweifel Ihres Chefs können Sie mit Ihrem Fachwissen und einem Lächeln einfach wegwischen! Flop: Achten Sie gut auf Ihre Ernährung. Gesundes Essen tut Ihnen gut und lässt auch die Feiertagspfunde schmelzen.

WAAGE 24.9. – 23.10. Top: Sie machen alles richtig: Gesunde Ernährung, Bewegung an der frischen Luft und genug Schlaf. Flop: Sagen Sie, was Sie denken – auch wenn Sie mit Ihrer Meinung vielleicht allein da stehen. Das kann Sie doch nicht einschüchtern!

SCHÜTZE 23.11. – 21.12. Top: Ihr Immunsystem läuft auf Hochtouren, jede Erkältung prallt an Ihnen ab. Sie können Ihrem Körper ruhig mehr Bewegung gönnen! Flop: Keiner verliert gerne, aber manchmal brauchen wir eine Niederlage, um uns weiterzuentwickeln.

FISCHE 20.2. – 20.3. Top: Bei Ihnen hat sich der Gute-Laune-Virus einquartiert. Hegen und pflegen Sie ihn, damit er Ihnen noch lange erhalten bleibt! Flop: Kommunikation spielt in Ihrer Beziehung eine wichtige Rolle. Aber bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen!

KREBS 22.6. – 22.7. Top: Ihre Mitmenschen umschwärmen Sie wie die Motten das Licht, denn Sie strahlen Charme und Lebensfreude pur aus. Flop: Sie haben viele gute Ideen, aber setzen keine um. Überwinden Sie endlich Ihren inneren Schweinehund und legen Sie los!

SKORPION 24.10. – 22.11. Top: Sie sind wach und aufnahmebereit, neue Aufgaben meistern Sie mit links. Wagen Sie ruhig etwas mehr als sonst. Flop: Heute ist ein guter Tag, um ein Missverständnis aus der Welt zu schaffen. Hinterher fühlen Sie sich sehr erleichtert.

STEINBOCK 22.12. – 20.1. Top: Volle Kraft voraus! Was immer Sie anpacken, wird Ihnen ohne Mühe gelingen, denn Sie strotzen nur so vor Energie! Flop: Auch ein Freundeskreis braucht Pflege. Deshalb verabreden Sie sich mal wieder und geniessen Sie die Vertrautheit.

WIDDER 21.3. – 20.4. Top: Sie lieben die Aufbruchstimmung des neuen Jahres – auch im Job. Mit Ihrem Schwung stecken Sie alle Kollegen an. Flop: Eine neue Aufgabe erfordert Ihre ganze Konzentration. Nehmen Sie sich unbedingt Zeit dafür, nur so vermeiden Sie Fehler.

LÖWE 23.7. – 23.8. Top: Wie gut, dass Sie so ein Organisationstalent sind, denn in dieser Woche erwartet Sie viel Arbeit. Flop: Sie lieben es, im Mittelpunkt zu stehen. Achten Sie darauf, dass Sie die Bedürfnisse Ihres Partners dabei nicht übersehen.

STIER 21.4. – 20.5. Top: Die Sterne liefern Ihnen eine gute Mischung aus Herz und Verstand. Sie können sich auf Ihre Entscheidungen verlassen, Sie tun das Richtige! Flop: Gehen Sie achtsam mit Ihren Kräften um, turbulente Tage liegen vor Ihnen.

JUNGRAU 24.8. – 23.9. Top: Auch wenn Sie sich für das neue Jahr ein festes Sparziel gesetzt haben – heute dürfen Sie davon abweichen. Flop: Ordnen Sie in Ruhe Ihren Arbeitsplatz und Ihre Gedanken – so bereiten Sie sich am besten auf arbeitsreiche Tage vor.

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS Ein neuer Tag für einen Unfallchirurgen beginnt, und er fragt: «Schwester, was für Fälle haben wir denn heute?» Sie antwortet: «Zwei leichte: ein Autounfall und ein Selbstmordversuch durch Sprung aus dem Fenster.» – «Und? Gibt es auch irgendwelche schweren?» – «Ja, da ist einer», meint die Schwester, als sie in den Akten nachschaut, «Ein Ehemann, der nicht abwaschen wollte.»


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COMMUNITY

Die Singles des Tages Melanie sucht ...

«Ich mag Männer mit blauen Augen und blondem Haar» Alter: 19 Jahre Wohnort: Luzern Grösse: 1,60 m Beruf: Detailhandelsfachfrau Sternzeichen: Skorpion

Mein Lieblingsgetränk: Sex on the Beach Lieblingssound: House Ich verliebe mich, wenn: Charakter und Aussehen stimmen. Nicht verzeihen kann ich: Einen Seitensprung.

Halten wir das Glück, bevor es uns entgleitet! Leben heisst Lieben! Sergei Prokofjew = Lösung. Smile! Ich vermisse dich, C! Dein Stern Hey mis technish Genie. Ohni di het mis Händy kei Akku me. Zum Glück häsh gmerkt, dass dä Kopfhörerstecker nie es Händy ladt. I like you sehr, sehr guet u me.

Törnt an: Heisse Küsse und gute Düfte. Törnt ab: Schweissgerüche und unrasierte Männer. Kontakt: 0301_melanie@bsingle.ch

Lucas sucht ...

«Wenn ich verliebt bin, tue ich alles für meine Partnerin» Alter: 18 Jahre Wohnort: Stansstad NW Grösse: 1,92 m Beruf: Informatiker Sternzeichen: Stier Mein erster Kuss: Erlebte ich auf einer Party.

Hey min Teddy. I ha nur nomol wölle säge, dass i di über alles lieb und jede Tag mit dir isch traumhaft. Wenn i di bi mir ha, schient di ganz Zit Sunne. Din Knudelbär.

So verführt man mich: An einem romantischen Strand. Meine Macke: Ich bin zu ehrlich. Das will ich mal erlebt haben: Sex on the Beach. Wenn ich traurig bin: Esse ich Glace und schaue gute Filme. Kontakt: 0301_lucas@bsingle.ch

ni AsiA diä wunderschö g iti Fr atin. Mir sind am chRi , am Tr r 4e is . 07.10 d un ä eg tig HB, igsti r händ eus leider nu e. alt rh churz unte

Dont worry, be happy. I love you so much, scho sit i di kännä. Big kiss a min allerliebstä und beste Klib. Diä mit em Carameltic.

terfühÄlteres Ehepaar, SBB Un tschulEn 11. 20 3.1. So gg rung Bru he dlic un fre digen Sie meine un . leid r mi tut Es . ng rku Beme

Vanessa Hudgens, I love you so much. You are my dream girl, forever and always.

Hey min Schatz. Glaub dra, mir shaffet da. Abr da weisch ja. Für wa simer ächt süsht da? Ich lieb dich mis Kingi, ein für alle ma, bisch dä best Ma. KiKu, min liebe Schatz. Du machsch mi zum glügglichste Mensch überhaubt! Danke für alles. Mi corazon es solo tuyo! I lieb di über alles.

Willst du mit mir gehn, wenn sich die Haare silbrig färben, die Jahreszahlen höher steigen? Erkennst du mich? Ich liebe dich!

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

Der Schnügel des Tages

Meine Hobbies: Fussball und Fitness. Ich verliebe mich, wenn: Ich Schmetterlinge im Bauch habe.

Mi Knurybär. Wünsch dir s Best fürs 2011. Üsers Topjahr. Schön das nu weisch. I lieb di my Visionär, dini Rebelleri.

Ez lueg da, klappts ma. He Schnuzimus, i wünsch dr s Allerbest für 2011. Isch doch klar, i lieb di au da Jahr. Euses Jahr u eusi Zahl. KK.

Min Peedy. Dä best Ma wos git, bisch aifach du, scho lang und no länger. Lachsch iz imrno übrs Schatzchästli? I love you.

Meine Macke: Ich kann eine Zicke sein.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Schatz, mini liebst Rattä. Bisch alles für üs. Mer liebet dich, ganz bsunders ich. Dini Minimus, d Lesirattä und s Flaushmüsli.

Mein Lieblingsclub: Mad Wallstreet

www.blickamabend.ch

Hamsterdame Feykir hat eine schwere Entscheidung zu treffen: Zuerst fressen und dann spielen? Oder doch zuerst spielen und dann fressen? Ein Bild von Flavia von Gunten aus Hünibach BE. Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@ blickamabend.ch. Facebook-Schnügel: Laden Sie das Foto auf unsere Page: www.facebook. com/blickamabend (erscheint freitags).


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Montag, 3. Januar 2011

Streetspy

von Tina Weiss, www.youarebestdressed.blogspot.com

Das Wärmen der Lämmer

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Der Lammfell-Trend kommt direkt vom Laufsteg, wo man ihn oft als Jacke im Fliegerstil gesehen hat, etwa bei Burberry oder Hilfiger. Neu ist dieser Trend nicht. Bereits in den 70er-Jahren trugen coole Typen Lammfell-Mäntel, heute noch zu sehen in Filmen wie «Superfly» oder «Rocky». Das Fell vom Lamm ist ein echter Luxus für die kalten Tage, flauschig und gemütlich wärmend. Dabei nie protzig oder neureich, wie Felle sonst schnell aussehen. Diesen Winter hält das Lammfell sogar unsere Füsse warm. Am schönsten in den angesagten Keilboots.

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3

1

Nicole, Köchin aus Zürich

3

Jerome, Designer aus Zürich

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Johnson, Boutiqueinhaber aus Zürich

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Tiziana, Studentin aus Fribourg

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Abgefahren! im Zug mit

Katja Walder

Reden, immer reden Wie eine Furie stürmte sie vergangene Woche auf mich zu. «Sag mal», fragte sie fassungslos, «hab ich da eigentlich ein Schild auf der Stirn, auf dem steht ‹SPRECHT MIT MIR›?» Und dann legte sie los. Packte ihren ganzen Pendlerfrust auf meinen Bürotisch. Dass sie NIE, aber auch wirklich NIE in Ruhe zugfahren kann. Dass sich garantiert a) ein Arbeitskollege, b) ein Nachbar oder c) eine wildfremde Person zu ihr setzt und sie in ein Gespräch verwickelt. Ich so: «Was, eine wildfremde Person?» Sie: «Ja! Und dann zählte sie mir aus dem Stegreif acht Bekanntschaften aus den vergangenen zwei Wochen auf. Vom strickenden Grosi («Sie xehnd au uus, wie wänn sie warmi Socke chönnted bruuche») über den Junky («Xeht dänn fein uus, dis Sandwich») bis zur Atemtherapeutin: «Ich sass da und hab über all die Dinge nachgedacht, die ich noch erledigen muss, den Kaffee in der Hand. Da sagt doch die: ‹Sie, Entschuldigung, Sie schnuufed vill z’wenig in Buuch. Das isch nöd xund!›.» In den Bauch atmen. Ich traute mich nicht zu sagen, dass das auch in diesem Moment nicht schaden könnte. katja.walder@ringier.ch

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: ZVG, Rene Kälin

Wie haben Sie den Silvester verbracht? Petra (18) Schülerin aus Zürich Ich wurde zu einer Turnhallenparty im Aargau mitgeschleppt. Ich hatte nicht viel Spass, da die Leute sehr betrunken waren. Viel lieber wäre ich mit einer Freundin an ein Hausfest gegangen.

Dominik (19) KV-Absolvent aus Lenzburg AG Wir haben bei mir zu Hause gefeiert. Meine Eltern waren verreist und nachdem meine Freundin zu Bett ging, haben wir den Abend mit Rum ausklingen lassen.

Leonie (18) Schülerin aus Bülach ZH Ich wurde zu einer Homeparty in Bülach eingeladen. Ein Freund hatte sturmfrei, so konnten wir ungestört ins neue Jahr feiern. Als krönender Abschluss wurde ein Feuerwerk gezündet.

Michelle (17) Schülerin aus Zürich Zu Hause bei meinem Freund habe ich aufs neue Jahr angestossen. Es war eine schöne und ausgelassene Party, nach der ich kuschelnd mit dem Hund aufgewacht bin.


Morgen im 32

www.blickamabend.ch Mittwoch

Das Wetter MORGEN

Fr. 2.– am Kiosk

BLICK stop� Ihr JanuarLoch!

 Ausgescha� Krimineller beleidigt die Schweiz

Anrufen und abkassieren!

 Bankkarten Wie sicher sind sie?

2° Donnerstag

8° Basel Temperatur: Regenrisiko: Sonne:

Freitag

−3° 10% 2�4 h

Heute vor einem Jahr:

Sonnig, 1°

Abfall dämp Todesfall TRASH → Vangelis

H A P PY

Icapatos lebt. Weil sich in New York die Müllberge türmen.

END ! Glogger mailt …

… Oswald Grübel Chef der UBS

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→ DAS LETZTE

Von: glh@ringier.ch An: oswald.gruebel @ubs.com Betreff: PIN-Zahlen-Wahn

Weicher Müll Aus dem 9. Stock dieses Hauses sprang Icapatos.

Hier rollt der schwerste Mann der Welt

Ausfahrt Paul Mason (49) bewegt sich wieder.

Bei 380 Kilo ging gar nichts mehr. Nicht mal mehr die massgeschneiderten T-Shirts und Hosen konnte sich der Brite Paul Mason noch anziehen. Zu gross war die Anstrengung für ihn. So lag er meist nackt in seiner Wohnung, bzw. in seinem Fett, und schaufelte weiter 20 000 Kalorien im Tag in seinen Bauch, das achtfache eine normalen Tagesbedarfs. Dann kam der Bagger und die Feuerwehr. Man hievte den Walmenschen in ein Spital, legte ihm dort Bypässe und schnitt ihm den Magen so zurecht, das fast nichts mehr reinpasste. Das war 2002. Er nahm ab, schaffte die 300, aber brutal kam der JojoEffekt. Wieder dehnte sich der Magen, wieder gings auf die 350 zu. Heute publizierte die «Daily Mail» das erste Bild von Paul Mason an der frischen Luft. Er rollt auf Rädern und freut sich, dass er im letzten Jahr 127 Kilo abgenommen hat. Nun rig kennt der 49-Jährige ein neues Ziel. Er will wieder gehen.

Werter Herr Grübel Eines muss man Ihren UBS-Damen am Schalter lassen: Die haben Geduld. Zum Beispiel mit einem Kunden wie ich es bin. Ja. Mein neues Jahr begann mit einer Peinlichkeit: Ich habe meinen PIN-Code für meine EC-Karte nicht mehr in meinem Hirn gefunden. Wie per Zauberhand: weg waren die acht PINZahlen. Und ich begann zu forschen: War das jetzt 39 oder 45 am Anfang? Also Beginn oder Ende des 2. Weltkrieges? War es 14 oder 18, wie Beginn oder Ende des 1. Weltkriegs? Okay. Neuer Versuch: Ihre PINNummer ist falsch. Dann die Schreckensmeldung: Sie haben noch einen Versuch. Ich schaffe es zu einem UBS-Schalter. Die nette Dame: «Ja, mein Herr, das ist mir auch schon passiert, das kommt schon wieder.» Nix da. Auf der Fahrt zum Skifahren wälzte ich dutzendmal die Zahlen. Ich wette, alle falsch. In diesem Sinne wünsche ich uns Gelassenheit bei allen Zahlen, die uns ab sofort wieder um die Ohren fliegen. Und das werden auch 2011 wieder viele falsche Zahlen sein. Helmut-Maria Glogger

Fotos: ZVG

er Schneesturm, der New York nach Weihnachten fest im Griff hatte, richtete allerlei Schäden an. Wegen des vielen Schnees kam es auch zu beachtlichen Verspätungen bei der Müllabfuhr: Auf den Strassen und in den Innenhöfen türmten sich die Abfallsäcke tagelang – für Vangeli Icapatos (26) ein lebensrettender Umstand. Icapatos wollte seinem Leben ein Ende setzen, indem er aus dem obersten Stock seines Wohnhauses sprang. Der Sprung aus dem neunten Stock wäre eine todsichere Sache gewesen – hätten sich vor dem Haus nicht zig Müllsäcke gestapelt. In diese stürzte der lebensmüde 26-Jährige. Dort blieb er verletzt liegen, bis die Ambulanz ihn ins Spital brachte. «Ich kann kaum glauben, dass der Müll seinen Sturz abgeschwächt und ihm das Leben gerettet hat», sagte eine Nachbarin. «Jetzt regt mich der Abfallberg vor meinem Haus nicht mehr auf.» gux

03.01.2011_BS  

Schlitzohr im Busch Wahl- Schlitzohr www.blickamabend.ch Er verteidigt die Langlaufführung auch nach der Verfolgung von heute Mittag. Shania...

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