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Chelsea Clinton home alone

Mittwoch, 2. Februar 2011 Luzern/Zug, Nr. 23

Ihr Mann ist ausgezogen. Er will lieber Skifahren.  AUSLAND 8

Monster-Zyklon «Yasi» kommt, aber die Australier bleiben

OptimismusWeltmeister Wie zäh sind die denn!

HEUTE ABEND

−2° MORGEN

E-Bikes fahren nur für Profis Sie sind bald 100 km/h schnell. Der Bund will dafür den Töff-Ausweis sehen. Unsere Redaktion streitet darüber.  SCHWEIZ 4/5

Shkelqim (14) will es allen zeigen

Fotos: Thorsten Blackwood/AFP, SF, EPA, AP

Der Schwamendinger Schwabbel-Breakdancer fand bei Bobo und Christa keine Gnade. Jetzt will er zu Bohlen.  PEOPLE 16/17

Evakuiert Die britische Rucksacktouristin Kerrie Walter wartet in der alten Stadthalle von Innisfail, bis der Zyklon vorübergezogen ist.

W

ieder prüft die Natur die Australier. Nach den Überschwemmungen quält der 300 km/h schnelle Monster-Zyklon «Yasi» die Menschen in

Queensland, im Nordosten des Landes. Der nächste Programmpunkt im Horrorland ist auch bereits angekündigt: Ein Tsunami, der die Touristenstadt Cairns fluten wird.

Und wie reagieren die Menschen? Fliehen die Auslandschweizer zurück in die Heimat? Nein. Wieso auch. Es sei doch alles gut organisiert, sagen sie.  NEWS 2/3

Flieg, Simi, flieg weit!

Heute Ab e n d im TV

Skispringen im deutschen Klingenthal. Simon Ammann mag die Schanze sehr.

 EUROSPORT/ARD 18.00


2

NEWS

→ FEIERABEND

www.blickamabend.ch In Sicherheit In Turnhallen wartet die Bevölkerung auf das Eintreffen des Zyklons.

Auf eine Wasserpfeife mit Baschar al-Assad (46), Herrscher Syriens

GeschichtsLektion Ironie im Auge des Sturms Ein Australier hat sein Haus wetterfest gemacht.

Fotos: AFP, Keystone (4), Reuters (3), ZVG

Wenn ich Sie heute Abend zur Wasserpfeife in Damaskus treffen würde, Herr Assad, kämen Sie gerade aus einem Hamam. «Ich hatte kalte Füsse», erzählen Sie mir, «aber niemand konnte sie mir warm rubbeln.» Sie nehmen einen Zug an der Pfeife und wir schauen zurück auf diese unglaublichen Tage im arabischen Raum. Herrscherregimes werden weggeweht wie Flugsand in den Wüsten Arabiens. «Am 5. Februar soll es ja auch in Damaskus losgehen mit den Demonstrationen», sage ich, leicht betört vom kühlen Rauch. «Das wird ungemütlich für Sie.» Schweissperlen haften jetzt an ihrem Schnäuzchen. «Ich will der Gorbatschow Arabiens sein!», rufen Sie entschlossen. «Denn wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!» Und wer zu spät geht, kriegt einen Tritt in den Hintern. Michael Perricone

Al-Assad Der syrische Herrscher kündet Reformen an.

Jetzt kommt der

Monster-Zyklon NATUR-HORROR → Sturm «Yasi»

fegt mit bis zu 300 km/h über das flutgebeutelte Australien. natascha.eichholz @ringier.ch

A

ustralien bekommt derzeit richtig auf den Deckel. Als ob es Petrus auf Down Under abgesehen hätte, startete das Jahr mit der Jahrhundertflut. Jetzt, nur rund zwei Wochen später, rast der Mega-Zyklon «Yasi» auf Australien zu. Wieder wird es die Ostküste des Landes treffen. Die ersten Ausläufer des Zyklons erreichten heute Vormittag die Küste. Zwischen Cairns und Townsville türmten sich kilometerhohe dunkle Wolken. In Ayr, südlich von

→ HEUTE MITTWOCH 3.24 Uhr, New Orleans Rund zehn Monate nach der Ölpest im Golf von Mexiko ist das Meer wieder für den Krabbenfang freigegeben. 5.01 Uhr, Port-au-Prince Haitis Ex-Diktator JeanClaude «Baby Doc» Duvalier hat den Besitz von in

Zeiten in MEZ.

der Schweiz eingefrorenen Geldern abgestritten. Das Geld gehöre einer Stiftung. 7.37 Uhr, Lucknow  Bei einer Fahrt auf dem Dach eines überfüllten Zuges sind in Indien 18 Jugendliche ums Leben gekommen. Sie prallten

Townsville, riss der Wind bereits Bäume um. Der Wirbelsturm hat mit 400 Kilometern Durchmesser riesige Ausmasse. «Wir sehen uns einem Sturm mit katastrophalen Proportionen ausgesetzt, und das in einem dicht besiedelten Gebiet», sagte die Ministerpräsidentin von Queensland, Anna Bligh: «Er ist lebensbedrohend. Der Zyklon könnte der grösste und schlimmste werden, mit dem wir es je zu tun hatten.» «Yasi» wurde mit einer erwarteten Windgeschwindigkeit von mehr als 300

Sturm von gewaltigem Ausmass «Yasi» rast auf Australiens Ostküste zu.

Stundenkilometern auf die Räumen ihrer Häuser aus, höchste Kategorie fünf bis der Spuk vorüber ist. hochgestuft. Damit ist er Flughäfen sind gevergleichbar mit Hurri- schlossen; zuvor hatte kan «Katrina», der 2005 man Menschen ausgeflodie Südküste der USA und gen. Die Notunterkünfte in New Orleans verwüstete. Cairns sind überfüllt, SchuWer bislang noch nicht len geschlossen, Supergeflohen sei, für den sei es märkte leergekauft. Der jetzt zu spät, sagte Anna Küstenstreifen ist populär Bligh. «Die Menschen müs- bei Touristen, die von hier sen nun Zuflucht finden, das Great Barrier Reef erkunden. dort, wo sie sind.» Rund 300 000 Leute Das Auge 300 000 Mendes Sturms schen leben in erwarten ihr sollte heute dem Gebiet, Schicksal. gegen 15 Uhr das der Zyklon über die Küste verwüsten wird. ziehen. «Yasi» dürfte DäDie Behörden rieten, cher abdecken, Wände einStrom und Gas abzustellen. drücken, Strommasten umDie Menschen harren mit reissen – und Menschen in Generatoren, Campingaus- den Tod reissen. Die Küsrüstung und Notrationen in tenwache fürchtet eine memit Matratzen gepolsterten terhohe Flutwelle. 

während voller Fahrt gegen eine niedrige Hängebrücke.

Zahlreiche Flüge müssen verschoben werden.

9.21 Uhr, München/Paris BMW und Peugeot Citroën gründen zur Entwicklung von Hybrid-Autos ein gemeinsames Unternehmen.

9.52 Uhr, Dättwil AG Ein Dieb hat sich nach Ladenschluss über Nacht in einem Baumarkt einschliessen lassen. Da der Alarm ausgelöst wurde, rückten Patrouillen der Polizei aus, umstellten das Gebäude – und nahmen den Dieb fest.

9.38 Uhr, Tokio In Japan bricht der Vulkan Shinmoedake erneut aus.


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Neues aus Absurdistan Ganzkörpereinsatz für die Fussball-Freiheit

→NACHGEFRAGT Daniel Gschwind (54) Direktor des «Queensland Tourism Industry Council»

«Panik herrscht hier nicht» Herr Gschwind, erst die Flut, jetzt der Zyklon. Was braucht es noch, bis Sie zurück in die Schweiz kommen? Ich gebe nie auf. Für die Tourismusbranche hat 2011 mit zwei Ereignissen begonnen, über die wir staunen. Alleine die Flut hat die Branche um 500 Mio. Franken gebracht. Auf «Yasi» hat man sich aber vorbereitet. Die Aussies nehmen es, wie bei der Flut, locker? Die Situation ist ernst, Ausmass und Intensität des Sturms erschreckend. Doch Panik herrscht hier keine. Der Zusammenhalt und das Vertrauen zwischen Regierung und Volk sind riesig, weil alle das Gefühl haben, man habe alles Menschenmögliche getan. Wenn man eine Naturkatastrophe miterleben muss, dann besser hier als sonstwo. Weshalb? Die Australier sind Stehaufmännchen. Sie haben den Blick in die Zukunft gerichtet, sind mutig, hilfsbereit. In Brisbane zum Beispiel sieht man kaum mehr etwas von den Flutschäden. Heute sollte man als Tourist nicht anreisen. Ab morgen heissen wir sie wience der willkommen.

Städtische Schneewüste Fussgänger in Tulsa, Oklahoma.

Blizzard legt die halbe USA lahm EINGESCHNEIT → Was ist los mit

Mutter Natur? Über Amerika rast ein Schneesturm hinweg.

N

icht nur in Australien herrscht Alarmstufe rot. Auch grosse Teile der USA sind lahmgelegt. Ein Schneesturm fegt über weite Teile des Landes. «Mutter Natur lässt den Hammer niedergehen», warnte der nationale US-Wetterdienst. Der Blizzard wird als lebensgefährlich eingestuft. «Reisen Sie nicht! Bleiben Sie drinnen!», mahnen die Meteorologen. Grosse Schneemassen werden erwartet. In Kansas City, St. Louis und Milwaukee könnten Meteorologen zufolge bis heute Abend rund 30 Zentimeter Schnee fallen. In Chicago seien sogar bis zu 60 Zentimeter Neuschnee möglich. Ausserdem sei mit Windgeschwindigkeiten 95 Kilometern pro Stunde zu rechnen – in Texas könnten es sogar noch mehr werden. Hier sassen fast 27 000 Einwohner im Dunkeln. An mehreren Schulen fiel der

 10.03 Uhr, Oslo Der linke norwegische Parlamentarier Snorre Valen hat Julian Assange und Wikileaks für den nächsten Friedensnobelpreis vorgeschlagen. 11.01 Uhr, Zürich/Kairo Hotelplan, Tui und Kuoni verlängert die Frist zum kostenlosen Umbuchen/Annuliieren von Ägypten-Reisen bis 31. 3.

Unterricht aus. Auf den Strassen ging fast nichts mehr. Auch der internationale Flughafen Dallas-Fort Worth war für einige Stunden komplett gesperrt. Landesweit wurden knapp 10 000 Flüge gestrichen.  Die Menschen verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Alles in allem könnte der zerstörerische Sturm am Ende 100 Millionen Menschen betreffen, meldete der US-Internetdienst «Weather.com».  Das Unwettergebiet erstreckt sich über einen Drittel der USA.  Schneeschaufeln, Streusalz und Notstromaggregate sind in vielen Baumärkten ausverkauft.  Viele Städte wissen nicht mehr wohin mit den Schneemassen.  Auf der Strasse ist es still – Menschen und Autos sieht man kaum noch. Sie fürchten um ihr Leben. gtq

12.03 Uhr, Zürich Google lässt abstimmen, welches Schweizer Skigebiet zuerst auf Streetview kommt «google.ch/streetview/ski». 12.55 Uhr, Loreley Fast drei Wochen nach der Havarie eines Säuretankers auf dem Rhein konnten heute wieder Schiffe die Stelle flussabwärts passieren.

Mein Balkon ist meine Burg, meine Brüste mein Bekenntnis dazu. Wenn der Staat in die körperliche Entfaltungsmöglichkeit der Ukrainerinnen eingreifen will, hört der Spass auf. Der Chefarchitekt von Kiew fordert, dass rechtzeitig zur FussballEuropameisterschaft im nächsten Jahr alle Balkone im näheren Umkreis der Stadien (500 Meter) aufgeräumt werden müssen. Wahre Fans Wollen auch Keine Wäsche, kein Gerüm- während der Euro blütteln. pel. Aber am Allerschlimmsten: Kiews Balkonier dürfen sich nicht mehr in Unterwäsche draussen zeigen. Die Frauenrechtlerinnen der Organisation «Femen» wollen sich nicht nehmen lassen, was sie sich gerade erst hart erkämpft haben. Trotz Eiseskälte demonstrieren sie gegen die unsinnige Anordnung der Behörden. Wie wir diese unzivilisierten Sponti-Kundgebungen hassen! rö

Heute Mittag in den USA:

«Bitte nicht für Schnee beten» Was momentan in der Schweiz viele tun, ist in den USA strengstens verboten. In der Stadt Poughkeepsie bei New York bittet die «First Baptist Church» die Gläubigen per Anzeigetafel: «Whoever is praying for snow. Please stop» – «Wer auch immer für Schnee betet, hört auf».

→ TWEET DES TAGES Paul McNamara @ptamcnamara aus Cairns, Australien, über Yasi:

Der Strom bei uns flickert schon. Wahrscheinlich fällt er bald aus. Aber wir fühlen uns organisiert und optimistisch. Hoffe ihr auch. Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend

Top 3 Sieger der letzten 24 Stunden: 1. Gurtenfestival 2011 Arctic Monkeys als Headliner 2. nano mania Migros-Aktion 3. Wetter Australien Im Westen stürmisch


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von Wirtschafts-Experte

Werner Vontobel

Ein Herz für die Aktionäre Joseph Jimenez habe die Erwartungen der Aktionäre enttäuscht, berichtet der «TagesAnzeiger». Die «NZZ» vermeldet «Enttäuschung an der Börse». Grund: Der neue Novartis-Chef hat nicht verhindert, dass die Pharmapreise im vierten Quartal leicht sanken und dass der Preisdruck anhält. Immer, wenn die Unternehmen ihre Jahresberichte veröffentlichen, zeigt sich, für wen das Herz der Wirtschaftsjournalisten schlägt. Sie verstehen die Enttäuschung der Novartis-Aktionäre, wenn ihre Dividende nur von 4,5 auf 5,4 Milliarden Dollar steigt. Die Vorstellung, dass die Pharma-Preise sinken könnten, ist für sie ein Horror. Ihr Herz schlägt erst wieder für die Patienten, wenn im Herbst die Krankenkassenprämien steigen. Jede Empörung hat ihre Zeit. Und die Angestellten sind für sie ohnehin nur Objekte von «nötigen Effizienzsteigerungsprogrammen». Anders als Gewinn und Dividende ist die Lohnsumme für die Journalisten kein Thema. Oft wird sie in den Geschäftsberichten noch nicht einmal erwähnt. Bei Novartis hätte man sie gefunden. Sie sank 2010 pro Vollzeitstelle um 7 Prozent, die Saläre der Topmanager hingegen stiegen um 13 Prozent. Normale Arbeitnehmer haben offenbar keine Erwartungen mehr zu haben. werner.vontobel@ringier.ch

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Bund will Töff-Ausweis für schnelle Elektrovelos VERSCHÄRFUNG → E-Bikes sind

immer stärker. Jetzt reagiert das Bundesamt für Strassen.

gewohnt langen Anhalteweg», warnt die Bfu. b wann ist ein ElektroDas Bundesamt für velo ein Motorrad? Strassen (Astra) hat nun E-Bike-Hersteller PG-Bikes auf diese Signale reagiert bringt demnächst ein Mo- und erarbeitet eine Verorddell auf den Markt, das bis nungsänderung, die es zu 100 km/h erreicht. Der noch diesen Frühling in die Boom der E-Bikes berei- Vernehmlassung schicken tet der Beratungsstelle will, wie der «Tages-Anzeifür Unfallverhütung (Bfu) ger» berichtet. Die schnellsSorgen. Die ten E-Bikes Vehikel wer- Die Frage der sollen demden Jahr für nach nur noch Jahr schneller Helmpflicht als Kleinmotorräder zuund finden bleibt offen. immer grösgelassen werseren Absatz. Gemäss Bfu den. Will heissen: Ein Elekhaben sich die Verkaufs- trovelo, das bei 45 km/h zahlen seit 2005 jährlich und darüber noch Tretunverdoppelt. «Mit einem E- terstützung gewährleistet, Bike fahren Sie bei glei- darf nur noch fahren, wer chem Krafteinsatz deutlich statt den Töffli- den Töffschneller als mit einem her- Führerausweis der Kategokömmlichen Fahrrad. Zu- rie A1 im Sack hat. Zudem dem sind E-Bikes schwerer. müssten die Turbo-Velos Beides führt zu einem un- weg vom Radweg auf die georg.nopper @ringier.ch

A

Strasse und würden mit einem weissen MotorradNummernschild versehen werden. «Die Tretunterstützung bei Motorfahrrädern soll auf 45 km/h begrenzt werden», heisst es dazu in einem Diskussionspapier des Astra. Man rechnet damit, dass mit den neuen Regeln die schnellsten Elektrobikes vom Markt verschwinden werden. Heute gibt es bei den EBikes zwei Kategorien: Jene für Modelle mit Tretunterstützung bis 25 km/h und jene, deren Hilfsantrieb auch bei schnelleren Tempi noch arbeitet. Für letztere ist der Töffli-Führerausweis Pflicht. Die Velo-Branche scheint sich mit der drohenden Verschärfung abzufinden. «Es gab in letzter Zeit Hersteller, die übertrieben», sagt Kurt Schäfer, Chef von E-Bike-Hersteller Flyer. Auch der Interessenverband für Velofahrer, Pro Velo, wehrt sich nicht ge-

gen diese Verschärfung, verlangt im Gegenzug jedoch eine Lockerung der Vorschriften für langsame E-Bikes. Eine solche Lösung wird auch von Astra diskutiert, stösst jedoch bei der Fussgänger-Lobby auf Widerstand. Das Problem: Bei einer Lockerung wären E-Bikes mit Tretunterstützung bis 25 km/h auch jenseits von Radwegen zugelassen, wo heute nur Velos und Fussgänger verkehren dürfen. Thomas Schweizer vom Verband Fussverkehr Schweiz: «Wir wollen nicht, dass Motorfahrzeuge auch auf Gehflächen zugelassen werden.» Kontrolle und Zulassung der leichten E-Bikes seien eher zu verschärfen statt zu lockern. Die Frage der Helmpflicht für E-Bike-Fahrer bleibt für das Astra vorläufig noch offen. Mit einem entsprechenden Vorschlag will das Bundesamt vorerst noch warten. 

Fussgängerin (60) stirbt nach Unfall TRAURIGE SERIE → In Buchs SG

stirbt eine Fussgängerin auf dem Fussgängerstreifen. Schon wieder.

E

s ist eine traurige Serie, die gestern Abend um 19.15 Uhr ihre Fortsetzung fand: Ein 32-jähriger Autofahrer erfasst auf einer Nebenstrasse in Buchs SG eine Fussgängerin (60) frontal. Die Rheintalerin wird beim Aufprall auf die Strasse geschleudert und erleidet schwerste Verletzungen. Sie stirbt kurze Zeit später im Spital. Die Polizei in Mels bittet um Hinweise (Telefon: 081 725 40 01). In Buchs findet damit eine traurige Serie schwerer Unfälle mit Fussgängern ihre Fortsetzung. Viele davon ereigneten sich auf Zebrastreifen: Zwei Tage vor

Heiligabend starb in Dottikon AG der 17-jährige Vincent B. Ein Auto erfasste am frühen Morgen auf einem Fussgängerstreifen den Logistik-Lehrling und schleuderte ihn direkt vor ein weiteres Fahrzeug. Nur wenige Tage später kam es in Breitenbach SO zum nächsten tödlichen Unfall: Die Behinderte Elsbeth (53) wurde auf dem Zebrastreifen totgefahren. Ende Januar starb die 11-jährige Lisa P. in Malvaglia TI auf dem Fussgängerstreifen. Eine Krankenschwester (46) übersah Lisa, die aus dem Schulbus stieg und die Strasse überqueren wollte. sik

Tod auf dem Fussgängerstreifen Hier in Dottikon AG starb Vincent B.

Fotos: Paolo Foschini, Getty Images, ZVG

Geld und mehr

SCHWEIZ


5

Mittwoch, 2. Februar 2011

Pro Kontra

Ab wann ist ein Velo kein Velo mehr? Motorisierte Flaneurin auf zwei Rädern.

«Ein extrem kranker Typ» SEX-BESTIE → 2003 beschuldigte eine 13-Jährige

Hansjürg S. – niemand glaubte ihr.

E

r ist ein extrem kranker Typ», beschreibt Ruedi Schärer (59), «Nische»-Stiftungsrat seinen Ehemaligen Mitarbeiter Hansjürg S.* (54). Der Sozialtherapeut aus Interlaken BE, hat in den letzten 29 Jahren 122 Pflegebefohlene und Kinder sexuell missbraucht. Auch die Kantonale Behindertenkonferenz Bern re-

Hansjürg S. Er konnte «einfach nicht widerstehen».

agiert erschüttert auf die Missbrauchsfälle. «Wir können uns vorstellen, wie solche Taten die Integrität der Betroffenen verletzt und das Vertrauen der Angehörigen in Institutionen und Betreuende erschüttern kann», heisst es in einer heutigen Mitteilung. Bereits 2003 wird gegen Hansjörg S. ermittelt. Eine schwer geistig Behinderte (13) beschuldigt ihn und einen anderen Betreuer wegen Übergriffen. Das Problem: Die 13-Jährige ist schwerstbehindert, kann sich kaum ausdrücken – nur schreiben. Man glaubte ihr nicht. Ein fataler Fehler: Bis 2008 missbrauchte der pädophile Sozialtherapeut 20 Schwerstbehinderte. Erst Ende März 2010 kommen

die Übergriffe ans Licht. Zwei männliche Bewohner des Behindertenheims Nische in Zofingen AG erzählen von Missbräuchen. Der bekennende Pädophile ist gegenüber der Polizei kooperativ, sagt, er sei froh, dass seine Verfehlungen ans Licht kämen. Er habe einfach nicht widerstehen können. Für 33 Übergriffe wird er nun zur Rechenschaft gezogen. Eine Ex-Arbeitskollegin macht sich heute grosse Vorwürfe: «Ich frage mich immer wieder: Hätte ich etwas merken müssen?» Hansjürg S. sei ihr nie negativ aufgefallen. Anders seine Nachbarin in Interlaken: «Er war immer sehr ungepflegt, roch seltsam», sagt Vreni Finger (86) gegenüber «Blick». fr

Balz Rigendinger Chef vom Dienst

Marcel Zulauf stv. Chefredaktor Blick.ch

Prü diese Amateure

Kopfloses Reglement

Selbstverständlich ist jedes Reglement in sich ein Graus. Im Fall der E-Bikes aber liegt der Fall etwas komplizierter. Da schleicht sich ein Mobil in unseren Alltag ein, das viele nicht im Griff haben. Wir führen Debatten über Velorowdys auf den Trottoirs, über freche Velofahrer, die Rotlichter ignorieren. Diese Rüpel aber können meist ganz gut fahren, sind als Kuriere oft gar Profis. E-BikeFahrer sind ungleich schlechtere Velofahrer, doch sie bolzen im selben Tempo durch die Gassen, werden kraft ihres Motörchens zur Gefahr, auch für sich selbst. Wenn ein Reglement nun hilft, dies zumindest bewusst zu machen, kann man nicht dagegen sein.

Töffprüfung für Elektrovelos! Fahrverbot auf dem Radweg! Aber keine Helmpflicht? Das Bundesamt für Strassen (Astra) will neue Regeln. Denkt aber nicht zu Ende. Denn wenn E-Bikes als zu schnell und damit zu gefährlich gelten, müssen sie auch auf dem Helm bestehen. Ansonsten ist der Töfflifahrer, der mit 25 km/h über Land tuckert, der Betrogene. Und wenn man schon Velos in verschiedene Gefahrenstufen einteilt, müsste man dann nicht auch für die Rennvelo-Raser eine Prüfung prüfen? Nein! Wir haben schon genug Regeln und Verbote. Jeder soll selbst entscheiden, wie er sich schützt. Das machen kluge Köpfe sowieso.

Schleudertrauma Kann mit «Willensanstrengung» überwunden werden.

IV-Rente wird gestrichen SCHLEUDERTRAUMA → Nun gehts den IV-Bezügern, die eine Rente wegen Schleudertrauma erhalten, an den Kragen. Die ständerätliche Sozialkommission ist der gleichen Meinung wie der Nationalrat. Sie will im Rahmen der 6. IV-Revision alle diese Renten überprüfen lassen. Vorgesehen ist, dass diese Renten gestrichen werden, wenn Betroffene das Leiden «mit einer zumutbaren Willensanstrengung» überwinden können. Mit der 6. Revision will der Bundesrat die Kasse der Invalidenversicherung um 500 Millionen Franken entlasten. Bis 2018 sollen 17 000 Rentner zurück in den Arbeitsmarkt. hcq


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Mittwoch, 2. Februar 2011

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WIRTSCHAFT

Gegiel gegen Jobs

Nur 10 Millionen für Humer

PAPST → Ohne Steve Jobs geht bei Apple nichts.

Doch Kritiker wünschen sich seinen Abgang herbei. thomas.ungricht @ringier.ch

Fotos: Keystone (2), Getty Images, ZVG

D

er Apple-Chef Steve Jobs fällt krank aus. Das hindert prominente Branchen-Kollegen nicht, gegen seinen Führungsstil zu sticheln. Apple werde wie eine Sekte geführt, heisst es immer wieder. Ihr Guru: Steve Jobs. Für den Netgear-Chef Patrick Lo könnte ein möglicher Abgang von Jobs heilende Wirkung für Apple haben: «Wenn Steve Jobs Apple endgültig verlässt, was sicher nicht mehr lange dauern wird, muss Apple endlich umdenken.» Die Entscheidung, dass sich Apple nach aussen öffnet, sei längst überfällig, erklärt Lo gegenüber dem «Sydney Morning Herald». Wie kein anderer ITKonzern deckt Apple die

ganze Wertschöpfungskette ab. Neben der Hardware wie iPhones verkauft das Unternehmen auch die Software und den Inhalt dazu. Laut Lo funktioniert das Jobs-System nur, weil Apple «den Markt kontrolliert. Ohne Jobs sei das ein Auslauf-Modell.

Vor zwei Wochen gab Jobs bekannt, dass er aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit nehmen müsse. Bereits zum dritten Mal. «Ich liebe Apple so sehr, und ich hoffe, ich werde bald zurück sein», schrieb er seinen Mitarbeitern in einem E-Mail. 

Der Bestbezahlte Roche-Präsident Humer.

MEGA-LOHN → Er ist und bleibt der bestbezahlte Verwaltungsratspräsident der Schweiz. Roche-Präsident Franz Humer erhielt im letzten Jahr für sein Amt 10 Millionen Franken. 2009 betrug sein Lohn noch 12,1 Mio. Dafür musste er unter anderem von der Anlagestiftung Ethos Kritik einstecken. Danach gab es bei 11 Millionen einen Lohndeckel bei Roche. Wieso nicht 5 oder 15 Millionen? Dazu schwieg sich Roche aus. 2010 verlief für den Pharma-Riesen erfolgreich. Der Gewinn stieg leicht auf 8,89 Milliarden Franken. ung

→ SCHNÄPPCHEN DES TAGES

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Scharf geschossen Patrick Lo (l.) verwünscht Apple-Chef Jobs.

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AUSLAND

www.blickamabend.ch

Obama gibt Mubarak ein bisschen den Tarif durch VORSICHTIG → Mubarak macht ein paar Zugeständnisse, lehnt einen

raschen Rücktritt ab – der US-Präsident reagiert zurückhaltend. fabienne.riklin @ringier.ch

P

er Telefon hat US-Präsident Barack Obama den ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak gestern Abend zum raschen Wandel aufgefordert. Dies, nachdem Mubarak in einer Fernsehansprache angekündigt hatte, im September nicht mehr bei der Präsidentenwahl zu kandidieren. Doch die kommenden Monate will der 82-Jährige noch an der Macht bleiben. In einer Pressekonferenz im Weissen Haus nach dem persönlichen Gespräch mit Mubarak liess Obama durchblicken, dass ein Abgang im September wohl

nicht früh genug sei. «Ein tische Floskel dafür, dass es geordneter Übergang muss hart zur Sache ging. bedeutungsvoll und friedDen Hunderttausenden lich sein und jetzt begin- von Demonstranten auf nen», sagte Obama. dem Kairoer Tahrir-Platz Den Forderungen der war Mubaraks Verzicht auf Regimegegner nach einem eine weitere Präsidentsofortigen Rücktritt des seit schaftskandidatur zu we30 Jahren renig. gierenden Sie forder«Ich werde hier Staatspräsiten weiter den denten schloss sterben», sagte Rücktritt Musich Obama Mubarak. baraks bis Freitag und allerdings explizit nicht an. «Es ist nicht reagierten mit lautstarker die Aufgabe eines ande- Ablehnung auf die Fernren Landes, Ägyptens sehansprache. «Wir wollen Führung Bedingungen zu Freiheit. Wir wollen Demokratie», riefen die Destellen», sagte er. Ein US-Regierungsver- monstranten. «Mubarak, treter versichert aber, dass verschwinde», war auf das Gespräch «direkt und Transparenten in Kairo offen» war – eine diploma- heute Morgen zu lesen.

Die ägyptischen Streitkräfte haben jedoch genug. Sie rufen seit heute zu einem Ende der Proteste auf. Die Demonstranten sollten nach Hause zurückkehren, um eine Rückkehr zu Sicherheit und Stabilität im Land zu ermöglichen. Die Forderungen der Demonstranten seien nun bekannt, erklärte die Armee in einer Mitteilung, die im staatlichen Fernsehen verlesen wurde. Denn für Mubarak ist klar: «Dies ist mein geliebtes Heimatland – ich habe hier gelebt, ich habe für es gekämpft und ich habe seinen Boden, seine Souveränität und Interessen verteidigt.» 

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Chelseas Ehe auf Eis AUSZEIT → Chelsea Clintons Ehemann

nimmt sich eine Auszeit, um Ski zu fahren.

I

n den USA war es die Hochzeit des Jahres: Am 31. Juli 2010 gaben sich Chelsea Clinton (30) und Mark Mezvinsky (31) vor 400 Gästen das Ja-Wort. Sie schienen beide auf Wolke Sieben zu schweben. Doch jetzt geht die Ehe offenbar wieder bergab. Der Investmentbanker Mark Mezvinsky hat sich eine Auszeit genommen. Er ist aus dem gemeinsamen Apartment mit seiner Frau ausgezogen und will mehrere Monate Skifahren.

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Mezvinsky wohnt jetzt in Jackson Hole (Wyoming). Der Banker möchte an seiner Skitechnik feilen und die Pisten unsicher machen. Warum so plötzlich, weiss keiner so genau. Und seine Gattin? Die sitzt alleine zu Hause in der New Yorker Fifth Avenue. Die Tochter von Ex-Präsident Bill Clinton möchte ihren Mann laut «New York Post» alle paar Wochen besuchen. Ob der Unternehmer sie bei seinen Afterskipartys dabeihaben will? abü


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Mittwoch, 2. Februar 2011

→NACHGEFRAGT Erich Gysling (74) Nahost-Experte

«Mubarak wird das durchstehen» Herr Gysling, ist das eine Revolutions-Welle, die über Nordafrika und den Nahen Osten schwappt? Jein. Zwar wird es in der nächsten Zeit sporadisch zu Protesten in der Region kommen, doch es wäre falsch, von einer länderübergreifenden und koordinierten Bewegung zu sprechen.

Hört Mubarak aufs Weisse Haus? Archivbild des ägyptischen Präsidenten mit Obama.

Aber die Ägypter wurden durch dieJasminRevolution in Tunesien angestachelt? Sicher. Die Leute spüren einen Geist der Rebellion, der die Region erfasst hat. Aber die Situation in den einzelnen Ländern ist sehr unterschiedlich. Auch die Anliegen der unzufriede-

nen Bevölkerung unterscheiden sich von Land zu Land. Wie gehts weiter am Nil? Ich habe immer gesagt: Mubarak steht das durch. Zumindest bis zu den Wahlen im Herbst. Sein Rückhalt im Militär ist zu gross. Was danach geschieht, weiss keiner. Die Muslim-Bruderschaft wird sich wohl an der Regierung beteiligen. Was Israel nicht begrüssen würde. Nein, die Israelis merken jetzt, dass sie mit Mubarak, nicht aber mit dem ägyptischen Volk Frieden geschlossen haben. Dieser kalte Frieden wird noch kälter werden. rrt

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LUZERN/ZUG

Mittwoch, 2. Februar 2011

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Ihr Restauran Vintage-Laden, tm oder eine Sp it Trüffelwoche ezialbehand lung in Ihrem Spa: Schi uns, was Sie cken Sie haben und wissen. Sie starben wegen Gülle Tote Fische im Bach.

→ Der Erzähler

Gülle ist immer noch Problem

Donnerstag, 20 Uhr, La Fourmi, Tribschenstr. 61 Harry Rowohlt ist einer der besten Übersetzer und Kolumnist unserer Zeit. Der exzentrische Deutsche liest und erzählt am Donnerstag im La Fourmi. Man sollte dabei genügend Zeit einplanen: Schliesslich ist Rowohlt für ausufernde Veranstaltungen bekannt.

MIST → Auch 2010 mussten zahlreiche Fische

sterben, weil die Bauern nicht aufgepasst haben. michael.graber @ringier.ch

M

it Gülle ist auch 2010 viel Mist passiert: Gleich 32-mal kam es zu Gewässerverschmutzungen wegen ausgelaufener Jauche, wie heute bekannt wurde. In zwölf Fällen davon mussten grössere Mengen Fische sterben. So kamen etwa im Altwiserbach mehrere Hundert Bachforellen ums Leben, weil ein Landwirt mit einem undichten Gülle-

schlauch arbeitete. Auch es weniger Fälle als 2009, 2010 wurden wieder fehl- doch die Zahl ist laut Birrer bare Bauern angezeigt. Bei immer noch viel zu hoch. Besonders viele Unfälle sechs der Unfälle wissen die Behörden aber immer noch gab es im Mai, als nach einicht, wer verantwortlich ner längeren Regenphaist, dass die Gülle in die Ge- se Hektik bei den Bauern wässer geauam. «Wir langte. machen KamEs gab auch «Wir tun pagnen, um die Bauern alles, um die Anzeigen auf die TheZahl der Gül- gegen Bauern. leunfälle zu matik zu senreduzieren», sagt Fritz sibilisieren», so Birrer. Ganz Birrer von der Dienststelle verhindern könne man es Landwirtschaft. Zwar seien aber wohl leider nie. 

→ Sympathischer

Flohmarkt

→ SchnäppchenMarkt

Sonntag, 10.30 Uhr, Südpol, Arsenalstrasse 28, Kriens Der Flohmarkt im Südpol hat bereits Kultcharakter. Neben gewöhnlichen Ständen findet man immer wieder auch Exotisches und Spezielles. Dazu passend gibts Kaffee und Kuchen.

Bis Samstag täglich, Langgasse 40, Baar Es gibt grosse Rabatte beim Liquidations- und Rampenverkauf im ehemaligen Lipo-Gebäude in Baar. Bis Samstag gibt es allerlei (vom FondueSet bis zum Staubsauger) auf knapp 1000 Quadratmeter.

→ Fragen direkt an

den Trainer

Donnerstag, 19.30 Uhr, Zone 5, Bundesplatz Am Samstag startet die Fussballrückrunde. Infos aus erster Hand gibt es am Donnerstag in der Zone 5. FCL-Trainer Rolf Fringer stellt sich einem witzigen Talk zusammen mit Heinz Kost.

Kunstklotz für die Allmend

→ DAS GEHT IN LUZERN/ZUG

KUNST → Ein sechs Meter grosser Würfel aus Beton

und Metall soll die Attraktion auf der Allmend werden. er Klotz» wird künftig die Vorzone auf der Luzerner Allmend schmücken. Das Projekt von Felix Kuhn hat beim Ideenwettbewerb «Kunst im öffentlichen Raum» den ersten Preis gewonnen. Zwölf Künstler haben an dem Wettbewerb mitgemacht. Felix Kuhns sechs Meter grosser Würfel überzeugte die Jury durch die Gegenüberstellung von Kunst und Architektur. Zur Bestimmung der Grösse hat der Künstler das Verhältnis zwischen der Bausumme für Stadion,

Hochhäuser und Sportgebäude der Summe für Kunst im öffentlichen Raum gegenübergestellt. Die Grösse des «Klotzes» ergibt sich aus dem Verhältnis zum be-

nötigten Baumaterial. Zudem werden die Materialien des «Klotzes» – Beton, Metall und Glas – im selben Verhältnis wie bei den Neubauten verwendet. SDA

Hier kommt er hin Der Vorplatz beim Stadion.

Fotos: Keystone, ZVG

D

Mittwoch, 2. 2.

Donnerstag, 3. 2.

Keynote Jazz Strozzini zu dritt, 19.45 Uhr, Theater Casino Zug, Artherstrasse 2–4, Zug

Home Is Where You Are Happy Schauspiel, 20 Uhr, Südpol, Arsenalstrasse 28, Kriens

Film-Club Hair (USA 1979), Regie: Milos Forman, 20.15 Uhr, Madeleine, Baselstrasse 15

Suisse Diagonales Jazz Eardisch, Urs Bollhalder Trio, Jazz, 20 Uhr, Jazzkantine, Grabenstrasse 8

Soul Jam* Soul, 20.30 Uhr, Restaurant Stadtkeller, Sternenplatz 3

Funky Stuff DJ Furi, Funk, 21 Uhr, Tschuppi’s Wonderbar, Burgerstrasse 21

Die Absenten Arrangierte Episoden, Pop, 20.30 Uhr, Stadtcafé, Rathausplatz 13, Sursee

Say What Tour 2011 Round Table Knights, Tech House, 22 Uhr, Bar 59, Industriestrasse 5

Veranstaltungen mit * wurden mit Einträge auf www.eventbooster.ch © Cinergy.ch

gebucht.


13

WISSEN

Mittwoch, 2. Februar 2011

Alles Wichtige speichern wir im Schlaf

→ GUT ZU

WISSEN

Hippocampus Das Hirnareal des Hippocampus befindet sich im Schläfenlappen und zählt zu den evolutionär ältesten Strukturen des Gehirns. Der Hippocampus ist wichtig für die Überführung von Informationen aus dem Kurz- ins Langzeitgedächtnis. Er koordiniert auch die verschiedenen Gedächtnisinhalte und ermöglicht so etwa die Orientierung in einer Stadt anhand von zeitlich verschobenen Ortsinformationen.

Erstmal darüber schlafen Dann bleibt das Gelesene auch wirklich hängen.

SCHLAU → Es hil wirklich beim

nem ersten Experiment 40 Wortpaare auswendig lernen. In einem zweiten Test mussten die Teilnehmer sich die Position von Bilin der Stirnseite des Ge- dern mit Tieren und Gegenhirns, im präfrontalen Cor- ständen einprägen. Danach tex, markiert und nachts in durfte ein Teil der Gruppe der Tiefschlafphase im Hip- schlafen, der andere nicht. Zusätzlich pocampus abgespeichert Das Wissen um wiesen die Forscher die (siehe Box), Hälfte der schreiben der einen Test hil dem Speichern. beiden GrupSchlafforscher Jan pen darauf Born von der Universität hin, dass ihr neu erworbeLübeck und seine Kollegen nes Wissen in zehn Stunden im Fachmagazin «Journal abgefragt werden würde. of Neuroscience». Tatsächlich wurden aber Die Forscher liessen 191 alle Teilnehmer nach zehn freiwillige Probanden in ei- Stunden getestet. Dabei

Lernen, das erworbene Wissen eine Nacht zu überschlafen.

T

agtäglich prasseln Unmengen an Informationen auf unser Gehirn ein. Ein Grossteil davon gerät innert kürzester Zeit wieder in Vergessenheit. Um die menschliche «Festplatte» aufzuräumen, nutzt unser Gehirn die Nacht. Das Hirn speichert im Schlaf vor allem jenes Wissen im Langzeitgedächtnis, das für die Zukunft wichtig ist, wie eine deutsche Studie zeigt. Speichernswertes Wissen werde tagsüber

→ SCHLAU IN

Fotos: Getty Images, ZVG

60 SEKUNDEN

Joggen ist besser als Schäfchen zählen, auch wenn das Bett noch so bequem ist.

Rennen Sie um ... Ihr Gedächtnis Ausdauersport ist gut für das Gedächtnis: Schon ein leichtes Training führt zur Vergrösserung eines bestimmten Gehirnbereiches und damit zu einer Verbesserung des Erinnerungsvermögens. Auch im fortgeschrittenen Alter ist es deshalb nicht vergebens, noch mit Sport zu beginnen. 20 Sek.

schnitten die Kandidaten, die geschlafen hatten, erwartungsgemäss besser ab, als die wach gebliebenen. Doch nur jene, die geschlafen hatten und von dem bevorstehenden Test wussten, zeigten eine besonders gute Gedächtnisleistung. Messungen der Hirnströme während des Schlafs offenbarten bereits unterschiedliche Speicherungsvorgänge. Diejenigen, die sich des Tests bewusst waren, zeigten eine erhöhte Aktivität. «Je mehr langsame Wellen das Messgerät anzeigte, desto besser konnten sich die Testteilnehmer

auch bei den späteren Gedächtnistests erinnern», sagt Born. «Daraus schliessen wir, dass das Gehirn für die Selektion zwischen wichtigem und unwichtigem Wissen einen Marker braucht.» Der Marker könne die bewusste Konzentration auf das neu erworbene Wissen sein, aber auch eine emotionale Stimulation, etwa besonderes Interesse am Thema. «Es kann deshalb sinnvoll sein, zum Beispiel Vokabeln vor dem Schlafengehen zu lernen und sich dabei bewusst zu machen, dass es wichtig ist, sie zu behalten.» ges/SDA

Zählen Sie besser nicht

Denken Sie doch heute Abend kurz an Folgendes

Laut einer Studie der Universität Oxford ist das Schäfchenzählen keine gute Einschlafhilfe. Die Tätigkeit sei so monoton und langweilig, dass sich dabei unweigerlich ablenkende Gedanken einschlichen. 15 Sek.

Bis ins 20. Jahrhundert waren Schlafzimmer in Europa für einfache Menschen unerschwinglicher Luxus. Die meisten Menschen schliefen in einem Gemeinschaftsraum. Bei Bauern döste auch mal das Vieh im gleichen Zimmer und diente dabei als Wärmequelle. Richtige Betten wurden erst während des Mittelalters populär, waren aber zunächst ein Privileg des Adels. 25 Sek.


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 Tlatocalpan, Mexiko Vorsicht, Kulturtransfer. Das hier haben die alten Spanier von Pamplona nach Mexiko gebracht. Darum lassen die Tlatocalpaner nun auch ihre Kühe durch ihre Gassen hetzen. Tut Mensch und Tier nicht richtig gut. Aber Volkskultur, ein hohes Gut.

www.blickamabend.ch

 Navarra, Spanien Vorsicht, Folklore-Finte. Das ist nicht der Schällnerclub Flumserberg beim Kafi Lutz im Chrüz. Keine schö-wüeschti Altsilvester-Chläuse aus Urnäsch beim Wärmetanken. Diese Schafsbockbefellten sind Nordspanier. Ihr Ziel aber ist dasselbe: Lärm machen, um die lästigen Winterdämonen zu vertreiben, die verstehen nämlich nur diese Sprache.


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Mittwoch, 2. Februar 2011

Bilder des Tages

Fotos: Reuters (2), Dukas, AFP

 Wraxall, England Vorsicht, Beobachter. GibbonMama Salome weiss bereits, dass ihr Dasein als Zootier auch dem Amusement des Menschen dient. Ihr kleines Baby wird in diesem Augenblick erst gerade in dieses Geheimnis eingeweiht – noch bevor es einen Namen hat.

 Los Angeles, USA Vorsicht, Unterirdische. Die Ladenkette Best Buy’s hat eine grossen Coup lanciert. Für ihren neusten Werbespot holte sie die zwei ausgewiesensten Bekrieger des guten Geschmacks dies- und jenseits der Zivilisation quer duch die Jahrzehnte: Justin Bieber und Ozzy Osbourne, vereint sind sie unschlagbar.


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PEOPLE

Jetzt zeigt er es allen

→ HEUTE FEIERN Shakira 

Kolumbianische Sängerin, wird 34 … Sir Colin, Schweizer House-DJ, wird 33 … Dana International, transsexuelle israelische Sängerin, wird 39 … Hella von Sinnen, deutsche TV-Moderatorin, wird 52 …

… Donna Summer (62) Sängerin

«Die 70er waren überschwemmt mit Drogen» Seit Ihren Hits wie «I feel Love» oder «Bad Girls» gelten Sie als DiscoQueen. Wie fühlt sich das an? Es ist schön, die Königin zu sein. Ein tolles Gefühl! Waren die 70er-Jahre wirklich so verrückt wie immer erzählt wird? Nein, sie waren noch viel schlimmer. Es war eine sehr lustige und glamouröse Zeit – doch auch sehr destruktiv. Alles war überschwemmt mit Drogen. Viele meiner damaligen Freunde sind daran zugrunde gegangen und heute leider nicht mehr da. Wie haben Sie überlebt? Ich habe selbst vieles probiert und mit Drogen experimentiert. Doch nach einer Weile habe ich realisiert, dass diese Dinge für meine Karriere als Sängerin nur hinderlich sind. Mein Ehrgeiz hat mir das Leben gerettet. Sie haben weltweit über 130 Millionen Alben verkau. Weshalb gehen Sie noch auf Tour? Sie könnten doch längst den Ruhestand geniessen.

Mag Udo Jürgens Donna Summer.

Das ist eine Täuschung. Ich habe mir zu viele Schuhe gekauft und auch sonst sehr viel Geld ausgegeben. Sparen war nie meine Stärke. Ich denke, da könnte ich von euch Schweizern noch einiges lernen! Aber ich bin glücklich, immer noch auf der Bühne zu stehen. Welche Grossmutter kann das schon von sich behaupten! Und was verbindet Sie mit der Schweiz? Ich habe vor gut 35 Jahren ein paar Monate in Zürich gelebt. Mein erster Mann war Österreicher und hatte geschäftlich in der Stadt zu tun. Ich liebe Zürich mit dem See und der wunderschönen Altstadt. Und die Leute hier sind so freundlich und zuvorkommend. Künstlerinnen wie Beyoncé oder Rihanna nennen Sie als Vorbild. Wen bewundern Sie? Ich bin ein grosser Fan von Udo Jürgens. Während meiner Zeit in Europa habe ich stundenlang seine Musik gehört. Er lebt doch auch in Zürich? Richten Sie ihm doch bitte einen Gruss aus, und er soll zu meiner Show kommen! Donna Summer, vom 3.–6. Februar bei «Art on Ice» im Hallenstadion Zürich.

Streckt sich Shkelqim. Fotos: SF/Oscar Alessio (2), AFP (2), AP (2), ZVG

Smalltalk mit …

tino.bueschlen @ringier.ch

www.blickamabend.ch

SUPERSTAR → Wonneproppen

Shkelqim (14) aus «DGST» wills jetzt bei Dieter Bohlen versuchen. Und auch von der Jury gabs Haue. Jurorin Christa Rigozzi meinte r plumpste auf den Boden, ging in der Show: «Für mich muss es in den Spagat, wabbelte mit ein Hobby bleiben.» Mit Trädem Po wie Wackelpudding – doch nen in den Augen trottete der dann legte Schüler Shkelqim Etemi Sohn albanischer Eltern von aus Schwamendingen ZH bei der der Bühne – denn auch von ersten Ausgabe des seinem Idol DJ SF-Hits «Die grössten Alle wollen Bobo bekam er Schweizer Talente» sein Fett weg. eine verblüffende Shkelqim Doch jetzt Breakdance-Nummer tanzen sehen. kams zum Haphin. Bisher hatte niepy End: Auf dem mand das Talent des lustigen Bu- Pausenplatz wurde ben erkannt. Von seinen Schul- Tanzwunder Shkelqim mit gspänli wurde er nur gehänselt. Standing Ovations empfangen. «Die KlassenkameAnzeige raden haben geklatscht und peter.padrutt @ringier.ch

E

Reckt sich Der Bub aus Schwamendingen will hoch hinaus.

Frustriert. Die neue Elite Hollywoods SHOOTING-STARS → 15 renommierte Hollywood-Grössen tummeln sich auf dem Cover der aktuellen «Vanity Fair»-Ausgabe rund um die Oscars. Darunter auch Olivia Wilde (26). Und die «House»Ärztin und «Tron Legacy»-Heldin Im Oscar-Fieber Von links: Ryan Reynolds, Jake Gyllenhaal, die Os beweist mit ihren Hosenträgern: und James Franco, Jennifer Lawrence, Anthony Mackie, Olivia Wilde, Weniger ist manchmal mehr. zvr Robert Duvall, Joseph Gordon-Levitt, Andrew Garfield, Rashida Jones,


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Mittwoch, 2. Februar 2011 Entspannt Jeff Bridges (l.) als «Dude».

→ PEOPLE NEWS

Bub und Meitli für Mariah Carey

Kehrt der «Dude» zurück ins Kino? KULT → Grund zur Freude: Offenbar ist ein

zweiter Teil von «Big Lebowski» geplant.

E Anzeige

Traum erfüllen. gekreischt vor Freude.» Auch Angebote flattern plötzlich ins Haus. «Ich kann bei Firmenfesten und Partys auftreten – alle sind verrückt nach mir», sagt er. Kein gutes Haar lässt er allerdings an der SF-Jury. «Ich lass mich nur noch von richtigen Profis fertigmachen!» Shkelqim hat schon ein neues, grosses Ziel: «Ich bewerbe mich beim deutschen «Supertalent». Dann werde ich Dieter Bohlen zeigen, was ich kann!» 

s ist der coolste Film der 90er. Jeff Bridges spielt in «Big Lebowski» einen liebenswerten, pazifistischen Versager, trinkt und kifft sich als «Dude» durch den Film der Coen-Brüder und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Jetzt ist angeblich ein zweiter Teil des Streifens geplant. Das Gerücht kam auf, weil sich Tara Reid in einem Interview verplapperte: Auf die Frage von «Hollywood.tv», welche Projekte denn gerade anstehen würden, antwortete die Blondine freimütig: «Big Lebowski 2». Tara Reid hatte 1998 das Nägel lackierende Porno-Sternchen und angebliche Entführungsopfer Bunny («Du bläst ja gar nicht») gespielt. Jetzt liess der «American Pie»Star die Katze aus dem Sack – offenbar soll die gesamte OriginalCrew wieder mit an Bord sein. Gerüchte gibt es schon länger, bestätigt wurden sie allerdings nie.

Letzten Juli hatte Hauptdarsteller Jeff Bridges noch gemeint, dass kein Sequel in Arbeit sei – es aber eine wundervolle Überraschung wäre, wenn das Ganze zustandekommen würde. Vielleicht haben Jeff Bridges Anzeige

Glücklich. und die Filmemacher-Brüder Ethan und Joel Coen durch ihr letztes gemeinsames Werk, das Oscar-nominierte Western-Remake «True Grit», Lust auf eine weitere Zusammenarbeit bekommen. Die White Russians» können jedenfalls schon mal gemixt werden. 

NEW YORK → Sängerin Mariah Carey (40) und ihr Ehemann Nick Cannon (30) haben bekannt gegeben, dass sie einen Jungen und ein Mädchen erwarten. Die Zwillinge sollen im Frühling zur Welt kommen.

Firth machts mit Cameron LOS ANGELES → Colin Firth, der für «The King’s Speech» beste Oscar-Chancen hat, wird mit Cameron Diaz die Gaunerkomödie «Gambit» drehen. Im Original spielten Shirley MacLaine und Michael Caine die Hauptrollen.

Freddy Sahin Scholl: Kein ESC WIEN → «Supertalent»-Sieger Freddy Sahin Scholl (57) wollte am Eurovision Song Contest für Österreich gegen Lena MeyerLandrut (19) und Anna Rossinelli (23) antreten. Jetzt wurde der Mann mit den zwei Stimmen vom Publikum abgewählt.

Prinz William heiratet in Uniform LONDON → Zur Trauung mit seiner Kate Middleton (29) am 29. April 2011 will Prinz William (28) entweder die Uniform der britischen Marine oder der Royal Air Force tragen. Anzeige

Sheen bald entmündigt?

car-Moderatoren Anne Hathaway Jesse Eisenberg, Mila Kunis, Garrett Hedl und Noomi Rapace.

VERZWEIFLUNG → Nach seinen Drogen-Exzessen und Sex-Orgien ist Charlie Sheen (45) in eine tiefe Depression gefallen. Jetzt wollen Sheens Eltern ihren Sohn entmündigen lassen. Martin und Janet Sheen wissen zwar, dass die Chancen auf eine Richterzustimmung nicht gut stehen. «Aber sie versuchen alles, um Charlies Leben zu retten», sagt ein Insider. Weil sich Sheen gegen eine Reha wehrt und keine Besserung gelobt, wollen die Eltern jetzt sogar die Vormundschaft übernehmen. zvr

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Bangen um Charlie Papa Martin Sheen mit seinem Sohn.


Live Session

Alain Clark –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– LIVE & EXKLUSIV: DIE ENERGY LIVE SESSION MIT ALAIN CLARK. TICKETS AUF RADIO ENERGY, ENERGY.CH UND ORANGE.CH/LIVEEVENTS. ODER SENDE LIVE (80 RP.) AN 9099. –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 9. FEBRUAR 2011 IM BIERHÜBELI BERN. TÜRÖFFNUNG 19.00 H, BEGINN 20.30 H (45 MIN). «COLORBLIND», DAS NEUE ALBUM, AB 11. FEBRUAR 2011 BEI ORANGE CITYDISC. ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––


19

PEOPLE

Mittwoch, 2. Februar 2011

Wichtige US-Rolle für Carlos Leal HOLLYWOOD → Erstes Casting,

erste Rolle. Schauspieler Carlos Leal startet in den USA durch.

line» berichtet. «Es war wohl Anfängeras ging zackig. Seit An- glück», meint Carlos Leal fang Jahr wohnt Car- augenzwinkernd zu Blick los Leal mit Ehefrau Jo Kel- am Abend. Gleich beim ersly und Söhnchen Elvis fix in ten Casting in der TraumfaLos Angeles, brik hats gewill dort als «Es war wohl klappt. In der Agenten-Serie Schauspieler Anfänger«Chaos» spielt Fuss fassen. er den franzöDen ersten Glück.» Schritt hat der sischen GeRomand mit spanischen heimdienstler Luc. Wurzeln schon mal ge«Ich bin nicht eine der macht: In der neuen US-Se- Hauptfiguren, sondern ein rie «Chaos» – ab 1. April auf Gast-Star», erzählt der ehe«CBS» – ergatterte er eine malige «Sens Unik»-Rapgrössere Rolle, wie «SI On- per. Ob Carlos Leal nur in fabian.zuercher @ringier.ch

einer oder in mehreren Folgen zu sehen sein wird, ist noch nicht ganz klar. Fest steht hingegen: Carlos Leal ist in Hollywood angekommen. Und nach seiner Rolle als Croupier im James-Bond-Film «Casino Royale» landet Leal mit seiner neuen Rolle wieder im Agenten-Milieu.

«Ich freue mich natürlich riesig, dass es so schnell geklappt hat. Beim ersten Casting gleich den ersten Job zu kriegen, ist natürlich toll.» Trotzdem bleibt er auf dem Boden. Es sei zwar eine relativ grosse,

aber keine Hauptrolle. Vom grossen Durchbruch will Carlos Leal deswegen noch nicht sprechen. Aber immerhin wird «Chaos» zur Primetime ausgestrahlt. 

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Fotos: ZVG

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Im Fokus Carlos Leal auf dem Set von «Chaos».


20 → SPORT

NEWS

SPORT

Sarah Meier ist neues Zugpferd

www.blickamabend.ch Flug zum Schanzenrekord Ammann gestern in Klingenthal.

EM-GOLD → Sarah Meiers Titel

löst Ansturm auf die Galas aus.

Klarer Sieg für Patty/Timea TENNIS → Das Schweizer Fedcup-Team ist in Eilat (Isr) mit einem Erfolg in die erste Runde der Europa-Afrika-Zone gestartet. Patty Schnyder (Bild) und Timea Bacsinszky haben ihre beiden Einzel gegen Grossbritannien klar gewonnen und die Partie schon vor dem Doppel entschieden. Morgen gehts gegen Dänemark mit der Nummer eins, Caroline Wozniacki.

Van Gaal liess Hosen runter FUSSBALL → BayernTrainer Louis van Gaal soll laut Ex-Spieler Luca Toni vor versammelter Mannschaft die Hosen runtergelassen haben. «Der Trainer wollte uns klarmachen, dass er jeden Spieler auswechseln kann – egal, wie er heisst, weil er Eier hat. Um das zu demonstrieren, liess er die Hosen runter», sagt Toni, der mittlerweile für Juventus Turin spielt, in der «Sport Bild».

arah Meiers Manager Marc Lindegger hat den grossen Run auf die Schweizer Eisprinzessin bereits nach dem überraschenden und völlig unerwarteten Europameistertitel in Bern angekündigt. Kein Wunder: Das Sportmärchen hat die Zuschauer in der eiskalten Berner Arena und vor den TV-Bildschirmen emotional aufgewühlt und berührt. Die Folge: Alle wollen die Europameisterin Sarah Meier (26) wieder auf dem Eis sehen. Das grosse Interesse an der hübschen Bülacherin bestätigen auch die Organisatoren von Art one Ice (3. bis 6. Februar im Zürcher Hallenstadion). Dort startet Meier erstmals nach dem EM-Titel. «Im VerSarah Meier So gefragt wie noch nie.

Marvulli wird Vierter RAD → Der Schweizer Franco Marvulli hat das Sechstage-Rennen in Berlin mit seinem Partner Danilo Hondo (D) auf dem vierten Platz abgeschlossen. Den Sieg holte sich das Duo Bartko/ Kluge (D).

Simis Wunder

droht das GEFÄHRLICH → Der gebogene

Bindungsstab ist für die einen ein Fluch, für die anderen ein Segen. Von Hans-Peter Hildbrand aus Klingenthal (D)

M

it dem Schanzenrekord von 145 Metern hat Simon Ammann gestern in der Quali zum Weltcup-Springen in Klingenthal (D) die Konkurrenz geschockt. Für den Wettkampf heute (18.00 Uhr, ARD, live) ist der Schweizer der Topfavorit. In Klingenthal begann übrigens vor genau einem Jahr das

CH-Nati bleibt auf Platz 22 FUSSBALL → In der neusten Fifa-Weltrangliste liegt die Schweiz unverändert auf dem 22. Rang. Welt- und Europameister Spanien nimmt weiterhin die Spitze ein. Nächsten Mittwoch testet das HitzfeldTeam gegen Malta, die Weltnummer 163.

gleich zu den Vorjahren war der Vorverkauf am Montag überdurchschnittlich», sagt Veranstalter Oliver Höner im «Blick». Und auch Georg Gasser, Initiant der Eisgala in Davos (11./12. Februar), freut sich: «Seit letztem Wochenende klingelt bei uns das Telefon sturm.» Dank ihres EM-Titels soll Meier nun auch ausserhalb der Schweiz künftig vermehrt auftreten. «Die Veranstalter im Ausland buchen in erster Linie Eiskunstläuferinnen, die einen grossen Titel errungen haben», weiss Manager Lindegger. Deshalb habe Sarah in Bern nicht nur eine Goldmedaille gewonnen, sondern auch eine gute Einnahmequelle für die kommenden Jahre. zbi

«Thorpedo» Legende Thorpe gibt Comeback.

Kapitel um die damals neue Bindung von Simi, die noch immer die Gemüter beschäftigt. Rückblende: Der Starter in Klingenthal meinte es vor einem Jahr gut. Er warnte Simon: «Pass auf – deine Bindung ist kaputt.» Dieser lächelte und flog mit dem gebogenen Stab zum ersten von sieben Siegen in Serie. «Die Konkurrenz hat das wohl zur

Ian Thorpe kehrt ins Wasser zurück SCHWIMMEN → Vier Jahre nach dem Rücktritt will Schwimm-Star Ian Thorpe nochmals um Medaillen kämpfen. Der erst 28-jährige Australier hat heute in Sydney sein Comeback im Hinblick auf Olympia 2012 angekündigt. Thorpe ist seit heute im Anti-Doping-Programm dabei und wird in neun Monaten ein erstes offizielles Rennen bestreiten können. «Ich hätte nie gedacht, nochmals wettkampfmässig zu schwimmen. Jetzt bin ich froh, meine Ansicht geändert zu haben. Ich bin wieder topmotiviert», sagt Thorpe. Der elffache Weltmeister hat 2000 und 2004 bereits neun Olympia-Medaillen geholt. rib

Fotos: Reuters (2), EPA (2), Keystone (2), AP (2), Toto Marti/Blicksport

S


Mittwoch, 2. Februar 2011

3

Simis Bindung Die Diskussion dreht sich um den Stab.

Sturzopfer Adam Malysz bricht sich das Handgelenk.

-Bindung

Aus

Kenntnis genommen», erinnert sich FIS-Materialchef Sepp Gratzer (A). «Aber Gedanken machte sich keiner.» Bis Simon an den Olympischen Spielen in Vancouver Gold auf der Normalschanze holte. Die Österreicher liefen Amok. Ihr Chef Toni Innauer setzte ein Ultimatum. «Ammann bekommt die Chance, sich eines Protests zu entziehen, indem er auf das alte Material auf der Grossschanze umsteigt.» Simon blieb stur, flog zur zweiten Goldmedaille in Vancouver.

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→ EXPERTENTIPP

age Noch T bis zum ue ag Super-Lek Aufta t

Häberli: Darum wird YB Meister werden Am Samstag startet die Super League in die Rückrunde. Vier ehemalige Fussballstars präsentieren in einer Blick am Abend-Serie ihre Meistertipps. Heute der Ex-NatiSpieler und aktuelle U18-Coach von YB, Thomas Häberli: «Zweiter werden sie nicht. Ich denke, YB muss ein wenig hoffen, dass die Gegner kränkeln und schwach sind. Und vor allem Luzern und Basel einen Einbruch haben. Dann ist es vielleicht möglich, dass der Rückstand aufgeholt werden kann. Ich bin Daueroptimist, arbeite ja schliessDas Video mit Thomas Häberli auf blick.ch lich auch für YB.»

Saison-Aus Ville Larinto kurz vor dem Unfall.

Die Konkurrenz hat im Sommer nachgerüstet. Jetzt gibt es sechs verschiedene Bindungsmodelle dieser Art auf dem Markt. Mit Nachteilen: In der Luft reagiert die Bindung anfälliger auf Windstösse. Und bei Stürzen kann es übel zugehen. Bei David Zauner (A) und Ville Larinto (Fin) rissen die Kreuzbänder in dieser Saison und der Pole Adam Malysz brach sich vorletzte Woche das Handgelenk. Einige Experten sind sich einig, dass bei Stürzen nach der Landung die neue

Bindung gefährlicher ist – weil der Schuh sich nicht vom Ski löst. Genau das passierte Larinto. Nach seinem Sturz blieben die Schuhe in der Stabbindung hinten und vorne fixiert. Durch die Hebelwirkung der langen Latten verdrehte es dem Finnen das Knie. Simon Ammann sagt dazu: «Wir haben unseren Medartis-Stab getestet. Meine Bindung löst bei einem Sturz aus.» Trotzdem: Im Mai wird der FIS-Kongress über den gebogenen Bindungsstab richten und über ein Verbot entscheiden. 

Thomas Häberli (36) beim YB-Abschiedsspiel 2009 Der Stürmer spielte neun Jahre bei den Bernern.

Grugger leicht gelähmt

Erholt sich Ski-Star Hans Grugger.

SKI ALPIN → In Innsbruck informierten die Ärzte heute über den Zustand von SkiCrack Hans Grugger (A). Er ist jetzt wach, erkennt Familie und Freundin. Die rechte Körperhälfte, vor allem das Bein, zeigten im Moment eine Art Lähmungserscheinung, heisst es. Jetzt beginne bei Grugger die körperliche Therapie. Ob eine komplette Wiederherstellung möglich ist, sei weiterhin nicht abschätzbar.

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Mittwoch, 2. Februar 2011

→ FORSCHER FORSCHT

455

In den letzten vier Wochen wurden in der Schweiz 455 NeuAnsteckungen mit Chlamydien registriert. Die Bakterien sind einer der häufigsten Verursacher sexuell übertragener Erkrankungen weltweit. Geschlechtskrankheiten sind in der Schweiz wieder auf dem Vormarsch.

Life

Frau, do it yourself !

Schöner bohren: Immer mehr Frauen stürmen die letzte Männerdomäne und greifen selber zum Werkzeugkasten. 1

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Angriff der Handwerkerinnen Selbst ist die Frau.

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5 6 rabea.mueller @ringier.ch

Fotos: Getty Images, ZVG

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chlechte Nachrichten für alle Männer: Die moderne Frau braucht euch nicht mehr – zumindest nicht für Handwerksarbeiten. Egal ob Streichen, Bohren oder Hämmern – immer mehr Frauen legen selber Hand an. Diesen Samstag kürt der Baumarkt Jumbo an der Mustermesse Basel gar die Miss Do-It-Yourself 2011. Unter der Moderation von Sonja Kraus haben die talentierten Heimwerkerinnen 150 Minuten Zeit, zu beweisen, dass eine von

ihnen den Titel «Heimwerker-Königin» verdient hat. Die Aufgaben gehen von Bodenverlegen bis zur Wandgestaltung. Wer noch nicht bereit für den Wettbewerb ist, kann daheim ein bisschen üben. Anfängerinnen beginnen am besten mit Kleinigkeiten wie Ausmessen und Schraubenanziehen, Fortgeschrittene wagen sich an den Akkubohrer in Pink. Natürlich immer mit Stil, die Eroberung der Männerdomäne ist schliesslich kein Grund, die Welt nur noch grün und grau zu sehen. 

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KINO

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Alles aus Liebe zu ihr THE NEXT THREE DAYS → Ein Lehrer plant die

Befreiung seiner Frau mit Hilfe aus dem Internet. lukas.ruettimann @ringier.ch

A

ls ich Russell Crowe zum ersten Mal traf, wollte er mir eine reinhauen. Seither bin ich ein glühender Verehrer von ihm. Denn die Nichtigkeit unseres Zwists – es ging um Crowes «Band» – ist Beweis dafür, dass seine Leidenschaft nicht nur legendär, sondern auch authentisch ist. Leider ist das Leben als Crowe-Fan nicht einfach. Zum neuen Film darf man immerhin vermerken, dass er ihn nicht mit Ridley Scott gedreht hat. Der Streifen geht aufs Konto von Paul Haggis, und der steht für intelligentes Kino. Erstaun-

licherweise ist es gerade die Logik, die «The Next Three Days» dramatisch abgeht. Crowe spielt seine Rolle zwar mit fesselnder Intensität – nur reicht das nicht, wenn man sich alle drei Minuten an den Kopf greift, weil die Handlung selbst eine Topfpflanze beleidigen würde. Wenn Crowe sich per Internet-Tutorial zum Ausbruchsexperten weiterbildet und bei der Flucht jede Möglichkeit nutzt, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, vergeht selbst Science-Fiction-Fans die Lust am Eskapismus.

ER SAGT

Bewertung:



SI E SAGT

Im Kino Redaktoren Lukas Rüttimann und Ana Maria Haldimann.

ana.maria.haldimann @ringier.ch

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eine Nerven! Ungerechtigkeit bringt mich immer in Rage – und «The Next Three Days» basiert auf einer. Also fiebere ich mit, wenn John Brennan (Russell Crowe) um seine fälschlicherweise des Totschlags verurteilte Frau Lara kämpft. Alle legalen Versuche, ihre Unschuld zu beweisen, schlagen aber fehl, und die zerschlagene Hoffnung auf ein zukünftiges Familienleben gipfelt in Laras Selbstmordversuch. Die französische Version («Pour elle») der Story wurde schon 2008 mit der

Schauspielerin Diane Kruger verfilmt, auch der amerikanischen Neuverfilmung von Paul Haggis fehlt es nicht an Emotionen. Besonders da der Lehrer Brennan als Ausbruchsexperte nicht viel taugt, was den Kreislauf des Zuschauers schön ankurbelt. Aber dass John seine Frau aus dem Gefängnis befreien will, ist einfach heldenhaft! Die Liebe macht ihn zum Kämpfer – wenn er dabei ab und an die Nerven verliert, so verzeihe ich ihm gerne. Bleibt zu hoffen, dass Lara auch wirklich unschuldig ist. Davon geht John mit absoluter Sicherheit aus. Bewertung:



Kurz

gefragt Wie hat Ihnen der Film gefallen?

So fanden die Besucher die Komödie «The Dilemma».

Heinz (58) Bauleiter aus Eglisau Der Film war durschnittlich, die Aufmachung einfach und das Ende absehbar. Trotzdem habe ich mich amüsiert. Ein zweites Mal würde ich den Film aber nicht schauen gehen.

Evan (28) Student aus Genf Er war unterhaltend und brachte mich ein paar Mal wirklich zum Lachen. Ich empfehle den Film jedem, der ein bisschen abschalten will und einfach nur lockere Unterhaltung geniessen möchte.

Guido (63) Rentner aus Dübendorf Der Film zeigt eine richtige Männerfreundschaft. Und so ein Bündnis funktioniert zwischen Kerlen einfach viel besser als zwischen Männern und Frauen. Das wird im Film klar.

Tylor (40) Bankangestellter aus Zürich Lustig! Vince Vaughn ist mein absoluter Held, ich bin ein Riesenfan von ihm. Jennifer Connelly hingegen passt nicht wirklich in eine Komödie, sie ist ein wenig zu dramatisch.


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Mittwoch, 2. Februar 2011

Papa macht die Tochter zum Star

→ SHORTCUTS

FAMILIE → Wer Til mag, wird

«Kokowääh» lieben. Schweigers machen für einmal alles selber. lukas.ruettimann @ringier.ch

D Dinner zu viert Da war die Welt der Brennans noch in bester Ordnung.

«The Next Three Days» Abstract: Brennans Leben wird in jenem Augenblick zerstört, als seine Frau Lara des Mordes an ihrer Chefin beschuldigt und von der Polizei verhaftet wird. Der auf einen Schlag alleinerziehende Vater versucht vergeblich, die Unschuld seiner Frau zu beweisen. Als Lara nur knapp einen Selbstmordversuch überlebt, fasst John einen Entschluss. Er plant auf eigene Faust den Ausbruch seiner Frau. Mit Hilfe eines Ex-Insassen und des Internets nimmt der Plan nach und nach Form an.

ie Probleme einer Patchwork-Familie stehen im Zentrum von «Kokowääh». Til Schweiger (47) hat aus dem sensiblen Thema eine unterhaltsame Komödie gemacht. Und einen Film, bei dem er alles selbst in der Hand hält: Der deutsche Schauspieler ist Regisseur, Hauptdarsteller, und er hat das Drehbuch geschrieben. Nicht zuletzt bleibt auch die Hauptrolle in der Familie: Tils achtjährige Tochter Emma Tiger spielt Magdalena, die unverhofft zu einem Vater kommt, der mit seiner neuen Aufgabe masslos überfordert ist. Plötzlich Vater – ein beliebtes Leinwandthema, dass auch Schweiger für ein vergnügliches Chaos nutzt. So muss die

Achtjährige dem Mittvierziger beispielsweise erklären, wie er mit einem Kind umzugehen hat. Fragt sich nur, ob Schweiger nun all seinen Kindern eine Filmrolle mischeln muss, um den Hausfrieden zu sichern. «Ganz und gar nicht», lacht Schweiger. «Zwei meiner Kinder haben keine schauspielerischen Ambitionen. Und meine Älteste, die auch schon neben mir eine Hauptrolle spielte, war nicht neidisch – weil sie weiss, dass sie zu alt für die Rolle gewesen wäre», so der Star zu Blick am Abend. Ob aus Emma mal ein grosser Kinostar wird, ist noch nicht klar. Schweiger: «Emma sagt zwar ständig, dass sie Schauspielerin werden will. Aber sie ist jetzt acht, da kann noch viel passieren.» 

«Manipulation» Der Eröffnungsfilm der Solothurner Filmtage: Pascal Verdoscis Schweizer Polit-Thriller nach einem Roman von Matthias Diggelmann über die dunklen Machenschaften des Eidgenössischen Staatsschutzes in den 50ern. Ein spannender Film, der mit deutschen Top-Stars (Klaus Maria Brandauer und Sebastian Koch) und einer beklemmend authentischen Atmosphäre überzeugen kann. Bewertung: 

Plötzlich Papi Henry (Til Schweiger) und Magdalena (Emma Tiger Schweiger).

«Welcome to the Rileys»

Länge: 123 Minuten Land: USA

Fotos: ZVG

Besetzung: Russell Crowe, Elizabeth Banks, Olivia Wilde, Liam Neeson, Brian Dennehy, Dennehy, Tyler Green, Remy Nozik Regie: Paul Haggis

Jetzt macht auch der Sohn von Altmeister Ridley Scott Filme. Jake Scott inszeniert mit «Welcome to the Rileys» ein ambitioniertes Gefühlsdrama um einen desillusionierten Vater, der sich als Tochterersatz einer zerbrechlichen Stripperin annimmt. Nicht ohne Klischees – aber mit «Soprano» James Gandolfini und «Bella» Kristen Stewart prominent und passend besetzt. Bewertung: 

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20.00 ZiB 20 / Wetter 20.15 (20.14) Transformers O D Sci-Fi-Film (USA 2006) Mit Shia LaBeouf, Megan Fox. Regie: Michael Bay 22.25 (21.50) ZiB Flash 22.35 Criminal Intent Pokerface / In den eigenen Reihen 0.00 ZiB 24 0.20 (0.19) Lucky Number Slevin D Kriminalfilm (USA 2005) Mit Josh Hartnett, Bruce Willis

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20.15 Deutschland sucht den Superstar Die Castings 21.15 Doctor’s Diary Autsch! Sturz von der Karriereleiter! 22.15 Stern-TV U.a.: Entführt und ermordet – Wenn Eltern gegen das Vergessen kämpfen 0.00 Nachtjournal / Wetter 0.30 Deutschland sucht den Superstar (W) 1.25 Doctor’s Diary (W) 2.20 CSI: Miami (W)

20.00 Funky Kitchen Club 20.15 Desperate Housewives D Let Me Entertain You 21.15 How I Met Your Mother Die letzte Zigarette / Anzug aus! / Jenkins / Die perfekte Woche 23.10 TV Total Gäste: Til Schweiger, Matthias Reim 0.00 How I Met Your Mother (W) 0.20 Funky Kitchen Club (W) 0.35 How I Met Your Mother (W)

→ 3+ 16.00 Immer wieder Jim (W) 16.30 Scrubs (W) 17.00 Scrubs 17.25 Immer wieder Jim. Nostalgie-Anfälle 17.50 CSI: New York. Kunstfehler / Tod im Zoo 19.25 Ghost Whisperer. Böses Blut 20.15 Criminal Minds. Alaska 21.10 Criminal Minds. Freundschaftsdienst 22.00 Criminal Minds. Blinde Augen 22.55 Criminal Minds. Das verlorene Ich 23.50 Criminal Minds (W) 0.35 Criminal Minds (W) 1.20 Criminal Minds (W)

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19.00 Journal 19.30 (19.29) Mythos Amazonas. Alarm im Regenwald 20.15 Dr. King, Bürgerrechtler (1/2). «I Have a Dream» 21.10 Dr. King, Bürgerrechtler (2/2). «I Have Seen the Promised Land» 22.10 Privatbesitz. Drama (F/B/L 2006). Mit Isabelle Huppert, Jérémie Renier. Regie: Joachim Lafosse 23.40 Der Tag des Spatzen. Doku 1.20 Global 1.45 Mit offenen Karten (W) 2.00 Die Vier (W) 3.45 Vorsicht, nicht jugendfrei! (W)

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17.45 Expedition Schatzinsel 18.30 Nano. U.a.: Grippemittel Tamiflu 19.00 Heute O 19.20 Kulturzeit. U.a.: Das Ende der Ära der Hausbesetzer 20.00 Tagesschau O 20.15 Auftrag: Zero Emission 21.00 Kambodscha – Die Kinder der Killing Fields 21.30 Bauerfeind 22.00 ZiB 2 22.25 Das Lächeln. Tragikomödie (F 1994) 23.50 (21.50) 10 vor 10 0.20 Dann musst du ins Heim! O 0.50 Katzenlektionen (W). Doku

18.15 Koch-Kunst mit Vincent Klink 18.45 Landesschau 19.45 Aktuell O 20.00 Tagesschau 20.15 Betrifft. Wahnsinn Handy 21.00 Vier Tage im Reich der Fantasie – weitweitweg 21.45 Aktuell 22.00 Schlaglicht. Pferdeliebe – Alltag in der Deckstation 22.30 Aufgemöbelt (4/4) 23.00 Zurück nach Dalarna! Drama (S 04) 0.30 Leben live. Wenn Bergleute umziehen / Zittern nach dem Beben – Der Bergbau spaltet eine Region

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Nicht verpassen

→ Auf der Flucht 20.00 Uhr auf SF 2 Richard Kimble wird des Mordes an seiner Frau verdächtigt. Nach seiner Flucht aus der Gefangenschaft will er seine Unschuld beweisen. Ein U.S.-Marshal ist ihm jedoch auf den Fersen. – Äusserst packender Actionthriller mit Harrison Ford und Tommy Lee Jones.

→ Transformers 20.15 Uhr auf ORF 1 Sam kauft sich sein erstes Auto. Er ahnt nicht, dass der Autobot Bumblebee in seinem Wagen steckt. Der Riesenroboter ist auf die Erde gekommen, um die Welt zu retten. – Michael Bay erweckt mit den «Transformers» das KultSpielzeug zum Leben.

→ 88 Minuten 20.15 Uhr auf Sat 1 Ein CollegeProfessor erhält einen schockierenden Anruf: Ein Unbekannter droht ihm, er habe nur noch 88 Minuten zu leben. Verzweifelt versucht der Psychiater herauszufinden, wer ihn angerufen haben könnte ... – Al Pacino spielt die Hauptrolle in dem spannenden Thriller.

Impressum

Auflage: 329 418 (WEMF/SW-beglaubigt 2010) Leser: 495 000 (MACH 2010-2, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Stv. Chefredaktor: Michael Perricone Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Jürg Lehmann Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Roland Grüter Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: Tony Merlotti Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

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AUTO

Mittwoch, 2. Februar 2011

Ganz schöne Klasse TEST → Der Opel Astra Sports

Tourer zeigt, dass ein praktisches Auto auch gut aussehen kann. lorenz.keller @ringier.ch

L

ifestyle muss nicht unpraktisch sein, wie Opel mit dem Astra Sports Tourer beweist. Die weiss – und nach Drücken der Sport-Taste rot – hinterlegten Anzeigen sehen nicht nur schick aus, sondern lassen sich auch ganz einfach bedienen. Schade nur, verzichtet der Hersteller auf einen Touchscreen. Das hätte die Navi-Bedienung deutlich vereinfacht.

iPod anschliessen oder einen Stick mit MP3-Songs in die USB-Schnittstelle stecken – und los geht die Fahrt. Der 1,4-Liter-TurboBenziner (120 PS) treibt den recht grossen Kombi erstaunlich flott voran, bleibt aber im Test mehr als zwei Liter über dem Werksverbrauch. Zusammen mit dem komfortablen Fahrwerk ist er trotzdem eine gute Wahl für den Alltag. Die wahren Stärken des Astra Sports Tourer liegen

aber sowieso woanders. Denn Opel ist das Kunststück gelungen, seinen Kombi sportlich zu stylen, ohne den Innenraum stark zu beschneiden. Zwar büsst der Sports Tourer ein paar Liter Gepäckvolumen auf seinen Vorgänger ein – obwohl er deutlich grösser daherkommt. In den Kofferraum passen aber immer noch 500 bis 1550 Liter. Garantiert genug Stauraum für ein Shopping-Wochenende. Und dafür bleibt auch noch genug Geld: Der luxuriös ausgestattete Testwagen kostet zwar über 40 000 Franken, er bietet unter an-

Werden Sie Teste r

Fahre 11. bis 14.2 n Sie vom . diesen O Sports To pel Astra urer. Anmeldun g: Namen, A Bis 4.2. mit lt Telefon un er, Adresse, d einem B ild an: mathias.w ohlfeld @ringier. ch

derem Lederausstattung, Parksensoren und Spezialfelgen. Doch gibts die 120-PS-Version schon für faire 27 850 Franken. Mit etwas weniger Komfort zwar, aber mit gleich viel Stil und Raum. Auch hier gilt: Einsteigen und wohlfühlen. 

Facts

Opel Astra Sports Tourer 1.4 Turbo Motor: 1,4-Liter, 4-Zylinder, manuelles 6-GangGetriebe, Frontantrieb. Leistung: 120 PS 0 bis 100 km/h: 11,2 s Spitze: 190 km/h Verbrauch: 6,4 l/100 km CO2-Ausstoss: 149 g/km Energieeffizienz: B Preis: Basis: 1,4 Liter mit 100 PS ab 25 450 Fr., mit 120 PS ab 27 850 Fr.

Super Kombi Der Opel Astra Sports Tourer überzeugt mit seiner Leistung und seinem Preis.

→ ZWEIRAD

Fotos: ZVG

Grün ist Trumpf Kawasaki schickt sein Topmodell mit 210 PS ins Rennen: Die ZX 10 R setzt sich damit an die Spitze der Superbikes mit Strassenzulassung. Dank Ram-Air-System steigt deren Leistung mit zunehmender Geschwindigkeit von 200 auf bis zu 210 PS: durch «Zwangsbeatmung». Kawasaki verspricht eine gleichmässige Leistungsentfaltung. In jeder Fahrsituation soll der Motor souverän beherrschbar bleiben. Ausserdem gibts drei Leistungsstufen. Auf Knopfdruck kann der Lenker mit nur 60 Prozent der Leistung spazierenfahren.

Seitenblick Fahrlehrer Willi Wismer fährt mit

Haben die Velofahrer Vortritt? Das kennen fast alle: Velofahrer überqueren mit hohem Tempo den Fussgängerstreifen. Haben sie Vortritt? Und wer ist im Falle eines Unfalls schuld, Autofahrer oder Radfahrer? Hans Mühlebach, per E-Mail

Steigt der Velofahrer vom Rad und überquert die Strasse zu Fuss, gilt er als Fussgänger – und hat Vortritt. Grundsätzlich gelten Velofahrer aber nicht als Fussgänger und sind auch nicht vortrittsberechtigt. In Artikel 26, Absatz 2 des Strassenverkehrsgesetzes steht aber: «Besondere Vorsicht ist geboten (…): ebenso, wenn Anzeichen dafür bestehen, dass sich ein Strassenbenützer nicht richtig verhalten wird.» Das heisst: Nie auf dem Vortritt beharren. Fragen zum Strassenverkehr? Schreiben Sie an: auto@blick.ch

Die Autotesterin Handlich, wendig, übersichtlich Kurzum: Der Citroën C3 ist ein sportliches Auto mit vollem Fahrvergnügen. Sehr handlich wendig und übersichtlich. Das schwarz glänzende Armaturenbrett gefällt optisch sehr gut. Absolut top: Das todschicke Äussere. Dann das 6-GangGetriebe, die Innenausstattung und Übersicht. Ebenso gibts genügend PS zum Überholen. Total flop: Das Umklappen der Vordersitze, um in den Fond zu gelangen, braucht zu viel Kraft. Fun: 

Rundum mit dem Citroën C3 zufrieden Tabea Wohler (29) aus Uetikon am See ZH.

Flirtfaktor: 

Design: 


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RÄTSEL

→ KREUZWORTRÄTSEL

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Gesamtwert: 1500 Franken

Wochenpreis: 3 × 2 Nächte für 2 Pers. im DZ inkl. Frühstück im Swiss Quality Grandhotel Schönegg**** s in Zermatt im Wert von je 500 Franken! Das Grandhotel Schönegg ist das Hotel mit der schönsten Lage in Zermatt. Mehr als die Hälfte der Zimmer haben eine traumhafte Aussicht über das Dorf und das Matterhorn. Zur Entspannung steht den Hotelgästen ein Wellnessbereich zur Verfügung. Mehr Infos unter: www.SwissQualityHotels.com

Tagespreis: Ein Reisegutschein vom Türkeispezialisten im Wert von 100 Franken!

Teilnehmen SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF 1.50/SMS): BAA1, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 921 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51231

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 3. Februar 2011, 24.00 Uhr

Lösungswort vom 31. Januar: AMEISE Gewinnerin der Kw 4 (1 Nacht im Hotel Courtyard by Marriott Basel): Rosemarie Schmidt, Zürich

→ BIMARU leicht Conceptis Puzzles

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So gehts: Die Nummer bei jeder Spalte od. Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

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→ SUDOKU mittel

Wochenpreis: 1 × ein OnlineGutschein von Me-First.ch im Wert von 750 Franken! Kostenlose Broschüre «Ergonowie?» mit Tipps und Produkten: www.me-first.ch/ergonowie

Tagespreis: 1 × 2 Benissimo-Lose!

Teilnahmeschluss: 3. Februar 2011, 15.00 Uhr 06010000628

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SMS: Senden Sie SUDOKU, Ihre drei Lösungsziffern (von links nach rechts) und Ihre Adresse an 920 (CHF 1.50/SMS): SUDOKU 583, Name, Adresse Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA52491 (gratis übers Handynetz)

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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So gehts:

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Wert: 750 Franken

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Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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Illustration: Alain Scherer

Mittwoch, 2. Februar 2011

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UNTERHALTUNG

Das 24 Stunden Horoskop

Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Auf zu neuen Ufern! Werden Sie aktiv, denn es bietet sich die Gelegenheit, Ihren Handlungsspielraum zu erweitern oder eine neue Aufgabe zu übernehmen. Flop: Nehmen Sie es Ihrem Partner nicht übel, wenn er Ihr Tempo nicht mithalten kann.

ZWILLINGE 21.5. – 21.6. Top: Sie sind unternehmungslustig, kontaktfreudig und charmant – klar, dass jeder gern mit Ihnen zusammen ist. Für Singles ideale Flirtbedingungen! Flop: Viel Power ist toll, kann Sie aber auch schnell mal nervös machen. Atmen Sie mal durch!

WAAGE 24.9. – 23.10. Top: Sie sind voller Elan und möchten etwas erleben. Sicher können Sie Ihren Partner mitreissen. Wenn nicht – aktivieren Sie Ihre Freunde. Flop: Vorsicht: Besonders heute sind Sie freigiebig und neigen dazu, Ihr Geld mit vollen Händen auszugeben.

SCHÜTZE 23.11. – 21.12. Top: Ihnen geht es richtig gut: Körper, Geist und Seele sind in bester Verfassung, und Sie sprühen vor Energie und Lebensfreude. Flop: Sie sind heute sehr kommunikativ – schön. Aber reden Sie Ihre Gesprächspartner nicht gleich in Grund und Boden!

FISCHE 20.2. – 20.3. Top: Ihre Ausstrahlung ist sexy und etwas geheimnisvoll. Singles werden umlagert, Beziehungen erleben einen Frischekick. Flop: Entspannen Sie sich mehr! Sie müssen gar nicht viel leisten oder besonders nett sein, um geliebt zu werden.

KREBS 22.6. – 22.7. Top: Sie können andere leicht für Ihre Vorschläge gewinnen, denn Ihre Argumente sind nicht nur stichhaltig, sondern auch noch nett verpackt. Flop: Ärgern Sie sich aber nicht über Dinge, die Sie doch nicht beeinflussen können.

SKORPION 24.10. – 22.11. Top: Ihr Geist ist sehr rege und produziert ständig neue, interessante Ideen. Ausserdem sind Sie offen und schlagfertig – gut fürs Flirten! Flop: Perfektionismus ist jetzt die falsche Strategie. Wichtiger ist, dass alle Arbeiten rechtzeitig fertig werden.

STEINBOCK 22.12. – 20.1. Top: Ihre Einstellung zum Leben ist jetzt optimistisch, aber auch vernünftig. Sie haben keine überhöhten Erwartungen oder unrealistische Wünsche. Flop: Lassen Sie sich nicht von einem kleinen Problemchen die gute Laune verderben.

WIDDER 21.3. – 20.4. Top: Ein Tag für sinnliche Genüsse! Laden Sie Freunde ein, und verwöhnen Sie sie und sich mit kulinarischen Köstlichkeiten und einem guten Tropfen. Flop: Machen Sie sich nicht über andere lustig, auch wenn es Sie noch so reizt.

LÖWE 23.7. – 23.8. Top: Ihre Beziehung erhält neue Impulse, und Sie lernen neue Facetten an Ihrem Partner kennen. Singles dürfen ruhig mal etwas riskieren. Flop: Ihre Nerven sind etwas angespannt. Versuchen Sie, Stresssituationen auf ein Minimum zu beschränken.

STIER 21.4. – 20.5. Top: Heute strahlen Sie viel Kraft und Stabilität aus. Andere fühlen sich in Ihrer Gegenwart sehr wohl und suchen Ihren Rat. Flop: Ruhen Sie sich nicht zu lange auf Ihren Lorbeeren aus. Die Konkurrenz ist gross und schläft nicht.

JUNGFRAU 24.8. – 23.9. Top: Singles sollten heute unbedingt ihre Augen offen halten. Amor schickt ein paar interessante Angebote vorbei! Paare verstehen sich prächtig. Flop: Mit etwas mehr Leichtigkeit bewältigen Sie Ihr Arbeitspensum viel schneller.

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS Ein Mensch möchte sich ein neues Gehirn einsetzen lassen. Der Chirurg berät ihn: «Wir haben hier normale Gehirne, die kosten 1000 Franken. Dann haben wir noch die Gehirne von Akademikern, die kosten 5000 Franken. Schliesslich besitzen wir auch noch Beamtengehirne, die kosten 10 000 Franken.» Darauf der Mann verwundert: «Aber warum sind denn ausgerechnet die Beamtengehirne am teuersten?» – «Ja, die sind ja auch noch nie benutzt worden!»


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COMMUNITY

Die Singles des Tages Tanja sucht ...

«Ich liebe schöne Augen und aktive Männer» Alter: 24 Jahre Wohnort: Zürich Grösse: 1,70 m Beruf: Logistikerin Sternzeichen: Jungfrau Meine Hobbys: Zeichnen, Musik hören und tanzen.

Mein Lieblingsclub: Sax und Opera, Luzern. Mein Lieblingssound: Reggaeton, Bachata, Merengue, Kuduro, House.

Ich grüess die schöni Mami mit de wisse Leggins, wo gester in Luzern um Mittagszit mit em Chinderwage unterwegs gseh esch. Hey C vom Globus.Wer weiss, viellicht hani ja wele mit dir Versteckis spiele gester? Ha gar nöd gwüsst das du so smile chasch. Gruess Inkognito (Frau Fröhlich)

Ist sexy: Humor und Romantik. Das will ich mal erlebt haben: Eine Weltreise. Kontakt: 0202_tanja@bsingle.ch

Andreas sucht ...

«Ich mag schlanke und einfühlsame Frauen» Alter: 18 Jahre Wohnort: Hohenrain LU Grösse: 1,75 m Beruf: LastwagenMechatroniker Sternzeichen: Löwe Mein Lieblingsgetränk: Sex on the Beach. Meine Hobbys: Sport, Ausgang und Motorrad fahren. Ich verliebe mich, wenn: Alles passt. Verzeihen kann ich: Bei einer ehrlich gemeinten Entschuldigung. Für meine Liebste würde ich: Kochen lernen. So verführt man mich: Mit verführerischen Blicken. Ich kann nicht: Aufgeben. Kontakt: 0202_andreas@bsingle.ch

Hallo Jessica und Rene, hihihi! Han dänkt mach euch au mal es Froideli da ihr meistens Schatzchästli am Abig läsed. Finde grad kei tolli Kosenämeli. Grüessli vo de Silvia.

Nicolas G. vom KBZ. Has lang ned welle wahr ha, aber ich hans begriffe. Du bisch de, wo mich glücklich macht!

Brian, mir sind am Mäntig um 11.40 Uhr sit ere Wuche zäme und ich weiss du bisch sBescht, wo mer je passiert isch. I love you, Nici

Lexi, ich lieb di. Du bisch alles, was ich bruch. Ich vermiss di jedi Minute, wo du nid do bisch. Sushi

Meine Macke: Wenn ich Musik höre, muss ich tanzen.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Liebi Lona, du bish so süess, ich han die aller schönst Frau kanneglernt. Wie chan ich dir das nur zeige? Kuss

So verführt man mich: Mit einer Einladung zum Essen.

www.blickamabend.ch

ent isch Banana, im Mom ach bi eif es nid grad so , mir ch ho pf Ko r dir, ab na na Ba . schaffe alles e halt. I ak Sh ne elo M d un na love you, dini Melo

Hallo Schatz, liebe dich unendlich. Unsere Tochter hat bald Geburtstag, es ist das beste Geschenk unserer Liebe. Dein Schatz. Liebe dich unendlich.

h vo Bubu Schatzi, ich lieb dic sti, sBe ch bis Du . rze He ganzem siere! wo mer je het chöne pas Ti amo, Bubu

Hey min Pingu, es tuat mer leid weg gester. Du weisch genau, dass ich alles für dich mache! Dis Eichörndli

Schatz, weisch wärum lieb i dich? Villicht wills di einzig Frag isch, wo i dir viu gschnäller und präziser cha Antwort gä als irgendwär. Dis mis Chräbeli. Min Schatz, merci viu mau für di wundrschöni Zyt, woni mit dir darf verbringä! Bi nid ganz eifach, i weiss. Merci für aues. Ti amo per sempre. Dis ängeli

Täg sind eifach zchurz. Nach em Schaffä ha i emel fascht kei Zit eu zgnüssä. I lieb eu über alles! Kuss Schnüger/ Mama

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

Der Schnügel des Tages Der kleine Austin ist gerade mal vier Wochen alt und noch ist alles neu für ihn. Der zuckersüsse Rüde könnte den ganzen Tag spielen. Ein Bild von Arash Ashnagar aus Küsnacht. Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@blickamabend.ch. Facebook-Schnügel: Laden Sie das Foto auf unsere Page: www.facebook.com/blickamabend (erscheint freitags).


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Mittwoch, 2. Februar 2011

Streetspy

von Tina Weiss, www.youarebestdressed.blogspot.com

Unechter Kuschelspass

1

Total angesagt ist dieser Winter Fake Fur, falscher Pelz. Sogar Modepapst Karl Lagerfeld schickte seine Models in Kunstpelz über den Laufsteg. Tierschützer freut das genauso wie alle Modeverrückten, denn die dürfen den flauschigen Pelz ganz ohne schlechtes Gewissen tragen. Fake Fur steht dem echten Pelz auch in praktisch nichts nach, ist genauso hübsch anzuschauen und hält auch fast so warm wie sein Vorbild. Besonders beliebt scheinen Schals für Männer zu sein. Aber auch an Taschen oder gleich als ganze Jacke getragen ist der Kunstpelz cool.

1

Fabio, Model aus Bern

Jerome, Sänger und Schauspieler aus New York

2

2

3

Luna, Produktionsund Redaktionsassistentin aus Bern

3

Joanna, Detailhandelsfachfrau aus St.Margrethen

4

4

Männerblick Lucas lästert über Frauen – immer männlich, immer frech

Die Geheimsprache der Frauen «Sex on the Beach und Becks Lemon!» – «Nicht schon wieder!», denke ich, als ich einer dieser «Wir sind Frauen und müssen allen Männern zeigen, dass wir einen Geheimcode haben»-Facebook-Status lese. Nachdem wir uns bereits mit der Unterwäsche-Farbe («rot-grün», «schwarz-weiss», «durchsichtig») und dem präferierten Platz für die geliebte Handtasche («Ich mag es auf dem Küchentisch») auseinandersetzen mussten, kommt jetzt verschlüsselt als Getränk noch der Beziehungsstatus hinzu, (im obigen Fall «Endlich bin ich ihn los» kombiniert mit «Hier bin ich, nimm mich!»). Erstaunlich, wie viele Männer auf diese ach so kreativen Meldungen hereinfallen. Da werden anzügliche Angebote und zweideutige Witze gepostet («Uuuh, du bisch denn en Wildi!!!»). Jungs, macht euch nicht lächerlich. KEINE Frau dieser Welt würde so etwas Ernstgemeintes veröffentlichen. Ignoriert dieses Machtgehabe und stellt lieber die ach so verliebte Frau bloss, die einen geheimen Single-Status postet. Dann wird es eben erst richtig lustig! lucas.tschan@ringier.ch

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: ZVG, Rene Kälin

Was möchten Sie nochmals erleben? Andrea (18) Schülerin aus Uster ZH Das Herbstlager mit meiner Klasse im Jahr 2009 war ein besonderes Erlebnis. Gerne würde ich nochmals mit meinen Freunden durch die Strassen schlendern und in Rom shoppen gehen.

Lina (16) Lehrling aus Erlenbach ZH Im Sommer 2010 erlebte ich die schönste Zeit meines Lebens. Ich war jeden Tag draussen am See und habe tolle Menschen kennengelernt, auf die ich nicht mehr verzichten will.

Joel (18) Schüler aus Maur ZH Die Ferien in Salzburg waren wirklich super. Es war eine Bildungsreise zum Thema «Mozart». Auch wenn ich nicht so auf klassische Musik stehe, würde ich jederzeit wieder gehen.

Fredi (18) Lehrling aus Zürich Was ich zwar noch nie erlebt habe, aber unbedingt machen muss, ist Springbreak in Tijuana. Die Partys müssen legendär sein und deswegen wäre Mexico eine Reise wert.


Morgen im

Das Wetter

Fr. 2.– am Kiosk

MORGEN

Sexbestie Das perverse

5° Samstag

Doppelleben von Hansjürg S. und warum er so lange davongekommen ist!

Foto: regiolive.ch

 Alle Preise im Säuli-Spiel verdreifacht! Wer morgen nicht mitmacht, ist wirklich selber schuld!

Freitag

Luzern/Zug Temperatur: Regenrisiko: Sonne:

Bald legal Glückliche Partypeople am Arpoador-Strand in Rio.

Sonntag

2° 20% 2�4 h

Heute vor einem Jahr:

Wolken, 2°

6

G O OD

NEWS !

Glogger mailt … … Jacques Chirac Ex-Präsident Frankreichs

Recht auf Glück PARLAMENT → In

Brasilien soll die «Suche nach Glück» in die Verfassung.

S

onne, Karneval und BikiniGirls. Obwohl man meinen könnte, dass gerade die Brasilianer überproportional glücklich sein

müssen, ist dem anscheinend nicht so. Die «Glücks-Bewegung» will die «Suche nach Glück» als Grundrecht in die Verfassung aufnehmen. Dieser Tage kommt das Geschäft zur Abstimmung in den Senat – und laut Beobachtern hat der Vorschlag gute Chancen, angenommen zu werden. «Brasilien erlebte ein Wirtschaftswachstum, ohne dass auch soziale Fortschritte ge-

macht wurden», sagt Mauro Motoryn von der «Glücks-Bewegung». Denn «die sozialen Rechte sind das Gelände, die Glückseligkeit ist der Weg.» In Japan und Südkorea ist das Glück bereits Teil der Verfassung. Und im Himalaya-Staat Bhutan wird seit den frühen 70er-Jahren die Gefühlslage des Volkes in einem «Glücks-Index» erfasst. bö

Monsieur le Président Das waren Sie, werter Jacques Chirac, vom Mai 1995 bis zum Mai 2007. Heute sind Sie 78 Jahre alt, wirken gebrechlich, Ihr Gang ist schleppend, Sie hören schlecht und sollen an Alzheimer leiden. Trotzdem sollen Sie sich ab dem 7. März wegen des Verdachts der Veruntreuung und Unterschlagung vor Gericht verantworten. Und die Franzosen? Sie haben etwas Urmenschliches, was in anderen Nationen längst abgestorben ist: Mitleid. Lasst den alten Mann doch in Ruhe, sagen sie – und sind so frei, nicht erst Zeitgeist und andere Wahrsager zu fragen, was, wie und ob man etwas fühlen darf. Sie fühlen – und sagen es. Helmut-Maria Glogger

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Foto: Felipe Dana/AP

Von: glh@ringier.ch An: musee.president@cg19.fr Betreff: Mitleid


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