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www.blickamabend.ch Donnerstag, 1. November 2012 Basel, Nr. 212

Gisele kopiert Heidi Todmodels wären gerne Kleopatra. Jedenfalls an Halloween.  PEOPLE 16/17

HEUTE ABEND

10° MORGEN

13°

Ratten plagen New York Sandy hat sie aus der Kanalisation gespült – jetzt suchen sie in den Strassen ihr Futter.

Nur noch die Häle der Jungen macht das Billett

 NEWS 2/3

Was wollt ihr

dann?

Das höchste Hotel der Welt ... ... steht in Pjöngjang, Nordkorea, und wird von einem Schweizer Hotelier geführt.

Fotos: plainpicture/Etsa, www.hopelingerie.com, Keystone

 WIRTSCHAFT 7

Brauchen keins, wollen keins Junge Menschen vor einem ehedem begehrten Auto.

A

chtzehnjährige wollen das neue iPhone, sie wollen mit dem Nachtzug nach Hause. Was sie laut einer Umfrage des Bundes nicht wollen: 3000

Franken für Fahrstunden und Autoprüfung ausgeben oder gar ein Auto kaufen. Zumindest die Hälfte von ihnen. Früher war das Billett der Freipass zur neuen grossen

Freiheit, zur Abnabelung von den Eltern. Die Lizenz zum Mädchenbeeindrucken. Heute nervt der lange Erstehungsprozess die Stadtjugend nur noch.  SCHWEIZ 4/5

Bü-BüBundesrat

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2 In Not Kinder werden in Hoboken in Sicherheit gebracht.

NEWS

www.blickamabend.ch

US-Ostküste watet aus dem Sandy-Sumpf

Zerstört Boote in Monmouth Beach, New Jersey, wurden wie Spielzeug umhergeschleudert.

Verstopft In New York herrscht das komplette Verkehrschaos.

VERWÜSTUNG → Die Rückkehr

stark strapazierten Strassen in der Millionen-Metropole sind jetzt noch mehr verstopft als normalerweise. Denn die Uwar von der Strömung zu Bahn nimmt erst heute den einer Insel gemacht wor- Betrieb wieder auf. Vorerst den. Stadtpräsidentin auf einigen Linien. Es ist Dawn Zimmer: «Das ist eine mit Unterbrechungen auf Überschwemmung, wie wir den Routen zu rechnen. Um die Verkehrssituasie noch nie gesehen haben. Sie füllte die tion zu entStadt wie eine Barack Obama: schärfen, Badewanne.» sprach der New Yorker In New «Wir sind für York fahren euch da.» Gouverneur zwar wieder Andrew CuoBusse. Doch sie sind hoff- mo ein Machtwort: Heute nungslos überfüllt, können und morgen sollen die öfhäufig gar keine neuen Pas- fentlichen Verkehrsmittel sagiere aufnehmen. Taxis gratis sein. Privaten Autowerden von wildfremden fahrern ist es zudem verboLeuten geteilt, aber es gibt ten, mit weniger als drei Introtzdem zu wenige. Die sassen nach Manhattan zu

zur Normalität ist ein mühsamer Weg für die Sturmopfer. georg.nopper @ringier.ch

S

echs Millionen Menschen waren gestern immer noch ohne Strom. An Normalität ist in den vom Hurrikan Sandy verwüsteten Gebieten an der US-Ostküste noch lange nicht zu denken. In der Stadt Hoboken westlich von New York waren gestern noch Tausende Menschen in ihren Häusern gefangen. Nach und nach brachten sie die Einsatzkräfte der Nationalgarde ins Trockene. Der erhöhte östliche Teil der Stadt

fahren. Die Stromausfälle haben auch für die Autofahrer Folgen: Ohne Elektrizität funktionieren die Pumpen an den Tankstellen nicht. Es bilden sich daher lange Schlangen, wo Strom vorhanden ist. Jemanden mit dem Handy anrufen? Eine warme Dusche nehmen? Vielerorts kann man das vergessen – mangels Strom! Wenn sie können, gehen die Menschen in New York wieder zur Arbeit. Die Börsen etwa sind wieder geöffnet, blieben gestern

jedoch halb leer. Leer sind auch die Gestelle in den Supermärkten. Und die Ware, die noch vorhanden ist, droht wegen der ausgefallenen Kühlung zu verderben. Präsident Barack Obama besuchte gestern gemeinsam mit dem republikanischen Gouverneur Chris Christie die zerstörten Gebiete im Bundesstaat New Jersey. «Wir sind für euch da. Wir werden euch nicht vergessen», sagte er gegenüber den Betroffenen. 

Weltraumschrott ausweichen. Dazu wurden die Triebwerke des Frachtraumschiffs «Progress» um 0.08 Uhr MEZ für 406,26 Sekunden gezündet.

pen. Am ersten Jahrestag seiner Verhaftung, am 13. Januar 2013, will MegauploadGründer Kim Dotocom seinen neuen Onlinespeicherdienst Mega starten. Die Internetadresse «me.ga» tönt schon mal megacool.

Abend um 17 Uhr von einem Linienbus erfasst und tödlich verletzt worden. Der Bus fuhr hinter der Frau her. Als er zum Überholen ansetzte, bog die 71-Jährige unvermittelt links ab.

Kim startet «me.ga»  AUCKLAND – Der dicke Internetmillionär ist nicht zu stop-

E-Bikerin (71) verunfallt EBIKON LU – Eine 71-jährige E-Bike-Fahrerin ist gestern

→ HEUTE DONNERSTAG 14 Tote bei Explosion RIAD – Bei der Explosion eines Tanklastwagens in der saudischen Hauptstadt starben 14 Menschen. ISS weicht Schrott aus ORBIT – Mit einem ausserplanmässigen Manöver musste die Raumstation ISS

3 Tote an Halloween  MADRID – Bei einer Massenpanik an einer HalloweenParty in einer Madrider


3

Donnerstag, 1. November 2012

Die Ratten fressen den Big Apple EKEL → Die Menschen wagen

sich wieder raus, doch die Ratten sind längst da: zu Tausenden.

D

Fotos: Reuters (3), SRF/Oscar Alessio, Getty Images, Twitter/@adrijamess, AP, Keystone, AFP

ie New Yorker haben Sandy überstanden, rappeln sich wieder auf. Doch schon droht neues Ungemach: eine Rattenplage. Denn Sandy hat die Nager, die normalerweise unter der Erde in und um die U-Bahn-Schächte New Yorks leben, aus ihren Nestern vertrieben. Laut Experten kommt auf jeden der acht Millionen Einwohner mindestens eine Ratte. Wohl sind alte oder kranke Tiere und Rattenmütter mit ihren Jungen in den gefluteten Schächten ertrunken. Doch Ratten sind gute Schwimmer und Kletterer. Tausenden gelang die Flucht. Jetzt erobern sie die Strassen New Yorks. Der herumliegende Müll und die verfaulten Essensreste, die noch vom Sturm in den Strassengräben liegen, seien ein

wahres Fest für die Tiere, schreibt «National Geographic». Wo sich neue Nahrungsmittelquellen ergeben, bauen die Ratten auch neue Nester. So suchen sie jetzt nicht mehr in den U-Bahnen Schutz, sondern graben sich unter den Häusern der Stadt neue Nester. Und pflanzen sich weiter fort, sobald sie sich wieder heimisch fühlen. Obschon sich viele New Yorker bereits vor einer «Ratokalypse» fürchten: Noch sind die Ratten dem Big Apple nicht gefährlich geworden. Ein Risiko, dass die Nager Infektionskrankheiten auf den Menschen übertragen, bestehe aber durchaus, sagt Ökologe Richard Ostfeld zur «Huffington Post». Ratten können zum Beispiel Träger von Salmonellen oder Leptospirose sein. kko

Feucht, modrig Ratten lieben das Chaos

Neues aus Absurdistan →US-WAHLEN Stephan Klapproth (54)* «10 vor 10»-Moderator

DramaObama Man fühlt sich wie ein glücklicher Zombie: auf angenehme Weise untot. Wer in einer amerikanischen Kleinstadt den Jahrhundert-Hurrikan überlebt hat, weil der hier nur als windiges Regenwetter vorbeikam, hat keinen Groll auf Sandy. Verunsichert ist man trotzdem. Und stellt, wie jeder, der die Wirklichkeit verstehen will, den Fernseher an. Auf CNN bleibt klar: Die Katastrophe geht weiter, wie ein Heer von Reportern atem- und pausenlos beteuert. Auf Fox News dagegen kaum ein Wort von der Natur, man versucht im Studio verzweifelt, den Wahlkampf am Leben zu halten. Mitt Romney, der sonst grad niemanden interessiert, vor der Vergessenheit zu retten. Doch Sandy schaffte, was Marx misslang: die Wirklichkeit zu verändern. New Jerseys bulliger Gouverneur Chris Christie, ein Franz Josef Strauss auf Big-Mac-Basis und eben noch bissiger ObamaFresser, packt nun begeistert mit dem Präsidenten die drängenden Probleme an. Und der kühle NoDrama-Obama umarmt mitfühlend Flutopfer. Wer das für keine Sensation hält, ist ein AmerikaIgnorant, der Halloween für eine US-Grussbotschaft an Österreichs Hauptstadt hält. * Stephan Klapproth ist bis Dienstag für «10 vor 10» auf Reportage in den USA. Seine Berichte sind jeden Abend auf SF zu sehen – und vorher schon hier zu lesen.

Böse Überraschung für Plünderin Der Wirbelsturm Sandy hinterliess nicht nur ein Bild der Zerstörung, sondern brachte bei einigen Leuten auch die kriminelle Seite zum Vorschein. Diese plünderten Läden, deren Schaufenster zu Bruch gegangen waren, und bedienten sich dort nach Lust und Laune. Alleine in den New Yorker Stadtteilen Queens und Coney Island nahm die Polizei bereits 24 Personen wegen Allzeit bereit Plünderer lauEinbruch und Plünderei fest, ern auf gute Gelegenheiten. wie die «New York Times» berichtete. Darunter auch eine 29-jährige Frau. Ihr Raubzug ging allerdings gründlich in die Hose. Zuerst wurde sie dabei erwischt, wie sie versuchte, einen Safe aus einem Laden zu tragen. Damit aber nicht genug: Als die Polizei den Tresor öffnete, fand sie darin eine Waffe – die Frau wurde nicht nur wegen Plünderei, sondern auch wegen illegalen Waffenbesitzes angezeigt! pkd

Ab 10. November in Graubünden:

Zu wenige Hirsche geschossen Nebel, Regen und Föhn vermieste den Bündner Jägern die Jagd: Total schossen sie im Hochjagdmonat September 2823 Hirsche. Der Abschussplan sah aber 4460 Tiere vor. Nun muss eine Sonderjagd durchgeführt werden, um die Wildbestände auf die Wintereinstände anzupassen. Dafür haben sich 2400 Jäger angemeldet.

→ TWEET DES TAGES @KimDotocom über die ersten Besucher seiner Seite «me.ga»:

Sporthalle mit 12 000 Jugendlichen sind in der Nacht auf heute drei junge Frauen ums Leben gekommen. Ja zum Kohlekrawerk CHUR/ROM – Die Bündner Regierung hat ein überraschend klares Bekenntnis zum Ausstieg aus der Kohlekraft abgelegt. Trotzdem soll der Bündner Stromkonzern

Repower das geplante Kohlekraftwerk in Süditalien noch bauen dürfen. Zürcher Innovationspark DÜBENDORF ZH – Die Zürcher Regierung will einen Innovationspark «mit nationaler Ausstrahlung» schaffen. Wo genau, ist offen. Favorisiert wird das Gelände des Flugplatzes Dübendorf.

All FBI agents pressing reload hahaha..... We see their IP addresses. LOL!!! Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend

Top 3 Sieger der letzten 24 Stunden: 1. wap.srf.ch/topsecret Kilchspergers SF1-Show 2. Herbstmesse Basel 27. Okt. bis 11. Nov. 3. Canons de Navarone US-Kriegsfilm


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SCHWEIZ

www.blickamabend.ch

STATUS → Der Fahrausweis ist für Junge kein Must-

have mehr. Nur noch jeder zweite macht den Schein. karin.mueller @ringier.ch

BellevueBar Hannes Britschgi, unser Mann in Bern

Wer redet, ist verantwortlich Richter Marco Billi verurteilte die Seismologen von L’Aquila zu sechs Jahren Gefängnis. Sie hätten kurz vor dem grossen Erdbeben die Bevölkerung auf Wunsch der Behörden beruhigt und die Risiken verharmlost. Das Urteil löste weltweit Entrüstung aus. Vor allem schimpften die Kollegen aus der Wissenschaft. Erdbeben seien nicht vorhersagbar. Aber darum ging es nicht. Offenbar sind die Wissenschaftler der Risikokommission von den Behörden aufgefordert worden, die Bevölkerung zu beruhigen. So traten sie wunschgemäss am 31. März 2009 vor die Kameras. Wenige Tage später, am 6. April, zerstörte das grosse Beben die Innenstadt. 300 Menschen starben. 1000 wurden verletzt. Waren die beruhigenden Worte der Wissenschaftler fahrlässig verharmlosend? Hätten sie unabhängig und frei auf die kleine Wahrscheinlichkeit eines grossen Bebens nach den vielen, kleinen – den sogenannten Schwarmbeben – hinweisen müssen? Experten sind für ihre Aussagen verantwortlich. Sie dürfen sich nicht von Behörden instrumentalisieren lassen. Ihre Expertenmeinung zählt, bringt aber auch Verantwortung. Auch vor der zweiten Gerichtsinstanz werden sie sich diesen Fragen stellen müssen. hannes.britschgi@ringier.ch

E

rst kommt das SuperStatus-Velo, dann das ultimative Wahnsinnsmofa und ab 18 musste so rasch als möglich der Führerausweis her. Diese Zeiten scheinen vorbei zu sein. Nur noch jeder zweite Jugendliche zwischen 18 und 25 Jahren im Kanton Zürich besitzt den Fahrausweis. Dies ergab eine Befragung des Bundes. Der Trend greift auf die ganze Schweiz über. Dies bestätigt Werner Waldmeier, Geschäftsführer des Schweizerischen Fahrlehrerverbands: «Es gibt heute keine Notwendigkeit mehr, den Fahrausweis zu machen. Dies stellen wir auch bei den Jungen auf dem Land fest.» Im Jahr 2000 zeigten 68 Prozent dieser Alterskategorie stolz den Führerschein. 2010 waren es nur noch 53 Prozent. Den Rückgang spüren natürlich die Fahrlehrer. Denn der Weg zum Ausweis

ist steinig und steckt voller verbleibenden zehn ProTheoriestunden, Prüfun- zent gehen zu Fuss zur Argen und Training auf der beit oder auf dem Velo ins Strasse. Das ist nicht nur Büro. zeitaufwendig, sondern Laut einer Mobilitätsgeht auch ganz schön ins erhebung des Bundesamts Geld. für Statistik und des KanSeit 2005 müssen die tons Zürich benutzen über Neulenker zudem eine drei- 70 Prozent der Studenjährige Probezeit bestehen. ten, Lehrlinge, Schüler In dieser Bewährungsphase den öffentlichen Verkehr. müssen sie weitere Kurse «Der Fahrausweis ist das absolvieren, eine, der fahrdie rund 800 Neues Handy bare UnterFranken kossatz das andere», heisst es ten. Junge ist cooler als Fahrprüfung. in den Erläuüberlegen sich zweimal, terungen zur ob sie das Geld ins Autofah- Statistik. ren stecken oder lieber das In der Stadt Zürich neuste Smartphone kaufen komme jeder zweite Hauswollen. halt ohne Auto aus. Auf In der Stadt Zürich set- Kantonsgebiet hingegen zen die meisten Pendler auf sei lediglich jeder fünfte den öffentlichen Verkehr Haushalt ohne Auto. Am (ÖV). Laut Info des Statisti- meisten autofreie Haushalschen Amts legen Zürcher te hats im grün angehauchpro Tag 36 Kilometer im ten Basel mit 57 Prozent, Tram, Bahn oder Bus zu- gefolgt von Bern mit 55 rück. Und sie verbringen Prozent. Winterthur ZH rund 1,5 Stunden im Ver- und St. Gallen liegen mit 35 kehr. Rund 30 Prozent der Prozent im Mittelfeld. Und Pendler tun es mit ÖV, etwa in Lugano TI verzichten nur 60 Prozent im Auto. Die 20 Prozent auf ein Auto.

Job-Abbau: «Ich begrüsse das sehr»

Fahrschule Eine Junglenkerin beim Fahrtraining.

Lieber

selber

Preis egal? Stabile Verkäufe trotz teurer Zigaretten.

KAHLSCHLAG → Bundesrätin

Widmer-Schlumpf hat nichts gegen die Entlassungen bei der UBS.

D

ie Bundespräsidentin äusserte sich erstmals zum massiven Stellenabbau der UBS. «Ich begrüsse das sehr», sagte Eveline Widmer-Schlumpf. «Wir haben eine riesige Diskussion geführt über ‹Too big to fail› in der Schweiz. Eine Teildiskussion betraf immer auch

das Investmentbanking», erklärte sie auf DRS1. Dass die UBS von sich aus tätig geworden sei, sei sicher richtig. Zwar sei jeder Stellenabbau schlimm, in diesem Fall sei der Abbau jedoch unumgänglich. Das Ansehen der Bank werde sich jetzt verbessern. SDA Klare Worte Eveline WidmerSchlumpf.

Raucher paffen weiter PREISRESISTENT → Wenn die Zigarettenpreise steigen, sinkt der Tabakkonsum. Das zumindest glauben die Gesundheitspolitiker. Dieses Jahr scheint dieser Mechanismus allerdings nicht zu spielen. Obwohl die Tabakproduzenten die Päckchenpreise Anfang Jahr und im Sommer um insgesamt 30 Rappen erhöht haben, gingen die Verkäufe gegenüber 2011 nicht zurück. Der Bund hat seine Einnahmeprognose deshalb um 150 Millionen Franken nach oben revidiert: Statt der Anfang Jahr budgetierten 2,23 Milliarden, sollen dieses Jahr 2,38 Milliarden Franken in die AHV-Kasse fliessen. per


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Donnerstag, 1. November 2012

Kurz

gefragt Wie wichtig ist das AutoBillett? Von kathia.baltisberger @ringier.ch

ÖV als

fahren

Laura Thomi (21) Jus-Studentin aus Winterthur ZH Die Fahrstunden sind viel zu teuer. Ich brauche den Ausweis im Moment auch nicht. Ich fahre gerne mit dem ÖV. Im Notfall fährt mich jemand aus meiner Familie.

Yaelle Koller (17) Lehrling Behindertenbetreuung aus Sack ZH Am Samstag werde ich 18. Daniel Beutler (22) Ich habe schon alle FormulaKoch aus Zürich re bestellt. Ich wohne in Ich habe das Billet mit 18 ge- einem Kaff, da braucht man macht. Ich wohnte bei meiden Fahrausweis einfach. nen Eltern, da gabs keinen ÖV. Ich hatte auch ein Töffli und einen Roller. Jetzt bin ich aufs GA umgestiegen.

Frederic Somm (17) Gymnasiast aus Herrliberg ZH Ich freue mich, dass ich bald 18 werde. Es ist toll, ein Auto zu haben. Ich sehe das bei meiner Schwester. Man fühlt sich mächtig, wenn man eine Maschine beherrscht.

Putzfrau Monika ringt mit dem Tod Horrorsturz → Eine Putzfrau fällt während der Arbeit in einen neun Meter tiefen Lüungsschacht.

Fotos: Keystone (2), Kathia Baltisberger (5), Kapo SO, AFP, Getty Images

E

igentlich hätte Monika J.* (20) an diesem Tag Weiterbildung gehabt. Aber stattdessen springt sie bei der Reinigungsfirma ISS ein. Am Dienstagnachmittag, kurz vor 16 Uhr, wollen sie und ihr Kollege Stefan K.* (32) am Rande der Solothurner Altstadt den Laubfänger eines Lüftungsschachts säubern. Als sie die schwere Abdeckung wegräumen, steht Monika auf das Laubfanggitter. Dieses bricht plötzlich ein und Monika stürzt in die Tiefe. Sie prallt auf den Boden auf und wird schwer verletzt. Ihre Rettung aus dem tiefen, engen Loch gestaltet sich schwierig. SAC-Spezialisten werden aufgeboten. Ein Retter seilt sich ab, holt die junge Frau aus dem Schacht hoch. Als sie endlich draussen ist, ist

es bereits 17.30 Uhr und am eindunklen. Der Rega-Heli steht auf dem Amtshausplatz bereit und fliegt die Schwerverletzte ins Inselspital in Bern. Hans J.* (51), ihr be-

sorgter Vater, sagt am Dienstag zu «Blick»: «Meine Tochter kann kaum sprechen! Sie hat schwere Rückenverletzungen. Die Ärzte ringen um ihr Leben. Sie hat mehrere Operationen vor sich. Alles ist noch unklar im Moment. Frühestens am Sonntag wissen wir mehr.» Er kämpft mit den Tränen.

Der Schacht ist so eng, dass sich die Retter abseilen müssen.

Monika J. liegt jetzt mit schweren Verletzungen im Inselspital.

Monika J. ist gelernte Detailhandelsfachfrau. Daneben serviert sie im Restaurant der Mutter – und putzt für die ISS. Warum das Gitter unter Monika nachgab, ist unklar. Hans J. fragt sich, wie so etwas passieren kann. «Der Schacht ist neun Meter tief und nichts ist gesichert? Das ist schlimm.» dnp

Florian Weiss (29) Band-Agent aus Zürich Ich habe den Fahrausweis nie gemacht. ÖV ist einfach viel bequemer, denn ich muss nicht selber fahren. Manchmal wäre es vielleicht praktisch. Aber irgend jemand hat immer ein Auto.

Schneller surfen iPhone 5

iPhone 5 LTE-ready UPDATE → Gestern liefen bei Swisscom die Drähte heiss. Nach unserer Geschichte «LTE-Puff bei Swisscom» fürchteten viele Kunden, dass ihr iPhone 5 nicht bereit für den neuen Mobilfunkstandard LTE sei. Dem sei nicht so, beruhigt nun Swisscom. «Wie bereits im September kommuniziert, wird das iPhone 5 nicht sofort beim Start des 4G-Netzes zur Verfügung stehen, da Apple bei allen Anbietern zuvor Tests auf dem Netz durchführen will», sagt ein Sprecher. Sobald die Tests abgeschlossen seien, werde Apple ein Softwareupdate ausliefern. bö


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WIRTSCHAFT

Donnerstag, 1. November 2012

Prunk bei den Armen GIGANTISCH →In Nordkoreas

330 Meter So hoch ist das Ryugyong Hotel in Pjöngjang.

Hauptstadt eröffnet im Sommer 2013 das höchste Hotel der Welt. schen Orascom Telecom Media & Technology Holusgerechnet im maus- ding. armen Land! Im nächsAlleine für die Fertigstelten Sommer wird in der lung der Fassade gaben die Hauptstadt Pjöngjang das Ägypter 167 Millionen Franhöchste Hotel der Welt er- ken aus. Im Gegenzug erhält öffnet. 330 Meter hoch ist Orascom eine bevorzugte das «Ryugyong», das durch Behandlung des nordkoreadie Kempinski-Hotel-Kette nischen Regimes. «Orascom wird für seine Investitionen betrieben wird. auf einzigartiDahinter ge Weise entsteckt der «Dieses Hotel Schweizer schädigt», so müssen wir KempinskiWittwer. «NordkoChef Reto haben.» Wittwer (64). rea entschä«Ich habe gesagt, wir müs- digt sie mit Minenrechten sen dieses Hotel haben, und Rohstoffen, weil das denn wenn sich Nordkorea Regime kein Geld hat.» In eines Tages öffnet, wird den obersten Stockwerken das Hotel zur Geldma- werden vorerst in 150 Zimschine», sagte er zur Agen- mern Gäste empfangen. Ursprünglich waren 1500 Zimtur Bloomberg. Finanziert wurde das mer geplant. Begonnen wurPyramiden-Monster von Sa- de mit dem Bau des Hotels mih Sawiris Bruder Naguib 1983, doch Geldmangel verSawiris mit seiner ägypti- zögerte die Fertigstellung.  thomas.ungricht @ringier.ch

A

Kempinski-Chef Der Schweizer Reto Wittwer wollte unbedingt in die Pyramide.

Sparfuchs Mario Montis Politik treibt italienische Firmen in die Schweiz.

Monti hil dem Tessin STEUERFLUCHT → Italienische Firmen strömen ins Tessin. Sie flüchten von der harten Politik von Premierminister Mario Monti und der Bürokratie. Zu beobachten ist seit diesem Jahr eine starke Zunahme von Firmengründungen. Zwischen Januar und September 2012 legten diese im Tessin im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent zu, wie die «Handelszeitung» berichtet. Insgesamt gab es 2024 neue Firmeneinträge ins Handelsregister. «Das Tessin profitiert vom MontiEffekt», sagt Michele Blasucci vom Webportal Startups. tun

Was ist eigentlich Deflation? WirtschasLexikon Von Daniel Kalt

UBS-Chefökonom Schweiz

Sie ist das Gegenteil von Inflation, wenn also die Preise der Güter und Dienstleistungen nicht kontinuierlich steigen, sondern auf breiter Front sinken. Eine Deflation kann entstehen, wenn bei schwacher Wirtschaftslage und damit sinkender Nachfrage die Anbieter die Preise senken, um mehr Käufer anzulocken. Gefährlich wird es, wenn die Leute trotzdem mit dem Erwerb eines neuen Fernsehers oder Autos

zuwarten, weil sie darauf hoffen, dass die Preise noch weiter sinken. Handeln alle so, dann kann eine Negativspirale entstehen und eine Wirtschaft immer tiefer in eine Rezession stürzen. Nun verzeichneten wir auch in der Schweiz dieses Jahr eine negative Teuerung von zeitweise minus einem Prozent. Allerdings ist dies keine wirklich gefährliche Deflation, denn die Preise sinken nicht auf breiter Front. Im-

portierte Güter werden aufgrund des starken Frankens laufend günstiger. Bei im Inland produzierten Gütern und Dienstleistungen verzeichnen wir noch immer leicht steigende Preise. Zudem halten sich die Konsumenten noch immer mit Käufen nicht zurück. Sinkende Preise werden also positiv gesehen, denn sie heben die Kaufkraft der Löhne. Daniel Kalt erklärt wöchentlich Wirtschaftsbegriffe exklusiv im Blick am Abend.

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AUSLAND

DROGENHANDEL → «Boss» ist

der erste brasilianische Polizeihund, der Morddrohungen erhält. ‹Marronzinho› (den kleinen Braunen) schiessen werein Erfolg macht ihn den», sagte der Vize-Chef zur Zielscheibe. Der La- der Polizeihundestaffel in brador-Rüde «Boss» ist Dro- Rio, Vítor Vale, in einem genspürhund bei der brasi- Fernsehinterview. «Sie lianischen Polizei in Rio de wollen ihn töten», fügte Janeiro. Der Fünfjährige ist der Polizist an. einer der besten seiner Art. Trotz der Drohungen «Boss» und sein Team lässt sich «Boss» nicht unerschnüffelterkriegen. Er ten im letzten «Boss» wird arbeitet weiJahr 1,5 Tonin den von neun Poli- ter Slums, nun nen Rauschmittel. Der zisten bewacht. aber unter letzte Fall verschärften brachte «Boss» jedoch in Sicherheitsvorkehrungen. Schwierigkeiten. Am Sonn- «Boss wird ab jetzt bei seitag habe er hinter einer nen Einsätzen von neun Pofalschen Wand rund 400 lizisten bewacht», sagt Kilogramm Cannabis ge- Vale. Der Fall ist ungewöhnfunden, berichtet «The Te- lich: «Seit 1955, als die legraph». Hunde-Staffel gegründet Das machte die Drogen- wurde, hatten wir noch nie gang derart sauer, dass sie einen Fall wie diesen. Zuden erfolgreichen, braunen dem hat sich bei unseren Labrador auf die schwarze Einsätzen nie ein Hund Liste setzte. «Die Drogen- verletzt», sagt Vale zu «The händler sagten, dass sie auf Sun». 

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9

Donnerstag, 1. November 2012

Tepco handelte fahrlässig

Klein und jung Die Natter war blinder Passagier.

FUKUSHIMA → Der Energiekonzern liess ein Team

ohne Schutz in verstrahltem Wasser arbeiten.

Im Visier der Drogenbosse Labrador «Boss».

Fotos: Getty Images, AP, SPCA

K

urz nach der Atomkatastrophe in Fukushima im März 2011 hat Tepco nach Aussage eines Arbeiters ein Spezialteam ohne ausreichende Ausrüstung ins stark radioaktiv verseuchte Wasser geschickt. Der Konzern habe der sechsköpfigen Guppe die tatsächliche Gefahr verschwiegen, sagte der 46-jährige Shinichi, der nur bei seinem Vornamen genannt werden will. Gestern reichte er in Tokio eine Beschwerde gegen Tepco ein und forderte Schadenersatz. «Es war abscheulich. Wir hätten nicht dort sein sollen», sagte Shinichi. Er und seine Kollegen wurden nach seinen Angaben zehn Tage nach der Explosion in einem der Reaktoren in das Gebäude geschickt, um dort Kabel zu

verlegen. Zwar seien sie auf die erhöhte Radioaktivität hingewiesen worden, doch niemand habe etwas von verstrahltem Wasser gesagt, berichtete Shinichi. Daher hätten er und einige seiner Kollegen auch keine angemessenen Stiefel getragen. Tepco-Sprecher

Yoshimi Hitosugi sagte, der Konzern sei nicht von Wasserlecks an der Einsatzstelle ausgegangen. Man hätte mehr über die Situation nachdenken sollen, räumte Tepco ein. Shinichi verlangt Haftund Geldstrafen für die Verantwortlichen. SDA

Fukushima Team arbeitete in verstrahltem Wasser.

Natter unter Flugi-Sitz SCHRECK → Als Flughafenangestellte in Glasgow einen Ferienflieger aus Mexiko aufräumen, finden sie unter den Sitzen eine knapp 45 Zentimeter lange Schlange! Das Reptil

war zehn Stunden lang unbemerkt, anfangs wohl in einem Handgepäck, mitgereist. Tierschutzexperten sind sich sicher: Es ist eine amerikanische Natternart, schreibt «Spiegel.de». Sie sei zwar nicht giftig, könne aber kräftig zubeissen. kko

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Aktuelles Album «Can’t stand the silence» im Handel erhältlich.


Bild: Geri Born (Ringier AG)

MEDIENPARTNER

RADIO- UND TV-PARTNER

Sonntag, 4. November 2012 20.00 Uhr


11

BASEL

Donnerstag, 1. November 2012

Heute in der FPK Experten stellten ihren Bericht zur Amok-Fahrt vor.

Nach der Amok-Fahrt im März Blumen auf der Mittleren Brücke.

«Wir tragen

moralische Schuld» BERICHT → Experten kritisieren

nach der Amok-Fahrt vom März das Sicherheitskonzept der FPK.

N

achdem Patient Riste L. (27) am 13. März aus der Forensisch-Psychiatrischen Klinik (FPK) ausgebrochen war und auf einer Amok-Fahrt eine Frau getötet hatte, wurde heute der Bericht zweier externer Experten vorgestellt. Die Auditoren Hanspeter Uster und

Beat Schüpbach kommen darin zum Schluss, dass die Amok-Fahrt weder vorhersehbar gewesen sei, noch in direkten Zusammenhang mit seiner Flucht aus der FPK gestanden habe. Die Klinik leiste grundsätzlich «gute Arbeit». Allerdings stellten die beiden Experten bei ihren Untersuchungen fest, dass

Zombie-Walk 2012 Untote in Basel.

Spaziergang der Untoten ZOMBIE-WALK → Bereits zum dritten Mal fand gestern zeitgleich mit Halloween der Basler Zombie-Walk statt. Rund 40 Untote spazierten vom Restaurant Hirscheneck via Mittlere Brücke ins Grossbasel. Ziel des Gruselspasses war das Theater. Unterwegs kehrten die Zombies in Restaurants ein oder fielen zum Schrecken der Passanten über instruierte «Opfer» her und verwandelten diese mit Schminke kurzerhand zu ihresgleichen. ZombieWalks entstanden vor einigen Jahren in Nord-Amerika und werden mittlerweile rund um den Globus teilweise mit mehreren tausend Teilnehmern veranstaltet. rrt

Fotos: Thomas Röthlisberger, Saverio Stolfa

thomas.roethlisberger @ringier.ch

Handlungsbedarf «im Be- Themas Sicherheit und was reich der Risikoanalyse den internem Informationsund der verschiedenen austausch betreffe, verbesSicherheitsmassnahmen» serungswürdig. Unklar sei bestehe. hingegen, ob bauliche MänEin umfassendes Sicher- gel den Ausbruch des Patiheitskonzept enten begünssei nicht vor- Personal muss tigten. handen. Im «Juristisch seine Haltung konkreten trägt niemand Fall hätte die ändern. von der FPK Schuld», beGefahr, die von Riste L. ausging, «zeit- tonte Andreas Wendel, gerechter erfasst und beur- stellvertretender CEO der teilt» werden können. All- Universitären Kliniken Basel. gemein sei die Haltung des «Aber moralische Schuld haPersonals bezüglich des ben wir allemal.» Dass man

Mitverantwortung an den tragischen Ereignissen trage, sei schon vor dem Bericht klar gewesen. Die Klinik werde nun die entsprechenden Verbesserungsvorschläge der Experten umsetzen. Eine Strafuntersuchung läuft einzig gegen den ausgebrochenen Patienten, einen in der Schweiz geborenen Mazedonier. Er sitzt seit seiner Amok-Fahrt in einem Basler Gefängnis in U-Haft und wird psychiatrisch betreut. 

Fümoar mit neuem Modell? IDEE → Nach dem Bundesgerichtsentscheid könnte

der Raucherverein in mehrere Vereine zerfallen.

D

ie Fümoar-Wirte trafen sich gestern zu einer ausserordentlichen Versammlung. Nachdem zwei Fümoar-Beizen letzte Woche vor Bundesgericht abblitzten, wird ein neues Modell diskutiert. Wie die «TagesWoche» berichtet, schlug Sekretär Thierry Julliard vor, den Verein mit seinen 178 Beizen und rund 175 000 Mitgliedern in 178 Vereine aufzuteilen. Diese würden «Fümoir 1», bis «Fümoir 178» heissen und je eine eigene Mitgliederkarte verlangen. Der Gast hätte also

für jede Beiz eine separate Karte dabei. Vorerst will Fümoar jedoch das endgültige Verdikt des Bundesgerichts abwarten. Dieses

Sucht neue Wege Fümoar-Sekretär Thierry Julliard (links).

hat zwar Rekurse gegen die von der Stadt verhängten Rauchverbote abgelehnt, die Legalität des FümoarModells an sich jedoch noch nicht beurteilt. rrt


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IM SCHATTEN →

Die Polarfrauen standen ihren Männern vorbehaltlos zur Seite. Jede für sich.

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HINTERGRUND

Donnerstag, 1. November 2012 Mindestens so mutig, wie ihr Mann Jo Peary, Ehefrau von Polarforscher Robert E. Peary.

andrea.trueb @ringier.ch

K

ari Herbert (42) wuchs in einer Inuitgemeinde im hohen Norden auf. Zusammen mit ihrem Vater, dem britischen Polarforscher Sir Wally Herbert und ihrer Mutter Marie Herbert kam sie mit zehn Monaten in der Hocharktis an. «Mein Vater hatte meiner Mutter die Expedition in ehelicher Euphorie vorgeschlagen – und sie war begeistert», schreibt Kari Herbert in ihrem Buch «Polarfrauen». Und weiter: «Zur Reue sollte sie noch genügend Zeit haben.» Seit der ersten Begegnung hatte der Polarforscher von der Arktis geschwärmt und seiner späteren Ehefrau «ein so lebhaftes Mosaik entstehen lassen, dass nur noch das Jaulen der Schlittenhunde und das Lachen der Eskimokinder fehlten, Polarfamilie Sir Wally Herbert mit seiner Frau um diesen Ort zum Leben Marie und Töchterchen Kari, die das hier zu erwecken.» besprochene Buch «Polarfrauen» geschrieben hat. Bei ihrer Ankunft sah sich die junge Mutter dann aber einer Landschaft gegenüber, die alles andere als der zauberhafte Ort war, den sie sich ausgemalt hatte: «Auf diesem kahlen Felsen schien es keinen Platz für Mensch oder Tier zu geben. Und ich hatte mein Baby mitgebracht, um hier mit ihm zu leben …» Marie Herbert ist eine von sechs Frauen, deren Leben Kari Herbert in ihrem Buch «Polarfrauen» beschreibt. Denn, so Herbert, auch einen der spannends- geiz und Forscherwille die grossen Polarforscher ten und produktivsten Ab- setzte er seine Ziele über alwie Franklin oder Scott schnitte in der Erkundung les. Ganz Polarfrau bleibt sind jedem bekannt. Doch der Arktis einläutete. Doch Jo ihrem Robert treu. Sie kaum einer weiss um die zu Lebzeit wurde Jo Peary folgt ihm auf Expeditionen Frauen an ihrer Seite, de- nicht gefeiert, sondern we- und bringt in der Arktis nen die Helgen ihrer ihr erstes Kind Marie den ihren Jo Peary wurde Einmischung Ahnighito zur Welt. Eine Ruhm – und und Neugier zweite Tochter, Francine, oft auch ihr für ihre Reisen kritisiert und stirbt 1899, ohne dass sie ihren Vater je gesehen hat. Überleben verspottet. verspottet. verdanken. Jos Part- Dieser büsst derweil in Zum Beispiel die Ameri- ner Robert Edwin Peary Nordwestgrönland mehrekanerin Jo Peary. Heute stellte ihren Mut und ihre re Zehen durch Erfrierunweiss man, dass sie nicht Belastbarkeit zwar nie in gen ein. An eine Rückkehr nur die grösste und längste Frage. Ein verlässlicher denkt er nicht. Im Glauben, ihr Mann Rettungsexpedition der Ge- Partner war er ihr aber schichte anführte, sondern nicht. Besessen von Ehr- sei körperlich und seelisch Fotos: ZVG, Dukas

Die Eis-Königinnen

am Ende, bricht Jo Peary am 21. Juli 1900 mit Tochter Marie zu einer Rettungsmission Richtung Grönland auf. Nach vier Wochen kommen Schiff und Besatzung erschöpft an. Aber: Statt den ersehnten Vater und Mann endlich zu treffen, erfährt Jo, dass Robert inzwischen mit einer Inuitfrau ein Kind gezeugt hatte. Noch schlimmer: Sie sitzt zusammen mit der besagten Frau und deren Kind neun Monate auf einem Schiff fest. «Mein Vater jagte seinen Träumen nach, und meine Mutter stand ihm zur Seite, wann immer es möglich war», schreibt Kari Herbert über das Forscherleben ihrer Eltern: «Sie begeisterte sich für seine Visionen; auch wenn das für sie lange Phasen der Einsamkeit, fi-

nanzielle Belastungen und Sorgen um seine Sicherheit bedeutete.» Auch wenn sich die Schicksale der Polarfrauen ähneln, gab es nur wenig Austausch zwischen ihnen. Stets loyal verhielten sie sich oft ebenso konkurrierend wie ihre Männer. Expeditionstouren, Förderer und Beziehungen wurden laut Kari Herberts Recherchen eifersüchtig geheim gehalten und geschützt. Statt einander Trost zu geben und Unterstützung, ging jede der Polarfrauen ihren schwierigen Weg allein für sich.  Kari Herbert, «Polarfrauen, Mutige Gefährtinnen grosser Entdecker», Malik National Geographic. Im Handel für ca. 35 Franken


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 Sydney, Australien Der 55 Tage alte Ameisenbär Bo (möglicherweise erinnern Sie sich an die Zeichentrickfilmfigur blaue Elise) ist mamalos auf einem Wanderweg gefunden und in den Taronga-Zoo gebracht worden. Mit sechs Monaten wird Bo wieder in der Natur ausgesetzt.

www.blickamabend.ch

Hieribt e schrer d r Lese

Scotch Plains, New Jersey «Ernie versucht den Schurken daran zu hindern, noch weitere Bäume auszureissen.»

Chrigi Leuzi über diese Buben, die sich Halloween auch von Sandy nicht verderben lassen, via www.facebook.com/blickamabend


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Donnerstag, 1. November 2012

Bilder des Tages

Fotos: Dukas, Corbis (2), Reuters

 Mara-Fluss, Kenia Das arme Zebra hat den Kampf gegen das Krokodil bereits verloren. Seine Wanderung mit der Herde endet im Bauch des gefrässigen Riesen.

 Seaside Heights, New Jersey «Sandy» fuhr mit der ganzen Ostküste Achterbahn. Zurück bleibt Schrott, Erinnerung an Kinderlachen, Millionenschäden.


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PEOPLE

GRUSELIG → Models machen sich

→ HEUTE FEIERN

an Halloween Konkurrenz, andere Stars schiessen den Vogel ab.

Jenny McCarthy,  US-Playmate, wird 40 … Mario Barth, deutscher Komiker, wird 40 … Micaela Schäfer, deutsches (Nackt)Model, wird 29 … Penn Badgley, US-Darsteller («Gossip Girl»), wird 26 …

Töchterchen Maxwell Drew (6 Moine Halloween-Idee, nate) den Vogel zwei Ausführungen. ab. Simpson Heidi Klum (39) und Mo- steckte den delkollegin Gisele Bünd- Nachwuchs chen (32) liefern sich einen doch tatsächlich kleinen Cleopatra-Krieg. in ein KükenkosDenn beide Schönheiten tüm. Die Sängerin hatten die gleiche Idee für fands gelungen, posteihren grossen Verklei- te das Familien-Bild auf dungs-Auftritt. Twitter und versah es mit Was die eine an Gold der Unterschrift «Happy am wohlgeformten Körper Halloween». trägt, hat die andere an Happy und heiss zuSchminke auf den Augen. gleich zeigte sich RealityDoch am Ende konnte nur Stern Kim Kardashian (30) Gisele Bündchen ihre Ver- auf ihrer Halloween-Party sion der ägyptischen Göt- im LIV-Nachtclub in Miami. tin in der Gruselnacht Auch Freund Kanye West (35) war hellvorführen. auf begeistert Die Mühe von Halloween Heidi Klum vom La(39) war ver- treibt Stars zur texdress. «Er gebens. Sie Höchstform. schaute total hatte wegen verliebt und Hurrikan konnte die Sandy ihre jährliche Hallo- Augen nicht von ihr lasween-Party in New York ab- sen», erzählt ein Freund sagen müssen. des Rappers. Den Sturm gut überGwen Stefani (43) trug standen hat und in Feier- eine Schusswunde am Kopf. laune war dagegen Melanie Den grössten HalloweenWiniger (33). Die Ex-Miss- Knaller brachte Talk-MasteSchweiz verkleidete sich rin Ellen DeGeneres (54). In als sexy Gruselvampir. einem hautengen, tief ausWeniger gruselig, dafür geschnittenen, türkis glittierisch ging es bei der zernden Abendkleid machte Kostümwahl der Familie sie den Auftritt von SchauSimpson zu. Während sich spielerin Sofia Vergara (40) Jessica (32) mit deutlich bei der diesjährigen Emmyweniger Pfündchen am Verleihung nach. Der sorgte Bündchen, ins wilde Ama- damals für viel Aufsehen, zonenkostüm zwängte, weil Vergaras Kleid am pralschoss sie mit dem Dress von len Hintern platzte.  esther.juers @ringier.ch

E

Bodycheck Dr. Adel Abdel-Latif prüft Stars auf Herz und Nieren

Das Herz! Vox-Model Jennifer Scherman ist tot.

Wasser im Herzbeutel (Ultraschall) oder spezielle Antikörper aufgefallen, die die korrekte Diagnose suggeriert hätten. Interessanterweise heilen mehr als die Hälfte dieser Herzmuskelentzündungen spontan ab. Die restlichen können zu schweren, teils tödlichen Herzschäden führen. Die Therapie bei virusbedingten Erkrankungsformen besteht in der akuten Phase in strikter Körperschonung. Eine Intensivüberwachung soll unter anderem auftretende Rhythmusstörungen oder Herzschwächesymptome erkennen, welche dann spezifisch behandelt werden können. Leider konnte das Model nicht gerettet werden und starb an den Folgen dieser heimtückischen Erkrankung. adel.abdel-latif@ringier.ch Facharzt FMH für Radiologie

Fotos: Getty Images (2), WENN, Thomas Peters, AFP (2), 3+, Twitter, Facebook, modelma-

Der plötzliche Tod von TV-Model Jennifer Letzten Monat starb Model Jennifer Scherman († 20) überraschend. Laut Medienberichten erkrankte sie auf einer Argentinien-Reise an einem Grippevirus. Da sie diesen nicht auskurierte kam es zu einer schweren Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis). Die Herzmuskelentzündung zeigt leider keine spezifischen Symptome. Müdigkeit, Fieber und Atemnot, teilweise auch mit Schmerzen im Brustkorbbereich sind zwar als wegweisend zu werten, treten aber auch bei einer Vielzahl anderer Erkrankungen auf. Scherman wurde aufgrund dieser Symptome von einer Klinik mit der fatalen Grippediagnose heimgeschickt. Kurz darauf brach sie tot zusammen. Bei genauerer Diagnostik wären allenfalls Herzrhythmusstörungen,

www.blickamabend.ch

Das hat der Bachelor noch nicht gesehen ÜBERRASCHUNG → So hat «Der Bachelor» Lorenzo Leutenegger (28) Kandidatin JLo (22) aus Basel noch nie gesehen. In lasziven Posen posiert das Model offenherzig vor der Kamera. «Es ist ein unbeschreibliches Gefühl», schwärmt die Mutter eines Sohns. Fast so unbeschreiblich wie der Moment, als JLo Lorenzo erstmals sah. «Bei dem heissen Typen hole ich auf jeden Fall meine Krallen raus und schiebe die anderen auf die Seite», so JLo. Ein paar jut gute Argumente für Lorenzo.

Catwoman Kim Kardashian in Lack und Leder.


17

Donnerstag, 1. November 2012

Addams Family Kate Moss und Jamie Hince.

→ PEOPLE

Küken-Kostüm Jessica Simpson und ihre Familie.

NEWS

Wood hat geheiratet

Mit Schuss Gwen Stefani trägt eine Wunde am Kopf.

Cleopatra-Chaos Wunde Gwen Stefani mit Pseudoverletzung.

an Halloween Für die Katz Göttin Klum cancelte ihre Party. Cleopatra-Kopie Topmodel Gisele Bündchen.

Verplatzt Ellen DeGeneres als Sofia Vergara.

Schaurig-schön Ex-Miss-Schweiz Melanie Winiger.

LOS ANGELES → Filmstar Evan Rachel Wood (25, «True Blood») ist unter der Haube. Die Ex von Schockrocker Marilyn Manson hat «Billy Elliot»-Star Jamie Bell (26) geheiratet. «Es war eine kleine Zeremonie mit engen Familienmitgliedern und Freunden», so ein Sprecher zu «People».

Amys Kleider gestohlen LONDON → Schock für die Familie von Amy Winehouse († 27). Ein Dieb ist in das Haus der Sängerin eingestiegen, hat Kleider im Wert von 193 000 Franken gestohlen. Darunter auch das Hochzeitskleid, das sie 2006 beim Jawort mit Blake Fielder-Civil getragen hatte. Bitter: Die Familie wollte die Outfits versteigern, um Geld für The Amy Winehouse Foundation zu sammeln. «Es ist ein echter Tiefschlag», so Amys Vater Mitch zur «Sun».

Linda Fähs übelstes Foto-Shooting WILDES MEER → Stürmischer Job

für die Ex-Miss-Schweiz Linda Fäh: Sie wurde beim Modeln seekrank.

Profi JLo weiss ihre Kurven einzusetzen. Geschafft Linda Fäh trotzte Wind und Wellen.

S

chön und tapfer trotz Übelkeit. Linda Fäh (24) stand für einen deutschen Segelausrüster in Marbella (E) vor der Kamera. Ein Abenteuer. Denn die Ex-Miss-Schweiz kämpfte mit ganz neuen Problemen. Beim Shooting auf dem Meer gings hoch her. «Mir wurde schlecht», so Linda zu Blick am Abend. «Ich war noch nie auf einem Segelschiff, das war heftig.» Besonders, wenn sie sich unter Deck umziehen musste. «Ich bin immer so schnell wie möglich wieder raus an Deck, da musste ich aber

auch gucken, dass ich nicht über Bord gehe», lacht sie. Zurück im sicheren Hafen ging der Trubel weiter. Linda traute sich nicht mehr raus zum Joggen, weil ein Teammitglied im krisengebeutelten Spanien auf offener Strasse überfallen worden war. Auf den Bildern macht sie trotzdem eine gute Figur. Der Kunde ist topzufrieden mit dem Ergebnis. «Ich motze nie, bin gut drauf«, erklärt sich Linda das Lob. «Sie haben gesagt, ich sei ein tolles Mädchen und sehr professionell.» aau


18 → SPORT

NEWS

SPORT

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Verpasst Feuz die ganze Saison?

RÜCKSCHLAG → Ski-Star Beat Feuz (25) muss wegen

seines verletzten Knies wieder mehrere Wochen pausieren. Auch die WM im Februar ist in Gefahr. Die Williams’ wollen viertes Olympia-Gold TENNIS → Serena und Venus Williams wollen bei Olympia 2016 in Rio ihr viertes Gold im Doppel gewinnen. «Das ist unser Ziel. Wir können es kaum erwarten», sagt die 31-jährige Serena (Bild). Das Duo hat bei Olympia bereits 2000, 2008 und 2012 jeweils Gold im Doppel geholt.

Nishikori gibt Forfait TENNIS → Der Japaner Kei Nishikori (ATP 16) musste heute vor dem Achtelfinal gegen Gilles Simon beim ATP1000-Turnier in Paris wegen einer Verletzung am rechten Knöchel Forfait geben. Am Abend (ca. 20.45 Uhr) spielt Stan Wawrinka seinen Achtelfinal gegen David Ferrer.

Es muss nun gespült werden, danach steht eine rund ine Gelenkentzündung dreiwöchige Antibiotikazwingt Beat Feuz in die Kur bevor. Sepp Brunner Knie. Sein Start in die Ski- nach der Diagnose: «Ich saison ist auf unbestimmte habe mit Beat kurz darauf Zeit verschoben. Aus sei- telefoniert. Er war völlig nem Trainer zerstört! Weil Sepp Brunner Coach Brunner: Beat in dieser spricht die Zeit nicht traiVerzweiflung: «Er war völlig nieren kann, steht schon «Die Situa- zerstört.» fest, dass er tion um Beat ist grauenhaft, ich bin to- Ende November beim Speed-Auftakt in Lake tal schockiert!» Was ist passiert? Nach- Louise nicht starten wird.» dem das linke Knie von Rainer Salzgeber, RennFeuz zuletzt nach einer chef bei Feuz-Ausrüster «Fischöl-Kur» Fortschritte Head, rechnet mit einer gemacht hatte, verspürte noch längeren Pause: «Es er am Montag wieder gab schon Athleten, die grössere Schmerzen. Der nach dieser Diagnose eine Emmentaler liess sich in ganze Saison verpassten. Bern untersuchen. Das Er- Darum bin ich mir ziemgebnis ist ein Hammer- lich sicher, dass wir Beat schlag: Neben einer bösen nicht vor Januar im WeltEntzündung im Kniegelenk cup sehen werden.» hat sich im Knie, das letzten Das würde bedeuten, Frühling wegen eines Me- dass Feuz, der letzte Saison niskus- und Knorpelscha- 1330 Weltcup-Punkte holte dens operiert werden muss- (vier Siege), nur wenige te, viel Flüssigkeit gebildet. Rennen bleiben, um die Semarcel.perren @ringier.ch

E

lektion für die WM in Schladming (4. bis 17. Feb.) zu schaffen. Nach 27 Jahren zittern die Schweizer Ski-Fans wieder mit einem «Knie der Nation». In Bormio (I) holte Pirmin Zurbriggen 1985 nur zwei Wochen nach einer Meniskus-OP WM-Gold in der Abfahrt. 

«Knie der Nation» Pirmin Zurbriggen wird 1987 Weltmeister.

Näh-Stress bei Ösis! Simi aus dem Schneider Simon Ammann Der Schweizer fliegt schon im neuen Anzug.

ÄRGER IM ANZUG → Eine neue

Regel beschert den Konkurrenten von Ammann Extraschichten.

D

ie neuen hautengen Anzüge sorgten bei den Skispringern nach den Erfahrungen im SommerGP für Kritik. Daraufhin beschloss die FIS am 10. Oktober, dass nun doch wieder eine Toleranz von zwei Zentimetern zwischen Körper und Anzug gilt. «Eine super Sache, die mich sehr freut», sagt Ösi-Star Gregor Schlierenzauer heute in der «Krone.» Er habe auch schon einen Termin in der Schneiderei bekommen. Ösi-Techniker Matthias Hafele arbeitet an der Nähmaschine und sagt: «Wir legen jetzt mehrere Extra-

schichten ein, um bis zum Start in Lillehammer alle Springer auszurüsten.» Dieser ist am 23. November. Der Schweizer Skisprungcoach Berni Schödler kann über den NähStress der grossen Konkurrenz nur schmunzeln. Zu Blick am Abend sagt er heute: «Wir haben keinen Stress wegen der neuen Anzüge. Unser AusrüsterPartner hat bereits geliefert und wir trainieren hier in Einsiedeln bei besten Schneebedingungen mit den neuen Anzügen» Gute Aussichten also für Simon Ammann. rib


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Donnerstag, 1. November 2012

Intimes von Familie Vonn INSIDE → Lindseys Schwester bloggt diesen Winter

über das Leben des Skistars und verrät Privates.

A

bfahrts-Olympiasiegerin Lindsey Vonn (28) hat neuerdings eine ständige Begleitung. Es ist ihre jüngere Schwester Laura Kildow (22), die ihr diese Saison auf Schritt und Tritt folgt. In einem Blog berichtet die Studentin über den Alltag der Weltklasse-Athletin. «Lindsey nennt mich ihr Alter Ego», schreibt die nicht nur jüngere, sondern

auch einen Kopf kleinere Laura. «Ich bekomme überall Zutritt und alle Infos über Lindsey, die man haben möchte.» Natürlich sind auch Lindseys Pläne, bei den Männern zu starten, ein Thema. «Es macht mich wütend, wenn die Leute meinen, das Ganze sei eine Show», nervt sich Laura. Denn die Gesamtweltcupsiegerin meine das ernst.

«Das ist Lindsey. Sie will ihre Grenzen verschieben und Rekorde aufstellen.» Und die Medien-Attacken seien nicht lustig, sondern sehr stressig. Beim Saisonauftakt in Sölden hängte Vonn mit dem linken Arm an einem Tor ein, schied aus und verletzte sich. Dennoch habe sie der kleinen Schwester die Ski zum Auto getragen, verrät Laura stolz. ivr

Eng verbunden Lindsey Vonn und ihre Schwester.

Hat Sorgen Ski-Star Beat Feuz.

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Fotos: Sven Thomann, Kathi Bettels, Keystone (2), Reuters (2)

Auf dem SionSchleudersitz Trainer Pierre-André Schürmann

«Ich will lange in Sion arbeiten!» FUSSBALL → Der neue Sion-Trainer Pierre-André Schürmann (52), schon der dritte in dieser Saison, hat einen Vertrag bloss bis Ende Jahr erhalten. Das hindert ihn nicht daran, in Sion Geschichte schreiben zu wollen. «Ich betrachte mich nicht als Pannenhelfer», sagt der Ex-U21-NatiCoach. «Ich will lange Zeit in Sion arbeiten. Meine Gedanken gehen über Weihnachten hinaus. Ich will meinen Namen in der Geschichte einschreiben!» Das Team hat den Kopf von Schürmanns Vorgänger Decastel ganz alleine auf dem Gewissen. Kein Spieler sprach sich bei der Abstimmung von Präsi Constantin für Decastel aus. aku

Norbert R. sagt:

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Donnerstag, Donnerstag, 1. November November 2012 2012

21

→ UTENSIL DES TAGES

Life

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Avantgarde für die Massen

In zwei Wochen kommt die Maison-Martin-MargielaKollektion für H&M in die Läden. Wir konnten die 100 ausgefallenen Entwürfe exklusiv in New York anschauen. barbara.lienhard @ringier.ch

M

argiela wie? Ausserhalb der Modewelt ist das französiche Modehaus nur wenigen ein Begriff. Oder besser war. Denn wer mit dem schwedischen Kleiderriesen H&M eine Kooperation eingeht, wird bekannt – und für eine breite Masse erschwinglich. Und das ist im Fall von Margiela besonders interessant, da die Marke für einen intellektuellen avantgardistischen Stil steht, der keinen Massengeschmack bedient. Designer Martin Margiela gehörte zu den Dekonstruktivisten, er schnitt auseinander, was zusammengehört, fügte es neu zusammen, kehrte Nähte nach aussen. Eigenwillig und sehr auffällig.

Fotos: Getty Images, H&M

Russische It-Girls Elena Perminova (l.) und Marina Linchuk in H&M an der Lancierungsparty in New York.

Schneiderprozess Schneiderverfahren werden sichtbar. Lederjacke mit Nähten 399 Franken.

Silhouette & Volumen Maskuline Linien werden auf die weibliche Figur angepasst, die Hose zum Jupe. 149 Franken.

Transformation Alltäglichem ein neues Leben eingehaucht: ein Pulli aus Fan-Schals. 149 Franken.

Mehrdeutigkeit Das glitzernde Abendkleid ist im Trompe-l’Œil-Stil aufgedruckt. 149 Franken.

Die Kollektion für H&M ist eine Re-Edition, alte «originale» Margiela-Entwürfe wurden neu aufgelegt. Sie umfasst 60 Damen- und 40 Herrenstücke und behandelt fünf klassische Margiela-Themen wie Volumen oder Transformation (siehe unten). Gefällige Trendstücke bietet die Kollektion nicht. Dafür ikonische, zeitlose Entwürfe, die Modegeschichte geschrieben haben. Die Kollektion gibts ab dem 15.11. in sieben Schweizer Filialen. 

In New York Margareta van den Bosch (r.), Kreativkopf von H&M, und Redaktorin Lienhard.

Oversized Nicht die falsche Grösse, sondern bewusst übergross entworfen. 399 Franken.


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REISEN

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Auf den Spuren des Po UNBERÜHRT → Der Norden

Portugals lockt mit einer rauen Küste und üppigen Weinbergen. sarah.weber @ringier.ch

W

er in den wilden Norden Portugals reisen möchte, der tut dies am besten mit der Bahn. Und zwar von Paris aus. Dort kann man nämlich in den legendären «Nachtzug nach Lissabon» steigen und dabei Pascal Merciers gleichnamigen Roman nochmals – oder zum ersten Mal lesen. Dann in der portugiesischen Studentenstadt Coimbra das Buch in die Tasche packen und in den Regionalzug nach Porto umsteigen. Die Landschaft entlang der portugiesischen Atlantikküste ist rau. Klippen, Felsen, unberührte Strände lösen sich ab, die Wellen sind hoch – ein Paradies für Surfer. Im Landesinneren beeindruckt das Tal entlang des Flusses Douro. Diese dünn besiedelte Senke – besonders der Teil des «Alto Douro» – gehört mit seinen terrassierten Hängen voller Weinreben und Olivenbäumen zum Unesco-Weltkulturerbe. Und zählt damit zu den spektakulärsten Weinbauregionen der Welt. Wer mag, kann in einer Weinkellerei einkehren und bei fantastischer Aussicht Douro-Weine degustieren. Eine gute Reisezeit ist der Herbst, denn es ist Erntezeit. Überall werden die

Trauben gelesen, fröhliche Bauern auf ihren Traktoren mit Anhängern voller reifer Früchte kreuzen unseren Weg. Und es wird gefeiert! Erntedankfeste überall, fast in jedem Dörfchen. Kulturinteressierte nehmen einen Abstecher ins nördlich gelegene Guimarães. Die Stadt gilt als die «historische Wiege» Portugals. Und ist aktuell die europäische Kulturhauptstadt 2012. Die berühmte Hafenstadt Porto ist nur einen Katzensprung vom Dourotal entfernt. Sie war früher das Ziel der traditionellen Portweinschiffe, welche die Weinfässer aus den Anbauregionen in die Stadt brachten. Dort wurde der Portwein hergestellt und in die ganze Welt verschifft. Heute können in Restaurants und Kellereien die unterschiedlichsten Portweine degustiert werden. Gerne erzählen die Wirte auch pointierte Geschichten über die Herstellung und den Ursprung des alten Apérogetränks.

Ihre Reiseleiterin Sarah Weber, SonntagsBlick-Redaktorin

«Heimliche Hauptstadt», so wird Porto auch genannt – wegen der hohen Brückenbögen, den barocken Kathedralen und steilen Gassen. Wer es trotzdem noch ein bisschen urbaner mag: Die wahre Hauptstadt Lissabon ist nur zwei Zugstunden entfernt. 

→ REISETIPPS

Hinkommen Flugzeug oder Zug Direktflüge ab Zürich nach Porto. Oder mit dem Nachtzug via www.sbb.ch Paris.

Schlafen Historische Unterküne Die historischen «Pousadas» (Klöster und Schlösser) in den ländlichen Regionen sind nicht gerade günstig, dafür aber rich-

tige Bijoux. In Porto gibt es alles: vom einfachen Bed & Breakfast, das von Architekturstudenten betrieben wird, bis zum historischen und luxuriösen Grande www.pousadas.pt Hotel de Porto.

Essen

Fisch oder Meeresfrüchte Der berüchtigte «Bacalhau», der Stockfisch, ist in Portugal auf jeder Speisekarte zu finden. Und empfehlenswert, wie andere frische Fische und Meeresfrüchte. Auch die «caldo verde», eine

ste mit unWilde Die portugiesische Atlantikküen. berührten Stränden und rauen Well

Kohlsuppe, ist besser als erwartet. Sonst sind einheimische Spezialitäten oft rustikal, schwer verdaulich und fettig. Achtung: Die Portionen sind überall riesig.

Ausflüge

Auto mieten lohnt sich Wer ausserhalb der Städte unterwegs ist, braucht ein Auto. Die Distanzen sind kurz und der Verkehr moderat. In den Städten ist der ÖV zu empfehlen.

Nichts für Vegetarier Auf dem Markt gibts diverse Würste und geräuchertes Fleisch.


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Donnerstag, 1. November 2012

rtweins

Die Wahl-Ameisen Postcard from New York Designerin Nina Egli Erzählt jede Woche eine kleine Geschichte aus der grossen Stadt. Die idyllische Hafenstadt Porto. Auf dem Douro ankern Portweinschiffe.

Fotos: Sarah Weber, ZVG

Die Wahlkampagnen in den USA laufen bis in die letzte Minute auf Hochtouren. New Yorker wählen in der Regel demokratisch. Für viele passt Mitt Romney vielleicht auf ein Zahnpasta-Plakat aus den 50er-Jahren, als ihren Präsidenten möchten sie ihn aber nicht sehen. Zu ihnen gehören meine Freunde Gabe und Mike. Sie reisten in einen der unentschlossenen «Swing Staates», um die Menschen, zum Wählen zu mobilisieren. In den Swing States zählt wirklich jede Stimme! Mike und Gabe setzten sich also in einen Greyhoundbus nach Norristown in Pennsylvania, New Yorks stillem Nachbarstaat. Vor Ort betrieben sie «Canvassing» für die Obama-Kampagne. Mit einer Liste von Wählern, die ihnen die demokratische Partei gegeben hat, gingen sie von Tür zu Tür. Ihr Ziel: das Versprechen zu erhalten, am 6.11. auch wirklich für Obama wählen zu gehen. Die beiden «Wahlcoachs» organisierten aber auch Busse, welche die meist älteren immobilen Wähler in die Wahllokale fahren. Gabe und Mike trafen Republikaner wie auch Demokraten. Leute, die sie zum Teufel jagten, aber auch Leute, die ihnen Hoffnung machten, und sogar solche, die noch immer unentschlossen sind. «Wir fühlten uns wie Ameisen, die einen Riesenkrümel bewegen», so Gabe. Ich hoffe, dass diese Riesenkrümel alle wählen gehen!

Werben für Obama Mike und Gabe in Norristown.

Mein FerienSchnappschuss Fussballbegeistert Portugal ist ein FutebolLand. Tipp: Ein Besuch im Stadion von Porto.

derschöneHistorische Unterkünfte Die wun x. Bijou ige richt oft sind nen Pousadas

Liebesgeflüster Diese zwei süssen Äffchen haben wir im Tarangire Nationalpark in Tanzania während unserer Safari angetroffen. Sie sehen so aus als würden sie schmusen. Hänge im Weltkulturerbe Die terrassierten nbäumen. Douro-Tal mit Weinreben und Olive

Heisser Herbst Grossdemonstration in Porto gegen die Sparmassnahmen der Regierung.

Ein Bild von Edeltraud Frick aus Zürich Schicken Sie Ihren Ferien-Schnappschuss hochaufgelöst zusammen mit einem kurzen Text an: magazin@blickamabend.ch


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MUSIK

www.blickamabend.ch

Da tanzt das Pferd

→ CD-NEWS

Unverändert

SCHRÄG → «Gangnam Style»

ROCKIG → Für ihr 15. Studioalbum «Music from Another Dimension» liessen sich Aerosmith ganze acht Jahre Zeit. Nun ist es hier. Und? Steven Tyler und Co. servieren 15 neue Songs in guter alter Rockmanier und noch mehr Balladen. Halt so, wie es sein muss. Bewertung:    

erobert die Welt. Dahinter steckt mehr als ein komischer Tanz.

W

tiert zwar für diese Generation reicher Bewohner von Seoul, nimmt den oberflächlichen Lebenswandel mit seinem betont uncoolen Tanz jedoch auch auf die Schippe.

as vor Wochen als virales Video im Netz rumgeisterte, ist heute Kult – der «Gangnam Style». Mit eiRON N Y’S nem skurrilen Song S C HOIC E! und dem dazugeBlick am Abend hörigen Tanz, der Musikexperte aussieht als würde Ronny Nenniger. er auf einem Pferd reiten oder ein Lasso Der grösste Fan werfen, stürmt der südkoreanische Rapper Psy der- Selbst UN-Generalsekretär zeit die internationalen Ban Ki Moon outete sich Charts. Auch in der Schweiz als Fan und ist sogar der schaffte er es auf Platz 1. Überzeugung, dass der Gangnam Style der VölkerDer Künstler verständigung diene. Psy, gebürtig Jae-Sang Park, ist in Korea ein riesi- Die Clicks ger Star. Der 34-jährige Das Kultvideo von Psy Sohn eines Millionärs kam wurde bis heute auf Youtuin Gangnam zur Welt, be über eine halbe Milliarwuchst dort auf und stu- de Mal angeklickt und hat dierte später in den USA. es damit ins GuinnessBuch der Rekorde geDer Name schaff t. Gangnam ist ein Stadtteil in der südkoreanischen Die Nachahmer Hauptstadt Seoul. Wo die Psy hat auf die VerwerBewohner früher Kohl an- tungsrechte seines Tanzes bauten, entstand während verzichtet. Wer will, darf des Wirtschaftsbooms in den Tanz verändern. Im den 60ern ein Luxusviertel. Netz finden sich unzählige Hier leben die oberen Parodien, die zum Teil selZehntausend, essen in teu- ber schon wieder Kultstaren Restaurants, vergnü- tus erreicht haben. Auch gen sich in Clubs. Gangnam Prominente wie Robbie steht somit für ein moder- Williams, T-Pain oder Katy nes, aber auch dekadentes Perry tanzen den «GangSüdkorea. Psy repräsen- nam Style». 

Plapperteller

Fader Soul Hype Psys Tanz wird sich wie der KetchupTanz bis in alle Ewigkeit behaupten.

Fotos: Getty Images, SRF, ZVG

ronny.nenniger @ringier.ch

Sie kennen Psy nicht? Musik für: eine rauschende Partynacht, nicht zu Ansprusvolle, die Hitparaden. Klingt wie: … wenn Robbie Williams auf

Technotronic und Snap trifft.

Top-Hits: «Gangnam Style», «Oppa Is Just «Gangnam Style»

My Style»

Heute mit Reto Scherrer Moderator (DRS 1, SF)

«Meys Texte sind ein Geschenk» Mein absoluter Evergreen «Die Sonne und Du» von Udo Jürgens. Singe ich immer wieder gerne an einem Karaoke-Abend. Perfekt fürs Radio «That’s Why (You Go Away)» von Michael Learns to Rock – die radiotauglichste Band der Welt. Mein erstes Kinderlied «Hans im Schnäggeloch» kann ich noch heute von Anfang bis Ende auswendig. Eine musikalische Jugendsünde «Touch Me» von Samantha Fox. Aber begeistert haben mich bei ihr sowieso ganz andere Dinge. Auf meinem iPod rotiert momentan Reinhard Meys «Gib mir Musik». Seine Texte sind für mich das schönste Geschenk.

Psy : Universal Music.

KLASSISCH → Simply Red war mal. Jetzt macht der einstige Frontmann Mick Hucknall endgültig auf solo. Auf seinem neusten Alleingang «American Soul» huldigt der Engländer sämtlichen Soul-Legenden und singt deren Klassiker. Leider fehlt die Würze. Bewertung:    

Ohne Strom SOLID → Zwölf Jahre und drei Studioalben nach «MTV Unplugged» luden die Fantastischen Vier erneut zu einer Session in der Balver Höhle ein. Der Mitschnitt ist ein Muss für Fans. Die Fantas schöpfen aus ihrem Fundus und interpretieren Altes neu. Bewertung:    

→ FÜNF SONGS ZUM …

... Weltmännertag

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Herbert Grönemeyer – «Männer» Der Klassiker bringts auf den Punkt. Hart, aber wir nehmens leicht. Salt -N- Pepa – «Whatta Man» Kopfnicker für schmachtende Frauen. Echt heiss. Bob Dylan – «Mr. Tambourine Man» Schrieb Geschichte und wurde mehrfach gecovert. Die Ärzte – «Männer sind Schweine» Zynischer Schunkelsong, der sitzt. Witzig und gut. The Beatles – «Nowhere Man» John Lennon fehlte die Idee. Dann folgte dieser Song.


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Messstreifen zur Überprüfung der Druckqualität v. 290 1.2 quality&more

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TV AB 16 UHR

Donnerstag, 1. November 2012

→ SF 1

→ SF 2

→ ARD

17.30 Guetnachtgschichtli 17.40 Telesguard 18.00 Tagesschau 18.15 Weniger ist mehr 18.40 Glanz & Gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.20 Mitenand 19.30 Tagesschau

16.20 Emergency Room – Die Notaufnahme. In den Tod getrieben 17.15 Chuck 18.05 Smash Lab 18.50 Helden des Internets 19.00 Wild@7 – Zirkus 19.30 Factory Made

16.10 Verrückt nach Meer 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 18.00 Verbotene Liebe 18.50 Heiter bis tödlich – Fuchs und Gans 19.45 Wissen vor 8 19.50 Wetter 19.55 Börse

20.05 Netz Natur Superameisen 21.00 Einstein Mit Gentech-Mücken gegen Tropenkrankheiten 21.50 10 vor 10/Meteo 22.20 Aeschbacher Mit Herz und Humor 23.20 NZZ Format Allergien – Amoklauf des Immunsystems 0.00 Tagesschau Nacht 0.15 Geständnisse D Thriller (J 2010) mit Takako Matsu, Yoshino Kimura

20.00 30 über Nacht D Romanze (USA 2004) von Gary Winick mit Jennifer Garner, Mark Ruffalo, Shana Dowdeswell 21.45 Nilou B Eine junge Iranerin träumt von der Schweiz 22.20 Sportaktuell 22.45 Top Shots 23.20 One Way Trip Horror (A/CH 2011) mit Melanie Winiger, Sabrina Reiter, Herbert Leiser 0.55 MusicLab

20.00 Tagesschau 20.15 Rommel C Drama (D/A 2012) mit Ulrich Tukur, Benjamin Sadler, Aglaia Szyszkowitz 22.15 Rommel – Die Dokumentation 22.45 Tagesthemen/ Wetter 23.15 Beckmann Die Natur des Bösen – kann jeder Mensch zum Mörder werden? 0.30 Nachtmagazin 0.50 Rommel (W) C Drama (D/A 2012)

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

16.10 Die Rettungsflieger 17.00 Heute 17.10 Hallo Deutschland 17.45 Ein guter Grund zu feiern 18.05 Soko Stuttgart 19.00 Heute 19.20 Wetter 19.25 Notruf Hafenkante

15.50 Malcolm mittendrin 16.40 Scrubs 17.20 Die Simpsons. Homer ist ein toller Hippie u. a. 18.10 Percy Jackson – Diebe im Olymp. Fantasy (USA 2010) mit Logan Lerman

17.05 Heute 17.25 Berufung und Hobby zur höheren Ehre 17.50 Aufgetischt 18.40 Bilderbuch Rax 18.50 Was ich glaube 19.00 Heute 19.30 ZiB 19.50 Sport 19.55 Seitenblicke

20.15 Balthasar Berg – Sylt sehen und sterben Krimi (D 2012) von Lars Jessen mit Dieter Pfaff, Fritz Karl, Petra Kelling 21.45 Heute-Journal/ Wetter 22.15 Maybrit Illner Jugendgewalt – wahllos und gnadenlos? 23.15 Markus Lanz 0.30 Heute Nacht 0.45 Magnum Frohes Fest/ Aus Spiel wird Ernst 2.15 Soko Stuttgart (W)

20.00 ZiB 20/Wetter 20.10 Chili 20.15 Tore der Welt (3/4) B C Drama (D 2012) von Michael Caton-Jones mit Charlotte Riley, Cynthia Nixon 21.45 ZiB Flash 21.50 Tore der Welt (4/4) B C Drama (D 2012) 23.20 Das Mercury Puzzle B C Thriller (USA 1998) mit Bruce Willis, Alec Baldwin, Miko Hughes, Kim Dickens 1.05 Tore der Welt (3/4) (W) Drama (D 2012)

20.00 FeierAbend 20.15 Rommel B C Drama (D/A 2012) mit Ulrich Tukur, Benjamin Sadler, Aglaia Szyszkowitz 22.15 ZiB 22.20 Menschen & Mächte 23.05 Pfarrer Braun: Altes Geld, junges Blut B Krimi (D 2011) von Wolfgang F. Henschel mit Ottfried Fischer 0.35 Der König von Hawaii Drama (USA 1962) von Guy Green mit Charlton Heston

→ SAT 1

→ RTL

→ PRO 7

16.10 Zum Glück geküsst. Romanze (USA 2006) mit Lindsay Lohan 18.05 Zum Ausziehen verführt. Romanze (USA 2006) mit Sarah Jessica Parker, Matthew McConaughey

16.00 Familien im Brennpunkt 17.00 Die Schulermittler 17.30 Unter uns 18.00 Explosiv 18.30 Exclusiv 18.45 Aktuell 19.05 Alles was zählt 19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

16.05 How I Met Your Mother 17.00 Die Simpsons. Schickt die Klone rein 18.00 Funky Kitchen Club 18.15 Die Simpsons. Ich weiss, was du getudel-tan hast u. a. 19.05 Galileo

20.00 Nachrichten 20.15 Criminal Minds Des Teufels Bräute 21.15 Criminal Minds Das Gedächtnis des Elefanten 22.15 Unforgettable In Flammen 23.10 Navy CIS Ein ehrenwerter Mann 0.10 Forbidden TV Erotikclips 2.30 Navy CIS (W) Ein ehrenwerter Mann 3.10 Zwei bei Kallwass (W)

20.15 Transporter – Die Serie Plan B 21.15 Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei Der Verrat 22.15 Person of Interest Gefahr für Carter! 23.10 White Collar Aufgelesen 0.00 Nachtjournal/Wetter 0.30 Transporter – Die Serie Echt falsch 1.25 Person of Interest Es gibt einen Zeugen/ Der Fall Ulrich Kohl

20.15 The Voice of Germany Castingshow mit Nena, Rea Garvey, The Bosshoss, Xavier Naidoo 22.45 Red! Stars, Lifestyle & More Mit Annemarie Warnkross 0.00 The Voice of Germany (W) Mit Nena, Xavier Naidoo, Rea Garvey, The Bosshoss 2.10 Red! Stars, Lifestyle & More (W) Mit Annemarie Warnkross 3.10 Talk Talk Talk – Die Late Show

→ KABEL 1

→ VOX

→ ARTE

16.05 News 16.15 Over the Top (W). Action (USA 1987) mit Sylvester Stallone 18.05 Der Prinz aus Zamunda (W). Komödie (USA 1988) John Landis mit Eddie Murphy 20.15 Titanic. Drama (USA 1997) von James Cameron mit Leonardo DiCaprio, Kate Winslet 0.05 Men of Honor (W). Drama (USA 2000) mit Robert De Niro, Cuba Gooding Jr., Charlize Theron 2.20 Gods and Generals. Action (USA 2003) mit Jeff Daniels

15.55 Menschen, Tiere & Doktoren 17.00 Mieten, Kaufen, Wohnen 19.00 Das perfekte Dinner 20.00 Prominent! 20.15 Spider-Man. Action (USA 2002) mit Tobey Maguire, Willem Dafoe, Kirsten Dunst 22.30 Rambo II – Der Auftrag. Action (USA 1985) mit Sylvester Stallone 0.20 Spider-Man (W). Action (USA 2002) mit Tobey Maguire, Willem Dafoe, Kirsten Dunst 2.15 Rambo II – Der Auftrag (W). Action (USA 1985)

16.55 Die Sammlung (W) 17.10 Nächster Halt – Rom (4/5) 17.35 Unterwegs im Süden Afrikas (4/5) 18.20 Silex and The City 18.25 Australiens Nationalparks (4/5) (W) 19.10 Journal 19.30 Der Rote Thunfisch: Alarmstufe Rot 20.15 Dein Wille geschehe (7+8/8) 21.50 Der Stoff, aus dem der Kosmos ist (3/4) 22.45 Alma, ein Kind der Gewalt 23.40 Krokodile 0.25 Die Swingmädchen (1/2) (W). Drama (I 2010)

Nicht verpassen

20.15 Uhr auf 3sat Ein Oberst des KGB heuert bei den Amerikanern an und berichtet von geheimen Aktivitäten auf Kuba. Um diese Informationen zu verifizieren, engagiert die CIA den französischen Spezialisten André Devereaux (Frederick Stafford). – Spionagethriller zu Zeiten des Kalten Kriegs von Alfred Hitchcock.

→ Der Rote Thunfisch 19.30 Uhr auf Arte Der Thunfisch ist ein hochentwickelter Meeresbewohner, der auch als Beute hoch im Kurs steht. Die Dokumentation stellt die jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Tierverhaltensforschung vor.

→ One Way Trip 23.20 Uhr auf SF 2 Eine Gruppe Jugendlicher ist im Jura auf der Suche nach Rausch und Spass. Doch ein Unwetter treibt sie auf einen verlassenen Bauernhof. Dort sterben die Freunde auf mysteriöse Weise. – Schweizer Horrorfilm mit Melanie Winiger.

Impressum

→ 3SAT

→ 3+

→ 4+

16.05 Meine wilden Töchter (W) 16.35 Meine wilden Töchter 17.35 How I Met Your Mother (W) 18.55 How I Met Your Mother 20.15 Bauer, ledig, sucht ... 22.05 Bumann, der Restauranttester 23.45 Bones – Die Knochenjägerin 1.25 Bones – Die Knochenjägerin (W)

16.30 CSI – New York (W) 17.15 CSI – Las Vegas (W) 18.00 CSI – New York. Die Leiche im Müll u. a. 19.30 CSI – Las Vegas. Tödliches Spiel 20.15 The Walking Dead. Beichten u. a. 22.30 White Collar 23.15 Alien vs. Predator. Sci-Fi (USA 2004) mit Sanaa Lathan 1.00 Sofortpartner (W)

C Dolby D Zweikanalton

TOP

→ Topas

15.55 Spion zwischen zwei Fronten. Action (F/GB 1967) 18.10 Der gefährlichste Mann der Welt 18.50 Zeuge C 19.45 Schattenkrieg 20.15 Topas. Thriller (USA 1969) von Alfred Hitchcock mit Frederick Stafford, Dany Robin, Karin Dor 22.15 Gladio – Geheimarmeen in Europa 23.40 Das Mörderschiff. Thriller (GB 1970) mit Anthony Hopkins 1.10 Der ungeliebte Patriot 1.55 Topas (W). Thriller (USA 1969)

A S/W B Untertitel

→ TV-TIPPS DES ABENDS

© 2012

Auflage: 321 095 (WEMF/SW-beglaubigt 2011) Leser: 633 000 (MACH Basic 2012-2, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Fabian Zürcher Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Jürg Auf der Maur Leitung Wirtschaft: Vakant Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Janine Urech Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: Tobias Gysi Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 88, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

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RÄTSEL

www.blickamabend.ch Wochenpreis:

→ KREUZWORTRÄTSEL

Gesamtwert:

1500 Franken 2 × zwei Nächte für 2 Personen im Verwöhnhotel Kristall im Wert von je 750 Franken! Das familiär geführte Verwöhnhotel liegt am sonnigsten Platz von Pertisau mit Panoramablick auf Rofan und Karwendel. In einer der schönsten Regionen Österreichs, im Naturparadies Achensee, sorgt Familie Rieser für perfekten Urlaub mit Herzlichkeit, Verwöhnküche und wunderbaren, neuen 1800 m2 Spa und Wellness. Einlösbar von Sonntag bis Freitag. www.kristall-pertisau.at

Tagespreis: Ein Reisegutschein vom Türkeispezialisten im Wert von 100 Franken! Nicht übertragbar, 1 Jahr gültig, keine Barauszahlung.

Teilnehmen

SMS: Sende Sie folgenden Inhalt an die 920

(CHF 1.50/SMS): BAA2, Lösungswort, Name, Adresse.

Telefon: Wählen Sie die 0901 591 922

(CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz)

Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51232 (gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 2. November 2012, 24.00 Uhr Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Lösungswort vom 30. Oktober: BAMBUS Gewinner der Kw 43 (Lederbett, Modell Paris, von Beliani®): Martin Locher, Herisau

→ BRÜCKEN

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So gehts:

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Jede Insel ist durch mind. eine Brücke mit einer anderen Insel verbunden. Die Zahl in der Insel zeigt, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind horizontal oder vertikal – nie diagonal. Inseln haben einfache oder doppelte Brücken. Am Schluss sind alle Inseln miteinander verbunden. Brücken kreuzen nicht. www.raetsel.ch/bruecken

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Beispiel:

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→ BIMARU

So gehts:

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Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

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Illustration: Alain Scherer

Donnerstag, 1. November 2012

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UNTERHALTUNG

Das 24 Stunden Horoskop

Heute von Pascale Portmann, dipl. psych. Astrologin FIA/SAB.

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Am liebsten würden Sie vor lauter Glücksgefühlen die ganze Welt umarmen. Wer so positiv in die Welt hinausstrahlt, wird dasselbe zurückbekommen. Flop: Werfen Sie nicht gleich das Handtuch, wenn Ihre genialen Ideen mal wieder verkannt werden.

ZWILLINGE 21.5.– 21.6. Top: Je mehr Sie sich von Ihrer guten Laune leiten lassen und sich ihr hingeben, umso glücklicher sind Ihre Lebensgeister. Flop: Vorbei die Zeit der satten Selbstzufriedenheit. Die Lorbeeren, auf denen Sie sich ausgeruht haben, welken langsam.

WAAGE 24.9.– 23.10. Top: Trauen Sie sich, mit Ihrer persönlichen Ansicht ins Rampenlicht zu treten. Venus verleiht Ihnen eine Extraportion Charme. Flop: Herrscht zu Hause dicke Luft? Klammern Sie Konfliktthemen nicht aus, sondern suchen Sie gemeinsam nach einer fairen Lösung.

SCHÜTZE 23.11.– 21.12. Top: Lösungsorientierter Meinungsaustausch heisst das Gebot der Stunde. In diesem Bereich schöpfen Sie ja aus den Vollen. Sie sind eine gefragte Person! Flop: In der Hitze des Wortgefechts verlieren Sie heute schnell den Überblick und die Nerven.

FISCHE 20.2.– 20.3. Top: Das Fernweh packt Sie. Entweder Sie marschieren ins nächste Reisebüro und buchen einen Kurzurlaub oder Sie bringen sonst wie Abwechslung in Ihren Alltag. Flop: Zwar erwartet Sie ein chaotischer Tag, dafür sprudelt Ihre Kreativität.

KREBS 22.6.– 22.7. Top: Mit vagen Versprechungen können Sie nichts anfangen. Was für Sie zählt, sind Taten. Am liebsten sorgen Sie gleich selber dafür, dass es vorwärtsgeht. Flop: Schluss mit dem Tanz um den heissen Brei. Sprechen Sie an, was Sie stört.

SKORPION 24.10.– 22.11. Top: Mit Ihrer magischen Ausstrahlung werden Sie zum unwiderstehlichen Magnetpunkt. Geniessen Sie das Spiel der Liebe. Flop: Ohne Fleiss kein Preis! Aber wenn Sie sich den hohen Anforderungen stellen, bleibt auch die gerechte Belohnung nicht aus.

STEINBOCK 22.12.– 20.1. Top: Saturn steht harmonisch zu Ihrem Sternzeichen und veranlasst Sie, geliebte Gewohnheiten hochzuhalten. Flop: Etwas bedrückt Sie. Forschen Sie nach, woher die unguten Gefühle im Grunde genommen kommen. Dort liegt die Lösung.

WIDDER 21.3.– 20.4. Top: Sie brauchen Mut zur Veränderung. Uranus, der Langzeitbesucher in Ihrem Sternzeichen, steht in Verbindung zur Venus. Flop: Wenn Ihnen Ihre Idee wirklich am Herz liegt, sollten Sie unbedingt achtsamer vorgehen, um Abwehrreaktionen zu vermeiden.

LÖWE 23.7.– 23.8. Top: Ein Ereignis jagt das andere, es liegt eine produktive Spannung in der Luft – und Sie sind selbstverständlich der strahlende Mittelpunkt des Geschehens. Flop: Konzentrieren Sie sich ganz bewusst. Sonst verlieren Sie andauernd den roten Faden.

STIER 21.4.– 20.5. Top: Überprüfen Sie einmal ganz ehrlich, welchen Dingen Sie noch immer Wert beimessen, obwohl diese nicht mehr zu Ihnen passen. Verschenken Sie Überflüssiges. Flop: Ziehen Sie einen deutlichen Schlussstrich unter eine unliebsame Angelegenheit!

JUNGFRAU 24.8.– 23.9. Top: An einer ganz bestimmten Veränderung in Ihrem Leben werkeln Sie schon länger herum. Jetzt beenden die Sterne die Flaute. Es geht mit einem Ruck vorwärts. Flop: Es ist an der Zeit, Farbe zu bekennen. Lügen haben bekanntlich eh kurze Beine.

Die diplomierte Astrologin Pascale Portmann lebt und arbeitet in Zürich. Nebst ihrer publizistischen Arbeit ist sie als ganzheitlich orientierte psychologisch-astrologische Beraterin und Seminarleiterin in eigener Praxis tätig: www.astro-resource.ch

W I TZ E DE S A B E N DS Die Maus und der Elefant laufen nebeneinander durch die Wüste, da tritt der Elefant versehentlich leicht auf die Maus. Sagt der Elefant: «Sorry!» Sagt die Maus: «Macht nix, hätte mir auch passieren können ...» «Chef, darf ich heute zwei Stunden früher Schluss machen? Meine Frau will unbedingt mit mir einkaufen gehen.» – «Müller, das kommt überhaupt nicht in Frage!» – «Herzlichen Dank Chef, ich wusste, Sie würden mich nicht im Stich lassen.»


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COMMUNITY

Die Singles des Tages Azaliya sucht ...

«... einen grossen und intelligenten Mann» Alter: 18 Jahre Wohnort: Zürich Grösse: 1,70 m Beruf: Studentin Sternzeichen: Fisch Ich verliebe mich, wenn: Er humorvoll ist.

So verführe ich: Mit meinen Augen und meinem Lächeln. Ist sexy: Schöne Lippen und schöne Haare.

König, ich han der welle säge, dass ich dich über alles liebe und hoffe, dass es für eus zwei e langi Zuekunft git! Han nur no Auge für dich, dis Tigerli <3. Am Di, 8 h am Morge hesch du (m) mir en Platz im 11er frei gmachd, isch mega herzig xi und gasch mer sit denn nüme usm Kopf. Meld dich bitte :) schoggi@live.de.

Törnt an: Selbstbewusstsein. Wenn ich traurig bin: Rufe ich meine beste Freundin an. Kontakt: 0111_azaliya@bsingle.ch

Severin sucht ...

«... eine Frau mit langen Beinen und schönen Augen» Alter: 19 Jahre Wohnort: Seuzach ZH Grösse: 1,82 m Beruf: Kaufmann Sternzeichen: Jungfrau Ein Star, der mich beieindruckt: Megan Fox. Mein Club: Hive ZH. Mein Getränk: Weisser Vodka. Meine Hobbys: Fitness, Fussball, Tanzen. Ich verliebe mich, wenn: Sie richtig gut aussieht. Das würde ich an mir ändern: Sicher nicht mein Aussehen. So verführt man mich: Mit meerblauen Augen. Meine Macke: Cooler Blick. Kontakt: 0111_severin@bsingle.ch

Du (w), blond, mit Leggings, am 30.10.12 i de S12 vo Winti nach Schliere! Ich mitem Kolleg uf de gliche Treppe wie du! Din Blick: WOW! Meld di doch uf: s12_ winti@hotmail. com.

TIRAK. Danke, dass du für mich da bisch. Ich lieb dich ganz, ganz fest. Ich freu mi mega uf eusi gmeinsame Ferie! <3

Du (m), blond, mit Nasepiercing häsch am 31.10.12 am Morge mis neue Telefon is Büro 211 bracht. Chunsch wieder mal verbi? :).

Ha mich wellä bi Gott entshuldigä, dass ich ihm dä shönsht und wertvollsht Ängel weggna ha. Aly TiAmo <3 (c)

Törnt ab: Wenn man seine Versprechen nicht einhält.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Jana, mi Schatz, ih liebe di über aues, jede Tag uh jede Abe denki ah di. Du bisch mis Müsli, liebe di 27.10.2012 <3 Küssli

So verführt man mich: Mit einem Lächeln und guten Witzen.

www.blickamabend.ch

gen, Du (m), blaue Au llgrüne blondes Haar, he h in 22 um . .10 31 Jacke, swil, en äd W der S8 nach gerne ch di de ür W ! WOW x.net. wieder.sehen@gm

Du (w) bisch am Do.-Abig churz vor Mitternacht in Zug usgstige. Ich ha dir «Hallo» gseid im Zug. Wenn Bock uf mich hesch: saliimzug@hotmail.com

aus Bern. Suche Markus (Koseli) be in Lie te ers ine me Du warst lde dich, der Arena thal. Bitte me Ramona Schatz ich lieb dich ganz doll. Bist seit dem 30.3.08 meins meins meins, hehe! TE DUA SHPIRT.B+F.

Frau mit Ausstrahlung, ZH HB ohne Feuerzeug. Ich mit Uniform hätte Lust, Sie für einen Kaffee zu treffen. Amor75@gmx.ch. Hoffe, Sie melden sich ;-). Du, (w) am 31.10 z Altstette in 17:40 Zug igstige richtig Zug. Hesch pink igi Kopfhörer kah und roti Haar. Gasch mer nöd usem Kopf. Meld dich: sbbflirt@hotmail.com.

He Spatz, mer hend bis ezt schöni 2ehalb Jahr gha, geb mer bitte no en Chance. Bitte rüehr ned alles wäg. Ich lieb dich doch! Dini Chli.

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

Schnügel des Tages Soooo klein, aber schon eine richtige Diva. Chanel wärmt sich bei dem kalten Wetter unter Frauchens Decke. Ein Bild von Stefania aus Nussbaumen AG Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@blickamabend.ch. Oder machen Sie mit beim Facebook-Schnügel (erscheint jeden Freitag): Laden Sie das Foto Ihres Schnügels auf unsere Seite: www.facebook.com/blickamabend.


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Donnerstag, 1. November 2012

Streetspy spy

von Laura Anahi & Rita Peter

Gemütlichkeit zum Anziehen

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Der Oversize-Look war bei den Herbst-Winter-Kollektionen von 2012 das grosse Thema. Chloé zeigte übergrosse Mäntel, Marc Jacobs lässt seine Models unter riesigen Hüten über den Laufsteg stolzieren und auf Zürichs Strassen sind die Oversize-Strickjacken schon überall zu sehen. Diese sind so bequem, wie sie gross sind und wirken extrem lässig. Deshalb ist beim Tragen auch Vorsicht geboten. Für Kaffee und Kuchen mit Freunden oder um die Schulbank zu drücken, passen diese wunderbar. Aber bitte das gute Stück beim Discobesuch zu Hause lassen!

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Lena, Gymnasiastin aus Zürich

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Ili, Verkäuferin aus Zürich

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Rowena Lai, Hausfrau aus Hongkong

Abgefahren! im Zug mit

Katja Walder

Der rote Knopf und die WC-Falle Schon mal in die WC-Falle getappt? Sie ist schonungslos. Und nur Profis können ihr entrinnen. In der S3 von Bern nach Thun findet man so eine Toilette, die es in sich hat: Auf Grün drücken und die Tür öffnet sich. Ist man drin, sollte man auf Rot drücken, um die Türe zu blockieren. Sollte man. Nun kommt es aber immer wieder vor, dass man auf Grün drückt, weil man auf die Toilette muss, die Tür sich öffnet und da – hoppla – da schon jemand sitzt oder steht, der den Kniff mit der roten Taste nicht begriffen hat. Schock auf beiden Seiten. Jene Person im WC erschrickt in der Regel etwas mehr als die davor, will hastig die Tür zureissen, was aber dummerweise nicht funktioniert. Denn die Tür geht zuerst g-e-m-ä-c-h-l-i-c-h ganz auf und erst wenn man den entsprechenden Knopf drückt genau so l-a-n-g-s-a-m zu. Es versteht sich von selbst, dass die arme Person im WC (während der unendlichen Sekunden, in denen sich die WC-Türe öffnet und schliesst) gnadenlos allen Blicken ausgesetzt ist. Die WC-Falle hat zugeschnappt. Oder eben nicht. katja.walder@ringier.ch

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: ZVG, René Kälin

Mit wem würden Sie gerne im Li steckenbleiben?

Gary (20) Serviceangestellter aus Zürich Wenn ich mir einen Star aussuchen könnte, wäre das Enrique Iglesias. Ansonsten mit meiner Mitbewohnerin, mit ihr ist es immer lustig.

Stella (23) Hostesse aus Schwamendingen ZH Wenn er noch leben würde — mit Alfred Hitchcock. Es wäre sicher wahnsinnig spannend, mit ihm über seine Werke zu plaudern.

Oona (23) Studentin aus Zürich Da in Amerika nächste Woche gewählt wird, würde ich den Lift gerne mit Mitt Romney teilen, um mit ihm über seine Ansichten und Strategien zu diskutieren.

Reiko (18) Schüler aus Kroatien Mit meiner Freundin – mit wem denn sonst? Dann könnten wir uns beim Warten wenigstens aneinanderkuscheln.


Morgen im

www.blickamabend.ch Samstag

Hanery Amman

Fr. 2.– am Kiosk

 Schachtdrama Der Retter von Monika spricht.  Job-Schwund Die grosse Schock-Liste.

Das Wetter MORGEN

14° Sonntag

12° Basel Temperatur:

Der «Alperose»-Komponist lüet im BLICK zum 60igsten sein Hit-Geheimnis.

Regenrisiko: Sonne:

Montag

13° 40% 5h

Heute vor einem Jahr:

Nebelfelder, 15°

11°

Lust durch die Nase VIAGRA FÜR SIE →

Ein Spray soll den Frauen helfen, Lust zu verspüren.

G O OD

Glogger mailt …

N E WS !

… Papst Benedikt XVI. Katholischer Oberhirte

F

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Von: glh@ringier.ch An: benediktxvi@vatican.va Betreff: Allerheiligen

Fluch oder Segen? Sex auf Knopfdruck.

Fotos: Getty

ür den Mann gibts den kleinen Helfer mit grosser Wirkung in Form einer blauen Tablette: Mit Viagra macht Pfizer jährlich ein Milliardengeschäft. Klar, dass die Pharmaindustrie auch das Viagra für die Frau erfinden will. Voilà: Ein Nasenspray namens Tefina soll bald von 100 Australierinnen getestet werden, berichtet «ONE News». Bei der Anwendung wird eine Art Testosteron-Gel in die Schleimhäute absorbiert. Ergebnis: die Frau solle innerhalb kurzer Zeit Lust verspüren. Es (sie) kommt noch besser: Der Spray helfe Frauen, die normalerweise nicht zum Orgasmus kommen, den Höhepunkt zu erreichen. Experten sind skeptisch. Dr. Fiona Jane sagt: «Männer brauchen Sex, um Stress abzubauen, Frauen müssen stressfrei sein, um Sex zu haben. Ich bin nicht sicher, ob ein Nasenspray solche komplexe emotionale Vorgänge steuern kann.»

Lieber Papst Benedikt XVI. Wann, wenn nicht heute, an Allerheiligen, sollte man sich zusammen mit der «Süddeutschen Zeitung» Gedanken um seine letzte Ruhestätte machen. Soll man heute schon die texanische Firma Celestis beauftragen? Die seit 1997 für 8000 Euro ein Gramm der kremierten, eigenen Asche via Rakete in den Weltraum befördert? Soll man sich um einen letzten Ruheplatz auf dem vereinseigenen Friedhof des Fussballclubs Schalke 04 bemühen? Reicht eine ordentliche Seebestattung? Oder Asche auf dem Sims? Zur Anwartschaft auf das Leben danach? Es ist die ewige Frage. Hinter der alle weltlichen eher marginal erscheinen. Helmut-Maria Glogger


01.11.2012_BS