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www.blickamabend.ch Freitag, 1. April 2011 Basel, Nr. 65

Vom SF ins Moulin Rouge Schlangenfrau Nina Burris triumphaler Auritt in Paris.

HEUTE ABEND

19°

 PEOPLE 16

Migros-Zwerg verrät seinen Arbeitgeber Scherz von Coop.

Rosa Farbe gegen Strassenrowdys Scherz des «Zürcher Oberländer».

April, April!

Darüber lacht die Schweiz

MORGEN

25°

«Nestlé und CS schuldig» Jean Ziegler sagt, weshalb er als Redner an den Salzburger Festspielen wieder ausgeladen wurde.  SCHWEIZ 5

Kriegsopfer Schoggihasen Die gewalttätigen Kämpfe um die Macht an der Elfenbeinküste lassen den Kakaopreis explodieren.  WIRTSCHAFT 7

Fotos: ZVG, Reuters, SRF

FC-Basel-Tram ärgert YB-Fans Scherz der «Berner Zeitung». Ursina und Berna Scherz von Arosa Tourismus: Sie kommen in ihrer neuen Heimat probeliegen.

D

er 1. April ist eine Kombination aus Fasnacht und Ostern: Das gesamte Humor-Potenzial der Schweizer Medienbranche wird auf diesen

Tag konzentriert. Viele tolle Scherze finden den Weg in die Zeitungsspalten. Die Leser müssen herausfinden, wo die Aprilscherze versteckt sind. Wie an Ostern die Eier.

Am 1. April vernachlässigen die Medien ihre Uraufgabe: Orientierung im Informationsdschungel bieten. Der Frühling beginnt mit einem Lächeln.  NEWS 2/3

Feinfühliger Western

Heute Ab e n d im TV

«Brokeback Mountain». Liebesdrama aus dem Schafhirtenmilieu. Mit Zelten und so.  SF 1 0.05


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NEWS

«Die Leute belästigen mich ständig» Fast jeden Tag muss sich Christoph Mörgeli üble Beschimpfungen anhören. Nicht mal ein Trick im Telefonbuch konnte helfen. Ein Anruf bei Christoph Mörgeli aus Elgg im schönen Eulachtal. Die Tochter nimmt ab. «Ist Christoph Mörgeli zu Hause?» «Also …», ihre Stimme wird brüchig, «meinen Sie jetzt den Herrn Nationalrat?» Meinen wir nicht, aber so geht das fast jeden Tag bei der Familie Mörgeli in Elgg. Nur, dass die meisten Anrufer wüst zu fluchen anfangen und Töchterlein Mörgeli dann ganz schnell auflegen muss. Christoph Mörgeli aus Elgg ist nicht Christoph Mörgeli aus dem zürcherischen Uetikon. Der eine ist Dirigent, der andere SVP-Nationalrat. Leider weiss das kaum einer. Aber immer, wenn der SVPler laut wird, bekommt das der Dirigent zu hören. «Die Leute drohen mir», klagte er in einem Interview mit der «Thurgauer Zeitung». Die wollte ihn eigentlich zu seinem Auftritt als Dirigent bei der Abendunterhaltung der örtlichen Musikgesellschaft in Berg im Thurgau befragen. Aber bei Mörgeli brach das ganze Leid hervor, das die Namensverwandtschaft, dieser Treppenwitz des Schicksals, über ihn brachte: «Ich werde sogar beleidigt.» Mörgeli, der Nationalrat, hat sich übrigens aus dem Telefonbuch streichen lassen. Der hatte genug vom Terror. Mörgeli, der Dirigent, hat das nicht gemacht. Aber er ist als «Christof» geführt und nicht unter seinem Geburtsnamen «Christoph». Eine List. Oder mehr noch ein Hilfeschrei. Die Irren freilich kann das nicht stoppen. rb

Auch ein Mörgeli, aber ein netter Dirigent Christoph.

Ein guter Tag, um B APRIL, APRIL → Scherz-Artikel in

der Zeitung sind gelungen, wenn die Leser ihren Augen trauen. raphael.diethelm @ringier.ch

D

ie «Aroser Zeitung» lädt zum «Probeliegen im Bärenbad». Fotoshooting mit Ursina und Berna, den Jungstars aus dem Bärenpark in Bern, um die sich Arosa bewirbt. Treffpunkt: Parkplatz Müliboda, 11 Uhr. «Ein gutes Dutzend Einheimische sind aufgetaucht, auch drei Skifahrer wollten die Bären sehen», sagt Tourismus-Direktor Pascal Jenny. Er lacht: «Sogar die Polizei ist sicherheitshalber vorgefahren.» 30 Personen hätten sich am Schalter informiert, so Jenny. Der Aprilscherz sei gelungen: «Als Trösterli gabs für jeden einen Eiskratzer.» Der 1. April und die Medien – ein glattes Gespann. Gleich zwei Trams fahren den Bernern schräg ein: Eines soll dank Neige-Technik den Taktfahrplan meistern, schreibt «Der Bund». Die «Berner Zeitung» schockiert YB-Fans mit den (echten) rot-blauen Trams mit falschem FCB-Logo. Zürcher sind aufgerufen, Soldaten beim Belastungstest im «Prime Tower» zu unterstützen. Laut «Tages-Anzeiger» brauche es dazu 750 Mann auf dem Bärensuche in Arosa Diese beiden Touristen liessen sich reinlegen und kamen die Bären besuchen.

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Zürcher Zebrastreifen Die «NZZ» macht ernst mit den Zürcher Stadtfarben und berichtet, dass diese auf den Strassen Einzug halten.

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Sie rettet Leben Die Lawinenkatze soll die Alpine Rettung Stans unterstützen.

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→ HEUTE FREITAG 0.03 Uhr, Tunis Rettungskräfte haben die Leichen von 27 Flüchtlingen vor der tunesischen Küste geborgen. Sie sind im Sturm gekentert. 4.27 Uhr, Guatemala-Stadt Ein Mob hat in Guatemala drei Männer gelyncht. Sie

Zeiten in MEZ.

haben zuvor eine LKWLadung Kaffee gestohlen. 6.55 Uhr, Bern  Der Verband Schweizer Privatradios will die SRG-Sender DRS3, Virus und die Musikwelle abschaffen, da diese «Marktpositionen ebensogut von Privaten belegt

Dach. Die «NZZ» zeigt blauweisse Zebrastreifen als Teil der städtischen Corporate Identity, der «Zürcher Oberländer» einen rosa Kreisel – als psychologische Bremse für Raser. Überhaupt sind Autofahrer beliebte AprilscherzOpfer: «Landbote»-Lesern wird in Aussicht gestellt, für 2060 Franken individuelle Kontrollschilder bestellen zu können. Mit Zahlen und Buchstaben. Und laut «Radio Argovia» wird die A1 zwischen Mägenwil und Aarau-Ost für zwei Monate gesperrt. Glaubt man weiteren Presseberichten, testet die Alpine Rettung Stans Lawinen-Katzen, der MigrosZwerg kauft bei Coop ein und die Baselbieter Regierung tagt neu in Sissach. Doch nicht nur Zeitungen lügen wie gedruckt: Im Zeichen der Stromdebatte meldet «Schweizer Radio DRS», eine Dampflok soll den Regio-Express zwischen Olten und Wettingen ziehen. Das Walliser OnlinePortal «1815.ch» setzt auf den Kampf gegen «die soziale Ausgrenzung der Raucher» – und zeigt die Rauchglocke. 

Fotos: ZVG, Reuters, Keystone (2), PD

→ TELEFON-TERROR

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Neigetram in Bern In der langsamen Bundeshauptstadt müssen die Trams sich sputen, um den engen Taktfahrplan einhalten zu können.

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Fumoir à la Valaisanne Damit die Walliser in Zukunft wieder in den Beizen rauchen können, kommen die Käseglocken, berichtet das Online-Portal des «Walliser Boten» – und zeigt eine sehr überzeugende Fotomontage.

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werden können». Nur DRS1 und DRS2 dürften bestehen. 9.35 Uhr, Istanbul Die türkische Polizei fahndete nach Ali Celiker, weil dieser sich anscheinend vom Militärdienst gedrückt habe. Sie fand Ali im Altersheim. Er ist 80. Er schwört, bereits 1951 Dienst geleistet zu haben.

9.43 Uhr, Essen (D) Der Energieversorger RWE hat beim deutschen Verwaltungsgerichtshof Kassel Klage gegen die vorläufige Abschaltung des AKW Biblis eingereicht. 9.45 Uhr, Altdorf  Der Kanton Uri will den Gotthardpass am 12. Mai öffnen – acht Tage früher als


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Freitag, 1. April 2011

ären aufzubinden 3

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Neues aus Absurdistan Die Kindheitsräuber sind unterwegs Früher, da wollten sich vorpubertäre Teenager-Mädchen von ihren Eltern unterscheiden. In der Kleidung, im Musikgeschmack, in der Freizeitgestaltung, in ihren Träumen. Sie lehnten ab, was die Mode für ihre Eltern bereit hielt. Zum Beispiel Push-up-BHs und -Bikinis. Um zu kleine Brüste zu kaschieren. Heute werden solche weiblichen Sorgen dank Abercrombie & Fitch auf die Lebenshilfe für 8-Jährige Zeit vor der Pubertät verPush-up-Bikini. schoben. Die Kultmarke bietet in der neuen Sommerkollektion gepolsterte BikiniOberteile für Achtjährige an. Damit sie die Sorgen, die sie vielleicht niemals gehabt hätten, bereits in der zweiten Klasse mit ihrem Psychotherapeuten besprechen können. Vor allem ist die Frage zu klären, ob sie gerne mehr hätten. Mit den neuen Push-up-Bikinis der Kinderkollektion lässt sich eine mögliche Antwort bereits simulieren. rö

Heute Mittag am TV:

Gaddafi verhandelt über Ende 1

Ein Gesandter des Regimes von Libyens Machthaber Muammar Gaddafi hat nach Informationen der «BBC» in London mit Vertretern der britischen Regierung über ein Ausstiegsszenario verhandelt. Mohammed Ismail, ein Vertrauter von Gaddafi-Sohn Saif al-Islam, sei inzwischen wieder nach Tripolis zurückgekehrt.

→ GUT ZU WISSEN

1. April! Scherze am Unglückstag Viele Europäer pflegen den Brauch, ihre Mitmenschen am 1. April hereinzulegen. Auch Medien nutzen die Chance, das Volk einmal im Jahr «in den April zu schicken». Diese Redensart taucht 1618 erstmals auf – und ist gesicherter als der Grund für Aprilscherze. Wie der Freitag, der 13. galt der 1. April in der Antike als Unglückstag. Warum er zum Tag der Täuschung wurde, erklärt man heute mit verschiedenen historischen Ereignissen. Auch soll Judas am 1. April geboren oder gestorben sein, der Teufel die Hölle bezogen haben – und das Wetter verrückt spielen.

→ TWEET DES TAGES User S. D. @lessinteresting philosophiert über den heutigen Tag:

letztes Jahr. Der OberalpPass öffnet schon am 20. April, der Klausen am 20. Mai. 10.21 Uhr, Zürich Bei einem Selbstunfall mit einem gestohlenen Auto sind beim Autobahnende in Zürich-Wiedikon die beiden Insassen schwer verletzt worden. Das Auto prallte in eine Mauer und fing Feuer.

12.11 Uhr, Sitten VS Heute Morgen gegen 9.45 Uhr ging im Val d’Anniviers eine Lawine runter. Sie riss neun Menschen mit. Alle Verschütteten konnten aus den Schneemassen geborgen werden – drei starben, zwei wurden verletzt, vier blieben heil. Erst letzten Samstag kamen im Wallis fünf Personen in einer Lawine ums Leben.

Das Lustige am 1. April ist doch, die Wahrheit zu sagen und zu schauen, wie viele es für einen Scherz halten. Es kommt Überraschendes raus! Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend

Top 3 Sieger der letzten 24 Stunden: 1. 1. April Scherze Haha, lustig 2. Tina Roth Eisenberg Bloggerin zu Gast bei Aeschbi 3. Capital de las Flores Medellín (kein Scherz)


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SCHWEIZ

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Die Brieombe in Olten tri eine junge Sekretärin Caesare miscere cappa tuso bellis. cappa tuso bellis.

Blerta L. (23) öffnet den Brief – die Bombe geht hoch. Es gibt kaum fiesere Attacken. sidonia.kuepfer @ringier.ch

S

ie war es, die den dicken, kartonierten Umschlag öffnete. Die Briefbombe zündete automatisch. Die 23-jährige Sekretärin Blerta L. ist eines der Opfer des gestrigen Anschlags auf die AKW-LobbyOrganisation Swissnuclear mit Sitz in Olten. Blerta L. wird an Händen, Armen, Brust und im Gesicht verletzt. Die junge Frau kommt ins Spital und wird sofort operiert, wie «Blick» berichtet. Die Ver-

letzungen seien nicht le- zweites Kind erbensgefährlich, sagte And- wartet, musste am reas Mock von der Kantons- Telefon die Explopolizei Solothurn, «aber sie sion mitanhören. wird sicher ein paar Tage im Zum Anschlag Spital bleiben müssen.» bekannte sich die Eine zweite Mitarbeiterin anarchistische hatte nach der lauten Ex- Gruppierung «Feplosion Gehörprobleme. derazione AnarDie beiden Frauen wa- chica Informale», ren am gestrigen Tag aber kurz FAI. nicht die einzigen BriefDiese Gruppiebomben-Opfer: Im italieni- rung hatte sich auch für die schen Livorno wurde Ales- Briefbomben-Anschläge sandro Albavon Ende Demonte, Soldat In Italien zember auf die des FallBotschaften der schirmflieger- verliert ein Schweiz und korps Folgo- Soldat Finger. von Chile in re, schwer Rom verantverletzt, als er ebenfalls wortlich erklärt: Ein Hausmeister der Schweizer Boteine Briefbombe öffnete. Der 41-Jährige verlor schaft wurde dabei verletzt. alle Finger seiner rechten Mehr Glück hatte gesHand, drei Finger seiner tern der Direktor eines grielinken Hand mussten am- chischen Gefängnisses: Die putiert werden. Zudem Polizei konnte eine an ihn könnte er ein Auge verlie- adressierte Briefbombe aus ren. Seine Frau, die ihr Florenz entschärfen. 

Bereits operiert Die verletzte Sekretärin von Swissnuclear, Blerta L.

Fotos: Keystone (3), mauritius images, ZVG

ANSCHLAG →

In der Nähe von Genf AKW Bugey.

SBB will Anteil an Franzosen-AKW los werden AUSSTIEG → Das AKW Bugey

steht in der Nähe von Genf und gilt als nicht erdbebensicher.

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ie SBB beziehen drei Viertel ihres Stromes aus Wasserkraft. Ein Teil des Restes ist Atomstrom, unter anderem vom französischen Atomkraftwerk Bugey. Das AKW liegt 30 Kilo-

meter vor Genf und wird von der französischen Aufsichtsbehörde als nicht erdbebensicher eingestuft. An Bugey sind Schweizer Unternehmen mit 17,5 Prozent beteiligt: Neben klei-

neren Stromversorgern wie Energie Laufenburg, den Centralschweizerischen Kraftwerken und dem Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) besitzen auch die SBB Anteile am AKW. SBB-Chef Andreas Meyer plant nun aber, die Anteile an Bugey abzustossen. «Die SBB wollten schon Anfang 2000 alle AKW-Betei-

ligungen verkaufen», sagte Andreas Meyer gestern zu «10vor10». «Doch diese letzte Beteiligung an Bugey wollte niemand kaufen. Einen Ausstieg planen wir aber schon.» Die SBB wollen jetzt zudem selber prüfen, wie es um die Sicherheit des Atomkraftwerks Bugey wirklich steht. Das Elektrizitätswerk

der Stadt Zürich (ewz) will seine Beteiligung an dem AKW dagegen behalten, wie Stadtrat Andres Türler (FDP), Vorsteher der Industriellen Betriebe, sagte. Es sei derzeit nicht möglich, die Versorgungssicherheit sowohl ohne Kernkraft wie ohne klimaschädigende Gas- und Kohlekraftwerke zu gewährleisten. hcq


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Freitag, 1. April 2011 Briefbombe Mitten in Olten passierte der Anschlag auf die AKW-Organisation Swissnuclear.

Sébastien Buemi kämp gegen Raser KAMPAGNE →Der Renn-

fahrer macht gemeinsame Sache mit der Polizei.

G

asfuss heben – Die Strasse ist nicht meine Rennstrecke.» Unter diesem Motto unterstützt der Schweizer Formel-1-Pilot Sébastien Buemi eine Präventions-Kampagne der Waatdländer Polizei. Im April werden in rund 350 Gemeinden des Kantons gegen 1800 Plakate aufgehängt werden. Die Botschaft: Zu hohes Tempo und Autofahren ohne Sicherheitsgurt sind gefährlich. Botschafter ist Sébastien Buemi, wie die Waadtländer Polizei gestern stolz bekannt gab. Der 22-Jährige, der in Aigle VD zur Welt kam, ist soeben beim Grand Prix von Melbourne mit einem achten Rang zu seinen ersten drei WM-Punkten der

Saison gerast. Doch jetzt hilft der Rennfahrer mit, für gemächlichere Verhältnisse im Strassenverkehr zu sorgen. Mit seinem prominenten Namen so- «Die Strasse ist nicht meine Rennwie einem Lä- strecke» F1-Pilot Sébastien Buemi. cheln von der Plakatwand soll Buemi Len- elf der Opfer nicht angegurkerinnen und Lenker in der tet gewesen, wie die Polizei Waadt für mehr Sicher- betonte. heitsdenken im StrassenSébastien Buemi ist verkehr sensibilisieren. Mit nicht der erste welsche gutem Grund. Alleine 2010 Rennfahrer, der sich für kamen im Kanton Waadt mehr Sicherheit im Stras36 Autoinsassen bei Un- senverkehr einsetzt. Bereits fällen ums Leben. Und bei 2010 hatte der Töff-Rennannähernd jedem dritten fahrer und WM-Pilot Bastider tödlichen Unfälle war en Cheseaux bei einer ähnzu hohes Tempo die Haupt- lichen Kampagne mitgeursache. Zudem waren macht. rrt

«Schuld ist nicht Gaddafi, sondern Nestlé und CS» FESTSPIELE → Jean Ziegler spricht von «Lüge» und hat

eigene Erklärungen für seinen Rauswurf.

D

er ehemalige Genfer SP-Nationalrat hätte die Festrede bei den Festspielen im Sommer halten sollen. Titel der Rede: «Der Aufstand des Gewissens.» Ziegler war von der sozialdemokratischen Salzburger Regierungschefin Gabi Burgstaller eingeladen worden. Sie habe ihm gesagt, sie wolle mit seinem Auftritt das Ritual aufbrechen. Doch dann kam die Absage. Darin beruft sich Burgstaller auf die Präsidentin der Festspiele, die von Gerüchten erzähle, er habe vom libyschen Herrscher Gaddafi einen Menschenrechtspreis erhalten. «Das ist eine reine Lüge», sagt Ziegler zu Blick am Abend. «Gaddafi sei ein Psychopath.» Dabei hat sich Ziegler so über die Einla-

dung gefreut. «Das sind Herrschaftsschichten, ein solches Publikum hatte ich noch nie», sagt Ziegler. Der Genfer ist bekannt als Globalisierungskritiker, war von 2000 bis 2008 UN-SonAnzeige

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derberichterstatter für das Recht auf Nahrung. Ziegler wollte über das weltweite Recht auf Nahrung und die Rolle der Kunst im Kampf gegen den Hunger sprechen. Er bedauert die Absage. «Das wäre nützlich gewesen.» Für ihn ist klar, wer hinter der

Absage steht. «Diese kam auf Druck von Nestlé und Credit Suisse, Sponsoren der Salzburger Festspiele, zustande. Auch ein anderer Prominenter erhielt eine Absage. Und zwar der Schauspieler Johannes Heesters. Der 107-Jährige war zu einem Staatsbankett eingeladen worden, das der deutsche Bundespräsident Christian Wulff am 12. April zu Ehren der niederländischen Königin Beatrix gibt. Nun erhielt der Künstler eine Ausladung. Wegen seiner Karriere in Nazi-Deutschland galt der Sänger in seiner Heimat lange als unerwünschte Person. hcq

«Hätte gerne gesprochen» Jean Ziegler


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Fotos: Reuters, RDB

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WIRTSCHAFT

Freitag, 1. April 2011

LogitechAktie im freien Fall

Kakao-Krieg Gbagbo-Truppen gestern in der Elfenbeinküste.

Krieg macht

Osterhasen teurer BITTER → Der

Krieg in Afrika tri uns im Portemonnaie. ulrich.rotzinger @ringier.ch

D

ie Grenzen an der Elfenbeinküste sind zu Lande, zu Wasser und in der Luft bis auf weiteres geschlossen, erklärte das Innenministerium. Pikant: Das Land ist grösster KaAnzeige

kao-Lieferant der Welt. Weil seit Wochen keine Bohne mehr exportiert werden darf, zittern die Rohstoffmärkte. Der KakaoPreis schoss allein in den ersten drei Monaten 2011 um rund 20 Prozent hoch. Zuletzt beruhigte sich die Lage wieder etwas. «Der Höhenflug des Kakaopreises macht uns Schokoladenproduzenten Sorgen», sagt Franz U. Schmid, Direktor von Chocosuisse, dem Verband

Schweizerischer Schokoladefabrikanten, zu Blick am Abend. Hielten die Unruhen an, bekämen Schweizer Schoggi-Liebhaber die Teuerung früher oder später zu

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Kriegsopfer Hasen dürften teurer werden.

WENIGER MÄUSE MIT MÄUSEN → Der Börsenwert des Computerzubehör-Herstellers Logitech hat sich heute nach der Senkung der Jahresprognose um einen Fünftel reduziert. An der Schweizer Börse lag die Logitech-Aktie um 10.45 Uhr mit 19,3 Prozent im Minus. Verschiedene Banken haben das Kursziel für die Aktien herabgesetzt, nachdem Logitech eine Gewinnwarnung herausgegeben hat. Das sei «dicke Post» gewesen, sagte ein Händler. SDA

50%

spüren. Etwa in Form teurer Osterhasen. Noch könnten Schweizer Lieferanten auf eigene Vorräte zurückgreifen. Schoggi-Riese Barry Callebaut ist mit dem Kakao-Krieg seit Monaten konfrontiert. Höhere Preise wurden jüngst vom Markt akzeptiert, so ein Sprecher. Trotzdem: Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um 3,1 Prozent auf 2,7 Mrd. Franken. 

→ SCHNÄPPCHEN DES TAGES

Entrecôte Spar verkauft heute und morgen frisches Rindsentrecôte, Herkunft Südamerika, zum halben Preis. 100 Gramm kosten nur 3.45 statt 6.90 Franken.


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AUSLAND

www.blickamabend.ch

«Wir kriechen in Richtung Himmel» MAILS → Zwei Tepco-Mitarbeiter schreiben einan-

ann.guenter @ringier.ch

D

er Büro-Gummi aus Tokio und einer der Helden im KatastrophenGebiet von Fukushima. Der eine sitzt 300 Kilometer entfernt in der vermeintlich sicheren 35-Millionen-Metropole. Der andere kämpft im AKW Fukushima II Daini, nahe der zerstörten Reaktoren von Fukushima I Daiichi. Via E-Mail tauschen sich die beiden Tepco-Mitarbeiter aus. Das «Wall Street Journal» hat drei E-Mails übersetzt und veröffentlicht. Die Namen der beiden Angestellten wurden anonymisiert. Sie heissen schlicht «Tokio Worker» und «Fukushima Worker» und ge-

ben einen Einblick in ganz um für jene zu beten, die verschiedene Welten. «Tokio das ganze Ausmass ertraWorker» beschreibt die gen und, umzingelt von angsterfüllte Stimmung in Feinden, an der Front kämpder Grossstadt und seine fen müssen. Ich flehe Sie Scham, nichts tun zu kön- an, harren Sie aus.» Trotz allem Elend zeigt nen. Er sitze in Tokio und geniesse den Luxus von Elekt- sich «Fukushima Worker» rizität. «Fukushima Worker» seinem Arbeitgeber gegenspricht von über loyal: den unermess- «Ich flehe «Wir alle arlichen Verlusbeiten hart, ten der Arbei- Sie an, harren um unsere ter: «Jeder Sie aus!» Aufgaben als hier hat alles Tepco-Mitverloren – das Haus, die Ar- arbeiter zu erfüllen. Das beit, die Schule, die Freun- kommt vor dem Gedanken, de, die Familie. Wer hält dass wir Opfer des Desasdiese Realität aus?» ters sind». Und: «Weinen ist Sein Kollege in Tokio unnütz. Wenn wir jetzt in schreibt: «Ich spüre die der Hölle sind, bleibt uns frustrierte Wut der Nation nichts anderes übrig, als gegen Tepco. Aber jeder bei in Richtung Himmel zu Tepco senkt seinen Kopf, kriechen.» 

Fotos: Reuters (3), AP, AFP, Keystone

der. Einer aus dem atomaren GAU, einer aus Tokio.

Was weiss er über Lockerbie? ATTENTAT → Schottische

Behörden erhoffen sich von Mussa Kussa Aulärung.

A

ufständische in seiner Heimat nennen ihn auch den «Vater von Lockerbie»: Mussa Kussa. Kein Wunder, freut man sich in Schottland über dessen Flucht nach London. Hinterbliebene der Opfer des Attentats auf einen Jumbojet, bei welchem 1988 im schottischen Lockerbie 270 Menschen ums Leben kamen, hoffen jetzt auf Aufklärung. Gaddafi soll aktiv in den An-

schlag verwickelt gewesen sein. Kaum jemand könnte daher besser Auskunft darüber geben als Mussa Kussa, der Ex-Aussenminister und Ex-Spionagechef Libyens. Manche sehen Kussa sogar als Mastermind hinter dem Sprengstoff-Anschlag auf die Pan Am 103. Die Regierung Grossbritanniens

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wurde bereits gestern von der schottischen Polizei um die Erlaubnis gebeten, Mussa Kussa vernehmen zu dürfen. Der britische Aussenminister William Hague hatte zudem an einer Pressekonferenz angekündigt, dass Kussa keine Immunität vor der Strafverfolgung bekommen werde. rrt

Atom-Lobbyist auf Besuch PRO UND CONTRA → Er schritt allen voran. Als erster ausländischer Staatschef besuchte der französische Präsident Nicolas Sarkozy Japan. Er reichte Ministerpräsident Naoto Kan die Hand und bot seinem Land Hilfe an. Weiter nutzte Sarkozy den Moment, um in aller Öffentlichkeit die Kernenergie zu verteidigen. Man brauche sie, um den Klimawandel zu bekämpfen. Japan aber bleibt skeptisch und will die Atompolitik überdenken. Sarkozy forderte, die internationale Gemeinschaft solle über neue Sicherheitsstandards für AKW diskutieren. gtq

«Vater von Lockerbie» Mussa Kussa (62). Pan Am 103 Beim Anschlag starben 1988 270 Menschen.


Freitag, 1. April 2011

Tödliche Rettungsversuche Arbeiter im AKW Fukushima.

Diese Jobs sind lukrativ – wenn man sie überlebt Tepco bietet 400 000 Yen (4400 Franken) Lohn – pro Tag. Dennoch will kaum jemand die Jobs im verstrahlten Atomkraftwerk Fukushima annehmen. Die Betreiberin Tepco suche händeringend nach Mitarbeitern, berichtet die Zeitung «Shimbun». Ebenfalls gut bezahlt und gefährlich ist der Job als Söldner in Muammar Gaddafis Diensten. Die «New York Times» zitierte aus Gaddafi-nahen Kreisen, dass der Wüstendiktator den Söldnern aus Mali, dem Niger oder dem Sudan umgerechnet etwa 915 Franken pro Tag anbiete. Der libysche Machthaber leiste sich etwa 3000 bis 4000 afrikanische Söldner. Und auch diese Angestellten haben einen happigen Stundenlohn: Die Söldner von Blackwater Worldwide (heute Xe Services), dem grössten privaten US-Sicherheits- und Militärunternehmen. Hier schätzt «Welt.de» die Tagessätze auf 410 bis 730 Franken. gux

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anchmal trifft man im Leben schlechte Entscheidungen. Eine besonders schlechte traf ein Beamter aus New York, der seit Jahren mit den Kollegen aus dem Büro in einer Tippgemeinschaft Lotto spielte. Letzte Woche beteiligte er sich ausnahmsweise nicht daran. Nach Berichten von Augenzeugen hatte er darauf bestanden, «kein gutes Gefühl» zu haben und deshalb nicht mitwetten zu wollen. «Sie fragten ihn wiederholt, aber er lehnte ab», berichtete die Kellnerin

eines Imbisslokals, in dem die Gruppe vor Abgabe des Lottoscheins zu Mittag gegessen hatte. Und das, obwohl der Jackpot bei 319 Millionen US-Dollar stand. Die Kollegen fragten noch zwei Mal nach, ob er wirklich aussetzen wolle, doch der Mann blieb standhaft. Und es kam, wie es kommen musste. Seine Kollegen knackten bei dieser Ziehung den Jackpot der «New York Mega Millions». Dem Mann hätten 16 Millionen US-Dollar zugestanden. rig

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BASEL

Freitag, 1. April 2011

Von Laufen in den Kongo? Ornella (11) und Anouchka (14).

Ihnen droht morgen die Ausschaffung HART → Weil ihr kongolesischer

Vater hier Schulden hat, müssen sie weg. Dorthin, wo sie nie lebten. ronny.wittenwiler @ringier.ch

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rnella (11) und Anouchka (14) kamen in Pratteln zur Welt. Seit vier Jahren leben sie in Laufen. Das Baselbiet – ihre Heimat. Doch nur noch bis heute. Schon morgen müssen sie die Schweiz verlassen. Der Kanton will die Geschwister in den Kongo ausschaffen. Der Kongo ist gemäss Pass

zwar ihre Heimat. Doch sie waren noch nie dort. Besonders hart ist dies, weil die beiden Mädchen offenbar keine Schuld trifft. Diese liegt gemäss Behörden bei ihrem Vater, Timbisa Enzinga. Seit 1988 lebt der gebürtige Kongolese in der Schweiz. Er hat eine Aufenthaltsbewilligung. Seine jetzige Frau und Mutter der beiden Kinder kam 1995 in

→ DAS GEHT IN BASEL

die Schweiz, 1999 war die Behörden nicht in Frage. Heirat. Timbisa hat immer Sie müssen gehen. Der Vawieder Geldprobleme und ter darf bleiben. Betreibungen am Hals. «Die Familie wird ausei«Aufgrund seiner Verschul- nandergerissen. Den Kindung wurde seinen Kindern dern geht es nicht gut. Vor allem das äldie AufenthaltsbewilliKinder müssen tere Mädchen gung stets realisiert, was gehen. Vater verweigert», ihr morgen droht», sagt erklärt Mir- darf bleiben. jam RingenRingenbach. bach von der Anlaufstelle Heute machte die Anlauffür Sans-Papiers Basel. Mit stelle für Sans Papier beim anderen Worten: Da der Va- Bahnhof Laufen auf das ter weder für Frau noch für Schicksal der Mädchen aufKinder angemessen sorgen merksam. Sie forderte in eikann, kommt ein definitiver ner Petition an den RegieFamiliennachzug für die rungsrat das Bleiberecht.

→ Hämmern, Sägen

und Bohren mit Bach

TOP Nicht

verpasse n

Sa, 17 Uhr, Musik-Akademie der Stadt Basel Eine Handwerkerbande trifft auf die Musik von Johann Sebastian Bach. Die vier Freunde sägen, bohren, hämmern, singen und spielen zusammen munter drauflos.

Fotos: Polizei Baselland, ZVG

→ Pharoahe Monch → BScene

Sa & Fr, ab 21.30 Uhr, div. Locations in Basel Über 8000 wiederkehrende Musikfans können sich nicht irren: Seit 1997 zeigt die BScene Jahr für Jahr eine explosive, bunt schillernde Momentaufnahme der nordwestschweizer Musikszene.

Sa, 21 Uhr, Sommercasino, Münchensteinerstrasse 1 Seit drei Jahren tourt der New Yorker Rapper mit der schwingenden Autoritätsstimme mit seinem Soultrupp wieder rund um den Globus und ist nun live und exklusiv im SoCa zu Gast!

Freitag, 1.4. Adrian Stern Pop, Singer-Songwriter, 20 Uhr, Sommercasino, Münchensteinerstrasse 1 Shakra Melodic Hard Rock, 20 Uhr, Z7, Kraftwerkstrasse 7, Pratteln Tag eins Tiefschwarz (D), Danielson, Norbert.to, House, Techno, 22 Uhr, Annex, Binningerstrasse 14 2 Years Pure Underground DJs Carl Cox, Cristian Tamborrini u.a., Techno, 22 Uhr, Das Schiff, Westquaistrasse 19

Rentnerin übersah Kranwagen UNFALL → Gestern Abend kurz vor 17.30 Uhr kam es in Liestal zu einem spektakulären Unfall. Eine 75-Jährige bog mit ihrem Auto von einem Vorplatz auf die Oristalstrasse ab und übersah dabei ein korrekt entgegenkommendes Kranfahrzeug. Trotz des sofortigen Ausweich- und Bremsmanövers des Kranfahrzeuglenkers kam es zur Kollision beider Fahrzeuge. Die Lenkerin des Autos und ihre Beifahrerin verletzten sich dabei. Die Stützpunktfeuerwehr Liestal musste die Unfallverursacherin aufgrund ihrer Verletzung gar aus dem stark beschädigten Fahrzeug bergen. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Oristalstrasse rund zwei Stunden für den ganzen Verkehr gesperrt werden. Es kam laut Polizei BaselLandschaft zu erheblichen Behinderungen im abendlichen Berufsverkehr. rw

Voll erwischt Das Auto prallte in den Kranwagen.

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WISSEN

Freitag, 1. April 2011 Nachwachsender Rohstoff? Ein gutes T-Bone Steak gibts nach wie vor nur vom Rindvieh selbst.

Fotos: AFP, iStockphoto (2)

Steak

aus dem Labor RETORTENFLEISCH → Im

Bioreaktor lassen Forscher Muskelgewebe heranwachsen.

D

er Rinderzüchter der Zukunft dürfte wenig gemein haben mit einem Cowboy. Eher könnte er ein Laborarbeiter sein, der im weissen Kittel synthetisches Fleisch in Petrischalen züchtet. Der Gedanke an ein Steak aus dem Bioreaktor lässt nicht bei jedermann das Wasser im Mund zusammenlaufen. Aber Vladimir Mironov von der Medical University of South Carolina ist vom Sinn des Projekts überzeugt. «Denken Sie an das Bevölkerungswachstum, oder auch an

→ SCHLAU IN

60 SEKUNDEN

Schweizer essen 53 kg pro Jahr – wie viel sie davon teilen, ist nicht bekannt ...

die Besiedlung des Weltraums», argumentiert er. «Schon heute gibt es etwa in Singapur oder New York keinen Platz mehr für Tierzucht», sagt Mironov. Kunstfleisch sei «praktisch und natürlich» – und schade dem Konsumenten keinesfalls. Es könne einen Beitrag leisten gegen Nahrungsmittelknappheit. Begonnen hatte die Arbeit vor zehn Jahren mit einem Forschungsstipendium der US-Weltraumbehörde Nasa. Diese wollte Möglichkeiten zur Proteinversorgung von Astronauten auf

Langzeitflügen erkunden. Nicholas Inzwischen setzt die Nasa Genovese embryoallerdings auf proteinhaltige nische Muskelzellen aus Pflanzen. Als Finanzierer für dem Truthahn, sogenannte Mironovs Arbeit ist die Tier- Myoblasten. Sie baden dieschutzorganisation Peta ein- se in einem Rinderserum gesprungen. Das For- und lassen sie in Bioreakschungsprojekt steht vor ei- toren zu Muskelgewebe nigen grossen Hürheranwachsen. den. Saftige Steaks Die Technik sei auch wachsen nicht mit Zellen von Rinüber Nacht unterm dern, Schweinen, Mikroskop, die Lämmern oder Technik lässt bislang Hühnern möglich. keine Fleischzucht Am einfachsten in grossen Mengen Mr. Fake-Meat gehe es mit Leberzu. Mironov glaubt Dr. Vladimir zellen, berichten Mironov. aber, dass Retortendie Forscher, die besteaks in Zukunft Realität reits von einer künstlichen sein könnten: «Es ist eine Leberpastete träumen. Frage der Zeit und eine FraEine andere Frage ist nage des Geldes.» Für ihre Ver- türlich, ob Konsumenten suche entnehmen Mironov solche Produkte auf und sein Forscherkollege ihren Tellern sehen wollen.

Kühler ohne Fleisch Eine Reduktion des Fleischkonsums würde den Ausstoss gefährlicher Treibhausgase vermindern. Der Grund: Die starken Treibhausgase Methan und Lachgas entstehen vor allem bei der Herstellung von Viehfutter durch das Ausbringen von synthetischem Dünger. 20 Sek.

Der Gastronom Sam Bowen aus Columbia in South Carolina kennt die Geschmäcker des Publikums, und er ist sehr skeptisch. «Ich glaube, die Menschen müssten schon mit Kunstfleisch aufwachsen, ansonsten dürfte es schwer sein, sie davon zu überzeugen», sagt der Wirt. Mironov und Genovese wollen im August einige Häppchen ihres Kunstfleischs servieren, wenn sie auf einer Tagung der European Science Foundation im schwedischen Göteborg sind. Auf dem Wissenschaftler-Treffen mit führenden Experten soll es nur um Fortschritte und Probleme bei der Zucht von Retortenfleisch gehen. SDA/ges

Fleischeslust

53 kg Fleisch pro Jahr

Fleisch gegen Sex: Weibliche Schimpansen paaren sich öfter mit Männchen, die regelmässig ihre Beute mit ihnen teilen. Das zeigt, dass die Affen Vergangenheit und Zukunft in ihr Handeln einbeziehen.

In der Schweiz werden jährlich fast eine halbe Million Tonnen Fleisch verbraucht. Das Bundesamt für Statistik gibt einen durchschnittlichen Konsum von fast 53 Kilogramm pro Person und Jahr an. Allein im Inland werden dafür mehr als 2,7 Millionen Schweine, fast 400 000 Kühe und Rinder, 265 000 Schafe und fast ebenso viele Kälber ge25 Sek. schlachtet.

15 Sek.


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 London, England Bürgermeister Boris Johnson (l.) nützt seine technische Überlegenheit auf dem Velo gnadenlos aus und fährt einhändig vor seinen Wählern. Terminator Arnold Schwarzenegger steuert Offroader. Man siehts.

www.blickamabend.ch

 Broken Arrow, Oklahoma Christie Carr hat Ärger mit den Behörden. Das teilweise gelähmte Känguru Irwin spendet ihr Trost. Sie hat Depressionen. Das Sozialamt aber glaubt, das Tier könnte die öffentliche Sicherheit gefährden.


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Freitag, 1. April 2011

Bilder des Tages

Fotos: Dukas, AFP, Reuters, AP

 Bristol, England Was dem Garagisten der Pirelli-Kalender, ist den Gärtnern neu dieses Bild aus dem Gorilla-Gehege des Bristol Zoos. Ein typisch englischer Ironie-1.-April-Scherz.

 Moskau, Russland Wenn die ausserirdischen Frauen so aussehen, dann sollen sie ruhig kommen. Die Designer David und Aleksander stellen sie sich so vor und zeigen ihre extraterrestrischen Fantasien an der Mercedes Fashion Show.


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PEOPLE

www.blickamabend.ch

Kein CH-Pass, keine Wahl Luca De Nicola.

→ HEUTE FEIERN US-Rapper, wird 40 … Ingrid Steeger, deutsche Schauspielerin (Klimbim), wird 64 … Mario Botta, Schweizer Architekt, wird 68 … Reijo Ruotsalainen, finnische SCB-Legende, wird 51 …

Smalltalk mit … … Ina Müller (45) Sängerin

«Ich überlegte lange, was das Fieseste wäre» maja.zivadinovic @ringier.ch

Auf Ihrem Album «Das wär dein Lied» rechnen Sie hart mit all Ihren Verflossenen ab.

Irgendwie musste ich doch meinem Frust Luft machen. Ich habe mir lange überlegt, was die ultimativ fieseste Nachricht für ihn wäre. Dann entstand die Passage «Du reichst nicht mal für zweieinhalb Zeilen». Mein ganzes Umfeld fand das extrem gemein und da wusste ich – das ist gut! Ihr Karmapunktestand ist tief.

Ja, vielleicht. Aber ich fand es sehr angenehm, mich in den Songs abzureagieren. Das ersparte mir eine kostspielige und zeitintensive Therapie. Hand aufs Herz. Hat sich irgendein Ex gemeldet, der sich in einem Ihrer Songs erkannte?

Einer hat mir gerade ein sehr toll formuliertes SMS geschickt. Darin stand u.a., dass er mein beklopptes Herz grüsst. Sind Sie ein Luder?

Nein, ich bin eigentlich das Gegenteil. Ich bin nicht einmal eine Herzensbrecherin. Während meiner Singlezeit habe ich immer versucht, Männer nicht zu verletzen und war immer fair. Sie waren drei Jahre Single. War es wild?

Richtig verliebt war ich in dieser Zeit nie. Es gab kleinere Liebeleien, mehr nicht. In dieser Zeit war ich vor allem mit meinem Job liiert. Heute sind Sie mit dem 16 Jahre jüngeren Musiker Johannes Oerding zusammen. Ihr Jungbrunnen?

Nein. Mein Jungbrunnen ist viel Schlaf und viele verschiedene Cremes fürs Gesicht und ich versuche, weniger zu rauchen. Ausserdem sehe ich dank gutem Make-up nur auf Fotos jünger aus. Würden Sie mich morgens sehen, würden Sie mir meine 45 sofort ansehen. Das Album «Das wär dein Lied gewesen» ist überall erhältlich.

Keine Herzensbrecherin Ina Müller.

Fotos: Adrian Bretscher, Karl-Heinz Hug, Kurt Meier, Toini Lindroos, AP, NDR, SRF, Dukas,

Method Man 

Propagierte Sex ohne Gummi Mister Schweiz 2004 Sven Melig.

Mister- und

Missgeschi FAUXPAS → Mister-Kandidat Luca

De Nicola ist nicht der Einzige, für den es schön blöd gelaufen ist. maja.zivadinovic @ringier.ch

W

eil der MisterSchweiz-Kandidat Luca De Nicola (20) bis gestern Abend keinen Schweizer Pass vorweisen konnte, wurde der amtierende Mister Svizzera Italiana von der Mister-Schweiz-Wahl morgen disqualifiziert. Die Schuld schiebt Luca den Be-

hörden in Corona/TI zu. «Sie haben einfach zu langsam gearbeitet», klagt er gegenüber Blick am Abend. Traurig ist er nicht: «Die Kandidatur war eine gute PR für mich». Und gute PR für die Steigerung der miesen Zuschauerzahlen am Fernsehen? «Lucas Ausscheiden hat mit unserem Reglement und nichts mit

Verrenkung in Paris GLÄNZEND → Schlangenfrau Nina Burri (33) feierte Comeback und Premiere am selben Abend. Sechs Jahre ist es her, dass sie im weltbekannten Pariser Varieté «Moulin Rouge» mit Federboas und in Strapsen tanzte. Mittwochnacht kehrte sie auf die Bühne zurück, zum ersten Mal als Schlangenfrau mit ihrer Show «Golden Eye». Das Publikum feierte das zweitgrösste Schweizer Talent mit tosendem Applaus. Glücklich erzählt sie: «Es war fantastisch, mich an einem bekannten Ort neu zu zeigen.» srf

Backstage Nina Burri.

der Zuschauer-Quote zu tun», beteuert Mister Schweiz-Organisator Urs Brülisauer (39), es sei auch kein 1.-April-Scherz. Einen positiven Nebeneffekt auf die Quote schliesse er aber nicht aus. Luca ist nicht der Erste, der mit Ausreden für Schlagzeilen sorgt. Die amtierende Miss Schweiz Kerstin Cook (21) gab im Bewerbungsbogen um die Schönheitswahl an, an der «Oxford Open University» Biologie zu studieren. Nach


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Freitag, 1. April 2011

Meldungen über ein Bieber-Baby

Gab sich als Studentin aus Kerstin Cook.

→ PEOPLE

NEWS

HIGHLIGHT → Blick am Abend

verlost die letzten Tickets – und Bieber (17) bibbert vor einem Baby.

S Liest nur Zeitungen ohne Bilder Jan Bühlmann.

Posierte für den Playboy Fiona Hefti.

cke der Krönchenübergabe am Im Fall von Fiona Hefti (30), 24. September 2010 stellte Miss Schweiz 2004, war der sich raus: Die Schule exis- Wind schuld. Dieser «lupfte tiert nicht. Cook geriet in die Bluse» und sorgte für eiErklärungsnot. «Kerstin nen Busenblitzer – beim Shooting für hat zwei Jahre an der Wind schuld an den griechi‹Open Universchen Playboy sity› ein Fern- Fiona Heis 2001. Im Notstudium ab- Busenblitzer. flunkern ist solviert. Zur auch Mister Verwechslung mit der nicht Schweiz Jan Bühlmann existierenden ‹Oxford Open (23) ein Grosser. Bundesrat University› ist es gekom- Didier Burkhalter erkannte men, weil die Schule in Ox- er nicht. «Ich lese halt nur ford ein Büro hat», so Cooks Zeitungen ohne Bilder», erklärte Jan.  Manager Raffy Locher.

chock für Millionen Mädchen. Und erst recht für Justin Bieber. Er wird Vater! Das zumindest berichtet heute «Gala.de». Wie das Newsportal offenbar exklusiv erfuhr, habe er versucht, die Neuigkeit zunächst für sich zu behalten. «Er musste die Nachricht erst einmal verdauen», soll ein Vertrauter der Familie gesagt haben. Der Druck von aussen sei immer stärker geworden, schreibt «Galda.de». Ist auch das ein Aprilscherz? Vielleicht verkündet er ja am nächsten Freitag, 8. April, in Zürich, was Sache ist. Seit Monaten bricht Justin Bieber jedenfalls einen Rekord nach dem anderen – da würde auch eine superfrühe Vaterschaft nicht überraschen. Und es

läge in der Familie. Seine Mutter Pattie Mallette war gerade mal 18 Jahre jung, als sie Justin bekam. Der Vater war 19. Zehn Monate nach der Geburt verliess er die Familie, Pattie musste sich und Justin mit Gelegenheitsjobs durchbringen. Das war mal. Heute verdient Bieber Millionen Dollars – verzaubert Millionen Fans. srf

William pfei auf Ehering LONDON → Prinz William (28) tritt am 29. April vor den Traualtar, wird danach aber keinen Ehering tragen. Das verriet jetzt ein Palastsprecher und erklärte, «das hat sich das Paar so gewünscht». Williams Braut Kate Middleton (29) bekommt dagegen ein Schmuckstück aus walisischem Gold an den Finger gesteckt.

Michael Bublé hat geheiratet Superstar Justin Bieber.

→ VERLOSUNG

20x 2 Tickets für Justin Bieber

SMS mit KONZERT Blick am Abend verlost 20x 2 Tickets für und Adresse das Konzert von Justin Bieber am Freian 920 tag, 8. April im Hallenstadion. So sind Sie (1.50 Fr./ dabei: SMS mit Betreff BIEBER und Name SMS). und Adresse an 920 (Fr. 1.50/SMS). Telefon auf 0901 909 023 (Fr. 1.50/Anruf v. Festnetz). Oder per WAP: m.vpch.ch/BAA52642 (gratis übers Handynetz). Teilnahmeschluss: 3. April, Mitternacht.

BUENOS AIRES → Michael Bublé (35) ist weg vom Markt. Der Sänger hat am 31. März seine Freundin, Schauspielerin Luisana Lopilato (23), in deren Heimat Argentinien geheiratet. Der standesamtlichen Trauung soll am Wochenende eine kirchliche Feier folgen, schreibt der «Buenos Aires Herald». Die Braut war vom Fan-Andrang beim Ja-Wort überwältigt, twitterte: «Trotz meines Jobs bin ich eine normale Person und habe das nicht erwartet.»

Real Madrid boykottiert Shakira SAUER → Shakira liebt Barça-

Kicker Piqué. Folge: Real Madrid verbannt ihre Songs aus dem Stadion. Pech Shakiras Beziehung bringt sie in Turbulenzen.

G

erade noch schwebte Shakira (34) mit ihrer neuen Liebe Gerard Piqué (24) im siebten Himmel. Jetzt holt Real Madrid die Sängerin auf den Boden der Tatsachen zurück. Der Verein ist stinksauer, dass sie mit einem Fussballer des Erzfeindes FC Barcelona zusammen ist. Dabei hat die Woche so gut angefangen. Die Kolumbianerin konnte sich endlich zum offiziellen Liebes-Outing durchringen. «Ich stelle euch meine Sonne vor», twitterte Shakira zu einem romantischen

Schnappschuss von sich und dem Mann, der mitten in ihr Herz getroffen hat. «Ausgerechnet ein Barça-Star», entsetzt man sich derweil in Madrid. Laut der spanischen Sporttageszeitung «AS» steht Shakira dort nun auf dem Index. «Waka Waka»? Nicht mit Real Madrid. Der Verein verzichtet bei Heimspielen ab sofort auf Shakira-Songs, belegt die Blondine mit einem Bann. Im Stadion Santiago Bernabeu soll Shakira nicht mehr aus den Lautsprechern dröhnen . aau


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PEOPLE

Freitag, 1. April 2011

Mike Shiva erstmals oben ohne STREIT → Hellseher Mike Shiva

zo sich mit seiner Tante. Und lüet deswegen sein Geheimnis.

Ja, so ist er Mike Shiva zeigt seine ID – und beweist: Er heisst Shiva.

ner, wie Mike behauptet. Mein Vater hat zeitlebens anständig in Wohnungen gelebt.» Shiva kontert: «Mein Opa stammt vom Zirkus, vom fahrenden Volk ab. Er ist im Zirkus Variété Walter Stey aufgewachsen und war Hochseilartist. Er konnte das Jenisch der Schausteller perfekt sprechen. Und meine Grossmutter war eine Hausiererin», so der Hellseher. Und er zeigt seine Iden-

martina.abaecherli @ringier.ch

D

er Rentnerin Marlene Hurni-Walter (70) lupfte es den Hut: «Mike ist ein gemeiner Lügner! Er verleugnet seine Herkunft», motzte sie gestern im «Blick» über ihren Neffen Mike Shiva (46). Grund war ein Interview mit dem Hellseher in einer Basler Lokalzeitung. Dort hatte er erzählt, dass «Shiva» kein Künstlername sei, sondern der Mädchenname sei- Anzeige ner Mutter Brigitte (69). «Alles Quatsch», wettert Tante Marlene. «Seine Mutter hiess vor ihrer Hochzeit Walter, genauso wie ich.» Die Namenslüge sei see you! nicht die einzige Unwahrheit, die Mike Shiva über ihre Familie ver- titätskarte: «Schaut her! Ich breitete: So würden seine heisse so. Schon 1998 liess Verwandten mütterlicher- ich meinen Namen offiziseits zum fahrenden Volk ell auf Shiva ändern.» gehören, erzählt Shiva stets Und der Hellseher entüberall herum. «Auch hüllt mit dem Geheimnis Chabis», sagt Marlene um seinen Namen auch, Hurni-Walter. «Mein Papa wie er ohne Kopftuch ausarbeitete zwar als Artist, sieht. Wie «Tele Züri»-Boss aber er war nie ein Zigeu- Markus Gilli. 

Fotos: Stefan Bohrer, ZVG

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TV-Hellseher Mike Shiva.

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SPORT

Freitag, 1. April 2011

Knüller gegen Nadal perfekt GIGANTEN → In Miami tri

Roger Federer heute im Halbfinal auf seinen Dauerrivalen Nadal. in den Final. In seinem Viertelfinal gegen Tomas Berei seinem Viertelfinal- dych (ATP 7) zeigte Nadal Sieg am Masters-1000- erstmals diese Woche leichTurnier in Miami über Gil- te Schwächen und produles Simon (ATP 27) stand zierte für ihn ungewohnt Roger Federer nur zehn Mi- viele leichte Fehler. Dennuten auf dem Platz – der noch setzte er sich in drei Franzose musste verletzt Sätzen 6:2, 3:6, 6:3 durch. aufgeben. Deshalb überleg- «Im ersten Satz spielte ich te er, danach ein paar Minu- unglaublich gut», sagte Naten Bälle zusätzlich zu dal danach. «Doch spürte schlagen. «Aber ich verzich- ich einen Schmerz im te darauf, denn es ist derart rechten Oberarm, wahrwindig, dass ich eher mei- scheinlich ein gereizter nen guten Rhythmus verlie- Nerv oder so etwas. Für das ren würde. Lieber morgen Spiel gegen Roger wird es etwas länger warmspie- aber sicher wieder gut len», sagte Federer nach sein.» dem Match. Das letzte Duell im Und am Abend? «Wenn Final des World Tour Finals die Kinder im Ende der letzBett sind, Erstes Duell auf ten Saison in werde ich London hat US-Boden seit Federer gewohl noch etwonnen. Es was ausge- sechs Jahren. hen.» Und wird die 23. sich dabei nochmals ent- Begegnung der beiden Topspannen. Denn heute Nacht stars in ihrer Karriere. Beist es vorbei mit der Locker- sonders die US-Fans freuen heit. Um 1.00 Schweizer sich auf den Knüller. Genau Zeit (SF 2, live) spielt Roger sechs Jahre ist es her, dass gegen Dauerrivale und sie Federer – Nadal letztWeltnummer eins, Rafael mals erleben durften – Nadal (24), um den Einzug ebenfalls in Miami.  Von Marcel Hauck aus Miami

B

Lüthi wird durchgeschüttelt

Axpo Super League 26. Runde

SHAKE IT → Töffstar Tom Lüthi (24) holt sich die

Samstag, 2. April Basel – Xamax GC – Bellinzona

TC 17.45 TC 17.45

Sporttip-Quoten Tipp 1 Tipp X Tipp 2 1.10 4.20 9.80 1.50 3.00 4.00

Sonntag, 3. April Luzern – St. Gallen Sion – YB Thun – Zürich

TC 16.00 TC 16.00 TC 16.00

1.40 2.20 2.90

3.30 2.80 2.90

4.30 2.40 1.80

Fotos: Freshfocus, Reuters

Rangliste 1. Basel

25

16

5

4

54:30

53

2. Zürich

25

13

7

5

51:34

46

3. YB

25

11

8

6

44:35

41

4. Luzern

25

11

7

7

49:36

40

5. Sion

25

11

6

8

35:22

39

6. Thun

25

6

14

5

32:29

32

7. Bellinzona

25

6

7

12

30:53

25

8. GC

25

5

8

12

27:39

23

9. Xamax

25

6

4

15

33:48

22

25

6

2

17

21:50

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10. St. Gallen

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Kurzarbeiter Federer im Viertelfinal gegen Simon.

Bestzeit und tankt sich mit neuer Sponsor-Milch auf.

R

ichtig durchgeschüttelt wird Moto2-Pilot Tom Lüthi jeweils, wenn er über den Asphalt rast. Passend dazu prangt neu auf dem Helm des einstigen 125ccm-Weltmeisters der Schriftzug «Shakeria». Das Motto des Milkshakes aus der Schweiz: «Shake it easy». Charakteristische Shakerform, ein integrierter Trinkhalm mit TeleskopFunktion und ein wiederverschliessbarer Trinkhalmdeckel haben unseren «TöffTom» offenbar begeistert. Richtig überzeugen kann Lüthi heute auch im ersten Training zum GP von Jerez (E). Trotz neuem Helm, der Emmentaler hält

sich nicht zurück, nimmt es keineswegs «easy». Der 24-Jährige fährt in 1:43.528 sogar die Bestzeit. Vielleicht beflügelt Lüthi auch die Anwesenheit Traumpaar im Töffzirkus Töffstar Tom Lüthi mit Freundin Fabienne Kropf.

seiner hübschen Freundin Fabienne Kropf. Das 25-jährige Model steht ihrem Tom seit dieser Saison im Management-Bereich zur Seite. yap


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Dienstag, 12. April 2011, 20.00 Kongresshaus Zürich

Dienstag, 10. Mai 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich Montag, 11. Juli 2011, 20.30 Piazza Grande Locarno

Montag, 16. Mai 2011, 20.00 St. Jakobshalle Basel

Dienstag, 14. Juni 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich Mittwoch, 15. Juni 2011, 20.00 Geneva Arena

Donnerstag, 14. Juli 2011, 18.45 Stadion Letzigrund Zürich

Donnerstag, 17. November 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich

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SPORT

Freitag, 1. April 2011

→ SPORT

NEWS

Rummenigge: «Arjen bleibt!» FUSSBALL → BayernsVorstandsboss Rummenigge hat in der «Bild» die Spekulationen über einen vorzeitigen Abschied von Mittelfeldstar Arjen Robben (NL) beendet. «Eines ist zu hundert Prozent sicher: Arjen Robben wird auch nächste Saison bei Bayern spielen.»

FC St. Gallen-Star Brice Owona.

«Sein Beruf: Säufer und Zuhälter» KAMPF → St. Gallen-Fan Marina S.

wäscht nach der Trennung von Star Owona schmutzige Wäsche.

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arina S. wünscht St.Gallen-Stürmer Brice Owona (22) die Pest an den Hals. Was ist geschehen? Die 25-jährige Anhängerin des FC St. Gallen war von April bis Juli 2010 seine Geliebte. Doch Marina war natürlich nicht, was sie zu sein

glaubte – die Einzige: «Ich habe ihn auf frischer Tat ertappt.» Die Trennung. Der Facebook-Freundeskreis ist seitdem voll von giftigen Kommentaren anderer Owona-Opfer: «Er behandelt Frauen wie Dreck!» Oder: «Er verarscht alle, die-

Will Geld zurück FC-SG-Fan und Owonas Ex: Marina S.

ser dreckige Fussballer!». Oder: «Sein Beruf: Säufer und Zuhälter!» Zudem verbreitet sie eine Geschichte, in der es nicht um Owonas Liebesleben geht, sondern um 20 000 Franken. Im «Blick» bestätigt sie: «Er sagte, er brauche Geld für seine kranke Mutter. Da habe ich ihm meine Ersparnisse nach Kamerun geschickt. Bis heute warte ich auf das Geld.» Der Stürmer

Wo ist der Sündenbock? SCHULDEN → Ein Treuhänder

Fotos: Sven Thomann, Benjamin Soland, RDB/Felix Widler

soll Schuld am Schnyder-Finanzdebakel haben. Doch wo ist er?

Erklärungsnöte Patty Schnyder und Ehemann Rainer Hofmann.

reagiert gelassen: «Marina lügt. Sie ist frustriert, weil wir nicht mehr zusammen sind. Tatsächlich schickte sie mir Geld, aber nicht so viel. Ich habe ihr dafür unter anderem mehrmals die Wohnungsmiete bezahlt.» Wer sagt die Wahrheit? Hat Marina kalte Füsse bekommen? Denn: Auf die Kontaktversuche von «Blick» reagiert sie plötzlich nicht mehr. be

Bosniens Nati suspendiert FUSSBALL → Die FIFA und die UEFA haben Bosnien-Herzegowina mit sofortiger Wirkung von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Der Ausschluss betrifft die Nationalmannschaft und die Vereine. Der Verband hätte bis gestern Statuten verabschieden müssen, die den Vorgaben von FIFA und UEFA entsprechen. Nun muss bis 3. Juni eine Lösung her. Dann würde Bosnien in der EM-Quali gegen Rumänien spielen.

→ AUS DEM FAMILIENALBUM

N

ach den «Blick»-Enthüllungen über die Betreibungen gegen Tennisprofi Patty Schnyder (380 000 Franken) nennt ihr Ehemann Rainer Hofmann jetzt einen Sündenbock. «Wir wurden von einem Treuhänder betrogen.» Insgesamt soll dieser ihnen zwischen 2005 und 2010 über 1,4 Millionen Franken abgenommen haben. Sogar eine Schuldanerkennung liege vor. Diese ist auf einen gewissen Andrew Buriell aus London ausgestellt. Pikant: Hofmann stand vor Jahren vor Gericht, weil er einem Kunden die Arbeitsleistungen eines gewissen Sharell verrechnet hatte, der – so stellte man später fest – gar nicht existierte. Zu Gesicht hat diesen Buriell bisher jedenfalls noch niemand bekommen. Ist er wieder ein Phantom? Die Ähnlichkeit der Namen ist offensichtlich. fiq

Final 1986 Davos’ Nethery (l.) und Luganos Domeniconi.

1986: Lugano holt ersten Titel der Playoff-Ära. Die Playoff-Zeit bereichert seit 25 Jahren unser Eishockey. 1985/86 wurde erstmals der Schweizer Meister im Playoff-Verfahren ermittelt. Wie in diesem Jahr stand der HC Davos damals im Final und traf auf Lugano. Die Tessiner setzten sich in der Best-of-3-Se-

rie (!) in zwei Matches durch und holten den ersten Titel der Klubgeschichte. Zu Hause siegte Lugano mit 5:0 und machte dann den Sack auswärts in Davos mit einem 7:5-Spektakelsieg zu. Zu Ende war die Meisterschaft übrigens schon am 1. März.


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2 x 2 Tickets IONS LEAGUE FINALE P UEFA CHAM l. Flu g u n d H otel. k in n o d in Lo n an b.c h /s u perf lu c le e w w w.t


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Freitag, 1. April 2011

→ FORSCHER FORSCHT

Life

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Schlafen spart Energie. Im Vergleich zum Wachliegen verbraucht der Körper im Schlaf 134 Kilokalorien weniger. Das entspricht der Energie von zwei Scheiben Brot. Um diese Kalorien zu verbrennen muss ein 68 Kilogramm schwerer Mensch einen drei Kilometer langen Spaziergang machen.

Weiches Geschoss Morgen ist der internationale Tag der Kissenschlacht. Machen Sie mit und schmeissen Sie sich die weichen Dinger um die Ohren! Wir sagen Ihnen, wo es die Schönsten gibt. lara.weitzel @ringier.ch

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s klingt nach Aprilscherz, ist aber keiner: Morgen fliegen die Federn! Und zwar in 120 Städten rund um den Globus. Die Organisation «The Urban Playground Movement» setzt sich dafür ein, dass lustige, öffentliche Events wie diese umgesetzt werden können. Sei es eine Subway-Party unter den Strassen Torontos oder eine weltweite Kissenschacht – das Motto lautet: «Leute, raus aus den Wohnzimmern, ab auf die Strasse und habt Spass!» Für alle, die morgen in Zürich mit Kissen gegeneinander antreten wollen: Treffpunkt: Platzspitz, hinter dem Landesmuseum, um 14 Uhr. Viel Spass!

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Urchig Das Kissen mit den weissen Quasten erinnert an Omas Tischtuch. Bei En Soi Zürich für 90 Franken.

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En garde! Zum Glück ist man nie zu alt für eine Kissenschlacht. Unbedingt zu Hause nachmachen!

Maritim Für Seemänner, die an der Kissenschlacht gerne so stark wären wie Popeye. Von Thomaspaul bei shopstyle.com für 104 Franken.

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Metallic Das KampfAccessoire für Fiese. Die Pailletten hinterlassen schmerzhafte Erinnerungen. Bei Globus; hellgrau 29.90 Franken, dunkelgrau 24.90 Franken. Fotos: Getty Images, ZVG

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Biologisch Für Ökos und Tierliebhaber. Von Areaware, bei Globus. Elephant 59.90 Franken, Eichhörnchen 39.90 Franken.

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Romantisch Und noch was Süsses! Kissen von Lounge, bei Manor; hinten 24.90 vorne 29.90 Franken.

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MODE/BEAUTY

www.blickamabend.ch

Me and my bike MOBIL → Einfach draufsitzen und losfahren. Kein

Tanken, keine Parkplatzprobleme: Das Velo ist stets ein treuer Begleiter. Als Fortbewegungsmittel in der Stadt genauso wie als Sportgerät in der Natur. melinda.por @ringier.ch

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ie Beziehung von Männern zu ihrem Velo erinnert an die von Frauen zu ihren Schosshündchen: Der Liebling wird gehegt und gepflegt und mit etlichem sinnlosem Zubehör verwöhnt. Aber egal ob StadtCruiser oder Offroad Biker, diese Accessoires sind unerlässlich.

Urban Im Herzen ist je- Sportlich Kein Hügel zu der City-Biker ein Velo-Kurier. Schnell muss es gehen. Da ist ein wendiges, elegantes Rennrad ideal. Die Tasche auf den Rücken geschwungen, die Hosenklammer am rechten Bein montiert und mit einem passenden Helm zum Velo wird das Ziel schnell und mit Stil erreicht.

hoch, keine Abfahrt zu steil. Der Biker liebt Natur und Herausforderung. Ein gutes Mountainbike ist für ihn unverzichtbar. Genau wie gepolsterte Hosen und schützende Handschuhe. Auf der Nase eine Sonnenbrille und den ultraleichten, dynamischen Fahrradhelm auf dem Kopf. Action! Ein Mann und sein Rad Eine Freundschaft fürs Leben.

Windig Gemütlicher und wärmender Zipper von Diesel. 165 Fr. bei Manor.

l Grossstadtdschunge Schlau Kluge Köpfe schützen sich – auch in der Stadt. Giro Mod. Atmos, 289.99 Fr., bikester.ch Klassisch Aktentasche von Navyboot mit Henkel und langem Träger. 850 Fr.

Blendend Sonnenbrille Modell Tiago, von Mykita, 446 Fr.

Stilvoll Fixie-Bike von Strellson in Zusammenarbeit mit Bianchi. 1399 Fr., im Fahrradfachhandel.

Bequem Hose von Pepe Jeans, Mod. Tooting 291 V31, für 169 Fr.

Spannend Das Buch Velo. Bicycle Culture and Design. 49.90 Fr., bei manufactum.ch

Schlicht Leichte Treter schwer in Mode. 99 Fr., im Lacoste Shop Zürich, am Rennweg.


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Freitag, 1. April 2011

Offroad

→ BEAUTYNEWS

Nie mehr rasieren KALTWACHS → Vier Wochen glatte Haut, welche Frau träumt nicht davon? Mit den neuen Veet Kaltwachsstreifen für die Bikinizone und Achseln ist das möglich. Zusätzlich wird die Haut dank pflegenden Inhaltsstoffen sanft und geschmeidig. Produkte ab 9.90 Fr. im Detailhandel erhältlich.

Anpassungsfähig Sonnenbrille von Julbo mit farbverändernden Gläsern, bei Fielmann für 179 Fr.

Farbenspiel LIDSCHATTEN → Feuer, Liebe und Leidenschaft entfachen die neuen Farben von Yves Saint Laurent. Diesen Frühling ist alles erlaubt! Egal ob tagsüber bunt zum Casual Look oder am Abend Farbe bekennen mit dramatischen Smokey-Eyes. Ab April im Fachhandel für 80 Fr.

Luftig Gut geschützt und schnittig geformt. Helm von Met Mod. Inferno UL 249.90 Fr.

Individuell Schuhe von Shimano, die sich dem Fuss anpassen. Modell MTB SH-M315. 499 Fr., von fuchs-movesa.ch

Straffe Konturen

Komfortabel Löffler hot Bond Bike-Shirt mit ultraflachen Nähten. Ca. 120 Fr., von loeffler.at

CREME → Die neue Körperpflege von Clarins Paris soll dank dem Protein Emilin-1 und Zitronen-Thymian die Dichte und Elastizität der Haut verbessern. Für einen traumhaften Sommer in Topform! 76 Fr., im Fachhandel.

Zeig mal her

Passend Optimaler Sitz mit den Skins Compression Tri Shorts. Ca. 170 Fr., von skins.ch

Schützend Roeckl GelTechnologie für guten Schutz und Halt auf langen Fahrten. Ca. 70 Fr., bei modasportiva.ch

Inspirierend Unvergessliche Bike-Routen. Buch Mountainbike-Erlebnis für 49.90 Franken bei Orell Füssli.

49.90

Praktisch Die Trinkflasche von Sigg liegt gut in der Hand. 27 Fr. im Fachhandel.

Sommerfreude Jessica gefällt alles an ihrem Kleid.

Schweisstreibend Qualitäts-Bike von Stöckli, Mod. Beryll Carbon RS XX, für 8590 Fr.

Fotos: Getty Images, ZVG

Jessica (26) hat eingekau … … ein Kleid. Man kann von Liebe auf den ersten Blick sprechen. Als ich das Stück im H&M entdeckt habe, hat es mir gleich gefallen. Obwohl ich gar nicht auf der Suche nach einem Kleid war. Aber Farbe, Schnitt und Stoff sind einfach perfekt – ich konnte gar nicht anders, als zugreifen. An kühleren Tagen kann ich meine neuste Errungenschaft auch mit einer Hose tragen.


Litt Li Lit tte ter eri rin ing isst das ac a httlo ose e Weg gw we erf rfe en von en n Abf bfällle len n und gefä fäh hrrd de et di die e Um Umw we eltt. Bi Bittt tte te enttsso orrge e sie de es s ha lb b sac ach hg rec re gee ch ht.. Dei ein ne IGS ne GS SU In Inte tere resse re en nge geme mein insch haft ha f für ü ür e i in e s ub sa ber ere Um U welt und mehr Lebe nsqu ual alit ittät ät.. w ww ww.ig gsu su.c .ch Ein e Kam pag ne unt ers tüt zt von


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RÄTSEL

→ KREUZWORTRÄTSEL

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Wert: 1290 Franken

Wochenpreis: 1 × ein LONG BEACH Lounge-Set inkl. Polster von Teakland.ch im Wert von 1290 Franken! LONG BEACH – Das komfortable, 4-teilige LoungeSet, Farbe Anthrazit, besteht aus 2 Sesseln, 1 Tisch und 1 LoungeSofa, inkl. beigen Polstern. Die Lounge besteht aus strapazierfähigem und wetterfestem «Textilene» auf Aluminium-Rahmen. www.teakland.ch

Tagespreis: Ein Reisegutschein vom Türkeispezialisten im Wert von 100 Franken!

Teilnehmen SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF 1.50/SMS): BAA1, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 921 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51231

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 3. April 2011, 24.00 Uhr Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Lösungswort vom 30. März: TENDENZ Die Gewinner der Kw 12 werden schriftlich benachrichtigt.

→ BIMARU leicht Conceptis Puzzles

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So gehts:

→ KAKURO leicht

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

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→ SUDOKU → SUDOKU schwierig schwierig

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Conceptis Puzzles

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So gehts: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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Wochenpreis: 10 × eine Xray Sonnenbrille der Linie «Mauvais Garçons» im Wert von je 98 Franken!

Tagespreis: 1 × 2 Benissimo-Lose!

Teilnehmen SMS: Senden Sie SUDOKU, Ihre drei Lösungsziffern (von links nach rechts) und Ihre Adresse an 920 (CHF 1.50/SMS): SUDOKU 583, Name, Adresse Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA52491 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: 4. April 2011, 15.00 Uhr

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Xray – unlimitierte Möglichkeiten für einen unabhängigen Stil: www.xray-eyewear.ch

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Gesamtwert: 980 Franken

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→ SUDOKU mittel

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Freitag, 1. April 2011

Das 24 Stunden Horoskop

Illustration: Alain Scherer

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UNTERHALTUNG Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Es gelingt Ihnen wunderbar, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Insofern haben Sie viel Freude bei der Erledigung Ihrer Aufgaben. Flop: Beeinträchtigen Sie die Harmonie nicht durch Rechthaberei.

ZWILLINGE 21.5. – 21.6. Top: Sie sind romantisch bis leidenschaftlich gestimmt. Dass es Ihrem Herzblatt ähnlich geht, dafür werden Sie schon sorgen. Flop: Jemand fordert Sie heraus und Sie müssen sich entscheiden: kämpfen oder ausweichen? Beides hat seine Vorteile.

WAAGE 24.9. – 23.10. Top: Sie arbeiten gründlich und effektiv und finden dennoch Zeit für einen netten Plausch mit den Kollegen. Ihr Beliebtheitsbarometer steigt! Flop: Stimmt in Ihrer Partnerschaft das Verhältnis von Geben und Nehmen?

SCHÜTZE 23.11. – 21.12. Top: Wollen Sie gemütliche Zweisamkeit, vergnügliche Abwechslung oder suchen den erotischen Kick? Es liegt an Ihnen, die Sterne halten alle Optionen offen. Flop: Ruhig Blut! Sie neigen dazu, schnell aus der Haut zu fahren.

FISCHE 20.2. – 20.3. Top: Der Mond in Ihrem Zeichen verspricht Vergnügen und Geselligkeit. Gute Gelegenheit, mal wieder ein paar Freunde einzuladen. Flop: Lassen Sie sich in finanziellen Fragen beraten. Zu viel Risikofreude kann jetzt nach hinten losgehen.

KREBS 22.6. – 22.7. Top: Sie suchen nach Erfolgserlebnissen und fühlen sich erst richtig wohl, wenn Sie das erreicht haben, was Sie sich vorgenommen haben. Dem steht nichts entgegen! Flop: Geben Sie nicht zu viel von sich preis. Das könnte ausgenutzt werden.

SKORPION 24.10. – 22.11. Top: Ihr Partner lässt Sie heute deutlich spüren, wie wichtig und besonders Sie für ihn sind. Ein wunderbares Gefühl – geniessen Sie es! Flop: Ihr Stimmungshaushalt ist etwas unausgeglichen. Lassen Sie doch etwas Dampf beim Sport ab.

STEINBOCK 22.12. – 20.1. Top: Je mehr das Kind in Ihnen zum Zuge kommen kann, desto mehr Spass haben Sie. Geben Sie sich die Erlaubnis, spontan zu handeln! Flop: Wenn Sie mal die Füsse hochlegen ist dies keine Zeitverschwendung, sondern wichtige Regeneration.

WIDDER 21.3. – 20.4. Top: Individualität wird bei Ihnen jetzt ganz gross geschrieben. Sie möchten sich deutlich von anderen abheben. Das sollte Ihnen gelingen! Flop: Ihnen steht viel Energie zur Verfügung, und Sie können viel bewegen.

LÖWE 23.7. – 23.8. Top: Sie strahlen Offenheit und Herzlichkeit aus. Andere fühlen sich in Ihrer Gegenwart sehr wohl und gut aufgehoben – im Job oder privat. Flop: Hektik und Stress sind heute nichts für Sie. Versuchen Sie, solche Quellen rechtzeitig zu erkennen.

STIER 21.4. – 20.5. Top: Sie verstehen sich bestens mit Ihrem Herzblatt und haben Spass daran, sich gegenseitig zu verwöhnen. Flop: Zurzeit stagnieren Ihre Finanzen etwas. Das sollte Ihnen aber keine Sorgen bereiten, bald geht es wieder aufwärts.

JUNGFRAU 24.8. – 23.9. Top: Aus einer Diskussion gehen Sie ganz leicht als Sieger hervor, wenn Sie sich nicht provozieren lassen, sondern schön cool bleiben. Flop: Zügeln Sie Ihr Kontrollbedürfnis, lassen Sie die Dinge einfach fliessen. Das ist weniger anstrengend.

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS Ein Polizist findet einen Spiegel und guckt rein: «Komisch, das Gesicht kenn ich doch! Wenn ich nur wüsste woher. Am besten schaue ich morgen mal in die Fahndungsliste.» Der Polizist steckt den Spiegel in die Tasche und kommt abends nach Hause. «Der kommt immer so spät nach Hause», denkt seine Frau, «da stimmt doch was nicht!» Sie sucht in seinen Taschen und findet den Spiegel». Sie guckt rein: «Hab ichs doch gewusst! Eine fremde Frau!»


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ESSEN

www.blickamabend.ch LUZERN Mediterran Die Deko entspricht unser aller Vorstellung von Griechenland.

Häppchenweise Genuss Gemischte Platte.

Die besten Griechen im Land ST. GALLEN

Kostas

Katharinengasse 6, 9000 St. Gallen Sohn Stavros führt das gemütliche Restaurant in zweiter Generation. Unbedingt einen Gyros bestellen, das Fleischgericht schmeckt immer.

BERN

Santorini

Gerberngasse 34, 3011 Bern

Morgartenstrasse 5 6003 Luzern Tel. 041 210 94 94

PASSEND → Das «Syrtaki» ist alles andere als

spartanisch eingerichtet. Üppig ist auch das Essen. stefan.daehler @ringier.ch

W

as erwartet ein Besucher von einem griechischen Restaurant, das «Syrtaki» heisst? Genau das, was er im Syrtaki kriegt. Und zwar: Eine Einrichtung, die unsere Griechenland-Klischees gänzlich erfüllt. Griechische Volksmusik im Hintergrund. Und natürlich: gutes, würziges Essen mit einem Ouzo als Absacker. Nein, im Syrtaki erlebt der Gast keine grossen Überraschungen. Wer dieses Lokal wählt, weiss, was er dafür kriegt – und das ist wahrlich nicht schlecht. Auch wenn das

Konzept nicht besonders Nemea. Trinkbar, aber nicht originell ist und wir an der der Hammer. Im Gegensatz Deko die eine oder andere zur Vorspeise. Die reichhalechte Pflanze vermissen: tige Platte beweist, dass Im «Syrtaki» kann man Griechenland mehr zu biedie Seele baumeln lassen ten hat als nur Tsatziki oder griechischen und ein bisschen Ferien- Das Joghurt Salat. Dass Fladenstimmung gegeht runter wie das niessen. Dazu brot noch extra berechnet trägt auch die flüssiges Gold. Bedienung wird, finden bei. Diese lässt sich Zeit und wir zwar ein bisschen frech. ist angenehm freundlich. Aber davon sollte man sich Zum Einstieg gönnen den Appetit nicht verderwir uns ein Mythos-Bier. ben lassen. Kennt man noch von den Ebenfalls sehr überletzten Griechenland-Feri- zeugend: das Dessert. Das en – ein sicherer Wert. In kühle und leichte Joghurt weniger guter Erinnerung geht runter wie flüssiges ist der griechische Wein. Gold und liegt im Magen Wir entscheiden uns für auch nicht schwer auf. Mit

→ PIMP IT UP

Vorspeisen: Mythos (Bier) je 5.50 Fr., gemischte Platte (2 Pers.) für 26.50 Fr., Fladenbrot je 2 Fr. Hauptgang: Lammfilet in Knoblauch- und Kräutersauce mit Kartoffeln und Gemüse, 36 Fr. Eintopf mit reisförmigen Teigwaren und KalbfleischWürfeln, 28 Fr. Dessert: Joghurt mit Früchten, Honig und Zimt. 10.50 Fr., Ouzo je 7 Fr. Wein: Nemea, 0,5 l, 28 Fr. Wir haben bezahlt: 158 Fr. Essen: Ambiente: Service: Gäste:

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einem guten Bauchgefühl verlassen wir schliesslich das «Syrtaki». Aber nicht, bevor wir den griechischen Abend mit einem Ouzo ausklingen lassen. 

Nomen est omen. Im Santorini lässt es sich bei einem feinen Souflaki von Hellas träumen. Das Matte-Quartier ist sowieso ein bisschen wie Ferien.

BASEL

Syrtaki

Basler Strasse 25, 79639 Grenzach, Deutschland Mit Velo in Basel in 20–30 Minuten erreichbar. Die schöne, geräumige Terrasse lädt zum Verweilen und Geniessen ein.

ZÜRICH

Delicato

Uraniastrasse 40 8001 Zürich Ein Stück Griechenland mitten in der Stadt. Die Taverne erreichte den zweiten Platz beim «Best of Swiss Gastro Award». Gibts auch im Take away.

QimiQ Emmi mit Beeren

 Tiefgekühlte Beeren antauen lassen.  Schokolade in kleine Stücke brechen.  Zimmerwarmes QimiQ (Produkt auf der Basis von Rahm,

das mit Gelatine angereichert ist) in Schüssel geben und gut aufschlagen bis sie glatt ist. Nach Geschmack zuckern.  Angetaute Beeren und Schokoladenstücke unter die Masse ziehen und in eine Terrinenform abfüllen.  Nach 2 Std. im Kühlschrank herausnehmen.  Fertig ist das schnelle Schlemmergericht. Wie pimpen Sie Fertigprodukte auf? Schreiben Sie an: magazin@blickamabend.ch

Micha Schaerer Der Profi sagt, wie es geht. Fotos: Miriam Künzli/Ex-Press, istockphoto

Das Klischee bestens erfüllt

Restaurant Syrtaki


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Messstreifen zur Überprüfung der Druckqualität v. 290 1.2 quality&more

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TV AB 16 UHR

Freitag, 1. April 2011

→ SF 1

→ SF 2

→ ARD

16:55 Lena 17:40 Telesguard 18:00 Tagesschau 18:10 Meteo 18:15 5 gegen 5 18:40 glanz & gloria 19:00 Schweiz aktuell 19:25 SF Börse 19:30 Tagesschau 19:55 Meteo

17:20 Zambooster 17:35 Hannah Montana 17:55 myZambo 18:05 Best Friends 18:35 Mein cooler Onkel Charlie 19:00 Tennis: ATP 1000 Halbfinale Miami 19:05 Die Simpsons

16:10 Giraffe, Erdmännchen & Co. 17:15 Brisant 18:00 Verbotene Liebe 18:25 Marienhof 18:50 Das Duell im Ersten 19:20Das Duell im Ersten 19:45Wissen vor 8 19:50 Das Wetter 19:55 Börse

20:05 SF bi de Lüt Die Alten kommen! Back To The Sixties 21:00 SF unterwegs Thailand 21:50 10vor10 22:15 Meteo 22:20 Arena Wahlen 2011 – Wem gehört die Schweiz? Moderation: Sonja Hasler 23:45 Tagesschau Nacht 00:05 Brokeback Mountain (USA 2005) Drama von Ang Lee mit Heath Ledger

20:00 Der rosarote Panther 2 E (USA 2008) Komödie von Harald Zwart mit Steve Martin 21:30 Creature Comforts II B (GB 2005) «Safari Park» Kurzfilm von Richard Goleszowski 21:40 Box Office (W) 22:20 sportaktuell 22:50 V wie Vendetta E (USA/GB/D 2005) Action von James McTeigue, mit Natalie Portman 01:00 Der rosarote Panther 2 E (USA 2008) Komödie (W)

20:00 Tagesschau B 20:15 Liebe am Fjord – Das Meer der Frauen B (D 2011) Drama mit Floriane Daniel, Muriel Baumeister 21:45 Tatort: Häuserkampf B (D 2007) TV-Krimi (W) 23:15 Tagesthemen 23:30 Ihr könnt euch niemals sicher sein B (W) (D 2008) Drama mit Ludwig Trepte 01:00 Nachtmagazin 01:20 Codename: Medizinmann (S 2005) Spielfilm C B (1/4)

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

16:00 heute – in Europa 16:15 Lena 17:00 heute – Wetter 17:15 hallo Deutschland 17:45 Leute heute 18:00 SOKO Wien 19:00 heute 19:20 Wetter 19:25 Der Landarzt

16:45 How I Met Your Mother 17:05 Die Simpsons 17:50 ZIB Flash 17:55 Hand aufs Herz 18:25 Anna und die Liebe 18:55 Scrubs 19:20 Mein cooler Onkel Charlie 19:45 Chili

16:00 Die Barbara Karlich Show 17:00 ZIB 17:05 Heute in Österreich 17:40 Frühlingszeit 18:30 Konkret 18:51 Infos und Tipps 19:00 Bundesland 19:30 Zeit im Bild 19:49 Wetter 19:55 Sport

20:15 Der Alte Ein passender Tod (D 2010) TV-Krimi 21:15 Flemming Das Haus meines Lebens 22:00 heute-journal Politbarometer 22:29 Wetter 22:30 heute-show 23:00 aspekte Exklusiv: Julian Assange im Interview 23:30 Lanz kocht Talkshow und Küche 00:35 heute nacht

20:00 ZIB 20 20:15 Dancing Stars C B Vorentscheidung 21:55 ZIB Flash 22:05 Dancing Stars C B Die Entscheidung 22:30 Die Lottosieger B Wer fürchtet sich vorm Kopftuch? 22:55 Was gibt es Neues? 23:35 Novotny und Maroudi B Elternabend 00:00 ZIB 24 00:20 Euromillionen 00:25 Fussball 1. Liga

20:05 Seitenblicke 20:15 Der Alte B Ein passender Tod (D 2010) TV-Krimi 21:20 Schauplatz Gericht B Mächtige Gegner 22:00 ZIB 2 22:30 Inspector Barnaby – Der Würger von Raven's Wood (GB 2004) Krimi von Jeremy Silberston mit John Nettles 00:10 Euromillionen 00:15 Tatort: Böses Blut B (A 2000) TV-Krimi

→ SAT 1

→ RTL

→ PRO 7

16:00 Richter Alexander Hold 17:00 Niedrig und Kuhnt 17:30 Das SAT.1-Magazin 18:00 Hand aufs Herz 18:30 Anna und die Liebe 19:00 K11 - Kommissare im Einsatz

16:00 Familien im Brennpunkt 17:00 Betrugsfälle 17:30 Unter uns 18:00 Explosiv 18:30 Exclusiv 18:45 RTL Aktuell 19:05 Alles was zählt 19:40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

15:40 Scrubs – Die Anfänger 16:05 Ghost Whisperer – Stimmen aus dem Jenseits 17:00 taff 18:00 Newstime 18:10 Die Simpsons 18:40 Die Simpsons 19:10 Galileo

20:00 SAT.1 Nachrichten 20:15 Die perfekte Minute Geschwister-Paare, Moderation: Ulla Kock am Brink 22:20 Pastewka Comedy-Serie mit Bastian Pastewka 22:50 Ladykracher Sketch-Comedy mit Anke Engelke 23:20 Ladykracher (W) 23:50 Weibsbilder 00:15 Forbidden TV 01:10 Die dreisten Drei Die Comedy WG

20:15 Wer wird Millionär? Moderation: Günther Jauch 21:15 Die ultimative Chart Show Die erfolgreichsten neuen deutschen Pop-Rock-Hits Moderation: Oliver Geissen, Talk-Gäste: Dirk Bach, Indira Weis, Andrea Kiewel 00:00 RTL Nachtjournal Moderation: Ilka Eßmüller 00:27 RTL Nachtjournal 00:30 Let's Dance Moderation: Silvie van der Vaart und Daniel Hartwich, Folge 2

20:15 Aeon Flux (USA 2005) Sci-Fi von Karyn Kusama mit Charlize Theron, Martin Csokas, Frances McDormand 22:00 Cry Wolf (USA 2005) Horror von Jeff Wadlow mit Julian Morris, Lindy Booth 23:35 Book of Blood (GB 2009) Horror von John Harrison mit Sophie Ward, Jonas Armstrong 01:15 Blockbuster TV Making of: Rio

→ KABEL 1

→ SWR

→ ARTE

16:05 Kaffee oder Tee? 17:00 SWR Landesschau aktuell 17:05 Kaffee oder Tee? 18:09 Wirtschaftsinformationen von der Stuttgarter Börse 18:15 MenschLeute Hoch 3 18:45 SWR Landesschau 19:58 Wetter 20:00 Tagesschau 20:15 Musikalische Reise 21:58 BadenWürttemberg Wetter 22:00 Nachtcafé 23:30 Studio Richling 00:00 SWR3latenight 00:30 SWR3latenight – Extra 01:15 DasDing.tv

16:55 Eine Arche für Frösche 17:40 X:enius 18:10 Mit Schirm, Charme und Melone 19:00 Journal 19:30 Mit dem Zug vom ... Michigan See zum Golf von Mexiko 20:15 Keine Angst (D 2009) TV-Drama 21:45 Debatte – Die arabische Welt in Bewegung 22:15 Stars of Science – Eine panarabische RealityShow 23:00 Die brisanten Fernsehdebatten von Katar 23:30 Schwerkraft 00:20 KurzSchluss – Das KurzfilmMagazin 01:15 Global

→ 3SAT

→ VOX

→ 3+

15:35 Ja, ja die Liebe in Tirol (BRD 1955) Liebesfilm 17:15 Kunst & Krempel 17:45 ZDF-History 18:30 nano 19:00 heute 20:00 Tagesschau 20:15 Die Seelenfänger – Wie Scientology Menschen zerstört 1:00 auslandsjournal extra 21:30 makro: Nigerias schmutzige Geschäfte 22:00 ZIB 2 22:25 47. Grimme-Preis-Verleihung 2011 00:25 extra 3 00:55 10 vor 10 01:25 Intensiv-Station

16:00 Menschen, Tiere & Doktoren 18:00 mieten, kaufen, wohnen 19:00 Das perfekte Dinner im Schlafrock 20:00 Prominent! 20:15 CSI:NY 21:15 The Closer 22:05 Die Liga der aussergewöhnlichen Gentlemen (CZ 2003) Action (W) 00:00 Nachrichten 00:20 CSI:NY

16:00 How I Met Your Mother 16:50 How I Met Your Mother17:40 CSI – New York 18:30 CSI – New YOrk 19:20 Ghost Whisperer 20:15 Jung, wild & sexy –Baggern, saufen, Party machen 22:55 How I Met Your Mother 23:50 How I Met Your Mother 02:05 CSI – New York

C Dolby E Zweikanalton

TOP

Nicht verpassen

→ V wie Vendetta

15:55 What's up, Dad? 16:20 What's up, Dad? 16:50 kabel eins news 17:00 Two and a Half Men 17:30 Two and a Half Men 17:55 Abenteuer Leben – täglich Wissen 19:00 Die Super-Heimwerker 19:30 Achtung Kontrolle! 20:15 Castle 21:15 Good Wife – Panik 22:15 Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen 23:15 Cold Case – Kein Opfer ist je ver-gessen 00:15 Without a Trace 01:10 Castle 02:01 Kabel eins late news

A S/W B Untertitel

→ TV�TIPPS DES ABENDS

© 2011

22:50 Uhr auf SF 2 Den Machern von «Matrix» ist es zu verdanken, dass die filmische Bearbeitung eines Comic-Romans von Alan Moore nicht nur zufrieden stellend, sondern auch intelligent ausgefallen ist. Dank dem Drehbuch der Wachowski Brüder, der Regie von James McTeigue sowie dem Spiel von Natalie Portman.

→ Jung, wild & sexy 20:15 Uhr auf 3+ Für die zweite Staffel begleitet 3+ die beliebten Dokusoap wieder Jugendliche an Partys. Der Basler Aufreisser Francisco und und der Aargauer Landwirt Cyril sind wieder dabei, aber feiern können auch die neuen Cliquen aus Zürich, Luzern, Chur.

Impressum

Auflage: 329 418 (WEMF/SW-beglaubigt 2010) Leser: 604 000 (MACH 2011-1, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Michael Perricone Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Roland Grüter Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: a. i. Alain Lavanchy Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

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COMMUNITY

Die Singles des Tages

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Yannikschatz am 2.10.08 hät sich mis Läbä grundlegend verändärät. Mir sind am 2.April scho 2 1/2 Johr zämä. I bi mega glücklich mit dir! Love u baby.

Nathalie sucht ...

«Blaue Augen finde ich sexy»

Sven Schatz 05.04.10. Bald 1 Jaahr & ich bi iimmrnoo üübrglücklich miid dr. Ich dank dr für alles b`bh. I love you more than words can say! <3 dini steffy. :)

Alter: 25 Jahre Wohnort: Münchenstein BL Grösse: 1,75 m Beruf: Kaufmännische Angestellte Sternzeichen: Jungfrau

Bönli, ich wünsche dir noch einen ganz schönen Geburi. Geniess die kommende Ferienwoche und erholt euch! Bis bald jko.

Das will ich mal erlebt haben: Ferien auf Mallorca. Meine Macke: Ich kann nur auf der linken Seite vom Bett schlafen. Törnt an: Ein gutes After Shave. Törnt ab: Schuhe, die nicht zum Outfit passen.

Tarkan min Schads sit am 17.O3.11 körsch du nur no mieer! Baby ich lieb dich über alles. Ich lahn dich nie meh los! Ich vermiss dich so sehr. Kuss dini zaaki.

Mein Lieblingssound: House und Ballermann. Kontakt: 0104_nathalie@bsingle.ch

Carlo sucht ...

«Ich stehe auf Italienerinnen» Alter: 20 Jahre Wohnort: Basel Grösse: 1,85 m Beruf: Polymechaniker Sternzeichen: Jungfrau Mein schlimmstes Date: Sie musste sich übergeben.

Heii du Hippie, jetzt chunsch du also au mal im Schatzchäshteli...;) Alles, alles gueti zum Gebi! Ld <3 din metalhead:)

Oli <3 Danke för aues, besch dr auer Best! Be huere froh dasi di kenne und zit met dir darf verbrenge :) Your biggest Fan! LoveYou. Däfu.

Dynamito, sit mir eus im FS troffe hend, isch mis läbe so mega schön worde. Danke dir und H. D. M. G. Dini Dyson

Wenn ich traurig bin: Höre ich Musik von Scooter.

I love you all

Schatzchäschtli ...

wäni Ich bin glücklich, au unan dich dänk und wiit so du ll wi h, lic glück ini m h sc Bi ewäg bisch. chtli Lie s Di ! bi Lie i hr wa D.

Schatz, ich lieb dich au vier Wuche nach eusere Trännig immerna me als alles andere uf dere Wält! Bitte gib eus na e Chance! Dis Müsli.

verHoi Schnitti, bi so mega mi körä di, i han , dammt glücklich 9.11.10 lg mä nu ä säg , ä zäm ch eifa liebe di Lari, di Rambo.

Hy Änneli bisch e Schwirigi und e Dumpfbagge..und genau drum lieb ich dich! smile.. din dany.

Papi du chash es leider net lese, ich hoff, s gaht dr guet. Ich vermiss dich mega. Vor 3 jahr bisch du gange aber ich denk jede Tag an dich. Du wirsch immer in min Herz bliebe. Sprungbrätt 08/09! Ihr sind die Beschte! Ich dänke immer mega gern a die Ziit und was Jesus alles mit ois aagstellt hät! Lg die mit de spezielle chleider!

Dini wunderschön Rose begleitet mich di ganz Zyt. Danke, dass du a mich dänkt häsch. Ich vermisse dich enorm! Kussi D.

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

-Schnügel des Tages

Ich kann nicht: Singen. Mein Lieblingsclub: Opera, Luzern. Meine Hobbys: Fussball und Frauen. So verführt man mich: Mit Romantik. Meine Macke: Ich beantworte selten SMS. Törnt an: Ehrlichkeit und Table Dance. Mein Lieblingsgetränk: Red Bull. Kontakt: 0104_carlo@bsingle.ch

Dieses Büsi hat es sich auf der Schmusedecke auf dem Sofa so richtig bequem gemacht. Katze müsste man sein ... Ein Bild von Heiko Rahm. Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@blickamabend.ch. Facebook-Schnügel: Laden Sie das Foto auf unsere Page: www.facebook.com/blickamabend (erscheint freitags).


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Freitag, 1. April 2011

Streetspy

von Tina Weiss, www.youarebestdressed.blogspot.com

Spanisch kunterbunt

Ich will in den Club! Koste es, was es wolle.

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Elder Statesman Jürg Ramspeck

Am Label Desigual spalten sich die Geister. Die Kleider, besonders die Mäntel, sind schrill, farbig und gemustert. Alles wird gemixt, sogar verschiedene Materialien. Und wer hat diese spanische Lebensfreude erfunden? Der Schweizer Thomas Meyer. Er wollte Kleider kreieren, die positive Emotionen wecken, sich von der Alltags-Uniform der Massen unterscheiden. Dafür steht auch der Name Desigual, der übersetzt «ungleich», also eben anders, heisst.

rmj@ringier.ch

Letzten Samstag war ich um Mitternacht in der City unterwegs und staunte über Junge, die sich auf Trottoirs vor Hauseingängen auielten. Obwohl es regnete. Ich verstehe, dass die reguläre Kulmination des Ausgangs in der Disco stattzufinden hat. Aber warum vor wichtigtuerischen Pförtnern warten, bis man ihnen erlaubt, ihr Geld auszugeben? Macht es ihnen nichts aus, draussen herumzustehen? Woher kommt diese freiwillige Bescheidung, vor einem überfüllten Etablissement in dicht gedrängten Scharen ehrerbietig für den Einlass auszuharren? Young Küken Joëlle Weil

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→ GENERATION-CLASH

Alisa, Studentin aus Burgdorf BE

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Maria, Projektmanagerin aus Zürich

we6@ringier.ch

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Nadine, Bankkauffrau aus Freiburg (D)

Früher hielt politisches Engagement die Jugend zusammen. Utopien wollten erkämpft werden. Die Jugend war eins. So romantisch ist unsere Vorstellung Ihrer Zeit. Nun, was haben wir? Auch wir wollen uns stark fühlen, gegen etwas ankämpfen, als Gruppe auftreten. Meine Generation steht jedoch für keinerlei gesellschaftliche Idealformen ein und hat kein konkretes Ziel, welches erreicht werden will. Bei uns dreht sich das Leben vor allem um eins: Ausgang. Da werden wir eine Einheit. Die City gehört uns. Draussen im Regen herumstehen stört uns nicht. Weil wir dabei als Kollektiv auftreten und einen gemeinsamen Feind haben, der unsere Kampflust weckt: die Türsteher. Wir wollen sie bezwingen. Koste es, was es wolle. Der eine ist drin? Das Ziel ist noch nicht erreicht. Denn es müssen alle Freunde rein. Da wird diskutiert. Geschrien. Geweint. Freundschaften zerbrechen oder werden gestärkt. Zusätzlich müssen Sie verstehen, dass ein Club nur so cool ist wie seine Warteschlange lang. Wir werten unsere Tempel auf, indem wir uns den Arsch abfrieren. Hinzu kommt der Harndrang, weil sich alle schon fleissig eingesoffen haben. Es ist eine Schlacht, in die wir jedes Wochenende ziehen. Für Sie klingt das oberflächlich? Doof? Jep, da stimme ich zu. Aber das ist sekundär. Wir wollen auch gegen aussen, und vor allem gegenüber Ihnen, als Rudel der 24-Stunden-Gesellschaft auftreten. Und wenn wir Ihnen aufgefallen sind, ist unsere halbe Arbeit auch schon getan.

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: ZVG, René Kälin

Was ist Ihr grösstes Talent? Dominik (19) Informatiker aus Zürich Ich kann sehr gut mit Menschen umgehen. Ich halte mich für einen guten Zuhörer und Berater und helfe gern, wenn jemand ein Problem hat.

Diana (16) Schülerin aus Zürich Mein grösstes Talent ist Leute zum Lachen zu bringen. Ich bin ein kleiner Tollpatsch und lache selbst sehr viel – ich glaube, ich stecke sie alle damit an.

Yumi (20) Studentin aus Zürich Ich singe leidenschaftlich gerne und würde es auch als mein grösstes Talent bezeichnen. Die Natur hat mir eine schöne Stimme mitgegeben, dafür bin ich sehr dankbar.

Ilir (29) Servicefachangestellter aus Zürich Viele sagen mir, dass ich der geborene Gastgeber bin. Mit Liebe zum Detail bewirte und umsorge ich meine Gäste, um ihnen jeden Wunsch zu erfüllen.


Morgen im 36

www.blickamabend.ch Sonntag

Das Wetter MORGEN

Fr. 2.– am Kiosk

25°

Anti-AtomAnarchisten

 Sex-Pfarrer Muss er zurück nach Afrika?

Kam die Bombe in Olten aus Italien?

Doppeltes Glück POTENZ → Eine

15° Basel Temperatur:

25° Regenrisiko: 0% Sonne: 10�12 h

Heute vor einem Jahr:

Regen, 10°

17°

Zuviel für ihn Dieser Patient hat geklagt – und gewonnen.

Pharmafirma muss bezahlen, weil ihr Mittel scharf macht.

Glogger mailt … … Patrick Odier Präsident der Bankiervereinigung

E

igentlich wollte der Patient mit der Einnahme des Medikaments seine Parkinson-Krankheit in den Griff bekommen. Jetzt ist er dauergeil. Requip heisst das Präparat des Pharmakonzerns GlaxoSmithKline (GSK), das auch in der Schweiz gegen Parkinson verschrieben wird. Auf dem Beipackzettel des «Wundermittels» waren Nebenwirkungen wie Spiel- und Sexsucht offenbar nicht aufgeführt, berichtet das Onlineportal «n-tv». Ein Franzose habe nach der Einnahme der Arznei zwischen 2003 und 2005 eine Hypersexualität entwickelt und sich verstärkt dem Glücksspiel hingegeben. Nun erhält der 51-Jährige Schmerzensgeld. GSK ist zur Zahlung von rund 121000 Euro verurteilt worden. Ein Gericht in Nantes gab ihm recht. Sein Anwalt machte das Urteil bekannt. Etliche Patienten meldeten sich danach. uro

Dienstag

Von: glh@ringier.ch An: office@sba.ch Betreff: Fluchtgeld

G O OD

NEWS !

Lust dank Medi Überraschende Nebenwirkungen.

Lieber Patrick Odier Heute schon in die Hände geklatscht? Heimlich! Wie ihre Banker-Kollegen? Weil die Grünen in Baden-Württemberg regieren. High-Time für Schweizer Banken. Wie 1981. Da wurde François Mitterand als Sozialist Frankreichs Präsident. Kapitalflucht. Rette sein Geld, wer kann. Wohin fliessen die SparstrumpfMillionen der Schaffe-SchaffeHäusle-Bauer? Kaum zur Stadtsparkasse Tübingen. Der kleine Grenzverkehr wird Milliarden-schwer. Plätze in Schweizer Schul-Internaten werden per Los vergeben. Des Deutschen Wille war schon immer sein Himmelreich. Helmut-Maria Glogger

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Fotos: iStockphoto, ZVG

 Hölle Ko Tao Gerettete Schweizer erzählen.

Foto: Keystone

Montag

01.04.2011_BS  

Schlangenfrau Nina Burris triumphaler Auuritt in Paris. www.blickamabend.ch www.blickamabend.ch 25° SCHWEIZ 5 er 1. April ist eine Kombi- n...