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www.blickamabend.ch Dienstag, 1. Februar 2011 Luzern/Zug, Nr. 22

OscarFluch

63 Prozent der Gewinnerinnen werden danach geschieden.

! PEOPLE 16/17

HEUTE ABEND

−2° MORGEN

2 TourenFahrer tot unter Lawine

Bei Adelboden wurden ein 24-Jähriger und sein Begleiter in die Tiefe gerissen.

! SCHWEIZ 5

Protest gegen den Präsidenten Hunderttausende versammelten sich heute Mittag auf dem Tahrir-Platz in Kairo.

Gute News von den Ösi-Abfahrern

Fotos: EPA/Hannibal Hanschke, AP, Erich Spiess, SRF

ak Millionen-Marsch gegen Mubar

Ruf nach

Freiheit

S

ie haben etwas Pathetisches, die Aufrufe der ägyptischen Demonstranten zum zivilen Ungehorsam. Der «Marsch der Millionen» tönt nach echter grosser

Volksbewegung, nach friedlichem Protest wie einst im Indien Ghandis, nach Montagsdemonstrationen in Leipzig. Und genau das passiert auch. Hunderttausende strömten

heute auf den Tahrir-Platz. Der Druck der Strasse auf Präsident Mubarak ist immens. Der Ruf nach Freiheit hat die Menschen immer schon fasziniert. ! NEWS 2/3

Mario Scheiber (Bild) konnte das Spital verlassen. Hans Grugger sprach erste Worte nach dem Horrorsturz. ! SPORT 20/21

MordsSpass

Heute Ab e n d im TV

Pierce Brosnan als depressiver Auftragskiller in «Mord und Margaritas» ist ein witziger Hochgenuss. ! SF 2 22.45


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NEWS

→ FEIERABEND

www.blickamabend.ch

Millionen gegen Mubara

Auf einen MultivitaminBooster mit Michael Schumacher (42), Formel-1-Star

Abgeblitzt

«Danke!», würde ich Ihnen, Michael Schumacher, heute Abend in Valencia sagen, wo Sie heute Ihren neuen Formel-1Mercedes vorgestellt haben. «Danke, dass Sie mir das Gefühl geben, noch viel jünger zu sein, als ich bin.» «Ich verstehe nicht», würden Sie mit gerecktem Kinn antworten und auf Ihre gesponserte Uhr schauen. Ich erkläre: «Sie fahren mit 42 noch Formel 1 – der amtierende Weltmeister ist gerade mal halb so alt. In Ihrem Windschatten habe auch ich das Gefühl: Vergiss das Alter, es ist noch alles möglich!» Sie nippen an Ihrem Drink (für den Sie gleichzeitig Werbung machen), ziehen sich die SponsorenKappe vom Kopf und schauen mich von oben herab an: «Na ja, für Sie wohl nicht, Alter. Weltmeister werden Sie, im Gegensatz zu mir, nicht mehr!» Fieser Kerl, denke ich beim Rückzug. Hoffentlich hat dir Mercedes einen Rollator hingestellt. Michael Perricone (43)

Friedliche Revolution Die Armee hält sich zurück.

GROSSDEMO → Eine riesige

Menschen-Flut will Mubarak vom Thron reissen. Alles ist möglich. Protesttage auf. Ihr Ziel: Noch diese Woche Mubarak ie strömen aus allen von seinem Thron werfen. Himmelsrichtungen in Gegen 13 Uhr ist es dann das Zentrum Kairos. Es soll so weit. Mehr als eine Milihr grosser Tag werden. Auf lion Menschen seien auf Bannern und dem Tahrirmit lautstar- Mubarak soll Platz zusamker Stimme mengekomnoch diese fordern die men, berichOppositionel- Woche gehen. tet der arabilen den Rücksche Sender tritt von Präsident Hosni Al- Dschasira. Die MenMubarak. Unter dem Motto schen-Flut zieht los, um loszuwerden. «Marsch der Millionen» rie- Mubarak fen sie zum Höhepunkt der Während die Regimegegner melanie.gath @ringier.ch

S

Schumacher Startet in seine 18. Saison.

→ HEUTE DIENSTAG 03.13 Uhr, Moskau Bei Demonstrationen von russischen Regierungskritikern für das Recht auf Versammlungsfreiheit hat die Polizei 80 Leute verhaftet. 09.04 Uhr, Kabul In Afghanistan sind 2010 mehr als 2400 Zivilisten

Zeiten in MEZ.

getötet worden, so viele wie nie seit Kriegsbeginn. 09.33 Uhr, Moskau ! Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat ein Denkmal zu Ehren seines Vorgängers Boris Jelzin enthüllt. Jelzin starb 2007 im Alter von 76 Jahren.

sich versammeln, setzt Mubarak wieder zur grossen Machtdemonstration an. Es ist wie ein grosses Tauziehen. Mubarak entzieht seinen Gegnern nach und nach Freiheiten. Der Eisenbahnverkehr ist den zweiten Tag in Folge

unterbrochen,hinzukommt ein Stopp der Busverbindungen. Die Schnellstrassen in der Stadt sind blockiert. Die Bevölkerung wird entmobilisiert – und nicht nur das: Mubarak sperrt auch die Kommunikationsmittel.

«Für mich wird ein Traum wahr!» Er hat die Missstände in Ägypten selbst erlebt. Adel AbdelLatif, Ex-Mister-Schweiz und Arzt, stammt väterlicherseits aus Ägypten. Er sagt: «Für mich wird ein Traum wahr.» Er sieht die Armee als das «Zünglein an der Waage». Dass sie hinter den Demonstranten stehe, sei eine Voraussetzung für den Machtwechsel. «Das Volk hält ein grosses Machtpotenzial in den Händen», erklärt er. Abdel-Latif glaubt, es könnte noch diese Woche zum Machtwechsel kommen. Nächstes Jahr will er wieder nach Ägypten reisen und hofft, dann eine Demokratie vorzufinden.

10.01 Uhr, Nürnberg Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Januar auf über 3,3 Millionen gestiegen. Verantwortlich dafür war das Winterwetter. 10.53 Uhr, Bern Problematischer Alkoholkonsum am Arbeitsplatz verursacht jährlich Kosten von einer Milliarde Franken.

11.27 Uhr, Davos GR Die Bündner Polizei hat nach der Anti-WEF-Demo in Davos 60 Personen überprüft. Auch der Journalist Andrew Clark wurde kontrolliert. Im britischen «Guardian» berichtet er nun breit und lang, wie ihn die Kapo mit gefesselten Händen nach Landquart abtransportierte.


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Dienstag, 1. Februar 2011

k in Kairo vereint

Neues aus Absurdistan

Google hilW der Opposition

Die Ehe ist manchmal der reinste Terror

Eine radikalere, nicht gewalttätige Methode, die eigene Frau loszuwerden, gibt es nicht. Ein britischer Immigrationsbeamter setzte seine Gattin auf die TerroristenÜberwachungsliste, als sie gerade Ferien bei ihren Verwandten in Pakistan machte. Als sie für den Rückflug einchecken wollte, erklärten ihr die Grenzbeamten, dass sie das Flugzeug nicht besteigen dürfe. Verwirrt rief sie ihren Mann in England an, der versprach, sich darum zu kümmern. Drei Jahre lang geschah nichts. Erst als der Immigrationsbeamte befördert werden sollte und eine neuerliche Sicherheitsüberprüfung stattfand, entdeckten seine Vorgesetzten den Namen der Ehefrau auf der Terrorliste. Der Ertappte gab seine fiese List zu. Er wurde entlassen. Ein Arbeitskollege kommentiert: «Er hat zwar keinen Job mehr, aber dafür ist er jetzt eine Legende.» rö

VERNETZT → Nach und nach

werden Kommunikationswege geschlossen. Google öffnet einen.

Er lacht Die Ägypter kämpfen auch mit Ironie.

Nachdem fast alle Internet-Provider abgeschaltet wurden, verlor am Sonntag auch der arabische Fernsehsender Al-Dschasira seine Lizenz. Im Zuge der Ankündigungen für heute drohte die Regierung, auch das Mobiltelefonnetz zu kappen. Aber die Demonstranten lassen sich nicht aufhalten. Und die Armee stärkt ihnen den Rücken. Militärsprecher Ismail Etman sagte: «Wir erkennen die Legitimität der Forderungen des Volkes an.» Sie werde nicht eingreifen, solange die Kundgebung friedlich bleibe. !

as Internet spielt eine wichtige Rolle bei der Organisation der Oppositionellen. Aus diesem Grund sperrt Präsident Mubarak nach und nach die Kommunikationswege. Erst gestern Abend wurde erneut ein grosser Internetprovider vom Netz genommen. Doch jetzt schaltet sich der Internetgigant Google ein. Er öffnet einen neuen Weg. Der ägyptischen Bevölkerung soll es möglich sein, per Telefonanruf zu twittern, wie

Google gestern mitteilte. Die Nachrichten müssen als Voicemail bei den internationalen Rufnummern +1 650 419 4196 oder +39 06 62 207 294 oder +97 316 199 855 hinterlassen werden. Unter dem Schlagwort «egypt» werden sie veröffentlicht. Eine ExpertenGruppe von Twitter, Google und Saynow arbeitet an dem Service. Der Internetgigant sagt, er wolle den Ägyptern in dieser schweren Zeit helfen. gtq

Heute Mittag im Internet:

Frank Baumann wieder im TV

1996 war er der ganz böse Junge im Schweizer Fernsehen, verulkte in der Sendung «Ventil» Zuschauer ebenso wie TV-Muffel. Tempi passati. Jetzt ist Baumann, inzwischen Träger des Grimme-Preises, zurück: «Grüezi» heisst seine neue Show (Start: Juni), und die geht so: Baumann besucht die Deutschen. Die hessische Messe für Bestattungskultur zum Beispiel oder die PlaymobilFabrik. Auch Pornokönigin Gina Wild oder Boxerin Elina Tissen. Wer wohl zuletzt lacht? mip

Gezeichnet Der schwedische Staatsbürger Aaed Nijm.

Schwede in Kairo gefoltert?

SCHLIMMER VERDACHT → Ägypten ist auch für Urlauber nicht ganz ungefährlich: Polizisten sollen einen Touristen aus Schweden brutal gequält haben. «Ich war gerade dabei, eine alte Moschee zu fotografieren, als Polizisten auf Motorrädern kamen», sagte Aaed Nijm (22) dem «Helsingborgs Dagblad». Die Polizisten hätten ihm im Gefängnis mit sexueller Gewalt gedroht und mit Stromstössen an den Hoden gefoltert. Nach drei Tagen floh der in Katar geborene Mann mit anderen Gefangenen – nach einem Brand. Seither versteckt sich Aaed in Kairo. Die schwedische Botschaft konnte ihm bisher nicht helfen.

! 11.39 Uhr, Moskau Die russische Ex-Agentin Anna Chapman hat ihren Namen beim Patentamt als Handelsbezeichnung schützen lassen. 11.53 Uhr, Peking Zum Schutz vor Dieben haben Bewohner eines Dorfes im Osten Chinas ihre Ortschaft mit einer Kopie der

Chinesischen Mauer umgeben. Die 70 000 Franken Kosten zahlten die 270 Einwohner selber. 13.09 Uhr, Magdeburg Laut Ermitlungen ist der Lokomotivführer des Güterzuges Schuld am Zugunglück mit zehn Toten vor drei Tagen. Er überfuhr zwei Haltesignale.

→ TWEET DES TAGES User shaqshooq alias @mneuropa twittert aus Kairo:

«Mehr als eine Million Menschen versammeln sich auf dem Tahrir-Platz, Männer und Frauen, Reich und Arm, Jung und Alt, Christen und Muslime: Alle vereint.» Fotos: AFP (2), AP (3), Reuters, Keystone, ZVG

Kinder, Kinder! Für ihre Zukunft wird demonstriert.

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Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend

Top 3 Sieger der letzten 24 Stunden: 1. Hauptstadt Burundi Bujumbura (Quizfrage am TV) 2. Sauber Stellte den neuen Wagen vor 3. Lena Meyer-Landrut oben ohne Ohne Worte


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SCHWEIZ

www.blickamabend.ch Der neuste Fall Die Polizei konnte Monika lebend aus den Fängen von Pablo Schluchter befreien.

Brachte Diskussion ins Rollen Die Entführung und Ermordung von Ylenia.

Entführer und Mörder Daniel H. brachte das Au-pair-Mädchen Lucie in seiner Wohnung um.

WAFFEN → Schauspieler Stefan

Gubser wirbt mit anderen Promis für die Waffenschutz-Initiative.

E

s ist das erste Mal, dass er so etwas macht. Der «Tatort»-Kommissar Gubser setzt sich für ein politisches Anliegen ein. Er tut dies für die WaffenschutzInitiative, über die am 13. Februar abgestimmt wird. Sieht Gubser keinen Widerspruch darin, dass er im «Tatort» auf Verbrecher schiesst, im TV für einen Job als Polizist wirbt und privat gegen Waffen antritt? «Nein, überhaupt nicht», sagt Gubser zu Blick am Abend. Die Polizei brauche Waffen. Es gehe ihm nur um Waffen, die in privaten Haushalten von Zivilisten gebraucht würden. «Ich habe einen Freund verloren, der sich mit einer Armeewaffe umbrachte.» Zudem habe er schon länger die Entwicklung in den USA skeptisch beobachtet, wo es viele Unfälle mit Schusswaffen gebe. «Es

gibt Leute, die in gewissen Momenten durchdrehen und zur Waffe greifen und damit Leute erschiessen», sagt Gubser. Wenn er mit seinem Engagement erreiche, dass damit nur ein Unfall verhindert werden könne, dann sei das super. Er habe aber kein Problem mit Leuten, die eine Waffe beruflich brauchten. Auch nicht mit Sportschützen. Er wolle mit seinem Engagement auch die Jungen dazu aufrufen, ihr Recht wahrzunehmen und stimmen zu gehen. Gubser wirbt zusammen mit anderen Prominenten wie Komiker Marco Rima, Ex-Tagesschausprecher Charles Clerc und Clownin Gardi Hutter für ein Ja am 13. Februar. Schauspielerkollege Andrea Zogg: «Jeder Tote ist einer zu viel.» Die Sache sei ganz einfach, argumentiert Charles Clerc: «Wo weniger

Waffen sind, fallen weniger Schüsse, und wo weniger Schüsse fallen, sterben weniger Menschen.» Ex-MissSchweiz Anita Buri ist überzeugt davon, dass jedes einzelne Leben, das gerettet werden kann, es wert ist, auf Waffen zu Hause zu verzichten. Clownin Gardi Hutter erinnert daran, dass es 2,3 Millionen Waffen in Schweizer Haushalten gibt.

Für Ellen Ringier, Herausgeberin von «Fritz + Fränzi», sind Waffen Tötungsinstrumente. Sie gehörten deshalb nicht in die Umgebung von Familien. Wer dies anders sehe, nehme in Kauf, dass Waffen in menschlichen Ausnahmesituationen von Zivilisten zum Schiessen und damit zum Töten missbraucht würden. hcq

«Tatort»-Kommissar Stefan Gubser Keine Waffen in Privathaushalten.

Arbeiter fand 23 000 Franken

EHRLICH → Was für ein Fund! Ein Mitarbeiter des Bauamts im aargauischen Fislisbach stösst vor zwei Wochen beim Schneepflügen auf zwei Taschen – mit 23 000 Franken darin. Zuerst hält er die Taschen für Abfall. Erst im Bauamt bemerken er und seine Kollegen den Wert ihres Fundes, wie die «Aargauer Zeitung» heute berichtet. Der ehrliche Finder bringt das Geld zur Polizei. Eine Telefon-Rechnung in der Tasche gibt einen Hinweis auf den mutmasslichen Besitzer. Kontaktieren konnte die Polizei ihn aber noch nicht. Der Besitzer scheine das Geld nicht zu vermissen, erklärt Paul Geissmann, Polizeichef der Regionalpolizei Rohrdorferberg-Reusstal. Der Besitzer habe den Verlust noch nicht gemeldet. Seine Ehrlichkeit könnte sich für den Bauamtsmitarbeiter doch noch lohnen: Sollte sich der Besitzer in den nächsten fünf Jahren nicht melden, so geht das Geld an den Finder. sik

Fotos: Keystone/Kapo Aargau, Kapo Appenzell IR, SRF/Peter Hollenbach

«Tatort»-Kommissar schiesst scharf


Dienstag, 1. Februar 2011

Bei Entführung schlägt Polizei per SMS Alarm HANDY-FAHNDUNG → Die Polizei will mit einem SMS-Alarmsystem Kidnappern das Handwerk legen. georg.nopper @ringier.ch

F

älle wie jener der in Appenzell entführten Ylenia († 5) oder des ermordeten Au-pair-Mädchens Lucie Trezzini († 16) dürfen sich nicht wiederholen. Seit Januar 2010 ist deshalb ein nationaler Entführungsalarm in Kraft. Jetzt kann die Polizei die Bevölkerung ausserdem per SMS für die Fahndung einspannen. In der Mitteilung wird ein Internetlink mit Zugriff auf ein Foto des Opfers angegeben. Die Ermittler können gezielt in jener Region Leute anschreiben, in der

gungsbehörden aus. Sie sind für den Inhalt der Meldung zuständig, die in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch verdie vermutete Entführung fasst wird. Die Rückmelpassierte. Um in einem sol- dungen aus der Bevölkechen Fall alarmiert zu wer- rung werden von einem den, muss man sich mit der Call-Center entgegengePostleitzahl des Wohnorts nommen, das im Bundesanmelden. Dies ist auf amt für Polizei innert www.entfuehrungsalarm. 30 Minuten aufgebaut werden kann. ch oder per SMS an die Empfänger Den AnNummer stoss für das Alarmsystem 77777 (Text: bekommen «Start Alarm» Foto des Opfers. hatte die Entplus Postleitführung von zahl) möglich. Anmeldung, Ylenia im Juli 2007 durch Abmeldung und Änderung den in Spanien wohnhaften der Postleitzahl kosten 20 Urs Hans von Aesch († 67) Rappen, der Versand der gegeben. Der Nationalrat Entführungsalarm-SMS überwies im April 2009 ist gratis. stillschweigend eine parlaDen Alarm lösen die mentarische Initiative des kantonalen Strafverfol- damaligen Ständerats und

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jetzigen Bundesrats Didier Burkhalter (FDP/NE). Im jüngsten Entführungsfall um die 14-jährige Monika* aus Buchs AG und den 32-jährigen Täter Pablo Schluchter wurde kein nationaler Entführungsalarm ausgelöst. Der Aargauer Kripo-Chef Urs Winzenried dazu: «Wir haben uns sehr grosse Sorgen gemacht. Falls der Täter von diesem Entführungsalarm Kenntnis erhalten hätte, wäre das Leben des jungen Mädchens in noch viel grösserer Gefahr gewesen.» Grund: Zwischen dem Zeitpunkt der Entführung und dem Auslösen des Alarms wäre zu viel Zeit vergangen. Monika wurde lebend aus den Fängen ihres Entführers befreit. ! * Name der Redaktion bekannt

5 Lawine fordert zwei Todesopfer SCHNEE-DRAMA → Eine Lawine in Adelboden BE hatte zwei Männer mitgerissen und getötet. Die beiden erfahrenen Bergsteiger und Skitourenfahrer waren am Montagmorgen am Vorderen Lohner auf einer Skitour unterwegs. Plötzlich löste sich ein Schneebrett und riss die beiden Männer 500 bis 600 Meter mit in die Tiefe – die Männer hatten keine Chance. Rettungskräfte haben am Montagmittag im Lawinenkegel nur einen Mann geborgen. Der 24-jährige Berner Oberländer war 50 Zentimeter tief im Schnee verschüttet. Die Suche nach dem zweiten Opfer dauerte länger. Wegen der einbrechenden Dunkelheit brach man die Aktion ab – das zweite Opfer konnten die Bergretter erst heute Morgen orten und bergen, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte mit. SDA


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Dienstag, 1. Februar 2011

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WIRTSCHAFT

Kommt jetzt der Ölschock? PREISSCHUB → Die Turbulenzen

in Nordafrika sorgen für Druck bei den Preisen von Erd- und Heizöl. Weltwirtschaft ist nach der Finanzkrise 2007, die 2008 o hoch stand der Öl- in eine Weltwirtschaftskripreis schon seit zwei se mündete, wieder auf Jahren nicht mehr. Die Touren gekommen. Die zuAngst vor einer weiteren Es- nehmende Nachfrage liess kalation in Ägypten treibt in der Folge die Preise steigen. «Und die Chinesen ihn in die Höhe. Ägypten ist zwar ein haben ihre Lager aufgekleiner Erdölproduzent. füllt», sagt Rolf Hartl von Aber das Land hat eine stra- der Erdöl-Vereinigung. tegisch bedeutende WasserDie politischen Unruhen strasse: Der setzen jetzt Suezkanal ist Hoffen auf eine noch einen drauf. Geseiner der Beruhigung wichtigsten tern stieg der der Lage. TransportPreis für ein wege für ErdFass der Sorte öl. Durch ihn wird das Öl Brent erstmals auf über 100 aus dem Nahen Osten zu Dollar und hielt sich heute uns gebracht. Dass er we- Vormittag darüber. Aus Schweizer Sicht ein gen des Konflikts unpassierbar werden könnte, schürt Trost: Der hohe Erdölpreis wird vom tiefen Dollar abÄngste. Tunesien ist ebenfalls gedämpft. Trotzdem zieht kein grosser Produzent. der hohe Erdölpreis auch Aber die Lage dort sorgt für die Preise der raffinierten zusätzlichen Druck nach Produkte mit. Vor allem das oben beim Preis. Denn die Heizöl reagiert schnell. Sorge geht um, dass sich die «Wir nähern uns der Marke Unruhen auf weitere arabi- von 100/100», sagt Hartl. sche Länder übertragen. Sprich: 100 Liter Heizöl Der Rohölpreis lag be- kosten rund 100 Franken. reits vor dem Ausbruch der Die tiefen Temperaturen Krisen in Tunesien und heizen im Moment den VerÄgypten hoch. Denn die brauch an. «Wer jetzt auffül-

Tanker im Suezkanal Strategischer Verkehrsweg in Ägypten.

matthias.pfander @ringier.ch

Fotos: Superbild/A1pix/Eric Bach, Travelstock44.de/Jürgen Held

S

len muss, sollte das besser jetzt tun, als noch zuzuwarten», sagt Hartl. Denn die Preise könnten je nach Verlauf der Krise weiter steigen. «Wer aber bis zum Sommer bei der Menge auf der sicheren Seite ist, sollte jetzt nicht ans Heizöl denken», empfiehlt der Direktor der Erdöl-Vereinigung. Er rechnet mit einer Beruhigung der Lage. !

Tumult auch an den Börsen Die Lage in Ägypten und Tunesien hält die Börsen auf Trab. Ganz besonders bekam das der Reisekonzern Kuoni zu spüren. Der Aktienkurs sank gestern um fast 5 Prozent. Heute erholte er sich im Verlauf des Vormittags um 1 Prozent. Ebenfalls unter Druck kam die Aktie von Orascom, der Firma des ägyptischen Milliardärs und Andermatt-Investors Samih Sawiris. Seine Firma macht 80 Prozent des Umsatzes in Ägypten. Sensibel auf die Entwicklung vor Ort reagieren auch die Aktien von Firmen wie ABB, Nestlé, Holcim oder Luxusgüterhersteller und Logistikunternehmen. Sie alle sind in Ägypten engagiert.

Bahnhofstrasse teuer wie nie LUXUS → Mit einem Quadratmeterpreis von über

10 000 Franken liegt die Shopping-Meile weit vorne.

E

Luxus-Geschäfte Die Bahnhofstrasse wird teurer und teurer.

s geht auch noch teurer: An der 5th Avenue in New York kostet der Quadratmeter umgerechnet bis zu 22 600 Franken. Oder in Hongkong: An der Causeway Bay werden 19 000 Franken verlangt. Die Zürcher Bahnhofstrasse liegt mit ihren maximalen Miet-

preisen von 10 300 Franken pro Quadratmeter aber immerhin auf Platz drei der teuersten Lagen, wie die neue Retail-Marktstudie der Location Group zeigt. Der Preis an der Bahnhofstrasse ist so hoch wie noch nie: Er hat im Vergleich mit dem Vorjahr um

über 8 Prozent zugelegt. Die Folge: Fast nur noch Luxuslabel können sich diesen Standort leisten. Die werden dafür auch mit guten Geschäften belohnt. Von 100 000 Passanten pro Tag und bis zu 50 000 Franken Umsatz pro Quadratmeter ist die Rede. map

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AUSLAND Gegen die Reform Richter Vinson.

www.blickamabend.ch Muss weiter kämpfen Präsident Obama.

Ausserirdisch Nachrichten aus dem All von Erich von Däniken, Ufo-Forscher und Erfolgsautor

Himmlische Lehrmeister

ausserirdisch@blickamabend.ch

Richter vergleicht «Obamacare»

mit Broccoli

Grippe legt 1500 Schulen lahm

War sie 114 oder 115? Eunice Sanborn aus Texas.

RADIKALKUR → Moskauer

Schüler haben diese Woche frei.

W

egen einer besonders schweren Grippewelle fällt in Moskau diese Woche die Schule aus. Eine halbe Million Schüler zwischen 6 und 14 Jahren müssen zu Hause bleiben. Mehr als 1500 Schulen sind betroffen. Ältere Schüler haben zwar Unterricht, sollen aber nicht wie üblich für jedes Fach die Klassenräume wechseln. Die Behörden

Fotos: AP, Keystone, RTL, ZVG

Im ersten Buch Mose (Kap. 6) wird von der Sintflut berichtet. Noch vor dieser Flut lebten zehn Patriarchen, der siebte unter ihnen hiess Henoch. Derselbe Henoch ist Autor eines Teils der heiligen Schriften Äthiopiens. Als Augenzeuge berichtet Henoch, was ihm widerfahren ist. Zwei Engel entführten ihn über die Erde hinaus. Zuerst musste er sich waschen, desinfizieren und neu einkleiden. Er besuchte ein Biotop mit fremden Ackerfrüchten und stand schliesslich vor dem Thron der «höchsten Majestät». Dort oben lernte Henoch das Schreiben. Wissenschaftliche Bücher über den Kalender der Erde, über Astronomie und Metallurgie wurden ihm diktiert. Am Ende verlässt Henoch die Erde in einem feurigen Wagen. – Bislang ist Henoch stets religiös interpretiert worden. Als ein Mysterium Gottes. Ich sehe das anders. Zwei Ausserirdische holten Henoch ab, desinfizierten ihn, kleideten ihn ein und brachten ihn ins Mutterraumschiff. Dort lernte er ihre Sprache und das Schreiben. Schliesslich diktierten sie ihm wissenschaftliche Bücher zum Wohle der Menschheit. Wie kommt man nur auf solche Ideen? Henoch nennt die Namen einiger seiner Lehrmeister und kennt auch ihre Berufe. Keiner war ein Engel!

Grippeimpfung Russischer Schüler beim Arzt.

haben sich für die Radikalkur entschieden, nachdem seit Weihnachten oft die Mehrheit der Kinder krank gemeldet war. Trotzdem können sich die gesunden Kinder nicht über eine Ferienwoche freuen: Die Schulbehörden haben ausdrücklich verlangt, dass die Lehrer ihren Schülern Aufgaben geben – per Telefon oder Internet. as

Älteste Frau gestorben

REKORD-ALTER → In Texas ist gestern die älteste Frau der Welt gestorben. Eunice Sanborn wurde offiziell 114 Jahre und 195 Tage alt. Die Texanerin starb in ihrem Haus im Kreise ihrer Enkel und Urenkel, wie ihre Pfleger mitteilten. Um ihr Alter gibt es einige Verwirrung. Laut ihrer Familie war sie seit dem 20. Juli 2010 bereits 115 Jahre alt. Die Behörden hätten sich mit ihrem Geburtsjahr vertan: Sanborn sei 1895, nicht 1896 zur Welt gekommen. Sie war dreimal verheiratet, ihr letzter Mann starb 1979. Auch ihre Tochter Dorothy lebt nicht mehr. Sanborn erhielt den Titel «Älteste Frau der Welt», inklusive Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde im November 2010 nach dem Tod von Anne Eugénie Blanchard, die mit 114 Jahren in Frankreich starb. Als älteste Frau der Welt gilt nun Bessi Cooper aus dem Bundesstaat Georgia. Sie wird am 26. August 115 Jahre alt. as


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Dienstag, 1. Februar 2011

URTEIL → Ein Richter hält «Oba-

macare» für verfassungswidrig – wegen der Versicherungspflicht.

Während ein Gericht in Virginia zuvor nur die Versiie Gesundheitsreform cherungspflicht für verfasist die bisher grösste sungswidrig erklärt hatte, politische Errungenschaft stufte Richter Roger Vinson von US-Präsident Barack in Florida nun das gesamte Obama. Und doch macht Gesetz als Verfassungsversie ihm nur Probleme. Ein stoss ein. Wenn Washington die US-Bundesrichter in Florida erklärte gestern das ge- Bürger verpflichten könne, samte Gesetz Krankenversifür verfas- 30 Mio. Americherungen zu kaufen, könnsungswidrig. Im Mittel- kaner sind nicht ten auch Vorpunkt des versichert. schriften für den Erwerb Rechtsstreits steht die Frage, ob bestimmter Lebensmittel die Regierung das Recht gemacht werden, so der hat, jedem einzelnen Bür- Richter. «Oder, wie in der ger den Erwerb einer Verhandlung diskutiert Krankenversicherung wurde, der Kongress könnvorzuschreiben. Das Ge- te die Bürger verpflichten, setz enthält eine solche Re- Broccoli zu kaufen und zu gelung, die 2014 in Kraft konsumieren», schrieb Vintreten soll. Gegenwärtig ha- son in der Urteilsbegrünben mehr als 30 der etwa dung. Ein Broccoli-Zwang 312 Millionen Menschen in wäre verfassungswidrig – den USA keine Krankenver- und damit auch die Kransicherung. kenversicherungen. andrea.schmits @ringier.ch

D

Mit der Entscheidung des Richters in Pensacola steht praktisch fest, dass der Streit um die Reform vor dem Obersten Gerichtshof der USA landen wird. Insgesamt haben jetzt zwei niedrigere Instanzen das Gesetz gestützt, zwei dagegen entschieden. Die USRegierung kündigte in einer ersten Stellungnahme an, das Urteil anzufechten. Die Republikaner begrüssten das Urteil. Es dürfte sie in dem Versuch bestärken, die von ihnen ver-

ächtlich «Obamacare» genannte Reform per Kongressbeschluss zu kippen. Das Abgeordnetenhaus, in dem die Konservativen eine deutliche Mehrheit haben, hat bereits dafür gestimmt, die Reform rückgängig zu machen. Doch das war weitgehend ein symbolischer Schritt, denn den Senat kontrollieren die Demokraten, und zur Verabschiedung eines Gesetzes müssen beide Kammern zustimmen. Umso mehr hoffen die Republikaner auf einen Sieg vor Gericht. !

Gut zu wissen Boston Tea Party ist die Bezeichnung für einen Akt des Widerstandes gegen die britische Kolonialpolitik im Hafen der nordamerikanischen Stadt Boston am 16. Dezember 1773. An diesem Tag drangen symbolisch als Indianer verkleidete Bostoner Bürger in den Hafen ein und warfen drei Ladungen Tee (342 Kisten) der britischen East India Trading Company von dort vor Anker liegenden Schiffen ins Hafenbecken. Die weitere Eskalation des Konfliktes führte ab April 1775 zum Ausbruch des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges gegen die Kolonialmacht England. Die konservative US-amerikanische Tea-Party-Bewegung, die sich unter anderem gegen Steuererhöhungen einsetzt, ist nach der Boston Tea Party benannt.

Quote, aber kein Geld: Das Camp ist nicht lukrativ.

DschungelCamp-Flop

WERBEKILLER → 8,93 Millionen schauten sich das «Dschungelcamp»Finale an. Doch der Quotenabräumer ist kein Werbe-Absahner, denn finanziell hat sich «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus» für RTL nicht gelohnt. Laut dem Branchenmagazin «Kontakter» ging dem Sender täglich eine halbe Million Euro durch die Lappen. Grund: Ein 30-Sekunden-Spot kostet 55 000 Euro. Und das war vielen Firmen zu teuer.

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LUZERN/ZUG

www.blickamabend.ch

Wunderschön 360-Grad-Foto von der Rigi.

WINTER → Sonnenstrahlen sind

unten derzeit Mangelware. Doch bereits am Wochenende gibt es frühlingshaEe Temperaturen.

Genoss Luzern Fussballstar Wiggerl Kögl.

Sidonia Küpfer und Michael Graber

I

m Moment braucht es eine gehörige Portion Lebensfreude, um nicht in eine Winterdepression zu verfallen. Seit Tagen hängt

der Nebel über der Zentralschweiz, und nur ganz selten lacht die Sonne durch die milchige Suppe. Wer es da besser haben will, der muss nach oben. So wie unser Fotograf Dominik

Baumann. Er war gestern auf der Rigi und hat dieses wunderschöne 360-GradBild mitgebracht. Es zeigt eben auch die schöne Seite des Nebels: Wer sich darüber befindet,

Auto brennt komplett aus MYSTERIÖS → Die Polizei rätselt: Warum geriet

dieses Fahrzeug heute Morgen in Brand?

H

Kögl: «Bezahlter Urlaub» LEGENDE → Er war einer der Publikumslieblinge beim FC Luzern und hat das offensichtlich auch nicht vergessen: Ludwig «Wiggerl» Kögl. Der deutsche Fussballer, der auch bei Bayern und Stuttgart spielte, verdankt es Luzern in einem Interview mit dem Fussballblatt «11 Freunde». Die Schweiz sei ein Paradies für ihn gewesen, sagt Kögl, der von 1996 bis 1999 auf der Allmend spielte. «Luzern ist die schönste Stadt, die ich kenne», so Kögl weiter. Bei jeder Gelegenheit sei er auf die Berge gegangen . «Ich sollte es vielleicht nicht laut sagen, aber meine Zeit dort war für mich wie bezahlter Urlaub.» mg

eute Morgen auf der Kantonsstrasse in Nottwil. Ein 18-jähriger Mann fährt um sieben Uhr in Richtung Oberkirch. Kurz vor Dorfausgang dann der Schock: Das Auto gerät in Flammen. Innert weniger Minuten und trotz schnellen Einsatzes der Feuerwehr Nottwil brennt das Auto komplett aus und ist nur noch ein heisser Haufen Schrott. Was das verheerende Feuer ausgelöst hat, ist derzeit völlig unklar. Die Branddetektive haben die Ermittlungen aufgenom-

men. Immerhin: Derjunge Mann hatte Glück im Unglück: Er konnte das Auto unverletzt verlassen. Schaden hat alleine das Fahrzeug genommen. Die LuHeisser Schrott Das ausgebrannte Auto.

zerner Polizei schätzt diesen auf zirka 3000 Franken. Wegen des Brandes musste der Verkehr in Nottwil zeitweilig einspurig geführt werden. mg


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Dienstag, 1. Februar 2011

So schön wäre es ohne den Nebel

geniesst einen atemberaubenden Blick übers Nebelmeer – inklusive der zahlreichen Bergspitzen, die herausragen. Kein Wunder, haben die Bergbahnen derzeit Hochbetrieb.

Aber es gibt auch für Flachländer gute Nachrichten. «Bereits für morgen gibt es eine kleine Chance, dass die Sonne durchdrückt», sagt Meteorologe Peter Pöschl von SF Meteo

gegenüber «Blick.ch». Noch besser sieht es dann am Wochenende aus. «Wir erwarten sehr mildes, fast frühlingshaftes Wetter», erklärt Pöschl. Die Nullgradgrenze steige auf knapp 3000 Me-

ter. Und in der Zentralschweiz herrschen Temperaturenvonbiszu acht Grad.. Einen Dämpfer gibt es für Wintersportfreunde: Neuschnee bleibt Mangelware. !

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Novartis-Projekt nimmt Hürde

r. 25961F 7 Fr. statt

CAMPUS → Noch gibt es einige

Fotos: Dominik Baumann, Keystone, Luzerner Polizei, ZVG

Bedenken hinsichtlich des Ausbildungszentrums in Risch.

D

So sieht es aus Das geplante Center in Risch am Zugersee.

as geplante Aus- und Weiterbildungszentrum der Novartis in Risch ZG hat die Vorprüfung überstanden. Die Baudirektion ist zum Schluss gekommen, dass das Projekt grundsätzlich bewilligt werden könnte. Aber: Es bedürfe noch einiger Überarbeitungen. So müsse etwa die Uferzone am Zugersee noch deutlicher als naturbelassenes Areal gekennzeichnet werden. Ebenso

gelte es die Frage zu klären, wie oft die Bevölkerung Zugang zum Gelände habe. Die Entwürfe für das geplante Center stammen von denbekanntenArchitekten Peter Zumthor und Günther Vogt. Die Gesamtkosten werden auf einen «tiefen dreistelligen Millionenbetrag»geschätzt. Das letzte Wort hat aber die Rischer Bevölkerung. Fertig wäre das Projekt frühestens im Jahr 2013. mg

→ SCHNÄPPCHEN DES TAGES

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WISSEN

Dienstag, 1. Februar 2011

Europas heutige Monarchien (rot). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren es noch viel mehr. Nur die Schweiz, Frankreich, Portugal und San Marino waren damals bereits Republiken.

Wer will diesen Job? Prinz Charles ist der nächste König des Vereinigten Königreichs.

SCHWEDEN NORWEGEN

VEREINIGTES KÖNIGREICH DÄNEMARK NIEDERLANDE

LUXEMBURG BELGIEN

LIECHTENSTEIN

ANDORRA

Fotos: John Giles/Reuters, ZVG

SPANIEN

Gefährlicher Thron MORD UND TOTSCHLAG → Mehr

den 15 von den 17 schottischen Königen zwischen 889 und 1094 ermordet. Seltsamerweise zählte Eisner deutlich mehr MorEisner trug die Todesur- de im nördlichen Europa. sachen von 1513 europäi- So etwa im Königreich schen Königen und Köni- Northumbria, wo im 8. ginnen vom Jahr 600 bis Jahrhundert 14 der 15 Kö1800 zusammen. nige gewaltsam umkamen. Eisner kommt zum Die Königsmorde unterSchluss: 22 Prozent dieser teilt Eisner in seiner historiMonarchen schen Analyse in vier Kaschieden ge- Gelüste nach tegorien. Bei waltsam aus dem Leben. Thron, Land den ersten Mord stellte und Rache. drei kamen sich als häuMonarchen figste unnatürliche Todes- direkt oder indirekt durch ursache heraus (15%). andere Adelige ums Leben «Diese Zahlen verdeutli- – zwecks Thronübernahchen die früheren gewalttä- me, Gebietserweiterung tigen Rivalitäten unter Eu- und Rache. Morde verübt ropas politischen Eliten», durch Aussenseiter – die sagt Eisner. vierte Kategorie – waren In einigen Königshäu- selten. Am häufigsten wurden sern ging es besonders blutrünstig zu und her. So wur- Könige zwecks direkter

als jeder fün8e Monarch schied nicht freiwillig aus dem Leben. gerhard.schriebl @ringier.ch

W

as wären Sie lieber, Soldat oder König? Statistisch wäre ein Einsatz in Afghanistan jedenfalls sicherer, als auf einem Thron zu sitzen. Eine neue historische Aufarbeitung zeigt: Über ein Fünftel der Monarchen starben in der Vergangenheit eines gewaltsamen Todes. Damit ist das königliche Todesrisiko vier Mal grösser als das eines Soldaten in einem Kriegsgebiet. In einem Palast zu leben ist gar 200-mal riskanter als in Ciudad Juárez, der mexikanischen Stadt mit der weltweit höchsten Mordrate (sieben pro Tag). Der Kriminologe Manuel

MONACO

Machtübernahme aus dem Weg geräumt. Dies besiegelte etwa das Schicksal von Nikephoros II. († 969). Der byzantinische Kaiser wurde im Bett von seiner Frau und ihrem Geliebten Johannes Tzimiskes ermordet. Tzimiskes, Nikephoros’ Neffe, bestieg nach dem Mord den Thron. Auch beim zweithäufigsten Mordmotiv, der Gebietserweiterung, wandten die Adelsmänner oft unehrenhafte Methoden an. Der Sultan von Granada, Mohammed VI., wurde beispielsweise 1362 vordergründig zu Friedengesprächen eingeladen, dann aber hinterrücks von Peter I. «dem Grausamen» in Sevilla (Spanien) hingerichtet. Auch Charles I. lebte nicht glücklich bis ans Ende seiner Tage. Der König von England, Schottland und Irland hatte allerdings weder Eheprobleme, noch wurde er Komplottopfer fremder Mächte. Im Verlauf der Jahrhunderte wurde es immer seltener, «den Machttransfer mittels eines Monarchen-Mordes zu organisieren». Und wenn doch, «brauchte es eine juristische Rechtfertigung»,

sagt Eisner. «So wie etwa den Strafprozess von Charles I. im Jahr 1649.» Dieser wurde wegen Hochverrats zum Tode verurteilt und öffentlich enthauptet. Vor seiner Exekution soll er sich zwei Hemden angezogen haben, damit das Volk ein allfälliges Kältezittern nicht als Schwäche interpretieren könnte. Die Monarchen unserer Zeit müssen sich nicht so warm anziehen. Der Job ist deutlich weniger gefährlich als früher. Auch wenn der Groll des Volkes sich immer noch über den Adeligen entladen kann, wie die Attacke auf Charles und Camilla in London im Dezember gezeigt hat. !

Charles I. Der König von England verlor 1649 seinen Kopf.


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! Jekaterinburg, Russland Dmitri Medwedew schaut sich keinen Comic an. Die Sache ist ernst. Ernst wie er. Der Präsident nimmt an einer Sitzung der Menschenrechtskommission teil und studiert die Broschüre mit dem Titel «Deine Rechte!». Gutes Thema in Russland.

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! Cape Canaveral, Florida Da kommt bestimmt Wehmut auf bei den Mitarbeitern der Weltraumbehörde. Space Shuttle «Discovery» wird auf seine letzte Reise geschickt. Die Verschiebung zum Gate 39a im Kennedy Space Center dauert sieben Stunden.


Dienstag, 1. Februar 2011

Bilder des Tages

Fotos: Emilio Morenatti/AP, John Raoux/AP, Lee Jae-Won/Reuters, Dmitry Askhatov/RIA Novosti/Kreml/Reuters

! Gizeh, Ägypten Das Land bleibt schön und mystisch. Trotz aller politischen Verwerfungen. Bedauerlich für diese holländischen Touristinnen ist nur, dass die Pyramiden wegen der Unruhen geschlossen bleiben. Einmal im Leben in Ägypten, und dann das!

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! Seoul, Südkorea Erinnert etwas ans Adventsingen an der Bahnhofstrasse in Zürich. Sind aber getrocknete Adlerfische auf dem Wochenmarkt. Die Koreaner machen zurzeit eine harte Zeit durch. Die Preise für Lebensmittel steigen ohne Anzeichen auf eine Trendwende.


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PEOPLE

Frauen und der Osc

→ HEUTE FEIERN Karl Dall !

DRAMA → Für Hollywood-Ladys gilt: Filmpreis

deutscher TV-Moderator, wird 70 … Stéphanie von Monaco, Prinzessin, wird 46 … Michael C. Hall, US-Schauspieler («Dexter»), wird 40 … Lisa Marie Presley, US-Sängerin, wird 43 …

gewonnen, Liebe zerronnen. Eine Studie bestätigts. anna.blume @ringier.ch

K

Smalltalk mit … … Moritz Bleibtreu (39) und Alexandra Neldel (34), Schauspieler

«Wir sind mit DisneyFilmen aufgewachsen» Gratulation, Sie gehören jetzt zur Disney-Familie! Alexandra Neldel: Danke. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich Rapunzel sprechen darf. Sind Sie mit DisneyFilmen aufgewachsen? Neldel: Ich hatte dieses Glück, ja. Jeder Film war für mich ein grosses Highlight! Moritz Bleibtreu: Ich bin auch sehr von Disney geprägt, ein Kind der alten Schule: Ich stehe total auf Zeichentrickfilme. Und «Rapunzel» sieht ja auch fast wieder aus wie gezeichnet, bewegt sich ästhetisch weg von «Nemo» oder «Toy Story». Das finde ich schön! Sie haben nicht nur die Ehre, einen Disney-Film zu sprechen, es ist auch gleich noch der 50. Disney-Film. Macht Sie das stolz? Neldel: Das habe ich erst im Nachhinein erfahren. Vielleicht bekommen wir jetzt eine goldene DVDHülle. Wie bei diesen lustigen Taschenbüchern.

Oder eine eigene Attraktion in einem Vergnügungspark ... Bleibtreu: Na das wär mal was! Dann müsste ich sicher nicht mehr anstehen.

aum den Oscar in der Hand, sucht der Partner das Weite. Ist der Goldjunge ein Unglücksbringer in Sachen Liebe? Das haben jetzt Soziologin Tiziana Casciaro und Kollegen untersucht und bestätigen: Ja, den Oscar-Fluch gibts wirklich. Und er schlägt vor allem bei Frauen zu. 2010 siegte Sandra Bullock (46) als beste Hauptdarstellerin. Kurze Zeit später endete ihre Ehe mit Jesse James. Die neue Studie belegt: 63 Prozent der Frauen, die den Oscar gewannen, werden danach geschieden. Bullock ist in bester Gesellschaft, Beispiele gibt es

genug. Hilary Swank (36) einem Oscar prämiert wird 2004 für «Million Dol- («Monster’s Ball»), ist aber lar Baby» ausgezeichnet. seit 2003 von Eric Benet geZwei Jahre später folgt die schieden. Scheidung von Chad Lowe. Die Forscherinnen unKate Winslet (35) erhält tersuchten das Schicksal den Oscar 2008 für «Der der «besten SchauspielerinVorleser», aber Ehemann nen» seit 1936. Im DurchSam Mendes, selbst Oscar- schnitt hielt die Ehe noch gekrönt, er4,3 Jahre. Die griff die Forscher besten männFlucht. Charlichen Daruntermauern lize Theron steller haben (35, «Mons- Oscar-Fluch. kein Oscarters») triumPech. Sie könphiert 2003, letztes Jahr nen sich darauf verlassen, scheitert die Liebe zu Stuart nicht verlassen zu werden. Townsend. Reese WitherAm 27. Februar wird spoon (34) räumt 2005 den der Filmpreis wieder vergePreis für «Walk The Line» ben. Heisseste Anwärterin: ab. Ein Jahr später packt Natalie Portman (29). Ehemann Ryan Philippe Frisch verlobt und schwanseine Sachen. Und Halle ger. Hoffentlich geht der Berry (44) wurde 2001 mit Fluch an ihr vorüber. !

«Rapunzel» ist eine Romanze: Der Mann tut alles für die Frau. Was würden Sie für Ihren Partner tun? Neldel: Ich würde wie Rapunzel meine Haare für ihn runterlassen, und ich würde ihm mit der Bratpfanne eine rüberziehen. (lacht) Sehr romantisch. Rapunzel will raus aus dem Turm. Haben Sie als Jugendliche auch mal den Drang gehabt, ausbrechen zu müssen? Neldel: Das nennt man Pubertät, nicht? Und Rapunzel, was soll sie anderes machen? Sie ist die ganze Zeit im Turm ... Bleibtreu: ... ohne Playstation. Aber ich vermute, mit der Pflege der Haare hat sie genug zu tun. Ich hatte auf jeden Fall nie das Gefühl, ausbrechen zu müssen. Meine Mutter hat mich vielmehr dazu gedrängt, gewisse Erfahrungen zu machen. «Rapunzel», im Kino.

Haarig Alexandra Neldel und Moritz Bleibtreu.

Mann weg Die Ehe von Reese Witherspoon mit Ryan Philippe endet ein Jahr nach ihrem Oscar-Gewinn.

Mieser Liebhaber Charlie Sheen.

Alles aus Die Ehe von Hillary Swank mit Chad Lowe hielt nach dem Oscar-Gewinn gerade noch zwei Jahre.

Trotz Oscar für den Mann Auch Kate Winslet konnte die Liebe zu Ehemann Sam Mendes nicht retten.

Sheen: 3-MinutenSex und Koks ENTHÜLLUNG → Nicht sehr schmeichelhaft, was Pornostar Kacey Jordan (22) über Charlie Sheen (45) sagt. Nach 36 Stunden mit dem Schauspieler degradiert sie ihn zum Kasper. Sex mit Sheen dauere nur drei Minuten. Und Tattoo-Luder Michelle «Bombshell» McGee (32) klagt nach einer PartyNacht: «Charlie hat sich fast zu Tode gekokst.» zvr

Fotos: AP (3), Reuters (2), Dukas, RDB/kpa, babirad (2), ZVG

lukas.ruettimann @ringier.ch

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Dienstag, 1. Februar 2011

ar-Fluch → KOMMENTAR von Eliane Schweitzer Expertin Liebe & Sex

Der Mann im langen Schatten

Ehepech Sandra Bullock mit ihrem Goldjungen.

An der letzten OscarFeier am 7. März dankte Sandra Bullock ihrem damaligen Ehemann Jesse James, dass er «immer» zu ihr halte. Sie lag falsch – wie vor ihr Hilary Swank, Kate Winslet, Charlize Theron, Reese Witherspoon und Halle Berry. Liegt ein Fluch auf dem Oscar? Oder gibt es näherliegende Gründe? Dass Bullock nicht merkte, dass ihr Mann elf Monate lang eine Affäre führte, hängt mit ihrem Beruf zusammen: viel unterwegs, wenig Zeit für den Partner. Möglich, dass die Liebe bei den anderen fünf Oscar-Gewinnerinnen ebenfalls an zeitlicher und räumlicher Distanz zerbrach. Kommt dazu: Es ist kein Vergnügen, überall neben einer Diva zu stehen, die hofiert und umschmeichelt wird, während man selbst übersehen wird. Das passiert Frauen berühmter Männer nicht. Sie werden wahrgenommen und durch ihn sozial aufgewertet. Ein Mann aber, dessen Frau prominent ist, sonnt sich vielleicht kurz in ihrem Glanz, steht aber bald wieder in ihrem Schatten.

Stolz Keith Urban und Nicole Kidman mit Babyfoto.

Das erste Bild von Kidmans Baby PREMIERE → Nicole Kidman

und Keith Urban zeigen HandyFotos von ihrer kleinen Faith.

S

ie ist gerade mal fünf Wochen alt und hat schon ihren ersten Auftritt auf dem roten Teppich: Faith Margaret, die Tochter von Nicole Kidman (43) und Keith Urban (42). Die stolzen Eltern haben auf dem Weg zur Verleihung der SAG Awards alle Welt an ihrem Glück teilhaben lassen und den Reportern ein Bild von ihrer kleinen Tochter gezeigt.

Nicole zückte ihr Handy und gewährte einen Einblick in ihr privates digitales Fotoalbum. Die OscarPreisträgerin schwärmt: «Faith ist für uns einfach göttlich.» Nicole Kidman war für einen SAG Award nominiert, ging aber leer aus. Egal. Faith, die von einer Leihmutter ausgetragen wurde, ist ihre kleine Trophäe des Glücks. aau

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Clooney erteilt Pitts Kindern Hausverbot STREIT → George Clooney hat

sich mit Angelina Jolie und Brad Pitt überworfen. Wegen der Kids. anna.blume @ringier.ch

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er Brad Pitt (47) und Angelina Jolie (35) samt ihren sechs Kindern zu sich nach Hause einlädt, braucht gute Nerven. Nerven, die George Clooney (49) offenbar nicht hat. Der Hollywood-Beau erteilte seinem Busenfreund Brad jetzt Hausverbot. Denn beim letzten Italien-Besuch von Brad und seiner Brut lief einiges schief. Die Rasselbande hat Clooneys Villa am Comersee auseinandergenommen. «Die Kinder haben die teuren Sofabezüge durch Essensflecke und Fussab-

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PEOPLE

Dienstag, 1. Februar 2011

→ PEOPLE

NEWS

Beleidigt Brad Pitt spricht nicht mehr mit George Clooney.

Unkönigliche Flitterwochen

drücke ruiniert», so ein Insider im «National Enquirer». Später spielten die Kleinen Verstecken in der Bibliothek – und rissen dabei die wertvollen Bücher aus den Regalen. «George ist stinksauer», so die Quelle. Er hat seinen Kumpel zur Rede gestellt. «George hat Brad gesagt, dass er und Angelina gerne wiederkommen dürfen. Aber nur ohne die Kinder.» Die Brangelina-Brut hat ab sofort Hausverbot. Das schmeckt Brad Pitt überhaupt nicht. Seit dem Streit herrscht absolute Funkstille. !

LONDON → Wegen der angespannten Lage in England wollen Prinz William (28) und Kate Middleton (29) ihre Flitterwochen im April ohne Luxus auf den ScillyInseln verbringen.

Johansson neu verliebt?

LOS ANGELES → Vor vier Wochen reichten Scarlett Johansson (26) und Ryan Reynolds (34) ihre Scheidung ein. Jetzt turteln die Schauspieler offenbar wieder. Anzeige

Halle Berry kämpO um ihre kleine Tochter VERFAHREN → Weil

sie sich um das Wohl ihrer Tochter sorgt, zerrt Halle Berry ihren Ex vor Gericht.

N

ach der Trennung im Frühling 2010 wollten sich die Schauspielerin Halle Berry (44) und ihr Ex Gabriel Aubry (34) gemeinsam um ihre Tochter Nalah (2) kümmern. Weil Aubry aber nicht mit

Berry kooperiert, schaltet sie jetzt die Anwälte ein. «Halle macht sich Sorgen um das Wohlergehen von Nalah, wenn sie über längere Zeit bei ihrem Vater ist», bestätigt Berrys Sprecher gegenüber dem «People»-Magazin. Wegen des geplanten Gerichtsverfahrens sagte Berry jetzt sogar ihr jüngstes Filmprojekt ab, so der Sprecher weiter. Schauspielerin Katherine Heigl (32) übernimmt nun Berrys Rolle im Film «New Year’s Eve». zvr Zerstritten Halle Berry und Gabriel Aubry.

Fotos: Dukas, Keystone

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SPORT

Tag des grossen F1-

→ SPORT

NEWS

Schaulaufens

Ski-Gipfel für Sicherheit

SKI ALPIN → Der kanadische Skiverband und dessen Präsident Max Gartner wollen im April ein Gipfeltreffen für mehr Sicherheit im Skirennsport organisieren. Hintergrund sind die vielen schlimmen Stürze der letzten Wochen. «Wir sind sehr besorgt über diese Entwicklung», sagt Gartner.

Fotos: Reuters, Menzipics, Albert Fässler, Erich Spiess, Sven Thomann

Pawlow neuer Lakers-Coach

EISHOCKEY → Die Rapperswil-Jona Lakers haben auf ihre Misere (letzter Platz) reagiert. Die St. Galler trennen sich von Trainer Christian Weber und Assistent Marco Bayer. Webers Nachfolger ist der Russe Igor Pawlow. Er unterschrieb bis Ende Saison. Er war zuletzt als TaktikExperte bei Sibir Nowosibirsk tätig.

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Titelverteidiger Weltmeister Sebastian Vettel mit Teamkollege Mark Webber und dem neuen Red-Bull-Wagen.

R- Gewinnen Sie A ST UIZ das Trikot von Q Kloten-Rüeger! Bei welchem Klub spielte Rüeger nie? A: Bern B: Davos C: Lugano

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Torres stichelt gegen Liverpool

TRANSFER → Nach dem Wechsel

von Liverpool zu Chelsea lästert der Spanier. Die Fans sind sauer.

F

ür die britische Rekordsumme von knapp 60 Millionen Euro lässt Liverpool seinen Star-Stürmer Fernando Torres (26) am späten Montagabend nach London zu Chelsea ziehen. Kaum ist der Transfer perfekt, spricht der Spanier im Vereins-TV von Chelsea erstmals. «Ich bin sehr, sehr glücklich und stolz, hier zu sein. Es freut mich, dass ich

Nicht mehr bei den Reds Spaniens Top-Stürmer Fernando Torres.

nun ein Chelsea-Spieler bin. Für mich ist dies einer der grössten Schritte meiner Karriere. Jetzt spiele ich auf dem Niveau, das zu mir passt. Dies ist die Art von Mannschaft, für die ich spielen möchte», sagt der Weltmeister. Solche Worte wird man in Liverpool nicht gerne hören. Torres hatte den Reds, für die er dreieinhalb Jahre spielte, einst «ewige Treue» geschworen. Auch die Fans reagierten erbost. Vor dem Stadion an der Anfield Road verbrannten sie noch in der Nacht TorresShirts mit der Nummer 9. In Spanien findet man den Wechsel hingegen toll. «Endlich wird einmal ein Spanier wertgeschätzt», schreibt die Sportzeitung «Marca». rib

Scheiber geht heim – Grugger sagt «Hallo»! SKI ALPIN!!→ Zweimal täglich besucht Ingrid Rumpfhuber ihren Freund Hans Grugger in der Uniklinik in Innsbruck (A). Am Montag machte der schwer verletzte Skistar Ingrid (wird am Donnerstag 30) ein Geburtstagsgeschenk, berichtet die Zeitung «Österreich». Grugger spricht erstmals seit seinem Unfall in Kitzbühel vor elf Tagen wieder. Ingrids Mutter Silvia mit Freudentränen in den Augen: «Der Hans hat heute ‹Hallo› gesagt.» Auch bei Mario Scheiber freut sich die Freundin. Der Abfahrer, der sich in Chamonix (F) die Nase und das rechte Schlüsselbein gebrochen hatte, konnte das Spital wieder verlassen. Freundin Ursula holte ihn persönlich ab. Scheiber: «Mir geht es den Umständen entsprechend. Jetzt geht es heim mit meiner Freundin.» rib


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Dienstag, 1. Februar 2011

TRIPLETTE → Mit Weltmeister

Red Bull, Mercedes und Toro Rosso enthüllen drei Teams ihre Boliden. Von Marc Ribolla und Raphael Fiore

D

ie Formel-1-Saison 2011 ist seit heute in vollem Gang. In Valencia starteten die ersten, dreitägigen Testfahrten mit den neuen Boliden. Bevors auf die Strecke ging, nutzten die Teams die Gelegenheit, ihre Wagen den über 500 Journalisten zu präsentieren. Mit Spannung erwartet wurde das Aussehen und Design des Red Bull-

Renault. Das Team hat ein ausserordentliches Jahr hinter sich. Sowohl in der Fahrerwertung mit Sebastian Vettel als auch in der Konstrukteurswertung hatten sie die Nase vorne. Diese Erfolge wollen natürlich verteidigt werden. Gemeinsam enthüllten die Piloten Vettel und Webber den RB7. «Die Nummer 1 darauf sieht gut aus. Ich habe den Wagen heute Morgen das erste Mal

Neuer Toro Rosso Der Schweizer F1-Pilot Sébastien Buemi (r.) mit seinem Teamkollegen Jaime Alguersari.

Abgeholt Mario Scheiber mit Freundin Ursula am Montagabend beim Verlassen der Klinik bei Innsbruck.

in einem Stück gesehen. fernten Rekordweltmeister Daher habe ich auch noch Michael Schumacher und keinen Namen für ihn», sag- Nico Rosberg das Tuch. Opte Vettel, der seine Arbeits- tischer Blickfang: Die Lageräte immer auf einen Na- ckierung glänzt in Silber men tauft. mit einem Airbrush-EfÄusserlich hat sich auf fekt, der die Form des den ersten Blick wenig ge- Autos betont. ändert. Die vorherrschenFür die Schweizer Forden Farben mel-1-Fans ist bleiben Blau Vettel: «Die nach der gestund Rot mit rigen Sauberdem grossen Nummer eins Präsentation sieht gut aus.» Bullen-Logo. heute SébasWichtig ist jetien Buemi doch: Die neue Nase ist hö- wichtig. Der neue Toro Rosher angesetzt. so STR7 soll ihn mehr in die Auch Mercedes stellte Punktebringen.Designmässich in der Boxengasse zur sig macht der Bolide einen Schau. Um 9.22 Uhr ent- gelungenen Eindruck. !

Silberpfeil in Türkis Die beiden deutschen Mercedes-Piloten Michael Schumacher (l.) und Nico Rosberg mit ihrem Boliden.

→ EXPERTENTIPP

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Tage Noch bis zum ue ag Super-Lek Aufta t

Kuhn: Darum wird der FCZ Meister!

Am Samstag startet die Super League in die Rückrunde. Dabei kommts in der ersten Runde gleich zum Spitzenkampf Zürich – Luzern. Vier ehemalige Fussballstars präsentieren in einer Blick am Abend-Serie ihre Meistertipps. Heute Ex-Nati-Coach und FCZ-Legende Köbi Kuhn: «Der FC Zürich wird Schweizer Meister, weil wichtige Spieler in der Vorrunde noch ausgefallen sind. Jetzt kommen sie zurück in die Mannschaft. Das wird sich auswirken, und die Mannschaft am Schluss mit den meisten Punkten an der Spitze stehen.» Video mit Kuhn auf blick.ch

Ex-Nati-Coach und FCZ-Legende Köbi Kuhn wurde mit Zürich sechsmal Schweizer Meister.


BAA 3 präsentiert

Mittwoch, 9. März 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich

Freitag, 18. März 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich

Montag, 28. März 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich www.swissnews.ch

Montag, 16. Mai 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich

Montag, 16. Mai 2011, 20.00 St. Jakobshalle Basel

Donnerstag, 14. Juli 2011, 18.45 Stadion Letzigrund Zürich

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Dienstag, 1. Februar 2011

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→ FORSCHER FORSCHT

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Der subtropische Atlantik sorgt weltweit für die ergiebigsten Niederschläge über Landflächen. Wasser, das zwischen den Kleinen Antillen, den Kapverden und den Kanaren verdunstet, fällt als Regen über dem östlichen Süd- und Nordamerika, Nordafrika und Europa. 90 Prozent des Regens gehen allerdings über dem Meer nieder.

Life

Die Schoggiseite

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DIGITAL

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ben: Eine All-In-One-Lösung. Sie ermöglicht Video On demand, Fernsehen, Browsen im Web, Abspielen eigener Filme, oder Musik. Und so gehts: Als erstes braucht man dazu einen passendenComputer.Klein, günstig und schick soll er

sein – kein Schandfleck neben dem Fernseher in der Stube. Geeignet sind die Zbox von Zotac, Acers Aspire Revo oder die Eee Box von Asus – zu Preisen zwischen 250 und 500 Franken. Echte Sparfüchse halten auf «ricardo.ch» nach einer Apple-TV-Box der ersten Generation Ausschau, die gibts ab 100 Franken. Darauf läuft die benötigte Software nämlich auch. Ge-

nau wie auf Windows, Li- Scripts Video-, und Aunux, und OS X. dio-Streams und vieles Zum Herz des Systems: mehr aus dem Web einzuHier schlägt die gratis Me- binden. dia-Center-Software Beispiel: das IcefilmsXBMC. Damit kann man ei- Plugin. Es streamt Filme, nerseits eigedie beim Filene Musik und Alles, was das hoster MegaVideos organUpload lasieren und Herz begehrt gern, auf die auf einer Box. Box. Ganz leabspielen. gal, da weder Zum anderen ermöglicht sie über gespeichert noch von der sogenannte Plugins und Box aus hochgeladen wird.

Der digitale Steckbrief von Stefan Büsser

So viele Freunde habe ich auf Facebook: So um die 1500. Das sind natürlich die engsten. Meine Lieblingsseite im Internet: «kino.to», weil man da stundenlang Serien und Filme sehen kann, die man im Fernsehen vergessen hat aufzunehmen. Hier kaufe ich online ein: «geschenkidee.ch», für einfallslose Männer und Frauen ein Segen. Das Dümmste, das im Internet über mich zu lesen war: Ich sei gut im Bett. Eine Lüge!

Mit diesem Gadget telefoniere ich: Mit einem iPhone 4. Sehr langweilig. Diese Person habe ich in meiner Kurzwahl: Den Pizza-Kurier, weil meine Kochkünste nur im äussersten Notfall gefragt sind. So hoch war meine Handyrechnung letzten Monat: 96.80 Franken. Von diesem Gadget träume ich: Ein Handy, das putzt, wäscht, kocht und mit dem man den ganzen Tag gratis telefonieren kann.

Auf diesem Gadget ist meine Musik gespeichert: Jetzt kommt schon wieder dieses iPhone ... Das ist der meistgespielte Song auf meinem MP3: Ich könnte hier jetzt etwas richtig Cooles, Undergroundmässiges vorlügen, aber es ist «Viva Colonia» von den Höhnern. Diese Spielkonsole steht bei mir daheim: Meine Freundin. Das ist mein meistbenutztes Spiel: Das ist jetzt zu privat.

Radiomoderator und Komiker Stefan Büsser startet am 16. März sein Soloprogramm «Der Büsser».


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Dienstag, 1. Februar 2011

«Die getwitterte Revolution ist da»

Asus Eee Box Der wohl schickste Mini-PC im Trio. Preis: ab 350 Franken.

SERVICE → Wie man Tweets aus

Kairo fi ndet – und warum man findet ihnen nicht immer trauen darf.

«

In Ägypten werden Lebensmittel knapp. Räuber plündern Supermärkte. Ich war da», schreibt Twitter-Userin @EnnBee6 aus Kairo. Und @3arabway meldet: «Mehr Panzer in den Strassen.» Erst Tunesien. Jetzt Ägypten. Trotz InternetVerbots tauscht sich die protestwillige Jugend per Internet aus. «Die getwitterte Revolution ist da», jubelt User @Gsquare86. Und immer mehr finden die Tweets auch Einzug in die etabliert Presse. Schliesslich bieten die 140-ZeichenNachrichten gerade das, was Journalisten am dringendsten brauchen: Augenzeugenberichte aus erster Hand. Und so einfach gehts:

Zotac Zbox Günstig, da auch ohne RAM und Harddisk zu haben. Ab 250 (voll ausgestattet).

Acer Aspire Revo In der Schweiz leider noch etwas schwer erhältlich. Ab 450 Franken.

Auf «search.twitter.com» surfen und die gewünschte Stadt auf Englisch eintippen. Z. B. Cairo. Schon bringt Twitter Dutzende Tweets im Sekunden-Takt. Und was da kommt ist interessant – aber Vorsicht ist geboten. Denn Twitter greift hier nicht auf Geodaten zurück, wie sie etwa iPhone-User hinterlassen, sondern verlässt sich einzig und allein auf den Ort, den User in ihrem Profil angegeben haben. Es kann also gut sein, dass ein vermeintlicher Augenzeuge aus Kairo in Tat und Wahrheit in BernBümpliz sitzt. Wie im waren Leben gilt daher auch auf Twitter: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. bö

Fotos: AP, ZVG

XBMC Das Media-Center ist das Herz der Lösung.

Wer die absolute Luxus-Box will, kauft dazu noch einen externen Bluray-Brenner. Der kostet derzeit zwar etwa 200 Franken, hat aber entscheidende Vorteile gegenüber günstigen Standalone-Playern: ! Bei Bedarf kann man auch mal 25 GB Daten auf die Blueray Disc brennen. ! Externe Laufwerke lassen sich via USB an der TV-Box anschliessen, und damit di-

→ DIGI-NEWS

rekt über die der XBMCFernbedienung bedienen. Als solche taugen diverse Universal-Fernbedienungen, die allerdings je nach genutztem Betriebssystem wieder etwas Gebastel beim einbinden erfordern. Am einfachsten ist es deshalb, man nimmt sein Smartphone als Fernbedienung: XBMC Remote gibt es sowohl fürs iPhone als auch für Android. !

Festplatten fürs iPad

SANHO →Sanho bringt neue Festplatten fürs iPad mit bis zu 1 Terrabyte Speicherplatz heraus (250 bis 500 Fr.). Ebenfalls neu: Für rund 100 Franken gibt es ein Festplattengehäuse, in das man selbst eine 2,5-ZollDisk einbauen kann. Die Platten lassen sich über Apples Camera Connection Kit mit dem iPad verbinden und sollen im März erhältlich sein.

Scharfer Chat in Full HD

MICROSOFT → Jetzt ist Microsofts neue LifeCam Studio da: Die Webcam verfügt nun über einen 1080 Pixel HD Sensor. Damit wird der Video-Chat gestochen scharf. Die Cam ist ab 90 Franken zu haben.

E-Book schlägt Buch

Andenken Ägypter fotografieren sich mit Handy.

AMAZON → In den USA hat Amazon im 4. Quartal 2010 erstmals mehr E-Books als gedruckte Taschenbücher verkauft. Bereits im letzten Sommer haben die E-BookVerkäufe die gebundenen Bücher überflügelt.

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TV AB 16 UHR

→ SF 1

→ SF 2

→ ARD

16.05 Serien 17.40 Telesguard O 18.00 Tagesschau / Meteo 18.15 5 gegen 5 18.40 Glanz & Gloria 19.00 Schweiz aktuell O 19.25 Börse O 19.30 Tagesschau O 19.55 Meteo O

16.15 Kinderprogramme 17.35 Hannah Montana 17.55 MyZambo 18.05 Dance Academy 18.35 Die Simpsons O U 19.05 Mein cooler Onkel Charlie O U 19.30 Tagesschau

16.10 Verrückt nach Meer 17.00 Tagesschau O 17.15 Brisant O 18.00 Verbotene Liebe 18.25 Marienhof 18.50 Das Duell 19.45 Wissen vor 8 O 19.50 Wetter 19.55 Börse

20.05 Der Staatsanwalt O 21.05 Kassensturz O U.a.: Soja statt Gras: Kraftfutter schadet Milchqualität 21.50 10 vor 10 / Meteo O 22.15 Meteo O 22.20 Literaturclub – mit Iris Radisch O Neben der Spur. Gast: Lutz Jäncke 23.45 Tagesschau Nacht 0.05 Anwältinnen küsst man nicht U Komödie (GB 1998)

20.00 Schwer verliebt O U Komödie (USA 2001) Mit Gwyneth Paltrow, Jack Black, Jason Alexander 22.00 Creature Comforts II Nachgeäfft 22.20 Sport aktuell 22.45 Mord und Margaritas O U Krimikomödie (USA/D/IRL 2004) Mit Pierce Brosnan, Greg Kinnear, Hope Davis 0.30 Pan’s Labyrinth U (W) Fantasyfilm (E 2006) Mit Ivana Baquero

20.00 20.15 21.05 21.50

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

16.00 Heute – in Europa 16.15 Lena O 17.00 Heute O 17.15 Hallo Deutschland 17.45 Leute heute O 18.00 Soko Köln 19.00 Heute O 19.25 Die Rosenheim-Cops

16.15 ZiB Flash 16.20 Malcolm mittendrin D 17.05 Die Simpsons O D 17.50 ZiB Flash 17.55 Serien 18.55 Scrubs 19.20 Mein cooler Onkel Charlie O 19.45 Chili

16.00 Die Barbara-Karlich-Show. Familienglück im Pfarrershaus 17.00 ZiB 17.05 Heute in Österreich 17.40 Winterzeit 18.30 Konkret 19.00 Bundesland heute 19.30 ZiB / Sport

20.15 Reise ins Vergessen O Leben mit Alzheimer 21.00 Frontal 21 U.a.: Stinkende Landschaften – Politik fördert Agrar-Lobby 21.45 Heute-Journal / Wetter O 22.15 Einfach nicht zu bremsen O 22.45 Markus Lanz 0.00 Heute Nacht 0.15 Neu im Kino 0.20 Mörderischer Vorsprung O D (W) Actionfilm (USA 1988)

20.00 ZiB 20 / Wetter 20.15 Schnell ermittelt Markus Brückner 21.05 Soko Kitzbühel O Todbringendes Erbe 21.50 ZiB Flash 22.00 Der Laden läuft 22.40 Der Bulle von Tölz – Sioux City O 0.15 ZiB 24 0.35 Friends with Money D Komödie (USA 2005) Mit Jennifer Aniston 1.55 Vera Drake Drama (F/GB 2004)

20.05 Seitenblicke 20.15 Universum O Ein Affe für jede Jahreszeit 21.05 Report 22.00 ZiB 2 22.30 Kreuz und quer Eine Polygamistenfamilie in Iran 23.20 (23.15) Kreuz und quer Gesichter des Islam: Männer und Frauen 0.05 Ein Freund von mir D Komödie (D 2006) Mit Daniel Brühl 1.25 (1.20) Seitenblicke (W)

→ RTL

→ Pro 7

16.00 Familien im Brennpunkt 17.00 Betrugsfälle 17.30 Unter uns 18.00 Explosiv 18.30 Exclusiv 18.45 Aktuell 19.05 Alles was zählt 19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

17.00 Taff. U.a.: Service Extrem – Social Networks 18.00 Newstime 18.10 Die Simpsons 18.40 Die Simpsons 19.10 Galileo. U.a.: Die Unfallermittler

20.00 Nachrichten 20.15 Allein unter Schülern TV-Komödie (D 2009) Mit Hannes Jaenicke, Nina Gummich, Karoline Teska 22.20 Akte 20.11 Teure Benzin-Irrtümer: Was viele beim Tanken falsch machen 23.20 Die Sat.1 Doku Splitternackt – warum wir uns schämen 0.10 Forbidden-TV 1.10 Akte 20.11 (W) 2.00 Zwei bei Kallwass (W)

20.15 CSI: Miami Angestachelt 21.15 Dr. House D Im Herzen von Wilson (2/2) 22.15 Psych Derby Talk 23.10 Law & Order Bracae Delicti 0.00 Nachtjournal / Wetter 0.30 Dr. House D (W) 1.25 Psych (W) 2.15 Familien im Brennpunkt 3.05 Nachtjournal (W) 3.32 Wetter (W) 3.35 Das Strafgericht

20.15 Die Simpsons Vergiss-Marge-nicht 20.40 Die Simpsons Hello, Mr. President 21.10 Two and a Half Men Der Trauerarbeiter / Gekühlte Schmetterlinge 22.10 Scrubs – Die Anfänger Unsere erste Vorlesung / Unser Trinkerfreund 23.05 TV Total Gäste: Atze Schröder, «White Lies» 0.00 Two and a Half Men (W) 0.55 Scrubs – Die Anfänger (W)

→ Kabel 1 16.20 What’s up, Dad? Das Nest ist leer 16.50 News 17.00 Two and a Half Men. Ich kann gut mit Babys / Der Lachs unter meiner Bluse 17.55 Abenteuer Leben 18.50 Die SuperHeimwerker 19.20 Achtung Kontrolle! 20.15 Fort Boyard 21.15 Schluss mit Hotel Mama – Die WG 22.15 K1Magazin 23.15 K1 Reportage. Kleinstadt auf Kurs – Das grösste Kreuzfahrtschiff der Welt! 0.10 Achtung Kontrolle! (W) 1.07 Late News

TOP

Nicht verpassen

→ Vox

→ Arte

16.00 Law & Order. Die Geliebte des Mafioso 16.55 Menschen, Tiere & Doktoren 18.00 Mieten, kaufen, wohnen 19.00 Das perfekte Dinner 20.00 Prominent! 20.15 Goodbye Deutschland! Die Auswanderer 22.15 Unser erstes Restaurant 23.10 Stern-TV Reportage. Tatsächlich Liebe? – Traumfrau aus Thailand (2/2) 0.05 Nachrichten 0.25 CSI: NY (W) 1.15 Law & Order (W) 2.40 Medical Detectives

19.00 Journal 19.30 (19.29) Mythos Amazonas. Das Zusammenspiel der Arten Themenabend: Berlusconis Italien 20.15 Die Akte Berlusconi 21.05 Einer von uns. Reise durch ein populistisches Italien 22.00 Die Vier O 22.50 Die Vier O 23.45 Durch die Nacht mit ... Béatrice Dalle und Virginie Despentes 0.35 Global 1.05 Herzen D (W). Tragikomödie (F/I 2006). Mit André Dussollier, Isabelle Carré 3.05 Space Tourists (W). Doku

→ 3sat

→ SWR

17.00 Abenteuer Ostsee 17.45 Sibiriens vergessener Seeweg 18.30 Nano. U.a.: Kenianische Multimedia Bauern 19.00 Heute O 19.20 Kulturzeit. Die Webolution 20.00 Tagesschau O 20.15 Amoureuse – Liebe zu dritt. Komödie (F 1991). Mit Charlotte Gainsbourg 22.00 ZiB 2 22.25 Foyer 23.00 Jonestown – Todeswahn einer Sekte 0.25 (21.50) 10 vor 10 0.55 Jede Affäre hat ihren Preis. Thriller (USA/CDN 2001)

16.05 Kaffee oder Tee? 17.00 Aktuell 17.05 (16.05) Kaffee oder Tee? 18.00 Aktuell 18.09 Börse 18.15 Grünzeug 18.45 Landesschau 19.45 Aktuell O 20.00 Tagesschau O 20.15 Tatort O. Der dunkle Fleck 21.45 Aktuell 22.00 Zum Klauen gezwungen – Wie Roma-Kinder zu Dieben gemacht werden 22.50 Flucht nach Europa – Der tödliche Treck der Immigranten 23.20 Heute heiratet mein Mann O. Komödie (D 07) 0.50 Nachtcafé (W)

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→ Sat 1

→ 3+

→ TV�TIPPS DES ABENDS

Tagesschau O Familie Dr. Kleist O In aller Freundschaft O Plusminus O U.a.: Euro-Krise: Welche Rolle spielt China? 22.15 Tagesthemen / Wetter 22.45 Menschen bei Maischberger O Puzzlen für Hartz IV-Empfänger 0.00 Nachtmagazin 0.20 Dein Vergnügen ist auch mein Vergnügen Komödie (I 1973)

16.00 Richter Alexander Hold 17.00 Niedrig und Kuhnt 17.30 Das Magazin 18.00 Hand aufs Herz 18.30 Anna und die Liebe 19.00 K 11 – Kommissare im Einsatz

16.00 Immer wieder Jim (W) 16.30 Scrubs – Die Anfänger (W) 17.00 Scrubs – Die Anfänger. Meine Theorie 17.25 Immer wieder Jim. Der Umtausch 17.50 CSI: New York (W) 18.35 CSI: New York. Sommermorde 19.25 Ghost Whisperer. Der Hellseher 20.15 Navy CIS. Hundeleben 21.10 Navy CIS. Lang lebe die Königin 22.00 Navy CIS. Semper Fi 22.55 Navy CIS. Shalom 23.50 Navy CIS (W) 3.30 Leverage (W)

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→ Schwer verliebt 20.00 Uhr auf SF 2 Chauvinist Hal achtet nach einer Hypnose nur noch auf die inneren Werte der Menschen – und prompt verliebt er sich in die 150 Kilogramm schwere Rosemary. – Klamauk mit Jack Black und Gwyneth Paltrow.

→ Mythos Amazonas 19.30 Uhr auf Arte Die «Grüne Hölle» Amazonien ist eine Welt, die den ersten Europäern Angst machte. Die dreiteilige Dokumentation führt den Zuschauer in diese vielseitige Welt des südamerikanischen Regenwaldes. Fortsetzung morgen.

→ Berlusconis Italien 20.15 Uhr auf Arte Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi schien im September 2010 schwer angeschlagen. Doch er gewann die Vertrauensabstimmung im Parlament mit grosser Mehrheit. Während die Welt den Kopf schüttelt über den skandalumtosten Politiker, halten die Italiener an ihm fest. Der Themenabend stellt Berlusconi und seine politische Klasse vor.

Impressum

Auflage: 329 418 (WEMF/SW-beglaubigt 2010) Leser: 495 000 (MACH 2010-2, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Stv. Chefredaktor: Michael Perricone Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Jürg Lehmann Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Roland Grüter Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: Tony Merlotti Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

Anzeigen-Service: Telefon: +41 44 259 60 50, Telefax: +41 44 259 68 94 Email: blickanz@ringier.ch Internet: www.go4media.ch Geschäftsführerin: Caroline Thoma Leiter Werbemarkt: Beni Esposito Leiterin Lesermarkt: Corina Schneider Leiter Digital Media: Chris Öhlund Druck: Tamedia AG Druckzentrum, Zürich, Büchler Grafino AG, Bern, Ringier Print Adligenswil AG, Adligenswil Herausgeber: Ringier AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen Beteiligungen: Addictive Productions AG, Betty Bossi Verlag AG, Energy Bern AG, Energy Schweiz Holding AG, Energy Zürich AG, ER Publishing SA, Eventim CH AG, Geschenkidee.ch GmbH, Good News Productions AG, GRUNDY Schweiz AG, Investhaus AG, JRP Ringier Kunstverlag AG, 2R MEDIA SA, Mediamat AG, media swiss ag, Original S.A., Pool Position Switzerland AG, Previon AG, Presse TV AG, Qualipet Digital AG, Rincovision AG, Rose d’Or AG, Sat.1 (Schweiz) AG, SMD Schweizer Mediendatenbank AG, SMI Schule für Medienintegration AG, Teleclub AG, The Classical Company AG, Ringier Axel Springer Media AG, Ringier France SA, Ringier Publishing GmbH, Juno Kunstverlag GmbH, Ringier (Nederland) B.V., Ringier Kiadó Kft., Népszabadság Zrt., Ringier Pacific Limited, Ringier Print (HK) Ltd., Ringier China, Ringier Vietnam Company Limited, Get Sold Corporation

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BÜCHER

Dienstag, 1. Februar 2011

Weg mit dem Gerümpel! Wegwerfen, aufräumen, durchatmen, Marc Laban, Anaconda, 11.90 Fr.

Ordnung ist das halbe Leben Mit der andern Hälfte kennen sich manche aber viel besser aus.

Die perfekte Ordnung der Dinge David Gilmour, S. Fischer, 29.90 Fr.

Lust am Chaos

AUFRÄUMEN → Unordnung ist

eine Wonne für die Fantasie und Basis für spannende Lektüren. rüya.tastan @ringier.ch

1. Der Ratgeber Ist Ihr Handy wieder mal im Kleider- und Papierberg verschollen – und auch sonst versinken Sie im Chaos? Dann müssen Sie dringend ausmisten. Autor Marc Laban will mit seinem Ratgeber allen helfen, die nichtnurständigdieSchlüssel, sondern allmählich den Boden unter den Füssen verlieren. Er überzeugt die

Leser davon, dass sie Gerümpel nur aus nostalgischen Gründen nicht als Gerümpel betrachtet. Die direkte und imperative Art des Autors rüttelt einen wach und führt zum Schluss: «Defekte Dinge gehören auf den Abfall. Punkt – keine Diskussion!» Was dazu kommt: Wir erkennen uns in vielen Passagen wieder, fühlen uns durchschaut und schämen uns ein wenig für die Nach-

→ WC-LEKTÜRE

Fotos: Getty Images, ZVG

220 Seiten Quatsch inklusive Schleich-PR Zitat aus dem Buchinnern: «... denn die beliebte TV-Moderatorin ...». Nun, niemand auf der Redaktion kannte die «beliebte TV-Moderatorin» Katrin Lampe. Nichtsdestotrotz gibt sie Anweisungen, wie man endlich den Traumpartner findet oder Liebeskummer überlebt. Mit durchschaubaren Tests und einem Humor, bei dem es wirklich nichts zu lachen gibt. Ähnlich wie Sonya Kraus versucht sie sich selbst auf die Schippe zu nehmen. Allerdings sehr unwitzig. Nach 220 Seiten XXL-Bildern und übertrieben grossen Zeilenabständen findet man auf der letzten Seite dann doch die Erleuchtung: Lampes CD mit der «Hitsingle» und dem Videoclip Warum die Richtigen «Mr. Right». Das Buch ist nur eine manchmal die versteckte PR-Plattform für ihre Falschen sind Musikkarriere: Trash vorne, Trash Katrin Lampe, weltbild.ch, 29 Franken hinten. Lektüre zum Spülen!

lässigkeiten in unserem Gilmour unternimmt mit Leben. Derart, dass wir dem Leser eine Reise nach der Lektüre am liebs- durch die Erinnerungen. ten gleich mit den drei Man- Mit neuer Perspektive tras des Entrümpelns be- blickt er zurück auf das ginnen möchten. Leben, auf die Orte des Scheiterns Ein sehr hilfreich und Über Chaoten, und stellt mit lustig geeinem guten Teenies und Gefühl, aber schriebener Ratgeber, der Ordnungshüter. niemalsohne zeigt, dass Augenzwinman mit der Wohnung kern fest: ganz schön gleichzeitig sein Leben auf- Glück gehabt. Ein melancholisches räumt: Das geht in OrdBuch mit viel Witz und nung. Emotionen, das gleichzei2. Der Roman tig auch eine ungewöhnliEin Mann will sein Leben che Gebrauchsanweisung ordnen. Der Autor David für das Leben ist.

Herzblatt

Das verschollene Pergament Henri Loevenbruck, Droemer Knaur, 15.90 Fr.

3. Der Thriller Ari Mackenzie ist ein Ordnungshüter. Und Spezialist für Sekten und Verschwörungen. Nachdem er die Leiche seines Freundes Paul mit Loch im Schädel in der Wohnung findet, verschlägt es ihn in eine geheime Untergrundwelt – diese wird von einer Serie bizarrer Morde und einem verschollenen Pergament in Schwung gehalten. Sehr beeindruckend sind die ersten Seiten dieses Mystery-Werks: Darauf beschreibt ein Ich-Erzähler, wie gerade sein Schädel aufgebohrt wird. !

Das Lieblingsbuch von Irene Harnischberg-Schittenhelm, Redaktorin

Auf der Suche nach dem Glück Hector reist durch die Welt und stellt den Menschen, denen er begegnet, immer dieselbe Frage: «Sind Sie glücklich?» Am Ende seiner Abenteuerreise hat er 23 Antworten. Und zieht daraus Lektionen wie zum Beispiel: «Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel, um sich sein Glück zu vermiesen» oder «Glück kommt oft überraschend». Was mir gefällt am Buch: Hector entdeckt die Welt neu. Und er macht dies, indem er die Welt wie ein Kind betrachtet. Vorurteilsfrei, frei von Gedanken, die den Blick auf das Wesentliche vernebeln, etwas naiv. Machte mich das Lesen des Buches nun glücklich, so wie es auf der Rückseite des Buches heisst? Nein, so einfach ist es nicht. Aber ich habe wieder mal darüber nachgedacht, was denn Glück für mich bedeutet. Und ich habe auch noch ein paar Leute gefragt, ob sie glücklich seien. Ich kann es sehr empfehlen, wieder mal über Glück nachzudenken.

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück Francois Lelord, Piper, 28.90 Fr.


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RÄTSEL

→ KREUZWORTRÄTSEL

www.blickamabend.ch

Gesamtwert: 1500 Franken

Wochenpreis: 3 × 2 Nächte für 2 Pers. im DZ inkl. Frühstück im Swiss Quality Grandhotel Schönegg**** s in Zermatt im Wert von je 500 Franken! Das Grandhotel Schönegg ist das Hotel mit der schönsten Lage in Zermatt. Mehr als die Hälfte der Zimmer haben eine traumhafte Aussicht über das Dorf und das Matterhorn. Zur Entspannung steht den Hotelgästen ein Wellnessbereich zur Verfügung. Mehr Infos unter: www.SwissQualityHotels.com

Tagespreis: Ein Reisegutschein vom Türkeispezialisten im Wert von 100 Franken!

Teilnehmen

SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF1.50/SMS):BAA2, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 922 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51232

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 2. Februar 2011, 24.00 Uhr

Lösungswort vom 28. Januar: HAUSBAU Gewinnerin der Kw 4 (1 Nacht im Hotel Courtyard by Marriott Basel): Rosemarie Schmidt, Zürich

→ BIMARU leicht 1 7 1 3 2 2 1 0 2

So gehts: Die Nummer bei jeder Spalte od. Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

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Wochenpreis: 1 × ein OnlineGutschein von Me-First.ch im Wert von 750 Franken!

Kostenlose Broschüre «Ergonowie?» mit Tipps und Produkten: www.me-first.ch/ergonowie

Tagespreis: 1 × 2 Benissimo-Lose!

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Teilnehmen SMS: Senden Sie SUDOKU, Ihre drei Lösungsziffern (von links nach rechts) und Ihre Adresse an 920 (CHF 1.50/SMS): SUDOKU 583, Name, Adresse Chancengleiche WAP�TeilnahmeohneZusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA52491 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: 2. Februar 2011, 15.00 Uhr

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Wert: 750 Franken

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Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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So gehts:

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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→ SUDOKU mittel

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Illustration: Alain Scherer

Dienstag, 1. Februar 2011

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UNTERHALTUNG

Das 24 Stunden Horoskop

Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN21.1.– 19.2. Top: Ein Tag voller Liebesmöglichkeiten: Ob Sie Ihre Partnerschaft vertiefen oder neu anbandeln möchten – alle Wege stehen Ihnen offen. Flop: Sie hoffen, dass sich alles von alleine regelt? Da könnten Sie enttäuscht werden. Werden Sie lieber aktiv!

ZWILLINGE 21.5. – 21.6. Top: Ihre Hartnäckigkeit und Disziplin zahlen sich langsam aus. Jetzt können Sie sich über eine Reihe von Erfolgserlebnissen freuen! Flop: Wenn Ihnen etwas auf der Seele liegt – nicht darüber hinweggehen! Sprechen Sie sich bei Ihrem Partner aus.

WAAGE 24.9. – 23.10. Top: Dank Venus haben Sie zurzeit ein besonders glückliches Händchen im Umgang mit anderen und hinterlassen überall einen positiven Eindruck. Flop: Verzichten Sie abends aufs Fernsehen und kuscheln Sie mit Ihrem Schatz.

SCHÜTZE 23.11. – 21.12. Top: Wenn Sie Ihrem Glück noch etwas auf die Sprünge helfen wollen, sollten Sie sich beeilen. Liebesplanet Venus verlässt bald Ihr Zeichen. Flop: Lassen Sie sich nicht provozieren. Das würde nur Ihre Position schwächen.

FISCHE 20.2. – 20.3. Top: Humor und Fröhlichkeit werden bei Ihnen heute gross geschrieben, zwischendurch können Sie miteinander sogar richtig albern sein. Flop: Der dauernde Spagat zwischen Beziehung, Beruf und Freundeskreis kostet Nerven und Kraft.

KREBS 22.6. – 22.7. Top: Sie können ein Problem von verschiedenen Perspektiven aus betrachten und so einen Kompromiss finden, der allen Seiten gerecht wird. Flop: Langes Abwägen hilft Ihnen jetzt bei einer Entscheidung nicht weiter. Vertrauen Sie lieber auf Ihr Gefühl!

SKORPION 24.10. – 22.11. Top: Ein interessantes Gespräch inspiriert Sie. Belassen Sie es nicht dabei, sondern greifen Sie die Impulse auf. Es könnte sich lohnen! Flop: Kleine Wolken am Liebeshimmel können Ihrer Beziehung nichts anhaben. Die gehören dazu.

STEINBOCK 22.12. – 20.1. Top: Mit dem Mond in Ihrem Zeichen gelingt Ihnen ein Kunststück: Sie gehen sehr auf die Bedürfnisse anderer ein, ohne Ihre eigenen zu vernachlässigen. Flop: Für manche Dinge brauchen Sie einen langen Atem. Geben Sie nicht so schnell auf!

WIDDER 21.3. – 20.4. Top: Ein günstiger Tag, um Ihre Interessen durchzusetzen – beruflich oder privat. Sie wissen, was Sie wollen und agieren sehr geschickt. Flop: Lassen Sie Ihr Sportprogramm nicht auf Sparflamme laufen. Bewegung ist wichtig für Ihren Körper.

LÖWE 23.7. – 23.8. Top: Ein Tag für zartes Herzklopfen! Die Chancen stehen gut, dass Sie sich verlieben oder Ihr Partner Ihnen eine nette Überraschung bereitet. Flop: Wenn es mal wieder drunter und drüber geht, können Sie sich auf Ihr Organisationstalent verlassen.

STIER21.4. – 20.5. Top: Sie sind sich über Ihre Ziele im Klaren und haben die Power, sie in Angriff zu nehmen. Dafür werden Sie von einigen Kollegen beneidet. Flop: Lassen Sie sich von den Ideen Ihres Partners begeistern, auch wenn Sie sie für etwas verrückt halten.

JUNGFRAU 24.8. – 23.9. Top: Ihre Abenteuerlust meldet sich. Neue Erfahrungen können Sie und Ihre Partnerschaft durchaus bereichern. Flop: Halten Sie sich mit grösseren Ausgaben zurück, schaffen Sie sich lieber ein kleines Sicherheitspolster.

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröff net und ist seit zehn eröffnet Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS Eine Familie hat in den Ferien einen Papagei gekauft und will nun diesen mit über die Grenze nehmen. Der Zöllner liest die Zollgebührenliste vor: «Lebender Papagei: 400 Franken, toter Papagei: gratis!» Da tönt es vom Rücksitz mit krächzender Stimme: «He, macht jetzt bloss keinen Scheiss!» In der Schule fragt der Lehrer: «Wer kann mir die drei Eisheiligen nennen?» Meldet sich Peter: «Langnese, Frisco und Mövenpick!»


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COMMUNITY

Die Singles des Tages Olena sucht ...

«Bei einem schönen Lächeln werde ich schwach» Alter: 20 Jahre Wohnort: Winterthur Grösse: 1,59 m Beruf: Detailhandelsfachfrau Sternzeichen: Widder

Mein Lieblingsclub: Q Club, Zürich. Ich kann nicht: Kochen. Mein bester Anmachspruch: Hey Junge, du bisch mega hübsch. So verführt man mich: Mit Schuhen und Taschen.

Hey L. Ich lieb di u da isch alls wo i weiss. Bisch eifach dä Einzig wo mi irgenswiä voll verstaht. Villicht eifach, will mi imr häsch wölle versta. Dänks. Tiger. Jetzt sind mer vier Mönet zäme und ich freu mich uf vieli, wo na cho werded. Bringsch mich sogar den zum lache, wenn ich bös uf dich si wet. Lieb dich. Muulwurf

Ist sexy: Männer mit Drei-Tage-Bart. Törnt ab: Wenn einer den Chef raushängen lässt. Kontakt: 0102_olena@bsingle.ch

Stefan sucht ...

«Meine Traumfrau strahlt vor Schönheit» Alter: 18 Jahre Wohnort: Rapperswil SG Grösse: 1,84 m Beruf: Heizungsinstallateur Sternzeichen: Widder Mein Lieblingsclub: Kaufleuten, Zürich. Mein Lieblingsgetränk: Whisky-Cola. Mein Lieblingssound: Hip-Hop. So verführt man mich: Mit blauen Augen. Ist sexy: Lange Beine. Törnt an: Schwarze Haare. Meine Macke: Ich rauche. Mein Hobby: Motorrad fahren. Verzeihen kann ich: Wenn jemand die Wahrheit sagt. Kontakt: 0102_stefan@bsingle.ch

Jede Daag, jedi Stund und jedi Sekunde dank ich Gott, dass ich so öpper wie di an minre Syte dörf ha! Schatz, du rocksch mini Wäld jede Daag ufs neue! Love you!

Hey min Engel. I bin eifach mega glücklich mit dir, hoffe das bliebt für immer i lieb di und das sitem 29.01.10. Dis Fröschli

Sabi du jungs Hus. Entli bisch widr i richtig Eggä vor Schwyz gwaglät. Gruss, heb Sorg zu dir. Bis zum nögstä Döggälimatch. L. und M.

Liäbä Schatz, ich möcht mich bi dir bedanke für di sächs Jahr. Ich bin nöd ganz eifach, aber ich liäbä dich. Dini Frau

Meine Macke: Shopaholic.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Ig wott hie eifach mau der Klass 7c us Schönbühl merci sägä. Sish echt super mit öich! Fröie mi mega fest uf ds Lager! M.H.

Meine Hobbys: Alles, was Spass macht.

www.blickamabend.ch

in, hüt Schatz mi Copilot onet M e genau vor em lichsck glü r zu i m hesch ält W re de te Person uf Du bish ! di b lie I . ht ac gm Pilot zGrösst für mi. Di

Your Love is my Drug. I weiss es isch chli kompliziert aber wott nur di! Jedi Sekunde mit dir isch so unbeschriblech. I love you. Yvan B.

wäg vo Schnügi, ich ben hi und ere liedin t mi r me ch dir. Du häs Ich t. drä be Art dä Chopf ver är. Paty hoffä me gset sich wid

Tania. Du bedütisch mir so viu mini Honigmelone! Danke für aues, liebe di Schwösterhärz.

Mi Hübsche, hätts wirklich eifach nid sölle sy? I wär so gärn für di do! Hoff de bisch glücklich! Wirsch für immer e Platz in mim Härze ha! Kiss, Schnegge Min Bär, du weisch bisch sWichtigst i mim Läbe. Wüsst nüm witr ohni dich Schatz. Hesch mis ganze Läbe eifach komplett uf de Kopf gstellt. Knutsch, lieb dich. 8.11.2010

Happy BDay! Bebi, wünsch dr nur SBeste. Danke, dass i dich derf ha. Machsch mich zu glücklich, Schatz. Love you Bebi

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

Der Schnügel des Tages Frischobst? Kater Manito tarnt sich gerne als harmloses Früchtchen in der Obstschale. Sieht nicht gerade bequem aus, aber lustig! Ein Bild von Manu aus Luzern. Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@ blickamabend.ch. Facebook-Schnügel: Laden Sie das Foto auf unsere Page: www.facebook.com/ blickamabend (erscheint freitags).


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Dienstag, 1. Februar 2011

Streetspy

von Tina Weiss, www.youarebestdressed.blogspot.com

C’est très français

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Die flachen Hüte aus Filz haben ihren Ursprung im Baskenland, wo sie von Hirten getragen wurden. Produziert wurden sie dann allerdings im 19. Jahrhundert in Frankreich. Heute gehören Berets oft zur Uniform von Polizisten und Militär weltweit. Aber auch auf Schweizer Strassen trifft man die beliebte Kopfbedeckung an. Berets verleihen der Trägerin etwas französischen Charme und einen nostalgischen Touch. Wie man sieht, sind Berets jedoch nicht nur der Damenwelt vorbehalten und werden gerne auch von jeder Altersklasse getragen. Und was gibt einem Regentag eine fröhlichere Note als ein gelbes Beret? Fehlt nur noch das Baguette unter dem Arm.

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Bettina Studentin aus Aeugst am Albis ZH.

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Meta, Pensionärin aus Zürich.

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Lea, Architekturstudentin aus Zürich.

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Yasuhiro, Verkäufer aus Tokio.

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TV-Kritik Jürg Ramspeck

schaut genau hin

Das grösste Talent ist gefunden Alle Signale der Voraus-Propaganda deuteten auf Andrea Jansen, aber als Moderatorin der Sendung «Die grössten Schweizer Talente» sah man sie am Samstag kaum bis gar nicht. Wider geschürte Erwartungen hatte die Regie Frau Jansen samt Sven Epiney als Inspizientin hinter den Vorhang versetzt, während die Kamera sich an Jurorin Christa Rigozzi festbiss. Eine programmatische Gewichtsverlagerung, die dem angestrebten Resultat des Mehrteilers deutlich vorgriff: Das grösste Schweizer Talent ist zweifellos ExMiss Rigozzi, jedenfalls was die Befähigung betrifft, einen ganzen Samstag in der Mimik einer Einzelperson abzuhalten. Was immer auf der Bühne geschah: Es fand auf ihrem Gesicht seine inhaltliche Zusammenfassung und abgewogene Kritik. Man hätte die Arie der Bus-Chauffeuse Maya Wirz gar nicht zu hören brauchen, um aus Frau Rigozzis sich jubelnd erweiterndem Konterfei herauszulesen, dass da – wohlkalkuliert zum Sendeschluss – ein Rührstück stattfand, das an ein Wunder grenzte. juerg.ramspeck@ringier.ch

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: René Kälin, ZVG

Wem würden Sie einen Preis verleihen? Gillian (17) Elektroplaner aus Zürich Meiner Mutter sage ich zu selten, dass ich dankbar bin, dass sie für mich da ist. Sie hätte es verdient, einen Preis zu bekommen für all die Unterstützung, die ich von ihr erhalte .

Jenni (22) Immobilienassistentin aus Winterthur ZH Meinem Freund würde ich einen Preis als bester Partner verleihen. Ich habe eine schwere Zeit hinter mir, und er hat mich immer unterstützt.

Robin (17) Schüler aus Winterthur ZH Eine Trophäe hätte meine Mutter verdient. Sie verwöhnt mich mit dem besten Essen und steht immer hinter mir. Schöne Ferien zur Entspannung würde ich ihr gerne mal schenken.

Livia (18) Schülerin aus Dübendorf ZH Mein Preis geht an meine Mutter. Ich bewundere sie für ihr soziales Engagement. Sie ist Cevi-Leiterin, in der Kirche aktiv und arbeitet als Heilpädagogin, um Kindern zu helfen.


Morgen im Fr. 2.– am Kiosk

Es regnet Tausender Weils so schön

war, stop@ BLICK Ihr Januarloch auch im Februar! Anrufen und jubeln!

! Taxi-Killer So pervers ist Andrej W. ! Böse Ex (57) Wie eine verlassene Frau ihren Ex quält.

G O OD

NEWS !

www.blickamabend.ch Donnerstag

Das Wetter MORGEN GEN

2° Freitag

4° Luzern/Zug Temperatur: Regenrisiko: Sonne:

Samstag

1° 0% 1�3 h

Heute vor einem Jahr:

Sonne, 0°

Winken vor Freude Die Minenarbeiter in Disney World.

Glogger mailt … … Christian Pfennig Bundesliga-Pressechef

Chiles Kumpel bei

Mickey Mouse

FREIHEIT → Zurück im Leben,

vergnügen sich die verschütteten Kumpel in Disney World.

S

o viel zu lachen gab es in den 69 Tagen wohl kaum, in denen die 33 verschütteten Bergleute in der San-José-Mine in Chile ausharren mussten. Von Mickey Mouse angeführt,

→ DAS LETZTE

sehen sich die Kumpel das Disney World in Orlando an – mit Arbeitshelmen in Mickey-Mouse-Manier und lustigen Shirts. Die Gedanken an die Tage unter der Erde schei-

nen verblasst zu sein. Die Chilenen geniessen sichtlich ihre Freiheit – und das wie kleine Kinder. Neben dem Vergnügen in Disney World gönnen sich die 31 Bergleute eine Woche lang Ferien in Florida – Sonne, Sand und Meer. Den Besuch der Attraktion in Orlando hatte den Bergleuten Disney-Präsi-

dent Bob Iger kurz nach der spektakulären Rettung aus der Mine offeriert. Doch sind die Kumpel nicht selbst die Attraktion? Die Bergleute nahmen auch ihre Familien und drei ihrer Retter zu Mickey Mouse mit. Insgesamt haben sich rund 160 Leute dem Ausflug angeschlossen. abü

SBB suchen via Lautsprecher Lokführer

Langsam unterwegs Ein Interregio der SBB.

Heute Morgen kurz nach 6.40 Uhr im Interregio 1759. Fünf Minuten zu spät fährt der Zug aus dem Bahnhof Lenzburg AG ab. Nicht weiter tragisch, denken die meisten Pendler. Jetzt gehts ja sicher zügig Richtung Zürich. Aber nein, der Zug schleicht in langsamem Tempo dahin, dass es einen nervt. Weder Fisch noch Vogel respektive weder TGV noch Tram. Plötzlich ein Knacksen. Die Zugbegleiterin meldet sich: «Liebe Fahrgäste, wegen einer technischen Störung an der Lok haben wir momentan eine Verspätung von 18 Minuten und sind nur mit einem Tempo von 80 km/h unterwegs. Falls sich an Bord ein Lokführer befindet, wird er gebeten, sich ganz vorne an der Zugspitze in der ersten Klasse beim Zugpersonal zu melden!» Ein Hilferuf in Not? Was ist da los im Führerstand? Fast wie im Flugzeug, wenn dringend ein Arzt gesucht wird. Ob sich ein Retter der strapazierten Pendlernerven gemeldet hat? Der Schnecken-Zug traf jedenfalls in Zürich ein. rib

Liebe Fans der deutschen Bundesliga Nun halte ich die deutsche Bundesliga – im Gegensatz zur spanischen Primera División, der britischen Premier League – für eher viert- als drittklassig. Was das gestern geschlossene TransferKarussell belegt, bei dem die 18 Bundesliga-Klubs 51,05 Millionen Euro für neue Spieler hinblätterten. Spieler vielleicht, garantiert keine Stars. Oder kennen Sie die neuen «Stars» wie Tamas Hajnal, Yohandry Orozco, Miroslav Slepicka, Samuel, Tuncay Sanli, Dieudonné Mbokani, Jan Polak oder Adam Hlousek? Die die Bundesliga aufmotzen sollen! Solange ein Andreas Ottl ungestraft beim FC Bayern München irrlichtert? Sorry, beim FC Barcelona wäre der beim Training mit Messi, Iniesta oder Xavi zugelassen – als zahlender Zuschauer. Der Hype um die Bundesliga ist TV-gemacht! Filigran-Ballisten wie Arjen Robben, Franck Ribéry oder Raúl passen nicht auf deutsche Holper-Stolper-Acker. Auf dem ein Grufti «Big Ballack» genannt wird. Helmut-Maria Glogger

Fotos: AP, Keystone

Von: glh@ringier.ch An: christian.pfennig@ bundesliga.de Betreff: Transferwahn

01.02.2011_LU  

GuteNewsvon denÖsi-Abfahrern 63Prozentder Gewinnerinnen werdendanach geschieden. Mords- Spass BeiAdelboden wurdenein 24Jährigerund seinBegle...

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