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Mit & Für: ein Spannungsfeld

■ Jahresfest

und Schwesternjubiläum

■ Aidswaisen-Projekt ■ Gebet

als Auftrag der Schwesternschaft

Juni | Juli | August 2014

Nr. 01


Es grüßt... Wenn man etwas Neues anfängt, hat man in der Regel gute Gründe dafür. Trotzdem wird man vermutlich auch gefragt werden: Warum jetzt? Warum so? Wie kommt es zu diesem Titel? An Lesestoff mangelt es uns ja heutzutage wahrlich nicht. Des Büchermachens ist kein Ende und des ZeitschriftenMachens wohl auch nicht. MIT & FÜR soll nun nicht einfach ein weiteres christliches Leseangebot unter vielen sein, sondern richtet sich im Besonderen an diejenigen, die einen Bezug zum Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona haben oder sich für die Schwesternschaft und ihre laufenden und zukünftigen Projekte interessieren. Sei es als Diakonisse, als ehemalige oder aktuell Mitarbeitende, Schüler oder Auszubildende, die eine unsere Bildungseinrichtungen durchlaufen haben; oder sei es, dass Sie

Wir sind davon überzeugt, dass Gott uns auf eine spannende Spur gesetzt hat, auf der wir mit Ihnen gemeinsam unterwegs sein möchten. mit unserer Schwesternschaft in Gemeindearbeit, Mission oder einer Pflegeeinrichtung in Kontakt gekommen sind. Sie sind unsere Leserschaft! Sie möchten wir gerne mitnehmen auf den Weg, den das Diakonissen-Mutterhaus eingeschlagen hat und in den kommenden Jahren gehen wird. Wir sind davon überzeugt, dass Gott uns auf eine spannende Spur gesetzt hat, auf der wir mit Ihnen gemeinsam unterwegs sein möchten. Wir wollen Sie deshalb gut informieren und unsere Diakonissen, Mitarbei-

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terinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Projekten immer wieder selbst zu Wort kommen lassen. Wir wollen Sie gerne zur Fürbitte einladen und gleichzeitig Fürbitte anbieten (dazu später mehr). Zurück zu den Eingangsfragen: Wa­ rum kommen wir jetzt mit unserer neuen Quartalspublikation und warum in dieser Form? Weil wir damit die Neuausrichtung unseres Mutterhauses und die damit einhergehenden Entwicklungen angemessen begleiten und was uns bewegt, mit unseren Freunden teilen wollen. Nicht zuletzt wollten wir damit auch dem bisherigen unregelmäßigen Freundesbrief eine neue und zeitgemäßere Gestalt geben. Wir hoffen, das Letztere ist uns gelungen und wir konnten zugleich Ihr Interesse wecken, MIT dabei zu sein, was Gott im Diakonissen-Mutterhaus tut. Es grüßt Sie ganz herzlich für das Redaktionsteam

Schw. Ursula Seebach, Oberin

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THEMA

MITeinander und FÜReinander diakonisch-missionarisch handeln. MIT Gott und MITeinander FÜR Gott und FÜR die Menschen – in diesem Spannungsfeld sehen wir unsere Sendung. Deshalb trägt unsere Zeitschrift auch den Namen „MIT & FÜR“! Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona

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THEMA

Das Leitbild des Diakonissen-Mutterhauses St. Chrischona (DMH) hält als Selbstverständnis der Schwesternschaft fest: Das Grundmotiv allen Tuns im DMH soll das „Diakonisch-Missionarisch-Handeln – in verbindender Gemeinschaft“ sein. MIT­ einander FÜReinander und FÜR andere da sein. Und dann heißt es als Erläuterung weiter: „Dabei orientieren wir uns am Vorbild Jesu Christi, der uns motiviert, für- und miteinander engagiert zu handeln und zu leben sowie uns vorurteilsfrei mit sozialer Verantwortung den Herausforderungen der Zeit zu stellen und offen für Neues zu sein.“ MIT und FÜR steht also für die Grundausrichtung und Berufung des DMH und seiner Schwesternschaft und das in verschiedener Hinsicht. Vier Aspekte möchte ich hier nennen: 1. MIT Gott  Wenn Jesus in seiner Weinstockrede sagt: „Ohne mich könnt ihr nichts tun“, dann nehmen wir das sehr ernst. Natürlich können wir Menschen einiges auf die Beine stellen. Organisatorisch gut aufgestellte Institutionen mit entsprechenden Ressourcen und Vernetzungen

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können so manches bewirken. Aber ist das auch „nachhaltig“? Zählen die Erfolge, die wir Menschen so manches Mal vor Augen haben, denn auch im Himmel? Was wir nicht MIT Gott tun – das wage ich einfach mal zu behaupten – das bleibt nicht. Vielleicht reicht es für ein paar Jahrzehnte hier auf Erden, vielleicht wird es von anderen hoch gelobt. Aber was wir ohne Jesus tun, das hat keinen „Ewigkeitswert“ – es verpufft. 2. MITeinander  In Prediger 4,12 heißt es: „Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.“ In verbindender Gemeinschaft wollen wir handeln. Gott stellt uns in der Regel nicht als Einzelkämpfer, sondern als

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Gemeinschaft an die Arbeit. Nicht jeder hat dabei das Gleiche zu tun, aber das bewusste MITeinander verhindert oft ein unbewusstes Gegeneinander. 3. FÜR Gott Unser erster Fokus soll immer sein, dass wir nicht für uns selbst, für andere Menschen, für Institutionen oder sonstige Mächte da sind und arbeiten, sondern FÜR Gott. Ihm gehört unser Leben, ihm gehören unsere Zeit und unser Hab und Gut. Wir wollen es in Verantwortung vor ihm verwalten und FÜR Gott und seinen Auftrag an uns einsetzen. Menschen sollen erfahren, dass Gott FÜR sie ist, und zu Christen werden. 4. FÜReinander und FÜR die Welt Als Christen sind wir niemals nur für uns selbst da – etwa zur Pflege der eigenen Frömmigkeit oder – um es mal pointiert zu sagen: damit ICH in den Himmel komme. „Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde …“, betet Asaf in Psalm 73. Gott will eine persönliche Vertrauensbeziehung zu uns, aber wir dürfen nicht dabei stehen bleiben. Das wäre so etwas wie geistlicher Egoismus und hätte keinen Resonanzraum im biblischen Gesamtzeugnis. Gleiches gilt natürlich auch für christliche Institutionen. Auch sie sollen ihren Fokus nicht auf

den Selbsterhalt richten, sondern auf den Auftrag für andere, den sie im großen Kontext des Reiches Gottes gefasst haben. Deshalb wollen wir als Diakonissen-Mutterhaus – wie es in unserem Selbstverständnis heißt – „für und miteinander engagiert … handeln“. Das ist unsere Berufung. Diese Berufung endet allerdings nicht an den unmittelbaren Grenzen unseres ChrischonaWerkes, sondern geht weit darüber hinaus. Das ist auch gut an der Geschichte unseres Diakonissen-Mutterhauses abzulesen. Quer durch die Schweiz und Deutschland und bis nach Äthiopien und Kenia waren unsere Schwestern im Einsatz und haben damit zum Ausdruck gebracht, dass die Welt ihr Missionsfeld ist. Das Engagement FÜR die Welt muss sich – wie alles andere – daran orientieren, wohin Gott unsere Blicke lenkt, denn wir wollen uns auch weiterhin „vorurteilsfrei mit sozialer Verantwortung den Herausforderungen der Zeit … stellen und offen für Neues … sein.“ MIT Gott und MITeinander wollen wir FÜReinander und FÜR die Welt diakonisch-missionarisch handeln! Bernhard Heyl

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Größer als unser Herz unter diesem Thema stand das 89. Jahresfest und Schwesternjubiläum des Diakonissen-Mutterhauses St. Chri­ schona. Am 11. Mai, dem Sonntag „Jubilate“, fand das Jubelfest im Konferenzzentrum der Pilgermission statt. Von nah und fern waren die Gäste unserer Jubilarinnen und Freunde der Schwesternschaft angereist, um den Tag mit uns zu feiern. Festredner war in diesem Jahr René Winkler, der Direktor von Chrischona International (Pilgermission St. Chrischona). Er sprach im Festgottesdienst über 1. Johannes 3,19f, die Jahreslosung des Mutterhauses für

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2014. Dort heißt es: „Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm damit zum Schweigen bringen, dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist, als unser Herz und erkennt alle Dinge.“ Dass unser Herz uns immer wieder anklagt, ist gar nicht zu vermeiden. Je deutlicher wir uns im Licht Gottes erkennen, desto klarer werden auch die „dunklen Ecken“ in unserem Leben. Aber Gott ist größer als unser Herz! Das ist unumstößlich wahr, aber trotzdem brauchen wir manchmal – so René Winkler – auch Gemeinschaft, den Nächsten, der uns das zuspricht in Wahrheit und Liebe. Das sei ja gerade auch die besondere Chance innerhalb einer Schwesterngemeinschaft. Winkler schloss: „Ich hoffe, dass gerade ihr Schwestern es wagt, die Herzen zu öffnen. Und vielleicht nach Jahrzehnten es jemandem zu sagen, falls ihr zweifelt. Wagt die Wahrheit.“.

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Größer als unser Herz … Das 60-jährige Jubiläum feierten

Schwester Lieselotte Schwester Edith Burbiel Ryll

Schwester Else Seitz

Schwester Rösli Senn

Schwester Erika Wildner

Schwester Erika Reichart

Schwester Bärbel Sieler

Auf 50 Jahre zurückblicken konnten

Schwester Anni Abderhalden

Schwester Tilli Dörr

Schwester Ilse Korell

590 Diakonissen-Jahre Im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier am Nachmittag standen selbstverständlich unsere elf Jubilarinnen, die auf 40, 50 oder 60 Jahre zurückschauen konnten und in kurzen Berichten Einblick in ihre Berufungsund Dienstgeschichte gaben. In der Summe ergab das stolze 590 Jahre! Dankbarkeit war der Grundtenor aller Zeugnisse, auch wenn in einzelnen Lebensgeschichten unserer Schwestern schwierige Etappen zu bewältigen waren, die nicht verschwiegen wurden. Die Treue Gottes war es – das wurde immer wieder deutlich – die die Jubilarinnen und ihre Berufung bis heute bewahrt hat. Bernhard Heyl

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Schwester Marlies Neumann feierte ihre 40-jährige Zugehörigkeit zur Schwesternschaft.

Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm damit zum Schweigen bringen, dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist, als unser Herz und erkennt alle Dinge.

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PROJEKT

Neema ya Mungu Aidswaisen-Projekt in Kenia e.V.

Entstehungsgeschichte:

Im Osten Kenias, im Kambaland, leben Pastor Paul und Annah Nzoka (auf dem Bild mit Schw. Rose) mit ihrer Familie. Schon oft fiel dort die Regenzeit aus und diese Gegend ist als trocken und arm bekannt. Deshalb mussten die Landwirte als Wanderarbeiter außerhalb ihres Stammesgebietes Arbeit suchen. Viele brachten den Aidsvirus mit nach Hause. Nach Jahren starben die Eltern und die Kinder blieben alleine zurück. Annah, die Pastorin, fand drei verwaiste Kinder in der Hütte. Sie wurden in Annahs Familie aufgenommen. Als die Zahl der Waisen auf 30 Kinder angewachsen war, konnte Familie Nzoka es nicht mehr alleine bewältigen. Schw. Rose Schwarz arbeitete als Missionarin im medizinischen und geistlichen Bereich in Äthiopien und Kenia. 2003 ging sie in den Ruhestand und verabschiedete sich von Annah. Die Pastorin bat um Hilfe. Schw. Rose nahm diese Bitte mit nach Deutschland zu Freunden, Verwandten und Gemeinden.

Zielsetzung des Aidswaisen-Projektes:

Die Aidswaisen rangieren in der afrikanischen Kultur auf der niedrigsten Stufe. Vielleicht tragen einige den Virus, aber die meisten Kinder haben sich nicht angesteckt. Durch Nahrung, Liebe, Anerkennung, Vertrauen, Wertschätzung und Schulbildung wollen wir den Waisenkindern zeigen, dass sie bei Gott und Menschen geachtet und wertvoll sind. Wir bieten den Kindern eine neue Lebensperspektive an, die vom christlichen Glauben geprägt ist. Sie sollen ihre Würde zurückbekommen und davor be-

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wahrt werden, sich über Prostitution und Kriminalität ihren Lebensunterhalt sichern zu müssen. Ohne diese Hilfe wären die Waisen in Gefahr, Straßenkinder zu werden. Bis jetzt weiß Annah von keinem der Waisenkinder unseres Projektes, das sich in die Prostitution oder Kriminalität verirrt hat. Alle Kinder dürfen wieder zur Schule gehen. Viele Mädchen haben durch die Pflege der Eltern und Geldmangel Schuljahre versäumt. Acht Jahre Hauptschule und anschließend eine handwerkliche Ausbildung bieten wir an. Dann geben wir den Jugendlichen eine Starthilfe, um in den Beruf einsteigen zu können.

Betreuung:

Die Waisen bleiben als Geschwisterfamilien in ihren Hütten wohnen. Es ist uns wichtig, dass sie kulturgerecht aufwachsen. Die Großen versorgen die Kleinen. Sie brauchen einander noch mehr, seit die Eltern gestorben sind. Alle Kinder erhalten einmal im Monat 20 kg Mais-, 10 kg Bohnenkerne, 500 gr Fett, Salz, Seife, Vaseline und Streichhölzer. Zu-

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sätzlich werden sie mit Matratze, Wolldecke, Schuluniform, Schulmaterial und Unterwäsche ausgestattet. Die Kinder kochen für sich selbst und teilen die Nahrung ein, bis sie wieder neue erhalten. Die Pastorin Annah berät und leitet das Projekt mit viel Geschick, Liebe und Umsicht. Viele ehrenamtliche Helfer setzen sich mit ein. Trotzdem ist es wichtig, dass jede Kinderfamilie individuell umsorgt wird. Großeltern oder Leute aus der Gemeinde werden als Betreuer eingesetzt. Vor allem die heranwachsenden Mädchen brauchen einen Schutz. Wir wünschen, dass die Waisen die Sonntagschule der Afrika-Inland-Kirche besuchen. Dazu erhält jedes Kind eine Bibel und die Kinderfamilie ein Liederbuch.

Finanzen

Patenschaften, Daueraufträge und Einzelgaben aus Europa machen es möglich, die Versorgung der Kinder und Jugendlichen zu übernehmen. Selbst das Wasser muss gekauft werden. Zurzeit brauchen wir monatlich 40 € für jedes Kind. Die Waisen leben auf einem niedrigen, aber für sie zufrieden stellendem Niveau. 600 Waisen werden z.Zt. von uns versorgt.

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Sehr hilfreich ist es, wenn ganze Gemeinden sich für unser Projekt interessieren. In Ps. 68,6 sagt Gott von sich selber: „Ich bin der Vater der Waisen!“ Darauf stützen wir uns und freuen uns über jede Gabe und alle Fürbitte. Seit November 2010 sind wir ein eingetragener Verein und können Spendenbescheinigungen ausstellen. Im letzten Abrechnungsjahr wurde festgestellt, dass 98,5% der Gaben nach Kenia überwiesen wurden. Alle Überweisungen sind bis jetzt unangetastet auf unserem Projektkonto in Kenia gelandet.

Zukunft

Alle zwei Jahre besuchen wir das Aidswaisen-Projekt. Beim letzten Besuch in Kenia freuten wir uns über die gute und kompetente Arbeit, die das kenianische Führungsteam leistet.

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PROJEKT

Langsam versuchen wir unsere kenianischen Mitarbeiter mit dem Gedanken „Hilfe zur Selbsthilfe“ vertraut zu machen. Es ist ermutigend zu sehen, wie die Kinder, durch den Tod der Eltern traumatisiert, zu fröhlichen und lebenstüchtigen Jugendlichen heranwachsen. Diese drücken klar aus: „Wir wollen ohne Aids leben!“ Durch Gottes Hilfe wird das möglich sein. Etwa 400 Jugendliche haben unser Betreuungsverhältnis verlassen und stehen auf eigenen Füßen im Leben. Noch sind 600 Waisen zu versorgen. Wir rechnen mit Gottes und Ihrer Hilfe. Jede Gabe ist willkommen. In Sprüche 14, 32b steht: „Wer dem Hilflosen beisteht, der ehrt Gott!“

Aidswaisen-Projekt in Kenia e.V. Neema ya Mungu Schw. Rose Schwarz Am Wolfsberg 15 D-71665 Vaihingen/Enz Tel +49 (0)7042/966403 Mail: srschwarz@gmx.net Spendenkonto IBAN: DE54 604 500 5000 300 962 35 BIC: SOLADES1LBG

Seit Dezember 2013 ist eine Biographie über das Leben von Schwester Rose Schwarz erhältlich. Susanne Hartrampf schrieb Schwester Roses Lebensgeschichte nieder und gibt so dem Leser umfassende Einblicke in ihre missionarische Arbeit in Afrika. Ein großer Abschnitt befasst sich auch mit der Entstehungsgeschichte des Aidswaisen-Projekts. „Ganz oder gar nicht“ kann kostenlos direkt bei Schwester Rose Schwarz bezogen werden. Über einen Kostenersatz in Höhe von 15 €/18 CHF würden wir uns freuen. Alle Einnahmen kommen vollständig dem Aidswaisen-Projekt zugute. Bestelladresse: Schw. Rose Schwarz Am Wolfsberg 15 71665 Vaihingen/Enz T: 07042/966403 M: srschwarz@gmx.de

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175. Geburtstag Von der Pilgermission St. Chrischona zu Chrischona International

Christian Friedrich Spittler hatte das Anliegen, Handwerker zu Missionaren auszubilden. Deshalb gründete er 1840 auf St. Chrischona bei Basel die Schule für Pilgermissionare. Neben dieser theologischen Ausbildungsstätte sind in der 175-jährigen Geschichte von Chrischona verschiedenste Arbeitszweige entstanden: Gemeindearbeit, Literaturarbeit, Diakonie, Missionssupport, um nur einige zu nennen. Im Sommer 2014 wird der Name „Pilgermission St. Chrischona“ durch „Chrischona International“ ersetzt – um die Vielfalt und Internationalität des gesamten Verbandes besser zum Ausdruck zu bringen. Das Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona gehört zum Verband Chrischona International. 2015 feiert Chrischona International 175. Geburtstag Feiern Sie mit! Den 175. Geburtstag feiert Chrischona International am 7. und 8. März 2015 auf dem großen Campus auf St. Chrischona. Aber nicht nur dort. Denn es

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Chrischona International

soll ein Jubiläum des vielfältigen Verbandes Chrischona International sein. Verschiedene Anlässe werden dem Jubiläum den würdigen Rahmen geben. Bis es 2015 Zeit zum Feiern ist, hat sich Chrischona etwas vorgenommen: 175 Geschichten sammeln zum 175. Geburtstag. Verbindet Sie etwas mit Chrischona? Dann erzählen auch Sie Ihre Geschichte mit Chrischona. Damit lebendig und erlebbar wird, wofür Chrischona International steht und was im „Mission Statement“ formuliert ist: Jesus erleben. Menschen fördern. Dem Nächsten dienen. Mehr dazu auf www.chrischona2015.org

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Aus der Schwesternschaft

Sie geht!

Sie bleibt!

Nach neun Jahren als Hausmutter hatte ich mit keiner Veränderung mehr gerechnet. Meine Arbeit als Hausmutter bei den Feierabendschwestern machte mir Freude. So war es für mich eine echte Überraschung, als unsere Oberin mich für einen Dienst im Basecamp in Prenzlau anfragte. In den Nordosten sollte es gehen, fast ans andere Ende unserer Republik!! Erst im Hören und Stillwerden vor Gott konnte ich darin eine Berufung erkennen und ein Ja dazu finden. Menschen im atheistischen Ostdeutschland mit Jesus bekannt machen – ich bin gespannt, wie Jesus mir im Alltag meine Platzanweisung zeigt. Mein Wunsch ist, dass er mir dazu ein hörendes Ohr und ein sehendes Auge schenkt. Ich freue mich, zusammen mit einem Team unterwegs zu sein, und danke meinen Mitschwestern für den Rückhalt ihrer Fürbitte.

Ja, ich bleibe. Ein Bleiben mit Veränderung. Mit dem Weggehen von Schw. Regina wird das Amt der Hausmutter frei. Die Anfrage kam an mich, ob ich bereit bin, diese Aufgabe zu übernehmen?

Schw. Regina Huber

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Ich meinte, meine Gaben und Grenzen zu kennen. Ich sah viele Grenzen. Es folgten unruhige Nächte. Gleichzeitig erlebte ich viel Ermutigung aus Liedern und Worten der Bibel. Sie alle sprachen vom Vertrauen auf Gott und seine Kraft. Das machte mir Mut, diese Aufgabe zu übernehmen. Dass Gott auch die offenen Fragen so kon-

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kret klärt und Schw. Ursula Zimmermann zu uns in den Feierabend kommt, das ist einfach zum Staunen. Ich danke Schw. Regina für das Miteinander in all den Jahren und freue mich über ihren künftigen Weg. Schw. Christa Röcken

Sie kommt! Als ich davon erfuhr, dass Schw. Regina nach Prenzlau geht, habe ich mich ganz mächtig darüber gefreut. Seit meiner Zeit bei der Offensive junger Christen (OJC) habe ich ein Herz für die Menschen der ehemaligen DDR, dass sie JESUS kennen lernen können. In Greifswald entstand 2005 ein Haus des Lebens mit genau dieser Zielrichtung und ich durfte bei der Einweihung mit dabei sein. Nie hätte ich aber gedacht, dass der Wegzug von Schw. Regina auch mit mir ganz konkret etwas zu tun haben würde.

Seit einiger Zeit wusste ich zwar, dass das Haus Erlengrund eine andere Zweckbestimmung erhalten sollte, vom Begleiteten Wohnen zu normalen Mietwohnungen. Dadurch stand ich zusammen mit Schw. Ursula Seebach (Oberin) ebenfalls im Reden mit Gott, was ER denn mit mir vorhabe, aber Lörrach stand zum damaligen Zeitpunkt nicht zur Debatte. Auch wenn es ein nicht ganz leichter Prozess war, kann ich im Nachhinein nur staunen über Gott. Er hat mich wirklich liebevoll geführt und in mir ein freudiges JA „zustande gebracht“ zu Lörrach, meinen deutschen Mitschwestern, der Aufgabe an der Seite von Schw. Christa. Gottes Timing ist genial. So wage ich es, „zu kommen“, deshalb weil ER mit kommt! Schw. Ursula Zimmermann

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PROJEKT

Mit Familie Plattner

Die „Neuen“ für die Arbeit im Lechaim stellen sich vor Nach dem Sozialen Jahr erlernte ich in Minden den Beruf des Erziehers. Es folgte dann noch das Fachabitur und ab 1984 das Studium der Sozialarbeit in Bielefeld. Seit 1988 arbeitete ich als Erzieher/Sozialarbeiter in der Jugend- und Behindertenhilfe und seit 2002 war ich Heimleiter eines Wohnheimes für Menschen mit psychischen und geistigen Behinderungen. Vor bald 30 Jahren haben meine Frau Cerstin und ich geheiratet:

Guten Tag zusammen! Wir sind die Neuen aus dem Norden, genauer aus dem westfälischen Petershagen bei Hannover. Ende April sind wir ins Haus Lechaim gezogen, um Teil der Haus- und Lebensgemeinschaft zu werden. Ich heiße Herbert Plattner, bin allerdings kein Westfale, sondern 1958 in der Schweiz geboren. Auf einer Konfirmanden-Freizeit im Herbst 1974 im Elsass bin ich zum Glauben gekommen. Anschließend habe ich unsere kirchliche Jugendgruppe besucht. Nach meiner Schulzeit habe ich eine kaufmännische Lehre angefangen, darin allerdings keine Erfüllung gefunden. Zur beruflichen Neuorientierung konnte ich ab Sommer 1978 ein Soziales Jahr in einer Kirchengemeinde in Minden machen.

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Mein Name ist Cerstin Plattner und bin 1964 in Porta Westfalica bei Minden geboren. Erste Glaubensimpulse habe ich bereits in meiner Familie bekommen. Bewusst zum Glauben kam ich allerdings erst mit 17 Jahren. 1981 fuhr ich mit Jugendlichen unserer Kirchengemeinde auf eine Sommerfreizeit nach Norwegen. Die Bibelarbeiten und das Vorleben des Glaubens unserer damaligen Jugendreferentin haben mich sehr angesprochen. Ich besuchte dann nach der Freizeit unsere kirchliche Jugendgruppe. In Minden bin ich zur Schule gegangen. 1983 habe ich mein Abitur gemacht. Anschließend absolvierte ich eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notariatsfachangestellten . Danach habe ich bis zur Geburt unseres Sohnes Jan im Jahre 1988 als Büro- und Verwaltungsangestellte beim Arbeitsamt und bei einer Logistikfirma gearbeitet. Nach der Geburt von Jan habe ich mich um die Familie gekümmert. Als 1992 unser zweiter Sohn Timo als Frühchen in der 26. Woche mit 750 g zur Welt kam, ging die Familienphase recht anstrengend weiter. Ab 2004 arbeitete ich bei der Diakonie-Stiftung Salem in Minden. Zuerst war ich sechs Jahre in unserer Werkstatt für behinderte Menschen tätig und ab 2010 war ich in unserer Diakoniestation für die

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soziale Betreuung von alten und behinderten Menschen zuständig. Unser älterer Sohn Jan wird nicht mit uns nach Lörrach ziehen. Er ist 26 Jahre alt und studiert in Hildesheim Sozialarbeit. Das Studium wird er im August beenden. Unser jüngerer Sohn Timo, 22 Jahre alt, wird mitkommen. Er hat eine autistische Behinderung (Asperger-Syndrom) und wird ab Mai in der Schreinerei der St. Josefshaus-Werkstätten in Rheinfelden-Herten arbeiten. Wir freuen uns auf die neuen Aufgaben in Lörrach. Wie kommen wir eigentlich

zu dem Projekt „Lechaim“? Wir hatten schon länger überlegt, noch etwas anderes zu machen. Aber irgendwie hatte sich nichts Konkretes gezeigt. Der Auslöser war dann im Juli 2013 eine Evangelisation mit Bernhard Kohlmann im Nachbarort. Dort hörten wir vom Haus Lechaim. Es hat uns beide angesprochen, allerdings unabhängig voneinander. Als wir dann das Haus Lechaim im Sommer 2013 kennen lernten, spürten wir, dass wir uns gut vorstellen konnten, hier zu leben und zu arbeiten. Cerstin & Herbert Plattner

Lechaim – Haus des Lebens Lörrach Wir sind in erster Linie selbst private Personen, die ihre Türen für Kinder und Jugendliche öffnen: Wir laden sie ein, in unserem Haus Familienatmosphäre und Gemeinschaft zu erleben. In diesem Umfeld bieten wir Kindern und Jugendlichen Begleitung beim Erlernen sozialer und schulischer Kompetenzen. Die Grundlage unserer Arbeit ist unser Glaube an Jesus Christus: Wir möchten praktisch gelebte Liebe und Vertrauen weitergeben und sind überzeugt, dass dies Kraft zur Veränderung in sich trägt. Träger des Vereins „Lechaim e. V.“ ist das Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona. Kontakt: Lechaim e. V. Bernhard Kohlmann Gretherstrasse 36 D-79539 Lörrach www.lechaim-ev.de

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THEMA

Beten ist Diakonie Wir beten für Sie!

Gemeinsames christliches Leben hat vom frühkirchlichen Mönchtum bis zu den verbindlichen Lebensgemeinschaften unserer Tage in der Tradition der Kirche immer schon großen Nachdruck auf das Gebet gelegt. Die regelmäßigen Stundengebete wie auch das Bemühen um „unablässiges Beten“ den gesamten Tag hindurch (ora et labora) gehören zu den Grundprinzipien jener Gemeinschaften, die durch die Jahrhunderte hindurch der Berufung gefolgt sind, eine jeweils spezifisch geprägte Glaubens-, Lebens- und Dienstgemeinschaft zu verwirklichen. Auch unser Mutterhaus steht in dieser Tradition. Das Beten MITeinander und FÜReinander, das Reden MIT Gott und die FÜRbitte sind elementare Bestandteile, die zum Leben unserer Schwes-

Wie ein Schuster einen Schuh macht und ein Schneider einen Rock, also soll ein Christ beten. Eines Christen Handwerk ist Beten. – Martin Luther –

ternschaft gehören. Natürlich gab es Zeiten, in denen der praktische Dienst an unterschiedlichen Einsatzorten, in Pflege, Gemeindearbeit, medizinischer Arbeit, Bildung und äußerer Mission im Vordergrund standen und den Löwenanteil an Zeit und Kraft gefordert haben. Umso mehr nimmt unsere Schwesternschaft nun im vorgerückten Alter genau diese Gelegenheit zum Gebet mit größtem Nachdruck wahr. Mehr Zeit im Ruhestand heißt für sie: Mehr Zeit zum Beten und beten für andere ist eine Form der Diakonie. Rektor Manuel Janz von der Diakonie-Gemeinschaft Pu-

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schendorf schreibt dazu im Freundesbrief 1/2014: „Beten ist Handeln. Beten ist eine Form von Diakonie! … Beten ist Diakonie! … Für manche Not, die früher nur durch den Einsatz der Diakonie angegangen wurde, gibt es heute – dank Sozialstaat – diverse Hilfsangebote. Aber in einer Not-Hilfe sind wir Christen durch nichts und niemand zu ersetzen: im Gebet. … Das Gebet ersetzt keine Tat, aber das Gebet ist eine Tat, die durch nichts ersetzt werden kann.“ Genau darum geht es auch uns im Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona. Wir sehen einen klaren Gebetsauftrag als Teil unseres diakonisch-missionarischen Handelns. Deshalb laden wir Sie ein, sich mit der eingehefteten Gebetskarte, über unsere Homepage oder per Mail (mitundfuer@ dmh-chrischona.org) an uns zu wenden. Gerne beten wir für Sie! Teilen Sie uns Ihr(e) Anliegen mit. Selbstverständlich werden wir Ihre Angaben nur in unseren Gebetskreisen verwenden und ansonsten völlig vertraulich behandeln. Wenn Sie eine Rückmeldung von uns wünschen oder auch Rückfragen unsererseits ermöglichen wollen, teilen Sie uns bitte entsprechend Ihre Kontaktdaten mit. Sie können uns Ihr Anliegen selbstverständlich auch anonym zukommen lassen. Die Hände, die zum Beten ruhn, die macht ER stark zu Tat, und was der Beter Hände tun, geschieht nach SEINEM Rat. (Jochen Klepper) Wir würden uns freuen, MIT Ihnen und FÜR Sie vor Gott einstehen zu können.

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Wir laden Sie ein, sich mit der eingehefteten Gebetskarte, 端ber unsere Homepage oder per Mail an uns zu wenden. Gerne beten wir f端r Sie! Ihre Schwesternschaft

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IMPULS

…das habt ihr mir getan Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Mt. 25,40 Dieses Wort aus den Endzeitreden Jesu ist oft als Plädoyer für selbstverständliches und selbstloses diakonisches Handeln eines Christen verstanden und ausgelegt worden. Und davon ist hier ja auch in der Tat die Rede. Die Hungrigen speisen, die Durstigen tränken, die Fremden aufnehmen, die Nackten bekleiden, die Kranken und Gefangenen besuchen – das sind bis heute die Kernaufgaben praktischer christlicher Nächstenliebe. Und es ist gut, dass es die vielen und unterschiedlichen Arbeitszweige christlich-diakonischer Bewegungen und Werke gibt. Sie bezeugen durch ihr Tun die voraussetzungslose und jedem Menschen gleichermaßen geltende Liebe Gottes, die er durch unser Handeln unsern Nächsten zukommen lassen möchte. Jesus macht hier ganz klar, dass es weder ein bloß verbales, noch ein bloß formales Christsein

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gibt. Fromm reden kann jeder, der es lernen will, und die entsprechenden Formen des Umgangs, der Kleidung und der sonstigen Lebensführung kann man sich auch problemlos aneignen, ohne mit dem Herzen dabei zu sein. Aber – Gott geht es nicht in erster Linie um das, was wir sagen oder tun, nicht in erster Linie um das laute Bekenntnis unserer Lippen, sondern um das leise Bekenntnis unseres Herzens – in der Tat! Es geht ihm um nichts weniger als um unser Herz. Insofern ist unser diakonisches Tun unabdingbar, aber auch nichts anderes als „Glauben mit Herz“. Wer sind nun aber diese „geringsten Brüder“, von denen hier die Rede ist? Das hat Jesus ja im Gleichnis vom barmherzigen Samariter klar gemacht: Es ist der Nächste, der meine Hilfe, mein Verständnis, meine Geduld, mein Mittragen und Mitleiden, mein Ohr oder auch meine Frustrationstoleranz braucht. Es ist der Nächste, dem wir sein und geben sollen, was ihm fehlt! „Denn wir sind SEIN Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen!“ Epheser 2,10 Bernhard Heyl

IMPRESSUM Die Zeitschrift MIT & FÜR des Diakonissen-Mutterhauses St. Chrischona erscheint viermal jährlich kostenfrei. Auflage: 12000 Exemplare Herausgeber: Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona Chrischonarain 135 CH-4126 Bettingen Tel.: +41 (0)61 606 65 65 Mail: mitundfuer@dmhchrischona.org Redaktionsleitung: Schw. Ursula Seebach, Oberin Bernhard Heyl, Leiter Theologie Grafik und Layout: Variation Design L. Leuenberger www.variation-design.de Bilder: © DMH ausser S.6: M. Dörr, S.5, 8-9, 15: privat mit freundlicher Genehmigung, S.11: PM St. Chrischona, Fonds © free­ images.com: S.10: evobrained, S.12-13: Ayla87 Druckerei: Lautertal-Druck Franz Bönsel GmbH D-64686 Lautertal Bankverbindungen: Basler Kantonalbank IBAN: CH55 0077 0016 0503 1447 8 Sparkasse Lörrach-Rheinfelden IBAN: DE69 6835 0048 0001 0084 16 BIC: SKLODE66

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{ } Eines Morgens betrat sie ihre Küche, als in diesem Augenblick eine Schlange durch den Türspalt hereinglitt. Es war eine speiende Cobra! Als diese Schwester Rose bemerkte, stellte sie sich auf und hisste gegen sie! Schwester Rose wusste, dass solche Schlangen wirklich gefährlich waren, weil sie ihren Opfern ihr Gift in die Augen spritzten. Daran konnte man erblinden. Was sollte sie tun? Es war niemand da, der ihr helfen konnte. Da entdeckte sie auch noch einen Skorpion, der auf ihrem Abguss saß. Viel Zeit zum Überlegen blieb ihr gar nicht. Sie tastete vorsichtig nach ihrem Besen, sagte dem Skorpion, dass er noch warten müsste und holte aus! Sie knallte der Schlange den Besen auf den Kopf, den sie glücklicherweise auch beim ersten Mal gleich traf. Somit war diese erledigt. Dann nahm sie ihre Sandalette und erschlug damit den Skorpion! (Auszug aus dem Buch: „Ganz oder gar nicht“)

Aktuelle Meldung kurz vor Redaktionsschluss: Schw. Rose Schwarz erhält für ihr Engagement im Aidswaisenprojekt das Bundesverdienstkreuz am Bande!

www.dmh-chrischona.org www.facebook.com/dmhchrischona

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Mit&Für 1-2014  

Erstausgabe der neuen Quartalspublikation des DMH St. Chrischona

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