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n Lieben

Dank!

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Reich beschenkt

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Jahr der Dankbarkeit

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Schwestern-Jubiläum

Nr. 2 | 2016

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April | Mai | Juni


Es grüsst... die wir danken können. Es gibt unendlich viele Dinge, für die wir dankbar sein können. Schauen wir einmal genau hin. Wir werden überrascht sein, was wir alles entdecken. Friedrich von Bodelschwingh hat es einmal so formuliert: „Da wird es hell in unserem Leben, wo man für das Kleinste danken lernt.“ Dankbarkeit ist eine Ent-

D a n k e, G r a z i e, M e r c i, T h a n k s, lieben D a n k und G o t t sei D a n k. Danke – ein kleines Wort, das unser Leben und die Welt verändern kann. Allerdings – Dank ist keine Selbstverständlichkeit. Vielmehr ist Undank der Welt Lohn. Das erlebte schon Jesus, als von den zehn Aussätzigen nur einer zurückkam, um sich zu bedanken. Die anderen neun hielten es für selbstverständlich, dass sie geheilt waren. Warum also die Mühe der Umkehr auf sich nehmen, um sich beim Geber aller Gaben zu bedanken? Wie geht es uns? Oft sind wir gedankenlos oder zu sehr mit uns selbst beschäftigt, als dass wir das Gute in unserem Leben wahrnehmen und dafür danken können. Wir sind eben nicht als dankbare Menschen geboren. Aber wir können daran arbeiten und beschliessen, dankbarer zu werden und einen positiven Blick auf das Leben zu gewinnen. Das kann bedeuten, dass wir in unserem Alltag die kleinen und grossen Dinge entdecken, für

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Oft sind wir gedankenlos oder zu sehr mit uns selbst beschäftigt, als dass wir das Gute in unserem Leben wahrnehmen und dafür danken können. scheidung für das Leben. Es ist keine Begabung, die der eine hat und der andere nicht. Nein, es ist eine Herzenshaltung, die wir einüben können; denn wir haben sogar einen Adressaten für unseren Dank, unseren Herrn Jesus Christus. In Epheser 5, 20 lesen wir: „Und dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus.“ Wir wollen unseren lieben Dank unserem Herrn sagen. (Lieben Dank sagt man in der Schweiz zu jemand, der einem nahe steht. Und Jesus steht uns nahe oder?) Mit lieben Grüssen aus dem DiakonissenMutterhaus St. Chrischona Ihre

Ihre Schwester Ursula Seebach, Oberin

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THEMA Andreas Heinemann, Präsident Stiftungsrat

Reich beschenkt im Jahr 2015 Unser Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona (DMH) hatte auch im Jahre 2015 vielfältige Herausforderungen zu bewältigen. Dabei blieb der Auftrag, „diakonisch-missionarisch zu handeln“, unser Ziel. Mit Dank blicken wir zurück, denn Gott hat uns wieder reich beschenkt mit den erzielten Ergebnissen und Entwicklungen.

Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona

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THEMA

So konnte nach nur 1 1/2-jähriger Planungs- und Bauzeit das Mutterhaus wieder aufgebaut werden. Dies ermöglichte, dass die seit langem in Zürich lebenden Schwestern ihre Heimat wieder an den Ausgangspunkt ihres Wirkens nach St. Chrischona verlegten. Ebenso bezogen die seither in unseren Häusern Schwalbennest, Wiesenrain, Feierabend- und Pflegeheim St. Chrischona lebenden, nicht pflegebedürftigen Schwestern Apartments im neuen Mutterhaus. Insgesamt 25 Umzüge mussten bewältigt werden. In der Folge wurde das Feierabend- und Pflegeheim in ein reines Pflegeheim umgewidmet und bietet nun einer grösseren Anzahl pflegebedürftiger Menschen eine Heimstätte. Darüber hinaus wurde 2015 zusammen mit Architekten ein umfassendes Konzept zum Bau eines Mehrgenerationenwohnparks auf unserem St-Chrischona-Gelände erarbeitet. Dieser Wohnpark soll bis Ende 2019 errichtet werden, was jedoch v.a. von den Genehmigungen der dafür zuständigen Behörden abhängen wird. Auf deutscher Seite konnte im April in Lörrach der Neubau der „Altenpflegeschule Manoah“ in Betrieb genommen werden. Im Sommer folgten dann der Umzug und die Integration der Bildungseinrichtung „Belchen Institut“. Die damit verbundenen Veränderungen wurden gut bewältigt, was sich darin zeigt, dass die Bildungsangebote auf eine wachsende Nachfrage stossen. Parallel zu diesen Entwicklungen klärten wir mit der Heimaufsicht den Umbau und die Erweiterung unseres Hauses der Altenpflege in Lörrach entsprechend der Vorgaben der neuen Landesheimbauverordnung ab. Auch den gesellschaftlichen Aufgaben der

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Flüchtlingsbewegung haben wir uns im DMH gestellt. So finden in unseren Häusern auf St. Chrischona, „Lechaim“ in Lörrach und Rheinfelden sowie „Base Camp“ in Prenzlau bis zu 26 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge Schutz und Heimat. Ihre Begleitung wird durch die dafür verantwortlichen pädagogischen Fachkräfte sichergestellt. 2016 wird die Erweiterung des von uns umgesetzten Programms „Frühe Hilfe“ konzipiert. Unser Personalmanagement wurde durch die Einführung der jährlich stattfindenden Beurteilungs- und Entwicklungsgespräche weiterentwickelt. In der Schweiz konnten wir nach Pensionierung die Stelle der Pflegedienstleitung wieder kompetent besetzen, was in 2016 auf deutscher Seite ebenso ansteht. Sowohl im deutschen als auch im Schweizer Zweig des DMH wurde die Umstellung der Finanzbuchhaltung komplett abgeschlossen. Für 2016 wird zudem eine Weiterentwicklung der Finanzplanung durch die Einführung einer detaillierteren langfristigen Planung vorgesehen. Ausserdem sollen Kosteneinsparungen und Ertragspotenziale gesucht werden. Diese Weiterentwicklung der Verwaltung unserer fünf zum DMH-Werk zählenden Rechtspersön-

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Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens Jean-Baptiste Massillon, u.a. Bischof von Clermont lichkeiten ist Folge der aktiven Aufgabenwahrnehmung unserer Aufsichtsorgane, die als „Stiftungsräte“ und „Gesellschafterversammlungen“ mehrmals im Jahr tagten und dabei von den Vorbereitungen der Ausschüsse „Präsidium“, „Finanzen“ und „Bau“ profitierten. Die aufgezeigten Entwicklungen unseres Werkes werden tagtäglich durch die Bewältigung vieler Aufgaben ergänzt. Dies alles ist dank der guten Mitarbeiterschaft, der verantwortungsvollen Geschäftsleitung, dem Handeln der Stiftungsräte und seiner Ausschüsse, aber auch durch die auf die Zukunft gerichteten Entscheidungen des Schwesternrates und der Schwesternversammlung möglich. Ich bin allen ehrenund hauptamtlichen Mitarbeitern für ihren grossen Einsatz von Herzen dankbar und freue mich auf ein weiteres Jahr der Zusammenarbeit. Zuallererst gebührt der Dank jedoch unserem Herrn Jesus Christus für die Kraft im Alltag und Weisheit im Umgang mit- und füreinander. Ja, er hat uns reich beschenkt, so dass wir auch weiterhin gerne Menschen begleiten wollen. Warum immer wieder Dank? „Der ist nie recht dankbar gewesen, der aufhört, dankbar zu sein.“ (Kaiser Friedrich I (Barbarossa) 1122-1190)

Dankverse Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes. Ps 50,23

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Darum will ich dir danken, HERR, unter den Heiden und deinem Namen lobsingen Ps 18,50 Ich will dir danken ewiglich, denn du hast es getan. Ich will harren auf deinen Namen vor ­deinen Heiligen, denn du bist gütig. Ps 52,11 Das ist ein köstlich Ding, dem HERRN danken Und lobsingen deinem Namen, du Höchster, Ps 92,2

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THEMA

Dank-Tagebuch Zum Erntedankfest 2015 bekamen alle Schwestern im Mutterhaus ein kleines Dank-Tagebuch. Eine gute Hilfe gegen die schnelle Vergesslichkeit. Es gibt so viele kleine und grössere „Dank-Ereignisse“, die aber schnell im Alltag wieder untergehen. Aufschreiben hat eine nachhaltige Wirkung. Ein Dank-Tagebuch hilft mir, in guten Zeiten nicht gleichgültig zu werden und in schweren Zeiten nicht zu verzweifeln.

Schnee, Regen und einem goldenen Abendhimmel. Das war für mich wie ein Gruss aus der Ewigkeit. Gott sei Dank für die gute Fahrt. Ja, ich konnte gar nicht genug danken, dass alles so gut gegangen ist.“ Schwester Eva

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Drei Kostproben:

„Ende Dezember 2015 starb mein lieber Schwager Konrad. Ich war sehr traurig, weil ich gesundheitlich nicht mehr so weit mit dem Zug fahren konnte. Da bot mir Schw. Ursula an, dass mich eine Schwester mit dem Auto hinfahren kann. Das kam so überraschend für mich. Trotz allem Leid war ich so dankbar und glücklich. Schwester Corinna fuhr mich und ich konnte bei der Beerdigung dabei sein und von Konrad Abschied nehmen. Nach der Trauerfeier erlebten wir noch eine wunderschöne Rückfahrt mit

Das „Jahr der Dankbarkeit“ lädt zum Mitmachen ein … Ein dankbares Leben ist ein gesundes Leben. Körperlich, seelisch und geistlich. Dieser Kultur der Dankbarkeit wollen wir mit dem „Jahr der Dankbarkeit“ Raum verschaffen. Wir laden dazu ein, das in drei Bereichen zu tun.

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PERSÖNLICH

 en persönlichen Dank an Gott wachsen D lassen: Dank für die vielfältigen Geschenke im eigenen Leben, Dank für Freiheit, Frieden.

DER KLEINE KREIS

Dankbarkeit im zwischenmenschlichen privaten Bereich ­intensiver leben: in Ehe oder Familie genauso wie in Büro, Nachbarschaft oder Sportverein.

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„Danke für dein gutes Wort im Bibelgespräch über das Wirken des Heiligen Geistes. Herr, es geschieht so viel Gewalt und Terror in dieser Welt und ich bin sehr traurig darüber. Tröste die Angehörigen und danke, dass du uns hier bisher bewahrt hast. Es ist deine Gnade!“ Schwester Christa

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Ich war in der Stadt unterwegs, als plötzlich eine starke Sturmbö mich unversehens auf der Strasse erwischte. Sie schleuderte mir meine Schwestern-Haube vom Kopf und hätte mich beinahe selbst noch zu Boden gerissen. Ein geistesgegenwärtiger Autofahrer brem­ ste scharf. Beinahe hätte er mich erwischt. Ich zitterte vor Schreck am ganzen Körper. Lob und Dank erfasste mich. „ O Herr Jesus, danke, dass du den Autofahrer gelenkt hast! Segne du ihn! Er hat auf dein Signal geachtet.“ Mir stand dabei das Bibelwort vor Augen: „Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Der Herr behütet dich!“ Dieses Erlebnis werde ich so blad nicht vergessen. Schwester Anna W. Wäre ein Dank-Tagebuch nicht auch für Sie etwas?

GESELLSCHAFT

Eine Kultur der Dankbarkeit in Kirche und Gemeinde ein­üben – und darüber hinaus dann auch die missionale Dimension des Themas ins Spiel zu bringen: Dankbarkeit zu leben in der ­Gesellschaft gegenüber den vielen oft für selbstverständlich genommenen Einrichtungen, die unser Leben erleichtern und begleiten. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Eine neue Kultur der Dankbarkeit entsteht im Land. Menschen lernen neu, einander zu danken. Das ist unser Traum. Das Gute ist: Jede und jeder kann mitmachen!

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www.jahr-der-dankbarkeit.net

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THEMA

Heute mit Gestern das M Wer verlässlich bauen möchte, braucht ein gutes Fundament. Das Morgen zu gestalten bedeutet die Ressourcen der Gegenwart und der Vergangenheit zu nutzen und diese weiter zu entwickeln. Das Erbe des Diakonissen-Mutterhauses ist ein geistliches, ideelles und materielles Erbe. Damit gilt es in behutsamer, aber zielorientierter Weise umzugehen. Bereits 2013 haben die Schwestern entschieden, dieses Erbe nicht nur zu verwalten, sondern es für den ureigentlichen Auftrag des DMH einzusetzen. Das Motto „Diakonisch – missionarisch – handeln“ als Berufung ist dabei Herausforderung für die Arbeit in der Zukunft. Vieles hat sich in den letzten Jahren positiv verändert. Die „Aufbruchstimmung“ ist über unser Werk hinaus auch für andere erkennbar. Gute Entscheidungen haben das DMH vorwärts gebracht. Vor allem aber ist unter Schwestern und Mitarbeitenden ein wertvolles Vertrauen gewachsen. Erkennbar ist auch ein deutlicher Paradigmenwechsel. War das Mutterhaus und die Schwesternschaft in der Vergangenheit eher auf sich bezogen und praktizierte weniger die Öffnung nach aussen, so ist seit einigen Jahren die Öffnung nach aussen spürbar und erkennbar. Kontakte in ­ Gemeinden,

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­ eteiligung an Netzwerken, gute KoopeB ration mit der Leitung von Chrischona International und damit verbunden viele praktische Synergieeffekte in der Zusammenarbeit. Auch unser Informationsheft „Mit & Für“ dient der Öffnung nach aussen. Dies alles ist eine wichtige Grundlage für die Überlegungen in die Zukunft. Dabei müssen uns das geistliche Erbe und der Auftrag Gottes für das DMH in den Überlegungen leiten. Die Kernfrage dabei ist: Wenn einmal die Schwestern nicht mehr aktiv das Geschehen im DMH gestalten können, bleibt das DMH noch seinem ursprünglichen Auftrag treu oder entwickelt sich ein weiteres professionell aufgestelltes Sozialunternehmen, in dem die geistliche Prägung und Ausrichtung nur noch historischen Charakter hat? Wie kann das geistliche Erbe der Schwestern tragend und die Mitte bleiben für alle gegenwärtigen und zukünftigen Bereiche im DMH-Werk? Der Wiederaufbau und Bezug des neuen Mutterhauses war dazu ein wichtiger Schritt in diese Richtung, um der Mitte unserer Arbeit eine sichtbare Bedeutung zu geben. Nun sind wir in den konkreten Umsetzungs-Planungen für den Mehrgenerationen-Wohnpark (MGWP). In 2015 mussten wir in Verbindung mit der konkreten Baufensterplanung des MGWP gründlich über ein Gesamtkonzept unserer DMH-Gebäude und unseres DMH-Geländes auf St. Chrischona sprechen und in den entsprechenden Gremien Beschlüsse dazu fassen. Flankierend dazu erarbeitet eine Projektgruppe (ca. 10 Personen, intern und extern, zusammengesetzt aus den gewünschten zukünftigen Zielgruppen) das „innere Konzept“ des DMH und MGWP. „Kernwerte“ für diesen neuen Zweig des DMH sind uns:

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orgen gestalten Barmherzigkeit – Wertschätzung – Freiheit. Wie können diese Werte erkennbar werden in den Zielgruppen, im Wohnkonzept und in der Gestaltung des gemeinsamen Lebens? Wesentliche Fragen, die in der Planung der Architekten dann eine wichtige Rolle spielen. Zudem beschäftigt uns, wie das geistliche Erbe und der damit verbundene Auftrag sich weiter entwickeln können. In einem intensiven Gesprächsprozess mit dem Schwesternrat, den Schwestern insgesamt und dem Stiftungsrat wurden verschiedene lebensgemeinschaftliche Konzepte diskutiert. Schwerpunkt der Überlegungen war

Schwester Ursula Seebach Oberin

hierbei die Sicherstellung der geistlichen Substanz des DMH auch bei einer zukünftig kleiner werdenden Schwesternschaft. Der Schwesternrat und die Schwesternversammlung werden dies weiter bedenken. Für alle diese wichtigen Fragen brauchen wir viel Unterstützung im Gebet. Bitte beten Sie mit, dass wir geleitet durch den Heiligen Geist mit viel Weisheit und Weitblick die Fragen bedenken und gangbare Wege eröffnen können. In allem sind wir sehr zuversichtlich. Im festen Vertrauen auf unseren guten Gott wollen wir gerne Altes neu wagen und Neues in der Kühnheit und Gewissheit des Glaubens anpacken.

Joachim Rastert Pfr. Friedhelm Geiß Geschäftsführer Theologischer Leiter

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AKTUELLES

Geduld und Fingerspitzengefühl Scherenschnitte sind etwas Besonderes. Diese filigranen Kontrastbilder brauchen eine ruhige Hand. Schwester Myrtha Hollenweger hat sie. Viele Kunstwerke sind bereits entstanden. Und ein Bild aus ihrer grossen Sammlung ist bis 01. Mai 2016 in der „Jubiläumsausstellung Suisse miniature“ in Château-d‘OEx zu bestaunen. Bei der Vernissage war Schwester Myrtha natürlich dabei. Durch ihre Bilder vermittelt sie ein Staunen über die Kreativität des Schöpfers.

„Die ganze Grösse Gottes besteht in der Filigranarbeit persönlicher Tröstung und Fürsorge. Gott ist nirgends grösser als in all den Kleinigkeiten, mit denen er all unsere Kleinlichkeiten hebt und heilt, wendet und endet.“ Hermann Bezzel, ehemals Rektor der Diakonissengemeinschaft Neuendettelsau

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PROJEKT AKTUELLES

Ein Abschied in Anerkennung und Liebe Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. Hebräer 13, 8 Dieses Wort war der Einsegnungsspruch unserer Schwester Trudi Müller, der sie durch die Zeit in unserer Schwesternschaft begleitete. Schwester Trudi ist am 30.08.1947 in unsere Schwesternschaft eingetreten. Nach dem biblisch-diakonischen Kurs wurde sie im Pflegeheim am Römerhof in Zürich und danach zur Unterstützung der Hausmutter im Chrischonaheim in Amden eingesetzt. Nach dieser Zeit absolvierte sie die Krankenpflegeausbildung am Kreiskrankenhaus in Dillenburg/Deutschland. Weitere pflegerische Einsätze im Pflegeheim auf St. Chrischona und im Asyl „Ruhesitz“ in Beringen im Kanton Schaffhausen folgten. Ein langer Einsatz in der Gartenarbeit des Kurheims Kastanienbaum am Vierwaldstättersee schloss sich an, bis sie zur Pflege ihrer Eltern freigestellt wurde. Sie trat nach dem Heimgang ihres Vaters und ihrer Mutter in den Feierabend unseres Mutterhauses ein, wo sie noch tatkräftig in der Gartenarbeit mithalf. Schwester Trudi begegnete den Mitschwestern mit ihrem kontaktfreudigen und hilfsbereiten Wesen sehr entgegenkommend. Und so litten wir mit ihr, als sie nach einer Fraktur anfangs Januar 2016 unter starken Schmerzen leiden musste. Die gute medizinische und pflegerische Versorgung im Felix Platter-Spital in Basel erleichterte ihr die letzte Wegstrecke. Oft trafen sie die Ärzte und Schwestern betend in ihrem Krankenzimmer an. Nun ist sie bei ihrem Herrn, der sie im 91. Lebensjahr am Donnerstag, 21.01.2016, zu sich in die ewige Heimat abgerufen hat. Am Donnerstag, 28.01.2016, fanden der Abschiedsgottesdienst in der Friedhofskapelle und die Bestattung auf dem Gottesacker in Riehen statt, wo sich eine grosse Trauergemeinde versammelte, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Während der anschliessenden Trauerfeier in unserem Mutterhaus auf St. Chrischona kam durch die Beiträge der Schwestern und Angehörigen zum Ausdruck, wie Schwester Trudi das Zeugnis von Jesus gelebt und weitergegeben hat. Schwester Ursula Seebach Oberin

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BERICHT Rainer Böheim, Leiter Altenpflegeschule Manoah und Belchen Institut

Licht, Luft, Lernen und L Nun ist das Schulgebäude an der Wiesentalstraße 27 a in Lörrach bereits seit einem Jahr in Betrieb und für uns ist vieles bereits selbstverständlich geworden. Noch immer hören wir erstaunte und sehr positive Kommentare: „Gratulation, zweckmässig und harmonisch eingerichtet. Darf ich mit meinem Vorgesetzten vorbeikommen, wir wollen auch etwas Neues bauen?“ (Schulleiterkollegin) „Ich bin von Ihrer Investitionsbereitschaft für die Öffentlichkeit und die Art der Gestaltung beeindruckt“ (Landtagsabgeordneter). „Da haben Sie aber ein sehr schönes und angenehmes Schulgebäude errichtet“ (Politikerin aus dem Landkreis). „Ich fühle mich wie daheim“ (Schülerin der Altenpflegeschule). „Das Gebäude ist so angenehm und eine richtige Wohlfühl-Atmosphäre“ (Weiterbildungsteilnehmerin). „Die Unterrichtsräume sind sehr gut ausgestattet und es macht richtig Spass, die Geräte bedienen zu können“ (Dozent). „Holz, Glas, Farbe, eine sehr gelungene Kombination“ (ein Architekt). „Von der Strasse hört man ja gar nichts“ (Besucher), diese Bemerkung, da wir an einer der meist befahrenen Strassen Lörrachs angesiedelt sind. Ja, wir sind mehr als zufrieden mit „unserer Schule“, schätzen die grossen Unterrichtsräume, das lichte und luftig-lockere Gebäude. Inzwischen haben wir das Gebäude im Griff und nicht mehr

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umgekehrt. Das Foyer fördert geradezu Begegnungen zwischen den einzelnen Kursen, zwischen der Altenpflegeschule und dem Belchen Institut, zwischen Lehrkräften und Schülern beziehungsweise Kursteilnehmern. Begegnung ist Leben und Lernen. Licht und Luft sind lebensnotwendige Voraussetzungen und ermöglichen damit auch das Lernen. Seit einem Jahr sind in der Altenpflegeschule sechs Kurse in der Ausbildung. Im halbjährlichen Abstand finden staatliche Abschlussprüfungen statt und damit ist die Ausbildung für diese Kurse beendet und eine neue Gruppe beginnt. Es geht lebendig zu. Im Belchen Institut konnten wir zu bisher Bestehendem verschiedene Fortbildungen neu anbieten. Im Januar 2016 haben wir erstmals mit einer Weiterbildung in Palliativpflege begonnen. Weitere Angebote werden derzeit hinsichtlich der Umsetzung geprüft. Licht und Luft ermöglicht Wachstum. Zwischenzeitlich erhalten wir mehr und mehr Anfragen, ob Räume angemietet werden können. Die Zweckmässigkeit des Gebäudes hat sich also herumgesprochen.

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eben Licht, Luft, Leben, Lernen strahlt auch auf unsere Nachbarn aus. Mit der Freien Evangelischen Schule sind erste Kontakte auf schulischer Ebene entstanden. SchülerInnen der Altenpflegeschule informieren SchülerInnen der Werkrealschule im Rahmen des Themenblocks „Gesundheit und Soziales“ über die Tätigkeit in der Altenpflege. Unsere weiteren Nachbarn, die Stadtmission Lörrach, bieten seit Januar 2016 an zwei Tage in der Woche ein Mittagsgebet an. Eingeladen sind alle, die in der Freien Evangelischen Schule, der Altenpflegeschule und dem Belchen Institut tätig sind. Gleichzeitig beteiligen sich der Prediger Stefan Heeß und der Kinder- und Jugendreferent Christoph Pohl an unseren täglichen Morgenandachten. Im Rückblick auf das vergangene Jahr sind wir sehr dankbar für alles, was entstanden ist. Zwei Bildungseinrichtungen wurden zusammengeführt und befruchten sich

gegenseitig, Bildungsangebote konnten erweitert werden, eine wertschätzende, gute Nachbarschaft mit zahlreichen Berührungspunkten ist entstanden, grosse Zufriedenheit bei allen, die im Schulgebäude ein- und ausgehen. Dankbar sind wir dem Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona, das diese Entwicklung in die Wege leitete. Die Zukunft zeigt sich mit vielen Fragen und unklaren Themen. Da stehen verschiedene Gesetzesänderungen im Zentrum. Uns betrifft vor allem das zukünftige Pflegeberufegesetz. Kinder-, Kranken- und Altenpflegeausbildungen wird es dann nicht mehr geben, sondern nur noch die Berufsausbildung zur Pflegefachkraft. Das Gesetzgebungsverfahren wurde bereits eingeleitet. Mit einem gesunden Gottvertrauen, hoher Aufmerksamkeit und gezielter Aktivität dürfen und können wir uns der Zukunft stellen.

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BERICHT Schwester Regina Huber, Prenzlau

Unterwegs mit Jesus

Ein Leben zwischen Vertrauen, Hoffnung und manchen Fragen

Seit Oktober 2015 stehen wir im Jahr der Dankbarkeit. So ein (Ge)Denkjahr regt mich zum Nachdenken an. Ich erinnere mich an meine Kindheit und das Beschenktwerden an Weihnachten und die kurz darauf von der Mutter überwachten obligatorischen Dankesbriefe an die jeweiligen Geber. Wie haben mir diese Briefe besonders die Nach-Weihnachtszeit mit Wermutstropfen getränkt! Heute weiss ich, Dankbarkeit hat auch mit der Beziehung zum Geber zu tun. Im Nachdenken über das vergangene Jahr fällt mir dazu einiges ein. Wie viel wurde z.B. bei uns gebetet und gehofft für die Zukunft des Lebenshauses – auch für geeignete Mitarbeitende. Manche Hoffnung hat sich zerschlagen und unser Vertrauen zu Jesus und zu Menschen auf eine harte Probe gestellt. Aber er zeigte auch neue Möglichkeiten. Nie hätte ich gedacht, dass die Nöte von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten zu unserer Chance werden, Menschen in Not zu helfen. Jesus hat uns so geführt, auch durch die Wartezeit, und das erfüllt mich heute mit Dankbarkeit.

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Vor einem Monat zog eine muslimische Familie aus Aleppo in Syrien bei uns im Lebenshaus ein. Mehrere Monate lebten sie in einem Asylantenwohnheim und sind nun froh, in einer eigenen, grossen Wohnung leben zu können. Ein fröhliches Familienleben mit Kindergeschrei und FüsseGetrappel ist gestartet. Wir wünschen es für diese Menschen, dass sie nach den schlimmen Kriegserfahrungen in ihrer Heimat bei uns Geborgenheit finden, dass sie unsere Liebe und Wertschätzung spüren können und dabei erfahren, aus welcher Quelle unsere Liebe lebt. Gelegenheiten dazu bieten das gemeinsame Spielen, gemeinsames Essen, Arzt- und Behördengänge und das Erlernen der deutschen Sprache. Eltern und Kinder sind begeistert am Üben von deutschen Worten. Die Kinder können es kaum erwarten, in die Schule gehen zu dürfen.

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zu erfragen. Irgendwann hatte ich ihn verstanden, und die Erleichterung war auf beiden Seiten gross. Ein Lied von Margret Birkenfeld geht mir oft durch den Kopf: „Lasst uns danken, statt zu klagen; loben, wenn uns sinkt der Mut. Und wir werden es erfahren, dass Gott lauter Wunder tut.“ Sie sind nicht immer sichtbar, diese Wunder. Aber dass Gott handelt ohne unser Zutun, das lässt mich immer wieder danken.

Das ist nun das Tagesgeschehen der nächsten Wochen. Wie gut hat Gott unseren Anliegen sein Handeln dazugefügt. Mit Jacqueline Wiester hat er uns auch eine Mitarbeiterin geschenkt. Jacqueline ist zu 50% bei uns angestellt an drei Tagen in der Woche. Sie besucht die Familie regelmässig, begleitet sie zu Ärzten und Behörden und beschäftigt die Kinder mit Spielen. Jacqueline hat noch einige andere Aufgaben auf unserem Basecamp-Gelände. An ihren Abwesenheitstagen übernehme ich das zum Teil und unterweise Eltern und Kinder jeden Tag in den Anfangsgründen der deutschen Sprache. Gott hat auch für Übersetzer gesorgt! Zwei syrische Familien in der Nachbarschaft, zu denen wir schon lange guten Kontakt halten, sind regelmäßig im Haus und helfen beim Übersetzen. Wir hoffen, dass die Verständigung bald besser wird. Der ältere Sohn (nicht auf dem Bild) bemühte sich lange bei mir, den Zahlencode für unser W-Lan

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AKTUELLES

„ …behütet und getröst Herzliche Einladung zum 91. Jahresfest Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona „…behütet und getröstet wunderbar…“ Das bekannte Lied von Dietrich Bonhoeffer umschreibt sehr schön das Leitwort, das uns für unser Mutterhaus in diesem Jahr gegeben ist: Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuss nicht an einen Stein stossest. Psalm 91,11-12

In unserer turbulenten und zunehmend orientierungslos werdenden Zeit sind Geborgenheit, Schutz, Bewahrung und Verlässlichkeit wichtige Bedürfnisse. Gelassenheit ist die Fähigkeit, in der Hand eines Stärkeren zu ruhen. Umgeben von der Güte und Treue Gottes können wir in allem und trotz allem unseren Weg zuversichtlich weitergehen. Unser Jahresfest soll dazu eine besondere Ermutigung werden. Und deshalb freuen wir uns, wenn Sie Ihren 1.Mai-Ausflug in diesem Jahr auf den schönen Chrischonaberg durchführen und beim Jahresfest dabei sind:

Sonntag, 01.05.2016 10.00 Uhr Festgottesdienst Verkündigung: Dr. Peter Gloor, Leiter Chrischona-Gemeinden Schweiz Musik: Andrea und Lorenz Schwarz Mit Alphorn, Gitarre und Klarinette spielen, singen und jodeln Andrea und Lorenz Schwarz, immer verbunden mit einer ermutigenden Botschaft. 12.00 Uhr gemeinsames Mittagessen 14.00 Uhr Jubiläumsfeier • Mittagskonzert mit Andrea und Lorenz Schwarz • Zeugnisse, Berichte der Schwestern • Wort auf den Weg.

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et wunderbar…“ 530 Diakonissen-Jahre Im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier am Nachmittag des 01.05.2016 werden selbstverständlich unsere 9 Jubiläumsschwestern stehen, die auf 50, 60 und 65 Jahre ihrer Berufungs- und Dienstgeschichte zurückschauen. Es sind in diesem Jahr stolze 530 Jahre, in denen viel Erleben liegt. Grosse Herausforderungen lagen auf ihrem Weg und haben sie geprägt. Die Wege waren manchmal uneben und es galt, sich darauf zurecht zu finden. Aber ER war immer da, und zwar zur rechten Zeit, am rechten Ort und mit der rechten Hilfe. Aus diesem Grund werden sie dankbar zurückschauen können und sagen: ER hat es wohl gemacht!

Hab Lob und Ehr, hab Preis und Dank für die bisher`ge Treue, die du, o Gott, mir lebenslang bewiesen täglich neue. In mein Gedächtnis schreib ich an: Der Herr hat Grosses mir getan, bis hierher mir geholfen. Ämilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt

Unsere Jubilarinnen

Schwester Christa Petersohn 50 Jahre

Schwester Helene Schw. Hildegard 60 Jahre Rudersdorf 50 Jahre Fehr

Schwester Rosette Friedli 60 Jahre

Schwester. Elvira Ruschas 60 Jahre

Schwester Rose Schwarz 60 Jahre

Schwester Anna Hasel 65 Jahre

Schwester Ruth Walti 65 Jahre

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Schwester Ilse Reifenhausen 60 Jahre

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GEBET Larry Leuenberger, Grafiker

Mit Freude sollt ihr ihm

Was der Apostel Petrus über seinen Kollegen Paulus schrieb, hätte von mir sein können: „Manche seiner Aussagen sind schwer zu verstehen...“ (2. Petrus 3,16) Dennoch hatte Paulus die Begabung, in seinen Briefen kurz und prägnant Aussagen zu machen, die richtig unter die Haut gehen und (mal ehrlich) gar nicht so schwierig zu verstehen sind. So ist es zum Beispiel mit der Aufforderung: „Freut euch im Herrn allezeit!“ (Philipper 4,4). Nun, ich möchte hier nicht auf die vielfältigen Bedeutungen dieses Verses aus dem Philipperbrief eingehen, sondern möchte sie anwenden – und zwar in Zusammenhang mit dem Thema Gebet. „Alle-Zeit“, die wir im Gebet verbringen, gehört auch zu dieser Aufforderung. Wie sieht das aber bei mir aus? Freue ich mich, wenn ich bete? Und Sie?

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In der letzten Zeit habe ich mich etwas intensiver mit dem Kolosserbrief beschäftigt. Darin können wir unter anderem sehen, wie Paulus die Aufforderung, sich allezeit zu freuen, selber im Gebet praktiziert hat. Wie es seine Gewohnheit war, hat Paulus für den Briefempfänger ein Gebet niedergeschrieben: Wenn wir für euch beten, danken wir Gott, dem Vater von Jesus Christus, unserem Herrn, immer wieder für euch, denn wir haben gehört, dass ihr auf Christus Jesus vertraut und alle liebt, die zu Gott gehören. Denn ihr glaubt an die Hoffnung, die der Himmel für euch bereithält, wie ihr sie durch das Wort der Botschaft Gottes gehört habt. (Kol. 1, 3-5; NLB)

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danken IMPRESSUM Die Zeitschrift MIT & FÜR des Diakonissen-Mutterhauses St. Chrischona erscheint viermal jährlich kostenfrei. Auflage: 3500 Exemplare

Ganz schnell sind wir beim Thema dieser Ausgabe von Mit & Für. Paulus war dankbar für seine Geschwister in Kolossä. Und das „immer wieder“. Es war der Glaube, die Liebe und die Hoffnung der Kolosser, die Paulus dankbar machte. Er fährt auch weiter im Gebet und spricht seine Wünsche für seine Geschwister aus: Deshalb hörten wir nicht auf, für euch zu beten, seit wir zuerst von euch erfahren haben. Wir bitten Gott, euch Einsicht für das zu schenken, was er in eurem Leben bewirken will, und euch mit Weisheit und Erkenntnis zu erfüllen. Dann werdet ihr mit eurem Leben den Herrn ehren und ihn erfreuen mit allem, was ihr tut. Auf diese Weise werdet ihr Gott immer besser kennen lernen. Zugleich beten wir darum, dass ihr die herrliche Kraft Gottes erfahrt, damit ihr genug Geduld und Ausdauer

Herausgeber: Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona Chrischonarain 135 CH-4126 Bettingen Tel.: +41 (0)61 606 65 65 Mail: mitundfuer@dmhchrischona.org

habt für die Anforderungen, die an euch gestellt werden. Mit Freude sollt ihr ihm danken... (Kol. 1, 9-12a; NLB) Unsere Nächsten, unsere verlorene Welt und auch wir brauchen viele Gebete der Fürbitte. Aber Gebete der Dankbarkeit, in denen wir uns über das Wirken Gottes in seinen Kindern freuen, dürfen dabei nicht zu kurz kommen. In Dankbarkeit auch Menschen vor Gott zu bringen, denen es gut geht, ist ein Vorrecht, das unserem Vater im Himmel Ehre und Freude bringt. In diesem „Jahr der Dankbarkeit“ tut es uns allen gut, von der herzlichen Dankbarkeit und der Freude, die wir in den Gebeten von Paulus sehen, zu lernen.

Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona

Redaktionsteam: Schw. Gisela Binz, Friedhelm Geiß (Ltg.; V.i.S.d.P.), Larry Leuenberger, Lena Leuenberger, Gianpaolo Di Matteo, Schw. Ursula Seebach Grafik und Layout: Variation Design L. Leuenberger www.variation-design.de Bilder: © DMH außer; ©photo­ dune: S. 4-5 leonidtit; S. 18-19 Hallgerd; ©free­images: S. 6-7 Media-Lab; ©jahr-der-dankbarkeit.net, S.7; ©Fotostudio Weisheitinger, S. 7, 12-13; ©www.freepik.com, S. 16-17 Druckerei: Lautertal-Druck Franz Bönsel GmbH D-64686 Lautertal Bankverbindungen: Basler Kantonalbank IBAN: CH55 0077 0016 0503 1447 8 Sparkasse Lörrach-Rheinfelden IBAN: DE69 6835 0048 0001 0084 16 BIC: SKLODE66

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[ ] Der kleine Lutz kommt zu seiner Tante Schwester Erna und sagt: „Ich möchte mich für das schöne Geschenk bedanken.“ „Mein lieber Junge“, sagt Schwester Erna, „das war doch nicht der Rede wert.“ „Ja, finde ich auch. Aber Mutti sagte, ich soll mich trotzdem bedanken.“

www.dmh-chrischona.org www.facebook.com/dmhchrischona

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Mit&fuer nr2 2016  

Zeitschrift des Diakonissen Mutterhauses, St. Chrischona

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