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Bewahrende Klage

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Das ganz andere Tagebuch!

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Kunstvoll lebendig

Nr. 4 | 2016

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Oktober | November | Dezember


Es grüsst...

Gute Kunst, die den Menschen berührt „K u n s t kommt von k ö n n e n“ ist eigentlich ein geflügeltes Wort, das in der Kunstdebatte oft verwendet wird. Es ist wichtig, dass sich die Menschen auf die Kunst einlassen, sich mitreissen und von der Kunst innerlich berühren und bewegen lassen. Es geht hier nicht um Leistung oder gar um eine Sache, sondern darum, dass wir von der Schönheit und Inspiration verwandelt werden und Gott spüren. Gemälde, die auf den ersten Blick weltliche Motive zeigen, haben oft religiöse Bezüge. Die Kunst vermag den Menschen über die Begrenztheit dieser Welt hinauszuführen und ihm Anteil an der Wirklichkeit Gottes zu vermitteln. Kunst zeigt, was die Menschen bewegt und warum sie sich dem Glauben zuwenden oder auf Abstand gehen. Kunst und Glaube sprechen die Seele an und bringen Menschen zum Nachdenken, dass es mehr gibt als das Rationale. Bei der Kunst geht es zunächst um eine starke optische Wirkung. Der tiefere Sinn erschliesst sich dem Betrachter erst auf den zweiten Blick.

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Wer hat sie nicht vor sich, die berühmten Gemälde, z. B. von Vincent van Gogh: Die Sonnenblumen, der Sämann, die Sternennacht, die Olivenhaine oder seine Selbstbildnisse. Viele seiner Bilder sind mit reinen und kräftigen Komplementärfarben unverdünnt aufgetragen. Sie drücken eine Lebendigkeit aus und werden auf der Leinwand greifbar. Vor Jahren konnte eine Besucherin im van Gogh-Museum in Amsterdam einfach nicht widerstehen. Sie musste nur einmal ein Bild kurz mit dem Finger berühren . . . und schon waren die Sicherheitskräfte alarmiert. „Durch Kunst Gott spüren“ – in dem Bild „die Sternennacht“ von van Gogh finden wir Kunst und Religion in einem. Zunächst

Es geht hier nicht um Leistung oder gar um eine Sache, sondern darum, dass wir von der Schönheit und Inspiration verwandelt werden und Gott spüren. erscheint es wie ein Loblied der Elemente auf den Schöpfer. Die Ehrfurcht vor der Natur – und zugleich wird in seinem Bild sichtbar, wie überwältigt er ist. Die Unendlichkeit des Himmels steht für seine religiöse Sehnsucht. In solchen Visionen und Bildern berühren sich auch für den Betrachter fühlbar Zeit und Ewigkeit, Himmel und Erde, Grenzen und Unendlichkeit, bis beide Wirklichkeiten, die irdische und die göttliche, sich gegenseitig durchdringen und die irdische in der göttlichen Wirklichkeit aufgehoben wird. Die Bibel greift in Psalm 8 dieses Thema auf:

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„HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen, der du deine Hoheit über den Himmel gebreitet hast. Wenn ich den Himmel sehe, das Werk deiner Finger, den Mond und die Sterne, die du hingesetzt hast: Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? Du hast ihn wenig geringer gemacht als Gott, mit Ehre und Hoheit hast du ihn gekrönt.“

Lassen auch wir uns von der Kunst berühren, dass sie für uns ein Ort der Begegnung zwischen Himmel und Erde, zwischen unserem himmlischen Vater und uns werden kann. Mit herzlichen Grüssen aus dem Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona Ihre

Schwester Ursula Seebach, Oberin

Sternennacht (niederländisch De sterrennacht) 1889 Vincent Van Gogh © Gemeinfrei

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THEMA

Bewahrende Klage

Jesus betet in Gethsemane

Über meinem Schreibtisch ist an der Wand ein Stück Holz befestigt. Im Jahr 2001 wurde es mir von der Familie Groß gegeben. Seitdem spricht es zu mir – immer wieder. Der „Künstler der Bekennenden Kirche“, Wilhelm Groß (1883-1974), hat in dieses Holzstück eines seiner Lebensthemen geschnitten. Es sollte nach diesem Entwurf in ein grosses Wandrelief in Kunststein gemeisselt werden: „Jesus betet in Gethsemane.“ 1933 entstand die Figurengruppe mit zwei zusammengesunkenen schlafenden Jüngern und einer vor Gott im Gebet stehenden Christusfigur. Nach anfänglicher Hochschätzung des Bildes wurde aber bekannt, dass der Künstler jüdische Vorfahren hatte. So fiel auch dieses Bild unter das Verdikt „entartete Kunst“. Die Gethsemanegruppe musste versteckt werden, wurde dann nach Holland verkauft und kehrte auf abenteuerlichen Wegen vor einigen Jahren nach Oranienburg zurück. Wilhelm Groß zeigte auf Kohlezeichnungen und Holzschnitten immer wieder, wie ihn der innere Kampf Jesu in Gethsemane tief berührte. In den Nachkriegsjahren fand er zu dieser letzten Gethsemanedarstellung. So hatte ich das Miteinander der schlafenden Jünger mit ihrem betenden Herrn bisher noch

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nicht gesehen, obwohl ich bei Dürer und Barlach ganz ergreifende Gethsemanedarstellungen gefunden habe. Es ist, als ob die betenden Hände Jesu ein schützendes Dach über die schlafenden Jünger bilden, unter dem sie ganz im Frieden schlafen können. Fast möchte man meinen, sie kuscheln sich unter die über ihnen liegende betende Christusgestalt und ruhen dort ganz im Frieden. Wilhelm Groß erinnert mich durch dieses mir überaus liebgewordene Kunstwerk an die Botschaft des Neuen Testamentes: Wir haben einen Fürsprecher oder Anwalt, der uns im Gebet vor dem heiligen Gott vertritt, auch wenn wir Entscheidendes in unserem Leben verschlafen. Und wenn da einer von den beiden Schlafenden Petrus ist, höre ich das Wort Jesu an „seinen Petrus“: „Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre!“ Natürlich konnte sich Petrus nicht vorstellen, so „in Satans Sieb“ geschüttelt zu werden, dass gerade er seinen geliebten Herrn dreimal „verleugnen“ sollte. Aber Jesus kannte und liebte Petrus. Er baute ihm vorsorglich eine Brücke über das eigene Versagen zu einem neuen Anfang nach seinem Fall: „Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.“ Es gibt Stunden, in denen wir unseren einzigen Halt in dem Eintreten Jesu für uns finden. Wir leben von der Fürbitte unseres Herrn. In einer nie ganz begreifbaren stellvertretenden Hingabe hat er für alles bezahlt, was in unserem Leben nicht richtig gelaufen ist.

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Auch Petrus kann neu in seiner Vertrauensstellung bestätigt und zum Hirten der Gemeinde berufen werden. Deshalb kann Reue und Verzweiflung über eigne Schuld nicht das Letzte ein. Immer wieder einmal bleibt mein Blick an diesem von Wilhelm Groß in Holz gepredigten Christus hängen, weil ich zustimmen muss: Ich brauche dieses Eintreten Jesu für seine Jünger auch für mich: Für mein Leben, für meinen Dienst und – mit fast 75 Jahren denkt man auch mehr als früher daran – für mein letztes Stündlein. Wilhelm Groß hatte im ersten Weltkrieg einen „Sturz in Gott“ erlebt und wurde mit einer festen Gewissheit beschenkt, dass ihn auch gar nichts mehr von der Liebe Gottes trennen kann. Er wollte das Evangelium, das ihn zu einem frohen Menschen gemacht hatte, mit seinen Kunstwerken verkündigen.

Dies Versprechen grub er auf einem „Grundholz“ (ein Grund„stein“ kam bei seinem Holzatelier nicht infrage) unter seine Ateliersschwelle ein: Sein Schaffen sollte Verkündigung seines unvergleichlichen Herrn sein – bis zuletzt. Auf seinem Grabdenkstein zitiert er die erstaunte Feststellung der Emmausjünger: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Wege“? So wird mir immer wieder das Herz warm, wenn mir das kleine Stück Holz sagt: „Meine Hoffnung ruht auf dem Gebet meines Herrn. Ihm habe ich es zu danken, wenn mein Glaube nicht aufhört!“ Wie gut: „Wir haben einen Fürsprecher beim Vater, Jesus Christus, der gerecht ist“ (1. Joh. 2,1). Werner Beyer Ehemaliger Direktor Bibelschule Falkenberg und heute Archivar der Deutschen Evangelischen Allianz in Bad Blankenburg.

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SCHWESTERNSCHAFT

Kunstvolle Einladung zu Das „Haus der Stille“ im DiakonissenMutterhaus St. Chrischona ist eine besonders künstlerische Perle im Ensemble des DMH St. Chrischona. Mit architektonischer Kunst werden hier spirituelle Grundelemente dargestellt. Lichtdurchflutet, nach oben ausgerichtet, Raum zur Begegnung und in der zentralen Mitte die Kapelle. So kann der Besucher in die stille Begegnung mit Gott geführt werden. So vielfältig das Leben sein mag mit Begegnung, Arbeit, Musse, Kultur, Schweigen und Reden — durch die Begegnung mit Gott gewinnt unser Leben Farbe, Inhalt und Sinn. Der erste und meist bleibende Eindruck der Kapelle ist faszinierend. Faszinosum einer anderen Welt in unserer eigenen Welt. Von den hellen konischen Wänden der Kegelform wird man hüllend umgeben. Die Holzbänke runden sich um den liturgischen Tisch mit dem aufgeschlagenen Buch der Heiligen Schrift. Und hinter der 1770 in Nürnberg gedruckten Lutherbibel steigt die Glasbildwand hoch an die Decke mit dem Blick zum Himmel. (FG)

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Was bedeutet das Haus der Stille und besonders die Kapelle den Schwestern? Schwester Erika Reichart: Das Haus der Stille ist seit 15 Jahren mein Arbeitsplatz. Für mich ist die Kapelle ein Ort von Ruhe, Stille, Anbetung und Zuspruch aus Gottes Wort. Besonders beeindruckt mich immer wieder der Lichteinfall durch die Öffnung in der Decke. Mich erinnert das an das Wort von Jesus: „Ich bin das Licht der Welt.“

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r Stille Schwester Ruth Gassmann: Während der Passionszeit suchte ich einen Weg, um vermehrt vor Gott still werden zu können. Ich wollte das Geschehen von Karfreitag und Ostern bewusster in mein Herz lassen. So setzte ich mich an den Abenden in die Kapelle. Mein Blick ruhte auf dem schlichten Auferstehungskreuz auf dem Altar. Zwei besondere Erfahrungen habe ich dabei gemacht. Ich kam innerlich entmutigt in diesen Raum der Stille und habe viele Lieder gesungen, die in verschiedenen Variationen von Jesu Versöhnung handelten. Dadurch erfuhr ich eine innere Befreiung und wurde tief dankbar, einen solchen Herrn zu haben. Der auferstandene Christus, im Holzkreuz eingeschnitzt, wurde mir zum Gegenüber. Als ich wieder in die Kapelle kam, hieß es in mir: „Herr, ich bin wieder da!“

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Schwester Ruth Keilholz: Ich bin sehr dankbar, dass wir sie haben: unsere schön gestaltete Kapelle im Haus der Stille, wo wir als Gemeinschaft zusammenkommen zu Gottesdiensten, Abendmahlsfeiern und Gebetszeiten. Darüber hinaus ist sie für mich ein Ort, den ich gerne aufsuche zur persönlichen Stille und Einkehr. Ich setze mich still in eine Bank und lasse die besondere Atmosphäre dieses Raumes auf mich wirken. Meine Augen wandern dem wunderschönen in Blau- und Grüntönen gemalten Glasbildfenster entlang, das sich in der Mitte der Chorwand vom Boden bis zum Rundfenster in der Decke hinzieht. Mein Blick verweilt besonders auf dem im 2. Segment erkennbaren Kreuz mit dem Auge davor. Hier unter Seinen Augen, Seinem Kreuz darf ich einfach sein, still werden, zur Ruhe kommen. Worte eines Liedes von Manfred Siebald kommen mir in den Sinn: „In deinem Haus bin ich gern, Vater, wo du mein Denken füllst; da kann ich dich hören, Vater, sehn, was du willst.“

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AKTUELLES Schw. Ursula Seebach, Oberin des Diakonissen-Mutterhauses St. Chrischona

„Alles hat seine Zeit“ Im Buch „Prediger“ in der Bibel steht, dass „alles seine Zeit hat“ (Pred. 3,1)! So auch die Tätigkeit der Schwestern des Diakonissen-Mutterhauses St. Chrischona in Bad Dürrheim. Was vor fast 81 Jahren am 29.7.1935 mit dem Kauf eines ersten Grundstückes begann, endete nun am 29.6.2016 mit dem Verkauf unseres letzten Grundstückes am Kurpark. Ist das für uns nun ein Grund, traurig zu sein? Wenn, dann allenfalls für die Schwestern, die Jahrzehnte in Bad Dürrheim lebten und die an die gute Zeit denken, die sie im Dienst an dem Nächsten, an den Schwachen der Gesellschaft hier zugebracht haben. Aber neben diesen vielleicht wehmütigen Erinnerungen überwiegt der Dank für die Tätigkeit, die vor Ort geleistet werden konnte und für die Gott seinen Segen immer wieder gegeben hat. Aber was noch viel wichtiger ist, ist die Frage, wie es nun weitergeht. An die Stelle des Alten, des Vergehenden kommt ja etwas Neues: Ein Hotel für mobilitätseingeschränkte Personen, verbunden mit Inklusionsarbeitsplätzen. Damit entspricht die weitere Nutzung genau auch unserem Anliegen des diakonischen Handelns. Das Parasolhotel wird aufgebaut durch einen Förderverein mit vielen engagierten Menschen aus Bad Dürrheim und darüber hinaus. Genau aus diesem Grund haben wir das über 10.000 m² große Grundstück an den Verein der Freunde und Förderer des Parasolhotels zu einem besonders günstigen Preis abgegeben und zusammen mit einer grossen Spende ist das unser bewusster Beitrag zu diesem unterstützungswürdigen Projekt.

Und so konnte ich guten Mutes auch die Tätigkeit unserer Diakonissen in Bad Dürrheim damit abschliessen. Alles hat eben seine Zeit. Bei der Pressekonferenz dankte Bürgermeister Walter Klumpp den Schwestern des Diakonissen-Mutterhauses für das über 80-jährige segensreiche Wirken in Bad Dürrheim und die gelungene Übergabe des letzten Grundstückes an den Förderverein.

Oberin Schw. Ursula Seebach überreichte Herr Tarlatt, dem Vorsitzenden des Vereins „Freund und Förderer des Parsolhotels Bad Dürrheim e.V.“ einen Vorschlaghammer als Symbol für den Abbruch der alten, sehr baufälligen Villa auf dem Grundstück und den Aufbau des Neuen.

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AKTUELLES Lechaim Lörrach

Herzliche Einladung zu 10 Jahren Lechaim 08. Oktober 2016 14.30 – 18.00 Uhr Gretherstr. 36, 79539 Lörrach

Belchen-Institut

Tagesseminar – nicht nur für den Pflegebereich

Eigene Salbenherstellung

Was verschenkt man an Weihnachten, was zum Geburtstag einer lieben Freundin? Wie wäre es mit einer selbst hergestellten Handcreme oder im Winter mit einem Bronchialbalsam? Beide Dinge können ganz einfach selbst aus einem Wasser-Ölgemisch mit verschiedenen Zusätzen hergestellt werden. Referentin: Gudrun Jotzo-Herbold, MAS Gerontologin, Lehrerin für Pflege Datum: 5. Dezember 2016 Ort: Belchen Institut, Wiesentalstr. 27 a, 79540 Lörrach-Stetten Kosten: 26,-- €

Eine Einrichtung des DMH zur Fort- und Infos und Anmeldung unter: Weiterbildung von Führungskräften und www.belchen-institut.de Mitarbeitenden in Pflegeberufen, Lörrach Der besondere Tag für Mitarbeitende in Pflegeberufen

Selbst-Sorge-Tag

Es gehört zum Wesen von Mitarbeitenden in Pflegeberufen, dass sie sich immer um andere kümmern. Das kostet viel innere und äussere Kraft. Der Selbst-Sorge-Tag hilft, den Blick einmal bewusst auf sich selbst zu richten. „Sorgsam mit mir selbst“ im „Wahrnehmen“, „Stehen-bleiben“ und gezieltem „Weiter-gehen“. 18. Oktober 2016 Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona, Haus der Stille 8.00 – 17.00 Uhr

Base Camp Prenzlau

Herzliche Einladung 30.10.2016 Einweihung des neuen Gemeinschafts- und Begegnungszentrum der Evang. Stadtmission Prenzlau Festgottesdienst: 10 Uhr anschliessend gemeinsames Mittagessen, buntes Programm, Konzert.

Weitere Seminarangebote:

Fit für die Führungsarbeit • F örderung der Reflexionsfähigkeit in der

Pflegeausbildung • Kreativität – Bastelangebote für Betreuungskräfte • Kompetenz Menschenkenntnis

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PROJEKT AKTUELLES

Ein Abschied in Verbundenheit und Wertschätzung Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid, damit will ich vor Gott bestehn, wenn ich zum Himmel wird eingehn. Leipzig 1638 Diesen Liedvers wünschte sich Schwester Edith für ihre Todesanzeige. Er bedeutete ihr sehr viel und war für sie glaubensstärkend für die letzte Etappe ihres irdischen Lebens. Schwester Edith ist am 02.09.1963 in unsere Schwesternschaft eingetreten und hat den biblisch-diakonischen Kurs in unserem Mutterhaus besucht. Danach war sie einige Jahre in der Pflege unseres Alters- und Pflegeheims in Lörrach eingesetzt, da sie bereits vor ihrem Eintritt in unser Mutterhaus die Krankenpflegeausbildung absolviert hatte. Die Ausbildung zur Wirtschafterin schloss sich als Vorbereitung zur Übernahme der Küchenleitung unseres Alters- und Pflegeheims in Lörrach an, die sie 13 Jahre ausübte. In der „Ländlichen Heimvolkshochschule“ in Bovenden bei Göttingen nahm sie an einem Kurs zur Anerkennung als Haushaltlehrmeisterin teil, um dann wieder die Leitung der Küche im „Haus der Altenpflege“ in Lörrach zu übernehmen. Krankheits- und Erholungsphasen folgten. Dann übernahm sie die Frauenarbeit im Chrischonahaus in Memmingen, die nach fünf Jahren endete, da Schwester Edith zur Betreuung ihrer betagten Mutter beurlaubt wurde. Während dieser Zeit trat sie in den Ruhestand ein. Nach der Begleitung ihrer Mutter stand sie ihrer kranken Schwester und ihrem Schwager bei. Es waren keine einfachen Jahre, aber der Herr gab ihr die Kraft, diese Anforderungen zu bewältigen. Schwester Edith war es ein besonderes Anliegen, das Zeugnis von Jesus anderen Menschen weiterzusagen. In ihrer engagierten und kontaktfreudigen Art knüpfte sie viele Beziehungen. Sie hinterlässt in unserer Schwesternschaft eine schmerzliche Lücke. Schwester Edith wurde von unserem Herrn am Donnerstag, 09.06.2016, im 83. Lebensjahr zu sich in die ewige Heimat abgerufen. Am Donnerstag, 16.06.2016, fand der Abschiedsgottesdienst in der Friedhofskapelle in Lörrach statt, wo sich die Trauergemeinde versammelte, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. In der Nachfeier in unseren Feierabendhäusern in Lörrach brachten die Angehörigen und Schwestern ihre tiefe Verbundenheit und Wertschätzung für Schwester Edith zum Ausdruck. Schwester Ursula Seebach Oberin

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BERICHT Schwester Myrtha Hollenweger

Kunst mit Papier und Sc Ein gefaltetes Papier und eine Schere genügen, um die Fantasie anzuregen, irgendwelche Formen in das Papier zu schneiden. Wenn man es dann öffnet, ist man überrascht, was daraus wurde. Das war der Beginn meiner Scherenschnittkarriere und blieb

Ich kann mit Kunst ganz viel aussagen, Geschichten erzählen, etwas weitergeben, was das innere Auge eines Künstlers sieht.

Als ich ca. 30 Jahre alt war, wurde ich angefragt, ob ich mit einer anderen Schwester zusammen einen Scherenschnittkurs besuchen würde. Und da hat es mich dann gepackt. Seither, das sind jetzt so 24 Jahre, schneide ich Papierschnitte mit Schere und Messer. Meine Motive kommen meist aus der Natur – Blumen, Schmetterlinge, Vögel und anderes – auch mit 3D-Wirkung. Ich zeichne die Bilder ab und schneide sie dann aus. Als junge Schwester wurde ich eingeweiht in die Geschichte der Kunst. Wir verbrachten viele Stunden in Museen, Galerien. Wir schauten uns Kirchen an und liessen uns vieles erklären. Es war hoch interessant,

es für lange Zeit. Schon als Kind faszinierte es mich immer wieder, was aus einem Stück Papier werden konnte. Allerdings waren das damals Fantasiegebilde, je feiner umso interessanter. Damals ahnte ich nicht, welche Rolle der Scherenschnitt in meinem Leben einmal spielen würde.

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here die verschiedenen Stile zu erkennen, zu lernen, was die einzelnen Zeichen zu bedeuten haben. So erlebte ich Geschichte nochmals ganz anders.

mit allen Details, dann kann ich nur staunen. Dazu sollen meine Scherenschnitte auch anderen verhelfen.

Ich kann mit Kunst ganz viel aussagen, Geschichten erzählen, etwas weitergeben, was das innere Auge eines Künstlers sieht. Kunst kann so auch helfen, Aussagen aus der Bibel klarer zu machen oder etwas besser zu verstehen. Kunst inspiriert.

In der Passionszeit erlebte ich etwas Besonderes. Mir wurde der Text von dem Lied: „Für mich gingst du nach Golgatha“ ganz wichtig. Mir wurde neu bewusst, was Jesus für mich getan hat. Das alles habe ich dann in einem Scherenschnitt zusammengefasst und festgehalten. Dieses Bild macht mir nochmals deutlich, was es für Jesus hiess, ans Kreuz zu gehen. Welche Schmerzen er auf sich nahm, sinnbildlich dargestellt mit der Dornenkrone.

Mit meinen Scherenschnitten möchte ich Gott loben für seine wunderbare Schöpfung. Wenn ich die Blumen, Tiere betrachte in ihrer einzigartigen Schönheit

Ich möchte diese Gabe ganz bewusst zur Ehre Gottes einsetzen, damit sich noch viele daran freuen können.

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BERICHT Cecille DiMatteo, kreative Familienfrau

Das ganz andere Tagebu

Bible Art Journaling

Heute sehe ich meine Mutterrolle als meine Berufung. Aber es gab eine Zeit davor, da war ich eine beruflich aktive Karrierefrau im Finanzwesen eines We l t k ­ o n z­ e r n s . Meine Leiden­ schaft, über Zahlen zu brüten, in der Welt herum zu jetten und Meetings zu leiten, erfüllte mein Dasein. Das dachte ich jedenfalls. Dann kam unser erstes Kind auf die Welt, Alissa, unsere Tochter mit Down Syndrom. Meine Zukunftspläne bekamen eine neue Richtung. Als Alissa knapp ein Jahr alt war, bekam ich wieder etwas Freiraum in meinem aktiven Alltag. Ein Seminar über Scrapbooking machte mich neugierig. Das Wort Scrapbooking kommt vom englischen „Scrap“, welches Schnipsel, Stückchen bedeutet. Sinn des Scrapbookings ist es, wertvolle Erinnerungen, einzigartige Fotos, aber auch Handschriftliches auf einem Papier oder in einem Tagebuch kreativ festzuhalten. An jenem Samstagmorgen in der FEG Lörrach begann meine Leidenschaft für jegliche Art kreativen Gestaltens, sei es mit Fotos, Papier, Stempeln, Bändern, Knöpfen oder Farben.

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Meine Freundin Anja und ich geniessen immer wieder den kreativen Austausch und lieben es, unsere Werke zu präsentieren. Eines Tages fragte sie mich: „Hast du schon mal etwas von BibelArtJournaling gehört?“ „Nein“, sagte ich. Was ich entdeckte, hat mich begeistert, berührt und neugierig gemacht. Beim BibelArtJournaling werden einzelne Verse oder Bibeltexte dekorativ gestaltet. Diese Journalingbibel mit extra Schreibrand und etwas dickerem Papier wird so zu einem ganz persönlichen Glaubenstagebuch: kunstvoll, bunt und einzigartig.

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ch = das Wort Gottes als Grundlage = sich mit dem Wort Gottes kreativ auseinandersetzen Journaling = eine Form des Tagebuchführens Bible Art

Für mich ist BibleArtJournaling ein kreatives Bibelstudium, ein sich ganz bewusst mit dem Wort Gottes Beschäftigen. Ich geniesse es, mich auf einen einzelnen Bibelvers zu konzentrieren, um diesen dann gestalterisch hervorzuheben. In meiner JournalingBibel mit extra breitem Rand begegne ich Gott mit meinen kunstvollen und bunten Gedanken.

Meine Begeisterung für diesen neuen gestalterischen Zugang zum Wort Gottes wollte ich mit anderen Frauen teilen. Seit letztem Winter leiten nun Anja und ich einmal im Monat einen BibelArtJournaling-Abend in unserer Gemeinde, der FEG Rheinfelden. Die Atmosphäre bei unseren Treffen finde ich immer sehr entspannt und wohltuend. Wenn wir uns über den ausgewählten Vers oder Bibeltext austauschen und dann kreativ loslegen, ist das für mich wunderbar und ermutigend. Es ist doch toll, unseren Schöpfer dabei als den Erfinder aller Kreativität zu erkennen.

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DIAKONIE Ulrike Rubner, Lörrach

Kunstvoll lebendig Meine erste kunsttherapeutische Begegnung fand 2010 in einer Klinik statt. Durch die erste Stunde, an der ich dort teilgenommen habe, wurde ich sehr berührt und erlebte das Wirken des Heiligen Geistes in mir. Durch die inneren Prozesse, die mich während des Malens begleiteten, sprach Jesus zu meinem Herzen und löste einen Schmerz in mir auf. Ich kam verändert nach Hause. Das hat mir einen neuen Weg eröffnet zu dem Reden Jesu und zu mir selber. Es bot sich mir eine völlig neue Möglichkeit, mich mit meinem Inneren auseinander zu setzen, wo mir die Worte so oft fehlten. Das hat mich begeistert und gepackt. Ich habe wieder gemalt, gemalt wie früher als Kind.

Ich begann, meine Gebetszeit malend zu verbringen. Inzwischen habe ich ein Blankobuch, in dem ich für Personen bete und gleichzeitig dabei male. Es entstehen Motive, Symbole, Impulse oder Farben und diese wiederum inspirieren mich, dieses für diese Person zu beten. Wenn ich das Bild dann entsprechend verschenke, erreicht es das Herz und macht Mut und dankbar. Inzwischen habe ich eine Weiterbildung zur Kunsttherapeutin beendet und mache mich auf den Weg, Menschen mit dieser Möglichkeit in ihrem Leben zu unterstützen, Prozesse zu begleiten, ihnen das Wort Gottes näher zu bringen und erlebbar zu machen. In der Therapie mit Kunst ist alles möglich. Sie öffnet neue Wege aus einer zu eng oder blockiert erlebten Welt, einer sprachlosen Welt und vieles mehr. Durch die Möglichkeit des Malens, der Gestaltung oder Kreativität wird die eigene Wirksamkeit und Wirkungsmöglichkeit ermutigend erlebt, sie schafft Hoffnung, Perspektive und Lebenskraft, findet Worte und kann in den Alltag integriert werden. Kreativität bedeutet, aus vorhandenen Materialien etwas zu gestalten. Darin ist der Prozess enthalten, Altes, Bestehendes, Bekanntes, Vertrautes zu verlassen und Neues zu wagen, sich auf Neues einzulassen, Neues mitzugestalten, ein schöpferisches Tun. Dabei gibt es kein Richtig und Falsch, es ist eine bewertungsfreie Zone. Es darf hinterfragt werden, verändert, aus verschiedenen Perspektiven geschaut und vieles mehr. Ein negatives Selbstbild kann z.B. durch positive Gegenbilder verändert werden. Durch das Malen von Bibelstellen, wie z.B. Jesus uns sieht, kann der Blick verändert werden, die eigene Haltung und der Glaube an die Wahrheit in diesen Aussagen sich bildlich verankern und Glauben hervorbringen.

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Und da menschliches Denken in Bildern stattfindet, begegnet die Kunsttherapie genau dort dem Menschen mit der Anleitung zu neuen und heilsamen Bildern. Bilder sind die Sprache des Herzens.

Darin ist der Prozess enthalten, Altes, Bestehendes, Bekanntes, Vertrautes zu verlassen und Neues zu wagen, sich auf Neues einzulassen, Neues mitzugestalten, ein schöpferisches Tun. Die Bibel ist ebenfalls voller Bilder. Wir finden in ihr eine reichhaltige Symbol- und Bildsprache. Bilder erreichen unser Herz und unsere Seele viel mehr als nur Worte. Oftmals erreichen sie uns an unserem Verstand vorbei und bilden eine wichtige Brücke zu unserem verborgenen, eigentlichen Sein. Wenn Kunst für die Seele eingesetzt wird, dann wirkt sie entspannend, entschleunigend, schöpferisch, wertfrei, verarbeitend, ganzheitlich, Ressourcen orientiert, achtsam, wahrnehmend ... und tut einfach nur gut.

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GEBET Bernhard Meuser

Beten. Eine Sehnsucht Lange habe ich überlegt, welches Wort der deutschen Sprache am besten zu „Beten“passt. Ich entschied mich für „Sehnsucht“. Ich bete aus tiefstem innerem Antrieb, aus einer natürlichen Bewegung meines Herzens heraus. Sehnsucht ist eine tiefe Suchbewegung, die sich in mir ereignet. Dabei ist Sehnsucht ein paradoxes Geheimnis: Sie gehört ganz zu mir und kommt doch aus tieferen Quellen. Sie geht durch mich hindurch, wie der Wind durch die Saiten einer Harfe geht und sie zum Klingen bringt. Ich glaube, dass kein Mensch auf der Welt ein wirkliches Gebet sprechen kann, wenn er nicht Sehnsucht verspürt, wenn Sehnsucht nicht der Anfang von allem ist. Es gibt einen eigenen Psalm, der mit „Sehnsucht nach Gott“ überschrieben ist; es ist Psalm 63. David befindet sich auf der Flucht vor Saul. Saul verfolgt ihn mit dem Schwert, will ihn töten. David zieht sich in die Wüste zurück. David ergeht sich nicht in Flüchen über seinen Verfolger; er wünscht sich auch nicht bloß eine pragmatische Lösung seiner augenblicklichen Konflikte. Davids Sehnsucht streckt sich auf die fundamentale Annahme hin aus, dass es eine Sicherheit in der Unsicherheit, eine Geborgenheit in der Verfolgung und ein Leben mitten im Tod gibt. Davids Sehnsucht findet ein Gegenüber – Gott – und eine Sprache – das Gebet. Gott, du mein Gott, dich suche ich, meine Seele dürstet nach dir. Nach dir schmachtet mein Leib wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist besser als das Leben; darum preisen dich meine Lippen.

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Dieser Psalm ist voller Erkenntnisse über das Wesen der menschlichen Sehnsucht: Ihr Verlangen geht zuletzt nicht auf Dinge, nicht einmal auf Menschen, sondern auf Gott: „Dich suche ich!“ Und warum? „Meine Seele dürstet nach dir!“ Sehnsucht, die wach wird auf nächtlichem Lager, ist das Korrespondenzorgan für die Wirklichkeit Gottes. Durst muss gestillt werden, sonst stirbt ein Mensch innerhalb weniger Tage. Ohne Gott ist der Mensch wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. Im Menschen ist eine Sehnsucht nach Gott – und sie muss unter allen Umständen „gestillt“ werden; anders ist wahres Leben nicht möglich. Dieses wahre Leben aber, an dem die Seele satt wird, kann man sich nicht selbst ­beschaffen:

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es ist nicht irgendeine vitale Kraft, die von unten her aufsteigt. Leben kommt vom Ansehen Gottes her – in altertümlicher Sprache von seiner Huld. Wie die Sonne die Blumen anschaut, so regen sich in der Sonne Gottes unsere Lebenskräfte. Aber auch in Gott ist eine Sehnsucht, ein Dürsten nach der Liebe des Menschen, ein Geheimnis, das die zentrale spirituelle Entdeckung von Mutter Teresa war. Über keine Schriftstelle erschrak sie so tief und nachhaltig wie über die Worte am Kreuz „Mich dürstet!“(Joh 19,28). In allen Niederlassungen ihrer Schwestern musste ein Mich-dürstet-Bild in der Kapelle aufgehängt werden, das täglich betrachtet werden sollte. Noch auf dem Totenbett, in ihrem Testament, erinnerte Mutter Teresa ihre Schwestern an ihre eigene Urerfahrung: „Nicht nur, dass er euch liebt, sondern mehr noch, dass er sich brennend nach euch sehnt. Ihr fehlt ihm, wenn ihr euch ihm nicht nähert. Ihn dürstet nach euch. Er liebt euch ständig, auch wenn ihr euch dessen nicht würdig fühlt. Wenn ihr von

den anderen nicht angenommen werdet oder ihr euch manchmal sogar selbst nicht annehmen könnt – so ist er derjenige, der sich euch immer annimmt.“ Das Leben dieser großen Frau hat jemand als „Martyrium der Sehnsucht“ bezeichnet. Sie, der sich Gott so viele Jahre ihres Lebens entzog, wusste alles über die Sehnsucht, alles über das Gebet. Beten aus Sehnsucht, beten in Sehnsucht, beten im Raum der Sehnsucht Gottes nach uns – das schien mir das Richtige zu sein, als ich mir, in der Absicht, ein kleines Buch über das Beten zu schreiben, noch einmal das Wort von Antoine de Saint-Exupéry ansah. Nein, ich bin weder ein Meister des Schiffbaus noch ein berufener Lehrer des Betens. Ich kann nur Zeugnis geben von einer nachhaltigen Suche nach Gott, von einem Geheimnis, das mich gepackt hat. Ich kann nur einladen in die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.. Auszug aus: Beten. Eine Sehnsucht von Bernhard Meuser, fontisBrunnen, Basel, Seite 52-63

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IMPRESSUM Die Zeitschrift MIT & FÜR des Diakonissen-Mutterhauses St. Chrischona erscheint viermal jährlich kostenfrei. Auflage: 3500 Exemplare Herausgeber: Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona Chrischonarain 135 CH-4126 Bettingen Tel.: +41 (0)61 606 65 65 Mail: mitundfuer@dmhchrischona.org Redaktionsteam: Schw. Gisela Binz, Friedhelm Geiß (Ltg.; V.i.S.d.P.), Larry Leuenberger, Lena Leuenberger, Gianpaolo Di Matteo, Schw. Ursula Seebach Grafik und Layout: Variation Design L. Leuenberger www.variation-design.de Bilder: © DMH außer; Titelseite/S.3: Sternennacht Vincent Van Gogh 1889 © Gemeinfrei; ©free­images S.4-5, © Beyer Hintergrund S.4-5, ba1969; S.1617, BillyAlexander; Bilderrahmen S.14-15, Emiliano Spada, Stasys EIDIEJUS, Zsuzsa N.K. Druckerei: Lautertal-Druck Franz Bönsel GmbH D-64686 Lautertal Bankverbindungen: Basler Kantonalbank IBAN: CH55 0077 0016 0503 1447 8 Sparkasse Lörrach-Rheinfelden IBAN: DE69 6835 0048 0001 0084 16 BIC: SKLODE66

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( ) Die beste Art, Gott kennen zu lernen, ist, viele Dinge zu lieben.

Vincent van Gogh (1853 - 1890), holländischer Maler und Grafiker

www.dmh-chrischona.org www.facebook.com/dmhchrischona

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Mit&für Nr. 4, 2016  

Die Zeitschrift des Diakonissen Mutterhauses St. Chrischona

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