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n Aufbruch! n

Manoah: Ein neues Schulgebäude

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 renzlau: Praktisch glauben und P einfach leben

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„Herr, lehre uns beten!“

Oktober | November | Dezember 2014

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Nr. 02


Es grüßt... Stadtmission Prenzlau, vom Neubau der Altenpflegeschule Manoah, dem Erwerb des Belchen-Instituts und anderem mehr.

Liebe Leserinnen und Leser, wir haben für die zweite Ausgabe von „Mit & Für“ das Motto „Aufbruch“ gewählt, weil uns das seit nunmehr zwei Jahren sehr stark beschäftigt. Dabei spielt ein Bibelwort aus Jesaja 43,19 eine besondere Rolle. Dort lässt Gott durch den Propheten ausrichten: „Denn siehe, ICH will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“ In der biblischen Betrachtung werde ich näher auf diesen Vers eingehen.

Ein gesunder Aufbruch muss von innen kommen und dann äusserliche Gestalt gewinnen – wenn er denn Bestand haben soll. Ein gesunder Aufbruch muss von innen kommen und dann äußerliche Gestalt annehmen – wenn er denn Bestand haben soll. In dieser Ausgabe sollen einige sichtbare Aufbruch-Situationen beschrieben werden. Da gibt es einiges zu berichten aus dem baseCamp und der evangelischen

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Äußerer Aufbruch bedingt auch innerliche Veränderungen. Deshalb findet sich hier auch ein Bericht von den zurückliegenden Mitarbeitertagen im Juni 2014, die künftig ein fester Bestandteil im Jahresablauf des DMH sein werden. Eine Begleiterscheinung von Aufbrüchen sind zudem immer wieder unerwartete Veränderungen, die damit einhergehen. So ist es bedauerlich, dass ich an dieser Stelle den Weggang unseres Theologen Bernhard Heyl mitteilen muss. Wir wünschen Herrn Heyl für seine Zukunft Gottes Führung und Gottes reichen Segen. Alles in allem sind wir dabei, staunend zu beobachten, dass Gott „Neues“ schafft und wachsen lässt, und laden Sie, liebe Leserinnen und Leser, dazu ein, mit uns zu staunen, zu danken und uns im Gebet dabei zu begleiten. Es grüßt Sie ganz herzlich für das Redaktionsteam Schw. Ursula Seebach, Oberin

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THEMA

Aufbruch! Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr`s denn nicht? Jesaja 43, 19 a Dieser Vers ist ein Zuspruch, der Mut macht und Hoffnung weckt. Es ist ein Zuspruch, der gut zu einer Zeit des Wandels passt, wenn sich Vertrautes verändert und Bekanntes ein neues Gesicht bekommt. Es ist ein Wort, das helfen kann, die positiven Seiten von Veränderung zu entdecken. Wie ein Samenkorn den Keimling unaufhaltsam durch die dunkle Erde nach oben ins Licht schiebt, so wächst das Neue aus dem Verborgenen heraus und wird für alle sichtbar. Im Buch Jesaja, aus dem dieser Text stammt, sind mit der Hoffnung auf etwas Neues ganz konkrete Erwartungen verbunden. Im Hintergrund stehen traumatische Kriegserfahrungen vieler Generationen. Viele Menschen wurden verschleppt oder sind geflohen. Die Überlebenden hatten sich in den Trümmern eine neue Existenz aufgebaut. Aber die Lebensbedingungen waren hart. Viele hofften nach 50 Jahren babylonischer Herrschaft auf Befreiung, die den Menschen wieder nationale Unabhängigkeit geben sollte. In dieser Situation ergreift der Prophet im Auftrag Gottes das Wort: „Der Herr sprach . . .“

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THEMA

1. Erkennt ihr es nicht? Es verwundert mich zunächst, dass das Neue nicht erkannt wurde. Warum nicht? Das Neue, von dem der Prophet hier spricht, schliesst sich nicht an das Alte an. Es ist nicht einfach die Fortführung, Verbesserung oder Veränderung des Bestehenden.

zu neuartig für die Menschen. Jetzt im Exil wuchs für Israel etwas Neues, das niemand vorhersehen und kontrollieren konnte. Es geschah einfach. Heute wird häufig etwas als „neu“ bezeichnet, das in Wirklichkeit nur eine Variation des Alten ist. Wir lassen uns immer wieder Altes für Neues verkaufen. Das Neue gelangt zu den Menschen, wenn sie es am wenigsten erwarten. Das Neue kann nicht mit Druck und Gewalt herbeigeführt werden. Das einzige, was beigesteuert werden kann: dafür offen zu sein – Offenheit. Viele verpassen das Neue, weil sie sich wünschen, dass es nur eine geringfügige Änderung des Alten ist. Wenn das Neue nur eine Variation des Alten ist, denken sie, sie können es besser vorhersehen und steuern. Unsere Kontrollmechanismen greifen dann besser. Denn wir wünschen uns zwar das Neue, aber es macht zugleich Angst.

Viele verpassen das Neue, weil sie sich wünschen, dass es nur eine geringfügige Änderung 2. Gedenkt an das Frühere des Alten ist. Das Neue ist oft nicht zu erkennen, weil es ein Teil des Alten ist. Von der Sklaverei in ein reiches Land zu ziehen – das ist eine gewisse Logik! Aber von der relativen Sicherheit im Exil in ein armes Land zu ziehen – das ist etwas völlig Neues. Die Vorstellung, dass Gott durch das Leid seine Macht offenbart, war zu überraschend, zu ungewöhnlich,

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Der Prophet redet vom Auszug, aber nicht von der historischen Erfahrung des Auszugs aus Ägypten. Er redet von der Erinnerung daran. Wie so häufig, wird die großartige Vergangenheit in der Erinnerung verklärt. Das ist an sich nicht schlimm. Schlimm ist jedoch, wenn uns die Vergangenheit die Offenheit für das Neue nimmt. Manche Erinnerungen sind befreiend, andere dagegen belasten unsere Gegenwart und verbauen uns die Möglichkeiten für die Zukunft. Aus der Perspektive des Glaubens gibt es nur eine Möglichkeit, um uns mit unserer Geschichte zu versöhnen: V e r g e b u n g . Der

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Prophet kommt am Ende seiner Rede genau darauf zu sprechen: Neues kann nur aus der Vergebung entstehen. Der Fluch der Vergangenheit, die Belastung durch unsere Erinnerungen und auch die Erblasten von Familien- und Völkergeschichten können nur durch Vergebung genommen werden. Vergeben bedeutet jedoch in keinem Fall „vergessen“ (das ist ein Missverständnis). In gewisser Weise ist die Vergebung sogar die schärfste Form der Erinnerung: Wir behalten alles Negative ganz präzise vor Augen, aber aus der Sicht der Gnade. Der lange Prozess der Vergebung zwingt zu einer sehr genauen und manchmal schmerzhaften Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Es hat nichts mit Vergessen zu tun, sondern mit Erinnern. Das ist keine nachtragende, sondern versöhnte Erinnerung. Der Prophet möch­te das Volk von jenen Erinnerungen befreien, die es jetzt vom Neuen abhalten will. Das Volk erinnert sich an den Auszug als eine gewaltsame Aktion Gottes gegen die Feinde Israels und sehnt sich auch jetzt nach einer solchen Aktion göttlicher Ra-

che. Aber jetzt schickt Gott seinen Knecht, einen Friedefürsten, der das Volk gewaltlos zurückführt. Jetzt ist die Zeit der Vergebung und nicht der Rache. Gottes Handeln ist neu und deshalb nicht vorhersehbar.

3. Gott spricht durch den Propheten: „Ich will ein Neues schaffen“ Das Exil war kein schöner Ort und doch fiel es den Menschen sehr schwer, sich auf den Weg zu machen, den Schritt in die neue Freiheit zu wagen. Es ist nicht einfach, das Gewohnte zu verlassen. Veränderungen sind mit Ängsten verbunden, sogar dann, wenn eine Verbesserung damit verbunden ist. Hier kann uns der Vers aus Jesaja Mut machen: Wir sind nicht allein auf uns gestellt, sondern unser Herr geht mit. Wir werden begleitet von Gottes Segen. Der Weg in ein neues Leben muss nicht steinig und trocken sein, wie wir ihn in unserer Angst sehen. Die Leben schaffende Kraft Gottes kann uns die Augen öffnen, dass wir Wasserströme neben unserem Weg finden, Bäume, die Schatten spenden, wenn wir uns ausruhen müssen. Die Durststrecke ist schon verwandelt in einen Weg des Lebens. Schwester Ursula Seebach

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Aufbruch in ein neues Schu

Pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum der Altenpflegeschule Manoah am 1. April 2015 ist es soweit: Wir dürfen in einem neuen Schulgebäude an der Wiesentalstraße 27 in Lörrach die Ausbildung weiterführen. Das hat uns jedenfalls die Fa. Mörck, die als Generalunternehmer mit der Erstellung des Schulgebäudes beauftragt wurde, zugesichert. Doch der Reihe nach. Zunächst legte der Stiftungsrat des Diakonissen-Mutterhaues St. Chrischona mit der Grundsatzentscheidung, die Altenpflegeschule weiterzuführen, diese zu erweitern und außerdem Fort- und Weiterbildungen anzubieten, die Basis für den Aufbruch. Ab Ende 2011 wurde nach geeigneten Gebäuden gesucht, um diesen Entscheid umsetzen zu können. Da keine Räume gefunden wurden, fiel der Entschluss, zusammen mit der Stadtmission Lörrach ein „Begegnungszentrum an der Wiese“ entstehen zu lassen, mit an-

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deren Worten: Die Stadtmission baut ein Gemeindezentrum und das DiakonissenMutterhaus ein Schulgebäude. Anlässlich des Spatenstichs am 6. Juni 2014 wurde diese Zusammenarbeit nach außen deutlich sichtbar gemacht. Im September 2014 wurden die Rohbauarbeiten des 3-geschossigen Schulneubaus mit sechs Klassenzimmern und Nebenräumen weitgehend abgeschlossen. Seit April 2013 kann die Ausbildung zum/r examinierten Altenpfleger/in beziehungsweise Altenpflegehelfer/in im Frühjahr oder im Herbst begonnen werden. Das bedeutet, dass sechs Klassen mit jeweils bis zu 30 Schüler/innen ausgebildet werden. Die Übernahme des Belchen-Instituts in Steinen zum 1. Juli 2014 durch das Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona und die Beauftragung der Altenpflegeschule

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ulgebäude

Das Belchen-Institut seit 1999 Spezialist für Fort- und Weiterbildungen in den Bereichen Management, Altenbetreuung/Gerontopsychiatrie und Berufspädagogik

­ anoah mit der Leitung der bekannten M Fort- und Weiterbildungseinrichtung in den Bereichen Management, Gerontopsychiatrie, Berufspädagogik wird ebenfalls wesentlich zu weiteren und neuen „Begegnungen an der Wiese“ beitragen. Mitte 2015 wird das Belchen-Institut von Steinen nach Lörrach in unseren Neubau umsiedeln. Schon heute wollen wir Sie zum Tag der offenen Tür am Samstag, 9. Mai 2015, im Rahmen der 90-Jahr-Feier des DiakonissenMutterhauses St. Chrischona herzlich einladen. www.belchen-institut.de www.altenpflegeschule-manoah.de Rainer Böheim Schulleiter Altenpflegeschule Manoah Leiter Belchen-Institut

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Die staatlich anerkannte Bildungseinrichtung bietet Ausbildungsgänge zur Stationsleitung, Pflegedienstleitung (PDL), Heimleitung an, konzentriert sich in der Altenpflege und -betreuung auf die Ausbildungen zur Fachkraft für Gerontopsychiatrie, zur Präsenzkraft in der Pflege und zum/zur Altentherapeuten/in. Das berufspädagogische En­ gagement wird durch die Weiterbildung zur Praxisanleitung deutlich. Namensgeber für das Institut und Symbolik in den Fort- und Weiterbildungen ist der Berg „Belchen“ im Südschwarzwald. Auf dem Weg zum Ziel finden sich schon nach den ersten Schritten neue Aussichten und Standpunkte, Lösungen, Loslösungen. Der Moment unterwegs ist das, was uns erreicht. Ankommen ist unser Ziel.

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PROJEKT

Praktisch glauben und einf Die evangelische Stadtmission Prenzlau

Die evangelische Stadtmission Prenzlau: Das sind wir! Wir möchten miteinander praktisch glauben und einfach leben. Zusammen mit dem baseCamp Prenzlau e.V. stehen wir für eine Gemeinschaft, ein Gelände und zugleich für eine Vision: Miteinander leben, arbeiten und feiern. Durch sinnvolle Tätigkeit sollen Menschen Würde erfahren und in verlässlicher Gemeinschaft Halt finden und eine Ahnung davon bekommen, dass es einen Gott gibt, der sie liebt. Begonnen hat es 2006 innerhalb der Landeskirchlichen Gemeinschaft Prenzlau. Könnte man nicht etwas tun, um der massiven Arbeits- und Orientierungslosigkeit vor allem unter Jugendlichen zu begegnen? Könnte man nicht einen Ort schaffen zum Unterkriechen, an dem man sich neu organisiert, um dann wieder aufzubrechen zum Gipfelsturm des Lebens? Die „Projektidee“ bekommt den Namen „baseCamp“ – zu Deutsch „Basislager“. Schließlich wird im Juli 2007 durch das Diakonissenmutterhaus St. Chrischona ein Grundstück erworben

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und für die Umsetzung der Idee zur Verfügung gestellt. Die Gemeinde und der neu gegründete Verein „baseCamp Prenzlau e.V.“ nehmen das Gelände in Besitz und stürzen sich in die Umgestaltungs-Arbeiten. Im März 2008 wird eine Holzwerkstatt zunächst als Selbsthilfeprojekt eröffnet. Eine Keramik- und Fahrradwerkstatt folgen. Das Wohnhaus wird im Februar 2009 von Mitarbeitern bezogen, bald zieht der erste Mitbewohner ein. Die Holzwerkstatt beschäftigt Mitbewohner und Leute, die Sozialstunden ableisten. Im Lebenshaus wohnen kontinuierlich je 2 Leute mit. Sie fassen Vertrauen und lernen ihr Leben in die

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fach leben

Hand zu nehmen, stehen morgens auf, schließen eine Lehre ab, lachen wieder, werden selbständig. Und gleichzeitig lernen sie christliche Gemeinschaft von innen kennen. Basecamp lebt in der Gemeinde, die Übergänge sind fließend. Es fallen Entscheidungen für Jesus, eine Taufe, eine Aufnahme in die Gemeinde. Nach dem einen Jahr Lebenshaus fällt der Auszug den Mitbewohnern jedes Mal schwer. Die Lebenshausküche, die Terrasse vor dem Haus, die Keramikwerkstatt bleiben ein Anlaufpunkt für die Ex-Mitbewohner und auch für Menschen aus der Umgebung, die gerne zu einem Gespräch bei einer Tasse Kaffee oder Tee hereinschauen. Seit März 2014 verstärkt mit Schwester Regina erstmals eine Diakonisse unser Team. Im Moment bewegen uns in Prenzlau außerdem Baupläne für ein Begegnungszentrum, das Gottesdienstund Nebenräume enthält und dessen Foyer zugleich unter der Woche als Café genutzt werden kann. Wir träumen davon, dass noch mehr Menschen unserer Umgebung so eine Atmosphäre des Willkommens und ein offenes Ohr finden, dass Menschen gesegnet, verwandelt und geheilt werden durch die Begegnung mit uns und mit ihrem Schöpfer.

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Dankbar können wir schon jetzt über viel Unterstützung beim Bau berichten: Maschinen wurden uns unentgeltlich zur Verfügung gestellt, Material erhielten wir verbilligt oder gespendet. Nicht zu vergessen die Leute, die uns mit Arbeits-Ferien unterstützt haben. Gott sei Dank war es so möglich, die budgetierten Kosten für den ersten Bauabschnitt zu unterschreiten. Bis zum Winter soll der Rohbau wind- und wetterfest sein. Für dieses Ziel reichen die vorhandenen Mittel noch nicht ganz aus, so dass weitere Unterstützung für uns sehr hilfreich ist. Möchten Sie Teil unseres Traums vom Begegnungszentrum sein? Durch Gebet und Gaben können Sie dazu beitragen, dass er Wirklichkeit wird: Geldspenden, zinslose Darlehen, Baumaterial, Werbung für uns, aber auch die

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PROJEKT

Das Holzkreuz Die Gottesdienst-Gemeinde in der evan­ gelischen Stadtmission in Prenzlau ist immer ein bunt gemischter Haufen. Es finden sich neben den Gemeindeleuten auch Menschen vom Rand der Gesellschaft ein. Eine ältere Dame kommt alle 2 Wochen und eine ganze Weile parkte sie ihren Rollator ganz selbstverständlich immer vorne, neben dem Altar, direkt unter dem Holzkreuz.

Zusage von praktischer Mitarbeit sind sehr willkommen. Beten können Sie insbesondere für: • einen Sozialarbeiter im Lebenshaus; • gegenseitiges Verstehen und Voneinander-Lernen: • offene Türen nach Prenzlau und zu den Herzen der Menschen, die vergessen haben, dass es Gott überhaupt gibt. Wenn Sie der weitere Fortgang unseres baseCamp und des Begegnungszentrums interessiert, finden Sie uns unter: www.facebook.com/basecamp.prenzlau www.stadtmission-prenzlau.de www.basecamp-prenzlau.de. Rundbriefbestellung bitte an: E-Mail info@basecamp-prenzlau.de oder Tel: +49 (0)3984/879706.

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Einige Male fiel mir das erst auf, als der Gottesdienst schon in vollem Gange war. Und der Rollator neben dem Altar brachte mich ganz schön ins Schwitzen! Denn, bitte, was macht das denn für einen Eindruck? Aber irgendwie brachte mich dieser Parkplatz auch zum Schmunzeln. Mal ehrlich, wo könnte man einen Rollator besser platzieren als unter dem Kreuz? Das ist doch der Platz für unsere Krücken, unsere Schmerzen, unsere Lasten. Die ältere Dame kommt immer noch alle 2 Wochen zum Gottesdienst. Bestimmt hat sie jemand mal auf ihren Parkplatz angesprochen, denn sie stellt den Rollator mittlerweile neben der Tür ab. Gut so. Und: schade eigentlich. Von Zeit zu Zeit müssten wir das Gefährt mal wieder unter das Kreuz parken, zur Erinnerung, dass da Platz ist für uns alle. Weil da der gehangen hat, der unsere Krankheit trug, unsere Schuld und unsere Schmerzen.

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Der Eindringling

Melvin J. Sandström, Brunnen Verlag Basel, 208 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 12,99 Euro

Was wäre, wenn Jesus morgen wiederkäme? Sind wir bereit? Und wie stehen wir da? So wie Arnie, der alte Mann, der einmal ein Säufer war, sich bekehrt hat und nun blind ist? Oder wie Caro mit ihrer Tochter Anna, die das Augenlicht verloren hat? Jesus begegnet hier auch einem Theologieprofessor, der über seinen Theorien seinen Glauben vergessen hat, und einem Fernsehprediger, der über seine Gier nach Geld seine wahre Berufung verlor. Seinen Besuch erhält auch ein Bischof, der sich in den starren Formeln seiner Kirche zu Hause fühlt, und zuletzt die

Prostituierte, die am falschen Platz ist. Sie alle begegnen Jesus. Alle erleben eine Veränderung. Manche ein Wunder. Es ist ein schönes Epos über die Kraft der Gnade. Jesus hält jedem die Hand hin. Auch denen, die einen falschen Weg gehen. Und jeder ist eingeladen, sich auf ihn einzulassen! Doch die Reaktionen der Menschen auf die Begegnung mit Jesus sind unterschiedlich. Mit den Konsequenzen daraus leben oder sterben sie. Sandström schreibt brillant und szenisch aufwühlend. Das Buch lässt sich wunderbar lesen und regt zum Nachdenken an. Weil jeder der Charaktere etwas von uns in sich trägt, macht sich beim Lesen eine heilige Unruhe breit. Fazit: Auf knapp 200 Seiten gelingt dem Autor eine äußerst tiefsinnige Geschichte über das Wiederkommen von Jesus. Das Buch ist tiefsinnig, anrührend und zutiefst durchdrungen von einer Theologie des Lebens. Gleichzeitig ist es kurzweilig und ein echter Lesegenuss!

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Bad Dürrheim

Ein Stück Mutterhausgeschichte erfährt einen neuen Aufbruch

(Ansprache anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarung für das Grundstück Huberstraße 30, in 78073 Bad Dürrheim, am 16.04.2014) Bad Dürrheim, Huberstraße, Luisenstraße und Sattelweg haben einen besonderen Klang in unserer Schwesternschaft. Wenn eine Schwester nicht in einem der Kinderheime eingesetzt war, dann verbrachte sie bestimmt einmal ihre Ferien in Bad Dürrheim. Im Jahre 1935 haben wir das Haus am Sattelweg 1 gekauft, um ein Erholungsheim für Erwachsene einzurichten. Behandelt wurden vor allem behinderte Menschen mit Lähmungen oder Amputa-

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tionen. Im selben Jahr erwarb unsere Schwesternschaft ein unbewohntes Haus in der Huberstraße 30. Nach einer gründlichen Sanierung wurde am 28. Juni 1936 die Eröffnung des Kinderheimes im kleinen Rahmen gefeiert. Es war für 80 Kinder und Jugendliche eingerichtet. Parallel dazu wurde am 17. April 1951 das Pachtverhältnis für das Luisenheim rechtskräftig und ein späteres Vorverkaufsrecht zugesprochen. Am 1. April 1954 übernahmen wir das Luisenheim vom Oberrat der Israeliten Badens in Karlsruhe mit der Verpflichtung, es als Kinderkurheim zu führen. Der Wandel des Gesundheits- und Kinderkurwesens hatte Auswirkungen auf das Luisenheim mit seinen 242 Plätzen. So wurden verschiedene Lösungen gesucht, bis sich als letzter Ausweg der Verkauf anbot. Am 8. November 1990 erfolgte der Verkauf an die von Dr. Rolf Wahl gegründete „Gesellschaft für Verhaltensmedizin und Gesundheitsforschung“. Die Verabschiedung der letzten zwölf tätigen Schwestern fand am 14. Dezember 1990 statt.

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Unser Kinderheim an der Huberstraße wurde bereits im Dezember 1964 geräumt und in Wohnungen umgebaut und vermietet. Bad Dürrheim ist ein Stück Mutterhausgeschichte. Die Schwestern, die heute mit hierhergekommen sind, haben im Luisenheim und eine sogar an der Huberstraße gearbeitet: pädagogisch, balneologisch, hauswirtschaftlich oder in der Heimleitung. Viele Erinnerungen gehen mit dieser Zeit einher, da der Umgang mit Kindern immer etwas Besonderes ist. Vor diesem Hintergrund fiel es uns nicht leicht, unsere Kinderheime in Bad Dürrheim aufzugeben. Notwendig war dies jedoch aufgrund des enormen Strukturwandels unserer gesellschaftlichen Systeme und wegen der sinkenden Anzahl unserer aktiven Diakonissen. Es freut mich nun, dass das von Ihnen angestrebte Projekt, für Behinderte ein Hotel zu bauen, welches zu einem großen Anteil

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auch von Behinderten betrieben werden soll, der Huberstraße 30 neues Leben einhauchen wird. Aus diesem Grund wollen wir den Bau des Parasol-Hotels in der uns möglichen Weise unterstützen: Wir werden das zentral gelegene Grundstück mit seinen 10.242 qm an die noch zu gründende Parasol GmbH veräußern, und zwar zu einem merklich vergünstigten Preis. Dies ist unser Beitrag und somit quasi unsere Spende an den im letzten Monat gegründeten Förderverein zur Verwirklichung des Projekts. Nun wünsche ich allen Beteiligten, Förderern und Initiatoren bei allen noch anstehenden Entscheidungen, Aktionen und Bemühungen eine glückliche Hand und vor allem Gottes reichen Segen. Möge unser Gott in den weiteren Projektphasen mit Ihnen sein und das Hotel zu einer Segensstätte für die dort ein- und ausgehenden Menschen werden. Schw. Ursula Seebach

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BERICHT

Mitarbeitertage auf Chrisc Aufbruch – miteinander auf dem Weg

Wenn man aufbricht und sich auf den Weg macht, dann bedeutet das immer auch Veränderung. Strukturen müssen angepasst werden, Aufgaben neu definiert. Bestehendes kann wegfallen und Neues hinzukommen. Solche Veränderungen sind normal, erzeugen aber immer auch Verunsicherungen, vor allem, wenn man miteinander unterwegs ist. Den einen gehen die Veränderungen zu schnell und zu weit, für die anderen ist es womöglich genau umgekehrt. Um diese Dynamik aufzunehmen und in guter und konstruktiver Weise für den Weg miteinander in die Zukunft zu nutzen, dazu braucht es eine klare Kommunikation und wertschätzende Umgangsformen zwischen Leitung und Mitarbeiterschaft. Dieser Thematik widmeten sich deshalb auch unter anderem die beiden Mitarbeiteranlässe im Juni. Es ging dabei – neben Gemeinschaftspflege und Austausch – thematisch um die „Gestaltung der Zusammenarbeit im DMH“ (so der Arbeitstitel).

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chona Zunächst allerdings traf man sich zu ausgiebigen Besichtigungen und „Ausprobieren“ auf dem Areal des neu eröffneten Generationenparcours unmittelbar neben dem Ausflugsrestaurant „Waldrain“, in dem dann das weitere Programm stattfand und mit einem gemeinsamen Essen abschloss. Nach der Besichtigung des Parcours und gemeinsamem Kaffeetrinken eröffnete Schw. Ursula Seebach das Zusammensein mit einem geistlichen Impuls zur „goldenen Regel“ aus Mt. 7,12: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch!“

Nach diesem Prinzip zu handeln ist Grundlage für jedes gemeinsame Leben und Arbeiten. Wer vom Andern her denkt, wird ihm/ihr nicht so leicht „zu nahe treten!“ Mit einem Input zum Thema von Geschäftsführer Joachim Rastert ging es weiter und mündete in eine interaktive Gesprächs­ phase an den Tischen ein, die alle Mitarbeiter sehr lebhaft nutzten. So wurde zusammengetragen, was bei den vielen Änderungen im Diakonissen-Mutterhaus als positiv empfunden wird und wo man sich Verbesserungen vorstellen könnte. Dies wiederum wird von

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den Führungskräften aufgenommen und soll da wo möglich Einfluss auf die Gestaltung des Arbeitsalltags haben. Alles in allem ein gelungener Anlass – übrigens einer von zweien, denn im Advent trifft sich die gesamte Mitarbeiterschaft zu einer Weihnachtsfeier ohne thematische Agenda. Da steht dann das gemeinsame und dankbare Feiern im Mittelpunkt. Arbeiten und Feiern – das gehört dazu, wenn man miteinander unterwegs ist. Bernhard Heyl

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THEMA

„Herr, lehre uns beten!“ So sprachen die Jünger zu Jesus. Sie bekannten damit, dass sie von sich aus nicht zu beten vermochten. Sie müssen es lernen. Beten-lernen, das klingt uns widerspruchsvoll. Entweder ist das Herz so übervoll, dass es von selbst zu beten anfängt, sagen wir, oder es wird nie beten lernen. Das ist aber ein gefährlicher Irrtum, der heute freilich weit in die Christenheit verbreitet ist, als könne das Herz von Natur aus beten. Wir verwechseln dann Wünschen, Hoffen, Seufzen, Klagen, Jubeln – das alles kann das Herz ja von sich aus – mit Beten … Beten heißt ja nicht einfach das Herz ausschütten, sondern es heißt, mit seinem erfüllten oder auch leeren Herzen den Weg zu Gott finden und mit ihm reden. Das kann kein Mensch von sich aus, dazu braucht er Jesus Christus.

Wir laden Sie ein, sich mit der eingehefteten Gebetskarte, über unsere Homepage oder per Mail an uns zu wenden. Gerne beten wir für Sie! Ihre Schwesternschaft

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Die Jünger wollen beten, aber sie wissen nicht, wie sie es tun sollen. Das kann eine große Qual werden, mit Gott reden wollen und es nicht können, vor Gott stumm sein müssen, spüren, dass alles Rufen im eigenen Ich verhallt, dass Herz und Mund eine verkehrte Sprache sprechen, die Gott nicht hören will. In solcher Not suchen wir Menschen, die uns helfen können, die etwas vom Beten wissen. Wenn uns einer, der beten kann, in sein Gebet mit hinein nähme, wenn wir sein Gebet mitbeten dürften, dann wäre uns geholfen!

Beten heißt ja nicht einfach das Herz ausschütten, sondern es heißt, mit seinem erfüllten oder auch leeren Herzen den Weg zu Gott finden und mit ihm reden. Gewiss können uns erfahrene Christen hier viel helfen, aber sie können es auch nur durch den, der ihnen selbst helfen muss und zu dem sie uns weisen, wenn sie rechte Lehrer im Beten sind, durch Jesus Christus … So müssen wir also beten lernen. Jesu und Gottes eigene Worte nachsprechend, fangen wir an zu ihm zu beten. Nicht in der falschen und verworrenen Sprache unseres Herzens, sondern in der klaren und reinen Sprache, die Gott in Jesus Christus zu uns gesprochen hat, sollen wir zu Gott reden und will er uns hören. Gottes Sprache in Jesus Christus begegnet uns in der Heiligen Schrift. Wollen wir mit Gewissheit und

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Freude beten, so wird das Wort der Heiligen Schrift der feste Grund unseres Gebetes sein müssen. Hier wissen wir, dass Jesus Christus, das Wort Gottes, uns beten lehrt. Die Worte, die von Gott kommen, werden die Stufen sein, auf denen wir zu Gott finden. Es kommt also nicht darauf an, ob die Worte Gottes und Jesu Christi gerade das ausdrücken, was wir gegenwärtig in unserem Herzen fühlen. Vielleicht ist es gerade nötig, dass wir gegen unser eigenes Herz beten, um recht zu beten. Nicht was wir gerade beten wollen, ist wichtig, sondern worum Gott von uns gebeten sein will. Wenn wir auf uns allein gestellt wären, so würden wir wohl auch vom Vaterunser oft nur die vierte Bitte beten („Unser tägliches Brot gib uns heute!“). Aber Gott will es anders. Nicht die Armut unseres Herzens, sondern der Reichtum des Wortes Gottes soll unser Gebet bestimmen …!

Bitten des Vaterunsers eingeht, ist recht gebetet, was in ihnen keinen Raum hat, ist kein Gebet. Alle Gebete der Heiligen Schrift sind im Vaterunser zum Prüfstein dafür, ob wir im Namen Jesu Christi beten oder im eigenen Namen … (Auszug aus D. Bonhoeffer, Das Gebetbuch der Bibel. Mit freundlicher Genehmigung des Brunnen-Verlags, Giessen)

Das ist eine große Gnade, dass Gott uns sagt, wie wir mit ihm sprechen und Gemeinschaft haben können. Wir können es, indem wir im Namen Jesu Christi beten. Dazu sind uns z.B. die Psalmen gegeben, dass wir sie im Namen Jesu Christi beten lernen. Auf die Bitte der Jünger hat Jesus ihnen das Vaterunser gegeben. In ihm ist alles Beten enthalten. Was in die

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IMPULS

Diakonie: Was treibt uns a

Warum diakonisch handeln? Diese Frage findet immer wieder unterschiedliche Antworten. Treibt uns der Auftrag Gottes an, bewegt uns Not und Bedürftigkeit oder handeln wir gar aus Furcht vor dem jüngsten Gericht, wo uns dann womöglich vorgehalten werden könnte: „Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan ...“! (Mt. 25,45) Theo Brüggemann greift dieses Thema in einer Andacht auf und plädiert – ausgehend von 1. Joh. 4,17 - für ein Handeln aus der Furchtlosigkeit der Liebe:

„Darin ist die Liebe Gottes bei uns vollkommen, dass wir Zuversicht haben am Tage des Gerichts.“ 1. Joh 4,17 Sogar so weit geht die Geborgenheit des Christenmenschen also: nicht nur Furchtlosigkeit vor den Mächten der Welt, sondern Furchtlosigkeit vor dem letzten Gericht. Dann sei die Liebe zu ihrer vollen Entfaltung gekommen, sagt Johannes, wenn sie so kindlich dem Vater vertraue, dass sie von ihm keine letzte Verwerfung mehr erwarten kann. Nicht weil ich keine Verurteilung verdiente – aber weil er der Vater ist und darum nicht mehr verstoßen

„Die Furchtlosigkeit der Liebe aber macht uns eben gerade frei zu einem tätigen Leben, zu einer zuversichtlichen Einsatzfreudigkeit, die die Abrechnung am Ende nicht scheut.“

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an? IMPRESSUM Die Zeitschrift MIT & FÜR des Diakonissen-Mutterhauses St. Chrischona erscheint viermal jährlich kostenfrei. Auflage: 12000 Exemplare Herausgeber: Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona Chrischonarain 135 CH-4126 Bettingen

will. Weil er lieber seinen eigenen Sohn in den Tod stieß als dass er uns verloren gehen ließe. Dass dies nun nicht heißt, Furchtlosigkeit sei Gemütlichkeit, süßes Nichtstun, weil Gott ja ein so lieber Man sei – das hat Jesus mit wünschbarer Klarheit gezeigt in jenem Gleichnis von dem anvertrauten Talenten (Mt 25, 14-30). Dort tritt ein Mann auf, der das Seine vergraben hatte und sich bei der Abrechnung rechtfertigt: „Herr, ich wusste, dass du ein harter Mann bist … und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in der Erde.“ Da hat sich einer gefürchtet vor der Abrechnung, er könnte mit Verlust erscheinen müssen. Seine Furcht hat ihn ge-

lähmt, fröhlich seine Pflicht zu tun. Die Furchtlosigkeit der Liebe aber macht uns eben gerade frei zu einem tätigen Leben, zu einer zuversichtlichen Einsatzfreudigkeit, die die Abrechnung am Ende nicht scheut. Die Furcht macht aus dem gütigen Vater einen „harten Mann“ – und seltsam: wer so lebt, der wird auch vom Leben hart angefasst. Wer mit eingezogenem Kopf seinem „Schicksal“ entgegenschaut, der wird auch ein bitteres Schicksal erfahren. Der Furchtlose aber wird beschenkt, weil er dem Vater etwas zutraut. Theo Brüggemann, Worauf es ankommt, Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 1981. Mit freundlicher Genehmigung.

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Tel.: +41 (0)61 606 65 65 Mail: mitundfuer@dmhchrischona.org Redaktionsleitung: Schw. Ursula Seebach, Oberin Bernhard Heyl, Leiter Theologie Grafik und Layout: Variation Design L. Leuenberger www.variation-design.de Bilder: © DMH ausser Titilbild, © iStockphoto: Eerik; Fond S. 12-13 © free­images. com: evobrained; S. 13, Parasol-Hotel; S.18-19, © iStockphoto, marekuliasz Druckerei: Lautertal-Druck Franz Bönsel GmbH D-64686 Lautertal Bankverbindungen: Basler Kantonalbank IBAN: CH55 0077 0016 0503 1447 8 Sparkasse Lörrach-Rheinfelden IBAN: DE69 6835 0048 0001 0084 16 BIC: SKLODE66

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( ) Wie kommt eine 3,5 m lange Wäschespinne in ein VW-Cabrio?

Das fragten wir uns auch, als wir mit Schnäppchen-Spinne vor dem Auto standen. Per Pedes heimtragen? Da war der Weg denn doch zu weit für zwei Frauen! Also – nicht lange gefackelt! Wozu hat das Cabrio das Faltdach, meinten wir. Dach nach hinten, Spinne rein, – o weh, das gute Stück ragte über einen Meter hinten raus!! Also: Schwester mit Haube daneben, als Schutzengel festgekrallt an die Spinne, und los ging die Fahrt, Christa Kümmel am Steuer, schnell an der Polizeistelle vorbei Richtung baseCamp. Cabrio machte es möglich! Auch manche andere Cabrio-Fahrt durch die Uckermark wurde ein besonderes Erlebnis. (Schw. Regina Huber im baseCamp, Prenzlau)

www.dmh-chrischona.org www.facebook.com/dmhchrischona

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Mit & Für Oktober 2014  

Wir haben für die zweite Ausgabe von „Mit & Für“ das Motto „Aufbruch“ gewählt, weil uns das seit nunmehr zwei Jahren sehr stark beschäftigt....

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