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SICHERHEIT2015 FIRE·SAFETY·SECURITY

5/6 OKTOBER 2015 I OCTOBRE 2015 I OTTOBRE 2015

SICHERHEIT 2015 – EINE VORSCHAU NEUE WEGE ZUR STEIGERUNG POLIZEILICHER EFFIZIENZ

EINBRUCHSPRÄVENTION –

ERFOLGREICH DANK WACHER BÜRGER


[ Vorwort ]

Avant-propos I prefazione

Geschätzte Leserinnen und Leser! Auf die letzte Ausgabe hat uns einiges Feedback erreicht – positives aus Feuerwehrkreisen, kritisches vonseiten der Sanität. Die Kritik haben wir mit einer Leserbriefseite aufgenommen und werden das Thema vertiefen, für das Lob danken wir an dieser Stelle – wir sind an Feedback jederzeit interessiert. In dieser Ausgabe geht es einmal um Waffen: um Waffenbörsen, aber auch um museales Sammeln, das bisweilen fast erstaunlich privat anmutet. Und wir blicken voraus auf die Sicherheitsmesse 2015 – „Fire, Safety & Security”, die im November an Ständen und in Referaten wieder mit einem ausgesprochen breiten Themen-Angebot aufwarten wird – am Fachkongress der Sicherheitsmesse 2015 werden tatsächlich auch von diversen Fachverbänden Weiterbildungszertifikate ausgestellt. Schliesslich ist es die Jahreszeit der Einbruchsprävention: Eine Tour d’Horizon beleuchtet das schwächste Glied und das moderne polizeiliche Instrumentarium. Solches lässt auch die Kantonspolizei St. Gallen aufblitzen: „KAPOgoesMOBILE”. Wir wünschen interessante Lektüre, Mark A. Saxer

Très chers lecteurs, Notre dernière édition a soulevé quelques réactions – positives du côté des pompiers, plus critiques Mark A. Saxer du côté des services sanitaires. Chefredakteur Nous avons traité la critique dans notre page du courrier des lecteurs et allons prochainement approfondir le sujet; j’en profite ici pour vous remercier pour les compliments que vous avez adressé – il est toujours intéressant d’avoir votre retour. Cette nouvelle édition traite du sujet des armes: salons des Armes mais aussi collections de musées, qui semblent étonnamment être souvent privées. Nous présentons également le salon Sicherheitsmesse 2015 – „Fire, Safety & Security”, qui proposera en novembre des stands et des conférences sur un très large éventail de sujets – des certificats de formation seront même délivrés sur le salon professionnel Sicherheitsmesse 2015 par différentes associations professionnelles. Pour finir, et puisque nous sommes actuellement en pleine saison de prévention des cambriolages: un tour d’horizon mettra en avant les maillons les plus faibles et les outils d’une police qui se modernise. Comme par exemple la police cantonale de St. Gall avec son projet: „KAPOgoesMOBILE”. Nous vous souhaitons une lecture passionnante, Mark A. Saxer

Stimate lettrici e stimati lettori, Sull'ultimo numero abbiamo ricevuto diversi commenti, positivi da parte dei vigili del fuoco, critici da parte del settore sanitario. Abbiamo raccolto le critiche in una pagina dedicate alle lettere e approfondiremo il tema, ma cogliamo questa occasione per ringraziare per gli elogi e rimanere sempre interessati ai feedback. In questo numero ci occupiamo di armi, di mercati di armi ma anche di collezioni da museo, che talvolta, quasi sorprendentemente, appaiono essere private. Guardiamo al futuro preparandoci alla Sicherheitsmesse 2015 – „Fire, Safety & Security”, che a novembre presenterà una vasta gamma di argomenti negli spazi espositivi e nei vari uffici; in occasione della conferenza tecnica Sicherheitsmesse 2015 verranno emessi certificati di formazione da parte delle varie associazioni di categoria. Infine è la stagione della prevenzione del furto con violazione di domicilio: una panoramica che analizza l'elemento più debole del sistema e la strumentazione moderna della polizia. Anche la polizia cantonale di San Gallo echeggia: „KAPOgoesMOBILE”. Vi auguriamo buona lettura, Mark A. Saxer | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Impressum / Inhalt ]

[ Inhalt ]

contenu I contenuto

Mark A. Saxer Chefredakteur [ Editorial ]

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[ News ]

nouvelles I notizie

[ Impressum ]

Leserbriefe Courrier lecteurs Lettere dei lettori

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Mentions légales I impronta Herausgeber | Editeur | Editore:

[ Hauptthema ] Thème principal I tema principale Informationsverlag Schweiz GmbH Grundstrasse 18, CH-6343 Rotkreuz Tel. 041 798 20 60, Fax 041 798 20 61 E-Mail: office@blaulicht-iv.ch www.blaulicht-iv.ch

Das Kerngeschäft – Sicherheit zum Anfassen

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Et la sécurité devient concrète

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Il core business della sicurezza a portata di mano

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blaulicht Verlagsleiter | Directeur éditorial de Blaulicht | Il direttore editoriale Girofaro Blu: Martin Koller

Schweizer Waffen- und Sammlerbörsen sind keinesfalls passé

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Chefredakteur | Rédacteur en chef | Editor in Chief: Mark A. Saxer

Les bourses suisses de collectionneurs d´armes font bel 41 et bien toujours partie du présent

Freier Journalist in Zürich | Journaliste indépendant à Zurich | Giornalista freelance a Zurigo: Volker Richert

Le borse svizzere delle armi e dei collezionisti non sono afffatto fuori moda

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Anzeigenverkauf | Vente annonces | Vendita inserzioni: Daniel Riehemann

Eine kantonale Notrufzentrale ist keine Insel

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Anzeigenabteilung | Service publicité | Pubblicità Dipartimento: Andrea Burri

Une centrale d´appels d´urgence cantonale n´est pas une île

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Una centrale d´emergenza cantonale non è un´isola

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Weniger Bürokratie und mehr Effizienz – die Kapo St. Gallen nimmt mobile Vorreiterrolle ein

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Geschäftsführung | gestion | gestione: Tamara Rutz

Titelbild | Photo de couverture | Foto di copertina: Anita Fliesser Image: Swisscom (Schweiz) AG

Einsatzzentrale Kantonspolizei Thurgau

Grafik Layout | Graphisme Layout | Grafica Layout: Anita Fliesser Lektorat | correction des épreuves | Correzione bozze: Leselupe – Das Lektorat

Moins de bureaucratie pour plus d´efficacité – la police cantonale de Saint Gall entre dans l´ère du mobile 71 Meno burocrazia e più efficienza – la Polizia cantonale di San Gallo svolge un ruolo di precursore in campo mobile

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Gesamtauflage | Tirage global | Tiratura: 15.500 Exemplare | exemplaires | copie

Einbruchsprävention: Vorsicht statt Nachsicht

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Erscheinung | parution | pubblicazioni: 6 Mal im Jahr | 6 fois par an | 6 volte all’anno

Prévention des cambriolages: prudence plutÔt qu´indulgence

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Prevenzione contro le effrazioni: la prudenza è la migliore protezione

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Index | Indice | Indice: 6028 • Oktober 2015 Druck | Pression | pressione: Druckhaus Gössler GmbH

Für den Inhalt der diversen Fremdredaktionen übernimmt der Herausgeber keine Haftung.

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[ Publireportagen ] Das Ende der analogen Alarmübermittlung

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Dans les transmissions d´alarmes, l´analogique tire à sa fin

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Fine della trasmissione analogica degli allarmi

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Bereit für das Zeitalter der interaktiven multimedialen "realtime" Alarmkommunikation?

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swissBuddy® – damit Sie nach belastenden Ereignissen oben bleiben …

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Wissenswertes über die Schlüsseltechnologie von ASSA ABLOY

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Passiert´s, pressiert´s

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Mehr Sicherheit dank besseren Schutzmöglichkeiten

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Mit Schweizer Präzision für eine saubere Umwelt

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Kompetenz vor Ort!

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Klein, aber stark ist der PELI RALS 9490

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Sicherheit von Kopf bis Fuss: Verteidigen, Schützen, Ausrüsten

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Präzision Perfektion Zuverlässigkeit

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Neue Funktionen für den Praxis-Einsatz

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BORS 2.0 – Lösungen, die kurzen Prozess mit langen Prozessen machen

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Abschnittsgeschwindigkeitskontrollen erhöhen die Verkehrssicherheit

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Die Lehmar AG aus Solothurn baut Mehrzweckboote für die Polizei, Feuerwehr und Rettung

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Spezialkonditionen für Behörden-Mitglieder bei yonc.ch

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Die digitale Spurenlage macht den Unterschied

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Blaulichtorganisationen im Wandel – robuste Computer setzen bei schwierigen Rettungseinsätzen neue Massstäbe

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Schiller: Innovative Schweizer Medizintechnik

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Blutspende SRK Schweiz: Feuerwehr im Spezialeinsatz gegen Leukämie

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Transfusion CRS Suisse: Sapeurs-pompiers en intervention spéciale contre la leucémie

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Trasfusione CRS Svizzera: I vigili del fuoco hanno prestato un impegno formidabile contro la leucemia

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LEAB AG macht Energie mobil Strom – immer und überall

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Ihr Partner für kompetente Einsatzfahrzeuge

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Mit Schulthess sicher im Einsatz

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Professional BUFF®: Schutz bis ins letzte Detail

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[ News ]

LESERBRIEFE • COURRIER LECTEURS • LETTERE DEI LETTORI:

Berufsausbildung auf Stufe höherer Fachschule

nouvelles I notizie

Geschätzte Leserinnen und Leser In der letzten Ausgabe von Blaulicht ist das folgende Zitat eines professionellen Fahrsicherheitstrainers wiedergegeben: «Für Krankenwagenfahrer wird zum Teil schon das Manövrieren zur Herausforderung.» Dieser Satz hat in der betroffenen Szene für Bestürzung gesorgt: Erstens versehen in Rettungstransportwagen zwei Rettungssanitäterinnen HF oder Rettungssanitäter HF ihren Dienst, und zweitens sind es eben korrekterweise Rettungstransportwagen – «Krankenwagen» ist Volksmund. Die Redaktion von Blaulicht entschuldigt sich, das freigegebene Zitat fachlich nicht berichtigt zu haben. Wir werden das Thema Rettungstransporte in einer der nächsten Ausgaben vertiefen. Die Redaktion

[ deutsch ]

„ Für Krankenwagenfahrer wird zum Teil schon das Manövrieren zur Herausforderung ” Sicherheitsmarge bei normaler Fahrweise und sind befähigt, auch bei dringlichen Dienstfahrten stets sicher unterwegs zu sein – egal was passiert. Dies ist aber kein intellektueller Prozess, sondern ein sehr physischer. Die Teilnehmer entwickeln ein Gefühl für das Mögliche und verbessern ihr Handling. Dies zu simulieren, ist in unseren Augen nur begrenzt möglich. Die praktische Weiterbildung ist das sinnvollste Mittel der Unfallverhütung, das haben viele Polizeikorps verstanden. Zudem können wir mit unseren systematischen Videoaufzeichnungen klar die zentrale Bedeutung von unseren Trainings für die Fortschritte in der Fahrpraxis belegen.

Welche Probleme lassen sich üben und welche nicht?

Tipps und Tricks direkt im Training.

Was ist das Besondere an solchen Fahrtrainings? Polizeibeamte müssen in bestimmten Situationen schneller fahren als der normale Strassenbenützer. Die Devise heisst aber dennoch klar und unmissverständlich: Fahrzeugbeherrschung in jeder Situation, ohne Wenn und Aber. Selbst auf der dringlichsten aller Dienstfahrten kann es nicht sein, dass aufgrund des eifrigen Verhaltens eines Polizisten unbeteiligte Strassenbenützer zu Schaden kommen. Also muss alles, was wir dozieren und trainieren, in den Verkehrsalltag hineinpassen. Unser Privileg besteht darin, dass wir uns mit dem schnellen Autofahren befassen können, während bei allen anderen heute vor

allem Psychologen und Ökologen das Sagen haben. Beim Wiederholungs- und Weiterbildungskurs können wir auf einem soliden Fundament und mehreren Jahren Polizeifahrpraxis aufbauen. Da gehen wir bis an die Grenzen des menschlich und fahrtechnisch Machbaren.

Warum braucht es neben der Simulation überhaupt Ihre Fahrtrainings? Wir trainieren keine Blaulichtfahrten, sondern das sichere Autofahren an der physikalischen Grenze. Die Teilnehmer erarbeiten sich so eine viel grössere

Beherrschung des Fahrzeugs in allen Situationen.

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Durch unsere Trainings erhalten die Teilnehmer eine grössere Sicherheitsmarge und haben dadurch mehr Handlungsspielraum – und Handlungskompetenz – bei unerwarteten Ereignissen. Diese zu simulieren, ist nicht möglich.

Wie hoch ist die Praxisnähe, die Sie erreichen? Alle Übungen werden bei Geschwindigkeiten absolviert, die auch bei normalen und dringlichen Dienstfahrten auftreten. Die Praxisnähe ist somit sehr hoch. Einzig der allfällige Stress der realen Situation kann nicht abgebildet werden. Damit eine grosse Gewähr besteht, dass neue fahrtechnische Elemente in Gefahrensituationen zum

Intensives Erarbeiten der sichersten Linie.

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

| blaulicht | gyrophare

bleu | girofaro blu |

Nachdem unser Berufsverband seit Jahren um Anerkennung unseres Berufes bemüht ist, war ich sehr erschrocken, in der August-Ausgabe von Blaulicht im Artikel «Fahrzeugbeherrschung in jeder Situation - Ziel des Blaulichtfahrtrainings» zu lesen, dass «für Krankenwagenfahrer zum Teil schon das Manövrieren zur Herausforderung» werde. Als Vorstandsmitglied der Vereinigung Rettungssanitäter Schweiz nehme ich an dieser Bezeichnung und Schlagzeile Anstoss. Seit 1998 haben wir das Berufsbild des dipl. Rettungssanitäters konsequent weitere entwickeln können. Die Berufsausbildung ist auf dem tertiären Ausbildungsniveau angesiedelt auf Stufe höherer Fachschule und schliesst heute mit dem Titel dipl. RettungssanitäterIn HF ab. Die Zeiten, da Spitalgärtner als Krankenwagenfahrer die Ambulanz lenkten, liegen in den meisten Schweizer Rettungsdiensten lange zurück. Elmar Rollwage, Leiter des Rettungsdienstes Spitalregion Oberaargau AG _____________________________________________

Formation professionnelle en écoles supérieures professionnelles Notre association professionnelle s’attelant depuis des années à la reconnaissance de notre profession, j’ai été très choqué de lire dans l’édition du gyrophare bleu du mois d’août dans l’article « Maîtrise du véhicule dans toutes les situations – objectif de la formation de gyrophare bleu», que « pour une partie des conducteurs d’ambulance, la manœuvre elle-même peut constituer un défi ». En tant que membre du Conseil d’Administration de l’Association Suisse des Ambulanciers, je me sens offensé par cette description et ce titre. Depuis 1998, nous mettons en avant l’image de la profession de secouriste ambulancier diplômé. La formation professionnelle est bien établie à un degré tertiaire comme école supérieure professionnelle. Elle se conclut par un diplôme et un titre de secouriste ambulancier diplômé ES. Le temps où les ambulances étaient conduites par le jardinier de l’hôpital est bien loin dans la majorité des services de secours suisses. Elmar Rollwage, responsable du service de secours de l’hôpital de la région Oberaargau AG _____________________________________________

Formazione professionale a livello di scuola specializzata superiore Dopo che la nostra associazione professionale si sforza da anni di far riconoscere la nostra professione, sono rimasto scioccato quando ho letto nell'edizione di agosto di girofaro blu nell'articolo «Padronanza dell'automezzo in ogni situazione - Scopo delle lezioni di guida su mezzi di pronto intervento» che «per i conducenti di ambulanze in parte già il fatto di manovrare rappresenta una sfida». In qualità di membro del consiglio d’amministrazione dell’Associazione svizzera soccorritori, contesto tale designazione e tale titolo a caratteri cubitali. Dal 1998 abbiamo potuto continuare a sviluppare in modo costante l’immagine professionale del soccorritore diplomato. La formazione professionale con carattere di formazione terziaria è classificata a livello di scuola specializzata superiore e si conclude oggi con il titolo di soccorritore/soccorritrice dipl. SSS. I tempi in cui i giardinieri degli ospedali guidavano l'ambulanza in qualità di conducenti sono ben lontani per la maggior parte dei servizi di soccorso svizzeri. Elmar Rollwage, responsabile del servizio di soccorso Ospedale regionale Oberaargau AG


LESERBRIEFE • COURRIER LECTEURS • LETTERE DEI LETTORI:

Manövrieren ist keine Herausforderung! In der Blaulicht-Ausgabe vom August 15 lese ich in grossen Lettern: «Für Krankenwagenfahrer wird zum Teil schon das Manövrieren zur Herausforderung.» Dazu möchte ich richtigstellen, dass es sich bei der Berufsbezeichnung um eine ausgestorbene Spezies handelt. Seit 2008 bezeichnet man uns als Diplomierte Rettungssanitäter HF (höhere Fachschule). Unsere Fahrzeuge nennt man Rettungsfahrzeuge oder Rettungswagen. Krankenwagen gibt es seit etwa 15 Jahren nicht mehr. Die Aussage, dass die dipl. Rettungssanitäter Mühe hätten mit Manövrieren und dass dies schon eine Herausforderung sei, möchte ich klar dementieren. Sie ist nach meinem Empfinden schlicht despektierlich. Wir absolvieren Fahrtrainings wie all unsere Partnerorganisationen. Es liegt mir fern, die Fahrweise anderer Blaulichtorganisationen zu beurteilen, denn das wäre anmassend. Schlicht und einfach, weil ich die Zahlen und Fakten nicht kenne. Aber von der Zeitschrift Blaulicht erwarte ich eine neutralere Berichterstattung.

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Manœuvrer n’est pas un défi! Je lis dans l’édition du gyrophare bleu du 15 août en grandes lettres « pour une partie des conducteurs d’ambulances, la manœuvre elle-même peut constituer un défi ». J’aimerais remettre les pendules à l’heure en précisant que la description faite ici du métier concerne une espèce en voie de disparition. Depuis 2008, nous avons le titre de secouriste ambulancier diplômé ES (Ecole Supérieure). Nos véhicules sont appelés véhicules de transport sanitaire ou véhicules de transport de secours d’urgence. Cela fait plus de 15 ans qu’il n’y a plus d’ambulances. Je souhaite démentir ici catégoriquement l’affirmation prétendant que les secouristes ambulanciers diplômés ont du mal à réaliser des manœuvres et que ce serait un vrai défi pour eux. Elle me semble même parfaitement irrespectueuse. Nous suivons des cours de conduite comme toutes nos organisations partenaires. Et loin de moi l’idée de juger la conduite de certains services d’urgence, ce serait présomptueux. Tout simplement parce-que je ne connais pas les données ni les chiffres. Mais j’attends du magazine gyrophare bleu qu’il présente des informations neutres. Barbara Henzen, responsable du service de secours de l’hôpital Uster _____________________________________________

Manovrare non è una sfida!

Barbara Henzen, responsabile servizio di soccorso Ospedale di Uster

«Pour une partie des conducteurs d’ambulances, la manœuvre elle-même peut constituer un défi». Cette phrase a provoqué la consternation dans le secteur d’activité concerné : premièrement, dans un véhicule de transport sanitaire, deux secouristes ambulanciers diplômés ES assurent le service ; et deuxièmement il s’agit d’un véhicule de transport sanitaire, et non pas d’une « ambulance » qui est un terme de langage courant. [ français

La rédaction de « gyrophare bleu » présente ses excuses pour ne pas avoir corrigé techniquement la citation. Nous traiterons en profondeur du sujet des véhicules de transport sanitaire dans un prochain numéro.

]

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La Rédaction Maîtrise

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Stimate lettrici, stimati lettori Nell’ultima edizione di girofaro blu è stata riportata la seguente citazione di un istruttore professionale in materia di sicurezza di guida: «Per i conducenti delle ambulanze in parte già il fatto di manovrare rappresenta una sfida». Questa frase ha creato sbigottimento nell’ambiente in questione: Prima di tutto nei veicoli di soccorso prestano servizio due soccorritrici dipl. SSS o soccorritori dipl. SSS e in secondo luogo il termine corretto è veicoli di soccorso - «ambulanza» è un termine popolare.

Nell’edizione di girofaro blu del mese di agosto 2015 leggo a caratteri cubitali «Per i conducenti di ambulanze in parte già il fatto di manovrare rappresenta una sfida». Desidero chiarire in proposito che la designazione professionale indicata è ormai morta e sepolta. Dal 2008 il nostro titolo è quello di soccorritori diplomati SSS (scuola specializzata superiore). I nostri automezzi vengono chiamati automezzi di soccorso o veicoli di salvataggio. Le ambulanze non esistono più da almeno 15 anni. Vorrei smentire chiaramente l’affermazione secondo la quale i soccorritori dipl. facciano fatica a manovrare e che già questo rappresenti una sfida. Si tratta a mio avviso di una dichiarazione semplicemente sprezzante. Portiamo a termine delle lezioni di guida come tutte le nostre organizzazioni partner. Sono bel lontana dal giudicare lo stile di guida di altre organizzazioni di pronto intervento, poiché sarebbe presuntuoso. Semplicemente, perché non conosco dati e fatti. Ma dalla rivista girofaro blu mi aspetto un resoconto neutrale.

Dans la dernière édition du « gyrophare bleu », la citation suivante émanant d’un entraîneur professionnel de la sécurité routière a été mentionnée:

Barbara Henzen, Leiterin Rettungsdienst Spital Uster

Très chers lecteurs,

[ italiano ]

La redazione di girofaro blu si scusa per non aver rettificato da un punto di vista professionale la citazione rilasciata.

„ Per i conducen

ti di ambulanze già solo la man ovra costituisce in parte una sfida ” maggiore rispetto a quello richiesto in situazioni normali e divengono capaci di guidare in totale sicurezza

Trucchi e consigli

direttamente nel

corso.

Qual è la particolari tà di questi corsi di guida?

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Per quali problemi si può fare pratica e per quali no?

In determinate situazioni Attraverso i nostri corsi, i partecipan gli agenti di psicologi polizia sono chiamati ti ottengono un margine ed ecologisti ad a guidare più vedi sicurezza magavere la pa- giore locemente degli e dispongono in utenti normali della rola. Per quanto riguarda corsi di questo modo ripe- più margine strada. La divisa tizione e aggiornam di azione – e competenzdi parla, però, chiaro ento possiamo ave valerci di basi inequivocabile: padronanz a – in caso di eventi solide e diversi inattesi. Simulare a del veicolo pratica ciò in ogni situazione di guida per la polizia. anni di non è possibile. , senza Qui arsino nella più urgente ma o però. Per- riviamo fino ai confini del fattibile di tutte le corse tec- Fino a quale di servizio non può nico e umano. punto i vostri succedere che per il comportamento corsi sono realistici? frenetico di un poliziotto si provochin Perché, accanto alla o danni a utenti della simulazione, strada non coinvolti. c’è bisogno dei vostri Tutte le esercitazio Tutto ciò che inni si svolgono a corsi di guida? vesegniamo va quindi locità che si hanno adattato alla quoanche nelle corse di tidianità del traffico. Non formiamo alla guida di veicoli servizio normali e urgenti. Esse Il nostro privilegio sono consiste nel fatto quindi molto realistiche che possiamo occup- con lampeggiatori a luce blu, bensì . L’unica cosa alla che non si arci della guida veloce guida sicura di automobil può riprodurre è di veicoli, mentre i, accostan- stress l’eventuale per tutto il resto doci ai limiti fisici. di una situazione sono oggi soprattutt I partecipanti elaboreale. Per garano rano così un tire che nuovi elementi margine di sicurezza ben vengano considerat tecnici di guida i in situazioni di

Approfondiremo il tema dei trasporti di soccorso in una delle prossime edizioni. La redazione

anche nelle corse di servizio più urgenti. Non si tratta però di un processo intellettuale, ma di uno molto fisico. I partecipanti sviluppano il senso del possibile e migliorano le proprie abilità. Simulare ciò si può, a nostro avviso, solo fino a un certo punto. La formazione pratica continua è il metodo più prevenzione antinfortu opportuno di nistica, cosa che molti corpi di polizia hanno compreso. Inoltre, con le nostre sistematiche registrazioni video siamo in grado di attestare in modo chiaro l’importanza centrale dei nostri corsi per i progressi nella pratica di guida.

Padronanza del

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veicolo in ogni

| blaulicht | gyrophare

situazione.

bleu | girofaro

blu |

Elaborazione intensiva

della linea più

bleu | girofaro blu |

sicura.

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[ deutsch ]

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Technische Finessen ausgewählter Komponenten waren schon 2013 ein wichtiges Themengebiet.

Das Kerngeschäft – Sicherheit zum Anfassen VR Vom 10. bis 13. November geht die 20. Sicherheitsmesse «Fire, Safety & Security» auf dem Gelände der Messe Zürich in Oerlikon über die Bühne. Mehr als 200 Aussteller erwarten über 10.000 Besucher.

Die traditionsreiche Schweizer Sicherheitsmesse findet alle zwei Jahre statt und feiert in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum. Auf einer Fläche von 15.500 Quadratmetern wird in vier Hallen des Stadionkomplexes in Zürich-Oerlikon eine breite Themenpalette präsentiert. Dabei umfasst die Ausstellervielfalt alles, was mit dem Dreiklang von «Fire, Safety & Security» in Verbindung gebracht werden kann. Das sind mechanische Sicherungs-, Kontroll- und Überwachungstechnik, aber auch Überfall-, Einbruchs- und Diebstahlmeldeanlagen ebenso wie Brandmelde-, Rauch-, Wasser- und Gaswarneinrichtungen. Hinzu kommen elektronische sowie

Informatiksicherheit, Brand- und Katastrophenschutz oder auch die Transportsicherheit. Auch die Sektoren Spezialfahrzeuge, Nahverteidigung sowie Schutzausrüstung sind durch entsprechende Aussteller vertreten. Darüber hinaus zeigen Spezialisten für Arbeitssicherheit, Kriminaltechnik und Dienstleister für Sicherung und Bewachung den neuesten Stand ihrer Technologie. Und laut den Veranstaltern können sich auch in diesem Jahr die Besucher und Gäste einmal mehr in Sachen Sicherheitsplanung, Ausbildung sowie Vorschriften und Recht auf den neuesten Stand bringen lassen.

«Risikomanagement von Naturgefahren» Dabei wird das umfangreiche Ausstellungsprogramm abermals von einer Sonderschau zum Thema «Risikomanagement von Naturgefahren» begleitet. Hier sind namhafte Referenten aus Forschung, Behörden und Praxis angekündigt, die Gefährdungen und Risiken sowie Möglichkeiten der Prävention und Intervention diskutieren. So soll unter anderem der risikobasierte Umgang mit Hochwasser im Kanton Zürich Thema sein, und es kommen Anpassungen an den Klimawandel mit Fallbeispielen aus den Kantonen St. Gallen, Solothurn, Bern und Uri zur Sprache. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ deutsch ]

Der Fachkongress lädt auch 2015 zum intensiven Fachaustausch ein.

Analysiert werden zudem die Erfahrungen der Interventionskräfte im Unwettereinsatz im Emmental vom letzten Jahr, aber auch die Widerstandsfähigkeit von Baumaterialien bei Hagel sowie die Wirkungen von Wind und Stürmen auf Gebäude werden hinterfragt.

Ein «Standortcheck» für Sicherheitsbeauftragte Laut den Veranstaltern werden Experten für Naturgefahren vor Ort sein, um ihr in der Praxis erworbenes Wissen mit den Gästen und Besuchern der Messe zu teilen. Nicht zuletzt für Sicherheitsbeauftragte von Unternehmen präsentiere sich dieses Forum als Einstieg, um einen Standortcheck vorzunehmen und mögliche Massnahmen zur Begrenzung der Risiken mit Vertretern aus Behörden, Forschung und Praxis zu diskutieren. Dabei werden die Branchenverbände VKF (Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen) und SIA (Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein) insbesondere den «Schutz von Gebäuden gegen Naturgefahren» fokussieren. Und wie bei der Sicherheitsmesse 2015 nicht anders zu erwarten, präsentieren rund um diese Sonderschau Dienstleister und Hersteller ihre konkreten Anwendungen für solche Katastrophenereignisse.

Der traditionelle Fachkongress

Qualitätssicherung

Rund 1000 Teilnehmer erwarten die Veranstalter zum gleichzeitig stattfindenden Sicherheitsfachkongress, der inzwischen als zentraler Bestandteil der Messe gilt. Das dicht gedrängte Programm der Fachtagungen wird von fast hundert Referenten gestaltet, die aus der Feuerwehr, dem Militär und der Kriminalpolizei stammen – wobei auch Professoren, Unternehmenschefs und Sicherheitsspezialisten verschiedenster Couleurs auftreten werden. Die Vorträge versprechen also, eine breit gespannte Themenpalette abzudecken.

So startet der Kongress mit einem Referat zu den aktuellen Bedrohungen und macht die Qualitätssicherung zum Thema. Gefragt wird dabei, welche potenziellen Gefahren für öffentliche und private Organisationen bestehen, wo sich sicherheitspolitische Herausforderungen zeigen, was in diesem Zusammenhang Korruption bedeutet und welche künftigen Bedrohungsformen sich abzeichnen. Und ein Fokus ist auch auf Strategien zur Risikoreduzierung inklusive der zu ergreifenden Massnahmen gerichtet. Damit nimmt die Qualitätssicherung einen stetig wichtiger werdenden Platz im Kongressprogramm ein, wie die Veranstalter mitteilen. Das spiegle sich unter anderem darin, dass dieses Thema beispielsweise in Sachen Brandschutz oder dem Lifecycle-Management von Sicherheitsanlagen bedeutsamer werde.

Um die Ausstellung nicht versäumen zu müssen, ist der Kongress in praktischen Halbtagesmodulen angeordnet. Damit wird den Besuchern nicht nur qualifizierte, fachliche Weiterbildung versprochen, sondern auch Zeit für den Erfahrungsaustausch und die Netzwerkpflege eingeräumt, wie es heute allgemein bei modernen Messen üblich geworden ist. Mit einem Rundumblick auf Mensch, Technik, Organisation und Prozesse stehen insgesamt 19 Halbtagesveranstaltungen an, in denen das Thema Sicherheit umfassend unter die Lupe genommen 15 IT20 Y werden soll. ERHE ECURIT SICH ETY·S ·SAF

FIRE

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Allerdings seien an der «Fire, Safety & Security» generell innovative technische Sicherheitslösungen gefragt, heisst es bei der Kongressleitung weiter. Es sei darum kein Wunder, wenn technische Aspekte und Finessen ausgewählter Komponenten und Elemente in der Brandschutzund Sicherheitstechnik, der Videoüberwachung und Zutrittskontrolle gleich in mehreren Referaten beleuchtet würden.


[ Redaktion ]

Eine „Fire, Safety & Security“ ist ohne Networking kaum denkbar.

Zur Sprache kommen an dem Fachkongress aber auch die Unternehmenssicherheit, Sicherheitsplanung und Sicherheitsdienstleistungen. Die Bedeutung dieser Themen hat viel mit Krisenmanagement und Leben inmitten einer Krise zu tun, die der Kongress ebenfalls auf der Agenda listet. Und natürlich seien auch Alarmempfangs- und Einsatzleitstellen an der Fachtagung diskutierte Schwerpunkte.

Der «Faktor Mensch»

Elemente des Brandschutzes in der praktischen Erprobung vor dem Messegebäude.

Der zertifizierte Messebesucher Interessanterweise werden am Fachkongress der Sicherheitsmesse 2015 tatsächlich auch von diversen Fachverbänden Weiterbildungszertifikate ausgestellt. Unter anderen rechnet die SGAS (Schweizerische Gesellschaft für Arbeitssicherheit) eine Fortbildungseinheit für das Kongressthemenfeld Arbeitssicherheit an. Aber auch der SES (Verband Schweizerischer Errichter von Sicherheitsanlagen) wertet die Teilnahme an den Kongressmodulen

zur Sicherheits- und Videotechnik sowie Zutrittskontrolle als Weiterbildung für die Verlängerung seines KompetenzZertifikats, die VKF (Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen) qualifiziert drei Module des Themenkreises «Brandschutz und Fluchtwege» als Weiterbildung für die Verlängerung seines VKF-Zertifikats. Insgesamt verspricht die „Fire, Safety & Security” 2015 sicher mehr als Ausund Weiterbildung, nicht zuletzt weil die Messe jederzeit zum praktischen Erleben des Gehörten einlädt.

In unterschiedlichen Varianten werden dabei immer wieder neu der Faktor Mensch erörtert und die Bedeutung von Sicherheit und Gesundheit für die Mitarbeiter eines Unternehmens. Es kommen unterschiedliche Ansätze rund um das Arbeitssicherheitsmanagement auf den Prüfstand, die Eigenverantwortung der Mitarbeiter punkto Arbeitssicherheit oder auch die ungewöhnlichen «Herausforderungen», die mit Arbeitsplätzen in grossen Höhen einhergehen. Schliesslich hat der Fachkongress als speziellen Anlass erstmals in workshopähnlicher Form einen Themenblock zum Bedrohungsmanagement in sein Tagungspanorama aufgenommen. Hier wird eine erfahrene Polizeipsychologin und Profilerin ihre Erfahrungen aus diversen Fällen mit dem Plenum teilen.

Zutrittskontrolle wie Videoüberwachung sind Dauerbrenner der Messe. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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Das Ende der analogen Alarmübermittlung Die Alarmübermittlung in der Schweiz erfährt nach der Infranet-Abschaltung ein weiteres Mal tief greifende Veränderungen. Bis Ende 2017 wird Swisscom die analogen (PSTN) sowie die digitalen ISDN-Telefonanschlüsse auf IP-Anschlüsse umstellen. Über Jahrzehnte konnten wir den analogen Amtsanschlüssen vertrauen. Hohe Verfügbarkeit und eine hohe Standardisierung machten das Netz unentbehrlich. Auch in der Alarmübermittlung sind analoge und ISDN-Telefonanschlüsse flächendeckend im Einsatz. Schätzungen gehen schweizweit von bis zu 100.000 solchen im Einsatz stehenden Anschlüssen aus. Damit soll Ende 2017 Schluss sein.

Welche Alarmanlagen sind betroffen? Betroffen von dieser Modernisierung sind alle Alarmanlagen, welche heute über das herkömmliche Festnetz eine Alarmierung übermitteln (analog oder ISDN). Nicht betroffen sind Anlagen, welche für die Übermittlung ausschliesslich das Mobilfunknetz respektive bereits IP verwenden. Auch Anlagen, die

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nur lokal alarmieren (z. B. Signalhorn), sind nicht betroffen. Ein Gerät, das heute über das herkömmliche Festnetz (analog oder ISDN) übermittelt, muss überprüft und gegebenenfalls umgerüstet werden. Es gibt Geräte, die am analogen Anschluss des Routers wie ein analoges Telefon weiterfunktionieren. Dies ist aber mit dem Anlagenerrichter zu überprüfen und zu testen. Bei Pflichtanlagen besteht diese Option nicht, da die gültigen Normen und Vorschriften nicht eingehalten werden. Telekommunikationsanbieter wie Cablecom, Sunrise und Green.ch sind von der Umstellung ebenfalls betroffen. Kabelnetzanbieter nutzen die IPTechnologie bereits flächendeckend. Bei Swisscom BBCS(Broadband Connectivity Services)-Partnern wie Sunrise, Green.ch und vielen mehr erfolgt die Umstellung auf IP im von Swisscom kommunizierten Zeitrahmen.

Spezielle Behandlung von Pflichtanlagen Bei Pflichtanlagen verpflichten die Brandschutzbehörden oder Versicherungen den Anlageneigentümer nach gesetzlichen oder versicherungstechnischen Vorschriften zur Übermittlung der Nutzmeldungen (Alarme) auf eine öffentliche Alarmempfangsstelle. Für diese Anlagen sind die gültigen ENNormen, Vorschriften, Richtlinien und Weisungen einzuhalten. Gefordert werden zum Beispiel eine redundante Übermittlung, Stromautonomie, das Einhalten von definierten Verzögerungszeiten sowie die Übermittlung von Anlagestörungen auf eine ständig besetzte Stelle (private Alarmempfangsstelle). Eine Umschaltung des Telefonamtes von analog oder ISDN auf All-IP hat zur Folge, dass die Alarmübermittlung nicht mehr sichergestellt werden kann. Das


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Schutzziel (Personen- und Sachschutz) kann nach erfolgter Umschaltung bzw. Abschaltung nicht mehr eingehalten werden. Die Versicherungen oder Auflagenbehörden können in diesen Fällen die Modernisierung erzwingen oder die Betriebsbewilligung entziehen. Bei Pflichtanlagen darf das Alarmübermittlungsgerät nicht hinter einem All-IP Router betrieben werden, da die gültigen Normen und Vorschriften nicht eingehalten werden.

Die Koordination der Wählgerätemigration durch TUS Um die erfolgreiche Modernisierung aller 11.000 analogen Anschlüsse von TUS-Kunden sicherstellen zu können, hat TUS das Projekt AREION gestartet. Im Rahmen von AREION werden alle TUS-Kunden ein Angebot für die Modernisierung ihrer Alarmübermittlung (analog oder ISDN) auf IP erhalten. Das Umrüstangebot beinhaltet eine 1:1-Übernahme der bestehenden Kriterien, das Alarmübermittlungsgerät, Koordination mit beteiligten Leitstellen sowie die Kosten des Anlagenerrichters. Bauseitige Installationen oder Anpassungen sind nicht im TUS-Angebot enthalten. Mit AREION hat TUS den Lead für die bevorstehende Modernisierung übernommen. Für die Kunden und Partner bedeutet dies niedrigere Kosten und weniger administrativen Aufwand.

Was sind die nächsten Schritte? Die Modernisierung des Swisscom-Netzes auf All-IP läuft. Bereits wurde ein Drittel aller analogen Amtsanschlüsse auf IP umgerüstet. Schon heute können Betreiber von Alarmanlagen von der Modernisierung des Swisscom-Netzes betroffen sein. Um (teuren) kritischen Situationen vorzubeugen, sollte die Modernisierung schon heute angegangen werden. Besitzer von Alarmanlagen sollten frühzeitig mit ihrem Anlagenerrichter die Umstellung überprüfen. Um die unterbruchsfreie Alarmübermittlung

sicherzustellen, empfiehlt es sich, die Umstellung der Alarmanlage vor der Umstellung der Telefonie vorzunehmen. Errichterfirmen (Anbieter von Alarmanlagen) sollten ihren Kunden proaktiv die Möglichkeiten für die Umstellung auf IP aufzeigen. Bei Tests zur Übermittlung über IP-Festnetz (VoIP) bietet Swisscom Unterstützung.

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TUS-Kunden werden bis spätestens 2016 kontaktiert werden und erhalten ein auf sie angepasstes Angebot. Bei Fragen steht den TUS-Kunden das eigens dafür aufgebaute AREION-Modernisierungsteam zur Verfügung.

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Im Normalfall sind unsere Leistungen unsichtbar. Aber jederzeit wirku


MobiCall Sicherheitsapplikation: Lokal? Portal (Cloud)? Hybrid?... Mobilisierung Ereigniskommunikation • Krisenkommunikation • Real Time Konferenzbridge • Automatische Auslösung (Notfälle) • Manuelle Auslösung (Krisen) • Einwahl in Konferenz • Gemanagte Konferenzschaltungen • Spezial: Aufzeichnung der Konferenzgespräche • Informationsmanagement

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Alarmierung grosser Gruppen Bevölkerungsschutz Evakuierung Brandalarm

Servicemanagement • Interaktive Hotline Lösung • Work-Flow Integration • Speziallösungen

Störungsmanagement • Technische Alarmierung • IT-Überwachung girofaro blu11 | 10 • mobicall@newvoice.ch 12 | blaulicht | gyrophare www.newvoice.ch • Telefon bleu +41 |(0)58 750

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Sanitätsnotruf Seniorennotruf Bedrohungsalarmierung Arbeitssicherheit Lokalisierung


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Bereit für das Zeitalter der interaktiven multimedialen „realtime” Alarmkommunikation? Das 1991 gegründete und international tätige Schweizer Unternehmen New Voice steuert nächstes Jahr auf das 25-Jahr-Jubiläum zu. Aufgrund der internationalen Ausrichtung und der stark steigenden Nachfrage nach Sicherheitsapplikationen in allen Branchen ist das Unternehmen international auf über 40 Mitarbeiter angewachsen.

Vom Softwarehersteller zum Systemintegrator ... MobiCall-Standard plus ... Innovationen ... Die Applikation MobiCall ist in vielen Fällen der intelligente Gateway zwischen den unterschiedlichen Lösungen, die in irgendeiner Art (Schnittstelle/Protokolle) Statusinformationen absetzen. Beispiele: alle Arten von Notrufanlagen, Brandmeldesysteme, Gebäude­ automation- und Prozessleitsysteme, Lichtrufanlagen im Gesundheitswesen, IT-Lösungen usw. Um auch die Kommunikation zu den im Alarmfall zuständigen Personen/Gruppen sicherzustellen, müssen Integrationen zu den unterschiedlichen Plattformen und Endgeräten gemacht werden. Mit unserem grossen Team von Entwicklern sind wir in der Lage, schnell neue Technologien und die neuen Funktionalitäten in Bezug auf Alarmierungsprozesse in der MobiCall-Applikation zu integrieren. Die tägliche Integration von neuen Schnittstellen, Systemen, Endgeräten und der damit verbundene Mehrwert im Zusammenhang mit zusätzlichen Funktionen ist für unsere Mitarbeiter kein Fremdwort. New Voice legt grossen Wert auf den technischen Support unserer Vertriebspartner und Endkunden. In den Ländern Schweiz, Deutschland, Österreich und Frankreich haben wir diesbezüglich unsere eigenen Organisationen für die Unterstützung unserer Partner aufgebaut.

Normalerweise kaufen unsere Kunden aus allen Branchen eine Standardsoftware, die standalone oder hochverfügbar und voll redundant eingesetzt werden kann. Unter dem Einfluss der IT-Abteilungen ist die Nachfrage nach hochverfügbaren und vollumfänglich redundanten MobiCall-Plattformen stark gestiegen. In diesem Bereich bieten wir einzigartige Lösungskonzepte! Auf der Basis der Standardapplikation MobiCall werden spezifische Wünsche der Kunden umgesetzt. Ungefähr 20 % aller Aufträge sind Spezialprojekte, welche Zusatzentwicklungen erfordern. Metro Katar, Einsatzleitzentrale für die Stadt Bergen (Norwegen), managbare Konferenzlösung mit direkter Outlook-Integration bei einer grossen Polizeiorganisation in Deutschland, Kreuzfahrtschiffe von Disney, um nur einige zu nennen.

In der Cloud! ... Als eines der wenigen Unternehmen sind wir in der Lage, ganz genau und detailliert auf die Kundenwünsche einzugehen. Neben der Möglichkeit, Lösungen direkt beim Kunden zu implementieren, sind wir auch in der Lage, die meisten gewünschten Alarmierungsprozesse aus der Cloud zur Verfügung zu stellen oder sofern notwendig auch eine hybride Lösung anzubieten. Unsere Kunden müssen somit keine unzufriedenstellenden Kompromisse eingehen.

Ab der neuen MobiCall-Version ist ein einzigartiges Drag-&-Drop-Management-Tool verfügbar. Dies erlaubt unseren Kunden, die Szenarien noch einfacher zu konfigurieren. Viele Innovationen kommen aus dem Bereich der mobilen Applikationen. Im Zusammenhang mit den Smartphones sind neue Möglichkeiten bezüglich der interaktiven multimedialen "Realtime"Alarmkommunikation erst möglich geworden. Die Videointegration, welche zum Alarm noch zusätzliche und sinnvolle Informationen liefert, ist nur ein kleines Beispiel dafür. Ein weiteres Thema ist der Einbezug der Präsenz und der Fähigkeiten der Mitarbeiter, welche für die Alarmierungsabläufe zuständig sind. Dies ist eine ganz neue Dimension, welche ermöglicht, die verfügbaren Personen mit den richtigen Rollen fallbezogen und schnell zu informieren. Dies sind nur einige Innovationen die wir an dieser Stelle erwähnen möchten. Präsent auf der Sicherheit 2015! Besuchen Sie uns in der

Halle 3, Stand 3.100

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swissBUDDY® – damit Sie nach belastenden Ereignissen oben bleiben ... Nach belastenden Ereignissen bleibt kaum Zeit, das Erlebte zu verarbeiten, und die inneren Bilder, Gerüche und Gesprächsfetzen wiegen immer schwerer. Und je länger man darüber schweigt, desto höher ist die Schwelle, sich jemandem anzuvertrauen – darum hilft der neue swiss­BUDDY® als Ihr smarter Partner.

Christian Randegger, warum heisst das Gerät swissBUDDY®? Im Sporttauchen gilt das Motto: „Tauche nie allein.“ Mit dem Tauchpartner, dem Buddy, tauche ich sicherer, weil er mich begleitet und bei Problemen hilft – in Anlehnung ans Tauchen hilft mir der swissBUDDY®, um aus einer schweren Krise unbeschadet wieder aufzutauchen.

Zu welchen schweren Krisen oder Notfällen gibt das Tablet Hilfe? Es gibt sechs Kategorien (vgl. Abb. rechts) mit Unterkapiteln wie z. B. Verkehrsunfall, im Tunnel, im Ausland, Betriebsunfall, richtiges Verhalten bei Brand, Gasaustritt oder Hochwasser.

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swissBUDDY® für Einsatz- und Führungskräfte.

Nebst GEWALT-Themen wie Überfall, Erpressung, Gewalttat usw. werden auch Geiselnahme, Amok, Bombendrohung behandelt. Zudem sind alle wichtigen Behandlungs- und Verletzungsarten unter ERSTE HILFE mit Illustrationen, Audio-Sprachanleitungen und Piktogrammen abrufbar. Man könnte also während Wartezeiten seine Kenntnisse auffrischen.

Alltag und ins Privatleben zurückzu­ kehren. Darum hat die Kategorie ERLEBTES VERARBEITEN einen hohen Stellenwert. Darin geht es zum Beispiel darum, wie es ist, Augenzeuge zu sein, um eigene Betroffenheit, Scham- und Schuldgefühle, Hilflosigkeit, unterlassene Hilfeleistung, Trauerverarbeitung usw. Es sind Themen, über die man nicht gerne spricht, weil es persönlich wird.

Das tönt gut, aber die Leserschaft von Blaulicht sind Profis …

Soll der swissBUDDY® einen Peer ersetzen?

Ja, das stimmt. Sie wissen, wie es geht und sie wissen auch, wie hilfreich eine Verarbeitung ist, um unbeschadet in den

Nicht ersetzen, sondern ergänzen. Viele Rettungsdienste, Feuerwehr- und Polizeikorps haben in den letzten Jahren gute

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Erfahrungen mit Kollegenhilfe gemacht. Manchmal stimmt aber die „Chemie“ zwischen Betroffenem und Peer nicht optimal oder es bleibt zu wenig Zeit für hilfreiche Gespräche, weil der nächste Einsatz bereits neue belastende Bilder/ Eindrücke bringt. Dann kann jeder in Wartezeiten auf Pikett oder in Ruhe zu Hause angeleitet durch den swissBUDDY® über die eigene Betroffenheit, über Schuldgefühle, Hilflosigkeit, Angst nachdenken und das Erlebte verarbeiten.

Nicht jeder will über solche Themen reden … Ja, es kann auch belastend sein, weil


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damit vielleicht alte unverarbeitete „Geschichten“ hochkommen. Aber längerfristig bleiben Mann und Frau eher gesund und einsatzfähig, wenn man sich ab und zu diesen „Geschichten“ stellt. Einige kennen das Gefühl, mit der Zeit auszubrennen – darum begleitet der swissBUDDY® auch bei BURNOUT (-PRÄVENTION).

Für solche schweren Momente gibt der swissBUDDY® „Kollegenhilfe“ mit Hinweisen zu Tod im Unternehmen, Suizid (-Versuch), Todesanzeige, Umgang mit persönlichem Material, interner Gedenkfeier, Traueraufgaben usw.

Christian Randegger, internationaler Referent für Krisenmanagement und psychologische Nothilfe. www.17minutes.ch

Wem kann der swissBUDDY® auch noch dienen?

Auch die Verarbeitung einer Gewalttat oder eines Suizids wird aufgezeigt ...

Wie kann der swissBUDDY® ganz persönlich helfen?

Gibt es verschiedene Versionen des swissBUDDY®?

Ein Tabuthema ist der TODESFALL. Leider versterben Kolleginnen/Kollegen und Vorgesetzte im Einsatz. Für Angehörige oder Nahestehende werden dann meist Care-Teams und Notfallseelsorger aufgeboten oder innerhalb der Organisation gibt es Notfallpsychologen. Etwas weiter stehende Kolleginnen/Kollegen gehen dann „leer“ aus oder vor dem nächsten Einsatz bleibt keine Zeit. Sie müssen dann selbst damit fertigwerden.

Ja, es gibt eine LEADING-Version optimiert für die Schweiz, für Deutschland und für Österreich. Zusätzlich dient die CHECK UP-Version den Sicherheitsbeauftragten ergänzt mit den wichtigsten Checklisten der EKAS.

Aber ein Todesfall in den eigenen Reihen ist sehr belastend, vor allem für die Leitung des Einsatzes, bei dem jemand schwer verletzt oder getötet wurde, und für die Mitglieder des gleichen Teams, die nochmals „davongekommen“ sind.

Und es gibt eine PUBLIC-Version für Mitarbeitende/Passanten/Gäste zur Ergänzung der gängigen Notfallgerätschaften wie Feuerlöscher, Notfallapotheken und Defibrillatoren. Mehr dazu erfahren Sie unter www.swissbuddy.ch. Alle Geräte können auch als Überwachungskamera, Evakuations- oder AMOK-Warnung über Display eingesetzt werden.

Gemeindeführungs-, Krisenstäben und Führungsverantwortlichen aus allen Unternehmen! Sie haben zum Glück selten einen Notfall zu bewältigen – aber damit fehlt ihnen die Führungserfahrung bei schweren Krisen. Darum zeigt der swissBUDDY® in der Kategorie FÜHRUNG IN DER KRISE schrittweise den Führungsrhythmus an, bringt die Bereiche der Krisenkommunikation gegen aussen und innen auf den Punkt und gibt Tipps für Interviews. Präventiv können so die wesentlichen Aspekte eingesehen und geübt werden. Selbstverständlich können alle Notrufnummern des Krisenstabes hinterlegt und eigene ergänzende Dokumente abgespeichert werden. Der swissBUDDY® ist ein Schweizer „Taschenmesser“ für fast jede ausserordentliche Lage. Auf der Sicherheitsmesse können Sie die Geräte ausgiebig testen. Wir freuen uns auf Sie!

Vielen Dank für dieses Gespräch.

(DJ.)

Gönne Dir das gute Gefühl, seelisch gesund zu bleiben!

HALLE 5, 2. Stock, Stand 5.162

www.swissbuddy.ch | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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Wissenswertes über die Schlüsseltechnologie von ASSA ABLOY Um unberechtigte Schlüsselkopien zu verhindern, unternehmen die Hersteller von geschützten Schliesssystemen grosse Anstrengungen. Welche Eigenheiten sollte ein patentierter Schlüssel aufweisen, um eine möglichst hohe Kopiersicherheit zu gewähren?

Sehen Sie aktuell die Tendenz, dass neue, komplexe Kopierschutztechnologien unterwandt werden?

mithilfe eines 3-D-Druckers eine Schlüsselkopie anfertigen könnte. Ist dafür nicht mehr technisches Wissen notwendig?

Grundsätzlich gilt, dass ein Patent auf dem Schlüssel nur rechtlich davor schützt, dass eine Drittperson den Schlüssel kopiert oder Rohlinge in Umlauf bringt, unabhängig davon, wie schwierig es ist, eine Kopie anzufertigen. Liegt ein Verstoss vor, also eine unrechtmässige Kopie, muss der Patentbesitzer sein Recht vor Gericht geltend machen, die Justiz wird hier nicht von selbst aktiv. Dieser patentrechtliche Schutz stellt aber grundsätzlich noch keinen technischen Schutz gegen das unberechtigte Erstellen von Schlüsselkopien dar.

Dies stellen wir durchaus fest und haben darauf reagiert: Innerhalb der ASSA ABLOY Gruppe haben wir eine spezialisierte Abteilung, welche weltweit alle aktuellen uns bekannten Angriffsmethoden erfasst und Vorschläge zu deren Verhinderung erarbeitet. Diese Sicherungsmassnahmen werden dann von unseren Entwicklungsabteilungen bei der Entwicklung neuer Zylindersysteme berücksichtigt.

Über die Thematik 3-D-Drucken wurde in der letzten Zeit viel berichtet.

Grundsätzlich gilt, ähnlich wie bei Banknoten: Je komplexer die technischen Eigenschaften eines Schlüssel sind, desto schwieriger wird eine Schlüsselkopie.

Trotz patentrechtlichem Schlüsselschutz werden weltweit Kopien gemacht, teilweise sind es Amateure, teilweise sind es kriminelle Organisationen, die sich Kopien bedienen. Was tut ASSA ABLOY technisch gegen solche potenziellen Akte und Eingriffe? Da haben Sie leider recht, gegen illegale, durch kriminelle Organisationen hergestellte Kopien kann man nur begrenzt vorgehen, da diese im Geheimen angefertigt werden. Wenn wir Hinweise bekommen, gehen wir diesen natürlich nach. Was wir darüber hinaus noch tun können, ist, die Hürde für die Herstellung einer funktionierenden Schlüsselkopie hoch anzusetzen. Das bedeutet, dass die Herstellung sehr aufwendig und sehr präzise (enge Herstelltoleranzen) sein muss. Dazu werden komplexe Geometrien oder bewegliche Elemente und integrierte Chiptechnologien im Schlüssel untergebracht, die dann vom Zylinder abgefragt werden.

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Wenn Fälle von Schlüsselduplikationen bekannt werden, sind die Kopierer meist schon über alle Berge. Wie weit geht ASSA ABLOY, wenn ein Schutzrecht verletzt wurde, stellen Sie vielleicht Detektive an, arbeiten Sie mit CopyrightSpezialisten zusammen? Sollten Schlüsselkopien von patentierten Schlüsseln am Markt auftauchen, die ein Fachgeschäft oder ein Schlüsselservice angefertigt haben, so werden unsere Anwälte tätig und rechtliche Schritte eingeleitet. Diese können von einer Unterlassungsverpflichtung bis hin zur Strafanzeige reichen, da an dieser Stelle die Anlagensicherheit unserer Kunden gefährdet wurde.

Wie garantieren Sie den höchsten Sicherheitsschutz für einen einfachen „Bartschlüssel“? Weist so ein Schlüssel heutzutage noch andere Sicherheitspunkte als typische Fräsungen auf?

Um zu einem funktionsfähigen Schlüssel zu kommen, ist in der Tat eine ganze Menge an Wissen und Zeit notwendig. Den geprinteten Schlüssel "um die Ecke" und innerhalb von zehn Minuten bekommen Sie nicht. Scannen, CADSoftware-Nacharbeit und das Printen mit einem geeigneten Drucker mit den speziellen Parametereigenschaften erfordern schon viel Know-how und Aufwand. Sogar kleine Start-up-Unternehmen mit der Idee, Schlüssel auf diese Weise zu kopieren, scheitern, weil die technische Umsetzbarkeit so schwierig und nicht zuverlässig ist. Die einfachen, sogenannten FDM-Drucker können allenfalls einfachste Schlüssel printen, nicht aber Schlüssel wie die von KESO mit einer hohen Detaildichte, geschweige denn der optionalen Omegafunktion (bewegliches Element im Schlüssel). Den wirksamsten Schutz bieten aber unsere mechatronischen Zylindersysteme, welche zusätzlich zu mechanischen Schutzelementen auch noch eine elektronische Kodierung abfragen, bevor sich der Zylinder entsperren lässt.

Bartschlüssel werden meist nur noch im privaten Wohnbau für Zimmertüren bzw. im Innenbereich eingesetzt, also nicht für Schliessanlagen und Perimetersicherung.

Möglicherweise braucht man nebst einem 3-D-Datensatz eines patentierten Schlüssels auch bestimmtes Werkzeug, um mechatronische Systeme zu duplizieren. Könnte man ohne Weiteres einfach Mikrochips oder mechanische Schutzelemente in einen patentierten Schlüssel von ASSA ABLOY fügen?

Kürzlich wurde in einer Schweizer Publikation sehr anschaulich gezeigt, wie man

Sobald wir von mechatronischen Systemen und beweglichen Elementen


[ deutsch ]

sprechen, ist es nicht ohne Weiteres möglich, diese zu kopieren. Mikrochips werden ja schon bei ASSA ABLOY verwendet und bieten somit maximalen Kopierschutz. ASSA ABLOY arbeitet natürlich daran, sowohl den mechanischen als auch den elektronischen Schlüsselkopierschutz weiter auszubauen.

Welche Schlüsselanwendungen oder -systeme von heute empfehlen Sie für den besten Sicherheitsstandard von morgen? Aus den heutigen Erkenntnissen empfehlen wir hochwertige patentierte Schliesssysteme, welche die aufgeführten Merkmale im Schlüssel aufweisen und welche in der Lage sind, sehr komplexe Schliesskombinationen darzustellen. Dabei stehen sehr kleine bewegliche Elemente oder elektronische Komponenten auf dem Schlüssel im Vordergrund, welche neben den konventionellen mechanischen Zuhaltungen freigeben müssen. Bei KESO ist dies die Omega-Funktion, die derzeit zu den besten Kopierschutzfunktionen am Markt gehört. Das System KEK von KESO bietet nicht nur den höchsten Kopierschutz, sondern bringt auch durch seine Programmierbarkeit noch eine höhere Funktionalität mit sich.

Welche Schutzmassnahmen gegen Schlüsselkopien bieten Sie als Hersteller und welche kann der Schliessanlagenbesitzer treffen? HERSTELLER Patent: Ein Patent hat ab dem Anmeldetag eine Laufzeit von 20 Jahren (nicht ab Erteilungstag). Durch ein Patent sind keine frei verfügbaren Schlüsselrohlinge im Umlauf, die das Kopieren stark erleichtern. Formschutz: Die Schlüsselform (oder bestimmte Merkmale) kann durch ein Geschmacksmuster geschützt werden. Dieser Formschutz hat, solange die Schutzgebühren durch den Hersteller bezahlt werden, Gültigkeit und verfällt somit nicht. Technischer Kopierschutz: Je nach Sicherheitslevel eines Systems ist der Schlüssel auch mit einem technischen Kopierschutz versehen. Dies sind technische Merkmale wie z. B. besondere Geometrien, bewegliche Elemente oder Elektronik im Schlüssel. Schliessanlagenbesitzer Schlüsselquittung: Die wichtigste Massnahme liegt in der Verantwortung des Anlagenbesitzers. Dieser sollte bei Abgabe von Schlüsseln an Mieter, Mitarbeiter usw. eine Schlüsselquittierung verlangen, welche für den Anlagebesitzer nicht nur als Empfangsbestätigung dient, sondern klar darauf hinweist, – dass dieser Schlüssel auf Aufforderung durch die Schlüsselabgabestelle unverzüglich zurückzugeben ist, – dass bei Schlüsselverlust die Schlüsselabgabestelle unaufgefordert zu informieren ist, – dass ein Anfertigen von Schlüsselkopien ausdrücklich verboten ist. Diese Massnahmen tragen dazu bei, die Sicherheit in einer Schliessanlage bezüglich Schlüsselkopien auch über die Patentlaufzeit hinaus so weit wie möglich zu gewährleisten. Der Anlagebesitzer (Verwaltung) sollte regelmässig die Schlüsselträger kontrollieren und kann dadurch über die vom Hersteller getroffenen Massnahmen feststellen, ob der Schlüsselträger im Besitz eines an ihn abgegebenen Originalschlüssels ist oder nicht. Hinweis: Originalschlüssel werden in der Regel durch Vorlegen einer Sicherungskarte nur vom Hersteller selbst oder von ihm lizenzierten Partnern hergestellt.

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Passiert´s, pressiert´s Schäden, verursacht bei Unwettern, Verkehrs- und Indus­trie­unfällen, müssen rasch be­hoben werden. Damit nach dem Schadenereignis wertvolle Zeit gewonnen werden kann und die Infrastruktur rasch wieder reibungslos funktioniert.

Notfallkarte 0800 24 365 0 dd 1

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SEG24, die SchnellEinsatzGruppe Die SEG24 ist in ihrer Form einzigartig in der Schweiz. Sie nahm ihren Anfang im Anschluss an den Grosseinsatz bei den Unwettern vom August 2005 im Kanton Uri. Damals hatte ein über mehrere Tage anhaltender Regen zahlreiche Verkehrswege unpassierbar gemacht. Verschiedene Infrastrukturanlagen sowie einige Gebäude erlitten grosse Schäden. So wurde zum Beispiel die Produktionsstätte der RUAG in Altdorf komplett überschwemmt und vom Keller bis ins erste Geschoss mit Geschiebe gefüllt. Die Reuss und der Schächenbach traten an verschiedenen Stellen massiv über die Ufer. Auch der Urnersee hatte die Region grossflächig überflutet.

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Auszug aktueller SEG24-Einsätzen

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Brand im Bunker der KVA Winterthur Entfernung von teilweise brennendem Material aus dem riesigen, 9 Meter tiefen Bunker mit verschiedenen Spezialbaggern. Chemiebetrieb im Kanton Aargau Entstopfung des Zulaufes zum Abwassertankes der Gebäudeentwässerung mit Saug- und Spühlfahrzeugen. 2 Kilometer Ölspur in Zürich Unterstützung, Schutz und Rettung mit einem 5-Achs-Saugbagger mit Wasserhochdruck-/Sauganbaugerät für gleichzeitiges Reinigen und Saugen. Brand in einem Hochregallager für Autowachs in Fällanden Diverse Brandherde und Glutnester unter der eingestürzten Stahlkonstruktion der Gebäudehülle und des Hochregallagers erforderten den Einsatz eines 40-Tonnen-Baggers mit Sortiergreifer. Im Weiteren erfolgte ein Teilrückbau der eingestürzten Stahlkonstruktion mit Zwischenlagerung der rückgebauten Metallteile. Für das Ausheben der Glutnester (vor allem Papier und Karton) kam ein Sortiergreifer zum Einsatz. SBB-Ölunfall auf der Strecke Oerlikon-Seebach-Flughafen Verschmutzter Schotter stellte eine Gefahr für den Untergrund dar. Die SEG24 war mit einem SBB-Wagen mit dem Einsatz der Eberhard Saugtechnik vor Ort. Mottbrand in einem 180 m3 fassenden Sägemehlsilo einer Schreinerei Das Sägemehlsilo in Zusammenarbeit mit der lokalen Feuerwehr so schnell als möglich entleeren, die Glutnester löschen und das Material fachgerecht entsorgen. Die SEG24 unterstützte mit der Eberhard-Saugtechnik mit einer Spezialmulde für indirektes Saugen von wassergesättigtem oder staubigem Material.


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Ein Ereignis dieses Ausmasses erfordert Mittel wie schwere Maschinen und Einsatzkräfte, welche die Möglichkeiten der Feuerwehr- und Partnerorganisationen bei Weitem übersteigen. Bei Schadenereignissen durch Unwetter, Industriestörfälle, Unfälle usw. zeigt sich immer wieder, wie wichtig eine gut koordinierte, eingespielte und technisch perfekt bestückte Einsatztruppe ist. Wertvolle Zeit und materielle Schadensminimierung können damit gewonnen werden. Genau hier kommt die SchnellEinsatzGruppe SEG24 zum Einsatz! Über eine 24-Stunden-Notrufnummer bietet die SEG24 eine permanente Bereitschaft. Durch eine entsprechende Pikettorganisation ist rasches Vorortsein mit den richtigen Maschinen und Techniken möglich. Der SEG24 steht hierfür ein grosser Maschinen- und Fahrzeugpark mit Spezialgeräten zur Verfügung. Mit der Unterstützung der Spezialisten von SEG24 ist das Wiederherstellen des Normalzustandes innert kurzer Zeit möglich. In dieser Funktion ist die SEG24 für die Auftraggeber eine willkommene Unterstützung, Verstärkung sowie Entlastung der Einsatzkräfte. Das effiziente und gründliche Räumen sorgt für einen enormen Zeitgewinn, sodass eine rasche Wiedernutzung der Infrastruktur möglich ist und der Betriebsausfall möglichst gering ausfällt. Sämtliche Aufräum- und Entsorgungsarbeiten werden mit nur einem Kontakt gesichert und von diesem koordiniert.

Auftraggeber sind Krisenstäbe, Schutz und Rettung, Feuerwehr, Öl- und Chemiewehr, Polizei, Armee, Zivilschutz, sämtliche Behörden vom Bund bis zu den Gemeinden, Katastrophen-Korps und Sach- und Gebäudeversicherungen. Die Alarmierung erfolgt über die 24-Stunden-Notrufnummer 0800 24 365 0. In der SEG24-Einsatzzentrale wird je nach betroffenem Bereich der entsprechende Ansprechpartner alarmiert. Der Auftraggeber wird wenn möglich direkt weiterverbunden oder er erhält innert wenigen Minuten einen Rückruf. So kann die SEG24 sehr zeitnah agieren und unterstützen. Das SEG24-Dispositiv ist so flexibel konzipiert, dass es nahtlos in bestehende BCM/BusinessContinuityManagement Konzepte implementiert werden kann. Die SEG24 AG sind im Kern die vier Spezialisten Achermann Revital AG im Bereich Brand- und Wasserschadensowie der Schadstoff -Sanierung; die Firma Altola AG, als führender Anbieter für die Verarbeitung und Aufbereitung von Problem- und Sonderabfällen; Eberhard Bau AG als Spezialist für taktisch wandelbare Dispositive für unterschiedliche Notfälle bei Unwetter, Brand und Wasser und als viertes Unternehmen die Spaltag AG für die Analyse, Entsorgung und Verwertung von Industrie-, Chemie- und Sonderabfällen. Je nach Ereignis und Einsatzort werden Unternehmen aus der jeweiligen Region aufgeboten.

Die Einsatzmittel-Liste Die wichtigsten Maschinen, Fahrzeuge, Geräte und Methoden, die SEG24 für Einsätze bereitstellen kann, sind in einer Liste aufgeführt (Räumung, Transport, Verarbeitung, Entsorgung, Verwertung, Schadenservice und Instandsetzung). Die Verfügbarkeit der Einsatzmittel ist standortunabhängig. Die Logistikleistung der SEG24-Partner sichert kurze Reaktionszeiten und richtige Maschinenbestückungen zu. Je nach Bedarf werden Partnerunternehmen vor Ort aufgeboten. Die Organisation und die Koordination aller Aktivitäten werden über die Notfallnummer 0800 24 365 0 ausgelöst. Bezug der Einsatzmittel-Liste und weitere Information findet man auf: www.seg24.ch

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10. – 13. NOVEMBER 2015 MESSE ZÜRICH

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Reflektierendes Netz sichert die Baustelle auch in der Nacht.

Reflektierendes Netz für Baustellensicherung.

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Sichtschutz- und Warnnetz auf Brücke.

Mehr Sicherheit dank besseren Schutzmöglichkeiten Für die Absicherungen von Events, Baustellen, Umleitungen, aber auch Unfallstellen werden heute immer bessere Produkte angeboten. Loyaltrade GmbH ist seit über 20 Jahren einer der Innovationsführer in der Branche, welche schon längst nicht mehr nur die Baubranche beliefert. Viele tragische Unfälle sind vorprogrammiert und könnten oft ohne grossen Aufwand verhindert werden. Verantwortung zeigen, mögliche Risiken voraussehen und bereits von vornherein die geeigneten Massnahmen treffen, schützt die Gesundheit oder gar das Leben. Schon kleine Massnahmen zeigen grosse Wirkung! Reflektierende Netze machen Strassenbaustellen im Dunkeln viel besser sichtbar. Spezielle Netze vermögen als Sichtschutz den Verkehr zu beruhigen. Aber auch Staubnetze, Auffang-, Schattier- oder Signalisationsnetze tragen viel zur Sicherheit bei. Gerade die schnell zu montierenden temporären Seitenschutznetze, zum Beispiel bei verkehrsbeeinflussenden Baustellen oder Events, sind heute eigentlich schon Standard. Sinnvolles Zubehör, die flexiblen Wand- und

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Decken-Befestigungsmöglichkeiten und nicht zuletzt die individuellen Ausführungen (RAL-Farben, Logoaufdruck etc.) bringen wesentlichen Zusatznutzen. Auffangnetze gewährleisten dazu, nicht nur auf der Baustelle, kollektive Sicherheit, praktisch und äusserst zuverlässig. Deshalb findet diese Prävention bei der gesetzlich vorgeschriebenen Absturzsicherung immer mehr Anwendung. Übrigens werden Netze oft auch als Arbeitsplattform genutzt. Dafür sind aber bestimmte Voraussetzungen zu beachten. Loyaltrade GmbH kennt als Spezialist die entsprechenden Bestimmungen. Neben diesen traditionellen Anwendungen gibt es viele weitere Schutzmöglichkeiten wie zum Beispiel Regal­ sicherungsnetze oder Container- und Ladungssicherungsnetze für offene Anhänger.

Zudem gibt’s heute eine grosse Auswahl an Planen in verschiedensten Qualitäten und Farben. Tausendfach als Wetterschutz eingesetzt, leisten diese Produkte auch wertvolle Dienste nach Unfällen und Bränden bei Feuerwehr und Polizei. Loyaltrade GmbH – seit vielen Jahren im Geschäft mit hochwertigen Kunststoffnetzen, Planen und technischen Textilien in allen möglichen Ausführungen und Qualitäten – bietet für den Bereich „Sicherheit“ ein umfangreiches Sortiment sowie kompetente Beratung in Sachen Material und Montage an. Das Sortiment umfasst alles zur Sicherung und Abschirmung von Mensch, Tier, Pflanzen oder Material vor allem für Bau, Industrie, Transport, Umwelt, aber auch Landwirtschaft, Gartenbau sowie Sport/Freizeit. Darunter selbstverständlich auch die strapazierfähigen Kabelbinder in Europa-Qualität.


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Mit Schweizer Präzision für eine saubere Umwelt 1991 wurde die Tehag Engineering AG in der Schweiz gegründet. Im besten Sinne ihres unternehmerischen Leitbildes „Diesel Emission Management“ beschäftigt sich die Tehag Engineering AG seit fast 25 Jahren mit Technologien zur Vermeidung von Emissionen aus Verbrennungsmotoren. Das Produktportfolio umfasst Katalysatoren, Russpartikelfilter und SCR-Systeme zur Reinigung von Dieselabgasen. CWF-System Die gesetzlichen Anforderungen an die Emissionen von Motoren werden kontinuierlich restriktiver. Aktuell ist die Abgasstufe EURO IIIb (TIER 4i) gültig in der Schweiz. Schon bald wird es die EURO Stufe IV (TIER 4f) sein. Viele der ausgelieferten Maschinen, Fahrzeuge und Arbeitsgeräte der Abgasstufe IV erreichen diese Abgasstufen mit einer SCR-Anlage und innermotorischen Massnahmen. Ein RusspartikelfilterSystem ist oftmals nicht eingebaut, da im EU-Raum andere Grenzwerte bzw. Messmethoden gelten als in der Schweiz. Die Schweizerische Luftreinhalteverordnung (LRV) regelt beispielsweise die Anzahl der Russpartikel für Maschinen ab 18 kW auf Baustellen. Gemäss diesen Vorgaben erreichen auch Motoren der Abgasstufen 3b und 4 die Grenzwerte nicht. Das bedeutet, dass diese Motoren zusätzlich mit einem Russpartikelfilter nachgerüstet werden müssen. Für Maschinen und Fahrzeuge, die in Kiesgruben im Einsatz sind oder im kommunalen Bereich betrieben werden können zusätzlich zur LRV von den Kantonen weiter reichende Auflagen gültig sein. Die heutigen Maschinen, Fahrzeuge und Arbeitsgeräte mit den Abgasstufen EURO 0 bis und mit EURO 4 stehen in einem weiten Anwendungsbereich vom harten Baustellenbetrieb bis hin zum „Stop-and-Go“ bei Kehrichtfahrzeugen im kommunalen Bereich oder bei Pistenbullies in grösseren Höhen im Einsatz. Diese grosse Palette von Anwendungen und Motorgenerationen stellt an uns als Hersteller von Abgas-Nachbehandlungssystemen hohe Anforderungen. Unser eingespieltes und erfahrenes Spezialisten-Team hat sich seit jeher zur Aufgabe gemacht, für all diese Anwendungen eine passende, auf den Kunden zugeschnittene Lösung anzubieten.

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Gemeinsam mit diesem Markt gewachsen, umfasst die Tehag Gruppe heute neben der Tehag Engineering AG in der Schweiz auch die Tehag Deutschland GmbH. Für den Schweizer Markt werden die Tehag-Produkte im schönen Diessenhofen am Rhein im Kanton Thurgau gefertigt.

Vielfältige Produkte für vielfältige Anwendungen Den mit Abstand grössten Produktbereich stellt für die Tehag Engineering AG der Diesel-Russpartikelfilter dar. Um für nahezu jeden Anwendungsfall in der Nachrüstung, wie auch in der Erstausrüstung ein geeignetes System anbieten zu können, setzt die Tehag Engineering AG auf verschiedene Regenerationstechniken, die von den Spezialisten gemeinsam mit den Kunden je nach Fahrzeug oder Maschine ausgelegt werden.

Tehag-Neuheit AWF-e-System Dieses von Tehag Engineering AG neu entwickelte, aktive Regenerationssystem ist ein sogenanntes Stillstandsregenerationssystem. Das bedeutet, dass der Motor während der Regeneration ausgeschaltet sein muss. Gespeist durch eine externe Stromzufuhr von 400 V wird eine elektrische Heizung aktiviert, welche im Filtersystem eingebaut ist. Die Regeneration eines Partikelfilters dauert ca. sechs Stunden. Diese Regenerationsform ist speziell für Maschinen, Fahrzeuge und Arbeitsgeräte im kommunalen Bereich und Stapler entwickelt worden, die an eine externe Stromzufuhr angeschlossen werden können.

Mit dem CWF-Russpartikelfilter bietet die Tehag Engineering AG eines der höchst vielseitig einsetzbaren Systeme mit passivem Regenerationskonzeptes an. Die äusserst effiziente Beschichtung des Filtersubstrates ermöglicht eine selbsttätige, kontinuierliche Regeneration während des Betriebes. Die für diesen Prozess erforderliche Abgastemperatur sollte an 40 % der Betriebszeit weniger als 250 °C betragen. Der CWF-Russpartikelfilter erreichte bei allen Messungen, wie übrigens alle TehagPartikelfiltersysteme, Reduktionsraten von > 99 %.

CWF-e-System für Stromerzeuger Hier handelt es sich um ein Filtersystem basierend auf dem Standard CWF. Werden jedoch die Abgastemperaturen von mindestens 240 °C in einem Zeitfenster von ca. 40 % der Betriebsdauer nicht erreicht, schalten sich bei Bedarf automatisch elektrische Widerstände zu. Durch die Belastung des Motors wird die Abgastemperatur auf das notwendige Niveau für eine Regeneration angehoben. Das System wird elektronisch überwacht und schaltet sich aus, sobald ein externer Verbraucher angeschlossen wird.

AWF-h-System Dieses spezielle teilaktive Partikelfiltersystem wurde für mobile Anwendungen entwickelt, bei denen die Abgastemperaturen einsatzbedingt nur selten auf über 210 °C ansteigen. Zur Erhöhung der Abgastemperatur wird vor einem speziell beschichteten Oxidationskatalysator Dieselkraftstoff in den Abgasstrom eingespritzt. Der fein zerstäubte Kraftstoff verdampft auf der Katalysatoroberfläche und erzeugt durch die dabei ablaufenden exothermen Reaktionen ausreichend Temperatur für eine aktive Regeneration der Russpartikel im nachgeschalteten Partikelfilter. Die Überwachung des Systems steuert die Regenerationsphasen automatisch.


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AWF-b-Dieselbrenner

Himoinsa®-Generatoren

Beim AWF-b-Partikelfilter-System handelt es sich um einen klassischen CWFFilter mit externer Energiezufuhr durch einen Dieselbrenner. Dieselkraftstoff wird vor dem Partikelfilter in eine Brennkammer beigemischt und geregelt gezündet. Mit dem Verbrennungsprozess werden die Temperaturen vor dem nachgeschalteten Russpartikelfilter so weit erhöht, dass unabhängig von der Abgastemperatur die Regeneration des Russes gewährleistet wird.

t-blue-NOx-Reduktion

Wir übernehmen noch in diesem Jahr die Vertretung für Dieselaggregate des spanischen Herstellers Himoinsa® (http:// www.himoinsa.com) in der Deutschschweiz. Aufgrund der wachsenden Anforderungen für Abgasnachbehandlung, auch bei stationären Anlagen, die bisher von der Partikelfilterpflicht ausgenommen waren, können wir auf diesem Wege Notstromanlagen zur Baustellenbeleuchtung, Sportveranstaltungen oder zur Ausleuchtung von Unfallorten als komplettes Set, Stromerzeuger mit Abgasnachbehandlung, anbieten.

Ergänzend zu den Partikelfiltersystemen bietet die Tehag Engineering AG auch Lösungen für die Reduktion gasförmiger Stickoxyd-Emissionen von Dieselmotoren an. Das t-blue-NOx-Reduktionssystem basiert auf der bekannten SCR-Technik, bei der Harnstoff (Adblue) in den Abgasstrom eingedüst wird. Auf einem beschichteten Katalysator reagiert der fein zerstäubte und durch die Abgastemperatur verdampfte Harnstoff mit den NO und NO2-Emissionen (NOx) im Dieselabgas. Kombiniert man das t-blue-NOx-Reduktionssystem mit einem Tehag-Partikelfilter, können die Grenzwerte aller Anforderungen erreicht werden, die den heutigen gesetzlichen Regeln und technischen Vorschriften entsprechen.

Wer im Bereich Abgasnachbehandlung und Schalldämpfertechnik aktiv ist, kennt das Problem der Strahlungshitze. Temperaturempfindliche Bauteile müssen trotz Wärmestrahlung auch in engen Bauräumen fehlerfrei funktionieren. Auch hier haben die Tehag-Profis umfangreiche Erfahrungen, da es vor allem im Bereich der Abgasreinigungsanlagen ein ureigenes Interesse ist, die Temperaturen so abzuleiten, dass sie am richtigen Ort, dem Partikelfilter oder dem SCR-Katalysator, wirksam eingesetzt werden können. Eine vollständige Isolation dieser Anlagen ist daher sowohl unter Schutz- als auch Funktionsgesichtspunkten meistens unumgänglich.

Isolation von Anlagen

Marktentwicklung Tehag Engineering AG Aus diesem grossen Produktportfolio ergibt sich für die Tehag Engineering AG ein ebenso umfangreicher Anwendermarkt. Im Bereich der Abgasreinigungssysteme (Partikelfilter und SCR-Technik) liegt der Schwerpunkt zurzeit noch in der Nachrüstung von bestehenden Maschinen, Fahrzeugen und Arbeitsgeräten. Unsere langjährige Erfahrung ermöglicht es, alle Arten von Dieselmotoren, ob Minibagger, Schiff oder Lokomotive, unabhängig von der Grösse der Motoren, mit einem geeigneten Nachbehandlungssystem auszurüsten. Durch die weltweiten Aktivitäten des Schweizer Filtervereins VERT sind wir an Projekten in Südamerika und Iran beteiligt und können uns auf diesem Wege neue Märkte für die Zukunft erschliessen. Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Tehag Engineering AG Ratihard 1 CH-8253 Diessenhofen Tel.: +41 (0)52 646 01 10 E-Mail: info@tehag.com Web: www.tehag.com

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[ Rédaction ]

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Les fonctionnalités techniques d'une sélection de composants avaient déjà été mises en lumière lors du salon de 2013.

Et la sécurité devient concrète La 20e édition du salon spécialisé suisse de la sécurité «Fire, Safety & Security» ouvrira ses portes du 10 au 13 novembre au parc d'expositions de Zurich, à Oerlikon. Plus de 200 exposants et 10 000 visiteurs y sont attendus. VR

Organisé tous les deux ans, le salon spécialisé suisse de la sécurité, dont la réputation n'est plus à faire, fête son 20e anniversaire cette année. Un vaste éventail de thèmes sera présenté sur 15 500 mètres carrés, dans quatre halles du stade de Zurich. La diversité des exposants embrassera toutes les questions en rapport avec le triptyque «Fire, Safety & Security», notamment la technique de sécurité mécanique, la technique de contrôle et de surveillance, mais aussi les équipements de signalisation d'agression, d'effraction et de vol et les équipements de détection incendie, alarme de fumée, eau et gaz. Citons également la sécurité électronique et informatique, la protection contre les

incendies et les catastrophes ou encore les dispositifs de protection des transports. Les secteurs des véhicules spéciaux, de la défense rapprochée et des équipements de protection personnelle seront, eux aussi, représentés. Par ailleurs, des spécialistes de la sécurité du travail, de la technique criminelle et des prestations de service de protection et de gardiennage exposeront leurs dernières innovations technologiques. De plus, les organisateurs rappellent que les visiteurs et les invités pourront cette année encore mettre à jour leurs connaissances en matière de planification de la sécurité, de formation et de directives et prescriptions légales.

«Gestion des risques lies aux aléas naturels» Une nouvelle fois, le riche programme du salon sera complété par une exposition spéciale consacrée à la «Gestion des risques liés aux aléas naturels». D'éminents intervenants issus de la recherche, des autorités et du terrain y débattront des risques, ainsi que des possibilités de prévention et d'intervention. Il y sera entre autres question de la gestion basée sur les risques des inondations dans le canton de Zurich. L'adaptation au changement climatique sera également développée à la lumière d'exemples pratiques tirés des cantons de St.-Gall, de Soleure, de Berne et d'Uri.

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En 2015, le congrès spécialisé sera de nouveau propice à l'échange intensif d’expériences.

Les expériences des forces d'intervention lors des intempéries qui ont frappé la vallée de l'Emme l'an dernier seront analysées, et les intervenants s'interrogeront sur la résistance des matériaux de construction à la grêle et l'impact du vent et des tempêtes sur les bâtiments.

Un «état des lieux» pour les préposés à la sécurité

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au salon SICHERHEIT 2015, les prestataires et les fabricants dévoileront à l'occasion de cette exposition spéciale leurs applications concrètes conçues pour faire face à ce type de catastrophes naturelles.

Le traditionnel congrès spécialisé

Les organisateurs annoncent la présence de spécialistes des aléas naturels, qui partageront les connaissances qu'ils ont acquises dans leur pratique avec les invités et les visiteurs. Le forum, qui intéressera notamment les préposés à la sécurité des entreprises, doit permettre d'établir un état des lieux et de discuter des mesures possibles de réduction des risques avec les représentants des autorités, du monde de la recherche et des acteurs de terrain.

Les organisateurs attendent près de 1 000 participants au congrès spécialisé SICHERHEIT, qui se déroulera au même moment et constitue désormais un élément central du salon. Très dense, le programme des séminaires est élaboré par une centaine de conférenciers appartenant au corps des sapeurs-pompiers, à l'armée et à la police criminelle. Des professeurs, des chefs d'entreprise et des spécialistes de la sécurité de sensibilités différentes prendront aussi la parole. L'ensemble des conférences couvrira une large palette de sujets.

L'AEAI (Association des établissements cantonaux d'assurance incendie) et la SIA (Société suisse des ingénieurs et des architectes), deux associations professionnelles du secteur, se pencheront plus particulièrement sur la «protection des bâtiments contre les aléas naturels». Et comme il ne saurait en être autrement

Très pratique, la subdivision du congrès en modules d'une demi-journée laisse le temps aux participants de visiter le salon le même jour. En plus d'une formation continue professionnelle de qualité, le visiteur pourra ainsi profiter d'un échange d'expériences et entretenir son réseau, comme cela est

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devenu courant dans la plupart des salons d'aujourd'hui. Proposant un panorama complet des aspects humains, techniques, organisationnels et des processus, les 19 modules d'une demi-journée examineront la sécurité sous toutes les coutures.

Assurance qualité Le congrès s'ouvrira avec une conférence sur les menaces actuelles et s'intéressera à l'assurance qualité. Les participants se demanderont à quels risques potentiels sont confrontées les organisations publiques et privées, quels sont les enjeux en matière de politique de sécurité, quel est le rôle de la corruption dans ce contexte et quelles nouvelles formes de menace se dessinent. Les stratégies de réduction des risques et les mesures à prendre seront également traitées. L'assurance qualité tient donc une place de plus en plus importante dans le programme du congrès, comme le précisent les organisateurs. Cette évolution est par exemple confirmée par le rôle grandissant que joue cette question dans le domaine de la protection incendie ou de la gestion du cycle de vie des installations de sécurité. D'une manière générale, le salon «Fire, Safety & Security» permet de découvrir des solutions techniques de sécurité


[ Rédaction ]

Le salon «Fire, Safety & Security», c'est aussi une opportunité unique de nouer des contacts.

innovantes selon les organisateurs. Aussi n'est-il pas surprenant que les fonctionnalités techniques d'une sélection de composants et produits des secteurs de la technique de protection incendie, de la technique de sécurité, de la vidéosurveillance et du contrôle des accès soient mis en avant dans plusieurs modules. Mais le congrès spécialisé abordera aussi la sécurité des entreprises, la planification de la sécurité et les services de sécurité. Ces thématiques sont étroitement liées à la gestion de crise et la vie en temps de crise, également à l'ordre du jour du congrès. Et, bien entendu, les centrales de réception des alarmes et les postes d’intervention seront également au menu du congrès spécialisé.

Le «facteur humain» Le facteur humain sera étudié sous différents angles, et la santé et la sécurité des employés feront l'objet de plusieurs modules. Diverses approches de la gestion de la sécurité du travail seront analysées, notamment la responsabilité individuelle des collaborateurs concernant la sécurité du travail ou encore les «défis» spécifiques posés par les lieux de travail situés en hauteur. Enfin, le congrès spécialisé proposera un événement spécial, avec, pour la

La protection incendie en pratique devant le bâtiment du salon.

première fois, un atelier consacré aux thèmes liés à la gestion des menaces. Une psychologue de la police et profileuse chevronnée partagera ses expériences avec l'ensemble des visiteurs à travers plusieurs exemples.

Certificats Il est intéressant de souligner que plusieurs associations professionnelles délivreront des certificats de formation continue lors du congrès spécialisé du salon SICHERHEIT 2015. La SSST (Société Suisse de la Sécurité de Travail) décernera par exemple une unité de formation continue pour la participation aux modules traitant de la sécurité au travail. De même, la SES (Association suisse des constructeurs de systèmes de sécurité) prend en compte la participation aux modules du

congrès sur la technique de sécurité, la technique vidéo et le contrôle des accès pour le renouvellement de son certificat de compétence et l'AEAI (Association des établissements cantonaux d'assurance incendie) reconnaît trois modules sur la protection incendie et les issues de secours au titre de la formation continue dans le cadre de la prolongation du certificat AEAI. Néanmoins, le salon «Fire, Safety & Security» 2015 ne se cantonnera pas à la formation, puisqu’il fera aussi la part belle aux applications pratiques.

Les fonctionnalités techniques d'une sélection de composants avaient déjà été mises en lumière lors du salon de 2013. | blaulicht | gyrophare

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Dans les transmissions d'alarmes, l'analogique tire à sa fin Après la désactivation de l'Infranet, les transmissions d'alarmes en Suisse subissent encore une fois un profond changement. D'ici la fin 2017, Swisscom basculera sur IP tous les raccordements téléphoniques analogiques (PSTN) et numériques (ISDN). Des années durant, nous avons pu nous fier aux raccordements téléphoniques analogiques. Une grande disponibilité et une forte standardisation ont rendu ce réseau incontournable. Les systèmes d'alarme s'appuient eux aussi majoritairement sur les raccordements téléphoniques analogiques et ISDN. Selon les estimations, elles sont à peu près 100 000 en Suisse à utiliser ce réseau. Cette ère s'achèvera fin 2017.

Quels systèmes d'alarme sont concernés? Les systèmes affectés sont ceux qui transmettent actuellement une alarme par le biais du réseau fixe traditionnel (analogique ou ISDN). Les installations qui passent exclusivement par le réseau mobile ou déjà par l'IP ne le sont pas, tout comme celles qui signalent uniquement localement les alarmes (p. ex. sirènes).

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Un système qui transmet actuellement l'alarme par le réseau fixe traditionnel (analogique ou ISDN) doit faire l'objet d'un contrôle et subir une modification le cas échéant. Connectés au raccordement analogique du routeur, certains systèmes continuent toutefois de fonctionner comme un téléphone analogique; un point à faire vérifier par l'installateur du système. En ce qui concerne les installations obligatoires, une telle option n'est pas envisageable, puisqu'elles ne sont pas conformes aux normes et aux dispositions. Les opérateurs télécoms, dont Cablecom, Sunrise et Green.ch, sont également concernés par le basculement sur IP. Les câblodistributeurs se sont déjà convertis à la technologie IP. Chez les partenaires BBCS (Broadband Connectivity Services) de Swisscom, notamment Sunrise, Green.ch et de nombreux autres opérateurs, le basculement sur l'IP a lieu selon le calendrier communiqué par Swisscom.

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Régime particulier des installations obligatoires Dans le cas d'installations obligatoires, les autorités de protection contre les incendies ou les assureurs contraignent les titulaires à transmettre les messages (alarmes) à une centrale d'alarme officielle conformément aux dispositions légales ou aux dispositions du droit des assurances. Ces installations doivent se conformer aux normes européennes, dispositions, directives et consignes en vigueur. Celles-ci stipulent par exemple une transmission redondante, une autonomie électrique, le respect des temporisations prédéfinies ainsi que la transmission des dérangements de l'installation à une centrale en service à toute heure (centrale d'alarme privée). Le passage d'un central téléphonique de l’analogique ou ISDN au tout IP fait qu'il


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n'est plus possible de garantir la transmission de l'alarme du système existant. La protection de l'objet (personnes ou biens) ne pourra plus être assurée après le basculement sur le tout IP, c'est-à-dire après la désactivation des anciens réseaux analogique et ISDN. Les assurances et les autorités peuvent, dans ces cas, contraindre les titulaires de ces installations à les moderniser ou retirer des licences d'exploitation le cas échéant. Dans le cas d'installations obligatoires, l'appareil de transmission d’alarme ne peut pas s'appuyer sur un routeur tout IP, car les normes et les prescriptions en vigueur ne sont pas respectées.

Coordination de la migration des appareils à sélection par TUS Pour pouvoir assurer la modernisation des 11 000 raccordements analogiques de ses clients, TUS a lancé le projet AREION. Dans le cadre de ce projet, tous les clients TUS recevront une offre pour porter la transmission d'alarme (analogique ou ISDN) sur IP. L'offre en question comporte une reprise à l'identique des critères configurés, l'appareil de transmission de l'alarme, la coordination avec les postes de commande en jeu ainsi que les coûts de l'installateur du système. Les éventuelles installations ou adaptations au niveau de l’infrastructure ne sont pas compris dans l'offre. Avec AREION, TUS a pris les devants pour assurer la modernisation à venir, au profit des clients et des partenaires, car le basculement s'effectue ainsi à moindre frais et à moindre travail.

Les prochaines étapes La modernisation du réseau Swisscom pour l'adapter au tout IP va bon train. Un tiers de tous les raccordements analogiques ont déjà passé au tout IP. Actuellement, les opérateurs de systèmes d'alarme risquent d'être touchés à tout moment par la modernisation du réseau. Pour éviter des situations critiques (chères), il faut aborder la question de la modernisation sans plus tarder.

Les propriétaires de systèmes d'alarme devraient examiner de bonne heure le basculement avec l'installateur de son alarme. Pour ne pas subir d'interruptions dans la transmission d'alarme, il est conseillé d'adapter le système d'alarme avant que ne s'effectue le passage à l'IP. Les fournisseurs d'installations (vendeurs d'installations d'alarme) auraient meilleur temps de prendre les devants et de montrer à leurs clients les possibilités pour passer à l'IP. Swisscom offre son assistance pour des tests de transmission sur le réseau IP (VoIP). Les clients TUS seront contactés d'ici à septembre 2016 au plus tard et

recevront une offre personnalisée. Pour toute question, les clients TUS peuvent s'adresser à l'équipe de modernisation AREION spécifiquement mise en place pour assurer la transition.

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[ Redazione ]

[ italiano ]

Già nel 2013 le finezze tecniche di alcuni componenti figuravano tra i temi principali.

Il core business della sicurezza a portata di mano VR Dal 10 fino al 13 novembre, nell´area della Messe Zürich a Oerlikon si tiene la ventesima Fiera sulla sicurezza «Fire, Safety & Security». Più di 200 espositori attendono oltre 10.000 visitatori.

Quest’anno la tradizionale fiera svizzera sulla sicurezza, che si tiene a cadenza biennale, celebra il suo ventesimo anniversario. Nei padiglioni dello stadio a Zurigo Oerlikon, su una superficie di ben 15.500 metri quadrati verrà presentato un ampio ventaglio di temi e svariati espositori proporranno tutto ciò che attiene al trinomio «Fire, Safety & Security». Come ad esempio impianti di sicurezza, controllo e sorveglianza, ma anche sistemi antirapina, antiscasso e antifurti, senza dimenticare i dispositivi per la segnalazione di incendi, fumo, acqua e fughe di gas. Inoltre, verranno presentate soluzioni per la sicurezza elettronica ed informatica, per la protezione

dagli incendi e dalle calamità naturali, nonché per la sicurezza dei trasporti. Anche i settori dei veicoli speciali, della difesa ravvicinata e degli equipaggiamenti sono rappresentati dai relativi espositori. Oltre a ciò, gli specialisti della sicurezza sul lavoro e della tecnica criminale, nonché i fornitori di servizi di messa in sicurezza e sorveglianza illustreranno le loro ultime novità tecniche. E, secondo gli organizzatori, anche quest’anno visitatori e ospiti potranno aggiornarsi su temi come la pianificazione di sicurezza, la formazione professionale, le prescrizioni e la giurisdizione in materia.

«Gestione dei rischi naturali» L’ampia offerta espositiva sarà ancora una volta integrata da una mostra speciale, in cui verrà affrontato il tema della «gestione dei rischi naturali». Per l’occasione sono attesi rinomati relatori del campo della ricerca, delle autorità e del settore delle applicazioni pratiche, i quali discuteranno di pericoli e rischi, nonché delle possibilità relative a prevenzione ed interventi. Tra l’altro verrà trattato il tema della gestione delle inondazioni nel Canton Zurigo dal punto di vista del rischio e quello dell’adattamento ai cambiamenti | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

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Anche al congresso tecnico del 2015 vi saranno numerose opportunità per intensi scambi tra specialisti.

climatici, con i casi dei Cantoni di San Gallo, Soletta, Berna ed Uri. Si analizzeranno inoltre le esperienze maturate lo scorso anno dai servizi di emergenza durante gli interventi per il maltempo nella Valle dell’Emme, come anche la resistenza alla grandine dei materiali edili e gli effetti del vento e delle tempeste sugli edifici.

Il «punto della situazione» per gli addetti alla sicurezza Gli organizzatori assicurano che saranno presenti esperti di pericoli naturali, che condivideranno le loro conoscenze pratiche con gli ospiti ed i visitatori della fiera. Inoltre, per gli addetti alla sicurezza di imprese private questa piattaforma è l’occasione per fare il punto della situazione, nonché per discutere possibili misure per la riduzione del rischio con i rappresentanti delle autorità, della ricerca e del settore delle applicazioni pratiche. In questa occasione le associazioni professionali AICAA (Associazione degli istituti cantonali di assicurazione antincendio) e SIA (Società svizzera degli ingegneri e degli architetti)

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concentreranno la loro attenzione soprattutto sulla «protezione degli edifici contro i pericoli naturali». Come non poteva essere diversamente per la Fiera sulla sicurezza 2015, nel corso della mostra speciale i fornitori di servizi ed i produttori presenteranno le loro misure concrete contro gli eventi catastrofici.

moderne. Un totale di ben 19 manifestazioni principali, in cui verrà analizzato nel dettaglio il tema della sicurezza, presenterà una panoramica su persone, tecnica, organizzazione e processi.

Il tradizionale congresso tecnico

Il congresso inizia con una relazione sui pericoli attuali e presenta l’argomento della garanzia della qualità. Verranno trattati temi quali i potenziali rischi per le organizzazioni pubbliche e private, le nuove sfide delle politiche di sicurezza, il significato assunto in questo contesto dalla corruzione e le nuove minacce che si profilano all’orizzonte. Tra i punti focali vi sono anche le strategie per la riduzione dei rischi, nonché le misure da adottare per combatterli. Come dichiarano gli organizzatori, la garanzia della qualità occupa una posizione sempre più importante nel programma del congresso. Ciò è dovuta anche al fatto che questo tema acquista sempre maggiore rilevanza, ad esempio per quanto riguarda la protezione contro gli incendi o il lifecycle management di impianti per la sicurezza.

Per il congresso tecnico sulla sicurezza, che si tiene in contemporanea alla mostra e che è ormai uno dei punti centrali della fiera, gli organizzatori prevedono circa 1.000 partecipanti. Alla fitta scaletta di convegni specialistici parteciperanno quasi 100 relatori dei vigili del fuoco, delle forze armate e della polizia giudiziaria, oltre a professori, dirigenti d’azienda e svariati specialisti della sicurezza. Le conferenze tratteranno un ampio ventaglio di argomenti. Per permettere ai partecipanti di visitare anche la mostra, il congresso è suddiviso in moduli di mezza giornata. In questo modo i visitatori godranno non solo di una formazione qualificata e professionale, ma potranno dedicare anche del tempo allo scambio di esperienze e alla cura del networking, come da consuetudine in tutte le fiere

Garanzia della qualità

Tuttavia, precisa la direzione del congresso, nella «Fire, Safety & Security», sono molto richieste soluzioni per la sicurezza dal carattere innovativo e ad


[ Redazione ]

Una „Fire, Safety & Security“ senza networking non è concepibile.

alto contenuto tecnologico. Non c’è quindi da stupirsi se gli aspetti tecnici e le finezze di certi componenti ed elementi degli impianti antincendio e dei sistemi sicurezza, della sorveglianza video e del controllo accessi vengono trattati da diversi relatori. Ma il congresso tecnico non trascurerà nemmeno argomenti come la sicurezza aziendale, la pianificazione di sicurezza e la fornitura di prestazioni attinenti alla sicurezza. La rilevanza di questi argomenti è strettamente legata alla gestione delle crisi ed alla vita durante una crisi, che sono altri temi trattati durante il congresso. Naturalmente anche i centri di ricezione allarmi e di gestione degli interventi rientrano tra i punti chiave del convegno specialistico.

Il «fattore umano» Anche le questioni legate al fattore umano ed alla rilevanza della sicurezza e della salute dei dipendenti di un’impresa verranno trattate dai più svariati punti di vista. Si analizzeranno i diversi approcci relativi alla gestione della sicurezza sul lavoro, alla responsabilità personale dei dipendenti per quanto riguarda la sicurezza sul lavoro o anche gli inusuali problemi di chi si trova a lavorare ad alta quota.

Prove pratiche con elementi antincendio davanti all’edificio della fiera.

Inoltre, il congresso tecnico comprende anche un nucleo tematico dedicato alla gestione delle minacce, presentato per la prima volta nella modalità di un corso di formazione. In questa occasione un’esperta psicologa e profiler della polizia condividerà con il pubblico le esperienze acquisite in numerosi casi.

Il visitatore della fiera certificato

del suo attestato professionale, per la partecipazione ai moduli congressuali sui sistemi di sicurezza e video nonché a quello sul controllo accessi, mentre per l’AICAA (Associazione degli istituti cantonali di assicurazione antincendio) tre moduli della tema «Protezione antincendio e vie di fuga» costituiscono un aggiornamento ai fini del rinnovo dell’attestato AICAA. In generale, la «Fire, Safety & Security» del 2015 promette ben più dei momenti formativi e di aggiornamento, anche perché la fiera offre l’occasione di sperimentare direttamente ciò che si conosce solo per sentito dire.

Va notato che nel corso del congresso tecnico della «Fiera sulla sicurezza 2015» diverse organizzazioni professionali rilasceranno anche degli attestati di formazione. Tra l’altro, la SSSL (Società svizzera di sicurezza sul lavoro) assegnerà un’unità formativa ai partecipanti del nucleo tematico relativo alla sicurezza sul lavoro. Anche la SES (Associazione svizzera dei costruttori di sistemi di sicurezza) concede punti formativi, utili ad esDurante la fiera, il controllo accessi e la sorveglianza tendere la validità video riscuotono sempre parecchio successo. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

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Fine della trasmissione analogica degli allarmi Dopo la disattivazione di Infranet, la trasmissione degli allarmi in Svizzera, va incontro a una seconda grande trasformazione. Entro la fine del 2017, Swisscom trasformerà tutti i collegamenti telefonici analogici (PSTN) e quelli ISDN digitali in collegamenti IP. Per decenni abbiamo fatto affidamento sui collegamenti urbani analogici. Disponibilità e standardizzazione elevate hanno reso la rete indispensabile. Anche nel campo della trasmissione degli allarmi si utilizzano ovunque collegamenti analogici e ISDN. Secondo le stime, in Svizzera i collegamenti del genere in uso sono 100‘000. Ma a fine 2017 tutto ciò cambierà.

Quali sono gli impianti di allarmi interessati? Questa modernizzazione riguarda gli impianti che prevedono la trasmissione del segnale sulla tradizionale rete fissa (analogica o ISDN). Non interessa invece gli impianti che trasmettono esclusivamente su rete mobile o già su IP. Sono esclusi anche quelli che generano solo un segnale locale (es.: acustico).

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È necessario controllare, ed eventualmente convertire, tutti i dispositivi che trasmettono su rete fissa tradizionale (analogica o ISDN). Ci sono dispositivi che possono continuare a essere utilizzati con il collegamento analogico del router, come i telefoni analogici. Ma devono comunque essere verificati e testati con l’installatore dell’impianto. Questa opzione non è prevista per gli impianti obbligatori, che sono tenuti al rispetto delle normative e delle disposizioni vigenti. Il passaggio interessa anche i fornitori di servizi di telecomunicazione, come Cablecom, Sunrise e Green.ch. La tecnologia IP è già capillarmente diffusa tra i fornitori di reti via cavo. Per i partner di Swisscom BBCS (Broadband Connectivity Services), come Sunrise, Green.ch e molti altri, il passaggio a IP avverrà secondo le tempistiche comunicate da Swisscom.

Gestione specifica degli impianti obbligatori Le autorità di protezione antincendio o le assicurazioni impongono ai titolari di impianti obbligatori che i messaggi di servizio (allarmi) vengano inviati a una centrale pubblica di ricezione, in conformità alla legge o alle norme sulla previdenza. Tali impianti devono essere conformi a istruzioni, direttive, disposizioni e norme EN. Devono, ad esempio, prevedere una trasmissione ridondante, un autonomia elettrica, il rispetto di tempi di ritardo precisi e la segnalazione dei guasti a una centrale costantemente presidiata (centrale privata di ricezione degli allarmi). Se il centralino passa da analogico o ISDN ad All IP, non è più possibile garantire la trasmissione degli allarmi del


sistema esistente. Dopo la trasformazione in All IP, vale a dire la disattivazione delle vecchie reti analogiche e ISDN, non sarà più possibile garantire la funzione di protezione (di cose e persone). In casi simili, le assicurazioni e le autorità normative possono imporre la modernizzazione delle installazioni o ritirare l’autorizzazione di esercizio. Gli impianti obbligatori non possono utilizzare dispositivi di trasmissione degli allarmi collegati a un router All-IP, perché non rispetterebbero le norme e le disposizioni vigenti.

Migrazione sugli apparecchi a selezione coordinata da TUS

del caso. Per garantire la continuità della trasmissione degli allarmi, si raccomanda di adeguare l’impianto di allarme prima che si effettui il passaggio all’IP.

direttamente all’apposito team di modernizzazione AREION, sempre a disposizione.

Le aziende installatrici (fornitori d’impianti di allarme) dovrebbero presentare attivamente ai propri clienti le possibilità previste per il passaggio. Swisscom offre supporto durante i test di trasmissione su rete fissa IP (VoIP). I clienti di TUS saranno contattati entro 2016 e riceveranno un’offerta su misura. In caso di domande, potranno rivolgersi

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Siamo pronti. In qualsiasi Wir sind bereit. Immer. momento.

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Per garantire la riuscita della modernizzazione su tutti gli 11’000 impianti dei propri clienti, TUS ha avviato il progetto AREION. Con AREION tutti i clienti di TUS riceveranno un’offerta per la modernizzazione dei sistemi di trasmissione degli allarmi (analogici o ISDN) con passaggio all’IP. L’offerta di rinnovo comprende una ripresa all’identica dei criteri esistenti, l’apparecchio di trasmissione di allarme, il coordinamento con i posti di comando coinvolti e i costi dell’installatore del sistema. L’offerta di TUS non prevede installazioni o adattamenti sull’infrastruttura. Grazie ad AREION, TUS sarà alla guida di questa modernizzazione. Ne risulteranno costi inferiori e meno oneri amministrativi per clienti e partner.

Quali saranno le prossime mosse? La modernizzazione della rete di Swisscom viaggia su All-IP. 1/3 dei collegamenti urbani analogici sono già stati aggiornati con la tecnologia IP. I gestori d’impianti di allarme possono già essere coinvolti nella modernizzazione della rete di Swisscom. Per evitare situazioni critiche (costose), la modernizzazione dovrebbe pertanto essere realizzata sin d’ora. I titolari d’impianti di allarme dovrebbero coinvolgere tempestivamente gli installatori per eseguire le verifiche

Normalmente le nostre prestazioni non sono visibili ma sono efficaci in ogni caso. Nelle Im Normalfall sind unsere Leistungen unsichtbar. Aber jederzeit wirkungsvoll: Im Ernstfall situazioni più gravi TUS Telecomunicazione e Sicurezza inoltra le segnalazioni d’allarme leitet TUS Telekommunikation und Sicherheit Alarmmeldungen blitzschnell an die alle apposite centrali di ricezione. Uragani, blackout elettrici, caos? Attraverso i nostri centri Alarmempfangsstellen weiter. Orkan, Stromausfall, Chaos? Über unsere georedundanten di calcolo georidondanti la trasmissione degli allarmi funziona in modo sicuro e affidabile Rechenzentren funktioniert die Alarmübermittlung sicher, zuverlässig und schweizweit Normalmente le svizzero. nostre prestazioni non sonopuò visibili ma da sono efficaci in ogni caso. su tutto il territorio A «Sicherheit 2015» seguire vicino le performance che Nelle flächendeckend. Erleben Sie an der «Sicherheit 2015» die Power hinter der sicheren Alarmpiù gravi TUS Telecomunicazione e Sicurezza inoltra le segnalazioni d’allarme sisituazioni celano dietro una trasmissione degli allarmi sicura. www.igtus.ch übermittlung. www.igtus.ch

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Merkmale

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Schweizer Waffenund Sammlerbörsen sind keinesfalls passé Eine langjährige Tradition: die internationale Waffen- und Sammelbörse, wo Western- und Militariafreunde, Jäger, Sammler, Kenner und Liebhaber alter und moderner Waffen zusammenkommen. jra.

Die Stimmung erinnert an einen Markt. Die Produktpalette ist vielseitig und reicht von modernen und alten Waffen, Jagd- und Sportwaffen über Hand- und Handfeuerwaffen bis hin zu Hieb- und Stichwaffen. Ein Raum, in dem Antike und Moderne zusammentreffen und der das Sammlerherz höherschlagen lässt. Nebst dem Kauf und Verkauf dient die Messe dazu, neue Kontakte zu knüpfen, Geschäftsbeziehungen aufzubauen und sich über das aktuelle Geschehen am Markt zu informieren. Veranstaltungen dieser Art gibt es in der Schweiz gleich zwei. Die Luzerner Börse, deren Tradition gar seit 1994 währt, ist die grösste in der Schweiz – sie findet jeweils im Frühling statt. Die Messe in Lausanne öffnet einmal jährlich im Kongress- und Ausstellungszentrum Beaulieu ihre Türen.

Treffpunkt Lausanne Während dreier Tage ist Lausanne Treffpunkt für Sammler, Jäger und Sportschützen. Vom 4. bis 6. Dezember 2015 zeigen und verkaufen etwa 90 Aussteller aus der Schweiz und dem nahe gelegenen Ausland ihre Waffen. Auch dieses Jahr werden wieder um die 7.000 Besucher erwartet.

Was aber bewegt ein so zahlreiches Publikum an eine solche Messe? Im Gespräch erfuhr Blaulicht, es gehe darum, sich über die Leidenschaft für Waffen auszutauschen. Es ist auch ein Begegnungsort von Kunst und Technik – dies war ein Thema der Ausstellung in Luzern vom vergangenen Frühling («Veredelte Waffen – Wo Kunst und Technik sich treffen»). Die publizitätsträchtige Frage ist aber nicht jene nach dem Kunsthandwerk, sondern: Wie einfach kommt man in der Schweiz zu einer Waffe? Und was wird registriert? Der Stand: Am 5. Mai 2015 hat es der Nationalrat «nach einer hitzigen Debatte abgelehnt, eine Pflicht zur Registrierung aller Waffen einzuführen» (sda). Heute sind nur jene Waffen in kantonalen Registern eingetragen, die nach dem 12. Dezember 2008 erworben wurden. Wie viele ältere Waffen in der Schweiz auf Estrichen gelagert oder als stolzer Kaminschmuck aufgehängt sind, ist nicht bekannt – die Nachregistrierung ist in der grossen Kammer gescheitert. Konkret war es eine Debatte über das «Bundesgesetz über Verbesserungen beim Informationsaustausch zwischen Behörden im Umgang mit Waffen» (BBl 2014 347).

Inhaltliche Heraus­forderungen, gute Besucherbilanz Aber könnten Vorfälle, bei denen Waffen missbraucht werden, durch ein verschärftes Waffengesetz vermieden werden? Die Szene zweifelt: Genau diese Waffen würden mit einer grossen Wahrscheinlichkeit nicht registriert. Andererseits tragen solche Unglücke sicherlich zum Schwinden des Wertes von Waffen bei. Die Zeit, in der Waffen von Generation zu Generation weitergegeben wurden, scheint vorbei zu sein. Doch muss erinnert werden, dass es an der Waffen- und Sammelbörse im Vordergrund um Waffen als Sammel- oder Kunstobjekte geht. Trotz allem: Die Bilanz der diesjährigen Waffensammelbörse in Luzern ist überaus positiv. Mehr Zuschauer als im Vorjahr, dazu zahlreiche neue Aussteller und sehr hohe Qualität moderner und traditioneller Waffen. Man darf auf das Ergebnis der kommenden Messe vom 4. bis 6. Dezember 2015 in Lausanne gespannt sein. Shutterstock.com

An der letztjährigen Internationalen Waffenbörse in Lausanne galt der Fokus dem Sportschiessen, einer olympischen Disziplin und einer der meistpraktizierten Aktivitäten der Welt (dass die RUAG weltweit eine wirklich grosse Rolle als Herstellerin von Kleinkalibermunition spielt, war unlängst in der NZZ zu lesen). Dieses Jahr erwartet die Besucher eine besondere Ausstellung unter dem Titel «Rütli – 75. Geburtstag». | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

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Der Verein Militär- und Festungsmuseum Full-Reuenthal – mehr als sammeln Der Verein, der etwa 1800 Passivmitglieder zählt, repräsentiert Zeitgeschichte zum Anfassen. Das Schweizerische Militärmuseum Full zeigt auf über 9.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche Panzer, Schützenpanzer, Artillerie-, Fliegerabwehr- und Panzerabwehrgeschütze sowie Fahrzeuge der Schweizer Armee und ausländischer Armeen insbesondere aus dem 20. Jahrhundert. Im September 2006 bekam das Schweizer Militärmuseum Full von der Schweizer Armee einen der weltweit letzten verbliebenen Tiger II, genannt «Königstiger», als Dauerleihgabe. Seine Geschichte ist noch weitgehend unbekannt; gebaut Mitte 1944 bei Henschel in Kassel-Mittelfeld, ausgeliefert an die Schwere Panzerabteilung 506 (Arnheim bis Ruhrkessel). «Seit Mitte der 1950er-Jahre ist er auf dem Truppenübungsplatz in Thun dokumentiert», so die Webseite des «Teams Königstiger». Es besteht ausschliesslich aus Freiwilligen, die seit acht Jahren daran arbeiten, ihn – abgesehen von der Kanone – wieder funktionsfähig zu machen. Nebst dem Königstiger beherbergt das Museum die grösste Panzersammlung der Schweiz. Die sehr umfangreiche Sammlung wird zu 100 % von Freiwilligen gepflegt, vorwiegend also von Pensionierten, Militär- und Waffenbegeisterten. Die Exponate werden zum Teil von Grund auf restauriert. Das Niveau des Museums ist in jedem Falle hoch genug, dass MOWAG, die ehemalige Oerlikon-Bührle AG und Contraves ihre integralen Sammlungen dort deponiert haben.

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Panzersammlung.


[ Rédaction ]

[ français ]

Les bourses suisses de collectionneurs d’armes font bel et bien toujours partie du présent Une tradition de longue date : la bourse internationale aux armes, qui rassemble les passionnés de western et du domaine militaire, les chasseurs, les collectionneurs et les amateurs d’armes anciennes et modernes. jra.

L’ambiance ressemble à celle d’un marché. L’éventail des produits présentés est très vaste : armes anciennes et modernes, de chasse et de sport, en passant par les armes légères et de poing jusqu’aux armes blanches. Un espace où l’ancien côtoie le moderne et où le cœur des collectionneurs bat fort. En plus de la vente et de l’achat d’armes, cette bourse est destinée à créer de nouveaux contacts, à développer des relations commerciales et à se tenir informé des évolutions et actualités du marché. Il existe deux manifestations de ce type en Suisse. La Bourse aux Armes de Lucerne (Luzerner Börse), qui existe depuis 1994 et qui est la plus importante en Suisse – elle a lieu au printemps. Et le salon de Lausanne qui ouvre ses portes une fois par an au Centre d’exposition et Palais des Congrès de Beaulieu.

Rendez-vous à Lausanne Pendant trois jours, Lausanne est le point de rendez-vous des collectionneurs, des chasseurs et des tireurs sur cibles. Du 4 au 6 décembre 2015, près de 90 exposants venus de toute la Suisse et des pays voisins présentent et vendent leurs armes. Environ 7 000 visiteurs sont encore attendus cette année. La dernière édition de la bourse internationale aux Armes de Lausanne avait mis un accent particulier sur le tir sportif, une discipline olympique et l’une des activités les plus pratiquées au monde (la NZZ – Nouvelle Gazette de Zurich écrivait il y a peu que RUAG, en tant que fabricant de munitions de petit calibre, jouait un rôle réellement important au niveau mondial). Les visiteurs découvriront cette année une exposition exceptionnelle appelée « Rütli – 75ème anniversaire».

Mais qu’est-ce-qui motive un aussi large public à venir visiter ce type de salon ? En discutant, Blaulicht a appris que l’intérêt était d’avoir des échanges entre passionnés des armes. C’est également un lieu de rencontre de l’art et de la technique – qui fut le thème de l’exposition de Lucerne au printemps dernier («Armes ouvragées – la rencontre de l’art et de la technique»). Plutôt que le côté artisanat, la question cruciale qui s’impose est : avec quelle facilité peut-on posséder une arme en Suisse ? Qu’est-ce-qui est enregistré ? Voici la situation : le 5 mai 2015, le Conseil National a refusé « au terme d’un débat houleux, d’instaurer une obligation d’enregistrement des armes » (sda). Aujourd’hui, seules les armes qui ont été acquises après les 12 décembre 2008 sont enregistrées dans les registres cantonaux. Le nombre d’armes anciennes stockées sous les planchers ou décorant les cheminées en Suisse n’est pas connu – l’enregistrement ultérieur a en grande partie échoué. Concrètement, le débat a porté sur la «Loi Fédérale concernant l’amélioration de l’échange d’information entre les autorités au sujet des armes» (BBl 2014 347).

Défis intrinsèques, de bons chiffres de fréquentation Mais les incidents impliquant des armes mal utilisées seraient-ils évités par une loi sur les armes plus stricte ? La scène en doute : ce sont justement ces armes qui ne seront probablement pas enregistrées. D’un autre côté, ce type d’accident malheureux a certainement un effet négatif sur l’image des armes. Le temps où l’on se transmettait les armes de génération à génération semble révolu. Et il ne faut pas oublier que les bourses aux Armes concernent en premier lieu des armes qui sont des objets de collection ou d’art. Malgré tout: le bilan de la bourse aux Armes de cette année à Lucerne est positif. Plus de participants que l’année dernière, avec un grand nombre de nouveaux exposants et des armes modernes et traditionnelles de très grande qualité. C’est avec impatience que les chiffres du salon du 4 au 6 décembre 2015 à Lausanne sont attendus. Shutterstock.com

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[ Rédaction ]

[ français ]

L’association du Musée militaire et du Musée d’artillerie Full-Reuenthal – plus qu’une collection L’association, qui compte environ 1 800 adhérents, favorise une approche tactile de l’histoire contemporaine. Le Musée militaire suisse Full présente sur une surface de plus de 9 000 m² des chars, véhicules blindés, artillerie, canons antiaérien et antichar, ainsi que des véhicules de l’armée suisse et d’armées étrangères, principalement du 20ème siècle. L’Armée suisse a offert en septembre 2006 au Musée militaire Full l‘un des derniers Tiger II du monde – appelé le «Königstiger» – sous la forme d’un prêt permanent. Son histoire est encore trop méconnue ; il fut construit dans le milieu de l’année 1944 par Henschel à Kassel-Mittelfeld, et livré au Bataillon de chars lourds (Schwere Panzerabteilung) 506 (Arnheim jusqu’à Ruhrkessel). «Il est documenté depuis le milieu des années 50 sur le terrain d’entraînement militaire à Thoune.», dit-on sur la page internet de la «Team Königstiger». Il subsiste exclusivement grâce à des bénévoles, qui travaillent depuis huit ans à le rendre à nouveau opérationnel – sauf son canon. En plus du Königstiger, le musée abrite la plus grande collection de chars de Suisse. La collection exceptionnelle et complète est entretenue à 100% par des bénévoles, principalement des retraités, et des passionnés du domaine militaire et des armes. Les pièces exposées sont en partie entièrement restaurées. Le niveau du musée est en tous cas assez élevé pour que MOWAG, l’ancien Oerlikon-Bührle AG et Contraves aient décidé d’y déposer l’intégralité de leurs collections.

Panzer Collection.

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[ Redazione ]

[ italiano ]

Le borse svizzere delle armi e dei collezionisti non sono affatto fuori moda Una lunga tradizione: la borsa internazionale delle armi e dei collezionisti dove si riuniscono gli amanti del western e delle armi militari, i cacciatori, i collezionisti, gli esperti e gli amanti delle armi antiche e moderne. jra.

L’atmosfera ricorda quella di un mercato. La gamma dei prodotti è versatile ed è ricca di armi moderne e antiche, di armi da caccia e sportive, passando per le armi manuali e armi da fuoco portatili fino alle armi bianche. Un luogo nel quale confluiscono l’antico e il moderno e che fa battere forte i cuori dei collezionisti. Oltre alla compravendita settoriale, questa fiera ha la funzione di consentire l’acquisizione di nuovi contatti, di instaurare relazioni commerciali e di informarsi sulle attualità del mercato. Ci sono ben due eventi di questo tipo in Svizzera. La Borsa di Lucerna, la cui tradizione dura dal 1994, è la più grande borsa della Svizzera ed ha luogo ogni anno in primavera. La fiera a Losanna invece apre i battenti una volta all’anno presso il centro congressuale ed espositivo di Beaulieu.

Meeting point Losanna Durante i tre giorni dell’evento, Losanna diventa il punto di incontro per collezionisti, cacciatori e tiratori sportivi. Dal 4 al 6 dicembre 2015 ci sono circa 90 espositori provenienti da tutta la Svizzera e dai paesi esteri limitrofi che mettono in mostra e vendono le loro armi. Anche quest’anno sono attesi nuovamente circa 7000 visitatori. In occasione dell’ultima borsa internazionale a Losanna il tema si è incentrato sul tiro sportivo, una disciplina olimpica e una delle attività più praticate al mondo (di recente si leggeva sul NZZ che RUAG ha davvero un grande ruolo in qualità di produttore di munizioni di piccolo calibro). Quest’anno i visitatori potranno aspettarsi un’esposizione particolare dal titolo «Rütli – 75° compleanno».

Ma cos’è che sposta un pubblico così numeroso verso questa fiera? Nel discorso Blaulicht venne a sapere che si trattava di scambiare idee sulla passione per le armi. È anche un luogo di incontro dell’arte e della tecnica – questo era il tema dell’esposizione a Lucerna della primavera scorsa (“Armi nobilitate – laddove si incontrano arte e tecnica”). Ma la domanda fondamentale in termini di pubblicità non è quella relativa all’artigianato artistico ma: con che facilità in Svizzera si reperisce un’arma? E cosa viene registrato? Attualmente: al 5 maggio 2015 con consiglio nazionale “Dopo un acceso dibattito ha respinto l’obbligo di introdurre la registrazione di tutte le armi” (sda). Oggi sono inserite nel registro cantonale solo quelle armi che sono state acquistate dopo il 12 dicembre 2008. Non si sa quante vecchie armi in Svizzera sono finite in soffitta o sono state appese come un orgoglioso trofeo sul camino – la registrazione è stata bocciata ai piani alti. Concretamente è stato dibattuto sulla “Legge federale sul miglioramento dello scambio di informazioni fra le autorità in materia di armi” (BBl 2014 347).

Sfide contenutistiche, buon bilancio dei visitatori Ma gli incidenti nei quali è stato fatto un abuso delle armi sono stati evitati con un inasprimento della normativa in materia? Dai fatti non si direbbe: proprio queste armi con grande probabilità non sono state registrate. Dall’altro lato tali spiacevoli eventi sicuramente contribuiscono a diminuire il valore delle armi. Il periodo in cui le armi venivano trasmesse da generazione in generazione sembra oramai appartenere al passato. Tuttavia bisogna ricordare che presso la borsa delle armi e dei collezionisti si pone l’accento sulle armi in qualità di oggetto da collezione e artistico. Nonostante tutto: il bilancio di quest’anno della borsa delle armi e dei collezionisti di Lucerna è estremamente positivo. Può visitatori rispetto all’anno scorso, fra cui nuovi espositori e un’alta qualità delle armi moderne e tradizionali. Si sarà ansiosi sugli esiti della futura fiera che avrà luogo dal 4 al 6 dicembre 2015 a Losanna. Shutterstock.com

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[ italiano ]

[ Redazione ]

L’associazione museo militare e fortezza Full-Reuenthal – più di una semplice collezione L’associazione, che conta circa 1800 membri passivi, rappresenta quasi la possibilità di toccare con mano la storia contemporanea. Il museo militare svizzero di Full su una superficie di oltre 9.000 metri quadri espone Panzer, Schützenpanzer (panzer di protezione) artiglieria, armi per abbattere velivoli e panzer, nonché veicoli dell’esercito svizzero e straniero, soprattutto del 20° secolo. Nel settembre 2006, il museo militare svizzero Full ha ricevuto dall’esercito svizzero uno degli ultimi Tiger II – detto «Königstiger» (tigre reale) presenti al mondo, in concessione permanente. La sua storia è ancora sconosciuta in tutto il mondo; nella metà del 1944 è stato costruito da Henschel a Kassel-Mittelfeld, ed è stato assegnato al reparto dei panzer pesanti 506 (da Arnheim a Ruhrkessel). «Dalla metà degli anni 50 la sua presenza è documentata sul luogo di esercitazioni delle truppe a Thun», col sito web «Team Königstiger». È solo grazie ai volontari che ci lavorano da otto anni – tranne sul cannone – per renderlo nuovamente funzionante. Oltre al Königstiger il museo ospita anche la più grande collezione di panzer di tutta la svizzera. La collezione molto ampia viene curata al 100% da volontari, prevalentemente pensionati, militari e amanti delle armi. In parte i pezzi esposti sono stati restaurati in maniera profonda. Il livello del museo in ogni caso è abbastanza alto, tanto che MOWAG, l’ex Oerlikon-Bührle AG e Contraves hanno depositato lì le loro collezioni integrali.

Collezione di panzer.

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[ deutsch ]

Präzision Perfektion Zuverlässigkeit

Die SAN Swiss Arms AG entstand im Jahr 2000, nachdem sich die Schweizer Industrie Gesellschaft, kurz SIG, dazu entschloss, die Sparte „Handfeuerwaffen“ zu veräussern. Diese wurde durch die Lüke & Ortmeier Gruppe übernommen und in SAN Swiss Arms AG firmiert. SAN steht hierbei für Swiss Arms Neuhausen, woraus der vollständige Firmenname SAN Swiss Arms AG resultiert.

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Entsprechend verfügt die SAN Swiss Arms AG in der Entwicklung und Produktion von Lang- und Kurzwaffen über eine kontinuierlich bewährte Kompetenz von mehr als 150 Jahren, wodurch höchste Standards von Sicherheit, Zuverlässigkeit und Präzision gewährleistet werden.

Ein Erfolgsgeheimnis der SAN Swiss Arms AG besteht in der eng verflochtenen vertrauensvollen Zusammenarbeit der Mitarbeiter, woraus wertvolle Ideen hervorgehen und gemeinsam in Teamarbeit weiterentwickelt werden. Das Wissen der Mitarbeiter, gemeinsam als starkes Team füreinander zu arbeiten, bildet

Durch intensive Forschung werden Waffen von höchster Qualität produziert, wodurch ein intensiv langfristiges Vertrauen der Kunden zur Ausprägung gelangt. Hierbei werden Sturmgewehre, Präzisionsgewehre, Granatwerfer sowie Pistolen für Behörden und Militär angeboten. Gleichwohl findet sich ein umfangreiches Sortiment an Gewehren und Pistolen für Sportschützen im Angebot.

Rico Ghinolfi und Pasquale Caputi.

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[ deutsch ]

die Voraussetzungen, um mit wirtschaftlichem Erfolg eine positive Zukunft zu gestalten. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens führt zu einem ökonomisch fortlaufenden Ausbau. Wodurch ein gezielter und strukturierter Personalaufbau und Wachstum erreicht werden kann. Die in der Firmengeschichte allseits hochgehaltene Verantwortung, Waffen von höchster Qualität zu produzieren, zeigt sich in der enormen Zunahme, dass viele Kunden immer wieder auf die bewährte Schweizer Qualität gerne zurückgreifen. Da die SAN Swiss Arms AG als Hauptimporteur von SIG-Sauer-Pistolen deren Vertrieb übernimmt, trifft dies insbesondere auch auf die Pistolenserie von SIG-Sauer zu, da SIG-Sauer-Pistolen denselbigen hohen Qualitätsansprüchen traditionell entsprechen. Im Speziellen zeichnen sich die Waffen durch eine hervorragende Qualität der Läufe aus. Es herrscht eine beständige Forschung in der Produktion von kaltgehämmerten Läufen, welche sich auf technisch äusserst hohem Niveau befindet. Entsprechend übertrifft die Qualität der Waffen weit mehr als das Doppelte von dem, was international militärisch gefordert wird. Grosser Wert wird auf eine gute, andauernde Zusammenarbeit mit Partnern gelegt, welche diverse ergänzende Produkte auf dem gleichen hohen Qualitätsstandard anbieten. Für die SAN Swiss Arms AG bedeutet dies, sich gegenseitig wertvoll auszutauschen, wodurch neue Innovationen hervorkommen, die sich durch Zusammenarbeit verwirklichen lassen. Als Hauptsystemverantwortlicher mit gesamtem Zubehör für die Schweizer Armee obliegt der SAN Swiss Arms AG eine grosse zuerkannte Verantwortung, welcher mit grösster Fürsorglichkeit stolz nachgekommen wird. Den individuellen Ansprüchen und Wünschen des Kunden entsprechend, bietet die SAN Swiss Arms AG aufeinander abgestimmte fertige Waffensysteme an. Somit kann der Kunde das Waffensystem sofort in Verwendung nehmen. Gerne wird Interessenten die Möglichkeit geboten, direkt beim Unternehmen Waffen zu besichtigen. Zudem finden Produktvorführungen im Inland wie auch im Ausland statt. Als unentbehrlich höchstwichtige Notwendigkeit sieht sich die SAN Swiss Arms AG in der Verpflichtung, Kunden einen vollumfänglichen Service zu bieten. Auf Service wird allerhöchster Wert gelegt. Dies bezieht sich auf das gesamte Waffensystem, um eine optimale Gewährleistung von Sicherheit, Zuverlässigkeit und Präzision sicherzustellen. Zu diesem Service zählt auch, Büchsenmacher und Endkunden an der Waffe zu schulen. Ebenso sind im Service Anwenderkurse für Behörden umfasst. Zusammenfassend bietet die SAN Swiss Arms AG ein umfassendes Gesamtkonzept, um Behörden und Militär mit Sturmgewehren, Präzisionsgewehren, Granatwerfern und Pistolen auszustatten sowie auch um Sportschützen umfangreich mit Gewehren und Pistolen bedienen zu können. Höchste Standards in Forschung, Entwicklung, Produktion, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Präzision, in Verbindung mit einem hervorragenden Service auf das Gesamtsystem, und eine gesicherte ökonomische Fortentwicklung zeichnen die SAN Swiss Arms AG als bemerkenswert beeindruckenden Partner für Behörden, Militär und Sportschützen aus.

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[ deutsch ]

Pulsar Quantum XD19/38/50 S Wärmebildgerät

Neue Funktionen für den Praxis-Einsatz Die Pulsar-Wärmebildgeräte haben sich im Einsatz bei Behörden und Jägern gleichermassen bewährt. Das zuverlässige Entdecken von Wärmequellen bietet gewaltige Vorteile bei Such- und Rettungseinsätzen, bei der Wildzählung oder der jagdlichen Nachsuche. Mit der neuesten Ausführung "XD" warten die drei Versionen dieses Gerätes mit 19-, 38oder 50-Millimeter-Objektiv mit fortschrittlichen Neuerungen auf. Die Bildfrequenz von 50 Hertz bietet ein ruhiges Bild beim Absuchen des Geländes oder beim Folgen eines Objektes in Bewegung. Insgesamt sechs farblich unterschiedliche Bilddarstellungsarten lassen eine rasche und sichere Ortung von warmen Personen, Tieren oder Objekten zu. Ein neues Absehen erlaubt die Schätzung der Distanz zum Objekt.

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

«Eine kantonale Notrufzentrale ist keine Insel» Die Kantonspolizei Thurgau betreibt seit Mai 1999 eine Kantonale Notrufzentrale, die Polizei und Sanität vereint. Ein Modell mit sehr praktischen Vorteilen. msx.

Herr Gloor, wie oft hat ein Abteilungsleiter Stabsdienste direkt mit der Einsatzzentrale zu tun? In welchen Zusammenhängen?

– darunter Polizisten und Zivilangestellte – sowie Mitarbeitende der Sanitätsnotrufzentrale.

Bei der Kantonspolizei Thurgau ist die Kantonale Notrufzentrale (KNZ), wie die Einsatzzentrale bei uns heisst, bei den Stabsdiensten angegliedert. Daher habe ich als Abteilungsleiter Stabsdienste einen sehr engen Bezug zu ihr, obliegt mir doch – zusammen mit dem Dienstchef der KNZ – die Sicherstellung ihres Betriebs und ihrer Weiterentwicklung. Dabei werden wir durch die Technik und die Informatik unterstützt.

«Die Sanitätsnotruf­ zentrale ist quasi integriert»

Wie würden Sie «Ihre» Kantonale Notrufzentrale im Kern charakterisieren? Eine Kantonale Notrufzentrale muss rund um die Uhr für die Bevölkerung erreichbar sein. Dazu ist sie auf eine gute und enge Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei, der Sanität und der Feuerwehr sowie den internen Partnern und den externen Systemlieferanten angewiesen. Sie darf nie als Insel betrachtet werden.

Die Notrufzentrale der Kantonspolizei Thurgau ist eine sogenannte integrierte Einsatzzentrale. Dieses Modell wird seit mehreren Jahren angewendet. Wie ist es dazu gekommen? Diese Zusammenarbeit geht letztlich auf die Einführung des Sanitätsnotrufes 144 im Kanton Thurgau zurück. Heute ist unsere Notrufzentrale für den ganzen Kanton Thurgau und alle Notrufnummern zuständig. Das heisst: Alle Notrufe aus dem Kanton, also der Polizeinotruf 117, der Sanitätsnotruf 144, der Feuerwehrnotruf 118 und der allgemeine europäische Notruf 112, laufen in ihr zusammen.

Was heisst das konkret? In der Kantonalen Notrufzentrale arbeiten Mitarbeitende der Kantonspolizei

Die Sanitätsnotrufzentrale ist sozusagen in die Kantonale Notrufzentrale integriert. Diese Zusammenarbeit von mehreren Organisationen in einer Zentrale erfordert klare Absprachen über die Zuständigkeiten und die jeweilige Unterstützung sowie ein gegenseitiges Verständnis für die Aufgaben und die Abläufe; und dies sowohl bei der Führung als auch bei den Mitarbeitenden.

Hat sich diese Einsatzzentrale bewährt? Inwiefern? Die Organisation als Kantonale Notrufzentrale bewirkt, dass die Blaulichtorganisationen gemeinsam alarmiert und in den Einsatz geführt werden. Dadurch entfallen Schnittstellen und Verzögerungen. Ereignet sich beispielsweise ein Verkehrsunfall, spielt es keine Rolle, welche Notrufnummer gewählt wird: Der Notruf kann gemeinsam bearbeitet werden und es können sofort alle erforderlichen Organisationen aufgeboten werden. Hinzu kommt die Möglichkeit der gegenseitigen Unterstützung: Bei einem Unwetter, das zu unzähligen Notrufen wegen umgestürzter Bäume und überfluteter Keller führen kann, können die Einsatzleiter der Kantonspolizei, welche die Notrufe 112, 117 und 118 bearbeiten, sofort durch die Mitarbeitenden der Sanitätsnotrufzentrale unterstützt werden. Umgekehrt können die Mitarbeitenden der Kantonspolizei die Sanitätsnotrufzentrale unterstützen, wenn über den Notruf 144 gleichzeitig mehrere Notrufe oder Anfragen eingehen.

Ulrich Gloor

Im Bereich der Systeme und der Organisation entfallen komplizierte Schnittstellen, da die Kantonspolizei und die Sanitätsnotrufzentrale auf demselben System arbeiten. Dadurch muss im Kanton Thurgau nur ein Einsatzleitsystem betrieben, unterhalten und weiterentwickelt werden. Dies wirkt sich nebst dem personellen Aufwand bei unserer Technik und Informatik auch bei den Kosten aus.

Wie verändert diese Art der Einsatz­ zentrale die Arbeit der Einsatzleiter? Hat sie beispielsweise den Effekt, dass man sich besser kennt und damit versteht? Nicht nur: Die integrierte Einsatzzentrale, wie sie in der KNZ des Kantons Thurgau organisiert ist, erfordert eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit und ein gegenseitiges Verständnis unter den Blaulichtorganisationen. Aber sie fördert diese Zusammenarbeit und dieses gegenseitige Verständnis auch. Dies führt letztlich dazu, dass viel niederschwelliger zusammengearbeitet wird und sich die Partnerorganisation unterstützen und miteinbeziehen. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Verschiedene Kantone, verschiedene Lösungen

Apropos Feuerwehr: Warum ist sie im Kanton Thurgau nicht in die Zentrale integriert?

die Systeme in Zusammenarbeit mit deren Lieferanten weiterzuentwickeln und allenfalls zu konsolidieren.

Warum haben eigentlich nicht alle Kantone Lösungen wie Thurgau – was spricht aus Ihrer Sicht allenfalls dagegen?

Die Feuerwehr ist in die KNZ integriert: Die Einsatzleiter der Kantonspolizei bearbeiten die Feuerwehrnotrufe 118 und lösen die Feuerwehreinsätze aus.

Eine grosse Herausforderung ist die Gewährleistung eines adäquaten Informationsflusses zwischen der Front und der Einsatzzentrale. Hier sehe ich grosses Optimierungspotenzial und erwarte letztlich auch von den Systemlieferanten Lösungsvorschläge – wobei verhindert werden muss, dass der Informationsfluss zu einem Überfluss wird, der sowohl die Einsatzleiter als auch die Frontmitarbeitenden an ihrer Hauptaufgabe hindert: Helfen, Retten Schützen.

Das dürfte mit den jeweiligen Organisationsstrukturen der Kantone respektive der Polizeikorps, des Sanitätsdienstes und der Feuerwehren zusammenhängen. Teilweise existieren wohl auch Strukturen, die über die Zeit gewachsen sind und erst im Rahmen von anstehenden Neuorganisationen überprüft werden.

Was werden Sie als Nächstes an „Ihrer“ Zentrale verbessern wollen? Bei einer Kantonalen Notrufzentrale müssen die Abläufe und die Zusammenarbeit laufend überprüft werden, um Optimierungs- oder Ausbildungspotenzial zu erkennen. Daneben gilt es,

Ich danke Ihnen für dieses Gespräch.

Im Notfall überall.

Jetzt Gönnerin oder Gönner werden: 0844 834 844

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BORS 2.0 – Lösungen, die kurzen Prozess mit langen Prozessen machen Die neuesten Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) eröffnen neue Möglichkeiten in der Abwicklung von Geschäftsprozessen. Auch bei der Polizei, Feuerwehr und den Rettungsdiensten. ICT ist ein entscheidendes Arbeitsmittel für eine effiziente und transparente Zusammenarbeit. Es geht nicht nur um schnelle Kommunikation, sondern auch um den richtigen Einsatz von Ressourcen sowie die rasche und zielsichere Weiterleitung von Informationen. ICT ermöglicht die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Organisationen, bringt aber auch grosse Veränderungen in die Blaulichtorganisationen. Sie ist unbestreitbar die Basis für die erfolgreiche Polizeiarbeit von morgen. Als modernes Korps muss man sich auf diese Veränderungen einlassen. Das kann zu einem Spannungsfeld führen: hier die Gewährleistung von Stabilität und polizeilicher Sicherheit – dort ein Umfeld von rasanten technologischen Entwicklungen. Diese Herausforderung gilt es zu meistern. In einer zunehmend vernetzten und digitalisierten Welt brauchen Blaulichtorganisationen kompetente und vertrauenswürdige ICT-Berater, die zusätzlich über Branchenwissen und spezifische Prozessexpertise verfügen. Am besten mit einem Partner, der eine umfassende „Safety Suite“ aus einer Hand bietet.

Kommunikationsbeziehungen der Einsatzzentralen.

Digitalisierung der BORS- Technologische Prozesse: gewappnet für Entwicklungen stellen Polizeikorps vor neue die Zukunft Herausforderungen Das BORS-Umfeld muss sich vielfältigen Herausforderungen stellen. Die Einsatzzentralen der Blaulichtorganisationen werden zukünftig eine noch grössere Fülle von Informationen über verschiedene Signalisierungskanäle koordinieren und verarbeiten. Wer heute und morgen bereit sein will, kommt nicht um eine Digitalisierung seiner Prozesse und Integration seiner Systeme herum. Swisscom unterstützt diese Bestrebungen mit spezifischen Lösungsbausteinen.

1. Ein Notruf erfordert schnelles Handeln Grundgebot Nr. 1 im BORS-Umfeld: Ein Notruf hat höchste Priorität. Die professionelle Entgegennahme und die effiziente Zuteilung an die zuständige Blaulichtorganisation müssen unmittelbar und fehlerfrei erfolgen. Swisscom ist fester Bestandteil und Partner vieler Blaulichtorganisationen im Rahmen der Grundversorgung bei der Ortung und Zustellung von Notrufen an die sachlich, örtlich und organisatorisch richtige Notruforganisation. Der technologische Wandel, die Nutzung neuer Übertragungsmedien und sich verändernde Bedürfnisse erfordern neue Notrufsysteme und -plattformen. Mit der dynamischen Leitweglenkung hat Swisscom einen schweizweit verfügbaren neuen Service geschaffen. Er erlaubt es Blaulichtorganisationen, Notrufe aufgrund ihrer technischen und organisatorischen Verfügbarkeit zu koordinieren. 2. Nutzung neuer Lokalisierungsinformationen (GPS) Neben den bekannten Ortungsmechanismen basierend auf dem Standort (Festnetz) bzw. der Ellipse der Mobilfunkbasisstation (Mobilfunknetz) bieten viele Geräte die Möglichkeit zur Lokalisierung des Standortes aufgrund der Übermittlung von GPS-Daten.

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[ deutsch ]

Swisscom Public Safety Suite.

Avanti, eine umfassende Lösung für Einsatzleitzentralen, von HP Schweiz gekauft. Ein etabliertes Team von rund 20 sehr erfahrenen Branchenexperten hat gleichzeitig zu Swisscom gewechselt.

Produkte und Services, die heute bereits zur Verfügung stehen und genutzt werden

Swisscom begegnet den wachsenden Anforderungen der Blaulichtorganisationen mit durchgängigen Lösungen und Services. Mit Avanti kann nun die gesamte Prozesskette abgedeckt werden: von der Alarmauslösung über die Einsatzleitzentrale bis zur mobilen Protokollaufnahme des Polizisten. Die Vorteile sind gross: Wenn alle Systeme kompatibel sind, müssen Daten nicht immer wieder neu erfasst werden.

Produkte und Services, die wir aktuell umsetzen Produkte und Services, die morgen umgesetzt und integriert werden

Die zunehmende Mobilität und die Integration von neuen Datenquellen sind treibende Faktoren, die eine hohe operative und technische Bedeutung haben. Es ist wichtig, neue Funktionen umzusetzen, ohne gleichzeitig die Komplexität der Schnittstellen zu den Blaulichtorganisationen zu erhöhen. 3. Mobiles Sicherheitsnetz mit fester Bandbreite – auch im Notfall Heute kann ein Einsatzpolizist dank neuer Applikationen und Einsatzleitsysteme jederzeit und von überall her auf Daten direkt und mobil zugreifen. Es besteht eine dringende Notwendigkeit, diese Zugriffe auch in Notsituationen bzw. bei hoher Netzlast zuverlässig zu gewährleisten. Die Realisierung eines Public-Safety-LTE – also eines eigenen BORS-Netzes mit fester Bandbreite – ist geplant und Gespräche zur Umsetzung dieser Anforderung werden derzeitig mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz geführt. 4. Alarmierung: schnell und zielgerichtet In einem Notfall ist es zentral, schnellstmöglich die richtigen Ressourcen und Organisationen zur Hilfeleistung zu alarmieren. Alarmierungsservices, die sich in Einsatzleitsysteme integrieren lassen, unterstützen Blaulichtorganisationen effektiv in der Umsetzung dieser Anforderung. Zukünftig wird es zudem immer wichtiger, die Bevölkerung proaktiv über Sicherheitsthemen oder lokale Gefahren informieren zu können. Neue Messaging-Plattformen bieten der Polizei und anderen öffentlichen Sicherheitsorganisationen die Möglichkeit, die Bürger zeitnah über verschiedene Medien und Kanäle mit aktuellsten

Information zu erreichen und allenfalls zu warnen. 5. Datenaustauch und engere Zusammenarbeit Es kann vorkommen, dass Notrufe aufgrund der Netztopologie (Bsp. Mobilfunkzellen) falsch zugewiesen werden und bei einer örtlich nicht zuständigen Einsatzleitzentrale landen. Die Fehlertoleranz bei Notrufen ist gering – deswegen werden eine enge Zusammenarbeit und ein Datenaustausch zwischen Einsatzleitsystemen (ELS) immer wichtiger. Um den Informationsfluss zu beschleunigen, sollen in Zukunft nicht nur Anrufer-Informationen ausgetauscht, sondern auch bereits ermittelte Daten (Wer, Wo, Was) der Partner-Einsatzzentrale zur Verfügung gestellt werden. Um die Effizienz und Funktionalität einer Einsatzzentrale zu gewährleisten, ist es notwendig, dass neue Produkte und Services direkt mit den Einsatzleitsystemen kommunizieren können. Bestehende Schnittstellen sollen dafür verwendet werden.

Vom Alarm bis zum Einsatz: alles aus einer Hand Mit der Schaffung einer dedizierten Public-Safety-Organisation wird die gesamte interne BORS-Kompetenz bei Swisscom gebündelt und eine einzige Anlaufstelle für alle Bedürfnisse des Blaulichtumfelds geschaffen. Swisscom bietet seit Längerem diverse Produkte für Blaulichtorganisationen an. Zur Komplettierung des bestehenden Notrufportfolios wurde per 1. August 2015

Die Zukunft: eine umfassende Public Safety-Suite Die Public Safety-Suite von Swisscom soll den Blaulichtorganisationen den Bezug von Services und Applikationen angepasst an ihre Infrastruktur und Bedürfnisse ermöglichen. Die Bedürfnisse werden zunehmend komplexer und daher wächst die Suite kontinuierlich mit den Anforderungen.

Swisscom übernimmt Verantwortung Die Ansprüche an BORS 2.0 sind hoch. Die Belange der Blaulicht- und Sicherheitsorganisationen müssen zentralisiert und ausgerichtet auf die Kundenbedürfnisse weiterentwickelt werden. Polizisten sprechen jedoch eine andere Sprache als ICT-Experten. Eine optimale Planung der Zukunft bedingt Vertrauen und eine gemeinsame Sprache. Swisscom verfügt über ein ganzheitlich ausgerichtetes Public-Safety-Business, das übergreifende Initiativen gemeinsam und in enger Partnerschaft mit den Blaulicht- und Sicherheitsorganisationen vorwärts- treibt. Mit vereinten Kräften verfolgt man das Ziel, die heutigen und künftigen Anforderungen zu konsolidieren und in zukunftsfähige Dienstleistungen zu bündeln. Ihr Kontakt: Ingo Klinger, Swisscom (Schweiz) AG, Enterprise Customers, Management Consultant Public Safety Business, ingo.klinger@swisscom.com, Telefon: +41-58-221 4098 | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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persönlich. kompetent. fair. Das Kompetenzzentrum SWISSINT in Stans-Oberdorf (NW) ist als nationale vorgesetzte Kommandostelle sämtlicher friedensfördernder Auslandeinsätze verantwortlich für die Planung und Führung, Rekrutierung, Betreuung und Steuerung des Personals. Die Ausbildung der Einzelpersonen und Kontingente, die einsatzbezogene Ausrüstung der Soldaten, die Logistik ins Ausland, die Finanzplanung und Kreditverwaltung, die entsprechende Öffentlichkeitsarbeit und die Einsatzauswertung gehören ebenfalls zu den Aufgaben des Kompetenzzentrum SWISSINT.

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[ Rédaction ]

[ français ]

«Une centrale d’appels d’urgence cantonale n’est pas une île» La police cantonale de Thurgau gère depuis mai 1999 une centrale d’appels d’urgence cantonale, qui rassemble la police et les services médicaux. Un modèle qui présente des avantages bien pratiques. msx.

Monsieur Gloor, à quelle fréquence le responsable des services généraux a t-il à faire directement avec la centrale d’intervention ? Dans quel contexte ? La centrale d’appels d’urgence cantonale (KNZ), qui est le nom que nous donnons à la centrale d’intervention, est rattachée aux Services Généraux de la police cantonale de Thurgau. En tant que responsable des Services Généraux, j’ai donc une relation très étroite avec celle-ci, et il m’incombe – en collaboration avec le responsable du service de KNZ – d’en assurer le bon fonctionnement et le développement. Nous sommes aidés pour cela par la technique et l’informatique.

Comment pourriez définir « votre » centrale d’appels d’urgence cantonale en quelques mots ? Une centrale d’appels d’urgence cantonale doit pouvoir être joignable 24h / 24 par la population. Elle repose également sur une bonne et étroite collaboration entre la police cantonale, les services médicaux et les pompiers, ainsi qu’avec les partenaires internes et les fournisseurs de systèmes extérieurs. Elle ne doit jamais être considérée comme une île.

La centrale d’appels d’urgence de la police cantonale de Thurgau est ce que l’on appelle une centrale d’intervention intégrée. Cette solution est utilisée depuis plusieurs années. Comment est-ce arrivé ? Cette collaboration remonte en fait à la mise en place du numéro d’appel d’urgence sanitaire 144 dans le canton de Thurgau. Notre centrale d’appels d’urgence est aujourd’hui responsable de l’ensemble du canton de Thurgau et de tous les numéros d’appels d’urgence. Cela signifie que tous les numéros d’urgence du canton, c’est-à-dire

l’appel d’urgence de la police 117, l’appel d’urgence sanitaire 144, l’appel d’urgence des pompiers 118 et le numéro général d’appel d’urgence européen 112 convergent tous vers elle.

Qu’est-ce-que cela signifie concrètement ? Au sein de la centrale d’appels d’urgence cantonale travaillent des collaborateurs de la police cantonale – dont des policiers et des employés civils – ainsi que des employés de la centrale d’appels d’urgence sanitaire.

«La centrale d’appels d’urgence est pratiquement intégrée» La centrale d’appels d’urgence sanitaire est pour ainsi dire intégrée à la centrale d’appels d’urgence cantonale. La collaboration de plusieurs organismes au sein d’une seule centrale nécessite des accords clairs sur les responsabilités et sur l’aide que chacun apporte, ainsi qu’une bonne compréhension mutuelle des tâches et du déroulement des opérations ; autant au niveau de la direction que des collaborateurs.

Cette centrale d’intervention a-t-elle fait ses preuves ? Dans quelle mesure ? L’organisation de la centrale d’appels d’urgence cantonale est faite de telle sorte que tous les services d’urgence sont alertés et impliqués. Des interfaces et des retards sont ainsi éliminés. Si par exemple un accident de la circulation se produit, peu importe le numéro qui est appelé : l’appel d’urgence peut être traité ensemble et tous les organismes nécessaires peuvent être immédiatement mobilisés.

Ulrich Gloor

A cela s’ajoute la possibilité d’une entreaide mutuelle : en cas de tempête qui peut entraîner un nombre incalculable d’appels d’urgence pour des chutes d’arbres, des caves inondées, les responsables des interventions de la police cantonale, qui gèrent les numéros d’urgence 112, 117 et 118, peuvent immédiatement être aidés par la centrale d’appels d’urgence sanitaire, si plusieurs appels d’urgence ou demandes arrivent sur le numéro d’urgence 144. Dans le domaine des systèmes et de l’organisation, des interfaces compliquées sont supprimés, puisque la police cantonale et la centrale d’appels d’urgence sanitaire travaillent sur le même système. Le canton de Thurgau n’a donc plus qu’un seul système de gestion des interventions à exploiter, entretenir et faire évoluer. Cela se ressent non seulement au niveau des coûts du personnel mais aussi de la technique et de l’informatique.

Dans quelle mesure ce type de centrale d’intervention change-t-elle le travail du responsable des interventions ? Est-ce qu’elle permet par exemple à chacun de mieux se connaitre et donc de mieux se comprendre ?

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[ Rédaction ]

[ français ]

Pas seulement : la centrale d’intervention intégrée telle qu’elle est organisée au KNZ du canton de Thurgau nécessite un travail en étroite collaboration et une compréhension mutuelle entre les services d’urgence. Mais elle favorise naturellement cette collaboration et cette compréhension mutuelle. Le résultat est que la collaboration entre les organismes partenaires est beaucoup plus facile et encourage le soutien mutuel et les échanges.

Différents cantons, différentes solutions Pourquoi tous les cantons n’ont-ils pas la même organisation qu’à Thurgau – qu’est-ce-qui les en empêche selon vous ? Cela devrait être possible avec les

organisations des différents cantons dans les corps de Police, les services médicaux et les pompiers. Il existe partiellement déjà des structures qui ont évolué et qui sont examinées dans le cadre de leur réorganisation prochaine.

A propos des pompiers : pourquoi ne sont-ils pas intégrés à la centrale du canton de Thurgau ? Les pompiers sont intégrés à la KNZ : les responsables des interventions de la Police cantonale gèrent le numéro d’appels d’urgence des pompiers 118 et déclenchent les interventions des pompiers.

Qu’allez-vous essayer d’améliorer dans « votre » centrale ? Dans une centrale d’appels d’urgence cantonale, l’organisation et la

Partout à votre secours, jour et nuit! Devenez donateur: 0844 834 844 ou www.rega.ch

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collaboration doit continuellement être contrôlée pour pouvoir y déceler des possibilités d’optimisation ou de formation. Il est également important de continuer à développer les systèmes en collaboration avec les différents fournisseurs, et au mieux de les consolider. Un défi majeur reste d’assurer une circulation adaptée des informations entre les personnes qui sont sur le front et la centrale d’intervention. Je vois ici un grand potentiel d’amélioration et j’attends aussi des propositions de solutions par les fournisseurs de systèmes – tout en gardant à l’esprit que la circulation des informations ne doit pas devenir surabondante, ce qui détournerait autant le responsable des interventions que les employés sur le front de leur mission principale : aider, sauver, protéger.

Je vous remercie pour cet entretien.


[ Redazione ]

[ italiano ]

«Una centrale d'emergenza cantonale non è un'isola» La polizia cantonale di Turgovia gestisce da maggio 1999 una centrale d’emergenza cantonale che riunisce polizia e sanitari. Un modello dai vantaggi molto pratici. msx.

Sig. Gloor, con che frequenza un direttore di divisione dei servizi di stato maggiore ha direttamente a che fare con la centrale d’intervento? In quali contesti? Per quanto concerne la polizia cantonale di Turgovia, la centrale d'emergenza cantonale (CEC), così com'è chiamata da noi la centrale d’intervento, è aggregata nei servizi di stato maggiore. Di conseguenza, in qualità di direttore di divisione dei servizi di stato maggiore, ho una relazione molto stretta con tale centrale, tocca quindi a me, insieme al responsabile dei servizi della CEC, garantire il suo funzionamento e il suo ulteriore sviluppo. Siamo supportati in questo dalla tecnologia e dall'informatica.

Come caratterizzerebbe sostanzialmente la «sua» centrale d’emergenza cantonale? Una centrale d’emergenza cantonale deve essere raggiungibile dalla popolazione 24 ore su 24. Per questo necessita di una buona e stretta collaborazione con la polizia cantonale, i sanitari e il corpo pompieri, nonché con i partner interni e i fornitori di sistemi esterni. Non deve essere mai essere considerata un’isola. La centrale d’emergenza della polizia cantonale di Turgovia è una cosiddetta centrale operativa integrata. Si tratta di una soluzione impiegata da diversi anni. In che modo si è arrivati a tale soluzione? Questa collaborazione risale all’introduzione nel Canton Turgovia del numero per ambulanze, chiamate d’emergenza 144. Oggigiorno la nostra centrale d’emergenza è competente per l’intero Canton Turgovia e per tutti i numeri d’emergenza. Ciò significa che: tutte le chiamate d’emergenza provenienti dal cantone, quindi il numero d’emergenza polizia 117, ambulanze 144, pompieri 118 e il numero generale d’emergenza europeo 112 vengono convogliati insieme nella centrale.

Che cosa significa in concreto? Nella centrale d’emergenza cantonale lavorano collaboratori della polizia cantonale, fra cui poliziotti e dipendenti civili, nonché collaboratori della centrale del pronto soccorso ambulanze.

«La centrale del pronto soccorso ambulanze è quasi integrata» La centrale del pronto soccorso ambulanze è per così dire integrata nella centrale d’emergenza cantonale. Tale collaborazione fra diverse organizzazioni in un’unica centrale richiede degli accordi precisi sulle competenze e sul rispettivo supporto, nonché una comprensione reciproca per quanto concerne le mansioni e i processi; questo sia a livello della direzione che dei collaboratori.

Si è affermata questa centrale d’emergenza? In quale misura? L’organizzazione sotto forma di centrale d’emergenza cantonale fa sì che le organizzazioni di pronto intervento vengano allarmate e chiamate a intervenire insieme. In tal modo vengono meno interfacce e ritardi. Se per esempio si verifica un incidente stradale, non importa quale numero d'emergenza venga chiamato: la chiamata d'emergenza può essere elaborata insieme e si possono mobilitare subito tutte le organizzazioni necessarie. Da non dimenticare inoltre la possibilità del supporto reciproco: In caso di maltempo che può comportare innumerevoli chiamate d'emergenza per alberi caduti e cantine allagate, i capi operativi della polizia cantonale che elaborano le chiamate d’emergenza 112, 117 e 118, possono ricevere l’immediato supporto dei collaboratori della centrale del

Ulrich Gloor

pronto soccorso ambulanze. Allo stesso modo, i collaboratori della polizia cantonale possono supportare la centrale del pronto soccorso ambulanze qualora pervengano contemporaneamente più chiamate o richieste tramite il numero di chiamata d'emergenza 144. Nell’ambito dei sistemi e a livello organizzativo vengono meno le complicate interfacce, poiché polizia cantonale e centrale del pronto soccorso ambulanze lavorano sullo stesso sistema. Nel Canton Turgovia è necessario quindi gestire, mantenere e sviluppare ulteriormente un unico sistema di gestione interventi. L’effetto si esplica, oltre che sul dispendio di tempo del personale nel settore tecnico e informatico, anche sui costi.

Questo tipo di centrale d'intervento in che modo influisce sul lavoro dei capi operativi? Esplica per esempio l'effetto di far sì che ci si conosca meglio e quindi ci si capisca? Non soltanto: la centrale d’intervento integrata, così com’è organizzata nella CEC nel Canton Turgovia, richiede una stretta collaborazione in partenariato e una comprensione reciproca fra le organizzazioni di pronto intervento. Essa si occupa tuttavia anche di promuovere tale collaborazione e comprensione | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

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[ Redazione ]

[ italiano ]

reciproca. Il che comporta in ultima analisi il fatto che la collaborazione avvenga a un livello molto più accessibile e che le organizzazioni partner si supportino e si integrino a vicenda.

Diversi cantoni, diverse soluzioni Perché non tutti i cantoni dispongono di soluzioni come Turgovia, che cosa dal Suo punto di vista vi si oppone? Potrebbe dipendere dalle rispettive strutture organizzative del cantone rispettivamente dei corpi di polizia, del servizio di pronto soccorso ambulanze e dei corpi dei pompieri. Talvolta vi sono anche delle strutture che sono cresciute

nel tempo e che possono essere esaminate solo nell'ambito delle riorganizzazioni pendenti.

A proposito di pompieri: perché non sono integrati nella centrale nel Canton Turgovia? Il corpo dei pompieri è integrato nella CEC: i capi operativi della polizia cantonale elaborano le chiamate d’emergenza per i pompieri 118 e ne attivano l’intervento.

Che cosa desidererebbe ulteriormente migliorare nella "sua" centrale? In una centrale d’emergenza cantonale i processi e la collaborazione devono essere costantemente controllati al fine di riconoscere il potenziale

di ottimizzazione o di sviluppo. Sarà inoltre necessario sviluppare ulteriormente ed eventualmente consolidare i sistemi in collaborazione con i loro fornitori. Una grossa sfida è garantire un adeguato flusso di informazioni fra task force e centrale d’intervento. In questo contesto vedo un enorme potenziale di ottimizzazione e mi aspetto in ultima analisi anche dai fornitori di sistemi delle proposte di soluzione, laddove occorre evitare che il flusso di informazioni si trasformi in una sovrabbondanza di informazioni atta ad ostacolare sia i capi operativi che le task force nelle loro mansioni principali: aiutare, soccorrere, proteggere.

La ringrazio per questo colloquio.

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Abschnittsgeschwindigkeitskontrollen erhöhen die Verkehrssicherheit Die Abschnittsgeschwindigkeitskontrolle (AGK) ist eine Methode zur Überwachung von Tempolimits im Strassenverkehr, bei der nicht die Geschwindigkeit an einem bestimmten Punkt gemessen wird, sondern die Durchschnittsgeschwindigkeit über eine längere Strecke hinweg. Dies geschieht mithilfe von Messsystemen an einem Eingangs- und einem Ausgangspunkt, die mit Kameras ausgestattet sind. Das Fahrzeug wird sowohl beim ersten wie auch beim zweiten Kontrollpunkt registriert, wobei das Fahrzeug anhand seines Kennzeichens mittels automatischer Nummernschilderkennung identifiziert wird. Die Identifizierung und der Abgleich der beiden Datensätze erfolgen über eine ano­­­ nymisierte Verschlüsselung, die keinen Rückschluss auf das tatsächliche Fahrzeug erlaubt. Aus der bekannten Entfernung zwischen Ein- und Ausfahrt sowie der individuell benötigten Zeit für die Durchfahrt jedes Fahrzeugs errechnet das System eine Durchschnittsgeschwindigkeit. Dabei wird nicht die maximal erreichte Geschwindigkeit im Abschnitt – wie zum Beispiel kurze Geschwindigkeitsspitzen während des Überholens – herangezogen, sondern die durchschnittliche Geschwindigkeit der Durchfahrt. Liegt diese über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, erfolgt erst dann eine

automatische Weiterleitung der Daten an die Fahrerbildkamera kurz nach dem Ende des überwachten Abschnitts, wo dann das Fahrerbild aufgenommen wird, das zur Ahndung des Verstosses benötigt wird. Da alle Fahrspuren überwacht werden, sind Spurwechsel innerhalb des Streckenabschnitts irrelevant.

Anpassung an die Umgebungsbedingungen Das Schweizer Unternehmen Multanova AG, das zum deutschen JenoptikKonzern gehört, konnte im Auftrag des

Bundesamts für Strassen (ASTRA) drei verschiedene Lösungen für die AGK unter dem Produktnamen „TraffiSection“ aufbauen. Dabei kommen die Systeme in ganz unterschiedlichen Autobahnsituationen erfolgreich zum Einsatz. Einerseits als stationäre Anlagen im Grossraum Lausanne (auf freier Strecke) und in der Region Basel-Land (im Tunnel), andererseits als mobile Anlage, um in Baustellen oder an Unfallschwerpunkten die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Bei der temporären Überwachung von Baustellenbereichen lässt sich das System mit dem Baufortschritt verschieben. Multanova stellt dazu den Unterhalt und die Wartung der Anlagen sicher.

Aufbau und Komponenten einer Abschnittsgeschwindigkeitskontrolle .

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[ deutsch ]

Signifikante Erhöhung der Verkehrssicherheit Tempolimits werden sowohl effektiver als auch kosteneffizienter überwacht, da nur ein System für eine längere Strecke notwendig ist. Da die Geschwindigkeitsbeschränkung über längere Abschnitte hinweg besser eingehalten wird, wird auch der Verkehrsfluss harmonisiert, dadurch steigt auch die Kapazität der Strasse. Ausserdem wird das Messverfahren bei den Verkehrsteilnehmern als gerechter empfunden, da die Geschwindigkeit nicht an einem bestimmten Punkt, sondern über eine längere Strecke hinweg gemessen wird.

Messbare und signifikante Reduktion der Geschwindigkeitsübertretungen Bei den Übertretungsquoten von leichten Motorfahrzeugen konnte bereits im Vorlauf (- 38 %) und insbesondere im Bereich des AGK-Eintrittsquerschnitts (- 48 %) und des AGK-Austrittsquerschnitts (- 46 %) ein markanter Rückgang der Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt werden. Auch innerhalb des Kontrollabschnitts ging der Anteil der Übertretungen um 28 % bis 46 % zurück. Noch eindrücklicher ist der Rückgang bei den um mehr als 10 km/h zu schnell fahrenden Fahrzeugen, deren Anteile sich im Bereich des

AGK-Eintrittsquerschnitts um 75 % und im Austrittsquerschnitt sogar um 79 % reduzierten, innerhalb des Kontrollabschnitts trat eine Reduktion von mehr als 60 % ein.*

Ausgereifte Technik TraffiSection bietet modernste Technologie auf Basis von Laserscannern. Die hochauflösende Fahrerbildkamera, speziell für die Verkehrsfotografie entwickelt, fotografiert den Fahrer in höchster Qualität, sodass eine zweifelsfreie Identifizierung möglich ist. Zusätzlich bietet die Kamera die Möglichkeit zur Heckfotografie. Dies garantiert die beweissichere und gerichtsfeste Dokumentation des Verstosses.

Lösungen für spezielle Strassensituationen TraffiSection kann über das Klassifizierungsmodul klassenabhängige Tempolimits für bis zu 8 + 1 Klassen überwachen. Ausserdem lässt sich das System an Wechselverkehrszeichen-Anlagen anbinden und so für eine vollautomatische Überwachung der aktuell angezeigten Geschwindigkeit unter Beachtung der jeweiligen Räumzeiten sorgen. TraffiSection ist darüber hinaus multisectionfähig – das heisst, dass auch mehrere Streckenabschnitte in einem Gesamtsystem kombinierbar sind. So lassen

sich auch komplexe Verkehrsflüsse mit Kreuzungen und Abzweigungen abdecken, zum Beispiel in Österreich auf der A7 bei Linz oder im Plabutschtunnel bei Graz, dem zweitlängsten Doppelröhrentunnel Europas.

Bewährtes und zuge­lassenes Datenschutzkonzept Die Messdaten werden anonymisiert ausgewertet. Nur bei einer Geschwindigkeitsübertretung werden das Kennzeichen und der Fahrer personenbezogen dokumentiert. Alle Daten, die sich auf Fahrzeuge beziehen, die das Tempolimit nicht überschritten haben, werden sofort nach dem Verlassen des Abschnitts gelöscht. Die Kommunikation der Daten erfolgt über ein vorhandenes Netzwerk oder über eine verschlüsselte UMTS-Verbindung. Das Eidgenössische Institut für Metrologie METAS hat das System schon vor Jahren zugelassen. Mittlerweile ist die AGK in ganz Europa auf dem Vormarsch. Auch in Deutschland wird die AGK im Bundesland Niedersachsen als Pilotprojekt unter Beteiligung von Jenoptik getestet. *Schlussbericht des Bundesamtes für Strassen ASTRA „Auswirkungen von Abschnittsgeschwindigkeitskontrollen (AGK) auf das Fahrverhalten und Unfallgeschehen“.

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Dank leeren PET-Flaschen unsinkbar

Die Lehmar AG aus Solothurn baut Mehrzweckboote für die Polizei, Feuerwehr und Rettung Polizei, Feuerwehr und Rettung in ganz Europa setzen auf die in Solothurn gebauten Mehrzweckboote der Lehmar AG. Es werden Boote von 5,8 bis 15 Metern gebaut. Das Unternehmen setzt auf kundenspezifische, innovative und vor allem sichere Technologien.

Leere PET-Flaschen dienen zum Beispiel als unzerstörbarer Restauftrieb und sind in den Boden einlaminiert. Die Sandwichkonstruktion „Airex“ der Aussenhaut schützt die PET-Flaschen vor Beschädigungen. Sollte es dennoch bei einem Einsatz hart zu- und hergehen, der Rumpf durchschlagen werden, helfen die 400 bis 800 PET-Flaschen à zwei Liter

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und der Doppelboden, das Einsatzboot über Wasser zu halten. Eine hundertprozentige Unsinkbarkeit ist gewährleistet. Seit nunmehr 25 Jahren werden die Lehmar-Boote in Solothurn gefertigt. Durch die Verwendung hochwertiger Materialien halten die Boote mindestens drei bis vier Jahrzehnte.

Bootbau aus Leidenschaft hat auch dazu geführt, dass in der Lehmar-Werft dem Kunden zugehört wird und seine Pro­ bleme gelöst werden. So werden zum Beispiel verschiedene Transportsysteme für die Lehmar-Boote entwickelt und gebaut. Praktisch ein Rundum-Sorglos-Paket von der Strasse bis ins Wasser. (siehe Foto FW Flörsheim LKW und Foto MV mit Anhänger)


[ deutsch ]

Diese Transportsysteme sind derart ausgereift, dass ein Boot, egal ob eine Tonne oder acht Tonnen, innerhalb von ein bis zwei Minuten eingewassert ist und bereit für den Einsatz steht. Der Werftinhaber Marcel Lehmann ist auch laufend am Weiterentwickeln. So hat er früh in der Firmengeschichte eine einzigartige Bugklappe entwickelt, um Personen, Tiere oder Fahrzeuge von Wasser bzw. Land an Bord nehmen zu können. Die Bugklappe ist mitunter die modernste der Welt. Marcel Lehmann konnte sogar weltweit ein Patent dafür erwirken. Die Besonderheit dieser Bugklappe ist, dass diese nach dem Öffnen ähnlich wie ein umgekehrter Flugzeugflügel funktioniert. Das heisst, dass sie überströmendes Wasser, z. B.- durch Wellen, nicht in das Boot einströmen lässt, sondern über einen Schlitz nach unten weglenzt, sodass kaum Wasser in das Bootsinnere läuft. Diese Konstruktion ist einmalig auf der Welt und wurde in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Solothurn, damals erste Kundin, entwickelt. Die Zusammenarbeit von Lehmar mit der Kantonspolizei Solothurn dauert bis heute an und die Schifffahrtspolizei hat bereits das zweite Lehmar-Boot bei Lehmann’s gekauft.

Alles in allem werden in Solothurn hochwertige auf den Kunden abgestimmte Einsatzboote gebaut, welche für jeden Zweck eingesetzt werden können. Das familiäre Flair und das professionelle Arbeiten machen einen Kauf bei der Lehmar AG zu einem Erlebnis (siehe Referenzliste). Weitere Infos ersehen Sie unter www.lehmar.ch oder www.aarewerft.ch

1955

gründete Hansrudolf Lehmann die Bootswerft H.R. Lehmann und baute die Werft laufend aus.

1990

entwickelt Marcel Lehmann mit seinem Vater erstmals auf Wunsch der Kantonspolizei Solothurn ein Einsatzboot für die Polizei und realisiert die zukunftsweisende Bugklappe

1990

wird die Lehmar AG von Marcel Lehmann gegründet, weil er die Bootswerft Lehmann noch nicht übernehmen konnte/durfte.

2000

übergibt das Gründerehepaar Hansrudolf und Madeleine Lehmann die Bootswerft Lehmann an ihren Sohn Marcel Lehmann.

2000

wird vom Vater eine Produktion für Privatboote in Rumänien angestrebt.

2001

wird die Bootswerft Lehmann in Aarewerft Lehmann umbenannt. Es werden nach wie vor Privat- und Mehrzweckboote für die Behörden gebaut. In Rumänien arbeiten je nach Auftragslage acht bis zehn Mitarbeiter und in Solothurn acht bis neun Personen.

2014

schliesst der Sohn Akim Lehmann (3. Generation) die Berufslehre Bootbauer erfolgreich ab und ist derzeit mit einer kaufmännischen Weiterbildung beschäftig, arbeitet aber als Werkstattchef im elterlichen Betrieb mit. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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Integrierte Kommunikation

für Blaulichtorganisationen Integrated Common Communication System Ein System für die effiziente Bearbeitung von Notrufen und die rasche Koordination von Einsatzkräften. Das Atos ICCS VoIP-Kommunikationssystem ist die nächste Generation von Leitstellenkommunikationssystemen, welches lang bewährte Konzepte mit der zukunftssicheren VoIP-Technologie verbindet. Das System lässt sich dank seiner skalierbaren, modularen Architektur an die unterschiedlichsten Anforderungen von Benutzerorganisationen und Netzbetreibern anpassen und kann sehr einfach in bestehende Einsatzleitstellen-Infrastruktur oder Datencenter (Clouds) zentral oder dezentral integriert werden.

ch.atos.net/ems

NotrufLeitungen

Analog/ Digital Funk

Durchsagen oder IVR

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Verschiedene Organisationen

Mobile

Notruf Telefone

Video/ Breitband

Öffentliche/ Private Telefonie


[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Weniger Bürokratie und mehr Effizienz –

die Kapo St. Gallen nimmt mobile Vorreiterrolle ein Kurze Wege, wenn`s drauf ankommt – weniger Bürokratie, schnellere Arbeitsschritte, schnellere Verbreitung wichtiger Informationen; dies war das Ziel, als die Kantonspolizei St. Gallen Anfang 2012 das Projekt «KAPOgoesMOBILE» in Angriff nahm. Heute stehen den Polizistinnen und Polizisten der Kapo St. Gallen bereits mehrere polizeiliche Apps zur Verfügung, nachdem das technische Fundament für die mobile Arbeitsweise im Januar 2015 gelegt worden war. Neben der Einführung einer Enterprise-Mobility-Management-Lösung schufen Smartphones die Grundlage für die Verteilung der Apps. jra.

Ineffizienz und Berge von Bürokratie – das sind die weitverbreiteten Vorurteile, mit denen Beamte zu kämpfen haben. Auf die Polizei angewendet heisst das: « Zu viel Arbeit im Büro statt Sichtbarkeit auf der Strasse». Das Gegenteil hat sich die Kantonspolizei St. Gallen mit dem Projekt «KAPOgoesMOBILE» zum Ziel gesetzt. Der Anstieg von Straftatbeständen im Kanton St. Gallen und gesellschaftliche

Entwicklungen wie etwa der Trend zur 24-Stunden-Gesellschaft machen den Polizeidienst zunehmend anspruchsvoller. Dies erhöht seitens der Kantons­ polizei den Wunsch nach Flexibilität und Effizienz. Den Technologien und der mobilen Kommunikation kommt dabei eine Schlüsselrolle zu: Schon während der ersten Vorbereitungsphase hat sich gezeigt, dass die Einsatzmöglichkeiten für mobile Technologien bei der Polizeiarbeit zahlreich sind.

«User Stories» und Sicherheit Gegenüber Blaulicht unterstreicht Thomas Diem, Gesamtprojektleiter für KAPOgoesMOBILE bei der Kantonspolizei St. Gallen, dass die Voranalyse bei den verschiedenen Polizeiabteilungen entscheidend war, um den vielfältigen Erwartungen der künftigen Nutzer gerecht zu werden: «Mitarbeitende aller Stufen wurden von Beginn weg in die | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Hinzu kommt die mobile Personenund Fahrzeugabfrage von Bundes- und Kantonssystemen – und der sichere kapoCHAT basierend auf Threema.»

Einführung «ohne jegliche Schulungen»

Projektarbeit involviert: Es ging um eine breit angelegte Bedarfserhebung in der Form von sogenannten „User Stories”, also in Alltagssprache kurz formulierte Software-Anforderungen.» Technisch ist es zentral, dass Smart-phones und polizeiliche Apps sicher sind und verwaltet werden können, so der Projektleiter. Abraxas habe die dafür notwendige Enterprise-Mobility-Plattform (EMM) auf Basis von Citrix XenMobile bereitgestellt. Und weiter: «Im firmeneigenen App Store stehen den Mitarbeitern bereits mehrere polizeiliche Apps zur Verfügung, darunter eine mobile Wissensdatenbank inklusive Offlinefähigkeit mit sämtlichen Arbeitsanleitungen, Checklisten und Merkblättern.

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Eine Schlüsselfunktion der Plattform besteht darin, dass die höchst sensiblen dienstlichen Informationen konsequent von privaten Anwendungen und Daten auf den Mobilgeräten getrennt sind. Thomas Diem: «Die Daten der Polizei sind auf dem Gerät in einem gesondert verschlüsselten Bereich gespeichert und bleiben damit unter Kontrolle der Kantonspolizei.» Gleichzeitig kann der Mitarbeiter das Gerät problemlos auch privat verwenden, was die Erreichbarkeit sämtlicher Mitarbeiter markant erhöht – und gleichzeitig das Bedürfnis nach Mitarbeiterschulungen senkt. Die Integration der neuen Arbeitsplattform erfolgt gemäss Thomas Diem problemlos: «Die letzte App wurde innert zweieinhalb Wochen von den Mitarbeitenden aktiv eingesetzt – und dies ohne jegliche Schulungen.» Die Abgabe von Mobiletelefonen bedeutet für das Korps mit 780 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen weiteren Schritt Richtung Flexibilitätssteigerung polizeilicher Arbeit – unter Gewährleistung der Sicherheit im digitalen Umfeld. Durch die neue Plattform werden viele Arbeitsschritte verkürzt, Informationen schneller verbreitet und rasche Reaktionsfähigkeit ermöglicht.

Die Kantonspolizei St. Gallen gibt sich überzeugt, dass dank dem Mobility-Programm optimale eine schnellere Abarbeitung polizeilicher Fälle in Aussicht ist. Schon kurz nach der ersten Roll-outPhase zeigte sich, dass sich der Aufwand mehr als gelohnt hat: «Mehr als 90 Prozent unseres Korps nutzen das Gerät auch privat, dadurch kann eine sehr hohe Erreichbarkeit gewährleistet werden», so Thomas Diem. Als nächster Schritt seien weitere fachliche Apps geplant, die den Alltag der Polizisten weiterführend erleichtern sollen. Dazu gehört unter anderem eine Journal-App, mit der unterwegs Tatbestände aufgenommen werden können. So können Polizistinnen und Polizisten aktuelle Meldungen – etwa zu Fahndungen und laufenden Ereignissen – im Live-Ticker verfolgen und sie sich gar auf einer Karte anzeigen lassen, wie Diem erklärt. Für Thomas Diem steht fest: «Smartphones und Convertibles haben das Potenzial, die Polizeiarbeit zu verändern. Denn: Die sicheren Management-Plattformen sind inzwischen am Markt erhältlich und erste Korps haben bereits erfolgreich sichere Apps eingeführt.» Man darf gespannt sein, welche PolizeiProzesse künftig durch das Projekt «KAPOgoesMOBILE» mobilisiert werden. Markus Gross von Abraxas jedenfalls freut sich auf die kommenden Schritte: «Der spannende Teil beginnt jetzt erst!» Ein Film dazu auf https://www.abraxas. ch/referenzen/kantonspolizei-st-gallen/ St. Gallen KAPOgoesMOBILE.


[ deutsch ]

Die digitale Spurenlage macht den Unterschied Mit wachsender Bedeutung der digitalen Information steigt auch das Risiko. Allen An­stren-­­­­ g­ungen der Prävention zum Trotz kann nicht gänzlich verhindert werden, dass mit den Daten etwas schiefläuft. Für die nachträgliche Aufarbeitung der Geschehnisse ist die Qualität der digitalen Spurenlage entscheidend. Die Bedeutung der digitalen Information in unserer Gesellschaft nimmt stetig zu. Seien es belanglose Freizeitaktivitäten von Privatpersonen, der Austausch von Informationen in Politik und Wissenschaft, Wirtschaftsprozesse von Firmen oder die Steuerung von Infrastrukturen: Beinahe alles spielt sich heute direkt im oder mithilfe des Internets ab. Dadurch hat sich ein weltumspannender Cyberspace von schwindelerregender Komplexität gebildet. Auf das Risiko von schädlichen Ereignissen wirkt sich dies in zweierlei Hinsicht ungünstig aus. Zum einen erhöht sich durch die zunehmende Nutzung dieser Plattform die Eintrittswahrscheinlichkeit eines ungünstigen Ereignisses. Zum anderen steigt durch die Verlagerung immer wichtigerer oder gar kritischer Prozesse ins Internet auch das damit verbundene potenzielle Schadensmass. Seit nunmehr Jahrzehnten unternimmt die Industrie grosse Anstrengungen, um die Sicherheit unserer Daten im Cyberspace zu erhöhen und die beteiligten Systeme zu schützen. Gleichzeitig macht sich aber auch zunehmend die Erkenntnis breit, dass die Aufwendungen für diesen Schutz viel schneller anwachsen, als dass eine Eindämmung des Risikos gelingen würde. Diesen Umstand macht sich die Cyberkriminalität zunutze, um gezielt nach Schwachstellen des Systems zu suchen und daraus Profit zu schlagen. Die zunehmende Verbreitung von Malware, die ungebremste Flut von Spam- und Phishing-Mails, Datenspionage oder -sabotage auf höchster Ebene sind nur einige Beispiele der aktuellen Bedrohungslage. Die digitale Forensik ist als Spezialgebiet der Kriminaltechnik darauf ausgerichtet, die bei vermuteten kriminellen Aktivitäten zufällig zurückgelassene digitale Spurenlage gerichtstauglich zu

„Digitale Daten sehen sich einer diffusen Bedrohungslage durch Cyberkriminalität ausgesetzt. Wenn alle Sicherheitsmassnahmen versagen kann das akribische Handwerk der Digital Forensik die fragile Spurenlage sichern und zur Aufklärung der Vorgänge beitragen. Für den Erfolg entscheidend ist jedoch die Qualität der Spurenlage.“

erfassen, aufzubereiten und auszuwerten, um daraus schlüssige und belegbare Erkenntnisse über den Hergang zu erhalten. Entscheidend für eine erfolgreiche Ermittlung sind dabei die Qualität der Spurenlage hinsichtlich Verfügbarkeit, Vollständigkeit und Aussagekraft, deren fachgerechte Erhebung, Konservierung und Aufbereitung sowie die Zeitnähe der Ermittlung zum untersuchten Vorfall. Während sich die letzteren dieser Faktoren oftmals im Nachhinein noch positiv beeinflussen lassen, gilt dies gerade für die alles entscheidende Qualität der Spurenlage jedoch nicht. Unvollständige oder gar gänzlich fehlende Aufzeichnungen, zu kurz bemessene Aufbewahrungsfristen, unsachgemässer Umgang mit Daten, überstürzte Wiederinbetriebnahme der Infrastruktur – all dies kann die Arbeit des Forensikers und damit den Nutzen für den Auftraggeber ungünstig beeinflussen.

Für Betreiber wie Nutzer einer ICT-In­ frastruktur ist es zweifellos unabdingbar, ein starkes Augenmerk auf die Sicherheit ihrer Systeme und Daten zu richten und diesbezüglich die bestmöglichen Vorkehrungen zu treffen. Trotz allem wird immer ein Restrisiko bestehen bleiben, welches im Hinblick auf eine allfällige forensische Ermittlung ebenso adressiert werden muss. Das Stichwort hierzu heisst ICT Forensic Readiness. ICT Forensic Readiness nutzt die Ruhe vor dem Sturm, um vorausschauend die Qualität der digitalen Spurenlage zu optimieren und die Ermittlungsprozesse organisatorisch und technisch zu planen. Nebst einer inhaltlichen Verbesserung der Ermittlungsergebnisse lassen sich durch die Vorbereitungsarbeiten kürzere Produktionsunterbrüche und damit schnellere Wiederherstellungszeiten erreichen. Kurz gesagt geht es um das Erstellen der Bereitschaft, auf unvorhersehbare Ereignisse bestmöglich reagieren zu können. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Rédaction ]

[ français ]

Moins de bureaucratie pour plus d’efficacité –

la police cantonale de Saint Gall entre dans l’ère du mobile Profiter des chemins les plus courts quand c’est nécessaire – moins de bureaucratie‚ des opérations plus rapides, une diffusion plus rapide des informations importantes : tel était l’objectif de la police cantonale de St. Gall début 2012 lorsque le projet «KAPOgoesMOBILE» a vu le jour. Aujourd’hui, depuis que les principes techniques fondamentaux en matière de méthodes de travail mobiles ont été déterminés en janvier 2015, les policiers de St. Gall ont déjà plusieurs applications à leur disposition. En plus de la mise en place d’une solution de gestion de la mobilité d’entreprise, les smartphones constituent la base de support des applications. jra.

Inefficacité et paperasse administrative – ce sont des préjugés largement répandus auxquels les fonctionnaires sont bien souvent confrontés. Appliqués à la police, cela signifie : « Trop de travail administratif au bureau, moins de visibilité sur le terrain ». L’objectif de la police cantonale de St. Gall avec le projet « Kapo St. Gallen goes mobile » est justement d’inverser cette tendance. L’augmentation des infractions dans le canton de St. Gall et les développements

économiques comme la tendance à une « société des 24 heures » rendent le travail des policiers de plus en plus difficile. D’où une augmentation de la demande de flexibilité et d’efficacité de la part de la police cantonale. Les technologies et la communication mobile ont ici un rôle déterminant à jouer : dès la première phase préparatoire, il a été clair que les possibilités d’utilisation des technologies mobiles dans le travail de la police au quotidien allaient être nombreuses.

« User stories » et sécurité Dans Blaulicht, Thomas Diem, responsable général du projet KAPOgoesMOBILE de la police cantonale de St. Gall, souligne que l’analyse préliminaire au sein des différents services de la police fut déterminante pour pouvoir répondre aux attentes nombreuses et variées des futurs utilisateurs : «Les collaborateurs de tous les niveaux ont été impliqués dès

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[ Rédaction ]

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fiches d’information. A cela s’ajoutent les consultations mobiles sur des personnes ou des véhicules à partir des systèmes nationaux ou cantonaux – ainsi que le « chat » sécurisé des policiers basé sur Threema.»

Une mise en œuvre « sans aucune formation »

le début dans le projet : l’objectif était d’obtenir une évaluation large des besoins sous la forme de « user stories », c’est-à-dire dans un langage plus courant d’obtenir les exigences attendues du logiciel ». Techniquement, il est essentiel que les smartphones et les applications pour la police soient sécurisés et que leur gestion soit centralisée, selon le responsable du projet. C’est pour cela qu’Abraxas a développé une plateforme de gestion de la mobilité d'entreprise (Enterprise Mobility Management ou EMM), sur la base de Citrix XenMobile. D’autre part : «Dans l’App Store propre à l’entreprise, il existe déjà plusieurs applications policières disponibles pour les employés, dont une base de données mobile pouvant également fonctionner hors ligne, proposant différentes procédures de travail, des checklists, et des

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Une fonction essentielle de la plateforme est la séparation stricte des informations particulièrement sensibles et professionnelles, avec les applications privées et les données des appareils mobiles. Thomas Diem: « Les données de la police sont stockées dans une zone séparée et chiffrée du portable ; elles restent sous le contrôle de la police cantonale ». L’employé peut utiliser l’appareil pour un usage privé, ce qui augmente largement l’accessibilité de certains collaborateurs – et réduit en parallèle leur besoin en formation. L’intégration de la nouvelle plateforme de travail s’est faite sans problème selon Thomas Diem : « La dernière application a été utilisée activement par les employés en moins de deux semaines et demi – sans aucune formation». L’acquisition de téléphones portables représente pour le Corps, qui compte 780 collaborateurs, un pas supplémentaire vers une plus grande flexibilité dans le travail de la police – avec une garantie de sécurité dans l’environnement numérique. La nouvelle plateforme permet de réduire de nombreuses étapes de travail, de diffuser plus largement des informations et d’augmenter la réactivité. La police cantonale de St. Gall est

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convaincue que le programme de mobilité est la solution idéale pour une gestion plus rapide des interventions policières. Peu de temps après la première phase de déploiement, il fut déjà clair que l’investissement en valait la peine : « Plus de 90 pourcent de notre Corps utilise également le téléphone portable à des fins privées, ce qui garantit une très grande accessibilité des collaborateurs », dit Thomas Diem. Dans une prochaine étape, d’autres applications professionnelles destinées à faciliter encore plus la vie quotidienne des policiers doivent être développées. Ainsi, une application Journal est entre autre prévue, permettant d’enregistrer des infractions sur le terrain. Les policiers peuvent suivre en direct des messages actuels – par ex. lors d’une chasse à l’homme ou d’évènements en cours – et même de les afficher sur une carte, comme l’explique Diem. Une chose est sûre pour Thomas Diem : « Les smartphones et les hybrides peuvent changer le travail des policiers. En effet, des plateformes de gestion sécurisées sont à présent disponibles sur le marché et les premiers Corps ont déjà utilisé avec succès des applications sécurisées ». Il sera intéressant de voir les processus policiers qui seront prochainement concernés par le projet «KAPOgoesMOBILE». En tous cas, Markus Gross d’Abraxas attend déjà avec impatience les étapes à venir: « La partie intéressante ne fait que commencer !». Une vidéo sur ce sujet : https://www.abraxas.ch/referenzen/ kantonspolizei-st-gallen/. St. Gallen KAPOgoesMOBILE.


[ Redazione ]

[ italiano ]

Meno burocrazia e più efficienza -

la Polizia cantonale di San Gallo svolge un ruolo di precursore in campo mobile ‘Iter brevi quando serve - meno burocrazia, fasi di lavoro più rapide, diffusione più veloce di informazioni importanti; era questo l'obiettivo quando la Polizia cantonale di San Gallo all'inizio del 2012 diede il via al progetto «POCAgoesMOBILE» (la Polizia cantonale passa al mobile). Oggi, le poliziotte e i poliziotti della Polizia cantonale di San Gallo hanno già a disposizione numerose app di polizia dopo che a gennaio 2015 erano state gettate le basi tecniche per la procedura di lavoro in mobilità. Accanto all’introduzione di una soluzione di Enterprise Mobility Management, gli smartphone hanno creato la base per la distribuzione delle app. jra.

Inefficienza e montagne di burocrazia - sono questi i preconcetti ampiamente diffusi con cui i funzionari si trovano a dover combattere. Applicato alla polizia significa: «Troppo lavoro in ufficio a discapito della visibilità in strada». La Polizia cantonale di San Gallo si è prefissa esattamente l’opposto con il

progetto «Poca San Gallo goes mobile». L’aumento dei reati nel Cantone San Gallo e gli sviluppi societari come per esempio la tendenza verso la società delle 24 ore rendono il servizio di polizia sempre più difficoltoso. Da qui il desiderio della Polizia cantonale di maggiore flessibilità ed efficienza. In tale

contesto, alle tecnologie e alla comunicazione mobile spetta un ruolo chiave: già durante la prima fase preparatoria si è evidenziato come nel lavoro di polizia siano numerose le possibilità di impiego per le tecnologie mobili.

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[ Redazione ]

[ italiano ]

all’uopo necessaria sulla base di Citrix XenMobile. E prosegue: «Nell’app store dell’azienda, i collaboratori hanno già a disposizione diverse app di polizia, fra cui una banca dati di conoscenze mobile comprensiva di operatività offline con tutte le prestazioni di lavoro, le liste di controllo e i promemoria. A ciò si aggiunga l’interrogazione mobile di persone e automezzi dei sistemi federali e cantonali - e la sicura kapoCHAT (chat della polizia cantonale) basata su Threema.»

Introduzione «senza alcun corso di formazione»

«User stories» e sicurezza Thomas Diem, responsabile dell’intero progetto POCAgoesMOBILE presso la Polizia cantonale di San Gallo, sottolinea al cospetto di girofaro blu come sia stata decisiva l’analisi preliminare presso le varie divisioni di polizia al fine di soddisfare le molteplici aspettative dei futuri utenti: «i collaboratori di tutti i livelli sono stati coinvolti nel lavoro progettuale fin dall'inizio: si trattava di un’ampia valutazione dei bisogni sotto forma di cosiddette ‘User stories’, ovvero nella lingua comune requisiti in materia di software formulati in modo conciso». Da un punto di vista tecnico, è fondamentale che smartphone e app della polizia siano sicuri e possano essere gestiti, afferma il responsabile di progetto. Abraxas avrebbe predisposto la piattaforma Enterprise Mobility (EMM)

Una funzione chiave della piattaforma consiste nel fatto che le informazioni di servizio più sensibili sono costantemente separate dalle applicazioni e dai dati privati sui dispositivi mobili. Thomas Diem: «I dati della polizia sono salvati sull’apparecchio in un settore criptato separatamente e rimangono, quindi, sotto il controllo della Polizia cantonale». Al contempo, il collaboratore può utilizzare l’apparecchio senza problemi anche privatamente, il che accresce significativamente la reperibilità di tutti i collaboratori e si riduce allo stesso tempo l'esigenza di impartire corsi di formazione agli stessi. Secondo Thomas Diem, l’integrazione della nuova piattaforma di lavoro non comporta alcun problema: «L’ultima app è stata utilizzata attivamente dai collaboratori nell’arco di due settimane e mezzo - e questo senza alcun corso di formazione». La consegna di telefoni cellulari per il corpo con 780 collaboratrici e collaboratori è sinonimo di un ulteriore passo verso l’incremento della flessibilità del

lavoro di polizia, garantendo al contempo la sicurezza in ambiente digitale. La nuova piattaforma consente di abbreviare diverse fasi di lavoro, diffondere più rapidamente le informazioni e reagire prontamente. La Polizia cantonale di San Gallo è convinta che grazie al programma di mobilità sia in vista una trattazione più rapida dei casi di polizia. Già poco dopo la prima fase di roll-out, si è dimostrato come la spesa sia stata più che ripagata: «Oltre il 90 percento del nostro corpo utilizza l’apparecchio anche privatamente, cosicché è possibile garantire un’elevata reperibilità», prosegue Thomas Diem. Come prossimo passo ci sarebbero in programma altre app professionali, allo scopo di facilitare ulteriormente la prassi quotidiana dei poliziotti. Vi si annovera, fra l’altro, una Journal-app con la quale si possono registrare per strada le circostanze di fatto. In tal modo, poliziotte e poliziotti possono seguire le notifiche attuali - per esempio relativamente a indagini ed eventi in corso - nel Live-Ticker e farsele perfino mostrare su una mappa, come illustra Diem. Per Thomas Diem è chiaro: «Smartphone e Convertible hanno il potenziale per modificare il lavoro della polizia. Poiché: nel frattempo, le piattaforme sicure di management sono disponibili sul mercato e i primi corpi hanno già introdotto con successo delle app sicure». Siamo ansiosi di vedere quali processi di polizia verranno mobilitati in futuro grazie al progetto «PACOgoesMOBILE». Markus Gross di Abraxas auspica comunque le prossime fasi: «La parte emozionante incomincia adesso!». Un video in proposito è disponibile all’indirizzo https://www.abraxas.ch/ referenzen/kantonspolizei-st-gallen/. St. Gallen KAPOgoesMOBILE.

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Blaulichtorganisationen im Wandel – robuste Computer setzen bei schwierigen Rettungseinsätzen neue Massstäbe Neue fortschrittliche technologische Hardware- und SoftwareLösungen verändern die Bereiche Sicherheit, öffentliche Sicherheit und Strafverfolgung bis in deren Innerstes zum Besseren. Fortschrittliche mobile Anwendungen und robuste mobile Computer haben die Leistungsfähigkeit dieser Berufsbilder in zeitkritischen Situationen und ungünstigeren Umgebungen stark verbessert. Robuste und langlebige Mobilcomputer werden in vielen Branchen immer beliebter, vor allem aber in Bereichen wie Bergbau, Geomatik, Logistik, Forstwirtschaft, öffentliche Verkehrsmittel, Versorgungsunternehmen, Bau, Instandhaltung, Militär und Sicherheit. Da sie nahezu unverwüstlich sind, können diese Computer Wasser, Vibrationen, Stösse, Staub, Sand und extremen Temperaturen standhalten. Mit modernster Software und effizienter Datenerfassung werden völlig neue Möglichkeiten für Ausseneinsätze in schwierigen Umgebungen eröffnet. Private und öffentliche Sicherheit, da­ runter auch Feuerwehr und Rettungsorganisationen, haben dank diesen neuen Möglichkeiten mobiler Computer die vielleicht grösste Transformation erlebt. Polizeibeamte verwenden mobile Geräte bereits seit längerer Zeit, sodass diese Technologie zu einem festen Bestandteil ihrer täglichen Arbeit geworden ist. Laptops in Streifenwagen sind allgegenwärtig. In den letzten Jahren hat sich die Konnektivität stark verbessert, Geräte wurden kleiner, widerstandsfähiger und sind erschwinglich geworden. Die dazugehörige Software förderte deren Benutzerakzeptanz in der Sicherheits- und Rettungsbranche. Die Mitarbeiter, welche viel im Ausseneinsatz tätig sind, haben einen hohen Bedarf an langlebigen Werkzeugen. Mit Blick auf den mobilen Beamten kann man leicht verstehen, dass diejenigen, die ihre Patrouillen zu Fuss, auf Pferden oder auf Motorrädern usw. durchführen, nichts dagegen haben, perfomante und leichtere Geräte für ihren Einsatz zu benutzen.

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Einige Beispiele aus der Praxis, bei welchen diese neue Technologie implementiert wurde: Im Durchschnitt ertrinken jährlich 50 Menschen bei ufernahen Unfällen entlang des Lake Michigan. Stürme schaffen gefährliche Unterwasserströmungen, welche die Schwimmer überraschen und mitunter tödlich sein können. Im Versuch, die nächsten Stürme vorherzusagen, haben Forscher am Great Lakes Research Center an der Michigan Technological University damit begonnen, gefährliche Strömungen mit robuster Mobiltechnologie zu erfassen und vorherzusagen. Unterwasserdaten werden am Strand und im Wasser, mit einem 17 - Fuss langen Ruderboot, mit abwärts gerichtetem Sonar und einem GPS-System gesammelt. Sekündlich werden Daten zu den Parametern wie Tiefenströmung und Temperatur über den robusten TabletComputer gesammelt. Auf diesem läuft eine Software, welche den Seegrund in Echtzeit abbildet. Im Tablet-Computer werden die eingehenden Daten in eine GIS-Karte konvertiert, die sich die Forscher bei der Überfahrt anschauen können. Es ist selbstverständlich, dass die Geräte wasserdicht sein müssen, um unter diesen rauen Bedingungen bei Regen und hohem Wellengang einsatzfähig zu bleiben. Angesichts besser zu berechnender Strömungen wird diese Arbeit, im wahrsten Sinne des Wortes, zu einem echten Lebensretter.

Jerker Hellström, CEO, Handheld

Schwedische Sanitäter senden Informationen in Echtzeit an die Notaufnahmen Eine Mehrheit der 21 schwedischen Kreisräte, die für das Gesundheitswesen und die medizinische Versorgung verantwortlich sind, haben ein System namens Paratus implementiert. Das von der schwedischen Verteidigungs- und Sicherheitsgruppe SAAB gelieferte Paratus ist ein modulbasiertes Informationssystem für das präklinische Gesundheitswesen und die Feuerwehr. Als Beispiel mit Blick auf eine bestimmte Region umfasst etwa die Stadtverwaltung von Süd-Skåne 1,3 Millionen Einwohner mit neun Krankenhäusern, 85 Rettungswagen und 800 Einzelbenutzern des Paratus Mobile System. Es wurde mindestens ein robuster Handheld-Algiz-10X-Tablet-PC in jedem Rettungswagen installiert. Dieser kann jederzeit vom Fahrzeug abgekoppelt und ausserhalb des Fahrzeugs benutzt


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werden. Der Computer übernimmt die Navigation zur Unfallstelle und hilft bei der Statusberichterstattung, einschliesslich der überaus wichtigen Klassifizierung des Patientenzustands. Die Notaufnahmen können auf Informationen über den Zustand des Patienten in Echtzeit zugreifen und nachverfolgen, welche Medikamente verabreicht wurden, noch bevor der Rettungswagen eintrifft. Mittels Tracking sehen sie jederzeit, wo sich der Rettungswagen gerade befindet. Nach der Auswertung hat sich herausgestellt, dass diese fortschrittliche mobile IT-Unterstützung die Qualität der Notfall- und Krankenhausversorgung deutlich erhöhte. Die Journale aus den Rettungswagen sind sehr wertvoll, da sie von den Ärzten im gesamten Behandlungsprozess verwendet werden. Die verbesserte und erweiterte Patientenversorgungshistorie wird abgespeichert und für allgemeine Analysen, Auswertungen und bei der Entscheidungsunterstützung verwendet. Noch vor drei Jahren waren 10-ZollMobilgeräte kein Thema für die präklinische Gesundheitsversorgungs- und Notfallrettungsbranche – fest montierte

Computer stellten die einzige akzeptierte Lösung dar. Heute ist dies umgekehrt. Fest montierte Computer gehören der Vergangenheit an. Mobilcomputer und Tablets werden jetzt gewählt.

CSI wird robust Wer kennt die sehr erfolgreiche TV-Serie CSI nicht? Es mag überraschen, dass sogar forensische Analysten ihre Erfolgsraten mit modernen Mobilcomputer-Lösungen verbessern können. Verbrechen werden oft im Aussenbereich begangen und forensische Analysten sind oft ex­tremen Temperaturen, Regen, Wind und Staub ausgesetzt, die Beweismittel beeinträchtigen können. Diese Profis nutzen vermehrt mobile Technologie zur Sammlung von Beweisen in rauen Umgebungen. Die mobile Technologie, die sie bei ihren Untersuchungen einsetzen, muss diesen Bedingungen gewachsen sowie genau, effizient, haltbar, portabel und einfach zu bedienen sein. Die meisten Anbieter für forensische Abteilungen bieten ihren Kunden nicht einmal mehr unrobuste Lösungen an, da sie so unzuverlässig sind.

Dies sind nur einige Beispiele, wie moderne fortschrittliche Mobilcomputer ihren Beitrag für Bereiche geleistet haben, die äusserst wichtig und wertvoll für Einzelpersonen, aber auch für die Gesellschaft insgesamt sind. Ich glaube, wir haben nur den Anfang einer grossen Verbesserung an der Art und Weise erlebt, auf die diese lobenswerten Mitmenschen Leben retten und uns sicherer machen – mit der Hilfe von moderner Technologie. Jerker Hellström, CEO, Handheld Gruppe Jerker Hellström nimmt eine Vorreiterrolle ein und ist seit vielen Jahren in der Branche für robuste mobile Computer tätig. Er hat sowohl in Unternehmer- als auch in Managerpositionen gearbeitet und verfügt über 25 Jahre internationale Erfahrung in den Bereichen Entwicklung, Design, Herstellung und Marketing für robuste Computer. Siehe www.handheldgroup.com. von Jerker Hellström, CEO, Handheld

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[ Redaktion ]

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Einbruchsprävention:

Vorsicht statt Nachsicht «Warum gerade bei mir?» Dies ist die oft gestellte Frage seitens der Opfer, nachdem ihre Wohnung oder ihr Haus von Einbrechern heimgesucht wurde. Selten denken die Betroffenen daran, dass die Einbrecher im Vorfeld eine exakte Lagebeurteilung vorgenommen haben: Objekte und mit der Tat verbundene Risiken sind meist genauestens abgeschätzt. Die Polizei setzt stark auf präventive Einbruchsmassnahmen, denn durch richtiges Verhalten und geeignete technische Massnahmen kann das Einbruchsrisiko um ein Vielfaches verringert werden. jra.

Aufgebrochene Türen und Fenster, durchwühlte Schränke – ein Bild der Verwüstung. Die Einbruchsstatistik zeigt, dass die Zahl der Einbrüche in der Schweiz stetig zunimmt. Besonders dann, wenn es draussen früher dunkel wird, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs signifikant. Noch bevor die Bewohnerinnen und Bewohner nach Hause kommen, bahnen sich die Täter ihren Weg in die Wohnung respektive das Haus.

So stark wie das schwächste Glied Doch wie kann man sich davor schützen? Die Massnahmen zum Schutz vor Einbrechern sind vielfältig. Unabhängig von der Massnahme, eines haben sie gemein: Konsequent und aufeinander abgestimmt müssen sie sein. Denn: Ein Einbruchsschutz ist nur so stark, wie die schwächste Massnahme. Ein komplexes privates Sicherheitssystem kann durch ein offen gelassenes Fenster unnütz werden. Die erste präventive Vorbeugung aufseiten der Polizei zeigt sich in der vorzeitigen Sensibilisierung der Bevölkerung. Schon kleine Achtsamkeiten können in die Privatsphäre eingreifende Verbrechen verhindern. Denn wie so oft gesagt: Gelegenheit macht Diebe. Einbrecher suchen immer den Weg des geringsten Widerstandes. Dass Gelegenheit Diebe macht, ist eine nützliche Lektion. Denn wenn Gelegenheiten verhindert werden, so verhindert man auch den Einbruch. Allerdings: Um zu verhindern, muss man die Tricks der Täter kennen. Welche Hinweise sind für

Einbrecher entscheidend für ihre Beurteilung, ob sich ein Einbruch lohnt oder nicht? Es gibt verschiedene Punkte: wertvolle Objekte, Zugänglichkeit der Wohnung, Anwesenheit der Bewohner und Grad der Sicherheitsmassnahmen.

Von Experten profitieren

entwickelte App nun immer auf dem neuesten Stand und online verfügbar. Zentral für eine effektive Prävention sind sowohl persönliches Verhalten wie auch technische Hilfsmittel. Mit nur einem lässt sich kein optimaler Schutz erzielen. So muss hinter jedem noch so ausgeklügelten System eine verantwortungsbewusste Person stehen, welche die Technik beherrscht und auch sinnvoll nutzt.

Es lohnt sich, von den Profis zu lernen. Die Polizei informiert über persönliches Verhalten und mechanische und elektronische Sicherheitsmassnahmen, die Einbrecher abschrecken. Mit der Sicherheitsberatung bietet die Polizei der Bevölkerung eine neutrale und kostenlose Plattform für Sicherheitsfragen in kriminalpolizeilichen Belangen an. So können bei der Kantonspolizei Sicherheitsspezialisten angefordert werden, welche den Personen zu Hause oder in einem Demonstrationsraum die technischen Möglichkeiten der Einbruchsund Diebstahlssicherung aufzeigen.

Wem eine individuelle Prävention mit gängigen Verhaltensweisen zu wenig ist oder wer sich nicht sicher fühlt, soll auf das Angebot von Experten zurückgreifen. Um komplexere Fragen zu Sicherheit und Überwachung zu klären, bedarf es meistens professioneller Hilfe. Durch Polizei oder Sicherheitsfirmen lassen sich Aufträge offerieren und Ihrer Wohnsituation optimal anpassen. In einem Gespräch mit einem Kundenberater Ihrer Versicherung lassen sich Vorbereitungen treffen, falls der Worst Case doch eintritt.

Die meisten der polizeilichen Sicherheitsempfehlungen können rasch und ohne grösseren Aufwand verwirklicht werden. Dort setzt eine effektive Prävention an. Mit einfachen Mitteln den Tätern direkt das Handwerk legen. Polizeiliche Einbruchspräventionsmassnahmen sind weitreichend, so hat der Kanton Zürich Anfang dieses Jahres ein Pilotprojekt eingeführt: Von Papier zur digitalen App-Lösung. Schwachstellen im Haushalt können nun direkt fotografiert und erklärt werden, woraufhin dem Kunden am Ende ein Dokument mit allen besprochenen Punkten übergeben wird. Factsheets, Prospekte, Merkblätter gehören damit der Vergangenheit an. Informationen sind durch die

Abwesenheit auf Facebook verraten? Mit einfachen Verhaltensregeln ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Einbruchsprävention bereits getan. Diese bilden die Basis und können auch durch ein komplexes Sicherheitssystem nicht verhindert werden: Verstecken Sie Wohnungsschlüssel nie unter dem Türvorleger oder im Blumentopf – diese Verstecke kennen auch die Einbrecher. Verwahren Sie Wertsachen und wichtige Dokumente in einem auf Sicherheit

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[ Redaktion ]

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geprüften Tresor oder bei Ihrer Bank. Verraten Sie Abwesenheiten nicht durch Zettel an der Haustür, Mitteilungen auf Anrufbeantwortern oder in sozialen Netzwerken wie Facebook. Bitten Sie Ihre Nachbarn, bei Abwesenheiten den Briefkasten zu leeren und regelmässig nach dem Rechten zu sehen. In den Wintermonaten machen sich Einbrecher vor allem zwischen 17.00 und 21.00 Uhr ans Werk. Installieren Sie bei Ferienabwesenheiten Zeitschalt­uhren, damit zu unterschiedlichen Zeiten in verschiedenen Räumen Licht brennt.

Erfolg dank der Kombination präventiver und repressiver Massnahmen Die Massnahmen der zuständigen Behörden sind adaptiert an die Strukturen der Städte. So setzt der Kanton Schwyz beispielsweise auf Hundehalter und fordert diese auf, ein Auge auf verdächtiges Geschehen zu werfen und dies sofort zu melden. So bildet eine aufmerksame Bevölkerung einen ersten Schutz vor Einbruch im Quartier.

Doch wie geht die Polizei mit Einbruchsmeldungen um? Wir haben bei der Stadtpolizei Zürich nachgefragt. Ob sich die zahlreichen Sensibilisierungskampagnen in den Einbruchsstatistiken bemerkbar machen, lässt sich schwer belegen, so Rolf Nägeli, Chef Kommissariat Prävention und Kommunikation der Stadtpolizei Zürich. Er fügt hinzu: «Bei steigenden Einbruchszahlen sieht es so aus, als ob unsere Präventionsmassnahmen kaum Resonanz hätten. Wenn wir eine leichte Abnahme verzeichnen, können wir jedoch auch nicht belegen, dass diese aufgrund unserer Massnahmen erfolgte. Weiter spielt auch der Faktor eine Rolle, ob wir gerade von Banden heimgesucht werden oder ob wir wieder einmal Einbrecher einsperren konnten und dadurch ein kleiner Rückgang an Einbruchsdiebstahl zu verzeichnen ist.» Jeweils im Herbst führt die Polizei die Kampagne «SERA – Verdacht – Ruf an» durch, welche ab diesem Jahr unter dem Namen „INDUE“ läuft. Während dieser Zeit wird die Bevölkerung verstärkt mit Plakaten in Städten und Gemeinden sowie auf allen Streifenwagen sensibilisiert und zum Wählen des Notrufs animiert. Zusätzlich läuft in diesem Zeitraum die Fahndung auf der Strasse mit expliziten

Kontrollaktionen gegen «Dämmerungseinbrecher». Gleichzeitig arbeitet die Stadtpolizei Zürich mit dem Tool Precop, was gemäss Rolf Nägeli sicherlich auch dazu beiträgt, dass Zürich stetig weniger Einbrüche zu verzeichnen hat.

Tägliche Analyse Mahnungen zu besonderer Wachsamkeit zeigen, dass hinter der Einbruchs­ prävention durchaus ein operatives Geschäft steht. Die tägliche Analyse aus der Auswertung des laufenden Einbruchsgeschehens zeigt an, wo sich Einbrüche aktuell besonders häufen. Einbrüche finden bekanntlich in Strassenzügen statt – darum orientiert sich das operative Geschäft der Polizei einerseits an vermehrten Patrouillen (Fahrzeuge und Fusspatrouillen) während der heiklen Monate, andererseits gezielt mit dem Tool Precop, welches sich auf den ProfiEinbrecher fokussiert. Auch gibt es die verschiedenen Lagebilder, die wöchentlich und monatlich erscheinen. Dort werden auf einer Lagekarte die Schwerpunkte aufgelistet (Vergleich nachfolgende Abbildung): – Die Zahl der Einbrüche sank gegenüber der Vorwoche von 91 auf 66 Ereignisse (– 27,5 %). – Die Summe der Delikte innerhalb der roten Umrandungen entsprach 28,8 % aller auf Stadtgebiet begangenen Einbrüche. – Rangliste Stadtkreise Kreis 11 9 x EBD, 1 x EBDVers Kreis 4 7 x EBD Kreis 1 6 x EBD, 2 x EBDVers – Rangliste Quartiere Affoltern 6 x EBD, 1 x EBDVers Langstrasse 5 x EBD Wollishofen 4 x EBD Rathaus 3 x EBD, 1 x EBDVers Wipkingen 2 x EBD, 2 x EBDVers Die Massnahmen der Einbruchsprävention zeigen, dass sich mit wenig Aufwand hohe Kosten, Zeitverlust, materieller und psychischer Schaden verhindern lassen. Die Polizei leistet umfassende präventive Arbeit, wobei erst die Mithilfe der Bürger zu einer optimalen Einbruchsprävention führen kann.

Polizeiliche Lagekarte; die Schwerpunkte illustrierend (monatlich).

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[ Rédaction ]

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Prévention des cambriolages :

prudence plutôt qu’indulgence «Pourquoi moi? » C’est la question que se posent généralement les victimes après le cambriolage de leur maison ou de leur appartement. Peu d’entre eux imaginent que les cambrioleurs ont étudié très précisément la situation au préalable : les objets et les risques inhérents à l’acte sont généralement évalués le plus sérieusement possible. La police mise beaucoup sur les mesures préventives, car un comportement approprié et des mesures techniques adaptées peuvent largement réduire les risques de cambriolage. jra.

Portes ou fenêtres forcées, armoires entièrement vidées – un vrai désastre. Les chiffres des cambriolages montrent que leur nombre en Suisse est en constante augmentation. On observe une recrudescence significative des cambriolages dans les périodes où il fait nuit plus tôt. Les cambrioleurs en profitent pour s’infiltrer dans les appartements ou maisons avant que les habitants ne rentrent chez eux.

Aussi fort que le maillon faible Mais comment se protéger ? Il existe de nombreuses mesures de protection contre les cambriolages. Indépendamment des mesures, elles doivent avoir un point en commun : être coordonnées et complémentaires les unes par rapport aux autres. Car une protection contre les cambriolages n’est jamais aussi efficace que lorsque les mesures sont les plus simples. Un système compliqué de sécurité privée peut être rendu inopérant par une fenêtre tout bêtement laissée ouverte. La première mesure préventive de la police est de mettre en œuvre des actions de sensibilisation de la population. Même les plus petites attentions peuvent permettre d’empêcher un cambriolage dans votre vie privée. Car comme on dit : c’est l’occasion qui fait le larron. Les cambrioleurs cherchent toujours la voie la plus simple. Que l’occasion fasse le larron est une très bonne citation. Car quand on ne donne pas d’occasions, on empêche aussi bien souvent l’intrusion. Encore faut-il que vous connaissiez les astuces

des voleurs. Quels renseignements sont importants pour les cambrioleurs, pourquoi décident-ils si cela vaut la peine de cambrioler chez vous ou non ? Il existe plusieurs raisons à cela : objets de valeur, accessibilité à l’appartement, présence des habitants et niveau de protection.

Paroles d’experts Il est toujours intéressant d’apprendre par des professionnels. La police informe sur les comportements à adopter et sur les mesures de protection mécaniques et électroniques qui dissuadent les cambrioleurs de commettre leurs méfaits. En informant sur les mesures de sécurité, la police offre à la population une plateforme neutre et gratuite pour toutes les questions de sécurité du point de vue de la police criminelle. Il est ainsi possible de faire appel à des spécialistes de la sécurité auprès de la police cantonale ; ces personnes présentent à domicile ou dans des espaces de démonstration les différentes possibilités techniques qui existent pour se protéger contre les intrusions et les cambriolages. La plupart des recommandations de sécurité de la police peuvent être mise en œuvre rapidement et sans grand effort. C’est ainsi que commence une prévention efficace. Mettre des bâtons dans les roues des cambrioleurs avec des moyens simples. Les mesures policières de prévention contre les cambriolages vont très loin ; ainsi, le canton de Zurich a mis en place au début de l’année un projet pilote : remplacer le support papier par des applications numériques. Les failles qui existent dans un foyer peuvent aujourd’hui être directement photographiées et expliquées, à la suite de

quoi un document reprenant tous les points abordés est remis au client. Bulletins, prospectus, fiches d’information appartiennent désormais au passé. Avec l’application spécialement développée, les informations sont toujours actualisées et disponibles en ligne. Pour une prévention efficace, les éléments essentiels sont à la fois les comportements individuels et les moyens techniques. Il n’est pas possible d’être parfaitement protégé si l’on ne met qu’un seul de ces éléments en œuvre. Ainsi, derrière tout système, aussi sophistiqué soit-il, doit se trouver une personne avertie qui maîtrise la technique et qui l’utilise judicieusement. Ceux pour qui une prévention individuelle avec les principaux comportements à adopter ne suffit pas ou ceux qui ne se sentent pas en sécurité doivent faire appel à des experts. Les questions complexes concernant la sécurité et la surveillance se résolvent généralement à l’aide de professionnels. Des contrats sont proposés par la police ou par des entreprises de sécurité, qui s’adapteront parfaitement à votre situation. Une conversation avec un conseiller auprès de votre assurance permettra de prendre les devants si le pire devait malgré tout se produire.

Signaler son absence sur Facebook ? Des règles de conduite simple constituent le premier pas pour une prévention efficace contre les cambriolages. Elles sont la base et ne peuvent pas être déjouées, même par un système de sécurité complexe :

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[ Rédaction ]

[ français ]

Ne cachez jamais la clé de l’appartement sous un paillasson ou dans un pot de fleur – les cambrioleurs connaissent bien ces cachettes. Conservez vos objets de valeur et documents importants dans un coffre sécurisé ou à votre banque. N’indiquez pas votre absence par un petit mot sur la porte, par une annonce sur votre répondeur téléphonique ou sur les réseaux sociaux comme Facebook. Demandez à votre voisin de vider la boîte aux lettres en votre absence et qu’il vérifie régulièrement si tout va bien. L’hiver, les cambriolages se font surtout entre 17h et 21 h. Lorsque que vous êtes en vacances, installez des minuteries afin que la lumière soit activée dans différentes pièces à différentes heures.

Réussite grâce à l’alliance de mesures préventives et répressives Les mesures des autorités compétentes sont adaptées aux structures des villes. Le canton de Schwytz par exemple mise sur les propriétaires de chiens; elle leur demande de garder un œil sur des évènements suspects et de les signaler immédiatement le cas échéant. Une population

attentive représente ainsi la principale protection contre les cambriolages dans un quartier. Et de quelle manière la police traitet-elle les alertes d’effraction ? C’est ce que nous avons demandé à la police municipale de Zurich. Selon Rolf Nägeli, responsable de la prévention et de la communication de la police municipale de Zurich, il est difficile de savoir si les nombreuses campagnes de sensibilisation ont un effet positif sur les statistiques de cambriolage. Il ajoute: « Lorsque les chiffres des cambriolages sont en recrudescence, on se dit que nos mesures de prévention n’ont pas beaucoup d’effet. Et lorsque les chiffres baissent légèrement, nous ne pouvons pas être sûrs que c’est grâce à nos mesures. Un facteur important sont aussi les périodes où nous sommes assaillis par des bandes et d’autres où nous venons justement d’arrêter des cambrioleurs, ce qui entraîne un recul du nombre de cambriolages.» Tous les automnes, la police mène la campagne « SERA – Des soupçons ? – Appelle », qui se déroule cette année sous le nom de « INDUE ». Dans cette période, la population est encore plus sensibilisée avec des pancartes dans les villes et sur toutes les voitures de patrouille, et encouragée à appeler les numéros d’urgence. De plus, la surveillance sur le terrain est augmentée à cette période avec des opérations de contrôle

destinées à prévenir les « cambriolages du crépuscule ». En parallèle, la police municipale de Zurich travaille avec l’outil Precop, ce qui participe très certainement aussi, selon Rolf Nägeli, à ce que la ville de Zurich subisse de moins en moins de cambriolages.

Des analyses quotidiennes Les rappels à une vigilance accrue montrent que derrière la prévention contre les cambriolages se cache un véritable travail opérationnel. L’analyse quotidienne des évaluations de cas de cambriolages indiquent les endroits où les effractions se multiplient tout particulièrement. Il est connu que les vols ont souvent lieu dans les rues – c’est pour cela que le travail opérationnel des policiers consiste dans un premier temps à augmenter le nombre de patrouilles (motorisées et à pied) pendant les mois les plus sensibles, et dans un second temps à se servir de manière ciblée de son outil Precop, qui se concentre sur les cambrioleurs professionnels. Des bilans de situation paraissent toutes les semaines ou tous les mois. On y retrouve une liste des points sensibles répertoriés sur une carte de situation (comparaison figure suivante) : - Le nombre de cambriolages a baissé par rapport à la semaine précédente de 91 à 66 méfaits (-27,5 %). - Le nombre total de méfaits à l‘intérieur des bordures rouges correspond à 28.8% de tous les méfaits commis dans la ville. - Classement des arrondissements et quartiers 11 9x EBD, 1x EBDVers Kreis 4 7x EBD Kreis 1 6x EBD, 2x EBDVers - Classement Quartier d’Affoltern 6x EBD, 1x EBDVers Langstrasse 5x EBD Wollishofen 4x EBD Rathaus 3x EBD, 1x EBDVers Wipkingen 2x EBD, 2x EBDVers

Carte de localisation policière ; illustrant les points chauds (mensuel).

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Les mesures de prévention contre les cambriolages montrent qu’avec un minimum d’investissements, des coûts considérables, des pertes de temps ou encore des dommages matériels et psychologiques peuvent être évités. La police fournit un travail de prévention complet ; avec l’aide des citoyens, la prévention contre les cambriolages devrait être optimale.


[ Redazione ]

[ italiano ]

Prevenzione contro le effrazioni:

la prudenza è la migliore protezione «Perché proprio a me?» Questa è la domanda che spesso le vittime si pongono dopo aver subito un furto nella propria abitazione. Raramente le persone interessate pensano al fatto che i ladri, prima di agire, hanno compiuto una valutazione esatta del luogo. Oggetti e rischi connessi al reato vengono perlopiù soppesati con la massima precisione. La Polizia punta fortemente su misure preventive in quanto, adottando un comportamento corretto e ricorrendo a idonei accorgimenti tecnici, si può ridurre di molto il rischio di effrazioni. jra.

Porte e finestre scassate, armadi messi a soqquadro: un’immagine di distruzione. Le statistiche mostrano che il numero di effrazioni in Svizzera è in costante aumento. Specie quando le giornate sono più corte e fa buio prima, le probabilità di un furto aumentano in modo significativo. Ancor prima che i proprietari tornino a casa, i ladri si aprono un varco all’interno dell’abitazione.

Tanto forte quanto la misura più debole Ma come ci si può proteggere da ciò? Svariate sono le misure disponibili per proteggersi dalle effrazioni. A prescindere dalla specifica misura, tutte hanno in comune una cosa: devono essere coerenti e coordinate tra loro. Infatti, una sola protezione contro le effrazioni è tanto forte quanto la misura più debole. Un complesso sistema di sicurezza privato può diventare inutile se si lascia una finestra aperta. La prima forma di prevenzione da parte della Polizia si rivela essere la sensibilizzazione preventiva della popolazione. Piccoli accorgimenti possono già impedire delitti contro la sfera privata. Come dice il detto, l’occasione fa l’uomo ladro: gli scassinatori cercano sempre la strada che presenta la minima resistenza. Che l’occasione fa l’uomo ladro è una lezione utile. Se s’impediscono le occasioni, si evitano anche le effrazioni. Eppure, per poterle impedire, occorre conoscere i trucchi degli autori. Quali sono gli aspetti che i ladri reputano decisivi nella loro valutazione se vale la

pena o meno commettere un furto? I punti sono diversi: oggetti preziosi, accessibilità dell’abitazione, presenza in casa dei proprietari e grado delle misure di sicurezza.

Fruire del vantaggio degli esperti Imparare dai professionisti ne vale la pena. La Polizia fornisce informazioni sul comportamento personale e sulle misure di sicurezza meccaniche ed elettroniche che fungono da deterrente per i ladri. Con la consulenza in tema di sicurezza, la Polizia offre alla popolazione una piattaforma neutra e gratuita per domande sulla sicurezza in questioni che afferiscono alla polizia criminale. In questo modo, rivolgendosi alla Polizia cantonale, si può richiedere che specialisti sulla sicurezza mostrino alle persone, direttamente a casa o in una sala dimostrativa, le possibilità tecniche per proteggersi dai furti. La maggior parte dei consigli di sicurezza offerti dalle Forze dell’Ordine può essere attuata in modo rapido e senza esborsi eccessivi. Da qui parte una prevenzione efficace: porre fine ai reati ricorrendo a mezzi semplici. Le misure per la prevenzione contro le effrazioni proposte dalla Polizia sono di ampio respiro; per questo motivo, all’inizio dell’anno il Canton Zurigo ha avviato un progetto pilota: dalla carta all’app digitale. I punti deboli all’interno di un’abitazione possono così essere direttamente fotografati e spiegati; infine al cliente viene trasmesso un documento contenente tutti i punti discussi. Schede,

opuscoli e note informative sono ormai cosa del passato: grazie allo sviluppo dell’app, le informazioni sono sempre aggiornate e disponibili online. Per una prevenzione efficace sono fondamentali sia il comportamento personale sia ausili tecnici. Singolarmente essi non consentono infatti di ottenere una protezione ottimale. Pertanto, dietro ogni sistema ben congegnato si nasconde necessariamente una persona responsabile, che padroneggia la tecnica e la utilizza in modo opportuno. Chi non si accontenta di una prevenzione individuale con modalità comportamentali correnti o chi non si sente sicuro, deve ricorrere all’offerta degli esperti. Per chiarire questioni complesse in tema di sicurezza e sorveglianza, il più delle volte si richiede l’aiuto da parte di un professionista. Polizia o ditte specializzate sulla sicurezza offrono il proprio intervento, adattabile in modo ottimale alla singola situazione abitativa. Tramite un colloquio con un consulente alla clientela della propria compagnia assicurativa è possibile prepararsi al verificarsi del worst case.

Rivelare la propria assenza su Facebook? Adottando semplici norme comportamentali, il primo passo verso una riuscita prevenzione contro le effrazioni è già compiuto. Esse costituiscono la base e non possono essere evitate nemmeno se si possiede un complesso sistema di sicurezza: | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

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[ Redazione ]

[ italiano ]

Non lasciare le chiavi di casa sotto lo zerbino o nella fioriera: sono luoghi che i malintenzionati conoscono bene. Conservare oggetti di valore e documenti importanti in una cassaforte sicura e verificata o in banca. Non rivelare le assenze affiggendo biglietti sulla porta di casa, lasciando messaggi nella segreteria telefonica o nei social network come Facebook. In caso di assenze, chiedere ai vicini di svuotare la cassetta della posta e di verificare periodicamente che tutto sia regolare. Nei mesi invernali i ladri sono all’opera soprattutto nella fascia oraria tra le 17 e le 21. Durante le assenze per ferie, installare dei temporizzatori in modo tale che la luce si accenda in diverse stanze in orari differenti.

Successo dettato dalla combinazione di misure preventive e repressive Le misure attuate dalle autorità competenti vengono adattate alle strutture delle città. Così, il Canton Svitto punta ad esempio sui proprietari di cani, invitandoli a prestare attenzione ad avvenimenti sospetti e a segnarli immediatamente. In questo modo, una popolazione attenta è l’artefice della

prima protezione contro le effrazioni nel quartiere. Ma qual è l’approccio della Polizia nei confronti delle segnalazioni di furti? Lo abbiamo chiesto alla Polizia urbana di Zurigo. Stando alle parole di Rolf Nägeli, commissario capo del reparto Prevenzione e comunicazione della Polizia urbana di Zurigo, è difficile attestare se le numerose campagne di sensibilizzazione sortiscano un effetto sulle statistiche delle effrazioni. Aggiunge inoltre: «Di fronte all’aumento del numero di furti è come se le nostre misure di prevenzione praticamente non avessero risonanza. Anche quando registriamo una leggera diminuzione, non siamo tuttavia in grado di dimostrare una correlazione con le nostre misure. Inoltre, un fattore che riveste un ruolo importante è se a compiere i furti domestici sono bande o se siamo nuovamente riusciti ad arrestare i ladri, con la conseguente registrazione di un lieve calo dei furti con effrazione». Ogni anno, in autunno, la Polizia conduce la campagna «SERA – Verdacht – Ruf an» (SERA: in caso di sospetti, chiama), che a partire da quest’anno prenderà il nome di “INDUE”. In questo periodo la popolazione viene fortemente sensibilizzata con manifesti in città e Comuni nonché su tutte le radiomobili e invitata a comporre il numero delle emergenze. Sempre in questo periodo, con esplicite azioni di controllo, per le strade si svolge l’intervento contro

i “furti crepuscolari”. Al contempo la Polizia urbana di Zurigo si serve dello strumento Precop, che secondo Rolf Nägeli sicuramente contribuisce alla costante diminuzione dei furti registrati a Zurigo.

Analisi quotidiana Le esortazioni a prestare particolare attenzione mostrano che dietro la prevenzione contro le effrazioni si nasconde senz’altro un’attività operativa. L’analisi quotidiana derivante dalla valutazione dell’attuale fenomeno dei furti indica dove in particolare le effrazioni si concentrano al momento. Notoriamente i furti avvengono sulla strada. Per questo, l’attività operativa della Polizia è orientata da un lato ai pattugliamenti intensificati (a piedi o con veicoli) durante i mesi critici; dall’altro, in modo mirato, con lo strumento Precop, specificamente pensato per i ladri professionisti. Inoltre, i diversi quadri della situazione vengono rappresentati a cadenza settimanale e mensile: su una cartina vengono elencati i punti chiave (confronto immagine successiva). - Il numero dei furti è diminuito rispetto alla settimana precedente, da 91 a 66 casi (-27,5%). - Il totale dei delitti all’interno dei riquadri rossi corrisponde al 28,8% di tutti i furti commessi sul territorio cittadino. - Classifica zone urbane - zona 11: 9 furti con effrazione, 1 tentato furto con effrazione; zona 4: 7 furti con effrazione; zona 1: 6 furti con effrazione, 2 tentati furti con effrazione - Classifica quartieri – Affoltern: 6 furti con effrazione, 1 tentato furto con effrazione; Langstrasse: 5 furti con effrazione; Wollishofen: 4 furti con effrazione; Municipio: 3 furti con effrazione, 1 tentato furto con effrazione; Wipkingen: 2 furti con effrazione, 2 tentati furti con effrazione

Cartina della Polizia che illustra i punti chiave (mensili).

Le misure per la prevenzione delle effrazioni indicano che con poco dispendio si possono evitare grandi spese, perdite di tempo e danni di natura materiale e psichica. La Polizia svolge un ampio lavoro preventivo che solo con la collaborazione dei cittadini può portare a una prevenzione ottimale contro le effrazioni. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

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Innovative Schweizer Medizintechnik SCHILLER wurde 1974 von Alfred E. Schiller gegründet. Was in einer Vierzimmerwohnung als Einmannbetrieb begonnen hat, ist heute eine erfolgreiche Unternehmensgruppe mit ca. 1000 Angestellten, 30 Tochtergesellschaften und einem weltweiten Vertriebsnetz. SCHILLER ist ein weltweit führender Hersteller und Lieferant von Geräten für die kardiopulmonale Diagnostik, Defibrillation und Patientenüberwachung sowie von Softwarelösungen für die Medizinbranche.

SCHILLER-Hauptsitz in Baar ZG.

SCHILLER setzt sich seit mehr als vier Jahrzehnten für den Kampf gegen den plötzlichen Herztod ein. Als die meisten etablierten Hersteller noch immer schwere und sperrige Notfallgeräte verkauften, lancierte SCHILLER ein handliches Notfall-Elektrokardioskop, das zehnmal leichter war. Auf einen Schlag konnte sich das Unternehmen nicht nur einen Namen machen, sondern auch gleich neue Massstäbe setzen. Zwei Jahre später folgte das kleinste Notfall-EKG-Gerät mit integriertem Drucker. Dank dem eingebauten Mi­ krorechner konnte das EKG-Signal automatisch vermessen und interpretiert werden, was wiederum die frühe Erkennung von Herzkrankheiten ermöglichte. Mit geeigneten Therapien und Rehabilitationsmassnahmen können Ärzte somit Menschen aller Altersgruppen vor dem plötzlichen Herztod schützen. Im Gleichtakt mit dem Erfolg wuchs auch die Produktpalette: Geräte wie zum Beispiel Blutdruckrekorder und Spirometer vervollständigten das Sortiment, während ganze Diagnosestationen und Patientenüberwachungsgeräte für Kliniken und Arztpraxen produziert wurden.

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Vergleichbar mit der Produktpalette wurden auch die Produktionsstandorte und Kompetenzzentren ausgeweitet. Zusätzlich zum Hauptsitz in Baar (Schweiz) wurde ein Kompetenzzentrum in Wissembourg (Frankreich) geschaffen, das sich auf die Bereiche Defibrillation und Patientenüberwachung spezialisierte. Später wurde in Graz (Österreich) ein weiteres Kompetenzzentrum eröffnet. Die Firma medilog wurde ein Teil der SCHILLER-Gruppe. Dank dieser neuen Partnerschaft konnte SCHILLER zusätzliches Fachwissen im Bereich Hochleistungs-Holter-EKG erwerben und seine Spitzenposition behaupten. Der nächste grosse Schritt wurde im Jahr 2014 verwirklicht mit dem Zusammenschluss mit GANSHORN, einem Unternehmen, das sich auf die Lungenfunktionsdiagnostik spezialisiert hat. In einer Zeit, in welcher Pulmologie und Kardiologie immer näher zusammenrücken, sind clevere und kombinierte Lösungen gefragt. Beide Unternehmen haben dieses Bedürfnis des Marktes früh erkannt und daher entschieden, ihre seit Langem bestehende Zusammenarbeit zu vertiefen. Die SCHILLER AG hält heute die Mehrheit der Anteile an GANSHORN.

SCHILLER hat einzigartige Produkte entwickelt, wie zum Beispiel den FRED easyport®, der weltweit kleinste Defibrillator, oder die "Fire of Life"-Software, welche das vegetative Nervensystem analysiert. Die HRV (Herzfrequenzvariabilität) wird analysiert und der Zustand des Patienten in der "Fire of Life"Grafik dargestellt. Die Grafik zeigt, wie gut der Patient mit Stress umgehen kann und wie er auf Ruhe reagiert. Dies eröffnet komplett neue diagnostische Möglichkeiten, so kann zum Beispiel die Gefahr eines Burn-outs reduziert werden.

Die komplette Diagnosestation CARDIOVIT CS-200 Touch.


[ deutsch ]

FRED easy® im Einsatz.

Sich auf seinen Lorbeeren ausruhen kommt jedoch für SCHILLER nicht infrage. Innovation ist für diese Schweizer Firma eine Priorität. Weitere Neuheiten kommen schon bald in die Testphase.

Der kleinste Defibrillator der Welt, der FRED easyport®.

Trotz ihres stetigen Wachstums ist Grösse für die SCHILLER AG weniger wichtig als Stärke. Das Unternehmen baut auf ein motiviertes Team, Kreativität, Offenheit für neue Ideen und Pioniergeist. "The Art of Diagnostics" ist unbegrenzt kreativ und inspiriert uns, unsere Produkte stets weiter zu verbessern.

SCHILLER-Reomed AG Die Tochtergesellschaft in der Schweiz ist die SCHILLER-Reomed AG mit Sitz in Dietikon. Sie vertreibt die hochwertigen Produkte in der gesamten Schweiz und legt dabei einen Schwerpunkt im Dienstleistungsbereich Beratung, Schulung und Service. Dank der Nähe zum Kunden kann SCHILLER-Reomed kundenspezifische Lösungen anbieten, welche dennoch wirtschaftlich sind. Die Unternehmensführung wird von Peter Hoppler wahrgenommen. Die SCHILLER-Verkaufsberater betreuen niedergelassene Ärzte (Praktiker, Internisten, Kardiologen, Notärzte), Rettungs- und Notfallvereinigungen, arbeitsmedizinische Dienste, Krankenhäuser, Sanatorien und die Institute der Sozialversicherungen. Der effektive Service ist durch ein Team von Technikern gewährleistet. Der Erfolg der SCHILLER-Reomed AG begründet sich auf qualifizierte Mitarbeiter, die unternehmerisch denken und verantwortungsbewusst handeln. Kontakt

Schiller-Reomed AG

SCHILLER hilft, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, jeder kann Leben retten. Hier am Tag der offenen Tür.

Riedstrasse 14 CH-8953 Dietikon sales@schiller-reomed.ch Phone: +41 44 744 30 00 Fax: +41 44 740 37 10

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[ deutsch ]

Blutspende SRK Schweiz

Feuerwehren im Spezialeinsatz gegen Leukämie Am Samstag, 22. August 2015, fand der zweite „Tag der Tat“ zur Bekanntmachung der Blutstammzellspende statt. Die Bereitschaft von Freiwilligen, die Aktion von Blutspende SRK Schweiz zu unterstützen, war gross: Rund 100 Gruppen, mit insgesamt über 500 Freiwilligen aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein, sind dem Aufruf gefolgt. Zwölf Feuerwehren, zahlreiche Samaritervereine, Mitglieder von Patientenvereinigungen und Privatpersonen gaben während einiger Stunden Flyer zum Thema Blutstammzellspende ab, um so die Bevölkerung für die Thematik zu sensibilisieren. Gemeinsam haben sie viel erreicht: über 20.000 Flyer verteilt, die Anzahl der Online-Registrierungen in den Tagen vor und nach der Aktion verdoppelt und 60 Medienberichte initiiert. Patrik Giger von der Feuerwehr Niederglatt begründet sein Engagement wie folgt: „Wir von der Feuerwehr und den Samaritern tun unser Bestes, um bei Bränden, Unfällen, Unwettern und anderen Notfällen zu helfen. Es gibt jedoch Notfälle, bei denen wir alleine hilflos sind. Durch die Teilnahme am Tag der Tat konnten wir auch hier etwas Positives bewirken.“ Alexandra Bürgi von der Feuerwehr Augst-Kaiseraugst ist von einer ähnlichen Motivation getrieben: „Als Rettungsorganisation sind wir bestrebt, Menschen in Not zu helfen. Auch haben wir im Dorf selbst betroffene Familien, denen wir Hoffnung schenken möchten."

Die Feuerwehr und der Samariterverein Niederglatt.

Blutstammzellspender werden Als Blutstammzellspender registrieren kann man sich online unter: www.sbsc.ch/registrierung.

Die Feuerwehr Augst-Kaiseraugst und der Samariterverein Augst.

Die Feuerwehr Ittigen.

Die Feuerwehr und der Samariter­ verein Stein AR.

Die Registrierung beinhaltet das Ausfüllen eines Fragebogens sowie eine Mundschleimhautprobe, die zu Hause gemacht werden kann. Die registrierten Personen stehen danach als mögliche Spender für Patienten auf der ganzen Welt zur Verfügung. Auch die Feuerwehren Kloten, Küssnacht, Lachen, Münchwilen, Neuhausen, Uzwil und Wasserfallen engagierten sich am „Tag der Tat“.

Die Feuerwehr Gamprin und engagierte Freiwillige. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ français ]

Transfusion CRS Suisse

Sapeurs-pompiers en intervention spéciale contre la leucémie Le samedi 22 août 2015 a eu lieu la deuxième édition du « jour de l’action » visant à mieux faire connaître le don de cellules souches du sang. Les volontaires ont témoigné d’une très forte disposition à soutenir l’action de Transfusion CRS Suisse : Une centaine de groupes réunissant plus de 500 volontaires de Suisse et de la Principauté du Liechtenstein ont répondu présent à l’appel. Douze corps de sapeurs-pompiers, de nombreux particuliers et membres de sections de samaritains et d’associations de patients ont distribué pendant quelques heures des dépliants sur le don de cellules souches du sang pour sensibiliser la population au thème. Ensemble, ils ont réalisé beaucoup : plus de 20 000 dépliants distribués, le double d’enregistrements en ligne pendant les jours ayant précédé et suivi l’action et 60 articles et reportages parus dans les médias. Le corps des sapeurs-pompiers et la section des samaritains de Niederglatt.

Patrick Giger, sapeur-pompier à Niederglatt, explique ainsi son engagement : « Nous autres, pompiers et samaritains, faisons tout notre possible pour aider les victimes d’incendies, d’accidents, de catastrophes naturelles ou d’autres situations critiques. Mais il existe des cas où nous sommes impuissants seuls. En participant au jour de l’action, nous avons pu apporter notre contribution ici aussi ». Alexandra Bürgi, des sapeurspompiers d’Augst-Kaiseraugst, est poussée par la même motivation : « En tant qu’organisation de sauvetage, nous avons pour mission d’aider les gens en détresse. Notre village aussi compte des personnes concernées, auxquelles nous souhaitons offrir de l’espoir ».

Devenir donneur de cellules souches du sang Il est possible de s’enregistrer en ligne comme donneur de cellules souches du sang sur : www.sbsc.ch/enregistrement. Le corps des sapeurs-pompiers d’Augst-Kaiseraugst et la section des samaritains d’Augst.

Le corps des sapeurs-pompiers d’Ittigen.

Le corps des sapeurs-pompiers et la section des samaritains de Stein AR.

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La procédure d’enregistrement comporte un questionnaire à remplir ainsi qu’un prélèvement de muqueuse buccale à faire à la maison. Les personnes enregistrées sont ensuite à disposition comme donneurs potentiels pour des patients du monde entier. Se sont encore engagés pour le « Jour de l’action » les corps des sapeurspompiers de Kloten, Küssnacht, Lachen, Münchwilen, Neuhausen, Uzwil et Wasserfallen.

Le corps des sapeurs-pompiers de Gamprin et des volontaires engagés.


[ italiano ]

Trasfusione CRS Svizzera

I vigili del fuoco hanno prestato un impegno formidabile contro la leucemia Sabato 22 agosto 2015 si è tenuta la seconda «Giornata della buona azione» il cui scopo è promuovere la donazione di cellule staminali del sangue. I volontari si sono dimostrati estremamente disponibili nel sostenere l’azione di Trasfusione CRS Svizzera: circa 100 gruppi per un numero complessivo di oltre 500 volontari in tutta la Svizzera e nel Principato del Liechtenstein hanno risposto all’appello. 12 corpi dei vigili del fuoco, numerose associazioni dei samaritani, membri di associazioni di pazienti e privati hanno distribuito per alcune ore volantini sulla donazione di cellule staminali del sangue per sensibilizzare la popolazione sulla tematica. Insieme hanno raggiunto molti obiettivi: sono stati distribuiti più di 20’000 volantini, le registrazioni online nei giorni prima e dopo l’azione sono raddoppiate e sono stati redatti 60 rapporti nei media. Patrik Giger dei vigili del fuoco di Niederglatt spiega così il suo impegno: «Noi del corpo dei pompieri e i samaritani facciamo del nostro meglio per aiutare le persone in caso di incendi, incidenti, intemperie e altre situazioni di emergenza. Vi sono tuttavia casi in cui da soli non possiamo fare niente. Partecipando alla Giornata della buona azione, abbiamo potuto contribuire positivamente anche in questo caso». Alexandra Bürgi dei vigili del fuoco di Augst-Kaiseraugst è spinta da un motivo simile: «In qualità di organizzazione di salvataggio è nostra premura aiutare le persone in difficoltà. Nel paese abbiamo inoltre famiglie colpite da questa terribile sorte e alle quali vorremmo dare una speranza.»

I vigili del fuoco e l’associazione dei samaritani di Niederglatt.

Diventare donatore di cellule staminali del sangue Chiunque può registrarsi online come donatore di cellule staminali del sangue: www.sbsc.ch/registrazione.

I vigili del fuoco di Augst-Kaiseraugst e l’associazione dei samaritani di Kaiseraugst.

I vigili del fuoco di Ittigen.

I vigili del fuoco e l’associazione dei samaritani di Stein AR.

La registrazione comprende la compilazione di un questionario e il prelievo di un campione di mucosa orale che si può effettuare a casa. Le persone registrate si mettono in seguito a disposizione in caso di ricerca di possibili donatori per pazienti in tutto il mondo. Anche i vigili del fuoco di Kloten, Küssnacht SZ, Lachen, Münchwilen, Neuhausen, Uzwil e Wasserfallen hanno partecipato alla «Giornata della buona azione».

I vigili del fuoco di Gamprin e un gruppo di volontari. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

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LEAB AG macht Energie mobil Strom – immer und überall Wenn sich Feuerwehren neue Fahrzeuge beschaffen oder die Armee ihren Fuhrpark aufrüstet, landen sie schnell einmal bei der LEAB AG. Das Kleinunternehmen in Wolfhausen ZH verwandelt Autos und Boote in kleine Kraftwerke. Der Name LEAB steht für einen Technologieführer im Bereich der Stromversorgung für Sonderfahrzeuge. Das Spektrum der intelligenten und individuellen Lösungen reicht von Fahrzeugen aus dem Umfeld der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (dazu gehören Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei) über solche, die in Industrie und Kommunen zum Einsatz kommen bis hin zu Freizeit- und Hobbymobilen (Caravan, Boot) – eben überall dort, wo Energie mobil bereitgestellt werden muss. Für jeden Fahrzeugtyp und Einsatzzweck wird eine individuelle und massgeschneiderte Lösung entwickelt, wobei die jeweils modernste Technologie zum Einsatz kommt. Nachhaltigkeit wird bei den Produkten des seit über 27 Jahren am Markt erfolgreichen Unternehmens besonders grossgeschrieben. Innovation auf der einen Seite und die jahrzehntelange Erfahrung auf der anderen garantieren höchste Qualität. Dazu gehören auch eine schnelle Kommunikation und kurze Wege zu Partnern und Kunden. Ein Beispiel für die intelligente Innovation aus dem Hause LEAB ist die PowAirBox®. Der aus den Begriffen „Power“ und „Air“ zusammengesetzte Name ist Programm. Dahinter verbirgt sich eine clevere Einspeisevorrichtung, die Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Notdiensten gleichzeitig aus einem Kabel mit Energie und Druckluft versorgt. Die ebenso einfache wie geniale Steckverbindung muss beim Ausrücken nicht

einmal manuell gelöst werden. Eine Automatik wirft den Stecker beim Motorstart selbsttätig aus. Beschädigungen an Fahrzeug und Gebäude durch nicht gelöste Steckverbindungen gehören somit der Vergangenheit an. Dieses System hat das Zeug, sich zu einem zukünftigen Standard zu entwickeln. Auch das kompakte Kraftpaket LPS (Lithium Power Supply), die neueste Entwicklung von LEAB, ist Zukunftstechnologie pur und vereint verschiedene bisher getrennte Komponenten und Funktionen. Das Gerät stellt zuverlässig im mobilen Einsatz 230 Volt für Funk, PC und Medizintechnik bereit. Der „grüne“ Stromerzeuger sorgt für mobile Energie im Einsatz ohne die bislang übliche Abgas- und Geräuschentwicklung. Das Kernstück bildet ein Lithium-Akku, der binnen einer Stunde an jeder Steckdose vollständig geladen werden kann.

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Ihr Partner für kompetente Einsatzfahrzeuge Die in Richterswil am Zürichsee ansässige Carrosserie Rusterholz AG, deren Grundstein 1927 Karl Rusterholz in Wädenswil legte, zählt heute zu den modernsten und innovativsten Karosseriebetrieben der Schweiz. Der Familienbetrieb wird von der 3. Generation, Karl junior, Martin und Christian Rusterholz, geleitet. In den drei Abteilungen Fahrzeugbau, Reparaturspenglerei und Autolackiererei sind 35 Personen beschäftigt, davon 6 Lehrlinge. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Spezialaufbauten und Ausbauten für Feuerwehr- und Polizeifahrzeuge.

Zudem werden auch Kommunalfahrzeugkabinen in Kleinserien hergestellt und Unfallreparaturen sämtlicher Fahrzeugmarken, Lastwagen und Reisecars durchgeführt. Als Generalunternehmen konstruiert Rusterholz alle Neuanfertigungen mittels 3D-CAD und stellt die Auf- und Ausbauten mit modernsten Maschinen wie Laserschneideanlage und Abkantpressen auch selbst her.

Die Lehrlingsausbildung hat für die Carrosserie Rusterholz AG einen sehr hohen Stellenwert. Nur so werden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Unternehmen laufend bestens ausgebildetes Personal einsetzen und somit den Standort Schweiz durch Fachkompetenz und beste Qualität stärken kann.

Auszug aus der Produktpalette Polizeifahrzeuge und Zubehör:

Heckausbauten Heckeinbau-Modul für Einsatzmaterial: Geräte-Vollauszug aus CrNi-Abkant- und Rohrprofilen auf Schwerlastauszugschienen (200 kg Tragkraft). Mechanische Verriegelung seitlich mit Schnäpper. Halterungen, Tablare und Trennwände aus Aluminium-Abkantprofilen für diverses Einsatzmaterial. Schreibablage Stahlblech grau lackiert (magnethaftend), darunter Vollauszug für Einsatzkoffer. Stauraum unter Auszug in Reserveradmulde für diverse elektronische Komponenten und/oder Material. Waffenkasten aus Aluminium-Abkantblech mit abschliessbarem Klappdeckel individuell angepasst für ein bis zwei Maschinenpistolen. Hunde-Box aus Aluminium-Abkantblech mit arretierbarem und abschliessbarem Klappdeckel individuell angepasst auf die Fahrzeuginnenraum-Abmessungen (ohne Bild).

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Signalisations- und Unfallfoto-Fahrzeuge Fahrzeugboden und Trennwände aus Aluminium-DUO-Warzenblech (Rutschsicherung). Materialgestelle aus CrNi-Rohrprofilen und Tablare aus AluminiumD U O - Wa r z e n blech. Beleuchtungsballon für Schadensplatzbeleuchtung.

Zellenfahrzeuge Fahrzeugboden und Sitzkastenwände aus Aluminium-DUOWarzenblech (Rutschsicherung). Trennwände Doppelzellen und Dachhimmel aus Hartschaumstoffplatten weiss. Zellentüren aus CrNi-Rechteckrohren und Abdeckblech aus Aluminium.


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Rampe 1500 mm nach vorne auf Spurkranz-Stahlräder verschiebbar. Rampe in ausgefahrenem Zustand hydraulisch ca. 30 ° anhebbar. Höhe ab Boden ca. 6000 mm. Rampenboden aus Aluminium-Sicherheitsrost. Seitliche Geländer aus CrNi-Rohrprofilen.

Zellenabteilbelüftung, Luftzusatzheizung und/oder Klimaanlage.

Mobile Einsatzleitzentrale MEZ

Zellenüberwachung mit Kamera. Mögliche Fahrzeug-Typen: Opel Vivaro, VW T5, Mercedes Sprinter, Mercedes Vito

Geto-Plastivan Kofferaufbau, 5 Arbeitsplätze.

Sperrgitterfahrzeug

Hydraulische Abstellstützen zur Stabilisierung des Aufbaus während des Einsatzes.

Fahrzeugboden und Trennwände aus AluminiumDUO-Warzenblech (Rutschsicherung). Längssitzbänke klappbar links und rechts für 5 Personen, inkl. geprüften Gurtenverankerungssystems für Beckengurten. Frontvorrichtung einsteckbar aus CrNi-Rohrprofilen.

Wetterschutzstoren, Dach begehbar. Staukastenklimaanlage, Luftheizung und 2 Dachlüfter. Notstromversorgung mit Batterieblock und Notstromgenerator. 2 Rack-Kasten für die EDV-Komponenten, 2 Grossbildschirme.

Material/Waffen-Transportwagen

2 einsteckbare Front-Sperrgitterelemente 2180 x 1165 mm aus CrNi-Rohrprofilrahmen mit innen liegendem Maschengitter 10 x 10 mm.

Wagen aus CrNi-Stahlrohrprofilen mit 2 Lenk- und 2 Bockrollen.

2 einsteckbare Seiten-Sperrgitterelemente 2180 x 1165 mm aus CrNi-Rohrprofilrahmen mit innen liegendem Maschengitter 10 x 10 mm.

2 Flügeltüren 180 ° öffnend mit Gasfederunterstützung.

Totalbreite von 4750 mm oder 2330 mm mit 90 ° eingeschwenkten Seiten-Sperrgitterelementen.

Stangenschlossverriegelung abschliessbar.

Transportrahmen aus CrNi-Rohrprofilen zur Halterung der Sperrgitterelemente und Halterung für 6 Polizei-Schilder. Verladevorrichtung für Ent- und Beladung im Fahrzeug mittels Stapler.

Füllungen aus Stahlblech anthrazit pulverbeschichtet.

Interventionsrampe Rampe aus Rechteckprofil-Stahlrohren mit Rampenträger als Einheit montierbar an vorhandenen Dachaufnahmen des Fahrzeuges.

Halterungen und Ablagefächer aus CrNi-Stahlblech für diverses OD-Material.

Untere Schwandenstrasse 71 CH-8805 Richterswil

Tel.: 044 / 787 69 19

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[ deutsch ]

Mit Schulthess sicher im Einsatz Schulthess ist der Experte, wenn es um die anspruchsvolle und sicherheitserhaltende Reinigung und Pflege von Schutz- und Rettungsuniformen sowie deren Zubehör geht. Die intelligenten Schulthess-Geräte bieten anwenderspezifische Feuerwehr- und RettungsdienstWaschprogramme, die Berufskleidung und Uniformen hygienisch rein waschen, desinfizieren und imprägnieren. Auch die neue Gerätelinie „wmi“ (Füllmenge 10 bis 30 kg) überzeugt mit innovativer Technik: Sie ist mit einer USBSchnittstelle ausgerüstet. Damit können Software und Programm-Updates sowie spezielle Waschprogramme schnell und mühelos auf die Waschmaschine übertragen werden. Die Schulthess-Imprägnierung stellt sicher, dass die Schutzwirkung der Uniform erhalten bleibt.

Wet-Clean beseitigt auch hartnäckige Verschmutzungen Das auf der Nassreinigung basierende Wet-Clean-Verfahren bietet spezielle Waschprogramme für Schutzbekleidung, welche den verschiedenen Textilien und Materialarten eine optimale Behandlung ermöglicht: Schutzmasken, Helme, Stiefel, Lederhandschuhe, plastifizierte oder atmungsaktive Bereitschaftskleidung können werterhaltend

Schonend, wirtschaftlich und energieeffizient gereinigt, gepflegt und zugleich imprägniert werden. Die Wet-Clean- und Desinfektionsprogramme entfernen problemlos Schmutz, Blut oder auch Ölrückstände aus Uniformen und erhalten gleichzeitig deren optimale Schutzwirkung vor Feuer und Nässe, was die Zuverlässigkeit beim nächsten Einsatz bewahrt.

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Die professionellen Schulthess-Geräte schonen nicht nur Textilien, sondern auch Budget und Umwelt: Es werden bis zu 40 % Wasser und 20 % Strom im Vergleich zum Vorgängermodell WSI eingespart. So können die Wasch-Betriebskosten bei gleichzeitiger Umweltschonung schnell und nachhaltig gesenkt werden.

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Die leistungsstärksten Geräte für die anspruchsvollsten Einsätze. Mit dem professionellen Produktesortiment von Honda sind Qualität und Zuverlässigkeit garantiert.

Profi-Stromerzeuger ECMT 7000 Max. Leistung: 4000 W Leergewicht: 104 kg

Handy-Stromerzeuger EU20i Max. Leistung: 2000 W Leergewicht: 21 kg

Wasserpumpe WT 30 XD Kapazität: 1210 l/min Max. Korngrösse: 31 mm Laufzeit pro Tankfüllung: 2h

Pumpe für Chemikalien WMP 20 X Kapazität: 833 l/min Laufzeit pro Tankfüllung: 2h15

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Professional BUFF®:

Schutz bis ins letzte Detail Das vielseitig einsetzbare Hals- und KopfSchutztuch der Firma Original BUFF®, weltweit bekannt anlässlich der Erfindung vor über 20 Jahren des multifunktionellen Schlauchtuchs, schützt nicht nur vor Kälte, Wind und Sonne sondern auch vor Feuer und Hitze dank dem speziell in Spanien entwickelten Fire Resitant BUFF®. Das vielseitig einsetzbare Schlauchtuch Original BUFF®, weltweit das bekannteste Produkt der Firma BUFF®, wird in der Schweiz durch die Firma Contact & Production SA vertreten. Das spanische Unternehmen bietet mit der innovativen ProfessionalBUFF®-Produktelinie individuellen Schutz und zusätzliche Sicherheit als Ergänzung der Arbeits- sowie Schutz-Bekleidung. Die Professional-BUFF®-Headwear-Line umfasst unzählige Multifunktionstücher spezifisch entwickelt für jedes Einsatzgebiet sowie Arbeitsmützen für jede Wetterlage und passend unter jeden Helm. Spezifisch auf die Bedürfnisse der Arbeitswelt abgestimmt, bietet die BUFF®-Professional-Linie für jeden Beruf eine individuelle Lösung an, zum Beispiel durch den Einsatz von verschiedenen Materialien wie Coolmax, Thermolite, Polartec, Windstopper, Nomex. Es stehen verschiedene Farb- oder Tarn-Muster zur Auswahl.

entwickelt und hergestellt, bietet auch den besten Tragekomform für den Einsatz in der Gastronomie und als Haarschutz für Arzt- und Zahnarzt-Assistentinnen sowie Pflegepersonal.

Ob Sicherheitpersonal, Feuerwehrmänner, Baumitarbeiter, mit der Professional-Linie unterstützt die Firma BUFF® nun bereits seit über fünf Jahren die von Witterung und Umwelteinflüssen betroffenen Berufsgruppen mit den beliebten Multifunktionstüchern. Die Professional-Linie, in Europa

Weitere Informationen bezüglich der Produktlinie sind auf www.professionalbuff.ch ersichtlich. Kataloge und Produktemuster können per E-Mail info@professionalbuff.ch oder per Telefon 091 751 61 32 bestellt werden.

Alle BUFF®-Produkte können zusätzlich individuell mit Firmen-Logo personalisiert werden.

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PATRICK KÜNG Weltmeister Abfahrt Vail/Beaver Creek 2015

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WENDY HOLDENER Dritter Platz Slalom Kühtai, FIS Weltcup 2014

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WÄRMT WENN DU FRIERST… …UND KÜHLT, WENN DU SCHWITZT… …UND ERST NOCH ABSOLUT GERUCHSNEUTRAL! Wir Menschen sind permanente «stop and go» Lebewesen mit einem hoch komplexen Energiehaushalt, der gepflegt werden will. Wer möchte schon frieren oder vor Hitze davon schmelzen? X-BIONIC – wie der Name schon erahnen lässt – nimmt sich die Natur zum Vorbild und verarbeitet gewonnene Erkenntnisse mittels spezieller Produktionsarten und Hightech-Materialien direkt in die unterschiedlichsten Endprodukte. Der menschliche Körper funktioniert optimal bei seiner Wohlfühl-Körperkerntemperatur von 37 °C. Er verbraucht die geringste Energie, ist leistungsstark, ausdauernd und für eine maximale Konzentration optimiert. Um diese Wohlfühl-Körperkerntemperatur bei Kälte oder Hitze zu gewährleisten, hat die Natur bei uns Menschen ein hocheffizientes Klimasystem entwickelt.Dabei wird entweder Wärme abgeben oder Schweiss produziert, was wissentlich die Kühlung des Körpers nach sich trägt. Wurde Euch auch schon gesagt, dass der Schweiss möglichst rasch vom Körper wegtransportiert werden soll? Interessante Behauptung wenn man bedenkt, dass ja eben gerade dieser Schweiß den Körper kühlen sollte. Wer entleert schon jeden Abend das Kühlwasser seines Autos? Wohl niemand! Und exakt hier setzt die innovative Technologie von X-BIONIC® an und setzt radikal neue Ansätze, welche konsequent in den Produkten umgesetzt werden. Eine dünne, nicht spürbare Schicht Ihres produzierten Schweisses wird mittels 3-dimensionalem Lamellensystem – dem 3D-BionicSphere® System – auf der Haut be-

lassen und dient der integrierten, automatischen Kühlung. Sobald unser Körper nicht mehr schwitzt, werden diese Lamellensysteme mit nachströmender Körperwärme gefüllt, was die rasche Trocknung des Systems bzw. die Wärmeisolation ohne «KälteschauerEffekt» zur Folge hat – und dies noch absolut geruchsneutral! Ein sogenanntes «Integriertes Klimasystem» ganz ohne externe Energieversorgung, welches aus Schweiss Energie produziert. Solch eine revolutionäre Funktionalität sprengt bei weitem den Rahmen des klassischen Bereiches Outdoor & Sport und findet somit zum Beispiel auch Einsatz in der Medizin, der Polizei, der Feuerwehr, der Fliegerei, bei Rettungseinheiten am Boden und in der Luft, Motorradfahrer, Jäger, Sportschützen, Taucher, Schwinger oder ganz generell im Berufsbekleidungsbereich. Das gesamte integrierte Klimasystem wird im Muskulär Bereich zusätzlich unterstützt durch eine ausgeklügelte Partial-Kompression welche mittels 1 mm starke Stege gezielt Druck ausübt. Dabei bleiben in den anpressfreien Bereichen die Blutgefässe für eine optimale Durchblutung offen. Durch die Partial-Kompression werden Muskelvibrationen minimiert, die Sauer- und Nährstoffversorgung der Muskulatur optimiert und eine schnellere Regeneration unterstützt. Eine beachtliche Menge von aktiven Sportlern und Berufstätigen profitieren bereits heute von der klimaausgleichenden Funktionalität und der Technologie der X-BIONIC® Funktionsbekleidung. X-BIONIC® kann durchaus süchtig machen, denn «Nichts ist ehrlicher als die eigene Erfahrung».

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Blaulicht 5/6 2015  

Ausgabe Oktober 2015

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