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6/6 DEZEMBER 2014 I DÉCEMBRE 2014 I DICEMBRE 2014

SKISAISON –

BERGRETTUNGS-SAISON? WENN RETTER UNTERSTÜTZUNG BRAUCHEN


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[ Vorwort ]

Avant-propos I prefazione

Geschätzte Leserinnen und Leser!

Chères lectrices, chers lecteurs

Auf der Diavolezza im Engadin hat die Skisaison vor Wochen begonnen. So richtig in Fahrt kommen wird sie demnächst überall, wo Bergbahnen locken. Für uns der richtige Moment, einmal der Bergrettung nachzugehen: Wer ist zuständig, wenn eine Gondel evakuiert werden muss? Wie häufig sind solche Zwischenfälle eigentlich? Und: Welche Auswirkungen haben Fusionen von Bahnbetrieben auf die Sicherheit der Touristinnen und Touristen?

La saison de ski a débuté il y a des semaines sur la Diavolezza en Engadine. Elle va prochainement Mark Saxer prendre de l’élan partout où les Chefredakteur remontées mécaniques attirent. Pour nous, c’est le moment idéal pour aborder le thème du sauvetage en montagne : qui est responsable si une télécabine doit être évacuée ? Quelle est la fréquence de tels incidents ? Et quels sont les effets des fusions des exploitants des remontées sur la sécurité des touristes ?

Weiter sind wir der Frage nachgegangen, was passiert, wenn Retter nach einem Einsatz Hilfe benötigen. Da gibt es die klassische Traumaverarbeitung, in die ein Notfallseelsorger Einblicke gewährte, und, eher ein Novum, die Notfallhypnose. Hierzu gaben uns zwei schweizerische Pioniere Auskunft. Schliesslich noch ein Themawechsel: „Cyber“. Zwei Kernprojekte des Bundes wurden kürzlich bei einer Veranstaltung von namhaften Vertretern des Nachrichtendienstes und des Informatiksteuerungsorgans des Bundes (ISB) umrissen: das neue Nachrichtendienstgesetz und IAM (Identity and Access Management). Wir wünschen interessante Lektüre und erbauliche Feiertage!

Nous avons également examiné ce qu’il se passe si les sauveteurs ont besoin d’aide après une intervention. Il s’agit du traitement classique des traumatismes qu’un aumônier a expliqué et, plutôt une nouveauté, de l’hypnose d’urgence. Deux pionniers suisses nous ont informés à ce sujet. Enfin, encore un changement de thème : « cyber ». Deux projets clés de la Confédération ont été récemment abordés lors d’une manifestation de représentants notables du service des renseignements et de l’Unité de pilotage informatique de la Confédération (UPIC) : la nouvelle loi sur le renseignement et IAM (Identity et Access Management). Nous vous souhaitons une lecture intéressante et des fêtes constructives.

Stimati lettori e lettrici La stagione sciistica è iniziata da settimane sulla Diavolezza in Engadina. Fra non molto sarà così ovunque ci siano degli impianti di risalita. È il momento giusto per dedicarci al soccorso alpino: chi risponde nel caso in cui una cabina debba essere evacuata? Con che frequenza si verificano incidenti di questo genere? E: quali sono effettivamente le conseguenze di fusioni di esercizi ferroviari sulla sicurezza dei turisti? Ci siamo poi occupati di che cosa succede quando i soccorritori dopo un intervento hanno bisogno di aiuto. È la classica elaborazione del trauma nella quale un assistente spirituale dell'emergenza ha concesso un’introspezione e poi una novità, l’ipnosi dell’emergenza. Ce la descrivono due pionieri svizzeri. Per finire cambiamo nuovamente argomento: “cyber”. Due progetti chiave della Confederazione sono stati abbozzati da poco in occasione di una manifestazione di noti rappresentanti del Servizio delle attività informative e dell’Organo direzione informatica della Confederazione (ODIC): la nuova Legge sul servizio delle attività informative e IAM (Identity e Access Management). Vi auguriamo un’interessante lettura e delle piacevoli vacanze.


[ Impressum / Inhalt ]

[ Inhalt ]

contenu I contenuto

Mark Saxer Chefredakteur

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News I nouvelles I notizie

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[ Editorial ]

[ Impressum ]

Mentions légales légales II impronta impronta Mentions Herausgeber | Editeur | Editore:

Informationsverlag Schweiz GmbH CH-6331 Hünenberg, Bösch 108 Tel. 041 798 20 60, Fax 041 798 20 61 E-Mail: office@blaulicht-iv.ch www.blaulicht-iv.ch Geschäftsführung | gestion | gestione: Tamara Rutz Verlagsleitung | Directeur de publication | Direttore della pubblicazione: François Güntensperger Chefredakteur | Rédacteur en chef Editor in Chief: Mark Saxer msx. Freier Journalist in Zürich Journaliste indépendant à Zurich Giornalista freelance a Zurigo: Volker Richert VR

[ Hauptthema ] Thème principal I tema principale

Wenn Retter nach dem Einsatz Hilfe benötigen

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Quand les sauveteurs ont besoin d`aide après l`intervention 11 Quando i soccorritori hanno bisogno di aiuto dopo l´intervento

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Notfallhypnose – Retter erschliessen sich eine neue Form des Helfens

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Hypnose d´urgence – Les sauveteurs intègrent une nouvelle forme d´aide

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Ipnosi dell´emergenza – I soccorritori sfruttano una nuova forma di assistenza

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Im Ernstfall gut aufgehoben?

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Bien protégés dans les cas graves?

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Al sicuro in caso di emergenza?

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Kernprojekte des Bundes – Sicherheit und Indentifikation

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Projets-clés de la fédération – Sécurité et identification

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Progetti chiave della Confederazione – Sicurezza e identificazione

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Anzeigenabteilung | Service publicité | Pubblicità Dipartimento: Andrea Burri Anzeigenverkauf | Vente annonces | Vendita inserzioni: Martin Koller & Daniele Frisullo Titelbild | Photo de couverture | Foto di copertina: Anita Fliesser Image: Theo Maurer/Alpine Rettung Schweiz

Grafik | graphisme | Grafica: Anita Fliesser Index | Indice | Indice: 6020 • Dezember 2014 Druck | Pression | pressione: Druckhaus Gössler GmbH Gesamtauflage | Tirage global | Tiratura: 15.000 Ex. Erscheinung | parution | pubblicazioni: 6 Mal im Jahr | 6 fois par an | 6 volte all’anno Für den Inhalt der diversen Fremdredaktionen übernimmt der Herausgeber keine Haftung.

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Die Notfall-App der Rega hat mich vor dem Erfrieren bewahrt

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L`application d´urgence de la Rega m´a sauvé la vie

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L´app d´emergenza della Rega mi ha salvato dall´assideramento

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Aerolite – in der Internationalen Luftrettung nicht mehr wegzudenken

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Limmex: Die Schweizer Notruf-Uhr

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Monnal T60® und TAKEOTM – die Beatmung in Reichweite

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Das Familienunternehmen ariva steht für Innovation im Fahrzeugbau

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Pressemitteilung: Rettungsdienste

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Kristallschiessen 2014

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EnforceTac 2015 in Nürnberg: Spezialmesse für behördliche Sicherheitsexperten

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Die neue, zukunftsorientierte Blei-Technologie mit langer Lebensdauer und hoher Temperaturbeständigkeit

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Vorbereitung ist unumgänglich

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SWISS-MOTO 2015 Aufwärmrunde der neuen Motorradsaison

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Austausch mit dem Schweizer Grenzwachtkorps Vaduz (ots/ikr) – Am 19. November 2014 empfing Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer Jürg Noth, Chef des Schweizer Grenzwachtkorps, zu einem Arbeitsgespräch. Im Zentrum des Gesprächs stand ein Austausch zu der am 1. Mai 2013 in Kraft getretenen Durchführungsvereinbarung zwischen dem Ausländer- und Passamt, der Eidgenössischen Zollverwaltung und der liechtensteinischen Landespolizei über die Zusammenarbeit im Bereich der Ausländergesetzgebung. Die Durchführungsvereinbarung regelt insbesondere die Aufgaben und Befugnisse, welche das Grenzwachtkorps im Bereich der Ausländergesetzgebung selbstständig erledigen kann. Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer hob anlässlich des Gesprächs die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Grenzwachtkorps hervor.

Échange avec le Corps des gardes-frontières suisses Vaduz (ots/ikr) – Le suppléant du chef du gouvernement, Thomas Zwiefelhofer, a reçu Jürg Noth, le chef du Corps des gardes-frontières suisses, pour un entretien de travail le 19 novembre 2014. Les discussions ont porté sur un échange qui a eu lieu sur l’accord de mise en œuvre conclu entre l’Office des étrangers et des passeports, l’Administration fédérale des douanes et la Police nationale du Liechtenstein à propos de la collaboration dans le domaine de la législation sur les étrangers, accord entré en vigueur le 1er mai 2013. Cet accord de mise en œuvre règle notamment les missions et les prérogatives que le Corps des gardes-frontières suisses peut exercer lui-même dans le domaine de la législation sur les étrangers. Le suppléant du chef du gouvernement Thomas Zwiefelhofer a souligné, à l’occasion de cet entretien, la très bonne coopération avec le Corps des gardes-frontières suisses.

Scambio di informazioni con il Corpo delle guardie di confine svizzero Vaduz (ots/ikr) – Il 19 novembre 2014 il vicecapo del governo Thomas Zwiefelhofer ha accolto Jürg Noth, capo del Corpo delle guardie di confine svizzero, per un colloquio di lavoro. Oggetto del colloquio è stato uno scambio di informazioni relativamente all'accordo d'esecuzione entrato in vigore il 1° maggio 2013 fra l’Ausländer- und Passamt, l’Amministrazione federale delle dogane e la Polizia nazionale del Liechtenstein in merito alla collaborazione nell’ambito della legislazione sugli stranieri. L’accordo d’esecuzione disciplina segnatamente i compiti e le competenze che il Corpo delle guardie di confine può sbrigare autonomamente nell’ambito della legislazione sugli stranieri. Il vicecapo del governo Thomas Zwiefelhofer ha evidenziato, in occasione del colloquio, l‘ottima collaborazione con il Corpo delle guardie di confine.


[ News ]

nouvelles I notizie

Die Arge Polis ist seit Kurzem ein Verein

La Comunità di lavoro Polis è ora un’associazione

Die Zürcher Polizeien bieten den Schweizer Polizeikorps die Mitgliedschaft im Verein Arge Polis an.

I corpi di polizia di Zurigo offrono ai corpi di polizia della Svizzera la possibilità di aderire all’associazione Comunità di lavoro Polis.

Die Arge Polis wurde gegen Ende November 2014 in einen Verein überführt. Im Zuge dessen hat die Firma Unisys dem Verein sämtliche Lizenzrechte abgetreten. Sie gewährleistet aber mit ihren sicherheitsüberprüften Mitarbeitenden in Thalwil nach wie vor die Basisrealisierung sowie Weiterentwicklung, Wartung und Support des Programms. Andererseits bietet die Arge Polis allen schweizerischen Polizeikorps die Vereinsmitgliedschaft an, wobei sie den beitretenden Korps gegen Entrichtung einer einmaligen Gebühr das uneingeschränkte Benutzungsrecht von Polis zur Verfügung stellt.

La Comunità di lavoro Polis è stata trasformata in associazione verso la fine di novembre 2014. In questo passaggio, l’azienda Unisys ha ceduto all’associazione tutti i diritti di licenza, ma, grazie al proprio personale con nullaosta di sicurezza nella sede di Thalwil, continuerà a garantire la realizzazione di base e lo sviluppo, la manutenzione e il supporto del programma.

Polis ist zurzeit das System zur Vorgangsbearbeitung der Zürcher Polizeien, wo das System bei gut 5000 Beamten im Einsatz ist. Laut Unterlagen der Arge Polis ist „Polis4 das derzeit modernste und umfassendste System für die polizeiliche Vorgangsbearbeitung”.

D’altra parte, l’adesione alla Comunità di lavoro Polis è aperta a tutti i corpi di polizia svizzeri che, in cambio del pagamento di una quota unica di associazione, hanno diritto all’uso illimitato di Polis. Polis rappresenta attualmente il sistema per il trattamento delle operazioni dei corpi di polizia di Zurigo ed è impiegato da ben 5000 utenti. Secondo la documentazione della Comunità di lavoro Polis «Polis4 è attualmente il più moderno e completo sistema di trattamento delle operazioni di polizia».

Der Verein wird am Schweizer Polizei Informatik Kongress (SPIK) 2015 vorgestellt.

L’associazione verrà presentata al Congresso informatico delle polizie svizzere (SPIK) 2015.

GT Polis devient une association Les policiers zurichois proposent à tous les corps de police de Suisse d’adhérer à l’Association GT Polis. Fin novembre 2014, le groupement de travail Polis a été transformé en association. Dans ce contexte, la société Unisys a cédé à l’Association tous ses droits de licence. Elle continuera néanmoins à assurer, avec ses collaborateurs habilités de Thalwil, la réalisation de base ainsi que le développement, la maintenance et l’assistance du programme. D’autre part, GT Polis propose à tous les corps de police de Suisse une adhésion à l’Association, en accordant de plein droit au corps adhérent l’utilisation sans restriction de Polis contre le paiement d’une adhésion unique. Polis est actuellement le système de traitement de données de la police zurichoise, où il est utilisé par plus de 5000 fonctionnaires. Selon les informations de GT Polis, « Polis4 est actuellement le système le plus moderne et le plus complet pour le traitement des données policières ». L’Association sera présentée lors du Congrès Informatique de la Police Suisse (SPIK) 2015. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Wenn Retter nach dem Einsatz Hilfe benötigen Immer wieder stehen Rettungskräfte bei Katastrophen im Einsatz, müssen in kritischen Situationen Ruhe bewahren und Infernos bekämpfen. Doch der Umgang mit solchen Erfahrungen will gelernt sein. Die Elemente der Traumaverarbeitung sind ein Weg hierfür. Ein Haus brennt, verzweifelte Kinder schreien zum Fenster des Dachgeschosses heraus. Mütter und Väter versuchen, in die brennende Hölle zurückzukehren, um ihre Schützlinge zu retten. Schnell ist die Feuerwehr da und rettet, was noch zu retten ist. Auch die Polizei und der Krankenwagen stehen bereit, um allfällige Opfer schnell zu versorgen und in ein Spital zu transportieren. Ein Chaos, das es zu überschauen gilt. Dann stürzt das Dach ein – keine Rettung mehr für die im Hause Zurückgebliebenen. Ein Schock für alle. Schnell einmal fragt man sich, wie die Hinterbliebenen mit dem Ereignis weiterleben können. Die Schreie hallen lange nach, Albträume rauben ihnen den Schlaf. Diese Phänomene sind allgemein bekannt und längst bestehen Organisationen, um den Angehörigen auf dem Weg der Bewältigung des Erlebten zu helfen. Doch vergessen werden meist diejenigen, die versucht haben, in der Situation der Katastrophe Ruhe zu bewahren, zu helfen und zu retten. Wie gehen sie mit der Situation um, nicht mehr alle Menschen lebend gerettet zu haben? Auch sie werden von Schuldfragen geplagt, die sich sehr belastend auf ihren Alltag auswirken und allfällig zu einem Trauma führen können. Dem gilt es, Rechnung zu tragen. Und in der Tat

werden posttraumatische Belastungsstörung bei den Rettungskräften anhand wichtiger Vorsorgemassnahmen und Bekämpfungsstrategien zu vermeiden gesucht. Insbesondere Einsatzkräfte gelten als Risikogruppe und müssen vor den Folgen ihres beruflichen und ehrenamtlichen Engagements geschützt werden. Einer, der solche Situationen aus eigenem Erleben kennt, ist Peter Schulthess, Notfallseelsorger und Pfarrer in der Zürcher Gemeinde Pfäffikon. Er leitet das Care-Team des Spitals Uster und hilft dort mit rund 100 Kollegen im ganzen Kanton bei Notfällen. Als Mitglied der Feuerwehr Pfäffikon ist er bei allen Einsätzen mit dabei und engagiert sich auch bei der kantonalen Feuerwehr. Wenn es irgendwo im Kanton bei den Feuerwehrleuten selber ein Problem gibt, ist er zur Stelle. Ein Trauma, sagt er, ist etwas, was sich tief in die Seele hineingebohrt hat, einen belastet und auch nach zwei, drei Wochen noch anhält. Bei einem richtigen Trauma, das nicht verschwindet, auch wenn man sich einige Zeit regeneriert hat, ist man nicht mehr frei, sind die Bilder wie auf eine CD in den Kopf gebrannt, so Schulthess. Bei einem solchen Fall braucht es längere und auch andere Unterstützung als die Notfallseelsorge, um Geschehnisse zu verarbeiten.

Auslöser einer trau­ matischen Erfahrung Aufgrund seiner Erfahrungen weiss er, dass es selten zu einem traumatischen Ereignis kommt, wenn ein Feuerwehrmann zum Einsatz kommt und fähig ist, zu helfen. „Wenn er jedoch helfen will, aber nicht kann, löst das dann manchmal Rückwirkungen aus“, so der Notfallseelsorger. Die Ausbildung, die eine Rettungskraft durchläuft, trägt natürlich viel dazu bei, dass Feuerwehrleute in der Regel richtig mit Krisensituationen umgehen. In ihrer Ausbildung werden sie gezielt für Extremereignisse geschult und lernen, damit umzugehen. Das verringert die Gefahr einer Traumatisierung bereits um einiges. Doch auch die konstitutionelle Verfassung, in der eine Einsatzkraft einen Unfall angeht, ist entscheidend. So zeigen beispielsweise müde oder traurige Personen eher Nachwirkungen als Personen, die fit und mit positiver Einstellung das Ereignis zu bewältigen haben, wie Schulthess aus Erfahrung weiss. Nach kritischen Ereignissen spricht man zuerst einmal mit der ganzen betroffenen Gruppe, und zwar noch bevor die Retter vom Einsatz nach Hause gehen. Solch eine Gruppenintervention

Frontalkollision mit tödlichem Ausgang: Hierbei ist die Aufarbeitung besonders wichtig.

Foto: Feuerwehr Eschenbach

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[ deutsch ]

Gruppengespräch, das als Defusing bezeichnet wird und der emotionalen Entlastung dient. Und schliesslich kann sich daran auch noch mit dem sogenannten Debriefing eine gründliche Besprechung des Erlebten anschliessen. Ihm kommt eine zentrale Bedeutung zu, weil es in der Regel erst etwa zwei Tage nach der Einsatzbesprechung stattfindet. So bekommen die Einsatzkräfte noch einmal Zeit, über das Geschehene nachzudenken und sich darüber klar zu werden, welche Folgen der Einsatz für die eigene Person hatte.

Feuerwehreinsatz bei einem Unfall mit Todesfolge: Das Opfer war der Bekannte Foto: Feuerwehr Eschenbach einiger Feuerwehrleute.

läuft nach ganz bestimmten Regeln ab. Man fragt jeden Einzelnen nach seinem Auftrag, nach Gedanken während des Einsatzes und bespricht dies zuerst auf der sachlichen Ebene. Danach diskutiert man die Situation auf der Gefühls­ ebene, um schlussendlich wieder auf der sachlichen Ebene das weitere Vorgehen zu besprechen und einen Überblick zu gewinnen. Oftmals hilft es dabei auch, dass Betroffene in der Gruppe sind. Die Gruppe trägt den Einzelnen, er fühlt sich nicht allein und ausgestellt, man versteht sich gegenseitig. Häufig fragt der Kommandant dann nach zwei, drei Tagen, wie sich die Truppe fühlt, und je nachdem gibt es nochmals eine Aussprache. Erst wenn bemerkt wird, dass Einzelne nicht mit der Situation zurechtkommen, geht man ins Einzelgespräch. „In ganz wenigen Fällen ziehe ich dann auch therapeutische Unterstützung zurate “, sagt Schulthess. Befreit habe man sich von einem traumatischen Ereignis, wenn es einen nicht mehr belästigt. Also sobald die Bilder oder Gerüche, die einem unweigerlich an das Erlebte erinnern, nicht mehr im Übermass vorhanden sind, man wieder an etwas Schönes denken kann und Raum bekommt. „Oft sage ich zu den Betroffenen, sie sollen dem Erlebten ein Fenster geben, das sie anschauen, an das sie denken, das sie aber auch wieder schliessen können“, erklärt Schulthess einen möglichen Heilungsweg. Aus diesem Grund sei es empfehlenswert, dass die betroffenen Rettungskräfte möglichst schnell wieder in ihren Alltag zurückkehren. Es sei wichtig, wieder in einen geordneten Tagesablauf überzugehen, in dem ein Rhythmus herrscht,

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der es erlaubt, sich auf andere Dinge zu konzentrieren und sich in eine Gruppe zu integrieren, anstatt sich zu isolieren.

Drei Phasen zur Vermeidung eines Traumas Es gibt unterschiedliche Modelle, wie Einsatzkräfte auf Notfallereignisse vorbereitet werden. Bekannt ist das dreistufige Vorgehen über die Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention. Hier werden die Rettungskräfte zunächst auf kritische Situationen eingestellt, indem eine Annäherung an die mögliche Belastung stattfindet. Konkret werden sie geschult, mit psychischen Belastungen umzugehen, sie lernen, Möglichkeiten zur Stressreduzierung in einem Ernstfall anzuwenden. All das betrifft also die Ausbildung vor einem Einsatz. Zur Sekundärprävention gehört die Anwendung der zuvor geübten Massnahmen. Dazu zählen beispielsweise die Fähigkeit, seine Einstellung zu einem Ereignis bewusst zu steuern und zu ändern, oder ein bestimmtes Zeitmanagement. Hierunter fällt also alles, was während eines Einsatzes unternommen werden kann, um Stress zu reduzieren oder einer traumatischen Störung vorzubeugen. Zum dritten Bereich gehören unter anderem Gruppen- und Einzelgespräche nach einem Einsatz und damit alles, was zur Einsatznachbesprechung zählt. Das sind die Massnahmen der Demobilisierung wie etwa eine Informationsrunde direkt nach dem Einsatz. Aber auch das ausführliche, bis zu eine Stunde dauernde

Der Ablauf einer traumatischen Reaktion Jede Person erlebt eine Situation anders, individuell, weshalb es sich schwierig gestaltet, ein allgemeines Modell zu entwerfen, das eine traumatische Reaktion realitätsgetreu darstellt. Diejenigen, die direkten Kontakt zu Betroffenen haben, können insofern wohl am besten Stellung dazu nehmen. „Zuerst kommt sicher einmal die Chaosphase. Das ist im Moment des Geschehens oder die ersten paar Stunden danach, in denen man keinen klaren Kopf mehr hat“, meint Schulthess. „Oder es gibt solche Menschen, die reagieren reflexartig richtig, scheinen ganz genau zu wissen, was sie tun und den Überblick zu bewahren. Auch in einem Schockzustand kann aber ein solches Verhalten auftreten. Des Weiteren gibt es Retter, die merken zunächst nichts, reagieren jedoch später sehr wohl auf die zuvor erlebte Notfallsituation. Hieran schliesst sich die Nachphase an: Man sitzt daheim und wird mit einer neuen Situation konfrontiert. Oftmals zeigen sich erst dann wirklich die Reaktionen auf das zuvor erlebte Ereignis. Man fühlt sich plötzlich hilflos und ohnmächtig und reagiert fassungslos. Erst nach einigen Wochen tritt dann die Erholung ein, wenn den Betroffenen langsam wirklich bewusst wird, was eigentlich passiert ist und welche Auswirkungen das auf ihre Zukunft hat. Dabei, so Schulthess weiter, müsse man aber wissen, dass der Schock alles ein wenig dämpft und sich teilweise erst Monate später wirklich löst. „Schlussendlich hat man gleichsam eine Narbe, die hin und wieder wehtut, kann aber wieder Freude empfinden und lachen“, so die Erfahrung des Notfallseelsorgers.


[ Redaktion ]

Ein Pferdestall brennt komplett nieder: Für einmal kamen keine Menschen zu Schaden.

Am Ende stört das Erlebte nicht mehr Grundsätzlich muss man jedem Trauernden sagen: „Gehe deinen eigenen Weg“, weiss Schulthess. Es gebe natürlich gewisse Menschen, die Betroffene fragen, wieso sie immer noch so traurig seien, und ihnen raten, doch mal wieder etwas zu unternehmen. Aber solche Leute stecken nicht in der Haut der Retter, können nicht nachfühlen, was die Betroffenen wirklich durchmachen mussten. „Auch wenn man Jahre später noch Schwierigkeiten hat, darf das so sein“, sagt denn auch Schulthess. Jede Trauerbewältigung sei je nach Mensch unterschiedlich. Für den Notfallseelsorger zählt, dass sich die Feuerwehrleute ganz auf ihren Einsatz konzentrieren, was sie ja auch machen und wozu sie trainiert werden. Wenn sie ganz bei der Sache sind, würden sie nicht abgelenkt und vieles auch nicht sehen. Schlussendlich sollte in der Nachbereitung eines Einsatzes jede Rettungskraft ihr eigenes Puzzle für sich selber zusammensetzen können. Teile, die einem fehlen, aber wichtig für die Verarbeitung sind, sollten gesucht werden, um sie ins Bild einzufügen. Und gerade weil das fehlende Stück nicht bei jedem Menschen das gleiche ist, gestaltet sich auch die Verarbeitung eines traumatischen Erlebnisses individuell.

Wichtig ist, dass jede Retter weiss, wie er ein Erlebnis verarbeiten kann und wohin er sich wenden kann bei allfälligen Problemen. „Erst wenn diese Hilfestellung nicht gewährleistet ist, gehen betroffene Personen ein erhöhtes Risiko ein und setzen sich einer posttraumatischen Belastungsstörung – die häufigste traumatische Erkrankung – aus“, wie Schulthess erklärt. Der ganze Prozess des Vorbereitens und der Verarbeitung zielt grundsätzlich auf die Vermeidung einer länger andauernden Belastungsstörung ab. Folgen einer solchen Störung können

Foto: Feuerwehr Eschenbach

sich unterschiedlich auswirken: Beziehungen gehen in die Brüche, sie führen Betroffene in die Isolation oder Arbeitsunfähigkeit. Aufgrund dessen ist es unentbehrlich, sich genügend auf ein belastendes Ereignis vorzubereiten, sich darauf einzustellen und die erlebte Situation danach auch angemessen Revue passieren zu lassen, um sie dann korrekt „ad acta“ legen zu können: „Damit unsere Rettungskräfte nicht einen noch grösseren Schaden als den davontragen, vor dem sie uns bewahren wollen“, resümiert der Notfallseelsorger. Raffaela Arnold

Frontalkollision mit Verletzten und Toten: Die Feuerwehr war unter anderem mit Schneidwerkzeugen nahe am Opfer. Foto: Feuerwehr Eschenbach | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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Quand les sauveteurs ont besoin d’aide après l’intervention Les forces de sauvetage interviennent régulièrement lors de catastrophes, doivent garder leur calme dans des situations critiques et lutter contre des brasiers. Mais il est possible d’apprendre à gérer de telles expériences. Les éléments de gestion des traumatismes sont un moyen à cela. Une maison brûle, des enfants désespérés crient à la fenêtre de l’étage supérieur. Les mères et les pères essaient de retourner dans l’enfer brûlant pour sauver leurs petits. Rapidement, les sapeurspompiers sont là et sauvent ce qui peut encore l’être. La police et l’ambulance aussi sont prêts à s’occuper rapidement des éventuelles victimes et à les transporter vers un hôpital. Un chaos qu’il faut maîtriser. Puis le toit s’effondre – plus de sauvetage pour ceux qui sont restés dans la maison. Un choc pour tous. Rapidement, on se demande comment les survivants peuvent continuer à vivre avec cet événement. Les cris retentissent longtemps, les cauchemars les privent de sommeil. Ces phénomènes sont bien connus et il existe depuis longtemps des organisations qui aident les proches à surmonter ce qu’ils ont vécu. Mais on oublie souvent ceux qui ont essayé de garder leur calme dans la catastrophe, d’aider et de sauver. Comment gèrent-ils la situation de ne pas avoir pu sauver la vie de tout le monde ? Eux aussi sont accablés par la culpabilité qui pèse lourdement sur leur quotidien et peut entraîner un traumatisme. Il faut en tenir compte. En pratique, on essaie d’éviter les troubles post-traumatiques parmi les forces de sauvetage à l’aide de

mesures préventives importantes et de stratégies de lutte. Les forces de secours en particulier constituent un groupe à risque et doivent être protégées des conséquences de leur engagement professionnel et bénévole. Peter Schulthess, aumônier et prêtre dans la commune zurichoise de Pfäffikon, a lui-même vécu de telles situations. Il dirige l’équipe de soin de l’hôpital d’Uster, où il apporte son aide avec 100 collègues dans les cas d’urgence à travers le canton. En tant que membre des sapeurs-pompiers de Pfäffikon, il participe à toutes les interventions et s’engage aussi auprès des sapeurs-pompiers cantonaux. Quand il y a un problème parmi les sapeurspompiers eux-mêmes dans le canton, il est sur place. D’après lui, un traumatisme est une chose qui s’est ancrée profondément dans l’âme, qui pèse et qui persiste encore après deux, trois semaines. Dans le cas d’un vrai traumatisme qui ne disparaît pas, même si on s’est régénéré pendant un moment, on n’est plus libre, les images sont gravées dans la tête comme sur un CD, déclare Schulthess. Dans un tel cas, il faut un soutien prolongé et différent de l’aide psychologique pour surmonter les événements.

Collision frontale à l’issue fatale : le suivi est particulièrement important.

Déclencheurs d’une expérience traumatique En raison de ses expériences, il sait que les traumatismes sont rares si un pompier intervient et parvient à aider. « Mais s’il veut aider et qu’il n’y arrive pas, cela peut avoir des répercussions », d’après l’aumônier. La formation suivie par les sauveteurs contribue bien sûr considérablement à une bonne gestion des situations de crise par les sapeurspompiers. Dans le cadre de leur formation, ils sont formés de manière ciblée aux événements extrêmes et apprennent à les gérer. Cela diminue déjà un peu le risque de traumatisme. Mais l’état physique dans lequel un sauveteur aborde un accident est également décisif. Par exemple, les personnes fatiguées ou tristes présentent davantage d’effets secondaires que les personnes qui gèrent l’événement en forme et avec une attitude positive, comme Schulthess le sait par expérience. Après des événements critiques, on parle d’abord avec tout le groupe touché, avant même que les sauveteurs ne rentrent chez eux. Une telle intervention de groupe se déroule selon des règles très précises. On interroge chacun

Photo de pompiers d’Eschenbach

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[ français ]

d’intervention ont encore le temps de réfléchir aux événements et de clarifier les conséquences de l’intervention pour leur propre personne.

Le déroulement d’une réaction traumatique

Intervention des pompiers lors d’un accident mortel : la victime était connue Photo de pompiers d’Eschenbach de plusieurs pompiers.

à propos de sa mission, ses pensées au cours de l’intervention et on en discute d’abord du point de vue pratique. Ensuite, on discute de la situation du point de vue des sentiments, pour aborder enfin de nouveau l’aspect pratique de la suite de la procédure et obtenir une vue d’ensemble. Souvent, le fait que les personnes touchées soient en groupe facilite les choses. Le groupe porte l’individu, il ne se sent pas seul et exposé, on se comprend mutuellement. Souvent, après deux ou trois jours, le commandant demande comment se sent la troupe et suite à cela, il peut encore y avoir une discussion. Les discussions individuelles ne sont organisées que si l’on constate que certains ne parviennent pas à gérer la situation. « Dans de très rares cas, je sollicite aussi une aide thérapeutique », déclare Schulthess. On s’est libéré d’un événement traumatisant quand il ne nous pèse plus. Autrement dit, quand les images ou les odeurs qui rappellent l’événement vécu ne sont plus excessivement présentes, que l’on peut de nouveau penser à de belles choses et à prendre de la liberté. « Souvent, je dis aux personnes touchées qu’elles doivent donner une fenêtre à l’événement, qu’elles regardent, à laquelle elles pensent, mais qu’elles peuvent aussi refermer », explique Schulthess à propos d’un moyen de guérison possible. C’est pourquoi il est recommandé que les forces de sauvetage concernées retournent dès que possible à leur quotidien. Il serait important de retourner à un quotidien ordonné, réglé par un rythme, qui permet de se concentrer sur d’autres choses et de s’intégrer dans un groupe au lieu de s’isoler.

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Trois phases pour éviter un traumatisme Il existe différents modèles pour préparer les forces d’intervention aux événements d’urgence. On connaît la procédure en trois étapes de la prévention primaire, secondaire et tertiaire. Les forces de secours sont d’abord adaptées aux situations critiques en les habituant à la charge possible. Concrètement, elles sont formées à gérer les charges physiques et apprennent à utiliser les possibilités de réduction du stress dans les cas graves. Tout ceci concerne donc la formation avant une intervention. La prévention secondaire inclut l’utilisation des mesures exercées auparavant. Ceci inclut par exemple la capacité à diriger et modifier consciemment son attitude face à un événement, ou à suivre une gestion du temps précise. Ceci comprend donc tout ce qui peut être fait pendant une intervention pour réduire le stress ou prévenir des troubles traumatiques. Le troisième domaine inclut entre autres des discussions de groupes et individuelles après l’intervention, et donc tout ce qui fait partie des discusstions post-intervention. Il s’agit des mesures de démobilisation telles qu’une séance d’information juste après l’intervention. Mais aussi la discussion de groupe complète, qui dure jusqu’à une heure, décrite comme defusing et servant à soulager les émotions. Enfin, on peut aussi y ajouter une discussion approfondie à propos de ce qui s’est passé à l’aide d’un debriefing. Celui-ci est essentiel, car il a généralement lieu environ deux jours après la discussion relative à l’intervention. Ainsi, les forces

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Chaque personne vit les situations de manière différente, individuelle, c’est pourquoi il est difficile de concevoir un modèle général représentant une réaction traumatisante de manière fidèle à la réalité. Ceux qui sont en contact direct avec les personnes touchées sont les plus à même de prendre position à ce sujet. « Tout commence certainement par une phase de chaos. Il s’agit du moment de l’événement ou des premières heures qui suivent, au cours desquelles on n’a pas les idées claires », d’après Schulthess. « Il y a aussi les personnes qui ont le réflexe de réagir parfaitement, qui semblent savoir précisément ce qu’ils font et avoir gardé une vue d’ensemble. Mais un tel comportement est possible aussi en état de choc. De plus, il y a des sauveteurs qui ne remarquent rien au départ, mais qui réagissent ensuite fortement à la situation d’urgence vécue auparavant. Cela est suivi d’une phase ultérieure : on reste chez soi et on est confronté à une nouvelle situation. Souvent, ce n’est qu’à ce moment que les réactions à l’événement vécu se manifestent vraiment. On se sent brusquement démuni et impuissant et on réagit avec stupeur. Le rétablissement ne débute qu’après quelques semaines, quand les personnes concernées commencent à prendre conscience de ce qui s’est passé et des effets que cela a sur leur avenir. D’après Schulthess, il faut cependant savoir que le choc atténue tout et qu’il ne se dissipe vraiment que des mois plus tard. « Finalement, on a comme une cicatrice, qui fait mal de temps en temps, mais on peut de nouveau ressentir de la joie et rire » d’après l’expérience de l’aumônier.

Pour finir, l’événement vécu ne dérange plus En principe, il faut dire à toute personne en deuil : « continue sur ton propre chemin », sait Schulthess. Naturellement, il y a des gens qui demandent aux personnes touchées pourquoi elles


[ Rédaction ]

Une écurie brûle complètement. Pour une fois, aucun humain n’a été touché.

Photo de pompiers d’Eschenbach

L’ensemble du processus de préparation et de traitement est principalement ciblé sur le fait d’éviter des troubles durables. Les conséquences de tels troubles peuvent être diverses : les relations se rompent, elles mènent les personnes touchées à l’isolation ou à l’incapacité de travail. C’est pourquoi il est indispensable de se préparer suffisamment à un événement difficile, de s’y habituer

puis de passer en revue la situation vécue de manière appropriée afin de pouvoir la mettre de côté correctement par la suite : « afin que nos forces de sauvetage ne subissent pas des dommages plus importants que ceux dont elles veulent nous préserver », comme le résume l’aumônier.

sont toujours aussi tristes et leur conseillent d’entreprendre quelque chose. Mais ces personnes ne sont pas dans la peau des sauveteurs, ne peuvent pas ressentir ce que les personnes touchées traversent réellement. « Même si l’on a encore des difficultés des années plus tard, on a le droit », ajoute Schulthess. Chaque personne surmonte son deuil de manière individuelle. Pour l’aumônier, il faut que les sapeurs-pompiers se concentrent pleinement sur leur intervention, ce qu’ils font et ce pourquoi ils sont entraînés. Quand ils sont vraiment concentrés sur ce qu’ils font, ils ne sont pas distraits et ne voient pas certaines choses. Au final, chaque sauveteur doit pouvoir constituer son propre puzzle dans le cadre du suivi de son intervention. Il faut chercher les pièces qui manquent mais qui sont importantes pour gérer le tout afin de les intégrer dans l’image d’ensemble. Et comme la pièce manquante n’est pas la même chez tout le monde, le traitement d’un événement traumatisant est individuel. Il est important que chaque sauveteur sache comment il peut traiter un événement et vers qui il peut se tourner en cas de problèmes. « Si cette aide n’est pas assurée, la personne touchée a un risque accru et s’expose à des troubles posttraumatiques, la maladie traumatique la plus fréquente », explique Schulthess.

Raffaela Arnold

Collision frontale avec des blessés et des morts : les pompiers étaient à proximité de la victime, notamment avec des outils de découpe. Photo de pompiers d’Eschenbach | blaulicht | gyrophare

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[ italiano ]

Quando i soccorritori hanno bisogno di aiuto dopo l’intervento Le forze di salvataggio sono sempre in azione durante le catastrofi, devono mantenere la calma in situazioni critiche e lottare contro scenari infernali. Tuttavia, la gestione di tali esperienze deve essere appresa. Gli elementi della riabilitazione post-trauma sono un modo per farlo. Una casa brucia, dei bambini disperati urlano dalla finestra del soppalco. Madri e padri cercano di tornare in quell’inferno infuocato per salvare i propri protetti. Con grande rapidità il corpo dei pompieri è sul posto e salva ciò che ancora rimane da salvare. Anche la polizia e le ambulanze sono pronte ad assistere rapidamente le eventuali vittime e a trasportarle in un ospedale. Un caos ovunque si guardi. Poi il tetto crolla – non si può più salvare chi è rimasto in casa. Uno shock per tutti. Subito ci si chiede come i sopravvissuti possano continuare a convivere con quanto è accaduto. Le urla riecheggiano a lungo, gli incubi tolgono loro il sonno. Si tratta di fenomeni generalmente noti e già da tempo esistono organizzazioni il cui scopo è quello di aiutare i loro membri a superare quanto vissuto.

Una persona che è al corrente di tali situazioni per esperienza personale è Peter Schulthess, assistente spirituale dell’emergenza e parroco nel comune zurighese di Pfäffikon. Egli guida il Care-Team dell’ospedale di Uster e lì offre il proprio aiuto insieme a circa 100 colleghi in tutto in cantone in casi d’emergenza. Quale membro del corpo pompieri di Pfäffikon è sempre presente in tutti gli interventi ed è impegnato anche presso il corpo pompieri cantonale. Quando in qualsiasi parte del cantone si verifica un problema nel corpo dei pompieri stesso, lui è lì. Un trauma, afferma, è qualcosa che è penetrato in profondità nella mente, opprime la persona e perdura ancora anche dopo due, tre settimane. In caso di vero trauma, che non scompare anche dopo un periodo di rigenerazione, non si è più liberi, le immagini si imprimono nella mente come su un CD, sostiene Schulthess. In un siffatto caso serve un supporto di maggiore durata e anche di altro genere rispetto all’assistenza spirituale dell’emergenza al fine di elaborare l'accaduto.

Causa scatenante di un’esperienza traumatica In base alle sue esperienze sa che raramente si arriva a un evento traumatico se un pompiere interviene ed è in grado di aiutare. “Se tuttavia vuole aiutare, ma non può farlo, si generano talvolta delle ripercussioni”, afferma l’assistente spirituale dell’emergenza. La formazione a cui è sottoposta una forza di salvataggio contribuisce naturalmente in larga parte al fatto che i pompieri siano di norma in grado di gestire correttamente le situazioni di crisi. Durante la loro formazione vengono addestrati in modo mirato per eventi estremi e imparano a gestirli. Ciò riduce già parecchio il rischio di un traumatismo. Tuttavia, è decisivo anche lo stato costituzionale con il quale una forza d’intervento affronta un incidente. A titolo di esempio, le ripercussioni negative si denotano maggiormente in persone stanche o tristi che in persone che devono far fronte all'evento in un buono stato fisico e con attitudine positiva, come sa Schulthess per esperienza. Successivamente a degli eventi critici si parla in primo luogo con l’intero gruppo coinvolto e questo prima ancora che i soccorritori tornino a casa dopo l’intervento. Un simile intervento di gruppo si svolge secondo delle regole

Foto di pompieri di Eschenbach

Tuttavia, vengono dimenticati quasi sempre coloro che nella situazione catastrofica hanno cercato di mantenere la calma, di aiutare e di salvare. Come gestiscono questi soggetti il fatto di non essere più riusciti a salvare tutte le persone in vita? Anch’essi sono tormentati da sensi di colpa che li opprimono durante la loro vita quotidiana e che possono eventualmente portare a un trauma. Occorre tenerne conto. E di fatto si cerca di evitare lo stress posttraumatico nelle forze di salvataggio

sulla scorta di importanti misure di prevenzione e strategie di lotta. In particolare le forze di intervento sono un gruppo a rischio e devono essere protette dalle conseguenze del loro impegno professionale e volontario.

Collisione frontale con esito mortale: in questo caso l’elaborazione postuma è particolarmente importante.

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[ Redazione ]

dell’accaduto. Ciò ha una grande importanza, perché si tiene di norma non prima di due giorni circa dopo il colloquio relativo all’intervento. In tal modo, le forze d’intervento avranno ancora il tempo di riflettere sull’accaduto e di rendersi conto di quali conseguenze abbia avuto l’intervento sul singolo.

Il decorso di una reazione traumatica Intervento dei pompieri in un incidente con conseguenze mortali: la vittima Foto di pompieri di Eschenbach era conosciuta da alcuni pompieri.

ben precise. Si chiede a ciascuno singolarmente del suo incarico, che cosa abbia pensato durante l’intervento e se ne discute prima a livello pratico. Dopodiché si discute la situazione a livello emozionale per tornare infine a discutere sul piano pratico l’iter successivo e a delineare un quadro della situazione. Spesso aiuta anche il fatto che le persone colpite siano nel gruppo. Il gruppo sostiene il singolo che non si sente solo ed esposto, ci si comprende reciprocamente. Spesso il comandante chiede poi dopo due o tre giorni come si senta la squadra e a seconda dei casi avviene un’altra discussione. Solo se si percepisce che singoli individui non sono in grado di gestire la situazione si procede con il colloquio individuale. “In pochissimi casi mi avvalgo anche di un supporto terapeutico”, afferma Schulthess. Ci si è liberati da un evento traumatico quando non costituisce più un fastidio. Non appena, quindi, immagini od odori che ricordano inevitabilmente quanto vissuto non sono più presenti a dismisura, si riesce nuovamente a pensare a qualcosa di bello e si progredisce. “Spesso dico alle persone direttamente coinvolte che devono immaginare quanto vissuto come una finestra, da guardare, a cui pensare, ma che possono anche richiudere", così descrive Schulthess un possibile percorso di guarigione. Per questa ragione è consigliabile che le forze di salvataggio coinvolte tornino il più rapidamente possibile alla loro attività quotidiana. È importante ritornare a una giornata regolare scandita da un determinato ritmo che permetta di concentrarsi su altre cose e di integrarsi in un gruppo piuttosto che isolarsi.

Tre fasi per evitare il trauma Sono diversi i modelli di preparazione delle forze d'intervento agli eventi d’urgenza. È noto il processo articolato in tre fasi che passa attraverso la prevenzione primaria, secondaria e terziaria. In questo frangente le forze di salvataggio vengono preparate in primo luogo per le situazioni critiche, con un avvicinamento al possibile fattore di stress. In concreto vengono addestrate a gestire lo stress fisico e imparano a sfruttare le possibilità di riduzione dello stress in un caso di emergenza. Tutto ciò riguarda, quindi, la formazione prima di un intervento. La prevenzione secondaria comporta l’applicazione delle misure su cui ci si è esercitati precedentemente. Vi è annoverata per esempio la capacità di controllare e modificare consapevolmente il proprio atteggiamento innanzi a un evento o di perseguire una determinata gestione delle tempistiche. Vi è insomma racchiuso tutto ciò che può essere compiuto durante un intervento al fine di ridurre lo stress o di evitare un disturbo traumatico. Fanno parte del terzo ambito, fra l'altro, i colloqui di gruppo e individuali dopo un intervento e, quindi, tutto ciò che riguarda le discussioni post-intervento. Si tratta delle misure della smobilitazione, come per esempio una riunione informativa direttamente dopo l’intervento. Ma anche dei colloqui dettagliati di gruppo che durano fino a un'ora e che vengono qualificati come “defusing” e servono all’alleggerimento emotivo. E infine può seguire, con il cosiddetto "debriefing”, una discussione approfondita

Ciascuno vive una situazione in modo diverso a livello individuale, per la qual cosa appare difficile delineare un modello generale che possa rappresentare in modo veritiero una reazione traumatica. Coloro che entrano in diretto contatto con i soggetti coinvolti possono meglio esprimersi in proposito. “Prima di tutto c’è sicuramente la fase del caos. Coincide con il momento dell’accadimento o con le prime due ore successive quando si perde la lucidità”, sostiene Schulthess. “Oppure ci sono persone che reagiscono istintivamente nel modo corretto, sembrano sapere perfettamente ciò che stanno facendo e hanno mantenuto una visione d’insieme. Anche in uno stato di shock può, tuttavia, subentrare un simile comportamento. Esistono inoltre dei soccorritori che inizialmente non avvertono nulla, ma che reagiscono successivamente alla situazione d'emergenza vissuta in precedenza. Qui subentra la fase postuma: seduti, a casa, ci si trova ad affrontare una nuova situazione. Spesso è solo allora che emergono davvero le reazioni all’evento vissuto in precedenza. Ci si sente improvvisamente inermi e impotenti e si reagisce con sconcerto. Il ristabilimento avviene solo dopo alcune settimane, quando i soggetti direttamente coinvolti divengono lentamente e realmente coscienti di quanto è effettivamente successo e di quali ripercussioni ciò avrà sul loro futuro. Schulthess continua affermando che si dovrebbe tuttavia sapere in proposito che lo shock smorza un po’ tutto e si risolve davvero in parte solo mesi dopo. “Infine rimane per così dire una ferita che di tanto in tanto fa male, ma si riesce ancora a provare gioia e a sorridere”, è quanto afferma per esperienza l'assistente spirituale dell’emergenza. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

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[ Redazione ]

[ italiano ]

Una scuderia brucia completamente: per una volta non ci sono persone ferite.

Alla fine il vissuto non disturba più Di norma bisogna dire a chi è in lutto: “Vai per la tua strada”, sostiene Schulthess. Ci sono naturalmente delle persone che chiedono ai soggetti direttamente coinvolti come mai siano ancora così tristi e suggeriscono loro di dedicarsi a qualche attività. Ma queste persone non entrano nei panni dei soccorritori, non possono percepire che cosa debbano superare in realtà le persone coinvolte. "È accettabile che anche dopo anni si abbiano ancora delle difficoltà”, continua Schulthess. La capacità di gestire il dolore varia da persona a persona. Ciò che conta per l’assistente spirituale dell’emergenza è che i pompieri si concentrino completamente sul loro intervento che è quello che fanno e per cui sono stati addestrati. Se la concentrazione è massima non vengono distolti e non vedono tante cose. Infine, nella fase successiva di un intervento, ogni forza di salvataggio dovrebbe essere in grado di rimettere insieme i pezzi del proprio puzzle. I pezzi mancanti, ma che sono importanti per l’elaborazione, devono essere cercati per essere inseriti nell’immagine. E proprio perché il pezzo mancante non è lo stesso per tutti, anche l’elaborazione di un evento traumatico si configura individualmente.

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L’importante è che ciascun soccorritore sappia come elaborare un evento e a chi rivolgersi in caso di eventuali problemi. “Solo quando tale aiuto non viene garantito le persone colpite vanno incontro a un maggiore rischio e si espongono a uno stress post-traumatico, il disturbo traumatico più diffuso", spiega Schulthess. L’intero processo della preparazione e dell’elaborazione mira fondamentalmente ad evitare l’instaurarsi di uno stress di lunga durata. Le conseguenze di un siffatto disturbo possono

Foto di pompieri di Eschenbach

ripercuotersi in modo diverso: le relazioni vanno in frantumi, conducono i soggetti direttamente coinvolti verso l’isolamento o incapacità lavorativa. In virtù di ciò è indispensabile prepararsi adeguatamente a un evento stressante, predisporsi allo stesso e in seguito esaminare anche adeguatamente la situazione vissuta per poterla poi “insabbiare” correttamente: “Affinché le nostre forze di salvataggio non sopportino un danno maggiore di quello dal quale desiderano preservarci”, come riassume l’assistente spirituale dell’emergenza. Raffaela Arnold

Collisione frontale con feriti e morti: i pompieri erano vicini alla vittima fra l’altro con degli strumenti di abscissione. Foto di pompieri di Eschenbach


[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Notfallhypnose – Retter erschliessen sich eine neue Form des Helfens In Frankreich haben bereits 120 Feuerwehrleute eine Weiterbildung in Notfallhypnose absolviert. In der Schweiz gehören der ehemalige Polizist Martin Hahn und der Ex-IT-Chef Uwe Sujata zu den Pionieren dieser Form der Aktivierung der Selbstheilungskräfte in Notfällen. VR

Dass man sich in traumatischen Situationen bei Unfällen oder sonstigen Krisensituationen nicht mehr allein auf sein technisches Können verlassen kann, gehört heute zum Standardwissen der Rettungskräfte. Deshalb sind seit Jahren zum Beispiel Notfallseelsorger gefragt, die Polizei, Feuerwehr oder Sanität bei ihren Einsätzen unterstützen. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen der von einem Unfall oder Brand betroffene Mensch und die Rettungsleute selbst, ihre seelische Verfassung und etwa die Überwindung erlebter traumatischer Erfahrungen. Noch ganz jung hingegen ist der Rückgriff auf die Notfallhypnose. Auch sie bildet eine Methode, die Rettungskräfte im Einsatz unterstützen kann, auch wenn sie noch viel weniger bekannt ist. Dass mit ihr nach einer klar strukturierten Methode den von einem Unglück Betroffenen geholfen werden kann,

belegen inzwischen verschiedenste wissenschaftliche Studien, die über die längst anerkannte medizinische oder klinische Hypnose hinausgehen. Das war einer der Gründe dafür, warum sich im letzten Jahr zahlreiche Feuerwehrleute im Elsass in der neuen Form der Notfallbegleitung ausbilden liessen. Sie haben in speziellen Kursen gelernt, Verunfallte mit ruhiger Stimme vor Lärm und Menschenaufläufen zu schützen, die laufende Notfallbehandlung zu unterstützen, wachen oder bewusstlosen Patienten einfache Texte vorzusprechen sowie jede negative oder belanglose Unterhaltung zwischen den Rettern zu vermeiden. Damit sind sie in einigen zentralen Elementen der Notfallhypnose geschult worden. Mit Worten, bestimmten Gesten und einer speziellen Atemtechnik helfen die Retter, die eine Hypnose-Ausbildung absolviert haben, Schmerzen zu lindern, Ängste abzubauen, Blutungen zu reduzieren und Trauma-Opfer zu beruhigen.

Der „Erste-Hilfe-Kasten” der Notfallhypnose hilft auch den Rettern der Feuerwehr beim Einsatz. Foto: Martin Hahn

Die Folge ist in der Regel eine deutliche Verbesserung der Situation eines Betroffenen nach einem Unfall, wie diverse Erfahrungsberichte betonen. Zentral ist bei allen Bemühungen der Notfallhypnose, dass Suggestionen oder Äusser­ ungen glaubhaft bleiben und der Retter davon überzeugt ist. Denn das Unbewusste der Opfer nimmt übertriebene Beteuerungen nicht an.

Die Pioniere in der Schweiz In der Schweiz gehören die Hypnosetherapeuten Martin Hahn und Uwe Sujata zu den Pionieren der Notfallhypnose. Hahn, der unter anderem gut zehn Jahre bei der Kantonspolizei Zürich gearbeitet hat und langjährige Erfahrungen beim Berufsmilitär und der Bergrettung mitbringt, betont, dass die Hypnose in keinem Fall die klassische Notfallmedizin ersetzt. Vielmehr würden die Helfer über Positivsuggestionen und nonverbale Signale den Betroffenen rasch Zuversicht spenden, Schmerzen lindern, Blutungen stoppen und den weiteren Heilungsverlauf fördern. Hahn spricht denn auch von einem „verbalen Erste-Hilfe-Kasten als wertvolle Ergänzung zu den bekannten Notfallmassnahmen“. Zentral sei, auf diesem Weg des Zugangs zum Unterbewussten bei einem Verunfallten die Selbstheilungskräfte zu stärken, ergänzt Sujata, der nach seiner IT-Karriere heute unter anderem Manager unterrichtet und als Hypnosetherapeut tätig ist. Inzwischen konnte, so Hahn weiter, über längere wissenschaftliche Beobachtungszeiträume etwa an der Universitätsklinik im deutschen Regensburg belegt werden, dass der ruhige verbale und nonverbale bewusst positive Umgang | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Redaktion ]

mit einem wachen oder bewusstlosen Opfer signifikant höhere Überlebensraten bei Krankentransporten, kürzere Krankenhausaufenthalte und schnellere Genesung zu Folge hat. Dass sich die Notfallhypnose nicht nur auf den Einsatz von positiven Worten beschränkt, dürfte dabei klar sein. Vielmehr leitet sie eine bewusste Übernahme der Kontrolle über den desorientierten Betroffenen ein, damit dieser sich innerhalb kürzester Zeit sicher, beschützt und gut aufgehoben fühlt, führt Hahn weiter aus. So könne nicht nur der physische Schmerz, sondern auch die mentalen Komponenten, ohne chemische Einwirkung durch Medizin, reduziert oder gar beseitigt werden, wie es in der medizinischen Hypnose bereits bestätigt worden sei. Interessant sei dies etwa für die Feuerwehr, wenn sie mit Verbrennungsopfern zu tun hat. Könnten hier doch auf dem Wege der Notfallhypnose Blasenbildungen und Entzündungen stark reduziert werden.

Der Einsatz in der Praxis Für die Rettungskräfte, die in Notfallhypnose ausgebildet sind, gehe allein schon das Wissen, in allen erdenklichen Situationen helfen zu können, mit Zuversicht einher und lasse Gefühle der Ohnmacht und Hilflosigkeit gar nicht erst entstehen, ist Sujata überzeugt. Damit wirkten die Retter beruhigend auf die gesamte Situation: „Je ruhiger und konzentrierter ein Einsatz verläuft, desto geringer ist auch die mentale Belastung der Opfer und Retter.“ Einen wichtigen Hintergrund für die Wirksamkeit der Notfallhypnose erklärt Hahn damit, dass von einem Unglück oder anderen traumatisierenden Ereignissen betroffene Menschen sich oft bereits in einer Art hypnotischem Zustand befinden würden. In dieser Lage seien sie sehr empfänglich für all das, was um sie herum geschieht. Sie fordere von den Notfallhelfern oder anderen beteiligten Personen, die sich im direkten Kontakt mit der verunfallten Person befinden oder sich in deren Nähe aufhalten, eine besondere Verantwortung. Da selbst bei einer Ohnmacht das Unbewusste des Opfers aktiv bleibe, können sich unbedachte Äusserungen in dieser Phase negativ auf das Opfer auswirken, so Hahn weiter. Sätze wie „Oh mein Gott, dem

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[ deutsch ]

ist wohl nicht mehr zu helfen“ könnten deshalb fatale Folgen haben und – unbeabsichtigt – zu einer Manifestierung des posttraumatischen Erlebnisses führen. Dagegen hätten ruhige und zuversichtliche Äusserungen und Anweisungen auf das Unterbewusste eines Opfers für die Heilung stärkende Folgen. Zudem würden sie sich insgesamt auf die Entwicklungen während eines Notfalls positiv auswirken. So frage man beispielsweise einen Verunfallten nach seinem Wohlbefinden und spreche eben nicht von dessen Schmerzen. Sujata erläutert, dass der hochsuggestible Trance-Zustand eines Unfallopfers sehr gute Behandlungsansätze für eine professionelle Notfallhypnose bildet. Würde diese spezielle Situation bewusst in Rettung und Erstversorgung einbezogen, könne man den Puls, die Atmung und Blutungen regulieren. Zudem könnten so Schmerzen gelindert und Zeitverzerrung, die in Trance auftreten können, aufgehoben werden. Aber es verkürze sich nicht nur das Erlebnis einer Kata­ strophe, man reduziere auch das Auftreten von Traumata – und zwar bei Opfern wie Helfern, wie Sujata betont. Den Kontrast dazu bilde der heute anzutreffende Alltag an einer Unfallstelle. Um die Betroffenen herum gibt es viele Gespräche, vielleicht herrscht sogar Hektik, wenn etwas nicht gelingt, oder neugierige wie bemitleidende Sprüche fallen von Umstehenden. Kommt dann noch die in prekärer Lage geäusserte Verzweiflung eines Retters hinzu, müsse auch der Verunfallte mutlos werden. Denn sie nehmen, bewusst oder unbewusst, wie Hahn erneut betont, auch oft achtlos gemachte Worte auf, was unmittelbar negative Folgen für die Betroffenen habe. Die Situation könne ganz anders aussehen. Dann könnte das Rettungsteam eine Infusion vorbereiten und Techniker beginnen, einen Unfallwagen aufzusägen, während ein in Hypnose ausgebildeter Retter den Kontakt zum Opfer herstellt, seine Aufmerksamkeit vom Geschehen ablenkt und es weit wegzieht aus der traumatisierenden Situation. Bereits dies, so betont Sujata, sei ein wichtiger Schritt, die Selbstheilungskräfte des Opfers zu stärken. Dass eine solche Situation möglich ist, hat Hahn selbst erlebt, als er zufällig als einer der Ersten zu einem Motorradunfall kam. Nachdem alle unumgänglich nötigen Sicherheitsmassnahmen erfolgt

waren, widmete er sich ganz dem Verunfallten. Sprach ihm ruhig zu, fragte nach seinem Zustand, hielt seine Hand, involvierte ins Gespräch das mit dem Martinshorn auftretende laute Eintreffen der Sanität und konnte dem Mann so die Schmerzen mildern, ihn trösten und beruhigen. Der eingetroffene Arzt erkannte rasch, welche Aufgabe Hahn übernommen hatte, und liess ihn weiter gewähren. Der Motorradfahrer entspannte sich stark, so Hahns Erfahrung, „und davon hat das gesamte Notfallteam bei seiner Arbeit profitiert“.

Wenn Selbstheilungskräfte mithelfen Sujata und Hahn sind überzeugt davon, dass die Notfallhypnose für alle Blaulicht- wie Rettungsorgane und Personen nützlich ist, die häufiger mit Notsituationen konfrontiert sind. Allerdings ist ihnen auch klar, dass gerade erfahrenen Rettungskräften in Notsituationen viel abverlangt wird. Die Ausgangslagen sind immer wieder unterschiedlich und fordern den Beteiligten viel Flexibilität und Konzentration ab. Opfer, Beteiligte und Aussenstehende erwarten schnelle Hilfe, Einsatzkräfte wollen so schnell wie möglich helfen. Besonders Ersteintreffende stehen einer sehr hohen Erwartungshaltung gegenüber, wie Hahn aus eigener Erfahrung weiss. Doch gerade weil dieser Druck für alle spürbar ist, kann hier Notfallhypnose einen wichtigen Beitrag zur Entspannung leisten. Die beiden Pioniere in Sachen Notfallhypnose in der Schweiz sind sich der Grenzen ihrer rund zweitägigen Kurse für Rettungskräfte bewusst. Man dürfe die Möglichkeiten einer solchen Weiterbildung nicht überschätzen. Die Wirksamkeit der medizinisch klinischen Hypnose, wie sie etwa auch Zahnärzte nutzen, ist schon länger bekannt. Dahinter steht in der Regel allerdings eine umfassende Ausbildung. Wenn nun Blaulichtorganisationen auf Notfallhypnose setzen, muss wohl von der Anwendung bestimmter Hypnose-Praktiken gesprochen werden. Doch genau darauf setzen Sujata und Hahn. Wenn Rettungsleute in der Lage sind, Opfer zu beruhigen und sie auf den Weg zur Stärkung der Selbstheilungskräfte zu begleiten, sei schon viel erreicht, sind sie überzeugt.


[ Rédaction ]

[ français ]

Hypnose d’urgence – Les sauveteurs intègrent une nouvelle forme d’aide VR En France, 120 sapeurs-pompiers ont déjà effectué une formation continue en hypnose médicale. En Suisse, l’ancien policier Martin Hahn et l’ancien chef de l’informatique Uwe Sujata font partie des pionniers de cette forme d’activation des force d’autoguérison dans les cas d’urgence.

Aujourd’hui, les forces de secours savent très bien que dans les situations traumatisantes, lors d’accidents ou d’autres situations de crise, on ne peut plus se fier uniquement à ses compétences techniques. C’est pourquoi depuis des années, on demande par exemple à des aumôniers d’aider la police, les sapeurspompiers ou les services médicaux. Leur travail est centré sur la personne touchée par un accident ou un incendie et les sauveteurs eux-mêmes, leur état psychologique ou même le rétablissement après des expériences traumatisantes. Par contre, l’utilisation de l’hypnose d’urgence est très récente. Elle constitue également une méthode de soutien des forces de secours lors de leur intervention, même si elle est encore beaucoup moins connue. Le fait qu’elle permette d’aider les personnes touchées par un malheur à l’aide d’une méthode clairement structurée est

avéré par diverses études scientifiques allant au-delà de l’hypnose médicale ou clinique reconnue depuis longtemps. C’est l’une des raisons pour lesquelles au cours des dernières années, de nombreux sapeurs-pompiers ont suivi une formation dans cette nouvelle forme d’accompagnement d’urgence en Alsace. Dans le cadre de cours spéciaux, ils ont appris à protéger les accidentés du bruit et des attroupements avec une voix calme, à soutenir les traitements d’urgence en cours, à réciter des textes simples aux patients éveillés ou inconscients ainsi qu’à éviter toute discussion négative ou inutile entre les sauveteurs. Ils ont ainsi été formés à certains éléments essentiels de l’hypnose d’urgence. Avec des mots, des gestes précis et une technique de respiration spéciale, les sauveteurs qui ont suivi une formation en hypnose aident les sauveteurs à atténuer les douleurs, éliminer les peurs, réduire les saignements

La « branche premiers secours » de l’hypnose d’urgence apporte de l’assurance, atténue les douleurs, arrête les saignements et favorise la guérison. Photo de Martin Hahn

et calmer les victimes de traumatisme. Les conséquences sont généralement une nette amélioration de la situation des personnes touchées après un accident, comme l’indiquent divers rapports d’expérience. Lors de tous les efforts de l’hypnose d’urgence, le principal est que les suggestions ou affirmations restent crédibles et que le sauveteur en soit convaincu. En effet, le subconscient de la victime n’intègre pas les affirmations exagérées.

Les pionniers en Suisse En Suisse, les thérapeutes hypnotiseurs Martin Hahn et Uwe Sujata font partie des pionniers de l’hypnose d’urgence. Hahn, qui a travaillé notamment dix bonnes années à la police cantonale de Zurich et apporte une longue expérience dans l’armée de métier et le sauvetage en montagne, indique que l’hypnose ne remplace en aucun cas la médecine d’urgence classique. Ces aides contribueraient plutôt à conférer rapidement de l’assurance aux personnes touchées, atténuer les douleurs, arrêter les saignements et favoriser la suite de la guérison, par le biais de suggestions positives et de signaux non verbaux. Hahn parle aussi de « premiers secours verbaux en complément utile aux mesures d’urgence connues ». L’accès au subconscient d’un accidenté permettrait notamment de renforcer les forces d’autoguérison, ajoute Sujata, qui enseigne actuellement aux managers et travaille comme thérapeute hypnotiseur après sa carrière dans l’informatique. Hahn indique aussi que de longue périodes d’observation scientifique, par exemple à la clinique universitaire de Regensburg en Allemagne, ont permis de

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[ Rédaction ]

[ français ]

démontrer qu’une gestion positive verbale et non verbale calme d’une victime éveillée ou inconsciente avait entraîné des taux de survie significativement plus élevés lors du transport de malades, des hospitalisations plus courtes et une guérison plus rapide. Mais il est clair que l’hypnose d’urgence ne se limite pas à l’utilisation de mots positifs. Elle permet plutôt de prendre consciemment le contrôle des victimes désorientées, afin qu’elles se sentent rapidement en sécurité, protégées et entre de bonnes mains, poursuit Hahn. Ainsi, il serait possible de réduire ou même d’éliminer non seulement la douleur physique, mais aussi les éléments psychologiques, sans apport chimique de médicaments, comme l’hypnose médicale l’a déjà confirmé. Ceci est intéressant pour les sapeurs-pompiers lorsqu’ils ont affaire à des victimes de brûlures. L’hypnose d’urgence permettrait aussi de réduire fortement la formation de cloques et d’inflammations.

La mise en oeuvre pratique Sujata est convaincu que pour les forces de sauvetage formées à l’hypnose d’urgence, le seul fait de savoir qu’elles peuvent aider dans toutes les situations imaginables entraîne une certaine assurance et ne laisse pas la place à la sensation d’impuissance et de désarroi. Ainsi, les sauveteurs auraient un effet apaisant sur l’ensemble de la situation : « Plus une intervention se déroule dans le calme et la concentration, plus la charge psychologique est faible pour les victimes et les sauveteurs. » Hahn explique un élément important de l’efficacité de l’hypnose d’urgence par le fait que les personnes touchées par un malheur ou d’autres événements traumatisants se trouveraient souvent déjà dans une sorte d’état hypnotique. Dans cette situation, elles seraient très réceptives à tout ce qui se passe autour d’elles. Elle nécessiteraient une responsabilité particulière de la part des secouristes ou d’autres personnes impliquées qui se trouvent en contact direct avec la personne accidentée ou à proximité. Étant donné que même en cas d’évanouissement, l’inconscient de la victime reste actif, des déclarations irréfléchies dans cette phase peuvent avoir un effet négatif sur la victime, poursuit Hahn. C’est pourquoi les phrases telles

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que « oh mon Dieu, on ne peu plus rien pour lui » peuvent avoir des conséquences fatales et entraîner – involontairement – une manifestation d’événement post-traumatique. Par contre, des déclarations et instructions calmes et assurées auraient un effet de renforcement sur le subconscient d’une victime pour la guérison. De plus, elles auraient un effet positif global sur le déroulement d’un cas d’urgence. Par exemple, on interroge une personne accidentée sur son bienêtre et on ne parlerait pas de ses douleurs. Sujata explique que l’état de transe hautement suggestif d’une victime d’un accident constitue une excellente condition de traitement pour une hypnose d’urgence professionnelle. L’intégration habile de cette situation particulière dans le sauvetage et les premiers secours permettrait de réguler le pouls, la respiration et les saignements. De plus, cela permettrait d’atténuer les douleurs et de remédier à la torpeur pouvant survenir en état de transe. Cela ne raccourcirait pas seulement l’expérience d’une catastrophe, mais réduirait également l’apparition de traumatismes, à la fois chez les victimes et les sauveteurs, comme l’indique Sujata. La réalité actuelle sur le lieu d’un accident est souvent toute autre. Les victimes sont entourées de nombreuses discussions, il peut y avoir de l’agitation si quelque chose échoue, ou les personnes aux alentours expriment leur curiosité ou leur pitié. Si un sauveteur exprime aussi son désespoir dans une situation précaire, l’accidenté pourrait perdre tout courage. En effet, comme le souligne Hahn, ceux-ci intègrent souvent, consciemment ou inconsciemment, des mots prononcés négligemment, ce qui peut avoir des conséquences négatives directes sur les personnes touchées. La situation pourrait être toute autre. L’équipe de secours pourrait préparer une perfusion et les techniciens commencer à découper un véhicule accidenté, pendant qu’un sauveteur formé à l’hypnose établirait le contact avec la victime, détournerait son attention des événements et l’éloignerait de la situation traumatisante. D’après Sujata, ceci constituerait déjà une étape importante pour renforcer les forces d’autoguérison de la victime. Hahn lui-même a constaté qu’une telle situation était possible lorsqu’il fut l’un des premiers arrivés sur les lieux d’un accident de moto. Après la mise

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en œuvre toutes les mesures de sécurité indispensables, il s’est entièrement consacré à l’accidenté. Il lui a parlé calmement, l’a interrogé sur son état, lui a tenu la main, l’a impliqué dans la discussion avec les services médicaux arrivés à grand bruit de sirène et a pu ainsi atténuer les douleurs de l’homme, le consoler et le calmer. À son arrivée, le médecin a rapidement reconnu les tâches que Hahn avait effectuées et l’a laissé continuer. Le motocycliste s’est beaucoup détendu, d’après l’expérience de Hahn « et cela a profité à toute l’équipe d’urgence dans son travail ».

Quand les forces d’autoguérison aident Sujata et Hahn sont convaincus que l’hypnose d’urgence est utile pour toutes les organisations d’urgence et de sauvetage et pour les personnes souvent confrontées à des situations d’urgence. Cependant, ils savent aussi que les forces de sauvetage expérimentées sont très sollicitées dans les situations d’urgence. Les situations initiales sont toujours différentes et exigent beaucoup de flexibilité et de concentration de la part des personnes concernées. Les victimes, les personnes impliquées et les personnes extérieures attendent une aide rapide, les forces de secours veulent aider aussi vite que possible. Les premiers arrivés en particulier sont confrontés à des attentes très élevées, comme Hahn le sait d’après sa propre expérience. Mais justement, comme cette pression est ressentie par tous, l’hypnose d’urgence peut considérablement contribuer à la détente. Les deux pionniers en matière d’hypnose d’urgence en Suisse connaissent les limites de leurs cours de deux jour pour les forces de sauvetage. Il ne faut pas sousestimer les possibilités d’une telle formation continue. L’efficacité de l’hypnose médicale clinique telle que les dentistes l’utilisent est connue depuis longtemps. Cependant, ceci implique généralement une formation complète. Si les organisations d’urgence misent sur l’hypnose d’urgence, il faudra discuter de l’utilisation de pratiques d’hypnose précises. C’est exactement là-dessus que misent Sujata et Hahn. Ils sont convaincus que si les sauveteurs sont en mesure de calmer les victimes et de les accompagner sur la voie du renforcement de leurs forces d’autoguérison, beaucoup aura déjà été accompli.


[ Redazione ]

[ italiano ]

Ipnosi dell’emergenza – I soccorritori sfruttano una nuova forma di assistenza In Francia già 120 pompieri avrebbero superato un corso di specializzazione in ipnosi dell’emergenza. In Svizzera, l’ex poliziotto Martin Hahn e l’ex Responsabile IT Uwe Sujata sono annoverati fra i pionieri di questa forma di attivazione delle capacità di autoguarigione in casi d'emergenza. VR

Il fatto che in situazioni traumatiche, in caso di incidenti o altre situazioni di crisi, non si possa fare affidamento unicamente sulle proprie capacità tecniche fa parte oggi delle conoscenze standard delle forze di salvataggio. Per questo motivo, da anni si chiede per esempio agli assistenti spirituali dell’emergenza di supportare polizia, pompieri o sanità durante i loro interventi. Al centro del loro operato vi è il soggetto coinvolto in un incidente o in un incendio e vi sono i soccorritori stessi, le loro condizioni psicologiche e il superamento di esperienze traumatiche vissute. Per contro è piuttosto recente il ricorso all’ipnosi dell’emergenza. Si tratta anche in questo caso di un metodo in grado di supportare le forze di salvataggio durante l’intervento, anche se è ancora molto meno conosciuto rispetto all'altro. I più disparati studi scientifici, che vanno oltre l’ipnosi medica o clinica riconosciuta da tempo, hanno nel frattempo dimostrato che grazie all'ipnosi dell’emergenza si possono aiutare, secondo un metodo chiaramente

strutturato, i soggetti colpiti da una disgrazia. È questo uno dei motivi per cui nell’ultimo anno numerosi pompieri in Alsazia hanno frequentato dei corsi di formazione relativi al nuovo tipo di assistenza d’emergenza. Nell’ambito di corsi speciali hanno imparato a proteggere i soggetti infortunati, con un tono di voce pacato, da rumore e calche di persone, a fornire supporto al trattamento d’emergenza in corso, a pronunciare dei semplici messaggi innanzi a persone coscienti o prive di conoscenza, nonché a evitare conversazioni di carattere negativo o irrilevante fra i soccorritori. Sono stati, quindi, addestrati su alcuni elementi centrali dell'ipnosi dell’emergenza. Con parole, determinati gesti e una speciale tecnica di respirazione, i soccorritori che hanno ricevuto una formazione in materia di ipnosi, aiutano ad alleviare i dolori, a cancellare le paure, a ridurre le emorragie e a tranquillizzare le vittime di traumi. Le conseguenze sono, di norma, un palese miglioramento della situazione di un soggetto direttamente coinvolto dopo un incidente, come evidenziano diverse

La “cassetta di pronto soccorso” dell’ipnosi dell’emergenza dona fiducia, allevia i dolori, arresta le emorragie e favorisce il processo di guarigione successivo. Foto di Martin Hahn

testimonianze. Di fondamentale importanza nell’ipnosi dell’emergenza è che le suggestioni o dichiarazioni siano credibili e che il soccorritore ne sia convinto. Perché l’inconscio delle vittime non accetta affermazioni esagerate.

I pionieri in Svizzera In Svizzera, gli ipnositerapeuti Martin Hahn e Uwe Sujata sono annoverati fra i pionieri dell’ipnosi dell’emergenza. Hahn, che ha lavorato fra l’altro per dieci anni presso la polizia cantonale della città di Zurigo e vanta esperienze pluriennali quale militare di professione e nel soccorso alpino, sottolinea il fatto che l’ipnosi non sostituisce in alcun caso la medicina d’urgenza classica. I soccorritori, servendosi di suggestioni positive e segnali non verbali, infonderebbero piuttosto fiducia immediata nelle persone direttamente coinvolte, ne allevierebbero i dolori, arresterebbero le emorragie promuovendo il successivo processo di guarigione. Hahn parla infatti anche di una “cassetta di pronto soccorso verbale quale pregevole complemento alle misure d’emergenza note”. In questo percorso dell’accesso all’inconscio in un soggetto coinvolto in un incidente è fondamentale rafforzare le capacità di autoguarigione, aggiunge Sujata, che dopo la sua carriera IT si dedica oggi, fra le altre cose, all’addestramento di manager e opera quale ipnositerapeuta. Nel frattempo, prosegue Hahn, nella clinica universitaria di Ratisbona, in Germania, si è potuto dimostrare tramite dei periodi di osservazione scientifica prolungati che la gestione pacata verbale e non verbale volutamente positiva di una vittima cosciente o incosciente ha quale conseguenza dei tassi di sopravvivenza significativamente superiori nel trasporto di malati, ricoveri | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

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[ Redazione ]

[ italiano ]

abbreviati in ospedale e una guarigione più rapida. Dovrebbe essere chiaro in proposito che l’ipnosi dell’emergenza non si limita semplicemente all’uso di parole positive. Essa dà piuttosto il via a un’assunzione intenzionale del controllo sul soggetto che è stato colpito e che è disorientato, affinché quest'ultimo si senta rapidamente al sicuro, protetto e in buone mani, prosegue Hahn. In tal modo, non solo il dolore fisico, ma anche quello mentale si riducono o addirittura scompaiono senza l’intervento chimico dei farmaci come sarebbe già stato dimostrato nell’ipnosi medica. Sarebbe interessante per esempio per il corpo dei pompieri quando hanno a che fare con vittime di ustioni. Anche in questo caso si potrebbe significativamente ridurre la formazione di vesciche e di infiammazioni per mezzo dell'ipnosi dell’emergenza.

L’impiego nella prassi Per le forze di salvataggio che hanno ricevuto una formazione sull'ipnosi dell’emergenza la coscienza di poter aiutare in tutte le situazioni immaginabili va di pari passo con la fiducia, troncando sul nascere il senso di impotenza e di incapacità di reagire, afferma convinto Sujata. I soccorritori agiscono così in modo rassicurante su tutta la situazione: “più un intervento avviene in modo tranquillo e concentrato, più bassa è la sollecitazione mentale a carico di vittime e soccorritori”. Hahn spiega che un importante fondamento dell’efficacia dell'ipnosi dell’emergenza risiede nel fatto che le persone colpite da una disgrazia o da altri eventi traumatici si troverebbero già spesso in una sorta di stato ipnotico. In una siffatta situazione tali soggetti sarebbero molto sensibili a tutto ciò che accade intorno a loro. I soccorritori d’urgenza o altre persone coinvolte che si trovano a diretto contatto con la persona infortunata o che le sono vicini hanno una particolare responsabilità. Dal momento che anche in caso di svenimento l'inconscio della vittima rimane attivo, delle frasi pronunciate in modo sconsiderato in questa fase possono ripercuotersi negativamente sulla vittima, sostiene Hahn. Frasi come “o mio Dio, non si può fare più niente per aiutarlo", potrebbero, quindi, avere delle conseguenze fatali e portare - involontariamente - a una manifestazione dell'esperienza post-traumatica. Per contro, affermazioni e istruzioni pacate

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e fiduciose avrebbero conseguenze corroboranti per la guarigione sul subconscio di una vittima. Inoltre, influirebbero complessivamente in modo positivo sugli sviluppi nel corso di un’emergenza. Ci si informerebbe così sul benessere della persona infortunata e non si nominerebbero i suoi dolori. Sujata spiega che lo stato di trance ad elevata suggestionabilità di una vittima di incidente rappresenta un buon approccio al trattamento per un'ipnosi dell’emergenza professionale. Se tale particolare situazione fosse scientemente inclusa nel salvataggio e primo soccorso si potrebbero regolare polso, respirazione ed emorragie. Inoltre, i dolori potrebbero in tal modo essere alleviati e il travisamento temporale che può insorgere in stato di trance potrebbe essere neutralizzato. Non si ridurrebbe solo l’esperienza di una catastrofe, ma anche l’insorgere di traumi, sia nelle vittime che nei soccorritori, come sottolinea Sujata. La quotidianità riscontrabile oggigiorno sul luogo di un incidente è in contrasto con quanto espresso. Intorno alle persone colpite c’è un gran chiacchiericcio, forse addirittura frenesia se qualcosa non riesce o frasi curiose e di compatimento provenienti dal pubblico circostante. Se si aggiunge poi la disperazione di un soccorritore esternata nell’ambito di una situazione critica anche il soggetto infortunato si avvilisce. Le persone direttamente coinvolte, che siano coscienti o meno, recepiscono, come sottolinea di nuovo Hahn, anche le parole pronunciate spesso sbadatamente, il che esplica immediatamente delle conseguenze negative su tali soggetti. La situazione potrebbe essere completamente diversa. La squadra di soccorso potrebbe preparare una fleboclisi e i tecnici incominciare a segare una vettura incidentata, mentre un soccorritore esperto di ipnosi instaura un contatto con la vittima, distoglie la sua attenzione dall’accaduto e la sposta lontano dalla situazione traumatizzante. Già questo, sottolinea Sujata, sarebbe un passo importante per rafforzare le capacità di autoguarigione della vittima. Che una tale situazione sia possibile, lo ha sperimentato Hahn di persona, quando causalmente è stato uno dei primi ad arrivare sul luogo di un incidente motociclistico. Dopo aver preso tutte le misure di sicurezza necessarie indispensabili, si era dedicato completamente al soggetto infortunato. Gli aveva parlato pacatamente, si era informato

sul suo stato, gli aveva tenuto la mano, aveva coinvolto in una conversazione i sanitari apparsi rumorosamente a sirene spiegate ed era riuscito, così, ad alleviare i dolori dell’uomo, a consolarlo e a tranquillizzarlo. Il medico giunto sul luogo si era subito reso conto della funzione assunta da Hahn e gli aveva permesso di continuare a offrire conforto. Il motociclista si era parecchio rilassato, secondo quanto riportato da Hahn “e l’intera squadra d'emergenza ha potuto beneficiarne nell’esecuzione del suo lavoro”.

Quando le capacità di autoguarigione aiutano Sujata e Hahn sono convinti del fatto che l’ipnosi dell’emergenza sia utile a tutti gli organi di pronto intervento e di soccorso e a tutte le persone che si trovano più spesso ad affrontare situazioni di pericolo. Tuttavia si rendono anche conto che nelle situazioni di bisogno si esige molto proprio dalle forze esperte di salvataggio. Le situazioni di partenza sono sempre diverse e richiedono parecchia flessibilità e concentrazione alle persone coinvolte. Vittime, persone coinvolte ed estranei richiedono aiuto immediato, le forze di intervento desiderano aiutare il più rapidamente possibile. Come Hahn ha avuto modo di sperimentare vengono riposte grandi aspettative in particolare sui primi che arrivano. Tuttavia, proprio perché questa pressione è percepibile da tutti, l'ipnosi dell’emergenza può apportare in tali casi un importante contributo alla distensione. I due pionieri in materia di ipnosi dell’emergenza in Svizzera sono consci dei limiti dei loro corsi della durata di circa due giorni per le forze di salvataggio. Non si dovrebbero sopravvalutare le possibilità offerte da una simile specializzazione. L’efficacia dell’ipnosi medica, clinica, utilizzata anche dai dentisti, è nota già da tempo. Dietro a questo tipo di ipnosi vi è, tuttavia, di norma un’ampia formazione. Se ora le organizzazioni di pronto intervento investono nell’ipnosi dell’emergenza, entrano certamente in gioco determinate pratiche di ipnosi. E proprio su questo puntano Sujata e Hahn. Se i soccorritori fossero in grado di tranquillizzare le vittime e di accompagnarle nel cammino verso il rafforzamento delle capacità di autoguarigione, si sarebbe già ottenuto molto, di questo ne sono convinti.


[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Im Ernstfall gut aufgehoben? Gemäss einer europäischen Norm muss jede stehen gebliebene Seilbahn innert dreieinhalb Stunden evakuiert werden können. Dies verlangt ein fundiertes Notfallkonzept und regelmässiges Training auf jeder einzelnen Bahn – eine Herausforderung für die Unternehmen, welche heute unter wirtschaftlichem Druck immer mehr und immer verschiedenere Anlagentypen gleichzeitig betreiben. Wie gehen die Betreiber mit dieser Situation um? Eine Bestandsaufnahme über die Sicherheit unserer alpinen Transportmittel. Das monotone Rattern verstummt, die Kabine schwankt noch einige Male hin und her bis sie zum Stillstand kommt – eine Situation, die jeder Wintersportler bestens kennt und die bei den meisten ein Unbehagen auslöst. Im Normalfall verschwindet das flaue Gefühl glücklicherweise nach einigen Augenblicken mit dem erneuten Beschleunigen der Bergbahn in Richtung Gipfel. Doch gibt es die seltenen Fälle, in denen die Fahrt nicht fortgesetzt werden kann. Dann ist rasches und richtiges Handeln gefragt, denn die Evakuierung einer hoch über dem Boden schwebenden Kabine ist eine Herausforderung für alle Betroffenen.

Sicherheit ist die Sache der Bergbahnbetreiber Unangenehm ist eine solche Situation auf jeden Fall – doch wie steht es um die Sicherheit der Passagiere in einer solchen Lage? Kann man sich darauf verlassen, dass jede Bahn ausreichend auf den Ernstfall vorbereitet ist? Das Bundesamt für Verkehr (BAV) stellt klar: Für den sicheren Betrieb – und dazu gehören auch Notfallszenarien – sind die jeweiligen Seilbahnbetreiber zuständig. Zwar müssen Neubauten und Veränderungen an Bahnanlagen durch das Bundesamt

geprüft werden und auch der laufende Betrieb wird mit Stichproben kontrolliert – dennoch liegt das Wohlergehen der Passagiere grösstenteils in den Händen der Unternehmen. Nun handelt es sich bei Seilbahnbetreibern um wirtschaftlich denkende Organisationen. Die Vorstellung „Sicherheit geht über alles“ mag romantisch klingen. Doch muss realistischerweise eingeräumt werden, dass es sich auch bei unserem höchsten Gut um einen Aspekt handelt, der in einem KostenNutzen-Verhältnis betrachtet werden muss. Wie jedes private Unternehmen

Auf jedem Anlagentyp wird einmal jährlich eine Rettung trainiert: Pendelbahn in Laax (zvg/www.laax.com).

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

unterliegen auch Seilbahnbetreiber einem wirtschaftlichen Druck. Dieser lässt sich bereits in der seit Jahren steigenden Tendenz zu Wachstum und Fusionen erkennen.

Die Sicherheit profitiert vom Zusammenschluss kleinerer Betriebe Der Zusammenschluss kleinerer Betriebe bringt Vorteile mit sich: Synergien können genutzt, Produktivität und Effizienz gesteigert werden. Die Kosteneinsparungen sind in einem Umfeld immer stärkerer Konkurrenz überlebenswichtig. Ein Zusammenschluss bedeutet aber auch, dass plötzlich verschiedenste Bahnanlagen unter einem Dach verwaltet werden. Für die Vermarktung ist dies sinnvoll – beispielsweise können in einer Tageskarte mehrere Bahnen einer Region eingeschlossen und so ein für Touristen attraktives Angebot bereitgestellt werden. Heikler sieht es auf der technischen Seite aus: Plötzlich werden Anlagen unterschiedlichen Typs und Baujahrs parallel verwaltet. Mitarbeiter müssen neben der nostalgischen Standseilbahn nun auch die moderne Gondelbahn und den Doppelsessellift bedienen, warten und im Notfall evakuieren können. Birgt dies ein Sicherheitsrisiko für die Passagiere? Kein Problem in dieser Entwicklung sieht Matthias Buchli, technischer Leiter der Bergbahnen Weisse Arena Gruppe: „Je grösser eine Unternehmung ist, desto mehr Mitarbeiter können spezifisch im Bereich Rettung aus- und weitergebildet werden.“ Mit 29 Anlagen in der Skiregion Laax gehört die Weisse Arena Gruppe zu den grössten Betreibern von Seilbahnen in der Schweiz. Mit bis zu 40 ausgebildeten Rettern werden Ernstfälle an den verschiedenen Bahnsystemen geübt. „Pro Jahr führen wir eine grosse Rettungsübung durch. Dazu gibt es Spezialübungen bei Neuanlagen und zur Einschulung neuer Abseiltechniken“, führt Buchli aus. Vom Spardruck sei die Sicherheit übrigens nicht betroffen: „In den vergangenen Jahren gab es keine Budgetkürzungen.“ Häufig angewendet werden müssen die trainierten Fähigkeiten nicht. Der letzte Ernstfall in Laax ereignete sich im Jahr

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Retter der Alpinen Rettung Schweiz üben die terrestrische Evakuation von Personen aus einer Gondel. Die Handgriffe müssen sitzen.

Foto: Theo Maurer/Alpine Rettung Schweiz

2011. Damals mussten 45 Personen aus einer stecken gebliebenen Pendelbahn geborgen werden. „Alle Betroffenen konnten innert 60 Minuten sicher mit dem Helikopter aus der Bahn gerettet werden“, berichtet Matthias Buchli.

Wie häufig sind Bergungsaktionen? Wie häufig Bergungsaktionen gesamtschweizerisch nötig sind, ist nicht bekannt. Zwar müssen alle Zwischenfälle dem BAV gemeldet werden, welches diese beobachtet und auswertet. Allerdings werden die Ergebnisse nicht veröffentlicht, da sie internen Zwecken vorbehalten sind. „Beispielsweise dem Erstellen und Bearbeiten von Analysen und für die Betriebskontrollen bei den Unternehmen“, wie Florence Pictet, Mediensprecherin des Bundesamtes für Verkehr, erklärt. Eine Suche nach Medienberichten fördert für die letzten Jahre gerade einmal eine Handvoll Berichte über grössere Zwischenfälle zutage.

Die anfänglichen Befürchtungen scheinen sich somit nicht zu bestätigen. Auch die Statistik zeigt keine Anzeichen für mangelnde Sicherheit bei Bergbahnen. Der jährlich erscheinende Sicherheitsbericht des BAV weist über die vergangenen Jahre ein konstant tiefes Niveau von Unfällen bei Seilbahnen aus. Um sein Leben fürchten muss in einer Ernstsituation somit – zumindest rational betrachtet – kaum jemand. Im Gegenteil: Seilbahnen gehören zu den sichersten Verkehrsmitteln überhaupt. In einer Erhebung von 2002 bis 2006 ergaben sich auf 100 Millionen Fahrgäste gerade einmal 7,1 Verletzungen. Im Jahr 2013 kam es in der ganzen Schweiz nur zu einem einzigen Todesfall in Zusammenhang mit einer Seilbahn. Die Ruhe in einer stillstehenden Seilbahn darf somit durchaus auch genossen werden. Und selbst wenn es zum Ernstfall kommen sollte, sollte dem Wintersportler bewusst sein: Das Unfallrisiko bei einer Bergung ist um ein Vielfaches geringer als bei der Abfahrt auf der Piste. Sascha Hähni


[ Rédaction ]

[ français ]

Bien protégés dans les cas graves ? Selon une norme européenne, toute remontée mécanique immobilisée doit pouvoir être évacuée dans un délai de trois heures et demie. Ceci nécessite un concept d’urgence bien établi et une formation régulière sur chaque remontée – un défi pour les entreprises qui, sous la pression économique, exploitent actuellement de plus en plus de types d’installations différents à la fois. Comment les exploitants gèrent-ils cette situation ? Un bilan de la sécurité de nos moyens de transport alpins. La vibration monotone s’arrête, la cabine oscille encore un peu avant de s’immobiliser – une situation que tout sportif d’hiver connaît parfaitement et qui déclenche généralement un malaise chez la plupart des gens. Heureusement, le sentiment d’angoisse disparaît normalement après quelques instants avec la remise en mouvement de la remontée mécanique en direction du sommet. Mais dans de rares cas, le trajet ne peut pas être poursuivi. Il faut alors agir rapidement et correctement, car l’évacuation d’une cabine située à une grande distance du sol est un défi pour toutes les personnes concernées.

La sécurité relève de l’exploitant de la remontée mécanique Une telle situation est toujours désagréable – mais qu’en est-il de la sécurité des passagers dans ce cas ? Peut-on être certain que toutes les remontées sont suffisamment préparées aux cas graves ? L’Office fédéral des transports (OFT) définit clairement que les exploitants des remontées mécaniques sont responsables de la sécurité de l’exploitation – ceci inclut aussi les scénarios d’urgence. Les nouvelles constructions et les

modifications des installations doivent être contrôlées par l’Office fédéral et le fonctionnement vérifié sous forme d’échantillons, mais le bien-être des passagers repose principalement entre les mains des entreprises. Les exploitants des remontées mécaniques sont des organisations qui réfléchissent d’un point de vue économique. L’idée de « la sécurité avant tout » peut sembler idéaliste. Mais pour rester réaliste, il faut noter que notre bienêtre constitue également un aspect qui doit être pris en compte dans un rapport qualité-prix. Comme toutes les

Un entraînement au sauvetage a lieu une fois par an sur chaque type d’installation : téléphérique à Laax (zvg/www.laax.com).

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[ Rédaction ]

[ français ]

entreprises privées, les exploitants de remontées mécaniques subissent également la pression économique. Celle-ci est reconnaissable à travers la tendance croissante depuis des années à la croissance et aux fusions.

La fusion de petites entreprises profite à la sécurité La fusion de petites entreprises apporte des avantages : les synergies peuvent être exploitées, la productivité et l’efficacité augmentées. Dans un milieu où la concurrence est toujours plus forte, les économies sont vitales. Mais une fusion implique aussi la gestion sous un seul toit des installations de remontées les plus diverses. Ceci est avantageux pour la commercialisation – par exemple, une carte journalière peut inclure plusieurs remontées d’une région, permettant de mettre à la disposition des touristes une offre attrayante. C’est plus compliqué du point de vue technique : il faut soudain gérer en parallèle des installations de types et d’années de construction différents. En plus des funiculaires nostalgiques, les collaborateurs doivent désormais aussi savoir utiliser, entretenir et évacuer en cas d’urgence les télécabines et les télésièges à deux places modernes. Cela implique-t-il un risque de sécurité pour les passagers ? Matthias Buchli, responsable technique des remontées mécaniques du groupe Weisse Arena, ne voit aucun problème dans cette évolution : « Plus une entreprise est grande, plus nombreux sont les collaborateurs qui peuvent être formés dans le domaine du sauvetage. » Avec 29 installations dans la région de ski de Laax, le groupe Weisse Arena fait partie des plus grands exploitants de remontées mécaniques de Suisse. Avec jusqu’à 40 sauveteurs formés, les cas graves sont exercés sur les différents systèmes de remontées. « Nous effectuons chaque année un grand exercice de sauvetage. De plus, il y a des exercices spéciaux sur les nouvelles installations et pour la formation initiale des nouveaux techniciens de cordée », explique Buchli. En outre, la sécurité n’est pas affectée par la pression des économies : « Il n’y a pas eu de baisse de budget au cours des dernières années. »

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Des sauveteurs du Secours Alpin Suisse exercent l’évacuation terrestre des passagers d’une télécabine. Chaque geste doit être parfaitement maîtrisé. Theo Maurer/Alpine Rettung Schweiz

Les compétences enseignées n’ont pas besoin d’être utilisées souvent. Le dernier cas grave à Laax a eu lieu en 2011. À l’époque, 45 personnes ont dû être tirées d’un téléphérique immobilisé. « Tout le monde a pu être sauvé du téléphérique et mis en sécurité à l’aide de l’hélicoptère en 60 minutes », raconte Matthias Buchli.

Quelle est la fréquence des sauvetages ? On ne sait pas à quelle fréquence les sauvetages sont nécessaires sur l’ensemble de la Suisse. Tous les incidents doivent être signalés à l’OFT, qui les observe et les évalue. Cependant, les résultats ne sont pas publiés car ils sont réservés à des fins internes. « Par exemple pour établir et traiter des analyses et pour les contrôles d’exploitation auprès des entreprises », comme l’explique Florence Pictet, porte-parole de l’Office fédéral des transports. Une recherche d’articles dans les médias sur les dernières années donne à peine une poignée d’articles sur des incidents importants.

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Les craintes initiales semblent donc ne pas être justifiées. Les statistiques ne montrent pas non plus de signes d’un manque de sécurité des remontées mécaniques. Le rapport de sécurité annuel publié par l’OFT indique un faible niveau constant d’accidents dans les remontées mécaniques au cours des dernières années. Ainsi, pratiquement personne ne doit craindre pour sa vie dans une situation grave – au moins d’un point de vue rationnel. Au contraire : les remontées mécaniques font partie des moyens de transport les plus sûrs. Un relevé de 2002 à 2006 a indiqué tout juste 7,1 blessures sur 100 millions de passagers. En 2013, sur toute la Suisse, il n’y a eu qu’un seul décès lié à une remontée mécanique. On peut donc profiter tranquillement du calme dans une remontée mécanique immobilisée. Et même dans une situation grave, le sportif d’hiver doit savoir que le risque d’accident lors d’un sauvetage est quatre fois plus faible que lors d’une descente sur les pistes. Sascha Hähni


[ Redazione ]

[ italiano ]

Al sicuro in caso di emergenza? Secondo una normativa europea, ogni impianto di trasporto a fune che si arresti deve poter essere evacuato nel giro di tre ore e mezza. Ciò richiede un programma d’emergenza consolidato e un addestramento regolare su ciascun impianto di trasporto – una sfida per le imprese che oggigiorno, sotto la pressione economica, gestiscono contemporaneamente un numero sempre maggiore e sempre più differenziato di tipi di impianti. Come riescono i gestori a venire a capo di questa situazione? Una panoramica sulla sicurezza dei nostri mezzi di trasporto alpini. Lo strepitio monotono si arresta, la cabina oscilla ancora per un po’ avanti e indietro fino ad arrestarsi completamente, una situazione perfettamente nota a ogni sportivo invernale e che provoca nei più un senso di malessere. Normalmente, il senso di malessere scompare fortunatamente dopo pochi istanti non appena l’impianto di risalita riprende il suo movimento verso la cima. Tuttavia, esistono dei rari casi in cui il viaggio non può essere proseguito. A quel punto si deve agire rapidamente e nel modo corretto, perché l'evacuazione di una cabina che fluttua in aria rappresenta una sfida per tutti i soggetti coinvolti.

La sicurezza è di competenza dei gestori delle ferrovie di montagna Partendo dal presupposto che una siffatta situazione è comunque spiacevole, qual è il livello di sicurezza dei passeggeri in un caso simile? Si può fare affidamento sul fatto che ogni ferrovia sia sufficientemente preparata per i casi di emergenza? L’Ufficio federale dei trasporti (UFT) chiarisce quanto segue: i rispettivi gestori degli impianti di risalita sono responsabili della sicurezza dell’esercizio, ivi includendo anche gli

scenari d'emergenza. È vero che i nuovi impianti e le modifiche a impianti ferroviari devono essere sottoposti a verifica da parte dell'Ufficio federale e che anche l’operatività corrente è soggetta a ispezioni a campione, ma il benessere dei passeggeri è per lo più nelle mani delle imprese. I gestori di impianti di trasporto a fune sono organizzazioni che ragionano in termini economici. Il concetto della “sicurezza sopra ogni altra cosa” può apparire romantico. Tuttavia, occorre realisticamente concedere che anche il nostro bene supremo è un aspetto che va considerato nell'ambito di un rapporto

Su ciascun tipo di impianto viene condotta annualmente un’esercitazione di salvataggio: Cabinovia a Laax (zvg/www.laax.com).

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[ Redazione ]

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tra costi e benefici. Come ogni azienda privata, anche i gestori degli impianti di trasporto a fune sono sottoposti a una pressione economica. Lo si riconosce anche solo dalla tendenza da anni in aumento allo sviluppo e alle fusioni.

La sicurezza trae profitto dalla fusione di esercizi minori La fusione di esercizi di piccola dimensione reca dei vantaggi: le sinergie possono essere sfruttate per accrescere produttività ed efficienza. I risparmi sui costi sono importanti per sopravvivere in un contesto in cui la concorrenza diventa sempre più agguerrita. Una fusione significa anche, tuttavia, che improvvisamente gli impianti ferroviari più disparati vengono ad essere gestiti sotto lo stesso tetto. Per la commercializzazione si tratta di un fattore positivo, in un’unica tessera giornaliera possono essere incluse, per esempio, più ferrovie di una regione, mettendo così a disposizione del turista un'offerta allettante. Lato tecnico la situazione si presenta più spinosa: improvvisamente impianti di diverso tipo e anno di costruzione vengono gestiti in parallelo. I collaboratori devono manovrare, manutenere e in caso d’emergenza evacuare oltre alla nostalgica funivia anche la moderna cabinovia e la seggiovia a sedile doppio. Ciò comporta un rischio per la sicurezza dei passeggeri? Matthias Buchli, responsabile tecnico delle ferrovie di montagna del gruppo Weisse Arena, non riscontra alcun problema in tale sviluppo: “Più un’impresa è grande e maggiore è il numero di collaboratori che possono essere sottoposti a corsi di formazione e specializzazione nell’ambito specifico del salvataggio”. Con 29 impianti nel comprensorio sciistico di Laax, il gruppo Weisse Arena è uno dei maggiori gestori di impianti di trasporto a fune in Svizzera. Con a disposizione fino a 40 soccorritori addestrati ci si esercita per i casi di emergenza sui diversi sistemi ferroviari. “Ogni anno eseguiamo una grossa esercitazione di salvataggio. Esistono in proposito delle esercitazioni speciali per i nuovi impianti e per l’insegnamento di nuove tecniche di discesa con la corda”, afferma Buchli. La pressione del risparmio non intacca la sicurezza: “Negli ultimi anni non ci sono state riduzioni di

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Salvatore di soccorso esercitazione soccorso alpino svizzera terrestre evacuazione di persone da una gondola. Le maniglie devono essere sedute. Theo Maurer/Alpine Rettung Schweiz

budget”. Non si fa frequentemente uso delle abilità su cui ci si è esercitati. L’ultimo caso d’emergenza a Laax si è verificato nel 2011. A quel tempo si dovettero portare in salvo 45 persone da una cabinovia che si era arrestata. “Con l’elicottero fu possibile salvare dalla cabina tutte le persone ivi presenti nell’arco di 60 minuti”, riporta Matthias Buchli.

Qual è la frequenza delle azioni di recupero? Non si sa con quale frequenza siano necessarie operazioni di recupero su tutto il territorio svizzero. Tutti gli incidenti devono essere denunciati all'UFT che li osserva e li analizza. Tuttavia i risultati non vengono pubblicati, poiché sono riservati a scopi interni. “Per esempio, alla redazione e al trattamento di analisi e per i controlli aziendali presso le imprese”, come spiega Florence Pictet, portavoce dell’Ufficio federale dei trasporti. Ricercando fra i comunicati stampa emergono dagli ultimi anni ad oggi solo pochi rapporti relativi a

incidenti di maggiori dimensioni. I timori iniziali non sembrano così trovare conferma. Anche la statistica non mostra indizi di una sicurezza carente sulle ferrovie di montagna. Il rapporto sulla sicurezza dell’UFT pubblicato annualmente dimostra negli anni scorsi un livello basso costante di incidenti su impianti di trasporto a fune. Praticamente nessuno deve, quindi, temere per la propria vita in un caso d’emergenza, quantomeno a livello razionale. Al contrario: gli impianti di trasporto a fune sono annoverati fra i mezzi di trasporto più sicuri. Da un'indagine del 2002-2006 su 100 milioni di viaggiatori sono emerse 7,1 ferite. Nel 2013 si è verificato in tutta la Svizzera un unico decesso in relazione a un impianto di trasporto a fune. Si può, quindi, anche godere in modo totale della calma offerta da un impianto di trasporto a fune immobile. E anche se dovesse verificarsi un caso d’emergenza, gli sportivi invernali devono sapere che: il rischio di incidente durante un recupero è decisamente molto più basso di quello legato a una discesa in pista. Sascha Hähni


[ deutsch ]

Bergung eines Schneeschuhläufers bei Rougemont (VD)

„Die Notfall-App der Rega hat mich vor dem Erfrieren bewahrt“ Auf einer Schneeschuhtour landet Didier Schlegel nach einer nicht enden wollenden Rutschpartie in einem steilen Bachtobel. Verletzt und bewegungsunfähig erinnert er sich glücklicherweise an die Rega-App. Didier Schlegel ist ein begeisterter Bergwanderer: Der 53-jährige Lausanner ist seit einigen Jahren Mitglied beim Schweizer Alpen-Club SAC und fast jedes Wochenende in den Bergen unterwegs. Am 5. Februar 2012, einem sonnigen, aber eiskalten Tag – das Thermometer zeigt minus 16 Grad – zieht es ihn einmal mehr in die Höhe. Von Rougemont, wo Didier gegen zehn Uhr mit seinen Schneeschuhen startet, steigt er zum Gipfel des Rodomont auf. Dort geniesst er auf fast 1900 Meter Seehöhe die herrliche Aussicht. Dann beginnt er am frühen Nachmittag den Abstieg, ohne zu ahnen, was passieren wird.

Nicht enden wollende Rutschpartie Auf der Höhe von Montadzou ist das Gelände sehr steil. Didier versucht, der Höhenlinie zu folgen: „Es gelang mir nicht, den Hang in der gewünschten Richtung zu durchqueren. Auf dem hart gefrorenen Boden fanden meine Schneeschuhe kaum Halt. Doch der Wald ist dort ziemlich dicht. Ich hatte also keine Angst, abzustürzen.” Irgendwann findet sich Didier zwischen zwei Wasserläufen wieder. Hier stehen keine Bäume mehr, die ihn notfalls auffangen

können. Und plötzlich geschieht es: „Ich glitt aus, konnte mich nicht mehr auffangen und rutschte immer schneller den Hang hinunter. Es war wie auf einem Schlitten.” Dann verfängt sich ein Schneeschuh am Boden: „Ich wurde auf den Bauch gedreht und spürte starke Schmerzen im rechten Bein.” Doch Didier rutscht weiter und verletzt sich dabei auch am rechten Fuss.

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[ deutsch ]

Mit einem Klick geortet „Schliesslich fand ich mich auf dem Rücken in einem steilen, schattigen Tobel wieder, in einem Bach, der zum Glück gefroren war. Die geringste Bewegung schmerzte.” Didier steht unter Schock: "Ohne gross nachzudenken, nahm ich mein Smartphone heraus. Mit der Notfall-App der Rega forderte ich Hilfe an. ” Zum Glück hat er sie vor einigen Tagen heruntergeladen. So wird er fast auf der Stelle geortet und mit der Rega-Einsatzzentrale verbunden. „Mir fiel ein Stein vom Herzen, als ich erfuhr, dass die Rega genau sah, wo ich mich befand.” Dennoch kommt ihm die Wartezeit in der Kälte, Stille und Einsamkeit unendlich lange vor. „Auch wenn man weiss, dass Hilfe unterwegs ist, kann man in Panik geraten: Ich hatte Angst zu erfrieren.” Daher ruft er nochmals die Rega an. Die beruhigende Stimme am anderen Ende der Leitung tut gut: „In drei bis vier Minuten ist der Helikopter da.”

Bergung mit der Rettungswinde Für diesen Einsatz in unwegsamem Gelände nimmt die Crew der Rega-Basis Zweisimmen einen Rettungsspezialisten Helikopter (RSH) des SAC an Bord. Der Verletzte muss mit der Winde aus der steilen Rinne am Waldrand geborgen werden. Nach einem ersten Überflug zur Erkundung des Geländes kommt der Helikopter zu Didier zurück. „Als ich den Helfer zu mir herunterschweben sah, atmete ich auf.” Der RSH sichert den Unfallort, damit anschliessend der Rega-Notarzt die Erstversorgung durchführen kann. Im Bergesack liegend wird Didier dann mit der Rettungswinde

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hochgehievt. „Nur Minuten später war ich im Spital Saanen, wo mich ein eingespieltes Team in Empfang nahm. Die warmherzige Betreuung und die professionelle medizinische Versorgung haben mich sehr beeindruckt.” Die Diagnose: starke Unterkühlung, ausgerenktes Hüftgelenk und verstauchtes Sprunggelenk. Nach einer knappen Stunde liegt Didier mit gegipstem Bein in einem Spitalbett, in dem er eine Woche wird ausharren müssen.

Ungebrochene Liebe zu den Bergen Trotz seines Missgeschicks bleibt Didier ein leidenschaftlicher Berggänger. Doch er weiss jetzt, dass jederzeit ein Unfall passieren kann, und achtet vermehrt auf drohende Gefahren. „Ich hatte wirklich Glück im Unglück. Wo wäre ich wohl heute, hätte ich kein Smartphone oder keinen Empfang gehabt?”

Tausendste Alarmierung über Notfall-App der Rega Die Rega flog am Wochenende den tausendsten Rettungseinsatz, bei welchem die Alarmierung direkt über die Rega-App erfolgte. Die automatische Übermittlung der Koordinaten durch die App an die Einsatzzentrale – und neu direkt weiter ins Cockpit des Rettungshelikopters – ermöglicht es der Rega, Missverständnisse in der Alarmkette zu vermeiden und Rettungseinsätze noch effizienter durchzuführen.

Zwei Bergführer waren am Mattstock oberhalb von Amden SG unterwegs, als sich der eine beim Klettern unglücklich die linke Schulter ausrenkte. Eine Hand reichte ihm, um die in seinem Handy installierte Rega-App zu aktivieren. Sofort löste die Notfall-App in der Einsatzzentrale der Rega automatisch Alarm aus und übermittelte die präzisen Koordinaten des Alarmierenden. Dank dieser Daten hatte die Rega-Crew der Basis Untervaz keine Mühe, den Verletzten rasch und punktgenau zu lokalisieren. Kurze Zeit nach Aktivierung der RegaNotfall-App konnte sie den 51-jährigen Bergführer mit der Rettungswinde evakuieren und ihn zur weiteren medizinischen Behandlung ins Spital fliegen.

Rasche Rettung dank direkter Datenübermittlung Die Rettungsaktion am Mattstock ist seit der Einführung der Rega-NotfallApp der tausendste Einsatz, der direkt mittels Smartphone-App ausgelöst wurde. Ohne Datenübermittlung der App gestaltet sich die Lokalisierung eines Alarmierenden – speziell in alpinen Gebieten oder im Wald – unter Umständen schwierig und langwierig. Sind die Ortsangaben ungenau, geht wertvolle Zeit für die Suche verloren. Die Rega-App für Smartphones wurde seit ihrer Einführung vor drei Jahren bereits 900‘000 Mal installiert. Sie ist erhältlich für Apple- und AndroidSmartphones und kann kostenlos im jeweiligen Store heruntergeladen werden. Informationen zur Rega-App finden Sie unter www.app.rega.ch . Adrienne Prudente, Rega Ariane Lendenmann, Rega

Schweizerische Rettungsflugwacht Rega-Center Postfach 1414 8058 Zürich Flughafen Telefon: 044 654 33 11 Gönner-Service: 0844 834 844


[ français ]

Sauvetage d’un raquettiste sur les hauts de Rougemont (VD)

« L’application d’urgence de la Rega m’a sauvé la vie » Une glissade interminable lors d’une randonnée en raquettes et voilà Didier Schlegel blessé, seul et dans l’impossibilité de bouger. Malgré le choc, il a la présence d’esprit de faire le geste qui lui sauve la vie : utiliser l’application d’urgence de la Rega. Didier Schlegel est un féru de randonnée : membre du Club Alpin Suisse CAS depuis plusieurs années, ce lausannois de 53 ans se balade en montagne quasiment tous les week-ends. En cette journée ensoleillée mais glaciale à -16 degrés du 5 février 2012, l’appel des hauteurs est une nouvelle fois le plus fort. Parti de Rougemont vers 10h, Didier commence son ascension et rejoint le sommet du Rodomont. Le point de vue, à près de 1900 m d’altitude, vaut le détour. Puis, il amorce la descente en raquettes en début d’après-midi, sans savoir ce qui l’attend.

Chute et interminable glissade A la hauteur du Montadzou, Didier tente d’avancer à l’horizontal au vu du terrain pentu : « J’avais beau tout faire pour tenir cette droite, mes raquettes n’adhéraient pas à la neige. Mais comme j’étais en forêt assez dense, je ne craignais pas vraiment la chute ». A un moment donné, Didier se retrouve à cheval entre deux cours d’eau. Il n’y a plus d’arbres pour le retenir au cas où.

Et d’un seul coup, c’est la chute. « Je glissais sans aucun moyen de m’arrêter et j’allais de plus en plus vite ! C’était comme sur un toboggan ». Puis une raquette se plante dans la neige : « Je me suis alors retrouvé sur le ventre avec une vive douleur à la jambe droite ». Mais la glissade continue, avec une nouvelle blessure au pied droit.

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[ français ]

Localisé en un clic « Une fois enfin arrêté dans un lit de rivière heureusement gelé, dans un versant ombragé, me voilà sur le dos sans pouvoir bouger ». Le moindre mouvement est douloureux. Didier est sous le choc : « J’ai tout de suite, et de manière quasi automatique, sorti mon smartphone pour utiliser l’application d’urgence de la Rega ». Par chance, il l’avait téléchargée quelques jours auparavant. Le voilà alors instantanément localisé et mis en contact téléphonique avec la centrale d’intervention de la Rega. « Quel soulagement de savoir que la Rega savait exactement où je me trouvais ». L’attente – dans le froid, le silence et la solitude – reste cependant difficile à vivre. « On a beau savoir qu’on vient vous chercher, la panique vous gagne quand même : j’avais peur de mourir de froid ». J’ai alors rappelé la Rega pour avoir une voix rassurante au bout du fil : « L’hélicoptère arrive d’ici 3 à 4 minutes ».

Sauvetage par hélitreuillage L’équipage de la base Rega de Zweisimmen est accompagné d’un Spécialiste du sauvetage héliporté (SSH) du Club Alpin Suisse CAS pour cette mission en terrain difficile. A l’orée de la forêt, en terrain pentu et glissant, l’hélitreuillage est en effet de mise. Après un premier survol de reconnaissance, l’hélicoptère revient vers Didier. « Dès que j’ai vu le sauveteur descendre vers moi, je me suis laissé aller ». Le sauveteur SSH sécurise alors les lieux en vue de l’arrivée du médecin Rega. Une fois les premiers soins prodigués, Didier est alors hélitreuillé à l’aide d’un sac de sauvetage « Jungfrau » qui permet de maintenir

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le patient en position couchée. « En quelques minutes me voilà transféré à l’hôpital de Saanen et pris en charge par toute une équipe médicale. J’étais véritablement ému par toute cette attention et les gestes médicaux prodigués avec tant de chaleur humaine ». Diagnostic ? Etat d’hypothermie avancé, luxation de la hanche et grosse entorse. A peine plus d’une heure après, Didier se retrouve dans un lit d’hôpital avec un plâtre à la jambe, immobilisé pendant une semaine.

L’amour de la montagne reste le plus fort Suite à sa mésaventure, Didier n’a pas perdu le goût de la montagne. Par contre, il sait dorénavant que l’accident est toujours possible et il appréhende plus facilement le danger. « J’ai vraiment eu de la chance dans mon malheur ; si je n’avais pas eu de réseau et mon smartphone avec moi, où serais-je aujourd’hui ? ».

Millième mission via l'application d'urgence de la Rega Ce week-end, la Rega a conduit sa millième mission pour laquelle l'alerte était directement donnée via son application d'urgence. Pour ces interventions, les coordonnées sont automatiquement transmises, via l'application, à la centrale d'intervention. Et la nouveauté : elles sont désormais aussi directement transmises à l'hélicoptère. Cette amélioration de la procédure d'alarme permet de réduire tout risque d'erreur et accroît encore l'efficience des missions de sauvetage.

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Deux guides de montagne étaient en route pour le Mattstock, au-dessus d'Amden (SG), lorsque l'un d'eux s'est malencontreusement déboîté l'épaule gauche durant l'ascension. Celui-ci se servit de son autre main pour ouvrir l'application Rega installée préalablement sur son téléphone portable. L'application d'urgence a tout de suite et automatiquement déclenché une alarme à la centrale d'intervention 1414 de la Rega, et transmis les coordonnées précises de la personne qui a donné l'alerte. Grâce à ces données, l'équipage Rega de la base d'Untervaz a pu localiser précisément, rapidement et sans peine le blessé. Peu de temps après l'activation de l'application d'urgence de la Rega, les sauveteurs ont pu évacuer le guide de montagne, âgé de 51 ans, à l'aide du treuil. Le blessé a été transporté à l'hôpital pour la suite de sa prise en charge médicale.

Gain de temps et haute précision Le sauvetage effectué au Mattstock constitue la millième mission déclenchée directement au moyen de l'application smartphone Rega, depuis le lancement de cette dernière. Sans une telle transmission des données via l'application, la localisation de la personne qui donne l'alerte peut être difficile et fastidieuse dans certaines circonstances, spécialement dans les régions alpines ou en forêt. Il faut alors consacrer parfois un temps précieux à la recherche. L'application mobile d'urgence de la Rega pour les smartphones a été téléchargée plus de 900'000 fois depuis son lancement il y a 3 ans. Elle est disponible sur iPhone et Android et peut être téléchargée gratuitement dans les magasins d'applications correspondants. Informations sur l’application d’urgence de la Rega : www.app.rega.ch Adrienne Prudente, Rega Ariane Lendenmann, Rega

Garde aérienne suisse de sauvetage Centre Rega Case postale 1414 8058 Zurich-Aéroport Téléphone: 044 654 33 11 Service des donateurs: 0844 834 844


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Recupero di un escursionista con le racchette presso Rougemont (VD)

«L’app d’emergenza della Rega mi ha salvato dall’assideramento» Durante un’escursione con le racchette, Didier Schlegel cade e dopo una scivolata inarrestabile finisce nel riale in fondo a una gola profonda. È ferito e incapace di muoversi. Fortunatamente si ricorda dell’app Rega. Didier Schlegel, 53 anni, è un appassionato di camminate in montagna. Da diverso tempo, il losannese è socio del Club Alpino Svizzero CAS e passa quasi ogni fine settimana in montagna. Il 5 febbraio 2012 è una giornata soleggiata ma gelida: il termometro segna -16 gradi. Ciò nonostante, lui sale sempre più in alto. Didier è partito con le racchette verso le dieci da Rougemont, per salire sulla cima del Rodomont. Da lì, a 1900 m di quota, si gode il meraviglioso panorama. Nel primo pomeriggio inizia la discesa, ignaro di quel che gli sarebbe successo.

Una scivolata inarrestabile All’altezza di Montadzou, il terreno è fortemente inclinato. Didier tenta di seguire la curva di livello: «Non riuscivo adattraversare il declivio nella direzione voluta. Le mie racchette non aderivano al suolo gelato. In quella zona però, il bosco è assai fitto, perciò non temevo di cadere». A un certo punto, Didier si ritrova fra due riali. Non ci sono più alberi per frenare un eventuale scivolone. Proprio quel che gli capita poco dopo:

«scivolai e non potei fermarmi. Come fossi su una slitta, presi sempre più velocità». Poi, una racchetta rimane impigliata. «Mi trovai girato sulla pancia e sentii forti dolori alla gamba destra». Ma la scivolata continua e Didier si ferisce anche al piede destro.

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Localizzato con un clic «Alla fine mi trovai disteso supino in mezzo a una gola ripida e ombrosa, in un riale, fortunatamente gelato. Ogni mossa era dolorosa». Didier è sotto shock. «Senza esitazioni presi il mio Smartphone e con l’app Rega lanciai l’allarme». Per fortuna, l’aveva scaricato pochi giorni prima. Infatti, è localizzato e immediatamente collegato con la centrale operativa della Rega. «Mi sono sentito enormemente sollevato quando ho capito che la Rega vedeva esattamente dove mi trovavo». Eppure, l’attesa nel freddo, nel silenzio e nella solitudine sembrava non finire mai. «Pur sapendo che qualcuno sta per arrivare, si rischia di farsi prendere dal panico. Avevo paura di morire assiderato». Così, Didier richiama la Rega. La voce calma all’altro capo è confortante: «l’elicottero sarà da lei fra tre, quattro minuti».

Recupero con l’argano Per quest’intervento in territorio di difficile accesso l’equipaggio dell’elibase Zweisimmen prende a bordo un soccorritore alpino specializzato del CAS. Il ferito deve essere recuperato con il verricello dal ripido pendio al limitar del bosco. Dopo un volo di ricognizione l’elicottero torna da Didier. «Quando vidi scendere il soccorritore tirai un sospiro di sollievo». L’alpinista rende sicuro il luogo affinché il medico d’urgenza della Rega possa mettere in atto i primi soccorsi. Sistemato nella sacca per i pazienti, Didier sarà sollevato con l’argano. «Pochi minuti più tardi ero all’ospedale di Saanen, accolto da un team esperto. L’assistenza cordiale e le cure mediche professionali mi hanno impressionato». La diagnosi: forte ipotermia, un piede e l’articolazione dell’anca slogati. Dopo un’ora buona, Didier giace

nel letto d’ospedale con una gamba ingessata e vi dovrà rimanere per una settimana.

Amore eterno per la montagna Malgrado la disgrazia, Didier è rimasto un appassionato della montagna. Ora sa per esperienza che un infortunio può capitare in ogni momento. Perciò starà più attento a possibili rischi. «Sono stato veramente fortunato. Chissà dove sarei oggi se non avessi avuto uno Smartphone, o se non ci fosse stata copertura?»

Millesimo allarme tramite l'app Rega emergenza Nel week-end la Rega ha portato a termine la millesima missione di soccorso il cui allarme era stato lanciato da uno Smartphone con l’applicazione Rega emergenza. L’invio automatico delle coordinate alla centrale operativa tramite l’app, e in particolare l’inoltro di queste direttamente nel cockpit dell’elicottero Rega, aiuta a ridurre l’eventualità di errori nella procedura di allarme e a rendere gli interventi di salvataggio ancora più efficienti. L’elicottero Rega 6, stanziato presso la base di Locarno, è stato il primo ad essere equipaggiato con la nuova apparecchiatura. Due guide alpine erano in cammino verso il Mattstock (sopra Amden, canton San Gallo), quando uno dei due, arrampicandosi, si è infortunato alla spalla sinistra. Con una mano è però riuscito ad attivare l'app d'emergenza Rega installata nel suo cellulare. L'applicazione, lanciando l'allarme, ha

inviato automaticamente le coordinate precise del luogo d'incidente alla centrale operativa. Grazie a questi dati, l'equipaggio dell'elibase Rega di Untervaz non ha avuto alcuna difficoltà a localizzare rapidamente e in modo preciso l'infortunato. Poco dopo l'attivazione dell'app d'emergenza Rega, il 51enne è stato recuperato con l'argano ed elitrasportato all'ospedale per le cure del caso.

Soccorso rapido grazie all'invio diretto dei dati L'intervento compiuto oggi al Mattstock è il millesimo dall'introduzione dell'app d'emergenza Rega, che consente di lanciare direttamente l'allarme tramite Smartphone. Localizzare una persona che dà l'allarme, specialmente in aree alpine o boschive, può in alcune circostanze essere difficile, lungo e complicato. Se infatti le indicazioni del luogo non sono precise, si perde tempo prezioso nella ricerca. Dalla sua introduzione, tre anni fa, l'app Rega per Smartphone è stata installata 900‘000 volte. È disponibile per i sistemi operativi Apple e Android e può essere scaricata gratuitamente. Adrienne Prudente, Rega Ariane Lendenmann, Rega

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Medizinische Ausrüstung mit einem Incubator in einem Challenger CL601.

Quelle: SAG Quebec

Aerolite –

in der Internationalen Luftrettung nicht mehr wegzudenken Im nidwaldnischen Ennetbürgen wurde die Firma Aerolite Max Bucher AG durch Max Bucher 1995 gegründet. Mit der Gründung des Unternehmens wurde auch der Grundstein für die Zukunft gelegt: kundenorientierte Entwicklung von Rettungsausrüstungen für diverse Einsätze mit Hubschrauber und Flächenflugzeugen. Hohe Anforderungen an die hochwertige, leichte EMS(Emergency Medical Service) Ausrüstung wie auch an die länderbezogenen luftrechtlichen Vorschriften ist die Herausforderung für Aerolite.

Bei dem Grundgedanken Menschenleben zu retten, sind die Ausrüstungen alle gleich, jedoch bei den diversen Missionen total unterschiedlich. Sei es für die Evakuation von Mitarbeitern von einer

Der Stretcher kann bei Bedarf vom Trolley separiert werden.

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PTU, die vielseitige Intensivstation.


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Roll-in-Stretcher mit Pack Rack.

Neuheit aus der Praxis

Fixed-Wing-Lösungen

Aufgrund der Bedürfnisse eines Kunden wurde das Roll-in-System entwickelt. Das System besteht aus einem Trolley (mit verstellbaren Beinen), einer Stretcher-Plattform und einem Stretcher und kann durch die hintere Clam Shell Door (Hecktüre) in den Hubschrauber beladen werden.

Zusammen mit der Lufthansa-Technik hat Aerolite eine mobile Intensivstation entwickelt. Ob in Linienflügen, VIP-Fliegern oder in Ambulanzen, die sogenannte PTU NG (Patient Transport Unit Next Generation) kann flexibel und bequem kranke und verletzte Personen transportieren.

Die Medizingeräte werden an den diversen Halterungen am Pack Rack befestigt und müssen somit während des Transports nicht umgehängt werden. Das Pack Rack ist für den Flug wie auch für Start und Landung zugelassen. Ein sicherer Transport von Spital zu Spital wird somit gewährleistet.

Mit der modularen Bauweise kann die PTU flexibel in diverse Flugzeuge eingebaut werden, wie z. B. in die Boeing 747 oder in den Airbus A380. Ein integriertes Sauerstoffsystem sowie ein elektrisches System gewährleisten eine optimale Versorgung für den Patienten.

Pack Rack konfiguriert.

Die Medizingeräte können auch hier individuell an den vorhandenen Halterungen befestigt werden.

Media-Kontakt:

www.aerolite.ch • Tel. 0041 624 58 58

Modulares Element. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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Adventure

Limmex:

Die Schweizer Notruf-Uhr Es gibt Situationen im Leben, in denen man auf rasche Unterstützung angewiesen ist. Im Normalfall sieht die Limmex-Notruf-Uhr aus wie eine klassische Armbanduhr. Deshalb wird sie permanent getragen und ist somit auch in entscheidenden Momenten mit dabei. Der Uhrenträger entscheidet selbst, wer im Notfall angerufen werden soll. Innerhalb weniger Minuten können die anzurufenden Telefonnummern über ein Webportal gespeichert und jederzeit geändert werden. Möchte der Uhrenträger die Erfassung der Telefonnummern nicht über das Internet vornehmen, kann er diese dem LimmexKundendienst auch schriftlich mitteilen. Mit einem einzigen Knopfdruck werden dann in einer Notsituation die individuell hinterlegten Nummern so lange angerufen, bis jemand antwortet. Im Privatgebrauch sind dies Familienmitglieder und Freunde oder eine Notrufzentrale. Bei professionellen Anwendungen kann die Dienstzentrale angerufen werden. Dank eingebautem Mobilfunkgerät, Lautsprecher und Mikrofon kann man im Notfall direkt mit der ausgewählten Person sprechen. Die Limmex-Uhr gibt in jeder Situation ein sicheres Gefühl: bei der Arbeit, in der Freizeit, drinnen und draussen. Seit mehr als drei Jahren sind die Uhren des Zürcher Unternehmens nun in der Schweiz erhältlich und unterstützen seither professionelle Organisationen genauso wie Privatpersonen in den verschiedensten Lebenslagen.

Princess

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Systemanforderungen Limmex Die Einfachheit und Zuverlässigkeit, welche die Limmex-Uhr den Anwendern bietet, basiert auf einem gut durchdachten und konsequent umgesetzten technischen Konzept, das sogar in wesentlichen Teilen mit Patenten (PowerManagement, sichere Kommunikation) abgesichert werden konnte. Um eine Stand-by-Zeit von mehreren Monaten – also weit über den Werten von Mobiltelefonen – zu erreichen, muss die Elektronik in einen„Tiefschlaf” versetzt werden. Im Falle einer Alarmierung wird das Gerät jedoch innerhalb weniger Sekunden aktiv, sodass die Telefonverbindung zum Helfer innert 30 bis 45 Sekunden steht. In dieser kurzen Zeit wird das Mobilfunkmodul „aufgeweckt”, es wählt sich in eines der verfügbaren Mobilfunknetze ein und identifiziert sich gegenüber dem Limmex-Backend, welches den Rufaufbau zum ersten Helfer übernimmt. Das System muss robust auf Störungen wie zum Beispiel kurzfristige Unterbrüche der Funkverbindung reagieren. Dank dieser Voraussetzungen ist das Limmex-System weltweit einsetzbar

Liberty

Classic

und gewährleistet durch den Einsatz einer Roaming-Lösung die bestmögliche Nutzung der verfügbaren Netze. Es kann dynamisch und kosteneffizient mit einer sehr hohen Anzahl von Notrufen umgehen (Skalierbarkeit).

Systemaufbau Die Limmex-Uhr enthält einen effizienten Mikroprozessor und ein Telefoniemodul. Das „Backend” besteht aus einer leistungsfähigen Server-Infrastruktur, welche eine sehr hohe Verfügbarkeit garantiert. Eingehende Notrufe und Datenverbindungen werden mit den hinterlegten Alarmierungsdaten verknüpft und verarbeitet. Durch die Protokollierung und Überwachung der Aktivitäten werden Helfer zuverlässig alarmiert, selbst wenn die Uhr aufgrund eines Funkloches vorübergehend nicht erreichbar ist (Fehlertoleranz). Für die Konfiguration des Systems, den direkten Zugriff der Rettungskräfte auf Details (Position etc.) und den Unterhalt (Überwachung der Batterieladung etc.) stehen durch Verschlüsselung abgesicherte Schnittstellen und WEB-GUIs zur Verfügung.

Explorer


[ deutsch ]

Schematische Darstellung des durch Limmex gemeinsam mit Supercomputing Systems AG entwickelten Systemaufbaus; die Software des Cloud Service kontrolliert das zuverlässige Bearbeiten der eingehenden Notrufe.

Technische Herausforderungen Die Kombination von hoher, globaler und permanenter Verfügbarkeit bei geringstem Stromverbrauch und schnellstem Aufstartverhalten stellt eine Reihe von schwierigen Anforderungen. Die Stabilität dieses Systems auch bei unsicheren Mobilfunkverbindungen konnte durch die vom Backend kon­ trollierte und gesteuerte Kombination von Sprech- und Datenverbindungen erreicht werden.

Organisatorische Herausforderungen für Limmex Als Start-up mit engem Termin-, Ressourcen- und Kostenrahmen war die Firma Limmex nach der Gründung im Jahr 2008 auf die effiziente Integration von Know-how aus den Bereichen Telefonie, M2M-Kommunikation, embedded Software und BackendTechnologien angewiesen. Mit Supercomputing Systems AG (SCS) als Entwicklungspartner wurde rasch ein Team

zusammengestellt, welches über die notwendigen Erfahrungen verfügt und die Bedürfnisse von Limmex dynamisch lösen konnte. Dabei wurden eine Kombination von Know-how aus den Bereichen Systemdesign, Automobil- und Eisenbahn-Sicherheit, Telefonie und Mobilgeräte sowie hoch verfügbare Datenbanksysteme und Maschinensteuerungen eingesetzt. Der grosse Erfolg der Limmex-Plattform in vielen Teilen der Erde und die dadurch ermöglichte Hilfe für Menschen in Not sind uns eine grosse Befriedigung.

Stephan Moser Technopark 1 8005 Zürich +41 43 456 16 11 stephan.moser@scs.ch www.scs.ch

Aviator

Senator

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Monnal T60® und TAKEOTM – die Beatmung in Reichweite Der Rettungsdienst soll rasch und kompetent helfen und Leben retten. Nebst dem qualifizierten Rettungsfachpersonal spielen deshalb auch die geeigneten Rettungsmittel eine entscheidende Rolle, um die Aufgabe komplexer medizinischer Notfälle innerhalb kürzester Zeit zu erfüllen. Monnal T60® wurde zur mobilen medizinischen Anwendung in allen Intensiveinsatzbereichen (innerhalb und ausserhalb des Spitals) konzipiert. Die medizinischen Transportteams haben so ein Gerät zur Hand, das den höchsten Standard für Notfallpatienten – Erwachsene und Kinder – im Bereich der Intensivbeatmung liefert. Die TAKEOTM mit der Anzeige der Flaschenautonomie hilft dem Pflegepersonal, die Patienten effizienter mit Sauerstoff zu versorgen. So kann sich das medizinische Fachpersonal auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren: die Betreuung des Patienten. Monnal T60® passt sich in idealer Weise an jede Umgebung an, wo mobile Intensivpflege benötigt wird, und ist die Lösung für einen raschen und sicheren Zugang zur Behandlung. Es liefert in kürzester Zeit eine effiziente Druckunterstützung. Dank seiner intuitiven Bedienung sind die Ärzteteams schnell mit dem Beatmungsgerät vertraut und können sich so auf die lebensnotwendigen Behandlungen des Patienten konzentrieren.

Eine präzise, vollständige und zugängliche Überwachung vom ersten Moment der Patientenbetreuung an ist entscheidend für die Prognose, den Verlauf und die Anpassung der Behandlung. Monnal T60® bietet zahlreiche Möglichkeiten für die Überwachung des Patienten und dessen sichere Beatmung während seines gesamten Transports. Die Vorteile von Monnal T60® auf einen Blick sind:

Monnal T60 ist ständiger Begleiter des Pflegeteams: ®

• Leicht und kompakt: 3,7 kg • In mobilen Intensiveinheiten zu Boden oder in der Luft: im Helikopter oder Flugzeug, auf Sanitätstransporten über • Bezüglich Luft und Elektrizität autonom: Austauschbare weite Entfernungen Akkus ermöglichen den kontinuierlichen Einsatz auch auf längeren Transportwegen • Auf innerklinischen Transporten • Langfristig robust und widerstandsfähig: geschützte An• Auf Notfallstationen, im Schockraum schlüsse und integrierter Exspirationsteil inklusive Flowsensor • Auf Intensivstationen und in der Reanimation

• Integriertes Zubehör: Befestigungs- und Schutzsysteme zur optimalen Konfiguration und Verlagerung des Patienten • Zusammengefasste und konzentrierte Anschlüsse für eine einfache Vorbereitung des Beatmungsgeräts • Die Transporttasche wurde so konzipiert, dass der Beatmungsschlauch und die Kabel direkt angeschlossen werden können. • Automatische Notfallmodi – rascher und sicherer Start der Beatmung lediglich durch Einstellung des Gewichts (IBW*) • Sensitive Auslöser für den Patientenkomfort und vor allem die Akzeptanz der nicht-invasiven Beatmung • Automatische Lecksuche und -kompensation • Grosse Bandbreite der inspiratorischen Sauerstofffraktionen • Einstellbare Apnoe-Beatmung

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[ deutsch ]

Monnal T60® erfüllt sämtliche Anforderungen auch in einzigartigen Situationen und unter schwierigen oder gar extremen Bedingungen. Monnal T60® stellt eine hohe Qualität in der Patientenbetreuung sicher. Die Pflegeteams können die medizinische Betreuung effizient an ihre Patienten anpassen: leistungsfähige invasive und nicht-invasive Beatmung, automatische Beatmung während des Transports; Volumen-, Druck-, Druckunterstützung und CPAP-Modus. Zudem integriert Monnal T60® die Monnal-Technologieplattform, die einen raschen Übergang von der Notfall- zur Intensivstation ermöglicht. Im Spital kommt der Sauerstoff aus der Wandsteckdose, welche von der zentralen Sauerstoffversorgung über ein Leitungsnetz verteilt wird. Zum Transport der Patienten wird aber „mobiler“ Sauerstoff benötigt, so etwa von der Notaufnahme in den Operationssaal oder vom Operationssaal zum Aufwachraum. Auch Transporte zwischen Spitälern nehmen zu und erfordern ein möglichst handliches Produkt. Dabei ist es für das medizinische Personal besonders wichtig zu wissen, wie lange die Reserve an Sauerstoff noch ausreicht. Intensive Befragungen von Kunden in Europa haben gezeigt, dass dieses Bedürfnis als höchste Priorität eingestuft wird. Zudem möchte das Personal proaktiv gewarnt werden, wenn der Vorrat zu Ende geht.

Bei der mobilen Verabreichung von medizinischem Sauerstoff ist das Wissen um die verbleibende Restdauer entscheidend!

TAKEO™ bietet verbesserte Benutzerfreundlichkeit dank kürzerer Inbetriebnahme. Die ergonomische Flaschenkappe mit integriertem Druckminderer, komfortablem Tragegriff und einfacher Regulierbarkeit der Durchflussmenge macht das System sofort einsatzbereit. Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick: • Ergonomie: Der ergonomische Griff ist für die Mobilität wichtig, durch ein neues Aufhängungssystem kann man die Flasche zudem an jedes Spitalbett anhängen. • Autonomie-Anzeige: Die Autonomie der Flasche wird angezeigt und die Flasche warnt das Personal, wenn die noch verbleibende Zeit unter 15 Minuten fällt. • Der Schnellanschluss kann wie eine Wandsteckdose im Spital genutzt werden und steht somit für alle medizinischen Apparate zur Verfügung. • Patientensicherheit: Es kann nur ein O2-Durchfluss eingestellt werden, wenn die Flasche zuerst auf „on“ gestellt wird. Dies schützt den Patienten vor möglicher falscher Bedienung. • Die Flaschenkappe ist direkt mit dem Flaschenkörper verbunden, was den höchsten Schutz für das Ventil und somit die Sicherheit bietet. Die Verkaufsequipe von CARBAGAS freut sich bereits heute, Ihnen die beiden innovativen Produkte von CARBAGAS persönlich vorstellen zu dürfen. Rufen Sie uns an und überzeugen Sie sich selbst.

TAKEO™ Der Patient im Fokus Der intelligente Flaschenkopf TAKEOTM ermöglicht einfaches Öffnen des Ventils und Einstellen der erforderlichen Menge. Die digitale Anzeige informiert jederzeit über die verbleibende Restmenge. Für mehr Effizienz und Sicherheit. Rufen Sie uns an auf 031 950 50 50 oder erfahren Sie mehr unter www.carbagas.ch.

CARBAGAS ist ein Unternehmen der Air Liquide-Gruppe

CARBAGAS est une entreprise du groupe Air Liquide

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[ deutsch ]

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Unseren Partnern gilt unser besonderer Dank für die gute Zusammenarbeit.

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[ deutsch ]

PRESSEMITTEILUNG –

RETTUNGSDIENSTE Mangar International wurde 1981 gegründet und ist heute ein weltweit führender Entwickler, Hersteller und Anbieter von aufblasbaren Mobilitäts-, Hebe- und Badehilfen. Das preisgekrönte britische Unternehmen beliefert den globalen Gesundheitsmarkt und hat seit Kurzem eine offizielle Schweizer Vertretung, die Londero GmbH. korrekt angehoben werden. Unter diesen Umständen können durchaus bis zu acht Fachkräfte erforderlich sein, sodass Personal und Rettungswagen in einen einzigen Einsatz eingebunden werden. Dies führt nicht nur zu höheren Kosten, sondern auch zu geringerer betrieblicher Leistung. Die Einbindung mehrerer Rettungsfahrzeuge in einen Adipositas-Fall kann ausserdem zu Verzögerungen bei anderen Notrufen führen. Die Mangar-Hebekissen ELK und Camel werden von Rettungsdiensten in Europa, den USA, Australien und allen Krankentransportdiensten in Grossbritannien eingesetzt. Das ELK hebt bis zu 450 kg und kann von einem einzelnen Sanitäter oder Ersthelfer verwendet werden; Patienten werden auf kontrollierte, würdevolle Weise angehoben. Die Schweiz hat eine alternde Bevölkerung und die Zahl der Stürze älterer Menschen dürfte weiter zunehmen. Mehr als 40 % aller Erwachsenen über 80 stürzen mindestens einmal pro Jahr und benötigen die Hilfe der Rettungsdienste. Schätzungen zufolge gelten 10 bis 15 % aller Ambulanz-Einsätze pro Jahr Sturzpatienten. Die sich wiederholende Beanspruchung beim Anheben von Patienten vom Boden auf ein Transportmittel führt immer wieder zu Muskel-Skelett-Verletzungen. Der Versuch, Patienten ohne Hebehilfe zu bewegen, kann erhebliche Rückenprobleme verursachen und auch für Patienten unangenehm und gefährlich sein. Auch beim Anheben übergewichtiger oder adipöser Patienten besteht ein hohes, potenzielles Verletzungsrisiko. Ausserdem könnten Patienten verletzt werden, wenn sie fallen gelassen oder nicht

Mangar-Produkte heben Personen auf kontrollierte, würdevolle Weise an und schützen Fachkräfte vor Verletzungen. Sowohl das Camel- als auch das ELKHebekissen ist tragbar, benutzerfreundlich und aus wasserabstossendem Material gefertigt, das problemlos sauber zu halten ist.

Das ELK Das ELK ist ein aufblasbares Hebekissen, mit dem ein einzelner Ersthelfer eine Person vom Boden anheben kann. Es ist benutzerfreundlich, batteriebetrieben und äusserst kompakt – ideal für die Aufbewahrung in Rettungstransportwagen.

besonders gebrechlichen oder übergewichtigen Personen sowie Patienten mit kognitiver Behinderung von Vorteil. Das Produkt hebt bis zu 350 kg, ist mit integrierter Rückenlehne ausgestattet und kann von einer einzelnen Person per Knopfdruck bedient werden, ohne dass schweres Heben erforderlich wäre. Ohne angemessene Intervention kann die sich wiederholende Belastung beim Anheben bei den Rettungskräften zu Muskel-Skelett-Verletzungen und damit zu einer erheblichen Zahl krankheitsbedingter Fehltage führen. Ausserdem kann das Personal vor Hebemassnahmen zurückschrecken, aus Angst vor einer Verschlimmerung von bestehenden Verletzungen. Die Hebekissen Camel und ELK schützen Fachkräfte vor Verletzungen und ermöglichen ein würdevolles, kontrolliertes Anheben von Sturzpatienten. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.londero.ch oder telefonisch von unserem Vertreter in der Schweiz, der Londero GmbH, oder unter der Rufnummer +41 (0)71 410 06 65.

In Kombination mit einem Spineboard, einer Schaufeltrage oder einem Schleifkorb der Feuerwehr kann das ELK verwendet werden, um einen Patienten in Rückenlage vom Boden auf die Transporterhöhe anzuheben.  

Das Camel Das Camel basiert auf denselben Prinzipien von Benutzerfreundlichkeit und unkomplizierter Anwendung wie das ELK, bietet jedoch beim Anheben grössere Stützkraft. Dies ist vor allem bei | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Kernprojekte des Bundes – Sicherheit und Identifikation Am „Security Day 2014“ stellte der IT-Dienstleister Atos das Thema IAM (Identity and Access Management) in den Mittelpunkt. Mit dem Informatiksteuerungs­ organ und dem Nachrichtendienst kamen zwei wichtige Bundesstellen zu Wort. VR

„Nur wer Individuen glasklar identifizieren und verlässlich mit Rechten ausstatten kann, hat der zunehmenden Bedrohung im Netz wirksam etwas entgegenzusetzen“, hielt der ITDienstleister Atos in der Einladung zu seiner diesjährigen Fachtagung fest. Die Diskussion des dahinterstehenden Themas „Identity and Access Management“ (IAM) wurde von CIOs und Sicherheitsverantwortlichen im Campussaal in Brugg gestaltet. Ihnen erklärte Lars Minth, IAM-Programmmanager beim Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB), in seinem Eröffnungsvortrag die Perspektiven zur Weiterentwicklung des Programms „IAM Bund“ hin zu einem nutzbaren, bundesweiten Service (bei der Bundesverwaltung ein „Marktmodell“). Paul Zinniker dagegen zeichnete die Hintergründe der konkreten IAMAufgabenstellungen nach. Der stellvertretende Direktor vom Nachrichtendienst des Bundes (NDB) lieferte aus erster Hand Informationen zum Spannungsfeld zwischen Spionage, Wirtschaft und Recht. Er erklärte, was der NDB zum Schutz vor unerlaubtem Datenzugriff unternimmt. Ausserdem zeigte der Kanton St. Gallen, wie man auf kantonaler und kommunaler Ebene das Zusammenspiel zwischen Serviceanbieter und einem zentralen Identity-Provider neu organisiert hat. Aus privatwirtschaftlicher Sicht stellten Vertreter von KPMG und der Bank Julius Bär den Gästen die Herausforderungen des Cyberspace und des IAMEinsatzes im Unternehmen vor. Zu Wort kamen im Verlauf der Veranstaltung zudem Experten von Atos und Cambridge Technology Partners, die Beispiele zum Zusammenspiel des gemeinsamen IAMPortfolios lieferten.

Die Bedrohungslage der Schweiz im Wandel Zinniker analysierte in seinem Referat die sicherheitspolitische Lage der Schweiz in diesem Jahr. Dabei verwies er insbesondere auf die Aufarbeitung der „Affäre Snowden“ und die dahinterstehende Big-Data-Problematik, nahm die Zunahme dschihadistisch motivierter Reisebewegungen und das Thema Syrien sowie die Ablösung von El Kaida durch den IS (Islamischer Staat) auf und Lars Minth, IAM-Programmmanager beim Insprach mit dem Wiederauffla- formatiksteuerungsorgan des Bundes, zeigte ckern des Ost-West-Konflik- Perspektiven zur Weiterentwicklung des Protes auch die Situation in der gramms „IAM Bund“ hin zu einem bundesweiFotografie by Carole Fleischmann Ukraine an. Die Bedrohungs- ten Service auf. lage, so Zinniker, habe sich „nicht grundsätzlich verändert, aber die konkrete Thematisierung der Proeinige neue, anspruchsvolle Akzentuie- blemfelder als Warnmittel gegen Cyrungen“ erfahren. Als rasch wachsen- berspionage, so Zinniker bei der Verdes Phänomen bezeichnete er staatlich anstaltung. unterstützte Cyberspionageangriffe, die sich häufen würden. Dennoch sei angesichts der sich wandelnden Bedrohungslage die Wahrung Aufgrund der aktuellen Situation sei wesentlicher Landesinteressen enorm nicht nur die Strategie des Bundes in wichtig. Hier übernehme das neue Sachen Cyberspionage angepasst wor- Nachrichtendienstgesetz, das Ende den, sondern der NDB habe auch ei- 2015 in Kraft treten soll, eine wichnen Untersuchungsschwerpunkt auf das tige Aufgabe. Es definiere neue, bewilThema Cyberspionage mit staatlichem ligungspflichtige InformationsbeschafUrsprung gelegt. Konkret würde man fungsmassnahmen wie das Überwachen mit dem „Prophylax“ genannten Sensi- des Telekommunikationsverkehrs sowie bilisierungsprogramm des NDB die Prä- das Eindringen in Informatiknetze und vention und Kooperation mit weiteren -systeme. Die sich rasant wandelnde Bundesstellen verstärken. Man lerne globale Bedrohungslage aus dem Cyständig dazu, wie die Gegenseite denkt berspace erfordere Anpassungen zum und handelt, und nutze neben der Ver- Schutz der Schweiz gegen derartige Spischärfung der Exportkontrollen auch onage und Angriffe. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Der „Security Day 2014“ des IT-Dienstleisters Atos stand ganz im Zeichen des Identity and Access Management. Fotografie by Carole Fleischmann

Die Schweiz und ihre IAM-Services Stand bei Zinniker der Schutz vor dem illegalen Datenzugriff im Fokus, adressierte ISB-Mann Minth in seinem Vortrag die Möglichkeiten einer einheitlichen Identitäts- und Zugriffsverwaltung. Nicht nur Behörden, auch Unternehmen fragten sich, ob ihre Sicherheitsstrategie den Anforderungen der Geschäftsleitung genüge, so Minth. Hier liege einer der Gründe, warum das ISB 2011 vom Informatikrat des Bundes beauftragt worden sei, angesichts des stets wachsenden Umfangs der Nutzung von Informationen über die Organisationsgrenzen hinweg, koordinierte Services mit einer zentral orchestrierten IAM-Lösung aufzubauen. 2013 habe man dann IAM als Standarddienst festgelegt und dessen erste Version eines Marktmodells verabschiedet. Minth erläuterte in seinem Vortrag nun den aktuellen Stand des Projektes. Noch immer, so der Spezialist vom ISB, treffe man zu Recht auf die Einstellung, Security-Controls verhinderten effizientes Arbeiten und kosteten viel Geld für eine kaum abzuschätzende Risiko­ minderung. Hier bestehe beispielsweise trotz Passworten, Suisse ID oder AdminPKI ein enormes Erklärungspotenzial, welche Geschäftsfähigkeiten mit IAM eigentlich unterstützt werden, führte er

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aus. Im Weiteren zeichnete er die Komplexität des Weges zu vertrauenswürdigen Geschäftsoperationen nach und stellte dabei die zentrale Bedeutung der IAM-Service-Architektur, vor allem aber auch die Notwendigkeit einer funktionierenden Steuerung und Führung eines Bundes-IAMs heraus.

Er konnte dann anhand konkreter Beispiele zeigen, welche Massnahmen der Bund inzwischen realisiert hat: Entwicklung und Standardisierung von IAMKonzepten, Architekturen, Prozessen und Verfahren. Nun, so der Ausblick von Minth, werde es bis Ende 2018 darum gehen, das aktuell bestehende Programm IAM Bund breit auszurollen. Dabei sollen die bereits vorhandenen Services, die Infrastruktur-Charakter haben, wie Minth betonte, für Behörden bis hinauf zu den Kantonen und Gemeinden und unter Einbezug der Wirtschaft verfügbar gemacht werden. Angestrebt würden die Überwindung von lokalen „IAM-Silos“ und der Aufbau einer Basis für „mutual trust relationships“ – also eine gegenseitige Vertrauensstellung, um Identitäten und Attribute wiederverwenden zu können. Konkret müsse es darum gehen, gegenseitig die „Authentizität eines Subjekts aus einem fremden IAM-Silo“ anzuerkennen und dann auch die Autorisation darüber durchzuführen. Als bundesverwaltungsexterner Partner stellt zudem der Dienst „IAM CH“, der über die eGovernment-Initiative eng mit IAM Bund verbunden ist, eine Schnittstelle zum Bundes-IAM dar. IAM CH steht allen Kantonen, Gemeinden und Unternehmen zur Verfügung. Damit würde eine Sicherheitsstrategie vorgelegt, die an die Anforderungen der öffentlichen Verwaltung und privaten Wirtschaft der Schweiz adressiert, wie Minth am „Security Day 2014“ des IT-Dienstleister Atos festhielt.

Paul Zinniker, stellvertretender Direktor vom Nachrichtendienst des Bundes (NDB), lieferte aus erster Hand Informationen zum Spannungsfeld zwischen Spionage, Wirtschaft und Recht. Fotografie by Carole Fleischmann


[ Rédaction ]

[ français ]

Projets-clés de la fédération – Sécurité et identification VR Le prestataire de services informatiques Atos a dirigé les projecteurs sur le sujet de l’IAM (Identity and Access Management) à l’occasion du « Security Day 2014 ». Deux instances fédérales importantes, l’Unité de pilotage informatique et le Service de renseignement, ont pris la parole à cette occasion.

« Seuls ceux qui sont en mesure d’identifier des individus sans nul doute possible et de leur accorder des droits en toute fiabilité possèdent un outil efficace pour contrer les menaces croissantes présentes sur le réseau », a fait remarquer le prestataire de services Atos lors de l’allocution qu’il a prononcée dans le cadre de sa conférence professionnelle de cette année. La discussion autour du sujet « Identity and Access Management » (IAM) sous-jacente a été animée par les CIO et les responsables de la sécurité dans la salle du campus à Brugg. Lars Minth, gestionnaire du programme IAM auprès de l’Unité de pilotage informatique de la confédération (UPIC), a décrit dans son allocution inaugurale les perspectives de poursuite du développement du programme « IAM Confédération » dans le but d’en faire un service utilisable dans l’ensemble de la confédération (un « modèle de marché » pour l’administration fédérale). Paul Zinniker, en revanche, a exposé les arrièreplans des missions concrètes assignées à l’IAM. Le vice-directeur du Service de renseignement de la confédération (SRC) a fourni des informations de première main sur le champ de tension situé entre l’espionnage, l’économie et le droit. Il a expliqué ce que le SRC entreprend pour protéger les données contre les accès non autorisés. En outre, le canton de St. Gall a montré comment on a réorganisé, au niveau cantonal et communal, les interactions entre les prestataires de service et un fournisseur central d’Identity. Du point de vue de l’économie privée, les représentants de KPMG et ceux de la banque Julius Bär ont présenté aux invités les défis posés par le Cyberespace et le recours à l’IAM au sein de l’entreprise. Des experts d’Atos et de Cambridge Technology Partners, qui ont fourni des

exemples issus de leur portefeuille IAM commun, ont en outre pris la parole au cours de la manifestation.

La Suisse est exposée à des menaces en pleine mutation Zinniker a analysé dans son exposé la situation de la Su- Lars Minth, gestionnaire du programme IAM auprès de l’Unité de pilotage informatique de isse du point de vue de la po- la confédération a esquissé les perspectives de litique de sécurité. Il a, dans ce la poursuite du développement du programme cadre, particulièrement attiré « IAM Confédération » dans le but d’en faire l’attention sur les conséquen- un service utilisable dans l’ensemble de la conPhotos de Carole Fleischmann ces de « l’affaire Snowden » et fédération. la problématique des Big Data, a évoqué l’augmentation des voyages de penser de l’adversaire, et on agit et on motivés par le Djihad et la question de la utilise également, au-delà du renforceSyrie, ainsi que la relève d’Al Qaida par ment des contrôles à l’exportation, la l’ISIS (Etat Islamique). Il a également thématisation concrète des problèmes évoqué la résurgence du conflit Est- comme des moyens d’avertissement Ouest dans le cadre de la situation en contre l’espionnage cybernétique, a exUkraine. Les menaces, selon Zinniker, pliqué Zinniker à l’occasion de la man’ont pas connu de changements fon- nifestation. damentaux, mais parfois de nouvelles accentuations exigeantes ». Il a égale- La préservation d’intérêts essentiels ment décrit les attaques de d’espionnage du pays revêtirait cependant, au vu de cybernétique comme un phénomène l’évolution des menaces, une énorme connaissant une croissance rapide. importance. La nouvelle loi sur le Service de renseignement, qui doit entrer en La situation actuelle a contraint la con- vigueur fin 2015, est appelée à assumer fédération à adapter sa stratégie dans ici une tâche importante. Celle-ci défile domaine de l’espionnage cyberné- nit de nouvelles mesures d’acquisition tique. Il a aussi obligé le SRC à faire d’informations nécessitant des autoride la question de l’espionnage cyber- sations telles que la surveillance du tranétique d’origine étatique un sujet cen- fic de télécommunication et stipule les tral de ses enquêtes. La prévention et règles de pénétration dans des réseaux la coopération avec d’autres instances et des systèmes informatiques. La mufédérales serait, concrètement, renfor- tation rapide des menaces globales procée par le programme de sensibilisa- venant du cyberespace exige des adaption du SRC dénommé « prophylaxie tations afin de protéger la Suisse contre ». On apprend en permanence la façon un espionnage et des attaques de ce type. | blaulicht | gyrophare

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[ Rédaction ]

[ français ]

Le « Security Day 2014 » du prestataire de services informatiques Atos a été entièrement placé sous le signe de la gestion des identités et des accès. Photos de Carole Fleischmann

La Suisse et ses services IAM L’accès illégal aux données se trouvait au centre des préoccupations de Zinniker. Le représentant de l’ISB a évoqué quant à lui dans son exposé la possibilité d’une administration unitaire des identités et des accès. Non seulement les administrations, mais également les entreprises se demandent si leur stratégie de sécurité est à la hauteur des exigences de la direction, a déclaré Minth. C’est là l’un des motifs qui explique pourquoi l’USIC 2011 a été chargée par le Conseil informatique de la confédération, au vu de la croissance constante de l’importance de l’utilisation d’informations au-delà des limites de l’organisation, de mettre en place des services coordonnés par une solution IAM orchestrée de façon centralisée. En 2013, on a défini l’IAM en tant que service standard, et on a décidé d’une première version d’un modèle de marché. Minth a décrit dans son intervention le stade actuel du projet. On continuerait avec raison, selon le spécialiste de l’USIC, à être confronté à l’opinion en vertu de laquelle les Security Controls empêchent de travailler efficacement et coûtent beaucoup d’argent pour une réduction des risques très difficile à évaluer. Il y aurait ici par exemple, en dépit des mots de passe, de Suisse

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ID ou d’Admin PKI, un énorme potentiel d’explication sur les capacités commerciales qui sont effectivement prises en charge par l’IAM, a-t-il indiqué. Il a ensuite décrit la complexité de la voie menant à des opérations commerciales dignes de confiance en présentant à cette occasion la signification centrale de l’architecture du service IAM, mais surtout aussi la nécessité d’un pilotage et de l’encadrement d’un IAM de la fédération en état de fonctionner.

Il a pu montrer, sur la base d’exemples concrets, les mesures prises entre-temps par la fédération : développement et standardisation des concepts IAM, d’architectures, de processus et de procédures. Il s’agira maintenant, selon la perspective de Minth, de déployer largement l’IAM Confédération existant actuellement jusque fin 2018. Les services déjà existants ayant un caractère d’infrastructure devront, comme l’a souligné Minth, être rendus disponibles aux administrations jusqu’aux cantons et aux communes en impliquant aussi l’économie. On s’efforce de surmonter les silos IAM locaux et de construire une base de « mutual trust relationships », c’est-à-dire une situation de confiance mutuelle permettant de réemployer les identités et les attributs. Il devra s’agir concrètement de reconnaître réciproquement « l’authenticité d’un sujet provenant d’un silo IAM » et d’exécuter l’autorisation sur ces dernières. En tant que partenaire extérieur à l’administration fédérale, le service « IAM CH », qui est développé étroitement avec IAM Confédération par l’intermédiaire de l’initiative eGovernment, représente en outre une interface vers IAM Confédération. IAM CH se tient clairement à la disposition de tous les cantons, communautés et entreprises. On présenterait ainsi une stratégie de sécurité qui s’adresse aux exigences de l’administration publique et de l’économie privée de la Suisse, comme l’a fait remarquer Minth au cours du « Security Day 2014 » du prestataire informatique Atos.

Paul Zinniker, directeur suppléant du Service de renseignement de la confédération (SRC), a fourni des informations de première main sur le champ de tension situé entre l’espionnage, l’économie et le droit. Photos de Carole Fleischmann

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[ Redazione ]

[ italiano ]

Progetti chiave della Confederazione – Sicurezza e identificazione Nel “Security Day 2014” il fornitore di servizi IT Atos ha posto all’attenzione di tutti il tema IAM (Identity e Access Management). Sono intervenuti due importanti uffici federali: l’Organo direzione informatica e il Servizio delle attività informative. VR

“Solo chi può identificare in modo trasparente gli individui e assegnare loro in modo attendibile dei diritti è in grado di opporsi efficacemente alla crescente minaccia in rete”, ha chiarito il fornitore di servizi IT Atos nell’invito al suo convegno specialistico di quest’anno. La discussione del tema sottinteso “Identity e Access Management” (IAM) è stata organizzata dai CIO e dai responsabili della sicurezza presso la sala del campus di Brugg. Lars Minth, manager di programma IAM presso l’Organo direzione informatica della Confederazione (ODIC), ha illustrato loro nel discorso d’apertura le prospettive per l’ulteriore sviluppo del programma “IAM Confederazione" finalizzato a configurarsi quale servizio utile a livello nazionale (per l’Amministrazione federale un “modello di mercato”). Paul Zinniker ha delineato, invece, i retroscena delle concrete assegnazioni di compiti IAM. Il vicedirettore del Servizio delle attività informative della Confederazione (SIC) ha fornito di prima mano informazioni in merito alla tensione sussistente fra spionaggio, economia e diritto. Ha spiegato che cosa sta facendo il SIC per la protezione da accessi illeciti ai dati. Il Cantone San Gallo ha, inoltre, mostrato come sia stata riorganizzata a livello cantonale e comunale l’interazione fra fornitori di servizi e un Identity Provider centrale. Dal punto di vista dell'economia privata rappresentanti di KPMG e della Banca Julius Bär hanno presentato agli ospiti le sfide del cyber spazio e dell'impiego del programma IAM nell'impresa. Nel corso della manifestazione hanno, inoltre, preso la parola esperti di Atos e Cambridge Technology Partners, che hanno fornito degli esempi sull'interazione del portafoglio IAM comune.

La situazione di minaccia della Svizzera in evoluzione Zinniker ha analizzato nella sua relazione la situazione in materia di politica della sicurezza della Svizzera per l’anno in corso. A tal riguardo, ha rinviato in particolare al rinnovo dell’”affare Snowden” e alla problematica sottintesa in materia di Big Data, ha ri- Lars Minth, manager di programma IAM presso levato l’incremento di sposta- l’Organo direzione informatica della Confedermenti all’estero con finalità ji- azione, ha sviluppato delle prospettive in mehadiste e il tema Siria, nonché rito all’ulteriore sviluppo del programma “IAM la separazione di Al Qaida ad Confederazione” fino a configurarlo quale servizio di livello nazionale. opera dell’IS (Stato islamico) e ha affrontato anche il tema Foto di Carole Fleischmann della situazione in Ucraina con la riaccensione del conflitto est- oltre che di un inasprimento dei contovest. La situazione di minaccia, sosti- rolli sull'esportazione, anche del trattaene Zinniker, "non si è sostanzialmente mento concreto degli ambiti problemamodificata, ma ha subito alcune nuove tici quale mezzo di avvertimento contro accentuazioni dense di sfide”. Ha indi- lo spionaggio informatico, afferma Zincato quale fenomeno in rapida crescita niker durante la manifestazione. gli attacchi di spionaggio informatico supportati a livello statale che sareb- Tuttavia, in virtù della situazione di mibero in aumento. naccia in evoluzione, la tutela di interessi nazionali fondamentali rivestirebbe Sulla base della situazione attuale, la un’enorme importanza. In questo franstrategia della Confederazione in mate- gente, la nuova Legge sul servizio delle ria di spionaggio informatico non solo attività informative, che deve entrare è stata adeguata, ma il SIC avrebbe in vigore alla fine del 2015, assumerà anche elaborato un filone d'indagine un'importante funzione. Quella di dissul tema spionaggio informatico di ciplinare nuove misure di acquisizione origine statale. In concreto, tramite il delle informazioni con obbligo di autoprogramma di sensibilizzazione deno- rizzazione come la sorveglianza delle teminato “Prophylax”, si rafforzerebbe lecomunicazioni e l’infiltrazione in reti e la prevenzione e la cooperazione con sistemi informatici. La situazione di mialtri uffici federali. Si tratterebbe in naccia globale dal cyberspace in rapidisproposito di un apprendimento conti- sima evoluzione richiederebbe degli adenuo su quale sia il modo di pensare e guamenti per la protezione della Svizzera di agire della controparte e si fruirebbe, da spionaggio e attacchi di questo tipo. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

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[ Redazione ]

[ italiano ]

Il “Security Day 2014” del fornitore di servizi Atos si è svolto interamente all’insegna dell’Identity e Access Management.

Foto di Carole Fleischmann

La Svizzera e i suoi servizi IAM Se Zinniker ha posto l’accento sull’accesso illecito ai dati, l’uomo dell’ODIC, Minth, ha esposto nella sua relazione le possibilità di una gestione unitaria di identità e accesso. Non solo le autorità, ma anche le imprese si chiedono se la loro strategia di sicurezza sia sufficiente a soddisfare i requisiti della direzione, afferma Minth. Risiederebbe qui uno dei motivi per cui il Consiglio informatico della Confederazione avrebbe incaricato l’ODIC nel 2011, in virtù del ricorso sempre maggiore a informazioni a livello globale, di creare dei servizi coordinati con una soluzione IAM orchestrata a livello centrale. Nel 2013, il programma IAM avrebbe acquisito la configurazione di servizio standard e si sarebbe varata la sua prima versione di modello di mercato. Nella sua relazione Minth ha illustrato lo stato attuale del progetto. Lo specialista dell’ODIC afferma che si continua a ritenere, giustamente, che i controlli di sicurezza impediscano uno svolgimento efficiente del lavoro e costino troppo per una riduzione del rischio appena percettibile. Malgrado password, Suisse ID o Admin PKI, sussisterebbe qui ad esempio un enorme potenziale esplicativo su quali capacità di business vengano

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effettivamente supportate con IAM, ha affermato Minth. Minth ha, inoltre, delineato la complessità del percorso verso delle operazioni commerciali degne di fiducia evidenziando in proposito l’importanza centrale dell’architettura del servizio IAM, ma anche e soprattutto la necessità di un controllo e di una gestione funzionanti di un programma IAM della Confederazione.

Sulla scorta di esempi concreti ha potuto poi mostrare quali misure siano state adottate nel frattempo dalla Confederazione: sviluppo e standardizzazione di programmi, architetture, processi e procedure IAM. L’obiettivo, secondo Minth, sarebbe quello di diffondere l’attuale IAM Confederazione su larga scala entro la fine del 2018. Per farlo, i servizi già esistenti che hanno carattere di infrastruttura, come ha sottolineato Minth, devono essere messi a disposizione delle autorità, fino ad arrivare a Cantoni e comuni con il coinvolgimento dell’economia. Ciò che si perseguirebbe è il superamento dei “Silos IAM” locali e la creazione di una base per delle “mutual trust relationship”, ovvero una posizione di fiducia reciproca al fine di poter riutilizzare identità e attributi. Concretamente si tratterebbe di riconoscere reciprocamente l’”autenticità di un soggetto da un Silo IAM esterno” e di eseguire, quindi, anche l'autorizzazione in merito. In qualità di partner esterno dell’Amministrazione federale, il servizio “IAM CH”, che tramite l'iniziativa eGovernment è sviluppato di pari passo con IAM Confederazione, rappresenta, inoltre, un'interfaccia verso il programma IAM della Confederazione. IAM CH è ovviamente a disposizione di tutti i Cantoni, i comuni e le imprese. Verrebbe così presentata una strategia di sicurezza in grado di soddisfare i requisiti dell’amministrazione pubblica e dell’economia privata svizzere, come ha ricordato Minth in occasione del “Security Day 2014” del fornitore di servizi Atos.

Paul Zinniker, vicedirettore del Servizio delle attività informative della Confederazione (SIC) ha fornito di prima mano informazioni in merito alla tensione sussistente fra spionaggio, economia e diritto. Foto di Carole Fleischmann | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

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[ deutsch ]

Kristallschiessen 2014 Am 6. September 2014 fand das diesjährige Kristallschiessen statt. Eines vorneweg: Der Kristall hat die Schweiz verlassen und ist fest in deutscher Hand. Dies ist ein Novum, zumal das Kristallschiessen bis anhin immer von Schweizer Schützen gewonnen wurde. Aber beginnen wir von vorne … dass die Teilnehmer, die ein bisschen was in das ausserdienstliche dynamische Schiessen investieren, im Vorteil waren. Der letztjährige Sieger, Stefan Bachmann (Stapo ZH), gab am Morgen vor dem Start zu, dass er nicht so oft trainiert habe, wie das schon der Fall gewesen sei. Dies sollte sich bis zum Abend rächen … Wenn auch nur knapp.

Gemeinsames Entladen aller Schützen.

Das Kristallschiessen, welches mittlerweile weit über die Landesgrenzen hinaus Beachtung gefunden hat, fand auch dieses Jahr wieder statt. War es vor ein paar Jahren noch so etwas wie die Schweizer Meisterschaft des dynamischen Polizeischiessens, hat sich der Anlass zu einer Grösse gemausert, der nicht nur einige Kolleginnen und Kollegen aus dem Ausland anzieht, sondern mitunter auch ziemlich schnell „ausgebucht“ ist. Der Wettkampf besteht hauptsächlich aus praxisorientierten und dynamischen Schiessübungen. Die Tatsache, dass gegen die Stoppuhr um jede Sekunde gekämpft wird, erhöht den Schwierigkeitsgrad ungemein. Das grosse Interesse am Kristallschiessen zeigt, dass es auch unter den Behörden ein Bedürfnis ist, sich auszutauschen, sich zu messen und nicht zuletzt mit neuen Eindrücken und Ideen nach Hause zu kommen und allenfalls die eine oder andere Anpassung im Schiesstraining vorzunehmen. Der feudale Gabentisch hat sich natürlich schon längst herumgesprochen und motiviert die Teilnehmer sicher jedes Jahr aufs Neue.

Auffallend am Kristallschiessen 2014 war, dass viele junge und auch neue, ambitionierte Schützen am Start waren. Damit war klar, dass sich die Spitze breiter zusammensetzen dürfte und das Rennen um das Podest schwieriger vorherzusagen war. Trotzdem zeigte sich,

Wie auch schon letztes Jahr fand der Anlass im Ausbildungszentrum der IPH in Hitzkirch statt. Aufgrund der geringeren Anzahl von Schiessständen im Vergleich zu Eschenbach wurden wiederum drei Stages in die Trainingshäuser der Anlage verlegt, welche mit speziellen Waffen und Übungsmunition absolviert werden, die ein gefahrloses Schiessen zu Trainingszwecken und in Gebäuden zulässt. Jörg Fäh (Polizei Basel-Landschaft) und sein OK-Team schöpften aus dem Vollen und realisierten interessante und zum Teil auch technisch aufwendige Stages, die den Teilnehmern so einiges abverlangten. Auffällig waren die vielen No-Shoot-Scheiben, die die Schützen immer wieder dazu zwangen,

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ein Höchstmass an Konzentration aufzubringen, zumal Treffer auf denselben minus zehn Punkte bedeuten. Das hört sich einfach an, ist es aber nicht. Schon gar nicht, wenn einem die Zeit im Nacken hängt und man weiss, dass der Schnellste gewinnt, solange er keine groben Fehler macht. Das macht den Wettkampf um den Kristall auch aus. So mancher Schütze lernt hier erstaunlich viel über sich selbst und kann sein Verhalten unter selbst auferlegtem Druck (Ehrgeiz) testen und dies, ohne dass ein Fehler schwerwiegende Konsequenzen hätte … Bis vielleicht auf die verpasste Wunschplatzierung. Es war schon immer so: Das beste Training ist der Wettkampf, egal in welcher Disziplin.

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Breites Teilnehmerfeld, starke Ausländer! Wie schon in den letzten Jahren erschienen altbekannte Gesichter aus Österreich zum Wettkampf. Auch aus Deutschland und Luxemburg reisten erneut einige Teilnehmer an. Die Stadtpolizei Zürich stellte unter den 114 gewerteten Schützen wieder einmal das grösste Kontingent (18), gefolgt von Police Bern (11), Securitas (11), Luzerner Polizei (7) und der Kantonspolizei Solothurn (7). Trotzdem kommt man nicht umhin festzustellen, dass sich innerhalb der ersten 15 Plätze gerade mal noch sechs Schweizer einnisten konnten.

Ein Blick auf die Zwischenresultate in der Mittagspause zeigte, wer sich noch nicht selbst „nach Hause geschickt“ hat. Die Favoriten waren auf Kurs … So schien es wenigstens, aber der Tag war erst zur Hälfte bestanden und abgerechnet wird bekanntlich am Schluss.

Kristall zum ersten Mal in „privater Hand“ So gab es dann auch beim Kontrollieren der Resultate auf der Verify-Liste kurz vor der Rangverkündigung ein Raunen und Stefan Bachmann musste erkennen, dass er dieses Jahr den Pokal wohl nicht erneut mit nach Hause nehmen würde, denn Jochen Richter (Kollath e.K. München) hatte ihm in der einen oder anderen Übung Punkte abgenommen. Die Überraschung war dann komplett, als der zweite Platz ebenfalls nicht an Stefan ging, sondern an Michael Aaron (Kollath e.K. München), der mit einem hauchdünnen Abstand von gerade mal 2,3 % am Gesamtsieg vorbeischlitterte. Bemerkenswert ist der Fortschritt der beiden Münchner allemal. So waren sie doch 2013 noch knapp hintereinander auf Rang 13 und 14 und mit einem Abstand von ca. 15% zum Sieger zu finden. Offensichtlich hatten die beiden ihre Hausaufgaben gemacht. Der dritte Rang ging schliesslich an den Vorjahressieger. Gute Plätze erreichten auch Kurt Häusermann (VBS) auf dem 4. Rang,


[ deutsch ]

Tobias Frohnwieser (Bundespolizei Österreich) auf dem 5. Rang und Kai Bollmann (Stapo ZH) auf dem 6. Rang. Die Ränge 7 und 8 gingen an Christian Brusa (Polizia Ascona) und Simon Heiligenbrunner (Polizei Niederösterreich). Auch Giovanni Garra (Stapo ZH), welcher sich für diesen Wettkampf eine andere Strategie zurechtgelegt hatte, konnte sich mit seinem 9. Rang um einige Plätze verbessern. Schliesslich konnte sich ein weiterer Österreicher, Thomas Klaus (Polizei Niederösterreich), in die Top -Ten vorkämpfen. Der Kristall für die beste Schützin verliess die Luzerner Polizei aus den Händen von Isabella Zurfluh (3. Rang) und ging in an Frederica Rossini zur Polizia cantonale Ticino. Auf dem 2. Rang konnte sich Conny Pölzl (Polizei Niederösterreich) platzieren.

v. li. n. re. : Stefan Bachmann (3. Platz), Jochen Richter (1. Platz),

Michael Aaron (2. Platz).

Der Gabentisch war mit vielen schönen Preisen, darunter 4 Waffen, übervoll und beschenkte die Schützen in der Reihenfolge ihrer Platzierung reich. Überhaupt war der Anlass gelungen und die vielen Stunden der Vorbereitung hatten sich gelohnt und waren dafür verantwortlich, dass der Wettkampf so professionell über die Bühne gegangen war. Ein dickes Lob an das OK und ihre Helfer, die einen tollen Event auf die Beine gestellt haben, bei welchem vom Wettkampf über die Verpflegung bis hin zu den vielen interessanten Sponsorenausstellungen nichts zu kurz kam. Das nächste Kristallschiessen kommt bestimmt und wer dort dabei sein will, muss sich früh darum kümmern, sei es wegen der Anmeldung oder wegen des Trainings. Text: Remo Schraner Fotos: Remo Schraner/Roger Steffen

v. li. n. re. : Isabella Zurfluh (3. Platz), Federica Rossini (1. Platz),

Conny Pölzl (2. Platz).

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Enforce Tac 2015 in Nürnberg:

Spezialmesse für behördliche Sicherheitsexperten Am 4. und 5. März 2015, und damit wieder unmittelbar vor der Weltleitmesse IWA OutdoorClassics, findet im Messezentrum Nürnberg/Deutschland bereits zum vierten Mal die Enforce Tac statt. Neben Waffen, ballistischem Zubehör, Optronik sowie taktischer Ausrüstung präsentieren die Aussteller auf der Enforce Tac auch Einsatzbekleidung wie schusssichere Westen, Stichschutzwesten, Körperschutz, Gesichtsschutz, Schilde und Helme sowie Einsatzfahrzeuge. Die begleitende Europäische Polizeitrainer-Fachkonferenz sowie die Fachkonferenz der Deutschen Hochschule der Polizei geben darüber hinaus reichlich Gelegenheit für fachlichen Austausch unter Experten. Entstanden ist die Enforce Tac aus dem traditionellen „Behördentag“ der IWA OutdoorClassics. Das wachsende Interesse an einem internationalen und zugleich diskreten Austausch zu Law

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Enforcement, Sicherheit und taktischer Ausrüstung führte im Jahr 2012 zur Premiere der Enforce Tac als eigenständige, geschlossene Spezialmesse. Diese fand zunächst im Saal Sydney des

Kongresszentrums Ost statt, in diesem Jahr wechselte die Enforce Tac dann mit einem kontinuierlichen Zuwachs auf 78 Aussteller und 1.667 Fachbesucher in die „richtige“ Messehalle 10.1.


[ deutsch ]

Jung und erfolgreich Das Konzept, nicht nur eine Fach-, sondern eine Spezialmesse zu einem sensiblen Themenbereich anzubieten, auf der sich eine überschaubare Zahl von Experten auf höchstem Niveau treffen kann, ist sehr gut angekommen: Nach eigenen Angaben sind 99 % der Fachbesucher mit den Informations- und Kontaktmöglichkeiten auf den Messeständen zufrieden, 94 % der Aussteller konnten ihre wichtigsten Zielgruppen während der Enforce Tac 2014 erreichen und 92 % von ihnen neue Geschäftsverbindungen knüpfen. Für die Qualität der Enforce Tac spricht auch, dass sie die einzige vergleichbare Veranstaltung ist, deren Strukturdaten von der FKM, Gesellschaft zur freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen, Berlin, zertifiziert werden. Sowohl der Wechsel vom Kongresssaal in eine Messehalle wie auch die

terminliche Änderung, dass die Enforce Tac jetzt vor der IWA OutdoorClassics stattfindet, und nicht mehr überlappend wie zu Beginn, waren wichtige Schritte in der Weiterentwicklung, die sehr positiv aufgenommen wurden. Nach dem aktuellen Anmeldestand gehen die Veranstalter für 2015 von einem weiteren deutlichen Wachstum der Enforce Tac aus, sowohl aussteller- wie auch besucherseitig. Sukzessive wird damit auch die Breite des Angebots an den Ständen der Aussteller zunehmen.

Nur für Profis Die Enforce Tac ist eine Spezialmesse für Fachbesucher aus Behörden. Der Zutritt wird streng kontrolliert und ist nur für legitimierte Fachbesucher möglich. Für die Legitimation ist zwingend ein

Dienstausweis mit Lichtbild oder ein Dienstausweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis notwendig. Im Verbund bieten die Enforce Tac sowie die direkt im Anschluss stattfindende IWA OutdoorClassics ein überragendes Spektrum an Sicherheitsprodukten, wobei die Enforce Tac den Rahmen für die exklusive Kontaktaufnahme zu Behördenvertretern setzt. Kurz gesagt: eine Dienstreise, zwei hochkarätige Messen an einem Ort – und nur ein Besucherticket: Denn mit einem Dauerticket können Fachbesucher sowohl die Enforce Tac als auch die IWA OutdoorClassics besuchen. Weitere Informationen zu Zutritt und allen anderen Fragen rund um Angebot und Anreise gibt es online unter www. enforcetac.com. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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Unternehmensbeitrag – Interview

„Vorbereitung ist unumgänglich“ Welches Training können Sicherheitsfachkräfte an Ihrer Schule in Anspruch nehmen?

Warum gewinnt das Thema immer mehr an Relevanz?

In unserer Schule können sich Sicherheitsangestellte auf eine der beiden eidgenössischen Berufsprüfungen vorbereiten. Es gibt nur wenige öffentlich zugängliche Schulen für Sicherheitsangestellte. Dabei ist eine gute Vorbereitung auf die Prüfungen sehr wichtig, um sie überhaupt zu bestehen.

Lange Zeit sind Sicherheitsfirmen wie Pilze aus dem Boden geschossen. Mittlerweile wurde erkannt, dass es ohne die Berufsprüfung nicht geht. So benötigt in einigen Kantonen schon heute jeder Firmeninhaber einer Sicherheitsfirma einen solchen Fachausweis, um überhaupt eine Bewilligung der Behörden zu erhalten.

Wie sieht die Schulung genau aus? Die Vorbereitungskurse dauern zwei Wochen. Die erste Ausbildungswoche ist theoretisch, in der zweiten sind Fachkunde und Praxisaufgaben dran. Hier werden die Teilnehmer beispielsweise für den FPO (Fachausweis für Objekt- und Personenschutz) geschult.

IM INTERVIEW Roger Stöckli, Geschäftsführer SIKOMP

Mit Sicherheit zu Ihrem Prüfungserfolg Vorbereitungskurse für eidg. Berufsprüfung Als eine der ersten Schulen in der Schweiz vermittelt SIKOMP in ihren Fachkursen mit erfahrenen Trainern und Fachleuten für Sicherheitspersonal eine praxisnahe Ausbildung als Vorbereitung für einen der beiden eidgenössischen Fachausweise (EFA).

Unser Schulungsangebot • Ausbildung zum FSB • Ausbildung zum FPO Wir sind Mitglied im Berufsverband für das Begleitschutzgewerbe

Unsere Vorbereitungskurse stehen allen SIDI-Mitarbeitenden offen, welche die entsprechenden Anforderungen erfüllen. Regelmässige Fachkurse finden zum Beispiel in den Lokalitäten der ELITE GUARD in Hünenberg (ZG) statt. Bei Bedarf sind wir aber auch in der Lage, die Ausbildung vor Ort in Ihrem Unternehmen durchzuführen. Rufen Sie uns an oder besuchen Sie unsere Homepage. Gerne beantworten wir Ihre Fragen oder erstellen Ihnen ein unverbindliches Ausbildungsangebot.

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SWISS-MOTO 2015:

Aufwärmrunde der neuen Motorradsaison

Vom 19. bis 22. Februar 2015 wird Zürich einmal mehr zum Dreh- und Angelpunkt für alle Motorradfans aus der Schweiz und dem angrenzenden Ausland. Im Mittelpunkt stehen die Neuheiten von über 400 Top-Marken, welche in der Schweiz zum ersten Mal vor Saisonbeginn unter einem Dach präsentiert werden. Mit anderen Worten: Auf dem Programm steht die jährliche Aufwärmrunde der neuen Motorradsaison, die Motorrad-, Roller- und Tuning-Show SWISS-MOTO. Die zwölfte Ausgabe der Motorrad-, Roller- und Tuning-Show SWISSMOTO verwandelt die Messe Zürich vom 19. bis 22. Februar 2015 in eine über 30'000 Quadratmeter grosse Arena für Motorradfans. Auf die Besucher warten sechs Hallen, gespickt mit Fahrzeugneuheiten, den Trends aus dem Bekleidungs- und Zubehörsortiment sowie edlen Custombikes, spektakulären Shows und aufwendig inszenierten Sonderausstellungen. Das Herzstück der SWISS-MOTOSonderausstellung „Speed” bilden speziell für Beschleunigungsrennen konstruierte und modifizierte Drag Bikes

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und Top-Fuel-Modelle. Bei den Ausstellungsstücken jagt dabei ein Superlativ den nächsten. Angefangen beim „Jetbike” samt Hubschrauberturbinenantrieb über das mit einem 7000-PSRaketenantrieb ausgestattete stärkste Motorrad der Welt „Rocketbike”, bis hin zum 17000 PS starken „Jet-Bus”, dem schnellsten und stärksten Schulbus der Welt. Welche Vorbereitungen für diese imposanten Rennen notwendig sind, demonstrieren Urs Erbacher und sein Team in eindrücklichen Live-Shows. Gezeigt werden auch geschichtsträchtige Fahrzeuge, wie beispielsweise das Drag bike von Werner „Krusi” Sohm, mit welchem 1997 zum

ersten Mal die Viertelmeile in unter sieben Sekunden geschafft wurde. Welche Kräfte im Rennsport auf Mensch und Maschine wirken, erfahren die Besucher aus erster Hand, denn neben Horst Saiger, dem erfahrenen Road-Racer und aktuellen Rundenrekordhalter der berüchtigten Northwest 200, konnte der aktuelle Motorrad-Geschwindigkeitsrekordhalter (605,7 km/h) Rocky Robinson als Ehrengast verpflichtet werden. In der SWISS-MOTO-Sonderausstellung „Café Racer” wird die Wiederauf­ erstehung einer Epoche zelebriert. Die Organisatoren des legendären Motorradtreffens „Oil Leak Rumble” zeigen


[ deutsch ]

die eindrückliche Geschichte der CaféRacer-Bewegung und präsentieren über 20 einzigartige Modelle. Dabei stehen Unikate mit Nostalgiecharakter im Mittelpunkt. Die SWISS-MOTO-Sonderausstellung „Mofa Kult” widmet sich dem treuen Wegbegleiter vieler heutiger Motorradfans und zeigt, wie die Entwicklung von der Entstehung bis zum heutigen Tag vorangeschritten ist. Neben traditionellen Modellen warten speziell frisierte Rennmofas auf die Besucher. Spezialisten geben Auskunft über die verschiedenen Rennkategorien, zeigen, welche technischen Modifikationen nötig sind und wo die nötigen Teile beschafft werden können. Fans und Gleichgesinnte treffen sich für Benzingespräche in der themengerechten Zwei-Takt-Bar. Customizingfans kommen mit der in die SWISS-MOTO integrierten Customizing- und Tuning-Show SWISS-CUSTOM auf ihre Kosten. Auf über 5000 Quadratmetern verblüffen internationale Customprofis mit ihren neuesten Kreationen und ausgefallenen Ideen. Zu bewundern gibt es abgefahrene Lackierungen, Einzelanfertigungen verschiedenster Komponenten sowie komplett in Eigenregie aufgebaute Kunstwerke und ein auserlesenes Bekleidungssortiment. Ein Showprogramm aus LiveCustomizing, spannenden Interviews sowie heissen Feuershows der Fuel Girls aus England sorgt für Stimmung. Echtes Bikerfeeling garantiert die Westernstadt

„CUSTOM-TOWN” inklusive Saloon mit Speis und Trank und einer grossen Showbühne. Auf dem Aussengelände der SWISSMOTO wartet auf alle Actionliebhaber ein ganz besonderer Leckerbissen. Gerd Habermann demonstriert mit seinem

SWISS-MOTO 2015 /SWISS-CUSTOM 2015 DAUER: 19. bis 22. Februar 2015 ORT: Messe Zürich, Hallen 1 bis 6 VERANSTALTER: MCH Messe Schweiz (Zürich) AG

3500 PS starken „Hellfire Jetbike”, welche Kraft durch ein Technikmonster mit Hubschrauberturbinenantrieb entfaltet werden kann. Höhepunkt der SWISS-MOTO 2015 wird jedoch eine exklusive Europapremiere. Dabei handelt es sich um ein ganz spezielles Motorrad, welches in Europa bisher noch nie ausgestellt worden ist. Tickets für die SWISS-MOTO 2015 können ab sofort einfach und bequem online unter www.swiss-moto.ch/online-ticket bestellt werden. Wartezeiten an der Kasse exklusive.

ÖFFNUNGSZEITEN: Donnerstag 10 - 21 Uhr Freitag 10 - 22 Uhr Samstag 09 - 19 Uhr Sonntag 09 - 18 Uhr EINTRITT: Erwachsene Studenten/AHV/IV Kinder (7−16 J.) Familienticket (2 Erwachsene und 1– 4 Kinder bis 16 J.) Abendticket ab 18 Uhr Dauerkarte

CHF 22.− CHF 12.− CHF 47.− CHF 12.− CHF 40.−

MCH Messe Schweiz (Zürich) AG SWISS-MOTO Wallisellenstrasse 49 CH-8050 Zürich www.swiss-moto.ch | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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Blaulicht 6/6 2014  

Ausgabe Dezember 2014

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