Page 1

5/6 OKTOBER 2014 I OCTOBRE 2014 I OTTOBRE 2014

DREI KANTONE, DREI VARIANTEN DER POLIZEI-ORGANISATION DER NEUE KOMMANDANT DER LUZERNER POLIZEI IM GESPRÄCH

PRIVATE SICHERHEITSFACHLEUTE UNTER DER LUPE


thalesgroup.com

Sicherheitslösungen Immer wenn es darauf ankommt, hat Thales die richtige Antwort

GRENZKONTROLLE Bürger-Authentifizierung, E-Border und Überwachung des Hoheitsgebiets

INTELLIGENTE STÄDTE Bürgerfreundliche Informationsinfrastruktur

SICHERHEIT AM FLUGHAFEN Optimierung der Sicherheitsabläufe und gleichzeitige Erfüllung von ICAO-Standards

URBANE SICHERHEIT Intelligente Erfassung in Verbindung mit einer schnellen Reaktion der Sicherheitsbehörden

CYBERSECURITY Informationssysteme mit aktiver Sicherheitsfunktion zum Schutz vor Cyberangriffen SCHUTZ KRITISCHER INFRASTRUKTUR Von Alarmmanagement bis hin zu integrierter, standortübergreifender Überwachung

Jeden Tag werden Millionen von kritischen und sicherheitsrelevanten Entscheidungen getroffen. Thales steht dabei im Mittelpunkt. Wir entwickeln integrierte, handfeste Lösungen, die Regierungen, Kommunalbehörden und zivile Betreiber dabei unterstützen, sowohl Bürger als auch sensible Daten und die Infrastruktur gegen komplexe Bedrohungen zu schützen. Wir geben Entscheidungsträgern die Informationen, Dienste, Ausrüstung und die Kontrolle, die Sie brauchen, um in kritischen Situationen effektiver reagieren zu können. Überall und gemeinsam mit unseren Kunden machen wir den Unterschied.


[ Vorwort ]

Avant-propos I prefazione

Geschätzte Leserinnen und Leser

Chères lectrices, chers lecteurs

Drei Kantone, über 1/3 der Schweizer Bevölkerung, drei komplett unterschiedliche Arten, die Polizei zu organisieren. Blaulicht hat in Aargau, Bern und Zürich nachgefragt – und offensichtlich haben alle Systeme ihre Vorteile. Und alle führen Flexibilität als bedeutenden Vorteil ins Feld. Zwei Kantone blicken dank jüngeren Reorganisationen auf aktuelle Evaluationen zurück.

Trois cantons, plus de 1/3 de la population suisse, trois manière complètement différentes d’organiser Mark Saxer la police. Gyrophare Bleu a mené Chefredakteur l’enquête en Argovie, à Berne et à Zurich – apparemment, chaque système a ses avantages. Et chacun considère la flexibilité comme un avantage considérable. Grâce à une récente réorganisation, deux cantons font le bilan des évaluations actuelles.

Mehr zu reden gegeben hat zuletzt die Polizei im Kanton Luzern. Blaulicht traf den neuen Kommandanten. Er blickt zurück auf seinen Start, streift seinen Werdegang und blickt voraus: Die Schweizer Polizei geniesst einen hervorragenden Ruf – aber manches kann trotzdem noch besser werden. Und dann sind da noch die privaten Sicherheitsdienstleister. Ihr Verband betont, sie seien Ergänzung, nicht etwa Konkurrenz der Polizei. Ein Augenschein bei einer Berufsprüfung hat deutlich gemacht: Auch private Sicherheitsfachleute müssen viel mehr können, als man im Alltag mitbekommt. Wir wünschen viel Spass bei der Lektüre und freuen uns auf Ihr Feedback.

La police du canton de Lucerne a donné lieu à de récentes discussions. Gyrophare Bleu a rencontré le nouveau commandant. Il fait le bilan de ses débuts, relate son parcours et regarde vers l’avenir : la police suisse bénéficie d’une excellente réputation, mais certaines choses peuvent tout de même être améliorées. Et il y a encore les services de sécurité privés. Leur association affirme qu’ils sont un complément et non des concurrents de la police. Un coup d’œil sur l’examen professionnel a révélé que les spécialistes de la sécurité privés doivent également avoir bien plus de compétences que ce que l’on perçoit au quotidien. Nous vous souhaitons une agréable lecture et nous réjouissons de vos réactions.

Cari lettrici e lettori, Tre cantoni, oltre 1/3 della popolazione svizzera, tre modi completamente diversi di organizzare i corpi di polizia. Girofaro blu si è informato nei Cantoni Argovia, Berna e Zurigo – ed evidentemente tutti i sistemi hanno i loro vantaggi. E tutti adducono la flessibilità quale importante vantaggio. Due cantoni richiamano delle valutazioni attuali per via delle più recenti riorganizzazioni. Che ha fatto più parlare è stato infine il corpo di polizia del Canton Lucerna. Girofaro blu ha incontrato il nuovo comandante. Questi richiama alla mente i suoi inizi, sfiora l’argomento della sua carriera e guarda avanti: la polizia svizzera gode di una fama eccezionale, ma c’è ancora spazio per i miglioramenti. E poi ci sono anche i fornitori di servizi di sicurezza privati. La loro associazione pone l’accento sul fatto che si tratta di un completamento dei corpi di polizia, non della concorrenza. Un’occhiata a un esame professionale ha chiarito che: anche i professionisti della sicurezza privati devono saper fare molto di più di quanto si percepisca nella vita quotidiana. Vi auguriamo buon divertimento nella lettura e attendiamo il vostro gradito feed-back. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

1


[ Impressum / Inhalt ]

[ Inhalt ]

contenu I contenuto

Mark Saxer Chefredakteur [ Editorial ]

[ Impressum ]

Mentions légales légales II impronta impronta Mentions

1

[ Hauptthema ] Thème principal I tema principale

Herausgeber | Editeur | Editore:

Drei Kantone – drei Nachbarn – drei Polizei-Philosophien Informationsverlag Schweiz GmbH CH-6331 Hünenberg, Bösch 108 Tel. 041 798 20 60, Fax 041 798 20 61 E-Mail: office@blaulicht-iv.ch www.blaulicht-iv.ch

5

Trois cantons – trois voisins – trois philosophies policières 9 Tre cantoni – tre paesi confinanti – tre filosofie di polizia 13

Geschäftsführung | gestion | gestione: Tamara Rutz Verlagsleitung | Directeur de publication | Direttore della pubblicazione: François Güntensperger Chefredakteur | Rédacteur en chef Editor in Chief: Mark Saxer msx. Freier Journalist in Zürich Journaliste indépendant à Zurich Giornalista freelance a Zurigo: Volker Richert VR Anzeigenabteilung | Service publicité | Pubblicità Dipartimento: Andrea Burri Anzeigenverkauf | Vente annonces | Vendita inserzioni: Martin Koller & Daniele Frisullo Titelbild | Photo de couverture | Foto di copertina: Anita Fliesser Image: Kantonspolizei Bern Grafik | graphisme | Grafica: Anita Fliesser Index | Indice | Indice: 6016 • Oktober 2014 Druck | Pression | pressione: Druckhaus Gössler GmbH Gesamtauflage | Tirage global | Tiratura: 15.000 Ex. Erscheinung | parution | pubblicazioni: 6 Mal im Jahr | 6 fois par an | 6 volte all’anno Für den Inhalt der diversen Fremdredaktionen übernimmt der Herausgeber keine Haftung.

2

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

«Nur das Einfache hat Erfolg»

17

«Wir sind Ergänzung, nicht Konkurrenz»

21

«Nous sommes complémentaires, nous ne sommes pas en concurrence»

23

«Siamo un completamento, non la concorrenza»

25

Ein Routinefall mit Folgen

29

Un cas de routine lourd de conséquences

31

Un caso di routine che ha avuto conseguenze

33


[ Publireportagen ] Ein gesundes Arbeitsumfeld - mit »Plymovent«

19

Mit Schulthess zuverlässig zum nächsten Einsatz

35

Urbane Sicherheit bei Nacht

39

Continental:

Breites Winterreifenangebot für PKW

40

Wärmebildgeräte verleihen taktischen Vorteil

43

Feierabend für die herkömmliche Telefonie:

neue Geräte für Alarmübermittlung nötig

45

Olight LED Taschenlampen

Dein Begleiter in der Dunkelheit

46

Seit 1971 spezialisiert auf Einbruch- und Feuerschutz

48

Depuis 1971 spécialisé contre la protection anti-feu et anti-effraction

49

Warum sich die Prävention von Nichtberufsunfällen für Betriebe ausbezahlt

50

Prévention des accidents non professionnels en entreprise: ça paye!

51

Im Einsatz: für Menschen mit einer Hirnverletzung

53

Signal im Kampf gegen Leukämie

56

Signal dans la lutte contre la leucémie

57

Un segnale nella lotta contro la leucemia

58

RESCUE TOOL

Schweizerisches Rotes Kreuz:

Sicherheit rund um die Uhr

59

Weniger Unfälle dank neuem Fussballtest der Suva

61

Unsere Mission die besten Werbeartikel für Sie

63

Zentrum für berufliche Weiterbildung St. Gallen

Berufsbegleitende Ausbildung "dipl. Rechtsassistent/in HF"

66

0.8623.MWN

Fallstudie Gefängnis Limmattal

Modernstes Zürcher Gefängnis mit ParCom-Sicherheitslösung

68

Prävention im Büro online

Erfolgreiche EKAS-Box: Neu gerüstet für den mobilen Alltag

MAKERS OF THE ORIGINAL SWISS ARMY KNIFE

70

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu | VX_SAK_No_P3_60x260_NEU.indd 1

3

10.09.14 15:37


Zuverlässig.

Selbsterklärend.

Beweiskräftig.

Dräger Alcotest® 9510 Das beweissichere Atemalkoholmessgerät Dräger Alcotest® 9510 kombiniert ausgereifte und zuverlässige Messtechnik mit einfacher Handhabung und ergonomischem Design. Die gleichzeitige Verwendung eines elektrochemischen und eines infrarot-optischen Sensors schliesst Fehlmessungen aus, was exakte Atemalkoholmesswerte garantiert. Die kompakte und robuste Bauweise sowie die selbsterklärende Touchscreen-Menüführung überzeugen zudem sowohl im stationären als auch im mobilen Einsatz. www.draeger.ch

4

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |


[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Drei Kantone – drei Nachbarn – drei Polizei-Philosophien Eine gute Stunde Zugfahrt trennt die Städte Zürich und Bern, auf der Strecke liegt Aarau. Knapp über 3 Millionen Einwohner lebten Ende 2013 in den drei Kantonen Aargau, Bern und Zürich – knapp 38% der Schweizer Bevölkerung. In diesem kleinen, dichtbesiedelten Raum finden sich drei sehr unterschiedliche Organisationsformen der Polizei. Blaulicht hat nachgefragt. msx.

Aargau: Das duale Polizeisystem Seit der Einführung des neuen Polizeigesetzes (Pol G) per 1. Januar 2007 und der vom Kanton gewährten Übergangsfrist von zwei Jahren kennt der Kanton Aargau das duale Polizeisystem.

Was heisst «duales Polizeisystem» in wenigen Worten? Samuel Helbling, Leiter Kommunikationsdienst Departement Volkswirtschaft und Inneres: Die duale Polizeiorganisation im Kanton Aargau bedeutet, dass neben der Kantonspolizei noch 17 Regionalpolizeien der Gemeinden die polizeilichen Aufgaben im Kanton wahrnehmen. Die Kantonspolizei ist verantwortlich für die Kriminalitätsbekämpfung und für die Verkehrs- und Sicherheitspolizei auf dem gesamten Kantonsgebiet. Die Regionalpolizeien gewährleisten die lokale Sicherheit.

zu einer Einheitspolizei wurden bereits damals keine Vorteile für die Sicherheit der Bevölkerung erkannt. Das Polizeigesetz vom 6. Dezember 2005 wurde am 21. Mai 2006 in einer Volksabstimmung mit 73 Prozent Ja-Anteil angenommen. Anschliessend trat das Polizeigesetz am 1. Januar 2007 in Kraft.

Haben sich die erwarteten positiven Effekte eingestellt, oder allenfalls auch andere? Welche? Die externe Evaluation und die Bevölkerungsbefragung im Jahr 2012 ergaben Folgendes: Die Aufgabenteilung zwischen Kantonspolizei und Regionalpolizeien ist klar und nachvollziehbar. Der Koordinationsaufwand an den Schnittstellen zwischen den Polizeiorganisationen stellte sich als gering heraus. Die Kantonspolizei und die Regionalpolizeien arbeiten in der Praxis gut zusammen.

Sehr positives Ergebnis der Bevölkerungsbefragung Die Bevölkerungsbefragung zeigte zudem ein sehr positives Ergebnis: 96 Prozent der Befragten fühlten sich persönlich sicher oder sehr sicher. Das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung hat somit nach der Inkraftsetzung des neuen Polizeigesetzes und dem flächendeckenden Aufbau der Regionalpolizeien gegenüber früheren Befragungen noch leicht zugenommen. Die Befragung lieferte keine Anhaltspunkte, dass die objektive wie auch die subjektive Sicherheit der Bevölkerung mit einer Einheitspolizei gesteigert werden könnte. Der Evaluationsbericht empfahl deshalb, an der dualen Polizeiorganisation festzuhalten, nachdem bei einem Wechsel zur Einheitspolizei auch keine Kostenvorteile zu erwarten wären.

System der gemeinsamen Verantwortung von Kanton und Gemeinden Was waren seinerzeit die Hauptgründe für den Systemwechsel? Warum eigentlich keine Einheitspolizei wie in Bern? Die Verfassung des Kantons Aargau definiert die Gewährleistung von öffentlicher Ordnung und Sicherheit als Verbundaufgabe von Kanton und Gemeinden. Bereits vor dem neuen Polizeigesetz verfügten verschiedene Städte und Gemeinden über eigene Polizeiorganisationen. Mit dem neuen Polizeigesetz wurde das System der gemeinsamen Verantwortung von Kanton und Gemeinden für die öffentliche Sicherheit konsequent umgesetzt. Im Wechsel | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

5


[ deutsch ]

«Grundsätzlich bewährt»

Der Regierungsrat und die Gemeinden schlossen sich dieser Beurteilung und Empfehlung an.

Verbesserungspotential identifiziert Haben sich auch Nachteile eingestellt, die Sie noch nicht beheben wollen? Die Evaluation zeigte Verbesserungspotential in einigen wenigen Bereichen, welche vom Regierungsrat und den politisch Verantwortlichen der Regionalpolizeien aufgenommen wurden. Es geht um weitere Verbesserungen der Zusammenarbeit in den Bereichen Häusliche Gewalt und Verkehr sowie in organisatorischen und technischen Belangen.

Was ist, in Summe, heute der grösste Vorteil am dualen Polizeisystem? Die Kompetenzverteilung im dualen Polizeisystem basiert auf dem Prinzip, dass die Gemeinden für die Gewährleistung der lokalen Sicherheit zuständig sind und diese Aufgabe von den Gemeinden und den Regionalpolizeien gesamthaft sehr gut wahrgenommen wird. Ein grosses Plus beim dualen System ist die lokale Verankerung der Regionalpolizeien. Sie kennen die lokalen Brennpunkte und können flexibel auf die spezifischen Sicherheitsbedürfnisse der einzelnen Gemeinden eingehen, was für die Bevölkerung sehr wichtig ist.

Bern: Einheitspolizei Der bernische Grosse Rat hat 2006 klar ja gesagt zur kantonalen Einheitspolizei «Police Bern»; 2007 folgte das Volk.

6

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

Wie sieht die Bilanz nach einigen Betriebsjahren von «Police Bern» aus? Peter Giger, Leiter Kommunikation Kantonspolizei Bern: Die Kantonspolizei Bern hat eine sehr grosse Fusion hinter sich. Innerhalb von zwei Jahren wurde der Zusammenschluss von 34 Gemeindepolizeien vollzogen – ein schweizweit in dieser Art und Grösse einmaliger Akt. Es mussten und müssen viele Ansprüche unter einen Hut gebracht werden. Dabei war bereits von Beginn weg klar, dass auch noch Feinabstimmungen und -anpassungen vorgenommen werden müssten. Und entsprechend wurde bereits 2011 die Arbeiten für die Evaluation «Police Bern» aufgenommen. Ziel war es, die bisherigen Erfahrungen zu sammeln, Probleme aufzudecken und Möglichkeiten zu orten, wie die Polizei im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben ihr Angebot zu Gunsten der Gemeinden verbessern kann.

Untersucht wurden die Steuerungsmöglichkeiten der vertraglich vereinbarten Leistungen durch die Gemeinden, die Grundversorgung, die Leistungserbringung, die Finanzierung der Sicherheitsleistungen und die Umfeldbedingungen. Dabei zeigte sich, dass mehr als die Hälfte der befragten Ressourcengemeinden, etwas mehr als ein Drittel der Leistungsgemeinden und über die Hälfte der restlichen befragten Gemeinden das System «Einheitspolizei» als gut bezeichneten. Damit hat sich die Schaffung einer Einheitspolizei grundsätzlich bewährt. Die Erhebung zeigte aber auch auf, dass aus Sicht der Gemeinden noch Optimierungspotenzial besteht.

Welche Vorteile haben sich in Bern gezeigt? Die Vorteile der Einheitspolizei im Kanton Bern liegen ganz klar in der grösseren Flexibilität. So können heute über den gesamten Kanton innert kurzer Zeit grössere Dispositive aufgestellt und es kann auf kurzfristig auftretende Probleme reagiert werden. Diese Möglichkeiten waren früher mit den personell schwächer dotierten Gemeindepolizeien eher begrenzt. Zudem herrscht nun im gesamten Kanton eine einheitliche Einsatz- und Führungsdoktrin. Weiter war und ist es der Korpsführung ein grosses Anliegen, dass die Kantonspolizei Bern stark auf den Strassen präsent ist und die regionale Verankerung damit gepflegt wird. Dank der angesprochenen grösseren Flexibilität bei


[ Redaktion ]

der Planung kann dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung Rechnung getragen werden.

Effizienz- und Synergie-Gewinne im operativen Geschäft Etwas konkreter: Wo haben sich die grössten Effizienz- und Synergie-Gewinne eingestellt? Am besten sind die Effizienz- und Synergie-Gewinne im operativen Geschäft spürbar. Ein Beispiel ist die diesjährige, laufende Kampagne gegen Einbruchdiebstähle im Bereich Wohnen im Kanton Bern. Über alle Abteilungen und Regionen wurde hier ein Schwerpunkt gesetzt und die Kräfte werden von der Prävention bis zur Aufklärung im gesamten Kanton gezielt eingesetzt. Dies wäre zwar auch in einer anderen Organisationsform möglich, die Bearbeitung erfolgt aber sehr effizient und dank der Flexibilität kann sehr kurzfristig auf neue Entwicklungen reagiert werden.

Hat sich Bern mit der Einheitspolizei auch Nachteile eingehandelt? Die Evaluation «Police Bern» hat – wie wir selber ebenfalls festgestellt haben – auch Optimierungspotenzial geortet. Einige Gemeinden wünschen sich mehr Steuerungsmöglichkeiten und Mitspracherecht. Diese Forderungen sind verständlich, und es wurden auf Anfang Jahr (2014) bereits entsprechende Neuerungen eingeführt. Die Gemeinden sind wichtige Partner der Kantonspolizei und es gilt, unter dem geltenden Recht möglichst praktikable Lösungen zu finden.

2009 vermeldete die Berner Zeitung „Unüberhörbares Murren nach einem Jahr Police Bern“, es ging im Kern um Geld. Hat sich die Situation entschärft respektive besser eingespielt? Das Geld ist selbstverständlich immer ein Thema. Die Finanzierung der Sicherheitsleistungen ist letztendlich aber ein politisches Thema wird sicherlich auch bei der Totalrevision des Polizeigesetzes eine grosse Rolle spielen. Die Arbeiten dazu sind zurzeit am Laufen.

Ihr Fazit? Mit der grossen Zusammenführung zur Einheitspolizei hat die Kantonspolizei Bern den Volkswillen umgesetzt. Die

Einheitspolizei erlaubt es, rasch und flexibel auf Veränderungen im operativen Bereich reagieren zu können. Grundsätzlich wurde das System «Einheitspolizei» von den Gemeinden als gut bezeichnet, es hat aber auch noch Optimierungspotenzial. Wichtig ist für uns vor allem, dass die Bevölkerung und unsere Partner die Arbeit der Mitarbeitenden der Kantonspolizei Bern als gut bezeichnen und schätzen.

Nachteile der gegenwärtigen Ordnung festzustellen.

Als schweizerischer Spezialfall sind im Kanton Zürich gleich zwei der grössten Schweizer Polizeikorps beheimatet. In der Vergangenheit war medial oft von Spannungen die Rede. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit heute?

«Ein gutes, partnerschaftliches Verhältnis»

Zürich Die Zürcher Polizeilandschaft ist ganz anders organisiert als jene in Bern, aber auch anders als jene im Aargau. Und sie hat ihre eigenen Vorteile.

Welches sind die grössten Vorteile, neben einem grossen kantonalen Korps noch verschiedene kommunale Korps im Einsatz zu haben? Urs Grob, Kommunikationsbeauftragter Sicherheitsdirektion Zürich: Das Zürcher Polizeiorganisationsgesetz (POG) hat für die Differenzierung von Grundversorgung und Spezialdiensten in kriminal-, verkehrs- und sicherheitspolizeilicher Hinsicht je unterschiedliche Regelungen getroffen. Dabei ist die Flexibilität des rechtlichen Rahmens gleichzeitig seine Stärke, in dem damit situationsgerecht auf mittel- und langfristige Entwicklungen der Sicherheitslage reagiert werden kann und ein Aufgabenbereich je nach den konkreten Verhältnissen dem kantonalen oder kommunalen Korps zugewiesen ist.

Ergeben sich aus dieser Organisationsform auch Nachteile? Seit 20 Jahren lag das Kriminalitätsniveau im Kanton Zürich nicht mehr so tief wie jetzt. Aus Sicht des gewährleisteten Sicherheitsgrads sind keine

Die Kantonspolizei Zürich pflegt mit den Stadtpolizeien von Zürich und Winterthur ein gutes, partnerschaftliches Verhältnis. Die Aufgabenteilung hat der Gesetzgeber im Polizeiorganisationsgesetz definiert. Namentlich das Zusammengehen zu einem gemeinsamen Forensischen Institut und der Aufbau der Zürcher Polizeischule, an der Aspiranten beider Korps (und der Stadtpolizei Winterthur) ausgebildet werden, haben die Kantonspolizei und die Stadtpolizeien noch einmal näher zueinander gebracht.

Auch Winterthur ist keine Kleinstadt, und daneben entwickeln sich einzelne ehemals ländliche Gegenden recht dynamisch. Wie hält die Zürcher Polizeilandschaft mit dieser Dynamik Schritt? Wie gesagt: Die Flexibilität des rechtlichen Rahmens gleichzeitig seine Stärke. Der besonderen Situation von Winterthur hat der Gesetzgeber Rechnung getragen, indem er – wie für die Stadtpolizei Zürich – auch für die Stadtpolizei Winterthur eine spezielle Kompetenzregelung getroffen hat.

Wäre eine Berner Lösung – ein Kanton, eine Polizei – in Zürich überhaupt denkbar? Darüber denkt im Kanton Zürich derzeit niemand nach. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

7


8

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |


[ Rédaction ]

[ français ]

Trois cantons – trois voisins – trois philosophies policières Une bonne heure de train sépare les villes de Zurich et Berne, Aarau se trouve sur la route. Fin 2013, un peu plus de 3 millions d’habitants vivaient dans les cantons d’Argovie, de Berne et de Zurich – tout juste 38 % de la population suisse. Dans cette petite zone densément peuplée, on trouve trois formes d’organisation de la police très différentes. Blaulicht a mené l’enquête. msx.

Argovie : le double système de police Depuis l’introduction de la nouvelle loi sur la police (Pol G) le 1er janvier 2007 et le délai de transition de deux ans accordé par le canton, Argovie dispose d’un double système de police.

Que signifie « double système de police » en quelques mots ? Samuel Helbling, chef du service de communication du département économie et intérieur : la double organisation de la police dans le canton d’Argovie signifie qu’en plus de la police cantonale, 17 polices régionales des communes sont chargées des tâches policières dans le canton. La police cantonale est responsable de lutter contre la criminalité et de la police routière et de sécurité pour l’ensemble du canton. Les polices régionales assurent la sécurité locale.

avantage pour la sécurité de la population n’avait été identifié en cas de passage à une police unique. La loi sur la police du 6 décembre 2005 a été adoptée le 21 mai 2006 lors d’une votation populaire, avec 73 % de oui. Elle est entrée en vigueur le 1er janvier 2007.

Les effets positifs attendus se sont-ils concrétisés, ou peut-être encore d’autres? Lesquels ? L’évaluation externe et l’enquête auprès de la population en 2012 ont donné le résultat suivant : la répartition des tâches entre la police cantonale et les polices régionales est claire et compréhensible. Les efforts de coordination aux interfaces entre les organisations de police se sont avérés être minimes. Dans la pratique, la police cantonale et les polices régionales travaillent bien ensemble.

Résultat très positif de l’enquête auprès de la population De plus, l’enquête auprès de la population a donné un résultat très positif : 96 % des personnes interrogées se sentaient personnellement en sécurité ou très en sécurité. La sensation de sécurité subjective de la population a donc encore légèrement augmenté après l’entrée en vigueur de la nouvelle loi sur la police et la couverture complète des polices régionales, par rapport aux enquêtes précédentes. L’enquête n’a pas indiqué que la sécurité objective et subjective de la population pouvait être augmentée avec une police unique. C’est pourquoi le rapport d’évaluation recommandait de conserver la double organisation de la police, car un passage à une police unique n’aurait pas non plus permis de faire des économies.

Système de responsabilité commune du canton et des communes À l’époque, quelles ont été les raisons principales du changement de système ? Pourquoi pas une police unique comme à Berne ? La Constitution du canton d’Argovie définit qu’il revient au canton et aux communes d’assurer l’ordre public et la sécurité. Avant la nouvelle loi sur la police déjà, certaines villes et communes disposaient de leurs propres organisations de police. Avec la nouvelle loi sur la police, le système de responsabilité commune du canton et des communes a été mis en œuvre de manière complète pour la sécurité publique. Aucun | blaulicht | gyrophare

bleu | girofaro blu |

9


[ français ]

« Un système avéré »

Le Conseil d’État et les communes se sont ralliés à cette évaluation et cette recommandation.

Potentiel d’amélioration identifié Y a-t-il aussi des inconvénients que vous ne souhaitez pas encore corriger ? L’évaluation a indiqué un potentiel d’amélioration dans quelques rares domaines, qui ont été pris en charge par le Conseil d’État et les responsables politiques des polices régionales. Il s’agit d’améliorer davantage la collaboration dans les domaines des violences domestiques et de la circulation, ainsi que dans des questions organisationnelles et techniques.

Dans l’ensemble, quel est aujourd’hui le plus grand avantage du double système de police ?

unique « Police Berne » ; la population a suivi en 2007.

Quel est le bilan après quelques années d’opération de « Police Berne » ? Peter Giger, chef de la communication de la police cantonale de Berne : la police cantonale de Berne a connu une fusion très importante. En l’espace de deux ans, 34 polices communales ont été réunies – un cas unique en Suisse dans ce genre et cette ampleur. De nombreux besoins ont dû et doivent être regroupés. Dès le début, il était évident qu’il faudrait encore régler les détails et effectuer quelques adaptations. C’est pourquoi les travaux d’évaluation de « Police Berne » ont débuté dès 2011. L’objectif était de réunir les expériences passées, de mettre au jour les problèmes et de définir comment la police pouvait améliorer son offre au profit des communes dans le cadre des prescriptions légales.

La répartition des compétences dans le double système de police se base sur le principe que les communes sont responsables d’assurer la sécurité locale et dans l’ensemble, ces tâches sont très bien exécutées par les communes et les polices régionales. Un grand avantage du double système est l’ancrage local des polices régionales. Elles connaissent les problèmes locaux et peuvent aborder avec souplesse les besoins de sécurité spécifiques de chaque commune, ce qui est essentiel pour la population.

Berne : police unique En 2006, le Grand Conseil bernois a clairement approuvé la police cantonale

10

| blaulicht | gyrophare

bleu | girofaro blu |

Les possibilités de gestion des prestations contractuelles par les communes, les services de base, les prestations, le financement des services de sécurité et les conditions locales ont été étudiés. Il s’est avéré que plus de la moitié des communes de ressources interrogées, un peu plus du tiers des communes de prestations et plus de la moitié des autres communes interrogées considéraient que le système de « police unique » était bon. La création d’une police unique est donc bien avérée. Mais l’enquête a également indiqué que du point de vue des communes, il y avait encore un potentiel d’optimisation.

Quels avantages se sont manifestés à Berne ? L’avantage de la police unique dans le canton de Berne est très clairement une plus grande flexibilité. Aujourd’hui, des dispositifs importants peuvent ainsi être installés en peu de temps sur l’ensemble du canton et il est possible de réagir rapidement aux problèmes qui surviennent. Auparavant, avec les polices communales disposant de peu de personnel, ces possibilités étaient assez limitées. De plus, une doctrine d’engagement et de gestion unique est désormais appliquée dans tout le canton. Pour le commandement du corps, il était aussi très important que la police cantonale de Berne soit très présente dans les rues et cultive ainsi l’ancrage régional. La flexibilité beaucoup plus importante dans la planification permet de répondre au besoin de sécurité de la population.


[ Rédaction ]

Meilleure efficacité et synergie dans les opérations Plus concrètement : où se situent les principaux gains en matière d’efficacité et de synergie ? L’amélioration de l’efficacité et de la synergie se ressent principalement dans les opérations. Prenez par exemple la campagne de cette année contre les vols par effraction dans les domiciles dans le canton de Berne. Tous les départements et régions ont mis l’accent dessus et les forces sont engagées de manière ciblée, de la prévention jusqu’à l’information dans l’ensemble du canton. Ceci serait également possible avec un autre type d’organisation, mais le traitement est très efficace et grâce à la flexibilité, il est possible de réagir très rapidement aux nouveaux développements.

Berne a-t-elle également constaté des inconvénients avec la police unique ? Comme nous l’avons nous-mêmes constaté, l’évaluation de « Police Berne » a également mis au jour un potentiel d’optimisation. Certaines communes souhaitent plus de possibilités de contrôle et de droit de parole. Ces exigences sont compréhensibles et des nouveautés en ce sens ont déjà été introduites au début de l’année (2014). Les communes sont des partenaires importants de la police cantonale et il faut trouver des solutions aussi pratiques que possible en vertu du droit applicable.

En 2009, la Berner Zeitung a annoncé de « Fortes discussions après un an de Police Berne », il s’agissait principalement d’argent. La situation s’est-elle calmée ou améliorée ? Naturellement, l’argent est toujours un sujet de discussion. Mais le financement des prestations de sécurité est un sujet politique, qui jouera certainement aussi un rôle important dans la révision totale de la loi sur la police. Les travaux à ce sujet sont en cours.

Votre conclusion ? Avec la grande unification en une police unique, la police cantonale de Berne a appliqué la volonté du peuple. La police unique permet de réagir rapidement et avec souplesse aux changements dans le domaine opérationnel. Globalement, les communes ont indiqué que le système

de « police unique » était bon, mais il y a encore un potentiel d’optimisation. Pour nous, il est surtout important que la population et nos partenaires considèrent que le travail des collaborateurs de la police cantonale est bon et qu’ils l’apprécient.

Cas spécial en Suisse, le canton de Zurich héberge deux des plus grands corps de police suisses. Par le passé, les médias parlaient souvent de tensions. Comment se passe la collaboration aujourd’hui ?

« Une bonne relation de partenariat »

Zurich La police de Zurich est organisée d’une manière totalement différente de celle de Berne, mais aussi de celle d’Argovie. Et elle a ses propres avantages.

Quels sont les principaux avantages de disposer de différents corps communaux en plus d’un grand corps cantonal ? Urs Grob, chargé de communication de la direction de la sécurité de Zurich : la loi sur l’organisation de la police zurichoise (POG) a adopté différents règlements pour différencier les services de base et spéciaux dans les domaines de la criminalité, la circulation et la sécurité. La flexibilité du cadre légal est également une force, car elle permet de réagir selon la situation aux évolutions de la situation sécuritaire à moyen et long terme et d’attribuer une responsabilité au corps cantonal ou communal en fonction de la situation concrète.

Cette forme d’organisation a-t-elle aussi des inconvénients ? Depuis 20 ans, le taux de criminalité dans le canton de Zurich n’était pas aussi bas qu’aujourd’hui. Du point de vue du niveau de sécurité assuré, aucun inconvénient n’est à constater dans l’organisation actuelle.

La police cantonale de Zurich entretient une bonne relation de partenariat avec les polices municipales de Zurich et Winterthour. Le législateur a défini les responsabilités dans la loi sur l’organisation de la police. Le rassemblement en un Institut de sciences forensiques commun et la création de l’École de police zurichoise, dans laquelle les candidats des deux corps (et de la police municipale de Winterthour) sont formés, a notamment rapproché encore davantage la police cantonale et les polices municipales.

Winterthour n’est pas non plus une petite ville, et les zones adjacentes auparavant rurales se développent de manière très dynamique. Comment l’organisation de la police zurichoise tient-elle le rythme de cette dynamique ? Comme dit : la flexibilité du cadre juridique est également sa force. Le législateur a tenu compte de la situation particulière de Winterthour en définissant une réglementation des compétences spéciales pour la police municipale de Winterthour, comme pour celle de Zurich.

Une solution bernoise – un canton, une police – serait-elle imaginable à Zurich ? Actuellement, personne n’y pense dans le canton de Zurich.

| blaulicht | gyrophare

bleu | girofaro blu | 11


Vollintegrierte.Blaulicht.Software

Ethelred AG / Kanonengasse 28 / CH-4051 Basel / Tel. +41 61 295 58 58 / www.ethelred.ch

Alles in EINER Standardsoftware: Ressourcenplanung, Zeitwirtschaft, Leistungserfassung, Zutrittskontrolle Neue Module: Ausbildungsplanung/Qualifikationsmanagement, E3 Online (E3 Web); E3 Mobile (E3 App) und Outlook-Anbindung (E3 Outlook) Planung von Dienst, Touren, Schicht/Planfolgen, Pikett/Bereitschaft, Wunschpräsenz, Absenz und Ausbildung; Automatische Planvorschläge, Qualifikationsprüfung, Verbindung ELZ, Zeit- und Spesenerfassung, Integrierte Leistungskataloge, Leistungsabrechnung, Automatische Zulagenberechung, Automatischer Karenzrechner, Nebenämter, Online Saldi, Automatische Korrekturrechnungen, Einsatzabrechnungen, Absenz-/Casemanagement, Management Informationssystem, Weboberfläche, Export in Webkalender für Smartphones, Schnittstellen: Import Export, |Personalsystem, und Rechnungswesen, Lohnsystem, Mehrsprachigkeit und vieles mehr. blaulicht gyrophare bleu |IAM girofaro blu | 12 |und


[ Redazione ]

[ italiano ]

Tre cantoni – tre paesi confinanti – tre filosofie di polizia msx. Un'ora buona di treno divide le città di Zurigo e Berna, sul tragitto c'è Aarau. A fine 2013 vivevano poco più di 3 milioni di abitanti nei tre cantoni di Argovia, Berna e Zurigo – a malapena il 38% della popolazione svizzera. In questo piccolo spazio densamente popolato si trovano tre forme di organizzazione della polizia molto diverse fra loro. Girofaro blu ha chiesto informazioni in proposito.

Argovia: il sistema di polizia duale Dall’introduzione della nuova Legge di polizia in data 1° gennaio 2007 e del termine transitorio di due anni concesso dal Cantone, il Canton Argovia sperimenta il sistema di polizia duale.

Che cosa significa in breve «sistema di polizia duale»? Samuel Helbling, Direttore del Servizio di comunicazione del Dipartimento economia e interno: il sistema duale di organizzazione della polizia nel Canton Argovia sta ad indicare che accanto alla polizia cantonale esistono altre 17 polizie regionali dei comuni che svolgono le funzioni di polizia nel Cantone. La polizia cantonale è responsabile della lotta contro la criminalità, nonché della polizia della circolazione e della sicurezza su tutto il territorio cantonale. Le polizie regionali garantiscono la sicurezza locale.

pubblica. Già allora non era stato riconosciuto alcun vantaggio per la sicurezza della popolazione nel passaggio a un corpo di polizia unificato. La Legge di polizia del 6 dicembre 2005 è stata approvata il 21 maggio 2006 in una votazione popolare con una percentuale di sì pari al 73 percento. La Legge di polizia è poi entrata in vigore il 1° gennaio 2007.

Si sono manifestati gli effetti positivi attesi o eventualmente anche altri effetti? Quali? Dalla valutazione esterna e dal sondaggio del 2012 è emerso quanto segue: La divisione dei compiti fra polizia cantonale e polizie regionali è chiara e ricostruibile. Il dispendio coordinativo nei punti di intersezione fra le organizzazioni di polizia si è rivelato minimo. La polizia cantonale e le polizie regionali in pratica lavorano bene insieme.

Ottimo esito del sondaggio Dal sondaggio è, inoltre, emerso un risultato decisamente positivo: il 96 percento delle persone intervistate si sono sentite personalmente sicure o molto sicure. La sensazione soggettiva di sicurezza della popolazione, dopo l'entrata in vigore della nuova Legge di polizia e l’ampliamento a copertura dell’intero territorio delle polizie regionali, ha mostrato un nuovo leggero incremento rispetto a sondaggi precedenti. Il sondaggio non ha lasciato in alcun modo intendere che la sicurezza oggettiva, nonché soggettiva della popolazione possa aumentare con un corpo di polizia unificato. Il rapporto della valutazione ha raccomandato, pertanto, di attenersi all’organizzazione di polizia duale, dal momento che l’eventuale passaggio al corpo di polizia unificato non

Sistema della responsabilità comune di Cantone e comuni Quali sono stati a suo tempo i motivi principali per il cambiamento di sistema? Come mai non è stato istituito un corpo di polizia unificato come a Berna? La costituzione del Canton Argovia definisce la garanzia dell’ordine e della sicurezza pubblici quale compito comune di Cantone e comuni. Già prima della nuova Legge di polizia, diverse città e comuni disponevano di proprie organizzazioni di polizia. Con la nuova Legge di polizia, è stato attuato di conseguenza il sistema della responsabilità comune di Cantone e comuni per la sicurezza | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

blu | 13


[ italiano ]

«Sostanzialmente dimostrato»

implicherebbe nemmeno alcun vantaggio in termine di costi. Il Consiglio di Stato e i comuni hanno seguito tale giudizio e raccomandazione.

Identificato potenziale di miglioramento Sono emersi anche degli inconvenienti non ancora risolti? La valutazione ha evidenziato un potenziale di miglioramento in pochi settori di cui hanno preso nota il Consiglio di Stato e i responsabili a livello politico delle polizie regionali. Si tratta di ulteriori miglioramenti della collaborazione nei settori della violenza domestica e della circolazione, nonché nell’ambito di interessi di natura organizzativa e tecnica.

Qual è oggi, complessivamente, il massimo vantaggio del sistema di polizia duale? La suddivisione delle competenze nel sistema di polizia duale si basa sul principio che i comuni sono deputati a garantire la sicurezza locale e tale funzione viene espletata in modo complessivamente perfetto dai comuni e dalle polizie regionali. Un grosso vantaggio del sistema duale consiste nel collegamento locale delle polizie regionali. Conoscono i punti cruciali e possono occuparsi in modo flessibile delle necessità di sicurezza specifiche dei singoli comuni, il che riveste un’importanza fondamentale per la popolazione.

Berna: corpo di polizia unificato Il Gran Consiglio di Berna ha chiaramente detto sì nel 2006 al corpo

14

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

blu |

di polizia cantonale unificato «Police Bern»; nel 2007 è stata la volta della popolazione.

Qual è il bilancio dopo alcuni anni di servizio della «Police Bern»? Peter Giger, : Responsabile Comunicazione della polizia cantonale di Berna: la polizia cantonale di Berna ha un’enorme fusione alle spalle. Nell’arco di due anni è stata completata l’unione di 34 polizie comunali – un atto unico in tutta la Svizzera per genere e portata. Si è dovuto e si devono accomunare varie esigenze. In proposito è apparso chiaro fin dall’inizio che si sarebbe dovuto procedere ancora ad aggiustamenti e adattamenti. E di conseguenza già nel 2011 vennero intrapresi i lavori per la valutazione della «Police Bern». Lo scopo era quello di raccogliere le esperienze precedenti, portare alla luce eventuali problemi e capire quali fossero le possibilità per la polizia di migliorare la propria offerta in favore dei comuni nell’ambito delle prescrizioni di legge.

Vennero analizzate le possibilità di controllo delle prestazioni concordate contrattualmente da parte dei comuni, il servizio di base, la fornitura delle prestazioni, il finanziamento dei servizi di sicurezza e le condizioni ambientali. Si evidenziò in proposito che oltre la metà dei comuni di risorsa consultati, un po’ più di un terzo dei comuni di servizio e oltre la metà dei restanti comuni consultati qualificavano come buono il sistema del «corpo di polizia unificato». In tal modo la bontà della creazione di un corpo di polizia unificato è stata sostanzialmente dimostrata. Dalla rilevazione era però anche emerso che dal punto di vista dei comuni sussisteva ancora potenziale di ottimizzazione.

Quali vantaggi si sono delineati a Berna? I vantaggi del corpo di polizia unificato nel Canton Berna risiedono molto chiaramente nella maggiore flessibilità. In questo modo è possibile allestire in breve tempo e su tutto il Cantone dei dispositivi di dimensioni maggiori e si possono affrontare problemi che insorgono senza preavviso. In precedenza, con le polizie comunali a ridotta dotazione di personale, tali possibilità erano piuttosto limitate. Inoltre, domina ora in tutto il Cantone una dottrina unitaria di impiego e conduzione. Alla gestione dei corpi stava e sta, inoltre, molto a cuore che la polizia cantonale di Berna sia fortemente presente sulle strade e venga in tal modo curato


[ Redazione ]

lo stretto legame regionale. Grazie alla maggiore flessibilità nella pianificazione a cui si è accennato, è possibile tener conto delle esigenze di sicurezza della popolazione.

Vantaggi in termini di efficienza e sinergia negli affari operativi Qualcosa di più concreto: dove si sono manifestati i massimi vantaggi in termini di efficienza e di sinergia? I vantaggi in termini di efficienza e di sinergia sono percepibili soprattutto negli affari operativi. Un esempio è dato dalla campagna in corso quest’anno contro i furti con scasso in ambito abitativo nel Canton Berna. In tutte le divisioni e regioni si è data priorità a questo punto e le forze vengono impiegate in modo mirato in tutto il Cantone, dalla prevenzione alla ricognizione. Ciò sarebbe certamente possibile anche in un’altra forma di organizzazione, ma l’elaborazione avviene in modo molto efficiente e grazie alla flessibilità è possibile reagire molto rapidamente a nuovi sviluppi.

Il corpo di polizia unificato ha comportato anche degli svantaggi per Berna? La valutazione della «Police Bern» ha evidenziato anche un potenziale di ottimizzazione, come da noi stessi altresì appurato. Alcuni comuni vorrebbero maggiori possibilità di controllo e una maggiore democrazia. Tali richieste sono comprensibili e all’inizio dell’anno (2014) sono già state introdotte delle novità in proposito. I comuni sono partner importanti della polizia cantonale ed è necessario trovare, in conformità con il diritto vigente, delle soluzioni il più possibile attuabili.

Nel 2009, la Berner Zeitung annunciava “Unüberhörbares Murren nach einem Jahr Police Bern“ (Brontolii decisi dopo un anno di Police Bern). Si trattava in sostanza di denaro. La situazione si è appianata o ristabilita? I soldi naturalmente sono sempre argomento di discussione. Il finanziamento dei servizi di sicurezza è, tuttavia, in ultima analisi un argomento politico. Anche in occasione della revisione totale della Legge di polizia giocherà sicuramente un ruolo determinante. I lavori in proposito sono attualmente in corso.

Risultato? Con la consistente riunione nel corpo di polizia unificato, la polizia cantonale di Berna ha messo in atto la volontà popolare. Il corpo di polizia unificato permette di reagire in modo rapido e flessibile ai cambiamenti in ambito operativo. Di norma, il sistema "corpo di polizia unificato" è stato valutato positivamente dai comuni, ma vi è ancora spazio per del potenziale di ottimizzazione. Per noi è importante soprattutto che la popolazione e i nostri partner giudichino e valutino in modo positivo il lavoro dei collaboratori della polizia cantonale di Berna.

Zurigo Il panorama poliziesco della città di Zurigo è organizzato in modo molto diverso rispetto a quello di Berna, ma diversamente anche da quello del Canton Argovia. E ha i suoi vantaggi.

Quali sono i vantaggi principali dell’avere accanto a un ingente corpo cantonale diversi corpi comunali? Urs Grob, portavoce della Direzione della sicurezza di Zurigo: la Legge sull’organizzazione della polizia di Zurigo, al fine della differenziazione del servizio di base e dei servizi speciali da un punto di vista criminale, della circolazione e della sicurezza, ha adottato per ciascuno dei regolamenti diversi. La flessibilità del quadro giuridico è in proposito, al contempo, la sua forza, per il fatto che in questo modo è possibile reagire agli sviluppi a medio e lungo termine della situazione di sicurezza in modo adeguato ed è possibile assegnare un campo d’attività al corpo cantonale o a quello comunale a seconda delle condizioni concrete.

Tale forma di organizzazione comporta anche degli svantaggi? Da 20 anni a questa parte il livello di criminalità nel Canton Zurigo non è mai stato così basso come adesso. Dal punto di vista del grado di sicurezza garantito l'attuale ordinamento non evidenzia alcuno svantaggio. Il Canton Zurigo, quale caso speciale nel panorama svizzero, accoglie al contempo due dei maggiori corpi di polizia

svizzeri. In passato si parlava spesso di tensioni. Com’è organizzata la collaborazione oggi?

«Un buon rapporto di partenariato» La polizia cantonale di Zurigo intrattiene un buon rapporto di partenariato con le polizie municipali di Zurigo e di Winterthur. La divisione dei compiti è stata definita dal legislatore nell’ambito della Legge sull’organizzazione della polizia. In particolare, il fatto di andare insieme a un istituto forense comune e la costituzione della scuola di polizia di Zurigo in cui aspiranti di entrambi i corpi (e della polizia municipale di Winterthur) vengono formati, hanno avvicinato ancora di più la polizia cantonale e le polizie municipali.

Non è una cittadina nemmeno Winterthur e i singoli paesi circostanti, una volta rurali, si sviluppano piuttosto dinamicamente. Come riesce la struttura organizzativa della polizia di Zurigo a tenere il passo con questo dinamismo? Come ho detto: la flessibilità del quadro giuridico è al contempo la sua forza. Il legislatore ha tenuto conto della situazione particolare di Winterthur adottando anche per la polizia municipale di Winterthur, così come per quella della città di Zurigo, uno speciale regolamento di competenze.

Sarebbe pensabile a Zurigo una soluzione del tipo bernese, un cantone, un corpo di polizia? Nessuno ci pensa al momento nel Canton Zurigo. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

blu | 15


Das Lernunterstützungsprogramm

SDN AG · Obfelden · Zürich

easyLEARN eduplan – die IT-gestützte Ausbildungslösung für Einsatzkräfte •

Spezialisten-Wissen steht Ihrem Team jederzeit und überall zur Verfügung

Vereinfachtes Bildungsmanagement für Verantwortliche und Teilnehmende

Umfassende Reduktion des Administrationsaufwandes plus höhere Transparenz

www.sdnag.com SDN AG

Bachstrasse 39

CH-8912 Obfelden

thermal imaging from e2v

16

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |


[ Redaktion ]

[ deutsch ]

«Nur das Einfache hat Erfolg» Ein Interview mit Adi Achermann, Kommandant der Luzerner Polizei

Blaulicht hat es sich zum Ziel gesetzt, in lockerer Folge Polizeikommandanten zu befragen. Zum Anfang stand der neue Kommandant der Luzerner Polizei zur Verfügung. Ein Rückblick auf einen nicht ganz einfachen Amtsantritt und ein Ausblick auf die Zukunft des Korps und die Polizeilandschaft im Allgemeinen. msx.

Sehr geehrter Herr Achermann, eine – zugegeben etwas lange – Frage an Sie drängt sich natürlich auf: Sie haben das Kommando über die Luzerner Polizei nach Vorfällen angetreten, die als «Polizeiaffäre» bekannt wurden. Als Sie Ende Mai 2014 definitiv gewählt worden waren, vermeldete die Neue Luzerner Zeitung, es sei Ihnen seit Mitte Dezember 2013 «gelungen, die Situation im Polizeikorps zu beruhigen», und Sie hätten «auch in der Öffentlichkeit die positive Wahrnehmung der Polizeiarbeit wieder festigen können». Das ging demnach doch recht schnell – ist heute wirklich alles unter Kontrolle? A.A.: Seien wir ehrlich: Medienmitteilungen sind auch politische Statements. Aber eines ist sicher: Wir sind heute ein Betrieb im Normalzustand. Das heisst: Wir haben die in jeder Organisation üblichen Probleme. Manche sind personell, andere organisatorisch und unsere zunehmend auch finanziell. Aber unsere Arbeitsqualität ist gut, dies zeigte auch eine kürzlich veröffentlichte Bevölkerungsumfrage.

Was war in der Rückschau nach Ihrem zunächst interimistischen Amtsantritt das Wichtigste – und was würden Sie nie mehr genau gleich wiederholen? Das Wichtigste war es sicher, Präsenz zu zeigen und zuzuhören. Ich musste sehr rasch einen Zugang zur Geschäftsleitung (GL) finden – ohne dabei Seilschaften aufzuziehen. Aber genau genommen habe ich von Anfang an einfach funktioniert. Man

muss sich die Zeitverhältnisse vor Augen halten: Wenige Tage nach der ersten Anfrage, ob ich dazu bereit wäre, das Kommando ad interim zu übernehmen, wurde ich ernannt – und am nächsten Morgen hatte ich die erste GL-Sitzung zu leiten. Aus dieser Situation wollte ich einfach das Beste herausholen. Die Frage, was ich nie mehr so machen würde, ist schwer zu beantworten. Aber wenn ich Wünsche hätte anbringen dürfen, so hätte ich gerne mehr Zeit gehabt. Beispielsweise wäre ich sehr gerne schon früh an jedem unserer Posten und Standorte gewesen – aber das habe ich bis heute noch nicht geschafft.

Was war Ihrer Meinung nach ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Vermutlich mein Vorwissen, aber auch meine Art und mein Umgang mit den Leuten: Ich habe von allem Anfang an grossen Wert auf Transparenz und auf Teamwork in der GL gelegt. Natürlich hat sich Transparenz an den gesetzlichen Rahmen zu halten, aber Vertrauen kann nicht entstehen, wenn man Informationen unterschiedlich streut.

Sie erwähnen ihre Art – wie würden Sie diese beschreiben? Ich bin direkt, offen und ehrlich. Ich beschönige nichts, bin sachlich, und wenn ich Kritik übe, dann richtet sich diese gegen Verhaltensweisen. Ich achte Menschen in meinem Umfeld. Zudem schenke ich grosses Vertrauen und lasse meine Mitarbeitenden machen und mitdenken.

Ist es eigentlich einfach, als Quereinsteiger von den erfahrenen Polizisten akzeptiert zu werden? Die meisten Kommandanten werden als Quereinsteiger in ihr Amt gewählt. Ich habe noch keine kritischen Äusserungen gehört. Aber ich kann mir solche schon vorstellen, namentlich wenn ich in Uniform auftrete. Das ist aber kein Beinbruch. Genau genommen sind Polizistinnen und Polizisten ja zu einer objektiv kritischen Grundhaltung erzogen.

Ganz allgemein betrachtet: Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Aufgaben eines kantonalen Polizeikommandanten? Zunächst einmal sind es dieselben wie die Aufgaben jedes Managers. Man muss seinem Betrieb ein Gesicht geben und eine konstruktive Atmosphäre schaffen. Dann hat man als Chef eines so grossen Betriebes auch eine strategische Aufgabe: Ich muss den Betrieb voranbringen, auch im Kontakt mit der Regierung und politischen Partnern. Bei der Polizei spezifisch kommt natürlich ein zentrales Element hinzu: Ein Kommandant muss sicherstellen, dass er als absolut integer wahrgenommen wird.

Sie erwähnten die Politik. Gibt es da spezifische Prioritäten? Ja: Das Legislaturprogramm der Regierung. Es ist gerade am Auslaufen, und es war hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit relativ allgemein gehalten. Ich möchte nun erreichen, dass die | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

17


[ Redaktion ]

[ deutsch ]

FlipLock e-drive ®

Die FlipLock Mehrpunktverriegelung mit elektronisch einkoppelbarem Drücker

Sicherheit im Rahmen des Staatshaushaltes die nötige Bedeutung hat. Unsere Politik muss sich im Klaren sein, dass Sicherheit ein strategisches Thema ist, das man will und auch finanziert. Schauen Sie, wir erzielen wirklich gute Umfragewerte im Sachen Vertrauen. 44% der Befragten haben in der jüngsten Erhebung gesagt, die Polizei brauche mehr Leute. Diese öffentliche Meinung müssen wir aufnehmen und berücksichtigen.

Die Politik wird wissen wollen, was sie mit den zusätzlichen Leuten Zusätzliches leisten… Die Frage ist nicht, was wir zusätzlich leisten, sondern wie wir die gegenwärtigen Leistungen halten. Wir haben in Luzern jährlich ein Bevölkerungswachstum von 1.1 Prozent, also brauche ich, um das Niveau zu halten, 9-10 neue Stellen pro Jahr. Hinzu kommen die «24h-Gesellschaft» und die Urbanisierung. Städtische Gebiete brauchen viel mehr Sicherheitsdienstleistungen als ländliche, denn die soziale Kontrolle nimmt dort ab.

Was wollen Sie an der Luzerner Polizei verändern? Abgesehen davon dass ich mehr Leute wünsche habe ich auch ein umfassendes Organisationsentwicklungsprojekt lanciert. Wir sind auf die Gesellschaft von vor 15 Jahren ausgerichtet, haben aber inzwischen beispielsweise keine wahrnehmbaren Stadtgrenzen mehr. Es gilt Synergien zu identifizieren, Doppelspurigkeiten abzubauen und Optimierungen anzustreben. Beispielsweise haben wir ja aus historischen Gründen noch drei uniformierte sicherheitspolizeiliche Abteilungen – sowas muss man durchleuchten. Motorisches Ein-/Auskoppeln des Aussendrückers, mechanisch selbstverriegelnd Verwendbar mit Türantrieb in Verbindung mit AWS (motorisch entriegelnd) Patentierte [Flip-] Kippfallen garantieren jederzeit eine leichte Entriegelung, auch bei Verzug der Türe Swiss made RC 3

KL 4

DIN EN 179

EN 1627-1630

DIN 18251-3

DIN EN 1125

DIN EN 1634

www.msl-lock.com

Innovative Schlosstechnik 18

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

Mit welchem Zeithorizont? Gewünscht und angestrebt sind möglichst schnelle Umsetzungen. Bei kleineren Projekten ist dies möglich. Umfangreiche und Veränderungen grosser Organisationseinheiten brauchen mehr Zeit um seriös umgesetzt zu werden.

Sie haben von 1999 bis 2006 die Abteilung Organisierte Kriminalität der Staatsanwaltschaft Luzern geleitet – jetzt werden Sie zu Fussball-Krawallen befragt. Ein scharfer Kontrast, nicht? Doch, das sind völlig verschiedene Themen. Aber im Grundsatz geht es eben

doch um dasselbe: Probleme müssen zusammen mit wichtigen Partnern möglichst schnell analysiert werden, und dann gilt es rasch das Mögliche zu tun. Meine Sachlichkeit kommt mir hier zugute. Ich habe schon als Untersuchungsrichter gelernt, dass es nichts bringt, mit Emotionen oder Moral ans Werk zu gehen. Wer die eigene Person zurücknimmt und die Täter korrekt und ruhig behandelt, kommt am weitesten. Meine frühere intensive Beschäftigung mit der Bekämpfung des Drogenhandels war da sehr lehrreich. Auch beim Hooliganismus hat es sich soeben gezeigt: Wenn es dank Sachlichkeit gelingt, dass alle Partner am selben Strick ziehen, können wir das Problem gemeinsam lösen.

Als Stabschef der Staatsanwaltschaft Luzern haben Sie ab 2007 das Projektmanagement diverser Grossprojekte geleitet. Werden Sie sich auch in Gross­ projekte der Polizei, über Luzern hinaus, einbringen? Haben Sie besondere Schwerpunkte, die Ihnen wichtig sind? Ich fühle mich nicht berufen, schon jetzt Projekte über Luzern hinaus zu initiieren oder gar deren Umsetzung leiten zu wollen, schliesslich bin ich noch nicht lange im Amt – quasi ein «Greenhorn» unter den Kommandanten. Aber ein paar Dinge scheinen schon klar zu sein: Wir müssen die Strukturen vereinfachen. Das ist ja auch anerkannt. Das ist vermutlich ein steiniger Weg, optimierte Koordination und erweiterte Professionalisierung sind richtungsweisend. Denn nur das Einfache in hoher Qualität hat Erfolg. Erste Erfolge gibt es, etwa die gemeinsame Kleiderbeschaffung der Zentralschweizer Korps oder die gemeinsame Ausbildung in regionalen Ausbildungszentren wie der IPH Hitzkirch.

Und zum Schluss: Was ist aus Ihrer Sicht das Beste an unserer Polizeilandschaft? Dass der Polizei in der Bevölkerung laut allen Umfragen grossesVertrauen zukommt. Man kann nicht manchen Staat aufzählen, der das von sich behaupten kann.

Vielen Dank für dieses Gespräch. Quelle Frage 1: http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/ zentralschweiz/lu/luzern/Adi-Achermannneuer-Polizeikommandant;art92,377409


[ deutsch ] [ français ]

Un environnement de travail sain - avec le système d'extraction des gaz d'échappement «Plymovent» pour la protection des forces d'intervention Ein gesundes Arbeitsumfeld mit »Plymovent« Abgas-Absaugung zum Schutz der Einsatzkräfte Gefährliche Fahrzeugabgase stellen für Einsatzkräfte das höchste Krebsrisiko dar. Mit den Abgas- Absaugsystemen von »Plymovent« werden diese Gefahren verbannt und die schädlichen Fahrzeugabgase zu 100% beseitigt. Die Absaugung erfolgt dabei direkt am Fahrzeugauspuff. Dies ist die effektivste Methode zur Erfassung der gesundheitsschädlichen Abgase. Einerseits benötigt ein solches System viel weniger Energie als andere und andererseits wird so eine wirklich 100%ige Absaugung erreicht. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Hallenbelüftung wird dadurch die abzusaugende Luftmenge minimiert. Dies senkt die Kosten bei Investitionen und auch beim Energieverbrauch. Ebenfalls ein Pluspunkt: Gemäss Richtlinien der SUVA entfällt so auch die bei solchen Fahrzeughallen geforderte CO/NO Überwachungsanlage. Egal ob der Einbau in bestehende Gebäude oder bei einem Neubau erfolgt: Die vollautomatischen Abgas-Absaugsysteme von Plymovent werden exakt auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten. Es wird unterschieden zwischen Einzelstellplatz-System (für rückwärts befahrene Einzelstellplätze) und Saugschlitzkanal-System (für Durchfahrgassen von bis zu vier Einsatzfahrzeugen). Zudem gibt es noch eine Variante für Einsatzfahrzeuge mit obenliegender Auspuffanlage.

Les gaz d'échappement nocifs émis par les véhicules représentent le plus important risque de cancer pour les forces d'intervention. Les systèmes d'extraction des gaz d'échappement de «Plymovent» permettent de bannir ce risque et d'éliminer à 100% les gaz d'échappement nocifs des véhicules. L'extraction a lieu directement au niveau du pot d'échappement du véhicule. Il s'agit de la méthode la plus efficace pour capter les gaz d'échappement dangereux pour la santé. D'une part, un tel système consomme moins d'énergie que les autres systèmes. D'autre part, cette méthode permet d'obtenir une extraction à 100%. En comparaison avec un système d'aération traditionnel des casernes, la quantité d'air à évacuer est réduite. Les coûts d'investissement et de consommation d'énergie sont donc moindres. Un autre point positif: selon les directives de la SUVA, les casernes traitées de cette manière peuvent également se passer d'une installation de surveillance CO/NO telle que prescrite. Que le montage ait lieu dans un bâtiment existant ou dans une nouvelle construction: les systèmes d'extraction des gaz d'échappement entièrement automatisés de Plymovent sont taillés sur mesure en fonction des besoins de chaque client. Il existe deux systèmes différents: le système à sens unique (pour les places de stationnement individuelles accessibles en marche arrière) et le système à canal d'extraction fendu (pour les passages avec jusqu'à 4 véhicules d'intervention). Une autre variante est également disponible pour les véhicules d'intervention à pot d'échappement vertical.

Bei den Absaug-Düsen (»Grabber« genannt) werden zwei Systeme angeboten: Das Pneumatic-Grabber- und das Magnetic-Grabber-System. Das Letztere setzt sich dabei zunehmend durch. Denn das simple, magnetische Klick-und DichtSystem besticht durch einfachste Handhabung, bessere Sicht bei der Manövrierung der Fahrzeuge und durch die absolut 100%ige Abgasabsaugung.

Concernant les buses d'extraction (appelées buses «Grabber»), nous vous proposons deux systèmes: le système Grabber pneumatique et le système Grabber magnétique. Ce dernier est de plus en plus utilisé. Ce système évident, à enclenchement et étanchéité magnétique se caractérise par sa simplicité d'utilisation, une meilleure visibilité lors des opérations de manœuvre des véhicules et par une évacuation des gaz d'échappement de 100%.

Die Systeme von »Plymovent« funktionieren automatisch: Vom Start des Ventilators bis zum Abkuppeln der Fahrzeuge bei der Ausfahrt ist keine manuelle Handhabung nötig.

Les systèmes Plymovent sont automatiques: depuis le démarrage du ventilateur jusqu'à la déconnexion des véhicules lors de leur sortie, aucune intervention manuelle n'est requise.

Weitere Infos: Abgasabsaugung für Feuerwehren WILD AG ZUG, Im Rötel 2, 6300 Zug www.wildagzug.ch • www.plymovent.de

Informations supplémentaires: Extraction des gaz d'échappement pour pompiers WILD AG ZUG, Im Rötel 2, 6300 Zoug www.wildagzug.ch • www.plymovent.de

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu | 19


GraphicArt liefert fotografische Produkte und eine grosse Palette an Zubehör für die Polizei-Fotografie. Beratung, Testmöglichkeiten, Mietservice und Reparaturservice ergänzen das Angebot.

Ittigen-Bern Mühlestrasse 7, CH-3063 Ittigen-Bern T 031 922 00 22, F 031 921 53 25

Zürich Förrlibuckstrasse 220, CH-8005 Zürich T 043 388 00 22, F 043 388 00 38

www.graphicart.ch info@graphicart.ch

ENERGY ACCUMULATOR® EVO PATRIOT EDITION

POWERPARTNER DER CHAMPIONS. DEVELOPED BY SCIENTISTS – CONFIRMED BY CHAMPIONS.

PATRICK KÜNG Sieger Abfahrt Wengen, FIS Weltcup 2013/2014

DOMINIQUE GISIN Abfahrtsolympiasiegerin 2013/2014

GINO CAVIEZEL Olympia- und WM-Teilnehmer

X-BIONIC® ist Gewinner des „Most Innovative Brand“ 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014.

Besuchen Sie uns auf Facebook facebook.com/xbionic.ch

www.x-bionic.ch Vertrieb: Fuchs Movesa AG | 5242 Lupfig, Switzerland | www.fuchs-movesa.ch

20

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |


[ Redaktion ]

[ deutsch ]

«Wir sind Ergänzung, nicht Konkurrenz» Private Sicherheitsdienstleister sind aus der Schweiz nicht mehr wegzudenken: Die Branche beschäftigt 16‘000 Sicherheitsfachleute, was 10‘000 Vollzeitstellen entspricht. Und nachts sind zehnmal mehr private Sicherheitsleute unterwegs als staatliche. Blaulicht besuchte eine Berufsprüfung zur Erlangung des eidgenössischen Fachausweises und befragte Wolfram Manner, den Geschäftsführer des Verbandes der Schweizer SicherheitsdienstleistungsUnternehmen. msx.

Der VSSU führt die Prüfungen zum Fachmann resp. zur Fachfrau Sicherheit und Bewachung (FSB) durch. Seit wann bietet er diese Dienstleistung an? Wolfram Manner: Wir bieten diese Prüfungen seit 2001 an. Zusätzlich führen wir seit dem Jahr 2003 auch Personenschutz-Prüfungen (FPO) durch.

Wie kam es zu Ihrem FSB-Angebot? Die Vorgeschichte geht auf die Neunzigerjahre zurück: 1990-96 gab es ein Institut für Sicherheit in der Wirtschaft, das aus verschiedenen Gründen kein Erfolg war. Schon 1994 begannen Securitas und Protectas die heutigen Berufsprüfungen aufzugleisen. Das Ziel war von Anfang an ein eidgenössischer Fachausweis, wobei ein neuer Verband die Prüfungen ausrichten sollte. 1996 wurde schliesslich der VSSU gegründet.

Der VSSU wurde also wegen der Ausbildung gegründet? Nicht nur. Beispielsweise ein Gesamtarbeitsvertrag gehörte auch von Anfang an zu den Zielen – in den Statuten umschrieben als «fortschrittliche, gleichwertige Anstellungsbedingungen». Aber es stimmt, dass Ausbildungsfragen ein starker Katalysator waren. Beispielsweise das neue Waffenrecht war ab 1999 ein Steilpass für den VSSU, hatte die Branche doch sehr wenig Zeit, auf die neuen Anforderungen zu reagieren. Und immerhin brauchte man beispielsweise innert 3 Monaten eine funktionierende Prüfungsorgansation für mehrere hundert Waffenträger. Dieses Thema hat zwar mit den Berufsprüfungen nichts zu tun, die Waffentragbewilligungsprüfung ist auch deutlich

weniger komplex. Aber es ist ein gutes Beispiel für unsere Zusammenarbeit mit der Polizei: Sie genehmigt die Prüfungszulassung und erteilt schliesslich die Waffentragbewilligung, wir nehmen dazwischen die theoretischen und praktischen Prüfungen ab. Das waren inzwischen immerhin etwa 4‘000. Unsere Auftraggeber sind die verschiedenen Polizeikorps, wobei die Kantonspolizei Bern die Prüfungen stellvertretend für die Mehrheit der anderen Polizeikorps überwacht.

Heisst das, dass sich nicht alle Kantone an der Lösung beteiligen? Ja, das heisst es, obschon das System seit knapp 15 Jahren bestens funktioniert – übrigens über den «Röstigraben» hinweg. Zurück zur Berufsprüfung. Wer steht konkret hinter ihr? Können Sie umreissen, welche Sicherheits-Organisationen das sind? Zunächst sind Kaderleute verschiedener VSSU-Mitglieder – also privater Sicherheitsfirmen – eingebunden. Hinzu kommen aber auch externe Spezialisten. Da sind einmal Experten der Polizei, der Armee, der Sanität und der Feuerwehr, aber auch Sicherheitschefs grosser Unternehmen. Denken Sie dabei an Banken oder Chemie-, Lebensmittel- und Detailhandelsfirmen.

War die Prüfungs-Organisation von Anfang an so aufgestellt? Nein, man muss ja schlicht irgendwo anfangen. Von Beginn an an Bord waren die grössten VSSU-Mitglieder und das damaligen FWK. Die Polizei kam zusammen mit der Armee relativ rasch dazu.

Wolfram Manner

Spielen bestimmte Player eine besonders wichtige Rolle? Es sind vor allem verschiedene Polizeikorps zentral.

Wie viele Kandidatinnen und Kandidaten durchlaufen die Prüfungen pro Jahr? Bei der FSB-Prüfung reden wir von etwa 250 Kandidierenden pro Jahr. Entsprechend dieser grossen Zahl bieten wir die Prüfung in verschiedenen Terminblöcken an; dies je zweimal jährlich in der Deutschschweiz und in der Romandie und einmal in der italienischen Schweiz. Zum quantitativen Vergleich: Die Personenschutzprüfung wird alle zwei Jahre angeboten und von etwa 30 Kandidierenden durchlaufen.

Wie haben sich die FSB-Prüfungen Ihrer persönlichen Einschätzung nach entwickelt? Zunächst einmal wurden die Prüfungen deutlich anspruchsvoller und anstrengender. Zugleich hat sich die | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

21


[ Redaktion ]

Teilnehmerzahl gewaltig entwickelt, im ersten Jahr hatten wir noch 73 erfolgreiche Kandidaten. Drittens ist die Bedeutung der Prüfung stark gewachsen. Etwa vier bis fünf Jahre nach ihrer Einführung erklärten es beispielsweise Securitas und Protectas zum Obligatorium für ihre Kader, eine der beiden Prüfungen bestanden zu haben. Ausserdem suchen heute namentlich Grosskunden und Kunden mit hohen Qualitätsansprüchen nur noch Sicherheitsangestellte mit eidgenössischem Fachausweis. Wir werden inzwischen auch von allen möglichen Seiten für Stellungnahmen und Präsentationen eingeladen. Und nicht zuletzt sind wir stolz darauf, dass das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) unser Prüfungssystem als das modernste und zukunftsweisendste weit herum taxiert.

Es ist also alles im Lot? Nein, so ist es natürlich dennoch nicht. Es gibt immer noch massenhaft Kunden, die von Sicherheitsdienstleistungen nur gerade so viel Ahnung haben, wie man von einem Thema haben kann, das einen nicht wirklich interessiert. In diese Kategorie gehören zahllose Gemeinden und kleine Städte, bei denen es fast Vorschrift ist, die billigste Lösung zu wählen. Aber zahllose Veranstalter sind da nicht viel anders. Ein Augenschein bei einer FSB-Prüfung in Aarwangen hat den Eindruck erweckt, dass die Kandidatinnen und Kandidaten in einem breiteren Feld geprüft werden, als es der Alltag abverlangen

22

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

[ deutsch ]

wird. Ist das so? Wenn ja – warum? Nein, das ist eben nicht so. Schauen Sie: In der Nacht sind etwa zehnmal mehr private Sicherheitsleute unterwegs als Polizisten. Also ist die Chance, dass ein Privater beispielsweise zufällig an einen Verkehrsunfall heranfährt, entsprechend grösser. Wenn man nun an einem Unfallort in Uniform auftaucht – und zwar egal in welcher –, dann sind die Erwartungen der Betroffenen und der Zeugen sehr viel höher als jene an einen Zivilen. Eigentlich prüfen wir im Zusammenhang mit gestellten Verkehrsunfällen nichts, was nicht eine allgemeine Bürgerpflicht wäre, aber der Uniformierte muss es eben einfach besser können, und zwar bis hin zum Kontakt mit den Behörden.

Was erhalten Sie für Feedback? Was wünschen sich die Arbeitgeber, oder auch die Polizei? Da sind einmal die Beobachter, die unsere Prüfung noch nie gesehen haben, und die nur wissen, dass private Sicherheitsleute beispielsweise als «Ticketabreisser» eingesetzt werden. Sie verstehen die Prüfung typischerweise nicht. In solchen Fällen müssen wir erklären, dass immerhin 40 Prozent der 16‘000 privaten Sicherheitsleute (entsprechend knapp 10‘000 Vollzeitstellen) diese Aufgabe als vollzeitlichen Hauptberuf ausüben und dabei sehr viel leisten, was man im Alltag niemals sieht. Ein Beispiel ist die Haustechnik: Unsere Leute müssen bei einer Gebäudekontrolle unter anderem wissen, wo der Gas-Haupthahn ist. Denn sie entdecken ja den Notfall, sind also vor der Feuerwehr vor Ort.

Dann gibt es aber noch immer Aufgaben, die wir noch nicht abdecken, basieren wir doch noch auf der klassischen Revier- oder Arealüberwachung – dieses Feedback hören wir auch. Deshalb läuft zurzeit ein Projekt zur Aktualisierung und Erweiterung der Berufsprüfungen. Unter anderem arbeiten wir an neuen Berufsbildern wie etwa Airportoder Event-Security. Die neuen Berufsprüfungen müssen noch genehmigt werden und können voraussichtlich im Jahr 2017 erstmals umgesetzt werden. Aber gesamthaft sind unsere Kunden und Partner sehr zufrieden.

Was wären denn Ihre Wünsche? Wir hätten in Sachen Berufsbildung sehr gerne eine noch stärkere Zusammenarbeit mit der Polizei. Denn wir sind Ergänzung, nicht Konkurrenz. Einbruchsszenarien sind da etwa ein typisches Thema: Was darf oder soll der private Sicherheitsfachmann eigentlich unternehmen? Was wird seitens der Polizei erwartet? Diese Schnittstellen müssen besser definiert und entsprechend ausgebildet werden. Aber auch Anderes kommt hinzu. Unter anderem sind die Notfallmeldungen in den Kantonen verschieden geregelt – das vereinfacht unseren Einsatz nicht. Das wichtigste aber ist: Wir wollen im Rahmen des Anstandes respektiert und als Partner wahrgenommen werden, auch von der Polizei. Unsere Kunden aus der Privatwirtschaft bringen uns sehr grosses Vertrauen entgegen…

Vielen Dank für das Gespräch.

NEU Materialwartung mit Barcodescanning

mit Erweiterung im Bereich Materialverwaltung

mit Erweiterung im Bereich Lohnausweis und AHV Abrechnung


[ Rédaction ]

[ français ]

« Nous sommes complémentaires, nous ne sommes pas en concurrence » Les prestataires de services de sécurité privés sont devenus incontournables en Suisse : le secteur emploie 16 000 spécialistes de la sécurité, ce qui représente 10 000 postes à temps plein. Et la nuit, il circule dix fois plus de prestataires de sécurité privés que publics. Blaulicht a fréquenté une école professionnelle pour obtenir le certificat fédéral d’aptitude et a interrogé Wolfram Manner, directeur de l’association des entreprises suisses de services de sécurité (VSSU). msx.

La VSSU organise les examens permettant de devenir un (une) professionnel (elle) de la sécurité et de la surveillance (FSB). Depuis quand propose-t-elle ce service ? Wolfram Manner : nous proposons ces examens depuis 2001. En outre, nous organisons également depuis 2003 des examens pour la protection des personnes (FPO).

Comment en êtes-vous venus à proposer votre FSB ? L'histoire remonte aux années 1990 : de 1990 à 96, il existait un institut pour la sécurité dans les entreprises qui, pour diverses raisons, n’a pas été une réussite. Dès 1994, Sécuritas et Protectas commencèrent à mettre en place les actuels examens professionnels. Dès le début, l’objectif était d’obtenir un certificat fédéral d’aptitudes, c’est pourquoi une nouvelle association devait organiser ces examens. C’est pourquoi la VSSU fut finalement créée en 1996.

La VSSU a donc été créée pour la formation ? Pas seulement. Par exemple, une convention collective faisait également dès le départ partie des objectifs – désignée dans les statuts comme « conditions d'embauche progressistes à niveau égal ». Mais il est vrai que les questions de formation étaient un puissant catalyseur. Par exemple, la nouvelle législation sur les armes a été, à partir de 1999, une passe en avant pour la VSSU, le secteur n’a eu que peu de temps pour réagir aux

nouvelles exigences. Il n’empêche que l’on a eu besoin de mettre en place, par exemple, une organisation d’examens opérationnelle pour des centaines de porteurs d’armes, et ce en l’espace de trois mois. Ce thème n’a rien à voir avec les examens professionnels, le permis de port d’arme est aussi nettement moins complexe. Mais ceci est un bon exemple de notre collaboration avec la police : elle autorise l’inscription à l‘examen et accorde à la fin le permis de port d‘arme, tandis que nous faisons entre temps passer les examens théoriques et pratiques. Il y en a eu environ 4000. Nos employeurs sont les différents corps de police, mais la police cantonale de Berne supervise les examens, représentant ainsi la majorité des autres forces de police.

Cela signifie-t-il que tous les cantons ne participent pas à cette solution ? Oui, c’est cela, bien que le système fonctionne on ne peut mieux depuis tout juste 15 ans – et ce en surmontant la «barrière de röstis ».

Revenons à l’examen professionnel. Qu’en est-il concrètement ? Pouvezvous décrire ce que sont ces organisations de sécurité ? Tout d’abord, les cadres sont divers membres engagés dans la VSSU – donc des entreprises de sécurité privées –. À eux viennent s’ajouter des spécialistes extérieurs. Ce sont des experts de la police, de l’armée, de la santé et des pompiers, mais aussi des chefs de la sécurité dans de grandes entreprises. Citons en exemple les banques ou des entreprises

Wolfram Manner

de produits chimiques, de denrées alimentaires et du commerce de détail.

Au départ, l’examen était-il déjà organisé de cette façon ? Non, il faut bien commencer simplement. Au début étaient à bord les membres les plus importants de la VSSU et l‘ancien FWK. La police et l’armée se sont rapidement jointes à eux.

Certains acteurs jouent-ils un rôle particulièrement important ? Ce sont principalement les différents corps de police qui joue un rôle central.

Combien de candidates et de candidats passent les examens chaque année ? En ce qui concerne l’examen de FSB, nous pouvons parler d‘environ 250 candidats par an. Au vu de ce nombre

| blaulicht | gyrophare

bleu | girofaro blu | 23


[ Rédaction ]

[ français ]

important, nous proposons plusieurs sessions de l’examen ; deux fois par an en Suisse alémanique et romande, et une fois en Suisse italienne. Comparaison quantitative : l’examen pour la protection des personnes est proposé tous les deux ans et environ 30 candidats s’y présentent.

À votre avis, comment les examens FSB ont-ils évolué ? Au départ, les tests étaient nettement plus sophistiqués et plus exigeants. Dans le même temps, le nombre de participants a énormément évolué ; la première année 73 candidats ont réussi l’examen. Puis, l'importance des tests a fortement augmenté. Environ quatre à cinq ans après leur intégration, Sécuritas et Protectas déclarèrent par exemple obligatoire, pour leurs cadres, d’avoir réussi au moins un des deux examens. En outre, à ce jour, les gros clients et les clients ayant de grandes exigences quant à la qualité, recherchent uniquement des employés de sécurité possédant un diplôme professionnel fédéral. Entre temps, nous sommes également invités de tous les côtés pour des tribunes et des présentations. Et nous ne sommes pas peu fiers du fait que le Secrétariat d'Etat à la formation, à la recherche et à l'innovation (SEFRI) considère notre système d’examens comme le plus moderne et le plus futuriste loin à la ronde.

Tout est donc là ?

plus d’agents de sécurité en activité que de policiers. Alors la possibilité, par exemple, qu’un privé passe par hasard à côté d’un accident de la circulation est beaucoup plus grande. Si l‘on apparaît alors sur le lieu d'un accident en uniforme – peu importe lequel –, les attentes des personnes concernées et des témoins sont beaucoup plus grandes que face à un civil. Effectivement, nous n’apportons aucune preuve dans ce contexte des accidents de circulation, ce qui ne serait pas un devoir de citoyen en général, mais la personne en uniforme peut tout simplement mieux faire, et ce jusqu’au contact avec les autorités.

Quels retours avez-vous ? Quels sont les souhaits des employeurs, ou également de la police ? Il y a les observateurs, qui n'ont jamais vu notre examen, et qui savent seulement que les agents de sécurité privés sont utilisés par exemple pour « déchireurs de tickets ». Ils ne comprennent généralement pas l‘examen. Dans ces cas-là, nous devons expliquer qu'au moins 40 % de 16 000 agents de sécurité privés (ce qui correspond à 10 000 postes à plein temps) effectuent cette tâche comme activité principale à plein temps et fournissent un travail considérable, ce dont on ne se rend pas toujours compte au quotidien. Citons en exemple la domotique : lors d’une inspection de bâtiments, notre personnel a besoin de savoir, entre autres, ou se trouve le robinet d’arrivée du gaz. Car ce sont eux qui découvrent la situJeder ils sont donc sur place ation d’urgence, Tropfen avant leszählt. pompiers. Jeder

Non, naturellement pas. Il y a encore un Tropfen zählt. grand nombre de clients qui ont juste un Tropfen grand nombre d’idées sur les services de Mais ilJeder y a encore des tâches que nous ne zählt. Jeder Tropfen sécurité, comme l’on peut en avoir sur couvrons nous nous basons encore Tropfenpas, zählt. Jeder zählt. Jeder Tropfen zählt. un thème qui ne vous intéresse pas vraiJeder Tropfen zählt. Jeder ment. A cette catégorie appartiennent de zählt. Jeder Tropfen zählt. nombreuses communes et petites villes, Tropfen zählt. Jeder Tropfen dans lesquelles il est presque la règle de zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. choisir la solution la moins onéreuse. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Mais un grand nombre d’organisateurs Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder ne sont pas très différents. zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt.

sur la surveillance classique de secteur ou de lieux – nous avons également ce type de retour. C’est pourquoi un projet est actuellement en cours, visant à actualiser et développer les examens professionnels. Nous travaillons entre autres à de nouveaux profils professionnels, comme la sécurité des aéroports ou des évènements. Les nouveaux examens professionnels doivent encore être approuvés et l’on peut s’attendre à ce qu’ils soient mis en pratique pour la première fois en 2017. Mais dans l’ensemble, nos clients et partenaires sont très satisfaits.

Quels seraient donc vos souhaits ? Nous souhaiterions une collaboration encore plus étroite avec la police sur le plan de la formation professionnelle. Car nous sommes complémentaires, nous ne sommes pas en concurrence. Les scénarios d’intégration sont ici un thème typique : que peut ou doit faire effectivement le spécialiste de la sécurité privé ? Qu’attend la police de son côté ? Ces domaines doivent être mieux définis et convenablement adaptés. Mais il y a d‘autres problèmes. Entre autres, les messages d’urgence qui sont différemment règlementés selon les cantons – ce qui ne simplifie pas notre intervention. Mais voici le plus important : nous voulons être respectés et perçus en tant que partenaires dans le cadre des convenances, même par la police. Nos clients du secteur privé témoignent d’une très grande confiance à notre égard…

Merci beaucoup pour cet entretien.

Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt.

SPENDE BLUT RETTE LEBEN

Une descente sur les lieux de l’examen duTropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder Jeder FSB à Aarwangen a donné l’impression Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder que les candidates et les candidats étaizählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. ent testés dans un champ beaucoup plus zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen Tropfen large que celui que nécessite le quotiJeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder dien. Est-ce vrai ? Si oui - pourquoizählt. ? Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt.

24

Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen Non, ce n’est justement pas comme cela. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen Regardez : la nuit, il y a environ dix fois Tropfen zählt. Jeder Tropfen Jeder Tropfen zählt. Tropfen zählt. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

blutspende.ch


[ Redazione ]

[ italiano ]

«Siamo un completamento, non la concorrenza» Non è possibile immaginare la Svizzera senza i fornitori di servizi di sicurezza privati: il settore impiega 16.000 professionisti della sicurezza, il che corrisponde a 10.000 impieghi a tempo pieno. E di notte, il numero degli addetti alla sicurezza privati in circolazione supera dieci volte il numero di quelli statali. Girofaro blu si è recato a un esame professionale per il conseguimento dell’attestato professionale federale e ha intervistato Wolfram Manner, l'amministratore dell’Associazione imprese svizzere servizi di sicurezza. msx.

La VSSU organizza gli esami per Agente di sicurezza e di sorveglianza (ASS). Da quando offre questo servizio? Wolfram Manner: Offriamo questi esami dal 2001. Inoltre, dal 2003 organizziamo anche esami per Agente di protezione di persone e di beni (APB).

Come si è arrivati alla vostra offerta ASS? Dobbiamo risalire agli anni Novanta: negli anni 1990-96 esisteva un Istituto per la sicurezza nell'economia che per vari motivi non ebbe successo. Già nel 1994, Securitas e Protectas incominciarono a mettere in pista gli attuali esami professionali. Lo scopo era fin dall’inizio un attestato professionale federale, laddove gli esami avrebbero dovuto essere organizzati da una nuova associazione. Nel 1996 venne fondata, infine, la VSSU.

La VSSU venne, quindi, fondata a scopo di formazione? Non soltanto. A titolo esemplificativo, fra gli obiettivi rientrava altresì, fin dall’inizio, un contratto collettivo di lavoro – il tutto perifrasato negli statuti come «condizioni di impiego progredite, equivalenti». Ma è vero che le richieste di formazione sono state un potente catalizzatore. Per fare un esempio, la nuova legislazione sulle armi ha rappresentato dal 1999 un passaggio a candela per la VSSU. La categoria disponeva tuttavia di pochissimo tempo per far fronte ai nuovi requisiti. E si doveva quantomeno istituire nell'arco di 3 mesi un'organizzazione d’esame funzionante per diverse centinaia di portatori d’arma.

Questo tema non ha nulla a che vedere con gli esami professionali, l’esame per il permesso di porto d’armi è anche decisamente meno complesso. Ma è ben esemplificativo della nostra collaborazione con la polizia: quest’ultima autorizza l’ammissione all’esame e rilascia infine il permesso di porto d’armi, noi ci occupiamo nel frattempo degli esami teorici e pratici. Erano almeno 4.000 nel frattempo. I nostri committenti sono i vari corpi di polizia, laddove la polizia cantonale di Berna vigila sugli esami in rappresentanza della maggior parte degli altri corpi di polizia.

Significa che non tutti i cantoni partecipano alla soluzione? Wolfram Manner

Sì, è così, sebbene il sistema funzioni nel migliore dei modi da quasi 15 anni – tra l’altro attraverso il «Röstigraben».

Torniamo all’esame professionale. Chi si nasconde in concreto dietro alle quinte? Può darci un’idea di quali organizzazioni di sicurezza si tratti?

sopraggiunta abbastanza rapidamente.

Vi sono determinati attori che svolgono un ruolo particolarmente importante? Il ruolo centrale è svolto soprattutto da diversi corpi di polizia.

In primo luogo sono coinvolti i dirigenti di diversi membri della VSSU - quindi aziende di sicurezza private. Seguono poi anche specialisti esterni. Si tratta in primo luogo di esperti della polizia, dell’esercito, della sanità e del corpo dei pompieri, ma anche di responsabili della sicurezza di grosse aziende. Pensi in proposito a banche o aziende chimiche, alimentari e di commercio al dettaglio.

Quanti candidati e candidate superano gli esami ogni anno?

L’organizzazione d’esame è stata costituita così fin dall’inizio?

Per un confronto qualitativo: l’esame per Agente di protezione di persone e di beni viene offerto ogni due anni e superato da circa 30 candidati.

No, ma da qualche parte si deve iniziare. A bordo c’erano fin dall’inizio i massimi membri della VSSU e l’allora CGF. La polizia insieme all’esercito è

Per quanto riguarda l’esame ASS parliamo di circa 250 candidati all’anno. Sulla base di questa enorme cifra, organizziamo l'esame in diverse date: due volte all'anno nella Svizzera tedesca e in quella Romanda e una volta nella Svizzera italiana.

Secondo la sua personale valutazione, come si sono evoluti gli esami ASS? | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

blu | 25


Kommunikation komplett

Wir entwickeln und realisieren sichere und hochverf체gbare Kommunikationssysteme n

eingebettet in bestehende IT-Infrastruktur

n

eng gekoppelt mit Leitsystem

n

f체hrt alle Kommunikationsnetze zusammen

n

leitet Gespr채che von einem Netz zum anderen weiter

n

integrierte Gespr채chsaufzeichnung

n

offene und dokumentierte Schnittstellen

ein Unternehmen der Trapeze Group

26

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

www.ims-info.ch

Kommunikation komplett


[ Redazione ]

[ italiano ]

In primo luogo gli esami sono diventati chiaramente più esigenti e più duri. Al contempo, il numero dei partecipanti è diventato enorme, il primo anno 73 candidati hanno superato l’esame. In terzo luogo, l'esame ha assunto sempre più importanza. Circa quattro/ cinque anni dopo la sua introduzione, Securitas e Protectas, per fare un esempio, hanno dichiarato obbligatorio il superamento di uno dei due esami per i loro componenti. Oggigiorno, inoltre, grossi clienti e clienti con elevati requisiti di qualità, in particolare, cercano solo addetti alla sicurezza con attestato professionale federale. Riceviamo poi inviti da ogni parte per avere dei pareri e per delle presentazioni. E non da ultimo, siamo orgogliosi del fatto che la Segreteria di Stato per la formazione, la ricerca e l’innovazione SEFRI valuti il nostro sistema d'esame come il più moderno e progredito al mondo.

Quindi funziona tutto perfettamente? No, naturalmente non è proprio così. Esiste sempre un gran numero di clienti che è a conoscenza dei servizi di sicurezza quanto di un argomento che non riveste realmente interesse. Fanno parte di tale categoria numerosi comuni e piccole cittadine per i quali la parola d’ordine è scegliere la soluzione più economica. Ma anche innumerevoli promotori sono della medesima opinione.

Un’occhiata a un esame ASS tenutosi ad Aarwangen ha suscitato l’impressione che candidati e candidate venissero esaminati su un campo più ampio rispetto a quello richiesto dalla vita quotidiana. È così? Se sì, perché?

No, non è così. Vede: durante la notte gli addetti alla sicurezza in circolazione sono dieci volte di più rispetto ai poliziotti. C’è, quindi, la possibilità che un privato si avvicini casualmente al luogo di un incidente stradale di grandi dimensioni. Se si appare sul luogo di un incidente in uniforme, indipendentemente dal tipo di uniforme, le aspettative delle persone coinvolte e dei testimoni sono molto più alte rispetto a quelle nei confronti di civili. Di fatto non esaminiamo nulla in relazione agli incidenti stradali affrontati che non rappresenti un obbligo generale di cittadino, ma la persona in uniforme deve saper gestire meglio la situazione, fino al contatto con le autorità.

Quali sono i feedback che ricevete? Che cosa si augurano i datori di lavoro o anche la polizia? In primo luogo ci sono gli osservatori che non hanno mai visto il nostro esame e che sanno solo che gli addetti privati alla sicurezza vengono impiegati per esempio per «staccare il biglietto». Di norma non capiscono l'esame. In questi casi dobbiamo spiegare che almeno il 40 percento dei 16.000 addetti privati alla sicurezza (il che corrisponde a poco meno di 10.000 impieghi a tempo pieno) svolge questa funzione come professione principale a tempo pieno dando un enorme contributo mai visibile nella vita di tutti i giorni. Un esempio è dato dall’impiantistica di una casa: i nostri addetti, in caso di controllo di un edificio, devono sapere, fra l’altro, dove si trova il rubinetto principale del gas. Perché sono loro a scoprire l’emergenza, quindi sono sul posto prima dei pompieri.

Ci sono poi dei compiti che ancora non svolgiamo, siamo ancora fermi alla classica sorveglianza di aree determinate o areali – riceviamo anche questo tipo di feedback. Per questo motivo è in corso attualmente un progetto per l'aggiornamento e l'ampliamento degli esami professionali. Stiamo lavorando, fra l’altro, a dei nuovi profili professionali come ad esempio la Airport o Event Security. I nuovi esami professionali sono ancora soggetti ad approvazione e potranno probabilmente essere attuati per la prima volta nel 2017. Ma nell’insieme i nostri clienti e partner sono molto soddisfatti.

Che cosa desidererebbe, quindi? In materia di formazione professionale desidereremmo una collaborazione ancora più salda con la polizia. Perché siamo un completamento, non la concorrenza. Le irruzioni sono un tema tipico: che cosa può o deve effettivamente fare l’addetto privato alla sicurezza? Che cosa si aspetta la polizia? Si tratta di punti di intersezione che devono essere definiti meglio e sviluppati di conseguenza. Ma c’è dell’altro. Fra le altre cose, le comunicazioni d'emergenza sono regolate in modo diverso nei cantoni e questo non ci facilita il compito. Ciò che più conta, tuttavia, è che: desideriamo essere rispettati nel campo dell’educazione e presi in considerazione come partner anche dalla polizia. I nostri clienti dell’economia privata ripongono una grande fiducia in noi...

Grazie mille per il colloquio.

LEBENSRETTER GESUCHT Helfen Sie Leukämiepatienten sbsc.ch | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

blu | 27


Visual Safeff*

Sicherheit durch Fahrzeugmarkierung Visual Safety ist der führende Spezialist für Beschriftungen von Einsatzfahrzeugen. Wir entwickeln hochwertige Foliengrafiken mit lichtaktiven Materialien für eine verbesserte Sichtbarkeit auf der Strasse.

28

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

Thurgauerstrasse 72 CH – 8050 Zürich www.visualsafety.ch


[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Ein Routinefall mit Folgen Zwei Polizisten der Stadtpolizei Schlieren werden zu je sechzehn Monaten Gefängnis bedingt wegen Amtsmissbrauchs, Freiheitsberaubung, Nötigung, Körperverletzung, Haus­ friedens­ bruchs und Sachentziehung verurteilt. N.P.* behauptet, von zwei Polizisten brutal zusammengeschlagen worden zu sein. Obwohl Zeugen die Angeschuldigten entlasten, glaubte das Gericht den Angaben von N.P. der sich Schmerzensgeld erhofft.

*Name der Redaktion bekannt

Ein kinoreifer Gewaltexzess? Wenn sich der Fall tatsächlich so zugetragen haben sollte, wie er in der Anklageschrift der Staatsanwalt umschrieben wird, dann hätten wir es mit einem polizeilichen Gewaltexzess zu tun, wie wir ihn bislang nur aus amerikanischen Filmen zu kennen glaubten. Am 24. Juni 2011 sollen die beiden Polizisten von der Stadtpolizei Schlieren (ZH) N.P. in Schlieren in ein Schrebergartenhäuschen gesperrt haben, um diesen mit Fäusten und Stiefeln zu malträtieren. Ein Tritt war nach den Angaben von N.P. derart gewaltig, dass er zwei Meter durch die Luft geflogen sei. Rund dreissig bis vierzig Mal hätten die Polizisten dem wehrlosen Opfer mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen, um ein Geständnis aus ihm herauszupressen: «Wo hast du das Marihuana versteckt?» Danach sollen die Polizisten N.P gezwungen haben, eine handgeschriebene Kündigung für seinen Schrebergarten zu verfassen und sie samt Schlüssel in ein frankiertes Couvert zu stecken. Dieses sollen die Polizisten zusammen mit dem Handy N.P. abgenommen und ihn danach aus der Hütte gejagt haben. In der Folge seien die Polizisten in ihren Streifenwagen gestiegen, um N.P. bis zur Erschöpfung durch den einsetzenden Feierabendverkehr zu hetzen. Mit letzter Kraft soll sich N.P. in den städtischen Gutsbetrieb Juchhof gerettet haben, um über den Polizeinotruf 117 eine Ambulanz anzufordern.

Der Weg zur Verurteilung der Polizisten Danach gingen Monate ins Land, bis die Polizisten überhaupt von den Anschuldigungen erfuhren. Als sie am 14. Juni 2012 erstmals zum Vorfall einvernommen wurden, lag dieser bereits ein Jahr zurück. Die Gerichtsverhandlung fand am 9. Dezember 2013 statt, also waren bereits zweieinhalb Jahre vergangen. Die Befragung der Angeklagten Polizisten durch den Gerichtspräsidenten dauerte keine fünf Minuten, mehr als die Personalien wurde nicht gefragt. Dass sie am fraglichen Tag mit N.P. zu tun hatten, war nie bestritten. Doch an viele Details konnten sie sich nach so langer Zeit schlicht nicht mehr erinnern. Für sie sei es ein Routinefall aus dem Polizistenalltag gewesen. N.P. wurde zum Vorfall überhaupt nicht befragt. Die vierzigseitige schriftliche Urteilsbegründung schafft keine Klarheit und macht ratlos. Direkte Beweise und Zeugen gibt es nicht und somit wird den Angaben von N.P. geglaubt; die Polizisten werden schuldig gesprochen.

Streit im Schrebergarten Nun hat die angebliche «Schlägerei» eine Vor- und auch eine Nachgeschichte, die im Urteil höchstens bruchstückhaft erwähnt werden, den Fall indes in ein ganz anderes Licht rücken. Das Unheil nimmt seinen Lauf an jenem Freitagnachmittag im Juni 2011, als ein

damals 80-jähriger in seinem Schrebergarten in Schlieren zusammen mit Gartenabfällen einen leeren Tetrapak verbrennt. Der stinkende Umweltfrevel erzürnt N.P. der im benachbarten Schrebergartenhäuschen weilt. Zwischen den Nachbarn herrscht seit einiger Zeit dicke Luft. Eigentlich dürfte N.P. gar nicht hier leben, zumal es keine Toiletten gibt. Anwohner und Schrebergartenbesitzer beschwerten sich schon mehrmals. Mit einer Giesskanne bewaffnet, begibt er sich auf das betreffende Grundstück um das stinkende Feuer zu löschen. Es kommt zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf der 80-jährige Mann zu Boden geht. N.P. selber zieht sich dabei gemäss eigenen Angaben eine blutende Wunde im Gesicht zu. Drei Zeugen geben später – sie werden erst eineinhalb Jahre nach dem Vorfall befragt – übereinstimmend zu Protokoll, N.P. sei dem betagten Mann an die Gurgel gegangen und habe ihn gewürgt. Eine Zeugin, die in einem benachbarten ehemaligen Bahnwärterhäuschen wohnt, gab an, dass N.P. ein «unberechenbarer, aggressiver» Typ sei. Auch seien alle froh, dass N.P. inzwischen aus dem Schrebergarten weggezogen sei. Die Zeugin hatte den Vorfall aus der Nähe miterlebt. Sie hatte die beiden Stadtpolizisten gerufen. Nach einer Orientierung über den Angriff auf den betagten Mann suchen die Polizisten N.P. auf, der mit einer Flasche Wein vor seiner Hütte sitzt. Mit den Vorwürfen konfrontiert, geht er sofort zum Gegenangriff über: Falls ihn sein Nachbar wegen des Zwischenfalls anzeige, werde er seinerseits eine Strafanzeige erstatten. Doch die beiden | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

29


[ Redaktion ]

Polizisten wollen erst mal seine Identität überprüfen. Da der sichtlich betrunkene N.P., der die Ordnungshüter mit allerlei «Schlötterlingen» bedenkt, sich nicht ausweisen kann oder will, wird er zum nahen Polizeiauto verbracht um dort seine Personalien via Computer zu überprüfen. N.P. war nicht ordnungsgemäss gemeldet, was ihm eine Busse über siebzig Franken einbrachte, die er in bar begleicht. Bis zu diesem Punkt decken sich die Aussagen aller Beteiligten. Doch nun käme eben der Moment, in dem die Polizisten N.P. angeblich einsperren, zusammenschlagen, ausplündern und dann durchs halbe Quartier jagen. Zeugen, die diese Geschichte irgendwie untermauern könnten, gibt es keine.

Zeugen, die nichts sehen konnten und nichts hörten Die Meldeerstatterin sitzt auf einer Bank mit den beiden verdatterten, betagten Nachbarn in gut zehn Metern Distanz zum Schrebergartenhäuschen. Wegen des dichten Gestrüpps können die drei Zeugen zwar nicht sehen, was dort vor sich geht. Sehr wohl können sie aber hören. Doch alle drei hören nichts, obwohl es bei der angeblichen Schlägerei in der schlecht isolierten Hütte, bei der N.P. angeblich meterweit durch die Luft fliegt, ordentlich gekracht haben müsste und auch Schreie zu erwarten gewesen wären. Auch die angebliche Treibjagd durch den Feierabendverkehr wurde von keiner Menschenseele beobachtet. Und der angebliche Anruf auf die Nummer 117 – er wurde nie registriert. Ein einziger Zeuge der Anklage hat allerdings weder etwas gesehen noch gehört, weil er gar nicht vor Ort war. N.P. teilte im bloss mehrere Stunden nach dem angeblichen Vorfall mit, dass er zusammen geschlagen wurde. Wer ihn geschlagen haben soll, habe er ihm allerdings nicht gesagt.

30

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

[ deutsch ]

Vier Tage nach dem Vorfall begibt sich N.P. zum Arzt um Schürfwunden, Hämatome, Prellungen attestieren zu lassen. Drei Monate lässt N.P. verstreichen, bis er den angeblichen polizeilichen Übergriff zur Anzeige bringt. Aus dem Protokoll der Befragungen von N.P. geht hervor, dass er seine Aussagen zur Tat aus Handnotizen abliest. So auch vor Gericht – es ist also nicht verwunderlich, dass diese Aussagen immer konstant bleiben, wie das Gericht später anerkennend feststellt. Die erste Befragung der Polizisten vom Juni 2012 fällt ziemlich mager aus. Für beide war es ein Routineeinsatz, an den sie sich nur noch schemenhaft erinnern. «Es ist normal, dass wir auf Streife beschimpft und bespuckt werden», wird zu Protokoll gegeben, dies sei für sie noch lange kein Grund, die Nerven zu verlieren. Es ist das erste Mal, dass sie mit den Anschuldigungen konfrontiert werden. Im Herbst 2012 wird N.P. befragt. Dass das vermeintliche Opfer auch ein Täter sein könnte, der jemanden mutwillig zu Unrecht beschuldigt, ist in diesem System faktisch nicht vorgesehen. Gerade im vorliegenden Fall wäre auch denkbar gewesen, dass der betagte Mann oder die Polizisten Anzeige gegen N.P. erstattet hätten; dann wären sie die Opfer. N.P. lässt seiner Wut über die Polizisten, die er mit allerlei Schmähungen bedenkt, freien Lauf.

«Beweismittel» … die niemand sucht? Das war’s. Weitere Abklärungen – etwa eine Tatbestandsaufnahme vor Ort – gibt es nicht. Obwohl es um Existenzen geht. Werden die Polizisten verurteilt, können sie ihren Beruf an den Nagel hängen. Was aus dem angeblich erzwungenen Kündigungsschreiben, dem Schlüssel zur Hütte und dem Handy geworden ist, wird nicht weiter untersucht. Der Notruf auf die Nummer 117 wurde in der Zentrale nie protokolliert, über eineinhalb Jahre nach dem Vorfall sind auch die Aufzeichnungen der Telefonate längst gelöscht.

Am 21. Januar 2013 werden die beiden Polizisten zur Schlusseinvernahme vorgeladen. Es ist eine reine Formalie, wobei der Staatsanwalt den beiden Polizisten vorwirft, sie hätten in der ersten Einvernahme «verschwiegen», dass sie N.P. wegen Nichtanmeldens am Wohnort mit einer (korrekt verbuchten) Busse von siebzig Franken belegt und zwei Stunden nach dem Zwischenfall den Schrebergarten zwecks Nachkontrolle noch einmal aufgesucht hatten. Sie seien gar nie danach gefragt worden, geben die beiden Polizisten zu Protokoll. Diese Aussagen wird das Gericht später als wichtigstes Indiz für die Unglaubwürdigkeit der Polizisten auslegen. Dass sie sich bei der ersten Einvernahme vielleicht schlicht nicht an diese Details erinnern konnten, zieht keiner in Betracht. Vor allem zieht auch niemand in Betracht – nicht einmal die damaligen Verteidiger –, dass sich N.P. die mit viertägiger Verspätung ärztlich attestierten Verletzungen auch in einem ganz anderen Zusammenhang zugezogen haben könnte. Im Umfeld, in dem er verkehrt, sind Schlägereien keine Seltenheit. Die Verletzungen könnten auch von der Auseinandersetzung mit dem alten Mann herrühren. Doch niemand wagt es, das angebliche Opfer zu hinterfragen. Im Sommer 2013 quittiert der ältere der beiden Polizisten desillusioniert den Dienst und wechselt in die Privatwirtschaft um Abstand von der ganzen Geschichte zu bekommen. Für den bis zur Verurteilung am 9. Dezember 2013 übrig gebliebenen Polizisten ist die Gerichtsverhandlung eine Katastrophe, wird er per sofort vom Dienst freigestellt. Trotz widersprüchlicher Aussagen, entlastender Indizien und des Fehlens jeglicher Beweise fällten die Richter ihren folgenschweren Schuldspruch – ohne je mit einem der Beteiligten gesprochen zu haben. Gegen den erstinstanzlichen Schuldspruch wurde Berufung eingelegt. Die Verhandlung vor Obergericht findet am 9. Dezember 2014 statt. Gerhard Schaub, Autor kennt die Verurteilten persönlich Quellenverweis: Alex Baur, Weltwoche


[ Rédaction ]

[ français ]

Un cas de routine lourd de conséquences Deux policiers de la police municipale de Schlieren sont condamnés à seize mois de prison chacun pour abus d’autorité, privation de liberté, contrainte, préjudices corporels, violation de domicile et soustraction de biens mobiliers. N.P.* prétend avoir été passé à tabac par deux policiers. Bien que des témoins innocentent les accusés, le tribunal a cru les affirmations de N.P. qui espère des indemnités pour préjudice moral. *Nom connu de la rédaction

Un excès de violence digne du cinéma ?

La voie du jugement des policiers

Si le cas s’était vraiment déroulé tel qu’il est décrit dans l’acte d’accusation du procureur, nous aurions affaire à un excès de violence policière tel que nous pensions le connaître uniquement à travers les films américains.

Après cela, des mois se sont écoulés avant que les policiers n’entendent parler des accusations. Lorsqu’ils ont été informés de cette histoire pour la première fois le 14 juin 2012, un an s’était déjà écoulé. La délibération a eu lieu le 9 décembre 2013, deux ans et demi s’étaient donc déjà écoulés.

Le 24 juin 2011, les deux policiers de la police municipale de Schlieren (ZH) auraient enfermé N.P. dans une cabane de jardin ouvrier à Schlieren pour le maltraiter à coups de poings et de bottes. D’après les indications de N.P., l’un des coups de pieds aurait été si violent qu’il aurait été propulsé en l’air sur deux mètres. Les policiers auraient frappé la victime sans défense trente à quarante fois avec le plat de la main sur le visage pour le forcer à faire des aveux : « Où as-tu caché la marijuana ? » Ensuite, les policiers auraient forcé N.P. à rédiger manuellement une résiliation pour son jardin d’ouvrier et à la glisser dans une enveloppe affranchie avec la clé. Les policiers l’auraient prise avec le téléphone portable de N.P. avant de le chasser de la cabane. Ensuite, les policiers seraient montés dans leur véhicule de service afin de poursuivre N.P. jusqu’à l’épuisement à travers le trafic de fin de journée. En puisant dans ses dernières forces, N.P. se serait sauvé dans le domaine municipal de Juchhof afin d’appeler une ambulance au numéro d’urgence 117.

L’interrogation des policiers accusés par le président du tribunal n’a pas duré plus de cinq minutes, seules leurs données personnelles leur ont été demandées. Le fait qu’ils aient eu affaire à N.P. le jour en question n’a jamais été contesté. Mais après autant de temps, ils ne se souvenaient plus de nombreux détails. Pour eux, il s’agissait d’un cas de routine dans le quotidien de policier, N.P. n’a même pas été interrogé à propos de l’incident. Le jugement écrit de quarante pages n’apporte aucune clarté et laisse perplexe. Il n’y a ni preuves directes, ni témoins et les indications de N.P. son considérées comme justes ; les policiers sont déclarés coupables.

Dispute dans le jardin d’ouvrier En fait, le supposé « passage à tabac » a un avant et un après, qui n’ont été cités que partiellement au mieux dans le jugement et mettent le cas sous une lumière complètement différente.

Le malheur débute ce vendredi aprèsmidi de juin 2011, quand un homme alors âgé de 80 ans brûle un Tetrapak vide avec des déchets de jardin dans son jardin d’ouvrier à Schlieren. La pollution puante met en colère N.P. qui se trouve dans la cabane du jardin d’ouvrier voisin. La tension règne depuis un moment entre les voisins. En fait, N.P. ne devrait même pas vivre ici, déjà parce qu’il n’y a pas de toilettes. Le locataire et le propriétaire du jardin d’ouvrier se sont déjà plaints plusieurs fois. Armé d’un arrosoir, il se rend sur la parcelle concernée pour éteindre le feu puant. Ils en viennent aux mains et l’homme de 80 ans est jeté à terre. D’après ses affirmations, N.P. lui-même est blessé au visage et saigne. Plus tard, trois témoins – interrogés pas moins d’un an et demi après l’incident – indiquent conformément au protocole que N.P. aurait sauté à la gorge de l’homme et l’aurait étranglé. Une témoin qui habite dans une ancienne maison de garde-barrière voisine, a indiqué que N.P. était un type « imprévisible, agressif ». Tout le monde se réjouirait du fait que N.P. ait quitté le jardin d’ouvrier depuis. La témoin avait vu de près l’incident. Elle avait appelé les deux policiers municipaux. Après avoir été informés de l’attaque de l’homme, les policiers sont allés chercher N.P., qui se tenait devant sa cabane avec une bouteille de vin. Confronté aux accusations, il attaque directement : si son voisin porte plainte en raison de l’incident, il porterait plainte aussi de son côté. Mais les deux policiers veulent s’abord contrôler son identité.

| blaulicht | gyrophare

bleu | girofaro blu | 31


[ Rédaction ]

[ français ]

Comme N.P., visiblement soûl et qui innonde les deux policiers d’insultes, ne peut ou ne veut pas s’identifier, il est amené à la voiture de police proche afin d’y contrôler ses données personnelles sur ordinateur. N.P. n’était pas inscrit correctement, ce qui lui a valu une amande de septante francs, qu’il paie en liquide. Jusqu’à ce moment, les déclarations de toutes les personnes impliquées concordent. Mais alors arrive le moment où les policiers auraient enfermé N.P., l’auraient tabassé, dévalisé puis chassé sur la moitié du quartier. Il n’y a aucun témoin qui pourrait étayer cette histoire.

Des témoins qui n’ont rien vu et rien entendu La personne ayant appelé la police est assise sur un banc avec les deux voisins âgés stupéfaits à dix mètres de la cabane du jardin d’ouvrier. En raison des denses broussailles, les trois ne peuvent pas voir ce qui s’y passent. Mais ils entendent très bien. Mais aucun des trois n’entend quoi que ce soit, alors que dans la cabane mal isolée dans laquelle N.P. aurait volé sur plusieurs mètres lors du supposé passage à tabac, il aurait du y avoir un sacré vacarme et qu’on pourrait s’attendre à des cris. De même, la supposée poursuite à travers le trafic de fin de journée n’a été observée par personne. Quant à l’appel au numéro 117, il n’a jamais été enregistré. Le seul témoin de l’accusation n’a rien vu ni rien entendu, car il n’était même pas sur place. N.P. lui a simplement dit, plusieurs heures après le soi-disant incident, qu’il avait été tabassé. Cependant, il ne lui a pas dit qui l’aurait frappé. Quatre jours après l’incident, N.P. se rend chez le médecin pour faire attester des écorchures, des hématomes et des contusions. N.P. laisse passer trois mois avant de porter plainte contre la soi-disant agression policière. D’après le procès-verbal des interrogations de

32

| blaulicht | gyrophare

N.P., il lit ses déclarations relatives au fait à partir de notes manuelles. Tout comme au tribunal – il n’est donc pas étonnant que ces déclarations restent toujours identiques, comme le reconnaît plus tard le tribunal. La première interrogation des policiers en juin 2012 paraît assez faible. Pour les deux, il s’agit d’une intervention de routine dont ils ne se souviennent que vaguement. « Il est normal qu’on nous insulte et qu’on nous crache dessus pendant notre service », peut-on lire sur le procès-verbal, mais ceci serait loin d’être une raison de perdre patience. C’est la première fois qu’ils sont confrontés à ces accusations. N.P. est interrogé en automne 2012. En pratique, le système ne prévoit pas que la supposée victime puisse aussi être un coupable qui accuse volontairement quelqu’un d’un tort. Dans le cas présent, il aurait également été pensable que l’homme agressé ou les policier portent plainte contre N.P. ; dans ce cas, ils auraient été les victimes. N.P. laisse libre cours à sa colère contre les policiers qu’il innonde de toutes sortes d’insultes.

Des « preuves »… que personne ne cherche ? C’est tout. Il n’y a pas de clarification supplémentaire, comme un procès-verbal de constatation des faits sur place. Il en va pourtant de vies. Si les policiers sont condamnés, ils peuvent raccrocher leur travail. Personne n’a cherché ce qu’il était advenu de la soi-disant lettre de résiliation forcée, de la clé de la cabane et du téléphone portable. L’appel d’urgence au numéro 117 n’a pas été enregistré dans la centrale, et plus d’un an et demi après l’incident, les enregistrements des appels sont supprimés depuis longtemps. Le 21 janvier 2013, les deux policiers sont convoqués à l’audition finale.

bleu | girofaro blu |

C’est une pure formalité, au cours de laquelle le procureur reproche aux policiers d’avoir « caché » lors de la première déposition qu’ils avaient infligé une contravention (correctement enregistrée) de septante francs à N.P. pour ne pas s’être inscrit sur le lieu de résidence et qu’ils s’étaient de nouveau rendus dans le jardin d’ouvrier pour un contrôle supplémentaire deux heures après l’incident. Les deux policiers indiquent dans le procès-verbal que personne ne le leur a demandé. Le tribunal utilisera ensuite ces éléments comme un indice important de la non crédibilité des policiers. Personne ne tient compte du fait qu’ils ne se souvenaient peut-être plus de ces détails lors de la première déposition. Surtout, personne – pas même les anciens défenseurs – ne tient compte du fait que N.P. aurait pu obtenir d’une toute autre manière les blessures attestées médicalement avec quatre jours de retard. Les bagarres ne sont pas rares dans le milieu dans lequel il évolue. Les blessures peuvent aussi être dues à la lutte avec le vieil homme. Mais personne n’ose interroger la victime supposée. En été 2013, le plus âgé des deux policiers a quitté le service plein de désillusions et est passé au secteur privé afin de prendre de la distance avec toute cette histoire. Pour le policier restant jusqu’au jugement le 9 décembre 2013, le verdict est une catastrophe, car il est immédiatement relevé de ses fonctions. Malgré des déclarations contradictoires, d’indices à décharge et de l’absence de toute preuve, les juges ont déclaré une culpabilité lourde de conséquences – sans jamais avoir parlé avec l’une des personnes concernées. Un appel a été déposé contre la culpabilité en première instance. L’audience devant la cour d’appel aura lieu le 9 décembre 2014. Gerhard Schaub, l’auteur, connaît personnellement les jugés Source : Alex Baur, Weltwoche


[ Redazione ]

[ italiano ]

Un caso di routine che ha avuto conseguenze Due poliziotti della polizia comunale di Schlieren sono stati condannati ciascuno a 16 mesi di carcere con l’accusa di abuso di potere, sequestro di persona, violenza privata, lesioni personali, violazione di domicilio e sottrazione di una cosa mobile. N.P.* afferma di essere stato picchiato brutalmente da due poliziotti. Anche se i testimoni scagionano i due imputati, il tribunale ha creduto alle dichiarazioni di N.P. che spera di ottenere un risarcimento per i danni morali. *Il nome è noto alla redazione

Un eccesso di violenza come nei film? Se l’episodio si è svolto realmente così come è stato trascritto nell’accusatoria del pubblico ministero, ci troveremmo di fronte a un eccesso di violenza da parte della polizia, pari a quelli che, fino ad oggi, abbiamo visto solo nei film americani. Il 24 giugno 2011 i due poliziotti comunali di Schlieren (ZH) avrebbero rinchiuso N.P. nella baracca di un piccolo orto familiare a Schlieren e lo avrebbero maltrattato colpendolo con calci e pugni. Secondo quanto afferma lo stesso NP, un colpo sarebbe stato talmente forte da farlo volare in aria per due metri. I poliziotti avrebbero schiaffeggiato a palmo aperto il viso della vittima inerme per ben trenta/quaranta volte, allo scopo di estorcergli una confessione: «Dove hai nascosto la marijuana?» In seguito i due poliziotti avrebbero costretto N.P. a scrivere di proprio pugno una rinuncia al suo orto e a metterla unitamente alla chiave in una busta affrancata, che i due poliziotti avrebbero sottratta a N.P. insieme al suo cellulare. Quindi lo avrebbero scacciato dalla baracca. In seguito i poliziotti sarebbero saliti a bordo della volante, per continuare a dare la caccia a N.P. nel traffico di punta di fine giornata, fino a sfinirlo. Con un ultimo sforzo N.P. si sarebbe salvato

nella proprietà comunale di Juchhof, e telefonando al 117, numero di emergenza della polizia, avrebbe chiesto un’ambulanza.

L’iter fino alla condanna dei poliziotti Trascorrono diversi mesi prima che i poliziotti vengano a conoscenza delle accuse a loro carico. Il 14 giugno 2012, quando per la prima volta vengono interrogati sui fatti, era ormai già trascorso un anno. E l’udienza si è svolta il 9 dicembre 2013, a distanza di due anni e mezzo. L’interrogatorio dei poliziotti accusati da parte del presidente del tribunale non è durato nemmeno cinque minuti: si è limitato infatti a chiedere solo i dati personali. Non è mai stato contestato loro il fatto che nel giorno in questione avessero avuto contatti con N.P. Ed essendo trascorso così tanto tempo, non ricordavano molti dettagli. A loro avviso si era trattato di un caso di routine. N.P. non è stato interrogato sull’accaduto. Le quaranta pagine di motivazione della sentenza non fanno chiarezza sull’accaduto e suscitano invece diverse perplessità. Non ci sono prove dirette, né testimoni. Tuttavia, si dà credito alle accuse di N.P. e i poliziotti vengono dichiarati colpevoli.

La lite nell’orto In realtà il presunto «pestaggio» ha anche un prima e un dopo, che nella condanna vengono citati in modo frammentario, ma che gettano nuova luce sul caso. Lo sciagurato episodio ha inizio in quel venerdì pomeriggio del giugno 2011, quando un allora 80enne, insieme ai rifiuti del giardino, brucia nel suo piccolo orto a Schlieren anche un tetrapak vuoto. Questo comportamento non rispettoso dell’ambiente, che crea cattivo odore, fa montare su tutte le furie N.P., che si trova nella baracca dell’orto adiacente. Tra i due vicini già da tempo non corre buon sangue. A dire il vero N.P. non potrebbe nemmeno vivere lì, visto che la baracca non ha una toilette. Sia i residenti che gli altri proprietari degli orti si sono già lamentati più volte. Armato di un innaffiatoio, si precipita dal vicino per spegnere il fuoco maleodorante. I due arrivano alle mani, e l’80enne cade a terra. N.P., per sua stessa ammissione, si procura una ferita sanguinante al viso. In seguito tre testimoni – interrogati a tre anni di distanza dall’episodio – ammettono conformemente al verbale, che N.P. si sarebbe avventato al collo dell’anziano serrandolo. Una testimone, che abita in un ex casello ferroviario nei pressi dell’orto, ha ammesso che N.P. sarebbe una persona «imprevedibile e aggressiva». Tutti erano soddisfatti del fatto che, nel frattempo, N.P. avesse abbandonato l’orto. La testimone avrebbe assistito a distanza ravvicinata all’episodio e avrebbe chiamato i due poliziotti. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

blu | 33


[ Redazione ]

[ italiano ]

Dopo aver cercato di stabilire le modalità dell’aggressione all’uomo anziano, i poliziotti si recano da N.P. che è seduto davanti alla sua baracca con in mano una bottiglia di vino. Alla notifica delle accuse, lui parte subito al contrattacco: se il vicino lo avesse denunciato, lui, a sua volta, avrebbe sporto denuncia. Ma i due poliziotti per prima cosa vogliono verificare l’identità dell’uomo. Poiché N.P. è palesemente ubriaco e si fa beffe dei poliziotti, e non può o non vuole dichiarare la propria identità, viene condotto fino alla vicina volante, per verificare i suoi dati tramite computer. N.P. non è registrato correttamente, quindi gli viene elevata una sanzione di settanta franchi, che lui paga in contanti. Fino a questo punto le dichiarazioni di tutte le parti sono concordi. Ma ecco che ora si giungerebbe al momento in cui i poliziotti avrebbero rinchiuso N.P. nella baracca, lo avrebbero picchiato, derubato e, infine, inseguito per mezzo quartiere. Non ci sono testimoni che sostengano questa parte della storia.

Testimoni che non potevano vedere, e testimoni che non hanno sentito nulla La testimone siede su di una panca con i due vicini anziani sbalorditi, a una decina di metri di distanza dalle baracche degli orti. A causa della fitta sterpaglia, i tre testimoni non sono in grado di vedere cosa accade a pochi metri da loro. Ma possono sentire bene. Tuttavia nessuno di loro ha udito nulla, anche se nella baracca, che non è insonorizzata, si dovevano ben sentire i rumori prodotti dal volo di due metri fatto da N.P., per non parlare delle sue urla. Nessuno ha notato nemmeno il presunto inseguimento nel traffico. E la presunta telefonata al 117? Non è stata mai registrata. L’unico testimone dell’accusa non ha visto, né udito nulla, semplicemente perché non si trovava sul posto. Diverse ore dopo il presunto episodio N.P. gli aveva raccontato di essere stato picchiato. Ma non gli aveva rivelato comunque l’identità degli aggressori.

34

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

blu |

Quattro giorni dopo questo episodio, N.P. si reca dal medico per farsi certificare la presenza di escoriazioni, ematomi e contusioni. N.P. fa trascorrere altri tre mesi prima di denunciare la presunta aggressione da parte dei poliziotti. Dal verbale degli interrogatori di N.P. si evidenzia che egli legge le proprie dichiarazioni da appunti scritti a mano. E lo stesso fa anche in tribunale: nessuna meraviglia, dunque, che le sue dichiarazioni siano sempre concordi, come accerta in seguito il tribunale. Il primo interrogatorio dei poliziotti nel giugno 2012 non dà grandi risultati. Per i due si era trattato di un intervento di routine, del quale avevano ricordi vaghi. «È normale, che durante dei litigi veniamo insultati e anche che ci sputino addosso», viene riportato a verbale, ma anche che questi episodi, da tempo, non rappresentano un motivo valido per perdere i nervi. È la prima volta che i due vengono a conoscenza delle accuse loro mosse. Nell’autunno 2012 viene interrogato N.P. In questo sistema non è previsto di fatto che la presunta vittima possa essere in realtà anche un reo, deciso a incolpare ingiustamente qualcuno. E proprio in questo caso sarebbe stato logico aspettarsi che l’uomo anziano o gli stessi poliziotti avessero sporto denuncia contro N.P. diventando essi stessi vittime. N.P. lascia libero sfogo alla sua rabbia contro i poliziotti, ricoprendoli di invettive.

«Prove»… che nessuno cerca? Già, proprio così. Non esistono ulteriori chiarimenti – ad esempio un verbale del sopralluogo. Pur se ci sono in gioco delle vite. Se i poliziotti venissero condannati, perderebbero il lavoro. Non sono state condotte indagini per scoprire cosa ne sia stato della lettera di rinuncia estorta all’uomo, né della chiave della baracca, né del cellulare. La chiamata di emergenza al 117 non è mai stata protocollata in centrale e, a un anno e mezzo di distanza dal fatto, anche le registrazioni delle telefonate sono state ormai cancellate.

Il 21 gennaio 2013 i due poliziotti sono stati invitati a presentarsi all’interrogatorio finale. Si è trattato di una pura formalità, in cui il pubblico ministero li ha accusati di aver «fatto delle omissioni» nel primo interrogatorio, di aver elevato una multa di settanta franchi (registrata correttamente) a N.P. a causa della mancata registrazione di residenza e che, al termine dei fatti loro contestati, avrebbero effettuato ancora un controllo dell’orto. I poliziotti hanno verbalizzato che non erano mai state rivolte loro domande relative a questi fatti. In seguito il tribunale riterrà queste affermazioni quale principale indizio della inattendibilità dei poliziotti. Nessuno ha preso in considerazione l’eventualità che, forse, durante il primo interrogatorio, non si erano ricordati di questi dettagli. Soprattutto nessuno tiene conto – nemmeno gli allora difensori –, che N.P. avrebbe potuto procurarsi le ferite certificate dal medico in un contesto del tutto diverso. Nell’ambiente in cui vive, i pestaggi non sono rari. Avrebbe potuto procurarsi le ferite anche durante la rissa con l’uomo anziano. Ma nessuno osa fare domande alla presunta vittima. Nell’estate del 2013 il più anziano dei due poliziotti lascia, deluso, l’arma, e lavora nel servizio privato per prendere le distanze da tutta questa storia. Per il collega rimasto fino alla condanna del 9 dicembre 2014, l’udienza è stata una catastrofe, in quanto è stato esonerato dal sevizio con effetto immediato. Nonostante le dichiarazioni contraddittorie, gli indizi a discarico e la mancanza di qualsiasi prova, i giudici hanno confermato la pesante condanna – senza aver mai parlato con alcuna delle persone coinvolte. È stato presentato un appello contro la condanna in primo grado. L’udienza dinanzi al Tribunale d’appello si terrà il 9 dicembre 2014. Gerhard Schaub, autore, conosce personalmente i condannati Fonte: Alex Baur, Weltwoche


[ deutsch ]

Mit Schulthess zuverlässig zum nächsten Einsatz

Schulthess-Wet-Clean – Die erste Wahl für Schutzbekleidung Die Schulthess-Imprägnierung sorgt dafür, dass die

Mit Schulthess Wet-Clean bleibt die Schutzwirkung gegen Schmutz, Nässe und Feuer erhalten und damit Schutzwirkung der Uniform erhalten bleibt. Wet-Clean ist ist Ihre Sicherheit gewährleistet. das perfekte werterhaltende Reinigungsverfahren für:

• Stiefel Schulthess ist der Experte, wenn es optimale Schutzwirkung vor Feuer und• Schutzanzüge Swissmade • Wolldecken um die anspruchsvolle Reinigung und Nässe, was die diesbezügliche Zuverläs-• Masken desinfiziert und imprägniertsich Ihre seit jeher zum Pflege von Schutz- und Rettungsuni- sigkeit beim nächsten Einsatz bewahrt.… undSchulthess bekennt Schutzbekleidung auf Tastendruck. formen sowie deren Zubehör geht. Um Übrigens: Die Wirksamkeit der Schul- Produktionsstandort Schweiz. Die Gehöchste Ansprüche zu erfüllen, ist die thess-Desinfektionsprogramme wurde räte werden mit viel Stolz und Engagemit einer USB-Schnittstelle versehene durch das wfk-Institut für Angewandte ment in Wolfhausen im Zürcher Oberwmi Geräte-Generation (Füllmenge Forschung mit Sitz in Krefeld D getes- land entwickelt und produziert, sie sind von 7 bis 30 kg) mit dem bewähr- tet und bestätigt. robust gebaut und auf Langlebigkeit Ökologisch und intelligent, ten Wet-Clean-Verfahren ausgerüstet. ausgerichtet. mit USB-Schnittstelle Wet-Clean bietet spezielle Waschprogramme für Schutzbekleidung, welche Schonend, Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne! den verschiedenen Textilien und MateSchulthess Maschinen AG rialarten eine optimale Behandlung zu- wirtschaftlich CH-8633 Wolfhausen, info@schulthess.ch Tel. 0844 880 880, www.schulthess.ch kommen lässt: Schutzmasken, Helme, und energieeffizient Stiefel, Lederhandschuhe, plastifizierte oder atmungsaktive Bereitschaftsklei- Die professionellen Schulthess-Geräte Schulthess Maschinen AG dung können werterhaltend gereinigt, schonen nicht nur die Textilien, sondern gepflegt und zugleich imprägniert wer- auch Budget und Umwelt: Es werden bis CH-8633 Wolfhausen den. Die innovativen Schulthess Wet- zu 40% Wasser und 20% Strom eingeTel.: 0844 880 880 Clean-Nassreinigungs- und Desinfek- spart. Auf diese Art und Weise können tionsprogramme entfernen problemlos die Wasch-Betriebskosten bei gleichinfo@schulthess.ch Schmutz, Blut oder auch Öl aus den Uni- zeitiger Umweltschonung schnell und www.schulthess.ch formen und erhalten gleichzeitig deren nachhaltig gesenkt werden.

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

35


Rosenaustrasse 2, 6032 Emmen Telefon: 041 / 552 00 01

security-store

Emmenbrücke

www.security-store.ch Öffnungszeiten:

13.30 - 18.30 Uhr Dienstag Mittwoch 13.30 - 21.00 Uhr 13.30 - 18.30 Uhr PROTECTYOURLI Donnerstag PROTECTYOURLIFE OTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE ROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURL Freitag 13.30 - 18.30 Uhr PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOUR Samstag 9.00 - 16.00 Uhr E PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOU FE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTY LIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECT RLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTEC URLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTE OURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROT YOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PRO CTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PR ECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE P security-store.ch TECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE OTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIF ROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURL PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOUR PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOU FE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYO IFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTY LIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECT URLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTE OURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE Militär • Polizei PROTECTYOURLIFE • Security • Feuerwehr • Freizeit PROTECTYOURLIFE PROT YOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PRO Bekleidung und Ausrüstung von A bis Z TYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PR CTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE P ECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE TECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIF OTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLI ROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURL In unseremPROTECTYOURLIFE Security-Store bieten wirPROTECTYOURLIFE Ih- Eine erstklassige Auswahl an Jacken, Für PROTECTYOURLIFE Ihre sportliche Freizeits-AktiviPROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOU nen auf 200 Quadratmeter ein grosses PROTECTYOURLIFE Hosen und Stiefeln bieten wir ebenso, tät führen wir in unserem Sortiment E PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYO FE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTY Sortiment an diversen Sicherheits-und PROTECTYOURLIFE wie unsere grosse Exklusiv-Kollektion die Sportbekleidung von UNDER ARLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE Freizeitsbekleidungen, Einsatzschuhen von Ballistic-, Stichund SchlagwesMOUR ab, die wir zum grössten Teil di-PROTECT RLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTEC und jeglichen Zusatz-Accessoire an, um ten, von denen wir der Importeur für rekt aus Amerika importieren. URLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTE YOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROT Ihnen Ihren Einsatz mit qualitativ hoch- die Schweiz sind. Besonders stolzPROTECTYOURLIFE sind TYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PRO Material erleichtern zu können. wir auf unser grosses Angebot von der Um unserem Topservice abzurunden, CTYOURLIFEwertigem PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PR ® ECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE P Marke 5.11 Tactical-Series , von der PROTECTYOURLIFE können Sie für Ihre Einsatzgruppe eiTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE wir seit Sommer 2014 der Premiumnen persönlichen Termin ausserhalb OTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIF Händler geworden PROTECTYOURLIFE sind. unserer Öffnungszeiten vereinbaren. ROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURL PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOUR PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOU FE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYO IFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECT LIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTEC Gehörschutz URLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTECTYOURLIFE PROTE

PROTECTYOURLIFE

Wir modulieren Ihren Insta Mold Hörschutz aus Silikon von ipi, Insta-Mold Products, Inc. Bei uns im Store an. Der Zweikomponenten-Silikon nimmt vom Ohr eine exakte Abformung, eine so genannte Otoplastik. Nach wenigen Minuten sind die Otoplastiken ausgehärtet und werden zur Fertigstellung herausgenommen. Je nach Kundenwunsch bauen wir beispielsweise Akkustikfilter oder für Verbindungen für Funkgeräte ein. Ihr persönlicher Zeitaufwand beträgt wenige Minuten.

36

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |


Arbeitsund Sicherheitsbekleidungen Die Sicherheit, Präzision, Geschwindigkeit und Effizienz sind Aufgaben der Polizei, Spezialeinheiten, Militär, Rettungsdiensten und Feuerwehren. Dies gilt es zu optimieren. Die Kombination von Zuverlässigkeit, Qualität und das optimale Preis-/Leistungsverhältnis der Produkte von 5.11 Tactical TM machen das Unternehmen zum innovativen und qualitativen Marktführer im Bereich der professionellen Sicherheitsausrüstung weltweit. Zusätzlich führen wir noch Mil-Tec, Engel, Workzone und vieles mehr.

Ballistik-, Schlag und Stichwesten sowie Schnittkleider für Profis

OV1- OVERT

CV1- COVERT

EV1- EXECUTIVE

| | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

37


AB

[ deutsch ]

PRIMÄRBATTERIEN

Swiss Point AG Moosstrasse/Moospark 6221 Rickenbach LU

38

Telefon +41 62 - 721 82 82 Telefax +41 62 - 721 82 20

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

info@swiss-point.ch www.swiss-point.ch

DE

LA S S 9 GE OR 0 % T R VE IME RF N ÜG TS BA R


[ deutsch ]

Urbane Sicherheit bei Nacht Sicherheit wird durch eine Vielzahl von statistischen Erhebungen und deren Auswertungen gerne als politisches Argument verwendet. Sicherheit bei Nacht spielt dabei eine besonders diffizile Form von Gesellschaftsthematik. Besonders brisant wird es jedoch wenn man die Korrelation zwischen nächtlicher Beleuchtung und Kriminalität in den weltweiten Medien durchforstet. Hier wird offenkundig wie gespalten die jeweiligen Ansichten doch sind. Mittlerweile spekulieren bereits vereinzelte Kommunen, bzw. deren Sicherheitsexekutive mit dem Slogan, dass eine unbeleuchtete Stadt den Kriminellen durch die Nacht die visuelle Einsicht ihrer Tatorte stark reduziert und damit die Einbruchsdelikte wesentlich geringer sind. Die Ausgangssituation der eventuellen Geschädigten (Opfer) wird dabei völlig übersehen. Andere Meinungsträger wiederum schwören darauf, dass die Qualität der öffentlichen Beleuchtung eine direkte positive Einflussnahme auf die Statistik der Kriminalität während der Nachtstunden bewirkt.

Wie so oft im Leben wird die Meinungsmitte, also die Berücksichtigung beider Gegensätze, eine Näherung zur Wahrheit sein. Doch was bedeutet dies nun wirklich? Technisch gesehen ist ein Kompromiss der beiden Ansichten durchwegs möglich und bereits umsetzbar. Nach der nächtlichen „rush hour“ den abendlichen Verkehrsspitzen also, werden die Beleuchtungsniveaus je nach Verkehrsflächenkategorie essentiell verringert. Insbesondere Quartiere könnten fast auf ein Minimum reduziert werden. In sensiblen Bereichen kann dann eine intelligente Videoüberwachung die Steuerung

SAFE CITY UNSICHTBARE HOCHAUFLÖSENDE PTZ IP KAMERA

der öffentlichen Beleuchtung übernehmen. Dabei werden Geschehnisse welche das System als „unnatürliches“ Verhalten detektiert an die Exekutive gemeldet und die im betroffenen Bereich befindliche öffentliche Beleuchtung auf 100% Lichtleistung hochgefahren. Intelligente Strassenbeleuchtung ist heute bereits dazu in der Lage. Wichtig wird sein wann Gesellschaft, Politik und Wirtschaft erkennen was für die Menschen wirklich wichtiger ist. Die Statistik oder tatsächlich ein „Gefühl der Geborgenheit“ welches letztlich der Massstab für die Bewertung von Sicherheit ist. Ing. Gerhard Eberl

Althardstrasse 10 CH-8105 Regensdorf www.smartlightvision.ch

MODELL ATHINA WIR FREUEN UNS, WENN SIE MIT UNS KONTAKT AUFNEHMEN:

KOMMUNIKATION VIA FUNK

IPOLE MODULE

HIGH DEFINITION LED ODER PLASMA ENGINE

HANSPETER GABRIEL HP.GABRIEL@SMARTLIGHTVISION.CH MOBILE 079 439 09 65

VIDEO ÜBERWACHUNGSMODUL KUNDENSPEZIFISCHE VIDEOANALYTIK OPTIONALE MODULE UND SENSOREN

JUDITH FREULER J.FREULER@SMARTLIGHTVISION.CH MOBILE 078 896 21 95

WIR FÜHREN IHNEN GERNE UNSER REFERENZOBJEKT | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu | 39IN SCHIERS / GR VOR.


[ deutsch ]

Continental:

Breites Winterreifenangebot für PKW • Reifen unterstützten Wirkungsweise von Fahrerassistenzsystemen • Testredaktionen mit vielen Empfehlungen für Continental-Winterreifen Hannover / Dietikon, Oktober 2014. Continental hat für nahezu alle Pkw Winterreifen im Angebot. Für stärker motorisierte Wagen ist der Continental WinterContact TS 850 P neu am Start, für Fahrzeuge der Mittelklasse ist der ContiWinterContact TS 850 konzipiert. Beide Modelle unterstützten die Wirksamkeit der Regeleingriffe von Fahrerassistenzsystemen. An Fahrzeugen der Kompaktklasse hat sich der ContiWinterContact TS 800 bestens bewährt. Mit dem ContiWinterContact TS 830 P bietet der Marktführer zusätzliche Grössen für besonders sportlich ausgelegte Wagen an. Die Winterreifen von Continental wurden bei den Tests der Fachpresse mit Bestnoten oder „empfehlenswert“ beurteilt. Mit dem breiten Grössenangebot können nahezu alle Fahrzeuge, die in Europa ausgeliefert

40

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

werden, mit Winterreifen des Marktführers bestückt werden. Dazu werden Winterreifen für Felgendurchmesser zwischen 13 bis 22 Zoll hergestellt, alle Winterreifen von Continental tragen zusätzlich zur M+S-Kennung das Schneeflockensymbol.

Der neue Continental WinterContact TS 850 P Der neue Continental WinterContact TS 850 P steht ab dem Herbst in den Verkaufsräumen des Fachhandels zur Verfügung. Mit dem neuen Modell haben die Entwickler des führenden Winterreifenherstellers die Leistungseigenschaften eines Produktes nennenswert anheben können. So toppt der Continental WinterContact TS 850 P das

Vorgängermodell beim Handling auf Schnee und trockener Strasse sowie beim Bremsen. Möglich wird dies durch die neue Profilauslegung des asymmetrischen Winterreifens für die gehobene Mittel- und Oberklasse sowie SUV. Der Continental WinterContact TS 850 P löst ab der kommenden Saison zusammen mit seinem „grossen Bruder“ Continental WinterContact TS 850 P SUV schrittweise die Vorgänger ContiWinterContact TS 830 P sowie ContiCrossContact Winter ab. Beide werden aber auch weiterhin in einem umfassenden Grössenspektrum erhältlich sein. Der Marktführer bei Winterreifen wird das neue Produkt auf demselben Preisniveau anbieten wie die Vorgängermodelle. Reifen für Felgen zwischen 16 und 20 Zoll Durchmesser werden gefertigt.


CONTINENTAL AG Als Anbieter von Reifen, technischen Elastomerprodukten, Bremssystemen, Systemen und Komponenten für Antriebe und Fahrwerk, Instrumentierung, Infotainment-Lösungen, Fahrzeug-elektronik trägt Continental zu mehr Fahrsicherheit und zum globalen Klimaschutz bei. Continental ist darüber hinaus ein kompetenter Partner in der vernetzten, automobilen Kommunikation. Continental beschäftigt derzeit mehr als 186.000 Mitarbeiter in 49 Ländern und gehört mit einem Umsatz von rund 33,3 Milliarden Euro im Jahr 2013 weltweit zu den führenden Reifenherstellern, Automobilzulieferern und Industriepartnern. www.continental-corporation.de

DIVISION REIFEN

Der ContiWinterContact TS 830 P: Sicherheit für schnelle Pkw und Sportler Der bewährte ContiWinterContact TS 830 P ist weiterhin in einer breiten Lieferpalette mit vielen Freigaben durch führende Fahrzeughersteller erhältlich. Er bietet sichere Fahreigenschaften bei allen winterlichen Strassenbedingungen sowie präzises Handling auf trockener und nasser Fahrbahn. In einigen Grössen ist der Winterreifen als SSR-Modell mit Notlaufeigenschaften verfügbar.

Der ContiWinterContact TS 850: Spezialist für Kompakte und untere Mittelklasse Der ContiWinterContact TS 850 hat bei den Testberichten der Fachredaktionen im letzten Herbst eine Vielzahl von Testsiegen und Empfehlungen der Fachmagazine „einfahren“ können. Sein laufrichtungsgebundene Profil ist so ausgelegt, dass hoher Grip für die sichere Verzahnung mit Schnee und Eis zur Verfügung steht. Auch auf trockenen oder nassen Strassen bietet der neue Winterreifen von Continental ein hohes Mass an Sicherheit. Zusätzlich wurde der Reifenaufbau so weiterentwickelt, dass Rollwiderstand noch weiter

abgesenkt wurde. Die Lieferpalette des Volumenmodells wird zu diesem Winter weiter ausgebaut. Continental fertigt Reifen für Felgendurchmesser von 14 bis 17 Zoll.

Spezialist für die Kompaktklasse: ContiWinterContact TS 800 Mit dem bewährten ContiWinterContact TS 800 hat Continental einen sicheren Winterreifen für die Mini- und Kleinwagenklasse im Programm. Mit besten Handling-Eigenschaften und kurzen Bremswegen auf nassen oder mit Schnee und Eis bedeckten Strassen ist er ein echter Winter-Allrounder für Fahrzeuge wie Skoda Fabia, VW Polo, Ford Fiesta und Opel Corsa. Seine hohen Sicherheitsreserven beruhen im Wesentlichen auf der Weiterentwicklung der bewährten Wabenlamellen in Verbindung mit einer gepfeilten Rillenstruktur und einem neuartigen Mischungskonzept. In den Tests von ADAC, Stiftung Warentest, ÖAMTC und TCS wurde der Reifen für die Kompaktklasse mit der höchsten Bewertung als „sehr empfehlenswert“ auf Platz eins eingestuft. Der Winterreifen für Kleinwagen wird für Felgendurchmesser von 13 und 15 Zoll produziert.

Die Division Reifen verfügt heute über 24 Produktions- und Entwicklungs-Standorte weltweit. Das breite Produktportfolio sowie kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung leisten einen wichtigen Beitrag zu wirtschaftlicher und ökologisch effizienter Mobilität. Als einer der weltweit führenden Reifenhersteller hat die Reifen-Division 2013 mit mehr als 44.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 9,6 Mrd Euro erwirtschaftet.

PKW-REIFEN Continental zählt zu den führenden Pkw-Reifen-Herstellern in Europa und ist in Erstausrüstung und Ersatzgeschäft insgesamt der viertgrösste Pkw-Reifen-Hersteller weltweit. Der Fokus für die Produktentwicklung der Premium-Marke Continental liegt auf der Optimierung aller sicherheitsrelevanten Eigenschaften bei gleichzeitig minimiertem Rollwiderstand. www.continental-reifen.de

SPONSORING Die Reifen-Division ist ein Offizieller Sponsor des DFB-Pokal, der Major League Soccer in den USA und Kanada, des Asien Cup 2015 in Australien sowie der UEFA EURO 2016TM in Frankreich. www.ContiSoccerWorld.de

Kontakt:

Continental Suisse SA Lerzenstrasse 19 A, 8953 Dietikon Telefon: +41 (0) 44 745 56 55 Fax: +41 (0) 44 745 56 00 www.continental-reifen.ch

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

41


Testen Sie jetzt R@venBlue in unserem neuen Demo-Fahrzeug

42

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |


[ deutsch ]

Wärmebildgeräte verleihen taktischen Vorteil Wärmebildgeräte mit hoher Auflösung und Bildfrequenz stehen seit einiger Zeit auf der Wunsch- oder Beschaffungsliste vieler Dienststellen da sie das Entdecken von teilweise versteckten Wärmequellen ermöglichen. Ein hoher Preis stand bisher mancher Beschaffung bisher noch im Wege. Die Serie der Pulsar Quantum HD Thermokameras bietet in jeder Preislage ein auf die Bedürfnisse von Polizei, Sicherheits- und Rettungsdiensten aber auch Natur- und Jagdaufsichten angepasstes Gerät. In drei Ausführungen des Objektivdurchmessers und Vergrösserung werden verschiedene Entdeckungsreichweiten erreicht: die kompakte Variante Quantum HD 19 S erlaubt das Aufspüren von wärmeabstrahlenden Personen, Tieren oder Objekten bis 500 m, in der Ausführung Quantum HD 38 S bis 950m und mit der neuesten Ergänzung, Quantum HD 50 S gar bis 1'250 Meter. Auf Knopfdruck verdoppelt das elektronische Zoom die Bildvergrösserung. Die Bildfrequenz von 30 Hz resultiert in einem ruhigen, flüssigen Bild auch bei einem Kamera­ schwenk zum Beispiel beim raschen Absuchen grösserer Flächen. Trotz der vielen Möglichkeiten der Pulsar Quantum Wärmebildgeräte bestechen die Geräte durch eine einfache, intuitive Bedienung. So können Kontrast und Helligkeit jederzeit schnell an die Situation angepasst werden. Die Videoschnittstelle erlaubt es, das Bild auf externen Bild­ schirmen darzustellen oder auf einem optionalen Recorder festzuhalten. In Kürze werden auch WärmebildAufsatz Module in Kombination mit Smartphones den Markt erobern und diese Technologie noch weiter verbreiten. OptiLink bietet mit dem Opgal Therm-App in Kürze eine solche Möglichkeit. Diese Lösung sowie aktuelle Nachtsichtgeräte mit Restlichtverstärkerröhren oder digitale Nachtsichtgeräte sind zu sehen an der Securité 2014 in Lausanne, Halle 36 Stand 68C. Hochauflösendes, digitales Nachtsichtgerät Pulsar 78081 Recon X850

OptiLink AG Poststrasse 10, 2504 Biel Fon: 032 323 56 66 • Fax: 032 323 56 64 info@optilink.ch • www.optilink.ch | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

43


Einer für Sie alles: Das neue IP-Alarmübermittlungsgerät ipONE von Schulung, TUS übernimmt säm Als Anlageerrichter senken mit links den Aufwand für Einer für alles: Das neue IP-Alarmübermittlungsgerät ipONEJobs von übernimmt sämtliche in derTUS bedarfsgesteuerten Alarmübermittlung. Spezielle Kundenbedürfnisse? E die passende ipONE Softwarevon einspielen und schon funktioniert ipONE exakt nach Pflicht Spitze, oder? www.igtus.ch für alles: Das neue IP-Alarmübermittlungsgerät TUS –übernimmt sämtliche Jobs in der bedarfsgesteuertenEiner Alarmübermittlung. Spezielle Kundenbedürfnisse? Einfach Als Anlageerrichter senken Sie mit links den Aufwand für Schulung, Beratung und L Jobs in der bedarfsgesteuerten Alarmübermittlung. Spezielle Kundenbedürfnisse? Einfach Spitze, oder? www.igtus.ch die passende – und schon funktioniert ipONE exakt nach Pflichtenheft. die passende Software einspielen – und Software schon einspielen funktioniert ipONE exakt nach Pflichtenheft. Als Anlageerrichter senken Sie mit links den Aufwand für Schulung, Beratung und Logistik. Als Anlageerrichter senken Sie Spitze, mit links den Aufwand für Schulung, Beratung und Logistik. oder? www.igtus.ch Gratisjetz Spitze, oder? www.igtus.ch www.

Gratis: Freizeitkar te n! jetzt bestelle p-d Telekommunikation und Telekommunikation und Sic w.igtus.ch/to wwSicherheit

ipONE – für Alarmmeldungen, die auf jedem Pfad sicher ankommen.

karte: 22, 8604 Volkets itIndustriestrasse Gratis-Freize Tel. 058 557 89 80, Fax 058 557 info@igtus.ch, n! www.igtus.ch jetzt bestelle s.ch/top-d .igtu Telekommunikation und Telekomm wund Telekommunikation und Sicherheit Telekommunikation Sicherheit wwSicherheit Alpenstrasse 20, 3052 Zollikofen Tel. 031 910 19 10, Fax 031 910 19 20 info@igtus.ch, www.igtus.ch

Alpenstrasse 20, 3052 Zollikofen Industriestrasse 22, 8604 Volketswil inserat_186x274_dt_01.indd 1 Alpenstrasse 20, Tel. 031 910 19 10, Fax 031 910 19 20 Tel. 3052 058 557Zollikofen 89 80, Fax 058 557 89 90 info@igtus.ch, www.igtus.ch www.igtus.ch Tel. 031 910 19info@igtus.ch, 10, Fax 031 910 19 20

info@igtus.ch, www.igtus.ch

Telekommunikation und Sicherheit

Telekommunikation und Sicherheit

Alpenstrasse 20, 3052 Zollikofen Tel. 031 910 19 10, Fax 031 910 19 20 inserat_136x184_dt_01.indd 1 info@igtus.ch, www.igtus.ch

Industriestrasse 22, 8604 Volketswil Tel. 058 557 89 80, Fax 058 557 89 90 info@igtus.ch, www.igtus.ch

inserat_136x184_dt_01.indd 1

1.indd 1

25.01.13 15:35

für alles: Das neue IP-Alarmübermittlungsgerät ipONE von TUS übernimmt sämtliche Einer fürEiner Das neue IP-Alarmübermittlungsgerät ipONE von TUS übernimmt sämtliche Jobsalles: in der bedarfsgesteuerten Alarmübermittlung. Spezielle Kundenbedürfnisse? Einfach die passende Software einspielen – und schon funktioniert ipONE exakt nach Pflichtenheft. Anlageerrichter senken Sie mit links den Aufwand für Schulung, Beratung und Logistik. Jobs inAlsder bedarfsgesteuerten Alarmübermittlung. Spezielle Kundenbedürfnisse? Einfach Spitze, oder? www.igtus.ch die passende Software einspielen – und schon funktioniert ipONE exakt nach Pflichtenheft. 25.01.13 Als Anlageerrichter senken Sie mit links den Aufwand für Schulung, Beratung und Logistik. Spitze, oder? www.igtus.ch itkarte: Gratis-Freize jetzt bestellen! /top-d .ch www.igtus

Telekommunikation und Sicherheit

Telekommunikation und Sicherheit

Alpenstrasse 20, 3052 Zollikofen Tel. 031 910 19 10, Fax 031 910 19 20 info@igtus.ch, www.igtus.ch

Industriestrasse 22, 8604 Volketswil Tel. 058 557 89 80, Fax 058 557 89 90 info@igtus.ch, www.igtus.ch

Unsere Dienstleistungen im Überblick

inserat_186x274_dt_01.indd 1

Armaturen

25.01.13 15:28

Hydranten

Rohre

Aus- und Durchflussmessungen

Drucküberwachungen

• •

Ersatzteil-Management

Kontrollwartungen

Leckortung Wasser & Gas Leitungs- und Schieberortung Montage-Support Netzüberwachungen

Telekommunikation und Sicherheit Alpenstrasse 20,• 3052 Zollikofen • 19 20 Tel. 031 910 19 •10, Fax 031 910 info@igtus.ch, www.igtus.ch

Entwässerungstechnik

Messtechnik

• •

Telekommunikation und Sicherheit

• Industriestrasse 22, 8604 Volketswil

• Tel. 058 557 89 • 80, Fax 058 557 • 89 90 info@igtus.ch, www.igtus.ch •

Planungssupport

Revisionen/Reparaturen

Spezialanfertigung

Technischer Support

• •

Vakuum-Prüfungen Verlustanalysen Wasser & Gas

Wartungsverträge

• •

Wir helfen ihnen gerne weiter – Ihr Beratungstelefon 0800 882 030 www.vonroll-hydro.ch

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu | | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

15:28

itkarte: Gratis-Freize n! jetzt bestelle /top-d www.igtus.ch

Netzwerkdatenerfassung (HYDROPORT)

186x274_dt_01.indd 1Umweltmonitoring

44 4

Industriestra Tel. 058 557 info@igtus.c

25.01.13 15:2


[ deutsch ] [ français ]

Feierabend für die herkömmliche Telefonie:

neue Geräte für Alarmübermittlung nötig Anfang Jahr hat Swisscom der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass Sie per Ende 2017 die herkömmliche TDM basierte Telefonie auf die neue zukunftsorientierte IP Telefonie umstellen wird. Diese Neuerung hat auch Auswirkungen auf die Alarmübermittlung: Die Meldegeräte müssen modernisiert werden, um weiterhin eine sichere Übertragung von Alarmen zu gewährleisten.

Weltweit wird die herkömmliche Telefonie durch die IP Telefonie ersetzt. Auch Swisscom bewegt sich schrittweise in die IP Welt: Bis Ende 2017 sollen 2.8 Millionen Festnetzanschlüsse auf die neue IPTechnologie überführt werden. Danach werden analoge und ISDN-Endgeräte nicht mehr unterstützt. Der Fachbegriff dafür ist «VoIP – Voice over IP». Die Umstellung auf IP hat Auswirkungen auf die Alarmübermittlung. Heute sind schweizweit rund 100´000 Melde­geräte im Einsatz, die Alarmmeldungen über das herkömmliche Telefonnetz senden. Sie alle müssen für eine sichere Übertragung durch IP-fähige Geräte ersetzt werden.

IP- und Mobilnetz statt Festnetz Nach der Umstellung durch Swisscom auf VoIP ist die sichere Alarmübertragung mit den bestehenden Geräten nicht mehr gewährleistet. TUS Telekommunikation und Sicherheit hält die neue Gerätegeneration schon heute bereit. Die zukunftssicheren neuen Alarmübermittlungsgeräte senden auf zwei redundanten Kanälen: Sollte die Übermittlung über das IP-Netz nicht möglich sein, werden die Alarmmeldungen automatisch über das Mobilnetz zu den Alarmempfangsstellen geleitet. Damit ist garantiert, dass eine Alarmmeldung im Ernstfall sicher empfangen wird und rasch reagiert werden kann. Weil die Transformation des Netzes in vollem Gang ist, hat TUS schon zahlreiche ihrer Kunden mit den neuen Geräten ausgestattet.

La téléphonie traditionnelle a fait son temps: de nouveaux appareils sont nécessaires pour la transmission d’alarme. Swisscom a fait savoir que la téléphonie traditionnelle disparaîtrait d’ici la fin 2017 au profit de la téléphonie via IP. Une évolution qui a également des répercussions sur la transmission d’alarmes: les appareils de transmission doivent être modernisés afin de pouvoir continuer de garantir la sécurité des objets protégés.

Ein Gerät für alle – einfach und sicher Das neue, redundant ausgelegte Gerät von TUS eignet sich für den Einsatz sowohl in Pflichtanlagen wie auch in freiwilligen Anlagen, etwa bei Privatkunden. Das erleichtert Anlageerrichtern und Installateuren die Arbeit: Statt sich mit den Spezifikationen verschiedener Modelle abzumühen, können sie sich effizient auf die Modernisierung mit einem einzigen, hochsicheren Gerätetypen konzentrieren. Darüber hinaus profitieren sie in der ganzen Schweiz vom Support des führenden Lösungsanbieters in der Alarmübermittlung.

Attraktive Angebote von TUS Installationsfirmen können die neuen Geräte samt SIM-Karten ab sofort bei TUS beziehen. Damit trägt TUS der Empfehlung von Swisscom Rechnung: Diese rät, die Modernisierung möglichst bald anzugehen, damit die verbleibende Zeit bis 2017 optimal genutzt werden kann. Auf Errichter und Installateure wartet also eine Menge Arbeit.

TUS Télécommunications et sécurité s’est préparé à temps à ce changement et met à disposition la solution en vue de la modernisation prochaine des dispositifs de transmission d’alarme. TUS propose à ses clients existants un pack zéro soucis qui, outre l’échange des appareils, comprend aussi la coordination de la modernisation. Les entreprises tierces et les particuliers peuvent se procurer les nouveaux appareils et les cartes SIM dès à présent auprès de TUS. TUS tient ainsi compte de la recommandation de Swisscom, qui conseille d’amorcer la modernisation au plus vite afin que le temps restant jusqu’à 2017 soit exploité pour le mieux.

TUS Telekommunikation und Sicherheit Alpenstrasse 20,3052 Zollikofen Tel. 031 910 19 10 Fax 031 910 19 20 info@igtus.ch www.igtus.ch

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu | 45


[ deutsch ]

Olight LED Taschenlampen

Dein Begleiter in der Dunkelheit

Die Olight Taschenlampen Familie

Jeder kennt es, Ende Oktober werden die Tage wieder kürzer und die Nächte länger. Eine zuverlässige LED Taschenlampe kann einem zu dieser Jahreszeit umso öfter aus einer brenzligen Situation helfen. Seit den Anfängen der LED Taschenlampen in der Schweiz vor über 8 Jahren, haben wir uns auf den Bereich der mobilen Beleuchtung spezialisiert. Die grossen "Prügel" mit schwachem Licht gehören der Vergangenheit an. Die modernen Taschenlampen sind regelrechte Licht-Werkzeuge. Neben der sehr hohen Lichtintensität, findet man bei den neuen Lampen oftmals auch den Selbstverteidigungsmodus „Stroboskop“ oder den „Mondlichtmodus“, der mit seiner niedrigen Leuchtkraft und tagelangen Laufzeit z.B. hervorragend als Marker benutzt werden kann. Neben nützlichen Magnet-Endkappen oder Montagen sind auch orange und weisse Verkehrskegel als Zubehör erhältlich. Aber wie finde ich mich in dieser Fülle von Auswahl überhaupt noch zurecht? Dieser kurze Leitfaden bietet Anhaltspunkte, wie man sich im Taschenlampen-Dschungel zurecht findet:

Helligkeit ist nicht alles Moderne LED Taschenlampen verfügen heute bereits in der Preisklasse bis

46

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

120.- über eine sehr starke Leuchtkraft. Für den Gebrauch im Alltag reichen 500 Lumen Helligkeit völlig aus. Dabei gilt zu beachten, dass der Mensch erst bei einer Verdreifachung der Lumenzahl die Helligkeit als doppelt so hell wahrnimmt. Auf der Suche nach der optimalen Taschenlampe, sollte man sich also nicht von ein paar Extra-Lumen blenden lassen.

Batterien & Grösse Was ist mir wichtiger? Eine handliche 13 cm lange Taschenlampe mit viel Leistung und Lithium Batterien oder doch lieber ein Modell mit handelsüblichen AA(A) Batterien? Es gilt die grobe Regel, dass Taschenlampen mit Lithium CR123A Batterien handlicher, leichter und dennoch leistungsstärker sind als AA(A)-betriebene Lampen. Zudem funktionieren CR123A Batterien auch bei tiefen Minustemperaturen zuverlässig. Bei den fallenden Preisen von CR123A Batterien kann die Anschaffung einer solchen Lampe durchaus eine lohnenswerte Investition darstellen. Die Verwendung von wiederaufladbaren

Akkus empfehlen wir vor allem dann, wenn die Taschenlampe mindestens einmal pro Woche benutzt wird.

Bedienung Es kann unterschieden werden zwischen der Bedienung mit einem Knopf auf der Seite oder am unteren Ende der Taschenlampe. Hierbei zählt vor allem der persönliche Geschmack. Was jedoch massgebend sein kann, ist die Art des Modus-Wechsels. Hier empfehlen wir für eine besonders hohe Flexibilität eine einhändig bedienbare Taschenampe.

Olight Schweiz YONC Trading AG Hermetschloostrasse 77 8048 Zürich W: www.olight.ch @: info@olight.ch T: 044 515 20 75


KEINE KOMPROMISSE wenn es um Ihre Sicherheit geht

Wir bieten Ihnen

vertrauenswürdig und kompetent, seit 1971

grösste Auswahl, höchste Qualität und faire Preise!

ZÜBLIN FIRESAFE AG

Rotzenbühlstrase 55 CH-8957 Spreitenbach

info@zueblin-firesafe.ch www.zueblin-firesafe.ch

Telefon Telefax

044 750 09 28 044 750 09 54

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

47


[ deutsch ]

Seit 1971 spezialisiert auf Einbruch- und Feuerschutz Bereits im Jahre 1973 entwickelte die Züblin-Firesafe AG den ersten feuersicheren Aktenschrank und liess diesen bei der Empa (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) in Dübendorf ZH testen. Die heutigen Produkte des Unternehmens werden nach den Europäischen Normen (EN) geprüft und von den renommierten Zertifizierungsstellen VdS und ECB•S zertifiziert.

Führend tätig in der Schweiz Die Züblin-Firesafe AG hat bei der Bekanntmachung von Produkten, welche nach den Europäischen Normen (EN) geprüft und zertifiziert sind, eine führende Rolle in der Schweiz übernommen. Im Jahr 2010 veranstaltete die ZüblinFiresafe AG in Zusammenarbeit mit der ESSA (European Security Systems Association) im Hotel Marriott eine Sicherheitstagung. Über hundert Personen aus der Sicherheitsbranche, von der Polizei sowie Versicherungen profitierten von den interessanten Vorträgen.

Feuersichere Schränke und Tresore Die Produktpalette des Unternehmens umfasst feuersichere Schränke für Papier- und EDV-Datenträger sowie für leicht brennbare Flüssigkeiten und Tresore vom kleinen Privattresor bis zu Tresoren in den höchsten Sicherheitsklassen, Schlüssel- und Waffentresore, Tresorräume und –türen sowie Bankenspezifische Produkte

Auch Spezialan­ fertigungen nach Mass Durch sein langjähriges Wissen und die grosse Erfahrung ist das Unternehmen auch imstande, massgeschneiderte

48

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

Kundenlösungen zu verwirklichen. Auch Spezialanfertigungen nach Mass sind bei der Züblin-Firesafe AG auf Wunsch erhältlich. Beratung, Qualität

und Service sind die drei Sicherheitsgarantien des innovativen Unternehmens und dafür steht die Züblin-Firesafe AG seit über 40 Jahren!


[ français ]

Depuis 1971 spécialisé contre la protection anti-feu et anti-effraction Déjà en 1973 la société Züblin-Firesafe SA a développé la première armoire ignifuge et a fait tester celle-là chez EMPA (un établissement de recherche du Domaine des EPF) à Dübendorf ZH. Les produits présents ont était testés selon les normes européennes (EN) et certifiés par des services de certifications VdS et ECB•S.

Leader en Suisse

Armoires ignifuges et coffres-forts

Fabrication spéciale et sur mesure

Züblin-Firesafe SA était un leader sur la publication des produits testées et certifiées selon les normes européennes en Suisse. En 2010 la société Züblin-Firesafe SA a organisée en coopération avec ESSA (European Security Systems Association) dans l’hôtel Marriott à Zurich un congrès de sécurité. Plus de 100 personnes des secteurs de la sécurité, de la police et des assurances ont profités des conférences intéressantes.

La gamme de produits de l’entreprise comprend des armoires ignifuges pour des documents en papier, des données informatiques ainsi que pour des liquides inflammables et des coffres-forts dans toutes les classes de sécurité, chambres-fortes et portes-fortes ainsi que des produits bancaires.

Avec une expérience et une connaissance de longue date la société est capable d’offrir des solutions sur mesure selon le souhait du client. Consultation, qualité et service après-vente sont les trois garanties de sécurité de la société innovante et que Züblin-Firesafe SA représente depuis plus de 40 ans !

| blaulicht | gyrophare

bleu | girofaro blu | 49


[ deutsch ]

Warum sich die Prävention von Nichtberufsunfällen für Betriebe ausbezahlt Jährlich verletzen sich eine halbe Million Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer während ihrer Freizeit. Das sind rund doppelt so viele wie jene, die sich während der Arbeit verletzen. Die sich daraus ergebenden Absenzen verursachen für die Betriebe erhebliche Kosten und oft administrativen Mehraufwand. Speziell für kleinere und mittlere Unternehmen bietet die bfu nun neu ein Präventionspaket an, das mithilft, solche Unfälle zu verhindern.

Zwar denken viele Unternehmer, die Verhütung von Freizeitunfällen sei eine reine Privatsache, in die sich der Arbeitgeber nicht einzumischen habe. Tatsächlich aber haben solche Unfälle konkrete Auswirkungen auf den Betrieb. Fällt ein Angestellter oder eine Angestellte für eine gewisse Zeit aus, muss der Betrieb umdisponieren, er muss oft Ersatzkräfte suchen und einarbeiten, die Arbeit verzögert sich, was zu Terminschwierigkeiten führen kann, Zeitpläne werden nicht eingehalten, Lieferungen verspäten sich. Im schlimmsten Fall leidet das Image der Unternehmung. Arbeitgeber haben also durchaus auch ein handfestes ökonomisches Interesse, zur Verhütung von Nichtberufsunfällen beizutragen. Durch längerfristige Präventionsprogramme lässt sich die

50

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

Anzahl Absenztage vermindern. Doch das ist eine anspruchsvolle und alles andere als triviale Aufgabe.

Einfach und kostenlos: SafetyKits für KMU KMU haben naturgemäss nicht viele Mitarbeitende. Verletzungsbedingte Ausfälle fallen hier besonders stark ins Gewicht. Gleichzeitig fehlt es in solchen Unternehmen meist an Zeit und Ressourcen, um wirksame Präventionsprogramme durchzuführen. Der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung ist es deshalb ein besonderes Anliegen, den KMU dafür kostenlose Einsatzmittel anzubieten. Kernelemente des Angebots

bilden die sogenannten «SafetyKits». Diese Präventionspakete behandeln ein bestimmtes Thema und enthalten ein A3-Plakat zum Aufhängen im Betrieb, einen Flyer mit Tipps und einer Überraschung für die Mitarbeitenden, eine Präsentation für interne Schulungen sowie einen Video-Clip. Eine Anleitung zur Umsetzung der dargestellten Massnahmen rundet das Kit ab. Pro Jahr werden jeweils zwei Themen neu ins Angebot aufgenommen: 2014 sind dies «Stürze» und «Sichtbarkeit». Weitere Informationen zu den SafetyKits finden Sie auf www.safetykit.bfu.ch Weitere Informationen zum Gesamtangebot für Unternehmen auf www.betriebe.bfu.ch


[ français ]

In der Freizeit verunfallt. Die bfu hat etwas dagegen!

Weniger Unfälle, weniger Ausfälle Von Unfällen in der Freizeit kann auch Ihr Unternehmen betroffen sein. Ausfälle führen zu organisatorischen Umtrieben und höheren Kosten. Nutzen Sie deshalb die pfannenfertigen SafetyKits der bfu. Sie beinhalten alles, damit Sie sofort Unfälle verhüten können. Die SafetyKits sind kostenlos, aber garantiert nicht umsonst. Bestellung und weitere Informationen:

www.safetykit.bfu.ch

bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung, Postfach 8236, CH-3001 Bern Tel. +41 31 390 22 22, Fax +41 31 390 22 30, info@bfu.ch, www.bfu.ch

Prévention des accidents non professionnels en entreprise: ça paye! En Suisse, chaque année, un demi-million d'employés ont un accident pendant leurs loisirs. C'est à peu près deux fois plus que le nombre de celles et ceux qui se blessent au travail. Les absences qui en résultent coûtent cher aux entreprises et occasionnent beaucoup de travail administratif. Spécialement adapté aux besoins des petites et moyennes entreprises, le bpa propose maintenant des kits de prévention pour éviter les accidents de loisirs de leurs employés. De nombreux entrepreneurs pensent que prévenir les accidents de loisirs est une affaire purement privée dont ils n'ont pas à se mêler. Mais en réalité, ces accidents ont des répercussions concrètes

sur l'entreprise. Lorsqu'un employé manque un certain temps, l'entreprise doit se réorganiser, chercher et former des remplaçants; le travail en souffre, les délais ne peuvent plus être respectés, les livraisons prennent du retard. Dans le pire des cas, l'image de l'entreprise en pâtit. Les employeurs ont donc un intérêt économique certain à contribuer à la prévention des accidents non professionnels. Des programmes de prévention à long terme permettent de diminuer le nombre de jours d'absence. Mais c'est une tâche difficile et tout sauf banale.

Simples et gratuits: les SafetyKits pour les PME Par définition, les PME ont souvent peu d'employés. De ce fait, les absences dues à des blessures les pénalisent cruellement. En même temps, ces entreprises n'ont souvent ni le temps ni les ressources nécessaires pour mettre en œuvre

des programmes de prévention efficaces. C'est pourquoi le bpa – Bureau de prévention des accidents tient à leur proposer des moyens d'action gratuits. Les «SafetyKits» forment l'élément central de l'offre. Ces kits de prévention contiennent tout ce dont une entreprise a besoin pour prévenir immédiatement et simplement les accidents de loisirs. Ils traitent d'un thème défini et contiennent une affiche A3 à placarder dans l'entreprise, un flyer avec des conseils et une surprise pour les collaborateurs, une présentation pour les formations internes et une vidéo. Ils sont fournis avec un mode d'emploi. Chaque année, deux nouveaux thèmes viennent s'ajouter à l'offre du bpa. Pour 2014, il s'agit des chutes et de la visibilité. Plus d'informations sur les SafetyKits sur www.safetykit.bpa.ch Plus d'informations sur l'offre globale pour les entreprises sur www.entreprises.bpa.ch

| blaulicht | gyrophare

bleu | girofaro blu | 51


Winguard Snow’G Profil mit Leistung Bei Ihrem AUTOFIT Partner erhältlich!

www.autofit.ch

• Bietet Grip auch bei schlechten Bedingungen • Komfortables und sicheres Fahrerlebnis 52

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |


[ deutsch ]

Im Einsatz: für Menschen mit einer Hirnverletzung Aktiv im Blaulichtsektor setzen Sie sich für die Sicherheit der Schweizer Bevölkerung ein. Polizei, Rettungsdienst, Zivilschutz und Feuerwehr – präventiv aber auch aktiv an der Front sind Sie täglich für Menschen im Einsatz. Das sind wir auch – für Menschen mit einer Hirnverletzung. Alle 10 Minuten erleidet in der Schweiz ein Mensch eine Hirnverletzung, bedingt durch Unfall oder Krankheit. Die Folgen? Einschneidend, auf einen Schlag ist alles anders. Hier setzen wir an und unterstützen Direktbetroffene und Angehörige. In der Schweiz leben schätzungsweise 100‘000 Menschen mit einer Hirnverletzung. Ursache dafür kann eine Krankheit oder ein Unfall sein. Dazu gehören Schlaganfälle, Hirnblutungen und Schädel-Hirn-Traumata. Aber auch ent-

Rechnung trägt. Aber auch Sensibilisierung, Bildung und Prävention bilden einen grossen Teil unserer gemeinnützigen Arbeit.

Starke Unterstützung

zündliche Erkrankungen des Gehirns und Tumore. Nach ihrer Erstrehabilitation kehren manche Menschen mit einer Hirnverletzung in ihr vorheriges Umfeld zurück, ja sogar an ihren Arbeitsplatz. Unter Umständen sind sie jedoch auf ein Langzeitangebot für Pflege, Förderung und Integration angewiesen. Dafür setzen wir uns als Non Profit Organisation mit verschiedenen Projekten, Dienstleistungsangeboten und unter anderem mit dem Bau des Pflege-, Wohn- und Beschäftigungszentrum in Roggwil ein. Die Regionalberater-/innen von pro integral beraten und begleiten Menschen mit einer Hirnverletzung mit Verständnis, Empathie und einer besonderen Erfahrung. Denn das Team besteht ausschliesslich aus Menschen mit einer Hirnverletzung oder Angehörigen. Mit unserem Integrationsprogramm „Menschen mit einer Hirnverletzung beruflich integrieren“ bieten wir Direktbetroffenen die Möglichkeit, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen welche ihrer physischen und psychischen Verfassung

Unser Engagement für hirnverletzte Menschen ist einzig durch die grosszügige Unterstützung unserer Gönner-/ innen und Spender-/innen möglich. Sie ermöglichen die Realisierung von Projekten und tragen massgeblich zur Unterstützung von hirnverletzten Menschen bei. Mit einem Jahresbeitrag von 40 Franken profitieren sie als Dank von Spezialkonditionen unserer Partner und erhalten zudem Kostenreduktionen auf unsere Dienstleistungen. Zusätzlich profitieren unsere Gönner-/innen bei einer unfallbedingten Hirnverletzung von unserem Unterstützungsbeitrag bis zu 100‘000 Franken und Rechtsbeistand bis zu 250‘000 Franken.

einzige Ort wo unser Wissen Wirkung trägt. Kriminalprävention, Erste Hilfe, Brandvorbeugung – Bereiche, die Sie intensiv bearbeiten. Sicherheit und Prävention ist auch für uns von zentraler Bedeutung. Mit verschiedenen Sensibilisierungskampagnen, Schulungs- und Präventionsangeboten machen wir auf das Thema Hirnverletzung aufmerksam und zeigen wichtige Aspekte der Prävention auf – dies auf eindrückliche Art und Weise.

Unsichtbares sichtbar machen

Sicherheit und Prävention Wie auch Sie täglich in Ihrer Arbeit erfahren, ist die Unterstützung und der Einsatz in akuten Situationen nicht der

„Ich will aber es geht nicht“. Unter diesem Motto steht eine beeindruckende Sensibilisierungskampagne für Schulen und Firmen: der brain-truck. Der 13 Meter lange Lastwagen ermöglicht den Besucher-/innen auf fühlbare Art und Weise, die Einschränkungen einer Hirnverletzung am eigenen Leib zu erfahren. Zum Beispiel erleben die Besucher-/innen durch eine simulierte Situation, was es bedeutet, mit einem Handicap eine Postkarte zu schreiben. Eine Konfrontation mit einer anderen Welt, mit der Welt wie Hirnverletzte sie wahrnehmen. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

53


[ deutsch ]

Wieso braucht es eine solche Sensibilisierungskampagne? Menschen mit einer Hirnverletzung sieht man ihre Behinderung oft nicht an. Das Ziel des brain-trucks ist deshalb eine höhere Akzeptanz von Menschen mit einer Hirnverletzung in der Bevölkerung zu schaffen – dies durch Sensibilisierung und Erleben. Weiter soll der brain-truck als Präventionsmassnahme zur Verringerung von Hirnverletzungen beitragen. So können Schüler-/innen zum Beispiel ihre Velohelme mitbringen und diese optimal einstellen lassen. Damit sie im Falle eines Unfalls optimal geschützt sind. Die Präventions- und Sensibilisierungsarbeit mit Schulkindern liegt uns besonders am Herzen. Daher bieten wir in Zusammenarbeit mit der Dienststelle Volksschulbildung Luzern ein einzigartiges Unterrichtsangebot an: Schlagartig anders! Schutz vor Hirnverletzung. In verschiedenen Modulen wird den Schulkindern aufgezeigt, wieso wir alle auf ein gesundes, unverletztes und gut funktionierendes Gehirn angewiesen sind. Auch der brain-truck ist Teil dieses Schulungsangebotes.

Stimulierendes Umfeld? Nähe und Verständnis schaffen Bereits seit mehreren Jahren informiert pro integral zahlreiche Samaritervereine und Blaulichtorganisationen über die Folgen einer Hirnverletzung und auch ganz bewusst über die fehlende Langzeitversorgung von Menschen mit einer Hirnverletzung. Denn geeignete Plätze für pflegebedürftige Menschen mit einer Hirnverletzung fehlen in der Schweiz weitgehend. Im Durchschnitt leben pro Alters- und Pflegeheim zwei junge Menschen unter 65 Jahren mit einer Hirnverletzung. Diese Einrichtungen bieten ungenügend qualifizierte Therapie- und Wohnmöglichkeiten für Menschen mit einer Hirnverletzung. Eine unbefriedigende Lösung – für Direktbetroffene und ihre Angehörigen.

Ein neues zu Hause Dieser Tatsache wirkt pro integral mit dem Bau des Pflege-, Wohn- und Beschäftigungszentrums in Roggwil entgegen. Denn auch Menschen mit einer Hirnverletzung haben Anspruch auf einen strukturierten anregenden Alltag, auf Beistand und eine gezielte Förderung in einem stimulierenden Umfeld.

Richtig handeln, wenn die Zeit drängt Als Einsatzkraft Ihrer Blaulichtorganisation treffen Sie als Erste-/r auf einer Unfallstelle ein. Mit einem spezifischen Schulungsangebot von pro integral vermitteln wir Kenntnis für den Einsatz und sensibilisieren Sie auch als Privatperson. Sofortmassnahmen, kompetentes Handeln und der Faktor Zeit sind bei einer Hirnverletzung entscheidend. Doch wie reagiert man richtig und schnell im Falle einer Kopfverletzung? Mit verschiedenen zielgruppengerechten Angeboten für Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz, Samaritervereine und Rettungsdienst zeigt unser Team auf, wie man eine Notsituation erkennt und helfen kann mögliche Folgen zu minimieren. Das Wissen der Einsatzkräfte über Hirnverletzungen kann in einer solchen Situation entscheidend sein – dieses Wissen möchten wir weitergeben und die Personen, welche auf solche Situationen treffen können, sensibilisieren. Aber auch die Vorbeugung solcher Situationen bildet einen wesentlichen Teil unserer Arbeit.

54

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

Wir sind da – im Falle einer Hirnverletzung, aber auch im Vorfeld mit unserer Arbeit in den Bereichen Bildung & Prävention. Wir wollen der Bevölkerung das Thema Hirnverletzung nä-

her bringen, sie sensibilisieren und aufklären. Und das wollen wir direkt bei den Menschen vor Ort in dem wir Sie in eine Welt eintauchen lassen, welche für „gesunde“ Menschen schwierig nachzuvollziehen ist. Mit unserem umfassenden Sensibilisierungs- und Präventionsangebot bieten wir Ihnen ein einzigartiges Erlebnis. Nutzen Sie das auf Sie zugeschnittene Angebot und erweitern Sie Ihr Repertoire. Sie möchten pro integral kennenlernen? Sie haben die Gelegenheit – am 28. und 29. November 2014 sind wir mit unserem brain-truck an der Swiss Handicap Messe an der Messe Luzern im Einsatz. Besuchen Sie uns und tauchen Sie in eine andere Welt ein, in eine Welt aus Sicht eines hirnverletzten Menschen – eindrücklich, überraschend, faszinierend und bewegend.

Erfahrungsgemäss sind in den ersten zwei Jahren nach einer Hirnverletzung die grössten Fortschritte zu erwarten. Um Fortschritt zu erzielen, brauchen Menschen mit einer Hirnverletzung Zeit und die Unterstützung qualifizierter Personen. Dafür hat pro integral ein spezifisches Pflege-, Therapie-, und Beschäftigungsmodell entwickelt. Bewohner-/ innen werden aktiv gefördert und ihre Tagesstruktur wird laufend individuell ihrer physischen und psychischen Fähigkeiten angepasst. Eine grosse Auswahl an Kreativateliers ermöglicht den Bewohner-/innen etwas Neues auszuprobieren und persönliche Fähigkeiten zu entdecken. Wir möchten einen Ort schaffen, der Vertrauen, Integration und Wohlbefinden vermittelt.

pro integral Allmendstrasse 6 CH-6210 Sursee Telefon +41 41 921 54 21 info@prointegral.ch www.prointegral.ch Spende: PC 30-454545-0 Sie finden uns auch auf


Neue Perspektive Sensibilisieren Sie sich. Tauchen Sie in die Welt eines hirnverletzten Menschen ein eindrücklich, erschreckend und faszinierend. Nutzen Sie als Angehörige-/r der Polizei, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes oder des Zivilschutzes die Möglichkeit, Hirnverletzung hautnah und simuliert zu erleben. Wir informieren Sie, wie Sie Ihr Repertoire und Ihre praktische Erfahrung erweitern können. info@prointegral.ch www.prointegral.ch Telefon +41 41 921 54 21

Sie finden uns auch auf

Befreien Sie Ihre Hände! Wings, das Profi-Headset von

Telefonieren Sie freihändig, ohne ungesundes Einklemmen des Hörers. Das Wings begeistert mit Klang und Komfort und sieht erst noch gut aus. Ideal für Büro und Callcenter. Enjoy the comfort! Swiss Design

www.suprag.ch Sup_201405_WingsIns_186x62_def.indd 1

info@suprag.ch

Friedackerstrasse 14

CH-8050 Zürich

Telefon +41 (0)58 317 20 60 19.05.14 16:53

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

55


[ deutsch ]

Signal im Kampf gegen Leukämie Mit der Kampagne „Lebensretter gesucht“ sucht Blutspende SRK Schweiz noch bis Ende Jahr 15‘000 neue Blutstammzellspender. Ein ehrgeiziges Ziel, denn: vielen ist diese Spendeart nicht bekannt. Im Kampf gegen Leukämie stellt eine Blutstammzellspende oft die letzte Chance auf Heilung für Betroffene dar. Ein Mittelpunkt der Kampagne war der „Tag der Tat“ am 23. August, der auch von Gruppen aus dem Blaulichtsektor unterstützt wurde. Damit setzten sie ein Signal in der Bevölkerung. „Sind Sie nicht von der Feuerwehr? Ist irgendetwas passiert?“ „Keine Sorge, heute haben wir einen Spezialeinsatz.“ „Einen Spezialeinsatz?“ „Genau! Wir suchen Blutstammzellspender. Haben Sie schon einmal davon gehört?“ „Nein, um was geht es da genau…“ So oder so ähnlich haben vermutlich viele Gespräche am 23. August in der Schweiz begonnen. Über 50 Gruppen waren an diesem „Tag der Tat“ überall im Land unterwegs, um auf die lebenswichtige Blutstammzellspende aufmerksam zu machen. Für Menschen mit Leukämie und anderen lebensbedrohlichen Blutkrankheiten ist eine Blutstammzellspende oft die einzige Chance auf Heilung.

Foto: Feuerwehr Wasserfallen

Mitglieder der Feuerwehr Wasserfallen im Spezial-Einsatz: Auf dem Dorfplatz in Reigoldswil informieren sie Passanten über die lebensrettende Blutstammzellspende.

Das Schweizer Register für Blutstammzellspender wird von Swiss Blood Stem Cells (SBSC), einem Bereich der Blutspende SRK Schweiz, geführt. Es ist weltweit mit Registern anderer Länder vernetzt.

0.6% der Bevölkerung als Lebensretter registriert

56

Knapp 50‘000 von 8 Millionen Menschen: das war die Anzahl registrierter Blutstammzellspender in der Schweiz anfangs Jahr. Auf die Gesamtbevölkerung gesehen macht das nur etwa 0.6%. Dabei ist der Ausbau des Registers von grosser Wichtigkeit! Damit eine Blutstammzelltransplantation erfolgreich ist, müssen die Gewebemerkmale von Spender und Empfänger nämlich in hohem Mass übereinstimmen. Eine Übereinstimmung gibt es manchmal unter Millionen von Menschen nicht. Je mehr Personen registriert sind, desto grösser ist die Chance, einen passenden Spender zu finden.

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

Nationale Kampagne 2014 hat sich Blutspende SRK Schweiz ein grosses Ziel gesetzt: 15‘000 Neuregistrierungen bis Ende Jahr. Der „Tag der Tat“ am 23. August war eine der tragenden Massnahmen. Verschiedene Gruppen haben sich am Tag selbst mit viel Herzblut engagiert: unter ihnen mehrere Feuerwehren, Samariter und weitere Freiwillige. Wie viele Menschen sich tatsächlich neu registriert haben, wird sich Ende Jahr zeigen. Sicher ist, dass neben persönlicher Betroffenheit nur das direkte Gespräch aufrütteln kann. Die Begegnungen zwischen den Gruppen und den Passanten waren deshalb von grosser Bedeutung. Sie signalisierten, dass jeder sich am Kampf gegen Leukämie beteiligen kann. Wir suchen weiter…

Foto: Feuerwehr Ittigen

Mitglieder der Feuerwehr Ittigen.

…denn es sind noch nicht 15‘000 neue Lebensretter registriert. Helfen Sie mit! www.lebensretter-gesucht.ch


[ français ]

Signal dans la lutte contre la leucémie La campagne « Sauveur de vie recherché » de Transfusion CRS Suisse vise à recruter 15 000 nouveaux donneurs de cellules souches du sang d’ici à la fin de l’année. Objectif ambitieux car le don de cellules souches du sang est très peu connu. Or, dans la lutte contre la leucémie, il représente souvent la dernière chance de guérison pour les malades. La campagne a eu pour point marquant le « jour de l’action » le 23 août, qui a également été soutenu par des groupes issus des services de secours, lançant ainsi un signal à la population. « Etes-vous pompier? Que se passe-t-il? » « Ne vous inquiétez pas. Aujourd’hui, nous avons une mission spéciale. » « Une mission spéciale? » « Tout juste! Nous recherchons des donneurs de cellules souches du sang. Savez-vous de quoi il retourne? » « Non, de quoi s’agit-il exactement… » C’est sur ce ton qu’ont vraisemblablement débuté beaucoup de discussions en Suisse le 23 août. Une cinquantaine de groupes intervenaient partout dans le pays lors de ce « jour de l’action » pour sensibiliser au don vital de cellules souches du sang, qui représente souvent la seule chance de guérison pour les personnes souffrant de leucémie ou d’une autre maladie sanguine potentiellement mortelle.

Photo : Transfusion CRS Suisse

Membres des sapeurs-pompiers d’Wasserfallen en intervention spéciale: Sur la place du village de Reigoldswil, ils ont informé les passants sur le don vital de cellules souches du sang.

Le Registre suisse des donneurs de cellules souches du sang est géré par Swiss Blood Stem Cells (SBSC), secteur de Transfusion CRS Suisse, et est connecté avec les registres du monde entier.

0,6% des citoyens enregistrés comme sauveurs de vie A peine 50 000 habitants sur 8 millions, tel était le nombre de donneurs enregistrés de cellules souches du sang en Suisse au début de l’année, ce qui ne représente que 0,6% de la population totale du pays. L’extension du registre revêt donc une importance cruciale ! Pour qu’une transplantation de cellules souches du sang réussisse, il faut que les caractéristiques tissulaires du donneur et du receveur coïncident pour une large part. Il arrive parfois qu’on ne trouve pas de donneur compatible parmi les millions enregistrés. Plus de personnes sont enregistrées, plus grande est la chance de trouver un donneur approprié.

Campagne nationale Transfusion CRS Suisse s’est fixé un objectif de taille pour 2014: 15 000 nouveaux enregistrements jusqu’à la fin de l’année. Le « jour de l’action » du 23 août constituait l’une des principales mesures dans ce sens. Différents groupes, dont des pompiers, samaritains et autres volontaires, s’étaient beaucoup investis pour faire de cette journée un succès: plusieurs. On ne saura qu’à la fin de l’année combien de nouveaux donneurs se sont effectivement enregistrés. En revanche, il est certain qu’à part une expérience personnelle seul un entretien individuel émeut les gens. C’est pourquoi les rencontres entre les groupes et les passants étaient si importantes. Elles ont montré que chacun peut s’associer à la lutte contre la leucémie. Nous continuons de chercher…

Photo : Transfusion CRS Suisse

Membres des sapeurs-pompiers d’Ittigen.

…car nous n’avons pas encore enregistré 15 000 nouveaux sauveurs de vie. Aidez-nous! www.sauveur-de-vie-recherche.ch

| blaulicht | gyrophare

bleu | girofaro blu | 57


[ italiano ]

Un segnale nella lotta contro la leucemia Con la campagna «Cercasi salvatori di vite» Trasfusione CRS Svizzera cerca di acquisire entro fine anno altri 15’000 nuovi donatori di cellule staminali del sangue. Si tratta di un obiettivo ambizioso, poiché molte persone non conoscono questo tipo di donazione. Nella lotta contro la leucemia la donazione delle cellule staminali del sangue rappresenta spesso l’ultima possibilità di guarigione per i malati. Tra i momenti centrali della campagna vi è stata la «Giornata della buona azione» del 23 agosto, sostenuta anche dagli operatori del settore delle emergenze. I partecipanti a questa giornata hanno potuto lanciare un messaggio chiaro alla popolazione. «Siete pompieri, giusto? È successo qualcosa?» «Non si preoccupi, oggi siamo in missione speciale». «Missione speciale?» «Proprio così! Stiamo cercando donatori di cellule staminali del sangue. Ne ha già sentito parlare?» «No. Di che cosa si tratta esattamente?» Probabilmente, il 23 agosto in tutta la Svizzera, i dialoghi tra i volontari e i passanti sono iniziati così o comunque in modo simile. Durante la «Giornata della buona azione» più di 50 gruppi sparsi ovunque nel nostro Paese hanno richiamato l’attenzione sulla donazione delle cellule staminali del sangue e sulla sua importanza vitale. Per le persone che soffrono di leucemia o di altre malattie ematologiche letali la donazione delle cellule staminali del sangue rappresenta spesso l’unica speranza di guarigione.

Lo 0,6% della popolazione è registrato come salvatore di vite Appena 50’000 persone su un totale di 8 milioni: all’inizio dell’anno in corso era questo il numero di donatori di cellule staminali del sangue registrati in Svizzera. Rapportato alla popolazione nel suo insieme, questa cifra equivale soltanto allo 0,6% circa. L’ampliamento del registro dei donatori è quindi di grande importanza! Affinché

58

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

blu |

Foto : Trasfusione CRS Svizzera

Membri del corpo dei pompieri di Wasserfallen in missione speciale: nella piazza di Reigoldswil informano i passanti sulla donazione delle cellule staminali del sangue e sulla sua importanza vitale.

un trapianto delle cellule staminali del sangue possa essere eseguito con successo, le caratteristiche tessutali del donatore e del ricevente devono corrispondere in larga misura. A volte non si riesce a trovare una corrispondenza esatta nemmeno tra milioni di persone. Quindi più persone sono registrate, maggiore è la possibilità di trovare un donatore compatibile. Il Registro svizzero dei donatori di cellule staminali del sangue è gestito da Swiss Blood Stem Cells (SBSC), un settore di Trasfusione CRS Svizzera. A livello mondiale il registro svizzero è collegato con i registri di altri Paesi.

Campagna nazionale Nel 2014 Trasfusione CRS Svizzera si è posta un obiettivo ambizioso: 15’000 nuove registrazioni entro fine anno. La «Giornata della buona azione» del 23 agosto ha rappresentato una delle

misure di grande impatto in questo senso. Diversi gruppi di persone, tra cui molti vigili del fuoco, samaritani e altri volontari, hanno messo anima e corpo a favore di questa causa. Il numero di persone che si sono effettivamente registrate come nuovi donatori potrà essere determinato solo alla fine dell’anno. Ciò che è certo, tuttavia, è che solo il dialogo diretto, oltre all’essere interessati direttamente dalla problematica, è in grado di risvegliare la coscienza delle persone. Gli incontri tra i gruppi e i passanti si sono rivelati quindi molto importanti, poiché hanno trasmesso il messaggio che, nella lotta contro la leucemia, ogni singolo individuo può dare il suo contributo. Siamo sempre alla ricerca… …poiché non sono ancora stati registrati 15’000 nuovi salvatori di vite. Dai il tuo contributo! www.cercasi-salvatori-di-vite.ch


[ deutsch ] [ français ]

Sicherheit rund um die Uhr Die 95-jährige Anny Mächler war allein zu Hause, als es passierte: Oberschenkelhalsbruch nach einem Treppensturz. Dank dem Notruf des Schweizerischen Roten Kreuzes konnte sie rasch Hilfe anfordern. «Ich weiss nicht, ob ich heute noch hier an meinem Esstisch sitzen könnte, wenn ich nach meinem Unfall nicht so schnell gerettet worden wäre», sagt Anny Mächler. Die 95-Jährige aus Lachen (SZ) nippt nachdenklich an ihrem Kaffee. Dann erzählt sie, wie das Unglück geschah: An einem Nachmittag im Mai 2012 will sie im Keller Wäsche aufhängen. Da sie sich wegen Schmerzen in der linken Hand nicht am Treppengeländer festhalten kann, entschliesst sie sich, die Treppe rückwärts hinunterzusteigen und sich mit der gesunden Hand zu sichern.

Ein fataler Entscheid. Auf der drittletzten Stufe rutscht die Rentnerin aus ihrem Hausschuh, verliert das Gleichgewicht und stürzt. Sie prallt mit der rechten Körperseite auf dem harten Plattenboden auf und bleibt bewegungsunfähig dort liegen. Sie spürt stechende Schmerzen in Schulter, Bein und Fussgelenk. «Ich hatte während dem Sturz das Knacken in meinem Oberschenkelknochen gehört und wusste, dass es schlimm um mich steht», sagt sie. Für einen Moment sei Panik in ihr aufgekommen, doch dann der rettende Gedanke: «Zum Glück hatte ich an diesem Tag den Notrufknopf am Handgelenk.» Sie habe sich zugegebenermassen ein wenig dagegen gesperrt, den Alarmknopf zu tragen. «Ich hatte das Gefühl, so etwas hätte ich doch nicht nötig und empfand es als Rückschritt», erklärt sie. «Heute ziehe ich ihn konsequent am Morgen als erstes an, denn das gibt mir das Gefühl von Freiheit und Sicherheit.»

Zurück zum Unfall: Wenige Augenblicke nach dem Drücken des Notrufknopfs hört Anny Mächler

die Stimme der Einsatzleiterin über den Lautsprecher, der in der Nähe der Kellertreppe im Erdgeschoss installiert ist. Sie kann der Einsatzleiterin ihre Situation schildern, und innert weniger Minuten sind zuerst eine Nachbarin und kurze Zeit später Ambulanz und Rettungsarzt vor Ort. «Die Erleichterung, als ich wusste, dass Hilfe unterwegs ist – unbeschreiblich», sagt sie rückblickend. Auch Tochter Pia Mächler ist froh, dass ihre Mutter so schnell professionelle Hilfe bekam. «Ohne den Notruf hätte sie möglicherweise mehrere Stunden verletzt am Boden ausharren müssen. Nicht auszumalen», sagt sie. Dass ihre Mutter den Notruf jetzt konsequent trage, gebe vor allem auch den Angehörigen ein sicheres Gefühl, fügt sie an. Anny Mächler hat sich so gut von ihrem Sturz und dessen Folgen erholt, dass sie heute wieder selbständig in ihrem Haus wohnen kann. Der Notruf wird von Allianz Suisse unterstützt.

Das spricht für den Rotkreuz-Notruf - Das grosse Plus: die Tag und Nacht besetzte Notrufzentrale - Moderne und zuverlässige Geräte die jedem Bedürfnis gerecht werden (auch für unterwegs) - Beratung, Installation und Wartung durch das SRK.

Alarme Croix-Rouge: une sécurité de tous les instants Avec l’Alarme Croix-Rouge, une personne peut facilement appeler de l’aide si un incident se produit à la maison ou en route, par exemple une chute dont elle ne parviendrait pas à se relever seule. Un seul geste, faire pression sur un bracelet émetteur, suffit pour être en contact avec la centrale d’alarme Croix-Rouge. Par l’intermédiaire d’un haut-parleur, la personne peut alors communiquer avec la centrale qui organise, quelle que soit l’heure, l’aide la mieux adaptée. Elle avertit par exemple un proche dont le client aura auparavant indiqué les coordonnées. A la fois simple et fiable, ce dispositif procure un sentiment de sécurité à l’abonné(e) et ses proches. Il fonctionne aussi avec la montre d’appel d’urgence Limmex. L’Alarme Croix-Rouge est soutenue par Allianz Suisse.

Auskunft: Tel. 031 387 74 90 www.rotkreuz-notruf.ch Text: Isabel Rutschmann Fotos: Remo Nägeli

Renseignements: Tél. 031 387 74 90 www.alarme-croixrouge.ch

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu | 59


Jedes Jahr werden rund 45 000 Fussballer durch Verletzungen zum Zuschauen gezwungen.

Fussball ist eine der populärsten Sportarten in der Schweiz. Leider verletzen sich jedes Jahr rund 45 000 Menschen dabei – ein ganzes Stadion voll. Bestimmen Sie jetzt Ihr persönliches Risikoprofi l und |senken Siebleu so | Ihre Verletzungsgefahr: mit dem Fussballtest auf suva.ch. gyrophare girofaro blu | 60 | blaulicht


[ deutsch ]

Weniger Unfälle dank neuem Fussballtest der Suva Alle elf Minuten verletzt sich in der Schweiz ein Fussballspieler. Die Betroffenen fallen danach häufig nicht nur beim Sport, sondern auch am Arbeitsplatz aus. Mit dem Fussballtest der Suva können nun alle ihr eigenes Verletzungsrisiko bestimmen und reduzieren. Auf den Schweizer Fussballplätzen kommt es nicht nur zu spektakulären Toren, emotionalen Begegnungen und spannenden Zweikämpfen, sondern auch jährlich zu rund 45´000 Unfällen – so viele wie in keiner anderen Sportart. «Alle 11 Minuten verletzt sich ein Fussballspieler», bestätigt Philippe Gassmann, Kampagnenleiter bei der Suva. Für die Betroffenen sind Fussballunfälle vielfach mit Schmerzen und Untätigkeit verbunden, für die Unternehmen mit einer halben Million Ausfalltage, für die Versicherungen mit Kosten von rund 160 Millionen Franken. Die Suva gibt nun Gegensteuer mit einer neuen Präventionskampagne. Das Ziel ist, die Unfälle vor allem im Amateurfussball zu reduzieren – damit das Drittliga-Spiel, die Partie mit der Firmenmannschaft oder der ungezwungene Kick mit Freunden nach Feierabend möglichst unfallfrei bleiben.

Test ausfüllen und Verletzungsrisiko reduzieren Herzstück der Kampagne ist ein Fussballtest, der am Computer, auf dem Tablet oder mit dem Smartphone ausgefüllt werden kann. «Mit dem Tool kann jeder Spieler sein Verletzungsrisiko im Fussball selber bestimmen und reduzieren», sagt Gassmann. Die Teilnehmer beantworten rund 50 Fragen zu sieben sogenannten Risikodimensionen wie Training, Fitness, Lebensstil oder Ausrüstung. Das Ergebnis des Tests zeigt dem Spieler, wie hoch sein eigenes Verletzungsrisiko ist. «Erhält er eine grüne Karte, ist sein Verhalten vorbildlich und sein Risiko hält sich in Grenzen», so Gassmann. Wer am Ende aber die gelbe oder gar rote Karte sieht, läuft grössere Gefahr zu verunfallen und dadurch verletzt auszufallen. Diese Ratschläge sind

in kurze Videos eingebettet, und wer noch mehr erfahren will, erhält weitere Informationen und Tipps auf separaten Factsheets.

Grüne Karte für Alex Frei im Bereich Training Mit gutem Beispiel vorangegangen ist Alex Frei. Der ehemalige Nationalspieler und heutige Sportdirektor des FC Luzern füllte als Erster den Fussballtest bei der Lancierung der Kampagne aus. «Eine Verletzung kann weitreichende Konsequenzen haben – ob als Profi- oder Amateurfussballer», sagt Frei. Umso wichtiger sei es, dass jeder Spieler sein Verletzungsrisiko kenne und daran arbeite. Die Auswertung des Fussballtests von Frei hat ergeben, dass der 34-Jährige in der Dimension Training noch immer vorbildlich abschneidet. Er trainiert strukturiert und wärmt sich auf – egal ob im Training oder vor einem Wettkampf. In der Dimension Fairplay kann der Rekordtorschütze der Schweizer Nationalmannschaft sein Verletzungsrisiko noch senken, indem er im Zweikampf künftig nicht mehr für ein Tackling «zu Boden geht». Eine sogenannte Grätsche erhöht nicht nur das Verletzungsrisiko des Gegenspielers, sondern auch das eigene.

Besser Unfälle vorbeugen als Unfälle heilen Fussballunfälle dürfen nicht unterschätzt werden. Zwar kommen durchaus auch leichte Verletzungen vor. Sehr häufig sind es jedoch Verstauchungen, Zerrungen und Sehnenrisse, was oft längere Heilungsphasen zur Folge hat. Und: Fast jede zehnte Verletzung beim Fussball ist eine Fraktur. «Wer sich verletzt, fällt meist nicht nur beim Sport,

sondern auch am Arbeitsplatz aus», sagt Gassmann. Damit es gar nicht erst soweit kommt, setzt sich die Suva stark in der Prävention ein. Weniger Unfälle im Fussball bedeuten weniger Kosten. Dies wiederum kommt den Versicherten der Suva in Form von tieferen Prämien zugute. Der Fussballtest der Suva ist unter www. suva.ch/fussballtest aufgeschaltet. Ausserdem kann auch die dazugehörige App Fussballtest kostenlos im App Store und im Google Play Store bezogen werden.

Drei Fragen an Alex Frei Wie haben Sie als aktiver Fussballer Verletzungen vorgebeugt? Ganz klassisch: Ein gutes Aufwärmen vor einem Training oder einem Spiel gehörte immer dazu. Dazu ernährte ich mich passend und nahm viel Wasser zu mir.

Gäbe es aus Ihrer Sicht sinnvolle Regeländerungen, um Verletzungen zu minimieren? Ich glaube, mit Regeln allein bringt man das weniger hin. Meiner Meinung nach lebt der Fussball auch von einer gesunden Härte und den Emotionen, die es dabei gibt. Aber vielleicht könnte man Fairplay mit zusätzlichen Punkten am Ende der Saison belohnen.

Wie geht der FC Luzern mit den Themen Verletzungen und Fairplay um? Trainer und Betreuer sind mit den Spielern täglich im Kontakt; sie schauen den Profis auf die Finger und mahnen natürlich auch, wenn es nötig ist. Speziell im Profifussball gehören aber Verletzungen ein Stück weit dazu. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

61


62

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |


[ deutsch ]

Unsere Mission die besten Werbeartikel für Sie Wir setzten alles daran Ihre Bedürfnisse von Grund auf zu verstehen, Ihre Wünsche umzusetzen und so zu Ihrem Erfolg beizutragen. Wir wollen mit Ihnen spannende, aussergewöhnliche, auffallende und coole Werbeartikel kreieren. Als Full-Service Agentur begleiten wir Sie von der Analyse über die Idee bis zur kreativen Umsetzung und Vertrieb Ihrer Werbeartikel. Wir verbinden Ihre Marke­tingstrategie mit unserem Knowhow für wirkungsvolle Werbeartikel und beraten Sie bei der Auswahl und den Brandingmöglichkeiten für den perfekten Markenauftritt. Sie profitieren von unserer Erfahrung und Freude an gut gemachten und aussergewöhnlichen Werbe- und Promotionsartikeln. Wir sind Team-Player aus Überzeugung und bieten Ihnen einen excellenten, auf Ihre Bedürfnisse ausgerichteten Service.

Wir wollen Ihnen einen deutlichen Mehrwert bieten, sowohl was die Beratung, die Produktauswahl, das Branding und die Preise angeht. Unsere Ideen sollen verblüffen, unsere Designvorschläge überraschen, unsere Flexibilität erfreuen, die Geschwindigkeit erstaunen. Auf unsere Pünktlichkeit sollen Sie sich verlassen können. Wir wollen die Umwelt schonen und Ihnen immer eine ökologische Alternative anbieten. Wir sind auch nach der Lieferung für Sie da und wollen so mit Ihnen eine enge und langjährige Partner­ schaft eingehen. Wir stellen sicher, dass

auch anspruchvolle Projekte tadellos funktionieren und wir lösen Probleme jederzeit zu Ihrer vollen Zufriedenheit. Wir wollen mit Mehrleistung Ihr Vertrauen gewinnen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

POLYDONO AG Weyermannsstrasse 34 3008 Bern T. 0848 848 077 F. 0848 848 071 info@polydono.ch

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

63


Ihr kompetenter pArtner FÜr Ihr kompetenter pArtner FÜr

poLIZeI- und eInsAtZBekLeIdunG poLIZeI- und eInsAtZBekLeIdunG WIR BIETEN IHNEN: WIR BIETEN IHNEN:

BEKLEIDUNGSKONZEPTE BEKLEIDUNGSKONZEPTE

ONLINE-BESTELLUNGEN ONLINE-BESTELLUNGEN

PRODUKTENTWICKLUNG PRODUKTENTWICKLUNG

LOGISTIK DIENSTLOGISTIK DIENSTLEISTUNGEN LEISTUNGEN

WEBSHOP-LÖSUNGEN WEBSHOP-LÖSUNGEN

proFessIonAL proFessIonAL eQuIpment eQuIpment serVICes serVICes NACHHALTIGE NACHHALTIGE PRODUKTION PRODUKTION

BUDGET BUDGET -VERWALTUNG -VERWALTUNG

. Tel: +41 (0)62 gyrophare bleu | girofaro blu | 64 | blaulicht |34 Bahnhofstrasse Aarburg (0)62 787 787 40 40 40 40 ..polizei@jas.ch polizei@jas.ch . . www.jas.ch www.jas.ch Bahnhofstrasse 34.. CH-4663 CH-4663 Aarburg


COMPANY CARD

23456 72341 1

0012

FIRMA MUSTER ERMANN ST MAX MU 56 ZH 1234

12-2016

FX

Die Fahrzeugkosten im Griff mit der Migrol Company Card Wirksame Kostenkontrolle und effiziente Spesenadministration dank übersichtlicher, MWST-konformer Monatsrechnung. Wir beraten Sie gerne! www.migrolcard.ch

POLIZEIBEDARF.CH das führende Internet Warenhaus in der Schweiz für Polizei, Militär und anspruchsvolle Outdoorsportler. Wir haben das grösste Lager der Schweiz mit ca. 4000 Artikeln ständig versandbereit. - - -

Grösstes Lager und Angebot an 5.11® Produkten Tiefste Preise der Schweiz Wir sind Schweizer Vertreter folgender Marken: ZAK Handschellenschlüssel, ASP, HATCH Handschuhe, DAMASCUS Handschuhe, ESS Brillen, Uncle Mike Tactical Equipment, BLACKHAWK, PELI / PELICAN Transportkoffer, FENIX Taschenlampen etc.

Spezielle Behördenpreise bei Grossbestellungen. Kontaktieren Sie uns für eine verbindliche Offerte. admin@polizeibedarf.ch

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

65


Zentrum für berufliche Weiterbildung St. Gallen

Berufsbegleitende Ausbildung „dipl. Rechtsassistent/in HF“ Werden Sie als Fachspezialistin oder Fachspezialist in ihrem Arbeitsalltag mit juristischen Fragen konfrontiert? Werden dabei durch fehlende, ungenügende oder unvollständige juristische Kenntnisse Arbeitsprozesse verzögert, blockiert oder gar Fehlentscheide riskiert? Wird deshalb rechtliches Fachwissen für Sie immer wichtiger? Der berufsbegleitende Lehrgang zum dipl. Rechtsassistenten HF bzw. zur dipl. Rechtsassistentin HF des Zentrums für berufliche Weiterbildung (ZbW) schliesst Lücken im Bereich des juristischen Fachwissens. Er richtet sich insbesondere an Angestellte von öffentlichen Verwaltungen und Untersuchungsorganen, Blaulichtorganisationen, Verantwortliche in Finanz- / Treuhand- und weiteren Dienstleistungssektoren sowie Mitarbeitende von Anwaltskanzleien.

Juristische Herausforderungen bestehen im (Berufs-) Alltag nicht nur im Verständnis und der Interpretation von Verträgen oder der korrekten Beantwortung arbeits-, miet- oder steuerrechtlicher Fragen, sondern auch im frühzeitigen Erkennen und Verhindern von rechtlich problematischen Situationen. Umfassende juristische Kenntnisse gehören deshalb heute zum fachlichen Rüstzeug einer Führungskraft, sei es in der öffentlichen Verwaltung oder in der Privatwirtschaft.

Der Lehrgang zum dipl. Rechtsassistenten HF bzw. zur dipl. Rechtsassistentin HF ermöglicht es Nicht-Juristen, rechtliches Fachwissen zu erlangen oder bereits vorhandene juristische Kenntnisse zu ergänzen, auszuweiten und zu vertiefen. In sechs Semestern werden sämtliche Fächer unterrichtet, welche zu einer umfassenden juristischen Ausbildung gehören. Zentral ist dabei die praxisnahe Vermittlung des Lehrstoffs, welcher durch erfahrene Rechtsanwälte unterrichtet und vornehmlich anhand von Fallstudien erarbeitet wird. Grosses Gewicht wird im Lehrgang der im Rechtsalltag unverzichtbaren Kernkompetenz des Verhandelns und des juristischen Argumentierens beigemessen. Diese Fähigkeiten werden im Rahmen des Studiums nicht nur gelehrt, sondern auch intensiv trainiert. Absolventinnen und Absolventen dieses Lehrgangs sind in der Lage, rechtliche Problemstellungen selbständig zu erfassen, vielfach eigenständig zu lösen und setzen ihre vertieften juristischen Kenntnisse im Berufsalltag optimal ein. Sie bieten so ihrem Arbeitgeber einen echten Mehrwert und werden zu geschätzten und unverzichtbaren Schlüsselpersonen, denn sie senken dank ihres juristischen Wissens die Kosten und steigern die Effizienz.

Die Eckdaten des Lehrgangs • Dauer, Durchführungsorte und Abschluss: Der 6-semestrige, berufsbegleitende Lehrgang wird in St. Gallen und in Sargans durchgeführt. Nach erfolgreichem Bestehen der Prüfungen erhalten die Studierenden das vom SBFI (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation) anerkannte Diplom „dipl. Rechtsassistent/in HF“ (HF: Höhere Fachschule).

66

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |


[ deutsch ]

Das Zentrum für berufliche Weiterbildung

• Beginn: St. Gallen: 23. Oktober 2014; Sargans: 13. April 2015. • Lernstunden: Die insgesamt 3‘610 Lernstunden teilen sich wie folgt auf: Präsenzunterricht: 1‘440; Selbststudium und Praxisumsetzung: 1‘120; Projekte und Exkursionen: 50; Qualifikationsverfahren (Prüfung, Diplomarbeit): 280; Anrechnung Berufstätigkeit: 720. • Kosten: CHF 3‘280.– pro Semester (abhängig vom stipendienrechtlichen Wohnsitz); Prüfungsgebühr ca. CHF 3‘000.–.

Das Zentrum für berufliche Weiterbildung (ZbW) in St. Gallen wurde 1946 auf Initiative von Industrie und Gewerbe gegründet. Durchgeführt werden in erster Linie Lehrgänge, die auf eine eidgenössische Berufsprüfung mit Fachausweis (BP), auf eine eidgenössische höhere Fachprüfung mit Diplom (HFP) oder auf den Diplom-«HF»-Abschluss vorbereiten (HF = Höhere Fachschule). Das ZbW gehört in der Deutschschweiz zu den führenden Partnern für die höhere Berufsbildung. Rund 400 qualifizierte Fachleute aus der Berufspraxis engagieren sich nebenamtlich als Lehrbeauftragte für das ZbW und vermitteln ihr fundiertes Fachwissen zum Nutzen der über 7'000 eingeschriebenen Kursteilnehmer/innen. Das ZbW versteht sich als Leistungsschule – wer die Lehrgänge erfolgreich absolviert hat, geniesst entsprechende Anerkennung und verfügt über ein solides Rüstzeug für die weitere berufliche Laufbahn. Sowohl in St. Gallen als auch in Sargans (im Bahnhofpark und im BZSL) steht eine moderne und grosszügige Bildungsinfrastruktur zur Verfügung, die mit dem öffentlichen Verkehr und mit dem eigenen Auto gut erreichbar ist.

Kontakt: Mirjam Huber Kursorganisation/Administration E-Mail: mhuber@zbw.ch Telefon: 071 313 40 40.

Die Leistungsschu

le

Thomas Stark Lehrgangsleiter E-Mail: tstark@zbw.ch Telefon: 071 313 40 40

Juristisches Fachwissen für die Berufspraxis Dipl. Rechtsassistent /in HF Mitarbeitende mit einem Rechtsassistenten / innen sind juristischen Hintergrundund n fundierten, generalistische und Orientierungswissen. rgang dauert 6 Semester. Der berufsbegleitende Leh

Durchführungsorte: in Sargans ZbW St.Gallen und neu auch

Zentrum für berufliche Weiterbildung Gaiserwaldstrasse 6 9015 St.Gallen

Tel. 071 313 40 40 Fax 071 313 40 00 info@zbw.ch www.zbw.ch

www.zbw.ch

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

67


[ deutsch ]

Fallstudie Gefängnis Limmattal

Modernstes Zürcher Gefängnis mit ParCom-Sicherheitslösung Das Gefängnis Limmattal ist der jüngste und modernste Strafvollzugsbetrieb im Kanton Zürich. Als Prototyp für künftige Gefängnisse geplant, musste auch die Sicherheitslösung höchste Ansprüche erfüllen. Seit gut vier Jahren ist das Gefängnis Limmattal in Betrieb. Es befindet sich im hinteren Bereich des Bezirksgebäudes beim Bahnhof Dietikon. Das Gefängnis hat eine Kapazität von 72 Plätzen, wovon 9 bis 24 Plätze speziell für männliche Jugendliche vorgesehen sind. Die Jugendabteilung ist dabei strikte von der Erwachsenenabteilung getrennt. Das Gefängnis Limmattal ist das modernste Gefängnis der zehn Strafvollzugsbetriebe im Kanton Zürich. Es soll als Prototyp für künftige Gefängnisse dienen und erforderte deshalb

68

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

eine minutiöse Planung. Beauftragt vom Hochbauamt des Kantons Zürich war ParCom Systems für die umfassende Sicherheitslösung inklusive Videoüberwachung, Zellenrufkommunikation, Aufseherkommunikation und Sicherheitsleitsystem zuständig. Mit dem netzwerkbasierenden Sicherheitssystem und der Anbindung der modernsten Ein- und Ausbruchmeldeanlage realisierte ParCom Systems eine Lösung, die einen neuen Standard in puncto Sicherheit setzt.

Innovative Technologie im Strafvollzug Am 15. Januar 2010 bezog das Leitungsteam ihre Büros im Gefängnis Limmattal und begleiteten die intensive Endphase der Arbeiten. Während dieser Zeit entstand ein enges, vertrauensvolles Verhältnis zu den Spezialisten von ParCom Systems. «Der Kontakt mit ParCom Systems war von Anfang an sehr gut,» erklärt Ernst Egger, damaliger Leiter des Gefängnis Limmattal. «In der Hauptentstehungsphase des


Sicherheitssystems arbeiteten fast täglich 3 bis 4 Leute von ParCom Systems hier. Das Schöne daran war, dass es immer die gleichen Mitarbeiter waren. So hatte ich immer dieselben Ansprechpartner, die mit den speziellen Herausforderungen und der Technik bestens vertraut waren.» Die Lösung, die heute im Gefängnis Limmattal erfolgreich im Einsatz ist, hat zwar den Projektbeteiligten einiges abverlangt, aber das Ergebnis ist richtungsweisend und vor allem langlebig. So zählt die Anlage nach vier Jahren im Betrieb immer noch als top modern. Die wesentlichen Bestandteile des komplett netzbasierten Systems sind das zentrale Leitsystem PVis, das Zellenkommunikationssystem «Commend» und die zentral gesteuerte Kameraüberwachung basierend auf Produkten von Dallmeier. Das Zellenkommunikationssystem erlaubt es den Insassen, im Notfall per Knopfdruck eine Aufsichtsperson zu rufen. Das grosse Highlight des Projektes war für ParCom Systems die Einbindung der modernsten Ein- und Ausbruchmeldeanlage von Siemens. Für deren hochkomplexe Integration in die Gesamtlösung hat ParCom durch ihre Partner eine spezifische Software entwickeln lassen.

Sicherheit funktioniert Die Technik hinter dem System interessiert die Mitarbeitenden des Gefängnis Limmattal jedoch nur bedingt. Wichtig ist, dass die Sicherheitslösung hundertprozentig funktioniert, dass das System einfach zu bedienen ist und dass sowohl die Insassen als auch das Aufsichtspersonal bestmöglich geschützt sind. «Leider werden wir nur an der Anzahl Entweichungen oder Suizide gemessen und nicht an der guten Arbeit, die unsere Mitarbeitenden Tag für Tag leisten. Aber das ist nun mal unser Los. Deshalb ist es für uns extrem wichtig, dass wir uns auf das Sicherheitssystem verlassen können», fasst der damalige Gefängnisleiter Ernst Egger nach der Inbetriebnahme zusammen. Mit der ParCom-Lösung ist dies bis heute vollumfänglich gewährleistet. So kann das Team vom Gefängnis Limmattal (notabene ein Drittel Frauen) einen zeitgemässen, betreuungsintensiven und doch absolut sicheren Gruppenvollzug gewährleisten.

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

69


[ deutsch ]

Prävention im Büro online

Erfolgreiche EKAS-Box: Neu gerüstet für den mobilen Alltag Rückenprobleme am Arbeitsplatz? Ständig Stress im Büro? Die EKAS-Box kann helfen: Sie ist das Online-Informationsmittel für die Prävention im Büro der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS – und ein Erfolg. Gegen 100'000 Personen haben sie seit ihrer Lancierung besucht. Nun gibt es die EKAS-Box erstmals auch für Smartphones und Tablets. Weit mehr als die Hälfte der Internetnutzer surfen unterwegs im Internet. Diesem Verhalten wird die EKAS-Box (www.ekas-box.ch) nun gerecht. Dank der neuen Programmierung auf den aktuellen Standard «html5» ist das Online-Präventionsinstrument der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS auch auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets abrufbar. Besucher der EKASBox können nun von unterwegs auf unterhaltsame Weise erfahren, wie sich mit wenig Aufwand Sicherheit und Gesundheit im Büro verbessern lassen.

Bürosituationen ein und bietet Führungskräften und Mitarbeitenden auf unterhaltsame Weise praktische Tipps.

Tipps zu ergo­ nomischem Arbeiten Denn bereits mit wenig Aufwand lässt sich viel für die Sicherheit und Gesundheit von Mitarbeitenden im Büros tun. Beispielsweise durch ergonomisches Arbeiten. Dafür gehört der Bildschirm gerade vor die Mitarbeitenden, damit man den Kopf nicht seitlich abdrehen muss.

Die Höhe sollte so eingestellt sein, dass der obere Bildschirmrand eine Handbreit unter der Augenhöhe liegt. Der Abstand zwischen Augen und Bildschirm sollte mindestens eine Armlänge betragen. Wer Texte am Bildschirm nicht gut lesen kann, soll den Bildschirm nicht näherstellen, sondern stattdessen die Schriftgrösse in der Applikation verändern. Die Tastatur sollte gerade vor den Mitarbeitenden liegen. Der Abstand zur Tischkante sollte zehn bis 15 Zentimeter betragen, damit die Handballen locker auf dem Tisch abgestützt werden

Wozu braucht es die EKAS-Box? Das Risiko, in einem Bürobetrieb zu verunfallen, wird stark unterschätzt. In Realität erfolgen mehr als die Hälfte aller anerkannten Berufsunfälle in Dienstleistungsunternehmen. Ein Drittel davon sind Stolper- und Sturzunfälle. Zudem gehen rund 1,6 Millionen Arbeitstage in der Schweiz pro Jahr allein durch Muskel-Skelett-Leiden verloren. Den Grossteil der Kosten tragen die Unternehmen: Ein verlorener Arbeitstag kostet sie im Schnitt 600 Franken. Die Aktion Prävention im Büro der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS macht auf die oft unterschätzten Risiken in Unternehmen des Dienstleistungssektors mit Büroarbeitsplätzen aufmerksam. Im Rahmen der Aktion entstand die EKAS-Box, das Online-Präventionsinstrument der EKAS. Sie lädt Besucherinnen und Besucher auf einen informativen Rundgang durch verschiedene

70

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

Bis zu 2’000 Stunden Dauerbelastung pro Jahr: Bei Büroarbeiten sind es die kleinen, immer gleichen Muskelanspannungen, die Tag für Tag den Körper belasten. Verkrampfungen, Nacken- und Schulterschmerzen können die Folge dieser Dauerbelastung sein. Mit der richtigen Einrichtung des Arbeitsplatzes, regelmässigem Aufstehen und einer aufrechten, entspannten Körperhaltung kann diese Belastung verringert werden.


können. Die Maus soll so nahe wie möglich bei der Tastatur bedient werden. Arbeitsdokumente liegen im optimalen Fall nicht zwischen den Mitarbeitenden und der Tastatur, sondern zwischen der Tastatur und dem Bildschirm – wenn möglich alles auf einer Achse.

Anerkennung im In- und Ausland Die EKAS-Box zeigt erfolgreich, wie man Themen der Arbeitssicherheit online vermittelt. Dies bestätigten auch die Juroren des Best of Swiss Web: An der diesjährigen Durchführung verliehen sie der EKAS-Box in der Kategorie Public Affairs Silber – einen der begehrten Preise für Schweizer Webseiten. Auch im Ausland fand die EKAS-Box Anerkennung: Im Rahmen des XX. Weltkongresses für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014 fand im August das Internationale Medienfestival für Prävention statt. Eine internationale Fachjury zeichnete dabei die EKASBox unter 290 Einsendungen aus 33 Ländern mit dem International Media

Award for Prevention aus. Die EKASBox ist damit eine von drei Preisträgerinnen in der Kategorie Multimedia.

Auf dem neusten Stand

Tipps zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bietet die EKAS-Box die Möglichkeit, bei der Teilnahme am Wettbewerb attraktive Preise zu gewinnen. Der Wettbewerb läuft bis Ende Dezember 2014. www.ekas-box.ch www.praevention-im-buero.ch

Die EKAS lancierte ihr Online-Präventionsinstrument vor rund zwei Jahren. Seither nutzten gegen 100'000 Personen (75 Prozent davon aus der Schweiz) die EKAS-Box. Am häufigsten besuchten sie dabei das Kapitel Ergonomisches Arbeiten. Neben Tipps zum ergonomischen Einrichten des Arbeitsplatzes, sowie Hinweise auf Unfallgefahren im Büro bietet die EKAS-Box Arbeitgebenden Anregungen zum Gebäudeunterhalt, zur Büroplanung und Büroeinrichtung sowie Tipps zur Arbeitsorganisation. Arbeitnehmende finden zudem Informationen, wie sie Stress vermeiden und ihr Zeitmanagement besser organisieren. Damit leistet die EKAS-Box einen wertvollen Beitrag zum aktuellen Vollzugsschwerpunkt «Psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz» des Staatsekretariats für Wirtschaft SECO.

Was ist die EKAS? Die Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS ist die zentrale Informationsund Koordinationsstelle für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Als Drehscheibe koordiniert sie die Aufgabenbereiche der Durchführungsorgane im Vollzug, die einheitliche Anwendung der Vorschriften in den Betrieben und die Präventionstätigkeit. Sie stellt die Finanzierung für die Massnahmen zur Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten sicher und nimmt wichtige Aufgaben in der Ausbildung, der Prävention, der Information sowie in der Erarbeitung von Richtlinien wahr.

Und ein Besuch der EKAS-Box lohnt sich jetzt doppelt: Nebst praktischen

Mehr Informationen unter www.ekas.ch

Absenzen tun nicht nur den Mitarbeitenden weh. Absenzen und Ausfalltage tun jeder Firma weh. Sie kosten Geld und Nerven, führen zu Überstunden und Stress. Oft verursachen sie Terminprobleme und Ärger bei den Kunden. Das muss nicht sein. Denn viele Arbeitsausfälle lassen sich einfach und mühelos vermeiden. Auch durch die Mitarbeitenden selber. Unsere Infos und Präventionsmittel unterstützen Sie dabei, mit wenig Aufwand Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu verbessern. Und dank unserem Wettbewerb lohnt sich ein Besuch gleich doppelt: www.praevention-im-buero.ch

Schweizerische Eidgenossenschaft Confédération suisse Confederazione Svizzera Confederaziun svizra

Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

71


72

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |


Griffin’s, the Fascination!

www.griffinscigars.com


Ich bringe Bestleistung unter schwierigen Bedingungen. Ich bin ein Winterbreitreifen – mit maximaler Bremskraft.

Wenn bremsen zählt. www.continental-reifen.ch

Blaulicht 5/6 2014  

Ausgabe Oktober 2014

Advertisement