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6/6 dezemBER 2013 I Décembre 2013 I dicembre 2013

Nächstes Ziel:

Instrumentenflug für Helikopter FEL – Ein schöner «Job» für eiskalte Nerven

Der virtuelle Polizeiposten ist online


SIE ERHOLEN SICH IN DEN BERGEN WIR HABEN DIE AUSRÜSTUNG

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[ Vorwort ]

Avant-propos I prefazione

Retten

Sauver

Auf den ersten Blick betrachtet gibt es kein einfacheres Thema als Retten: Die Aufgabe ist doch ziemlich klar. Es geht darum, in Not geratenen Menschen zu helfen – und das möglichst rasch und effektiv.

Au premier coup d’œil, il n’y a pas de sujet plus simple que le sauvetage: la tâche est assez claire. Il s’agit d’aider les personnes en détresse – et ceci aussi vite et efficacement que possible.

Umso mehr mochte man staunen, als dieses Jahr ein Kampf um die Lufthoheit über Verunfallte und Kranke entbrannte. Blaulicht hat sich mit der Rega unterhalten und nachgefragt, was zu einer Rettung eigentlich gehöre. Und wir haben einen FEL getroffen: Im Notfall rettet auch die Polizei Opfer aus dem Eis. Weiter blickten wir in die Krankenwagen: Auch hier kann man guter Treuen zweierlei Meinung sein, was ein solches Fahrzeug enthalten muss. Wir wünschen Ihnen spannende Lektüre und eine besinnliche – buchstäblich rettungslose – Weihnachtszeit. Mark Saxer

Mark Saxer Chefredakteur

Il était d’autant plus étonnant qu’une lutte se déclenche cette année autour de la hauteur dans les airs des personnes accidentées et malades. Gyrophare bleu s’est entretenu avec la Rega et a demandé ce qui convenait à un sauvetage. Et nous avons rencontré un CIV: en cas d’urgence, la police sauve aussi les victimes de la glace. Nous avons également jeté un coup d’œil dans les ambulances: ici aussi, on peut avoir deux avis différents de bonne foi quant à ce qu’un tel véhicule doit contenir. Nous vous souhaitons une lecture passionnante et des fêtes de Noël agréables, sans sauvetage. Mark Saxer

Salvataggio Di primo acchito non esiste un tema più semplice del salvataggio: il compito è piuttosto chiaro. Si tratta di aiutare persone in pericolo - e nel modo più rapido ed efficace possibile. Ha destato, quindi, parecchia meraviglia il fatto che quest'anno sia divampata una battaglia per la sovranità aerea sulle persone incidentate e sui malati. Girofaro blu si è intrattenuto con la Rega e ha chiesto in che cosa realmente consista un salvataggio. E abbiamo incontrato un CIE: in caso di emergenza, anche la polizia salva vittime dal ghiaccio. Abbiamo poi dato un’occhiata nelle ambulanze: anche in questo caso si possono avere due diverse opinioni su cosa debba contenere un simile automezzo. Vi auguriamo un’appassionante lettura e un Natale contemplativo - letteralmente privo di operazioni di salvataggio. Mark Saxer

| blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Impressum / Inhalt ]

[ Inhalt ]

contenu I contenuto

Mark Saxer blaulicht [ Editorial ]

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[ Hauptthema Rettung ] Le thème principal de sauvetage I Tema principale di salvataggio

[ Impressum ] Mentions légales I impronta Herausgeber | Editeur | Editore:

Nächstes Ziel:

Instrumentenflug für Helikopter

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Objectif suivant:

Vol aux instruments pour hélicoptère

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Prossimo obiettivo:

Informationsverlag Schweiz GmbH CH-6331 Hünenberg, Bösch 108 Tel. 041 798 20 60, Fax 041 798 20 61 E-Mail: office@blaulicht-iv.ch www.blaulicht-iv.ch Geschäftsführung | gestion | gestione: Tamara Rutz Verlagsleitung | Directeur de publication | Direttore della pubblicazione: François Güntensperger Chefredakteur | Rédacteur en chef Editor in Chief: Mark Saxer msx. Freier Journalist in Zürich Journaliste indépendant à Zurich Giornalista freelance a Zurigo: Volker Richert VR Anzeigenabteilung | Service publicité | Pubblicità Dipartimento: Andrea Burri Titelbild | Photo de couverture | Foto di copertina: Anita Fliesser Image: REGA

Grafik | graphisme | Grafica: Anita Fliesser Index | Indice | Indice: 6012 • Dezember 2013 Druck | Pression | pressione: Druckhaus Gössler GmbH Gesamtauflage | Tirage global | Tiratura: 16.000 Ex. Erscheinung | parution | pubblicazioni: 6 Mal im Jahr | 6 fois par an | 6 volte all’anno Für den Inhalt der diversen Fremdredaktionen übernimmt der Herausgeber keine Haftung.

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Volo strumentale per elicotteri

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FEL: Eine schöne Spezialfunktion und ganz schön hart

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CIV: une belle fonction spéciale et bien difficile

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CIE: una funzione davvero speciale e piuttosto dura

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Was muss ein Krankenwagen alles können?

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Der virtuelle Polizeiposten ist online

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Kompromisslose Performance.

[ Publireportagen ]

Uneingeschränkt Feldtauglich.

«Wir müssen uns kaum mehr um die Beatmung kümmern»

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Fallstudie Motion Computing im Einsatz bei der Rega

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Digitale Fotografie für den beruflichen Einsatz

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Führende Position im Ambulanz-Markt

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Rettungsdienst der Spital STS AG: Ein Portrait

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Die unbekannten Lebensretter Sauveurs anonymes I salvatori ignoti di vite umane

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Das Telefon als Lebensretter

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SWISS-MOTO 2014:

Saisonstart mit massig Neuheiten und einem Weltrekordversuch

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Enforce Tac 2014:

Neue Laufzeit und Location

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Die 11. Internationale Ausstellung Fischen Jagen Schiessen und der Drang ins Freie

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Militärische Auslandeinsatzmöglichkeit

SWISSCOY (KFOR, Kosovo)

Wir suchen für unser Medical-Team im Kosovo

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Schriftliche Bewerbung an: Führungsstab der Armee Kompetenzzentrum SWISSINT I1 Personal Kasernenstrasse 8 6370 Stans-Oberdorf recruit.swisspso@vtg.admin.ch www.armee.ch/peace-support Weitere interessante Stellenangebote der Bundesverwaltung finden Sie unter www.stelle.admin.ch

Sie verfügen als Pflegefachperson über eine Ausbildung mit Abschluss in DN II (eventuell DN I oder MPA), IPS, OPS oder Anästhesie oder haben eine Ausbildung als Rettungssanitäter absolviert. Sie sind bereit, als Schweizer/in in einem militärisch strukturierten, internationalen Team mit österreichischen und deutschen Kolleginnen und Kollegen zusammen zu arbeiten. Sie sind bereit, sich für eine Dauer von 8 Monaten (2 Monate in der Schweiz und 6 Monate im Ausland) zu engagieren. Kurzeinsätze sind nur in Ausnahmefällen möglich. Fühlen Sie sich angesprochen? Auskunftsstelle: Logistikbasis der Armee LBA - Sanität Telefon 031 324 27 28

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Sie sind Arzt mit FMH Abschluss (allg. Medizin, Chirurgie, Anästhesie oder mit anderem Titel und allgemein medizinischer Erfahrung) oder verfügen über mehrjährige Erfahrung als Assistenzarzt in den genannten Fachgebieten. Sie sind bereit, als Schweizer/in in einem militärisch strukturierten, internationalen Team mit österreichischen und deutschen Kolleginnen und Kollegen zusammen zu arbeiten. Sie sind bereit, gelegentliche Organisationsaufgaben zu übernehmen und sich für eine Dauer von mind. 1 Monat zu engagieren. Weitere Voraussetzungen: Bestehen der Rekrutierung und Absolvierung des Vorkurses. Sie sind nicht älter als 70 Jahre alt. Militärische Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Fühlen Sie sich angesprochen? Wir stehen Ihnen für Auskünfte gerne zur Verfügung. Auskunftsstelle: LBA - Sanität, Militärärztlicher Dienst Telefon: 031 324 27 28


[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Nächstes Ziel:

Instrumentenflug für Helikopter 2013 war ein turbulentes Jahr für die Schweizerische Rettungsflugwacht – vor allem medial. Blaulicht traf Karin Hörhager, Leiterin Information und Medien der Rega, und sprach über Einsätze, Herausforderungen des Rettens, Investitionen und die anvisierten technischen Verbesserungen. msx.

Karin Hörhager, laut Ihrer Internetseite wird die Rega am häufigsten zu Einsätzen bei Wintersport-, Verkehrs-, Arbeits- und Bergunfällen gerufen. Hinzu kommen Verlegungsflüge, aber auch der Transport von Organen, Blut, Medikamenten oder medizinischen Spezialisten. Gibt es dazu Zahlen? Wie haben

sich die Einsatzarten über die letzten Jahre entwickelt? 2012 hat die Rega total 13'966 Rettungseinsätze organisiert. Darunter waren 10'250 Helikopterflüge: Diese Zahl ist seit dem Jahr 2000 recht konstant. Sie pendelt zwischen 8'768 (2000) und

10'797 (2011), wobei für den jüngsten Rückgang Schlechtwetterperioden verantwortlich waren. Sogenannte Primäreinsätze machen mit zwischen 4'728 (2000) und 6'351 (2011) den grössten Anteil aus.

Was verstehen Sie unter Primäreinsätzen? Primäreinsätze sind Rettungsflüge, die medizinische Hilfe direkt zum Ort des Einsatzes bringen, im Fall von Unfall oder Krankheit. Sekundäreinsätze sind hingegen Verlegungen von Spital zu Spital, beispielsweise weil sich der Gesundheitszustand eines Patienten verschlechtert hat. Im Jahr 2012 rückten die Rega-Helikopter 3'608 Mal für erkrankte Menschen aus. Die übrigen Einsätze erfolgten zu Gunsten verunfallter Personen.

Was die Statistik (nicht) sagt Am häufigsten werden wir, wie eingangs beschrieben, zu Wintersport-, Arbeits-, Verkehrs- und Bergunfällen gerufen. Zu erwähnen ist auch, dass rund ein Viertel aller Helikoptereinsätze der Rega in der Nacht stattfinden – eine anspruchsvolle Aufgabe für die Crew, bestehend aus Pilot, Rettungssanitäter und Notarzt.

Laut Ihren öffentlichen Statistiken waren Wintersportunfälle seit 2009 nicht der häufigste Einsatzgrund (im letzten Jahr 1‘502 Fälle), sondern Krankheiten (im letzten Jahr 1‘684 Einsätze). Im Jahr 2000 flogen Sie sogar erst 690 Mal infolge Krankheiten… steckt da ein Trend? Auf Basis unserer Zahlen ja. Wir gehen davon aus, dass die Gesellschaft als Ganzes älter wird, die Menschen lange | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ deutsch ]

aktiv bleiben und damit die Zahl der krankheitsbedingten Einsätze steigt. Inwieweit sich daraus jedoch eine allgemeingültige Aussage formulieren lässt, ist schwierig zu sagen und auch nicht Aufgabe oder Kompetenz der Rega.

Wie beurteilen Sie die Abnahme der Einsätze wegen Verkehrsunfällen von 1´174 Flügen im Jahr 2000 auf 765 letztes Jahr? Das ist natürlich eine sehr erfreuliche Tendenz. Da die Rega grundsätzlich zu schweren Verkehrsunfällen aufgeboten wird, liegt für mich der Schluss nahe, dass die Zahl der schweren Verkehrsunfälle insgesamt abgenommen hat. Auch hier ist die Rega aber die falsche Instanz um abschliessende Aussagen zu machen.

Erfassen Sie auch die jeweiligen Verletz­ ungsmuster? Ja, natürlich. Zusammenfassend kann man sagen, dass Herz-/Kreislauferkrankungen sowie Kopf- und Rückenverletzungen einen grossen Teil der Einsätze ausmachen. Daneben erfassen wir auch spezielle Einsatzarten wie zum Beispiel Neugeborenen-Transporte (Neonatologie). Zur Erhebung dieser Daten sind wir einerseits verpflichtet. Andererseits können wir mit den erhobenen Daten auch sicherstellen, dass wir unserem Einsatzspektrum entsprechend immer gut ausgerüstet und ausgebildet sind. Sowohl hinsichtlich der Medikamente, die wir an Bord mitführen, in Bezug auf die medizinischen Gerätschaften und auch was die fachlichen Kompetenzen unseres medizinischen Personals anbelangt.

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Einsätze mit Schwerverletzten oder gar Toten sind vermutlich sehr belastend. Was tut die Rega in solchen Fällen für ihre Mitarbeitenden?

Gut, dann frage ich anders: Können Sie exemplarisch schildern, wie eine besonders anspruchsvolle Rettung abläuft?

Das Kollektiv, das gemeinsam einen Einsatz erlebt hat, spielt in der Verarbeitung von belastenden Situationen eine sehr wichtige Rolle. Schwierige Einsätze gemeinsam debriefen und das Erlebte besprechen ist zentral, denn in den meisten Situationen kann ein Einsatz im Gespräch mit den Crewmitgliedern gut verarbeitet werden. Des Weiteren gibt es innerhalb der Rega spezialisierte Stellen, die in schwierigen Situationen helfen und wo nötig oder gewünscht auch externe Stellen vermitteln.

Eine schwierige Frage. Grundsätzlich gibt es verschiedene Elemente, die einen Einsatz anspruchsvoll machen können. Da ist zum einen das Wetter. Wolken, Schneefall, Nebel oder Wind können aus einem grundsätzlich einfach durchzuführenden Einsatz schnell eine komplexe Angelegenheit machen.

Die «typische» anspruchsvolle Rettung – gibt es nicht Kommen wir zur Rettung an sich. Können Sie einen typischen Einsatz beschreiben? Den «typischen» Einsatz gibt es nicht. Befindet sich der Unfallort zum Beispiel in unwegsamem Gelände oder aber in dichtbesiedeltem Gebiet? Braucht es zur Bergung die Rettungswinde oder ist der Patient bereits durch andere Blaulichtorganisationen erstversorgt? Das Einsatzspektrum ist gross und jeder Fall ist anders. Eines haben jedoch alle Rettungseinsätze gemeinsam: Für eine erfolgreiche Rettung braucht es alle, vom Ersthelfer über die professionellen Rettungsorganisationen, Polizei, Feuerwehr bis hin zu den Spitälern.

Dann sind sicher die für eine Bergung nötigen Mittel zu erwähnen. Je nach Unfallort kommen die Rettungswinde oder die Longline zum Einsatz. Oft ist auch die Unterstützung von Rettungsspezialisten Helikopter (RSH) des Schweizer Alpen-Clubs SAC nötig, welche unseren Notarzt und unseren Patienten im alpinen Gelände sichern resp. terrestrische Unterstützung leisten. Auch der Einsatz kommerzieller Helikopterfirmen ist bei komplexen Rettungen manchmal nötig. So bringen diese beispielsweise bei Lawinenunfällen oder Seilbahnevakuationen zusätzliches Material oder zusätzlich Helfer zum Unfallort und leisten so wertvolle Unterstützung. Dann kann auch das Verletzungsmuster resp. die Krankheit des Patienten zu komplexeren Einsätzen führen, wo zusätzliches, spezielles Gerät nötig ist. Da sind zum Beispiel die Neonatologie Transporte: Hier wird unsere Crew jeweils durch Spezialisten aus Spitälern ergänzt. Bei Patienten mit einem HerzLungen-Versagen wiederum kann ein Transport an der Herz-Lungen-Maschine (ECMO) erfolgen. Zur Unterstützung des Kreislaufs wird in gewissen


[ Redaktion ]

Situationen zudem die intraaortale Ballonpumpe (IABP) eingesetzt. Sie sehen, dass die äusseren Umstände bei Rega-Einsätzen sehr verschieden sind und es den «typischen» Einsatz also wirklich nicht gibt. Die obige exemplarische Aufzählung von Einsatzarten ist auch bei weitem nicht abschliessend. Zentrales Element von jedem Rega-Einsatz ist sicher die Einsatzzentrale: das Herz der Rega. Die Rega-Einsatzleiter sind es, die bei allen Einsätzen auch Koordinationsstelle sind - für die eigenen Crews, die Einsatzpartner und Patienten resp. alarmierende Personen.

Wie Sie aus den vorher erwähnten Einsatzbeispielen sehen, spielt die Einsatzzentrale in der Kommunikation zwischen Rega-Crew, Patient und Einsatzpartnern eine zentrale Rolle. Ein modernes Einsatzleitsystem, ein entsprechend flächendeckendes Funknetz und bestens ausgebildete Mitarbeitende sind aus unserer Sicht Grundvoraussetzung für eine effiziente Einsatzleitung.

«Hinter jedem abgesagten Einsatz steht ein Schicksal»

Zwingende Voraussetzungen des Rettens aus der Luft

Welche Verbesserungen bringt das über vier Jahre dauernde Grossprojekt REga MIssion COntrol (REMICO) konkret? Was bringt es den Patienten, was Ihren Rettern?

Welches sind die Kriterien, die im Falle einer solchen Rettung zwingend erfüllt sein müssen? Gibt es besondere Anforderungen an den Helikopter und die Piloten? Fliegt ein besonders geschulter Arzt mit? Welche Anforderungen muss die Kommunikations-Technik erfüllen?

Die funktionierende Kommunikation zwischen den Alarmierenden, der Einsatzzentrale und den Rettern ist für die Rega unerlässlich. Das Grossprojekt REMICO hat zum Ziel, die bestehende Infrastruktur durch ein integriertes Einsatzleitsystem mit einem modernisierten Funknetz zu ersetzen. Dieser Schritt wurde notwendig, da verschiedene bisher eingesetzte Teilsysteme das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatten und sich die Wartung respektive die Beschaffung von Ersatzteilen immer schwieriger gestaltete. Damit die optimierten Prozesse über den gesamten Rettungsprozess hinweg greifen, werden in der abschliessenden Projektphase bis Ende 2014 alle 42 Rega-Funkstationen modernisiert und entsprechende Bediengeräte in den Helikoptern installiert. Durch die neuen, untereinander verbundenen Systeme kann die Rega-Einsatzleitung Rettungen noch effizienter koordinieren, was letztlich dem Patienten zu Gute kommt.

Top ausgerüstete Helikopter und entsprechend gut ausgebildete Crews sind ein Muss. Vor allem auch wenn man bedenkt, dass knapp ein Viertel der Helikoptereinsätze der Rega bei Nacht stattfinden. Um vor allem den Faktor Wetter weitestgehend zu eliminieren, arbeitet die Rega zur Zeit mit Hochdruck an einem Projekt, welches es in Zukunft ermöglichen soll, gewisse Anflüge auf Spitäler und vielfrequentierte Korridore wie Alpenübergänge unter Instrumentenflugbedingungen zu fliegen. Die stetige Investition in neue Technologien und die kontinuierliche Ausbildung der Piloten ist bei der Rega dabei zentral. Zur Medizin: Um sicherzustellen, dass unsere Notärzte immer auf dem neusten Stand der Medizin sind und sich ähnlich den Piloten stets weiterbilden, kooperieren wir eng mit Universitäts- und Zentrumsspitälern. Für den Einsatz auf dem Helikopter müssen die Rega-Ärzte auch gewisse körperliche Bedingungen erfüllen und für den Einsatz auf Gebirgsbasen zum Beispiel gebirgstauglich sein. Spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten werden unseren Mitarbeitenden in Rega-internen Kursen vermittelt.

Welches sind die nächsten grösseren Investitionen, die vorgesehen sind? Mit welchem Ziel? Ich habe es schon angetönt: 2012 musste die Rega 560 Einsätze absagen, weil das Wetter zu schlecht war oder die Sichtverhältnisse einen Flug verunmöglicht haben. Hinter jedem abgesagten Einsatz steht ein Schicksal. Die Rega will in Zukunft in der Lage sein, einen Grossteil dieser Einsätze trotz widrigen Verhältnissen durchzuführen und noch mehr

Menschen in Not zu helfen. Aus diesem Grund arbeitet die Rega – gemeinsam mit Partnern wie Skyguide und der Luftwaffe – daran, Instrumentenflugverfahren auch in der Helikopterfliegerei zu etablieren. Ein grosser Schritt für alle Beteiligten, der viel Pioniergeist, Effort und Arbeit von allen involvierten Parteien erfordert. Auf Seiten der Rega erfordert es vor allem die Umrüstung unserer Da Vinci-Helikopter und die entsprechende Ausbildung der Piloten.

Was tut die Rega um die Zusammenarbeit mit den Einsatzpartnern zu stärken? Die Rega legt grössten Wert auf die gute Zusammenarbeit mit ihren Partnerorganisationen. Ein dreiköpfiges Team ist bei der Rega für die Ausbildung der Partner in der Arbeit mit dem Einsatzmittel Rettungshelikopter zuständig. Gemeinsame Ausbildungen und Trainings sind dabei zentral für alle Parteien. Nur das gemeinsame Einsatzverständnis und eine reibungslos funktionierende Rettungskette bringen für den Patienten den grössten Nutzen. Und letztlich ist es ja genau was uns alle täglich motiviert: Menschen in Not zu helfen.

Bei alledem drängt sich eine Schlussfrage auf: In den letzten Monaten ist in der Schweiz ein Kampf um die Lufthoheit über den Patienten entbrannt. Wie beurteilen sie, generell, den Nutzen für die Patienten? Doppelspurigkeiten in der Luftrettung bringen keinen Mehrwert für die Bevölkerung und für die Patienten. Im Gegenteil, mittelfristig leiden Qualität und Sicherheit. Festhalten möchte ich, dass sich die Rega nicht per se gegen Konkurrenz wehrt. Wenn ein weiterer Anbieter den gleichen Dienst anbieten will, rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr und mit dem gesamten Einsatzspektrum sagen wir «Herzlich willkommen». Es kann aber nicht sein, dass die Rega die hohen Infrastrukturkosten trägt und einige wenige Mitbewerber sich nur auf die lukrativen Einsätze konzentrieren. Solche Mitbewerber können nur deshalb funktionieren, weil sie wissen, dass im Notfall die Rega kommt. Dieses Denken funktioniert auf lange Sicht nicht und geht letztlich zu Lasten der Qualität. Konkurrenz ja, aber mit gleich langen Spiessen.

Ich danke für das Gespräch. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Rédaction ]

[ français ]

Objectif suivant :

Vol aux instruments pour hélicoptère L'année 2013 fût une année turbulente pour la Garde aérienne suisse de sauvetage particulièrement du point de vue médiatique. Blaulicht rencontre Karin Hörhager, directrice du service Information et Médias de la Rega pour discuter des interventions, des défis que représentent le sauvetage, des investissements et des améliorations techniques à venir. msx.

Selon votre site internet, la Rega est le plus souvent appelée pour les accidents de sports d'hiver, de circulation, de travail et de montagne. A cela s'ajoutent les vols de transfert mais également le transport d'organes, de sang, de médicaments ou de médecins spécialistes. Pouvez-vous nous donner des chiffres ? Comment se sont développé les types de chiffre d'affaires au fil des dernières années ?

En 2012, la Rega a organisé un total de 13966 interventions. Dont 10250 vols d'hélicoptère : ce chiffre est constant depuis l'année 2000. Il varie entre 8768 (2000) et 10797 (2011) sachant que la dernière baisse est due aux périodes de mauvais temps. Lesdites interventions primaires représentent la plus grande partie avec entre 4728 (2000) et 6351 (2011) interventions.

Qu'entendez-vous par interventions primaires ? Les interventions primaires sont les vols de sauvetage où l'assistance médicale est apportée directement sur le lieu d'intervention, en cas d'accident ou de maladie. Les interventions secondaires en revanche sont les transferts d'hôpital à hôpital dans le cas où, par exemple, l'état de santé d'un patient se dégrade. En 2012, les hélicoptères de la Rega ont effectué 3608 sorties pour des personnes malades. Les autres interventions ont été effectuées pour des personnes accidentées.

Ce que les statistiques disent (ou pas) Comme décrit au départ, nous sommes le plus souvent contactés pour des accidents de sports d'hiver, de travail, de circulation et de montagne. Il faut également mentionner qu'environ un quart de toutes les interventions en hélicoptère de la Rega ont lieu la nuit - une mission exigeante pour l'équipage composé du pilote, de secouristes et d'un médecin d'urgence.

Selon vos statistiques publiées, les accidents de sports d'hiver ne sont pas les interventions les plus fréquentes depuis 2009 (1502 accidents l'année dernière) mais les maladies (1684 interventions l'année dernière). En 2000, ils ont même volé 690 fois suite à des maladies... s'agit-il d'une tendance ? Si on se base sur nos chiffres, oui. Nous partons du principe que la société en tant qu'ensemble vieillit, les gens restent actifs plus longtemps et par conséquent, le nombre d'interventions pour des maladies augmente. Difficile de dire dans quelle mesure il est possible | blaulicht | gyrophare

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[ français ]

de formuler des généralités et cela ne relève d'ailleurs pas du champ de compétences de la Rega.

Comment évaluez-vous la baisse des interventions pour des accidents de la circulation de 1174 vols en 200 à 765 l'année dernière ? Il s'agit bien sûr d'une tendance très réjouissante. Dans la mesure où la Rega est en principe contactée en cas d'accidents graves, je tends à penser que le nombre d'accidents graves a baissé. Mais encore une fois, la Rega n'est pas la bonne instance pour tirer des conclusions.

Recensez-vous également les modèles de blessures ?

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Le collectif ayant vécu une intervention ensemble joue un rôle très important dans la gestion des situations exigeantes. Parler des interventions lourdes et de l'expérience vécue est centrale. En effet, les discussions entre les membres de l'équipage permettent de bien gérer l'intervention dans la plupart des situations. D'autre part, il existe des services spécialisés au sein de la Rega qui aident en cas de situations difficiles et, si nécessaire ou souhaité renvoient à des services externes.

Le sauvetage exigeant « typique » n'existe pas

Oui, bien sûr. Pour résumer, on peut dire que les maladies cardiaques et cardiovasculaires ainsi que les blessures à la tête et au dos représentent une grande partie des interventions. En outre, nous recensons également les types d'intervention spéciaux comme, par exemple, le transport de nouveaux-nés (néonatalogie). D'une part, nous sommes dans l'obligation de recenser ces données. D'autre part, ces données nous permettent d'être toujours bien équipés et formés pour nos spectre d'interventions. Aussi bien du point de vue des médicaments que nous apportons à bord, des appareils médicaux que de ce qui concerne les compétences professionnelles de notre personnel médical.

Venons-en au sauvetage en soi. Pouvezvous décrire une intervention typique ?

Les interventions avec des blessés graves ou des morts sont probablement très exigeantes. Que fait la Rega dans ces situations pour ses collaborateurs ?

Bien. Je vais poser la question différemment : Pouvez-vous nous donner un exemple d'une intervention de sauvetage particulièrement difficile ?

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Il n'y a pas d'intervention « typique ». Si le lieu de l'accident se trouve, par exemple, sur un terrain peu praticable ou dans une zone très encombrée ? Si le sauvetage nécessite le treuil de secours ou si le patient a déjà été secouru par une autre organisation ? Le spectre d'interventions est grand et chaque cas est différent. Toutes les interventions de sauvetage ont toutefois un point commun : Un sauvetage réussi doit contenir tous les éléments depuis le secouriste aux hôpitaux en passant par les organisations de sauvetage professionnelles, la police, les pompiers.

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Question difficile. Il y a principalement différents éléments qui rendent une intervention difficile. La météo par exemple. Les nuages, la neige, le brouillard ou le vent peuvent rendre rapidement une intervention très complexe. Ensuite, il y a sûrement les moyens nécessaires pour un sauvetage. Selon le lieu d'accident, le treuil ou la longline peuvent s'avérer nécessaires. Souvent, l'assistance des spécialistes du sauvetage en hélicoptère (RSH) du club des Alpes suisse SAC est nécessaire. Ils assurent notre médecin d'urgence et nos patients sur les terrains alpins ou terrestres. L'intervention d'entreprises d'hélico­ ptères commerciaux est parfois nécessaire en cas de sauvetages complexes. Ils apportent par exemple du matériel supplémentaire en cas d'avalanches ou d'évacuations de téléphériques ou des assistants supplémentaires sur le lieu de l'accident et ils nous procurent ainsi un précieux soutien. Le type de blessure ou de maladie du patient peut également rendre une intervention complexe, par exemple en cas de nécessité d'appareils spéciaux. Je pense par exemple aux transports de néonatalogie. Dans ce cas, nous complétons notre équipage par des spécialistes des hôpitaux. Pour les patients souffrant d'une insuffisance cardio-pulmonaire, le transport peut s'effectuer avec un système cardio-pulmonaire (ECMO). Dans certaines situation, on utilise également une pompe à ballonnet intraaortique (IABP) pour l'assistance de la circulation.


[ Rédaction ]

Vous constatez que les circonstances extérieures sont très différentes lors des interventions et qu'il n'y a pas vraiment d'intervention « typique ». L'énumération ci-dessus ne mentionne que des exemples et n'est pas exhaustive. L'élément central de chaque intervention de la Rega est certainement la centrale d'intervention : le cœur de la Rega. Les chefs d'intervention de la Rega sont les points de coordination pour toutes les intervention, les personnes à alarmer pour l'équipage, les partenaires d'intervention et les patients.

Conditions requises pour le sauvetage aérien Quels sont les critères à satisfaire impérativement dans le cas d'un tel sauvetage ? Il y a-t-il des exigences particulières pour les hélicoptères et les pilotes ? Est-ce qu'un médecin spécialement formé vous accompagne ? Quelles exigences doit satisfaire la technique de communication ? Des hélicoptères équipés au top et un équipage formé en circonstance sont absolument indispensables. En particulier quand on pense que tout juste un quart des interventions par hélicoptère de la Rega ont lieu la nuit. Et avant tout, le facteur météo doit être largement éliminé, la Rega travaille actuellement sous pression sur un projet qui devrait permettre à l'avenir d'effectuer certains vols vers les hôpitaux et dans des corridors très fréquentés comme les passages montagneux dans des conditions de vol aux instruments. L'investissement constant dans les nouvelles technologies et la formation continue des pilotes est primordiale chez la Rega. En ce qui concerne la médecine : Nous coopérons étroitement avec les hôpitaux universitaires et centraux afin de nous assurer que nos médecins d'urgence soient toujours au niveau actuel de la médecine. Pour l'intervention dans l'hélicoptère, les médecins de la Rega doivent également satisfaire certaines conditions physiques et, par exemple, être formés pour les interventions en montagne. Des cours internes à la Rega sont organisés afin de transmettre les connaissances et compétences spécifiques à nos collaborateurs.

Comme les exemples d'intervention mentionnés précédemment le montre, la centrale d'intervention joue un rôle essentiel dans la communication entre l'équipage Rega, le patient et les partenaires d'intervention. De notre point de vue, un système de gestion moderne, un vaste réseau radio et les collaborateurs les mieux formés sont la condition fondamentale pour une direction d'intervention efficace.

encore plus de personnes dans le besoin. Pour cette raison, la Rega travaille, en collaboration avec les guides de ski et l'armée de l'air, à établir un processus de vol aux instruments également pour les hélicoptères. Un grand pas pour toutes les personnes concernées qui requière un grand esprit d'innovation, des efforts et le travail et de tous. Du côté de la Rega, il s'agit particulièrement du rééquipement de notre hélicoptère Da Vinci et de la formation adaptée des pilotes.

« Un destin se cache derrière toute intervention annulée »

Que fait la Rega pour renforcer sa collaboration avec les partenaires d'intervention ?

Quelles améliorations apportent le projet de quatre ans REga MIssion COntrol (REMICO) concrètement ? Qu'estce que cela apporte aux patients, aux sauveteurs ? Pour la Rega, la communication entre ceux qui donnent l'alarme, la centrale d'intervention et les sauveteurs est indispensable. Le grand projet REMICO a pour objectif de remplacer l'infrastructure existante par un système des gestion des interventions avec un réseau radio moderne intégré. Cette étape a été nécessaire dans la mesure où différents systèmes partiels appliqués jusqu'à présent ont atteint leur durée de vie maximale et que la maintenance, resp. l'acquisition des pièces de rechange devient de plus en plus difficile. Afin que les processus optimisés englobe l'ensemble du processus de sauvetage, les 42 stations radio seront modernisées au cours de la phase finale du projet d'ici la fin de l'année 2014 et les engins de commande correspondants seront installés dans les hélicoptère. Grâce aux nouveaux systèmes interconnectés, la direction d'intervention de la Rega peut coordonner les interventions encore plus efficacement ce qui est dans l'intérêt des patients.

Quelles sont les prochaines grandes intervention prévues ? Dans quel but ? Je l'ai déjà souligné : En 2012, la rega a dû annulé 560 interventions car la météo était mauvaise ou parce que les conditions visuelles ont rendu tout vol impossible. Un destin se cache derrière toute intervention annulée. A l'avenir, la Rega veut être en mesure d'exécuter une grande partie de ces interventions malgré les conditions défavorables et aider

La Rega accorde une grande importance à la bonne collaboration avec ses organisations partenaires. Une équipe de trois personnes est responsable de la formation des partenaires dans le travail avec les moyens d'interventions disponibles dans les hélicoptères de sauvetage. Les formations communes et les trainings communs sont essentiels pour toutes les parties. Seule une compréhension commune des interventions et une chaîne d'intervention qui fonctionne parfaitement peuvent être utiles aux patients. Et enfin, c'est exactement ce qui nous motive au quotidien : aider les gens en détresse.

Dans tout cela, une question essentielle se pose : Ces derniers mois, une lutte a éclaté en Suisse au sujet de la souveraineté aérienne concernant les patients. Comment évaluez-vous de manière générale l'utilité pour les patients ? La double présence de sauvetage aérien n'est en aucun cas une valeur ajoutée pour le peuple ou pour les patients. Au contraire, à moyen terme, elle altère la qualité et la sécurité. Je soutiens que la Rega ne lutte pas contre la concurrence. Si une autre fournisseurs souhaite fournir les mêmes prestations 24h/24, 365 jours par an et avec le même spectre d'intervention, je lui souhaite la bienvenue. Il est toutefois impossible que la Rega ait les frais d'infrastructure à sa charge et que quelques concurrents se concentrent uniquement sur les interventions lucratives. Pour cette raison, de tels concurrents ne peuvent fonctionner que s'ils savent que la Rega interviendra en cas d'urgence. Cette pensée ne fonctionne pas à long terme et sera finalement un problème pour la qualité. La concurrence oui, mais à armes égales.

Merci beaucoup pour cette discussion.

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[ Redazione ]

[ italiano ]

Prossimo obiettivo:

Volo strumentale per elicotteri Il 2013 è stato un anno turbolento per la Guardia Aerea Svizzera di Soccorso - soprattutto dal punto di vista mediatico. Girofaro blu ha incontrato Karin Hörhager, Direttrice del reparto Informazioni e Media della Rega, e ha parlato di interventi, sfide del salvataggio, investimenti e migliorie tecniche progettate. msx.

Secondo il vostro sito Web, la Rega viene chiamata ad intervenire più frequentemente per incidenti legati a sport invernali, incidenti stradali, infortuni di lavoro e incidenti in montagna. A ciò si aggiungono i voli di trasferimento, ma anche il trasporto di organi, sangue, medicamenti o specialisti medici. Abbiamo delle cifre in proposito? Come si sono evoluti negli ultimi anni i tipi di intervento?

Nel 2012, la Rega ha organizzato complessivamente 13.966 interventi di salvataggio, 10.250 dei quali sono stati voli con elicottero: è una cifra che si mantiene costante dal 2000. Oscilla fra 8.768 (2000) e 10.797 (2011), laddove il calo più recente è stato dovuto a periodi di cattivo tempo. I cosiddetti interventi primari, con un numero compreso fra 4.728 (2000) e 6.351 (2011), costituiscono la percentuale maggiore.

Che cosa intende per interventi primari? Gli interventi primari sono voli di soccorso che portano aiuto medico direttamente sul luogo dell’intervento, in caso di incidente o malattia. Gli interventi secondari sono, invece, dei trasferimenti di ospedale in ospedale, perché ad esempio le condizioni di salute di un paziente si sono aggravate. Nel 2012, gli elicotteri della Rega sono usciti 3.608 volte per persone malate. I restanti interventi sono avvenuti in favore di persone incidentate.

Ciò che le statistiche (non) dicono Per lo più veniamo chiamati, come indicato inizialmente, per incidenti legati a sport invernali, infortuni di lavoro, incidenti stradali e in montagna. Va anche ricordato che circa un quarto di tutti gli interventi con elicottero della Rega avvengono di notte - un compito impegnativo per l’equipaggio composto da pilota, soccorritori e medico del pronto soccorso.

Secondo le vostre statistiche pubbliche, non sono stati gli incidenti legati a sport invernali il motivo più frequente di intervento dal 2009 (lo scorso anno 1.502 casi), bensì le malattie (lo scorso anno 1.684 interventi). Nel 2000 sono stati effettuati nientemeno che 690 voli a causa di malattie … è questa la tendenza? In base alle nostre cifre, sì. Partiamo dal presupposto che la società nel suo complesso invecchia, le persone rimangono attive a lungo e, quindi, il numero degli interventi per malattia aumenta. In quale misura si possa, tuttavia, trarne un enunciato di portata generale è difficile da dire e non rientra nemmeno nei compiti o nelle competenze della Rega. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

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[ italiano ]

salvataggio o il paziente ha già ricevuto una prima assistenza da altre organizzazioni di pronto intervento? Lo spettro d‘intervento è ampio e ogni caso è diverso. Tutti gli interventi di salvataggio hanno, tuttavia, qualcosa in comune: per un salvataggio riuscito servono tutti, dal personale di primo soccorso alle organizzazioni di salvataggio professionali, polizia, corpo dei pompieri fino ad arrivare agli ospedali.

Bene, allora pongo la domanda diversamente: può descrivere a titolo esemplificativo come si svolge un salvataggio particolarmente impegnativo? Domanda difficile. Di norma sono diversi gli elementi che possono rendere impegnativo un intervento. Uno di questi sono le condizioni atmosferiche. Nuvole, precipitazione nevosa o vento possono rapidamente trasformare un intervento fondamentalmente semplice da eseguire in una faccenda complessa.

Come giudica il calo degli interventi per incidenti stradali da 1174 voli nel 2000 a 765 lo scorso anno? Ovviamente si tratta di una tendenza oltremodo soddisfacente. Siccome la Rega viene mobilitata di norma in caso di gravi incidenti stradali, mi è facile dedurre che il numero degli incidenti stradali gravi sia complessivamente diminuito. Anche in questo contesto la Rega non è, però, l’istituzione idonea a formulare delle dichiarazioni definitive.

Registrate anche il rispettivo tipo di lesione? Sì, certo. A titolo riassuntivo si può dire che cardiopatie/malattie cardiocircolatorie e lesioni alla testa e alla schiena sono alla base di una gran parte degli interventi. Oltre a ciò registriamo anche dei tipi speciali di intervento come per esempio i trasporti di neonati (neonatologia). Da una parte, abbiamo l’obbligo di rilevare tali dati. Dall’altra parte, con i dati rilevati possiamo anche garantire di essere sempre ben attrezzati e addestrati in conformità con il nostro spettro d’intervento, sia per quanto riguarda i medicamenti che portiamo a bordo, le apparecchiature mediche, nonché le competenze professionali del nostro personale medico.

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Eventuali interventi con feriti gravi o addirittura morti sono presumibilmente molto gravosi. Che cosa fa la Rega in siffatti casi per i suoi collaboratori? Il gruppo che ha vissuto insieme un intervento svolge un ruolo molto importante nell’elaborazione di situazioni gravose. Eseguire insieme un debriefing degli interventi difficili e discutere dell’esperienza è fondamentale, poiché nella maggior parte delle situazioni un intervento può essere ben assimilato psicologicamente parlando con i membri dell’equipaggio. Inoltre, all’interno della Rega esistono degli organismi specializzati che aiutano in situazioni difficili e ove necessario o richiesto mettono in comunicazione anche con organismi esterni.

Il «tipico» soccorso impegnativo - non esiste Veniamo al soccorso in sé. Ci può descrivere un intervento tipico? Non esiste l’intervento «tipico». Il luogo dell’incidente si trova, per esempio, su un terreno impraticabile o, comunque, in una zona densamente popolata? Per il recupero serve l’argano di

Poi occorre certamente menzionare i mezzi necessari a un recupero. A seconda del luogo dell’incidente si utilizza l'argano di salvataggio o la long line. Spesso è necessario anche il supporto dei Soccorritori specialisti elicottero (SSE) del Club Alpino Svizzero CAS che mettono in sicurezza il nostro medico del pronto soccorso e i nostri pazienti in territorio alpino rispett. offrono loro sostegno a terra. Qualche volta è necessario anche l'intervento di aziende commerciali di servizio elicotteri in caso di salvataggi complessi. Così, per esempio in caso di incidenti dovuti a valanghe o evacuazioni di funivie, queste ultime portano del materiale supplementare o soccorritori supplementari sul luogo dell’incidente, dando così un prezioso supporto. Anche il tipo di lesione rispett. la malattia del paziente può comportare degli interventi più complessi che richiedono un’apparecchiatura supplementare speciale. Si tratta, per esempio, dei trasporti di neonatologia: in questo caso il nostro equipaggio è integrato ogni volta da specialisti degli ospedali. Di nuovo, in caso di pazienti con collasso cardiopolmonare può essere eseguito un trasporto con collegamento alla macchina cuore-polmoni (ECMO). Per aiutare la circolazione sanguigna in determinate situazioni viene inserito, inoltre, il contropulsatore aortico (IABP).


[ Redazione ]

Come vede, le circostanze esterne negli interventi della Rega sono molto diverse e non esiste, quindi, realmente l’intervento «tipico». La suddetta enumerazione esemplificativa di tipi di intervento non è nemmeno di gran lunga esaustiva. Elemento centrale di ogni intervento della Rega è sicuramente la centrale operativa: il cuore della Rega. Sono i capi operativi della Rega che in tutti gli interventi fungono anche da ufficio di coordinazione -per i propri equipaggi, i partner di intervento e i pazienti rispettivamente le persone che danno l’allarme

Come può vedere dagli esempi di intervento succitati, la centrale operativa svolge un ruolo centrale nella comunicazione fra l’equipaggio Rega, il paziente e i partner di intervento. Un moderno sistema di gestione interventi, una rete radio adeguatamente estesa e dei collaboratori ottimamente addestrati rappresentano, dal nostro punto di vista, la condizione fondamentale per un’efficiente gestione degli interventi.

persone in pericolo. Per tale motivo, la Rega - insieme a partner come Skyguide e le forze aeree - lavora all’instaurazione di una procedura di volo strumentale anche per i voli in elicottero. Un enorme passo per tutti gli interessati che richiede grande spirito pionieristico, sforzi e lavoro da parte di tutti i soggetti coinvolti. Da parte della Rega si richiede soprattutto la ripreparazione del nostro elicottero Da Vinci e il relativo addestramento dei piloti.

«Dietro a ogni intervento revocato c’è il destino»

Che cosa fa la Rega per rafforzare la collaborazione con i partner d’intervento?

Presupposti essenziali del salvataggio dall’aria

Quale miglioramento apporta in concreto questo megaprogetto REga MIssion COntrol (REMICO) in corso da oltre quattro anni? Che cosa offre ai pazienti, che cosa ai vostri soccorritori?

Quali sono i criteri che devono essere obbligatoriamente soddisfatti in caso di un simile salvataggio? Elicottero e piloti devono possedere dei particolari requisiti? Un medico particolarmente specializzato vola con loro? Quali requisiti deve soddisfare la tecnologia di comunicazione? Elicotteri dotati del miglior equipaggiamento ed equipaggi conformemente ben addestrati sono un must. Soprattutto anche pensando al fatto che poco meno di un quarto degli interventi con elicottero avvengono di notte. E per eliminare al massimo in particolare il fattore condizioni atmosferiche, la Rega sta attualmente lavorando alacremente a un progetto che dovrebbe consentire, in futuro, di eseguire determinati voli di arrivo su ospedali e corridoi molto frequentati come valichi alpini secondo le regole del volo strumentale. L'investimento costante in nuove tecnologie e l'addestramento continuo dei piloti è, a tal riguardo, fondamentale per la Rega. Riguardo alla medicina: per garantire che i nostri medici del pronto soccorso siano sempre all’avanguardia nel campo della medicina e continuino a seguire corsi di specializzazione come i piloti, collaboriamo strettamente con ospedali universitari e centrali. Per l’impiego in elicottero, i medici della Rega devono soddisfare anche determinate condizioni fisiche e per l’impiego in basi montane devono essere, per esempio, idonei alla montagna. Conoscenze e abilità specifiche vengono fornite ai nostri collaboratori tramite corsi interni della Rega.

Una comunicazione funzionante fra chi dà l’allarme, la centrale d’intervento e i soccorritori è essenziale per la Rega. Il megaprogetto REMICO ha lo scopo di sostituire l’infrastruttura esistente con un sistema integrato di gestione interventi dotato di una rete di radiocomunicazione modernizzata. Questo passaggio si è reso necessario, poiché diversi sottosistemi utilizzati fino a questo momento hanno raggiunto il termine della loro durata di vita e la manutenzione rispettivamente l’acquisto di pezzi di ricambio è diventato sempre più difficile. Per far sì che i processi ottimizzati si estendano sull'intero processo di salvataggio, tutte e 42 le stazioni radio della Rega, nella fase conclusiva del progetto entro la fine del 2014, verranno modernizzate e sugli elicotteri verranno installati i relativi dispositivi di controllo. Grazie ai nuovi sistemi intercorrelati, la gestione interventi della Rega può coordinare i salvataggi in modo ancora più efficiente, il che, in fin dei conti, va a beneficio del paziente.

Quali sono i prossimi maggiori investimenti previsti? A quale scopo? L’ho già ribadito: nel 2012 la Rega ha dovuto revocare 560 interventi, perché le condizioni atmosferiche erano troppo proibitive o perché il volo è stato reso impossibile dalle condizioni di visibilità. Dietro a ogni intervento revocato c’è il destino. La Rega sarà in grado, in futuro, di eseguire una gran parte di questi interventi nonostante le condizioni avverse e di aiutare ancora più

La Rega attribuisce il massimo valore a una buona collaborazione con le sue organizzazioni partner. Un team composto da tre persone è responsabile alla Rega della formazione dei partner nell’attività con il mezzo d’intervento elicottero di soccorso. Corsi di formazione e addestramenti comuni sono, quindi, fondamentali per tutte le parti. Solo la comprensione comune dell’intervento e una catena di soccorso perfettamente funzionante comportano il massimo beneficio per il paziente. E in fin dei conti è proprio questo che ci motiva tutti quotidianamente: aiutare le persone in pericolo.

In tutto questo urge una domanda finale: negli ultimi mesi si è accesa una battaglia in Svizzera in merito alla sovranità aerea sui pazienti. Come giudica, in generale, il beneficio per i pazienti? I doppioni nel soccorso aereo non apportano alcun valore aggiunto per la popolazione e per i pazienti. Al contrario, a medio termine ne risentono qualità e sicurezza. Desidero chiarire che la Rega non si schiera in sé contro la concorrenza. Se un altro operatore desidera offrire lo stesso servizio, 24 ore su 24, per 365 giorni all’anno e con il medesimo spettro d’intervento, diciamo «Benvenuto». Non esiste, però, che la Rega si assuma i costi elevati delle infrastrutture e pochi concorrenti si concentrino esclusivamente sugli interventi lucrativi. Tali concorrenti possono funzionare solo perché sanno che in caso di necessità interviene la Rega. Un tale modo di pensare non funziona a lungo termine e finisce per andare a discapito della qualità. Concorrenza sì, ma ad armi pari.

La ringrazio per la conversazione. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

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Intelligent Ventilation since 1983


[ deutsch ]

[ Hamilton Medical ]

«Wir müssen uns kaum mehr um die Beatmung kümmern» Gerät möglichst schnell bedienen können. Da wir nicht die Möglichkeit haben, das Personal monatelang speziell zu trainieren, musste es ein Gerät sein, dass einfach und logisch anzuwenden ist. Aus diesem Grund gefällt uns besonders der ASV Modus: Man muss nur wenige Daten eingeben und das Gerät passt sich automatisch an die Patientensituation an. Das finden wir genial. Bei unseren vielen verschiedenen Patienten vom Kind bis zum Schwerstverletzten kommt uns das sehr entgegen.

Thomas Burren, Pflegedienstleiter Jet bei der Rega

Um den speziellen Herausforderungen beim Transport von beatmeten Intensivpatienten gerecht zu werden, hat HAMILTON MEDICAL das Beatmungsgerät HAMILTON-T1 in enger Zu­ sammenarbeit mit der Rega entwickelt. Dr. Olivier Seiler und Thomas Burren von der Rega waren daran beteiligt. Was sind aus ihrer Sicht die grössten Probleme und Herausforderungen bei der Intensivbeatmung während eines Transports? Oliver Seiler: Die grösste Herausforderung sind die Geräte selber. Sie sollten möglichst leicht sein und viele Funktionen erfüllen. Dazu müssen sie möglichst klein sein, da der Platz im Transportmedium immer reduziert ist. Weitere Kriterien, die eine Rolle spielen, sind Umweltbedingungen, in denen wir arbeiten. Das Gerät kann runterfallen, schmutzig werden, mit Wasser in Kontakt kommen und all das müssen die Geräte natürlich aushalten können. Wir hatten eine lange Liste an Anforderungen an das Gerät, aber die Umsetzung ist nach unserer Meinung im HAMILTON-T1 sehr gut gelungen.

Welche Vorteile bietet der HAMILTON-T1 gegenüber anderen Transportbeatmungsgeräten? Oliver Seiler: Wir haben mit dem HAMILTON-T1 den grossen Vorteil, dass wir eine ganze Palette von Intensivbeatmungsmodi zur Verfügung haben.

Gerade ASV (Adaptive Support Ventilation) hat sich in der Praxis sehr bewährt. Unsere Crews, die ASV im Alltag einsetzen, sind begeistert und sagen, dass man die Beatmung praktisch vergessen und in aller Ruhe den Patienten einrichten kann. Kommt man dann zur Beatmung zurück und kann man allenfalls noch adaptieren, sofern es überhaupt nötig ist.

Dr. Olivier Seiler, Stv. Chefarzt bei der Rega

Thomas Burren: Die Bedingungen bei einem Lufttransport sind nicht mit jenen auf einer Intensivstation zu vergleichen. Das Gerät muss sehr schnell auf Veränderungen des Patienten reagieren. Durch die Umstände beim Transport haben wir im Medical Team nicht immer Zeit, sofort zu reagieren. Das Beatmungsgerät muss sehr sicher und zuverlässig sein, stabil beatmen und die Artefakte, also die Bewegungen des Patienten, ausgleichen können. Es war für die Rega auch zentral, dass die Mitarbeitenden das

Wie sind ihre Erfahrungen mit dem HAMILTON-T1 im Einsatz? Wie hat sich das Gerät bewährt? Thomas Burren: Eine Situation mit dem HAMILTON-T1 ist mir noch gut in Erinnerung. Wir hatten einen Patienten mit einem externen Kunstherzen, den wir von Singapur aus transportiert haben. Der Patient hatte eine Vakuumgeneratorpumpe mit sehr viel Material dabei und vier Schläuche im Herzen. Zudem hatte der Patient auch noch eine instabile Lungensituation und eine optimale Sauerstoffversorgung der Lunge musste gewährleistet sein. Ich hatte damals das Gefühl, dass wir dank des HAMILTON-T1 einige Probleme nicht hatten, die mit früheren Beatmungsgeräten aufgetreten wären. Zum Beispiel mit dem Sauerstoffverbrauch und mit der Adaption an den Patienten, der sich gegen die Beatmung gewehrt hat. Man konnte die Situation gut handhaben, obwohl der Patient weit über 100 Kilo wog und trotz des ganzen Materials, das an ihm hing. Dank der adaptiven Beatmungsunterstützung konnte der Patient optimal beatmet werden und wir mussten uns kaum mehr darum kümmern. Damit hatten wir mehr Ressourcen für die anderen Problembereiche des Patienten zur Verfügung. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ deutsch ]

Fallstudie – Motion Computing im Einsatz bei der REGA „Die erhöhte Aktualität ist nicht nur ein angenehmer Effekt für uns, sondern kann die Sicher­ heit für uns und unsere Patienten erhöhen.“ Reinhard Weissen, Operationeller Projektmitarbeiter, Rega

Branche

Ausgangssituation

Luftrettung

Portrait Kunde Schweizerische Rettungsflugwacht, Rega, CH-8058 Zürich-Flughafen, www.rega.ch Die schweizerische Rettungsflugwacht Rega leistet rund um die Uhr schnelle, medizinische Hilfe aus der Luft. Sie ist eine selbständige, gemeinnützige Stiftung. Die Rega wurde 1952 gegründet und beschäftigt heute über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Zen­ trale am Flughafen Zürich Kloten dient als Einsatzbasis für die drei Ambulanzjets und wickelt den Unterhaltsbetrieb der dreizehn eigenen Helikopterbasen ab.

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Helikopter haben – im Gegensatz zu Jets – keine Electronic Flight Bags (EFB) an Bord. Startet ein Pilot zu einem Einsatz, muss er wichtige und zum Teil gesetzlich vorgeschriebene Dokumente mitnehmen. Dazu gehören umfangreiches Kartenmaterial, die MEL (Minimum Equipment List) oder die Betriebshandbücher für den Helikopter, die allein mit 5-6 Kilo Gewicht zu Buche schlagen. Zudem muss sich der Pilot vor dem Einsatz mit tagesaktuellen Informationen zur Situation im Luftraum und auf Landeplätzen vorbereiten. Weight & Balance-Berechnungen inklusive Personengewicht, Treibstoff etc. gehören ebenso zur Einsatzvorbereitung und müssen den Luftfahrtbehörden bei Kontrollen jederzeit vorgewiesen werden können. Bisher

wurden diese Dokumente stets ausgedruckt und mitgeführt. Neben dem immensen Papierberg und dem hohen Gewicht war auch die Frage der Aktualität nicht immer zufriedenstellend gelöst. Die Rega suchte nach einer unkomplizierten, effektiven Lösung, um die nötigen Dokumente und Unterlagen elektronisch mitzuführen und gleichzeitig Platz sowie Gewicht an Bord zu sparen.

Lösung Platz und Gewicht sind entscheidende Faktoren für jeden Einsatz, denn eingespartes Gewicht kann für zusätzliche medizinische Geräte, Treibstoff oder Personen genutzt werden. Somit lag der Gedanke nahe, die umfangreichen


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Unterlagen elektronisch zur Verfügung zu stellen, den Vorbereitungsprozess papierlos zu gestalten sowie in grossen Teilen zu automatisieren. Aufgrund der spezifischen Anforderungen im Flugbetrieb wurden Tablet PCs verschiedener Hersteller, darunter das Modell F5 von Motion Computing, evaluiert. Nach gründlicher Auswertung der Kriterien setzte sich der Motion Computing F5 aufgrund des hervorragenden Displays, seiner Robustheit, der hohen Performance und des guten PreisLeistungsverhältnis gegen die anderen Produkte durch. Nach einem intensiven Testlauf entschied sich die Rega dafür, sämtliche Helikopterbasen mit den innovativen Motion Computing F5 auszustatten. Die Motion Computing F5 Modelle sind speziell für den mobilen Einsatz auch im Freien konzipiert. Die Geräte bieten zuverlässigen Schutz (IP54-Zertifizierung) gegen Staub, Feuchtigkeit und Spritzwasser und vertragen auch einen Sturz (MIL-STD810G) vom Helikoptersitz in den Schnee sowie die ständigen Vibrationen und Stösse während eines Fluges. Die Displays sind mit dem besonders widerstandsfähigen GorillaGlas ausgestattet, welches eine vielfach höhere Bruchsicherheit aufweist und daher für den Einsatz in rauer Umgebung bestens geeignet ist. Mit dem optionalen ViewAnywhere-Display wird branchenführende Ablesbarkeit im Freien geboten. Um praktisch alle Menüpunkte mit nur einem Klick sicher zu bedienen, hat sich der Stifteinsatz der Motion F5 als ideal erwiesen. Vor dem Abflug kann nach Wunsch auch mit Maus und Tastatur gearbeitet werden. Durch die optionale Dockingstation und die dadurch vorhandenen vielfältigen Anschlussmöglichkeiten für Peripheriegeräte wird die hochmobile Lösung auch zum vollwertigen Desktop PC. Die Motion F5 Tablet PCs sind mit Windows Betriebssystem nahtlos in das Unternehmensnetzwerk eingebunden und verfügen über eine MS SQL Express Version für die Helipad-Datenbank. Die Online Datenbank unter Helipad.org stellt aktuelle Daten zu Luftfahrthindernissen und spezifischen Gefahren zur Verfügung. Wird beispielsweise ein unbekanntes Spital angeflogen, kann sich der Pilot über das Anflugprozedere, Nachtbetrieb, Positionslichter und Treibstoffbetankung informieren.

Um 5:30 Uhr läuft jeden Morgen der von den IT-Verantwortlichen programmierte Replikationsmechanismus, der den aktuellen Datenstand der relevanten Intranetbereiche und der Web-Applikationen auf die Tablet PCs der einzelnen Basen spielt. Da die Geräte standardgemäss mit einer WLAN-Schnittstelle ausgerüstet sind, könnte die Besatzung am Boden auch online arbeiten. Der behördlich vorgeschriebene EMITest (Elektromagnetische Interferenz) hat gezeigt, dass die Radionavigationsgeräte beim Einsatz der Motion Tablet PCs nicht beeinflusst werden. Im Einsatzfall erfolgt der Zugriff auf den F5 schnell und einfach. Der handliche, mit allen aktuellen Informationen bestückte Tablet PC wird einfach am Griff aus seiner Docking Station gezogen und mit in den Helikopter genommen. Das Gerät wird anschliessend hinter dem Piloten verstaut. Werden während des Fluges spezielle Informationen zu Krankenhauslandeplätzen, Bergbahnen oder Gebäudehöhen benötigt, greift der Rettungsassistent zum Motion Computing F5 und ruft die entsprechende Information für den Piloten auf. Dazu gehören zum Beispiel tagesaktuelle Karten mit Schiessgebieten der Schweizer Armee oder die in der Schweiz weit verbreiteten Transportkabel der Bergbauern, die eine grosse Gefahr für Helikopter darstellen. Durch die gute Bildschirmdarstellung, die Anpassung der Helligkeitsstufen und das View Anywhere Feature kann sich der Pilot auch aus ungünstigem Blickwinkel und bei grosser Blendwirkung durch Schnee aktuelle Informationen zum Fluggebiet zeigen lassen. Des Weiteren ist man durch die, vor dem Start durchgeführte und gespeicherte Flugvorbereitung bereit für einen möglichen Rampcheck, der von der Luftfahrtbehörde jederzeit an jedem Landeplatz durchgeführt werden kann. Der F5 wird bis zu sieben Stunden im Standby-Modus genutzt. Für den Notfall führt das Team einen Ersatzakku mit, der unter schwierigen Bedingungen, z.B. wegen grosser Kälte unterbrechungsfrei im Hot-Swap Modus gewechselt werden kann.

Vorteile Die umfangreichen Unterlagen, die auf jedem Einsatz mitgeführt werden müssen, stehen nun immer aktuell auf den robusten F5 Tablet PCs von Motion Computing zur Verfügung. Der Arbeitsablauf wurde elektronifiziert und der Anteil der Papierarbeit signifikant verringert. Auch während dem Flug im Helikopter erfolgt der Zugriff auf die Daten schnell und unkompliziert. - Gewichtsreduktion und Platzgewinn an Board - Kürzere Vorbereitungszeit – höhere Effizienz - Papierloser Arbeitsablauf – umweltfreundlicher - Datenaktualität – einheitliche Informationsbasis - ViewAnywhere Display für beste Anzeigequalität im Sonnenlicht - Robust, Spritzwasser- und Staubdicht (MIL-STD810G und IP54) - WiFi, Bluetooth und mobile WWAN Breitbandtechnik - Bedienung per Digitizer-Pen und Finger-Touch Leistungsfähige Intel Core Prozessoren - Optional integrierte Barcode-, RFID und SmartCard-Reader - Integrierte Digitalkamera - Umfangreiches Zubehörprogramm (Docking-; Traglösungen uvm.) Distributor Schweiz

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Die Welt ist komplex. Ihre Entscheidungen müssen es nicht sein. Urbane Sicherheit? Intelligente Erfassung in Verbindung mit einer schnellen Reaktion der Sicherheitsbehörden

Grenzkontrollen? Bürger-Authentifizierung, E-Border und Überwachung des Hoheitsgebiets

Schutz kritischer Infrastruktur? Von Alarmmanagement bis hin zu integrierter, standortübergreifender Überwachung

Intelligente Städte? Bürgerfreundliche Informationsinfrastruktur

Sicherheit im Internet? Informationssysteme mit aktiver Sicherheitsfunktion zum Schutz vor Cyberangriffen

Die Welt, in der wir leben, basiert auf persönlicher Mobilität, freiem Verkehr von Kapital, Gütern und Dienstleistungen und einem freiem Zugang zu Informationen. Diese Freiheiten bringen aber auch komplexe Bedrohungen mit sich. Unsere Mission ist es, integrierte, handfeste Lösungen zu entwickeln, die Regierungen, Kommunalbehörden und zivile Betreiber dabei unterstützen, sowohl Bürger als auch sensible Daten und die Infrastruktur gegen diese Gefahren zu schützen. Wir vernetzen unsere Systeme, Anlagen und Lösungen in der sogenannten Wertschöpfungskette funktionskritischer Anwendungen. Entscheidungsträger können damit Komplexität auch in kritischen Situationen beherrschen und frühzeitig jene Entscheidungen treffen, die zu den besten Ergebnissen führen. Mehr über unsere Sicherheitslösungen finden Sie über den QR-Code oder auf unserer Webseite thalesgroup.com

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Sicherheit am Flughafen? Optimierung der Sicherheitsabläufe und gleichzeitige Erfüllung von ICAO-Standards


[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Das Züri-Fäscht aus den Augen des FEL.

FEL: Eine schöne Spezialfunktion - und ganz schön hart Sie sind selten, die Fliegenden Einsatzleiter der Polizei. Und sie geniessen den Ruf, einen «Schoggijob» zu haben. Blaulicht traf einen FEL – und erfuhr, wann ihm in der Luft das Lachen vergeht. msx.

Herr Nägeli, sie sind Oberleutnant, Kommissariatsleiter und FEL der Stadtpolizei Zürich. Was ist ein FEL? Ein fliegender Einsatzleiter. Er ist, mit anderen Worten, das Auge, das den Gesamteinsatzleiter dann unterstützt, wenn Überblick aus der Luft sinnvoll ist und echten Mehrwert bietet.

Wie zum Beispiel wann? Rolf Nägeli im FEL-Training.

Etwa bei Grossanlässen über der Stadt. Hinzu kommen besonders grossräumige

Ereignisse, wie etwa der Grossbrand am Bahnhof Affoltern, wo 1994 ein Benzin-Zug Feuer fing. In solchen Fällen ist das Schadensausmass aus der Luft weitaus am besten zu beurteilen. Und in der Schweiz dünn gesäte Spezialisten – etwa Brandermittler oder Chemiespezialisten der Polizei – sind via Helikopter mit Abstand am schnellsten vor Ort. Am häufigsten sind aber Suchaktionen. Das klingt etwas nach einem sehr angenehmen «Job»: Sie fliegen durch die Gegend, beobachten, melden und transportieren Fachleute… | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

einerseits Wärmebilder, auf denen man Menschen auch unter Wasser ebenso problemlos findet wie versteckte Brandherde, andererseits aber auch konventionelle TV-Bilder. Angesichts dieser jederzeit zur Verfügung stehenden Unterstützung wäre es nicht sehr effizient, ein vergleichbares Mittel für die Polizei zu beschaffen. Man muss ja ein so teures Gerät auch einigermassen auslasten.

A propos Auslastung: Wie viele Einsätze fliegt ein FEL pro Jahr?

FEL Nägeli bei der Arbeit.

Ja, so klingt es selbst im Korps. Ich bin aber gar nicht sicher, ob jeder wirklich gerne FEL wäre. Auch wenn Fliegen tatsächlich schön ist.

Warum? Weil wir nicht aus der geschlossenen Helikabine photographieren. Im Einsatz hängt man seitlich am Heli, mit den Füssen an den Kufen abgestützt, und zwar so, dass man senkrecht nach unten photographieren kann. Ich habe auf diese Art schon eine halbe Stunde lang eine Reiterin gesucht – bei 5 Grad.

Haben Sie sie wenigstens gefunden? Nein. Wir brachen ab, als uns mitgeteilt wurde, sie habe den Stall zu Fuss erreicht, einiges nach ihrem Pferd. Aber das ist besser so als wenn wir sie schwer verletzt gefunden hätten.

Zurück zur ungemütlichen Lage des suchenden FEL. Wäre es nicht viel schlauer, unter dem Heli einfach eine Kamera zu installieren? Bequemer wäre es. Aber eine kreiselstabilisierte Kamera kostet ein kleines Vermögen. Und: Wenn es die Situation gebietet – namentlich bei Suchaktionen, nachts und wenn Grossanlässe gefilmt werden müssen –, fliegen wir nicht mit dem Polizeiheli der Kapo Zürich, sondern bitten die Luftwaffe um subsidiäre Unterstützung. Dann bekommen wir den Superpuma / FLIR (Forward Looking Infrared). Dieser liefert

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Wir, die 5 FELs der Stadtpolizei, fliegen etwa drei bis fünf Einsatztage mit der Kapo, die ihrerseits sechs FELs hat. Während der Übungstage können wir natürlich auch für einen echten Einsatz angefordert werden, irgendwohin. Ich habe zum Beispiel schon mal einen TöffFahrer in Basel-Land gesucht.

Wie viele derartige, echte Einsätze sind Sie denn schon geflogen? Ich bin seit 1998 FEL, in dieser Zeit sieben oder acht.

Das ist wenig… Ja. Deswegen halten wir auch die Zahl der FELs niedrig: Lieber eine kleine Gruppe, deren Mitglieder zum Einsatz kommen, als eine grosse, in der man statistisch höchst selten echt als FEL zum Einsatz kommt. Und: Wir absolvieren neben den Übungen mit dem Polizeiheli der Kapo weitere Tage.

Wie viele denn pro Jahr? Einige Tage mit dem Super Puma und dem Alouette-Nachfolger, dem Eurocopter EC635. Denn jedes fliegende Einsatzmittel ist anders, beginnend bei den unterschiedlichen Kufen, an denen man sich ja abstützen muss, über die Türund Sicherungsseil-Bedienung bis hin zur Kommunikation. Hinzu kommen in Zukunft ein bis zwei Drohnen-Trainingstage pro Jahr.

Zurück zu Ihren Einsätzen. War ein besonderes Highlight darunter? Ja. Einmal habe ich als FEL geholfen, einen Einbrecher zu stellen. Er war beim Eindunkeln in den Wald geflohen – ein klarer Fall für den FLIR. Sie müssen sich das so vorstellen: Auf dem Monitor sehen sie sämtliche Lebewesen im Wald als Wärmepunkte. Es ist dann relativ

einfach, die Polizisten zu identifizieren. Wie das geht, verrate ich jetzt nicht, aber stellen Sie es sich ruhig banal vor. Innert Kürze weiss man, welcher Punkt der Gesuchte ist. Dann geht es nur noch darum, die anderen Punkte in die richtige Richtung zu dirigieren. Das einzige, was der FEL nicht sieht, ist das reale Gelände. Das hat auch den Einbrecherfang etwas verzögert, denn als ich einen Polizisten anwies, noch genau 20 Meter geradeaus zu gehen, funkte der zurück: «Gerne, aber da ist eine grössere Brombeerhecke…»

Also macht es eben doch Spass, FEL zu sein? Ja, klar, in solchen Situationen schon. In anderen definitiv nicht.

Zum Beispiel wann? Beim Eisrettungstraining. Hier geht es darum, auf einer gefrorenen Wasserfläche Eingebrochene zu bergen – und zwar subito. Wenn ein FEL in der Luft ist kann es gut sein, dass er aufgeboten wird. Dann heisst es: Füsse an die Kufen stellen und so raushängen, dass der Kopf etwas tiefer schwebt als die Kufe. Der Heli sinkt so lange senkrecht, bis der FEL dem Piloten funkt, er könne das Opfer packen. Sobald er es hat, beginnt der Steigflug… und am Ufer wird wieder abgesetzt. Dieser Einsatz ist wirklich ausgesprochen hart. Stellen Sie sich vor: Sie hängen mehr als waagrecht bei tiefen Temperaturen aussen an einem Heli und dürfen ein Opfer mittragen…

Das ist nun aber nicht alltäglich. Was ist in einem normalen FEL-Einsatz das Schwierigste? Die Kommunikation. Der Pilot hat seinen Flugfunk, der zweite FEL an Bord kommuniziert mit dem Gesamteinsatzleiter am Boden, und der aussen hängende FEL muss sich sowohl mit dem Kollegen als auch mit dem Piloten verständigen. Man muss das wirklich üben. Es sind zwar verschiedene Kanäle, aber dennoch sollte man sich gegenseitig möglichst wenig dreinreden. Vor allem nützt es nichts, wenn der Pilot von beiden FELs und dem Tower gleichzeitig zugetextet wird.

Ich danke Ihnen für dieses Gespräch und wünsche keine echten Eisrettungen.


[ Rédaction ]

[ français ]

La fête de Zurich du point de vue du FEL.

CIV: une belle fonction spéciale - et bien difficile Ils sont rares, les chefs d’intervention volants de la police. Et ils ont la réputation d’avoir un travail «pénard». Gyrophare bleu a rencontré un CIV – et a appris quand il perd le sourire en l’air. msx.

Monsieur Nägel, qu’est-ce qu’un CIV ? Un chef d’intervention volant. En d’autres termes, il est l’œil qui aide le chef général d’intervention lorsqu’une vue aérienne est utile et apporte une réelle valeur ajoutée.

Quand, par exemple ?

Rolf Nägeli à l'entraînement du FEL.

Lors de grandes manifestations dans la ville. À cela s’ajoutent les événements particulièrement étendus, comme le grand incendie de la gare d’Affoltern,

où un train d’essence a pris feu en 1994. Dans de tels cas, il est plus facile d’évaluer l’étendue des dégâts d’un point de vue aérien. Et les spécialistes clairsemés en Suisse – comme les investigateurs en matière d’incendie ou experts chimistes de la police – se rendent plus rapidement sur place en hélicoptère. Mais les actions de recherche sont les plus fréquentes.

Cela semble être un « travail » très agréable: vous survolez les environs, observez, signalez et transportez des experts…

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[ Redaktion ]

[ français ]

thermiques sur lesquelles on retrouve des personnes, même sous l’eau, aussi facilement que des foyers d’incendie cachés, et d’autre part aussi des images TV conventionnelles. Au vu de cette aide disponible à tout moment, il ne serait pas très efficace d’acquérir des moyens similaires pour la police. En effet, il faut bien exploiter un appareil aussi cher.

À propos d’exploitation: sur combien d’engagements un CIV vole-t-il par an ?

FEL Nägeli en train de travailler.

Oui, c’est même l’avis du Corps. Mais je ne suis pas du tout sûr que tous aimeraient être CIV. Même si c’est effectivement agréable de voler.

Pourquoi?

Est-ce que vous l’avez trouvée, au moins ? Non. Nous avons arrêté quand on nous a annoncé qu’elle avait atteint l’étable à pied, un certain temps après son cheval. Mais c’est mieux que si nous l’avions retrouvée gravement blessée.

Retournons à la position inconfortable du CIV en pleine recherche. Ne seraitce pas bien plus malin d’installer simplement une caméra sous l’hélicoptère ? Ce serait plus confortable. Mais une caméra gyrostabilisée coûte une petite fortune. Et si la situation l’exige, notamment lors d’actions de recherche, la nuit et quand des événements d’envergure doivent être filmés, nous ne volons pas avec l’hélicoptère de la police cantonale de Zurich, mais nous demandons de l’aide subsidiaire à l’armée de l’air. Nous bénéficions alors du Superpuma / FLIR (Forward Looking Infrared). D’une part, celui-ci fournit des images | blaulicht | gyrophare

Combien d’interventions réelles de ce genre avez-vous déjà effectuées ? Je suis CIV depuis 1998, sept ou huit dans cette période.

Parce que nous ne prenons pas les photographies de la cabine fermée de l’hélicoptère. En intervention, on est accroché sur le côté de l’hélicoptère, les pieds appuyés sur les patins, de manière à pouvoir photographier verticalement vers le bas. J’ai déjà passé une demiheure dans cette position à chercher une cavalière, par 5 degrés.

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Nous, les 5 CIV de la police municipale, nous volons environ trois à cinq jours d’engagement avec la police cantonale, qui a six CIV de son côté. Lors des journées d’exercice, nous pouvons naturellement aussi être engagés pour une vraie intervention, n’importe où. J’ai par exemple déjà cherché un motard à BâleCampagne.

C’est peu… Oui. C’est pourquoi nous maintenons aussi un petit nombre de CIV: mieux vaut un petit groupe dont les membres font des interventions qu’un grand groupe dans lequel on intervient statistiquement très rarement en tant que CIV. Et nous effectuons des journées supplémentaires en plus des exercices avec l’hélicoptère de la police cantonale.

Combien par an ? Quelques jours avec le Super Puma et le successeur de l’Alouette, l’Eurocopter EC635. En effet, chaque moyen d’intervention est différent, à commencer par les patins différents sur lesquels on doit s’appuyer, jusqu’à la communication en passant par la commande de la porte et de la corde de sécurité. À cela s’ajouteront prochainement une ou deux journées d’entraînement par an avec les drones.

Retournons à vos interventions. Y a-t-il eu un moment fort ? Oui. Un jour, en tant que CIV, j’ai aidé à arrêter un cambrioleur. Il s’était enfui dans la forêt au crépuscule – c’était clairement un cas pour le FLIR. Imaginez: sur un écran, vous voyez tous

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les êtres vivants de la forêt sous forme de points de chaleur. Il est alors relativement facile d’identifier les policiers. Je ne dirais pas comment ça marche, mais vous pouvez imaginer que c’est vraiment banal. En peu de temps, on sait quel point est la personne recherchée. Il suffit ensuite d’orienter les autres points dans la bonne direction. La seule chose que le CIV ne voit pas, c’est le terrain réel. Cela a d’ailleurs quelque peu retardé la capture du cambrioleur, car lorsque j’ai indiqué à un policier d’avancer tout droit sur exactement 20 mètres, il a répondu: «J’aimerais bien, mais il y a un gros mûrier…»

Alors c’est quand même agréable d’être CIV ? Oui bien sûr, dans ce genre de situation. Dans d’autres, pas du tout.

Quand, par exemple ? Lors de l’entraînement au sauvetage sur glace. Il s’agit là de retrouver les victimes d’effondrement sur une surface d’eau glacée, et très rapidement. Si un CIV est en l’air, il peut être utile de le mettre sur pied. Dans ce cas, il faut poser les pieds sur les patins et s’accrocher de manière à ce que la tête soit un peu plus basse que le patin. L’hélicoptère descend à la verticale jusqu’à ce que le CIV lui signale par la radio qu’il arrive à attraper la victime. Dès qu’il l’a, la remontée débute… et on se pose sur la rive. Ce type d’intervention est particulièrement difficile. Imaginez: vous pendez d’un hélicoptère plus qu’à l’horizontale à l’extérieur par une faible température et portez une victime…

Mais cela n’arrive pas tous les jours. Qu’est-ce qui est le plus dur dans une intervention normale d’un CIV ? La communication. Le pilote a sa radio aéronautique, le deuxième CIV à bord communique avec le chef général d’intervention au sol et le CIV accroché dehors doit s’entendre à la fois avec son collègue et le pilote. Il faut vraiment s’exercer. Ce sont des canaux différents, mais il faut éviter autant que possible de se couper la parole. Surtout, il est inutile que le pilote capte à la fois les informations des deux CIV et de la tour.

Je vous remercie pour cet entretien et ne vous souhaite aucun sauvetage sur glace réel.


[ Redazione ]

[ italiano ]

La festa di Zurigo vista dal’occhio del FEL.

CIE: una funzione davvero speciale - e piuttosto dura I capi impiego elicottero della polizia sono rari. E godono della fama di svolgere un «lavoro di tutto riposo». Girofaro blu ha incontrato un CIE e ha scoperto quando cessa per lui il divertimento in aria. msx.

Sig. Nägel, che cos’è un CIE? Un capo impiego elicottero. È, in altre parole, l’occhio che supporta il capo intervento generale quando una visione generale dall’alto è utile e offre un reale valore aggiunto.

Come per esempio quando?

Rolf Nägeli nel allenamento FEL.

Per esempio in caso di grandi manifestazioni in città. A ciò si aggiungono in particolare eventi di ampia portata, come

per esempio il grande incendio alla stazione ferroviaria di Affoltern, dove, nel 1994, prese fuoco un convoglio carico di benzina. In siffatti casi è decisamente preferibile valutare la proporzione del danno dal cielo. E in Svizzera i pochi specialisti - per esempio gli investigatori per casi d’incendio o gli esperti di chimica della polizia - arrivano di gran lunga più rapidamente sul luogo in elicottero. Nella maggior parte dei casi si tratta, però, di operazioni di ricerca. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

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[ Redaktion ]

[ italiano ]

focolai d’incendio nascosti, dall’altra parte anche immagini televisive convenzionali. Considerando che tale supporto è sempre disponibile, non sarebbe molto efficace acquistare uno strumento similare per la polizia. Un apparecchio così costoso deve essere sfruttato anche piuttosto a fondo. Fel-Nägeli al lavoro.

Suona un po’ come un «lavoro» decisamente gradevole da svolgere: vola sul territorio, osserva, effettua segnalazioni e trasporta specialisti … Sì, così appare perfino nel Corpo. Tuttavia, non sono per niente certo del fatto che chiunque ricoprirebbe davvero volentieri la funzione di CIE. Anche se effettivamente è bello volare.

Perché? Perché non scattiamo foto dalla cabina chiusa dell’elicottero. Durante l’impiego si è appesi lateralmente all’elicottero, con i piedi appoggiati sui pattini e precisamente in modo da poter fotografare verso il basso in perpendicolare. In questa posizione ho cercato per una buona mezz’ora una cavallerizza - a 5 gradi.

Almeno, è riuscito a trovarla? No. Abbiamo interrotto le ricerche quando ci è stato comunicato che aveva raggiunto la scuderia a piedi, poco dopo il suo cavallo. Ma meglio così che averla trovata gravemente ferita.

Torniamo alla scomoda posizione del CIE in fase di ricerca. Non sarebbe molto più intelligente installare semplicemente un apparecchio fotografico sotto all’elicottero? Sarebbe più comodo. Ma un apparecchio fotografico con stabilizzatore giroscopico costa un piccolo patrimonio. E: se la situazione lo impone - segnatamente in caso di operazioni di ricerca, di notte e qualora debbano essere filmate grandi manifestazioni - non voliamo con l’elicottero della polizia della Polizia cantonale della Città di Zurigo, ma chiediamo il supporto supplementare delle forze aeree. Ci viene, quindi, assegnato il Super Puma / FLIR (Forward Looking Infrared) che fornisce, da una parte, immagini termografiche sulle quali si possono rilevare senza problemi sia persone anche sommerse che

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A proposito di sfruttamento massimo: quante volte viene impiegato all’anno un CIE? Noi, i 5 CIE della Polizia municipale, eseguiamo da tre a cinque giorni d'impiego con la Polizia cantonale che, da parte sua, dispone di sei CIE. Durante i giorni di esercitazione ci può essere richiesto, naturalmente, anche di eseguire un impiego reale da qualche parte. Io, per esempio, ho cercato un motociclista nel Canton Basilea Campagna.

Quanti impieghi effettivi di questo genere ha già eseguito? Sono CIE dal 1998, in questo lasso di tempo sette o otto.

Pochi… Sì. Per questo motivo anche il numero dei CIE è basso: meglio un piccolo gruppo i cui membri vengano impiegati che uno grosso in cui statisticamente si venga impiegati molto raramente come CIE. E: oltre alle esercitazioni con l’elicottero della polizia della Polizia cantonale assolviamo altre giornate.

Quante all’anno? Alcuni giorni con il Super Puma e il successore dell’Alouette, l’Eurocopter EC635. Perché ogni mezzo d’impiego volante è diverso, a partire dai pattini diversi su cui ci si deve appoggiare al funzionamento del portello e della fune di sicurezza fino ad arrivare alla comunicazione. A ciò si aggiungeranno in futuro uno/due giorni di addestramento all’anno con aeromobili teleguidati.

Torniamo ai suoi impieghi. Ce n’è stato uno particolarmente degno di nota? Sì. Una volta in qualità di CIE ho aiutato a fermare un ladro. Era fuggito nel bosco all’imbrunire - un caso di chiara competenza del FLIR. Deve immaginarsela così: sul monitor si vedono tutti gli esseri viventi nel bosco sotto forma di punti termografici. È poi relativamente

facile identificare i poliziotti. Non rivelo adesso come funziona, ma se lo immagini tranquillamente in modo banale. Nel giro di poco tempo si sa a quale punto corrisponda il ricercato. Si tratta poi di guidare gli altri punti nella giusta direzione. L’unica cosa che il CIE non vede è il terreno reale, il che ha anche leggermente ritardato la cattura del ladro, poiché quando ho avvisato un poliziotto di procedere esattamente altri 20 metri in avanti, questi mi ha risposto via radio: «Volentieri, ma c’è un grosso rovo…»

Ma allora è anche divertente essere un CIE... Sì, chiaro, in determinate situazioni lo è. In altre proprio no.

Per esempio quando? Durante l’addestramento per il soccorso sul ghiaccio. Si tratta di recuperare persone che sono sprofondate in una superficie d’acqua ghiacciata - e questo immediatamente. Se un CIE si trova in volo può essere positivo mobilitarlo. Ciò significa: mettere i piedi sui pattini e sporgersi in modo che la testa rimanga sospesa un po’ più in basso rispetto al pattino. L’elicottero si abbassa perpendicolarmente, finché il CIE non comunica via radio al pilota di essere in grado di afferrare la vittima. Non appena ce l’ha, comincia il volo in salita … e si atterra di nuovo sulla sponda. Questo intervento è effettivamente molto duro. Si immagini: è appeso più che orizzontalmente fuori, a un elicottero, a temperature basse e deve portare con sé una vittima...

Non è, comunque, la quotidianità. Qual è la cosa più difficoltosa in un normale impiego come CIE? La comunicazione. Il pilota ha la sua radiocomunicazione, il secondo CIE a bordo comunica con il capo intervento generale a terra e il CIE appeso fuori deve comunicare sia con il collega che con il pilota. Ci si deve davvero esercitare. È vero che si tratta di canali diversi, ma le interferenze reciproche dovrebbero, tuttavia, essere ridotte al minimo. Soprattutto, non serve a nulla che il pilota riceva comunicazioni da entrambi i CIE e dalla torre.

La ringrazio per questa conversazione e mi auguro che non avvenga alcun soccorso effettivo su ghiaccio.


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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Was muss ein Krankenwagen alles können? Moderne Rettungswagen (RTW) verkürzen die Rettungszeiten um entscheidende Stunden. Mit speziell gebauten und ausgerüsteten Fahrzeugen minimiert sich die Zeit der Notversorgung von Patienten. Allerdings kommt es auf die lokalen Gegebenheiten an, wie ein Vergleich einer deutschen Studie mit der Realität in Zürich zeigt. VR

Wer die Ambulanz alarmiert, ist in der Regel auf schnelle medizinische Versorgung angewiesen. Allerdings sind es die vielen kleinen Schritte zwischen Symptomerkennung, Notruf, Eintreffen des Rettungswagens, Behandlungsbeginn und der Überstellung ans Spital, bei denen wertvolle Zeit verloren geht.

Leichtbau und drahtloses Flottenmanagement Um Zeit zu sparen, werden moderne Notfallfahrzeuge ständig verbessert – und zwar sowohl beim Bau selber als auch durch besondere Ausstattungen. Doch der Wandel geht langsam von statten, weil etwa in der Stadt Zürich Krankenwagen acht bis zehn Jahre genutzt werden und in dieser Zeit bis zu

300‘000 Kilometer zurücklegen. In extra leicht gebauten Fahrzeugen mit neuster Technik lassen sich heute aus dem Rettungswagen heraus nicht nur Spezialuntersuchungen machen, sondern dank Telemedizin kann auch die Spitalbehandlung eines Patienten massiv besser vorbereitet werden. Das Ergebnis: Bessere Heilungschancen und weniger Langzeitschäden. Moderne Rettungswagentypen adressieren aber nicht mehr allein die schnelle Versorgung der Patienten, sie sind vielmehr auch logistisch so in die Rettungsprozesse eingebunden, dass sie möglichst unterbrechungslos funktionieren. Unter anderem ermöglicht das heute ein kabelloses Flottenmanagement, das auf dem fahrzeugeigenen WLAN basiert und den wirtschaftlichen Unterhalt der Ambulanzen verbessert.

Ambulanzen aus dem Zürcher Oberland In beiden Bereichen, Spezialfahrzeugbau und Ausstattung, engagiert sich die Firma Londero im Zürcher Oberland. Hier arbeitet man als Generalvertreter für die Schweiz eng mit dem süddeutschen Spezialfahrzeugbauer Strobel zusammen, verfügt aber auch über eine eigene Werkstatt, Ersatzflotte und mobile Werkstattwagen. Gemeinsam mit Strobel entstehen meistens auf der Basis von Mercedes-Benz-Technik in Leichtbauweise standardisierte oder speziell konzipierte Notarzt-, Ambulanz-, Feuerwehr-, und Polizeiwagen, insbesondere aber Rettungswagen. Adressiert werden bei letzteren alle Gewichtsklassen, die in jedem Fall den höchsten Anforderungen genügen und über alle nötigen auch Schweizer Zertifizierungen verfügen und die Normen für Rettungsfahrzeuge (SN EN 1789) und den Kipptest (EN 13500) erfüllen. Ohne irgendwelche Abstriche an der Sicherheit werden je nach Wunsch sogenannte Koffer- oder Kastenfahrzeuge gebaut. Der Vorteil eines Kofferfahrzeuges liegt darin, dass bei hoher Kilometerlaufleistung in einem Standardverfahren der Koffer vom einen Grundfahrzeug auf ein anderes gewechselt werden kann.

Telemedizin im Rettungswagen Entscheidend, so Geschäftsführer Raphael Londero, ist in jedem Fall, dass immer die Vorteile Leichtbauweise zum Tragen kommen. Sie würden noch viel zu wenig zur Kenntnis genommen. Zum einen reduzieren sich aufgrund des geringeren Gewichts der Dieselverbrauch und der allgemeine Verschleiss | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ deutsch ]

der Fahrzeuge selber. Das verbessere neben der Öko-Bilanz insbesondere die Verfügbarkeit. Anderseits seien standardmässig ausgerüstet Rettungswagen im Einsatz wesentlich schneller unterwegs. Bei „Schutz und Rettung Zürich“ (SRZ), betont allerdings Pressesprecher Roland Portmann, dass bei der Beschaffung von neuen Einsatzfahrzeugen heute schon viele Kriterien berücksichtigt werden. „Die Öko-Bilanz eines Fahrzeuges ist für die Verantwortlichen der Beschaffung ein wichtiger Aspekt und wird berücksichtigt“. Hinzu kommt, dass in Londeros Rettungswagen eine drahtlose elektronische Überwachung der Fahrzeugtechnik verbaut ist, so dass vom Batteriestrom bis zur Temperaturreglung im Innern eine proaktive Kontrolle der Technik besteht. Auch sie trage dazu bei, die Ausfallzeiten der Fahrzeuge und damit letztlich auch des Rettungspersonals drastisch zu verringern. „So ist es uns beispielweise möglich, plötzlich auftretende technische Fehler weitgehend zu vermeiden“, erklärt Londero. Zahlreiche potentielle Probleme würden vor dem Auftreten automatisch über das kabellos funktionierende Flottenmanagement einen Reparaturauftrag auslösen. Ob der dann vor Ort aus dem Werkstattwagen heraus ausgeführt wird oder einen Ersatzwagen aufgrund des Werkstattbesuchs nötig macht, werde

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jeweils individuell geklärt. Zudem setzt Londero bei den Batterien auf Litiumionentechnologie im Fahrzeugbau, womit ebenfalls Gewicht gespart und die Zuverlässigkeit ausgebaut wird.

Schlaganfälle verlangen besondere Fahrzeuge Der wesentlichste Faktor, warum Rettungswagen möglichst leicht gebaut werden sollten, bleibt für Londero aber stets die Verbesserung der Notfallversorgung der Menschen. Neue mobile Geräte, Laboreinrichtungen und möglicherweise zusätzliches Personal dürften auch in Zukunft weder den Versorgungskomfort noch das Rettungstempo einschränken. Wie diese unterschiedlichen Ansprüche integriert werden können, führt Londero anhand der Mobile-Stroke-Unit (MSU) aus. Dieses Rettungsfahrzeug, das von Strobel entwickelt wurde, verfügt neben der Standardausrüstung auch über einen CT-Scanner (Computer Tomographie), ein Minilabor, einen speziellen sogenannten Federtisch mit integrierter Waage und telemedizinische Infrastruktur. Ohne die Fortschritte des Fahrzeugbaus wäre solch ein nach wie vor schnelles Fahrzeug kaum möglich gewesen, so Londero. An Bord bei einer MSU ist eine standardisierte

Rettungsequippe. Gezielt werden damit Einsätze geleistet, bei denen es vor allem um Schlaganfall-Patienten geht. Wobei Schlaganfall heute eine der häufigsten Todesursache in den westlichen Ländern ist und die häufigste Ursache von bleibender Behinderung im Erwachsenenalter. Ziel der MSU-Besatzung ist es, im Falle eines Schlaganfalls bereits am Einsatzort ein CT des Gehirns und die notwendige Labordiagnostik durchzuführen. Das ist wichtig zur Ursachenklärung. Diese Bilddaten werden dann direkt an einen Radiologen oder Neurologen ins Spital geschickt. Gleichzeitig werden labordiagnostische Untersuchungen des Blutes im Fahrzeug durchgeführt. Im Falle einer akuten Hirndurchblutungsstörung entscheidet anschliessend der Neurologe, ob eine Thrombolyse, also eine medikamentöse Auflösung des Gerinnsels, beim Patienten infrage kommt, und ob mit der Behandlung sofort begonnen werden kann. Ebenfalls wird Zeit gewonnen, da der Patient in das für ihn notwendige Zielspital allenfalls auch mit einem alternativen Transportmittel wie dem Helikopter transportiert werden kann. Konkret gehe es darum, dass ein ischämischer Schlaganfall, der durch ein Gerinnsel (85 Prozent der Fälle) verursacht wurde, nicht mit einer Gehirnblutung (15 Prozent der Fälle) verwechselt


[ Redaktion ]

so teuer ist wie die eines konventionellen Rettungswagens. Kommt hinzu, dass spezielles Personal angestellt werden muss. Gleichwohl zieht er daraus den Schluss, dass ein solches Fahrzeug in einem grösseren Einsatzgebiet verwendet werden sollte. Ein Beispiel wäre, dass eine lokale Rettungsmannschaft den Patienten versorgen und aus der Wohnung transportieren könnte. Bis dahin wäre die MSU vor Ort und könnte mit den Untersuchungen, die maximal zehn Minuten dauern, beginnen. Wenn man über die Kosten spreche, so Londero weiter, müsse man sie auch mit den hohen Rehabilitations- und Pflegekosten nach einem Schlaganfall vergleichen. Insgesamt, so sein Fazit, werde die Leichtbauweise von Notfallfahrzeugen an Bedeutung gewinnen. wird. Denn Blutgerinnsel lassen sich heute, wenn auch einzig auf dem Weg der Thrombolyse, mit einem Gerinnselauflösenden Medikament erfolgreich behandeln. Hierzu ist aber eine Computertomographie des Gehirns unumgänglich – und beim Schlaganfall zählt jede Minute.

Die Behandlung kommt näher zum Patienten In Deutschland wurde der mobile Stroke-Unit-Einsatz in einer Vergleichsstudie mit Zehntausenden von Patienten untersucht. Klar konnte darin nachgewiesen werden, dass die Diagnosestellung und Behandlung von Patienten mit Verdacht auf Schlaganfall vor Ort in der MSU die Zeit vom Notruf bis zur Therapieentscheidung dramatisch verkürzt. Klar wurde zudem, dass bisher die meisten Schlaganfall-Patienten zu spät für eine Therapie ins Spital kommen. Aufgrund des eindeutigen Zusammenhangs zwischen frühem Therapiebeginn und Behandlungseffektivität ist davon auszugehen, dass bei vielen Patienten die Schlaganfallfolgen – darunter vor allem bleibende Behinderungen – reduziert werden konnten, resümieren an der Studie beteiligte Ärzte.

Mobile-Stroke-Units kommen für Zürich nicht in Frage Allerdings kommt es bei den MSU auf das Einsatzgebiet an. So hält man bei

SRZ fest, dass solche Mobile-StrokeUnits für Zürich nicht in Frage kommen. „In Zürich haben wir in jedem Spital mindestens eine „Stroke Unit“ und wir haben mit dem Universitätsspital Zürich (USZ) ein „Stroke Center“. Unsere Anfahrtswege sind derart kurz, dass man ein solches Einsatzmittel gar nicht erst in Betracht ziehen müsste“, begründet Portmann. Zwar hilft das Spezialfahrzeug entscheidend weiter, weil es alle bisher bekannten Zeitgrenzen unterbietet, weiss man beispielsweise an der Universität des Saarlandes. Denn bisher erreichten bei Verdacht auf Schlaganfall erst weniger als 40 Prozent aller Patienten das Spital früh genug und nur maximal vier Prozent aller Patienten erhielten dann auch noch rechtzeitig die Thrombolyse. Die Resultate der Vergleichsstudien zeigten zudem, dass sich mit der Prähospitalbehandlung die sogenannte „Alarmbis-Therapieentscheidungs-Zeit“ gegenüber dem traditionellen Weg mehr als halbiert. Allerdings gilt das, wenn man den Zürcher Rettungsstellen folgt, nicht automatisch in jedem Fall für Städte wie Zürich. Wenn die MSU in ländlichen Regionen alarmiert wird, kann ein Schlaganfall-Patienten allerdings schneller eine Thrombolyse erhalten. Die Behandlungsrate, so die deutsche Studie, stieg um mehr als die Hälfte von 21 auf 33 Prozent. Und die Zeit vom Notruf bis zur Behandlung verkürzte sich um 25 Minuten auf weniger als eine Stunde (52 Minuten).

Spezielle Fahrwerke und Spitzenmotorisierung Die Ausrüstung der Rettungsfahrzeuge wird immer komplexer und umfangreicher. Blaulicht hat bei einem Fahrzeughersteller nachgefragt, wie er der Herausforderung begegnet.

Herr Coscia, Volvo ist die Nummer Zwei im Schweizer Blaulicht-Fahrzeugmarkt. Welche Bedeutung hat Ihrer Erfahrung nach die Leichtbauweise der Fahrzeuge? Oder anders: Was unternimmt Volvo, um die tendenziell schwerer werdenden Wagen schnell zu halten? Die heutigen Fahrzeuge sind sehr komplex, es spielen sehr viele technische und elektronische Teile zusammen. Denken Sie schon nur an alle Sicherheitsmerkmale und -standards, bei welchen Volvo an sich selbst die höchsten Erwartungen stellt... Daher ist es sehr schwierig, explizit für die Einsatzfahrzeuge eigens kreierte Leichtbauten zu planen. Wir haben unsere Fahrzeuge dahin gehend optimiert, dass wir für die Modelle V70 und XC70 spezielle Fahrwerke und Aufhängungen entwickelt haben. Diese bieten mehr Fahrdynamik und Sicherheit bei höherer Zuladung – sie liegt bei 120kg über jener der Serienfahrzeuge. Hinzu kommen unsere Topmotorisierungen, beim Benziner sowie beim Diesel mit je 440 Nm, in Verbindung mit dem Allrad: Diese Lösung bietet ausreichend Leistung für das zusätzliche Gewicht.

Londero gesteht allerdings ein, dass die Ausstattung eines MSU beinahe doppelt | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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Unseren Partnern gilt unser besonderer Dank für die gute Zusammenarbeit. Ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr!

Nos remerciements particuliers à nos partenaires est valable pour l’excellente coopération.

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Un joyeux noël et une bonne année.

Un ringraziamento speciale va ai nostri partner è valide per l’eccellente cooperazione. Buon natale e un felice anno nuovo.


[ Redaktion ]

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Suisse ePolice

Der virtuelle Polizeiposten ist online Mit der Eröffnung des ersten Online-Polizeipostens macht die Polizei einen wichtigen Schritt in die Zukunft. Acht Polizeikorps aus sechs Kantonen haben das Projekt „Suisse ePolice“ geplant und umgesetzt. Bereits heute erreicht die Plattform 42 % der Wohnbevölkerung der Schweiz. cgu

Moderne Informationstechnik findet heute in einer breiten Bevölkerungsschicht Anwendung. Das Internet, als Kommunikationsmittel, wird deshalb neu auch im Verkehr mit der Polizei genutzt. Mit der Einführung der Online-Plattform „Suisse ePolice“ können vorerst die Einwohnerinnen und Einwohner der Kantone Zürich, Bern, Zug, Freiburg, Schaffhausen und St. Gallen ab sofort 24 Stunden, sieben Tage in der Woche, unabhängig von Öffnungszeiten, Anzeigen direkt von zu Hause erstatten. Ein Gang zum Polizeiposten wird somit hinfällig. Es können insbesondere Anzeigen für Bagatell-Delikte erfasst und der Polizei übermittelt werden. Dies jedoch unter der Voraussetzung, dass der Anzeigende oder der Tatort sich in einem der beteiligten Kantone befinden.

Delikte online erfassen Auf dem virtuellen Polizeiposten können Sachbeschädigungen, Velo- und Motorraddiebstähle sowie Kontrollschildverluste und -diebstähle angezeigt werden. Auf der Plattform gibt es zudem ein Gesuchsformular, um einen Waffenerwerbschein zu erhalten sowie ein schriftlicher Vertrag zur Waffenübertragung. Kommandant Thomas Würgler, Präsident KKPKS & Mitglied des Programm­ ausschusses HPI betont, dass bei einer Online-Anzeige die Täterschaft nicht bekannt sein darf. Am Tatort dürften auch keine Spuren ersichtlich sein, ansonsten bräuchte es eine Spurensicher­ ung der Polizei.

Eine Online-Anzeige kann jede volljährige Person erstatten, sie muss lediglich eine Mailadresse und ihre ID legen. Auf Standard-Formulahinter­ ren werden zentrale Angaben hinterlegt: Im Fall eines Fahrraddiebstahls sind es beispielsweise die Rahmennummer, die Marke und die Typenbezeich­ n­ung, die Versicherungsnummer sowie die Kaufquittung. Hat der Nutzer eine Meldung aufgegeben, werden die Daten an das Polizeikorps übermittelt und die Fallbearbeitung wird eröffnet.

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[ Redaktion ]

Win-Win Situation für Bürger und Polizei

Effizienzsteigerung durch Harmonisierung

Für den Nutzer (Bürger oder Wirtschaftsvertreter) bringt der OnlineSchalter insbesondere eine höhere Flexibilität und Zeitersparnis, da die Anzeige jederzeit erfasst und der Gang zum Polizeiposten sowie allfällige Wartezeiten eingespart werden können. Ausserdem wird die Fallerfassung vereinheitlicht und transparenter.

Die einmaligen Projektkosten von Suisse ePolice belaufen sich für die genannten Vorreiter-Kantone auf insgesamt rund 1,5 Millionen Franken. Die jährlichen Betriebskosten liegen bei ca. 430‘000 Franken. Je mehr Kantone sich beteiligen, desto rentabler wird das Projekt. Mit einer höheren Beteiligung könnte sich das Projekt bereits heute, kurz nach der Einführung, bezahlt machen.

Aus Sicht der Polizei entsteht eine höhere Abwicklungseffizienz im Massengeschäft und der administrative Aufwand wird reduziert. Somit stehen wiederum mehr Kapazitäten für die Kernaufgaben der Polizei zur Verfügung. Der Projektausschuss von Suisse ePolice bezeichnet das bisherige Angebot als Grundstein, der modular und schrittweise ausgebaut werden kann. Weitere Dienstleistungen sollen in den kommenden Jahren dazukommen.

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[ deutsch ]

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Die Plattform ist so ausgelegt, dass sie mittelfristig von allen Korps genutzt werden kann. Ab 2014 können weitere Korps unter Kostenbeteiligung, Funktionalitäten der Plattform übernehmen. Die Kantonspolizei Neuenburg wird ab anfangs März 2014 dabei sein. Die interkantonalen Web-Plattform Suisse ePolice wurde im Rahmen der „Harmonisierung der Polizeiinformatik“ (HPI) realisiert. Regierungsrat Hans-Jürg Käser akzentuierte, dass die

Programmorganisation HPI das Ziel habe, die aktuelle Polizeiinformatik in der Schweiz mittel- bis langfristig zu harmonisieren.


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[ deutsch ]

Digitale Fotografie für den beruflichen Einsatz Canon und die Profot AG bieten Lösungen für vielerlei fotografische Anwendungsgebiete und für den Einsatz bei Behörden und öffentlichen Institutionen. Um darüber zu informieren, wurde an der Suisse Public ein Wettbewerb veranstaltet. Die Abteilung Verkehrsinstruktion der Schaffhauser Polizei war der glückliche Gewinner. An der Fachmesse Suisse Public waren Canon Schweiz und die Profoto AG am Stand von «Blaulicht» zu Gast, um Interessierte über ihre Angebote zu informieren und zur Teilnahme an einem Wettbewerb zu animieren, bei dem eine Team-Fotoschulung im Wert von 2´000 Franken als Gewinn winkte. Während Canon als einer der führenden Hersteller von Foto- und Videokameras, Objektiven sowie vielfältigen Drucklösungen grosse Bekanntheit geniesst, ist die Profot AG ein schweizweit tätiges Fotohandels- und Dienstleistungsunternehmen. Sie verkauft einzelne Produkte – unter anderen solche von Canon – und umfassende Lösungen für die unterschiedlichsten fotografischen Bedürfnisse von Kunden aus der Fotobranche (Fotografen, -studios und -handel) und von professionellen Anwendern in Institutionen (Polizei, Spitäler, Museen, Fachschulen, Universitäten/ETH), Industrie und grafischen Betrieben. Viele der angebotenen Produkte können für eine Produktion, einen Einsatz oder für eine Evaluierung tageweise gemietet werden. Neben Verkauf und Vermietung von Produkten bietet Profot auch verschiedene Dienstleistungen an, die von der Beratung und Planung bis hin zur Schulung im weit gefassten Bereich der Fotografie reichen.

Wettbewerb und Schulung Der Gewinner der Verlosung konnte aus einem Angebot von mehreren Schulungen zu verschiedenen fotografischen Themen, eine nach seinem Bedarf auswählen. Zur Wahl standen universelle

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Mauro Zecchetto gewann die Verlosung.

Themen wie «Grundlagen der Fotografie» und «Bildbearbeitung», aber auch vertiefende Fotothemen wie «Blitztechnik» und «Makrofotografie».

Kollegen, die aus verschiedene Aufgaben- und Tätigkeitsbereichen stammen, den grössten gemeinsamen Nutzen verspreche.

Gewonnen hat die Verlosung Mauro Zecchetto von der Verkehrsinstruktion der Schaffhauser Polizei. Aus den verschiedenen Angeboten hat er für sein Team eine Tagesschulung zur Bildbearbeitung anhand des Programms «Photoshop Elements» gewählt. Diese Software ist die günstige, vereinfachte Variante des legendären, extrem funktionsreichen Bildbearbeitungsprogramm «Photoshop» und bietet alle Funktionen, die ein Digitalfotograf so braucht. Seine Wahl begründete Zecchetto damit, dass das Thema Bildbearbeitung mit Photoshop Elements ihm und seinen

Die Schulung wurde auf Ende Oktober geplant und fand in den Räumen der Fotoschule Baur statt. In der eintägigen Schulung vermittelte Dominik Baur, aktiver Fotograf und Leiter der Fotoschule, einerseits einen Überblick über die Funktionen und die Bedienung des Programms und andererseits an verschiedenen Beispielen die grundlegenden Schritte und Möglichkeiten der Bildbearbeitung. Jeder der Teilnehmer konnten dabei an einem Computer dies gleich praktisch nachvollziehen beziehungsweise selber ausprobieren, wobei Dominik Baur bei


[ Profot AG ]

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Canon (Schweiz) AG Richtistrasse 9 8304 Wallisellen www.canon.ch

Tel.: +41 44 835 61 61

Dominik Baur und Mauro Zecchetto.

Bedarf unterstützend zur Seite stand. In der entspannten Atmosphäre gab es natürlich auch die Möglichkeit, allgemeine Fragen zur Bildbearbeitung zu besprechen und auf allfällige konkrete Bedürfnisse aus dem Berufsalltag der Teilnehmer einzugehen. In den Kaffeepausen bestand zudem die Möglichkeit einige aktuelle Canon-Produkte in die Hand zu nehmen.

Mauro Zecchetto, der die Fotografie beruflich vor allem zur Dokumentation von Verkehrsunfällen einsetzt, äusserte sich zum Abschluss der Schulung erfreut über neu gewonnenen Erkenntnisse und sehr zufrieden über die Schulung. Ähnlich tönte es auch von den anderen Teilnehmern, die mit dem erworbenen Knowhow nun die Bildbearbeitung optimaler nutzen können, und nebenbei einen Einblick in vielseitigen

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Möglichkeiten des Fotoequipments von Canon gewinnen konnten. Wer sich für solche und ähnliche Fotoschulungen interessiert oder sich über die Möglichkeiten und Lösungen von verschiedenem Fotoquipment für seinen Berufsalltag informieren möchte, der findet dafür bei Profot kompetente Ansprechparter.

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[ deutsch ]

[ AMBU-Tech AG ]

Führende Position im Ambulanz-Markt Die Firma AMBU-Tech AG (ehemals C. Miesen AG), mit Sitz in Rotkreuz, wurde im 1991 gegründet und ist heute ein auf dem Markt etabliertes Unternehmen. Mit dem Vertrieb von Ambulanz-, Rettungs- und Spezialfahrzeuge haben sie ihr Wirken ganz in den Dienst der Rettung gestellt. Menschenleben zu retten und Verletzten und Kranken zu helfen – das ist die Aufgabe von Rettungsdiensten. Tag und Nacht uneingeschränkte Einsatzbereitschaft und schnelles Handeln vor Ort sind die Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz, bei dem sich die Rettungs-Teams auf ihre Ausrüstung verlassen – primär auf ihre Einsatzfahrzeuge.

Qualitativ hochwertig ausgebaute Rettungswagen mit breitem Einsatzgebiet AMBU Tech AG arbeitet mit mehreren, namhaften Fahrzeugherstellern wie VW und Mercedes zusammen. Deren Model­le bilden die Grundlage für alle zu erfüllenden individuellen Ausbau­ wünsche. VW entwarf mit dem neuentwickelten T5 das Ambulanzfahrzeug der Zukunft. Die verschiedenen Varianten des T5 überzeugen nicht nur durch kompakte Dimensionen und sportliche Fahrleistungen, sondern auch durch die Wirtschaftlichkeit im Kraftstoffverbrauch dank neuster Technik. Egal ob fürs Flachland oder in den Bergen – die nach Kundenwunsch optimal ausgebauten Rettungsfahrzeuge stehen täglich schweizweit erfolgreich im Einsatz und werden auch in Länder ausserhalb Europas exportiert.

Fachkompetenz als Basis der Umsetzung der Kundenwünsche Die konstruktive Umsetzung neuer Ideen und Herausforderungen gehören seit jeher zu den Stärken der AMBUTech AG. Die Mitarbeiter des renommierten Unternehmens verfügen dank bester Ausbildung und langjähriger Erfahrung über ein grosses Know-how. Zum Service am Kunden gehört die kompetente, professionelle Beratung von der Planung über die Umsetzung bis zur termingerechten Auslieferung des gewünschten Fahrzeuges. Mit den Vertretungen von Ambulanz Mobile (D), Dlouhy (A) und Visser (NL) hat sich die AMBU-Tech AG auf dem Schweizer Markt eine führende Position erarbeitet. In den 20 Jahren wurden über 400 Ambulanzen weltweit verkauft.

Sanitäts- und Rettungsmaterial / Webshop Zusätzlich zu den Ambulanz- und Rettungsfahrzeugen liefert die AMBU-Tech AG ein breites Sortiment an Sanitätsund Rettungsmaterial für die Be­reiche Rettungsmedizin, Erste-Hilfe, Arbeitsschutz. Zum Kundenkreis gehören Spi­ tä­ler, Rettungs- und Sanitätsdienste, Betriebssanitäten, Ärzte, Feuerwehren, Polizei, Zivilschutz und Samaritervereine, welche zudem alle von der kompetenten Beratung und schnellen Lieferung profitieren. Das ganze Sanitäts- und Rettungsma­ terial-Sortiment ist in unserem Web­shop online erhältlich.

AMBU-Tech AG Lettenstrasse 6 - 6343 Rotkreuz

Für die Kunden stehen neben einem Service­team auch verschiedene Miet­ ambulanzen zur Verfügung. Sollte es einmal "schnell" gehen, haben wir jeweils auch einen VW T5 Vorführwagen für Schnellentschlossene zum Verkauf bereit.

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[ deutsch ]

Rettungsdienst der Spital STS AG:

Ein Portrait

Der Rettungsdienst der Spital STS (Simmental-Thun-Saanenland) AG steht rund um die Uhr im Einsatz – 365 Tage im Jahr. 2012 rückten die Retterinnen und Retter für Primäreinsätze und Verlegungsfahrten 6'893 Mal aus. Dabei legten sie über 369'000 Kilometer zurück.

Wie alles begann… Mit dem Zusammenschluss der Spitäler von Thun, Wattenwil, Erlenbach und Zweisimmen im Juli 1999 wird die Forderung nach weniger, dafür zentral gelegenen Ambulanzstandorten laut. Der Rettungsdienst Berner Oberland – wie er zu Anfangszeiten noch genannt wurde – entsteht. Er verpflichtet professionell ausgebildetes Fachpersonal, das sich gänzlich auf seine berufsspezifische Aufgaben konzentrieren kann, und erfüllt damit die kantonale Auflage, für alle Rettungseinsätze speziell ausgebildetes Personal einzusetzen. Neu werden alle Einsätze über den Sanitätsnotruf 144 in Bern koordiniert. Auf diese Weise können die vorhandenen Ressourcen gezielter eingesetzt werden.

Der Hauptstützpunkt des Rettungsdienstes ist auf dem Autobahnwerkhof Gesigen in der Nähe von Spiez. Ebenfalls ist dort die mobile Polizei stationiert. Der Rettungsdienst nimmt seine Arbeit mit zwei Einsatzambulanzen vom Typ VW Typ T4 sowie einem Mercedes-Krankentransportwagen auf. Er übernimmt einen Teil der Mitarbeitenden von den ehemaligen, spitalbezogenen Ambulanzdiensten. Das Team bestand 1999 aus dem Leiter Rettungsdienst, dem Ärztlichen Leiter sowie 10 weiteren Fachpersonen. Die Hauptaufgaben blieben in den vierzehn Jahren seit Bestehen des Rettungsdienstes dieselben. Dazu gehören in erster Linie: • Notfalleinsätze • Sekundärtransporte • Sicherstellung 24-h Einsatzbereitschaft • Sicherungsdienst bei Feuerwehreinsätzen • Ausbildung von dipl. Rettungssanitätern/-innen HF • Interne Aus-, Fort- und Weiterbildungen • Unterhalt der eigenen Infrastruktur (Fahrzeuge, Ausrüstung etc.) • Weiterbildungen für Partnerorganisationen wie Polizei, Wehrdienste Samaritervereine • Betreuung von Grossveranstaltungen wie zum Beispiel Sportanlässe (Spiele FC Thun, Gigathlon, Thunfest etc.)

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[ Spital STS AG ]

Und heute? 54 Personen im Einsatz Gut ausgebildetes Fachpersonal ist das A und O für eine qualitativ hochstehende Patientenversorgung. Aktuell beschäftigt der Rettungsdienst der Spital STS AG 54 Personen. Die Betriebsleitung (BL) wird durch den Leiter Rettungsdienst, seinen Stellvertreter sowie durch die administrative Leiterin wahrgenommen. Die BL ist direkt Bruno Guggisberg, CEO der Spital STS AG, unterstellt. Das Team besteht aus 40 diplomierten Rettungssanitätern/-innen HF, wobei vier Personen zusätzlich über eine Anästhesiepflegeausbildung verfügen. Nebst den fünf Studierenden komplettieren drei Transportsanitäter, ein Mitarbeiter im Vorbereitungskurs zum eidgenössischen Transportsanitäter sowie drei Transporthelfer das schlagkräftige Team des Rettungsdienstes der Spital STS AG.

Moderner Fahrzeugpark Der Fahrzeugpark ist mit 10 Einsatzambulanzen VW Typ T5 bestückt. Zusätzlich verfügt der Rettungsdienst über zwei Mercedes ML, zwei VW Tiguan und einen BMW X3, die als Einsatzleiterfahrzeuge, für Anästhesie-Pikettdienste oder für Rapid ResponderEinsätze eingesetzt werden. Auf dem Stützpunkt in Thun ist ausserdem ein Katastrophen-Anhänger (KATA 5) stationiert.

Vielseitiges und herausforderndes Einzugsgebiet Das Einzugsgebiet des Rettungsdienstes STS AG mit seinen über 130‘000 ständigen Bewohnern ist sehr vielseitig. Neben dem städtischen Gebiet der Stadt Thun mit ihren Agglomerationsgemeinden erstreckt sich das ländliche Gebiet vom hügeligen Eriz (östlichster Teil) bis ins bergige Saanenland (südwestlicher Teil). Die Winterssportgebiete im Obersimmental-Saanenland mit 436‘777 Logiernächten (2012) und den Hot Spots wie Gstaad und Saanen stellen eine weitere Bereicherung der Einsatzgebietes dar. Die Grösse des Versorgungsgebietes mit der Region Thun und dem Obersimmental-Saanenland beträgt 897 km2 und entspricht somit 31% der Gesamtfläche des Berner Oberlandes. Durch die unterschiedlichen geographischen Gegebenheiten arbeitet der Rettungsdienst der Spital STS AG bei der Rettung der Patienten mit Partnerorganisationen wie den ortsansässigen Feuerwehren, der Polizei, der Seerettung Thunersee, der Alpine Rettung Schweiz und mit verschiedenen Luftrettungsorganisationen zusammen.

Ausgeklügelte Einsatzorganisation Tagsüber sind auf dem Hauptstützpunkt Gesigen drei Einsatzteams stationiert und während der Nacht stehen zwei Einsatzteams bereit.

Auf dem Stützpunkt am Spital Thun steht tagsüber ein Einsatzteam für das Stadtgebiet zur Verfügung. Ein Spätdienst deckt die Region um Thun ab. In der peripheren Region Obersimmental-Saanenland ist auf dem Stützpunkt Saanenmöser ein Einsatzteam 24 Stunden stationiert. Ein Team verschiebt vom Hauptstützpunkt Gesigen in den Warteraum Zweisimmen für den Fall, dass der Rettungsdienst in der Region aufgeboten wird und bleibt in Einsatzbereitschaft bis das andere Team wieder für Einsätze zur Verfügung steht. Nachts steht in dieser Region als Pikettdienst ein zweites Team zur Verfügung. Der Betrieb wird von der Dienstleitung koordiniert, die auch als „Einsatzleiter Sanität“ eingesetzt werden kann. Im Hintergrund ist ein Anästhesie-Pikettdienst während 24 Stunden abrufbereit. Der Rettungsdienst der Spital STS AG pflegt kein Notarztsystem. Dank einer fachlich fundierten und kompetenz­ orientierten Ausbildung sind die diplomierten Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter HF in der Lage, die meisten Einsätze selbständig abzuwickeln. Übersteigt eine Situation diese Kompetenzen, können die diplomierten Fachkräfte jederzeit und in nützlicher Frist Unterstützung bei der Dienstleitung anfordern. Um die Unterstützung auch in den Randregionen und bei jeder Witterung garantieren zu können, wurden Vereinbarungen mit anderen Rettungsorganisationen getroffen. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ deutsch ]

Ausbildung und Weiterbildung werden gross geschrieben Die Ausbildungsphilosophie des Rettungsdienstes der Spital STS AG ist es, den Studierenden eine fundierte Ausbildung in den verschiedenen Kompetenzbereichen zu bieten und sie mit einer hohen Handlungskompetenz ins Berufsleben zu entlassen. Der Bereich Ausbildung ist direkt der Betriebsleitung unterstellt und wird von einem diplomierten Rettungssanitäter mit entsprechender Weiterbildung geführt.

- Intubation bei reflexlosen Patienten - nach Rücksprache mit der Dienstleitung respektive dem ärztlichen Leiter: intraossäre Punktion bei wachen Patienten, Abgabe von Antiarrhythmika, Entlastungspunktion bei Spannungspneumothorax, Kardioversion und Notkoniotomie

Grossen Wert wird auf die Förderung des vernetzten Denkens gelegt. Gepflegt wird eine lernfördernde Betriebskultur, die im Ansatz der Erwachsenenbildung gründet. Alle Mitarbeitenden sind in die Begleitung der Studierenden eingebunden.

Eine Narkoseeinleitung darf nur von Rettungssanitätern mit zusätzlicher Ausbildung zum diplomierten Experten Anästhesiepflege NDS HF durchgeführt werden.

Die betriebliche Ausbildungsorganisation orientiert sich an den Ausbildungsgrundlagen der höheren Fachschule medi Bern und stützt sich auf das IPRE-Modell, das im Rahmenlehrplan beschrieben ist.

Wöchentlich findet ein betriebsinterner Qualitätszirkel mit Fallbesprechungen statt, bei dem eine praxisrelevante Einsatzsituation analysiert wird. Zusätzlich stellt ein Teammitglied einen aktuellen Fachartikel zur Diskussion. Medizinische Diskussionspunkte, die von den anwesenden diplomierten Rettungssanitäter/-innen HF nicht beantwortet werden können, behandelt die ärztliche Leitung an den monatlichen Fortbildungen. Für spezielle Fachthemen werden gelegentlich externe Dozenten eingeladen. Des Weiteren führt der Rettungsdienst jährlich mehrere spezielle Trainingseinheiten zu Themen wie zum Beispiel respiratorische Erschöpfung, Versorgung eines polytraumatisierten Patienten oder

Kompetenzen eines diplomierten Rettungssanitäter Die Einsatzequipe des Rettungsdienstes der Spital STS AG rückt generell im zweier-Team aus. Die Leitung des Einsatzes obliegt stets dem diplomierten Rettungssanitäter. Der diplomierte Rettungssanitäter HF verfügt über folgende Kompetenzen: - Notfallmedikation inklusive Opiate,

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Sedativa sowie transthorakales Pacing

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Interne Weiterbildung

invasive Notfalltechniken sowie diverse Lerneinheiten im Bereich grösser Ereignisse und Katastrophenmanagement durch. Im Rahmen der interrettungsdienstlichen Weiterbildungen wird seit mehreren Jahren die Zusammenarbeit unter den verschiedenen Rettungsorganisationen im Berner Oberland gefördert. Dazu findet jährlich eine Fachweiterbildung für Rettungssanitäter und Notärzte statt. Im Jahre 2012 Jahr investierten Mitarbeitende im Rettungsdienst der Spital STS AG ca. 1´400 Stunden in die Bildung.

Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen Der Rettungsdienst der Spital STS AG arbeitet eng mit den verschiedenen Partnerorganisationen in seinem Versorgungsgebiet und der Umgebung zusammen. Um dieses Zusammenspiel bei Rettungseinsätzen zugunsten einer professionellen Patientenversorgung garantieren zu können, werden regelmässig Übungen organisiert. Jährlich finden verschiedene Katastrophenübungen oder Weiterbildungen im Bereich der Personenrettung bei Unfällen mit den auch im Ernstfall beteiligten Partnerorganisationen statt. Der Rettungsdienst bietet auch Weiterbildungen für die Polizei, Feuerwehr und die Samaritervereine der Region an.


[ Spital STS AG ]

Erfolgreiche Pionierprojekte Die Einsatzgruppe S+ Im Herbst 2004 gründete das BezirkFührungs-Organ des damaligen Verwaltungskreises Thun eine Arbeitsgruppe, die den Auftrag hatte, die Einbindung der regionalen Samaritervereine ins Einsatzkonzept des Rettungsdienstes der Spital STS AG im Falle eines Grossereignisses zu überprüfen. Im Juni 2005 wurde als Resultat dieser Überprüfung die Einsatzgruppe S+ (EG S+) ins Leben gerufen. Die EG S+ wird zur Unterstützung der professionellen Rettungskräfte des Rettungsdienstes beim Grossereignis eingesetzt. Sie setzt sich aus Aktivmitgliedern der ortsansässigen Samaritervereine des Verwaltungskreises Thun und dessen Umgebung zusammen. Die Einsatzplanung der EG S+ erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst der Spital STS AG. Die Aufgabe dieser Einsatzgruppe besteht darin, die Bereitschaft der sanitätsdienstlichen Infrastruktur, insbesondere des Katastrophen-Anhängers „KATA 5“ des Rettungsdienstes der Spital STS AG sicherzustellen und den technischen Unterhalt zu gewährleisten. Ausserdem gehören zum Aufgabenbereich der EG S+ die Betreuung der Sammelstelle für „leicht- und unverletzte“ Patienten sowie die Übernahme von logistischen Aufgaben und die Führungsunterstützung. Die EG S+ setzt sich aktuell aus 1520 Mitgliedern zusammen. Rekrutiert werden die Mitglieder dieser Einsatzgruppen aus den ortsansässigen Samaritervereinen des Verwaltungskreises Thun sowie dessen Umgebung. Verantwortlich für die EG S+ sind seitens der Samariter und des Rettungsdienstes der Spital STS AG je eine Person, die in der Einsatzplanung und Ausbildung eng zusammenarbeiten. Interessierte Personen, welche die Aufnahmekriterien erfüllen, werden von beiden Verantwortlichen evaluiert. Mitarbeitende des Rettungsdienstes und speziell qualifizierte Samariter sind für die Ausbildung der zukünftigen Mitglieder der EG S+ verantwortlich. Für Ausbildungs- und Übungszwecke trifft sich die EG S+ pro Jahr achtmal und bildet sich gemäss dem jährlichen festgelegten Ausbildungsprogramm fort.

Die First Responder Im Jahr 2011 startete der Rettungsdienst der Spital STS AG mit dem Projekt der First Reponder. Aufgrund der geographischen Gegebenheiten im Einsatzgebiet beträgt die mittlere Anfahrtszeit 13 Minuten. Entlegene Orte sind nicht unter 25 Minuten erreichbar.

Die Alarmierung erfolgt wie bei allen rettungsdienstlichen Einsätzen über die Sanitätsnotruf 144. Mit der Einsatzmeldung „leblose Person, bewusstlose Person oder Herzproblem“ werden die jeweiligen Mitglieder der entsprechenden First Responder-Gruppe unmittelbar nach der Rettungsdienstalarmierung per SMS aufgeboten.

Diese Umstände haben die Verantwortlichen des Rettungsdienstes dazu bewogen ein Projekt zu lancieren, damit ein rascher Einsatz von ortsansässigen Ersthelfenden erreicht werden kann. Inzwischen bestehen 11 First ResponderGruppen in 59 Ortschaften.

Die in BLS und AED geschulten Personen sind überwiegend Mitglieder der Samaritervereine. Aber auch Angehörige der ortsansässigen Feuerwehren oder reguläre Mitarbeitende des Rettungsdienstes der Spital STS AG sind in diese Ortsgruppen integriert.

Externe Einsätze

Kurzporträt der Spital STS AG

Einsätze bei Grossveranstaltungen gehören ebenfalls zum Aufgabengebiet des Rettungsdienstes der Spital STS AG. Dazu zählen die sanitätsdienstliche Versorgung im Fussballstadion ARENA Thun und bei weiteren Sportanlässen wie zum Beispiel beim Thuner Stadtlauf, dem Gigathlon oder dem Downhill Wierihorn. Die Rettungsdienstmitarbeitenden stellen ebenfalls den Sanitätsdienst während des Thuner Stadtfestes mit seinen ca. 80‘000 Besuchern sicher.

Die Spital STS AG gewährleistet als Regionales Spitalzentrum in den Spitalbetrieben Thun und Zweisimmen die medizinische Versorgung für eine stetige Wohnbevölkerung von über 130‘000 Menschen und die Touristen in der Region. Über 1‘600 Mitarbeitende sorgen rund um die Uhr für das Wohl der Patientinnen und Patienten. Pro Jahr werden über 15‘000 stationäre und über 55‘000 ambulante Patientinnen und Patienten behandelt. Nebst der medizinischen und pflegerischen Akutversorgung gewährleistet die Spital STS AG in ihrem Versorgungsgebiet den Ambulanz- und Rettungsdienst und die ambulante und tagesstationäre psychiatrische Versorgung. Hinzu kommt die Führung von verschiedenen Langzeitpflege- und Altersheim-Einrichtungen (Alterswohnen STS AG).

Bei personellen Engpässen arbeitet der Rettungsdienst eng mit dem benachbarten Rettungsdienst der spitäler fmi ag (Frutigen Meiringen Interlaken) zusammen.

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[ deutsch ]

[ Blutspende SRK Schweiz ]

Die unbekannten Lebensretter Blutspender und registrierte Blutstammzellspender leisten einen unauffälligen, aber bedeutenden Beitrag für das Wohlergehen ihrer Mitmenschen. Blut kann nicht künstlich hergestellt werden. Eine Blutstammzellspende ist oft die letzte Hoffnung auf Genesung für Leukämiepatienten. Trotzdem kommt es immer wieder zu Engpässen und erfolglosen Suchen. Die Lebensretter im Alltag sind bekanntlich nicht an farbigen Umhängen und auffallenden Masken zu erkennen. Sie bleiben im Hintergrund, denn im Mittelpunkt stehen Menschen in Not, die Hilfe brauchen. Mitarbeitende des Blaulichtsektors wissen das. Auch Blutspender und registrierte Blutstammzellspender leisten freiwillig und unauffällig einen unersetzlichen Beitrag für ihre Mitmenschen. Sie sind damit die Grundpfeiler für die Existenz der Blutspende SRK Schweiz. Diese stellt zusammen mit den regionalen Blutspendediensten sicher, dass jederzeit genügend Blutprodukte in allen Regionen des Landes verfügbar sind. Zudem führt sie mit ihrer Abteilung Swiss Blood Stem Cells (SBSC) das Schweizer Register für Blutstammzellspender.

Knappe Blutreserven im Winter Auch die fortschrittlichste Medizin kann auf eines nicht verzichten – auf Blut. Mit den rund 1´250 Blutspenden, die in der Schweiz pro Tag benötigt werden, liegt die Bedeutung des Themas auf der Hand. Obwohl die Blutspenden in der Schweiz im Normalfall den Bedarf decken, kann es in den kalten Wintermonaten und besonders über die Feiertage zu Engpässen kommen. Es zieht die Menschen eher ins Warme und auf die Skipisten statt ins nächste Blutspendezentrum. Auch Erkältungs- und Grippewellen hindern viele an einer Spende. Deshalb sind Blutspenden gerade in dieser Jahreszeit gefragt. Die regionalen Blutspendedienste vereinbaren gerne einen Termin zur Spende oder besuchen auf Wunsch und nach Möglichkeit Unternehmen für Blutspendeaktionen am Arbeitsplatz (www.blutspende.ch/regionen). So kann der gute Zweck gemeinsam unterstützt werden.

Neben der Blutspende ist aber auch der Ausbau des Schweizer Registers für Blutstammzellspender ein grosses Anliegen der Blutspende SRK Schweiz. Bisher ist die Blutstammzellspende in der Bevölkerung noch viel zu wenig bekannt. Was macht sie so wichtig?

Gemeinsam gegen Leukämie Diagnose „Leukämie“ und andere lebensbedrohliche Blutkrankheiten: So lautet die schockierende Nachricht für jährlich rund 1´000 Kinder und Erwachsene in der Schweiz. Für Betroffene ist eine Transplantation von Blutstammzellen oft die einzige Chance auf Heilung. Wie wirkt sich eine Blutkrankheit im Körper aus? Damit unser Organismus immer mit frischem Blut versorgt ist, braucht es das Knochenmark, das blutbildende System des Körpers. Dort befinden sich die Blutstammzellen, die für die Bildung der Blutzellen zuständig sind. Im Falle von Leukämie und anderen lebensbedrohlichen Blutkrankheiten ist die Funktion der Blutstammzellen gestört und sie können ihre lebenswichtige Aufgabe nicht mehr richtig erfüllen. So war es auch bei Bettina Baumann. Bei ihr wurde vor zwei Jahren Leukämie diagnostiziert. Ihre kleine Schwester spendete gesunde Blutstammzellen und wurde so zur Lebensretterin. „Sie ist meine Heldin“, sagt Bettina Baumann. Die Wahrscheinlichkeit, innerhalb der Familie einen passenden Spender zu finden, liegt bei 20-30%. In allen anderen Fällen sind die Betroffenen auf einen freiwilligen, unverwandten Spender irgendwo auf der Welt angewiesen. SBSC sucht nach diesen Lebensrettern. Einer davon ist Maico Bentivoglio, der vor zwei Jahren Blutstammzellen spendete. Spender und Empfänger bleiben dabei völlig anonym. Maico zögerte trotzdem

keine Sekunde: „Als ich mich in die Lage des Patienten versetzte, war für mich der Entscheid klar“, sagt der 25-Jährige. Die Chance, ein Leben zu retten, erhöht sich mit jeder Registrierung bei SBSC. „Meine Schwester schenkte mir ein zweites Leben– viele Patienten warten noch auf ihren Lebensretter“, sagt Bettina Baumann, die dank einer Blutstammzellspende überlebte.

Engagement Jedes Engagement zählt. Die Blutspende SRK Schweiz dankt allen Lebensrettern, die sich - nicht nur zur Weihnachtszeit selbstlos für andere einsetzen. Weiterführende Informationen zur Blutstammzellspende und eine Übersicht der Möglichkeiten, aktiv zu werden, finden sich auf www.bin-ich-dein-typ.ch. Blutspender und alle, die es werden möchten, finden Informationen sowie aktuelle Blutspendetermine unter www.blutspende.ch. Die Videos der Blutspende SRK Schweiz dienen zur Sensibilisierung. Sie dürfen gerne weiterverbreitet werden: www.youtube.com/blutspendesrk „Ja, ich würde noch einmal gleich entscheiden. Der Aufwand ist klein im Vergleich dazu, was die Spende für einen schwerkranken Menschen bedeutet“, erklärt Blutstammzellspender Maico Bentivoglio, der mit seiner Spende einer ihm völlig unbekannten Person half. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Transfusion CRS Suisse ]

[ français ]

Sauveurs anonymes Les donneurs de sang et les donneurs de cellules souches du sang enregistrés apportent une contribution discrète mais néanmoins significative au bien-être de leurs prochains. Le sang ne pouvant être fabriqué artificiellement, un don de cellules souches du sang représente souvent le dernier espoir de guérison pour les patients leucémiques. Mais il arrive que les recherches restent vaines. Au quotidien, les sauveurs ne portent pas de signe distinctif. Ils se maintiennent à l’arrière-plan, l’attention se concentrant sur les malades en situation critique qui ont besoin d’assistance. Les collaborateurs des services d’intervention et de secours le savent bien. De même, les donneurs de sang et les donneurs de cellules souches du sang enregistrés apportent volontairement et discrètement une aide irremplaçable à leurs prochains. Ils constituent la pierre angulaire de Transfusion CRS Suisse, qui, conjointement avec les services régionaux de transfusion sanguine, veille à ce que toutes les régions du pays disposent à tout moment de suffisamment de produits sanguins. En outre, Transfusion CRS Suisse avec son secteur Swiss Blood Stem Cells (SBSC) gère le Registre suisse des donneurs de cellules souches du sang.

Réserves de sang en baisse en hiver Même la médecine la plus avancée n’est rien sans un élément essentiel – le sang. Avec les quelque 1250 dons de sang requis chaque jour en Suisse, l’importance du sujet coule de source. Bien que les dons de sang effectués en Suisse couvrent les besoins en situation normale, des problèmes d’approvisionnement peuvent surgir pendant les mois froids d’hiver et surtout pendant les fêtes. En effet, nombreux sont ceux qui partent au chaud ou sur les pistes de ski plutôt que de se rendre au centre de transfusion sanguine le plus proche. En outre, les épidémies de grippe et autres virus empêchent beaucoup de donneurs de donner leur sang. C’est pourquoi les dons de sang sont particulièrement demandés pendant cette saison. Les services régionaux de transfusion sanguine fixent volontiers un rendez-vous pour un don ou se déplacent sur demande et selon leurs possibilités dans des entreprises pour des actions de collecte de

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sang sur le lieu de travail (www.transfusion.ch/regions). Ainsi, la bonne action se fait en commun. Outre le don de sang, Transfusion CRS Suisse se consacre à l’extension du Registre suisse des donneurs de cellules souches du sang. Le don de cellules souches du sang est encore trop peu connu de la population. En quoi est-il si important ?

Ensemble contre la leucémie Diagnostic «leucémie» ou une autre maladie sanguine potentiellement mortelle: Telle est l’annonce ravageuse que reçoivent près d’un millier d’enfants et d’adultes en Suisse chaque année. La transplantation de cellules souches du sang représente souvent leur seule chance de guérison. Comment une maladie du sang agit-elle sur l’organisme ? Pour pouvoir être constamment alimenté en sang frais, notre organisme a besoin de la moelle osseuse, système hématopoïétique du corps dans lequel se trouvent les cellules souches du sang qui donnent naissance aux cellules sanguines. En cas de leucémie ou d’une autre maladie sanguine potentiellement mortelle, le fonctionnement des cellules souches du sang est déréglé et celles-ci ne peuvent plus remplir correctement leur rôle vital. C’est ce qui est arrivé à Bettina Baumann. Elle a été diagnostiquée leucémique il y a deux ans. Sa sœur cadette a donné ses cellules souches du sang saines, lui sauvant ainsi la vie. « Elle est mon héroïne » dit Bettina Baumann. La probabilité de trouver un donneur compatible au sein de la famille se situe autour de 20-30%. Pour les autres patients, il faut rechercher un donneur non apparenté volontaire dans le monde. SBSC mène les recherches de ces sauveurs. Parmi eux on trouve Maico Bentivoglio, 25 ans, qui a consenti à un don de cellules souches

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du sang il y a deux ans. Le donneur et le receveur restent anonymes. Maico n’a pas hésité une seconde: « Il m’a suffi de me mettre à la place du patient pour prendre ma décision sans aucune hésitation ». Chaque enregistrement auprès de SBSC augmente les chances de sauver une vie. « Ma sœur m’a offert une deuxième vie – nombre de patients attendent toujours leur sauveur », souligne Bettina Baumann, qui a guéri grâce à une transplantation de cellules souches du sang.

Engagement Chaque engagement compte. Transfusion CRS Suisse remercie tous les sauveurs qui se dévouent aux autres – et pas seulement à Noël. De plus amples informations sur le don de cellules souches du sang et un aperçu des manières de s’engager activement figurent sur www.suis-je-ton-type.ch. Les donneurs de sang et tous ceux qui veulent le devenir trouveront des informations et les dates de collecte de sang sur www.transfusion.ch. Les vidéos de Transfusion CRS Suisse visent à sensibiliser le public et peuvent être librement diffusées : www.youtube. com/blutspendesrk « Oui, je le referais sans hésiter. Les contraintes sont minimes en comparaison de ce que le don représente pour une personne gravement malade », explique Maico Bentivoglio, qui grâce à son don de cellules souches du sang est venu en aide à un patient qui lui est totalement inconnu.


[ italiano ]

[ Trasfusione CRS Svizzera ]

I salvatori ignoti di vite umane I donatori di sangue e i donatori di cellule staminali del sangue registrati apportano un contributo invisibile ma importante per il benessere del loro prossimo. Il sangue non può essere prodotto artificialmente. Una donazione di cellule staminali del sangue è spesso l'ultima speranza di guarigione per i malati di leucemia. Ciononostante ci si trova sempre più frequentemente di fronte a difficoltà e ricerche infruttuose. Nella vita quotidiana, notoriamente i salvatori di vite umane non si riconoscono per le sciarpe colorate o le maschere vistose. Restano dietro il sipario, perché sul palco stanno le persone bisognose di aiuto. I collaboratori del settore a luce blu lampeggiante lo sanno bene. Anche i donatori di sangue e i donatori di cellule staminali del sangue registrati apportano volontariamente e con discrezione un contributo invisibile ma importante per il loro prossimo e rappresentano così le colonne portanti per l'esistenza di Trasfusione CRS Svizzera. Insieme ai servizi trasfusionali regionali, questo garantisce che in ogni momento siano disponibili sufficienti prodotti sanguigni in tutte le regioni del paese. Inoltre insieme al reparto Swiss Blood Stem Cells (SBSC) gestisce il Registro svizzero dei donatori di cellule staminali del sangue.

Scarse riserve di sangue d'inverno Anche la medicina più progredita non può fare a meno di una cosa: il sangue. L'importanza dell'argomento è evidente se si pensa che in Svizzera ogni giorno occorrano circa 1250 donazioni di sangue. Sebbene le donazioni di sangue in Svizzera soddisfino normalmente il fabbisogno, nei freddi mesi invernali e in particolare durante le festività possono insorgere delle difficoltà. La gente preferisce andare al caldo e sulle piste da sci piuttosto che nel centro trasfusionale più vicino. Anche le ondate di influenza e raffreddore impediscono a molte persone di effettuare una donazione. Perciò proprio in questa stagione le donazioni di sangue sono necessarie. I servizi trasfusionali regionali sono lieti di concordare un appuntamento per la donazione o, su richiesta e secondo disponibilità, si recano presso le aziende per effettuare le donazioni di sangue sul posto di lavoro (www.trasfusione.

ch/regioni). Così il buono scopo si può perseguire insieme. Oltre alla donazione di sangue, un altro grande obiettivo di Trasfusione CRS Svizzera è l'ampliamento del Registro svizzero dei donatori di cellule staminali del sangue. Finora la donazione di cellule staminali del sangue è ancora troppo poco nota nella popolazione. Cosa la rende così importante?

Uniti contro la leucemia Diagnosi «leucemia» e altre pericolose malattie del sangue: questa è la notiziashock per circa 1000 bambini e adulti all'anno in Svizzera. Per le persone colpite, il trapianto di cellule staminali del sangue è spesso l’unica speranza di guarigione. Come si manifesta una malattia del sangue nel corpo? Affinché il nostro organismo venga sempre alimentato con sangue fresco, occorre il midollo osseo, il sistema ematopoietico del corpo, dove si trovano le cellule staminali del sangue responsabili della produzione delle cellule del sangue. Nel caso della leucemia e di altre pericolose malattie del sangue, le cellule staminali del sangue non funzionano più correttamente, quindi non sono più in grado di svolgere al meglio il loro compito. Questo fu anche il caso di Bettina Baumann. Due anni fa le venne diagnosticata una leucemia. Sua sorella minore le donò cellule staminali del sangue sane e divenne così la sua salvatrice. «È la mia eroina», dice Bettina Baumann. La probabilità di trovare un donatore idoneo all’interno della propria famiglia è del 20-30%. Per tutti gli altri casi è dunque indispensabile trovare un donatore non apparentato idoneo in qualche posto del mondo. SBSC cerca questi salvatori di vite umane. Uno di questi è Maico Bentivoglio, che ha donato le cellule staminali del sangue due anni fa. Il donatore e il trapiantato restano completamente anonimi.

Ciononostante Maico non esitò nemmeno un secondo: «Quando mi misi nei panni del paziente, la decisione mi fu subito chiara», dice il 25enne. La chance di salvare una vita aumenta con ogni registrazione presso SBSC. «Mia sorella mi ha regalato una seconda vita – molti pazienti attendono ancora il loro salvatore», dice Bettina Baumann, sopravvissuta grazie a una donazione di cellule staminali del sangue.

Impegno Ogni impegno conta. Trasfusione CRS Svizzera ringrazia tutti i salvatori di vite che, non solo nel periodo natalizio, si impegnano incondizionatamente per gli altri. Ulteriori informazioni sulla donazione di cellule staminali del sangue e una panoramica delle possibilità per diventare attivi sono disponibili sul sito www. sono-il-tuo-tipo.ch. I donatori di sangue presenti e futuri possono trovare le informazioni e le attuali date per la donazione di sangue all'indirizzo www.trasfusione.ch. I video di Trasfusione CRS Svizzera hanno l'obiettivo di sensibilizzare e possono essere diffusi: www.youtube.com/ blutspendesrk «Sì, lo rifarei in qualsiasi momento. L'impegno è piccolo in confronto all'importanza della donazione per un ammalato grave», spiega il donatore di cellule staminali del sangue Maico Bentivoglio che con la sua donazione ha aiutato un perfetto sconosciuto.

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Das Telefon als Lebensretter In vielen Betrieben oder Organisationen sind Unfälle oder sogar Bedrohungen möglich. Ein funktionierendes Alarming-System kann in so einem Fall entscheidend sein. Doch wie vorgehen? Und welches ist das richtige System? Ein funktionierendes Alarmsystem kann das Leben vereinfachen, Leben retten oder helfen, Verbrechen zu verhüten. Doch welches System ist für meine Institution, mein Unternehmen das Richtige? Brauche ich ein reines Benachrichtigungssystem, brauche ich eine Quittierungs- resp. Antwortmöglichkeit oder gar ein Evakuationsszenario? Die folgenden Punkte gelten als eigentliche Pfeiler bei der Bedürfnisabklärung im Falle einer Alarmierung: Telefonieren, Analysieren, Informieren, Alarmieren, Mobilisieren sowie Evakuieren.

Applikationen dann diese HardwareLösung zu einem multifunktionalen Rettungssystem ausgebaut werden.

• Ansprechpartner für Kunden vor Ort herbeirufen, z. B. in einem Shopping Center

Mögliche Einsatzszenarien für eine Alarmserver-Lösung sind:

• Personenschutzeinrichtung für allein arbeitende Personen (Ortung)

• Anfordern von Hilfe beim Pflegepersonal in Spitälern, Pflege- und Seniorenheimen

Alle diese Szenarien haben eine Gemeinsamkeit: Es geht ein Ereignis voraus, entweder ein Unfall oder eine Bedrohung. Durch ein solches Ereignis muss eine ganze Kette von Handlungen in Gang gesetzt werden:

Wie die Anforderungen auch aussehen, in jedem Fall braucht es eine professionelle Lösung auf Basis eines Alarmservers. Mit den entsprechenden

• Anfordern von Unterstützung in Notsituationen in Schulen und öffentlichen Einrichtungen wie zum Beispiel Sozialdienste oder ein RAV

• Mobilisierung von Mitarbeitern oder Servicekräften im Fall eines Maschinenausfalls

1. Alarm / Information auslösen 2. Die vorkonfigurierte Person oder Personengruppe muss eine Benachrichtigung erhalten 3. Dank der Information kann reagiert werden 4. Ist eine der verantwortlichen Personen verhindert, muss eine Eskalation / Weiterleitung der Information erfolgen und die Bearbeitung gewährleistet werden Die Anforderungen an einen Alarmserver sind somit hoch. Egal, in welchem Umfeld eine solche Lösung verwendet wird: es geht bei allen Anwendungsszenarien darum • Mitarbeiter, Kunden, Pensionäre und Patienten zu schützen, • Kosten durch Ausfälle zu vermeiden, sowie • nicht zuletzt: den Service zu verbessern. Dies führt in letzter Konsequenz zu Kosteneinsparungen, zur Steigerung des Wertes eines Unternehmens und zur positiven Wahrnehmung bei Kunden und Geschäftspartnern.

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[ Aastra Telecom Schweiz AG ]

Wie wird der Call Manager zum Alarmsystem?

Basis einer vernünftigen und effizienten Alarmlösung ist eine detaillierte Abklärung des Kundenbedürfnisses. Handelt es sich um ein Seniorenheim oder Spital, einen Bewachungsdienst oder einen Betrieb, der beispielsweise mit explosiven Stoffen handelt? Dies hat einen wesentlichen Einfluss auf die Beschaffung des Alarmsystems: Welche Komponenten werden eingesetzt resp. benötigt: Call Manager, Alarmserver, Endgeräte (Telefone), Licht- oder Schwesternruf, welche zusätzlichen Applikationen usw. Ist dies einmal abgeklärt und die genauen Bedürfnisse definiert, stehen weitere wichtige Schritte an: Herstellen eines Sicherheitskonzeptes in Zusammenarbeit mit den involvierten Mitarbeitenden, der Betriebsfeuerwehr und Sanität sowie den externen Rettungskräften (Polizei, Feuerwehr, Ambulanz).

Als nächstes folgt die Schulung der implizierten Personen, die Koordination im Notfall derselben (wer macht wann was und wer ist wann für was verantwortlich). Wichtig ist, dass vor dem Notfall geschult wird; tritt der Ernstfall ein, ist es für Instruktionen zu spät, dann muss richtig und effizient gehandelt werden, denn dann zählt unter Umständen jede Sekunde. Nun stellt sich die Frage nach dem richtigen Alarmsystem. Braucht es komplett losgelöstes System oder gibt es Alternativen? Hersteller von zeitgemässen Kommunikationssystemen („Telefonzentralen“) sind heute in der Lage, mit entsprechenden Applikationen und Schnittstellen solche Alarming-Lösungen in ihre Systeme einzubinden. Als Zentrale dient der Call Manager, die Endgeräte – beispielsweise schnurlose DECT-Telefone oder sogar das GSMHandy – sind in die Lösung eingebunden und dienen dazu, Alarme absetzen, entgegenzunehmen oder ganze Szenarien auszulösen. Der angebundene Alarmserver mit den auf den Kunden massgeschneiderten Applikationen garantiert die Sicherheit. Sind die Applikationen

vom Hersteller des Call Managers nicht direkt verfügbar, lassen sich diese durch einen 3rd Party Anbieter installieren. Die Call Manager von Aastra beispielsweise verfügen bereits über die notwendigen Schnittstellen für die Anbindung eines Alarmservers oder entsprechende 3rd Party Applikationen. So vielfältig wie die Kunden sind, sind auch deren Anforderungen an ein solches System. Deshalb ist die Bedarfsabklärung beim Kunden das A und O, denn die technischen Möglichkeiten sind vielfältig.

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Sie würden auch nicht Ihre Dienstpläne auslosen. Mit Aastra Kommunikationssystemen überlassen Sie nichts dem Zufall. Mit massgeschneiderten Lösungen erhöhen Sie die Produktivität Ihrer Organisation: Zur klassischen Telefonie oder Voice over IP (VoIP) kommen sinnvolle Anwendungen wie Alarmierungs- und Mobilitätslösungen, Anbindung an Outlook™ und interne Datenbanken, Präsenzmanagement oder Konferenzlösungen. Aastra Lösungen sind in Unternehmen jeder Branche und Grösse zuhause. Aastra optimiert Ihre Geschäftskommunikation.

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[ MCH Messe Schweiz (Zürich) AG ]

SWISS-MOTO 2014:

Saisonstart mit massig Neuheiten und einem Weltrekordversuch Vom 20. bis 23. Februar 2014 lässt die Schweizer Branche der motorisierten Zweiräder in der Messe Zürich die Muskeln spielen. Auf dem Programm steht die Motorrad-, Roller- und Tuning-Show SWISS-MOTO mit sämtlichen Neuheiten der Motorradsaison 2014. Für Abwechslung sorgen spektakuläre Shows, darunter ein Guinness-Weltrekordversuch mit Freddy Nock sowie Sonderschauen mit echtem Seltenheitswert. Blaulicht gibt einen Vorgeschmack auf den grössten Motor­ rad­event der Schweiz. Vom 20. bis 23. Februar 2014 versammelt sich nahezu die gesamte Schweizer Branche der motorisierten Zweiräder in der Messe Zürich und präsentiert dem Schweizer Publikum zum ersten Mal die Neuheiten der Motorradsaison 2014. Künftige und bereits überzeugte Motorradfans treffen auf sieben Hallen mit total 30'000 m2 Ausstellungsfläche. Neben der grossen Auswahl an

neuen Motorrad- und Rollermodellen wartet ein riesiges Sortiment an Zubehör und Bekleidung auf die Messebesucher. Doch was wäre eine Motorrad-, Roller- und Tuning-Show ohne dröhnende Motoren, rauchende Hinterreifen und heisse Tanzeinlagen? Das haben sich auch die Organisatoren gefragt und antworten mit einem Messeprogramm, das keine Wünsche offen lässt:

GuinnessWeltrekordversuch mit Freddy Nock Für die SWISS-MOTO 2014 plant Freddy Nock einen neuen Weltrekord. Der 49-Jährige wagt den Versuch mit sechs weiteren Fahrern gleichzeitig in einer Stahlkugel von nur 4.90 Metern Durchmesser zu fahren. Zusätzlich für Adrenalin sorgt die Tatsache, dass nicht seine eingespielte Crew zum Einsatz kommen wird, sondern unter dem Namen «Freddy Nock’s World Record Team» Fahrerinnen und Fahrer aus der Bevölkerung. Aktuell läuft die Bewerbungsphase. «Ich suche sechs nervenstarke Personen ab 18 Jahren, die Lust haben, sich zu beweisen», so der Extremartist, «die Interessenten benötigen keine Motorradprüfung, aber sie | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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müssen zielstrebig, präzise und sehr zuverlässig sein – denn bereits der kleinste Fehler bringt alle Fahrer in der Kugel in Gefahr». In einem Casting will Nock im November geeignete Fahrer auswählen, um mit diesen dann in Einzel- und Gruppen-Trainings an ihre Grenzen zu gehen. Auf dem Programm stehen auch erste Testauftritte vor Publikum. Der Weltrekordversuch findet im Rahmen einer aufwendig inszenierten Show anlässlich der SWISS-MOTO am 20. Februar in der Messe Zürich statt.

Customizing & Tuning Show «SWISS-CUSTOM» Nach der erfolgreichen Erstdurchführung der Customizing & Tuning Show «SWISS-CUSTOM» dürfen sich Fans von veredelten und getunten Motorrädern 2014 auf noch mehr Chrom und spezielle Umbauten freuen. Im Zen­ trum stehen wird wiederum die grosse «SWISS-CUSTOM Bikeshow» mit 50 aufwändig in Szene gesetzten Umbauten. «Aktuell läuft die Bewerbungsphase, wir erhalten nahezu täglich neue Eingaben. Die kreativen Ideen der Customizer scheinen dabei keine Grenzen zu kennen», freut sich Messeleiter Yves Vollenweider. Am Ende werden

es jedoch nur die 50 besten Bikes in die Endauswahl schaffen und vor Ort dem Publikum präsentiert. Für die «SWISS-CUSTOM Bikeshow» ist Jedermann teilnahmeberechtigt und kann seine Bewerbung mit Foto unter www. swiss-moto.ch/bikeshow in elektronischer Form einreichen. Neben Pokalen winkt dem Sieger ein Trip zur Dubai Bike Week 2014, wo er sich mit internationalem Bikebuildern messen kann. Neben der Prämierung sorgen weitere Highlights, wie beispielsweise heisse Feuershows der Fuel Girls aus England oder Interviews mit bekannten Customizern auf der Showbühne, für Unterhaltung. Die passende Atmosphäre liefert «CUSTOM-TOWN», eine Westernstadt inklusive Saloon mit Food und Drinks.

Motorrad Sicherheitscheck von 2rad Schweiz Die Lehrlingswerkstatt von 2rad Schweiz hat an der SWISS-MOTO mittlerweile Tradition und lässt interessierte Besucher Jahr für Jahr den Beruf des Motorradmechanikers hautnah erleben. 2014 wird das Konzept mit einem kostenlosen Motorrad-Sicherheitscheck erweitert. Interessierte Besucher der SWISSMOTO können ihr eigenes Motorrad kostenlos von Fachleuten auf allfällige

Mängel überprüfen lassen. «Mit dieser Aktion soll neben der Nachwuchsförderung auf das breite Leistungsspektrum des Fachhandels aufmerksam gemacht werden», äussert sich Yves Vollenweider zur Konzepterweiterung.

Sehenswerte Sonderschauen und Action auf dem Vorplatz Ein besonderer Leckerbissen erwartet die Besucher mit der Sonderschau «American Classics». Erstmals ist es einer Messe in Europa gelungen, eine komplette Indian Sammlung mit sämtlichen 4-Zylinder Motoren welche von 1928 bis 1942 gefertigt wurden der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Besonderer Seltenheitswert hat dabei die «Indian Boardtrackracer» von 1912, von welcher nur noch ein Exemplar existiert. Für reichlich Augenwasser bei den Nostalgiefans dürften jedoch auch die diversen Harley-Davidson Unikate wie beispielsweise das Siegerbike des berüchtigten Klassenrennens «Two Camer Road Racer» von 1929 sorgen, welches mittlerweile ebenfalls als Einzelstück gilt. Die Sonderschau «Road Racing» widmet sich der heimlichen Königsklasse der Rennszene, den einzigartigen

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[ MCH Messe Schweiz (Zürich) ]

Rennen auf abgesperrten Strassen. Hort Saiger, Best Newcomer der Isle of Man TT 2013 zeigt den Racingfans worauf es ankommt und welche Faszination von dieser Sportart ausgeht. Besonders aufregend ist dabei die Tatsache, dass der Österreicher die Besucher seine Rennmaschinen Probesitzen lässt. Noch tiefere Einblicke in die spannende Welt der Strassenrennen, liefert Saiger mit moderierten Filmvorführungen der Schweizer Premiere «it's all about SAIGER TT». Zudem dürfen sich die Besucher auf Autogrammstunden freuen. Die frisch gesammelten Erfahrungen können danach ausgiebig im Paddy O’Briens Pub ausgetauscht werden. Ein Teil des SWISS-MOTO Aussengeländes wird 2014 zum Schauplatz des Streetbike Freestyle Fahrers Oliver Ronzheimer. Der Stuntprofi heizt mit Free- und Funride in Vollendung ein und sorgt wie versprochen für rauchende Hinterreifen an der SWISSMOTO 2014. Sämtliche Highlights unter www.swissmoto.ch/highlights. In eigener Sache: Kantonspolizei an der SWISS-MOTO 2014 Die Stadtpolizei Zürich, Abteilung Prävention freut sich auf Besuch am Messestand. Vorbeikommen lohnt sich, denn vor Ort können sich interessierte

Besucher beraten lassen und mit einem Simulator hautnah erfahren, weshalb Sicherheit auf unseren Strassen grossgeschrieben wird. Eintrittstickets bequem online bestellen Frühentschlossene buchen Ihr Ticket einfach und bequem online unter www. swiss-moto.ch/online-ticket. Wartezeiten an der Kasse exklusive.

SWISS-MOTO 2014 Dauer: 20. bis 23. Februar 2014 Ort: Messe Zürich, Hallen 1 bis 7 Veranstalter: MCH Messe Schweiz (Zürich) AG Öffnungszeiten: Donnerstag 10 - 21 h Freitag 10 - 22 h Samstag 09 - 19 h Sonntag 09 - 18 h Eintritt: Erwachsene Studenten/AHV/IV Kinder (7−16 J.) Familienticket (2 Erwachsene und 1 - 4 Kinder bis 16 J.) Abendticket ab 18 h Dauerkarte

CHF 22.− CHF 12.− CHF 47.− CHF 12.− CHF 40.−

Tickets: www.swiss-moto.ch/online-ticket Interaktiv: www.swiss-moto.ch www.facebook.com/swissmoto.zuerich www.youtube.com/swissmotoZuerich

MCH Messe Schweiz (Zürich) AG SWISS-MOTO Wallisellenstrasse 49 CH-8050 Zürich www.swiss-moto.ch | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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liegt zwischen 3.67 – 3.93V. Je nach Zellen-Modell sind die nicht wieder aufladbaren Batterien mit Lötdrähten oder Paddel Lötfahnen erhältlich, können aber auch ohne Anschlüsse geliefert werden. Eingesetzt werden sie bei Grenzanwendungen in der Medizintechnik (Sterilisation), Offshore Technik (Vibration) sowie in der Aviatik (Unterdruck, Beschleunigung), Kraftwerken (Überdruck) und der Bahntechnik.

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[ Nürnberg Messe GmbH ]

Enforce Tac 2014:

Neue Laufzeit und Location • Neue Messetage Mittwoch und Donnerstag • Mehr Ausstellungsfläche in Halle 10 • Fachkonferenzen im Kongresszentrum NCC Mitte Die Enforce Tac, International Exhibition & Conference – Law Enforcement, Security and Tactical Solutions, geht mit neuer Laufzeit und neuer Platzierung im Messezentrum Nürnberg an den Start. Die dritte Auflage der Fachmesse wird am Mittwoch und Donnerstag, 5. / 6. März 2014 in der Halle 10 sowie im Kongresszentrum NCC Mitte der NürnbergMesse stattfinden. Damit kommt der Veranstalter NürnbergMesse dem Wunsch vieler Aussteller und Besucher nach, die Enforce Tac und die IWA OutdoorClassics, die Weltleitmesse für Jagdsport, Outdoor und Sicherheit, nicht mehr parallel, sondern unmittelbar aufeinander folgend stattfinden zu lassen. Die Entwicklung von Gewaltkriminalität und terroristischen Bedrohungen nimmt keine Rücksicht auf Messe­­­­­­­­zy­ klen. Auf der Enforce Tac in Nürnberg tauschen sich internationale

Sicherheitsexperten daher in jährlichem Turnus über die neuesten Entwicklungen und Produkte aus den Bereichen Law Enforcement, Sicherheit und taktische Lösungen aus. Das Angebotsspektrum

der Enforce Tac 2014 umfasst Behördenwaffen, Behördenmunition, Optik und Optronik, Ausrüstung, Kommunikation, Einsatzmittel, Fahrzeugtechnik und Training. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ deutsch ]

Zwei Fachmessebesuche, Das Plus an Know-how: Begleitende Fach­ einfach kombinierbar konferenzen Hochspezialisierte Aussteller präsentieren auf der Enforce Tac Sicherheitsprodukte, die ausschliesslich auf die Bedürfnisse von Sicherheitsexperten aus Polizei, Justiz, Grenzschutz, Zoll, Militärpolizei oder Streitkräften ausgerichtet sind. Mit nur einer Dienstreise können diese zwei hochkarätigen Fachmessen an einem Ort besucht werden. Denn die unmittelbar im Anschluss stattfindende Weltleitmesse für Jagdund Sportwaffen, Outdoor-Ausrüstung und Sicherheitsausstattung, IWA OutdoorClassics, ist auch für die Zielgruppe der Enforce Tac von grossem Interesse. Im Verbund bieten die beiden Messen ein umfassendes Spektrum an Sicherheitsprodukten, wobei die Enforce Tac den Rahmen für die exklusive Kontaktaufnahme zwischen Unternehmen und Behördenvertretern setzt. Als Zeichen der Anerkennung für das Konzept dieser wichtigen nationalen Branchenplattform, hatte Dr. Hans-Peter Friedrich, deutscher Bundesminister des Innern, bereits bei der zweiten Ausgabe im Jahr 2013 die Schirmherrschaft dieser zweitägigen Spezialmesse übernommen. Die Enforce Tac konnte 2013 einen deutlichen Besucherzuwachs gegenüber ihrer Premiere verzeichnen: Rund 1.700 behördliche Sicherheitsexperten, 40 Prozent davon aus dem Ausland, informierten sich bei 50 Anbietern spezieller Ausrüstung sowie bei begleitenden Workshops, der Europäischen Polizeitrainer-Fachkonferenz sowie der Fachkonferenz der Deutschen Hochschule der Polizei. Dies bedeutet ein Plus von mehr als 20 Prozent gegenüber der Erstveranstaltung 2012.

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Auch 2014 finden während der Enforce Tac wieder Fortbildungsveranstaltungen für Sicherheitsexperten im Messezentrum Nürnberg statt. Die Europäische Polizeitrainer Fachkonferenz (EPTK) wird seit 2006 im Vorfeld der IWA OutdoorClassics und seit 2012 parallel zur Enforce Tac in Nürnberg veranstaltet. Veranstalter ist der Verein Polizeitrainer in Deutschland e.V. (PiD). Der PiD verfolgt seit seiner Gründung im Jahr 1996 das Ziel, die Qualität der berufsbezogenen Eigensicherung zu überprüfen, weiterzuentwickeln, und kontinuierlich den Herausforderungen des Polizeidienstes anzupassen. Auf der zweitägigen Konferenz werden in Fachvorträgen die neuesten Entwicklungen, Techniken und Technologien präsentiert sowie der praktische Einsatz für Angehörige von Behörden mit Sicherheits- und Ordnungsaufgaben wie Polizei, Justiz, Zoll und Streitkräften in Trainingseinheiten geübt. Weiterführende Informationen unter: www.polizeitrainer-konferenz.de Auf der Fachkonferenz „Waffen-und Gerätewesen“, veranstaltet von der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster (DHPol), informieren sich Waffen- und Ausrüstungsexperten der Fachbehörden am zweiten Messetag über Innovationen für den Polizeialltag und Sicherheit im Umgang mit der Dienstwaffe. Zutrittsberechtigt sind ausschliesslich Behördenvertreter mit entsprechender Legitimation durch die DHPol.

Informationen und Anmeldung für Aussteller

NürnbergMesse GmbH

Projektteam Enforce Tac 2014

Thomas Preutenborbeck, Marco Möstl Tel +49 (0) 9 11. 86 06-83 48 Fax +49 (0) 9 11. 86 06-82 46 enforcetac@nuernbergmesse.de Ansprechpartner für Presse und Medien Guido Welk, Jeanette Harbeit Tel +49 (0) 9 11. 86 06-83 23 Fax +49 (0) 9 11. 86 06-12 83 23 jeanette.harbeit@nuernbergmesse.de


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© 2013, X-Technology Swiss R&D AG

21 Weltcupsiege bis 2013 6x Weltmeister 1x Olympiasieger

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Die 11. Internationale Ausstellung Fischen Jagen Schiessen und der Drang ins Freie Bereits früh im 2014 findet auf dem Messegelände der BERNEXPO eine Ausstellung statt, die Lust auf einen Aufenthalt in der freien Natur macht. Vom 13. bis 16. Februar gastiert die Schweiz weit grösste Messe für Fischer, Jäger, Schützen und Naturfreunde in Bern. Während vier Tagen präsentieren an diesem bedeutendsten Branchentreff über 200 Aussteller ihre Produkte und Angebote. Die Vielfalt des Warenangebots und die Spezialvorführungen der Verbände und Vereine sind aber auch ein tolles Freizeitprogramm für Familien und Naturinteressierte.

Das Wallis zu Gast Der Gastkanton Wallis wird sich an der FISCHEN JAGEN SCHIESSEN von seiner modernen und weltoffenen Seite präsentieren. Im Walliser Pavillon wird den Besuchern die ganze Vielfalt des Bergkantons gezeigt und man kann sich von den köstlichen Spezialitäten und dem urchigen Charme der Walliser verzaubern lassen. Für das leibliche Wohl wird an der FISCHEN JAGEN SCHIESSEN auch an vielen anderen Ständen gesorgt sein, und wer sich mit dem Walliser Raclette nicht anfreunden kann, findet bestimmt eine glustige Alternative. 2015 findet in Raron/VS zudem das Eidgenössische Schützenfest statt. Es

ist nach dem Eidgenössischen Schwingfest der grösste Schweizer Sportanlass. An der Messe haben Besucher die Möglichkeit einen ersten Eindruck von der Dimension dieses Anlasses zu bekommen und sich zu informieren.

Die eigene Treffsicherheit verbessern Der Schweizerische Schiessportverband Swisshooting lädt zum aktiven Mitmachen ein. Beim 10-Meter Gewehr oder Pistolenschiessen kommen alle passionierten oder noch weniger erfahrenen Schützen auf ihre Kosten. An den Wettbewerben springt sogar ein Gewinn raus. Wer beim Schiessen lieber auf den

Entdecken und Staunen an der Fischen Jagen Schiessen.

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Gehörschutz verzichtet, kann sich beim Bogenschiessen ausprobieren. Auch wer sich über den Erwerb, Umgang oder die Haltung von Schusswaffen informieren möchte ist an der Messe genau richtig. Erfahrenen Schützen geben den Besuchern gerne Auskunft.

Waffenbörse und Traditionen Freunde noch gut erhaltener, gebrauchter Waffen werden an der Waffenbörse voll auf ihre Kosten kommen. Sie steht wieder im Programm der Ausstellung und lässt die Herzen der Freunde von Schusswaffen höher schlagen. Das Schützenmuseum wird zusammen mit


[ Bernexpo AG ]

Naturgetreu nachgebaute Naturlandschaften sind an der Messe ein Höhepunkt.

Das Bogenschiessen austesten und die Treffsicherheit erhöhen.

der Genfer Schützengesellschaft Exercices de l'Arquebuse et de la Navigation, eine Sonderausstellung zu 200 Jahre Genfer Geschichte verbunden mit dem 10. Kantonalschützenfest in Genf veranstalten, dabei wird auch die Geschichte der Schützengesellschaft aufgezeigt werden. Die FISCHEN JAGEN SCHIESSEN zieht regelmässig alle Branchenvertreter nach Bern, hat aber für jedermann, der einfach nur Interesse an Outdooraktivitäten hat ein spannendes Rahmenprogramm und viel Interessantes zu entdecken.

Schusswaffen zum Ausprobieren vor Ort.

Ob für Fischer, Jäger oder Schütze, der Gang in die BERNEXPO wird vom 13. bis 16. Februar 2014 bestimmt mit dem Einblick in eine naturverbundene und einmalige Welt belohnt. Aktives Mitmachen ist überall Pflicht. Allgemeine Informationen zur Messe sowie zu den Sondershows finden Sie auf der Webseite der FISCHEN JAGEN SCHIESSEN oder auf der Facebookseite: www.fischen-jagen-schiessen.ch / www.facebook.com/FJSbern

Neue oder alte Gewehre, hier findet jeder ein passendes Objekt.

fischen jagen schiessen

G A STK

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A NTON WALLIS

A NTON WALLIS

und der Drang ins Freie

Bern, 13.– 16. Februar 2014 www.fischen-jagen-schiessen.ch

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[ OptiLink AG ]

[ deutsch ]

Pulsar Recon 750 Digitales Nachtsichtgerät

«Entdecken und Identifizieren mit modernen optischen Geräten» Wärmebildkameras und Nachtsichtgeräte ergänzen sich in idealer Weise. Zur "Sicherheit 2013" konnte OptiLink AG das Pulsar Quantum HD38 S Wärmebildgerät vorstellen. Die Vorzüge diese Gerätes liegen in der hohen Auflösung des Microbolometers von 384x288 Pixel und der 38 mm Linse mit 2-facher Vergrösserung und 2x digitalem Zoom. Objekte können bis auf eine Distanz von 950 Metern diskret entdeckt werden. Das hochauflösende OLED Display funktioniert zuverlässig auch bei tiefen Temperaturen. Dank 30 Hertz Bildfrequenz bleibt die Darstellung selbst bei einem raschen Schwenk stabil und fliessend. Die Darstellungsart kann nach vordefinierten Schemas rasch den Umgebungsverhältnissen (Wald / Urban / Identifikation ) angepasst werden. Wichtig für die Schaffung von Beweismitteln ist die Videoschnittstelle, welche eine Verbindung zu Videorecordern (z.B. Art. 27041 Mobile Player Recorder von Yukon) ermöglicht. Die hohe Bildfrequenz von 30 Hertz erlaubt auch bewegte Objekte klar zu erkennen. Der Preis für die Pulsar Quantum HD 38 S liegt bei CHF 3'890.00.

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Zum Identifizieren der entdeckten Personen oder Objekte ist der Einsatz von Generation 2+ analogen Nachtsichtgeräten oder von hochauflösenden digitalen Nachtsichtgeräten angebracht. Letztere erlauben den uneingeschränkten Einsatz sowohl bei Tageslicht, in der Dämmerung als auch bei vollständiger Dunkelheit. Die Geräte können an der Fischen Jagen Schiessen in Bern vom 12.2.- 16.2.2014 im eigens errichteten Nachtsichttunnel getestet werden (Halle 3.2 Stand A015).

OptiLink AG Poststrasse 10, 2504 Biel Fon: 032 323 56 66 Fax: 032 323 56 64 info@optilink.ch www.optilink.ch

Pulsar Quantum HD 38 S leistungsfähiges Wärmebildgerät


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Blaulicht 6/6 2013  

Ausgabe Dezember 2013

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