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Sampo Jahresbericht 2013

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Liebe Mitglieder und Sampo Freunde! Wem ist es nicht schon so ergangen, dass er in ein Gespräch verwickelt wurde, welches von den schönen, vergangenen Zeiten erzählt, in welcher die Natur noch intakt war und die Menschen Zeit füreinander hatten...? Es wird eine heile Welt heraufbeschwört, die zwar sehr schön ist, die es aber so, wie wir uns das vorstellen, nie gegeben hat. Diese Welt, respektive Zeit hatte auch ihre Schattenseiten, wie Willkürherrschaft, Krieg, Aberglaube und vieles mehr. Wir können das in Museen sehen, sehr gut eignet sich dafür ein Apothekermuseum, ein Ort, wo einem das Grausen ankommen kann. Man sieht chirurgische Instrumente, die grosse Schmerzen ahnen lassen, Medikamente die aus zermahlenen Würmern bestehen und dergleichen mehr. Die Zeit, in welcher wir leben, ist, so gesehen, doch nicht so schlecht und dennoch wissen wir, dass Änderungen dringend notwendig werden. Fährt die Menschheit mit dem Verschleiss der Ressourcen, der Automatisierung und Speicherung von Daten, dem materialistischen Weltbild vom Menschen, resp. von Lebensprozessen, dem Umgang mit Finanzen, usw. fort, wird es zu einem Zusammenbruch unserer Zivilisation kommen. Ändern können wir nur im allerkleinsten Kreis, sozusagen den Punkt des Kreises, dort, wo man den Zirkel einsteckt – bei einem selbst. Viele „Selbste“ sind eine Gemeinschaft, vielleicht machen die anderen ja auch etwas? Ja, sicher, jeder will doch in einer intakten Umgebung leben, sich nicht irgendeiner Lobby ausliefern und genügend Geld haben, um leben zu können - Grundsätzliches, um das wir heute, je länger je mehr, ringen müssen. Menschen unterstützen, die Ideen haben, Lösungen erarbeiten und diese vorwärts bringen, Veränderungen herbeiführen, damit die Welt, der Mensch, die Gesellschaft besser werden, das sind die Aufgaben von Sampo. In diesem Heft, dem Jahresbericht Sampo 2013, sehen Sie, was Sampo unterstützt hat. Es sind tolle, überzeugende Projekte. Unsere Begeisterung war jeweils gross und wir hätten liebend gerne noch einiges mehr getan. Wie Sie aber unschwer sehen können, sind wir bereits über’s Ziel geschossen, wir haben in 2013 mehr Geld ausgegeben, als wir eingenommen haben, was für dieses Jahr gehen mag, für die folgenden jedoch nicht. Wir müssen unsere Begeisterung bremsen und sie der Realität anpassen – das ist schmerzhaft, wer kennt das nicht? „Die Trauben sind sauer, sie hängen zu hoch!“. Wir hoffen, dass Sie, liebe Freunde, uns nicht im Stich lassen und uns weiterhin helfen, damit Projekte möglich werden, welche etwas für die Zukunft der Erde und der Menschheit bewirken. Wir leben in einer spannenden Zeit, jeder ist gefordert, das Interesse am Mitmenschen muss wach sein, noch nie war Geistesgegenwart so wichtig. Keine vermahlenen Würmer, ebenso wenig eine menschenverachtende Technik, es ist der Mittelweg, der Weg des Menschen. Rudolf Steiner sagte , „der gesunde Menschenverstand“ sei gefordert. Wir sind Zeitgenossen, leben im „Jetzt“ und wollen diesem „Jetzt“ eine Richtung geben, damit es auch in Zukunft ein „Jetzt“ gibt. Mit Ihrer Hilfe ist Vieles möglich geworden, dafür danken wir Ihnen herzlich, darauf bauen wir die Zukunft und hoffen auch weiterhin auf Ihre Unterstützung. Vorstand Sampo, Johannes Greiner, Greet Helsen, Benjamin Kohlhase, Eduard Willareth

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Projekte 2010

Projekt 2013

Freies künstlerisches Arbeiten Sampo ermöglichte der Bildhauerin Barbara Schnetzler ohne jegliche Vorgaben ein freies Arbeiten. Auf unserem Lebensgang zwischen Geburt und Tod pendeln wir zwischen Wachen und Schlafen, zwischen sinnlicher und geistiger Welt. Der Mensch – und im höheren Masse der Künstler – stellt sich fortwährend in diese Bewegung hinein: einmal als vertikal wachend, einmal als horizontal schlafend. Wir befinden uns in diesem immerwährenden Positionieren zwischen und in den Gegensätzen unserer selbst und in der Welt. Das sich Einfinden in dieser Bewegung, das Vom-Ich heraus bestimmte VerweBarbara Schnetzler Bildhauerin

ben von Innen und Aussen schafft das lebendige Gleichgewicht. Die Kunst ist die Bewegung, die die Gegensätze von Vertikaler und Horizontaler, von Schlafen und Wachen, Tod und Auferstehung miteinander verbindet. Das sich zwischen den Gewalten Aufrichten und seine Seele für das Lebendige empfänglich machen, gehört zum Schulungsweg eines jeden sich nach dem Geiste sehnenden Menschen. Der Künstler steht hier als Repräsentant dieses Kampfes im Leben und macht diesen der sinnlichen Welt sichtbar. Die Kunst ist also das fortwährende Streben nach dem lebendigen Gleichgewicht. Ich habe also versucht, diesen Gedanken nachzugehen und ihnen künstlerische Gestalt zu geben. Der Beitrag durch Sampo gab mir die Gelegenheit, dazu während 4 Wochen

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ungestört in diese Fragen einzuleben. Es war erstaunlich, zu was eine solch kurze Auszeit führen kann. Ich bin bis heute dafür dankbar und hoffe, ich kann solch intensive Arbeitsperioden regelmässig fortsetzen. Die Arbeiten sind grösstenteils in Pietrasanta / Italien aus Carrara Marmor entstanden. Werke: Titelseite: Stehende I, Carrara Marmor Seite gegenüber Stehende II, Carrara Marmor Folgeseite: Sterngucker, Bardiglio Marmor

Förderung 2013 durch Sampo: 5.000 CHF


Projekt 2013

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Projekte 2010

Projekt 2013

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Projekt 2013

Sicherung des Erfahrungswissens zur Behandlung von Nutztieren No. 2 mit Arzneipflanzen und Naturstoffen Seit Menschengedenken wurden Pflanzen- und andere Naturstoffe in verschiedenen Zubereitungen und Anwendungsgebieten zur Therapie und Prophylaxe von Erkrankungen beim Mensch und seinen Haustieren eingesetzt. Mitte des letzten Jahrhunderts wurden diese lokalen und traditionell von Generation zu Generation weitergegebenen Therapiemethoden durch international vertriebene chemisch synthetische Medikamente Dr. Michael Walkenhorst Projektleiter FiBl

zunehmend verdrängt. Das Erfahrungswissen – insbesondere das veterinärmedizinische - wurde in diesem Prozess nicht konserviert und ging vermutlich zu grossen Teilen unreflektiert in Vergessenheit. Mit dem vorliegenden Projekt soll noch bestehendes Erfahrungswissen zur Anwendung von Arzneipflanzen und Naturstoffen in der Prophylaxe und Therapie von Nutztiererkrankungen erfasst werden. Nicht erfasst werden an-

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dere komplementärmedizinische Verfahren wie Homöopathie, Akupunktur oder Ähnliches. Das erfasste Wissen soll sowohl wissenschaftlich publiziert als auch in die Praxis zurückgeführt werden. Die aktuellen tierarzneimittelrechtlichen Rahmenbedingungen werden hierbei berücksichtigt.

Förderung 2013 durch Sampo: 5.000 CHF


Projekt 2013

Das Urdrama „Antigone“ In den letzten Jahren verfolgen wir den rasanten Sprachverfall unter der heranwachsenden Generation, den unsere digitalisierte Welt mit sich bringt. Immer seltener wird die direkte Ansprache neben den automatisierten sprachlichen Anweisungen. Der unmittelbare Kontakt zum anderen Menschen, das Gespräch, das eine gegenseitige Wahrnehmung mit sich bringt, wird aus dem Alltag unmerklich ausgelöscht. Statt Verbindlichkeit im zwischenmenschlichen Umgang, Differenziertheit in der Ausdrucksweise reduziert sich der Austausch Nathalie Kux Projektleitung Antigone

auf Bruchstücke von Informationen und sprachliche Kürzel. Das wirkt bis in die physische Konstitution hinein. Wir erleben in der Schauspielschule Studenten, deren Atem so hoch und flach ist, dass sie rein physisch nicht mehr in der Lage sind, gebundene Sprache und Verse zu sprechen. Das Vokabular ist eingeschränkt und die Ausdrucksweise, reduziert. Das Antigone - Drama ist nicht nur inhaltlich hoch aktuell, sondern auch von besonderem Interesse, weil neben den dramatischen Charakteren der Chor eine zentrale Rolle spielt. Er verfolgt das dramatische Geschehen wie ein Gewissen. Viele Stimmen erklingen wie eine einzige, bzw. werden zum Gefäß für eine größere Stimme als die Summe der Einzelstimmen. Ein soziales Element bildet sich durch das Chorsprechen. Zusätzlich bieten wir ein Rahmenprogramm an, das eine Einführung in das Stück, Chorsprechen, Arbeiten an sprachkünstleri-

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schen Elementen aus der Zeit des antiken Griechenland bis heute, freie Redeübungen u. a. beinhaltet. Die Premiere fand am 19. Oktober 2013 in der Schreinerei am Goetheanum statt. Förderung 2013 durch Sampo: 5.000 CHF


Projekte2013 Projekt 2010

Mysteriendramen-Ensemble Basel Mit den Aufführungen des 2. Mysteriendramas von Rudolf Steiner „Die Prüfung der Seele“ schliesst sich in gewisser Weise ein Kreis. Das Mysteriendramen-Ensemble Basel, das dann alle vier Mysterienspiele im Scala Basel aufgeführt haben wird, entstand im Jahr 2005. Wir blicken auf 9 Jahre intensiver Arbeit zurück. Als wir mit dem 3. Drama „Der Hüter der Schwelle“ begannen, dachten wir nicht, dass ein solcher Weg vor uns liegen könnte und wir sind sehr dankbar. Dankbar, dass sich ein Ensemble über lange Zeit ehrenamtlich diese Aufgabe gestellt hat, dankbar, dass wir immer im Scala Basel spielen konnten und die nötige Unterstützung von vielen Freunden und Stiftungen bekamen zur Realisierung der Aufführungen. Ein grosser Dank geht an die Menschen im Publikum, die diese Arbeit schätzen und ohne die wir nicht spielen würden. Für uns ist die Ensemble-Arbeit mit Zweigmitglie-

dern und Menschen aus ganz verschiedenen Berufen und Lebensfeldern sowie vielen Schauspielern und Sprachgestaltern eine einmalige, wertvolle Erfahrung. Sie würde ja nie zustande kommen ohne die Mysteriendramen. Oder umgekehrt: Die Mysteriendramen führen uns zusammen, damit wir an ihnen wachsen und uns gegenseitig vertieft wahrnehmen lernen. 30 – 35 Menschen sind jeweils an einer Aufführung beteiligt.

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Die Stiftung Sampo hat uns grosszügig unterstützt und wir möchten an dieser Stelle den herzlichsten Dank aussprechen. Mehr Informationen unter: www.sampo.ch Förderung 2013 durch Sampo: 5.000 CHF


Projekt 2013

Sampo Bienenkiste Sampo möchte mit diesem Projekt das Thema Bienen in der Öffentlichkeit stärken. Dies geht am besten, wenn man einen realen und persönlichen Bezug zum Thema Bienen herstellt. So hat sich Sampo entschlossen gehabt 2013 die erste Sampo Bienenbeute im öffentlichen Raum aufzustellen. Betreut wird die Bienenbeute durch eine ehemalige Mitarbeiterin der Lukas Klinik, die eine erfahrene Imkerin im wesengemässen Umgang mit Bienen ist.

Vreni Läng Projektleitung

Den Bienen geht es sehr gut. Wenn die Sonne scheint und die Temperatur entsprechend sind, fliegen sie auch schon aus. Honig hat es 2013, aufgrund des eingesetzten Jungvolks (Schwarm) noch nicht gegeben. Erst 2014 ist mit Honig zu rechnen. Der soll dann zusammen mit Patienten und Interessierten der Klinik Arlesheim geschleudert werden. 2013 fand während des Lukas Klinik-Tages ein Workshop mit Vreni Läng und Cliff Kunz (Arzt) zum Thema „Faszination Bienenvolk! Lernen Sie die Erzeugnisse der Bienen und ihre Wirkung bis in die Medizin kennen.“ statt. Das Interesse war sehr gross.

Förderung 2013 durch Sampo: 700 CHF

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Projekte2013 Projekt 2010

Klangbewegung als Raumform Das Eurythmie Ensemble Euchore

Lili Reinitzer setzt ihre kontinuierliche Arbeit an den Tonarten im Quintenzirkel des Tierkreises, welche das Studium Euchore im Herbst 2012 wieder aufgegriffen hat, anhand der Symphonie Nr. VII von Anton Bruckner, weiter. Es meldeten sich zehn neue Eurythmistinnen mit Interesse für die symphonische Arbeit und vor allem an dem Kennenlernen der Gebärden der Saturnevolution von Annemarie Dubach–Donath mit der Musik von Josef Gunzinger. Dazu reifte der Entschluss, Lili Reinitzer Künstlerische Leitung die eurythmische Komposition Sonnenevolution von Annemarie Dubach–Donath neu einzustudieren. Die Aufführung fand am 9. Mai 2013 im Goetheanum statt. Förderung 2013 durch Sampo: 6.000 CHF

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Projekt 2013

Odilia Lebensspuren und Heilimpulse

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Forschungsarbeit liegt in der Beziehung der elsässischen Heiligen zu Arlesheim. Das erste schriftliche Dokument über das Dorf Arlesheim ist eine – zwar gefälschte – Urkunde von 708, in der die Äbtissin Odilia den Thinghof Arlesheim ihrem Kloster Niedermünster am Odilienberg, zu dem ein von ihr gegründetes Spital gehörte, vermachte. 500 Jahre lang unterstand Arlesheim den Äbtissinnen von Niedermünster. Die Anfänge des Dorfes Arlesheim sind eng verbunden mit der Michaela Spaar Projektleitung

heiligen Äbtissin, die auch ihren Niederschlag gefunden haben in der inzwischen weit verbreiteten, auf Rudolf Steiner zurückzuführenden Fluchtlegende. Diese und einige andere Bilder der Odilienlegende verweisen auf bis heute wichtige spirituelle Geschehen, die ich herausarbeite und mit den jeweiligen Orten in Beziehung setze. Ziel dieser kulturgeschichtlich und geistesgeschichtlich angelegten Forschungsarbeit ist, dieses noch wenig bearbeitete Thema um die heilige Odilia (die letzte Veröffentlichung dazu ist

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Hermann Jülichs Buch «Arlesheim und Odilie», 1. Auflage 1946) ins Bewusstsein einer breiteren nicht anthroposophischen und anthroposophischen Öffentlichkeit zu stellen. Den ganzen Projektbeschrieb finden Sie unter: www.sampo.ch Förderung 2013 Sampo: 3.000 CHF

durch


Projekt Projekte2013 2010

tree-sap-rise Eine künstlerische Auseinandersetzung mit sieben Baumarten in Verbindung mit Steigbildern Die Entwicklung der Methode des Steigbildes, welche auf der Pionierarbeit unter anderem von Lili Kolisko und und Ehrenfried Pfeiffer beruht, ist eine der bildschaffenden Methoden, die auf Anregung von Rudolf Steiner zur Untersuchung der Lebenskräfte gegeben wurde.

einem Jahr erstreckt, soll die Bäume im Sal, Merkur und Sulfurprozess zeigen, die auch im menschlichen Organismus wieder zu finden sind. Der Zeitpunkt, in der die Bilder erstellt werden, richtet sich nach dem Lauf der Sonne durch die zwölf Tierkreiszeichen.

Sie wird in diesem Projekt zur Untersuchung der individuellen Lebensgebärde von sieben Baumarten, welche zum Schnitzen der Kapitelle im ersten Goetheanum verwendet wurden, genutzt.

Die Säfte, die bis in die feinsten Ästchen eines Baumes strömen, sind im Kambium, der lebendigsten Zone eines Baumes, vorhanden. Die jeweilige Kraft und Vitalität der Säfte soll in diesem Projekt anhand der zugeordneten Steigbilder gezeigt werden. Zur Gewinnung der Säfte werden junge Triebe verwendet aus denen ein wässriger Extrakt gezogen wird. Im Steigbild, auf dem der Saft horizontal steigt, bekommt er die Möglichkeit sich in seiner Wesenheit, im Farbklang in all seiner Farbigkeit zu zeigen. - Eine Farbigkeit, wie sie in einem Aquarell zu finden ist. Eine Farbigkeit, die aus dem Lebendigen entsteht und nur mit Methoden, die dem Lebendigen entsprechen, zum Vorschein kommen kann.

Die Untersuchung, die sich über einen Zeitraum von

Diana Nowak Projektleitung

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Ziel ist es, eine Broschüre zu präsentieren, in der diese künstlerische Arbeit über sieben geschnitzte europäische Hölzer und sieben geschnitzten Klangbrettern in Verbindung mit Steigbildern von den Bäumen, Hainbuche, Gemeine Esche, Kirsche, Stieleiche, Bergulme, Bergahorn, Häng-Birke zu sehen ist. Sie soll von therapeutischem Wert sein und dazu dienen, das Kristallisationslabor am Goetheanum weiterhin zu beleben und die Arbeiten der Öffentlichkeit in Form von Ausstellungen zugänglich zu machen. Den ganzen Projektbeschrieb finden Sie unter: www.sampo.ch Förderung 2013 Sampo: 8.000 CHF

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Projekt 2013

Eiche Sonne im Skorpion 15


Eiche Sonne im Steinbock 16


Rechenschaftsbericht zu 2013 Zur Jahresrechnung und Entwicklung Im Jahr 2013 hat sich der Vorstand 10 Mal getroffen um über anstehende Projekte und die Entwicklung von Sampo zu beraten. Bilanz 2013 Aktiva Die liquiden Mittel haben sich um rund 14 TCHF zu Vorjahr reduziert. Ursache hierfür sind die zu Vorjahr stark zurückgegangenen Spenden. Passiva Die Schenkung mit Rückfallrecht in Höhe von 20.000 CHF wurde durch den Übertritt in die geistige Welt der Spenderin nun zu Eigenkapital umgewandelt und steht damit für Projekte zur Verfügung. Erfolgsrechnung 2013 Ertrag Zu Vorjahr gingen die Spenden und Mitgliederbeiträge um 57 TCHF zurück. Einerseits gab es im Vorjahr eine hohe Einzelspende, andererseits mussten wir deutlich weniger Spen- deneingänge verbuchen. Der Vorstand ist allen Spendern zu ausserordentlichen Dank verpflichtet, da die Spenden bisher einzige Einnahmequelle für Sampo sind und die Arbeit von Sampo ermöglichen. Aufwand Der Aufwand ist im Wesentlichen unverändert. Es konnten 2013 nur knapp 40 TCHF an Projekte gutgesprochen werden. Entwicklung Es bleibt sicher eine wichtige Aufgabe von Sampo, neben den Spenden auch Nachlässe für die Projektarbeit zu finden, damit Kraft und Nachdruck in die Projektförderung fliessen kann. Seit 2008 habe ich im Vorstand der Stiftung Sampo mitwirken dürfen. Meine beruflichen Perspektiven werde ich demnächst nach Deutschland verlagern und stelle daher mein Amt zur Verfügung. Bei Sampo mitwirken zu dürfen, war mir eine grosse Freude und Leidenschaft. Für den Vorstand Benjamin Kohlhase

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Revisionsbericht

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Bilanz 2013 AKTIVA Postcheck FGB Kontokorrent Forderungen Verrechnungssteuern

2013

2012

47`774,68

61`670,98

1‘961.80

1‘961.80

27.95

27.95

49`764.43

63`660.73

Aktive Rechnungsabgrenzung

Total Aktiva

PASSIVA Keditoren Verpflichtung Saatgutforschung P. Kunz Schenkung mit Rückfallrecht

20`000.00

Eigenkapital Verlust/Gewinn

Total Passiva

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43`660,73

26`788,28

6`103,70

16`872,28

49`764.43

63`660.73


Erfolgsrechnung 2013

ERTRAG

2013

2012

Freie Spenden

33`013.30

89`976.20

Auflösung Rückstellung

20`000.00

Beiträge Mitglieder

Total Ertrag

53`013.30

89`976.20

39`197,95

62`222,80

2`940,00

2`431,35

Tagungskosten

148,90

187,05

Porti

853,90

1`703,65

sonstige Kosten

490,75

AUFWAND bewilligte Projektzuschüsse Verwaltungskosten, Warenaufwand, diverses

Werbedrucksachen, Werbematerial Bank-, PC-Spesen

Total Aufwand Gewinn

20

4`193,95

6`389,90

84,15

169,00

46`909,60

73`103,75

6`103,70

16`872,45


Wie können Sie uns unterstützen? Wir brauchen Sie! Sampo sammelt Gelder, um Entwicklungsräume für Forschung, Kunst und Initiative zu schaffen. Können Sie sich vorstellen, dass wir mit Ihnen gemeinsam ein Stück weit eine andere Welt realisieren, z.B. indem wir gezielt gemeinsame Fragen entwickeln und die Antworten gemeinsam realisieren? Helfen Sie mit, in dem Sie uns z.B. aktiv * als Mitglied unterstützen * uns auf Projekte hinweisen * Ihr eigenes Projekt über Sampo realisieren * für Projekte in ganz unterschiedlicher Weise spenden * uns mit einem Nachlass langfristig die zukünftige Arbeit ermöglichen Ihre Spende können Sie auf unser Konto bei der Post Finance PC-Konto: 40-22763-6 oder IBAN: CH 83 0900 0000 4002 2763 6 BIC: POFICHBEXXX einzahlen. Wenn Sie wünschen, dass wir damit ganz gezielt ein Projekt unterstützen mögen, so tragen Sie bitte den Namen des Projekts als Verwendungszweck ein. Unser Vorstandsmitglied Eduard Willareth unterstützt Sie gerne in Ihren Überlegungen. Sie können ihn unter edwilla@gmail.com erreichen.

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Werden Sie bei uns Mitglied und bewegen Sie mit uns Erstaunliches! Auszug aus unseren Statuten: Art. 2 Aufgaben Der Sampo stellt sich schwergewichtig die folgenden Aufgaben: 1. Forscher und Forschergruppen, die auf anthroposophischer Grundlage forschen, finanziell zu unterstützen. 2. Künstler, künstlerische Arbeitsgruppen oder Ausbildungsstätten in der Schweiz, die auf anthroposophischer Grundlage arbeiten, finanziell zu unterstützen. 3. Die Anliegen der anthroposophisch orientierten Forschung und Kunst in der Öffentlichkeit zu vertreten.

Der Verein «Sampo» besteht aus Mitgliedern und Gönnermitgliedern. Die Jugendmitgliedschaft beträgt jährlich Fr. 30.-, Einzelmitgliedschaft Fr. 100.–, die Gönnermitgliedschaft Fr. 600.–.

Beitrittsformular Name:............................................................... Vorname:.......................................................... Adresse:............................................................ Emailadresse: .................................................... Mitgliedschaft [ ] Mitgliedschaft 100 CHF pro Jahr [ ] Gönnermitgliedschaft 600 CHF pro Jahr [ ] Jugendmitgliedschaft (bis 28 Jahre) 30 CHF pro Jahr

(Bitte Kopie des Personalausweis einreichen)

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So kommen Sie mit uns in Kontakt Vorstand Greet Helsen Durrer: Eduard Willareth:

info@greethelsen.ch, Tel: 076 343 61 86 edwilla@gmail.com, Tel: 061 702 17 16

Benjamin Kohlhase-Zรถllner: Johannes Greiner:

benjamin.kohlhase@gmail.com, Tel: 079 103 53 42

johannes.greiner@gmx.ch, Tel: 061 701 34 02

Sekretariat/Mitglieder- und Spendenverwaltung c/o Anthroposophische Gesellschaft in der Schweiz Eduard Willareth (Sekretariat) Oberer Zielweg 60 4143 Dornach Tel: 061 702 17 16 kontakt@sampo.ch

Kommunikation im Internet: www.sampo.ch bei facebook: www.facebook.com/mysampo Betreuung Webseite: Benjamin Kohlhase Redaktion, Gestaltung Jahresbericht: Benjamin Kohlhase www.kohlhase-partner.com

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www.sampo.ch 24


Jahresbericht 2013 Stiftung Sampo