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Magazinen herrschen, ist deshalb nicht allein dem Austausch von Diskursen zu verdanken, sondern genauso den teuer erkauften Macintoshs und PCs, die nun Schreibtische besetzen und einen neuen Satz Beschränkungen und Möglichkeiten mit sich bringen. Um die Entwicklungen der digitalen Typografie zwischen 1985 und 1995 zu erfassen, ist es deshalb nötig, die cartesianische Innen/Außen-Dichotomie, welche Computern die Materialität versperrt und die Typografie in eben diese aussperrt, aufzugeben. Diese grundlegende Überlegung ist es, die Materialität, Störung und Diagrammatik in dieser Arbeit zusammenhält, denn jede dieser theoretischen Facetten ist gegen die Vorstellung der Verpackung eines rein sprachlichen und gleichsam amedialen wie immateriellen Inhalts gerichtet. Damit ist die Grundlage gelegt, Typografie und Grafikdesign eine Position jenseits der Nachträglichkeit des Außen oder Daneben zu geben und so einen Raum nicht nur für ihre wissenschaftliche Betrachtung, sondern auch Rechtfertigung für ihren Einsatz5 als epistemische Werkzeuge zu schaffen

176  —  Enden

5 Unablösbar ist deshalb

auch die Gestaltung dieser Seiten mit ihrer Argumentation verbunden.

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Widerspenstige Drucksachen  

Störung und Diagrammatik in der digitalen Typografie 1985-1995

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Störung und Diagrammatik in der digitalen Typografie 1985-1995

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