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Page 176

die beiden Magazine doch der Zusammenhang von Identität und Störung. Beide Magazine vollziehen einen Wandel, der ohne den Mauerfall nicht stattgefunden hätte, und in beiden Fällen ist die folgende Identitätssuche auch visuell und setzt sich mit Mitteln der Störung von ihrem Umfeld ab. Diese Identität steht sowohl bei Frontpage wie bei Form+Zweck immer in einem Spannungsverhältnis zur Singularität: Während sich Frontpage alle zwölf Ausgaben neu erfindet, präsentiert sich Form+Zweck mit jedem neuen Heft deutlich anders – bei wesentlich geringerer Publikationsfrequenz. Zwischen 1992 und 1995 sind es dabei gerade die mikrotypografische Beschränkung und die Konsistenz der Abmaße, die als identitätsstiftende Größen Raum für Experimente mit anderen Parametern eröffnen.

172  —  Störungen in der digitalen Typografie

Profile for Björn Ganslandt

Widerspenstige Drucksachen  

Störung und Diagrammatik in der digitalen Typografie 1985-1995

Widerspenstige Drucksachen  

Störung und Diagrammatik in der digitalen Typografie 1985-1995

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