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Page 143

163 Aus: Bob Gulla: »The

Wolfgang Press«, in: Ray Gun 21 (1994), S. 12.

164

163 Abbildung 7.38: Titelstory zur Band »The Wolfgang Press« in Ray Gun Nr. 21.

Ray Gun breiter wird, nimmt er sonst tendenziell ein ikonisches Eigenleben auf und verbiegt sich in nicht rechtwinklige Formen.164 Die Kritik an der Regelmäßigkeit eines modernistischen Rasters ist eine der zentralen Triebfedern der Gestaltung in Ray Gun. Mehr noch, Regelmäßigkeit an sich ist bei Ray Gun unter Beschuss, weshalb die Zeitschrift sogar auf

Störungen in der digitalen Typografie  —  139

Abbildung 7.39: Erster Absatz eines Artikels über die Mönche von New Skete. Der Absatz zeigt die für Carson typische Verformung der Kolumne und Überschneidungen zwischen Überschrift und Text. Der Absatz endet mit »I asked it as« und wird erst auf der übernächsten Seite weitergeführt. Typisch ist weiterhin der Einsatz von gestörter Schrift in der Überschrift. Carson setzt hier gerne collagierte Schriften im Stil von Dead History oder erodierte Formen in der Tradition von Schriften wie Template Gothic ein. Aus: Tim Quirk: »How to be Human or the Monks of Dog«, in: Ray Gun 15 (1994), S. 58–60, hier S. 58.

Profile for Björn Ganslandt

Widerspenstige Drucksachen  

Störung und Diagrammatik in der digitalen Typografie 1985-1995

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